Die gute alte Höllenmaschine, die explodiere, wenn man den Zündschlüssel umdrehe, sei in Mike Davis' "Eine Geschichte der Autobombe" nicht gemeint, meint Thomas Wörtche in der 122. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch".
Davis gehe es um die wesentlich wirkmächtigere "Luftwaffe des kleinen Mannes", ein Terrorinstrument, das uns vermutlich derart unheimlich sei, dass sogar die Populäre Kultur bis jetzt noch relativ zurückhaltend mit ihm umgehe. Von Oklahoma City bis Bagdad, relativ gezielt oder blank auf die nackte Vernichtung von Menschenleben und -leibern ausgerichet, seien explodierende Autos im kriminellem und politischem Einsatz einer schauerlichen Globalisierung und greife direkt die urbanen Strukturen an ...
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 26/2007 lesen.
Berliner Literaturkritik:
»Ein verschwendetes Leben?«
Eine Frau wartet mehr als 20 Jahre auf die Entlassung ihres Ehemanns aus dem Gefängnis. Es fing alles mit Alkohol und Dummheit an. Stewart O’Nans Schreibkünste erteilen dieser Dummheit dagegen eine Absage und sorgen für reichlich Spannung in einer langen Geschichte. Axel Bussmer über den Roman "Eine gute Ehefrau" ... mehr
krimizeit:
»Eine feste Institution«
Mit dem "Krimijahrbuch 2007" ist jetzt bereits das zweite Krimijahrbuch im NordPark-Verlag erschienen und es hat das Zeug dazu, eine feste Institution zu werden.
Spannender Lesestoff, der Lust macht, neue Autoren und ihre Bücher zu entdecken. Von Claus Kerkhoff ... mehr
Ohne Sonnenmilch in Urlaub zu fahren, ist eine verzeihliche Sünde.
Schließlich kann man diese überall kaufen. Aber ohne den ultimativen
Krimi in Urlaub zu fahren, ist ein nicht wieder gutzumachender Fehler.
Damit die Auswahl stimmt, hat das kriminalistische Trio Manfred
Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (deutsches
Krimiarchiv) und die Gerichtsreporterin Ingrid Müller-Münch wieder
zahlreiche Tipps vorbereitet.
Wichtigster Punkt in der Sendung aber sind die Anrufe der Hörerinnen und Hörer. Sie fragen, geben Anregungen oder helfen bei der Suche nach dem ultimativen Krimi.
Mitmachen können Sie per Telefon unter der kostenfreien Rufnummer 0800 5678 555, die während der Sendung ab 20 Uhr geschaltet ist. Oder per Email: mordsberatung@wdr.de.
mehr ...

Deutschlandradio: »Lizenz zur Lüge«
Heute veröffentlichen Schriftsteller aus den unterschiedlichsten Motiven unter Pseudonym: manche erproben ein neues Genre - wie Bookerpreistäger John Banville, der sein jüngstes Buch, einen Krimi, unter Benjamin Black herausbrachte. Einer, der auszog, sich und seine Leser einer Prüfung zu unterziehen, ist der holländische Autor Arnon Grünberg - oder Marek van der Jagt. Nach seinem großen Debüterfolg interessierte ihn, wie Kritiker und Leser reagieren, wenn er seinen Namen gegen Unbekannt eintauscht.
Astrid Mayerle untersuchte, warum Schriftsteller unter Pseudonym schreiben. Zu hören im DLR in der Nacht zum Sonntag, 01.07.2007 um 00:05 Uhr ... mehr
Eva Blond und Schwäbisch-Hällisches
Die "Kriminalakte" von Axel Bußmer erläutert die kurze Serie "Eva Blond" für die Fernseh-Krimifans mit Hang zum Absurden, Makabren und Schwarzhumorigen und warum Guido Seyerles Romandebüt "Schweinekrieg" nicht so recht gelungen sei ... mehr
Sommerneuheiten
Dieter Paul Rudolph wirft einen Blick auf essentielle Werke der Kriminalliteratur. Einige wenigstens, die allmählich eintrudeln ... mehr
Kalender
Am 29.Juni 1927 wird Henry Jaeger (eigentlich: Karl-Heinz Jaeger) in Frankfurt geboren († 4.2.2000 in Ascona). Henry Jaeger, Sohn eines Kupferschmieds, besuchte die Volksschule und höhere Schule und wurde dort wegen "Aufsässigkeit" relegiert. Mit 15 wurde er zum Flakdienst eingezogen und als Fallschirmjäger eingesetzt. Nach Militärzeit und Kriegsgefangenschaft besuchte er Abendschulen, arbeitete tagsüber als Laborant und faßte den Entschluß, Arzt zu werden. Die Umstände aber verhinderten es – Jaeger rutschte in die Kriminalität ab.
Nach einer Serie von Raubüberfällen, die er mit anderen beging, wurde er 1955 verhaftet und 1956 zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Freiburger Gefängnispfarrer erwirkte für ihn eine Schreiberlaubnis und betraute ihn mit der redaktionellen Leitung der Gefangenenzeitung.
Noch während seiner Haftzeit schrieb und veröffentlichte Jaeger seinen ersten Roman "Die Festung", der auch von der literarischen Kritik der frühen sechziger Jahre ernsthaft aufgenommen wurde.
1963 wurde Jaeger schließlich durch einen Gnadenerlaß aus der Haft entlassen.
In den nächsten Jahren schrieb er eine Reihe weiterer zeitkritischer Romane, die jedoch niemals wieder die gleiche positive Resonanz bei der Kritik erzielten wie sein Erstling. Zunehmend registrierte man in Jaegers Werk thematische und stilistische Stagnation und ein Abgleiten in triviale und populäre Muster.
Neben seinen Romanen veröffentlichte Jaeger, der mittlerweile im schweizerischen Ascona lebte, auch eine Reihe von Kurzkrimi-Sammlungen, deren einzelne Geschichten in den folgenden Jahren unter wechselnden Pseudonymen immer wieder in Publikumszeitschriften nachgedruckt wurden.
(Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren)
Info bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Wikipedia
In der Zeitschrift "Literaturen" findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" vom ausgezeichneten Franz Schuh.. Jetzt die Ausgabe 07/8.2007, in der Herr Schuh
sich nach vielen unterschiedlichen Besprechungen selbst ein Bild von Fred Vargas' Kriminalliteratur machen will. In so einem Fall helfe nur Selberlesen, und nach der Lektüre ist er begeistert: "Die kann aber schreiben – eine Wendung, die ich sonst verabscheue, weil sie eine für Kritiker typische Totalisierung von Inhaltsleere ist. Aber Fred Vargas schreibt dermaßen gut, dass man sich den alten Kritikerwunsch erfüllt, die Waffen zu strecken." Außerdem stellt er fest, daß hier ein ein wenig von dem, was der Kriminalroman der Romantik schulde, wieder zurückgezahlt werde ... aber lesen Sie ... selbst
Ausserdem im Heft (nur Print) die Serie: Tatort Europa:
Frauke Meyer-Gosau Einmal Hölle, einmal Paradies
Petros Markaris ist einer der Großen des europäischen Krimis. Seine eigene Geschichte ist dabei nicht weniger spannend als seine Romane ...
