
Alligatorpapiere (Print). Ein Magazin zur Kriminalliteratur.
Die Befragung: Bruno Morchio; Doris Wieser über Guillermo Martínez; Nekrolog für das Jahr 2009;
Elfriede Müller über Frank Göhre; Thomas Przybilka über neue Sekundärliteratur; Joachim Feldmann über Regionalkrimis; Jan Christian Schmidt über Stuart Kaminsky; Thomas Klingenmaier über Robert B. Parker etc ...
Bestellen Sie das erste Heft jetzt für 6,50 Euro. Hier im (NordPark Shop). Oder direkt das Abonnement!
Mehr Informationen gibt es hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 30. Juni 2010 ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 465: Jeff Lindsay – Des Todes dunkler Bruder (Besprochen von Stefan Baumgartner ) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
TÖDLICHE INTRIGE - Hörspiel-Krimi von Arnaldur Indridason. Und:
DÜRRENMATT: Abendstunde im Spätherbst - Ein Krimi- Autor gesteht / Hörspiel. Und:
DES PFARRERS FREUDE - Krimi-Hörspiel nach Roald Dahl ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Die "Tropa de Elite" schlägt zu ...
Martin Compart: mit
DER LETZTE ABENTEURER – DIE BOB MORANE-GESAMTAUSGABE 3
...
NuT:
Joachim Linder über Junge Krieger. Und mit Ticker: DUMMY 27 / THEMA: Polizei. (Via Criminologia.) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Ein afrikanischer Thriller
Krimiautor Bernhard Jaumann erklärt das spektakulärste Verbrechen der Geschichte Namibias auf seine Art: Milieustudie, Geschichtslektion und Mörderhatz – Bernhard Jaumann hat aus diesen Zutaten mit "Die Stunde des Schakals" (Kindler Verlag) einen großen Politthriller angerührt, der mit Tempo, Spannung und einfühlsamer Sprache unter die Haut und zu Herzen geht.
Von Horst Eckert ... mehr
Buchkultur:
»Krimi der Saison 2010«
Zum Sommerbeginn erscheint jedes Jahr das Buchkultur-Sonderheft "Krimi Spezial". Bereits zum 12.
Mal wurden dafür von einer fachkundigen Jury die besten Krimis der Saison gewählt.
Der "Beste Krimi der Saison" 2010 heißt "Dreizehn Stunden" (Rütten & Loening Verlag) und kommt von Deon Meyer. Seine Bücher waren in den USA unter den Top Ten-Thrillern des Jahres, haben zweimal den Deutschen Krimipreis gewonnen und erscheinen in 20 Ländern. Die Kritik ist begeistert! ...mehr
Junge Welt:
»Psychogramm einer Kleinstadt«
Gemessen an der Krimidichte verfügt der hohe Norden, also die nördlich der Elbe gelegene Region, über eine außergewöhnlich hohe kriminelle Energie. Von nördlich der Unterelbe, aus dem Holsteinischen, stammt Heinz Jürgen Schneider In der Zeit um 1930, als noch was hätte verhindert werden können, spielt Heinz Jürgen Schneiders "Tod in der Scheune". "Historischer Kriminalroman" nennt sich die Reihe, die der Heider Boyens-Verlag betreut. Die jetzt vorliegende, noch nicht verlegte Fortsetzung von "Tod in der Scheune" führt wieder in jenes düstere Milieu direkt vor 1933 und in dieselbe kleine Stadt im hohen Norden. Sie könnte auch anderswo liegen.
Von Raoul Wilsterer ...mehr
BR Alpha:
»Untergang des Hauses Usher«
Er war Dichter und Detektiv, Erzähler und Einzelgänger, Trinker und Träumer, für den sich alles im Leben zu Zeichen verdichtete. Edgar Allan Poe komponierte seine Kurzgeschichten mit logischer Präzision und einem Schuss Übersinnlichem zu kleinen unheimlichen Meisterstücken.
In der Sendung "Klassiker der Weltliteratur" wurde der Autor vorgestellt. Ein Beitrag, den Sie sehen können ...mehr
Kalender
Margery Allingham
Am 30. Juni 1966 starb die britische Schriftstellerin Margery Allingham in Colchester, Essex.
Allingham, geboren 1904 in London, veröffentlichte ihren ersten Roman im Alter von neunzehn Jahren. Vier Jahre später heiratete sie den Künstler Philip Youngman Carter, der den Umschlag ihres ersten Buches gestaltet hatte. Berühmt wurde sie mit ihren insgesamt 20 Kriminalromanen um den höflichen Detective Albert Campion, von dem manche behaupten, er sei eine Karikatur von Dorothy Sayers' Krimiheld Lord Peter Wimsey. Heute gilt Margery Allingham wegen ihrer subtilen Erzählkunst, ihrem Witz und ihrer ungewöhnlichen Erfindungsgabe zu den großen Autorinnen klassischer englischer Kriminalromane.
Info bei Hinternet , Random House, krimi-couch.de , wikipedia allingham.org (engl.) .
Mongo Beti
Am 30.Juni 1932 wird Mongo Beti als Alexandre Biyidi in Akométam bei Mbalmayo in Kamerun geboren. Er wird später den Namen seiner Ethnie Beti annehmen. Als Kind arbeitete er auf den Kakao-Plantagen und besuchte dann die katholische Missionsschule. Am Gymnasium in Yaoundé schloss er sich der kamerunischen Unabhängigkeitsbewegung an. Ein Stipendium führte ihn 1951 zum Studium der Altphilologie an die Pariser Sorbonne und in die antikolonialen Organisationen in Frankreich.
Nach Abschluß des Studiums kehrte er 1959 nach Kamerun zurück. Die politischen Umstände führen ihn in die Widerstandsbewegung, Verhaftungen, Exil und Rückkehr folgen und immer wieder versucht das Regime, ihn mundtot zu machen. In seiner Buchhandlung trafen sich junge Schriftsteller und oppositionelle Gruppen, Beti nahm für die Opposition an den Parlamentswahlen teil, wurde aber vom Regime unter einem Vorwand ausgeschlossen. Er engagierte sich für die Freilassung politischer Gefangener, gegen die Ausplünderung der ländlichen Gebiete und meldete sich regelmäßig mit leidenschaftlicher Polemik zu Wort. Mongo Beti starb am 8. Oktober 2001 in Yaoundé.
Info bei Unionsverlag , marabout.de , wikipedia , krimi-couch.de , baeng-2000.de , taz
Frauenkrimis:
Henny Hidden hat Downloads für die, die eine Sendung nachhören wollen, aufgelistet. Im Radio: Krimikritik als Podcast ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
KAP DER FINSTERNIS - preisgekrönter Roger-Smith-Krimi als Hörspiel. Und:
DIE WAHRHAFT COOLEN KILLER - Krimi-Hörspiel mit begrenztem Download ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Tucker Coe) ...
NuT:
Joachim Linder über J. K. Van Dover: Making the Detective Story American: Biggers, Van Dine and Hammett and the Turning Point of the Genre ...
Spannungsromane:
amer über Bernard Cornwell: SHARPES BEUTE und Richard Doetsch: DIE 13. STUNDE ...
text-und-web:
Dietmar Jacobsen über den Kriminalroman "Letzte Schicht" von Dominique Manotti: Dominique Manottis Roman, in Frankreich 2006 erschienen und zwei Jahre später mit dem Duncan Lawrie International Dagger ausgezeichnet, ist ein Knaller. "Letzte Schicht" ist ein Ereignis auf dem europäischen Krimimarkt. Ganz dicht dran an den wirtschaftlichen Realitäten unserer Zeit und spannend bis zur letzten Seite.
...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Welt:
»Wie der Schwedenkrimi sogar die USA erobert«
Leistungsbilanzdefizit, BP, Sarah Palin: Gründe, sich um Amerika zu sorgen, gibt es viele, aber nicht jeder geht so tief wie dieser: Amerika hat sich mit der schwedischen Krankheit angesteckt, dem Krimi. Die Amerikaner wenden sich von ihren einsamen Detektiven ab. Sie verschlingen lieber die sozialdemokratischen Schwedenkrimis. Schuld daran ist natürlich Stieg Larsson.
Von Wieland Freund ...mehr
Der Spiegel:
»Die Grüne Hölle vom Nürburgring«
Den ganz realen Wirtschaftskrimi um die Erlebniswelt "Grüne Hölle" am Nürburgring nutzt Jacques Berndorf für seinen neuen Eifel-Krimi. Gleich drei Morde gilt es in "Die Nürburg-Papiere" (KBV Verlag) aufzuklären. Diese Woche steigt das Buch auf Platz 5 in die Bestsellerliste ein.
Von Ingo Schiweck, buchreport ... mehr
DLR:
»Mördersuche in Indien«
Auf der Feier seines skandalösen Freispruchs vom Mord an einer Bardame wird der arrogante, selbstgefällige, zynische Sohn des Innenministers von einem der Gäste erschossen. Bei der anschließenden Polizeikontrolle findet man bei sechs der Eingeladenen eine Pistole. "Immer wieder Ghandi" (Kiepenheuer & Witsch Verlag), der zweite Roman des indischen Schriftstellers Vikas Swarup beginnt wie ein klassischer Krimi. Ansonsten jedoch hat der Roman wenig mit dem Genre gemein. Er ist vielmehr ein großartiges, bitterböses Sittengemälde des modernen Indien.
Von Johannes Kaiser ...mehr
bücher.at:»Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien für Kriminalliteratur«
Die Kulturabteilung der Stadt Wien und der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) stiften heuer erstmals gemeinsam einen Krimipreis. Der "Leo-Perutz-Preis" der Stadt Wien für Kriminalliteratur wird im Rahmen der Kriminacht am 28. September 2010 in Wien verliehen. Mit dem Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist und künftig jährlich vergeben wird, sollen Krimis ausgezeichnet werden, deren Qualität und literarischer Anspruch an den namensgebenden österreichischen Literaten Leo Perutz erinnern. Darüber hinaus sollen die ausgezeichneten Werke möglichst innovativen Charakter haben und einen Wien-Bezug aufweisen.
Die Shortlist führt folgende Titel:
Paulus Hochgatterer: Das Matratzenhaus (Deuticke), Edith Kneifl: Schön tot (Haymon Verlag), Gerhard Loibelsberger: Die Naschmarkt-Morde (Gmeiner), Nora Miedler: Warten auf Poirot (Argument Verlag), Stefan Slupetzky: Lemmings Zorn (Rowohlt).
Außerdem startete letzten Donnerstag bereits das österreichweite "Krimi Literatur Festival". Dieses vereint die bisher unabhängigen Festivals "Mörderischer Attersee", "Krimitage Fuschlsee" und "Krimiherbst", wobei die Eröffnung im Wiener Hotel Hilton über die Bühne geht.
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FAZ:»Engländer, keine Angst vor den Deutschen«
Seine Agentenbücher sind ein lebenslanger Bildungsroman nach germanistischem Vorbild. Seine These: Wer erwachsen werden will, muss Deutsch gelernt haben. Eine Rede des bekanntesten Deutschsprechers der Insel an die britische Jugend ...
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Kalender
Am 29.Juni 1927 wird Henry Jaeger (eigentlich: Karl-Heinz Jaeger) in Frankfurt geboren († 4.2.2000 in Ascona). Henry Jaeger, Sohn eines Kupferschmieds, besuchte die Volksschule und höhere Schule und wurde dort wegen "Aufsässigkeit" relegiert. Mit 15 wurde er zum Flakdienst eingezogen und als Fallschirmjäger eingesetzt. Nach Militärzeit und Kriegsgefangenschaft besuchte er Abendschulen, arbeitete tagsüber als Laborant und faßte den Entschluß, Arzt zu werden. Die Umstände aber verhinderten es – Jaeger rutschte in die Kriminalität ab.
Nach einer Serie von Raubüberfällen, die er mit anderen beging, wurde er 1955 verhaftet und 1956 zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Freiburger Gefängnispfarrer erwirkte für ihn eine Schreiberlaubnis und betraute ihn mit der redaktionellen Leitung der Gefangenenzeitung.
Noch während seiner Haftzeit schrieb und veröffentlichte Jaeger seinen ersten Roman "Die Festung", der auch von der literarischen Kritik der frühen sechziger Jahre ernsthaft aufgenommen wurde.
1963 wurde Jaeger schließlich durch einen Gnadenerlaß aus der Haft entlassen.
In den nächsten Jahren schrieb er eine Reihe weiterer zeitkritischer Romane, die jedoch niemals wieder die gleiche positive Resonanz bei der Kritik erzielten wie sein Erstling. Zunehmend registrierte man in Jaegers Werk thematische und stilistische Stagnation und ein Abgleiten in triviale und populäre Muster.
Neben seinen Romanen veröffentlichte Jaeger, der mittlerweile im schweizerischen Ascona lebte, auch eine Reihe von Kurzkrimi-Sammlungen, deren einzelne Geschichten in den folgenden Jahren unter wechselnden Pseudonymen immer wieder in Publikumszeitschriften nachgedruckt wurden.
(Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren)
Info bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Wikipedia
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka.
Susanne Schubarsky
Susanne Schubarsky wurde 1966 in St. Pölten (Österreich) geboren und lebt in Villach (Kärnten) mit einem Kater und zwölf, acht, sieben, vier, drei Goldfischen. Sie absolvierte ein Studium der Germanistik, Anglistik und Romanistik. Seit 2003 legt sie regelmäßig Kurzkrimis vor, gibt Krimi-Anthologien heraus und hat sich ihre Meriten als Veranstalterin des "Kärntner Krimipreises" verdient.
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat sie zur 'legendären' Befragung gebeten und dabei den Kurzkrimi "Die Jambalaya-Krise" kulinarisch umgesetzt... mehr
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten neunzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (2) Pete Dexter: God’s Pocket
2 (7) Dominique Manotti: Letzte Schicht
3 (1) Josh Bazell: Schneller als der Tod
4 (–) Richard Price: Cash
5 (–) Christopher Cook: Robbers
6 (4) Henning Mankell: Der Feind im Schatten
7 (–) Benjamin Black: Der Lemur
8 (5) Francisco González Ledesma: Der Tod wohnt
nebenan
9 (–) Ji¡rí Kratochvil: Das Versprechen des Architekten
10 (–)John Hart: Das letzte Kind
Hier als schöne pdf-Datei
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Und Barbara Keller hat Christy Reeces "Rescue me" gelesen ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Die Hammett-Krimibuchhändler haben jetzt mit einem eigenen Krimi-Autoren-Lexikon begonnen ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 464: Nicola Förg – Kuhhandel (Besprochen von Simone Schultze) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
FISCHER SIN FRU - Mörderisches von der Ostsee / Krimi-Hörspiel. Und:
Von Nairobi nach Stockholm über Köln nach Leinfelden-Echterdingen. Und:
BLUTIGES ERWACHEN - So eindringlich wie schonungslos! ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über „Scenario 4“ – Hier spricht der Drehbuchautor ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Anne Fortiers "Julia" und Esther Verhoefs "Hingabe": halten diese Bücher wirklich ihre vollmundigen Versprechen?...
NuT:
Joachim Linder mit “Der graue Sack Kriminalroman”: Ingrida Povidisa bespricht den von Vera Nünning hg. Sammelband "Der amerikanische und britische Kriminalroman. Genres – Entwicklungen – Modellinterpretationen" ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph sieht auch WM. Und da erinnert ihn manches an Erich Wulffens Krimi aus dem Jahr 1919: "Die geschlossene Kette" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Der Spiegel:
»Zehn Wahrheiten von ... James Patterson«:
Stirbt das gedruckte Buch? Können kleine Buchhandlungen überleben? James Patterson gibt Entwarnung: Man muss nur darauf achten, was die breite Lesermasse will.
