Der "Rowohlt Verlag" präsentiert unter www.newyork-erlesen.de eine literarische Reise von Brooklyn bis Manhattan, meldet das Fachmagazin ... "Buchmarkt" am 31.03.2004. Ein interessantes und ausbaufähiges Konzept für gut ausgestattete Computer und Interessenten von Paul Auster, Siri Hustvedt, John Dos Passos und andere New Yorker Rowohlt Autoren. Für den Krimi zuständig ist Dirk Schmidt mit "Letzte Nacht in Queens". Nicht dabei sind Jerry Oster oder Jerome Charyn oder Chester Himes ...
Was die Region Niederrhein rund um das Krimifestival "Criminale" publizistisch
durch die Gazetten donnert, hat es wohl bisher für diese Veranstaltung noch nie gegeben. "WAZ", "WZ", "NRZ" und diverse Werbewochenpublikationen berichten regelmäßig über Autoren und Kriminalfälle, Recherchen und Veranstaltungsvorbereitungen, Krimi-Quiz und Fortsetzungsroman etc. pp. Die "NRZ" hat sogar ein Extra in die Zeitung gehievt, die rund um das Festival berichtet ... hier
Nach zahlreichen Übersetzungen aus dem Italienischen schrieb Barbara Krohn, neben anderen Büchern,
drei Kriminalromane und einige Kriminalgeschichten.
Mit ihrem Debüt-Krimi "Der Tote unter der Piazza" (1998) wurde sie für den Friedrich-Glauser-Preis - Krimipreis der Autoren nominiert, ebenso wie für ihren Krimi "Weg vom Fenster" (1999). In unserer Rubrik "Befragungen" von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka erfahren Sie mehr über die Autorin und zwar ... hier
Eine spannende, intelligente Story, die ihre Wurzeln im Zweiten Weltkrieg hat und 1999 auf dem Balkan ihr Ende finde - das sei "Die guten Schwestern" (Zsolnay) von Leif Davidsen auf den ersten Blick, meint Frank Baloch am 28.03.2004 im "ZDF". Doch in dieser Geschichte verberge sich auch ein Blick auf das brüchige Fundament eines Kartenhauses Europa ...
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Die Romanplots des österreichischen Autors Wolf Haas variieren das Muster einer bestimmten österreichischen Region, in der "der Brenner", auf seine sehr eigene Art grausige Mordfälle aufklärt, wobei gleichzeitig das Brutale und Bodenlose des jeweils dargestellten Milieus zum Vorschein kommt, stellt Thilo Zelt in seinem Beitrag im Onlinemagazin "Parapluie" No. 18 fest. ... mehr
Die Criminale 2004 steht bevor. Horst Eckert ist einer der Autoren, die aus diesem Anlass ihre Kriminalstorys vorstellen. Am 30. April liest er in der Kulturhalle Neukirchen-Vluyn. Seine Geschichte "Bye-bye, Neukirchen-Vluyn" kann man bis zu einem gewissen Punkt schon jetzt im Internet lesen (www.hoerst-eckert.de) . Den Schluss aber bekommt man nur live zu hören. Ganz schön spannend, findet die "NRZ" vom 26.03.2004 ... mehr
Dass Krimis spannend sein sollen, steht eigentlich außer Frage. Dass man sich bei einem spannenden Krimi aber auch "kaputt lachen" kann, sei schon ungewöhnlicher. Dieses doppelte Vergnügen werde demjenigen zuteil, der sich dreieinhalb Stunden auf Ralf Kramps ersten Kriminalroman "Spinner" in der gelesenen Fassung von Kalle Pohl einlasse, meint die "Kölnische Rundschau" vom 30.03.2004 ... mehr
Trotz der Schilderung polizeilicher Ermittlungen schlage der Thriller "Die Brut" (Goldmann) von Thea Dorn nicht in einen konventionellen Kriminalroman um, sondern bleibe weitestgehend bei der selbstzerfleischenden Innenschau der Hautpfigur. Die kalte, ja seziererische Präzision ihrer Erzählweise schaffe Literatur wie aus dem Leichenschauhaus. Kein Wunder, dass die Schriftstellerin einen Vivisektionstisch als den Ort benennt, an dem sie am liebsten lese, meint Hendrik Werner in seiner Besprechung für "Die Welt" vom 27.03.2004 ... mehr
"Live" (Diogenes), der Titel des dritten Kriminalromans von Petros Markaris, verweise wieder einmal auf die Affinität des Autors zu der bunten Welt der Medien. Sie sei die Wirklichkeit, das pralle, unbarmherzige Leben, während die eigenen vier Wände als einschnürender Laufstall erscheinen, in denen gefüllte Tomaten der einzige Höhepunkt des Tages sind. Ein Beitrag von Berthold Seewald in "Die Welt" vom 27.03.2004 ... mehr
Die inzwischen fast jährlich ausgepackte Keule gegen das Wiesbadener Frauenfestival um die "Agathe" beschäftigt die "Frankfurter Rundschau" vom 24.03.2004. "Die CDU will den städtischen Zuschuss für das Frauen-Krimi-Festival streichen und gefährdet damit einen bundesweit einmaligen Preis." meldet die Zeitung .. mehr
Zwei Lesetipps für die Osterferien gibt Ulrich Noller in der Sendung "Neugier genügt/WDR 5" heute um 10.50 Uhr. Mischa Bachs erstes Buch "Der Tod ist ein langer, trüber Fluss" sei eine geradezu lehrbuchhaft konstruierte Novelle; ein spannendes, experimentierfreudiges, überraschendes Stück Literatur und es sei ein Glück, dass der "Brandes & Apsel Verlag" jetzt den Mut gefunden habe, diese Geschichte trotz ihres - für einen Krimi - ungewöhnlichen Formats zu veröffentlichen.
Wolfgang Kaes'später Debütroman "Todfreunde" (Rowohlt) überzeuge inhaltlich dagegen voll und ganz, weil die spannenden Charaktere Raum zur Entwicklung hätten und weil die Themen und Konflikte zeitgemäß und plausibel ausgearbeitet seien: ein faktenreicher Kriminalroman, der mit Herzblut geschrieben worden sei ... mehr
Mehr als hundert Bücher hat der 2003 verstorbene spanische Autor Manuel Vázquez Montalbán veröffentlicht, die bekanntesten davon sind wohl seine Barcelona-Krimis mit dem sinnen- und kochfreudigen Detektiv Pepe Carvalho. "Der letzte Bolero" (Piper Verlag) entpuppe sich als nahezu philosophisches Alterswerk, in dem der in die Jahre gekommene Detektiv entsprechend melancholisch in seiner radikal renovierten Stadt unterwegs sei und deren Seele suche, findet Ingeborg Sperl in "Der Standard" vom 26.03.2004 ... mehr
Manuel Vázquez Montalbán war vom Ehrgeiz gepackt, ein Werk zu schreiben, das alle Konnotationen des Lebens, des Sozialen, der Geschichte enthält, erklärt Ruthard Stäblein in der "deutschen Welle" am 25.03.2004 . Etwas Totales, Umfassendes wie den Don Quixote von Cervantes. Dieser Ehrgeiz wurde mit einem Schlag beendet als Montalbán Ende 2003 plötzlich verstarb. Kurz zuvor konnte er noch seinen bekanntesten Helden verabschieden: den Privatdetektiv Pepe Carvalho. Aber nicht dieser Carvalho-Zyklus von 20 Bänden, sondern sein letzter Roman "Hof der Lust" müsse jetzt als sein Testament betrachtet werden ... mehr
Horst Bosetzky, der seine Krimis unter dem Kürzel -ky veröffentlicht, hat seinen achten Rätselkrimi exklusiv für die "Berliner Zeitung" geschrieben: "Ostern wegen Mordes geschlossen" ... mehr
Der Roman "Nacht des Orakels" (Rowohlt) von Paul Auster lese sich wie ein Kriminalroman im Krebsgang, meint Anne-Catherine Simon in "Die Presse" vom 27.03.2004. Zwar gebe es einen Mord oder zumindest einen Mordversuch, nur eben am Ende statt am Beginn der Erzählung ... mehr
Mit "Tod im Milliardenspiel" (Transit Verlag) von Olaf Jahn und Susanne Opalka ist jetzt das dritte Buch zum Thema Berliner Bankenskandal erschienen, nach Mathew D. Roses Sachbuch "Eine ehrenwerte Gesellschaft" und Jacques Berndorfs Krimi "Die Raffkes". Ein authentischer Krimi, der den Tod des Kronzeugen beschreibt. War es Selbstmord oder Mord? Der Staatsanwaltschaft zur Lektüre empfohlen, meint Richard Rother in der "taz" vom 27.03.2004 ... mehr
Einen langen Bericht zum Thema brachte die Sendung "kulturzeit" auf "3sat" am 27.03.2004, der auf den Inernetseiten des Magazins nachzulesen ist ... mehr
Furore macht derzeit Frank Schätzing mit seinem Katastrophen-Thriller "Der Schwarm". Die Verehrung für das bombastische Buch (gut eintausend Seiten) geht soweit, dass mancher Rezensent sich gleich berufen sah, auch das kernige Aussehen des Autors hervorzuheben. j.c.schmidt hält bei "kaliber. 38" den Ball flach und bleibt beim Text - trotz einiger Stereotype, die Science-Thriller zumeist mit sich bringen, eine höchst unterhaltsame Lektüre. Würmer, Wale, Weltuntergang heißt die Besprechung der bunten Horror-Show von Frank Schätzing ... mehr
Die Romane Eva-Marie Liffners sprechen von der geheimen Macht des Vergangenen, die so stark sei, dass Heute und Morgen vom Gestern in jeder Hinsicht beherrscht werden, analysiert Peter Urban Halle in seiner Vorstellung der Romane "Camera" und "Imago" (beide Reclam) in "Die Welt" vom 27.03.2004. Ihr Genre sei der ideengeschichtlich-archäologische Roman und Spannung und Grusel scheinen die Ideengeschichtlerin Liffner gar nicht so zu interessieren, sondern eben eher die ideellen Triebkräfte einer Zeit ... mehr
Die Kunst darf gern über Leichen gehen. Ist ja nur ein Spiel. Und hat hier wirklich Spaß gemacht, schreibt Katharina Granzin erfreut im "tazmag" vom 27.03.2004 über den Roman "Als einer von uns Laura Salinas töten wollte" (Luchterhand) von Benjamín Prado. Der Erzähler, der sich als Handelnder der Geschichte zu erkennen gebe, doch seine Identität erst am Schluss preisgebe, spiele geschickt mit unserer Erwartungshaltung. Dass seine Geschichte eine hoch tragische sei, gehe dabei im gepflegten Zynismus des großen Literaturspiels einfach unter ... mehr
Eine Leseprobe gibt es hier
Frank Schätzing hat mit "Der Schwarm" (Kiepenheuer & Witsch) einen spannenden und plausiblen Thriller geschrieben. Ein kalkulierter Erfolg, denn Schätzing ist hauptberuflich Werber und wusste: Tiefsee wird Trend. So die Redaktion der Sendung "Lesezeichen" des "Bayerischen Fernsehens" die am Sonntag, den 28. März um 11.45 Uhr Buch und Autor vorstellen wird... mehr
Punkt, Punkt, Komma, Strich: und fertig ist - die Buchwerbung? Man möchte es fast glauben, blättert man durch die Literaturbeilagen der großen Tages- und Wochenzeitungen. Egal, ob für Belletristik oder Sachbücher, Hardcover oder Paperbacks geworben wird, nahezu überall das selbe Muster, meint Ruth Spietschka in der "Frankfurter Rundschau" vom 26.03.2004 ... mehr
Mit "Die Todesspirale" (Rowohlt Taschenbuch) führt die junge finnische Autorin Leena Lehtolainen ihre Leser aufs Eis. Der fünfte Fall der Espooer Komissarin Maria Kallio sei so spannend wie temporeich, meint Frank Vorpahl im "ZDF". Vor allem aber lese er sich wie eine Analyse der realen Abgründe, die hinter den Kulissen des Eislaufzirkus lauern. Die Kultursendung "aspekte" vom 26.03.2004 um 22:30 Uhr trifft die scharfsichtige Finnin in Dortmund auf der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft ... mehr
Neue Wege schlägt der "Gmeiner-Verlag" in diesem Jahr ein: Der vor allem durch seine "Schwabenkrimis" bekannt gewordene Krimiverlag aus dem süddeutschen Meßkirch veröffentlicht jetzt bundesweit Regionalkrimis. Zudem wird das Krimiprogramm im Herbst mit 9 Novitäten um 50% wachsen. Von den 9 Kriminovitäten - im Übrigen wie schon bisher alles Originalausgaben deutscher Autoren - spielen nur noch zwei in Baden-Württemberg: im Raum Göppingen/Ulm und am Bodensee. Die anderen Handlungs- bzw. Tatorte sind über ganz Deutschland verteilt. Um den Wachstumsprozess auch weiterhin erfolgreich vorantreiben zu können, hat sich das Gmeiner-Team um zwei Mitarbeiterinnen erweitert. ... mehr
Professor Dr. Jochen Vogt ist einer der Literaturwissenschaftler, die sich auch um die Gattung Kriminalliteratur bemühen. Auf den Seiten der Uni Essen findet sich der Text "Einladung zur Literaturwissenschaft" , in dem Sie sich auch kurz und knapp über Gattungen der Epik wie Kriminal- oder Spionageroman informieren können. Außerdem gibt es Wissenswertes zu wichtigen Autoren wie Sir Arthur Conan Doyle, Dashiell Hammett, Raymond Chandler ... mehr
Kalender
Raymond Chandler
Am 26.3.1959 stirbt Raymond Chandler im Alter von 70 Jahren in La Jolla, Kalifornien (* 23.07.1888, Chicago).
