Kalender
John Dickson Carr
Am 30. November 1906 wird John Dickson Carr († 27.02.1977) als Sohn schottischer Eltern in Uniontown, Pennsylvania, geboren. In seinen über 80 Romanen nimmt Carr die Tradition seiner großen Vorbilder Conan Doyle und G. K. Chesterton anspielungsreich auf.
Bekannt machten ihn seine Romane um Verbrechen im verschlossenen Raum, die sogenannten "locked room mysteries".
Carr begeisterte sich seit seinen Aufenthalten in England und zahlreichen Reisen durch den Kontinent für das "alte" Europa, wo auch zahlreiche seiner Kriminalromane spielen.
Er studierte in Paris, lebte in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts in Marokko. Zeit seines Lebens war er ein starker Raucher und Trinker und in den letzten Jahren seines Lebens war er gesundheitlich stark angeschlagen und erkrankte schließlich an Lungenkrebs.
Infos:
wikipedia, krimi-couch, kaliber.38, DuMont Kriminalbibliothek, kirjasto.sci.fi(engl.), jdcarr.com(engl.),
Geoffrey Household
Am 30. November 1900 wird Geoffrey Household († 04.08.1988 in Banbury, Oxfordshire) in Bristol geboren. Er verbrachte nach einem Studium in Oxford vier Jahre als Bankier in Rumänien, arbeitete später als Bananenverkäufer in Spanien, ging dann in die USA. Dort schrieb er einige Hörspiele für Kinder, bevor er als Handelsvertreter in Druckfarben Europa und Südamerika bereiste. Später wurde er britischer Geheimdienstoffizier. Sein Roman "Einzelgänger, männlich" wurde im Jahre 1938 erstmals veröffentlicht (verfilmt von Fritz Lang) und "ist eines der wenigen Werke der Weltliteratur, die noch vor Kriegsbeginn, 'rechtzeitig' gewissermaßen, die Möglichkeit eines Anschlages auf Hitler durchspielen" (NZZ).
Infos:
"wikipedia.org" , perlentaucher, "kaliber. 38" , "kirjasto.sci.fi" (engl.), "fantasticfiction.co.uk/" (engl.),
Seite 4:
»Düstres Dublin«
"He can write, but can he plot?", er kann schreiben, kann er aber auch eine spannende Handlung konstruieren, fragte der jüngst, mit knapp 60 Jahren viel zu früh verstorbene englische Kriminalautor Michael Dibdin kritisch, nachdem ihm zu Ohren gedrungen war, dass John Banville, ausgerechnet John Banville, einen Kriminalroman in Arbeit habe. Der irische Romancier Banville hat unter dem Pseudonym Benjamin Black den Kriminalroman "Nicht frei von Sünde" (Kiepenheuer & Witsch Verlag) geschrieben – und meistert auch dieses Genre.
Von Alexander Kluy ...
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Deutschlandfunk:
»Moral vor Kriminalistik«
Friedrich Anis neuer Krimi "Hinter blinden Fenstern" (Zsolnay Verlag) spielt in der asozialen Welt des Münchner Stadtteils Milbertshofen. Gewinner und psychisch intakte Menschen gibt es in Anis Krimi nicht, seine Protagonisten gehören zu einer Unterwelt der Marginalisierten. Die Geschichte leidet unter einem Zuviel an Moral. Mehr differenzierte Soziologie, das hätte man sich in Anis Krimi gewünscht; ob das mit einem Kommissar als Hauptfigur zu machen ist, der moralische vor Ermittlungsfragen stellt, ist fraglich.
Von Jochen Rack ...
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Was es noch zu melden gibt:
Jenseits der Hippiematte: Lakonische und skurrile Alltagsmikroskopie: Die Literaturzeitschrift "Am Erker" aus der münsteraner Provinz feiert ihren 30. Geburtstag. Tanja Dückers schreibt darüber in der taz
Tarantinnitus: Das abgeschnittene Ohr aus "Reservoir Dogs", die kernigen Sprüche aus "Pulp Fiction", die durcheinandergeratene Chronologie der Episoden aus "Jackie Brown" und schließlich den Stuntman als Hauptfigur aus "Death Proof": alle diese Zutaten aus den Filmen Quentin Tarantinos vereint James Sallis in seinem Kriminalroman "Driver". Sie findet das allerdings ziemlich unappetitlich, die FAZ
Krimis aus Schweden: Graue Herbsttage sind dafür da, sich mit einem guten Buch auf das Sofa zu legen. Die Auswahl an spannenden Krimis ist groß. In dieser Woche werden neue Krimis vorgestellt, geordnet nach Ländern. Bei NDR-Info
Das Krimigespräch: Regional ist nicht gleich provinziell: In der Sendung "Bücherwelt" ging es im Krimigespräch mit Ulrich Noller um Heinrich Steinfests Roman "Die feine Nase der Lilli Steinbeck" und Ulrich Ritzels "Forellen-Quintett". Als Hörbuchtipp wird Andrea Maria Schenkels "Kalteis" vorgestell. Die Sendung ist als mp3-Datei hörbar bei der Deutschen Welle
Roberto Saviano: Am 4. Dezember ist der italienische Autor Roberto Saviano zu Gast in der Johannes B. Kerner-Show, meldet der Buchmarkt
Erster "Publikumskrimi" präsentiert: Österreichs erster "Publikumskrimi" ist nun in Wien präsentiert worden. "Maslak drückt ein Auge zu" ist unter Mithilfe von Radio-Wien-Hörern in der Live-Sendung "Trost und Rat" mit Willi Resetarits entstanden, meldet der ORF

Der Killer Club
Fortsetzungskrimi im Podcast-Format
Jetzt online: "Droemer Knaur" launcht "Der Killer Club", den ersten kostenlosen Fortsetzungskrimi im Podcast-Format für Krimi-Fans. 10 hochkarätige Krimi-Autoren verfassen speziell für www.krimi-podcast.de im monatlichen Wechsel originelle Mordplots.
Krönendes Finale: Die Web-Gemeinde kürt zur Buchmesse 2008 ihren Favoriten...
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Una Festa Criminale
Alba Moda-Adventskrimi in 24. Teilen
Ein exclusives Modehaus erhält eine ungewöhnliche Bestellung ...
In Szene gesetzt wurde der Krimi u.a. den Autoren Carsten
Sebastian Henn und Ralf Kramp ..
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krimileser:
Bernd Kochanowski bietet eine Kurzresension zu "Shakedown" von Charlie Stella zur Lektüre an ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph schreibt über den Roman "Die Süßen", einen Schlüsselromanaus dem Jahr 1909, der verständlich macht, warum Karl Friedrich von Linden ein Pseudonym ist ...
NuT:
Joachim Linder empfiehlt einen Besuch im "William Blake Archive"...
Kriminalakte:
Axel Bußmer hat sich über die Filme "Gone Baby Gone" und "Mr. Brooks" informiert und vermisst die jweiligen Heimseiten ...
krimiblog:
Ludger Menke steht praktisch vor dem Zimmer 217 und ahnt, wer darin wohnen könnte ...
giorgione:
Georg Patzer empfiehlt orphobismische Brustpastillen, nein, natürlich empfiehlt er die etwas unterkühlte, etwas viktorianische, etwas böse, aber dennoch liebenswerte "Lugubrious Library" von Edward Gorey ...
Berlin kriminell: ist auch mit der Zimmersuche für Horatio beschäftigt ...
annobella:
tritt in einem Winzerkrimi auf ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Lesung:
»10. Schwarze Nacht in der Sonnenseite«
Freitag, 30. November 07, 21.00 Uhr
Lesung von und mit Norbert Klugmann
Sonnenseite Café – Bar - Tel.: 040 - 45 00 00 82
Hamburg, Weidenallee 24
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Ausstellung:
Knallharte Detektive und Demokratie.
Der Nest-Verlag von Karl Anders
7. Nov. - 14. Dez. 2007
Universitätsbibliothek Frankfurt
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Festival:
Wiesbadener Krimiherbst
26. Okt. bis 1. Dez. 2007
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Kalender
Gabriele Wolff
Am 29.11.1955 wird Gabriele Wolff in Düsseldorf geboren. Nach ihrem Jura-Studium arbeitete sie zuerst als Rechtsanwältin, inzwischen ist sie Oberstaatsanwältin. Sie ist seit 1989 mit Jeremy Gordon verheiratet, keine Kinder, fünf Katzen.
Gabriele Wolff schreibt unter ihrem Geburtsnamen. Bereits in ihrem ersten Kriminalroman "Kölscher Kaviar" führte sie die Kölner Staatsanwältin Beate Fuchs ein. Beate Fuchs ermittelt später, wie ihre Erfinderin im richtigen Leben, auch in Nuebrandenburg und Neuruppin. Neben ihren Kriminalromanen und zahlreichen Kurzkrimis veröffentlichte Gabriele Wolff zahlreiche Beiträge in den Publikationen der Karl-May-Gesellschaft.
Ihr Kriminalroman "Der falsche Mann" wurde 2001 für den "FrauenKrimiPreis" der Stadt Wiesbaden nominiert. "Das dritte Zimmer" wurde ebenfalls für den "FrauenKrimiPreis" der Stadt Wiesbaden im Erscheinungsjahr 2003 nominiert. 2004 erkannte ihr die Jury des Syndikats für "Das dritte Zimmer" den Friedrich-Glauser-Preis – Krimipreis der Autoren 2004 in der Sparte Roman zu.
Infos und Bibliographie:
Homepage, Alligatorpapiere, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren,Random House, Haymon Verlag, Die Zeit, Berliner Morgenpost, Deutschlandradio, 3sat.
sueddeutsche/bücher.de:
»Tod, Tweed und Trubshawe«
Gilbert Adair ist ein dermaßen gewitzter Autor, dass man bei der Lektüre seiner Bücher zunächst unnötigerweise befürchtet, man könnte eine seiner literarischen Anspielungen verpassen. Im vergangenen Jahr erschien "Mord auf ffolkes Manor", ein Buch, das sich an die Klassiker Agatha Christies geradezu anschmiegte. Nun hat Adair, auf Aufforderung seines Verlegers, wie er im ironischen Vorwort schreibt, eine Fortsetzung verfasst und in "Ein stilvoller Mord in Elstree" (Beck Verlag) das Duo Mount/Trubshawe erneut in einen Fall verwickelt.
Von Christoph Schröder ...
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Der Tagesspiegel:
»Bis zum Anschlag«
Der amerikanische Schriftsteller James Sallis, der die Sprache des Hard-boiled-Genres mit einem nüchternen Blick auf die kaputte amerikanische Gesellschaft verbindet, hat die Kulissen für seine Roadnovel "Driver" (Liebeskind Verlag) sorgfältig ausgesucht. In schäbigen Bars, Motels und Trailer Parks trifft Driver auf Menschen, die genau wie er das Leben nur noch ertragen, weil sie ständig in Bewegung bleiben.
Von Kolja Mensing ...
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Neue Zürcher:
»Gerechtigkeit mit Brissago«
Studer heisst der berühmteste Schweizer Polizist, und Studer ist gleich Gretler: Es fällt schwer, sich Friedrich Glausers legendären Wachtmeister losgelöst von der Schauspieler-Ikone Heinrich Gretler vorzustellen. Dessen mitfühlender, mitunter melancholischer Blick, die Knollennase, die gedrungene Gestalt im offen getragenen Mantel, auch das Bärbeissige – all diese Attribute des helvetischen Fahnders schlechthin überlagern die Romanfigur. Leopold Lindtbergs Klassiker von 1939 war der Prototyp und ist nun brillant restauriert als DVD bei Praesens Film greifbar.
Von Felix Aeppli ...
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telepolis:
»Geisterstunde, politisch«
Warum die Gegenwart mindestens so abseitig ist wie Zukunftsphantasien von früher: William Gibson und sein neuer Roman "Spook Country" (Viking/Penguin Group). Zutaten zu einem spannenden Politthriller. Dass Gibson daraus mehr als einen bloßen Politthriller macht, nämlich eine Diagnose zum gegenwärtigen Stand des politischen Systems in den USA, liegt an den Sensibilitäten, die er aus seiner Zeit als Science-Fiction-Autor gerettet hat, und an einem Stilbewusstsein, das in der gegenwärtigen Genreliteratur seinesgleichen sucht.
Von Marcus Hammerschmitt ...
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ORF:
»Sicherheit für Junkies«
In einer Welt, in der auch brave Staatssekretäre Szenarien erfinden wie Jerry Bruckheimer und von Terroristen in vollbesetzte Fußballstadien gesteuerte Passagierflugzeuge wie selbstverständlich zum Alltag des politischen Diskurses gehören, ist es schwer geworden, ein gutes Buch über das Leben von Agenten zu schreiben. Mit "Spook Country" (Viking/Penguin Group) hat William Gibson einen schwerelos präzisen Roman über das Lebensgefühl in den Vereinigten Staaten vorgelegt. In seiner neuen Welt ist niemand mehr frei, jeder ein abhängiger Agent.
Von Günter Hack ...
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krimileser:
Bernd Kochanowski hat Jason Goodwins "The Janissary Tree" gelesen, das auch für die ebenfalls vorgestellten "Edgar Awards 2007 - Kategorie Bestes Buch" nominiert wurde, und outet sich als Coverkunst-Fan ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lässt wieder das Folk bloggen, hat aber zudem die Besprechung zu Jason Goodwins "The Janissary Tree" im Angebot, hier als diesjähriger Edgar-Gewinner gefeiert ...
NuT:
Joachim Linder schreibt über einen Richterroman und Häusliche Gewalt...
Kriminalakte:
Axel Bußmer hat das "Cover der Woche" gescannt und neben dem TV-Tipp "Wahl der Waffen" auch Duane Louis' Buch "Blondes Gift" gelesen ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis hat mit Herrn Gloßmann, den Herausgeber der "Schwedische Kriminalbibliothek" gesprochen und 10 Detektive auf einer Weltkarte entdeckt ...
Berlin kriminell: hat das Buch von Amir Valle "Die Wörter und die Toten" ausgelesen und Dr. Tiefensees Online-Datei geknackt ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Gumshoe News
Für unsere englisch lesenden Krimifans: in den Nachrichten des japanischen Kollegen Jiro Kimura namens "Gumshoe Site" sind leider wieder einige Todesfälle der internationalen Krimiszene angezeigt (Michael Blodgett, Peter Haining, Kunihiko Sugano, James Anderson). Erfreulicher dagegen die Mitteilungen über Preisnomninierungen ... mehr (natürlich in englisch)
Jörg Juretzka liest!
Mittwoch, 28. November, 19.30 Uhr
Velbert-Langenberg. Endlich ist es soweit. Der Langenberger Krimiladen präsentiert die erste Krimilesung. Der Mülheimer Krimiautor Jörg Juretzka kommt in die Bücherstadt Langenberg. Die Lesung findet im Jugendzentrum, Vogteierstraße 28, 42555 Velbert-Langenberg, statt. Jörg Juretzka liest aus seinem neuesten Werk "Bis zum Hals" ...
mehr (pdf).
»10. Schwarze Nacht in der Sonnenseite«
Freitag, 30. November 07, 21.00 Uhr
Lesung von und mit Norbert Klugmann
Sein Debut "Beule – oder wie man einen Tresor knackt" (zusammen mit Peter Mathews) wurde gleich verfilmt. Mit seinem Co-Autor gab er die ersten sechs Ausgaben des Thriller Magazins "Schwarze Beute" (Rowohlt) heraus, für die legendären "Schwarzen Hefte" schrieb er die „Hamm-Saga“ - sehr bissig und extrem empfehlenswert.
Ein Kritiker rückte den Wahlhamburger in die Nähe von Monty Python und Brother Marx, ein anderer konstatierte schlicht, dass er "den grotesken Humor im deutschsprachigen Kriminalroman etabliert" habe. Jedenfalls: Diese "Schwarze Nacht" verspricht einen Abend mit weichen Weinen, harten Verbrechen, pointierten Dialogen und profilierten Charakteren ...
(mehr zu Norbert Klugmann im pdf-Anhang).
Sonnenseite Café – Bar - Tel.: 040 - 45 00 00 82
Hamburg, Weidenallee 24 / Zwischen Sternschanze und Christuskirche
Das "Schwarze-Nächte-Programm" bis zum Jahresende gibt es als pdf-Datei ... hier
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Rita Mae Brown
Am 28. November 1944 wird Rita Mae Brown in Hanover, Pennsylvania geboren.
Sie wuchs in Florida auf und studierte Englisch an der New York University, Kinematographie an der School of the Visual Art und Politikwissenschaften am Institute for Policy Studies in Washington, wo sie auch ihre Dissertation abschloß. Sie ist "President of the American Artists" und erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Emmy. "The Long Summer" wurde ebenso ausgezeichnet wie "I Love Liberty" . 1970 war sie eine der Begründerinnen der Radicalesbians.
Berühmt wurde sie mit Rubinroter Dschungel und nicht zuletzt durch ihre Kriminalromane mit der Tigerkatze Sneaky Pie Brown als Koautorin. Auf deutsch sind inzwischen zwölf Romane über die Abenteuer der Tigerkatze Mrs. Murphy, ihrer Freundin, der Hündin Tee Tucker, und ihr Frauchen Mary Minor Haristeen, genannt Harry, erschienen.
Rita Mae Brown lebt als Schriftstellerin und Drehbuchautorin auf einer Farm in Charlottesville, Virginia.
Infos bei:
Homepage (engl.), wikipedia.org , lespress.de (Interview) , Toms Krimitreff, Krimi-Couch, Ullstein Verlag, Rowohlt Verlag, Aviva Berlin, Wiener Zeitung (Interview), Fantastic Fiction (engl.), eyeonbook (Interview) (engl.), youtube (Video-Interview) (engl.), wiredforbooks (Interview 33 min.) (engl.), bookreporter (Interview) (engl.).
