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Kriminalliteratur.
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Grafit Verlag, Unionsverlag, Distel Verlag, Aufbau Verlag, Emons Verlag, Strange Verlag, Gmeiner Verlag, Pulp Master/Maas Verlag, Verlagsgruppe Random House.
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»Horst Eckert im Interview«
Hinzuweisen wäre auf ein interessantes Interview, daß die Chefredakteurin des "Krimi-Forums" Michaela Pelz aus Anlaß des Erscheinens seines sechsten Buches ("Ausgezählt", Grafit Verlag) mit dem Kriminalschriftsteller Horst Eckert führte. Interessant, weil viele Aspekte der literarischen Arbeit, des Verhältnisses zum Beruf und natürlich zu den Protagonisten der verschiedenen Bücher zur Sprache kommen...
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»Grisham im Klub«
Heftige Diskussionen entfachte die Marketing-Kampagne des Bertelsmann-Klubs: der neue Roman von John Grisham wird zuerst im Bertelsmann-Club erhältlich sein, bevor der "normale" Buchhandel dieses Buch ab August (für 4 € teurer) verkaufen darf. Offene Briefe und Stellungnahmen des Heyne Verlages, der die Lizenz an Bertelsmann verkaufte, finden sich auf der News-Seite des Branchenfachmagazins "Buchmarkt"...
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»Davide Ferrario«
Davide Ferrario, geboren 1956 in (BERGAMO Casalmaggiore (Cremona),Filmjournalist, Kritiker, Drehbuchautor und Regisseur. Er studierte englische und amerikanische Literatur, widmete sich dann aber dem Filmemachen. Zuerst als Drehbuchautor, später als Regisseur und Organisator von Filmfestivals. Mit "Dissolvenza al nero" schrieb er seinen ersten Roman, der vom TirolerHaymon-Verlag unter dem Titel "Römisches Maskenspiel" in einer Übersetzung von Moshe Kahn herausgebracht wurde. Ein intervie mit dem Autor findet sich bei "buchkritik.at"...
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»Hoke Moseley«
Ende April erscheint im Alexander Verlag "Miami Blues", der erste der vier lange
vergriffenen Hoke-Moseley-Krimis von Charles Willeford. Damit liegt der erste der vier Bände des Kultautors in einer überarbeiteten Übersetzung wieder vor; die anderen (Auch die Toten dürfen hoffen, Seitenhieb, Bis uns der Tod verbindet) sollen in halbjährlichem Abstand folgen. Mehr Informationen und eine Leseprobe gibt es
hier
»Krimi-Finder«
Die Radiosendung "Westzeit" des WDR stellte am 25. März 2002 ein neues Buch zur Kriminalliteratur vor: "Krimi-Finder" von Wino Malski. Ein Führer durch den Krimi-Dschungel für Leser und Sammler im Waxmann Verlag.
Malski hat laut Interview 4000 Leseempfehlungen in einer Bibliographie zusammengestellt, die den Zeitraum von 1840 (Edgar Allan Poe) bis 2000 (Thea Dorn) umfassen, wobei auf Inhaltsbeschreibungen oder Kommentare zu den aufgeführten Titeln verzichtet wurde. mehr
»Rezension zu Krimi-Finder«
Eine Rezension zu Malskis "Krimi-Finder" finden Sie beim "Krimi-Forum". Thomas Przybilka begutachtet als Exeperte für Sekundärliteratur die Qualität des Werkes... mehr
»Große Kaliber«
Beglückte uns Jan C. Schmidt auf seiner Krimiseite "kaliber. 38" im vergangenen Monat noch mit der Überarbeitung der Chester Himes-Bibliographie und dem großen Essay It Does Make Sense! von Thomas Wörtche, so überrascht er dieses Mal mit einem höchst lesenswerten Porträt des unter zahlreichen Pseudonymen schreibenden Autors Donald E. Westlake. Interessant die Mitarbeiter an Porträt und Bibliographie: Claus Kerkhoff und Michael Kersten, den Reisenden im Netz in Sachen Krimi schon von verschiedenen Foren und Krimiseiten bekannt...
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»Emons online«
Ohne die gelungenen Webseiten anderer Verlage schmähen zu wollen, weisen wir ausdrücklich auf den neuen Auftritt des Emons Verlages hin. Ein berechtigter Hinweis, finden wir, da der Emons-Autor Hen Herrmanns durch die Überarbeitung der Webseite des Verlages lange nicht im Netz präsent war. Was umso bedauernswerter war, da seine flotte "Max-Reinartz-Trilogie" vom Emons-Verlag endlich wieder den interessierten Lesern zugänglich gemacht wurde, nachdem sie bei Haffmanns nicht mehr aufgelegt worden war. Also: klicken, schauen, lesen!
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»Przybilkas Krimi-Tipp 23 und die Glauser-Preisträger«
Da ist er wieder, der heißbegehrte Krimi-Tipp für die Sekundärliteratur zum Krimi! Thomas Przybilka, der Experte auf diesem Gebiet schlägt Ihnen diesmal nicht nur ultimative Bücher der Sekundärliteratur vor, sondern sagt Ihnen auch, wer in diesem Jahr zu den Glauser-Preisträgern gekürt worden ist!
Krimi-Tipp 23
»Kritik an Glauser-Auswahl«
Die Jury des „Friedrich-Glauser-Krimipreises" - kurz „Glauser" - hat in diesem Jahr Thomas Glavinics Roman "Der Kameramörder" als besten Kriminalroman gekürt. Eine kritische Reaktion auf diese Wahl findet sich im Krimiforum des "Bücherfreundes": "Angesichts so guter Nominierungen wie Jakob Arjounis „Kismet" oder Monika Geiers "Neapel sehen" löst die Entscheidung der Jury ... Kopfschütteln aus..."
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»Kriminalgeschichten im Hessischen und im Bayerischen Rundfunk«
Der Kriminalroman, lange Zeit - bis in die siebziger Jahre - von der deutschen Literaturkritik und -wissenschaft als trivial geschmäht, ist heute hierzulande, wie in den angelsächsischen Ländern schon immer, ein geschätztes Genre der modernen Literatur.
Das alte Wer-war's-Schema ist längst überwunden, die Psychologie des Täters steht im Vordergrund, die trivialen Klischees werden gezielt demontiert und immer wieder neue Erzähltechniken ausprobiert. Im Kriminalroman spiegeln sich in vielfältigen narrativen Formen die Zeit, die Gesellschaft und das Land, in dem der Schriftsteller zu Hause ist. Diesen Tatbestand will sich die Reihe "Kriminalgeschichten" zunutze machen und spannende Geschichten erzählen über zeitgenössische Autoren und ihre Protagonisten, über Gut und Böse, Schuld und Sühne, Moral, Recht und Gerechtigkeit in verschiedenen Gesellschaften.
Am 17. März 2002: Athener Unterwelt - Der Schriftsteller Petros Markaris
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Am 23. März 2002 im Bayerischen Rundfunk: Karin Fossum: Mord am Fjord.
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Thomas Przybilka mit Gisela Lehmer-Kerkloh und Alwin Ixfeld:
Siggi Baumeister oder Eine
Verfolgung quer durch die Eifel.
Die Eifelkrimis des Jacques Berndorf.
84 S., 2001; EUR 10,50
KrimiKritik 1
ISBN 3-935421-11-7
NordPark Verlag Wuppertal
"Im Spannungsfeld zwischen Heldenverehrung und kritisch wissenschaftlicher Distanz spüren Thomas Przybilka und seine beiden Mittäter dem Erfolgsgeheimnis von Jacques Berndorf nach... bei solchen präzisen Bibliographien lacht das Herz eines jeden Germanistikstudenten vor Freude über die ersparten Recherchestunden." (Reinhard Jahn).
Erhältlich in jeder guten Buchhandlung!
