
Ulrich Kroegers Krimitipp 2/11
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.

Sorgfältig geplotteter Thriller, geradezu provozierende Handlungsarmut und unbeschwerter Lesegenuss
Ulrich Kroeger zu Büchern von Jussi Adler-Olsen ("Erlösung"), Gerard Donovan ("Ein bitterkalter Nachmittag"), Martin Suter ("Allmen und die Libellen") und Elmore Leonard ("Road Dogs") ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimimeldungen und mit Krimilesungen am 31. März 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der tägliche Krimi is out ......
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl mit "Harter Knochen": Das Grundmotiv ähnelt dem von „True Grit": auch in Winters Knochen von Daniel Woodrell (liebeskind) geht es um ein Mädchen, das in der Familie plötzlich den Ernährer ersetzen muss. ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
GOLDBERG und das wunderbar wahnsinnige Weltbad - Krimi-Hörspiel.
Und:
DER FLÜSTERER - Krimi-Hörspiel von Klaus-Peter Wolf (Ostfriesen-Krimis).
Und:
TEILWEISE NIESELREGEN - Mord + Selbstmord eines Schizophrenen / Hörspiel
Krimilady:
Henny Hidden mit Rezension: Mirjam Kristensen- “Ein reiches Leben” ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit R. i. P.: H. R. F. Keating, Farley Granger
...
NuT:
Joachim Linder über Recht, Verbrechen, Literatur (Forschung)
...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph mit Hinweise: Im idyllischen Bargfeld, Kreis Celle werden jetzt auch alte Krimis verlegt. ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Welt: »Gesucht, gefunden«:
In nur sieben Jahren hat Friedrich Ani vierzehn Romane um Tabor Süden und die anderen Ermittler vom K 114 (Vermisste und unbekannte Tote) veröffentlicht. Doch dann, 2005, war Schluss. In "Süden und der Mann im langen schwarzen Mantel" quittiert der Ermittler den Dienst. Doch nun das. Tabor Süden ist zurück: Friedrich Ani reanimiert in "Süden" (Droemer Knaur Verlag) seinen besten Ermittler.
Von Joachim Feldmann...
mehr
Bei den
Kollegen vom "Perlentaucher" ist wieder eine Ausgabe der KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" erschienen. In der aktuellen Ausgabe:
Er kämpfte fair. Ich nicht:
In Stuart Nevilles Nordirland-Thriller "Die Schatten von Belfast" (Rütten & Loening Verlag) verlieren sich alte IRA-Kämpfer zwischen Terror und Politik, Wahnsinn und Vernunft, Alkohol und Drogengeschäft.
In Ken Bruens London Boulevard" (Atrium-Verlag) verliert ein ausgekochter Profigangster gegen eine alternde Diva und ihren ungarischen Butler.
Von Thekla Dannenberg ... mehr
Literaturen:
»Ein Gefühl plötzlicher Aufgeräumtheit«:
Kerstin Ekman ist die Grand Dame der schwedischen Literatur. In ihrem neuen Roman "Tagebuch eines Mörders" (Piper Verlag) mordet ein Arzt – ein Thema mit literarischer Tradition. Es geschieht zufällig, nebenbei, aus Überdruss. Menschen töten, und häufig deuten sie das Töten im Nachhinein in eine Tat um, die das Leben fühlbar macht. Revinge registriert nach seinem Mord: «Es verlieh mir dieses Gefühl plötzlicher Aufgeräumtheit.»
Von Antje Rávic Strubel ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Von der Welt abgestoßen«:
Kerstin Ekman bezieht sich in ihrem Roman "Tagebuch eines Mörders" (Piper Verlag) auf ein Vorbild: Das beim Erscheinen 1905 zum Skandal gewordene Buch von Hjalmar Söderberg: „Doktor Glas“.
Von Sylvia Staude ... mehr
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 44
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Brutale Übergriffe auf Migranten in Südschweden, ein unfassbares Verbrechen in Heptonclough und ein grausamer Tod im Schwarzwald ...
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur) BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv.
Im PKT 44 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Februar 2011 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Aktuell:
»Terror in gefährlichem Gewässer«
Lukas Erler hat mit seinem Krimi-Debüt „Ölspur“ nicht nur die Kritiker begeistert. Dass die Erwartungen vollkommen berechtigt waren, beweist er mit seinem perfekten Thriller „Mörderische Fracht“ (Kein und Aber Verlag). Ein Autor, der die im regionalen Klein-Klein stagnierende deutsche Krimiszene um packend erzählte, realistisch grundierte und emotional mitreißende Geschichten bereichert.
Von Reinhard Jahn ... mehr
DLF:
»Ausnahme-Thriller mit visionärer Kraft«
Was der westeuropäische Leser über Palästina und den Nahost-Konflikt weiß, hat er normalerweise aus dem Fernsehen. Auf den Spuren Omar Jussuf, dem von Matt Beynon Rees erfundenen Palästinenser-Detektiv, stellen sich die Dinge plötzlich ganz anders dar. "Der Attentäter von Brooklyn. Omar Jussufs vierter Fall" (C. H. Beck Verlag) ist bereits der vierte aus seiner erfolgreichen und inzwischen bereits mehrfach preisgekrönten Omar-Jussuf-Serie, in welcher ein palästinensischer Detektiv immer wieder aufs Neue grausige Mordfälle aufzuklären hat.
Von Marko Martin ...mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können
Kalender
Michael Dibdin

Am 30. März 2007 stirbt der britische Schriftsteller Michael Dibdin nach kurzer, schwerer Krankheit in Seattle (* 21. März 1947 in Wolverhampton.)
Er ging in Schottland und Irland zur Schule. Er studierte in England und Kanada und unterrichtete an der Universität in Perugia fünf Jahre englischsprachige Literatur. Hier entstand auch die Idee für seine später preisgekrönte Krimiserie um den italienischen Kommissar Aurelio Zen. Alle elf Krimis mit dem Serienhelden spielen in verschiedenen italienischen Städten (Perugia, Rom, Venedig, Neapel, Bologna) oder italienischen Regionen (Sardinien, Sizilien, Piemont, Toskana, Südtirol, Kalabrien). Sie beziehen das dort herrschende soziale, politische und kriminelle (Camorra, Mafia) Umfeld ein. Daneben hat Dibdin Psychothriller und Romane geschrieben, die in England und in den USA situiert sind. Für "Himmelfahrt" erhielt er 1994 den renommierten "Grand prix de littérature policière".
Info:
Wikipedia,Stuttgarter Zeitung,, krimi-couch.de, krimiblog, Randomhouse, youtube, januarymagazine.com,The Guardian, BBC
HRF Keating †
Am Sonntag, den 27. März 2011 starb der britische Kriminalschriftsteller HRF Keating im Alter von 84 Jahren (* 31. Oktober 1926 in St Leonards-on-Sea; vollständiger Name Henry Raymond Fitzwalter Keating)
Er war gelernter Rundfunktechniker, wurde dann Journalist und schließlich freier Schriftsteller. Fünfzehn Jahre lang war er der Krimi-Kritiker der »Times« und war eine der großen Autoritäten auf diesem Gebiet. Für seine Romane um den bescheidenen Inspector Ghote aus Bombay, der sich mit den Reichen und Mächtigen anlegt, wurde Keating mehrfach ausgezeichnet; für sein Gesamtwerk erhielt er 1996 den Cartier Diamond Dagger. Keating lebte in London.
Info:
Unionsverlag, Krimi-Couch, Wikipedia, www.telegraph.co.uk.
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimimeldungen und mit Krimilesungen am 29. März 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: Der tägliche Krimi is out ......
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
GLANZ - Der interaktive E-Book-Thriller von Karl Olsberg ist genial! eBook-Thriller-Rezension von Tanja Werner.
Und:
TÖDLICHER APPLAUS - Bravo und Da capo!
Krimi-Rezension von Jörg Völker. Und:
REVOLVERBLATT - Journal für Krimi-Liebhaber
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 650: Agatha Christie – Der Wachsblumenstrauß (Audio)
(Vorgestellt von Kristine Greßhöner)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Cover der Woche (Friedhelm Werremeier)...
Martin Compart: mit NEUE HÖRBÜCHER: JOHN KATZENBACH: DER TÄTER ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Reginald Hill: Ein nasses Grab. Und über das neue Buch eines ihm sehr bekannten Autors ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...

Culturmag:
»CrimeMag«
"CrimeMag" berichtet im regelmäßigen Samstag - Rhythmus über Kriminal - Literatur.
All dies wird zusammengestellt und betreut von Thomas Wörtche und findet sich hier...
Sie lesen:
auch diesmal geht die kleine Debatte um den „Regio-Krimi“ weiter.
Und zwar in Carlo Schäfers „Carlos“-Kolumne, wobei Sie rätseln dürfen, wann Carlo Schäfers spricht, wann „Carlos“ am Zuge ist.
Frank Rumpel hat sich mit Heinrich Steinfests dezidiert politischem S-21-Roman „Wo die Löwen weinen“ auseinandergesetzt, Tina Manske sich hingegen (film-)theoretisch & freudig mit allerlei ungustiösen „Untoten“ befasst.
Prallvoll heute die Bloody Chops, die von Kirsten Reimers, Sabina Schutter und Joachim Feldmann angerichtet werden.
Christopher G. Moore kümmert sich heute um dubiose Figuren, die es nicht nur in Kriminalromanen gibt – um Richter und Anwälte.
