| Betriebsurlaub! |
Die Alligatorpapiere machen Ferien: Vom 28. September bis 18. Oktober 2004 gibt es hier keine Aktualisierungen: Urlaub, Ferien, Auszeit, Entspannung – wie immer Sie es nennen möchten. Machen Sie es wie wir: lesen Sie während dieser Zeit wieder mehr in Krimis, als nur darüber. Wir jedenfalls werden das so tun, und zwar reichlich (jaja, im Süden, wegen der Sonne und der kühlen Getränke) ... Zur Überbrückung haben wir Ihnen einiges dagelassen, siehe ganz rechts! Dennoch: wir hoffen sehr, daß Sie uns vermissen ... |
Sie sind Einzelgänger, sie sind intelligent, und eigentlich hätten sie das Zeug zu etwas ganz Großem. Doch in Wahrheit sind sie gesegnet mit einer kranken Fantasie, Psychopathen: Simon Childs und Casey alias Max – die beiden Ausgeburten des amerikanischen Thrillerautors Jonathan Nasaw, der offenbar bei Größen wie Stephen King oder Thomas Harris in die Schule gegangen ist und dies anspielungsreich offenbart. Dagegen sei Hannibal Lecter ein sanftes Lamm meint Peter Henning in der "taz" vom 25.09.2004 ... mehr
Gibt es übrigens auch in einer Besprechung der krimi-couch
Ein packender und gut geschriebener Krimi mit einem unerwarteten Ende sei "Der Geruch des Todes" (Droemer/Knaur) von David Lawrence. Der Thrill komme weniger durch das Indizien-Netz, das sich immer enger um die Opfer ziehe, sondern mehr aus der nüchternen Beschreibung der Tatorte und dem Wissen darüber, was dem nächsten Opfer drohe, meint Swea Schilling am 26.09.2004 im "ZDF" ... mehr
Der Roman "Des Hauses Hüterin" (Droemer) von Morag Joss hinterlasse einen ziemlich deprimierenden Eindruck, meint Michael Drewniok in seiner Besprechung. Morag Joss unterhalte hier nicht mit einem harmlos-netten britischen "Landhaus-Krimi", obwohl das Ambiente diesen Eindruck erwecken könne. Statt dessen präsentiere sie einen lupenreinen Psycho-Thriller, dessen Handlung sich primär in den Köpfen der Figuren abspiele. Von der britischen "Crime Writers Association" (CWA) wurde das Buch denn auch als zweitbester Roman des Jahres 2003 mit dem "Silver Dagger" ausgezeichnet.
Die Rezension ist zweimal im Netz vertreten. Bei den Kollegen vom buchwurm.info und natürlich bei der bewährten krimi-couch
Seine Bücher wurden in aller Welt gelesen, doch sein Leben blieb ein großes Geheimnis. Felicitas von Lovenberg schreibt am 26.09.2004 zum hundertsten Geburtstag des Schriftstellers Graham Greene ... mehr
Ein hochspannendes Katz-und-Maus-Spiel, dessen Höhepunkt eine raffiniert entwickelte Geldübergabe sei, habe Horst Bieber in seinem Krimi "Soko Feuer" (Grafit-Verlag) entwickelt, findet Amir Shaheen im "Hamburger Abendblatt" vom 25.09.2004. Dabei arbeite Horst Bieber mit eine Methode, die den Leser auffordere, seinen Standpunkt zu finden – zwischen Recht und Gerechtigkeit, Gesetz und Macht ... mehr
Krimis haben Hochkonjunktur: Es gab noch nie so viele und vor allem so viele gute Krimis wie derzeit. Beim internationalen Krimifestival "Mord am Hellweg" in Westfalen kommen nicht nur Fans auf ihre Kosten. Ein Beitrag der "Deutschen Welle" ... hier
Zu manchen Lesungen gehen die Leute, weil sie sich einmal in die Aura eines großen Schriftstellers begeben wollen. Zu anderen, weil sie sich den Typen kurz ansehen und ihr Buch signieren lassen wollen. Und dann gibt es die Schriftsteller, die man besucht wie einen guten Kumpel. Die Lesungen Val McDermids gehören eindeutig in die dritte Kategorie, erzählt Iris Alanyali in ihrem Vorbericht für die "Berliner Morgenpost" vom 27.09.2004. Val McDermid liest heute mit dem Schauspieler Boris Alijinovic aus ihrem neuen Krimi "Echo einer Winternacht" in Berlin bei Dussmann ... mehr
Feldmanns Schusswechsel.
Narratives Trümmerfeld und lakonische Dialoge Eigentlich wollte Joachim Feldmann in dieser Kolumne ja über den vergessenen deutsch-amerikanischen Psychologieprofessor und Verfasser harter Kriminalromane Peter Rabe schreiben. Aber dann hat er sich mit wachsendem Missvergnügen an einem Buch versucht, daß derzeit sehr viele lesen,
Liza Marklunds "Der Rote Wolf". Beinahe reumütig geriet Feldmanns Rückkehr zu Peter Rabe, auf dessen Gangstergeschichte "The Out Is Death" er in einem Pappkarton mit alten Büchern im walisischen Küstendörfchen Aberdaron stieß. Beinahe eine Offenbarung, denn kein überflüssiges Wort stört die perfekte Komposition dieses minimalistischen Meisterwerks ... mehr
Kalender
Am 27. September 1906 wird Jim Thompson in einem Gefängnis in Anadarko, Oklahoma geboren († 7. April 1977 in Los Angeles). Sein Vater war der Sheriff des Ortes und Zocker und musste, nachdem er Geld unterschlagen hatte, fliehen und zog mit seiner Familie von einem Ölfeld zum anderen.
Jim Thompson hatte zahlreiche Berufe, veröffentlichte
aber auch schon als 15-Jähriger erste Short Stories. Er schrieb für Reiseführer und Magazine, bis er um 1940 Krimis schrieb, um Geld zu verdienen. In der McCarthy-Ära erhielt auch er Berufsverbot und kam in den 50ern über Stanley Kubrick als Drehbuchautor zum Film. In dieser Zeit schrieb er über 20 Romane, wurde aber auch zum Alkoholiker und war zeitlebens in Geldnot.
Seine Kriminalromane sind zutiefst pessimistisch. Der "Mythologe des Verbrechens", wie er genannt wird, zählt zu den herausragenden Autoren der "Schwarzen Ära". Als er starb, war keiner seiner Romane in Amerika mehr auf dem Markt, während er in Fankreich schon lange zu den ganz großen Autoren der Kriminalliteratur gezählt wurde. Viele seiner Romane wurden verfilmt.
Info:
mordlust.de,
kirjasto.sci.fi (engl.), kaliber. 38, mockingbird.creighton.edu/NCW (engl.) .
Die Ausgabe No. 89 von Thomas Wörtches Krimi-Kolumne "Crime Watch" ist erschienen. Die Rede ist diesmal von der Mafia und dem Kampf gegen sie. Vor allem aber von Leoluca Orlando. In den blutigen Jahren von 1985 bis 2000 war er Bürgermeister von Palermo und wurde ein in aller Welt geschätzter und geachteter Fachmann für Fragen zur Bekämpfung von Organisierter Kriminalität. Und wenn man die in dem Bändchen "Der sizilianische Karren" (Ammann) versammelten Miniaturen, Andekdoten, Schnurren und Erinnerungen lese, meint Wörtche, begegne man einem Leoluca Orlando, der keineswegs ein Marmorbild auf einem Sockel sei.
Ach ja, lesen können Sie das hier bei den Kollegen von "kaliber. 38" (wo auch die Rubrik "Autoren-Infos" um drei Einträge ergänzt wurden: Neu sind
Bibliographien und kleine Porträts zu Jeffrey Archer , Gavin Black und Stephen Greenleaf ).
Ausserdem gibt es den "Crime Watch" natürlich auch im "Freitag" No. 40/2004 ...

"Bei Liebe Mord" heißt am Samstag im "ZDF" die brisante Episode in der Serie "Einsatz in Hamburg". Die fünfte Folge der Serie uner der Regie von Lars Becker soll Einblicke in ein korruptes Polizeimilieu vermitteln. Auf die Unterstützung durch die Polizei konnte man diesmal allerdings nicht zurückgreifen. "Bei diesem Film ist die Korruption innerhalb der Polizei sozusagen systembedingt, darum wollte man damit wohl nichts zu tun haben", sagte Lars Becker bei den "yahoo"-Nachrichten erzürnt ... mehr
Das Krimifestival "Mord am Hellweg" beginnt am Samstag. International bekannte Autoren lesen auf mehr als 60 Veranstaltungen. Programminfos, Hintergründe und dies und das zum großen Spektakel gibt es ... hier
Vom 8.-16. Oktober findet das 2. Krimifestival in Marburg und Gießen statt, meldet das Fachmagazin "Buchmarkt" am 24.09.2004. Es wird gelesen, es gibt Schreibwerkstätten und -wettbewerbe, kulinarisches Morden, Kinoleichen etc. pp. Dabei sind deutsche und internationale AutorInnen und natürlich fehlen auch hier nicht die Tatortkommissare: die spielenden und sprechenden, und auch die schreibenden ... mehr
Der Schriftsteller Oliver Bottini sei ein Neuling in der Krimigemeinde. Er praktiziere Kung Fu und Qi Gong und es verwundere nicht, dass in seinem brillanten Krimidebüt ein junger Mann aus Fernost das Leben im beschaulichen Freiburg gründlich durcheinander wirble, erklärt Nicole Rodriguez Cardenas bei "hr online". Bottini gelinge eine subtile Charakterisierung seiner Figuren und er fände nicht nur dabei das richtige Maß: der Krimi rutsche nicht, wie leicht zu befürchten wäre, in die Esoterik-Ecke ab ... mehr
Die Befragungen
In New York war der Fragebogen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka und nun ist er wieder da, ausgefüllt von einem Mann, der die Welt, nicht nur des Verbrechens, kennt.