SPIEGEL-Reporter Klaus Brinkbäumer sprach in West Palm Beach, Florida, mit dem erfolgreichsten Schriftsteller der Welt ...mehr
evolver:
»Atemlos«:
Die meisten Romane langweilen. Nach 150 Seiten, spätestens. Und dann plötzlich bekommt man einen Autor serviert, an dem man sich endlich einmal verschluckt. Wenn der Begriff Pageturner einen Sinn ergeben soll, dann wurde er für Romane wie diesen erfunden.
Guido Rohm über " Der sichere Tod" (Suhrkamp Verlag) den neuen McKinty ...mehr
Der Spiegel:
»Gehobener Kannibalismus«:
In einem Restaurant auf der Reeperbahn werden Macho-Männer zu Blutwurst, Ragout oder Frikadellen verarbeitet. Ein Fall für die Staatsanwältin Chas Riley, die auch in "Knastpralinen" ("DroemerKnaur Verlag), dem zweiten Krimi der Autorin Simone Buchholz im Kiez-Milieu ermitteln muss. In der Tradition skandinavischer Ermittler-Krimis schaut die Autorin mit sozialkritischem Blick auf einen Kosmos gebrochener Existenzen.
Von Sebastian Knauer ...mehr
Kalender
Eric Ambler
Am 28. Juni 1909 wird Eric Ambler in London geboren. (†28. Juni 1909 in London).
Eric Ambler war der Sohn einer Schaustellerfamilie und unternahm seine ersten literarischen Versuche als Verfasser von Theaterstücken, denen wenig Erfolg beschieden war. Deshalb begann er 1924 an der Universität London eine Ausbildung zum Elektroingenieur. Diese brach er ab, um Schauspieler zu werden, arbeitete dann aber sehr erfolgreich in einer Werbeagentur. Es war in den Anfangszeiten der Glühbirnenproduktion. Eine Elektrofabrik hatte eine neue Birne auf den Markt gebracht, die eindeutig zu schwaches Licht gab. Ambler erfand den Namen Mondscheinlicht und löste damit einen solchen Run auf die Fehlkonstruktionen aus, dass die Firma ihre gesamten Lagerbestände loswurde. Obwohl erfolgreich, befriedigte ihn aber die Arbeit in der Werbung nicht weiter und er gab auch diesen Beruf auf, um sich ausschließlich dem Schreiben zu widmen. Zu diesem Zweck ließ er sich in Frankreich nieder.
"Ich habe damals in einer Werbeagentur gearbeitet, wollte aber schließlich damit aufhören, immer nur Werbesprüche für Cornflakes herunterzuklopfen. Und da dachte ich, warum nicht den Thriller verändern, etwas Intelligentes daraus machen."
Er schrieb also 1936 seinen ersten Roman, "Der dunkle Grenzbezirk". Ambler hatte im Neben- wie im Hauptberuf Erfolg, ein Buch verkaufte sich, und er wurde Direktor der Werbeagentur. Nach zwei weiteren Romanen kündigte er und machte dann in der Armee als Oberst und als Produktionsleiter von britischen Lehr- und Propagandafilmen Karriere. Auch nach dem Krieg blieb Eric Ambler Produzent und Drehbuchautor und gewann mit "Der große Atlantik" sogar einen "Oscar".
In den späten fünfziger Jahren zog er sich aus dem Filmgeschäft zurück und heiratete Joan Harrison. Die beiden ließen sich in Hollywood nieder, und Ambler konzentrierte sich auf das Schreiben von Thrillern, von denen zwei den Edgar-Allan-Poe-Preis gewannen. Anfang der achtziger Jahre kehrte er nach Europa zurück. (Info: Diogenes Verlag)
Info bei Diogenes Verlag, krimi-couch.de, wikipedia.de, Manager Magazin (Interview), Weltwoche Calit Review (engl.), kaliber. 38.de, Munzinger.
George Baxt
Am 28. Juni 2003 stirbt der Autor George Baxt in New York City(*11. Juni 1923 ebenda)
George Baxt war erst Autor für die Bühne, für den Film und für das Fernsehen. Bereits 1932 wurde eine erste, von ihm verfasste Geschichte veröffentlicht. In den fünfziger Jahren hielt er sich in Großbritannien auf und verfasste Drehbücher für Horrorfilme.
Baxt schrieb aber auch Kriminalromane und förderte mit seiner Kriminalromanproduktion entscheidend zwei Strömungen der modernen Kriminalliteratur:
1966 erschien sein erster Kriminalroman überhaupt ("A Queer Kind of Death"; auf Deutsch veröffentlicht unter dem Titel: "Pharoah Love und die Badewanne des Todes"“). Mit diesem Roman begründete Baxt die Krimi-Schule mit einem schwulen Serienhelden. Mr. Love ist nämlich genau das, der erste offen schwule Detektiv der Kriminalliteratur. Als Begründer dieser Schule der Kriminalliteratur wird gewöhnlich Joseph Hansen genannt, was insofern richtig ist, als dass Hansen eine ganze Serie um seinen Helden, David Brandstetter, schrieb und die Darstellung realistischer war als die, die Baxt wählte. Unabhängig vom Erfolg und von der Qualität der Bücher bleibt aber festzuhalten: George Baxt war der erste Autor, der sich auf dieses Terrain wagte.
Mit der Murder Case-Serie um den Protagonisten Jacob Singer, die 1984 begann, verbreiterte Baxt den breiten Strom an historischen Kriminalromanen, die seit rund 30 Jahren gehäuft geschrieben werden und nahezu alle Epochen der Weltgeschichte umfassen. (Wikipedia)
Infos:
Wikipedia, krimi-couch.de, Toms Krimitreff, fantasticfiction (engl.), The Independent (engl.), circa-club (engl.), .

Die Telefonische Mord(s)beratung
Seit zehn Jahren im Krimi -Einsatz
Die Mord(s)beratung feiert Geburtstag
Vier Menschen treffen sich im WDR 5 Sendestudio und sprechen über Kriminalliteratur. Kenntnisreich, lebendig und oft kontrovers. Krimifans aus ganz NRW rufen an, stellen Fragen, geben Antworten, diskutieren mit und alle unterhalten sich prächtig. Was im Sommer 2000 als einmaliges Experiment begann, feiert am 26.Juni Geburtstag: die telefonische Mord(s)beratung auf WDR 5 wird zehn Jahre alt. Zeit für das Krimikompetenzteam Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (Bochumer Krimiarchiv), die Journalistin Ingrid Müller-Münch
und den langjährigen Moderator der Sendung Thomas "Chiefinspector" Thomas Hackenberg Resümee zu ziehen, über die erste Krimidekade des 21. Jahrhunderts, ein wenig zu feiern und dann nach vorne zu blicken auf die aktuellen Krimitrends des Sommers 2010.
Da alleine feiern langweilig ist, suchten die Mordsberater einen guten Ort für die Jubiläumssendung. Fündig wurden sie bei einem gemeinnützigen Verein im Dortmunder Norden. Dort betreibt Bodo einen Buchladen mit großem Krimisortiment.
WDR 5 Hörerinnen und Hörer können sich unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800- 5678 555 oder per E-Mail: mordsberatung@wdr.de mit Fragen oder Anregungen an der Sendung beteiligen.
Ach ja, die Sendung! Sie kann gehört werden und zwar:
Sendung am Samstag, den 26. Juni, von 21:05 bis 23:00 Uhr auf WDR 5 ... hier
Walter-Serner-Preis 2010
Das Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) und das Literaturhaus Berlin schreiben den Walter-Serner-Preis 2010 aus.
Autorinnen und Autoren sind aufgefordert, eine unveröffentlichte Kurzgeschichte einzusenden, die vom "Leben in den großen Städten" – so das Motto des Preises – erzählt. Der Umfang der Geschichte soll sieben Seiten nicht überschreiten. Einsendeschluss ist der 15. September 2010.
Der Preis ist in diesem Jahr mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert und wird Ende November im Literaturhaus Berlin verliehen.
Einsendeschluß:15. September 2010
... mehr

WIEN:
»KRIMI-SONNTAG IM NARRENTURM«:
Wie lebt es sich als Kriminalschriftsteller in Wien? In welchen dunklen Gassen lauert die Inspiration? Und woher kommt die Lust, aus wohlvertrauten Grätzeln und Bezirken die Schauplätze grausiger, erdachter Verbrechen zu machen? Diesen und anderen Fragen wird kommendes Wochenende beim "Krimi-Sonntag im Narrenturm" nachgegangen. Elf einschlägige Autoren sind dort zum Lesen und zur Gesprächsrunde geladen.
Unter anderem dabei: •Edith Kneifl & Nora Miedler, Peter Hiess, Monika Geier, Manfred Wieninger, Claudia Rossbacher, Ilona Mayer-Zach, Franz Zeller, Henner Kotte und Ivo Schneider.
Sonntag, 27. Juni, Beginn: 12 Uhr ...mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 25., 26., 27. Juni 2010
...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DIE HÜTERIN DES EVANGELIUMS - Ein Highlight für Liebhaber der Kombination Spannung & Sprache...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Sex sells "The Outlaw – Geächtet"...
NuT:
Joachim Linder über Law and Literature (Forschung) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
kaliber. 38:
»Wellen, lang & träge...«:
Erstaunlich immer wieder, wie viel und was man alles nicht weiß. Wir wissen zwar, dass Krimis und Krimiartige je nach Einschätzungsinteresse zwischen einem Drittel und der Hälfte des gesamten Buchmarktes ausmachen. Und nicht nur in den deutschsprachigen Ländern, auch für das United Kingdom zum Beispiel gelten diese ziemlich erstaunlichen Zahlen. Wer aber diese vielen, vielen Menschen sind, die sich unverdrossen emsig durch diese Berge von Krimis, Thrillern und Mysteries fressen, das wissen wir nicht.
Grundsätzlich aber sollte die Situation den Freund von Krimis und Krimiartigem freuen - seine Lieblingsliteratur endlich flächendeckend durchgesetzt, beliebt, zwar nicht unbedingt von jedermann geschätzt, und in jeder monetären und qualitativen Preisklasse erhältlich. Als Schrott, als unbedarften Unfug, als Standardware, als literarisches Edeltalmi und sogar als richtig gute Kriminalliteratur.
Eine kriminalliterarische Momentaufnahme von Thomas Wörtche ...mehr
ARTE:
»No-go-Areas«:
Zu den Vorzügen des Kriminalromans gehört es, dass er Lebensgewohnheiten und Konflikte fremder Länder und unbekannter Kulturen anschaulich und verständlich machen kann. Mit mindestens einem Bein steht er fest in der realistischen Erzähltradition des 19. Jahrhunderts, die noch Stoffe, soziale Zusammenhänge, materielle Sachverhalte erschließen wollte. Besonders interessant wird der Kriminalroman dann, wenn er schwer zugängliche Territorien erschließt. Eine der No-go-Areas unseres zeitgenössischen Bewusstseins ist der Nahe Osten und der palästinensisch-arabisch-israelische Konflikt. Hier gibt der Politthriller von Yishai Sarid mit dem Titel "Limassol" (Kein & Aber Verlag) besonders eindrücklich Auskunft.
Tobias Gohlis hat das Buch zum Krimi des Monats gewählt ...mehr
Die Krimikolumne von Peter Hiess.
Wir präsentieren Ihnen heuer die No. 27
Nicht jeder beherrscht die englische Sprache. Übersetzer und Lektoren jedoch sollten auch beim gemeinen Thriller wissen, womit sie es zu tun haben - und wie man's am besten auf deutsch sagt. Das meint jedenfalls unser Krimiexperte…
Peter Hiess zu Büchern von Charlie Huston ("Das Clean Team"), Karl Heinz Weber
("Auf eigene Faust"), Bernd Diksen ("Rache ist kein Kinderspiel"), Charles Ardai ("Fifty-to-One"), Lawrence Block ("Killing Castro"), Graham Brownr ("Black Rain"), und Scott Sigler ("Virulent")...
mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 24. Juni 2010 und mit der FESTIVALERÖFFNUNG "Mörderischer Attersee" ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 462: Jeff Povey – Der Club der Serienkiller (besprochen von Carola Kruse) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DER AUGENSAMMLER - Livestream-Lesung mit Sebastian Fitzek. Und:
HITZE - Ed McBains 87. Polizeirevier / Krimi-Hörspiel. Und:
OPFER DES VERKEHRS - Hörspiel nach wahrer Begebenheit (von Friedrich Bestenreiner) ...
Krimilady:
Henny Hidden mit Rezension: Dominique Manotti- "Letzte Schicht": Ihre Geschichte basiert auf einem wahren Ereignis. Sie thematisiert den Kampf um die Übernahme des französischen Rüstungskonzerns Thomson, der von den konkurrierenden Unternehmen Alcatel und Matra-Daewoo ausgetragen wurde. ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Kleinkram aus der internationalen Szene...
Martin Compart: mit
MONEYSHOT – EIN NOIR-ROMAN 12/13; DER LETZTE ABENTEURER – DIE BOB MORANE GESAMTAUSGABE 1 u. 2/
...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: DUMMY 27 / THEMA: Polizei. (Via Criminologia.) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
DLR:
»Nichts nach dem üblichen Schema«:
Roger Smith demonstriert in seinem zweiten auf Deutsch erschienenen Roman "Blutiges Erwachen" (Tropen Bei Klett-Cotta), was gelungene Spannungsliteratur auszeichnet: Er verleiht Kapstadt, dem Ort der Handlung, eine Hauptrolle. Gewalt ist dort eine Selbstverständlichkeit.
Von Sacha Verna ...mehr
DLR:
»Die Ernstfälle des Daseins«:
Auf den ersten Blick erinnert das Duo aus Kommissar Kovacs und Psychoanalytiker Horn in Paulus Hochgatterers neuem Roman "Das Matratzenhaus" (Deuticke Verlag) an das Personal eines typischen Fernsehkrimis. Doch der kriminalistische Handlungsfaden ist nur einer unter anderen.
... mehr
Berliner Zeitung: »Kindesentführung und Vatersuche«
Die Amerikanerin Carol O'Connell jagt seit 1994 ein ganz rares Exemplar von Polizistin durch bislang neun Romane: eine kindheitsgeschädigte, extrem scheue, um nicht zu sagen soziopathische Ermittlerin. Im neuesten Roman "Such mich!" (btb Verlag) reist Mallory die historische Route 66, die Mutter aller popkulturell verklärten Landstraßen, hinunter, auf der Jagd nach einem Kindermörder.
Von Günther Grosser ... mehr
FAZ: »Bei der Mafia gibt’s keine Altersteilzeit«
Josh Bazell hat mit "Schneller als der Tod" (S. Fischer Verlag) ein fesselndes Thriller-Debüt geschrieben, das die Perspektiven des Mörders und des Arztes miteinander verschränkt und erschrecken lässt, wie mühelos sie in ihrem Sarkasmus zusammenfinden.
Von Alexander Müller ... mehr
Berliner Zeitung: »Kunstraub und Prostituiertenmord«
Der Verleihtransport eines wertvollen Gemäldes wird überfallen und die schwangere Lebensgefährtin des Frankfurter Kommissars Marthaler dabei schwer verletzt. Wie immer baut Matthias Altenburg alias Jan Seghers auch in "Die Akte Rosenherz" (Rowohlt Verlag) einen großen Plot aus gleich mehreren Erzählsträngen auf.
