Axel Bußmers TV & Buchtipps 30. September – 13. Oktober 2006
Zwei Wochen voller Mord, Totschlag, Spionage, Geiselnahme, Erpressung, Einbruch, Sachbeschädigung und Ehebruch.
Drei Filme von Don Siegel und viele sehenswerte Verfilmungen (Dürrenmatt, David Baldacci, Robert Daley, Richard Condon,Claude Néron). Dazu Dokumentationen über Mickey Spillane und Tom Tykwer ...
Treffend beschrieben, bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Freitag, 29. September 2006, oe1/ORF, 22:15 Uhr
"Einen Mord hast du frei ..."
Suketu Mehta und die Unterwelt Bombays.
Feature von Christian Brüser
Suketu Mehta verbringt seine Kindheit in Bombay. Als er 14 ist, zieht er mit seinen Eltern in die USA. 1998, nach 21 Jahren in Amerika, entschließt sich der Journalist und Drehbuchautor, für einige Jahre in die Stadt seiner Kindheit zurückzukehren, um ein Buch über seine Heimatstadt zu schreiben. Er trifft Hindu-Demagogen, begegnet der schönsten Bar-Tänzerin Bombays und den Stars aus Bollywood.
Im Laufe seiner Recherchen gewinnt Suketu Mehta sogar das Vertrauen einiger Auftragskiller. In Hotelzimmern erzählen sie ihm ihre Lebensgeschichten. Schließlich gelingt es ihm, Kontakt zum berüchtigtsten Verbrecher Indiens herzustellen. Nach dem Gespräch lobt Suketu Mehta dessen poetische Sprache. Der Killer fühlt sich geschmeichelt – und bietet Mehta kurzerhand einen Gratis-Auftragsmord an ...
Fünf Jahre braucht der Journalist, um auf 800 Seiten ein facettenreiches Porträt der indischen Megametropole zu zeichnen. Er gibt Einblick in die Lebensschicksale von Landflüchtlingen und Straßenkindern, Transvestiten und Diamantenhändlern.
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Samstag, 30. September 2006, DLF, 20:05 Uhr
Paulus Hochgatterer liest aus
"Die Süße des Lebens"
Moderation: Hubert Winkels. Gesprächspartner: Klaus Nüchtern und Sigrid Löffler
Studio LCB – Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
In Österreich weiß man, was man an ihm hat, in Deutschland ist er noch zu entdecken: der Erzähler Paulus Hochgatterer. In seinen Romanen und Erzählungen verbindet er Spannung, wie man sie von Thrillern kennt, mit realistisch-genauen und zugleich bizarr-absurden psychologischen Porträts und mit einer literarischen Dramaturgie von höchster Kunstfertigkeit.
Nun der neue Roman mit dem für Hochgatterer-Kenner leicht zynisch klingenden Titel "Die Süße des Lebens". In einer kalten Winternacht wird ein alter Mann ohne Gesicht vor seiner Scheune gefunden. Die Enkelin schweigt oder schreit lauthals. Ein Pater, ein Familienvater, ein Psychiater, ein Kommissar kreuzen ihre Lebensgeschichten im Dorf und über der Leiche ... Ein bedeutendes Stück neuer Literatur und ein spannendes dazu.
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Radio-Tipps, gefunden beim "Bluetenleser". "Bluetenleser" bringt täglich neue Nachrichten zur Literatur, listet Literatursendungen in Hörfunk und TV, widmet Schwerpunktthemen ausführliche Dossiers und wirft einen Blick in die wichtigsten Literaturzeitschriften.
FAZ:
»Psychiater als Hilfspolizist«:
Bis vor sechs Jahren war er Offizier der algerischen Armee. Schon damals schrieb er über fundamentalistischen Terror. Yasmina Khadra, eigentlich Mohammed Moulessehoul, spricht im F.A.Z.-Interview mit Joseph Hanimann über Terrorismus und Kultur. ... mehr
ORF:
»Das lebensrettende Urlaubsmitbringsel«:
Die Krimiautorin Eva Rossmann hat ein Rumfläschchen aus der Karibik mit Chili-Soße gefüllt. Das handliche Fläschchen trägt übrigens nicht nur Rossmann ständig bei sich, auch die Protagonistin ihrer Kriminalromane, Mira Valensky, ist damit unterwegs. Bei der Kriminacht stellte Eva Rossman ihren mittlerweile achten Krimi "Verschieden" vor. Die Chilisauce hat aber nichts mit dem Mordfall zu tun. Ein Beitrag von Christa Eder, den Sie via Computer auch hören können ... mehr
Berliner Morgenpost:
»Psychiater als Hilfspolizist«:
Jahrhundertwende-Klischees und Psychoanalyse-für-Dummies-Plattitüden können die Leselust schmälern, wer jene aber zu verdrängen vermag, der kann sich in diesem durchaus unterhaltsamen Schmöker verlieren. Iris Alanayli über den Roman "Die Liebermann-Papiere" von Frank Tallis ... mehr
Höchst bedauerlich findet Thomas Wörtche in der 113. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch",
die Rezeptionsgeschichte zu John le Carré. Entweder werde er in die Trivialecke geschoben oder man behaupte, daß er einem niedergegangenen Genre schreibe. Abwehrhaltung vermutet Wörtche dahinter, denn Le Carré sei radikal geworden. Nicht mehr politische Systeme sondern nackte Profitinteressen und deren politischen Rückendecker seien inzwischen Ziel seiner eleganten, bösen und unversöhnlichen Angriffe. Sein neuer Roman "Geheime Melodie" sei zudem extra giftig, weil man gar nicht nach Afrika müsse, um die Verursacher all des Elends in ihrer ganzen schäbigen Ekelhaftigkeit zu sehen ....
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 39/2006 lesen.
Der Spiegel:
»Bücher 2006«:
Indien, Gastland der diesjährigen Buchmesse, ist natürlich Hauptthema im Sonderheft "Bücher 2006" aus der Spiegel-Redaktion. Aber auch Krimis haben Ihren Platz: Besprochen werden neue Romane von Elizabeth George, Garry Disher, Gilbert Adair, Åke Edwardson, Richard Birkefeld/Göran Hachmeister und Valerie Wilson Wesley. Alles in gedruckter Form bei Ihrem Händler oder online für jeweils 0,50 Euro .. mehr
Stadtrevue:
»Schwarzlicht«:
Indien, das können wir auch in Deutschland. Ulrich Noller stellt in der neuen Ausgabe seiner Kolumne "Schwarzlicht" die Romane von Merle Kröger vor, besonders den neuen: "Kyai!", ein in Buchform gefasster Schmelztiegel an Personen, Identitäten, Geschichten – mit neudeutschen Kampfsportlerinnen, schwulen indischen Popstars und jeder Menge deutsch-indischer Geschichten ... mehr
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden. Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB".
Sonnabend, den 30.September 2006 um 11:45
"Umleitung ins Leben"
Grenzüberschreitung, Tabubruch, Hormonchaos gehört zum
Jugendalter und verschwindet meist mit ihm auch wieder.
Es muss nicht in Kriminalität münden, nur – irgendjemand muss beim Entwirren helfen.
Wenn's die eigenen Eltern nicht (mehr) hinkriegen, sind das zum Beispiel
Kriseneinrichtungen wie die Nogat 7 in Berlin-Neukölln. Aber dahin kommen
dank Sparzwang heute immer mehr Kids, die schon weit gekommen
sind auf dem gerade Weg in die kriminelle Karriere oder sogar
kurz vor der Aufnahme in die Intensivtäterkartei stehen.
Kriminelle Karrieren frühzeitig umzuleiten durch schnelle Reaktion,
Täter-Opfer-Ausgleich und Wiedergutmachung außerhalb der "Mühlen der Justiz"
– darauf ist seit 1999 in Berlin das Projekt Diversion spezialisiert,
eine Task Force aus Polizei, Staatsanwaltschaft und Sozialarbeit.
Denn auch Jugendkriminalität ist eigentlich ein vorübergehendes Phänomen ...
Die Sendung ist auch per PC abrufbar. (Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 0:45 und 5:45)
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"
Kalender
Am 29. September 1935 wird Ingrid Noll in Shanghai geboren.
Sie wurde gemeinsam mit ihren Geschwistern von den Eltern unterrichtet und verbrachte ihre Kindheit in Nanking, bis die Familie 1949 zurück nach Deutschland flüchtete. Nach dem Abitur begann sie 1954 an der Universität Bonn zu studieren (Germanistik und Kunstgeschichte). 1959 heiratete sie einen Arzt. Für gut 20 Jahre war sie mit der Erziehung ihrer drei Kinder und der Mitarbeit in der Praxis ihres Mannes beschäftigt. 1991 erschien im Diogenes Verlag ihr erster Kriminalroman "Der Hahn ist tot", der auf Anhieb ein großer Publikumserfolg wurde, wie alle folgenden Roman auch.
1994 zeichnete DAS SYNDIKAT sie mit dem Friedrich-Glauser-Preis für "Die Häupter meiner Lieben" aus. 2002 wurde ihr von Ministerpräsident Erwin Teufel die "Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg" verliehen.. .
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren,
wikipedia, alligatorpapiere, Die Zeit, WDR, djfl.
Am 29. September 1930 wird Colin Dexter als Norman Colin Dexter in Stamford, Lincolnshire geboren.
Der britische Schriftsteller wurde bekannt durch seine Kriminalromanen, in denen seine Hauptfigur Inspector Morse auf zuweilen ungewöhnliche Weise seine Fälle löst.
Die fast anekdotenhafte Geschichte, wie er zum Schreiben seiner Kriminalromane kam, wurde häufig kolportiert:
1972 weilte Dexter auf einem Familienurlaub in Wales, der komplett verregnet war, so dass der im Hotel gelangweilte Dozent zunächst zwei mittelmäßige Mystery-Storys schrieb. Daraufhin dachte er, dass er dies doch wohl noch besser könne, und schrieb Der letzte Bus nach Woodstock, seinen ersten Inspektor-Morse-Roman. Das Erlebnis als solches, sprich in einem Hotel festzusitzen, beschrieb Dexter schließlich humorvoll in Eine Messe für all die Toten.
Relativ schnell gelang es ihm, für den Roman Eine Messe für all die Toten sowie Die Toten von Jericho den Silver Dagger der britischen Crime Writers' Association zu gewinnen. Mord am Oxford-Kanal und Finstere Gründe erhielten den Gold Dagger, die renommierteste britische Auszeichnung für Kriminalromane. 1997 erhielt Colin Dexter für sein Lebenswerk den Diamond Dagger.
Info:
wikipedia, krimi-couch, Rowohlt Verlag, Die Zeit, Inspector Morse.co.uk .
Am 29. September 1934 wird Stuart Kaminsky in Chicago geboren.
Nach dem Studium (Journalismus, Englische Literatur und Sprachkunde) unterrichtete er bis 1994 an der Northwestern University und der Florida State University.
Er schrieb 50 Romane, ausserdem Kurzgeschichten, Biographien und Drehbücher. Er war für sechs Edgar Allen Poe Awards nominiert und erhielt ihn für "A Cold Red Sunrise" (1988). Kaminsky schreibt verschiedene Serien um die Personen Lew Fonesca, Abraham Lieberman, Inspector Porfiry Petrovich Rostnikov und Toby Peters. Kaminsky war Präsident des Clubs der Mystery Writers of America. Er lebt und arbeitet in Sarasota, Florida..
Info:
Interview, krimi-couch, stuart-kaminsky.com.