Unser Gedicht ist ein Klassiker, den wir vermutlich alle auswendig mitsingen können. Aber auch die französische Fassung, die der große Boris Vian zu verantworten hat?
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt in der März-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis und Thriller:
Meisterstück
John Le Carrés neuer Thriller „Verräter wie wir“ ist vor allem ein Lehrstück in Sachen Exposition und Paradigmenwechsel: Der Agententhriller beschäftigt sich neuerdings bevorzugt mit Rettungsaktionen
Von Walter Delabar
Kunstdiebstahl:
Robert B. Parker wagt sich in seinem Krimi „Trügerisches Bild“ an die Spätfolgen des Holocausts
Von Walter Delabar
Verlorene Generation:
Roberto Cotroneos zeitkritischer Polit-Krimi über Terrorismus und Geheimdienste im Italien der 1970er-Jahre.
Von Almut Oetjen
Der Schutz der bürgerlichen Gesellschaft:
Solange Fasquelle berichtet über einen skandalösen Kriminalfall im Frankreich der 1920er-Jahre.
Von Walter Delabar
Glückskinder:
Richard Price konstruiert ein höchst lesenswertes Spiel um zwei gegensätzliche Figuren im Drogen- und Polizeimilieu. Bereits der frühe Roman „Clockers“ zeigt, weshalb Price einer der Großen des Faches ist.
Von Walter Delabar
Kalender
Jürgen Lodemann
Am 28. März 1936 wird Jürgen Lodemann in Essen geboren.
Nach Studium, Staatsexamen und Promotion in Freiburg arbeitete er als Journalist in Essen und Berlin und Hamburg und als Redakteur beim SWF-Fernsehen in Baden-Baden.
Mit seinem Roman "Anita Drögemöller und die Ruhe an der Ruhr" veröffentlichte er 1975 einen der ersten (Kriminal)-Romane, die im Ruhrgebiet des Zechensterbens und der Kohlekrise spielen. Mit seinem Kommissar Langensiepen, den er auch in "Essen, Viehofer Platz" wieder aufgriff, gelang Lodemann eine unkonventionelle Polizistenfigur, der er in der Prostituierten Anita Drögemöller eine "echte Ruhrgebietspflanze" gegenüberstellte.
Mit dem Boom der Regionalkrimis, der Mitte der achziger Jahre auch das Ruhrgebiet ergriff, wurde "Anita Drögemöller" oftmals vereinfachend zum "Klassiker des Revierkrimis" ernannt. (Lexikon der deutschen Krimi-Autoren)
Infos:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Wikipedia, Krimi-Couch, Asso Verlag, Deutschlandradio
Day Keene
Am 28. März 1904 wird Day Keene als Gunnar Hjerstedt in Chicago geboren († 09.01.1969.
Gunard Hjerstedt begann als Theaterschauspieler, wechselte aber das Fach und entschied sich, wie die Legende erzählt, nach dem Werfen einer Münze für den Beruf als Schriftsteller. Und er schrieb alles: Groschenromane, Taschenbuchromane, Radio-Folgen und einige Hardcover-Bücher. Manches davon läßt sich als Schund bezeichnen, aber vieles war wirklich gut. Eine Menge seiner Romane sind auch in Deutschland erschienen, als billige Taschenbuchromane in ebenso billigen Reihen und in kaum einem Stöberantiquariat wird einer seiner Titel fehlen. Obwohl man seinen Namen immer wieder entdeckte, wurde er nicht richtig bekannt, obwohl seine Romane oft schnell, manchmal hart und zuweilen mit einem bissigen Humor geschrieben waren.
Infos:
Mordlust, Ed Gormans Blog, thrillingdetective.com
Axel Bußmers TV & Buchtipps 26. März – 8. April 2011
In den kommenden beiden Wochen laufen die letzten beiden Stieg-Larsson-Verfilmungen "Verdammnis" und "Vergebung" in den kürzeren Kinoversionen,
Gordon Parks Ernest-Tidyman-Verfilmungen "Shaft" und "Shaft - Liebesgrüße aus Pistolen", Sam Peckinpahs "Pat Garrett jagt Billy the Kid", Don Siegels Richard-Dougherty-Verfilmung "Nur noch 72 Stunden", Charles Laughtons Davis-Grubb-Verfilmung "Die Nacht des Jägers", René Clements Sébastien-Japrisot-Verfilmung "Der aus dem Regen kam", Norman Jewisons John-Ball-Verfilmung "In der Hitze der Nacht", José Giovannis "Endstation Schafott" und seine John-D.-Carrick-Verfilmung "Im Dreck verreckt" und, als TV-Premiere, die grandiose Cormac-McCarthy-Verfilmung "No Country for Old Men" der Coen-Brüder.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Kalender
Armin Arnold †
Am 12. März 2011 ist der Schriftsteller und Universitätsprofessor Armin Arnold gestorben (* 1.September1931 in Zug).
Armin Arnold war ein Mann der Literatur, im wahrsten Sinne des Wortes. Er lebte mit seiner Frau Ingrid umgeben von Bücherschätzen, die sich in beinahe jeder Ecke seines Hauses türmten. Aber Armin besß die Bücher nicht nur physisch, er las auch alles, was er in die Hände bekam, und daraus wurde neue Literatur.
Unvergessen sind sein Standardwerk 'Reclams Kriminalromanführer' (1978, gemeinsam mit Josef Schmidt) und die von ihm herausgegebenen Briefwechsel von Cäsar von Arx.
Seine manchmal nicht unbeträchtliche Wut auf Beamtenwillkür und andere unhaltbare Zustände setzte Armin Arnold unter dem Pseudonym Max Frei seit 1996 in Kriminalromane um ('Die Tote im Zugersee', 'Neun Tote im Emmental', 'Skelette im Hauensteintunnel', 'Drei Tote im Altersheim' und 'Rache! Rache! Rache!').
Ein Nachruf von Paul Ott
Info: buero-dlb, chemnitzer-verlag.de
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen 25., 26. und 27. März 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out! ......
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DAVID NATHAN - Hörbuch- und Synchronsprecher im Audible-Interview.
Und:
BLUTASCHE - Spannend und sehr gut erzählt - Krimi-Rezension von Chloé E. Cingöz
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und einem weiteren Hör- und Sehtipp: Elmore Leonard liest „Freaky Deaky“ ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Berliner Zeitung:
»Angst und Armut«
Für den Stil des Amerikaners Daniel Woodrell hat man den Begriff Country Noir geprägt: seine bislang acht Romane sind krude Geschichten über die Verschlossenheit, das Schlitzohrige und das Unnachgiebige der amerikanischen Hinterwäldler. "Winters Knochen" (Liebeskind Verlag) ist der beste, ein ungemein intensives, stilsicheres Buch, exzellent übersetzt.
Von Günther Grosser ...mehr
Berliner Zeitung:
»Schuld und Sühne«
Mit Nordirland holt Stuart Neville in seinem Thriller "Die Schatten von Belfast" (Rütten & Loening Verlag) eine politische Trouble Zone auf die literarische Landkarte zurück, die von anderen Krisenherden aus den täglichen Nachrichten verdrängt worden ist. Der Nordirlandkonflikt war auch ein Selbstbedienungsladen für Profiteure, Politiker, Immobilienhaie und Machos. Die Toten allerdings - und das ist eine der Botschaften Nevilles - werden keine Ruhe geben, bis die Wahrheit auf den Tisch kommt: das romantische Herz eines knallharten Politthrillers
Von Günther Grosser ...mehr

Culturmag:
»CrimeMag«
"CrimeMag" berichtet im regelmäßigen Samstag - Rhythmus über Kriminal - Literatur.
All dies wird zusammengestellt und betreut von Thomas Wörtche und findet sich hier...
Sie lesen:
Ein paar Überlegungen von Thomas Wörtche zum „Regional-Krimi“.
Ein Interview mit dem Herausgeber der Série Noire bei Gallimard, Aurélien Masson, geführt von Christophe Dupuis, der von nun an regelmäßig für CrimeMag aus Frankreich berichten wird.
Guido Rohm hat exklusiv für CrimeMag eine böse Kurzgeschichte geschrieben: „Spion der Nacht“. Enjoy!
Den Dokumentarfilm „Presunto Culpable“ und dessen politische und menschliche Folgen stellt uns Jürgen Neubauer vor, der von an regelmäßig für CrimeMag aus Mexiko berichten wird.
Zoë Beck hat einen typischen Zwischenfall erleben müssen, für den es nur eine Rubrik gibt: KickAss. Lesen Sie über den „Buchhändler als natürlichen Fressfeind des Autors“.
Christopher G. Moore unterscheidet heute zwischen Kriminellen und Kriminellen und denkt über „Class and Crime“ nach.
Unser Gedicht bietet noch eine ältere Variante des „Stagger-Lee“ Stoffes – diesmal von Mississippi John Hurt!
Andreas Franz †
Am Sonntag, den 13. März 2011 starb der deutsche Kriminalschriftsteller Andreas Franz nach einem Herzinfarkt im Alter von 57 Jahren
Er wurde am 12.1.1954 in Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) geboren, lebte dann 13 Jahre in Helmbrechts/Ofr.. 1967 zog er nach Frankfurt/Main, ab 1994 lebte und schrieb Andreas Franz in Hattersheim bei Frankfurt. Laut eigenen Angaben hat A. Franz seinen Schulabschluss abgebrochen, da er sich gelangweilt fühlte. Er arbeitete in verschiedenen Berufen, so als Diplom-Übersetzer für Englisch und Französisch, Musiker, Graphologe und letztendlich als überaus erfolgreicher Schriftsteller. Andreas Franz war seit 1974 verheiratet und war Vater von 5 Kindern.
