"Süden und der Mann im langen schwarzen Mantel" (Knaur), der neue Krimi von Friedrich Ani ist Thema in einer Buchbesprechung des Magazins "Titel". Ein depressiver Ermittler in einem depressiven Dorf. Hält man das aus? Wenn der Autor Friedrich Ani heißt: ja, meint der Rezensent. Der heißt Dieter Paul Rudolph und macht seit einiger Zeit mit einem interessanten Krimiblog und krimididaktischen "Lehrgängen" beim Onlinemedium "Hinternet" Furore: "Watching the detectives". Was sagt er nun zu Anis Buch? Ani spiele mit der Zeit, schiebe Handlungsebenen ineinander und auseinander und beweise sich so als Prosaarchitekt, der keine Krimifertighäuser hochziehe. So werde aus einem Krimi, der im Elend zu versinken drohte, ein kleiner Glücksfall für das Genre.
Lohnt es sich überhaupt, Krimirezensionen zu lesen? Wenn der Rezensent Dieter Paul Rudolph heißt: unbedingt ... mehr
Mit der Liste für Juni liegen schon märchenhafte drei Abstimmungen hinter der Jury, die nach wie vor guter Dinge ist. Das Ergebnis sei frühsommerlich heiter, beste Urlaubslektüre für Strand und Berge sei angerichtet, erläutert Tobias Gohlis
die Bestenliste für den Krimi im Monat Juni. Es gab einen Tausch der Plätze eins und zwei und neu dabei sind, wie Gohlis formuliert "zwei klassische Quertreiber": Kinky Friedman und Peter O’Donnell. Auch neu hinzugekommen sind zwei Amerikaner, von denen man noch hören wird: Tom Franklin und Harlan Coben.
Die Erläuterungen zu den Titeln der Bestenliste finden Sie bei "ARTE" in der Rubrik "Zurufe der Jury" . Nicht versäumen sollten Sie auch Tobias Gohlis' "Krimitagebuch". Hier notiert er sporadisch Skizzen von Begegnungen mit Autoren, Berichte aus der Szene, Kommentare, Leseerfahrungen und Aufgeschnapptes. Manchmal auch Notierenswertes aus dem Innenleben der Jury. Anfang Mai zum Beispiel sein nicht gerade begeisterter Kommentar zur "Glauser-Verleihung" und seine freudige Überraschung über "Europolar", eine Internetzeitschrift zum europäischen Kriminalroman ... mehr
Akademie.de: "Schreibwerkstatt: Krimi schreiben":
Wollten Sie immer schon einen verdammt guten Krimi schreiben? Das Handwerkszeug dazu vermitteln Ihnen Krimi-Autor Carlo de Luxe und Krimi-Lektorin Lisa Kuppler in einem Online-Workshop. Start: 05.07.2005. Ende: 08.08.2005 ...
Kölnische Rundschau: Bruderkrieg um Brauhaus-Dynastie
Peter Meisenberg hat mit Kommissar Löhrs fünften Fall einen witzigen, lesenswerten, kölsch-toskanischen Krimi geschrieben ...
NGZ: "Eine Story, zwei Szenarios":
Robert Harris gegen Dan Brown: wer hat den besseren Kryptologen? Ein Autorenduell...
Nicht mehr und nicht weniger als ein elegant geschriebener Roman Noir wäre Colin Harrisons "Havana Room" (Hoffmann & Campe), hätte er nicht ein Happy End angestückelt, meint Tobias Gohlis in "Die Welt" vom 28.05.2005. Diese willkürliche Wendung mache aus "Havana Room" ein Stück zeitgenössische Erziehungsliteratur und so kehrten mit diesem Thriller die alten Werte wieder ... mehr
Früher schrieb sie für den Premierminister, jetzt für Sie: Stella Rimington leitete den britischen Geheimdienst, bevor sie Thriller-Autorin wurde. Stephan Draf berichtet im "Stern" 20/2005 über die Autorin und ihr Buch "Stille Gefahr" (Heyne) ... mehr
Auch die "taz" hat eine Krimi-Kolumne: "crime scene". Im "taz Magazin" vom 28.05.2005 stellt Kolja Mensing die italienische Autorin Ben Pastor vor, die
ihre Romane in Rom um 1944 ansiedelt und den deutschen Wehrmachtsoffizier Martin Bora als Hauptfigur wählt. "Kaputt Mundi" (Piper) ist der erste von bisher fünf Martin-Bora-Romanen. Auch Kolja Mensing befürchtet zunächst rein instinktiv eine Art Ehrenrettung der Wehrmacht in diesem "ehrenhaften Soldaten". Doch "Kaputt Mundi" sei kein revisionistisches Statement, sondern beschreibe eine subtile und manchmal schmerzhafte moralische Gratwanderung. Pastor gelinge, Martin Bora als einen abstoßenden und zugleich faszinierenden Helden darzustellen ... mehr
In der Zeitschrift "Literaturen" findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" von Franz Schuh.
In der Ausgabe Juni 2005 erfahren wir von Herrn Schuhs Interesse an der Vogelbeobachtung und dass der Weg von dort zur Sprache und zu den Dialekten gar nicht so weit ist. Einen schönen Ausflug über das Trennende zwischen Deutschen und Österreichern gibt es und natürlich: Wien! Angestoßen wurde das alles durch den ersten Satz im Roman "Die falsche Frau" (Kunstmann) von Katrin Mackowski. Und auch Herr Schuh hat einen schönen Satz zu Wien parat: "Wer in so einer Stadt geboren ist, vermischt bei seiner Rückkunft schlafwandlerisch das Gegenwärtige mit dem einst Dagewesenen und bekommt es mit der Angst zu tun ... mehr
WAZ: "Witzig, spritzig, benefizig":
"Krimi-Couch" lädt zur literarischen Reise: Steffen Hunder, leidenschaftlicher Krimileser und -Autor, und Lars Schafft, Herausgeber des Internetratgebers "Krimi-Couch.de", werden dem Publikum "lesenswerte Krimis für den Liegestuhl" vorstellen und damit zumindest literarisch die Urlaubssaison einläuten ...
Wiesbadener Kurier: » In einem guten Krimi wird gestorben«:
Wiesbadener Autorin Susanne Kronenberg schreibt Pferdebücher und Krimis. Seit neuestem erzielt sie Erfolge als Kriminalschriftstellerin: Ihr "Pferdemörder" (Gmeiner-Verlag) entstand aufgrund der "vielen erwachsenen Freunde, die meine Jugendromane lesen, und weil ich selbst Krimifan bin" ...
Tagesspiegel: "Mörderische Touren":
Ein neues Kölner Reiseunternehmen bietet im ersten Katalog mörderische Touren an: von der Eifel bis nach England ...
"20 Jahre trèves krimi"
Ein Gespräch mit Reiner Breuer
Die Verleger Rainer Breuer und Ursula Dahm starteten die Krimireihe trèves
krimi in den 80er Jahren. Auf der Suche nach guten Krimis in Deutschland
nicht fündig geworden, wich der Verlag auf die englische Krimiliteratur aus. Mit zwei Titeln war die Reihe "éditions trèves & crime" gegründet: die älteste deutsche Krimireihe jenseits der großen Taschenbuchverlage und zwar als Hardcover mit Lesebändchen.
Allerdings zogen die deutschen Kollegen bald nach und Ende der 80er boomte
es auf dem Krimimarkt.
Das Interview mit Reiner Breuer zeichnet die Geschichte der Krimireihe nach ... mehr
Es gibt sie noch, die Todsünden: Donna Leons neuer Roman "Beweise, dass es böse ist" (Diogenes). Es ist der 13. Fall, den Commissario Brunetti zu lösen hat. Und es ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, auf die die Autorin mit ihren Brunetti-Büchern zurückblicken kann. Birgit Warnhold in der "Berliner Morgenpost" vom 27.05.2005 ... mehr
Ist das noch ein Western, oder ein historischer Thriller? Thomas Wörtche stellt diese Frage in der 97. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch". Es geht um den Roman "Die Gefürchteten" (Heyne) von Tom Franklin, ein unbehagliches, verstörendes Buch, das wegen seiner spröden, eher kantigen Prosa mit vielen Zeitsprüngen und Rückblenden, keine bequeme Lektüre sei. Dennoch, Franklin tanze nicht nur bemerkenswert virtuos auf den diversen Genre-Grenzen herum, sondern arbeite auch massiv mit den Mitteln des Sozialromans und gebe der Geschichte auch stark parabelhafte Züge. Dazu habe der Roman einen narrativen Drive, der einen nicht entkommen lasse ...
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 21/2005 lesen
Auch Kolja Mensing hat sich im "Deutschlandradio" am 29.04.2005 mit dem Roman "Die Gefürchteten" (Heyne) von Tom Franklin beschäftigt. Wir erfahren, daß Clint Eastwood sich für die Rechte an diesem Buc interessiert hatte. Und daß es falsch wäre, "Die Gefürchteten" einfach in die kurze Traditionslinie des literarischen Westerns zu stellen. Im Gegensatz zu den gängigen Hollywood-Western vermeide er zudem die scharfen Gegensätze von Gut und Böse, und lasse alle seine Figuren in einer moralischen Grauzone operieren ... mehr
Sowohl als Autorin literarisch anspruchsvoller Kriminalromane als auch als Lehrerin für angehende Schriftsteller und Filmschaffende hinterlässt die im Alter von 57 Jahren in Jerusalem an Krebs gestorbene Batya Gur bleibende Spuren. Jacques Ungar in "tachles"
Nichts ist entspannender als ein guter Mord – vorausgesetzt man ist nicht selbst das Opfer. Deshalb gehören Thriller zu den beliebtesten Genres der Unterhaltungsliteratur. Um in die stetig wachsende Fülle der Krimi-Neuerscheinungen so etwas wie Ordnung zu bringen, unterteilt man seit geraumer Zeit das Genre in Subgenres: Frauenkrimis, Politkrimis, Technothriller, Ethnokrimis. Zu letzteren gehören auch die jüdischen Krimis.Michael Wuliger stellt bei Leo Baeck sechs Krimis und noch mehr Morde zum Thema vor mehr
27.Mai 2005:
"Drei Autoren bei der 5. Berliner Kriminacht":
Am 27.Mai wird die 5. Berliner Kriminacht veranstaltet. Ab 20 Uhr werden Mani Beckmann und seine Autorenkollegen Christoph Spielberg, ebenfalls Berlin, sowie Sabina Naber aus Wien aus ihren Werken lesen und im Gespräch mit der Radiomoderatorin Marion Brasch über ihre Arbeit Auskunft geben. Info in Der Tagesspiegel ...
