
Alligatorpapiere (Print). Ein Magazin zur Kriminalliteratur.
Die Befragung: Bruno Morchio; Doris Wieser über Guillermo Martínez; Nekrolog für das Jahr 2009;
Elfriede Müller über Frank Göhre; Thomas Przybilka über neue Sekundärliteratur; Joachim Feldmann über Regionalkrimis; Jan Christian Schmidt über Stuart Kaminsky; Thomas Klingenmaier über Robert B. Parker etc ...
Bestellen Sie das erste Heft jetzt für 6,50 Euro. Hier im (NordPark Shop). Oder direkt das Abonnement!
Mehr Informationen gibt es hier
aveleen avide heute mit einem Interview mit Oliver Pautsch. Er erzählt: "Ich habe einen Psychopathen auf eine Krimalhauptkommissarin losgelassen und abgewartet, was passiert." ...
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Und Barbara Keller hat Arturo Alapes "Porträt des Killers als junger Mann" ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden ist erschöpft: Pause ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Jetzt bei frisch bei Crime Time: Crime Scene Italy ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht Pause ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
BREAKING NEWS - Israel stoppt Palästinenser-Aktivisten blutig darunter u.a. Henning Mankell / Tote + Verletzte. Und:
GLASAUGE - Wenn Fernsehen und Wirklichkeit sich vermischen / Krimi-Hörspiel. Und:
LILIENBLUT - Ein Krimi für junge und junggebliebene Krimi-Fans (Elisabeth Herrmann im Video-Interview zu ihrem Krimi-Hörbuch) ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit: Alles Gute zum achtzigsten Geburtstag, Clint Eastwood!...
Martin Compart: mit INTERVIEW MIT MARTIN COMPART 1/ ...
NuT:
Joachim Linder Plotting: Creative Nonfiction (101) ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Lena, Krimi, Pop und der Rest. Und warum "Tannöd" auch dazu gehört ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Deutsche Welle:
»Zwischen Blaumann und Schreibtisch«
Anfang des Jahres ist er zum dritten Mal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet worden. Seine Reihe um den Detektiv Kristof Kryszinski ist Kult. Und doch muss der als "Ruhrpott Chandler" bezeichnete Autor auf dem Bau dazuverdienen. Porträt des dreifachen Krimipreisträgers Jörg Juretzka und seines neuen Romans "Rotzig und Rotzig" (Rotbuch Verlag).
In der Sendung "Bücherwelt" werden außerdem vorgestellt:
Spannung aus kleinen Verlagen. Das Krimigespräch mit Ulrich Noller. Über:
Christine Lehmann: "Mit Teufelsg´walt. Lisa Nerz´ achter Fall." (Argument Verlag) und
Selma Mahlknecht: "Es ist nichts geschehen". (Edition Raetia)
Beiträge, die Sie hören können ...mehr
Sonntagszeitung:
»Nach dem Schuss ist vor dem Schuss«:
Die Wirklichkeit ist keine Postkartenidylle: Der Südafrikaner Roger Smith zeigt in seinem neuen Roman "Blutiges Erwachen" (Tropen Bei Klett-Cotta) Kapstadt von einer Seite, die Fussballtouristen nie kennen lernen werden.
Mit nur zwei temporeichen Romanen ist der ehemalige Filmemacher Roger Smith zum interessantesten Krimiautor am Kap aufgestiegen. Er zeigt uns ein Südafrika, das Aussenstehende nie kennen lernen. Dabei ist es nicht einmal die mörderische Gewalt, die einen am stärksten erschüttert. Es sind die hingeworfenen Milieuschilderungen.
Von Sven Boedecker ...mehr
Titel:
»Samstag ist Krimitag«
Thomas Wörtche betreut das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erscheint ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite
Aktuell hiermit:
heute lesen Sie: THOMAS WÖRTCHE über Paco Ignacio Taibo II, CARLO SCHÄFERS Krimischmiede und NADJA ISRAEL über Twilight. TRUE BLOGS stellt Cormac McCarthy vor. Sie lesen außerdem MAX ANNAS über Vilos Kondor, JÖRG VON BILAVSKY über Max Allan Collins, JUDITH HAMMER über Ingrid Hedström, SABINA SCHUTTER über Steve Toltz und JOACHIM FELDMANN über Viveca Sten. Das morbide Gedicht der Woche stammt von Daniel Casper von Lohenstein ...
Die Themen vom 29. Mai 2010 im Detail:
Der Schatten des Schattens
Ein neues Buch von Paco Ignacio Taibo wird immer freudig begrüßt. Auch wenn dieses neue Buch, " Der Schatten des Schattens" so neu gar nicht mehr ist.
Eine kleine Einordnung von THOMAS WÖRTCHE ...mehr
Carlo Schäfers Krimischmiede: Der Fall des Ezechiel Rammsauter, Teil 2
Folgen Sie Carlo Schäfer in seine Krimischmiede … Heute erfreuen wir uns an Teil 2 eines Großprojektes, das wir schon am 20. März kennenlernen durften. Das ist raffiniert, weil Sie den 1. Teil der Kolumne noch einmal lesen dürfen ... mehr
Vampire als Kriegsgewinnler
Die junge Amerikanerin Stephenie Meyer erwacht eines Tages nach einem erotischen Liebestraum, schreibt diesen auf und landet einen Millionenbestseller.
NADJA ISRAEL hat sich das Phänomen genauer angeschaut ... mehr
True Blogs: Heute: Cormac McCarthy
Blogs und Internet-Auftritte von Autoren, Kritikern, Magazinen und anderen Publikationen gehören heute wie selbstverständlich zur publizistischen Landschaft ...mehr
Der leise Tod von Vilmos Kondor
Grimmis in allen Verabreichungsarten. Ist schon okay. Diesmal also Budapest, 1936.
Ach ja, MAX ANNAS ist nicht übermäßig beeindruckt ...
Solche, wie sie Ian Rankin hat und wie sie uns MAX ANNAS erläutert .... mehr
Morden schwer gemacht
JÖRG VON BILAVSKY amüsiert sich über Max Allan Collins, der sichin " Der erste Quarry" über creative writing amüsiert.... mehr
Die Nazis in Belgien
Ein düsteres Kapitel der belgisch-deutschen Vergangenheit bildet den Rahmen für Ingrid Hedströms "Die toten Mädchen von Villette".
Ob sie das in der Geschichtsstunde durchgenommen hat, versuchte sich JUDITH HAMMER beim Lesen zu erinnern ... mehr
Die alltägliche Physik des Verbrechens
Man glaubt es nicht, aber der Sommer naht und es soll Menschen geben, die nicht mit zwei T-Shirts und 19,8 kg Büchern in ihren Sommerurlaub aufbrechen.
All jenen sei von SABINA SCHUTTER das folgende Werk Steve Toltz' "Vatermord und andere Familienvergnügen" ans Herz gelegt, mit kleinen Einschränkungen. ... mehr
Für die Insel ...
Die Schweden-Welle rollt und rollt. Und allmählich rollt sie sogar aus. Trotzdem findet man hin und wieder ein ganz charmantes, wenn auch nicht sehr belangvolles Teilchen zum Wegknabbern.
JOACHIM FELDMANN hat mit Viveca Stens "Tödlicher Mittsommer" einen Urlaubstipp ... mehr
Krimi-Gedicht der Woche:
Umschrift eines Sarges ...
Von Daniel Casper von Lohenstein (1635–1683) ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 28.05., 29.05. und 30.05.2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger. Und er ist bei Twitter und "Facebook": Infos rund um die Uhr: z.B.: Jeffrey Deaver wird einen neuen James-Bond-Roman unter dem Titel "Project X" schreiben ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 445: Markus Stromiedel – Feuertaufe (Rezensent: Christian Heinrich) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
4 x VERGEBUNG als Hörbuch zu gewinnen. Und:
VrgH87 oder WER IST HELLBRAND?
...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und Kleinkram. Z.B. Der neue Trailer für Michael Winterbottoms Jim-Thompson-Verfilmung "The Killer inside me" ...
NuT:
Joachim Linder zur Tagung: “Polizei: Job, Beruf oder Profession?” ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat Pause ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Kalender
Ian Fleming
Am 28. Mai 1908 wird Ian (Lancaster) Fleming in London geboren († 12. August 1964 in Canterbury).
Der britische Schriftsteller schrieb u.a. zwölf James Bond-Romane, sowie ein Kinderbuch (Chitty Chitty Bang Bang), die alle verfilmt wurden.
Geboren in Mayfair, London, wuchs Ian Fleming als jüngerer Bruder des Reiseschriftstellers Peter Fleming auf. Er war Schüler des Eton College und der Royal Military Academy Sandhurst, danach studierte er Sprachen in diversen europäischen Universitäten. Vor dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Journalist und Börsenhändler. Zu Kriegsbeginn wurde er als persönlicher Assistent des Direktor der Marine-Nachrichtendienstes, John Godfrey, rekrutiert. Er gab ihm den Hintergrund und die Idee, Spionageromane zu verfassen. Nach dem Krieg zog es Fleming nach Jamaika, wo er auf seinem Winterwohnsitz Goldeneye einige jamaikanische Schauplätze in seine Romane aufnahm.
(Info: wikipedia.de)
Infos:
Die Welt, Neue Zürcher, Die Welt, krimi-couch.de, BR3, James Bond.de, James Bondfilme.de, Jochen Vogt Uni Essen,
Alexander Heimann
Am 28. Mai 2003 stirbt Alexander Heimann nach langer Krankheit in Bern. (* 27. 6 1937 in Ferenberg bei Bern). Er war Buchhändler in London, Paris und Bern, wurde 1980 mit dem Roman "Lisi" auf einen Schlag bekannt. Es folgten die Romane "Die Glätterin", (1982), "Bellevue" (1984), "Nachtquartier" (1987), "Honolulu" (1990), "Wolfszeit" (1993) und "Dezemberföhn" (1996). "Lisi" wurde verfilmt ("Lisi und der General"), "Die Glätterin" ins Schwedische übersetzt. Für das Buch "Muttertag" (2001) wurde Alexander Heimann mit dem Deutschen Krimi-Preis 2002 ausgezeichnet. Diesen Preis durfte er schon für sein Buch "Dezemberföhn" im Jahre 1997 entgegennehmen. (Info: Cosmos Verlag
Infos bei ... krimi-couch.de , Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Neue Zürcher, Cosmos Verlag .
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka.
Helga Anderle
Geboren in Wien, hat Helga Anderle einige Kinder- und Jugendjahre in Spanien verbracht. In den 70er Jahren erstmals in München Redaktionsluft geschnuppert, später arbeitete sie als Redakteurin bei verschiedenen Medien in München und Wien. In Teamarbeit mit ihrem Mann hat sie über 600 Kurzkrimis verfasst, die in deutschen und österreichischen Zeitschriften publiziert wurden. Sie lebt und arbeitet derzeit als Autorin und Übersetzerin in Wien.