1986 schrieb Andreas Franz seinen ersten Kriminalroman "Der Finger Gottes", (veröffentlicht 1997). Allerdings dauerte es gut zehn Jahre, bis endlich ein Verlag auf den Autor aufmerksam wurde. Bereits mit seinem ersten publizierten Kriminalroman "Jung, blond, tot" (1996) im Droemer Knaur Verlag hat Franz durchschlagenden Erfolg. Mit einer Gesamtauflage von mehr als fünf Millionen Bücher hatte sich der Autor in die erste Riege der deutschen Krimiautoren geschrieben. Zuletzt erschien im November das Buch "Teufelsleib".
Info:
HR-online, Frankenpost, OPonline.
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und Barbara Keller hat Simon Becketts "Verwesung" gelesen ...
europolar:
neu beim internationalen Portal: Quais du polar 2011 oder das Krimieuropa - Das Festival „Quais du polar“ versucht auf seiner siebten Veranstaltung eine Bilanz des literarischen Genres zu ziehen. ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 24. März 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out! ......
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
FRAUENSACHE - Ein Womanizer verschwindet / Krimi-Hörspiel, Ursendung.
Und:
DER MÖRDER IN MIR - Deputy-Sheriff als Mörder / Krimi-Hörspiel. Und:
FRONTALZUSAMMENSTOSS - Ein Unfall mit Folgen / Krimi-Hörspiel aus 1975
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 649: Thomas Kanger – Der Geheimnisträger (Vorgestellt von Lars Glindkamp)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit der Frage: Hat Elmore Leonard seinen Touch verloren?
"Road Dogs", Elmore Leonards vorletzter Roman, liest sich über weite Strecken wie das Werk eines Nachahmers ...
NuT:
Joachim Linder über Strafjustiz im Fernsehen ...
visavisavie:
Anna Veronica Wutschel mit
Schlachtehappen 11 - Jeffery Deaver: Nachtschrei ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
DLF: »Süden ist zurück«:
Mit den Romanen um Tabor Süden, Hauptkommissar im Münchner Vermisstendezernat, hat Friedrich Ani im letzten Jahrzehnt die deutsche Kriminalliteratur um den Beweis bereichert, dass "Krimis" nicht unbedingt Mord und Aufklärung brauchen, um zu funktionieren. "Der Kriminalroman zwingt zum Hinschauen in die Gegenwart", meint der Münchner Krimiautor Friedrich Ani. Nach einer sechsjährigen Pause hat er seinen Kommissar Tabor Süden mit "Süden" (Droemer Knaur Verlag) jetzt wiederbelebt.
Von Thomas Wörtche ...
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Ein Beitrag, den Sie auch hören können
DLF: »Mordsvergnügen: Warum lieben wir Krimis?«:
Lange galten Krimis als Trash, als die Schmuddelkinder des Literaturbetriebes. Ihre Fans wurden belächelt, "Schund" zu lesen - allenfalls Klassiker wie Agatha Christie, Dashiell Hammett oder Philip Marlowe waren gesellschaftsfähig. Das hat sich gründlich geändert, Krimis werden in den Feuilletons besprochen, es gibt Krimi-Bestellerlisten, Krimipreise, Krimifestivals. Und auch auf der Leipziger Buchmesse gehörten Autoren von Krimis und Psychothrillern zu den Publikumslieblingen.
Krimiautor Sebastian Fitzek und Krimiexperte Thomas Wörtche im Gespräch ...
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Ein Beitrag, den Sie auch in zwei Teilen hören können: Teil 1, Teil 2
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Aktuell:
»Nadel, Faden, Hackebeil«
Tatjana Kruses zweiter Siggi-Seifferheld-Roman "Nadel, Faden, Hackebeil" (Droemer Knaur Verlag) ist wieder eine echte Ausnahme-Erscheinung in der deutschen Krimilandschaft.
Ein Cocktail aus Kottan, Lindenstraße und Sex in the City mit einem Schuss Marx Brothers: Das ist der neue Krimi von Tatjana Kruse.
Von Ralf Kramp ... mehr
Betriebsurlaub!
Ups!
Fast vergessen: Die Alligatorpapiere machen Pause!!

Von Donnerstag, 17. März 2011 bis Mittwoch, den 23. März 2011 gibt es hier keine Aktualisierungen.
Wir entspannen uns und atmen durch.
Ab Donnerstag, den 24. März sind wir wieder für Sie da!
Machen Sie es wie wir: lesen Sie während dieser Zeit wieder mehr in Krimis, als darüber. Und: vermissen Sie uns bitte ein wenig!
Und wenn Sie trotzdem wissen wollen, was so im kriminellen Bereich passiert, besuchen Sie die bloggenden Kolleginnen- und-legen (siehe bei Blogwärts)
Eine gute Zeit wünscht die Alligator-Redaktion (nach Diktat verreist) ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 16. März 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out! ......
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
ERLÖSUNG - Rasanter Wirtschaftskrimi, temporeich erzählt.
Und:
MISS JUNE RUBY - Krimi-Hörspiel nach einer wahren Begebenheit. Und:
TOD AN DER SPARRENBURG lebt von geist- reichen und witzigen Dialogen - Krimi-Rezension von Elke Heid-Paulus
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 645: Mara Laue – Schwarze Dame Tod (Vorgestellt von Carola Kruse)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über Robert B. Parker, Spenser und ein „Trügerisches Bild“ ...
NuT:
Joachim Linder über Julius Eduard Hitzig ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Aktuell:
»Der Dreck der deutschen Vergangenheit«
Eine junge Frau stolpert über alte Akten und findet ihre eigene Vergangenheit. Elisabeth Herrmanns vierter Kriminalroman "Zeugin der Toten" (List Verlag) hält das hohe Niveau der Vorgänger und übertrifft diese teilweise noch an Spannung.
Von Henrike Heiland ... mehr
DLF: »Die Riesenkrake der mörderischen Vergangenheit taucht auf«:
Ewig kiffend, lethargisch, arbeitslos - das ist Cetarti, die Hauptfigur in Carlos Busqueds Debütroman. Ein Erbe lockt ihn von der Großstadt in die Provinz, zu einem dubiosen Ex-Kollegen, einem Liebhaber von abscheulichen Gewaltpornos, der sich um das Erbe von Cetartis Mutter kümmert. Carlos Busqueds Roman "Unter dieser Furcht erregenden Sonne"(Kunstmann Verlag) ist ein Furcht erregendes literarisches Debüt
Von Wolfram Schütte...
mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können
DLF: »Zombies, Drachen, Donnergötter«:
Der Mann taucht auf den Seiten des Feuilletons so gut wie nie auf, und doch hat Wolfgang Hohlbein mit seinen Fantasybüchern eine Weltauflage von rund 40 Millionen. "Infinity" (Piper Verlag) heißt sein neues Buch und es entführt in ein Reich "am Ende der Zeiten".
Antje Deistler hat mit ihm gesprochen ... mehr
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Barbara Keller hat David Osborns "Jagdzeit" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 14. März 2011 und bei der litcologne. Dazu Krimimeldungen am 14. März 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out! ......
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
VERDERBNIS - Wieder ein spannender Fall von Mo Hayder für Inspector Caffery - Krimi-Rezension: Nicole Ludwig.
Und:
SONDERBERG & CO. UND DER MORD AUF SCHLOSS JÄGERHOF - Historische Krimi-Reihe - Krimi-Renzension von Inge Blomenkamp. Und:
VEIT HEINICHEN - Gewinn-Spiel: den neuen Laurenti-Krimi gewinnen / Video-Interview
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 621: Joachim Rangnick – Der Ahnhof (Vorgestellt von Kristine Greßhöner)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über Zehn Fragen an James Ellroy ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis ist mit Stuart Nevilles Roman "Die Schatten von Belfast" nicht zufrieden ....
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Hans Helmich: Stadt der Spitzel ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...

Culturmag:
»CrimeMag«
"CrimeMag" berichtet im regelmäßigen Samstag - Rhythmus über Kriminal - Literatur.
All dies wird zusammengestellt und betreut von Thomas Wörtche und findet sich hier...
Sie lesen heute Henrike Heiland über Stuart Neville und einen nicht so ganz gelungenen Roman.
Bei Carlos gibt es den lange erwarteten Kurzgeschichtenwettbewerb für anständige deutsche Grimmis.
Überraschung bei den Diez Negritos – die wollten eigentlich nach dem Kapitel von letzter Woche eine Pause machen. Machen sie aber nicht, unsere Anarchos – hier also Kapitel N° 15 des „Ekelhaften Leichnams“, geschrieben von Cristina Fallarás, übersetzt von Carina Nehring.
Weiter geht es mit Bill Moody, der seine Serie über Jazz & Kriminalliteratur heute ohne „Kriminal“ fortsetzt.
Matthias Penzel hat ein faszinierendes Stück Kriminalliteratur von Ruth Landshoff-Yorck gelesen, das deutlich kein Krimi ist.
