Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 30. November 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out! ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 579: Tana French – Sterbenskalt (Vorgestellt von Carola Kruse)
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
P.S. ICH TÖTE DICH - Krimi- Hors d'œuvre, die Appetit auf mehr machen... - Krimi-Rezension von Melanie Richter.
Und:
FRAU GANTNER - Eine Tote vermietet / Krimi-Hörspiel. Und :
ZWISCHEN NACHT UND DUNKEL - 4 Novellen zum Thema "Rache" von Stephen King - Krimi-Rezension von Nicole Glücklich
...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Ken Bruen). Und: R. i. P. Irvin Kershner ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Sonntagszeitung:
»Agentin hebelt Machtlogik aus«:
Wenn sie nicht gerade einem britischen Geheimdienst vorstehen, spielen Frauen im Agentenmilieu eine untergeordnete Rolle. Die Spionage bleibt auch im 21. Jahrhundert eine männliche Domäne.
Das weiss auch Jenny Siler. Trotzdem setzt die vierzigjährige amerikanische Thrillerautorin auf weibliche Agentinnen wie Kat Caldwell, die Heldin ihres soeben auf Deutsch erschienenen Romans "Verschärftes Verhör" (Fischer Taschenbuch). Der Erfolg gibt ihr recht, denn ihr Verschwörungsdrama kann sich neben Altmeistern wie le Carré oder Forsyth durchaus sehen lassen.
Von Gunter Blank ...
mehr
evolver:
»Leg dich nicht mit Reacher an!«:
Eine Zahnbürste ist alles, was Jack braucht. Aber wehe, man macht sie ihm kaputt. Dann wird der ehemalige Sonderermittler sauer. Doch im Gegensatz zu den beiden Vorgängern "Sniper" und "Way Out" beginnt der elfte Reacher-Thriller "Trouble" (Blanvalet Verlag) behäbig. Erst zur Mitte hin zieht Lee Child das Tempo an.
Von Marcel Feige ...
mehr
DLR:
»Von dunklen Mächten«
Ein Toter liegt in einer Kleinstadt der argentinischen Provinz Buenos Aires auf dem Hotelbett. Was wirklich passiert ist, bleibt bis zuletzt verborgen und dunkel. Denn der Autor vermeidet es kunstvoll, seine Leser "ins Schwarze" treffen zu lassen. "Ins Weiße zielen" (Wagenbach Verlag), der Roman des Argentiniers Ricardo Piglia, beginnt wie ein Krimi mit einer Leiche, lässt aber schon bald Fußnoten, Zitate, soziologische, erkenntnistheoretische und andere Reflexionen folgen - und bleibt eine stets spannende und dichte Erzählung über die Unmöglichkeit zu erfahren, was eben, gestern oder vor Monaten geschehen ist und warum.
Von Jörg Plath ... mehr
Ein Beitag, den Sie auch hören können
WDR:
»Die Erfolgsstory«:
21 Bücher geschrieben, 12 Millionen davon in Deutschland verkauft, seit Jahren blutige Bestseller in Serie produziert - so liest sich die Joy Fielding-Bilanz. Miss Psychothriller verriet bei der Präsentation ihres neuen Romans "Das Verhängnis" (Goldmann Verlag) in einer Kaserne in Unna die Zutaten für den perfekten Krimi. Wovor hat eine Frau Angst, die literarisch-hauptberuflich Menschen umbringt, die grausamsten Morde und Motive ausheckt?
Von Jenna Günnewig ...
mehr
Kalender
John Dickson Carr
Am 30. November 1906 wird John Dickson Carr († 27.02.1977) als Sohn schottischer Eltern in Uniontown, Pennsylvania, geboren. In seinen über 80 Romanen nimmt Carr die Tradition seiner großen Vorbilder Conan Doyle und G. K. Chesterton anspielungsreich auf.
Bekannt machten ihn seine Romane um Verbrechen im verschlossenen Raum, die sogenannten "locked room mysteries".
Carr begeisterte sich seit seinen Aufenthalten in England und zahlreichen Reisen durch den Kontinent für das "alte" Europa, wo auch zahlreiche seiner Kriminalromane spielen.
Er studierte in Paris, lebte in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts in Marokko. Zeit seines Lebens war er ein starker Raucher und Trinker und in den letzten Jahren seines Lebens war er gesundheitlich stark angeschlagen und erkrankte schließlich an Lungenkrebs.
Infos:
wikipedia, krimi-couch, kaliber.38, kirjasto.sci.fi(engl.), jdcarr.com(engl.),
Geoffrey Household
Am 30. November 1900 wird Geoffrey Household († 04.08.1988 in Banbury, Oxfordshire) in Bristol geboren. Er verbrachte nach einem Studium in Oxford vier Jahre als Bankier in Rumänien, arbeitete später als Bananenverkäufer in Spanien, ging dann in die USA. Dort schrieb er einige Hörspiele für Kinder, bevor er als Handelsvertreter in Druckfarben Europa und Südamerika bereiste. Später wurde er britischer Geheimdienstoffizier. Sein Roman "Einzelgänger, männlich" wurde im Jahre 1938 erstmals veröffentlicht (verfilmt von Fritz Lang) und "ist eines der wenigen Werke der Weltliteratur, die noch vor Kriegsbeginn, 'rechtzeitig' gewissermaßen, die Möglichkeit eines Anschlages auf Hitler durchspielen" (NZZ).
Infos:
Kein und Aber Verlag
wikipedia.org, perlentaucher, kaliber. 38, kirjasto.sci.fi (engl.), fantasticfiction.co.uk (engl.),

Ulrich Kroegers Krimitipp 10/10
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.

Die "Kinkster"-Welt in New York, eine Entführung in Hamburg und Koksbarone in Amerika
Ulrich Kroeger zu Büchern von Kinky Friedman ("Zehn kleine New Yorker"), Frank Göhre ("Der Auserwählte"), Don Winslow ("Tage der Toten") und Luc Jacamon und Matz ("Die Gemeinschaft der Sterblichen") ... mehr
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Barbara Keller hat Jean Amilas
"Auf Godot wartet keiner" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 29. November 2010 und mit Buchvorstellung: Anne Kuhlmeyer: "Freitags Tod"
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out! ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 578: Minck & Minck – Ausgeträllert (Vorgestellt von Simone Schultze und Kristine Greßhöner )
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: Michaela F. Hammesfahr mit DEIN BLUT FÜR EWIG.
Und:
AMERICAN DEVIL - Blondinen bevorzugt... (Krimi-Hörbuch) - Krimi-Kritik von Markus Müller. Und :
HÖRSPIEL-UMFRAGE - Teilnehmer gesucht!
...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Neuem im Kino: Fair Game. Und: Drehbücher, die im „Oscar“-Rennen sind. Und: R. i. P. Leslie Nielsen ...
NuT:
Joachim Linder über Tatortjubiläen (Thomas Pynchon) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...

Culturmag:
»Crimemag«
Am Samstag erschien wieder das "CrimeMag", das im regelmäßigen Samstag - Rhythmus über Kriminal - Literatur berichtet.
All dies wird zusammengestellt und betreut von Thomas Wörtche und findet sich hier
Mit folgenden Themen
Bloody Chops
Heute choppen Tomás Borchte (ToBo), Joachim Feldmann (JF), Henrike Heiland (HH), Friedemann Sprenger (Frip) und Thomas Wörtche (TW).... mehr
Fortsetzungsroman: Diez Negritos – Ein ekelhafter Leichnam
Vergangenes Jahr begannen die Diez Negritos einen Online-Krimi zu verfassen. In ironischer Anlehnung an die surrealistische Methode des cadavre exquis.
Übersetzt von Annika Loose ...mehr
Carlos
Heute: Aus der Reihe großer, noch unpublizierter Prosawerke.
Von Carlo Schäfer ... mehr
Patrick Rotman: Die Seele in der Faust
Es gab tatsächlich im besetzten Frankreich eine Gruppe von Partisanen, die den Nazis ihre eigene Medizin zu schmecken gab: Terror.
Eine Besprechung von Michael Koltan ...mehr
Martin Booth: The American
Es lohnt , sich auf den bedächtigen Erzählstil, die grandiosen italienischen Impressionen und auf die kulturträchtigen Exkurse vor dem bleihaltigen Showdown einzulassen.
Von Peter Münder ...mehr
Verzweifflungs-gedichte
DIe augen schloß ich traurig zu / Die hände deckten meine stirne / Ich war entblöst von lust und ruh / Der kummer füllte das gehirne ...
Von Christian Hofmann von Hofmannswaldau ...mehr
Kalender
Gabriele Wolff
Am 29. November 1955 wird Gabriele Wolff in Düsseldorf geboren. Nach ihrem Jura-Studium arbeitete sie zuerst als Rechtsanwältin, inzwischen ist sie Oberstaatsanwältin. Sie ist seit 1989 mit Jeremy Gordon verheiratet, keine Kinder, fünf Katzen.
Gabriele Wolff schreibt unter ihrem Geburtsnamen. Bereits in ihrem ersten Kriminalroman "Kölscher Kaviar" führte sie die Kölner Staatsanwältin Beate Fuchs ein. Beate Fuchs ermittelt später, wie ihre Erfinderin im richtigen Leben, auch in Nuebrandenburg und Neuruppin. Neben ihren Kriminalromanen und zahlreichen Kurzkrimis veröffentlichte Gabriele Wolff zahlreiche Beiträge in den Publikationen der Karl-May-Gesellschaft.
Ihr Kriminalroman "Der falsche Mann" wurde 2001 für den "FrauenKrimiPreis" der Stadt Wiesbaden nominiert. "Das dritte Zimmer" wurde ebenfalls für den "FrauenKrimiPreis" der Stadt Wiesbaden im Erscheinungsjahr 2003 nominiert. 2004 erkannte ihr die Jury des Syndikats für "Das dritte Zimmer" den Friedrich-Glauser-Preis – Krimipreis der Autoren 2004 in der Sparte Roman zu.
Infos und Bibliographie:
Homepage, Alligatorpapiere, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Sand am Meer/Interview, Krimi-Couch.
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 41
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
New York in Angst und Schrecken,tote Frauen in Göteborg und eine Mord im Marionettentheater ...
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur) BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv.