Lesen sie mehr:
Lawrence Block
Er ist "Grand Master" der Mystery Writers of America (MWA), hat 4 mal den "Edgar" und den "Shamus Award" gewonnen, ist enthusiastischer New Yorker und erbarmungsloser Weltreisender und gehört zu den fleißigsten Kriminalschriftstellern der USA (mehr als 60 Kriminalromane, 16 Anthologien, 4 Sachbücher): Lawrence Block. Aber er schreibt auch unter den Pseudonymen William Ard, Jill Emerson, Chip Harrison etc. ... mehr
Die 10-CD-Box "Gefahr ist ihr Geschäft" (Audio Verlag) enthalte einen spannenden, chandler-typischen Überblick über das Werk des amerikanischen Autors Raymond Chandler, schreibt Klaus Hübner im Magazin "Titel". Die deutschen Stimmen vermitteln die düstere Atmosphäre der Erzählungen ohne Verlust. Lapidar und schnodderig graben besonders die männlichen Sprecher tiefe Wunden in das Seelenheil ihrer Gegner. Und in das ihrer Hörer ... mehr
Je undurchschaubarer die Verhältnisse seien, desto größer auch die Sehnsucht nach Einfachheit. Gegen das Leiden an der Komplexität der Welt helfe manchmal nur der Rückzug, meint Andrea Neuhaus in der "FAZ" vom 20.09.2004. Das wisse auch Peter Hunkeler, Hansjörg Schneiders melancholischer Basler Kommissär, der nun mit "Hunkeler macht Sachen" (Ammann Verlag) seinen fünften Fall löse ... mehr
In seinen Kriminalromanen bringe Hansjörg Schneider den LeserInnen Basel näher. Sein Kommissar Hunkeler bewege sich in Basler Beizen, die man genau so vorfinde, und er begegne real exisistierenden Personen. Patrik Tschudin hat Schneider in dessen Stammbeiz, dem Sommereck, getroffen und eine Lesung aus Schneiders neuem Buch "Hunkeler macht Sachen" besucht. Eine Toncollage gibt es beim Radio "DRS" vom 16.09.2004 ... mehr
Er wollte wissen, wie es auf der anderen Seite der Langeweile aussieht. Im Oktober wäre Graham Greene, der Romancier der Underdogs 100 Jahre alt geworden. Willi Winkler hat Greenes "das meiste verhüllenden Autobiografie 'Eine Art Leben' (Zsolnay.)" gelesen und versucht sich diesem Schriftsteller zu nähern, dem Schöpfer des "Greeneland" ... mehr
Er spielt gerne mit Genres, kombinierte in seinen Romanen schon Science-Fiction mit Krimi ("Der kurze Schlaf", 1994) und Western ("Girl In Landscape", 1998). Nach dem Detektivroman "Motherless Brooklyn" (1999) ist Jonathan Lethem nun in "Die Festung der Einsamkeit" tief eingetaucht in seine Jugend, den Stadtteil Brooklyn, die Popkultur. Am Dienstag war Lethem zu Gast im Stuttgarter Literaturhaus. Bernd Haasis sprach für die "Stuttgarter Nachrichten" vom 23.09.2004 mit ihm
.... mehr
Das Krimifestival "Mord am Hellweg" beginnt am Samstag. International bekannte Autoren lesen auf mehr als 60 Veranstaltungen, meldet der "Soester Anzeiger" und berichtet über einige spektakuläre Leseorte ... mehr
Der Mord im geschlossenen Raum – heute ein Klischee, das jeder Verfasser von Kriminalromanen tunlichst vermeidet. Als diese Idee erfunden wurde, kam sie freilich rasch in Mode und entwickelte sich zu einer Herausforderung, der sich die meisten Autoren des Genres mindestens einmal stellten, erklärt Michael Drewniok in seiner Besprechung des Romans "Der Mordfall Terrier" (DuMont) von S. S. Van Dine. Van Dine tat es sogar mehrfach, denn er war ein entschlossener Repräsentant des "ehrlichen" Rätselkrimis. Die Besprechung finden Sie sogar zweimal im Netz: beim Onlinemagazin "buchwurminfo" (mit einer Aufstellung der Philo-Vance-Romane von S. S. Van Dine und bei der bewährten .... krimi-couch
Der Autor Bill Moody sei in höchstem Maße qualifiziert, einen Krimi über Jazz zu schreiben, sei der 63-Jährige doch im Zweitberuf selbst Jazz-Schlagzeuger, erklärt Günter Kaindlstorfer im "oe1ORF", scheint dennoch mit Moody nicht so recht zufrieden zu sein. Vor einigen Jahren habe Moody einen als Detektiv dilettierenden Jazz-Pianisten namens Evan Horne erfunden. Vier Romane aus der Evan-Horne-Reihe gebe es schon, jetzt, im fünften "Auf der Suche nach Chet Baker" (Unionsverlag metro) hefte sich der psychisch etwas labile Jazzer auf die Spuren Chet Bakers .... mehr
Warum lesen wir so gerne Geschichten über das Morden? Das fragt sich "Brigitte", die Überlebenskünstlerin unter den Frauenzeitschriften. Die Antwort gibt sie in ihrem Krimi-Special. Mit einem Porträt und einer Leseprobe von Petra Hammesfahr, Buchtipps, Krimirätsel, Krimiwochenenden und mehr ... hier
Die Krimis des in Mosambik lebenden Schweden Henning Mankell begeistern weltweit ein Millionenpublikum. Mankells Held, Kommissar Kurt Wallander, sei kein Superbulle, sondern ein grüblerischer Typ mit Gewichtsproblemen, meint die Zeitschrift "Max" und fragte bei dem Schriftsteller nach (aber wann, das steht nicht dabei) ... mehr
Die Bestsellerautorin Christine Grän stattet ihrer Heimat einen Besuch ab und liest im Grazer Literaturhaus aus ihrem neuen Kriminalroman, meldet die "Kleine Zeitung" am 22.09.2004.
Mit dem Fahrrad führt Ursula Grote Fans von Mord und Totschlag durch die Region Niederrhein. Und zum Täter, erläutert die NRZ am 21.09.2004.
Axel Bußmers Spurensuche
In seinen pointierten und kenntnisreichen TV-Tipps empfiehlt Axel Bußmer Filme, die auf literarischen Vorlagen beruhen. Kein Wunder, daß Axel selbst ein fundierter Leser und aufmerksamer Beobachter kultureller und politischer Entwicklungen ist. In "Spurensuche", seiner neuen Kolumne bei den Alligatorpapieren wird er regelmäßig darüber berichten, was ihm aufgefallen ist. In der ersten Folge schreibt er über zwei amerikanische Autoren, die einen ausgeprägten eigenen Stil haben und deren Krimis weit über die reinen Plots hinaus wirken. Wieso das Buch "Skinny Dip" zum Beispiel Carl Hiaasens Rückkehr zu seinen ätzenden, satirischen Analysen des american way of live in Florida bedeutet und warum George P. Pelecanos auch mit seinem Roman "Schuss ins Schwarze" beweist, daß er kein Krimi-Autor im herkömmlichen Sinn ist. Interessiert? Dann lesen Sie mehr
Unter diesem stark nach Herz/Schmerz duftenden Slogan wird die große "BILD Bestseller Bibiliothek" beworben. Tatsächlich wird es in der Buchreihe, die zum Preis von 4,95 Euro über 300 lokale Weltbild-Shops und in dessen Internet- und Versandgeschäft vertrieben wird, auch recht hart zugehen: zahlreiche Bestseller des Krimi- und Thrillergeschäfts werden unter dem Feuerwerk der BILD-PR über TV, Plakate und Zeitung neue Rekordverkaufszahlen erzielen. Eine Liste der 25 Starttitel (Auftakt am 7. Oktober 2004 wird Mario Puzos "Pate" sein) gibt es bei "buchmarkt.de", darunter auch Namen wie Agatha Christie, P. D. James, Ken Follett, Stephen King etc. ... mehr
Manche Titel muß im Original lesen, wer auf die (eventuell nie stattfindende) deutsche Veröffentlichung nicht warten will. Peter Hiess hat das mit dem Buch "The Straw Men" von Michael Marshall getan und meldet im Onlinemagazin "evolver": "Auf den Mann haben wir gewartet." Erst eine SF-Entdeckung, jetzt ein von Stephen King hochgelobter Thriller-Autor: Der Engländer führe seine Leser in ein Noir-Universum, wie es finsterer kaum gehe ... mehr
Mit einem hochkarätigen Reigen von Krimiautoren wartet das Festival "Crime Time Prime Time" von Mittwoch bis Freitag in Bremen auf. Unter anderem werden der Schwede Ake Edwardson, der Russe Andrej Kurkow, die Österreicherin Edith Kneifl sowie die deutschen Autorinnen Maeve Carels und Thea Dorn Lesungen abhalten. Zum Auftakt des Festivals wird der Krimi-Preis 2004 an Ake Edwardson verliehen. Eine Meldung bei "yahoo". ... mehr
Er gilt als einer der Initiatoren der neuen Krimiwoge, die seit Anfang der neunziger Jahre den italienischen Buchmarkt beherrscht und eine Renaissance des Genres einleitete, erklärt Maike Albath in der "Neuen Zürcher" vom 21.09.2004. Carlo Lucarelli sondere haltlos Texte ab, produziere Krimis, Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Comics und Zeitungsartikel. 20 Bände umfasse das Werk des Bologneser Bestsellerautors inzwischen. Seit 1990 veröffentliche er im Schnitt alle neun Monate ein neues Buch; und man wisse nie, wie viele Verlagsverträge er schon wieder in der Tasche habe. Mit seinem neuen Buch "Laura di Rimini" (Dumont-Verlag) werde Carlo Lucarelli jedoch zum Recyclingprodukt seiner eigenen Textfabrik ... mehr
Gemeinsam mit Wolfgang Murnberger und Josef Hader schrieb
Wolf Haas seinen Roman "Silentium!" in ein Filmdrehbuch um. Im Gespräch mit Magdalena Miedl für die
"OÖ-Nachrichten" redete er über Musik, die Kirche, das Filmemachen und Linz ... mehr
Sky Du Mont schreibt sich seine Rollen selbst. Der 57-Jährige spielt die Hauptfigur in neuem ZDF-Krimi, das Drehbuch basiert auf seinem ersten Roman, meldet das "Hamburger Abendblatt" am 20.09.2004.
In der Geisenheimer Sektkellerei Bardong las der Frankfurter Schriftsteller und Journalist Jan Seghers alias Matthias Altenburg beim Rheingau Literatur Festival "WeinLese" aus seinem ersten Kriminalroman "Ein allzu schönes Mädchen" (Wunderlich Verlag), meldet das Wiesbadener Tagblatt am 20.09.2004.
Ein wahrer Genuss für Geist und Sinne war am Sonntagmorgen die Lesung von Carsten Sebastian Henn im Sinziger Zehnthof, meldet die Kölnische Rundschau am 20.09.2004.
Und Ingrid Noll, die große alte Dame des deutschsprachigen Kriminalromans habe das Publikum mit ihrer im Rheinfelder Haus Salmegg vorgelesenen Geschichte "Stich für Stich" ganz schön gelinkt, meint der Südkurier
Kalender
Stephen King
Am 21. September 1947 wird Stephen (Edwin) King in Portland, Maine, USA geboren. Der US-amerikanische Schriftsteller wurde berühmt durch seine Horror-Romane, die ihn zu einem der kommerziell erfolgreichsten Schriftsteller des ausgehenden 20. Jahrhunderts machten. Neben den Horror-Romanen schrieb King allerdings auch Werke, die keinerlei oder nur wenige übernatürliche Elemente enthalten, zum Beispiel die Novellen "The Body" und "Rita Hayworth and Shawshank Redemption". Die Verfilmungen "The Shawshank Redemption" und "The Green Mile" waren als beste Filme für den Oscar nominiert.
Stephen King schrieb schon im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Mit dreizehn fand er einen Karton mit alten Büchern seines Vaters. Dies waren hauptsächlich Horror- und Science-Fiction-Bücher. King schreibt in seinem autobiographischen Werk "On Writing: A Memoir of the Craft", dass dies für ihn ein prägendes Erlebnis war. (wikipedia.org)
Info bei:
Wikipedia, Heyne Verlag, ARTE, Playboy Interview, www.stephen-king.de, www.kirjasto.sci.fi (engl.) .
