Literaturen:
»Ein Mann für alle Jahreszeiten«
Seit fast einem halben Jahrhundert unterhält John Le Carré die Welt aufs Feinste – erst mit Agenten-Romanen aus dem Kalten Krieg und jetzt mit Polit-Thrillern aus den globalen Krisenherden. Von Sigrid Löffler ... mehr
Junge Welt:
»Auferstehung als Idiot«
Was sich hier auf über zweihundert Seiten abspult, wurde von irregeleiteten Stimmen als "Krimi", oder schlimmer "Hamburg-Krimi" tituliert.Der Schriftsteller Ingvar Ambjörnsen beweist zum hundertfünfzigtausendsten Mal, daß Geld doch nicht glücklich macht. Von André Dahlmeyer .... mehr
ARTE:
»Der fliegende Schlosser«
Jacques Tardi gilt als der literarischste unter Frankreichs Comiczeichnern. Seine besten Arbeiten aus den letzten 30 Jahren sind Roman-Adaptionen und -Illustrationen. Ein besonderes Faible hat Tardi für Krimis: In seinem neusten Album "Der fliegende Schlosser" erzählen seine vor Details wimmelnden Bildern eine Geschichte des Krimiautors Tonino Benacquista .... mehr
1. Pfälzer Online-Krimi: ab dem 6. Dezember startet der 1. Pfälzer Online Krimi, bei dem man selbst in die Rolle des Ermittlers
schlüpfen und dabei auch noch ein exklusives Krimi-Paket gewinnen kann (incl. signierter Krimi-Literatur regionaler Autorengrößen wie Monika Geier, Madeleine Giese, Olaf Paust, Susanne Kraus, Christina Bacher, u.a sowie einer weiteren Überraschung) ... mehr
Acht Monate auf Bewährung: Gefährliche Recherche: Ein junger Krimi-Autor ist in Frankreich zu acht Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden, weil er aus Neugier eine echte Bombe gebastelt hatte, meldet ... DIE ZEIT
Axel Hacke ("Der kleine Erziehungsberater") zum Beispiel hat sie entdeckt und groß gemacht und mit Anne Chaplet alias Cora Stephan den ersten Krimi ausgetüftelt. Mit einem Mittelweg von Literatur und Lektionen sicherte Antje Kunstmann die Unabhängigkeit ihres Verlags – und trotzdem das Überleben im knallharten Geschäft. Jetzt ist sie als Verlegerin des Jahres ausgezeichnet worden. Von Wieland Freund in ... Die Welt
Kalender
John Dickson Carr
Am 30. November 1906 wird John Dickson Carr († 27.02.1977) als Sohn schottischer Eltern in Uniontown, Pennsylvania, geboren. In seinen über 80 Romanen nimmt Carr die Tradition seiner großen Vorbilder Conan Doyle und G. K. Chesterton anspielungsreich auf.
Bekannt machten ihn seine Romane um Verbrechen im verschlossenen Raum, die sogenannten "locked room mysteries".
Carr begeisterte sich seit seinen Aufenthalten in England und zahlreichen Reisen durch den Kontinent für das "alte" Europa, wo auch zahlreiche seiner Kriminalromane spielen.
Er studierte in Paris, lebte in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts in Marokko. Zeit seines Lebens war er ein starker Raucher und Trinker und in den letzten Jahren seines Lebens war er gesundheitlich stark angeschlagen und erkrankte schließlich an Lungenkrebs.
Infos:
wikipedia, krimi-couch, kaliber.38, DuMont Kriminalbibliothek, kirjasto.sci.fi(engl.), jdcarr.com(engl.),
Geoffrey Household
Am 30. November 1900 wird Geoffrey Household († 04.08.1988 in Banbury, Oxfordshire) in Bristol geboren. Er verbrachte nach einem Studium in Oxford vier Jahre als Bankier in Rumänien, arbeitete später als Bananenverkäufer in Spanien, ging dann in die USA. Dort schrieb er einige Hörspiele für Kinder, bevor er als Handelsvertreter in Druckfarben Europa und Südamerika bereiste. Später wurde er britischer Geheimdienstoffizier. Sein Roman "Einzelgänger, männlich" wurde im Jahre 1938 erstmals veröffentlicht (verfilmt von Fritz Lang) und "ist eines der wenigen Werke der Weltliteratur, die noch vor Kriegsbeginn, 'rechtzeitig' gewissermaßen, die Möglichkeit eines Anschlages auf Hitler durchspielen" (NZZ).
Infos:
"wikipedia.org" , perlentaucher, "kaliber. 38" , "kirjasto.sci.fi" (engl.), "fantasticfiction.co.uk/" (engl.),
Deutschlandradio:
»Geschichte eines Aufsteigers«
Robert Harris beschreibt in "Imperium" den Aufstieg von Marcus Tullius, besser bekannt als Cicero. In der Endphase der römischen Republik kämpft Cicero um Macht und Einfluss. – Spannend, lehrreich und amüsant. Von Dennis Scheck .... mehr
literature.de:
»Es ist ein Kreuz mit der Kirche«
Nur mit der plausiblen Konstruktion und Auflösung des Falls kann Jacques Berndorfs "Eifel-Kreuz" wirklich überraschen. Aber des Autors moralische Entrüstung über die Bigotterie und kriminellen Machenschaften einiger katholischer Pastoren vermag man kaum zu teilen. Nicht weil es sie nicht gäbe, sondern weil Berndorf diese Missstände zu oberflächlich betrachtet und beschreibt. Und genau an diesem Punkt krankt der x-te Eifel-Krimi des ehemaligen Journalisten Michael Preute. Von Jörg von Bilavsky .... mehr
Börsenblatt/Buchmarkt:
»Mörderische Schwestern«
Die deutschsprachigen "Sisters in Crime" haben sich einen neuen Namen gegeben. Ihre rund 300 Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz firmieren ab sofort unter dem Namen "Mörderische Schwestern". Die Neu-Orientierung wird auch durch ein neues Logo unterstrichen ... Buchmarkt
Börsenblatt
Jungle World:
»Jeder gegen jeden«
Das Herrliche ist, neben den wunderbaren Bildern von Michael Ballhaus, natürlich auch die grandiose Besetzung. Mit "The Departed" ist Martin Scorsese ein packender Cop-Thriller gelungen, der die Paranoia in den USA nach dem 11.September spiegelt. von andreas hartmann ... mehr
Gold für Frank Schätzings Hörbuch: Das Hörbuch zu "Der Schwarm" von Frank Schätzing wurde in mehr als 145.000 Exemplaren umgesetzt. Im Rahmen der Münchner Bücherschau wurde ihm die Auszeichnung überreicht, meldet der Buchmarkt
Kalender
Gabriele Wolff
Am 29.11.1955 wird Gabriele Wolff in Düsseldorf geboren. Nach ihrem Jura-Studium arbeitete sie zuerst als Rechtsanwältin, inzwischen ist sie Oberstaatsanwältin. Sie ist seit 1989 mit Jeremy Gordon verheiratet, keine Kinder, fünf Katzen.
Gabriele Wolff schreibt unter ihrem Geburtsnamen. Bereits in ihrem ersten Kriminalroman "Kölscher Kaviar" führte sie die Kölner Staatsanwältin Beate Fuchs ein. Beate Fuchs ermittelt später, wie ihre Erfinderin im richtigen Leben, auch in Nuebrandenburg und Neuruppin. Neben ihren Kriminalromanen und zahlreichen Kurzkrimis veröffentlichte Gabriele Wolff zahlreiche Beiträge in den Publikationen der Karl-May-Gesellschaft.
Ihr Kriminalroman "Der falsche Mann" wurde 2001 für den "FrauenKrimiPreis" der Stadt Wiesbaden nominiert. "Das dritte Zimmer" wurde ebenfalls für den "FrauenKrimiPreis" der Stadt Wiesbaden im Erscheinungsjahr 2003 nominiert. 2004 erkannte ihr die Jury des Syndikats für "Das dritte Zimmer" den Friedrich-Glauser-Preis – Krimipreis der Autoren 2004 in der Sparte Roman zu.
Infos und Bibliographie:
Homepage, Alligatorpapiere, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Die Zeit, Sand am Meer/Interview, Deutschlandradio, 3sat.
Neue Zürcher: »Vom Leben verwöhnt – und bestraft«
Inzwischen scheint festzustehen, dass es sich um einen Justizirrtum gehandelt hat, um einen der spektakulärsten Justizirrtümer der wilhelminischen Ära. Bernd Schroeder wollte aus dem Stoff ursprünglich ein Drehbuch machen. "Hau", Bernd Schroeders bemerkenswerter Roman über einen Mordfall. Von Martin Krumbholz ... mehr
Die Welt:
»Bücher sind genauso gefährlich wie Videospiele«
Der amerikanische Schriftsteller Richard Powers beschäftigt sich in seinen Romanen mit virtuellen Realitäten und Hirnforschung. Im Interview mit WELT.de spricht er über den Amoklauf von Emsdetten und die Wirkung von Computerspielen. Das Gespräch führte Marco Stahlhut .... mehr
In ihrer Krimi-Kolumne "Ein Fall für Fischer" im "Tagesspiegel"
vom 26. November 2006 verfolgt Andrea Fischer die Spur eines tollpatschigen Lemmings, der sich natürlich nicht als Wesen aus der Tierwelt präsentiert. Stefan Slupetzkys "Das Schweigen des Lemming" handelt vom entlassenen Kommissar Leopold Wallach, Spitzname "Lemming". Frau Fischer findet, dass das Genre inzwischen ein breites Dach biete, unter dem auch vergnügliche, schräge Geschichten Platz finden können. Seien sie nur gut genug erzählt, verzeihe man ihnen auch gern, dass die Spannung etwas fehle ... mehr
Die Presse:
»Plädoyer gegen die Todesstrafe«
Zweifellos ist sein neues Werk nicht unspannend, aber doch so ganz anders als seine oft auch verfilmten Thriller. "Der Gefangene" von John Grisham ist eine verwirrende Mischung aus Sachbuch und Belletristik. Das liegt wohl auch an den sehr emotionalen Kommentaren des Autors .... mehr
Die Welt:
»Schneckenforscher und Gotteslamm«
Antonia S. Byatt beschließt mit "Frauen, die pfeifen" ihre britische Romantetralogie über die fünfziger und sechziger Jahre. Das Buch ist bestechend komponiert, klug und gewitzt erzählt - auch wenn man sich durch manche Verwicklung beißen muss. Von Hendrik Werner ... mehr
Die Welt:
»Mein Arbeitszimmer ist die Hölle«
Friedrich Anis neuer Kriminalroman ist so wuchtig wie sein Titel: "Idylle der Hyänen". Sein ebenfalls neuer Kommissar Polonius Fischer war früher ein Mönch. "WELT.de" hat den Schriftsteller am Münchner Hauptbahnhof getroffen. Ein Gespräch über Rückfälle, Religion und seinen neuen Romanzyklus. Von Wieland Freund ... mehr
taz-mag:
»Denglish: Charlotte Links neuer Roman«
Na ja. In King's Lynn bringt ein guter Onkel, nachdem er sie geschändet hat, reihenweise kleine Mädchen um. Eigentlich liege mit Charlotte Links Roman "Das Echo der Schuld" das Produkt noch gar nicht vollständig vor. Wie andere Romane von Charlotte Link sei auch dieser für das Fernsehen bestimmt und dass sich aus schlechter Literatur annehmbare, ja grandiose Filme machen lassen, sei ja bekannt, meint Michael Rutschky ... mehr
William Diehl gestorben :
Im Alter von 81 Jahren ist der amerikanische Bestsellerautor William Diehl in Atlanta gestorben. Zur Zeit seines Todes schrieb Diehl an seinem zehnten Roman. Sein Roman "Primal Fear" wurde mit Richard Gere unter dem deutschen Titel "Zwielicht" gezeigt. Mehr bei yahoo
Die zwei Leben der Bella Block :
Wieder einen Bella Block-Roman zu schreiben, sei durch die Berichterstattung über den Mordfall Jakob von Metzler und die damit entbrannte Diskussion um Folter in Ausnahmesituation, ausgelöst worden. Krimi-Wochenende im Literaturhaus: Doris Gercke mit neuem Roman. Ein Bericht von Richard Lifka im Wiesbadener Kurier
Mördern auf der Spur:
Zwei Empfehlungen zum Gruseln: Die Leiche einer jungen Frau wird am Strand von Heringsdorf geborgen und ein Mann, der in einer Diktatur zwischen die Fronten von Staatspolizei und Gegenterror gerät. Von Michael Link, Carola Gollmer in Die Welt
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (Vormonat –) Richard Rayner: Das dunkle Herz der Wüste
2 (–) Thomas Kastura: Der vierte Mörder
3 (3) John le Carré: Geheime Melodie
4 (4) Frank Göhre: Zappas letzter Hit
5 (–) Stefan Slupetzky: Das Schweigen des Lemming
6 (7) Pete Dexter: Train
7 (10) Michael Connelly: Vergessene Stimmen
7 (–) Antonio dal Masetto: Blut und Spiele
7 (8) Norbert Horst: Blutskizzen
8 (8) Michael Robotham: Amnesie
Hier als schöne pdf-Datei
Axel Bußmers TV & Buchtipps 25. November – 8. Dezember 2006
Zwei Wochen voller ansprechender Verfilmungen:
Len Deightons "Ipcress - Streng geheim" (lange nicht mehr gezeigt), dazu die zweiteilige Robert Ludlum-Verfilmung "Der Hades Faktor", Otto Premingers selten gezeigte Evelyn Pipe-Verfilmung "Bunny Lake ist verschwunden", etwas von Elmore Leonard, John Hopkins, John Godey, James Ellroy und natürlich: Hitchcock ...
Treffend beschrieben, bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB".
Sonnabend, den 24. November 2006 um 11:45
"Asphalt-Hazard"
Wo immer sich Touristen knäulen, tauchen sie auf.
Hütchenspieler.
Keine fröhliche Folklore, sondern organisierter Betrug.
