Samstag, 1. Oktober 2005, 20:05 Uhr – Nordwestradio
Ein Abend für den Krimi
Eine Aufzeichnung der großen Radio Bremen-Kriminacht von 28.09.2005 in der Bremer Schauburg
Die große Radio Bremen-Kriminacht eröffnete das 8. PrimeTimeCrime-Time-Festival
in Bremen. Der diesjährige Radio Bremen-Krimipreisträger ist der in Triest lebende Autor Veit Heinichen.
Rund um die Preisverleihung stellen Lena Blaudez, Kathrin Heinrich, Burkhard Driest, Horst Eckert und Peter Gerdes ihre neuen Kriminalromane vor und geben Auskunft über ihr kriminalistisches Handwerk. Für die musikalische Begleitung sorgt Mark Scheibe.
Moderation: Lore Kleinert und Jürgen Alberts.
Produktion Radio Bremen 2005
mehr
Radio-Tipps, gefunden beim "Bluetenleser". "Bluetenleser" bringt täglich neue Nachrichten zur Literatur, listet Literatursendungen in Hörfunk und TV, widmet Schwerpunktthemen ausführliche Dossiers und wirft einen Blick in die wichtigsten Literaturzeitschriften.
Opulente, handwerklich perfekte Buchkunst in Leineneinband, schöne, sorgfältige Bindung, ausgefallenes Hoch- und Großformat, ein beigehefteter Bilderbogen, mehr kann man von einem Buch wie "Gangster. Die Bosse von Chicago" (Gerstenberg) von Robert Nippoldt doch eigentlich nicht verlangen. Wieso sich Thomas Wörtches anfängliche Freude verflüchtigt und warum er ein paar mehr Ecken und Kanten in krimineller Geschichtsbetrachtung sinnvoller findet, lesen Sie in der 101. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch" ...
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 39/2005 lesen
Gibt es eine Krimikultur in Deutschland, fragt sich Paul Dieter Rudolph in seinem Freitagsessay bei "Watching the Detectives. Es gäbe Autoren, Verlage, Kritiker und, nicht zu vergessen, Leser. Über Krimis werde geschrieben, gesprochen: in Zeitungen und Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen, im Internet mit seinen Portalen, Blogs und Foren. Aber ist das schon Krimikultur? dpr versucht eine Analyse ... mehr
Oberhessische Presse:
»Vergiften, erstechen, rauben: Marburg wird kriminell«:
Seit Jahren gibt es in Deutschland einen Krimi-Boom, sowohl im Fernsehen als auch auf dem Buchmarkt. Das Marburger Krimifestival 2005 trägt diesem Trend Rechnung. Von Uwe Badouin ...
Kreiszeitung:
»Kaleidoskop menschlicher Untiefen«:
Eröffnung der Bremer Krimi-Tage mit Preisvergabe an Veit Heinichen im Steintor-Kino Schauburg ...
Europolar:
»Interview«:
Lena Blaudez’ erster Roman "Spiegelreflex" folgt einer Afrikareise der gleichnamigen Hauptfigur, die als Fotografin einen Auftrag in Benin übernommen hat. Kerstin Schoof sprach mit der Autorin ...
Europolar:
»NOVELPOL Preis 2005«:
Der kulturelle Verband NOVELPOL (Freunde der Kriminalliteratur) hat die Förderung und Verbreitung schwarzer Krimis mit all seinen Aspekten und Trägern zum Ziel. Er legt mit der jährlichen Preisverleihung an den besten spanischen Krimi einen literarischen Schwerpunkt. Der NOVELPOL Preis 2005 geht an Raul Argemí für "Penúltimo nombre de guerra /Der vorletzte Name des Krieges" (Algaida). ...
Europolar:
»Ein Krimi namens Ruanda«:
In der immer weiter ausufernden Literatur über Ruanda musste der Krimi als Gattung einfach vertreten sein – und dies aus zwei Gründen: Verbrechen und Blut sind natürlich zunächst unentbehrliche Zutaten von Krimis. Es überrascht daher nicht, dass der größte Völkermord des 20. Jahrhunderts die Aufmerksamkeit von Autoren auf der Suche nach Kulissen für Krimi-Plots auf sich zieht. Ein Essay von Marc Lits...
Kalender
Am 30. September 1933 wird Jonathan Gash in Lancashire/England als John Grant geboren.
Nach dem Sutdium an der Universität London hat er als Arzt für Allgemeinmedizin und Pathologe in England, als klinischer Pathologe in Deutschland sowie als Dozent an der Universität von Hongkong gearbeitet. Trotz aller diese Qualifikationen ist Grant eher unter dem Namen Jonathan Gash als Schöpfer der mehr als 20bändigen Serie um den Antiquitätenhändler Lovejoy bekannt, von der drei Bücher in Deutschland bei "Dumont Noir" erschienen sind. In Großbritannien wurde eine Lovejoy-Adaption als eher weichgespülte Fernsehserie ein großer Publikumserfolg ...
Info:
Mordlust, italian mysteries
Axel Bußmers TV & Buchtipps 1.– 14. Oktober 2005
Hallo miteinander,
nachdem die kleinen, nicht unbedingt überall zu empfangenden Sender und ein neuer Sender mit einer Kinooffensive starten, nehme ich sie jetzt auch auf. Also gibt es die TV-Krimi-Buch-Tipps ab jetzt mit "Das Vierte" (der neue Sender), "Tele 5" und dem Info-Sender XXP.
"Das Vierte" plündert die Archive des US-Mutterkonzerns NBC Universal (4000 Filme, 6000 Serienfolgen), "Tele 5" bedient sich dem 5000 Titel umfassenden Lizenzstock der Tele München Gruppe. Die werbefinanzierten Sender wollen bis Ende 2006 einen Marktanteil von einem Prozent erreichen, indem sie im wesentlich gut abgehangenes öfters zeigen.
Wirklich sehenswert sind in den kommenden beiden Wochen neben der Erstaustrahlung von "Roter Drache" (nach dem Roman von Thomas Harris), die beiden Stanley Donen-Filme "Arabeske" und "Charade" (die besten nicht von Hitchcock gedrehten
. Hitchcock-Filme), das Krimidrama "Das Mädchen und der Kommissar" (mit Romy Schneider und Michel Picolli), der Trimmel-Tatort "Platzverweis für Trimmel" (ein gelungener Fußball-Krimi), "52 Pick-Up" (nun, John Frankenheimer verfilmt ein Buch von Elmore Leonard), "Get Carter" (Hodges gelungene Verfilmung des Gangster- und Racheromans von Ted Lewis), "Der Teufel mit der weißen Weste" (ein Film von Melville, mit Jean-Paul Belmondo) und der spannende Psychoschocker "Ein Köder für die Bestie" (nach einem Roman von John D. MacDonald).
Außer Konkurrenz läuft der Klassiker "Citizen Kane". .
Axel
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Die Welt:
»Glückwunsch: Ingrid Noll 70 «:
Was das Ausleben ihrer Kreativität anbelangt, darf man Ingrid Noll ruhigen Gewissens als spätes Mädchen bezeichnen. Erst als Mittfünfzigerin trat sie mit Veröffentlichungen hervor. Von Hendrik Werner ...
Rheinische Post:
»Lady of Crime wird 70 «:
Allerdings denkt die Schriftstellerin angesichts ihres runden Geburtstags am 29. September noch lange nicht an den Ruhestand. Der nächste Roman ist bereits in Arbeit: "Ich will den Löffel – beziehungsweise das Messer – nicht schon abgeben." ...
Berliner Zeitung:
»Ein paar Gläser Scotch mit Schlawinern«:
John Rebus, Detective Inspector bei der Kripo Edinburgh, raucht und säuft wie eh und je, erledigt seine Arbeit auch weiterhin auf eher unorthodoxe Weise: in "So soll er sterben" von Ian Rankin sogar auf 570 Seiten. ...
Berliner Zeitung:
»Schmutzig und abgrundtief böse«:
Chefinspektor Javier Falcón, dieser getriebene Melancholiker mit der zentnerschweren Vergangenheit, arbeitet sich in "Die Toten von Santa Clara" von Robert Wilson durch seinen zweiten schwierigen Fall, den Mord – oder möglichen Selbstmord – an einem Ehepaar aus den besseren Kreisen ...
Frankfurter Rundschau:
»Tod in den Schwanheimer Dünen«:
Jan Seghers stellt seinen neuen Frankfurt-Krimi "Die Braut im Schnee" vor, mit Lese-Hilfe von Miroslav Nemec. Von Sylvia Staude ...
Watching the Detectives:
»Wie macht der das eigentlich?«:
Als Kritiker kann man die Inspector-Ghote-Krimis von H.R.F. Keating gelassen durchwinken. Man bräuchte sie nicht einmal zu lesen, kein vernünftiger Mensch würde einem widersprechen. Doch hören wir etwas weniger auf unser Herz und mehr auf unseren Verstand, in dem über 180 Seiten Lektüre eine Frage bohrte: Wie macht der das eigentlich, der Keating? Von Dieter Paul Rudolph ...
Kalender
Am 29. September 1935 wird Ingrid Noll in Shanghai geboren, feiert heute ihren 70. Geburtstag.
Sie wurde gemeinsam mit ihren Geschwistern von den Eltern unterrichtet und verbrachte ihre Kindheit in Nanking, bis die Familie 1949 zurück nach Deutschland flüchtete. Nach dem Abitur begann sie 1954 an der Universität Bonn zu studieren (Germanistik und Kunstgeschichte). 1959 heiratete sie einen Arzt. Für gut 20 Jahre war sie mit der Erziehung ihrer drei Kinder und der Mitarbeit in der Praxis ihres Mannes beschäftigt. 1991 erschien im Diogenes Verlag ihr erster Kriminalroman "Der Hahn ist tot", der auf Anhieb ein großer Publikumserfolg wurde, wie alle folgenden Roman auch.
1994 zeichnete DAS SYNDIKAT sie mit dem Friedrich-Glauser-Preis für "Die Häupter meiner Lieben" aus. 2002 wurde ihr von Ministerpräsident Erwin Teufel die "Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg" verliehen.. .
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, alligatorpapiere, WDR, djfl.
Am 29. September 1930 wird Colin Dexter als Norman Colin Dexter in Stamford, Lincolnshire geboren.
Der britische Schriftsteller wurde bekannt durch seine Kriminalromanen, in denen seine Hauptfigur Inspector Morse auf zuweilen ungewöhnliche Weise seine Fälle löst.
Die fast anekdotenhafte Geschichte, wie er zum Schreiben seiner Kriminalromane kam, wurde häufig kolportiert:
1972 weilte Dexter auf einem Familienurlaub in Wales, der komplett verregnet war, so dass der im Hotel gelangweilte Dozent zunächst zwei mittelmäßige Mystery-Storys schrieb. Daraufhin dachte er, dass er dies doch wohl noch besser könne, und schrieb Der letzte Bus nach Woodstock, seinen ersten Inspektor-Morse-Roman. Das Erlebnis als solches, sprich in einem Hotel festzusitzen, beschrieb Dexter schließlich humorvoll in Eine Messe für all die Toten.
Relativ schnell gelang es ihm, für den Roman Eine Messe für all die Toten sowie Die Toten von Jericho den Silver Dagger der britischen Crime Writers' Association zu gewinnen. Mord am Oxford-Kanal und Finstere Gründe erhielten den Gold Dagger, die renommierteste britische Auszeichnung für Kriminalromane. 1997 erhielt Colin Dexter für sein Lebenswerk den Diamond Dagger.
Info:
wikipedia, krimi-couch, Rowohlt Verlag, Die Zeit, Inspector Morse.co.uk .
Am 29. September 1934 wird Stuart Kaminsky in Chicago geboren.
Nach dem Studium (Journalismus, Englische Literatur und Sprachkunde) unterrichtete er bis 1994 an der Northwestern University und der Florida State University.
Er schrieb 50 Romane, ausserdem Kurzgeschichten, Biographien und Drehbücher. Er war für sechs Edgar Allen Poe Awards nominiert und erhielt ihn für "A Cold Red Sunrise" (1988). Kaminsky schreibt verschiedene Serien um die Personen Lew Fonesca, Abraham Lieberman, Inspector Porfiry Petrovich Rostnikov und Toby Peters. Kaminsky war Präsident des Clubs der Mystery Writers of America. Er lebt und arbeitet in Sarasota, Florida..
