Spurensuche.
Die Kolumne von Axel Bussmer
Spannendes aus der mörderischen Großstadt
Ein Ersttäter, ein Deliktwechsler, drei Mehrfachtäter, ein Serienkiller
Die Metropole als Ort des Verbrechens und als Sündenbabel sind bekannte literarische Topoi. Außerdem hat sie, gegenüber der Provinz, einen unbestreitbaren Vorteil: es wirkt nicht lächerlich, wenn ein Ermittler an einem Ort immer wieder in Kriminalfälle hineingezogen wird. Denn in einer Großstadt treffen so viele unterschiedliche Menschen, nicht alle mit ehrlichen Absichten, aufeinander, dass ein Autor genug Material für etliche Bücher hat. Und einige Verbrechen können nur in einer Großstadt begangen werden.
Wie sieht es aktuell um den Zustand der großen Städte und des Verbrechens aus? Beginnen wir unsere kleine Reise in einer kleinen Hauptstadt, besuchen einige deutsche Städte, ein High-Society-Städtchen und enden in einer multikulturellen Metropole.
Zürich, 366.000 Einwohner
Held: Fred Staub, Polizist
Die Großstadt in der Schweiz ist vor allem als Finanzmetropole bekannt. Und um viel Geld

geht es auch in Fred Staubs erstem Fall "Staub im Feuer". Unbekannte wollen zuerst acht Millionen Franken, später zehn Millionen Franken haben. Als Beleg ihrer Fähigkeiten haben sie vor ihrem ersten Erpresserbrief während des Berufsverkehrs einen Brandanschlag auf eine S-Bahn verübt. Hauptmann Fred Staub von der Abteilung "Besondere Verfahren" der Zürcher Kantonspolizei soll die Ermittlungen leiten und, gemäß dem Wunsch der Erpresser, das Geld überbringen. Die Übergabe endet allerdings mit drei Toten und einer zerstörten S-Bahn in einem Desaster.

Die weiteren Ermittlungen gestalten sich schwierig. Denn Staub glaubt nicht an einen terroristischen Hintergrund, sondern vermutet schnöde Gewinnsucht als Motiv und alle Spuren führen in verschiedene Sackgassen. Erst als sie den Musiker Ivo Stein, der auch bei der ersten Übergabe anwesend war und vom Tatort flüchtete, schwer verletzt in einer Wohnsiedlung in Wollishofen finden, haben sie eine Spur zu den Erpressern.
Nachdem die Erpresser für die zweite Geldübergabe Staubs Tochter als Botin wünschen, ist offensichtlich, dass sie eine Vendetta gegen Fred Staub führen.
Ernst Solèrs erster Fred Staub-Roman "Staub im Feuer" beginnt gut, leidet dann aber unter einer schwachen zweiten Hälfte und einem enttäuschenden Ende. Denn bis dahin lehnt Staub zu rigoros alle zu ihm und seinen Bekannten führenden Spuren ab und kommt dem Hintermann mit einem blitzartigen Einfall auf die Spur. Aber Solèrs flüssiger Schreibstil und das starke Lokalkolorit, das sich nicht in einer Aufzählung von Adressen und Sehenswürdigkeiten erschöpft, sondern die Mentalität der Schweizer beschreibt, machen immerhin Lust auf Staubs zweiten Einsatz.
Köln, 976.000 Einwohner
Held: Justus Lukas, Sicherheitsbeauftragter
Was wäre, wenn nach dem zweiten Weltkrieg die zerbombte Innenstadt von Köln nicht wieder

aufgebaut worden wäre? Was wäre, wenn sie als "Nekropolis Cologne" ein Kriegsmuseum geworden wäre? Rolf Hülsebusch versucht in seinem Kriminalroman "Nekropolis Cologne" eine Antwort auf diese Utopie zu geben.
Im Science Fiction-Genre werden solche Alternativweltgeschichten gerne benutzt, um vor Gefahren zu warnen und, ausgehend von einer kleinen Änderung, eine vollkommen andere Welt zu entwerfen. Philip K. Dick ist einer der unbestrittenen Meister darin: in dem Hugo-nominierten "The Man in the High Castle" (Das Orakel vom Berge) gewann Hitler den Krieg, in "Flow my Tears, the Policeman said" (Eine andere Welt) porträtiert er die USA als totalitären Polizeistaat. In Norman Spinrads "The Iron Dream" (Der stählerne Traum) fristet Hitler ein Leben als zweitklassiger Fantasy-Autor in den USA. Im Krimigenre ist besonders Robert Harris überbewertetes "Fatherland" (Vaterland) bekannt. Genau wie Harris benutzt Hülsebusch für seine Alternativweltgeschichte einen Mordfall.
Fünfzig Jahre nach Kriegsende wird in dem Kriegsmuseum "Nekropolis Cologne" ein britischer Kriegsveteran erschossen. Kurz darauf findet der ehemalige Polizist und jetzige Sicherheitschef von "Nekropolis Cologne", Justus Lukas, zwei weitere Leichen. Es sind ebenfalls britische Kriegsveteranen. Lukas, der denkt mit einem erfolgreich aufgeklärten