Blitzschnell legt jemand eine Teppichfliese auf den Asphalt, kramt eine
Kugel und drei Streichholzinnenschachteln aus der Tasche und legt los:
Mindesteinsatz 50 Euro. Wer gewinnt, kriegt das Doppelte zurück.
Wer da einsteigt, hat schon verloren.
Denn niemand gewinnt.
Wie schützt die Stadt ihre Gäste davor, Hazard mit der
eigenen Reisekasse zu spielen?
Über die Beämpfung einer Spiel-Art der Bandenkriminalität
berichten Präventionsexperten und ein Zivilfahnder, der die Szene
seit fünfzehn Jahren kennt ...
Die Sendung ist auch per PC abrufbar. (Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 0:45 und 5:45)
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"
Sonntag, 26. November 2006 von 20:000 bis 22:00 Uhr bei NDR Kultur
Das Literarische Caféhaus "Morden im Norden"
Gespräche und Lesungen mit Jürgen Alberts, Doris Gercke, Frank Göhre, Susanne Mischke und Wend Kässens
Der Krimi hat das Etikett "Trivialliteratur" längst abgestreift und sich als ernstzunehmendes und zugleich unterhaltsames literarisches Genre für die Darstellung politischer, sozialer und gesellschaftlicher Probleme erwiesen. Es geht um die Suche nach Ursachen und Motiven für kriminelle Verhaltensweisen in einer Wirklichkeit, in der die Werte und Sinn stiftenden Institutionen die an sie gerichteten Erwartungen nicht mehr erfüllen können. "Morden im Norden" ist eine Veranstaltungsreihe in ganz Norddeutschland. In mehr als 30 Lesungen und Events lesen und diskutieren prominente und weniger bekannte Krimiautoren. Im "Literarischen Caféhaus" kommt Doris Gercke mit ihrem neuen Bella-Block-Roman "Georgia" zu Wort, Susanne Mischke mit "Liebeslänglich", Jürgen Alberts mit seinem Bremen-Krimi "Der große Abschied des J.B. Cool" und Frank Göhre mit "Zappas letzter Hit". In Gesprächen äußern sich die Autoren über ihre literarische Arbeit, ihre besondere Beziehung zum Krimi und die Tricks, mit denen sie den Leser auf falsche Fährten führen.
Mitschnitt einer öffentlichen Veranstaltung vom 11.11.2006 in Filsum ... mehr
Radio-Tipps, gefunden beim "Bluetenleser". "Bluetenleser" bringt täglich neue Nachrichten zur Literatur, listet Literatursendungen in Hörfunk und TV, widmet Schwerpunktthemen ausführliche Dossiers und wirft einen Blick in die wichtigsten Literaturzeitschriften.
Fall und Aufklärung, diese vermeintlich sinnstiftende Klammer von Kriminalliteratur, werde von Manfred Wieninger virtuos außer Kraft gesetzt, findet Thomas Wörtche in der 115. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch".
Dennoch seien seine Marek-Miert-Romane keine Meta-Krimis. Die Grundkonstellation sei artifiziell. Nicht artifiziell hingegen seien die Realkonstellationen, mit denen er handgemein wird. Rechtsradikalismus, Fremdenfeindlichkeit, etc. – Begriffen aus klugen sozialwissenschaftlichen Analysen oder dem Polit-Talk gebe Wieninger konkrete Gesichter. Sein Roman "Kalte Monde" treibe dieses Konzept schon beinahe auf die Spitze ....
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 47/2006 lesen.
ARTE: »Kripo im Einsatz«:
Sechs Monate lang ließ sich ein Team der Kriminalpolizei im nordfranzösischen Lille mit der Kamera begleiten. Die fünf Männer und ihr Einsatzleiter Christian Andriesse ermitteln bei gewaltsamen Todesfällen und anderen schweren Verbrechen. Mord, Kinderschändung und Urkundenfälschung gehören für sie zum Alltag. Heute, um 20.15 Uhr die letzte Folge ... mehr
Tandem Verlag: »Starke Krimis«:
Ein exklusives Hörbuch-Paket gibt es ab dem 4.12.2006 bei ALDI-Süd. Neben weltbekannten Krimi-Autoren wie Arthur C. Doyle, Gilbert K. Chesterton und Edgar Wallace sind an Bord: Jürgen Kehrer mit einem vom ZDF verfilmten Wilsberg-Krimi, Heinz G. Konsalik und Fred Breinersdorfer, der mit dem hier vorliegenden Krimi die Grundlage für die ZDF-Serie EIN FALL FÜR
ABEL legte. Unter dem Motto "Große Stimmen – Starke Krimis 2" lesen Katja Riemann, Sabine Postel und Ann-Kathrin Kramer, Hannes Jaenicke, Armin Rohde und Helmut Zierl. Hörproben gibt es später bei ALDI und jetzt ... hier
Berliner Morgenpost: »Gericht verbietet Oldenburger Verlag "Köln Krimis"«:
Das Kölner Landgericht folgt einer Klage des Kölner "Emons Verlages" und hat dem "Schardt Verlag" in Oldenburg verboten, weiter Kriminalromane als "Köln Krimi" oder "Dokumentarische Köln Krimis" auf den Markt zu bringen ... mehr
Berliner Morgenpost: »Bella Block bekommt es mit der Justiz zu tun«:
"Georgia", der Roman von Doris Gercke erzählt von Liebe, Folter, der deutschen Justiz und der menschlichen Psyche. Die Verschwörungstheorie, mit der die Autorin am Ende jongliert, wirkt zu dick aufgetragen, ansonsten aber ist Doris Gercke ein spannender Krimi mit originellen Charakteren gelungen. Von bix ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Es muss nicht immer Wallander sein: Den Freunden der skandinavischen Spannungsliteratur wird der Debütkrimi der Schwedin Christina Wahldén gefallen.
Von Harry Luck ... mehr
Kalender
Harry Kemelman
Am 24. November 1909 wurde Harry Kemelman in Boston geboren. Kemelmann arbeitete nach einem Harvard-Studium als College-Dozent. 1964 erschien sein erster Krimi "Am Freitag schlief der Rabbi lang", für den er den Edgar-Allan-Poe-Preis erhielt. Bis 1978 folgte für jeden Wochentag ein Krimi um den amerikanischen Rabbi David Small, der seine Fälle mit der Logik des Talmuds löst.
Kemelman starb Mitte Dezember 1996 mit 88 Jahren in seinem Wohnort Marblehead im Bundesstaat Massachusetts. (Info: Berlin Online)
Infos und Bibliographie:
kirjasto sci.fi (engl.), krimi-couch.de, BR Kalenderblatt
Joseph Hansen
Am 24. November 2004 stirbt Joseph Hansen im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes in Laguna Beach, Kalifornien. (*19. Juli 1923 in Aberdeen, South Dakota).
Hansen schuf den schwulen Versicherungsdetektiven Dave Brandstetter und zeichnete im Verlauf der Romane ein Bild der sich verändernden amerikanischen Gesellschaft weit über den sexuellen Aspekt hinaus.
Joseph Hansen gestand sich als Teenager ein, dass er Männer liebte, heiratete mit 20 Jane Bancroft, die bis zu seinem Tode seine Gefährtin war, und wurde im selben Jahr Vater und erstmals verlegt. Seiner Autobiografie zufolge prägten ihn schon als Kind die Schriftsteller Carl Sandburg, Mark Twain und später Walt Whitman. In den 40ern und 50ern schlug sich Hansen als Buchhändler, Maler, Folkmusiker, Lexikonvertreter und Sekretär durch, in den 60ern steckte er in Vorreiterprojekten selbstbewusst schwuler Presse, veröffentlichte Gedichte und konnte unter dem Pseudonym James Colton erste Romane lancieren. 1967 entstand mit "Fadeout" der erste Brandstetter, 1970 bei Harper verlegt, was Hansen den Durchbruch als Schriftsteller brachte.
Der Verfasser von knapp 30 Romanen, Dutzenden von Storys und zahllosen Gedichten nach dem Tod seiner Frau Jane 1994 und einer schweren Erkrankung seit 1995 verarmt bei Schulfreunden in Laguna Beach. Hoffnungen auf den Verkauf von Film- und Fernsehrechten für seine Dave-Brandstetter-Krimis blieben letztlich Illusion. Am 24. November 2004 starb Joseph Hansen an den Folgen eines Herzinfarktes in Laguna Beach.
Infos bei:
Argument Verlag , Nachtbuch ,"Berliner Zeitung" , "Wikipedia" , "kaliber. 38" , "Toms Krimi-Treff" .
Berliner Zeitung:
»Das bedrohliche Kullern eines Golfballs«
Man wird lange nach einem Kriminalroman suchen müssen, der sich so weit von seinem Verbrechen entfernt, dann ein ganzes Arsenal glanzloser Figuren durch kuriose Geschichten schaukelt – ohne dabei an Substanz und Drive zu verlieren. Pete Dexters "Train": Der coolste Roman der Saison ... mehr
evolver:
»Der wildgewordene Kleinbürger«
Mit "Casino Royale" geht nicht nur der 21. Bond-Streifen, sondern auch gleich eine neue Doppelnull an den Start.
Martin Compart liefert einen Rückblick auf das Bond-Phänomen ... mehr
Berliner Morgenpost:
»12 Autoren schreiben einen Berlin-Roman«
Zwölf Autoren schreiben gemeinsam einen Roman, einen Roman in Fortsetzungen. Alles ist offen, es kann ein Krimi, ein Gesellschafts-, ein Großstadtroman oder eine Liebesgeschichte werden. Nicht einmal die Autoren wissen, was aus ihrer Folge wird, sobald sie sie aus der Hand geben und der nächste weiter schreibt. Von Bettina Göcmener ... mehr
Die Zeit:
»Mrs. Bond«
Als Erzählkonstellation ist die Arbeitsteilung in Verstand und Muckis, Intuition und Testosteron sinnfälliger, dramaturgisch handlicher, wenn sie sich ans Geschlechterschema hält. Aber: die Krimibranche ist weiblich. Denn sie lebt von Kopfarbeit, erläutert Ursula März in ihrer Glosse... mehr
oe1/ORF:
»Der Büchermarkt zerfällt«
Sigrid Löffler und Franz Schuh diskutierten am Dienstagabend im Weißen Salon des Wiener Volkstheaters zum Thema "Literaturkritik und Welterklärung". Kristina Pfoser war dabei und ihr Beitrag (6:24 min) kann via Computer geört werden ... mehr
3sat:
»Mörder mit Visitenkarte«
Sie hatten ihre festen Zeiten und waren an Wochenendnachmittagen der 50er und 60er Jahre für ihre Fans fest eingeplant. Die Krimi-Hörspiele der Radiosender waren wahre Straßenfeger und fesselten Woche für Woche die Hörer. Der Hörverlag hat drei Fälle der beliebtesten Hörspiel-Detektive in der "Krimi Kult Kiste" zusammengebracht. Von Kerstin Arnold ... mehr
Facts:
»Die Queen des King«
Stephen Kings neuer Gruselroman ist eine Liebeserklärung an seine Frau Tabitha. Ohne sie läge der erfolgreichste Romanschreiber der Welt längst in der Gosse. Von Daniel Arnet und Philip Wegmüller ... mehr
Stern:
»Simpson beleidigt«
Jetzt spricht O.J. Simpson: Nachdem sein Verlag die Veröffentlichung des Buches " Wenn ich es getan hätte" abgesagt hat, wehrt sich der Ex-Footballstar gegen die Vorwürfe. Der Titel sei nicht seine Idee gewesen. ... mehr
Buchmarkt:
»fredeboldundfischer:«
heißt ein neuer Verlag, der Anfang 2007 mit einem Hardcoverprogramm startet, das ausschließlich deutsche Autoren vorstellt. Die Themengebiete sind breit angelegt: Trendroman, Frauenroman, Historischer Roman, Krimi und Fantasy ... mehr
Deutschlandradio:
»Über die Entstehung eines literarischen Unterhaltungsgenres«
Was die Leser von Kriminalromanen interessiere, das, so schreibt Jörg von Uthmann in seinem Buch, sei nicht das Verbrechen selbst, sondern seine Aufklärung. Und diesem Diktum folgt auch der Autor. So ist "Killer, Krimis, Kommissare" weniger eine "Kleine Kulturgeschichte des Mordes", wie das Buch im Untertitel heißt, sondern vielmehr eine Kulturgeschichte der Kriminalistik. Von Christel Wester ... mehr
Stern:
»Nichts Spannenderes als eine Mordakte«
Die meisten Krimiautoren müssen sich erstmal einen Einblick in den Polizei-Alltag verschaffen. Umgedreht gibt es kaum Polizisten, die schreiben. Norbert Horst ist so einer. Im "stern.de"-Interview erzählt der preisgekrönte Autor von seiner ungewöhnlichen Karriere. Von Oliver Pfohlmann ... mehr
Neue Zürcher:
»Virtuose im Erzähllabyrinth«
Was also ist dieser Roman? Tatsächlich hat der im Vorkriegs-Wien spielende Roman "Der Meister des Jüngsten Tages" viel von einer Detektivgeschichte. Borges nahm ihn in seine Reihe der bedeutendsten Krimis auf. Dagegen beharrte Leo Perutz darauf, nie einen Kriminalroman geschrieben zu haben. Von Oliver Pfohlmann ... mehr
Neue Zürcher:
»Spurensuche in der Renaissance«
Zwei Welten führt Piero della Francesca in seiner "Geisselung", einem der bekanntesten Meisterwerke der Frührenaissance, zusammen. Viel ist über das Bild geschrieben worden, wenig ist sicher. Es hat in schriftlichen Zeugnissen kaum Spuren hinterlassen. Der Historiker Bernd Roeck hat mit ""Mörder, Maler und Mäzene" seine Deutung des Bildes vorgelegt, eine "kunsthistorische Kriminalgeschichte". Man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das liegt nicht nur an der schönen Gestaltung und der detektivischen Suche. Von Caroline Schnyder ... mehr
Jungle World:
»Sie sind wieder da«
Bandenkrieg in der Altstadt, Schusswechsel auf offener Straße, Kampf um Europas größten Drogenmarkt – die aktuellen Schlagzeilen aus Neapel klingen wie Überschriften zu weiteren Kapiteln aus Roberto Savianos Buch "Gomorra". Seine Reportage über das Imperium der neapolitanischen Camorra ist in Italien der Bestseller des Jahres. Allerdings wird das Buch zu Unrecht als großartiges literarisches Erstlingswerk gelobt. catrin dingler über Roberto Saviano und Nanni Balestrini und über die neapolitanische Camorra ... mehr
Echo-online:
»Gewalt fällt nicht vom Himmela«
Jens Hoffmann hat, angelehnt an die Methoden des "Profiling" der Kriminalpolizei, mit Cornelia Musolff einen Leitfaden für Gerichts- und Gefängnispsychologen geschrieben. Sie präsentieren damit ein "Kriminalpsychologisches Einschätzungsmodell für Täterverhalten". Die seit 25 Jahren sprudelnde Informationsquelle Profiling haben die forensischen Psychologen bislang noch zu wenig benutzt, bedauert Hoffmann. Dabei gebe ihnen die Profilermethode mehr Entscheidungssicherheit und sei ein gutes neues Werkzeug in ihrem Werkzeugkoffer. Von Petra Neumann-Prystaj ... mehr
telepolis:
»Geistiges Eigentum rekombinieren«
In ihrer aktuellen Aktion verwendeten die bekannten Netzkünstler "ubermorgen.com" die "Search-Inside-the-Book" Funktion von "Amazon.com", um komplette Bücher von der Webseite des Online-Händlers zu spidern und "in ihr traditionelles Interface zu überführen". Verpackt in einen klassischen Krimiplot der vierziger Jahr trägt die Aktion den Titel "Amazon Noir". Ritchie Pettauer im Gespräch mit Hans Bernhard von Ubermorgen.com über die Aktion... mehr
Kalender
Raoul Whitfield
Am 22. November 1898 wird Raoul Whitfield in New York City geboren († 24. Januar 1945 im Alter von 46 Jahren an einer Tuberkulose).