Von Günther Grosser ... mehr
Kalender
Ambros Bierce
Am 24. Juni 1842 wird Ambros Bierce im ländlichen Ohio geboren († 1914).
Der Sohn eines Farmers im US-Bundestaat Ohio lief mit 15 Jahren von daheim fort. Als Freiwilliger des Nordens im ausbrechenden Bürgerkrieg wurde er mehrfach verwundet und wegen Tapferkeit ausgezeichnet geriet in Gefangenschaft konnte sich selbst befreien. An einer Expedition durch Indianerterritorium 1866 nahm er als Landvermesser teil. Er wurde danach Journalist in San Francisco und stieg im Hearst -Pressekonzern bald zum national einflussreichen Hauptstadt- Korrespondenten zunächst in London (GB) dann im Washington D.C. auf. Als Siebzigjähriger unternahm Bierce eine Reise ohne Wiederkehr nach Mexiko wo seine Spur um die Jahreswende 1913/14 sich im dortigen Bürgerkrieg verlor.
"The Bitter Bierce" nannten ihn schon die Zeitgenossen, die seine zynischen Attacken liebten und fürchteten. Rabenschwarzer Sarkasmus - das war die Tonlage, in der Bierce wie kein Zweiter zu Hause war. Gemeinsam mit Edgar Allan Poe und H. P. Lovecraft gilt Bierce als Erfinder der modernen Horror-Literatur.
Info:
wikipedia, Die Zeit, perlentaucher tour-literatur, encarta, Zitatenschatz
Lawrence Block
Am 24. Juni 1938 wird Lawrence Block in Buffalo, N.Y. geboren.
Lawrence Block gehört mit zu den fleißigsten Kriminalschriftstellern der USA. Seine englischsprachige Titelliste umfaßt mehr als 60 Kriminalromane, 16 Anthologien und bisher 4 Sachbücher.
Lawrence Block schreibt nicht nur unter seinem Klarnamen, sondern auch unter den Pseudonymen William Ard, Jill Emerson, Chip Harrison, Paul Kavanaugh, Sheldon Lord und Andrew Shaw.
Lawrence "Larry" Block ist "Grand Master" der Mystery Writers of America (MWA) und war Präsident sowohl der MWA als auch der Private Eye Writers of America. Lawrence Block wurde mit zahlreichen amerikanischen und internationalen Preisen gewürdigt. Er erhielt jeweils 4 mal den "Edgar" und den "Shamus Award", 2 mal den "Japanese Maltese Falcon Award", gleichfalls wurde er mit den "Nero Wolfe Award" und dem "Philip Marlowe Award" ausgezeichnet. Kürzlich wurde Lawrence Block mit dem "Life Achievement Award" der Private Eye Writers of America geehrt. In Frankreich wurde er zum "Grand Maitre du Roman Noir" ernannt und bekam, ebenfalls in Frankreich, 2 mal den Preis der Vereinigung "813 – Les amis de la littérature policière". Und als wäre es der Ehrungen nicht genug, wurde ihm auch noch der Schlüssel der Stadt Muncie, Indiana anvertraut. (Info: Thomas Przybilka)
Info:
lawrenceblock.com, Wikipedia, krimi-couch, www.kaliber38.de, NordPark Verlag, ARTE, Shayol Verlag, hardcasecrime.de, january magazine, writerswrite.com, bookreporter.com
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 37
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Ein Single in Bremen, ein Leibwächter in New York, Lemmy Caution in Aktion und mysteriöse Todesfälle in Mombasa ...
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur) BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv.
Im PKT 37 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Mai 2010 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
10 JAHRE MORD(S)BERATUNG im WDR. Und:
2 x MARLOV UND DIE LEICHE - Live-Hörspiel führt zurück in die Zeit des Kalten Krieges. Und:
STRASSENBEKANNTSCHAFT - Krimi-Hörspiel nach Raymond Chandler ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: „In the electric mist“ with James Lee Burke, Bertrand Tavernier und Tommy Lee Jones (als Dave Robicheaux) ...
NuT:
Joachim Linder über "bestialische Massaker und der schizoide Kinderkannibale" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...

Süddeutsche:
»Literarisches Schlachthaus: Krimis aus Südafrika«
Untermenschen, die ihre Opfer bei lebendigem Leibe häuten und zum Feierabend deren Eingeweide essen: Pünktlich zur WM bedienen Verlage die Ängste des weißen Publikums. Mit der Realität hat das nichts zu tun. Wenn man die zehn Krimis, die vor der WM erschienen sind, hintereinander wegliest, wird das Ganze zum schalen, stereotypen und zugleich geradezu monströsen Trip. Als gäbe es in Südafrika nichts als Mord und Totschlag. Ach was, Mord und Totschlag gibt es in Frankfurt, New York und Schweden ja auch. Es müssen schon das ganz und gar bestialische Massaker und der völlig durchgeknallte Kinderkannibale sein.
Ein Beitrag von Alex Rühle ... mehr
Der Tagesspiegel:»Mein Held, die Vogelscheuche«
In unserer kleinen Schreibschule heute: Wie schreibe ich einen Krimi? Die plot points müssen stimmen, der love impact knallen. Die Anregungen entnommen aus "Story" von Robert McKee und "Profikiller. So schreiben Sie das perfekte Krimidrehbuch" von Georg Feil und Werner Kließ hat Andreas Schäfer für die Kolumne "Schreibwaren" seziert ...
mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Klüngel in Colonia
Ganz weit zurück – ins Köln des Jahres 192 – geht Ilka Stitz in ihrem historischen Kriminalroman "Wer Fortuna trotzt" (Grafit Verlag). Die Probleme ihrer Helden sind allerdings recht gegenwärtig. Ilka Stitz erzählt mit einer dem Sujet absolut angemessenen Entschleunigung und verbindet dabei viel historisches Ambiente aus der römischen Besatzungszeit des Rheinlands mit einer Kriminalstory, die ganz den Umständen und der Zeit angemessen eher handfest daherkommt.
Von Reinhard Jahn ... mehr
Der Tagesspiegel:
»Ich las es in einem durch. Hypnotisiert - PSYCHO-JUBILÄUM«
Vor 50 Jahren feierte der Thriller "Psycho" in New York Weltpremiere, sechseinhalb Jahre später hatte der für nur 800.000 Dollar produzierte Film allein in Nordamerika 14 Millionen Dollar eingespielt. Eine prozentuale Beteiligung gab es für den Romanautor nicht. Der Mann im Hintergrund: Der Romanautor Robert Bloch ist weithin vergessen.
Ein Beitrag von Hagen Haas ... mehr
Der Spiegel:
»Geballte Ladung Gegenwart«
Polizisten jammern, Spekulanten jubilieren - und die Künstler schieben Nachtschichten: In seinem Roman "Cash" (S. Fischer Verlag) beschreibt US-Autor Richard Price die schmerzhaften Umschichtungen in New Yorks einstiger Kloake, der Lower East Side. Ein furioses Werk über soziale Verdrängungskriege in modernen Städten.
Von Christian Buß ... mehr
Welt:
»Gib ihm Leben, Mann, gib ihm Jazz«
Richard Price ist Drehbuchautor von Martin Scorsese, bezeichnet sich als Arbeiterschriftsteller und ist einer der großartigsten Chronisten von New York. Als 2008 sein Roman "Lush Life" erschien, wurde er sofort als amerikanischer Klassiker gefeiert, der ein poetisches Sittenbild des Lebens in der Lower East Side von Manhattan zeichnet. Jetzt liegt dieser Roman unter dem Titel "Cash" (S. Fischer Verlag) in einer exzellenten Übersetzung von Miriam Mandelkow vor.
Mit Richard Price sprach Hannes Stein ... mehr
tagesanzeiger:
»Auf Recherche mit der Polizei«
Ein spannungsgeladenes Quartier, ein Toter, ein Mörder und jede Menge Polizisten: Richard Price' Zutaten für einen urbanen Thriller. Richard Price ist der neue US-Literaturstar. In seinem aktuellen Buch "Cash" (S. Fischer Verlag) beschreibt er Parallelgesellschaften – und den Staub, der bei einer Kollision aufgewirbelt wird.
Von Sacha Verna ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Sein letzter Satz«
In den USA überschlug sich die Kritik, als 2008 "Lush Life" von Richard Price erschien: Das größte Lob war gerade gut genug für diesen Kriminalroman, dessen Hauptfigur eigentlich New York ist. Schon als Drehbuchautor der im Baltimore Police Department spielenden, vielfach ausgezeichneten Fernsehserie "The Wire" soll Richard Price heftigst und lange bei der Polizei und im Milieu ihrer "Kunden" recherchiert haben. "Cash" (S. Fischer Verlag) ist sicher auch darum ein Roman, der sich durch und durch realistisch anfühlt.
Von Sylvia Staude ... mehr
Kalender
Boris Vian
Am 23. Juni 1959 stirbt Boris Vian während einer Filmvorführung einer Verfilmung seines Romans "J'irai crache sur vos tombes" an Herzversagen. Er wird 39 Jahre alt. Boris Vian, am 10. März 1920 in Ville d'Avray, einem mondänen Vorort von Paris als Sohn relativ vermögender, aber nach und nach verarmender Eltern geboren, war eine der schillerndsten Figuren im Paris der Nachkriegszeit: Er war Ingenieur, Schriftsteller, Jazztrompeter, Drehbuchautor, Schauspieler, Übersetzer, Chansonnier, Chronist der Existentialistenszene in den Cafés und Jazzkellern von Saint-Germain.
Als Vernon Sullivan schrieb er aufgedrehte Krimis: "Als todsicheren Erfolgstip riet man ihm zu einer Mischung aus Henry Miller, William Faulkner und Ernest Hemingway, für den Inhalt einen Sex & Crime-Thriller nach Manier der "Schwarzen Reihe" mit einem Typ wie Robert Mitchum als Hauptfigur. Er hat sich ziemlich streng an die Erzähl- und Sprachform der o.a. Vorbilder und des Thriller-Genres gehalten. Nur hat er von allem jeweils die Superlative herausgegriffen: das Gröbste, Rohste, Derbste, Brutalste, Gemeinste und Durchtriebenste... (Michael O.R. Kröher)" .
Infos:
Wams, Michael O.R. Kröher, Wikipedia, Der Spiegel, Der Spiegel 2, Wiener Zeitung,, Frankreichexperte, Andreas Köster, ceryx.de. .
Jonathan Wyatt Latimer
Am 23. Juni 1983 stirbt der amerikanische Krimiautor Jonathan Wyatt Latimer (* 1906 in Chicago). Er arbeitete als Reporter beim Chicagoer "Herald Examiner", bevor sein erstes Buch, "Headed For a Hearse" (1935) erschien, eine der ersten hardboiled "Screwballkomödien" auf den Spuren von Dashiell Hammetts "The Thin Man". Wie Hammett's Nick and Nora war Latimer Figur Bill Krane ein trinkender, scheinbar nicht sonderlich inspirierter Detektiv, dem es irgendwie immer gelang, trotz aller Eskapaden schwierige Fälle zu lösen. Fünf Romane schrieb er um William "Bill" Krane, begann aber Ende der 30er Jahre als Drehbuchautor sein Geld zu verdienen. Er war maßgeblich beteiligt an den Charlie Chan-Filmen und der Perry Mason-Serie und schrieb unter anderem das Drehbuch zu "The Glass Key", sowie eine Columbo-Folge.
Infos und Bibliographie bei Mordlust, kirjasto.scifi (engl.), maigret.de,
Per Wahlöö
Am 23. Juni 1983 stirbt der schwedische Krimiautor Per Wahlöö. Am 5. August 1926 in Lund in Schweden geboren, machte Wahlöö nach dem Studium der Geschichte als Journalist Karriere. Seit 1946 arbeitete er als Polizeireporter. In den Fünfzigerjahren ging er nach Spanien, wurde 1956 vom Franco-Regime ausgewiesen und ließ sich nach längeren Reisen, die ihn um die halbe Welt führten, in Schweden nieder und begann Bücher zu schreiben. Zusammen mit seiner Frau, Maj Sjöwall, schrieb er einen Zyklus von zehn Kriminalromanen, die zu Welterfolgen wurden. (Info: Rowohlt)
Infos und Bibliographie bei Wikipedia, krimi-couch.de, kaliber. 38, www.schweden-krimi.de, Rowohlt Verlag. lithist.

Christoph Wagner verstorben.
* 1954 in Linz; † 17. Juni 2010
Am 17. Juni ist der Schriftsteller Christoph Wagner verstorben,
wie der Haymon Verlag soeben mitteilt.
Christoph Wagner war nicht nur Österreichs erfolgreichster Autor von Kochbüchern und gastrosophischen Werken, er hat auch in einzigartiger Weise die kulturelle und kulturhistorische Dimension des Kochens, Essens, Trinkens und Genießens in den Vordergrund gerückt. In seinen Kriminalromanen und literarischen Werken hat Wagner mit klugem Witz und seiner charakteristischen Erzählweise wesentlich zur österreichischen Kriminalliteratur beigetragen. In allen Facetten seiner literarischen Arbeit gelang es ihm, seinen LeserInnen sein Wissen und seine Philosophie unterhaltsam, amüsant und sinnreich weiterzugeben, schreibt der Verlag in seinem Nachwort.
mehr Informationen
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Seit Jahren veröffentlicht Michael Schweizer in der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur" seine Krimikolumne "Untaten & Orte".
Heute die Ausgabe 2/2010:
Berufsverbrecher

Manche Verbrecher sind kriminell aus Not und aus politischer Renitenz. Für manch andere ist Töten, Stehlen, Erpressen dagegen ein Geschäft.
Michael Schweizer über Krimis und die interessantere Wirklichkeit: "Nebel am Montmartre" von Patrick Pécherot, "Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" von Hallgrímur Helgason und "M wie Mafia und "Was ist ein Italiener?" von Andrea Camilleri ... mehr
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 461: Henning Mankell – Der Feind im Schatten (Audio) (Besprochen von Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
TOD IM MOOR - DDR-Krimi-Hörspiel von 1979. Und:
TAUNUS-KRIMIS von Nele Neuhaus. Und:
JUSSI ADLER-OLSEN erhält (sehr verdient) den Glasnyckeln Award 2010 ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Philip K. Dick)...
NuT:
Joachim Linder über Freiheit, die ich meine ... (kriminalpolitische Variante) ...
text-und-web:
Dietmar Jacobsen über den Kriminalroman "Bitteres Rot" von Bruno Morchio: Bruno Morchio hat in "Bitteres Rot" den Erinnerungsschatz seiner eigenen Familie an die Zeit des Widerstands in Genua mit eingebracht. Das scheinbar in den Nebeln des Gestern Versunkene und unser Leben im Heute und Jetzt - sie hängen enger zusammen, als viele das wahrhaben wollen ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...

Auch wenn Joachim Feldmann bei den Alligatorpapieren ab und zu in seiner Kolumne "Schusswechsel" über Kriminalliteratur schreibt: das Warten auf seine Kolumne "Mord und Totschlag" im Literaturmagazin "Am Erker" kann doch recht lang sein.
Aber jetzt ist sie ja da, die Ausgabe 59 der verdienten Literaturzeitschrift und mit ihr zugleich "Mord und Totschlag", die ebenso verdiente Kolumne um den Krimi.