Mordfall die Visitenkarte für den Aufbau einer eigenen Sicherheitsfirma zu haben, beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei entdeckt er, dass der Grund für die drei Morde in der Bombardierung Kölns liegt.
Das klingt nicht schlecht. Aber leider erreicht Hülsebusch noch nicht einmal Harrises beunruhigende Vision, denn bei Hülsebusch scheint sich das Deutschland von "Nekropolis Cologne" von dem uns bekannten Deutschland nur in einem Punkt zu unterscheiden: in Kölns Innenstadt gibt es einen morbiden Vergnügungspark für Touristen und etliche Verstecke für Drogensüchtige und anderes lichtscheues Gesindel. Und genau das ist nicht besonders glaubwürdig. Denn selbstverständlich hätte die deutsche Geschichte mit einem "Nekropolis Cologne", betrieben von einer US-amerikanischen Firma, anders ausgesehen. Denn nicht nur Alt-Nazis hätten dieses Symbol eines verlorenen Krieges für ihre Interessen ausgenutzt.
München, 1.288.000 Einwohner
Held: Bruno Brandi, Polizist
Vor den Toren Münchens wird am Deininger Weiher eine nackte Frauenleiche mit zugeklebtem Mund und herausgeschnittener Zunge gefunden. Kommissar Bruno Brandi, sein Dackel Anton

(Wie hieß noch einmal Veigls Hund?) und seine neue Kollegin Laura Sperling haben schnell eine erste Spur zu dem Vergewaltiger Alexander Muthlein. Bevor sie ihn verhören können, bringt er sich um. Mit diesem Geständnis seiner Schuld könnte der Fall geschlossen werden. Aber für Kommissar Brandi ist das alles zu einfach. Er ermittelt weiter und gerät an die international tätige Belarus-Gruppe: ein Mischkonzern, der Dienstleistungen um Migration, Tourismus, Entertainment und Escort-Service anbietet und hinter seiner glänzenden Fassade, kaum getarnt, sein Geld mit illegaler Prostitution verdient. Diese Firma will sich von dem Kommissar ihre gut gehenden Geschäfte nicht versauen lassen. Genausowenig wie von der eingangs ermordeten Enthüllungsjournalistin.
Leo Valdorfs "Großstadtsumpf" ist ein Debütroman, der sich kundig mit den Machenschaften von Menschenschmugglern auseinandersetzt. Er beschäftigt sich mit dem Teil des globalisierten Verbrechens, der mit der Visa-Affäre und den derzeitigen Kampagnen gegen Zwangsprostitution während der Fußball-WM stärker in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit tritt. Denn mit dem Schmuggel von Menschen verdienen Verbrecherbanden inzwischen mehr und gefahrloser Geld als mit dem Rauschgiftschmuggel. Es ist gut, dass Valdorf die Machenschaften von Menschenschmugglern in das Zentrum eines Kriminalromans

rückt, ohne allzu viele Klischees zu bemühen. Und hier sind wir beim Problem des Romans.
Denn wenn Valdorf jetzt seinen Kommissar weniger Predigen lassen würde, er weniger Klischees bedienen würde (Brandi ist wütend über die Schlechtigkeit der Welt. Er mag keine Obduktionen. Er mag keine Krankenhäuser. Er mag seine Eltern. Er trauert immer noch seiner verstorbenen Frau hinterher.), der Plot sich weniger an den gängigen TV-Krimis orientieren würde (wozu auch die letztendlich vollkommen überflüssige Geschichte mit Brandis krankem Vater gehört), wäre "Großstadtsumpf" ein wesentlich gelungeneres Buch geworden. So bleibt keine seine Figuren und auch die sich in den ausgetretenen Pfaden bewegende Story länger im Gedächtnis. Die traurigen Fakten sind seit der Visa-Äffare bekannt.
Und Veigls Dackel hieß Oswald.
Berlin, 3.396.000 Einwohner
Held: Michael Schlosser, Polizist
Bei Hans Lebek gibt es in "Karteileichen" gleich mehrere