Karsten Herrmann ist sich da bei einem Klassiker sicher: bei „Clockers“ von Richard Price.
Die Bloody Chops hat heute ganz alleine Thomas Wörtche zu veranworten: Es geht um Schauerschmöker (Thierry Gloris/Jacques Lamontagne), Polizeiarbeit (Pierre Dragon/Frederik Peeters) und Gewalt (Randall Collins).
Christopher G. Moore berichtet extrem Unbehagliches über „Human Baby Farming“.
Und das Gedicht ist eine Variante auf das Gedicht von letzter Woche: „Stagger Lee“, diesmal von Taj Mahal, diesmal sogar mit verschiedenen Textversionen. Thema & Variationen eben.
Tagesspiegel:»Zeugen der Gewalt«
"bystander effect" nennen Psychologen das Phänomen, bei dem eine Gruppe von Menschen einem Opfer in einer Gefahrensituation nicht zu Hilfe kommt. Das bekannteste Beispiel ist der Mord an Kitty Genovese. Gleich zwei Krimis setzen jetzt auf diesen Fall auf. Der Amerikaner Ryan David Jahn konzentriert sich in "Ein Akt der Gewalt" (Heyne Verlag) auf die Ereignisse zwischen "drei Uhr achtundfünzig", als Kitty Genoveses Schicht in einer Bar endet, bis zu ihrem Tod, eine knappe Stunde später.
Der 1945 geborene französische Schriftsteller und Drehbuchautor Didier Decoin interessiert sich für das Zeitkolorit. Zugleich ist "Der Tod der Kitty Genovese" (Arche Verlag) ist eine Studie über Ignoranz.
Kolja Mensing in seiner Kolumne "Verbrecher JAGD" ... mehr
FAZ: »Wie man in einem Mordfall versumpft«:
Achtung, Madenalarm: Der Engländer Simon Beckett lässt in "Verwesung" (Wunderlich Verlag) seinen forensischen Anthropologen Hunter im Moor nach Leichen graben - die volle Schlammpackung Langeweile. Am Ende kippt die Geschichte noch in einen Psychothriller, aber da ist die Luft raus, die meisten Figuren sind tot und verwesen.
Von Hannes Hintermeier...
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Kalender
Peter Paul Zahl
Am 14. März 1944 wird Peter Paul Zahl in Freiburg im Breisgau geboren († 24. Januar 2011 in Port Antonio, Jamaika)
Im Dezember 1972 geriet Zahl bewaffnet in eine Polizeikontrolle, es kam zu einem Schusswechsel mit der Polizei, bei dem ein Polizist schwer verletzt wurde. 1974 wurde Zahl wegen dieser Tat vor dem Landgericht Düsseldorf angeklagt und wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt. Dieses Urteil wurde vom Bundesgerichtshof 1975 aufgehoben. In einem neuen Verfahren wurde Zahl 1976 wegen versuchten Mordes in zwei Fällen zu 15 Jahren Haft verurteilt.Im Dezember 1982 wurde er vorzeitig aus der Haft entlassen.
Nach seiner Haftentlassung hielt sich Zahl auf Grenada, in Nicaragua, auf den Seychellen und in Italien auf. Seit 1985 lebte und arbeitete er abwechselnd in Long Bay (Jamaika) und Ratingen. Neben Romanen schrieb er Theaterstücke für deutsche Bühnen und ab 1994 trat er auch als Autor von Kriminalromanen hervor.
Info:
Wikipedia, Krimi-Couch, Der Spiegel, taz, Tagesspiegel, Edition Köln
Axel Bußmers TV & Buchtipps 27. März – 9. April 2010
Zu den sehenswerten Krimiverfilmungen der kommenden Tage gehören
Clint Eastwoods Michael-Connelly-Verfilmung "Blood Work", Atom Egoyans Rupert-Holmes-Verfilmung "Wahre Lügen", Lars Beckers "Amigo - Bei Ankunft Tod" (nach seinem Roman), Fritz Langs Norman-Krasna-Verfilmung "Fury", Sidney Lumets Reginald-Rose-Verfilmung "Die zwölf Geschworenen", Guy Hamiltons Ian-Fleming-Verfilmung "James Bond: Goldfinger", Rob Reiners Stephen-King-Verfilmung "Misery", Charles Laughtons Davis-Grubb-Verfilmung "Die Nacht des Jägers", Wim Wenders Patricia-Highsmith-Verfilmung "Der amerikanische Freund" und die Stieg-Larsson-Fans dürfen sich die Kinoversion von "Verblendung" im Heimkino ansehen.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 11.,12. und 13. März 2011. Und mit den Krimilesungen auf der Leipziger Buchmesse 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
VINCENT KLIESCH - Junger Krimi-Autor im Interview. Und:
AMPUTIERT - Würden Sie Ihren Arm für zwei Millionen Dollar opfern?
Krimi-Rezension von Stefanie Diana Sterl ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 643: Rainer Wolf – Der Aurora Effekt (Vorgestellt von Christian Heinrich)
Krimilady:
Henny Hidden mit Rezension: Derek Nikitas – “Scheiterhaufen”: In dieser Geschichte begegnen wir Frauentypen in ungewohnter Weise und man sollte sich frühzeitig darauf einstellen, dass Frauen in sehr schwachen und schändlichen Rollen vorgeführt werden.
...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und: Neu im Kino/Filmkritik: Über Alejandro González Iñárritus „Biutiful“ ...
Martin Compart: mit OSSENDOWSKI – DER MYSTERIÖSE PROFESSOR 3/ ...
NuT:
Joachim Linder über Todesstrafe ...
visavisavie:
Anna Veronica Wutschel mit
Schlachtehappen 10 - Michael Connelly: Sein letzter Auftrag ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über den BLocg zu seinem Krimi ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
kulturzeit:
»Krimitipps«:
Aber jetzt, aber heute: In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin werden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt.
Heute, Freitag, um 19.20 Uhr reinschauen ...
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ARTE:»Schwierige Aufgabe, ohne Heroisierung«
Es ist einer der vielen Vorzüge Michael Connellys, ethische Fragen nicht im luftleeren Raum oder in gefinkelten Horrorszenarien zu erörtern, sondern in den ganz praktischen realen Handlungszusammenhängen, in denen sie sich allen Bürgern stellen. Jack McEvoy ist nicht irgendwer. Jetzt muss der Gerichtsreporter der Los Angeles Times gehen. Zehn Tage hat er noch, um die neue Mitarbeiterin einzuführen. Da stößt der alte Fuchs auf einen unschuldig Verurteilten. Michael Connelly verknüpft in "Sein letzter Auftrag" (Heyne Verlag) raffiniert die Zeitungskrise mit der Jagd nach einem Serienkiller.
Von Tobias Gohlis ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 10. März 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl über Späte Gerechtigkeit: "Opferschuld" (rororo) ist nicht auf spekulative Grausamkeiten ausgerichtet. Ann Cleeves nähert sich ihren Figuren behutsam ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
SONNENSTURM - Spannendes Schweden-Krimi-Hörbuch von Åsa Larsson - Krimi-Rezension: Nicole Ludwig. Und:
MATTO REGIERT - Krimi-Hörspiel nach Friedrich Glauser. Und:
PARKER Fragen Sie den Papagei - Krimi-Hörspiel nach Richard Stark ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 642: Sven Böttcher – Prophezeiung (Vorgestellt von Martin Gieseking)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Gary Cooper meint „Der General starb im Morgengrauen“ ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über das Schreiben: Die besten Beispiele des Genres lavieren stets zwischen den Fronten ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...

Der März bei den Kollegen von der Krimi-Couch:
Die Krimi-Couch bringt interessante Interviews:

Interview 1
Jochen König unterhielt sich mit Matti Rönka, der für seine Buchreihe um Privatermittler Viktor Kärppä mit Krimipreisen überhäuft worden ist, obwohl es in seinen Büchern eigentlich keine Verbrechen gibt. Der Autor über Entfernte Verwandte, seine Arbeitsweise und die Kraftreserven seines Protagonisten.
Interview 2
Jörg Kijanski hatte Gelegenheit dem Autor Nicolas Remin einige Fragen zu seiner Commissario-Tron-Reihe zu stellen. Auch nach sechs Teilen seines Helden noch nicht überdrüssig, erzählt Nicolas Remin über seine Vorliebe für Venedig und das 19. Jahrhundert und gewährt einen Einblick in seine Art des Recherchierens und Schreibens.
Kolumnist Dieter Paul Rudolph beschäftigt sich mit dem wohl wichtigsten Thema im Kriminalroman: mit der Spannung: der zweite Teil ..
Und natürlich gibt es neue Rezensionen zu Büchern aus Asien, Australien, Amerika, Großbritannien und dem Rest der Welt (Deutschland inbegriffen) ... mehr


Feitag: »Ermittlungen auf Sansibar«
Er ist jung, gebildet, an allem interessiert und raucht Pfeife: Bwana Msa, der berühmteste Detektiv Sansibars. Muhammed Said Abdulla gilt als Vater der modernen Swahili-Literatur. Sein Detektiv Bwana Msa teilt mit Sherlock Holmes und Nick Knatterton mehr als die Liebe zur Pfeife. Auf Deutsch hat Guido Korzonnek zwei Werke um den Detektiv als Hörbuch im Kalamu Verlag veröffentlicht.