Ein Kurzinterview mit Christoph Spielberg bringt die Berliner Zeitung
Kinky Friedman-Abend:
"Edition Tiamat" präsentiert: Wiglaf Droste liest Kinky Friedman: "Ballettratten in den Vandam Street" & "Proud to be an Asshole from El Paso" A film portrait of Kinky Friedman. Kino "Eiszeit", Berlin ab 21 Uhr Info: Eiszeit-Kino
Wiesbadener Tagblatt: "Abgelehnte Drehbücher":
Carola Hannusch und Tobias Materna vom Staatstheater starteten das Unternehmen vor zwei Jahren. Schauspieler und Theatermitarbeiter verhelfen seither abgelehnten Drehbüchern zu ungeahntem Bühnenerfolg. Diesmal dem "Geheimnis von Wolfshagen" ...
Kalender
Dashiell Hammett
Am 27. Mai 1894 wird (Samuel) Dashiell Hammett im St. Mary's County an der Ostküste Marylands geboren, heute wäre sein 110. Geburtstag. († 10. Januar 1961 in New York mit 66 Jahren an einer Krebserkrankung). Seine Romane "Der Malteserfalke" und "Der dünne Mann" gehören zu den Klassikern der Kriminalliteratur.
Er verließ die Schule mit 13 Jahren, und wurde nach einer Reihe von Aushilfsarbeiten Angestellter der Detektivagentur Pinkerton. Acht Jahre lang war er dort als recht erfolgreicher Detektiv tätig, ehe er 1922, gesundheitlich angegriffen, Kurzgeschichten für Black Mask und andere populäre Kriminalmagazine zu schreiben begann. Zwischen 1929 und 1934 verfaßte er fünf Romane, die ihn als Begründer der sogenannten hard boiled school, einer aktionsbetonten, eigenständig amerikanischen Traditionslinie des Detektivromans ausweisen. Bis heute gilt er mit Raymond Chandler als der bedeutendste amerikanische Kriminalschriftsteller. Nach langjähriger Tätigkeit als Drehbuchautor in Hollywood wurde er wegen seines sozialistischen Engagements vom Ausschuß für "unamerikanische Aktivitäten" verfolgt, 1951 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und fast aller Publikationsmöglichkeiten beraubt.
Infos bei ... krimi-couch.de , "mordlust.de", beim "ZDF", "wikipedia.org", , Jochen Vogt, Uni Essen, , Diogenes Verlag , Don Herrons Hammett-Tour (engl.)
Tony Hillerman
80. Geburtstag von Tony Hillerman. Er wurde am 27. Mai 1925 als Sohn eines Farmers in Sacred Heart, Oklahoma geboren und besuchte acht Jahre lang als Tagesschüler ein Internat für Indianer. Neben seinen Tätigkeiten als Journalist und Dozent an der University of New Mexico begann er Ende der sechziger Jahre Kriminalromane zu schreiben. Für seine Ethnothriller um die Navajo-Cops Jim Chee und Joe leaphorn erhielt er von der Vereinigung der amerikanischen Krimi-Autoren den "Edgar Allan Poe Award" und den "Grandmaster Award". Für seine 2001 erschienenen Memoiren erhielt er ausserdem den "Agatha Award". Hillermans Romane wurden in siebzehn Sprachen übersetzt. Der sechsfache Vater lebt mit seiner Frau in Albuquerque, New Mexico. (Rowohlt)
Infos bei ... kaliber. 38 , ZDF , bücherforum , Rowohlt , tonyhillermanbooks.com/ (engl.), Q & A (engl.), Audio Interview (engl.), unofficial homepage (engl.), Interview über Religion (engl.)
Axel Bußmers TV & Buchtipps 28. Mai – 10. Juni 2005
Hallo miteinander,
weil Clint Eastwood demnächst Geburtstag hat, zeigen die Sender etliche seiner Filme. Einige habe ich unten auch erwähnt: "Dirty Harry",
"In the Line of Fire", "Absolute Power" (und dabei die Regeln dieser Kolumne ziemlich strapaziert).

Bei den TV-Premieren gibt es den letzten Auftritt von Alain Delon als Fabio Montale, endlich Lynda La Plantes grandiose Serie "Der Preis des Verbrechens" und einen von Hitchcocks Fernsehfilmen: "Das perfekte Verbrechen".
Bei den Wiederholungen sind besonders Sidney Lumets Gerichtsdrama "Die zwölf Geschworenen", Buddy Giovinazzos Krimikomödie "Dreimal schwarzer Kater", der ziemlich unbekannte Film "Killer – Tagebuch eines Serienmörders" (über den ersten bekannten US-amerikanischen Massenmörder) und Jean-Pierre Melvilles "Der Teufel mit der weißen Weste" erwähnenswert.
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Viel Neues gibt es in diesem Jahr von Robert Brack und Virginia Doyle zu lesen, die ja äußerst viel gemeinsam haben. Im August erscheint bei der "Edition Nautilus" mit "Haie zu Fischstäbchen. Ein Fall für Lenina Rabe" die Fortsetzung zu "Lenina kämpft" von Robert Brack. Im März im Heyne Verlag erschienen ist mit "Der gestreifte Affe" der zweite Teil der historischen St. Pauli-Trilogie von Virginia Doyle, die mit dem Roman "Die rote Katze" begonnen hat. Ein Leseprobe ist auf der Webseite "Das Gangsterbüro" zu lesen.
Dort findet sich auch "Unter uns", eine Folge von Werkstattgesprächen, die Virginia Doyle und Robert Brack miteinander führen. Im dritten Teil geht es um Hamburg, St. Pauli, Politik und Verschwörungen ... mehr
Manchmal geraten Harlan Coben, dem etablierten Spezialisten für besonders ausgefuchste Geschichten seine Bücher zu konstruiert, manchmal, wie hier mit "Keine zweite Chance" (Goldmann), trifft er voll ins Schwarze. Eine Besprechung von Jürgen Benvenuti beim Onlinemagazin "Evolver" ... mehr
Börsenblatt: "Honore Langustier als Filmheld":
Die Filmungsrechte an den "Preussenkrimis" von Tom Wolf sind nach Angabe des "berlin.krimi.verlags" im Berliner "be.bra Verlag" an Zeitsprung Film + TV Produktions in Köln vergeben worden ...
26.Mai 2005:
"Tübingen:"Kurt Lanthaler liest aus "Napule"
Seit Januar findet im LTT in Tübingen einmal im Monat der "Krimisalon" statt. Im "Krimisalon 5" liest Kurt Lanthaler aus seinem fünften Tschonnie-Tschenett-Krimi "Napule" (2002 Haymon-Verlag/(Juli) 2005, Diogenes-Verlag). Info in der Stuttgarter Zeitung ...
27.Mai 2005:
"Drei Autoren bei der 5. Berliner Kriminacht":
Am 27.Mai wird die 5. Berliner Kriminacht veranstaltet. Ab 20 Uhr werden Mani Beckmann und seine Autorenkollegen Christoph Spielberg, ebenfalls Berlin, sowie Sabina Naber aus Wien aus ihren Werken lesen und im Gespräch mit der Radiomoderatorin Marion Brasch über ihre Arbeit Auskunft geben. Info in Der Tagesspiegel ...
Von zwei ebenso packenden wie tief greifenden Romanen aus Argentinien berichtet Klaus Zeyringer bei "Der Standard" vom 21.05.2005: "Der Tangosänger" (Suhrkamp) von
Tomás Eloy Martínez und "Ermittlungen" (DuMont) von Juan José Saer. "Der Tangosänger" sei ein Roman über die Faszination, die Melancholie der Töne und eine Urbanwelt nach Borges, über Staatsterror, Vertrauensbrüche, Morde und gestohlene Leichname. Juan José Saer, der sich auf einem ähnlichen Terrain bewege, gehe literarisch gewagter, origineller vor und führe die literarischen, historischen, geografischen Schauplätze, die Varianten von oraler und schriftlicher Narration zu einer dichten, spannenden Prosa zusammen, deren Fluss er meisterhaft zu verzögern und dann wieder zu beschleunigen verstehe .. mehr
Zum 13. Mal lässt die in Venedig lebende amerikanische Autorin Donna Leon jetzt ihren Commissario ermitteln: In diesen Tagen kommt Brunettis neuer Fall mit einer Startauflage von 250.000 Stück in die Buchhandlungen: "Beweise, dass es böse ist" (Diogenes). Kristina Pfoser von "oe1.ORF" hat Donna Leon in Venedig telefonisch erreicht. Ein Beitrag, den Sie auch hören können ... mehr
Der Roman "Tamburlaine muß sterben" (Antje Kunstmann Verlag) von Louise Welsh sei ein kurz angebratenes, scharf gewürztes Ragout aus Literaturkrimi, Künstlernovelle und Sittenroman, schreibt die "FAZ" am 21.05.2005. Aber dank Welshs Hexenkünsten – und einer überdies sehr ordentlichen Übersetzung – sei der Teufelsbraten am Ende doch genießbar geworden ... mehr
Börsenblatt: Sechs Titel umfasst das erste Programm der "Frankfurter Allgemeinen Bücherei". Im Dezember erscheint die von Hans Hillmann prächtig illustrierte Fassung "Fliegenpapier" nach Dashiell Hammetts Kriminalgeschichte "Flypaper" in der Übersetzung von Carl Weissner ...