Nach einer britischen Erziehung und Berufstätigkeit in Journalismus, Bankwesen und Ölgeschäft kam Chandler erst fast fünfzigjährig zum Schreiben. Neben lyrischen Versuchen verfaßte er, bewußt an die Tradition der "harten" amerikanischen Detektivgeschichten anknüpfend, zunächst Erzählungen für Black Mask und andere Magazine. Hier entwickelte er schon die Handlung der sieben Kriminalromane, die ihm Erfolg und den Rang des (neben Dashiell Hammett) bedeutendsten amerikanischen Kriminalautors eintrugen: The Big Sleep (1939); Farewell, My Lovely (1940); The High Window (1942); The Lady in the Lake (1943); The Little Sister (1949); The Long Goodbye (1954); Playback (1958) (Info: Jochen Vogt, Uni Essen )
Raymond Chandler erfand für seine Kriminalromane die Figur des melancholischen und letztlich moralischen Privatdetektivs Philip Marlowe.
Infos und Bibliographie: Chandler Web (engl.), krimi-couch.de, Diogenes Verlag, kaliber. 39 (Log in erforderlich), mordlust.de, Der Standard, ganso.de, hinternet.de, physiologus.de.
Wolfgang Mittmann
am 26.3.1939 wird Wolfgang Mittmann in Trebnitz/Schlesien geboren. Er schrieb eine Reihe von Kriminalromanen und Kriminalerzählungen, die unter anderem in der BLAULICHT-REIHE des Verlags DAS NEUE BERLIN erschienen. Mittmanns Arbeiten zielen auf eine realistische Darstellung der kriminalpolizeilichen Praxis in der damaligen DDR ab. Als Sammler von Kriminalliteratur baute Mittmann seine Privatbibliothek zum KRIMI ARCHIV OST aus und veröffentlichte 1991 gemeinsam mit Reinhard Hillich eine Bibliographie zur Kriminalliteratur der DDR.
In den folgenden Jahren profilierte Mittmann sich als Dokumentarist des DDR-Krimis, schrieb True-Crime-Berichte und Reportagen und Rezensionen für Zeitungen und Rundfunk (Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren .
Infos und Bibliographie:
luise-berlin.de, Wolfgang Mittmann über
Harri Kander, Wolfgang Mittmann über
den DDR-Krimi
Das meldet der Redaktör immer besonders gerne: Berichte über das Genre an sich. In der "WoZ" vom 25.03.2004 macht sich Georg Seesslen Gedanken über den Kriminalroman: Sie pflastert die Büchertische, aber sie zu lesen, gilt unter Literaten als anrüchig. Dabei ist die Kriminalliteratur eine der subversivsten literarischen Gattungen. Sieben Gedanken zum klassischen Genre ... mehr
Der Roman "Der siebte Tag" (C. Bertelsmann) von Ingrid Black lebe von der Spannung zwischen der Jagd nach dem Mörder, der mangelnden Zeit und dem schlechten Gewissen der Heldin, sagt Ingo Frommer am 24.03.2004 im "ZDF". Die Suche nach dem Täter werde zu einem Rätselspiel, dass den Leser in seinen Bann ziehe ... mehr
Unter den Romanen junger amerikanischer Autoren, die den lange verfemten Spielarten der Populärkultur zu literarischen Weihen verhelfen, meint Kolja Mensing in der "literataz" vom 25.03.2004, gebe es auch "Franklin Flyer" (Klett Cotta) von Nicholas Christopher, seit dem Erscheinen des hochgelobten "Eine Reise zu den Sternen" auch in Deutschland einer der bekanntesten jungen New Yorker Autoren. Ein historischer Roman, der nicht nur mit der Ästhetik der Groschenhefte, Comics und des Film noir spiele, sondern die Produktion dieser Pulp-Kultur auch als Kulisse für seine Handlung nutze ... mehr
Der Weltuntergang begann in Köln - und im Kopf von Frank Schätzing: Mitte der neunziger Jahre lag der Mitinhaber einer Werbeagentur in seinem Bett und träumte von einem riesigen Schwarm unheimlicher Fische mit gefährlich scharfen Zähnen. Schätzing wachte einigermaßen benommen auf, rieb sich die Augen, griff zu Papier und Bleistift und notierte einen Gedanken: "Fische rotten sich zusammen und bedrohen die Menschheit." Aus der Idee machte Schätzing einen rund tausend Seiten starken Roman: "Der Schwarm" (Kipenheuer & Witsch) - den Thriller des Frühjahrs. Ein Bericht im "Stern" vom 23. März 2004 ... mehr
Er hat nicht nur eine kraftvolle Schreibe, sondern auch eine ziemlich finstere Vergangenheit: 20 Jahre lang hat er ein selbstzerstörerisches Leben jenseits aller Legalität geführt und Frauen wie Freunde hintergangen. Nicole Hille-Priebe traf den Schriftsteller dbc pierre für die "Neue Westfälische Zeitung" vom 25.03.2004 in Hannover ... mehr
Die Buchmesse in Leipzig startet. Auch ein Grund ein wenig auf die Branche zu schauen, dachte sich "Der Tagesspiegel" vom 25.03.2004. "Jahrzehntelang ging es im deutschen Buchhandel nur in eine Richtung: aufwärts. Inzwischen aber regiert die Rezession. Wie kann die Branche überleben?" Stephan Gallenkamp versucht sich an einer Analyse ... mehr
Ein guter Kriminalroman sei immer auch das Soziogramm einer Zeit und einer Region, schreibt Ulrich Greiner in der Literaturbeilage der "Zeit" 14/2004. Mit dem Roman "Ein allzu schönes Mädchen" (Wunderlich) bekäme man einen farbenfrohen Einblick in die Frankfurter Gegenwart, in die schrille Mischung aus Ebbelwoi und Großbanken, Spießertum und Weltläufigkeit, politischem Gezerre und sozialer Verkommenheit. Jan Seghers scheine sich auszukennen, und das sei auch kein Wunder, heiße er doch mit wirklichem Namen Matthias Altenburg, ein Frankfurter der ersten Stunde gewissermaßen ... mehr
Chris Aldrich informiert am 10.03.2004 ihre Leser bei den "Mystery News" und jetzt auch unsere englischfesten Leser, daß sie während ihrer Pause auf dem Weg zum Postamt das Ende einer Sendung bei "WNYC" gehört hat. Das mag Sie nicht interessieren, aber vielleicht, daß Sie die Sendung trotzdem hören können, was dann doch wieder interessant sein könnte, weil es sich um ein Interview mit Ian Rankin und George Pelecanos handelt, die zu dieser Zeit gemeinsam an der Ostküste der USA tourten ... mehr
Der Roman "Purpurland" (Grafit) stelle Horst Eckerts Können souverän unter Beweis und zeige einmal mehr seine Stärke: das Jonglieren mit unterschiedlichen Perspektiven und Handlungssträngen, die entweder im Sande verlaufen oder sich auf seltsame Art und Weise miteinander verbinden , stellt Olaf Westphely am 24.03.2004 in "Die Berliner Literaturkritik" fest ... mehr
Qian Chunzheng liebt es, wenn ihn seine Freunde "Delike" nennen. "Delike" - so heißt Derrick für Chinesen. Derrick, der berühmte Kommissar. "De" - das erste der drei Schriftzeichen des Namens bedeutet zugleich "deutsch und tugendhaft". Derrick ist in China ein großer Held. Ein Bericht von Joachim Holtz für die Sendung "Heute" vom 25.03.2004 beim "ZDF" ... mehr
John Grisham verstehe sich zunehmend als Chronist seines Landes, meint bix in seiner Kurzkritik für die "Berliner Morgenpost" vom 25.03.2004. Nachdem er mit "Die Farm" ins Arkansas seiner Kindheit zurückgekehrt war, lege er nun mit "Die Liste" ( Heyne) ein Buch vor, das von allem etwas hat: ein bisschen Entwicklungsroman, etwas Krimi - und ein Quäntchen Südstaaten-Epos ... mehr
In der Ausgabe 4.2004 der Zeitschrift "Literaturen" schreibt Franz Schuh in seiner Kolumne "Das Kriminal" über "Der Fall des Lemming" (rororo) von Stefan Slupetzky, nicht ohne den "bei Rowohlt erschienenen Beipackzettel" zum Roman lebhaft zu bemängeln. Aber im Fall von Slupetzky ist er sicher, dieser Erzähler wird überleben. "Bei der Lektüre dachte ich: Das ist gut, das ist ja wirklich gut!" ..... mehr
Er sei ein Meister der kriminalistischen Ermittlung und der unglücklichen Liebe, schreibt Norbert Thomma im "Tagesspiegel" vom 24.03.2004 über Leonardo Padura und seinen Roman "Handel der Gefühle" (Unionsverlag metro). Nebenbei erfahre man vieles über das Leben in Kuba, Anfang der Neunzigerjahre. Der Schriftsteller Padura habe vier Krimis geschrieben (Das Havanna-Quartett), "Handel der Gefühle" sei der zweite davon und: "Gut zu wissen: da kommt noch was!" ... mehr
Durch den Schleier des Unbestimmten schimmere das eigentliche Thema des Romans "Der letzte Bolero" (Piper Verlag) von Manuel Vázquez Montalbán, der nur vorgebe ein Krimi zu sein: die Liebe. Tobias Lehmkuhl ist im "Tagesspiegel" vom 24.03.2004 sehr zufrieden mit dem Buch, findet aber einen katastrophalen Übersetzungsfehler ... mehr
Das Buch "Das Spionagespiel" (Hanser) von Michael Frayn sei, meint Christoph Schröder in der "Frankfurter Rundschau" vom 24.03.2004, Entwicklungsroman und psychologischer Roman, dazu spannend wie ein Krimi, weil er bis zum Schluss die Erwartung offen halte, es könnte doch anders kommen als gedacht. Und in jedem einzelnen dieser Genres sei es ein geglücktes Buch ... mehr
Leider verunglücke das Ende des Buches zu einem mehrseitigen, die vorangehende Geschichte detailliert erklärenden Epilog, findet dagegen Olaf Selg im Magazin "Titel". Von diesem Ende müsse man aber um des sonst subtil entwickelten Romans Willen absehen ... mehr
Für seinen jüngsten Roman "Das Spionagespiel" ist der britische Romancier und Dramatiker Michael Frayn mit dem renommierten Whitbread Novel Award ausgezeichnet worden. Im Gespräch mit der "Neuen Zürcher"erzählt Frayn, dass er diesen Erinnerungsroman schon vor zwanzig Jahren habe schreiben wollen, dass ihm dazu aber die nötige Distanz gefehlt habe. ... mehr
Es gehe zwar auch um Mord, genauer um ein Massaker in einer Schule, doch vor allem habe dbc pierre mit seinem Buch "Jesus von Texas" (Aufbau) einen untypischen und schönen Texas-Roman geschrieben, meint maik söhler in "Jungle World" Nummer 14 vom 24. März 2004. Der Stil und die Sprache seien trotz einiger Sprünge und reichlich Slang unaufgeregt und elegant, das von Beginn an gewählte hohe Tempo werde weitgehend beibehalten und Komik und Dramatik geschickt in die Erzählstruktur integriert ... mehr
In seinem neuen Roman "Live" (Diogenes) erzähle Petros Markaris nicht nur den Kriminalfall, sondern verbinde ihn auch mit der politischen Vergangenheit und Gegenwart Griechenlands, analysiert Klaudia Prevezanos in der "Berliner Literaturkritik" vom 23.03.2004. Doch die Geschichte wirke lustlos und das Lesevergnügen sei wegen der nun schon bekannten und gewohnten Zutaten der Geschichte stark eingeschränkt ... mehr