In ihrer Kolumne "Ein Fall für Fischer" im Berliner "Tagesspiegel" vom 19.09.2004 beschäftigt sich Andrea Fischer mit der kriminellen Welt in und um Edinburgh. Einer, der dort ständig auf der Suche nach Lösungen nicht nur der kriminellen Bereiche ist, heißt Inspektor Rebus, eine Erfindung von Ian Rankin. Rankins Inspektor Rebus sei ein einsamer, trauriger Mensch, getrieben von den Geistern der Vergangenheit und der verlorenen Freunde und Lieben, schreibt Andrea Fischer und lobt nicht nur den neuen Roman "Die Kinder des Todes" (Manhattan), sondern auch die Arbeit des Autors. "Das Gute und das Böse sind nicht immer fein voneinander getrennt. Rebus ist der Fachmann für Grautöne. Wie alle überzeugenden Krimihelden ist er moralisch, weil er daran festhält, dass es ein Richtig und ein Falsch gibt. Aber es ist harte Arbeit, das konkret zu bestimmen" ... mehr
Zuerst sei man als Krimileser mit jeder größeren Buchhandlung zufrieden, erklärt Kolja Mensing in der "crime scene" in der "taz" vom 18.09.2004. Früher oder später benötige man aber professionelle Hilfe wie im "Alibi" in Köln oder dem "Undercover" in Stuttgart, Buchhandlungen, die sich auf Krimis spezialisiert hätten. In Berlin gehe man ins "Hammett". Und ist damit gut beraten, wie dem Artikel unschwer zu entnehmen ist.... mehr
Das vom BND in Sorge erwartete Buch Norbert Juretzkos "Bedingt dienstbereit" (Ullstein) irritiere von Anfang an, meint Erich Schmidt-Eenboom in "Junge Welt" vom 18.09.2004. Dem von staatsbürgerlicher Ritterlichkeit erfüllten Vorwort folge ein Einstieg im Stile der Haudegen-Broschüren, wie sie in angelsächsischen Geheimdienstmemoiren üblich sei. Dennoch: Verbitterung und Effekthascherei hätten aus dem Stoff für ein herausragendes Buch ein allzu vielschichtiges Elaborat werden lassen, das der Goldkörner wegen dennoch nicht nur für interessierte Laien erstehenswert sei .... mehr
Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, werfe der US-Geheimdienst CIA dem Autor und früheren BND-Offizier Norbert Juretzko vor, in seinen Memoiren mit dem Titel "Bedingt dienstbereit" konspirative Einrichtungen der CIA in Deutschland zu enttarnen, meldet der Nachrichtensender "ntv" am 19.09.2004. Der 50-jährige Autor schildere detailliert in "Bedingt dienstbereit" (Ullstein) streng geheime Ost-Operationen aus den 80er und 90er Jahren, zum Beispiel gegen die sowjetische Armee .... mehr
Mit seinem fünften Roman "Der faule Henker" (Blanvalet) um das Ermittlerduo Lincoln Rhyme und Amelia Sachs und um einen Killer, der ein perfekter Zauberer ist, sei Jeffery Deaver wieder einmal ein packender Thriller gelungen, findet Ingo Frommer am 16.09.2004 im "ZDF". Sein Sprache sei klar und ohne Schnörkel. Dabei tauche er in die Welt der Zaubertricks ein und lasse den Leser an den Grundlagen der Magie teilhaben, ohne Tricks zu verraten .... mehr
Die Befragungen
Aus den USA ist der Fragebogen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka zurückgekehrt, von einem Mann, der weiß, wovon er schreibt.
Lesen sie mehr:
Jerry Healy
Jeremiah Healy lehrte 18 Jahre lang Jura als Professor an der New England School of Law. Inzwischen kann er sich voll und ganz seiner Karriere als Kriminalschriftsteller widmen. Neben Kriminalromanen und zahlreichen Kurzkrimis entwickelte Jeremiah Healy ab 1984 seine Serienfigur des Privatdetektivs John Fancis Cuddy , seit 2001 schreibt er unter dem Pseudonym Terry Devane auch Gerichtsthriller.Intime Einblicke in die Praxis und die Arbeit der Polizei und des (Gerichts-)Anwalts konnte Jeremiah Healy als Officer des Sheriffs, als Militärpolizist und als "Trial Attorny" sammeln ... mehr
Wenig überzeugt ist Friedrich Hahn in "Die Presse(Spectrum)" vom 18.09.2004 von Susanne Ayoubs Wien-Krimi "Engelsgift" (Hoffmann und Campe Verlag). Wieder einmal habe man das Gefühl: Weniger wäre mehr gewesen. Und das böse Bonmot hebt er sich für den Schluß der Besprechung auf – wahrscheinlich eine Form des brüchtigten Wiener Schmäh. Auch wenn das Buch, literarisch gesehen, völlig entbehrlich sei, habe die Lektüre doch einen Nutzen für ihn. Aber lesen Sie selbst .... mehr
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Zum zweiten Mal findet in der "Hellweg-Region", also zwischen Dortmund und Lippstadt, das Krimi-Festival "Mord am Hellweg" statt – das größte bundesweit. Anlass für ein Gespräch mit Herbert Knorr, dem Leiter des Westfälischen Literaturbüros und des Festivals, das Marcus Bäcker für die "Welt am Sonntag" vom 19.09.2004 führte ... mehr
Boerum Hill ist ein Viertel in Brooklyn. Der Autor Jonathan Lethem ist hier aufgewachsen und hat dem Ort seiner Kindheit einen Roman gewidmet. Claudia Voigt hat ihn für den "kulturSPIEGEL" 9/2004 besucht ... mehr
Bücher, Spielzeug, Filmplakate: Begehrt sei alles, was den Mythos James Bond erhalte. Peter Temple erzählt in der "Financial Times Deutschland" vom 20.09.2004, was so etwas kosten und natürlich, was es bringen kann ... mehr
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt an jedem 3. Samstag im Monat wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
Die Sendung am Sonnabend, 18. September 2004 im "infoRADIO/RBB" mit dem Titel "Ausgetrickst" morgen auf "RBB infoRADIO 93,1" und in der Zeitung "Der Tagesspiegel":
"Trickdiebstahl in Wohnung" ist ein Delikt, das nur alte Menschen trifft
– vor allem Frauen. Sie sind meistens über 80 oder 90, und sichtbar altersgeschwächt.
Auf ihre Hilflosigkeit und Arglosigkeit spekulieren die Täter. Bestens organisierte
und oft "reisende" Serientäter. Sie überrumpeln ihre Opfer mit dem "Zetteltrick"
oder als "Amtspersonen" – angebliche Polizeibeamte zum Beispiel.
Allein in Berlin passiert so etwas 2-3mal täglich – und das sind nur die angezeigten Fälle.
Das Berliner LKA hat ein spezielles Kommissariat für diese Taten.
Frau S. hätte Unbekannten niemals ihre Tür geöffnet.
Den "Zivilfahndern", die ihr im Treppenhaus erzählen, bei ihr sei eingebrochen
worden, glaubt sie zunächst – geschockt und aufgeregt.
Eine Viertelstunde später sind ihr Schmuck und 2000 Euro weg.
Aber Frau S. hat sich die Drei ungewöhnlich genau angesehen.
Und Frau S. ist Zeichnerin ...
Inforadio/Archiv
Samstag im "Tagesspiegel"
Ab Samstag, den 18. September gibt es auf den Seiten des Krimifestivals
"Mord am Hellweg" jeden Tag einen Krimi zu gewinnen. 50 Tage lang. Einfach beim täglichen Krimiquiz anmelden und mitmachen. Sogar eine Reise zur Criminale 2005 ist zu gewinnen ... mehr
Obwohl in dem Buch "Der letzte Bolero" (Piper) von Manuel Vázquez Montalbán viele in der
katalanischen Politik real existierende Personen vorkämen, werde auch für ausländische Leser, die diese nicht zu kennen brauchen, "Der letzte Bolero" zu einer unterhaltsamen, oft witzigen und immer intellektuell anregenden Lektüre meint Walter Haubrich in der "FAZ" vom 16.09.2004 (präsentiert von "bücher.de" ).Es gehe nicht nur um die Aufklärung von Verbrechen, sondern auch um den katalanischen Nationalismus, einen in der politischen Praxis um mehr Autonomie Kataloniens bemühten, eher gemäßigten Regionalismus, den eine nationalistische Gruppe radikalisieren und in Verbindung zu einer satanistischen Gruppe bringen wolle ... mehr
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Der KrimiKurier Rezensionen |
KrimiKurier 12 Der aktuelle KrimiKurier von Gisela Lehmer-Kerkloh, die No.12, der Herbst-Kurier ist soeben erschienen. Mit Besprechungen zu Büchern von Regina Stürickow, Alfred Komarek, Bill James, Dieter Bromund, Jef Geeraerts, Norbert Klugmann, Ulrich Knellwolf, Agatha Christie und Ralf Schröder ... mehr |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh |
Kalender
Robert B. Parker
Am 17. September 1932 wird Robert B. Parker in Springfield, Massachusetts, geboren. Er promovierte in Boston in englischsprachiger Literatur über Raymond Chandler, Dashiell Hammett und Ross MacDonald und absolvierte 17 Jahre in der akademischen Laufbahn. 1976 wurde Parker ordentlicher Professor an der "Northeastern University of Boston", quittierte aber drei Jahre später den Dienst, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. 1973 führte er in seinem Krimi "The Godwulf Manuscript" den toughen Privatdetektiv Spenser ein, den er im Laufe der Serie im Zusammenspiel des harten Hawk und der einfühlsamen Susan Silverman, älter, sensibler und weiser werden ließ. Fast unmerklich, aber bewußt läßt Parker auch die Veränderungen in der amerikanischen Gesellschaft in seine, wegen ihrer oft recht robust handelnden Personen nicht unumstrittenen Spenser-Serie einfließen. Neben der Spenser-Serie schrieb und schreibt er auch Krimis um den alkoholabhängigen Polizisten Jesse Stone, sowie eine Serie um die Privatdetektivin Sunny Randall.
Info bei:
Toms Krimitreff , Crime Corner, kaliber. 38, www.kirjasto.sci.fi (engl.) .
John Creasey
Am 17. September 1908 wird John Creasey in Southfields, Surrey (GB) als siebtes von neun Kindern geboren. Nach zwölfjährigen harten Versuchen, neben seinen "Brotjobs" als Angestellter und Verkäufer
literarisch Erfolg zu haben, gelang ihm nach seinem ersten, 1930 veröffentlichten Roman allmählich der Durchbruch und ab 1935 lebte er ausschließlich vom Schreiben. In seiner vierzigjährigen Laufbahn schrieb er 562 Bücher unter 28 Pseudonymen. Er gab kurze Zeit ein eigenes Krimimagazin heraus, und gewann nicht nur den Edgar Allan Poe Award, nach ihm wurde ein großer britischer Krimipreis benannt, der "John Creasey Award".
Info bei:
www.kirjasto.sci.fi (engl.)