Info:
Interview bei sagmal.de, krimi-couch, stuart-kaminsky.com.
René Appel, Jahrgang 45 gehört zu den bekanntesten Autoren des niederländischen Kriminalromans. Seine Krimis sind anders, weil sie immer wieder von Menschen berichten, die wir selbst sein könnten; von solchen, die neben uns im Büro sitzen, beim Bäcker die Brötchen holen oder unsere Kinder unterrichten, meint Marie van Bilk und hatte für "Einseitig.info" die Gelegenheit, den Autor zu seinem Werk zu befragen ... mehr
In der Zeitschrift "Literaturen" findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" von Franz Schuh.
Wie aus dem Paradies die Hölle wird, diese alte Legende sei ein traditionelles Motiv des Kriminalromans, erläutert Herr Schuh in der Oktoberausgabe der Kolumne und findet sie großartig behandelt in dem Roman "Havana Room" von Colin Harrison (Hoffmann und Campe). Ein Anwalt stürzt total ab und fast alles, was einen schlechten Ruf hat, komme vor, bemerkt Herr Schuh und entdeckt mit Erschrecken zum Schluß eine unterschwellig formulierte Botschaft, eine wahrhaft abscheuliche Metaphysik ... aber lesen Sie ... selbst
Jungle World:
»Keine Atempause«:
Die Reihe mit Romanen um den Polizei-Detective Lucas Davenport erreichte in den USA eine Millionenauflage; mit einer Krimireihe um den Computer-Hacker Kidd hat er noch ein zweites Standbein. John Sandford produziert Krimis am laufenden Band. rené martens traf den Vielschreiber. ...
Der Standard:
»Montalbano zu "kommunistisch"«:
Kommissar Montalbano ist politischer Zündstoff. Regierung Berlusconi gegen TV-Serie: "Fiction mit kommunistischem Inhalt": Landolfi kritisierte vor allem die Serie über den sizilianischen "Commissario Montalbano", der längst zu einem Liebling europäischer Krimi-Fans geworden ist ...
Neue Zürcher:
»Jugend rezensiert: Die Akte Jesus«:
Fakt ist, dass Brown nicht der Erste ist, der sich mit den möglichen Varianten der Geschichte des Christentums auseinandersetzt. Vieles aus "Sakrileg" wurde schon einmal gesagt und veröffentlicht. Von Sophie von Wartburg (16 Jahre) ...
StadtRevue Köln:
»Schwarzlicht«:
Köln gegen Bielefeld ist Thema in der Krimikolumne "Schwarzlicht" von Ulrich Noller: die beiden Kontrahenten Holger Geyer und Norbert Horst treten im Rahmen der aktuellen Krimiproduktion für Köln und Bielefeld nun tatsächlich gegeneinander an. Vier zu Null. Für Bielefeld ...
Watching the Detectives:
»Einladung zur Subskription«:
Im Januar 2006 wird, als Privatdruck, Carl von Holteis Kriminalroman "Schwarzwaldau" zum ersten Mal nach fast 150 Jahren wieder für den deutschen Leser verfügbar sein. Ein Projekt, das nicht nur der Historie geschuldet ist. "Schwarzwaldau" hat eine nachgerade stupende literarische Qualität, ist ein "Psychokrimi" voller überraschender Konstellationen, der als Musterexemplar eines präzise gearbeiteten, mit filigranen Spannungsbogen durchsetzten Romans hätte dienen können.
Dieses Werk, mit Nachwort und Anmerkungen versehen, wieder zugänglich zu machen: Ehrensache. Um den Preis besser kalkulieren zu können, wäre es hilfreich, möglichst viele Subskribenten für dieses Projekt zu gewinnen ...
krimiblog:
»Jubiläum in Großbritannien«:
Ludger Menke ist wieder im Dienst und verweist beim "krimiblog" auf das 18jährige Jubiläum eines kleinen, aber feinen englischen Krimiverlags ...
evolver:
»Die Vereinigten Staaten von Zombie-Land«:
Mit der Veröffentlichung des Romans "Dunkle Engel" von S. P. Somtow macht sich der Festa-Verlag erneut um die Horror-Fans in der deutschsprachigen Lesergemeinde verdient: ein wandlungsfähiges und kompromißloses Werk ...
Von Mittwoch, den 28. September bis Sonntag, den 2. Oktober findet in Bremen und Bremerhaven zum achten Mal das Krimi-Festival ›Prime Time Crime Time‹ statt. Im Rahmen dieses Festivals wird am Mittwoch, 28. September um 20.00 Uhr im Kino "Schauburg" in Bremen Veit Heinichen mit dem diesjährigen "Radio Bremen Krimipreis" ausgezeichnet.
Freuen Sie sich auf hochspannende Abende und Nächte an unterschiedlichen Tatorten und mit folgenden Autorinnen und Autoren:
Jacques Berndorf, Lena Blaudez, Burkhard Driest, Horst Eckert, Peter Gerdes, Veit Heinichen, Kathrin Heinrichs, Gisa Klönne, Ralf Kramp, Sandra Lüpkes, Kathrin Mackowski, Andreu Martin, Val McDermid und dem hiesigen Krimi-Spezialisten Jürgen Alberts.
Das genaue Programm finden Sie im Kalender des Bremer Literaturkontors, und zwar ... hier
Die schlechten hat er hinter sich und die besseren Tage sind in Sicht – so hofft er jedenfalls, der freie Schriftsteller Daniel Dubbe im Gespräch mit Hartmuth Malorny für das Magazin "Titel". Irgendwann machte er einen Deal mit dem Verlag Nautilus. "Zuerst machen Sie was über die R.A.F., anschließend bringen wir ihren Krimi." Der Krimi war "Tropenfieber", ein Krimi, der auf Madagaskar spielt ... mehr
Watching the Detectives:
»Komplexe Gedanken«:
"Gorky Park" von Martin Cruz Smith ist das zweite Buch aus der "Dagger of Dagger (DOD)" – Nominierungsliste, welches von "watching the detectives" besprochen wird. Knapp 25 Jahre alt, gilt "Gorky Park" als großer genreprägender Klassiker ... aber wie wirkt dieses Buch auf den Leser von heute? Von Dr. Bernd Kochanowski
HR-onlne:
»Teuflisch gut«:
Manchmal streiten sie wie ein altes Ehepaar. Doch mit doppelt so vielen Ideen sei das Ergebnis auch doppelt so gut, scherzen sie. Das amerikanische Autoren-Duo Douglas Preston und Lincoln Child liefert seinen neuen Thriller "Burn Case" – und es geht buchstäblich heiß her. Von Valerie Ponell
HR-onlne:
»Endlich Rom-Thriller ohne Da Vinci«:
Er ist faszinierend grausam, wahnsinnig (und) spannend und offenherzig was Sex angeht. Der britische Autor David Hewson präsentiert seinen neuen Thriller "Die Villa der Schatten", den zweiten Teil seiner Rom-Serie mit Ermittler Nic Costa. Von Valerie Ponell
Die Befragungen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Richard Lifka
Nach dem Studium der der Germanistik und Soziologie war Richard Lifka in Rumänien Lektor für Literaturwissenschaft und Deutsche Kulturgeschichte an der A.I. Cuza Universität. Seit 1990 lebt er als Journalist und Autor in Wiesbaden, schreibt Kriminalromane und Kurzkrimis und gelegentlich über Krimis ... mehr
Kalender
Am 27. September 1906 wird Jim Thompson in einem Gefängnis in Anadarko, Oklahoma geboren († 7. April 1977 in Los Angeles). Sein Vater war der Sheriff des Ortes und Zocker und musste, nachdem er Geld unterschlagen hatte, fliehen und zog mit seiner Familie von einem Ölfeld zum anderen.
Jim Thompson hatte zahlreiche Berufe, veröffentlichte
aber auch schon als 15-Jähriger erste Short Stories. Er schrieb für Reiseführer und Magazine, bis er um 1940 Krimis schrieb, um Geld zu verdienen. In der McCarthy-Ära erhielt auch er Berufsverbot und kam in den 50ern über Stanley Kubrick als Drehbuchautor zum Film. In dieser Zeit schrieb er über 20 Romane, wurde aber auch zum Alkoholiker und war zeitlebens in Geldnot.
Seine Kriminalromane sind zutiefst pessimistisch. Der "Mythologe des Verbrechens", wie er genannt wird, zählt zu den herausragenden Autoren der "Schwarzen Ära". Als er starb, war keiner seiner Romane in Amerika mehr auf dem Markt, während er in Fankreich schon lange zu den ganz großen Autoren der Kriminalliteratur gezählt wurde. Viele seiner Romane wurden verfilmt.
Info:
mordlust.de,
kirjasto.sci.fi (engl.), kaliber. 38, mockingbird.creighton.edu/NCW (engl.) .
Neues Deutschland:
»Beck und Larsson«:
Maj Sjöwall wird 70. Zusammen leben ist ein Kunststück. Auch noch zusammen schreiben? Maj Sjöwall, von Beruf Grafikerin, und ihr Mann Per Wahlöö haben beides praktiziert. Von Hans-Dieter Schütt
Volksstimme:
»Altstädter Krimifestival«:
Mit Pieke Biermann war am Freitagabend eine der besten deutschen Krimiautorinnen zu Gast in der Gardeleger Bibliothek. Sie lesend und plaudernd zu erleben, war ebenso unterhaltsam wie lehrreich. Von Donald Lyko
Frankfurter Neue Presse:
»So viel Krimi war nie«:
Überall Krimi: im Fernsehen, in der Literatur und bei den Hobby-Kommissaren. Von Ulrich Feld
Mi. 12.10.2005 – Fr. 14.10.2005 – Katholische Akademie Schwerte
Regionalkrimi Ruhrgebiet
Regionalkrimis boomen. Mittlerweile gibt es kaum eine größere Stadt in Deutschland, in der nicht mindestens zwei Privatdetektive und eine kriminalistisch engagierte Journalistin tätig sind. Und es gilt: Je provinzieller der Schauplatz, desto größer der Erfolg. So ist das beschauliche Münster, früher eher für seine Kirchendichte bekannt, dank der Romane Jürgen Kehrers zu einer Art westdeutscher Verbrechensmetropole avanciert. Und die bestverkauften Regionalkrimis spielen ausgerechnet in der auch nicht gerade für ihre hohe Kriminalitätsrate bekannten Eifel.
In diesem Seminar soll es darum gehen, dem Geheimnis dieses Erfolges auf die Spur zu kommen. Ausgehend von einem Exkurs in die Geschichte des Kriminalromans wird die Entwicklung des deutschen Regionalkrimis seit den achtziger Jahren, als Autoren wie Reinhard Junge oder Werner Schmitz das Ruhrgebiet als Kulisse für ihre sozialkritischen Kriminalromane entdeckten, unter die Lupe genommen. Exemplarische Beispiele des Genres werden in Auszügen gemeinsam gelesen und diskutiert.
Ein weiterer Aspekt ist die Umsetzung im filmischen Genre, die Verbindung zum Fernsehkrimi, vor allem zur erfolgreichen "Tatort"-Reihe, die ebenfalls dem Regionalitätsprinzip verpflichtet ist. Gespräche mit Experten und eine Lesung runden das Tagungsprogramm ab.