Im PKT 44 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Oktober 2010 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier

ARTE:
» Innenansichten der ehrenwerten Gesellschaft – ein Trend am Buchmarkt«
Marisa Merico bricht mit ihrer Lebensgeschichte "Mafia Princess" (Lübbe Verlag) das Schweigen - und damit den Ehrenkodex der Mafia.
Wie bereits 2006 Roberto Saviano mit "Gomorrha" berichtet Marisa Merico authentisch von den Verbrechen der Mafia.
Eine ungewöhnliche Biografie, die den am Buchmarkt herrschenden Trend der Mafia-Bücher fortsetzt.
Von Micha Halfwassen.
Zu sehen in der Sendung "Metropolis" am SAMSTAG, 27. NOVEMBER 2010, 23.15 Uhr ... hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 26., 27. und 28. November 2010
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook mit einem Tipp: The krimi Daily is out! ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 577: Linda Castillo – Die Zahlen der Toten (Von Susanne Kellersmann)
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
KRIMI-AUSSCHREIBUNG für die Region Trier-Eifel-Mosel-Saar-Hunsrück.
Und:
TATORT SCHREIBTISCH: Gabriela Galvani. Und: ÖLAND - Skandi-Krimi-Hörspiel von Johan Theorin
...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über ein Buch über die "Mad Men – Die Könige der Madison Avenue"
...
NuT:
Joachim Linder über Borges, Foucault, Kreissl & DSM-IV ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
DLF:
»Wie zäher Kaugummi«
In Drvenkars "DU" "Du" (Ullstein Verlag) geht es um fünf Berliner Girlies, einen Gangster, einen Serialkiller und ein paar andere Figuren. Die Handlung zieht sich über hunderte Seiten wie zäher Kaugummi. Man möchte die Passagen, in denen die einzelnen Ichs sich jeweils über ihre Befindlichkeit auslassen, schnellstens überblättern.
Von Thomas Wörtche ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können

Der Spiegel:
»Die zwei Gesichter des John S. Cooper: Bestseller-Autor enttarnt«
Wer ist der Kerl? Jahrelang rätselten Leser und Fachwelt über die Identität von John S. Cooper. Der angebliche US-Amerikaner ist Autor zweier erfolgreicher Thriller - war aber nicht zu sprechen. Das Rätselraten hat nun ein Ende: Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE stecken gleich zwei deutsche Autoren hinter dem amerikanisch klingenden Tarnnamen.
Von Ole Reißmann ... mehr

FAZ:
»Wirtschaftskrimi«
Egal, ob Korruptionsskandal, Betrugsversuche, Mobbing oder knallharter Konkurrenzkampf in der Firma –
denken Sie nicht auch manchmal bei den Wirtschaftsnachrichten oder im eigenen Berufsalltag: So eine
Geschichte hätte man nicht besser erfinden können? Wirtschaft kann spannend, nervenaufreibend und
unberechenbar sein. Stellen Sie das in einem selbst geschriebenen Wirtschaftskrimi unter Beweis!
Den besten Wirtschaftskrimi veröffentlicht die "Frankfurter Allgemeine Buch" in ihrer Geschenkbuch-Reihe und stellt ihn auf der Frankfurter Buchmesse 2011 vor.
Einsendeschluss: 1. Mai 2011
Teilnahmebedingungen etc gibt es hier und hier (pdf)
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 25. November 2010 und mit STADT LAND BUCH: Verleihung des Katzenkrimipreises und Lesung »In den Tiefen der Hölle« – Raskolnikow-Luft an den Ufern der Seine
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook mit einem Tipp: The krimi Daily is out! ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl über Richter vor Gericht: Scott Turow entfaltet in Der letzte Beweis (Blessing) wieder einmal ein ausladendes amerikanisches Gerichtssaaldrama, baut ein paar böse zusätzliche Verwicklungen ein und schafft am Schluss noch einen überraschenden Dreh ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Diesmal mit Krimiplausch 5: Teil 1/2. Stefan Baumgartner und Kristine Greßhöner haben sich im virtuellen Studio getroffen
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
ÖLAND - Skandi-Krimi-Hörspiel von Johan Theorin.
Und:
DAS WESEN kürt Arno Strobel zum Meister der Albträume - Krimi-Rezension von Melanie Richter. Und: KLARER FALL - Krimi-Hörspiel am Samstag auf WDR5 ...
Krimilady:
Henny Hidden mit Rezension: Christine Lehmann – "Malefizkrott": der beste Krimi, den sie bisher von der Autorin kennt. Er ist anregend, humorvoll, geistreich geschrieben ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über One World Berlin 2010 ...
NuT:
Joachim Linder über Lustmordforschung: Irina Gradinari: Genre, Gender und Lustmord. Mörderische Geschlechterfantasien in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
taz:
»Die Ausnahmeerscheinung«
Der Hamburger Autor Frank Göhre erzählt bei einem Hafenspaziergang, warum er seine Texte zerschneidet, was er von der derzeitigen Krimi-Welle hält und wieso er so gut ist.
Ilka Kreutzträger war mit ihm an den Landungsbrücken ... mehr
Der Spiegel:
»Zur Hölle geht's nicht über die schönste Strecke«
Klassisch darf er sein, der Kriminalroman. Je vertrauter die Bestandteile, desto vergnüglicher die Lektüre: Eine abgehalfterte Diva, ein Mord in der französischen Provinz, ein junges Paar, bei Schneesturm gefangen im Motel - das sind die Themen der interessantesten Krimis des Monats.
In diesem Monat:
Koks, Heroin und Alkohol verhageln Ihr Urteilsvermögen: Ken Bruens "London Boulevard"
Marie-Hélène, Tochter aus großbürgerlicher Familie: Dominique Barbéris' "Eine Frage von Glück oder Zufall" .
Der Weg zur Hölle führt nicht über die landschaftlich schönere Strecke: John Rectors "Frost".
Von Marcus Müntefering und Sebastian Hammelehle ... mehr
evolver:
»Dumm gelaufen, die Zweite«:
So war das nicht abgemacht: Eine Journalistin beweist die Unschuld eines wegen Mordes Inhaftierten. Doch statt es ihr mit einem Exklusivinterview zu danken, schwört der Freigelassene vor laufender Kamera Rache. Keine Frage: Wolfgang Kaes taucht tief in die finsteren Abgründe unserer Gesellschaft, aber als Thriller funktioniert der Roman "Bitter Lemon" (C. Bertelsmann) allerdings nur bedingt.
Von Marcel Feige ...
mehr
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt in der November-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis und Thriller:
Die Verbrecher von nebenan
Ferdinand von Schirach legt 15 neue Justizgeschichten vor.
Von Jutta Ladwig
Gelungener Brückenschlag:
Birgit Giloys Roman "Liebe am Bosporus" ist weitaus besser als es der Name vermuten lässt.
Von Stephan Resch
Coole Socken:
Robert B. Parkers "Alte Wunden" zeigt den modernen Ermittler in seiner wahren Schönheit
Von Walter Delabar
Der lange Arm der Fürsorgeerziehung:
Matthias P. Gibert erzählt in "Schmuddelkinder" Lenz' sechsten Fall.
Von Thomas Swiderek
Ein Voodoo-Slasher auf dem Dorf:
Sobo Swobodnik entspanntes Kriminalstück "Kuhdoo" ...
Von Thomas Neumann
Berliner Untergrund:
D. B. Blettenbergs "Berlin Fidschitown" lebt von den Einblicken in die Berliner Bunker- und Schachtanlagen.
Von Walter Delabar
Konsequenz:
Christopher Cook spielt in "Robbers" mit den Elementen des Road-Thrillers
Von Walter Delabar
Die Geheimnisse der argentinischen Pampa:
Ricardo Piglias kluger und anspielungsreicher Roman "Ins Weiße zielen".
Von Martin Gaiser
Kalender
WR Burnett
Am 25 November 1899 wird William Ripley Burnett in Springfield, Ohio geboren († 25. April 1982 im Alter von 82 Jahren in Santa Monica, Kalifornien).
Er schrieb 36 Romane, 60 Drehbücher, ausserdem Lieder und Theaterstücke.
Nach seinem Umzug vom beschaulichen Springfield ins brodelnde Chicago im Jahr 1927 fand er seinen Stoff und schuf mit "Little Caesar", "High Sierra" und "Asphaltdschungel" Klassiker der Kriminalliteratur.
Info:
mordlust.de, Krimi-Couch, Wikipedia, William Marling (engl.), Shots Magazine (engl.)
Francis Durbridge
Am 25. November 1912 wird Francis Durbridge in Hull, Yorkshire geboren († 11. April 1998 in London).
Durbridge arbeitete nach seinem Studium der englischen Sprache kurzfristig als Börsenmakler, publizierte aber bereits 1938 seinen ersten Kriminalroman. Er war 30 Jahre bei der BBC als Hörspiel-Autor tätig und publizierte 35 Romane, die meist die Stoffe der bereits von Radiosendernsendern ausgestrahlten Hörspiele verwerteten und zum Teil auch in Coproduktion mit anderen Autoren entstanden.
Sein bekanntester Held war der fiktive Kriminalschriftsteller und Hobbydetektiv Paul Temple, der in den in Deutschland erschienenen Radio-Hörspielen von Rene Deltgen gesprochen wurde.
Paul Temple ist der berühmteste Detektiv, der je für das Radio erfunden wurde. Erfunden wurde er in den 1930er Jahren für die BBC von Douglas Rutherford und Francis Durbrigde. Lange vor dem modernen Serienboom beherrschte Durbridge die Kunst der "Cliffhanger" meisterlich: indem er immer im spannendsten Moment aufhörte, ließ er sein Publikum der nächsten Folge entgegen fiebern. Was er im Hörspiel lernte, perfektionierte er später im Fernsehen: "Das Halstuch" (1962) und "Melissa" (1965) waren im deutschen Fernsehen absolute Straßenfeger.
Infos bei:
Die Welt, Krimi-Couch, Toms Krimi-Treff, WDR, wikipedia, "kirjasto.sci.fi" (engl.), Durbridge-Forum, youTube.