Der Spiegel:
»Schreib, Joy, schreib!«
Joy Fieldings Bücher erkennt man immer an den merkwürdig drängenden Titeln. Das geht schon seit 1991 so, damals erschien das Debüt der Amerikanerin, "Lauf, Jane, lauf". Ihr aktueller Thriller, "Tanz, Püppchen, tanz" (Goldmann Verlag) rangiert auf Platz fünf der Taschenbuch-Bestsellerliste ...
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Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Ein unmöglicher Plan:
Nicht nur wer die Leidenschaft zum Segeln mit den Protagonisten teilt, könnte an "Finstere Wasser" (Grafit Verlag) des Holländers Felix Thijssen Vergnügen finden.
Von Manuela Martini ... mehr
Der Standard:
»Auf der Flucht vor dem amerikanischen Traum«
Dann beginnt der Leser sogar mit Driver zu sympathisieren, denn in dieser gleichgültigen und oberflächlichen Welt gibt es niemanden sonst, mit dem man sich identifizieren könnte. James Sallis lebt in Phoenix, wo sein Roman anfängt, er hat Literaturwissenschaft studiert, Drehbücher verfasst und Weltliteratur übersetzt. Zum Glück schreibt er auch noch Krimis wie "Driver" (Liebeskind Verlag).
Von Ingeborg Sperl ...
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Seite 4:
»Mord aus vergessener Zeit«
Jan Zweyer war sich nach eigener Aussage anfangs nicht sicher, ob er seinen packenden Roman "Franzosenliebchen" (Grafit Verlag) nennen solle; der Begriff sei zu einseitig negativ besetzt. Der 54-jährige Wahl-Herner blieb dabei und tat gut daran. Entstanden ist ein spannendes wie korrekt recherchiertes Panorama einer fast vergessenen Zeit – mit all ihren politischen wie menschlichen Debakeln. Krimi-Fans können sich freuen: Jan Zweyer, ein sicherer Geschichtsdetektiv, kündigt an, dass "Franzosenliebchen" der erste Teil einer geplanten Goldstein-Trilogie sein soll.
Von Alexander Kluy ...
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Die Berliner Literaturkritik:
»Gutes erstes Kapitel«
Bruno Preisendörfers neuer Roman "Die Vergeltung" (Liebeskind Verlag) beginnt mordlustig.
Allerdings sollte nach Meinung des Rezensenten der Roman auch schon nach dem ersten Kapitel aufhören. Was aus seiner Sicht folge, seien Redundanzen und Langeweile.
Von Axel Bussmer ...
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Die Berliner Literaturkritik:
»Schule, Vampire und Gewalt in Berlin«
"Die 7. Stunde" (List Verlag) von Elisabeth Herrmann ist ein wirklich guter Krimi mit einer ganz eigenen Sicht auf das Thema Schule und Elite. Auch das tiefe Eintauchen der Autorin in die Szene Berlins und in die Seelen der Schüler ist überzeugend. Geradezu verblüffend und fast surreal gerät das Ende des Romans.
Von Thomas Strünkelnberg ...
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Die Berliner Literaturkritik:
»Hochmut kommt ohne Fall«
Oxfords Elite-Studenten tun sich in Ivo Stourtons Roman „Die Nachtgänger“ (Droemer Knaur Verlag) durch Exzesse, Faulheit, Arroganz und kriminelle Machenschaften hervor. Das bringt sie ganz schön in die Bredouille.
Von Julia Schmitz ...
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Kölner:
»Night Climbers«
Als der reiche Daddy seinem Sohn den Geldhahn abdreht und die sorgenfreie Zeit beendet scheint, muss auf anderem Wege Geld her und bald zeigt sich, wie weit die „Night Climbers" zu gehen bereit sind, um ja nicht ihr Leben ändern oder erwachsen werden zu müssen. Ivo Stourton ist mit dem Roman "Die Nachtgänger" (Droemer Knaur Verlag) ein fabelhafter Roman gelungen, der mühelos den Spannungsbogen zwischen fatalem Liebesdreieck, Coming-of-Age-Story und Thriller hält und sich noch dazu mit einer schönen, klaren Sprache schmückt.
Von mr ...
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Bönen-Krimi entsteht in Namibia:
Man stelle sich vor: Da kommt ein Schriftsteller extra aus Namibia geflogen, um sich in Bönen Inspiration für eine neue Geschichte zu holen. Gibt's nicht? Doch, genau das hat Krimiautor Bernhard Jaumann gemacht. Eine Meldung von ... Der Westen
Puchallas Krimisammlung:
Vielleicht kennen Sie ja das Bochumer Krimi Archiv - vielleicht auch nicht (aber den
Deutschen Krimi Preis kennen Sie hoffentlich). Jedenfalls war Werner Puchalla - zusammen mit dem Krimiautoren Reinhard Jahn - einer der zwei Mitbegründer. Nun will und muss er umzugsbedingt unter anderem auch einen grossen Teil seiner Krimisammlung verkaufen. Da es bislang en bloc nicht funktionierte, hat er die Sammlung in zig Einzelteile aufgelöst. Vielleicht haben Sie - oder andere - ja Interesse. Insgesamt sind 19.000 Bücher zu verkaufen. Die Gelegenheit!
Die nackte, unbebilderte und wahre Liste dieses einmaligen Angebotes finden Sie ... hier
Die Welt:
»Ich weiß nicht, ob ich ohne Rebus überlebe«
Eine Stadt vermisst ihren Helden: John Rebus, Romandetektiv von Ian Rankin, stromerte 20 Jahre lang durch die Straßen Edinburghs und fing seine Gesellschaft ganz untouristisch jenseits von Dudelsack und Schottenrock ein. Jetzt geht Rebus in Rente und lässt einen einsamen Autor zurück.
Die Stadt Edinburgh, die Schauplatz der 18 Romane mit dem schnoddrigen Polizisten ist, würdigte seine Verdienste mit Abschiedsfeiern. Reichlich floss Rankins Lieblingsbier "Rebus", während der derzeit erfolgreichste Krimiautor Rankin mit Tobias Gohlis und Martin Schöne über sein Leben, das neue und letzte Buch "Im Namen der Toten" (Manhattan Verlag) und seine Rolle als schottischer Autor spricht ...
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Deutschlandradio:
»Nie wieder Calamares!«
In dem Thriller "Der Rote" (marebuchverlag) von Bernhard Kegel geht es um eine Naturkatastrophe: Ein Tsunami verwüstet Küstenabschnitte Neuseelands, und im Zuge der Ereignisse kommt es, wie es scheint, zu einer "Invasion" der Tintenfische. Der Roman ist spannende Unterhaltungsliteratur und der ultimative Buch-Tipp für den nächsten Tauchurlaub. Aber "Der Rote" ist nicht nur spannende Unterhaltungsliteratur, spannender als jede Action sind die wissenschaftlichen Passagen des Buches. Von Lutz Bunk ...
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Die Welt:
» Leda Giallo und die Fußballfans«
Es scheint, als hätte die deutsche Juristin und Journalistin Andrea Isari in ihrer vierten Mission für Leda Giallo prophylaktisch das Buch zum Eklat verfasst. Geht es in ihrem höchlichst aktuellen und spannenden Krimi doch nach Art eines Psychogramms um jene allzeit gewaltbereiten Hooligans, die in Italien tifosi heißen - und die just in vielerlei Hinsicht für Aufruhr sorgen.
Hendrik Werner in der Kolumne "Mörder & Jäger" über "Römische Rache" (Piper Verlag) ...
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Seite 4:
»Das Grauen! Das Grauen!«
Der Roman "Die Inschrift" (btb Verlag) von Andrea Sokoloff, im Original treffender "The Harrowing", in etwa zu übersetzen mit: Das Grauen, steht in einer literarischen Mystery-Crime-Tradition, die das Flache und abgenutzt Triviale hinter sich lässt. Dem dramaturgisch geschickt aufgebauten spannungsreichen Buch, spendete der jüngst verstorbene New Yorker Ira Levin höchstes Lob. Denn alles ist mit Raffinesse konstruiert, stilsicher erzählt. Das pulst windungsreich und mit zahlreichen Schrecklichkeiten vor sich hin und ist vor allem deshalb so fesselnd, weil die psychologische Motivation von innen kommt.
Von Alexander Kluy ...
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Der Westen:
»Mord und Totschlag im Krematorium«
Der englische Krimiautor Peter James
schreibt für das Krimifestival "Mord am Hellweg 2008" eine Kurzgeschichte über Hagen. Der Arbeitstitel heißt "Meet me at the crematorium". Zwei Tage lang lief er durch Hagen - immer auf der Suche nach einem geeigneten Platz für eine Leiche.Peter James hat sich in den Kopf gesetzt, dass es in seiner nächsten Kurzgeschichte einen Toten geben wird. Er bekommt gleich einen städtischen Schlüssel - den zum Krematorium ...
mehr (1), mehr (2), mehr (3)
Neben Peter James steht "Mord am Hellweg" noch in Verhandlungen mit einem weiteren internationalen Autor - gut informierten Quellen zufolge soll Michael Morley einen Beitrag für "Mord am Hellweg" schreiben, sowie ein Gast aus dem skandinavischen Raum ....
ORF:
»Jeder ist sich selbst der Nächste«
Georg M. Oswalds Roman "Vom Geist der Gesetze" (Rowohlt Verlag) ist eine eigenwillige, aber charmante Mischung aus Trivial- und anspruchsvoller Literatur. Oswald schreibt stringent und einfach, nicht die Abstraktion ist sein Ziel, sondern die Erzählung als solche. Humorvoll und launig kommt diese Erzählung daher, nicht kunstvoll verschlungen, sondern offen und anschmiegsam, dennoch hat auch Oswalds Stil seine Finessen. Von Irene Binal ...
mehr
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (1) James Sallis: Driver
2 (8) Oliver Bottini: Im Auftrag der Väter
3 (5) Ian Rankin: Im Namen der Toten
4 (7) Arne Dahl: Ungeschoren
5 (–) Jean-Patrick Manchette/Jean-Pierre Bastid: Lasst die Kadaver bräunen!
6 (3) Rick DeMarinis: Kaputt in El Paso
7 (–) John S. Cooper: Das 5. Flugzeug
8 (–) Marek Krajewski: Gespenster in Breslau
9(–) Thomas Weiss: Tod eines Trüffelschweins
10 (–) Jo Nesbø: Der Erlöser
Hier als schöne pdf-Datei
krimileser:
Bernd Kochanowski erzählt von Klagen US-amerikanischer Autoren über die negativen Folge von Amazon Rezensionen ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph informiert über ein schönes Projekt: Frank Göhre gibt bei der "Edition Köln" eine "kriminelle Sittengeschichte Deutschlands in zehn Bänden" heraus ...
NuT:
Joachim Linder über trautes Heim (Familienreligion) mit Sherlock Holmes ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer empfiehlt den Film "Dreckige Hunde" und informiert über Robert Stone ...
Krimi-Tagebuch: Tobias Gohlis spekuliert über das Pseudonym "John S. Cooper" und macht sich Gedanken über Autorentypen "Ohne Plan" wie Donald Westlake ...
Tatort Krimi:
stellt Ed McBains Roman "Clifford dankt Ihnen" vor ...
Berlin kriminell: liest das Buch von Amir Valle "Die Wörter und die Toten", hat im Gericht bei "Kohlenträger simulierte jahrelang den Gelähmten" gesessen und natürlich etwas über Zimmer 217 ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Film: Höllensturz:
Der Regisseur Alfred Hitchcock hat das Genre des Thrillers revolutioniert. Hitchcocks Kunst war kommerziell höchst erfolgreich, sein Unterhaltungskino trotzdem jederzeit theoriefähig. Eine groß angelegte Retrospektive in Wien präsentiert nun das Gesamtwerk des britischen Regietitans. Ein Beitrag bei ... profil.at
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Kalender
Wolfgang Ecke
Am 26. November 1927 wurde Wolfgang Ecke in Radebeul geboren. († 3.11.1983 in Murnau/München).
Ecke schrieb hunderte von Funkerzählungen, Hörspielen, zahlreiche Jugendkrimis und gab Kriminalmagazine heraus. Einer seiner Serienhelden ist der Londoner Warenhausdetektiv Perry Clifton. Seine sieben Perry-Clifton-Romane hatten 1977 eine Gesamtauflage von 250.000 Exemplaren erreicht.
Infos bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, wikipedia.org , Loewe Verlag , "signe de piste.com" (franz.).
Axel Bußmers TV & Buchtipps 24. November – 7. Dezember 2007
Die kommenden beiden Wochen beginnen gleich mit zwei Werken aus der Frühzeit des deutschen Fernsehens: die düstere Satire "Das Millionenspiel" (immer noch gut) und die Durbridge-Verfilmung "Melissa"
(da erfahren wir Spätgeborenen endlich, was unsere Eltern an den Fernseher fesselte). Und auch diesmal gibt es mächtige Verfilmungen, Klassiker des Genres und selten gezeigte Wiederholungen ...
Es lohnt ausserdem, einmal bei Axel Bußmers Blog kriminalakte vorbeizuschauen, wo es nicht nur weitere Filmtipps, sondern auch immer interessante Besprechungen und Hinweise gibt ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
SF 1:
»Eiskalt servierte Abrechnung«
Als Tony Blair 1997 nach der Macht griff und einen fundamentalen Wechsel an der Spitze von Grossbritannien versprach, begleitete ihn Robert Harris, damals noch Journalist bei der "Sunday Times", mit Wohlwollen und Bewunderung. Doch Blairs Entscheidung für die britische Teilnahme am Irakfeldzug enttäuschte den heutigen Bestsellerautor Harris tief. In seinem neusten Roman "Ghost" (Heyne Verlag) denunziert Harris den Ex-Premier als Showmann. Sein Erfolgsroman markiert das Ende einer alten Freundschaft.
Das Video zu diesem Beitrag vom 21.11.2007 können Sie hier sehen. Die Sendung "kulturplatz" wird am Samstag, um 10:15 Uhr auf "3sat" wiederholt ...
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Deutschlandradio:
»Über die Angst des mittelalten Mannes«
Den Schriftsteller Burkhard Spinnen interessieren Menschen in Extremsituationen und die Verarbeitung von Lebenskrisen. Für sein neues Buch hat er die Form des Krimis gewählt. "Scheitern ist der Normalfall: Aber die wenigsten kriegen es hin", heißt es an einer Stelle von "Mehrkampf" (Schöffling & Co). Burkhard Spinnen ist ein furioser Roman über die Angst des mittelalten Mannes gelungen.
Von Denis Scheck ...
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ZDF:
»Der Diktator als junger Wilder«
Abgesehen vom Kindesmissbrauch, der erst später kam, hatte Stalin als gut 20-Jähriger bereits alle Verbrechen begangen: Diebstahl, Bankraub, Erpressung, Entführungen, Menschenraub, Mord. Woher stammte die kriminelle Energie von Lenins Geldbeschaffer? In Simon Sebag Montefiores Buch "Der junge Stalin" (Fischer Verlag) wird die Verbrecherkarriere des jungen Stalin dargelegt. Christine Daum stellt das Buch in der Sendung "Aspekte" heute, 23.11.2007 um 23:50 Uhr vor
... mehr
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB".
Freitag, den 23. November 2007 um 10:27 und 13:27
"Wo bleiben die Kinder?"
Dass häusliche Gewalt kein privater Bagatellschaden ist, hat sich
im öffentlichen Bewusstsein festgesetzt. Sie ist Terror im Alltag, sie erzeugt
Angst und Ohnmacht durch einen Komplex von Angriffen
- von Beleidigung über Nötigung, Erpressung, Bedrohung, Körperverletzung
bis hin zum Tötungsdelikt.
Hier ist "Privates" hochpolitisch und damit auch polizeirelevant:
Häusliche Gewalt ist eins der größten Kriminalitätsfelder.
Dass Männer die Täter und Frauen die Opfer sind, hat sich auch festgesetzt.
Ein fast immer richtiges Bild, unschön für beide Seiten, aber nur zweidimensional.
Am Tatort häusliche Gewalt sind fast immer Dritte: Kinder.
Sie sind keine Kollateralschäden.
Die meiste Gewalt wird in der Familie gelernt, das weiß man
aus allen einschlägigen Untersuchungen: Wer als Kind nur lernen darf,
dass die Welt sich in Täter und Opfer teilt, ist hochgefährdet,
später entweder das eine zu werden oder das andere zu bleiben.
Das Netzwerk der Krisenintervention für Frauen ist inzwischen einigermaßen
gut geknüpft, aber wo sind die Hilfsangebote speziell für Kinder und Jugendliche?
Wer fängt sie auf, macht sie stark, eröffnet ihnen den Weg ins Leben ohne Terror?
Ein Besuch im Kinderbereich eines Frauenhauses, beim Kindernotdienst,
bei der Polizei, bei BIG (Berliner Initiative gegen Gewalt)
- auch ein Beitrag zum kommenden Sonntag, 25.November,
dem "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen".