Das Metier wechselte Gunter Haug, der durch seinen Krimi "Höllenfahrt" (Gmeiner Verlag) eine inzwischen zurückgenommene Kündigung seines Arbeitgebers "Südwestrundfunk" erhalten hatte. Haug, der bei dem Tübinger Geschichtsprofessor Hansmartin Decker-Hauff studierte, schrieb mit dem Buch "In stürmischen Zeiten" einen historischen Roman, meldet die "Heilbronner Stimme" vom 23.03.2004 ... mehr
Der Lübecker Autor Christian von Ditfurth sei - wie sein Held - Historiker und habe schon einige wirklich gelungene Romane mit geschichtlichem Hintergrund geschrieben. Mit der Figur des Josef Maria Stachelmann im Roman "Mann ohne Makel" (Kiepenheuer & Witsch) habe er nun eine sympathische, amüsante und unkonventionelle Ermittlerfigur geschaffen, meint Sibylle Haseke auf "WDR 4". Es sei ein höchst intelligenter, spannender und lesenswerter Krimi über die deutsche Vergangenheit, dessen Fortsetzung zum Glück schon geplant sei ... mehr (auch zum Hören)
Unter dem Pseudonym Jan Seghers hat Matthias Altenburg den Krimi "Ein allzu schönes Mädchen" (Wunderlich) vorgelegt. Inspiriert von Mankells Kommissar Wallander Seghers', bilde Seghers "lakonischer Stil einen unterhaltsamen Gegenpol zu den gar nicht nüchternen Ermittlungen und Charakteren" findet die "Frankenpost" vom 22.03.2004. Seghers, der dem Schweden die Entdeckung der Langsamkeit für den Krimi bescheinigt, hütee sich ebenfalls weitgehend vor sich überschlagenden Ereignissen und wirren Wendungen ... mehr
Einen Kriminalfall aus dem tiefsten Mecklenburg verwandle der routinierte Erzähler Helmut Sakowski mit seinem Buch " Die Geliebte des Hochmeisters" (Aufbau) in einen spannenden Geschichtskrimi mit viel Lokalkolorit. Inspiriert habe Sakowski dabei die Geschichte des Ortes Comthurey, in dessen Nähe das SS-Gut Brückenthin lag, wo SS-Reichsführer Heinrich Himmler für seine Geliebte Hedwig Potthast ein Liebesnest eingerichtet habe, berichtet die "Schweriner Volkszeitung" vom 23.03.2004 ... mehr
Mit einer fiktiven Biographie ausgestattet spielen 55 Gäste und 15 Schauspieler des Improvisationstheaters "Subito" den Kriminalfall "The White Lady" nach. Die wesentlichen Züge der Handlung sind stets dieselben, der Rest ist Improvisation. Das Konzept geht auf: Alle Vorstellungen waren bisher ausverkauft, trotz der 70 Euro Eintritt. Ein Bericht der "FAZ" vom 22.03.2004 ... mehr
Seit Jahren seziert das Autorentrio Leenders/Bay/Leenders regelmäßig die mörderischen Befindlichkeiten der Region rund um das niederrheinische Kleve. Mit ihrem neuen Roman "Die Schanz" (Rowohlt) sei ihnen wieder eine stimmige Geschichte gelungen, in der die Psychologie der Figuren ebenso passe wie die Handlung, findet Elisabeth Jändl am 21.03.2004 beim "ZDF". Ihr Fazit: "Die deutsche Provinz langweilig? Von wegen ..." mehr
Eine Seite namens "Super-Thriller.de" hat Peter Friedrich ins Netz gestellt. Friedrich, renommierter Übersetzer von Autoren wie Leigh Brackett, Brian Lecomber, Christopher G. Moore, Stan Jones, stellt hier natürlich "seine" Autoren vor. Aber neugierig machen auch die geplanten und schon einzusehenden Aufsätze: ein Beitrag über "Travis McGee - Der letzte der fahrenden Ritter" von Erling B. Holtsmark ist schon zu lesen. Und: die erste Leseprobe zum neuen Buch von "Schamanenpass" (Arbeitstitel) von Stan Jones gibt es exklusiv nur hier. Und wer sich fragt "Wer war Erwin Magnus?" ist nicht allein. Auch Peter Friedrich ist auf der Spur des Jack London-Übersetzers ...
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Autorin des Monats März beim Literaturbüro Mainz ist Mischa Bach, deren Roman "Der Tod ist ein langer trüber Fluß" soeben bei "Brandes & Apsel" erschienen ist (Leseprobe beim Literaturbüro). Bei der "Criminale 2004" wird sie übrigens eine Lesung für Gehörlose und Hörende vorgetragen ... mehr
Ein Roman, der sich mehr und mehr in einen film noir entwickle, sei "Franklin Flyer" (Klett Cotta) von Nicholas Christopher, meint Peter Körte in der "FAZ" vom 15.03.2004. Doch das, was der Klappentext "einen rasanten Plot" nenne, sei auf Dauer ein bißchen langweilig, da sich Standardsituation an Standardsituation reihe ... mehr
Üppige Besprechungen zu John le Carrés Roman "Absolute Freunde" (List Verlag) brachte das Wochenende. Einer der besten aus der Werkstatt von John le Carré, meint Thomas Chorherr in "Die Presse (Spectrum)" am 20.03.2004, der beste seit dem "Spion, der aus der Kälte kam".
Im "tazmag" vom 20.03.2004 bezeichnet Kolja Mensing den Autor zwar als " kalten Krieger, der noch Jahre nach dem Mauerfall die DDR als "widerliches kleines Land" beschimpfte", bescheinigt dem Roman auch "einige wirklich gute Stellen", er sei aber eher "eine halbwegs interessante Chronologie als ein richtig spannender Roman." ... mehr
Vielleicht hätte Andrew Wilson der Autorin Patricia Highsmith mit einer weniger verplauderten Biografie einen größeren Gefallen getan, als mit seiner: "Schöner Schatten" (Berlin Verlag), findet Nicole Henneberg im "Tagesspiegel" vom 21.03.2004. Zu allem Überfluss stilisiere er sich im "Epilog" auch noch zu ihrem Alter ego, schlüpfe in den Bademantel der Toten und betrachte enzückt seine schreibwilligen Hände ... mehr
1986 schrieb Andreas Franz seinen ersten Kriminalroman "Der Finger Gottes", (veröffentlicht 1997). Allerdings dauerte es gut zehn Jahre, bis endlich ein Verlag auf den Autor aufmerksam wurde. Inzwischen gehört Andreas Franz zu den (heimlichen) Auflagenmillionären des deutschen Kriminalromans. Seine Leserschaft ist mittlerweile ebenso groß wie die der Eifel-Krimis von Jacques Berndorf und nicht allein deshalb mußte er sich den "Befragungen" von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka stellen ... mehr
Die Amerikanerin Kathy Reichs ist in ihrem Hauptberuf forensische Anthropologin und verfasst in ihrer freien Zeit Romane um die Südstaaten-Lady Tempe Brennan, die ebenfalls als forensische Anthropologin arbeitet - sowohl für den US-Staat North Carolina als auch für die kanadische Provinz Quebec. "Mit Haut und Haar" (Blessing) heißt der sechste Roman der Reihe, der jüngst in deutscher Übersetzung erschienen ist. Eine Besprechung unter dem Titel "Schweißtreibende Knochenarbeit" finden Sie hier bei den Kollegen von "kaliber. 38", einen Artikel über die Autorin Kathy Reichs, ihre Arbeit als forensischen Anthropologin und eine Bibliographie der Tempe Brennan-Romane in den Autoren-Infos gibt es, ebenfalls bei den Kollegen von "kaliber. 38", und zwar ... hier
In seinem jüngsten Buch "Schuss ins Schwarze" (Rotbuch) verbinde der US-Schriftsteller George P. Pelecanos einen fesselnden Krimi-Plot mit Milieu-Studien der amerikanischen Arbeiterklasse, meint Ralf Bosen am 20.03.2004 bei der "Deutschen Welle". Pelecanos Helden seien melancholische Kämpfertypen, vom Leben gebeutelt, oft gestrauchelt, aber nach jedem Niederschlag bereit, wieder aufzustehen. Pelecanos schreibe rasant, fesselnd, zuweilen brutal und mit viel Gespür für die Dramaturgie seiner Geschichte ... mehr
Die Autorin Thea Dorn schreibt Kriminalromane, Theaterstücke und Drehbücher. Zuletzt wurde ihr Bestseller "Hirnkönigin" mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Seitdem gilt die 33-jährige Berlinerin - die eigentlich Christiane Scherer heißt, Philosophiedozentin war und ihr Pseudonym bei Theodor W. Adorno entlehnte - als Deutschlands brutalste Schreiberin. Vor ihrer Leipziger Lesung aus dem neuen Buch "Die Brut" sprach die "Leipziger Volkszeitung" vom 22.03.2004 mit ihr ... mehr
Für die Eifel-Krimi-Freunde hat Jacques Berndorf eine erfreuliche Nachricht. Nach 16 Monaten Pause hat er nun wieder Lust auf die Eifel, und arbeitet wieder intensiv an einem Roman. Im Herbst soll der Krimi erscheinen. Derzeit aber tourt er noch mit dem Neuling "Die Raffkes" durch die Lande. Die "Aachener Zeitung" berichtet von einer Lesung ... mehr
Seinen 60. Geburtstag und 15 Jahre "Grafit" feierte Verleger Rutger Booß am 20.03.2004 im "Alten Straßenbahndepot" in Dortmund, berichtet das Fachmagazin "Buchmarkt" ... mehr
Der österreichische Krimiautor Leo Frank ist am Freitag, den 19.03.2004 in einem Bad Ischler Krankenhaus gestorben, melden die "OÖ Nachrichten" am 22.03.2004. Leo Frank, der eigentlich Leo Maier heißt, war Oberst bei der Linzer Polizei, ging 1984 in Pension und ließ sich in Bad Ischl nieder. Er schrieb mehr als ein Dutzend Kriminalromane, vier davon wurden für die TV-Serie "Tatort" verfilmt, drei weitere für die "Eurocops". Aufsehen erregte er im April 2003, als der an Demenz leidende Autor für eine Nacht verschwunden war. Nachdem er bei einem Spaziergang gestürzt war, wurde erst am nächsten Nachnmittag wurde gefunden, wie "news at" seinerzeit meldete. Einige Details finden sich auch im Bericht der Zeitung "Der Standard" vom 22.03.2004 ...
Unserer Hinweis zu Lars Becker (siehe weiter unten und in Axel Bußmers TV & Krimi-Buchtipps) hinterlegen wir hier noch ein wenig mit journalistischen Hinweisen auf seinen Film "Nachtschicht" heute abend. ... "Franfurter Rundschau" , "Tagesspiegel" ,
Pieke Biermann
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt an jedem 3. Samstag im Monat wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden. Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB".
Die Sendung am Sonnabend, den 20.März 2004 im "infoRADIO/RBB" mit dem Thema "Raubüberfälle und Aufklärung" ist auch per PC abrufbar ... mehr
Als Printversion im "Tagesspiegel" vom 20.03.2004
Kalender
Pieke Biermann
Am 22.3.1950 wird Pieke Biermann in Stolzenau an der Weser geboren.
Seit der frühesten Adoleszenz daran gewöhnt, sich ihr Geld selbst zu verdienen, arbeitete sie in den verschiedensten Berufen, unter anderem bei der Post, als Lektorin "eines mittleren deutschen Verlages", und als Hure "in der höheren Mittelklasse der Sexindustrie", zuerst in Hannover, dann in West-Berlin. Seit 1980 "im Ruhestand".