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat sie zur 'legendären' Befragung gebeten ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 27. Mai 2010 ...
fantastic crime:
Bernward Schneider über das Krimimagazin "AlligatorpapierePrint" und wie man mehr Leser finden könnte. In seinem Benu Verlag erscheinen übrigens von ihm herausgegebene Kolportageromane von Robert Kraft und Karl May in der Originalfassung ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger. Und er ist bei Twitter und "Facebook": Infos rund um die Uhr: z.B.: Michael Winterbottom hat Jim Thompsons "The Killer Inside Me" verfilmt. ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 444: Eva Almstädt – Ostseeblut (Rezensentin: Simone Schultze) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
VrgH87 oder WER IST HELLBRAND?. Und:
SCHMUTZENGEL von Jutta Profijt. Und:
IM KROKODILSUMPF - Es begann mit einer harmlosen E-Mail / Krimi-Hörspiel
...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und DVD-Kritik: "Yukon" – Charles Bronson und Lee Marvin im Schnee ...
Martin Compart: mit PETER HIESS: VORWORT ZU NAZI ISLAND MYSTERY 1/ ...
NuT:
Joachim Linder mit Wilhelm Häring: Wilster, genannt Baron von Essen. 1809 – 1813. In: Der neue Pitaval. Eine Sammlung der interessantesten Criminalgeschichten aller Länder aus älterer und neuerer Zeit. ...
Tatort Krimi: mit Gastrezension von Karin Henjes: Daniel Suarez: "Daemon" ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat Pause ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...

Europolar:
»Neues von Europolar«:
"El enigma de la Calle Calabria" (Das Rätsel der Calabriastraße) von Jerónimo Tristante ist der dritte Fall von Víctor Ros, Polizeiinspektor der städtischen Brigade von Madrid. Aufgrund seiner vielen Fähigkeiten als Ermittler wird er nach Barcelona gerufen, um einen Fall aufzuklären, der sich als besonders schwierig herausstellt.
Ein Beitrag von Empar Fernández, aus dem Spanischen übersetzt von Doris Wieser.
Patrick Pécherots Roman "Nebel am Montmartre" ist ein Krimi der alten Schule, der die sozialen Klassen und Schichten im Paris der Zwischenkriegszeit beschreibt und seinen Hochstapler Pipette durch die verschiedensten Lebenslagen und zu den unterschiedlichsten Bewohnern der Stadt führt. Ein Beitrag von von Kerstin Schoof ...mehr
Kalender
Dashiell Hammett
Am 27. Mai 1894 wird (Samuel) Dashiell Hammett im St. Mary's County an der Ostküste Marylands geboren († 10. Januar 1961 in New York mit 66 Jahren an einer Krebserkrankung).
Seine Romane "Der Malteserfalke" und "Der dünne Mann" gehören zu den Klassikern der Kriminalliteratur.
Er verließ die Schule mit 13 Jahren, und wurde nach einer Reihe von Aushilfsarbeiten Angestellter der Detektivagentur Pinkerton. Acht Jahre lang war er dort als recht erfolgreicher Detektiv tätig, ehe er 1922, gesundheitlich angegriffen, Kurzgeschichten für Black Mask und andere populäre Kriminalmagazine zu schreiben begann. Zwischen 1929 und 1934 verfaßte er fünf Romane, die ihn als Begründer der sogenannten hard boiled school, einer aktionsbetonten, eigenständig amerikanischen Traditionslinie des Detektivromans ausweisen. Bis heute gilt er mit Raymond Chandler als der bedeutendste amerikanische Kriminalschriftsteller. Nach langjähriger Tätigkeit als Drehbuchautor in Hollywood wurde er wegen seines sozialistischen Engagements vom Ausschuß für "unamerikanische Aktivitäten" verfolgt, 1951 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und fast aller Publikationsmöglichkeiten beraubt.
Infos:
krimi-couch.de , "mordlust.de", , "wikipedia.org", , Jochen Vogt, Uni Essen, , Diogenes Verlag , January: Dashiell Hammett 75th-Anniversary Tribute (engl.), Don Herrons Hammett-Tour (engl.).
Tony Hillerman
Am 27. Mai 1925 wird Tony Hillerman als Sohn eines Farmers in Sacred Heart, Oklahoma geboren († 26. Oktober 2008 in Albuquerque, New Mexico)
Er besuchte acht Jahre lang als Tagesschüler ein Internat für Indianer. Neben seinen Tätigkeiten als Journalist und Dozent an der University of New Mexico begann er Ende der sechziger Jahre Kriminalromane zu schreiben. Für seine Ethnothriller um die Navajo-Cops Jim Chee und Joe leaphorn erhielt er von der Vereinigung der amerikanischen Krimi-Autoren den "Edgar Allan Poe Award" und den "Grandmaster Award". Für seine 2001 erschienenen Memoiren erhielt er ausserdem den "Agatha Award". Hillermans Romane wurden in siebzehn Sprachen übersetzt. Der sechsfache Vater lebte mit seiner Frau in Albuquerque, New Mexico. (Rowohlt)
Infos:
kaliber. 38, Krimi-Couch, Wikipedia, TOGO, bücherforum, Rowohlt, tonyhillermanbooks.com/ (engl.), Q & A (engl.), Audio Interview (engl.), unofficial homepage (engl.), Interview über Religion (engl.)
Joseph Garber
Am 27. Mai 2005 stirbt der Thriller-Autor Joseph Garber in Woodside, Kalifornien an den Folgen eines Herzanfalls. Er wurde nur 61 Jahre alt (* 14. August 1943 in Philadelphia)
Joseph R. Garber wurde 1943 in Philadelphia geboren. Bis 1966 diente er in der U.S. Army, arbeitete dann für für verschiedene große Wirtschftsberatungsfirmen, erst in New York, dann in Kalifornien. Er lebte als Literaturkritiker und Kolumnist für das Magazin "Forbes" in Woodside/Kalifornien.
In deutschen Verlagen sind von ihm die Romane "Der Schacht" , "Im Auge des Wolfes" (beide Piper Verlag und "Milliarden-Poker" (Campus Verlag) erschienen ...
Info:
Nachruf beim "San Francisco Chronicle", Wikipedia
Die Krimikolumne von Peter Hiess.
Wir präsentieren Ihnen heuer die No. 26
Der "literarische Krimi" ist was für Literaten, und die ergehen sich bekanntlich gern in Langeweile. Peter Hiess greift auch in seiner neuen Kolumne lieber zu handlichen Genre-Schätzen…
Peter Hiess zu Büchern von David Peace: ("Tokio im Jahr Null"), Chris Mooney:
("Missing"), Tom Piccirilli ("Schmerz"), Max Allan Collins ("The First Quarry"), David J. Schow ("Gun Work"), Jan Costin Wagner ("Sandmann träumt"), Don Winslow ("Frankie Machine") und John Katzenbach ("Die Rache")...
mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 26. Mai 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke: Die Spur der Briefe führt nach Schottland: Wochenendtrip nach Edinburgh zu gewinnen! Und als krimiblogger ist er bei Twitter und "Facebook": Infos rund um die Uhr: z.B.: Peter Rozovsk berichtet über Crimefest 2010 ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht Pause ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
HANDEL DER GEFÜHLE - Heisse Ware aus Havanna / Krimi-Hörspiel. Und:
DER RUSSE AUS NIZZA - Krimi-Hörspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Kleinkram. Und mit dem Noir of the Week: "Touch of Evil" ...
mord & totschlag:
Ullrich Wegerich über Janwillem van de Wetering: "De Gier im Zwielicht": Die Kriminalromane von Janwillem van de Wetering scheinen aus einer fernen Vergangenheit herüberzuwehen ...
NuT:
Joachim Linder mit TIcker: Crime et criminels au cinéma in Revue hypermédia bei Criminocorpus ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat Pause ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Der Spiegel:
»Ein Streikbrecher verschwindet«
Sie hat das Schicksal der schottischen Bergleute in ihr nach eigener Einschätzung persönlichstes Buch integriert. Hölle statt gedämpfter Pudding: Val McDermids Krimi "Nacht unter Tag" (Droemer Knaur Verlag) wirft einen Blick zurück auf die Abgründe eines britischen Bergarbeiterstreiks - neu auf Platz 16 der Bestsellerliste.
Von Ingo Schiweck, buchreport ... mehr
DLF:
»Die Jagd nach altem Filmmaterial«
"Murnaus Vermächtnis" (DuMont Verlag) ist der elfte Roman des dreifachen Deutschen-Krimi-Preis-Trägers Detlef B. Blettenberg. Ein klassischer Kriminalroman ist aber dieses Buch genauso wenig wie seine zehn Vorgänger.
Von Thomas Wörtche ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Böse, obszön, zum Brüllen komisch
Cheerleader, Erpressungsversuche und ein Ortsschild der Schande: Kurt Palm setzt mit "Bad Fucking" (Residenz Verlag) der österreichischen Krimigroteske die Krone auf.
Von Horst Eckert ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Der Leichenfund und die Finanzbeamten«
Zum zweiten Mal waren im Mai Krimi-Stipendiaten/innen im Wiesbadener Literaturhaus zu Gast: Anni Bürkl, Regula Venske und Horst Eckert.
In einer WG - allerdings mit zwei Bädern und deshalb ohne WG-üblichen Stress - lebten sie keine kriminalistische Konkurrenz aus. Eine der Mitbewohnerinnen in der wohl einzigen preisverdächtigen Krimi-WG in Deutschland entwickelt einen historischen Kriminalfall... Bruchstücke seines Kurzkrimis hat Horst Eckert, schon parat.
Von Michael Grabenströer ... mehr
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 36
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Schule für Killer, ein dunkles Geheimnis und der letzte Fall für den Tokio Killer ...
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur) BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv.
Im PKT 36 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im April 2010 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Und Barbara Keller hat Jutta Profijts "Schmutzengel" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 25. Mai 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke hat einen mysteriösen Brief mit der Post erhalten. Offenbar ist es der 65. von 66 geheimnisvollen Briefen. Und als krimiblogger ist er bei Twitter und "Facebook": Infos rund um die Uhr: z.B.: Schönes Porträt über Declan Hughes in der "Irish Times" ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 443: Neal Stephenson – Cryptonomicon (Audio) (Rezensent: Christian Heinrich) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DAS EKEL AUS SÄFFLE - Martin Beck-Hörspiel-Krimi. Und:
GESUCHT: WANNENMÖRDER! Ausschreibung des ViaTerra Verlages. Und:
EISIGE NÄHE - Erschreckend real ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Phillip Rock)...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Kjell Erikssons "Rot wie Schnee": Wohin nur mit all den aufregenden, bewegenden, berührenden Momenten und Ereignissen, die in seiner Geschichte stecken? Er hat eine radikale, eine konsequente Lösung gefunden ...
NuT:
Joachim Linder über "Die Öffentlichkeit als Richter" (Forschung) ...
Spannungsromane:
amer über Warren Fahy: BIOSPHERE ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Martin Mucha: Papierkrieg. Und über einen Hauch von Kenntnis, das Theoretische betreffend, Journalisten betreffend ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
FAZ:
»Das Böse ist immer und überall online«
Aus der Rumpelkammer der schwarzen Romantik: Christiane Neudecker holt in ihren unheimlichen Geschichten die gothic novel in die Gegenwart von Handy und Internet: "Das siamesische Klavier" (Luchterhand Literaturverlag).