Tote, die in schönster Whodunit-Manier von Kommissar Michael Schlosser aufgeklärt werden.
Im Archiv des Stasi-Unterlagenarchivs, der Birthler-Behörde, wird die von den Aktenregalen erdrückte Leiche des kleinen Angestellten Martin Steiner gefunden. Weil der Mord mit der Überwachungskamera festgehalten wurde, ist der Fall für Kommissar Michael Schlosser schnell geklärt. Aber dann finden sie die Leiche von Steiners Mörder auf dem Golfplatz Grunewald. Außerdem hat Steiner über seine Verhältnisse gelebt. Kommissar Schlosser nimmt die Mitglieder des Golfvereins unter die Lupe. Denn der ermordete Stasi-Angestellte war Mitglied des Clubs und Schlosser fragt sich, ob Steiner Mitglieder des Golfclubs mit seinem Wissen aus den Akten der Birthler-Behörde erpresste.
Wie bei den meisten Whodunits schleppt sich die Handlung mehr oder weniger spannungsfrei

bis zur Versammlung der Verdächtigen. Dann werden einige potentielle Mörder präsentiert, ein Detail erwähnt, das den Mörder verraten hat, wie eine falsche Handbewegung, und er bricht weinend zusammen. Dabei konzentriert sich das gesamte Leseinteresse letztendlich auf die Frage ‚Wer war der Täter?', während das warum seiner Tat zu einer beliebig austauschbaren Größe wird. Und gerade bei einem Mord in der Birthler-Behörde liegt es nahe, sich in der folgenden Geschichte mit den Folgen der DDR-Vergangenheit für Ostdeutsche zu beschäftigen. In "Karteileichen" hätte Lebek genau darüber mehr erzählen müssen, anstatt den Kommissar über den Golfplatz streunen zu lassen. Denn dieser noble Golfclub mit seinen Intrigen könne überall sein.
West Palm Beach, Florida, 95.000 Einwohner
Held: Nolan Garrett, Bodyguard
Palm Beach ist mit unter 100.000 Einwohnern fast eine Kleinstadt. Sogar der kleinste

Berliner Bezirk hat mehr als doppelt so viele Einwohner. Aber genauso wie in Berlin die Grenzen zwischen den einzelnen Bezirken nicht sofort erkennbar sind, ist auch Südflorida ein ziemlich zusammenhängendes Gebiet von sich aneinanderreihenden Häusern, Wohnsiedlungen, Wasser und Sumpf, strukturiert von breiten Straßen.
Cindy Gerards Auftakt ihrer Bodyguard-Serie "Wer den Tod begrüßt" ist ein unterhaltsamer Thriller, versetzt mit einer zünftigen Liebesgeschichte zwischen einem muskelbepackten Bodyguard und seinem sehr gut aussehenden Schutzobjekt. Wer jetzt an das langatmige Costner/Houston-Vehikel "The Bodyguard" denkt, liegt nicht ganz falsch. Aber die Mischung ist bei Cindy Gerard wesentlich kurzweiliger.
Selfmade-Millionär Darin Kincaid ist besorgt um die Sicherheit seiner Tochter Jillian. Seit Wochen wird die attraktive TV-Journalistin von einem unbekannten Stalker belästigt. Kincaid beauftragt die Sicherheitsfirma E. D. E. N.. Diese schickt auf Kincaids Wunsch den ehemaligen Elitesoldaten Nolan Garrett als Bodyguard los. Nolan will der Millionärstochter Angst einjagen, sie so in den sicheren Schoss ihres Vaters zurückbefördern und dann seine Kriegsdepression weiter pflegen. Aber er hat nicht mit zwei Punkten gerechnet: schnell verliebt er sich in die gutaussehende Jillian Kincaid und sie ist eine selbstbewusste Frau. Sie will sich ihr Leben weder von einem Stalker noch von einem Bodyguard

vorschreiben lassen. Aber die nächsten Anschläge des Stalkers belehren sie eines besseren. Sie und ihr Bodyguard müssen erkennen, dass der Stalker Jillian zuerst psychologisch terrorisieren und dann umbringen will. Nolan fragt sich immer öfter, ob er Jillian beschützen kann. Denn der Stalker scheint alles über Jillian zu wissen.
Cindy Gerards erster in Florida spielender Bodyguard-Roman ist ein unterhaltsamer Thriller, der gelungen romantische mit actionhaltigen Teilen mischt, ohne jemals vertrautes Erzählterrain zu verlassen.
Im Gegensatz zu dem bereits erwähnten "The Bodyguard" würzt Cindy Gerard ihre Geschichte mit spritzigen Wortgefechten zwischen Nolan und Jillian, die sich ihre gegenseitige Liebe lange nicht eingestehen können. Diese Liebesgeschichte erzählt Cindy Gerard in einem angenehm ironischen Tonfall, der gleichzeitig ihre Vergangenheit als Romantic-Autorin etwas durch den Kakao zieht.
Der unterhaltsame Thriller "Wer den Tod begrüßt" ist der gelungene Auftakt der Bodyguard-Serie. Bereits im Juni erscheint der zweite, düsterere Band "Wer das Feuer sucht".
Los Angeles, 3.887.000 Einwohner
Held: Michael Haller, Strafverteidiger
Unsere kleine Reise endet in der größten Stadt und mit dem umfangreichsten und besten Roman.