Von Geri Krebs ... mehr
Frankfurter Rundschau: »Der Killer und seine Gespenster«:
Stuart Nevilles Thriller "Die Schatten von Belfast" (Rütten & Loening) verbindet die ganz realen politischen Ranküne Nordirlands mit dem Übersinnlichen. Der Held der Geschichte Fegan sieht Rachegeister, und das sehr plastisch.
Von Sylvia Staude...
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evolver: »Weder Fisch noch Fleisch«:
Harlan Coben ist ein wahrer Meister, wenn es um das unverhoffte Ende nach dem Ende geht. Dabei mag er es mit dem Realismus zwar nicht immer so genau nehmen, aber sei’s drum, faszinierend sind seine Thriller trotzdem; meistens zumindest.
Bei allen Storytwists hat er in seinem neuen Roman "In seinen Händen" (Page&Turner) eines allerdings vergessen: Spannung.
Von Marcel Feige...
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WoZ: »Ein Gespenst Stalins auf Kuba«
Am 20. August 1940 schlug Ramón Mercader in Coyoacán, einem Vorort von Mexiko-Stadt, dem sowjetischen Exilanten Lew Davidowitsch einen Eispickel in den Schädel. Die letzten Lebensjahre eines seltsamen spanischen Pensionärs im kubanischen Exil waren für den kubanischen Schriftsteller Leonardo Padura Anlass, um in dem monumentalen Roman "Der Mann, der Hunde liebte" (Unionsverlag) von der Pervertierung der grossen Utopie des 20. Jahrhunderts zu erzählen.
Von Geri Krebs ... mehr
Kalender
Boris Vian
Am 10. März 1920 wurde Boris Vian in Ville d'Avray, einem mondänen Vorort von Paris als Sohn relativ vermögender, aber nach und nach verarmender Eltern geboren († 23. Juni 1959).
Er war eine der schillerndsten Figuren im Paris der Nachkriegszeit, war Ingenieur, Schriftsteller, Jazztrompeter, Drehbuchautor, Schauspieler, Übersetzer, Chansonnier, Chronist der Existentialistenszene in den Cafés und Jazzkellern von Saint-Germain.
Als Vernon Sullivan schrieb er aufgedrehte Krimis, die ihm den Mißkredit der Kritiker einbrachten: "Als todsicheren Erfolgstip riet man ihm zu einer Mischung aus Henry Miller, William Faulkner und Ernest Hemmingway, für den Inhalt einen Sex & Crime-Thriller nach Manier der "Schwarzen Reihe" mit einem Typ wie Robert Mitchum als Hauptfigur. Er hat sich ziemlich streng an die Erzähl- und Sprachform der o.a. Vorbilder und des Thriller-Genres gehalten. Nur hat er von allem jeweils die Superlative herausgegriffen: das Gröbste, Rohste, Derbste, Brutalste, Gemeinste und Durchtriebenste... (Michael O.R. Kröher)".
Infos:
Wikipedia, Der Spiegel, Der Spiegel 2, BR Frankreichexperte, Andreas Köster, ceryx.de, graswurzel.net, youtube
Conny Lens
Am 10. März 1951 wurde Conny Lens in Essen geboren. Verheiratet, keine Kinder, keine Haustiere. Neben seiner Berufstätigkeit als Angestellter im Bereich EDV und Organisation schrieb er zahlreiche Romane (u. a. die erfolgreiche Krminalserie "Steeler Straße"), Drehbücher, Hörspiele und Kabarett-Texte. Mittlerweile lebt er als freier Autor in Datteln/Westfalen.
"Die Romane von Conny Lens und hier wiederum besonders die Serie "Steeler Straße" um ein marodes Privatdetektivbüro in Essen zeichnen sich durch die spielerische Leichtigkeit aus, mit der sie die traditionellen Elemente des Genres verwenden und in eine realistische Umgebung verlagern." schreibt das "Lexikon der deutschen Krimi-Autoren".
"Autor Conny Lens erzählt lakonisch und mit einem scharfen Blick fürs garstige Detail, so daß sich zum einverständigen Grinsen des Lesers auch immer ein leises Grausen gesellt", meint Joachim Feldmann im Magazin "Am Erker".
Infos:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Grafit Verlag, Literaturkaffee, Toms Krimitreff, KBV Verlag, Wikipedia
Stefan Wolf
Am 10. März 2007 stirbt Rolf Kalmuczak in Garmisch-Partenkirchen (* 17. April 1938 in Nordhausen/Harz)
Mehr als 25 Jahre gehörten seine Bücher zu den Klassikern in deutschen Kinderzimmern. Mit den Abenteuern der jugendlichen Detektivbande "TKKG" schuf der Schriftsteller unter dem Pseudonym Stefan Wolf eine der erfolgreichsten Kinderbuchreihen.
Kalmuczak war Redakteur bei Tageszeitungen, freier Mitarbeiter bei Stern und Quick, Lektor und einer der Autoren der Jerry-Cotton-Reihe. Bekannt wurde er vor allem als „Stefan Wolf“ mit der TKKG-Buchreihe. Die Gesamtauflage seiner TKKG-Bücher beläuft sich Presseberichten zufolge auf 14 Millionen,[1] von den TKKG-Hörspielen gingen insgesamt fast 30 Millionen Kassetten und CDs über den Ladentisch.[2] Kalmuczak besuchte in seiner Jugend selbst das Internatsgymnasium Pädagogium Bad Sachsa, die Schauplätze der Serie sind zum Teil in Bad Sachsa und Umgebung zu finden. Zusammen mit seiner Frau Inka-Maria schrieb Kalmuczak auch das Drehbuch zum ersten TKKG-Kinofilm Drachenauge. In einem Interview bezeichnete er sie als seine „beste Lektorin“.
Kalmuczaks erster Cotton-Roman erschien im Jahr 1962 als Band 237 unter dem Titel Der Hehler, der den Tod verkauft. Über 50 Heftromane und an die 20 Taschenbücher mit dem Serienhelden Jerry Cotton gehen, laut Verlagsangaben, auf sein Konto. Sein letzter Cotton erschien Anfang der 1980er-Jahre. Seit 1966 hat Kalmuczak unter Benutzung von mehr als 100 Pseudonymen insgesamt 160 Jugendbücher sowie 2.700 Kriminalgeschichten für Illustrierte, 36 Drehbücher, 170 Taschenbuch-Krimis, 200 Heftromane und einige Hörspiele geschrieben. Sieben Jahre lang stand er auf Grund dieser Vielschreiber-Leistung im Guinness-Buch der Rekorde.
Auf einer Idee von Kalmuczak beruhte auch die seinerzeit recht erfolgreiche ZDF-Vorabend-Krimiserie Cliff Dexter mit Hans von Borsody in der Titelrolle, von der zwischen 1966 und 1968 insgesamt 26 Episoden ausgestrahlt wurde.
Info:
Wikipedia, Planet Interview, tkkg-buecher.de, Der Spiegel, Intro
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 9. März 2011. Und: Das 7. FernsehKrimi-Festival im Caligari vom 9.-12. März in Wiesbaden beginnt heute ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out. Und über Ermittlungen auf Sansibar: Der Detektiv Bwana Msa ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
ZERBROCHENE FLÜGEL - Krimi-Hörspiel nach Jeffery Deaver. Und:
MORDFALL PASOLINI: Die Wiederaufnahme - Italiens offene Rechnung /Radiofeature. Und:
EINSTEINS FRAGMENT - Mathematik in ihrer spannendsten Form / Krimi-Hörspiel ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 641: Pia Juul – Das Leben nach dem Happy End (Vorgestellt von Carola Kruse)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über Pascal Beucker/Anja Krüger: Die verlogene Politik – Macht um jeden Preis ...
NuT:
Joachim Linder: Nachgetragen: Forschung, Recht, Justiz, Medium ...
...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
"Wahrheit" von Peter Temple (C. Bertelsmann) ist ein Roman über Familie, Politik und Verbrechen. Und es ist ein großartiger Kriminalroman, state of the art,
meint Thomas Wörtche im aktuellen "Leichenberg"
Das gilt auch für Friedrich Anis "Süden" (Droemer). Ein großer Kriminalroman ohne klassische Verbrechen, ohne Klischee, ohne Standardformeln.
Voll ins Klischeekistchen vom grausamen Landleben greift dagegen Stefan Kiesbye in "Hemmersmoor" (Tropen/Klett-Cotta). Genauso daneben wie Ken Bruens Versuch, einen Meta-Noir zu schreiben: "London Boulevard" (Suhrkamp). Während Richard Starks "Sein letzter Trumpf" (Zsolnay), elegant ist, ideenreich, lakonisch, bösartig. Also ganz das Gegenteil zu "28 Minuten" von Dave Zeltserman (Suhrkamp), eine elend ungeschickt, dröge, redundant und vorhersehbar erzählte Geschichte.
Lesen Sie mehr, und zwar ... hier
Welt: »Simon Beckett quält das Ding im Sumpf«:
Mit seinem vierten David-Hunter-Krimi "Verwesung" (Wunderlich Verlag) stürmt der Brite Simon Beckett wieder die Bestsellerlisten. Wäre er doch nur in Dartmoor geblieben. Beckett spürt wohl, dass sich der kühlfachkalte Gruselhauch der modernen, streng wissenschaftlichen Variante der Totenbefragung allmählich aufgebraucht hat. Jedenfalls lässt er Hunter dieses Mal kaum auf seine Spezialkenntnisse zurückgreifen, weiß aber keinen Ersatz für die Knochendeuterzeremonien.
