Alle vier Wochen sonnabends berichtet Krimi-Autorin Pieke Biermann über "Menschen, Orte, Kriminalität": im RBBinfoRADIO 93,1. Die Sendung am
Sonnabend, den 1. April 2006 um 11.45 Uhr mit dem Thema:
"Der Brand in der Ufnaustraße" .
Polizeidirektion 3 "City", Lagezentrum, 8.August 2005.
Am späten Abend die Meldung: "Brand in Wohnhaus, Ufnaustraße
in Moabit". Brände kommen öfter vor. Dieser hier wird in
kürzester Zeit zu einer der größten Brandkatastrophen Berlins.
Großeinsatz für die Feuerwehr und auch für die Polizei.
Auf den stadtweiten und örtlichen Funkkanälen werden Kräfte nach Moabit dirigiert.
Dirk Matthes, der Polizeihauptmeister und Funker, den alle Matti nennen,
erzählt, was in dieser Nacht oben in der Funkzentrale losgeht.
"Zunächst wars'n ganz normaler Feuerwehr-Einsatz für uns.
Das kippte um in dem Moment, wo's hieß, daß wir die erste tote Person haben.
Da kippte es. Die erste tote Person, die sie rausgeholt haben aus diesem Haus,
war ein Kind."
Neun Tote werden es am Ende sein. Darunter fünf Kinder.
Das Feuer hatte auch ein Kind verursacht.
(Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 00:45 und 05:45)
In der 107. Ausgabe von Thomas Wörtches Krimikolumne "Crime Watch"
erfahren wir mehr über einen Schriftsteller, der sich wie der berühmte Fisch im Wasser durch alle Spielarten der populären Literaturformen bewegt: Joe R. Lansdale. In den USA hochgeschätzt sei sein Werk zwischen Horror und Western, Kriminalliteratur, Comic kaum übersetzt. Doch der kleine Shayol Verlag habe nun mit dem Roman "Sturmwarnung" einen knappen Text von 166 Seiten veröffentlicht, der die Qualitäten von Lansdales Erzählkunst fast prototypisch erkennen lasse und sich nicht nur durch seine meisterhafte Komposition auszeichne. ...
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 13/2006 lesen.
1./2. April 2006, 00.05 Uhr
Deutschlandradio: Literatur
Der stille Passant
Auf den Spuren von Graham Greene in Südostasien
Von Holger Teschke
In seinem Roman "Der stille Amerikaner" hat Graham Greene die Verwicklung privater Schicksale in weltpolitische Konflikte am Beispiel Vietnams zu einer Parabel über Liebe, Schuld und Verrat gestaltet, die noch ein halbes Jahrhundert später von erschreckender Aktualität ist. Die Neuverfilmung des Buches durch Philip Noyce erschien Hollywood nach dem 11. September 2001 so brisant, dass der Film mit Michael Caine ein Jahr lang "auf Eis" gelegt wurde.
Holger Teschke folgt in seinem Feature den persönlichen und literarischen Spuren Graham Greenes von seiner Kindheit im englischen Berkhamsted bis zu den politischen Brennpunkten des 20. Jahrhunderts in Südostasien, zeigt, wo die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion in Graham Greenes Werk verlaufen und wie hoch der persönliche und politische Preis für diese Gratwanderung war ...mehr
oe1/ORF: »Koch in Kühlkammer ermordet!«:
Kinderbuchautorin hat die Nase voll. Weil man mit Kinderbüchern keine literarische Karriere macht, hat Carmen Posadas kurzerhand ins Krimi-Fach gewechselt. "Kleine Infamien", ihr zweiter Roman, erhielt 1998 den begehrten Premio Planeta und wurde in mittlerweile 16 Sprachen übersetzt. Ein Beitrag von Friederike C. Raderer ... mehr
krimiblog: »Die Wunden der Geschichte«:
Das Manko vieler historischer Kriminalromane ist, dass sie die Vergangenheit, die Geschichte, nicht ernst nehmen. Wie es anders geht, zeigt der italienische Autor Gaetano Savatteri, dessen Roman "In der Sache Maddalena Pancamo" auf fabelhafte Weise Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen lässt und der dabei ein interessantes Bild sizilianischer Geschichte entwirft. Von Ludger Menke ... mehr
Watching the Detectives: »In all den Gewaltorgien«:
Es fehlt in keiner Besprechung: "1977" ist die, wenn auch ziemlich freie Umsetzung der authentischen Verbrechen des "Yorkshire Killers". David Peace selbst weist darauf hin, wie sehr ihn dieser Fall als Jugendlicher beschäftigte und zu einem gewissen Grad wohl auch traumatisierte. Andererseits: Selbst Leeds 1977 war nicht mit Yorkshirekillern überfüllt, ganz zu schweigen vom langweiligen Rest der Welt. Von Dieter Paul Rudolph ... mehr
Telepolis: »Das andere Genre«:
In den letzten Jahren hat unerwartet ein Subgenre der Science Fiction wieder an Prominenz erlangt, das eigentlich schon abgefrühstückt schien: die Space Opera (eher von der Seifenoper herzuleiten als von der Oper). Heute wie früher wird mit schlechten Space Operas viel Wald vernichtet, aber es gibt sie, die Ausnahmen. Der Waliser Alastair Reynolds produziert sie – in Serie, wie es dem Genre geziemt. Von Marcus Hammerschmitt ... mehr
Glaube aktuell: » Crime and Sex in Alpenidylle«:
Das Spektrum in seinem ambitionierten, aber auch humorvollen neuen Krimi reicht von Familie, Schweizkritik, Bankwesen und NS-Politik bis hin zu Religion, Sex, Essen, Japan und Shakespeare.Mit Dürrenmatt, Mankell und David Lynch wurde Urs Schaub verglichen. Doch bei "Das Gesetz des Wassers" wäre weniger zum Teil mehr gewesen. Von Ulrike Cordes ... mehr
Rheinische Post:
»Ein Stück Realsatire«:
Nun hat sie doch stattgefunden, die Lesung des Krimi-Autors Horst Eckert. Nach dem Aufruhr, den die Absage der Lesung in der Stadtbücherei verursacht hatte, las der Autor seine Kurzgeschichte "Wege zum Ruhm" am 30. März ausweichend im "Haus der Freude". Und dem nicht genug: Das Interesse an der Veranstaltung war so groß, dass eine weitere Lesung Anfang April geplant ist ... mehr
krimiblog: »Dubiose Jazzlokale«:
Neuigkeiten von der Heftchen-Front: Der Bastei-Verlag hat in dieser Woche eine neue Krimiheftreihe mit dem Titel "Chicago" gestartet. Die ersten Cover dieser Reihe um Privatdetektiv Pat Connor sehen jedenfalls schon mal recht pulpig aus, findet Ludger Menke ... mehr
literature.de:
»Spiel nicht mit den Schmuddelkindern«:
Eine Lanze wollte Frau Löffler für die professionelle Literaturkritik brechen, für alle die, die in Zeit, FR, FAZ, SZ, Welt und Spiegel Bücher besprechen, darlegen, warum diese nie und nimmer durch Internet-Rezensenten zu ersetzen seien. Manche Bücher sind nicht rezensierbar, erklärt uns Frau Löffler. Jedenfalls nicht durch professionelle Literaturkritik.
Dabei sei nichts so interessant. Auch und grade, weil in Talkshows so gerne daran vorbeigeredet werde. Nicht weil diese Bücher gut seien – das sei eher selten – sondern weil sie uns eine Menge über Literatur verraten, meint Hans Peter Roentgen in seinem Beitrag ... mehr
AZ: »Mit Stadtplan Mörder auf der Spur«:
Ullrich Wegerich erzählt in "Berliner Blut" eine Kriminalgeschichte, die den Leser fesselt und amüsiert zugleich. Detailliert und lebensnah schildert er die Vorgehensweise der Ermittler, beleuchtet dabei deren Privatleben genauso wie den Berufsalltag. Von Maike Hessedenz ... mehr
krimiblog: »Des Krimis neue Kleider«:
Letztlich aber hebt sich der Roman durch seine schnörkellose Erzählhaltung und seinen spröden Charme aus der gängigen Krimiproduktion hervor. Ohne viel Aufsehen und ohne Überfrachtung erzählt Wegerich eine spannende und authentische Geschichte. "Berliner Blut" ist einfach eine Geschichte, die sich selbst trägt und kein übertriebenes Make-up und bunte Kostüme braucht. Verblüffend, dass es solche Krimidebüts noch gibt Von Ludger Menke ... mehr
Axel Bußmers TV & Buchtipps 1. – 14. April 2006
Was bringen uns die beiden ersten Aprilwochen, außer steigenden Temperaturen? Selbstverständlich einige schöne Leichen. Wer allerdings neben schönen Leichen auch gute Filme sehen will, sollte sich folgende Werke vormerken: die Ed McBain-Verfilmung "Auf leisen Sohlen kommt der Tod", José
Giovannis Carrick-Verfilmung "Im Dreck verreckt" (mit Lino Ventura), die beiden Fritz Lang-Filme "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" und "Gardenia - Eine Frau will vergessen", Alfred Hitchcocks "Cocktail für eine Leiche", Sidney Lumets Debüt "Die zwölf Geschworenen", John Malkovichs Debüt "Der Obrist und die Tänzerin", den Gangsterfilm-Klassiker "Der öffentliche Feind" und die Trimmel-Filmnacht mit "AE 612 ohne Landeerlaubnis", "Trimmel hält ein Plädoyer" und "Rechnen Sie mit dem Schlimmsten" (drei uralte Tatorte, die länger im Gedächtnis bleiben als die neuen Tatorte).
Und für die Über-den-Tellerrand-Seher gibt es den grandiosen Spätwestern "Der letzte Scharfschütze" und das Gemetzel "Die Nacht der lebenden Toten".
Aufgrund des im Kino laufenden Biopics "Capote" bringt 3sat eine Reportage über den Schriftsteller.
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
In der Zeitschrift "Literaturen" findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" vom ausgezeichneten Franz Schuh. Jetzt die Ausgabe 04.2006:
Keine einfache Frage, die sich Herr Schuh, beladen mit schweren Koffern, stellt: "Der Commissaris fährt zur Kur", ein Buchtitel von Janwillem van de Wetering, aber war der wirklich zur Kur, wie es Herr Schuh vorhat? Ganz sicher war Maigret in Kur, wie ein Buchtitel schon sagt, und das gibt Herrn Schuh die Möglichkeit, eine längere Zeit mit Herrn Maigret in der Kur zu verbringen ... aber lesen Sie ... selbst
literature.de: »Viel Handlung – Wenig Persönliches«:
Die promovierte Literaturwissenschaftlerin Down B. Sova hat in ihrem nun auch auf Deutsch vorliegenden Lexikon zum Leben und Werk der "Queen of Crime" Agatha Christie Ordnung in das wildwuchernde Krimikonvolut einer Autorin gebracht, deren Bücher nach der Bibel und den Werken Shakespeares weltweit am besten verkauft wurden. Von Jörg von Bilavsky ... mehr
oe1/ORF: »Schwedischer Krimispezialist«:
Er ist hierzulande zwar noch lange nicht so bekannt wie Henning Mankell, in seiner Heimat Schweden aber ist er – mit mehreren Millionen verkaufter Bücher – der Star am Krimihimmel: Leif GW Persson. Ein Beitrag von Wolfgang Seibel, der via Computer gehört werden kann (5:31 min) ... mehr
SWR: »Tatort Ohr!«:
Vom 31. März bis zum 8. April wird Karlsruhe von der Hauptstadt des Rechts zur Hauptstadt des Verbrechens. Doch keine Angst: Vor realen kriminellen Übergriffen muss sich niemand fürchten, denn wie schon in den Jahren 2002 und 2004 geht es auch bei den 3. Karlsruher Krimitagen ausschließlich um literarische Fälle ... mehr
Thomas Przybilkas Tipps zur Sekundärliteratur:

No. 43
Wer sich ernsthaft mit Kriminalliteratur beschäftigt, wartet mit Spannung auf Thomas Przybilkas Krimitipps zur Sekundärliteratur.
Hier ist die pickepackevolle Ausgabe No. 43, mit äußerst wertvollen Informationen. Zum Beispiel über die Hintergründe zum Krimijahrbuch 2006, oder zu den berüchtigten Mörderinnen des 20. Jahrhunderts, zum Verbrechen als Markt, Farben des Kriminalromans, eine Krimi-Tour Rheinland-Pfalz und Rebus' Schottland. Dann gibt es noch etwas über eine kleine Kulturgeschichte des Mordes, Neues zu Agatha Christie und James Bond, Hinweise auf Hörbücher, eine lange Liste neuer Kriminalromane und und und ...
Wo? Natürlich ... hier!!
Deutschlandradio: »Was zu einem Mord führt«:
Aus den Medien erfahren wir immer nur einen Bruchteil der Umstände, die dazu führen, dass Menschen andere Menschen töten. Dorothee Frank stellt in ihrem Buch genau diese Komplexität der Fälle wie der an ihnen beteiligten Persönlichkeiten dar. Sie hat unter anderen mit verurteilten Mördern und mit Psychologen gesprochen. Rezensiert von Ralf bei der Kellen ... mehr
Oberpfalz.netz: »Düsteres Kapitel der Krimi-Geschichte«:
Tannöd. Das Wort weckt Assoziationen: Wald, dunkel, Einöde. Was Einsames, was Gruseliges. Und passt damit genau auf Motiv und Inhalt eines Krimi-Bestsellers. Den hat die Regensburgerin Andrea Maria Schenkel denn auch geschrieben – und steht damit nun schon zum zweiten Mal auf Platz eins der Krimi-Weltbestenliste. Peter Klewitz sprach mit der Autorin erläutert die Hintergründe des auf Tatsachen beruhenden Krimis ... mehr
krimiblog: »Dekorateurin von Krimilandschaften«:
Die konservative Leseerwartung vieler Krimileserinnen und Krimileser zeigt sich in den aktuellen Bestsellerlisten. Da finden sich Krimis von Minette Walters oder P.D. James wieder, die eben das bedienen, was eine durchschnittliche Krimileserin oder ein durchschnittlicher Krimileser so erwartet: Einen klassischen Whodunnit, einen Rätselkrimi, gerne in einer englischen Postkartenidylle angesiedelt. Ludger Menke über den Roman "Wo Licht und Schatten ist" von P.D. James ... mehr
NDRinfo: »Klar und bildhaft«:
Die Autorin Polina Daschkowa ist die ungekrönte Königin der russischen Kriminalliteratur. Mit einer Gesamtauflage von 25 Millionen verkauften Büchern ist sie die derzeit beliebteste russische Krimiautorin. Und Polina Daschkowa weiß, wovon sie schreibt! Für verschiedene russische Medien erstellt sie psychologische Tätergutachten in aktuellen Kriminalfällen. Ihr neuer Roman ist jetzt im Aufbauverlag erschienen. "Keiner wird weinen", so der Titel. Katja Eßbach hat ihn gelesen ... mehr
Watching the Detectives: »Zu den Besseren«:
Ja, es gibt sie noch: die völlig harmlosen, mit einer Patina wertfreien Humors überzogenen, unfallfrei formulierten, an der Ostsee spielenden, aber nicht gleich als "Regionalkrimi" zu vermarktenden Kriminalromane. Peter Godazgars Roman "Unter freiem Himmel" ist so einer. Von Dieter Paul Rudolph ... mehr
news4press: »Brückenschlag «:
Die "KrimiGalerie", die Seite für Wort und Totschlag wagt einen Brückenschlag zwischen Literatur und bildender Kunst. In dem neuen Menüabschnitt "Kunst trifft Krimi" präsentiert die KrimiGalerie eine Serie von Werken, die von Krimi-Themen inspiriert wurden. Der bildende Künstler Michael Blümel stellt hierbei einige ausgewählte Werke zur Verfügung ... mehr
Buchmarkt: »Dänische Krimiakademie ehrt 'schwedenkrimi.de'«:
Das Literaturportal "www.schwedenkrimi.de" ist am vergangenen Wochenende von der "Dänischen Krimiakademie" für die Vermittlung dänischer und skandinavischer Krimikultur mit einem Diplom ausgezeichnet worden ... mehr
Berliner Morgenpost: »Das andere Genre«:
Prophezeiungen eines fröhlichen Pessimisten: Science-Fiction kann große Literatur sein, bewies Stanislav Lem. Jetzt ist der polnische Arzt, Visionär und Schriftsteller 84jährig gestorben. Von Hannes Stein ... mehr
Frankfurter Rundschau: »Am Anfang ein Aderlass«:
Turbulenzen im DuMont Verlag: die Reihen lichten sich im Kölner "DuMont Literatur und Kunst Verlag". Marcel Hartges hat viele Ideen; dass er sich nicht mit jeder dieser Ideen Freunde macht, liegt auf der Hand. Dass ein Lektor wie Christian Döring sich nicht mit einer DuMont-Krimireihe und dem Aufbau eines Sachbuch-Lektorats, wie Hartges es plant, anfreunden kann, ebenfalls ... mehr
DRS: »Wochengast«:
Die Krimiautorin Petra Ivanov hat soeben ihren zweiten Krimi veröffentlicht, auch diese Handlung spielt in der Region Zürich. Wie schon in ihrem ersten Buch, wo es um Frauenhandel geht, greift sie sozialpolitische Themen auf. Dieses Mal geht es um einen Mord in einer Asylunterkunft. Bereits wird auch über eine Verfilmung ihrer Krimis diskutiert. Brigitte Kramer sprach mit der Autorin. Das Gespräch ist via Computer hörbar (14:04) ... mehr
Titel:
»Jazz in Buchform«:
Der Kriminalroman-schreibende Jazzmusiker Bill Moody hat eine Serienkillergeschichte geschrieben. Die Opfer gehören zur Smooth-Jazz-Szene. Zwischen dem Kriminalfall aber erzählt Moody gewohnt virtuos Geschichten von Jazz und schwierigen Beziehungen. Von Frank Rumpel ... mehr
Börsenblatt: »10 Jahre 'Sisters in Crime. German Chapter'«:
Etwa 100 deutschsprachige Krimiautorinnen, unter ihnen Anne Chaplet, Sabine Deitmer und Susanne Mischke, feierten in Köln den 10. Geburtstag ihres Netzwerks "Sisters in Crime. German Chapter" ... mehr
NuT: »The Poet– Revisited«:
Der erste Eindruck hat sich gehalten: Michael Connellys Roman erscheint mir immer noch als einer der Höhepunkte der Serienkiller-Produktion der 1990er Jahre, und zwar nicht wegen seiner spachlichen und erzählerischen Qualitäten (die ich hier nicht bewerte), sondern wegen seiner den ganzen Plot überziehenden Selbstreflexivität. Ich wüßte keinen anderen Text, der so obsessiv das Verhältnis von Polizei, Massenmedien und Serienkiller-Produktion reflektierte. Von jl ... mehr
Watching the Detectives: »Interessantes Gewand«:
Bekannt geworden ist Gary Phillips mit der Ivan Monk-Serie. Mit seinem Roman "High Hands" zeigt Phillips jedoch, dass er ein stilistisch flexibler Autor ist, der die Spielregeln des Genres kennt und ein Buch durch gewisse "Grenzüberschreitungen" beleben kann. Ihm ist ein unterhaltsames und atmosphärisch stimmiges Buch mit soziopolitischem "add-on" gelungen. Von Dr. Bernd Kochanowski ... mehr
Kalender
Jürgen Lodemann
Am 28. März 1936 wird Jürgen Lodemann in Essen geboren.