Berliner Zeitung:
»Der Kommissar als grüblerischer Mönch«:
Zehn Romane lang ließ Friedrich Ani seinen Kommissar Tabor Süden an den Grundfesten des Kriminalromans rütteln, in seinem neuen Roman "Idylle der Hyänen" geht Ani nun noch einen Schritt weiter. Von Günther Grosser ... mehr
Berliner Zeitung:
»Der Kriminalrat als Historiker in Breslau«:
Der Altphilologe Marek Krajewski hat es mit seiner historischen Krimiserie um Eberhard Mock zum Bestsellerautor in Polen gebracht, ein Erfolg, der um so erstaunlicher ist, als hier weder von Wroclaw noch von Polen überhaupt die Rede ist, sondern die ganze Serie im alten, deutschen Breslau spielt. Von Günther Grosser ... mehr
Goethe-Institut:
»Krimi-Paradies inmitten Europas«:
Deutschland ist reich. Auch wenn genaue statistische Angaben – wie immer in Fällen großen Besitzes – nicht vorliegen, kann doch behauptet werden: Die deutschen Krimileser leben im Schlaraffenland. Jedes Jahr erscheinen 600 bis 800 Kriminalromane neu. Davon sind etwa 2/3 Übersetzungen aus dem Ausland. Ein Überblick über die europäische Kriminalliteratur, die in Deutschland gelesen wird. Ein Beitrag von Tobias Gohlis, den Sie sich auch vorlesen lassen können ... mehr
In der Zeitschrift "Literaturen"
findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" vom ausgezeichneten Franz Schuh . In der Ausgabe 10.2006 erklärt Herr Schuh, dass zu dem, was ihm am meisten nicht fehle, natürlich auch ein italienischer Kommissar gehöre. Wie es der Zufall und Kierkegaard will, bleibt er dann doch bei einem Commissario hängen. Und bei einem Autor, zu dem er trotz aller vermeintlicher Commissario-Abneigung sagen muß: "Valerio Varesi ist ein erstklassiger Krimiautor". Was das wiederum mit Weihnachten und mit Irrtum zu tun hat ... das lesen Sie ... hier
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Konventionell, aber gut: Zwei britische Krimis von Val McDermid und Gilbert Adair bieten. alles, was die Fans des Genres lieben und die Kritiker hassen.
Von Anne Chaplet ... mehr
Mordalarm in 23 Bezirken:: Auch heuer werden sich auch wieder Stars unter den internationalen Krimi-Autoren mit den hiesigen Größen der Szene in Wien die Ehre geben. Am 28. September 2006 findet die "2. Kriminacht" in Wien statt. Über 60 Autoren und 15 Prominente werden in über 50 Kaffeehäusern lesen, meldet ... "kurier.at"
Melange zum Mord? Wien. Ob Serien-, Meuchel- oder Eifersuchtsmorde – wer von Kriminalgeschichten und Gänsehaut nicht genug kriegen kann, sollte sich am Donnerstag nicht zu früh zu Bett begeben, sondern viel eher auf Tour gehen. Denn: In ganz Wien wird gemordet. Magdalena Klemun in ... "Die Presse"
Metzelsupp und andere
(un)gesunde Rezepte:Zur Essenszubereitung und zum Krimischreiben werden Rezepte und Kreativität benötigt. Was liegt also näher, Autoren zu beauftragen, eine Geschichte zu schreiben (zu erfinden?), in der ein Gericht oder ein Getränk eine wichtige Rolle spielt. Richard Lifka über zwei kriminelle Kochbücher ... "kurier.at"
FAZ:
»Mord in der Trickkiste«
"Mord auf ffolkes Manor" ist perfekt und kompliziert, ein Pasticcio nach Art Agatha Christies und zugleich ein vertracktes Literaturrätsel. Gilbert Adair ist nicht umsonst ein Postmoderner der unterhaltsameren Sorte: Der Tod des Autors ist bei ihm der Anfang detektivischer Lust. Martin Halter über den Roman "Mord auf ffolkes Manor" ... mehr
Datum:
»Die Legende vom heiligen Jörg«:
Junkie, Gepäckabfertiger, Kult- und Krimiautor, Popstar. Bis heute hat Jörg Fauser, der Chronist deutscher Befindlichkeiten, nichts an Relevanz verloren. Ausführliches Porträt eines toten Rebellen. Von Peter Apfl ... mehr
Kalender
Am 27. September 1906 wird Jim Thompson in einem Gefängnis in Anadarko, Oklahoma geboren († 7. April 1977 in Los Angeles). Sein Vater war der Sheriff des Ortes und Zocker und musste, nachdem er Geld unterschlagen hatte, fliehen und zog mit seiner Familie von einem Ölfeld zum anderen.
Jim Thompson hatte zahlreiche Berufe, veröffentlichte
aber auch schon als 15-Jähriger erste Short Stories. Er schrieb für Reiseführer und Magazine, bis er um 1940 Krimis schrieb, um Geld zu verdienen. In der McCarthy-Ära erhielt auch er Berufsverbot und kam in den 50ern über Stanley Kubrick als Drehbuchautor zum Film. In dieser Zeit schrieb er über 20 Romane, wurde aber auch zum Alkoholiker und war zeitlebens in Geldnot.
Seine Kriminalromane sind zutiefst pessimistisch. Der "Mythologe des Verbrechens", wie er genannt wird, zählt zu den herausragenden Autoren der "Schwarzen Ära". Als er starb, war keiner seiner Romane in Amerika mehr auf dem Markt, während er in Fankreich schon lange zu den ganz großen Autoren der Kriminalliteratur gezählt wurde. Viele seiner Romane wurden verfilmt.
Info:
mordlust.de,
kirjasto.sci.fi (engl.), kaliber. 38, mockingbird.creighton.edu/NCW (engl.) .
Wortgestöber:
»Zeigefinger gegen Ecstasy«:
"Schneesturm", ein eiskalter Krimi von Widar Aspeli, der mit dem moralischen Zeigefinger die Nicht-Nutzung von Drogen aller Art anmahnt. Und das umpackt von einer oberflächlichen und verwirrenden Geschichte über einen Wochenendausflug einer Band in einen In-Skiort Südnorwegens. Von Meike Rosenplänter ... mehr
Der Stern:
»Gegen die Wirklichkeit verblasst jede Fiktion«:
Immer wieder lässt sich der Bestsellerautor John LeCarré von internationalen Konflikten zu gut recherchierten Thrillern inspirieren. Der Held seines jüngsten Romans "Geheime Melodie" wird im Kongo in die Kämpfe um Macht und Rohstoffe verwickelt. Im "stern" erzählt LeCarré von seiner Reise ins Herz der Finsternis ... mehr
Titel:
»Ein Fliegenschiss auf die Moral«:
Eine göttliche Tragödie, eine kriminalistische Spurensuche der anderen Art: gehört "Die Fliege und die Ewigkeit" von Håkan Nesser zu einem neuen Genre, dem philosophischen Kriminalroman? Wer will, kann diese Kategorie aufmachen, sollte sie aber groß genug anlegen, denn schon immer waren metaphysische Fragen des Daseins die Basis des Krimis. Von Maggie Thieme ... mehr
WDR:
»Wahnwitz der Weltpolitik«:
Charaktere und die Dialoge sind sehr authentisch, die Atmosphäre stimmt, und die Intrigen entfalten sich vor dem Auge des Lesers. John le Carré ist und bleibt der Meister des Spionageromans und des politischen Thrillers, von etwaigen Ermüdungserscheinungen in seinem hohen Alter keine Spur. Antje Deistler über den Roman "Geheime Melodie". Der Beitrag kann via Computer auch gehört werden ... mehr
In ihrer Krimi-Kolumne "Ein Fall für Fischer" im "Tagesspiegel"
vom 24. September 2006 spricht Andrea Fischer Klartext mit der Krimileserin. Auch Gary Disher folge einem Trend: dass nämlich das Publikum ein neues Verhältnis von Plot und Personen haben wolle. Keine Kriminalromane mehr, die episch erzählen vom Kampf der Kommissarin um Beruf und Kind oder vom Leiden schwedischer Kommissare in der midlife crisis. Es reiche wie Disher das in "Schnappschuss" mit großer Meisterschaft mache: kleine Szenen einzustreuen, eine kurze Begegnung, einen Blick ... mehr
Der Spiegel:
»Epiphanie im Sylter Watt«:
Friedrich Ani ist Deutschlands bester Krimiautor. Jetzt hat er einen neuen Kommissar erfunden: Polonius Fischer ist ein ehemaliger Mönch, der fast seinen Glauben verloren hätte. Das hat er mit seinem Schöpfer gemein. Von Andrea Tholl ... mehr
Wiener Zeitung:
»Brillant erzeugte, düstere Stimmung«
Eines der jüngsten Erfolgsrezepte für deutschsprachige Autoren ist offenbar das Verfassen von Kriminalromanen. Insofern scheint Paulus Hochgatterer voll im Trend zu liegen, wenn er nun seinen Kriminalkommissar Ludwig Kovacs ins Rennen schickt, der in "Die Süße des Lebens" einen Mordfall von fast Mankellscher Grausigkeit zu lösen hat. Von Andreas Wirthensohn ... mehr
Titel:
»Von irren Ärzten und Kindern«:
Wie gewohnt witzig, unprätentiös und mit einem gehörigen Schuss Frechheit kommt Paulus Hochgatterers neuer Roman Die Süße des Lebens daher. Aber auch dunkler, verstörender und komplexer als seine Vorgänger. Ein Whodunit mit faszinierenden Charakteren, dessen Spannungsenergie nach Buchende nicht aufgebraucht ist. Von Kristina Werndl ... mehr
Deutschlandradio:
»Auf der richtigen Spur«:
Detective Inspector Vincent glaubt, dass trotz aller Indizien ein vor drei Jahren verschwundenen Mädchen noch am Leben ist. Er geht seinem Verdacht nach und stößt dabei nicht nur auf den erbitterten Widerstand seiner Kollegen. Mit seinem Thriller "Amnesie" erweist sich Michael Robotham als Meister seines Fachs. ... mehr
Susanna Mendes Berliner Krimisalon
Nach einjähriger Pause öffnet der "Berliner Krimisalon" wieder seine Tore.
Zum 20. " Berliner Krimisalon" stellt D.B. Blettenberg seinen neuen Roman "LAND DER GUTEN HOFFNUNG" vor.
Montag, den 25. September 2006. Beginn: 20.00 Uhr
ORT: Susanna Mende, Leibnizstraße 87, 10625 Berlin
An jedem letzten Montag im Monat stellt Susanna Mende Autorinnen und Autoren der kriminellen Zunft vor (bisher u.a. Helen Zahavi, Jean-Patrick Manchette, Robert Littell, Patrícia Melo, Chester Himes u.a.).
Mehr Informationen gibt es ... hier
Inseltagebuch/Diario di un'isola: Von den beiden Autoren Saro Marretta und Daniel Himmelberger ist bereits der Krimi "Der Tod kennt keine Grenzen" im Frühjahr 2006 erschienen. Zusammen mit palermitanischen Studenten werden die Autoren des "Pendragon Verlages" an verschiedenen Orten der Insel Sizilien vom 29. September bis 6. Oktober ihren neuen und damit zweiten Krimi schreiben, der im Pendragon Verlag erscheinen wird, meldet das ... "Börsenblatt"
Kalender
Am 25. September 1935 wird Maj Sjöwall in Stockholm geboren.
Bekannt wurde sie durch ihren zusammen mit Per Walhöö verfassten und zehn Bände umfassenden Romanzyklus "Roman über ein Verbrechen" um Kommissar Martin Beck.
Die Bücher des Schriftsteller-Ehepaares Sjöwall & Wahlöö aus Schweden wurden in diverse Sprachen übersetzt, für Kino und Fernsehen verfilmt und erhielten zahlreiche Preise.
Nach dem Tod von Per Wahlöö 1975 schrieb Maj Sjöwall nur noch einen weiteren Kriminalroman: "Eine Frau wie Greta Garbo" (1990, zusammen mit Tomas Ross). Heute arbeitet sie hauptsächlich als Übersetzerin für Kriminalliteratur.
Info:
wikipedia, Krimi-Couch, Neues Deutschland, schweden-krimi.de.
Am 25.9.1968 stirbt der amerikanische Schriftsteller Cornell Woolrich in New York (* 4.12.1903 in New York)und wird dort begraben auf dem Ferncliff Cemetery.
