Krimi, kriminelle
Texte: Hier finden Sie Informationen und Wissenswertes zur
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Ihnen auf angenehme und oft kostenfreie Art, die Wirren des
elektronischen Systems zu enträtseln. Bis auf weiteres sind
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»Mörderisches Vergnügen in Köln«
Der Sommer beginnt spannend! Das sagen zumindest die Veranstalter der Krimi- und Thrillernacht, die am 21. Juni 2002 ab 18 Uhr in der Buchhandlung Ludwig im Kölner Hauptbahnhof stattfinden wird. Angesagt werden Steve Hamilton, Frank Schätzing, Horst Eckert, Andreas Izquierdo, Malachy Hyde, H.P. Karr, Wolfgang Burger, Reiner M. Sowa, Ralf Kramp und U.A.O. Heinlein.
Die Homepage informiert übr das Programm informieren. Der Eintritt ist übrigens kostenlos!
»Tatort Rhein«
Ob TV-Kommissare, Buch-Helden oder „echte“ Krimi-Autoren – mit der dunklen Seite des Gesetzes beschäftigen sich im
Rheinland eine ganze Menge Leute. "vigo!", das Kundenmagazin der AOK Rheinland hat darüber ein kleines Krimi-Special gemacht und sprach mit einigen der Autoren über den Erfolg „lokaler“ Krimis und die Faszination des Verbrechens. Im Netz finden Sie außerdem eine pdf-Datei, wir bieten Ihnen den Zugang über Google, um Ihnen auch den Zugriff auf eine HTML-Datei zu ermöglichen....
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»Neue Krimianthologien«
Der Wissenschaftsverlag "Ulmer Manuskripte" hat seit einigen Monaten eine belletristische Reihe "Die Lesefährten" aufgenommen. Diese Reihe startet mit zwei Kriminalanthologien.
- Die Stunde des Vaters, Erscheinungsdatum Juni 2002
- Roter Klee, Erscheinungsdatum Oktober 2002
"Die Stunde des Vaters" ist eine Sammlung von Kriminalgeschichten deutscher Autorinnen und Autoren mit Beiträgen von Nessa Altura, Urban Blau, Wolfgang Burger, Karin Burschik, Jan-Frederik Carl,Ina Coelen u.a.
Die Anthologie ist begrenzt bis zum 31.5.02 zu einem Subskriptionspreis erwerbbar (12 EURO, statt 16 EURO). mehr
»Buchmarkt-Special: Krimi«
Die Fachzeitschrift "Buchmarkt" bringt in ihrer Mai-Ausgabe wieder ein Krimi-Special. Die Zeitschrift ist leider nicht im Netz lesbar. Gerafft hier die Themen:
ZEITSCHRIFT: „Die horen“ ist eine gute Adresse für Krimiliteratur
MARKT: Neue Krimi-Trends im Jugendbuch
ONLINE-AUFTRITT: Rowohlt geht neue Wege im Internet
SZENE: Mit dem Krimi-Forum im Internet ist man immer auf der richtigen Fährte
Neue Krimireihe bei Delius-Klasing
»Lange Nacht des Fernsehkrimis«
am 08. Juni 2002 veranstaltet das Filmmuseum Berlin in Kooperation mit
dem Deutschen Rundfunkarchiv und dem Norddeutschen Rundfunk die LANGE NACHT DES FERNSEH-KRIMIS
mit Folgen der 50er Jahre Fernsehserien STAHLNETZ (BRD) und BLAULICHT (DDR).
Der Abend beginnt um 18:00 Uhr und endet voraussichtlich gegen 1:15 Uhr.
Während die BRD-Krimiserie "Stahlnetz" bereits eine große Fangemeinde hat, gilt es die DDR-Serie "Blaulicht. Aus der Arbeit unserer Kriminalpolizei" noch zu entdecken. Die Serien, obwohl z.T. sehr spannend erzählt, wurden nie im Fernsehen wiederholt und in der Aufarbeitung Ost/West richtiggehend vernachlässigt. Die beiden zeitgleich entstandenenSerien nebeneinander zu sehen, verspricht eine spannungsreiche Auseinandersetzung mit der deutsch/deutschen Geschichte und, für die Kultgemeinde des deutschen Kriminalfilms, ein besonderes Happening am
Potsdamer Platz...
»Booklooker nicht mehr kostenlos«
Das Online-Antiquariat "booklooker" zieht die Reißleine: ab 15.Juni 2002 wird für die Verkäufe bei booklooker ein Provision in Höhe von 8% auf den Verkaufspreis erhoben. Diese Gebühr muß allerdings nicht der Käufer, sondern der Anbieter zahlen. Als Grund gibt das Unternehmen an, es sei mit dem Vorhaben gescheitert, sich komplett über Werbeeinnahmen zu finanzieren. Derzeit sind fast 1,5 Millionen Gebrauchtbücher im Angebot. Ausserdem ist neuerdings in Kooperation mit dem Versandhändler "booxtra" auch die gleichzeitige Suche nach neuen und gebrauchten Büchern möglich.
»Mord und Ratschlag«
"perlentaucher.de" stellte die neue "Mord und Ratschlag"-Kolumne, diesmal mit einer Rezension von von Michael Schweizer ins Netz. Es geht um den Krimi "Mörrderwald" von Eugenio Fuentes, auch eine Leseprobe wird präsentiert. Klicken Sie einfach auf die Homepage »Perlentaucher«
und auf "Mord und Ratschlag"....
»Der analytische Detektivroman und die Schriftsteller Siziliens«
In der Arbeit "Il giallo d'analisi tra gli Scrittori di Sicilia" von Iris Famà wird der Frage nachgegangen, inwieweit der analytische Detektivroman der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bei den "scrittori di Sicilia" bestimmte Traditionen der Gattung aufgreift, fortschreibt oder verändert, oder ob ihre Texte eine Form von Gattungslosigkeit wiederspiegeln, ohne dabei auf typische Genreelemente zu verzichten. Dabei sollen nach Möglichkeit Autoren gegenübergestellt werden, die trotz ihres vergleichbaren Ausgangspunktes (das Verbrechen) entweder einem unterschiedlichen Verständnis von Aufklärung folgen oder aber das Problem der Integrierung von aufklärerischem Gehalt und Spannung sichernder Erzählform bisher nur äußerst unterschiedlich überzeugend gelöst haben. Hier finden Sie die von "Google" erzeugte HTML-Version der Datei ...
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»Aussergewöhnlicher Literaturkreis«
"Der Literaturkreis Bibliothek Garsten ist ein Forum literarisch Interessierter, die sich einmal im Monat treffen, um über ein ausgewähltes Buch zu diskutieren, Hintergründe zu beleuchten, zusätzliche Informationen zu erhalten, Eindrücke zu äußern, unterschiedliche Wertungen auszutauschen."
Das hört sich recht volkshochschulähnlich und ein wenig bieder an, aber was dieser Kreis auf die Beine gestellt ist wahrlich aussergewöhnlich: eine gut gestaltete Webpräsenz und ausgezeichnete Präsentation der ausgewählten Autoren. Besonders hervorzuheben wären zum Beispiel die Berichte "La Méditerranée: Literatur rund um das Mittelmeer", in denen ein Special sich dem sizilianischen Autor Leonardo Sciascia widmet.
Unter anderem vertreten Irene Dische mit ihrem umstrittenen Krimi "Ein Job"...
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»Evolver gibt auf«
"The Internet Is Dead" meldet das Online-Magazin "Evolver" und es klingt wie ein Trauermarsch für die eigene Situation: "Es ist traurig, aber wahr: Nach fünfeinhalb Jahren unserer - zumindest für den deutschsprachigen Raum - Pioniertätigkeit in Sachen Web-Journalismus stellen wir unsere Netzzeitschrift EVOLVER mit Ende April 2002 ein. Die Ursachen dafür sind vor allem finanzieller Natur (guter Web-Content konnte sich gegen die Massen an Promoschreibern im Netz leider bis heute kaum durchsetzen, und der Zusammenbruch des Internet-Markts hatte auch für uns böse Auswirkungen), aber auch Arbeitsüberlastung in der "Chefetage" des EVOLVER - und natürlich der Wunsch, wieder einmal etwas Neues auf die Beine zu stellen."
Dieser Wunsch in allen Ehren, doch schade ist es trotzdem. "Evolver" brachte regelmäßig auch Krimirezensionen und in Zusammenarbeit mit Martin Compart höchst lesenswerte Specials. mehr
»Das Ende von jazzlabel.de«
"jazzlabel.de", das kostenlose Magazin für Jazz und Kultur, das des öfteren auch über Kriminalliteratur berichtet hatte, wurde "aus Zeitmangel" eingestellt, wie das Magazin auf seiner Präsenz vermeldet. Die zurückliegenden Ausgaben bleiben noch bis Ende August verfügbar. Die Domain wird anschliessend aufgelöst und steht zum
Verkauf. mehr
»Friedrich-Glauser-Preis«
Zum zweiten Mal verleiht das "Syndikat" im nächsten Jahr den
Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte beste Kurzgeschichte. Hiermit wird die
Bedeutung der Kurzgeschichte als eigenständige Kunstform im Rahmen der
Kriminalliteratur gewürdigt.
Ausgezeichnet wird die beste deutschsprachige Krimikurzgeschichte, die im Jahr
2002 in gedruckter Form veröffentlicht wurde (elektronische Veröffentlichungen
können nicht berücksichtigt werden). Der Preis ist mit 1.000,- Euro dotiert.
Zudem verleiht das Syndikat den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte bester
Kriminalroman (5000 Euro) und bestes Romandebüt (1500 Euro) sowie den
Hansjörg-Martin-Preis für den besten Kinder- und Jugendkrimi (2500 Euro).
Die Preisverleihungen finden am 17. Mai 2003 im Rahmen der 17. Criminale in
Westerburg (Westerwald) statt.
Weitere Informationen auf der Internetseite des Syndikats...
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»Mister Dynamit«
Es gibt sie noch die Kommissar X, Mister Dynamit und Co. Besagte "Mister Dynamit"-Bände erscheinen jetzt im Oerindur-Verlag und für alle, die nach Informationen zu Mister Dynamit suchen, ist die Seite von Thomas Arp die richtige Adresse. Arp, langjähriger Leser und Sammler der Romane von C.H.Guenter, führt in die "Romanwelt" des C.H. Guenter ein und informiert regelmäßig über neue Entwicklungen...
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»5. Burgdorfer Krimitage/Schweiz«
Die 5. Burgdorfer Krimitage finden dieses Jahr vom 1. bis 10. November 2002 statt. Mit Fälschungen und mit Gift hatten sich die Krimitage 1998 und 2000 beschäftigt, "Ruhe sanft" heisst es in diesem Jahr.
Zu den Krimitagen gehören selbstverständlich auch die Lesungen von Krimiautorinnen und Krimiautoren: Dabei werden neben der Schweiz Österreich, Deutschland, Norwegen, Schweden, Griechenland und - dank der UT-Metro-Reihe, die sich des Krimis ausserhalb der klassischen Krimi-Länder angenommen hat - auch die Türkei vertreten sein.