Nach Studium, Staatsexamen und Promotion in Freiburg arbeitete er als Journalist in Essen und Berlin und Hamburg und als Redakteur beim SWF-Fernsehen in Baden-Baden.
Mit seinem Roman "Anita Drögemöller und die Ruhe an der Ruhr" veröffentlichte er 1975 einen der ersten (Kriminal)-Romane, die im Ruhrgebiet des Zechensterbens und der Kohlekrise spielen. Mit seinem Kommissar Langensiepen, den er auch in "Essen, Viehofer Platz" wieder aufgriff, gelang Lodemann eine unkonventionelle Polizistenfigur, der er in der Prostituierten Anita Drögemöller eine "echte Ruhrgebietspflanze" gegenüberstellte.
Mit dem Boom der Regionalkrimis, der Mitte der achziger Jahre auch das Ruhrgebiet ergriff, wurde "Anita Drögemöller" oftmals vereinfachend zum "Klassiker des Revierkrimis" ernannt. (Lexikon der deutschen Krimi-Autoren)
Infos:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Wikipedia
Der Spiegel: »Erlösung ist nicht wichtig«:
Sein neuer Roman "1977" handelt vom "Yorkshire Ripper", und wieder bestätigt sich: David Peace ist der härteste Krimiautor der Gegenwart. Mit SPIEGEL ONLINE sprach der englische Schriftsteller über Serienkiller, die Enttäuschungen der Politik und die Suche nach Gnade. Das Interview führte Matthias Seeberg ... mehr
ORF: »Kinder als Zwangsarbeiter«:
Die deutsche Journalistin Elisabeth Herrmann hat mit ihrem ersten Kriminalroman "Das Kindermädchen" auf Anhieb Platz eins der Bestenliste erreicht.
Am kommenden Mittwoch liest sie im Grazer Literaturhaus ... mehr
Junge Welt: »Enver Hoxha in New York«:
Spike Lee hat mit "The Inside Man" seinen ersten waschechten Genrefilm gedreht, natürlich nicht, ohne mit dem Thrillergenre ein angemessen falsches Spiel zu treiben.
Von Peer Schmitt ... mehr
Berliner Morgenpost: »Bei Anruf Barbarei«:
Kuscheltiere, Clowns und Krankenschwestern mutierten bei Horror-Schriftsteller Stephen King zu Monstern. Nun hat er eine neue Ursache allen Übels für sich entdeckt: in seinem neuen Roman "Puls" spielen die Handys verrückt. Von Wieland Freund ... mehr
Die Welt: »Sag mir, wo die Leser sind«:
Entscheidungshilfen herkömmlicher Art funktionieren nicht mehr – nicht einmal der Aufkleber "Bestseller!" oder "Deutscher Krimipreis!" löst noch den ersehnten Kaufreflex aus.Wie man es als Autor trotzdem schafft, unglaublich viele Bücher zu verkaufen und dadurch reich und berühmt zu werden, erklärt Anne Chaplet ... mehr
Deutschlandradio: »Finstere Sittenbilder«:
Gesetzlosigkeit herrscht in den Kriminalromanen des englischen Schriftstellers David Peace. Auch in seinem neuen Roman "1977" sind nicht nur die Verbrecher, sondern ebenso Polizisten wie Polizeireporter aktiv in Schuld und Kriminalität verwickelt. Von Ursula März ... mehr
Deutschlandradio: »Staat im Staate«:
Spannend geschrieben, ohne reißerisch zu sein, zeigt der britische Historiker John Dickie, wie die italienische Mafia einen Staat im Staate errichten konnte, mit eigenen Regeln und Institutionen. Er erzählt von den Initiationsriten, den Strategien der "ehrenwerten Gesellschaft" und ihren Kooperationspartnern in Staat, Gesellschaft und Kirche. Von Kim Kindermann ... mehr
Welt am Sonntag: »Ehrenwerter denn je«:
John Dickie beschreibt in seinem Buch "Cosa Nostra" präzise, wie sich die Mafia vom klassischen Verbrechen ab- und legalen Geschäften zuwendet. Max Dax, der sich in Palermo auf die Spuren der Mafia begab, findet: Sie wird dadurch nur noch mächtiger ... mehr
Hamburger Abendblatt: »Spannung! Die Kurzen sind wieder da«:
"Kaliber .64" ist die neue Krimi-Reihe der Edition Nautilus. Motto: "64 Seiten und Schluß!" Zum Auftakt erscheinen Titel der Hamburger Autoren Carmen Korn, Robert Brack und Robert Lynn. Wenn die folgenden flotten Dreier von "Kaliber .64" halten, was der erste verspricht, dann haben Krimifans gute Zeiten vor sich; besonders jene, die nicht viel Zeit haben. Von Jörg Malke ... mehr
Heilbronner Stimme: »Himmelschreiender Skandal«:
Nüchtern referiert der Krimi-Autor Rolo Diez in der LitLounge des Distel Literaturverlags Heilbronn die banalen Fakten. Drogenschmuggel, Menschenhandel, Glückspiel, das schnelle Geld. In seinem Krimi "Hurensöhne" nimmt Diez diese unglückselige Verbrechensserie auf, die einen ratlos zurücklässt ... mehr
Deutschlandradio: »Schreibend töten«:
Vom 23. bis zum 26. März 2006 trafen sich 100 deutschsprachige Krimiautorinnen und Krimifreundinnen in Köln. Die Mitglieder der "Sisters in Crime" töten ungestraft, denn sie begehen ihre Verbrechen ausschließlich schreibend. Zu den 200 mörderischen Schwestern in Deutschland, Schweiz und Österreich gehört auch die in Köln lebende Mila Lippke. Ein Porträt von Maicke Mackerodt ... mehr
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Eine Übersicht über die Jury finden Sie unter der Rubrik "Jury" bei "arte-tv.com/krimiwelt".
Die Erläuterungen zu den Titeln der Bestenliste finden Sie bei "ARTE" in der Rubrik "Zurufe der Jury" . Nicht versäumen sollten Sie auch Tobias Gohlis' "Krimitagebuch". Hier notiert er sporadisch Skizzen von Begegnungen mit Autoren, Berichte aus der Szene, Kommentare, Leseerfahrungen und Aufgeschnapptes. Manchmal auch Notierenswertes aus dem Innenleben der Jury.
Ach ja, die Rangliste. Hier:
1 (Vormonat 1) Andrea Maria Schenkel: Tannöd
2 (–) David Peace: 1977
3 (9) Leif GW Persson: Eine andere Zeit, ein anderes Leben
4 (3) Carl Hiaasen: Der Reinfall
5 (–) Arne Dahl: Rosenrot
6 (–) Max Bronski: Sister Sox
7 (–) Heinrich Steinfest: Ein dickes Fell
8 (5) Ulrich Ritzel: Uferwald
9 (–) Jo Nesbų: Das fünfte Zeichen
10 (–) Joe R. Lansdale: Sturmwarnung
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Kalender
Charles Willeford
Am 27.März 1988 stirbt Charles Willeford in Miami. (* als Charles Ray III. Willeford am 2. Januar 1919 in Little Rock, Arkansas)
Er verlor 1921 kurz hintereinander seine Eltern und wuchs in Internaten und bei der Großmutter auf. Mit vierzehn zog er als Landstreicher durch die Gegend, mit sechzehn heuerte er bei der Army an, wo er mit kurzen Unterbrechungen die nächsten 25 Jahre verbrachte. 1961 studierte Willeford in Miami Englische Literatur und lehrte ab 1964 selbst. Er arbeitete als Literaturkritiker beim "Miami Herald", veröffentlichte zahlreiche Theaterstücke und Romane, bevor er mit seiner Hoke-Moseley-Reihe größere Bekanntheit erlangte.
Infos:
Alligatorpapiere, Alexander Verlag, Pulp Master, Wikipedia, Krimi-Couch, Mordlust, kaliber. 38, Crime Corner
Berliner Morgenpost: »Nach der Entführung geht der Terror erst richtig los«:
Um Ausgeliefertsein, Demütigung und die Rückgewinnung der Autonomie, geht es in dem neuen Roman von Minette Walters, "Des Teufels Werk". In jedem Fall hat Minette Walters einen überzeugenden Thriller geschrieben. Auch geht er gut aus. Von Birgit Warnhold ... mehr
Buchmarkt: »Stern Krimi-Bibliothek«:
Mit Michael Connellys Roman "Der Poet" ist der 17. Band der Stern-Krimibibliothek erschienen ("Packend, vielschichtig, intelligent ein großer Wurf des amerikanischen Top-Autors Michael Connelly, meinen Schumann&Schlenz).
Bisher wurden 750.000 Expl. verkauft ... mehr
krimiblog: »Üppig und farbenfroh«:
Der sogenannte Boom lateinamerikanischer Literatur in den 70er und frühen 80er Jahren des letzten Jahrhunderts brachte die Werke zahlreicher Autoren und Autorinnen in deutschen Übersetzungen über den Atlantik. Kriminalliteratur war damals allerdings kaum vertreten, sieht man von Ausnahmen wie dem argentinischen Altmeister Jorge Luis Borges ab, der zudem eher der phantastischen Literatur zugerechnet werden kann. Erst in den letzten Jahren erreichte immer mehr lateinamerikanische Kriminalliteratur in Übersetzungen den deutschen Sprachraum. Ludger Menke über den Roman "Tijuana Blues" von Gabriel Trujillo Muńoz ... mehr
netzeitung: »Üppig und farbenfroh«:
Als gefährlicher Fußballzwerg haben sich die Färöer bereits einen Namen gemacht. Sie taugen aber auch zur Krimination und haben sogar ihren eigenen James Bond. In seinem Krimi-Erstling "Endstation Färöer" schickt der gebürtige Färinger Jogvan Isaksen, der an der Universität von Kopenhagen färöische Sprachen und Literatur lehrt, den Journalisten Hannis Martinsson auf die Reise ... mehr
HR online: »Weltpolitik im Ländle«:
Vor knapp zwei Jahren hat er ein brillantes Krimidebüt veröffentlicht, jetzt legt er nach. Und wie! Oliver Bottini und seine noch kurze Reihe um die Freiburger Kommissarin Louise Boní sind bestsellerverdächtig. Nicole Rodriguez Cardenas über den Roman "Im Sommer der Mörder" (und mit einer kleinen Ermahnung an alle Klappentextschreiber) ... mehr
Watching the Detectives: »Drei Bände sind genug?«:
Die Bücher der späten 90er Jahre von George P. Pelecanos sind in den USA als "washington quartet" bekannt. "Nach dem starken Echo erscheint die Washington-Trilogie nun als Kassette im literarischen Hauptprogramm", schreibt dagegen der Dumont Verlag zu einer Neuauflage der Bücher "Das große Umlegen", "King Suckerman" und "Eine süße Ewigkeit" in einem Sammelschuber. Und auch die deutsprachige Kritik spricht von einer Trilogie. Dr. Bernd Kochanowski über das nicht übersetzte Buch "Shame the devil"... mehr
Europolar: » Krimitagungen und Festivals 2006 «:
"Europolar", das europäische Projekt eines internationen Krimiportals erweitert den Service: aktuell wurde eine Auflistung der Krimitagungen und Festivals Auflistung der Krimitagungen und Festivals 2006 ins Netz gestellt (die sicherlich erweiterbar ist). Hilfe wird benötigt: europäische Krimizeitschriften werden für eine ähnliche Auflistung gesucht. Um Informationen zu Krimizeitschriften wird gebeten! Und immer noch: Übersetzer gesucht!
Ausserdem: ein Artikel von Moez Lahmédi:
Der Kriminalroman als Schachspiel
Titel: »Willefords böser Blick«:
Charles Willeford ist einer der großen und leider wenig beachteten US-amerikanischen Kriminalautoren. Jetzt sind zwei seiner frühen Meisterwerke im Maas-Verlag erschienen. Sie zeigen ihn als eloquenten, gesellschaftskritischen Fabulierer mit rabenschwarzem Humor. Von Frank Rumpel ... mehr
Watching the Detecitves: »Fotografiert mit all ihren Widersprüchen«:
Ada Simon ist wieder unterwegs. In Afrika, in Mecklenburg, dessen Himmel so weit ist wie der afrikanische, und wo man sich auf einer Tagung um Tropenhölzer sorgt. Aber da hat die Fotografin Simon ihre Geschichten schon zu erzählen, unter Mecklenburgs Himmel, wo sich schließlich alles entscheidet, was in Afrika begonnen und sich zugespitzt hat. Dieter Paul Rudolph über "Farbfilter" den zweiten Roman von Lena Blaudez ... mehr
oe1/ORF: »Bizarre Trilogie«:
Um die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts geht es jetzt in einer Romantrilogie von Sorokin, deren zweiter Teil soeben auf Deutsch erschienen ist. Nach "Ljod. Das Eis" erzählt Vladimir Sorokin jetzt im zweiten Teil seiner Trilogie unter dem Titel "Bro" die Vorgeschichte der eisigen Sekte. Ein Beitrag von Kristina Pfoser, der auch gehört werden kann ... mehr
Deutschlandradio: »Im Zweifel gegen den Angeklagten«:
Der Jurist Hans-Dieter Otto schildert in seinem neuen Buch "Im Namen des Irrtums" Mordfälle, in denen Menschen verurteilt wurden, obwohl ihnen die Tat nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte oder falsche Geständnisse und der Druck der öffentlichen Meinung zu Fehlurteilen führten. Allein in den USA wurden in den vergangenen Jahrzehnten 23 Menschen hingerichtet, deren Unschuld später bewiesen wurde. Ein Beitrag von Andreas Baum ... mehr
Ärzte-Zeitung: » Kriminelle Machenschaften im Gesundheitssystem«:
Der dritte Krimi "Die Schlingen des Bösen" des US-amerikanischen Notfallmediziners und Familientherapeuten Peter Clement ist jetzt auf Deutsch erschienen. In diesem Ärzte-Roman wird das US-Gesundheitssystem gnadenlos bloßgestellt, meint FHV. Schade sei, daß die Aufmachung des Romans auf den ersten Blick vom Kauf abschreckt; denn "Mortal Remains", so der englische Titel, komme im Gewand eines Billigromans daher, was er auf keinen Fall verdient habe ... mehr
Buchwurm/Krimi-Couch: »Effekthascherei und moralinsaure Klischees«:
Henry Kolarz schrieb seinen "Roman nach Tatsachen" im Jahre 1961. Dem Buch ging eine Reportageserie für die Illustrierte "Stern" voraus, für die der Verfasser angeblich vor Ort recherchierte. Theoretisch muss er also über Fakten und Hintergründe informiert gewesen sein. Für den Roman beschloss Kolarz indes diese zugunsten der Spannung weitgehend zu ignorieren. Michael Drewniok über den Roman "Nachts um 4 wird nicht geklingelt" zu lesen beim Buchwurm-Info und bei der Krimi-Couch
Kalender
Bill S. Ballinger
Am 23. März 1980 stirbt Bill S. Ballinger (* 13. März 1912 in Oskaloosa, Iowa).
Ballinger studierte an der Universität von Wisconsin (B.A. 1934). Ab 1934 arbeitete er als
Texter für die Radio- und Fernsehwerbung. Nach langen Reisen durch Europa und den Nahen Osten wurde er Drehbuchautor für Film und Fernsehen (und erhielt 1960 den Edgar für seine Drehbucharbeit). 1948 veröffentlichte er seinen ersten Kriminalroman. Die Bücher Ballingers, die er auch unter den Pseudonymen Frederic Freyer und BX Sanborn schrieb, sind in ca. dreißig Ländern gedruckt und in über dreizehn Sprachen übersetzt worden.
Infos:
kirjasto.sci.fi (engl.), krimisammlung.de.

Rheinische Post: »Agatha Christie Krimipreis«:
Mathew Prichard, der Enkel der weltberühmten Schriftstellerin Agatha
Christie eröffnete am Dienstagabend das Krimifestival München. Er über-
reichte im Münchner Literaturhaus die Auszeichnungen an die Gewinner
des "Agatha Christie Krimipreises", an vier Autoren, die sich gegen
mehr als 1600 Mitbewerber durchgesetzt hatten. Der erste Preis ging
an Cornelia Schneider aus Stuttgart für ihre Kurzgeschichte "Der
Spucker". Den zweiten Platz belegte Jasna Mittler ("Die Patin") vor
Dave Gore ("SMS Short Mortal Service"). Mit einem Sonderpreis
zeichnete die Jury zudem den Münchner Kabarettisten Jörg Maurer für
seine Geschichte "Stalking" aus ...
mehr
BR: »Mord und Totschlag in München«:
Wer war's? Das ist die Frage, die in München im Lauf dieser Woche
immer und immer wieder gestellt wird. Denn bis zum 29. März findet
das jährliche Krimifestival statt: Mord und Totschlag, Gift und
brachiale Gewalt, raffinierte Psychothriller und Krimis ... mehr
literature.de: »Straßenfeger«:
Wie leergefegt sollen die Straßen gewesen sein, als Durbridges Krimis
in den 60er Jahren über die deutschen Bildschirme flimmerten. So berichten es uns diejenigen, die dabei gewesen sind und natürlich die
traumhaften Einschaltquoten. Was die Fernsehsender kalt lässt, wissen
die Hörbuchverlage und Radiosender geschickt für sich zu nutzen. Sie
befriedigen die Bedürfnisse der zahlreichen, wenn auch nicht millionenstarken Temple-Fans schon seit längerem mit der Neuauflage der deutschen
Originalhörspiele aus den 1950er Jahren. Jörg von Bilavsky über
"Paul Temple und der Fall Madison" ... mehr
Der Standard: »Mylord und der Heilige Gral«:
Ein verzwickter Fall, doch der Mylord trägt's mit Humor, very British.