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»Krimiliste«
Lange war es viel zu ruhig in der von Ekkehard Knörer betriebenen "Krimi-Mailingliste". So ruhig, daß diese Art des Meinungsaustauschs über Kriminalliteratur schon fast als gescheitert betrachtet werden mußte. In den letzten Tagen hat sich das geändert: " Tut man dem Krimi Unrecht, indem man ihn mit "moderner Erzählliteratur" (was immer das dann genau ist) vergleicht - oder tut man ihm Unrecht, indem man ihn immer wieder ins eigene Getto steckt und für dort bestens aufgehoben hält?" Höchst bemerkenswerte Ansätze und interessante Thesen haben sich aus dieser Fragestellung ergeben und werden hoffentlich fortgesetzt... mehr
»Oktober Verlag«
Der Oktober Verlag in Münster startete im Juni 2001 mit seinem ersten Programmm. Mit dabei ist auch Michael Molsner, der sich bisher mit Kriminalromanen bei verschiedenen Verlagen einen Namen gemacht hat. Bei Oktober ist nun der Roman "Um alles in der Welt" erschienen, den Molsner in der Bibliographie auf seiner Homepage zwar ausdrücklich von den Kriminalromanen trennt, der Rezensent beim Syndikat aber wohl treffend als "historischen Polit-Thriller" bezeichnet.mehr
»Referenzliteratur«
Beim Syndikat ist auch ein hochinteressantes Projekt von Thomas Przybilka einzusehen: eine kommentierte Liste wichtiger Bibliographien und Referenzliteratur, ein Auszug aus dem Manuskript "Kriminalliteratur - Ein Handbuch der Referenzliteratur", das aller Voraussicht im Jahr 2002 erscheinen wird. mehr
»Mordkommission«
Wie der Alltag in einer Mordkommission allen Krimi-Klischees zum Trotz wirklich abläuft, schilderten die ZDF-Autoren Michael Heuer und Heiner Gatzemeier, die über vier Jahre lang die Arbeit einer Mordkommission im niedersächsischen Peine begleitet haben. "Die lange Nacht - im Netz der Mordkommision" (4.3.02) war die Zweitausstrahlung dieser erfolgreichen dokumentarischen Serie. Material finden Sie
hier
»Lexikon der deutschsprachigen Krimi-Autoren«
Eine Meldung auf den Seiten des SYNDIKATS:
Zur CRIMINALE 2002 in München erscheint das Lexikon der deutschsprachigen Krimi-Autoren, in dem auf mehr als 300 Seiten die Lebens- und Werkdaten aller deutschsprachigen Kriminalschriftsteller und Schriftstellerinnen aus dem SYNDIKAT und den SISTERS IN CRIME aufgenommen sind. Darüber hinaus enthält das Lexikon Biografie und Werk der wichtigsten zeitgenössischen Krimi-Autorinnen und Autoren, die nicht Mitglied dieser Verbände sind, oder die verstorben sind. Wer Näheres über den Verfasser eines Kriminalromans, eines Hörspiels oder eines Drehbuchs wissen möchte, muss detektivischen Spürsinn entwickeln.
Gängige Autorenlexika schweigen sich über die Verfasser von Kriminalliteratur
meist aus, Verlage beschränken sich auf kurze Klappentexte.
Das Lexikon der deutschsprachigen Krimi-Autoren gibt jetzt endlich einen ersten Überblick über die deutschsprachige Krimi-Szene. Es basiert auf den Daten, die Reinhard Jahn (alias H.P. Karr) vom Bochumer Krimi-Archiv in seinem im Internet
abrufbaren Lexikon der deutschen Krimi-Autoren (beachte den feinen Unterschied!) seit
1992 veröffentlicht. Die Printausgabe baut auf diesem Datenbestand
auf und führt ihn erweitert und aktualisiert fort.
Lexikon der deutschsprachigen Krimi-Autoren, Verlag der Criminale, ca 300 Seiten, ISBN 3935877307; Bis zum 21. April zum Subskriptionspreis.
Subskriptionen und Bestellungen
entweder beim VERLAG
DER CRIMINALE oder bei MISSING
LINK, Bonn.
»Mister Marples Krimi-Tipps«
Vor Wochen haben wir auf diese Serie von Krimi-Empfehlungen in der Zeitung "Die Rheinpfalz" hingewiesen.
"Mister Marple" heißt die RHEINPFALZ-Serie, die freitags - am traditionellen Krimi-Tag - neue, lesenswerte, wiederentdeckte Kriminalromane vorstellen wird. "Mister Marple" durchforstet den Büchermarkt nach neuem Lesefutter. "Mister Marple" erscheint regelmäßig alle zwei Wochen. Der Nachteil war, daß sie online nicht zu lesen war. Das hat sich augenscheinlich geändert: viermal ist die Kolumne schon erschienen und hat berichtet über Henning Boëtius, Dieter Kühn, Kerstin Ekman und Hakan Nesser. Angereichert ist das mit guten Links und vor allen Dingen: fast immer mit einem Interview mit dem/der vorgestellten Krimi-Autor/In! Schön, wenn die sogenannte Provinz zeigt, wie man eine Sache richtig machen kann ...
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»Spannung garantiert«
Ulrich Noller, auf dessen Krimi-Kolumne in der Kölner Stadt-Revue wir schon hingewiesen haben, hat ein neues Domizil für Tipps zur Kriminal-Literatur gefunden: "Funkhaus Europa", welches zum Imperium des Westdeutschen Rundfunks gehört und damit auch reichlich Reichweite garantiert. "Spannung garantiert" heißen Nollers Krimi-Tipps und sind auf der Funkhaus Europa-Seite jetzt direkt auf der Startseite zu finden, und soll jeden letzten Donnerstag im Monat live im WDR-Hörfunk (103,3 UKW, immer um ca. 13.45 Uhr in der Sendung "Piazza") zu hören sein. Bisher wurden vorgestellt:
Kim Smage- Die Containerfrau
Stan Jones- Gefrorene Sonne.
Driss Chraibi- Inspektor Ali im Trinity College.
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»Datenbank«
Die Buchhandelsfachzeitschrift "Buchreport" bewertet in ihren einzelnen Ausgaben regelmäßig Webauftritte. Diese Mal wurde die neustrukturierte Datenbank des "Krimi-Forums" überprüft und durchgehend äußerst positiv bewertet. Das Magazin des "Buchreport" finden Sie nicht im Netz, aber natürlich das
Krimi-Forum!
»Auf hohem Niveau«
Auf der excellenten Krimiseite "kaliber. 38" sind jetzt die gesammelten Essays des Thomas Wörtche zu lesen: Krimikritik auf hohem Niveau, die viele Hintergrundinformationen zum Genre, zum Buchmarkt und zur Krimirezeption bietet. Absolut empfehlenswert...
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»Suspekt«
"Suspekt", das "Magazin für Kriminalisten und Kriminelles" befindet sich sozusagen in der Zielgeraden. "Sicher erwarten Sie sehnsüchtig die erste Ausgabe von Suspekt. Wir auch! Aber - wie das so ist im richtigen Leben - haben sich einige Probleme ergeben. Bitte haben Sie noch etwas Geduld mit uns, wir arbeiten mit Hochdruck an Lösungen und hoffen auf baldiges Erscheinen..." teilt das Magazin mit. Gearbeitet wird auch an einem regelmäßigen Email-Newsletter, der über Aktuelles aus der Krimiszene, kurzfristige Termine etc. informieren soll. Informationen gibt es bei suspekt.magazin@gmx.net.
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»Mafia-Mädchen«
Carol Gino über ihre große Liebe Mario Puzo, Mafiosi, Machos und abgeschnittene Pferdeköpfe.Carol Gino erzählt. Von den mehr als 20 Jahren, die sie mit dem 1999 verstorbenen Mario Puzo zusammengelebt hat, seit sie als junge Krankenschwester in das Haus des berühmten Mafia-Romanciers kam.
"Frankfurter Rundschau" vom 30.03.2002...
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»Mysteriöser Fall
für Maria Kallio«
Sie könnte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein, die Begegnung mit Leena Lehtolainen. Die Finnin, die in ihrer Heimat bereits acht Romane veröffentlichte, stellt sich mit "Zeit zu sterben" erstmals im deutschsprachigen Raum vor, und das auch gleich mit einem Krimi, der durchaus Eindruck macht.
"Donaukurier" vom 30.03.2002...
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»Rügen lädt Krimifreunde«
Als Miss Marple oder Detektiv Hercule Poirot können sich Krimi-Fans in diesem Jahr an so genannten „Tatort-Wochenenden“ auf Rügen betätigen. Gäste des Veranstalters „Krimi4all“ sollen während ihres Aufenthaltes einen ungewöhnlichen „Mordfall“ aufklären, sagte ein Sprecher in Putbus.
"Ostsee-Zeitung" vom 30.03.2002...
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»Der Pariser Salon du Livre als Gipfeltreffen der italienischen Krimiliteratur«
Aber dann waren es doch die Autoren selbst, die ihr Land als „Wasteland“ (Andrea de Carlo) bezeichneten, als „düsteres Mysterium“ (Carlo Lucarelli), „marode Gesellschaft“ (Masimo Carlotto) und „durch und durch kompromittiert“ (Marcello Fois). Dass die vier zitierten Autoren allesamt Kriminalliteratur schreiben, ist kein Zufall: Der diesjährige Salon geriet zu einer Art italienischer Criminale, einem Gipfeltreffen der italienischen Kriminalliteratur, die in den vergangenen zehn Jahren eine Blüte sondergleichen erfährt.
"Süddeutsche Zeitung" vom 28.03.2002...
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»Der Kommissar ermittelt in Plochingen«
Hoch gelobt von Rezensenten und mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, ist Ulrich Ritzel doch noch beinahe ein Geheimtipp. "Ich glaube, ich kann noch allen meinen Lesern die Hand geben, ohne eine Sehnenscheidenentzündung zu bekommen", sagte der 61-Jährige, der 35 Jahre lang Journalist war.
"Esslinger Zeitung" vom 27.03.2002...
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»Im Hinterhalt des Glücks«
Petra Hammesfahr schreibt keine Detektiv-, sondern Suspense-Romane. Nicht die Aufklärungsmechanismen, sondern die durch das Geheimnis erzeugten Ängste und Zweifel bilden ihr Grundgerüst. Dabei driften die Erklärungsmöglichkeiten für das Geschehen in alle Richtungen auseinander, und noch auf den harmlosesten Dingen lastet der Fluch des Mehrdeutigen. Lutz Krützfeldt in der "Neuen Zürcher Zeitung" vom 28.03.2002...
