Der Australier Peter Temple ist Krimi- und Thriller-Autor. Temple hat zwei Jahre in Hamburg als Übersetzer gelebt: Hamburg ist auch einer der Orte, die in Temples Roman “Tage des Bösen” eine prominente Rolle spielen.
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Rezension: Shumeet Baluja: “Silicon Jungle”
Es ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit: Datenschutz, Datenmissbrauch. Google-Chefentwickler Shumeet Baluja wählt als Schauplatz seines ersten Romanes seine Arbeitswelt – einen Suchmaschinenkonzern.
Rezension: Giancarlo De Cataldo und Mimmo Rafele: “Zeit der Wut”
“Zeit der Wut”, so heißt der neue Roman eines Autorenduos: Giancarlo De Cataldo – ein Richter und Romancier, und der Drehbuchautor Mimmo Rafele. Abseits der üblichen Mafiaklischees inszenieren sie eine düstere Dystopie, die man für real halten könnte.
Rezension: Nikolai Vogel: “Spam Diamond”
Fast jeder hat schon einmal eine Mail in seinem Posteingang gefunden, die immensen Reichtum verspricht. In Nikolai Vogels Debütroman wird aus dem Versprechen Wirklichkeit: Sein Protagonist erhält tatsächlich Geld.
Porträt: Schöpfer schräger Helden: Frank Schulz
Bisher galt Frank Schulz als Geheimtipp. Doch seit dem Erscheinen seines Krimis “Onno Viets und der Irre vom Kiez” ist Schulz, Jahrgang 1957, in aller Munde. Wer ist dieser Autor, den es von Hagen nach Hamburg verschlagen hat?
Rezension: David Ignatius: “Der Deal”
Er ist Kolumnist und Herausgeber bei der “Washington Post”: David Ignatius. Sein neuer Thriller ist Extraklasse. Es geht um eine CIA-Operation hinter den Fronten internationaler Krisengebiete: Rasant, spannend und von politischer Brisanz.
Interview: Sebastian Fitzek
Radikal bösen Figuren begegnet man in den Büchern von Sebastian Fitzek, einem der erfolgreichsten deutschen Thriller-Autoren mit einer Gesamtauflage von dreieinhalb Millionen Büchern. Warum er über das Böse schreibt, verrät er im Interview.
Rezension: David Simon, Ed Burns: “The Corner”
Gemeinsam mit einem Ex-Polizisten hat David Simon ein Buch über das Milieu seiner Heimatstadt Baltimore geschrieben. Er berichtet über Straßenecken, an denen gedealt, betrogen, geprügelt und geschossen wird – und übt heftige Kritik an der US-Drogenpolitik.
Rezension: Roberto Saviano: “Der Kampf geht weiter”
In seinem neuen Buch gibt Italiens bekanntester Mafia-Kritiker Roberto Saviano Einblick in das organisierte Verbrechen. Die Texte über Verschwörung, Korruption und Misswirtschaft schrieb der 32-Jährige ursprünglich fürs Fernsehen – doch seine Sendung wurde abgesetzt.
Rezensionen: Mattioli/Palladino, Loipfinger, Heufelder
In den heute besprochenen Büchern dreht sich alles um die Machenschaften der Mafia. Die Autoren beschäftigen sich mit Müllschiebern in Europa, korrupten Vereinen in Deutschland und gewalttätigen Drogen-Netzwerken in Mexiko.
Rezension: John Burnside: “In hellen Sommernächten”
Eine junge Frau namens Liv erinnert sich an die Ereignisse eines zehn Jahre zurückliegenden Sommers, an eine Serie düsterer, undurchsichtiger Ereignisse. Die Faszination des Romans von John Burnside liegt in der verwirrenden Zwielichtigkeit der Erzählerin.
Interview: Michal Hvorecky
Michal Hvorecky rechnet in seinem Roman “Tod auf der Donau” mit der skrupellosen Kreuzfahrtindustrie ab, die im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht. Der 35-jährige Autor weiß, wovon er schreibt: Er hat jahrelang auf einem Donauschiff geschuftet.
Rezension: Andrea Maria Schenkel: “Finsterau”
Sie wurde mit “Tannöd” berühmt: Jetzt legt die Bestsellerautorin Andrea Maria Schenkel ihren vierten Krimi vor. Bei ihr steckt das Verbrechen in Dörfern, wo Moral und Aberglaube fest verankert sind.
Rezension: Liza Marklund: “Weißer Tod”
In “Weißer Tod” von Liza Marklund stößt die umtriebige Journalistin Annika Bengtzon auf Kollateralschäden der europäischen Flüchtlingspolitik. Auch der neueste Fall von Schwedens erfolgreichster Krimiautorin erfüllt alle Klischees des Genres.
Rezension: Georg M. Oswald: “Unter Feinden”
Es gibt “Ärger mit den Arabs”, als ein drogensüchtiger Polizist den jungen Amir in einem Münchner Problembezirk überfährt. Am Ende gerät die Internationale Sicherheitskonferenz ins Visier von Terroristen. “Unter Feinden” ist ein bis zum Ende spannender Thriller.
Rezension: Oliver Bottini: “Der kalte Traum”
Ein Krieg ist das größte aller Verbrechen. In “Der kalte Traum” erzählt Oliver Bottini von der vielen hierzulande nach wie vor unbekannten oder nur als Zerrbild vertrauten Historie des jugoslawischen Bürgerkriegs.
Rezension: Oliver Harris: »London Killing«
Von der ersten Minute an fesselt Oliver Harris die Leser mit seinem ambivalenten Helden: Ein Polizist, der die Identität eines reichen Selbstmörders annimmt, um seine Schulden zu begleichen. Es entsteht ein hässliches Bild des Finanzplatzes London.
Rezension: Gavin Knight: »The Hood«
Beitrag: Existenzielle Erfahrungen in Form von Thrillern
Am 4. März 1987 starb der Schriftsteller und Journalist Henri Girard alias Georges Arnaud. Sein erster Roman machte ihn schlagartig berühmt: »Lohn der Angst«, ein Thriller über die zynischen Arbeitsbedingungen im lateinamerikanischen Ölgeschäft.
Rezension: Arne Dahl: »Gier«
Arne Dahl liefert einen technisch brillanten, streckenweise erschreckend realistischen Thriller. Eine Einheit unter dem Dach von Europol ermittelt nach einem Zwischenfall in London. Die Hinweise verdichten sich auf ein groß angelegtes Wirtschaftsverbrechen.