Auch diesmal mit ausführlichen Meinungen zu Pablo De Santis ("Das Rätsel von Paris), Martin Mucha ("Papierkrieg"), Robert Ellmer ("Fastnacht"), Gerben Hellinga "Dollars" und Lucie Flebbe ("Hämatom") ... mehr
Sonntagszeitung:
»Macht für die Dauer einer Erektion«
In Dogenzaka, dem heruntergekommenen Tokioter Rotlichtviertel, werden kurz nacheinander die strangulierten Leichen zweier älterer Huren gefunden.
Diese Mordfälle bilden das Gerüst für ein komplexes Vexierspiel, bei dem uns die Autorin auf eine Reise in die Seelenabgründe japanischer Frauen mitnimmt. Kein Wunder, denn Natsuo Kirino zählt zu den vielschichtigsten und psychologisch versiertesten Autorinnen, die das Genre aufzubieten hat. In ihrem beeindruckenden Thriller "Grotesk" (Goldmann Verlag) beschreibt Natsuo Kirino Frauenmord als Konsequenz der japanischen Gesellschaftsordnung
Ein Beitrag von Gunter Blank ... mehr
DLR:
»Keine Idylle in Kapstadt«
Wahrscheinlich kann in diesen Wochen die im Grunde sinnlose Frage nicht ausbleiben: Ist der Thriller "Zulu" (Piper Verlag) des 1967 geborenen französischen Schriftstellers Caryl Férey nun der Roman zur WM, quasi das literarische Gruselprogramm zwischen den Spielen? Nun ist das Buch allerdings bereits 2008 in Frankreich erschienen, wo es zahlreiche Preise erhalten hat. Außerdem bietet die packende Story trotz des Handlungsortes Kapstadt keinerlei Eskapismus.
Von Marko Martin ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können
SWR:
»Mindestens 350 Millionen vergeigt«
Krimi-Autor Jacques Berndorf machte in seinen Büchern die Eifel zum Schauplatz des Verbrechens. Sein neuer Roman "Die Nürburg-Papiere" (KBV Verlag) beruht auf aktuellen realen Ereignissen rund um die gescheiterte Finanzierung des Projekts Nürburgring. Im SWR1-Interview erzählt er, warum ihn die Affäre so wütend macht. Außerdem spricht er über seine Erfahrungen mit Alkoholismus und sein Leben als Prominenter auf dem Land.
mehr
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 460: Richard Doetsch – Die dreizehnte Stunde (Besprochen von Susanne Martin) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DIE MINUTE - Spannendes Krimi-Hörspiel aus 1980. Und:
DAS GEHEIMNIS DES WAFFENSCHIFFS FAINA - ARD Radio Feature. Und:
DER TOD WARTET IM NETZ - Agatha-Christie-Preis 2011 ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und noch ein Alfred-Hitchcock-Buch von Thilo Wydra ...
Martin Compart: mit INTERVIEW MIT MARTIN COMPART 2/ ...
NuT:
Joachim Linder mit der Frage: "Wie entkommt man einem Serienmörder?" Über Killer/Culture. Serienmord in der populären Kultur. Hg. von Stefan Höltgen und Michael Wetzel ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Titel:
»Samstag ist Krimitag«
Thomas Wörtche betreut das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erscheint ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite
Aktuell hiermit:
heute in unserem Kriminalmagazin: SUSANNA MENDE hat Otto Penzler, den großen, alten Mann des US-amerikanischen Krimibetriebs in New York besucht. CARLO SCHÄFER ...
... packt in seiner Krimischmiede die Koffer für den Sommerurlaub. KLAUS KAMBERGER lässt uns den II. Teil seines Bewerbungsschreibens als Drehbuchautor lesen. THOMAS WÖRTCHE findet keine salbungsvollen Worte für den bisher letzten Wallander-Roman von Henning Mankell. JOACHIM FELDMANN liefert einen 5er-Pack zu Büchern von Ilka Remes, Richard Kunzmann, Renée Pleyter, Peter Robinson und Louise Welsh. SABINA SCHUTTER erfreut sich an William Boyd, CLAUS KERKHOFF an Michael Connelly. DOREEN WORNEST erkennt sich partiell wieder in einem Buch von Jutta Profijt und FRANK RUMPEL kann sich mit Marko Kilpi nicht so recht anfreunden.
Das Gedicht ist heute ein Song mit einem ziemlich universalen Thema: The End!
Damit verabschiedet sich der SiK; zumindest einmal in eine längere Sommerpause ...
Die Themen vom 19. Juni 2010 im Detail:
Otto Penzler - Besuch bei einer Legende
Der "Mysterious Bookshop", einer der ältesten und größten auf Kriminalliteratur spezialisierten Buchhandlungen der USA, befindet sich in der Warren Street im eher beschaulichen New Yorker Stadtteil TriBeCa (Triangle Below Canalstreet). Zwei große Schaufenster eröffnen den Blick auf einen hohen und tiefen Raum, dessen Wände ringsherum bis unter die Decke mit Regalen bedeckt sind.
SUSANNA MENDE war zu Besuch ... mehr
Carlo Schäfers Krimischmiede: Urlaubszeit - die Krimischmiede verreist
Der Sommer hat auch in der Krimischmiede Einzug gehalten. Es wird unerträglich heiß, man muss mal raus, Pause, Insel oder so ... Eine Checkliste fürs Kofferpacken ... mehr
Liebe Abteilungsleiter, Redakteure, Dramaturgen II ...
Wer sich dem harmlosen Vergnügen des Fernsehschauens konzentriert hingibt, macht viele verblüffende Beobachtungen. Und manchmal möchte man dann seine Lehren daraus ziehen und die Früchte ernten. KLAUS KAMBERGER hat viel ferngesehen und zieht die richtigen Konsequenzen.
Hier Teil II eines höflichen Anschreibens ...mehr
Reden wir mal drüber
Politische Peinlichkeiten von Schriftstellern aller Sortierung ist man ja grundsätzlich gewöhnt. Eigentlich sagt das nur, dass Intellektuelle per se keine moralischen und politischen Instanzen sind, auch wenn sie das gerne glauben möchten. Selten aber trifft politische Peinlichkeit (siehe die FREE GAZA-Nummer in türkischem Dienst und zu Gefallen der Hamas) und schriftstellerisches (Un-)Vermögen so deckungsgleich aufeinander wie bei Henning Mankell.
THOMAS WÖRTCHE hat seinen angeblich letzten Wallander-Roman tatsächlich ganz durchgelesen … ... mehr
Aus der aktuellen Produktion
In den letzten Monaten hat sich JOACHIM FELDMANN kreuz und quer durch die ganz durchschnittliche Krimi-Produktion gelesen – neue Autoren angeschaut, bekannten eine Chance gegeben. Manchmal gezielt, manchmal mit Zufallsfaktor. Vor der Sommerpause hier noch ein paar seiner Leseeindrücke und ein Blick auf das neue Buch von Louise Welsh, das erst nächste Woche in den Buchhandlungen liegen wird. ...mehr
Zeichen und Wunder
William Boyd hat im Moment Konjunktur. Das war nicht immer so. Neuveröffentlichungen von Frühwerken erfolgreicher Autoren und noch dazu ohne Mehrwert (Neuübersetzungen oder schöneres Papier oder irgendwas) haben den Beigeschmack der Geldmacherei. Andererseits kann ein Buch von Boyd nicht schlecht sein, oder?
SABINA SCHUTTER jedenfalls freut sich über "Stars & Bars" .... mehr
Nichts als Lügen
Michael Connelly ist einer der erfolgreichsten Autoren der USA – gleichermaßen geschätzt von Lesern und Kritikern. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Edgar Award for Best First Novel und der Shamus Award for Best Novel. Jetzt ist sein neuester Roman "So wahr uns Gott helfe" in deutscher Übersetzung erschienen und CLAUS KERKHOFF ist beeindruckt ... mehr
Frauen!
Eine junge Werbekauffrau verliert an einem einzigen Tag ihren Job, ihren Liebsten und ihre Wohnung. Da muss schnell ein neuer Lebensplan her. Gut, ein Job als Putzfrau lässt nicht jedes Frauenherz höher schlagen, aber der Bedarf für eine erfolgreiche Klientel, die sich Hochglanzwohnungen etwas kosten lässt, ist vorhanden. Als gewissenhafte Jungunternehmerin, die ihren Job sehr ernst nimmt, muss sie aber auch weniger schöne Dinge aus den Wohnungen der Kunden entfernen, wie zum Beispiel Leichen.
DOREEN WORNEST nimmt den Roman von Jutta Profijt ernst na ja, ein bisschen wenigstens ... mehr
Quereinsteiger unter sich
Ein etwas schwermütiger Kriminalroman ist das Debüt des Finnen Marko Kilpi, der eine durchaus raffinierte Geschichte liefert, die allerdings nicht so richtig zünden will.
FRANK RUMPEL ist nicht so recht zufrieden ... mehr
Krimi-Gedicht der Woche:
The End ...
by The Doors ... mehr
Kalender
Jean-Claude Izzo
Am 20. Juni 1945 wird Jean-Claude Izzo in Marseille geboren († 26. Januar 2000 in Marseille).
Als Sohn eines italienischen Einwanderers und einer Halbspanierin wuchs Jean-Claude Izzo in Marseille und dem Marseiller Umland auf. Schon früh begann er als Autodidakt, Gedichte zu verfassen. Er engagierte sich in der Politik, arbeitete als Journalist und zog schließlich 1987 nach Paris, wo er als Chefredakteur die Zeitschrift "Viva" leitete, bis ihm wegen politischer Auseinandersetzungen gekündigt wurde.
In den folgenden Jahren veröffentlichte er zunehmend schriftstellerische Arbeiten, darunter vor allem Drehbücher und Kriminalgeschichten. 1995 erschien "Total Khéops" bei Gallimard, im Jahr darauf "Chourmo". Izzo zog von Paris nach Saint-Malo, später nach Ceyreste. 1998 erschien mit "Soléa" der abschließende Band der "Marseille-Trilogie". Jean-Claude Izzo starb am 26. Januar 2000 an Lungenkrebs.
Info bei wikipedia , Unionsverlag , krimi-couch , Tobias Gohlis, www.jeanclaude-izzo.com (fr.)
Larry Collins
Am 20. Juni 2005 stirbt der amerikanische Schriftsteller Larry Collins in Frejus/Frankreich an einer Gehirnblutung. (* 14. September 1929 in Hartford, Connecticut). Collins studierte bis 1951 an der Yale Universität. Er wurde zum Militärdienst eingezogen und in das Hauptquartier des militärischen Arms der NATO bei Paris versetzt. Dort traf er auf seinen späteren Autorenpartner Dominique Lapierre.
Eines ihrer bekanntesten Werke ist "Is Paris Burning?" (dt. Brennt Paris?), das vom Ende des 2. Weltkriegs in der französischen Hauptstadt handelt. Das Buch wurde mit mehr als drei Millionen verkauften Exemplaren zu einem weltweiten Bestseller und 1966 von René Clément mit einer grandiosen Riege internationaler Schauspieler verfilmt.
( wikipedia.de)
Infos:
wikipedia.de
Wegen eines heute stattfindenden fußballerischen Großereignisses ist die Redaktion heute eigentlich nicht arbeitsfähig. Die Alligatorentruppe, eine berüchtigte Wasserballmannschaft, hat bunt bemalt die Räume verlassen und sich unter die Menschen gemischt, um auf öffentlichen Plätzen zu verfolgen, wie das Ballspiel an Land funktioniert. Sie werden daher heute nur knapp versorgt.
Gespannte Grüße aus der Redaktion
Axel Bußmers TV & Buchtipps 19. Juni – 2. Juli 2010
Hallo liebe Krimifreunde,
wegen diesem Ereignis in Südafrika gibt es die kommenden Tagen nur kriminalfilmische Schonkost und zwei "Ausgrabungen": einmal den von Buddy Giovinazzo inszenierten "Polizeiruf 110: Mit anderen Augen"; einmal den Kommissar-Brinkmann-Tatort "Frankfurt-Miami", nach einem Drehbuch von Frédéric Fajardie.
Etwas öfters läuft Felix Hubys Schimanski-Tatort "Grenzgänger".
Außerdem gibt es Bertrand Taverniers Jim-Thompson-Verfilmung "Der Saustall", Don Siegels Glendon-Swarthout-Verfilmung "Der letzte Scharfschütze", Ridley Scotts Philip-K.-Dick-Verfilmung "Blade Runner" (im Final Cut), Bob Rafelsons James-M.-Cain-Verfilmung "Wenn der Postmann zweimal klingelt" (nach einem Drehbuch von David Mamet) und von Geburtstagskind Claude Chabrol unter anderem "Der Frauenmörder von Paris", "Das Biest muß sterben", "Blutsverwandte", "Der Schrei der Eule" und "Betty"
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 18. 19. und 20. Juni 2010
...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und Im Verhörzimmer nebenan: Thomas Assheuer befragt Michael Haneke ...
NuT:
Joachim Linder Kohlhaas im “Freiluftgefangenentheater” ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph verweist auf seine Kritik zu Domingo Villars "Strand der Ertrunkenen ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
DLR: »Die neue Dimension des Bösen«:
Wie schon "Die verborgene Welt" ist auch "Das Leben, von dem sie träumten" (Verlag Krug & Schadenberg) von Shamim Sarif ein Roman zwischen Welten und Kulturen. Zugleich Spionageroman, psychologischer und zeitgeschichtlicher Roman, Liebesgeschichte und Krimi: Spannend, flüssig erzählt (und ebenso übersetzt), lässt der Roman in die Atmosphäre zur Zeit des Kalten Krieges ebenso eintauchen wie in die facettenreiche Welt der Jahrtausendwende.
Von Gertrud Lehnert ...
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
Süddeutsche: »Ein Jude als Exempel«:
Der Autor hat den Fall als Kind miterlebt: Jacques Chessex über den Mord an einem jüdischen Viehhändler.
Chessex hat im Buch "Ein Jude als Exempel" (Nagel und Kimche) keine vergessene Geschichte ausgegraben. Die Sache ist bekannt, nur spricht man in Payerne nicht gern davon. Denn der grauenvolle Mord, der im April 1942 die Gemüter bewegte, brach nicht über die friedliche Sattheit des Städtchens herein, sondern wuchs aus ihm hervor.
Großer Stil verschafft dem Romangeschehen eine gewisse Distanz und einen Kunstglanz. Hier ist jedoch das Gegenteil der Fall. Selten verrieten Stimmungsbilder so viel persönliche Betroffenheit seitens des Autors wie die hier vom waadtländischen Marktstädtchen Payerne.
Von Joseph Hanimann ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 17. Juni 2010 ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 458: Thomas Glavinic – Der Kameramörder (Rezensent: Stefan Baumgartner) ...
krimikiosk:
Petra Weber bedankt sich:
72.503 Downloads im Mai! Und weist hin auf:
VERDAMMNIS - Die Gewinner ..
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: „Flashpoint“ oder Aus dem Alltag einer Spezialeinheit der Polizei...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: "He was tortured, But He Can't Sue": David Cole über den Fall Maher Arar vor dem Supreme Court ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Michael Stanleys "Kubu und der Tote in der Wüste" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
büchertitel.de:»Schreibrezepte?«
Horst Eckert im Gespräch über Erfolgsrezepte, Schreibblockaden, Wiesbaden und Düsseldorf und darüber, worauf's letztlich ankommt ...
mehr
Der Spiegel: »Die wichtigsten Bücher der Woche«:
Für Aufsteiger besteht höchste Absturzgefahr - jedenfalls in Benjamin Blacks brillantem Krimi. Mirko Bonné bereist in virtuoser Weise Landschaften und Texte. Und Deon Meyer besticht mit einer kriminell spannenden Comédie Humaine Südafrikas.