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 24. November 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook mit einem Tipp: The krimi Daily is out! ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Diesmal mit Krimiplausch 5: Teil 1/2. Stefan Baumgartner und Kristine Greßhöner haben sich mal wieder im virtuellen Studio getroffen
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DAS AUGE DES RABEN - Schotten, Indianer, Mythen und Morde, spannend und fein miteinander verwoben!
Krimi-Rezension von Jörg Völker / Video.
Und:
ARD RADIO FEATURE - Die verschwiegene Geschichte von Marie Catherine und Albert Kneup ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über Jean Amila: Auf Godot wartet keiner ...
NuT:
Joachim Linder mit CFP: ‘New German Crime Fiction’ (als Gesellschaftsroman) ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über das "Edwin-Drood-Projekt" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Aktuell:
»Ein Verbrechen, elf Perspektiven«
So kraftvoll, so sprachmächtig und unkonventionell hat lange kein Autor mehr das Genre aufgemischt. David Peace geht im zweiten Band seiner Tokio-Trilogie "Tokio, besetzte Stadt" (Liebeskind-Verlag) bis an die Grenzen des Krimis. Ein Glücksfall.
Von Reinhard Jahn ... mehr
NDR:
»Von der Schuld in uns allen«:
Torkil Damhaug zeichnet in seinem Thriller die Psyche eines Täters, der bei aller Grausamkeit, auch selbst ein Opfer ist. Ein Krimi mit Potenzial zum Bestseller. "Die Netzhaut" (Droemer Verlag) wurde in Norwegen mit 60.000 verkauften Exemplaren bei 4 Millionen Einwohnern ein Bestseller.
Von Tobias Wenzel ... mehr
Kalender
Harry Kemelman
Am 24. November 1909 wurde Harry Kemelman in Boston geboren. Kemelmann arbeitete nach einem Harvard-Studium als College-Dozent. Kemelman, Kind russisch-jüdischer Einwanderer (Eltern: Isaac Kemelman und Dora, geborene Prizer), eigentlich Professor für englische Literatur am State College in Boston, wurde berühmt durch die Reihe seiner Rabbi-Small-Krimis. Der Protagonist ist Rabbi in einer jüdischen Gemeinde an der amerikanischen Ostküste nicht weit von Boston entfernt. Seine Spezialität ist der "Pilpul", eine talmudische Methode, feinste Unterschiede zu treffen und so der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Weil er diese Methode hervorragend beherrscht, hilft der Rabbi immer wieder seinen Schäfchen aus der Patsche, ist aber dennoch nicht sonderlich beliebt, weil er sich weigert, irgendwelche Zugeständnisse an den Zeitgeist zu machen. Die Figur erinnert an den katholischen Priester-Detektiv Pater Brown von Chesterton, wobei Kemelman aber Wert auf die Feststellung legte, dass es die traditionelle Aufgabe des Rabbis – gerade im Gegensatz zum christlichen Seelsorger – ohnehin ist, eher Richter und Ausleger des Rechts zu sein denn religiöser Führer.
1964 erschien sein erster Krimi "Am Freitag schlief der Rabbi lang", für den er den Edgar-Allan-Poe-Preis erhielt. Bis 1978 folgte für jeden Wochentag ein Krimi um den amerikanischen Rabbi David Small, der seine Fälle mit der Logik des Talmuds löst.
Kemelman starb am 15. Dezember 1996 mit 88 Jahren in seinem Wohnort Marblehead im Bundesstaat Massachusetts.
Infos und Bibliographie:
Wikipedia, krimi-couch.de, BR Kalenderblatt,. kirjasto sci.fi (engl.),
Joseph Hansen
Am 24. November 2004 stirbt Joseph Hansen im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes in Laguna Beach, Kalifornien. (*19. Juli 1923 in Aberdeen, South Dakota).
Hansen schuf den schwulen Versicherungsdetektiven Dave Brandstetter und zeichnete im Verlauf der Romane ein Bild der sich verändernden amerikanischen Gesellschaft weit über den sexuellen Aspekt hinaus.
Joseph Hansen gestand sich als Teenager ein, dass er Männer liebte, heiratete mit 20 Jane Bancroft, die bis zu seinem Tode seine Gefährtin war, und wurde im selben Jahr Vater und erstmals verlegt. Seiner Autobiografie zufolge prägten ihn schon als Kind die Schriftsteller Carl Sandburg, Mark Twain und später Walt Whitman. In den 40ern und 50ern schlug sich Hansen als Buchhändler, Maler, Folkmusiker, Lexikonvertreter und Sekretär durch, in den 60ern steckte er in Vorreiterprojekten selbstbewusst schwuler Presse, veröffentlichte Gedichte und konnte unter dem Pseudonym James Colton erste Romane lancieren. 1967 entstand mit "Fadeout" der erste Brandstetter, 1970 bei Harper verlegt, was Hansen den Durchbruch als Schriftsteller brachte.
Der Verfasser von knapp 30 Romanen, Dutzenden von Storys und zahllosen Gedichten nach dem Tod seiner Frau Jane 1994 und einer schweren Erkrankung seit 1995 verarmt bei Schulfreunden in Laguna Beach. Hoffnungen auf den Verkauf von Film- und Fernsehrechten für seine Dave-Brandstetter-Krimis blieben letztlich Illusion. Am 24. November 2004 starb Joseph Hansen an den Folgen eines Herzinfarktes in Laguna Beach.
Infos bei:
Argument Verlag , "Berliner Zeitung" , "Wikipedia" , "kaliber. 38" , "Toms Krimi-Treff" .
Der Spiegel:
»Okkult in Offenbach«
Andreas Franz gehört zu den erfolgreichsten Krimi-Schriftstellern Deutschlands. In seinem aktuellen Bestseller "Teufelsleib" (Knaur Taschenbuchverlag) schickt er seinen Regionalermittler Peter Brandt auf die Spur religiöser Fanatiker und erobert damit Platz zwei der SPIEGEL-ONLINE-Bestsellerliste.
Von Nicole Stöcker, buchreport ... mehr
Die Zeit:
»Ist Quote alles?«
Dominik Grafs zehnteilige Serie Im Angesicht des Verbrechens über den Kampf zwischen Polizei und Russenmafia in Berlin ist eines der großen Fernsehereignisse der letzten Jahre. 115 Drehtage, 150 Sprechrollen, 500 Minuten Hochspannung, Milieuschilderung, Drama – fast alles an diesem Projekt ist außergewöhnlich. Doch nun hat die Euphorie darüber, dass diese Art von Qualitätsfernsehen in Deutschland noch möglich ist, einen Dämpfer bekommen: Die Zuschauerquoten sind schlechter als erwartet.
Von Katja Nicodemus und Christof Siemes ... mehr
WDR:
»Nahrhafter Krimi-Snack«
Giles Blunt hat bereits eine Krimiserie geschrieben, die aber sehr düster, melancholisch und ziemlich brutal ist. Eigentlich sollte auch das fünfte Buch wieder so schwermütig werden, aber irgendwie hat er den Dreh nicht gekriegt. Glücklicherweise!
Antje Deistler von WDR 2, Abteilung Buchtipp, hat eine kleine Entdeckung für zwischendurch gemacht. Giles Blunt und seine manchmal grellbunte, dann wieder überraschend feinsinnige Gangsterkomödie "Unschuldslämmer" (Knaur Taschenbuchverlag).
... mehr
Ein Beitrag, den Sie hören können
3sat:
»Sind wir Schlappschwänze oder Schurken?«:
Der neue Roman von John le Carré spielt in der Schweizer Hauptstadt Bern. "Verräter wie wir" (Ullstein Verlag) heisst das Werk, das den Nerv der Zeit trifft: Es geht um einen russischen Mafioso, der Schwarzgeld in der Schweiz weiss wäscht.
Mit SCHWEIZWEIT spricht John Le Carré über seine Studienzeit in Bern und was ihm bei seinen Büchern am Herzen liegt ...
mehr
Noch können Sie die ganze Sendung, in der dieser Beitrag enthalten ist, ansehen
Frankfurter Rundschau:
»Wenn ein Axolotl auf eine Malefizkröte trifft«
Eine scharf beobachtete Literaturbetriebssatire mitsamt Kriminalfall (ein Buchhändler namens Durs Ursprung wird erschossen) hat die schwäbische Autorin Christine Lehmann mit dem Kriminalroman "Malefizkrott" (Ariadne Krimi) geschrieben.
Ort des Showdowns ist die Frankfurter Buchmesse.
Von Sylvia Staude ... mehr
Der Standard:
»Teuflische Zufälle und Geheimnisse«
Ihn interessiere, so Stephen King im Nachwort zu seiner neuen Geschichtensammlung "Zwischen Nacht und Dunkel" (Heyne Verlag), wie sich gewöhnliche Menschen in außergewöhnlichen Situationen verhalten".
In der Tat : Kings Erfindungsgabe ist teuflisch, man möchte vor Grauen zu lesen aufhören und kann's doch nicht lassen.
Von Ingeborg Sperl ... mehr
Die Welt:
»Carl XVI. Gustaf – Stieg Larsson hat es gewusst«
Der schwedische König Carl Gustaf soll eine Affäre gehabt haben. Schweden, das war doch der Leuchtturm der Aufklärung, ein Land in dem die Emanzipation dem sonst überall brandenden Meer der Misogynie Einhalt geboten hat.
Zu diesem Schwedenbild bedurfte es allerdings einer besonderen Technik. Man musste sämtliche schwedischen Kriminalromane, die in den vergangenen gut vierzig Jahren in Deutschland erschienen sind, und es waren wirklich mehr als genug, einfach nicht zur Kenntnis nehmen.
Von Elmar Krekeler ... mehr

Culturmag:
»Crimemag«
Am Samstag startete das "CrimeMag", das im regelmäßigen Samstagsrhythmus über Kriminalliteratur berichten wird: Ab sofort samstags regelmäßig unregelmäßig.
Peter Münder hat eine kleine Umfrage unter deutschen Kriminalautoren gemacht: Würden sie Lesungen vor Bundeswehrsoldaten in Afghanistan machen?
Frank Göhre porträtiert einen Großen des Genres: James Crumley.
Ein neuer Kolumnist heißt Andus, ist bücherlesender Strafrechtler und noch vieles mehr und bringt die Poisoned Letters von Andus (1)
...
