Kolumnen
Die Befragungen.
Von Gisela Lehmer-Kerkloh und
Thomas Przybilka

Ein Fragebogen flattert durch die Krimiszene. Erstellt haben ihn
Gisela Lehmer-Kerkloh und
Thomas Przybilka und sie schicken ihn an Krimiautorinnen und -autoren in Deutschland und dem Rest der Welt. Die Antworten lesen Sie bei den Alligatorpapieren und werden erstaunt feststellen, auf welch unterschiedliche Art und Weise das geschehe kann. Aber nicht nur das. Jede Befragung enthält natürlich eine Biografie und eine reichhaltige Bibliographie ...
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Schmauchspuren
Geb. 1959 in Wien, wohnhaft dortselbst. Seit frühesten Jahren vom
Schreibvirus angesteckt, seit 1982 als freiberuflicher Journalist, Autor und
Übersetzer (aus dem Engl./Amerikanischen) tätig. Ist beinahe jeder Art von
Popkultur (und dazu zählt eindeutig NICHT Fußball) verfallen und gründete
daher 1996 mit Klaus Hübner die Netzzeitschrift
EVOLVER; dort jahrelang Chefredakteur, nunmehr Textchef und Herausgeber.
Zu seinen Buchpubiikationen gehören nicht nur Wienerwald-Wanderführer,
sondern auch True-Crime-Werke (u. a. "Mordschwestern", "Die zarte Hand des
Todes" - alle mit Christian Lunzer) sowie der Ostbahn-Krimi (in dem Kurt
Ostbahn auf Dienstreise ist und daher der Trainer und Dr. Trash ermitteln
müssen) "Peepshow" (mit Günter Brödl).
Seine Krimikolumne "Schmauchspuren" erscheint in der österreichischen
Zeitschrift
"Buchkultur"
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Ulrich Kroegers Krimitipp
Ulrich Kroegers erster Krimitipp erschien vor fünfeinhalb Jahren. Damals war in Bremerhaven Kriminalliteratur – zumindest in der Zeitung – kein Thema, und niemand dachte daran, eine auf Dauer angelegte Kolumne zu etablieren. Es kam zum Glück anders. Heute erscheint
Ulrich Kroegers Krimitipp einmal im Monat im Sonntagsjournal der
"Nordsee-Zeitung", dessen Redaktion wir für die Genehmigung zur Veröffentlichung und Archivierung bei den Alligatorpapieren danken. Zum Konzept der Kolumne gehört, dass auf Verrisse zugunsten von Leseempfehlungen verzichtet wird. Zudem beschränken sich die Besprechungen in der Regel auf Taschenbücher und Paperbacks, einer publizistischen Tradition des Kriminalromans folgend und eingedenk der begrenzten finanziellen Spielräume vieler Leser – nicht nur in einer von Arbeitslosigkeit gebeutelten Hafen- und Industriestadt ...
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Translate This! Ekkehard Knörers Kolumne
So viele Kriminalromane erscheinen jedes Jahr auf dem deutschen Buchmarkt, so viele Autoren tauchen auf und verschwinden wieder. So vieles wird übersetzt. Und erstaunlicherweise sehr vieles nicht.
In der neuen Kolumne von
Ekkehard Knörer, die entsprechend "Translate This!" heißt, stellt er Bücher vor, die es verdient hätten, dem deutschen Leser präsentiert zu werden.
Und stellt Autorinnen und Autoren vor, die mit interessanten Plots und Sprachwitz dem Thema durchaus Neues abgewinnen können ...
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Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Seit Jahren veröffentlicht
Michael Schweizer in der Zeitschrift
"Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur" seine Krimikolumne "Untaten & Orte". Es gibt nicht viele Kolumnen zur Kriminalliteratur, die so fundiert sind wie diese und wir danken Michael Schweizer und der Zeitschrift "Kommune" für die Genehmigung, diese wichtigen Beiträge bei den Alligatorpapieren veröffentlichen und archivieren zu dürfen.