Seit 1976 arbeitet sie als Autorin "im freien Schreibwarenhandel" und veröffentlichte unter anderem Essays, Radiofeatures und feulletonistisch-journalistische Beiträge. Darüberhinaus ist sie als Übersetzerin tätig. Bekannt wurde sie durch ihre Romane um die Kriminalkommissarin Karin Lietze, von denen zuletzt (1997) "Vier, fünf sechs" erschien. (Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren). Seit langem wartet die Leserschaft auf neue Kriminalromane der Autorin, bis dahin veröffentlicht sie regelmäßig in "Der Tagesspiegel"
und "RBB infoRADIO" Kriminalgeschichten aus der Wirklichkeit.
Infos und Bibliographie beim Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Interview bei amazon.de, Besprechung "Vier, fünf, sechs", Galerie der Detektive.
Unaufhaltsam dringt das scheinbar Unerklärbare aus dem Meer auf das Land. Annette Wild sprach für die Zeitschrift "buchszene" mit dem Autor Frank Schätzing über sein Buch "Der Schwarm" (Kiepenheuer & Witsch) und über seinen Versuch, sich nicht festlegen zu lassen ... mehr
Sehr aufmerksame Leser unserer Nachrichten wissen wahrscheinlich, daß wir ausgesprochene Verehrer sein können. Das äußert sich zum Beispiel darin, daß wir immer wieder auf Lars Becker hinweisen, obwohl der Buchmarkt diesen Schriftsteller nach zwei "schwarzen" Romanen ("Kalte Sonne", "Amigo" beide bei "Rotbuch") an das Filmgeschäft verloren hat. Aber auch dort bleibt er dem Genre treu. Becker, der den Stil des Neo-Noir-Thrillers liebt, gibt Produzent Reinhold Elschot von der ZDF-Tochterfirma "Network Movie" zu Protokoll, sei mit dem zweiten Teil der Serie "Nachtschicht" erneut ein kleines Kunststück der Genre-Unterhaltung gelungen, für die es hierzulande wenig Vorbilder, aber ein großes Publikum gebe. Der dritte Teil von "Nachtschicht" ist bereits in Planung. Eine Meldung bei "Yahoo"... mehr
Anne Holt weiß ganz genau, wovon sie schreibt. Immerhin hat die Schriftstellerin zunächst als Rechtsanwältin, Polizeijuristin und Journalistin gearbeitet, bevor sie das Schreiben von Kriminalromanen endgültig zu ihrem Hauptberuf machte. Im Norwegenkrimi/Anne Holt-Special des "ORF" lesen Sie mehr über die Autorin.
Ausserdem gibt es eine kleine Einführung in die Welt des schwedischen Krimiautors Hakan Nesser: er lässt seinen Hauptkommissar erklären, warum man mit jedem Mordfall ein Stück Seele verliert ... mehr
Die phantastisch-subtilen Schauergeschichten von Edgar Allan Poe seien von zeitloser Anziehungskraft, meint der Rezensent des Magazins "Tommy". Mit hohem künstlerischen Aufwand in Szene gesetzt worden seien die neuen Hörspiele aus Erzählungen Poes ... mehr
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Gerhard Baumrucker
Der deutsche Übersetzer und Schriftsteller Gerhard Baumrucker wird am 19.03.1929 in Prag geboren († 14.7.1992). Er schrieb Hörspiele, Liedertexte für Funk, Film und Fernsehen und begann ab 1961 damit, Kriminalromane zu übersetzen. Durch Gerhard Baumruckers Initiative erschienen die ersten Romane des mexikanischen Autors Paco Ignacio Taibo II im Goldmann Verlag.
Außerdem schrieb Gerhard Baumrucker selbst eine Reihe von Kriminalromanen. Für "Die Weise von Liebe und Mord" erhielt er den Edgar Wallace-Preis 1980/81. (Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren)
Infos und Bibliographie beim Lexikon der deutschen Krimi-Autoren.
Thomas Przybilka
Der deutsche Experte für Sekundärliteratur zum Krimi wird am 19.3.1950 in (Ost-)Berlin geboren und siedelte "ohne die entsprechenden Genehmigung der verantwortlichen Organe des Arbeiter- und Bauernstaates" in die Bundesrepublik über. 1989 gründete er das BoKAS (Bonner Krimi Archiv Sekundärliteratur). Das Archiv sammelt Publikationen in Buch- und Magazin-/Zeitschriftenform zum Genre Kriminalliteratur. Das non-profit Archiv unterstützt Magister- und Dissertationsarbeiten zur Kriminalliteratur im In- und Ausland. Er gibt regelmäßig die Tipps zur zur Sekundärliteratur zum Krimi heraus, schreibt Rezensionen, kriminelle Erzählungen und Artikel für deutsche und internationale Krimipublikationen.
Infos und Bibliographie bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Kurzinfo Deutschlandfunk.
Weshalb sich der umtriebige Bauunternehmer während einer Talkshow eine Kugel durch den Kopf jagt, darüber rätselt nicht nur Kommissar Kostas Charitos im Roman "Live" (Diogenes) von Petros Markaris. Der Übersetzer, Theater- und Krimiautor rechne in seinem dritten Roman mit den griechischen Linken ab Linken ab, und ausgestattet mit der Moral eines Kleinbürgers, der das Herz auf dem rechten Fleck habe, bewege sich Charitos wie ein Relikt aus einer vergangenen Zeit durch das Labyrinth des modernen Hellas, erläutert Fotini Mavromati im "Rheinischen Merkur" (Nr. 12, 18.03.2004) ... mehr
Wie die Besprechung eines Ersatz-Bukowskis, also im Stile des populären, bierflaschen- und dosengestählten "Social Beats" der "Slam Poetry"-Abende liest sich der Text von Christoph Pollmann zum Hörbuch "Shaft und das Drogenkartell" (Random Audio) im neu gestalteten Onlinemagazin "Titel". Alles Retro, oder was ... mehr
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Leigh Brackett
Die amerikanische Schriftstellerin und Drehbuchautorin Leigh Brackett ("Tote schlafen fest", "Rio Bravo") stirbt am 18.3.1978 im Alter von 62 Jahren an Krebs (* 7. Dezember 1915 in Los Angeles). Sie hat für Film und Fernsehen geschrieben, für kleine und große Budgets. Sie hat Romane und Kurzgeschichten verfaßt, quer durch die Genres: Western, Science Fiction und Thriller. "Ihre über zweihundert Bücher lagen selten unter Niveau, aber öfters deutlich darüber" (superthriller.de).
Ihre größten Erfolge hatte sie jedoch als Drehbuchautorin ("Keine Drehbuchschule in der Welt könnte solch einen Dialog hervorbringen. Niemals." FAZ). Mit William Faulkner schrieb sie das Drehbuch für den Film "Tote schlafen fest" nach dem Roman von Raymond Chandler. Kurz vor ihrem Tod schrieb sie die erste Fassung des Drehbuchs zum zweiten Krieg der Sterne-Film, "Das Imperium schlägt zurück"( beendet von Lawrence Kasdan). Im "Unionsverlag" erschien ihr Roman "Raubtiere unter uns" (UT 152)
Infos und Bibliographie bei Unionsverlag, Darth sonic.de , supperthriller.de, bernd rothe.de, Buchbesprechung, FAZ über New Hollywood.
Die telefonische Mord(s)beratung
Aus Anlass der LitCologne findet die "telefonische Mord(s)beratung" des kriminalistischen Trios Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (deutsches Krimiarchiv) und Gerichtsreporterin Ingrid Müller-Münch heute, Donnerstag, 18.03.2004, um 20.00 Uhr - 21.30 Uhr live aus dem Kleinen Sendesaal im Funkhaus am Wallrafplatz, Köln, statt. Gesprochen und diskutiert wird über todbringende Bücher, mordende Autoren und das gefährliche Leben von Lesern. Übertragen wird das für Radiohörer auf WDR 5 ... mehr
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Karl-Heinz Willschrei
Am 18.03.2004 wäre der Autor und Fernsehproduzent Karl-Heinz Willschrei (18.3.1939 in Homberg/Niederrhein), 65 Jahre alt geworden.
Willschrei, der völlig überraschend am 25.05.2003 in Altea/Alicante starb, galt als einer der produktivsten Autoren für das Krimi-Genre im Fernsehen, aus seiner Feder stammt nicht nur die Serie "Wolffs Revier" (aus der er wegen des Übergewichts von Actionanteilen schließlich ausschied), er schrieb für den "Tatort", "Der Alte" und war in hohem Maße für die Inhalte der Fernsehklassiker "Ein Fall für zwei" (aus Wilschreis Idee wurde das Konzept entwickelt), "Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger" und "Graf Yoster gibt sich die Ehre" verantwortlich.
"ARD Digital" zeigt aus diesem Anlass den Film "Schwarz und weiß wie Tage und Nächte", für den Willschrei zusammen mit Wolfgang Petersen und Jochen Wedegärtner das Drehbuch geschrieben hat sowie die erste und die letzte Folge der Krimi-Serie "Graf Yoster gibt sich die Ehre".
