Rezension: Jerome Charyn: „Unter dem Auge Gottes“

Unter seinen amerikanischen Schriftstellerkollegen ist Jerome Charyn weltberühmt. Seine Krimiserie um den guten Cop und Vizepräsidenten Isaac Sidel ist, was Kriminalromane selten sind – Weltliteratur.

Rezension: Massimo Carlotto: „Die Marseille-Connection“

Ein Buch, das ob der Vielzahl von Subgeschichten, von Kriegsschauplätzen, von Folter, Mord und Verbrechen, die ihm aufgeladen wurden, eigentlich in die Knie gehen müsste. Aber Carlotto hält die Geschichten schlank und die Spannung hoch.

Rezension: Horst Eckert: „Schwarzlicht“

Düsseldorf kann ganz schön mörderisch sein: Horst Eckert bringt in „Schwarzlicht“ einen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten um. Und einen Kommissar an den Rand des Nervenzusammenbruchs.

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Rezension: Carl Nixon: „Settlers Creek“

Neuseeländischer Kreidekreis: Mit zärtlich-kaltem Blick schaut Carl Nixon in seinem Krimi „Settlers Creek“ dem Kulturkampf eines Maori und eines Weißen zu. Einem Kampf um die Beerdigung eines Sohnes.

Rezension: Cilla und Rolf Börjlind: „Die Springflut“

Die Schweden Cilla und Rolf Börjlind sind erfolgreiche Drehbuchautoren. 26 Folgen von „Kommissar Beck“ stammen von ihnen. „Die Springflut“, ihr erster Roman, ist ein tolles Stück Reißbrettliteratur.

Rezension: Charlotte Otter: „Balthasars Vermächtnis“

Die südafrikanische Journalistin Charlotte Otter lebt in Deutschland. Und schreibt über die Journalistin Maggie Cloete, die sich zwischen alle Stühle der gewalttätigen Gesellschaft Südafrikas setzt.

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Rezension: J. F. Dam: „Der dritte Berg“

Jetzt schreiben schon Indologen Kriminalromane: Der Sanskrit-Experte J. F. Dam schickt einen Meteorologen auf die Spur eines faustischen Ethnobotanikers. Kein Roman für die Freunde des Hartgekochten.

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Artikel: Wie man den schwedischen Patienten rettet

Das Krimi-Duo Hjorth/Rosenfeldt zeigt, wie verkaufsfördernd ein Held sein kann, den keiner leiden mag.

Rezension: Andrea Maria Schenkel: „Täuscher“

Die bayerische Bestsellerautorin kehrt mit ihrem fünften Krimi zurück ins Jahr ihres größten Erfolges: Wie „Tannöd“ spielt „Täuscher“ 1922. Da wird in Landshut ein seltsam aktueller Raubmord begangen.

Rezension: John Grisham: „Das Komplott“

Verwicklungen in einem verrotteten Land: John Grisham liefert in seinem Bestseller „Das Komplott“ Antiamerikanern prima Argumente. Erstmals ist sein Held nicht nur Jurist, sondern auch Schwarzer.

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Rezension: Joël Dicker: „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“

Auf die amerikanische Tour: Der 28-jährige Schweizer Joël Dicker hat mit dem Krimi „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ das nächste große Ding geschrieben. Es erscheint in gleich 30 Ländern.

Rezension: Matthew Stokoe: „Empty Mile“

Als wär’s ein Roman von David Lynch: Matthew Stokoe erzählt in „Empty Mile“ eine tieftraurige Geschichte von Schuld und Sühne. Ein Buch, wie mit dem Schlagring in Herz, Hirn und Bauch geschrieben.

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Rezension: C. S. Forester: „Tödliche Ohnmacht“

C. S. Forester wurde bekannt als Erfinder von Käptn Hornblower. Vor der Erfindung des seekranken Seehelden war er ein großartiger Krimi-Autor, zeigt ein lange verschollener Roman aus dem Jahr 1935.

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Rezension: Dror Mishani: „Vermisst“

Das Heilige Land war nicht unbedingt eine Hochburg der Krimi-Welt. Dror Mishani will das jetzt ändern und schickt Inspektor Avraham Avraham in die menschlichen Untiefen der Vororte von Tel Aviv.

Rezension: Liz Jensen: „Die da kommen“

Davon, dass Kinder ihre Großeltern töten, sang Ende der Siebziger schon Ludwig Hirsch. Jetzt hat die Britin Liz Jensen einen Psychoendzeitthriller aus der Geschichte gemacht. „Die da kommen“ heißt er.

Rezension: Derek B. Miller: „Ein seltsamer Ort zum Sterben“

Alien in Oslo: Derek B. Miller erzählt in einem hinreißend blutigen Roman von einem greisen, grummeligen, jüdischen Ex-Marine, der in Norwegen ein Kind vor einem kosovarischen Schlächter beschützt.

Rezension: Tom Hillenbrand: „Letzte Ernte“

In Krimis wird viel gekocht und noch mehr gegessen. Tom Hillenbrand ist konsequent und schreibt Krimis über einen kochenden Detektiv in Luxemburg. Diesmal stolpert Kieffer durch den Turbokapitalismus.

Rezension: Viveca Sten: „Mörderische Schärennächte“

Spannung, Schicksal und Tourismus: Der Erfolg der schwedischen Krimi-Autorin Viveca Sten basiert auf dem Überraschungsei-Effekt. Diesmal ermittelt ihr Kommissar in einer finsteren Militärgeschichte.

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Rezension: Arne Dahl: „Bußestunde“

In „Bußestunde“ nimmt Krimi-Star Arne Dahl Abschied von seiner legendären A-Gruppe. Es geht um hingeschlachtete Anorektiker und um den Schwedenkrimi selbst, der hier seinen letzten Höhepunkt erlebt.

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Rezension: Koethi Zan: „Danach“

Die Wirklichkeit ist doch der wahre Meister des Horrors: Koethi Zan erzählt die Geschichte von drei jahrelang gefolterten Frauen. Gegen das echte Elend des Lebens hat ihr Thriller keine Chance.

Rezension: Arne Dahl: „Bußestunde“

Noch ein paar Jahre lang glauben alle, der Kriminalroman sei ein Meister aus Schweden. Doch seine Kräfte schwinden (was sich gerade an Arne Dahls aktueller, erschreckend hypertropher A-Gruppen-Fortsetzung ablesen lässt).

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Rezension: Robert Hültner: „Am Ende des Tages“

Robert Hültner schreibt fabelhafte historische Krimis: „Am Ende des Tages“, der letzte Fall seines Superermittlers Paul Kajetan im München anno 1928. Ein zehn Jahre alter Mord muss neu aufgerollt werden.

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