Referent: Joachim Feldmann (Hg. von "Am Erker – Zeitschrift für Literatur")
Anmeldeschluss: 02. Oktober 2005
mehr
Fr, 23.09.2005, 16.10 Uhr – "Deutschlandfunk"
Andreas Ammers Krimi-Kolumne September
Noch keine Informationen im Internet. Öfter mal reinsehen oder nachmittags reinhören. (Wird wahrscheinlich später auch als Beitrag zum Nachhören angeboten ...)
mehr
Der polnische Kriminalroman ist im Kommen: In seiner Breslau-Trilogie um einen zynischen Kommissar läßt der Schriftsteller Marek Krajewski die deutsche Vergangenheit der Stadt wieder lebendig werden. Im Institut für Altphilologie war früher das deutsche Polizeipräsidium der Stadt untergebracht. Für den Wissenschaftler und Autor ist das ganz und gar nicht unbedeutend: weil das Institut seine Arbeitsstätte ist und weil in diesem Gebäude über weite Strecken jene drei Romane spielen, die ihn in den letzten Jahren zum erfolgreichsten Krimiautor Polens gemacht haben. Marta Kijowska in der "FAZ" am 22.09.2005 ... mehr
Ein Garten ist etwas Schönes. Man kann sich an dem erfreuen, was die Natur aus dem Boden wachsen lässt. Man kann nachhelfen und die Oberfläche gestalten. Man kann ein wenig graben oder ein großes Loch ausheben oder ein sehr tiefes, weil man einen Schatz zu finden hofft. Bücher sind auch Gärten. Sogar Krimis sind welche, sagt sich Dieter Paul Rudolph in seinem Freitagsessay bei "Watching the Detectives". Und erläutert, wieso man in manchen Büchern graben darf und in manchen graben muss und dass sich die Graberei manchmal auch völlig erübrigt ... mehr
Facts:
»Verzerrtes Weltbild «:
Ahmet Ümit schildert im Politkrimi "Nacht und Nebel" (Unionsverlag) einfühlsam die schwärenden Konflikte der türkischen Metropole – und ein Teil seiner persönlichen Geschichte.
Rheinischer Merkur:
»Schierling im Spätburgunder«:
Genussvolle Spannung: Krimifans auf den Spuren kulinarischer Morde im Weinbaugebiet zwischen Altenahr und Sinzig. Von Franz Lerchenmüller.
Vom Bankräuber zum Märchenerzähler: Ludwig Lugmeier tritt heute als Märchenerzähler auf. Vor 25 Jahren überfiel er zwei Geldtransporte und erbeutete mehrere Millionen Mark. Dabei sollte er Maurer werden wie sein Vater. Doch er hatte einen Bibliotheksausweis und las von der großen weiten Welt jenseits Oberbayerns und den herrlichen Abenteuern darin. Lorenz Schröter im "Deutschlandradio Kultur" am 22.09.2005 ... mehr
Do, 22.09.200.5, 16.00 Uhr – "3sat"
Schriftsteller der Welt
Besuch beim amerikanischen Krimi-Autor Mickey Spillane
Fernsehfilm von Ralph Quinke (Erstsendung: 5.5.1991)
Mickey Spillane, geboren 1918 in New York, hat Millionen mit Krimis verdient, die zu den brutalsten und blutrünstigsten des Genres zählen. In der literarischen Welt wurden die Bücher verrissen, anderseits bekannten sich berühmte Autoren dazu, die Romane mit Vergnügen zu lesen.
Jörg Fauser, Krimi-Autor und Kritiker, bescheinigte Spillane, dass er "sein Handwerk versteht. Wie man Action darstellt, hat er im Handgelenk".
... mehr
Weitere 3-sat-Links:
Hart wie Hammer
Die Befragungen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Rainer C. Koppitz
Rainer C. Koppitz war in Führungspositionen bei IT- und Telekommunikationsunternehmen tätig, wechselte dann als Partner in eine Consulting-Firma und arbeitet heute im Management eines Münchner High-Tech-Unternehmens. Mit seinem Debütkrimi "Machtrausch" ist ihm ein "kompetenter Wirtschaftsthriller" gelungen, der ganz offensichtlich auf den Berufserfahrungen des Autors basiert ... mehr
Watching the Detectives:
»Charakter glaubhaft aus der Wirklichkeit geschnitten«:
Robert Brack erzählt in "Haie zu Fischstäbchen" (Edition Nautilus) eine flotte Story nahe am Whodunit ohne künstlich gegrabenen Tiefgang, durchaus jedoch mit flüchtigen Blicken in Abgründe. Von Dieter Paul Rudolph.
oe1.ORF:
»Kaltblütig und ohne Tricksn«:
Kein Q, viel Gewalt: Im neuen Bond wird alles anders ...
SWR 1:
»Auflösung gekonnt hinausgezögert«:
Empfehlung für alle Fans des leicht gestrickten Krimis: "Der Nobelpreis" (Lübbe) von Andreas Eschbach liest sich zwar schnell weg, eine willkommene Lektüre für kühle Herbsttage, aber ... Von Beate Bastian.
Neue Presse:
»Eine junge Zahnärztin muss durch die Hölle gehen«:
In der Deutschen Bibliothek stellt am 26. September Tatort-Kommissar Miroslav Nemec mit Matthias Altenburg dessen Frankfurt-Krimi "Die Braut im Schnee" vor. Von Marcus Hladek.
NGZ:
»Autorenwettbewerb«:
Leser schreiben Neuss-Krimi. Die Neuß-Grevenbroicher Zeitung und der Emons Verlag in Köln, der auf mehr als 20 Jahre Erfahrung im Genre der so genannten Regio-Krimis verweisen kann, loben nun erstmals gemeinsam einen Autorenvertrag für einen Krimi aus, bei dem die Quirinusstadt mit ihren Menschen, ihren Häusern, Gassen, Straßen, Plätzen und Stadtteilen im Mittelpunkt stehen soll ...
Hamburger Morgenpost:
»Ein Thema für jeden, bis auf die wenigen Glücklichen«:
Burkhard Driest stellt in Hamburg seinen neuen Roman "Liebestod" vor. Von Kirsten Schmidt ...
Kalender
Stephen King
Am 21. September 1947 wird Stephen (Edwin) King in Portland, Maine, USA geboren. Der US-amerikanische Schriftsteller wurde berühmt durch seine Horror-Romane, die ihn zu einem der kommerziell erfolgreichsten Schriftsteller des ausgehenden 20. Jahrhunderts machten. Neben den Horror-Romanen schrieb King allerdings auch Werke, die keinerlei oder nur wenige übernatürliche Elemente enthalten, zum Beispiel die Novellen "The Body" und "Rita Hayworth and Shawshank Redemption". Die Verfilmungen "The Shawshank Redemption" und "The Green Mile" waren als beste Filme für den Oscar nominiert.
Stephen King schrieb schon im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Mit dreizehn fand er einen Karton mit alten Büchern seines Vaters. Dies waren hauptsächlich Horror- und Science-Fiction-Bücher. King schreibt in seinem autobiographischen Werk "On Writing: A Memoir of the Craft", dass dies für ihn ein prägendes Erlebnis war. (wikipedia.org)
Info bei:
Wikipedia, Heyne Verlag, ARTE, Playboy Interview, www.stephen-king.de, www.kirjasto.sci.fi (engl.) .
Ab und zu hat man Glück und kann die Krimikolumne "Der aktuelle Krimi" von Thomas Klingenmaier in der "Stuttgarter Zeitung" online lesen. Unter dem Titel "Nazimief, Hokuspokus und rote Karrieristen" wurden wie immer kenntnisreich und in zusammenfassender Kürze am 02.09.2005 diese Krimis besprochen:
"Der Engel der letzten Stunde" (Haymon) von Manfred Wieninger, "So soll er sterben" (Manhattan) von Ian Rankin, "Stirb ewig" (Scherz) von Peter James, "Der Köder" (Rororo) von P. J. Tracy und "Schwarz auf Rot" (Zsolnay) von Qiu Xiaolong ... mehr
Fast bis in die Gegenwart wurde der türkische Krimimarkt ausschließlich durch westliche Importe bestimmt, schreibt Kolja Mensing in der Kolumne "crime scene" in der "taz" vom 17.09.2005. Darin erfährt man nicht nur ein wenig über die Geschichte der türkischen Kriminalliteratur, sondern auch, daß mit Ahmet Ümits herausragendem Roman "Nacht und Nebel" (Unionsverlag) der türkische Kriminalroman zu seinen eigenen Wurzeln gefunden habe ... mehr
Volksstimme:
»Erste Garde der Autoren wird lesen«:
Namhafte Krimi-Autoren werden während des des nun schon dritten Altmärkischen Kriminalfestivals ab 21. September 2005 lesen ...
Watching the Detectives:
»Ineinander geschachtelte Geschichten«:
Wenn man heutzutage Südafrika betrachtet, vergisst man manchmal, wie weit das Land sich in den letzten 20 Jahren bewegt hat. "Tod im Morgengrauen" von Deon Meyer ist nicht nur ein spannender Krimi, sondern holt darüber hinaus ein Stück dieser Vergangenheit ins Gedächtnis zurück. Von Dr. Bernd Kochanowski ...
Mainspitze:
» 5000 Krimifans beim "Tatort Eifel"«:
Mit der Verleihung des neuen "Roland"-Filmpreises an Schauspieler Götz George ist am Samstag das Krimifestival "Tatort Eifel" zu Ende gegangen. Rund 5000 Krimifreunde, Autoren und Fachleute waren zum fünftägigen Branchentreff der Krimiszene gekommen ...
Aachener Zeitung:
»So viele nette Worte wie noch nie für Schimanski«:
Laut Organisatoren hat sich "Tatort Eifel" in seiner dritten Auflage vor allem für die Krimi-Filmbranche zu "einem bundesweit einmaligen Treffpunkt" entwickelt ...
Axel Bußmers Spurensuche No. 7
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Einmal Top, einmal Flop aus Deutschland
Einer der inzwischen unterschätztesten deutschen Autoren von Kriminalromanen ist Horst Bieber. Er beherrscht sein Handwerk, er plottet gut, er entwirft glaubhafte Charaktere.
Auf den ersten Blick sieht auch Rüdiger Janczyks Debüt bei Emons gut aus. Ein kurzes Buch mit vielen Dialogen und einer guten Ausgangssituation. Einige vergnügliche Stunden sind garantiert. Denn, was kann jetzt noch schiefgehen?
Axel Bußmer erläutert, wieso sich beide Romane so stark unterscheiden und warum der eine verdammt gut und der andere missglückt ist ... mehr
Ken Follett hat etwa 50 Millionen Bücher verkauft, an jedem nach eigenen Angaben etwa einen Dollar verdient und gehört seit seinem Durchbruch Schriftstellern der Welt. Wie man einen Bestseller schreibe wisse Ken Follett also genau, meint Iris Alanyali in "Die Welt" vom 17.09.2005. Und ein Gespräch mit dem Thrillerautor aus Wales sei ein Schnellkurs im creative writing ... mehr
Fortsetzung geplant
Der britische Bestsellerautor Ken Follett will in zwei Jahren einen Nachfolger für seinen Welterfolg "Die Säulen der Erde" vorlegen ... mehr
Endlich wieder Neues in der Krimikolumne "Mord und Ratschlag" bei den Kollegen vom "Perlentaucher".
Jonathan Smith lässt in "Fenster zur Nacht".(dtv) den Abstieg eines Englisch-Lehrers mit absurden, aber durchaus karrierebedrohenden Anschuldigungen beginnen. Jason Starr gönnt dagegen in "Twisted City" (Diogenes) einem Journalisten den beruflichen Erfolg, das private Desaster, das er erleidet, ist schlimm genug. Am Ende stehen beide ihrem eigenen asozialen Selbst gegenüber. Von Ekkehard Knörer ... mehr
Vor kurzem veröffentlichte der Verlag Bastei-Lübbe mit "Das Rätsel von Flatey" das vierte Buch des Isländers Viktor Arnar Ingólfsson im deutschsprachigen Raum. Es ist sein erster auf Deutsch veröffentlichter Roman. Grund genug für Jürgen Ruckh, Ihn ausführlich für "schwedenkrimi.de" zu interviewen ... mehr
Die Presse:
»Jonglieren mit den Zehen«:
Ein Italiener, der kein Italiener ist und Mossad-Agent war. Ein distinguierter Herr, nein, ein Zuhälter und Mörder, womöglich gar ein Terrorist? Joshua Sobols Roman "Whisky ist auch in Ordnung": zwischen Thrillerparodie und existenzialistischem Drama. Von Vladimir Vertlib ...
Der Standard:
»Winzer und Witwen«:
Eva Rossmanns Krimi "Wein & Tod" räumt mit der Illusion der Landidylle und der magazintauglichen, dauerfeschen Starwinzer auf. Von Ingeborg Sperl ...
swr-Nachtkultur:
»Außergewöhnlicher Roman aus den Niederlanden«:
In einer eindrucksvollen Sprache verknüpft Nelleke Noordervliet Vergangenheit und Gegenwart, Sklaverei und Rassismus. Mit dem Roman ist ihr ein spannender Krimi und gleichzeitig eine tiefsinnige Abhandlung über Schuld und Sühne gelungen. ...