All dies wird zusammengestellt und betreut von Thomas Wörtche und findet sich hier
SZ-Magazin:
»Die Krimi-Insel«
Einer der schönsten Insel-Krimis ist "Mein Freund Maigret" von Georges Simenon, der auf Porquerolles an der Côte d'Azur spielt: Maigret wird aus dem verregneten Paris in den sommerlichen Süden abkommandiert, um den Mord an einem Inselbewohner aufzuklären. »Kennen Sie Porquerolles?«, fragt Maigret seinen Reisebegleiter, einen Scotland-Yard-Beamten, der ihm bei seinen Untersuchungen über die Schulter schaut, »es soll da sehr schön sein, genauso schön wie auf Capri oder auf den griechischen Inseln«.
Und genauso ist es
Von Andreas Bernard und Olivier Kugler (Illustration) ... mehr
Kalender
Raoul Whitfield
Am 22. November 1898 wird Raoul Whitfield in New York City geboren († 24. Januar 1945 im Alter von 46 Jahren an einer Tuberkulose).
Mit seinem in US-Diensten stehenden Vater lebte er auf den Philippinen, in Japan und China, bevor er 1916 wegen einer Krankheit nach Amerika zurückkehrte. In Hollywood arbeitete er als Stummfilmschauspieler. Im 1. Weltkrieg flog er als Pilot Einsätze in Frankreich.
Nach dem Krieg schrieb er für die "Pittsburgh Post", heiratete eine Journalistin, kündigte und zog mit ihr nach Florida, um als Schriftsteller zu leben. Seine erste Story wurde 1926 im "Black Mask Magazine" veröffentlicht, er schrieb Flieger- und Kriminalgeschichten, wurde ein Trinkgenosse von Dashiell Hammett. Zwischen 1926 und 1933 veröffentlichte er 155 Stories.
1934 heiratete er seine zweite Frau, die New Yorker Intellektuelle Emily Vanderbilt Thayer und sein Leben änderte sich. Sie kauften eine Ranch in New Mexico, Whitfield schrieb nicht mehr. Doch die Ehe zerbrach 1935, schließlich nahm sich seine Frau das Leben. Auch Whitfields langsamer Niedergang begann. Er kränkelte, das geerbte Vermögen war 1944 aufgebraucht und schließlich erlag er 1945 in einem Militärhospital einer Tuberkolose.
Infos bei:
"mordlust.de", "Crime Corner", "Krimi-Forum" , William Marling (engl.), Black Mask Magazine (engl.).
Axel Bußmers TV & Buchtipps 20. November – 3. Dezember 2010
Willkommen
zu zwei sehr ruhigen Wochen. Denn im Ersten und den dritten Programmen wird das vierzigjährige Jubiläum vom "Tatort", hauptsächlich mit neuen Folgen und dem "Taxi nach Leipzig", gefeiert. Wilsberg darf einen neuen Fall lösen und das "Nachtschicht"-Team hat "Das tote Mädchen" vor sich liegen.
Außerdem laufen einige Klassiker und sehenswerte Wiederholungen.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 19., 20. und 21. November 2010
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out! ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 572: Susanne Kliem – Die kalte Zeit (Vorgestellt von Melanie Kottig)
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
WUNDERBARE WEIHNACHTSMORDE - Der Titel hält was er verspricht - Krimi-Rezension von Inge Blomenkamp. Und:
TATORT SCHREIBTISCH - Anni Bürkl, Wien. Und:
UNSCHULD - Ein Banküberfall mit Folgen / Krimi-Hörspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit einer langen Besprechung der langen Staffel von Kojak – Einsatz in Manhatten – Staffel 2 ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: "the system is failing? Deregulation is the principal problem. What is the evidence of failure? Firstly, the prisons" (Hayden White's Blog). ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph verweist auf einen Artikel von Christine Lehmann: Miss Marple ist schon lange tot. Ausstieg aus den Frauenformen. In: Das Argument 287, »Stärken von Frauen« ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Zwei recht ungewöhnliche Krimis präsentiert Ulrich Noller im November
in seinen Krimitipps bei FH Europa.
Aus einer seltsamen Konstellation schöpft der Roman "Zehn Gründe, das Morgen zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" seinen Witz und Autor Hallgrímur Helgason kommentiert damit die Gesellschaft Islands, die in vielerlei Hinsicht genau so merkwürdig und absurd ist wie die Geschichte ihrer Hauptfigur.
Cheng hingegen ist einer der seltsamsten Detektive der zeitgenössischen Kriminalliteratur: Der einarmige Ermittler sieht aus wie ein Chinese, ist aber durch und durch Österreicher beziehungsweise Wiener. Und Heinrich Steinfest ist einzigartig, mit dem Erzählkosmos keines anderen (Kriminal-) Schriftstellers vergleichbar: Krimi-Dadaismus und Erzählanarchie der Extraklasse. Und genau das findet sich auch in "Batmans Schönheit". ... mehr
DLF:
»Trauma einer Kindesentführung
«
Hakan Nesser, einer der Großmeister des schwedischen Krimis, hat einen Roman über ein verschwundenes Kind geschrieben, das allmähliche Irrewerden der zurückbleibenden Eltern - und einen Vertrauensmissbrauch.
"Die Perspektive des Gärtners" (btb) ist ein ungewöhnliches Buch, ohne Inspektor Barbarotti oder Kommissar van Veeteren, dafür mit jeder Menge Spannung.Aber ist es auch ein Krimi? Das wird jeder Leser für sich entscheiden müssen.
Von Denis Scheck ... mehr
Ein Beitrag, den Sie hören können
Berliner Zeitung:
»Fälscher! Horror!«
Einer der finstersten Buben der Kunst war der englische Maler Francis Bacon, ähnlich seinem Zeitgenossen Samuel Beckett ein tiefschwarzer Pessimist und Sozialskeptiker. Der österreichische Schriftsteller Wilfried Steiner kann eine gewisse Bacon-Obsession nicht verheimlichen und hat sie mit "Bacons Finsternis" (Deuticke Verlag) in so etwas Ähnliches wie einen Kriminalroman gepackt. Eine etwas wirre, aber immer charmante Fälscher- und Kunstraub-Geschichte, deren Bildbeschreibungen es allerdings zu einem brillanten Buch machen.
Von Günther Grosser ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 18. November 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out! ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 571: Patrick Woodhead – Der Wolkentempel (Vorgestellt von Simone Schultze)
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
UNSCHULD - Ein Banküberfall mit Folgen / Krimi-Hörspiel. Und:
DER GOTT DES GEMETZELS - Es fing ganz harmlos an.../ Hörspiel auf MDR Figaro. Und: VERBLENDUNG - Stieg-Larsson-Krimi-Hörspiel auf NDR Info ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über Wolfgang Schweiger: Tödlicher Grenzverkehr ...
mord & totschlag:
Ullrich Wegerich über Richard Prices Roman "Cash": So geht es Price um das Desaster einer entsolidarisierten, nur auf Egoismus und Narzissmus aufbauenden Kultur. Absolut lesenswert. ...
NuT:
Joachim Linder: über Serial Killing & Tannöd (ad nauseam) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Der Spiegel:
»Sind wir Schlappschwänze oder Schurken?«:
Duell der Altmeister: John le Carré und Frederick Forsyth haben den Politthriller geprägt. Jetzt erscheinen ihre neuen Romane: "Cobra" (C. Bertelsmann Verlag) und "Verräter wie wir" (Ullstein Verlag) - sie könnten kaum unterschiedlicher sein. Forsyth hält die westlichen Gesellschaften für verweichlicht, le Carré weiß: Wir tun Böses im Namen des Guten.
Von Sebastian Hammelehle ...mehr
ZDF:
»Krieg gegen die Drogenbarone«:
Seit bald 40 Jahren reist Frederick Forsyth von London aus rund um den Globus und trifft sich - konspirativ, wie auch sonst - mit Agenten, Militärs, gerne auch mit Berufskillern. Immer mittendrin, unter den Haien, so sieht er sich gerne. Der Nestor des politischen Thrillers, mittlerweile deutlich über 70 Jahre alt, ist bis heute in der Welt des schlimmst möglichen Verbrechens zu Hause. Sein Krimi "Cobra" (C. Bertelsmann Verlag) beleuchtet das Milliardengeschäft der Kokain-Mafia.
Von Tilman Jens ...mehr
Noch können Sie das Video der Sendung sehen
FAZ:
»Schnee von morgen«:
Er ist mittlerweile zweiundsiebzig, hat seinen dreizehnten Roman geschrieben, der diese Woche bei C. Bertelsmann erschienen ist. Nur dumme Politiker wollen verhandeln: Der britische Bestseller-Autor Frederick Forsyth will die Welt vom Elend des Kokainhandels befreien. Sein neuer Roman "Cobra" (C. Bertelsmann Verlag) spielt durch, wie der Kampf geführt werden könnte.
Von Hannes Hintermeier ...mehr
FOCUS:
»Die Kokain-Connection«
Thriller-Altmeister Frederick Forsyth schildert im neuen Roman die Hintergründe des weltweiten Drogenkriegs und entwirft einen skrupellosen Schlachtplan für den US-Präsidenten. Forsyth erzählt seine Geschichte ohne jede Ironie. Er ist überzeugt, dass nur seine Methode einigermaßen erfolgversprechend ist.
Von Jobst-Ulrich Brand ... mehr
Die Welt:
Berliner Zeitung:
»Zufälle! Zeichen!«
Hin und wieder nimmt der große Hakan Nesser eine Auszeit von seinen Serienkommissaren und gönnt sich ein anderes Sujet, Geschichten aus der Pubertät etwa, oder wie jetzt in "Die Perspektive des Gärtners" (btb) die Suche nach einem verschwundenen Kind. Die Auflösung der Story jedoch ist humorlos blutig und der Roman ein Schlaumeier-Krimi allererster Güte.
Von Günther Grosser ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 17. November 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out! ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 570: Oliver Stark – American Devil (Vorgestellt von Carola Kruse)
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DACHBODENFUND - Musiknoten als Mordmotiv / Krimi-Hörspiel. Und:
PAUL TEMPLE UND DER FALL SPENCER - Krimi-Hörspiel-Klassiker (5-Teiler). Und:
ARRIVEDERCI AMORE, CIAO - zweiteiliges Krimi-Hörspiel von Massimo Carlotto ...