Michael Connellys neuester Roman "The Lincoln Lawyer" ist ein weiterer Standalone von dem Autor der Harry Bosch-Romane.
Michael Haller übt seine Arbeit als Strafverteidiger vom Rücksitz eines Lincoln aus. So kann er in den verschiedenen Gerichtsgebäuden von Los Angeles seine Klienten verteidigen. Dabei weiß Haller, dessen Klienten normalerweise schuldig sind, nicht, ob er ein Anwalt für Verbrecher oder bereits ein verbrecherischer Anwalt ist. Er versucht nur den besten Deal für sie herauszuholen und die Fehler der Polizei für seine Klienten zu nutzen. Deshalb freut Haller sich über seinen neuesten Klienten, den Reichen Louis Ross Roulet. Roulet soll Regina Campo brutal zusammengeschlagen und fast ermordet haben. Er beteuert seine Unschuld und Michael Haller glaubt ihm. Endlich kann er einen unschuldigen Klienten verteidigen. Das Geld ist auch nicht zu verachten.
Haller glaubt einen einfachen Franchise-Fall, der ihm in den kommenden Monaten prächtige Einnahmen bescheren wird, zu haben. Da bemerkt er eine frappierende Ähnlichkeit zwischen Regina Campo und der vor zwei Jahren ermordeten Martha Renteria. Damals bewahrte Haller seinen Klienten Jesus Menendez, der trotz überwältigender Beweise seine Unschuld beteuerte, vor der Todeszelle. Jetzt vermutet Haller, dass sein Klient Roulet Renteria umbrachte und auch Campo töten wollte.
Haller beauftragt seinen Privatdetektiv Raul Lewin mit Ermittlungen. Kurz darauf wird er mit Hallers gestohlener Pistole umgebracht und Roulet sagt ihm, er habe die Tatwaffe.
In der Gerichtsverhandlung versucht Haller sich von dem Mordverdacht reinzuwaschen, die Unschuld seines früheren Klienten Menendez zu beweisen, einen Freispruch für Roulet in dem

Vergewaltigungsfall zu erreichen und ihn als Mörder hinter Gitter zu bringen. Nebenbei will Haller unbedingt seine Lizenz als Anwalt behalten.
Mit seinem neuesten Buch "The Lincoln Lawyer" legt Michael Connelly die präzise Studie eines halbseidenen Strafverteidigers vor, dessen Leben plötzlich aus den geordneten Bahnen geworfen wird. Connelly erzählt diese Geschichte in seinem detailreichen Stil, bei dem wir mehr über Los Angeles und das dortige Justizsystem erfahren, als wir jemals wissen wollten. Dabei treibt Connelly die aus Hallers Perspektive erzählte Geschichte unerbittlich voran. Die vielen Dialoge steigern das Tempo von Hallers Geschichte zusätzlich.
"The Lincoln Lawyer" wurde für den diesjährigen Edgar als bester Kriminalroman nominiert. Allein das sagt schon genug über die Qualitäten von Connellys neuestem Buch aus.
Links & Bibliographie:
Ernst Solèr:
Staub im Feuer
Grafit Verlag
2006, 224 Seiten, 8.50 Euro
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Homepage des Autors: www.ernstsoler.ch
Rolf Hülsebusch:
Nekropolis Cologne
Emons Verlag
2005, 192 Seiten, 9,00 Euro
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Leo Valdorf:
Großstadtsumpf
Gmeiner Verlag
2006, 288 Seiten, 9,90 Euro
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Homepage des Autors: www.leo-valdorf.de/index.htm
Hans Lebek:
Karteileichen
Gmeiner Verlag
2006, 336 Seiten, 9.90 Euro
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Homepage des Autors: www.hans-lebek.de/
Cindy Gerard:
Wer den Tod begrüßt
Originaltitel: To the Edge, St. Martin Press, 2005
(übersetzt von Ingrid Klein)
Blanvalet Verlag
2006, 384 Seiten, 6.95 Euro
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Homepage der Autorin: www.cindygerard.com
Interviews mit Cindy Gerard:
cora.de
Fallen Angels
www.writerspace.com
www.theromancereadersconnection.com
Bibliografie von Cindy Gerard:
steffis-buecherkiste.de
Michael Connelly:
The Lincoln Lawyer
Little, Brown and Company
2005, 416 Seiten, 24.90 Euro
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Homepage des Autors: www.michaelconnelly.com