In Klarschrift heißt der Mylord Peter Smith, ein Richter, der aussieht,
als müsse er unter seinem Bart sehr oft grinsen über dieses merkwürdige
Verfahren und die herrlichen Originale, die da vor ihm sitzen. Von Frank
Herrmann ... mehr
Deutsche Welle: »Pfarrer als Krimi-Schreiber«:
Ein neuer Trend: Romane, die von Pfarrern geschrieben werden, deren Handlung sich im kirchlichen Milieu abspielt und deren Geschichten nicht so
sehr von himmlischen Heerscharen erzählen, sondern von teuflischen
Tätern. In den vergangenen Jahren haben rund 20 deutsche Pfarrerinnen
und Pfarrer in die Tasten gegriffen, um Krimis zu schreiben. Von Michael
Hollenbach ... mehr
Newsclick: »Irgendwie eine Macke«:
Der Täter ist gefasst: Der Peiner Kriminalhauptkommissar Bernd Meier
ist vermutlich schuld dran, dass der Oberstaatsanwalt aus dem Fernseh-
"Tatort" nach Peine strafversetzt wurde.Und dem echten Kriminalbeamten
fallen im "Tatort" immer wieder Klischees auf, die mit dem wahren Leben
nicht zusammenpassen ... mehr
Kalender
Pieke Biermann
Am 22.März 1950 wird Pieke Biermann in Stolzenau an der Weser geboren.
Seit der frühesten Adoleszenz daran gewöhnt, sich ihr Geld selbst zu verdienen, arbeitete sie in den verschiedensten Berufen, unter anderem bei der Post, als Lektorin "eines mittleren deutschen Verlages", und als Hure "in der höheren Mittelklasse der Sexindustrie", zuerst in Hannover, dann in West-Berlin. Seit 1980 "im Ruhestand".
Seit 1976 arbeitet sie als Autorin "im freien Schreibwarenhandel" und veröffentlichte unter anderem Essays, Radiofeatures und feulletonistisch-journalistische Beiträge. Darüberhinaus ist sie als Übersetzerin tätig. Bekannt wurde sie durch ihre Romane um die Kriminalkommissarin Karin Lietze, von denen zuletzt "Vier, fünf sechs" erschien. (Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren). Seit langem wartet die Leserschaft auf neue Kriminalromane der Autorin, bis dahin veröffentlicht sie regelmäßig in "Der Tagesspiegel"
und "RBB infoRADIO" Kriminalgeschichten aus der Wirklichkeit.
Infos und Bibliographie beim Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Interview bei amazon.de, Besprechung "Vier, fünf, sechs", Galerie der Detektive, Kurzkrimi 1, Kurzkrimi 2, Kurzkrimi 3.
Axel Bußmers Spurensuche No. 18
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Ein Jazzpianist spielt Detektiv
Der gemeinsame Nenner und das besondere bei allen Evan Horne-Romanen von Bill Moody ist, dass sie Jazzkrimis sind. Moody geht bei seinen Büchern einen eigenen Weg: er schreibt über den Jazz nicht aus der Außenperspektive. Bei ihm taucht kein Ermittler in ein für ihn fremdes Milieu ein, sondern der Detektiv ermittelt in einem ihm sehr vertrauten Milieu.
Axel Bußmer über "Bird lives!" und die Evan Horne-Romane von Bill Moody ... mehr
FAZ: »Kaspar Krones Gespür für den Klang«:
Zehn Jahre hat Bestseller-Autor Peter Hųeg kein Buch veröffentlicht. Nicht nur bei Fräulein Smilla wurde seine Zivilisationskritik deutlich. Sein neuer Roman erscheint im Mai und erreicht Dänemark in dessen größter Sinnkrise und Wertedebatte. Robert von Lucius über "Den stille pige" (Das stille Mädchen) ... mehr
Neues Deutschland: »Meridian des Mordens«:
Jean-Christophe Grangé ist Reporter durch und durch. Der 1961 in Paris Geborene war schon bei den Eskimos, den Pygmäen, den Tuareg. Paris-Match, Sunday Times, Spiegel und Stern haben ihn gerne gedruckt. Doch irgendwann reizt es wohl gute Reporter, sich als Schriftsteller zu versuchen. Ein brilliant geschriebener Thriller sei sein neustes Werk "Das schwarze Blut", meint Hanno Harnisch in seiner Besprechung ... mehr
SZ-Mediathek: »Der Baum, der im Verbrechen wurzelt«:
Selten dürften Grauen und Verhängnis, die unverzichtbare Zutaten eines Kriminalromans sind, mit solch unmittelbarer Beiläufigkeit erzählerisch vorgeführt worden sein, wie in Fred Vargas' Roman "Die schöne Diva von Saint-Jacques", der im Original den wesentlich eingängigeren Titel "Debout les morts!" trägt. Johannes Willms über Band 10 der SZ-Krimibibliothek ... mehr
idw: »Morden im Revier«:
Mit dem Mord an einem Freier der Edelprostituierten Anita Drögemöller fing alles an. Jürgen Lodemanns Roman aus dem Jahr 1975 begründete die Ära des Krimis im Ruhrgebiet, der heute immer mehr Menschen erfreut. Nun haben Studierende der Ruhr-Universität Bochum angeleitet von Dr. Joachim Wittkowski (Germanistisches Institut) ein Heft mit dem Titel"Der Krimi im Ruhrgebiet. Ein Führer für Leser" erstellt. Er bietet einen Überblick über die wichtigsten Autoren und Werke und weist auf Sekundärliteratur hin. ... mehr
3sat: »Herbstzeitlose«:
Alt und gemütlich? Nein, Lore und Anneliese wollen nicht im Schaukelstuhl Strümpfe stopfen. Sie sind 73 und erwarten noch viel vom Leben. Schließlich brechen sie noch einmal zu einer Reise quer durch Deutschland auf. Auf der Leipziger Buchmesse sprach Ingrid Noll mit 3sat auch über ihren neuen Roman "Ladylike". Das Gespräch ist als Videostream zu sehen ... mehr
3sat: »Paradiesischer Frieden«:
Eine traumhafte Landschaft, Erholung, Urlaub wie im Paradies - das sind die großen Versprechungen des siamesischen Dorfes an seine Besucher. Die Journalistin Kecki und der Fotograf Max sollen über das Dorf berichten. Doch es kommt natürlich alles ein wenig anders. Der Krimi von Eva Demski spielt mit dem Gegensatz von paradiesischem Frieden und den Abgründen der menschlichen Natur. Auf der Leipziger Buchmesse sprach die Autorin mit 3sat. Das Gespräch ist als Videostream zu sehen ... mehr
3sat: »Generation X«:
Realität und Fiktion schieben sich ineinander. Gattungen prallen aufeinander. Es beginnt wie eine Autobiographie. Bret Easton Ellis erzählt in "Lunar Park" von seiner Vergangenheit, von Affären und Beziehungen, Abenteuern und Exzessen, Freunden und Familie. Familienroman, Autobiographie und Horrorgeschichte - was entstammt Ellis' Fantasie, was geschieht wirklich? Auf der Leipziger Buchmesse sprach er mit 3sat. Das Gespräch ist als Videostream zu sehen ... mehr
Kalender
Am 21.März 1952 wird Gabriella Wollenhaupt in Neuwied am Rhein geboren.
Sie arbeitete bis 1985 als Journalistin bei einer westdeutschen Tageszeitung und schrieb während dieser Zeit unter dem Pseudonym "Pit Murad" ihren ersten Kriminalroman "Nächstenliebe zahlt sich aus". Anschließend wechselte sie 1985 als Redakteurin und Reporterin zum Westdeutschen Rundfunk nach Dortmund. Seit 1993 erscheinen ihre Krimis mit der Hauptfigur Maria Grappa in der fiktiven Ruhrgebietsmetropole "Bierstadt", für das unverkennbar Dortmund Pate gestanden hat. In ihren Romanen greift Gabrielle Wollenhaupt neben typischen Lokalintrigen auch allgemein diskutierte gesellschaftliche Themen wie Kindesmißbrauch oder Bauspekulation auf.
Info:
Webseite der Autorin,
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , wikipedia,
Die Presse: »Durchdachte Komposition«:
Kriminalroman, Liebesgeschichte, theologischer Traktat, kulturhistorischer Essay in einem: "Der nächtliche Rat" von Dzevad Karahasan. Ein Buch der Gräuel und, man zaudert, es auszusprechen: der Lebensweisheit. Von Karl-Markus Gauß .... mehr
FAZ: »Und dann und wann ein blauer Elefant«:
Buddha bei die Fische: Eva Demski verzettelt sich in Thailand. Das Erstaunlichste an diesem Buch ist, daß es so lange gutgeht. Denn es umwirbt ausdauernd ein Genre, mit dem es dann doch lieber nichts zu tun haben will. Eva Demskis neuer Roman ist ein Esoterik-Thriller, der weder dem Thriller traut noch der Esoterik. Von Heinrich Detering .... mehr
Watching the Detecitves: »Nachtgedanken -2- «:
1929 war alles vorbei. Der Kriminalroman als leichte Erschütterung der Wirklichkeitskruste, unter der das Magma des Triebhaften brodelte, der Kriminalroman, der solche Erschütterungen nutzte, um einen Spalt zum Inferno zu öffnen und sogleich wieder zu verschließen, der Kriminalroman, der darob ein Schrecken einjagte und wieder vertrieb, die Katharsis als Schlafmittel. Vorbei. Von Dieter Paul Rudolph ... mehr
Die Welt: »Herr der Verzweiflung«:
David Peace reist ins Herz der Finsternis. Und das liegt bekanntlich in Yorkshire. Er möchte schon noch, sagt Peace, den besten Kriminalroman der Welt schreiben. Dabei würde sich bereits jetzt mancher finden, der behauptete, genau das habe Peace mit seinem "Red Riding Quartett" doch schon getan. Peace sei die "Zukunft des Kriminalromans", ließ der berühmte Kollege Ian Rankin verlauten. Von Wieland Freund .... mehr
krimiblog: »Unerhörte Gebete«:
"'White Jazz' von James Ellroy ist vielleicht der beste Kriminalroman, der geschrieben wurde. Vielleicht. Es war das Buch, das ich immer schlagen wollte." sagt David Peace im Interview bei Ludger Menke.
Wechsel der Erzählperspektiven, ein rhythmischer und verkürzter Erzählstil, die das Grauen, die Brutalität und die Hysterie greifbar machen, finden sich sowohl in "White Jazz" und Ellroys "L.A. Quartet" wie auch im "Red Riding Quartet", dessen zweiter Band "1977" kürzlich in deutscher Übersetzung erschienen ist. Von Ludger Menke .... mehr
Berliner Literaturkritik: »Faszination des Yorkshire-Rippers «:
David Peace hat für seinen Roman "1974" den Deutschen Krimi Preis 2006 bekommen. Im Interview mit Klaudia Prevezanos für die "Berliner Literaturkritik" sagt er, warum er sich für das Buch etwas schämt und ob Michael Winterbottom es trotzdem verfilmt. .... mehr
WZ: »Im Hexenwahn«:
Fünf Finger zählt die Hand, fünf Himmelsrichtungen kennt die Welt (einschließlich der Mitte), in "Fünf Monde" begleitet die Wuppertaler Schriftstellerin Christiane Gibiec fünf Schwestern durch Köln im Jahre 1630, als die Hexenprozesse Europa erschütterten. Von Manfred Görgens .... mehr

Krimi-Couch: »Selbstbewusstsein der Genre-Writer«:
Die Welt zu Gast bei Freunden – das Motto der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland passte auf diesen Abend wie die Faust aufs Auge. Lange Wege hatten die beiden Star-Gäste des Abends, die beiden Krimi-Autoren Garry Disher (Australien) und Joe R. Lansdale (Texas/USA), hinter sich gebracht, um sich auf der lit.Cologne am Freitagabend vorzustellen und mit Ihren Herausgebern Thomas Wörtche (Unionsverlag) und Volker Neuhaus (DuMont) über "Global Crime" zu diskutieren. Und das Kölner Publikum wusste dieses Engagement zu schätzen: Rund 200 Gäste kamen ins Polizeipräsidium, um diese doch eher Insidern bekannten Autoren näher kennen zu lernen. Lars Schafft war dabei und berichtet über die Veranstaltung ... mehr

Geisterbahn: »Gesetze und Gespräch«:
Nach den "Zehn Geboten für den Kriminalroman" von Stefan Brockhoff stößt Jan Seghers zufällig auf den Dekalog von Ronald Knox ("Ten Commandment List for Detective Novelists") aus dem Jahr 1924, nebst Überarbeitungsvorschlägen von Grobius Shortling von 2001. Und gleich auch noch auf Van Dines "Twenty Rules for Writing Detective Stories" aus dem Jahr 1928. Und damit das alles mal beisammen ist, richtet er eine neue Kategorie ein: Gesetze. Dort kann man alles nachlesen und kennt künftig wenigstens die Regeln, gegen die man zu verstoßen hat.
Außerdem: Ein großes Gespräch mit Jan Seghers, Vorabdruck aus dem Ende März erscheinenden Krimijahrbuch 2006. Und zwar ... hier
ARTE: »Krimiwelt: Geburtstag«:
Die KrimiWelt-Bestenliste feiert Geburtstag: Vor einem Jahr startete diese monatliche Liste empfehlenswerter Kriminalromane. Auf der Leipziger Buchmesse wurde dies gefeiert und anläßlich dieses Ereignisses und der Vorstellung der besten Krimis des Jahres 2005 präsentiert ARTE Stimmen und Fotos des Spektakels ...mehr
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Krimi-Report |
»Krimi-Report 25« Hans-Peter Schwarz ist in die Szene der Polit- und Spionagethriller eingetaucht. Seine Betrachtungen zu einer Reihe von wichtigen Vertretern dieses Genres ist sowohl Typologie als auch Geschichte des Polit- und Spionagethrillers. Eingeflossen in seine Betrachtungen sind auch die Biographien dieser Autoren und einer Autorin, die mitunter deutliche Parallelen zu den Lebensumständen ihrer Protagonisten aufweisen. Thomas Przybilka stellt das Buch "Phantastische Wirklichkeit. Das 20. Jahrhundert im Spiegel des Polit-Thrillers " von Hans-Peter Schwarz vor ... mehr |
| Rezensionen |
Axel Bußmers TV & Buchtipps 18. 2005 – 31. März 2006
Wiederholungen en masse in den nächsten beiden Wochen bei speziellen Sendern.
Dabei immer wieder Alfred Hitchcock-Werke, aber auch Noir-Klassiker wie "Web of Murder" (Im
Netz) von Harry Whittington.
Ausserdem Filme von Don Siegel, René Clement, John Frankenheimer, Fritz Lang. Verfilmungen von Charles Williams, Sébastien Japrisot, Raymond Chandler, Larry Beinhart, John D. MacDonald und - wahrscheinlich anlässlich des Kinostarts von "Capote" - endlich wieder die erste Verfilmung von Truman Capotes True-Crime-Klassiker "Kaltblütig" runden das ab, was mit zwei Western noch zusätzlich gewürzt wird.
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden. Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB" .
Die Sendung am
Sonnabend, den 18. März 2006 um 11:45
im "infoRADIO/RBB" mit dem Thema "Züge, Wände, Narrenhände" ist auch per PC abrufbar. (Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 0:45 und 5:45)
Graffiti - gesprayt, gescratcht, mit extrabreiten Filzstiften geschrieben.
Für Zeitgeistästhetiker Ausdruck urbaner Kreativität.
Für Sprayer Selbstdarstellung durch kicks & fame.
Für Hausbesitzer und Eigner von Bahnanlagen
teures Ärgernis.
Aber Sachbeschädigung ist nicht das einzige Delikt:
Ein Drittel der Tatverdächtigen in Berlin wird auch
gewalttätig, etwa 200 rechnet die Polizei zum
harten Kern. Die Grenzen zur harten Drogen- und sogar
zur rechten Szene sind löchrig. Und neuerdings ätzen
einige ihre tags mit hochgiftiger Flusssäure ins
Glas von Fahrplänen an Haltestellen.
Wie gehen Polizei, Sozialarbeit, Geschädigte, wie geht
die Stadt damit um?.
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"
ARTE: »Krimiwelt. Die Besten«:
Seit einem Jahr empfiehlt die Jury der KrimiWelt-Bestenliste regelmäßig die zehn besten Krimis des Monats. Die KrimiWelt-Bestenliste ist damit für Leser, Buchhändler, Verlage und Feuilleton zu einer wichtigen (und viele sagen: unverzichtbaren) Informationsquelle und einem beachteten Ratgeber geworden. Dieser Erfolg wurde auf der Leipziger Buchmesse gefeiert: am 17.März um 11.00 Uhr wurde am Stand von ARTE die Auswahl der Auswahl präsentiert:
Die zehn besten Krimis 2005:
1. David Peace: 1974
2. Leonardo Padura: Das Meer der Illusionen
3. Fred Vargas: Der vierzehnte Stein
4. Arne Dahl: Tiefer Schmerz
5. Ian Rankin: So soll er sterben
6. Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen
7. Heinrich Steinfest: Der Umfang der Hölle
8. P.J. Tracy: Der Köder
9. Leonardo Padura: Das Labyrinth der Masken
9. Reggie Nadelson: Russische Verwandte ...
mehr
Eine Bestenliste für den Kriminalroman ins Leben zu rufen, entpuppte sich vom ersten Tag an als eine überfällige Idee, eine Idee, auf die bis dahin nur noch niemand gekommen war. Wie es dazu kam?