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»Knifflige Frage für Hobby-Kommissare«
Die "Aufklärungsquote" liegt etwas niedriger als bei den vergangenen Weihnachts- und Osterkrimis, die allesamt Krimiautor Horst Bosetzky (-ky) exklusiv für die "Berliner Zeitung" geschrieben hat. Auflösung und einzelne Folgen finden Sie in der
"Berliner Zeitung" vom 27.03.2002...
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»Es fühlt sich an«
"Im Chat gibt’s koa Sünd, nur in der Literatur: Thommie Bayer langweilt im »Aquarium«." Findet Frank Schäfer in der Zeitung "Junge Welt" vom 28.03.2002...
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»Liebe und Leichen«
So schildert Eifelkrimiautor Jacques Berndorf die Leiche Nummer zwei. Er weist das Auditorium darauf hin, dass es noch eine dritte und vierte Leiche gebe, über die er laut Anweisung seines Verlegers nicht sprechen darf – "denn ihr sollt im Herbst das Buch kaufen und nicht sagen, das kennen wir schon."
("Trierischer Volksfreund"), 27.03.2002....
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»Dicke Kartoffeln«
Berlin ist berüchtigt für seine Bürokratie, die in den Subventionszeiten des Kalten Krieges derart ausuferte, dass sie die Stadt heute finanziell zu strangulieren droht. Wohl nur hier, am Sitz von Schreibtischlabyrinthen wie der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, konnte ein Verwaltungssoziologe zum Bestsellerautor werden. Gemeint ist der Kriminalschriftsteller Horst Bosetzky (64), alias -ky. „Spreekiller“, das neueste Werk des emeritierten Professors der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege, ist gerade erschienen.
Hans-Hermann Kotte ("Süddeutsche Zeitung"), 22.03.2002....
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»Das mythische und das reale New York«
In seiner zweiten autobiografischen Erzählung "Der schwarze Schwan" berichtet der New Yorker Autor Jerome Charyn ein weiteres Mal von seiner Jugend unter Mafiosi. Charyn wuchs in den 40er-Jahren als Sohn weißrussisch-jüdischer Einwanderer in der Bronx auf, zu einer Zeit, als Meyer-Lansky die Straßen regierte. Robert Brack ("schwarze taz"), 26.03.2002....
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»Gift richtig«
Die britische Krimi-Legende hat in ihren Büchern bis ins kleinste Detail wissenschaftlich korrekt dargestellt, wie Gifte für niedere Zwecke benutzt werden können und dann ihre tödliche Wirkung entfalten. Das berichten Volkmar Schneider von der Freien Universität Berlin und Benno Rießelmann vom Berliner Landesinstitut für Gerichtsmedizin, die Agatha Christies Werk in bester Detektivarbeit einer fachlichen Prüfung unterzogen haben. ("Süddeutsche Zeitung"), 26.03.2002....
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»Kein Ostern ohne Krimi«
"Paaske-Krim", der "Oster-Krimi", ist dem Norweger, was den Deutschen der Schokoladenhase und den Dänen das Osterbier. Ohne Krimi geht in dem skandinavischen Land keiner in die Feiertage.
"Ein Brite sichert die Spannung zu Ostern" titelte die Osloer Zeitung Aftenposten über zwei Seiten Buchrezensionen. Nicht weniger als 24 neue Titel wurden dort beschrieben, allesamt Krimis, und die besten Zensuren erhielt Robert Wilson für seinen Thriller "Ein kleiner Mord in Lissabon".
("Frankfurter Rundschau"), 26.03.2002....
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»Proteo Laurenti ermittelt wieder«
Dass diese Vergangenheit noch längst nicht vergangen ist, muss auch Proteo Laurenti, Chefermittler in Veit Heinichens zweitem Triest-Krimi, erfahren. Die «Toten vom Karst», dem Triestiner Hinterland, lassen die Lebenden nicht zur Ruhe kommen, sie sind noch immer Anlass für Hass und Mord.
("Aargauer Zeitung"), 25.03.2002....
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»Gladbach hat einen Krimihelden«
Commissario Brunetti gehört nach Venedig, Kommissar Wallander nach Ystad. Und nach Gladbach gehört jetzt Peter Koslowsky - im gerade erschienenen Roman von Werner Janczyk.
("Westdeusche Zeitung"), 25.03.2002....
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»Cowboy in der Wüste«
Ein soeben in den USA erschienenes Buch mit dem Titel "See No Evil: The True Story of A Ground Soldier in the CIA's War on Terrorism", die Memoiren des Ex-Geheimdienstlers Robert Baer, bringt Zündstoff in die aktuelle Diskussion um die Moral der CIA-ler und ihres unter Beschuss stehenden Chefs Geroge Tenet. Seit ihrer Veröffentlichung sorgen Baers Erinnerungen für erheblichen Wirbel. ("Kulturweltspiegel/ARD"), 24.02.2002....
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»Gleichung mit einem Unbekannten«
Uri Adelman ist 1958 geboren und einer der bekanntesten Autoren Israels. "Gleichung mit einem Unbekannten" ist sein zweiter politischer Kriminalroman. Die Geschichte ist brilliant und in einer Sprache geschrieben, die den Leser derart fasziniert, daß er die Lektüre nicht vor dem Ende zur Seite legt. ("Radio Bremen"), 20.03.2002....
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»Tod und ein bisschen Liebe«
Die Autorin nennt sich Alexandra Marinina; ihr wirklicher Name ist Marina Alexejeva. Sie ist Russin. 1957 wurde sie geboren, machte ihren Doktor in Jura und arbeitete zwanzig Jahre lang am Juristischen Institut des Innenministeriums in Moskau, zuletzt im Rang eines Oberleutnants der Miliz. Seit 1992 schreibt Alexandra Marinina Kriminalromane, die bislang mehr als 15 Millionen mal verkauft wurden. Sie gilt als die erfolgreichste russische Schriftstellerin der Gegenwart. ("WDR 4")...
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»Einsame Träumer«
Krimis als Vorwand für literarische Dechiffrierungen des alltäglichen Wahnsinns: das Beste des Genres im Frühjahr präsentiert "Profil", das Online-Magazin Österreichs in der Ausgabe 13/2002....
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»Kürzungen nur bei Krimi-Preis« "Bis auf den Frauen-Krimipreis, den die CDU politisch nicht wolle, habe es im Thies-Etat keine Kürzungen gegeben..." meldet das "Wiesbadener Tageblatt" in seiner Ausgabe vom 25.03.2002. Gemeint ist die "Agathe", der Frauenkrimipreis der Stadt Wiesbaden, den 2001 Susanne Mischke für ihren Roman "Wer nicht hören will muß fühlen" (Piper Verlag) erhalten hat. Die Werbewirkung dieses Preises wird von den politisch Verantwortlichen der Stadt Wiesbaden scheinbar unterschätzt...
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»Karriere eines Gotteskriegers« In seinem neuen Roman "Wovon die Wölfe träumen", aus dem er jetzt im Buchhaus Loschwitz las, schildert der in Paris lebende algerische Ex-Offizier und Schriftsteller Yasmina Khadra die Geschichte Nafa Walids, der davon träumte, Schauspieler zu werden, aber nach einem traumatischen Erlebnis Trost in der Religion findet. Religiöse Eiferer verheißen ihm die Wiedergewinnung seiner Selbstachtung und den gemeinsamen Aufbau eines besseren Algerien in der Gemeinschaft der Gläubigen. Nafa wird Taxifahrer, dann schmuggelt er Waffen, schließlich tötet er seinen ersten Mann.("Dresdner Neueste Nachrichten") 24.03.2002...
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- »Der Meteorit«
"Ich musste sofort schreiben, mitten in der Tragödie, sonst hätte ich nicht mehr davon sprechen können", erzählt Khadra, nachdem er in der Romanfabrik aus seinem neuen Roman Wovon die Wölfe träumen gelesen hat. ("Frankfurter Rundschau") 25.03.2002...mehr
»Vom Buchmarkt: Literatur und Fernsehen« Bücherflimmern – Literatur im Fernsehen: eine Diskussion auf der Leipziger Buchmesse: Bevor hier wirklich beständig von Literatur die Rede sein kann, fällt erst einmal das Wort von der »Todeszone«. Wolfgang Herles, der die ZDF-»Aspekte« leitet, hat damit auf den Punkt gebracht, was Fernsehen inzwischen in jedem Falle bedeutet: Quotenjagd. »So schlicht, so einfach«. Sagt Herles. »Entweder man lebt damit oder man steckt den Kopf in den Sand. Punkt.« Sagt auch Hubert Winkels vom DeutschlandRadio, der selber Literatur im Fernsehen vorstellt. Veränderer klingen so nicht; es ist dies das Wort der Bestandspfleger einer resignativen Situation – die man sich schönredet, weil man sie lebt. ("Neues Deutschland") 25.3.2002 ...