Mit seinem in US-Diensten stehenden Vater lebte er auf den Philippinen, in Japan und China, bevor er 1916 wegen einer Krankheit nach Amerika zurückkehrte. In Hollywood arbeitete er als Stummfilmschauspieler. Im 1. Weltkrieg flog er als Pilot Einsätze in Frankreich.
Nach dem Krieg schrieb er für die "Pittsburgh Post", heiratete eine Journalistin, kündigte und zog mit ihr nach Florida, um als Schriftsteller zu leben. Seine erste Story wurde 1926 im "Black Mask Magazine" veröffentlicht, er schrieb Flieger- und Kriminalgeschichten, wurde ein Trinkgenosse von Dashiell Hammett. Zwischen 1926 und 1933 veröffentlichte er 155 Stories.
1934 heiratete er seine zweite Frau , die New Yorker Intellektuelle Emily Vanderbilt Thayer und sein Leben änderte sich. Sie kauften eine Ranch in New Mexico, Whitfield schrieb nicht mehr. Doch die Ehe zerbrach 1935, schließlich nahm sich seine Frau das Leben. Auch Whitfields langsamer Niedergang begann. Er kränkelte, das geerbte Vermögen war 1944 aufgebraucht und schließlich erlag er 1945 in einem Militärhospital einer Tuberkolose.
Infos bei:
"mordlust.de", "Crime Corner", "Krimi-Forum" , William Marling (engl.), Black Mask Magazine (engl.).
Thomas Przybilkas Tipps zur Sekundärliteratur:

No. 45
Wer wirklich mehr über Kriminalliteratur wissen will, ist auf Thomas Przybilkas Krimitipps zur Sekundärliteratur zum Krimi angewiesen.
Und
wer die nunmehr 45. Ausgabe gesehen hat, weiß warum. Dort erzählt Mirko Schädel zum Beispiel, wie es zu seiner Kriminalliteratursammlung und zur "Illustrierten Bibliographie der Kriminalliteratur im deutschen Sprachraum von 1796 bis 1945" kam. Ripperologen werden jede Menge Hinweise bekommen, und diejenigen, die den sogenannten "Frauenkrimi" für tot erklärt haben, dürften überrascht sein. Eine Spurensuche in Sizilien mit Andrea Camilleri, eine Venedigkarte mit Brunetti, etwas über investigative Pärchen und über kubanische, brasilianische und hispanische Kriminalliteratur, vieles über Serienmorde und -mörder und und und ...
Wo? Natürlich ... hier!!
Neue Zürcher:
»Auslöschung im frostigen Österreich«
Nun hat Paulus Hochgatterer also einen regelrechten Krimi geschrieben. Aber sehr viel anders als seine früheren Bücher ist der neue Roman "Die Süsse des Lebens" gar nicht. Auch hier gibt es schwierige Jugendliche und einen Kinderpsychiater, einen schrulligen Priester und Frauen mit blanken Nerven. Auch dieses Buch führt ins innerste Österreich. Von Franz Haas ... mehr
DRS 1:
»Mehr als ein Mundartdichter«
Als Emmentaler Mundartdichter ist Carl Albert Loosli ein Begriff. Aber er war mehr als das. Er verfasste unzählige Zeitungsartikel und schrieb einen der ersten literarischen Krimis. Der 1959 verstorbene Autor war Streiter gegen das Schulsystem und gegen den Antisemitismus. Nun erscheint eine Werkausgabe von Carl Albert Loosli in sieben Bänden. In einem 26-minütigen Beitrag (via Computer zu hören) stellt Eric Facon den Autor und sein Werk vor ... mehr
3sat:
»Simpson-Buch gestoppt«
Nach einem öffentlichen Sturm der Entrüstung ist die Veröffentlichung eines Buchs mit einem hypothetischen Mordgeständnis von Ex-Footballstar O.J. Simpson abgesagt worden. Auch die Ausstrahlung eines umstrittenen Fernsehinterviews mit Simpson in den USA wurde abgesagt ... mehr
"Doderer, das Kriminelle und der literarische Kriminalroman" war Thema des 5. Symposiums
der Heimito-von-Doderer-Gesellschaft und Thomas Wörtche war ausersehen, den Roman "Ein Mord, den jeder begeht" auf seine kriminalliterarische Einordnung hin zu untersuchen. Nun weht bei solchen Veranstaltunge immer ein stärkerer akademischer Wind, dennoch ist Wörtches Vortrag auch für weniger literaturwissenschaftlich geschulte Interessenten lesbar. Und lesen sollte man ihn, nicht nur, weil Heimito von Doderers Roman so etwas wie eine "Frühform des Psychothrillers" darstellen könnte, sondern weil Wörtche auch zu dieser Erklärung natürlich auch gattungstheoretisch wird und zudem weitere Frühformen bei Doderer entdeckt, die auch heutige "Hochautoren" und heutige Kriminalliteratur betrifft. Lesen Sie mehr bei den Kollegen von .... kaliber. 38
Deutschlandfunk:
»Bestes aus deutschen Landen«
Andreas Ammers Krimikolumne ist ganz konzentriert auf das Deutsche, mit gleich drei (Ani, Fauser, Horst) der fünf besten Krimiautoren dieses Landes, einer Neuentdeckung und natürlich mit den Wahlergebnissen aus Texas. Das Manuskript zur Sendung finden Sie als Download im PDF-Format und glücklicherweise gibt es den Beitrag via Computer auch zum Hören, und das ist wie immer ein schöner und erkenntnisreicher Genuß ... mehr
Deutschlandfunk:
»Multinationale Gier«
John le Carre ist längst nicht mehr nur der kühle Schilderer des Agentenmilieus während des Kalten Krieges. Sein Roman "Geheime Melodie" über einen Putsch im Kongo ist kein Thriller, es ist ein Buch über multinationale Gier, westliche Doppelmoral, modernen Rassismus. Von Simone Hamm ... mehr
Deutschlandradio:
»Alles über den Geheimagenten seiner Majestät«
Ein neuer Bond kommt in die Kinos, und ein Sachbuch zu den Büchern und Filmen gesellt sich dazu. Siegfried Tesche ist immer dann gut, wenn es ihm gelingt, auf die Rezeption von Bond einzugehen, wenn er den Kult um die Figur und seine Macher in die Zeit einordnet. So wirken aus heutiger Sicht viele Kontroversen nur noch übertrieben. Tesche hat jedoch zu einigen Filmen so viele Informationen zusammengehäuft, dass es manchmal auch mühsam wird. Von Jörg Taszman ... mehr
Axel Bußmers Spurensuche No. 31
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Dunkle Geschäfte in Afrika, Polizeiarbeit in den USA
Kriminalromane sind ein ideales Vehikel, um innerhalb fester Genrekonventionen über vollkommen andere Themen zu schreiben.
Besonders beeindruckend zeigt dies der diesjährige Grandmaster Stuart M. Kaminsky mit seinen beiden "CSI:NY"-Romanen. Auch D. B. Blettenberg schrieb nur auf den ersten Blick einen Abenteuerroman. Michael Connelly gibt einen weiteren intensiven Einblick in die alltägliche Polizeiarbei und Peter O'Donnells neuester Modesty Blaise-Roman ist gleichzeitig eine Beschreibung des Lebensgefühls der Swinging Sixties.
Axel Bußmer zu den neuen Werken von John le Carré, D. B. Blettenberg, Peter O'Donnell, Michael Connelly und Stuart M. Kaminsky ... mehr
Die Welt:
»Schrecken der Gegenwart«
Klug, witzig und giftig schreibt der Romancier über Amerikaner und ihren Alltag. In Büchern wie "Mao II" und "Unterwelt" spürt er den Abgründen der Postmoderne nach. Heute wird Don de Lillo 70 Jahre alt. Von Uwe Wittstock ... mehr
Neue Zürcher:
»Lektionen in latenter Geschichte«
Neben Thomas Pynchon und dem 1998 verstorbenen William Gaddis gehört Don DeLillo zu den Fixsternen der literarischen Postmoderne Amerikas. Sein Oeuvre ist aktueller denn je. Von Angela Schader ... mehr
Stern:
»Das Fürchten«
In fast jedem Haushalt steht ein Buch von ihm, aber kaum einer kennt sein Gesicht. Im "stern.de"-Interview mit Cornelia Fuchs spricht Stephen King über sein neues Buch "Love", aufdringliche Fans – und seine schlimmste Horrorvorstellung ... mehr
taz-mag:
»War Hemingway ein Mörder?«:
Es gibt unverdientermaßen keine offizielle Bezeichnung für Romane, in denen (verstorbene) Prominente als Hauptfiguren auftreten, denen dann Ereignisse angedichtet werden, die garantiert nie stattgefunden haben. Und doch ist er ein äußerst eigenes, zudem äußerst heikles Genre, der Toter-Promi-Roman. Katharina Granzin über Leonardo Paduras Roman "Adiós Hemingway"... mehr
Watching the Detectives:
»Flimmernde Bilder«:
Dieter Paul Rudolph formuliert noch skizzenhafte Thesen zur artgerechten Exegese von Kriminalromanen. Im Gegen- und Miteinander "des überragenden Werkes der vergangenen 12 Monate", Robert Littells "Die kalte Legende"; und Paulus Hochgatterers Roman "Die Süße des Lebens" entsteht eine interessante Betrachtung des Gattungsbegriffes und des Trivialen und natürlich der Literatur ... mehr
Stern:
»Der zartfühlendste Pitbull Bostons«:
Spenser, Privatdetektiv in Boston: Viele Krimifreunde kennen den smarten Ermittler mit den harten Fäusten und dem feinen Humor nur aus dem TV. Was die wenigsten wissen: Die Bücher von Romanautor Robert B. Parker sind noch besser. Ein Verlag bringt die Reihe neu an den Start. Von Carsten Scheibe ... mehr
N24:
»Ein Papst-Attentat«:
Die Schlagzeilen waren Yüyel Kaya sicher. "Attentat auf den Papst – wer tötet Benedikt in Istanbul?" Knalliger hätte Kaya seinen Roman kaum nennen können. Doch hinter der reißerischen Oberfläche verbergen sich reale Ängste und vielschichtige Motive. Denn nicht nur islamische Fundamentalisten kommen in Kayas Weltbild als potenzielle Attentäter in Betracht. Von Bettina Dittenberger ... mehr
Europolar: »Neue Artikel «:
"Europolar", das europäische Projekt eines internationen Krimiportals hat mit seiner vierteljährlichen Erscheinungsweise nun die siebte Ausgabe erreicht. Diese Ausgabe enthält wie immer Rezensionen und Analysen aktuell erschienener Publikationen. Die Diskussion ist einem immer aktuellen Thema gewidmet: "Die Frauen und der Krimi". Dieses Thema findet sich nicht nur im Diskussionsforum wieder, sondern auch in anderen Artikeln wie dem Esssay über die englischen "Noir-Schnitte", einem Artikel über Mma Ramotswe, die afrikanische Ermittlerin bis hin zum Interview mit Barbara Abel.
Darüberhinaus enthält die vorliegende Nr. 7 einen Text über das Erbe Fritz Langs, eine Fortführung der Präsentation europäischer Krimizeitschriften mit der italienischen Zeitschrift "Il Falcone Maltese" (Der Malteserfalke) und ein Porträt des belgischen Autors Dirk De Vos.
Außerdem gibt es einen Festivalbericht aus Italien und schließlich eine neue Kurzgeschichte: "Das Foto", eine Erzählung von Raffaele.