Die Befragungen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Mischa Bach
Wäre es England, wäre "writer" die Berufsbezeichnung der (Drehbuch) Autorin, Filmwissenschaftlerin, Dramaturgin, Dramatikerin, Journalistin, Übersetzerin und Ex-Beleuchterin Mischa Bach. 1966 in Neuwied am Rhein geboren lebt sie heute in Essen. Zu den journalistischen Anfängen kommen ab 1992 Fernsehkrimis hinzu, ab 2000 folgt die (Kurz)Prosa ...
mehr
Eine Leiche im Treppenhaus, keine Zeugen und eine Hauptverdächtige. Denn ausgerechnet vor ihrer Haustür wird der Chefredakteur des Wochenmagazins "Der Moskauer" erschossen aufgefunden. Tatjana Ustinova, die Königin des russischen Frauenkrimis, hat wieder zugeschlagen. Elena Beier am 19.05.2005 im "Deutschlandfunk" über den Roman "Blind ist die Nacht" ... mehr
Batya Gur, eine der bekanntesten israelischen Romanautorinnen, ist am Donnerstag, dem 19. Mai nach langer Krankheit im Alter von 57 Jahren in Jerusalem gestorben.
Als Krimi-Autorin aus Verlegenheit wurde sie eine der erfolgreichsten Vertreterinnen ihres Fachs, schreibt Gemma Pörzgen in ihrem NAchruf für die "Frankfurter Rundschau" vom 21.05.2005
Warum Krimis? Auf eine vermeintlich einfache Frage wußte Batya Gur viele schwierige Antworten. Wieland Freund in "Die Welt" vom 21.05.2005
Der Schriftsteller Otto Steiger ist in seinem 96. Lebensjahr in Zürich gestorben. In seinen über 30 Büchern schuf er beklemmende Portraits der schweizerischen Realität. Er schrieb Theaterstücke, Romane und Kinderbücher, und er war auch ein Opfer des kalten Krieges. Ein Nachruf von Raphael Zehnder, hörbar beim Schweizer Radio "DRS 1" edition8
Der Tagesspiegel: "Drei Autoren bei der 5. Berliner Kriminacht":
Am 27.Mai wird 5. Berliner Kriminacht veranstaltet. Ab 20 Uhr werden Mani Beckmann und seine Autorenkollegen Christoph Spielberg, ebenfalls Berlin, sowie Sabina Naber aus Wien aus ihren Werken lesen und im Gespräch mit der Radiomoderatorin Marion Brasch über ihre Arbeit Auskunft geben ...
BR online: "Vorsicht Gift":
Zwar bediente sie sich durchaus auch anderer Mordmethoden, doch am allerliebsten vergiftete Agatha Christie ihre Opfer. In mehr als der Hälfte ihrer Krimis griff der Mörder zu Gift. Aufklären durften diese heimtückischen Morde dann Miss Marple oder Hercule Poirot. Wie eine Ausstellung jetzt zeigt, sind sie nicht die einzigen, die es mit Giftmischern zu tun bekommen ...
n-tv: "Nichts für Wallander-Fans":
Mankell beschreibt eine Seelenreise. Der Leser wird hinabgezogen in die Tiefe des menschlichen Abgrunds. Er versinkt in einem Sog aus Lügen, Verrat und Mord. ...
Batya Gur, eine der bekanntesten israelischen Romanautorinnen, ist tot, meldet "Israelnetz". Gur, die durch ihre Kriminalromane über den Jerusalemer Polizei-Inspektor Michael Ochajon berühmt wurde, starb am Donnerstag, dem 19. Mai im Alter von 57 Jahren in Jerusalem.
Ihrem Tod ging eine lange Krankheit voraus, berichtet die Tageszeitung "Jerusalem Post". Gur wird am Freitag auf dem Givat-Schaul-Friedhof in Jerusalem beerdigt.... mehr
Manche Schriftsteller seien lautlos allgegenwärtig; sie waren immer schon da, wie das Wetter; ohne dass man sagen könnte, wann und wo und wie sie ihren Weg gemacht hätten. Bernhard Jaumann sei einer dieser verborgenen Stars der deutschen Kriminalliteratur, erklärt Ulrich Noller in seiner Besprechung des Romans "Die Vipern von Montesecco" (Kiepenheuer) bei der "Deutschen Welle". Meisterhaft schildere Bernhard Jaumann in diesem Krimi das italienische Lebensgefühl in all seiner Anmut, Vitalität und Gefährlichkeit ... mehr
Beim "Diogenes Verlag" ist zum Erscheinen des neuen Commissario Brunetti-Romans "Beweise, daß es böse ist" (Erstverkaufstag 25. Mai 2005) ein neues Magazin zu Donna Leon geschaltet worden. Wenn Sie wissen wollen, welche Inspirationen Donna Leon aus Ihrem Alltag in Venedig für die Brunetti-Romane bezieht, lesen Sie den Text 'Wenn Donna Leon Mordlust packt'. Ebenfalls online finden Sie das erste Kapitel aus 'Beweise, daß es böse ist' als Leseprobe ... mehr
Wie politisch kann Science Fantasy sein? Das fragt sich Marcus Hammerschmitt bei "telepolis". China Miéville habe mit "Perdido Street Station" und "The Scar" bereits Beweise dafür vorgelegt, dass Science Fiction und Fantasy auf hohem erzählerischem Niveau miteinander kombiniert werden könnten. In seinem neuesten Buch "Iron Council" gehe er nun einen Schritt weiter und betreibe Revolutionstheorie im Gewand der Phantastik ... mehr
Kalender
Am 20. Mai 2004 wäre die englische Krimiautorin Margery Allingham
100 Jahre alt geworden. Sie veröffentlichte ihr erstes Buch, einen Abenteuerroman im Alter von neunzehn Jahren. Vier Jahre später heiratete sie den Künstler Philip Youngman Carter, der den Umschlag ihres ersten Buches gestaltet hatte (er vollendete nach ihrem Tod den Roman "Cargo of Eagles"). Berühmt wurde sie mit ihren insgesamt 20 Kriminalromanen um den höflichen Detective Albert Campion, von dem manche behaupten, er sei eine Karikatur von Dorothy Sayers' Krimiheld Lord Peter Wimsey. Heute gilt Margery Allingham wegen ihrer subtilen Erzählkunst, ihrem Witz und ihrer ungewöhnlichen Erfindungsgabe zu den großen Autorinnen klassischer englischer Kriminalromane. Margery Allingham starb am 30.6.1966 in Colchester, Essex. (Info: Random House)
Info bei wikipedia, hinternet.de, toms krimitreff, krimi-couch, allingham.archive , www.margeryallingham.org (engl.).
"Tropenfieber" (Edition Nautilus) von Daniel Dubbe werde auf der Titelseite als "Kriminalroman" deklariert. Doch in Wirklichkeit sei es eine Art Reisebericht eines europäischen Aufklärers, eines Ermittlers, der Licht in seinen Fall bringen möchte und vor der Küste Afrikas fast ins Herz der Finsternis gerate, findet Matthias Penzel in seinem Beitrag für den "NDR" am 19.05.2005. Dubbe" beschreibe aus multiplen Perspektiven das Aufeinanderprallen zweier Welten: der von Überfluss und Aufklärung ermüdeten europäischen Welt gegenüber dem niemals entmystifizierbaren Afrika ... mehr
In ihrem Erzählband "Falsche Zungen" (Diogenes) beschreibe Ingrid Noll menschliche Abgründe, die manchmal tödlich werden können, die Geschichten gäben Einblick in die diskrete Welt der Bourgeoisie. Doch Thriller seien diese Geschichten nicht, und das sprachliche Grauen halte sich in bescheidenen Grenzen, meint Angelika Leitzke in der "Berliner Literaturkritik" vom 17.05.2005 ... mehr
Schlag auf Schlag geht es manchmal bei "HR-online" und die Krimitipps fliegen einem nur so um die Ohren. Diesmal eine geballte Ladung, dargeboten von Nicole Rodriguez Cardenas:
John Grisham: "Die Begnadigung" (Heyne)
Wird ein Wirtschaftskrimineller vom amerikanischen Präsidenten begnadigt, sollte man davon ausgehen, dass er wieder sein normales bürgerliches Leben aufnehmen kann. Nicht bei John Grisham ...
Dan Brown: "Diabolus" (Lübbe )
Es ist so eine Sache mit Thrillern, die sich auf dem Feld der Computertechnologie bewegen: da bleibt thematisch eigentlich nicht viel Spielraum. So auch im neuesten Roman des Bestseller-Autors Dan Brown, dessen Geschichte um das totale Überwachungssystem merkwürdig fad bleibt ...
Lindsey Davis: "Eine Leiche im Badehaus" (Knaur)
Historische Krimis führen nicht selten zu der Erkenntnis, dass man die Geschichte den Fachleuten überlassen sollte. Bei Lindsey Davis kommt dieser Gedanke erst gar nicht auf: Ihr Titelheld Falco schnoddert sich so "heutig" durch seine Fälle, dass der historische Schauplatz, das römische Kaiserreich vor zweitausend Jahren, überhaupt nicht stört.
Louise Welsh: "Tamburlaine muss sterben" (Antje Kunstmann Verlag)
Der zweite Roman der schottischen Autorin Louise Welsh führt uns ins Jahr 1593. Ein Roman, der das Genre der Kriminalliteratur um eine herrliche Spekulation bereichert ...
