Rezension: Joël Dicker: „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“

Mit dem Roman „Die Wahrheit über den Fall Quebert“ ist Joël Dicker, ein 27-jähriger Genfer, zum Schreibwunder und Teenieschwarm geworden. Im Roman stimmt irgendwie alles, an manchen Stellen beschleicht einen aber doch das Gefühl von etwas Unechtem.

Rezension: Stefan Slupetzky: „Polivka hat einen Traum“

Krimiautor Stefan Slupetzky hat seine Kultfigur Lemming (eigentlich Leopold Wallisch) nach vier Büchern in Pension geschickt. Nun ermittelt Bezirksinspektor Polivka. Das ist mehr Realsatire als Kriminalroman.

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Rezension: Horst Eckert: „Schwarzlicht“

Der deutsche Autor Horst Eckert hat rechtzeitig zur Deutschland-Wahl einen überzeugenden Krimi geschrieben, der Polizei und Politik wenig schmeichelt. Gekonnt schildert Eckert die täglichen Machtspiele innerhalb der Polizei.

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Rezension: Ferdinand von Schirach: „Tabu“

Sein neues Buch „Tabu“, sollte eigentlich „Trauma“ heißen. Erneut ist die an Taschenspielerei gemahnende Geschicklichkeit zu bewundern, mit der Schirach seine „Bühne“ bedient. Es ist spannend, bietet viele Assoziationen, reicht aber nicht an seine früheren Romane heran.

Rezension: Adrian McKinty: „Der katholische Bulle“

In seinem Blog hat McKinty kürzlich 15 Dinge aufgezählt, die nichts in einem Krimi verloren haben. Auf Platz eins und zwei: clevere und dumme Serienkiller. Das ist umso spannender, als es in seinem neuen Buch auf den ersten Blick um einen Serienmörder geht.

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Artikel: Die dunkle Seite der US-Provinz

Im hierzulande kaum bekannten Genre „Country Noir“ ist kein Platz für falsche Nostalgie und kitschige, ländliche Idylle. Stattdessen dominiert Realismus bis zur Unerträglichkeit.

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Rezension: Lavie Tidhar: „Osama“

Was wäre, wenn es Osama bin Laden nie gegeben hätte? Und er nur der fiktive Held einer Groschenroman-Serie wäre? Der israelische Autor Tidhar schreibt über eine Welt, in der Terrorismus nur in der Fantasie existiert. Osama ist darin nur irgendein fiktiver Bösewicht.

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Rezension: J.K. Rowling: „The Cuckoo’s Calling“

Die Schöpferin von Harry Potter wurde als Krimiautorin mit dem Pseudonym Robert Galbraith enttarnt. Sie kann tatsächlich spannend und profund erzählen. Erwachsen gewordene Potter-Fans werden über den neuen Stoff begeistert sein.

Artikel: Regionalkrimi: Stadt, Land, Mord

Vom Publikum geschätzt, von der Kritik geschmäht: Ist die Kategorisierung als Regionalkrimi inzwischen zum Marker für schlechte Literatur geworden?

Rezension: Patrícia Melo: „Leichendieb“

„Brazilian Noir“: Brasilien ist Gastland der heurigen Frankfurter Buchmesse. Die Presse am Sonntag hat die Krimiszene des Landes unter die Lupe genommen und mit „Leichendieb“ ein echtes Highlight gefunden.

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Rezensionen: Sara Gran und Cathi Unsworth

Die Bücher zweier hochgelobter Krimiautorinnen bringen momentan Leben in das höchst männerdominierte Genre. Die beiden Krimis könnten unterschiedlicher nicht sein: „Das Ende der Welt“ von Sara Gran und „Opfer“ von Cathi Unsworth.

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Rezensionen: J.R. Moehringer, Joe R. Lansdale

Zwei exzellente, neu erschienene Krimis, die in der Zeit der Großen Depression spielen – „Knapp am Herzen vorbei“ von Moehringer und „Dunkle Gewässer“ von Lansdale“ -, zeigen auf beeindruckende Weise, wozu qualitätsvolle Spannungsliteratur fähig ist.

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