Von Ulrich Baron und Daniel Haas ...
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt in der Juni-Ausgabe ein recht kleines "Special" und bespricht 3 Krimis und Thriller:
Mord als Modernisierungssignal?
Kwei Quartey transferiert den Kriminalroman nach Ghana ...
Von Walter Delabar
Überzeugende Milieuschilderungen:
Mischa Bach schickt in ihrem rasanten Ostfriesland-Krimi "Rattes Gift" ein ungewöhnliches Ermittler-Duo in den Kampf gegen einen skrupellosen Drogenring ...
Von Frauke Lengermann
Zu leichte Lektüre:
Margaret Coels Krimi "Ein leichtes Ziel" rekapituliert ein allzu bekanntes Muster ...
Von Walter Delabar
Verbrechen, Mord, Totschlag: Krimi-Tipps bei HR-online:
Auf der Achse des Bösen:
Cody Mcfadyen "Ausgelöscht". Mord, Folter, sexuelle Perversion, Kindesmissbrauch, die dunklen Seiten des Internet: Mcfadyens Thriller bietet alles, was man von einem Psychopathenkrimi so erwarten kann. Und einiges mehr.
... mehr
Amüsant und wirklich lesenswert:
Josh Bazell "Schneller als der Tod". Ein Ex-Mafiakiller im Zeugenschutzprogramm arbeitet als Arzt in einem New Yorker Krankenhaus, bis ihn die Einlieferung eines krebskranken Mafiosos in arge Bedrängnis bringt. Ein skurriler Plot für das äußerst spaßig-zynische Romandebüt von Josh Bazell.
mehr
Norwegischer Mordmarathon:
Jo Nesbø "Leopard". Neues von Harry Hole: Nesbøs Superkommissar hat es diesmal mit einem Gegner zu tun, der vor nichts zurückschreckt. Und seine Gegner bei der Polizei legen ihm mächtig Steine in den Weg.
Vorgestellt von Jan Schmelcher ... mehr
Im Zwielicht gestolpert:
Peter Robinson "Wenn die Dämmerung naht". Mühselig konstruierte und verworren wirkende Geschichte, wenig glaubwürdige Konflikte und viele kleine Unstimmigkeiten: Der siebzehnte Roman mit Kommissar Alan Banks ist kein reines Lesevergnügen.
Vorgestellt von Jan Schmelcher ... mehr
Die Schatten von Tiananmen:
Diane Wei Liang "Wie ein Schmetterling aus Papier". Ein Krimi aus Beijing, wo die chinesische Autorin bis zu ihrer Auswanderung in die USA gelebt hat: Die Suche nach einem verschwundenen Popstar konfrontiert die Detektivin Mei mit den zerstörten Hoffnungen auf eine demokratischere Zukunft.
Vorgestellt von Jan Schmelcher ... mehr
Maritimer Krimi:
Domingo Villar "Strand der Ertrunkenen". Inspektor Caldas muss den Tod eines Fischers aufklären. Die Spur führt in die Vergangenheit, zu einem mysteriösen Schiffsunglück. Villar hat einen atmosphärischen Krimi vorgelegt, in dem es neben Mord auch um die normalen Dinge des Lebens geht.
Vorgestellt von Jan Schmelcher ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden ist wieder da: mit Krimilesungen am 16. Juni 2010 ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
NACHTBLÜTEN - Florenz-Krimi-Hörspiel nach Magdalen Nabb.
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und: Diese "Losers" sind Gewinner. Über Andy Diggle/Jock: The Losers – Goliath (Band 1) ...
NuT:
Joachim Linder über: "Il noir: genere letterario e cinematografico o stile di vita?" (Kriminologie) ...
Spannungsromane:
amer über Brett Battles: TODESJAGD ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Geister der Vergangenheit
Mit "Der Lemur" (Rowohlt Verlag) hat sich Benjamin Black endgültig der Kriminalliteratur verschrieben. Ein klassischer Krimistoff von allererster literarischer Güte, eine Noir-Geschichte klassischen Zuschnitts, bilderreich und von berauschend eindringlicher Sprachgewalt. Eine Hollywood-Filmvorlage von trickreicher Qualität.
Von Ralf Kramp ... mehr
Fast hätten wir haben wieder einmal die Krimitipps im Szenemagazin "Ultimo" geschlabbert.
Die gnadenlos deutlichen Besprechungen sind inzwischen bei der 47. Ausgabe gelandet. Und aktuell besprochen werden unter dem Motto "Schnelle Hilfe":
Yishai Sarid:: Limassol, Jörg Juretzka: : "Rotzig & Rotzig", Renèe Pleyter: : "Der Mann vom Jahrmarkt", Domingo Villar: : "Strand der Ertrunkenen", Lukas Erler: : "Ölspur", Daniel Depp: : "Stadt der Verlierer", Wilfried Eggers: : "Paragraf 301", Patrick Pécherot: : "Nebel am Montmatre", Paco Ignacio Taibo II: : "Der Schatten des Schattens", Jerome Charyn: : "Das Isaac Quartett", Linus Reichlin: : "Der Assistent der Sterne" ... mehr
FOCUS: »Die neue Dimension des Bösen«:
Seit vor vier Jahren sein Thrillerdebüt "Die Therapie" erschien, stürmt Sebastian Fitzek mit jeder Neuerscheinung die Bestsellerlisten. Mit seinem aktuellen Roman "Der Augensammler" (DroemerKnaur Verlag) stellt er seinen neuen Helden Alexander Zorbach vor eine unlösbare Aufgabe – und die Einzige, die ihm noch helfen kann, ist blind. .
Henrike Heiland sprach mit ihm über seinen neuen Roman und die Tatsache, dass ein funktionierendes Familienleben die Kreativität noch beflügelt ...
Moment:
»Alles Krimi, oder was?«:
Vierteljährlich stellt Dietmar Jacobsen im Kulturmagazin "Moment" kriminelle Lesetipps vor. Aktuell mit diesen Titeln:
Roger Smith: "Blutiges Erwachen" ("Smith nimmt seine Leser mit in die Welt jenseits von Surferparadiesen und Safaritouren. Und dort herrscht der blanke Wahnsinn.")
Caryl Férey: "Zulu" ("Knallhart, realistisch und nicht unbedingt tourismusfördernd")
Deon Meyer: "Dreizehn Stunden" ("Raffinierte Verbindung zweier Verbrechen, ein straffes, immer wieder die Perspektive wechselndes Erzählen.")
...
mehr
Der Spiegel: »Das andere Genre: Alpträume aus der Provinz«:
Den Großteil seines Lebens schrieb der Amerikaner Philip K. Dick gegen den Untergang an: gegen Psychosen, Verfolgungswahn und vor allem gegen drastischen Geldmangel. Er starb abgekämpft im März 1982 mit 53 Jahren an einem Schlaganfall, und wahrscheinlich hätte er sich in seinen wildesten Träumen nicht ausmalen können, wie viel Ruhm und Erfolg seinem Werk noch zuteil werden würde. Fast drei Jahrzehnte nach seinem Tod werden die realistischen Romane des legendären Science-Fiction-Autors Philip K. Dick entdeckt. Nun erscheinen zwei auf Deutsch.
Von Christoph Dallach ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: In GB feiert man diese Woche übrigens die National Crime Fiction Week ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 457: Enrique Cortés – Der 26. Stock (Besprochen von Susanne Kellersmann) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DER AUGENSAMMLER - Erstklassiger Thriller von Sebastian Fitzek!!!. Und:
KATA - Detektiv-Geschichte im Big Apple...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und dem Cover der Woche (Samuel Fuller) ...
NuT:
Joachim Linder über: Vatermord (Literatur & Verbrechen; Fact & Fiction) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Deutschlandradio Kultur:
»Shaft - auf den Spuren des Kultdetektivs aus New York«
Er ist cool, viril, hart gesotten - und schwarz. Anfang der 1970er Jahre, als "Shaft und das Drogenkartell" erschien, der erste Roman mit dem New Yorker Privatdetektiv John Shaft als Hauptfigur, war das eine unerhörte Mischung. "Die Reportage" folgt Shafts Spuren in New York.
Von Tom Noga ... mehr
Ein Beitrag, den Sie ... auch hören können
Außerdem gibt es das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat
In der Reihe wurden schon gesendet:
Brooklyn Noir. Verbrechen und andere Kleinigkeiten in New Yorks berühmtem Stadtbezirk.
Von Katharina Wilts
Graham Greene und die Jagd auf Harry Lime in Wien
Von Eberhard Schade
Chandler und Der lange Abschied
Von Kerstin Zilm
Maigret und die kopflose Leiche
Georges Simenons Kommissar am Pariser Kanal Saint Martin.
Von Bettina Kaps
Der Hund von Baskerville
Sherlock Holmes in London und in Darthmoore.
Von Ruth Rach
Auf der Spur des Falken
Dashiell Hammetts San Francisco.
Von Tom Noga
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin wurden die Krimibuchtipps des Monats Juni von Martin Schöne vorgestellt. Und zwar unter dem Motto "Falsche Währung":
John S. Cooper: "Zero" (Kiepenheuer & Witsch). Der Thrillerautor John S. Cooper spinnt in "Zero" ein Geflecht aus Täuschung, Betrug und Mord.
Lucie Flebbe: "Hämatom" (Grafit Verlag). Lucie Flebbe schickt ihre Miss Marple auf Mörderjagd - jung, geistreich und nicht auf den Mund gefallen.
mehr
taz:
»Der Chef zahlt den Begleitschutz«
Fußballer, Rapper, linke Soziologen, rechte Moderatoren regen sich auf über den "Moralisten" Roberto Saviano und sein Buch "Gomorrha. Reise in das Reich der Camorra" (Hanser). Trotzdem bleibt dieser Liebesentzug eine vereinzelte Reaktion.
Von Michael Braun ... mehr
Süddeutsche:
»Kap der Angst«:
"Wie konnten an diesem gottverdammten Ort nur Menschen leben?" Roger Smith zeigt in seinem Kapstadt-Thriller "Blutiges Erwachen" (Tropen Bei Klett-Cotta) die dunkle Seite Südafrikas und die gewissenlose Bestie Mensch.
Von Peter Henning ...mehr
aveleen avide heute mit einem Interview mit Krystyna Kuhn, die 2001 für "Fische können schweigen" gleich eine Nominierung für den Frauenkrimipreis 2001 erhielt ...
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Und Barbara Keller hat Georg Pelecanos' "Kein Weg zurück" gelesen ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Barry-Awards: Auf der Suche nach dem besten Krimi des Jahrzehnts. ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 456: Neue Krimis von der Nordsee (Besprochen von Friederike Brühöfener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
HOFFNUNGSSCHIMMER - ARD Radio Tatort aus Saarlouis. Und:
TODESSPIELE - Fortsetzung von TODESSCHREI und TODESBRÄUTE. Und:
VATERMORD UND ANDERE FAMILIENVERGNÜGEN - Video-Kritik zum Buch ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über Thor Kunkel und den Sex mit der "Schaumschwester" ...
Martin Compart: mit MONEYSHOT 10/11 – NOIR-ROMAN ...
NuT:
Joachim Linder über: Die Kranken aus dem Leben schaffen ...(Alexis) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Titel:
»Samstag ist Krimitag«
Thomas Wörtche betreut das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erscheint ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite
Aktuell hiermit:
heute lesen Sie den ersten Teil eines Bewerbungsschreibens von KLAUS KAMBERGER. CARLO SCHÄFER fragt in seiner Krimischmiede zu Recht: „Wo ist Köhler?“ THOMAS WÖRTCHE empfiehlt den neuen Roman von D.B. Blettenberg, DORIS WIESER stellt den salvadorianischen Autor Horacio Castellanos Moya vor …
… und JOACHIM FELDMANN hat den ersten Teil einer Trilogie von Adrian McKintky gelesen. HENRIKE HEILAND erläutert sorgfältig, was von dem neuesten Buch von Patterson/Marklund zu halten ist. SABINA SCHUTTER ist mit Natsuo Kirino auf der Suche nach Schönheit und JÖRG VON BILAVSKY surft mit Don Winslow. Jim Croce stellt uns im Gedicht einen eher seltsamen Zeitgenossen vor … ...
Die Themen vom 12. Juni 2010 im Detail:
Liebe Abteilungsleiter, Redakteure, Dramaturgen ...
Wer sich dem harmlosen Vergnügen des Fernsehschauens konzentriert hingibt, macht viele verblüffende Beobachtungen. Und manchmal möchte man dann seine Lehren daraus ziehen und die Früchte ernten. KLAUS KAMBERGER hat viel ferngesehen und zieht die richtigen Konsequenzen.
Hier Teil I eines höflichen Anschreibens ...mehr
Carlo Schäfers Krimischmiede: Wo ist Horst Köhler?
Folgen Sie Carlo Schäfer in seine Krimischmiede, in der er auf dem Wahnsinn der Welt herumhämmert, auf dass die Funken sprühen. Heute beantwortet er eine Frage, die uns allen auf den Nägeln brennt: Wo ist Horst Köhler? ... mehr
Der Mann ohne Schatten
D.B. Blettenberg ist einer der wenigen, wirklich wichtigen deutschsprachigen Kriminalautoren. Und dabei ist er gar kein Kriminalromanautor im üblichen Sinn. Denn Schubladen sind ihm zu eng, so wie regionale Räume auch Enge schaffen. D.B. Blettenbergs Romane brauchen Raum ...
THOMAS WÖRTCHE stellt den neuen Roman vor ... mehr
Chronik eines Umsturzes
Das Bedürfnis nach Aufarbeitung von Gewalterfahrungen äußert sich in der Literatur auf die unterschiedlichste Weise. In Lateinamerika gibt es beispielsweise eine Reihe sogenannter Diktatorenromane, in denen der Tyrann oder Despot im Zentrum der Handlung steht. Eine andere Art über Diktaturen zu schreiben, präsentiert uns Horacio Castellanos Moya in seinem neusten Roman "Der schwarze Palast".
Und DORIS WIESER präsentiert uns das Buch ... mehr
Die IRA ist schuld
Hoffentlich wird aus Adrian McKinty kein Hype. Der Autor ist zu gut, als dass man ihn sofort allzu schreiend hochjubelt. Denn ein paar Macken hat "Der sichere Tod", der erste Band um Michael Forsythe, dem Iren in New York, durchaus.
Aber JOACHIM FELDMANN ist gerecht ...mehr
Bestsellerbastelarbeit
Ja, so was verkauft sich wie das berühmte "geschnitten Brot" ... Thriller-analoge Bücher zum Passivdenken, hergestellt von Schreibomaten, auch und vor allem maschinenlesbar. Unterhaltung für ein breites Publikum, das es so saublöd in Wirklichkeit sicher nicht gibt, wenn es denn so etwas je lesen würde. Mit anderen Worten – erfolgreich, aber absolut schauderhaft.
HENRIKE HEILAND hat sich durch Patterson/Marklund gequält, ihr Resümee ist erschöpfend .... mehr
Schönheit und Freiheit
... findet SABINA SCHUTTER unwiderstehlich.