Infos und Filmographie bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , "Neue Zürcher", Bavaria Film, KinoTV.com ARD Digital, Odeon Film, Wunschliste.de (Graf Yoster)
Mit "Lillemors Rätsel" (Fischer Taschenbuch Verlag) habe Marianne Fredriksson einen Roman vorgelegt, der wie ein ordentlicher Krimi beginnt mit einer Toten, von der gleich im ersten Satz zu lesen ist, schreibt Imke Böllhoff am 17.03.2004 im "ZDF". Die Jagd nach dem Mörder sei allerdings nur ein Strang der spannenden Geschichte, die die große schwedische Autorin erzähle ... hier
Heute startet das literarische Festival "litcologne" und bietet auch einiges für Krimifans. Bill Moody trifft Liza Cody, Frank Schätzing inszeniert "Der Schwarm", Buddy Giovinazzo wird erwartet, Petros Markaris, Ingrid Noll, Marcus Starck. Die "telefonische Mordsberatung" sendet live und und und ... mehr
Wenn der erste Satz von Stefan Beuses Roman "Meeres Stille." (Piper) mit "Nichts war passiert." beginnt, liege das zwar quer zum berühmten "Jetzt ist schon wieder was passiert" aus Wolf Haas' Kriminalromanen, kündige aber umso deutlicher das Genre an, stellt Steffen Richter in der "Frankfurter Rundschau" vom 17.03.2004 fest. Tatsächlich versammele Beuse alle Ingredienzen, die es zum Psychothriller brauche und lasse seine Figuren aus der Normalität unsanft in die Gefilde des Wahns und Albtraums gleiten ... mehr
Im Büro einer Londoner Anwaltskanzlei sind 3000 verschollene Dokumente des Sherlock-Holmes-Erfinders Sir Arthur Conan Doyle (1859-1930) entdeckt worden, meldet "web.de/dpa" am 16.03.2004 ... hier
Es beibe zwar die Frage, ob in dem Buch zur Serie "Die großen Kriminalfälle" (Campus Verlag) tatsächlich die berühmtesten Kriminalfälle der letzten 50 Jahre versammelt sind, meint Frank-Rainer Schurich im "Neuen Deutschland" vom 17.03.2004, die hier präsentiert werden tatsächlich die berühmtesten Kriminalfälle der letzten 50 Jahre waren, die hier präsentiert werden, dennoch sei es für Krimi-Fans ein lesenswertes, sachliches und brisantes Buch, in dem sieben Autoren einen guten gemeinsamen Stil pflegen ... hier
Fünf Bücher hat Bernhard Jaumann bisher veröffentlicht, für den Roman "Saltimbocca" erhielt er den Glauser-Preis. Grund genug für Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka ihn zur Befragung zu bitten. Was er über die Gattung Krimi denkt, wie er es mit dem PC hält, oder welche Welche Bedeutung Essen und Trinken für ihn hat - das alles und noch viel mehr erfahren Sie bei den Alligatorpapieren, und zwar ... hier
Mia wird beobachtet, verfolgt, gejagt und bedroht, obwohl sie weder Geheimagentin noch eines Verbrechens schuldig ist. Kenner der beliebten Annika Bengtzon-Krimis von Liza Marklund haben schon von Mia gehört, die in den Geschichten der ansonsten fiktiven Romane kurz aufgetaucht ist. Der Doku-Thriller "Mia - ein Leben im Versteck" (Rowohlt Verlag) erzählt Mia Erikssons wahre Geschichte von Anfang an. Eine Besprechung von Sarah Janine Flocke in der "Berliner Literaturkrtik" vom 15.03.2004 ... mehr
Gesucht wird - bereits zum dritten Mal - das schönste Krimi-Cover eines deutschsprachigen Autors. Dazu haben die "Ehrenwerte Gesellschaft München" (Organisatoren des Krimifestival München und "www.krimi-forum.de" aus mehr als 250 Neuerscheinungen des Jahres 2003 fünfzehn Finalisten ausgewählt. Vom 12. März bis 13. April 2004 können Sie für Ihren persönlichen Favoriten abstimmen - im Stadttheater Erding, der Landkreisbibliothek Erding, der Stadtbibliothek Schwabing oder am besten direkt beim ... krimi-forum
Die kriminalistische Handlung von Matthew Pearls Roman "Der Dante Club" (Hoffmann und Campe) wird in eine sozial- und literaturhistorische Geschichte über den Kulturkampf gegen den Katholizismus in Boston und über die Rezeption Dantes in der Neuen Welt eingebettet, erklärt Stefana Sabin in der "Neuen Zürcher" vom 16.03.2004. Das hebe den Roman über die Banalität eines Krimis hinaus und verleihe ihm die Besonderheit des Professorenromans ... mehr
"Nichts als dein Schatten" (Piper) ist Anna Kalmans zweiter Roman mit der Hauptfigur Malina Maltzan - und die Parallelen zum Debütkrimi "Dornröschenmord" fallen beim Lesen bald auf, findet Tanja Korn im Onlinemagazin "evolver". Das zweite Abenteuer der attraktiven Privatdetektivin Malina Maltzan sei zwar unterhaltsam und spannend, bringe aber leider nichts Neues ... mehr
Witzig, skurril und abgründig, dabei aber auch grausam und brutal, so wie das Leben eben manchmal sein kann - mit seinem ersten Roman "Der Fall des Lemming" (Rowohlt) sei Stefan Slupetzky eine wunderbare Gratwanderung gelungen zwischen einer spannenden Kriminalgeschichte und einem bitterbös-ironischen Gesellschaftsroman, beides verpackt in eine wunderbare Liebeserklärung an die Stadt Wien, lobt Elisabeth Jändl am 14.03.2004 im "ZDF"... mehr
Im "taz.mag" vom 13.03.2004 hat sich Gerrit Bartels einige Bücher aus den Bestsellerlisten vor die Brust genommen und wundert sich zum Beispiel, wieso manche Empfehlungen von Elke Heidenreich funktionieren und manche nicht. Ganz ohne Geheimnis sei dagegen die Topplatzierung von "Cupido", dem Debütroman der amerikanischen Staatsanwältin Jilliane Hoffman. Hinsichtlich Suspense und Schmökerfähigkeit funktioniere das Buch einwandfrei, zweifelhaft sei dennoch einiges in diesem Buch ... mehr
In seinem neuen Roman "Absolute Freunde" (List Verlag) kehrt John le Carré nach Deutschland zurück, wo der Spion aus der Kälte kam, wo Smiley, nachdem er in Oxford deutsche Barockliteratur studiert hatte, sein Agententeam überwachte und wo Bonn, die "kleine Stadt in Deutschland", als ein Zentrum des kalten Krieges schillerte. Ruth Klüger hat den Roman für "Die Welt" vom 13.03.2004 gelesen. "Absolute Freunde" sei umfangreicher als die meisten Thriller, aber dafür liefere er auch das Vergnügen eines Gesellschaftsromans in einer Fülle von Gestalten aus aller Welt, scharf gezeichnet mit der ganzen Wortgewandtheit und Beobachtungsgabe eines sehr routinierten und begabten Romanciers ... mehr
Es sei ein zorniges Buch, das le Carré mit "Absolute Freunde" (List Verlag) geschrieben habe, und es sei, indem es die große Propagandakampagne gegen das "französisch-deutsche Herumgenörgel am Vorgehen der Amerikaner" aufrolle, ein Meisterwerk, schreibt die "FAZ" am 12.03.2004. Sein großes Thema sei die Frage: Wie kann man Biographien so verfälschen, daß sie dem Bild entsprechen, das man für die Presse braucht? Der Meister der höheren Spionagegeschichte habe eine grandiose Rechtfertigung des alten Europas geschrieben, seines Takts, seiner Menschen, ihrer Verwirrungen und Loyalitäten, ihrer Schwächen und ihrer Stärken ... mehr
Der Roman "Sakrileg" von Dan Brown sei einer jener 600-Seiten-Thriller, deren Handlung mit einem ebenso grässlichen wie rätselhaften Mord beginne, um sich von Rätsel zu Rätsel dann immer weiter zuzuspitzen, bis sich die Leserschaft in Gläubige und Ungläubige scheide, meint Ulrich Baron in "Die Welt" vom 13.03.2004. Mit seinen Verschwörungstheorien, Geheimwissenschaften und unsichtbaren Wahrheiten mache sich Browns Roman Praktiken zu Eigen, die die Kirche selbst Jahrhunderte lang erfolgreich angewandt habe... mehr
Im April 2003 startete das niederländische Online-Krimiportal "Crimezone" ihr monatliches Onlinemagazin und nun liegt die 12. Ausgabe diese engagierten Projekts vor. Wieder einmal vorzüglich gestaltet und mit interessanten Inhalten versehen. Ein Dossier zu Jeffery Deaver, ein Interview mit Jonathan Sonnst, ein Porträt des australischen Autors Michael Robotham, Kolumnen und Buchvorstellungen: alles in holländischer Sprache, was zumindest den Rheinländern und unseren friesischen Besuchern kein Hindernis ist ... mehr
Der Mann heißt im wirklichen Leben Robert Brack und schreibt Kriminalromane. Unter dem Pseudonym Virginia Doyle sind sieben historische Kriminalromane mit dem Meisterkoch und Amateurdetektiv Jacques Pistoux erschienen. Als Virginia Doyle, aber ohne den heldenhaften Koch, hat sich Brack jetzt erneut einem historischen Stoff kriminalistisch gewidmet, einer Trilogie über das einstige Leben rund um die so genannte sündige Meile: "Die rote Katze" (Heyne
Verlag). Im "Hamburger Abendblatt" vom 13.03.2004 berichtet Volker Albers über das Buch und befragte den Autor ... mehr
Eine große Stadt gibt jedem Roman Tempo. Das ganze wilde und unordentliche Leben spielt sich dort ab.
Die Kleinstadt dagegen – Hort der Langeweile und des Spießertums? Zu diesen Gegensätzen gibt es reichlich Romanstoff. Andrea Fischer hat in ihrer Kolumne "Ein Fall für Fischer" im Berliner "Tagesspiegel" vom 14.03.2004 zwei exemplarische Krimis ausgewählt: "Live" (Diogenes) von Petros Markaris: Schauplatz - Athen. Und "Kleinstadtaffäre" (Diogenes) von Hans-Werner Kettenbach: Schauplatz - eine Kleinstadt namens Merzthal. ... mehr
Der Charme des Mittsommer-Mordes. Ein literarisches Phänomen: Krimis aus Skandinavien sind in ganz Europa beliebt. Die "Schweriner Volkszeitung" vom 13.03.2004 versucht einen Überblick ... mehr
Endlich hat Wallander einen deutschen Bruder, jubelt die Kritik. Der Frankfurter Schriftsteller Matthias Altenburg hat - unter dem Pseudonym Jan Seghers - einen Krimihelden erfunden, Robert Marthaler, einen Musik liebenden Melancholiker. Und den schickt er sogleich in den Frankfurter Stadtwald. Unter dem Titel "Ein allzu schönes Mädchen - das Krimi-Debüt des Frankfurter Schriftstellers Matthias Altenburg" berichtet die Sendung "hauptsache kultur" am 13.3.2004 von 21:55 - 22:25 im "Hessen Fernsehen" über die erstaunliche Entwicklung des Schriftstellers ... mehr
Das Buch "Der Papierkönig" (Aufbau) von Hansjörg Schertenleib sei kein überzeugender Roman, meint Friedhelm Marx in der "FAZ" vom 11.03.2004 (präsentiert von "bücher.de"). Er biete Einblicke in die Psychen eines Mörders, eines Vergewaltigungsopfers und eines lethargischen Beobachters, der unausgesetzt um seine Lebensniederlagen kreise. Es gäbe viele Möglichkeiten, aus dieser Konstellation einen Roman zu machen. Aber Schertenleib habe sich für keine entscheiden können ... mehr
Kurt Wallander kann sich wohl noch lange nicht zur Ruhe setzen und seine Fans können aufatmen. Gleich 13 neue Spielfilme rund um den vom Bestsellerautor Henning Mankell erschaffenen Kult-Kommissar werden in den nächsten zwei Jahren produziert, meldet das "ORF" am 12.03.2004 ... mehr
Der Erfolg des umstrittenen Jesus-Films "Die Passion Christi" freut nicht nur Mel Gibson. Der Hype hat auch das Interesse an anderen dramatisierten Bibelgeschichten angekurbelt - gerade rechtzeitig zur Veröffentlichung des letzten Romans der "Left Behind"-Reihe. Darin schildern ein Priester und ein Autor ihre Vision von der Offenbarung des Johannes, die in der Gegenwart spielt. Mit der Mischung aus Action-Thriller und christlichem Fundamentalismus sind die Autoren sogar erfolgreicher als John Grisham. Ein Special des "ORF" ... mehr
Immer wieder für Überraschungen gut ist der "Alexander Verlag" , Berlin.
Nach Vollendung der Neuübersetzung der Moseley-Tetralogie von Charles Willeford geht ein neues Projekt in Arbeit, das auch das Krimigenre berührt: Eine auf 10 Bände angelegte Jörg-Fauser-Edition ist in Arbeit, die im Frühjahr 2004 mit "Marlon Brando, der versilberte Rebell" beginnt und im Sommer mit seinem autobiographischen Roman "Rohstoff" fortgeführt wird. Jörg Fauser, der in diesem Jahr sechzig Jahre alt geworden wäre, schrieb Essays und Kommentare, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher, Erzählungen, Kriminalromane, Songtexte und übersetzte aus dem Englischen. Seinen literarischen Durchbruch hatte er 1981 mit dem Kriminalroman "Der Schneemann", der später erfolgreich verfilmt wurde. Seine Aufsätze zur Kriminalliteratur, die in der "Neuen Zürcher" dem Stadtmagazin "TIP" und anderen Zeitungen und Zeitschriften erschienen, waren Kult und kritische Aufklärung über das Genre. Fauser starb am 17. Juli 1987, am Morgen nach seinem Geburtstag, an den Folgen eines Verkehrsunfalls ... mehr
Wieder etwas für die englischsprachigen Fans: das immer wieder empfehlenswerte amerikanische Magazin "January" hat einen beeindruckenden Krimiteil, der von J. Kingston Pierce betreut wird. Regelmäßig
bringt er auch den "Crime Fiction Report" heraus, kurz "Rap Sheet" genannt. Die Januarausgabe ist jetzt da und berichtet über neue Bücher von Shelly Reuben, Ed Gorman, Susan McBride, Chris Simms, Laurence Klavan. Außerdem geht man der Frage nach, ob Sherlock Holmes homosexuell war und es gibt eine Menge über Preise und Nominierungen zu berichten... mehr
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Robert Ludlum
Am 12. März 2001 stirbt der amerikanische Schriftsteller Robert Ludlum an Herzversagen (geboren am 25. Mai 1927 in New York City).
Im Alter von 14 Jahren ging er von Zuhause fort und wollte zur Bühne gehen, wurde aber von seiner Mutter nach Hause zurückgeholt. Drei Jahre später ging er dann zunächst zum Militär und begann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine Schauspielerkarriere. Der Autor von unzähligen Spionageromanen kam erst spät zum Schreiben.
Mit 40 Jahren begann er ein Kunstgeschichtestudium. Im Alter von 44 Jahren veröffentlichte er nach 18 Monaten Arbeit das Buch "Das Scarlatti-Erbe" und katalputierte sich damit in die Bestsellerlisten, in die er mit fast jedem neuen Buch gelangte: er verkaufte (auch unter dem Pseudonym Jonathan Ryder) mehr als 20 Millionen Bücher, seine Romane wurde verfilmt und in über 40 Sprachen übersetzt. Den Höhepunkt seiner schriftstellerischen Leistung (die nie unumstritten war) erreichte er nach Meinung vieler Kritiker mit seiner Jason-Bourne-Trilogie. Bis zu seinem Tod lebte Robert Ludlum mit seiner Frau Mary und seinen Kindern in Florida und Connecticut.