Wir beginnen mit den beiden Kolumnen 2/2006 und 3/2006 und werden mit der Zeit auch die älteren Kolumnen Michael Schweizers ins Netz stellen.
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Peters Left Coast Crime Pie.
Peter J. Kraus
berichtet aus Kalifornien

Sein Debüt-Krimi "Geier" (Knaur) wurde für den "Friedrich-Glauser-Preis" 2004 in der Sparte "Debüt" nominiert. Zur "Criminale" kam er nach Deutschland an den Niederrhein, eine weite Reise, denn
Peter J. Kraus lebt dort, wo "Geier" spielt: in Kalifornien. "Left Coast" sozusagen (der gängige Ausdruck für diese Küste; nicht nur die linke, wenn man auf die Karte schaut, sondern für viele "Patrioten" auch im politischen Sinn), und wir freuen uns, Ihnen "Left Coast Crime Pie" von Peter J. Kraus präsentieren zu können, Notizen von "The Other Side of the World", die natürlich ommer etwas mit dem Genre zu tun haben.
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Feldmanns Schusswechsel
Joachim Feldmann ist
Redakteur und Mit-Herausgeber der Literaturzeitschrift "Am Erker", Münster. Darin bespricht er in seiner Krimikolumne "Mord und Totschlag" regelmäßig Kriminalliteratur, man findet seine kenntnisreichen Beiträge zu Literatur und Kultur aber z.B. auch im "Freitag". Weil er eine äußerst elegante, sichere und punktgenaue Ausdrucksweise pflegt und weil es "Mord & Totschlag" nicht allzu oft gibt, haben wir ihn überredet, auch bei uns seine Meinung zur Kriminalliteratur zu äußern.
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Axel Bußmers Spurensuche

In seinen pointierten und kenntnisreichen
TV- & Buchtipps bei den Alligatorpapieren empfiehlt Axel Bußmer Filme, die auf literarischen Vorlagen beruhen. Kein Wunder, daß Axel selbst ein fundierter Leser und aufmerksamer Beobachter kultureller und politischer Entwicklungen ist. In
"Spurensuche", seiner Kolumne bei den Alligatorpapieren berichtet er regelmäßig zu Themen der Kriminalliteratur und des Krimis in Film und Fernsehen.
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Zielfahndung
Stefan Lichtblaus sehr persönliche Betrachtungen eines Genres.

Stefan Lichtblau ist Gründungsmitglied der "Alligatorpapiere" und träumt immer noch davon, schriftstellerisch schreiben zu können. Bis dahin betätigt er sich nicht nur als Rezensent von Spannungsliteratur und als Suchmaschine für die Nachrichtenseite der Alligatorpapiere, er macht sich auch weiterhin Gedanken über Kriminalliteratur und Buchmarkt.
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Aufsätze
Demokratischer Krimirealismus
Zum Werk von Ross Thomas
Um den Film
Hammett von Wim Wenders vor dem finalen Fiasko zu retten, wurde ein Scriptdoctor verpflichtet und mit Ross Thomas die bestmögliche Lösung gefunden. Spöttisch blickte der Schriftsteller auf seine Kollegen zurück, warf ihnen sowohl mangelnden Sachverstand als auch eine

Überforderung der Kinogeher durch den Hang, prätentiöse Botschaften zu verbreiten, vor.
Es ist das Urteil eines Schriftstellers, der sich als Lieferant von Unterhaltung verstand und dieser Selbsteinschätzung bescheiden wie ein Handwerker nachkam. Am Ende lag ein Werk von fünfundzwanzig Büchern vor; einige können als Beleg für die Diagnose der
New York Times dienen, die noch zu Lebzeiten von Thomas davon sprach, der selbstbewußte Einzelkämpfer sei »Amerikas bester Geschichtenerzähler«
Gerd Schäfer zum Werk von Ross Thomas ...
