Watching the Detectives: »Pilgerfahrt des ultimativ Bösen«:
John Connolly hat mit "Die Insel" eine Mixtur aus modernem Serienkiller-Thriller und nostalgischer Geistergeschichte geschrieben, die bis ins Märchenhafte reicht. Es gibt einen bösen König, eine nicht ganz unschuldige Prinzessin und einen Riesen, der aber – entgegen gängiger Lesart – auf Seiten der Guten kämpft.
Das liest sich erstaunlich gut, ist durchaus spannend bis zum gespenstischen Finale. Von Jochen König ... mehr
Der Standard:
»Kommissar Widerspruch«:
Das Viertel des Kommissars Leo Martín als Metapher für ein Land, in dem eine Stimmung der Ausweglosigkeit herrscht: Kuba in den Krimis von Lorenzo Lunar Cardedo. Dem Kubaner gelingt in dem Roman "Ein Bolero für den Kommissar" eine kunstvolle Schilderung der kubanischen Verhältnisse. Von Sebastian Fasthuber ... mehr
Deutschlandradio:
»Zwei Brüder, eine Frau und ein Toter im Fluss«:
In dem Roman, der als Krimi bezeichnet wird, gibt es gleich am Anfang einen Toten Im Übrigen aber ist "Die Raubmöwen besorgen den Rest" von Frode Grytten ein echter und wunderbarer Roman, mit einer Liebesgeschichte, die unmöglich ist und nicht weitergehen kann und wahrscheinlich doch weitergeht. Jedenfalls hoffen wir es inständig. Von Peter Urban-Halle ... mehr
Titel:
»Virtuoses Spiel mit Motiven«:
Spannung pur erwartet den Leser bei der Lektüre des neuen Thrillers von Jeffery Deaver. Man kann sich auf eine Art Achterbahnfahrt freuen, die durch ein virtuoses Spiel mit möglichen Tatmotiven auffällt. Immer neue Wendungen erzeugend, führt dies aber auch dazu, dass der Thriller "Das Teufelsspiel" zum Ende hin doch etwas konstruiert wirkt. Von Frank Kaufmann ... mehr
Der Standard:
»Alte Fehden, frische Rache«:
Was sich anlässt wie ein gewöhnlicher Kriminalroman, entwickelt sich sehr schnell zu einem diffizilen Netzwerk aus verschiedenen Zeitebenen und Spuren, die ins Nichts führen, geheimen Verbindungen, verblüffenden Zufällen und Reminiszenzen an die großen Dichter Siziliens. Gaetano Savatteri durchmisst in "In der Sache Maddalena Pancamo" kunstvoll die Geschichte Siziliens. Von Ingeborg Sperl ... mehr
ORF:
»Kriminalgeschichten rund um Leo Martin«:
Im Mittelpunkt des Krimis "Ein Bolero für den Kommissar" steht nicht so sehr die Figur des Kommissars Leo Martin, sondern ein Stadtviertel in Santa Clara. Lorenzo Lunar Cardedo setzt seiner Geburtsstadt in seinem Buch ein Denkmal. Cardedo zeichnet ein Bild des Elends, das für Kuba typisch ist. "oe1/ORF" berichtet über den Salzburgbesuch des Krimiautors Cardedo. Ein Beitrag von Eva Halus, der auch gehört werden kann (3:59 min) ... mehr
Berliner Literaturkritik:
»Es werde Pulp«:
Charles Willefords Bücher haben in Deutschland eine wechselhafte editorische Betreuung hinter sich. Jüngst erwarben zwei Berliner Kleinverlage die Rechte an seinen Büchern. Sein Roman "Die schwarze Messe" sei eine unterhaltsame, witzige, abgrundtief ironische Lektüre. Was sich pulp master-Herausgeber Frank Nowitzki aber dabei gedacht habe, Willefords "The Burnt-Orange Heresy" neu herauszugeben, dürfte ein Mysterium bleiben, denn dieses Buch zeige in aller Deutlichkeit, wieso sich größere Verlage mittlerweile von Charles Willeford getrennt hätten, meint Alexander Kluy ... mehr
FOCUS:
»Die besten Krimis aller Zeiten«:
Die Geschichte um Mafiaboss Vito Corleone ist für die Deutschen der beste Krimi aller Zeiten. 28 Prozent wählten den Film "Der Pate" bei einer aktuellen Umfrage der Programmzeitschrift "TV Hören und Sehen" auf Platz 1. Wenn es ums Lesen geht, sind sich fast ein Viertel der Deutschen einig: Umberto Ecos "Der Name der Rose" ist der beste Krimi ... mehr
In der Zeitschrift "Literaturen" findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" vom ausgezeichneten Franz Schuh. Jetzt die Ausgabe 06.2006, in der Herr Schuh
Mönchskutten im trashigen München zu schätzen weiß.
In Max Bronskis Roman "Sister Sox" findet er zudem ein Problem, das an die These vom Kriminalroman als einer variantenreichen, aber ausgeschriebenen Gattung erinnert, hier nämlich das Übergewicht der parodistischen Effekte ... aber lesen Sie ... selbst
taz-mag:
»Erstklassiger Schund«:
Epigonentum habe ja hierzulande einen eher schlechten Ruf, findet Katharina Granzin in der Kolumne "Crime Scene" vom 27.05.2006. Wenn jemand etwas richtig gut gemacht habe, werde er auf einen Sockel gestellt und zum Klassiker erklärt. Komme dann jemand anders und mache dasselbe fast genauso gut, werde er als Nachmacher verachtet. Sam Bourne, alias Jonathan Freedland zum Beispiel, habe für sein Buch "Die Gerechten" die simple Rezeptur der Brown'schen Verschwörungsepen nicht schlicht übernommen, sondern verfeinert und erstklassigen Schund geliefert ... mehr
Die Welt:
»Unheimlich, oder?«:
Insgesamt könnte man sich keine Gegend ausdenken, die schlechter als Kulisse für blutige Geschichten geeignet wäre. Und doch ist ausgerechnet dieses Minnesota zum Schauplatz besonders gruseliger Krimis geworden. Dreißig Meilen nördlich von Minneapolis treffen sich nämlich regelmäßig zwei Frauen, die das harmlose Minnesota mit Leichen buchstäblich vollpflastern. Hannes Stein stattete dem Autorengespann P. J. Tracy einen Besuch ab ... mehr
Krimi-Forum:
»Stirbt es sich lustvoll?«:
Das Ahrtal ist wie entvölkert.
Ein Serienmörder sucht sich seine Opfer scheinbar wahllos unter allen, die bei Winzern, Restaurants, ja sogar am Wegesrand ein Glas Wein trinken. Wie perlender Sekt lese sich in "Vinum Mysterium" Carsten Sebastian Henns unterhaltender Schreibstil, der den Leser sanft in die Welt der Winzergenossenschaften und Restaurants im Rotweingebiet an der Ahr einführe. Grund für das "Krimi-Forum" den Roman zum Buch der Woche zu küren ... mehr
Süddeutsche Zeitung:
»Abschied vom Asketenfutter«:
Die Verwandlung des einstigen Volksheims zum Exportmeister in Sachen gefühlter Kriminalität hält an. Und Arne Dahl zeige in "Rosenrot", dass sich aus Fallstricken auch ein Ariadnefaden drehen lasse. Dahl sei nicht nur ein mitreißender Erzähler, sondern auch ein Eulenspiegel. Seine Romane um die A-Gruppe,machten die Stereotypen des Kriminalromans zu teils makabren, teils komischen Kippfiguren, findet Ulrich Baron in seiner Besprechung für die "Süddeutsche Zeitung", die Nichtabonnenten über "bücher.de" erreichen können ... mehr
SZ-Mediathek:
»Hinreißend heitere Energie«:
Der klassische englische Krimi benötigt sowohl fragwürdige Typen aus besseren Kreisen – als auch einen diese Figuren überschaubar isolierenden, möglichst geschlossenen Raum der Handlung. Landhäuser, elitäre Clubs und Hotels, auch Züge, oder sogar Raddampfer für Nilreisen durch Ägyptens historische Vielfalt setzte die erfolgreichste Krimi-Autorin aller Zeiten ein. Im "Tod auf dem Nil" bot Agatha Christie, die sich für Archäologie interessierte, eine komplizierte Folge mehrerer Morde. Joachim Kaiser über den 20. Band der "SZ-Krimibibliothek" ... mehr
Axel Bußmers Spurensuche No. 22
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Sie sind mitten unter uns
Ihre ersten Erfahrungen mit sexueller Gewalt machte Anna Salter unmittelbar nachdem
sie ihren Doktor in Psychologie von der Harvard University erworben hatte und Ende der Siebziger Jahres des vorherigen Jahrhunderts in eine kleine Stadt in Neuengland zog. Dort bemerkte sie auffallend viele Kinder, die physisch oder psychisch missbraucht worden waren. Sie wollte ihnen mit ihrem während des Studiums erworbenen Wissens helfen. Aber es ging nicht. Anna Salter vertiefte sich immer mehr in ihre Arbeit. Sie forschte, befragte Täter und publizierte Artikel in wissenschaftlichen Magazinen. Später schrieb sie vier hochgelobte Kriminalromane.
Axel Bußmer über Anna Salters Sachbuch "Dunkle Triebe" ... mehr
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Eine Übersicht über die Jury finden Sie unter der Rubrik "Jury" bei "arte-tv.com/krimiwelt".
Die Erläuterungen zu den Titeln der Bestenliste finden Sie bei "ARTE" in der Rubrik "Zurufe der Jury" . Nicht versäumen sollten Sie auch Tobias Gohlis' "Krimitagebuch". Hier notiert er sporadisch Skizzen von Begegnungen mit Autoren, Berichte aus der Szene, Kommentare, Leseerfahrungen und Aufgeschnapptes. Manchmal auch Notierenswertes aus dem Innenleben der Jury.
Ach ja, die Rangliste. Hier:
1 (Vormonat 3) Oliver Bottini: Im Sommer der Mörder
2 (2) David Peace: 1977
3 (1) Arne Dahl: Rosenrot
4 (–) P. J. Tracy: Mortifer
5 (8) Lee Child: Die Abschussliste
6 (–) Magdalen Nabb: Eine Japanerin in Florenz
7 (–) John Burdett: Bangkok Tattoo
8 (–) Ulrich Schmid: Aschemenschen
9 (–) Sheila Quigley: Ein Mörder in unserer Stadt
10 (–) Ian Rankin: Die Seelen der Toten
Hier als schöne pdf-Datei
kaliber. 38:
»Literarische Monster«:
Es springe ins Auge, dass spätestens mit dem Aufkommen der serial-killer-Welle im Kriminalroman und angeschlossenen Medien, vor allem im Film, die Täter/Opfer-Zuordnung neu sortiert worden sei, schreibt Thomas Wörtche in seinem Beitrag "Von den Opfern bleiben nur Häppchen" für die "Neue Westfälische Zeitung" vom 24.05.2006. Hannibal Lecter habe Schule gemacht – das "Böse" werde zum Faszinosum stilisiert ... mehr
StadtRevue Köln:
»Schwarzlicht«:
Skandale und Skandälchen, gewollt oder ungewollt listet Ulrich Noller in seiner Kolumne "Schwarzlicht" in der Kölner "Stadtrevue" auf. Mit dabei die Düsseldorfer Posse um Horst Eckerts Kurzkrimi "Wege zum Ruhm", auch Akif Pirincci mischt mit mit einigen auf Skandal geschriebenen Sexszenen mit und auch hinter den vom "Deutschen Taschenbuch Verlag" nicht mehr originär übersetzten Buchtiteln Mark Krajewskis lauert ein Skandälchen ... mehr
Deutschlandradio:
»Gesetze als unverbindlicher Leitfaden«:
Man schreibt das Jahr 1927: In der ostdeutschen Stadt Breslau werden fast so viele Drogen konsumiert, Orgien gefeiert und obskure Sekten gegründet wie im weltstädtischen Berlin. Kriminalrat Eberhard Mock muss eine rätselhafte Mordserie aufklären. Autor Marek Krajewski benutzt das Sujet des Kriminalromans, um seine Leser detailliert und vielseitig mit dem Lebensalltag in Breslau vor dem Zweiten Weltkrieg bekannt zu machen. Der Kalenderblattmörder", rezensiert von Martin Sander ... mehr
HR-online:»Wie ein Hacker denken«:
Hacker – mit diesem Begriff verbinden wir meist zerstörerische Computereinbrecher. Tatsächlich ist ein Hacker zunächst einmal jemand, der kreativ technische Schranken umgeht.nrc über "Die Kunst des Einbruchs" von Kevin Mitnick und Bill Simon ... mehr
HR-online:»Sakrileg und kein Ende«:
Über kein Buch ist in den letzten Monaten so aufgeregt diskutiert worden, wie über das "Sakrileg" von Dan Brown. Der Mann hat offensichtlich ins Schwarze getroffen. hr1-Reporterin Bettina Emmerich hat sich durch Bücher, Internetseiten, Hörbücher und DVDs gewühlt ... mehr
Literaturhaus: »Verwirrende tiefenpsychologische Interviews«:
Martin Wankos Roman "Seelendschungel" ist ein originelles, ein verrücktes Buch, chaotisch zumal, dabei stets spannend. Wer einen geradlinigen Kriminalroman erwartet, wird von den blinden Motiven in die Irre geführt. Es gibt einen Kriminalplot, aber es geht um mehr, wie auch der Titel verheißt. Wankos Erzählstil hat etwas sehr Lebendiges: mal schroffe Dialoge, mal Derbheiten, mal schöne poetische Beschreibungen. Von Peter Landerl ... mehr
Allgemeine Zeitung: »Rasant veränderte Welt«:
Der Schwede Hennig Mankell gehört mit 22 Millionen verkauften Büchern zu den Weltstars der Kriminalliteratur. Jetzt hat der Autor unter anderem für die ARD eine neue 13-teilige Reihe "Mankells Wallander" geschrieben. Den Auftakt bildet am 2. Juni der Film "Vor dem Frost" nach dem gleichnamigen Bestseller von 2003. Olaf Neumann sprach mit dem Autor über dessen Roman-Pläne ... mehr
Kalender
Gilbert K. Chesterton
Am 29. Mai 1874 wird Gilbert K. Chesterton in in London geboren († 14. Juni 1936 in Beaconsfield). Der heute vor allem durch seine Geschichten um Father Brown bekannte Schriftsteller war zu seiner Zeit ein berühmter Journalist, Kritiker und Schriftsteller. In seinen Romanen, Essays und Kurzgeschichten setzte er sich intensiv mit modernen Philosophien und Denkrichtungen auseinander. Bekannt sind seine oft gewagten, aber selten misslungenen Gedankensprünge und sein Zusammenbringen scheinbar ganz verschiedener Ideen, oft mit überraschenden Ergebnissen. Seine typische Argumentationsweise ist als "geistiger Husarenritt" beschrieben worden.