F.A.Z.: »In achtzig Phrasen um die Welt«
Eigentlich ist es nur ein Job; kein schöner, aber ein lukrativer. Und irgendjemand muss ihn erledigen. Tote gibt es so oder so. Neunundzwanzig sind es bislang. "Abgesoffen" heißt der kurze, ausschließlich in Dialogform gehaltene Roman des 1954 geborenen Autors Carlos Eugenio López, der zu den schwärzesten, sarkastischsten und scharfsinnigsten Texten der spanischen Gegenwartsliteratur gerechnet werden kann. Von Kersten Knipp ... mehr
Berliner Literaturkritik:
»Gift und Galle für einen König«
Celia L. Grace erweckt in ihrem Krimi das späte Mittelalter zum Leben. Eingebettet in einen spannenden Kriminalfall werden die längst vergangenen Geschehnisse um und nach den Rosenkriegen lebendig. Farbenfroh, historisch genau und mit einer Prise Humor skizziert Grace die Figuren. Von Karin Istel ... mehr
Watching the Detectives: »Täter zu Opfern und Opfer zu Tätern«
Horst Eckerts "Königsallee" ist ein Kriminalroman von enormer Handlungsdichte, der Plot eine vielköpfige Hydra. Kaum etwas ist so, wie es zu sein scheint, die einzelnen Stränge fügen sich nicht unseren Erwartungen, von Gerechtigkeit kann die Rede nicht sein, von "Abgeschlossenheit" noch weniger. Eckert ist hier ein Stückchen "noir" gelungen, das weit über den Anforderungskatalog herkömmlicher Polizeikrimis hinausreicht. Ein Gesellschaftsroman im besten Sinne, ohne Illusionen, ohne Beschönigungen. Von Dieter Paul Rudolph ... mehr
Kalender
Am 28.Juni 1909 wird Eric Ambler in London geboren († 22.10.1998). "Ich habe damals in einer Werbeagentur gearbeitet, wollte aber schließlich damit aufhören, immer nur Werbesprüche für Cornflakes herunterzuklopfen. Und da dachte ich, warum nicht den Thriller verändern, etwas Intelligentes daraus machen."
Der Sohn eines Entertainerehepaares, der überzeugte Sozialist, der Maschinenbau studiert, schrieb also 1936 seinen ersten Roman, "Der dunkle Grenzbezirk". Ambler hatte im Neben- wie im Hauptberuf Erfolg, ein Buch verkaufte sich, und er wurde Direktor der Werbeagentur. Nach zwei weiteren Romanen kündigte er und machte dann in der Armee als Oberst und als Produktionsleiter von britischen Lehr- und Propagandafilmen Karriere. Auch nach dem Krieg blieb Eric Ambler Produzent und Drehbuchautor und gewann mit "Der große Atlantik" sogar einen "Oscar".
In den späten fünfziger Jahren zog er sich aus dem Filmgeschäft zurück und heiratete Joan Harrison. Die beiden ließen sich in Hollywood nieder, und Ambler konzentrierte sich auf das Schreiben von Thrillern, von denen zwei den Edgar-Allan-Poe-Preis gewannen. Anfang der achtziger Jahre kehrte er nach Europa zurück. (Info: Diogenes Verlag)
Info bei Diogenes Verlag, krimi-couch.de, wikipedia.de, Crime Corner, kaliber. 38.de, Munzinger.
Nun prasselts bei den Kollegen vom "Perlentaucher", die KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" wird wieder mit Inhalt gefüllt. Wieder ein neuer Beitrag, wieder ein echter Knörer!
Souveränität des Meisters und Erdenschwere der Provinz:
Ein Dienstbote lässt seinen Herrn töten. Doch der Traumvon Geld und
Glück platzt. Elmore Leonard liefert mit "Callgirls" eine feine Etüde
über menschliche Grobheit. In Rainer Gross' grüblerischem Debuet
"Grafeneck" bringt eine mumifizierte Leiche verdrängte Naziverbrechen
an den Tag. Von Ekkehard Knörer ... mehr
Buchkultur:
»Krimi-Spezial«
Zum Sommerbeginn erscheint jedes Jahr das Buchkultur-Sonderheft „Krimi Spezial“. Bereits zum achten Mal wurden dafür von einer fachkundigen Jury die besten Krimis der Saison gewählt. Den ersten Platz belegte Gianrico Carofiglio mit „In freiem Fall“ ... mehr
Im aktuellen Heft Juni/Juli gibt es ausserdem ein Interview mit Leif Persson, die Krimi-Kolumne von Peter Hiess und einen Bericht über Stachelmanns Fälle: Der Historiker Christian von Ditfurth schreibt Krimis in seinem Metier ... mehr
Wiesbadener Kurier:
» Ein Toter liegt vor dem Ofen«
Kein spektakulärer, sondern ein subtil informativ angelegter Roman von gemächlicher Spannung im Kontext eines zeitgemäßen gesellschaftspolitischen Problems. Das "dunkle Glas" aus Donna Leons 15. Brunetti-Buch hat natürlich nichts mit touristischem Schnickschnack zu tun, sondern mit krummen Machenschaften rund um die Glasbläserzentrale Venedigs. Viola Bolduan über den Roman "Wie durch ein dunkles Glas" ... mehr
Hamburger Abendblatt:
»Nichts mehr wie es war«
Seit seiner Kiez-Trilogie, die in den 80er- und frühen 90er-Jahren erschien, gilt der Hamburger Autor Frank Göhre als ausgewiesener Kenner der St.-Pauli-Szene. In seinem jüngsten Kriminalroman "Zappas letzter Hit" (Pendragon-Verlag) führt Göhre die Ereignisse von damals weiter und zu einem furiosen Finale. Volker Albers sprach mit ihm über das St. Pauli von damals und heute sowie über sein neues Romanprojekt ... mehr
Neue Zürcher:
»Die Mordinsel«
Es ist weniger ein Roman von Verstrickung und Befreiung als das Porträt einer gottverlassenen Provinz, in der äussere und menschliche Natur ihr brutales, von den Narben einer depravierten Zivilisation gezeichnetes Gesicht zeigen. Die Geschichte selbst erscheint dabei wie ein Vorwand, und darin liegt eine Schwäche des Buches. Mehr als das vordergründige Drama fesseln die harte, phantastisch bildhafte Sprache. Dorothea Dieckmann über den Roman "Höllenfahrt" von Klaus Schafmeister ... mehr

Wegen Krimi zwangsversetzt?