Infos und Bibliographie bei krimi-couch.de, Heyne Verlag, ZDF (Frank Baloch), www.filmrezension.de.
Mit dem Krimi "Wallanders erster Fall" von Henning Mankell liege die Serie um Kommissar Wallander komplett als Taschenbuch vor, meldet das Fachmagazin "Buchmarkt" und berichtet über die aus diesem Grunde geplanten Marketingaktivitäten des "Deutschen Taschenbuch Verlags": TV-Spots bei "Sat.1", Plakate, Lesezeichen, Infoscreens und Schaufensteraktionen und ein Henning-Mankell-Special bei "wissen.de". ... mehr
"Dunkelkammer" (Antje Kunstmann Verlag) ist der erste Roman der britischen Autorin Louise Welsh: ein psychologischer Thriller, in dem die Schattenseiten menschlichen Daseins beleuchtet werden und abartige sexuelle Wünsche zu einem Verbrechen führen. Er sei dicht, faszinierend und manchmal ziemlich drastisch erzählt, urteilt Christiane Schwalbe bei "Radio Bremen" ...
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In seinem Roman "Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla" (btb) versammelt Hakan Nesser eine Schar geradezu archetypischer Krimifiguren: die rätselhafte Schöne, der geduldige Kommissar, der gelehrte Vater, der schrullige Polizist, der exzentrische Dandy, das versoffene Dorfgenie! An der Oberfläche ist dies dann auch der alte "Whodunnit". Doch Hakan Nesser gibt sich in diesem vorzüglichen Roman nicht damit zufrieden, altmodische Krimikunst ins schwedische Hinterland zu Zeiten weltweiten Aufruhrs zu transportieren. Eine Besprechung von Michael Engelbrecht im "Deutschlandfunk" am 09.03.2004 (auch zum Hören!)...
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Jetzt schon kann der "Unionsverlag" von einem Erfolg sprechen. In der Sendung "lesen" im "ZDF" von Elke Heidenreich am 16. März wird die "Die Marseille-Triologie" von Jean-Claude Izzo vorgestellt. Der Verlag hat soeben die Romane "Total Cheops", "Chourmo" und "Solea", komplett mit Anhang und
Diskografie in einem gebunden Band zum Sonderpreis von 16 Euro auf den Markt gebracht und sollte nach dieser Sendung eine prächtige Auflage erzielen .... mehr
Seit genau einem halben Jahrhundert rast FBI-Agent "G-man Jerry Cotton" mit seinem roten Jaguar durch die Straßenschluchten New Yorks und bringt Gangster zur Strecke. In 19 Sprachen wurden seine Abenteuer übersetzt, und mit einer Auflage von mehreren hundert Millionen Exemplaren ist "Jerry Cotton" die erfolgreichste Krimiserie der Welt. In der Sendung "WestArt" wird das Phänomen gewürdigt: 11. März 2004 um 22:30 Uhr im WDR Fernsehen ... mehr
Criminale 2004
Vom 28. April bis zum 2. Mai 2004 verwandelt die 18. Criminale den Niederrhein (Stadt Duisburg, Kreise Kleve und Kreis Wesel ) zum Mekka der Kriminalliteratur. Das traditionell größte deutschsprachige Krimi-Festival verspricht Rekordbeteiligung: Rund 160 Krimiautorinnen und -autoren werden erwartet. Und damit man den überblick behält: das komplette Programm ist jetzt online und zwar ... hier
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Erle Stanley Gardner
Am 11. März 1970 stirbt Erle Stanley Gardner im Alter von 80 Jahren auf seiner Farm in Temecula in Kalifornien (geboren 1889 in Malden, Massachusetts). Er arbeitete als Anwalt und seine erfolgreichste Figur wurde Perry Mason, ein Strafverteidiger in Los Angeles. Er schuf aber, auch unter Pseudonym, weitere Serienfiguren (Bertha Cool/Donald Lamp, Doug Selby D.A.) und er war, auch aufgund seines aufwendigen Lebensstiles, so produktiv, daß er seine Geschichten auf Band sprach und tippen ließ: mehr als 100 Kriminalromane, hunderte von Kurzgeschichten und Übersetzungen in über 32 Sprachen. 1962 erhielt er den Grandmaster der Mystery Writers of America.
Infos und Bibliographie bei krimi-couch.de, Dieter Kästner, mordlust.de, www.erlestanleygardner.com/, evolver.
Was Commissario Montalbano für Italien, das ist Petra Delicado für Spanien; aber - und das ist wichtig - mit betont weiblicher Note, erkärt Swea Schilling im "ZDF" am 10.03.2004. Mit der Inspectora habe Alicia Giménez-Bartlett in "Gefährliche Riten" (Lübbe), dem ersten Roman der Serie, eine ausgesprochen humorvolle und unkonventionelle Persönlichkeit geschaffen ... mehr
Am Freitag, den 19. März kommt Bill Moody nach Rüsselsheim, um aus seinem Roman "Auf der Suche nach Chet Baker" (Unionsverlag metro) zu lesen. Die Zeitung "Main-Spitze" berichtet über Autor und Buch und verlost zusätzlich noch 5 Exemplare des Romans, in dem " Moody beschreibt, was er selbst gut kennt: Das getriebene Leben der Jazz-Musiker in rauchigen US-Jazz-Clubs oder dem selbst gewählten, europäischen Exil" ... mehr
Gut drei Jahre ist es her, dass Schlossführer Digby Brett - ohne es zu wissen - dem Bestseller-Autor John le Carré Linderhof zeigte. Er staunte nicht schlecht, als jetzt bekannt wurde, dass er als Vorbild für den Romanhelden Ted Mundy diente. Eine Meldung des "Merkur" vom 10.03.2004 ... mehr
Fünf Tage zeigt der beschauliche Niederrhein ein anderes Gesicht: Statt Kühen säumen Leichen den Weg. Die "Criminale 2004" präsentiert mehr als 170 Krimi-Autoren in mehr als 155 Einzelveranstaltungen vom 28. April bis 2. Mai zwischen Duisburg und Zyfflich ... mehr
Anderthalb Jahre recherchierte Jacques Berndorf den Berliner Bankenskandal. Und bekam tiefe Einblicke in die Gier nach Geld und Macht, die er in seinem jüngsten Krimi "Die Raffkes" (grafit) niederschrieb. Er las und erzählte in einer HofheimerBuchhandlung vor der verschworenen Gemeinde seiner Krimileser und Susanne Schmidt-Lüer war für die "Frankfurter Rundschau" vom 10.03.2004 dabei... mehr
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Boris Vian
Am 10. März 1920 wurde Boris Vian in Ville d'Avray, einem mondänen Vorort von Paris als Sohn relativ vermögender, aber nach und nach verarmender Eltern geboren. Er war eine der schillerndsten Figuren im Paris der Nachkriegszeit, war Ingenieur, Schriftsteller, Jazztrompeter, Drehbuchautor, Schauspieler, Übersetzer, Chansonnier, Chronist der Existentialistenszene in den Cafés und Jazzkellern von Saint-Germain.
Als Vernon Sullivan schrieb er aufgedrehte Krimis, die ihm den Mißkredit der Kritiker einbrachten: "Als todsicheren Erfolgstip riet man ihm zu einer Mischung aus Henry Miller, William Faulkner und Ernest Hemmingway, für den Inhalt einen Sex & Crime-Thriller nach Manier der "Schwarzen Reihe" mit einem Typ wie Robert Mitchum als Hauptfigur. Er hat sich ziemlich streng an die Erzähl- und Sprachform der o.a. Vorbilder und des Thriller-Genres gehalten. Nur hat er von allem jeweils die Superlative herausgegriffen: das Gröbste, Rohste, Derbste, Brutalste, Gemeinste und Durchtriebenste... (Michael O.R. Kröher)" Infos und Bibliographie bei Michael O.R. Kröher, Walther Nienburg, Frankreichexperte, Andreas Köster, ceryx.de. .
Serienkrimis unterliegen der Gefahr, bis zur Ermüdung das immergleiche Muster zu variieren, erläutert Gabriela Schaaf bei der "Deutschen Welle" vom 27.02.2004. Aber, fährt sie fort, und das mache wohl ihren Erfolg aus - sie haben auch etwas beruhigendes. Serienkrimis mit einem Ermittler-Paar schreibt die Spanierin Alicia Giménez-Bartlett, und auch ihren neuen "Piranhas im Paradies" (Lübbe) habe sie nicht einfach gestrickt. Sie verführe die Leser - wie ihre Figuren - zu falschen Schlussfolgerungen, lege immer neue Spuren, die dann doch in einer Sackgasse enden ... mehr
"Die Toten am See" wird der Titel eines neuen, typisch schwedischen Polizeiromans sein. Das Besondere daran: Er spielt nicht nur in Skandinavien, sondern auch in Mecklenburg. Krimi-Autor Jörgen Hansen lebt nämlich in Schwerin. Eine Meldung von Bert Schüttpelz in der "SVZ" vom 09.03.2004 ... mehr
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Mickey Spillane
Am 9. März 1918 wird Mickey Spillane als Frank Morrison Spillane in Brooklyn, New York, geboren. Er war im Zweiten Weltkrieg hochdekorierter Kampfflieger, arbeitete danach als Comic-Texter und Kaufhausverkäufer. Mit dem Krimi "I, the Jury" (1948) gelang ihm und seinem Privatedetektiven Mike Hammer der Durchbruch. Nach dem Erfolg seiner Krimis fuhr er Autorennen, war Zirkusartist und drehte Filme. Er lebt heute in einem kleinen Badeort in South Carolina. Seine Romane, die sich millionenfach verkauften, galten als Inbegriff des "Sex and Crime", wurden als Schund verschrieen und in der Bundesrepublik Deutschland auf den Index jugendgefährdender Schriften gesetzt. Erst spät erhielt er auch in der Kritik die Anerkennung als einer härtesten Autoren der Kriminalliteratur ...
Die deutschsprachige Neuauflage seiner Krimis erscheint beim "Rotbuch Verlag".
Infos gibt es bei "krimi-couch.de", "mordlust.de", Unofficial
Mickey Spillane Mike Hammer Site, Spillane als Zeuge Jehovas, Interview "Crime Time"(engl.) und "Tomorrows.com"(engl.)
Der Alltag des Ermittlers Mario Conde im Roman "Ein perfektes Leben" (Unionsverlag metro)
von Leonardo Padura bestehe aus Korruption, Bürokratie, Funktionärs-Privilegien, Wohnungsnot, Alkoholismus und Prostitution. Im "ZDF" stellt Elisabeth Jändl den ersten Band des "Havanna-Quartetts" vor, die , jeder für sich abgeschlossen, ein Panorama des heutigen Kuba bieten. "Ein perfektes Leben" steht für den "Winter" und "Hoffentlich halten die restlichen Jahreszeiten, was der Winter so mitreißend versprochen hat" ... mehr
Er gilt als phallokratischster Rock-Kritiker und liebt auch als Crime-Autor die "Unmoral". Martin Compart schreibt im Onlinemagazin "Evolver" über das New Yorker Enfant terrible Nick Tosches. ... mehr
Das Märzupdate der Krimiseite "schwedenkrimi.de" ist online: Es gibt ein Interview mit den Damen von Emma Vall, der Autor Mats Wahl, hauptsächlich als preisgekrönte Kinderbuchautor bekannt, begibt sich mit seinem Kommissar Fors im Roman "Kaltes Schweigen" in die Literatur für Erwachsene. Neue Leseproben sind ebenfalls online, bei den Autoren Leif Davidsen und Arnaldur Indridason können Sie schon mal Probelesen ... mehr
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Milo Dor
Seinen 81. Geburtstag feierte am 7. März Milo Dor, der auch als Krimiautor erfolgreich war: Mit Reinhard Federmann bildete er ein Krimi-Duo, das 1953 mit "Und einer folgt dem anderen" debütierte und diesem Genre zehn Jahre lang treu geblieben ist. Weitere Krimis waren "Internationale Zone", "Und wenn sie nicht gestorben sind" (alle in den 90er Jahren im "Picus Verlag" neu aufgelegt - inzwischen vergriffen). Handlungsorte waren jeweils Wien und das südöstliche Europa im Spannungsfeld der alliierten Besatzung und des aufkommenden Kalten Krieges. Dennoch war die Kriminalliteratur nur eine Episode seines Schriftstellerischen Lebens, das in den Würdigungen seiner Karriere selten zur Sprache kommt.