"Mehrheitsentscheidungen auf fundierter Geschmacksbasis" heißt der lange Beitrag von Tobias Gohlis auf ARTE, in dem er über die Enstehung und die Arbeit der Jury der Krimiwelt-Bestenliste berichtet, die seit März 2005 monatlich die zehn besten Krimis kürt ... mehr
BR-online: »Alles über Tannöd?«:
Am 19. März 2006 um 11.45 Uhr wird in der Sendung "Lesezeichen" des "Bayerischen Fernsehens" auch das Buch "Tannöd" ein Thema sein. Andrea M. Schenkel im Gespräch mit Antonio Pellegrino heißt der Beitrag. Ausserdem: der Roman "Kältezonen" von Arnaldur Indridason wird vorgestellt ... mehr
Watching the Detectives: »Entlarvung des Täters«:
[Schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn man eine deftige Sexszene liest und einem dabei ein butterbrotkauender Pennäler gegenübersitzt. Aber so ist nun mal das Lesen im Zug: War of the Worlds]
Dieter Paul Rudolph über den abschließenden Band der ersten Abteilung von "Kaliber .64": Robert Lynns "Tochterherz" .... mehr
Rheinischer Merkur: »Afrikas Not«:
Weltruhm brachten die Schweden-Krimis. Doch das Herz des Schriftstellers Henning Mankell schlägt im fernen Mosambik. Die Lügen des Westens vergrößern das Leid, sagt er. Ramon Schack fragte nach. Über den Roman, AIDS, Afrika, die Globalisierung und Handlungsorte .... mehr
Die Standard: »Preiswürdige Schwestern«:
Gerade hat das "Syndikat. Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren" die Nominierungen für die einzelnen Kategorien des begehrten AutorInnenpreises "Glauser" bekannt gegeben. Unter den Nominierten finden sich gleich vier Autorinnen, die im Netzwerk "Sisters in Crime. German Chapter" aktiv sind .... mehr
Berliner Morgenpost:
»Liebe zum Jazz ist lebensgefährlich«:
Der kalifornische Autor Bill Moody ist selbst ein renommierter Jazz-Schlagzeuger, er rührte unter anderem für Earl Hines oder Lou Rawls die Trommel. Noch mehr Erfolg hat Moody jedoch mit Jazz-Krimis und seinem Serienhelden Evan Horne Uwe Sauerwein über Bill Moodys Roman "Bird lives!" ... mehr
ARTE:
»Ein alter neuer Krimi«:
"Der Mörder saß im Wembley-Stadion" ist ein guter Titel. So wundert nicht, daß nun zum 80. Geburtstag der Steidl-Verlag den Autor Erich Loest ermunterte, diesen Krimi "aus der Schublade zu ziehen, kräftig durchzubürsten" und noch einmal herauszubringen. Ein Geschenk nicht nur für den Jubilar, meint Ariane Thomalla ... mehr
Literature.de: »Maresciallo Bonanno sucht nach Regeln«:
Für die stattliche Anzahl an Frauen und Männern, die sich in den unterschiedlichsten Krimis auf Verbrecherjagd begeben, braucht man inzwischen ein mehr als gut ausgeprägtes Namensgedächtnis. Die Kommissare unterscheiden sich zwar durch Geschmack, Vorlieben beim Essen oder Wein und ihren Aktionsradius, doch gewisse Ähnlichkeiten und Wiederholungen innerhalb des Genres sind bei vielen Autoren nicht zu vermeiden. Maresciallo Bonanno aus Sizilien hat das Zeug, um unverwechselbar zu bleiben. Irmela Körner über Roberto Mistrettas "Das falsche Spiel des Fischers" .... mehr
Taz:
»Parasitäres Geschreibsel«:
"Wege zum Ruhm" hat der mehrfach ausgezeichnete Kriminalschriftsteller Horst Eckert seinen Text überschrieben, dessen Premierenlesung am 30. März in der städtischen Düsseldorfer Zentralbibliothek stattfinden sollte. Pascal Beucker über einen in Düsseldorf unerwünschten "Weltmeister-Krimi" ... mehr
Der echte Oberbürgermeister Joachim Erwin, bis vor kurzem auch noch Kulturdezernent, zum EXPRESS: "Ich kenne weder das parasitäre Geschreibsel noch den Autor des Buches."
Zensur für Eckert? Düsseldorfer protestieren gegen die Stadt
Frankfurter Rundschau:
»Blinde Flecken«:
Die Studie des Historikers Imanuel Baumann "Dem Verbrechen auf der Spur" rekonstruiert den Fall Poschenrieder und entreißt auch mit diesem Beispiel Vorstellungen über die frühen Jahre der alten Bundesrepublik aus dem Bereich des nur Vagen. Mit Baumann kann man gleichsam vom zentralen Bezugspunkt der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts aus auch kriminologisch und damit auch gesellschaftspolitisch in die Bundesrepublik gelangen. Von Matthias Arning ... mehr
Watching the Detectives: »Erzwungene Zurkentnisnahme«:
Versetzt ein Buch den Leser in einen Schwebezustand, ist das sehr schön. Eigentlich. Man springt in den Text und bekommt von ihm Flügel verliehen. Auch Anne Chaplets "Sauberer Abgang" lässt den Leser schweben. Über dem Buch. Er will rein. Er schafft es nicht. Und stürzt schließlich ab. Von Dieter Paul Rudolph ... mehr
Neue Zürcher: »Versteckspiele mit dem eigenen Ich«:
Bret Easton Ellis ist der Protagonist und Ich-Erzähler von "Lunar Park". Unter dem Ereignishorizont seiner rätselhaften und über weite Strecken sehr faszinierenden Erzählung jedoch ist er in "Lunar Park" zugleich Schöpfer und Gefangener eines Traums. Eine Besprechung des Romans und ein Interview mit dem Autor. Von Thomas David ...
FAZ:
»Dorf an der Düssel«:
Nein, Horst Eckert ist auch noch dreist genug, seine literarisch schlichte Story, die gerade in der Anthologie "Blutgrätsche" erschienen ist, zum Auftakt einer "Anstoß" betitelten Reihe in der Zentralbibliothek der Stadtbücherei vorstellen zu wollen. Abgesagt. Die gerade angelaufene Kampagne, mit der sich Düsseldorf als weltoffene Stadt der Künste herausputzen will, steht so plötzlich auf einem ganz kleinkarierten Blatt. Eine Glose von aro ... mehr
Titel: »In der Schwärze der Nacht«:
Dunkle Schatten in rabenschwarzer Nacht – düsterer geht es kaum. Dass trotz der eingeschränkten optischen Wahrnehmungsebenen in dieser totalen Black-Out-Situation berichtenswerte Geschichten passieren, die nicht nur den Geist sondern auch die Dramatik erhellen, ist neben Autor Dashiell Hammett auch dem Graphiker und Zeichner Hans Hillmann zu verdanken. Von Klaus Hübner ... mehr
Die Zeit: »Nach uns die Sintflut«:
Eva Demski hat als Reisereporterin viel gesehen und erlebt, und so dürfte, was sie sich ausgedacht hat, nicht restlos aus der Luft gegriffen sein. Sie plaudert sich durchs Paradies und schreibt einen Krimi – "Das siamesische Dorf" handelt von Thai-Frauen, Toten und Touristen Von Kristina Maidt-Zinke ... mehr
Die Zeit: »Ich war dreizehn, was wußte ich schon?«:
Krimi oder Realität? Ein Junge entdeckt die tragische Geschichte seines Großvaters im Zweiten Weltkrieg. Das "Schweigen der Eulen" von Jan de Leeuw ist als Jugendbuch erschienen. Es ist ein großartiges Jugendbuch. Weil wir im peinlich zwischen Kinder- und Erwachsenenliteratur trennenden Deutschland leben, besteht freilich die Gefahr, dass übersehen wird, was es sonst noch ist: ein großartiges Buch. Von Susanne Gaschke... mehr
Buchmarkt:
»Affairen«:
Die Autorenvereinigung "Das Syndikat" hat gegen die auf Druck des Büros des Oberbürgermeisters in der Düsseldorfer Stadtbibliothek abgesagte Lesung der Kurzgeschichte "Wege zum Ruhm" von Horst Eckert protestiert. Darin verstrickt sich ein (fiktiver) Oberbürgermeister in eine Affäre um Bau und Betrieb einer neuen Fußballarena. Die Lesung war im Februar vereinbart worden, nachdem die lokale Presse bereits über den politischen Inhalt der Geschichte berichtet hatte. Syndikats-Sprecher Jürgen Kehrer: "Sollte eine solche Auffassung von Literatur in deutschen Behörden um sich greifen, muss man um die Freiheit der Kunst fürchten." ... mehr
WZ:
»Weltmetropole der Meinungsfreiheit«:
Für das Leseverbot, das Eckert jetzt bekommen hat, gibt es nicht nur Pfiffe, sondern reichlich rote Karten. Doch der ausgesperrte Krimi-Autor Horst Eckert bekommt Exilangebote. Was vielleicht notwendig ist: der nächste Rathaus-Roman ist in Arbeit. Von Annic Völkel und Uwe-Jens Ruhnau ... mehr
NuT: » Das Horst-Eckert-Projekt«:
Selbst wenn Horst Eckert mit seiner Klage über den allgemeinen Werteverfall allein stünde, müßte man fragen, wie sich die Verbindung von hoher Moral und Degeneration herstellt (wobei 'Degeneration' in diesem Zusammenhang schon ein verräterisches Wort ist, dazu später). Warum, wäre aber weiter zu fragen, überschreitet die Moralität des Romans die Grenzen des Krimi-Genres? Von JL ... mehr
Rheinischer Merkur: »Schwindel vor Gericht«:
Dan Browns skandalöser Bestseller im Zentrum eines Londoner Plagiatsprozesses. Ein absurdes Schauspiel: Am High Court geht es um das Eigentum an historischen Wahrheiten,die erwiesenermaßenfrei erfunden sind. Von Gerhard Beckmann ... mehr
Syndikat: »Nominierungen für Glauser-Preis«:
Die Entscheidung für die Nominierungen der diesjährigen Friedrich-Glauser-Preise, der Preise der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur DAS SYNDIKAT in den verschieden Kategorien ist gefallen. Die Preisträger werden bei der Abschlussgala der CRIMINALE 2006, dem "Tango Criminale" in Koblenz am Sonntag, den 30. April 2006 bekannt gegeben.
Bekannt ist aber schon der Empfänger des "Ehrenglauser". Ihn erhält Edgar Marsch. Dem Professor an der Universität Freiburg/Schweiz wird der undotierte Ehrenpreis für seine Forschungen und Publikationen zur Kriminalliteratur verliehen.
Die Nominierungen für die Sparten Roman, Debut, Kurzgeschichte und den Hansjärg-Martin-Preis finden Sie auf den Seiten des Syndikats
ARTE: »Krimiwelt. Die Besten«:
Seit einem Jahr empfiehlt die Jury der KrimiWelt-Bestenliste regelmäßig die zehn besten Krimis des Monats. Die KrimiWelt-Bestenliste ist damit für Leser, Buchhändler, Verlage und Feuilleton zu einer wichtigen (und viele sagen: unverzichtbaren) Informationsquelle und einem beachteten Ratgeber geworden. Dieser Erfolg soll auf der Leipziger Buchmesse gefeiert werden: am 17.März um 11.00 Uhr wird am Stand von ARTE die Auswahl der Auswahl präsentiert werden:
Die zehn besten Krimis 2005.
Drei der zehn ausgezeichneten Autoren werden anwesend sein, unter ihnen die Nummer EINS! Dr. Lore Kleinert von Radio Bremen stellt die Autoren im Gespräch vor.
Ort: Leipziger Buchmesse, am Stand von ARTE in der Glashalle
Termin: Freitag, der 17. März, 11 Uhr ... mehr
Die Welt: »Auf der Suche nach dem Killer-Indiz«:
Bei dem Londoner Plagiatsprozeß um "Sakrileg" rückt jetzt die Ehefrau des Autors Dan Brown in den Mittelpunkt. Wie bei Inspektor Colombo ahnt man im Saal 61 des Thomas-More-Gebäudes des Londoner High Court: Der Anwalt der Kläger weiß viel mehr, als er bisher heraus läßt.
Von Thomas Kielinger ... mehr
Jungle World:
»Tote trinken keinen Wodka«:
"Klassischer Skoliose-Typ", lautet die Zuschreibung, die der Protagonistin Nastja Kirillowna Kiatscheli in Viktoria Platowas neuem Krimi "Der Schweif des Todes" (Lübbe) gleich im ersten Satz verpasst wird. Der neue Krimi ist nicht der spannendste der Autorin und wirkt am Ende konstruiert.
In Polina Daschkowas neuem Kriminalroman "Keiner wird weinen" (Aufbau)ist die Dramaturgie fast schon psychologisch-philosophisch bestimmt, worunter die Handlung manchmal leidet. Kerstin Eschrich über zwei russische Krimis ... mehr
Jungle World: »Es rettet uns ein höh'res Wesen«:
Die Büchersaison 2006 hat gerade erst begonnen, und schon liegt ein Roman vor, der gute Chancen hat, der schlechteste des Jahres zu werden. John Twelve Hawks will in seinem Thriller "Traveler" die Guten der Welt zusammenbringen und bündelt doch nur das Schlechteste von ihnen. Von Maik Söhler ... mehr
Der Tagesspiegel: »Harte Jungs – und Gossec mittendrin«:
Vielleicht ist es ja Satire, nur als solche nicht erkenntlich. Vielleicht ist er aber einfach nur misslungen, Max Bronskis Kriminalroman "Sister Sox". Für Letzteres spricht allein die Lustlosigkeit des Lektorats, die die dicksten grammatikalischen Klöpse schon auf den ersten Seiten hat stehen lassen.
Von Helmut Schümann ... mehr
Frankfurter Rundschau: »Das Leben, für Zyniker«:
Schon wieder ein Schwede. Allerdings ein außergewöhnlicher Schwede, einer mit Humor. Hohe Krimi-Kunst. Gäbe es Gerechtigkeit auf dieser Welt (in Persson-Krimis ist sie ein rares Gut), müsste der Autor Leif GW Persson seinem Landsmann umwerfender Verkaufszahlen wegen eine lange Nase drehen können. Von Sylvia Staude ... mehr
Hamburger Morgenpost: »Hamburg ist eine wunderbare Kulisse!«:
Auf dem Kiez liegen die Leichen und im düstersten Harburg - nach einem alten Wikinger-Ritual auf das Grausigste hingeschlachtet. Als Schauplatz für seinen ersten Roman "Blutadler" hat der Schotte Craig Russell sich ein Hamburg zwischen Mob und Milieu ausgesucht. Ralf Dorschel sprach mit dem Autor ... mehr
RIA Novosti: »Ehemaliger Oligarch als Krimi-Autor«:
Russische Buchhandlungen führen seit Kurzem den politischen Kriminalroman "Eine Geisel. Operation Memorandum'" (Verlag Vagrius, Moskau 2006). Die Neuerscheinung hat alle Chancen, auf die Bestsellerliste zu kommen. Der eine Autor ist der ehemalige Bankier Alexander Smolenski, der sich seinerzeit, nach dem Bankrott seiner Bank SBS-Agro während der Finanzkrise von 1998, vor der Generalstaatsanwalt der Russischen Föderation ins Ausland flüchtete. Der zweite Autor ist der Journalist Eduard Krasnjanski, der damals den PR-Dienst des Bankiers leitete ... mehr
Buchmarkt:
»Politisch unbequem – Düsseldorfer OB verbietet Lesung von 'Wege zum Ruhm'«:
Auf Druck des Büros des Oberbürgermeisters hat die Düsseldorfer Stadtbibliothek eine lange geplante Lesung der Kurzgeschichte "Wege zum Ruhm" von Horst Eckert abgesagt. Darin verstrickt sich ein (fiktiver) Oberbürgermeister in eine Affäre um Bau und Betrieb einer neuen Fußballarena. Die Lesung war im Februar vereinbart worden, nachdem die lokale Presse bereits über den politischen Inhalt der Geschichte berichtet hatte. Rutger Booß, der Verleger der Anthologie "Blutgrätsche", in der die Geschichte enthalten ist, spricht von einem "selbstherrlichen Zensurakt ... mehr
DRS: »Ein Herz für Psychopathen«:
120 Kartons mit Manuskripten, Briefen, Skizzen, einer Reiseschreibmaschine, Katzen- und Schneckenfiguren und anderem mehr, wurden in der Schweizerischen Landesbibliothek gesichtet, geordnet und sind jetzt in der Ausstellung "Patricia Highsmith" auch fürs Publikum zugänglich. Ein Ausflug in die Werkstatt der Heldin der Antihelden. Jetzt ist in der Landesbibliothek eine dichte Ausstellung zu sehen, die Leben und Werk behutsam miteinander verzahnt. Ein Beitrag zum Hören (3:53) von Britta Spichiger ... mehr
DRS: »Macht, Sex und alternde Starautoren«:
In seinem neuen Buch "Der Schreibtisch am Fenster" nimmt sich der Zürcher Krimispezialist und Spionageromancier Peter Zeindler die eigene Branche vor. Seine auch als Schlüsselroman lesbare Geschichte von Macht- und Sexbessenheit unter alternden Starautoren und Grossverlegern – angetrieben von einer femme fatale - besticht durch atmosphärische Stimmigkeit, elegante Präzision und einen spielerischen ironisch-selbstironischen Grundton. Ein Beitrag zum Hören (29:44) von Hans Ulrich Probst ... mehr
Mit einem Ausflug in die Backlist der Verlage und zu den von allen Beteiligten des Buchmarktes vernachlässigten Autoren
beginnt Ekkehard Knörer die neueste Ausgabe der Krimi-Kolumne "Mord und Ratschlag" bei den Kollegen vom "Perlentaucher". Bei kaum einem Autor sei das Verhältnis von Qualität des Werks und seiner Betreuung in Deutschland freilich so eklatant wie bei Ross Thomas. Und das war schon zu seinen Lebzeiten so, mit oft miserablen Übersetzungen und verstümmelten Ausgaben. Nun sei immerhin "Die im Dunkeln" wieder da und biete die Gelegenheit, einen der brillantesten Autoren der Kriminalliteratur kennenzulernen ... mehr
Nordkurier:
»Seitensprung eines Chronisten«:
Die Hintergründe eines Seitensprungs in den 60er Jahren erläutert Erich Loest in einem berührenden Nachwort der nun vorgelegten Neuausgabe des Romans "Der Mörder saß im Wembley-Stadion". Hans Walldorf wurde geboren, sein Pseudonym, und der eigentlich unspektakuläre Scotland-Yard-Inspektor Varney und der kleine Londoner Detektiv Oakins. Von Susanne Schulz ... mehr
Radio Bremen: »Ein Fußball-Krimi zur WM«:
Dass sich Erich Loest auch mit ganz anderen Themen beschäftigt, zeigt sein neuestes Werk, das in diesen Wochen erscheint: "Der Mörder saß im Wembley-Stadion", ein Krimi, der während der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 in England spielt. Loest schrieb ihn 1967 in der DDR, ohne London jemals gesehen zu haben ...mehr.
