Nimmt man Robert Hültners “Am Ende des Tages” in die Hand, öffnet man reflexhaft die Schublade des “Provinz-Krimis”. Nur um sie dann vor lauter Schreck mit einem Knall wieder zuzustoßen.
Schlagwort-Archive: Deutschlandradio Kultur
Rezension: John le Carré: “Der Spion, der aus der Kälte kam”
50 Jahre nach seiner Entstehung erweist sich “Der Spion, der aus der Kälte kam” als Schlüsselwerk mit Bestand. John le Carrés politischer Roman in neuer Übersetzung ist der Undercover-Thriller schlechthin.
Rezension: Friedrich Dönhoff: “Seeluft”
Norddeutsch unaufgeregt der Stil, die Handlung möglichst nah am Hamburger Alltag – in Friedrich Dönhoffs “Seeluft”-Krimi menschelt es ganz ordentlich. Der Autor erzählt die Geschichte vom Tod eines Reeders, die gleichzeitig auch die Geschichte seiner Feinde ist.
Rezension: Claudia Pineiro: “Betibú”
Krimiautorin Claudia Pineiro schickt die Protagonisten ihres gleichnamigen Romans “Betibú” in die dunklen Ecken von Buenos Aires. Diese soll ein Mordkomplott mit engen Verknüpfung zwischen Medien und Politik aufklären.
Interview: Linus Reichlin
Der neue Roman von Linus Reichlin spielt in Afghanistan und handelt von einem Kriegsreporter, der es noch einmal wissen will. Doch die Rezensionen fallen diesmal nicht gut aus – Reichlin habe den Afghanistankrieg nicht genügend beleuchtet, heißt es.
Interview: Dominique Manotti
Drei Jahrzehnte lehrte sie Geschichte an Pariser Universitäten, aber als Marie-Noëlle Thibault ihren ersten Krimi veröffentlichte, wählte sie ein Pseudonym. Von Dominique Manotti sind bislang sechs Romane auf Deutsch erschienen.
Rezension: Borwin Bandelow: “Wer hat Angst vorm bösen Mann?”
Der Psychiater Borwin Bandelow behauptet, dass Gewalttäter nach einem schweren Übergriff quasi mit Glückshormonen belohnt werden und daher immer wieder neuen Drang verspüren, Verbrechen zu verüben.
Rezension: Joe R. Lansdale: “Dunkle Gewässer”
Im neuen Roman von Joe R. Lansdale machen ein Monster und ein korrupter Sheriff Jagd auf drei jugendliche Außenseiter. Herausgekommen ist ein herzerfrischend verrückter Road Trip voller Gewaltexzesse, literarischer Bezüge und warmherzig gezeichneter Figuren.
Beitrag: Heimatroman mit Leichen
Gute Laune in der Buchbranche: Es werden so viele Regional-Krimis verlegt und gekauft wie nie zuvor. Ein Interview mit Peter Hammans vom Verlag DroemerKnaur.
Rezension: Giancarlo de Cataldo: “Der König von Rom”
Der Vorstadtganove Libano, die Hauptfigur in Giancarlo De Cataldos Krimi “Der König von Rom”, will ganz nach oben und geht dafür über Leichen. In De Cataldos Welt sind Politik und Verbrechen untrennbar verquickt.