Moez Lahmédis Essay zur Intertextualität des Krimis (erschienen in EUROPOLAR Nr. 6) gab Anlass zu einer Polemik von Okuba Kentaro, die wir hier als Direktlink anzeigen:
Intertextualität im Kriminalroman: Besonderheiten und Spielräume [n°6] von Moez Lahmédi
Intertextualität und Strukturalismus: Die beiden Figuren der Verwirrung - Der bedauerliche Fall des Kriminalromans als Annäherungsversuch an die volksnahe Literatur - Antwort auf den Essay von Moez Lahmédi [n°7] von Okuba Kentaro>
An Herrn Okuba Kentaro (+ PDF 210 ko "Der Kriminalroman
oder Das faszinierende Genre") [n°7] von Moez Lahmédi
yahoo:
»Van der Valk«
Kleines Zuckerli zum Wochenende: die neben dem Miss-Marple-Sound wohl schmissigste Melodie einer Krimiserie: Intro zu Van der Valk. Lautsprecher an oder Kopfhörer drauf: ab gehts in ein älteres Amsterdam! ... mehr
netzeitung:
»Der Mann, der seine Identität verlor«
Russische Oligarchen, strenggläubige Lubawitscher und mafiöse Strukturen sind die Zutaten des neuen Thrillers von Robert Littell. "Kalte Legende" ist ein Spiel mit Identitäten. Von Manuel Karasek ... mehr
FAZ:
»Familien-Clinch im mafiosen Sizilien«
Der frühere Footballstar O. J. Simpson, dem vor elf Jahren der Mord an seiner Frau und deren Freund nicht nachgewiesen werden konnte, beschreibt in einem Buch, wie "er die Morde begangen hätte, wenn er sie begangen hätte". Von Jordan Mejias ... mehr
Berliner Morgenpost:
»Familien-Clinch im mafiosen Sizilien«
Als Krimi ist "In Sachen Maddalena Pancamo" von Gaetano Savatteri nur mäßig spannend. Man kann das Buch jedoch auch als Psychogramm des heutigen Siziliens lesen, das für Savaterri noch immer von archaischen Familienstrukturen geprägt ist. Von Annabel Dillig ... mehr
Titel:
»Zynisch aus beruflicher Notwendigkeit«
Inspector Peabody ermittelt wieder im Indien um 1900, schwitzt, flucht, hadert mit sich und der Welt, zumal er gegen die eigenen Landsleute vorzugehen hat. Patrick Bowman fängt auch in diesem Roman ("Peabody beugt das Knie") schonungslos und auf alle Sinne bedacht die Atmosphäre des kolonialen Indiens ein. Von Frank Rumpel ... mehr
Die Toskana-Aktion: :
Vor sieben Jahren zog Sabine Thiesler nach Italien. Dort schrieb sie einen Berlin-Krimi, einen Bestseller. "Der Kindersammler" hat sich schon 135 000 Mal verkauft, gerade geht die fünfte Auflage in Druck. Dabei ist Thieslers Buch erst seit sechs Wochen auf dem Markt. Ein Bericht von Sebastian Leber im Tagesspiegel
Tukan-Preis: :
Für seinen Roman "Idylle der Hyänen" erhält Friedrich Ani in diesem Jahr den mit 6000 Euro dotierten Tukan-Preis der Stadt München. Der Preis für das am besten gelungene Buch des Jahres wird am 11. Dezember überreicht. Eine Meldung der Bayerischen Rundschau
Deutschlandradio:
»Mörderinnen am Ende der Welt«
"Unalaska" ist eine der Aleuten-Inseln in der Bering-See zwischen Russland und Amerika und gehört zu Alaska. Auf diesem windgepeitschten Eiland am Ende der Welt spielt der Debüt-Roman der Amerikanerin Cindy Dyson, die hier ein skurriles Figuren-Ensemble ansiedelt und von einem merkwürdigen Mörderinnen-Clan erzählt. Von Lutz Bunk ... mehr
Deutschlandradio:
»Skrupelloser Kampf um Rohstoffe«
Britische Öl- und Bergbaufirmen sichern sich entgegen eines internationalen Moratoriums exklusive Schürfrechte im Kongo.
Zu diesem realen Szenario passt John Le Carrés jüngster Spionagethriller "Geheime Melodie" perfekt. Ein anfangs nur amüsanter, zu guter Letzt dann doch spannungsgeladener Roman über die Skrupellosigkeit und Geldgier der britischen Wirtschaft und ihres Handlangers, des Geheimdienstes. Von Johannes Kaiser ... mehr

Der November bei den Kollegen von der Krimi-Couch:
Neben den zahlreichen neue Rezensionen zu Büchern aus
Skandinavien, Spanien, Großbritannien etc. bietet die "Krimi-Couch" ein ausführliches Special:
Das große drei ???-Special
Irgendwann hieß "Raider" plötzlich "Twix", "Texaco" wurde zu "DEA" und T-D1 zu "T-Mobile". Jetzt hat es auch eine Kultmarke erwischt, die diesen Status seit über zwanzig Jahren pflegt. Die drei ??? sind jetzt schlicht, aber markenrechtlich optimal, die Dr3i.
An einem drei ???-Archiv arbeitete die Redaktion schon seit Monaten und endlich ist es fertig. Leider zu einem Zeitpunkt, wo der der deutsche Verlag "Kosmos" und "SonyBMG" sich dermaßen zerstritten haben, dass die Zukunft der drei Detektive aus Rocky Beach am Scheideweg steht. Die "Krimi-Couch" blickt zurück auf 22 Jahre einer ganz besonderen Krimi-Reihe.
Ein Special von Lars Schafft ... mehr ...
schwedenkrimi.de:
»Tatort: Fjällbacka«
In Fjällbacka ist nichts mehr so, wie es einmal war, seitdem eine Mordserie das
malerische Küstenstädtchen heimsucht. Denn
Camilla Läckberg tut alles dafür, dass der nur 1000 Einwohner zählende Ort als der Ort mit der höchsten - Mord-pro-Kopf - Rate in die schwedische Geschichte eingeht. Bereits vier Krimis und acht Tote gehen auf das Konto der 32jährigen Autorin. Mit "Der
Prediger von Fjällbacka" liegt der zweite Fjällbacka-Krimi auf Deutsch vor. "schwedenkrimi.de" hat ein grosses Camilla-Läckberg-Special gestartet, indem Sie in neues
Exklusiv-Interview mit der Autorin, Hintergründe zum literarischen und realen
Fjällbacka sowie einen Exklusiv-Bericht von der Lesung in Mülheim am 2. November 2006
finden. Ausserdem wird ein Gewinnspiel angeboten ... mehr
kulturradio rbb:
»Walter-Serner-Preis 2006«:
Der Walter-Serner-Preis 2006, vergeben vom "Kulturradio RBB" und dem Literaturhaus Berlin, geht in diesem Jahr an Ulrike Schuff für ihre Geschichte "Patscheck".
Ulrike Schuff wurde 1963 in Kaiserslautern geboren und lebt heute in Berlin als freie Lektorin, Journalistin und Webdesignerin. Bisher hat sie mehrere Kurzgeschichten in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht.
Der mit 3.000 EURO dotierte Walter-Serner-Preis (Motto: "Vom Leben in den großen Städten") wird am 13. Dezember 2006 um 20.00 Uhr im Literaturhaus Berlin.
Den Preis für Kurzgeschichten gibt es seit Mitte der 70iger Jahre, zunächst ohne Preisgeld und nur vom SFB veranstaltet. Ursprünglich als Kurzkrimipreis gedacht, handelt es sich inzwischen um einen nicht genregebundenen Preis ...mehr
Kärntner Krimipreis: :
"Tatort Internet" war das Thema des diesjährigen Kärntner Krimipreises. Aus 300 anonymen Einsendungen wurden 25 Autorinnen und Autoren nominiert. Alle Preise gingen an Autorinnen: drei aus Deutschland, zwei aus Kärnten. Der erste Preis ging an Franziska Kelly, der zweite an Regina Holz, der dritte an Sabine Klewe. Ein Bericht des ORF
Wiesbaden-Krimi:: Alexander Pfeiffer zeigt in "So wie durchs Feuer hindurch" die abgründigen Seiten der glänzenden Kurstadt Wiesbaden. Um an das schnelle Geld zu kommen, ist hier alles erlaubt. Pfeiffers Krimidrama ist ruppig, immer nah am Geschehen und voller Überraschungen. Der "Hessische Rundfunk" verlost fünf Exemplare des Buches und zwar ... hier
Für Krimifans ist die Region ein Muss: : Wer im einsamen Landstrich Kehdingen, nördlich von Stade in der Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom, seinen Urlaub verbringt, hat den literarischen Tatort gleich um die Ecke. Denn der Kreis Stade ist Krimiland. Krimiautoren wie Elke Loewe, Wilfried Eggers oder Thomas B. Morgenstern schreiben sich die Landschaft aus der Feder. Ein Bericht des Tageblatts
Berliner Morgenpost:
»Agent mit der Lizenz zum Liften«
Gestern hatte das 21. Bond-Abenteuer "Casino Royale" in London Weltpremiere. Mit Daniel Craig als nunmehr sechste offizielle Doppelnull. Ein verletzlicher, aber gleichwohl taffer Bond. Und einer, der aus der Gosse kommt und allem Oberschichten-Snobismus entbehrt. Wie viel Imagewandel verträgt die Figur? Das fragt sich Peter Zander ... mehr
WDR 2:
»Meyers Welt«
"Tod vor Morgengrauen" ist ein Kriminalroman aus Südafrika. Deon Meyer ist Serientäter, drei Krimis sind von ihm auf Deutsch erhältlich, dieses hier ist das zweite in der Reihe. Vorne auf dem Buchdeckel prangt ein Aufkleber: "Der Mankell Südafrikas" - das ist QUATSCH!!! Deon Meyer und Henning Mankell haben nicht viel gemein, da ist überhaupt kein Vergleich möglich, meint Antje Deistler, was Sie sich via Computer auch zu Gehlr bringenlassen können, nämlich ... hier
Die Kriminalliteratur ist ein Genre des 20. Jahrhunderts. Also des Jahrhunderts der furchtbarsten Kriege, der globalen Genozide, des Holocaust und einer gewaltigen, menschen- und interesseninduzierten Mortalität. Und diese Blutorgien, dieses maschinelle Töten, all dieses flächendeckende Vernichten soll nicht auf eine Literatur abfärben, die Mord & Verbrechen explizit als Programm hat? Das fragt Thomas Wörtche zu Beginn seines Beitrages "Das Mörderische & das Komische", den er auf der Tagung vom 31.10. - 1.11. 2006 stattgefundenen Tagung "Schöne Kunst? Simple Kunst? Keine Kunst? Zur Ästhetik der Kriminalliteratur." in Haus Villigst, Schwerte gehalten hat.
Kriminalliteratur ist, fährt er fort, selbst noch in ihren ekelhaftesten, dümmsten und flachsten Produkten und wo nötig hoch vermittelt, ein globaler Reflex auf dieses schauderhafte Jahrhundert. Und wenn tatsächlich Kriminalliteratur dieses Jahrhundert spezifisch verarbeitet, sollte auch sie nicht zu grenzenloser Heiterkeit Anlaß geben - möchte man vermuten. Dennoch lachen wir: Quer durch die Epochen, quer durch die Subgenres, quer durch die Kontinente über Kriminalromane, die komisch sind. Und wieso dies kein Paradox ist,lesen Sie bei den Kollegen von .... kaliber. 38
Dass die ästhetische Wertung von Kriminalromanen immer gut für eine zünftige Kontroverse ist, wurde erst vor kurzem wieder an der Auseinandersetzung um das neue Werk von Friedrich Ani deutlich. Allein aus diesem Grund konnte man der Tagung Zur Ästhetik der Kriminalliteratur. 3. Expertengespräch über Kriminalliteratur im Haus Villigst bei Schwerte, die einige Dutzend Freunde des Genres zu Allerheiligen in die evangelische Bildungsstätte Villigst in Schwerte trieb, mit Spannung entgegensehen, meint Joachim Feldmann. Er hat sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, selbst dort über Reginald Hill referiert und erstattet Bericht über den Verlauf der Tagung und zwar bei den Kollegen von Watching the Detectives
Frankfurter Rundschau:
»Finsterstes Kalifornien«
"Train" von Pete Dexter sei ein herzzerreißend hoffnungsloser Roman, erstaunlich präzise und lakonisch und inmitten all der Grausamkeit finde sich sogar Platz für Feinheiten, unerwartet Zartes sogar, meint Sylvia Staude in ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder".
Dazu drei Empfehlungen der "KrimiWelt"-Jury ... mehr
krimiblog:
»Bilder für alle Nicht-Leser«
Michael Connelly sei ja recht rührig, wenn es um die multimediale Verbreitung seiner Bücher geht. Aktuell sei jetzt bei "YouTube" die Verfilmung des ersten Kapitels seines neuen Buches "Echo Park" anzuschauen, meint Ludger Menke. Harry Bosch hat er sich allerdings immer anders vorgestellt. Wie Sie das sehen und wie Sie das sehen können, das erfahren Sie ... hier
krimiblog:
»Töne für alle Nicht-Leser«
Einen pfiffigen Werbegag, nämlich ein kostenloses "Film-Noir-Hörspiel", das als kostenloser Podcast heruntergeladen werden kann, hat Ludger Menke entdeckt. "Das Canossa-Virus oder: Der Tag, an dem das Internet verschwand" sei ein aufwändig produziertes Hörspiel mit einer Laufzeit von 50 Minuten. Wie Sie das hören können, das erfahren Sie ... hier
telepolis:
»Der letzte Republikaner«
Robert Harris' Roman "Imperium" ist ein historischer Roman. Aber im Unterschied zu den bisherigen Werken des 49-jährigen britischen Ex-Journalisten, hat sich Harris diesmal einem Charakter aus der ersten Reihe der Geschichte zugewandt. Rüdiger Suchsland führte ein Gespräch mit Robert Harris ... hier
Feldmanns Schusswechsel
Nr. 10
Bereicherung auf hohem Niveau
Es gibt Tage, da ist der Kritiker das Meckern leid. Ihm ist zwar klar, dass es erheblich mehr miserable als gute Bücher gibt, aber warum soll ausgerechnet er sich damit auseinandersetzen?
Darum entschließt er sich in solchen Momenten, von jetzt an nur noch zu loben. Dies fällt ihm um so leichter, als er in den letzten Wochen eine ganze Reihe von Büchern gelesen hat, die ihm Freude gemacht haben, weil sie ein handwerkliches Niveau präsentieren, wie man es in den siebziger und achtziger Jahren von guten amerikanischen Autoren gewohnt war.