Margit Ekholts Gespräch mit Erich Loest kann gehört werden und zwar ... jetzt
krimiblog:
»Ruhiger, fließender Erzählrhythmus«:
Jazzliebhaber sind von seinen Krimis begeistert: Bill Moody heimste mit seiner Krimireihe um den Pianisten Evan Horne vor allem in den einschlägigen Gazetten zahlreiche positive Besprechungen ein. Wohl kaum ein lebender Autor schreibt so elegant und kenntnisreich über Bebop und Blue Notes, keiner bringt die Buchstaben so zum schwingen und lässt seine Leser die Musik fühlen. Ludger Menke über Bill Moodys Roman "Bird lives!" ... mehr
Watching the Detectives:
»Ein sich furios entwickelndes Buch«:
"Tribeca Blues" ist das dritte Buch des italoamerikanischen Autors Jim Fusilli, und entwickelt die Geschichte Terry Orrs fort. Es ist zum einen eine Reise zurück zum Tod von Frau und Kind und eine Geschichte über das Zerplatzen einer Obsession. Von Dr. Bernd Kochanowski ... mehr
Die Welt:
»Es gibt ein Leben nach dem Fernsehen«:
Die Serie "Die Sopranos" stand von Anfang an auf verlorenem Posten im deutschen Fernsehen. Allein ihr Termin am späten Sonntagabend deutete darauf hin, daß das ZDF, welches die Rechte erwarb, seine Schwierigkeiten hatte, "Die Sopranos" in seinem Programmschema unterzubringen. Die "Sopranos" gehen nun in die fünfte Staffel. Aber nicht im Fernsehen. Immer mehr abgesetzte Serien werden auf DVD weitergeführt. Von Sascha Westphal ... mehr
SZ-Mediathek: »Das Himmelreich für zwei Dollar«:
"A Rage in Harlem" hieß der Krimi von Chester Himes, als er 1957 im Original erschien. Himes, der in den Fünfzigerjahren als Schwarzer ins literarische "Exil" nach Paris zog, hat mit den Harlem-Stories ein eigenes, an Phantasie überreiches Genre der série noire geschaffen. Von Ulrich Wickert ... mehr
Frankfurter Rundschau: »Genre für friedliche Zeiten«:
Die Frankfurter Schriftstellerin Eva Demski sprach mit Sylvia Staude über ihren neuen Roman "Das chinesische Dorf", der auch Krimi ist, und über die Beliebtheit dieser Literaturgattung ... mehr
Der Standard: »Die ewige Party namens Midlife-Crisis«:
US-Starromancier Bret Easton Ellis im STANDARD-Interview über seinen Roman "Lunar Park" und die Techniken der literarischen Lebensbewältigung. Das Interview führte Bert Rebhandl ... mehr
3sat: »Krimibuchtipps«:
In der Sendung "kulturzeit" bei 3sat wurden wieder Martin Schönes Krimibuchtipps des Monats vorgestellt.
Jean-Christophe Grangé: "Das schwarze Blut". Eine verstörende Reise in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele ...
Bill Moody: "Bird lives!". Eine Liebeserklärung an den Jazz und der Beweis, dass schlechter Jazz tödlich ist.
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Der Standard: »Leuchtturm im Nebel«:
Im neuen Opus der britischen Baroness James of Holland Park treffen wir auf eine klassische Versuchsanordnung. Der begrenzte Raum, hier idealerweise eine fiktive Insel vor Cornwall, und eine Hand voll unterschiedlichster Leute, die alle nachvollziehbare Mordmotive hatten – mehr braucht P.D.James nicht, um einen erstklassigen Krimi zu entwickeln. Von Ingeborg Sperl ... mehr
Berliner Morgenpost: »Plagiatsvorwurf wird erschüttert«:
Die dritte Woche steht bevor, und noch immer ist Brown nicht vernommen worden. Dennoch – die Verhandlung um "Sakrileg" geht in die dritte Woche, aber im Dan-Brown-Prozeß steht es schlecht für die Kläger. Von Thomas Kielinger ... mehr
FAZ: »Dicke Luft bei den Gralssuchern«:
Dan Brown wird Ideenklau für seinen Bestseller "Sakrileg" vorgeworfen, in London wird über den Plagiatsvorwurf verhandelt. Die Kläger haben fünfzehn "zentrale Themen" namhaft gemacht, die Brown von ihnen übernommen habe. Ein Geschehen mit absonderlichem Charakter. Von Gina Thomas ... mehr
Die Welt: »Leipziger Lieblinge«:
Als Vorgeschmack auf die Leipziger Buchmesse sammelt "Die WElt" Büchertipps unter dem Namen "Leipziger Lieblinge". Die Nummer IV bestreitet Tobias Gohlis und empfiehlt:
"Die Abschussliste". Von Lee Child
"Rosenrot". Von Arne Dahl.
"1977". Von David Peace
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Berliner Morgenpost: »Schaf-sinnig«:
Die Wahlberlinerin Leonie Swann hat mit ihrem Debütroman "Glennkill" das Genre des Schafskrimis nicht nur erfunden – sie landete damit auch auf Anhieb einen spektakulären, internationalen Erfolg. Von Brigitte Preissler ... mehr
Welt am Sonntag: »Solider Unternehmer mit Spaß an Mord und Totschlag«:
Jörg von Bargen war Pressesprecher, heute baut er Häuser. Am liebsten aber schreibt er Kriminalromane. Wie aber kommt ein erfolgreicher Manager dazu, mit 49 Jahren seinen ersten Kriminalroman zu schreiben und dann nicht mehr damit aufhören zu können? Macht Schreiben süchtig? Von Martina Goy ... mehr
Welt am Sonntag: »Das andere Genre«:
Sie registrieren alles. Orwell läßt grüßen: John Twelve Hawks, Autor ohne Gesicht, entwirft in "Traveler" ein realitätsnahes Bild von der lückenlos überwachten Gesellschaft . Was sich anhört wie ein cleverer Cocktail aus Dan Browns "Sakrileg" und "Lara Croft" mit Dreingaben aus "Matrix" und "Kill Bill", erweist sich als kluge und rasante Auseinandersetzung mit den Kontrollpotentialen, die den neuen Technologien innewohnen Von Gunter Blank ... mehr
taz-magazin: »Das andere Genre«:
Die Multitude schlägt zurück! Widerstand gegen die Kontrollgesellschaft: John Twelve Hawks diskursiv aufwändig verlinkter Sciene-Fiction-Roman "Traveler". Interessant ist nun weniger der hochgetaktete Plot, in dem gut und böse übersichtlich verteilt sind, als das anspruchsvolle Netz von Zitaten und Verweisen. Von Kolja Mensing ... mehr
Watching the Detecitves: »Nachtgedanken -1-«:
1929 war alles vorbei. Der Kriminalroman als leichte Erschütterung der Wirklichkeitskruste, unter der das Magma des Triebhaften brodelte, der Kriminalroman, der solche Erschütterungen nutzte, um einen Spalt zum Inferno zu öffnen und sogleich wieder zu verschließen, der Kriminalroman, der darob ein Schrecken einjagte und wieder vertrieb, die Katharsis als Schlafmittel. Vorbei. Von Dieter Paul Rudolph ... mehr
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Bill S. Ballinger
Am 13. März 1912 wird Bill S. Ballinger in Oskaloosa, Iowa geboren. († 23. März 1980).
Ballinger studierte an der Universität von Wisconsin (B.A. 1934). Ab 1934 arbeitete er als
Texter für die Radio- und Fernsehwerbung. Nach langen Reisen durch Europa und den Nahen Osten wurde er Drehbuchautor für Film und Fernsehen (und erhielt 1960 den Edgar für seine Drehbucharbeit). 1948 veröffentlichte er seinen ersten Kriminalroman. Die Bücher Ballingers, die er auch unter den Pseudonymen Frederic Freyer und BX Sanborn schrieb, sind in ca. dreißig Ländern gedruckt und in über dreizehn Sprachen übersetzt worden.
Infos:
kirjasto.sci.fi (engl.), krimisammlung.de.
Deutschlandradio: »Krimi aus erster Hand«:
Die Autorin Gabriele Wolff ist im bürgerlichen Leben Oberstaatsanwältin in Brandenburg und kennt sich bestens mit der Materie von Kriminalfällen aus. Dass ihre Kriminalromane quasi aus erster Hand kommen, macht den besonderen Reiz aus. Nun ist der neue Roman "Ein dunkles Gefühl" erschienen. Die Geschichte der Kommissarin Weber ist leider kein großer Wurf. Die Figuren sind blass und brechen allzu oft in unmotivierte Grundsatzreferate aus. Von Frank Meyer ... mehr
3sat: »Krimibuchtipps«:
In der Sendung "kulturzeit" bei 3sat werden wieder die Krimibuchtipps des Monats vorgestellt. Heute um 19.20 Uhr reinschauen oder morgen früh um 9:05 Uhr in die Wiederholung. Und demnächst sicher auch im Internet ...
British Centre for Literary Translation: »New Books in German«:
Die 15. Ausgabe von "New Books in German" wird annonciert und auch diesmal sind einige Krimis dabei (Ingrid Noll, Gabriele Wolff, Susanne Ayoub, Christa Bernuth, Elisabeth Hermann). Zur Überprüfung der Englischkenntnisse und zur freundlichen Kenntnisnahme seien auch die Beiträge "Between Two Nights" von Edith Kneifl und "The Krimi in English" von Thomas Wörtche empfohlen ... mehr
Watching the Detectives: »Wie Geheimdienste funktionieren«:
Die Eifel. Der Krimi. Berndorf. Und dazwischen immer mal wieder ein Abstecher in die hohe Politik (das unfassbar schwache "Eine Reise nach Genf" um den Barschel-Fall) und den Dreck der Geheimdienste. Nun bin ich weder ein "Fan" von Eifel-Berndorf (obwohl er einer der erträglichsten Schreiber von Regionalkrimis ist) noch generell von Polit-Spionage-Thrillern. Der Verriss von "Requiem für einen Henker" scheint also vorprogrammiert. Von Dieter Paul Rudolph ... mehr
Konstanzer Krimifestival: »text sucht tatort«:
Zum vierten Mal wird der Gewölbekeller des Kulturzentrums am Münster zum Tatort.
Autoren und Autorinnen des deutschsprachigen Raumes lesen Spannendes, Skurriles, literarisch Besonderes und dieses Jahr Geheimnisvolles insbesondere aus der Vergangenheit. Historische Kriminalromane sind in diesem Jahr Schwerpunkt des Konstanzer Krimifestivals "text sucht tatort" ... mehr
Einen Folder als pdf-Datei finden Sie ... hier
literature.de: »Kaputte Welt«:
Jack the Ripper ist nie gestorben, weil er nie gefasst wurde. Seit über hundert Jahren halten seine schrecklichen Prostituiertenmorde die Phantasie der Menschen auf Trab. Und sie gebären schreckliche Nachahmer.
Eine wahre Begebenheit, mit der sich David Peace in seinem auf vier Bände angelegten "Red Riding Quartet" aufs Schonungsloseste auseinandergesetzt hat. In "1977" steht nicht allein der Mörder im Vordergrund, sondern vor allem seine Verfolger. Von Jörg von Bilavsky ... mehr
Watching the Detectives: »Wie Geheimdienste funktionieren«:
Bisher liest sich das wie ein klassischer Kriminalroman, und Carmen Korn, das merkt man, kann welche schreiben. Und vielleicht hätte sie den Plot von "Der Fall der Engel" auch für einen Roman verwendet, wenn ihr der Herr Albers das nicht für "kaliber .64" abgeschwatzt hätte. Von Dieter Paul Rudolph ... mehr
buchwurm: »Sie spielen ihre Rollen«:
Der klassische "Whodunit?"-Krimi gleicht einem Schachspiel: Die Regeln stehen ebenso wie die wichtigsten Spielzüge fest. Die Variation des Bekannten bringt die Spannung. Meisterdetektive sind meist Exzentriker; sie müssen so sein, weil sonst ihre Farblosigkeit gar zu offenbar wird: Eine Denkmaschine ist kein Actionheld. Michael Drewniok über den unter vielen Pseudonymen schreibenden Autor John Cassells und seinen Roman "Der graue Geist" ... mehr
Neue Zürcher: »Aus dem Westen ungewohnt Neues«:
Unkonventionelle US-Serien als Glanzpunkte im hiesigen Fernsehprogramm: erneut sind es US-Produktionen, die Glanzpunkte im Angebot der hiesigen Fernsehsender setzen. Mit unkonventionellen Serien zeigen sie, dass sich Erfolg und Anspruch nicht ausschliessen. . Von Stephan A. Weichert und Christian Zabel ... mehr
Der Standard: »Sittenbild einer morbiden Gesellschaft«:
Ein großes Medienmassaker, ein Roman, der nicht lange fackelt: Massenmord, Panik, Entsetzen: alles auf der ersten Seite schon da. Josef Haslingers Roman "Opernball", erschienen 1995 und damals sofort ein Bestseller, ist kein Krimi im klassischen Sinne, sondern ein medienkritischer Politthriller. Christine Dössel über Band 7 der "SZ-Kriminalbibliothek"
... mehr
Bielefelder: »Krimi-Special«:
Krimis aus Bielefeld:
Die freundliche Stadt am Teutoburger Wald hat offenbar jede Menge dunkle Seiten. Denn Krimis aus Bielefeld seien nicht nur mörderisch gut, sondern auch ausgezeichnet. Mit dem Deutschen Krimipreis 2006 zum Beispiel, stellt das Stadtmagazin "Bielefelder" fest und auch drei erfolgreiche Autoren vor, sowie eine Autorin, um deren Krimi-Debüt gleich fünf Verlage buhlten. Natürlich mit legalen Mitteln. Wer gemeint ist? Norbert Horst, Jürgen Siegmann, Mechthild Borrmann und Andreas Hoppert. Ausserdem stellt das Magazin dem "Pendragon"-Verleger Günter Butkus ein paar Fragen, und als Buch des Monats wählte die Redaktion "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel. (Jetzt mit dem richtigen Link zum... Bielefelder!)
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Boris Vian
Am 10. März 1920 wurde Boris Vian in Ville d'Avray, einem mondänen Vorort von Paris als Sohn relativ vermögender, aber nach und nach verarmender Eltern geboren. Er war eine der schillerndsten Figuren im Paris der Nachkriegszeit, war Ingenieur, Schriftsteller, Jazztrompeter, Drehbuchautor, Schauspieler, Übersetzer, Chansonnier, Chronist der Existentialistenszene in den Cafés und Jazzkellern von Saint-Germain.
Als Vernon Sullivan schrieb er aufgedrehte Krimis, die ihm den Mißkredit der Kritiker einbrachten: "Als todsicheren Erfolgstip riet man ihm zu einer Mischung aus Henry Miller, William Faulkner und Ernest Hemmingway, für den Inhalt einen Sex & Crime-Thriller nach Manier der "Schwarzen Reihe" mit einem Typ wie Robert Mitchum als Hauptfigur. Er hat sich ziemlich streng an die Erzähl- und Sprachform der o.a. Vorbilder und des Thriller-Genres gehalten. Nur hat er von allem jeweils die Superlative herausgegriffen: das Gröbste, Rohste, Derbste, Brutalste, Gemeinste und Durchtriebenste... (Michael O.R. Kröher)".
Infos und Bibliographie bei Michael O.R. Kröher, Walther Nienburg, Frankreichexperte, Andreas Köster, ceryx.de
Conny Lens
Am 10. März 1951 wurde Conny Lens in Essen geboren. Verheiratet, keine Kinder, keine Haustiere. Neben seiner Berufstätigkeit als Angestellter im Bereich EDV und Organisation schrieb er zahlreiche Romane (u. a. die erfolgreiche Krminalserie "Steeler Straße"), Drehbücher, Hörspiele und Kabarett-Texte. Mittlerweile lebt er als freier Autor in Datteln/Westfalen.
"Die Romane von Conny Lens und hier wiederum besonders die Serie "Steeler Straße" um ein marodes Privatdetektivbüro in Essen zeichnen sich durch die spielerische Leichtigkeit aus, mit der sie die traditionellen Elemente des Genres verwenden und in eine realistische Umgebung verlagern." schreibt das "Lexikon der deutschen Krimi-Autoren".
"Autor Conny Lens erzählt lakonisch und mit einem scharfen Blick fürs garstige Detail, so daß sich zum einverständigen Grinsen des Lesers auch immer ein leises Grausen gesellt", meint Joachim Feldmann im Magazin "Am Erker".
Infos:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Grafit Verlag, Toms Krimitreff, KBV Verlag
ARTE: »Von epischer Wucht«:
Das einzige Besondere, das die noch junge deutsche Krimikultur hervorgebracht habe, sei der Regionalkrimi, meint Tobias Gohlis über die clevere Marketingidee, die sich als Schreibkonzept erfolgreich etablieren konnte. Neben Erzähltechnik und sozialer Phantasie mangele es den meisten sogenannten Regionalkrimis vor allem – an Sprache. Ganz anders sei dies bei Andrea Maria Schenkels Erstling "Tannöd". Hier präsentiere sich sprachliche Klarheit von düsterer, epischer Wucht ... mehr
Stuttgarter Zeitung: »Ein Schlag. Ein Loch. Perfektes Golf«:
Mord sollte nicht immer große moralische Krisen auslösen. Man muss sich auch mal freuen können, wenn was klappt. Heinrich Steinfest besitzt diese Gabe, auch dann ein gewisses Maß an Wohlwollen auszustrahlen, wenn unsympathische Figuren ein ruchloses Vorhaben erfolgreich umsetzen. Thomas Klingenmaier über den Roman "Ein dickes Fell" ... mehr
espace.ch: »Ein Herz für Psychopathen«:
Die Ausstellung "Patricia Highsmith" gibt Einblick in die Werkstatt der weltberühmten Krimiautorin. Der Nachlass von Patricia Highsmith (19211995) schlummert im Schweizerischen Literaturarchiv. Jetzt ist in der Landesbibliothek eine dichte Ausstellung zu sehen, die Leben und Werk behutsam miteinander verzahnt.
Von Sandra Leis ... mehr
Krimi-Forum: »Weibliche Protagonistin im Mittelpunkt«:
Seit 1996 darf Julia Durant ermitteln – jetzt (2006) hat sie das schon in acht Fällen getan. Wie sich der Charakter der Hauptfigur entwickelte und was den Wahlhessen Andreas Franz mit der Polizei verbindet, verrät der Drummer aus Leidenschaft im Interview mit Chefredakteurin Michaela Pelz.
