Die aktuelle Ausgabe des CrimeMag mit einer literarischen Collage zu F. Scott Fitzgeralds “Der große Gatsby” von Frank Göhre, ein “Who is Who” von Carlos, Alf Mayer macht sich Gedanken über die Waldläufer-Erzählung als Archetyp des Kriminalromans und vieles mehr.
Mittwoch, 22. Mai 2013
Maiausgabe der Krimicouch
Dieses Mal mit dem Volltreffer des Monats: “Fürchtet euch” von Wiley Cash. Desweiteren gibt es ein Interview mit Arne Dahl und eines mit Sara Gran. Besprochen werden: “Die Bestien von Belfast” von Sam Millar, “Höllental” von Andreas Winkelmann und vieles mehr.
Rezension: Jana Döhring: “Stasiratte”
Jana Döhring hat einen Roman geschrieben, der keiner ist. Er ist viel zu wahr: “Stasiratte” ist das Bekenntnis ihrer Tätigkeit als IM. Jetzt muss sie sich öffentlich rechtfertigen. Warum es trotzdem irgendwie befreiend ist.
Rezension: David B.: “Die falschen Gesichter”
Die “Postiches” (“Perücken”) waren eine berüchtigte Bande, die zwischen 1981 und 1986 in Paris 27 Banken ausraubte und dabei Hunderte Tresore knackte. Zu ihrem Namen kamen sie, weil sie die Filialen mit Perücken und falschen Bärten verkleidet betraten.
Rezensionen: Sara Gran und Cathi Unsworth
Die Bücher zweier hochgelobter Krimiautorinnen bringen momentan Leben in das höchst männerdominierte Genre. Die beiden Krimis könnten unterschiedlicher nicht sein: “Das Ende der Welt” von Sara Gran und “Opfer” von Cathi Unsworth.
Audiorezension: Nora Luttmer: “Schwarze Schiffe”
Mit “Schwarze Schiffe” ist Nora Luttmer ein hochspannendes Krimidebüt gelungen. Kommissar Ly ermittelt in Vietnam. Gerd Kuka hat die Hamburger Autorin getroffen und neben literarischen auch kulinarische Erkenntnisse gewonnen.
Rezension: Joseph Clyde: “A State of Fear”
“A State of Fear”, Joseph Clyde’s new thriller, stands out for many reasons. Thrillers only work if they are thrilling, and Clyde’s description of the search for the terrorist who planted a dirty bomb in central London keeps the reader fascinated.
Rezension: Alex Grecian: “The Black Country”
Although the novel “The Black Country” lacks some of the attractions of its predecessor “The Yard” (2012), it still secures Alex Grecian standing as somebody whose work is well worth following
Dienstag, 21. Mai 2013
In eigener Sache: Keine Alligatorpapiere am 21. und 23. Mai
Freitag, 17. Mai 2013
Rezension: Dan Brown: “Inferno”
Brown läuft gelegentlich zu Cleverness auf, aber meist wirkt er bemüht. Er baut wie gehabt ein Rattenlabyrinth aus Wikipediawissen und lässt seine Figürchen darin herumhetzen und nach den Geheimtürchen suchen.
Artikel: Fiasko der lauernden Botschaften
Wenn das Geschäftsmodell “Kulturthriller” scheitert: Dan Brown mogelt sich in “Inferno” an Dantes “Göttlicher Komödie” vorbei. Auf dem Weg zu Robert Langdons Fiasko dient der Klassiker als Steinbruch von Zitaten und Bildern. Das ist alles.
Artikel: Wer des Teufels Fell streichelt, muss durch die Hölle gehen
Dan-Brown-Debatte im Internet: Die große Schnitzeljagd im Netz: Schon Wochen vor dem Erscheinen des Buches wurde “Inferno” heftig auf Social-Media-Seiten diskutiert. Zumal über Facebook und Twitter kam dabei kniffliges Material in Umlauf.
Rezension: Robert Hültner: “Am Ende des Tages”
Nimmt man Robert Hültners “Am Ende des Tages” in die Hand, öffnet man reflexhaft die Schublade des “Provinz-Krimis”. Nur um sie dann vor lauter Schreck mit einem Knall wieder zuzustoßen.
Rezension: Rose Gerdts: “Morgengrauen”
Wenn eine Bundestagsabgeordnete einen Krimi für “glänzend recherchiert und fesselnd erzählt” hält, ja dann sollte an der Sache ja wohl was dran sein. Marieluise Beck von den Grünen jedenfalls ist voll des Lobes. Wie möchte man da auch anderer Meinung sein?
Rezension: Arne Dahl: “Bußestunde”
In “Bußestunde” nimmt Krimi-Star Arne Dahl Abschied von seiner legendären A-Gruppe. Es geht um hingeschlachtete Anorektiker und um den Schwedenkrimi selbst, der hier seinen letzten Höhepunkt erlebt.
Rezension: Patricia Melo: “Leichendieb”
Ein abgestürztes Flugzeug im Dschungel des Grenzgebiets zwischen Brasilien und Bolivien. Darin ein toter Pilot und ein Kilogramm Kokain. Ein Mann wittert seine Chance und begibt sich in größte Gefahr.
Rezension: Jean-Luc Bannalec: “Bretonische Brandung”
Am Strand einer Insel vor der bretonischen Küste werden drei Leichen angeschwemmt. Wer sind die Männer? Opfer eines Schiffsunglücks oder eines Verbrechens? Ein Fall für den koffeinsüchtigen, beleibten Kommissar Dupin, der Bootsfahrten nicht ausstehen kann.
Rezension: Koethi Zan: “Danach”
Die Wirklichkeit ist doch der wahre Meister des Horrors: Koethi Zan erzählt die Geschichte von drei jahrelang gefolterten Frauen. Gegen das echte Elend des Lebens hat ihr Thriller keine Chance.
Portrait: Walter Mosley
Walter Mosley refuses to restrict his work to one detective or even one genre. He’s written plays, political nonfiction, literary fiction, science fiction. Like Twain and Dickens, he crossed genre all the time: “It’s a natural thing.”
Rezension: Joel F Harrington: “The Faithful Executioner”
The gory career of a medieval killer who tried to do his job properly: Frantz Schmidt was condemned to social ostracism and dishonour in perpetuity. The poor man was born in 1554 with an irredeemable stigma: his father was a full-time executioner.