Die Sendung ist auch per PC und als Podcast abrufbar. (Wiederholungen Sonntag 13:45 und 18:45 und Montagnacht 04:45)
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"
Der "Unterlauf & Zschiedrich Hörbuchverlag" hat sich zu einer Erweiterung seines Programms entschlossen, die Freunde des Krimihörbuches begeistern
könnte. Erstmals als Hörbuch erscheinen jetzt mit Dashiell Hammetts "Sam Spade ermittelt" zwei Geschichten mit dem Privatdetektiv Sam Spade aus dem Amerika der dreißiger Jahre, gesprochen von Adolf- Grimme-Preisträger Gunter Schoß. In der gleichen Reihe sind im Oktober unter dem Titel "Der Engel vom ersten Stock" zwei weitere Kurzgeschichten von Dashiell Hammett erschienen. Gesprochen wurden sie ebenfalls von Gunter Schoß. Im Frühjahr 2008 geht es weiter mit Kurzgeschichten von Hammett. Dann wird der "Continental Op" den Zuhörer mitnehmen in die düsteren Welten des Verbrechens.
Infos und Hörproben gibt es ... hier
Tödliche SMS:
Die Wiener Krimiautorin Beate Maxian ist derzeit medial recht präsent. Mit ihrem neuen Buch "Tödliche SMS" stellt sie der Fernsehsender "Wien live" im Porträt vor (2'53). Ausserdem ist sie am Sonntag, den 25.11.07 im Radio "ORF/Radio OÖ" um 21:04 in der Sendung "Lust aufs Leben" zu hören. Die Sendung können Sie im Livestream des Senders verfolgen. Weitere Infos auf www.maxian.at
Das Syndikat freut sich:
Nessa Altura gewann den Kurzkrimipreis der Autorenvereinigung QUO VADIS, Jürgen Ehlers den "Krefelder Kurzkrimipreis" und Barbara Wendelken wurde vom Verband deutscher Schriftsteller (Landesverband Niedersachsen/Bremen) für ihr Buch "Und alles wegen Laura" mit dem Literaturpreis "Das neue Buch" ausgezeichnet. mehr
Rebecca Gablé freut sich auch:
im Bergisch Gladbacher Schlosshotel Lerbach wurde Rebecca Gablé mit dem Lübbe-Ring geehrt, meldet der "Buchmarkt"
krimileser:
Bernd Kochanowski hat die Zukunft des Lesens mit "Kindle" erforscht ...
krimiblog:
Ludger Menke weiß nun mehr über Horatio, einen Blog, einen Film und viele Fährten um Zimmer 217 ...
NuT:
Joachim Linder hat wieder eine Menge zu Gewalt, Deutungsmuster, Kriminalität ausgegraben ...
deadletters:
Kolja Mensing war im Grenzland von Gothic, Horror und Science-Fiction und stellt die Rezension zu John Meaney und Charles Stross ins Netz ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer empfiehlt den Film "Unter Verdacht: Das Geld anderer Leute" ...
Berlin kriminell: hat das Video von "Polylux" und weiß auch etwas mehr über Horatio und Zimmer 217 ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
außer Watching the Detectives: Dieter Paul Rudolph streikt!
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Berliner Zeitung:
»Chronik eines angekündigten Mordes?«
Schon in seinem Erzählungsband "Die Beleidigungen des Glücks" haben die guten Geschichten ihre bösen Widerhaken. Auch die Versuchsanordnung, die Bruno Preisendörfer mit dem Roman "Die Vergeltung" (Liebeskind Verlag) aufgebaut hat, birgt eine gefährliche Spannung. Ein Mord ist geschehen, ein zweiter angekündigt. "Vergeltung" besticht nicht nur durch seine psychologische und literarische Raffinesse, der Roman überzeugt auch durch seine Einbindung in gegenwärtige gesellschaftliche Debatten.
Von Cornelia Geissler ...
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Titel:
»Noir-Krimi aus dem Grenzgebiet«
Von einer kaputten Gesellschaft und einem, der versucht, einigermaßen unbeschadet aus dem Schlammassel zu kommen, erzählt Rick DeMarinis in seinem überaus gelungenen Roman "Kaputt in El Paso" (Pulp Master). Mit diesem Roman hat DeMarinis einen rundum gelungenen Roman vorgelegt, stringent, vielschichtig, unterhaltsam und gesellschaftskritisch, aber auch ein Roman, in dem es nicht zimperlich zugeht.
Von Frank Rumpel ... mehr
schwedenkrimi.de:
»Noir-Krimi aus dem Grenzgebiet«
Sven Elvestad gilt als der Begründer der norwegischen Kriminal- bzw. Detektivgeschichte, und sein Detektiv Asbjörn Krag wird nicht selten als der norwegische Sherlock Holmes bezeichnet. In der Tat spricht vieles dafür, daß Holmes und Krag nahe Verwandte sind. Krag ist der jüngere von beiden. Als Elvestad diese Figur erfand, war der Meisterdetektiv aus England schon gut zwanzig Jahre lang damit beschäftigt, Übeltätern, die so fiktiv waren wie er selbst, das Handwerk zu legen.
Hainer Plau stellt den Autor vor ... mehr
Seite 4:
»Über Coronado hinaus«
Es scheint so manchen Kriminalautor danach zu drängen, das doch enge Geviert von Mord und Totschlag zu verlassen und daraus auszubrechen. Der 1966 geborene Dennis Lehane reiht sich mit seinem jüngsten Band "Coronado" Ullstein Verlag in eine Erzählströmung ein, die eher maskulin, eher wortkarg und der Realität abgehorcht ist. Und doch finden sich beunruhigende Einsprengsel in diesen Erzählungen aus der amerikanischen Provinz, aus texanischen Orten, Käffern in South Carolina oder einem labyrinthischen Krankenhaus.
Von Alexander Kluy ...
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literature.de:
»Charakter von Kammerspielen«
Melkt die Kuh, solange sie Milch gibt! Dieses Motto scheint sich, wenn man sich mal die Veröffentlichungspolitik des Verlages anschaut, der (Aufbau Verlag) in Sachen Fred Vargas gegeben zu haben. Neben einem - natürlich - unverzichtbaren Buch über die Autorin mit Interviews, Rezensionen und Essays sowie diversen Relaunches der alten Titel, liegt nun rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft mit "Die schwarzen Wasser der Seine" der erste Erzählband der französischen Bestseller-Autorin vor. Aber es lohne sich, diese Geschichten hätten eine Tiefe und Intensität, die manch ein umfangreicher Thriller nie so hinbekommen könnte, meint Dominik Nüse ...
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Deutschlandradio:
»Der Schiri muss weg!«
Vier verkrachte russische Existenzen machen sich auf, um einen Schiedsrichter zu töten, weil der schuld daran ist, dass Russland schon wieder nicht die Fußball-EM gewonnen hat - glauben sie. Ein aberwitziger Plan und ein getarnter Urlaub an der türkischen Mittelmeerküste führen zum Ziel und zu allerlei absurd-komischen Situationen. Der schräge, überdrehte und reichlich absurde Roman "Tötet den Schiedsrichter" (Kiepenheuer & Witsch Verlag) der Brüder Presnjakow überzeugt mit sehr viel Sinn für Slapstick, aber durchaus auch mit sensiblen, anrührenden Elementen.
Von Gregor Ziolkowski ...
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Die oberschwäbische Dorfpolizistin hat's drauf:
Die Krimis "Forellenquintett" von Ulrich Ritzel "... Ritzel ist ein Fuchs und Meister, der uns dramaturgisch perfekt durch das dichte Gestrüpp seiner hochkomplexen Erzählung bugsiert") und "Im Auftrag der Väter" von Oliver Bottini " ..."Bottini unternimmt den wagemutigen Versuch, emotionalen Vorgängen eine historische Dimension zu geben und nebenher auch einen Begriff wie Heimat neu zu sortieren") in einer Besprechung der Berliner Zeitung
krimileser:
Bernd Kochanowski versucht sich mit maskuliner Erzählströmung, hat Vincent Alexandrias "Black Rain" gelesen und trägt Hardcover nach ...
Watching the Detectives: Dieter Paul Rudolph hat Stephan Pörtners "Köbi Santiago" gelesen und weiß, was Pieke schon am Freitag vorhat ...
NuT:
Joachim Linder weiß was über die SOKO São Paulo und über Recht im Film ...
Kriminalakte: Axel Bußmer hat Infos zum Film "Machtlos" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Kalender
Raoul Whitfield
Am 22. November 1898 wird Raoul Whitfield in New York City geboren († 24. Januar 1945 im Alter von 46 Jahren an einer Tuberkulose).
Mit seinem in US-Diensten stehenden Vater lebte er auf den Philippinen, in Japan und China, bevor er 1916 wegen einer Krankheit nach Amerika zurückkehrte. In Hollywood arbeitete er als Stummfilmschauspieler. Im 1. Weltkrieg flog er als Pilot Einsätze in Frankreich.
Nach dem Krieg schrieb er für die "Pittsburgh Post", heiratete eine Journalistin, kündigte und zog mit ihr nach Florida, um als Schriftsteller zu leben. Seine erste Story wurde 1926 im "Black Mask Magazine" veröffentlicht, er schrieb Flieger- und Kriminalgeschichten, wurde ein Trinkgenosse von Dashiell Hammett. Zwischen 1926 und 1933 veröffentlichte er 155 Stories.
1934 heiratete er seine zweite Frau , die New Yorker Intellektuelle Emily Vanderbilt Thayer und sein Leben änderte sich. Sie kauften eine Ranch in New Mexico, Whitfield schrieb nicht mehr. Doch die Ehe zerbrach 1935, schließlich nahm sich seine Frau das Leben. Auch Whitfields langsamer Niedergang begann. Er kränkelte, das geerbte Vermögen war 1944 aufgebraucht und schließlich erlag er 1945 in einem Militärhospital einer Tuberkolose.
Infos bei:
"mordlust.de", "Crime Corner", "Krimi-Forum" , William Marling (engl.), Black Mask Magazine (engl.).
Axel Bußmers Spurensuche No. 41
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Serienmörder - fiktiv und ihre realen Vorbilder
Zu Michael Morleys Debüt »Spider«
Der Heyne Verlag setzt große Hoffnungen in das Debüt des Journalisten Michael Morley. »Spider« erschien in Deutschland vor der englischen Ausgabe, es wurde eine eigene Homepage erstellt und eine Lesereise organisiert.
Axel Bußmer sprach mit Michael Morley über Serienkillerthriller, das Schreiben, Einflüsse und die Planungen der Zukunft ... mehr
Der Standard:
»Stecker raus: Oder wie man ein Herz verliert«
Organhandel ist als Krimiplot nicht mehr wirklich innovativ. Allerdings spielen sich solche Schurkenstücke gern in weit von Europa entfernten Gegenden ab. Felix Huby verlegt seinen Schauplatz in "Der Bluthändler" (Scherz Verlag) aber nach Berlin und verleiht dem Thema durch eine gefinkelte Variante neuen Schwung. Huby sollte am Profil von Peter Heiland noch arbeiten, doch ist auch sein neuestes Werk solide, bodenständig und mit hohem Sympathiefaktor versehen. Von Ingeborg Sperl ...
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Deutsche Welle:
»Zu einem Mord ist jeder imstande«
Deutsche Gegenwartsautoren werden im Ausland wieder beliebter. Beflügelt hat diesen Wandel besonders Juli Zeh. Nach ihrem gefeierten Debütroman und einem zweiten Buch legt die 33-Jährige jetzt ihren ersten Krimi vor: "Schilf" (Schöffling & Co) Ihre beiden Romane sind mittlerweile in 28 Sprachen übersetzt. Auch für "Schilf" sind die Rechte schon in die USA, nach England und drei weitere Länder verkauft. Er ist ihr erster Kriminalroman und behandelt, wie alle ihre Bücher, die Themen Gerechtigkeit und Moral. Von Tobias Wenzel ...
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krimileser:
Bernd Kochanowski hat Peter Temples "The Broken Shore" gelesen und mehrere Kritiken dazu auch ...
Watching the Detectives: Dieter Paul Rudolph hat die Rezension von Bernd Kochanowski zu Peter Temples "The Broken Shore im Angebot und für heute den Volksblogtag ausgerufen ...
NuT:
Joachim Linder sucht kompetente Rezensenten und gibt Links zur Frage, ob die Todesstrafe statistisch messbare Abschreckungswirkungen hat ...
Kriminalakte: Axel Bußmer hat ein Cover von Bill Pronzini gescannt, ausserdem Gabriel Trujillo Muñoz' Roman "Erinnerung an die Toten" besprochen und das Finale von "Ein bisschen Luxus" ausgerufen ...
krimiblog:
Ludger Menke hat versucht, Zimmer 217 zu finden und erste Hinweise ...
Berlin kriminell: war am Moabiter Kriminalgericht, hat Thomas Kasturas "Der vierte Mörder" gelesen und Besuch von Polylux ...
Die anderen Kollegen haben Pause ...
TV:
Veit Heinichen & Co morgen in "BR 3" in Film über Triest, meldet derBuchmarkt
Das Krimigespräch:
In der Sendung "Bücherwelt" der "Deutschen Welle" vom 18.11.2007 ist nicht nur Karl Mays "Orientzyklus" als opulentes Hörbuch das Thema. Im Krimigespräch werden zwei neue Titel der Reihe "Metro" aus dem Unionsverlag besprochen: Hannelore Cayres "Der Lumpenadvokat" und Gabriel Trujillo Munoz' "Erinnerung an die Toten". Die Sendung kann als mp3-Datei gehört werden und zwar... hier
Literarische Attacken aus dem Macht-Club:
Sie treffen sich zu Lesungen, streiten über Texte, haben ein eigenes Logo gegründet: "Macht e.V. - organisierte Literatur". Ihre Treffpunkte liegen abseits des großen Literaturbetriebs. Eigene kleine Verlage sollen Unabhängigkeit sichern. Seit den 90er Jahren gibt es in Hamburg diesen Zusammenhalt von jungen Autorinnen und Autoren. Die Sendung im "Deutschlandradio Kultur" befragte die Protagonisten Michael Weins und Gunter Gerlach, lässt mit Jürgen Noltensmeier und Tina Uebel auch Kritiker der starren Formen und Dogma-Regeln zu Wort kommen und die Texte selbst sprechen. Das Manuskript der Sendung kann heruntergeladen werden ... mehr
In Italien werden meine Fotos als peinlich empfunden:
Als Journalistin der linken Tageszeitung "L’Ora" begann sie in den siebziger Jahren, in Palermo zu fotografieren. Es war die Phase, als die Mafiakriege um die Vorherrschaft unter den Clans der Cosa Nostra eskalierten. Ihre Schwarzweiß-Fotografien, die oft unmittelbar nach einem Mord aufgenommen sind, dokumentieren die Verbrechen und zeigen eine Kultur, die von der Mafia geprägt ist. Im Interview mit Bettina Jänisch spricht Letizia Battaglia über kulturelle und politischen Strategien gegen die Organisierte Kriminalität. Zu finden in "Jungle World"
Einen weiteren, langen Beitrag zu Letizia Battaglia, der mit dem "Dr.-Erich-Salomon-Preis" der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichneten Fotografin hat Petra Reski für "Die Zeit" vom 20.09.2007, Nr. 39 geschrieben ... mehr
Auch in der "FAZ" vom 24.09.2007 gibt es etwas: "Wenn ich meine Bilder sehe, wird mir übel" ist der Beitrag von Andreas Rossmann über die "Mafia-Fotografin" Letizia Battaglia überschrieben ... mehr
Battaglia: Ihr Name bedeutet "Kampf" und ihre Waffe ist die Kamera. Seit über 30 Jahren jagt die 73-jährige Letizia Battaglia mit dem Fotoapparat Mafia-Bosse und dokumentiert deren brutale Taten. Ein Beitrag bei "titel thesen temperamente" vom 16.09.2007 ... mehr
Warum Ärzte Morde übersehen und Tote verfallen:
In Deutschland wird zu wenig obduziert. Stattdessen bleibt die Diagnose dem überforderten Hausarzt überlassen. Aus den USA kommt eine neue Forschungsmethode: Auf sogenannten Body-Farmen werden Tote unter verschiedenen Bedingungen dem Verfall "ausgesetzt" – um die Rechtsmedizin voranzubringen. Von Holger Kroker und Tinka Wolf in der "Welt"
Blinder Autor liest Krimi vor:
Eine Premiere und eine ungewöhnliche Erfahrung für Autor und Besucher: Sehende Besucher sitzen in einem dunklen unbekannten Raum und lauschen einer Lesung, die von einem blinden Autor gehalten wird. In einem für die Augen fast lichtlosen Raum liest Stephan Schnieder Ausschnitte aus seinem Kriminalroman "Imke – Der feine Unterschied zwischen Unfall und Überfall". Beiträge zum Thema finden sich beim .... "Hamburger Abendblatt" und bei "kultur.schlesweig-holstein.de"
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Ulrich Kroegers Krimitipp 10/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Die letzten Romantizismen, Jazz und Kriminaliteratur, Inkarnationen des Bösen, ein beeindruckendes Debüt, herbe Enttäuschungen und schmutziger Stoff
Ulrich Kroeger über einen Krimikalender und zu Büchern von Jan Costin Wagner, Mechtild Borrmann, Oliver Bottini und Rick DeMarini
... mehr
Ulrich Kroegers erster Krimitipp erschien vor sechseinhalb Jahren. Heute erscheint Ulrich Kroegers Krimitipp einmal im Monat im Sonntagsjournal der "Nordsee-Zeitung", dessen Redaktion wir für die Genehmigung zur Veröffentlichung und Archivierung bei den Alligatorpapieren danken. mehr
Der Spiegel:
»Blutige Marke Mafia«
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Tanz auf dem Pulverfass:
Mit "Little Scarlet" (Fischer TB Verlag) schuf Walter Mosley ein beeindruckendes Bild von Los Angeles zur Zeit der Watts-Unruhen, einen raffinierten Plot und einen Roman von bleibender Aktualität..
