Autorinnen & Autoren

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

T

U

V

W

X

Y

Z


Die Alligatorpapiere haben in den letzten Jahren auf eine solche Menge von Nachrichten und Artikeln im Internet zur Kriminalliteratur und zu Kriminalschriftstellern hingewiesen, daß wir nicht mehr in der Lage sind, sie den einzelnen Autoren in den Registern und den Lexika zuzuordnen. Es gibt also wesentlich mehr Informationen, als in diesen Autorenlexika erfasst werden konnten. Benutzen Sie deshalb unsere Suchmaschine.
Geben Sie hier ein Stichwort ein, nach dem in den Alligatorpapieren gesucht werden soll. Die Google-Suchmaschine sagt Ihnen dann, ob es zu diesem Thema etwas auf diesen Seiten gibt.
Google


Search alligatorpapiere.de

Roald Dahl

Am 13. September 1916 wird Roald Dahl in Llandaff, South Wales, Großbritannien geboren († 23. November 1990 in Great Missenden, Buckinghamshire).dahl-roald.jpg Der Sohn norwegischer Eltern war nach eigener Aussage nicht gerade ein Musterschüler, sondern interessierte sich mehr für Abenteuer als für Buchwissen. Bereits mit 18 Jahren zog es ihn in die Ferne: als Firmenrepräsentant von Shell Oil ging er nach Tansania in Ostafrika. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Kampfpilot in der britischen Royal Air Force. Ein Drittel seiner Werke diente als Vorlage für Filmwerke. Er schrieb auch selbst einige Drehbücher u. a. zu Ian-Fleming-Verfilmungen.
Besonders seine skurill-bösen Geschichten machten ihn weltberühmt. Nicht wenige halten ihn für den Erfinder der kuriosesten und schmackhaftesten Mordwaffe.
Info:
Wikipedia, Prisma, Dieter Wunderlich, Rowohlt Verlag, Deutsche Welle, leixoletti.

Didier Daeninckx

«Didier Daeninckx»
Daeninckx-didier.jpeg Didier Daeninckx geboren am 27. April 1949 in Saint-Denis, ist einer der erfolgreichsten französischen Kriminalschriftsteller. Dennoch lebt er weiterhin in den Banlieu von Paris, in Aubervilliers. Bevor er anfing zu schreiben, war der gelernte Drucker als Kultur-Pädagoge und Journalist tätig. 1984 veröffentlichte er seinen ersten Kriminalroman in der Série Noire von Gallimard. Gemeinsam ist allen seinen Werken, daß sie die tragischen Aspekte des Alltäglichen mit Ironie und schwarzem Humor beschreiben. (Text:DistelLiteraturVerlag )
Infos bei:
krimi-couch, Krimizeit

  • «Französische Zustände».
    In «Nazis in der Métro» läßt Didier Daeninckx den literarisch interessierten und gebildeten Privatdetektiv von dem Schriftsteller Sloga sagen: «Nach dem Krieg hat Gallimard ein halbes Dutzend Titel von Sloga rausgebracht, bis zu dem Tag, an dem sie einen abgelehnt haben... In diesem Buch sprach er zu offen über die Guillotine, die mit Volldampf in den algerischen Gefängnissen eingesetzt wurde, über die Gestapomethoden, mit denen sich die französische Armee bei den Berbern hervortat. Das war 1955. Daraufhin hat er sich von Gallimard verabschiedet. Zwanzig Jahre später hätte seine Entrüstung für Aufsehen gesorgt, aber Sloga machte den Fehler, immer von den aktuellen Ereignissen zu sprechen. Danach ist er von Verleger zu Verleger geirrt.» Mit diesem Sloga könnte Daeninckx einiges gemeinsam haben. Er gehörte zu den Stammautoren der «Série noire« bei Gallimard, seine beiden zuletzt auf Deutsch erschienenen Romane, Das Schloß in Prag und eben Nazis in der Métro, sind bei Editions Denoel (1994), beziehungsweise bei Editions Balaine (1995) erschienen ... schrieb Joscha Schmierer 1996 in der Zeitschrift «Kommune» und führt ein wenig in die bis dahin erschienenen vier Bücher Daeninckx' ein .. mehr

  • «Interview«
    Über Detektive und Anarchisten, braune Kommunisten und eitle Literaten sprach Marko Martin mit Didier Daeninckx und die Zeitschrift "Kommune" veröffentlichte das Gespräch in Heft 12/1996...mehr

  • «Der neue französische Kriminalroman»
    Erwähnung findet Daeninckx natürlich auch in einem Beitrag von Günther Grosser in der "taz" vom 02.12.1989 (!), in dem er den damaligen neuen französischen Kriminalroman vorstellte...mehr