Als ein dunkles Lesebuch für Erwachsene bezeichnet die "Tiroler Tageszeitung" das Buch "Bestie Mensch" (ecowin Verlag) von Thomas Müller. In unzähligen Interviews mit Serientätern, Vergewaltigern, Kannibalen oder "ganz normalen" Gewaltverbrechern versuche der Kriminalpsychologe Gemeinsamkeiten zwischen einzelnen Delikten aufzuarbeiten, um diese Erkenntnisse auf neue Fälle anwenden zu können. Auszüge aus diesen mitunter verstörenden Gesprächen fänden sich auch im Buch, dem die Zeitung beste Erfolgsaussichten einräumt ... mehr
In der "Stuttgarter Zeitung" schreibt Thomas Klingenmaier regelmäßig fundierte Krimibesprechungen, die aber leider nur Abonnenten zugänglich sind. Manchmal finden sie sich aber frei zugänglich im Netz, und wir weisen schnell darauf hin, bevor sie wieder verschwunden sind: am 06.08.2004 ging es um die Bücher H. R. F. Keating: "Inspektor Ghote zerbricht ein Ei" (UT Metro), Esmahan Aykol: "Bakschisch" (Diogenes Verlag), Dave Barry: "Tricky Business" (Eichborn Verlag), Borger & Straub: "Im Gehege" (Diogenes Verlag) und George Pelecanos: "Wut im Bauch" (Rotbuch) ... mehr
Ob der Horror sich in Gestalt monströser Serienmörder, Höllendämonen, australischer Mafiosi oder japanischer Machos anschleicht, fürchten darf man sich immer, finden Jürgen Fichtinger & Peter Hiess und stellen bei "evolver" entsprechende Bücher vor; Spannung, Grusel, Fantasy von Kitano-Büchern bis Pulp Fiction ... mehr
Für die Verschmelzung von schöner Literatur und harter Wissenschaft in seinem Thriller "Der Schwarm" (Kiepenheuer & Witsch) erhalte der Kölner Autor Frank Schätzig den "Corine-Preis" der bayerischen Verlage und Buchhandlungen in der Kategorie Belletristik, meldet "yahoo" am 15.09.2004. Der Debütpreis werde an die Britin Louise Welsh für ihren Krimi "Dunkelkammer" (Kunstmann) verliehen. Die Preisverleihung findet am 17. November im Münchner Prinzregenten-Theater statt ... mehr
Den Plot habe er sozusagen geschenkt bekommen, meint Michael Molsner über seinen Roman "Starker Zauber" (Leda Verlag). Auf den Seiten des "Syndikats" gibt es nicht nur eine Leseprobe, sondern auch einen Beitrag über Michael Molsner und seine Motivation dieses Buch zu schreiben und was er brauchte, um einen Stoff in Form zu bringen. Den inneren Widerspruch. Das Problem. Die Ambivalenz. Die Dialektik der Story, ihre Dynamik ... mehr
Als einen literarischen Krimi, der die flirrende Sommersonne von Arcachon mit dem kühlen Mordinstinkt eines rücksichtlosen Killers verbinde, bezeichnet die Redaktion der "Saarbrücker Zeitung" das Buch "Das Austernfest" (Mare Buchverlag) von Martin Grzimek und wählte es zum "Krimi der Woche". Im wahrsten Sinne des Wortes beste Unterhaltung ... mehr
Zehn Bände um den Kommissar Van Veeteren hat Hakan Nesser geschrieben. Der letzte Band "Sein letzter Fall" (BTB) ist soeben erschienen und da ist es nur gut, daß der Verlag die Gelegenheit nutzt und ein Special rund um das Buch und rund um den Autor ins Netz stellt. Da gibt es nicht nur Antworten auf häufig gestellte Fragen, eine Bio-/Bibliographie und einen Brief von Nesser an seine deutschen LeserInnen; auch der umfangreiche Führer durch Håkan Nessers Romanwelt von Eugen G. Brahms ist dort zu finden ... mehr
Der Sammelband "Verbrechen als Passion. Neue Untersuchungen zum Kriminalgenre" (JUNI Magazin für Literatur und Politik 37/38) von Bruno Franceschini / Carsten Würmann (Hg.) werfe erfrischende Schlaglichter auf das unter vielen historischen, soziologischen und gattungssystematischen Gesichtspunkten nicht nur salonfähig gewordene, sondern geradezu zum philologischen Standardwissen geronnene Gebiet des Kriminalgenres, meint Stefanie Stockhorst in ihrer Besprechung für "IASL". Die einzelnen Studien, die der Herausgeber eingeschlossen, böten bei manchmal ins Essayistische fallendem Stil, aber stets sauberer Belegführung durchaus sachkundige, präzise und aufschlußreiche Spezialuntersuchungen zu verschiedenen aktuellen Gesichtspunkten von Kriminalliteratur, -film und -comic in internationaler Perspektive ... mehr
Einen völlig missglückten Krimi habe Martin Conrath mit "Stahlglatt" (Emons Verlag) vorgelegt, meint der Rezensent des Onlinemagazins "Hinternet" in seinem recht deftigen und ungewöhnlich aufgebauten Beitrag, äh, gnadenlosen Verriss. Nicht nur allerhand Petitessen, sprachlicher Schluder und aufdringlicher Lokalkolorit würden jede Lesefreude lähmen ... mehr
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Agatha Christie
Am 15. September 1890 wird Agatha Christie als Agatha Mary Clarissa Miller im englischen Seebad Torquay geboren († 12. Januar 1976 in Wallingford, Oxfordshire im Alter von 85 Jahren). Agatha Christie wuchs in der viktorianischen Villa Ashfield auf und wurde bis zu ihrem 16. Lebensjahr nicht in einer Schule, sondern von ihren Eltern (bzw. der Mutter) unterrichtet, die früh ihr schriftstellerisches Talent erkannten. Mit 11 Jahren veröffentlichte sie ein erstes Gedicht in einem Lokalblatt. Ihr zunächst begonnenes Musikstudium in Paris gab sie mit Beginn des 1. Weltkriegs auf und arbeitete als Krankenschwester beim Britischen Roten Kreuz.
1920 erschien ihr erster Krimi: "The Mysterious Affair at Styles" (dt.: "Das fehlende Glied in der Kette") mit dem belgischen Detektiv Hercule Poirot, zunächst in Amerika, 1921 dann in England.
In ihrer schriftstellerischen Tätigkeit hatte Agatha Christie schnell Erfolg, privat jedoch verliefen die zwanziger Jahre eher unglücklich. Der Tod der Mutter und eine Affäre ihres Mannes führten zu einem Zusammenbruch. Agatha Christie veschwand und wurde nach einer spektakulären Suchaktion zehn Tage später aufgefunden. Ein Gedächtnisschwund machten dieses Verschwinden zu einem dauerhaften Rätsel.
Mit mehr als 80 Kriminalromanen, dazu Kurzgeschichten und Theaterstücke, gilt sie mit einer Gesamtauflage von über 550 Millionen Exemplaren als erfolgreichste Krimiautorin der Welt. Ihr letzter Roman "Ruhe unsanft" (Sleeping Murder) erscheint 1976, im Jahr ihres Todes.
Info bei:
christie-web.de , "Christian Kirsch", "S. Fischer VErlag",
"ZDF", "wikipedia.org", , Herbert Maerkle , krimi-couch , www.agathachristie.com (engl.) .
Zehn Bände sollten es werden und zehn Bände sind es geworden, die vom Leben und Ringen des Kommissars Van Veeteren erzählen. Der letzte Band von Hakan Nessers Serie heißt erstaunlich schlicht: "Sein letzter Fall" (BTB) . Und diese Schlichtheit mache sich für den Leser und die Leserin bezahlt, findet Frank Keil-Behrens im Magazin "Titel" ... mehr
Den Marburger Krimifans steht ein heißer Herbst bevor: Vom 7. bis zum 16. Oktober findet das 2. Marburger Krimifestival statt. 23 Veranstaltungen stehen auf dem Programm, wie Uwe Badouin in einem kleinen Vorbericht in der "Oberhessischen Presse" mitteilt ... mehr
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Die wie immer vorbildlich gestaltete neue Ausgabe des niederländischen "Crimezone"-Magazins ist online. In der Septembernummer finden Sie Interviews mit Simon Kernick und Jacob Vis, ein Dossier über Patricia Cornwell, eine Kurzgeschichte von Ed van Eeden und ein Lobpreis auf die Rückkehr der Krimikurzgeschichte. Das alles ist natürlich in, wie wir Rheinländer sagen, holländisch, was uns aber recht gut von der Hand geht ... mehr
Jeder hat sein Kreuz zu tragen, aber eine Treppe runter ist es besonders schwer. Das muss Privatdetektiv Brenner, mit stoischer Miene gespielt von Josef Hader, in der neuen Wolf Haas-Verfilmung "Silentium" von Wolfgang Murnberger schmerzlich am eigenen Leib erfahren, erklärt "Südtirol online" am 13.09.2004 ... mehr
Wer den Roman "Der Blinde von Sevilla" (Goldmann Verlag) von Robert Wilson nicht gelesen habe, verpasse einen der besten Kriminalromane der letzten Jahre, meint Elisabeth Jändl am 12.09.2004 im "ZDF". Der Engländer Wilson erzähel wie selbstverständlich und erstaunlich präzise von den verdrängten Schrecken des Spanischen Bürgerkrieges, dem Zweiten Weltkrieg und Francos "División Azúl" (der "Blauen Division"I, die an der Seite Hitlers in den Krieg gegen Russland zog ... mehr
In der Sendung "Service Buch, Neugier genügt" vom 13. September 2004 im "WDR" präsentiert Ulrich Noller die Krimitipps für den September. Empfohlen werden Bücher von Oliver Bottini: "Mord im Zeichen des Zen" (Scherz Verlag) ("...eine bemerkenswerte, atmosphärisch starke Geschichte, psychologisch stimmig und sprachlich versiert") und Clemens Stadlbauer: "Quotenkiller" (UT metro) ("... eine große Sause, ein überdrehter Spaß, eine bissige Mediensatire, aber auch höchst gelungene Kriminalliteratur.") ... mehr
Der G-Man Jerry Cotton dürfte ja allgemein bekannt sein. Wer mehr über ihn wissen oder über das Phänomen plaudern will, sollte sich das "Jerry Cotton Forum" ansehen, das seit einiger Zeit im Netz ist. Hier gibt es Infos zu neuen Heften, zum Personal der Serie und eine Tauschbörse... mehr
Die Befragungen
Aus den USA ist der Fragebogen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka mit den Antworten eines Mannes zurückgekehrt, dem die Kriminalliteratur besonders am Herzen liegt.
Lesen sie mehr:
Jim Madison Davis
Geboren in Charlottesville, Virginia, aufgewachsen in Washington, D.C. Neben zahlreichen Kriminalromanen und Kurzkrimis hat Jim Madison Davis auch im Bereich der Sekundärliteratur zur Kriminalliteratur publiziert. Einige seiner Kriminalromane und Kurzkrimis liegen als Übersetzungen in Deutschland, Italien, Japan, und den Niederlanden vor. 1988 erhielt er den Edgar Allan Poe Award in der Kategorie "Best First – Scroll Award" ...
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Beim ersten Aufblättern löse dieses Buch ein Sich-Sträuben bei seinem Leser aus. Denn es beginne mit Kapitel Neun, äußert sich Christine Diller im Münchner "Merkur" vom 12.09.2004 irritiert. Eine Frau gehe wieder einmal in ihren Garten, um ihre kunstvoll gezüchteten Rosen zu pflegen, und mache sich nebenbei Gedanken, wie sie ihren Mann töten könne. Lisa Bratt sei die Autorin dieser Szene. Sie wiederum sei Kriminalschriftstellerin und die Hauptfigur in Mirjam Presslers Roman "Rosengift" (Berlin Verlag). Und hier habe es mit den äußerlichen Verschachtelungen in diesem Liebes- und Krimischmöker auch schon ein Ende ... mehr
Heute gilt Thomas Müller als international gefragter Vortragender und Experte für Serienmörder und sonstige kapitale Verbrechen, die unsere Vorstellungskraft übersteigen. Das Böse sehe man den Menschen nicht an, heißt es oft in seinem Buch "Bestie Mensch" (ecowin Verlag) über Psycho-Profile von Serienmördern. Im "ORF" gibt es die Möglichkeit, den Autor Thomas Müller im Gespräch mit Wolfgang Ritschl zu hören (14:41 min) ... mehr
Der Literaturkritiker Denis Scheck kommentiert im "Tagesspiegel" einmal monatlich abwechselnd die aktuellen Belletristik- und Sachbuch-Bestseller der "Spiegel"-Liste. Der Kolumne vom 12.09.2004 liegt die Belletristik-Liste vom September zu Grunde, wie immer in aufsteigender Reihenfolge von Platz zehn bis eins, und das fordert natürlich auch Schecks Meinung zu dort vertretenen Krimis ... mehr
Der besondere Charme des Romans "Siamesische Hunde"(Pendragon) von Detlef B. Blettenberg entstehe durch die originellen und detailliert beschriebenen Charaktere der beiden Hauptpersonen, meint Marlon Krüger im "Eurasischen Magazin" vom 27.05.2004. Blettenbergs südostasiatischer Polit-Thriller im Thailand des Jahres 1982 zeichne ein realistisches Bild Thailands zur Zeit des Kalten Krieges und gebe viele Facetten des südostasiatischen Landes wieder ... mehr
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Am 13. September 1916 wird Roald Dahl in Llandaff, South Wales, Großbritannien geboren († 23. November 1990).
