Zielfahndung
Die Alligatorpapiere.

Stefan Lichtblaus
sehr persönliche
Betrachtungen
eines Genres.

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  • Dunkle Zeiten
  • Verteidigung des Schmökers
  • Dick Francis
  • Special Zeitschriften





  • Dunkle Zeiten
    Über Jörg Fauser, Ulf Miehe, Beatliteratur und den deutschen Soziokrimi

    Es waren dunkle Zeiten. Krimifans durchblätterten unzählige Tages- und Wochenzeitungen, um Informationen über Krimis oder Krimiautoren zu bekommen, und die dort entdeckten Artikel, Rezensionen oder Autorenporträts kursierten dann unter den Begeisterten . Dann und wann tauchten Krimimagazine auf, verschwanden aber ähnlich schnell wie die alternativen Literaturzeitschriften und die Verleger beider Genres schlugen sich hernach mit ähnlichen Problemen herum: Schulden. Die exponiertesten Magazine beider literarischer Gattungen verband noch eine weitere Gemeinsamkeit - der Wunsch nach einer anderen Darstellung der Wirklichkeit... mehr



    Verteidigung des Schmökers

    Um auf unterschiedliche Leseeindrücke zu sprechen zu kommen: Ich muss ja gestehen, dass ich einen Hang zur Schmökerliteratur habe, und stolz bin, inzwischen so an mir gearbeitet zu haben, auch diese Bücher im Bücherregal stehen zu lassen, wenn sich intellektuellerer Besuch ansagt. Zu meinen liebsten "Bäh-Autoren" gehört natürlich Dick Francis, auch Frederic Forsyth und sogar John Grisham haben mich gefesselt, obwohl sich das mit ihren letzten Büchern ein wenig abgenutzt hat und obwohl sie das eigentlich nicht dürften, weil sie ja mit leicht erkennbaren Mitteln ihr Spannungshandwerk ausüben und mich nach der Lektüre kopfschüttelnd das Buch weglegen lassen...
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    Im Genre gefangen
    Warum Dick Francis ein guter, aber kein großer Autor ist

    Dick Francis ist einer der wenigen Autoren, die über eine Strecke von 40 Büchern ihre Qualität nicht nur gehalten, sondern sogar gesteigert haben.
    Das ist um so erstaunlicher, da Francis eine Untergattung des Genres geschaffen hat, in dessen Rahmen er sich fast ausschließlich bewegt - den Pferde-Rennsport-Krimi.
    Nun ist das ein Umfeld, in dem Francis, der ehemals Pferde der Queen-Mum geritten hat, sich besonders gut auskennt und in dem die speziellen englischen Klassenschranken besonders auffällig zur Geltung kommen. Klassenschranken und Klassendünkel, die andere Autoren wie z.B. Derek Raymond stigmatisiert und radikalisiert haben, die Dick Francis jedoch als Handlungsspielraum ausgiebig nutzt, ohne gesellschaftliche oder politische Fragen anzureißen.
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    Krimi-Specials
    Stefan Lichtblau berichtet fortlaufend über hereinkommende Zeitschriften mit Krimisonderteil. Bisher unter anderen vertreten: "Die Horen", "Buchmarkt", "Buchkultur", "Literaturen"
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    Die persönlichen Betrachtungen werden bei Gelegenheit fortgesetzt.



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    Stefan Lichtblaus sehr persönliche Betrachtungen eines Genres
    Ein Service der Alligatorpapiere.
    Zusammengestellt und gestaltet von
    Alfred Miersch
    NordPark Verlag
    Klingelholl 53
    42281 Wuppertal
    Tel.: 0202/51 10 89


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