  • »Anekdote am Rande«
    Als der französische Nationalspieler Christian Karembeu Weltweister wurde, ahnte er noch nichts von der Geschichte seiner Ahnen" Erst eine Dokumentation des Historikers Joel Dauphiné sowie der soeben erschienene Roman "Cannibale" des Schriftstellers Didier Daeninckx deckten die traurige Episode der "Kanaken" wie sich die Ureinwohner selbst nennen und was in ihrer Sprache nichts anderes bedeutet als Mensch nun wieder auf:" 67 Jahre zuvor waren zwei Urgroßväter des 28jährigen Fußballers zu einer eher traurigen Berühmtheit gelangt: Als Mitglieder einer Gruppe von "Kannibalen" wurden sie im Pariser Zoo ausgestellt. Ein Bericht der "Berliner Zeitung" vom 15.12.1998...mehr

Leif Davidsen

Leif Davidsen, 1950 geboren in Otterup, lebt heute als freier Schriftsteller in Kopenhagen. Zuvor arbeitete er als Journalist, u.a. als Korrespondent in Moskau und als Nachrichtenredakteur im Fernsehen.Für seine literarische Arbeit erhielt Davidsen verschiedene Preise.

Bibliographie
Der Augenblick der Wahrheit.Ullstein Taschenbuch Verlag
Fluch der bösen Tat. Zsolnay Verlag
Die guten Schwestern.dtv premium im Großformat, März 2006

Jim Madison Davis


Jmdavis.jpg Jim Madison Davis, geboren in Charlottesville, Virginia, aufgewachsen in Washington, D.C. Neben zahlreichen Kriminalromanen und Kurzkrimis hat Jim Madison Davis auch im Bereich der Sekundärliteratur zur Kriminalliteratur publiziert. Einige seiner Kriminalromane und Kurzkrimis liegen als Übersetzungen in Deutschland, Italien, Japan, und den Niederlanden vor. 1988 erhielt er den Edgar Allan Poe Award in der Kategorie "Best First – Scroll Award" ... mehr

Hard-Boiled Style World Literature Today - Spring Für unsere englischfesten Fans: In der neuen (Frühjahr) Ausgabe der Zeitschrift "World Literature Today" findet sich ein Aufsatz von J. Madison Davis mit dem Titel "Tough Guys with Long Legs", in dem es um die weltweite Popularität der "Hard Boiled" Literatur geht. Der Artikel beginnt auf der "Semana Negra" 1987 in Gijón und holt dann kräftig aus.
Jetzt überlegen Sie wahrscheinlich, wie Sie an den Artikel kommen. Bibliothek, Fernleihe, Postversand? Geht auch, aber freundlicherweise stellen die Macher der Zeitschrift die kompletten Texte als pdf-Datei ins Netz. Sie müssen also nur ... hier klicken und der Aufsatz erscheint!

Len Deighton

Der englische Schriftsteller, Journalist und Filmproduzent Len Deighton wurde am 18. Februar 1929 im Len Deighton Londoner Marleybone-Distrikt als Sohn anglo-irischer Eltern geboren. Er arbeitete als Kellner in Picadilly, stellvertretender Konditoreichef in der Royal Festival Hall, Fabrikmanager, Lehrer in Brittany, Illustrator in New York, Nachrichtenfotograf sowie Direktor einer Werbeagentur in London. Als Steward der British Overseas Airway Corporation reiste er 1956-57 an viele exotische Orte. 1960 heiratete Deighton Shirley Thompson, eine Illustratorin. Später lebte er mit seiner Familie auf einer Farm bei den Mourne Bergen in Irland sowie in Portugal.
Mit seinen Agenten Harry Palmer und Bernard Samson wurde er zu einem der wichtigsten und deftigsten Vertreter des britischen Agentenromans. Ein Vielzahl seiner Romane, unter anderem "The Ipcress File" wurden verfilmt. Legendär ist seine Fiktion über die geglückte Invasion von Hitlers Wehrmacht auf der britischen Insel ("SS gegen GB").
Bio- und Bibliographie gibt es bei "hofius.de" und bei "Fantastic Fiction" (engl.) , eine Rezension bei Ekkehart Knörers "Crime Corner" .