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»Schurken sind doch viel spannender als all die Braven« Bestseller-Autor, Werbe-Profi, Hobby-Koch, Musiker und Komponist sowie dazu auch noch ein guter Redner Tausendsassa Frank Schätzing (44) zog beim Literarischen Bankett der Westdeutschen Zeitung 50 Gäste in seinen Bann. Geschrieben, so erzählte Schätzing, habe er eigentlich schon immer. Als Kind und Jugendlicher Briefe, Tagebuch oder Szenen. Später dann, mit Mitte 20, seinen ersten Roman.("Westdeutsche Zeitung") 24.3.2002 ...
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»Krimi-Autorin Daschkowa schreibt Spionagegeschichte« Die sehr erfolgreiche russische Krimi-Schriftstellerin Polina Daschkowa («Die leichten Schritte des Wahnsinns») begibt sich in die Netze der Geheimdienste. «Mein nächster Roman ist eine Spionagegeschichte», sagte sie in Leipzig. Die 42-jährige Autorin aus Moskau hat auf der Leipziger Buchmesse gerade ihr zweites Buch in deutscher Sprache mit dem Titel «Club Kalaschnikow» im Aufbau-Verlag (Berlin) präsentiert. ("web.de")...
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»Eddi Arent lud zum Edgar-Wallace-Klassentreffen« m Schwarzwälder Tourismusort Titisee- Neustadt hat sich zwei Tage lang alles um Mord und Totschlag gedreht: Rund 200 Krimifans trafen sich am Wochenende zum vierten Edgar- Wallace-Festival. Im Mittelpunkt standen die Bücher des britischen Autors, die zahlreichen Wallace-Filme und Fanartikel.("Lippische Landeszeitung") 25.3.2002 ...
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»Die hohe Schule der Verzweiflung« Wer ist diese Patricia Highsmith, die hier fast schon zu Klassikerehren kommt? Gilt sie vielerorts nicht nur als Krimiautorin, der etwas mehr psychologisches Gespür zugebilligt wird als ihren Kollegen? Und die das -- oft zweifelhafte -- Glück hatte, ihre Romane von einer ganzen Reihe eigenwilliger Regisseure verfilmt zu sehen: Hitchcock, Chabrol, Wenders, um nur die berühmtesten zu nennen. Hannes Riffel schrieb für "amazon" ein Porträt der Autorin...
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»Ein Lübecker am Tatort« Pim Richter will in "Zahltag" zeigen, welche Folgen es für Menschen haben kann, wenn Firmen nur daran denken, Kosten zu reduzieren. In Richters erstem Tatort "Von Bullen und Bären" ging es um den Boom an den Börsen und um das Schindluder, der damit getrieben werden kann. Es ist kein Zufall, dass jetzt wieder ein Wirtschaftstrend den Rahmen der Handlung bildet. Der 53-jährige Autor stammt aus einer Lübecker Kaufmannsfamilie und fühlt sich schon deshalb in solchen Themen zu Hause.("Lübecker Nachrichten"), 23.03.2002 ...
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»Die Türen des Syndikats« Die 1960 in Backnang geborene Autorin Christine Spindler ist eine Senkrechtstarterin in der Szene. Ihre Karriere ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Ihren ersten Krimi schrieb Spindler, die in Heidelberg Physik und Sprachen studiert hatte, in englischer Sprache. 1999 kam The Rhythm of Revenge heraus, das Buch erschien im Oktober 2001 unter dem Titel Im Rhythmus der Rache auch in deutscher Sprache. Es folgten The Pangs of Prophecy und im Juni 2001 Faces of Fear, ins Deutsche übersetzte Fassungen liegen im Buchhandel noch nicht vor. Neben Krimis schreibt Spindler auch Jugendbücher, diesmal nicht zuerst in Englisch, sondern gleich auf Deutsch. Ihre Agentin verhandelt derzeit mit einigen großen Verlagen über die Exklusivrechte.("Backnanger Kreiszeitung"), 23.03.2002 ...
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»Immer noch schlimmer« Das Foto kennt jeder aus dem Geschichtsbuch. Churchill, Truman und Stalin traut nebeneinander in gemütlichen Korbstühlen. Joseph Kanons Roman «In den Ruinen von Berlin» beginnt genau mit diesem Bild. Doch kaum ist das historische Foto an jenem 17. Juni 1945 geknipst, stört ein Zwischenfall die hohe Politik: Eine Wasserleiche treibt auf dem Jungfernsee. Eine mit amerikanischer Uniform. Und das in der sowjetischen Zone.
(" Berliner Morgenpost"), 24.03.2002 ...
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»Wenn schon Mord, dann mit Kultur« Neue Krimis aus Italien vorgestellt von
("Der Standard"), 24.03.2002 ...
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»Schrei am Hellweg« . Ein Schrei aus dem Park, ein Kellner, der zusammenbricht, ein Schuss im Foyer - oder lieber doch eine Leiche zum Dessert. Alles möglich beim Krimi- und Kultur-Erlebnis im Schlosshotel Eringerfeld, angeboten von der Hellweg-Touristik.
Nach dem Erfolg des Krimiwochenendes im vergangenen Jahr geht der Mordsspaß unter dem bekannten Titel "Tatort Hellweg" nun in die nächste Runde.
("Der Patriot/Lippstädter Zeitung"), 22.03.2002 ...
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»Die schreibt richtig gut und witzig« . Jacques Berndorf schreibt seine Krimis nicht mehr selbst zu Ende? Wohin soll das denn führen? Zum Online-Krimi-Wettbewerb des Südwestrundfunks im Rahmen des Krimifestivals "Tatort Eifel", bei dem die Dauner Berufsschülerin Katharina Hampe den zweiten Preis gewann.
("Trierischer Volksfreund"), 23.03.2002 ...
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»Deutscher Bücherpreis« Deutscher Bücherpreis erstmals vergeben
Olov Enquist, Ulla Hahn und Julie Zeh unter den auf der Leipziger Buchmesse Prämierten. ("Der Standard") vom 21.3.2002...
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»Die englische Provinz« Am Ende ist doch immer der Gärtner der Mörder. Jedenfalls in den schlechteren Krimis dieser Tage. Und dazu gehört eindeutig Stephen Booths Krimi-Debüt "Kühler Grund". ("ntv") vom 21.3.2002...
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»Tatendrang« Er ist ein Multitalent mit schier unerschöpflicher Fantasie und großem Tatendrang: Frank Schätzing (Jahrgang 1957), Gründer und Geschäftsführer einer Kölner Werbeagentur, sorgt seit langem mit seinen brillant geschriebenen Thrillern im Emons Verlag für Furore. Sein Mittelalterkrimi „Tod und Teufel“, der auf Anhieb ein Bestseller wurde, und sein jüngster Roman „Lautlos“ gehören zum Besten, was in den vergangenen zehn Jahren aus der Feder eines deutschen Unterhaltungsautors floss. Aber Schätzing kann noch mehr, und das beweist er in seinem neuen Hörbuch „Keine Angst“.
("Kölner Stadt-Anzeiger") vom 20.3.2002...
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»Schelmenkrimi?« Er ist ein Multitalent mit schier unerschöpflicher Fantasie und großem Tatendrang: Frank Schätzing (Jahrgang 1957), Gründer und Geschäftsführer einer Kölner Werbeagentur, sorgt seit langem mit seinen brillant geschriebenen Thrillern im Emons Verlag für Furore. Sein Mittelalterkrimi „Tod und Teufel“, der auf Anhieb ein Bestseller wurde, und sein jüngster Roman „Lautlos“ gehören zum Besten, was in den vergangenen zehn Jahren aus der Feder eines deutschen Unterhaltungsautors floss. Aber Schätzing kann noch mehr, und das beweist er in seinem neuen Hörbuch „Keine Angst“.
("Kölner Stadt-Anzeiger") vom 20.3.2002...
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»Sohn eines Dealers« Autor Klaus Vater erhält am Welttag des Buches, 23. April, den Kinder-Krimi-Preis und 2500 Euro, gestiftet vom Kulturhaus Dussmann. Die Entscheidung war knapp. «Die Detektive von Cismar . . . und die geklauten Köpfe» von Simone Klages folgten dicht. Lilli Thals «Kommissar Pillermeier» fiel deutlich durch. ("Berliner Morgenpost") vom 19.3.2002...
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»Kraft der Auto-Suggestion« Vertrautes Gelände also, das spukende, verwunschene Auto, aber Stephen King hat sein ganzes Werk auf gebrauchten Einfällen aufgebaut, die ursprünglich aus dem Comic, aus B-Filmen der fünfziger Jahre, aus Vorabendserien wie „Twilight Zone“ stammen. Durch schiere Beharrlichkeit hat er ihnen neues Leben eingehaucht.
Stewart O’Nan in der ("Süddeutschen Zeitung") vom 19.3.2002...
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»Beklemmende Dinge« Viele unerhörte und beklemmende Dinge ereignen sich in "Gencode J", und den Leser überkommt gelegentlich das ungute Gefühl, dass Udo Ulfkotte endlich einmal Details seiner Recherchen unter dem Schirm der Fiktion veröffentlichen kann, die er sonst lieber für sich behält. Spannung ist auf jeden Fall garantiert, geht es doch um eine besonders perfide Art der Tötung, die an den Holocaust und die ethnischen Säuberungen auf dem Balkan erinnert.