Zum Krimifestival "Tatort Eifel" , das vom 14. bis 18. September 2005 stattfindet, hat der "SWR" ein Special zusammengestellt. Von der Frage "Wie regional sind die Eifel-Krimis?", über eine Tour an die schönsten und schlimmsten Schauplätze der Eifel-Krimis bis zum Kriminalbiologen Mark Benecke, dazu Infos über den "Roland" für Götz George, ein Porträt des Krimi-Autors Ralf Kramp, eine neue Kinderkrimi-Serie und was Filmentscheider, Nachwuchs- und Profiautoren zu erzählen haben ... mehr
Der Schriftsteller Vladimir Volkoff ist in der Nacht zum Mittwoch im Alter von 72 Jahren gestorben in seinem Ferienhaus im Perigord, Südwestfrankreich gestorben, meldet "Der Standard" am 14.09.2005.
Vladimir Volkoff wurde 1933 als Sohn russischer Emigranten in Paris geboren. Er studierte an der Pariser Sorbonne Philosophie und wurde an der Universität Liège in Geschichte promoviert.
Ab 1957 arbeitete er während des Algerienkrieges für den französischen Militärgeheimdienst, startete aber nach dem Ausscheiden aus dem Dienst 1962 seine Karriere als Spionageautor, teilweise unter seinem Pseudonym Lavr Divomlikoff. Auch unter dem Pseudonym Lieutenant X war er aktiv
Der Roman "Le Retournement" (Die Umkehr, Hoffmann und Campe, 1981 ) war 1979 sein internationaler Durchbruch.
Vladimir Volkoff schrieb aber auch historische und zeitgenössische Bücher. Beachtet wurden seine Biografien über den russischen Zaren Wladimir I. und den Komponisten Tchaikowski. Volkoff's Großtante war eine Cousine von Tchaikowski. Das Buch von Charles Dickens's "The Pickwick Papers" übersetzte er ins französische. Für ein Buch über die Fremdenlegion arbeitete er mit Jane Atwood und Anne de Boismilon zusammen.
Info:
Wikipedia
Wieso garantiert einem das Verlegen von Teppichböden, Bearbeiten von Akten oder Unterrichten von Kindern normalerweise ein passables Einkommen, nicht aber das Schreiben oder Übersetzen von Büchern, fragt sich Dieter Paul Rudolph in seinem Freitagsessay bei "Watching the Detectives". Ausgehend von einer Meldung über Tobias Scheffel, dem die Übersetzung der Vargas-Krimis wegen geforderter Honorare entzogen wurde, versucht dpr, die Preiskalkulationen großer und kleiner Verlage, die Marktverhältnisse und ihre Auswirkungen für Leser, Autoren, Verlage, Übersetzer etc. zu ergründen ... mehr
Wie wird man vom Verbrecher zum Schriftsteller? Der Millionenräuber Ludwig Lugmeier hat es vorgemacht. In der Autobiografie "Der Mann, der aus dem Fenster sprang" erzählt Lugmeier, wieso er er bewußt den Beruf des Verbrechers wählte. Für das Kulturmagazin "Titel Thesen Temperamente" am 18.09.2005 hat Lugmeier noch einmal die Schauplätze früherer Untaten besucht und von seiner Angst erzählt – vor einem Mann, der selbst einmal ein Gangster war: Eduard Zimmermann ... Und auch der hat ttt Rede und Antwort gestanden ... mehr
Netzeitung:
»Zuerst sterben die Hunde«:
Ein Schuss im Dunkeln und ein ganzer Bezirk im Blutrausch. Tom Franklin schreibt einen Westernroman, der es mit Johnny Cash aufnehmen kann. Und mit Michael Cimino auch. Von Ronald Düker ...
Netzeitung:
» Lexikon des Verbrechens«:
Von Klaus Störtebeker bis zu den Mafiabossen der Gegenwart, von Caliostro bis Wolfgang Rösner: dieses Lexikon liefert einen umfassenden Überblick über die Geschichte des Verbrechens ...
Berliner Morgenpost:
»Karpfen und Killer«:
So ist der Wiener Zsolnay-Verlag nicht genug zu rühmen, daß er die Mordsüchtigen in die Boomtown Shanghai schickt, wo nun schon zum dritten Mal der von Qiu Xialong ersonnene Oberinspektor Chen Dienst tut. Von Manuel Brug ...
Deutschlandradio Kultur:
»Wenn aus Feinden Freunde werden«:
Was geschieht, wenn aus ehemaligen Feinden Freunde oder zumindest Verbündete werden sollen? Was heißt es für den Einzelnen, wenn seine Handlungen, die gestern noch im politischen Kampf erwünscht waren, heute als Verbrechen gelten? Deon Meyer hat diese Fragen in den Thriller "Das Herz des Jägers" (Rütten & Loening) verpackt. Von Birgit Koß ...
Aachener Zeitung:
»BND unterstützt Krimi-Autor«:
Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat erstmals einen Krimiautor bei der Recherche für einen Spionage-Thriller unterstützt: Jacques Berndorf ...
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt an jedem 3. Samstag im Monat wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden. Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB" .
Die Sendung am Sonnabend, den 17. September 2005 im "infoRADIO/RBB" mit dem Thema "bankraub.com" ist auch per PC abrufbar
In Deutschland wickeln ein Drittel der Bankkunden ihre Geschäfte
online ab. 13 Prozent des Einzelhandelsumsatzes werden mit ec-Karten bezahlt.
Karten sind mehrfach gesichert – unter anderem durch die geheime
persönliche Idenitifikationsnummer PIN.
Aber man muß weder die Karte "verloren" noch die PIN irgendwo
notiert haben, man kann so sorgfältig sein, wie man will:
Plötzlich ist das Konto geplündert.
Mit illegal kopierten Karten, mit illegal ausspionierten PIN.
Genau das ist kürzlich einer Berliner Familie passiert.
Scheckbetrug ist vorbei – Kartenbetrug ist Kriminalität von heute.
Bankraub im Digitalzeitalter. Bonnie & Clyde im Cyberspace.
Denn indirekt gehört auch Kartenbetrug zu cyber crime, der Boombranche
der organisierten Kriminalität.
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"
In seiner Krimikolumne für "Die Zeit" Nr 38 vom 15.09.2005 bekennt Tobias Gohlis, dass er dem Schriftsteller Lee Child verfallen sei. Als Produzent von Fernsehfilmen habe Child sich ein einzigartiges Gespür für Timing und Spannungsbögen erworben und auch in seinem Roman " Janusmann" (Blanvalet) erweise er sich wieder als ein begnadeter Spannungsautor.
Wie ein Fährtensucher umkreise dagegen Robert Wilson Orte, Figuren und Zeiten und unterwerfe seine empfindsamen Protagonisten immer neuen Belastungen und Erschütterungen in einer ungewiss gewordenen Welt. In "Die Toten von Santa Clara" (Page & Turner) ermittle Inspector Jefe Javier Falcón, eine beinahe osmotische Ermittlerfigur und müsse sich einem altem Gesetz der Serie beugen ... mehr
Das "Buchjournal" war zu Besuch in Rom beim sizilianischen Krimistar Andrea Camilleri: charmant, ironisch, sprachmächtig – Andrea Camilleri verführt mit seinen sizilianischen Geschichten ein Millionenpublikum. Anlässlich seines 80. Geburtstags plaudert der italienische Literaturstar über seinen Commissario Montalbano, das Schreiben und sein Leben.... mehr
Krimi-Autor verurteilt Irak-Krieg
Der italienische Schriftsteller Andrea Camilleri hat den Irak-Krieg als "obszön" verurteilt. Die Angriffe hätten viele unschuldige Zivilisten das Leben gekostet. Bettina Gabbe in der "Bietigheimer Zeitung" vom 14.09.2005. mehr
Wiesbadener Kurier:
»Eine Region wird kriminell«:
Festival der Szene am "Tatort Eifel" / Ein Genre hat die Provinz entdeckt. Ursprünglich als reines Branchentreffen in Daun aus der Taufe gehoben, erstreckt es sich mittlerweile über die ganze Region. Von Richard Lifka ...
Kölnische Rundschau:
»Scharfe Munition in Daun«:
Wie Jacques Berndorf alias Michael Preute und Ralf Kramp entscheidend beigetragen haben, dass dieser Landstrich Deutschlands zur Krimi-Hochburg geworden ist. Von Irene Lange ...
Literaturnetz:
»Großstadtgöre«:
"Haie zu Fischstäbchen" von Robert Brack: ein Großstadtkrimi, eine leicht zubereitete Krimi-Mahlzeit ohne Nebenwirkungen. Von Birgit Erwin ...
Rheinischer Merkur:
»Tango hollandaise«:
Jac. Toes schreibt mit Macht die Niederlande in Europas Krimilandkarte ein. Mit "Der freie Mann" /Grafit) legt er seinen neuesten und besten Roman vor ...
Facts:
»Schwierig und komplex«:
Astrid Paprottas "Die Höhle der Löwin" (Piper ) ist ein frappierendes Lesestück, das vermeintliche Wahrheiten als Konditionierungen und letztlich als Selbstbetrug entlarvt ...
Rheinischer Merkur:
»Wilde Jagd und lila Haare. Wahlkrimi«:
Eine turbulente Satire auf den Kampf um die Macht: mit "Der Fluch der Urne" (Karin Kramer Verlag) legt Hans-Joachim Neubauer unter seinem nom de guerre Hans Neubauer einen rasanten Polit-Thriller vor. ...
Kalender
Agatha Christie
Am 15. September 1890 wird Agatha Christie als Agatha Mary Clarissa Miller im englischen Seebad Torquay geboren († 12. Januar 1976 in Wallingford, Oxfordshire im Alter von 85 Jahren). Agatha Christie wuchs in der viktorianischen Villa Ashfield auf und wurde bis zu ihrem 16. Lebensjahr nicht in einer Schule, sondern von ihren Eltern (bzw. der Mutter) unterrichtet, die früh ihr schriftstellerisches Talent erkannten. Mit 11 Jahren veröffentlichte sie ein erstes Gedicht in einem Lokalblatt. Ihr zunächst begonnenes Musikstudium in Paris gab sie mit Beginn des 1. Weltkriegs auf und arbeitete als Krankenschwester beim Britischen Roten Kreuz.
1920 erschien ihr erster Krimi: "The Mysterious Affair at Styles" (dt.: "Das fehlende Glied in der Kette") mit dem belgischen Detektiv Hercule Poirot, zunächst in Amerika, 1921 dann in England.
In ihrer schriftstellerischen Tätigkeit hatte Agatha Christie schnell Erfolg, privat jedoch verliefen die zwanziger Jahre eher unglücklich. Der Tod der Mutter und eine Affäre ihres Mannes führten zu einem Zusammenbruch. Agatha Christie veschwand und wurde nach einer spektakulären Suchaktion zehn Tage später aufgefunden. Ein Gedächtnisschwund machten dieses Verschwinden zu einem dauerhaften Rätsel.
Mit mehr als 80 Kriminalromanen, dazu Kurzgeschichten und Theaterstücke, gilt sie mit einer Gesamtauflage von über 550 Millionen Exemplaren als erfolgreichste Krimiautorin der Welt. Ihr letzter Roman "Ruhe unsanft" (Sleeping Murder) erscheint 1976, im Jahr ihres Todes.
Info bei:
christie-web.de , "Christian Kirsch", "S. Fischer VErlag",
"ZDF", "wikipedia.org", , Herbert Maerkle , krimi-couch , www.agathachristie.com (engl.) .
Axel Bußmers TV & Buchtipps 17. – 30. September 2005
Hallo miteinander,
ganz Deutschland starrt auf den kommenden Sonntag und die möglichen Folgen. Außer einigen aufrechten Menschen, die sich stattdessen lieber einen guten Kriminalfilm ansehen.
Davon gibt es, nach dem Wahlsonntag, einige im Programm. Zu den Höhepunkten
zählen einige der besten und stilbildenden Gangsterfilme, wie die Richard-Stark-Verfilmung "Point Blank", die Ted Lewis-Verfilmung "Get Carter" und "Gefährliche Leidenschaft" (eine heiße, tödliche endende Liebesgeschichte und
damit Vorläufer für die Gangsterpärchen-Filme). Daneben gibt es zwei Privatdetektiv-Filme, der eine ist ein düsteres Zeitporträt ("Die heiße Spur"), der andere eine selten gezeigte Ross MacDonald-Verfilmung ("Unter Wasser stirbt man nicht"; da ist der Film eher eine Aufforderung das Buch zu lesen).