P.T. Deutermann

Biographie
P.T. Deutermann wurde 1941 in Boston als Sohn eines Marineoffiziers geboren. Nach dem Besuch der Marineschule bei Anapolis diente er auf mehreren Zerstörern im Pazifik und auf einem Kampfschiff auf den Flüssen Vietnams. 1968 belegte er an der Universität Washington in Seattle Politik und Internationales Recht und war bis 1989 als hochdekorierter leitender Militär im Pentagon tätig. 1992 erschien "Scorpion in the Sea", sein erster Roman, der so erfolgreich war, daß er eine schriftstellerische Karriere begann.

Bibliographie
Am Abgrund
Bergisch Gladbach, Bastei Lübbe, 2001.

Atlanta-Kommando
Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2000.

Sechzig Meilen Südost
Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1999.

Die Geheimnisse des Admirals Sherman
Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1998.

Der Krieg der Offiziere
Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1997.

Jagd auf die "Skorpion"
Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1994.

  • »Krieg der Offiziere«
    Bei Deutermann pflügen keine stolzen Fregatten mit wehender Flagge über die tiefblaue See, sondern werkeln in engen, muffigen Büros im Pentagon kleine graue Männchen vor sich hin in Abteilungen, die OpNav oder OP-6-16 oder DCNO heißen. Dienstvorschriften, standardisierte Abläufe, Handbücher und die dauernd wechselnden Direktiven der hohen Politik bestimmen die Arbeit der Behörde. Subtile Rituale, bizarr abgestimmt auf die kleinsten Nuancen der Hierarchie, diktieren die Kommunikation. Die sadistische Pedanterie, die P.T. Deutermann aufwendet, um minutiös den grotesken Tanz der Vorzimmer zu schildern, der anhebt, wenn ein Zwei-Sterne-Admiral in einer Routineangelegenheit einen Drei-Sterne-Admiral anrufen will, spricht Bände über seinen verqueren, mit Verzögerung zündenden, satirischen Blick.
    Thomas Wörtche bei "kaliber. 38"..mehr

    mehr auf der Autorenhomepage

Garry Disher

Garry Disher disher-garry.jpg Geboren 1949 in Süd-Australien, lebte Garry Disher auch in Großbritannien, Italien und Afrika. Neben seinen Kriminalromanen hat Garry Disher auch Kinderbücher, Belletristik, Anthologien und Sachbücher geschrieben (so z.B. auch über die Kunst des Schreibens). Einige seiner Bücher wurden in Europa und in den USA verlegt. ... mehr

»Die Wyatt-Romane des Australiers Garry Disher«
Für seinen Polizeiroman "Der Drachenmann" hat Garry Disher verdientermaßen den diesjährigen "Deutschen Krimi-Preis" erhalten, doch dies ist nur eine Seite des australischen Kriminalschriftstellers. "Zu schriftstellerischem Ruhm und zu internationalem Renommee eines writers' writer hat er es mit einem Subgenre gebracht, das zwar immer zur populären Kultur gehörte, aber nie wirklich populär war: dem Gangsterroman." schreibt Thomas Wörtche in seinem Nachwort zum "Drachenmann" bei "UT metro". Schon am 24. März 2001 brachte die "Welt" einen langen Bericht von Holger Kreitling über diese Gangsterromane Dishers: "Wyatt ist eine Figur des australischen Autors Garry Disher, und seine zwei bisher in der verdienten Pulp-master-Reihe erschienenen Büchern "Dreck" und "Gier" - ausgezeichnet mit dem deutschen Krimipreis 2000 - handeln vom Ethos des Profis..." mehr
  • »Drachenmann 1«
    Eine Kritik von Ekkehard Knörer auf der empfehlenswerten Krimiseite "Crime Corner": "Garry Disher folgt klar dem von Ed McBain für den Polizeiroman entwickelten Muster polyperspektivischen Erzählens, der Auffächerung der Ermittlungen auf mehrere Polizisten, die selbst jeweils in den Fokus des Handlungs- wie des psychologischen Interesses des Romans geraten. Auf ausführliche Psychologisierung jedoch verzichtet Disher, dafür ist man dankbar. Er schneidet schnell von einer Figur auf die nächste, von einem Strang auf den anderen, viele kleine Puzzleteile sollen ein scharfes Bild ergeben. Anders als bei McBain stehen hier nicht die Dialoge im Zentrum, sondern Beobachtungen, die die Figuren und ihre (Selbst-)Wahrnehmungen im Blick haben..."mehr