Durch die Verfilmung seiner Pater Brown-Kriminalkurzgeschichten mit Heinz Rühmann ist Chestertons Werk in den 50ern auch in Deutschland bekannt geworden. Allerdings sind die Filme in vieler Hinsicht gegenüber den oft grotesk-bizarren Buchvorlagen "entschärft" und dem betulichen Geschmack der deutschen 50er angepasst worden. Leider sind auch die deutschen Übersetzungen der Bücher teilweise merklich "entschärft".
( wikipedia.de)
Infos bei ... krimi-couch.de , Thomas Wörtche/kaliber. 38 , "SWR2", , kathsurf.at , Freitag , Jungle World, oeko.net, Ulrich Greiner , BBC (engl.) , chesterton.org (engl.)
Ulrich Schmids kapitaler Roman "Aschemenschen"
spielt im toten Winkel der Weltöffentlichkeit, in der Provinz Xinjiang, erläutert Thomas Wörtche in der 109. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch". Weil Schmid ein hochintelligenter Autor sei, benutze er die dortige Konfliktlage nicht als Kulisse für einen der üblichen Polit-Thriller mit Intrige und Gegenintrige. Er binde dieses vergessene Fleckchen Erde am Rande der Taklamakan-Wüste in einen unbehaglichen globalen Zusammenhang ein und schaffe einen Polit-Thriller als engagiertes Stück Literatur, wobei das Engagement nicht aus hechelnder Empörung entstehe, sondern aus hervorragender Prosa ....
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 21/2006 lesen.
(Kriminal-)Literatur möchte gerne fiktiv bleiben und juristische Auseinandersetzungen meiden. Ihr Verhältnis zu den Tatsachen sei das der als Fiktion getarnten Insinuation: So schlimm könnte es gewesen sein, so übel war es vielleicht. Doch manchmal deckt sie das Übel auf, meint Tobias Gohlis in seiner Krimikolumne in der "ZEIT" vom 24.05.2006 . Ziel des bemerkenswerten, in einer berauschend schönen Sprache geschriebenen sperrigen Romans "Aschemenschen" von Ulrich Schmid sei auch Aufklärung und Erinnerung. Schmids Geschichte schweife zwischen Fantastik, Politthriller und Reisebericht weit aus ...mehr
Es ist schon wieder geschehen: Das Morden in Leeds hört auch 1977 einfach nicht auf. Und David Peace lässt den Leser nicht einmal Luft schnappen. Ekkehard Knörer untersucht in der neuesten Ausgabe der Krimi-Kolumne "Mord und Ratschlag" bei den Kollegen vom "Perlentaucher" das erzählerische Prinzip von David Peace. Es ist das medias in res, das Mittenhinein, und zwar in eine Welt des Verbrechens, in die Hölle von Yorkshire. "Leeds", das erste Wort der Erzählung, ist auch der erste Satz des Romans "1977" ... mehr
Berliner Morgenpost: »Verschwörung in Venedig«:
"Blutige Steine" heißt Donna Leons neuer Roman, in dem mächtige Männer ihre Finger im schmutzigen Spiel haben. Ein harter Fall für Commissario Brunetti.
Von Birgit Warnhold
... mehr
Buchmarkt: »Fünfter Wettbewerb zum Kurzkrimi-Preis «:
Im fünften Jahr schreibt die Wiesbadener Filiale von "Buch Habel" ihren Kurzkrimi-Preis aus. Die besten drei der eingesandten Kriminalgeschichten werden am 4. November im Rahmen eines Krimifestivals prämiert ... mehr
SZ-Mediathek: »Der Wurm im Holz«:
Manchmal fragt man sich, wie wohl der eine oder andere historische Krimi ausgegangen wäre, wenn die Helden moderner ausgestattet gewesen wären. Boris Akunins fantastisch erfolgreicher Serienheld Erast Fandorin operiert in einem Augenblick, der genau zwischen diesen Zeiten liegt, zwischen plüschigem Zarenreich und kühler Moderne, Feudalismus und Fortschritt. Sonja Zekri über "Fandorin", den 19. Band der "SZ-Kriminalbibliothek" ... mehr
Berliner Literaturkritik: »Verwesung eingetreten«:
Ein weiterer Gerichtsmedizinerroman? Norfolk CSI? Police CIS? Nicht ganz. Dem im Hauptberuf als Polizeireporter in Sheffield tätigen Simon Beckett ist mit David Hunter ein recht überzeugender Protagonist mit Entwicklungspotential gelungen. Beckett hat sich nach einem Besuch auf der nicht zuletzt durch Patricia Cornwall notorisch gewordenen 'Body Farm' des FBI im US-Bundesstaat Tennessee inspirieren lassen. Alexander Kluy über Simon Becketts Krimidebüt "Die Chemie des Todes" ... mehr
Alle vier Wochen sonnabends berichtet Krimi-Autorin Pieke Biermann über "Menschen, Orte, Kriminalität": im RBBinfoRADIO 93,1. Die Sendung am
Sonnabend, den 27. Mai 2006 um 11.45 Uhr mit dem Thema:
"Kein Straftäter läuft heute mehr.
Christian Guschke.
Zivilfahnder des Zentralen
Verkehrsdienstes" .
Der Zentrale Verkehrsdienst ist nicht nur zuständig für
die Lenkung von Verkehrsflüssen und die Sicherheit von Politikern
mit höchsten Sicherheitsstufen. Er kontrolliert nicht nur Busfahrer,
Gefahrguttransporter und die Geschwindigkeit auf der Stadtautobahn.
Er hat auch eine Abteilung "Fahndung/Ermittlung". Der ZVkD 223 ist die
zentrale Anlaufstelle für fast alles, was in und um Berlinmit Kriminalität
in Sachen Auto zu tun hat: Diebstahl, Leasing- und Versicherungsbetrug,
Fälschung von Dokumenten für Mensch und Maschine, Umfrisieren und
Verschieben von gestohlenen Luxuskarossen vor allem nach Osteuropa.
Das meiste davon ist organisierte Kriminalität.
Christian Guschke, ist Polizeiauptkommissar, seit 1985 Zivilfahnder
und seit vier Jahren Leiter des ZVkD 223: "Der Traumjob schlechthin."
Porträt einer Berliner Spezialeinheit, deren Arbeit
in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist.
(Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 00:45 und 05:45)
Freitag, 26. Mai 2006, 12:05 Uhr
hr2 Doppel-Kopf
Am Tisch mit Matthias Altenburg, "Pseudonym"
Gastgeberin: Sylvia Schwab
Es gibt ihn immer nur im "Doppelpack", den Frankfurter Schriftsteller Matthias Altenburg, Jahrgang 1958...
Im Doppelpack mit dem Krimiautor Jan Seghers, seinem Pseudonym. Bekannt wurde Altenburg Anfang der neunziger Jahre, damals stieg er auf die Barrikaden, um aggressiv und polemisch abzurechnen mit einer Gruppe jüngerer Kollegen. Mit seinen beiden in Frankfurt spielenden Krimis "Ein allzu schönes Mädchen" und "Die Braut im Schnee" hat Matthias Altenburg alias Jan Seghers sich allerdings schnell eine treue Fan-Gemeinde erschrieben.
Im Gespräch outet sich Matthias Altenburg allerdings nicht nur als Autoren-Beschimpfer und Leichen-Liebhaber, sondern auch als begeisterter Biker.
Wiederholung um 23.05 Uhr ...mehr
Axel Bußmers TV & Buchtipps 27. Mai – 9. Juni 2006
Im Ersten starten gleich zwei neue Krimiserien: einmal die erste Verfilmung eines Laurenti-Krimis von Veit Heinichen, gedreht von dem bewährten Brunetti-Team; und die ersten drei einer auf dreizehn Filme angelegten Wallander-Reihe. Für diese Reihe schrieb Henning Mankell keine Romane, sondern nur ausführliche Treatments. Im ZDF werden, wahrscheinlich immer Sonntagabends, sechs weitere Inspector Barnaby-Krimis gezeigt.
Während wir bei diesen TV-Filmen nicht wissen (aber ahnen) was uns erwartet, gibt es folgende filmischen Höhepunkte: "Dark Blue" (ein düsterer Cop-Thriller nach einer Vorlage von James Ellroy), "Training Day" (noch ein Cop-Thriller, bei dem "Dark Blue"-Drehbuchautor David Ayer das gleiche Terrain etwas anders durchmisst), "Asphalt-Dschungel" (John Hustons düstere W. R. Burnett-Verfilmung wird aus Anlass des Achtzigsten von MM gezeigt), "Am Rande der Nacht" (hübscher kleiner französischer Noir nach einer Vorlage von Alain Page) und "Jackie Brown" zeigt in Quentin Tarantinos Elmore Leonard-Verfilmungen einigen nicht sehr intelligenten Männern, was eine Harke ist.
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Stern: »Zwischen Fado und Flamenco«:
Der Brite Robert Wilson ist Erfinder des "literarischen Thrillers". Schreiben konnte er aber erst, nachdem er England verlassen hatte. Sein Buch "Tod in Lissabon" bildet den würdigen Abschluss der stern-Krimi-Bibliothek. Ein Porträt von Andrea Tholl ... mehr
NuT: »Doppelplot«:
Sylvia Kaffkes Roman "Totenstill" basiert auf einer Plotkonstruktion, in der zwei Zweierbeziehungen nahezu gleichrangig nebeneinanderlaufen und sich erst beim Showdown überkreuzen. Man kann dies der verbreiteten Tendenz zur melodramatischen Aufblähung von Kriminalromanen zuschreiben, verstellt sich dann aber den Blick auf den speziellen Fall, in dem die Plotkonstruktion den Leser dazu auffordert, über Funktion, Legitimation und Grenzen des staatlichen Tötungsverbots nachzudenken. Von Joachim Linder ... mehr
schwedenkrimi.de: »Im Zentrum der Geschichten«:
Das Erzählen und Verfolgen von Geschichten gehört zum Wesen des Menschen. Die Kraft von Geschichten liegt genau darin, dass sie Emotionen hervorbringen und Erlebnisse bereiten können. Doch es ist schwer zu sagen, wo die Geschichten ihren Anfang nehmen. Ilkka Remes äußert sich: "Wie entsteht ein Buch?" ... mehr
Rhein-Main.net: »Wallander im TV, Besucher in Ystad«:
Am Pfingstwochenende ist es soweit: Die ersten drei Folgen der neuen Wallander-Serie mit Krister Henriksson als Kommissar Kurt Wallander und Johanna Sällström als Linda Wallander werden erstmals im deutschen Fernsehen zu sehen sein. Für alle, die sich eigenhändig auf die Spuren der Kriminalisten begeben möchten, gibt es Empfehlungen ... mehr
Schweizer Fernsehen: »Mord am Canal Grande«:
Jeder neu veröffentlichte Krimi der amerikanischen Erfolgsautorin Donna Leon landet sofort auf der Bestsellerliste. Der ermittelnde Commissario Guido Brunetti steht im Mittelpunkt jedes Krimis. Als literarischer Fremdenführer bringt er auf seinen Exkursionen durch diverse Gassen und Kanäle, zu Fuss oder mit dem Boot, den Lesern "sein Venedig" näher. Ein Porträt in der Reihe "Romanwelten" am Donnerstag, 25. Mai bei "SF 1" um 15:35
... mehr
Deutsche Welle: »Caruso & The Gang«:
Bei der Flut von Krimis, die jeden Monat auf den Markt kommen, muss man sich heutzutage schon etwas einfallen lassen, um aufzufallen. In Christiane Martinis "Venezianischer Mord" sucht unter Anführung des charismatischen Katers Caruso die venezianische Katzenbande einen Mörder ... Ein bezaubernder Roman über die Klugheit von Katzen und das Flair der schönen Lagunenstadt.
... mehr
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Der KrimiKurier Rezensionen |
KrimiKurier 18
Rechtzeitig zu den Frühlingsstürmen ist der aktuelle KrimiKurier von Gisela Lehmer-Kerkloh, die No.18, dementsprechend der Frühlings-Kurier, erschienen. Mit Besprechungen zu Büchern von Peter Zeindler, Stuart Archer Cohen, Leonardo Padura, Douglas Lindsay, Dieter Paul Rudolph, Kinky Friedman, Anne George, Robert Brack, Robert Lynn, Carmen Korn . Dazu: "Kreuzverhör". Ein Krimi-Kartenspiel für zwei Ermittler und eine Gastrezension von Krimiautor Howard Jackson! ...
mehr |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh |
rezensionen.ch: »Nachdenklicher Krimi zur EU-Erweiterung«:
Von einem Kriminalroman erwartet man in der Regel die Schilderung eines Verbrechens und dessen Aufklärung. So nebenbei sind in guten Vertretern dieses Genres auch Informationen und/oder eine kritische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, in der der Krimi spielt, zu haben.