Von Horst Eckert ... mehr
Neues Deutschland:
»Auf Tatsachen versessen«
"Sag niemals nie." – Das gilt nicht nur für 007 James Bond mit der Lizenz zum Töten, sondern auch für Wolfgang Schreyer mit dem Talent zum Schreiben, spannend, auf Tatsachen versessen – Bestsellerautor in der DDR. 1952 hatte Schreyer den ersten "richtigen" DDR-Krimi "Großgarage Südwest" geschrieben und sofort sein Publikum gefunden. Vier Jahrzehnte aber verlagerte sich sein Interessenfeld nach Lateinamerika, vor allem in die Karibik; er spürte den antiimperialistischen Kämpfen der Völker auf diesem Kontinent nach. Trotz oder sogar wegen seiner Millionenauflagen hatte die germanistische Kritik mit Schreyer immer Probleme. "Spannungsliteratur", der "Unterhaltung zuzurechnen", waren eher abwertende Etiketten, die man dem Schreyerschen Werk aufklebte.
Klaus-Dieter Schönewerk gratuliert dem einstigen Bestsellerautor Wolfgang Schreyer zum 80. Geburtstag ...
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Die Berliner Literaturkritik:
»Kein schöner Ort«
Das Schöne bei der Noir-Literatur ist, dass der Weg für den Helden der Geschichte klar vorgezeichnet ist. Abwärts. Rick DeMarinis neuer Roman "Kaputt in El Paso" (Pulp Master) ist eine echte Entdeckung für Liebhaber der Noir-Literatur. Er ist ein spannend erzähltes Genrestück und zugleich ein Porträt der amerikanischen Gesellschaft.
Von Axel Bussmer ... mehr
taz:
»Krimi für Asthmatiker«
Bibliotherapeuten zufolge haben Bücher heilende Wirkung. Nicht solche, die Leser aufheitern, sonder Geschichten, in denen es einem Menschen noch schlechter geht als dem Leser selbst. Wer unter Asthma, Allergien oder Bronchitis leidet, könnte es statt mit herkömmlichen Arzneimitteln deshalb einmal mit dem Krimi "Melodie der Bronchien" (Rotbuch Verlag) des Hamburgers Gunter Gerlach versuchen, auch Autor der "Allergie-Trilogie". Dabei bieten die Geschichten nicht nur heilende Wirkung, sondern auch gute Unterhaltung.
Von ee ...
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Seite 4:
»Ein faszinierendes Verwirrspiel «
Im Kameru Verlag in Zürich erscheint Roger Grafs neuestes Werk "last minute", eine Kriminovelle, die in Amsterdam spielt. Ein Sachbuchautor erwacht in einem fremden Hotelzimmer und entdeckt im Badezimmer eine Leiche. Da er sich nur bruchstückhaft an die Ereignisse der vergangenen Tage erinnern kann, irrt er, von Visionen geplagt, durch Amsterdam und versucht ein kriminalistisches Rätsel zu lösen, bei dem er ganz offensichtlich eine Hauptrolle spielt. ist endlich auf Deutsch erschienen, und diese Prosa ist ein Ereignis. Seine Sprache ist ein Stakkato, als habe man noch das Knallen der mechanischen Schreibmaschine im Ohr, trocken, hart, schnell, ungemein rasant, die Wendungen der Handlung sind einfallsreich, überraschend und erdrückend fatal ...
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Verlage festen:
22 unabhängige Verlage der Schweiz tun sich zusammen zu SWIPS, Swiss Independent Publishers, und machen ein großes Fest mit ihren Büchern, meldet ... Seite 4
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 9/07
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur)
BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv.
Im PKT 9 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Oktober 2007 erreichten.
Die Geheimdienste sind mörderisch unterwegs, Tote gibt es auf Verlangen und auf Basaren, in Mexiko und in den Sielen, es gibt Hardcore- und Provinzkrimis, Morde in Serie und wegen Infektionen und auch in San Francisco im Jahre 1928 ...
Mit Abbildungen der Buchcover gibt es das alles hier
Cafe Babel:
»Morse ist menschlich, ein bisschen egoistisch und ein Snob«
Colin Dexter, der pensionierte, britische Autor der "Inspektor Morse"-Krimis, 77, überwachte einst Morsezeichen des russischen Militärs aus der DDR und hat Oxford zur europäischen Metropole des Mord- und Totschlags heraufbeschworen. Viele Insulaner finden es merkwürdig, dass die Episoden zwar all in der Gegenwart spielen, aber die andere Universität Oxfords - Oxford Brookes - niemals erwähnt wird.
Nicholas Newman hat den Autor zum Brunch getroffen ...
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Cafe Babel: »Binnenmarkt des Verbrechens«
Europa hat seine Grenzen für Bürger und Unternehmen geöffnet - doch auch Verbrecher profitieren davon: Drogen-, Menschenhandel und Prostitution breiten sich aus. Doch die Europäische Union tut sich schwer, dagegen anzugehen. "Cafe Babel", ein Netzwerk aus Lokalredaktionen in ganz Europa, hat ein Dossier mit Beiträgen aus verschiedenen Regionen zusammengestellt, die den Binnenmarkt des Verbrechens darstellen. Darunter auch ein Interview mit Roberto Saviano, dem Autor von "Gomorrha" ...
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Deutschlandfunk:
»Durcharbeiten der Vergangenheit«
Der spanische Romancier Ignacio Martínez de Pisón geht in seinem kunstvoll erzählten Buch "Der Tod des Übersetzers" (Hoffmann und Campe Verlag) einem Geschehnis im Leben des amerikanischen Schriftstellers John Dos Passos nach: der Verschleppung und dem Tod seines spanischen Freundes und Übersetzers José Robles im Spanischen Bürgerkrieg. Doch nicht die Faschisten hatten Robles auf dem Gewissen; vielmehr fiel er den Stalinisten zum Opfer.
Von Sybille Martin ...
mehr
Seite 4:
»Nur die Kadaver bleiben übrig«
Will man wissen, wo die jüngere Generation französischer Spannungsautoren, aber auch pulp master wie Rick de Marinis herkommen, dann sollte man zu den Büchern Jean-Patrick Manchettes greifen.Der Néo-Polar ist die harte Variante des Polizei- oder Ermittlerromans. Manchettes zusammen mit Jean-Pierre Bastid geschriebener Zweitling "Lasst die Kadaver bräunen!" (DistelLiteraturVerlag) ist endlich auf Deutsch erschienen, und diese Prosa ist ein Ereignis. Seine Sprache ist ein Stakkato, als habe man noch das Knallen der mechanischen Schreibmaschine im Ohr, trocken, hart, schnell, ungemein rasant, die Wendungen der Handlung sind einfallsreich, überraschend und erdrückend fatal.
Von Alexander Kluy ...
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NDR:
»Der Abgrund seines Lebens«
Spätestens seit den Welterfolgen von John Grisham ist der Anwalts-Kriminalroman zumindest gut verkauft, wenn auch nicht immer literarisch wirklich gut. Flache Figuren, leicht durchschaubare Plots, ja Langeweile sind die Vorwürfe.
Jetzt kommt ein neuer Anwalt auf den Plan und der erfüllt so gar nicht das Klischee vom Kämpfer und Weltverbesserer. Der Held von John Harts Debütroman "König der Lügen" (C. Bertelsmann Verlag) muss erst einmal seine eigene Vergangenheit verarbeiten und seine Gegenwart neu organisieren, bevor er wieder seiner Tätigkeit als Strafverteidiger nachgeht oder eben den Job an den Nagel hängt. In den USA wird das Debüt des Südstaatlers John Hart gefeiert, jetzt ist es in deutscher Übersetzung erschienen.
Von Stefan Maelck ...
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krimileser:
Bernd Kochanowski erforscht weiterhin das Buchformat der Krimis in Deutschland und hat einiges über Haiti, Nick Stone und Frambösie gelesen ...
Watching the Detectives: Dieter Paul Rudolph arbeitet weiterhin in der "Criminalbibliothek des 19. und frühen 20. Jahrhunderts" und lehrt auch noch in der "Schule des Verbrechens" ...
NuT:
Joachim Linder ist in der Erforschung des Verbrechens diesmal mit dem "Grundkurs: Kriminalität, Kriminologie und Medien" und der "Literaturgeschichte des Verbrechens" beschäftigt ...
Kriminalakte: Axel Bußmer empfiehlt heute "Blutigen Schnee" und teilt mit, dass Bill Pronzini neuer Grandmaster der MWA sei ...
krimiblog:
Ludger Menke hat es mit Aufzügen ...
Die anderen Kollegen haben Pause ...
Die Welt:
» Bella Block, herrisch auf Sizilien«
Jetzt, endlich, hat der bekennend ultralink sozialisierte Arbeiterspross Doris Gercke seine rhetorisch staunenswert prollige Protagonistin heimgeholt in jene Weltgegend, deren zugleich harte und herzliche Rhetorik dem sperrigen Bella-Block-Charakter ohnedies mehr entsprechen als deutsche Freund- und Höf- und Lieblichkeiten.
Hendrik Werner in der Kolumne "Mörder & Jäger" über "Schweigen oder Sterben"(Hoffmann & Campe Verlag), den neuen Roman um Bella Block ...
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FAZ: »Hilfe, ich liebe einen Alien«:
So spannend und humorvoll der katalanische Autor Albert Sanchez Pinol in "Pandora im Kongo" (S. Fischer Verlag) zu erzählen verstehe, allzu freimütig bediene er sich bei den Klassikern des Abenteuer-, Horror- oder Science-Fiction-Genres. Wenn er seine zuweilen drastische und pathetische Anverwandlung dieser Vorbilder ad absurdum führe und die verschachtelte Roman-im-Roman-Konstruktion seines eigenen Schaffens ironisch breche, sei man bald vom postmodernen Spiel ermüdet, klagt Alexander Müller ...
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Die Welt: » Böse, besoffen, aber gescheit «
Willkommen im Establishment: die Stadt Frankfurt am Main ehrt seinen großen Autor mit einer Jörg-Fauser-Woche. Zu Lebzeiten war der bekennende Trinker und EX-Junkie verschrien, jetzt wird er als landauf, landab Vorbild für junge Autoren gepriesen.
Von Philipp Haibach ...
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3sat:
»Auch Genua kann kalt sein«
Wie Roberto Savianos Erfolgsbuch über die Mafia, "Gomorrha", kommt auch Bruno Morchios Roman über die Cosa Nostra, "Kalter Wind in Genua" (Unionsverlag), nach Deutschland. Die Charaktere mitsamt Pagano auf seiner amarantroten Vespa 200 PX bleiben leider oft einem Klischee verhaftet. Indes, sein Können beweist der Autor in den Sequenzen, die seiner Stadt gewidmet sind: Er zeichnet ein buntes, anschauliches Porträt Genuas, zwischen Licht und Schatten, Pracht und Zerfall. "Kalter Wind in Genua" ist als literarischer Reiseführer sehr gelungen; nicht weniger – aber auch nicht mehr.
Von Christina Hoffmann ...
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ZDF Aspekte:
»Treffen Sie Max Wetzel!«
Der München-Krimi "Der Anrufer, eine Leiche im Englischen Garten und nicht zu vergessen: Frau Dörfel" (Schardt Verlag) von Thomas Letocha versammelt bayerische Originale und besticht mit lebensechten Charakteren. Die Geschichte nimmt unerwartete Wendungen und ist unterlegt mit einem guten Schuss Humor, verzichtet aber immer auf vordergründige Dramatik. Stets sind die Schauplätze und Protagonisten detailgenau beobachtet und schärfen dennoch den Blick des Lesers für menschliche Untiefen.
Von Matthias Hügle ...
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telepolis:
»Das Fleisch soll Wort werden«
Über die Schwierigkeiten, ein Verbrechen zum Medienprodukt zu machen
Die Kriminalgeschichte ist nicht gerade arm an Verbrechern, die, nachdem sie gefasst wurde, aus ihren Taten Kapital zu schlagen versucht haben. Der Fall des "Kannibalen von Rotenburg" ist vielleicht das jüngste Beispiel in der Kette dieser Bemühungen – und zeigt derzeit recht deutlich, welche Schwierigkeiten damit verbunden sind. Von Stefan Höltgen ...
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krimileser:
Bernd Kochanowski hat einen Trend weg vom harten Buch erkannt: "Hardcover-Bücher eine sterbende Gattung?" ...
Watching the Detectives: Dieter Paul Rudolph versammelt Krimiweisheiten aus dem Bürgereck ...
NuT:
Joachim Linder hat eine "Gespenstische Allegorie" entdeckt und verweist auf einen Beitrag John Banvilles über Pulp Fiction ...
Kriminalakte: Axel Bußmer empfiehlt heute "Blutigen Schnee" und teilt mit, dass Bill Pronzini neuer Grandmaster der MWA sei ...
krimiblog:
Ludger Menke hat wohl eine neue Digitalkamera ...
Die anderen Kollegen haben Pause ...
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»Preiträger 2007: Wolfgang Brenner«
Den diesjährigen Berliner Krimipreis "Krimifuchs" in der Kategorie "Autoren" erhält Wolfgang Brenner: Der Krimifuchs würdigt sein langjähriges Schaffen in dem Genre. Die Krimis von Wolfgang Brenner zeichnen sich durch gründliche Recherche, überzeugende Charaktere und große Spannung aus. Kennzeichnend in seinen Büchern ist der wiederkehrende Berlinbezug. Die diesjährige Preisverleihung findet am 17. November 2007 im Rahmen der 15. Reinickendorfer Kriminacht statt.
Seit 1995 verleiht der Bezirk Reinickendorf den Berliner Krimipreis "Krimifuchs" für herausragende Leistungen von Autoren der Kriminalliteratur.
Info:
Zum Autor: Webseite des Autors, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, dtv.
Zum Krimifuchs: Alligatorpapiere.
Deutschlandradio:
»Heldensaga mit sehr schrägem Personal«
Joe R. Lansdale ist einer jener typischen Schriftsteller, wie sie nur die angelsächsische Literaturszene kennt, ein ehrlicher Handwerker, der Short Stories, Horrorgeschichten, Western und Kriminalromane auf gleichermaßen hohem Niveau verfasst. Sein Roman "Rumble Tumble" ist eine Reise durch die Tiefebenen des American Way of Life, durch eine Landschaft, in der die Schrotflinte der zuverlässigste Begleiter eines Mannes ist und ein "Montiereisen keine Freunde kennt". Gelobt seien die kleinen Verlage, wie in diesem Fall der Berliner "Shayol Verlag", dass sie diese Form der angelsächsischen Literatur hierzulande noch pflegen, ruft Georg Schmidt ...
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ORF: »Ein BND-Agent packt aus«
Der deutsche Journalist Wilhelm Dietl war sicher nie ein Meister der Zwischentöne und der differenzierten Weltbetrachtung. Das kann man sich nicht leisten, wenn man für Zeitschriften wie "Quick" oder "Focus" schreibt und wohl auch nicht, wenn man für den deutschen Bundesnachrichtendienst - kurz BND - Informationen sammelt.Wenn ein Autor auszupacken gedenkt und dies auch noch auf dem Umschlag seines Buches "Deckname Dali. Ein BND-Agent packt aus", (Eichborn Verlag) ankündigt, dann geht es selten um die ganze Wahrheit, wie auch in Wilhelm Dietls neuem Buch.
Von Peter Zimmermann ... mehr
Die Zeit:
»Parallelwelten«
Der Krimi scheint deutsche Schriftsteller, die eigentlich keine Krimis schreiben, merkwürdig zu faszinieren. Wie einige andere ihrer Kollegen (Matthias Altenburg, Thomas Hettche) präsentiert nun auch Juli Zeh mit "Schilf" (Schöffling & Co) einen saftigen Kriminalroman mit Entführung und Mord und allem Drum und Dran. Nicht schlecht, wie sie den klassischen Krimi ironisch überwölbt, wie sie die Idee vieler Welten mehrfach bricht und reflektiert. Eine intelligente Etüde, durchaus. Aber doch auch ein bisschen altklug und oft bloß hübsch. Von Ulrich Greiner ...
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Seite 4:
»Her mit den kleinen Siebenschläfern«
Es tut gut, einmal wieder einen Kriminalroman in Händen zu halten, der nicht mit wahnwitzig extemporierten Komplotten daherkommt, aber auf keiner Seite bräsig und bequem ist und in reiner Lokalliteratur versackt. Der wie Christoph Wagner in "Gefüllte Siebenschläfer" (Haymon Verlag) klar erzählt und nicht zuletzt ob der vielen exotischen Rezepte, aufgetischten Gerichte und Weine unterhaltsam ist.
Von Alexander Kluy ...
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Rheinischer Merkur: »Beruf: Rebell«
Mit seinen Romanen wurde er berühmt und zum Prosahelden ganzer Generationen nachrückender Schreiber. Der Autor Jörg Fauser war der schnelllebigste deutsche Autor der deutschen Literatur und für sie fast ein wenig zu genial. Eine Frankfurter Literaturwoche würdigt den entdeckenswerten Raser, der 1987 auf mysteriöse Weise starb.
Von Peter Henning ...
mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski hat sich Krimis - einst besprochen, jetzt übersetzt vorgenommen und eine Kurzrezension zu Steven Torres' "Concrete Maze" im Angebot
Dieter Paul Rudolph outet sich bei Watching the Detectives nach dem Volksbloggertag als Menschenfreund und Krimiautor und geht zudem mit Peabody in die Knie ...
NuT:
Joachim Linder beschäftigt sich mit der Fiktionalität des Verbrechens ...
Kriminalakte: Axel Bußmer bringt kurz Notizen zu Film, Drehbuch und Serien, und freut sich seit Wochen auf amerikanische Gangster im Kino ...
