Aus dem Archiv
Autorenbeta
»Klick« ist sein Debütroman, der für den russischen Booker- und weitere Literatur-Preise nominiert worden ist und bald auch in Frankreich und Italien erscheinen wird. Sergej Bolmat lebt seit 1998 in Köln. (Info: amazon.de)
- "Maß ist Muß"
"Dieser Roman ist groß. Sehr groß. Dazu muß er nicht von Nabokov oder Tarantino geschrieben werden." Martin Brust ist in der "Jungen Welt" vom 25.09.2001 schier "aus dem Häuschen" vor Begeisterung mehr
- Sergej Bolmat hat der Epoche mit seinem Roman Klick nun ein Denkmal gesetzt. Dem Geist der Ironie entsprechend ist Klick ebenso sehr Reflexion über die ironischen 90er wie es Teil von ihnen ist. Uli Hufen im "Deutschlandfunk" mehr
"Coole Russen"
Um erfolglose Dichter mit Auftragsmördern und Huren, mit Mafiabossen und Werbefuzzis zusammenzubringen, wählte ein Autor früher Städte wie Chicago, Los Angeles oder New York. Heute lässt sich das Zusammentreffen dieser Leitfiguren der Massenkultur nirgendwo glaubhafter ansiedeln als im wilden Osten. Barbara Schweizerhof informiert im "Freitag" Nr. 42 über "zwei Romane nicht mehr junger Autoren, die nicht alt aussehen wollen...": Andrej Kurkow und Sergej Bolmat. mehr- Er bezeichnet sich selbst als "unendlich neugierigen Faulpelz". Doch allzu faul kann Sergej Bolmat kaum sein. Schließlich hat er bereits zwei Romane veröffentlicht, mehrere Drehbücher geschrieben und als freier Künstler seine Bilder auf mehreren Ausstellungen gezeigt. mehr
Robert Brack/Virginia Doyle
Robert Brack, geboren am 4. Mai 1959 in Fulda, lebt seit 1981 in Hamburg. Nach dem Studium der Soziologie wurde er Journalist und freier Autor. Neben Romanen und Erzählungen hat er auch Sachbücher geschrieben. 1988 erschienen mit "Blauer Mohn" und "Die Spur des Raben" seine ersten Kriminalromane. Für "Das Mädchen mit der Taschenlampe" erhielt Brack den "Marlowe" der Raymond-Chandler-Gesellschaft, ebenso für die Erzählung "Das Osterhasen-Wochenende". Den Deutschen Krimi-Preis bekam er für "Das Gangsterbüro".Virginia Doyle, Mitte 30, ist das Pseudonym einer mehrfach ausgezeichneten Krimi-Autorin. Sie lebt nach einer Lehrzeit in einem Hotel an der Côte d'Azur und einer Ausbildung zur Sommelière in einem Londoner Restaurant mittlerweile in Maidstone (Grafschaft Kent), wo sie sich ganz dem Schreiben und der Corgi-Zucht hingibt. Im Mittelpunkt ihrer in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angesiedelten historischen Kriminalromane steht der französische Meisterkoch und Amateur-Detektiv Jacques Pistoux, der bislang sieben Abenteuer in England, auf dem Mittelmeer, auf Sizilien, in Wien, im Elsass, in Nürnberg und in Hamburg bestanden hat und sich zur Zeit auf einem Dampfschiff mit Ziel New York befindet.Homepage
Bio-/Bibliographie/Rezension:
- Lexikon der deutschen Krimiautoren
- Krimi-Forum
- Angela Reinhardt bei abebooks
- Schwarze Hefte
- copy-write (Agentur)
- Der Spiegel (Rezension: "Nachtkommando")
- Rolf Crime-Server(Rezension: "Das Gangsterbüro")
- Die Welt des billigen Glücks. Robert Brack hat den ersten Teil seiner Krimi-Trilogie über das einstige Leben auf St. Pauli geschrieben: "Die rote Katze". Beitrag von Volker Albers beim Hamburger Abendblatt mehr
Leigh Brackett
Leigh Brackett
Die amerikanische Schriftstellerin und Drehbuchautorin Leigh Brackett ("Tote schlafen fest", "Rio Bravo") starb am 18.3.1978 im Alter von 62 Jahren an Krebs (* 7. Dezember 1915 in Los Angeles). Sie hat für Film und Fernsehen geschrieben, für kleine und große Budgets. Sie hat Romane und Kurzgeschichten verfaßt, quer durch die Genres: Western, Science Fiction und Thriller. "Ihre über zweihundert Bücher lagen selten unter Niveau, aber öfters deutlich darüber" (superthriller.de). Ihre größten Erfolge hatte sie jedoch als Drehbuchautorin ("Keine Drehbuchschule in der Welt könnte solch einen Dialog hervorbringen. Niemals." FAZ). Mit William Faulkner schrieb sie das Drehbuch für den Film "Tote schlafen fest" nach dem Roman von Raymond Chandler. Kurz vor ihrem Tod schrieb sie die erste Fassung des Drehbuchs zum zweiten Krieg der Sterne-Film, "Das Imperium schlägt zurück"( beendet von Lawrence Kasdan). Im "Unionsverlag" erschien ihr Roman "Raubtiere unter uns" (UT 152)
Infos und Bibliographie bei Unionsverlag, Darth sonic.de , supperthriller.de, bernd rothe.de, Buchbesprechung, FAZ über New Hollywood.
John Buchan
John Buchan
Am 11. Februar 1940 stirbt John Buchan in Kanada (* 26. August 1875). Mit seinem Agentenroman "The Thirty-Nine Steps" (Die neununddreißig Stufen) schrieb er einen Klassiker der Spionageliteratur. Sein erstes Buch erschien 1895, mit seinem 14. Buch den "39 Stufen" (auf dem Krankenbett in den ersten Tagen des ersten Weltkriegs 1914 geschrieben), schuf Buchan den Agentenjäger Richard Hannay, der auch in weiteren Romanen vorkam. Der Diogenes Verlag hat kürzlich den lange vergriffenen Roman "Die neununddreißig Stufen" wieder aufgelegt.
Buchan, presbyterianischer
Pfarrerssohn aus Schottland, führte ein so ereignisreiches Leben (1875-1940), 'dass es zahlreiche Leben hätte ausfüllen können' (Janet A. Smith in ihrer grossen Biographie über John Buchan). Er war Parlamentsmitglied, Freund T. E. Lawrences, Kriegsberichterstatter der "Times", Chef des britischen geheimen Nachrichtendienstes im Ersten Weltkrieg, Generalgouverneur von Kanada und erhielt das Adelsprädikat eines "ersten Lord Tweedsmuir". Infos bei:
"Diogenes" , "kirjasto.sci.fi." (engl.), "Guido Walter" , "John Buchan Society" ,
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