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Titel: »Revolutionsschicksale«:
Wer Havanna einmal bereist hat, ist von der morbiden Schönheit der kubanischen Hauptstadt fasziniert. Wer dort geboren ist und hinter die bröckelnden Fassaden zu schauen vermag, verzweifelt an dem nachrevolutionären Verfall oder schreibt darüber so intelligente und poetische Kriminalromane wie Leonardo Padura. Im letzten Band seines "Havanna-Quartetts" hat es Mario Conde mit dem grausamen Mord an einem geldhungrigen Revolutionsfunktionär zu tun. Von Jörg von Bilavsky ... mehr
Titel: »Ein letztes Rätsel«:
Der Roman "Das letzte Rätsel" von Michael Chabon ist eine wunderbare Hommage an Sherlock Holmes und lässt die letzten Monate des 2. Weltkrieges präzise auferstehen. Von Maggie Thieme ... mehr
FAZ: »Halbmond über Amerika«:
In vierzig Jahren sind die Vereinigten Staaten eine Islamische Republik, und der Papst hat die Bibel gegen den Koran ausgetauscht: Robert Ferrigno erschreckt mit dem soeben erschienenen Roman "Prayers for the Assassin" seine amerikanischen Landsleute: das Land hält den Atem an: Ein Thriller zeigt die Zukunft Von Jordan Mejias ... mehr
Titel: »Beklemmender Psychotrip«:
Mit Blut, Mord und Totschlag imponiert "Scham", der neue Thriller der schwedischen Autorin Karin Alvtegen nicht. Aber: keine Bange, es gibt weitaus subtilere, fesselndere Mittel und Wege, eine aufwühlende und spannungsgeladene Geschichte zu schreiben. Von Lutz Bunk ... mehr
DeutschlandRadio: »Harmloser Plauderton«:
Der neue Roman "Colorado Kid" des unumstrittenen Meisters der Horror-Literatur Stephen King löste bei eingefleischten Fans eher Irritation als Begeisterung aus. In dem Buch finden sich weder Horror- noch Gruseleffekte und die Geschichte erinnert in der Grundstimmung eher an Miss Marple. Liebenswerte, altmodische und schnurrige Literatur vom Schocker-Autor – eine Parodie auf das Krimi- und Mystery-Genre? Von Lutz Bunk ... mehr
Weltwoche: »Unternehmen Unterwelt«:
Paragraf 1: Das organisierte Verbrechen ist ein Markt. Paragraf 2: Der Markt gehorcht den Gesetzen des Marktes. Paragraf 3: Ein Staat, der Marktgesetze missachtet, regiert gegen sich selbst. Zur Ökonomie der Kriminalität. Von Valentin Landmann ... mehr
Der Spiegel: »Black Cinema«:
Der Filmemacher und Fotograf Gordon Parks war der erste afroamerikanische Regisseur, der in Hollywood Filme drehen durfte. Mit seinem schwarzen Detektiv "Shaft" brachte er Anfang der siebziger Jahre die "Blaxploitation"-Welle ins Rollen. Parks starb am Dienstag im Alter von 93 Jahren ... mehr
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Mickey Spillane
Am 9. März 1918 wird Mickey Spillane als Frank Morrison Spillane in Brooklyn, New York, geboren. Er war im Zweiten Weltkrieg hochdekorierter Kampfflieger, arbeitete danach als Comic-Texter und Kaufhausverkäufer. Mit dem Krimi "I, the Jury" (1948) gelang ihm und seinem Privatedetektiven Mike Hammer der Durchbruch. Nach dem Erfolg seiner Krimis fuhr er Autorennen, war Zirkusartist und drehte Filme. Er lebt heute in einem kleinen Badeort in South Carolina. Seine Romane, die sich millionenfach verkauften, galten als Inbegriff des "Sex and Crime", wurden als Schund verschrieen und in der Bundesrepublik Deutschland auf den Index jugendgefährdender Schriften gesetzt. Erst spät erhielt er auch in der Kritik die Anerkennung als einer härtesten Autoren der Kriminalliteratur ...
Die deutschsprachige Neuauflage seiner Krimis erscheint beim "Rotbuch Verlag".
Infos gibt es bei "krimi-couch.de", "mordlust.de", "3.sat", Unofficial Mickey Spillane Mike Hammer Site, Spillane als Zeuge Jehovas, Interview "Crime Time"(engl.) und "Tomorrows.com"(engl.)
Frank Arnau
Am 9.März 1894 wird Frank Arnau in Wien als Heinrich Schmitt geboren († 11.Februar 1976 in München).
Er studierte Jura, Kriminalistik, Psychiatrie, Gerichtsmedizin und Kunstgeschichte als freier Hörer an den Universitäten Wien und Würzburg, arbeitete ab 1912 als Reporter,
Korrespondent, Polizei- und Gerichtsberichterstatter. Er verfügte über ein ausserordentliches kriminalistisches Gespür und deckte nicht nur manchen Justizirrtum, sondern auch
zahlreiche Verfahrensfehler in Ermittlungen auf. 1933 emigrierte Arnau zunächst nach Frankreich, dann nach Brasilien. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1952 arbeitete er eine Zeitlang für den "Stern", bevor er selbständiger Journlaist wurde.Er schrieb in den folgenden Jahren zahlreiche Sachbücher und mehr als zwei Dutzend Kriminalromane und gilt laut dem "Lexikon der deutschen Krimi-Autoren" als einer der ersten eigenständigen deutschen Krimiautoren der Nachkriegszeit ...
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, wikipedia Munzinger Archiv , students.uni.mainz
Zürich, 10. März bis 10. September 2006
Vernissage: 9. März 2006, 19.00 Uhr
Patricia Highsmith
Ausstellung der Schweizerischen Landesbibliothek (Schweizerisches Literaturarchiv)
und Strauhof Zürich
Ihre Romane faszinierten Alfred Hitchcock und Wim Wenders, ihr Antiheld Tom Ripley wurde von Alain Delon und Matt Damon verkörpert: Patricia Highsmith hat manches Drehbuch inspiriert. Sie ist für die Literatur, was Hitchcock für den Film ist – die Meisterin der Spannung. Die Ausstellung "Patricia Highsmith" in der Schweizerischen Landesbibliothek ermöglicht es nun, in die abgründige Welt dieser Autorin einzutauchen. Das Schweizerische Literaturarchiv hat ihren Nachlass geöffnet und zeigt anhand von Originalobjekten erstmals einen Einblick in ihre Werkstatt. Die Ausstellung wird am 9. März um 19 Uhr in Anwesenheit der amerikanischen Botschafterin eröffnet. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.
...mehr
Materialien, Infos und Dokumente zur Thematik gibt es ... hier
Der März bei den Kollegen von der Krimi-Couch:
Zum "Volltreffer des Monats" März wählte die Redaktion den Roman "1977" von David Peace ( Liebeskind ).
Und es gibt unter anderem Rezensionen zu
-Jeffery Deaver: "Das Teufelsspiel",
-Helge Thielking: "Destino"
-Jogvan Isaksen: "Endstation Färöer"
-Peter Robinson: "Kein Rauch ohne Feuer"
Außerdem natürlich zahlreiche neue Rezensionen zu Büchern aus
Skandinavien, Spanien, Großbritannien etc. ...
Am Erker: »Hiobsbotschaft zum Jubiläum«:
Ausgerechnet mit dem Erscheinen der 50. Ausgabe droht dem 1998 mit dem renommierten Calwer Hermann-Hesse-Preis als beste deutsche Literaturzeitschrift ausgezeichneten Münsteraner "Am Erker" das Aus. Der Kulturausschuss der Stadt Münster hat beschlossen, dem Rat die Streichung des jährlichen Zuschusses vorzuschlagen. "Am Erker" erschien erstmals 1977. Vom szenetypischen Alternativblatt hat sich die Zeitschrift in den vergangenen zehn Jahren zu einem angesehenen Forum für Gegenwartsliteratur entwickelt und mit der Kolumne "Mord und Totschlag" schon frühzeitig die Bedeutung der Kriminalliteratur gewürdigt. Erst vor kurzem erschien die 50. Ausgabe der Zeitschrift, die sich, beinahe prophetisch, dem Scheitern in der Literatur widmet. Falls sich der Rat der Stadt Münster auf seiner Sitzung am 5. April nichts eines Besseren besinnt, könnte für eine der profiliertesten deutschen Literaturzeitschriften das letzte Stündlein geschlagen haben. "Für eine Stadt, die noch vor nicht allzu langer Zeit 'europäische Kulturhauptstadt' werden wollte, ist das wahrhaftig kein Ruhmesblatt", sagte Joachim Feldmann, Mitgründer und einer der Herausgeber der Zeitschrift ... mehr
Nordkurier: »Leiden auf höchstem Niveau«:
Der Berliner Literaturwissenschaftler, Autor, Zeichner Tom Wolf reiht sich bis Ende Juni in die Reihe der Rheinsberger Stadtschreiber ein. Was allerdings am Ende im Pflichtteil des Stadtschreibers im "Rheinsberger Bogen" veröffentlicht wird, ist noch unklar. Und was war mit dem Pseudonaym? Von Bea Bernstein ... mehr
Wiesbadener Kurier: » Einer, der sich Recherche sparen kann«:
Der mit dem Deutschen Krimipreis 2006 ausgezeichnete Kriminalhauptkommissar Norbert Horst arbeitet bei der Polizei Nordrhein-Westfalens als Verhaltenstrainer und Seminarleiter. Wie schlägt sich seine Berufspraxis in seinen Büchern nieder? Richard Lifka hat nachgefragt ... mehr
Neue Osnabrücker: »Criminale feiert 20. Geburtstag«:
Fast 200 Krimiautoren zieht es Ende April zur Criminale 2006 nach Koblenz. Wie die Autorenvereinigung "Syndikat" in Koblenz mitteilte, feiert die Criminale zugleich ihren 20. Geburtstag. Deutsche Krimiautoren hatten das Treffen 1986 ins Leben gerufen, um den deutschsprachigen Krimi zu fördern ... mehr
Pressebüro: »schnell, hart und sehr spannend«:
Manchmal kommt einfach alles zusammen: der richtige Verlag und der richtige Autor. Der "Pendragon Verlag" festigt mit dem Blettenberg-Roman "Null Uhr Managua" einmal mehr seinen Ruf als der edle Krimi-Verlag in Deutschland. Passend zur Leipziger Buchmesse kommt der neue Thriller von D.B. Blettenberg in den Handel ... mehr
Bielefelder: »Krimi-Special«:
Krimis aus Bielefeld:
Die freundliche Stadt am Teutoburger Wald habe offenbar jede Menge dunkle Seiten. Denn Krimis aus Bielefeld seien nicht nur mörderisch gut, sondern auch ausgezeichnet. Mit dem Deutschen Krimipreis 2006 zum Beispiel, stellt das Stadtmagazin "Bielefelder" fest und auch drei erfolgreiche Autoren vor, sowie eine Autorin, um deren Krimi-Debüt gleich fünf Verlage buhlten. Natürlich mit legalen Mitteln. Wer gemeint ist? Norbert Horst, Jürgen Siegmann, Mechthild Borrmann und Andreas Hoppert. Ausserdem stellt das Magazin dem "Pendragon"-Verleger Günter Butkus ein paar Fragen, und als Buch des Monats wählte die Redaktion "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel ... mehr
NZZ: »The Da Vinci Case«:
Im Londoner High Court wird Dan Brown des Plagiats beschuldigt: Für seinen Erfolgsroman "The Da Vinci Code" soll er auf eine frühere Publikation zurückgegriffen haben. Nachdem der Prozess kurz nach Beginn vertagt worden ist – der Richter wollte die zur Diskussion stehenden Bücher nochmals lesen –, soll er heute weitergehen. Von Georges Waser ... mehr
SZ-Mediathek: »Schwarze Limousine, weiße Nuckelpinne«:
Es gibt wohl wenige Themen, mit denen man einen Roman krachender gegen die Wand fahren kann.
Aber Laurence Cossé macht alles richtig in ihrem perfekten Spannungsroman um den königlichen Unfall und die Autorin hält ihren ironisch-epischen Ton bis zum Schluss ihres atemlos erzählten Thrillers durch. Von Stephan Maus ... mehr
SZ-Mediathek: »Paparazzo auf Tätersuche«:
Leif Davidsen hat alle Erfahrungen und Erfolgserlebnisse, Seelenkämpfe und Selbstzweifel im Repertoire, von denen die Medien-Intellektuellen seiner Generation geprägt sind, und er lässt die betreffenden Reflexionen so elegant in die Thrillerhandlung einfließen, dass sie ein wohltuendes Gegengewicht zu Blut und Action bilden, ohne die Spannung zu torpedieren. Von Kristina Maidt-Zinke über Band 8 der "SZ-Kriminalbibliothek"... mehr
Börsenblatt: »Kutter und Krimi«:
"Starker Thriller – starker Kaugummi" heißt der Slogan, mit dem der "Rotbuch Verlag" und "Fishermans Friend" den im Frühjahr erscheinenden Krimi "Der eine ist stumm, der andere ein Blinder" von Akif Pirincci bewerben ... mehr
Deutsche Welle: »Undurchsichtigkeit des Lebens«:
Philippe Claudel ist ein Meister der Erzählkunst. Der Autor gaukelt dem Leser mit seinem Roman "Die grauen Seelen" zu Beginn der Geschichte gekonnt vor, ihn an der Aufklärung eines Kriminalfalls beteiligen zu wollen und nutzt seinen Protagonisten geschickt, um Untiefen der menschlichen Gesellschaft aufzuzeigen. Von Petra Kohnen ... mehr
Literaturhaus.at: »Den Tonangebern und Alphatieren«:
Dass der Krimiplot in Manfred Wieningers "Der Engel der letzten Stunde" an sich nicht sonderlich aufregend ist und in seiner Engagiertheit manchmal hart am Klischee vorbeischrammt, sieht man dem Autor für seinen Witz, scharf beobachtete Details und gelungene Dialoge gerne nach. Von Barbara Angelberger ... mehr
espace.ch: »Scherben eines kurzen Lebens«:
"Lart pour lart", das ist nicht die Sache des Henning Mankell, zu nah geht ihm das Unrecht in der Welt. Wenn er Bücher schreibt, und seien es auch "nur" Krimis oder Thriller, dann tut der Schwede dies mit einem aufklärerischen Gestus, der die Auseinandersetzung sucht mit den grossen moralischen Fragen der Gegenwart. Von Andrea Bollinger ... mehr
Wormser Zeitung: »Krimi ohne Leiche gewinnt«:
"Bella Block – Das Glück der anderen" erhält den zum zweiten Mal verliehenen "Deutschen FernsehKrimi-Preis". Neben der wachsenden Anerkennung, den Preis und Preisträger erfahren, erhalten die Gewinner einen mit 1000 Litern Rotwein gefüllten Siegerkelch. Von Peter Müller ... mehr
Einseitig.info: »Kleine Krimigeschichte«:
Der Kriminalroman hat seinen Platz in der Literatur eingenommen. Ein Blick in seine Geschichte lohnt allemal. Und es gibt Aufregendes zu entdecken – zwischen Massenware und edlen Perlen. "Einseitig.info" hilft bei der Suche ... mehr
Dienstag, 7.März 2005 – 19.15 Uhr
Deutschlandfunk
"Die meisten sind ekelhaft normal"
Sexualstraftäter, Opfer, Therapie
Ein Feature von Beate Hinrichs
Sexualstraftäter empören die öffentliche Meinung. Sie werden in der Boulevardpresse regelmäßig als unkontrollierbare Monster dargestellt, vor allem, wenn sie Kindern Gewalt antun. "Wegsperren!" ist eine gängige Stammtischparole. "Therapieren!" fordern stattdessen jene, die darauf setzen, dass Menschen sich ändern können.
Ob Haft oder Behandlung verhindert, dass ein Täter rückfällig wird und erneut Opfer sucht, lässt sich nur beurteilen, wenn man weiß, wie und warum Männer missbrauchen oder vergewaltigen. Denn sie sind weder unkontrollierbare Triebtäter noch psychisch kranke Kinderschänder. "Die meisten sind ekelhaft normal", sagt Ruud Bullens, der seit 25 Jahren in Holland Sexualstraftäter therapiert. Sie üben in der Regel Gewalt an ihnen nahe stehenden Frauen und Kindern aus, oft jahrelang meisterhaft vertuscht ...mehr
(Wiederholung einer Sendung vom 24.01.2006 Das Manuskript und eine Hörprobe jener Sendung ist zugänglich und zwar ... hier)
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Léo Malet
Am 7. März 1909 wird Léo Malet in Montpellier geboren († 3. März 1996 ). Der Anarchist, Surrealist, Chansonnier, Verfasser von 50 Kriminalromane, veröffentlichte 1943 "120, rue de la Gare" als ersten der berühmten Nestor-Burma-Krimis. Malet erhielt für seine Kriminalgeschichten drei Preise, vier seiner Bücher wurden verfilmt.
1947/1948 schrieb Malet die "Schwarze Trilogie" (deutsch bei "edition nautilus"), die mit ihren surrealistischen Einflüssen eine Sonderstellung in der Krimi-Literatur einnimmt.
Infos:
"mordlust.de", "krimi-couch.de", "Galerie der Detektive", "hinternet.de", "BR-online", Interview (frz.), Thrilling Detective (engl.)
Milo Dor
Am 7. März 1923 wird Milo Dor als Milutin Doroslovac in Budapest / Ungarn geboren († 5. Dezember 2005). Er wuchs in Groß-Betschkerek und in verschiedenen Dörfern des Banats und der Batschka auf.
Dor war auch als Krimiautor erfolgreich: Mit Reinhard Federmann bildete er ein Krimi-Duo, das 1953 mit "Und einer folgt dem anderen" debütierte und diesem Genre zehn Jahre lang treu geblieben ist. Weitere Krimis waren "Internationale Zone", "Und wenn sie nicht gestorben sind" (alle in den 90er Jahren im "Picus Verlag" neu aufgelegt – inzwischen vergriffen). Handlungsorte waren jeweils Wien und das südöstliche Europa im Spannungsfeld der alliierten Besatzung und des aufkommenden Kalten Krieges. Dennoch war die Kriminalliteratur nur eine Episode seines schriftstellerischen Lebens, das in den Würdigungen seiner Karriere selten zur Sprache kommt.
Infos gibt es bei wikipedia, Titel, "egotrip.de", "ifa", "kommune", "(Literaturlandschaft)" und Literaturhaus.at
Axel Bußmers Spurensuche No. 17
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Auf der Jagd nach dem Serienmörder-Gen
Kann noch irgendetwas Neues und Bahnbrechendes über Serienmörder geschrieben werden? Die forensische Psychologin Helen Morrison interviewte unmittelbar nach ihrer Ausbildung 1977 ihren ersten Serienmörder. Ihre nun veröffentlichten Erinnerungen ergeben ein unterhaltsames Buch mit einigen interessanten Porträts von Serienkillern und einer absurden, aber für Kneipengespräche tauglichen Theorie über Serienkiller verpassen.