Krimi-Tagebuch: Tobias Gohlis fragt sich, ob "Bible John" gefunden ist ...
Die anderen Kollegen haben Pause ...
Buch des Monats im Karree e.V.:
Die Buch-Kooperation "Verlags-Karree e.V." ist eine Initiative kleinerer Verlage aus Rheinland-Pfalz und angrenzenden Regionen. Als gemeinsame Marketingmaßnahme wurde die Aktion "Buch des Monats" ins Leben gerufen, die in diesem Monat die Anthologie "Todsicher kalkuliert - Mord(s)geschichten aus Rheinland-Pfalz" (Rhein-Mosel-Verlag ) auswählte, meldet das Fachmagazin ... Buchmarkt
15. Reinickendorfer Kriminacht: »Tatort Tegel«
Die 15. Reinickendorfer Kriminacht findet am 17. November 2007 in der Humboldt-Bibliothek unter dem Motto "Tatort Tegel" statt. Während der Veranstaltung wird der Berliner Krimipreis "Krimifuchs" 2007 an Wolfgang Brenner verliehen. Außerdem wird die Anthologie "Tatort Tegel" vorgestellt, die Texte von 22 Krimiautoren enthält, die seit 1993 an der Kriminacht teilgenommen haben. Sie ist seit dem 5. November 2007 in den Buchhandlungen erhältlich.
Die Reinickendorfer Kriminacht ist der intelligenten, spannenden Unterhaltung gewidmet mit Lesungen, Musik und Talk. In diesem Jahr sind die bekannten Krimiautoren Susanne Mischke, -ky (Horst Bosetzky), Frank Goyke, Sybill Volks und Jan Eik dabei. Den musikalischen Teil bestreiten Dietrich Koch (Saxofon) und Giacomo Aula (Piano). Durch die Veranstaltung führt der RBB-Moderator Uwe Madel ... mehr
Die Krimikolumne von Peter Hiess.
Eine neue Kolumne gibt es! Die Krimikolumne "Schmauchspuren" von Peter Hiess erscheint in der österreichischen Zeitschrift "Buchkultur" und wird nun bei den Alligatorpapieren archiviert. Peter Hiess wohnt in Wien und ist seit 1982 als freiberuflicher Journalist, Autor und Übersetzer tätig. Er gründete 1996 mit Klaus Hübner die Netzzeitschrift EVOLVER, war jahrelang Chefredakteur und ist dort nunmehr Textchef und Herausgeber.
Wir präsentieren Ihnen heuer die Kolumne No. 11
Von der Psychiater-Couch in den Spurenleser-Rollstuhl - die Krimihelden von heute haben es gar nicht leicht. Da freut sich selbst Genre-Experte Peter Hiess über ganz normale Ermittler und Bösewichte.
Peter Hiess zu Büchern von Karin Slaughter ("Gottlos"), James Rollins ("Feuermönche/SIGMA Force"), Ernest Tidyman ("Shaft und der Karneval für Killer"), Seymour Shubin (Witness To Myself"), Ken Bruen & Jason Starr ("Bust") und Jeffery Deaver ("Der gehetzte Uhrmacher") ...
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Neue Zürcher:
»Ira Levin †«:
Am 12. November ist der amerikanische Schriftsteller Ira Levin im Alter von 78 Jahren gestorben. Ira Levin wuchs in der Bronx und in Manhattan auf, und studierte später in Iowa sowie an der New York University Philosophie und Englisch. Nach der Universität diente er Anfang der fünfziger Jahre in der Armee. Zunächst arbeitete er für das Fernsehen, aber bereits mit seinem ersten Roman "A Kiss Before Dying" (1954) mit dem "Edgar" für den besten Erstlingsroman ausgezeichnet, gelang ihm der Durchbruch. Sein bekanntester Roman ist sicherlich "Rosemaries Baby", dessen Verfilmung durch Roman Polanski ein Welterfolg wurde. Ira Levin lebte zuletzt in Manhattan, wo er in seiner Wohnung im November 2007, 78-jährig, einem Herzinfarkt erlag (Wikipedia).
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Weitere Nachrufe: Die Welt, Die Presse, Der Spiegel
Der Standard: »Rache, Vergangenheit und Spurensuche«
Was der mehrfach ausgezeichnete, in München lebende Autor Oliver Bottini in seinem dritten, 440 Seiten dicken Kriminalroman "Im Auftrag der Väter" (Scherz Verlag) entwickelt, ist eine über das Genre hinausweisende Auseinandersetzung mit ethischen Fragen, die er anhand der Ereignisse im Jugoslawienkrieg von der Theorieebene in die Realität holt.
Von Ingeborg Sperl ... mehr
Taz:
»Und plötzlich ein Bestseller«
Vor drei Jahren hatte Hanna Mittelstädt plötzlich Andrea Maria Schenkel aus Bayern am Telefon. Schenkel: "Machen Sie auch Krimis?" Mittelstädt: "Ja, zwei im Jahr. Aber nur wenn sie gut sind."
"Tannöd" war gut. Nach "Tannöd" verkauft sich nun auch der neue Kriminalroman "Kalteis" "Kalteis" (Edition Nautilus) von Andrea Maria Schenkel sehr gut. 200.000 Exemplare wurden diesen Herbst schon umgesetzt.
Von Andreas Fanizadeh ...
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ORF:
»Auf der Suche nach dem Ursprung des Verbrechens«
Hans Markowitsch und Werner Siefer wagen in ihrem Buch "Tatort Gehirn" (Campus Verlag) die Behauptung, dass sich bei Kapitalverbrechern "fast immer ein hirnbiologischer Hintergrund" finden lässt. Dass die Suche nach dem Ursprung des Verbrechens, wie der Untertitel ihres Buches heißt, nicht wirklich abgeschlossen werden konnte, muss vielleicht kein beunruhigendes Zeichen sein. Von Willi Setzer ...
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Stadtrevue:
»Schwarzlicht«:
Sie können alles außer Hochdeutsch: In Baden-Württemberg pulsiert das Herz der deutschen Wirtschaft; werden Autos produziert, Weinberge bearbeitet, Gärten bestellt, Straßen gekehrt. Und neuerdings neuartige Kriminalromane verfasst: Verbrechensliteratur mit Frauenblick aus Männerhand. Ulrich Noller hat für die Kolumne "Schwarzlicht" Bücher von Ulrich Ritzel, Oliver Bottini und Heinrich Steinfest gelesen ... mehr
FAZ: »Mutter Hoover war an allem schuld«
Bei einem ungewöhnlich schlechten Buch stellen sich gleich mehrere Fragen. Warum genau ist es so missraten? Wie hat es einen Verlag gefunden? Und wie einen Übersetzer? Marc Dugain hat einen Roman über den legendären FBI-Chef J. Edgar Hoover geschrieben: "Der Fluch des Edgar Hoover" (Frankfurter Verlagsanstalt). Wir haben es mit einem Enthüllungswerk zu tun, einer chronique scandaleuse. Aber: Dugains Werk, eine Versammlung von Klischees, ist motiviert vom Hass. Zu schmale Grundlage für einen Roman! Und darum ist dieses Buch nicht nur schlecht: Es ist schmutzig.
Von Lorenz Jäger ...
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Frankfurt erinnert an Jörg Fauser:
Er schickte seinen "Schneemann" zum Dealen in die B-Ebene und traf sich mit Bukowski. Er nahm harte Drogen und schrieb erfolgreiche Schlagertexte, war in der Hausbesetzer-Szene zu Hause und schrieb über Marlon Brando. Frankfurt ehrt Jörg Fauser zum 20. Todestag. Dazu gibt es das Video "Schriftsteller sind von Natur aus Spione" - Jörg Fauser 1986" zu sehen. Wo? Beim ... hr-fernsehen
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Eine Menge Hin- und Querverweise, dazu Lob & Tadel und natürlich viele Lesetipps gibt es in der dienstältesten Krimikolumne der Republik: Thomas Wörtches "Leichenberg" aus dem Nürnberger "Plärrer", nachzulesen bei den Kollegen von "kaliber. 38".
Volles Lob zum Beispiel für die pure Lebens- und Mordslust in Christoph Wagners Roman "Gefüllte Siebenschläfer" (Haymon), oder den irren Top-Trash in "Russisches Abendmahl" (Heyne Hardcore) von Brent Ghelfi. Auch sei der ungehobelte und sensible und hochfaszinierende Band 3 der Tetralogie von Marek Krajewski "Gespenster in Breslau" (dtv) zu empfehlen und die ruhige, präzise und trocken-witzigen Prosa Alex Capus' in "Eine Frage der Zeit" (Knaus). Dazu von Maurice Leblanc "Die Gräfin von Cagliostro oder Die Jugend des Arsène Lupin" (Matthes & Seitz) mit dem surrealen Geist der Geheimbundromane des 18. Jahrhunderts, die lesenswerte Autobiographie John Hustons "...mehr als ein Leben" (Schüren) sowie ein Grundlagenbuch für alle Arten von crime & violence: "Nemesis Divina" von Carl von Linné (Diogenes), ein finsteres Traktat. Wörtches finsteren Blick auf Schätzing-Klone, blutspritzende Gewaltorgien ohne Mehrwert sei ebenfalls erwähnt, lesen können Sie dies alles ... hier
Seite 4:
»Unmoralisch!«
So gründlich übersehen wurde Brian Freemans Roman "Immoral", dass er, mit geradezu unmoralischer zweijähriger Verspätung, in deutscher Übersetzung und mit grotesk dummem Klappenwerbetext, erst jetzt als "Doppelmord" (Hoffman und Campe) herauskommt. Auf der letzten der 544 Seiten von angekommen, kann Rezensent Alexander Kluynur eines sagen: Ich habe die Zukunft des Kriminalromans gesehen – und sie heißt Brian Freeman! Denn der Roman ist erstklassig konstruiert, äußerst spannend geschrieben, mit hochgradig begnadeten, witzigen Dialogen versehen und mit glaubwürdigen, glaubwürdig gebrochenen, entwicklungsstarken Charakteren ausgestattet und wartet bis zum Finale mit unerwarteten, aber stets logisch motivierten Wendungen auf ...
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Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Spannung aus Meisterhand:
Mit seinem neuen Roman "Der Bluthändler" (Scherz Verlag) beweist Felix Huby, dass ein Krimi auch richtig gute Literatur sein kann.
Von Anne Chaplet ... mehr
Der Spiegel:
»Eine sizilianische Affäre«
Andrea Camilleri erklärt mit seinen Krimis seiner Heimat Sizilien stets aufs Neue seine Liebe. Und auch die deutschen Leser sind der Insel verfallen - "Die Passion des stillen Rächers" (BLT Lübbe Verlag) hat sich auf der Taschenbuch-Bestsellerliste auf Platz 10 verbessert. ...
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Deutschlandfunk:
»Robin Hood und sein Gesellen«
Bonnie und Clyde, der Schinderhannes im napoleonischen Rheinland oder Robin Hood - sie alle sind in der Legende Räuber und Banditen, die sich nicht einfach bereichern wollten, sondern für das Recht der Armen kämpften. Der Historiker Eric Hobsbawm fasst in seiner aktualisierten Sachbuchausgabe "Die Banditen" (Hanser Verlag) Legenden und Geschichten der Sozialrebellen zusammen.
Von Michael Rutschky... mehr
Deutschlandradio:
»Verwirrende Gesellschaft ohne Moral«
August 1936, während der Olympischen Spiele in Berlin: Wie jedes Jahr hält Hermann Göring in seinem Jagdschloss Karinhall "ausschweifende Jagdlustbarkeiten" ab. Er will feiern, mit kalorienreichem Essen, maßlosem Trinken und perversen Orgien. Carl-Henning Wijkmarks "Die Jäger auf Karinhall" (Matthes & Seitz) ist ein manchmal wild gewordener Mix aus Spionagethriller, Kolportage, Pornographie und Historiendrama.
Von Peter Urban-Halle... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski und Dieter Paul Rudolphs
Watching the Detectives teilen sich die Besprechung zu Nick Stones Roman "Mr. Clarinet" ...
NuT:
Joachim Linder bietet einen Link zu "Arthur and Oscar (and Sherlock)" an ...
Kriminalakte: Axel Bußmer hat Kapitel 26 im Angebot und 1 Cover der Woche ...
Tatort Krimi:
stellt Stieg Larssons Roman "Verblendung" vor ...
Die anderen Kollegen haben Pause ...
Mord(s)-Geschichte(n)
Der Kriminalroman und die Rätsel der Vergangenheit
17. bis 18. November 2007 Ev. Tagungsstätte Haus Villigst
Mit Mirko Schädel, Gisbert Haefs, Thomas Wörtche, Tobias Gohlis, Ekkehard Knörer u.a.
Dass der Kriminalroman so gut wie alle Themen und Probleme unserer Gegenwart aufgreifen und abhandeln kann – daran haben wir uns längst gewöhnt, und das macht inzwischen seinen besonderen Reiz aus. Wie aber steht es mit den Rätseln der Vergangenheit?
Das soll im Blick auf aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Krimi-Nationen (USA/Großbritannien; Frankreich; Deutschland) und an der die Sonderform des Spionage- oder Politthrillers diskutiert werden.
Tagungsort und Anmeldeadresse:
Ev. Tagungsstätte Haus Villigst, Iserlohner Straße 25,
58239 Schwerte,
Tel. 02304/755-0, Fax 02304/755-249
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Progamm als pdf-Datei
»Knallharte Detektive und Demokratie«
Vom 7. November - 14. Dezember 2007 ist der Nest-Verlag Thema einer Ausstellung im Literaturhaus Frankfurt und in der Frankfurter Universitätsbibliothek: "anders denken - Krähen-Krimis und Zeitprobleme: Der Nest-Verlag von Karl Anders".
1946 gründete Karl Anders den Nest-Verlag, um zumeist politische und polarisierende Sachbücher in Deutschland zu verlegen: Anders wollte die Deutschen demokratisch erziehen. Um dies zu finanzieren, importierte er amerikanische Krimis der so genannten "hard-boiled"-Schule. Ambler, Chandler und Hammett sind einige der heute noch bekannten und hoch geschätzten Autoren. Humphrey Bogart wurde mit der Rolle des hart-gesottenen Detektivs in "Der Malteser Falke" weltberühmt. Die silbernen Krimis mit der Krähe als Logo waren damals Kassenschlager - und fanden reissenden Absatz.
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Kalender
George V. Higgins
Am 13. November 1939 wird George V. Higgins in Brockton, Massachusetts geboren († 6. November 1993).
Nach seinem Jurastudium arbeitete er als Bezirksstaatsanwalt und Journalist, bevor er Schriftsteller wurde.
Im Alter von fünfzehn schrieb er seinen ersten Roman, 'Operation Cincinnatus' den er in den siebziger Jahren zerstörte. Bevor er "The Friends of Eddy Coyle" veröffentlichte, schrieb Higgins an die 10 Bücher, die er entweder vernichtete oder von den Verlegern zurückgewiesen wurden. Higgins war ein Stilist, der besonders für seinen realistischen Dialog und seine Kenntnis der kriminellen Unterwelt gelobt wurde.
Sein Roman "The Friends of Eddy Coyle", machte "Furore, weil das Buch ausschließlich aus Dialogen besteht. Aus perfekten Dialogen wohlgemerkt, wie sie deutschsprachigen Autoren äußerst selten gelingen." (BNN) Der Roman wurde 1985 durch die britische Buchhändler-Verbindung als einer der zwanzig besten amerikanischen Romane seit dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet, H.R.F. Keating wählte ihn 1987 in seine Liste der hundert besten Kriminalromane. Das Buch wurde 1973 von Peter Yates mit Robert Mitchum verfilmt.
Bis zu seinem Tod schrieb Higgins über 30 Romane, darunter die vierteilige Serie um Jerry Kennedy und eine Trilogie um Verbrechen in Boston. Sechs seiner Romane wurden ins Deutsche übersetzt (Der Fall Mandeville; Heisser Abriss; Ausgespielt; Der Anwalt; Die Freunde von Eddie Coyle; Hübscher Abend bis jetzt)
Info: Wikipedia (engl.), kirjasto.sci.fi (engl.), Fantastic Fiction (engl.), William Marling, Higgins Collection (engl.).
Die Befragungen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka.
Irene Rodrian
Sie gehört zum "Urgestein" der deutschen Kriminalliteratur. Bereits 1967 wurde sie mit dem Edgar-Wallace-Preis für "Tod in St. Pauli" ausgezeichnet. Ihre zahlreichen Kriminalromane erschienen vornehmlich in der renommierten Thriller-Reihe bei Rowohlt und in der Krimi-Reihe des Heyne Verlags. Neben Kriminalromanen schrieb Irene Rodrian auch Kinderbücher/-krimis und Drehbücher. Nach einer längeren Schreibpause gelang ihr ein grandioses Comeback.
Das Duo Lehmer- Kerkloh &Przybilka bat sie zu ihrer 'berüchtigten' Befragung ...
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UB Uni-Frankfurt:
»Knallharte Detektive und Demokratie«
1946 gründete Karl Anders den Nest-Verlag, um zumeist politische und polarisierende Sachbücher in Deutschland zu verlegen: Anders wollte die Deutschen demokratisch erziehen. Um dies zu finanzieren, importierte er amerikanische Krimis der so genannten "hard-boiled"-Schule. Ambler, Chandler und Hammett sind einige der heute noch bekannten und hoch geschätzten Autoren. Humphrey Bogart wurde mit der Rolle des hart-gesottenen Detektivs in "Der Malteser Falke" weltberühmt. Die silbernen Krimis mit der Krähe als Logo waren damals Kassenschlager - und fanden reissenden Absatz.