Der Sohn norwegischer Eltern war nach eigener Aussage nicht gerade ein Musterschüler, sondern interessierte sich mehr für Abenteuer als für Buchwissen. Bereits mit 18 Jahren zog es ihn in die Ferne: als Firmenrepräsentant von Shell Oil ging er nach Tansania in Ostafrika. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Kampfpilot in der britischen Royal Air Force. Ein Drittel seiner Werke diente als Vorlage für Filmwerke.Er schrieb auch selbst einige Drehbücher u. a. zu Ian-Fleming-Verfilmungen.
Besonders seine skurill-bösen Geschichten machten ihn weltberühmt. Nicht wenige halten ihn für den Erfinder der besten und schmackhaftesten Mordwaffe.
Info:
Prisma, Dieter Wunderlich, Rowohlt Verlag .
Ließe sich ein Ganzes stets als die Summe seiner Einzelteile beschreiben, es stünde schlecht um Stella Blómkvists Roman "Das ideale Verbrechen" (Btb Taschenbuch), findet Dieter Paul Rudolph im Magazin "Titel". Handlung, Personal, Dramaturgie, Logik: Überall knirsche es bedenklich, leidee die Konstruktion unter statischen Mängeln und dominiere der Holzhammer als bevorzugtes Werkzeug. Und dennoch: Am Ende falle das Urteil milder aus ... mehr
Wie Christian Schünemann in seinem Roman "Der Frisör" (Diogenes) München zur literarischen Kulisse mache und wie er die soziologischen Milieus beschreibe, das sei sehr geschickt, meint Ijoma Mangold in der "Süddeutschen Zeitung" vom 09.09.2004, präsentiert durch "bücher.de". Sein wunderbarer Krimi erzähle von Haarbeschaffenheit, Schneidetechniken und Kopfmassagen so anschaulich und zugleich im Tonfall so unaufdringlich, dass man meine, während man eigentlich über den Mörder nachsinne, sich eine neue Dimension der Sinnlichkeit erschlossen zu haben ... mehr
Hohes Lob verteilt Winfried Wehler in der"FAZ" vom 09.09.2004, präsentiert durch "bücher.de", für den Roman "Laura di Rimini" (DuMont) von Carlo Lucarelli. Das organisierte Verbrechen, so gebe Lucarelli zu verstehen, gerate in eine tödliche Krise, wenn seine Organisation nicht perfekt funktioniere. Eine solche Störung löse Laura aus. Lucarelli betreibe auch Medienkritik durch die dunkle Brille des Verbrechens hindurch... mehr
Der Freiburger Robert Schekulin ediert die deutschen Fassungen von Joseph Hansens Dave-Brandstetter-Krimis in der Reihe "Pink Plot" im Argument Verlag. In der "Badischen Zeitung" vom 10.09.2004 gibt es unter dem Titel "Schwuler Held - liebt Brahms und Essen" ein Interview mit dem Freiburger Übersetzer und Buchhändler Schekulin. Aber, leider, ist dieser Inhalt nur den Abonnenten der Zeitung vorbehalten. Traurig ...
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In diesem Jahr findet am 25.09.2004 zum 12. Mal die "Reinickendorfer Kriminacht" statt. Im Rahmen der Reinickendorfer Kriminacht wird der diesjährige Berliner Krimipreis
"Krimifuchs" an den Schriftsteller Fred Breinersdorfer verliehen, dessen Roman "Das Biest" soeben im "Pendragon Verlag" erschienen ist. Der Berliner Krimipreis "Krimifuchs" wird in der Kategorie "Autoren" seit 1995 und der Kategorie "Medien" seit 2000 vergeben. In diesem Jahr erfolgt die Verleihung des Berliner Krimipreises in der Kategorie "Medien".
Die bisherigen Preisträger in der Kategorie "Medien" waren Jürgen Roland
(2000)und Felix Huby (2002). In der Kategorie "Autoren" waren Horst Bosetzky, Pieke Biermann, Jan Eik und Hartmut Mechtel die Preisträger ...
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Hitchcock-Fans aufgepasst, empfiehlt Axel Bußmer in seinen TV-Krimi &
Buch-Tipps bei den Alligatorpapieren:
Auf "ARTE" wird in der Sendung "KurzSchluss" der sehr selten (eigentlich nie gezeigte) Hitchcock-Kurzfilm "Landung auf Madagaskar" (Aventure Malgache, GB 1944, Drehbuch: Angus
MacPhail) präsentiert. Hitchock drehte 1944 für das British Ministry of Information zwei halbstündige Propagandafilme über die französische Widerstandbewegung. Die Filme sollten in den von Deutschen befreiten Gebieten Frankreichs gezeigt werden. Deshalb waren englischsprachige Fassungen nicht geplant. Bereits während der Vorbereitungen bemerkte Hitchcock die internen Streitigkeiten der französischen Widerstandskämpfer und – neben den von den Gaullisten geforderten Ingredienzen Heroismus, Pathos und Vaterlandsliebe – thematisierte er dies in "Aventure Malgache". So entstand nicht der geforderte unkomplizierte Propagandafilm, sondern ein Spiel mit Doppeldeutigem und subtilen Widersprüchen. Offiziell wurde der Film niemals aufgeführt.
"Ein Kuriosum, eine Fußnote der Filmgeschichte und eine Marginalie im Werk Hitchcocks" (Annette Kilzer in Beier/Seeßlen: Alfred Hitchcock). Dennoch ist dieser Propaganda-Kurzfilm natürlich ein Muß für den Hitchcock-Fan. .. mehr
Feldmanns Schusswechsel.
Vom Vollständigkeitswahn. Wie wird man zum leidenschaftlichen Krimileser? Das erläutert Ihnen Joachim Feldmann am eigenen Beispiel in seiner Krimikolumne. Und er führt aus, welche Folgen das für jemanden hat, der dem Vollständigkeitswahn
verfallen ist. Wer sich nämlich zum falschen Zeitpunkt für einen Autor interessiert, wird feststellen, wie schnell Titel aus dem Programm fliegen, die sich nicht wunschgemäß verkaufen. Und dann fängt das Suchen an und dabei entdeckt der Sammler immer neue lesens- und sammelwerte Autoren ... mehr
Bekannt wurde er mit seinem Krimi um den Wiener Privatdetektiv Lemming, dem bald ein zweiter Teil folgen wird. Stefan Slupetzky wurde 1962 in Wien geboren, studierte an der Wiener Kunstakademie und arbeitete als Musiker und Zeichenlehrer.
Seine Karriere als Autor begann mit zahlreichen Kinder- und Jugendbüchern, die er auch selbst illustrierte. Mittlerweile schreibt er aber meist für ein erwachsenes Publikum sowohl Bühnenstücke als auch Prosa. Alfred Ohswald sprach mit ihm am 11. 8. 2004 für "buchkritik.at" ... mehr
Ein weltumspannendes Diamanten-Monopol aus Südafrika, das mit allen Mitteln versuche, den Wert seiner Ware künstlich in die Höhe zu treiben, das klinge sehr verdächtig danach, als wolle der Autor "deBoers" anklagen, was der Autor aber im Nachwort richtig stelle. Der Roman "Das Monopol" (Bastei-Lübbe) sei Nicolas Kublickis erstes Buch, ein zwar spannender und durchaus gut lesbarer Thriller, der aber an manchen Stellen etwas zu dick aufrage und dadurch seine Glaubwürdigkeit verliere, moniert Frank Baloch am 08.09.2004 im "ZDF" ... mehr
Was am Roman "Der Hund des Propheten" (Libelle Verlag), dem vierten Krimi des spät berufenen Ulrich Ritzel einmal mehr besteche, sei die detailfreudige Ausleuchtung des kleinbürgerlichen Provinzalltags, seine mimetische Sensibilität für die Figuren, die burleske Überzeichnung nicht scheue, lobt Ulrike Baureithel in der schweizer "WoZ" 37/2004 vom 09.04.2004. Dass der ehemalige Ulmer Gerichtsreporter Ritzel gelernt habe, Menschen zu beobachten und auszudeuten, verwundere nicht. Überraschend wäre aber der lange Atem und die sprachliche Versiertheit, mit der Charaktere über viele hundert Seiten entwickelt würden ... mehr
Er war einer von Spaniens führenden Schriftstellern und Intellektuellen, Chronist des Übergangs von der Diktatur zur Demokratie und Schöpfer des unvergesslichen Pepe Carvalho. Claudia Jünke veröffentlichte in der Jubiläumsausgabe der Zeitschrift "Matices" einen Aufsatz über den im vergangenen Oktober im Alter von 64 Jahren gestorbenen Manuel Vázquez Montalbán ... mehr
Neu bei den Kollegen von der
Krimi-Couch:
Zum "Krimi des Monats" Juni wählte die Redaktion den Roman "Der Blinde von Sevilla " (Goldmann Verlag) von Robert Wilson.