Krimilady:
Henny Hidden mit Rezension: Jürg Aman – „Die Reise zum Horizont“
...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Kleinkram – mit vielen Interviews ...
NuT:
Joachim Linder: über László Moholy-Nagy ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Aktuell:
»Unter der dünnen Oberfläche«
Kommissar Raupach ermittelt wieder: Die Spur zum Mörder führt diesmal aus einer biederen Schrebergartenparzelle heraus mitten hinein in die Schattenwelt einer Familie, die eigentlich keine ist. Die Tatsache, dass Thomas Kastura weder gebürtiger Kölner ist, noch in Köln lebt, führt dazu, dass "Das geheime Kind" (Droemer Verlag) alles andere als ein Kölsch-Klüngel-Karneval-Krimi ist,
Von Leif Kramp ... mehr
BR:
»Voll auf Droge«
Gemessen an den anderen Romanen des Kultautors Thomas Pynchonist "Natürliche Mängel" (Rowohlt Verlag) in der Tat leicht zu lesen. Es gibt einen Plot, eine überschaubare Anzahl von schön schrägen Charakteren und die pynchon-typischen Verschwörungstheorien und paranoiden Wahnideen entstammen hier weitgehend dem exzessiven Drogenkonsum seines Protagonisten. Er entführt uns mit Macht und viel Witz in das Kalifornien der 70er-Jahre
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ... mehr
DLF:
»Der härteste Mann auf dem deutschen Heftromanmarkt«
Jack Slade ist ein Mensch und zugleich viele. Der Name dient als Sammelpseudonym für diejenigen Autoren, die die Geschichten um einen bekannten Westernhelden schreiben: Lassiter. Das Lassiter-Heft Nummer 2000 ist erschienen.
Irgendwo weit hinter Laramie, noch hinter Tombstone und Dodge City liegt die Stadt Osnabrück. Hier lebt unter vielen meist unbescholtenen Bürgern auch Jack Slade, allerdings unter einem anderen und im Niedersächsischen eher ortsüblichen Namen.
Von Hartmut Kasper ... mehr
europolar:
"Die Seele in der Faust": Patrick Rotman, ein in Frankreich bekannter Regisseur von Dokumentar- und Spielfilmen, wechselt mit "Die Seele in der Faust" in ein neues Medium - nicht, ohne das alte mitzunehmen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 16. November 2010 und mit Aktuellem, aus dem Netz gefischt
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out! ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 569: Sönke Brandschwert – Schattenraum (Vorgestellt von Susanne Kellersmann)
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
GIFTPILZ - Satirisch, locker leichter Krimi - Krimi-Rezension von Tanja Werner. Und:
KREUZEDER - Dicker Kommissar und eine Gulasch-Leiche / Krimi-Hörspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Patricia Highsmith). Und er war Im Trailerpark des Herrn Stephen King ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Das Morden im Walde: Ein abgelegenes Hochtal, ein geheimnisvoller Fremder und eine undurchdringliche Gemeinschaft, beherrscht von einem Despoten - Thomas Willmanns Debüt ist ein gelungener Mix aus Heimatroman und Italowestern ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Die Welt ist schlecht. Aber vielleicht liest man es gerne, wenn diese bösen Zustände von John le Carré in seinem neuen Roman "Verräter wie wir" (Ullstein) ganz und gar heiter und plaudernd, elegant und witzig, anspielungsreich und tricky zu einem Roman verarbeitet werden. Ein Meisterwerk.
Ebenfalls ein Meisterwerk: "Der Yellow-Dog-Kontrakt" von Ross Thomas. Erfreulich, dass der Alexander-Verlag jetzt in die harte Phase der Ross-Thomas-Ausgabe eingetreten ist. Und vielleicht gibt es ja doch vielversprechenden Nachwuchs bei Polit-Thrillern: Jon Stocks "Der Marathon-Killer" (Blanvalet) ist schön böse erdacht.
Hochkomplex ist "Totenkuss" von Uta-Maria Heim (Gmeiner). Beifall auch für den Lilienfeld Verlag - endlich hat man es gewagt, Solange Fasquelles "Trio Infernal" aus dem Jahr 1971 ins Deutsche zu übersetzen. Und "Paris - Stadt der Rebellen" von Ramón Chao und Ignacio Ramonet (Rotpunktverlag) ist eine liebevoll gemachte Topographie von Revolution, Klassenkampf und Avantgarde und deren Spuren. Robert Doisneau "Mein Paris" (Schirmer/Mosel) ist ein Fotoband, der den spezifischen Reiz des Pariser roman noir von Simenon bis Rotman atmosphärisch grandios einfängt. Ein rundum schön geschmackloses Stück Holmesiana ist die graphic novel: "Victorian Undead: Sherlock Holmes vs Zombies" (Panini) von Autor Ian Edginton und Zeichner Davide Fabri. Freunden des wertvollen Trashs unbedingt zu empfehlen!
Lesen Sie mehr, und zwar ... hier
Der Spiegel:
»Klufti, übernehmen Sie!«
Zur Riege der bodenständigen Krimi-Helden mit Bestsellerpotenzial gehört seit einigen Jahren auch der Allgäuer Kommissar Kluftinger: Er liebt deftiges Essen und hat selten gute Laune. Erfunden und weit über die Grenzen des Allgäu hinaus bekannt gemacht haben ihn Volker Klüpfel und Michael Kobr. Sie überzeugen mit ihren Krimis um den grantigen Kommissar Kluftinger Leser und Kritik gleichermaßen. Das Taschenbuch zum fünften Fall, "Rauhnacht" (Piper Verlag), gibt seinen Einstand auf Platz zwölf der Taschenbuch-Charts.
Von Nicole Stöcker, buchreport ... mehr
ARTE:
»Vorstellung von Recht und Gesetz«
Er ist eine neue Stimme im europäischen Krimikonzert, ein neues Gesicht auch. Hinter einem kräftigen roten Bart, dem er auf seiner Homepage eine eigene Bart-Abteilung widmet, tarnt Stuart MacBride einen der witzigsten Köpfe der aktuellen Kriminalliteratur. Sein fünfter Roman ist unter dem deutschen Titel "Blinde Zeugen" (Manhattan Verlag) soeben erschienen.
Seine Romane aus Aberdeen um Sergeant Logan McRae zeigen die Welt als unreparierbares Chaos.
Tobias Gohlis hat ihn zum Krimi des Monats gewählt ... mehr
evolver:
»Dumm gelaufen«:
Es sieht nicht gut aus für den Schriftsteller Stuart Gorman: Eben noch wollte sich seine millionenschwere Göttergattin von ihm trennen, jetzt ist sie tot. Natürlich hält man ihn für den Hauptverdächtigen - aber zu Recht? Eigentlich ist John Lescroarts "Mordverdacht" (Heyne Verlag) nicht viel mehr als ein Justizkrimi, den man in dieser Form schon etliche Male gelesen hat. Und doch ist man als Leser nahe dran an den Figuren.
Von Marcel Feige ...
mehr
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Barbara Keller hat Jodokus D. H. Temmes
"Wer war der Mörder?" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 15. November 2010 und mit ARD Radio-Tatort: Unter sticht Ober
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Link zum Interview mit Frederick Forsyth ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 568: Nora Miedler – Die Musenfalle (Vorgestellt von Andrea Wojtkowiak)
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DER PREIS DES VERBRECHENS - Britisch, spannend und viel besser als der Titel. Krimi-Kritik von Petra Weber. Und:
GEMÜNDER BLUT - Eifeler Lokalkolorit vom Feinsten! Krimi-Rezension von Jörg Völker ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Luchino Viscontis zeitloses Epos „Der Leopard“ ...
NuT:
Joachim Linder: Der Standort des Beobachters bestimmt die Heimat der Mafia ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...

Culturmag:
»Crimemag«
Ein neues Online-Kulturportal ist gestartet: Culturmag".
Dort wird ab 20.11.2010 ein all-samstägliches Kriminal-Magazin erscheinen. Vorab haben Sie die Gelegenheit,
den ersten Teil des Fortsetzung- und Kettenromans "Ein ekelhafter Leichnam" aus der Produktion des Diez Negritos zu lesen.
Außerdem schon zu lesen sind schon zu lesen Besprechungen zu Laura Thompson: "Agatha Christie" von Henrike Heiland, über die amerikanische Krimiserie "The Wire" von Ulrich Noller und über Kriminalromane in kleine Häppchen zerlegt – heute von Kirsten Reimers (KR), Frank Rumpel (rum), Klaus Kamberger (KK), Doris Wieser (DW) und Anna Veronica Wutschel (AVW) ...
All dies wird zusammengestellt und betreut von Thomas Wörtche und findet sich hier
Auf Leben und Tod
Zum Glück braucht man keine Definition dessen, was ein Kriminalroman ist, war oder sein soll, um mit Vergnügen einen oder gar viele zu lesen. Während die dürftige belletristische Massenproduktion zu Recht ignoriert wird, pflegt man dennoch – vernünftigerweise immer weniger – das Vorurteil, "der Krimi" als solcher sei so schlecht wie der Durchschnitt der Produktion. Doch der Kriminalroman hat sich mit Autoren wie James Ellroy, Fred Vargas und David Peace zum avantgardistischen Genre entwickelt.
Eine Analyse von Tobis Gohlis in seiner Krimikolumne in der "ZEIT" 45/2010
mehr
FOCUS:
»Verbundenheit über den Tod hinaus«
Die geliebte Schwester ist tot, und alles sieht nach Selbstmord aus. Aber warum? Zwei Bücher, dieselbe Frage – und zwei Antworten, die durch seelische Abgründe führen:
Rosamund Lupton – "Liebste Tess"
Wiebke Lorenz – "Allerliebste Schwester"
Zwei Mal das gleiche Thema, zwei ganz unterschiedliche Bücher, und beide eine uneingeschränkte Leseempfehlung für die kalten, dunklen Winternächte.