Ausserdem gibt es einen Kurzkrimiwettbewerb, zu dem die Veranstalter aufrufen: "Autorinnen und Autoren sind eingeladen, bisher unveröffentlichte Manuskripte einzureichen, welche die Form des Kurzkrimis abdecken." (Einsendeschluss 16. August 2002)...
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»THE RAP SHEET«
Eine der besten Krimiabteilungen des Webs leistet sich das amerikanische Online-Magazin "January".
Eine Vielzahl von Interviews, Porträts, Hintergrundberichten, Specials und Buchrezensionen mischt der verantwortliche Redakteur J. Kingston Pierce zu einem informativen Cocktail der Kriminalliteratur.
Aktuell zum Beispiel ein Interview mit Peter Temple, einem der erfolgreichsten australischen Krimiautoren der letzten Jahre, in dessen neuestem Roman "In the Evil Day" Hamburg eine maßgebliche Rolle spielt.
Im Mai wird es bei "Rap Sheet", dem "Crime Fiction Report" unter anderem um neue Bücher von Harlan Coben,
Laura Joh Rowland, Lee Child, Wendy Hornsby und anderen gehen und um die Gewinner der Los Angeles Times Book
Prizes und Ellery Queen's Mystery Magazine Readers Awards. mehr
Reklame
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"Letzter Looping" ist jedenfalls eine überaus
spannende Crime Story mit viel Atmosphäre und dem
schnoddrigen und knallharten Diktus eines Raymond
Chandler.« Maria Schorpp, Südkurier.
Brian Lecomber:"Letzter Looping", 320 Seiten, UT metro 182, EUR
9,90 ISBN 3-293-20182-2 Deutsche Erstausgabe
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»Die Geburt des deutschsprachigen
Kriminalromans aus dem Geist Schwabings«
1916 hatte Friedrich Glauser - Namenspatron des Krimi-Preises des SYNDIKATS - mit Schwabinger Künstlern in Zürich den Dadaismus kreiert. Seither war er auf der Suche nach einer eigenen Ausdrucksmöglichkeit. Er schrieb WACHTMEISTER STUDER, den ersten deutschsprachigen Kriminalroman von Rang. In seinem Vortrag stellt Michael Molsner These zur Diskussion, daß für Friedrich Glauser neben der Begegnung mit Georges Simenon auch seine weniger erwähnte Freundschaft mit den Schwabingern für seine Emanzipation von bildungsbürgerlichen Konventionen und Klischees bestimmend war. Zu finden beim "Syndikat"
»Spannung garantiert«
Ulrich Noller, auf dessen Krimi-Kolumne in der Kölner
Stadt-Revue wir schon hingewiesen haben, hat ein neues Domizil
für Tipps zur Kriminal-Literatur gefunden: "Funkhaus
Europa", welches zum Imperium des Westdeutschen Rundfunks
gehört und damit auch reichlich Reichweite garantiert.
"Spannung garantiert" heißen Nollers Krimi-Tipps und sind
auf der Funkhaus Europa-Seite jetzt direkt auf der Startseite zu
finden, und soll jeden letzten Donnerstag im Monat live im
WDR-Hörfunk (103,3 UKW, immer um ca. 13.45 Uhr in der
Sendung "Piazza") zu hören sein. Neu im Mai:
Beiträge über die Glauser-Preisträger und Romane von Horst Eckert, Astrid Paprotta, Thomas Glavinic und Christoph Spielberg.
Bisher wurden
vorgestellt:
Kim Smage- Die Containerfrau
Stan Jones- Gefrorene Sonne.
Driss Chraibi- Inspektor Ali im Trinity College.
Garry Disher- Hinterhalt.
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»Das Genre im Bayerischen
Rundfunk«
Nach wie vor läuft im Bayerischen Rundfunk die Serie "Kriminalgeschichten". Wer sie auf
den anderen Sendern verpasste, hat Gelegenheit noch folgende
Autorinnen und Autoren zu verfolgen:
Fred Vargas: Mysteriöse Fälle in Paris,
04.05.02
Hans Jörg Schneider:Tatort Dreiländereck,
18.05.02
Kurt Lanthaler: Mord am Brenner, 01.06.02
»Lesereise«
Einer Einladung der Berliner Krimi-Buchhandlung "Hammett" und des Hamburger "Buchladens in der Osterstrasse" wird Jean-Bernard Pouy folgen und am 4. und 5. Juni aus dem soeben bei "DistelLiteratur" erschienenen Roman "Papas Kino" lesen.
In Berlin konnte für den deutschsprachigen Part der Lesung der Kabarettist und Autor Karsten Weinert gewonnen werden, die Übersetzung ins Deutsche übernimmt die Leiterin der Kulturabteilung der französischen Botschaft Dr. Gabriele Lorenz. In Hamburg steht Krimi- und Drehbuchautor Frank Göhre für die Lesung zur Verfügung, als Dolmetscherin Barbara Derboven (Institut francais de Hamburg).
In Nachfolge von Jean-Patrick Manchette, der bereits Anfang der 70er Jahre den Weg geöffnet hat für die Erneuerung des französischen Polar, gehört Pouy der zweiten Generation von Schriftstellern an, die sich dem Neo-Polar verschrieben haben. Pouys Kriminalromane widersetzen sich gerne den Kriterien der Massenliteratur, ohne den Aspekt der Unterhaltung zu vernachlässigen.
Berlin: 4. Juni 2002, 20 Uhr, Weinlager des Weing`schäfts, Fabrikhof Fidicinstr. 3, 10965 Berlin,
Kartenvorverkauf: 030-6915834, Eintritt 4 EUR
Hamburg: 5. Juni 2002, 20 Uhr, Buchladen in der Osterstrasse, Osterstraße 171, 20255 Hamburg, Tel.: 040/491 95 60, Kartenvorverkauf im Laden, Eintritt 4 EUR.
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Für die freundliche
Unterstützung mit Rezensionsexemplaren danken wir:
Grafit Verlag, Unionsverlag, Distel Verlag, Aufbau Verlag,
Emons Verlag, Strange Verlag, Gmeiner Verlag, Pulp Master/Maas
Verlag, Verlagsgruppe Random House.
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»Linda statt Kurt«
Wie es weitergehen wird mit Kurt Wallander, dem schwedischen Kult-Polizisten des Bestseller-Autors Henning Mankell, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Nach acht Romanen hat sich Mankell entschieden, die Figur aufzugeben: "Ich mache den Sack zu." Wie es weitergehen könnte, zeichnete sich schon am Ende des letzten Romans "Die Brandmauer" (1998, deutsch: 2001) ab: Tochter Linda konfrontiert ihren Vater mit dem Entschluss, Polizistin werden zu wollen. Nach einem unsteten Leben tritt Linda in die Fußstapfen ihres Vaters. Die neue Heldin? Mister Marple für die "Rheinpfalz Online" (31.05.2002) ...
mehr
»Aus dem Lexikon der Zukunft«
Alles über André Ehrl-König, den Helden und Literaturexperten aus dem noch nicht publizierten Roman „Tod eines Kritikers“ / Martin Walser für die "Süddeutsche Zeitung" (31.05.2002) ...
mehr
Stellungnahmen zum Thema finden sich beim Onlineservice der Fachmagazins "Buchmarkt" auf der Nachrichtenseite mehr
Ein Special zum Thema hat "Der Standard" eingerichtet. mehr
- »Was wäre, wenn ...«
... Martin Walser ein Mörder gewesen wäre Dann wäre er gewiß nicht Großschriftsteller geworden. Dichter wird einer - das hat die Obduktion vieler toter Dichter ergeben -, wenn einer eine ungestillte Sehnsucht mit sich trägt, wie ein Furunkel oder eine Hämorrhoide. Vielleicht ist es die Sehnsucht Martin Walsers von Kindesbeinen an - neben der Sehnsucht, die deutsche Nation vor der Moralkeule zu schützen -, Reich-Ranicki zu ermorden. Mathias Wedel für "Junge Welt" (31.05.2002) ...mehr
- »Possenspiel mit ernstem Hintergrund«
...Marcel Reich-Ranicki legt seiner Frau Teofila lächelnd-liebevoll den Arm um die Schulter. Doch vom Foto daneben blickt der Schriftsteller Martin Walser düster-entschlossen unterm schwarzen Hut hervor. »Jetzt lässt er Reich-Ranicki ermorden (In seinem neuen Roman – darf man das?)« – titelt die »Bild«-Zeitung. »Ermorden« in besonders großer Schrift, so dass unaufmerksame Leser fast glauben könnten ... Wie auch immer, sie haben ihren Skandal und Stoff zum Geschwätz: Ob Reich-Ranicki ihnen sympatisch ist oder nicht und was sie so alles von Walser gehört haben. Irmtraud Gutschke für "Neues Deutschland" (31.05.2002) ...mehr
- »Vorsätzliche Ungenaugikeit?«
...Auch muss man Walser in Schutz nehmen für all die Vag- und Verrauntheiten, mit denen er die deutsche Öffentlichkeit seit Ende der Sechzigerjahre konfrontiert. Politisch konkret war er nie, auch nicht präzise in dem, was er sagen wollte. Das gerade jetzt gegen ihn zu wenden, ist unlogisch: Der Erfolg Walsers beruht ja auf seiner (vorsätzlichen) Ungenauigkeit. Jan Feddersen für "taz" (31.05.2002) ...mehr
»Auf Störtebekers Spuren«
Der doppelte Beginn des Romans "Der Schatz des Störtebeker" ist eigentlich der Anfang einer gleich dreifachen Odyssee. Einer historischen durch sechs Jahrhunderte norddeutscher Geschichte, einer kriminalen durchs Hamburg der Gegenwart und einer gedanklichen - der Schatzsuche des Lesers. Denn Robert Gutberlets Erzählung ist nicht bloß unterhaltsame Wochenendlektüre, sondern literarische Schatzkarte. Maike Schiller für "Hamburger Abendblatt" (31.05.2002) ...
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»Amerikanerin in Venedig«
Er ist ein vollständiger Mensch“, sagte Christina Weiss über Commissario Brunetti, den sympathischen Roman-Helden aus Donna Leons Venedig-Krimis, „von klarem Verstand, zielstrebigem Willen – und eben auch voller Emotionen.“ Zum zehnten
Mal ermittelt dieser außerordentliche Mann nun in dem soeben erschienenen neuesten Band: „Das Gesetz der Lagune“. Kirsten Schmidt für "Hamburger Morgenpost" (31.05.2002) ...
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- »Venedig sehen, Muscheln fischen und sterben«
Ist das schön, wenn ein Raum mit Kennern vollgestopft ist, wenn es nur eine sparsame Andeutung oder eine Geste braucht, damit alle verstehen, worum es gerade geht. Am Dienstagabend war das Thalia so ein Raum, als sich eine Heerschar von Donna-Leon-Fans eingefunden hatte, um die Lesung der zutiefst Verehrten zu erleben. Leon las aus ihrem neuen Buch "Das Gesetz der Lagune", das in der Kritik ein durchaus geteiltes Echo fand. asn für "Die Welt" (30.05.2002) ...mehr
» Martin Walsers Mord-Phantasie«
Heimlich hat Martin Walser einen neuen Schlüsselroman geschrieben, der im Sommer veröffentlicht werden soll. Die Hauptfigur ist ein Literaturkritiker, offensichtlich Marcel Reich-Ranicki, der einem gekränkten Autor zum Opfer fällt. Die "FAZ" lehnte einen Vorabdruck wegen "antisemitischer Klischees" ab. Das Buch, so schreibt "FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher in einem offenen Brief, sei ein "Dokument des Hasses". "Der Spiegel" (28.05.2002) ...