Und es gibt unter anderem Rezensionen zu
-Pierre Frei: "Onkel Toms Hütte, Berlin",
- Robert Crais: "Feuerengel"
-Outi Pakkanen: "Party-Killer"
-Sara Paretsky: "Blacklist"
Dazu wie immer weitere Rezensionen, die gesammelten Neuerscheinungen des Monats September und zahlreiche Beiträge im gut besuchten Forum ... mehr
Mit der Kriminalgeschichte "Liebesgrüße aus Breslau", die jetzt in der Abendblatt-Reihe "Schwarze Hefte" erschienen ist, gehe Carmen Korn wieder in die deutsche Vergangenheit zurück, wenngleich nur am Rande, schreibt Volker Albers im "Hamburger Abendblatt" vom 07.09.2004 Die Autorin, ausgezeichnet mit dem "Friedrich-Glauser-Preis" und dem "Marlowe" der Raymond-Chandler-Gesellschaft, habe sich in ihren früheren Geschichten ausführlich mit dem Holocaust befasst ... mehr
Einen vollständig ausgestatteten Kinosaal entdeckten Polizisten im Pariser Untergrund. Es sei der bislang spektakulärste Coup der Kataphilen, die sich seit Jahrzehnten heimlich in den Pariser Katakomben herumtreiben, meldet die "FAZ" vom 07.08.2004. Knapp 20 Meter unter dem Chaillot-Palast, gerade gegenüber vom Eiffelturm, fand die Polizei in dem 400-Quadratmeter-Saal nicht nur Filmrollen mit Krimis aus den 50er und 60er Jahren, sondern auch eine Art Bar mit Whiskyflaschen ... mehr
Wenig amüsant fand Jürgen Benvenuti die Lektüre des Romans "Eiskalt" (Knaur ) von Chandler McGrew, wie im Onlinemagazin "evolver" berichtet. Obwohl der Plot nicht sonderlich originell oder ausgefeilt sei – eine Art "Stirb langsam in Alaska" – hätte man daraus durchaus einen flotten kleinen Reißer basteln können. Leider sei McGrew ein derart unfähiger Autor, daß man nach wenigen Seiten ob seiner fürchterlichen Prosa nur noch leide und es sei nicht verwunderlich, daß der Klappentext der am besten geschriebene Teil des ganzen Buches sei ... mehr
Die beiden Kriminalromane "Schlangenmaul" und "Der Schneemann", der auch erfolgreich verfilmt wurde, brachten Jörg Fauser den Durchbruch. Dennoch sei Fauser bis heute in erster Linie ein Held der literarischen Subkultur geblieben, meint das Magazin "metropolis" bei "ARTE". Jetzt werde er von der Generation der Popliteraten wiederentdeckt. Anlass sei nicht zuletzt die Neuedition seiner Werke im Berliner "Alexander Verlag" und eine erste, bestürzende Biographie unter dem Titel "Rebell im Cola-Hinterland" von Matthias Penzel und Ambros Waibel, erschienen in der "Edition Tiamat Berlin" ... mehr
Die "Criminale", das größte Krimi-Festival im deutschsprachigen Raum, kommt 2009 nach Singen. Mit der Planung befasst sich seit einigen Monaten die "Soko Criminale Singen", die den idyllischen Hegau schon jetzt als Tatort sehen möchte und deshalb bereits im nächsten Jahr die Herausgabe einer Krimi-Anthologie plant. Gesucht werden Kurzkrimis, die im Hegau oder am Bodensee angesiedelt sind und das besondere Lokalkolorit der Region wiedergeben. Die besten Geschichten werden in einem Buch unter dem Arbeitstitel "Krimi-Anthologie Hegau/Bodensee" veröffentlicht.
Vier bis fünfundzwanzig Seiten darf die Geschichte umfassen.
Was veröffentlicht wird, wird auch honoriert, und für die drei besten Krimis sind Preise zwischen 500 und 1500 Euro ausgesetzt. Anmelde- und Abgabeschluss: 31.12.2004
... mehr
Auf einen schwulen Starfrisör als findigen Ermittler habe der Kriminalroman vermutlich nicht eben gewartet, meint Michael Bengel im "Kölner Stadt-Anzeiger" vom 04.09.2004, aber wenn er einem derart smart, intelligent und unterhaltsam vorkomme wie der weltläufige Fabrikantensprössling in Christian Schünemanns Roman "Der Frisör" (Diogenes), vertraue man sich ihm gerne für die Dauer der Lektüre an ... mehr
Gut ein Jahr habe Christiane Gibiec für "Die Reise nach Helsinki" (Emons) gebraucht, erklärt Susanne Schramm im "Remscheider General-Anzeiger" vom 23.06.2004. Die Autorin verknüpfe kunstvoll drei Erzählstränge und baue dabei immer wieder raffinierte "Cliffhanger" ein. Herausgekommen sei ein packendes und äußerst kurzweiliges Buch, ein historischer Kriminalroman aus dem Wuppertal von 1912, als Elberfeld ganz im Zeichen von Aufschwung und Fortschritt stand ... mehr
Elf Romane um den englischen Ermittler Inspector Thomas Lynley habe Elizabeth George bereits geschrieben. In ihrem zwölften Werk "Wer die Wahrheit sucht" (Blanvalet) spiele die bewährte Hauptfigur ausnahmsweise nur eine winzige Nebenrolle. Seine Assistentin, die sperrige Barbara Havers, sei gänzlich in der Versenkung verschwunden, was Petra Pluwatsch im "Kölner Stadt-Anzeiger" vom 04.09.2004 sehr bedauerlich findet. Und obwohl Georges Charakterstudien überzeugend wären, gäbe es einiges am Roman zu bemängeln, manches sei so gar unverzeihlich ... mehr
Die gelungene Neuübersetzung des Krimiklassikers "Inspector Ghote zerbricht ein Ei" (UT metro) von H. R. F. Keating werde die Fangemeinde des indischen Ermittlers Ganesh Ghote vergrößern, glaubt Maria-Bernadette Ehrenhuber im Magazin "Titel". Als Inspector Ghote 1964 erstmals ermittelte, war er ein ruhiger und zurückhaltender, aber sehr konsequenter Kriminalbeamter. Und das sei er bis zu seinem Ende 2000 geblieben. Dazwischen lägen 21 Ghote-Romane und eine Kurzgeschichtensammlung ... mehr
James Patterson, dieser Hund, fessele die Leser mit Stahlseilen an seine Bücher und setze sie dann unter Starkstrom. Das möge zwar hart klingen, aber anders könne man den unvergleichlich spannenden Schreibstil dieses Autors nicht begreifbar machen, meint Frank Baloch am 05.09.2004 im "ZDF". Das gelte auch und besonders für das Buch "Rosenrot Mausetot" (Bastei-Lübbe). ... mehr
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Thomas Przybilkas Krimi-Tipps zur Sekundärliteratur No. 36 |
Thomas PrzybilkasTipps zur Sekundärliteratur zum Krimi sind sozusagen unverzichtbar, informieren sie doch regelmäßig über in- und ausländische Neuerscheinungen zum Thema. In der 36. Ausgabe seiner Krimitipps geht die Reise vom "Digitaalen naslagwerk over Nederlandstalige misdaadliteratuur" bis zum Krimisonderheft der Zeitschrift "ide-Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule". Dazwischen gibt es Informationen über 50 Jahre deutscher Fernsehkrimi, einen Jubiläumsband zu C.H. Guenter, etwas zur Geschichte der flämischen Kriminalliteratur oder zur Pharmazeutin Agatha Christie und vieles andere mehr. Wo? Natürlich ... hier
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In der Zeit vom 9. - 17.10.2004 findet das "1. Altmärker Kriminalfestival" statt.
Das Altmärker Kriminalfestival wird sich nicht ausschließlich mit
Kriminalliteratur befassen, sondern das Thema breiter erfassen. So werden
neben Veranstaltungen zur Kriminalliteratur (Buchpremiere, Lesungen),
Tatortbegehungen, eine Krimitauschbörse, ein populärwissenschaftlicher
Vortrag zur Kriminologie, die Aufführung eines Theaterstückes von Henning
Mankell, ein Kriminalmenü u.ä. durchgeführt ... mehr
Programm (pdf)
Warum 007 seine Beretta in eine Smith and Wesson eintauschte. Solche Details sind nur aus der Korrespondenz von James-Bond-Autor Fleming zu erfahren, die jetzt versteigert werden, verrät "Der Standard" vom 07.09.2004
In Großbritannien kommen Briefe des James-Bond-Autors Ian Fleming unter den Hammer, die unter anderem verraten, warum der berühmte Agent Ihrer Majestät in den fünfziger Jahren seinen Beretta-Revolver in eine Smith and Wesson eintauschte ... mehr
Auch Schreibgenies hätten eine Familie zu versorgen, und irgendwann spüre selbst ein seriöser Autor den Bestsellertrieb in sich, den Wunsch, einmal im Leben Tausende von Lesern zu erreichen und entsprechend viele Dollars abzukassieren, erläutert Fritz Göttler in "Der Standard" vom 04.09.2004. Es geht um William Faulkner, der nun alles riskieren wollte, mit Sex & Crime und einen veritablen Schund-und Sensationsroman schrieb: "Die Freistatt", ein Buch, das man dann, als es 1931 herauskam, gar nicht überall guten Gewissens verkaufen konnte. Es ist jetzt als fünfundzwanzigster Band der "Süddeutschen Bibliothek" auf den Markt gekommen ... mehr
Für die "Badische Zeitung" schreibt Joachim Schneider regelmäßig lesenswerte Krimitipps,
die im Netz aber eigentlich nicht zu lesen sind. Ein paar haben wir aber noch erwischen können, die wir Ihnen ans Herz legen wollen, wie diesen "Würde, wem Würde gebührt" über Romane von Pete Hautman "Alte Säcke auf Abwegen" (Bastei Lübbe) & Bernice Rubens "Das Wartespiel" (Pendragon) oder den "Verlorene Biografien" über Garry Dishers "Willkür" (pulp master/Maas & Jonathan Lethems "Der kurze Schlaf" (Heyne Verlag) oder jenen "Wenn alle Finnen feiern" über die Bücher von Pentti Kirstilä "Tage ohne Ende" & Harri Nykänen "Raid und der Legionär" (beide Grafit-Verlag). Nicht zu vergessen "Verdammt nah am Abgrund" über Frédéric H. Fajardies "Rote Frauen werden immer schöner" (Assoziation A) & Wolfgang Mocks "Der Flug der Seraphim" (Militzke).
Wie Sie sehen, ausgefallenen Krimiempfehlungen, leider nur kurzfristig ans Licht gehoben ...
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Am Sonabend, den 4. September 2004 ist der Schriftsteller Richard Hey im Alter von 78 Jahren in Berlin gestorben. Richard Hey wurde am 15. Mai 1926 in Bonn geboren und wuchs in Greifswald/Pommern
und in Frankfurt/Main auf. Nach dem Krieg studierte er zunächst Geschichte, Germanistik und Musik, brach dann aber das Studium ab und arbeitete als Film-Regieassistent, Musikkritiker und Journalist. Er schrieb Hörspiele, Theaterstücke, Filmdrehbücher und Prosa und verfaßte auch (Kriminal-)Romane. Als "Krimi-Erstling" von Richard Hey gilt – nach verschiedenen Hörspielen – der 1973 erschienene Roman "Ein Mord am Lietzensee", in dem Hey zum ersten Mal die Figur der Berliner Kommissarin Katharina Ledermacher ("die Ledermacherin") auftreten ließ.
1997 erhielt er den "Ehrenglauser" der Krimiautorenvereinigung DAS SYNDIKAT für seine Verdienste um den deutschen Kriminalroman.
Nachrufe: Hessischer Rundfunk, Märkische Oderzeitung, Das Syndikat, Märkische Oderzeitung.
Infos über Richard Hey:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Revonnah Verlag , Rede zum Ehrenglauser , Leseprobe "Engelmacher & Co." (pdf) , Zu den Hörspielen von Richard Hey
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Andrea Camilleri
Am 6. September 1925 wird Andrea Camilleri in Porto Empedocle (Agrigento) geboren.
Er arbeitete lange Jahre als Essayist, Drehbuchautor und Regisseur sowie als Dozent an der Accademia d’arte drammatica Silvio D’Amico in Rom. Sein literarisches Werk, in dem er sich vornehmlich mit seiner Heimat Sizilien auseinandersetzt, umfaßt mehrere historische Romane, sowie Kriminalromane. Die Romane um den Commissario Salvo Montalbano, den er nach dem spanischen Schriftsteller Manuel Vázquez Montalbán benannte, machte ihn zu einem vielgelesenen und äußerst populären Schriftsteller über die Grenzen Italiens hinaus.
Infos bei ... Homepage , Lübbe Verlag , krimi-couch , Interview bei Berliner Zimmer , BR online , Deutschlandfunk , Wiener Zeitung, culturitalia.
