Autorinnen & Autoren
Die Alligatorpapiere haben in den letzten Jahren auf eine solche Menge von Nachrichten und Artikeln im Internet zur Kriminalliteratur und zu Kriminalschriftstellern hingewiesen, daß wir nicht mehr in der Lage sind, sie den einzelnen Autoren in den Registern und den Lexika zuzuordnen. Es gibt also wesentlich mehr Informationen, als in diesen Autorenlexika erfasst werden konnten. Benutzen Sie deshalb unsere Suchmaschine.
Geben Sie hier ein Stichwort ein, nach dem in den Alligatorpapieren gesucht werden soll. Die Google-Suchmaschine sagt Ihnen dann, ob es zu diesem Thema etwas auf diesen Seiten gibt.
Mischa Bach
Wäre es England, wäre "writer" die Berufsbezeichnung (Drehbuch) Autorin, der Filmwissenschaftlerin, Dramaturgin, Dramatikerin, Journalistin, Übersetzerin und Ex-Beleuchterin. 1966 in Neuwied am Rhein geboren lebt sie heute in Essen. Zu den journalistischen Anfängen kommen ab 1992 Fernsehkrimis hinzu, ab 2000 folgt die (Kurz)Prosa ...
mehr
Desmond Bagley
Am 29. Oktober 1923 wurde
Desmond Bagley in Kendal, Cumbria, England geboren († 12. April 1983 in Southampton).
Im Sommer 1935 zog seine Familie in den beliebten Erholungsort Blackpool und Bagley verließ die Schule ohne Abschluß und arbeitete mit 14 Jahren zunächst als Laufbursche in einer Druckerei, danach als Arbeiter in einer Elektrofirma und bei einer Flugzeugwerft. 1947 begann er eine abenteurliche Wanderung nach Südafrika, bei der er die Sahara durchquerte, in Bergwerken arbeitete und an Malaria erkrankte. 1951 erreichte er Natal und ließ sich dort nieder.
Seine erste, veröffentlichte Kurzgeschichte erschien 1957 im englischen Magazin "Argosy", sein erster Roman "The Golden Keel" 1962. Der ebenso überraschende, wie große Erfolg dieses Romans erlaubte ihm Mitte der 1960er Jahre, sich voll auf das Schreiben von Büchern zu konzentrieren. Bagley und seine Frau verließen Südafrika und kehrten nach England zurück.
Bagley schrieb 15 actionreiche Thriller, die in 20 Sprachen übersetzt wurden. 1983 erlag Bagley den Folgen eines Schlaganfalls. Die beiden letzten Werke, die unter seinem Namen erschienen, "Night of Error", (1983) und "Juggernaut" (1984) wurden von seiner Frau Joan Margaret fertiggestellt und posthum veröffentlicht.
Info:
Wikipedia,
kirjasto.sci.fi (engl.),
fantastic fiction (engl.),
Crime Time (engl.),
www.desmondbagley.co.uk (engl.),
Jo Bannister wurde 1951 in Rochdale, Lancashire,geboren und wuchs in Birmingham, Nottingham und Bangor, Nordirland. Mit 16 verließ sie die Schule und arbeitete als Bürkraft beim County Down Spectator und verließ ihn 1988 als Redakteurin, um als freie Jorunalistin und Autorin zu arbeiten. Sie lebt als freie Journalistin in Nordirland und wurde für ihe journalistische Arbeit und für ihre Bücher mehrfach ausgezeichnet. Sie ist auch die Autorin der in Großbritannien beliebten Serien um Frank Shapiro, Liz Graham und Cal Donovan.
In Deutsch erschienen von ihr:
Selbstmord wider Willen. (Striving with Gods)
Deutsch von Hans J. Schütz
Rowohlt (rororo-Thriller 2894), 1989, 181 S.
Das Gesetz der Vergeltung.
Rowohlt (rororo-Thriller 2895), 1989, 187 S.
mehr bei "TANGLED WEB UK. Crime & Mystery"
Gerhard Baumrucker
Der deutsche Übersetzer und Schriftsteller Gerhard Baumrucker wurde am 19.03.1929 in Prag geboren († 14.7.1992). Er schrieb Hörspiele, Liedertexte für Funk, Film und Fernsehen und begann ab 1961 damit, Kriminalromane zu übersetzen. Durch Gerhard Baumruckers Initiative erschienen die ersten Romane des mexikanischen Autors Paco Ignacio Taibo II im Goldmann Verlag.
Außerdem schrieb Gerhard Baumrucker selbst eine Reihe von Kriminalromanen. Für "Die Weise von Liebe und Mord" erhielt er den Edgar Wallace-Preis 1980/81. (Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren)
Infos und Bibliographie beim Lexikon der deutschen Krimi-Autoren.