Die Bespechungen finden Sie hier

Er ist der langweiligste Superheld, den es gibt. Er ist immer korrekt, gewissenhaft, ehrlich. Er hat keine sexuellen Affären, trinkt, wenn alles gut läuft, höchstens mal ein, zwei Bier und hat vor kurzem sogar mit dem Rauchen aufgehört. Er arbeitet nicht mit Tricks oder Spezialeffekten. Er verfügt nicht über übernatürliche Kräfte. Er ist hart, aber höflich und hält sich immer an die Regeln. Und das Erstaunliche ist: Er kommt damit durch. Jerry Cotton ist der Agent des guten Amerika. In dieser Woche erscheint der 2500. Band der großen deutschen Helden-Heftchen-Reihe. Ein Beitrag von Jan Brandt in der "FAZ" vom 15.05.2005 ... mehr
John Sinclair ist Oberinspektor bei Scotland Yard. Er kämpft gegen Geister und Dämonen, es gibt ihn nur im Heftroman und er ist nebenbei der dienstälteste aller Grusel-Serienhelden. In diesem Jahr erscheint Folge 1400. "John Sinclair und der deutsche Gruselroman". Ein Beitrag von Hartmut Kasper im "Deutschlandfunk" am 17.05.2005 ... mehr
Die älteste deutsche Krimiserie hat schon immer aktuelle Gesellschaftsthemen auf den Bildschirm gebracht. Wie politisch ist der "Tatort" nach 600 Folgen? Das fragt sich Christian Buss in der "WOZ" vom 19.05.2005 ... mehr
sz online: "Charme des Vertrauten":
Beate Baum enthüllt in ihrem Krimi "Dresdner Geschäfte" verdächtige Umtriebe in Dresden. ...
Die Befragungen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Gert Anhalt
1963 in Bad Wildungen geboren, lebt Gert Anhalt
jetzt als Leiter des ZDF-Studios in Tokio. Seine beiden Kriminalromane "Tote mögen keine Sushi" und "Für eine Hand voll Yen" sind nicht die ersten Thriller-Publikationen: unter dem Pseudonym Raymond A. Scofield legte er bereits seit 1997 Kriminalromane bzw. Thriller vor, die in Asien angesiedelt sind ...
mehr
Die Krimikolumne von Andreas Ammer im "Deutschlandfunk" ... heute so qualitätsvoll wie selten. Mit lauter besten Büchern, wildestem Trash, bösen Morden dutzendfach ... so gute Krimis waren lange nicht wie jetzt im Mai, wenn die Säfte steigen und steigen bis hinauf zum Krimi-Olymp, wo einsam und allein der Säulenheilige dieser Kolumne sein einsames Dasein fristet.
Schön zu lesen, aber noch besser mit der Möglichkeit, sie zu hören! ... ... mehr
Der österreichische Autor Jürgen Benvenuti hat seinen neunten Roman vorgelegt, einen überzeugend unkonventionellen Kriminalroman. In "Kolibri" (Haymon Verlag) dreht sich alles um die Stadt Wien und einen Pflanzenphysiologen, die in den Strudel von Weltmarkt und Turbokapital geraten. Ein Beitrag von Alexander Kluy in der "Berliner Literaturkritik" am 17.05.2005 ... mehr
Neuer Held, neue Zeit, alte Brillanz. Wieder einmal ein Boris Akunin zum vergnüglichen Weglesen: "Die Bibliothek des Zaren" (Goldmann). Aber das Vergnügen ist diesmal nicht ganz ungetrübt. Es fehlt nämlich diesem Roman ganz entschieden die Atmosphäre. Ein Beitrag von Dieter Paul Rudolph im Magazin "Titel" am 17.05.2005 ... mehr
Erstmals ist eine umfassende Betrachtung der Schweizer Kriminal-Literatur der letzten 200 Jahre erschienen, meldet "Swiss-Info" am 16.05.2004.
Paul Ott stelle seinem neusten Buch "Mord im Alpenglühen" (NordPark Verlag) auf packende Weise die Geschichte der Schweizer Kriminalliteratur vor – von den frühen Verbrechens-Berichten und Gerichts-Reportagen um 1800 bis hin zum fiktiven Kriminalroman in seiner ganzen Vielfalt ... mehr
Es sei ja kein Zufall, daß wir den Thriller aus den USA importieren und den Krimi aus dem scheinbaren Reservat des Sozialstaats, erläutert Wieland Freund in "Die Welt" vom 18.05.2005. In seinem Beitrag "Schlaflieder aus Schweden" versucht er zu analysieren, warum skandinavische Krimis so erfolgreich sind ... mehr
Der Düsseldorfer Krimiautor Horst Eckert feiert sein zehnjähriges Jubiläum und schon die zweite Auflage seines neuen Romans "617 Grad Celsius", meldet das Fachmagazin "Buchmarkt" am 14.05.2005. Zehn Jahre Eckert-Krimis, das heiße auch Wechsel der Erzählformen und Handlungsorte ... mehr
BR online: "Krimis ohne Mord und Totschlag":
Großes Drama unter kleinen Leuten: das sind Friedrich Anis Tabor-Süden-Krimis. Der Held ist kein schießwütiger Bulle, sondern ein guter Zuhörer. Jetzt gibt es den zehnten Band ...
BR 2: "Chandler, Marlowe und der Whisky":
Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren. Auch nicht Krimi-Autor Raymond Chandler. Oder seine Figur Philip Marlowe. Der Lieblings-Drink der beiden: ein guter Whisky. ...
Die Welt: "Ein Fall für die Kripo":
Kriminalkommissare: kooperativ, kommunikativ – und häufig ganz anders als im Fernsehen. Von Deike Uhtenwoldt ...
Der Spiegel: "Ich glaube nicht an Inspiration":
Mit "Spiegel online" sprach der Schriftsteller Philippe Djian über die Suche nach dem perfekten Stil, die Langeweile des Schriftsteller-Handwerks und den Irrglauben, der Autor wisse immer, worüber er schreibe ...
In der Sendung "kulturzeit" werden wieder Krimis ausgepackt. Online noch nicht, aber im Fernsehen. Also heute um 19.20 Uhr "3sat" oder in den nächsten Tagen ins Internet gucken ... mehr
Zugegeben, ganz aktuell ist die Kolumne "Der aktuelle Krimi" von Thomas Klingenmaier
nicht, die wir Ihnen heute empfehlen möchten. Diese hier ist vom 01.04.2005 und gehört zu den wenigen, die jeder lesen kann – normalerweise dürfen das nur Abonnenten. Was schade ist, denn Klingenmaier kennt sich aus und achtet immer auf eine interessante Mischung in seiner Kolumne. Wo sonst hätten Sie etwas über J. J. Connollys Roman "Layer Cake" (Rogner & Bernhard) lesen können, der nur über den Versand bei "Zweitausendeins" zu erhalten ist? "Eine finster komische Vision einer Boomtown", in der sich Connolly "auch um eine griffige eigene Sprache für die Unterwelt" bemüht.
Ausserdem werden besprochen:
Guillermo Martinez: "Die Pythagoras-Morde" (Eichborn),
Laura Lippman: "Butchers Hill" (Rotbuch Verlag)
Jason Starr: "Twisted City" (Diogenes Verlag)
Leif GW Persson: Zwischen der Sehnsucht des Sommers und der Kälte des Winters (Btb-Verlag) ... mehr
Alain Delon wird an den kommenden drei Sonntagabenden im ZDF als Marseiller Polizist Fabio Montale in der französischen Hafenstadt ermitteln. Die Vorlage liefern drei Bestseller des Autors Jean-Claude Izzo. Seine Marseille-Trilogie ist eine Liebeserklärung in Krimiform an die französische Hafenstadt mit all ihren Widersprüchen.
Die Verfilmung der Marseille-Trilogie lockte in Frankreich über 12 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm. Eine außergewöhnliche Beteiligung: Nur Fußballspiele der französischen Nationalmannschaft hatten höhere Zuschauerzahlen erreicht ... mehr
In der Sendung "Lesezeichen" des "Bayerischen Fernsehens" spricht Armin Kratzert mit dem Schriftsteller Friedrich Ani über seine Tabor-Süden-Krimireihe.
Sendetermine:
14. Mai 2005 um 22.00 Uhr, 16. Mai 2005 um 15.45 Uhr und 19. Mai 2005 um 22.15 Uhr (in BR-alpha) ... mehr
Kalender
Die englische Schriftstellerin Daphne du Maurier wird am 13. Mai 1907 in London geboren
(†19. April 1989 in Par, Cornwall). Sie wuchs in London und Paris auf, machte 1928 ihre ersten Veröffentlichungen, schrieb Romane und Erzählungen, die sich durch Spannung und psychologische Tiefe auszeichnen. Schauplatz der Handlung ist meist die Grafschaft Cornwall. Daphne du Maurier wurde durch die meisterhaften Verfilmungen von Alfred Hitchcock weltberühmt, sie selbst lebte recht zurückgezogen und schrieb ab 1977 nicht mehr. 1969 wurde ihr von der britischen Königin der Titel Dame erteilt. (Text: wikipedia.de)
Info bei wikipedia.de, cpw.de , Referat von Christian Ruschel / Georg Mannsperger , Wandern durch Cornwall auf den Spuren der Daphne du Maurier .
Der Schriftsteller Jerome Charyn wurde am 13. Mai 1937 in New York als Sohn jüdischer Einwanderer in der Bronx geboren.