Infos gibt es bei "egotrip.de", "kommune", "ifa" und "(Literaturlandschaft Österreich)"
Der Roman "Tod im Apothekenhaus" (Knaur) sei eine Mischung aus Roman und Krimi, nicht sehr spannend oder tiefsinnig, aber mit viel Lokalkolorit und Humor bestückt, meint Sabine Tesche im "Hamburger Abendblatt" vom 05.03.2004. Der Hamburger Wolf Serno habe seine Schreibweise dem 18. Jahrhundert angepasst, ein wenig altmodisch komme sie zwar daher, doch genau das wie auch die vielen Details aus der Hansestadt dieser Zeit mache den Charme des Romans aus ... mehr
Das "Hotel Brasil"- ist der Titel des bisher einzigen Krimis von Frei Betto, erklärt die "Neue Zürcher" vom 06.03.2004. Jede Figur in dem Krimi habe eine konkrete Person als Vorbild, und viele der erzählten Ereignisse seien keineswegs erfunden, sondern haben stattgefunden. Der Arbeitsplatz von Frei Betto ist heute der Präsidentenpalast, der Palácio do Planalto in Brasilia und wie es dazu kam, das erfahren sie ... hier
Brav recherchiert habe Robert Harris für seinen Roman "Pompeji" (Heyne), ein wirklich zündender Roman sei allerdings nicht daraus geworden, moniert Ingeborg Sperl in "Der Stanadrd" vom 05.03.2004. Immerhin müsse man Harris zugute halten, dass der Roman kein historisch unglaubwürdiges, rührseliges Product-Placement für das Christentum enthalte und als Bestseller sei der Roman, ja auch ganz nett ... mehr
Lange Zeit war es etwas ruhig geworden um die Krimiseite "Crime Corner" von Ekkehard Knörer. Jetzt aber prasselt es wieder und das ist erfreulich, bespricht Knörer doch "Neuerscheinungen & Älteres" und bringt nicht nur Klassiker der Kriminalliteratur, sondern auch so manches Verschollene wieder ans Tageslicht. Jüngst zum Beispiel Fredric Brown und seinen Roman "Die schwarze Statue" aus dem Jahr 1949, oder Cornell Woolrichs Buch "Der schwarze Vorhang" (1941) oder Robert Blochs "Amok" (1962). Dazu gibt es immer Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Autoren und Autorinnen, was insgesamt ein kleines Lexion der Kriminalliteratur ergibt, mit all den Namen, die zumeist seit unendlichen Jahren von Verlagen und Buchhandlungen ausgelistet worden sind ... mehr
Die Jury der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur "DAS SYNDIKAT"
hat die Nominierungen für den "Friedrich-Glauser-Preis" (Krimipreis der Autoren) bekannt gegeben.
Die Nominees in alphabetischer Reihenfolge:
Roman:
Friedrich ANI, Gottes Tochter (Droemer Verlag)
Anne CHAPLET, Schneesterben (Kunstmann Verlag)
Jörg JURETZKA, Equinox (Ullstein Taschenbuch Verlag)
Edgar NOSKE, Die Eifel ist kälter als der Tod (Emons Verlag)
Gabriele WOLFF, Das dritte Zimmer (Haymon Verlag)
Debut
Norbert HORST, Leichensache (Goldmann Taschenbuch Verlag)
Peter J. KRAUS, Geier (Knaur Taschenbuch)
Kerstin RECH, Das fünfte Geschlecht (Leda Verlag)
Dirk SCHMIDT, Letzte Nacht in Queens (Rowohlt Taschenbuch Verlag)
Karola WEIBEZAHL, Das Herbstkind (btb Goldmann Verlag)
Kurzkrimi
H.P. KARR: Wofür halten Sie mich
(Anthologie "Mordslüste", Scherz-Verlag)
Carmen KORN: Unter Partisanen
(Anthologie "Du sollst nicht töten", Scherz-Verlag)
Beatrix KRAMLOVSKY: Die Seidenstraße
(Anthologie "Liebestöter", Scherz-Verlag)
Sandra NIERMEYER: Morstiege
(Anthologie "Stadt und Stattliches", Geest-Verlag)
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Ein mitreissendes Erstlingswerk aus Irland. Pointierte Protagonisten, witzige, teils sarkastische Dialoge, ein rasanter Plot und die überraschende Wende am Ende – all dies zeichne das Krimidebüt "Der siebte Tag" (C. Bertelsmann) von Ingrid Black aus. Eine kurze und wie immer präzise Besprechung imMagazin "Facts" ( Nr. 10, 2004) ... mehr
Der Roman "Das Pinocchio-Syndrom" (Bertelsmann) sei ein Thriller, der seine Spannung erst nach und nach entwickele. Doch dann packe er den Leser, der sich in all die Intrigen und Machenschaften verstricke, die hier gesponnen werden. Spannung mit Suchtfaktor, meint Ingo Frommer am 03.03.2004 beim "ZDF" ... mehr
In seiner bitterbösen Satire "Jesus von Texas" (Aufbau), die zugleich ein brillanter Gesellschaftsroman ist, verarbeitet dbc pierre souverän ein ganzes Tableau großer Themen - angefangen von Highschool-Massakern à la Columbine über die Todesstrafe bis hin zur Allmacht der Medien. Ein Bericht in der Sendung "kulturweltspiegel" am 7.3.2004 | 23:00 in der "ARD". Reichliches Material gibt es ... hier
Mit seinem Kriminalroman "The Da Vinci Code" behauptet sich der Amerikaner Dan Brown seit Monaten auf Platz 1 der US-Bestsellerlisten. Selbst die New York Times spricht von einem Geniestreich.Jetzt erscheint sein ketzerischer Krimi "Sakrileg" (Lübbe) bei uns. Das Kulturmagazin "Aspekte" berichtet in der heutigen Sendung ( 05.03.04 22:35 Uhr) unter anderem über das Buch und die Hintergründe ... mehr
Pünktlich zum Monatsanfang sind sie da: Ulrich Nollers Krimitipps für den März 2004 beim "WDR 5" (Funkhaus Europa). "Der Schwarm" (Kiepenheuer & Witsch)von Frank Schätzing wird auch von ihm gelobt ("brillante Umsetzung ... als europäischer Katastrophenroman mit globaler Perspektive"). Als "lakonisch, knapp, raffiniert und souverän getimed" bezeichnet er das Buch "Letzte Nacht in Queens" (Rowohlt Verlag) von Dirk Schmitz und auch Chaz Brenchleys Roman "Wer Zuflucht sucht" (Knaur TB) kommt gut weg: "brillant, beklemmend, überraschend" ....
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Nach literarisch müden Rentnerausflügen in die Karibik oder nach Kenia sei John LeCarré mit seinem Buch "Absolute Freunde" (List Verlag) wieder zurück in Deutschland, schreibt Tobias Gohlis in seiner Kolumne in "Die Zeit" 11/04. Als zorniger Alter schreibe er scharf wie ein Junger und besitze nach wie vor die Kraft und die Kunst des großen Erzählers ... mehr
Der Roman "Die achte Posaune" (Bastei-Lübbe) von John S. Marr ist die Fortsetzung des Bestsellers "Die elfte Plage" und sei ein ausgesprochen spannender Thriller, der bis zum Ende fessele, meint Frank Baloch am 03.03.2004 im "ZDF". Dennoch sei "an einigen Stellen so glaubwürdig wie ein Wahlversprechen" und die Charaktere haben "den Tiefgang eines Luftkissenbootes" ... mehr
Seine Geschichten laufen unter dem Label des Krimi, sind aber meilenweit entfernt von den Figuren und Geschichten eines Arthur Conan Doyle, einer Agatha Christie oder ähnlichen Vertretern der Detektivgeschichten: Leo Malet. In der "Berliner Literaturkritik" vom 02.03.2004 schreibt Martin Falbe über "Das Leben ist zum Kotzen. Die schwarze Trilogie" (Audio Verlag), eine Hörspielbearbeitung des "SWR". .. mehr
Ein Held wie Persil: Vor 50 Jahren erschien das erste "Jerry Cotton"-Heft. Ulrich Baron schreibt in der "Berliner Morgenpost" vom 04.03.2004 über ein inzwischen zum Kult gewordenes Groschenheftprojekt. "Jerry Cotton hat seinen Lesern nicht das wirkliche Amerika nahe gebracht, sondern eine eigene, deutsche Version davon geschaffen, die man problemlos in die Tasche stecken kann.".. mehr
Spannend sei das Buch "Die Erben des Dionysos" (Rotbuch Verlag) von Jürgen Ebertowski , wie es sich für einen Krimi gehöre, meint Cornelia Geissler in der "Berliner Zeitung" vom 04.03.2004. Sein zusätzlicher Reiz bestehe in der zweiten Ebene, in den Wanderungen des Berliners Meunier durch die osmanische Geschichte und Istanbuler Gegenwart ... mehr
Kalender
James Ellroy
Am 4. März 1949 wird James Ellroy in Los Angeles geboren. Als er zehn Jahre alt war, wurde seine Mutter ermordet. "Als 1958 seine Mutter das Opfer eines Sexualmordes wurde, warf das den jungen Ellroy völlig aus der Bahn. Jahrelang trieb er sich herum, frönte dem Suff, nahm Drogen und hielt sich als Kleinkrimineller über Wasser. In dieser Zeit las er Unmengen von Kriminalromanen. Langsam reifte in ihm der Ehrgeiz und Vorsatz heran, auch Schriftsteller zu werden, und zwar nicht irgendeiner, sondern "der beste Krimi-Autor aller Zeiten"." (prisma) Er wurde mit dem Roman "Die schwarze Dahlie" international bekannt. Ellroy hat über ein Dutzend Kriminalromane veröffentlicht und genießt weltweit Kultstatus. Die Adaption seines Romans "L.A. Confidential)" gilt als einer der atmosphärisch dichtesten, brillant gespielten und gnadenlos zupackenden, kurz: besten Krimis, die die Traumfabrik je produziert hat ("filmszene.de").
Infos gibt es bei "prisma-online.de", "Wiener Zeitung", "wikipedia.de", "krimi-couch.de", "krimi-couch.de", Tobias Gohlis, Christian Kessler und "selfspecial"
Die knapp vierzigjährige Autorin Donna Tartt, 1992 mit ihrem Erstling "Die geheime Geschichte" über Nacht zur Kultautorin gekürt, hat sich den Luxus geleistet, ihre Fangemeinde zehn Jahre lang warten zu lassen, führt Alexandra Lavizzari in der "Neuen Zürcher" vom 03.03.2004 in das Thema ein. Ein ganzes Jahrzehnt, um das ominöse zweite Buch "Der kleine Freund" (Goldmann) zu schreiben, das lässt aufhorchen und weckt Erwartungen. Der Roman, "der wie ein Thriller beginnt, erlangt im Laufe der Seiten immer reichere Facetten " .. mehr
Die Laune stieg in der Sendung "Lesen", die Buchhändler im Publikum rieben sich die Hände. Verleger auch. Und die Autoren erst, schrieb die "FAZ" am 11.02.2004. Doch dann passierte es. Dann kam "Der kleine Freund" (Goldmann) von Donna Tartt. Und Elke Heidenreich war gar nicht amüsiert ... mehr
Der Roman "Der Kameramörder" (dtv) von Thomas Glavinic wird ab Freitag in einer Auflage von 10.000 Stück an öffentlichen Plätzen in Innsbruck verteilt. Die Aktion heißt "Innsbruck liest" und stellt eine Einladung zum Lesen dar, nach dem Motto "Eine Stadt liest einen Krimi". Ein Bericht in der "Tiroler Tageszeitung" vom 02.03.2004 ... mehr
Der frühere britische Journalist Robert Harris wurde durch seinen Roman "Vaterland" (1992) weltweit bekannt. Nach "Enigma" (1995) und "Aurora" (1998) erschien nun sein viertes Werk: "Pompeji". In einer rasanten Mischung aus historischen Fakten und Fiktion schildert Harris die Tage des Untergangs von Pompeji. Der Münchner "Merkur" sprach mit dem Autor (25.02.2004) ... mehr
Dass ein genuiner Edgar Wallace auch ohne visuelle Gruselschockkitscheffekte auskommt, zeige die erfolgreiche Umsetzung der Romane als Hörspiel, vereint in "Hier spricht Edgar Wallace" (Random House Audio) , meint Katharina Kleppe in der Sendung "DENKmal" bei "3sat" vom 11.2.2004. Die Hörspieladaptionen indes seien spannende Unterhaltung und die verdanken sie vor allem einem grandios vortragenden Peer Augustinski, der stimmlich von Rolle zu Rolle schlüpft – Wallaces viel gerühmte Dialoge mit Goldkehlchens doppelter Zunge. ... mehr
Als Dorothy L. Sayers 1957 starb, hinterließ sie eine Reihe von Briefen und Fragmenten, die jetzt von der für den Booker-Preis nominierten Autorin Jill Paton Walsh kongenial zum letzten Fall von Lord Peter weitergesponnen wurden: "Mord in Mageren Zeiten" ist jedoch kein snobistischer 'drawing-room' Thriller, sondern schildert die Atmosphäre des Zweiten Weltkriegs, wie er in England von Frauen und Kindern erlebt wurde. Mithu M. Sanyal hat für die Sendung "Scala" auf "WDR 5" darüber einen langen Bericht gemacht, der heute um 12.05 Uhr gesendet wird. mehr
Wer das nicht mehr schafft, der kann sich das Manuskript zur Sendung ansehen. Das gibt es als pdf-Datei hier
Die telefonische Mord(s)beratung
Die "telefonische Mord(s)beratung" war am Samstag, den 28. Februar 2004 um 20.05 Uhr (WDR 5) auf Sendung. "Über Serienmörder und Profiler" sprach das kriminalistische Trio Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (deutsches Krimiarchiv) und die Gerichtsreporterin Ingrid Müller-Münch.