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- »Der F.A.Z.-Brief«
Lieber Herr Walser, Ihr neuer Roman wird behandelt wie ein Staatsgeheimnis. Nur ein kleiner Zirkel von Eingeweihten kannte bisher den Inhalt. Mittlerweile kenne auch ich ihn. Nicht weil Rechercheure die Panzerschränke im Suhrkamp-Haus geknackt hätten. Sie selbst haben uns, unspektakulär genug, die Fahnen gegeben. Sie wünschen, daß Ihr neuer Roman, "Tod eines Kritikers", in dieser Zeitung vorabgedruckt wird. Sie legen Wert darauf, daß er hier und gerade hier erscheint. "F.A.Z." (29.05.2002) ... mehr
»20 Masterplots aus Bürotopia«
Das Buch behauptet, dass sich die Geschichte wiederholt und wir uns immer wieder dieselben Geschichten erzählen (was natürlich irgendwie das Ende der Geschichte bedeutet). Die Weltliteratur speist sich aus 20 Masterplots, modellhaften Stories von Rettung, Rache, Liebe, Abenteuer usw. Filmvergleiche und Autoverfolgungsjagden hat der Autor besonders gern. Robin Detje für "Literaturen/faz.net" (29.05.2002) ...
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»Männern geht es an den Kragen«
"Hochkriminell", so die Autorinnen Mona Misko aus Bad Neuenahr und Gabriele Keiser aus Andernach, "sind wir nur beim Schreiben." Unsere Übeltaten finden nur auf dem Papier statt, versicherten sie bei dem "mörderischen Leseabend" in der ehemaligen Synagoge Ahrweiler. "Kölnische Rundschau" (29.05.2002) ...
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»Welt der Werbe-Agenturen«
Diesmal wird der typische Stefan-Beuse-Sound durchbrochen von Schocker-Szenen. Das ist neu und hat den Verlag bewogen, das Buch in der Krimi-Ecke zu platzieren. Mag der Zweck diesmal die Mittel heiligen. Gelesen werden sollte dieses Buch. "Saarbrücker Zeitung" (29.05.2002) ...
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»Wo die Liebe hinführt«
Der neue Roman Rita Classens führt in eine ländliche Idylle: Louise, eine junge Frau, hat von ihren Eltern ein abgelegenes, kleines Hotel in der Eifel geerbt. Es ist geschlossen. Sie plant, es zu renovieren und dann wieder zu eröffnen. "Transatlantik" Magazin des Verlages Random House (29.05.2002) ...
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»Kriminelle Comedie humaine«
In 17 Jahren und 17 Büchern hat Bill James ein Kriminalepos geschaffen, das sich in seiner ausufernden Einzigartigkeit nur mit dem literarischen Universum seines Krimikollegen Ed McBain vergleichen lässt. James Romanzyklus um die Polizisten Colin Harpur und Desmond Iles, die in einer namenlosen englischen Stadt für Ordnung sorgen müssen, handelt von den Leidenschaften und Perversionen, die Gangster wie Polizisten motivieren, und von den daraus resultierenden Verwicklungen. Robert Brack für die "schwarze taz" (28.05.2002) ...
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»Vom Buchmarkt«
In den Filialen der Buchhandelskette Hugendubel soll in den nächsten Tagen die Kurzarbeit eingeführt werden. Ist denn eine Buchhandlung ein Industrieunternehmen, das sparen kann, indem es weniger produziert? Alles deutet daraufhin, dass die größte Krise des deutschen Buchhandels nach dem Krieg begonnen hat. "Süddeutsche Zeitung" (28.05.2002) ...
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»Der alte Mann und der Politik-Sumpf«
Deutschen Romanen und Theaterstücken wirft man immer wieder vor, ihre Figuren seien am Reißbrett entworfene Kunstfiguren. Auf die Romane Hans Werner Kettenbachs trifft dies nicht zu. Seine Gestalten haben Fleisch und Blut, Herz und Hirn - der Protagonist seines jüngsten Romans ist gottlob nicht dümmer als der Autor. "Saarbrücker Zeitung" (28.05.2002) ...
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»Auf den Spuren«
Als Bestseller gilt seit jeher die «Krimitour Berlin». Jetzt haben Dozent Armin A. Woy und Dr. Jan Feustel, ein Experte für Stadtgeschichte, eine komplett neue Route zu den Original- Schauplätzen einiger historischer Kriminalfälle ausgearbeitet. Morgenpost-Redakteur Peter Schubert ist der Blutspur, die über Kreuzberg tief in den Osten führt, gefolgt.. "Berliner Morgenpost" (28.05.2002) ...
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»Algerisches Schicksal«
Mohamed Moulessehoul hat 36 Jahre in der algerischen Armee gedient und im algerischen Bürgerkrieg gegen islamische Fundamentalisten gekämpft. Seine Erfahrungen hat er in dem Roman "Wovon die Wölfe träumen" verarbeitet, der jetzt unter seinem Pseudonym Yasmina Khadra in Deutschland erscheint. "aspekte/ZDF" (24.05.2002) ...
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»Ein bonbon-bunter Krimi«
Was tun, wenn die Welt nur noch Pop ist, man selbst aber gute Romane schreiben will? Man nehme Motive, Mythen und Erzählmuster der Gebrauchskultur, z.B. üppige Blondinen und Krimis; man zerlege sie in ihre Einzelteile und bastele daraus ein barockes Universum, ein raffiniertes Erzählkaleidoskop. So kann man Jean Echenoz' Schreibstrategie skizzieren, die er auch in "Die großen Blondinen" zum Einsatz bringt. "Titel" (27.05.2002) ...
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»Zehn aus Tradition«
20 Jahre lang war Håkan Nesser Lehrer, jetzt lebt der 52-Jährige in Uppsala im Ruhestand. Seine Krimis um Kommissar Van Veeteren zählen zu den Besten Schwedens. Die "Süddeutsche Zeitung" sprach mit ihm über den Boom schwedischer Krimis in Deutschland. (27.05.2002) ...
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»Polizei und der Amtsmißbrauch«
In der Wesselinger Rathaus-Buchhandlung war es mucksmäuschenstill, als Horst Eckert sein Buch aufschlug. Die etwa 30 Gäste lauschten gespannt, als der Autor seinen neuen Krimi „Ausgezählt“ vorstellte.
"Kölner Stadt-Anzeiger", 26.05.2002 ...
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»Wie alles begann«
Zurück zu den Anfängen: Wer war Kurt Wallander vor dem 8.Jänner 1990, bevor Mörder ohne Gesicht, der erste Band der Bestseller-Serie begann?
Henning Mankell hat mit großer Akribie und vielen Seiten eine Art Vorwort zu Wallanders Polizeikarriere geschrieben, das sich in formaler Hinsicht von den späteren Romanen unterscheidet. Er präsentiert statt eines durchgehenden Textes fünf längere Geschichten über Verbrechen und ihre Aufklärung.
"Der Standard", 24.05.2002 ...
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»Mord mit Meeresfrüchten«
Die Land- und Wasserkarte der Laguna Veneta ist neu in der Innenseite des Umschlages. Commissario Brunettis zehnter Fall beginnt mit der Explosion eines Fischerbootes im Hafen des Dorfes Pellestrina, das auf dem Landstreifen zwischen Lagune und Adria liegt. Die neun Fälle, die Brunetti seit dem "Venezianischen Finale" (1993) zu lösen hatte, hielten ihn alle in Venedig, eine Karte war unnötig, jetzt sucht man Orientierung.
"Hamburger Abendblatt", 27.05.2002 ...
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- »Wenn Männer sich Sorgen machen«
Den kenne ich. Gut dreitausend Seiten über ihn gelesen. Kenne seine Laster (gutes Essen, guter Weißwein), seine Vorlieben (neben den Lastern: Klassiker lesen zum Abschlaffen am Abend) und seine Abneigungen (Mächtige, Korruption, Bürokratismus, Nationalismus, Umweltzerstörung, Vice Questore Patta), kenne sein Naturell, sein Team, seine Familie, seine Stadt. Ich kenne die Wahrheit über Commissario Guido Brunetti. "Die Welt", 27.05.2002 ... mehr
»Faszination des Verbrechens«
Das Ritual ist grotesk und bizarr. Mehrere Millionen Männer, Frauen und Kinder wirken wie ferngesteuert, wenn sie tagtäglich dasselbe tun. Einzeln oder in kleinen Gruppen verfolgen sie gespannt, wie ein oder mehrere Menschen getötet werden. Je drastischer, umso besser. Häufig wird sogar vergessen, dass es doch fiktive Tötungen sind. Der Pathologe Hans Bankl führt durch die Welt gewaltsamer Tode
"Transatlantik", 27.05.2002 ...
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»Neue Krimis für den Urlaub«
Kriminalromane sind wohl die einzigen Bücher, die von Männern wie Frauen gleichermaßen gern gelesen werden. Jedes zwanzigste der rund 7 500 belletristischen Werken, die im Jahr auf den deutschen Büchermarkt geworfen werden, ist nach Angaben des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Frankfurt ein Krimi. Großen Erfolg aber haben zumeist nur wenige Schriftsteller, von denen sich einige in diesem Jahr mit neuen spannenden Geschichten zurück melden.
"web.de/dpa", 23.05.2002 ...
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»Fußball und McDermid«
Val McDermid ist eine der führenden Kriminalschriftstellerinnen Großbritanniens. Ihr Vater entdeckte den Nationalhelden Slim Jim Baxter. Die schottische Bestsellerautorin über sich und das, was wichtiger ist als Leben und Tod - Fußball
"Die Welt", 23.05.2002 ...
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»Im Frühtau zu Mülheim«
Mit "Fallera" ist vor kurzem der vierte Titel in der Reihe um den Ruhrpott-Detektiv Kristof Kryszinski erschienen. In einem Interview gibt Jörg Juretzka Auskunft zu seinem neuen Roman und zu Kristof Kryzsinski.
"kaliber.38", 05.2002 ...
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»Spannendes Stakkato«
Nach einer längeren Pause hat der Argument-Verlag die Neuausgabe der Krimis von Joseph Hansen fortgesetzt. Im vierten Dave-Brandstetter-Roman geht es um den Mord an einem rassistischen und homophoben Polizeichef. Hansen scheint in seinem vierten Krimi noch prägnanter, noch knapper zu schreiben. Sein Stil gleicht oft einem Stakkato, abwechselnd mit einer traurigen Grundmelodie.
"Der Bücherfreund", 05.2002 ...
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»Krimifans pilgerten«
«Eigentlich bin ich ein Dekorateur», sagt Jacques Berndorf von sich selbst, «ich lege mit viel Lust Leichen in die Eifel.» Das tat er auch dieses Mal wieder. Und er widerlegt in seiner unnachahmlichen, schonungslos ironischen Art so manches Vorurteil.
"Aachener Zeitung", 23.05.2002 ...