Detlev Karg dür die ("Deutsche Welle")...
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»Serienhelden ohne Klischees« Horst Eckert hat seinen Ausgleichssport gewechselt. War zunächst das Krimischreiben der Ausgleich zum "Brot-Beruf" des Fernsehjournalisten, hat der erfolgreiche Düsseldorfer Autor inzwischen die Schriftstellerei zum Haupterwerb gemacht. Donnerstag stellte er seinen sechsten Kriminalroman im Literaturbüro NRW vor: "Ausgezählt" heißt er und über 400 Seiten geht er. Die "Premierenlesung" von "Ausgezählt"fand am 19. März, 20 Uhr im Droste Buchhandel, Schadow-Arkaden Düsseldorf statt. ("WZ") 18.3.2002...
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»Das Gesetz der anderen« "Kranke Hirne": Der neue Jerry Cotton ist reaktionärer, böswillig vereinfachter Agitprop gegen die Gothic-, Dark-Wave- und Black-Metal-Szene... Und erst ganz zum Schluss, nachdem der Ghostwriter über 200 Seiten lang Stimmung gemacht hat gegen diese Musik mit ihren "Liebeserklärungen an Gewalt und Rassismus", gegen die "Machwerke aus dem okkulten und rechtsradikalen Milieu" und die "kranken Hirne", die sie erdenken, folgt doch noch so etwas wie ein Unterscheidungsversuch.
Frank Schäfer in der ("taz") vom 16.3.2002...
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»Herr Tanaka hilft weiter« Für Helene Turstens Roman ist "Queen" immerhin ein gutes Stichwort, weil die Spuren des Toten in die skandinavische Homosexuellenszene führen. So ist "Die Tätowierung" dann auch der erste Kriminalroman, in dem eine Kommissarin aus Göteborg mit einem schwulen japanischen Sumo-Ringer und Sexshopbesitzer aus Kopenhagen vertraulicher zusammenarbeitet als mit ihrem Kollegen, der während der gemeinsamen Dienstreise nach Dänemark entweder betrunken oder verkatert, doch immer unausstehlich ist.
Ulrich Baron in der ("Welt") vom 16.3.2002...
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»Marlowe wird Türke und lernt Hessisch« Jakob Arjouni hat nach seinem Doppeldebüt - im selben Jahr erschien auch "Mehr Bier" - dem Druck widerstanden. Er hat zwar bis heute zwei weitere "Kayankayas" nachgelegt, doch sie wirkten nie wie die verquälte Variation einer Erfolgsformel. Unter den Kommissaren, den feministisch oder ökologisch angehauchten Verbrechensaufklärern jener Jahre stand dieser Kayankaya einsam da - und steht es immer noch.
("Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung") vom 17.3.2002...
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»Der Mann, der Geschichten macht« Robert Brack erzählt die Geschichte mittlerweile ganz gern. Es war im Sommer 1997, als ihn sein Lektor fragte, ob er nicht Lust hätte, einen historischen Kriminalroman zu schreiben, der im viktorianischen England spielt. Am besten unter weiblichem Pseudonym. "Ich glaube, mein Lektor wollte mich ein wenig quälen", mutmaßt Brack heute. Volker Albers im ("Hamburger Abendblatt") vom 16.3.2002...
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»Das Wrack in den Wäldern« Kathy Reichs hat auf makabre Weise eine Katastrophe vorweggenommen, deren tatsächliche Ausmaße die Fantasie eines Schriftstellers unendlich überflügeln sollten: In ihrem neuen Roman beschreibt Reichs die komplizierten und aufwändigen Untersuchungen nach einer Flugzeugkatastrophe.
("Der Standard") vom 17.3.2002...
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»Das ewige Heimspiel« Eine Fülle von kleinen und mittleren Regionalverlagen kaprizierte sich, nach "Tatort"-Prinzip, auf strikte Regionalisierung. Wer in Dortmund, Frankfurt oder Berlin auf Mörderfang ging, fand seine Verdächtigen im näheren Umkreis - die Zahl der Dienstreisen blieb überschaubar. Der Lokalpatriotismus sorgte für treue Fangemeinden, die Autoren begnügten sich mit lokalpatriotisch gefärbten Geschichten, den Sprung aufs nationale oder gar internationale Level wagte kaum ein Schreiber, weder geographisch noch intellektuell.
("Die Welt") 17.3.2002...
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»Sammelrezension« Wie in den ersten beiden Brennan-Romanen stellt Kathy Reichs ihrer Hauptfigur schlüssig beschriebene Nebendarsteller zur Seite. «Durch Mark und Bein» ist Krimi-Lektüre auf dem Niveau der besten Kay-Scarpetta-Romane - und ragt damit aus der Flut von Gerichtsmediziner-Thrillern weit heraus. Von Sven Felix Kellerhoff
In Michael Ridpaths neuen Roman «Das Programm» geht es um so genannte Borderline-Kandidaten, potenzielle Gewalttäter, von denen es an der Wall Street nur so wimmelt... eine Intrige im Milieu der Hochfinanz und ein rasanter Thriller. Von Alexander Remler
("Berliner Morgenpost") 17.3.2002...
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»Mordender Serientäter« Peter Wark mordet wieder, entwickelt sich zum skrupellosen Serientäter: Mit Machenschaften legt der Journalist seinen zweiten Kriminalroman in der Reihe der Schwabenkrimis im Gmeiner-Verlag vor. Mit feiner Feder führt er uns zuerst in die Irre, um dann mit einem verblüffenden Schluss aufzuwarten.In seinem Regionalkrimi entfaltet sich nach und nach, von Schauplatz zu Schauplatz eine intelligent erzählte Geschichte, deren Dramatik konsequent gesteigert wird.
("Backnanger Kreiszeitung ") 16.3.2002...
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»Berichte von Lesungen« Die Krimiautorin Doris Gercke, Schöpferin der "Bella Block", las im Rahmen der Frauen-Kulturtage vor über 40 Zuhörerinnen aus ihrem neuesten Buch "Die schöne Mörderin". 18.3.2002 ...
("Schwäbische Zeitung")
H. P. Karr stellte im Europahaus eine Sammlung mit kriminellen Kurzgeschichten vor. Diese spielen in Kneipen, Bars und Restaurants und tragen den Titel "Abrechnung, bitte!" 18.3.2002 ...
("NRZ")
Vielseitiger Krimiautor Kai Engelke zu Gast im „Ulenspiegel“ und in der Ricarda-Huch-Schule. 18.3.2002 ...
("Gießener Anzeiger")
Thomas Hettche nahm einen realen Mord als Grundlage für die beeindruckende Erzählung "Der Fall Arbogast". Lesung in Lüneburg. 18.3.2002 ...
("Landeszeitung")
»007 wird zum Klassiker« Vor fünfzig Jahren, in nur gerade acht Wochen, hatte Ian Fleming seinen ersten James-Bond- Roman geschrieben: Das nimmt jetzt das englische Verlagshaus Penguin zum Anlass, Fleming in den Kreis der literarischen Giganten zu befördern. Nicht nur ist für den April eine Neuausgabe sämtlicher Bond-Romane vorgesehen: «Dr No», «From Russia With Love» und «Goldfinger» sollen zudem als Sammelband in der renommierten Reihe der Penguin Modern Classics erscheinen. ("NZZ") 15.3.2002...
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»Der neue King« "Der Buick" heißt der spannende Roman des amerikanischen Thriller-Autors Stephen King, der heute seine Weltpremiere in Deutschland erlebt. In den USA wird der Roman erst im September erscheinen. Das "Hamburger Abendblatt" offeriert eine kostenlose Leseprobe 15.3.2002...
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»Geldek - tot unter der Rheinbrücke«
"Der neunte Fall des Klever KK 11 beginnt mit einem Leichenfund unter der Emmericher Rheinbrücke". Das verrieten die Autoren Hiltrud Leenders, Artur Leenders und Michael Bay aus Kleve über ihren neuen Roman "Augenzeugen". Die NRZ sprach mit dem "Trio Criminale" über das von Fans erwartete neue Buch. "NRZ" 14.3.2002...
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»Krimitagebuch«
Robert Schekulins Krimitagebuch Februar 2002/1: Roberts ganz persönliche Krimilektüre im Monat Februar 2002 - erste Hälfte! In diesem Monat Kommentare zu Büchern von Disher, Barr, Broca, Grangé, Sommerschuh, Lethem, Garcia, Krimireihe "metro" mit Driss Chraïbi, Santiago Gamboa und vieles andere.
"UFO-Buchhandlung, Freiburg" 14.3.2002...
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»Agatha Christie beschrieb Giftmorde korrekt«
Vorderer Orient und Giftmorde - diese zwei Merkmale ziehen sich wie ein roter Faden durch Agatha Christies literarisches Werk. Die britische Krimi-Autorin habe dabei die Giftanwendung und -wirkung exakt beschrieben, betonten die beiden Berliner Rechtsmediziner Volkmar Schneider und Benno Riesselmann am Donnerstag. Sie untersuchten nach Angaben der Freien Universität Berlin (FU) insgesamt 41 Romane, in denen tödlich wirkende Stoffe eine entscheidende Rolle spielen. "Mannheimer Morgen (Morgenweb)" 15.3.2002...