Von Martin Halter ... mehr
taz:
»Dumme Typen mit großen Knarren«
Der Autor Denis Johnson hat einen Comic in Worten geschrieben: "Keine Bewegung!" (Rowohlt Verlag) Hirnmasse spritzt, Loser treffen auf Traumfrauen - Spaß bringt der Roman trotzdem.
Von Katharina Granzin ... mehr
Welt/DW:
»Olympischer Nazi-Krimi im Adlon«
Der Schotte Philip Kerr gehört in die Champions League der Krimiautoren. Seine Thriller und Romane spielen mit Vorliebe in Deutschland, diesmal im Berliner Hotel Adlon Anfang der 30er-Jahre, als die Amerikaner die Olympischen Spiele boykottieren wollen: "Die Adlon Verschwörung" (Wunderlich Verlag)
Eine Videvorstellung des Romans von der "Deutschen Welle" ... mehr
Kalender
Robert Ludlum
Am 25. Mai 1927 wird Robert Ludlum in New York City geboren
(†12. März 2001). Im Alter von 14 Jahren verließ er sein Zuhause und wollte zur Bühne gehen, wurde aber von seiner Mutter zurückgeholt. Drei Jahre später ging er dann zunächst zum Militär und begann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine Schauspielerkarriere. Trotz seines Erfolges am Theater und im Fernsehen und auch als Produzent, beschloß er mit vierzig, diese Karriere an den Nagel zu hängen und studierte Kunstgeschichte.
Im Alter von 44 Jahren veröffentlichte er nach 18 Monaten Arbeit das Buch "Das Scarlatti-Erbe" und katalputierte sich damit in die Bestsellerlisten, in die er mit fast jedem neuen Buch gelangte: er verkaufte (auch unter dem Pseudonym Jonathan Ryder) mehr als 20 Millionen Bücher, seine Romane wurde verfilmt und in über 40 Sprachen übersetzt. Den Höhepunkt seiner schriftstellerischen Leistung (die nie unumstritten war) erreichte er nach Meinung vieler Kritiker mit seiner Jason-Bourne-Trilogie. Bis zu seinem Tod lebte Robert Ludlum mit seiner Frau Mary und seinen Kindern in Florida und Connecticut.
Info:
krimi-couch.de, Random House, wikipedia.de, Robert-Ludlum-Fan-Board, www.filmrezension.de, krijasto.sci.fi. (engl.), ludlumbooks.com (engl.)
Axel Bußmers TV & Buchtipps 22. Mai – 8. Juni 2010
Hallo liebe Krimifreunde,
jetzt verstehe ich, warum Kommissar Wallander immer so stinkig ist. Überstunden ohne Ende, Nachtarbeit und dann die immergleichen Täter verhaften, die einige Stunden später schon wieder frei sind, damit die Wiederholung gezeigt werden kann.
Da gehen einige andere, hm, Helden wesentlich herzhafter zu Werk. Paul Newman ist nach sechs Jahren Sendepause wieder "Der Mackintosh-Mann" in John Hustons Desmond-Bagley-Verfilmung.
Außerdem gibt es Billy Wilders Agatha-Christie-Verfilmung "Zeugin der Anklage", Sidney Lumets Reginald-Rose-Verfilmung "Die zwölf Geschworenen" und seine Edwin-Torres-Verfilmung "Tödliche Fragen", John Hustons Dashiell-Hamemett-Verfilmung "Die Spur des Falken", Tim Metcalfes Thomas-E.-Gaddis/James-D.-Long-Verfilmung "Killer - Tagebuch eines Serienmörders", Lucky McKee und Trgve Allister Diesens Jack-Ketchum-Verfilmung "Blutrot", José Giovannis John-D.Carrick-Verfilmung "Im Dreck verreckt" und Anthony Minghellas Patricia-Highsmith-Verfilmung "Der talentierte Mr. Ripley" ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 21. Mai und 22. Mai 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Radiointerview: Lee Child über die Kunst, Krimis zu schreiben ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl mit: Tod im Tempel. Wer eine Sizilienreise plant, könnte den Krimi von Eva Gründel als Begleiter wählen: "Das Lächeln der Maddalena" (Molden). Die Autorin, die in Sizilien, lebt lässt neben der Krimihandlung auch noch viel Raum für die spezifischen Eigenheiten ihrer Wahlheimat ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht Pause ...
krimikiosk:
Petra Weber heute mit:
ZWEI BRÜDER - Diesen TV-Krimi-Spaß können Sie gewinnen! ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit bewegtem TV-Tipp: Miami Blues ...
NuT:
Joachim Linder hat noch nicht aktualisiert ...
Spannungsromane:
amer über Rick Mofina: DER COUNTDOWN ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat Pause ...
Auch die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
taz: »Killer in der Klinik«
Mit den Jahren entwickelt man beim Krimilesen eine rechtschaffene Hartgesottenheit. Verwesende Leichenteile, verspritzte Hirnmasse, aus Bauchhöhlen hängende Eingeweide - ganz egal, über alles kann ich (hinweg)lesen, ohne mit der Wimper zu zucken. Doch dieses Mal, dieses eine Mal, in Josh Bazells Erstling "Schneller als der Tod" (S. Fischer Verlag), musste ich aufschreien vor Entsetzen und virtuellem Schmerz. Auch dem abgebrühtesten Genrejunkie würde sich so eine Autofibulektomie wohl nachhaltig ins Bewusstsein bohren. Wie kreativ man doch ein Medizinstudium nutzen kann!
Katharina Granzin in ihrer Kolumne "Crime Scene" ... mehr
Süddeutsche:
»Das Böse ist normal«:
In Paulus Hochgatterers neuem Roman hat sich das Böse, das Niederträchtige, das Gestörte so weit in den Alltag eingeschliffen, dass es zunächst gar nicht weiter auffällt. Nach diesem Prinzip ist "Das Matratzenhaus" (Deuticke Verlag) in seinem Inneren aufgebaut. Für die Handlungsoberfläche hat Hochgatterer eine Krimihandlung erdacht, deren Auflösung zum Teil recht krude ist und zu einem anderen Teil erst gar nicht erfolgt. Denn darum geht es auch nicht.
Von Christoph Schröder ... mehr

ARTE:
»Trashfilme in Cannes«
In Cannes zeigt sich das internationale Kino von der besten Seite. Aber auch die besten Trashfilme kommen zum Festival. Metropolis hat sie auf dem Filmmarkt ausfindig gemacht..
Sie können das Video bei ARTE sehen ...mehr
taz:
»Die Wallander-Dämmerung«:
Der schwedische Schriftsteller Henning Mankell übergibt seinen größten Helden dem Vergessen. Kommissar Wallander tritt mit "Der Feind im Schatten" ((Paul Zsolnay Verlag) ab - auf ganz alltägliche und traurige Weise.
Von Katharina Granzin ...mehr
Kalender
Harold Robbins
Am 21. Mai 1916 wird Harold Robbins in New York als Harold Rubin geboren († 14. Oktober 1997 in Palm Springs, Kalifornien).
Der Sohn gebildeter russischer und polnischer Einwanderer arbeitete nach Abschluß der High School in diversen Jobs, bis er in Hollywood landete und bei den Universal Studio anfing. 1948 veröffentlichte er mit "Never love a stranger" seinen ersten Roman, die Geschichte eines Waisenkindes, das in New York City aus dem Nichts zu einem erfolgreichen Gangster aufsteigt. Die Mischung aus Fakten, Sex and Crime in seinen Romanen machte sie zu weltweiten Bestsellern mit Milliionenauflage und zahlreichen Verfilmungen.
Harold Robbins war fünfmal verheiratet und seit 1982 aufgrund eines Hüftleidens an den Rollstuhl gefesselt, was ihn aber nicht minder produktiv als Schriftsteller machen sollte. Seinen letzte Roman "Tycoon" veröffentlichte er im Jahr seines Todes 1997. (gekürzter Auszug aus wikipedia).
Info:
wikipedia, haroldrobbinsnovels.com/ (engl.), kirjasto.sci.fi, fantasticfiction, Salon.
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka.
Judith Merchant
Die 1976 geborene Preisträgerin des Friedrich-Glauser-Preises 2009 (Kategorie Kurzkrimi) studierte Germanistik in Münster und in Bonn. Unterbrochen wurde ihre Arbeit an einer Dissertation durch eine Schreibkrise, die sie für erste Versuche im Kurzkrimi-Bereich nutzte. Mit Erfolg: Der Kurzkrimi "Monopoly" wurde nicht nur für den Kärtner Krimipreis nominiert, sondern konnte sich auch erfolgreich gegen 140 Einsendung von Krimiautoren in der Sparte Kurzkrimi für den Friedrich-Glauser-Preis 2009 durchsetzen.
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat sie zur 'legendären' Befragung gebeten und eine höchst interessant Speise zu sich genommen: Kartoffeln in Erdnuss-Soße ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 20. Mai 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Es läuft gerade wieder ein #ARG (Alternate Reality Game) zu einem Roman, der demnächst bei Bastei Lübbe erscheint ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl mit: Kindberg und die Satanisten. Eine schaurige Moritat aus vergangenen Jahrhunderten ist der Aufhänger für Christoph Wagners Heimat-Krimi "Muj und der Herzerlfresser von Kindberg" (Haymon). Wagners Posse ist launig, menschlich und hat eine überraschende Auflösung, ein Krimi für die Sommerfrische! ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 441: Viveca Sten – Tödlicher Mittsommer (Rezensentin: Miriam Voßmann) ...
krimikiosk:
Petra Weber heute mit:
DER TRAKT - Das Hörbuch geht nach Berlin! Und:
ÖLAND - für Schweden-Krimi-Fans / Hörspiel. Und:
GESCHÄFTE UND GEFÜHLE - aus dem amourösen Leben eines Pariser Hotel-Detektivs ...
Krimilady:
Henny Hidden mit Rezension: Patricia Duncker -"Der Komponist und seine Richterin": Ich bin mir fast sicher, dass jeder, der das Buch liest, es als ein Liebhaberstück bezeichnen wird. Etwas für die Freunde der schönen Künste, der ernsten Musik, der bibliophilen Bücher und der Romane, die von den Leidenschaften dirigiert wurden und in denen die Leidenschaft regiert ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Film des Tages: Nosferatu...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers mit E-Mail-Interview: Für ihren Krimi "Der 13. Brief" erhielt Lucie Flebbe - damals noch Lucie Klassen - den Friedrich-Glauser-Preis, und zwar für das beste Debüt. Das war im Jahr 2009. Nun ist ihr zweites Buch erschienen: "Hämatom". Per E-Mail antwortete sie Mord-und-Buch.de auf mehrere Fragen ...
NuT:
Joachim Linder hat noch nicht aktualisiert ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat Pause ...
Auch die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Der Standard:
»Blondine mit Billasackerl«
Manfred Wieningers "Prinzessin Rauschkind" (Haymon Verlag)- Marek Miert, der Diskont-detektiv, liegt auf dem Zahnarztstuhl und fürchtet sich vor der Wurzelbehandlung. Es ist ein vergnügliches Garn, an dem Wieninger spinnt. Doch bei allem Humor sind seine Beobachtungen des täglichen Elends scharf, seine Empörung über soziale Benachteiligungen ist unverbraucht.