Und Alfred Hitchcock präsentiert einige seiner kleinen, schwarzen Geschichten ...
Axel
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Heute startet das Krimifestival "Tatort Eifel" ,
das vom 14. bis 18. September 2005 ein vielfältiges Programm offeriert. Das "Eifel-Magazin" hat die September-Ausgabe dem Thema gewidmet und bringt neben einem Programmüberblick ein Interview mit dem Forensiker Mark Benecke. Das Interview ist auf der Startseite des Magazins abrufbar, zusätzlich wir die gesamte Ausgabe als pdf-Datei angeboten ...
NDR Kultur:
»Raffiniertes Puzzlespiel«:
Garry Disher schafft es in "Flugrausch", seine Leser mit immer neuen und überraschenden Wendungen zu fesseln, auch wenn er diesmal an einigen Punkten der Handlung die Schraube ein bisschen überdreht. Von Frank Fingerhuth ...
NDR Info:
»Konstruiert, oberflächlich, albacken«:
Ken Follett hat es einfach drauf, einen soliden Thriller zu schreiben. Leider wirkt "Eisfieber" sehr konstruiert, oberflächlich, wenig überzeugend und irgendwie altbacken ...
Buchjournal:
»Die Krimis des Dortmunder grafit-Verlages«:
Früher gehörten Krimi und Taschenbuch untrennbar zusammen. Heute hält der Dortmunder Grafit-Verlag diese Tradition mit Erfolg aufrecht ...
Die Befragungen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Stefan Slupetzky
Stefan Slupetzky studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste und experimentierte danach auf vielen Feldern: Malen, Zeichnen, Unterrichten, Erzähler von Kindergeschichten, Jazzen. 2004 erschien sein erster Kriminalroman "Der Fall des Lemming", für den er den Debüt-Glauser erhielt. Auf die Fragen des legendären Fragebogens vielen ihm sehr interessante Antworten ein ... mehr
Es gebe eine Reihe von Gründen, die diesen modernen Krimi "Stadt der kleinen Lichter" (Rogner & Bernhard) von Patrick Neate absolut herausragen lassen, meint Anselm Brakhage in seiner Besprechung für das Magazin "Titel": Neates bestechendes Gefühl für einen stimmigen mitreißenden Plot, dem sich diesmal ein rabenschwarzer Wortwitz hinzugeselle ... mehr ...
John Ringo, den Buchhandelsfachblätter in Amerika ehrfürchtig den "Tom Clancy der futuristischen Kriegsliteratur" nennen, werde wegen mehrerer Titel seiner "Invasions"-Serie von seinen deutschsprachigen Fans als jemand geehrt, der "sehr spannend" schreiben könne, meint Dietmar Dath in seinem langen Beitrag für die "FAZ" vom 08.09.2005. Zugleich verherrliche Bestsellerautor John Ringo die Waffen-SS und schildere in "Watch on the Rhine", was vom gegenwärtigen Deutschland zu halten sei ... mehr ...
Morgen startet das Krimifestival "Tatort Eifel", das vom 14. bis 18. September 2005 ein vielfältiges Programm offeriert: Vorträge über neueste Methoden der Verbrechensaufklärung, Podiumsdiskussionen mit Experten, Lesungen bekannter Autoren und Schauspieler und spannende Fernsehpremieren, eine eigene Kaffeesorte wird präsentiert, der deutsche Kurzkrimi-Preis wird verliehen und ein spezielles Fachprogramm mit Vorträgen und Workshops wird angeboten. Mehr Informationen gibt es hier , ein Extrablatt als pdf-Datei wird ebenfalls angeboten ...
Hamburger Abendblatt:
»Detektiv mit tausend Ticks«:
Monk: Skurrile Serie mit wachsender Fangemeinde. Claudia-Janet Kaller sprach mit dem US-Schauspieler Tony Shalhoub über die verrückte Rolle, die ihm den Karriere-Schub brachte ...
Ärztezeitung:
»Ich habe wiedererkannt, was mir als Krankenhausarzt passiert ist«:
Der Berliner Kardiologe und Krimi-Autor Christoph Spielberg im Gespräch mit einem Kollegen. Sein Krimi-Protagonist ist ein Krankenhausarzt. Von Friedrich Hofmann ...
Deutsche Welle:
»Französische Doppelmoral«:
Französische Politiker und dubiose Geldgeschäfte, skrupellose Waffenhändler und Söldner: Ulrich Wickert ist erneut ein rasanter und spannender Krimi gelungen – eine fast wahre Geschichte. ...
Berliner Literaturkritik:
»Die Macht der Phantasie«:
Der Australier Anthony O’Neill legt mit "Der Hüter der Finsternis" (edition lübbe) sein Erstlingswerk vor. Doch was sollte es werden: ein anspruchsvoller Krimi? Ein philosophischer Krimi? Eine philosophische Abhandlung, originell verpackt? Eine Milieustudie? Von Petra Prums ...
Münchner Merkur:
»Leiche mit Lebkuchenherz«:
Schwarzhumoriges im Trachtengewand: aus der diesjährigen Flut an Publikationen mit identischem Schauplatz ist Sobo Swobodniks Krimi "Oktoberfest" (dtv) hervorzuheben. Von Ulrike Frick ...
Kalender
Am 13. September 1916 wird Roald Dahl in Llandaff, South Wales, Großbritannien geboren († 23. November 1990).
Der Sohn norwegischer Eltern war nach eigener Aussage nicht gerade ein Musterschüler, sondern interessierte sich mehr für Abenteuer als für Buchwissen. Bereits mit 18 Jahren zog es ihn in die Ferne: als Firmenrepräsentant von Shell Oil ging er nach Tansania in Ostafrika. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Kampfpilot in der britischen Royal Air Force. Ein Drittel seiner Werke diente als Vorlage für Filmwerke.Er schrieb auch selbst einige Drehbücher u. a. zu Ian-Fleming-Verfilmungen.
Besonders seine skurill-bösen Geschichten machten ihn weltberühmt. Nicht wenige halten ihn für den Erfinder der kuriosesten und schmackhaftesten Mordwaffe.
Info:
Prisma, Dieter Wunderlich, Rowohlt Verlag .
In ihrer Krimi-Kolumne "Ein Fall für Fischer" im "Tagesspiegel" vom 11.09.2005 geht es um kriminologische Aufklärungsarbeit.
Die Geschichte der Zwangsarbeit sei empörend und biete viel Stoff für ein wütendes Pamphlet, meint Andrea Fischer und stellt fest: Aber Elisabeth Herrmann ist der Versuchung nicht erlegen. Sie hat vielmehr mit "Das Kindermädchen" (Rotbuch-Verlag) einen richtig guten Kriminalroman geschrieben. Nach intensiven, geradezu kriminologischen Recherchen sei der Autorin ein politischer Kriminalroman mit hohem Unterhaltungswert gelungen. Wunderbar! ... mehr ...
Von einem traurigen Kuriosum ist zu berichten. Der Übersetzer Tobias Scheffel bekam in dieser Woche den mit 6000 Euro ziemlich hoch dotierten ersten Eugen-Helmlé-Übersetzer-Preis des Saarländischen Rundfunks verliehen – für die elegante und einfühlsame Übersetzung der Krimis von Fred Vargas. Krimis, die Tobias Scheffel seit neuestem nicht mehr übersetzen darf ... mehr
Hamburger Abendblatt:
»45er Magnum und Baßgitarre«:
Virginia Doyle beendet gerade die Arbeit am dritten Teil der St.-Pauli-Trilogie. Robert Brack macht sich Notizen für den nächsten Lenina-Rabe-Krimi ...
HR-online:
»Großartiger Gesellschaftsroman«:
"So soll er sterben" des schottischen Bestsellerautors Ian Rankin wurde in England sofort nach Erscheinen zum Krimi des Jahres gekürt. Auch in Deutschland wartete die riesige Ian-Rankin-Fangemeinde sehnsüchtig auf den neuesten Inspektor-Rebus-Roman. Von Kathrin Fischer ...
kulturzeit:
»Hass, Kälte und blutrünstige Geschäfte«:
Die Kulturzeit-Krimibuchtipps im September 2005: Tess Gerritsen "Schwesternmord" und Minette Walters "Der Außenseiter" ...
Druckfrisch:
»Über Venedig, Musik, Menschen und Bücher«:
In ihrem neuen Buch "Über Venedig, Musik, Menschen und Bücher" zeigt sich Donna Leon von einer ungewohnten Seite: als lebenskluge, meinungsstarke Essayistin mit überraschender Themenwahl. ..."
...
Berliner Literaturkritik:
»Ein Wochenanfang für starke Nerven«:
In gewohnt faszinierender Art führt Kathy Reichs den Leser in ihrem siebenten Roman "Totenmontag" in das Gebiet der forensischen Anthropologie. Reichs neuer Roman fordert den Leser heraus Von Petra Prums ...
In Anlehnung an die im Rezensionsforum "literaturkritik" veröffentlichten Essays über Kriminalliteratur wird in Ludger Menkes "Krimiblog" recht gehaltvoll über Genres, Literatur und die Behandlung derselben in der Wissenschaft diskutiert. Um ein Abebben der Diskussion während der urlaubsbedingten Schließung des "krimiblogs" zu verhindern, hat "Watching the Detectives" einen Briefkasten geöffnet, in den weitere Beiträge geworfen werden sollen. Also, nichts wie ... hin!
netzeitung:
»Mankell-Museum in Schweden geplant«:
Die Heimatstadt von Henning Mankell zieht viele Touristen an. Nun soll der populäre schwedische Krimiautor in Sveg ein eigenes Museum erhalten ...
Frankfurter Rundschau:
»Wider die mittelmäßigen Scribenten«:
Schillers Pitaval bereitet dem Menschengeschlecht "merkwürdige Rechtsfälle" zur Erbauung auf. Von Yaak Karsunke ...
Die Welt:
»Melancholie endet, wo der Beton beginnt«:
Petros Markaris erklärt, warum im modernen Moloch Athen vor allem der Wahnsinn Methode hat ...
Druckfrisch:
»Krimi-Königin Donna Leon«:
In der Sendung "Druckfrisch" am Sonntag, 11.09.2005 kommt auch ein Beitrag über Donna Leon: "Venedig, Musik, Menschen und Bücher: Neue Geschichten und Ansichten der Krimi-Königin Donna Leon. Mindestens so gut wie ihre Brunetti-Romane ..."
...
hr-online:
»30 Jahre HR-Tatort«:
Die Ausstellung "Tatort – Hinter den Kulissen" präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Vonderau Museum Fulda 30 Jahre hessische "Tatort"-Geschichte ..."
...
NDR Kultur:
»Das schlaue Schaf Miss Maple«:
Leonie Swanns Debutroman "Glennkill" bietet ein ungewöhnliches Lesevergnügen. In der Hörbuch-Fassung fehlen jedoch viele wichtige Momente. Von Detlef Kühn ...
NDR Kultur:
»Das Schaf Miss Maple ist dem Mörder auf der Spur«:
Nie wieder wird eine Schafherde nur beiläufig zur Kenntnis genommen. Wer hätte je gedacht, welche Spürnasen sich unter all der Wolle verbergen. Von Ruth Rieger ...
Deutschlandfunk:
»Kein amerikanischer Action-Polizist«:
Der Erfinder des italienischen Kommissars Montalbano, Andrea Camilleri, feiert seinen 80. Geburtstag. Über seine Erfolgsfigur sagt der Schriftsteller, er habe keinen amerikanischen Action-Polizisten erfinden wollen, sondern jemand, der seinen Kopf benutzt, um nach der Wahrheit zu suchen. Und nicht nach Gerechtigkeit, was etwas ganz anderes sei, so Camilleri. Von Maike Albath ...