Das
Journalismusstudium an der Columbia
University brach er nach vier Semestern ab, um seinem Idol F. Scott Fitzgerald
nachzueifern. Als sein zweiter Roman verfilmt wurde, ging er als Drehbuchautor
nach Hollywood. Nach einer kurzen Ehe mit der Tochter eines Produzenten und ein
paar homosexuellen Episoden kehrte er nach New York zu seiner geschiedenen
Mutter zurück. Sein Erfolg als Schriftsteller ermöglichte beiden lange Reisen und ein
angenehmes Leben. In den Fünfzigern schwanden seine Popularität und sein
Arbeitswille. Nach dem Tod seiner Mutter verelendete er im Suff und wartete, durch
die Amputation eines Beines an den Rollstuhl gefesselt, in schäbigen Hotels auf den
Tod, der ihn 1968 erlöste. Seiner Universität vermachte er eine Million Dollar für
einen Stipendienfonds zugunsten angehender Schriftsteller – im Namen seiner Mutter. (Diogenes Verlag).
Info:
wikipedia, Mordlust, Krimi-Couch,Diogenes Verlag .
Am 25. September 1897 wird William Faulkner in New Albany im Staat Missisippi geboren († 6. Juli 1962). Er wuchs in der Nachbarstadt Oxford auf. Im I. Weltkrieg Kampfflieger, studierte er nach seiner Rückkehr Literatur, schlug sich danach in verschiedenen handwerklichen Berufen durch, arbeitete aber auch als Journalist. Schließlich ließ er sich in seiner Heimatstadt als Farmer nieder. 1949 erhielt er den Nobelpreis. Die Südstaaten Amerikas waren Stoff seiner Romane und Erzählungen. Er schrieb Drehbücher ("Der Tiefe Schlaf" nach Raymond Chandler) und auch Krimis (Z.B. "Der Springer greift an" vom Bochumer Krimiarchiv unter den 119 besten Kriminalromane aller Zeiten gelistet). .... Info:
wikipedia, Die Zeit, Diogenes.
Uni Essen
Am 25.9.1964 wird Rebecca Gablé in einer Kleinstadt am Niederrhein geboren. Nach dem Abitur machte sie eine Lehre als Bankkauffrau und arbeitete vier Jahr in diesem Beruf. 1990 schrieb sie ihren ersten Roman, gab ihren Beruf auf und begann ein Studium der Literatur an der Uni Düsseldorf. Schwerpunkt ihres Studiums wurde die Mediävistik. Seit Beendigung ihres Studiums ist Rebecca Gablé freie Schriftstellerin und Literaturübersetzerin.
In den letzten Jahren hat sich Rebecca Gablé einen Namen als Autorin historischer Romane gemacht und mit all diesen historischen Romanen einen furiosen Erfolg. Sie konnte sich, zum Teil bestplatziert, in den deutschen Bestseller-Listen wiederfinden.
Info:
Alligatorpapiere, Autorinnenhomepage, Wikipedia.
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren
Axel Bußmers Spurensuche No. 28
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Von versteckten Leichen, verbrecherischen Druiden, Golfspielern und Serienmördern
Das Krimigenre ist ein Haus mit vielen Wohnungen. Gerne wird mit der Hardboiled-Form gespielt. Malcolm Pryce und José Luis Correa tun dies. Es werden Serienkiller gejagt. Keith Ablow und G. M. Ford präsentieren zwei verschiedene Serienmörder, die beide auf ihre Art Perfektion suchen. Pete Dexter reflektiert den Inhalt in der Form. Gianluca Morozzi sperrt in seinem spannenden Psychothriller drei Menschen in einen engen Fahrstuhl.
Axel Bußmer zu den neuen Büchern von Gianluca Morozzi, José Luis Correa, Malcolm Pryce, Keith Ablow, G. M. Ford und Pete Dexter ... mehr
Der Standard:
»Schrecken und Schuld«
Privatdetektiv Varg Veum ist der Protagonist vieler Krimis des norwegischen Autors Gunnar Staalesen, der seinerseits in Bergen am Theater gearbeitet hat und dessen Bücher alle in Bergen spielen. Sein berufstypisch abgewetzter Zynismus verbindet sich mit einem ganz echten moralischen Impetus. Johan Schlömann über den 30. Band der "Süddeutschen Kriminalbibliothek"... mehr
Deutschlandradio:
»Permanenter Ausnahmezustand«
Thomas Hettches viel besprochener und gelobter Roman "Woraus wir gemacht sind" zählt neben fünf weiteren Titeln zu den Kandidaten für den Deutschen Buchpreis 2006. Die Geschichte um Niklas Kalf, dessen schwangere Frau entführt worden ist, ist nun auch als Hörbuch erschienen. Von Thomas Kroll ... mehr
Todesfälle
Joseph Hayes ist am 11. September 2006 in St. Augustine, Florida, infolge seiner Alzheimer-Erkrankung im Alter von 88 Jahren gestorben. Er wurde u.a. bekannt durch den Roman "An einem Tag wie jeder andere".
Der britische Autor Colin Forbes ist am 23. August 2006 im Alter von 83 Jahren einem Herzanfall erlegen. Er galt als einer der erfolgreichsten Thrillerautoren der Welt und schrieb jährlich einen Roman.
Infos zu den Autoren hat Ludger Menke in seinem krimiblog veröffentlicht
OÖ-Nachrichten:
»Großmeister des politischen Thrillers«
Wie kein anderer hat John Le Carré die Mechanismen der Geheimdienste bloßgelegt. Auch nach dem Mauerfall ist der große Moralist ein Meister des politischen Thrillers geblieben. Mit grimmigem Humor, pointierten Dialogen, großer Sachkenntnis und einem außergewöhnlichen Plot zeigt er im neuen Roman "Geheime Melodie" sein Können. Von Meinhard Buzas ... mehr
FAZ:
»Fehlfarbenlehre«
Der Roman beginnt mit einer Standardsituation. Ein Mann hält an einer Tankstelle in New Jersey, um Schokoriegel und Getränke zu kaufen. Als er wieder herauskommt, ist das Auto mit seiner Frau spurlos verschwunden. Niemand hat etwas gesehen. So fangen Thriller an. Und auf einmal sind da kleine Spuren und falsche Fährten, Anflüge von Neid und Eifersucht und Gier.
John Haskells neuer Roman "Amerikanisches Fegefeuer" spielt mit den Todsünden. Von Peter Körte ... mehr
Radio Bremen:
»Serientäter auf Tour«
Wenn die Blätter fallen, kommt die Krimi-Zeit. Schließlich ist nichts gemütlicher, als sich bei stürmischem Herbstwetter mit einem Serientäter-Thriller aufs Sofa oder vor den Fernseher zu verkrümeln. Kein Wunder also, dass gerade jetzt in Nordrhein-Westfalen und Norddeutschland zwei große Krimifestivals starten.
"Radio Bremen" präsentiert Neues aus der Krimiwelt 2006, informiert über die beiden großen Festivals, bringt ein Porträt der Preisträgerin Polina Daschkowa (von Ruth Dickhoven) und stellt in einem Gespräch mit Ulrich Noller das Buch "Paradies der Ungeheuer. Ein Malaussene-Roman" von Daniel Pennac vor. Ausserdem hat Rebecca Maskos Funkhaus-Europa-Hörer nach ihren Krimi-Favoriten befragt. Via Computer kann das meiste auch gehört werden... mehr
Kindheit eines Essgestörten:Hannibal Lecter kehrt zurück. Am 5. Dezember wird in den USA ein neues Buch von Thomas Harris erscheinen. "Hannibal Rising" erzählt, was der spätere Psychiater in jungen Jahren erlebte. Wieland Freund in der ... Welt
Kalender
Stephen King
Am 21. September 1947 wird Stephen (Edwin) King in Portland, Maine, USA geboren. Der US-amerikanische Schriftsteller wurde berühmt durch seine Horror-Romane, die ihn zu einem der kommerziell erfolgreichsten Schriftsteller des ausgehenden 20. Jahrhunderts machten. Neben den Horror-Romanen schrieb King allerdings auch Werke, die keinerlei oder nur wenige übernatürliche Elemente enthalten, zum Beispiel die Novellen "The Body" und "Rita Hayworth and Shawshank Redemption". Die Verfilmungen "The Shawshank Redemption" und "The Green Mile" waren als beste Filme für den Oscar nominiert.
Stephen King schrieb schon im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Mit dreizehn fand er einen Karton mit alten Büchern seines Vaters. Dies waren hauptsächlich Horror- und Science-Fiction-Bücher. King schreibt in seinem autobiographischen Werk "On Writing: A Memoir of the Craft", dass dies für ihn ein prägendes Erlebnis war. (wikipedia.org)
Info bei:
Wikipedia, Heyne Verlag, ARTE, Playboy Interview, www.stephen-king.de, www.kirjasto.sci.fi (engl.) .
Berliner Zeitung:
»Im Blaulicht-Milieu«
Die seit 1958 erscheinenden bunten Hefte (bis 1990 immerhin 285) der "Blaulicht"-Reihe, brauchten sich um den Absatz von jeweils 200 000 Exemplaren keine Gedanken zu machen, denn die Popularität dieser Krimi-Reihe blieb über die Jahrzehnte ungebrochen. Gegenüber der ministeriellen Zensur-Behörde agierten die Lektoren in den 80er-Jahren äußerst geschickt. Simone Barck über die Schwierigkeiten, eine Krimireihe "aufklärerisch" und "wirklichkeitsnah" zu gestalten ... mehr
Berliner Literaturkritik:
»Feinste Verästelung«
Die Spannung beim Lesen des aus verschiedenen Perspektiven erzählten Romans "Schnappschuss" erwachse nicht aus der Frage, wer der Täter sei. Im Gegensatz zu den ersten beiden Challis-Romanen konzentriere Garry Disher sich stärker auf den Mordfall und die Ermittlungen der Polizei. Auch die Subplots und privaten Geschichten forcierten eindeutig den Hauptplot. Damit bewege "Schnappschuss" sich stärker als die vorherigen Hal Challis-Romane in den Konventionen des Polizeiromans. Er sei, obwohl der dritte Roman einer Serie, bestens als Einstieg in den kriminellen und in Deutschland gut dokumentierten Kosmos von Garry Disher geeignet, schreibt der "Alligatormitarbeiter" Axel Bußmer ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Auftakt in Prigorodnaja«
Wenn es auf dem ersten halben Dutzend Seiten nicht funkt, dann funkt es in der Regel nimmermehr, meint Sylvia Staude in ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder". Mit einem für Thriller-Verhältnisse ungewöhnlich unspektakulären Anfangssatz halte sich Robert Littell in seinen Roman "Die kalte Legende" alle Optionen offen – aber dann! Dies sei sein dreizehntes Buch und nach diesem furiosen Auftakt wage er noch ganz andere Dinge.
Dazu drei Empfehlungen der "KrimiWelt"-Jury ... mehr
Schmieren und Salben: Das Symbol der "Burgdorfer Krimitage 2006" ist der Koffer: Er steht für die sanften Gaunermethoden wie zum Beispiel Schmieren. Die diesjährigen "Burgdorfer Krimitage" Ende Oktober/Anfang November thematisieren für einmal weniger die brachialen denn die sanften Gaunermethoden. HEP in der ... Berner Zeitung
Kalender
Am 20. September 1941 wird Philipp Vandenberg als Hans Dietrich Hartel in Breslau geboren.
Er wuchs nach dem Zeiten Weltkrieg bei einer Pflegemutter und im Waisenhaus auf und kam 1952 ins oberbayrische Burghausen. Er besuchte dort dasselbe Gymnasium wie Ludwig Thoma und flog, eigenem Bekunden zufolge, wie dieser von der Schule. Er kehrte "reumütig" zurück und konnte in der Folge die mangelhaften Leistungen in Griechisch sowie Mathematik durch hervorragende Leistungen in Deutsch und Kunst ausgleichen.
Er wurde Nachrichtenredakteur bei der Münchener "Abendzeitung", arbeitete für die Illustrierte "Quick" und war bis 1976 als Literaturredakteur für das Magazin "Playboy" beschäftigt.