Anne Chaplets neuer Kriminalroman "Russisch Blut" (Piper), den die "Braunschweiger Zeitung" ab Montag in Fortsetzungen abdruckt, steckt voller Hinweise auf Ereignisse jüngerer deutscher Geschichte. Im Gespräch mit Thomas Parr für die "Braunschweiger" spricht die Autorin über die Hintergründe ... mehr
Eine neue Kolumne betreibt Ulrich Noller in der Kölner "Stadtrevue". Seine KrimiNews heißen dort "Schwarzlicht" und sind auch im Internet zu lesen. Im Juli 2004
unter dem Titel "Mit zwei misanthropischen Polizisten aus Frankreich kehrt der Distel Literatur Verlag zurück" behandelt er die Neuerscheinungen des Verlags nach seiner Auszeit: Patrick Raynal und Chantal Pelletier.
Nichts sei, wie es scheint: Immer wieder wisse Kastura zu überraschen, immer wieder lasse er die Grenzen zwischen Gut und Böse auf höchst gewitzte Weise verschwimmen, heißt es in der aktuellen Ausgabe 9/04. Die Rede ist von Thomas Kasturas neuem Roman "Der rote Punkt" (Goldmann): "Brillant erzählt, hervorragend angelegt" ...
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Die Lösung aller Rätsel und die Lüftung aller Geheimnisse komme in einem ordentlichen Krimi bekanntlich erst zum Schluss. Das sei auch in "Blutspur nach Sylt" (Schardt Verlag) von Karl-Wilhelm Gabbert nicht anders meint das "Tageblatt" vom 16.8.2004. Wo wir gerade bei Sylt sind. Auf eine Insel lädt auch das Projekt "Tatort Töwerland" ein. Und zwar nach Juist. Die kleine, ostfriesische Insel, die den geheimnisvollen Beinamen "Töwerland" (= plattdeutsch "Zauberland") trägt, will ihren verboten guten Ruf festigen und bietet deutschsprachigen Krimiautoren ab Oktober 2004 die Möglichkeit, bis zu zwei Wochen zum Schreiben nach Juist zu kommen. Deutschsprachige Krimiautoren bekommen die Möglichkeit, für ca. 14 Tage umsonst auf der Insel Juist an einem Roman zu schreiben. Sie können die Abgeschiedenheit, das Unerreichbarsein auf einer kleinen Insel als Inspiration nutzen.
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Pünktlich zum Monatsanfang sind sie da: Ulrich Nollers Krimitipps für den September 2004 beim "WDR 5" (Funkhaus Europa).
Und wieder hat er sich die frischen Neuerscheinungen vorgenommen, hat weit über den europäischen Tellerrand hinausgesehen (Alaska und China) und zusätzliche Hintergrundinformationen anzubieten.
Neben dem Lob für Stan Jones' Roman "Schamanenpass" (Unionsverlag metro) " ... ein ethnologischer Kriminalroman von herausragender Qualität - und Hommage an die Verlierer der Kolonisation Alaskas zugleich." erfahren Sie, wie hilfreiche eine Veröffentlichung in Deutschland für amerikanische Autoren sein kann.
Stilistisch, meint Noller, sei dagegen das Buch "Die Frau mit dem roten Herzen" (Zsolnay) von Qiu Xiaolong kein herausragender Kriminalroman, atmosphärisch und in der Beschreibung von gesellschaftlichen Kontexten erweise sich Xiaolong aber einmal mehr als faszinierender Könner ...
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Welches sind denn die besten Krimi-Neuheiten,
die wichtigsten, interessantesten, vielversprechendsten? Das fragt sich Robert Schekulin von der Freiburger Krimibuchhandlung "Ufo" jeden Monat aufs Neue. Und wählt dann aus dem Neuheiten-Berg, nach bestem Wissen und Unwissen, normalerweise fünf besondere Titel aus. Manchmal aber auch zehn. Lesen Sie also seine 10 Krimi-Tipps für September 2004. Finden werden Sie Infos über Bücher von Sabina Naber, Pentti Kirstilä, Thomas Perry, Jochen Till, Alfred Komarek, Bill James, Christian von Ditfurth, Holger Biedermann,Juan Bas und George P. Pelecanos ...
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Mit Carmen Posadas Roman "Kleine Infamien" beginnt die aktuelle Ausgabe von Thomas Wörtches Krimikolumne "Leichenberg". Zusätzlich gibt es Kurzbesprechungen zu Julian Rathbone, einem Film-Noir-Buch von Alain Silver & James Ursini und der "Kriminalgeschichte der Antike" von Jens-Uwe Krause ... mehr
In seiner Krimikolumne in "Die Zeit" 37/04 wagt Tobias Gohlis zu hoffen – und er hat einen Grund: "Vielleicht wird es ja doch noch was mit dem deutschen Krimigeschmack. In letzter Zeit mehren sich erfreulich die Stimmen, Reginald Hill, einen der in England ganz unbestrittenen Meister und Lieblinge des lesenden Publikums, auch hierzulande mehr zu lesen". Da ist es keine schlechte Idee, nachdrücklich auf den Autor und sein neues Buch "Ins Leben zurückgerufen" (Europa Verlag) hinzuweisen, denn schließlich habe der fast 70jährige Hill mehr als vierzig Bücher veröffentlicht und der Mann wäre doch nicht so alt und produktiv, hätte er sich durch Wiederholung des immer Gleichen zu Tode gelangweilt ... mehr
Auch eine neue Folge der Krimikolumne "Mord und Ratschlag" unserer Kollegen vom "perlentaucher" ist online. In Ingrid Blacks "Der siebte Tag" (C. Bertelsmann Verlag) gehe ein
Serienmörder um, einer mit Superhirn. Die FBI-Ermittlerin Saxon sei allerdings auch nicht ohne. Und noch besser: Ingrid Black könne richtig schreiben meint der Rezensent Michael Schweizer ... mehr
Die Befragungen
Unermüdlich wandert der Fragebogen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka durch die Welt. Dieses Mal kommt die Antwort aus Belgien und zwar von
Bob Mendes.
Er wurde 1928 in Belgien geboren und war bis 1989 als Buchhalter / Wirtschaftsprüfer tätig, bevor er Vollzeit-Schriftsteller wurde. Er schreibt Thriller, die auf historischen Ereignissen beruhen, sogenannte "Faction", wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und zweimal mit "De Goulden Strop" ausgezeichnet ...
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Plotpourri. Notizen zu Krimis
Serienmörderkrimis sind Geschmackssache. Der Rezensent Stefan Lichtblau mag sie eigentlich nicht,
aber natürlich liegen genug davon auf dem Stapel noch zu lesender Bücher. Eher sollte darüber zu sprechen sein, wieso der Thriller an sich dem Rezensenten so wenig bedeutet. Im "Plotpourri No. 5" versucht er es mit Büchern von Jonathon King, Ian Rankin, Lawrence Block, Lee Child, Michael Connelly und Tess Gerritsen ...
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Zunächst als Vorabdruck in der "Berliner Illustrierten", dann als Ullstein-Buch wird jener Kriminalroman veröffentlicht, der ihn zeitlebens berühmt macht: "Dr. Mabuse, der Spieler". Innerhalb eines Jahres werden 110.000 Exemplare des Romans verkauft und Norbert Jacques, der Schriftsteller aus Luxemburg wird weltberühmt. Oliver Ruf veröffentlicht in der "literaturkritik" ein kleines Porträt des Autors ... mehr
Was fast novellenartig mit einem schrecklichen Unfall im Elsass und wundersamer Rettung des allzu schönen Mädchens beginne, gehe schnell über in einen vielschichtigen Großstadtkrimi, der die Genregesetzte achte und gleichzeitig virtuos übertrete, bemerkt Rolf-Bernhard Essig in seiner Besprechung des Romans "Ein allzu schönes Mädchen" (Wunderlich) von Jan Seghers in der "literaturkritik" 9/2004. Überraschend sei, wie unangestrengt Seghers Politik, Geschichte, Musik und Kulinarik in die polizeiliche Recherche einbaue, wie elegant und dynamisch seine Sätze die Handlung vorwärtstreiben und wie genau und überzeugend seine Dialoge wirkten ... mehr
Die Redaktion des "Hessischen Rundfunks" hat noch einmal kräftig hingelangt und eine Menge Krimitipps ins Programm geschaufelt. Von Donna Leon und dem 12. Fall des Commissario Brunetti über das Autorinnenduo Borger & Straub, vom exotischen Ambiente im Südindien des Patrick Boman zum dänischen Dan Turèll-Kult und dazu noch ein weltumspannender Thriller von Nicolas Kublicki. Das alles finden Sie ... hier
Literarisch gesehen sei "Absolute Freunde" (List-Verlag), der Roman von John Le Carré, die Chimäre eines Romans, der eigentlich aus zweien bestehe,; doch politisch gesehen sei es der passende Roman für jenen Teil der Weltöffentlichkeit, der noch immer auf Nachrichten über den Verbleib von Saddams Massenvernichtungswaffen warte, schreibt Uwe Pralle in der "Neuen Zürcher" vom 01.09.2004 ... mehr
In grellen Farben und Tönen locke und ekle das Inferno des Berimbau in dem Roman "Inferno" (Klett-Cotta) von Patricia Melo, meint Florian Borchmeyer in der "FAZ", präsentiert von "bücher.de". Bedenklich sei, daß der Roman, für eine Verfilmung geradezu maßgeschneidert, sich mit täuschender Ähnlichkeit in die im lateinamerikanischen Kino derzeit modische Tendenz einreihe, das Elend der Straßen zum Thema kruder Reality-Streifen zu machen ... mehr
"Die Villen der Frau Hürsch" heißt der jüngste Roman von Alfred Komarek. Derzeit wird aus dem Bestseller des "Polt"-Autors ein Fernsehfilm mit Peter Simonischek in der Hauptrolle. Die "OÖN" sprachen mit Komarek bei den Dreharbeiten im Ausseerland auch über seine Abkehr vom Kriminalroman ... mehr
Für "Die Presse" 01.09.2004 erfuhr Christina Böck vom "Polt"-Autor Alfred Komarek einiges über widerspenstiges Schreiben, wortkarge Ausseer, warum man eine Kerze entzündet und die Panzerknacker ... mehr
Die Kollegen von "mordlust.de" melden, daß ein neuer Noir-Reader von Martin Compart in der Pipeline sei ... mehr
Mit einer stimmungsvollen Beschreibung des Südfriedhofs beginne die Düsseldorferin Sabine Klewe ihren Debüt-Roman "Schattenriss", der gerade im "Gmeiner-Verlag" erschienen ist, berichtet Susanne Schramm am 01.09.2004 in der "Westdeutschen Zeitung". Und es geht weiter. Die Fortsetzung von "Schattenriss" erscheint voraussichtlich im Herbst 2005 ... mehr
Wer sich ausführlich über Bernhard Schlink und dessen Roman "Der Vorleser" (Diogenes) informieren will, kann dies bei "diplomarbeiten.at" tun (Ein Tipp von Reinhard Jahn). Dort steht die Diplomarbeit von Dagmar Erne kostenfrei als html- und pdf-Datei zur Verfügung. Bei der Html-Datei bitte beachten, dass der erste Bildschirm, der erscheint, nicht der ganze Text ist, sondern links oben die einzelnen Kapitel der ganzen Diplomarbeit abgerufen werden können ... mehr (html)
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Kalender
Arthur W. Upfield
Am 1. September 1888 wird Arthur W. Upfield in Gosport, Hampshire, England geboren († 12. Februar 1964 in Bowral, New South Wales).