Der Finne Taavi Soininvaara bietet in seinem als bester finnischer Krimi ausgezeichneten Buch "Finnisches Requiem" alle diese Ingredienzen. Eva Magin-Pelich über zwei finnische Krimis mit aktuellen Kommentaren ... mehr
Rap Sheet: »Bearing good News«:
Längere Zeit war von J. Kingston Pierce, dem Crime Fiction Editor des "January Magazine" nichts mehr zu hören. Nun meldet er sich und verkündet, daß jenes legendäre Special zur Kriminalliteratur "The Rap Sheet" genannt, neu erschienen ist – als Blog! Das bedeutet natürlich, daß der gute J. Kingston Pierce nun mit seinen Meldungen immer auf dem neuesten Stand ist, und der Leser direkt mit. Lesen Sie ... selbst
NDR: »Bedrückende Bilder«:
Mit seinen Krimis um den Kommissar Brahim Llob hat sich der algerische Schriftsteller Yasmina Khadra alias Mohammed Moulessehoul auch in Deutschland einen Namen gemacht. In seinen Romanen zeichnet der Autor bedrückende Bilder des gegenwärtigen Algeriens. Sein Roman "Nacht über Algier" ist aber auch ein subtiles Porträt Algeriens am Vorabend des Bürgerkrieges, jenes gewaltigen Mordens, das das Land in den 90er Jahren erschütterte. Von Kersten Knipp ... mehr
ORF: »Schuld und Familiengeheimnisse«:
Geschickt verknüpft Susanne Ayoub auch in "Schattenbraut", ihrem zweiten Roman, zeitgeschichtliche Themen mit einer abgründigen Kriminalhandlung. Was einen Roman wie "Schattenbraut" von Kolportageliteratur minderer Qualität unterscheidet, ist die Illusionslosigkeit, mit der die Autorin ihre Protagonisten zeichnet. Von Günter Kaindlstorfer ... mehr
NDR: »Ein hochbrisanter Fall«:
1993 erschien der erste der Commissario-Brunetti-Romane von Donna Leon auf deutsch. Seitdem kam jedes Jahr ein neuer hinzu. Nun liegt der vierzehnte vor: "Blutige Steine. Commissario Brunettis vierzehnter Fall". Einmal mehr schickt die Amerikanerin, die seit über 20 Jahren in Venedig lebt, ihren melancholischen Ermittler auf Spurensuche durch die Stadt. Nur ist er dieses Mal noch einsamer als sonst. Von Katja Weise ... mehr
Frankfurter Rundschau: »Fett, zynisch und klug«:
Die meisten Krimiautoren bemühen sich um Ernsthaftigkeit. Und so werden reihenweise Kommissare erdacht, die verständlicherweise an ihrem Job und an der Schlechtigkeit der Welt leiden wie die Hunde. Aber da gibt es noch den schwarzen Humor. Der für typisch englisch gehalten wird. Auch die Exzentrik gilt als ein besonders auf den britischen Inseln verbreiteter Charakterzug. Die beiden Dinge bringt Reginald Hill zusammen wie kaum ein zweiter. Sylvia Staude in der Kolumne "Zielfahnder" über den Roman "Der Lüge schöner Schein" ... mehr
Dienstag, 23. Mai 2006, 19.30 Uhr
Deutschlandradio: Literatur
Rondo Veneziano
Ein Besuch bei Donna Leon
Von Maike Albath
Er liebt Barockmusik, hat eine Schwäche für Aristoteles, vergöttert seine Ehefrau und kommt immer wieder finsteren Gestalten auf die Schliche: Commissario Brunetti, wackerer Kämpfer für die Gerechtigkeit und unbeirrbarer Aufklärer. Seine Erfinderin Donna Leon ist seit einem Vierteljahrhundert in Venedig beheimatet. Dennoch kann sie ungestört durch ihre Wahlheimat flanieren, denn sie bringt ihre Krimis bewusst nicht in Italienisch heraus ...mehr
Deutsche Welle: »Durchgefallen«:
Fast nur Verrisse hat der dänische Erfolgsautor Peter Høeg ("Fräulein Smillas Gespür für Schnee") im eigenen Land für seinen ersten Roman nach zehn Jahren Pause geerntet .... mehr
Stuttgarter Zeitung: »Der Kampf ums Gras«:
Das Schaf also, lat. Ovis ammon aries. Man kennt es als Wollespender. Als Lieferanten von Lammbraten. Als "mäh" schreiende Landschaftsdekoration und als biologischen Rasenmäher. Man kennt sogar sprechende Schafe. Eigentlich müsste das reichen. Tut es aber nicht, weil eine junge Literaturwissenschaftlerin mit dem Pseudonym Leonie Swann die Schafs- und Menschenwelt durcheinander gebracht hat. Ein Beitrag von Martin Hohnecker ... mehr
Titel: »Verwickelter Fall«:
Der Roman "Uferwald" ist ein vielschichtiger, ruhiger, aber kein gemächlicher Kriminalroman, in dem die Leser einem Fall bei seiner Entstehung zusehen können. Er ist selbst noch da spannend, wo er scheinbar auf der Stelle tritt. Ein Beitrag von Frank Rumpel ... mehr
Titel: »Trio Criminale«:
Vom "Kaliber .64" haben echte Waffenexperten noch nie etwas gehört. Ein Projektil mit diesem Durchmesser existiert nämlich gar nicht. Krimifans jedoch dürfte dieses Kaliber bald ein Begriff sein. So heißt nämlich die neue Kurzkrimi-Reihe der Hamburger Edition Nautilus, die jetzt drei Stories à 64 Seiten herausgeballert hat. Ein Beitrag von Jörg von Bilavsky ... mehr
Stern: »Leben im Albtraum-Land«:
In Yorkshire geht ein Frauenmörder um – und mit ihm die Angst. Klingt nach einem Krimi, aber David Peace hat viel mehr daraus gemacht. Peace wurde in eben diesem West Yorkshire geboren, nahe der Arbeitermetropole Leeds, und in vier Bänden (sie heißen: 1974, 1977, 1980, 1983) hat er seine Kindheit und Jugend in einem trostlosen Flecken Englands verarbeitet. Ein Beitrag von Thomas Schumann ... mehr
Kalender
Am 22. Mai 1859 wird Arthur Conan Doyle in Edinburgh geboren († 7. Juli 1930 in Crowborough, Sussex). Er veröffentlichte die Abenteuer des Sherlock Holmes und dessen Freundes Dr. Watson. Bekannt ist auch sein Roman Lost World (Verlorene Welt).
Doyles Vater, ein irischstämmiger Beamter aus Aristokratischem Hause, ließ ihn Medizin in Edinburgh studieren. Mit 28 Jahren (1859) veröffentlichte er die erste Geschichte des Detektivduos "A Study in Scarlet" (dt. Eine Studie in Scharlachrot). Mit dem Jahr 1891 kann er sich durch die Schriftstellerei finanzieren. Nunmehr veröffentlicht er Kurzgeschichten seiner beiden Protagonisten im "Strand Magazine". Obwohl er 1893 mit einem Sammelband namens "Sherlock Holmes' Memoires" (dt. Die Memoiren des Sherlock Holmes) den Helden beim Kampf gegen seinen Widersacher sterben lassen will, bewegt ihn die aufgregte Leserschaft zu weiteren Geschichten. (Info: Wikipedia)
Info bei krimicouch.de, epilog.de, Projekt Gutenberg, ORF.at, ZDF, baskerville.de , Doyle Society (engl.) , sherlockian.net (engl.) , Doyle Literary Estate (engl.) , bakerstreet.org (engl.) .
taz:
»Mode, Öl und Leidenschaft«:
Doppelpack im "tazmag": Cece Caruso, entworfen von Susan Kandel, ehemals
Kunstkritikerin bei der Los Angeles Times, hat schon mit ihrem ersten Fall "Gefahr steht ihr gut" das Zeug zur Kultfigur. Und wenigstens so intensiv, wie sich Cece Caruso mit ihren Krimiautoren auseinander setzt, beschäftigt sie sich mit ihrer Garderobe.
Jörg von Uthmanns "Killer, Krimis, Kommissare. Kleine Kulturgeschichte des Mordes" ist eine höchst unterhaltsame, bestens informierte, kurz: lesenswerte Skizze zur Geschichte der Kriminalistik und ihrer Rolle als Vorlage für Literatur und Film. Von Brigitte Werneburg ... mehr
taz:
»Was macht eigentlich Bärlach?«:
Der Richter und sein Henker. Wiederbegegnung mit einer vergreisten Romanfigur: Was ist eigentlich aus dem alten Kriminalisten Bärlach geworden? 1952 hatte er in Friedrich Dürrenmatts Krimi "Der Richter und sein Henker" als Berner Kommissär auf dem vorletzten Loch gepfiffen, dann aber, als Romanfigur einer Pflichtlektüre, einen Triumphzug ohnegleichen angetreten, der ihn jahrzehntelang durch tausende von Mittelstufenklassenzimmern führte. Von Gerhard Henschel ... mehr
Deutschlandradio:
»Geniale Trivialliteratur auf großer Leinwand«:
Mehr als 50 Millionen Mal hat sich der Kunstkrimi "Sakrileg" bislang verkauft. Nun kommt mit "The Da Vinci Code - Sakrileg" die Hollywood-Verfilmung in die Kinos. "Deutschlandradio Kultur" sprach über Dan Browns Bestseller "Sakrileg" mit dem Literaturkritiker und Schriftsteller Kolja Mensing, der den Film noch nicht kennt, und über den Film mit Filmkritiker Jörg Taszman, der das Buch nicht kennt ... mehr
Rheinischer Merkur:
»Kirche unter Anklage«:
Der Roman "Sakrileg" von Dan Brown kommt in die Kinos. Er verspricht, die Lebenslüge des Christentums aufzudecken. Wie stichhaltig seine Quellen sind, untersucht ein Schwerpunkt. ... mehr
Batya Gur
Am 19. Mai 2005 starb die israelische Autorin Batya Gur im Alter von 57 Jahren in Jerusalem.
Als Krimi-Autorin aus Verlegenheit wurde sie eine der erfolgreichsten Vertreterinnen ihres Fachs.
Geboren 1947 in Tel Aviv als Kind polnischer Einwanderer, arbeitete sie zunächst als Lehrerin und Journalistin, bevor sie mit ihren Kriminalromanen um Inspektor Ochajon von der Jerusalemer Polizei internationalen Ruhm erlangte. Für ihren ersten Roman "Denn am Sabbat sollst Du ruhen" (1992) erhielt sie den deutschen Krimipreis. Ihre Ochajon-Romane wurden weltweit zum berühmten Markenzeichen literarisch-intelligenter Kriminalunterhaltung, und in ihrer Heimat galt sie als Begründerin des israelischen Krimi-Genres. In allen ihren Romanen spielte aber auch die Auseinandersetzung mit der israelischen Gesellschaft und Politik eine ganz wesentliche Rolle.
Neben der schriftstellerischen Tätigkeit war Batya Gur als bedeutende Literaturkritikerin bekannt. (Random House)
Info:
Warum Krimis? Auf eine vermeintlich einfache Frage wußte Batya Gur viele schwierige Antworten. Wieland Freund in "Die Welt" vom 21.05.2005
Special bei Random House.Wikipedia, Krimi-Couch, Frankfurter Rundschau, Steinleitner.org
3sat:
»Verlogene und intrigante Mittelschicht«:
Am Anfang steht immer ein Mord, ein Ereignis wie eine Explosion – je verstörender die Tat, umso idyllischer der Schauplatz. In Falle von Minette Walters ist dies die Grafschaft Dorset im Südwesten Englands. Dort lebt und arbeitet sie – und dort spielen auch ihre Krimis. Seit Anfang der 90er Jahre hat sich die Schriftstellerin in die Liga der "Ladys of Crime" eingereiht. Ihr neues Buch heißt "Des Teufels Werk". Literaturkritiker Denis Scheck zeigte sich im "kulturzeit"-Gespräch schlichtweg begeistert (jetzt als Videostream zu hören und zu sehen) ... mehr
HR-online:
»Aufklärung in der Navajo-Kultur«:
Fans dauert es immer viel zu lange, bis der neueste Tony Hillerman wieder auf dem Markt ist – jetzt ist es endlich so weit: "Der Sklelett-Mann" heißt sein neuer Krimi. Nicht Gewalt, Sex und Geld sind die tragenden Säulen seiner Geschichten, sondern Elemente einer untergehenden Kultur, die an Hexer, an magische Orte, an heilende und vernichtende Kräfte glaubt. Von Kathrin Fischer ... mehr
Watching the Detectives:
»Überführung eines biblischen Szenarios«:
Die Geschichte beruht auf Tatsachen. Im September 1900 zerstörte ein gewaltiger Hurrikan die dem texanischen Festland vorgelagerte Insel Galveston und riss 6000 Menschen in den Tod. Lansdales Roman "Sturmwarnung", der die letzten Tage vor der Katastrophe und diese selbst schildert, ist Fiktion. Und zugleich von größter Wahrhaftigkeit. Von Dieter Paul Rudolph ... mehr
SZ-Mediathek:
»Horror aus dem Telefonhörer«:
Das Formgesetz solcher Thriller wurde die Eskalation, das Schneeballprinzip: kleiner Auslöser – Lawine.