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Krimi in Deutschland, Polen und Frankreich: Spiegel der Gesellschaft?
Ein Aufsatz von Matthias Drebber 
Keine andere belletristische Gattung erreicht so viele Leser wie der Kriminalroman. Die Verkaufszahlen für Kriminalromane steigen jährlich, aber die literarisch ernster zu nehmenden Werke, denen eine gesellschaftskritische Funktion zugesprochen werden kann, haben daran nur einen geringen Anteil. Eine Tagung im BBI im Schloss Genshagen befasste sich mit der Frage, inwieweit Krimis in Deutschland, Polen und Frankreich Spiegel der Gesellschaft seien.
Matthias Drebber fasst die Referate der Tagung zusammen ...
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"Und dann ist der Erzähler ding.
Über die Sprache zeitgenössischer Kriminalromane".
Ein Aufsatz von Leopold Federmair
"Ich denke mir die Leser des 1925 geborenen Camilleri als solche, die noch auf positive Werte und Gefühle setzen, während die des 1960 geborenen Haas an solche Märchen nicht mehr glauben und sich lieber an popliterarischer Dekonstruktion delektieren." Ein Aufsatz über
Andrea Camilleri und seine Verankerung in die sizilianische Volkskomödie und warum bei
Wolf Haas die Aufmerksamkeit für die Poetik der Umgangssprache einher gehe mit der Verwurzelung im Bereich der sprachbewußten Avantgarde. Ein anspruchsvoller und kenntnisreicher Beitrag eines sehr interessanten Autors ...
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"Krimis in Deutschland und Frankreich –
Spiegel der Gesellschaft?"
Tagung vom 21. bis zum
23. November 2003
im BBI im Schloss Genshagen.
Ist der Krimi in der Lage, gesellschaftliche Verhältnisse zu reflektieren? Im Untertitel der Tagung formulierte die Organisatorin Katrin Schielke die Frage, die sich als roter Faden durch die Vorträge und Diskussionen zog und der dreitägigen Veranstaltung bei allem Facettenreichtum ein einheitliches Gepräge gab: Handelt es sich bei der Kriminalliteratur (und dem Kriminalfilm) um ein per se triviales Genre, dem die vornehmste Eigenschaft der Kunst, Erkenntnis zu vermitteln, von vornherein abgesprochen werden muss? Vermag ein Roman, der seine ganze Energie an Entlarvung und Überführung, an
suspens und
thrill abarbeitet, mehr zu leisten als bloße Unterhaltung?
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Tatort Mexiko
Der kritische Blick der novela policíaca auf die mexikanische Gesellschaft der Moderne
Ein Aufsatz von Frank Leinen
Vor allem seit dem Trauma des Massakers von Tlatelolco von 1968 zählt es zu den wichtigsten Anliegen der modernen mexikanischen Literatur, gegen die Ausformung totalitärer staatlicher Strukturen Widerstand zu leisten. Im Zuge der intensiven literarischen Auseinandersetzung mit den Problemfeldern der mexikanischen Gesellschaft wuchs auch das Interesse an den Ursachen und Folgen der Kriminalität sowie ihrer öffentlichen Thematisierung. Vor diesem Hintergrund erklärt es sich, dass inzwischen die Kriminalliteratur Mexikos mit der Argentiniens, Kolumbiens und Kubas zu den erfolgreichsten literarischen Gattungen der Gegenwart zählt.
In seinem Aufsatz "Tatort Mexiko. Der kritische Blick der novela policíaca auf die mexikanische Gesellschaft der Moderne." untersucht Frank Leinen die Besonderheiten des mexikanischen Kriminalromans und liefert zugleich einen Einblick in die moderne mexikanische Gesellschaft ..
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Zwischen Fakt und Fiktion.
Paco Ignacio Taibo II und
die Nueva Novela Policíaca.