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»Gefrorene Sonne«
Stan Jones Roman "Gefrorene Sonne" entführt in eine verschlafene Kleinstadt in Alaska; als Ermittler dient ein Staatspolizist mit Eskimoblut in den Adern. Nathan Active heißt der junge Mann, und er ermittelt in verschiedenen Delikten. "Gefrorene Sonne" ist ein gekonnt erzähltes und exakt recherchiertes Buch, das einen guten Plot mit sozialem Background zu anspruchsvoller Unterhaltung zu vereinen weiß. Ulrich Noller bei "Deutsche Welle", 05.2002 ...
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»Scherben«
"Scherben" heißt der jüngste auf deutsch vorliegende Roman von Dick Francis. Und erzählen kann Dick Francis, der ehemalige Jockey, sowieso. Alexander Kudascheff bei "Deutsche Welle", 05.2002 ...
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»Vom Wagemut der Kleinverlage«
Erst spät kam der Ruhm zu Charles Willeford. Genauer gesagt: als der Autor 65 alt war, vier Jahre vor seinem Tod. Davor war Willeford, ein ganzes Leben lang, der vermutlich unbekannteste große amerikanische Autor des letzten Jahrhunderts. Zwei Klassiker von Charles Willeford, beprochen Ekkehard Knörer beim "Perlentaucher", 17.05. 2002 ...
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»Von 15, die auszogen, einen Roman zu schreiben«
Es beginnt, wie gewohnt am Dialog orientiert, mit Roddy Doyle und endet versöhnlich mit Frank McCourt. Doch wenn 15 Autoren einen Roman schreiben, dann sind es vor allem diese beiden, die man bedauern muss. Den ersten, weil er etwas anstößt, von dem er zumindest vage schon weiß, wie es weitergehen soll und darin definitiv enttäuscht wird, und den letzten, weil der all die losen Fäden zusammenknüpfen und das, was seine Kollegen ihm untergeschoben haben, zu einem sinnvollen Abschluss bringen muss. "literaturkritik.de", 05.05.2002 ...
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»Betrogene Betrüger GmbH«
Eric Laurrents fünfter Roman (der zweite, der jetzt auf Deutsch vorliegt) verfügt im Grunde über alles, was man für einen rasant-witzigen Krimi benötigt: Betrüger, die, ehe sie sich versehen, selbst zu Betrogenen werden, Killer der Sorte «dämlich», zwei verrückte Frauen, die den handelnden Akteuren des Öfteren den Kopf verdrehen. So taucht man amüsiert ein in eine Story, die mit überraschenden Wendungen, behend- rhythmischem Spiel und wechselnden Koalitionen durchsetzt ist. "NZZ" ,23.05. 2002 ...
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»Sensenmörder in Rheindahlen«
Was zunächst wie ein Eifersuchtsdrama aussieht, entpuppt sich im Krimi von Christoph Güsken bald als sehr viel facettenreicher - Schönheitsfetischisten, Klosterschüler, biblische Verse, mittelalterliche Pestdarstellungen und Karnevalskostüme geben den Ermittlern Rätsel auf. Aus dem Gladbacher Doppelmord entwickelt sich eine ganze Mordserie, und die Ermittlungen der insgesamt vier Beamte dehnen sich über die gesamte Vitusstadt bis in den Köln-Bonner Bereich aus. "Westdeutsche Zeitung", 23. 05. 2002 ...
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»Gestatten: Weaver. Ben Weaver«
Als wäre es David Liss nicht genug, einen Politthriller im Stile John Grishams geschrieben zu haben und diesen gleichzeitig mit einem so stimmigen wie nervenaufreibenden historischen Setting zu umgeben, als wäre die Synthese aus Geschichte und Verbrechen in der Welt der Hochfinanz nicht schon spannend genug, führt er seine Leser zusätzlich in die Welt und Tradition des Judentums ein. Robert Habeck für "Transatlantik", (Magazin der Verlagsgruppe "Random House"), 23. 05. 2002 ...
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» Aldebaran«
Jean-Claude Izzo war bereits fünfzig, als er anfing, Romane zu schreiben. Nach etlichen Jahren der politischen Auseinandersetzung hatte der Journalist und ehemalige Kommunist endlich eine Form gefunden, kompromisslos seine Weltsicht zu offenbaren. Zuletzt war er als Chefredakteur der Zeitschrift "Viva" gefeuert worden - aus politischen Gründen, versteht sich. Die Kriminalromane seiner Fabio-Montale-Trilogie wurden in Frankreich auf Anhieb zu Bestsellern. Ebenso wie der soeben auf deutsch erschienene Roman "Aldebaran" spielen sie dort, wo Izzo als Kind eines italienischen Barkeepers und einer spanischen Schneiderin 1945 geboren wurde. Ralph Gerstenberg im "Deutschlandfunk", 16. 05. 2002 ...
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»Wallanders erster Fall«
Die Vorgeschichte zur Geschichte – das gibt's nicht nur im Kino ( bei Startreck). Heute erscheint in den Buchhandlungen ein neuer Krimi vom Bestsellerautor Henning Mankell. Obwohl "Die Brandmauer" doch eigentlich der letzte Fall für Kommissar Wallander sein sollte. Und das stimmt. Denn das neue Buch erzählt Wallanders Vorgeschichte – Wallanders ersten Fall. Wie es dazu kam berichtet Silke Arning bei "SWR 1", 21. 05. 2002 ...
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»"Morfalous"-Autor gestorben«
Der französische Schriftsteller Pierre Siniac, Autor zahlreicher Kriminalromane, ist nach Angaben der Tageszeitung "Le Figaro" vom Dienstag im Alter von 73 Jahren gestorben. Er wurde vor allem durch den Roman "Morfalous" bekannt, der 1983 mit Jean-Paul Belmondo in der Hauptrolle verfilmt wurde. "Der Standard", 21. 05. 2002 ...
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»Bruder Mörder«
Mit einer großen Werkausgabe wird der Erzählerin Patricia Highsmith endlich die Ehre zuteil, die ihr gebührt. Ihr Schweizer Stammhaus, das sie schon immer besser behandelt hat als jene amerikanischen Verleger, die sie auf Kriminalliteratur festlegen wollten, es hatte ein Einsehen und öffnete sich der Ansicht, dass diese große Erzählerin, die 1921 in Texas geboren wurde und ihr Leben 1995 im Tessin beschloss, als Klassikerin behandelt werden muss. "Die Welt", 18. 05. 2002 ...
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» Cupidos Kalamitäten«
Wahrscheinlich, weil Eugenio Fuentes abwechselnd an zwei Romanen geschrieben hat. Der eine erzählt die Geschichte verdrängter, unerfüllter Leidenschaften. Der Mörderwald ist die Universalmetapher für alle untergründigen Triebe, so mitreißend schön im hellen Sonnenlicht, so schrecklich im dunklen Gehölz. "Die Welt", 18. 05. 2002 ...
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»Massenmörder«
"Ich hatte auf einem Friedhof in Dallas erkannt, dass jeder Mensch, ob Massenmörder oder Unschuldsengel, zu Lebzeiten wahrscheinlich von jemanden geliebt worden ist", schreibt William R. Maples in seinem Buch "Knochengeflüster". Ulrich Baron in "Die Welt", 18. 05. 2002 ...
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»Kurzrezensionen«
Liza Marklund: Paradies.
Kathy Reichs: Durch Mark und Bein.
Martha Grimes: Das Mädchen ohne Namen.
"Die Welt", 18. 05. 2002 ...
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»Wallanders erster Fall«
Sollte nicht Schluss sein mit Kurt Wallander? Haben wir uns nicht von ihm in "Die Brandmauer" schweren Herzens verabschiedet? Von diesem so müden und auch so wachen Kommissar, der uns die letzten Jahre ein gutes Stück durch's Leben begleitet hat, so wie wir ihn durch Leben begleitet haben und nicht satt werden konnten an seinen beruflichen wie privaten Verstrickungen und Befreiungsversuchen? Frank Keil-Behrens in "Titel", 21.05.2002 ...
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- »Versüßter Abschied«
"Wallanders erster Fall": Das neue Buch von Henning Mankell ist das Ergebnis vieler "Gespräche". Diese Dialoge zwischen Autor und Lesern entspannen sich, weil der Schwede, der in Maputo (Mosambik) lebt, bei seinem Publikum einen Nerv getroffen hat. Der Erfolg von Mankells Kriminalromanen, in denen Kommissar Kurt Wallander die Identifikationsfigur abgibt, ist nicht nur darauf zurückzuführen, dass der Schriftsteller gekonnt den Mega-Thrill serviert. "Münchener Merkur", 21.05.2002 ... mehr
- » Wallander. Episode I«
Zwölf Jahre und acht Romane später weiß zumindest die Kriminalliteratur lesende Öffentlichkeit mehr. Erstens: Ystad ist Europa. Weil sich in Ystad zeigt, was vorgeht in Europa, was Europa bedroht und weil Henning Mankell acht "Romane über die europäische Unruhe" geschrieben hat, die allesamt überwiegend in Ystad spielen "Die Welt", 18.05.2002 ... mehr
»Ganz entspannte Sozialkritik«
Endlich mehrheitsfähig geworden: In Jamaica gilt Peter-Paul Zahl als "one of us". Der neue Roman des ehemaligen Apo-Aktivisten und Gefängnisinsassen aber spielt in Köln. "taz", 21.05.2002 ...
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»Dorfkaiser und Drogenbarone«
Kriminalistische Kleinodien, nicht immer ernst genommen:
Bill James: Rivalen
Friedrich Ani: Süden und der Straßenbahntrinker.
Christoph Wagner: Schattenbach.
"Der Standard", 17.05.2002 ...
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»Schanghai sehen und dann sterben«
Andrea Fischer, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, schreibt im Berliner "Tagesspiegel" einmal im Monat über Krimis. "Warum auch sollte die Globalisierung ausgerechnet vor Kriminalroman haltmachen? Warum sollten nur Hamburger-Ketten, Starbucks-Coffee und Vodafone-Shops uns in jeder europäischen Großstadt durch ihre Gleichförmigkeit belästigen, nicht aber die konfektionierte Krimi-Ware? Aber wie das so ist mit der Globalisierung - sie hat ihre schlechten und ihre guten Seiten." 19. 05. 2002 ...
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»Plündernde Wikinger«
Günther Krieger aus Langerwehe liebt Krimis, und er liebt Geschichte, ganz besonders das Mittelalter. Kein Wunder, dass der Mann aus Hamich historische Kriminalromane schreibt. Und das am laufenden Band. Gerade ist sein sechstes Werk "Drachensturm" erschienen. "Aachener Nachrichten", 20. 05. 2002 ...
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»Ein Land erfindet seine Mörder«
Schweden und die Krimi-Schwemme – warum zumindest die Kommissare in den Romanen meist an Depressionen leiden. Die Frage: Warum werden in Schweden so viele Krimis geschrieben? 50 bis 60 Autoren werfen jedes Jahr ihre Bücher auf den Markt – das ist, im Verhältnis zu den 8,9 Millionen Einwohnern des Landes, Weltrekord. Maj Sjöwall ist gewissermaßen die Urmutter der schwedischen Krimi-Verfasser. Gerhard Fischer in "Süddeutsche Zeitung", 16.05.2002 ...