Vandenbergs Karriere als Sachbuchautor begann 1973, als er seinen Jahresurlaub nahm und begann, über den "Fluch des Pharao" zu recherchieren. Über den rätselhaften Tod von dreißig Archäologen veröffentlichte er das Buch "Der Fluch der Pharaonen" (1973), das ein Weltbestseller wurde. "Quick" hatte das Manuskript als Serie abgelehnt. Vandenbergs 29 Bücher, deren Auflage 2006 mit über 21 Millionen angegeben wurde, erschienen bisher in 33 Sprachen, darunter, neben allen Weltsprachen, die Türkische, Bulgarische, Mazedonische und Rumänische.
Er lebt abwechselnd in Baiernrain und im Folterturm von Deutschlands längster Burg in Burghausen. Sein Hobby ist das Sammeln von Oldtimern und Phonographen.
Info:
Wikipedia, Krimi-Couch, Munzinger Archiv, Lübbe Verlag , Glaube aktuell , Welt am Sonntag .
Am Mittwoch, 20. September 2006, wird der diesjährige "Radio Bremen-Krimi-Preis" im Rahmen
der Krimifestivals "Morden im Norden – Serientäter on Tour" und "PrimeTimeCrimeTime 9" im Bremer Kino "Schauburg" an die Autorin Polina Daschkowa verliehen.
Zu Gast bei der Großen Radio-Bremen-Kriminacht sind auch die Autorinnen und Autoren Elisabeth Herrmann ("Das Kindermädchen"), Anna Maria Schenkel ("Tannöd"), Tatjana Kruse ("Wuchtbrumme") und Norbert Horst (Polizeihauptkommissar und "Glauser"-Preisträger). Die musikalische Begleitung liegt beim Bremer Musiker Ralf Benesch, die Moderation haben Lore Kleinert und Jürgen Alberts.
Mittwoch, 20. September 2006, 20 Uhr | Kino "Schauburg", Bremen
Und am Samstag, 23. September, 20.05-22 Uhr im Nordwestradio ...
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Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Der Tod ist kurz und drastisch: Der Italo-Argentinier Antonio Dal Masetto erzählt in "Noch eine Nacht" von einem Banküberfall und stellt beunruhigende Fragen zum Zustand der Welt. Von Oliver Bottini ... mehr
ToGos Ani-Specials
Sein
Abschied von Tabor Süden und der Kriminalliteratur an sich schien beschlossene Sache zu sein. Nun meldet Friedrich Ani sich plötzlich mit dem Kriminalroman "Idylle der Hyänen" und einem "merkwürdigen" Ermittler zurück.
Tobias Gohlis hat auf seiner Homepage einige lesenswerte Beiträge zum Roman und ein Gespräch mit dem Autor versammelt:
Ein moderner philosophischer Kriminalroman
Friedrich Ani, das richtige Leben und sein neuer Kriminalroman "Idylle der Hyänen". Ein Vortrag.
Gott war tot
Tobias Gohlis über "Idylle der Hyänen" ...
Ein ungewöhnliches Team
Tobias Gohlis im Gespräch mit Friedrich Ani über "Idylle der Hyänen"
Ein Leipzig-Krimi aus der Fontane-Zeit: Die Leipziger-Krimi-Abteilung bekommt Zuwachs. Ganz in Schwarz liegt das neueste Buch in den Regalen der Buchhandlungen: "Lerchen und Löwen". Ein historischer Leipzig-Krimi aus der Reihe "Reihe TatortOst" von Stefan Haffner. Haffner sei eine ungemeine Fleißarbeit geglückt, das i-Tüpfelchen fehle aber noch, meint Ralf Julke in der ... Leipziger Internet-Zeitung
Susanna Mendes Berliner Krimisalon
Nach einjähriger Pause öffnet der "Berliner Krimisalon" wieder seine Tore.
Zum 20. " Berliner Krimisalon" stellt D.B. Blettenberg seinen neuen Roman "LAND DER GUTEN HOFFNUNG" vor.
Montag, den 25. September 2006. Beginn: 20.00 Uhr
ORT: Susanna Mende, Leibnizstraße 87, 10625 Berlin
An jedem letzten Montag im Monat stellt Susanna Mende Autorinnen und Autoren der kriminellen Zunft vor (bisher u.a. Helen Zahavi, Jean-Patrick Manchette, Robert Littell, Patrícia Melo, Chester Himes u.a.).
Mehr Informationen gibt es ... hier
taz:
»Gewalt korrumpiert Menschen«
Ein Gespräch mit dem indischen Schriftsteller Vikram Chandra über seinen neuen, mehr als tausend Seiten umfassenden Roman "Sacred Games", über Briefumschläge mit Bestechungsgeldern, Schusswechsel in der Nachbarschaft, gewalttätige Polizisten und die Vielsprachigkeit Bombays. Das Gesprächt führte Katharina Granzin ... mehr
taz-mag:
»Krimi als postmoderner Heimatroman«
Krimiautoren mit literarischem Anspruch lieben die Provinz – nicht die Metropole. Die Geheimnisse der Menschen liegen hier tiefer, schon weil sie noch immer die Geheimnisse ganzer Familien, einer Abfolge von Generationen sind. Neues von Pierre Magnan, Valerio Varesi und Oliver Bottini, vorgestellt von Brigitte Werneburg ... mehr
Berliner Literaturkritik:
»Wenn Immigranten granteln«
Patrick Neates hat mit "Stadt der kleinen Lichter" einen als Krimi getarnten Immigrantenroman geschrieben. Sein pakistanischer Schnüffler nimmt es mit dem großen und kleinen Terror auf. Von Jörg von Bilavsky ... mehr
Stern:
»Ein Schlaukopf haut rein«
Dass ein Krimi für den Deutschen Buchpreis nominiert wird, ist ungewöhnlich. Aber Thomas Hettches Thriller "Woraus wir gemacht sind" handelt nicht nur von Sex und Crime, sondern ist auch große Literatur. Von Andreas Heimann ... mehr
Der Spiegel:
»Sex, Crime und Okkultismus«
In Thomas Hettches neuem, für den Buchpreis nominierten Roman ist alles drin: Juden und Nazis, Sex und Crime, Geister und Teufel und jede Menge Zitate aus der alten und neuen Welt. Das ist der Stoff "Woraus wir gemacht sind". Von Jan Brandt ... mehr
Verdächtig: ein Anführer namens Adolf: Krimis aus München. Robert Hültner und Faye Kellerman lassen im München der 20er-Jahre ermitteln. ... Von Regula Venske
Geheimnis eines guten Krimis: In und um Dortmund regiert seit Samstag (16.09.06) das Verbrechen. Zum größten Krimifestival Europas kommen bis Mitte November mehr als 100 Autoren, darunter die preisgekrönte Petra Hammesfahr aus Kerpen. Sie erzählt, was einen guten Krimi ausmacht - und was gar nicht geht. Das Gespräch mit Frank Finkbeiner beim ... WDR
Axel Bußmers TV & Buchtipps 16. – 29. September 2006
Zwei bunt gemischte Krimiwochen mit einigen selten gezeigten Filmen erwarten uns!
Gezeigt werden zwei Dokus über Schriftsteller: "Bestseller um jeden Preis" und "Shining in the Dark" (über Stephen King) und viele sehenswerte Verfilmungen (Lawrence Block, Stephen King, Evan Hunter, Scott B. Smith und Ross Thomas!). Wieder ein kriminelles Vergnügen ...
Treffend beschrieben, bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Alle vier Wochen sonnabends berichtet Krimi-Autorin Pieke Biermann über "Menschen, Orte, Kriminalität": im RBBinfoRADIO 93,1. Die Sendung am
Sonnabend, den 16. September 2006 um 11:45 mit dem Thema:
"Dr.Behnaz Memari – Unfallchirurgin"
Faustschläge, Bauchtritte, Bisse, ausgerissene Haare,
manchmal Messerstiche. Die Wunden häuslicher Gewalt.
Mindestens zwei so zugerichtete Frauen sieht Dr. Memari
Woche für Woche an ihrem Arbeitsplatz im Vivantes-
Klinikum am Urban in Berlin-Kreuzberg.
Sie sind die Dunkelziffer. Sie verleugnen oft sogar vor Ärzten und
Schwestern, wer ihnen Gewalt angetan hat. Aus Angst, die Kinder,
den "Ernährer", den Aufenthaltsstatus zu verlieren. Die meisten
haben, wie es heute genannt wird, einen "Migrationshintergrund
aus dem islamischen Kulturkreis".
Den hat auch Behnaz Memari – sie ist gebürtige Iranerin.
Mit den Verletzungen kann sie gut umgehen. Die Resignation aus Ohnmacht
vieler Frauen macht ihr zu schaffen. Sie ist eine Kämpferin.
Und sie hat schon als Kind einer muslimischen Familie gelernt:
"Gewalt gegen Frauen, das gehört sich nicht!"
(Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 00:45 und 05:45)
Der Standard:
»Monströse Ballkönigin«
"Carrie" – mit diesem Buch begann die Karriere Stephen Kings. Das Manuskript des arbeitslosen Englischlehrers und bis dahin gänzlich erfolglosen Autors lag bereits im Papierkorb. Das Buch spricht von jenem Gift, das ausschließlich von Frauen für Frauen bereitet wird. Burkhard Müller über Band 29 der "Süddeutschen Kriminalbibliothek" ... mehr
Süddeutsche Zeitung:
»Der deutsche Dichter und sein Satan«
Der Roman "Woraus wir gemacht sind" von Thomas Hettche steht im September auf dem ersten Platz der SWR-Bestenliste. Thomas Hettche unternimmt in diesem Buch – nicht zum ersten Mal übrigens – den Versuch, intellektuell und trivial zugleich zu sein, mit dem ganzen großen Anspruch eines deutschen Schriftstellers in die Welt der Unterhaltungsliteratur vorzudringen. Kann es sein, dass sich so viele tüchtige Menschen irren? Immer, wenn es spannend werden soll, versteigt sich Thomas Hettche in metaphysische Geimeinplätze, in einen sauren, poststrukturalistischen Kitsch. Von Thomas Steinfeld ... mehr
Neues Deutschland:
»Botho heißt Respekt«
Erwarten Sie von Alexander McCall Smiths Krimis keinen Thrillergrusel. Die Chefin der "No. 1 Ladies Detective Agency" in Gaborone braucht keine Kampfsportausbildung und keine anderen Waffen als ihre Courage und ihren Menschenverstand. Man kann es so zuspitzen: In seinem Kern ist das Buch "Ein Fallschirm für Mma Ramotswe" eine Polemik gegen die menschlichen Verluste, die mit der Kapitalisierung einhergehen. Von Irmtraud Gutschke ... mehr
Vater des deutschen Sakral-Krimis: Philipp Vandenberg hat Millionen Leser zu ägyptischen Grabungsstätten, geheimnisvollen Schriften und in den Vatikan geführt. Seine Bücher wurden weltweit in 33 Sprachen übersetzt und rund 21 Millionen Mal verkauft. Am 20. September wird Vandenberg, der im bayerischen Baiernrain und in Deutschlands längster Burg in Burghausen lebt, 65 Jahre alt. Thomas Strünkelnberg im ... Naumburger Tageblatt
Kalender
Agatha Christie
Am 15. September 1890 wird Agatha Christie als Agatha Mary Clarissa Miller im englischen Seebad Torquay geboren († 12. Januar 1976 in Wallingford, Oxfordshire im Alter von 85 Jahren). Agatha Christie wuchs in der viktorianischen Villa Ashfield auf und wurde bis zu ihrem 16. Lebensjahr nicht in einer Schule, sondern von ihren Eltern (bzw. der Mutter) unterrichtet, die früh ihr schriftstellerisches Talent erkannten. Mit 11 Jahren veröffentlichte sie ein erstes Gedicht in einem Lokalblatt. Ihr zunächst begonnenes Musikstudium in Paris gab sie mit Beginn des 1. Weltkriegs auf und arbeitete als Krankenschwester beim Britischen Roten Kreuz.