Joachim Feldmann über Maigret und über die Romane "Späte Ruhestörung" von Frank Schmitter und "Eisblumen" von Walter Wolter ... mehr
Auch wenn Joachim Feldmann bei den Alligatorpapieren in seiner Kolumne "Schusswechsel" öfter über Kriminalliteratur schreibt: das Warten auf seine Kolumne "Mord und Totschlag" im Literaturmagazin "Am Erker" kann doch recht lang sein. Aber jetzt ist sie ja da, die Ausgabe 55 der verdienten Literaturzeitschrift (mit dem Thema "Schnelles Geld") und mit ihr
zugleich die ebenso verdiente Kolumne um den Krimi. Überraschungen aus kleinen und guten Verlagen und aus Taschenbuchfabriken werden diesmal präsentiert: Die Wiederentdeckung von John Harvey durch "dtv" zum Beispiel, der "zwischen 1989 und 1998 zehn Romane veröffentlichte, die zum Besten gehören, was die an talentierten Autoren nicht arme britische Kriminalliteratur in den letzten zwei Jahrzehnten hervorgebracht hat" oder ein neuer Krimi von Robert B. Parker, nun nicht mehr im Angebot einer großen Taschenbuchfabrik, sondern im feinen Programm des Bielefelder "Pendragon Verlags". Ausserdem Jürgen Lodemanns neuer Roman "NORA und die Gewalt- und Liebessachen", Walter Wolters neuer Roman über den Ex-Boxer und Privatdetektiv Bruno Schmidt "Zur Hölle mit den Wanderfalken" und Martin Suters "Der Teufel von Mailand" ... mehr
europolar:
»Die Stachelmann-Romane«
"Ein Historiker ist der perfekte Kriminalist", hat sich Christian v. Ditfurth geäußert, denn "jeder Mord ist doch historisch, seine Ursache liegt immer in der Vergangenheit." Achim Saupe über zwei Modelle des historischen Kriminalromans und über v. Ditfurths Kriminalromane um den Historiker Dr. Josef Maria Stachelmann, von denen der erste Band "Mann ohne Makel" (2002) nun ins Französische unter dem Titel "Un homme irréprochable" übersetzt worden und der dritte Band "Schatten des Wahns" (2006) gerade in Deutschland erschienen ist ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Das Geheimnis der weißen Hand: Ake Edwardsons siebter Fall bewegt sich effektvoll im Spannungsfeld entgegengesetzter Pole von Dunkelheit und Licht.
Von Manuela Martini ... mehr
Sex und Korruption in Hollywood: Die Romanvorlage zum aktuellen Kinofilm "Die schwarze Dahlie" ist einer der besten Krimis, die je geschrieben wurden.
Von Horst Eckert ... mehr
europolar:
»Hochkulturelle Ignoranz«
Es sei kaum zu glauben: die vorliegende Publikation sei das erste deutsche Krimijahrbuch seit 1990, wundert sich Elfriede Müller. Mit seinem Einblick in die Vielzahl neuester Krimiveröffentlichungen, ergänzt durch theoretische Aufsätze und Autorenporträts sollte das "Krimijahrbuch 2006" einen Beitrag zur Geschichtsschreibung des Kriminalromans zu leisten .... mehr
BR-online: »Die Hintermänner der Regionalkrimis«
Leichen pflastern die Bayernkarte, genauer gesagt: Krimi-Mordopfer. Roman-Kommissare gibt es fast schon flächendeckend. Einige haben es sogar in die Regale mit den Bestsellern geschafft. Ein vergleichsweise weißer Fleck ist Oberbayern – vorausgesetzt, München wird ausgeklammert. "Bayern2Radio" hat die Hintermänner und -frauen der bayerischen Ermittler verhört. Darunter ... mehr
taz:
»Szenen einer Autoren-Ehe: «
Stephen King hat seinen 40. Roman geschrieben – sein persönlichstes Buch, findet er selbst und schlendert bei der Buchpräsentation auf dem Broadway im Cowboyschritt aufs Podium. Auf deutsch gibt es "Love" auch schon. Von Kristina Graaf ... mehr
Deutschlandradio: »Schuldiger gesucht: «
Bernd Schroeder schreibt mit "Hau" über einen spektakulären Justiz-Fall im beginnenden 20. Jahrhundert, der die Gemüter bis weit in die Weimarer Republik hinein erregte. In seinem historischen Dokumentarroman thematisiert er eine Erfahrung, die zur Jahrhundert-Erfahrung werden sollte: die Unmöglichkeit, so etwas wie Wahrheit zu begründen. Indizien reichen nicht aus, um Gewissheit herzustellen. Von Jörg Magenau ... mehr
Die Buchtipps im November 2006, die natürlich auch alle via Computer gehört werden können ...
Reinhard Jahn empfiehlt: "Blutskizzen" :
Er ist Kommissar bei der Kripo und hat deshalb kein Privatleben, denn aus der mal-so-mal-so-Beziehung zu Ayse aus dem Imbiss wird wohl nie was Festes werden. Spuren sortieren, Berichte schreiben, die Dinge im Blick behalten. Und nein, der Mann hat kein Alkoholproblem wie so manch anderer Ermittler, dessen Fälle hier im Krimi-Archiv die Regale füllen ...
Ingrid Müller-Münch empfiehlt: "Fragt morgen nach mir"
Gilly nervt. Ganz die treusorgende Ehefrau kümmert sie sich rührend um ihren nach einem Schlagfall fast gänzlich gelähmten Mann. Gilly ist eine 50jährige alternde Frau, geschieden von ihrem ersten Mann B.J. Lockwood, der sie wegen einer 15jährigen Mexikanerin verließ. Nun mit Marco verheiratet, einem Krüppel, den während ihrer Hochzeitsreise der Schlag traf ...
Manfred Sarrazin empfiehlt: "Miami Blues"
Ich habe das Böse stets griffbereit in meiner Bücherwand. Als ich vor Jahren mal wieder etwas Lust auf eine massive Prise Bosheit in seiner puren Form verspürte, griff ich zu Charles Willefords Roman Miami Blues. Und war auf Anhieb angetan von einer neuen Variante der Schlechtigkeit ...
Ulrich Noller empfiehlt: "Russische Verwandte"
New York, Stadtteil Brooklyn, Brighton Beach, wo die Einwanderer aus Russland leben. Am Strand ein großes Polizeiaufgebot; Lichter, Absperrungen, durcheinander redende Menschen. Mit dabei auch der Erzähler ...
Lilipuz empfiehlt: "Den Schmugglern auf der Spur"
Der renommierte britische Autor Alan MacDonald versteht sein Handwerk und inszeniert diesen Krimi wie ein Atem raubendes Versteckspiel. Es beginnt im Jahr 1802, am gottverlassensten Punkt der englischen Atlantikküste: Auf dem Friedhof des kleinen Fischerörtchens Lydwell ...
mehr ...
Schreiben mit Polizeischutz:: Heringssalat und Tee oder lieber Matjes und Bier? Hauptkommissarin Ulrike Sweden berät den britischen Thriller-Autor Craig Russell bei seinen Hamburg-Krimis. Kerstin Hense im ... "Hamburger Abendblatt"
Ansichten (k)eines Krimiautors::"Literatur und Verbrechen". Unter diesem abgründigen Motto steht das bis morgen dauernde Literaturfestival "Floriana 2006". Eröffnungsredner Alfred Komarek, Schöpfer des Gendarmerieinspektors Polt, sinnierte im OÖN-Gespräch über sein gespaltenes Verhältnis zum "Kriminal" bei ... "nachrichten.at"
Kalender
George V. Higgins
Am 13. November 1939 wird George V. Higgins in Brockton, Massachusetts geboren († 6. November 19993).
Nach seinem Jurastudium arbeitete er als Bezirksstaatsanwalt und Journalist, bevor er Schriftsteller wurde.
Im Alter von fünfzehn schrieb er seinen ersten Roman, 'Operation Cincinnatus' den er in den siebziger Jahren zerstörte. Bevor er "The Friends of Eddy Coyle" veröffentlichte, schrieb Higgins an die 10 Bücher, die er entweder vernichtete oder von den Verlegern zurückgewiesen wurden. Higgins war ein Stilist, der besonders für seinen realistischen Dialog und seine Kenntnis der kriminellen Unterwelt gelobt wurde. Sein Roman "The Friends of Eddy Coyle", machte "Furore, weil das Buch ausschließlich aus Dialogen besteht. Aus perfekten Dialogen wohlgemerkt, wie sie deutschsprachigen Autoren äußerst selten gelingen." (BNN) Der Roman wurde 1985 durch die britische Buchhändler-Verbindung als einer der zwanzig besten amerikanischen Romane seit dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet, H.R.F. Keating wählte ihn 1987 in seine Liste der hundert besten Kriminalromane.
Bis zu seinem Tod schrieb Higgins über 30 Romane, darunter die vierteilige Serie um Jerry Kennedy und eine Trilogie um Verbrechen in Boston. Sechs seiner Romane wurden ins Deutsche übersetzt (Der Fall Mandeville; Heisser Abriss; Ausgespielt; Der Anwalt; Die Freunde von Eddie Coyle; Hübscher Abend bis jetzt)
Info: Wikipedia (engl.), kirjasto.sci.fi (engl.), Fantastic Fiction (engl.), William Marling, Higgins Collection (engl.).
Axel Bußmers TV & Buchtipps 11. – 24. November 2006
Zwei Wochen mit guten alten Bekannten sind anzuzeigen:eine Bogart-Filmnacht, mehrere Münchner Tatorte nach Büchern
von Ulf Miehe und Robert Hültner, ein bißchen Bond, dazu Filme nach James Ellroy, Graham Greene, Robert Harris, Sjöwall/Wahlöö und einige Dokumentationen ...
Treffend beschrieben, bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Freitag, den 10. November ab 22.15 Uhr bei ARTE
Themenabend: James Ellroy – Tatort L.A.
Der amerikanische Autor James Ellroy gilt als ebenso undurchsichtig wie die Figuren seiner Kriminalromane.
Der Themenabend bringt ein Porträt des Autors, der als Zehnjähriger durch den ungeklärten Mord an seiner Mutter zum Waisen wurde, und den Spielfilm "The Cop", der nach einer Romanvorlage von James Ellroy entstand.
Online gibt es es zum Thema das Video "Ellroy intim" und eine interaktive Animation ... mehr
Junge Welt:
»Why the hell not«
Kinky Friedman hätte es in Texas richten können, aber die Texaner verließ kurz, bevor es ernst wurde, der Mut. Also: Kinky nun doch nicht Gouverneur von Texas, bedauert Klaus Bittermann ... mehr
taz:
»Schrotflinten-Philosoph«
Kein Krimiautor hat die Geschichte des LAPD der Vierziger und Fünfziger glaubwürdiger als einen blutigen Abgrund aus Korruption, blinder Gewalt, Rassismus, Obsessionen und Willen zur Macht beschrieben wie Ellroy. Die Dokumentation "American Dog" sei ein faszinierendes, aber unvollständiges Porträt des Krimi-Autoren James Ellroy, meint Tobias Rapp. Die Filmemacher hätten nämlich alles ignoriert, was in den letzten 10 Jahren um Ellroy passiert sei. Sehenswert sei der Film allerdings trotzdem ... mehr
ARTE:
»Krimi des Monats«
75 ist er und sein antiimperialistisches Herz glüht: John Le Carré nimmt es in "Geheime Melodie" erneut mit der Globalisierung auf. Dieser Roman gewinnt seinen Reiz aus dem, was Le Carré nicht tut. Kein Entsetzen, keine aufgespießten Köpfe, kein gehauchtes "Das Grauen, das Grauen." Nichts als business as usual. So sieht das Böse von heute aus. Von Tobias Gohlis ... mehr
FAZ:
»Düster: Marek Krajewskis Breslau-Krimi«
In Polen gilt er schon seit langem als der erfolgreichste Krimiautor des Landes, in Deutschland hingegen scheint der Breslauer Altphilologe und Schriftsteller Marek Krajewski ein wenig Pech zu haben: An seiner Idee, einen Krimi-Zyklus zu schreiben, der sich um einen deutschen Inspektor mit zweifelhaftem Ruf rankt, fand man schnell Gefallen, allerdings ohne verlegerische Konsequenz zu zeigen. Von Marta Kijowska ... mehr
Berliner Morgenpost:
»Mörderische Literatur«
Die schottische Bestseller-Autorin Val McDermid arbeitet in ihrem Roman "Das Moor des Vergessens" mit historischen Größen. Und das unterhaltsam, ein Spiel mit der Geschichte. Und überzeugend arrangiert findet Birgit Warnhold ... mehr
ORF:
»Ein sturer Grantler «
Seine Krimis mit dem Kommissar Kostas Charitos haben auch hierzulande eine große Fangemeinde. Zuletzt ist von ihm im Diogenes-Verlag ein Band mit Erzählungen erschienen. Und auch da geht es nicht ohne seinen Kommissar Kostas Charitos. Der griechische Autor Petros Markaris: Aufgewachsen ist er in der Türkei, 1937 wurde er in Istanbul geboren; seit mehr als 40 Jahren lebt er aber in Griechenland. Kristina Pfoser sprach mit dem Autor. Der Beitrag (7:08 min) ist via Computer anzuhören ... mehr
Deutschlandfunk:
»Die Krimikolumne«
Heute, 10.11.2006 um 16:10 Uhr in der Sendung "Büchermarkt": Die Krimikolumne von Andreas Ammer, das immer spannende Hörerlebnis ... mehr
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin werden heute um 19:20 Uhr und morgen früh um 9:05 Uhr wieder die Krimibuchtipps von Martin Schöne vorgestellt:
"Geheime Melodie" von John Le Carré: Politthriller um Blutgeld und Machtrausch, aktuell und erschreckend real.