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»Frieden macht unzufrieden«
Was hat man von einem CD-Label zu erwarten, daß "sans soleil" heißt? Nichts Sonniges, möchte man meinen und liegt damit vollkommen richtig. Die Bonner Firma hat jetzt "Bombsong" herausgebracht, ein Monodram mit einem Text von Thea Dorn und Musik von Ulrike Haage. Die Produzenten wünschen den Rezensenten "eine nachdenkliche Stunde Zuhören". "FAZ", 17.05.2002 ...
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»Unter Leichen«
Keine Zeit für Plaudereien. Ich warte auf einen Anruf von Udo Röbel (52), dem Ex-Chefredakteur von "BILD", dem Mann, der 1984 General Kießling entlastet hat und später in Gladbeck zu den Geiselgangstern ins Auto gestiegen ist, dem Pfälzer aus Neustadt, der jetzt in Hamburg lebt. Er hat einen Krimi geschrieben, zusammen mit dem Reporter Christoph Scheuring. "Tod eines Engels" (Ullstein-Verlag). Mister Marples Krimi-Tipp in "Die Rheinpfalz", 17.05.2002 ...
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»Krimis mit «humanen» Morden«
«Was ist das für eine Frau, die sich solche Geschichten ausdenken kann?», fragten sich sicher viele Leser und Leserinnen von Deutschlands erfolgreichster Krimiautorin Ingrid Noll. Nun war sie zu einer Lesung in die Stadtbibliothek Rosenheim gekommen, und deren Leiterin Susanne Delp stellte sie den zahlreich gekommenen Zuhörern vor. "Oberbayerisches Volksblatt", 16.05.2002 ...
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- »Kriminelles Potenzial«
Ingrid Noll, von Rieger & Kranzfelder ins „Drei Mohren“ eingeladene Krimiautorin, hatte sich in der Uhrzeit getäuscht und kam deshalb etwas verspätet in die Teehalle. Ohnehin mit großer Spannung erwartet, steigerte dieser Umstand die Erwartungshaltung der zumeist weiblichen Zuhörer, die von der 67-jährigen Erzählerin in punkto „suspense“ nicht enttäuscht wurden. "Augsburger Allgemeine", 17.05.2002 ... mehr
»Beichten und Büßen in Serie«
Die deutsche Fernsehkultur, wenn es so etwas gibt, war immer stolz auf den Tatort. Da ist so etwas entstanden wie ein B-Movie-Forum im TV mit einem gewissen gestalterischen Freiraum. Zwar hielte kaum ein Tatort einer genaueren Überprüfung dramaturgischer, filmästhetischer, schauspielerischer Leistungen stand, aber das hat mit dem Status eines Medienkultes wenig zu tun. Andererseits sind immer wieder gute Filme entstanden; nicht nur Samuel Fullers Tote Taube auf der Beethovenstraße, sondern auch Frau Bu lacht von Dominik Graf oder Tod im Häcksler von Nico Hofmann hätten einen Platz in der Filmgeschichte des Genres verdient. Georg Seeßlen in "Frankfurter Rundschau", 16.05.2002 ...
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»Frau mit gewissen ästhetischen Standards«
Donna Leon erzählte gestern im Händelzentrum, dem Holbornschen Haus in der Roten Straße, auch von ihrer Begeisterung für Musik und Händel. Seit 1995 ist sie ein Fan der Göttinger Händel-Festspiele – „ein sehr loyaler Fan”. "Göttinger Tageblatt", 16.05.2002 ...
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»Mord beim Ikebana«
Sujata Massey lässt ihre Detektivin in "Bittere Mandelblüten" lange Zeit im Dunkeln tappen.
Wer Andrea Camilleri und seine Montalbano-Krimis kennt, erwartet ein opulentes Mahl: Eine Vorspeise, einen Hauptgang und Süßes, natürlich alles a la Siciliana.
"Mainz online", 15.05.2002 ...
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»Strand der Selbsthypnose«
Es sind eigentlich zwei Geschichten, die Bill James in Rivalen erzählt: eine Gangsterballade und ein Polizeiroman, die sich auf das verschrobenste kreuzen. Allein die Erfindung des panischen Gangsters mit seinen plüschigen Aufstiegsträumen würde James zum Krimiautor der Extraklasse machen, doch der Brite kann mehr.
Tobias Gohlis in "Die Zeit", 15.05.2002 ...
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»In kalter Absicht«
Es gibt Passionen, die verlangen bisweilen einen harten Körpereinsatz. Und das ist der Grund, warum die norwegische Krimiautorin Anne Holt ihre jüngste Lesereise in Deutschland mit einem rund um ihr linkes Auge erblühten, zartlila Veilchen antreten musste. Anne Holt, die Vielseitige, die als Juristin auf eine Karriere als Anwältin, stellvertretende Polizeichefin von Oslo und kurzzeitige Justizministerin zurück blicken kann, ist eben auch eine passionierte Fußballspielerin.
Elke Biesel im "Deutschlandfunk", 14.05.2002 ...
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»Nacht der Könige«
"Ich hasse eigentlich Krimis. Und ich weiß nicht, wie mir das unterlaufen ist, mit diesen Krimielementen.. das war auch eine Herausforderung, dass ich einen konkreten Plot haben wollte und handlungstreibende Elemente, daran wollte ich mich einfach mal versuchen." Der 37-jährige Bachmann-Preisträger Stefan Beuse hat einen Roman geschrieben, in dem es um die Zurichtung von Männern zu Krieg und Sieg geht, um trügerische Sicherheiten und gefährlich verwischte Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit.
Brigitte Neumann im "Deutschlandfunk", 14.05.2002 ...
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»Hand in Hand«
Der neue Thriller von Polina Daschkova trägt seinen beziehungsreichen Titel nach dem Namen einer Familie aus der sogenannten neuen Moskauer Gesellschaft (der russische Originaltitel heißt: "Ort unter der Sonne", 1999 erschienen). Kultur, Kommerz und einige kriminelle Energie gehen in diesen Kreisen Hand in Hand.
Olga Hochweis im "DeutschlandRadio Berlin", 10.05.2002 ...
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»Erziehung zur Grausamkeit«
Für das 3. Jahrtausend prophezeit Yasmina Khadra, ehemaliger Kommandant in der algerischen Armee, ein Zeitalter der Ekstasen und der Gurus. Der altgediente Offizier versteht unter Gurus allerdings nicht die Verkünder weich gespülter Lebenshilfe, sondern solche, die den Anspruch erheben, die letzten Fragen nach Sinn und Ziel des Lebens zu beantworten. Und zwar endgültig, auf die einzig richtige Weise. Wir befinden uns, ihm zufolge, in einer Epoche der Wiederkehr des Irrationalen.
Katharina Döbler in "Die Zeit", 15.05.2002 ...
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»Krimiautor zu Gast in die Kirche«
Der ehemalige Gymnasiallehrer Peter Zeindler aus Zürich, der übrigens einige Jahre in Biel unterrichtete, hat sich vollständig der Schriftstellerei verschrieben. Einen Namen hat er sich vor allem mit seinen Kriminalromanen geschaffen. Seine Hörspiele, Theaterstücke und Drehbücher, unter anderem auch für die «Tatort»-Serie, faszinieren.
"Bieler Tagblatt", 16.05.2002 ...
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» Gutenberg zum Gruseln«
Krimi-Autoren schildern mysteriöse Mordserie in Mainz. „Wonneschauer des Grauens“ verspricht Matthias Bauer, Dozent für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Uni Mainz, bei der Lektüre des „Schädeltypographen“. „Die beiden Autoren Jens Schuhmacher und Jens Lossau“, sagt er, „haben das Talent, den idyllischsten Schauplatz mit blankem Horror zu überziehen“.
"Allgemeine Zeitung", 16.05.2002 ...
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»Ein mörderischer Berliner Sommer«
Der Sommer in Berlin geht mit einer ausgeprägten "Rat- und Rastlosigkeit" einher. Heike Gerbig nimmt für ihren Kriminalroman ein wiedererkennbares Berlin als Hintergrund. Ihr rastloser Held passt zu dieser Stadt.
"Berliner Zeitung", 16.05.2002 ...
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»Ray-Bradbury-Tag«
Los Angeles ehrt den Science-Fiction-Autor, der mit "Fahrenheit 451" weltberühmt wurde, mit einem eigenen Tag.
"Der Standard", 15.05.2002 ...
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»Hinter den Kulissen«
Illoyalität ist die Seele unseres politischen und wirtschaftlichen Lebens.« So urteilt der Washingtoner Journalist David Cantor über die Welt, in der er lebt und arbeitet. Es ist eine seltsam irreale Welt, denn obwohl Washington beinahe die Hauptstadt der Welt ist, lebt die politische Elite völlig selbstbezogen vor sich hin. In seinem neuen Roman »Der König von Washington« führt David Ignatius seine Leser hinter die Kulissen dieser geschlossenen Gesellschaft. Ronald Gutberlet bei "Transatlantik" ...
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»Historien-Krimi bester Art«
Jetzt kommt die Autorin Helga Glaesener nach Speyer, um aus ihrem neuen Roman unter dem Titel „Wer Asche hütet“ zu lesen. Ein Leckerbissen für alle Liebhaber(innen) historischer Kriminal-Romane.
"Speyerer Tagespost", 15.05.2002 ...
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»Entropie und Defäkation«
Wenn Literatur die hohe Kunst ist, das Einfache kompliziert zu erzählen, was ist dann der Kriminalroman? Als die umständlichste Weise, narrativ von Punkt A zu Punkt B zu gelangen, wäre der Krimi ebenso als ein Höhepunkt literarischer Verfremdungstechnik anzusehen wie auch als deren Travestie. Wo einer, wie Peter Zimmermann in seinem Roman «Last Exit Odessa», das Erzählen zusätzlich durch Wucherungen von Anspielungen, Allusionen und Abschweifungen auftreibt, dort ereignet sich die pure Entropie.
"NZZ", 14.05.2002 ...
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»Gegen die Hässlichkeit«
"La Reprise" - "Die Wiederholung" ist ein äußerst vertrackter Agenten-Krimi, angesiedelt in den Ruinen des Nachkriegs-Berlin. Das Erscheinen des Romans im letzten Herbst wurde von der französischen Kritik mit erheblicher literaturpolitischer Emphase gefeiert als die Wiederauferstehung des radikal Kunstschönen inmitten der vorsätzlichen Hässlichkeiten Michel Houellebecqs. Kurz vor seiner offiziellen Heiligsprechung zu seinem 80. Geburtstag kommenden August war es Alain Robbe-Grillet also gelungen, der Öffentlichkeit ein Schnippchen zu schlagen, indem er sich selbst ein literarisches Denkmal setzte.
"Münchner Merkur", 14.05.2002 ...
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»Antibabylon«
Die Solothurner Literaturtage – von Vatertag bis Muttertag – haben wohl das beste Publikum überhaupt: Es strömt drei Tage lang, füllt mit Leichtigkeit die 600 Plätze des Landhaussaals, wenn Arnold Stadler, Peter Stamm, Martin Suter, F. K. Waechter, Bernhard Schlink lesen. Das Publikum denkt und arbeitet aber auch mit in Übersetzerateliers, schlägt neue Lösungen vor, ringt um Bedeutungsnuancen.