Und folgt Natsuo Kirino auf der Suche danach, z. B. im neuen Roman "Grotesk" ... mehr
California Nightmare
Mit dem wunderbaren Mafia-Roman "Frankie Machine" hatte Don Winslow zu Recht Ruhm und Ehre angehäuft. Die Surferromane um Boone Daniels liegen deutlich auf einem anderen Level. Freunde haben sie aber dennoch.
JÖRG VON BILAVSKY gehört dazu ... mehr
Krimi-Gedicht der Woche:
Bad, bad Leroy Brown ...
Von Jim Croce ... mehr
Kalender
Gilbert K. Chesterton
Am 14. Juni 1936 stirbt Gilbert K. Chesterton in in Beaconsfield (*29. Mai 1874 in London).
Der heute vor allem durch seine Geschichten um Father Brown bekannte Schriftsteller war zu seiner Zeit ein berühmter Journalist, Kritiker und Schriftsteller. In seinen Romanen, Essays und Kurzgeschichten setzte er sich intensiv mit modernen Philosophien und Denkrichtungen auseinander. Bekannt sind seine oft gewagten, aber selten misslungenen Gedankensprünge und sein Zusammenbringen scheinbar ganz verschiedener Ideen, oft mit überraschenden Ergebnissen. Seine typische Argumentationsweise ist als "geistiger Husarenritt" beschrieben worden.
Durch die Verfilmung seiner Pater Brown-Kriminalkurzgeschichten mit Heinz Rühmann ist Chestertons Werk in den 50ern auch in Deutschland bekannt geworden. Allerdings sind die Filme in vieler Hinsicht gegenüber den oft grotesk-bizarren Buchvorlagen "entschärft" und dem betulichen Geschmack der deutschen 50er angepasst worden. Leider sind auch die deutschen Übersetzungen der Bücher teilweise merklich "entschärft".
( wikipedia.de)
Infos:
krimi-couch.de, Thomas Wörtche/kaliber. 38, SWR, kathsurf.at, Perlentaucher, Freitag, Jungle World, BBC (engl.), chesterton.org (engl.)
Manuel Vázquez Montalbán
Am 18. Oktober 2003 stirbt Manuel Vázquez Montalbán in Barcelona (*14. Juni 1939).
Montalbán wurde international bekannt durch die Kriminalromane um den von ihm erfundenen Privatdetektiv, Ex-Kommunisten, Ex-CIA-Agenten und Feinschmecker Pepe Carvalho, in denen er sich auch kritisch mit der spanischen Gesellschaft nach der Franco-Diktatur auseinandersetzt.
Der äußerst produktive Schriftsteller verfasste neben Prosa auch Lyrik, Essays, Theaterstücke, politische und zeitgeschichtliche Bücher sowie Kochbücher. Er schrieb eine regelmäßige Kolumne für die bedeutendste spanische Tageszeitung El País sowie eine große Zahl von Artikeln für Zeitschriften.
Der italienische Schriftsteller Andrea Camilleri, ein großer Verehrer von Montalbán, benannte seinen eigenen Serienhelden, einen sizilianischen Kriminalkommissar, nach Montalbán: Commissario Salvo Mantalbano. (Text: wikipedia.de)
Infos:
Wikipedia , krimi-couch, Interview bei ARTE ,Die Welt , taz , FAZ , vespito.net
kulturzeit:
»Krimitipps«:
Aber jetzt, aber heute: In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin werden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt.
Heute, Freitag, um 19.20 Uhr reinschauen ...
mehr
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Arthur Herzog III, der unter anderem den Science-Fiction-Thriller "Die Mörderbienen" geschrieben hat, ist im Alter von 83 gestorben ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl über den Killer der Killer: "Der Club der Serienkiller" (Heyne) von Jeff Povey ist ganz lustig in der Art einer Slapstick-Komödie geschrieben und zwischendurch ein wenig bemüht flapsig ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 454: Gerben Hellinga – Dollars (Besprochen von Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
3 x MENSCH OHNE HUND von Håkan Nesser bei der ARD zu gewinnen. Und:
TÖTEN IST MENSCHLICH - Prelude in d-moll / Hörspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Kurzkritik: Charlie Huston – Das Clean-Team ...
Alle anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Badische Zeitung:
»Und gespielt wird auch: Krimiliteratur und Fußball – eine schwierige Kombination«
Die Auswahl an Krimis zur Fußball-WM ist dünn: Der Anlass allein macht offenbar weder einen Thriller noch eine gute Geschichte. Zwei Titel haben sich dennoch gefunden: Edi Grafs "Bombenspiel" spielt am Kap, in "Grobes Foul" von Kurt Lanthaler gerät ein Fußballstar auf Abwege..
Ein Beitrag von Joachim Schneider ... mehr
Die Zeit: »Mogelpackung: Roberto Saviano und andere prominente Anti-Mafia-Kämpfer fühlen sich von einem deutschen Verlag missbraucht.«
Hintergangen fühlt sich der Schriftsteller Roberto Saviano jedoch in Deutschland. Im Verlag Edel Earbooks mit Sitz in Hamburg ist soeben ein üppiger Bildband erschienen, Malacarne. Leben mit der Mafia. Neben den Fotografien des Bolognesers Alberto Giuliani schmückt sich das »bewegende Zeitdokument« (so die Verlagswerbung) mit Texten von Saviano und anderen prominenten italienischen Antimafia-Kämpfern – aber auch mit zwei CDs der Musik der Mafia.
Von Petra Reski ... mehr
DLR:
»So viele Länder wie Geliebte«
Chile im Jahr 1973: Kurz vor dem Militärputsch begegnet der Exilkubaner und Privatdetektiv Cayetano Brulé dem Nationaldichter Pablo Neruda. Der schickt ihn mit einem seltsamen Auftrag um die halbe Welt. Anschaulich erzählt Roberto Ampuero in "Der Fall Neruda" (Bloomsbury Berlin) von den letzten Monaten des chilenischen Experiments.
Von Katharina Döbler ... mehr
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Weltwoche:
»Alter Schwede«:
Kalender
George Baxt
Am 11. Juni 1923 wird George Baxt in New York City geboren († 28. Juni 2003 ebenda)
George Baxt war erst Autor für die Bühne, für den Film und für das Fernsehen. Bereits 1932 wurde eine erste, von ihm verfasste Geschichte veröffentlicht. In den fünfziger Jahren hielt er sich in Großbritannien auf und verfasste Drehbücher für Horrorfilme.
Baxt schrieb aber auch Kriminalromane und förderte mit seiner Kriminalromanproduktion entscheidend zwei Strömungen der modernen Kriminalliteratur:
1966 erschien sein erster Kriminalroman überhaupt ("A Queer Kind of Death"; auf Deutsch veröffentlicht unter dem Titel: "Pharoah Love und die Badewanne des Todes"“). Mit diesem Roman begründete Baxt die Krimi-Schule mit einem schwulen Serienhelden. Mr. Love ist nämlich genau das, der erste offen schwule Detektiv der Kriminalliteratur. Als Begründer dieser Schule der Kriminalliteratur wird gewöhnlich Joseph Hansen genannt, was insofern richtig ist, als dass Hansen eine ganze Serie um seinen Helden, David Brandstetter, schrieb und die Darstellung realistischer war als die, die Baxt wählte. Unabhängig vom Erfolg und von der Qualität der Bücher bleibt aber festzuhalten: George Baxt war der erste Autor, der sich auf dieses Terrain wagte.
Mit der Murder Case-Serie um den Protagonisten Jacob Singer, die 1984 begann, verbreiterte Baxt den breiten Strom an historischen Kriminalromanen, die seit rund 30 Jahren gehäuft geschrieben werden und nahezu alle Epochen der Weltgeschichte umfassen. (Wikipedia)
Infos:
Wikipedia, krimi-couch.de, Toms Krimitreff, fantasticfiction (engl.), The Independent (engl.), circa-club (engl.), .
Zwei höchst unterschiedliche Politthriller sind im Juni Empfehlungen von
Ulrich Noller in seinen Krimitipps bei FH Europa.
"Limassol" (Kein & Aber Verlag) von Yishai Sarid hat den Konflikt im Nahen Osten zum Thema (Ein gut geschriebener, bitterer, existenzieller Politthriller), "Murnaus Vermächtnis" (DuMont Verlag) von Detlef B. Blettenberg die deutsche Kolonialgeschichte - und vieles mehr (passgenau verzahnt und geschickt eingepackt in eine unterhaltsame Geschichte) ... ... mehr
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Auf der Spur des Bösen: Alltag des Fallanalytikers Axel Petermann ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 453: Dan Wells – Mr. Monster (Besprochen von Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
TÖTEN IST MENSCHLICH - Prelude in d-moll / Hörspiel. Und:
DER JÄGER IST DIE BEUTE - Großstadt-Thriller als Hörspiel / nach der Ausstrahlung als kostenloser Download. Und:
SHOW DOWN - Echtes Kidnapping oder TV-Quoten-Steigerung? Kommissarin Nusser ermittelt / Krimi-Hörspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und Im Verhörzimmer: Jim Nisbet will raus. Ein Treffen mit dem Autor ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis über Roger Smith, der einen Ex-Gangster interviewt hat, der 30 Jahre im Gefängnis saß: Ice. Und mit einer Aufforderung: Limassol: Lesen! Tobias war lange im Krankenhaus, und war froh, auf ein außergewöhnliches Buch gestoßen zu sein (Gute Besserung, Tobias) ...
NuT:
Joachim Linder über Die Kriminologie des Literaturkritikers ...
Alle anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Welt:
»Schären bringen auch kein Glück«:
Wie man ein Buch ermordet: Die ARD verfilmt Hakan Nessers Krimi-Bestseller
Der Tod ist immer eine Geschichte. Hat Hakan Nesser mal gesagt. Eine erfolgreiche Geschichte. Und er muss recht damit haben. Denn Hakan Nesser kann prima davon leben.
Nun kann man aus schlechter, dickleibiger Literatur atmosphärische, beklemmende, gute Filme machen. Umgekehrt scheint das schwieriger. Was wiederum Jörg Grünlers deutsche Verfilmung von "Mensch ohne Hund" (btb) beweist, Hakan Nessers erstem von fünf Romanen um den im fiktiven Schärenort Kymlinge ermittelnden Inspektor Gunnar Barbarotti.
Von Elmar Krekeler ...mehr
ARTE:
»Ich bin ein pathologischer Optimist«:
Seine Romane sind ein Mix aus Abenteuergeschichte und Politthriller. Für seine Krimis erfand er den Privatdetektiv Héctor Belascoarán Shayne, den er im Korruptionssumpf von Mexiko-Stadt ermitteln lässt.
"Der Schatten des Schattens" (Assoziation A)von Paco Ignacio Taibo II ist ein politischer Abenteuerroman, ein Kriminalroman aus Mexico City, ein komischer Historischer Roman aus den 1920er Jahren.
Knut Henkel sprach mit dem Autor ... mehr ...
Berliner Zeitung:
»Es ist immer noch ein Wunder«:
Wenn man Deon Meyer zuhört, möchte man glauben, dass Südafrika das tollste und sicherste Land der Welt ist. Dabei schreibt Meyer über Gewalt und Verbrechen. In seinem aktuellen Roman "Dreizehn Stunden" (Rütten & Loening) wird eine amerikanische Rucksack-Touristin abgemurkst, ihre Freundin von fiesen Killern kreuz und quer durch Kapstadt und den Tafelberg rauf und runter gejagt. Dennoch wirbt der südafrikanische Thriller-Autor für sein Land.
Sabine Vogel hat mit ihm über Kriminalität, Apartheid und "affirmative action" gesprochen ...mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 5/10
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.

Izzo und Marseille, Gossec und München, ein lange zurückliegender Mädchenmord und die Verbrechergemeinschaft der "Urki"
Ulrich Kroeger zu Büchern von Jean-Claude Izzo ("Mein Marseille"), Max Bronski ("Nackige Engel"), Uta-Maria Heim ("Totenkuss") und Nicolai Lilin ("Sibirische Erziehung") ... mehr
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: A Simple Murder-Scene Checklist ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
SIE SEHEN DICH - Nicht ganz auf Harlan Cobens üblichem Niveau (Krimi-Kritik von Nicole Ludwig). Und:
EIN MORGEN WIE JEDER ANDERE - verändert das Leben eines Tierarztes / Krimi-Hörspiel. Und:
KRIMI-WORKSHOP in Gießen - spannender Kurs anläßlich des Krimi-Festivals Gießen ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit den Macavity-Nominierungen 2010 ...
NuT:
Joachim Linder über Gerichtsshows (Forschung) ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph verweist auf sein Krimi-Couch-Kolumne: historische Krimis betreffend ...
Alle anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Zwei Millionen für den Falschen
Eine Entführung eskaliert: Die Gangster scheinen den Falschen mitgenommen zu haben und wollen trotzdem Lösegeld. "In der Stille der Nacht" (Heyne Verlag), der erste Fall für die Glasgower Ermittlerin Alex Morrow. Die schottische Krimiautorin Denise Mina startet mit Alex Morrow ihre dritte Krimireihe – nach der Garnethill-Trilogie und den Romanen um die Journalistin Paddy Meehan.
Von Henrike Heiland ... mehr
DLF:
»Ob es Literatur ist, das entscheiden andere«:
Ian Rankin gilt als ein Meister des Plottens. In seinem neuen Buch "Ein Reines Gewissen" (Manhattan Verlag) tritt eine neue Hauptfigur in den Mittelpunkt: Malcolm Fox von der internen Ermittlung.
Tanya Lieske im Gespräch mit dem Autor ...mehr
Ein Gespräch, das Sie auch hören können ...
DLR:
»Detektive am Eiffelturm«
Dass fantastische Literatur, Science Fiction und Kriminalromane in der argentinischen Literatur einen ernstzunehmenden Stellenwert einnehmen, ist vor allem das Verdienst von Jorge Luis Borges und Adolfo Bioy Casares. Auch der zeitgenössische Autor Pablo De Santis fühlt sich zu diesen Genres hingezogen. Seine besondere Liebe gilt dem Kriminalroman, der für ihn in erster Linie Detektiv- und Rätselromane umfasst. Über "Das Rätsel von Paris" (Unionsverlag).
Von Birgit Koß ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
Kalender
Patricia Cornwell
Am 9. Juni 1956 wird Patricia Cornwell in Miami / Floria geboren.
Ihre Kindheit erlebte sie traumatisch, studierte am Davidson College in North Carolina.
Während des Studiums begann sie praktisch als "Therapie" zur Auf- und Verarbeitung ihrer Kindheit mit dem Schreiben: Patricia Cornwell fing beim "Charlotte Observer" als Polizeireporterin an (Info: krimi-couch.de). Sie arbeitete als Gerichtsreporterin und Computerspezialistin in der forensischen Medizin, bevor sie für ihre Thriller um Kay Scarpetta in den USA, in Großbritannien und Frankreich mit hohen literarischen Auszeichnungen bedacht wurde. Seit 2000 forschte Patricia Cornwell nach der wahren Identität von Jack the Ripper und investierte mehrere Millionen Dollar ihres Privatvermögens in die Recherche. Die Autorin lebt in Richmond, Virginia, und Malibu.
Infos und Bibliographie:
Homepage der Autorin, krimi-couch.de, geo.de, Random House, IASL online.de, wikipedia, Fanseite, you tube, ARTE.
Martin Compart
Am 9. Juni 1954 wird Martin Compart in Witten/Ruhr geboren.
Er studierte Politikwissenschaften und beschäftigte sich schon früh mit populärkulturellen Themen, schrieb u.a. für die heute legendären Magazine Comixene und Science Fiction Times.