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»Hitchcock lässt grüssen«
Thommie Bayer hat mit «Das Aquarium» einen Roman vorgelegt, der den Vergleich mit Hitchcock nicht zu scheuen braucht..., meint die "Neue Zürcher Zeitung" am 13.03.2002: "... - und der geradezu danach schreit, ebenfalls verfilmt zu werden. Bayer hat freilich das Motiv der Nachbarschaftsspionage in jeder Hinsicht einer gründlichen - und mitunter etwas penetranten - Anpassung an den Zeitgeist unterzogen - ganz zu schweigen von einer lustvollen Ausreizung des erotischen Potenzials." ...
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»Stephen King zuerst auf deutsch«
Stephen Kings neuer Thriller "Der Buick" erscheint an diesem Freitag (15. März) zuerst in deutscher Sprache. "Der Standard" (13.03.2002)...
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»Glauser-Preis«
"Der Standard" zum Preisträger Thomas Glavinic (13.03.2002)...
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»Dem Zufall verdankt«
Zu Gast im Heimatmuseum war jetzt die Autorin Krystyna Kuhn. Die gebürtige Würzburgerin hat im August 2001 ihren ersten Krimi „Fische können schweigen“ im Piper-Verlag veröffentlicht. "Frankfurter Neue Presse" 12.03.2002...
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»Morde im alten Kelterhaus«
Die fiktiven Morde der beiden Autoren Rainer Sauer alias Jean Becker und Dieter Schmidt sind gute Unterhaltung und kein Grund, die 110 zu wählen. Regionalkrimis sind beliebt bei den Lesern, und so blieb auch bei der Lesung im gemütlichen Kelterhaus kein Platz unbesetzt. "Wormser Zeitung" 13.03.2002...
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»Vom Buchmarkt«
Die drollige Geschichte eines Autors, der 16.000 Exemplare seines eigenen Buches bestellt und anschließend behauptet, das sei kein Versuch, die Bestsellerlisten zu beeinflussen, sondern ein Versehen.
"FAZ" 12.03.2002...
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»Ende des Männervereins«
Immer mehr erfolgreiche Krimis werden von Frauen geschrieben. Eine davon ist Anne Holt, frühere Justizministerin von Norwegen. Alexander Remler in der "Berliner Morgenpost" vom 12.03.2002...
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»Kriminelle Nacht«
„Die Nacht wird kriminell“ in der Bar von Schloss Reinhartshausen. Dabei: Kathrin Elfman und Uli Aechtner.
"Wiesbadener Tageblatt", 12.03.2002...
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»Kurzrezension«
Astrid Paprottas literarischer Kriminalroman "Sterntaucher" ist weit entfernt vom normalen Krimi nach dem "Wer-ist-der-Täter?"-Prinzip. Quelle: "Der Stern"...
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»Kurzrezension«
P. D. James gehört zu den «Queens of crime». Über achtzig ist sie inzwischen, und immer noch in der Lage, präzis konstruierte Krimis zu schreiben. "Neue Luzerner"...
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»Krimi-Kolumne: Deutsche Welle«
Die "Deutsche Welle" bringt in unregelmäßigen Abständen Krimi-Tipps. Aktuell: "Die schwarzen Ränder der Glut" von Ulrich Ritzel. Heidelberg, Mannheim, Freiburg, und Stuttgart sind in der deutschen Krimilandschaft nicht gerade bedeutende Städte. Alles in allem, im Verhältnis zu Verbrechenspotenzial und Einwohnerzahl, ist die Gegend zwischen Allgäu, Alb und Schwarzwald auf der Genrekarte eine Ansammlung großer weißer Flecken. Mit einer Ausnahme: Ulm. - Eine Kritik von Ulrich Noller...
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»Revolution des Alltags«
Das russische Krimi-Phänomen trägt ein weibliches Gesicht: die russichen Krimiautorinnen Alexandra Marinina und Polina Daschkowa sind die Pioniere eines neuen populären Realismus. "Freitag" (11/2002)...
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»Augenzeugen«
Das Klever "Trio Criminale" mit Dr. Artur Leenders, Hiltrud Leenders und Michael Bay konnte beim gestrigen Werkstattgespräch in der Aula der Reeser Realschule ein wenig vom "Geheimnis" lüften: "Das neue Buch wird ,Augenzeugen´ heißen und Ende Oktober zur Frankfurter Buchmesse erscheinen." "NRZ" (11.03.2002)...
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»Abrechnung bitte«
Die Geschichte von Kai Engelke ist eine von 20, die sich in der Kurzkrimi-Sammlung „Abrechnung bitte! Eine mörderische Kneipentour“ (Rowohlt) befinden, die er zusammen mit seinem im Herbst erscheinenden Buch „Der Vollzeit-Erschrecker“ vorstellen wird. Im Anzeiger-Gespräch verriet der Ex-Gießener, was ihn immer wieder zum Tastatur-Mörder werden lässt. "Gießener Anzeiger (11.03.2002)...
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»Krimi als Ersatzprotest gegen Männerdominanz?«
"Junge Welt" sprach mit Doris Gercke. Sie ist die Autorin der Bella-Block-Krimis. Aus ihrer Feder stammen u.a. »Weinschröter du mußt hängen«, »Kinderkorn«, »Die Frau vom Meer« und »Die schöne Mörderin«. (09.03.2002)...
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»Grauen der Wirklichkeit«
„Ich habe das, was in New York passiert ist, genauso wenig für möglich gehalten, wie das FBI oder die CIA“, sagt Horst Ehmke heute. Trotzdem liest sich sein Politthriller „Himmelsfackeln“ wie eine Prophezeiung der Anschläge des 11. September. Das Buch um die Verflechtungen der Politik, des internationalen Terrorismus, der organisierten Kriminalität und des religiösen Fundamentalismus.
"Augsburger Allgemeine", 09.03.2002...
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»Sammelrezension«
Der trübe Sommer, Ein Fall für Commissario de Luca, von Carlo Lucarelli.
Amanda lebenslang, von Norbert Klugmann.
Französische Verführung, von Gill Paul.
"Frankfurter Rundschau", 09.03.2002...
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»Bis sich nichts mehr regt«
Das Ende der Ekstase ist ein toter Frauenkörper. Thomas Hettches "Fall Arbogast" behandelt einen Kriminalfall aus der deutschen Nachkriegsgeschichte, vermeidet aber die Antwort darauf, ob es nun Mord oder ein Unfall war.
"Die Presse", 09.03.2002...
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»Praktikum bei der Polizei«
Mit dem wohl derzeit erfolgreichsten hannoverschen Kriminalautoren Egbert Osterwald, der mit seinen Auflagen bereits 100 000 überschritten hat, war es dem Verein „Dorfgemeinschaft Evestorf“ gelungen, gleich beim ersten Versuch einer Autorenlesung, einen Volltreffer zu landen.
"Deister-Leine-Zeitung", 09.03.2002...
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»Dem Täter auf der Spur«
Thomas Holz denkt sich rätselhafte Mordfälle aus. Die Verbrechen können dann im Internet aufgeklärt werden. Unter www.sherlock-holmes.de können Surfer dem legendären Kommissar nacheifern und die Spuren von Mördern verfolgen. Rein virtuell versteht sich.
"NRZ", 09. 03. 2002...
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»Spargel für den Spion«
Ian Fleming hatte sich, wie er akribisch festhielt, am dritten Dienstag des Januars vor seine 20 Jahre alte Reiseschreibmaschine gesetzt und sieben Wochen lang jeden Morgen von neun bis zwölf getippt, ohne vorherige Notizen. Nach nachmittäglicher Entspannung mit Fischen oder Schwimmen setzte sich der 46-Jährige ab 17 Uhr noch einmal an den Schreibtisch, um das Geschriebene zu korrigieren. So entstanden, wie Bond-Kenner Siegfried Tesche nachzählte, auf 238 stark bearbeiteten Seiten 62 000 Wörter: 2000 pro Tag.
Peter Zander in der "Berliner Morgenpost", 08. 03. 2002...
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»Meistgelesener Autor Ost«
Der in Weimar lebende Schriftsteller Harry Thürk, der heute 75 Jahre alt wird, gehörte mit seinen über 40 Romanen und Dokumentationen einst zu den meistgelesenen Autoren der DDR. Seine politischen Thriller, Kriminalromane und Abenteuergeschichten blieben im Westen Deutschlands dagegen weitgehend unbekannt.
"Ostseezeitung", 08.03.2002...mehr
- » Wer spannend erzählt«
Unterhaltungsliteratur ist aber nicht gleich Unterhaltungsliteratur, ein Thriller ist nicht wie der andere. So dumm wie Ian Fleming konnte ein DDR-Schriftsteller gar nicht sein, und so reaktionär schreiben wie Konsalik durfte er nicht – alles in allem glänzende Voraussetzungen für spannende Polit-Krimis, die ein Talent herzhaft nutzen konnte. Harry Thürks Bücher gehören in diesem Genre zum Besten. "Neues Deutschland", 08.03.2002...mehr
»Ich hatte einen Fall in Afrika«
Reisen kann beschwerlich sein: "Mein Körper war wund, meine Kleider rochen modrig, und der Regen, der auf das niedrige Blechdach trommelte, verursachte mir rasende Kopfschmerzen." So beginnt einer der vier Berichte der Privatdetektivin Kelly James, die in Ostafrika nach Vermissten fahndet, in Erbschaftsdingen ermittelt, Hintergründe von Unfällen recherchiert.