"Süddeutsche Zeitung", 14.05.2002 ...
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»Von sanfter Hand«
Der Autor heißt Reinhard Rohn. Er wurde in Osnabrück geboren, lebt heute in Köln und Berlin und ist als Verlagsleiter tätig. Gerade hat Reinhard Rohn seinen dritten Roman veröffentlicht. Sie sollten dieses Buch lesen, weil es sowohl spannend als auch psychologisch ausgefeilt beschreibt, wie die unfreiwillige und eigentlich sympathische Gaunerin Lisa versucht, sich zu befreien - aus den Fängen der Verdächtigungen, aber auch aus den Fängen der Vergangenheit.
"WDR 4" ...
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»Tödliche Passion«
»Purpurrot – Tödliche Passion« ist der zweite Roman von Tom Wolf. Nach Langustiers erstem Fall »Königsblau – Mord nach jeder Fasson« legte er eine gleichermaßen spannende Lektüre für Krimi-Freunde als auch für Gourmets vor. Man kann hoffen, dass Friedrich II. seinen Leibkoch noch häufiger ermitteln lässt.
"Neues Deutschland", 14.05.2002 ...
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»Kurzrezensionen«
Liza Cody: «Eva langt zu» "20min.ch"
Joseph Kanon: «In den Ruinen von Berlin» "web.de"
-ky: «SpreeKiller» "web.de"
Julia Wallis Martin: «Tanz mit dem ungebetenen Gast» "Neue Luzerner"
Viviane Egli: «Finale in Wollishofen» "Neue Luzerner"
Uri Adelmann: «Gleichung mit einem Unbekannten» "Bayern3"
»Spannung in den Bibliotheken«
Nichts für schwache Nerven sind die Veranstaltungen im Rahmen des 3. Beueler Bücherfrühlings. Unter dem Motto "Krimis! Spaß! Spannung!" bieten elf Bibliotheken und Büchereien von Dienstag bis zum 24. Mai ein abwechslungsreiches Programm.
"Bonner General-Anzeiger", 14.05.2002 ...
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Reklame
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»Der fünfte Krimi mit Kommissar Jansson. Eine 12-teilige Fernsehserie zu den Krimis war die erfolgreichste Serie aller Zeiten in Finnland.«
Harri Nykänen. Schwärzer als ein schwarzes Schaf. Kriminalroman. Grafit Verlag
219 Seiten, kt.
EUR 8.40, SFr 15.50
ISBN 3-89425-515-3
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»Ich schreibe Bücher, die ich selber gerne lesen würde«
Martin Suter ist der zurzeit meistgelesene deutschsprachige Autor. Seine schriftstellerische Karriere begann er als Werbetexter für "Möllni-Windeln", "Jägermeister" und andere Markenartikel. Nach und nach erkundete Suter
dann das gesamte Spektrum des Schreibens. Karsten Herrmann sprach für das Online-Magazin "Titel" mit dem Autor. 13.05.2002 ...
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»Autorin und Ermittlerin haben ein Privatleben«
Sie war Anwältin, stellvertretende Polizeichefin von Oslo und für kurze Zeit norwegische Justizministerin. Heute schreibt die 1958 geborene Anne Holt Krimi-Bestseller. Ihre Romane "Das einzige Kind", "Im Zeichen des Löwen" und "Das achte Gebot" wurden mit den wichtigsten Krimipreisen ihre Landes ausgezeichnet. Mit der Autorin, die als weiblicher Henning Mankell gilt, sprach Frank Dietschreit für die "Märkische Allgemeine" vom 11.05.2002 ...
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»Das andere Genre: Schöne neue Cyberwelt und ein Abstecher zum Militär: Das Science Fiction Jahr 2002«
Während sich heute das allgemeine Gefühl verstärkt, tatsächlich in einer SF-Welt zu leben, ist die Idee einer besseren Welt vom überall grassierenden "Gegenwartschauvinismus" (Wolfgang Jeschke) zurückgedrängt worden. Die weitere Zukunft interessiert hauptsächlich als Rentenfrage. Gleich mehrere Artikel in der neuen Ausgabe des SF-Jahrbuchs, das von Jeschke im Heyne-Verlag herausgegeben wird, beschäftigen sich aber mit dem Thema der Utopie.
Wolfgang Neuhaus für "telepolis", 12.05.2002 ...
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»Natürlich schmeckt der Wortsalat«
Der 1964 geborene Jonathan Lethem gehört zu jener Generation von Schriftstellern, die sich nicht mehr in nobler Ignoranz üben, was die Arbeit von Kollegen betrifft, sondern die sich sogar ausgesprochen dafür interessieren. Mit Freunden wie Rick Moody sitzt er im umtriebigen Beirat des Literaturmagazins "Fence", mit Carter Scholz hat er die Geschichtensammlung "Kafka Americana" geschrieben, und immer wieder verfasst Lethem Vor- oder Nachworte für Bücher von Autoren, die er bewundert, Paula Fox etwa oder Philip K. Dick. "Der Tagesspiegel", 12.05.2002 ...
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»Krimiautoren und Brotjobs«
Nein, mit der "spezifischen Gewaltfrage", wie sie gerade jetzt wieder überall gestellt wird, haben deutsche Krimiautoren kaum etwas zu tun, den sie "betreiben derartige Darstellungen von Gewalt nicht". Es dauerte auch eine ganze Weile, bis die Frage danach überhaupt aus dem Publikum kam, und der Essener Krimiautor Reinhard Jahn beantwortete sie bei seiner Lesung am Dienstagabend in der Stadtbibliothek Neustadt wie alle: sehr eloquent und kenntnisreich.
"taz", 10.05.2002 ...
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»Der alte Richter«
Auch der Held des neuen John-Grisham-Krimis hat es - wie wir schon auf den ersten Seiten erfahren - mit seinem Vater nicht gerade leicht. Reuben V. Atlee, der jahrzehntelang als unbestechlicher Richter in Clanton, Mississippi gearbeitet hat, hatte nämlich kaum Zeit für seine Söhne, war immer streng zu ihnen und hielt sich nach dem Tod der Mutter eine Geliebte. Um Gottes willen, die armen Buben!
"Der Standard", 11.05.2002 ...
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»Comeback für Kommissar Wallander«
Im Herbst schien alles zu Ende. Mit dem achten Wallander-Band "Die Brandmauer" wollte der schwedische Bestsellerautor Henning Mankell, 54, seinen Kommissar in Rente schicken. "Nie wieder Wallander", vermeldeten die Zeitungen - zu früh. "Der Spiegel", 11.05.2002 ...
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»Den Menschen einen Spiegel vorhalten«
Das Besondere an den Romanen Kathrin Heinrichs ist, dass sie den Sauerländer Menschenschlag und dessen Lebensweise zeichnet - und den Menschen somit einen Spiegel vorhält. Ein Wiedererkennungseffekt ist vorprogrammier
"Märkische Zeitung", 12.05.2002 ...
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»Die Nacht des einsamen Träumers«
Es sind insgesamt 20 Geschichten, es sind Schnurren, es sind Einzelfälle, es sind Burlesken, die Montalbano so zeigen, wie ihn seine Leser (und natürlich seine Leserinnen) lieben: unwirsch, verfressen, zweifelnd an seiner Liebe zu Livia oder doch zumindest an zuviel Nähe zu ihr, heimatverbunden, mit dem unträglichen Gespür für die falsche Fährte im mörderischen Leben, intuitiv, altmodisch, männlich - und manchmal einsam. Alexander Kudascheff über "Die Nacht des einsamen Träumers" von Andrea Camilleri. "Deutsche Welle", 05.2002...
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»Buchpreisbindung europarechtskonform«
Die EU-Kommission hat das langjährige Verfahren gegen die deutsche Buchpreisbindung nach Angaben des Börsenvereins endgültig eingestellt. Der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Dieter Schormann, sagte am Dienstag auf den Buchhändlertagen in Braunschweig, die Kommission habe erklärt, die Buchpreisbindung sei mit dem Europarecht vereinbar: "Das ist der entscheidende Durchbruch". "Der Standard" vom 07.05.2002...
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»Echte Kommissare lesen Kriminalromane gegen«
Peter Höeg weckte Dorothée Grüterings Gespür für skandinavische Literatur, insbesondere für Krimis. Hätte sie nicht den Debütroman des dänischen Autors gelesen und eine große Faszination für Fräulein Smilla, die Heldin, gespürt, wäre ihr Leben anders verlaufen. Keinen Gedanken hätte sie daran verschwendet, Manuskripte über Literatur auszuarbeiten und damit auf Vortragsreisen zu gehen. Am Sonnabend machte die Mitarbeiterin einer psychologischen Beratungsstelle Station in der Leeraner Stadtbibliothek und nahm das Publikum im Bücherfrühlings auf eine Zeitreise durch die skandinavische Krimikultur. "Ostfriesenzeitung" vom 07.05.2002...
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»Mörderische Mathematik«
Einfache Menschen haben einfache Ideen - und Christie Malry ist ein einfacher Mensch. Seine grundsätzliche Überlegung im Alter von siebzehn Jahren ist dementsprechend: Wer Geld erlangen will, muss einen Platz in der Nähe des Geldes suchen. B. S. Johnson, Schriftsteller, Redaktor und Filmemacher, hat die Geschichte in den frühen Sechzigern konzipiert, sie aber erst 1973, kurz vor seinem Tode mit knapp Vierzig, veröffentlicht: als Spiel mit dem Geist des Kapitalismus und mehr noch als Spiel mit der Form des Romans. "NZZ" vom 08.05.2002...
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»Ein Professor werd' ich sicher nie«
Man erkennt ihn nicht gleich. Früher trug er Vollbart und wallendes, weißes Haar, neuerdings, etwa beim Dreh zu "Trautmann 3", läuft er bartlos und mit Glatze durch die Gegend. Die OÖN plauderten mit Autor Ernst Hinterberger nicht nur über den New Look.
"OÖ-Nachrichten" vom 08.05.2002...
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»Kriminelles aus dem Politiker-Milieu«
Horst Ehmke, Kanzleramtschef unter Willy Brandt und später Postminister in der sozial-liberalen Regierungskoalition, las gestern Abend in der Brunsteinkapelle aus seinen Kriminalromanen.
"Westfalenpost" vom 08.05.2002...
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»Was Tote erzählen«
Und nicht weit von Quantico entfernt arbeitete eine junge Frau, die ein ungewöhnliches Interesse für die gerichtsmedizinische Praxis und bald auch für die Arbeit der FBI-Spezialisten zeigte: Die am 9. Juni 1956 in Miami geborene Patricia Daniels Cornwell ging nicht nur im Gerichtsmedizinischen Institut von Richmond, Virginia, ein und aus, sie übernahm 1990 in Gestalt ihres literarischen Alter Ego Dr. Kay Scarpetta gewissermaßen auch dessen Leitung. Ulrich Baron im Online-Teil der Zeitschrift "Literaturen" vom 05/2002...