"Die dunklen Wasser von Aberdeen" von Stuart MacBride: Ein Thriller, so düster und kalt wie der schottische Winter ... mehr
ZDF:
»Die Lust an der Leiche«:
Heute, 10.11.06 um 22:35 Uhr in der Sendung "Aspekte":
Amerikanische Fernsehserien machen's möglich – ein einstmals ungeliebtes Spezialfach der Medizin wird plötzlich Mode. Früher galten Rechtsmediziner als eher schräge Vögel mit einer Vorliebe für Neonlicht und gekachelte Flure. Achim Zeilmann über Rechtsmediziner – der neue Traumberuf und über das neue Buch von Mark Benecke: "Dem Täter auf der Spur" ... mehr
Erschienen ist Thomas Wörtches Krimikolumne "Leichenberg" bei den Kollegen von "kaliber. 38".
Ist das Verbrechen nur noch als psychiatrische Veranstaltung erzählbar? Auf diesen Gedanken könnte man kommen, wenn man gleich zwei deutsche Polizeiromane hintereinander liest, die verblüffende Ähnlichkeiten in der Konzeption haben. Gemeint ist "Der vierte Mörder" von Thomas Kastura und Jacqueline Ohnholds "Hunger". Während Kastura gelungen schreibe, aber das mit zu vielen Zitaten zuhäufele, wirke Ohnholds Konstruktion zu dick, zu plakativ, zu gewollt. Amüsanter, weil von gnadenloser Chuzpe, sei dagege Robert Harris' "Imperium". Und da wäre noch Charles Todd, dessen Roman "Kalte Hölle" einem brillanten Konzept folge ... mehr
Neues Deutschland:
»Nu pogodi!«
Boris Akunin mangelt es nicht an Fantasie. Und nicht an Einblicken. Der Autor des Romans "Der Favorit der Zarin" weiß, wie kunstvoll politische Intrigen gesponnen werden, wie skrupellos Menschen handeln, wenn es um Macht und Geld geht. Von Irmtraud Gutschke ... mehr
3sat:
»Zum Töten wird man geboren«
Die Beschäftigung mit Serienmördern bestimmt seit 30 Jahren ihre Arbeit als Psychiaterin. Über mehr als 80 Killer hat sie geforscht und sie oft über Jahre hinweg interviewt. In ihrem aktuellen Buch "Mein Leben unter Serienmördern" berichtet die Profilerin Helen Morrison von prominenten Fällen. Zwar gilt sie als Koryphäe auf ihrem Gebiet, ihre Thesen aber sind höchst umstritten, schreibt Nico Weber für "Kulturzeit" ... mehr
kaliber. 38:
»10 German Essentials«
Die deutsche Literaturgeschichte wimmelt von "Verbrechensdichtung". Das nicht alles, was Erfolg hat, auch wirklich wichtig ist, ist eine Binsenweisheit. Wer oder was ist denn nun wichtig in der deutschen Kriminalliteratur? Eine kleine Autoren-Hitlist, in der Reihenfolge ihres Auftretens auf der literarischen Bühne, zusammengestellt von Thomas Wörtche ... mehr
Kompromisslosigkeit und Ärger:: "Ich schreibe keine Reportage, sondern einen Roman. Ich bin ein berufsmäßiger Lügner." Doch das ist er eben nicht, er ist schonungslos ehrlich, authentisch, ein Menschenfreund, geradezu ein Gerechtigkeitsfanatiker, ähnlich seinem Helden Siggi Baumeister. Heike Nelsen-Minkenberg über Jacques Berndorf in der ... "Aachener Zeitung"
Hilfe für den Krimiautor Michael A. Praetorius:: "Er schrieb, um davon zu leben – nicht für den Ruhm", so beschreibt Alexander Bald-Praetorius seinen Vater Ferdinand, der unter dem Pseudonym Michael A. Praetorius mehr als 1200 Kriminalgeschichten, Glossen, Hörspiele und Drehbücher schrieb. Heute ist der 1935 in Berlin geborene Autor selbst auf Hilfe angewiesen. Die Produktion seines letzten Buches "Am Morgen kurz nach der Dämmerung", einer Krimisammlung, wurde aufgrund seines Gesundheitszustandes nach dem Druck von 7000 Exemplaren eingestellt. Heute verfügt die Familie noch über circa 1.700 Exemplare dieses Buches. Wer die Familie mit dem Erwerb dieser Krimi-Anthologie mit nahezu einhundert Erzählungen unterstützen möchte, sollte das 560 Seiten dicke Buch, gebunden im Ganzleineneinband für 22 Euro (inklusive Versand) erwerben. Ein älterer, aber wahrscheinlich immer noch aktueller Aufruf der ... "Berliner Morgenpost"
Kölner Stadt-Anzeiger:
»Literaturpreis Ruhr geht an Krimiautor«
Der Mülheimer Krimiautor Jörg Juretzka erhält den vom RVR und dem Literaturbüro Ruhr ausgeschriebenen und mit 10.000 Euro dotierten "Literaturpreis Ruhr 2006" für sein Gesamtwerk, vor allem für seine Ruhrgebietskrimis mit dem stets absturzgefährdeten Privatdetektiv Kristof Kryszinski. Kristof Kryszinski, der Detektiv in Jörg Juretzkas mittlerweile sieben Ruhrpott-Krimis, kämpft sich mit lakonischem Humor durch die aberwitzigsten Fälle. Er ermittelt auf Kreuzfahrtschiffen, im Spielhöllen-Milieu des Ruhrgebiets und für seinen letzten Auftrag in "Wanted" (2004) sogar im Wilden Westen. Mit den Kryszinski-Krimis begründete Juretzka seinen Ruf als "Ruhrpott-Chandler". Bereits sein Krimi-Debüt "Prickel" (1998) wurde mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet. ... mehr
Krimi-Preis: »Krimifuchs für Jochen Senf«:
Den diesjährigen Berliner Krimipreis "Krimifuchs" in der Kategorie Medien erhält Jochen Senf. Der "Krimifuchs" in der Kategorie Medien würdigt sein langjähriges Schaffen als Kriminalschriftsteller und Schauspieler. Gewürdigt wird besonders seine herausragende schauspielerische Rolle als erfolgreicher Tatortkommissar Max Palu. Max Palu gehörte zu den markantesten Tatort-Figuren, die Jochen Senf nicht nur in unverwechselbarer Weise gespielt hat, sondern auch mitentwickelt hat. Mit ihm wurde 1987 ein neuer Typus des Kommissars geschaffen, der bis 2005 zum langgedientesten Tatort-Kommissar avancierte. Beim Fernsehpublikum war er nicht zuletzt wegen der seiner bekannten Grußformel "Salü Palu" äußerst populär. Jochen Senf lebt und arbeitet in Berlin.
Der "Krimifuchs" wird seit 1995 vom Bezirk Reinickendorf verliehen und ist mit 800 Euro dotiert ... mehr
Tatort Tegel: »14. Kriminacht«:
Im Rahmen der 14. Reinickendorfer Kriminacht am 11. November, 19:30 Uhr in der Humboldt-Bibliothek findet unter anderem die Verleihung des Krimifuchses statt. Die Reinickendorfer Kriminacht, ein Mix aus Lesung, Musik und Talk ist der intelligenten, spannenden Unterhaltung gewidmet. In diesem Jahr sind u.a. die Kriminalschriftsteller Bernhard Schlink, Horst Bosetzky, Sabine Thomas und Jan Eik dabei ... mehr
Um einige der heiligsten Kühe zu schlachten, die sich im gemeinen Bewusstsein über die Geschichte der deutschen Kriminalliteratur breit gemacht haben, musste man bis zu diesem Herbst weit in den Norden reisen, nach Butjadingen, erzählt Tobis Gohlis
in seiner Krimikolumne in der "ZEIT" Nr. 45 vom 02.11.2006. Dort nämlich ist Mirko Schädel zu Hause. Der hat in 16 Jahren Detektivarbeit etwa 4.200 ziemlich seltene Bücher gesammelt, eine Sammlung, die einige lieb gewordene Legenden widerlegt. Knapp neuntausend Titel, ausschließlich Kriminalromane, hat Mirko Schädel nun in seiner "Illustrierten Bibliographie der Kriminalliteratur im deutschen Sprachraum 1796 bis 1945" erfasst. Und das ist viel viel mehr als nur ein weites Feld für Neuentdeckungen. Lesen Sie ...weiter
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Ex-Mönch sucht den Nonnenmörder: Der preisgekrönte Autor Friedrich Ani wollte keine Krimis mehr schreiben. Jetzt kehrt er ins Genre zurück und bringt einen ehemaligen Klosterbruder als Ermittler mit.
Von Anne Chaplet ... mehr
Deutschlandradio:
»Magier und Moneten«
Louise Welsh begibt sich mit "Der Kugeltrick" in ein untergegangen geglaubtes Milieu: das der Varietés und ihrer Künstler. Hauptfigur ist ein alternder Magier, der in ein Verbrechen verwickelt wird. Mit geschickten Zeit- und Ortssprüngen führt Welsh eine fremde Welt vor.. Der Beitrag von Roland Krüger kann als mp3-Datei via Computer gehört werden ... mehr
Die Welt:
»Kein Platz für Grass im Vaterland«
Robert Harris beschrieb mit seinem Bestseller "Fatherland" ein schauerliches Deutschland,in dem Hitler den Krieg gewonnen hat. In dieser Parallelwelt spielt Günter Grass eine ehrenwerte Rolle. Das Buch erschien 1992, heute denkt Harris anders über den deutschen Autor. Von Heiner Kiesel ... mehr
nachrichten.at:
»Mord im überschaubaren Biotop«
"Die Süße des Lebens" gilt als Kriminalroman, allerdings mit deutlichen Merkmalen des psychologischen Realismus. Die OÖN trafen den Autor Paulus Hochgatterer in der Waldviertler Abgeschiedenheit. Von Heiner Kiesel ... mehr
Rheinische Post:
» 1. Kurzkrimi-Preis: Täter gesucht«
Sie sind Krimi-Autorinnen. Und suchen nun Gleichgesinnte, die sich für gut ausgetüftelte Todesfälle belohnen lassen wollen. Ina Coelen und Ulrike Renk initiierten den "1. Krefelder Kurzkrimi-Preis", der im November 2007 bei den 6. Krefelder-Krimi-Tagen vergeben wird. ... mehr
Kalender
Emile Gaboriau
Am 9. November 1832 wird der Schriftsteller Emile Gaboriau in Saujon, Frankreich geboren († 28 September 1873).
Gaboriau war Ende des 19. Jahrhunderts einer der meistgelesenen Romanautoren Frankreichs. Er schrieb 21 Bücher, die dem Genre zuzurechnen sind, der bekannteste ist sicher der 1866 erschienene Roman "Die Affaire Lerouge", der wohl erste Kriminalroman der Literaturgeschichte, veröffentlicht in der Zeitschrift "Pays", ein Vierteljahrhundert nach E.A. Poes Detektivgeschichte "The Murders in the Rue Morgue". Der Ex-Journalist Gaboriau schrieb die "Affaire Lerouge" nach ihm vorliegenden Gerichtsakten.In der Wirklichkeit konnte die Polizei die Tat nicht aufklären.
Info: Wikipedia, Crime Corner, Authors' Calendar (engl.).
Bruce Alexander
Am 9. November 2003 starb der amerikanische Schriftsteller Bruce Alexander Cook, bekannt als Bruce Alexander im Alter von 71 Jahren in Los Angeles (* 1932 in Chicago). Der Journalist und Herausgeber der "Los Angeles Daily News" wurde bekannt durch seine historischen Kriminalromane um den Richter Sir John Fielding, Magistrat und Gründer der ersten Polizeieinheit Londons, der tatsächlich im 18. Jahrhundert gelebt hat.
Ein Interview mit dem Autor (in englisch) gibt es bei January, eine deutschsprachige Bio-/Bibliographie finden Sie bei der Krimi-Couch, Random House, Toms Krimitreff.
Vieles da und dennoch fort.
Wenn Sie das hier lesen, werden Sie feststellen, daß wieder eine Menge da ist. An Inhalt bei den Alligatorpapieren.
Was Sie aber nicht wissen, und darum sagen wir es Ihnen: in Wirklichkeit sind wir schon längst fort. Verschwunden, futschikato.
Bei dem Wetter, das uns angedroht wurde, verziehen sich die Alligatoren und damit auch die Redaktion in wärmere Biotope. Aber nicht so lange, wie wir wollten (weil Sie nicht oft genug auf die Werbung klicken, die wir seit Neuestem schalten müssen, um die Zeit zwischen den Reisen zu finanzieren)
Kurz, wie gesagt. Am 9. November sind wir schon zurück in den dann hoffentlich beheizten Büroräumen ...
Eine bessere Zeit als angekündigt wünscht die Alligator-Redaktion!
Axel Bußmers Spurensuche No. 30
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Verbrechen lohnt sich für Parker und seine Erben
Alles begann 1962 mit einem dünnen Taschenbuch. Es erschien unter einem Pseudonym. Das Ende
wurde auf Wunsch des Verlegers geändert. Im Manuskript starb der Held. Im Buch überlebte er und brach mit der großen ungeschriebenen Regel des Kriminalromans. Denn der Held war ein Profi-Verbrecher, der am Ende der Geschichte nicht geläutert war.
Axel Bußmer über Gangster-, Caper- und Heist-Romane und zu den von Richard Stark, Max Allan Collins und Garry Disher erfundenen Berufsdieben ... mehr
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Seit Jahren veröffentlicht Michael Schweizer in der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur" seine Krimikolumne "Untaten & Orte". Wir danken Michael Schweizer und der Zeitschrift "Kommune" für die Genehmigung, diese wichtigen Beiträge bei den Alligatorpapieren veröffentlichen und archivieren zu dürfen.
Heute die Ausgabe 5/2006:
Psychopathen und eine Frau

Psychopathen gehören nicht nur im Serienmörderkrimi zum Personal. Michael Schweizer hat über mehrere Psychopathen und andere nicht seelisch gesunde Menschen gelesen. Die Romane fand er nicht immer gut, die Psychopathen aber immer gelungen.