Von Henrike Heiland ... mehr
Durch den Angriff radikaler Killerviren ist die Redaktion der Alligatorpapiere von unzähligen Grippeerregern überwältixt worden. Sämtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wurden erschwischt. Nur durch den Einsatz hochwirksamer Antivirenmittel ist es mir als lexztem Mitglied der Redaktion gelungen, an die Computer zu kommen, um Xie über den geheimen Überfalx zu informieren und zu warnen. Ich werde vesuxen, Sie mit Infromaxionen zu vssssdorgen, sollte die Verbindung plötzlix abrexn, habn sie mix übrwältgt. Sie sind weiter, als allgmein angenomn. Es is Mitwox odr scon Donnextak, in den ZEitung udn anssssser Mediexn ist über die Epidexi nur spärlix ber..,,.
Es ix vorba, sie habn. Ich mux fliehn. Abbrux der Vebindunns, weix nixht wie lanx, aber she Xie herain, ob ..--e, mehx
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 9. November 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out! ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. 564: Craig Russell – Wolfsfährte (Vorgestellt von Susanne Kellersmann)
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DU - Eigenwillig, raffiniert und unerträglich spannend!
Krimi-Rezension von Heike Böhmer. Und:
UNTER STICHT OBER - Neuer ARD Radio Tatort . Und: GEGEN JEDE REGEL - Sympathische Ermittler, nur leider (noch) etwas zu regelkonform. Krimi-Rezension von Melanie Richter...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (J.P. Manchette) ...
NuT:
Joachim Linder mit Goethe über Strafrecht und Zähne (Recycling) und: Gentechnologie & Literatur...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
DLF:
»Böse Geschichte, charmant erzählt«
Eine böse Geschichte wird noch böser, wenn man sie charmant erzählt. So wie John le Carrés neuester Roman "Verräter wie wir" (Ullstein Verlag) es tut: Der Maestro der Geldwäsche, der Virtuose der Verwandlung von Schwarzgeld in solides Kapital, der Paganini der Finanzmanipulation möchte aussteigen. Der Kontrast zwischen Stil und Inhalt lässt die Ungeheuerlichkeiten, die uns le Carré vor Augen führt, umso deutlicher hervortreten.
Von Thomas Wörtche ...mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können
WDR:
»Geldwäsche in den Zeiten der Finanzkrise«
Wie John le Carré Dialoge schreibt, wie er seine Figuren charakterisiert über das, was sie sagen und wie sie es sagen, ist einfach großartig, erfrischend, sehr amüsant. Trotz des zwar aktuellen, aber auch etwas technokratischen Themas. Aber das zeichnet le Carré überhaupt aus: Dass er aus jedem noch so komplizierten, drögen Sachverhalt einen spannenden Krimi machen kann."
Antje Deistler rezensiert "Verräter wie wir" (Ullstein Verlag) von John le Carré auf WDR 2. Ein Beitrag, den Sie auch hören können...mehr
evolver:
»Mord aus Langeweile«:
Die oberen Zehntausend und ihre feinen Sprößlinge: Ein neuer Fall für den kauzigen Ermittler Mørck, der das "Sonderdezernat Q" leitet. "Schändung" (dtv Verlag) von Jussi Adler-Olsen ist ein flotter Krimi mit vielen interessanten Figuren. Leider aber viel zu vielen, als daß ihnen der Autor selbst auf 450 Seiten gerecht werden kann.
Von Marcel Feige ...
mehr
Die Zeit:»Wann ist ein Krimi ein Krimi?«
Der Kriminalroman gilt als das trivialste Genre überhaupt. In Wahrheit ist die Aufklärungsarbeit des Detektivs in der Moderne fester Bestandteil auch der ambitionierten Literatur.
Von Jens Jessen ... mehr
Kalender
Emile Gaboriau
Am 9. November 1832 wird der Schriftsteller Emile Gaboriau in Saujon, Frankreich geboren († 28 September 1873).
Gaboriau war Ende des 19. Jahrhunderts einer der meistgelesenen Romanautoren Frankreichs. Er schrieb 21 Bücher, die dem Genre zuzurechnen sind, der bekannteste ist sicher der 1866 erschienene Roman "Die Affaire Lerouge", der wohl erste Kriminalroman der Literaturgeschichte, veröffentlicht in der Zeitschrift "Pays", ein Vierteljahrhundert nach E.A. Poes Detektivgeschichte "The Murders in the Rue Morgue". Der Ex-Journalist Gaboriau schrieb die "Affaire Lerouge" nach ihm vorliegenden Gerichtsakten.In der Wirklichkeit konnte die Polizei die Tat nicht aufklären.
Info: Wikipedia, Projekt Gutenberg, Suhrkamp, GoogleBooks, Authors' Calendar (engl.).
Bruce Alexander
Am 9. November 2003 stirbt der amerikanische Schriftsteller Bruce Alexander Cook, bekannt als Bruce Alexander im Alter von 71 Jahren in Los Angeles (* 1932 in Chicago).
Der Journalist und Herausgeber der "Los Angeles Daily News" wurde bekannt durch seine historischen Kriminalromane um den Richter Sir John Fielding, Magistrat und Gründer der ersten Polizeieinheit Londons, der tatsächlich im 18. Jahrhundert gelebt hat.
Ein Interview mit dem Autor (in englisch) gibt es im Onlinemagazin January , eine deutschsprachige Bio-/Bibliographie finden Sie bei der Krimi-Couch , Wikipedia, Toms Krimitreff
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Barbara Keller hat Stephan Harborts
"100 Prozent tot" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 8. November 2010 und mit der Montags-Buchvorstellung: Christine Lehmann - "Malefizkrott" ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der dümmste Text zum Thema Krimi kommt von der ZEIT: Wann ist ein Krimi ein Krimi? ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. 563: Louise Welsh – Das Alphabet der Knochen (Vorgestellt von Friederike Brühöfener)
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
SCHATTENSPUR - Krimi-Hörspiel / USA in den 40er Jahren. HÖHLENOPFER - Ungewöhnlicher Harz-Krimi mit faszinierender Vielschichtigkeit: Krimi-Rezension von Inge Blomenkamp. Und:
ARD - HÖRSPIELTAGE - Beim Online Award jetzt abstimmen ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit großem Herzlichen Glückwunsch, Alain Delon! ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Der Tagesspiegel:»Marille und Besen«
Ein Restaurator schlittert zufällig in seine Fälle: Der Wiener Kriminalschriftsteller Thomas Raab und seine Metzger-Romane.
Thomas Raab ist Krimischriftsteller und wohnt in Wien, Raab ist mit seinen Romanen über den Restaurator und Zufallskommissar Willibald Adrian Metzger auf gutem Weg, ein Kultautor zu werden – nicht zuletzt weil die Figuren der Metzger-Romane, ihr Wohl, Wehe und Werdegang, ihre Ansichten zu Leben, Tod und Gesellschaft genauso viel Raum einnehmen wie die Suche nach den Tätern und die Aufklärung der Fälle. Wie erfolgreich Raab in Österreich ist, spürt man bei der Premiere des neuen Metzger-Bandes "Der Metzger holt den Teufel" (Piper Verlag).
Von Gerrit Bartels ... mehr
DLR Wissen:»Spinatwachter observiert Hacknbraut«
Der Wiener Forscher Roland Girtler hat soeben sein Wörterbuch des "Rotwelsch" (Böhlau Verlag) in der zweiten Auflage herausgebracht. Eine Endlosarbeit ist das, die Geheimsprache von Kleinkriminellen zu studieren, schließlich sorgt ein steter Zustrom von migrierenden Verbrechern ständig für neue Wörter mit fremdsprachlichem Hintergrund. Die Geheimsprache der Gauner erneuert sich ständig.
Ein Gespräch mit Roland Girtler.
Ein Beitrag, den Sie hören können ... mehr
Süddeutsche:»Kommissar mit Krimi-Tick«
Gregor Weber ermittelt als Kommissar Stefan Deininger beim Saarbrücken-Tatort - jetzt schreibt der in Gauting lebende Schauspieler einen Roman. Das Thema: Mord und Totschlag.
Weber bekennt, dass er "stinkfaul" sei, wenn das Konto nicht schreie und er gibt offen zu, dass er es als Schauspieler nicht geschafft habe. Er habe auch keine Agentur mehr, er bemühe sich nicht um Rollen. Eigentlich sei er kein Schauspieler mehr. Er sei jetzt Autor. Weber bringt gerade einen Krimi zu Ende. Es geht um die Auslandseinsätze der Bundeswehr.
Von Gerhard Fischer ... mehr
Axel Bußmers TV & Buchtipps 6. – 19. November 2010
Weil 'der eiskalte Engel' Alain Delon am 8. November seinen 75. Geburtstag feiert, gibt es viele Delon-Filme. Dazu gehören die Jean-Patrick-Manchette-Verfilmungen "Der Schock", "Killer stellen sich nicht vor"
und "Rette deine Haut, Killer", José Pinheiros Frédéric-H.-Fajardie-Verfilmung "Der Panther II - Eiskalt wie Feuer", Jacques Derays Gilles-Perrault-Verfilmung "Der Anwalt", José Giovannis "Endstation Schafott", Pierre Granier-Deferres Georges-Simenon-Verfilmung "Der Sträfling und die Witwe", Henri Verneuils Auguste-le-Breton-Verfilmung "Der Clan der Sizilianer", Julien Duviviers Louis-Thomas-Verfilmung "Mit teuflischen Grüßen" und René Cléments Patricia-Highsmith-Verfilmung "Nur die Sonne war Zeuge". Leider werden die von Jean-Pierre Melville inszenierten Delon-Filme dieses Mal nicht gezeigt.
Außerdem laufen einige sehenswerte Wiederholungenund, und als TV-Premiere, Lars Beckers neuer "Nachtschicht"-Film "Das tote Mädchen".
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am am 5., 6. und 7. November 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook. Mit der Krimi-Daily-Ausgabe ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
UND DANN WAR STILLE - Sensibel und mitreißend. Krimi-Rezension von Tanja Werner.
Und:
BRITCRIME - Krimi-Ausschreibung des Goldfinch Verlages
...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Rezension: George Pelecanos: Kein Weg zurück ...
Martin Compart: mit Beitrag: Grundsätzliches über Michael Moorcock 3. VON ALEXANDER MARTIN PFLEGER ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über David Peace: "Tokio, besetzte Stadt". Im zweiten Band seiner preisgekrönten Tokio-Trilogie greift David Peace erneut ein historisches Verbrechen auf: noch dunkler und alptraumhafter als das vorangehende »Tokio im Jahre Null« ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Leser als Kritiker ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Diogenes:
»Magazin No.5«:
Auf der Seite des Diogenes Verlages ist nun das Magazin No. 5 online.