1959 Bachelor of Arts cum laude am Columbia College, dann Professuren an verschiedenen Universitäten. Er begann 1973 nach sieben (in Deutschland nicht veröffentlichten) Romanen Kriminalgeschichten zu schreiben, die im jüdischen Emigrantenmilieu der Bronx angesiedelt sind. Mit seinen Romanen um den Cop Isaac Sidel, der es bis zum Vizepräsidenten der USA bringt, hat Charyn einen entscheidenden Beitrag zur Mythologisiserung geleistet. Ein weiterer Klassiker ist seine persönliche Geschichte von Hollywood, der Welterfolg "Movieland". Dazu kommen zahlreiche Romane, Comic-Szenarien, Song-Texte und Essays. Jerome Charyn pendelt zwischen Brüssel, Paris und New York. (Text: Unionsverlag)
Info bei Unionsverlag , krimi-couch.de.de, Charyn, Sidel und die Bronx-Connection. Von Pieke Biermann , www-gewi.kfunigraz, Interview centerforbookculture (engl.) , Interview booksense.com (engl.) http://jeromecharyn.com/ .
Axel Bußmers TV & Buchtipps 14. – 27. Mai 2005
Hallo miteinander,
die nächsten beiden Wochen bieten einige altbekannte Pflichttermine und einige TV-Premieren. Zu den Premieren
gehören der neue Wilsberg "Todesengel", inszeniert von Buddy Giovinazzo nach einem Drehbuch von Wilsberg-Erfinder Jürgen Kehrer, und die ersten beiden Fabio Montale-Krimis, die Verfilmung der Bücher von Jean-Claude Izzo mit Alain Delon in der Hauptrolle und ziemlich doofen deutschen Titeln Zu den Pflichtterminen gehören Alfred Hitchcock-Filme, eine Highsmith-Verfilmung, dazu etwas von Sidney Lumet, Tarantino, Don Siegel, Verfilmungen von Graham Greene, Hammett und Jim Thompson.
Und im NDR gibt es eine sehenswerte Trimmel-Nacht.
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
In Rio des Janeiro hat am Mittwoch Rubem Fonseca seinen achtzigsten Geburtstag gefeiert. Der brasilianische Autor gehört zu der Generation von Schriftstellern, die Brasiliens Literatur über die Grenzen des Landes hinweg bekannt machten.
Franziska Naumann stellt den Autor in der "Berliner Literaturkritik" vor ... hier
In der Literaturbeilage der "Zeit" Nr. 20 vom 11.05.2005 geht es auch um Mord und Totschlag. Tobias Gohlis stellt nämlich die besten, die aktuellsten, die spannendsten, die anspruchsvollsten Krimis der Sommersaison vor.
Eine Menge Reginald Hill, ein Häppchen Felix Thijssen, dazu Peter O’Donnell und Modesty Blaise. Ausserdem kreuzt Dreadful Water auf und Valerio Varesi schafft Atmosphäre am Nebelfluss.
Eine geballte und umfangreiche Ladung Lesetipps, und zwar ... hier
C. F. Wong und Joyce McQuinny sind das skurrilste Detektivpaar seit langem: er ein aufs Pekuniäre bedachter älterer chinesischer Fengshui-Meister, sie ein ganz normales flippiges australisches Ex-College-Girl: Die beiden sind der Fengshui-Detektiv.
Ersonnen hat das skurrile Paar der in Sri Lanka geborene Hongkonger Top-Kolumnist Nury Vittachi, im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht hat ihn die "metro-Reihe", berichtet hat über ihn Friederike C. Raderer im "ORF" ... mehr
Am 10. Mai 2005 ist der schweizer Schriftsteller Otto Steiger in Zürich im Alter von 96 Jahren gestorben (4. August 1909 in Uetendorf bei Thun).
Seine gesellschaftskritischen Bücher, viele davon Krimis, erschienen nur noch in Kleinverlagen, nachdem sein dritter Roman "Porträt eines angesehenen Mannes" von Kritikern als Propaganda für den Kommunismus abgestempelt worden war.
Info bei nachrichten.ch, edition8
Berliner Morgenpost: "Mörderische Dorfgemeinschaft":
Krimi- und Drehbuchautor Felix Huby schickt in "Bienzle und die letzte Beichte" (S. Fischer Verlag) seinen Kommissar Bienzle, sonst im "Tatort" zu sehen, in die tiefste Provinz ...
Neu bei den Kollegen von der
Krimi-Couch:
Der "Krimi-Couch-Volltreffer" im Mai ist "Hotel Sphinx" von Arthur Phillips.
Und es gibt unter anderem Rezensionen zu
Horst Eckert: "617 Grad Celsius "
Veit Heinichen: "Der Tod wirft lange Schatten",
Kari Köster-Lösche: "Mit der Flut kommt der Tod",
Natsuo Kirino: "Die Umarmung des Todes "
Natürlich gibt es weitere neue Rezensionen zu Büchern aus Asien, Australien, Australien, Großbritannien und dem Rest der Welt (Deuschland inbegriffen)
Ausserdem zwei Specials:
"Götterdämmerung" von Tanja Kinkel: Buchtrailer, gestrichene Szenen, Interview. In Zusammenarbeit mit "Droemer-Knaur" stellt die "Krimi-Couch" den Thriller "Götterdämmerung" vor ... mehr
Krimis und Kirche liegen nahe beieinander – auch örtlich.
Nicht über Gott und die Welt sondern über Kirche und Krimis sprach Krimi-Couch-Herausgeber Lars Schafft mit dem evangelischen Pfarrer und Krimi-Autor Steffen Hunder, der am 20. Mai in der Essener Kreuzeskirche im Rahmen der "Nacht der offenen Kirchen" einen Krimi-Abend mit Orgelmusik veranstaltet – den Krimi-Couch.de wiederum präsentiert ... mehr
Kalender
Am 11. Mai 1875 wurde Louis Weinert-Wilton als Alois Weinert in Tepl/Tepla (Nordböhmen) oder Weseritz/Bedruzice geboren († 05.09.1945 in Prag ).
Geboren als Sohn einer gutbürgerlichen Familie der k.u.k. Monarchie besuchte Louis Weinert-Wilton die Militärschule in Pola (heute Pula, Jugoslawien) und nahm als Oberleutnant seinen Abschied aus gesundheitlichen Gründen. Er heiratete und arbeitete 1901 als hauptberuflicher Redakteur beim "Prager Tageblatt". Nebenher schrieb er einige Dramen. Später wurde er Chefredakteur des "Prager Abendblattes", und schließlich 1921 kaufmännischer Leiter des "Neuen deutschen Theaters" in Prag.
1929 veröffentlichte er unter seinem Autorennamen "Louis Weinert-Wilton" seine ersten beiden Kriminalromane, 1936 quittierte er
seinen Dienst am Theater und lebte als freier Schriftsteller in Prag. Zwischen 1929 und 1939 erschienen insgesamt elf Kriminalromane von ihm im Leipziger Goldmann-Verlag.
1945 starb Louis Weinert-Wilton im Alter von 70 Jahren in einem tschechischen Lager für Deutsche in Prag.
Weinert-Wilton schrieb in der Tradition von Edgar Wallace mechanisch konstruierte Rätsel- und Geheimniskrimis im Londoner Milieu, die eine Auflage von über drei Millionen Exemplaren erreichten. Weinert-Wiltons Werke wurde auch in der Nachkriegszeit in Bearbeitungen vom Münchener Goldmann-Verlag weiter veröffentlicht und dienten in den sechziger Jahren im Lauf der Welle der Edgar-Wallace-Filme als Vorlage für einige Kriminalfilme, mit denen die Wallace-Filme kopiert wurden. (Text: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren – Internet-Edition)
Info bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, wikipedia , krimi-couch.de .
Im rororo-Thriller-Magazin "Schwarze Beute" No. 2/1987 (Hrsg. Klugmann/Mathews) ist ein 10-seitiger, lesenswerter Aufsatz von Dr. Norbert Menzel erschienen: "Die vergessenen Morde des Weinert-Wilton"
Alain Delon wird an den kommenden drei Sonntagabenden im ZDF als Marseiller Polizist Fabio Montale in der französischen Hafenstadt ermitteln. Die Vorlage liefern drei Bestseller des Autors Jean-Claude Izzo. Seine Marseille-Trilogie ist eine Liebeserklärung in Krimiform an die französische Hafenstadt mit all ihren Widersprüchen.
Die Verfilmung der Marseille-Trilogie lockte in Frankreich über 12 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm. Eine außergewöhnliche Beteiligung: Nur Fußballspiele der französischen Nationalmannschaft hatten höhere Zuschauerzahlen erreicht ... mehr
Im Rahmen der Criminale 2006, die in diesem Jahr im Hochsauerlandkreis vom 26.4.-01.05. stattfand, wählte "Das Syndikat" , die Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, neue Sprecher/-innen : Jürgen Kehrer (Autor der "Wilsberg"-Krimis) und Angela Eßer (Herausgeberin Krimi-Anthologie "Tatort Bayern" und Mitorganisatorin des Krimifestival München) treten die Nachfolge von Jürgen Alberts und Horst Eckert an und werden nun das Syndikat, die Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur vertreten. Die Kölner Autorin Ilka Stitz fungiert bereits seit 2003 als Sprecherin und wurde in ihrem Amt bestätigt. Sie veröffentlich unter dem Pseudonym Malachy Hyde historische Kriminalromane.
...
Dass Figuren und Handlung eines Kriminalromans nicht real sind, steht oft auf seinen ersten Seiten ("Ähnlichkeiten ... rein zufällig"). Und trotzdem verstehen die Leser das Geschriebene gern als Anspielung auf wirkliche Ereignisse, als Kommentar zur Republik und ihren konkreten Bewohnern. Auch Kritiker postulieren, dass ein Krimi "realitätstüchtig" sein solle. Löst er dies ein, so gilt er oft als moderne Form des Gesellschaftsromans schlechthin. Kriminalromane sind fiktionale Literatur.
Aber sind sie im Umkehrschluss eskapistische Fantasien? Lesen wir Krimis, um in erster Linie dem Alltag zu entfliehen?