Vom 7. November - 14. Dezember 2007 ist der Nest-Verlag Thema einer Ausstellung im Literaturhaus Frankfurt und in der Frankfurter Universitätsbibliothek: "anders denken - Krähen-Krimis und Zeitprobleme: Der Nest-Verlag von Karl Anders" ...
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Eine Information, die wir beim Fachmagazin Buchmarkt gelesen haben, das kompakt informiert ...
Der Tagesspiegel:
»Höllenhunde der Bürokratie«
John Meaney streift seit Jahren durch das dunkle Grenzland zwischen Gothic, Horror und Science-Fiction und sucht dort nach dem ultimativ Bösen. Mit seinem Roman "Tristopolis" (Heyne Verlag) wagt er sich nun auch auf das Gebiet der Kriminalliteratur. Das Faszinierende an "Tristopolis" ist allerdings nicht die Verschwörungsgeschichte, sondern John Meaneys nekrophile Liebe zum Detail. Kolja Mensing erkundet in seiner Kolumne "Verbrecher JAGD" das Grenzland von Horror, Krimi und Science-Fiction ...
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kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin wurden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt. Und zwar unter dem Motto "Auch Polizisten sind sterblich":
John Harvey: "Schau nicht zurück". Harvey inszeniert eine packende Polizeigeschichte um Selbstjustiz, menschliche Gefühle und klassische Ermittlungsarbeit.
Deon Meyer: "Der Atem des Jägers": Meyer stellt die Frage, wieviel Schmerz ein Mensch aushält und wie er zu dem wird, was er ist. Moral ist immer eine Sache des Standpunkts ...
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krimileser:
Bernd Kochanowski heute über "Verantwortung und Moral" mit neuen Erkenntnissen der Hirnforschung ...
NuT:
Joachim Linder bringt den Beitrag "Ballmanns Erbe (II)" und hat dpr in der Schule besucht ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph gründet die "Schule des Verbrechens" und lehrt über Kriminalerzählung, Kriminalnovelle ...
Kriminalakte: Axel Bußmer empfiehlt wieder Filme und informiert über das "One World Festival" in Berlin ...
krimiblog:
Ludger Menke hat mit Rainer Moritz und Andrea Maria Schenkel gesprochen und mysteriöse Filme zugespielt bekommen ...
Die anderen Kollegen haben Pause ...
Mord(s)-Geschichte(n)
Der Kriminalroman und die Rätsel der Vergangenheit
17. bis 18. November 2007 Ev. Tagungsstätte Haus Villigst
Mit Mirko Schädel, Gisbert Haefs, Thomas Wörtche, Tobias Gohlis, Ekkehard Knörer u.a.
Dass der Kriminalroman so gut wie alle Themen und Probleme unserer Gegenwart aufgreifen und abhandeln kann – daran haben wir uns längst gewöhnt, und das macht inzwischen seinen besonderen Reiz aus. Wie aber steht es mit den Rätseln der Vergangenheit? Die Anfänge der Kriminalliteratur selbst liegen ja, wie manche meinen, von Kain & Abel oder Ödipus an im mythischen Dunkel.
Spezieller gefragt: Wie steht es mit zeitgeschichtlichen Themen?
Das soll im Blick auf aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Krimi-Nationen (USA/Großbritannien; Frankreich; Deutschland) und an der die Sonderform des Spionage- oder Politthrillers diskutiert werden. Wie immer wird versucht, Krimi-Experten und Krimifans aus verschiedenen Bereichen miteinander ins Gespräch zu bringen: Kritiker, Autoren, Übersetzer und Herausgeber, Literaturwissenschaftler und vor allem natürlich: die Leser und Leserinnen, die das Genre zu dem machen, was es nach wie vor und mehr als je zuvor ist: eine Form lebendiger Literatur!
Organisation:
Prof. Dr. Jochen Vogt, Universität Duisburg-Essen
Dr. Rüdiger Sareika, Ev. Akademie Iserlohn
Tagungsort und Anmeldeadresse:
Ev. Tagungsstätte Haus Villigst, Iserlohner Straße 25,
58239 Schwerte,
Tel. 02304/755-0, Fax 02304/755-249
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Kalender
Irene Rodrian
Am 12. 11. 1937 wird Irene Rodrian in Berlin geboren.
Zunächst arbeitete Irene Rodrian als Grafikerin und in der Werbebranche, später als Schaufensterdekorateurin und Verkäuferin.
Irene Rodrian gehört zum "Urgestein" der deutschen Kriminalliteratur. Bereits 1967 wurde sie mit dem Edgar-Wallace-Preis für "Tod in St. Pauli" ausgezeichnet. Ihre zahlreichen Kriminalromane erschienen vornehmlich in der renommierten Thriller-Reihe bei Rowohlt und in der Krimi-Reihe des Heyne Verlags. Neben Kriminalromanen schrieb Irene Rodrian auch Kinderbücher/-krimis und Drehbücher. Nach einer längeren Schreibpause liegen jetzt wieder neue Kriminalromane (die Serie um "Limona 5") vor.
Irene Rodrian wurde 2007 mit dem "Ehrenglauser - Krimipreis der Autoren" für ihre Verdienste um die deutsche Kriminalliteratur ausgezeichnet. Die Autorin lebt in München und Formentera. (Foto: Isolde Ohlbaum)
Info:
Homepage der Autorin, Die Befragung, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Bücher-Forum, Heyne Verlag, Hamburger Abendblatt
Chester Himes
In der Nacht des 12./13. November 1984 stirbt der amerikanische Schriftsteller Chester Himes in CheMoraira, Spanien. (* 29.Juli 1909 in Jefferson City, Missouri.
Mit seinem Harlem Zyklus um die schwarzen Polizisten Grave Digger und Coffin Ed erhielt die Kriminalliteratur einen neuen Ton, eine bitter-skurille Variante und eine radikale Sicht des Rassismus in den USA.
Für "All Shot Up" (1960, frz.: La Reine de pommes), erhielt er als erster US-amerikanischer Autor den renommierten französischen Krimipreis "Grand Prix de la Littérature Policière". Auch Himes wurde in seiner Heimat weitgehend ignoriert, während er in Europa zu einem angesehenen Autor und Klassiker der Kriminalliteratur wurde.
"Die Linken hassten meine Geschichten, die Rechten hassten sie, die Juden und die Schwarzen hassten sie ... Ich glaube, was die Amerikaner am meisten hassten, war die Tatsache, dass ich der Wahrheit zu nahe kam."
Infos bei:
Thomas Wörtches Aufsatz "It Does Make Sense!" bei kaliber. 38 (nur gegen Gebühr, aber Pflichtlektüre für jeden, der sich ernsthaft für Chester Himes interessiert!) Unionsverlag , wikipedia , krimi-couch , Mordlust , S. Mendes Krimisalon
Axel Bußmers TV & Buchtipps 10. – 23. November 2007
Es nahen zwei unspektakuläre Fernsehwochen. James Bond macht einiges kaputt und es gibt erstmals im Free-TV den TV-Krimi "LA County 187".
Zu den empfehlenswerten, teils selten gezeigten Wiederholungen gehören zwei Humphrey Bogart-Filme und Verfilmungen von John Gregory Dunne,
Glendon Swarthout, Lionel White und Raymond Chandler, dazu gibt es eine Noir-Liebeserklärung der Coen-Brüder und eine Erpressung durch Dominik Graf.
Es lohnt ausserdem, einmal bei Axel Bußmers Blog kriminalakte vorbeizuschauen, wo es nicht nur weitere Filmtipps, sondern auch immer interessante Besprechungen und Hinweise gibt ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin werden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt.
Heute, Freitag, um 19.20 Uhr reinschauen oder morgen früh um 9:05 Uhr in die Wiederholung ...
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Druckfrisch:
»Schrecklicher Plot mit großer Leichtigkeit«
Denis Scheck sagt über das Buch "Die feine Nase der Lilli Steinbeck" (Piper Verlag) von Heinrich Steinfest: "Steinfest unterhält nicht nur, er öffnet einem buchstäblich die Augen für – ein großes Wort – den Reichtum und die Vielfalt der Schöpfung."
Tja, auch verpasst die Sendung vom 4. November 2007? Schrecklich, aber nicht so schlimm: schließlich gibt es diesen Beitrag nachträglich als Video zu sehen. Aufatmen und umschalten! Und zwar
hier hin
Nun prasselts bei den
Kollegen vom "Perlentaucher", die KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" wird wieder mit Inhalt gefüllt. Wieder ein neuer Beitrag, wieder ein echter Knörer!
Driver und Dronten:
James Sallis destilliert in seinem knappen, klaren Roman "Driver" (Liebeskind Verlag) berauschende Noir-Essenzen, und Heinrich Steinfest schickt in "Die feine Nase der Lilli Steinbeck" (Piper Verlag) seine Heldin rund um die Welt. Von Ekkehard Knörer ... mehr
Der Standard:
»Ein existenzielles Alibi«
Der tschechische Autor Michal Viewegh lässt in seinem Roman um einen eifersüchtigen Schriftsteller einen Privatdetektiv in die Falle gehen. Wäre "Der Fall untreue Klara" (Deuticke Verlag) ein philosophischer Roman, wäre auch das Ende philosophisch. Aber es handelt zweifellos sich um einen Krimi. Allerdings ein merkwürdiger. Denn gemordet wird hier zum Schluss und nicht am Anfang. Und dann ist es ein rätselhafter Mord, denn umgebracht wird jemand, der nicht wirklich existiert hat. Von Radek Knapp ...
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Krimi-Couch: »Krimi-Couch-Podcast: Golden Age«
Der Podcast von "Krimi-Couch.de" – gesprochen von der charismatischen Pierce - Brosnan - Synchronstimme! In der November-Ausgabe des Podcasts geht es um Landhauskrimis, die "Cozies", den "Clue Puzzle". Klassische Kriminalromane der alten Schule, in denen detektivische "Masterminds" ihre wenig blutrünstigen Morde auf ihre ganz eigene brilliante Art klären und dem überschaubaren Kreis der Verdächtigen ihre Lösung bestenfalls in der Bibliothek eines dieser englischen Gutssitze erläutern. Sie reisen zurück ins "Golden Age" der Detektivromane (incl. Gewinnspielfrage ) ... mehr
Und natürlich finden Sie auch aktuelle Besprechungen aus Deutschland und dem Rest der Welt!
krimileser:
Bernd Kochanowski lässt heute Krimi Krimi sein und geht in die Schule ...
NuT:
Joachim Linder empfiehlt einen Bericht aus dem New Yorker: "Criminal profiling made easy" ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph rührt die Trommel der begeisternden Werbung für den Kalender "Jazz in Crime" ...
Kriminalakte: Axel Bußmer empfiehlt im Fernsehen heute einen Besuch der Außerirdischen auf der Erde, "Eine der kompromisslosesten Demontagen des Hollywood-Kinos"! ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis bemängelt die Rezension einer Kollegin beim NDR ...
Die anderen Kollegen haben Pause (Kolleginnen mit reinen Blogs zum Genre gibts wohl nicht?) ...
Kalender
Emile Gaboriau
Am 9. November 1832 wird der Schriftsteller Emile Gaboriau in Saujon, Frankreich geboren († 28 September 1873).
Gaboriau war Ende des 19. Jahrhunderts einer der meistgelesenen Romanautoren Frankreichs. Er schrieb 21 Bücher, die dem Genre zuzurechnen sind, der bekannteste ist sicher der 1866 erschienene Roman "Die Affaire Lerouge", der wohl erste Kriminalroman der Literaturgeschichte, veröffentlicht in der Zeitschrift "Pays", ein Vierteljahrhundert nach E.A. Poes Detektivgeschichte "The Murders in the Rue Morgue". Der Ex-Journalist Gaboriau schrieb die "Affaire Lerouge" nach ihm vorliegenden Gerichtsakten.In der Wirklichkeit konnte die Polizei die Tat nicht aufklären.
Info: Wikipedia, Crime Corner, books gogle Authors' Calendar (engl.).
Bruce Alexander
Am 9. November 2003 starb der amerikanische Schriftsteller Bruce Alexander Cook, bekannt als Bruce Alexander im Alter von 71 Jahren in Los Angeles (* 1932 in Chicago). Der Journalist und Herausgeber der "Los Angeles Daily News" wurde bekannt durch seine historischen Kriminalromane um den Richter Sir John Fielding, Magistrat und Gründer der ersten Polizeieinheit Londons, der tatsächlich im 18. Jahrhundert gelebt hat.
Ein Interview mit dem Autor (in englisch) gibt es bei January, eine deutschsprachige Bio-/Bibliographie finden Sie bei der Krimi-Couch, Random House, Toms Krimitreff.
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Seit Jahren veröffentlicht Michael Schweizer in der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur" seine Krimikolumne "Untaten & Orte".
Heute die Ausgabe 5/2007:
Zu nahe an Russland und Amerika

Kommissar Rantala sieht in Finnland "immer noch eine ungewöhnlich stabile Gesellschaft". Doch in der finnischen Gesellschaft zwischen den Machtblöcken sind nicht wenige innere und äußere Konflikte zu lösen. Drei finnische Krimis zeigen verschiedene gewalttägige Lösungsvarianten.
Michael Schweizer zu den Büchern "Finnisches Quartett" von Taavi Soininvaara, "Raid und der dicke Mann" von Harri Nykänen, und "Der Grenzgänger" von Matti Rönkä ... mehr
ARTE:
»Verderbtheit, Psychoanalyse und Hypnose«
Marek Krajewski ist die einzige Stimme aus der kleinen polnischen Krimiszene, die bisher zu uns nach Deutschland gedrungen ist, aber was für eine! Sein dritter Roman um den dämonenbesessenen Kriminalisten Eberhard Mock führt in das Breslau des Jahres 1919. Krajewski fügt auch mit "Gespenster in Breslau" (dtv) der europäischen Krimilandkarte eine neue, düstere, fantastische Farbe hinzu, und einen faszinierenden Ort: Breslau Tobias Gohlis stellt das Buch als Krimi des Monats bei ARTE vor ...
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Süddeutsche Zeitung:
»Ein gefährliches Pflaster«
Sogar in der sonst so beschaulichen bayerischen Landeshauptstadt geschehen Morde - und seit einigen Jahren hat auch der Literaturbetrieb München als gefährliches Pflaster entdeckt.
Gerade in den vergangenen Jahren ist eine stattliche Anzahl von München-Krimis in den Bücherregalen erschienen.
Beate Wild stellt 27 Krimis vor, die in und um München spielen ...
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Süddeutsche Zeitung:
»Ein toter Anwalt mit schneeweißer Weste«
Zwischen München und Mittelamerika bewegt sich der neue Krimi von Martin W. Brock. Dass Brocks spannende Geschichte nahe an der Realität spielt, liegt nicht nur an seiner Recherche: Er selbst war jahrelang verdeckter Ermittler bei der Münchner Polizei. Brocks Figuren in "Rosenroulette" (Schardt Verlag) sind alle angelehnt an die Realität. Den abgedrehten Psychopathen, den krankhaften Einzeltäter, der seinem Opfer eine Spielkarte auf den blutdurchtränkten Bauch legt, den gibt es für Brock nur im Fernsehen: "In der Wirklichkeit geht es meist um ein Geflecht von Kriminellen, um Täter, die versuchen, cleverer als die Polizei zu sein." Gerade darin liege für ihn die Spannung. Von Susi Wimmer ...
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NDR:
»Zorniger Außenseiter«
Die Autorin Karin Alvtegen ist eine Meisterin der feinen psychologischen Beobachtungen, bei der die Tat meistens am Ende steht. Jetzt erscheint ein neuer Kriminalroman der Schwedin. Ihre Krimis sind eher Gesellschaftsromane, die zeigen, was für ein aus Verzweiflung geborenes Gewaltpotential auch in normalen Menschen stecken kann. Das gilt auch für ihr neues Buch "Schatten" (Dumont Verlag), zudem ein stilles, kluges Buch. Von Jutta Duhm-Heitzmann...
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Die Berliner Literaturkritik:
»Das Philip-Marlowe-Muster «
In seinem dritten Krimi "Der Engel der letzten Stunde" ist Manfred Wieninger dem Beispiel Raymond Chandlers wieder auf seine eigenwillige Art gefolgt, (Unionsverlag) kann aber nicht überzeugen. Vor lauter anregenden Abschweifungen verliert der Autor den Plot aus den Augen – und der Fall des Privatdetektivs Miert führt zu einem unschlüssigen Ende.
Von Jörg von Bilavsky ...
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Seite 4:
»Von Korsika bis Kaschmir«
Der neue "Marseille-Krimi" des Franzosen Olivier Descosse geht weit über Marseille hinaus – von Korsika und London bis nach Pakistan. Bis zum Ende seines Romans "Die Spur des Korsen" (Blanvalet Verlag) hat aber Descosse gezeigt, dass sich kontinentaleuropäische Thrillerautoren beim Plotkonstruieren, bei Actionszenen, bei dramaturgischen Geschwindigkeitswechseln und bei Milieuschilderungen keineswegs hinter angelsächsischen oder US-amerikanischen Kolleginnen und Kollegen zu verstecken brauchen.
Von Alexander Kluy ... mehr
Der Westen:
»Wie die Geheimdienste ticken«
Nordkorea, Atombombe, Alarm unter den westlichen Geheimdiensten, ein BND-Mann im Einsatz.
Das sind die Koordinaten von Jacques Berndorfs neuestem Krimi "Bruderdienst" (Heyne Verlag)
Nadine Albach sprach mit ihm.
...
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krimileser:
Bernd Kochanowski liefert heute eine Kurzrezension zu Craig Johnsons "Death Without Company" ...