1920 erschien ihr erster Krimi: "The Mysterious Affair at Styles" (dt.: "Das fehlende Glied in der Kette") mit dem belgischen Detektiv Hercule Poirot, zunächst in Amerika, 1921 dann in England.
In ihrer schriftstellerischen Tätigkeit hatte Agatha Christie schnell Erfolg, privat jedoch verliefen die zwanziger Jahre eher unglücklich. Der Tod der Mutter und eine Affäre ihres Mannes führten zu einem Zusammenbruch. Agatha Christie veschwand und wurde nach einer spektakulären Suchaktion zehn Tage später aufgefunden. Ein Gedächtnisschwund machten dieses Verschwinden zu einem dauerhaften Rätsel.
Mit mehr als 80 Kriminalromanen, dazu Kurzgeschichten und Theaterstücke, gilt sie mit einer Gesamtauflage von über 550 Millionen Exemplaren als erfolgreichste Krimiautorin der Welt. Ihr letzter Roman "Ruhe unsanft" (Sleeping Murder) erscheint 1976, im Jahr ihres Todes.
Info bei:
christie-web.de , "Christian Kirsch", "S. Fischer VErlag",
"ZDF", "wikipedia.org", , krimi-couch , www.agathachristie.com (engl.) .
Der Spiegel:
»Erzählen auf Leben und Tod«
Thriller-Autor John le Carré hat aus einem abgenutzten Genre große humanistische Literatur gemacht. Sein neuer Roman "Geheime Melodie" kommt jetzt heraus – rechtzeitig zum 75. Geburtstag des Meisters. Von Matthias Matussek ... mehr
ARTE:
»Im Bannkreis zweier Verführer«
Das Buch "Der Kugeltrick", das dritte der in Glasgow lebenden Schottin Louise Welsh, liest sich wie einer der Zaubertricks, die ihr ein wenig schutzlos in der wirklichen Welt herumtappender Held William Wilson, Mentalist und Illusionist, vorführt. Ein zauberhaftes und geheimnisvolles Buch. Von Tobias Gohlis ... mehr
Weltwoche:
»Erhellendes über Geheimdienste«
Durchlüftung der Sprache, Schlüsselroman über Geheimdienste, Auseinandersetzung mit der literarischen Form der Autobiographie, detailreiche und atmosphärisch dichte Schilderung des Paris' der 70er Jahre. In "Mein Leben als CIA" (Urs Engeler Editor) schreibt Harry Mathews über ein Leben als vermeintlicher CIA-Agent. Von Thomas Böhm ... mehr
Berliner Zeitung:
»Das Gesetz des Unsinns«
Der Mordfall klärt sich quasi selber auf, und Challis muss immer nur das allerallerletzte Puzzleteilchen dazulegen. Die Lösung ist mehr als verblüffend, aber konsequent, und Garry Disher fügt mit "Schnappschuss" seiner Challis-Reihe ein drittes funkelndes Meisterwerk hinzu. Von Günther Grosser ... mehr
Berliner Zeitung:
»In schmuddeligen Gewässern«
Ian Rankin setzt seinen Edinburgher Inspector John Rebus schon seit fast 20 Jahren und 16 Romanen diesem eigentlich undankbaren Geschäft aus. In "Die Seelen der Toten" trägt es Rebus sehr weit hinaus ins Offene. Wie schwer der Umgang mit dem Trüben des rechtsfreien Raumes geworden ist, zeigt das Pathetische, dem sich Rankin nicht immer entziehen kann. Von Günther Grosser ... mehr
Weltwoche:
»Der Fesselkünstler«
Einen John le Carré lese man nicht, man verschlinge ihn. Wie seine neue "Geheime Melodie".Der Roman weise zwar Mängel auf, die aber durch die Erzählkraft des Autors mehr als aufgewogen würden: sei man ein Stück weit in die Geschichte eingestiegen, wolle und werde man sie zu Ende lesen, meint Thomas Widmer ... mehr
Neue Krimi-Serie: Sie haben vielleicht noch nichts von der neuen
Krimihörspielserie "Detektei Bates" gehört (eigenständige Hörspiele ohne
Buchvorlagen: www.detektei-bates.de), die seit einiger Zeit auf dem Markt ist. Das könnte sich aber ändern, denn heute um 10.50 Uhr
strahlt der WDR 5 einen der Serie gewidmeten Hörbuchtipp aus, der auch
via Stream zu empfangen ist: Mehr ... hier
Treue Fans: Ob kurioser Kitsch oder wertvolle, von der Autorin persönlich signierte Erstausgaben ihrer eigenen Bücher: Die Versteigerung von Agatha Christie Memorabilien aus ihrem Ferienhaus "Greenway" entpuppte sich für die Veranstalter zum Überraschungs-Erfolg. Die Gegenstände der Krimiautorin, kamen am Dienstag für insgesamt umgerechnet knapp 450 000 Euro unter den Hammer. Meldet mit einem schönen Agatha-Foto unsere neue Lieblingszeitung ...
Krone
Unbekanntes Manuskript berühmter Krimiautorin in Schweizer Banksafe entdeckt: ist (leider nur) Teil der September-Gewinnfrage auf der Webseite der "Krefelder Krimi-Tage", die seit 2001 jeden Herbst in Krefeld und Umgebung stattfinden und Krimi-Fans an den Tatort Niederrhein locken ...
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Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Leonardo Paduras "Adíos Hemingway" liest man am besten in einem Liegestuhl auf einer Veranda, mit einer Zigarre und einem guten Glas kubanischen Rums, lässt über sich den alten Deckenventilator kreisen und sieht hin und wieder auf das türkisblaue Meer. Von Manuela Martini ... mehr
OÖ-Nachrichten:
»Unsere Psyche, ein Krimi«
Am Anfang stehen eine Leiche, eine siebenjährige Zeugin und ein Kriminalkommissar. Ist Paulus Hochgatterer, Kinderpsychiater und Schriftsteller, unter die Krimi-Autoren gegangen? Ja und nein. Aber mehr nein als ja ... mehr
Kein Verbrechen in Hamm?: Top-Autoren bereichern am Montag die "Crime-Night". Die druckfrische Anthologie "Mord am Hellweg III", wird in der "Crime-Night" präsentiert, die am Montag, 18. September, um 19.30 Uhr im Kulturbahnhof beginnt und eine der zahlreichen Veranstaltungen des vom Vom 16. September bis 18. November stattfindenden Krimifestivals "Mord am Hellweg III" ist. Mit von der Partie sind weitere Stars der deutschen Krimiszene: Anne Chaplet, Oliver Bottni, Horst Eckart und Nina George. Mehr im ... Westfälischen Anzeiger
Kalender
Am 13. September 1916 wird Roald Dahl in Llandaff, South Wales, Großbritannien geboren († 23. November 1990).
Der Sohn norwegischer Eltern war nach eigener Aussage nicht gerade ein Musterschüler, sondern interessierte sich mehr für Abenteuer als für Buchwissen. Bereits mit 18 Jahren zog es ihn in die Ferne: als Firmenrepräsentant von Shell Oil ging er nach Tansania in Ostafrika. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Kampfpilot in der britischen Royal Air Force. Ein Drittel seiner Werke diente als Vorlage für Filmwerke. Er schrieb auch selbst einige Drehbücher u. a. zu Ian-Fleming-Verfilmungen.
Besonders seine skurill-bösen Geschichten machten ihn weltberühmt. Nicht wenige halten ihn für den Erfinder der kuriosesten und schmackhaftesten Mordwaffe.
Info:
Prisma, Dieter Wunderlich, Rowohlt Verlag .
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Der KrimiKurier Rezensionen |
KrimiKurier 19
Der Spätsommer passt gut zum aktuellen KrimiKurier von Gisela Lehmer-Kerkloh, der No.19, nennen wir ihn ruhig den Spätsommer-Kurier. Erschöpft von einem turbulenten und witterungstechnisch abwechslungsreichen Sommer gibt es diesmal nur kurze Besprechungen zu Büchern von Barry Eisler, Walter Grond, George P. Pelecanos, Peter Godazgar, Felicitas Mayall, Walter Satterwait und Wibke Bruhns. Dazu: Fest Essen. Rezepte von Autorinnen und SportsGeist. Dichter in Bewegung ...
mehr |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh |
Neue Zürcher:
»Korruption und Verdorbenheit«
Thomas Hettche hat einen durchaus drastischen Thriller geschrieben, der die Leser in rasendem Stillstand quer durch die USA, von New York nach Los Angeles, führt. Doch der Roman "Woraus wir gemacht sind" um Niklas Kalf erzählt neben dem eigentlichen Plot noch einmal eine ganz andere Geschichte. Von Roman Bucheli ... mehr
Der Spiegel:
»Wallanders Comeback«
Gestresst, überarbeitet, krank: Kommissar Wallander war reif für die Rente. Doch Autor Henning Mankell will seiner berühmten Figur einfach keine Ruhe gönnen. Der Ermittler kehrt zurück – und Krimi-Freunde atmen auf. Von Manfred Ertel ... mehr
Deutsche Welle:
»Nicht regimekonform«
Im vierten Teil des 'Havanna-Quartetts' geht's mal wieder um die kubanische Wirklichkeit. Teniente Mario Conde begegnet abgehalfterten Funktionären und alten Familien, die viel, aber längst nicht alles verloren haben. Klaudia Prevezanos über den Roman "Das Meer der Illusionen" von Leonardo Padura ... mehr
schwedenkrimi.de:
»Korruption und Verdorbenheit«
Nachdem das erste Buch von Árni Þórarinsson "Die Verschwundenen Augen" im Jahre 2002 im "Verlagshaus No.8" erschienen ist, erscheint nun sein vierter Kriminalroman "Tími nornarinnar" im Februar 2007 bei "Droemer-Knaur". Dieses Buch wurde zum besten Kriminalroman im Jahre 2005 gewählt und ist unter den fünf nominierten Bücher für den isländischen Literaturpreis. Jürgen Ruckh sprach mit dem Autor ... mehr
Volksstimme:
»Zeitreise von Wroclaw nach Breslau«
Dass sich nicht nur in Polen eine Fangemeinde um die düster-morbiden Kriminalfälle aus dem Breslau der Weimarer Republik gebildet hat, liegt auch an der Liebe Marek Krajewskis zum Detail. Im Juni ist sein Roman "Kalenderblattmörder" auf deutsch aufgelegt worden, in Polen ist gerade sein vierter und vorerst letzter Roman mit Eberhard Mock erschienen: Die Handlung von "Festung Breslau" spielt in der Apokalypse der Stadt in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs ... mehr
Deutschlandfunk:
»Sittengeschichte aus kriminalistischem Stoff«
Ein spektakulärer Justizfall zu Beginn des 20. Jahrhunderts steht im Zentrum des Romans "Hau" von Bernd Schroeder. Der Autor übernimmt das Regelwerk des Indizienprozesses als Methodik des Erzählens. Am Ende steht die Ohnmacht der Unklärbarkeit. Von Ursula März ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
"Späte Rache" von Henrike Heiland ist ein packender Krimi, der in ein dunkles Kapitel der deutsch-deutschen Geschichte führt. Von Harry Luck ... mehr
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin wurden wieder die Krimibuchtipps von Martin Schöne vorgestellt:
"Die Fliege und die Ewigkeit" von Håkan Nesser: Nesser stellt sehr eindringlich die Fragen nach Schuld und Sühne, nach Freundschaft und Liebe bis hin zu Selbstzerstörung.
"Train" von Pete Dexter: Dexter über den Traum eines schwarzen Golfers – aber dieser Traum endet hart, düster und verstörend.