Ab 1982 war er Herausgeber "gelben Ullstein-Krimis" – die er erneuerte und zu einer der wichtigsten Krimi-Reihen der 80er Jahren entwickelte – und konzipierte die Reihen "Populäre Kultur" und "Ullstein-Abenteuer" (die sogenannten Flashman-Romane).
Im Verlag Bastei-Lübbe entwickelte er ab 1996 drei Reihen für das kriminalliterarische Programm, u.a. die "Schwarze Serie".
1999 konzipierte und betreute er als Herausgeber die Kriminalliteraturreihe "DuMont Noir". Er schrieb Drehbücher, einen Roman, realisierte TV-, Buch- und Kino-Projekte und arbeitete weiterhin journalistisch, u.a. für die Züricher Weltwoche, Lui, TransAtlantik, Spiegel, Esquire, taz, Musik-Express, TV-Spielfilm.
Info:
evolver , Alexander Verlag, Mordlust, Der Spiegel, Bertz + Fischer
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Der US-amerikanische Autor David Markson (u.a. "Epitaph for a Tramp", "Epitaph for a Dead Beat") ist im Alter von 82 Jahren gestorben ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 452: Michael Tsokos – Dem Tod auf der Spur (Audio) (Besprochen von Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
GESCHLIFFENER TOD - Kostenloser Hörspiel Download. Und:
DER MARQUIS VON KEITH - Hochstapeleien im DRS / Hörspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (James Lee Burke) ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Taavi Soininvaara: Der Finne, Eliot Pattison: Der tibetische Verräter, Fred Vargas: Der verbotene Ort. Drei Krimis aus der Aufbau Verlagsgruppe: Alle drei führen in verschiedene Ecken der Welt und auf unterschiedliche Ebenen von Realität, stets aber in unsichere Randbezirke. Eines jedoch eint sie: das Ambulatorium. Kaum noch gebräuchlich, findet sich dieser Begriff in allen dreien. ...
Spannungsromane:
amer über Simon Kernick: VERDÄCHTIG ...
Alle anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Welt:
»Venedig ist nicht schön, es ist nur typisch«
Während sein Debüt "Verbrechen" (Piper Verlag) noch in den Bestsellerlisten steht, versucht Ferdinand von Schirach sein zweites Buch zu beenden - in der Stadt, die er am meisten hasst.
Mit ihm in der Lagune des Grauens: Benjamin von Stuckrad-Barre ...mehr
Manchmal gibt es richtig miese, gemeine, wunderbare, clevere kleine Romane: "Der erste Quarry" von Max Allan Collins (Rotbuch Hard Case Crime) ist so einer und sehr amüsant,
meint Thomas Wörtche im aktuellen "Leichenberg"
Ein ausgewachsener, kapitaler Roman ist "Murnaus Vermächtnis" von D.B. Blettenberg (Dumont): "Ein großer Wurf". Wie unromantisch das Schauspieler-Leben von Max Schreck verlief, der den Grafen Orlok in Murnaus "Nosferatu" so bildmächtig gespielt hatte,
zeigt eine Biografie von Stefan Eickhoff: "Max Schreck. Gespenstertheater" (belleville). Und gleich noch eine einschlägige Biographie: "Escobar. Der Drogenbaron von James Mollison" (Heyne). Mollisons Buch zeigt die ganze schauderhafte Biederkeit und Schäbigkeit der realen Figuren.
Um das ganze lateinamerikanische, speziell das kolumbianischen Elend geht auch "Bogotá Blues" von Eva Karnofsky (edition trèves). Ein spannendes Buch, das ganz fest und sicher auf dem Boden des Unromantischen und Plausibeln bleibt. Ein seltsames, kleines Juwel hat der Kollege Tobias Gohlis beim österreichischen Braumüller Literaturverlag gefunden und herumempfohlen. Zu recht, den Jirí Kratochvils wunderlicher Roman "Das Versprechen des Architekten" ist zwar nicht ganz einfach wegzuschmökern, aber belohnt durch Intelligenz und Originalität.
Lesen Sie mehr, und zwar ... hier
Kalender
Sara Paretsky
Am 8. Juni 1947 wird Sara Paretsky in Ames, Iowa geboren. Sie studierte an der University of Kansas und promovierte 1977
in Geschichte. Weil Stellen für Historiker knapp waren, machte sie anschliessend an der Universität von Chicago das MBA. Während den folgenden 10 Jahren arbeitete sie als Marketing Manager einer Chicagoer Versicherungsgesellschaft.
Schon mit 11 Jahren veröffentlichte sie ihre erste Geschichte.
Schon als Kind wollte Sara Paretsky Schriftstellerin werden. Aber erst als sie um die Dreissig war, beschloss sie, selber ein Buch zu schreiben:
"I loved detective fiction, but I was troubled by the way women were traditionally portrayed in that genre — they always seemed to be either evil or powerless. I thought it was time for a tough, smart, likable female private investigator, and that’s how VI came to life."
(Ich liebte Detektivgeschichten, aber es gefiel mir nicht, wie Frauen in diesem Genre traditionellerweise dargestellt wurden - sie schienen immer entweder böse oder ohnmächtig zu sein. Ich dachte die Zeit sei reif für eine toughe, schlaue und liebenswerte Privatdetektivin und so wurde V.I. geboren.)
Die ersten drei Kurzgeschichten mit V.I. Warshawski schrieb Paretsky, während sie noch Vollzeit arbeitete.
1986 gründete Paretsky "Sisters in Crime".
Paretsky ist mit ihren V. I. Warshawski-Krimis bekannt geworden. 1991 wurde ihr Krimi Deadlock (1984) mit Kathleen Turner in der Hauptrolle verfilmt. Der Verkauf der Filmrechte ermöglichte es Paretsky, ihre Stelle aufzugeben. Seitdem widmet sie sich ganz dem Schreiben.
Paretsky lebt in Chicago
Infos und Bibliographie: krimi-couch.de, wikipedia.de, Pieke Biermann, Rezension, Pieke Biermann, Interview 1, Pieke Biermann, Interview 2 1, Kalenderblatt BR online, Homepage Sara Paretsky.
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Und Barbara Keller hat Robert B. Parkers "Alte Wunden" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Ausschreibung: "Der Tod wartet im Netz"- Agatha-Christie-Preis 2011
...
Geisterbahn:
Jan Seghers meint: Amokläufe finden fast nie in den so genannten Metropolen des Verbrechens, sondern nahezu immer in kleinstädtisch-aufgeräumten Milieus statt ....
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Noir Journal: investigating noir fiction and film ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 450: Steven Dunne – Der Schlitzer (Besprochen von Friederike Brühöfener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DICKIE DICK DICKENS - Revival eines Kult-Krimi-Hörspiels aus den 60er Jahren. Und:
ROGER SMITH - Grausiges Video-Interview des Krimi-Autors mit einem südafrikanischen Ex-Häftling. Und:
DIE FÜNFTE KIRCHE - Mystery-Krimi von Phil Rickmann ...
Krimilady:
Henny Hidden mit Rezension: Anthologie – "WM blutrot, 20 Turniere. 98 Tote. Ein Spiel.": Nicht dass ich etwas gegen Fußball hätte. Ich kann nur nichts Raffiniertes an diesen Spielen entdecken.
Nicht dass ich etwas gegen Kurzkrimis hätte. Sie sind nur zu kurz, um mich aus dem emotionalen Gleichgewicht zu bringen ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und : Hammett und Lambda vergeben. Und: Kleinkram aus der internationalen Szene ...
NuT:
Joachim Linder mit David Markson (1927-2010). Und im Ticker: "Der Mord an Josefine Molitor und die literarischen Folgen" (Henrike Leonhardt): BR 2, 6.6.2010 ...
Spannungsromane:
koldier mit der MONATSVORSCHAU Juli 2010 :Hochsommer – Deutschland ächzt unter den hohen Temperaturen, und steht kurz davor die Fußball-WM für sich zu entscheiden… Okay, ob beides eintrifft, bleibt noch abzuwarten. Was aber sicher ist, das wir nicht wegen einer ungeahnt hohen Schlagzahl an interessanten Titeln ächzen müssen. Da herrscht, zumindest für meinen Geschmack, eher die typische Sommerflaute. ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph ist Insider: wahre Auszüger aus dem "historisch-kritischen Lexikon der deutschsprachigen Kriminalliteratur" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
SF 1:
»Bandenterror – wie Krimiautor Roger Smith die mörderische Realität Südafrikas beschreibt«:
Für die Touristen und Fussball-Bummler hat sich Südafrika herausgeputzt, doch Roger Smith kennt die düstere Seite dieser Gesellschaft. "Als würden Raubtiere vor der Haustüre lauern"», so beschreibt der Krimiautor die Herrschaft der Gangs in Kapstadt. Er erlebt es hautnah, denn seine Frau stammt aus den Slums, von wo aus die Gangs operieren. Mit seinen harten Krimis beschreibt Smith dieses südafrikanische Klima der Gewalt packend und realistisch.
Ein Vidobeitrag von Joachim Gaertner, den Sie sehen können ...mehr
Titel:
»Samstag ist Krimitag«
Thomas Wörtche betreut das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erscheint ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite
Aktuell hiermit:
Sie lesen heute aus aktuellem Anlass einen kurzen Gang von THOMAS WÖRTCHE durch die südafrikanische Kriminalliteratur. ANNA VERONICA WUTSCHEL hat neue Staffeln der Methode Hill angeschaut, JÖRG VON BILAVSKY hat sich einen berühmten Text von Robert Bloch angehört. TRUE BLOGS stellt die aktuellen politischen Kommentare von Christopher G. Moore vor. JOACHIM FELDMANN berichtet von Frust, Leid und Freud seiner persona als Krimikritiker. MAX ANNAS macht kurzen Prozess mit Sam Bourne und DORIS WIESER nimmt Ariel Magnus auseinander. Unser Gedicht von Fred Endrikat aber berichtet von einem schlimmen Zustand ...
Die Themen vom 5. Juni 2010 im Detail:
Wo Vielfalt aufeinanderknallt: Ein Streifzug durch Südafrikas Krimi-Szene
Großereignisse wie die Fußballweltmeisterschaft sind de facto gigantische Multiplikatoren. Ein paar Aufmerksamkeitssplitter bleiben auch für die Kultur, davon ein paar für die Literatur und von diesen wiederum ein paar für die Kriminalliteratur. Im Falle Südafrikas sogar ganz speziell für die Kriminalliteratur.
THOMAS WÖRTCHE hat sich den Trend angeschaut ...mehr
Sex - Macht - Manipulation - Kontrolle
Erst vor wenigen Wochen lief die 6. und damit letzte Staffel der Serie "Hautnah - Die Methode Hill" im ZDF. Als bekannt wurde, dass der britische Sender ITV die Produktion wegen zu hoher Kosten eingestellt hatte, reagierte der Tony-Hill-Fan empört und enttäuscht, weil eine international derart erfolgreiche Serie abgesetzt wurde. Er kann sich nun aber mit der gerade auf DVD erschienenen 4. Staffel trösten, die erneut durch flotte und ambitionierte Inszenierung und hervorragende Darstellung überzeugt.
ANNA VERONICA WUTSCHEL ist ein treuer Fan ... mehr
Der Nervenkitzler
Hitchcock mochte Robert Bloch nicht. Aber dass "Psycho" cooler Stoff ist, hatte der Großmeister schon gemerkt.
JÖRG VON BILAVSKY hat stundenlang CDs gehört ... mehr
True Blogs. Heute: Christopher G. Moore
Blogs und Internet-Auftritte von Autoren, Kritikern, Magazinen und anderen Publikationen gehören heute wie selbstverständlich zur publizistischen Landschaft. Wir stellen Ihnen regelmäßig gelungene Beispiele vor. Samstag – überraschenderweise – solche aus der bunten Welt der ...mehr
Freud und Leid: Sammelrezension: Greg Iles/Hans-Jörg Kühne/Robert B. Parker
JOACHIM FELDMANN unternimmt seit einiger Zeit Streifzüge durch die Welt der Krimis, die sonst nicht allzu viel Beachtung finden, auf der Suche nach Perlen im Meer des Mittelmaßes. Manchmal wird es schlimm, dann muss die Lektüre abgebrochen werden, und manchmal muss JOACHIM FELDMANN grundsätzlich werden. Erfahrungsberichte aus der Arbeitswelt eines Kritikers. Fortsetzung demnächst .... mehr
The Bourne Identity?
Kurz, knapp und auf den Punkt.
MAX ANNAS knöpft sich mit Sam Bournes "Tag der Abrechnung" einen schwer gehypten Autor vor.... mehr
Anekdoten für das sofortige Vergessen
Ariel Magnus scheint gerade everybody’s darling zu sein.
DORIS WIESER gehört allerdings nicht zu seinen Fans.
Eine skeptische Lektüre ... mehr
Krimi-Gedicht der Woche:
Pessimismus ...
Von Fred Endrikat ... mehr
Axel Bußmers TV & Buchtipps 5. – 18. Juni 2010
Hallo liebe Krimifreunde,
viel skandinavisches
Holz wird die kommenden Tage im Fernsehen gezeigt. Wer auch andere Wälder erkunden will, sollte sich Sidney Lumets Reginald-Rose-Verfilmung "Die zwölf Geschworenen", Rob Reiners Stephen-King-Verfilmung "Misery" (nach einem Drehbuch von William Goldman), Claude Chabrols Patricia-Highsmith-Verfilmung "Der Schrei der Eule" und seine Nicholas-Blake-Verfilmung "Das Biest muß sterben", René Clements Day-Keene-Verfilmung "Wie Raubkatzen", Alfred Hitchcocks "Der Mann, der zuviel wusste", Jonathan Demmes Richard-Condon-Verfilmung "Der Manchurian Kandidat", Barry Sonnenfelds Elmore-Leonard-Verfilmung "Schnappt Shorty", Jack Smights Ross-MacDonald-Verfilmung "Ein Fall für Harper" (Uups, noch ein Drehbuch von William Goldman) und Damiano Damianis Leonardo-Sciascia-Verfilmung "Don Mariano weiß von nichts" ansehen.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Brückentag, Sonnentag!
In katholisch dominierten Gegenden wie Nordrhein-Westfalen war gestern Feiertag. Und der heutige Freitag ist somit der klassische
Brückentag. Da der auch noch mit viel Sonne gefüllt wird, hat die Alligatorredaktion die Redaktionsräume leer hinterlassen und genießt das sonnige Leben draußen vor der Tür. Natürlich ist das kriminell gemein für die Freunde aktueller Nachrichten, aber menschlich sicher verständlich. Da diese lebenslustige Aktion zudem das Betriebsklima erheblich verbessert und gut für Herz und Kreislauf ist, wurde dies freundlich genehmigt.
Und es kommen ja auch noch harte fußballdominierte Wochen auf die Redaktion zu, in denen ein guter Kreislauf immens wichtig ist.
Also, tun sie Ähnliches, zum Beispiel Schonung in Rückenlage mit einem guten Buch (Sonnencreme nicht vergessen) ...
Schönes Wochenende wünscht
die Alligatorredaktion
(nach Diktat verreist)
Kalender
Ernest Borneman
Am 4.Juni 1995 nimmt sich der österreichische Sexualforscher, Publizist und Schriftsteller Ernest Borneman in Scharten das Leben. (* 12. April 1915 als Ernst Bornemann in Berlin).