Von Ingeborg Sperl ... mehr
evolver:
»Where is his mind?«
Der britische Autor Warren Ellis hat mit Werken wie "Strange Killings" oder "Transmetropolitan" das Comic-Biz ordentlich aufgemischt. Mit seinem Debüt-Roman "Gott schütze Amerika" (Heyne Verlag) versucht er jetzt, die verkommenen USA zu retten - und scheitert.
Zumindest in den Augen Marcel Feiges ... mehr
DLF:
»Rückkehr nach Reykjavik«
Weit jenseits der Grenzen von Recht und Ordnung bewegt sich die Hauptfigur von Hallgrímur Helgasons neuem Roman mit dem aparten Titel: "Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" (Tropen bei Klett Cotta). Auf Spaß, schwarzen Humor und einen immerzu wachen Blick für die Verlockungen weiblicher Erotik ist bei Helgason auch diesmal Verlass.
Von Ursula März ... mehr
Berliner Zeitung:
»Ein Dutzend Detektive und der Eiffelturm«
Der Argentinier Pablo de Santis liebt sowohl den philosophischen Plauderton als auch die groteske Anekdote, und für seinen neuen Roman "Das Rätsel von Paris" (Unionsverlag) hat er die perfekte Folie für seine literarischen Vexierspiele gefunden. Sein Roman ist ein wunderbar augenzwinkerndes letztes großes Spiel mit einem untergegangenen Genre und seinen berühmtesten Figuren.
Von Günther Grosser ... mehr
Berliner Zeitung:
»Wenn die Chaostheorie Wirklichkeit wird«
Pete Dexter ist ein einsamer Einhandsegler auf den rauen Meeren des amerikanischen Realismus. Vor dreißig Jahren wurde er in Philadelphia wegen eines Zeitungsartikels zusammengeschlagen. Seither erklärt er uns alle paar Jahre in einem Roman, warum der Kampf gegen die Dummheit so mühselig ist - und vermutlich fruchtlos. Den Anfang machte 1983 "God's Pocket", den der Liebeskind Verlag jetzt in einer exzellenten Übersetzung auf Deutsch vorlegt.
Von Günther Grosser ... mehr
Weltwoche:
»Wo die Quellen schweigen«
Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg war ein Eldorado für Spione. Peter Kambers Monumentalroman "Geheime Agentin" (Basisdruck Verlag) beleuchtet das innige Verhältnis von Wahrheit und Lüge.
Kambers Geheimdienstroman ist alles andere als ein James Bond. Der Reiz des Buches besteht gerade darin, dass er diese Welt ohne Romantisierung sieht. Er zeigt, wie Menschen aus «normalen» Zusammenhängen dorthin gerieten, «wo», so Kamber, «das Verhältnis von Wahrheit und Lüge anders bestimmt wird. Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg war ein Eldorado für Spione. Peter Kambers Monumentalroman beleuchtet das innige Verhältnis von Wahrheit und Lüge.
Von Hans-Peter Kunisch ... mehr
Kalender
Margery Allingham
Am 20. Mai 1904 wird Margery Allingham in London geboren. († 30. Juni 1966 in Colchester, Essex).
Allingham veröffentlichte ihren ersten Roman im Alter von neunzehn Jahren. Vier Jahre später heiratete sie den Künstler Philip Youngman Carter, der den Umschlag ihres ersten Buches gestaltet hatte. Berühmt wurde sie mit ihren insgesamt 20 Kriminalromanen um den höflichen Detective Albert Campion, von dem manche behaupten, er sei eine Karikatur von Dorothy Sayers' Krimiheld Lord Peter Wimsey. Heute gilt Margery Allingham wegen ihrer subtilen Erzählkunst, ihrem Witz und ihrer ungewöhnlichen Erfindungsgabe zu den großen Autorinnen klassischer englischer Kriminalromane.
Info bei Hinternet, krimi-couch.de, wikipedia, allingham.org (engl.).
Boris Akunin
wird am 20. Mai 1956 in Tiflis, Georgien geboren.
Boris Akunin ist das Pseudonym des Moskauer Philologen, Kritikers, Essayisten und Übersetzers aus dem Japanischen Grigori Tschchartischwili (geb. 1956).
1998 veröffentlichte er seine ersten Kriminalromane, die ihn in kürzester Zeit zu einem der meistgelesenen Autoren in Rußland machten. Heute schreibt er gleichzeitig an drei verschiedenen Serien und genießt in Rußland geradezu legendäre Popularität. "Fandorin" (Aufbau Taschenbuch Verlag 2001) war sein erster großer Erfolg.
"Ich spiele leidenschaftlich gern. Früher habe ich Karten gespielt, dann strategische Computerspiele. Schließlich stellte sich heraus, daß Krimis schreiben noch viel spannender ist als Computerspiele. Meine ersten drei Krimis habe ich zur Entspannung geschrieben ... " Akunin in einem Interview mit der Zeitschrift Ogonjok.
Info:
wikipedia, Krimi-Couch, Aufbau Verlag, Random House, Aleph99.

Ulrich Kroegers Krimitipp 4/10
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Ein Mafiakiller namens "Bärentatze", pädophile Netzwerke, ein Kinderfänger und ein vornamenloser Berufsverbrecher
Ulrich Kroeger zu Büchern von Josh Bazell ("Schneller als der Tod"), Jörg Juretzka ("Rotzig & Rotzig"), John Harvey ("Der Kinderfänger") und Richard Stark ("Der Gewinner geht leer aus") ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 19. Mai 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Ab Oktober 2010: Neuedition der Non-Maigret-Romane bei Diogenes ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht Pause (?)...
krimikiosk:
Petra Weber heute mit:
NACHGEFRAGT bei Lars Rambe - Schwedischer Krimi-Autor in Afrika Und:
CAP FERRET oder DIE ANDERE SEITE DES BASSINS / Krimi-Hörspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit einer langen Betrachtung. Im Verhörzimmer: D. B. Blettenberg über "Murnaus Vermächtnis"...
NuT:
Joachim Linder über True Crime: Genie und Verbrechen ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph denkt nach über: Moral. Wenn einem Autor nichts mehr einfällt, wird er moralisch, sagt er ...
Auch die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Deutschlandradio Kultur:
»Graham Greene und die Jagd auf Harry Lime in Wien«
Der amerikanische Autor Holly Martins wird von seinem Freund Harry Lime nach Wien eingeladen. Als Martins ankommt, erfährt er, dass Lime bei einem Verkehrsunfall - direkt vor seinem Haus - ums Leben gekommen ist. Schon bald kommen ihm Zweifel an dem Tod seines Freundes.
Im Vorwort zu seinem Roman schreibt Graham Greene, das sein Buch "nicht geschrieben, um gelesen zu werden, sondern um gesehen zu werden". Heute gilt der britische Spielfilm "Der dritte Mann" aus dem Jahr 1949 als einer der besten Filme aller Zeiten. Später arbeitete Greene den Stoff zum gleichnamigen Roman aus.
Ein Beitrag über das Nachkriegs-Wien von Graham Greene in der Reihe "Literarische Plätze".
Von Eberhard Schade ... mehr
Ein Beitrag, den Sie ... auch hören können
In der Reihe wurden schon gesendet:
Chandler und Der lange Abschied
Von Kerstin Zilm
Maigret und die kopflose Leiche
Georges Simenons Kommissar am Pariser Kanal Saint Martin.
Von Bettina Kaps
Der Hund von Baskerville
Sherlock Holmes in London und in Darthmoore.
Von Ruth Rach
Auf der Spur des Falken
Dashiell Hammetts San Francisco.
Von Tom Noga
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Alles eine Frage des Geldes
Hat da jemand mal gesagt, deutsche Autoren könnten keine Thriller schreiben? Peter Schmidt beweist mit seinem Comeback "Endorphase X" (KBV Verlag) das Gegenteil. Mit seinen deutschen Agentengeschichten hatte Schmidt bereits Mitte der Achtziger den einen oder anderen deutschen Krimi-Preis abgeräumt, ehe er sich eine Auszeit vom Genre nahm. Jetzt ist er zurück, mit einem Roman, der immer ganz nah bei seinem Thema bleibt: Entscheidungsfreiheit und Verantwortung.
Von Reinhard Jahn ... mehr
Kalender
Batya Gur
Am 19. Mai 2005 stirbt die israelische Romanautorin Batya Gur in Jerusalem, Israel, an den Folgen einer Krebserkrankung (* 20. Januar 1947 in Tel Aviv, Israel).
Batya Gur hatte Eltern polnischer Herkunft. Diese waren nach Israel ausgewandert, nachdem ein Teil der Familie in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern ermordet worden war. Nach einem Studium der Literaturwissenschaften in Jerusalem war Gur lange Zeit selbst als Dozentin für Literatur tätig.[1]
1988 legte sie ihre erste eigene literarische Arbeit vor, einen Kriminalroman um den gebildeten und zugleich melancholischen Inspektor Michael Ochajon von der Jerusalemer Polizei, und hatte damit gleich einen internationalen Bestsellererfolg. Sie war damit die erste israelische Autorin überhaupt, die mit Kriminalromanen bekannt wurde. Im Jahr 1993 erhielt sie für dieses ins Deutsche übersetzte Erstlingswerk "Denn am Sabbat sollst du ruhen" den Deutschen Krimi Preis. Die Folgebände um Inspektor Michael Ochajon, aber auch die anderen Romane von Gur, die nicht dem Krimi-Genre zuzuordnen sind, setzten sich allesamt nicht zuletzt mit ihrem Heimatland kritisch auseinander und wurden ebenfalls zu Bestsellern.
Info:
Wikipedia, Krimi-Couch, Random House, Jörg Steinleitner, Berlin Verlage.
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 18. Mai 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Jake Kerridge rezensiert Barry Forshaws Stieg-Larsson-Biografie "The Man Who Left Too Soon" ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 440: Brooke Morgan – Befleckt (Audio) (Rezensentin: Friederike Brühöfener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
NATHANS FLUCHT - zweiteiliges Krimi-Hörspiel. Und:
DER SCHNEEMANN - Vom Porno-Koffer zum Koks-Paket / Krimi-Hörspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Kleinkram. Und mit dem Cover der Woche (Nicolas Freeling)...
NuT:
Joachim Linder hat Pause ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat Pause ...
Auch die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Der Spiegel:
»Alter Schwede! Mord!«
Henning Mankell schickt Wallander in Rente. Und? Krimifans können sich an Inspektor Barbarotti halten. Den hat sich der Schwede Håkan Nesser ausgedacht. Aktueller Fall: "Eine ganz andere Geschichte", Platz neun der Taschenbuch-Bestsellerliste.
Von Ingo Schiweck, buchreport ... mehr
Bei den
KollegInnen vom "Perlentaucher" ist wieder eine Ausgabe der KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" erschienen. In der aktuellen Ausgabe:
Siegelringzellen-Krebs:
In Adrian McKintys grandiosem Noir-Krimi "Der sichere Tod" (Suhrkamp Verlag) muss sich ein Kleingangster, der Yeats, Koestler und die Frankfurter
Schule zitiert, mit seinem eifersuechtigem Boss herumschlagen.