In diese Welt gehört, mit durchaus eigenständigen Akzenten, die kalifornische Autorin Margaret Millar. Ihr Psychokrimi von 1955 "Liebe Mutter, mir geht es gut" trägt im Original den Titel "Beast in View", also "Scheusal in Sicht". Tatsächlich erschien selten die Auflösung einer Kriminalgeschichte so überraschend und zugleich so offensichtlich. Gustav Seibt über Band 18 der SZ-Kriminalbibliothek ... mehr
Axel Bußmers Spurensuche No. 21
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Ein Hurra für die jüngeren US-amerikanischen Krimi-Autoren
Bei der periodisch aufflammenden Klage über die vielen guten US-amerikanischen
Krimi-Autoren, die in ihrer Heimat immer noch erfolgreich verlegt werden, enthusiastische Kritiken erhalten, mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und nicht mehr ins Deutsche übersetzt werden, werden deren jüngere Kollegen zu Unrecht oft vergessen. Einige aktuelle, erfreuliche Beispiele gefällig?
Axel Bußmer über die neuen Werke von Harlan Coben, Timothy Watts und G. M. Ford ... mehr
KiWi:
»"Der Schwarm" wird Film«:
Die Filmrechte an Frank Schätzings Weltbestseller "Der Schwarm", sind an den Hollywood-Star Uma Thurman und die deutschen Produzenten Ica und Michael Souvignier (bekannt durch preisgekrönte Produktionen wie "Das Wunder von Lengede") verkauft worden. Der Stoff wird mit großem Budget an internationalen Schauplätzen realisiert. Frank Schätzings Roman »Der Schwarm« ist 2004 erschienen und avancierte mit über 2 Millionen verkauften Exemplaren zu einem der größten deutschen Bucherfolge der letzten Jahre. International wurden die Rechte am Roman in 18 Länder verkauft ... mehr
FAZ:
»Sakrilogo«:
Ende des Jahres 2000 kam in Bergisch Gladbach ein Roman mit dem Titel "Angels and Demons" auf den Tisch des Lektors Marco Schneiders. Das Buch lag bei allen einschlägigen deutschen Verlagen, die Thriller herausbringen, und es lag dort wie Blei. "Illuminati", wie es kurz und bündig überschrieben worden war, löste einen ungeahnten Boom aus. Schneiders drängte darauf, die gesamte Backlist des Autors sowie eine Option auf Dan Browns nächsten Roman zu kaufen. Eine Entscheidung, die sich als sehr richtig erweisen sollte, zumal die Rechte damals für einen Schnäppchenpreis zu haben waren. Von Hannes Hintermeier ... mehr
Zürcher Oberländer:
»Mysteriöse Fälle in Down Under«:
Der Autor Alex Winter hat ein Gespür für Mord und reist am liebsten monatelang durch Australien. Daheim in Uster lässt er Inspector Daryl Simmons dann spektakuläre Mordfälle lösen.Winter schreibt bereits am dritten Band seiner Krimi-Reihe. Von Gabriela Frischknecht ... mehr
Eßlinger Zeitung:
»Klang bizarrer Geschichten«:
Gunter Gerlach kommt aus Hamburg, seine ersten Tage in Esslingen hat er genutzt, um sich zu orientieren und Kontakte zu knüpfen. Der neue Bahnwärterstipendiat Gunter Gerlach arbeitet in Esslingen an Hörspiel und Krimi – "Mein Ziel ist es, viel in Esslingen aufzutauchen. Als Mensch und als Autor", erzählt Gunter Gerlach. Der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller ist der neue Bahnwärterstipendiat und wird die nächsten drei Monate im Bahnwärterhaus im Merkelpark wohnen und arbeiten. Von Elke Eberle ... mehr
Titel:
»Der Neger, der Sex und die höheren Töchter«:
Boris Vian wettete, innerhalb von zwei Wochen einen fulminanten, amerikanischen Roman zu schreiben; er gewann die Wette: 1946 publizierte er "Ich werde auf euere Gräber spucken", unter dem Namen Vernon Sullivan, gab sich als Übersetzer aus und landete den größten Erfolg seines Lebens. Von Björn Vedder ... mehr
3sat:
»Verlogene und intrigante Mittelschicht«:
Am Anfang steht immer ein Mord, ein Ereignis wie eine Explosion – je verstörender die Tat, umso idyllischer der Schauplatz. In Falle von Minette Walters ist dies die Grafschaft Dorset im Südwesten Englands. Dort lebt und arbeitet sie – und dort spielen auch ihre Krimis. Seit Anfang der 90er Jahre hat sich die Schriftstellerin in die Liga der "Ladys of Crime" eingereiht. Ihr neues Buch heißt "Des Teufels Werk". Literaturkritiker Denis Scheck zeigte sich im "kulturzeit"-Gespräch schlichtweg begeistert (leider nicht online abrufbar, aber um 9:05 Uhr in der Wiederholung zu sehen) ... mehr
ORF:
»Riskantes Spiel«:
Jeder redet über "Sakrileg". Schon lang nicht mehr hat ein Hollywood-Streifen die Gemüter so erhitzt wie die Verfilmung des Dan-Brown-Bestsellers, die jetzt weltweit in die Kinos kommt. Der Vatikan wittert anti-christliche Propaganda, Kunsthistoriker zerpflücken die Buchvorlage, und die Produzenten halten den Film als Teil ihrer Marketingstrategie bis zuletzt unter Verschluss. Für das Hollywood-Studio Sony ist der Film dennoch ein riskantes Spiel - denn als es die Filmrechte kaufte, ahnte keiner, welche Kontroversen "Sakrileg" auslösen würde. Ein Special ... mehr
Deutschlandradio:
»Das andere Genre«:
Von Menschen, Mäusen und anderen Versuchstieren: "Blumen für Algernon" gehört zu den Klassikern der Science-Fiction-Literatur. Daniel Keyes erzählt darin, wie der Intelligenzquotient eines jungen Mannes durch einen chirurgischen Eingriff verdreifacht wird. Doch die neuen intellektuellen Fähigkeiten sind nicht von Dauer. Rund 40 Jahre nach der Erstauflage ist der Band in neuer Übersetzung erschienen. Von Kolja Mensing ... mehr
3sat:
»Mord im Dienst der Demokratie«:
Er wird bezahlt, um zu töten: schnell, lautlos, effektiv. "Tokio Killer" John Rain ist von Beruf Mörder und seine Auftraggeber gehören dem japanischen FBI an. Nach dem Mord an einem hohen CIA-Beamten plant er den Ausstieg. Barry Eisler, Erfinder des "Tokio Killer" war nach seinem Jurastudium selbst für die CIA tätig und hat lange Jahre in Japan gelebt. Inzwischen hat er bereits den dritten Band über den Berufskiller John Rain erfolgreich veröffentlicht: "Tokio Killer – Der Verrat". Von Martin Schöne ... mehr
Deutschlandradio:
»Spannend wie ein guter Krimi«:
Probleme am Arbeitsplatz können einem Menschen das Leben zur Hölle machen. Und bei manchen lösen sie sogar Mordgelüste aus. Henner Kotte und Christian Lunzer berichten in ihrem Buch "Mordsarbeit – wenn Kollegen Mörder werden" über Fälle, in denen Menschen ihre Kollegen oder Chefs aus dem Weg geräumt haben. Von Christine Westerhaus ... mehr
literature.de:
»Krimi-Special«:
"Es gibt keine langweiligen Sujets, nur langweilige Köpfe", mahnte Raymond Chandler seine Schriftstellerkollegen vor mehr als 60 Jahren. Von diesen Worten haben sich viele Krimiautoren motivieren lassen. Und seitdem ist kein Thema vor der Verwandlung ins Kriminelle mehr sicher. Mordende Schafe, rätselhafte Kunstwerke und irre Meeressäuger bevölkern die Tatorte in Krimis und Thrillern. Sprich: Alle Sujets sind reizvoll, wenn sie nur spannend verpackt sind. "literature.de" hat sich des Themas angenommen und ein Krimi-Special zusammengestellt. Neben zahlreichen Rezensionen und Hörproben gibt es Interviews mit Astrid Paprotta, Oliver Bottini, und ... Irene Rodrian
krimiblog: »Monotone Schnitzeljagd«:
Das eigentliche Rätsel bleibt der Autor des Romans "Das Mephisto-Komplott": Wer ist Michael Robinson? Ludger Menke hat da seine Vermutungen und auch eine Meinung: "Ein guter Drehbuchautor könnte dann aus einem schlechten Roman vielleicht doch noch einen guten Film gestalten." ...
mehr
Die Welt:
»Die Mafia? Gibt's die wirklich?«:
John Dickie hat mit ungeschriebenen Gesetzen gebrochen: Er enthüllt, wie auf Sizilien die Realität das Kino überholte. Ein spektakuläres Panoptikum aus anderthalb Jahrhunderten der "ehrenwerten Gesellschaft", eine brillant argumentierende Pathologie des organisierten Verbrechens – und zugleich eine ebenso detailreiche wie spannende Erzählung aus der Unterwelt der italienischen Gesellschaft. Von Felix Müller ... mehr
Die Welt:
»Krimis für die Handtasche«:
Krimis für die Hand- oder Jackentasche also, nett handlich, mit leserfreundlich großem Schriftbild. Genau das Richtige, wenn wir uns bei einer S-Bahn-Reise von, sagen wir, Bergedorf bis Blankenese nicht nur an Zeitungen und Zeitschriften halten wollen. Paul Barz über die neue Krimireihe "kaliber 64" aus der Hamburger "Edition Nautilus" ... mehr
3sat: »Krimibuchtipps«:
In der Sendung "kulturzeit" bei 3sat wurden wieder Martin Schönes Krimibuchtipps des Monats vorgestellt.
Linda Fairstein: "Totenmahl". Für ihr Werk "Totenmahl" schöpft Linda Fairstein aus dem Erfahrungsschatz, den sie als Staatsanwältin gesammelt hat ...
Declan Hughes: "Blut von meinem Blut". Der Privatdetektiv von Declan Hughes schlägt sich ganz im Stile der Helden der Schwarzen Serie der 30er und 40er Jahre durch die Dubliner Unterwelt ...
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Kalender
15. Mai
Am 15. Mai 1926 wurde Richard Hey in Bonn geboren und wuchs in Greifswald/Pommern
und in Frankfurt/Main auf. Am 4. September 2004 ist er im Alter von 78 Jahren in Berlin gestorben. Nach dem Krieg studierte er zunächst Geschichte, Germanistik und Musik, brach dann aber das Studium ab und arbeitete als Film-Regieassistent, Musikkritiker und Journalist. Er schrieb Hörspiele, Theaterstücke, Filmdrehbücher und Prosa und verfaßte auch (Kriminal-)Romane. Als "Krimi-Erstling" von Richard Hey gilt - nach verschiedenen Hörspielen – der 1973 erschienene Roman "Ein Mord am Lietzensee", in dem Hey zum ersten Mal die Figur der Berliner Kommissarin Katharina Ledermacher ("die Ledermacherin") auftreten ließ.
1997 erhielt er den "Ehrenglauser" der Krimiautorenvereinigung DAS SYNDIKAT für seine Verdienste um den deutschen Kriminalroman.
Info bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Revonnah Verlag , Rede zum Ehrenglauser , Leseprobe "Engelmacher & Co." (pdf) , Zu den Hörspielen von Richard Hey
Am 15. Mai 1996 stirbt Heinz Werner Höber in Berlin (*1931 in Bärenstein/Fichtelgebirge).
Nach der Vorlage anderer Autoren schuf er die grundlegende Struktur der Heftroman-Serie "Jerry Cotton", als deren Erfinder er später oft bezeichnet wurde. Besonders die Detailgenauigkeit der Schilderungen von Örtlichkeiten und Polizeiarbeit gehörten zu den Errungenschaften, die Höber in die Serie einbrachte.
Neben zahlreichen Cotton-Heften schrieb Höber auch Western- und Liebesromane für die Heftproduktion, bis er sich wegen eines Streites um die Abgeltung der Rechte mit dem Verlag überwarf und einen Rechtsstreit begann. Ausführliche Schilderungen dazu finden sich in der Biographie "Der Mann, der Jerry Cotton war" von Jan Eik.
1990 wurde H.W. Höber für seinen Roman "Nun komm ich als Richter" (rororo) mit dem "Glauser" des SYNDIKATES ausgezeichnet.
Zugleich erhielt er den "Ehrenglauser" für langjährige Verdienste um die Kriminalliteratur – mit der Auszeichnung sollte besonders seine Arbeit im Romanheftbereich gewürdigt werden. (Text: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren – Internet-Edition)
Info bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Jan Eik über H.W. Höber , WDR über Jerry Cotton und H.W. Höber .
Am 15.Mai.1954 stirbt Norbert Jacques in einem Koblenzer Hotel an Herzversagen (* 06.06.1880 in Luxembourg-Eich). Er studierte in Bonn, wurde Journalist in Hamburg und später freier Schriftsteller.
Er schrieb Reise- und Abenteuerromane, Novellen und Reisereportagen und erlangte mit seiner Schöpfung des genial-wahnsinnigen Superverbrechers "Dr.Mabuse" in "Dr. Mabuse der Spieler" (1921) schlagartig Ruhm, zu dem besonders die Verfilmung des Stoffes durch Fritz Lang beitrug. Von den Tantiemen leistete er sich mit dem Adelinenhof ein großes Anwesen in Schlachters bei Lindau. Von dort aus unternimmt er fortan zahlreiche Reisen, über die er in mehreren Puplikationen berichtet.