SWR:
»Der Motzer ermittelt wieder«:
Sizilien - Geburtsland der Mafia. Trotzdem hat Gott die Insel mit einer herrlichen Landschaft und einer himmlischen Küche gesegnet. Hier leben eigenwillige Persönlichkeiten, eine davon ist Commissario Montalbano. In seinem neuesten Krimi "Der falsche Liebreiz der Vergeltung" lässt Autor Andrea Camilleri seinen übellaunigen Kommissar gleich drei Fälle auf einmal lösen. Und gibt interessante Einblicke in Montalbanos Vergangenheit. Von Nicole Asmuth ...
Fr, 9. September, 16.30 – 18.00 "EinsFestival" ARD-Digital
Kriminalgeschichten
Azoren-Mord – Der Schriftsteller Francisco José Viegas
Tod in Barcelona – Die Schriftstellerin Alicia Giménez-Bartlett
Im September stellt "EinsFestival", der digitale "ARD"-Sender jeden Freitag ab 16.30 Uhr in der Reihe 'Kriminalgeschichten' zwei internationale Schriftsteller dieses Genres vor.
Durch Zufall wurde der Lyriker Francisco J. Viegas zum Krimiautoren: Ende der 1980er Jahre traf er einen jungen Beamten der Mordkommission, der sich auf die Inseln hatte versetzen lassen. Der Aussteiger-Polizisten gab die Idee zum Azoren-Mord.
Alicia Giménez-Bartlett ist eine der erfolgreichsten spanischen Autorinnen der Gegenwart. 4 Krimis mit Kommissarin Petra Delicado und ihrem Assistenten Garzón sind in Spanien erschienen und in mehrere europäische Sprachen übersetzt worden. Alicia Giménez-Bartlett war die erste spanische Schriftstellerin, die Krimis geschrieben hat. Im letzten Jahr zeigte das spanische Fernsehen eine 13-teilige Fernsehserie der Petra-Delicado-Romane.
Am 16. September stellt EinsFestival in der Reihe 'Kriminalgeschichten' die Autorinnen Magdalen Nabb und Karin Fossum vor.
... mehr
Ein Spezialheft zum Krimi hat "buchszene" im Sommer herausgegeben, ein Heft, das auch im Internet zu lesen ist. Unter anderem enthalten: Interviews mit Nury Vittachi und Veit Heinichen, eine Menge Rezensionen, ein Rätsel und ein Wettbewerb und ein Bericht über die beiden Krimifestivals Tatort Eifel und Tatort Bayern ... mehr
Dem Krimiautor Celil Oker sei es zu verdanken, dass jetzt auch durch die türkische Metropole am Bosporus ein waschechter Privateye in der Tradition Philip Marlowes streift, meint Angela Reinhardt beim Internetbuchhändler "abebooks". Sie sprach mit Celil Oker über Istanbul als Krimischauplatz, seinen Schiftstellerkollegen Orhan Pamuk und das Leben in der heutigen Türkei. ... mehr
Die Befragungen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Anke Gebert
Geboren in Halle/Saale. Literaturstudium am "Johannes-R.-Becher-Institut". 1988 zog sie nach Hamburg und begann dort noch einmal ein Studium der Germanistik, Journalistik, Masterstudium Film (mit Schwerpunkt Drehbuch) und jobbte in verschieden Bereichen. Als freie Buch- und Drehbuchautorin schrieb sie neben Romanen, Drehbüchern, Bildbänden, Sachbüchern und Kinderbüchern auch mehrere Kriminalromane und Kurzkrimis ... mehr
Pünktlich zum Monatsanfang sind sie da: Ulrich Nollers Krimitipps für
den September 2005 bei "WDR 5" (Funkhaus Europa).
Diesmal im Blickpunkt der Krimitipps bei Funkhaus Europa: Zwei neue Kriminalromane amerikanischer Autoren. Die könnten allerdings unterschiedlicher nicht sein: Qiu Xialong ist in Wirklichkeit ein Chinese – und hinter P.J. Tracy steckt, genauer betrachtet, ein Autorenduett, und zwar Mutter und Tochter ... mehr
Stern:
»"Die drei ???" lösen ihren 125. Fall«:
Die Abenteuer der "Drei ???" begeistern seit 37 Jahren Kinder wie Eltern, die selbst mit den intelligent ausgedachten Kinderkrimis aufgewachsen sind. Jetzt erscheint die 125. Folge des Detektiv-Trios.. Von Susanna Gilbert-Sättele ...
NDR Info:
»Ein Mordsspaß«:
Vom ersten Satz an schafft es Peter James, sein Publikum zu fesseln. Sein neuer Roman bietet gut geschriebene Unterhaltung, Gänsehaut garantiert. Von Regula Venske.
netzeitung:
»Spielball von Kriminellen«:
"Der freie Mann" (Grafit) ist Jac.Toes fünfter Krimi und folgt einer mit dem Journalisten Donald de Wacht und Anwalt Fred Benter gemeinsam verfassten Trilogie sowie dem Roman "Fotofinish" ...
Mit "Der Umfang der Hölle" (Piper) habe Heinrich Steinfest erneut einen herrlichen Kriminalroman geschrieben,meint Frank Kaufmann beim Magazin "Titel". Die sprachliche Originalität, der hintergründige Witz und die sanfte Ironie, gemächlich, philosophisch-reflektierend und detailliert beschreibend, passe zu den skurrilen Figuren und der Handlung. Dieser Roman stehe solitär in der deutschen Krimilandschaft ... mehr
Ganz anderer Meinung ist Walter Delabar beim Rezensionsforum "literaturkritik": "Alle diese Verstöße gegen die kriminalliterarische Konvention, die immer so tun, als ob sie sie erfüllen wollten, aber nicht könnten, sind offensichtlich Absicht und als Schreibprinzip ehrenwert, ja avanciert, grotesk, vielleicht sogar kritisch. Aber tut man sich sowas zur Unterhaltung an?" ...mehr
"Vielleicht sollte ich viel lauter über meine neun unpublizierten Manuskripte weinen, einschließlich zweier, die nur in Deutschland erschienen, aber nicht in den USA. Ich dachte: vielleicht, wenn ich mal populärer werde . Jetzt sind sie Breihaufen."
Ein Bericht der Krimi-Autorin Tony Fennelly, die aus New Orleans geflohen ist. Nun sieht sie ihre Heimat versinken. Erschienen in der "Berliner Zeitung" vom 07.09.2005
Sie lebte in New Orleans und ihre Kriminalromane (in Deutschland bei Rotbuch erschienen) spielen in New Orleans, wo ihre Helden leben: Matt Arthur Sinclair, Ex-Staatsanwalt und Ladenbesitzer, und Margo Fortier, Ex-Stripperin und Kolumnistin ... mehr
Neu bei den Kollegen von der Krimi-Couch:
"Krimi-Couch-Volltreffer" im September ist:
"Die Toten von Santa Clara" von Robert Wilson,
mit dem Lars Schafft ein Interview führte:
"Thriller sind eigenartige
Biester."
Und es gibt unter anderem Rezensionen zu:
Petra Würth und Jürgen Kehrer: "Blutmond – Wilsberg
trifft Pia Petry" (auch dazu gibt´s ein Interview).
Michael Connelly: "Die Rückkehr des Poeten".
Giorgio Faletti: "Ich töte".
Astrid Paprotta: "Die Höhle der Löwin ".
Natürlich gibt es weitere neue Rezensionen zu Büchern aus Asien,
Australien, Australien, Großbritannien und dem Rest der Welt (Deuschland
inbegriffen)
Ausserdem ein Special:
"Stirb ewig" von Peter James:
Leseprobe, Autoren-Portrait, großes Gewinnspiel und man kann Peter James
sogar zuhören.
In Zusammenarbeit mit "Scherz" stellt die "Krimi-Couch" den Thriller
"Stirb ewig"
vor ... mehr
kulturzeit:
»Dramatisches Ende eines Junggesellenabends«:
In Peter James neuem Thriller nimmt ein Junggesellenabend ein dramatisches Ende. Von Martina Müller.
hr-online:
»Blockbuster auf Papier«:
Der Brite Peter James hat lange Zeit in den USA gelebt und dort im Hauptberuf als Drehbuchautor und Filmproduzent gearbeitet. Zurück in England, hat er sich zum ersten Mal an einen Thriller herangewagt. Und der ist ihm gelungen. Von Nicole Rodriguez Cardenas.
ORF:
»Tod im Weinviertel«:
Eva Rossmann, gebürtige Grazerin, hat wieder einen Kriminalroman veröffentlicht. In "Wein & Tod" ermittelt ihre Heldin Mira Valensky in Eva Rossmanns zweiter Heimat, im niederösterreichischen Weinviertel. Von Barbara Belic.
ORF:
»Daniel Käfers neue Abenteuer«:
Nach dem großen Erfolg von Alfred Komareks Roman "Die Villen der Frau Hürsch" ist jetzt der zweite Salzkammergut-Krimi rund um den Ex-Journalisten Daniel Käfer erschienen: "Die Schattenuhr". Von Barbara Belic.
hr-online:
»Kriminalgeschichten ohne Mord«:
Es ist der Popstar unter den italienischen Krimiautoren, obwohl er am 6. September 80 Jahre alt wird. Der Schriftsteller Andrea Camilleri hat einen Band mit drei Erzählungen um seinen Commissario Montalbano herausgebracht. Von Nicole Rodriguez Cardenas ...
Süddeutsche/bücher.de:
» Der Palmenheilige«:
Im sizilianischen Porto Empedocle wird alljährlich Anfang September der heilige Calogero, auch San Calorio genannt, mit einem mehrtägigen, rauschenden Fest geehrt. Diesmal dürften die Feierlichkeiten nahtlos in den "Camilleri Day" übergegangen sein. Andrea Camilleri, achtzig Jahre alt, in neuen Büchern. Von Kristina Maidt–Zinke.
NDR Info:
»Montalbano wird weder sterben noch heiraten«:
In Commissario Montalbano sehen viele Italiener ihr besseres Ich: Nach außen cool, selbstbewusst und schlagfertig, in Wirklichkeit aber sensibel, gerecht und mit einem großen Herz für die Schwachen. Erfunden wurde der Romanheld von Andrea Camilleri. Von Jörg Seisselberg ...
Berliner Literaturkritik:
»Ein Sizilianer packt aus«:
In Italien bricht Andrea Camilleri seit Jahren alle Verkaufsrekorde und auch in Deutschland hat er ein begeistertes Publikum gefunden. In Saverio Lodatos Buch "Andrea Camilleri – Mein Leben" ( Piper) erzählt der Krimi-Autor von Mafia und Leben in Porto Empedocle. Von Samia Susann Trabolsi.
DeutschlandRadio:
»Der Geburtsort als literarischer Schauplatz«:
Andrea Camilleri gehört zu den populärsten Schriftstellern Italiens. Internationalen Erfolg brachten ihm seine Krimis um Commissario Montalbano. Sein neuester Roman "Der zerbrochene Himmel" spielt in seinem Geburtsort, dem er unter dem Namen Vignàta literarische Unsterblichkeit verliehen hat.. Von Carolin Fischer.
Unter den historischen Abenteuer – Detektiv –Weltverschwörungs &ndash Romanen, die seit dem "Da Vinci Code" Konjunktur hätten, stehe "Schattenlichter" (Heyne-Verlag) von Theodore Roszak so einsam da wie der schwarze Monolith in "2001", schreibt Peter Körte in der "FAZ" vom 04.09.2005. Es sei ein Buch, von dem man träumen würde, wenn es nicht längst da wäre: spannend wie ein Krimi, düster wie ein film noir, brillant wie ein Essay über die unheimliche Macht eines Mediums ... mehr
Das Buch "Schlaf, Kindchen, schlaf" (Ullstein) von Doris Gercke sei der 13. Bella-Block-Krimi und sei anders als die Bände davor. Versuche, die couragierte Kommissarin sterben zu lassen, weil sie der Verfasserin immer ähnlicher werde, scheiterten am Widerstand ihres Verlegers, erläutert Barbara Kaiser in ihrem langen Artikel für das "Neue Deutschland" vom 03.09.2005 ... mehr
Thomas Przybilkas Tipps zur Sekundärliteratur:

No. 40
Immer wieder: wer sich ernsthaft mit Kriminalliteratur beschäftigt, kommt an Thomas Przybilkas Krimitipps zur Sekundärliteratur nicht vorbei.