  • »Drachenmann 2«
    Ganz normale Beamte: der Australier Garry Disher und sein Polizeiroman "Drachenmann". In der "taz" vom 24.7.2001 (schwarze taz) besprach Robert Brack das Buch:"Der Mann fiel uns schon vor einiger Zeit angenehm auf: Mit seinen roh erzählten Geschichten um den eigenbrötlerischen Einbrecher Wyatt belebte der Australier Garry Disher ein schmuddeliges Genre, das leider in Vergessenheit geraten war: den Gangsterroman. Für sein neues Buch hat Disher die Seite gewechselt, allerdings nicht das Genre: "Drachenmann" ist ein vielschichtiger Polizeiroman. In seiner multiperspektivischen Erzählweise ähnelt dieses Werk den Krimis von Ed McBain. Nur dass Disher sich keine Großstadt, sondern die vorstädtisch-ländliche Region des Peninsula District bei Melbourne als Handlungsort ausgesucht hat." mehr
Bio-/Bibliographie bei Toms Krimitreff
Eine Leseprobe bei kaliber. 38
Garry Disher beim "Maas Verlag" (Pulp Master):

Christian von Ditfurth

Christian von Ditfurth wurde 1953 geboren und lebt in der Nähe von Lübeck. Historiker. Seit zwanzig Jahren arbeitet er als Verlagslektor, seit zehn Jahren vor allem als Journalist und Buchautor. Journalistisch hat er in den vergangenen Jahren Artikel zur Auseinandersetzung um die DDR-Vergangenheit veröffentlicht.

Milo Dor

Dor/Federmann Seinen Geburtstag feiert am 7. März Milo Dor (* 1923 als Milutin Doroslovac in Budapest / Ungarn.) der auch als Krimiautor erfolgreich war: Mit Reinhard Federmann bildete er ein Krimi-Duo, das 1953 mit "Und einer folgt dem anderen" debütierte und diesem Genre zehn Jahre lang treu geblieben ist. Weitere Krimis waren "Internationale Zone", "Und wenn sie nicht gestorben sind" (alle in den 90er Jahren im "Picus Verlag" neu aufgelegt - inzwischen vergriffen). Handlungsorte waren jeweils Wien und das südöstliche Europa im Spannungsfeld der alliierten Besatzung und des aufkommenden Kalten Krieges. Dennoch war die Kriminalliteratur nur eine Episode seines Schriftstellerischen Lebens, das in den Würdigungen seiner Karriere selten zur Sprache kommt.

Infos gibt es bei "egotrip.de", "kommune", "ifa" und "(Literaturlandschaft Österreich)"


Friedrich Dürrenmatt



duerrenmatt-friedrich Friedrich Dürrenmatt
am 5.Januar 1921 wird Friedrich Dürrenmatt in Konolfingen (Kanton Bern) geboren († 14.12.1990 in Neuchatel).
Dürrenmatt war der Sohn eines Pfarrers. Er besuchte in Bern das Gymnasium, dann studierte er in Zürich und Bern Theologie, Literatur, Philosophie und Naturwissenschaften. Er wollte Maler werden. Er schrieb aber schon in den 40er Jahren Erzählungen, und 1947 brachte sein Drama Es steht geschrieben ein Theaterskandal.
Ab 1952 lebte Dürrenmatt in Neuchatel. Mit dem Drama Der Besuch der alten Dame (1956) hatte er einen Welterfolg. Das Drama Die Physiker (1962) behandelte Fragen des Atomzeitalters. 1968/9 wurde er Theaterdirektor in Basel. In dieser Zeit schrieb er viele Neufassungen seiner älteren Werke.
Seine erzählerischen Werke sind oft Detektivgeschichten, und seine Dramen sind oft Tragikomödien, in denen es Elemente von Satire, Farce, und schwarzem Humor gibt. Er wurde von den Dramen und Ideen Bertolt Brechts beeinflußt. Ein zentrales Thema seiner Werke ist die Macht und die Frage der Verantwortung in einer scheinbar chaotischen Welt.
Infos:
Oregost State, Raffiniert.ch, Centre Dürrenmatt, wikipedia und natürlich beim Diogenes Verlag

Nach oben

Hinweis

Die Daten:

Achtung: Zeitungsarchive haben oft die lästige Eigenart, ihre Datensammlungen umzubauen oder teilweise vom Netz zu nehmen. Dem kann so ein unkommerzielles Unternehmen wie die Alligatorpapiere nicht folgen. Freuen Sie sich einfach über funktionierende Links und ignorieren Sie die kaputten, wir müssen das auch
Sollten Sie dennoch brennend an diesem oder jenem Artikel interessiert sein, wenden Sie sich mit Gottvertrauen an das Archiv der jeweiligen Medienunternehmen. Um Ihnen die Arbeit mit diesen Archiven zu vereinfachen, sind wir immer bemüht, das genaue Datum des Erscheinens aufzunehmen...