Upfield wanderte im Alter von zwanzig Jahren nach Australien aus. Dort streifte er als Gelegenheitsarbeiter durch die Weiten des Outback. Seine als Pelztierjäger, Schafzüchter, Goldsucher und Opalschürfer gewonnenen Erfahrungen fanden Eingang in 28 Kriminalromane.
Upfield versetzt die klassische "Whodunit"-Konstruktion des Detektivromans in eine für die meisten Leser exotische Umgebung. Eine gekonnte Schilderung der grandiosen Landschaften Australiens und seiner Natur zusammen mit einer in Romanen seltenen Darstellung der Kultur der australischen Ureinwohner verschaffen den Kriminalromanen Upfields eine besondere Rolle in diesem Genre.
Im deutschsprachigen Raum erscheinen die Romane Upfields seit Ende der 50er Jahre im Goldmann Verlag, der die Bücher kontinuierlich neu auflegt. (wikipedia.org)
Infos bei:
Random House , wikipedia.org , Krimi-Couch , Crime Corner , Classic Crime , Unofficial Arthur W. Upfield-Website (engl.) .
Die August-Meldungen gibt es hier
Die Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv
Haftungsausschluss und Urheberrecht
Paris 1954: Im 1. Arrondissement, jedem Touristen durch Louvre und Palais Royal bekannt, wird eine Leiche gefunden. Mehrere Schüsse haben das Gesicht des Opfers entstellt. Es gibt Hinweise, dass es sich bei dem Toten um Etienne Larpent handelt. Privatdetektiv Nestor Burma vermutet, dass es Louis Lheureux ist, der ermordet wurde. Larpent soll ein berühmtes Bild von Raffael aus dem Louvre gestohlen haben. Wenig später findet Nestor Burma in seinem Büro einen Toten....
Charly steht auf Füße. Auf Frauenfüße. Schöne, schlanke, elegante; am besten aber gefallen ihm immer noch die seiner Ex-Frau Ella. Und ausgerechnet bei ihr auf dem kleinen, abgelegenen Anwesen im Niederbergischen wird bei einer Routinewartung der Sickergrube eine Frauenleiche entdeckt, die in der Quappe dümpelt. Vom Mörder fehlt jede Spur, ebenso von den Füßen der Toten, die offensichtlich vor der Ermordung abgetrennt wurden. Der Weg des Kommissars zu Charly ist nicht weit ...
Die TV-Tipps 4. – 17. September 2004
Jede Menge Hitchcock im September (incl. Doku und Propagandafilm!. Dazu etwas über Edgar G. Ulmer, viel James Bond und den realistischen Gegenpart dazu: Harry Palmer von Len Deighton. Gelungene Stephen King- und Raymond Chandler-Verfilmungen runden das Programm ab ...
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ...
hier
Arte, 00.20
(USA 1954, R.: Alfred Hitchcock)
Drehbuch: John Michael Hayes
LV: Cornell Woolrich: Rear Window, 1942 (Das Fenster zum Hof, Kurzgeschichte)
Fotograf Jeffries liegt mit einem gebrochenen Bein in seinem Hinterhofzimmer und beobachtet aus Langeweile seine Nachbarn. Eines Tages glaut er, Mr. Thorwald habe seine Frau umgebracht. Aber wie kann er es beweisen?
Ein Meisterwerk. Ein perfekter Film über Männer und Frauen, über alle Facetten des Zusammenlebens (eigentlich der Unmöglichkeit des Zusammenlebens zwischen Mann und Frau) und über Voyeure – gedreht in einem einzigen Studio (der gesamte Hinterhof wurde dort "funktionsfähig" nachgebildet) aus einer einzigen Perspektive (wir sind mit James Stewart in einem Zimmer gefangen).
Mit James Stewart, Grace Kelly, Thelma Ritter, Raymond Burr.
Die Befragungen

Der Fragebogen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka war in Australien bei einem Autor, der auch in Deutschland einen guten Namen hat. Lesen sie mehr:
Garry Disher
Geboren 1949 in Süd-Australien, lebte Garry Disher auch in Großbritannien, Italien und Afrika. Neben seinen Kriminalromanen hat Garry Disher auch Kinderbücher, Belletristik, Anthologien und Sachbücher geschrieben (so z.B. auch über die Kunst des Schreibens). Einige seiner Bücher wurden in Europa und in den USA verlegt ...
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"Krimis in Deutschland und Frankreich – Spiegel der Gesellschaft?"
In unserem Spexial No. 2 finden Sie die Berichte
über die Tagung vom 21. bis zum 23. November 2003
im BBI im Schloss Genshagen.
Der französische Roman noir ist ein Thema, aber auch Berlin-Krimis und der Krimi in der DDR. Außerdem geht es um die historische Gattungsbestimmung der "Kriminalliteratur" und vieles mehr von Fachleuten wie Reinhard Jahn, Raphaël Villatte, Wolfgang Mittmann, Elfriede Müller u.a. – und zwar ...
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Feldmanns Schusswechsel.
Narratives Trümmerfeld und lakonische Dialoge Eigentlich wollte Joachim Feldmann in dieser Kolumne ja über den vergessenen deutsch-amerikanischen Psychologieprofessor und Verfasser harter Kriminalromane Peter Rabe schreiben. Aber dann hat er sich mit wachsendem Missvergnügen an einem Buch versucht, daß derzeit sehr viele lesen,
Liza Marklunds "Der Rote Wolf". Beinahe reumütig geriet Feldmanns Rückkehr zu Peter Rabe, auf dessen Gangstergeschichte "The Out Is Death" er in einem Pappkarton mit alten Büchern im walisischen Küstendörfchen Aberdaron stieß. Beinahe eine Offenbarung, denn kein überflüssiges Wort stört die perfekte Komposition dieses minimalistischen Meisterwerks ... mehr
Axel Bußmers Spurensuche
Die neue Kolumne bei den Alligatorpapieren
In seinen pointierten und kenntnisreichen TV-Tipps empfiehlt Axel Bußmer Filme, die auf literarischen Vorlagen beruhen. Kein Wunder, daß Axel selbst ein fundierter Leser und aufmerksamer Beobachter kultureller und politischer Entwicklungen ist. In "Spurensuche", seiner neuen Kolumne bei den Alligatorpapieren wird er regelmäßig darüber berichten, was ihm aufgefallen ist. In der ersten Folge schreibt er über zwei amerikanische Autoren, die einen ausgeprägten eigenen Stil haben und deren Krimis weit über die reinen Plots hinaus wirken. Wieso das Buch "Skinny Dip" zum Beispiel Carl Hiaasens Rückkehr zu seinen ätzenden, satirischen Analysen des american way of live in Florida bedeutet und warum George P. Pelecanos auch mit seinem Roman "Schuss ins Schwarze" beweist, daß er kein Krimi-Autor im herkömmlichen Sinn ist. Interessiert? Dann lesen Sie mehr
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Der KrimiKurier Rezensionen |
KrimiKurier 12
Der aktuelle KrimiKurier von Gisela Lehmer-Kerkloh, die No.12, der Herbst-Kurier ist soeben erschienen. Mit Besprechungen zu Büchern von Regina Stürickow, Alfred Komarek, Bill James, Dieter Bromund, Jef Geeraerts, Norbert Klugmann, Ulrich Knellwolf, Agatha Christie und Ralf Schröder ...
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| Von Gisela Lehmer-Kerkloh |
Die Befragungen

Der Fragebogen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka hat inzwischen internationales Format erreicht:
Lesen sie mehr:
Lawrence Block
Er ist "Grand Master" der Mystery Writers of America (MWA), hat 4 mal den "Edgar" und den "Shamus Award" gewonnen, ist enthusiastischer New Yorker und erbarmungsloser Weltreisender und gehört zu den fleißigsten Kriminalschriftstellern der USA (mehr als 60 Kriminalromane, 16 Anthologien, 4 Sachbücher): Lawrence Block. Aber er schreibt auch unter den Pseudonymen William Ard, Jill Emerson, Chip Harrison etc. ... mehr
Jerry Healy
Jeremiah Healy lehrte 18 Jahre lang Jura als Professor an der New England School of Law. Inzwischen kann er sich voll und ganz seiner Karriere als Kriminalschriftsteller widmen. Neben Kriminalromanen und zahlreichen Kurzkrimis entwickelte Jeremiah Healy ab 1984 seine Serienfigur des Privatdetektivs John Fancis Cuddy , seit 2001 schreibt er unter dem Pseudonym Terry Devane auch Gerichtsthriller ... mehr
Jim Madison Davis
Geboren in Charlottesville, Virginia, aufgewachsen in Washington, D.C. Neben zahlreichen Kriminalromanen und Kurzkrimis hat Jim Madison Davis auch im Bereich der Sekundärliteratur zur Kriminalliteratur publiziert. Einige seiner Kriminalromane und Kurzkrimis liegen als Übersetzungen in Deutschland, Italien, Japan, und den Niederlanden vor. 1988 erhielt er den Edgar Allan Poe Award in der Kategorie "Best First – Scroll Award" ...
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Bob Mendes
wurde 1928 in Belgien geboren und war bis 1989 als Buchhalter / Wirtschaftsprüfer tätig, bevor er Vollzeit-Schriftsteller wurde. Er schreibt Thriller, die auf historischen Ereignissen beruhen, sogenannte "Faction", wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und zweimal mit "De Goulden Strop" ausgezeichnet ...
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Feldmanns Schusswechsel.
Vom Vollständigkeitswahn. Wie wird man zum leidenschaftlichen Krimileser? Das erläutert Ihnen Joachim Feldmann am eigenen Beispiel in seiner Krimikolumne. Und er führt aus, welche Folgen das für jemanden hat, der dem Vollständigkeitswahn
verfallen ist. Wer sich nämlich zum falschen Zeitpunkt für einen Autor interessiert, wird feststellen, wie schnell Titel aus dem Programm fliegen, die sich nicht wunschgemäß verkaufen. Und dann fängt das Suchen an und dabei entdeckt der Sammler immer neue lesens- und sammelwerte Autoren ... mehr
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Thomas Przybilkas Krimi-Tipps zur Sekundärliteratur No. 36 |
Thomas PrzybilkasTipps zur Sekundärliteratur zum Krimi sind sozusagen unverzichtbar, informieren sie doch regelmäßig über in- und ausländische Neuerscheinungen zum Thema. In der 36. Ausgabe seiner Krimitipps geht die Reise vom "Digitaalen naslagwerk over Nederlandstalige misdaadliteratuur" bis zum Krimisonderheft der Zeitschrift "ide-Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule". Dazwischen gibt es Informationen über 50 Jahre deutscher Fernsehkrimi, einen Jubiläumsband zu C.H. Guenter, etwas zur Geschichte der flämischen Kriminalliteratur oder zur Pharmazeutin Agatha Christie und vieles andere mehr. Wo? Natürlich ... hier
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Plotpourri. Notizen zu Krimis
Serienmörderkrimis sind Geschmackssache. Der Rezensent Stefan Lichtblau mag sie eigentlich nicht,
aber natürlich liegen genug davon auf dem Stapel noch zu lesender Bücher. Eher sollte darüber zu sprechen sein, wieso der Thriller an sich dem Rezensenten so wenig bedeutet. Im "Plotpourri No. 5" versucht er es mit Büchern von Jonathon King, Ian Rankin, Lawrence Block, Lee Child, Michael Connelly und Tess Gerritsen ...
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