Artikel: Wie man den schwedischen Patienten rettet

Das Krimi-Duo Hjorth/Rosenfeldt zeigt, wie verkaufsfördernd ein Held sein kann, den keiner leiden mag.

Rezension: Joël Dicker: „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“

Auf die amerikanische Tour: Der 28-jährige Schweizer Joël Dicker hat mit dem Krimi „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ das nächste große Ding geschrieben. Es erscheint in gleich 30 Ländern.

Rezension: Liz Jensen: „Die da kommen“

Davon, dass Kinder ihre Großeltern töten, sang Ende der Siebziger schon Ludwig Hirsch. Jetzt hat die Britin Liz Jensen einen Psychoendzeitthriller aus der Geschichte gemacht. „Die da kommen“ heißt er.

Rezensionen: Harald Darer, Evelyn Grill, Gustav Ernst u. a.

Wenn der Bub nun mal Totengräber werden will – Noch ein bisschen Horror für den Österreich-Urlaub gefällig? Nirgendwo ist die Heimat unheimlicher als im Familienroman made in Austria. Auf engstem Raum wuchern Gewaltexzesse und Todessehnsucht.

Rezension: Viveca Sten: „Mörderische Schärennächte“

Spannung, Schicksal und Tourismus: Der Erfolg der schwedischen Krimi-Autorin Viveca Sten basiert auf dem Überraschungsei-Effekt. Diesmal ermittelt ihr Kommissar in einer finsteren Militärgeschichte.

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Rezension: Arne Dahl: „Bußestunde“

In „Bußestunde“ nimmt Krimi-Star Arne Dahl Abschied von seiner legendären A-Gruppe. Es geht um hingeschlachtete Anorektiker und um den Schwedenkrimi selbst, der hier seinen letzten Höhepunkt erlebt.

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Filmrezension: „Evil Dead“

„Evil Dead“ ist das Remake eines Kultfilms von Regisseur Sam Raimi aus der goldenen Horrorepoche in den Achtzigerjahren. Jetzt übertrifft ihn das Remake von Fede Alvarez sogar noch an Brutalität.

Rezension: Ross Macdonald: „Der blaue Hammer“

Nichts anderes als ein Meisterwerk: In Ross MacDonalds Kriminalroman-Klassiker „Der blaue Hammer“ taucht Lew Archer, der Schnüffler, tief in die Abgründe einer Künstlerfamilie. Und verliebt sich.

Rezension: Derf Backderf: „Mein Freund Dahmer“

Jeffrey Dahmer hat 17 Menschen getötet und ging als schwarze Legende in die Popkultur ein. Der Zeichner Derf Backderf war sein Mitschüler. In einem autobiografischen Comic erinnert er sich an ihn.

Rezension: Jean-Luc Bannalec: „Bretonische Brandung“

Jean-Luc Bannalec war der Held des Krimijahrgangs 2012. Und ein Gespenst. Ein Pseudonym mit gefälschter Biografie. Jetzt lässt er seinen Kommissar Dupin ein zweites Mal ermitteln. Ein idyllisches Desaster.

Rezension: Mathias Nolte: „Miss Bohemia“

Ein Krimi muss ja nicht immer nur ein Krimi sein: Mathias Nolte lässt einen Dichter sterben und faltet drum herum die sinnlichste, klügste, tiefgründigste Unterhaltungsliteraturgeschichte des Jahres.

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Interview: Oliver Berben

Der Erfolgsproduzent hat Ferdinand von Schirachs „Verbrechen“ verfilmt. Ein Gespräch über die Ängste deutscher Fernsehmacher und den Mut, Neues auszuprobieren.

Filmrezension: „Hitchcock“

„Hitchcock“ zeigt interessante Vorlieben und hartnäckige Dämonen des Regisseurs. Neben der Vorliebe für Blondinen zeigt sich auch sein Hang zur Obsession und Perfektion.

Rezension: Claudia Rusch: „Zapotek und die strafende Hand“

Die deutsche Ostseeküste ist bisher kriminalliterarisch eher unblutig geblieben. Das ändert sich jetzt. Rusch lässt Henning Zapotek in Stralsund ermitteln.

Rezension: Camilla Läckberg: „Der Leuchtturmwärter“

Die erfolgreichste Schriftstellerin Schwedens heißt Camilla Läckberg. Sie hat das Dorf Fjällbacka weltberühmt gemacht. In dem westschwedischen Kaff wird gemordet wie sonst nur in Mankells Ystad.

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Artikel: Stephen King fordert strengeres Waffenrecht

King hat sich mit einem E-Book in Amerikas Waffendebatte eingemischt. Er mag Waffen und hat selbst welche. Nun schreibt er, wie man die Gewalt trotzdem eindämmen könnte.

Rezension: Tom Wolfe „Back To Blood“

„Back to Blood“ heißt der neue Roman von Star-Autor Tom Wolfe. Übersetzt heißt das so viel wie „Zurück zur eigenen Rasse“. Aber das ist natürlich Ironie und auch gar nicht das größte Problem.

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Interview: Quentin Tarantino

Quentin Tarantino über seinen Western „Django Unchained“, seine Liebe zu Deutschland und seine Pläne, bald seinen Beruf aufzugeben.

Artikel: Warum wir das Böse auf die Couch legen

Irvin D. Yalom, einer der bedeutendsten Psychoanalytiker Amerikas, hat sich mit Mördern und Psychopathen beschäftigt: Manchen war zu helfen, doch das wirklich Böse lässt sich schwer therapieren.

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Artikel: Kim Philby ein Triple-Agent, Putin ein Überläufer?

Die „Cambridge Five“ verrieten den britischen MI6, heißt es. Doch viele Fragen sind ungeklärt. Zwei Autoren provozieren mit fiktionalen Thesen: Nicht der KGB, sondern die CIA zog die Strippen.

Artikel: Nicht ist kultiger als ein Totenschädel

Der Kopf-Knochen des Menschen steht im Zentrum magischer Praktiken und ist auch in der Popkultur unverzichtbar.

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TV-Kritik: Tatort

Ein toter Heilpraktiker in Münster: Im „Tatort“ beharken sich Boerne und Thiel wie eh und je. Dennoch kommt die Geschichte nur langsam in Schwung.