Sein Verhalten im Dritten Reich bleibt umstritten. Die Redaktion von "deutscher tonfilm.de" sagt, im Dritten Reich sei Jacques zunehmend Anfeindungen seitens der Nationalsozialisten ausgesetzt, bleibe aber selbst nach der Emigration seiner Frau und seiner Töchter 1939 in Deutschland. Das Kriegsende erlebe Jacques in seinem Anwesen in Schlachters, wo er im Juni 1945 zum Bürgermeister gewählt werde. Dennoch werde er von der Französischen Militärregierung verhaftet, im März 1946 nach Luxemburg überstellt und im Juli des gleichen Jahres nach Deutschland ausgewiesen, wo er abwechselnd in Schlachters und Hamburg-Großflottbek lebte.
Anders liest sich das im Aufsatz "Reine Blut- und Bodenliteratur?". von Robert Thill. "Er wurde zum Nazi-Barden, nachdem man zuerst noch seine "Limmburger Flöte" in Leipzig verbrannt hatte. Auf Einladung der "Gedelit" unternahm er, nach der Besetzung Luxemburgs, drei Vortragstourneen durch unser Land, die ihn in 17 Ortschaften führten, wo er seine "Heim-ins-Reich"-Parolen verbreitete. Nach dem Krieg verbrachte er vier Monate im Luxemburger Staatsgefängnis, wurde dann ausgewiesen."
(Textauszüge: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren – Internet-Edition & deutscher tonfilm.de)
Info bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, deutscher tonfilm.de, Bibliographie Uni Saarland, e-salon, Michael Töteberg über das Phänomen Mabuse, Überlegungen zur Literatur in Luxemburg .
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden. Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB" .
Die Sendung am
Sonnabend, den 13. Mai 2006 um 11:45
im "infoRADIO/RBB" mit dem Thema "Schleusung auf Vietnamesisch" ist auch per PC abrufbar. (Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 0:45 und 5:45)
2002 bekamen Ermittler des Berliner LKA 2 (grenzüberschreitende
Kriminalität) einen Hinweis auf eine vietnamesische Schleuserbande.
Sie gingen der Sache nach. Seitdem haben sie zehn Banden
wegen Schleusung im großen Stil vor Gericht gebracht.
Rund 30 Leute wurden zu rund 80 Jahren Haft verurteilt,
35 Strafbefehle erteilt.
Ende 2005 stießen sie auf zwei weitere Banden. Die Prozesse
gegen insgesamt 30 Schleuser beginnen in diesem Sommer
vor dem Kriminalgericht Moabit.
Schleusung ist kein Kavaliersdelikt, sondern – wie ein
Staatsanwalt es ausdrückte – menschenverachtende
Schwerstkriminalität. Für Schleuser sind Geschleuste schlicht
eine "Ware", die "geliefert" und "zwischengelagert" wird, transportiert
wie Vieh durch die halbe Welt.
Über die Anatomie einer Spielart der organisierten Kriminalität
berichten die Leiterin des LKA 2, die Leiterin der Auswertungseinheit
und zwei Fahnder, die immer wieder geschundene Menschen aus
Kühlcontainern, Hohlräumen von Zementtransportern und Kofferräumen
von Mittelklassewagen retten.
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"
Berliner Literaturkritik:
»Knochenbrecher des Drogenbarons«:
In der südafrikanischen Literatur gibt es Entdeckungen zu machen. Auch in literarischen Genres, wo man es nicht gerade erwarten würde. Wie dem Kriminalroman, dem politischen Thriller aus den Korridoren der Geheimdienste. Wo das einst überaus erfolgreiche Halbdutzend Bände James McClures um ein ungleiches, sympathisches südafrikanisches Ermittlerduo chronologisch endet, nämlich Anfang der 1990er-Jahre und der Abschaffung der Apartheid, setzt Deon Meyer ein. Alexander Kluy über den Roman "Das Herz des Jägers" ... mehr
Freitag:
»Reise nach München«:
Mit seiner "Reise in die Angst" (2002) erweiterte Günter Ohnemus sein literarisches Spektrum durch kriminalistische Elemente, indem er den Taxifahrer Harry Willemer kurzerhand zum Kontrahenten russischer Mafiosi avancieren ließ. Nun legt er mit "Als die richtige Zeit verschwand" eine Fortsetzung dieses Road-Krimis vor und nutzt diesen Handlungsfaden parallel als Folie. Von Thomas Kraft ... mehr
Rheinischer Merkur:
»Entzauberte Firma«:
Lange Zeit ist die Mafia eher von der Literatur und vom Film wahrgenommen worden als von der italienischen Politik. John Dickie beschreibt in "Cosa Nostra. Die Geschichte der Mafia" die "Cosa Nostra" als das, was sie ist: eine kriminelle Vereinigung. Von Ulrich Baron ... mehr
ARTE:
»Krimi des Monats«:
Ein Buch, das disparate Signale aussendet: Reisebericht, Geheimdienstenthüllung, phantastischer Roman – "Aschemenschen" von Ulrich Schmid hat von alledem etwas. Schmid verfügt zudem, was Journalisten selten gegeben ist, über eine sehr anschauliche, klangvolle Sprache, die einen sofort in ihren Bann zieht. Von Tobias Gohlis
... mehr
3sat: »Krimibuchtipps«:
In der Sendung "kulturzeit" bei 3sat werden wieder Martin Schönes Krimibuchtipps des Monats vorgestellt. Heute um 19.20 Uhr reinschauen oder morgen früh um 9:05 Uhr in die Wiederholung. Und demnächst sicher auch im Internet ...
Axel Bußmers TV & Buchtipps 13. – 26. Mai 2006
Wenn wir die formelhaften neueren Thriller links liegen lassen, gibt es mit dem ungewöhnlichen
Columbo-Film "Bluthochzeit" (nach einer Geschichte von Ed McBain), dem Jugenddrama "Die Saat der Gewalt" (ebenfalls nach einem Buch von Ed McBain, das er damals als Evan Hunter publizierte), den beiden verfilmten Fred Breinersdorfer-Drehbüchern "Nachts, wenn der Tag beginnt" und "Die Spielerin", Pedro Almodóvars Ruth Rendell-Verfilmung "Live Flesh – Mit Haut und Haar",
Wim Wenders Patricia Highsmith-Verfilmung "Der amerikanische Freund", Francois Truffauts David Goodis-Verfilmung "Schießen Sie auf den Pianisten", Don Siegels Gangsterthriller "Der große Coup" (nach einem Roman des ziemlich vergessenen John Reese), Stanley Donens Thrillerkomödie "Charade" (nach einer Geschichte von Marc Behm und Peter Stone) und Billy Wilders vorzüglicher Agatha Christie-Verfilmung "Zeugin der Anklage" doch einige Sternstunden für die Krimifans.
Ein Ausgehtipp für die Berliner: Der Pulp Master-Verlag präsentiert am Donnerstag, den 11. Mai 2006, ab 19.30 Uhr, im Festsaal Kreuzberg (Berlin, Skalitzer Str 130, U-Bahn Kottbusser Tor) anlässlich der beiden dort erschienenen Willeford-Romane "Schwarze Messe" und "Ketzerei in Orange"
WRITING AND OTHER BLOODSPORTS –
Ein Charles Willeford-Abend
Zuerst wird der selten gezeigte Spielfilm "Cockfighter" (USA 1974, Regie: Monte Hellman, Drehbuch: Charles Willeford nach seinem Roman, mit Warren Oates, Harry Dean Stanton, Ed Begley jr., Charles Willeford) präsentiert. Anschließend unterhalten sich Klaus Bittermann, Frank Nowatzki, Matthias Penzel, Ambros Waibel und weitere Gäste über den Erfinder von Hoke Moseley.
Die runderneuerte Seite von Pulp Master: http://pulpmaster.de/
Meine Besprechung von "Schwarze Messe" und "Ketzerei in Orange": www.alligatorpapiere.de/spurensuche-dreizehn-willeford.html
Willeford-Special bei den Alligatorpapieren
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Uni Duisburg:
»Friedrich Ani ist 'poet in residence'«:
Der "poet in residence" ist eine Institution an der Universität
Duisburg-Essen. In diesem Semester heißt der "Poet" Friedrich Ani – er ist in
der kommenden Woche dort zu Gast
Am Mittwoch, den 17. Mai von 18 bis 20 Uhr findet an der Universität ein Werkstattgespräch
statt: Kathrin Fischer vom Hessischen Rundfunk und Prof. Dr. Jochen Vogt
sprechen mit dem Dichter (nicht nur) über seine Kriminalromane.
Am Donnerstag, den 18. Mai von 20-22 Uhr liest Friedrich Ani in der Zentralbibliothek
der Stadt Essen aus den Kriminalromanen mit Tabor Süden.
Mehr über den "poet in residence" erfahren Sie bei der Universität Duisburg im Internet und zwar ... hier
Und auf der Website von Tobias Gohlis, wo Sie unter anderem ein
Interview mit Friedrich Ani und eine chronologische Bibliografie der
Süden-Reihe finden: hier
Vorwärts:
»Hans Walldorf schreibt nicht mehr«:
Deutschland ist im Fußballfieber. Was könnte in diese Zeit besser passen als ein Fußballkrimi. Kein Wunder also, dass just in diesem Jahr ein Buch wiederaufgelegt wird, das die Geschehnisse eines Krimis mit einem anderen Stück 40 Jahre zurückliegender internationaler Fußballgeschichte verwebt, der WM von 1966 in London. Mit kriminelle Machenschaften am Rande oder im Zentrum internationalen Fußballs befasst sich Erich Loest, das der DDR schon einmal erschien, nicht. Damals war als Verfasser übrigens Hans Walldorf angegeben. Von Dorle Gelbhaar ... mehr
Die Presse:
»Letzte Chance 'Sakrileg'«:
Dan Brown soll sich seiner "letzten Chance" als erfolgreicher Thriller-Autor bewusst gewesen sein, und bereitete "Sakrileg" nach einer Art Masterplan vor. Die Kombination Religion, Sex und Mystik schien aussichtsreich, die bespielten Orte sollten berühmt und nachvollziehbar sein ... mehr
Watching the Detectives:
»Mit dezenter Konzentration«:
Miss Bellwood stürzt die Treppe herunter. Immer wieder, fast 450 Seiten lang. Und die Verdächtigen beteuern ihre Unschuld. Und rekapitulieren das Geschehene. 450 Seiten lang. Das klingt nun nach kriminalistischer Diätkost, Minimal Music goes Crime, und irgendwie ist das auch so. Es tut sich wenig in diesem Buch, nach zweihundert Seiten glaubt man, es tue sich eigentlich gar nichts. Aber das täuscht. Dieter Paul Rudolph über Anne Perrys Roman "Das Geheimnis der Miss Bellwood" ... mehr
Kalender
Am 11. Mai 1875 wurde Louis Weinert-Wilton als Alois Weinert in Tepl/Tepla (Nordböhmen) oder Weseritz/Bedruzice geboren († 05.09.1945 in Prag ).
Geboren als Sohn einer gutbürgerlichen Familie der k.u.k. Monarchie besuchte Louis Weinert-Wilton die Militärschule in Pola (heute Pula, Jugoslawien) und nahm als Oberleutnant seinen Abschied aus gesundheitlichen Gründen. Er heiratete und arbeitete 1901 als hauptberuflicher Redakteur beim "Prager Tageblatt". Nebenher schrieb er einige Dramen. Später wurde er Chefredakteur des "Prager Abendblattes", und schließlich 1921 kaufmännischer Leiter des "Neuen deutschen Theaters" in Prag.
1929 veröffentlichte er unter seinem Autorennamen "Louis Weinert-Wilton" seine ersten beiden Kriminalromane, 1936 quittierte er
seinen Dienst am Theater und lebte als freier Schriftsteller in Prag. Zwischen 1929 und 1939 erschienen insgesamt elf Kriminalromane von ihm im Leipziger Goldmann-Verlag.
1945 starb Louis Weinert-Wilton im Alter von 70 Jahren in einem tschechischen Lager für Deutsche in Prag.
Weinert-Wilton schrieb in der Tradition von Edgar Wallace mechanisch konstruierte Rätsel- und Geheimniskrimis im Londoner Milieu, die eine Auflage von über drei Millionen Exemplaren erreichten. Weinert-Wiltons Werke wurde auch in der Nachkriegszeit in Bearbeitungen vom Münchener Goldmann-Verlag weiter veröffentlicht und dienten in den sechziger Jahren im Lauf der Welle der Edgar-Wallace-Filme als Vorlage für einige Kriminalfilme, mit denen die Wallace-Filme kopiert wurden. (Text: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren – Internet-Edition)
Info bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, wikipedia , krimi-couch.de .