In Josh Bazells Krimi-Comedy "Schneller als der Tod" (S. Fischer Verlag) nimmt es ein ehemaliger
Profi-Killer mit der Mafia und dem amerikanischen Gesundheitssystem
zugleich auf.
Von Thekla Dannenberg ... mehr
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der Mai-Ausgabe ein "Special" und bespricht Krimis und Thriller. Außerdem der literaturkritische Schwerpunkt "Spannung":
Beim Profit hört der Rassismus auf
Deon Meyer erzählt in seinem neuesten Krimi virtuos und fulminant von einer Hetzjagd durch das moderne Südafrika und baut dabei einen grandiosen Suspense auf ...
Von Georg Patzer
Vieles, nur keine Spannung:
Henning Mankell konzentriert sich in seinem neuen Roman "Der Feind im Schatten" auf die Gemütslage seines Protagonisten ...
Von Volker Heigenmooser
Blutiger Showdown:
Roger Smith mit einem beeindruckend stringenten Krimi-Konzept über ein Südafrika, das die Bronx als Gewaltraum ablöst ...
Von Walter Delabar
Klöppelarbeit:
Blettenbergs Südafrika-Krimi "Land der guten Hoffnung" gibt sich zu aufgeräumt ...
Von Walter Delabar
Das Gehirn ist ein fantastischer Computer:
Zu Jo Nesbøs Harry-Hole-Thriller "Leopard" ...
Von Thomas Neumann
Die Lebedame und das Gemälde:
Jan Seghers verknüpft seinem Roman "Die Akte Rosenherz" Fakten und Fiktion ...
Von Jutta Ladwig
Ein Herrscher tritt ab:
Jean Amilas Abgesang auf einen der Großen der Unterwelt ...
Von Walter Delabar
Von echten Verbrechen:
Pieke Biermanns Berichte über das Wesen wirklicher Kriminalität ...
Von Walter Delabar
Mit dem Willen zur Harmonie:
Martin Walker erzählt von Mordfällen im Perigord ...
Von Georg Patzer
"Es gibt wenig Tödlicheres als einen Alkoholiker mit Plan.":
"Jack Taylor liegt falsch" ist der zweite Band von Ken Bruens Krimi-Reihe ...
Von Katrin Ritte
Die Station ist der reinste Alptraum:
Josh Bazell unterhält mit seinem Krimi "Schneller als der Tod" aufs Beste ...
Von Georg Patzer
Wie Figuren in einem Buch:
Heinrich Steinfest geht mit seinem Roman "Gewitter über Pluto" in eine neue Runde und gibt seinem literarischen Spieltrieb wieder Futter ...
Von Walter Delabar
Rätsel für Erwachsene?:
Anmerkungen zu Pablo De Santis’ Roman "Das Rätsel von Paris"...
Von Thomas Neumann
Mädchenmörder, Nazizögling:
Ingrid Hedström verbindet in "Die toten Mädchen von Villette" die Vergangenheit mit der Gegenwart ...
Von Walter Delabar
Die Effizienz seines Geschäfts, ganz pragmatisch:
Ein neuer Band aus der Serie um den vornamenlosen Parker unterhält sehr gut ...
Von Georg Patzer
aveleen avide mit einem Interview mit Zoran Drvenkar: Was hat Zoran Drvenkar von seinen Eltern mit auf den Weg bekommmen? Und warum ist er so fertig, wenn er an einem Buch gearbeitet hat? ...
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Und Barbara Keller hat Sandra Lüpkes "Todesbraut" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Ausschreibung: Skurrile Geschichten aus der Badewanne, Mordsgeschichten von der Ostsee
Für eine Anthologie des Via ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Ein Interview mit Joe R. Lansdale beim Spinetingler Magazin ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 439: Matt Beynon Rees – Der Tote von Nablus (Rezensentin: Susanne Martin) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
WALCHING - Mord im Winter 1922 / zweiteiliges Krimi-Hörspiel. Und:
TEST-LESERATTEN GESUCHT! von Wiener Thriller-Autor. Und:
TODESBRAUT von Sandra Lüpkes ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit: Francois Truffaut interviewt Alfred Hitchcock. Und wo das gesamte Gespräch auch angehört werden kann...
Martin Compart: mit STAMMTISCHGEGRÖLE 4A/IM ANGESICHT DES SCHWACHSINNS ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers im E-Mail-Interview mit Max Bronski ...
NuT:
Joachim Linder ist mit Caliban im Soll (1848: Alexis, Tieck & Shakespeare) ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat Pause ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Titel:
»Samstag ist Krimitag«
Thomas Wörtche betreut das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erscheint ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite
Aktuell hiermit:
heute erkundet PETER MÜNDER im Kriminalmagazin die Schnittstellen von Realität und Fiktion an den Fällen Griechenland und Japan. CARLO SCHÄFER überrascht uns in seiner Krimischmiede mit einem Alphabet der eher pikanten Sorte. DOREEN WORNEST ist FlashForward-süchtig. HENRIKE HEILAND versucht sittigend ...
... auf Verlage einzuwirken und exerziert am Beispiel Phil Rickman durch, was geht und was nicht. MAX ANNAS ist nicht recht zufrieden mit der neuen Hauptfigur von Ian Rankin, SABINA SCHUTTER hingegen ist mehr als zufrieden mit Christine Lehmann. JOACHIM FELDMANN findet einen Australienkrimi von Jarad Henry überflüssig und unser Gedicht besingt wonnenmai-selig & La Pistola y el corazón ...
Die Themen vom 15. Mai 2010 im Detail:
Athener Vetternwirtschaft und expandierendes Yakuza-Kartell
Über True Crime und Realo-Krimis
von PETER MÜNDER ...mehr
Carlo Schäfers Krimischmiede: Das Alphabet der erotischen Krimiausschnitte, in denen nichts stimmt
Folgen Sie Carlo Schäfer in seine Krimischmiede, in der er auf dem Wahnsinn der Welt herumhämmert, auf dass die Funken sprühen. Das passiert eigentlich mit schöner Regelmäßigkeit alle 14 Tage, aber weil nächstes Wochenende SiK-Pfingstpause hat, wollen wir Sie nicht so lange Carlo-unterversorgt lassen. Zumal heute ein erschütterndes Alphabet zur Debatte steht ... mehr
Der Blick in die Zukunft
Am 6. Oktober hatte die gesamte Menschheit für 2 Minuten und 17 Sekunden einen Blackout. Dabei blickte die ganze Welt ein halbes Jahr in die Zukunft. "FlashForward", ein neues amerikanisches Serienhighlight, basierend auf dem gleichnamigen Roman des kanadischen Science-Fiction-Autors Robert J. Sawyer, widmet sich der Sehnsucht und dem Fluch, die eigene Zukunft zu kennen.
DOREEN WORNEST verrät uns, was sie montags, um 21:10 Uhr tut ... mehr
Schöne Schauer
Was denn nun? Obwohl Verlage immer so emsig labeln und wacker nach Warengruppen sortieren, geht so was oft schwer daneben. Wie bei Phil Rickman.
HENRIKE HEILAND spricht ein ernstes Wort … ...mehr
Korruption, Glücksspiel und schwere Jungs
Bestsellerautoren müssen bestsellen. Wenn eine Formel nicht mehr so recht funktioniert, muss eine andere her. Auch wenn die der ursprünglichen Formel nicht ganz unähnlich ist. Das schafft Probleme.
Solche, wie sie Ian Rankin hat und wie sie uns MAX ANNAS erläutert .... mehr
Meine Carrie heißt Lisa
Christine Lehmann gehört mit ihren Lisa-Nerz-Romanen zur ersten Garde der deutschen Kriminalliteratur. Jetzt gibt es auch eine Sammlung von Lisa-Nerz-Storys.
SABINA SCHUTTER hat sich sofort darüber hergemacht ... mehr
Nicht überzeugend
Global Crime allerorten, die sexy Formel unserer Tage. Und wenn eine Welle losbricht, dann wird vieles hochgespült. Manches davon hätte lieber weiter vor sich hin gegründelt. So wie ein Roman von Jarad Henry aus Australien.
JOACHIM FELDMANN verrät, warum ... mehr
Krimi-Gedicht der Woche:
La pistola y el corazón ...
Von David Hidalgo & Louie Peréz ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden über Radio: ARD Radio Tatort “Das fünfte Gebot” ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Philippe Claudel gewinnt den Independent Foreign Fiction Prize 2010 für seinen Nachkriegsroman "Brodecks Bericht" ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 438: Sophie Hannah – Schattenmesser (Rezensentin: Susanne Kellersmann) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
EIN BRANDSTIFTER - Mundart-Hörspiel. Und:
DON JUAN IN DEN LÜFTEN - Ein Flugzeug verschwindet / Hörspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Kleinkram: Z.B.: Das wird die Retro-TV-Fans freuen: Ab voraussichtlich dem 24. Juli zeigt Arte alle (!) Folgen der britischen Kultserie „The Prisoner“ ...
Martin Compart: mit MONEYSHOT – NOIR-ROMAN- FOLGE 9 ...
NuT:
Joachim Linder hat Pause ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph schwärmt vom noch dpr-freien Conte Verlag ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Eichborn:
»Neues Krimimagazin«:
Ein Krimimagazin hat nun auch der Eichborn-Verlag im Angebot. Ein lesenswertes Magazin, in dem in großzügiger Gestaltung auf Titel des Verlages hingewiesen wird. Eein Gespräch mit dem Autor Stephan Brüggenthies über seine
Hauptfigur, den Schauplatz Köln und darüber,
warum ein guter Krimi mehr von der Wirklichkeit
erfassen kann als jedes andere Genre. Weil nämlich sein zweiter Roman in Vorbereitung ist.
Apropos Köln: Ulrich Noller und Gök Senin haben mit "Çelik & Pelzer"
einen Roman geschrieben, in dem die Domstadt
eine besondere Rolle spielt.
Auch hinter dem Namen Michael Stanley verbirgt
sich ein Autorenduo: Die Südafrikaner Michael
Sears und Stanley Trollip haben mit ihrem Kommissar
Kubu eine fabelhafte und — im Wortsinne
— imposante Figur erschaffen. Lesen Sie im Interview mit den
Autoren, was mit dem Genre Krimi passiert, wenn
es aus der Stadt in die freie Wildbahn verlegt wird
Der amerikanische
Krimimeister Elmore Leonard wird in einer Übersetzung
von Conny Lösch und Kirsten Riesselmann
erscheinen. In "Road Dogs"
lässt Leonard den Bankräuber Jack Foley — in der
früheren Leonard-Verfilmung "Out of Sight"
gespielt von George Clooney — wieder aufleben.
In diesem Magazin würdigt ihn Thomas Wörtche
als einen der ganz Großen der amerikanischen
Gegenwartsliteratur ...mehr
Freitag:
»Abgang einer Plaudertasche«:
"De mortuis nihil nisi bene" (Über Tote nur das Beste) – dieser noble Grundsatz hätte vielleicht gelten können, wenn Henning Mankell in seinem neuen Roman "Der Feind im Schatten" ((Paul Zsolnay Verlag) seine Hauptfigur, den schonischen Kriminalkommissar Kurt Wallander, hätte sterben lassen. Von Schurkenhand etwa oder während einer heroischen Rettungstat. Aber Mankell wählt leises Verdämmern, Alzheimer. Und behält damit die Option, dereinst doch noch einen Wallander-Roman nachzuschieben zu können.