Es enthält unter anderem ein Interview mit Ingrid Noll, Hansjörg Schneider spricht über Kriminalromane und seinen Kommissar Hunkeler und Donna Leon erzählt über kriminelle Phantasien im Gotthard-Tunnel ...
Das Magazin ist online durchzublättern ...mehr
Diogenes:
»Simenon ohne Maigret«:
Zwischen April 2008 und Oktober 2009 brachte der Diogenes Verlag sämtliche Maigret-Romane von Georges Simenon in 75 Bänden als revidierte Übersetzungen und elegante Pappbände neu heraus. Nach dem großen Erfolg dieser Gesamtausgabe erscheint nun in gleicher Ausstattung die Neuedition seiner Non-Maigret-Romane, eine erste Auswahl in 50 Bänden. Jeden Monat zwei Romane in chronologischer Reihenfolge ihrer Niederschrift.
mehr
Hier der pdf-Folder des Projektes....mehr
Sonntagszeitung:
»Zum Verschlingen gut«
Auch wenn Georges Simenon vor allem Kriminalromane schrieb, ob mit oder ohne Kommissar Maigret - ihre Spannung beruht nicht auf Action oder der Erwartung eines Ereignisses, dem Suspense. Simenons Talent war die Verdichtung, die «geraffte Beschreibung in höchstens drei Sätzen», wie er es nannte. Durch sie schuf er jene Atmosphäre, die seine Leser bis heute süchtig macht: die Tristesse einer Landschaft, die er mit knappen Worten heraufbeschwört; die Stille, hinter der man die Anzeichen eines Verbrechens ahnt.
Nach 75 Romanen mit Kommissar Maigret werden 50 «Non-Maigrets» von Georges Simenon neu aufgelegt. Sie sind noch immer ein grosses Lesevergnügen.
Von Karin Oehmigen ... mehr
FAZ:
»Simenon-Staffel 1«
Nach der Lektüre aller 75 Maigret-Romane widmet sich Tilman Spreckelsen in einem erneuten Georges-Simenon-Marathon nun den 50 Non-Maigret-Romanen, die seit Ende September in einer Neuedition im Diogenes Verlag erscheinen.
"Beim Zuschlagen des 75. Maigret war ich erleichtert, eine Woche später fehlte es mir. Gut, dass ich das Ganze um 50 Non-Maigrets verlängern kann.", schreibt er zu Beginn des neuen Projektes, das mit Band 1, "Die Verlobung des Monsieur Hire" startet.
... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 4. November 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook. Mit der Krimi-Daily-Ausgabe ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Mit Krimiplausch 4: Franz Friedrich Altmann (
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DIE AFFÄRE ERNST WINTER - Hörspiel nach einem wahren Fall.
CELIK & PELZER - Das Buch zum Hörspiel: Ein gelungenes eigenes Werk!
Krimi-Rezension von Tanja Werner. Und: TOD UNTERM HELLWEG - Krimi-Hörspiel von Anne Chaplet
...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Neuem aus dem Kino: Filmkritik: „Buried“ oder allein im Sarg. Und: Das grandiose Biopic “Carlos – Der Schakal” ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
FOCUS:
»Im Dope-Nirwana«
Düster und bedrückend – der argentinische Autor Carlos Busqued entführt seine Leser mit seinem neuen Krimi-Roman "Unter dieser furchterregenden Sonne" (Kunstmann Verlag) in eine beklemmende Welt voll Gewalt und Drogen. Falls jemand anmerkt, der Roman sei ja gar kein „richtiger“ Krimi – stimmt. Es gibt keinen Ermittler, keinen aufzuklärenden Mordfall und um die eine Wahrheit geht es auch nicht. Die interessiert niemanden mehr.
Von Manuela Martini ... mehr
ZDF Aspekte:
»Höllenritt durch den heißen Norden«
Carlos Busqued ist das unbestrittene neue Enfant Terrible der argentinischen Literaturszene - ein radikaler Außenseiter. Bislang vollständig unbekannt und ohne jegliche literarischen Vorarbeiten, schrieb er sich mit 40 Jahren einen Roman von der Seele. "Unter dieser furchterregenden Sonne" (Kunstmann Verlag) ist der wohl mitreißendste Erstling dieses Herbstes.
Von Florian Borchmeyer ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Der Traum von Eton«
Und die Geheimdienst-Wirklichkeit: John Le Carrés feiner neuer Roman "Verräter wie wir" (Ullstein Verlag): der alte Fuchs des Spionageromans (im nächsten Jahr wird er 80), hat wieder ein raffiniertes Netz geknüpft. In seiner Mitte hängen Gail und Perry, die zwar keineswegs naiv sind, aber im Herzen rein.
Von Sylvia Staude ...mehr
FAZ:
»Zum Tanztee mit Weltzerstörern«
Wer mit John le Carré durch Bern streift, entdeckt Ungeheures. Ungeheuerliches geschieht auch in seinem neuen Roman "Verräter wie wir" (Ullstein Verlag):
Das organisierte Verbrechen nistet sich in bürgerlichen Kulissen ein.
Thomas David hat den Autor in Bern getroffen ...mehr
FAZ:»High Noon in dunkler Heimat Literatur«
Wenn sich Kafka mit Howard Hawks ein Buch ausdenken würde - das könnte es sein: Thomas Willmanns Debüt bewältigt meisterhaft Genres und Stile von Western bis Heimatroman. Und eine überaus raffinierte Geschichte erzählt es auch.
Wie vor langer Zeit Hans Lebert in seinem Roman "Die Wolfshaut" (1960), wie Gert Loschütz wieder ganz anders in "Die Bedrohung" (2006), auch wie Andrea Maria Schenkel zuletzt in "Tannöd" (2006), setzt "Das finstere Tal" (Liebeskind Verlag) auf die Bannkraft archaischer, eingewachsener Strukturen. Wie dort entfacht, wer daran rüttelt, schließlich einen gewaltigen Steinschlag.
Ein Beitrag von Anja Hirsch ... mehr
Kalender
Michael Crichton
Am 4. November 2008 stirbt Michael Crichton in Los Angeles (* 23. Oktober 1942 in Chicago).
Crichton studierte Medizin an der Harvard Medical School und begann zu dieser Zeit unter verschiedenen Pseudonymen erste Romane zu veröffentlichen und wurde 1969 mit dem Thriller "Andromeda" schlagartig berühmt. Er greift immer wieder neueste naturwissenschaftliche und technische Forschungen auf. Viele seiner Romane (z. B. "Jurassic Park", "Enthüllung", "Die Wiege der Sonne") wurden auch als Filme weltweite Erfolge. Für die international erfolgreiche Serie "Emergency Room" schrieb er das Drehbuch und übernahm bei vielen eigenen, aber auch fremden Stoffen die Regiearbeit ("Westworld", "Der erste große Eisenbahnraub", "Coma").
Infos und Bibliographie bei Freitag, Wikipedia, Die Zeit, epilog, krimi-couch, Random House, Das Magazin, Die Welt, Neue Zürcher, Der Spiegel, Die Zeit, FAZ,
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten neunzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (–) Don Winslow: Tage der Toten
2 (–) Zoran Drvenkar: DU
3 (5) David Peace: Tokio, besetzte Stadt
4 (4) Nii Parkes: Die Spur des Bienenfressers
5 (–) Heinrich Steinfest: Batmans Schönheit
6 (9) Thomas Willmann: Das finstere Tal
7 (–) Anne Holt: Gotteszahl
8 (3) Jenny Siler: Verschärftes Verhör
9 (–) Oliver Bottini: Das verborgene Netz
10 (–)Martin Booth: The American
Hier als schöne pdf-Datei
aveleen avide mit einem Interview mit Interview mit Silvija Hinzmann, die hauptsächlich Kurzkrimis veröffentlicht und als Herausgeberin bekannt ist ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 3. November 2010 und mit Ausschreibung: NordMordAward 2011 und BritCrime
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook. Mit der Krimi-Daily-Ausgabe ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl über Ottos Tod: In der Idylle liegt der Schrecken, unabdingbar für einen Krimi. Bei Thomas Kastura (Das geheime Kind, Droemer) liegt er im Schrebergarten, nämlich in Form einer Leiche ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 561: Laura Thompson – Agatha Christie (Vorgestellt von Jost Hindersmann und Kristine Greßhöner)
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
VOR SONNENAUFGANG - Hörspiel mit Original-Ton-Dokumenten für starke Nerven.
DIE INFEKTION - Tödliche Pandemie oder Bio-Waffe? Krimi-Hörspiel. Und: HE BEAT GOES ON oder DIE AKTE HÖLDERLIN - Krimi-Hörspiel. Und: DIE SCHÖNHEIT UND DIE HÖLLE - Roberto Saviano gibt nicht auf (Hörbuch) - Krimi-Rezension von Jörg Völker ...
Krimilady:
Henny Hidden mit Buchempfehlung: Peter-André Alt – “Ästhetik des Bösen” ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Edgar Wallace) ...
NuT:
Joachim Linder über die Rezeption des Buches "Via Mala"...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Berliner Morgenpost:
»Dauerobservation im Excelsior«
Volker Kutschers Projekt, den Untergang der Weimarer Republik am Brennpunkt Berlin mit den Mitteln des Kriminalromans zu beschreiben, ist ebenso ambitioniert wie gelungen. Der Autor greift sich stets historisch wichtige Ereignisse als Aufhänger seiner Geschichten heraus - im ersten Band war es die Auseinandersetzungen von Kommunisten und preußischer Polizei im "Blutmai" 1929, im zweiten Roman das Begräbnis von Horst Wessel, im dritten "Goldstein" (Kiepenheuer & Witsch), frisch erschienen, ist es nun der antisemitische SA-Krawall auf dem Kurfürstendamm im September 1931.