Ein Aufsatz von Frank Leinen
Wenn ein Universitätsprofessor sich des mexikanischen Schriftstellers Paco Ignacio Taibo II annimmt, befürchtet man schon einmal staubtrockene Analysen und wissenschaftliches Kauderwelsch. Wenn der Professor Frank Leinen heißt, ist das jedoch anders. Der Aufsatz "Zwischen Fakt und Fiktion", den er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, ist prall gefüllt mit Informationen zu Paco Ignacio Taibo II, analytisch und kenntnisreich und auch für Nichtliteraturwissenschaftler lesbar. Eine Fundgrube für Anhänger des mexikanischen Schriftstellers und eine Einführung in die Nueva Novela Policíaca zugleich.
Für die Erlaubnis zur Veröffentlichung bedanken wir uns herzlich bei Prof. Dr. Frank Leinen und dem Vervuert Verlag.
Prof. Dr. Frank Leinen lehrt an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
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Interviews
"20 Jahre trèves krimi"
Ein Gespräch mit Reiner Breuer
Die Verleger Rainer Breuer und Ursula Dahm starteten die Krimireihe trèves
krimi in den 80er Jahren. Auf der Suche nach guten Krimis in Deutschland
nicht fündig geworden, wich der Verlag auf die englische Krimiliteratur aus. Mit zwei Titeln war die Reihe
"éditions trèves & crime" gegründet: die älteste deutsche Krimireihe jenseits der großen Taschenbuchverlage und zwar als Hardcover mit Lesebändchen.
Allerdings zogen die deutschen Kollegen bald nach und Ende der 80er boomte
es auf dem Krimimarkt.
Das Interview mit
Reiner Breuer zeichnet die Geschichte der Krimireihe nach ...
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"Der spezielle Kick"
Ein Gespräch mit Winfried Zerwes
Aufregende Literatur aus aller Welt präsentieren, dem Publikum literarische Entdeckungen des internationalen Buchmarkts vorzustellen und die eigene Faszination an Geschriebenem und Beschriebenen an die Leser weiterzugeben, das sind die zentralen Aspekte, die sich der im Juli 2003 gegründete "zebu verlag" ins Programm geschrieben hat. International ausgerichtet ist
zebu crime, die Krimireihe des Verlages. Das Paris der schwarzafrikanischen Einwanderer und das koloniale Indien schaffen das exotische Ambiente für düstere Kriminalromane und spannungsgeladene Lesereisen.
Der Verleger
Winfried Zerwes sieht sich für das Abenteuer des Büchermachens gut gerüstet: nach früheren Aktivitäten in der Welt der Kunst, des Kino und der Popmusik hat er in den letzten Jahren seine Brötchen als IT-Berater und Projektmanager verdient.
Die Alligatorpapiere haben nachgefragt und stellen Verleger und Programm vor ...
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"Auf den Schultern unserer Vorgänger "
Ein Gespräch mit Hen Hermanns

Er ist gelernter Werbetexter und einer seiner ersten Krimis um Max Reinartz wurde 1992 für den ASPEKTE-Literaturpreis nominiert. In
Hen Hermanns Kriminalromanen, die die Elemente harter amerikanischer Privatdetektivthriller mit deutschem Ambiente verbinden, steht jener Max Reinartz im Mittelpunkt,

ein im Rheinland zwischen Köln und Düsseldorf beheimateter Detektiv, der sich gern an seine Vergangenheit als Werbetexter erinnert. Nach neun Jahren kehrte Hermanns zu seinem Ermittler und zum Buch zurück, das er fürs Fernsehen verlassen hatte. Die Alligatorpapiere sprachen mit ihm über diese Entwicklung ...
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"Allein gegen die Wand"
Ein Gespräch mit Frank Nowatzki

"Pulp Master" heißt eine extravagante Krimireihe im Berliner "Maas Verlag": " ... eine Referenz an die pulp-Magazine und Paperback Originals, in denen in den dreißiger, vierziger und fünfziger Jahren der stilistische Grundstein des modernen Realismus gelegt wurde ..."