Wer unter dem angekündigten Ende der Wallander-Romane leidet, sollte dringend den „Feind im Schatten“ lesen
Von Thomas Wörtche ...mehr
WDR:
»Brutaler Realismus mit einer poetischen Sprache«
Limassol ist eine Stadt auf Zypern. Komischer Titel für einen Roman über den Konflikt zwischen Israeli und Palästinensern, oder? Das kommt, weil das Ende in Limassol spielt. Wer ist Täter? Wer Opfer? Das ist nie ganz klar. In "Limassol" (Kein & Aber Verlag) schafft Yishai Sarid es sogar, die seltsam schwebende Atmosphäre und das Mitgefühl für beide Seiten aufrechtzuerhalten, wenn er uns mit in die Folterkammern des israelischen Geheimdienstes schleppt.
Antje Deistler bespricht den Roman auf WDR 2 als eins der feinen Bücher, die das Prädikat 'Kriminalliteratur' verdienen.
Zum Nachlesen und Hören hier ...mehr
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin wurden die Krimibuchtipps des Monats Mai von Martin Schöne vorgestellt. Und zwar unter dem Motto "Entschlossen und berüchtigt":
Giancarlo De Cataldo: "Romanzo Criminale" (Folio Verlag). Giancarlo De Cataldo seziert eine italienische Gesellschaft vor dem Abgrund und wirft die Frage auf, ob dieses düstere Kapitel wirklich abgeschlossen ist.
Josh Bazell: "Schneller als der Tod" (S. Fischer Verlag). ist ein schwarzhumoriger Thriller. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie den Killer ihres Vertrauens.
mehr
ARTE:
»Hitchcocks Tricks«
Die Kultursendung "metropolis" ist bei Filmfestival in Cannes.
Aus diesem Anlass verrät Metropolis drei "Tricks", mit denen der Regisseur Alfred Hitchccok die unerträgliche Spannung erzeugte, die seinen Erfolg begründete.
Sie können das Video bei ARTE sehen ...mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 12. Mai 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Margie Orford berichtet über das Quais du Polar Festival, das im April in Lyon stattfand ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht heute nicht weiter: Pause? ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
TV-TIPPS: 2 x Parfums des Todes. Und: MIT TÖDLICHER SICHERHEIT - Überraschung für einen Einbrecher. Und:
IM BANN DES PSYCHO-PUDELS - Skurriles Krimi-Hörspiel. Und:
SAND EIN ATTENTÄTER - von Tankred Dorst ...
Martin Compart: mit STAMMTISCHGEGRÖLE 4:IM ANGESICHT DES VERBRECHENS(SCHWACHSINNS)-DOMINIK GRAFS NEUER GENIESTREICH ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: "Go Fast" mit den Cops ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker:
Western Criminology Review 11.1 (2010): Special Issue on Critical Criminology (PDF). ...
TOMS-Krimitreff ist jetzt verstärkt bei Facebook aktiv: z. B. mit Norddeutsche Krimis - Google Maps ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph ups: ist momentan nicht erreichbar ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...

ARD:
»Angst und Schrecken: Der Krimi-Buchtipp «:
Literaturfachmann Thomas Schindler lehrt Sie in der Sendung "Morgenmagazin" mit diesen drei Krimis das Fürchten:

Abstoßend und anziehend ist "Blutiges Erwachen" von Roger Smith: dem einen wird dieses Buch zu hart sein, dem anderen dieser ultradrastische Gewaltexzess als Ghetto-Kitsch erscheinen.
"Nächtliche Vorkommnisse" ist ein ganz besonderer, fast mystischer Roman von William Gay, da passt mal das Prädikat "leiser Horror".
William Gay beschwört in starken Naturbildern eine unheimliche Atmosphäre wie in einem dunklen Märchen. "Nächtliche Vorkommnisse" ist ein ganz besonderer, fast mystischer Roman, da passt mal das Prädikat "leiser Horror".
Der Autor John Hart macht einfach alles richtig. Wenn mehr Thriller die Qualität wie "Das letzte Kind" hätten, würde das gesamte Genre einen wesentlich besseren Ruf genießen.
Der Buchtipp kann via Computer auch als Video gesehen werden (Länge: 4:28 min)... mehr
Zwei Krimiklassiker in deutscher Erstauflage: ein Roman aus den Niederlanden der Sechziger Jahre. Und ein Buch das von den Achtzigern in Philadelphia/USA erzählt, das sind die Mai-Empfehlungen von
Ulrich Noller in seinen Krimitipps bei FH Europa.
Gerben Hellinga, geboren 1937, ist in den Niederlanden ein erfolgreicher (Krimi-) Autor; "Dollars" ist der Auftakt seiner Sid Stefan-Reihe, die vom Alexander Verlag jetzt erstmals ins Deutsche übersetzt wird. 60er-Jahre Edeltrash, der jede Menge Retro-Charme transportiert, ohne Retro zu sein.
God's Pocket" (Liebeskind Verlag), Pete Dexters Debütroman aus dem Jahr 1983, ist eine packend erzählte, düster-brutale Kriminalgeschichte, die ein Stück amerikanische Geschichte sehr lesenswert darstellt ... mehr
DLR:
»Pulp Fiction in Reinkultur«
Denis Johnson hat seinen Roman "Keine Bewegung" zwischen Juli und Oktober 2008 für ein bekanntes Männermagazin verfasst. 10.000 Worte pro Folge und Monat, die Abgabetermine waren strikt einzuhalten. Die Ökonomie der Mittel, die diese klaren Vorgaben bedingten, erweist sich als eine der Stärken des Romans.
Von Sacha Verna ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Die Leiche im Weinfass
Martin Walker ist gebürtiger Schotte, arbeitet als Historiker und politischer Journalist, scheint aber bei seiner Tätigkeit als Krimiautor ganz und gar dem südfranzösischen Savoir-vivre verfallen. Es gärt gewaltig im Périgord, dem geheimen Paradies auf Erden. Bruno, Chef de police, ermittelt in seinem zweiten Fall "Grand Cru" (Diogenes Verlag).
Von Ralf Kramp ... mehr
Roadtrip durch Absurdistan
Ein verschrobener Ermittler wird zum Opfer zwielichtiger russischer Geldeintreiber. Um deren Terror zu entgehen, bleibt nur die Suche nach seinem unbekannten Gläubiger. Matti Rönkä, mittlerweile von Grafit zum Verlag Bastei Lübbe gewechselt, hat mit "Russische Freunde" ein wunderbar kurzes und komisches Buch geschrieben.
Von Henrike Heiland ... mehr
Kalender
Leslie Charteris
Am 12. Mai 1907 wird Leslie Charteris in Singapur geboren († 15. April 1993)
Bekannt wurde Leslie Charteris durch seine Serie von über 40 Romanen über "The Saint", den dandyhaften Detektiven Simon Templar, im Fernsehen verkörpert durch Roger Moore.
Charteris wurde als Leslie Charles Bowyer Yin in Singapur geboren. Seine Mutter war Enländerin, sein Vater ein chinesischer Arzt. Er lernte chinesisch und malaiisch vor der englischen Sprache. Im Alter von 17 Jahren verkaufte Charteris seine erste Geschichte und im Alter von 26 Jahren änderte er seinen Namen. Er studierte Jura in Cambridge, doch nach dem Erfolg der ersten Bücher "X Esquire" und der ersten Simon Templar-Geschichte "Meet the Tiger" (1927) brach er das Studium ab. Er versuchte sich noch in anderen Detektivstories, kehrte mit dem sechsten Buch aber wieder zu Simon Templar zurück. Trotz der Erfolge blieb sein Einkommen vorerst spärlich und er arbeitete in den 30ern in Hollywood als Drehbuchschreiber. The Saint wurde 1935 das erste Mal verfilmt und erlebte seitdem unzählige Adaptionen.
Im Jahre 1991 erhielt Charteris den "Diamond Dagger" der britischen "Crime Writers Association" (CWA) für sein Gesamtwerk.
Info:
Wikipedia, artechock.de, facebook, saint.org (engl.), kirjasto.sci.fi. (engl.),
xzine.de,
aveleen avide mit einm Interview mit Nina George: Ist Nina George ein Pseudonym? Und was hat sie mit Anne West oder Nina Kramer zu tun? ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 11. Mai 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Margaret Cannon hat neue Krimis gelesen, unter anderem "Rain Gods" von James Lee Burke und "The Arms Maker of ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 437: Bruno Morchio – Bitteres Rot (Rezensentin: Friederike Brühöfener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
OSTFRIESENSÜNDE - Buch Top / Sprecher Flop. Und: MIT TÖDLICHER SICHERHEIT - Überraschung für einen Einbrecher. Und:
PEER SCHMIDT - Abschied von einer vertrauten Stimme ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Ulf Miehe) ...
NuT:
Joachim Linder über den Polizeiruf 110: Zapfenstreich, vom 9.5.2010 ...
Spannungsromane:
amer über Bernard Cornwell: DAS BRENNENDE LAND und Christopher Cook: ROBBERS ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph verweist auf die neueste Ausgabe der Krimi-Couch ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
"Dreizehn Stunden" (Rütten & Loening) heisst der neue Roman von Deon Meyer, der eine Art Echtzeit-Simulation ist, weil Erzählzeit und erzählte Zeit eh nie zur Deckung zu bringen sind. Dreizehn Stunden folgerichtig, in denen wir eine Menge über das südafrikanische Musik-Business lernen und über die komplizierten politischen Verwicklungen innerhalb der Polizeibehörden, über Schleuserbanden und Russen am Kap: Klasse Roman,
meint Thomas Wörtche im aktuellen "Leichenberg"
"Blutige Ernte" (Knaur) heisst der erste Band der Trilogie von Richard Kunzmann und hat genau das, was wir von einem "Südafrika-Krimi" erwarten, sauber in schwarz/weiß quotierte Hauptfiguren, charismatische Gangster mit magischen Kräften etc. Clever gemacht ist das allemal, nur eben ein klein wenig fragwürdig.
Dunkel und schwer, ach so schwer sind auch die Gedanken, mit denen uns Kurt Wallander, bzw. Henning Mankell in "Der Feind im Schatten" (Zsolnay) quält. So, als ob Wallander eine große, zeitgeschichtliche Figur wäre, anstatt eine mittelmässige, ziemlich nervsägende literarische Ermittlerfigur, die ihre Abenteuer in zopfiger Prosa erlebt hat. Dagegen ist ein Roman, der in den Jahren 1982 bis 1985 geschrieben worden ist, ein wahres Feuerwerk an schrifstellerischer Kunst, an Witz, Ironie, an intelligenter Verarbeitung historischer Vorgänge: "Der Schatten des Schattens" (Assoziation A) von Paco Ignacio Taibo II. Und ein realpolitisches Highlight aus der echten Geschichte ist das "Leben des Henri IV. Machtmensch und Libertin" (Insel). So der Titel der Biographie von Uwe Schultz: Polit-Thriller-relevanter Stoff!