Heute wird sie erfahren, ob sie zwangsversetzt wird. Dabei wollte die Basler Lehrerin Michèle Sandrin doch nur endlich mal selber ein Buch schreiben. Doch ihr im Schulmilieu spielender Krimi "... lernt Hans nimmermehr" ist scheinbar der Grund ihrer Versetzung, meldet die ... Basler Zeitung
Die Basler Krimi-Lehrerin legt gegen ihre Versetzung Rekurs ein. Ein Video bei telebasel
Kurzkrimi von Martin Schüller bei Jokers:
Im Jahr 2000 erschien sein erster Roman "Jazz" im Kölner
Emons-Verlag, seitdem schrieb er vier weitere Kriminalromane, Hörspiele, Kurzgeschichten und ein Drehbuch, vieles davon mit dem Schwerpunkt Musik. Nun gibt es von Martin Schüller bei "Jokers" den Kurzkrimi "Jeff" als pdf-Download ... mehr
"Die drei ???"-Hörspielreihe wird wieder ausgeliefert:
Das OLG Düsseldorf hob einstweilige Verfügung gegen die Hörspielreihe auf, meldet das Fachmagazin ... Buchmarkt
"10 Jahre "Jungle World":
Durch viele Meter Bücher musste sich der Kritiker jörg sundermeier in all den Jahren lesen. Was hat sich gelohnt? Und wie hat sich der Buchmarkt verändert? ... mehr
Watching the Detectives:
»makro scoop 1«
Geschafft. "Schlechter Krimi Wirklichkeit" ist fertig. 24 Seiten, die erste Ausgabe von "makro scoop", der kleinsten Krimizeitschrift der Welt. Wird im Laufe der Woche als digitale Ausgabe an alle Abonnenten verschickt, die Papierversion folgt Anfang der nächsten Woche. Jetzt schon ein Sammlerstück. Und wo kann man das Heft beziehen? ... hier
F.A.Z.:
»Das wirklich wahre Leben«
Was für ein Roman! "Deckname Otto" liest sich wie ein Thriller von Dan Brown, aber im Gegensatz zu den niederen Instinkten, an die dieser und andere Bestsellerautoren appellieren, geht es Lisa St Aubin nicht um todesmutige Agenten im Kampf gegen sadistische Killer, die im Auftrag satanischer Mächte nach Weltherrschaft streben, sondern um etwas, das auf Spanisch "pura vida" heißt ... mehr
kriminalakte:
»Erst unappetitlich, dann langweilig«
Viele halten Nury Vittachis vierten Wong-Roman "Shanghai Dinner" für eine spannende Krimikomödie mit gelungenen Seitenhieben auf die internationale Politik. Axel Bußmer hält es für ein quälend langatmiges Buch mit einem dünnen Plot und nur wenigen mäßig witzigen Betrachtungen über das Leben und kulturelle Unterschiede ... mehr
In der bestenfalls durchwachsenen Sammlung "Tatort Deutsche Weinstraße" hätten sich die Autoren in stiller Eintracht darauf verständigt, schwarzhumorige Schnurren abzuliefern, die sich in erster Linie an Nicht-Krimifans richten, die bei einem Glas Wein nett unterhalten werden wollen, meint Axel Bußmer zur von Angela Eßer herausgegebenen Anthologie ... mehr
F.A.Z.:
»Von der Bluttat zur Groteske«
Das bislang unveröffentlichte Buch über den Doppelmord an seiner ehemaligen Frau und ihrem Geliebten ist im Internet aufgetaucht. Just, als den Hinterbliebenen die Rechte an O. J. Simpsons Werk "If I did it" zugesprochen worden waren. Zufall? Von Jordan Mejias ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Verdorbene Vergangenheiten: Die gemeinsten Verbrechen, die schwärzesten Charaktere, die hinterhältigsten Mörder – Reginald Hill zeigt seinen Lesern mal wieder ganz genau, wo sie zu finden sind: nicht weit von seiner Haustür entfernt, in der nordenglischen Provinz ...
Von Henrike Heiland ... mehr
ARTE:
»Der Algerische Krimi«
In den 1990er-Jahren herrschte in Algerien Bürgerkrieg: Viele algerische Intellektuelle wurden ermordet, andere retteten sich durch Flucht ins Ausland. Die Wirklichkeit dieser schlimmen Jahre findet häufig Eingang in die so genannte Trivialliteratur oder in "Untergenres". In billig gemachten Filmen, in der Rai-Musik, die nachts in Lokalen gesungen wird, und in der Krimi-Flut, die den Buchmarkt überschwemmt, wird sehr wirklichkeitsgetreu und genau von der jüngsten Vergangenheit in Algerien erzählt.
Tewfik Hakem berichtete am Samstag, 23.06.07 in der Sendung "Metropolis" aus Algier und spürte der Frage nach, wie die Literatur die Gewalt dieser Jahre wiedergibt ... mehr
Seit Montag sollten Sie die aktuelle Sendung aus "Metropolis" bei "ARTE" als VOD-Streaming finden. Aber wie das Schicksal so spielt: "Diese Woche wird Metropolis ausnahmsweise nicht online verfügbar sein." meldet der Sender ...mehr
Maler und Mörder:
Charles Manson, Jack the Ripper oder Ed Grein waren brutale Serienmörder. Jetzt boomt ein Markt mit Kunst und Nippes von Killern - den Popikonen ihrer Zunft. Ein Bericht bei der 3sat- ... kulturzeit
Vom Tauschhandel mit der Gerechtigkeit:
Der "Lincoln Lawyer" Haller ist Michael Connellys erster Ausflug ins Genre des Gerichtsromans, aber auch darin ist der amerikanische Krimibestseller-Autor meisterhaft: "Der Mandant" enthält Charaktere mit Ecken und Kanten, meint Sylvia Staude diesmal ausserhalb ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder" in der ... Frankfurter Rundschau
Lesen in den Ferien:
Im ersten Teil der Sommerserie werden drei Krimis vorgestellt: 'Acht Stunden Angst' von Nicci Gerard, Jeffrey Archers 'Die Farbe der Gier' und Anne Holt's 'Die Präsidentin'. Wo? Beim ... NDR
kulturjournal:
»Eine Welt ohne Benzin«
So richtig berühmt ist er nicht, dabei schreibt der deutsche Thriller- und Science-Fiction-Autor Andreas Eschbach seit Jahren einen Bestseller nach dem anderen und wird mit Größen wie Michael Crichton verglichen. In seinem neuen Buch "Ausgebrannt" (Lübbe Verlag) beschreibt er die moderne Zivilgesellschaft im Notstand, am Ende der Erdöl-Ressourcen. Sein Roman ist deshalb mehr als einfach spannende Unterhaltung, er zeigt, wie abhängig wir vom Öl sind bis in die letzten Industriezweige. Ein Beitrag in der Sendung vom Kulturjournal vom 25. Juni 2007 ... hier
Westfalenpost: »Zwischen Mord und blühender Machtgier«
Horst Eckert komponiert seinen neuen Kriminalroman "Königsallee" zu einem hochexplosiven Gesellschaftsporträt. Und derzeit schreibt auch kein anderer Autor in Deutschland so brillant wie der 48-jährige Wahl-Düsseldorfer. Eckerts Romane sind alle erstklassig. "Königsallee" ist sein bisher bester. Von Monika Willer ... mehr
Deutschlandfunk: »Gerechtigkeit und Schuld«
Wie bei einigen seiner Romane greift Massimo Carlotto auch für den Roman "Arrivederci amore, ciao" auf einen italienischen Schlagertitel zurück. Der lieblich-kitschige Titel steht bewusst im harten Kontrast zum furiosen Szenario des Romans, der letztendlich alle Vorstellungen von menschlicher Integrität und Rechtschaffenheit zu Grabe trägt. Von Claudia Cosmo ... mehr
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Deutschlandradio: »Der Kommissar als Schachfigur«
In Gert Heidenreichs Roman herrscht Hochspannung. Er erzählt eine Geschichte, die sich in der unmittelbaren Gegenwart ereignet, aber deren dunkle Schatten bis in die Vergangenheit reichen. Der Autor hat mit "Im Dunkel der Zeit" einen äußerst spannenden und sehr intelligenten Kriminalroman geschrieben. Diese Geschichte hat es in sich. Von Michael Opitz ... mehr
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Der Standard: »Ministersterben und ...«
... Verwirrspiele. Die "Krimischiene" nennt "Der Standard" seine Rezensionsrubrik für Kriminalliteratur, was nun ein neuer Standard ist. Besprochen werden von Ingeborg Sperl:
"Blutglocke". Von Illka Remes
"Brüderchen komm stirb mit mir". Von Rainer Martin Mittl
"Schattenschwester". Von Simone van der Vlugt.
