Kurzrezensionen: Bookmyre, McDermid, Disher

Christopher Bookmyres „Die hohe Kunst des Bankraubes“ ist ein gelungener literarischer Spaß und immer noch lesenswert. Val McDermids „Der Verrat“  ist ein ungewöhnlicher Kriminalroman. Und in Garry Dishers „Dirty Old Town“ wird nur das Allernötigste geredet.

Rezension: Gillian Flynn: „Gone Girl“

Mehr als 2,7 Millionen Mal hat sich „Gone Girl“ in der Originalsprache bisher verkauft. Doch „Gone Girl“ ist alles andere als ein konventionell erzählter, vorsichtig gesagt braver Thriller, sondern eine bitterböse Abrechnung und eine heimtückische Suggestion.

Recherche: , , ähnliche Beiträge

Rezension: Andrea Maria Schenkel: „Der Täuscher“

Sie liebt Archive und Museen, Friedhöfe und alte Tageszeitungen. Wen wundert es da, dass Andrea Maria Schenkel erneut einen realen Kriminalfall in einen Roman überführt hat? „Täuscher“ heißt das Werk, das heute erscheint.

Rezension: Volkmar Braunbehrens: „Lorettoberg“

Volkmar Braunbehrens’ Kriminalroman „Lorettoberg“ verbindet Einblicke in die lokale Promiszene mit dem Mord an einem Modezaren. „Lorettoberg“ ist kein typischer (Regio) Krimi, dafür trägt er zu romanhafte Züge; das macht einen Teil seines Reizes aus.

Recherche: , , ähnliche Beiträge

Rezension: Joël Dicker: „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“

Harry Quebert, der weltberühmte Autor von „Der Ursprung des Übels“, gerät unter schweren Verdacht, als in seinem Garten die Leiche der fünfzehnjährigen Nola gefunden wird, die vor 33 Jahren seine heimliche Geliebte und Muse war.

Rezension: Stephen King: „Joyland“

Stephen Kings „Joyland“ ist ein Krimi, ein Coming-of-Age-Roman und nur ein bisschen Horrorstory. Kings Nostalgie für die Glücksmomente des Coming of Age, des Heranwachsens, ist auch in „Joyland“ spürbar. Der Schrecken kommt dann aber immer.

Recherche: , , ähnliche Beiträge

Rezension: Manu Larcenet: „Blast“

Larcenet nutzt eine klassische Verhörsituation als Rahmen für seine impulsive Graphic-Novel-Serie: Ein Comic, in dem Tiere zu Gefährten der Düsternis werden. Streckenweise scheinen die virtuosen, schwarz-grauen Zeichnungen zu schreien und zu wimmern.

Rezension: Evelyn Grill: „Der Sohn des Knochenzählers“

Eine Frau ist aus einem kleinen österreichischen Ort verschwunden. Zurück bleiben ihr Mann, ein Archäologe, sowie der 21-jährige Sohn Titus. Man rätselt, was mit der „Zugereisten“ geschehen sein mag.

Recherche: , , ähnliche Beiträge

Rezension: Dave Zeltserman: „Paria“

Mediensatire, Metakrimi, beinharter Thriller, all das packt Zeltserman in sein grandioses Buch, das nur ein Nischendasein fristen wird, weil jede Romantik ausgemerzt ist. Durch seinen Aberwitz blitzt immerhin ein wenig versöhnlicher schwarzer Humor auf.

Rezension: Dominique Manotti und DOA: „Die ehrenwerte Gesellschaft“.

Manotti und ihr 25 Jahre jüngerer Kollege D.O.A. haben ihren rasanten Stil noch mal beschleunigt; es gibt auch viel zu erzählen. Die Welt wird immer komplizierter, ihre Protagonisten auch. Nimmt man die halbwegs ernst, passen sie in kein Schema.

Artikel: Fieser als die Filme

Die 007-Romane von Ian Fleming erscheinen in einer Neuausgabe. Ian Fleming,1908 geboren, entstammte der britischen Oberschicht. Er war ein Konservativer, der die Vorurteile seiner Zeit teilte.