1933 emigrierte er nach England ("Ernest Borneman"), später ging er nach Canada und in die USA. Dort hat er studiert, gearbeitet, war interniert, hat einige Jahre ethnologische Feldforschungen betrieben, Filme gedreht. 30 Bücher zur Sexualwissenschaft ließen ihn beinahe selbst vergessen, daß er einmal zu den wichtigsten internationalen Jazzforschern gehörte. Nicht nur das: Ernest Borneman war ebenso erfolgreich als Romanautor, Kameramann, Dokumentarfilmer, Drehbuchschreiber, Filmproduzent. Das Geheimnis, wie man in einem einzigen Leben so oft Karriere macht, nahm er 1995 mit in den Freitod. (hjs jazz.de)
Um sein Studium zu finanzieren, kam Borneman auf die Idee, in den Semesterferien einen Roman zu schreiben, auf englisch. "The Face on the Cutting-Room Floor" (1937) wurde in 12 Sprachen übersetzt, erntete Kritiker-Preise und gilt heute als Klassiker des Krimi-Genres. Sechs Weitere Krimis folgten, von denen einige auch im Scherz Verlag erschienen sind.
Infos und Bibliographie bei wikipedia, hjs jazz.de, Jazz-Zeitung.
Frauenkrimis:
Henny Hidden ist erschöpft: Pause ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Jim Thompson on the Big Screen ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl über Wein, Weib und Feuersbrunst: Der gebürtige Schotte Martin Walker bringt anheimelnden Lokalkolorit in seinen zweiten Roman Grand Cru (Diogenes). Manchmal tut er aber des Guten zu viel ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner hat noch Pause ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DIE ENTBEHRLICHEN - Horrorvision für 50+ Frauen / Hörspiel. Und:
VERSCHLUSSSACHE BUBACK - Eine Rekonstruktion / Hörspiel. Und:
ARSÈNE LUPIN UND DIE FRAU MIT DEN JADEGRÜNEN AUGEN - Klassiker als Krimi-Hörspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: John Wayne ist „Der letzte Scharfschütze“...
Martin Compart: mit GET LEWIS – TED LEWIS UND BRIT-NOIR 9/ ...
NuT:
Joachim Linder über Kriminologische Anfänge: Natur und Pop (Alexis) ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat Pause ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Krimi-Forum:
»Bloody Cover 2010 geht in die Verlängerung«
Bereits zum neunten Mal wird nach dem originellsten, stimmigsten, markantesten oder kurzum dem schönsten Krimi-Cover des vergangenen Jahres eines deutschsprachigen Autors gefahndet.
Dazu nominierte Anfang des Jahres die Jury von Bloody Cover in Zusammenarbeit mit dem SYNDIKAT und www.krimi-forum.de aus über 300 Neuerscheinungen des Jahres 2009 zwölf Finalisten.
In acht Städten, dem Kriminalhaus und per Internet hat das Lese-Publikum die Möglichkeit über das Bloody Cover 2010 abzustimmen.
Und zwar - Achtung Achtung! - noch bis zum 30. Juni 2010!!!
.... hier
satt.org:
»Die Realität ist ein Flickenteppich«:
In seiner Heimat England ist Phil Rickman längst eine große Nummer. Der Radiomoderator hat schon mehrere Bücher veröffentlicht, unter dem Pseudonym Will Kingdom sogar ziemlich erfolgreiche Horrorromane. Seit letzem Sommer erscheint seine Merrily-Watkins-Reihe übersetzt bei Rowohlt. Auf Englisch gibt es bereits zehn Bände – Rickman hat die Reihe Ende der Neunziger begonnen –, doch Rowohlt startet zum Glück hübsch chronologisch.
Kirsten Reimers in der achtundvierzigsten Folge ihrer Kolumne "Mordsmäßig" ... mehr
wortundtotschlag.de:
»Krimi-Magazin«:
wortundtotschlag.de präsentiert sich im Netz als Portal für Krimi-Fans. Mit diesem Anspruch könnte es natürlich gern mehr sein, aber immerhin gibt es ja das Krimi-Magazin, das man schon mal in Buchhandlungen finden kann. Aber es gibt das Magazin auch bei wortundtotschlag.de im Netz, wo es als pdf-Datei gelesen werden kann. Mit Interviews und Porträts von z.B.Arnaldur Indridason, Sabine Thiesler, Sebastian Fitzek, mit Hinweisen auf neue Krimis und einem Gewinnspiel ... mehr
Brigitte:
»Wer kommt nach Wallander?«:
Henning Mankells letzter Wallander-Krimi ist erschienen. Wer wird nach Wallander für Recht und Ordnung in unserem Bücherregal sorgen, fragt sich die Zeitschrift "Brigitte".
In acht Tipps stellt sie acht andere mitreißende Kommissare vor. Vont Autoren wie Sjöwall/Wahlöö, Ake Edwardson, Fred Vargas, Peter Robinson, Jan Seghers, Charles Willeford, Andrea Camilleri und Xiaolong Qiu .... mehr
DLR:
»Brooklyn Noir«:
Verbrechen und andere Kleinigkeiten in New Yorks berühmtem Stadtbezirk
Brooklyn hat schon immer Schriftsteller angezogen und sich einen Platz in der Literatur erobert. Der Stadtteil ist ein beliebter Ort für unzählige Kriminalgeschichten.
Von Katharina Wilts ...mehr
Ein Beitrag, den Sie leider (noch) nicht hören können. Aber es gibt das Manuskript der Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Schwedens nationales Trauma
Der Mord am schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme 1986 war bis heute nicht aufgeklärt. Bis Krimiautor Leif G.W. Persson die Sache in die Hand genommen hat. "Zweifel" (btb Verlag) ist intelligent, spannend bis zum Schluss, mit witzigen, originellen Dialogen und Figuren, die man noch lange nach dem Ende des Buches für echte Bekannte hält.
Von Manuela Martini ... mehr
Spiegel:»Mankell auf dem Weg nach Schweden«
Krimifans dürfen aufatmen: Wegen seiner Beteiligung an einem Gaza-Hilfskonvoi war Henning Mankell von Israel in Gewahrsam genommen worden. Jetzt ist der Erfolgsautor auf dem Weg zurück in seine schwedische Heimat. Richtig freuen mag er sich darüber jedoch nicht. ...
mehr
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten neunzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (1) Josh Bazell: Schneller als der Tod
2 (–) Pete Dexter: God’s Pocket
3 (4) Paco Ignacio Taibo II: Der Schatten des Schattens
4 (–) Henning Mankell: Der Feind im Schatten
5 (–) Francisco González Ledesma: Der Tod wohnt
nebenan
6 (5) Arne Dahl: Dunkelziffer
8 (–) Dominique Manotti: Letzte Schicht
8 (6) Michael Connelly: So wahr uns Gott helfe
9 (–) Patricia Duncker: Der Komponist und seine Richterin
10 (8)Adrian McKinty: Der sichere Tod
Hier als schöne pdf-Datei
Frauenkrimis:
Henny Hidden ist erschöpft: Pause ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Via Rap Sheet: Die Crime Writers of Canada haben ihre Arthur Ellis Awards vergeben. ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: 447: Jörg Maurer – Hochsaison (Audio) (Rezensent: Christian Heinrich ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
BULLIVANTS MATCH oder BRACHVOGEL IM HERBST - Geheimnisvolles Schottland / Krimi-Hörspiel. Und:
GLASAUGE - Wenn Fernsehen und Wirklichkeit sich vermischen / Krimi-Hörspiel. Und:
SCHATTENSPUR - Südstaaten-Mord in den 40er Jahren/ Krimi-Hörspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Donald E. Westlake)...
Martin Compart: mit PETER HIESS: VORWORT ZU NAZY ISLAND MYSTERY 2/ ...
NuT:
Joachim Linder mit Hinweis: Bettina Bildhauer bespricht Jody Enders: Murder by Accident. Medieval Theater, Modern Media, Critical Intentions. Und im Ticker: SK-Forscher unter SK-Verdacht (Criminologia) ...
Spannungsromane:
amer über Steve Alten: DOMAIN-DILOGIE ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat Pause ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
DLR:
»Albtraum der Bedrohung«:
Der Psychothriller "Panik" (Diogenes Verlag) von Jason Starr spielt in einem vornehmen Viertel New Yorks. In das Haus eines Psychotherapeuten und seiner Familie wird eingebrochen. Zum Albtraum entwickelt sich die Geschichte, als der Therapeut zur Waffe greift. Starr vermag uns von der ersten Seite an in eine Atmosphäre der Bedrohung zu versetzen. Temporeich erzählt, findet diese Geschichte ihren Showdown in den Catskill Mountains.
Von Knut Cordsen ...mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
Der Spiegel:
»'Tschuldigung, dass ich dich umgebracht habe«
Selbstmedikation der etwas anderen Art: Sein Buch "Sorry" (Ullstein Taschenbuch) ging Zoran Drvenkar so an die Nieren, dass er vor der Fertigstellung lieber noch zwei beruhigende Kinderbücher schrieb. Die Verschnaufpause zahlt sich aus: Der Thriller schafft es auf Platz 20 der Taschenbuch-Bestsellerliste.
Von Ingo Schiweck, buchreport ... mehr
evolver:
»Die Hoffnung stirbt zuletzt«:
Es gibt sie zuhauf in der Krimiliteratur: Ermittler, die sich so lange in einen Fall verbeißen, bis selbst die Kollegen abwinken. Nur wenige dieser Figuren sind wirklich interessant. Detective Hunt in John Harts Roman "Das letzte Kind" (C. Bertelsmann), ist eine der rühmlichen Ausnahmen.
Von Marcel Feige ...mehr
Die Mai-Meldungen gibt es hier
Die April-Meldungen gibt es hier
Die März-Meldungen gibt es hier
Die Februar-Meldungen gibt es hier
Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv
Haftungsausschluss und Urheberrecht
Juni: Neu bei den Alligatorpapieren
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Susanne Schubarsky
Susanne Schubarsky wurde 1966 in St. Pölten (Österreich) geboren und lebt in Villach (Kärnten).
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat sie zur 'legendären' Befragung gebeten und dabei den Kurzkrimi "Die Jambalaya-Krise" kulinarisch umgesetzt... mehr
SCHMAUCHSPUREN
Die Krimikolumne von Peter Hiess.
No. 27
Nicht jeder beherrscht die englische Sprache. Übersetzer und Lektoren jedoch sollten auch beim gemeinen Thriller wissen, womit sie es zu tun haben - und wie man's am besten auf deutsch sagt. Das meint jedenfalls unser Krimiexperte…
Peter Hiess zu Büchern von Charlie Huston ("Das Clean Team"), Karl Heinz Weber
("Auf eigene Faust"), Bernd Diksen ("Rache ist kein Kinderspiel"), Charles Ardai ("Fifty-to-One"), Lawrence Block ("Killing Castro"), Graham Brownr ("Black Rain"), und Scott Sigler ("Virulent")...
mehr
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 37/10
Ein Single in Bremen, ein Leibwächter in New York, Lemmy Caution in Aktion und mysteriöse Todesfälle in Mombasa ...
Im PKT 37 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Mai 2010 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Aus der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur".
2/2010
Berufsverbrecher
Michael Schweizer über Krimis und die interessantere Wirklichkeit: "Nebel am Montmartre" von Patrick Pécherot, "Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" von Hallgrímur Helgason und "M wie Mafia und "Was ist ein Italiener?" von Andrea Camilleri ... mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 5/10
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Izzo und Marseille, Gossec und München, ein lange zurückliegender Mädchenmord und die Verbrechergemeinschaft der "Urki"
Ulrich Kroeger zu Büchern von Jean-Claude Izzo ("Mein Marseille"), Max Bronski ("Nackige Engel"), Uta-Maria Heim ("Totenkuss") und Nicolai Lilin ("Sibirische Erziehung") ... mehr
Niemand scheint Simone Kopper zu vermissen. Als Hauptkommissarin Carola Nusser und ihr Assistent Möller die Hartz IV-Empfängerin in ihrer Souterrainwohnung auffinden, ist sie bereits seit Tagen tot. Zunächst deutet alles auf einen Raubmord hin, doch dann gerät Simone Koppers Vergangenheit in den Fokus.
Die Tote war nicht immer ein Sozialfall, sondern ein hoffnungsvolles schriftstellerisches Talent. Das weiß niemand besser als Konrad Nusser. Die Kommissarin wird das Gefühl nicht los, dass ihr Mann etwas verheimlicht. Soll sie weiter ermitteln - selbst auf die Gefahr hin, Konrad damit ins Gefängnis zu bringen?
Saarlouis brodelt, aus der Umgebung strömen die Menschen zur "Emmes", einem mehrtägigem Volksfest mit Kirmes, Buden und großem Musik-Feuerwerk. Das Saarlouiser Kommissariat liegt mittendrin, und nicht nur das: Hauptkommissarin Kathrin Krämer und ihr Kollege Michel Paquet ermitteln, weil ein Angestellter der Stadt Saarlouis tot aufgefunden wurde. Er war für die Vergabe der Standplätze auf der Emmes zuständig und kleinen "Geschenken" nicht abgeneigt, wie Paquet und Krämer herausfinden. Gleichzeitig kommt Bewegung in den Fall der vermissten Schülerin Julia, die im letzten Jahr während der Emmes verschwunden war.
Wenn nicht nur der Nachbar nervt ...
Ein Beitrag aus der legendären Kurzkrimihörspielreihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios. Ironische Kurzkrimis für Menschen, die sich ohne beschleunigten Puls nicht mehr ins Bett legen möchten.
Maloneys neuer Klient wird seit einem Jahr bedroht. Dies weil jemand nicht begeistert davon ist, dass er Feuerwerk importiert, mit dem andere Leute Lärm machen. Schon bald findet Maloney heraus, dass es eine Gruppe gegen Lärm gibt, deren Kürzel auf einen Stein gemalt war, mit dem man eine Fensterscheibe seines Klienten eingeschlagen hat.
Alles zum Nachhören!
Die TV-Tipps 5. – 18. Juni 2010

Viele interessante Filme, natürlich zahlreiche Wiederholungen und gute Serien.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Axels TV-Tipp des Tages:
SWR, 20.15
(D 2000, R.: Hartmut Griesmayr)
Drehbuch: Felix Huby, Joachim Nelson
Eine Journalistin wird ermordet. Ein Gewerkschaftsfunktionär ist verdächtig und Bienzle ermittelt.
Netter, nicht sonderlich aufregender Tatort mit Dietz Werner Steck, Rüdiger Wandel, Rita Russek, Günter Maria Halmer
Hinweise:
Homepage von Felix Huby:
http://www.felixhuby.de/
Besprechung von Felix Hubys "Fast wie von selbst - Ein Gespräch mit Dieter de Lazzer" (2008):
kriminalakte/2009/03/17/
HR, 23.30
(USA 1972, R.: Francis Ford Coppola)
Drehbuch: Mario Puzo, Francis Ford Coppola
LV: Mario Puzo: The godfather, 1969 (Der Pate)
Die Mafia als gepflegter Familienbetrieb. Ein immer wieder gern gesehener Klassiker.
Allerdings heute wieder in der vierteiligen, chronologisch-erzählten und ziemlich unbekannten TV-Version. Coppola schnitt die beiden ersten ersten "Der Pate"-Filme neu und integrierte auch Szenen, die nicht in den Kinofilmen enthalten sind.
Weiter geht's am 8. Juni.
Mit Marlon Brando, Al Pacino, James Caan, John Cazale, Robert Duvall, Diane Keaton, Sterling Hayden, Al Lettieri, Talia Shire