Im rororo-Thriller-Magazin "Schwarze Beute" No. 2/1987 (Hrsg. Klugmann/Mathews) ist ein 10-seitiger, lesenswerter Aufsatz von Dr. Norbert Menzel erschienen: "Die vergessenen Morde des Weinert-Wilton"
Neue Zürcher:
»Mit dem Blick in den Abgrund«:
Agatha Christies Lebensgeschichte war sorgfältiger Kontrolle unterworfen: Eine einzige Biografin erhielt bis anhin Zugang zu ihrem Nachlass. Neuere Nachforschungen haben das Bild der Schriftstellerin erschüttert. Wer in ihren Kriminalromanen nach Hinweisen sucht auf die bitteren Erfahrungen in Christies eigener Biografie, wird enttäuscht. Von Caroline von Loewenich ... mehr
Deutschlandfunk:
»Alte Konfliktmuster, neue Söldner und die politische Mission des James Bond«:
Der "kalte Krieg" des 20. Jahrhunderts wurde auf vielen Schlachtfeldern ausgefochten – auch auf dem Felde der Unterhaltungsliteratur. Für den Politikwissenschaftler und Historiker Hans-Peter Schwarz, Autor des Buches "Phantastische Wirklichkeit", sind Polit-Thriller "Zeitgeschichte pur". Die Sendung ist als Audiostream hörbar und zwar ... hier
Neue Zürcher:
»Adiós, Inspektor Conde«:
Der enttäuschten Generation gehört auch Leonardo Padura an, und ihr hat er sein Havanna-Quartett gewidmet, das mit dem Band "Das Meer der Illusionen" ihr Ende findet. Den grandiosen Helden seiner vier Krimis, Mario Conde, hat der in Havanna lebende Padura allerdings nicht sterben lassen. Von Knut Henkel ... mehr
Tirol.com:
»Routiniert im Entwerfen von Plots«:
Gabriele Wolff schickt in "Ein dunkles Gefühl" ihre Kommissarin Friederike Weber auf die Suche nach der Wahrheit und gönnt ihr den privaten Liebestaumel. Brigitte Warenskisprach mit der Autorin ... mehr
Jungle World:
»Spiel, Satz, Untergang«:
Drei neue Romane zeigen, wie schön das Grauen in der Literatur in einzelnen Sätzen gebündelt sein kann. Alle drei Bücher verbindet, dass sie grausam sind und dabei das von Menschen erzeugte Grauen nicht in gesellschaftliche Extremsituationen wie Krieg, Bürgerkrieg, Terrorismus oder Ähnliches auslagern, sondern es aus dem täglichen Aller- und Einerlei destillieren. Von maik söhler ... mehr
Deutschlandradio:
»Bissige Version«:
Das Thema der Schönheit und der Hässlichkeit hat die belgische Diplomatentochter Amélie Nothomb, geboren 1967, schon in ihren Romanen "Quecksilber" und "Kosmetik des Bösen" beschäftigt. Im Mittelpunkt ihres neuen Romans "Attentat" steht ein monströses Wesen namens Epiphane, der sich unglücklicherweise in die schöne Schauspielerin Ethel verliebt. Von Peter Urban-Halle ... mehr
HR online:
»Verstörend, brutal, eindringlich«:
Von einer Melodie, die wie ein Schrei den Kopf des Lesers nicht mehr verlässt – David Peace ist mit "1977" ein glänzender Roman gelungen, der sprachlich weit über dem liegt, was der Durchschnittskrimi zu bieten hat. Von Kathrin Fischer
... mehr
Sonntag, 1 Mai 2006, RBB Kulturradio, 09:05 Uhr
Killermönche und Verschwörer
Die religiösen Fiktionen des Dan Brown
Von Christiane Habermalz
Ein mordender Mönch, eine Leiche im Louvre und der uralte Mythos, dass es mit Jesus ein ganz anderes Ende nahm, als jenes, das in der Bibel steht: Dan Browns Krimi-Bestseller "Sakrileg" hat nicht nur Millionen Dollar eingespielt – schon in Buchform sorgte "Sakrileg" für Kontroversen. Nun soll der der Kirchentriller in die Kinos kommen. Publicity hat Dan Brown allemal – etwa durch den heftigen Gerichtsstreit in London um die Urheberrechte seiner Story. Sicher ist: die Diskussion um die Enthüllungsgeschichte, die Jesus und Maria Magdalena in den Ehestand versetzt, geht weiter. Denn was den einen ungebremste spannende Unterhaltung verspricht, ist für die anderen "Ketzerei" und "Geschichtsklitterung".
Der Autor, so die Kritik, vermenge in unerlaubter Weise historische Fakten mit Fiktion – und erwecke so den Eindruck, die Story könne tatsächlich stimmen. Jede Geschichtsschreibung ist subjektiv, kontert Brown. Und die Kirche habe schon immer ihr unangenehme Wahrheiten unterdrückt. Wie historisch darf ein Roman sein – und wie viel Fiktion verträgt die Kirche? Und: Waren sie nun ein Paar oder nicht? ...mehr
Radio-Tipps, gefunden beim "Bluetenleser". "Bluetenleser" bringt täglich neue Nachrichten zur Literatur, listet Literatursendungen in Hörfunk und TV, widmet Schwerpunktthemen ausführliche Dossiers und wirft einen Blick in die wichtigsten Literaturzeitschriften.
FAZ:
»Die geheime Frau«:
Schon als Jugendliche war sie von dem Genre Kriminalroman fasziniert. Nach einigen Jahren in einer Werbefirma und einer Zeit als selbständige Werbeberaterin und Grafikerin in München, beschloß Irene Rodrian in den sechziger Jahren, vom Schreiben zu leben. Mit "Tod in St. Pauli" setzte sie sich nach langen Enttäuschungen durch. Von Carsten Germis ... mehr
espace.ch:
»Schreiben ist Krieg«:
Peter Zeindlers Roman "Der Schreibtisch am Fenster" ist weit mehr als nur ein spannender Krimi. Als pfiffige Satire nimmt Peter Zeindlers neues Buch nicht nur die Verlagsskandale der letzten Zeit, sondern auch die Prinzipien aufs Korn, nach denen Bestseller global programmiert werden. Von Charles Linsmayer (Der Bund)... mehr
Titel:
»Kubanisches Fegefeuer«:
Lorenzo Lunar Cardedo erzählt von einem Kuba, das in den Reiseprospekten keinen Platz findet. Sein spannender Kriminalroman rückt die Abgründe des von Armut geprägten kubanischen Alltags in den Mittelpunkt. Jeder kämpft hier Tag für Tag ums Überleben, auch der ermittelnde Kommissar. Frank Rumpel über den Roman "Ein Bolero für den Kommissar"... mehr
HR online:
»Brillant und fast nicht zu ertragen«:
Arne Dahls neues Buch "Tiefer Schmerz" ist – so sei vorab schon gesagt – sein bisher bestes. Eine Geschichte, die von unsäglichen Qualen heutiger Opfer erzählt und von Gräueln, die es vielleicht gegeben hat – vor 60 Jahren in den Berliner Folterkammern von SS-Ärzten. Von Nicole Rodriguez Cardenas ... mehr
Neue Zürcher:
»Der Fall Patricia Highsmith«:
Hier die unbekannte Lohnschreiberin, da der Szene-Star – ein Ungleichgewicht, das der folgenden Liebesgeschichte seinen Stempel aufdrückt. Die komische Lügenhaftigkeit der amerikanischen fünfziger Jahre, diese gleichsam betäubte, schuldhafte, von geheimen Sehnsüchten gequälte und sich in plötzlichen Gewaltexzessen entladende Welt ist in "Meine Jahre mit Pat" von Marijane Meaker in ihrer Alltäglichkeit geschildert. Von Milo Rau ... mehr
SZ-Mediathek:
»Träume in der geschundenen Stadt«:
Der Roman "Ich hab noch einen Toten in Berlin", erschienen 1973, ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich in der deutschen Kriminalliteratur. Nicht nur, weil der Roman konsequent Schluss machte mit den banalen Berlin-Bildern. Ulf Miehe war immun gegen das Unechte des Ku'damm-Boulevards, sein Berlin ist trist, brutal und schäbig, seine Figuren träumen in Grau. Denn der Schritt vom schönen Schein des Films auf die dunkle Seite Berlins ist kurz. Andrea Fischer über Band 17 der SZ-Kriminalbibliothek ... mehr
Kalender
Nelson Algren
Am 9. Mai 1981 starb der amerikanische Schriftsteller Nelson Algren in Sag Harbour, NY (USA) (* 28. März 1909 in Detroit). Als Abkömmling skandinavischer Einwanderer geboren, wuchs er ab seinem dritten Lebensjahr im Arbeiter- und Einwandererviertel von Chicago auf.
Nach einem Studium an der Universität Illinois begann er 1933 zu schreiben. Für seine Kurzgeschichten erhielt er mehrere renommierte Preise. 1942 wurde Algren zum Militärdienst eingezogen und 1945 als einfacher Soldat wieder entlassen.
Erst mit dem seine Militärzeit und die Heimkehrerfahrungen reflektierenden Morphinisten- und Spieler-Roman 'The Man With The Golden Arm', der mit derm National Book Award ausgezeichnet und unter der Regie Otto Premingers mit Frank Sinatra und Kim Novak in den Hauptrollen zu einem weltweit erfolgreichen Film wurde, wurde er wirklich bekannt. Beim ersten Erscheinen der deutschen Ausgabe rühmte die Kritik das Werk als den 'Anfang eines neuen Stils in der amerikanischen Literatur' und erklärte, daß mit ihm der soziale Roman nach Upton Sinclair eine neue Renaissance erlebe. Algren schrieb neben seinen Romanen noch Essays, Reportagen und Erzählungen.
Infos bei: ... dieter-wunderlich.de , Die Zeit , Nelson Algren Committee (engl.), kirjasto.sci.fi (engl.) Interview bei "The Paris Review" (engl.)
Axel Bußmers Spurensuche No. 20
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Fremde Gefilde erkunden
Versierte Krimileser kennen inzwischen jeden britischen Pub, jedes US-amerikanische Motel, jeden skandinavischen Grashalm und
natürlich jeden Schleichweg durch die bundesdeutsche Provinz. Aber wie sieht es mit dem Rest der Welt aus? Schlecht; wenn nicht Thomas Wörtche mit der von ihm im Unionsverlag herausgegebenen Krimireihe seit Jahren erfolgreich Pionierarbeit leisten würde und wenn ihm nicht inzwischen einige Nachahmer folgen würden ...
Axel Bußmer zu den aktuellen Büchern von Yasmina Khadra, Gabriel Trujillo Muñoz und Jürgen Schild ... mehr
Die Welt:
»Lust am schönen Bösen«:
In Koblenz zelebrierten deutsche Krimiautoren zum 20. Mal ihre Criminale. Nie waren ihre Chancen besser als heute – doch immer noch müssen sie mit Vorbehalten kämpfen. "Die Chancen", sagt Rutger Booß, der Chef des Dortmunder "Grafit Verlages", der auf Krimis spezialisiert ist, "sind für deutsche Autoren besser als je zuvor." Allerdings nennt er dafür nicht in erster Linie qualitative, sondern ganz prosaische, ökonomische Gründe. Von Uwe Wittstock
... mehr
Die Welt:
»Historische Fakten und ein Schuß Spekulation«:
Hamburg-Krimis finden eine immer größere Anhängerschaft. Wegbereiterin dieses Genres ist Petra Oelker, die sich als "moderne Heimatschriftstellerin" sieht. Ihre Bücher "Tod im Zollhaus", "Die englische Episode" und "Der Tote im Eiskeller" verkauften sich hunderttausendfach, wurden regionale Bestseller. Von Insa Gall
... mehr
Der Standard:
»Mein Name ist Dark, Jason Dark«:
Der Horror beginnt jeden Morgen um 7.45 Uhr. Dann nämlich setzt er sich in einem weißen Reihenhaus am Rande von Bergisch-Gladbach, einer Kleinstadt bei Köln, an seine Olympia, Modell Monica de Luxe und legt los. Helmut Rellergerd ist Deutschlands erfolgreichster Autor und ein Horrorexperte der alten Schule. Von Ingo Petz
... mehr
Die Welt:
»Ein Vielschreiber, na und?«:
Bekannt wurde Thomas Brezina vor allem durch die "Knickerbocker-Bande". Gerade ist Band 62 des Kinderkrimis um die fünf Helden erschienen. Thomas Brezina nimmt Kinder ernst und hat keine Probleme damit, daß er sehr erfolgreich ist. Von Kerstin Strecker
... mehr
In ihrer Krimi-Kolumne "Ein Fall für Fischer" im "Tagesspiegel"
vom 7. Mai 2006 besucht Andrea Fischer die Kripo Freiburg. In einem Krimi natürlich. Und zwar mit: Oliver Bottini. Im vergangenen Jahr hatte er für seinen Erstling "Mord im Zeichen des Zen" den Deutschen Krimipreis erhalten. Wie für alle Neuen war also das zweite Buch der Test, ob das erfolgreiche Debüt nur ein Glückstreffer war oder ob er die geweckten Erwartungen erfüllen kann. Wie erfreulich: Oliver Bottini hat die Latte locker genommen und wir dürfen jetzt gewiss sein, dass wir einen großartigen neuen deutschen Krimiautor bekommen haben. Bottini hat die entscheidenden Fähigkeiten eines Krimiautors, er vermag einen originellen und stimmigen Plot zu entwickeln, und er schreibt klar und schön ... mehr
Bereits zum fünften Mal wurde das originellste, stimmigste, markanteste oder kurzum das schönste Krimi-Cover des vergangenen Jahres eines deutschsprachigen Autors ermittelt.
Dazu nominiert die "Ehrenwerte Gesellschaft Münchens" und das Krimifestival München in Zusammenarbeit mit dem "krimi-forum" aus mehr als 200 Neuerscheinungen des Jahres 2005 zwölf Finalisten. Gewinner des "Bloody Cover 2006" wurde:
GLENNKILL – Leonie Swann (Goldmann)
Weitere Plätze:
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Der Spiegel:
»Im Dickicht des Alltags«:
Seine Romane tragen die Maske des Krimis, sind aber stets mehr als nur dem Täter auf der Spur: Den Kölner Altmeister Hans Werner Kettenbach kann man immer wieder neu entdecken. Sein jüngstes Buch ist das spannende Psychogramm eines ewigen Zauderers. Von Peter Henning
... mehr
Deutschlandradio:
»Zwischen Liebe und Treuebruch«:
Sybille Bedfords Psychokrimi "Ein trügerischer Sommer" ist auf raffinierte Weise zusammengesetzt aus Milieuschilderungen, landschaftlicher Atmosphäre, psychologischen Studien sowie den untergründigen Andeutungen eines heraufziehenden politischen Unheils. Elegant, mit leichter Hand und durchaus tiefsinnig entfaltet Sybille Bedford das Drama eines begabten Kindes. Von Edelgard Abenstein
... mehr
Axel Bußmers Spurensuche No. 20
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Fremde Gefilde erkunden
Versierte Krimileser kennen inzwischen jeden britischen Pub, jedes US-amerikanische Motel, jeden skandinavischen Grashalm und
natürlich jeden Schleichweg durch die bundesdeutsche Provinz. Aber wie sieht es mit dem Rest der Welt aus? Schlecht; wenn nicht Thomas Wörtche mit der von ihm im Unionsverlag herausgegebenen Krimireihe seit Jahren erfolgreich Pionierarbeit leisten würde und wenn ihm nicht inzwischen einige Nachahmer folgen würden ...