Prüfen Sie das an der neuen, der 40. und pickepackevollen Ausgabe! Dort erfahren Sie mehr über Mord als kreativen Prozess, finden alles Entschlüsselnswerte zum Da-Vinci-Code, übers Schreiben für den Markt und Geschriebenes über Hitchcock, Camilleri, Scott Turow, mehr über die Geschichte der Spionage, Thriller und Nordirland, America's Agatha Christie und eine Sammlung von über 40 Rezepten verschiedener Henkersmahlzeiten. Wo? Nur ... Hier!!
Gut, dass, wenn es einen bei 27 Grad und blauem Himmel mit einer Sommergrippe ins Bett nagelt, die Kollegen wach bleiben. Bei "Watching the Detectives" findet sich der wichtige Hinweis, daß beim Rezensionsforums "literaturkritik.de" im September der Krimi zum SChwerpunkt gewählt worden ist. Zahlreiche Rezensionen und fünf Essays widmen sich dem Thema, u.a. schreibt Peter Chotjewitz "Eine kurze Polemik gegen das Krimigenre", Maik Söhler "Über die Rolle des Alkohols in den Kriminalromanen Raymond Chandlers" und Gabriele Wolff über "Warum der Krimi die Idealform des Gesellschaftsromans ist" ... mehr
Zum Ende des Jahres will der "Stern" eine 24-bändige Krimi-Bibiliothek in Zusammenarbeit mit "Random House" starten, meldet das Fachmagazin "Buchmarkt" am 05.09.2005 ...
mehr
Wer erfahren möchte, wer beim diesjährigen Bouchercon-Festival den Hammett Prize, die Anthony-Awards, Shamus-Awards, Barry-Awards und Macavity-Awards erhalten hat, der wird beim "krimi-blog" an die richtigen Stellen verwiesen ... mehr
Kieler Nachrichten: »Bodenständige Heldin«:
Gespräch mit Leena Lehtolainen, Autorin des neuen KN-Romans ...
Neue Zürcher:
»Ein Sizilianer in Rom«:
Wer Andrea Camilleri einmal kennen gelernt hat, wird seine Stimme nicht mehr vergessen: ein tiefer, rauer Bass, gestählt von Zigaretten und Whisky. Von Maike Albath ...
Der Tagesspiegel:
»Kavalier der späten Stunde«:
Achtzig – in diesem Alter lassen sich Schriftsteller gerne feiern, vielleicht veröffentlichen sie Memoiren. Bei Andrea Camilleri steht nicht zu erwarten, dass er sich damit begnügen wird. Von Andrea Fischer ...
Die Welt
»Wenn ein Blutbad den Rest des Lebens einfärbt«
Ein Beitrag von Hendrik Werner zum 80. Geburtstag des Schriftstellers Andrea Camilleri. Ein schöner langer Bericht von einem Treffen mit dem großen italienischen Schriftsteller in dessen Wohnung in Rom ...
Stuttgarter Nachrichten:
»Autor Andrea Camilleri wird 80«:
Italienische und deutsche Krimileser haben Commissario Montalbano, den spröden Sizilianer mit dem Hang zu opulenten Essgelagen, fast zeitgleich entdeckt. Von Peer Meinert ...
Kalender
Andrea Camilleri
Am 6. September 1925 wird Andrea Camilleri in Porto Empedocle (Agrigento) geboren.
Er arbeitete lange Jahre als Essayist, Drehbuchautor und Regisseur sowie als Dozent an der Accademia d’arte drammatica Silvio D’Amico in Rom. Sein literarisches Werk, in dem er sich vornehmlich mit seiner Heimat Sizilien auseinandersetzt, umfaßt mehrere historische Romane, sowie Kriminalromane. Die Romane um den Commissario Salvo Montalbano, den er nach dem spanischen Schriftsteller Manuel Vázquez Montalbán benannte, machten ihn zu einem vielgelesenen und äußerst populären Schriftsteller über die Grenzen Italiens hinaus.
Infos bei ... Homepage , Lübbe Verlag , krimi-couch , Interview bei Berliner Zimmer , BR online , Deutschlandfunk , culturitalia.
Di, 6. September 2005 9:00 Uhr Uhr, BR 2/Radiowissen
Mörder, Detektive und Kommissare
Ob nun trivial oder nicht: Kriminalromane sind in. "radioWissen" blickt zurück auf die Geschichte des Kriminalromans. Begonnen wird mit dem Vater des klassischen Detektivromans, Sir Arthur Conan Doyle. Diesem, einem Mediziner, war Sherlock Holmes verhasst. Dennoch wurde seine Figur zum Vorreiter aller Detektive.
Mörder, Detektive und Kommissare
9.00 Sherlock Holmes und seine Schüler
Die Geschichte des Krimis
9.20 Schwedisch-afrikanisch engagiert
Henning Mankell
9.40 "Herzblut mit Todesfolge"
Die Medizin im Krimi
... mehr
In der Kultursendung "Aspekte" des "ZDF" werden heute, Freitag,
den 02.09.2005 von 23.05 – 23.35 Uhr auch zwei kriminelle Themen behandelt. Robert Nippoldt, ein junger Graphik-Designer hat sich in seinem
aufwändig illustrierten Buch "Gangster. Die Bosse von Chicago" (Gerstenberg) auf die Spur der Gangster von Chicago gesetzt. Mit minimalistischem Federstrich und prägnanten Details arbeitete er ihre persönlichen Eigenschaften heraus.
In dem neuen Thriller "Eisfieber" (Lübbe) erfindet Ken Follett einen Superkiller-Virus, den vier Verbrecher aus einem Hochsicherheitslabor gestohlen haben. Gekonnt mixe er Fakten und Fiktion zu routinierter Unterhaltung, meint das "ZDF". Das Interview mit dem Autor kann online gelesen werden .. mehr
Vom Horror zum Krimi: Bestsellerautor Peter James begibt sich mit seinem Roman "Stirb ewig" (Scherz) auf neue Pfade, meint Iris Alanyali in der "Berliner Morgenpost" vom 02.09.2005. Wie in einem Kino-Thriller folge eine überraschende Wendung auf die nächste – ein paar Umdrehungen weniger hätten es allerdings auch getan ... mehr
Petra Delicado ist die Figur der spanischen Autorin Alicia Giménez-Bartlett, die es mit ihren Krimis um die Kommissarin in ihrer Heimat zu einer Fernsehserie und großer Popularität gebracht hat. Der vierte, "Tote aus Papier" (Lübbe) ,ist jetzt in deutscher Übersetzung erschienen. Ein Beitrag von Jochen Kürten bei der "Deutschen Welle" ... mehr
Der echte "Hauptkommissar in der Vermisstenstelle" über Friedrich Anis Serienheld Tabor Süden. Wer Hubertus-Alexander Wolf (genannt Lupus) ist und was ihn motiviert (und befähigt) sich gerade mit der Person des Tabor Süden besonders gut auszukennen, erklärt er in einem Beitrag für das "Krimi-Forum" ... mehr
Wer in Deutschland Humor ernstnimmt, gilt als humorlos. Wer in Deutschland humoristisch schreibt, gilt als originell. Wer in Deutschland über Tragödien lacht, lacht meistens über den Tragöden und nicht über die Umstände, die ihn dazu machen. Auch im Krimi. Unter dem Titel "Arbeitslos und Spaß dabei" scheibt Dieter Paul Rudolph in seinem Freitagsessay bei "Watching the Detectives" über Krimis mit Humor, Krimis mit vemeintlichem Humor, geklaute Sprache und Hartz IV ... mehr
Ausschnitte des Gesprächs von Ingrid Noll mit Michael Kerbler bei "oe1/ORF sind jetzt per Internet und via Computer zu lesen und zu hören.
Sieht man vom Liebesroman ab, so sind in keinem anderen Literaturgenre Frauen so anerkannt und erfolgreich wie im Metier des Kriminalromans. Das mag an der größeren sozialen Sensibilität oder an der besseren Beobachtungsgabe für Zwischenmenschliches liegen, die Frauen nachgesagt wird. Faktum ist: Von Agatha Christie, Dorothy Sayers bis Patricia Highsmith – Autorinnen dominieren bis heute die Kriminalschriftstellerei.
Auch Ingrid Noll gehört zu dieser Gruppe der Erfolgreichen. Sie wurde als Tochter eines deutschen Arztes in China, genauer in Shanghai, geboren und wuchs in Nanking auf. Michael Kerbler spricht mit Ingrid Noll über Krimis, Feminismus und Politik ... mehr
Fr, 2. September, 16.30 – 18.00 "EinsFestival" ARD-Digital
Kriminalgeschichten
Morde einer Lady – Die Schriftstellerin P.D. James
Athener Unterwelt – Der Schriftsteller Petros Markaris
Im September stellt "EinsFestival", der digitale "ARD"-Sender jeden Freitag ab 16.30 Uhr in der Reihe 'Kriminalgeschichten' zwei internationale Schriftsteller dieses Genres vor.
'Der Detektivroman handelt von einer zerstörten Ordnung und ihrer Wiederherstellung, auch wenn es sich dabei nur um eine tröstliche Illusion handelt', sagt P. D. James, von ihrem Millionenpublikum 'Queen of Crime' genannt. 'Morde einer Lady' ist ein filmisches Porträt der Schriftstellerin und zugleich ein Panoptikum ihrer Geschichten und Gestalten.
Petros Markaris, 1937 in Istanbul geboren als Sohn einer Griechin und eines Armeniers, wohnt seit über 30 Jahren in Athen und ist mit dieser Stadt in fruchtbarer Hassliebe verbunden. Sie steht im Mittelpunkt seiner Kriminalliteratur, nicht als das klassisch antike, sondern das moderne Athen, fern der Akropolis: eine Stadt, die ihren alten Charme zu verlieren droht.
Am 9. September stellt EinsFestival in der Reihe 'Kriminalgeschichten' die Autoren Francisco José Viegas und Alicia Gimenez-Bartlett vor.
... mehr
Di, 6. September 2005 9:00 Uhr Uhr, BR 2/Radiowissen
Mörder, Detektive und Kommissare
Ob nun trivial oder nicht: Kriminalromane sind in. "radioWissen" blickt zurück auf die Geschichte des Kriminalromans. Begonnen wird mit dem Vater des klassischen Detektivromans, Sir Arthur Conan Doyle. Diesem, einem Mediziner, war Sherlock Holmes verhasst. Dennoch wurde seine Figur zum Vorreiter aller Detektive.
Mörder, Detektive und Kommissare
9.00 Sherlock Holmes und seine Schüler
Die Geschichte des Krimis
9.20 Schwedisch-afrikanisch engagiert
Henning Mankell
9.40 "Herzblut mit Todesfolge"
Die Medizin im Krimi
... mehr
Radio-Tipps, gefunden beim "Bluetenleser". "Bluetenleser" bringt täglich neue Nachrichten zur Literatur, listet Literatursendungen in Hörfunk und TV, widmet Schwerpunktthemen ausführliche Dossiers und wirft einen Blick in die wichtigsten Literaturzeitschriften.
Zugegeben – aus Schweden kommen derzeit jede Menge Krimis an, von denen stets behauptet wird, man könne nicht auf sie verzichten. Tja, Henning, was hast du da angerichtet! Und doch gibt es immer wieder Entdeckungen, die der Krimifan tagelang feiern könnte, meint Frank Keil-Behrens am 28.08.2005 im Magazin "Titel" über Kjell Erikssons Roman "Die grausamen Sterne der Nacht" (Zsolnay)... mehr
Kölner Stadtrevue: »Schwarzlicht«:
Garry Disher hat diese Entwicklung mitverursacht und geprägt: Seine hochklassigen Spannungsromane haben den fünften Kontinent als unverbrauchten Krimischauplatz etabliert. Von Ulrich Noller ...
Weltwoche: »Apropos Manfred Wieninger«:
Man liest seinen dritten Krimi um den Privatdetektiv Marek Miert gefesselt. Von Thomas Widmer ...
Titel: »Knapp und abschweifend«:
Manfred Wieninger hat nach längerer Pause seinen dritten Roman um den Detektiv Marek Miert vorgelegt. "Der Engel der letzten Stunde" (haymon) ist knapp erzählt, abschweifend verdichtet, voller Witz und verhaltener Wut. Von Frank Rumpel ...