Rezension: Juli Zeh: „Nullzeit“

Trügerische Stille am Meeresgrund: Wer auch immer für den Klappentext verantwortlich war: Er hat Juli Zeh keinen Gefallen getan, sie mit der Großmeisterin des Psychothrillers Patricia Highsmith zu vergleichen.

Recherche: , , ähnliche Beiträge

Rezension: Per Johansson/Thomas Steinfeld: „Der Sturm“

Viel Lärm um ein Mordopfer in Hutmacher-Schuhen: Nun ist es also erschienen, das angebliche Skandalbuch dieses Spätsommers, Auslöser für eine der lächerlichsten und ärgerlichsten Aufregungen des Literaturbetriebs seit langem.

Rezension: Howard Linskey: „Crime Machine“

Diese anfangs zwar sehr unterhaltsame, aber harmlos wirkende Gaunergeschichte, die nicht einmal besonders originell daherkommt, entpuppt sich als fieser, hinterhältiger und auch brutaler Thriller. Niemandem kann man trauen, am wenigstem dem smarten Erzähler.

Recherche: , , ähnliche Beiträge

Rezension: Jovanka Vuckovic: „Zombies: die illustrierte Geschichte der Untoten“

Das vergnügliche Sachbuch würdigt Tote, die körperlich ins Leben zurückzukehren. Vampire und Mosaikzombies à la Frankenstein klammert Autorin Vuckovic als Sonderfälle aus – im Gegensatz zu weniger charmanten Charakterzügen anderer Zombies.

Rezension: Joe R. Lansdale: „Ein feiner dunkler Riss“

Unzählige Kurzgeschichte und über 30 Romane hat  Lansdale schon verfasst, einige davon sind ins Deutsche übersetzt. Für „The Bottoms“ – „Die Wälder am Fluss“ hat er 2001 den Edgar erhalten, seit kurzem ist das Buch endlich wieder auf Deutsch erhältlich.

Rezension: Joe Bausch: „Knast“

Tatort-Pathologe Joe Bausch schreibt über den „Knast“. Diese Karriere wurde ihm nicht in die Wiege gelegt – auch wenn Joe Bausch, der damals noch gut katholisch Hermann-Joseph hieß, nicht an Zufälle glaubt.

Rezension: Mark Boog: „Mein letzter Mord“

Kurz vor seiner Pensionierung wird einem namenlosen Ermittler die erneute Untersuchung eines dreißig Jahre alten Mordes aufgehalst: Man will ihn, mutmaßt er, für die restlichen Monate aus dem Weg haben.

Recherche: , , ähnliche Beiträge

Rezension: Petra Ivanov: „Tiefe Narben“

In Zürich schockiert ein Mörder mit seiner irritierend professionellen Handschrift sogar hartgesottene Ermittlerinnen und Ermittler. Seine Opfer sind attraktive Frauen. Deren Leichen sind mit dem typischen T-Schnitt geöffnet wie für eine Obduktion.

Recherche: , , ähnliche Beiträge

Rezension: Arne Dahl: „Gier“

Der schwedische Autor Jan Arnald, der unter dem Pseudonym Arne Dahl schreibt, hat in „Gier“ ein Gestrüpp, ach was: einen Dschungel von Verbrechen ersonnen, der sich um die Welt zieht.

Recherche: , , ähnliche Beiträge

Rezension: Carsten Stroud: „Niceville“

Niceville ist ein pittoreskes Südstaatenstädtchen. Darüber thront, eingebettet in eine strahlende Felswand, ein Loch namens Crater Sink. Ein seltsames schwarzes Loch. Dort springen Leute hinein und sind für immer verschwunden.

Recherche: , , ähnliche Beiträge

Rezension: Stephen King: »Der Anschlag«

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Durch einen Zufall entdeckt jemand, ein Deutscher der Gegenwart, eine Möglichkeit, ins Jahr 1939 zurückzureisen. Und er käme auf die Idee, die Geschichte zu verändern.

Recherche: , , ähnliche Beiträge