Horst Eckert für die "Die Welt", 02. 03. 2002...
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»Krimistadt Flensburg«
Turmschreiber, Inselschreiber, Stadtschreiber - das sind begehrte Posten auf Zeit für reiselustige Literaten in Deutschland. Den wenigen Profis auf dem Gebiet der Kriminalschriftstellerei bietet nur Flensburg auf Gemeindekosten Logis und Taschengeld.
"Die Welt", 08.03.2002...
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»Vom Buchmarkt 1«
Bei den Buchverlagen von Bertelsmann, im vergangenen Jahr in Verlagsgruppe Random House umbenannt, wird in rasantem Tempo umstrukturiert. Motto der von President und Chief Executive Officer (CEO) Klaus Eck verantworteten Veränderungen ist die „Rückkehr zur Kernkompetenz“, die er beim Autorenbuch sieht und nicht bei aufwändigen vierfarbigen Bildbänden und Ratgebern. "Süddeutsche Zeitung", 08.03.2002...
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»Vom Buchmarkt 2«
Mehr als dreissigtausend Firmen drohe die Schliessung, weil ihnen Führungskräfte für die Nachfolge fehlten, meldete im vergangenen Jahr der Bundesverband für die mittelständische deutsche Wirtschaft. In der Buchbranche stehen Schliessungen nicht so sehr im Vordergrund; mittelständische Verlage mit Nachfolgeproblemen werden eher aufgekauft denn liquidiert.
"NZZ", 08.03.2002...
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»Atomkraftwerke und Schamanen«
Jean-Christophe Grangé arbeitet als freier Journalist für diverse große Zeitschriften und reiste für seine Reportagen zu den Eskimos, den Pygmäen, den Tuareg und auch zu Schamanenstämmen in die Mongolische Republik. Aus diesem Grund sind seine Thriller immer ausgezeichnet recherchiert und brillieren durch interessante Details, die die Geschichten überaus glaubwürdig und lebendig machen. "Evolver", 05.03.2002...
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»Wahrheitsgehalt«
Die schwedische Krimi-Autorin Liza Marklund verweist gern auf den Wahrheitsgehalt ihrer Geschichten. „Meine Journalistenjahre haben mich geprägt. Ich recherchiere alles bis ins kleinste Detail“, meinte sie in einem Interview. Ähnlich äußerte sie sich unlängst auch in Wiesbaden, wo sie zu einer Lesung ihres Romans „Paradies“ eingeladen war. "Wiesbadener Tagblatt", 08.03.2002...
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»Rezensionen«
Gesammelte Bücherschau der Woche beim "Perlentaucher":
Denby, Joolz: "Das Tor des Schmerzes"
Highsmith, Patricia: "Zwei Fremde im Zug"
Highsmith, Patricia: "Das Zittern des Fälschers"
Highsmith, Patricia: "Der Schrei der Eule"
Ridpath, Michael: "Das Programm"
Urban, Milos: "Die Rache der Baumeister"
Volpi, Jorge: "Das Klingsor-Paradox"
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»Kurzrezension«
Ake Edwardson In alle Ewigkeit. "Stern" 07. 03. 2002...
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»Intellektuelles Ganzkörperpeeling«
Joolz Denby: Das Tor des Schmerzes. Eingeflochten in den rasanten Plot sind mehrere Schichten Subtext: ein fein gesponnener Diskurs über das gothisch-gruselige Quadrat Syphilis, Schmerz, Wahnsinn und Genie. Tobias Gohlis in der " Zeit" 11/2002...
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»Medien«
Die Verlagsgruppe Ganske stellt mit sofortiger Wirkung "Die Woche" ein. Eine Meldung des "HamburgerAbendblattes" 06. 03. 2002...
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»Spuk der wirren Worte«
Hat Jonathan Lethem damit, dass er seinen Helden ganz anders, nämlich keineswegs «untolerierbar» entwarf, das Phänomen Tourette - das sich ja nicht zuletzt durch anstössigen Wortgebrauch manifestiert - im wahrsten Sinne schöngeredet? Angela Schader in der "NZZ" vom 07. 03. 2002...
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»Anwendung der Quantentheorie auf den Menschen«
Das Klingsor-Paradox ist die Schnittmenge von ungefähr zwei Dutzend Fachbüchern. So entsteht manch spröder Schlagabtausch zwischen den Wissenschaftlern, in denen Jorge Volpi noch einmal die gesamte Entwicklung der Quantentheorie aufrollt. "Frankfurter Rundschau" 07. 03. 2002...
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»Kurzrezension«
Anne Holt: In kalter Absicht. Roman. "Saarbrücker Zeitung" 07. 03. 2002...
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»Ein deutscher Chandler?«
Jakob Arjouni selbst sieht ein wenig auf Raymond Chandler herab und beruft sich mehr auf Dashiell Hammett, für ihn "einer der tollsten, größten Autoren. Und immer wenn es mir schlecht geht, dann lese ich Hammett und bin immer wieder überrascht, wie modern, klar und zeitlos seine Sprache funktioniert." "Unsere Zeit" 01. 03. 2002...
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»Neuer Titel für Agatha Christies "Zehn kleine Negerlein" gefunden«
"Für Agatha Christies Krimi «Zehn kleine Negerlein» gibt ist einen neuen deutschen Titel ohne jeden diskriminierenden Beigeschmack." meldet "Web.de" am 05. 03. 2002...
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»Schwarze Taz«
Der britische Bestsellerautor Michael Ridpath hat vor einigen Jahren die Zeichen der Zeit erkannt. Das Beispiel John Grisham vor Augen, dachte er: Was der mit seiner Erfahrung als Anwalt geschafft hat, kann ich auch als Investmentbanker erreichen - flotte Thriller über ein mit modernen Mythen beladenes Milieu zu schreiben. Robert Brack in der "taz" vom 05. 03. 2002 ...
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»Bauten und Baumeister«
Der Begriff Architektur war weitgefasst an der vierten Basler Kriminacht. Nicht Bauwerke, die mit düsteren Kammern die Kulisse für das Verbrechen abgaben, spielten die Hauptrolle, sondern die rund ums Bauen involvierten Kreise wie Architekturbüros, Politiker, Beamte und Auftraggeber. Verschwörungen, Mord, dunkle chaotische Mächte zeigten sich da auf einmal hinter den Fassaden des Metiers, das sich als ein ordnendes versteht. "Basler Zeitung" vom 04. 03. 2002 ...
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»Vorsicht vor eifersüchtigen Frauen«
Im neu eröffneten "Krimi-Kabinett" der Buchhandlung "Lesezeichen" in Hillesheim traten, neben den alt bekannten Eifel-Krimi-Schreibern Jacques Berndorf (Michael Preute) und Ralf Kramp, auch die Neulinge Mischa Martini, Carola Clasen, Harald Bongart und Alwin Ixfeld auf und gaben Kostproben ihrer neuesten Werke. Die Gemeinsamkeit der unterschiedlichen Temperamente: Alle lassen ihre Morde in der Eifel spielen.
"Trierischer Volksfreund" vom 05. 03. 2002 ...
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»Du musst nur die Laufrichtung ändern«
Das Leben ist ein ruhiger, tiefer Abgrund: Drei Romane, dazu Stories aus dem Nachlass als Auftakt zur Patricia Highsmith–Werkausgabe. Die Keime und das Keimen – in der Liste der „Zwanzig Dinge, die ich mag“, die Patricia Highsmith einmal in ihrem Tagebuch aufstellt, führt sie an dritter Stelle an: „Einen Avocadokern zum Keimen bringen, nachdem es jemand anderem nicht gelungen ist.“ Jahre früher bezeichnet sie in ihrem Notizbuch ihre ersten, tastenden Ideenentwürfe als „Keime“. Alex Rühle in der "Süddeutschen Zeitung" vom 04. 03. 2002 ...
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»Spreekiller«
Ein Ky-Krimi hat nichts zu tun mit literarischer Fast-Food für zwischendurch. Ky seziert die Wirklichkeit mit den Augen des Soziologen, seine Täter sind auch diesmal die "armen Säue", die das Systemselbst produziert. Daß Soziokrimis spannend sein können, hat Bosetzky in seinen früheren Romanen überzeugend gezeigt - nur: der "Spreekiller" gehört n i c h t zur letzteren Kategorie. Christiane von Wolff im "SWR 1" vom 01. 03. 2002 ...
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»Hamburg als Arbeitszimmer«
Ambjærnsen schreibt viel, jeden Tag, immer abends. Gut drei Dutzend Bücher - Krimis, Romane, Jugendbücher - in verschiedenen Ausgaben sind in den vergangenen 20 Jahren entstanden. Ingvar Ambjærnsen ist ein Bestsellerautor. In Norwegen. Mehr als 1,2 Millionen Mal sind seine Bücher verkauft worden. Seit 17 Jahren lebt Ambjærnsen in Hamburg. Wird er jemals auf Deutsch schreiben? "Nein!" Die Antwort ist kategorisch. "Aber vielleicht spielen meine Geschichten künftig mehr hier als in Norwegen." Volker Albers im "Hamburger Abendblatt" vom 04. 03. 2002 ...