Brigitte: »Mörderisches Spiel«:
Der Schein trügt: In diesem idyllischen Hotel werden regelmäßig Verbrechen begangen. Brigitte.de-Redakteurin Katharina Wantoch ist der Sache nachgegangen ...
Brigitte: »Er wird es nie erfahren!«:
Bestseller-Autorin Donna Leon und BRIGITTE-Mitarbeiterin Petra Reski leben beide in Venedig. Wie Commissario Brunetti, über den Sie nach diesem Nachbarschafts-Tratsch alles wissen ...
Literaturkritik: »Hoffnung auf mehr«:
Jan Seghers alias Matthias Altenburg liefert mit seinem ersten Krimi Perfektion. Von Rolf-Bernhard Essig ...
Axel Bußmers Spurensuche No. 6
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Amerikanische Träume und Alpträume
Noir, Suspense und Film.
Dass dies zusammenpasst und die Medien sich gegenseitig befruchten, zeigen Bücher über Filmgeschichte und Krimi. Und eine wiederentdeckte Noir-Perle aus den 30-Jahren kann jedoch ein wenig schwächeln und zeitgenössische Noir-Romane können kleine Meisterwerke sein.
Axel Bußmer über die Filmbücher "Sex, Lies & Pulp Fiction" und "Filmgenres: Kriminalfilm", sowie über die Romane "Geißel der Niedertracht", "Der Tag der Katze" und "The Confession" ... mehr
Do, 1. September 2005 21:01 Uhr Uhr, Ö1/ORF
Im Gespräch: Ingrid Noll
Mit Michael Kerbler
Sieht man vom Liebesroman ab, so sind in keinem anderen Literaturgenre Frauen so anerkannt und erfolgreich wie im Metier des Kriminalromans. Das mag an der größeren sozialen Sensibilität oder an der besseren Beobachtungsgabe für Zwischenmenschliches liegen, die Frauen nachgesagt wird. Faktum ist: Von Agatha Christie, Dorothy Sayers bis Patricia Highsmith – Autorinnen dominieren bis heute die Kriminalschriftstellerei.
Auch Ingrid Noll gehört zu dieser Gruppe der Erfolgreichen. Sie wurde als Tochter eines deutschen Arztes in China, genauer in Shanghai, geboren und wuchs in Nanking auf. Michael Kerbler spricht mit Ingrid Noll über Krimis, Feminismus und Politik ... mehr
Radio-Tipps, gefunden beim "Bluetenleser". "Bluetenleser" bringt täglich neue Nachrichten zur Literatur, listet Literatursendungen in Hörfunk und TV, widmet Schwerpunktthemen ausführliche Dossiers und wirft einen Blick in die wichtigsten Literaturzeitschriften.
Kalender
Arthur W. Upfield
Am 1. September 1888 wird Arthur W. Upfield in Gosport, Hampshire, England geboren († 12. Februar 1964 in Bowral, New South Wales).
Upfield wanderte im Alter von zwanzig Jahren nach Australien aus. Dort streifte er als Gelegenheitsarbeiter durch die Weiten des Outback. Seine als Pelztierjäger, Schafzüchter, Goldsucher und Opalschürfer gewonnenen Erfahrungen fanden Eingang in 28 Kriminalromane.
Upfield versetzt die klassische "Whodunit"-Konstruktion des Detektivromans in eine für die meisten Leser exotische Umgebung. Eine gekonnte Schilderung der grandiosen Landschaften Australiens und seiner Natur zusammen mit einer in Romanen seltenen Darstellung der Kultur der australischen Ureinwohner verschaffen den Kriminalromanen Upfields eine besondere Rolle in diesem Genre.
Im deutschsprachigen Raum erscheinen die Romane Upfields seit Ende der 50er Jahre im Goldmann Verlag, der die Bücher kontinuierlich neu auflegt. (wikipedia.org)
Infos bei:
Random House , wikipedia.org , Krimi-Couch , Crime Corner , Classic Crime , Unofficial Arthur W. Upfield-Website (engl.) .
Die August-Meldungen gibt
es
hier
Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv
Haftungsausschluss und Urheberrecht
Axel Bußmers Spurensuche No. 6
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Amerikanische Träume und Alpträume
Noir, Suspense und Film.
Dass dies zusammenpasst und die Medien sich gegenseitig befruchten, zeigen Bücher über Filmgeschichte und Krimi. Und eine wiederentdeckte Noir-Perle aus den 30-Jahren kann ein wenig schwächeln und zeitgenössische Noir-Romane können kleine Meisterwerke sein.
Axel Bußmer über die Filmbücher "Sex, Lies & Pulp Fiction" und "Filmgenres: Kriminalfilm", sowie über die Romane "Geißel der Niedertracht", "Der Tag der Katze" und "The Confession" ... mehr
Axel Bußmers Spurensuche No. 8
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Einmal Top, einmal Flop aus Deutschland
Einer der inzwischen unterschätztesten deutschen Autoren von Kriminalromanen ist Horst Bieber. Er beherrscht sein Handwerk, er plottet gut, er entwirft glaubhafte Charaktere.
Auf den ersten Blick sieht auch Rüdiger Janczyks Debüt bei Emons gut aus. Ein kurzes Buch mit vielen Dialogen und einer guten Ausgangssituation. Einige vergnügliche Stunden sind garantiert. Denn, was kann jetzt noch schiefgehen?
Axel Bußmer erläutert, wieso sich beide Romane so stark unterscheiden und warum der eine verdammt gut und der andere missglückt ist ... mehr
Axel Bußmers Spurensuche No. 7
Amerikanische Träume und Alpträume
Noir, Suspense und Film.
Dass dies zusammenpasst und die Medien sich gegenseitig befruchten, zeigen Bücher über Filmgeschichte und Krimi. Und eine wiederentdeckte Noir-Perle aus den 30-Jahren kann ein wenig schwächeln und zeitgenössische Noir-Romane können kleine Meisterwerke sein.
Axel Bußmer über die Filmbücher "Sex, Lies & Pulp Fiction" und "Filmgenres: Kriminalfilm", sowie über die Romane "Geißel der Niedertracht", "Der Tag der Katze" und "The Confession" ... mehr
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Rainer C. Koppitz
Rainer C. Koppitz war in Führungspositionen bei IT- und Telekommunikationsunternehmen tätig,
wechselte dann als Partner in eine Consulting-Firma und arbeitet heute im Management eines Münchner High-Tech-Unternehmens. Mit seinem Debütkrimi "Machtrausch" ist ihm ein "kompetenter Wirtschaftsthriller" gelungen, der ganz offensichtlich auf den Berufserfahrungen des Autors basiert ... mehr
Stefan Slupetzky
Stefan Slupetzky studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste und experimentierte danach auf vielen Feldern: Malen, Zeichnen, Jazzen, Unterrichten, Erzähler von Kindergeschichten.2004 erschien sein erster Kriminalroman, für den er den Debüt-Glauser erhielt ... mehr
Anke Gebert
Geboren in Halle/Saale. Literaturstudium am "Johannes R. Becher Institut". 1988 zog sie
nach Hamburg und begann dort noch einmal ein Studium der Germanistik, Journalistik, Masterstudium Film (mit Schwerpunkt Drehbuch) und jobbte in verschieden Bereichen. Als freie Buch- und Drehbuchautorin schrieb sie neben Romanen, Drehbüchern, Bildbänden, Sachbüchern und Kinderbüchern auch mehrere Kriminalromane und Kurzkrimis ... mehr
Richard Lifka
Nach dem Studium der der Germanistik und
Soziologie war Richard Lifka in Rumänien Lektor für Literaturwissenschaft und Deutsche Kulturgeschichte an der A.I. Cuza Universität. Seit 1990 lebt er als Journalist und Autor in Wiesbaden, schreibt Kriminalromane und Kurzkrimis und gelegentlich über Krimis ... mehr
Thomas Przybilkas Tipps zur Sekundärliteratur No. 40

Immer wieder: wer sich ernsthaft mit Kriminalliteratur beschäftigt, kommt an Thomas Przybilkas Krimitipps zur Sekundärliteratur nicht vorbei. Prüfen Sie das an der neuen, der 40. und pickepackevollen Ausgabe! Dort erfahren Sie mehr über Mord als kreativen Prozess, finden alles Entschlüsselnswerte zum Da-Vinci-Code, übers Schreiben für den Markt und Geschriebenes über Hitchcock, Camilleri, Scott Turow, mehr über die Geschichte der Spionage, Thriller und Nordirland, America's Agatha Christie und eine Sammlung von über 40 Rezepten verschiedener Henkersmahlzeiten. Wo? Nur ... Hier!!
Frisch eingetroffen.
Bücher, die uns erreichten.

Beachten Sie die Neueingänge:
"Greenwich Killing Time" ist der erste der legendären Manhattan-Krimis von Kinky Friedman. "Rotbuch hat ihn neu aufgelegt: hier ist das noch unverbrauchte, wilde Original, das immer noch keinen Staub angesetzt hat
Ian Rankins neuer Roman: eine Stadt als Schmelztiegel, in dem sich Traditionen, Globalisierung, Kriminalität und Begierden verbinden: Fremdenhass in Edinburgh.
Ein Subcommandante und PIT II: ein einzigartiges literarisches Experiment mit einem einzigartigen Detektiven: schmutziger Krieg in Mexiko. Deon Meyers rasanter Thriller um Geheimdienste und fehlgeleitete Patrioten, Hass und Versöhnung in einem zerrissenen Land. Ditfurths Veränderung der Geschichte. Diesmal: Rosa Luxemburgs Ermordung. Robert Bracks zweiter Roman um Lenina. Vier DVD in der The Inspector Lynley Mysteries – Box. Joel Ross' Wettlauf gegen die Zeit ...
Es gibt ein dunkles Kapitel in Josies Leben, eine moralische Schuld, die sie auf sich geladen und über die sie nie gesprochen hat. Bis sie die Internetseite "Wahre Geständnisse" entdeckt und Clare kennen lernt. Aus dem anonymen Chat im world wide web wird eine reale Begegnung. Josie, deren schlechtes Gewissen ihr Selbstwertgefühl zerfressen hat, bewundert die starke, rigorose Clare. Sie lernt von ihr, wie sich die dunklen Energien von innen nach außen kehren lassen. So verändert sich Josies Leben: Sie bekommt plötzlich, was sie will, genießt ihre neue Macht - und gerät immer tiefer in die Abhängigkeit Clares. Josie hat eine gefährliche Gleichgesinnte gefunden, gewiss keine Freundin ...
Kommissar Stefan Lindman hat gerade von seiner Krebs-Diagnose erfahren, als er in der Zeitung liest, dass sein Exkollege Molin ermordet worden ist. Um sich von Sorge und Angst um das eigene Leben abzulenken, fährt Lindman in den Norden und ermittelt inoffiziell. Schnell verdichten sich die Spuren, die bei der Motivsuche in die Zeit des 2. Weltkrieges weisen ...
Die TV-Tipps 1. – 14. Oktober 2005
Wirklich sehenswert sind in den kommenden beiden Wochen neben der Erstaustrahlung von "Roter Drache" (nach dem Roman von Thomas Harris), die beiden Stanley Donen-Filme "Arabeske" und "Charade" (die besten nicht von Hitchcock gedrehten Hitchcock-Filme.
Dazu deutsche, französische und amerikanische Krimiklassiker und, außer Konkurenz: "Citizen Kane" ...
Die TV-Tipps 3. – 16. September 2005
Zwischen den demnächst startenden und schon gestarteten neuen Staffeln der guten und vielversprechenden Krimiserien (streng chronologisch von Montag bis Freitag – Wer soll sich das alles ansehen?) gibt es einige gute Spielfilme.
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie
immer ...
hier
SWR, 22.00
(GB 1978, R.: Michael Crichton)
Drehbuch: Michael Crichton
LV: Michael Crichton: The great train robbery, 1975 (Der große Eisenbahnraub)
Drei Gauner rauben 1855 in England Goldbarren aus einem fahrenden Zug.
Die auf Tatsachen beruhende, anfangs etwas langatmige Krimikomödie
besticht durch ihre Ausstattung und die glänzend aufgelegten Darsteller
(Sean Connery, Lesley-Ann Down, Donald Sutherland).
Kinotitel war "Der erste große Eisenbahnraub"