Axel Bußmer über "Mein Leben unter Serienmördern – Eine Profilerin erzählt" von Helen Morrison & Harold Goldberg: ... mehr
In der Hauptsache gehe es beim Kriminalroman um die Rückverwandlung von stummem Entsetzen in die Sprache des Verstehens.
schreibt Tobias Gohlis in seiner Krimi-Kolumne in "Die Zeit" Nr.10 vom 02.03.2006.
Deshalb seien Kriminalromane selten, die das Verstummen angesichts des Todes selbst zum Gegenstand hätten. Einer davon sei "Tannöd", das Debüt der bei Regensburg lebenden Autorin Andrea Maria Schenkel, ein zweiter die Japanerin in Florenz der britischen Autorin Magdalen Nabb. Beiden gelinge es leise und bravourös, das Schweigen zum Sprechen zu bringen ...mehr
In ihrer Krimi-Kolumne "Ein Fall für Fischer" im "Tagesspiegel"
vom 5. März 2006 reist Andrea Fischer in die kriminalistische Provinz, findet aber, dass im deutschen Kriminalroman Provinz zu oft allerdings als Lokalkolorit stattfinde. Das sei Ulrich Ritzels Sache nicht. In seinem neuen Roman "Uferwald" berichte er genau vom wohlgeordneten Leben in der Provinz. Er erzähle von den kleinen und großen Lügen, mit denen die Ordnung gewahrt werden solle und er tue dies auf bekannt ironische und scharfsinnige Weise ... mehr
taz: »Brutal wuchtig«:
Das "Red Riding Quartet" von David Peace ist eine Tetralogie über Yorkshire im Jahrzehnt des Rippers; vier Romane, deren brutale Wucht mit Genre-Etikettierungen wie "hardboiled" oder "Roman noir" nur unzureichend beschrieben ist. Denn der Anteil des Posenhaften scheint relativ gering. Hier arbeitet jemand erkennbar echte Obsessionen ab, meint Katharina Granzin in der Besprechung von "1977" dem zweiten Band der Serie ... mehr
Deutschlandfunk: »Ein atemberaubender Roman«:
Stille und Kälte, das sind die beherrschenden Momente im Roman "Museum der Stille" von Yoko Ogawa. Obwohl die Handlung von Beginn klar durchschaubar ist, der Leser bald weiß, wer der Mörder ist, ist das Buch ungeheuer spannend geschrieben. Bisweilen hätte man sich jedoch eine konzentriertere Übersetzung gewünscht. Von Simone Hamm ... mehr
Titel: »Lotsin der Erinnerung«:
Yoko Ogawa dampft in ihrem neuen Roman die Geschichte auf geradezu magische Weise zu einer zeitlosen Parabel ein, die bannt und gefangen nimmt. Ogawa erstellt ein reduziertes, universelles Setting, in dem man dem Herzschlag basaler Lebensäußerungen lauschen kann, Grausamkeit, Liebe, Verrat, Angst. Von Maggie Thieme ... mehr
NDR: »Erotik und Tod«:
Erotik und Tod sind die beiden Eckpfeiler der Romane von Yôko Ogawa. Das Böse und Morbide wirkt völlig normal. Auch im "Museum der Stille" hält das Grauen schnell Einzug und Yoko Ogawa beherrscht es vortrefflich, eine Atmosphäre subtiler Bedrohung zu schaffen. Von Udo Taubitz ... mehr
ORF: »Spezielles Totengedenken«:
Spannung erfährt die wunderbar poetisch und zugleich seltsam morbide Geschichte durch eine mysteriöse Mordserie. Ogawa erschafft auch in ihrem neuen Roman eine stilistisch eigenständige, faszinierende Welt. Von Ivo Kaufmann ... mehr
Berliner Zeitung: »Morbide Verführung des Schreckens«:
Schönheit und Gewalt sind für die Japanerin Yoko Ogawa die zwei Seiten einer verführerischen Medaille. Den Roman einen philosophischen Krimi zu nennen, wäre aber eine grobe Vereinfachung. Ogawa spielt zwar mit kriminalistischen Elementen und setzt Motive und Andeutungen so, dass die Romanwelt unter eine bedrohliche Spannung gesetzt wird. Von Andreas Schäfer ... mehr
HR-online: »Brillanter Geschichtsunterricht«:
Arnaldur Indrišason ist aus der Krimilandschaft nicht mehr wegzudenken. Seine melancholischen Bücher über Island, weit entfernt und doch eng an europäische Zeitläufte gebunden, lenken den Blick auf die Geschichte - und nicht nur auf die isländische. Von Nicole Rodriguez Cardenas ... mehr
Sonntagszeitung: »Kein Sakrileg begangen«:
In London wurde ein Plagiatsprozess eröffnet, in dem die Autoren Michael Baigent und Richard Leigh dem Autor Dan Brown vorwerfen, sich aus ihrem 1982 erschienenen Sachbuch "Der Heilige Gral und seine Erben" bedient und damit gegen das Urheberrecht verstossen zu haben.
Der Prozess gegen den Autor von "The Da Vinci Code" ist absurd, meint Sven Boedecker ... mehr
HR-online: »Erschütternd«:
Henning Mankell nimmt den Leser in seinem neuen Roman mit auf Reisen. Die eine führt quer durch die Welt, von Schweden über Australien nach Mosambik, die andere in das Innenleben einer Frau, deren Welt zusammenbricht. Von Nicole Rodriguez Cardenas ... mehr
Glaube aktuell: »Abgründe in einer US-Kleinstadt«:
So zieht sich der Roman "Mit jedem Schlag der Stunde" von David Baldacci arg in die Länge. Falsche Fährten und äußerst spannende, wenn auch wenig glaubhafte Verfolgungsjagden verstärken den Eindruck, dass weniger diesmal mehr gewesen wäre. Von Axel Knönagel ... mehr
Glattaler: »Keine Angst vor heiklen Themen«:
Mit "Tote Träume" erscheint der zweite Krimi von Petra Ivanov. Ivanovs Roman-Erstling "Fremde Hände" befindet sich bereits in der dritten Auflage, mehr als 5000 Exemplare wurden bislang verkauft. In einem kleinen Land wie der Schweiz gilt dies als Grosserfolg. Das Werk löste in der Ostschweiz eine Lesekampagne gegen Frauenhandel aus. Von Rainer Hugener ... mehr
Axel Bußmers Spurensuche No. 17
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Auf der Jagd nach dem Serienmörder-Gen
Kann noch irgendetwas Neues und Bahnbrechendes über Serienmörder geschrieben werden? Die forensische Psychologin Helen Morrison interviewte unmittelbar nach ihrer Ausbildung 1977 ihren ersten Serienmörder. Ihre nun veröffentlichten Erinnerungen ergeben ein unterhaltsames Buch mit einigen interessanten Porträts von Serienkillern und einer absurden, aber für Kneipengespräche tauglichen Theorie über Serienkiller verpassen.
Axel Bußmer über "Mein Leben unter Serienmördern – Eine Profilerin erzählt" von Helen Morrison & Harold Goldberg: ... mehr
Alle vier Wochen sonnabends berichtet Krimi-Autorin Pieke Biermann über "Menschen, Orte, Kriminalität": im RBBinfoRADIO . Die Sendung am
Sonnabend, den 4.März 2006 um 11.45 Uhr mit dem Thema:
"Reinhard Voigt, ev.Polizeipfarrer .
Erfolgreiche Polizeiarbeit ist ohne konfessionelle Seelsorger nicht mehr denkbar. Spätestens seit dem Zugunglück in Eschede 1998 ist auch öffentlich bekannt, daß Katastrophen auch traumatische Folgen für die Helfer haben können.
Reinhard Voigt ist so ein "Helfer für die Helfer": Geboren 1950 in Leipzig, kommt er über Umwege als Spezialist für Telefonanlagen und frühe EDV-Rechnersysteme, Dorfpfarrei und Kulturarbeit für die sächsische Landeskirche 1988 als Seelsorger in eine der "politischen Kirchen" in Berlin-Prenzlauerberg. Seit 2001 ist er Pfarrer für die Berliner Polizei und den Zoll in Berlin und Brandenburg. Er lehrt Berufsethik an der Polizeischule, begleitet Beamte, vor allem wenn sie mit dem Tod konfrontiert werden: beim Überbringen von Todesnachrichten, bei schweren Einsätzen, wenn sie schießen mußten oder den Tod eines Kollegen erlebt haben.
(Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 00:45 und 05:45)
Auf Streife durchs literarische Verbrechen begibt sich das Webportal "Telepolis" mit der Kolumne "Telepolice". Im März gibt es Besprechungen zu diesen Krimis:
"Der Kodex" von Hector Macdonald: Ein unmoralisches Angebot
Sam Bourne : Die Gerechten: Die Welt ist bedroht
Philipp Kerr "Der Coup": Die Reichen sind anders
Jógvan Isaksen: Endstation Färöer: Mammon und Tod wandern gemeinsam
Lee Child : Die Abschussliste: Ein neuer Fall für Jack Reacher
John Twelve Hawks : Traveler.: Jesus' Erben
Ergänzt wird dieses schöne Angebot durch Krimi-Kurzempfehlungen der Münchner Krimibuchhandlung "Glatteis" ... mehr
ORF: »Ende der Pause«:
Nach zehn Jahren Pause veröffentlicht der dänische Autor Peter Hoeg wieder einen Roman, der wie sein Erfolgsbuch "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" Thriller-Elemente enthalten soll. Der neue Roman "Das stille Mädchen" wird im Mai in Dänemark erscheinen ...
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Druckfrisch: »Verknüpfungen«:
Das Buchmagazin "Druckfrisch" von Denis Scheck wird in der Sendung am Sonntag, 5. März 2006, 23.30 Uhr auch über Henning Mankells Roman "Kennedys Hirn" berichten, in dem die beiden wichtigsten Elemente seines Werks, die schwedische Kriminalgeschichte und die Aufklärung über Lebensbedingungen der Menschen in Schwarzafrika verknüft werden. Interessant dürfte sicher auch der Beitrag über den amerikanischen Schriftsteller Kurt Vonnegut werden .... mehr
Hammett: »Krimirätsel«:
Mit dem Krimirätsel "Um-die-Ecke-gebracht" N° 34 fordert das Team der Krimibuchhandlung "Hammett" Ihren Grips erneut heraus und ist dementsprechend gespannt auf Ihre Lösungsversuche. Bis zum Montag, den 20. März 2006 um 23 Uhr können Sie die Lösung einschicken. Das Lösen des Rätsels ist übrigens nicht nur ein Vergnügen, sondern auch mit einem möglichen Gewinn verbunden. Aber sehen Sie .... selbst
Deutschlandradio: »Ironische Abrechnung«:
Vladimir Sorokin gehört seit Anfang der Achtziger zu den Moskauer Autoren, die sich gegen die offizielle Sowjetliteratur richten, gegen den Klassikerkult, gegen die neonationalistische Dorfprosa. Sorokin gilt als Experte für Kannibalismus, Sadismus, Kot, Folter und Mord. Auch in seinem neuen Buch "Bro" spart er nicht mit drastischen und schockierenden Szenen. Dabei ist Sorokins Roman in erster Linie eine Abrechnung mit den utopischen Gesellschafts- oder Zukunftstheorien und ihren Mythen. Von Gregor Ziolkowski ...
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Watching the Detectives: »kaliber. 64«:
Robert Bracks "Kalte Abreise" ist ein gut geschriebener, stellenweise witziger kleiner Krimi. Er verwaltet seine Beschränkungen überlegt ökonomisch und bedient die "Genrebedürfnisse" des Lesers mit gekonnter Routine. Dieter Paul Rudolph über den ersten Band der Reihe "kaliber. 64" der Edition Nautilus ...
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Stuttgarter Zeitung: »Orte zum Fürchten und Lieben, mit oder ohne Waffe«:
Die Krimikolumne "Der aktuelle Krimi" von Thomas Klingenmaier ist selten unverschlüsselt im Netz zu finden. Deshalb nix wie hin zur Ausgabe vom 3. März 2006, in der folgende Bücher vorgestellt werden:
Carl Hiaasen: Der Reinfall
Magdalen Nabb: Eine Japanerin in Florenz
Ulrich Ritzel: Uferwald
George P. Pelecanos: Die Washington Trilogie.
Joseph Sheridan Le Fanu: Schachmatt.
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Krimifestival München: »Startschuß für die Spurensuche an der Isar«:
Das Festival-Programm des Krimifestivals München, das vom 21. bis 29. März 2006 stattfindet, ist jetzt online abrufbar.
Das "Internationale Vorspiel" allerdings beginnt schon am 14. März 2006 und präsentiert Veranstaltungen mit David Peace, Robert Wilson, Garry Disher, Bret Easton Ellis, Urs Schaub, Polina Daschkowa, Kristof Magnusson und Hannu Raittila .... mehr
Kalender
Léo Malet
Am 3. März 1996 stirbt der Schriftsteller Léo Malet im Alter von 86 Jahren. Der Anarchist, Surrealist, Chansonnier, Verfasser von 50 Kriminalromane, veröffentlichte 1943 "120, rue de la Gare" als ersten der berühmten Nestor-Burma-Krimis. Malet erhielt für seine Kriminalgeschichten drei Preise, vier seiner Bücher wurden verfilmt.
1947/1948 schrieb Malet die "Schwarze Trilogie" (deutsch bei "edition nautilus"), die mit ihren surrealistischen Einflüssen eine Sonderstellung in der Krimi-Literatur einnimmt.
Infos:
"mordlust.de", "krimi-couch.de", "Galerie der Detektive", "hinternet.de", "BR-online", Interview (frz.), Thrilling Detective (engl.)
5.März 2005 – 00.05 Uhr
DeutschlandRadio Kultur
"Apokalypse Wow!"
Die Wissenschaftsthriller des 21. Jahrhunderts erzählen vom Ende der Menschheit.
Ein Feature von Kolja Mensing
Amerikanische Schriftsteller wie Michael Crichton haben das Genre des Wissenschaftsthrillers bekannt gemacht. In Deutschland verbindet es sich mit Namen wie Andreas Eschbach und neuerdings Frank Schätzing.
Während die Wissenschaftler die Welt von Morgen schaffen, erzählen die Autoren der Wissenschaftsthriller bereits vom Tag danach ...mehr
(Wahrscheinlich die Wiederholung einer Sendung vom 11.1.2005. Das Manuskript jener Sendung ist zugänglich und zwar ... hier)
Axel Bußmers TV & Buchtipps 4. – 17. März 2006
In den kommenden beiden Wochen werden wenige Verfilmungen von Kriminalromane gezeigt, aber die Verlage liefern jetzt ihr Frühjahrsprogramm in die Buchhandlungen ihres Vertrauens aus.
Im Fernsehen gibt es Martin Scorseses "Kap der Angst" (die zwiespältige zweite Verfilmung von John MacDonalds Roman), Francois Truffauts schöne Woolrich-Verfilmung "Das Geheimnis der falschen Braut", Sidney Lumets Abrechnung mit dem Justizsystem "Tödliche Fragen" (nach einem Roman von Edwin Torres, mit einem genialen Nick Nolte), Robert Aldrichs werkferne, düstere Spillane-Verfilmung "Rattennest" und Hitchcocks nicht minder werkferne Bloch-Verfilmung "Psycho".
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Berliner Zeitung: »Diese Welt ist mir zuwider«:
Henning Mankell schickt eine Archäologin auf Recherche nach dem Geheimnis von Kennedys Hirn. Schöne Literatur ist das nicht. Aber in Scherben tritt man dabei auch nicht. Haufenweise stolpert man hingegen über sinnlose Ungereimtheiten. Von Sabine Vogel .... mehr
Berliner Zeitung: »Im Panzerschrank von Pinochet«:
Natürlich ist Skarmeta ein gnadenloser Klischee-Exzentriker; doch gerade weil er sein Personal und die Situationen teils ins Groteske überzeichnet, kann man sich an den prallen Bildern dieses Gaunermärchens eigentlich nur völlig ungezügelt berauschen. Von Sabine Vogel .... mehr
Vorstadt.ch:
»Ein Toter im Hürstholz«:
Sport ist Mord, sagt man. Besonders gilt das für die neue Krimiserie von Stephan Pörtner, die ab kommender Woche im "Tagblatt der Stadt Zürich" erscheint. Pörtners zweiter Fortsetzungskrimi für das "Tagblatt" spielt im Velozirkus. Von Alexandra Rozkosny ... mehr
Die Welt:
»Eine Frage der Struktur«:
Aus Sachbüchern darf man abschreiben. Aber nicht zuviel, sagen die Kläger im "Sakrileg"-Prozeß. Von Thomas Kielinger ... mehr
Watching the Detectives:
»Guter Jazz und gute Krimis«:
Das scheint sowohl inhaltlich als auch dramaturgisch nun alles nicht sehr originell, doch zwei Umstände verhindern, dass wir den Roman nach getaner Arbeit als zwar unterhaltsame, doch letztlich nicht weiter erwähnenswerte Lektüre zur Seite legen. Da wäre zum einen Moodys Schreibstil, der angenehm unspektakulär daherkommt. Dieter Paul Rudolph über Bill Moodys Roman "Bird lives!" ... mehr
StadtRevue Köln:
»Schwarzlicht«:
Ein Loblied auf die Kriminalliteratur unserer westlichen Nachbarn singt Ulrich Noller in seiner Kolumne "Schwarzlicht" in der Kölner "Stadtrevue": "Ja, ja, die Franzosen. Die haben einen Izzo, einen Pennac, einen Pouy, einen Manchette und und und ... Eine Krimikultur, kurz gesagt, die sich sehen lassen kann: Mit Stil, Mut und einer klaren Vorstellung, wie modern-metropolitane Literatur zu klingen hat ... mehr
1.März 2005 – 15.00 Uhr
Bayern2Radio: Nachtstudio
Jeder trinkt seinen Whisky am liebsten allein
Was der Schriftsteller Raymond Chandler und sein Held
Philip Marlowe voneinander denken
Ein Doppel-Porträt von Karl-Heinz Bittel
Im wirklichen Leben sind sie sich nie begegnet – der amerikanische Autor Raymond
Chandler und sein literarisches Geschöpf, der Privatdetektiv Philip Marlowe. Aber das hat sie nicht daran gehindert, sich über einander Gedanken zu machen. Chandler hat seinen Helden in Briefen und Aufsätzen ausgiebig kommentiert, hat sich über seinen Charakter, seine Vorlieben und Abneigungen, seine Rauch-und Trinkgewohnheiten geäußert. Nicht immer nur freundlich. Philip Marlowe ist aber nicht der Typ Mann, der Mutmaßungen über seinen Charakter und sein Privatleben unwidersprochen hinnimmt. Auf seine lakonisch-witzige Weise rückt er manches Klischee gerade und erzählt seinerseits, was er mittels Recherchen über seinen Schöpfer herausgefunden hat.