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»Entdeckung einer Künstlerin«
Die verschiedenen Phasen der schriftstellerischen Entwicklung von Patricia Highsmith sind deutschen Lesern weitestgehend unbekannt. Schon früh fing sie an zu schreiben, an ihren frühen Erzählungen hatte zu Lebzeiten der Autorin keine ernst zu nehmende Literaturzeitung wirkliches Interesse gezeigt. Die literarische Qualität ihrer Romane wurde lange verkannt.
Erst als in den 70er Jahren der Diogenes Verlag begann, die Autorin zu betreuen und ihre Bücher in gebundener Form herausbrachte, behandelte man ihre Texte mit mehr Sorgfalt.
Monika Papenfuß in "Literaturkritik" 5/2002...
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»Selb-verliebt«
Der von der Literaturkritik – zu Recht – bejubelte stoffliche Reiz seiner Romane (wohl- bis überkonstruiert und damit in höchstem Maße kultiviert) täuscht nicht über die stilistischen Schwächen hinweg, die in Bernhard Schlinks Kurzgeschichten weniger deutlich zutage treten. Eine solche Schwäche ist Schlinks Vorliebe für sprechende, mit Auto-Aktion konnotierte Namen, die spätestens nach dem dritten und jüngsten Wurf – "Selbs Mord" mehr die Selb-Kasteiung des Autors statt weiterer ‚Selb-verliebter‘ Wortplänkelei wünschen läßt. Und angesichts der immer gleichen Figuren in Selbs Umfeld nebst ihren wieder und wieder aufgedroschenen Standard-Phrasen einen neuen Bekanntenkreis für den privaten Ermittler.
Almut Münch bei "LegaMedia" 5/2002...
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»Neues von Mister Marple«
In insgesamt elf Romanen (erschienen als Taschenbücher im Goldmann-Verlag) gibt John Maddox Roberts dem der Leser die Möglichkeit den politischen Werdegang von Metellus mitzuerleben, sich an der herrlich ironischen, manchmal auch amüsant-zynischen Reflexion des Alltags im alten Rom zu erfreuen und so ganz nebenbei eine ganze Menge über römische Geschichte zu lernen. Das Ganze ist eingepackt in Kriminalfälle, die meist bis in höchste politische Kreise reichen. Ein Autorenporträt und ein Interview geliefert von Mister Marple bei "Rheinpfalz online" vom 03.05.2002...
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»Autoren kehren an den Tatort zurück«
Eine Krimi-Anthologie ohne thematischen Bezugspunkt ist wie ein Schiff ohne Kapitän. Hier jenseits der ausgetretenen Pfade fündig zu werden, ist kein leichtes Unterfangen, literarisches Neuland schwer zu erkunden.
Der Leeraner Journalist und Krimiautor Peter Gerdes hatte einen pfiffigen Einfall: Kneipen als tödliche Treffpunkte, als Tatorte, von denen aus der Weg direkt in die Pathologie führt : oder auch ins Leichenhaus, wenn es gelingt, den Mord geschickt als Freitod oder als Unfall zu tarnen. Etliche Autoren konnte er dafür gewinnen, ihre kriminalistischen Recherchen auf diese Lokalitäten zu konzentrieren. "Ostfriesen-Zeitung" vom 06.05.2002...
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»Suter und Elmore Leonard«
Der Schweizer Martin Suter steht für spannende Lektüre, sagte sich "Tirol online" und sprach mit ihm. 06.05.2002...
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»Die Vergangenheit holt jeden ein«
Blöde Typen watscht sie gerne mit coolen Sprüchen ab - bei Gangstern dagegen greift sie schon mal zur Smith & Wesson: Vic Warshawski kann schießen, fluchen und zuschlagen wie ein Mann. Und ist deshalb zur wahrscheinlich berühmtesten Privatdetektivin der Literatur aufgestiegen. In Sara Paretskys neuem Krimi muss sich Vic um ihre älteste Freundin Lotty kümmern, die oft unbeherrscht und jähzornig ist. "Berliner Morgenpost" vom 05.05.2002...
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»Von Massenmorden und Medienrealitäten«
In seinem Debütroman "Pumpgun" erzählt Marc Höpfner die Geschichte eines Schul-Massakers. Bisher waren es die Parallelen zur furchtbaren Schülertat im amerikanischen Littleton, die beim Lesen für Unbehagen sorgten, nun ist das Grauen noch näher gerückt - Fiktion vermischt sich mit der Realität. "Der Spiegel" vom 06.05.2002...
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»Komm mit, kleiner Bruder«
Es ist dunkel, als Polizist Dorian Kammer auf dem Friedhof eine Leiche findet - seinen eigenen Bruder. Und düster geht es weiter zu in Astrid Paprottas zweitem Buch, das sich weit intelligenter und weniger kalkuliert liest als die meisten aktuellen Krimis. Leichen gibt es diesmal nur wenige. Doch dafür zeichnet die Frankfurter Autorin die inneren Abgründe ihrer Protagonisten minuziös nach. "Berliner Morgenpost" vom 05.05.2002...
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»Schreiben, was ich selbst lesen will«
Der Skandal um Tony bildet das Rückgrat von Armistead Maupins neuem Roman "Der nächtliche Lauscher". Einen "Thriller des Herzens", nennt ihn Maupin, ein Dokument einer Krise wäre auch richtig. "Bei mir", so sagt es Maupins Alter Ego im Roman, der schwule Schreiber Gabriel Noone, "bei mir zielt alles darauf ab, die Menschen zu betören.
"Die Welt" vom 07.05.2002...
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»Strandgut mit Folgen«
Je mehr man über einen Ermordeten weiß, desto leichter wird es seinen Mörder zu finden: So lautet eine alte, in Kriminalromanen oft zitierte Polizeiweisheit. Doch was macht die Kommissarin, wenn vom Opfer nur ein Stück Schulter mit einer Tätowierung übrig geblieben ist? Frank Keil-Behrens über das Buch "Die Tätowierung" von Helene Tursten im Online-Magazin "Titel" vom 06.05.2002...
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»Ich bin kein Gerechtigkeitsapostel«
Im letzten Jahr wurde Anne Chaplet mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Mit "Die Fotografin" erscheint nun ihr viertes Buch. Ein Gespräch über Mord, nervende Weltverbesserer und den deutschen Krimi-Boom. "Die Welt" vom 05.05.2002...
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»Werkausgabe - neu übersetzt«
Nach exklusiven Einblicken in ihren Nachlass bringt der Diogenes Verlag das Gesamtwerk von Patricia Highsmith neu heraus. Ihrer Schreibmaschine näherte sie sich stets mit gebügelter Bluse, frisch gekämmten Haaren und feinstem Tabak, die Erfinderin des wohl berühmtesten amerikanischen Ganoven und Mörders - Tom Ripley.
Highsmith: "Ich versuche zuerst zu recherchieren. Dann sehe ich vor weiter zu gehen, so schnell wie möglich. Ich habe gerne acht Seiten jeden Tag zu schreiben. Und meistens nachmittags von ein Uhr bis fünf. Sehr oft ein bisschen abends."
"BR" vom 05.05.2002...
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»Vom Fisch neben dem Pinguin im Schaufenster einer Metropole«
Peter Wawerzinek lebt und schreibt in Berlin. Er reist oft nach Irland. Der folgende Text entstand anläßlich des 60. Geburtstages des irischen Autors Sean McGuffin, den er am 30.4. gefeiert hätte. Sean McGuffin ist vergangenen Sonntag gestorben. "Junge Welt" vom 04.05.2002...
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»Hinterm Ball«
Nein, das typische Fußballbuch ist es nicht. Auch kein klassischer Kriminalroman. Erst recht kein Reisebericht. Und doch ist es von allem etwas. Carlos - im Nebenberuf freier Sportjournalist, im Hauptberuf Lebenskünstler - begleitet Reinhold, den Manager eines Fußball-Bundesligaklubs, auf Geschäftsreise nach Mexiko. Dort will man den Transfer eines hoch begabten Berufsballtreters unter Dach und Fach bringen. Was die Sache kompliziert, ja abenteuerlich werden lässt: Die Verhandlungspartner sind so korrupt wie skrupellos. "Kölner Stadt-Anzeiger" vom 03.05.2002...
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» Wo der Wahn wächst«
Am Ende ahnt man sich selbst als Mitglied im Club der Realitätsverlorenen und versucht verzweifelt zu realisieren, wie man da bloß hin gekommen sein könnte. Nicht nur insofern ist "Die Nacht der Könige" von Stefan Beuse eine Art Tagseite von David Lynchs "Mulholland Drive". Man wird nicht fertig mit ihm. Am Ende angelangt möchte man sich gleich wieder in diesen hellichten Alptraum stürzen.
"Die Welt" vom 04.05.2002...
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»Maigrets pfiffige Enkel«
Daheim in England sind die klassischen Detektive arbeitslos geworden. Sie wandern aus in Länder, denen das Genre bislang unbekannt war, denn das Böse liegt jetzt fern: Auf Gangsterjagd in Russland, Israel und Griechenland. Paul F. Reitze im "Rheinischen Merkur" Nr. 18 vom 02.05.2002... mehr
- »Abschied von der Angst«
Eine Reise nach Palermo. Erste Regel: Nicht paranoid werden, sondern Zeitungen lesen. Wissen, dass die Mafia zurzeit kaum noch mordet – "Aus Stärke, nicht aus Schwäche", wird uns später der Schriftsteller Santo Piazzese sagen. Ein sizilianischer Stimmungsbericht von Marko Martin in "Kommune", Forum für Politik, Ökonomie, Kultur. April 2001 (19. Jg., Heft 4/2001)... mehr
- »Rostiges Blut«
Einer, der sich seither erfolgreich ans Publizieren von Kriminalromanen gemacht hat, ist Camilleris Landsmann Santo Piazzese. Wie der Held seiner reichlich verworrenen Fälle, Lorenzo La Marca, ist Piazzese Palermer und Biologe an der dortigen Universität. Anna Schindler in "WoZ" vom 5. Oktober 2000 (!)... mehr
»Mit Krimis auf Reisen«
Krimis verkürzen nicht nur Reisezeiten, sie können auch den Anlass zu einer Reise bieten. Leonardo lädt Sie zu Entdeckungsfahrten an kriminalliterarische Schauplätze in Europa ein und kann Ihnen dazu exklusiv eine neue Art Reiseführer unterbreiten. "Leonardo" Krimi-Special vom Juni/2001 (bis Ausgabe 03/2001 scrollen, dort gibt esdas komplette Inhaltsverzeichnis)...
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»Man erfindet sich bei Interviews«
Der 36-jährige Schriftsteller Thomas Hettche sagt, er habe beim Schreiben oft die Empfindung, seinen Figuren über die Spuren auf ihrer Haut gerechter zu werden als mit einer Schilderung ihrer Psyche. Er halte sich gerne an das, was man sieht.. "Weltwoche" vom 18/2002 (Leider nur für Abonnenten im Internet lesbar...)...
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»Große Romane«
Der Erfolg übertrifft alle Erwartungen: Die römische Tageszeitung "la Repubblica" gibt seit Jahresanfang ihren Lesern die Möglichkeit, zusätzlich zur Zeitung den wöchentlich wechselnden Romantitel einer „Bibliothek des 20. Jahrhunderts“ (zuletzt u.a. Bücher von Joseph Conrad und Heinrich Böll) zum Preis von 4,90 Euro zu erwerben. Von den ersten 15 Titeln wurden insgesamt rund 10 Millionen Exemplare abgesetzt. "Süddeutsche Zeitung" vom 03.05.2002...