"Grappa und die Nackenbeißer". Von Gabriele Wollenhaupt.
... mehr
Wissenschaftliches Lieblingsgebiet, die Hirnforschung:In Kürze kommt der 6. Katinka Palfy-Krimi "Januskopf" aus dem Gmeiner-Verlag auf den Markt. Autorin Friedrike Schmöe lässt die Leser vorab ein ganz klein wenig hinter die Romankulissen blicken. Ein Interview bei
m... brikada
Plötzlich ist die neue US-Präsidentin weg: Souverän wie immer konzentriert sich die norwegische Krimi-Queen Anne Holt in "Die Präsidentin" auf ihre eigenbrötlerischen Ermittler Yngvar Stubö und Hanne Wilhelmsen. Frank Keil im... Hamburger Abendblatt
Emons Verlag erweitert LiteraTouren in Bus und Zug:Die Krimilesungen in Straßenbahnen, die der Emons Verlag seit fünf Jahren mit der Rheinbahn in Düsseldorf durchführt, werden ausgeweitet. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg wird dazu kommen, meldet das Fachmagazin... Buchmarkt
Axel Bußmers TV & Buchtipps 23. Juni – 6. Juli 2007
In den kommenden beiden Wochen präsentieren die Sender
trotz der zu erhoffenden sommerlichen Temperaturen einige Perlen.
Klassiker, jede Menge Verfilmungen und die Fortsetzung der "Heißer Verdacht"-Reihe, dazu etwas für die Fans französischer Krimis und Wiederholungen, auf die man sich sogar freuen kann ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Buchszene:
»Krimi-Special«
Keine Ahnung, wie lange das Spezialheft der "Buchszene" zum Krimi schon auf dem Markt ist, der Einsendeschluss zum obligatorischen Gewinnspiel ist jedoch erst am 30.9.2007. Dazu Interviews mit Andrea Maria Schenkel und Liza Marklund, etwas über Regional- und International-Krimis, den Mimi-Preis und über Klassiker. Ihre Möglichkeiten: blättern Sie online durch das Magazin oder laden Sie sich das komplette Magazin als PDF runter ... mehr
krimizeit:
»Mörder & Jäger«
Die von Ed McBain herausgegebene Anthologie "Die hohe Kunst des Mordens" versammelt zehn der bedeutendsten zeitgenössischen Kriminalautoren mit bislang unveröffentlichten Geschichten, die länger als eine Kurzgeschichte sind, aber so kurz, dass sie an einem Abend gelesen werden können. Sie umfasst unterschiedliche Stile und divergierende Themen, aber allen Geschichten ist eines gemeinsam: sie unterhalten auf hohem Niveau. Von Claus Kerkhoff ... mehr
ARTE:
»Der Algerische Krimi«
In den 1990er-Jahren herrschte in Algerien Bürgerkrieg: Viele algerische Intellektuelle wurden ermordet, andere retteten sich durch Flucht ins Ausland. Die Wirklichkeit dieser schlimmen Jahre findet häufig Eingang in die so genannte Trivialliteratur oder in "Untergenres". In billig gemachten Filmen, in der Rai-Musik, die nachts in Lokalen gesungen wird, und in der Krimi-Flut, die den Buchmarkt überschwemmt, wird sehr wirklichkeitsgetreu und genau von der jüngsten Vergangenheit in Algerien erzählt.
Tewfik Hakem berichtet in der Sendung "Metropolis" aus Algier und spürt der Frage nach, wie die Literatur die Gewalt dieser Jahre wiedergibt:
Am Samstag, 23.06.07 um 20.00 Uhr und Sonntag, 24.06.07 um 12.45 ... mehr
Jeweils montags finden Sie die aktuelle Sendung oder einzelne Ausschnitte aus "Metropolis" bei "ARTE" als VOD-Streaming. Dieses Video steht dann sieben Tage lang im Netz ...mehr
Ein Krimi aus Flensburg: Die diesjährige Krimistadtschreiberin von Flensburg, Kathinka Wantula, hat ihre Arbeit aufgenommen. Sie hatte in diesem Jahr den Krimistadtschreiberpreis "Nordfälle" gewonnen, meldet das ... Hamburger Abendblatt
krimi-seiten gestartet: Nach www.fantasy-seiten.de wurde nun das Portal "www.krimi-seiten.de" eröffnet. Hier sollen Informationen zu spannenden Kriminalromanen, Serien, Hörbüchern und mehr gesammelt werden. Aktuell: ein Interview mit Åsa Larsson ... mehr
Krimis mit Lokalkolorit gesucht:
Der im März im österreichischen Marchtrenk gegründete "Federfrei Verlag" schreibt einen Kurz-Krimi-Wettbewerb für österreichische Autoren aus, berichtet das FAchmagazin Börsenblatt
Banalitäten zum Mord: "If I Did It" hätte ein Verkaufsschlager werden sollen, doch O.J. Simpsons Roman wurde eingestampft. Jetzt ist es soweit: Der Text kursiert im Internet. Jörg Häntzschel bei ... süeddeutsche.de
Alle vier Wochen sonnabends berichtet Krimi-Autorin Pieke Biermann über "Menschen, Orte, Kriminalität": im RBBinfoRADIO 93,1. Die Sendung am
23. Juni 2007 2007 um 11:45 mit dem Thema:
"Roland Weber, Opferanwalt"
Strafrecht ist faszinierendes Terrain,
Strafverteidigung nach allen Regeln der Kunst
eins der bedeutendsten Instrumente der Justiz im Rechtsstaat.
Roland Weber ist Rechtsanwalt und leidenschaftlicher Strafrechtler,
aber er verteidigt nicht Täter, er kümmert sich um die Opfer –
zum Beispiel als Vertreter der Nebenklage.
Strafrecht ist allerdings nur ein Gebiet – Zivil-, Sozial- und
Familiengerichte sind weitere Orte, an denen Kriminalitätsopfer
beste juristische Expertise brauchen.
Darauf hat sich die Berliner Kanzlei Weber Preuß Lehmann
spezialisiert: Synergie durch Arbeitsteilung – eine Art juristische Poliklinik.
Im Sommer 2006 wird das Jugendamt Neukölln darauf aufmerksam.
Die Amtsvormünder dort haben immer wieder das Gefühl, allein
nicht genug tun zu können für ihre Schützlinge – Kinder und Jugendliche,
die von Eltern oder Pflegeeltern mit körperlicher, seelischer oder
sexueller Gewalt gequält oder "nur" vernachlässigt werden.
Seitdem gibt es eine bisher einmalige Kooperation – ausgerechnet
in Neukölln.
(Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 00:45 und 05:45
Auch als podcast unter Recht & Ordnung
Die Welt:
»Mörder & Jäger«
Was Kriminalromane anbelangt, ist Italien mit einheimischen Polizisten aus der Feder zugewanderter Autoren mittlerweile so zugepflastert, dass die Ermittlungsräume allmählich eng und enger werden. Da ist es löblich, dass die Schriftstellerin, vormals Journalistin, Felicitas Mayall keinem investigativ schreibenden Migranten den Platz streitig machen will, sondern zu einer raffinierten Transit-Konstruktion gegriffen hat. Hendrik Werner in der Rubrik "Mörder & Jäger" über den Roman "Wolfstod" ... mehr
schwedenkrimi.de:
»Poet der Stadt«
Wenn irgend jemand 1979 behauptet hätte, dass der Name des führenden Kriminalschriftstellers der 80er Jahre Dan Turèll lauten würde, wäre dies gründlich in Zweifel gezogen worden – und altmodische puristische Kriminalschriftsteller hätten sich bekreuzigen und gesagt: "Gott möge Gnade mit uns haben." In einem Interview aus dem Jahre 1980 versprach Dan Turèll, er würde nur zehn Romane über seinen namenlosen Helden schreiben. Er hat sein Versprechen gehalten, aber sehr viele von uns vermissen ihn bereits. Von Gunnar Staalesen ... mehr
Der US-Erfolg startet heute im TV:
"Prison Break" – dieser Gefängnisausbruch in 22 Folgen ist so spannend wie die Thrillerserie "24" – und hat ähnliches Suchtpotenzial, berichtet Thomas Abeltshauser in der Berliner Morgenpost
Tätowierte Verhältnisse:
RTL möchte dem Mittelmaß entkommen und zeigt auch deshalb die amerikanische Serie "Prison Break". Ein Kleinod, das seinem Sender-Gefängnis indes kaum entkommen kann, berichtet Hans Hoff in der Süddeutschen
Der beste nordische Kriminalroman kommt aus Finnland:
Seit 1992 wird jedes Jahr der "Gläserne Schlüssel", an den besten skandinavischen Kriminalroman des Jahres verliehen: Und zum ersten Mal gewann 2007 ein Autor aus Finnland diesen Preis: Matti Rönkä mit dem Krimi "Grenzgänger", berichtet schwedenkrimi.de
Die Alligatorpapiere sind (leider) wieder im Dienst:
Und stellen fest, daß die Detektive gut beobachtet haben: Kollege dpr hat mit Unterstützung zahlreicher Leser und Surfer unsere Abwesenheit nicht zu einem Nachrichtenloch werden lassen! Falls Sie also Nachholbedarf haben und wissen wollen, was in den letzten Wochen im Genre so passiert ist, dann lesen Sie bei "Watching the Detectives" nach, und zwar ... hier
Wir danken dpr und seinen Mitstreiterinnen und -streitern!
Wir versuchen nun wieder, alles Interessante für Sie zu sammeln. Manches geht uns dennoch durch die Lappen. Sollten Sie online Berichte finden, die wir übersehen haben, melden Sie es uns. Wir geben Ihre Fundstücke gern weiter ...
Neue Zürcher:
»Der Teufel auf der Schweineinsel«
Lange Zeit galt es als verpönt, sich literarisch offensiv mit religiösen Themen zu befassen. Wo immer Fanatismus waltet, sind Gewalt und Tod nicht fern – eine perfekte Folie für Schauermärchen, die auch die Engländerin Mo Hayder, weltweit bekannt geworden durch "Der Vogelmann", in ihrem neuen Buch "Die Sekte" nutzt. An Spannung hat das Buch erstaunlich wenig zu bieten, an hanebüchenem Durcheinander umso mehr. Von Rainer Moritz ... mehr
F.A.Z.:
»Die Meerbusch-Mörder«
Einen script doctor hätte der 655 Seiten starke Roman "Die Harmonie der Welt" von Joachim Hammann dringend benötigt.
Es wird zwar die Ermittlungsarbeit zur Aufklärung eines Verbrechens dargestellt, den Lesern aber sind die Täter von Anfang an bekannt. Ein rigoroser Lektor hätte vielleicht aus diesem Wust an Geschwätzigkeit einen brauchbaren 250-Seiten-Krimi destillieren können. Der Autor hätte das aber wohl kaum zugelassen. Denn wie schon der Titel deutlich macht, zielt Hammann aufs Universelle. Von Hardy Reich ... mehr
Krimi-Forum:
»Absolut stimmig«
St. Pauli: Zufälle und Schicksale. Ineinander greifende Geschichten von Menschen. Ein Buch über Menschen, die sich zur falschen Zeit am gleichen Ort befinden. Kein Wunder, dass Frank Göhre für das Drehbuch zum gleichnamigen – hervorragend besetzten – Film von Sönke Wortmann preisgekrönt wurde. Aber nicht selbstverständlich, dass auch die überarbeitete Buchfassung mit den teilweise gestrafften und auch neuen Passagen ausgesprochen lesenswert ist. Miss Sophie über den Roman und die DVD "St. Pauli Nacht" (die beiliegende DVD enthält den Kinofilm von Sönke Wortmann sowie Trailer und Interviews) ... mehr
Krimi-Couch:
» Aus einer tiefen Enttäuschung in einen Schreib-Rausch«
Seine ersten drei Krimis um Kommissar Kilian brachte der Würzburger noch auf eigene Faust bei "bod" auf den Markt, bis ihm schließlich der große Sprung zu Rowohlt gelang. Lars Schafft sprach mit Roman Rausch über den neuen Roman "Der Bastard" ... mehr
Brandneu: der Podcast von "Krimi-Couch.de" – gesprochen von der charismatischen Pierce-Brosnan-Synchronstimme! In der Juni-Ausgabe hören Sie das Interview mit Roman Rausch, die Vorschau aufs Herbst/Winter-Programm und eine Leseprobe von Sine Culpa, dem neuen Roman der Britin Elizabeth Corley (mit Gewinnspiel) mehr ...