Auf den Seiten des "Syndikats" hat Horst Eckert einen Aufsatz über Gesellschaftsbezug und Gesellschaftskritik in der Kriminalliteratur veröffentlicht ... mehr
Titel: "Das Geisterhaus":
Der Roman "Das Ritual" von F. Paul Wilson verspricht etwas anderes, als er im Verlauf der Handlung hält. Und die typisch amerikanische Mischung aus Thriller, Horror und einer Brise skurrilem Humor, ist eine interessante, aber doch sehr spezielle Mischung. Von Frank Kaufmann ...
Stuttgarter Zeitung: "Harte Schule":
Autorenlesung mit Christine Lehmann in der Krimibuchhandlung "undercover" ...
MV Regio: "Krimi-Band aus Vorpommern":
Kriminalerzählungen von zehn Autoren aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg hat der buch.macher autoren.verlag mit "Tödlicher Tauchgang" veröffentlicht ...
Als nachdenklicher Krimileser veröffentlicht Tobias Gohlis in "Die Zeit" regelmäßig Rezensionen zur Kriminalliteratur. Zudem hat er die Bestenliste "Krimiwelt" initiiert, die, unter anderen, bei ARTE zu finden.ist. Dort gibt es auch Gohlis' Krimitagebuch "Tag und Nacht auf crime", das jetzt regelmäßig geführt werden wird. Szenen aus dem Leben eines Krimikritikers sozusagen, der von den Erlebnissen auf Moderatorenreisen und von den täglichen Überraschungen, die der Postbote bringt, berichtet. Nicht zuletzt sollte man seine neu gestaltete Webseite togohlis.de besuchen, um die vielfältigen Arbeitsgebiete eines Krimilesers kennenzulernen.
Auf Ludger Menkes Blog "Nachtbuch. Fundstücke eines Krimilesers" haben wir schon öfter hingewiesen. Die Reise zur Criminale ist beendet, der Computervirus besiegt und eine Menge Bücher wurden gelesen. Die Besprechungen zu Büchern von Anna Blundy, Dan Fesperman, Anne Chaplet, Alan Furst, Christopher Hyde u.a. finden Sie hier
Während Privatdetektiv Cavalho in Barcelona in seinem Kochtopf rührt, sich Kommissar Charitos über den Stau in Athen beklagt, ist die Journalistin Bengtzon einem Bombenattentäter in Stockholm auf der Spur. Spannend und humorvoll führen die literarischen Gestalten die Leser durch die Metropolen der Welt. "Der Spiegel" stellt sie vor ... hier
oe1.ORF: "Showdown für den Heftroman":
Die einfach zu verstehenden, vollkommen unanstrengend zu lesenden Groschenromane, bei der am Ende auch noch der Traumprinz erscheint, waren, betrachtet man die Verkaufszahlen, bis in die 70er Jahre die begehrteste Gegenwartsliteratur. Jetzt geht's abwärts. Kolumne von Robert Weichinger ...
Der Standard: "Fröhliche Seefahrt":
Wie praktisch: "Mord in der Kombüse". Falls Flaute herrscht, kann man sich an den zwölf Kriminalgeschichten namhafter Autoren und Autorinnen von Ann Granger bis zu Gabriele Wolff ergötzen ...
taz: "Blutige Schweineohren":
"Gnadenlos frauenfreundlich": Sabine Deitmer hat in ihrem Krimi "Scharfe Stiche" der Schönheitsindustrie und deren Geschäft mit dem Ästhetikwahn ein wenig schmeichelhaftes Denkmal gesetzt. Jetzt liest sie im Literaturzentrum ...
HZ online: "Wie die Leidenschaft zum Verhängnis wird":
Der Tübinger Krimi-Autor Ulrich Bendele las aus seinem Roman "Der Schnäppchenjäger" (Oertel+Spörer) ...
Kalender
Nelson Algren
Am 9. Mai 1981 starb der amerikanische Schriftsteller Nelson Algren in Sag Harbour, NY (USA) (* 28. März 1909 in Detroit). Als Abkömmling skandinavischer Einwanderer geboren, wuchs er ab seinem dritten Lebensjahr im Arbeiter- und Einwandererviertel von Chicago auf.
Nach einem Studium an der Universität Illinois begann er 1933 zu schreiben. Für seine Kurzgeschichten erhielt er mehrere renommierte Preise. 1942 wurde Algren zum Militärdienst eingezogen und 1945 als einfacher Soldat wieder entlassen.
Erst mit dem seine Militärzeit und die Heimkehrerfahrungen reflektierenden Morphinisten- und Spieler-Roman 'The Man With The Golden Arm', der mit derm National Book Award ausgezeichnet und unter der Regie Otto Premingers mit Frank Sinatra und Kim Novak in den Hauptrollen zu einem weltweit erfolgreichen Film wurde, wurde er wirklich bekannt. Beim ersten Erscheinen der deutschen Ausgabe rühmte die Kritik das Werk als den 'Anfang eines neuen Stils in der amerikanischen Literatur' und erklärte, daß mit ihm der soziale Roman nach Upton Sinclair eine neue Renaissance erlebe. Algren schrieb neben seinen Romanen noch Essays, Reportagen und Erzählungen.
Infos bei: ... dieter-wunderlich.de , Die Zeit , Nelson Algren Committee (engl.), kirjasto.sci.fi (engl.) Interview bei "The Paris Review" (engl.)
Kriminalliteratur sei, wie fast immer Genre-Literatur, eine multimediale Veranstaltung lesen wir in der 96. Ausgabe von Thomas Wörtches Krimikolumne "Crime Watch". Nach einem kleinen Ausflug in die Welt der Beeinflussungs-Vektoren vom literarischen Text zu den jeweiligen Medien und zurück, landen wir in einem neueren Medium, dem "interaktiven" Krimi-Computerspiel, hier Frank Klötgens "Spätwinterhitze" (Voland & Quist). Verblüffend vielfältig seien die interaktiven Möglichkeiten des Spielers, "Spätwinterhitze" sei ganz einfach wunderbar gemacht und ein glänzendes Amüsement. Mehr sollte man nicht erwarten, besonders nicht die Zukunft des Krimis ...
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 18/2005 lesen
Axel Bußmers Spurensuche No. 6
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Die mächtigen Verbrecher
Was haben ein Mittelalter-Krimi und ein Polizeikrimi gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts, außer einem jeweils deutschen Autor. Beim Lesen fallen weitere Gemeinsamkeiten auf: in beiden Büchern muss der Held sich gegen die Machthaber, damals die Kirche, heute die Politik, stellen und die Verachtung der Mächtigen für Recht und Gesetz ertragen.
Axel Bußmer über Horst Eckerts neuen Roman "617 Grad Celsius" um die Mordkommission KK 11 und Wolfgang Kemmers ersten historischen Kriminalroman "Feuersbrunst" ... mehr
Pünktlich zum Sommeranfang eines jeweils ungeraden Jahres bezieht ein Krimistadtschreiber seine Wohnung in Flensburg, um hier während der drei Sommermonate seine Kriminalroman-Idee zu verwirklichen.
In diesem Jahr erhält Tatjana Kruse aus Schwäbisch Hall den mit 3.000,- Euro dotierten Nordfälle-Preis.
Die siebenköpfige Jury entschied sich mit großer Mehrheit für Tatjana Kruses Krimi-Projekt Flensburger Bernsteinküsse.
Der Krimistadtschreiberpreis Nordfälle ist deutschlandweit der erste Stadtschreiberpreis für das Genre Kriminalroman. Der Preis wird nunmehr zum fünften Mal vergeben – vorherige Preisträger waren 1999 Günter Gerlach (Falsche Flensburger, Rotbuch 2000), 2001 Martina Bick (Heute schön, morgen tot, Ariadne 2002) und 2003 Peter Zingler (Dunkelziffer, Heyne 2005).
... hier
Deutsche Welle: "Klassischer NRW-Klüngel":
Ein höchst brisanter Krimi, in dem Horst Eckert sich in bester Schweden-Tradition als Fundamentalkritiker des Polit-Filzes in Nordrhein-Westfalens entpuppt. Von Ulrich Noller ...
Titel: "Beunruhigende Gemütlichkeit":
Gibt es den bürgerlichen Krimi? Gerd Forster legt fünf interessante Kurzkrimis vor, die gerade in ihrer bürgerlichen Gemütlichkeit beunruhigen. Von Frank Kaufmann...
Schwarzwälder Bote: "Giftige Stimmung in italienischem Schlangen-Nest":
Bernhard Jaumanns Roman "Die Vipern von Montesecco". Gut komponierter Krimi mit falschen Fährten, kriminalistischen Feinheiten und denkwürdigem Ende ...
Buchmarkt: »Wirklich eine Überraschung«:
Random House startet neuen Hardcover-Verlag namens "Page Turner" mit Romanen von "hervorragenden Autoren, die hohe Qualität und höchstes Lesevergnügen miteinander zu verbinden wissen" ...
Kalender
Gaston Leroux wurde am 6. Mai 1868 in Paris geboren († 19. April 1927 in Nizza nach einer Operation an akuter Urämie). Er sollte Jura studieren, konnte sich aber für eine juristische Karriere nicht begeistern und schrieb neben seinem Studium Kurzgeschichten und Lyrik, die in den "Rive-Gauche"-Magazinen veröffentlicht wurden.
Durch den Tod seines Vaters 1889 erbte er eine Million Franc, die er auf Reisen und durch einen aufwendigen Lebenswandel und seine Spielleidenschaft durchbrachte. Er erhielt einen Posten bei "L'Echo de Paris", wo er zu einem berühmten Enthüllungsjournalisten wurde, was ihm eine Stellung bei "Le Matin" einbrachte. Als Auslandskorrespondent reiste er fast durch die ganze Welt
Heute hauptsächlich durch den vielbearbeiteten Roman "Das Phantom der Oper" bekannt, machte ihn 1907 sein Roman "Das Geheimnis des gelben Zimmers" berühmt und die folgenden etwa 50 Bücher reich. Zu seinen einprägsamten Figuren gehören "Chéri-Bibi" (5 Bücher), als der "gute Gangster" und "Rouletabille" (acht Bücher), der Reporterdetektiv, der auf eigene Faust Verbrechen aufklärt oder zumindest aufzuklären versucht.