Larry Beinhart, geboren 1947 in New York, schrieb die Kriminalromane "Kein Trip für Cassella"," Zahltag für Cassella", "Priester waschen weißer" und "American Hero". Sein Ratgeber "Crime – Kriminalromane und Thriller schreiben" erschien im Autorenhaus Verlag.
Für "Kein Trip für Casella" wurde Larry Beinhart mit dem renommierten Edgar Award ausgezeichnet und seine Roman "American Hero" (Kiepenheuer & Witsch) wurde mit Dustin Hoffman und Robert De Niro uner dem Titel "Wag the Dog" (Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt) verfilmt.
Larry Beinhart gewann den Gold Dagger der Crime Writers Association und die Raymond Chandler/Fulbright-Stipendien.
Andrew Bergman wurde 1945 als Sohn eines New York Daily News-Redakteurs geboren. Er absolvierte das Harper College und die University of Wisconsin-Madison. Nach Abschluß des Studiums schrieb er 1971 eine historisch-soziologische Studie über den Film der 30 Jahre:"We're In the Money" und später die beiden Kriminalromane "The Big Kiss-Off of 1944" (1974) (dt. "LeVine" Ullstein TB 10323) und "Hollywood&LeVine" (1975) um den Privatdetektiven LeVine, dessen Aufträge sich um die Filmindustrie Hollywoods in den 40er und 50er Jahren und auch um den Einfluss McCarthys drehen. Mehr als 25 Jahre war er nach diesen Romanen als
Drehbuchautor und Regisseur tätig (u.a. The In-Laws, Soapdish, The Freshman, Fletch, Striptease and Honeymoon in Vegas).
2001 brachte er einen neuen LeVine-Krimi heraus "Tender is LeVine": LeVine lebt 1950 in Manhattan und ein Violinist des NBC Symphonieorchesters engagiert ihn, weil er Ärger mit seinem Chef hat, dem berühmten Dirigenten Arturo Toscanini ...
mehr bei "Thrilling Detecitve"
Am 22. 10. 1936 wird
Jacques Berndorf als Michael Preute in Duisburg geboren.

Michael Preute studierte zunächst Medizin, wandte sich dann aber dem Journalismus zu. Er arbeitete als Polizeireporter beim "Duisburger General-Anzeiger", wo er auch mit em Fortsetzungsroman "Mord am Kaiserberg" als Krimi-Autor debütierte. Er war als Redaktionsleiter, Chef vom Dienst und Chefredakteur bei verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen tätig.
Für den "Spiegel" und den "Stern" berichtete und reportierte er aus zahlreichen Krisengebieten. Seit 1968 ist er freier Autor und Journalist und veröffentlichte seither neben zahlreichen Reportagen auch populäre Serien in Publikumszeitschriften und Romane und Sachbücher.
1989 veröffentlichte Preute unter dem Pseudonym "Jacques Berndorf", das er nach dem Eifel-Ort wählte, in dem er sich niedergelassen hatte, den Roman "Eifel-Blues", den ersten Thriller um den Journalisten Siggi Baumeister. Es folgten bald weitere Stories um die zunächst meist im Bereich der Sicherheitspolitik und der Geheimdienste angesiedelten Abenteuer des Top-Journalisten. In den weiteren Titeln der "Eifel"-Reihe entwickelte Berndorf seine Hauptfigur zusammen mit ihren Helfern, dem pensionierten Kriminalrat Rodenstock und dessen Freundin Emma zu einem äußerst beliebten Ermittlerteam. Die "Eifel-Romane" haben inzwischen eine Auflage von mehr als zwei Millionen erreicht.
(Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autorene)
Weitere Infos:
Wikipedia,
Webseite des Autors,
Krimi-Couch,
KBV Verlag,
Grafit Verlag,
NordPark Verlag,
em-Interview (pdf),
eifel-exclusive.de ,
Die Welt,
frapedo
ZDF über Berndorf

Am 30.Juni 1932 wird
Mongo Beti als Alexandre Biyidi in Akométam bei Mbalmayo in Kamerun geboren. Er wird später den Namen seiner Ethnie Beti annehmen. Als Kind arbeitete er auf den Kakao-Plantagen und besuchte dann die katholische Missionsschule. Am Gymnasium in Yaoundé schloss er sich der kamerunischen Unabhängigkeitsbewegung an. Ein Stipendium führte ihn 1951 zum Studium der Altphilologie an die Pariser Sorbonne und in die antikolonialen Organisationen in Frankreich.