WDR 2:
»Pulp Fiction aus Wien:«
Irrwitzige, mitreissende, filmreife Handlung. Das Personal eine einzige Freakshow, trotzdem bleibt jeder einzelne Charakter glaubwürdig. Was daran liegt, dass Jürgen Benvenuti schreiben kann. Antje Deistler über den Roman "Big Deal". Ein Beitrag, der auch gehört werden kann ... mehr
Antje Deistler hat auch eine Liste lesenswerter internationaler Urlaubskrimis zusammengestellt, eine Liste, die auch gehört werden kann: mehr
Frankfurter Rundschau:
»Sonderbarkeiten von Sonderlingen«
Käuze, die plötzlich und unerwartet in eine Mordshandlung verwickelt werden, sie sind eine Spezialität des österreichischen Krimis. Die Gründe unserer Nachbarn, sich so für Sonderbarkeiten von Sonderlingen zu interessieren, das zu erörtern sei an dieser Stelle unmöglich, meint Sylvia Staude diesmal ausserhalb ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder". Hier solle lediglich der Schriftsteller und Komponist Thomas Raab mit "Der Metzger muss nachsitzen" in der respektablen Reihe herrlich schräger österreichischer Krimi-Autoren begrüßt werden ... mehr
In der gleichen Ausgabe gibt es auch Kurzbesprechungen:
Ein neuer Krimi von Donna Leon schießt in der Bestseller-Liste stets hoch wie eine 9mm-Kugel ... mehr
Später wollte keiner gewusst haben, dass in diesen Fahrzeugen Behinderte nach Grafeneck gebracht wurden, wo man sie vergaste ... mehr
WDR 4:
»Sympathisches Ermittlerteam«
Der WDR4- Buchtipp entführt nach Mannheim. Sibylle Haseke stellt einen Badischen Krimi vor, der mit einem extrem sympathischen Ermittlerduo und mit einer außergewöhnlichen Geschichte aufwarten kann. Der Roman "Brüderchen komm stirb mit mir" von Rainer Martin Mittl biete deutsche Krimiunterhaltung vom Feinsten. Ein Beitrag, der auch gehört werden kann ... mehr
Deutschlandradio:
»Der große Coup«
Ein Roman in guter alter Hardboiled-Tradition. Über sechzig Jahre ist die Idee nun alt: Man lässt desillusionierte, trinkende Ermittler sich mit einer Welt verstricken, die aus den Fugen geratenen ist. Der amerikanische Autor Sean Rowe geht in seinem Debütroman nach diesem Konzept vor, und es funktioniert wie am ersten Tag. "Traumschiff" handelt von der Gier nach Geld, dem perfekten Verbrechen, alten Loyalitäten und von Verrat. Von Tobias Rapp... mehr
ARTE:
»Einer der ganz Großen«
Ross Thomas ist leider schon tot. Dabei gehört der amerikanische Autor zu den Unsterblichen. Auf den literarischen Olymp. Zumindest auf den der Thrillerautoren. Jetzt ist eines seiner tollsten Bücher wieder verlegt worden. Sein deutscher Titel ist Programm: "Umweg zur Hölle". Ross Thomas war kein Mann vieler Worte, nicht eines in diesem 420-Seiten-Wälzer ist zu viel. Deshalb ist unmöglich, in Klappentext- oder Rezensionskürze zu beantworten, worum es in „Umweg zur Hölle“ geht. Von Tobias Gohlis ... mehr
Die Welt:
»Der deutsche Fernsehkrimi kann auch anders«
Alles nur "Der Alte" und "Tatort"? Nein. Es gibt auch hierzulande TV-Arbeiten, die vom betulichen Mainstream weg wollen. Die Mini-Serien "Rette Deine Haut" und "Nachtschicht" handeln von korrupten Polizisten und können sich an amerikanischen Vorbildern messen. Von Sascha Westphal... mehr
NDR:
»Ein Glücksfall«
Nach 40 Jugendbüchern traute sich die ehemalige Zeitungsjournalistin Barbara Veit endlich, ihren langgehegten Traum zu verwirklichen und einen Krimi zu schreiben. Unter dem Pseudonym Felicitas Mayall stellte sie vor vier Jahren die sympathische Münchner Kommissarin Laura Gottberg zum ersten Mal vor. Inzwischen hat die geschiedene Mutter zweier Heranwachsender ihren vierten Fall zu lösen, wieder zusammen mit dem italienischen Commissario Guerrini, ihrem heimlichen Geliebten. Johannes Kaiser über den Roman "Wolfstod" ... mehr
Tom Wolf widerspricht be.bra Verleger:
Der vom Geschäftsführer des Berliner be.bra-Verlages, Herrn Ulrich Hopp, verbreiteten Darstellung, Tom Wolf, der Autor der so genannten "Preußen-Krimis" mit der von ihm erfundenen Hauptfigur Honoré Langustie, habe sich an einem "PreußenKrimiKochbuch", das auf Honoré Langustier Bezug nimmt, nicht beteiligen wollen, widerspricht der Autor in einer Gegendarstellung energisch.
Die Zusammenarbeit zwischen dem be.bra-Verlag und Tom Wolf sei möglicherweise noch nicht beendet. Ob aber weitere Honoré-Langustier-Krimis beim be.bra-Verlag erscheinen werden, hänge sehr davon ab, wie sich der Verlag seinem Autor gegenüber weiter verhalte, berichtet das Fachmagazin Buchmarkt
Krimis für die Hosentasche:
Der Argument Verlag legt seine besten Krimis als Ariadne Classics in kleiner Größe noch einmal auf, berichtet das Fachmagazin BÖRSENBLATT
Axel Bußmers TV & Buchtipps 9. – 22. Juni 2007
In den kommenden beiden Wochen beginnen die Fernsehsender bereits mit dem wiederholungsgesättigten Sommerprogramm.
Das ist gut, um die Videosammlung aufzufüllen, filmische Bildungslücken zu schließen oder auch einfach nur mal wieder einen guten Film zu sehen ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Kalender
Larry Collins
Am 20. Juni 2005 stirbt der amerikanische Schriftsteller Larry Collins in Frejus/Frankreich an einer Gehirnblutung. (* 14. September 1929 in Hartford, Connecticut). Collins studierte bis 1951 an der Yale Universität. Er wurde zum Militärdienst eingezogen und in das Hauptquartier des militärischen Arms der NATO bei Paris versetzt. Dort traf er auf seinen späteren Autorenpartner Dominique Lapierre.
Eines ihrer bekanntesten Werke ist Is Paris Burning? (dt. Brennt Paris?), das vom Ende des 2. Weltkriegs in der französischen Hauptstadt handelt. Das Buch wurde mit mehr als drei Millionen verkauften Exemplaren zu einem weltweiten Bestseller und 1966 von René Clément mit einer grandiosen Riege internationaler Schauspieler verfilmt.
( wikipedia.de)
Infos:
wikipedia.de
Die Alligatorpapiere machen Ferien:
Bundesliga vorbei, Pokalspiel vorbei, Alligatorpapiere vorbei?
Nein, nein. Wir brauchen nur eine Pause und Luftveränderung. Und Zeit zum Lesen.
Vom 29. Mai bis 19. Juni 2006 gibt es hier keine Aktualisierungen: Liegestuhl, Erfrischungsgetränke, Lesen aus dem Koffer. Ab 20. Juni sind wir wieder für Sie da.
Machen Sie es wie wir: lesen Sie während dieser Zeit wieder mehr in Krimis, als darüber. Und: vermissen Sie uns bitte ein wenig, auch wenn wir Ihnen einiges dagelassen haben (siehe unten)!
Eine gute Zeit wünscht die Alligator-Redaktion (nach Diktat verreist) ...
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (7) Petros Markaris: Der Großaktionär
2 (–) Michael Collins: Schlafende Engel
3 (3) Matti Rönkä: Der Grenzgänger
4 (2) Peter Temple: Kalter August
5 (10) P.J. Tracy: Memento
6 (–) Kate Atkinson: Liebesdienste
7 (4) David Peace: 1980
8 (8) Rainer Gross: Grafeneck
8 (–) Stieg Larsson: Verdammnis
8(9 Elmore Leonard: Callgirls
Hier als schöne pdf-Datei
Axel Bußmers Spurensuche No. 38
»Ersttäter - in Deutschland«
Ein Überblick über die junge Garde der Kriminalliteratur.
Krimifans sind als Spannungssüchtige immer auf der Suche nach neuem Stoff. Und deshalb wird bei einem unbekannten Autor - besonders wenn er überall gelobt und für Preise nominiert wird - immer wieder zugegriffen. In den vergangenen Wochen hatten in Deutschland zahlreiche Autoren ihr Debüt. Viele sind nur für das deutsche Publikum neue Autoren und veröffentlichten seit ihrem jetzt auf deutsch veröffentlichten Debüt in ihrer Heimat teilweise hochgelobte Werke, aber auch ein deutscher Autor erregt mit seinem ersten Buch Aufsehen.