Zu den Büchern "Quotenmord" von Björn Hellberg, "Jesabel" von Irène Némirovsky und "Die Süße des Lebens" von Paulus Hochgatterer ... mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 10/06
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Wahre Identität, (weltum-) spannend, Historienkrimi, Kubazigarren und ein Wahlvorschlag
Ulrich Kroeger zu Büchern von Yasmina Khadra, Jon Evans, Tony Strong und Kinky Friedman ... mehr
Ulrich Kroegers erster Krimitipp erschien vor fünfeinhalb Jahren. Heute erscheint Ulrich Kroegers Krimitipp einmal im Monat im Sonntagsjournal der "Nordsee-Zeitung", dessen Redaktion wir für die Genehmigung zur Veröffentlichung und Archivierung bei den Alligatorpapieren danken. Zum Konzept der Kolumne gehört, dass auf Verrisse zugunsten von Leseempfehlungen verzichtet wird. Zudem beschränken sich die Besprechungen in der Regel auf Taschenbücher und Paperbacks, einer publizistischen Tradition des Kriminalromans folgend und eingedenk der begrenzten finanziellen Spielräume vieler Leser – nicht nur in einer von Arbeitslosigkeit gebeutelten Hafen- und Industriestadt ... mehr
Pünktlich
zum Monatsanfang sind sie da: Ulrich Nollers Krimitipps für den November 2006 bei "WDR 5" (Funkhaus Europa).
Deutsche Krimis gehen nicht, hieß es noch vor wenigen Jahren. Ein Vorurteil, das sich
widerlegen lasse. Mit Norbert Horst zum Beispiel. Seine Spannung beziehe dessen neuer Roman zum einen aus seinem Realismus. Zum anderen schöpfe "Blutskizzen" seine Spannung aber auch aus der Konstruktion, und da könne man nur sagen: Gewagt – und auch gewonnen.
Und jetzt schicken die jungen deutschen Kriminalschriftsteller sich sogar an, die eigentlich unerreichbar scheinende Bastion der Bestseller im Hardcover zu erobern. So zum Beispiel eben Thomas Kastura mit seinem Roman "Der vierte Mörder". Und der sei ein gewagter Wurf, der extrem hintersinnig konstruiert sei – und gerade deshalb so unmittelbar ins Schwarze treffe ... mehr
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der November-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis:
Ein Traum zerbricht: Yasmina Khadra zeichnet Aufstieg und Untergang des revolutionären Algeriens anhand der Geschichte eines Mordes nach.
Von Hans Peter Roentgen
Allein gegen den Rest
der Welt: Jo Nesbø und Frode Grytten lassen ihre Ermittler unter heißen Sommern leiden
Von Walter Delabar
Die Würde des
kleinen Mannes: Andrea Zwei neue Bücher von Andrea Camilleri
Von Georg Patzer
Rather clever: Tina Zangs zweisprachiger Kinderkrimi "Panic on the Set" überzeugt inhaltlich und sprachlich ...
Von Jule Körber
Frankfurter Rundschau:
»Unschuldig im H-Trakt«
Grisham sei kein guter Stilist, seine Sätze seien oft unelegant, manchmal unbeholfen, meint Sylvia Staude in ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder". Wäre es ein Krimi, müsste man dieses Buch nicht lesen. Aber als Plädoyer gegen die Todesstrafe und gegen die üble Aufbewahrung der Verurteilten sei das "Buch "Der Gefangene" wirkungsvoll und anrührend ...
Dazu drei Empfehlungen der "KrimiWelt"-Jury ... mehr
Stadtrevue:
»Schwarzlicht«:
Über die Theorie, Krimis seien Rategeschichten mit Auflösung, kann Ulrich Noller in der neuen Ausgabe seiner Kolumne "Schwarzlicht" nur müde lächeln. Abgesehen davon, dass Krimi längst viel mehr sein kann und auch wolle, sei ein wichtiger Punkt viel zu lange unterschlagen worden. Nämlich die Sache um Kühe und Erotik. Und mit PJ Tracys Roman "Mortifer", Urs Schaubs zweiten Tanner-Krimi "Das Gesetz des Wassers" und Jean Bernard Pouys "Larchmütz 5632" liefert er nicht nur eine einleuchtende Beweiskette, sondern auch eine Menge Kühe ... mehr
Neue Zürcher:
»Arjouni, kleinlaut«
Mit Sicherheit verdient dieses im besten Sinne kleinlaute Hörstück einen Spitzenplatz in der hiermit begründeten Liga "Freundlichster Krimi". Ein Kurzbeitrag über das 272 Min. lange Diogenes-Hörbuch: Jakob Arjouni liest: "Chez Max" ... mehr
Deutschlandradio:
»Verwirrungen und andere Missverständnisse«
Sechs Begegnungen mit sechs höchst unterschiedlichen Autoren der brasilianischen Gegenwartsliteratur. Darunter Chico Buarque mit seinem hoch gelobten Roman "Budapest", Paulo Lins, der die tägliche Gewalt der Favelas zu einem literarischen Bestseller verdichtet oder Sérgio Sant'Anna, der eine bizarre Liebesgeschichte zu einem hoch intelligenten Kriminalroman gestaltet. Der Beitrag von Rita Nierich und Peter B. Schumann kann als mp3-Datei via Computer gehört werden ... mehr
In der Zeitschrift "Literaturen"
findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" vom ausgezeichneten Franz Schuh. In der Ausgabe 11.2006 begeistert sich Herr Schuh für die Blonde, gattungsspezifisches Produkt des Kriminalromans, der seinerseits wiederum eine der am besten verkäuflichen und oft wie geschmiert ablaufenden Männerphantasien sei. Noch mehr begesitert er scih allerdings für das Buch, in dem diese hier "silberblond gefärbt" und so "voller Leben", dass es schon unverschämt sei, eine wichtige Rolle spielt: "Das dunkle Herz der Wüste" von Richard Rayner. Welche und wie ... das lesen Sie ... hier
Freitag, den 10.November ab 22.15 Uhr bei ARTE
Themenabend: James Ellroy – Tatort L.A.
Der amerikanische Autor James Ellroy gilt als ebenso undurchsichtig wie die Figuren seiner Kriminalromane.
Der Themenabend bringt ein Porträt des Autors, der als Zehnjähriger durch den ungeklärten Mord an seiner Mutter zum Waisen wurde, und den Spielfilm "The Cop", der nach einer Romanvorlage von James Ellroy entstand.
Online gibt es es zum Thema das Video "Ellroy intim" und eine interaktive Animation ... mehr
Kalender
Am 2. November 2004 starb der französische Krimiautor ADG im Alter von 56 Jahren in Paris .
A.D.G., geboren am 19. Dez. 1947 in Tours als Alain Fournier, war eine der schillerndsten und unbequemsten Figuren des französischen "Neo-Noir". "Anarchist der Rechten", "Provokateur aus Prinzip" waren gängige Überschriften, wenn von A. D. G. die Rede war.
Seit 1991 lebte A. D. G. wieder in Paris, wo er für verschiedene Zeitungen der politischen Rechten tätig ist. Als Kriminalautor geriet er in dieser Zeit mehr und mehr in Vergessenheit. Umso größer die Überraschung, als 2003, höchst lebendig und literarisch in Bestform, ein neuer Kriminalroman von A. D. G. erschien, schreibt der "Zebu Verlag" zu "Kangouroad Movie". Der erste Roman seit 15 Jahren, der 18. bei "Gallimard", herausgebracht in der Leitserie des Verlags in Sachen Kriminalroman, "La Noire". Die Kritik in Frankreich habe sofort erkannt, dass es sich bei "Kangouroad Movie" um ein Meisterwerk handele, und dem Autor mit mehrseitigen Beiträgen und Leitartikeln in der rechten wie auch in der linken Presse Respekt gezollt.
Der "Zebu Verlag" brachte den Roman im Herbst 2004 in deutscher Übersetzung heraus.
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Kalender
Am 1. November 1920 wird Hansjörg Martin in Leipzig geboren. († 11. März 1999 auf Mallorca)
Seit 1963 arbeitete und lebte er als freier Schriftsteller in Schleswig-Holstein.
Hansjörg Martin veröffentlichte vorwiegend Kriminalromane und Jugendbücher, viele seiner Krimis dienten auch als Vorlage für Fernsehfilme.
Martins Romane trugen wesentlich zur Schaffung eines eigenständigen deutschen Kriminalromans bei. Seine ersten Arbeiten auf diesem Gebiet sind witzige und teilweise ironische Geschichten mit einem starken Rätselelement und liebenswerten Personen. In Martins späteren Büchern treten die exakte psychologische Zeichnung seiner Hauptcharaktere in den Vordergrund und in der Abwendung vom Rätsel- und Detektivspiel konzentrieren sich seine Geschichten immer deutlicher auf die Ausleuchtung psychologischer Hintergründe von Verbrechen. (Lexikon der deutschen Krimi-Autoren)
1986 erhielt er das Bundesverdienstkreuz als "Begründer des neuen deutschen Kriminalromans".
Infos und Bibliographie bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Wikipedia
Deutschlandradio:
»Morbide Faszination der menschlichen Abgründe«
Patricia Highsmith wurde oft unter dem Label "Krimiautorin" abgetan. Ihre literarischen Qualitäten wurden dabei oft übersehen. Abhilfe kann dabei die Diogenes Werkausgabe leisten, in deren Rahmen jetzt ihr wichtigstes Buch "Der Geschichtenerzähler" erscheint. Darin denkt sich ein erfolgloser Schriftsteller Mordsituationen aus und probiert sie "trocken" aus, bis es schließlich ernst wird. Von Maike Albath ... mehr
Literaturen:
»Unter Mördern und Irren«
Geschrieben wurde drei bis vier Stunden am Tag. Auf "Olympia", auf der in unablässiger Folge Romane und Erzählungen, Reportagen, Drehbücher, ein Theaterstück, ein Ratgeber für das Verfassen von Kriminalromanen sowie Rezensionen entstanden. Frauke Meyer-Gosau schrieb ein Portrait von Patricia Highsmith zum 10. Todestag zu finden in "Literaturen: das beste – 2005"... mehr
netzeitung:
»Bombay als Traum und Alptraum«
Während im Jahr tausend Pendler bei Zugunglücken sterben, verdienen die Tänzerinnen der Stadt das doppelte einer New Yorker Stripperin. Suketu Mehta wirft einen beklemmend faszinierenden Blick auf eine indische Megalopole. Von Manuel Karasek ... mehr
Neue Zürcher:
»Exkursionen im Bauch des Molochs«
Oft sind es gerade die thematisch scheinbar weniger spektakulären Passagen und Kapitel, die einen in Bann schlagen – und glücklicherweise hat es auf gut 750 Seiten auch dafür reichlich Raum. Von Angela Schader ... mehr
ARD:
»Neue Sendung, neue Bücher: Krimis«
Rechtzeitig zum Beginn der dunklen Jahreszeit präsentiert Ex-"Tagesthemen"-Moderator Ulrich Wickert in seiner Sendung "Wickerts Bücher" Neues zum Thema Kriminalromane. Seine Gäste sind die Krimi-Autoren Anne Chaplet ("Sauberer Abgang") und Friedrich Ani ("Idylle der Hyänen"). Dritter Gast ist der Schauspieler Henry Hübchen, der einem breiteren Publikum als Kommissar in der Serie "Polizeiruf 110" bekannt geworden ist, und der in den Bestseller-Verfilmungen des Krimi-Autors Veit Heinichen den Triester Commissario Proteo Laurenti spielt ... mehr
Krefelder Krimitage:
Am 2. November starten die Krefelder Krimi-Tage. Die Eröffnungsveranstaltung der KKT 2006, eine Kriminacht.
Die Krefelder Autorinnen Ulrike Renk und Ina Coelen stellen ihren Debut-Krimi als Autorinnen-Duo vor: "Killer, Küche, Knast". Ein Niederrhein-Krimi, in dem es auch ums Kochen geht, mit Rezepten von Prominenten aus der Region und von Fernsehkoch Horst Lichter ... mehr
Volksstimme:
»Ratlos im Jahr 2064«
Es gibt Bücher, die begeistern, Bücher, die das weniger tun, und manchmal Bücher, die lassen einen ratlos zurück. Jakob Arjounis neuer Roman "Chez Max" gehört zu letzteren. Arjouni mag gespürt haben, dass der Roman als Zukunftsroman nicht so recht gelingt, und sich deswegen mehr und mehr auf die Krimi-Aspekte seiner Geschichte konzentriert haben. Von dpa/Joachim Deggerich ... mehr
FAZ:
»Warum wollen alle bloß die Amis sehen?«
In der Branche setzt sich die Auffassung durch, daß die etablierten Produktionsstrukturen nicht mehr greifen. Den Sendern mißfällt, daß Autoren teilweise Monate brauchen, um Bücher fertigzustellen, die Produzenten kritisieren, daß zu viele Entscheider beteiligt sind, bis es zur Abnahme kommt. Mit anderen Worten: Um die deutsche Fernsehekrimi-Serie steht es miserabel. Von Peer Schader ... mehr
Alle zwei Jahre klemmen
Thomas Hackenberg und das kriminalistische Trio Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (deutsches Krimiarchiv) und die Gerichtsreporterin Ingrid Müller-Münch ihre Bücher und Spickzettel unter den Arm und fahren zu Europas größtem internationalen Krimifestival an den Hellweg.
In diesem Jahrwaren Haus Nottbeck und das Literaturmuseum Westfalen das Ziel der Krimiexperten. Live und vor Publikum stellten sie dort die spannendsten Krimi-Neuerscheinungen des Herbstes vor.
Die Sendung wurde aufgezeichnet und kann nun via Computer auch gehört werden. Die geballte Ladung von 4 mp3-Dateien und jeder Menge Kriminalliteratur gibt es
hier ...
Kalender
Am 31. Oktober 1920 wird Dick Francis in Lawrenny, Wales geboren.