Das Konzept und die Programmlinie verantwortet
Frank Nowatzki, dem es immer wieder gelingt, ein überraschendes Programm zu präsentieren.
Die Alligatorpapiere sprachen mit dem Verleger ...
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SCHWARZE HEFTE
Die kleinformatige Krimi-Reihe des Hamburger Abendblattes.
Ein Gespräch mit dem Herausgeber Volker Albers.
Von Thomas Przybilka
Seit 1998 erscheint eine kleinformatige Krimiserie unter dem Reihentitel "Schwarze Hefte". Mehr als 270 000 Schwarze Hefte sind bislang verkauft (Stand 08/2003), drei Titel der Reihe haben den "Marlowe"-Preis der Chandler-Gesellschaft erhalten: "Der Tod in Harvestehude" (Carmen Korn), "Süßer Sumpf" (Birgit H. Hölscher) und "Der Samurai im Elbberg" (Robert Lynn). Herausgegeben wird diese Serie von Volkers Albers, Redakteur und Krimi-Experte des Hamburger Abendblattes.
Für die Seite "Schwarze Hefte" bei den Alligatorpapieren, die alle Hefte in der Reihenfolge Ihres Erscheinens präsentiert, sprach Thomas Przybilka – BoKAS – Bonner Krimi Archiv [Sekundärliteratur] – mit Volker Albers über die Entstehungsgeschichte dieser erfolgreichen Serie ...
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"Was alle Schriftsteller machen"
Ein Gespräch mit Alan Furst
von Reinhard Jahn
Mit seinen beiden Roger-Levin-Romanen "Die Paris Falle" und "Tödliche Karibik" sowie dem Polit-Thriller "Geschäfte im Schatten" hatte sich der Amerikaner
Alan Furst in den 80er Jahren als ein Autor profiliert, der dem klassischen Thriller der harten Schule einen neuen, aktuellen und realistischen Rahmen gab.
Reinhard Jahn interviewte damals den Autor und gab uns freundlicherweise die Genehmigung, dieses Gespräch bei den Alligatorpapieren zu veröffentlichen. Der zwischenzeitlich verschollene Text wurde von
Max in dessen legendärem "Krimi-Archiv" aufgespürt: er erschien 1985 in "Alfred Hitchcocks Kriminalmagazin" im Ullstein Verlag.
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Alan Furst:
Der Vergangenheit nachspionieren
von Genie Chipps Henderson
"Irgendwie kenne ich diese Leute, kenne ich ihre Stimmen. Ich bin nur ein Typ von der West Side aus New York. Das jagt mir manchmal einen Schrecken ein."
Auf der Main Street in Sag Harbor, N.Y. gibt es keinerlei Anschein einer Verschwörung. Keine Spione flitzen zwischen den weiß verschalten Häusern, dem American Hotel aus roten Ziegelsteinen, dem Feuerwehrhaus, der Gemischtwarenhandlung und dem Bürgerkriegsdenkmal herum. Eine solch verschlafene, unschuldige Stadt sieht nicht nach dem Lieblingsort des historischen Spionageromanautors Alan Furst aus, aber in dieser legendären Gemeinde hat sich der Autor von anspruchsvollen Romanen über den 2. Weltkrieg niedergelassen.
Genie Chipps Henderson besucht den amerikanischen Autor Alan Furst ...
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Christina Bacher:
Die Krimi-Nanas
Ein Gespräch mit Pascale Fonteneau, Sylvie Granotier und Chantal Pelletier
Hinter dem Namen "Krimi-Nanas" steckt eine spielerische Idee, neben den offensichtlich sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten, die Gemeinsamkeiten als Autorinnen hervorzuheben. Ein Interview von
Christina Bacher mit
Pascale Fonteneau, Sylvie Granotier und
Chantal Pelletier über den weiblichen Wind im Krimigenre in Frankreich und das Scheiben von Kriminalromanen.
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