Freitag, 4. Oktober 2013

Rezension: Horst Eckert: „Schwarzlicht“

Nichts von dem, was Eckert erzählt, kann man als Hirngespinst und Übertreibung abtun. Er collagiert ja lediglich Elemente politischer Affäre und Skandale. Aber in dieser Verifizierbarkeit der Fiktion liegt auch ein Problem.

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Videorezension: Gregor Weber: „Keine Vergebung“

Ein brisantes Thema hat Schauspieler Gregor Weber mit seinem politischen Kriminalroman aufgegriffen. Der ehemalige „Tatort“ – Kommissar verarbeitet – wenn auch verfremdet – die NSU-Terrorzelle in seinem zweiten Krimi. Sehr gelungen!

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Rezension: Dave Zeltserman: „Paria“

Dave Zeltserman liefert ein schönes Beispiel dafür, dass gute Pulp/Noir-Literatur auch heute bestens funktioniert und in ihrer Vielschichtigkeit ebenso ins Feuilleton gehört wie in die Toilettenbibliothek.

Interview: Donald Ray Pollock

Das Örtchen Knockemstiff liegt irgendwo im Nirgendwo der Vereinigten Staaten. Heute eine Geisterstadt, vor ein paar Jahrzehnten Provinzkaff mit zweifelhaftem Ruf. Der für allerlei düstere Geschichten von Donald Ray Pollock taugt.

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Rezension: Stefan Slupetzky: „Polivka hat einen Traum“

Krimiautor Stefan Slupetzky hat seine Kultfigur Lemming (eigentlich Leopold Wallisch) nach vier Büchern in Pension geschickt. Nun ermittelt Bezirksinspektor Polivka. Das ist mehr Realsatire als Kriminalroman.

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Gedenken: Tom Clancy

Tom Clancy ist am Dienstag im Alter von 66 Jahren gestorben. Einige der vielen Nachrufe: The New York Times, Zeit online, Spiegel online, Frankfurter Rundschau

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Rezension: Stephen King: „Doctor Sleep“ (Hörbuch)

To the stellar ranks of Stephen King’s audiobook narrators add Will Patton, doing justice to King’s „Doctor Sleep.“

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Rezension: Daniel Woodrell: „The Maid’s Version“

Daniel Woodrell’s ninth novel investigates the intricate, fraught bonds of community. Here is a story that penetrates the secrets that an Ozarks town keeps and the punishments it inflicts on anyone who exposes them.

Rezension: Jeffery Deaver: „The October List“

It begins at the end, and you still won’t believe your eyes when you get to the final page of thriller novelist Jeffery Deaver’s beguiling new novel „The October List.“ He promises readers one hell of a ride.

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Portrait: Alistair MacLean

At the height of his renown, back in the late 1960s and early ’70s, Scottish adventure-thriller writer Alistair MacLean rivaled even Agatha Christie as a best-seller. More than a dozen motion pictures were adapted from MacLean’s yarns.

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Artikel: Two very different approaches to crime writing

Craig Russell and Val McDermid are both Scottish crime writers who grew up in Fife. But there the similiarities end, finds Tom Chivers in Segovia.

Montag, 30. September 2013

CrimeMag: Artikel und Rezensionen zur Kriminalliteratur

Im neuen CrimeMag bespricht Alf Mayer James Carlos Blakes „Das Böse im Blut“, Carlos spricht über die Folgen der Wahl, Elly Bösl kümmert sich um einen Klassiker der russischen Sci-Fi: Jewgenis Lukins „Unter dem Räubermord“ und vieles mehr.

Rezension: Stephen King: „Doctor Sleep“

„Doctor Sleep“ zeigt, dass und wie man mit denen, die uns Angst machen, Mitgefühl haben kann – auch die Bösen, sagt eine verblüffende und bewegende Stelle, küssen einander, wenn sie sterben müssen, und sagen einander letzte Liebesworte, wenn sie können.

Rezension: Thomas Pynchon: „Bleeding Edge“

In „Bleeding Edge“, Thomas Pynchon jüngstem Roman, überlagern sich die Umbruchzeit nach der Dotcom-Krise und die Terroranschläge des 11. September 2001. Hat der Großmeister der Paranoia hier sein Lebensthema gefunden – oder verfehlt?

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Rezension: Britta Mühlbauer: „Inventurdifferenz“

Marlies Wolf hadert mit ihrem Job bei einer Security-Firma. Was im Kleingarten nebenan läuft, will die Ich-Erzählerin von „Inventurdifferenz“ gar nicht wissen. Aber sie muss es herausfinden. Mühlbauer verzichtet auf Humor, Karikatur, Übertreibungen und Gemosere.

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Rezension: Peter James: „Rigor mortis“

Routiniert stellt James die handelnden Personen vor und hat als Erzähler alles im Griff. Recht schnell wird dem Leser klar, wohin die Reise geht. „Rigor mortis – Ein neuer Fall für Roy Grace“ ist solide, spannende Thrillerware. Sehr viel mehr allerdings auch nicht.

Rezension: Massimo Carlotto: „Die Marseille-Connection“

Ein Buch, das ob der Vielzahl von Subgeschichten, von Kriegsschauplätzen, von Folter, Mord und Verbrechen, die ihm aufgeladen wurden, eigentlich in die Knie gehen müsste. Aber Carlotto hält die Geschichten schlank und die Spannung hoch.

Rezension: Melanie Schober: „Skull Party“

Melanie Schobers Manga heben sich positiv vom Durchschnitt des deutschen Manga ab – und „Skull Party“ stellt hier keine Ausnahme dar. Der Manga enthält zugleich eine nicht allzu geringe Portion an Sozial- und Gesellschaftskritik.

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Rezension: Walter Mosley: „Manhattan Fever“

Der Privatdetektiv Leonid McGill beweist die Unschuld einer Klientin, die man für einen Millionenraub verurteilt hatte. Doch kaum ist die Frau aus dem Gefängnis entlassen, beginnt eine Mordserie an Leuten, die mit dem Raub in Verbindung gebracht werden.

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Audiorezension: Ferdinand von Schirach: „Tabu“

Schirachs „Tabu“ ist eine Lebens-, eine Familien-, eine Liebesgeschichte, voller unerwarteter Wendungen. Sie kommt gänzlich unaufgeregt daher, selbst die großen Katastrophen im Leben von Sebastian werden beinahe karg beschrieben.

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Rezension: Lisa Lercher: „Mord im besten Alter“

Wer von einem Krimi ein halsbrecherisches Erzähltempo erwartet, braucht hier gar nicht mit dem Lesen anzufangen. Alle anderen dürfen sich über einen dem Ambiente angemessenen, die Story bestimmenden Stil freuen – handwerklich souverän umgesetzt.

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Rezension: Jane O’Connor: „Almost True Confession“

Rannie doesn’t commit crimes; she’s far too conscientious to do anything unkind,  (she’s even nice to her ex-husband and has weekly dinners with her former mother-in-law). No, Rannie solves crimes, to the bemusement of everyone who knows her — including herself.