In dem Roman “Die toten Frauen von Juarez” erzählt Sam Hawken eine fiktive Kriminalgeschichte und beschreibt dabei das sozialkulturelle Bild Nordmexikos, dass von Entführungen und Ermordungen von Frauen geprägt ist.
Mittwoch, 16. Mai 2012
Rezensionen: Bettina Raddatz, Manfred Bomm
Ulrike Bieritz stellt zwei Krimis vor, in denen Politik die Hauptrolle spielt. Bezüge zu aktuellen Ereignissen sind durchaus gewollt. Beide Autoren zeigen auf beklemmende Weise, wie schnell sich der politische Alltag in einen Alptraum verwandeln kann.
Rezension: Patrick McCabe: “Die heilige Stadt”
“Der Schlächterbursche”, “Breakfast on Pluto” und ein rundes Dutzend anderer Bücher hat der irische Autor Patrick McCabe geschrieben. McCabes Protagonisten sind Kidnapper, jugendliche Serienkiller oder auch nur ein schlichter Mörder.
Rezension: Veit Etzold: “Final Cut”
Facebook geht an die Börse. Erwartet wird ein großes Interesse an den Aktien des Internet-Unternehmens. Innerhalb von wenigen Jahren hat sich das digitale, soziale Netzwerk auf der ganzen Welt etabliert.
Rezension: J.B. O’Sullivan: “I Die Possessed”
In the novel, it’s Marion Piper who needs Silk’s help. Her husband, a onetime “ace crime reporter” who’d found more success as a sleazy daily newspaper columnist, had returned home one evening after a night on the town, and been shot in the head with a .32.
Interview: Jill Dawson
The novelist reveals the inspiration behind her new novel about the women of crime, and discusses the joys of research. She wanted to write a novel that read like a convincing memoir by a criminal, a boastful romp, at the same time, underneath, was something else.
Videozension: Oliver Harris: “London Killing”
Versoffen, bankrott und ein Berg voll Schulden: Detective Nick Belsey steckt im Schlamassel. Als plötzlich der Fall eines verschwundenen russischen Oligarchen auf seinem Tisch landet, sieht er einen nicht ganz legalen Ausweg.
Dienstag, 15. Mai 2012
Mai-Ausgabe der Krimi-Couch
Die Jubiläumsausgabe der Krimi-Couch ist online! Mit Joe R. Lansdale als Volltreffer, einem Interview mit Anne Chaplet, DPRs Krimilabor, einem Screenshot der Krimi-Couch von vor zehn Jahren und diversem mehr.
Artikel: Darf’s ein Verbrechen mehr sein?
Die Stuttgarter Zeitung hat sich um Krimi schon gekümmert, bevor die Buchhandlungen das Hinterste nach vorne räumten und die Verlage alle Schleusen für Verbrechen öffneten.
Kolumne: Killer & Co
Lesen bildet. Wer zum Beispiel “Die Sprache des Feuers” von Don Winslow gelesen hat, kann anschließend an jedem Feuerwehrstammtisch mitreden. Was ist Feuer, wie entsteht es, wie breitet es sich aus, und wozu braucht man überhaupt diese Informationen?
Kolumne: Mord und Ratschlag
Oliver Harris holt den englischen Krimi zurück in die Metropole und lässt seinen Detective Belsey sehr riskant, aber vornehm gegen die City zocken. Giancarlo de Cataldo und Mimmo Rafele decken den Plan zur Abschaffung Italiens auf.
Rezension: Stephan Ludwig: “Zorn – Tod und Regen”
Gut, dass der Büchermarkt unser Leben nicht wirklichkeitsgetreu widerspiegelt. Sonst wären wir von Mord und Totschlag umgeben, denn die Krimi-Branche boomt. Und es gibt einen neuen deutschen Ermittler, den es zu kennen lohnt: Claudius Zorn.
Rezension: Chiaki Kawamata: “Death Sentences”
In Japan, Kawamata Chiaki is a prolific, award-winning novelist, short story writer, and critic with over thirty works of fiction and nonfiction to his name. He is relatively unknown in the English-speaking world.
Rezension: Camilla Lackberg: “The Stonecutter”
It’s got to be something in the fjord water. Or maybe lingonberries are an unacknowledged superfood. How else to explain all the superlative Swedish crime writers who have swarmed into the mystery arena since the mid-1960s?
Kurzrezension: Craig Johnson: “As the Crow Flies”
This eighth installment in Johnson’s series featuring Sheriff Walt Longmire of Absaroka County, Wyoming, could hardly be released at a more opportune moment, given that the new A&E-TV series “Longmire”, is soon to debut – on Sunday, June 3, at 10 p.m.
Artikel: Es gibt ein Sterben nach dem Tod
Im vergangenen Jahr starb Krimi-Starautor Andreas Franz. Zurück ließ er einen unvollendeten Teil seiner Julie-Durant-Reihe. Sein Verlag fand in dem Fan Daniel Holbe einen Nachfolge-Autor.
Montag, 14. Mai 2012
Rezension: Donald Ray Pollock: “Das Handwerk des Teufels”
In seinem Debütroman ist Donald Ray Pollock dem Bösen auf der Spur. Im trockenen Stil inszeniert er Grausamkeiten in der Tristesse des Mittleren Westens Amerikas. Dieser untypische Thriller bietet dem Leser garantiert keine Gelegenheit für Müßiggang.
Rezension: William Boyd: “Eine große Zeit”
In Boyds neuem Roman geht es erneut um die Welt der Spione. Nach einer hypnotischen Reise in die Vergangenheit des Schauspielers und unfreiwilligen Agenten Lysander Rief führt Boyd den Leser durch die Schützengräben und Wirrungen des Ersten Weltkriegs.
Rezension: Javier Marías: “Die sterblich Verliebten”
Javier Marías beschäftigt sich so intensiv mit der Liebe, mit dem Anfang und dem Ende von Liebe und Verliebtsein, mit dem Sterben und mit dem Tod und auch mit dem, was bleibt von der Liebe und vor allem vom Leben.
Rezension: Martin Walker: “Delikatessen”
Er muss aufpassen, dass er nicht in die Putzigkeit abrutscht, hat man früher gesagt. Jetzt scheint Martin Walker darin angekommen zu sein. Dabei ist sein Ausgangspunkt eigentlich nicht nur sozialkritisch, sondern auch philosophisch interessant.