Axel Bußmer zu den aktuellen Büchern von Yasmina Khadra, Gabriel Trujillo Muñoz und Jürgen Schild ... mehr
Stuttgarter Zeitung:
»Marode Eliten, die Mafia und die brennende Provinz«:
Musterstücke treffender Analyse und wirklich gelungenen Komprimierens selbst umfangreichster Kriminalromane bietet Thomas Klingenmaier immer monatlich in der "Stuttgarter Zeitung". In seiner diesmal auch wieder online zu lesenden Kolumne "Der aktuelle Krimi" stellt er Bücher von Stieg Larsson ("Verblendung"), Gianrico Carofiglio ("Reise in die Nacht"), Leif GW Persson ("Eine andere Zeit, ein anderes Leben."), Oliver Bottini ("Im Sommer der Mörder") und Arne Dahl ("Rosenrot") vor und outet sich als einer der wenigen Kritiker, der nicht von Arne Dahls Romanen hin und weg ist ... mehr
Manager Magazin:
»Verbrechen und Strafe«:
Das Buch soll, der Titel "Tatort Zürich" schleudert es dem Leser geradezu entgegen, sein hochkomplexes Thema als Krimi konsumierbar machen. Wirtschaftsjournalist Leo Müller beschreibt, wie die losen Enden von Wirtschafts- und Politskandalen in Zürich zusammenlaufen und was diese Zufälle mit dem Schweizer Bankgeheimnis zu tun haben. Ein Report über schwarzes Geld und weiße Westen ... mehr
Freie Presse: »Ein 'Mordsfrühling' auch für Schüler«:
Ab Montag nächster Woche wird in Zwickau sechs Tage lang ein Verbrechen nach dem anderen passieren – zwar nur auf dem Papier, dafür aber mit viel schriftstellerischer Phantasie. Zwölf Autoren stellen zu den ersten ostdeutschen Krimitagen ihre mörderischen Geschichten vor. Mit Claudia Puhlfürst, Krimi-Autorin und Organisatorin dieses Mordsfrühlings, sprach Torsten Kohlschein ... mehr
Börsenblatt:
»Welche Chance hat der deutsche Krimi?«:
Am Montag ist die Criminale, das größte deutschsprachige Krimi-Event Europas, zu Ende gegangen. Macht sich die Lust am deutschen Krimi im Sortiment bemerkbar? Das BÖRSENBLATT hat nachgefragt ... mehr
Der Norweger Frode Grytten, selbst lange als Journalist im Geschäft, mache etwas, was wir eher von amerikanischen Autoren kennen, meint Tobias Gohlis in seiner Krimikolumne in der "Zeit" Nr. 19 vom 4. Mai 2006.
Grytten porträtiere seine kleine Stadt Odda mit Hilfe verschiedener literarischer Genres. Kein schmeichelhaftes Bild, das er malt: zeugten damals in in seinem mehrfach preisgekrönten Buch "Was im Leben zählt" noch Verschrobenheit und Skurrilität der Figuren von einer gewissen Rest-Lebendigkeit, liege jetzt, im Kriminalroman "Die Raubmöwen besorgen den Rest", die ehemalige Tourismusattraktion, die Ex-Industriestadt Odda in der drückenden Hitze des Sommers 2002 wie unter einer klebrigen Masse aus Dummheit, Verwesung und Ressentiment ...mehr
Rheinischer Merkur:
»Inspector Banks ermittelt«:
Unter den laufenden Serien gehören die Inspector-Banks-Romane von Peter Robinson durchweg zum Spitzenfeld, und ein Ende ist zum Glück nicht in Sicht. Auch wenn Peter Robinsons Romane Inspector Banks in den Mittelpunkt rücken, arbeiten sie doch mit einer Vielzahl von Perspektiven, mit Rückblenden und anderen Tricks, die eine beim seriellen Erzählen drohende Routine immer wieder aufbrechen. Von Ulrich Baron ... mehr
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der Maiausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis. Und zwar diese hier:
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krimiblog:
»Ich beschreibe Realität«:
Es sind sehr realistische Kriminalromane, die Lena Blaudez schreibt. Angesichts der hoch politischen Bezüge ihrer zwei Kriminalromane "Spiegelreflex" und "Farbfilter", fällt der Einstieg ins Gespräch mit ihr nicht schwer. Ludger Menke traf die Autorin in Hamburg ... mehr
Watching the Detectives:
»Souverän aufgebaute Spannungsliteratur«:
Irene Rodrian eine Veteranin deutschen Krimischaffens zu nennen, zeugt nicht von mangelnder Galanterie. Es ist eine Tatsache, aus der eine weitere folgert: Irene Rodrian ist lange genug dabei, um ihr Handwerk zu beherrschen. "Eisiges Schweigen" kann als Beweis dafür gelten. Von Dieter Paul Rudolph ... mehr
3sat:
»Ein Freud-Krimi«:
Freuds umstrittene Verführungstheorie ist jetzt Mittelpunkt eines Krimis. Catherine Gildiner verwebt in "Verführung" historische Fakten mit einer fiktiven Krimihandlung, in der wie nebenbei auch noch die Hauptbegriffe der Psychoanalyse erläutert werden. Von Susanne Zaun ... mehr
Auch wenn Joachim Feldmann bei den Alligatorpapieren in seiner Kolumne "Schusswechsel" öfter über Kriminalliteratur schreibt: das Warten auf seine Kolumne "Mord und Totschlag" im Literaturmagazin "Am Erker" kann doch recht lang sein. Aber jetzt ist sie ja da. Die Ausgabe 51 der verdienten Literaturzeitschrift (mit dem Thema "Geschichten von den Eltern") und mit ihr zugleich die ebenso verdiente Kolumne um den Krimi. Mit einem kurzen, kritischen Hinweis auf eine "Englische Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts", die im Verhältnis noch kürzer mit dem für etablierte Wissenschaftler noch immer abseitigen Genre umgeht, startet Herr Feldmann und wandert dann über München (Anne Chaplet, Max Bronski), springt bis zu den Färöer-Inseln (Jógvan Isaksen) und überlegt dann quasi über "Die Heimkehr" (Bernhard Schlink) ... mehr
Pünktlich zum Monatsanfang sind sie da: Ulrich Nollers Krimitipps für den Mai 2006.
bei "WDR 5" (Funkhaus Europa).
Zwei ungewöhnliche neue Polizeiromane von zwei ungewöhnlichen Autoren sind Thema bei den Krimitipps dieses Monats: Sheila Quigley ist eine ehemalige Sozialhilfeempfängerin aus England, die sich mit ihren vielschichtigen, lebensnahen Police Procedurals aus
dem sozialen Abseits zurück ins Licht geschrieben hat. Und Akif Pirincci aus Bonn war einer der ersten türkisch-deutschen Autoren mit Erfolg in den Bestsellerlisten. Ende der achtziger, Anfang der neunziger Jahre war das; jetzt kehrt er mit einer neuen, sehr radikalen Bullenoper nach langem Schweigen an die Öffentlichkeit zurück ... mehr
Kalender
Robert Brack
Am 4. Mai 1959 wird Robert Brack als Ronald Gutberlet in Fulda geboren.
Er lebt seit 1981 in Hamburg und entschied sich nach dem Studium der Soziologie freier Autor zu werden. Er begann mit sehr viel Journalismus, schreibt jetzt fast ausschließlich für Buchprojekte; neben Romanen und Erzählungen auch Sachbücher; Übersetzungen aus dem Englischen/Amerikanischen im Krimi-Bereich (u.a. Robert B. Parker und Jerry Oster), außerdem Krimi-Kritik und gelegentlich Anthologie-Projekte.
Als Virginia Doyle ist er wesentlich jünger und kommerziell erfolgreicher: Virginia Doyle, Mitte 30, ist das Pseudonym einer mehrfach ausgezeichneten Krimi-Autorin. Sie lebt nach einer Lehrzeit in einem Hotel an der Côte d'Azur und einer Ausbildung zur Sommelière in einem Londoner Restaurant mittlerweile in Maidstone (Grafschaft Kent), wo sie sich ganz dem Schreiben und der Corgi-Zucht hingibt.
Brack wurde mit dem "Deutschen Krimi Preis" und dem "Marlowe" ausgezeichnet.
Infos:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Das Gangsterbüro, abebooks Interview
Börsenblatt: »Pulpmaster geht eigene Wege«:
Nach mehrjähriger Kooperation von "Pulp Master" und "Maas Verlag" wird "Pulp Master" von Herbst 2006 an eigene Wege beschreiten – mit neuer Firmierung und neuer Website. Das neue Pulp Master-Programm startet mit drei Titeln:
GARRY DISHER – PORT VILA BLUES
Erscheinungsdatum: Mai 2006
PAUL FREEMAN – DIE LEGENDEN VON OPHIR
geplant für Herbst 2006
RICK DEMARINIS – KAPUTT IN EL PASO
geplant für Winter 2006 ...
Mediakontakt Laumer übernimmt ab sofort die Pressearbeit des Verlages Pulp Master ... mehr
Titel: »Staubtrockene Grenzfälle«:
Staubtrocken ist die Gegend zwischen Mexiko und den USA. In dieser Grenzregion zwischen erster und dritter Welt, zwischen zwei Kulturen und unterschiedlichen Interessenlagen siedelt der mexikanische Autor Gabriel Trujillo Muñoz seine kompakten Kriminalerzählungen an. Von Frank Rumpel ... mehr
Titel:
»Kecki und Max in Thailand«:
Um es gleich vorwegzunehmen: Nach der Lektüre dieses Romans stellen sich heftige Irritationen ein. Und das aus doppeltem Grund. "Das siamesische Dorf" soll der Frühjahrs-Spitzentitel aus dem Hause Suhrkamp sein, und dieses Buch hat tatsächlich Eva Demski geschrieben. Was ist nur aus diesem renommierten Verlag und aus dieser verdienstvollen Autorin geworden? Von Peter Mohr ... mehr
In der Zeitschrift "Literaturen" findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" vom ausgezeichneten Franz Schuh. Jetzt die Ausgabe 05.2006:
So etwas hat Herr Schuh noch nicht
gelesen und er weiß nicht, ob er das Buch empfehlen soll oder nicht? Es ist nämlich so, als hätte sich Mankell in Ystad hoffnungslos besoffen, um sich dann beim Aufwachen, kurz bevor er weiterschrieb, einzubilden, er wäre in Oslo. Und es lebt von einem uralten Mythos der Kriminalliteratur: vom Detektiv, der am Ende angekommen ist. Ja worum geht es denn? ... Lesen Sie ... selbst
Frankfurter Rundschau:
»Zunächst mit Zitronen gehandelt«:
John Dickie erzählt die 140-jährige Geschichte der "Cosa Nostra" auf Sizilien – und blickt sorgenvoll in die Zukunft. Für den britischen Historiker John Dickie, der es wie ein gewiefter Krimiautor versteht, mit Techniken der Informationsverzögerung Spannung zu erzeugen, sieht es so aus, "als sei jede Generation der Italiener dazu verdammt, die Mafia zu 'entdecken', als habe man noch nie von ihr gehört". Von Oliver Pfohlmann ... mehr
Netzeitung:
»Steinernes Schweigen«:
Dem Krieg folgt das Schweigen. Das gilt auch für den amerikanischen Leutnant David Dubin, der in Scott Turows Thriller "Der Befehl" 1944 den Auftrag erhält, einen zwielichtigen Résistance-Kämpfer zu finden. Von Manuel Karasek ... mehr
Deutschlandradio:
»Mord als Kunstform«:
"Der Mord, als schöne Kunst betrachtet." Diese Formulierung, 1827 von Thomas De Quincey als kalkulierte Provokation in die Welt gesetzt, könnte heutzutage als kreatives Motto über einer Unzahl von Büchern und Filmen stehen: Kaum ein literarisches beziehungsweise filmisches Genre ist so erfolgreich und verbreitet wie der Krimi. Jörg von Uthmann hat de Quinceys Spiel mit Ästhetik und Gruseln auf streng faktischer Grundlage zu einer "Kleinen Kulturgeschichte des Mordes" aufbereitet. Von Katharina Döbler ... mehr
SZ-Mediathek:
»Tod auf der Rennbahn«:
Mit dem britischen Schriftsteller Dick Francis würde man sich sofort auf ein Pint verabreden, denn wer wie Francis auf eine so erstaunliche Biografie zurückblickt, hat ganz sicher etwas zu sagen. Was allerdings nicht bedeutet, dass er nicht auch berauschend schreiben kann. "Rufmord" heißt im Orginal "Nerve", was frei übersetzt "Schneid" bedeutet. Um den Schneid, den ein bekannter Pferdesport-Moderator nicht hat, geht es ... Christopher Keil über Band 16 der "SZ-Kriminalbibliothek" ... mehr
Frisch erschienen ist Thomas Wörtches Krimikolumne "Leichenberg" jetzt bei den Kollegen von "kaliber. 38".