Nach Abschluß des Studiums kehrte er 1959 nach Kamerun zurück. Die politischen Umstände führen ihn in die Widerstandsbewegung, Verhaftungen, Exil und Rückkehr folgen und immer wieder versucht das Regime, ihn mundtot zu machen. In seiner Buchhandlung trafen sich junge Schriftsteller und oppositionelle Gruppen, Beti nahm für die Opposition an den Parlamentswahlen teil, wurde aber vom Regime unter einem Vorwand ausgeschlossen. Er engagierte sich für die Freilassung politischer Gefangener, gegen die Ausplünderung der ländlichen Gebiete und meldete sich regelmäßig mit leidenschaftlicher Polemik zu Wort. Mongo Beti starb am 8. Oktober 2001 in Yaoundé.
Info:
Unionsverlag ,
marabout.de ,
krimi-couch.de ,
baeng-2000.de ,
taz
- " ... nur auf Papier"
"Demokratie fällt nicht vom Himmel": Ein Gespräch mit dem kamerunischen Schriftsteller und Menschenrechtsaktivisten Mongo Beti über Neokolonialismus, die Zukunft seines Landes und das Radio als Literaturvermittler – entstanden kurz vor Betis Tod. Von Sabine Vogel in der "taz" vom 3.11.2001... mehr
- "Skurriler Alltag in Kamerun"
Mongo Betis Roman "Sonne Liebe Tod". Von Manfred Loimeier: "Dass diese Story nicht in ihre verschiedenartigen Facetten und Stränge zerbricht, sondern bis zuletzt fesselt und verblüfft, liegt an der ungemein mitreissenden, lebendigen Art und Weise, wie Beti "Sonne Liebe Tod" geschrieben hat..." mehr
Horst Bieber

Am 12.Januar 1942 wird
Horst Bieber in Essen geboren. Er studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik. Anschließend Volontariat und erster Redakteursjob. 1970 wechselte Bieber nach Hamburg zur ZEIT (Ressort Politik). Bis 1997 war er dort Chef vom Dienst.
Zunächst schrieb er neben seiner journalistischen Tätigkeit historische Sachbücher, dann veröffentlichte er 1982 mit "Sackgasse" seinen Krimi-Erstling. Für seinen Roman "Sein letzter Fehler" erhielt Horst Bieber 1987 den "Deutschen Krimi-Preis".
Neben Romanen und Hörspielen schreibt Bieber auch fürs Fernsehen, 1998 veröffentlichte er ausserdedm ein Krimi-Puzzle. Bieber gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Autorengruppe "Das Syndikat" im Jahre 1982.
Info bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren ,
Grafit Verlag ,
Toms Krimitreff ,
Hamburger Abendblatt .

Am
22.3.1950 wird Pieke Biermann in Stolzenau an der Weser geboren.
Seit der frühesten Adoleszenz daran gewöhnt, sich ihr Geld selbst zu verdienen, arbeitete sie in den verschiedensten Berufen, unter anderem bei der Post, als Lektorin "eines mittleren deutschen Verlages", und als Hure "in der höheren Mittelklasse der Sexindustrie", zuerst in Hannover, dann in West-Berlin. Seit 1980 "im Ruhestand".
Seit 1976 arbeitet sie als Autorin "im freien Schreibwarenhandel" und veröffentlichte unter anderem Essays, Radiofeatures und feulletonistisch-journalistische Beiträge. Darüberhinaus ist sie als Übersetzerin tätig. Bekannt wurde sie durch ihre Romane um die Kriminalkommissarin Karin Lietze, von denen zuletzt "Vier, fünf sechs" erschien. (Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren). Seit langem wartet die Leserschaft auf neue Kriminalromane der Autorin, bis dahin veröffentlicht sie regelmäßig in "Der Tagesspiegel"
und
"RBB infoRADIO" Kriminalgeschichten aus der Wirklichkeit.
Infos und Bibliographie beim
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren,
Interview bei amazon.de,
Besprechung "Vier, fünf, sechs",
Galerie der Detektive.