... mehr
Hamburger Abendblatt:
»Mutter und Ermittlerin«
Durchaus fehlen den Krimis Helene Turstens die fein ziselierten Fiesheiten der Anne Holt, dafür kommen sie nicht so pseudoweltgewandt daher wie die der Liza Marklund. Vielmehr gefallen sie durch ihre beständige Kombination, das Unheilvolle in die vertraute Umgebung einbrechen zu lassen. Frank Keil über den Roman "Feuertanz" ... mehr
Deutsche Welle:
»Mysteriöse Besucher«
Die färöische Landschaft, das Leben auf der rauen Inselgruppe im Nordatlantik, Fischereirechte und ein merkwürdiger Schoner aus Paraguay: Das sind die Zutaten dieses durchaus exotischen Krimis. Wim Abbink über den Roman "Endstation Färöer" von Jógvan Isaksen ... mehr
Gmeiner bringt 100: Und zwar den 100. Krimi mit "Bombenstimmung" von Bernd Franzinger auf den Markt. Vom Spezialisten für "Schwabenkrimis" wandelte sich der Verlag zum zum Spezialisten für Themenkrimis mit Lokalkolorit meint der ... Buchmarkt
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
Diesmal stellt sie live in Berlin ihre Kriminalreportagen vor, die seit drei Jahren alle vier Wochen sonnabends im TAGESSPIEGEL zu lesen und auf RBB-infoRadio zu hören sind.
Sonnabend, den 9. September 2006, 14:00-14.30 Uhr
Bahnhof Schöneweide/Vorplatz
ENDSTATION SCHÖNEWEIDE
Die Lesung ist Auftakt von "BUNT - Waschgang gegen braune Flecken",
einem "antifaschistischen Kiez-Spaziergang" zur
Gedenkstätte NS Zwangsarbeit in der Britzer Straße
Sonnabend, den 9. September 2006, 20:00 Uhr
Café Götterspeise
Karl-Marx-Str. 131-33 in Neukölln
KEINE BRONX. NIRGENDS.
Die Lesung gehört zur Woche der Sprache
und des Lesens in Neukölln.
Sonntag, 10.September 2006 16:00-17:00 Uhr
Polizeigelände Ruhleben,
Charlottenburger Chaussee 67 in Spandau
POLIZEIARBEIT DARSTELLEN, WIE SIE IST,
IST ALLES, BLOSS NICHT LANGWEILIG
Die Lesung findet statt zu Ehren der Polizeibibliothek am traditionellen "Tag der offenen Tür"
der Berliner Polizei
Die Veranstaltungen sind umsonst (und teilweise draußen)
ORF:
»Warum Romane nicht zeitgemäß sind«
In seinem dieser Tage erscheinenden Interview-Roman "Das Wetter vor 15 Jahren" erzählt der bisher nur als Krimi-Autor bekannte Wolf Haas eine Liebesgeschichte – und räsoniert über das Schreiben.
Mit der ungewöhnlichen Form des Buchs wollte er das "Stilgerümpel" klassischer Romane hinter sich lassen, erklärt Haas im E-Mail-Gespräch mit ORF.at. Außerdem äußert sich Haas zum ausufernden Medientrubel um seine Person, zur Frage, wieso Kommissar Brenner für ihn der Vergangenheit angehört, und zum Vorwurf, ein Macho zu sein ... mehr
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin werden heute um 19:20 Uhr und morgen früh um 9:05 Uhr wieder die Krimibuchtipps von Martin Schöne vorgestellt (in den nächsten Tagen auch online zu lesen... mehr
Netzeitung:
»Gott ist ein Alleinunterhalter«:
In der "Idylle der Hyänen" sind Wahnsinn und theologische Sophisterei ebenso wenig voneinander zu trennen wie Mord und Welterlösung. Friedrich Ani hat einen dämonisch guten Krimi geschrieben. Von Manuel Karasek ... mehr
Aspekte/ZDF: »Das andere Genre«:
Eine Welt montiert aus Mythen, Folklore und klassischen Fantasy-Motiven – und dann noch einmal kräftig durch den Wolf gedreht. Terry Pratchett gehört damit zu den modernen Klassikern des britischen Humors und ist dabei ein Literaturarbeiter im echten Sinne. Mit Achim Zeilmann spricht er darüber, was ihn inspiriert, wie er schreibt und wie sein Scheibenuniversum überhaupt entstanden ist ... mehr
Die Presse : »Das andere Genre 2«:
Der Brite Terry Pratchett widerlegte Galilei und wurde so zu einem der erfolgreichsten Fantasy-Autoren der Welt. Ein Gespräch über schokosüchtige Werwölfe, studierte Primaten und schlecht gelaunte Grossmütter. Von Bettina Nenning ... mehr
ORF:
»Land der Märchen und Krimis«
Dass die Finnen gerne lesen, weiß man seit den diversen PISA-Studien. Dass sie auch sehr gut schreiben, entdeckt man bei uns nach und nach. Kinder wissen es schon lange: die Mumins, nilpferdähnliche Trolle, hat eine Finnin erfunden. Von Friederike C. Raderer ... mehr
Vom 8. bis zum 10. September 2006 findet das 5. Symposium der Heimito-von-Doderer-Gesellschaft im LCB Berlin statt. Im Zentrum der Tagung, an der prominente Literaturwissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Frankreich und den USA teilnehmen, steht der Roman "Ein Mord den jeder begeht". Dieser Roman markiert ohne Frage einen Wendepunkt in Doderers Leben wie in seiner Entwicklung als Schriftsteller. Der 1938 erschienene "Mord" oszilliert zwischen literarischem Kriminalroman und psychologischem Entwicklungsroman und zeigt einen ebenso routinierten wie kunstfertigen Autor auf dem Sprung zu einem Meisterwerk. Das Programm des Symposiums finden Sie unter ... www.doderer-gesellschaft.org
Deutschlandradio:
»Omis Wohlgeruch für ewiges Leben«
Ein einarmiger Detektiv, ein Komponist aus der Zukunft und eine Auftragskillerin ohne Kinderbetreuung – das sind die skurrilen Personen in "Ein dickes Fell". In diesem einfallsreichen Roman wird dem Original-Flakon von Kölnisch Wasser hinterher gejagt, da dies unsterblich machen soll. Ein sensationeller Krimi von Heinrich Steinfest meint Denis Scheck ... mehr
HR-online:
»Ungewohnt sanft«
Kein Serienkiller, keine brutalen Tötungsmethoden, keine bekannte Ermittlerfigur: "Das Moor des Vergessens" heißt der neue Kriminalroman aus der Feder der schottischen Bestsellerautorin Val McDermid. Er zeigt eine neue Facette der "Meisterin des Grauens". Von Kathrin Fischer ... mehr
Titel:
»Ein dunkles Geheimnis«
Kriminelle Machenschaften, die zwischen Glasgow, London und Berlin auf Trab und ganz schön in Atem halten. Sehr dialogreich und lebendig geht es zu in "Der Kugeltrick" von Louise Welsh, Orte und Zeitebenen wechseln, das Geschehen aber bleibt transparent, spannend und atmosphärisch. Von Barbara Wegmann ... mehr
HR-online:
»Forschungsthema mit großer emotionaler Belastung«
Was macht einen Menschen zum Mörder? Dieser Frage geht der Serienmord-Experte Stephan Harbort auf den Grund. Er ist der Fachmann für diese Frage, denn er hat in mehrjähriger Arbeit das theoretische Modell des sogenannten "Ideal-Mörders" entwickelt. Anke Schnackenberg über das Buch "Das Serienmörder-Prinzip" ... mehr
Die Welt:
»Vorlage für Priklopil«
Beim Internetbuchhändler Amazon rangiert der Roman "Der Sammler" mittlerweile hoch in den "Hot 100"; soviel Aufhebens hat man um den britischen Autor John Fowles lange nicht gemacht. Der Brite schrieb vor 40 jahren einen Roman über eine Entführung. Der Fall Natascha Kampus erinnert in vielen Details an die Geschichte. Von Wieland Freund ... mehr
Deutschlandradio:
»Fetter Fisch«
Richard Ellis, einer der besten und wichtigsten maritimen Autoren weltweit, schrieb über G. Bruce Knechts Buch "Raubzug": "Bruce Knecht ist genauso aufregend wie Moby Dick. Der schwarze Seehecht hat seinen Melville gefunden." Und Ellis hat Recht: "Raubzug" kommt zunächst als Sachbuch daher, entpuppt sich aber als Thriller. Das thrillerartige Sachbuch über illegalen Fischfang wird rezensiert von Lutz Bunk ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Die Bitternis des Lebens«
Alle Grenzen fallen – wenigstens in der Kunst. Nicht-Krimi-Autoren schreiben plötzlich Krimis: Paulus Hochgatterer, "Die Süße des Lebens". Ein kleines dunkles Universum entstehe so, und dass es den Titel "Die Süße des Lebens" trage, sei feine Ironie. Sylvia Staude in ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder". Dazu drei Empfehlungen der "KrimiWelt"-Jury ... mehr
Tagesspiegel:
»Unfall und Zufall«
Das Idyll ist oft nur des Schrecklichen Anfang. Manche behaupten, Österreich sei deshalb das Grauen schlechthin. Vor allem Schriftsteller pflegen den Österreichhass – im Provinziellen komme das Land schließlich zu sich selbst. Paulus Hochgatterers mitreißender Roman entwirft das Sittenbild eines Mikrokosmos. "Die Süße des Lebens", von der im Titel die Rede ist, schmeckt man dabei nur kurz. Von Ulrich Rüdenauer ... mehr
ORF:
»Schreiben als Therapie?«
"Die Süße des Lebens" spielt in einer österreichischen Kleinstadt, erzählt vordergründig von einem Mord und seiner Aufklärung, zentral aber von Menschen. Vor allem aber, wie diese Menschen die Welt um sich herum wahrnehmen. Stella Damm spricht mit dem Kinderpsychiater und Buchautor Paulus Hochgatterer darüber, wie seine Tätigkeit als Psychiater und sein Schreiben ineinander greifen. Der Beitrag kann via Computer gehört werden ... mehr
Vom 8. bis zum 10. September 2006 findet das 5. Symposium der Heimito-von-Doderer-Gesellschaft im LCB Berlin statt. Im Zentrum der Tagung, an der prominente Literaturwissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Frankreich und den USA teilnehmen, steht der Roman "Ein Mord den jeder begeht". Dieser Roman markiert ohne Frage einen Wendepunkt in Doderers Leben wie in seiner Entwicklung als Schriftsteller. Der 1938 erschienene "Mord" oszilliert zwischen literarischem Kriminalroman und psychologischem Entwicklungsroman und zeigt einen ebenso routinierten wie kunstfertigen Autor auf dem Sprung zu einem Meisterwerk. Das Programm des Symposiums finden Sie unter ... www.doderer-gesellschaft.org
Zur Ästhetik der Kriminalliteratur. 3. Expertengespräch über Kriminalliteratur vom 31. Oktober–1. November 2006 im Haus Villigst bei Schwerte.
Der Kriminalroman weist "alle Merkmale eines blühenden Literaturzweiges" auf, notierte der Krimifan Bert Brecht vor siebzig Jahren. Und das gilt mehr denn je. Die Kriminalliteratur ist so vital, dass sie auf die Hilfe von Literaturwissenschaft und Kritik leicht verzichten kann. Das mag ein Grund dafür sein, dass sie von diesen Instanzen fast völlig ignoriert wird. Und wo der Krimi doch in den kritischen Blick rückt, herrscht zumeist Unsicherheit über die analytischen Kategorien und kritischen Maßstäbe.
Jochen Vogt und Tobias Gohlis laden alle Interessierten zur Diskussion über solche Grundfragen (und zum Streitgespräch über einzelne Krimis). Aus Sicht der Literatur- und Kulturwissenschaft soll der Kriminalroman als Teil "der Literatur" schlechthin, aber auch in seiner unverwechselbaren Eigenart betrachtet und die Rahmenbedingungen und die kritischen Maßstäbe der aktuellen Krimi-Kritik näher beleuchtet werden. Und zwar in Form eines Kritikergesprächs, das sich auch auf konkrete Neuerscheinungen bezieht. Das Programm des Symposiums finden Sie hier
Kalender
Andrea Camilleri
Am 6. September 1925 wird Andrea Camilleri in Porto Empedocle (Agrigento) geboren.