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WDR:
»Mit der Selbstverständlichkeit eines Insiders«
Wissen Sie, wer die Urki sind? Und wo Transnistrien liegt? Ich hatte beide Namen noch nie gehört, bevor ich dieses Buch, die Kindheits- und Jugenderinnerungen von Nicolai Lilin, in die Hand genommen habe. Was sicher einen Großteil der Faszination dieser Geschichte ausmacht, denn mit "Sibirische Erziehung" (Suhrkamp Verlag) betritt man absolut fremdes Terrain.
Antje Deistler bespricht auf WDR 2 "Sibirische Erziehung" von Nicolai Lilin und hat sich "vor lauter Kopfschütteln eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen".
Zum Nachlesen und Hören hier ...mehr
Der Spiegel:
»Guter Rath gefragt«
Marlene Dietrich und Konrad Adenauer lassen grüßen: "Der stumme Tod" (Kiepenheuer & Witsch) , Volker Kutschers Krimi-Ausflug in die Filmszene der Weimarer Republik, steigt auf Rang 18 in die aktuelle Bestsellerliste ein. Der 1962 im oberbergischen Kreis geborene Kutscher hat Rath, einen Kölner Kommissar in der Berliner Mordkommission, erstmals 2007 im Roman "Der nasse Fisch" auftreten lassen. Im Bestseller "Der stumme Tod" spielt nun erneut Gereon Rath die zentrale Rolle.
Von Ingo Schiweck, buchreport ... mehr
evolver:
»Klischees«
Es gibt Thriller mit einem spannenden Plot, interessanten Wendungen und glaubwürdigen Figuren. "Deadline" (Heyne Verlag) von Simon Kernick hat nichts davon. Aber stereotype Charaktere, Fließbandwendungen und nicht zuletzt eine lieblos hingerotzten Sprache.
Von Marcel Feige ... mehr
Kalender
Rubem Fonseca
Am 11. Mai 1925 wird Rubem Fonseca in Rio de Janeiro als Sohn portugiesischer Einwanderer geboren.
Nach einem Studium der Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Strafrecht war er zunächst als Dozent tätig. Später wurde er Verwaltungsbeamter in unterschiedlichen Positionen. Seine Verwaltungskarriere begann er am 31. Dezember 1952 als Kommissar im 16. Bezirk von São Cristóvão in Rio de Janeiro. Für kurze Zeit arbeitete er als Streifenpolizist, dann im Bürodienst. Zusammen mit anderen Beamten aus Rio de Janeiro wurde er 1953/54 in die USA geschickt, um sich dort weiterzubilden. Viele der in dieser Zeit von ihm wahrgenommenen Begebenheiten und Ereignisse fanden Eingang in seine Werke, während er sich verstärkt der Literatur widmete. Seine letzte Stellung in der Verwaltung war die des Direktors der Elektrizitätswerke in Rio de Janeiro.
Am 6. Februar 1958 schied er aus dem Verwaltungsdienst aus und wandte sich endgültig der Schriftstellerei zu. Als Journalist, Kritiker, Autor, Drehbuchautor und zeitweilig als Direktor der Abteilung Kultur des Erziehungsministeriums in Rio de Janeiro tätig.
Seine Werke behandeln die Ausschweifungen und die Gewalt in den Städten. Er erzählt in einem nüchternen und direkten Stil von einer Welt, in der Außenseiter, Mörder, Prostituierte etc. sich vermischen. Sein bekanntestes Werk ist „Mord im August“ (Originaltitel: Agosto), das die Verschwörungen nach dem Selbstmord von Getúlio Dornelles Vargas thematisiert. Fonseca schreibt sowohl Romane und Kurzgeschichten als auch Drehbücher fürs Kino. Arbeiten von ihm wurden ins Englische, Französische und Deutsche übersetzt.
Der brasilianische Autor gehört zu der Generation von Schriftstellern, die Brasiliens Literatur über die Grenzen des Landes hinweg bekannt machten.
Info:
Unionsverlag, Wikipedia, Krimi-Couch, Munzinger Biographie, DAAD
Ulf Miehe
Am 11. Mai 1940 wird Ulf Miehe in Wusterhausen / Brandenburg geboren, er würde heute 70 Jahre alt(† 13. Juli 1989 in München).
Mit seinen Kriminalromanen "Ich hab noch einen Toten in Berlin" und "Puma" gelangen ihm herausragende Werke der deutschen Kriminalliteratur. Seinen ersten Kriminalroman ICH HAB NOCH EINEN TOTEN IN BERLIN (1973) lobte Günter Herburger (im "Spiegel") als "seltenes Glück in deutscher Sprache". Und auch mit PUMA (1976) erwies sich Miehe, wiederum laut "Spiegel" als "eine Rarität: ein deutscher Krimi-Schreiber, handwerklich so sicher und stilistisch so versiert, daß er bei den Kollegen aus der sogenannten ernsten Literatur Anerkennung und auch im Ausland Leser fand." (Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren)
Miehe starb während der Vorbereitungen zu seinem Filmprojekt "Der Unsichtbare".
Infos und Bibliographie: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Titel-Magazin, Wikipedia, Krimi-Couch, Der Spiegel 1, Der Spiegel 2, dumont-buchverlag.de, Der Standard, artechock, Deutsches Filmhaus, , evolver
Louis Weinert-Wilton
Am 11. Mai 1875 wurde Louis Weinert-Wilton als Alois Weinert in Tepl/Tepla (Nordböhmen) oder Weseritz/Bedruzice geboren († 05.09.1945 in Prag ).
Geboren als Sohn einer gutbürgerlichen Familie der k.u.k. Monarchie besuchte Louis Weinert-Wilton die Militärschule in Pola (heute Pula, Jugoslawien) und nahm als Oberleutnant seinen Abschied aus gesundheitlichen Gründen. Er heiratete und arbeitete 1901 als hauptberuflicher Redakteur beim "Prager Tageblatt". Nebenher schrieb er einige Dramen. Später wurde er Chefredakteur des "Prager Abendblattes", und schließlich 1921 kaufmännischer Leiter des "Neuen deutschen Theaters" in Prag.
1929 veröffentlichte er unter seinem Autorennamen "Louis Weinert-Wilton" seine ersten beiden Kriminalromane, 1936 quittierte er
seinen Dienst am Theater und lebte als freier Schriftsteller in Prag. Zwischen 1929 und 1939 erschienen insgesamt elf Kriminalromane von ihm im Leipziger Goldmann-Verlag.
1945 starb Louis Weinert-Wilton im Alter von 70 Jahren in einem tschechischen Lager für Deutsche in Prag.
Weinert-Wilton schrieb in der Tradition von Edgar Wallace mechanisch konstruierte Rätsel- und Geheimniskrimis im Londoner Milieu, die eine Auflage von über drei Millionen Exemplaren erreichten. Weinert-Wiltons Werke wurde auch in der Nachkriegszeit in Bearbeitungen vom Münchener Goldmann-Verlag weiter veröffentlicht und dienten in den sechziger Jahren im Lauf der Welle der Edgar-Wallace-Filme als Vorlage für einige Kriminalfilme, mit denen die Wallace-Filme kopiert wurden. (Text: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren – Internet-Edition)
Info bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, wikipedia , krimi-couch.de .
Im rororo-Thriller-Magazin "Schwarze Beute" No. 2/1987 (Hrsg. Klugmann/Mathews) ist ein 10-seitiger, lesenswerter Aufsatz von Dr. Norbert Menzel erschienen: "Die vergessenen Morde des Weinert-Wilton"
Axel Bußmers TV & Buchtipps 8. – 21. Mai 2010
Nachdem "Eins Festival" mit "Das Halstuch" seine Francis-Durbridge-Wiederholungen startete, geht es mit dem Straßenfeger "Melissa" weiter.
Auch "Heißer Verdacht", "Der Preis des Verbrechens" und "Inspector Lynley" laufen weiter.
Außerdem gibt es, im Bereich Spielfilme, Phillip Noyces Graham-Greene-Verfilmung "Der stille Amerikaner", Fritz Langs Norman-Krasna-Verfilmung "Fury", Florent Emilio Siris Robert-Crais-Verfilmung "Hostage - Entführt", Alan Parkers William-Hjortsberg-Verfilmung "Angel Heart", David Lynchs Barry-Gifford-Verfilmung "Wild at Heart", Jonathan Demmes Thomas-Harris-Verfilmung "Das Schweigen der Lämmer", Sam Peckinpahs Jim-Thompson-Verfilmung "Getaway", George Armitages Charles-Willeford-Verfilmung "Miami Blues" und Rob Reiners Stephen-King-Verfilmung "Misery". ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Und Barbara Keller hat David Ignatius' "Der Einsatz" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Ausschreibung: Projektstipendium der Autorinnenvereinigung e.V.
und Krimilesungen am 10. Mai 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: immer noch erschüttert vom Tod Peter O'Donnells und dem Schweigen des Feuilletons ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl mit Zwei gegen den Rest der Welt: Fast zuviel Spannung für ein einziges Buch. Vor wenigen Tagen hat John Hart für Das letzte Kind (C.Bertelsmann) den Edgar Award erhalten ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 436: Esther Verhoef – Hingabe (Rezensentin: Susanne Kellersmann) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DUNKELZIFFER - 2 Tickets nach Stockholm gewinnen. Und:
NOOMI RAPACE spricht über Lisbeth Salander / Video ...
Krimilady:
Henny Hidden mit Rezension: Paulus Hochgatterer -"Das Matratzenhaus": eine Geschichte, durch die man sich durchbeißen muss. Oder um es genregerechter zu formulieren, sie bekommen einen Krimi, der keiner ist ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit einem Zitat des Tages: Michael Haneke über innere Spannung ...
Martin Compart: mit GET LEWIS. Über TED LEWIS UND BRIT NOIR 8. Und über EVOLVER BOOKS – EIN NEUER VERLAG ...
NuT:
Joachim Linder über 1. Judy E. Gaughan: Murder Was Not a Crime: Homicide and Power in the Roman Republic. 2. Catherine Ross Nickerson, ed.: The Cambridge Companion to American Crime Fiction. Und noch zwei! ...
Spannungsromane:
koldir mit der MONATSVORSCHAU Juni 2010. Quantitativ durchaus in Ordnung; Qualitativ naja, okay. Für den Sommermonat Juni aber akzeptabel. Da gab es schon schlimmere Monate. ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph mit einem Nachruf auf Peter O'Donnell: Er starb am 3. Mai 2010 im Ater von 90 Jahren in London, ein Kriminalschriftsteller, dessen bekannteste Serienfigur Modesty Blaise heisst, eine taffe Powerfrau auf den ersten Blick, auf den zweiten von irritierender Ambivalenz ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Titel:
»Samstag ist Krimitag«
Thomas Wörtche betreut das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erscheint ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite
Aktuell hiermit:
heute in Samstag-ist-Krimitag, dem Kriminalmagazin: eine Hommage von D.B. BLETTENBERG an Ulf Miehe, der am 11. Mai 70 Jahre alt geworden wäre. CARLO SCHÄFER gewährt in seiner Krimischmiede wieder Einblicke in Dinge, die besser nie existiert hätten. BRIGITTE HELBLING begeistert... sich für den neuen Roman von Pablo de Santis, MONIKA THEES bespricht den aktuellen Polit-Thriller von Stig Dalager, FRANK RUMPEL findet den österreichischen Debütanten Martin Mucha erwähnenswert und JOACHIM FELDMANN schüttelt den Kopf über einen Blödelkrimi von Sobo Swobodnik.
