Rezension: Ian McEwan: „Honig“

Spionage und Liebe, Verrat und Literatur: Der neue Roman von Ian McEwan ist ein weiterer Höhepunkt im Werk des 65-jährigen britischen Erzählers. „Honig“ ist ein raffiniertes Leseabenteuer.

Artikel: Schön, begabt und ein Hang zum Horror

Literarisches Wunderkind oder überspannte Streberin – mit ihrem Debütroman polarisierte Autorin Marisha Pessl vor sieben Jahren die Literaturkritik. Nun legt sie einen wohl noch besseren Roman vor.

Rezension: Joël Dicker: „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“

„Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ war für den Prix Goncourt nominiert, vom Original verkauften sich 750.000 Exemplare: Der junge Genfer Joël Dicker hat einen Überraschungscoup gelandet.

Rezensionen: Dan Brown: „Inferno“ I

In der Nacht vauf den 14.05.2013 erschien „Inferno“ von Dan Brown. Der Tages-Anzeiger hat den Text per Live-Ticker besprochen (und hemmungslos Handlung und Twists ausgeplaudert), eine Besprechung auch auf Welt online, eine Übersicht beim Buchreport.

Interview: Christine Brand

Sind Krimis banal? Autorin Christine Brand, Mitorganisatorin der ab heute stattfindenden Criminale, über ihr Metier – und wieso Schweizer Thriller im Ausland keinen Erfolg haben.

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Filmrezension: „The Hypnotist“

Die Verfilmung von Lasse Hallströms „The Hypnotist“ kann leider nicht an die Spannung des Originalwerkes anknüpfen und scheitert an simpler Durchschnittlichkeit.

Rezension: Tom Wolfe: „Back To Blood“

Wolfes jüngstes Fegefeuer der Eitelkeiten, „Back to Blood“, hat alte Qualitäten und neue Schwächen. Noch immer versteht es Wolfe, die Welt der Reichen und Schönen, der Jungen und Gierigen auf unterhaltsamste Weise zu karikieren. Doch weniger wäre manchmal mehr.

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Rezension: Petros Markaris: „Zahltag“

Petros Markaris hat einen Krimi zur Krise in Griechenland verfasst. „Zahltag“ macht kurzen Prozess mit Steuerhinterziehern. Ausführendes Organ: ein wenig zimperlicher, selbst ernannter „nationaler Steuereintreiber“.

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Interview: Håkan Nesser

Mit 62 zieht sich der schwedische Bestsellerautor Håkan Nesser aus dem Krimimetier zurück und das aus unterschiedlichen Gründen. Ein Gespräch über Thriller, Gott, Veränderungen, Trennung und „fifty shades of grey“.

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Artikel und Rezensionen: Joanne K. Rowling: „Ein plötzlicher Todesfall“ (1)

Nun auch in den deutschsprachigen Medien: unterschiedlichste Auseinandersetzungen mit dem „Erwachsenenkrimi“ von J. K. Rowling (einfach jeweils draufklicken): Frankfurter Rundschau, Süddeutsche Zeitung (1), Süddeutsche Zeitung (2), Tages-Anzeiger

Artikel zu Joanne K. Rowling: „Ein plötzlicher Todesfall“ (1)

Zahlreiche Beiträge in deutschsprachigen Medien (bitte jeweils draufklicken): Focus online, WDR 2, Hamburger Abendblatt, Berliner Morgenpost, Frankfurter Rundschau, Spiegel online, Tages-Anzeiger, Der Standard

Interview: Antje Schendel

Der Beruf der Tatortreinigerin wurde durch den Film „Sunshine Cleaning“ bekannt. In Deutschland war das ehemalige Model Antje Schendel die erste. Nun hat sie ein unzimperliches Buch geschrieben.

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Artikel: Die „formale Perfektion“ des Massenmordes

Der französische Autor Richard Millet rechtfertigt in einem Essay Anders Breiviks Massenmord. Jetzt wird in Frankreich über Meinungsfreiheit und Provokation debattiert.

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Interview: Alexander Honold über Martin Suter

Martin Suters neuer Roman ist in den Läden. Das gibt Anlass zu einem Gespräch mit Literaturprofessor Alexander Honold über den Erzähler Suter, seine Produktivität und die Grenzen, an die der Zürcher nun stößt.

Artikel: Mit Fantasie gegen den Terror

Wahnsinnstaten à la Breivik lassen sich zwar nie ausschließen. Für die Terrorprävention könnten Agentenromane aber sehr nützlich sein, sagt Ulrich Kohli, der als James Douglas prophetische Thriller geschrieben hat.

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Rezension: Thomas Kowa: „Das letzte Sakrament“

Ein Klon von Jesus Christus erschüttert die katholische Kirche: In seinem Thriller „Das letzte Sakrament“ lässt der in Bern lebende Autor Thomas Kowa den Heiland nach 2000 Jahren wiederauferstehen.

Porträt: Marquis de Sade

Tiefschwarze Perversion – Am Montag erscheint der gefeierte Frauenfesselroman „Fifty Shades of Grey“ auf Deutsch. Marquis de Sade, Urvater aller abgefeimter Ferkelei, hätte bloss müde abgewunken.

Artikel: Mommy Porn oder: Her mit dem Baseballschläger!

Eine Erotik-Trilogie schlägt in den USA alle Rekorde. Literarische Gründe dafür gibt es nicht. Der Plot: Eine jungfräuliche College-Absolventin erliegt einem Milliardär mit Peitsche. Die Folgen: Zehn Millionen amerikanische Haushalte erleben einen zweiten Frühling.

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Interview: Philipp Keel

Der neue Diogenes-Verleger Philipp Keel will das Erbe seines Vaters erfolgreich in die multimediale Zukunft führen. Das gedruckte Buch soll dabei eine zentrale Rolle spielen.

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Artikel: Lincoln killt die Vampire

Literaturklassiker mit Horrormotiven zu vermischen, ist ein neues Phänomen. Seth Grahame-Smith ist Star dieser Mashup-Szene – und meint es todernst. Anstelle  tiefsinniger Gedanken fliegen Gedärme und Hirnmasse durch die Gegend.

Service: Boyd verfasst neuen 007-Roman

Der britische Erfolgsautor William Boyd tritt in die Fussstapfen seines berühmten Landsmanns Ian Fleming und schreibt einen neuen James-Bond-Roman.

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Rezension: Tim Weiner: „FBI. Die wahre Geschichte einer legendären Organisation“

Tim Weiner zeichnet in seinem neuen Buch ein düsteres Bild des FBI. Die amerikanische Bundespolizei habe nicht nur Täter gefasst, sondern auch Opfer verursacht – unter vielen anderen Martin Luther King.