Von Thomas Klingenmaier...
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Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Aktuell:
»Großes Kino im Taschenbuchformat«
Ein Regisseur geht über Leichen, um den perfekten Film zu drehen. Oder ist alles nur inszeniert? Jonas Winners "Davids letzter Film" (dtv Verlag) ist großes Kino auf 350 Taschenbuchseiten. Winner, dem man sein Können als Drehbuchautor in jeder Zeile anmerkt, spielt in seinem düsteren Debüt-Thriller geschickt mit Wahrheit und Fiktion
Von Harry Luck ... mehr
Kalender
Mickey Spillane
Am 9. März 1918 wird Mickey Spillane als Frank Morrison Spillane in Brooklyn, New York, geboren († 17. Juli 2006 in Murrells Inlet, South Carolina)).
Er war im Zweiten Weltkrieg hochdekorierter Kampfflieger, arbeitete danach als Comic-Texter und Kaufhausverkäufer. Mit dem Krimi "I, the Jury" (1948) gelang ihm und seinem Privatedetektiven Mike Hammer der Durchbruch. Nach dem Erfolg seiner Krimis fuhr er Autorennen, war Zirkusartist und drehte Filme. Er lebt heute in einem kleinen Badeort in South Carolina. Seine Romane, die sich millionenfach verkauften, galten als Inbegriff des "Sex and Crime", wurden als Schund verschrieen und in der Bundesrepublik Deutschland auf den Index jugendgefährdender Schriften gesetzt. Erst spät erhielt er auch in der Kritik die Anerkennung als einer härtesten Autoren der Kriminalliteratur ...
Infos: Der Spiegel, Fox News, "krimi-couch.de", "mordlust.de", evolver, wikipedia, kaliber. 38, "3.sat", Unofficial Mickey Spillane Mike Hammer Site, Spillane als Zeuge Jehovas, Interview "Crime Time"(engl.) "Tomorrows.com"(engl.)
Frank Arnau
Am 9.März 1894 wird Frank Arnau in Wien als Heinrich Schmitt geboren († 11.Februar 1976 in München).
Er studierte Jura, Kriminalistik, Psychiatrie, Gerichtsmedizin und Kunstgeschichte als freier Hörer an den Universitäten Wien und Würzburg, arbeitete ab 1912 als Reporter,
Korrespondent, Polizei- und Gerichtsberichterstatter. Er verfügte über ein ausserordentliches kriminalistisches Gespür und deckte nicht nur manchen Justizirrtum, sondern auch
zahlreiche Verfahrensfehler in Ermittlungen auf. 1933 emigrierte Arnau zunächst nach Frankreich, dann nach Brasilien. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1952 arbeitete er eine Zeitlang für den "Stern", bevor er selbständiger Journlaist wurde.Er schrieb in den folgenden Jahren zahlreiche Sachbücher und mehr als zwei Dutzend Kriminalromane und gilt laut dem "Lexikon der deutschen Krimi-Autoren" als einer der ersten eigenständigen deutschen Krimiautoren der Nachkriegszeit ...
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, wikipedia Munzinger Archiv , books.google , students.uni.mainz
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Ausschreibung: 4. »Germanwings Story Award« ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out. Und über iskursive Krimikritik: Thomas Klingenmaier legt sich mit Simon-Beckett-Lesern an und erntet alberne Ratschläge ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
VERWESUNG - David Hunter ist endlich zurück! (Hörbuch)- Krimi-Rezension: Nicole Ludwig. Und:
SHAFT und die Geldwäscher - Krimi-Hörspiel mit New Yorker Kult-Detektiv ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 640: Viktor Arnar Ingólfsson – Späte Sühne (Vorgestellt von Susanne Kellersmann )
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Frederic Brown)...
...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Der Spiegel:
»Lebende Leichen im Keller«
Und im Keller hält er sich ein paar Menschen: Schon 1995 erschien "Tiere" von Simon Beckett - allerdings nur auf Englisch. Mit der deutschen Übersetzung im Rowohlt Verlag schafft es der britische Thriller-Autor jetzt auf den ersten Platz der SPIEGEL-ONLINE-Taschenbuch-Bestsellerliste.
Von Ingo Schiweck, buchreport ... mehr
DLF:
»Gemütlicher Schauerroman aus dem literarischen Leben«
Die düsteren Unterströmungen der Normalität schildert die Autorin Louise Welsh in "Das Alphabet der Knochen" (Kunstmann Verlag) anhand eines Literaturprofessors auf Forschungsreise zu einem Hippie-Poeten - und zu sich selbst. Der Roman lässt sich in keine Schublade einordnen. Es ist kein Page-Turner, kein Buch, das man verschlingen würde. Es hat kein spektakuläres Thema und es kommt nichts Extremes vor: nichts Ekliges, keine Gewalt, kaum Kraftausdrücke. Falls es ein Krimi ist, dann einer, in dem das Böse keine Rolle spielt oder höchstens in homöopathischen Dosen.
Von Brigitte Neumann ... mehr
Welt: »Görlitz ist noch krimifrei«:
Jedes deutsche Nest hat seine Ermittler. Wer will die Regio-Krimis eigentlich noch lesen? Wer unter all dieser, oft auch sprachlich miserablen, Konfektionsware nach lohnender Lektüre sucht, hat es schwer. Ernsthafte Kritiker machen allein deshalb einen großen Bogen um den regionalen Kriminalroman, auch auf die Gefahr hin, dass ihnen so manches Krimikunststückchen entgeht.
Von Joachim Feldmann...
mehr

Culturmag:
»CrimeMag«
"CrimeMag" berichtet im regelmäßigen Samstag - Rhythmus über Kriminal - Literatur.
All dies wird zusammengestellt und betreut von Thomas Wörtche und findet sich hier...
Der „Regio-Krimi“ bleibt Thema, als Ärgernis oder als positives Label. Ein Diskussionsbeitrag von Klaus-Peter Wolf, den wir herzlich begrüßen.
Den Irrsinn der Welt kommentiert heute Andus, unser belesener und scharfsinniger CrimeMag-Jurist.
Kein Geringerer als Raúl Argemí hat das 14. Kapitel des „Ekelhaften Leichnams“ verfasst, Doris Wieser hat es übersetzt und die „Diez Negritos“ verabschieden sich damit für ein paar Monate. Sie kommen wieder.
Lesen Sie heute auch den 2. Teil von Jake Adelsteins großer Yakuza-Reportage; eine Würdigung Will Eisners von Thomas Wörtche und Bloody Chops von Frank Rumpel, Joachim Feldmann und Thomas Wörtche.
Christopher G. Moore diskutiert Dienstanweisungen für Killer im Staatsdienst und Nick Cave besingt „Stagger Lee“.
Da heute ein großer rheinischer Feiertag vollzogen wird, sieht sich die ausschließlich rheinisch besetzte Redaktion der Alligatorpapiere gezwungen, aus Solidarität mit hunderttausenden aufopferungsvoll feiernden Mitmenschen ihre Tätigkeit einzustellen und die Arbeit niederzulegen. Die Redaktion ist nach Niederschrift dieser Zeilen konfettibewaffnet auf den Straßen unterwegs und nicht in der Lage, die kriminellen Nachrichten aus den ernsthafteren Gegenden des Landes und der Nachbarländer zu filtern ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit am 4., 5. und 6. März 2011 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out. Und der Mord an Kitty Genovese - gleich zwei neue Romane nehmen sich des Themas an ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
ARGON - Ein Blick hinter die Kulissen eines Hörbuch-Verlages / Video
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 37: Anja Jonuleit – Novemberasche (Vorgestellt von Simone Schultze)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und: Neu im Kino: Unknown Identity ...
NuT:
Joachim Linder über: Ohne Ende - The Hanging Tree ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von ZEIT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten siebzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (1) Elmore Leonard: Road Dogs
2 (8) Francisco González Ledesma: Gott wartet an der nächsten Ecke
3 (–) Daniel Woodrell: Winters Knochen
4 (10) Michael Koryta: Blutige Schuld
5 (–) Richard Stark: Sein letzter Trumpf
6 (–) Romain Slocombe: Das Tamtam der Angst
7 (–) Heinrich Steinfest: Wo die Löwen weinen
8 (–) Michael Connelly: Sein letzter Auftrag
9 (2) Ken Bruen: London Boulevard
10 (9)Martin Suter: Allmen und die Libellen
Einen französischen Noir mit kolonialen Wurzeln und einen deutsch-italienischen Politthriller, der die Abgründe der europäischen Realität durchmisst, stellt Ulrich Noller im März in seinen Krimitipps bei FH Europa vor.
Martin Maurer komponiert ein politisches Szenario in "Terror" (DuMont Verlag) so detailliert, dass einerseits genügend Raum für eine spannende Romanhandlung entsteht und andererseits viele unschöne Details der Verstrickung von Politik, Radikalismus, Terror und Verbrechen ausgebreitet werden.