Die Krimiliste der am 28.02.2004 besprochenen Bücher ist jetzt beim "WDR" abzurufen und zwar ... hier
Und schon mal vormerken: die nächste Sendung findet live im Kleinen Sendesaal des Kölner Funkhauses statt, aus Anlass der LitCologne am Donnerstag, 18.03.2004, 20.00 Uhr mehr
Kalender
Léo Malet
Am 3. März 1996 stirbt der Schriftsteller Léo Malet im Alter von 86 Jahren. Der Anarchist, Surrealist, Chansonnier, Verfasser von 50 Kriminalromane, veröffentlichte 1943 "120, rue de la Gare" als ersten der berühmten Nestor-Burma-Krimis. Malet erhielt für seine Kriminalgeschichten drei Preise, vier seiner Bücher wurden verfilmt.
1947/1948 schrieb Malet die "Schwarze Trilogie" (deutsch bei "edition nautilus"), die mit ihren surrealistischen Einflüssen eine Sonderstellung in der Krimi-Literatur einnimmt
Infos gibt es bei "mordlust.de", "krimi-couch.de", "Galerie der Detektive" und "hinternet.de"
Die Krimi-Kolumne "Leichenberg" von Thomas Wörtche ist mit der Nr. 3/2004 Bei den Kollegen von "kaliber. 38" online. Diesmal geht es um solide englische Polzeikrimis (Stephen Booth), Pornobusiness, etwas zu kulurlastig erzählt (Louise Welsh), versiertes Erzählen um einen erzreaktionären Kern (Håkan Nesser) und die Neuauflage eines intelligenten Romans von einem Großmeister (Eric Ambler) .. mehr
"Absolute Freunde" (List Verlag) von John LeCarré sei eine hochbrisante Spekulation darüber, was abgehalfterte Helden des Kalten Krieges inzwischen treiben. Es geht um internationale Terrororganisationen. Ab heute ist der neue LeCarré im Buchhandel. Ulrike Sárkány stellt das Buch heute, 2. März, ca. 12.45 Uhr bei "NDR Kultur" vor. ... mehr
Er gehört zu den festen Größen in der deutschen Krimiautorenszene, wohnt und arbeitet in Düsseldorf und anläßlich einer Lesung aus seinem neuen Buch "Purpurland" (Grafit) in Neuss sprach Helga Bittner für die "Neuss-Grevenbroicher Zeitung" vom 02.03.2004 mit dem Autor .. mehr
Neu bei den Kollegen von der
Krimi-Couch:
Zum "Krimi des Monats" März wählte die Redaktion den Roman "Newtons Schatten" von Philip Kerr.
Und es gibt unter anderem Rezensionen zu
- Ulrich Wickert: "Der Richter aus Paris",
- Eliot Pattison: "Das tibetische Orakel"
- Liza Marklund: "Prime Time"
- Jacques Berndorf: "Die Raffkes"
- Reginald Hill: "Der Schrei des Eisvogels"
...
Es ist nur natürlich wenn die Kölner Szene-Illustrierte "Stadt-Revue" über Frank Schätzing, den in Köln lebenden Autor des Romans "Der Schwarm" (Kiepenheuer & Witsch) ausführlich berichtet. "Dass dieser Hype nicht bloß ein besonders krasser Fall von typisch kölscher Nabelschau ist, sondern tatsächlich der Vorbote eines besonderen Projekts" schildert Ulrich Noller in der März-Ausgabe des Magazins. Denn "Der Schwarm" sei definitiv ein Quantensprung in Schätzings Œuvre, nicht nur vom Umfang her. Sprachlich und kompositorisch halte dieser Roman fast durchgängig ein erstaunlich hohes Niveau ... mehr
"bücher, bücher", Nur folgerichtig sei, dass der groteske und völlig gegen den Strich gebürstete Krimi "Ein sturer Hund" (Piper Verlag) von Heinrich Steinfest am und im und um das Wahrzeichen Stuttgarts, dem Fernsehturm, seinen showdown finden muss, meint Martin Gaiser in der "literaturkritik" Nr. 3, März 2004. Der dritte Platz beim Deutschen Krimipreis 2003 für Heinrich Steinfest gehe völlig in Ordnung. Für Originalität, für sprachliche Brillanz, für eine sympathische und angenehm eigensinnige Hauptfigur, für einen kuriosen Plot und noch vieles andere, das Herr Gaiser auflistet und zwar
... hier
Beim "ZDF" hat sich Swea Schilling am 29.02.2004 für den "Krimi der Woche" entschieden: "Sündenherz" (Verlag Droemer-Knaur) von Julie Parsons. Denn Julie Parsons verstehe es, ein Netz aus Schuld, Sühne und Schmerz zu stricken, in dem sich alle Menschen ihres Romans verfangen und es gelinge ihr, die Spannung und die Angst ins Unermessliche zu steigern, dennoch bleibe der Roman verstörend real..
.. mehr
In Matthew Pearls "Der Dante Club" arbeitet ein Serienmörder strikt nach dem Gesetz des contrapasso - und droht, die erste amerikanische Übersetzung der "Göttlichen Komödie" zu Fall zu bringen. Ein Beitrag von Ekkehard Knörer in der Krimi-Kolumne "Mord und Ratschlag" bei den Kollegen vom "Perlentaucher" am 01.03.2004
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Darüber, daß sich der Autor Norbert Klugmann aus dem Geschäft zurückzieht und einen neuen Berufsstand begründet: den des Privatschriftstellers, haben wir schon einmal berichtet. Aber etwas Neues ist dazugekommen: Eine Option hält Klugmann sich nämlich offen: Gerade ist sein neuer Krimi "Rebenblut" im kleinen "Gmeiner-Verlag" erschienen. "Das ist mein Schlupfloch, sozusagen die Möglichkeit, mein Überdruckventil ab und an zu öffnen. Im Herbst wird es dort einen weiteren Krimi von mir geben - aber alles in minimaler Auflage, ohne große Bedeutung." Sozusagen das Verstecken des Autors in der sogenannten Provinz. Ein Bericht der "Landeszeitung" (Lüneburg) vom 28.02.2004... mehr
In "Osdorfer Zeugen", der Nr. 55 der Abendblatt-Reihe "Schwarze Hefte", erzählt Autor Robert Lynn eine dramatische Geschichte um mafiose Machenschaften, um Missbrauch, unheilvolle familiäre Verstrickungen und jugendliche Banden, die sich in Großmannsgehabe üben. Eine Meldung des "Hamburger Abendblatts" vom 28.02.2004 ... mehr
Alle bisher erschienenen Ausgaben der "Schwarzen Hefte" finden Sie bei den Alligatorpapieren und zwar hier
"Kleinstadtaffäre" (Diogenes), der neue Roman von Hans Werner Kettenbach entpuppe sich als eine ganz banale Geschichte über Opportunismus und Missverständnisse. Aber Kettenbach erzähle das so souverän, dass er es nicht einmal nötig habe, seinem Beinahe-Krimi einen artifiziellen Überraschungseffekt überzustülpen, schreibt Ingeborg Sperl in "Der Standard" vom 27.02.2004 ... mehr
Frank Schätzing
Mit dem Roman "Der Schwarm"
sei Frank Schätzing ein Thriller gelungen, der die meisten Wissenschafts-, Katastrophen- und Horror-Schocker der vergangenen Jahre in den Schatten stelle, lobt Emmanuel van Stein den Autor, den der Mittelalter-Krimi "Tod und Teufel" 1995 bekannt machte und der zuletzt mit seinem Polit-Thriller "Lautlos" (beide im Emons Verlag) internationale Klasse bewiesen habe ... mehr
Von Hakan Nesser kenne man meist seine Krimis um die grübelig-grummeligen Kommissare Van Veeteren und Münster, die in einem sagenumwobenen Nesser-Land spielen, das einen mal an Holland, mal an Schweden erinnert. Doch Nesser ist auch ein begnadeter Romancier. Auch wenn sein neuer Roman "Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla" (btb) es einem am Anfang nicht gerade leicht mache. Frank Keil-Behrens im Magazin "Titel" am 29.02.2004 ...
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Ein lebensgefährlicher Rollentausch, eine Entführung aus Rachsucht oder ein Mordkomplott - bei Kinder- und Jugendkrimis gibt es große Auswahl. Regula Venske hat einige Neuerscheinungen genauer unter die Lupe genommen und das "Hamburger Abendblatt" vom 28.02.2004 präsentiert Ihnen ihre Auswahl ... mehr
In zahlreichen Rückblenden erzähle der isländische Krimiautor Arnaldur Indridason in seinem zweiten ins Deutsche übersetzten Kriminalroman "Todeshauch" (Lübbe) die Geschichte einer von Gewalt bestimmten Ehe, meint Petra Pluwatsch im "Kölner Stadt-Anzeiger" vom 28.02.2004. Indridason Absicht, die isländische Gesellschaft in all ihren Facetten, positiven wie negativen, zu spiegeln, sei ihm in diesem Roman bestens gelungen ... mehr
Ein Krimi funktioniere am besten innerhalb eines geschlossenen Systems, analysiert Sebastian Domsch in der "FAZ" vom 01.03.2004 (präsentiert von "bücher.de"). Agatha Christie habe sich des abgelegenen Landhauses im englischen Nebel bedient, der Autor Zoran Feric wähle für seinen Roman "Der Tod des Mädchens mit den Schwefelhölzchen" (Folio) die Insel Rab vor der kroatischen Küste. Damit gelänge ihm das Kunststück, einen spannenden Krimi und gleichzeitig ein subtiles Porträt seines Landes zu schreiben, das sich zur Parabel über das Böse und die Liebe weite ... mehr
So erschließe sich die Handlung aus dem Kanon verschiedenster Stimmen, die einen immer dichter werdenden Kokon aus Fakten und Fiktion spinnen. Wenn "Revolution und Heimarbeit" denn ein Kriminalroman wäre. Was er nicht ist, stellt Christoph Ernst im Magazin der "taz" vom 28.02.2004 fest, meint aber "Obgleich er stellenweise wirkt, als hätten sich Thomas Bernhard und Kurt Vonnegut mit Andrew Vachss zusammengehockt, um Nicolaus von Cues "De docta ignoratia" zu einem "hard boiled" umzubürsten." ... mehr
Mehr März-Meldungen gibt es bald hier
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Haftungsausschluss und Urheberrecht
ZDF, 01.20
(D 1963, R.: Edwin Zbonek)
Drehbuch: R. A. Stemmle
LV: Bryan Edgar Wallace: White Carpet - George and Jojo

In London ermordet ein Gerechtigkeitsfanatiker Verbrecher.
Brauner auf den Spuren von Edgar Wallace, mit Hansjörg Felmy, Chris
Howland, Dieter Borsche, Wolfgang Preiss.