Karl Heinz Bittel entwirft unter Verwendung zahlreicher Originalzitate das Doppelporträt eines Autors und seines Helden. Chandler und Marlowe – beide verachten Feigheit und Korruption, mögen den Dünkel der Oberklassen nicht und sind sich einig in ihrer Haßliebe für das Kalifornien der dreißiger und vierziger Jahre. Es hätte eine wunderbare Männerfreundschaft werden können. Aber sie liefen sich eben nie über den Weg: Jeder trank seinen Whisky am liebsten allein ...mehr
Pünktlich zum Monatsanfang sind sie da: Ulrich Nollers Krimitipps für den März 2006.
bei "WDR 5" (Funkhaus Europa).
Max Bronskis witziger Münchener Knaller "Sister Sox" und "1977", der neue, apokalyptische Noir von David Peace sind Thema der Kolumne. "1977" sei noch radikaler und kompromissloser als "1974", sein Vorgänger und "Sister Sox" sei schnell, witzig und raffiniert erzählt; ein hoch aktueller, bundesdeutscher Großstadtnoir mit Bestsellerpotential ... mehr
Für unsere englisch lesenden Krimifans: die Nachrichten des japanischen Kollegen Jiro Kimura bei "The Gumshoe Site".
Die Crime Writers' Association of Great Britainn wird 2006 Elmore Leonard mit dem Cartier Diamond Dagger auszeichnen ...
hier
In der Zeitschrift "Literaturen" findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" von Franz Schuh. Jetzt die Ausgabe 03.2006:
Vom Theater wisse er wennig, behauptet Herr Schuh, kennt über Schauspieler einen Witz. Aber er hat einen Kriminalroman von Madeleine Giese gefunden, die sich da besser auskennt. Sie kommt nämlich aus der Branche und in "Das Spiel heißt Mord" idealisiert sie das Theatermilieu nicht, aber sie denunziert es auch nicht und im Dramatischen ist sie erstklassig ... ... aber lesen Sie ... selbst
Deutschlandradio: »Das andere Genre«:
Willkommen in der totalen Überwachung! Der amerikanische Schriftsteller John Twelve Hawks beschreibt in seinem Science-Fiction-Roman "Traveler" das Leben in einer perfekt kontrollierten Gesellschaft. Jeder Schritt wird erfasst und aufgezeichnet. Und er erzählt von einer kleinen Gruppe Einzelkämpfer, die dem Überwachungsstaat den Kampf angesagt hat. Von Kolja Mensing ... mehr
taz: »Kommissar Kirchenberg ermittelt erfolgreich«:
Konstantin Kirchenberg heißt das Alter Ego des schreibenden Kriminalers Norbert Horst, der für seinen Roman "Leichensache" den Friedrich Glauser Preis 2004 für das beste Krimidebüt und vor wenigen Wochen den Deutschen Krimi-Preis 2006 für "Todesmuster" erhalten hat. Und sein Kirchenberg ist so cool, wie der Stil der Romane trocken und unprätenziös ist.
Ein Porträt von Henk Raijer ... mehr
Shayol Verlag: »Neue Krimireihe«:
Der bisher hauptsächlich auf Science Fiction ausgerichtete "Shayol Verlag" baut seine kleine Krimi-Schiene in diesem Jahr aus. Neben der Reihe "Paria", in der letztes Jahr der Roman "Sturmwarnung" von Joe R. Lansdale erschienen ist, startet im Sommer 2006 die Reihe "Funny Crimes". Dort geplant ist der erste Hap & Leonard-Roman von Joe R. Lansdale: "Wilder Winter" sowie der satirische Kriminalroman "Aberystwyth Mon Amour" von Malcolm Pryce ... mehr
Tagesspiegel: »Millionenprozess um Sakrileg«:
Umringt von Kameraleuten ist der US- amerikanische Bestseller-Autor Dan Brown in London zur Eröffnung des Millionenprozesses um angeblichen geistigen Diebstahl für seinen Welterfolg "Sakrileg" in London erschienen ... mehr
Ö1/ORF: »Der Schriftsteller Andrej Kurkow«:
Als Literat liebt der ukrainische Schriftsteller Andrej Kurkow das abgründig Skurrile. In seinem Bestseller "Picknick uaf dem Eis" etwa spielt ein depressiver, herzkranker Pinguin eine wichtige Rolle. Seine Bücher wurden bisher in 23 Sprachen übersetzt. Der Beitrag wurde am 24. Februar gesendet und ist gegen Gebühr herunterladbar. Eine kostenlose Hörprobe steht zur Verfügung ... mehr
ORF: »Tragisches Ende einer Liebe«:
Die Engländerin Magdalen Nabb, bekannt durch ihre Florenz-Krimis, hat soeben den 13. Roman rund um den sympathisch-schwerfälligen Commissario Guarnaccia geschrieben. Er kommt jetzt in die Buchhandlungen. ... mehr
NuT: »Kriminalität, Kriminalistik, Kriminalroman«:
Das Buch "Killer, Krimis, Kommissare. Kleine Kulturgeschichte des Mordes" von Jörg von Uthmann biete keinen Anlass für eine Rezension: Faktizität und Fiktionalität würden verwirbelt, die Generalthese stehe auf dem Klappentext und zur Reflexion fehlte wohl die Zeit, meint JL ... mehr
FAZ.net: »Überfall, Geld her!«:
Via NuT/Nachrichten und Texte: Die Gentleman-Ganoven Franz und Erich Sass, das Gangster- und Liebespaar Bonnie und Clyde, der Verbrecher Jacques Mesrine. Sie alle waren berühmte Bankräuber. Ihr Ruhm gründete sich auf Intelligenz und Dreistigkeit. Ihre Motive waren banal: "Ich muß aufrichtig sagen: Ich liebe das Geld", gestand Mesrine. Dennoch beflügeln Bankräuber bis heute die Phantasie. Von Catherine Hoffmann ... mehr
FAZ.net:
»Ohne eine Leiche geht es nicht«:
Bei keinem anderen Verbrechen können die Täter auf so wohlwollende und bewundernde Kommentare hoffen wie nach einem gelungenen Bankraub. Voraussetzung: Der Räuber geht intelligent vor, nimmt keine Geiseln und tötet keine Bankangestellten.
Im Kriminalroman kommt der Banküberfall deswegen nur selten vor. Carsten Germis hat aber einige Krimis zum Thema gefunden... mehr
Frisch erschienen ist Thomas Wörtches Krimikolumne "Leichenberg" jetzt bei den Kollegen von "kaliber. 38". Eine kleine Reise durch die Welt der
Neuerscheinungen, in der Carl Hiaasen eine rabenschwarze Komödie abliefert und José Carlos Somoza mit einer sehr gekonnten Wendung einen sehr gekonnten Roman geschrieben hat. Dazu gibt es auch endlich wieder kurze und gute Krimis, einen Bautz-Boing-Patsch-Roman und Geschichten aus einem nicht nur leuchtenden sondern auch stinkenden München von einem Erzähltalent ... mehr
Berliner Morgenpost: »In den Kopf eingebrochen«:
Hat Dan Brown abgeschrieben? InLondon begann ein Prozeß gegen den Bestseller-Autor. Daß Brown seinen Thriller "Sakrileg" ohne Baigents und Leighs zusammen mit Henry Lincoln verfaßte antiklerikale Kampfschrift "Der Heilige Gral und seine Erben" nicht hätte schreiben können, war seit langem bekannt. Von Alan Witt ... mehr
Glaube aktuell: »Sozialrichter schreibt Kriminalromane über gescheiterten Juristen«:
Marc Hagen ist eine gescheiterte Existenz – und der Protagonist der vier Kriminalromane des Bielefelders Andreas Hoppert. Und der ist seit 16 Jahren Richter am Sozialgericht im lippischen Detmold. Von Regina Doblies ... mehr
Die Welt: »Es knurren die Verräter«:
Nicht nur in der Wirtschaft: China hat auch im Kriminalroman Konjunktur. Dank der Kriminalromane Tony Hillermans sind wir über die Rechtsgewohnheiten der Navajo-Indianer besser informiert als über die der Chinesen. Von dort gelangten bisher nur aus zwei Krimi-Quellen einigermaßen authentische Informationen zu uns. Von Tobias Gohlis ... mehr
Der Tagesspiegel: »Der Mann hinter ... Wolf Haas«:
Es muss ein magischer Moment gewesen sein für Wolfram Hämmerling, als er dieses Manuskript ausgepackt hat. Wir schreiben das Jahr 1995 und der Hamburger Lektor steht am Anfang seiner Karriere. Hämmerling betreut die Krimi-Reihe bei Rowohlt und das unverlangt eingesandte Manuskript ist ohne jedes Begleitschreiben auf seinem Schreibtisch gelandet ... mehr
Vlothoer Anzeiger: »Kommissar Kirchenberg ermittelt erfolgreich«:
Blutspuren in Ingsen. In der alten Mine wurde jemand gefoltert und getötet. Die Leiche allerdings, die fehlt. Plötzlich ist in der ländlichen Idylle nichts mehr, wie es war. Und Kommissar Konstantin Kirchenberg ist gefordert. An ihm ist es, die Geheimnisse im Ort ans Tageslicht zu bringen. Zumindest im Kriminalroman "Todesmuster" von Norbert Horst.
Von Nicole Sielermann ... mehr
Fränkischer Tag: »Schreckliche Wahrheit und keine Lösung«:
Sie haben alle ihre Macken und Marotten. Das macht die karnickelhaft sich vermehrenden Kommissare wenigstens unverwechselbar. Zumal in Italien, das zunehmend auch Autoren aus dem Ausland als Tummelplatz ihrer kriminellen Fantasie nutzen. Aus der Schwemme italienischer Detektivromane: "Das falsche Spiel des Fischers" des sizilianischen Autors Roberto Mistretta. Von Winfried Schleyer ... mehr
taz: »Nachholbedarf bei Mord«:
Längst haben weibliche Ermittler den deutschen Fernseh-Krimi erobert. Nun ziehen die
TV-Täterinnen nach – und morden auch gleich noch viel häufiger als im wahren Leben. Von Christiane Hautau ... mehr
PAssauer Neue Presse: »Der Bulle von Tölz und der Aff'«:
Die Autoren Claus Hant und Michael Korth bieten dem Lesepublikum nun mit dem ersten Bullen-Krimi "Affenschande" einen aktuellen Mordfall aus dem Tierschützermilieu, nachdem die TV-Serie "Der Bulle von Tölz" seit 1996 eine eingeschworene Fangemeinde bedient.
Von Claudia Püschel ... mehr
Hamburger Abendblatt: »Grundlegende Fragen von Recht und Moral«:
Krimi aus Schweden. Leif GW Persson erzählt von der Suche nach Terrorhelfern - und rechnet mit einem System ab.
Von Frank Keil ... mehr
krimiblog: »Nostalgisches Krimihandwerk«:
Zwischen all den paranoiden Verschwörungsthrillern und den bluttriefenden Serienmörderschmökern nehmen sich die Kriminalromane von Magdalen Nabb wie kleine Oasen für gestreßte Leser aus. Wer ein wenig Ruhe, Abstand und vor allem Besinnung braucht, der sollte einen kurzen Leseurlaub in Florenz einlegen. Von Ludger Menke ... mehr
oe1/ORF: »Die Ballade vom Whiskeyräuber«:
Eine "wahre Geschichte über Eishockey, transsilvanischen Pelzschmuggel und Banküberfälle" verspricht Julian Rubinstein . Daran will man schnell zweifeln, doch so unglaublich und verrückt sie erscheinen mag, sie ist wahr, betont der Autor. Von Elisabeth Putz ... mehr
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Eine Übersicht über die Jury finden Sie unter der Rubrik "Jury" bei "arte-tv.com/krimiwelt".
Die Erläuterungen zu den Titeln der Bestenliste finden Sie bei "ARTE" in der Rubrik "Zurufe der Jury" . Nicht versäumen sollten Sie auch Tobias Gohlis' "Krimitagebuch". Hier notiert er sporadisch Skizzen von Begegnungen mit Autoren, Berichte aus der Szene, Kommentare, Leseerfahrungen und Aufgeschnapptes. Manchmal auch Notierenswertes aus dem Innenleben der Jury.
Ach ja, die Rangliste. Hier:
1 (Vormonat 4) Andrea Maria Schenkel: Tannöd
2 (1) Peter Robinson: Kein Rauch ohne Feuer
3 (–) Carl Hiaasen: Der Reinfall
4 (–) Batya Gur: Und Feuer fiel vom Himmel
5 (–) Ulrich Ritzel: Uferwald
6 (7) Joseph Kanon: Stadt ohne Gedächtnis
7 (–) Henning Mankell: Kennedys Hirn
8 (–) Magdalen Nabb: Eine Japanerin in Florenz
9 (–) Leif GW Persson: Eine andere Zeit, ein anderes Leben
9 (2) Charles Willeford: Die schwarze Messe
Die Februar-Meldungen gibt
es
hier
Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv
Haftungsausschluss und Urheberrecht
Thomas Przybilkas Tipps zur Sekundärliteratur:

No. 43
Wer sich ernsthaft mit Kriminalliteratur beschäftigt, wartet mit Spannung auf Thomas Przybilkas Krimitipps zur Sekundärliteratur. Hier ist die pickepackevolle Ausgabe No. 43, mit äußerst wertvollen Informationen zur Sekundärliteratur, dazu Hinweise auf Hörbücher, eine lange Liste neuer Kriminalromane und und und ...
Wo? Natürlich ... hier!!
Axel Bußmers Spurensuche
No. 18
Der gemeinsame Nenner und das besondere bei allen Evan Horne-Romanen von Bill Moody ist, dass sie Jazzkrimis sind. Moody geht bei seinen Büchern einen eigenen Weg: er schreibt über den Jazz nicht aus der Außenperspektive. Bei ihm taucht kein Ermittler in ein für ihn fremdes Milieu ein, sondern der Detektiv ermittelt in einem ihm sehr vertrauten Milieu.
Axel Bußmer über "Bird lives!" und die Evan Horne-Romane von Bill Moody ... mehr
No. 17
Kann noch irgendetwas Neues und Bahnbrechendes über Serienmörder geschrieben werden? Die forensische Psychologin Helen Morrison interviewte unmittelbar nach ihrer Ausbildung 1977 ihren ersten Serienmörder. Ihre nun veröffentlichten Erinnerungen ergeben ein unterhaltsames Buch mit einigen interessanten Porträts von Serienkillern und einer absurden, aber für Kneipengespräche tauglichen Theorie über Serienkiller verpassen.
Axel Bußmer über "Mein Leben unter Serienmördern – Eine Profilerin erzählt" von Helen Morrison & Harold Goldberg: ... mehr
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Krimi-Report |
No. 25 Hans-Peter Schwarz ist in die Szene der Polit- und Spionagethriller eingetaucht. Seine Betrachtungen zu einer Reihe von wichtigen Vertretern dieses Genres ist sowohl Typologie als auch Geschichte des Polit- und Spionagethrillers. Thomas Przybilka stellt das Buch "Phantastische Wirklichkeit. Das 20. Jahrhundert im Spiegel des Polit-Thrillers " von Hans-Peter Schwarz vor ... mehr |
| Rezensionen |
Ein Fenstersturz mit Spätfolgen oder Rosen haben Dornen.
Ein Beitrg in der legendären Kurzkrimireihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios. Älter Beiträge können via Computer auch gehört werden.
Die TV-Tipps 18. Februar – 3. März 2006
In den kommenden beiden Wochen werden wenige Verfilmungen von Kriminalromane gezeigt. 
Im Fernsehen gibt es Martin Scorseses "Kap der Angst" (zwiespältige zweite Verfilmung ), Francois Truffauts schöne Woolrich-Verfilmung, Sidney Lumets Abrechnung mit dem Justizsystem "Tödliche Fragen", Robert Aldrichs werkferne, düstere Spillane-Verfilmung "Rattennest" und Hitchcocks nicht minder werkferne Bloch-Verfilmung "Psycho".
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
RBB, 22.00
(D 2003, R.: Peter Patzak)
Drehbuch: Felix Huby, Gunther Scheuthle
Nach Jahren trifft sich ein Diebespaar zufällig wieder. Die alte Liebe
erwacht wieder, aber können sie sich vertrauen?
Der film-dienst meint: "In märchenhafte Arrangements und Schauplätze
getauchte, solide inszenierte romantische Gaunerkomödie, die mit
etlichen Wendungen und originellen Dialogen aufwarten kann. Zugleich
kann sie sich auf die Spielfreude der beiden Hauptdarsteller verlassen,
wobei die Verwandlungen Gudrun Landgrebes zu den witzigsten Momenten
gehören."
Mit Götz George, Gudrun Landgrebe, Jacques Breuer, Jaecki Schwarz
3sat, 22.30
(S 2001, R.: Colin Nutley)
Drehbuch: Anna Fredriksson, Johanna Hald, Colin Nutley
LV: Liza Marklund: Sprängaren, 1998 (Olympisches Feuer)
Polizeireporterin Annika Bengtzon glaubt der offiziellen Version, dass Terroristen das Olympia-Stadion in Stockholm in die Luft sprengten, nicht. Also sucht sie die wirklichen Täter.
Spannender Krimi, der sich mehr um eine realistische Schilderung des Journalisten-Alltags (Marklund war Journalistin) kümmert als um Action-Krawall.
ARD, 02.50
(USA 1939, R.: Lewis Seiler)
Drehbuch: Robert Rossen, Seton I. Miller (ungenannt)
LV: Jerome Odlum: Dust Be My Destiny
Auf einer Gefängnisfarm verliebt sich ein Knacki in die Tochter eines brutalen Aufsehers. Als dieser bei einer tätlichen Auseinandersetzung stirbt, flüchtet der Knacki.
"Solide Mischung aus Kriminalfilm, Liebesgeschichte und Sozialdrama in einer effektvollen Inszenierung." schreibt das Lexikon des internationalen Films.
Mit John Garfield, Priscilla Lane