- Rezension:
"Vier, fünf, sechs"
Der "Deutschlandfunk", eine wirklich gute Adresse für Buchfreunde, gab Florian Felix Weyh die Gelegenheit, Pieke Biermann und ihr Buch "Vier, fünf, sechs" vorzustellen, und das klingt gut: "Literatur muß nicht realistisch sein, und ein Autor kann alles seinem Kopf und nichts seinen Augen und Ohren verdanken, aber wenn man sich auf Weltwahrnehmung und -schilderung einläßt, dann sollte man schon gut sein, um der Welt gerecht zu werden. Pieke Biermann ist gut, eine Komponistin der Großstadtsinfonie, eine Erlauscherin von schrillen und hohlen, skurrilen und sanften, komischen und traurigen Tönen."... mehr
- Rezension:
"Herzrasen"
"Herzrasen" ist ihr anspruchsvollster Roman, eher Intelligenz- und Konzentrationstest als leichter Feierabendkrimi. Ein sprachliches Konzentrat, manchmal geradezu lyrisch dicht. Der von ihr "pointillistisch" genannte Stil macht "Herzrasen" sehr lebendig, und selbst wer dem Buch nichts abgewinnen kann, wird ihm doch Niveau und eigenen Stil zusprechen müssen, schreibt die Buchhandlung UFO in Freiburg ...
- Rezension:
"Kabbala"
Wach muß er sein, der ideale Leser der Biermannschen Prosa. Dann nämlich entfaltet sich der ganze Witz, die vielen kleinen subtilen Anspielungen und Gemeinheiten, der zeithistorische Kontext, die ironischen Kommentare. In die Kategorie "Einschlafhilfe" gehören die sieben ausnahmslos bösartig-brillanten Kriminalerzählungen gewiß nicht. Florian Felix Weyh über "Kabbala" mehr
- "Warum Kriminalliteratur"
Eine kurze Erklärung der Autorin zum Thema bei kaliber. 38 ... mehr
Bio-/Bibliographie:
Richard Birkefeld
Richard Birkefeld

Geboren 1951, verheiratet. Richard Birkefeld ist Historiker mit dem Schwerpunkt Kultur- und Sozialgeschichte im frühen 20. Jahrhundert. Nach verschiedenen Anstellungen lebt er heute als freier Autor in Hannover. Zusammen mit Göran Hachmeister (ebenfalls Historiker) schrieb er seinen Debütroman "Wer übrig bleibt, hat Recht", der 2003 mit dem "Friedrich-Glauser-Preis – Krimipreis der Autoren" in der Sparte Debüt ausgezeichnet wurde. ...
mehr
Lawrence Block
Lawrence Block 
Er ist "Grand Master" der Mystery Writers of America (MWA), hat 4 mal den "Edgar" und den "Shamus Award" gewonnen, ist enthusiastischer New Yorker und erbarmungsloser Weltreisender und gehört zu den fleißigsten Kriminalschriftstellern der USA (mehr als 60 Kriminalromane, 16 Anthologien, 4 Sachbücher): Lawrence Block. Aber er schreibt auch unter den Pseudonymen William Ard, Jill Emerson, Chip Harrison etc. ...
mehr
Sergej Bolmat, geboren 1960 in Sankt Petersburg, studierte an der Staatlichen Hochschule für Kunst und Design Konzeptdesign. Er arbeitete u.a. als Zimmermann, Grafik-Designer, Layouter, Set-Designer beim Film und hatte als freiberuflicher Künstler zahlreiche Ausstellungen. Seit seinem 18. Lebensjahr schreibt Sergej Bolmat Drehbücher und Erzählungen. »Klick« ist sein Debütroman, der für den russischen Booker- und weitere Literatur-Preise nominiert worden ist und bald auch in Frankreich und Italien erscheinen wird. Sergej Bolmat lebt seit 1998 in Köln. (Info: amazon.de)
- "Maß ist Muß"
"Dieser Roman ist groß. Sehr groß. Dazu muß er nicht von Nabokov oder Tarantino geschrieben werden." Martin Brust ist in der "Jungen Welt" vom 25.09.2001 schier "aus dem Häuschen" vor Begeisterung mehr
- Sergej Bolmat hat der Epoche mit seinem Roman Klick nun ein Denkmal gesetzt. Dem Geist der Ironie entsprechend ist Klick ebenso sehr Reflexion über die ironischen 90er wie es Teil von ihnen ist. Uli Hufen im "Deutschlandfunk" mehr
"Coole Russen"
Um erfolglose Dichter mit Auftragsmördern und Huren, mit Mafiabossen und Werbefuzzis zusammenzubringen, wählte ein Autor früher Städte wie Chicago, Los Angeles oder New York. Heute lässt sich das Zusammentreffen dieser Leitfiguren der Massenkultur nirgendwo glaubhafter ansiedeln als im wilden Osten. Barbara Schweizerhof informiert im "Freitag" Nr. 42 über "zwei Romane nicht mehr junger Autoren, die nicht alt aussehen wollen...": Andrej Kurkow und Sergej Bolmat. mehr
- Er bezeichnet sich selbst als "unendlich neugierigen Faulpelz". Doch allzu faul kann Sergej Bolmat kaum sein. Schließlich hat er bereits zwei Romane veröffentlicht, mehrere Drehbücher geschrieben und als freier Künstler seine Bilder auf mehreren Ausstellungen gezeigt. mehr
Robert Brack, geboren am 4. Mai 1959 in Fulda, lebt seit 1981 in Hamburg. Nach dem Studium der Soziologie wurde er Journalist und freier Autor. Neben Romanen und Erzählungen hat er auch Sachbücher geschrieben. 1988 erschienen mit "Blauer Mohn" und "Die Spur des Raben" seine ersten Kriminalromane. Für "Das Mädchen mit der Taschenlampe" erhielt Brack den "Marlowe" der Raymond-Chandler-Gesellschaft, ebenso für die Erzählung "Das Osterhasen-Wochenende". Den Deutschen Krimi-Preis bekam er für "Das Gangsterbüro".