Wenn es noch eines allerletzten Beweises bedurft hätte,
dass serial-killer-Romane um nichts anderes gehe als um leere Effekte, so habe ihn Jean-Christophe Grangé mit seinem neuen Buch "Das schwarze Blut" geliefert. Nett wären dagegen wenigstens Walter Sattertwhaits "Miss Lizzie kehrt zurück" und "Das falsche Spiel des Fischers" von Roberto Mistretta, während "Tango Negro" von Reijo Mäki und "Mortifer", der neue Roman des Mutter/Tochter-Duos P. J. Tracy plausibel und intelligent seien. Das sei Andy McNabs "Schattenkiller" auch und zudem ein exzellenter Polit-Thriller wie er sein solle .... mehr
taz-magazin:
»crime scene«:
Der fünfte Fall für die A-Gruppe, dieses Mal mit Kerstin Holm im Zentrum des Geschehens: "Rosenrot" von Arne Dahl. Psychologisches Finetuning oder moralische Reflektiertheit mögen nicht die größten Stärken seiner Romane sein. Aber das, was er kann, macht ihm so schnell niemand nach. Von Katharina Granzin ... mehr
Die Welt:
»Deutsche foltern in Addis Abeba«:
Kann das gut gehen – ein Thriller angesiedelt in der chinesischen Unruheprovinz Xinjiang und im Äthiopien der späten siebziger Jahre, der derart explizit auf Moral pocht und dazu noch von einem Journalisten geschrieben wurde? Der Leser aber kann zumindest in dieser Hinsicht beruhigt sein, meint Marko Martin und hofft, daß Ulrich Schmids Thriller "Aschemenschen" eine längst überfällige Debatte anstoßen wird ... mehr
Hamburger Abendblatt:
»Schauermärchen aus dem Urlaubsparadies«:
Eva Demski verzettele sich in ihrem Roman "Das siamesische Dorf" zwischen Thailand-Klischees und langatmigen Erzählsträngen, findet Franziska Coesfeld. Das sei schade, da der esoterisch angehauchte Krimi-Roman mit seinem erfrischenden Humor vielversprechend anfange ... mehr
Deutsche Welle:
»Verwirrende Parallelgeschichte«:
Der schwedische Kommissar Erik Winter reist mal wieder auf die Insel – diesmal um den Vater einer Jugendliebe zu suchen. Das Abenteuer führt ihn in die Nähe von Loch Ness, allerdings lässt die Spannung zu wünschen übrig. Umso schlimmer ist es für den Leser, dass der oft als Kultautor gewürdigte Åke Edwardson dank wabernder Sprache und gleichmäßig wiederholten Andeutungen dem Leser auf 480 Seiten vorgaukelt, es könne ja doch noch spannend werden. Von Detlev Karg ... mehr
Der
Mai ist gekommen und die Glauser-Preise sind vergeben. Zum zweiten Mal nach dem neuen Prinzip: erst am Abend des "Tango Criminale" werden die PreisträgerInnen bekannt gegeben. Wer war es denn nun? Wer hat gewonnen?
GLAUSER 2006
Kriminalroman:
Astrid Paprotta: "Die Höhle der Löwin" (Piper Verlag)
Debut:
Leonie Swann: "Glennkill – Ein Schafskrimi" (Goldmann Verlag)
Krimikurzgeschichte:
Jürgen Ehlers : "Weltspartag in Hamminkeln" (Leporello Verlag, Anthologie "Mords-Feste")
Martin:
Jürgen Banscherus : "Ein Fall für Kwiatkowski" (Arena Verlag)
Ehrenglauser:
Edgar Marsch Für seine jahrzehntelangen kontinuierlichen Forschungen und seine Publikationen im deutschen Sprachraum zum Kriminalroman, zur Kriminalerzählung und zur Prozessliteratur.
FOCUS:
»Krimi-Oscar für Schäfchen-Story«:
Das Meucheln und Morden hat ein Ende. Zu einem für traditionelle Krimifans überraschenden Ergebnis kam die Jury des Preises für den besten Debüt-Roman: Aus 231 Erstveröffentlichungen des Jahres 2005 wählten die Juroren mit "Glennkill" von Leonie Swann ein Buch aus, das bereits ganz oben auf den Bestsellerlisten steht ... mehr
krimiblog:
»Keine Empfehlung für die Leser«:
Alle Jahre wieder im Frühling vollzieht sich ein merkwürdiges Ritual: Hunderte von deutschsprachigen Krimiautor/innen rotten sich irgendwo zusammen, um auf Kosten der gastgebenden Kommune und ortsansässiger Sponsoren zu feiern und vor allem um die Besten ihrer Zunft zu küren. Die Kriterien jedoch, die hier angelegt werden, bleiben so finster wie der Geschmack der jeweiligen Juroren ... mehr
Watching the Detectives:
»Geschmäcklerisch?«:
Über literarische Preise kann man sich freuen oder ärgern; müßig ist beides. Auch der diesjährige Glauser konfrontiert uns mit den bekannten Einwänden: zu sehr Geschmacksurteil, zu wenig transparent. Was mangelnde Transparenz betrifft, bin ich überfragt. Wie gläsern soll die Wand zwischen den Gehirnen der JurorInnen und denen der Leser eigentlich sein? Detaillierte Begründungen? Und dann? ... mehr
köln.de:
»Kölner Autorin an die Spitze des 'Syndikats' gewählt«:
Die Kölner Schriftstellerin Gisa Klönne ist neu an die Spitze der Krimiautorenvereinigung "Das Syndikat" gewählt worden. Sie ergänzt damit das dreiköpfige Sprecherteam, das außerdem aus Angela Eßer und dem als Autor der ZDF-Wilsberg-Krimis bekannten Jürgen Kehrer besteht ... mehr
WZ:
»Tränen, Preise und eine Lesung beim Bestatter«:
"Mord – Bestattung inbegriffen" war eine von rund 100 Veranstaltungen auf der 20. Criminale in Koblenz, bei der am Sonntag mehrere Literaturpreise vergeben wurden. Nach Angaben der Veranstalter, der Autorenvereinigung "Das Syndikat", waren während der Criminale rund 180 Krimiautoren in der Stadt am Deutschen Eck auf den Beinen. "Das Syndikat" umfasst mehr als 400 deutschsprachige Krimiautoren, allein seit der Criminale 2005 gab es rund 50 Neuaufnahmen ... mehr
Mordsfrühling: »1. Ostdeutsche Krimitage«:
Am Montag, 8. Mai 2006 beginnen die "Ersten Zwickauer Krimitage", die auch als "1. Ostdeutsche Krimitage" bezeichnet werden. Bis zur Abschlussveranstaltung am Samstag, 13. Mai lesen Autoren der Region und stellen ihre Bücher vor. Darunter die von Silvija Hinzmann, zusammen mit Ruth Borcherding-Witzke herausgegebene Anthologie "Mördorrisch legger!", in der 19 Krimiautorinnen kulinarische Kurzkrimis aus Sachsen vorstellen ... mehr
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Eine Übersicht über die Jury finden Sie unter der Rubrik "Jury" bei "arte-tv.com/krimiwelt".
Die Erläuterungen zu den Titeln der Bestenliste finden Sie bei "ARTE" in der Rubrik "Zurufe der Jury" . Nicht versäumen sollten Sie auch Tobias Gohlis' "Krimitagebuch". Hier notiert er sporadisch Skizzen von Begegnungen mit Autoren, Berichte aus der Szene, Kommentare, Leseerfahrungen und Aufgeschnapptes. Manchmal auch Notierenswertes aus dem Innenleben der Jury.
Ach ja, die Rangliste. Hier:
1 (Vormonat 5) Arne Dahl: Rosenrot
2 (2) David Peace: 1977
3 (–) Oliver Bottini: Im Sommer der Mörder
4 (7) Heinrich Steinfest: Ein dickes Fell
5 (4) Carl Hiaasen: Der Reinfall
6 (–) Frode Grytten: Die Raubmöwen besorgen den Rest
7 (9) Jo Nesbø: Das fünfte Zeichen
8 (–) Lee Child: Die Abschussliste
9 (1) Andrea Maria Schenkel: Tannöd
10 (3) Leif GW Persson: Eine andere Zeit, ein anderes Leben
Hier als schöne pdf-Datei
Rhein-Site-Story:
»Multimedialer Krimi im Internet«:
Am 1. Mai geht's los. Dann startet die "Rhein-Site-Story" – der multimediale Krimi im Internet. Mit einer spannenden Story, Musik, Comics und Animationen.
In 91 Folgen erzählen die drei Krimiautoren Jutta Profijt (Mönchengladbach), Carsten Sebastian Henn (Köln) und Patricia Vohwinkel (Duisburg) von einer Mordserie, die die Hockey-WM der Herren in Mönchengladbach düster überschattet. In den ersten drei Mai-Wochen können Sie auf www.rhein-site-story.de täglich eine neue Folge des Fortsetzungskrimis lesen, dann vier mal pro Woche, bis Sie ab 1. September dem Täter wieder täglich immer näher kommen. Pünktlich zu den Finals des wirklichen BDO-Hockey-World-Cups 2006 wird Ihnen der Täter am 16./17. September frei Haus geliefert.
... mehr
Montag, 1. Mai 2006, NDR Info 17:30 Uhr
Von Generalinnen, Zugpferden und Köchinnen
Zu Besuch bei den Moskauer Krimi-Autorinnen
Von Julia Solovieva.
In Russland wird leidenschaftlich gern gelesen – ob in U-Bahnen und Vorortzügen, im Bett oder zum Frühstück. Doch nicht mehr Dostojewskij, Tolstoj oder Tschechow begeistern die Massen.
Die aktuellen Bestseller tragen Titel wie "Das zärtliche Atmen des Todes", "Auch Du wirst sterben mein Bruder!" oder "Das Blut der Ungeborenen" und sie werden fast immer von Frauen geschrieben. Seit der Frankfurter Buchmesse 2003 sind russische Autorinnen wie Alexandra Marinina und Darja Donzowa, Polina Daschkowa oder Tatjana Ustinowa auch in Deutschland ein Begriff.
Wer sind diese Frauen? Wie kamen sie zum Schreiben und zum Erfolg? Drei Krimi-Autorinnen aus Moskau sprechen über ihre Karriere, über Männer, über die Wunden der russischen Frauen und über das harte Geschäft mit den Büchern ...mehr
Radio-Tipps, gefunden beim "Bluetenleser". "Bluetenleser" bringt täglich neue Nachrichten zur Literatur, listet Literatursendungen in Hörfunk und TV, widmet Schwerpunktthemen ausführliche Dossiers und wirft einen Blick in die wichtigsten Literaturzeitschriften.
Die April-Meldungen gibt
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Haftungsausschluss und Urheberrecht
Anstatt nur die Schädlinge auf seinen Apfelbäumen zu bekämpfen, hat der Landwirt Paterne Lafaurie sich selbst eliminiert. Jemand hatte Blausäure in den Spritztank gefüllt, Lafaurie war auf seinem Traktor durch den giftigen Nebel in den Tod gefahren. Wie Kommissar Laviolette bald erfährt, wurden die Blausäurekapseln, die zur Raubwildbekämpfung vorgesehen waren, gestohlen. Doch bevor dieser Mord auch nur annähernd aufgeklärt ist, geschieht ein zweiter. Auch diese Leiche umgibt das charakteristische Bittermandelaroma. Dem Mörder bleiben nur noch vierzehn Kapseln, und er scheint schnell zu arbeiten. Laviolette hält nur einen Champagnerkorken, ein Buch und einen Liebesbrief in Händen, dessen Verfasserin vor einigen Wochen Selbstmord begangen hat und die Frau des zweiten Opfers war.
Hörprobe
London im Herbst 1897. Dr. Watson und seine Frau machen sich Sorgen um Sherlock Holmes. Der Meisterdetektiv benimmt sich sehr merkwürdig, seit wieder Anschläge auf ihn verübt werden. Anschläge, die zum Verwechseln denen seines teuflischen Widersachers Moriarty gleichen. Aber ist nicht Moriarty nach dem Duell mit Holmes in den Reichenbach-Fällen zu Tode gestürzt? Und was macht der aufstrebende Wiener Psychiater Sigmund Freud in London?
Die TV-Tipps 29. April – 12. Mai 2006
Auffallend viele Verfilmungen von Sachbüchern laufen die kommenden beiden Wochen im Fernsehen.
Nicht alle sind gelungen.
Neben den wahren Verbrechen gibt es auch erfundene Verbrechen, filmisch bessere und interessante für B-Movie-Fans.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
ARD, 01.15
(F/D 2000, R.: Jean-Jacques Beineix)
Drehbuch: Jean-Jacques Beineix
LV: Jean-Pierre Gattégno: Mortel transfert, 1997 (Schnee auf den Gräbern)

Während einer Sitzung schläft der Psychoanalytiker Michel Durand ein. Danach ist seine Patientin tot und er will ihre Leiche verschwinden lassen. Denn vielleicht hat er sie umgebracht.
Die ersten Minuten sind gleichzeitig eine grandiose Noir-Hommage und eine Noir-Parodie. Aber danach zerfällt "Mortel transfert – Tödliches Rätsel" zunehmend in eine Nummernrevue, die beliebig, nicht immer geschmacksicher, verschiedene Stile aneinanderreiht, zahlreiche hübsche Vorlagen für vollkommen durchgeknallte Auftritte (besonders bei den Patienten) liefert und ein vollkommen abstruses Ende hat. Aber da hat auch der gutwilligste Zuschauer die Suche nach einer Logik in diesem hoffnungslos verworrenen Film bereits lange aufgegeben.
Trotzdem: Diesen Ausstrahlungstermin hat der Film bei seiner TV-Premiere nicht verdient.
Mit Jean-Hughes Anglade.
Kinotitel war "Mortal Transfer – Mord im Schlaf"
Über Jean-Pierre Gattégno: http://www.planetexpo.fr
Eine Besprechung des Buches von Gisela Lehmer-Kerkloh:
www.alligatorpapiere.de