Rezension: William Boyd: „Solo“

Er fährt U-Bahn statt Aston: Im neuen offiziellen James-Bond-Roman „Solo“ hat der Autor William Boyd 007 auf Normalmaß gestutzt. Immerhin kann der mit Frauen jetzt auch etwas anderes anfangen, als sie bloß zu begatten.

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Rezension: Marisha Pessl: „Die amerikanische Nacht“

Sieben Jahre nach dem Bestseller „Die alltägliche Physik des Unglücks“ hat Marisha Pessl einen Thriller über die Faszination des Films geschrieben. Kann sie damit ihrer Wunderkind-Vergangenheit gerecht werden?

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Rezension: William Boyd: „Solo“

Er fährt U-Bahn statt Aston und mixt Salatsauce statt Wodka-Martini: Im neuen offiziellen James-Bond-Roman „Solo“ hat der Autor William Boyd den überlebensgroßen Agenten 007 auf Normalmaß gestutzt.

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Gedenken: Tom Clancy

Tom Clancy ist am Dienstag im Alter von 66 Jahren gestorben. Einige der vielen Nachrufe: The New York Times, Zeit online, Spiegel online, Frankfurter Rundschau

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Rezension: Thomas Pynchon: „Bleeding Edge“

In seinem neuen Roman „Bleeding Edge“ schreibt Thomas Pynchon über 9/11 und die Folgen – fundamental anders als andere US-Großautoren. Doch schon vor Erscheinen wurde er von der Realität überholt. Von Edward Snowden.

Rezensionen: Gillian Flynn, Andrea Maria Schenkel, Christopher Brookmyre

Flynn liefert mit „Gone Girl“ den Thriller-Blockbuster des Jahres. Andrea Maria Schenkel findet zu alter Form zurück. Und Brookmyre spielt mit „Die hohe Kunst des Bankraubs“ zu oft in der Krimi-Kreisklasse, obwohl er das Talent für die Champions League hat.

Rezension: Friedrich von Borries: „RLF“

Was ist real? Und was ist Fiktion? Der Romanautor Friedrich von Borries wirbelt die Kategorien durcheinander. Aus Sex and Crime macht er Konzeptkunst – und startet einen verrückten Versuch, den Kapitalismus mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.

Rezension: John Grisham: „Das Komplott“

„Das Komplott“ erfüllt alle Erwartungen, die man an einen John-Grisham-Thriller hat – schnörkellose Sprache, spannende Story, cooler Held. Doch den Glauben an die Gerechtigkeit scheint der Bestsellerautor verloren zu haben.

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Rezension: Jennifer Egan: „Black Box“

Die Handlung kreist um eine Art Mata Hari mit Smartphone: Die Pulitzer-Preisträgerin Jennifer Egan hat mit „Black Box“ einen Agentinnenroman im Twitter-Format geschrieben. Ein kleines Meisterwerk über Kommunikation und Kriegsführung.

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Artikel: „Harry Potter“-Autorin: Joanne K. Rowling schrieb Krimi unter Pseudonym

Erfolgsschriftstellerin J. K. Rowling hat unter falschem Namen einen Krimi veröffentlicht: „The Cuckoo’s Calling“ – publiziert unter dem Pseudonym Robert Galbraith.

Rezension: Derek B. Miller: „Ein seltsamer Ort zum Sterben“

Sheldon Horowitz hat ein langes Leben hinter sich. Doch gerade als er denkt, das müsse doch eigentlich reichen, macht ihn Derek B. Millers Roman „Ein seltsamer Ort zum Sterben“ zum Zeugen eines Mordes und zum Fluchthelfer eines Jungen.

Rezension: Donald Ray Pollock: „Knockemstiff“

Drogenwracks, Gewalttäter, Verwahrloste: Was anderes soll aus Menschen werden, die in einer Stadt aufwachsen, die Schlag-ihn-tot heißt? Der Hillbilly-Autor Donald Ray Pollock hat diesen Speedfreaks seinen furiosen Erzählband „Knockemstiff“ gewidmet.

Artikel: Stieg-Larsson-Comics: Lisbeth, da bist du ja wieder!

Wie oft kann man die Beststeller-Krimis um „das Mädchen mit dem Drachentattoo“ von Stieg Larsson eigentlich noch verkaufen?

Rezensionen: Unsworth, Lansdale, Rankin

Drogen und Satanismus: Unsworths „Opfer“ beginnt in der Gruftie-Szene von 1983. Lansdale erzählt ein Abenteuer für Obama-Fans. In Rankins „Mädchengrab“ trösten den alternden John Rebus nur Bier, Zigaretten – und die Musik von Wishbone Ash. Die besten neuen Krimis!

Rezension: Peter Fröberg Idling: „Pot Pots Lächeln“

1978 besuchten vier Intellektuelle aus dem Westen das rote Kambodscha und hofierten Pol Pot. Nun zeigt ein kluges Buch, wie sie dazu kamen – stellvertretend für eine ganze Generation westlicher Linker, die dem Massenmörder huldigte.

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Rezensionen: Elmore Leonard, Sara Gran und Max Bronski

Eine Detektivin zwischen Yoga und Kokain: Gran schickt ihre Heldin ans „Ende der Welt“. Bronskis „Der Tod bin ich“ ist eine Seltenheit – ein geistreicher Spannungsroman aus Deutschland. Leonard findet mit „Raylan“ zu seiner Bestform zurück.

Rezension: Tom Wolfe: „Back to Blood“

Haitianer gegen Kubaner, Kubaner gegen Afroamerikaner, alle zusammen gegen die Americanos: In „Back to Blood“ nimmt Tom Wolfe die ethnischen Verteilerkämpfe Miamis ins Visier – ohne Gespür für die Gegenwart.

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Rezensionen: Higashino, Bruen & Coleman, Cumming

Keigo Higashino beschreibt in „Verdächtige Geliebte“ einen Mord als Logikrätsel. Ken Bruen und Reed Farrel Coleman zeigen in „Tower“ die Unterschicht Brooklyns. Charles Cumming erzählt in „Die Trinity Verschwörung“ im Stil von Hitchcock.

Interview: Quentin Tarantino

Im Interview erklärt der Regisseur seinen neuen Film „Django Unchained“ – und seine Überzeugung, dass Sklaven morden dürfen.

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Rezension: Pete Dexter: „Paperboy“

Todesengel mit aufgeknöpfter Bluse, Lustphantasien zwischen Schlangen: Mit „Paperboy“ hat Pete Dexter einen Reporter-Krimi aus Sicht eines Halbwüchsigen geschrieben. Zur Verfilmung mit Nicole Kidman wurde das Meisterwerk nun neu aufgelegt.

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Gedenken: Jakob Arjouni

In der Nacht auf Donnerstag ist der Autor Jakob Arjouni mit nur 48 Jahren gestorben. Einige der vielen Nachrufe: Spiegel online, Deutschlandradio Kultur, Zeit online, hr-online.de

Interview: David Simon

Mit der Cop-Saga „The Wire“ hat er die TV-Serie neu erfunden, sein Format „Treme“ spielt im New Orleans nach „Katrina“. Und warum? Weil die Stadt für das kaputte US-System steht. Im Interview wettert David Simon gegen die Perversionen des Kapitalismus.

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