Rezension: Lisa Lercher: „Mord im besten Alter“

Wer von einem Krimi ein halsbrecherisches Erzähltempo erwartet, braucht hier gar nicht mit dem Lesen anzufangen. Alle anderen dürfen sich über einen dem Ambiente angemessenen, die Story bestimmenden Stil freuen – handwerklich souverän umgesetzt.

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Rezension: Veronika A. Grager: „Gnadenlos“

Auch in diesem Thriller taucht das schmerzhaft-beliebte Thema der Entführung und des Mißbrauchs von Kindern auf. Kommissarin Andrea Rhomberg und ihr Kollege Sebastian Koller haben es mit einem brutalen Verbrechen zu tun.

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Portrait: William Wingate

William Wingate ist eines der bestgehüteten Geheimnisse der Thriller-Literatur. Trotz einiger Erfolge hat er unbegreiflicherweise nie den verdienten Durchbruch zum internationalen Bestseller-Autor geschafft.

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Interview: Thor Kunkel

Thor Kunkel hat bereits alle Hochs und Tiefs einer Karriere im Literaturbetrieb hinter sich. Nachdem sein Roman „Schwarzlicht-Terrarium“ ihn zum Shooting Star gemacht hatte, folgte nach Diskussionen um „Endstufe“ einen Rückzug zu kleineren Verlagen.

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Interview: Frank Nowatzki

Seit Anfang der neunziger Jahre versorgt der Berliner Verlag Pulp Master seine Leserschaft mit exquisiter Crime-Kost. Von den Großstadthöllen Buddy Giovinazzos bis hin zum schwarzen Humor Charles Willefords. Martin Compart sprach mit Verleger Frank Nowatzki.

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Rezension: Hans Gerhold: „Kino der Blicke“

Erinnern Sie sich noch an all die wunderbare Filmgenre-Literatur, die es während der 80er Jahre auf dem deutschen Büchermarkt zu entdecken gab? Martin Compart präsentiert Hans Gerholds Buch über den französischen Kriminalfilm.

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Rezension: Deon Meyer: „Sieben Tage“

Hoffnungsträger Deon Meyer liefert in seinem dritten Bennie-Griessel-Roman „nur“ einen konventionellen Thrillerplot. Mit dem entsprechenden Gespür für Figuren und Kulissen liegt der Südafrikaner aber immer noch weit über dem Krimistandard.

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Porträt: John Buchan

John Buchans Held Hannay wird gerne als ein Vorfahre von Ian Flemings James Bond bezeichnet. Im fünften Teil seiner Geschichte der „spy novel“ widmet sich Martin Compart dem Schaffen des schottischen Autors.

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Rezension: Wiebke Lorenz: „Alles muss versteckt sein“

Obwohl es in diesem deutschen Psychothriller um die schlimmsten Gewaltphantasien geht, kommt die Autorin ganz ohne blutige Gemetzel aus – und ist trotzdem richtig gut! Ein wohldurchdachter, spannender, obendrein deutschsprachiger Thriller.

Rezension: Roger Smith: „Stiller Tod“

Wer einmal Roger Smith gelesen hat, der weiß schon, was ihn erwartet. Auch im neuen Thriller des Erfolgsautors geht es in Südafrika brutal und blutig zu. Trotzdem ist diesmal alles etwas anders.

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Rezension: Iain Levison: „Hoffnung ist Gift“

Der Volksmund behauptet, dass die Hoffnung zuletzt stirbt. Das gilt jedoch nicht für die Hauptfigur in Iain Levisons Roman „Hoffnung ist Gift“, die unschuldig in die Mühlen der Justiz geraten ist. Ein Buch wie ein heimtückischer Schlag in die Magengegend.

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Rezension: Lee Child: „Underground“

Normalerweise ist Jack Reacher durch nichts und niemanden zu erschüttern. Der allgegenwärtigen Paranoia seiner amerikanischen Mitbürger kann er sich diesmal allerdings nicht entziehen.

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Rezension: Andy Diggle: „The Losers“

Ein intelligenter Geist schrieb über diesen Polit-Thriller: „der Comic, den nicht mal Hollywood kaputtmachen konnte“. Und fürwahr – Sylvain Whites Verfilmung aus dem Jahre 2010 bescherte uns nette Unterhaltung für Sonntagnachmittage.

Rezension: Judith Merchant: „Loreley singt nicht mehr“

Krimi in Reinfom: Unglaublich: Es gibt noch Krimis, die ganz ohne Gedärme, Blutorgien und andere Perversionen auskommen – und trotzdem nicht nur erfolgreich, sondern sogar gut sind.

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Rezension: Alex Scarrow: „Last Light/Afterlight“

Die Apokalypse, wie wir sie kennen und lieben: Wenn das Öl geht, geht gar nichts mehr. Alex Scarrow schildert die Welt danach eindrucksvoll, aber oberflächlich. Trotzdem ist sein Zweiteiler ein echter Nägelkauer.

Rezension: John Grisham: „Verteidigung“

Niemand erwartet von diesem US-Erfolgsautor hohe Sprachkunst. Doch in seinem jüngsten Roman sucht man sogar als Fan vergeblich nach einer Handlung. Diesmal hat sich Grisham des ureigenen Drangs der Amerikaner zur Sammelklage angenommen.

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Rezension: Jussi Adler-Olsen: „Verachtung“

Lang ersehnt und jetzt sogar im Hardcover – und trotzdem nur ein ganz großes Ärgernis: der neue Thriller des dänischen Erfolgsautors: Jussi Adler-Olsens „Verachtung“, der vierte Fall von Carl Mørck und seinem ebenso kauzigen wie eifrigen Assistenten Assad.

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Rezension: Tana French: „Schattenstill“

Im Klappentext zum neuen Krimi „Schattenstill“ von Tana French heißt es, sie sei „eine begnadete Erzählerin“ (Zitat: „Die Welt“) und habe sich „die Erbfolge unter den Crime-Königinnen gesichert“ („Taz“). Tatsächlich?

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Rezension: Andreas Gruber: „Todesfrist“

Können Sie sich noch an den „Struwwelpeter“ erinnern? Dieses lehrreiche und naturgemäß ziemlich grausame Kinderbuch, das fortschrittliche Pädagogen am liebsten auf den Mond schießen würden?

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Rezension: David Ellis: „Die Anklage“

Senator Hector Almundo hat mit nicht ganz lauteren Methoden Wahlkampfmittel eintreiben lassen. Nachdem es dabei einen Toten gab, steht der Politiker unter Mordverdacht. Ausgerechnet der junge Anwalt Jason Kolarich soll Almundo verteidigen.

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Rezension: Kevin Brooks: „Schlafende Geister“

Mit ihren jüngsten Thrillern hat Mo Hayder leider bewiesen, daß sie sich nicht unbedingt auf Spannung versteht. Was also ist davon zu halten, wenn ausgerechnet sie über das Debüt von Kevin Brooks blurpen darf.

Rezension: Marcel Feige: „Kalte Haut“

Eine türkischstämmige Kommissarin jagt einen Serienkiller. Daß der deutsche Autor die Handlung in seiner Heimatstadt spielen läßt, verleiht dem rasanten Thriller zusätzliche Authentizität.

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