"Das Tamtam der Angst" (DistelLiteraturverlag) von Romain Slocombe bringt viel Inhalt auf knappem Raum, zwingende gesellschaftliche Bezüge, Ironie und Witz, scharf konturierte Charaktere, Intelligenz und Tempo ... mehr
ARD:
»Zyankali im Döschen«:
Die schwedische Bestseller-Autorin Kerstin Ekman trifft Denis Scheck auf einem alten Friedhof! Im Mittelpunkt ihres neuen Romans "Tagebuch eines Mörders" (Piper Verlag) steht der Arzt Dr. Revinge, der nach einer langen Zeit der Entbehrungen beginnt, die Zukunft nach seinen Plänen zu gestalten. Ein literarisches Meisterwerk, das auch ein Kriminalroman ist.
Ein Beitrag in der Sendung Druckfrisch vom 27. Februar 2011 ...mehr
Das Video dazu können Sie noch sehen!
Kalender
James Ellroy
Am 4. März 1949 wird James Ellroy in Los Angeles geboren. Als er zehn Jahre alt war, wurde seine Mutter ermordet. "Als 1958 seine Mutter das Opfer eines Sexualmordes wurde, warf das den jungen Ellroy völlig aus der Bahn. Jahrelang trieb er sich herum, frönte dem Suff, nahm Drogen und hielt sich als Kleinkrimineller über Wasser. In dieser Zeit las er Unmengen von Kriminalromanen. Langsam reifte in ihm der Ehrgeiz und Vorsatz heran, auch Schriftsteller zu werden, und zwar nicht irgendeiner, sondern "der beste Krimi-Autor aller Zeiten"." (prisma) Er wurde mit dem Roman "Die schwarze Dahlie" international bekannt. Ellroy hat über ein Dutzend Kriminalromane veröffentlicht und genießt weltweit Kultstatus. Die Adaption seines Romans "L.A. Confidential)" gilt als einer der atmosphärisch dichtesten, brillant gespielten und gnadenlos zupackenden, kurz: besten Krimis, die die Traumfabrik je produziert hat ("filmszene.de").
Info:
ARTE,
"wikipedia.de", "krimi-couch.de", Die Welt, Tobias Gohlis, Christian Kessler, kaliber. 38, ORF, und "selfspecial", you.tube 1, you.tube 2
Sébastian Japrisot
Am 4. März 2003 stirbt Sébastian Japrisot in Vichy (* 4. Juli 1931 in Marseille).
Sébastien Japrisot (mit wirklichem Namen Jean Baptiste Rossi) wuchs als Sohn italienischer Immigranten in Marseille auf. Lewis Carroll, später Hemingway, Faulkner, der amerikanische Roman und der amerikanische Film prägten früh seine literarische Orientierung. Mit Zwanzig übersetzt er Salinger. Mit Dreißig veröffentlicht er seine ersten Kriminalgeschichten. Es folgen weitere Kriminalromane mit zunehmend psychologischer Profilierung der Figuren: "Mord im Fahrpreis inbegriffen" (1962), "Die Dame im Auto mit Sonnenbrille und Gewehr" (1966), internationaler Erfolg 1977 mit "Blutiger Sommer". "Un long dimanche"de fiançailles" (1991). Für den Roman "La dame dans l'auto avec des lunettes et un fusil" erhielt er in Frankreich den Prix d´Honneur und in England die Auszeichnung Best Crime Novel.
Infos:
Toms Krimitreff, Crime Corner, Aufbau Verlag, Wikipedia figurestyle (frz.)
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 3. März 2011
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out. Und Ludger kritisiert die Krimibestenliste, die jetzt in der ZEIT erscheint ....
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
SOLVEIGS SALON: ROT 7.76 - Tödliche Friseurbesuche / Krimi-Hörspiel.
Und:
DER GONDOLIERE VON ITZEHOE - Die Folgen des Klimawandels als Sci-Fi-Krimi-Hörspiel. Und:
DER MÖRDER IST UNTER UNS - Ein Dorf unter Verdacht / preisgekröntes Radiofeature
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 636: Antonin Varenne – Fakire (Vorgestellt von Carola Kruse)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Derek Flint rettet zweimal die Welt ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Der Spiegel:
»Tod am Fleischerhaken«
Ein Junkie stirbt im Sadomasoclub - Antonin Varennes "Fakire" ist so plakativ wie ein Comic. Außerdem: Menschenfleisch in der norddeutschen Provinz, serviert von Stefan Kiesbye, und ein Journalistenthriller von Michael Connelly. Die Krimis des Monats bei "Spiegel online".
In diesem Monat:
Das Uhrwerk des Bösen tickt unaufhörlich: Stefan Kiesbyes "Hemmersmoor"
Hoch spannender Thriller: Michael Connellys "Sein letzter Auftrag"
Der buntscheckige Exot: Antonin Varennes "Fakire"
Von Marcus Müntefering und Sebastian Hammelehle ... mehr
Sonntagszeitung:
»Zyankali im Döschen«:
Die 77-jährige Kerstin Ekman hat eine lange, erfolgreiche Karriere hinter sich. In ihrer Heimat gewann sie renommierte Preise. Ihr letztes Buch war eine Hommage an den Wald. In "Tagebuch eines Mörders" (Piper Verlag) schildert sie ein Verbrechen aus der Sicht des Täters. Ekman ist nicht die Erste, die einen Krimi aus der Täterperspektive erzählt. Doch Ekmans Variante dieses Themas hat einen Platz auf der Krimibestenliste verdient.
Von Alexandra Bröhm ...mehr
Stern:
»Von der Vergangenheit eingeholt«:
DWer seine Bücher liest, braucht gemeinhin Nerven wie Drahtseile: Der britische Autor Simon Beckett zeigte sich stets als wahrer Meister intelligenter Spannung und unerwarteter Wendungen. Sein neuer Roman "Verwesung" (Wunderlich Verlag) unterscheidet sich dagegen deutlich von seinen Vorgängern.
Von Malte Braun ...mehr
Kalender
Léo Malet
Am 3. März 1996 stirbt der Schriftsteller Léo Malet im Alter von 86 Jahren in Châtillon-sous-Bagneux. (*7. März 1909 in Montpellier.
Er machte eine Lehre zum Bankangestellten und ging 1925 als Waise nach Paris unter der Obhut des Redakteurs André Colomer, der ihm die Familie ersetzte und in seinem Leben eine wichtige Rolle spielte (ein zweiter war André Breton). In Paris war er Clochard und schlug sich unter dem Einfluss der Surrealisten als Chansonnier im Kabarett Vache Enragée durch. Danach begann er mit dem Schreiben und arbeitete als Büroangestellter, Filmstatist, Journalist, Herausgeber einer Modezeitschrift oder Ghostwriter eines analphabetischen Erpressers. 1940 heiratete er Paulette Doucet, die seit 1928 seine Gefährtin gewesen war; Trauzeugen waren Jacques Prévert und Oscar Dominguez. Von 1940–1941 wurde er von den Deutschen im Stalag XB bei Sandbostel interniert.
Der Anarchist, Surrealist, Chansonnier, Verfasser von 50 Kriminalromanen, veröffentlichte 1943 "120, rue de la Gare" als ersten der berühmten Nestor-Burma-Krimis, 15 Kriminalromane, die den Zyklus "Die neuen Geheimnisse von Paris" bilden. Jeder dieser Romane spielt in einem anderen Pariser Arrondissement. Malet erhielt für seine Kriminalgeschichten drei Preise, vier seiner Bücher wurden verfilmt.
1947/1948 schrieb Malet die "Schwarze Trilogie" (deutsch bei "edition nautilus"), die mit ihren surrealistischen Einflüssen eine Sonderstellung in der Krimi-Literatur einnimmt.
Infos:
"mordlust.de", "krimi-couch.de", "Galerie der Detektive", wikipedia, "tardi.de", "hinternet.de", "BR-online", Interview (frz.), Thrilling Detective (engl.)
Max Allan Collins
Am 3. März 1948 wird Max Allan Collins in Muscatine, Iowa geboren.
Von 1968 bis 1972 studierte Collins an der Universität in Iowa City. Er verließ sie mit einem Bachelor und einem Master of Arts. In den ersten beiden Jahren als Student arbeitete Collins als Reporter. Ab 1971 unterrichtete er Englisch an einem College. 1977 gab er dies auf und etablierte sich als freier Schriftsteller.
Er schrieb mehrfach ausgezeichnete Detektivromane und betätigt sich unter anderem als Filmkritiker, Videospieldesigner, Drehbuchschreiber und Regisseur. Max Allan Collins' Thriller und Kriminalromane erreichen regelmäßig Spitzenplätze der "New-York-Times"-Bestsellerliste. Mit der Verfilmung von "Road To Perdition" unter der Regie von Sam Mendes "American Beauty") und mit Stars wie Tom Hanks, Jude Law und Paul Newman erlangte er auch internationale Berühmtheit.
Collins schuf die Heller-Romane um einen in den 1930er und 1940er Jahren in Chicago ansässigen Privatdetektiv namens Nathan Heller.
Darüber hinaus schrieb Collins Romanadaptionen zu Fernsehserien wie CSI, Bones und Dark Angel und einige - Geschichte und Fiktion vermischende - Bücher über die Karriere des legendären Polizisten Eliot Ness.
Die Romane der bislang fünfteiligen "Mallory"-Reihe handeln von einem Mysteryschriftsteller aus Iowa, der Verbrechen aufklärt. Der kommerziell erfolgreichste Roman der Reihe war dabei "A Nice Weekend for a Murder".
Info:
wikipedia, Krimi-Couch, Random House, Spurensuche Axel Bußmer, maxallancollins.com/, thrillingdetective.com.