Axel Bußmer über Bücher von Peter Temple, Charles den Tex, Olivier Mau, Mätti Rönkä, David Wolstencroft, Stuart MacBride, John Connor, Lisa Unger, David Hosp, Rainer Gross und Steven Sidor. Und zum Abschluss gibt es ein besonderes Debüt in der "Spurensuche": erstmals werden kriminelle Comicbücher besprochen ... mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 4/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Lesebuch und Nachschlagewerk, kraftvolles Heimatkrimi-Debut, Sarkasmus und pointierte Sprache und rasante Achterbahnfahrt
Ulrich Kroeger über das Krimijahrbuch 2007 und zu Büchern von Rainer Gross, Uta-Maria Heim und Nury Vittachi ... mehr
Ulrich Kroegers erster Krimitipp erschien vor sechseinhalb Jahren. Heute erscheint Ulrich Kroegers Krimitipp einmal im Monat im Sonntagsjournal der "Nordsee-Zeitung", dessen Redaktion wir für die Genehmigung zur Veröffentlichung und Archivierung bei den Alligatorpapieren danken. mehr
Axel Bußmers Spurensuche No. 39
»Zurück in Farmington«
Das dritte Jahr von "The Shield".
Copserien gab es schon viele. Aber so eine noch nicht. In der ersten Folge brachte Detective Vic Mackey kaltblütig einen Kollegen um - und läutete am 12. März 2002 ein neues Zeitalter im Fernsehen ein. Denn so brutal und korrupt hat man die Gesetzeshüter selten in einer TV-Serie gesehen. In Deutschland flopte die Serie bei Sat.1, fand aber beim Bezahlsender AXN ein neues Zuhause und die zweite und dritte "Shield"-Staffel kam auf den deutschen Markt.
Axel Bußmer schreibt, warum die dritte Staffel noch besser ist als die beiden vorherigen und DVDs das ideale Medium für "The Shield" sind ... mehr
Krimi-ReportRezensionen |
Krimi-Report No. 27
Mit seinem dritten Kriminalroman um den Münchner Mordermittler Jürgen Sonne begibt sich Harry Luck gleich auf mehrere neue und heikle Parkette. Gemeinsam mit Kollegin Renate Blombach muß der von schönen Frauen nachgerade verfolgte Sonnyboy quasi auf geweihtem und auf schlüpfrigem Boden ermitteln, denn das Opfer der ruchlosen Mordtat ist der Münchner Erzbischof Johannes Kardinal Bauer, der nicht geringe Chancen hat, beim Konklave nach dem Tod Papst Hadrians IX. zum nächsten Stellvertreter Gottes auf Erden zu gewählt zu werden. Bis Motiv, Tatverlauf und Täter feststehen, führt Harry Luck seine Leser mehrfach kunstvoll an der Nase herum ...
mehr |
| Von Frank Becker |
Die Welt:
» Die Leiche im Lehm«:
Rainer Gross siedelt seine spannende zeitgeschichtliche Spurensuche im Umfeld der ersten Euthanasie-Stätte Nazideutschlands an, auf der Schwäbischen Alb. "Grafeneck" heißt sein Buch, dass in einem bemerkenswerten Ton geschrieben ist. Dies Buch berührt. Man möchte mehr von Rainer Gross. Ein Beitrag von Tilman Krause ... mehr
Hammett:
»Geballte Ladung Krimikritik«
Zum zweiten Mal in Folge bringt der "Nordpark Verlag" in seiner Reihe Krimikritik ein Krimijahrbuch auf den Markt und etabliert damit endlich wieder ein Forum, das der deutschen Literaturszene zuvor jahrelang gefehlt hat. Dabei gehen die Herausgeber und Autoren/innen so akribisch und mit einem solch respektablen Ernst zur Sache, dass man das 339seitige Krimijournal als Pflichtlektüre fast zwingend für alle ausgemachten Genreliebhaber und Literaturfreunde empfehlen muß, deren Krimilektüre und Interesse über die reine Unterhaltung hinausgehen. Dieses Lob gilt für seine guten wie für seine schlechten Seiten, denn gerade die Vielfalt der Aspekte und Meinungen wirft ein genauso aufschlussreiches wie buchstäblich spannendes Schlaglicht auf die deutsche Krimiproduktion und ihre Literaturkritik. Von hs ... mehr
Die Welt:
» Die realitätsnahen Krimis des Massimo Carlotto«
Das Leben des italienischen Autors verlief allein schon wie ein Krimi: Er findet eine blutüberströmte junge Frau - und muss unschuldig selbst sechs Jahre ins Gefängnis. Nun schreibt er gesellschaftskritische Romane über das korrupte Italien. Der neueste heißt "Arrivederci amore, ciao". Im italienischen Kriminalroman, sagt Massimo Carlotto, gibt es zwei Strömungen. Die eine ist tröstlich und lässt das Gute über das Böse siegen. Die andere hat sich den gesunden Sinn fürs Faktische bewahrt. Carlotto ist ein Vertreter der zweiten. Von Steffen Richter ...mehr
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Juni: Neu bei den Alligatorpapieren
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Krimi-Report Rezensionen |
| Krimi-Report No. 27 Mit seinem dritten Kriminalroman um den Münchner Mordermittler Jürgen Sonne begibt sich Harry Luck gleich auf mehrere neue und heikle Parkette. Gemeinsam mit Kollegin Renate Blombach muß der von schönen Frauen nachgerade verfolgte Sonnyboy quasi auf geweihtem und auf schlüpfrigem Boden ermitteln, denn das Opfer der ruchlosen Mordtat ist der Münchner Erzbischof Johannes Kardinal Bauer, der nicht geringe Chancen hat, beim Konklave nach dem Tod Papst Hadrians IX. zum nächsten Stellvertreter Gottes auf Erden zu gewählt zu werden. Bis Motiv, Tatverlauf und Täter feststehen, führt Harry Luck seine Leser mehrfach kunstvoll an der Nase herum ... mehr |
| Von Frank Becker |
Axel Bußmers Spurensuche
Spurensuche No. 38
»Ersttäter - in Deutschland«
Ein Überblick über die junge Garde der Kriminalliteratur.
Krimifans sind als Spannungssüchtige immer auf der Suche nach neuem Stoff. Und deshalb wird bei einem unbekannten Autor - besonders wenn er überall gelobt und für Preise nominiert wird - immer wieder zugegriffen. In den vergangenen Wochen hatten in Deutschland zahlreiche Autoren ihr Debüt. Viele sind nur für das deutsche Publikum neue Autoren und veröffentlichten seit ihrem jetzt auf deutsch veröffentlichten Debüt in ihrer Heimat teilweise hochgelobte Werke, aber auch ein deutscher Autor erregt mit seinem ersten Buch Aufsehen.
Axel Bußmer über Bücher von Peter Temple, Charles den Tex, Olivier Mau, Mätti Rönkä, David Wolstencroft, Stuart MacBride, John Connor, Lisa Unger, David Hosp, Rainer Gross und Steven Sidor. Und zum Abschluss gibt es ein besonderes Debüt in der "Spurensuche": erstmals werden kriminelle Comicbücher besprochen ... mehr
Spurensuche No. 39
»Zurück in Farmington«
Das dritte Jahr von "The Shield".