Virginia Doyle, Mitte 30, ist das Pseudonym einer mehrfach ausgezeichneten Krimi-Autorin. Sie lebt nach einer Lehrzeit in einem Hotel an der Côte d'Azur und einer Ausbildung zur Sommelière in einem Londoner Restaurant mittlerweile in Maidstone (Grafschaft Kent), wo sie sich ganz dem Schreiben und der Corgi-Zucht hingibt.
Im Mittelpunkt ihrer in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angesiedelten historischen Kriminalromane steht der französische Meisterkoch und Amateur-Detektiv Jacques Pistoux, der bislang sieben Abenteuer in England, auf dem Mittelmeer, auf Sizilien, in Wien, im Elsass, in Nürnberg und in Hamburg bestanden hat und sich zur Zeit auf einem Dampfschiff mit Ziel New York befindet.
Homepage
Bio-/Bibliographie/Rezension:
Leigh Brackett
Leigh Brackett

Die amerikanische Schriftstellerin und Drehbuchautorin Leigh Brackett ("Tote schlafen fest", "Rio Bravo") starb am 18.3.1978 im Alter von 62 Jahren an Krebs (* 7. Dezember 1915 in Los Angeles). Sie hat für Film und Fernsehen geschrieben, für kleine und große Budgets. Sie hat Romane und Kurzgeschichten verfaßt, quer durch die Genres: Western, Science Fiction und Thriller. "Ihre über zweihundert Bücher lagen selten unter Niveau, aber öfters deutlich darüber" (superthriller.de).
Ihre größten Erfolge hatte sie jedoch als Drehbuchautorin ("Keine Drehbuchschule in der Welt könnte solch einen Dialog hervorbringen. Niemals." FAZ). Mit William Faulkner schrieb sie das Drehbuch für den Film "Tote schlafen fest" nach dem Roman von Raymond Chandler. Kurz vor ihrem Tod schrieb sie die erste Fassung des Drehbuchs zum zweiten Krieg der Sterne-Film, "Das Imperium schlägt zurück"( beendet von Lawrence Kasdan). Im "Unionsverlag" erschien ihr Roman
"Raubtiere unter uns" (UT 152)
Infos und Bibliographie bei
Unionsverlag,
Darth sonic.de ,
supperthriller.de,
bernd rothe.de,
Buchbesprechung,
FAZ über New Hollywood.
John Buchan
John Buchan

Am 11. Februar 1940 stirbt
John Buchan in Kanada (* 26. August 1875). Mit seinem Agentenroman "The Thirty-Nine Steps" (Die neununddreißig Stufen) schrieb er einen Klassiker der Spionageliteratur.
Sein erstes Buch erschien 1895, mit seinem 14. Buch den "39 Stufen" (auf dem Krankenbett in den ersten Tagen des ersten Weltkriegs 1914 geschrieben), schuf Buchan den Agentenjäger Richard Hannay, der auch in weiteren Romanen vorkam. Der Diogenes Verlag hat kürzlich den lange vergriffenen Roman
"Die neununddreißig Stufen" wieder aufgelegt.
Buchan, presbyterianischer

Pfarrerssohn aus Schottland, führte ein so ereignisreiches Leben (1875-1940), 'dass es zahlreiche Leben hätte ausfüllen können' (Janet A. Smith in ihrer grossen Biographie über John Buchan). Er war Parlamentsmitglied, Freund T. E. Lawrences, Kriegsberichterstatter der "Times", Chef des britischen geheimen Nachrichtendienstes im Ersten Weltkrieg, Generalgouverneur von Kanada und erhielt das Adelsprädikat eines "ersten Lord Tweedsmuir".
Infos bei:
"Diogenes" ,
"kirjasto.sci.fi." (engl.),
"Guido Walter" ,
"John Buchan Society" ,