NuT:
Joachim Linder hat die neue Ausgabe von "Criminology, Criminal Justice & Interpersonal Violence" mit dem Thema "Crime, Media, Culture" vorzustellen ...
krimiblog:
Ludger Menke ist immer noch hin und weg beim Hamburger Krimifestival, diesmal bei der Eröffnung mit Worten ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat die deutsche Ausgabe von Richard A. Clarkes "The Scorpion's Gate" gelesen (die auch "The Scorpion's Gate" heißt) ...
Kriminalakte: Axel Bußmer zeigt seine politische Seite mit und bei Stachligen Argumenten ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis berichtet von seiner Begegnung mit Marek Krajewski im Pub Literatka. Und stellt die Liste "Die besten Krimis 2007" von Publisher' Weekly vor ...
Die anderen Kollegen haben Pause (Kolleginnen mit reinen Blogs zum Genre gibts wohl nicht?) ...
"Fragezeichen"-Streit:
Pünktlich zum Start des ersten Films über die Jugend-Detektive "Die drei Fragezeichen" ging der Streit um die Rechte an den Geschichten der Jugendbuchserie in die nächste Runde. Gestern trafen sich die Anwälte der Verlage Sony BMG und Franckh-Kosmos erneut vor dem Düsseldorfer Landgericht, meldet ... Der Westen
Zwei "literarische" Kriminalromane mit Bestsellerpotential stehen im November im Blickpunkt der FH Europa-Krimitipps:
"Ungeschoren" von Arne Dahl und "Im Auftrag der Väter" von Oliver Bottini. Während der neue Kriminalroman von Arne Dahl ein höchstens durchschnittlicher, aber dennoch spannender Kriminalroman sei, halte Oliver Bottinis dritte Krimiveröffentlichung das hohe Niveau seiner beiden Vorgängerromane. Von Ulrich Noller .... mehr
Netzeitung: »Schatz, ich habe das Internet gelöscht!«
Die Welt: »Edgar Allan Poes Hirn rasselte im Schädel«
Als der Dichter 1849 starb, war er arm und unbekannt. Schon bald aber pilgerten seine Fans zum Grab. Der amerikanische Autor Matthew Pearl glaubt, den mysteriösen Tod des Schriftstellers aufgeklärt zu haben. Er hat mit "Die Stunde des Raben" (Droemer Knaur Verlag) einen Roman darüber verfasst – und nutzt Poes Detektivmethode. Von Adriano Sack ....
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Der Westen:
»Drei Männer und ein Buch«
Diese Rezension ist ein Experiment. Drei Leser - Johannes Groschupf, socursu und der Revierflaneur - lesen jeder für sich in den nächsten Wochen oder Monaten ein Buch, das in dieser Saison von sich reden macht: "House of Leaves" von Mark Z. Danielewski, auf Deutsch "Das Haus" (Klett-Cotta Verlag) . Weil dieser Roman, - so denn die Gattungsbezeichnung überhaupt noch zutrifft - sehr dick (fast 800 Seiten), sehr "vielschichtig" und nicht eben leicht zu lesen ist, sind die drei Autoren übereingekommen, die Lektüre in neun Portionen zu teilen. Reihum übernimmt einer die Rolle des Editors, veröffentlicht unter seinem Namen seine eigene Rezension und hängt die Rezensionen der anderen an. Ein Projekt bei "Westropolis" für "Der Westen", den neuen Onlineauftritt der "WAZ-Gruppe" ...
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Der Standard: »Eine wenig ehrenwerte Gesellschaft«
Bella Block, Ex-Polizistin, Ex-Detektivin und Ex-Alkoholikerin hat sich ins komfortable Privatleben zurückgezogen. Dazu gehört auch ihr Lieblingsitaliener der gehobenen Gastronomie (Hoffmann & Campe Verlag) Doris Gercke geht es in ihren neuen Krimi "Schweigen oder Sterben" um unsichtbare Parallelwelten, in denen die Gesetze der Cosa Nostra gelten. Zwischen Hamburg und Palermo ist ein unsichtbarer Kulturwandel zugange, den Gerke eindrucksvoll herausarbeitet: kurz, hart und desillusionierend. Von Ingeborg Sperl ....
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krimileser:
Bernd Kochanowski reagiert auf Elmore Leonards zehn "Schreibregeln" ...
NuT:
Joachim Linder weiß etwas zur Hausnummerierung und Seelenkonskription in der Habsburgermonarchie ...
krimiblog:
Ludger Menke präsentiert fotografische Impressionen von der Eröffnung des Hamburger Krimifestivals ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lässt heute wieder einmal das Folk bloggen ...
Kriminalakte: Axel Bußmer hat Jörg Juretzka gelesen und steckt "Bis zum Hals" in der S... ...
Die anderen Kollegen haben Pause ...
Lesung:
Mittwoch, 07.11.2007 um 17:00 Uhr.
Anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Berliner Polizeibibliothek lesen Pieke Biermann, Annette Berr, Martin Eichhorn und Udo Schwenzfeier in der
Polizeihistorischen Sammlung am Platz der Luftbrücke in Berlin. Es erwartet Sie ein spannender Abend.
Mord und Totschlag in Hamburg: Das 1. Hamburger Krimifestival vom 6. bis zum 11. November 2007 ist international ausgerichtet. Neben deutschen Autoren wie Andrea Maria Schenkel, Ingrid Noll und Veit Heinichen lesen auch der Schwede Arne Dahl und die Russin Polina Daschkowa aus ihren Kriminalromanen, Kurzkrimis und Thrillern. Die insgesamt 15 Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten statt. Hamburg soll „an allen Ecken und Enden von Tätern, Opfern und Ermittlern bevölkert sein“, wünscht sich der Veranstalter. Eine Meldung der Berliner Literaturkritik
Der Spiegel:
»Unter Genreverdacht«
Unter Schriftstellern,
die etwas auf sich halten, gilt der Krimi als einigermaßen unfein. Er ist so etwas wie die Schmuddelecke des literarischen Gewerbes. Auch die Kritiker tun sich schwer. Etablierte Autoren wie Juli Zeh und Burkhard Spinnen entdecken Crime und Suspense für sich - und begeben sich damit literarisch aufs Glatteis. Von Silja Ukena ...
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Stuttgarter Zeitung:
»Besser als ein Thriller«
Als ihr erster Roman "Adler und Engel" erschien, war Juli Zeh gerade 26 Jahre alt. Kritiker rühmten, er sei spannend wie ein Thriller. Nun ist die Autorin 33. Ihr dritter Roman "Schilf" (Schöffling & Co) ist gerade erschienen und tatsächlich ein Krimi - oder hat zumindest alles zu bieten, was Krimileser zu schätzen wissen: merkwürdige Todesfälle in einem Krankenhaus, eine Entführung und einen brutalen Mord, ein Beziehungsdrama, ein Ermittler-Duo mit skurrilen Zügen und einen Täter, der selbst Opfer ist. Vor allem aber: Juli Zeh weiß, wie Spannung erzeugt und gehalten wird. Und das zeigt sie auch diesmal. Von Andreas Heimann ...
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Die Berliner Literaturkritik: »BWL für Einsteiger «
Genre-Krimis gibt es mittlerweile für fast jedes Hobby, und beinahe jeder Ort der Republik hat mindestens einen eigenen Ermittler. Der "Gmeiner-Verlag" hat das sogar zum Konzept gemacht: der Verlag versetzt seine Krimi-Reihe mit "Lokalkolorit" und bietet so die Möglichkeit, sich in den Geschichten wie zu Hause zu fühlen. Fritjof Karnani erklärt hierbei mit "Takeover" und "Turnaround" ganz nebenbei Grundbegriffe und Milieueigenheiten der hiesigen ökonomischen Eliten. Von Klaudia Prevezanos ...
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Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Leichenschwund im Park:
In Thomas Raabs Debütkrimi "Der Metzger muss nachsitzen" (Leykam Verlag) muss ein Restaurator in der eigenen Vergangenheit graben, um den Mord an einem Klassenkameraden aufzuklären.
Von Ralf Kramp ... mehr
Evolver: »In Memoriam C. H. Guenter«
Qualität endet nicht mit dem Tode - wie der Fall des deutschen Erfinders von "Mr. Dynamit" und "Kommissar X" eindrücklich zeigt. Autoren wie C. H. Guenter sagen in einem Buch mehr als österreichische Subventionsschreiber in ihrem ganzen Lebenswerk. Guenter begann mit 35 Jahren zu schreiben. Sein erster Auftraggeber war der Pabel-Verlag, der 1959 eine Konkurrenzserie zu "Jerry Cotton" auf den Markt werfen wollte. Also schuf der gelernte Kaufmann mit dem New Yorker Privatdetektiv Jo Walker eine Figur, die ihn die nächsten paar Jahre begleiten sollte. Dr. Trash erinnert sich ....
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Verbrechen, Mord, Totschlag: Krimi-Tipps bei HR-online:
Herrlich schräger Humor: "Lange Zähne" ist Christopher Moores dritter Roman und eigentlich schon 12 Jahre alt. Wie schon in dem hierzulande davor erschienenen "Ein todsicherer Job" setzt Moore auf kuriose Ideen und vor allem auf Situationskomik. Vorgestellt von Veit Ulrich ... mehr
Spannend, real und absurd komisch: Jan Guillou hat einen neuen Sonderauftrag für Hamilton. Der Agenten-Thriller "Madame Terror" liefert neben Spannung und politischer Analyse eine amüsante Parodie auf George W. Bush - der am liebsten Pferde-Puzzle spielt. Vorgestellt von Bettina Seidl ... mehr
Frankfurt erinnert an Jörg Fauser:
Jörg Fauser galt als eines der Genies der jungen deutschen Literatur und wird derzeit als Kultautor wiederentdeckt: Zum 20. Todesjahr erinnert die Stadt Frankfurt mit einer eigenen Woche an den Schriftsteller, der 1987 einen Tag nach seinem 43. Geburtstag an den Folgen eines Verkehrsunfalls starb, meldet ... Der Westen
krimileser:
Bernd Kochanowski bespricht Richard Aleas'Roman "Songs of Innocence" ...
NuT:
Joachim Linder weist auf eine Ringvorlesung "Klassiker des 21. Jahrhunderts" hin, in der auch Dan Browns "Sakrileg" zur Sprache kommt ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph kann sich mit Elmore Leonards zehn "Schreibregeln" nicht anfreunden ...
... die Axel Bußmer übersetzt und in der Kriminalakte veröffentlicht hat. Dabei findet Axel noch einiges über Cain und Christie, Carnahan und Hollywood ...
Die anderen Kollegen haben Pause ...
Kalender
Raymond Postgate
Am 6. November 1896 wird Raymond W. Postgate in Cambridge, England geboren († 29. März 1971).
Postgate studierte in Oxford und versuchte während des 1. Weltkrieges aus politisch-ethischen Gründen den Militärdienst zu verweigern, was ihm zwei Wochen Gefängnis einbrachte. Nach dem Krieg heiratete er Daisy Lansbury, die Tochter des linken Jouralisten und Politikers George Lansbury, wofür sein konservativer Vater ihm Hausverbot erteilte (jedoch nicht enterbte). Zu dieser Zeit arbeitete Postgate als Journalist, war Mitbegründer der kommunistischen Partei Englands, die er jedoch 1922 verliess, da er die moskautreue Linie der Partei nicht unterstützen wollte. Auch die Partei verstieß ihn wegen seiner Ansichten. Neben seiner journalistischen Arbeit veröffentlichte er in den 20er Jahren Biographien und 1932 seinen ersten Roman "No Epitaph".
Postgate wurde ein angesehener linker Journalist, Autor, Repräsentant, Publizist und nach dem 2. Weltkrieg sogar Gourmetfeuilletonist. Er vollendete einige Geschichten von H.G. Wells, schrieb Wein- und Restaurantführer, Biographien, Studien zur Entwicklung Russlands und schließlich mehrere Krimis, die Verbrechen in Zusammenhang mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zuständen brachten.
Sein bekanntester Roman ist sicherlich "Das Urteil der 12", der als "Die 12 Geschworenen" mit Henry Fonda verfilmt und ein weltweiter Erfolg wurde.
Infos:
wikipedia (engl.), kirjasto.sci.fi (engl.), BBC (engl.)
Maurice Leblanc
Am 6. November 1941 stirbt der franzöische Schriftsteller Maurice Leblanc in Perpignan. (* 11. November 1864 in Rouen).
Der Sohn eines Reeders wuchs ohne Mutter auf. Entgegen den Wünschen seines Vaters geht er nach Paris um zu schreiben. Er arbeitete als Journalist und schrieb Kriminal- und Abenteuerromane, Theaterstücke und Kurzgeschichten. Seine bekannteste Figur ist der Meisterdieb Arsène Lupin. Inspirieren ließ sich LeBlanc hierfür von dem Anarchisten Marius Jacob, der mehr als 150 Einbrüche verübte und dafür zu 23 Jahren Gefängnis verurteilt wurde.
1905 erschien die erste Geschichte mit Arsène Lupin als Fortsetzungsroman. Der Erfolg war so groß, dass Leblanc den weiteren Verlauf seiner Karriere fast völlig dem Meisterdieb widmete. Zwischen 1907 und 1935 erschienen 20 Romane, 2 Theaterstücke und etliche Kurzgeschichten rund um Arsène Lupin.
Maurice Leblanc erhielt den Orden der Legion d'honneur für seine Verdienste um die französische Literatur. Beerdigt wurde der Schriftsteller auf dem Cimetière Montparnasse in Paris.
Im Verlag "Matthes & Seitz", Berlin erscheinen in loser Folge die Romane mit den Erlebnissen des frechen Abenteurers Arsène Lupin.
Infos:
wikipedia, Krimi-Couch, Matthes & Seitz, Die Zeit.
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Der KrimiKurier Rezensionen |
KrimiKurier 23
Nun naht ja bald der Winter, aber vorher ist Zeit für den KrimiKurier von Gisela Lehmer-Kerkloh, den 23., den Herbst-Kurier. Diesmal gibt es einen besonderen Tipp für niederländisch lesende Krimifreunde und Besprechungen zu Büchern von Bruno Morchio, Harri Nykänen, Christoph Wagner, Chris Rippen, Robert B. Parker, Gudrun Pausewang und Paul Grote ...
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| Von Gisela Lehmer-Kerkloh |
Telepolis: »Die schmutzigen Tricks des Allen Dulles«
Über den berüchtigten Wallstreetanwalt Allen Dulles steht in deutscher Sprache kaum Literatur zur Verfügung. Dies ist angesichts der Bedeutung dieses nie gewählten Politikers, der das Dritte Reich mitfinanzierte, die CIA aufbaute, den Kongress, seine Präsidenten sowie die gesamte Welt belog und der Familie Bush den Weg ebnete, erstaunlich. 60 Jahre nach Gründung der CIA versucht Markus Kompa, die Biographie des umstrittenen Geheimdienstlers nachzuzeichnen ...
Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4.
Der magische Geheimdienstchef
Der journalistische Märchenerzähler und Amateurzauberkünstler John Elbert Wilkie, der die Legende vom indischen Seiltrick erfand, leitete von 1898 bis 1911 trickreich den US Secret Service und setzte Zauberkünstler als Spione ein. Ein weiterer Beitrag von Markus Kompa ...mehr
Diese Linktipps erhielten wir von Johannes Schulz
taz: »Crime Scene«
Strenggenommen fallen Walter Mosleys Easy-Rawlins-Romane, von denen mit "Little Scarlet" (Fischer TB Verlag) nun - drei Jahre nach dem Original - der achte auf Deutsch erschienen ist, in das Subgenre "historischer Kriminalroman". Doch Mosleys Erzählen ist diese Historizität absolut nicht anzumerken. Mosley seinerseits betont in Interviews gern, sein Thema sei das Schreiben über männliche schwarze Helden. Von Katharina Granzin ...
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Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der November-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis und Thriller:
Krimis vom Reißbrett: Michael Conelly gelingt ein intelligenter Gerichtskrimi
Von Walter Delabar
Grautöne: Walter Mosleys eindringliche Fallstudie über die Veränderung der Welt in den 1960er-Jahren
Von Walter Delabar
Haben Sie Gott singen hören?: Friedrich Ani hat einen interessanten Kommissar, aber sein zweiter Roman misslingt trotzdem
Von Georg Patzer
Gute Mörder, schlechte Mörder:Deon Meyer spielt mit den Grautönen menschlicher Existenz auf
Von Walter Delabar
Bekenntnis eines Bekehrten: Kein Zweifel, der Krimiautor Heinrich Steinfest ist großartig - sicher auch als Mensch.
Von Walter Delabar
Und plötzlich ist alles anders: Sabine Grubers Parallelroman "Über Nacht".
Von Liliane Studer
Verschärfte Aufklärung im 21. Jahrhundert: Kathy Reichs neuer Roman oder: Semper idem, Tempe.
Von Thomas Neumann
FAZ: »Die Nazis hatten Kultur«
Historiker und Überlebende des Holocaust haben seinen mit dem Prix Goncourt ausgezeichneten Roman "Les Bienveillantes" (Les Editions Gallimard) über den SS-Offizier Max Aue als amoralisch kritisiert. Im Interview spitzt der Autor Jonathan Littell die Diskussion weiter zu und bezeichnet "die Allianz mit den Nazis" als "ethische Option" der damaligen Zeit ....
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Seite 4:
»Das Leben der Detektive«
Lange sei Julian Barnes eigener Aussage zufolge unsicher gewesen, für welche Form er sich entscheiden solle. Er entschied sich mit "Arthur & George" (Kiepenheuer & Witsch Verlag) für eine fesselnde Charakterstudie des Autors Arthur Conan Doyle vor kriminalistischem Hintergrund.
