Besprechungen

Krimi-Rezensionen: Besprechungen und Leseempfehlungen

Rezensionen sind der Kern dessen, was Alligatorpapiere seit 2001 tut: Kriminalliteratur lesen, einordnen und weiterempfehlen — mit eigenem Urteil und offengelegten Quellen. Wo früher eine werktägliche Nachrichtenschau die Besprechungen aus Feuilletons und Fachmagazinen bündelte, verteilt sich die Arbeit heute auf mehrere Wege, die alle von hier aus erreichbar sind.

Der Anspruch ist dabei über die Jahre gleich geblieben: nach eigenem Maßstab urteilen und jedes Urteil so begründen, dass es nachvollziehbar bleibt. Eine Besprechung soll nicht bloß mit „gut" oder „schlecht" enden, sondern zeigen, für welche Leserinnen und Leser ein Titel etwas ist — und in welchem Zusammenhang aus Werk, Reihe und Subgenre er steht. Genau diese Einordnung unterscheidet eine Rezension von der reinen Verlagsankündigung und macht sie über den Tag hinaus brauchbar.

Wo die aktuellen Besprechungen stehen

Die wöchentliche Artikel-Reihe liefert die ausführlichen Einzelstücke: Porträts von Autorinnen und Autoren, Jubiläums-Rückblicke auf Klassiker, Vorschauen auf die kommenden Titel und Vertiefungen zu einzelnen Reihen. Wer den schnellen Überblick sucht, findet auf Krimi aktuell die Neuerscheinungen, Nachrichten und Preise des laufenden Jahres — kompakt und mit Quellenangabe zu jeder Meldung. Beide Bereiche werden redaktionell gepflegt und verweisen untereinander, sodass eine Besprechung nie isoliert steht.

Neu im Magazin

Genre · 15. Juli 2026

Cosy Crime: warum der gemütliche Krimi wieder boomt

Mord ohne Blut, Ermittler ohne Dienstmarke, ein Dorf voller Verdächtiger: Der Cosy Crime galt lange als altmodisch — bis ein früherer Fernsehmoderator das Genre zum größten Bestsellerphänomen der letzten Jahre machte.

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Vom Urteil zur Leseempfehlung

Eine Rezension ist bei Alligatorpapiere kein Verriss um des Effekts willen und kein Werbetext. Sie ordnet ein: Wo steht ein Titel im Werk der Autorin, in seiner Reihe, in seinem Subgenre? Was kann er, was nicht? Wer konkrete Titel sucht, kommt am schnellsten über zwei Werkzeuge zum Ziel — die Bestenlisten mit den wichtigsten Romanen des Jahres und den Krimi-Finder, der in drei Fragen aus über 250 preisgekrönten Titeln eine persönliche Auswahl zieht. Für die Verortung nach Schauplatz gibt es zusätzlich den Tatort-Atlas.

Besonders bei Reihen lohnt der Blick auf die Reihenfolge: Viele Krimi-Serien bauen aufeinander auf, sodass ein später Band ohne die frühen an Wirkung verliert. Wo es sinnvoll ist, verweisen die Besprechungen deshalb auf den richtigen Einstieg und auf verwandte Titel derselben Autorin — damit aus einer einzelnen Empfehlung eine Leserichtung wird und nicht nur ein isolierter Tipp. Für die großen TV-Adaptionen führt die Übersicht der deutschen Krimi-Serien denselben Gedanken fort, Folge für Folge in der richtigen Reihenfolge.

Aus dem Archiv

Die frühen Bestände der Seite — ausführliche Bibliografien zur Sekundärliteratur, Autoren-Interviews und Spezial-Dossiers — sind im Originalzustand erhalten. Das Inhaltsverzeichnis erschließt sie, der Befragungs-Index führt zu den Interviews mit Autorinnen und Autoren des deutschsprachigen Krimis.

Häufige Fragen

Wo finde ich die neuesten Besprechungen?

In der wöchentlichen Artikel-Reihe und kompakt auf Krimi aktuell. Die jüngsten Beiträge stehen oben auf dieser Seite unter „Neu im Magazin".

Nach welchen Kriterien wird besprochen?

Nach redaktionellen Kriterien: Maßstab ist allein die literarische und handwerkliche Qualität eines Titels, eingeordnet in Werk, Reihe und Subgenre — begründet und mit offengelegten Quellen.

Wie finde ich eine Empfehlung, wenn ich kein konkretes Buch suche?

Über den Krimi-Finder (drei Fragen, fünf preisgekrönte Vorschläge) oder die Bestenlisten mit den wichtigsten Titeln des Jahres.

Was ist mit den älteren Rezensionen aus den Anfangsjahren?

Die frühen Bibliografien, Interviews und Dossiers sind über das Archiv-Inhaltsverzeichnis erhalten — im Originalzustand, inklusive der Original-Quellenangaben.