Er arbeitete lange Jahre als Essayist, Drehbuchautor und Regisseur sowie als Dozent an der Accademia d’arte drammatica Silvio D’Amico in Rom. Sein literarisches Werk, in dem er sich vornehmlich mit seiner Heimat Sizilien auseinandersetzt, umfaßt mehrere historische Romane, sowie Kriminalromane. Die Romane um den Commissario Salvo Montalbano, den er nach dem spanischen Schriftsteller Manuel Vázquez Montalbán benannte, machten ihn zu einem vielgelesenen und äußerst populären Schriftsteller über die Grenzen Italiens hinaus.
Infos bei ... Homepage , Lübbe Verlag , krimi-couch, Interview bei Berliner Zimmer, BR online, Deutschlandfunk, culturitalia, Alligatorpapiere, September 2005 (viele Artikel zum 80. Geburtstag.
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Seit Jahren veröffentlicht Michael Schweizer in der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur" seine Krimikolumne "Untaten & Orte". Wir danken Michael Schweizer und der Zeitschrift "Kommune" für die Genehmigung, diese wichtigen Beiträge bei den Alligatorpapieren veröffentlichen und archivieren zu dürfen.
Heute die Ausgabe 4/2006:
Im Bann des großen Bruders
Lateinamerika: Ohne USA wären die Verbrechen anders
Trujillo Muñoz und Jorge Franco erkunden mit ihren Romanen einzelne Länder. Der Schauplatz von Antonio Dal Masettos Roman ist hingegen allgemein lateinamerikanisch.
Zu den Büchern "Tijuana Blues" von Gabriel Trujillo Muñoz, "Paraíso Travel" von Jorge Franco und "Noch eine Nacht" von Antonio Dal Masetto ... mehr
In der Zeitschrift "Literaturen"
findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" vom ausgezeichneten Franz Schuh. In der Ausgabe 09.2006 vermutet Herr Schuh, dass sich ein Stadtviertel ins Körperschema einprägt, dass Körper der Menschen wie die Straßen, Plätze und Wohnungen eingemeindet sind. So einen geschlossenen Kreis beschreibe der Kriminalroman "Ein Bolero für den Kommissar" von Lorenzo Lunar Cardedo. Was das mit einer Poesie des Randständigen und was mit Heiligsprechungen zu tun hat, das ... lesen Sie ... hier
Pünktlich
zum Monatsanfang sind sie da: Ulrich Nollers Krimitipps für den September 2006 bei "WDR 5" (Funkhaus Europa).
Diesmal geht es um internationale Politthriller, die sich als Detektivgeschichten tarnen, am Beispiel der Romane "Land der guten Hoffnung" von Detlef B. Blettenberg und "Die kalte Legende" von Robert Littell ... mehr
Die Befragungen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Astrid Paprotta
1999 machte die Frankfurter Autorin Astrid Paprotta mit "Mimikry" auf sich als Kriminalschriftstellerin aufmerksam. Es folgten die Romane "Sterntaucher", "Die ungeschminkte Wahrheit", "Die Höhle der Löwin" und Preise wie der "Deutsche Krimi Preis" und der "Glauser". Nach eigenem Bekunden gibt die Autorin nicht gerne Interviews und daher freut es unser bewährtes Team, daß sich Astrid Paprotta den Befragungen stellte ...
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Frisch erschienen ist Thomas Wörtches Krimikolumne "Leichenberg" bei den Kollegen von "kaliber. 38".
Von einem großen Projekt sei zu berichten, daß nun in Buchform vorliege: Mirko Schädels "Illustrierte Bibliographie der Kriminalliteratur im deutschen Sprachraum von 1796 bis 1945". Zwei typographisch hervorragend und auch sonst nach allen Regeln der Buchkunst grandios hergestellte Bände im Schuber seien ein reines ästhetisches Vergnügen mit unverzichtbarem Inhalt. Die großen Dinge in kleinen Verlagen: auch Frank Göhre, ein eher sparsamer Prosa-Autor, habe mit "Zappas letzter Hit" einen Wechsel von Großverlag zu Kleinverlag vorgenommen, was heutzutage meistens mit Qualität und Originalität zu tun, die dem Großverlagsmarketing unheimlich seien. "Die Süße des Lebens" von Paul Hochgatterer dagegen tue eigenlich nur so, als wäre es ein Kriminalroman, während Michael Robothams "Amnesie" erfreulich robust und handfest genug sei, um für sich zu stehen ... mehr
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der September-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis.
Begonnen aber wird mit einem Nachruf über Frank Michael Morrison "Mickey" Spillane. Von Thomas Blum.
Und die Krimis:
Geheimdienstnovelle: Ian Rankins Frühwerk in deutscher Übersetzung.
Von Walter Delabar
Die guten, alten, kleinen grauen Zellen: Gilbert Adair spielt mit den Romanen von Agatha Christie.
Von Georg Patzer
Männer und Frauen: Carl Hiaasens unterhaltsamer Miami-Krimi.
Von Walter Delabar
Historiker auf Abwegen: Christian von Ditfurth wühlt im dunklen Vermächtnis der 68er ...
Von Jörg von Bilavsky
Falsche Identitäten allerorten: Ist Martha Grimes wirklich noch Martha Grimes?
Von Susanne Blümlein
Volkstümlicher Horror: Fritz Lichtenhahn liest Jeremias Gotthelfs "Die schwarze Spinne" als Heimatgeschichte.
Von Rainer Zuch ...
Spannung pur auf 64 Seiten: Eine neue Krimi-Reihe aus Hamburg.
Von Peter Münder ...
FAZ:
»Unsere bösen Märchen«
Die Entführung der Natascha Kampusch war erschütternd - und real. Was uns in der Realität erschauern läßt, kann uns in der Fiktion jedoch faszinieren. Es war schon immer Sache der Literatur, solchen Phantasien Nahrung zu geben. Paul Ingendaay stellt Bücher vor, die das Böse in unsere Phantasie lassen ... mehr
Deutsche Welle:
»Madonnenstatue mit Pistolen«
Krakau, 1939: Hinter den Mauern eines Klosters ereignet sich ein kaltblütiger Mord. Sowohl für den Vatikan als auch für den deutschen Besatzer ist der Fall von größter Brisanz. Ben Pastor legt einen aufregenden Krimi vor und beschreibt ebenso spannend ein Stück Besatzungs-Geschichte ... mehr
Der Herbst wird mörderisch: Wenn die Tage kürzer und die Wolken dunkler werden, ist die Zeit für das Marburger Krimifestival gekommen. Aus Kuba, der Türkei, Schweden und Finnland kommen vom 29. September bis 8. Oktober die Autoren nach Marburg.Bereits vor dem eigentlichen Start des Krimifestivals wird der Brite Peter James in Marburg erwartet. Ines Dietrich in der ... Oberhessischen Presse
Serientäter und Geheimnisträger: Einen passenderen Raum gibt es für Krimiautoren in Bremen kaum, um sich und die anderen Serientäter ins rechte Licht zu rücken: die Kriminalbibliothek. Die Veranstaltungsreihe "Morden im Norden" läuft / Bremer Krimitage beginnen am 20. September. Ralf Sussek in der ... Verlagsgruppe Kreiszeitung
Kalender
Am 4. September 2004 stirbt der Schriftsteller Richard Hey im Alter von 78 Jahren in Berlin. Richard Hey wurde am 15. Mai 1926 in Bonn geboren und wuchs in Greifswald/Pommern
und in Frankfurt/Main auf. Nach dem Krieg studierte er zunächst Geschichte, Germanistik und Musik, brach dann aber das Studium ab und arbeitete als Film-Regieassistent, Musikkritiker und Journalist. Er schrieb Hörspiele, Theaterstücke, Filmdrehbücher und Prosa und verfaßte auch (Kriminal-)Romane. Als "Krimi-Erstling" von Richard Hey gilt – nach verschiedenen Hörspielen – der 1973 erschienene Roman "Ein Mord am Lietzensee", in dem Hey zum ersten Mal die Figur der Berliner Kommissarin Katharina Ledermacher ("die Ledermacherin") auftreten ließ.
1997 erhielt er den "Ehrenglauser" der Krimiautorenvereinigung DAS SYNDIKAT für seine Verdienste um den deutschen Kriminalroman.
Infos:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Hessischer Rundfunk, Revonnah Verlag , Rede zum Ehrenglauser , Leseprobe "Engelmacher & Co." (pdf) , Zu den Hörspielen von Richard Hey
Georges Simenon
Am 4. September 1989 stirbt Georges Simenon einer der produktivsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts> (*13. Februar 1903 in Lüttich). Aus seiner Feder stammen rund 400 Romane, die über 400 Millionen mal verkauft und in mehr als 50 Sprachen übersetzt wurden. Als berühmteste Figur seines Werks gilt der französische Kommissar Maigret. 1930 publizierte Simenon erstmalig unter eigenem Namen, eine Erzählung mit dem Titel: Pietr-le-Letton. In dieser führte er auch die Figur des Inspektor Maigret ein. Aber auch seine "Nicht-Krimis" erhielten im Laufe der Zeit die verdiente Anerkennung, viele, natürlich auch die Maigrets, wurden verfilmt.
Info:
www.maigret.de,Hannes Riffel bei amazon, wikipedia, krimi-couch
Stefan Murr
Am 4. September 1919 wird Bernhard Horstmann in München geboren. Als einer der ersten deutschsprachigen Autoren des Genres schrieb und veröffentlichte er teilweise gemeinsam mit seiner Frau Charlotte Horstmann unter dem Autorenpseudonym Stefan Murr seit 1960 eine stattliche Reihe von Kriminalromanen, die zunächst exclusiv als Clubausgaben im Bertelsmann Lesering erschienen und später in verschiedenen Taschenbuchausgaben nachgedruckt wurden. Bernhard Horstmann ist ein Enkel des Schriftstellers Ludwig Ganghofer.
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Tatort-Fundus.
Stuttgarter Zeitung:
»Kruzifixe, Golfregeln und Gedächtnislücken«:
Musterstücke treffender Analyse und wirklich gelungenen Komprimierens selbst umfangreichster Kriminalromane bietet Thomas Klingenmaier immer monatlich in der "Stuttgarter Zeitung". In seiner diesmal auch wieder online zu lesenden Kolumne "Der aktuelle Krimi" stellt er Bücher von Friedrich Ani ("Idylle der Hyänen"),
Michael Robotham ("Amnesie"), Pete Dexter ("Train"), Gilbert Adair ("Mord auf ffolkes Manor") und Robert B. Parker (Die blonde Witwe) vor ... mehr
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden. Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB" .
Sonnabend, den 2.September 2006 um 11:45
"Koffer in Berlin"
Früher, so ab 1951, hatte man "noch ein Koffer in Berlin"
und meinte das symbolisch und als Liebeserklärung an die Stadt.
Zumindest in West-Berlin.
Heute hat man seinen Koffer gefälligst im Auge oder
einen Haufen Ärger am Hals. Nicht nur in (ganz) Berlin.
Bombenalarm.
Was passiert eigentlich genau, wenn etwa am Flughafen Tegel ein
"herrenloser" Koffer rumsteht? Wie funktioniert die Sicherheitskette?
Wann wird gesprengt und warum eigentlich?
Davon berichten für TXL zuständige Schutzpolizisten und der
Leiter der Entschärfer solcher möglicherweise
"unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen" (USBV).
Und schließlich erklärt der Justitiar der Berliner Polizei,
womit man sich bis zu drei Jahren Haft einfangen kann
"in der heutigen Zeit"...