Von Sven Felix Kellerhoff ... mehr
Badische Zeitung:
»Das Leben ein schrecklich schöner (Alb)Traum«
Bei Claudia Piñeiro weiß man nie. Nicht wie eine Geschichte ausgeht, noch über weite Strecken, wie die Sachlage ist. Was wahr scheint, kann Täuschung sein: ein Unfall sich als Mord oder Selbstmord herausstellen, ein Mord als Unfall oder Suizid. Dass ihre Bücher wie "Die Donnerstagswitwen" (Unionsverlag) Krimis sind, wird man dennoch nicht guten Gewissens behaupten. Denn selbst dort, wo eine kriminelle Handlung und kein Unglücksfall vorliegt, ist die Aufklärung zweitrangig – so virtuos die Argentinierin auch die Spannung bis zuletzt zu erhalten versteht.
Von Hans-Dieter Fronz ... mehr
Die Zeit/Horizonte: "Zeit"-Literaturmagazin erscheint als Krimi-Spezial

Die nächste Ausgabe des "Zeit"-Literaturmagazins am 4. November wird als Krimi-Spezial gestaltet sein.
Unter anderem wird es Interviews mit Ingrid Noll und John Grisham enthalten ...
mehr
DLF:
»Neuer Roman geht um Geldwäsche«
Lüge, Verrat, mit Doppeldeutigkeiten leben, das sind die großen Themen von John le Carré. So auch in seinem neuen Roman "Verräter wie wir" (Ullstein Verlag), der jetzt erschienen ist, ein Roman über einen ausstiegswilligen russischen Geldwäscher. Der Schriftsteller John le Carré erzählt von den Recherchen zu seinem neuen Buch "Verräter wie wir" und spricht darüber, wie der Bau der Berliner Mauer die Entstehung seines preisgekrönten Romans "Der Spion, der aus der Kälte kam" beeinflusst hat.
Von Denis Scheck ...mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können
Die Welt:
»Im Auftrag der Moral«
An Mut hat es John le Carré, dem Ex-Spion, nie gemangelt. Und sein Schicksal ist, als Figur des Kalten Krieges erinnert zu werden, als Autor einschlägiger Spannungsromane. Dennoch hat le Carré seinen Lieblingshelden George Smiley ausgerechnet 1990 in den Ruhestand geschickt und sich der asymmetrischen Gegenwart gewidmet. Le Carrés neuer Roman gehört in diese Reihe. "Verräter wie wir" (Ullstein Verlag) ist ein Roman über die Welt der Finanzkrise und der großen Kreditklemme, angesiedelt im Frühsommer 2009.
Von Wieland Freund ...mehr
DLF:
»Wuchtiges Epos voller Schönheit und Grausamkeiten«
Naturschutz, Politik, Thriller, Biografien und vieles mehr hat John Vaillant in sein Buch "Der Tiger" (Karl Blessing Verlag) gepackt. Juri Trusch leitet die "Inspektion Tiger", die das Überleben der letzten Amur-Tiger sichern soll, der größten Raubkatzen der Erde.
Ende der neunziger Jahre durchbrach eines der seltenen Tiere das Stillhalteabkommen zwischen Mensch und Riesenkatze und wurde zum Menschenfresser. John Vaillants Beschreibungen der blutigen Taten lassen an Thriller-Qualitäten nichts zu wünschen übrig.
Von Susanne Billig ...mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können
DLF:
»Kunsträuber auf Schnitzeljagd«
Zwei Tote gibt es gleich in der ersten Folge der Krimiserie "Goldagengarden". Der schwerreiche schwedische Kunstsammler Per Johannesson stirbt bei einem Bootsunfall, die Leiche wird zunächst nicht gefunden. Manche andere schnell produzierte Krimihörspiele leiden unter der Synchronsprecher-Souveränität der Schauspieler. Das ist bei "Goldagengarden" (Zaubermond Audio) anders. Hier wird nicht nur gesprochen, sondern gespielt. Viele legendäre Sprecher sind in dieser Krimiserie versammelt. Manche hört man in ihren letzten Rollen. Goldagengarden" ist eine gelungene, innovative Krimiserie, von deren Art man sich mehr wünscht.
Von Stefan Keim ...mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können
Kalender
Am 2. November 2004 stirbt der französische Krimiautor ADG im Alter von 56 Jahren in Paris .
A.D.G., geboren am 19. Dez. 1947 in Tours als Alain Fournier, war eine der schillerndsten und unbequemsten Figuren des französischen "Neo-Noir". "Anarchist der Rechten", "Provokateur aus Prinzip" waren gängige Überschriften, wenn von A. D. G. die Rede war.
Seit 1991 lebte A. D. G. wieder in Paris, wo er für verschiedene Zeitungen der politischen Rechten tätig ist. Als Kriminalautor geriet er in dieser Zeit mehr und mehr in Vergessenheit. Umso größer die Überraschung, als 2003, höchst lebendig und literarisch in Bestform, ein neuer Kriminalroman von A. D. G. erschien, schreibt der "Zebu Verlag" zu "Kangouroad Movie". Der erste Roman seit 15 Jahren, der 18. bei "Gallimard", herausgebracht in der Leitserie des Verlags in Sachen Kriminalroman, "La Noire". Die Kritik in Frankreich habe sofort erkannt, dass es sich bei "Kangouroad Movie" um ein Meisterwerk handele, und dem Autor mit mehrseitigen Beiträgen und Leitartikeln in der rechten wie auch in der linken Presse Respekt gezollt.
Info:
Zebu Verlag , Wikipedia (Frz.)
Die Oktober-Meldungen gibt es hier
Die September-Meldungen gibt es hier
Die August-Meldungen gibt es hier
Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv
Haftungsausschluss und Urheberrecht
... Empfehlungen der Alligatorpapiere.....
November: Neu bei den Alligatorpapieren
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 41/10
New York in Angst und Schrecken,tote Frauen in Göteborg und eine Mord im Marionettentheater ...
Im PKT 44 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Oktober 2010 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier

Ulrich Kroegers Krimitipp 10/10
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren
Die "Kinkster"-Welt in New York, eine Entführung in Hamburg und Koksbarone in Amerika
Ulrich Kroeger zu Büchern von Kinky Friedman ("Zehn kleine New Yorker"), Frank Göhre ("Der Auserwählte"), Don Winslow ("Tage der Toten") und Luc Jacamon und Matz ("Die Gemeinschaft der Sterblichen") ... mehr
In einer Gerichtsverhandlung muss sich der Romanautor TR verantworten, für sein Debüt ein schlimmes Ereignis ausgeschlachtet zu haben: Die Ehefrau O des anerkannten Wiener Psychiaters Dr. A springt, nachdem sie ihre beiden Kinder B und M aus dem 4. Stock eines Altbaus geworfen hat, selbst hinterher und überlebt.
In einer subtil angelegten Komposition erörtert das Hörspiel den Fall und die Tragödie und macht nebenbei der Freiheit künstlerischen Schaffens und der Vermittlung und Lehre von Kunst den Prozess.
Zebulon, Mississippi, im Jahr 1941. Als die 17-jährige Sheila Barnes tot gefunden wird, ist nichts mehr wie es war. Alle hatten Sheila ins Herz geschlossen. Barfuß war sie einst gekommen, geflohen aus einer bitteren Kindheit, über die sie nicht sprach, hatte auf Cottons Farm um Arbeit gefragt. Hier gehörte sie bald zur Familie und schien allen Glück zu bringen. Trotz eigenen Leids war sie voller Lebenslust und Energie. Und trotz ihres Buckels faszinierte sie die Männer. So hat sie den Farmarbeiter Stoney Barnes gekriegt und geheiratet, den sie haben wollte. Um so größer ist für alle der Schock, als sie tot in Cottons Maisfeld liegt - mit einem Kind unter dem Herzen.
Kopflos mit dem Kopf durch die Wand ...
Ein Beitrag aus der legendären Kurzkrimihörspielreihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios. Ironische Kurzkrimis für Menschen, die sich ohne beschleunigten Puls nicht mehr ins Bett legen möchten.
Maloney erhält den Auftrag, nach einem jungen Mann zu suchen. Er findet heraus, dass der Verschwundene termingerecht seine Wohnung gekündigt und sich nach einiger Zeit bei seiner Freundin gemeldet hat ...
Axels TV-Tipp des Tages:
ZDFneo, 21.00
(GB 1998, R.: Jeremy Silberston)
Drehbuch: Anthony Horowitz
LV: Caroline Graham: Written in Blood, 1994 (Blutige Anfänger)
Der Vorsitzende eines Amateur-Schriftsteller-Zirkels wird ermordet und Inspector Barnaby hat ausreichend Verdächtige für 100 Minuten.
Britischer Cozy und Teil einer auf der Insel enorm erfolgreichen Serie.
ARD, 00.50
(F 1993, R.: Jacques Deray)
Drehbuch: Alain Delon, Jean Curtelin, Jacques Deray
LV: Gilles Perrault: Le dérapage, 1987 (Doppelmord in der Avenue Victor Hugo)
Nachdem Anwalt Dunand einen Freispruch für seinen Klienten erwirkte,
kommen ihm Zweifel an dessen Unschuld. Er will herausfinden, ob sein
Klient seine Eltern umbrachte.
Spannendes Psychoduell mit Alain Delon und Manuel Blanc.
Eins Festival, 00.55 (VPS 00.54)
(D 2004, R.: Sigi Rothemund)
Drehbuch: Renate Kampmann
LV: Donna Leon: The death of faith/Quietly in their sleep, 1997 (Sanft entschlafen)
Werden in einem kirchlichen Altenheim Senioren umgebracht? Brunetti ermittelt.
Wem's gefällt. In Fankreisen wird "Sanft entschlafen" als schwächster Brunetti gehandelt.
"Sigi Rothemund, so etwas wie der Hausregisseur dieser Reihe, hat auch seinen fünften Donna-Leon-Krimi aufwändig inszeniert, mit viel Venedig, noch mehr Geigen und einer Spannung, die auch nervenschwache Gemüter ertragen." (Björn Wirth, Berliner Zeitung 28. 10. 2004)
Ich kann dazu nichts sagen. Nachdem ich einen Brunetti gelesen habe, konzentrierte ich mich weiter auf den am 30. März 2007 überraschend verstorbenen Michael Dibdin. Der schreibt, als Nicht-Italiener, einfach die besseren Italien-Krimis.
Mit Uwe Kockisch, Julia Jäger, Thomas Sarbacher, Michael Degen, Tilo Prückner, Suzanne von Borsody
November: Neu bei den Alligatorpapieren