In seiner Karriere als Jockey gewann Francis über 350 Rennen. Von 1953 bis 1957 startete er für den Stall der "Queen Mum". Nach einem schweren Sturz 1957 musste er das Rennreiten aufgeben. Seinen berühmtesten Augenblick als Jockey erlebte er, als er im Grand National von 1956 das Pferd der Queen Mum, Devon Loch, ritt und in der Führungsposition kurz vor dem Ziel unerklärlicherweise stürzte.
Sein erstes Buch war seine Autobiographie, The Sport of Queens (1957), die ihn zum Rennkorrespondenten für den London Sunday Express empfahl, eine Stellung, die er sechzehn Jahre lang inne hatte. 1962 veröffentlichte er seinen ersten Krimi, Dead Cert (deutsch: Todsicher), der in der Welt der Pferderennen spielt. Seit damals hat er mehr als dreißig Bücher geschrieben. Obwohl alle seine Romane vor dem Hintergrund des Rennsports spielen, arbeiten seine Helden in höchst unterschiedlichen Berufen.
Für seine Bücher bekam er drei Edgar Awards und einen Gold Dagger. Seine literarische Bedeutung wurde sowohl in England (Diamond Dagger 1989) als auch in den USA (Grand Master Award 1996) von den jeweiligen Vereinigungen der Krimi-Autoren gewürdigt..
(Info: wikipedia.de )
Info bei wikipedia.de , krimi-couch , Fanseite,
Krimi-Forum, Alligatorpapiere.
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (Vormonat 3) Paulus Hochgatterer: Die Süße des Lebens
2 (1) Robert Littell: Die kalte Legende
3 (–) John le Carré: Geheime Melodie
4 (6) Frank Göhre: Zappas letzter Hit
5 (5) Louise Welsh: Der Kugeltrick
6 (7) Pete Dexter: Train
7 (4) Friedrich Ani: Idylle der Hyänen
8 (2) Michael Robotham: Amnesie
9 (–) Norbert Horst: Blutskizzen
10 (–) Michael Connelly: Vergessene Stimmen
Hier als schöne pdf-Datei
In ihrer Krimi-Kolumne "Ein Fall für Fischer" im "Tagesspiegel"
vom 29. Oktober 2006 kann Andrea Fischer einen "Amnesie"-Thriller nicht vergessen. Der Autor, Michael Robotham wurde doch letztes Jahr geradezu hymnisch als neuer Thriller-Starautor gefeiert. Also bekommt "Amnesie" eine zweite Chance, und schnell hat man die reißerische Aufmachung vergessen. Der rasante Anfang führt direkt in einen der besten Thriller der Saison und ist erzählt in der richtigen Mischung aus kalter Angst und Macho-Coolness ... mehr
Die Welt:
»Romancier in Lebensgefahr«
Roberto Saviano hat einen Bestseller über die Camorra geschrieben. Weil er Namen nennt, bricht er ein Tabu.
Jetzt bangt er um sein Leben.Von Uta Keseling ... mehr
Die Welt:
»Es gibt nicht nur Karteileichen in Washington«
Georges Pelecanos ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Seit 1992 arbeitet er in bislang 14 Büchern daran, der amerikanischen Hauptstadt ein gefährlicheres Image zu verschaffen. Von Uwe Schmitt ... mehr
Die Welt:
»Der Mann, den es nicht gibt«
John Le Carrés neuer, altmeisterlich konstruierter Roman "Geheime Melodie" handelt von Afrika. Die Interessen Kongos werden auf einer Konferenz verhandelt. Und der Dolmetscher Bruno Salvador weiß plötzlich nicht mehr, wem er vertrauen soll. Von Ulrich Baron ... mehr
taz-mag:
»Trivial, aber immerhin spannend?«
Gilt das noch beim Meister des US-Thrillers? Wenn das so sein sollte, habe John Grisham sich hier verirrt in einer Faszination für das Faktische, meint Christoph Schröder über das Buch "Der Gefangene" ... mehr
Die Welt:
»Krimis in Kürze«
Susanne Mischke habe einen ungemein spannenden Thriller geschrieben, der auch sprachlich deutlich über dem Mainstream liege, meint Birgit Warnhold in ihren Krimi-Kurzbesprechungen.
Und trotz des Bluts, das im Roman "Zähl die dunklen Stunden nur" fließe, sei es weniger die Kriminalhandlung, die den Thriller von Julie Parsons bestimmte, sondern die Lebensgeschichten von Lydia, Adam und Grace ... mehr
ARTE:
»Beruf Spionin«
In seinem Buch "Spy Ladies" kommt Wilhelm Dietl zu dem Ergebnis, dass Frauen aufgrund ihres Instinktes, ihrer Geduld und ihrer Anpassungsfähigkeit besonders gut für den Beruf Spionin geeignet sind. Kurzer Hinweis bei ARTE auf eine Sendung vom Samstag. Der Beitrag in der Sendung "metropolis" ist leider nicht online abrufbar (war aber sehr ausführlich!) ... mehr
Verbrechen, Mord, Totschlag: Krimi-Tipps bei HR-online:
Die Geschichte eines Justizirrtums:Megabestseller-Autor John Grisham hat in "Der Gefangene" eine neue Methode angewandt. Zum ersten Mal erzählt er eine wahre und keine erfundene Geschichte. Vorgestellt von Kathrin Fischer ... mehr
Schuld und Sühne: In "Die Fliege und die Ewigkeit" des schwedischen Bestsellerautors Hakan Nesser geht es wenbiger um einen Krimi – hier ist ein Mann auf der Suche nach sich selbst. Vorgestellt von Kathrin Fischer ... mehr
Insiderwissen: In seinem Wirtschaftsthriller "Kauf mich!" macht Bernard Mourad ernst mit der Idee von der "Ich-AG". Er spielt durch, was geschieht, wenn der einzelne Mensch zur Aktiengesellschaft wird, an der jedermann Anteile erwerben kann. Vorgestellt von Stefan Sprang ... mehr
Liebesgeschichte und Thriller:"Das Echo der Schuld" ist der extrem spannende Roman der deutschen Bestseller-Königin Charlotte Link. Gnadenlos lotet sie die Untiefen und verborgenen Strömungen menschlicher Gefühle aus. Vorgestellt von Stefan Sprang ... mehr
Stuttgart ist wie Jack Lemmon: Wie schön ist Stuttgart wirklich? Das fragten am vergangenen Samstag die StZ und die Stiftung Geißstraße in ihrer gemeinsamen Kulturnacht. Der Stuttgarter Krimiautor Heinrich Steinfest gab darauf Antwort in der ... "Stuttgarter Zeitung"
Kalender
Am 30. Oktober 1934 wurde Detlef Wolff in Thale/Harz geboren († 2004 in Bremen).
Wolff schrieb insgesamt 14 Kriminalromane und war der Erfinder einer der wenigen glaubhaften Detektivfiguren im deutschsprachigen Kriminalroman. Der Warenhausdetektiv Gernot Katenkamp wurde in seinem Krimi-Erstling "Die ungeliebte Leiche" eingeführt. Um das Spektrum der Fälle zu erweitern, mit denen Katenkamp sich beschäftigte, ließ Wolff seine Figur später wieder zur Kriminalpolizei wechseln.
Detlef Wolffs Romane bewegen sich in ihrer Handlungsstruktur immer in den Grenzen des Krimi-Genres und sind stilistisch stets in einer angenehmen Mittellage erzählt. Wolff beschäftigt sich kaum mit dem Spektakulärem, seine Themen sind vielmehr die alltäglichen Vorkommnisse, die er Vorlage für seine plots macht.
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, gansterera
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Haftungsausschluss und Urheberrecht
November: Neu bei den Alligatorpapieren
November: Neu bei den Alligatorpapieren
Thomas Przybilkas Tipps zur Sekundärliteratur:

No. 45
Wer sich ernsthaft mit Kriminalliteratur beschäftigt, wartet mit Spannung auf Thomas Przybilkas Krimitipps zur Sekundärliteratur. Hier ist die grandiose Ausgabe No. 45, mit äußerst wertvollen Informationen zur Sekundärliteratur, dazu Hinweise auf Hörbücher, eine lange Liste neuer Kriminalromane und und und ...
Wo? Natürlich ... hier!!
Axel Bußmers Spurensuche
No. 31
Kriminalromane sind ein ideales Vehikel, um innerhalb fester Genrekonventionen über vollkommen andere Themen zu schreiben.
Axel Bußmer zu den neuen Werken von John le Carré, D. B. Blettenberg, Peter O'Donnell, Michael Connelly und Stuart M. Kaminsky ... mehr

Feldmanns Schusswechsel
Nr. 10
Der Kritiker will von jetzt an nur noch loben. Dies fällt ihm um so leichter, als er in den letzten Wochen eine ganze Reihe von Büchern gelesen hat, die ein handwerkliches Niveau präsentieren, wie man es in den siebziger und achtziger Jahren von amerikanischen Autoren gewohnt war.
Joachim Feldmann über Maigret und über die Romane "Späte Ruhestörung" von Frank Schmitter und "Eisblumen" von Walter Wolter ... mehr
Axel Bußmers Spurensuche
No. 30
Alles begann 1962 mit einem dünnen Taschenbuch. Das Ende wurde auf Wunsch des Verlegers geändert. Im Manuskript starb der Held. Im Buch überlebte er und brach mit der großen ungeschriebenen Regel des Kriminalromans.
Axel Bußmer über Gangster-, Caper- und Heist-Romane und zu den von Richard Stark, Max Allan Collins und Garry Disher erfundenen Berufsdieben ... mehr
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Aus der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur".
5/2006
Psychopathen und eine Frau
Zu den Büchern "Quotenmord" von Björn Hellberg, "Jesabel" von Irène Némirovsky und "Die Süße des Lebens" von Paulus Hochgatterer ... mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 10/06
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Wahre Identität, (weltum-) spannend, Historienkrimi, Kubazigarren und ein Wahlvorschlag
Ulrich Kroeger zu Büchern von Yasmina Khadra, Jon Evans, Tony Strong und Kinky Friedman ...
mehr
In ihrem siebten Fall sind die Robinsens in einen Politthriller verstrickt, werden beinahe aufgerieben zwischen in- und ausländischen Machtgruppierungen und konfrontiert mit einem ganz besonderen Kampfmittel, der Kampflaus. Die ist durch Gentechnik widerstandsfähig, aggressiv, feuerresistent und insektizidimmun gemacht und damit wie zum Töten geschaffen. Tot scheint auch Gerald Wannamaker zu sein, ein populärer Formel-1-Pilot, der bei einem Rennen auf rätselhafte Weise vom Kurs abkommt und spurlos verschwindet. Wie das alles miteinander zusammenhängt? Die Experten von der Familie Robinsen werden es schon ermitteln ...
Die TV-Tipps 28. Oktober – 11. November 2006
Vielversprechende Dokus gibt es diesmal. Dazu Klassiker und interessante Verfilmungen.

Und der Serienwirrwarr geht weiter ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Axels TV-Tipp des Tages:
ARD, 20.15
(D 2006, R.: Sigi Rothemund)
Drehbuch: Jacques Becker, Albert Simonin
LV: Maurice Leblanc
Drehbuch: Kathrin Richter, Ralf Hertwig
LV: Donna Leon: A Sea of Troubles. 2001 (Das Gesetz der Lagune)
Im Hafen von Pellestrina werden zwei Muschelfischer ermordet. Nachdem Commissario Brunettis Ermittlungen ins Stocken geraten, erlaubt er seiner Sekretärin Elettra undercover auf der Insel zu ermitteln. Da geschieht ein weiterer Mord.
Bekannte deutsche Schauspieler bei ihrem Venedigurlaub.
Mit Uwe Kockisch, Karl Fischer, Annett Renneberg, Tim Bergmann
WDR, 20.15
(D 2002, R.: Hans-Christoph Blumenberg)
Drehbuch: Felix Huby
Ein schwieriger Fall für Kommissar Palu: Wer ermordete den
Wissenschaftler Florian Kurz mit drei Schüssen? Weder seine Frau, noch
seine Kollegen sind sonderlich traurig.
Das Beste an dem Saarbrücken-Tatort ist die Besetzung: Jochen Senf,
Gregor Weber, Ulrike Kriener, Rufus Beck. Denn die Handlung schlägt am
Schluß Purzelbäume ohne Ende.
Das Vierte, 20.15
(USA 1980, R.: Brian G. Hutton)
Drehbuch: Mann Rubin
LV: Lawrence Sanders: The first deadly sin, 1973 (Die erste Todsünde)
Der pensionsreife Polizist Ed Delaney jagt in New York einen brutalen Serienkiller, – wenn er nicht gerade mit Leidensmiene am Krankenbett seiner Frau sitzt.
Was im Buch funktioniert, langweilt auf der Leinwand. Sinatras Versuch eines Kino-Comebacks nach über zehn Jahren scheiterte.
Interessant ist der Film für Bruce Willis-Fans: der heutige Star hatte hier seinen ersten dreisekündigen Filmauftritt. Er betritt eine Bar und kreuzt den Weg von Frank Sinatra.
Bestseller-Autor Sanders schrieb insgesamt vier Romane mit dem Wort "Todsünde" im Titel. Bekannt und beliebt ist seine in Florida spielende Archy McNally-Serie.
Mit Frank Sinatra, Faye Dunaway, David Dukes, George Coe, Anthony Zerbe, James Whitmore, Eddie Jones
Arte, 01.05 (VPS 00.55)
(F/I 1971, R.: Claude Sautet)
Drehbuch: Claude Sautet, Jean-Loup Dabadie, Claude Néron
LV: Claude Néron: Max et les ferrailleurs, 1968
Ein ehrgeiziger Polizist animiert, mit Hilfe einer Prostituierten, eine Gruppe von Kleingangstern zu einem Banküberfall. Er will sie auf frischer Tat ertappen.
Der vorzügliche französische Kriminalfilm mit Starbesetzung ist eine beklemmende Charakterstudie über einen ehrgeizigen Polizisten und die Annahme, dass der Zweck die Mittel heilige.
Mit Romy Schneider, Michel Piccoli, Bernard Fresson