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»LaVons Lied«
Aufhören geht nicht. „LaVons Lied“von Katja Henkel liegt bestimmt nicht lange auf dem Nachttisch rum. Es ist ein spannendes Buch. Rätselhaft. Ständig diese Andeutungen. Warum hat Thilda den Vater ihres Geliebten erschossen? Wer ist LaVon? Wieso muss man immer bis zum Schluss warten, bis man alles versteht? Ist halt so. "Stern", 05.2002...
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»Der Domraub«
Peter-Paul Zahls Sprache ist mal schnörkellos wie bei Hemingway, dann pornographisch derb oder poetisch überladen. Aber trotz aller Kritik: Die Geschichte ist so dicht und lebendig erzählt, dass man als Leser Gefahr läuft, dem Schelm Heiter ganz und gar zu verfallen.
"Deutsche Welle" vom 02.05.2002... mehr
- »Schelm im Spiegel«
Das türkisfarbene Meer hinter sich, frisches Kokosnusswasser auf dem Tisch, in der Hand sein neues Buch Der Domraub , das gerade im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen ist: Der Schriftsteller Peter Paul Zahl sitzt lässig auf der Veranda seines Hauses auf Jamaika, hier empfängt er seine Gäste. "Frankfurter Rundschau" vom 03.05.2002... mehr
»Düsterer Dada«
Der Psychopath ist eine Kunstfigur, die in "Die Welt in der wir wohnten" gehört, einem Berlinroman der Gruppe M. Die Prosa des Kreuzberger Autorenkollektivs pendelt zwischen Dada und Düsternis, entwirft Figuren voller tragischer Skurrilität und spielt mit den Elementen des "Pulp"-Stils, jener Sex-and-Crime-Krimis, die früher "Schundliteratur" genannt wurden, und heute wieder zum Kult taugen. Claudia Basrawi, Mario Mentrup und Michael Horn schrieben als Gruppe M fünf Jahre an dem Buch, mit Unterbrechungen.
"Berliner Zeitung" vom 02.05.2002...
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»Nach dem Blackout«
Martin Suter hat jahrelang sein Geld als Texter in einer Werbeagentur verdient, und genau so sieht er auch aus: Gedeckter Anzug, gebräunter Teint, sauber zurück gegeltes Haar. Der 1948 in Zürich geborene Suter macht aber mittlerweile das, was nach eigenen Angaben immer schon sein Lebensziel war, nämlich Belletristik schreiben, und das mit großem Erfolg. Seine Romane Small World und Die dunkle Seite des Mondes stießen auf große Publikumsresonanz, und Suters neues Buch Ein perfekter Freund, das er in der Frankfurter Carolus Buchhandlung vor großer Kulisse vorstellte, ist soeben in der Spiegel-Bestsellerliste auf Platz 10 vorgerückt.
"Frankfurter Rundschau" vom 02.05.2002...
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»Innenansicht eines Geheimdienstes«
Die CIA wurde zunehmend dominiert von Bürokraten, die ihre Karriere vor allem in Washington machten. Und statt der mühsamen Arbeit vor Ort, dem Rekrutieren von Agenten, dem Einschleichen in feindliche Strukturen setzte die Agentur nun vor allem auf Technik und war in ihrer Arbeit vor allem auf eine seriöse Außendarstellung bedacht.Unter dem Titel "See no evil. The true story of a ground soldier in the CIA's war against terrorism" erzählt Robert Baer, ein ehemaliger Offizier der CIA, seine Sicht der Dinge.
"telepolis" vom 27.04.2002 ...
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»Altenglische Krimi-Weisheit«
Der Mörder ist immer der Gärtner. Nicht doch! Bei Phyllis Dorothy Baroness James of Holland Park, kurz P. D. James, muss man kaum fürchten, dass Bluttaten von Rang dem gemeinen Personal überlassen werden. Ihre Schurken sucht sich die "Queen of Crime" gern in der Oberschicht: Blaues Blut oder wenigstens eine solide akademische Karriere sollte mitbringen, wer bei P. D. Mörder werden will.
"Saarbrücker Zeitung" vom 02.05.2002...
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»Fünf Tage im Leben des Gil Sadeh«
Sag' mir, wie dein Titel ist, und ich sag dir, was du für ein Krimi bist: Diese Regel funktioniert wirklich gut bei Christina Ewalds Erstling "Eine Leiche zum Frühstück". Der ist so salopp geschrieben, wie eben schon ein erster Blick aufs Cover vermuten lässt.
"Frankfurter Rundschau" vom 02.05.2002...
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»Fünf Tage im Leben des Gil Sadeh«
Haben Sie Bekannte beim Mossad? Nein? Möchten Sie welche kaufen? Für 22 Euro zu haben und ganz ohne weite Reise. Die hat nämlich Uri Adelman auf sich genommen. Der Tel Aviver Schriftsteller las vergangenen Donnerstag in der Krimi-Bücherei "Wendeltreppe" aus seinem Geheimdienst-Thriller "Gleichung mit einem Unbekannten". Das Buch ist in der deutschen Übersetzung gerade im Eichborn-Verlag erschienen. Etwa 40 Besucher der Buchhandlung lauschten der Lesung gebannt. "Frankfurter Rundschau" vom 02.05.2002...
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»Ein Glas Wein zu Weihnachten«
Der norwegische Autor Ingvar Ambjörnsen (45) lebt seit 1985 in Hamburg. "Elling" ist die Verfilmung seines Romans "Blutsbrüder" (Piper Verlag), des dritten von vier Büchern über den Sonderling. Die "Elling"-Romane des Schriftstellers haben bereits ein Theaterstück inspiriert. Ambjörnsen hat über zwanzig Romane verfasst, darunter Krimis und Kinderbücher. "Berliner Zeitung" vom 02.05.2002...
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»Rosas Rückkehr«
Früher, zu Zeiten Raymond Chandlers und Dashiel Hammetts, erkannte man einen Kriminalroman schlicht daran, dass er auf dem Buchumschlag als solcher ausgewiesen wurde. Das gilt schon lange nicht mehr. Autoren und Verlage wollen den Krimi vom Ruch des Trivialen befreien - darum heißt er nur noch "Roman". Auf besonders originelle Weise werden die Muster in dem Roman "Der Kameramörder" von Thomas Glavinic variiert, der in der vorvergangenen Woche mit dem begehrten Glauser-Preis ausgezeichnet wurde. "Frankenpost" vom 02.05.2002...
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»Kriminal-)Roman«
Ein Freund habe ihr geraten, keinen Reiseführer über Süditalien zu schreiben, sondern Kriminalromane, erzählt Barbara Krohn. »Rosas Rückkehr« ist nach »Weg vom Fenster« und »Der Tote unter der Piazza« ihr dritter. »Am Anfang wollte ich nicht mal einen Mord geschehen lassen, aber da sagte mein Mann, das geht doch nicht«. Inzwischen habe sie festgestellt, dass ihr die Krimihandlung Halt gebe.
"Reutlinger General-Anzeiger" vom 02.05.2002...
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»Schüler bewerten Kinderkrimis«
Schreiben Sie einen Krimi für Kinder. Schauplatz: Mainz und Umgebung. So lautete die Ausschreibung der AZ-Leseraktion. Und die Resonanz kann sich sehen lassen: Insgesamt 37 Autoren lieferten ihre Manuskripte pünktlich ab. Sechs von ihnen kamen in die engere Wahl. Doch welcher Krimi verdient es, vervollständigt und als Buch verlegt zu werden? Das soll nun eine Kinder-Jury herausfinden. "Allgemeine Zeitung" vom 01.05.2002
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»Mord durch die Blume«
Der Mörder ist eben doch nicht immer der Gärtner, auch wenn alle Indizien dafür sprechen. "Mord durch die Blume" heißt der große Rätsel-Krimi, den die ESSLINGER ZEITUNG eigens für die Landesgartenschau in Ostfildern verfasst hat. "Esslinger Zeitung" vom 01.05.2002
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»Sean McGuffin gestorben«
Der irische Schriftsteller Sean McGuffin ist am Sonntag zwei Tage vor seinem 60. Geburtstag in Derry gestorben. Das teilten sein Hamburger Verlag Edition Nautilus und die Berliner Zeitschrift «telegraph» mit. An diesem Dienstag war McGuffin zu einer Geburtstagsfeier in das Kaffee Burger in Berlin eingeladen, die nun als «Feier auf sein Leben» mit zahlreichen Freunden und Kollegen stattfinden soll, wie die Edition Nautilus betonte.
"web.de/dpa", 29.04.2002
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- »Der fette Bastard ist tot«
Ich verdanke ihm den Spitznamen, unter dem man mich in Belfast kennt. Nachdem ich John McGuffin 1976 in der nordirischen Hauptstadt kennen gelernt hatte, besiegte ich ihn mehrmals im Scrabble, wobei es dreifache Punkte für schmutzige Worte gab.
Die Mittwochabende im "Cobweb Castle", seinem Haus in Belfast, waren legendär. Es war der Treffpunkt für die Lumberjacks, einer "schattenhaften Widerstandsgruppe", wie McGuffin in seinem Buch "Last Orders" weismachen will.
Ralf Sottscheck in der "taz", 30.04.2002 mehr
- »Last orders«
Am Sonntag starb mit Sean McGuffin ein intellektueller Hooligan. " Vor zwei Wochen konnten wir zusammen noch einen Sonntag lang an deinem Buch über den aus Derry stammenden Abenteurer Charles »Nomad« McGuinness arbeiten, dessen Fertigstellung du ungeduldig entgegenfiebertest. Es wird gedruckt werden, Sean, dafür wird Christiane sorgen, dessen kannst du dir absolut sicher sein, das weißt du." Jürgen Schneider in "Junge Welt", 30.04.2002 mehr
»schwarze taz: Wenn Kommissarinnen hassen«
Gelegentlich hat man das Gefühl, der Kriminalroman sei vor allem ein Vehikel zur Mitteilung privater Befindlichkeiten, getarnt als Schicksalsgeschichten über Polizisten oder Detektive, die bei ihrer Arbeit naturgemäß dorthin geführt werden, wo es nicht mehr möglich ist, bestimmten unangenehmen Fragen auszuweichen. Aber ist das wirklich alles? Wenn Frauen und Männer hassen, führt das zu Problemen im Beruf, vor allem bei Polizisten: Maria Kouba, Hauptfigur in Sabina Nabers Debütroman "Die Namensvetterin", ist Kriminalkommissarin in Wien und leidet unter der Trennung von ihrem Lebensgefährten, der sich nun mit einer Jüngeren vergnügt...
Geschlechterkampf und Verbrechen: vier Frauenkrimis, besprochen von Robert Brack in der "taz" vom 30.04.2002
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»Krimitipps von J.C. Schmidt«
Im Online-Magazin "Titel" sind jetz die Krimitipps des April von j.c.schmidt nachzulesen:
Carlo Lucarelli: Der trübe Sommer
Michael Cordy: Mutation
Helge Thielking: King of Pain
Anja Snellman: Geografie der Angst ....
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