Genre · 15. Juli 2026
Artikel-Reihe
Porträts, Vorschauen und Vertiefungen
Wöchentlich erscheinende Beiträge der Redaktion: die Krimi-Neuerscheinungen des Monats, Jubiläen der Kriminalliteratur, Autoren-Porträts und Vertiefungen zu TV-Reihen und Genres.
Autoren-Porträt · 1. Juli 2026
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TV-Krimi · 17. Juni 2026
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Jubiläum · 3. Juni 2026
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Autoren-Porträt · 20. Mai 2026
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TV-Krimi · 13. Mai 2026
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Genre · 6. Mai 2026
Die Série noire: wie eine schwarze Buchreihe ein Genre benannte
Die Formate der Reihe
Die Artikel-Reihe arbeitet mit festen Formaten, die sich abwechseln. Die Monatsvorschau sichtet die Krimi-Neuerscheinungen des kommenden Monats — von den großen Publikumsverlagen bis zu den Spezialisten wie Polar oder Pendragon — und ordnet ein, welche Titel Beachtung verdienen. Die Jubiläums-Stücke nehmen runde Geburtstage und Erstveröffentlichungen zum Anlass, Klassiker der Kriminalliteratur neu zu lesen: von Agatha Christie bis zur Schwarzen Serie. Die Porträts widmen sich Autorinnen und Autoren, deren Werk mehr hergibt als ein einzelner Titel. Und die Vertiefungen greifen auf, was die kuratierten Bestände des Hauses hergeben — die TV-Krimi-Reihen, die Genre-Systematik oder die Preisgeschichte — und erzählen die Geschichte dahinter.
Die Formate greifen dabei ineinander: Wer in der Monatsvorschau auf einen Namen stößt, findet das Porträt dazu oft wenige Wochen später; wer ein Jubiläums-Stück über einen Klassiker liest, bekommt den Weg zu den preisgekrönten Nachfolgern gleich mitgeliefert. Aus einzelnen Beiträgen wird so mit der Zeit ein zusammenhängendes Bild der Kriminalliteratur — vom Erstling des laufenden Monats bis zur Schwarzen Serie der Vierzigerjahre. Und weil jedes Stück seine Verweise offenlegt, lässt sich jeder Faden auch rückwärts verfolgen: vom Porträt ins Preisregister, von der Vertiefung in die Folgen-Tabellen, von der Vorschau in die Bestenlisten des Jahres.
Wie die Reihe arbeitet
Jeder Beitrag stützt sich auf nachprüfbare Angaben: Verlagsvorschauen, Preisarchive, Senderdaten und die eigenen Bestände aus zwei Jahrzehnten Krimi-Chronik. Wo ein Artikel eine Behauptung aufstellt — ein Erscheinungsdatum, eine Preisvergabe, eine Folgenzahl — steht die Quelle dahinter im Register oder in den verlinkten Übersichten. Die Beiträge erscheinen wöchentlich und bleiben dauerhaft abrufbar; ältere Stücke werden nicht stillschweigend umgeschrieben, sondern bei Bedarf mit einem sichtbaren Nachtrag versehen. Wer die Zwischenzeit überbrücken will, findet auf Krimi aktuell die laufend gepflegten Neuerscheinungen, Nachrichten und Preise des Jahres.
Wer hier schreibt
Hinter der Reihe stehen die beiden Stimmen der Redaktion: Marlene Voss übernimmt die erzählenden Formate — Porträts, Jubiläen, die Geschichte des Genres und den Blick auf True Crime —, während Konrad Weidinger die systematischen Bestände verantwortet: die Monatsvorschauen, die TV-Krimi-Übersichten und alles, was mit Registern, Zahlen und Reihenfolgen zu tun hat. Die Arbeitsteilung ist kein Zufall, sondern Methode: Ein Porträt lebt von der Deutung, eine Vorschau von der Verlässlichkeit — und beides verlangt ein unterschiedliches Handwerk. Gemeinsame Grundregel bleibt, dass jeder Text für sich stehen muss: Wer einen einzelnen Beitrag über eine Suchmaschine findet, soll ihn verstehen, ohne die Reihe zu kennen. Deshalb erklärt jedes Stück seine Begriffe selbst, verlinkt seine Belege und endet dort, wo die Register des Hauses weiterführen — statt beim Leser Vorwissen vorauszusetzen, das er nicht haben kann.
Der Takt des Krimijahres
Die Reihe folgt dem Kalender des Genres, denn die Kriminalliteratur hat ein eigenes Jahr: Im Frühjahr treffen sich Szene und Branche zur Criminale, wo der Glauser-Preis vergeben wird — der wichtigste Autorenpreis des deutschsprachigen Krimis. Über den Sommer und in den Herbst rollen die großen Verlagsprogramme, die stärkste Zeit für Neuerscheinungen und damit für die Monatsvorschauen. Zum Jahresende blickt die Jury des Deutschen Krimipreises auf den Jahrgang zurück, ehe im Januar die Frühjahrsvorschauen den nächsten Zyklus eröffnen. Dazwischen liegen die Daten, die sich kein Kalender entgehen lässt: runde Jubiläen großer Werke, Geburtstage der Klassiker, Start- und Schlusstermine der TV-Reihen, dazu die monatliche Krimibestenliste, an der sich die Feuilletons abarbeiten und die auch hier immer wieder verlässlich Stoff für begründeten Widerspruch liefert. Wer die Artikel in dieser Abfolge liest, bekommt nebenbei ein Bild davon, wie das Krimijahr tatsächlich funktioniert — wer nur einen einzelnen Beitrag sucht, findet ihn über die Formatangabe in der Zeile über jedem Titel. Die Vorschau auf kommende Monate ersetzt dabei keine Bestellliste: Verlagsdaten verschieben sich, und was sich verschiebt, wird im jeweils nächsten Beitrag nachgetragen.
Häufige Fragen zur Artikel-Reihe
Wie oft erscheinen neue Artikel?
In der Regel einmal pro Woche. Die neuesten Beiträge stehen oben auf dieser Seite und in der Spalte „Nachrichten aus der Kriminalliteratur" auf der Startseite.
Welche Themen deckt die Reihe ab?
Vier Formate im Wechsel: die Monatsvorschau der Krimi-Neuerscheinungen, Jubiläen der Kriminalliteratur, Autoren-Porträts und Vertiefungen zu TV-Reihen, Genres und Preisgeschichte.
Wo finde ich ältere Beiträge?
Alle Artikel bleiben dauerhaft auf dieser Seite gelistet, chronologisch absteigend. Die historischen Bestände vor 2026 — Rezensionen, Meldungen, Interviews — erschließt das Archiv.
Unterscheiden sich Artikel und „Krimi aktuell"?
Ja: Krimi aktuell ist die laufend gepflegte Übersicht der Neuerscheinungen, Nachrichten und Preise des Jahres — die Artikel-Reihe liefert die ausführlichen Einzelstücke dazu.