Hans Aßmann von Abschatz denkt in unserem Gedicht über das intrikate Wesen des Homo sapiens nach...
Die Themen vom 8. Mai 2010 im Detail:
Granit, in den kleine Herzen gemeißelt sind
Ulf Miehe beackerte hartnäckig das schwierige Terrain der anspruchsvollen und spannenden Unterhaltung. Am 11. Mai würde er 70 Jahre alt.
Eine Hommage von D.B. BLETTENBERG ...mehr
Carlo Schäfers Krimischmiede: Der Pharao
Folgen Sie Carlo Schäfer in seine Krimischmiede, in der er auf dem Wahnsinn der Welt herumhämmert, auf dass die Funken sprühen. Heute erlaubt er uns wieder einen erschütternden Einblick in sein Archiv prekärer Projekte. Wir sind leider nicht sicher, ob sich mancher Kollege und manche Kollegin an diesem Thesaurus verwerflicher Ideen nicht längst bedient haben ... mehr
Chormädchen und Indianer und der Clown Frank Brown
"Das Rätsel von Paris" von Pablo de Santis ist wie ein Abend im Varieté. Das macht diesen Detektivroman zur Ausnahmeerscheinung in der Schmuddelmoderne des literarischen Verbrechens.
Von BRIGITTE HELBLING ... mehr
Kein Schwarz und Weiß
Der dänische Autor Stig Dalager thematisiert in seiner bislang auf fünf Bände angelegten Jon-Baeksgaard-Reihe zeitpolitische Fragen der Moral, Gerechtigkeit und Verantwortung. "Im Schattenland" führt den Leser in die Jahre 2001/2002, zu den Terroranschlägen auf das World Trade Center und in das Westjordanland.
Letzte Woche hat MONIKA THEES mit Dalager gesprochen (zum Interview).
Heute verrät sie uns, was sie von seinem aktuellen Buch hält ...mehr
Zu hart gekocht
Einen Protagonisten mit Glaubwürdigkeitsproblemen schickt Martin Mucha in seinem Debüt "Papierkrieg" auf die Wiener Gassen und schafft dennoch einen recht unterhaltsamen Kriminalroman.
FRANK RUMPEL ist milde überrascht .... mehr
Gebrauchte Damenschlüpfer ...
Irgendwer hat mal den Terminus "Humorkrimi" erfunden. Das ist so schwachsinnig, dass man sich kaum vorstellen konnte, dass es dazu auch passende Bücher geben könnte. Weit gefehlt.
JOACHIM FELDMANN ist auf seinen Streifzügen durchs Unterholz der Grimmiproduktion mit Sobo Swobodniks "Kuhdoo [ku:du]" einem solchen Exemplar begegnet ... mehr
Krimi-Gedicht der Woche:
Abend-Lied ...
Von Hans Aßmann von Abschatz ... mehr
Die April-Meldungen gibt es hier
Die März-Meldungen gibt es hier
Die Februar-Meldungen gibt es hier
Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv
Haftungsausschluss und Urheberrecht
Mai: Neu bei den Alligatorpapieren
SCHMAUCHSPUREN
Die Krimikolumne von Peter Hiess.
No. 26
Peter Hiess zu Büchern von David Peace: ("Tokio im Jahr Null"), Chris Mooney:
("Missing"), Tom Piccirilli ("Schmerz"), Max Allan Collins ("The First Quarry"), David J. Schow ("Gun Work"), Jan Costin Wagner ("Sandmann träumt"), Don Winslow ("Frankie Machine") und John Katzenbach ("Die Rache")...
mehr
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 36/10
Schule für Killer, ein dunkles Geheimnis und der letzte Fall für den Tokio Killer ...
Im PKT 36 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im April 2010 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Judith Merchant
Die 1976 geborene Preisträgerin des Friedrich-Glauser-Preises 2009 (Kategorie Kurzkrimi) studierte Germanistik in Münster und in Bonn. Unterbrochen wurde ihre Arbeit an einer Dissertation durch eine Schreibkrise, die sie für erste Versuche im Kurzkrimi-Bereich nutzte. Mit Erfolg: Der Kurzkrimi "Monopoly" wurde nicht nur für den Kärtner Krimipreis nominiert, sondern konnte sich auch erfolgreich gegen 140 Einsendung von Krimiautoren in der Sparte Kurzkrimi für den Friedrich-Glauser-Preis 2009 durchsetzen.
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat sie zur 'legendären' Befragung gebeten und eine höchst interessant Speise zu sich genommen: Kartoffeln in Erdnuss-Soße ... mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 4/10
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Ein Mafiakiller namens "Bärentatze", pädophile Netzwerke, ein Kinderfänger und ein vornamenloser Berufsverbrecher
Ulrich Kroeger zu Büchern von Josh Bazell ("Schneller als der Tod"), Jörg Juretzka ("Rotzig & Rotzig"), John Harvey ("Der Kinderfänger") und Richard Stark ("Der Gewinner geht leer aus") ... mehr
Es ist kein guter Morgen für den Zeitungsausträger des "Weser-Kurier": Kurz vor Ende seiner Tour findet er einen Mann, an einen Laternenpfahl gekettet und auf offener Straße zu Tode geprügelt. Bei dem neuen Fall des Bremer Ermittler-Duos Kriminalhauptkommissarin Evernich und Staatsanwalt Gröninger scheint es sich nicht bloß um brutalen Mord zu handeln, sondern um eine Hinrichtung. Das Opfer Michael Lorre ist ein mehrfach vorbestrafter Dealer und Vergewaltiger, vor wenigen Tagen erst aus dem Gefängnis entlassen. Erste Hinweise deuten auf Drogen-Machenschaften und eine Strafaktion aus dem Milieu, doch es gibt noch eine weitere Spur: Der ehemalige Lebensgefährte von Lorres Vergewaltigungsopfer ist der einst gehypte DJ, Radio-Moderator und Bandbegründer Mickey Baretta, dessen Absturz mit Lorres Verbrechen begann und der ihm ewige Rache geschworen hat.
Lüder Andersen, der Fotograf, hat mal wieder einen ungeliebten Auftrag: Statt wunderschöner Natur soll er ausgerechnet einen Hamburger Container Terminal fotografieren. Natürlich reist seine Exfrau Marianne mit, um aufzupassen, dass er sich nicht erkältet. Und Marianne ist es auch, die herausfindet, welches Geheimnis in einem ominösen gelben Container steckt.
"Da all meine Ärzte mir ihre Hilfe verweigert haben, bin ich zu einer eigenen Lösung gezwungen", schreibt die Mutter an ihren Sohn. Doch der Selbstmordversuch misslingt. Der Sohn gerät in den Verdacht, an aktiver Sterbehilfe beteiligt gewesen zu sein.
Wie kam die kranke Mutter überhaupt an seine Dienstpistole? Warum hofft er, dass sie aus dem Koma nicht mehr erwacht? Der Sohn respektiert den Wunsch der Mutter, endlich sterben zu können. Er wendet sich an einen Arzt, der das Drama ihres Lebens verstehen müsste. Es ist sein Vater.
Gut, wenn man weiss, wie der Hase läuft, oder?
Ein Beitrag aus der legendären Kurzkrimihörspielreihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios. Ironische Kurzkrimis für Menschen, die sich ohne beschleunigten Puls nicht mehr ins Bett legen möchten.
Frau Richner, eine erfolgreiche junge Geschäftsfrau, vermisst ihre elektronische Agenda. Und jede Geschäftsfrau weiss (natürlich auch jeder Geschäftsmann): Ohne Agenda läuft überhaupt nichts mehr. Es kommt aber noch dicker: ein dreister Dieb hat sich das Gerät geschnappt und will es der Besitzerin für teures Geld zurückverkaufen ...
Alles zum Nachhören!
Die TV-Tipps 24. April – 7. Mai 2010

Viele interessante Filme, natürlich zahlreiche Wiederholungen und gute Serien.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Axels TV-Tipp des Tages:
ZDFneo, 22.40
(GB 2003, R.: Charles Beeson)
Drehbuch: Lynda La Plante
Diane, die Frau des cholerischen Gärtnereibesitzers Greg Harwood verschwindet spurlos.
Detective Walker und seine neue Kollegin Connor, fragen sich, ob Diane ihren Mann verlassen hat oder von ihm umgebracht wurde.
Siebte Doppelfolge der auf der Insel erfolgreichen "Trial & Retribution"-Reihe.
Teil 2 kommt am kommenden Sonntag, den 7. September.
Mit David Hayman, Victoria Smurfit, Charles Dance
Homepage von Lynda La Plante:
www.laplanteproductions.com/
MDR, 00.02
(S/GB/D 2008, R.: Philip Martin)
Drehbuch: Richard Cottan
LV: Henning Mankell: Steget after, 1997 (Mittsommermord)
Wer ermordete eine Gruppe von Teenagern, die kostümiert den Mittsommer feiern wollten? Kommissar Wallander ermittelt.
Dritter und, sehr wahrscheinlich nur vorläufig, letzter BBC-Wallander.
Mit Kenneth Branagh, Sarah Smart, Sadie Shimmin, Tom Beard, Tom Hiddleston, Richard McCabe, Jeany Spark
Eins Festival, 00.20
(S/D 2009, R.: Leif Magnusson)
Drehbuch: Pernilla Oljelund
LV: Charakter von Henning Mankell
Der sechsjährige Albin verschwindet spurlos und Kommissar Wallander hat einen neuen Fall.
TV-Krimi, der anscheinend das vertraute Niveau der Serie hält.
mit Krister Henriksson, Lena Endre
Pro7, 01.25
(USA 2005, R.: Stephen Kay)
Drehbuch: Tom Towler, Donald Martin
LV: Robert Beattie: Nightmare in Wichita: The Hunt for the BTK Killer, 2005
TV-Krimi über den am 25. Februar 2005 verhafteten Serienkiller Dennis Rader. Am 18. August 2005 wurde er für zehn Morde zu zehnmal lebenslänglich veruteilt. Seine erste Tat war 1974 das Ermorden von vier Mitgliedern der Familie Ortega.
Beatties "Nightmare in Wichita" war das erste Buch über den BTK-Serienkiller, das nur deshalb unmittelbar nach Raders Verhaftung erscheinen konnte, weil es bereits 2004 fertig geschrieben war und vor der Veröffentlichung im März 2005 nur noch um ein abschließendes Kapitel ergänzt wurde. Das Fernsehen war nicht viel langsamer. Die Erstausstrahlung des TV-Films war am 9. Oktober 2005 - und außer Gregg Henry scheint es wenig Positives über den Film zu sagen zu geben.
Mit Gregg Henry, Robert Foster
Hinweis:
Homepage von Robert Beattie:
robert-beattie.com/
Wikipedia über Dennis Rader:
Wikipedia