Copserien gab es schon viele. Aber so eine noch nicht. In der ersten Folge brachte Detective Vic Mackey kaltblütig einen Kollegen um - und läutete am 12. März 2002 ein neues Zeitalter im Fernsehen ein. Denn so brutal und korrupt hat man die Gesetzeshüter selten in einer TV-Serie gesehen. In Deutschland flopte die Serie bei Sat.1, fand aber beim Bezahlsender AXN ein neues Zuhause und die zweite und dritte "Shield"-Staffel kam auf den deutschen Markt.
Axel Bußmer schreibt, warum die dritte Staffel noch besser ist als die beiden vorherigen und DVDs das ideale Medium für "The Shield" sind ... mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 4/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Lesebuch und Nachschlagewerk, kraftvolles Heimatkrimi-Debut, Sarkasmus und pointierte Sprache und rasante Achterbahnfahrt
Ulrich Kroeger über das Krimijahrbuch 2007 und zu Büchern von Rainer Gross, Uta-Maria Heim und Nury Vittachi ... mehr
Nicht immer haben Lügen kurze Beine.
Ein BEitrag aus der legendären Kurzkrimi-Reihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios. Ältere Beiträge können via Computer gehört werden ...
Im kleinen Luftkurort La Schlucht logiert in einem bescheidenen Gasthaus seit Monaten ein gewisser Monsieur Serge. Dieser Fremde ist ein Müßiggänger, ein Grandseigneur und Herzensbrecher, doch derzeit knapp bei Kasse. Als Gäste aus dem Grandhotel bestohlen werden, fällt der Verdacht sofort auf ihn. Überdies ähnelt er einem international gesuchten Betrüger. Der Fall ist so kompliziert, dass Kommissar Labbé aus Paris anreist und die Ermittlungen übernimmt, mit überraschenden Ergebnissen. Atmosphärisch dicht schildert Simenon eine Provinz, die lebt "nach ihrem eigenen Gesetz: Die Gäste gehen, sie bleibt bestehen" (Franz Schuh)....
Seit dem Mord an Richter Falcone im Jahr 1995 sind im Kampf gegen die Mafia auf Sizilien die drei separaten Polizeiverbände des Landes - Carabinieri, Polizia Statale und Finanzpolizei - in der Antimafia-Behörde DIA (Direzione Investigativa AntiMafia) zusammengefasst. Diese Zusammenarbeit hat sich in den vergangenen Jahren als außerordentlich erfolgreich erwiesen, so sehr, dass einige auf der Führungsebene von DIA um die Legitimation für die Arbeit ihrer Behörde fürchten. Zudem gibt es Bestrebungen sowohl seitens des Verteidigungs- als auch des Innenministeriums in Rom, DIA entweder in ihren Kompetenzen zu beschneiden oder stärker zu kontrollieren. Letzteres scheint vor allem das Interesse der Carabinieri-Seite zu sein. Und da es schon länger keine spektakulären Mafia-Anschläge mehr gab, muss man eben selber für Aufsehen sorgen, notfalls mit Mafia-Methoden. Dass dabei die Adoptivtochter des Commissario Aurelio Zen ums Leben kommt, setzt Ermittlungen in Gang, die sonst unterblieben wären ...
Immer die gleiche Szene: Der Kommissar kehrt heim, schreit nach dem Abendessen, nörgelt herum - weil er mit seinen Ermittlungen über den Toten in der Au nicht weiterkommt. Er hat ein paar gerichtsmedizinische Anhaltspunkte, mehr nicht.
An diesem Abend platzt seiner Frau der Kragen: Was soll an diesem Fall so schwierig sein? Sie hält dem Kommissar die Fakten vor - wobei sie sich als erstaunlich gut informiert zeigt. Sie löchert ihn, analysiert die Indizien, deduziert das Motiv, vorbildlich nach klassischer Detektiv-Roman-Methode. Für den Kommissar ist das natürlich alles Humbug; im wirklichen Leben ist alles viel komplizierter. Doch die Kommissars-Frau ist wild entschlossen, noch an diesem Abend einen Mörder zu überführen! ...
Die TV-Tipps 23. Juni – 6. Juli 2007

In den kommenden beiden Wochen präsentieren die Sender trotz der zu erhoffenden sommerlichen Temperaturen einige Perlen ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Axels TV-Tipp des Tages:
RTL II, 22.10
(USA 1995, R.: Andrew Sipes)
Drehbuch: Charlie Fletcher
LV: Paula Gosling: Fair Game, 1978 (Töten ist ein einsames Geschäft)
Eine Anwältin wird von Killern gehetzt. Ein Polizist will sie
beschützen. Überleben sie?
Und wieder wurde ein Buch von Paula Gosling für den Kinomarkt
geschrottet. Die Frau ist eine hochgelobte und ausgezeichnete Autorin
(u. a. Silver Dagger, Gold Dagger, John Creasey Award). Also: den Film
vergessen, das Buch lesen.
Joel Silver (aktuell "Matrix Reloaded" und "Matrix Revolutions")
produzierte gewohnt realitätsfern, mit Cindy Crawford, William Baldwin,
Steven Berkoff.
ARD, 01.20
(NL 2000, R.: Jean van de Velde)
Drehbuch: Simon de Waal, Jean van de Velde
LV: Jan van Daalen: Sans Rancune, 1991
Drehbuch: Simon de Waal, Jean van de Velde
LV: Jan van Daalen: Sans Rancune, 1991
Polizist Eddy will einen Drogenbaron verhaftet. Nachdem die Verhaftung schief geht, wittert er einen Verräter in den eigenen Reihen.
Auf Tatsachen beruhender, sich an amerikanischen Vorbildern orientierender Polizeithriller.
ARD, 03.05
(USA 1951, R.: John Berry)
Drehbuch: Guy Endore (Strohmann von Dalton Trumbo und Hugo Butler)
LV: Sam Ross: He Ran All the Way, 1947
Ein Verbrecher versteckt sich auf der Flucht bei einer Arbeiterfamilie und terorisiert sie.
Straffer, kleiner Thriller, bei dem die bedrohte Familie sich oft überraschend gut den Wünschen des Verbrechers fügt. Immerhin sind sie zu viert und er fuchtelt nicht ständig mit seiner Pistole herum.
Der Geiselnehmer ist ein getriebener Mann, der mehr in die Sache hineinstolperte und jetzt zwischen Zu- und Abneigung zu seinen Geiseln hin und hergerissen ist. Immerhin stammt er aus der gleichen Schicht wie sie und er verliebt sich in Shelley Winters. Wegen ihr nahm er ihre Familie als Geisel. Ein unterschätzter Krimi.
„Psychologisierender Kriminalfilm, der mit atmosphärischer Dichte und der hervorragenden Leistung von John Garfields in seiner letzten Filmrolle zu packen weiß.“ (Lexikon des internationalen Films)
Guy Endore fungierte hier als Strohmann für die damals als Kommunisten auf der Schwarzen Liste stehenden Kollegen Dalton Trumbo und Hugo Butler. John Berry und John Garfield hatten ebenfalls Ärger mit dem für seine fanatische Jagd auf wenige echte und viele vermeintliche Kommunisten bekannten und gefürchteten Senator Joseph R. McCarthy.
Mit John Garfield, Shelley Winters
Mehr Informationen zum Film:
www.tcm.com