Die Sendung ist auch per PC abrufbar. (Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 0:45 und 5:45)
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"
ARTE:
»Mittelpunktphobie«
Früher hat Tonino Benacquista mal Film studiert und Pizzen ausgetragen; nun gehört er zu Frankreichs Kultautoren. Das liegt nicht nur an seinen literarischen Perlen, hauptsächlich Krimis, sondern auch daran, dass er seit geraumer Zeit zu ebendiesen Drehbücher schreibt. Tonino Benacquista hat sich wieder an die Arbeit gemacht und schreibt: an einem neuen Roman, einem Theaterstück und obendrein an einem Drehbuch. In "ARTE Kultur" wird der Autor vorgestellt. Das Portät kann via Computer auch angesehen werden (real video, 3'39) ... mehr
Auf die Spitze getrieben: Die Polizei sucht nun fieberhaft im Haus des Entführers nach dem Roman. "The Collector" von John Fowles. Nach Hinweisen aus der Bevölkerung könnte Wolfgang Priklopil dieser Kriminalroman als Vorlage für die Entführung gedient haben, meldet die überaus seriöse ... Kronen Zeitung
... und auch der ernster zu nehmende "ORF" verweist auf diese erstaunliche Mitteilung in einem auch via Computer hörbaren Beitrag ...
Druckfrisch: In der Literatursendung "Druckfrisch" stellt Denis Scheck wieder Bücher vor. Diesmal empfiehlt er ausdrücklich ... den großartigen Krimi "Ein dickes Fell" von Heinrich Steinfest. Der einarmige Detektiv Cheng macht sich mit seinem Hund Lauscher auf die Jagd nach dem Urdestillat von 4711 Echt Kölnisch Wasser. Mehr am Sonntag, 3. September 2006, 23.30 Uhr in der ... Sendung
Kölner Hauptkommissarin: Der WDR 2-Buchtipp am kommenden Sonntag (in der Stunde zwischen 10 und 11 Uhr) wird sich wieder einem Krimi widmen. Antje Deistler ist beeindruckt von Gisa Klönnes zweitem Roman um die Kölner Hauptkommissarin Judith Krieger: "Unter dem Eis". Mehr dazu im Radio und ab Sonntag hier: www.wdr.de
Das Leben – ein einziger Krimi: Hier in Fichtelgebirge und Frankenwald kennt jeder jeden. Dennoch haben viele Leute eine Leiche im Keller versteckt – und das im wörtlichen Sinne. Der in Helmbrechts aufgewachsene Autor Andreas Franz blickt bevorzugt in menschliche Abgründe. Manchmal in die der Menschen in der Region. Andreas Franz sprach mit Matthias Bäumler über Schreiben als Beruf, unsympathische Menschen und seine Kindheit. Mehr in der ... Frankenpost
Süddeutsche Krimis sind barocker: Auf den Bremer Krimitagen hat die Anthologie "Morden im hohen Norden" Premiere. Eiken Bruhn fragte Bernhard Matt, dern Cheflektor Taschenbuch beim "Heyne-Verlag": "Wie mordet der Norden?". Mehr in der ... taz
Die Buchtipps im September 2006
Reinhard Jahn empfiehlt: "Abriss Leipzig" :
Der Tote ist 17 und heißt Steven Bärnstorff, die Eltern heißen Maik-Elias und Solveig, man feiert die Jugendweihe, die ermittelnden Kommissare sind von der "Mord Zwo" und sie heißen Lars Kohlund, Agnes Schabowski, Grischa Mergenthin und Thorst Schmitt. (weiterlesen)
Ingrid Müller-Münch empfiehlt:"Fliehe weit und schnell"
Kürzlich erst schlenderte ich durch Paris, landete unversehens in der Nähe des Gare Montparnasse. Und erwischte mich dabei, wie ich klammheimlich Ausschau hielt nach dem kleinen Platz mit seinem Crieur, seinem Ausrufer. Dem dort gestrandeten bretonischen Seemann Joss...
Manfred Sarrazin empfiehlt:"Kalt wie Gold"
Jack Gold ist ein jüdischer Cop, der zwei Dinge über alles liebt: den Klang von Jazzmusik und den Thrill der Gewalt. Am Morgen des dritten August zieht der sechsundfünfzig Jahre alte Lieutenant des Los Angeles Police Department seinen Police Special Kaliber 38 und mäht mit drei gezielten Schüssen in West Hollywood...(weiterlesen)
Ulrich Noller empfiehlt: "PJ Tracy und 'Mortifer'"
Drei Kinder, zwei Erwachsene – ein alter Mitsubishibus, fünf Wochen Hitze, 8000 Kilometer löchriger Asphalt – mein Freund G., ein netter Mensch türkischer Herkunft, ist Anfang des Jahres dem Wahnsinn verfallen. Genauer gesagt: Dem Vorhaben, sich einen Traum zu verwirklichen.
Lilipuz empfiehlt: "Das Pentomino-Orakel"
Man nehme drei mysteriöse Briefe, zwei gewitzte, aber sehr seltsame Kinder und ein weltberühmtes Kunstwerk. Mische rätselhafte Begegnungen und merkwürdige Ereignisse dazu, und würze es kräftig mit falschen Fährten und unglaublichen Zufällen. Die Autorin, Blue Balliett, hat in ihrem Kinderbuch-Debut wirklich einen aufregenden Gänsehaut Cocktail zusammengebraut.
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Freitag, 1. September 2006, Deutschlandfunk, 20:10 Uhr
Das Gute besiegt das Böse – oder nicht?
Über die französische Krimiautorin Fred Vargas
Von Rebecca Partouche
Man kennt sie, liebt ihre skurrilen Romanfiguren, die phantastischen Wendungen ihrer Geschichten, nicht zuletzt die am Ende wiederhergestellte Ordnung. Und man kennt sie auch wieder nicht; denn Fred Vargas ist selbst ein mysteriöser Fall. Bisher hat es kaum jemand geschafft, Frankreichs derzeit erfolgreichste Krimiautorin zu Gesicht zu bekommen.
Fred Vargas wurde schon in 24 Sprachen übersetzt und bleibt doch die große Unbekannte der neuen französischen Literatur. So unbekannt, dass viele ihrer zwei Millionen Leser noch nicht einmal wissen, ob sich hinter ihrem Namen nicht doch ein Mann verbirgt. Wer ist also die scheue Frau, die 2004 für ihren Roman "Fliehe weit und schnell" den Deutschen Krimipreis erhielt?
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Radio-Tipps, gefunden beim "Bluetenleser". "Bluetenleser" bringt täglich neue Nachrichten zur Literatur, listet Literatursendungen in Hörfunk und TV, widmet Schwerpunktthemen ausführliche Dossiers und wirft einen Blick in die wichtigsten Literaturzeitschriften.
Kalender
Arthur W. Upfield
Am 1. September 1888 wird Arthur W. Upfield in Gosport, Hampshire, England geboren († 12. Februar 1964 in Bowral, New South Wales).
Upfield wanderte im Alter von zwanzig Jahren nach Australien aus. Dort streifte er als Gelegenheitsarbeiter durch die Weiten des Outback. Seine als Pelztierjäger, Schafzüchter, Goldsucher und Opalschürfer gewonnenen Erfahrungen fanden Eingang in 28 Kriminalromane.
Upfield versetzt die klassische "Whodunit"-Konstruktion des Detektivromans in eine für die meisten Leser exotische Umgebung. Eine gekonnte Schilderung der grandiosen Landschaften Australiens und seiner Natur zusammen mit einer in Romanen seltenen Darstellung der Kultur der australischen Ureinwohner verschaffen den Kriminalromanen Upfields eine besondere Rolle in diesem Genre.
Im deutschsprachigen Raum erscheinen die Romane Upfields seit Ende der 50er Jahre im Goldmann Verlag, der die Bücher kontinuierlich neu auflegt. (wikipedia.org)
Infos bei:
Random House , wikipedia.org , Krimi-Couch , Crime Corner , Unofficial Arthur W. Upfield-Website (engl.) .
Die August-Meldungen gibt es
hier
Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv
Haftungsausschluss und Urheberrecht
Axel Bußmers Spurensuche
No. 28
Das Krimigenre ist ein Haus mit vielen Wohnungen. Gerne wird mit der Hardboiled-Form gespielt. Es werden Serienkiller gejagt.
Axel Bußmer zu den neuen Büchern von Gianluca Morozzi, José Luis Correa, Malcolm Pryce, Keith Ablow, G. M. Ford und Pete Dexter ... mehr
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Der KrimiKurier Rezensionen |
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KrimiKurier 19 |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh |
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Aus der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur".
4/2006
Im Bann des großen Bruders
Lateinamerika: Ohne USA wären die Verbrechen anders
Zu den Büchern "Tijuana Blues" von Gabriel Trujillo Muñoz, "Paraíso Travel" von Jorge Franco und "Noch eine Nacht" von Antonio Dal Masetto ... mehr
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Astrid Paprotta
1999 machte die Frankfurter Autorin Astrid Paprotta mit "Mimikry" auf sich als Kriminalschrift- stellerin aufmerksam. Nach eigenem Bekunden gibt die Autorin nicht gerne Interviews und daher freut es unser bewährtes Team, daß sich Astrid Paprotta den Befragungen stellte ...
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Ein Ehepaar befindet sich spät abends im Auto auf dem Heimweg. Da kommt im Radio die Meldung, dass ganz in der Nähe eine Patientin aus einer Nervenheilanstalt entkommen ist. Mit einem Fleischermesser bewaffnet, hat sie auf ihrer Flucht bereits fünf Personen getötet. Autofahrer werden ermahnt, einsame Gegenden zu meiden. Doch für die Eheleute kommt die Warnung zu spät: Auf einer abgelegenen Landstraße, mitten im dunklen Wald, bleibt ihr Auto plötzlich ohne Benzin stehen. Und dann klopft auch noch eine fremde, hysterische Frau ans Wagenfenster ...
Mit: Cary Grant, Cathy Lewis und Jeanette Nolan
Sprecher der deutschen Zwischentexte: Bernhard Schütz
Das Radio war in den 30er und 40er Jahren das wichtigste Unterhaltungsmedium der USA. Kein Wunder also, dass auch die Filmstudios in Hollywood die Bedeutung dieses neuen Werbeträgers für sich nutzten. In Kooperation mit den Radio Networks initiierten sie Unterhaltungssendungen, Talkshows und vor allem auch Hörspiele, in denen berühmte Filmstars wie Cary Grant, Marlene Dietrich oder Gregory Peck auftraten. Der Autor dokumentiert mit vielen Beispielen Aufstieg und Niedergang von Hollywood im Radio.
Eine Tramfahrt zur Geisterstunde.
Ein Beitrag in der legendären Kurzkrimireihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios. Ältere Beiträge können via Computer auch gehört werden.
Die TV-Tipps 2. – 15. September 2006
Zwei spannende Fernsehwochen:
zwei gute TV-Premieren, ein neuer Borowski – Tatort, zwei Liebes- erklärungen an das Genre und viele sehenswerte Verfilmungen.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
ZDF; 22.15
(USA 2001, R.: Scott McGehee, David Siegel)
Drehbuch: Scott McGehee, David Siegel
LV: Elisabeth Sanxay Holding: The blank Wall, 1947 (Deep End – Trügerische Stille)

Mutter Margaret beseitigt die Leiche des ermordeten Liebhabers ihres Sohnes. Als kurz darauf ein Erpresser auftaucht, beginnt Margaret mit allen Mitteln ihre Familie zu schützen.
Und wieder einmal rechtfertigt der Schutz der eigenen Familie alles. "Ein brillant gefilmter und atmosphärisch stimmig inszenierter Thriller nach einem Noir-Roman aus den 40er Jahren. Aber vor allem eine Galavorstellung der Schauspielerin Tilda Swinton" (tip)
Die erste Verfilmung von "The blank Wall" war 1949 als "The reckless Moment" von Max Ophüls mit James Mason und Joan Bennett.

Aber wer war Elisabeth Sanxay Holding? Raymond Chandler sagte über die 1955 gestorbene Krimi-Autorin in einem 1950 an seinen britischen Verleger geschriebenen Brief: "For my money she's the top suspense writer of them all. She doesn't pour it on and make you feel irritated. Her characters are wonderful; and she has a sort of inner calm which I find very attractive."
Mit Tilda Swinton, Goran Visnjic