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 2. März 2011
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger aktiv bei Twitter und bei Facebook: The krimi Daily is out und der Spiegel mit den Krimis des Monats ....
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
EUTHANASIEMORDE: Wie Irma Sperling starb - Radiofeature.
Und:
DAS ZEICHEN DES WIDDERS Fred-Vargas-Krimi-Hörspiel
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 635: Katherine John – Regungslos (Vorgestellt von Silvia Landschoof)
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Ken Bruen)...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis sieht "Wo die Löwen weinen" als gekonnten Angriff der Poesie auf die Wirklichkeit...
NuT:
Joachim Linder über Ernst Weiß & Kriminalität ...
visavisavie:
Anna Veronica Wutschel mit
Schlachtehappen 09 - Ernesto Mallo: Der Tote von der Plaza Once ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über das Edwin-Drood-Projekt ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Aktuell:
»Bis das Blut von der Decke tropft«
Antonin Varenne beweist, dass Krimis intellektuell und philosophisch sein können – auf spannende Themen wie Drogen, Sex und Erpressung verzichtet er deswegen aber nicht. In "Fakire" (Ullstein Verlag) geht es um Kriegstraumata, um die CIA, um Folter und Drogen und um Erpressung.
Von Manuela Martini ... mehr
DLR:
»Skandinavien-Krimi mit Indianern«:
Das Buch ist unterhaltsame Thrillerkost. In Norwegen wurde Vidar Sundstøls Roman "Traumland" (Hoffmann und Campe) 2008 als bester Krimi des Jahres ausgezeichnet. Es spielt in Minnesota, und die Suche nach dem Mörder führt zurück in die Siedlungszeit, als man die Ureinwohner aus der Gegend verjagte.
Von Uwe Stolzmann ...mehr
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DLR:
»Biografie eines Schattens«:
Der kubanische Autor Leonardo Padura ist bisher vor allem durch seine Krimis bekannt geworden. Als er zufällig herausfand, dass der Trotzkij-Attentäter Ramón Mercader bis zu seinem Tod 1978 unerkannt in Kuba lebte, entstand die Idee zu "Der Mann, der Hunde liebte" (Unionsverlag), einer romanhaften Biografie des geheimnisvollen, schattenhaften Mannes mit den vielen Namen, der sich als sowjetischer Geheimagent in Leo Trotzkijs schwer bewachte Villa in Coyoacán, einem Vorort von Mexico City, einschlich und Stalins Erzfeind und ideologischen Hauptwidersacher am 20. August 1940 mit einem Eispickel tötete.
Von Sigrid Löffler ...mehr
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WDR:
» Ohne die schützende Anonymität der Großstadt«:
Angesichts der vielen Krimireihen, die in der Eifel spielen, scheint es dort von finsteren Gestalten nur so zu wimmeln. Auch im Roman "Stimmen im Wald" (KBV Verlag) von Ralf Kramp wird in der Eifel gemordet. Doch ss ist nicht so sehr die Suche nach dem Mörder und seinem Motiv, die "Stimmen im Wald" zu einem guten Krimi macht, sondern das Zusammenspiel der Figuren.
Von Julia Barth ...mehr
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evolver: »Die Qual der Wahl«:
Vielleicht, so denken Sara und Nate, als sie inmitten unzähliger Leichen stehen, hätten sie sich anders entscheiden müssen. Geld ist nämlich das eine. Glück etwas anderes. Doch jetzt ist es zu spät. "Frost" (Rowohlt Taschenbuch) von John Rector ist eine gelungene Thriller-Mär, die über 250 Seiten vortrefflich unterhält.
Von Marcel Feige...
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Spiegel: »Die zwei Gesichter des Todes«:
Mördersuche zwischen Muslimen und Morast: Zwei der populärsten Krimiautoren treten am selben Erscheinungstag gegeneinander an.
Simon Beckett schickt seinen Forensiker David Hunter in "Verwesung" ins Moor.
Arne Dahls A-Gruppe ermittelt in "Opferzahl" gegen Terroristen.
Von Marcus Müntefering und Anne-Dore Krohn ... mehr
DLR:
»Reaktionärer Bulle mit großem Herzen«:
Francisco González Ledesma, Jahrgang 1927, ist neben Manuel Vazquez Montalbán und Andreu Martín einer der wichtigsten spanischen Krimi-Autoren. Hierzulande müssen die Stories um Inspector Méndez erst noch entdeckt werden. "Gott wartet an der nächsten Ecke" (Ehrenwirth Verlag) ist ein schönes Beispiel dafür, wie komplex und reich Kriminalliteratur sein kann, ohne deswegen "Hochliteratur" kopieren zu müssen. Ein schönes Beispiel auch, wie haltbar ein Kriminaloman mit Substanz über Jahrzehnte sein kann
Von Thomas Wörtche ...mehr
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Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 43
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Ein Mordopfer in Hamburg, eine grauenhafte Mordserie in Pittsburgh und drei Aussteiger auf einem abgründigen Trip ...
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur) BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv.
Im PKT 43 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Dezember 2010 und Januar 2011 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier

Culturmag:
»CrimeMag«
"CrimeMag" berichtet im regelmäßigen Samstag - Rhythmus über Kriminal - Literatur.
All dies wird zusammengestellt und betreut von Thomas Wörtche und findet sich hier...
CrimeMag ist stolz, Ihnen heute den ersten Teil einer Reportage über den Niedergang der japanischen Yakuza exklusiv anbieten zu können. Verfasst von Jake Adelstein, der Kapazität für das Thema!
Carlos erklärt, was es mit Pforzheim, einem dicken Mann und einer wunderlichen Anthologie auf sich hat.
Das 13. Kapitel unseres „Ekelhaften Leichnams“ stammt von dem argentischen Autor Guillermo Orsi, übersetzt von Dorothee Calvillo.
Peter Münder kümmert sich um reale Spione und Spion-Theorie.
Thomas Wörtche hat einen angeblichen Schauerroman von Stefan Kiesbye gelesen und sich arg gegruselt.
Bloody Chops wurden heute von Joachim Feldmann und Thomas Wörtche angerichtet.
Christopher G. Moore sortiert kulturell verschiedene Einschätzungen von Verbrechen.
Und das Gedicht von Luis de Góngora zeigt den Freunden des noir, wo ihr Frauenbild gründet.
Weitere Februar-Meldungen gibt es hier
Die Januar-Meldungen gibt es hier
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Meldungen vergangener Monate
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Haftungsausschluss und Urheberrecht
... Empfehlungen der Alligatorpapiere.....

März: Neu bei den Alligatorpapieren
In Digne, einem verschlafenen kleinen Städtchen in der Provence, sind drei Morde geschehen. Die Bevölkerung ist heftig aufgescheucht, und es wird viel geredet. Alles deutet darauf hin, dass die Opfer mit einer Steinschleuder getötet wurden. Im Wald und an den Ufern der Bléone wurde eine merkwürdige kleine Gestalt beim Steine suchen gesichtet. Kommissar Laviolette, dessen Fantasie vor nichts zurückschreckt, hat einen ungeheuerlichen Verdacht. Verschroben, bärbeißig, skurril, unkonventionell, mit Vorliebe für gutes Essen, bleibt er zäh an seiner Arbeit.
Axels TV-Tipp des Tages:
Arte, 21.45
(USA 1962, R.: J. Lee Thompson)
Drehbuch: James R. Webb
LV: John D. MacDonald: The executioners, 1957 (eine gekürzte deutsche Ausgabe erschien unter "Ein Köder für die Bestie", ungekürzt – 1992 im Heyne Verlag – unter "Kap der Angst")
Nach seinem Knastaufenthalt beginnt Max Cady Sam Bowden und dessen Familie zu terrorisieren. Immerhin brachte dessen Aussage ihn ins Gefängnis.
Spannender Psychoschocker
Mit Gregory Peck, Robert Mitchum, Martin Balsam, Telly Savalas
WDR, 23.00
(S/D 2008, R.: Anders Engström)
Drehbuch: Ulrika Kolmodin
LV: Helene Tursten: Nattrond, 1999 (Der zweite Mord)
In einer Privatklinik wird Schwester Marianne ermordet. Nach einem zweiten Mord führen die Ermittlungen Kommissarin Irene Huss zu einem Jahrzehnte zurückliegendem (Selbst)mord.
Vierte TV-Verfilmung eines Krimis von Helene Tursten.
mit Angela Kovácz, Lars Drandeby
HR, 00.15
(D 2000, R.: Rainer Kaufmann)
Drehbuch: Ralf Hertwig, Kathrin Richter
LV: Ingrid Noll: Kalt ist der Abendhauch, 1996
Eine alte Frau erwartet ihre frühere Liebe. Vor dem Treffen schwelgt sie in Erinnerungen.
„Kalt ist der Abendhauch“ geht, wenn wir ihn als Krimi betrachten wollen, bestenfalls als sanftes Psychodrama durch.
„Kaufmanns zweite Ingrid-Noll-Adaption nach ‚Die Apothekerin’ bleibt der Vorlage halbwegs treu, allein dem Film ist dadurch nicht geholfen.“ (Robert Weixlbaumer, tip 19/2000)
Mit Heinz Bennent, Gisela Trowe, August Diehl, Fritzi Haberlandt, André Hennicke, Ingo Naujoks, Vadim Glowna, Elisabeth Trissenaar, Gisela Schneeberger, Georgia Stahl, Devid Striesow