Gaston Leroux wohnte und starb in einer Villa bei Nizza.
Info bei www.gastonleroux.com (frz.), freelibray (engl.) , kirjasto.sci.fi (engl.), wikipedia.com , k-promotion, the-phantoms-underground.de .
Pünktlich zum Monatsanfang sind sie da: Ulrich Nollers Krimitipps für den Mai 2005 beim "WDR 5" (Funkhaus Europa).
Und welche Autorin fasziniert derzeit die Krimiwelt? Die Französin Fred Vargas. Ihre Romane seien großartige, prallvolle Universen, leuchtend vor funkelnden Ideen, jubelt Ulrich Noller und fährt mit sanfter Kritik fort: ""Der vierzehnte Stein" (Aufbau) ist – trotz mancher Längen, trotz mancher Undiszipliniertheit im Aufbau – ein großartiger Stoff, ein literarischer Kriminalroman im allerbesten Sinn ...
Thomas King breche mit seinen Roman "Dreadful Water kreuzt auf" (UT metro) um einen Golf spielenden Indianer nicht nur die Klischees der hart gesottenen Genreliteratur ebenso wie die des Ethnokrimis. Ihm sei ein hintergründiger, ironischer, gut konstruierter Roman gelungen, der überzeugend von den komplizierten Mechanismen indianischen Lebens heute berichte ... mehr
Paul Ott hat mit "Mord im Alpenglühen" (NordPark Verlag) eine Literaturgeschichte des Schweizer Kriminalromans vorgelegt, Petra Ivanov, Perikles Monioudis und Michel Theurillat haben neue Krimis geschrieben, fasst Veronika Rall ihren Beitrag zum Schweizer Krimi in der "WoZ" vom 05.05.2005 zusammen. Aufhänger des Artikels sind die in "Mord im Alpenglühen" abgedruckten "Zehn Gebote für den Kriminalroman" von Stefan Brockhoff und die Antwort von Friedrich Glauser, die , das mache der Blick auf die Gegenwartsliteratur deutlich, kaum an Aktualität eingebüsst haben .... mehr
Seine Arbeit habe massgeblich dazu beigetragen, dass sich die schreibenden Kriminalisten nicht mehr im Schatten ihrer Selbst bewegen müssen, schreibt stephan fuchs in seinem Beitrag "warum schreiben
und nicht töten?" für die Maiausgabe des Berner Kulturmagazins "Ensuite" (lesbar auch in seinem Blog "journalismus – nachrichten von heute"). Gemeint ist nicht nur Paul Otts Rolle als Initiator der "Mordstage 2005", dem flächendeckend grössten literarischen Anlass der Schweiz, sondern ebenso seine Herausgeberschaft für "Tatortschweiz" (Limmat Verlag), eine Sammlung krimineller schweizer Geschichten die die "erstaunliche Vielfalt der Deutschschweizer Krimi-Literatur mit so viel Ortsgenauigkeit und Aktualität wie nie zuvor in der Deutschschweizer Krimiszene" aufzeige.
Nicht zu vergessen "Mord im Alpenglühen" (NordPark), "eine erstmals umfassend präsentierte Geschichte und Erklärung der Schweizer Kriminalliteratur zusammengestellt von ... Paul Ott. Ein Lese-Wissens Buch, das in jedes Lesezimmer gehöre dessen sich eines Kriminalliebhabers erfreue".... mehr
Überraschend war es schon, daß David Peace mit seinem Roman "1974" (Liebeskind Verlag) den 2. Platz auf der "Krimi-Welt Bestenliste Mai" belegte. Erklärt Tobias Gohlis in seiner Krimikolumne in "Die Zeit" 19/2005, wieso dieser Roman etwas Besonderes ist?
Dieser erste Teil einer auf Englisch und Französisch bereits abgeschlossen Tetralogie erzwinge mit abgehackten, wie mit Stacheldraht bewehrten Sätzen, detail- und sprachbesessen, höchste Aufmerksamkeit. Peace verarbeite das Yorkshire seiner Jugend, in der Jack the Ripper, die zu dämonischer Größe aufgeblähte Gestalt eines Killers die Gedanken David Peaces beherrschte, traumatisierte. Und wie James Ellroy durch das Schreiben seinem Trauma zu entkommen suchte, so betreibe Peace auf beeindruckende Weise und mit ungestümer Wucht diese Tetralogie als eine Art Exorzismus ... mehr
Für unsere englisch lesenden Krimifans: die Nachrichten des japanischen Kollegen Jiro Kimura bei "The Gumshoe Site".
Der Frühling ist auch die Zeit der Krimipreise. Hier der Glauser, andernorts der Edgar, Agatha etc. Eine Übersicht über die Preisträger finden Sie ... hier
Die Befragungen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Paul Lascaux
Seit Mitte der 80er Jahre schreibt er unter dem Pseudonym Paul Lascaux Kriminalromane und kriminelle Geschichten, deren Handlungsorte meist die Stadt Bern oder Gemeinden und Gegenden um Kanton Bern sind. Neben seinen Kriminalromanen und Kurzkrimis ist Paul Ott in der Schweiz auch Herausgeber und Mitautor diverser Sachbücher und Begründer der "Mordstage" ... mehr
Die Romane um Modesty Blaise sind, gestehen wir das ruhig und besten Gewissens, zutiefst moralische Geschichten, schreibt Michael Kleeberg in seinem Beitrag über die Neuausgabe von Peter O'Donnells Romanen für die "FAZ" vom 01.05.2005. Und was für ein Beitrag! Endlich! Die Modesty-Blaise-Romane kommen wieder!(in der metro-Reihe de Unionsverlages). Von gediegenstem, solidem, brillantem Handwerk ist hier die Rede. Leidenschaft, Begeisterung spricht aus diesem superlangen Artikel, der geradezu auffordert: Lest "Modesty Blaise – Die Klaue des Drachens" .... mehr
Seit einigen Tagen hat das Rezensionsorgan "IASL online" (www.iasl.uni-muenchen.de) den Bereich 'Kriminalität und Medien' als
eigene Rubrik ausgewiesen, womit auch alle in den vergangenen Jahren erschienenen einschlägigen Rezensionen leichter zugänglich werden. Für den Freund der Sekundärliteratur ist das natürlich eine Delikatesse. Ob Sie etwas über "Verbrechen und Krankheit. Die Entdeckung der 'Criminalpsychologie' im 19. Jahrhundert" wissen wollen oder "Zur Geschichte der Räuberromane in Deutschland" oder über den "Kriminalroman und seine Entwicklung von den Anfängen bis zur Gegenwart"; hier finden Sie Hinweise und Besprechungen ... mehr
Mit dem Roman " Schleier des Todes" (List) hat Barbara Nadel einen weiteren Band ihrer Krimiserie aus Istanbul vorgelegt. Und wie in allen Serien, kommen die altbekannten und lieb gewonnenen Protagonisten wieder voll zum Einsatz. Ein Beitrag von Nicole Rodriguez Cardenas für "HR-online" ... mehr
Wie für die Marketingabteilung gestrickt wirkt die Geschichte um die britische Autorin Sheila Quigley. Als ein Agent 2001 ihr Talent entdeckte, war sie gerade arbeitslos und lebte von Sozialhilfe, erklärt Britta Gürke in der "Stuttgarter Zeitun" vom 02.05.2005. Der Roman "Lauf nach Hause" (dtv) brachte ihr nicht nur eine sechstellige Honorarsumme ein, die Lizenzen sind inzwischen europaweit verkauft. Und wie ist der Roman, Frau Gürke? Spannend, aber er bewegt sich oft sehr an der Oberfläche ... mehr
Die Mai-Ausgabe von Thomas Wörtches Krimikolumne "Leichenberg" ist bei den Kollegen von "kaliber. 38" online.