Die ironische Umkehrung der Verhältnisse nahm der englische Buchhändler Nick Rennison wörtlich und präsentiert mit "Sherlock Holmes" (Artemis & Winkler Verlag) eine bezaubernde "unautorisierte Biographie" des kokainsüchtigen Analytikers Sherlock Holmes, die im klassisch britischen Duktus einer genealogischen Studie auftritt. Von Alexander Kluy ...
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WDR: »Doku-Drama«
Kann es eine faszinierendere, abstoßendere, zwielichtigere, tragischere Romangestalt als diesen John Edgar Hoover geben? Antje Deistler hat über diesen Mann für den Sonntags-Buchtipp auf WDR 2 einen Roman gelesen, den sie jedoch eher als "Doku-Drama" bezeichnen würde. In "Der Fluch des Edgar Hoover" (Frankfurter Verlagsanstalt) von Marc Dugain geht es um politische Ränkespiele, Intrigen, Erpressung, und um nichts weniger als die Geschichte Amerikas im 20. Jahrhundert.
Ein Beitrag, den Sie lesen und hören können ...
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BR:
»Lesezeichen«
Die Sendung "lesezeichen" des Bayerischen Fernsehens brachte am Sonntag, den 4. November 2007 um 9.45 Uhr einen Beitrag zum Genre:
"Hakan Nesser - vom Lehrer Zum Krimikönig".
Ein wenig davon ist nun als Beitrag von Melanie Thun im Internet zu lesen ...
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krimileser:
Bernd Kochanowski ist der Wissenschaft des Verhaltens auf der Spur und empfiehlt nebenher sorgfältige Körperwäsche ...
NuT:
Joachim Linder erkundet das plötzliche Verschwinden des Vorsitzenden Richters am Landgericht Dr. Martin Ballmann ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer hat kriminalliterarischen Kleinkram zusammengefasst und engagiert sich gegen Vorratshaltung ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat einen neuen Titel in die ""Criminalbibliothek des 19. und frühen 20. Jahrhunderts" aufgenommen und stellt eine kriminelle Saarantologie vor ...
krimiblog:
Ludger Menke hat Stephen Fry als Blogger entdeckt ...
deadletters:
Kolja Mensing stellt die Rezension "wer erschlug die stinkratte?" ins netz ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis hat Pause ...
Der Fall muss glaubwürdig sein:
Der Norden ist ein gutes Pflaster für Geschichten. Zu Gast beim 1. Krimifestival sind die Bestsellerautorinnen Ingrid Noll und Petra Hammesfahr sowie als Moderator Ulrich Wickert. Bis zum 11. November lesen gut 25 internationale und nationale Autorinnen und Autoren bei 15 Veranstaltungen. Mit Ingrid Noll sprach das ... Hamburger Abendblatt
Todkranker Kommissar auf der Suche nach einem Mörder:
Er kommt schnell auf dessen Spur, entwickelt aber weniger Interesse daran, ihn zu überführen, als ihn vor den Ermittlungen der Kollegen zu schützen. Schließlich ist der Verdächtige ein Physikprofessor, der die Welt so erklären kann, wie Kommissar Schilf sie versteht. die "dpa" veröffentlicht ein Interview mit der Autorin Juli Zeh online bei ... Der Westen
Ostfriesische Krimitage 8. 11. - 28.11.2007
Knisternde Spannung zwischen Meer und Moor, zwischen Deich und Düne – das versprechen die 5. Ostfriesische Krimitage vom 8. bis 28. November 2007. Zum inzwischen fünften Mal stellt Krimiautor Peter Gerdes diesen literarischen Leckerbissen auf die Beine. Unterstützt wird er dabei von der Stadtbibliothek Leer und diversen Kooperationpartnern ... mehr
ZDF:
»Aspekte«
Die Kultursendung "Aspekte" des ZDF stellt heute Robert Harris' Roman über Tony Blair vor:
Früher waren Englands langjähriger Premierminister Tony Blair und der britische Bestsellerautor Robert Harris einmal das, was man Freunde nennt. Diese Zeiten sind lange vorbei. Der neue Thriller von Harris ist eine furiose Abrechnung mit dem Politiker Blair. Er schreibt sich seine Enttäuschung von der Seele über Blairs unselige Entscheidung, Großbritannien in den Irakkrieg zu schicken.
Heute, Freitag, den 2.11.2007 um 22.30 Uhr ...
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BR:
»Lesezeichen«
Die Sendung "lesezeichen" des Bayerischen Fernsehens bringt am Sonntag, den 4. November 2007 um 9.45 Uhr einen Beitrag zum Genre:
"Hakan Nesser - vom Lehrer Zum Krimikönig".
In der vergangenen Sendung war Julia Benkert zu Besuch bei Andrea Maria Schenkel ...
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Stuttgarter Zeitung:
»Sanitärprobleme, Rallyestreifen und Seitenwechsel«:
Musterstücke treffender Analyse und wirklich gelungenen Komprimierens selbst umfangreichster Kriminalromane bietet Thomas Klingenmaier immer monatlich in der "Stuttgarter Zeitung". In der November-Ausgabe seiner diesmal auch wieder online zu lesenden Kolumne "Der aktuelle Krimi" stellt er Bücher von Rick DeMarinis ("Kaputt in El Paso"), Jean-Patrick Manchette & Jean-Pierre Bastid ("Lasst die Kadaver bräunen!"), Flavio Soriga ("Der schwarze Regen"), Ian Rankin ("Im Namen der Toten") und Philip Kerr ("Das Janus-Projekt") vor ... mehr
Die Welt:
»Kerstin Holm sucht Sommernachtmahre«
Was an einem Arne-Dahl-Thriller fasziniert, ist gar nicht so sehr das Faible des Autors für besonders perfide Killer und besonders raffinierte Tötungsarten. Was seine Prosa auszeichnet, sind kristalline Kälte, analytische Schärfe, ein apokalyptischer Grundton und eine bisweilen in den Exzess getriebene Lakonik.
Hendrik Werner in der Kolumne "Mörder & Jäger" über "Ungeschoren" (Piper Verlag), den neuen Roman über das Stockholmer A-Team ...
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Dieses Buch ist ein subtiler Genuss, in Rumsfeldscher Terminologie: eine süffisante Satire des Alten Europa.
In Tobis Gohlis' Krimikolumne in der "ZEIT" Nr. 45 vom 1.11.2007.
ist Marc Dugains Roman "Der Fluch des Edgar Hoover" das Thema. (Frankfurter Verlagsanstalt). Dugains literarische Kunstfertigkeit präsentiert ein Spiel, das mit echten und kunstvoll nachgefälschten Abhörprotokollen, erfundenen und akribisch recherchierten Tatsachen so weit getrieben ist, dass dieser Roman nicht nur den Liebhabern von Verschwörungstheorien haufenweise Futter gibt, sondern sogar den einen oder anderen Historiker auf seine schillernde Spur locken wird.
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Der Westen:
»Alarm - die Tiefsee bebt«
Der Berliner Schriftsteller und promovierte Biologe Bernhard Kegel ist der deutsche Michael Crichton. In seinem neuen Wissenschafts-Thriller "Der Rote" (marebuchverlag) geht es um Kraken und Kalmare. Bernhard Kegel, und das macht seine Thriller so einzigartig, bleibt bei aller Fantasie und Fabulierfreude immer der exakte Wissenschaftler, der sich einzig und allein an den neuesten Fakten und Erkenntnissen orientiert und sich nicht in Spekulationen verliert. Die ungeheure "suspense" erwächst aus der Materie selbst. Von Wolfgang Platzeck ...
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Seite 4:
»Mein Name ist Boks, Martin Boks«
Ein neuer Kommissar ermittelt in Amsterdam – mit Ecken, Kanten und unkonventionellen Methoden. In Simon de Waals "Keine Leiche im Amsterdam" (Piper Verlag) wird sehr direkt erzählt, stilistisch schnörkel- und schmucklos und, heute gar nicht mehr so häufig im Kriminalroman zu finden, vor allem stringent und in sich logisch. Und de Waals zielt ab auf das Procedere des Polizeialltags, auf eine Schilderung des puren Vorgangs der Ermittlung. Von Alexander Kluy ...
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krimileser:
Bernd Kochanowski über "A Landlords Tale" und Interviews zu besprochenen Büchern ...
NuT:
Joachim Linder über einen Adventskalender, auf dem Fritz Haarmann mit seinem Beil ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer empfiehlt wieder Filme und findet, dass "Kaliber .64" dreimal ins Schwarze trifft ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph macht ein neues "Subgenre" auf: "historisierende Krimis" ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis bestätigt Herrn Schuh ...
krimiblog:
Ludger Menke hat Pause ...
Etwas spinnert!:
Er schaffte es, die Inkarnation von Krimimusik zu werden, indem er etwas Neues außerhalb der Verwendung von tosenden Bigband-Stücken in diesem Genre kreierte. Die neue Kompilation von "Bear Family Records" , "Peter Thomas – Deutsche Filmkomponisten Folge 5", sticht auch durch ihr aufwändig gemachtes, 90-seitiges Booklet mit einer auch die Nebenprojekte beleuchtenden Biografie mit vielen Anekdoten und einer Sammlung von Filmplakaten und –fotos hervor. Ein Beitrag von Hans-Jürgen Lenhart bei Jazzthetik
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Kalender
Am 2. November 2004 starb der französische Krimiautor ADG im Alter von 56 Jahren in Paris .
A.D.G., geboren am 19. Dez. 1947 in Tours als Alain Fournier, war eine der schillerndsten und unbequemsten Figuren des französischen "Neo-Noir". "Anarchist der Rechten", "Provokateur aus Prinzip" waren gängige Überschriften, wenn von A. D. G. die Rede war.
Seit 1991 lebte A. D. G. wieder in Paris, wo er für verschiedene Zeitungen der politischen Rechten tätig ist. Als Kriminalautor geriet er in dieser Zeit mehr und mehr in Vergessenheit. Umso größer die Überraschung, als 2003, höchst lebendig und literarisch in Bestform, ein neuer Kriminalroman von A. D. G. erschien, schreibt der "Zebu Verlag" zu "Kangouroad Movie". Der erste Roman seit 15 Jahren, der 18. bei "Gallimard", herausgebracht in der Leitserie des Verlags in Sachen Kriminalroman, "La Noire". Die Kritik in Frankreich habe sofort erkannt, dass es sich bei "Kangouroad Movie" um ein Meisterwerk handele, und dem Autor mit mehrseitigen Beiträgen und Leitartikeln in der rechten wie auch in der linken Presse Respekt gezollt.
Der "Zebu Verlag" brachte den Roman im Herbst 2004 in deutscher Übersetzung heraus.
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Kalender
Hansjörg Martin
Am 1. November 2005 wäre der 1920 in Leipzig geborene Krimiautor Hansjörg Martin 87 Jahre alt geworden. († 11. März 1999 auf Mallorca)
Seit 1963 arbeitete und lebte er als freier Schriftsteller in Schleswig-Holstein, wo er auch lange Jahre als SPD-Ratsherr in der Kommunalpolitik tätig war.
Hansjörg Martin veröffentlichte vorwiegend Kriminalromane und Jugendbücher, viele seiner Krimis dienten auch als Vorlage für Fernsehfilme.
Martins Romane trugen wesentlich zur Schaffung eines eigenständigen deutschen Kriminalromans bei. Seine ersten Arbeiten auf diesem Gebiet sind witzige und teilweise ironische Geschichten mit einem starken Rätselelement und liebenswerten Personen. In Martins späteren Büchern treten die exakte psychologische Zeichnung seiner Hauptcharaktere in den Vordergrund und in der Abwendung vom Rätsel- und Detektivspiel konzentrieren sich seine Geschichten immer deutlicher auf die Ausleuchtung psychologischer Hintergründe von Verbrechen. (Lexikon der deutschen Krimi-Autoren - Internet-Edition )
1986 erhielt er das Bundesverdienstkreuz als "Begründer des neuen deutschen Kriminalromans".
Infos und Bibliographie bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Wikipedia
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (1) James Sallis: Driver
2 (2) Heinrich Steinfest: Die feine Nase der Lilli Steinbeck
3 (5) Rick DeMarinis: Kaputt in El Paso
4 (4) Deon Meyer: Der Atem des Jägers
5 (–) Ian Rankin: Im Namen der Toten
6 (–) Hannelore Cayre: Der Lumpenadvokat
7 (8) Arne Dahl: Ungeschoren
8 (–) Oliver Bottini: Im Auftrag der Väter
8(–) Ulrich Ritzel: Forellenquintett
9 (1) Andrea Maria Schenkel: Kalteis
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Haftungsausschluss und Urheberrecht
November: Neu bei den Alligatorpapieren
Axel Bußmers Spurensuche
No. 41
»Serienmörder - fiktiv und ihre realen Vorbilder«
Zu Michael Morleys Debüt »Spider«
Der Heyne Verlag setzt große Hoffnungen in das Debüt des Journalisten Michael Morley. »Spider« erschien in Deutschland sogar vor der englischen Ausgabe!
Axel Bußmer sprach mit Michael Morley über Serienkillerthriller, das Schreiben, Einflüsse und die Planungen der Zukunft ... mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 10/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Letzte Romantizismen, Jazz & Krimi, Inkarnationen des Bösen, ein beeindruckendes Debüt, herbe Enttäuschungen und schmutziger Stoff
Ulrich Kroeger über einen Krimikalender und zu Büchern von Jan Costin Wagner, Mechtild Borrmann, Oliver Bottini und Rick DeMarini
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Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 9/07
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Im PKT 9 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Oktober 2007 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover gibt es das alles hier
SCHMAUCHSPUREN
Die Krimikolumne von Peter Hiess.
No. 11
Von der Psychiater-Couch in den Spurenleser-Rollstuhl - die Krimihelden von heute haben es gar nicht leicht. Da freut sich selbst Genre-Experte Peter Hiess über ganz normale Ermittler und Bösewichte.
Peter Hiess zu Büchern von Karin Slaughter, James Rollins, Ernest Tidyman, Seymour Shubin, Ken Bruen & Jason Starr und Jeffery Deaver ...
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Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Irene Rodrian
Sie gehört zum "Urgestein" der deutschen Kriminalliteratur. Bereits 1967 wurde sie mit dem Edgar-Wallace-Preis ausgezeichnet. Ihre zahlreichen Kriminalromane erschienen in der renommierten Thriller-Reihe bei Rowohlt und in der Krimi-Reihe des Heyne Verlags. Nach einer längeren Krimipause gelang ihr ein grandioses Comeback ... mehr
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Aus der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur".
5/2007
Zu nahe an Russland und Amerika
Zu den Büchern "Finnisches Quartett" von Taavi Soininvaara, "Raid und der dicke Mann" von Harri Nykänen, und "Der Grenzgänger" von Matti Rönkä ... mehr
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Der KrimiKurier Rezensionen |
KrimiKurier 23
Der Herbst-KrimiKurier von Gisela Lehmer-Kerkloh, der 23. Diesmal gibt es Besprechungen zu Büchern von Bruno Morchio, Harri Nykänen, Christoph Wagner, Chris Rippen, Robert B. Parker, Gudrun Pausewang und Paul Grote ...
mehr |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh |
Im Mittelpunkt dieser skurrilen Polizeikomödie in einem Akt steht eine gefälschte Hundert-Franc-Note, falls sie denn tatsächlich falsch sein sollte. Darüber wird man sich nämlich partout nicht einig. Klärung schafft auch nicht die Rekonstruktion der Kneipen-Tour des Angeklagten Tripette, der einen Abend lang, von Bistro zu Bistro und von Drink zu Drink schwankend versucht, ebendiese «verdächtige» Banknote zu wechseln ...
Joe und Kel sind dicke Freunde. Schon als Kinder haben sie Filmszenen nachgespielt, auch den berühmten Sprung aus "Butch Cassidy and the Sundance Kid" - allerdings mit dem Unterschied, dass nur der neunjährige Joe sprang und sich den Knöchel verstauchte, während Kel oben stehen blieb und herzhaft lachte. Dennoch blieben sie Freunde und kultivierten ihre Filmleidenschaft, bis sie ganze Dialogpassagen aus den "39 Stufen", dem "Malteserfalken" oder "Chinatown" auswendig konnten.
Nun ist Kel verschwunden. Er handelt mit Antiquitäten, und man vermutet, dass er sich auf einer längeren Einkaufstour in Osteuropa befinden könnte. Aber warum hört Joe dann bei einem der seltenen Anrufe seines Freundes eine bekannte Turmglocke im Hintergrund? Und was hat eine gewisse Carmen Quest mit all dem zu tun, die Joe für Kel suchen soll? ...
Hörprobe
"Ach wie gut das niemand weiss...
Ein Beitrag aus der legendären Kurzkrimihörspielreihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios. Ältere Beiträge können via Computer gehört werden ...
Die TV-Tipps 10. – 23. November 2007
Es nahen zwei unspektakuläre Fernsehwochen. James Bond macht einiges kaputt und es gibt erstmals im Free-TV den TV-Krimi "LA County 187" ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Axels TV-Tipp des Tages:
MDR, 00.00
(S/D 2005, R.: Jonas Grimås)
Drehbuch: Ola Saltin
LV: Henning Mankell (Treatment)
Eine Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation wird ermordet. Kommissar Wallander und seine Kollegen werden in Ystad mit den Problemen der Welt konfrontiert. Denn die Tote stritt sich vor ihrem Tod mit einem Kriegsfotografen über ein Bild und in Afghanistan gestohlene antike Siegel tauchen auf.
Obwohl hier alles sehr rätselhaft ist, hat dieses Bilderätsel nichts mit “Zimmer Frei” zu tun.