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»Mordsgeschichte und die Nöte kleiner Leute«
Lust auf Lesen? Warum nicht Schweizer Autoren? Zum Beispiel Alex Capus' "Fast ein bisschen Frühling". Oder Alexander Heimanns in Bern spielender "Muttertag". "Swissinfo" vom 03. 03. 2002 ...
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»Mord gehörte zu seiner Familienplanung«
1993 kam Norman zur Welt, und im Jahr darauf gelang Vater Edgar Noske mit der Nippes-Nacht der Durchbruch als Kriminalschriftsteller. Zudem eröffnete der Kölner Emons-Verlag mit dem Mordfall im Kölner Schwarzmarktmilieu Ende der 50er Jahre seine "Classic"-Reihe mit Krimis vor historischem Hintergrund. Wenn nun im zehnten Noske-Krimi "Kölsch Roulette" Figuren aus dem Nippes-Milieu wiederaufleben, hat der Autor Jahrhunderte durchmessen... "Bonner General-Anzeiger" vom 04. 03. 2002 ...
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»Das Volk ist der Unterbau«
Der passonierte Krimiautor kann auch bei seinen historischen Geschichten nicht von Mord und Totschlag lassen. "Nichts liefert so einen guten Spannungsbogen, mit dem man vieles verknüpfen kann, wie ein Krimi," weiß Gisbert Haefs. "Roma" sei, so verrät der 52-Jährige im Gespräch mit NRZ, von vorn herein so angelegt gewesen. "NRZ" vom 04. 03. 2002 ...
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»Ungelöste Fälle am Bosporus«
Nicht nur im Blick auf den Beitritt zur Europäischen Union ist die Türkei ein Schwellenland; Zeiten und Zivilisationen überschneiden sich auch im Stadtbild von Istanbul. Ein inspirierendes Terrain - nicht zuletzt für Schriftsteller. Ein Streifzug mit Celil Oker und Orhan Pamuk. Susanne Schanda in der "NZZ" vom 04. 03. 2002 ...
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»Comeback des München-Romans«
Ob das griechische Lokal "Anti", das türkische Restaurant "Schwimmkrabbe" oder die Kneipe "Rumpler" - wenn Friedrich Anis Kommissar Tabor Süden auf Verbrecherjagd geht, dann meistens im Glockenbachviertel an Originalschauplätzen. Führten Großstadtromane in letzter Zeit meist nach Berlin - zum Prenzlauer Berg, Alexanderplatz oder Landwehrkanal -, erwacht endlich der München-Roman wieder zu neuem Leben. "Die Welt" vom 03. 03. 2002 ...
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»Das tückische Elektron«
Jorge Volpis Roman "Das Klingsor-Paradox" spielt genau in jenem Wissenschaftsmilieu der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das die Quantenphysik hervorbrachte. Keine der legendären Gestalten von Max Planck bis zu Edvard Teller fehlt in dem Romanpanorama einer szientifischen Revolution. Aber es liegt der Schatten auf ihr, mit der Atombombe die scheinbar nur theoretische Physik sofort als neue Waffe auf den Kriegs- und Machtschauplätzen der Weltpolitik installiert zu haben. "Der Tagesspiegel" vom 03. 03. 2002 ...
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»Martha Grimes auf neuen Pfaden«
Wer Martha Grimes wegen ihrer Inspektor-Jury-Krimis schätzt, ist von ihrem neuen Buch vielleicht enttäuscht. Es werden weder skurrile Engländer porträtiert, noch wird ein Kriminalfall nach traditioneller Methode aufgelöst. "Berliner Morgenpost" vom 03. 03. 2002 ...
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»Das Paradies kann die Hölle sein«
Dass die junge Frau Karriere machen wird, wissen alle, die Liza Marklunds Roman «Olympisches Feuer» (2000) gelesen haben, in dem Annika Bengtzon einen mörderischen Anschlag aufklärt und als perfekte Journalistin erscheint, die nebenbei ihr Familienleben mühelos wuppt. "Berliner Morgenpost" vom 03. 03. 2002 ...
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»Im Park von Göteborg«
Der schwedische Journalist und Sachbuchautor Ake Edwardson ist ein würdiger Vertreter der speziellen Abart des skandinavischen Thrillers, der sozialkritisch bis mieselsüchtig daherkommt und ausgeprägte Charaktere bevorzugt. Die Folie für Edwardsons ausgefeilte Krimis bildet im Grunde die Frage, wieso es zu einer Entsolidarisierung und Brutalisierung in einer Gesellschaft kommt, die zu den saturiertesten überhaupt gehört.
"Der Standard" vom 01. 03. 2002 ...
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»Alte Wunden heilen nicht«
Eine solche Figur wird nicht für ein einziges Buch geschaffen und tatsächlich ist dies Veit Heinichens zweites Werk, in dem der triestinische Anti-Held die inzwischen wohlbekannte These beweist, dass das Ethos der Männlichkeit im Kriminalroman nicht mehr gefragt ist - Fortsetzung höchst wahrscheinlich. "Der Standard" vom 01. 03. 2002 ...
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»Es ist ein Kreuz mit dem Süden«
Nachdem Patricia Cornwell mit ihren Romanen um die Chefleichenbeschauerin Kay Scarpetta zu Multimillionärin geworden war, hatte 1997 schon der erste ihrer Non-Scarpetta-Krimis "Hornet's Nest" (deutsch "Hornissennest" bei Hoffmann & Campe) Verwunderung ausgelöst. Über Patricia Cornwells zweiten Non-Scarpetta-Roman
schreibt Ulrich Baron in der "Welt" vom 02. 03. 2002 ...
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»Begeisterung zum
Erzählen«
„Geschichten habe ich schon als Kind leidenschaftlich gern erzählt“, bekennt der 24-jährige Bamberger Student Benjamin Marx. Aus der Begeisterung zum Erzählen ist die Liebe zum Schreiben geworden. Marx gewann unter mehr als 180 Teilnehmern den 1.Deutschen Kurzkrimi-Preis. Ein Interview in der "Süddeutschen Zeitung" am 02. 03. 2002 ...
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»Sammelrezension«
In der "Frankfurter Rundschau" am 02. 03. 2002:
"Wenn Engel fallen" von Tracy Chevalier
"Zeit zu sterben" von Leena Lehtolainen
"One for my Baby" von Tony Parsons...
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»An den Narben kratzen«
Der französische Thrillerautor Jean-Christophe Grangé liebt den durchdachten Wahnsinn. Er arbeitete als Reporter für "Paris Match", die "Sunday Times", den "Stern", "National Geographic" und bereiste die halbe Welt. Inzwischen haben ihn seine Romane in Frankreich zum Star gemacht. Alle Romane werden verfilmt. Damit wächst der Druck: "Ich dachte, mit zunehmender Erfahrung fiele das Romaneschreiben leichter. Doch jetzt kommt der Erfolgsdruck hinzu."
"Die Welt" am 02. 03. 2002 ...
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»Heiße Spuren in Stockholm«
"Alles worüber sie schreibe, habe sie während ihrer Journalistentätigkeit so oder ähnlich kennen gelernt oder wenigstens genau recherchiert, versichert die schwedische Krimi-Autorin Liza Marklund ihrer versammelten Leserschaft." Ein durchaus kritischer Bericht zu einer Lesung in Wiesbaden im
"Wiesbadener Tagblatt" am 01.03. 2002 ...
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»Kunst des Fliehens«
Es kann nur einen Michael Schumacher geben. Es gibt aber viele. Der Schriftsteller Wolf Haas ist einer wahren Epidemie auf die Spur gekommen. "Die Welt" am 01.03 2002 ...mehr
»Nachgetragene Rache«
«Die Fotografin», der vierte Roman der letztes Jahr mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichneten Anne Chaplet, führt zwischen Frankfurt und der südfranzösischen Provinz scheinbar disparateste Biographien zusammen. (Angemerkt sei, dass sich hinter Anne Chaplet die Publizistin Cora Stephan versteckt, die gerne auch ihre eigene Biographie ein wenig inszeniert.) Sie greift (mit den historischen Fakten frei spielend) zurück auf die deutsche Terrorszene der 1970er und frühen 1980er Jahre und fragt nach den Langzeitfolgen für die nicht gemeinten Opfer.
"NZZ" am 28.02 2002 ...
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»Krimi-Kolumne: Deutsche Welle«
Die "Deutsche Welle" bringt in unregelmäßigen Abständen Krimi-Tipps. Aktuell: ""Das Klingsor-Paradox" von Jorge Volpi ist zugleich Wissenschaftskrimi und eine Geschichte der Quantenphysik, ein Thriller, der im Nazideutschland spielt, ein metaphysisches Spiel mit dem Leser und die Erzählung über die Verwandlung der Wahrheit in einer Zeit, in der Verrat und Ungewißheit herrschten. - Eine Kritik von Michael Schornstheimer...
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