Lediglich auf Provokation und Marketing ausgelegt sei der Roman "Welt in Angst" (Blessing) von Michael Crichton , ernsthaft und klug ausgedacht dagegen sei zwar "Der Verrat" (Arche) von Michael Lüders, aber leider voller literarischer Ungeschicklichkeiten. Auch bei "Betriebsbedingt gekündigt" (Matthes &
Seitz) von Iain Levinson reiche der literarische Atem nicht für einen ganzen Roman, was man von Fred Vargas' Roman "Der vierzehnte Stein" (Aufbau) nun wirklich nicht sagen könne: hier verbinde sich Detailrealismus mit fast symbolistischen Handlungselemente auf grandiose Weise. Gekonnt jongliere auch Reginald Hill in "Die Launen des Todes" (Droemer) mit der Briefliteratur des 18. Jahrhunderts und viktorianischem Grusel. Und siehe da: "Tatort Bayern", hg. von Angela Eßer (Grafit) sei eine charmante Veranstaltung und ein vergnügliches Buch: "Regio" müsse also nicht a priori blöde sein ... mehr
Er ist Schöpfer einer erfolgreichen griechischen Fernsehserie, angesehener Theater- und Drehbuchautor, Übersetzer vieler deutscher Dramatiker und er ist der geistige Vater von Kostas Charitos, jenem ebenso sturen wie miesepetrigen Athener Polizisten, der bei den Krimifans schon Kult-Charakter genießt. Im Gespräch mit Gaby Weiß für die "Eßlinger Zeitung" vom 02.05.2005 verriet Petros Markaris, wie er seinen Protagonisten einst kennenlernte, bevor er ihn heute beim "Lesegespräch" in der Buchhandlung Stocker & Paulus dem Esslinger Publikum präsentiert .... mehr
Neu im Krimi-Forum: |
Vorabdruck des Monats
Januar 2005: Regula Venske: "Hotel Terminus" (Aufbau).Ein Hotel-Roman von 12 preisgekrönten Autoren Buch der Woche 2.5. – 8.5.2005 Friedrich Ani: "Süden und das grüne Haar des Todes" (Knaur).Exklusivinterview mit Friedrich Ani: Im Juni ist es so weit: Kommissar Süden hat definitiv Dienstschluss. Doch was macht dann Autor Friedrich Ani? Michaela Pelz sprach im April mit Friedrich Ani ... mehr Bloody Cover: Bereits zum vierten Mal wurde das originellste, stimmigste, markanteste oder kurzum "schönste" Cover des vergangenen Jahres eines deutschsprachigen Autors ermittelt. Gewinner des "Bloody Cover 2005" wurde: Sabine Deitmer: Scharfe Stiche mehr |
Die Schriftstellerin Ingrid Noll ist auf der "Criminale" in Arnsberg für ihre Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur geehrt worden. Als bester Kriminalroman wurde "Hunkeler macht Sachen" von Hansjörg Schneider ausgezeichnet. Ein Beitrag in "Der Spiegel" am 02.05.2005... mehr
Auch Andrea Fischer beschäftigt sich in ihrer Krimi-Kolumne "Ein Fall für Fischer" im "Tagesspiegel" vom 01.05.2005 mit Fred Vargas. Auch in ihrem elften Roman heb die Pariserin Fred Vargas wieder alle guten Urteile über sie und ihre Bücher bestätigt. In "Der vierzehnte Stein" (Aufbau) komme es ganz harmonisch zur sanften Versöhnung zwischen moderner Kriminaltechnik und dem scharfsinnigen Gespür für die menschlichen Abgründe ... mehr
Eine besonders elegante oder gar virtuose Sprache sei von Kriminalromanen nicht unbedingt zu erwarten, meint
Brigitte Werneburg in der Kolumne "Crime Scene" in der "taz".vom 30.04.2005. Dennoch, mit der zunehmenden Menge an Krimis erweise leider jeder zweite als unlesbar. Deshalb seien zwei Bücher nicht hoch genug zu loben: Valerio Varesi sei mit "Der Nebelfluss" (Kindler) ein Kriminalroman gelungen, der sein erzählerisches Vermögen beweise und in ein überzeugend geschildertes Landschaftsgemälde der norditalienischen Poebene eingebettet sei.
Auch Juan José Saers Roman "Ermittlungen" ( DuMont) glänze mit seiner reich und raffiniert geführten Sprache, auch wenn die Konstruktion des Romans eher mißlungen sei ... mehr
Die Archäologin Fred Vargas lebt in Paris, schreibt ihre Romane hauptsächlich im Urlaub und gilt als ausgesprochen scheu. Rebecca Partouche hält sie für die wahrscheinlich beste Krimiautorin der Gegenwart und besuchte Fred Vargas für "Die Welt" vom 30.04.2005 in Paris ... mehr
taz: »Beschreiben, was abgeht«:
: Ein Gespräch mit dem französischen Autor Philippe Djian über seine Lust auf pornografisches Schreiben, auf Pulp und darauf, gegen den literarischen Kanon zu verstoßen. Von Mathias Penzeld ...
WP: »Kriminal-Autoren gefangen«:
Am Ende der Criminale sind alle verhaftet. Und zwar dem Erfolg. Zufriedene Autoren, glückliche Gäste, eine reibungslose Organisation: Das Experiment mit dem kulturellen Großereignis im ländlichen Raum hat bestens funktioniert. Von Monika Willer ...
Nordkurier: »Das Morden hat doch noch ein Ende gefunden«:
Vier Tage lang rollte eine Welle der Gewalt durch den Hochsauerlandkreis. Am Samstagabend trafen sich zum Abschluss der "Criminale 2005" die literarischen Serientäter und ihre Leser im Arnsberger Kulturzentrum zur Verleihung des Friedrich-Glauser-Preise. Von Harry Luck ...
Die Kritiker haben entschieden:
die KrimiWelt-Bestenliste Mai 2005 wird von Fred
Vargas' Roman "Der vierzehnte Stein" (Aufbau) angeführt.
Eine echte Überraschung auf Platz 2: David Peace mit seinem Roman "1974" aus dem "Liebeskind Verlag"! Es folgen Arne Dahl und Guillermo Martínez, Leonardo Padura und Reginald Hill. Die komplette Liste mit weiteren Informationen gibt es ... hier
Der
Mai ist gekommen und die Glauser-Preise sind vergeben. Zum ersten Mal nach dem neuen Prinzip: erst am Abend des "Tango Criminale" werden die PreisträgerInnen bekannt gegeben. Wer war es denn nun? Wer hat gewonnen?
Die Preisträger sind nun bekannt und wenn Sie wissen wollen, wer es wer, dann sehen Sie in Thomas Przybilkas Krimi-Tipp Nr. 39 nach. Neben den wie üblich hochinteressanten Empfehlungen für die beste Sekundärliteratur zum Krimi erfahren Sie auch, wer neben dem Ehrenglauser für Ingrid Noll in den späten Abendstunden prämiert wurde und zwar hier
Und wenn Sie erste Fotos sehen wollen und einen ersten kritischen Kommentar: Ludger hat auch schon zugeschlagen: hier
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Haftungsausschluss und Urheberrecht
"20 Jahre trèves krimi"
Ein Gespräch mit Reiner Breuer
Die Verleger Rainer Breuer und Ursula Dahm starteten die Krimireihe trèves
krimi in den 80er Jahren. Auf der Suche nach guten Krimis in Deutschland
nicht fündig geworden, wich der Verlag auf die englische Krimiliteratur aus. Mit zwei Titeln war die Reihe "éditions trèves & crime" gegründet: die älteste deutsche Krimireihe jenseits der großen Taschenbuchverlage und zwar als Hardcover mit Lesebändchen.
Allerdings zogen die deutschen Kollegen bald nach und Ende der 80er boomte
es auf dem Krimimarkt.
Das Interview mit Reiner Breuer zeichnet die Geschichte der Krimireihe nach ... mehr
Axel Bußmers
Spurensuche No. 6

Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Die mächtigen Verbrecher
Was haben ein Mittelalter-Krimi und ein Polizeikrimi gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts, außer einem jeweils deutschen Autor.
Axel Bußmer über Horst Eckerts neuen Roman "617 Grad Celsius" um die Mordkommission KK 11 und Wolfgang Kemmers ersten historischen Kriminalroman "Feuersbrunst" ... mehr
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Mischa Bach
Wäre es England, wäre "writer" die Berufsbezeichnung der (Drehbuch) Autorin, Dramaturgin, Journalistin, Übersetzerin, Filmwissenschaftlerin, Dramatikerin, und Ex-Beleuchterin Mischa Bach. 1966 in Neuwied am Rhein geboren lebt sie heute in Essen. Zu den journalistischen Anfängen kommen ab 1992 Fernsehkrimis hinzu, ab 2000 folgt die (Kurz)Prosa ...
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Gert Anhalt
1963 in Bad Wildungen geboren lebt Gert Anhalt jetzt als Leiter des ZDF-Studios in Tokio. Seine beiden Kriminalromane "Tote mögen keine Sushi" und "Für eine Hand voll Yen" sind nicht die ersten Thriller-Publikationen: unter dem Pseudonym Raymond A. Scofield legte er bereits seit 1997 Kriminalromane bzw. Thriller vor, die in Asien angesiedelt sind ...
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Paul Lascaux
Seit Mitte der 80er Jahre schreibt er unter dem Pseudonym Paul Lascaux Kriminalromane und kriminelle Geschichten, deren Handlungsorte meist die Stadt Bern oder Gemeinden und Gegenden um Kanton Bern sind ... mehr
Thomas Przybilkas Tipps zur Sekundärliteratur No. 39

Wir wiederholen uns gern: an Thomas Przybilka kommt niemand vorbei, der sich ernsthaft mit Kriminalliteratur beschäftigt. Das beweist die nunmehr 39. und besonders umfangreiche Ausgabe seiner Krimitipps zur Sekundärliteratur ... Hier!!
"Cash and Carry" stellt alles auf den Kopf: der Krimi fängt da an, wo andere aufhören, bei der Verhaftung des Täters. Im Zusammenhang der zweiten Geldübergabe in einem Erpressungsfall ist Nero gefasst worden: ein Verdienst der Hauptkommissarin Andersen. In wohldosierten Häppchen gesteht Nero seine Täterschaft. Während der Verhöre entpuppt er sich aber nicht nur als scharfsinniger Stratege, sondern auch als hervorragender Beobachter zwischenmenschlicher Feinheiten: Schnell durchschaut er, dass zwischen der Hauptkommissarin und ihrem Kollegen die Atmosphäre gespannt ist. Der Erpresser nimmt die Fäden in die Hand, und die Vernehmung des Täters gerät zu einem von ihm inszenierten Psychospiel mit tödlichen Konsequenzen. ...
Die TV-Tipps 30.April – 13. Mai 2005.
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie
immer ...
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HR, 02.00
(USA 1954, R.: Charles Laughton)
Drehbuch: James Agee
LV: Davis Grubb: Night of the hunter, 1953
Ein dubioser Wanderprediger jagt zwei Kinder durch die Südstaaten. Sie
wissen, wo die 10.000 Dollar aus einem Bankraub versteckt sind.
Country-Noir-Klassiker, der formal an den deutschen expressionistischen
Film anschließt, und auch heute noch unglaublich spannend ist. Leider
ist "Die Nacht des Jägers" der einzige Film von Charakterdarsteller
Laughton, mit Robert Mitchum als bösem Prediger.