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Aus! Aus! Aus! |
| Was: die Alligatorpapiere werden eingestellt? |
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Stuttgarter Zeitung:
»Metzgerschürze, Rassereinheit und Mafiaschicksal«:
Musterstücke treffender Analyse und wirklich gelungenen Komprimierens selbst umfangreichster Kriminalromane bietet Thomas Klingenmaier immer monatlich in der "Stuttgarter Zeitung". In seiner diesmal auch wieder online zu lesenden Kolumne "Der aktuelle Krimi" stellt er Bücher von Donna Leon ("Blutige Steine"), Marek Krajewski ("Der Kalenderblattmörder"), Timothy Watts ("Tod eines Paten"), Ian Rankin ("Die Seelen der Toten") und Antonio Dal Masetto ("Noch eine Nacht") vor bringt wie immer alles auf den Punkt ... mehr
Salzburg.com:
»Dieses Buch birgt ein Geheimnis«:
Leonardo Sciascia, 1989 mit 68 Jahren in Palermo verstorben, gilt nicht nur als einer der herausragenden Krimiautoren, sondern auch als eine der bedeutenden literarischen Gestalten Italiens überhaupt. Von Leonardo Sciascia gibt es Krimis, die einen Mord nur zum Anlass nehmen, die sozialen Verhältnisse in Sizilien kritisch zu untersuchen. Und weil die Mafia gegen jede Vernunft stets die Oberhand behält, wirken sie auf intellektuell verbrämte Weise melancholisch. Von Anton Thuswaldner ... mehr
netzeitung:
»Dieses Buch birgt ein Geheimnis«:
Der Hamburger Autor Sebastian Schultz hat mit dem Roman «Buchstabensuppe» einen Krimi vorgelegt, der, wenn man dem Verlag glauben will, schon jetzt ein echter Geheimtipp im lokalen Underground ist. Dieses Buch birgt ein Geheimnis, das hier unmöglich verraten werden darf. Nur soviel: Merkwürdige Begriffe schleichen sich bereits nach wenigen Seiten in den Text ein ... mehr
Axel Bußmers Spurensuche No. 24
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Nachrichten von der Insel
Ein ziemlich morbides Völkchen scheint sich auf der Insel herumzutreiben. Jedenfalls wenn wir die deutschen Titel als Anhaltspunkt nehmen: "In der Stunde des Todes", "Die Seelen der Toten" und "Und Friede den Toten". Dabei könnten die Bücher, trotz ähnlicher Titel, kaum unterschiedlicher sein. Es werden eine Reise zu den Obdachlosen von London, eine Odyssee durch die Welt der Kinderschänder, und ein Ausflug in die frühen achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts und das späte achtzehnte Jahrhundert angeboten.
Axel Bußmer über die neuen Bücher von Robert Goddard, Mark Billingham und Ian Rankin ... mehr
Giorgione:
»Verwickelte Handlung, gebrochene Charaktere«:
Nach landläufiger Meinung beginnt die deutsche oder deutschsprachige Krimitradition irgendwann in der Weimarer Zeit, Friedrich Glauser fällt einem sofort ein, ein paar andere nach etwas Überlegen und Suchen. Vieles wissen wir gar nicht mehr, vieles ist verbrannt, vieles vergessen worden. Und davor? Carl von Holteis Krimi "Schwarzwaldau" ist nach 150 Jahren neu aufgelegt worden und überzeugt immer noch. Von Georg Patzer ... mehr
Rheinischer Merkur:
»Morde aus dem Norden«:
Heiße Spuren, brennende Fragen: Skandinavien ist gar nicht so kühl. Mankells legendärer Kommissar Wallander hat seinen Abschied genommen. Die Nachfolger können sich durchaus sehen lassen. Ulrich Baron stellt einige davon vor ... mehr
Deutsche Welle:
»Ein deutscher Öko-Thriller will die Briten erobern «:
Sein Meeres-Thriller "Der Schwarm" brachte dem deutschen Autor Frank Schätzing einen Riesenerfolg. Eine Verfilmung des Bestsellers ist geplant und "The Swarm" erscheint jetzt in Großbritannien. Die Vorbestellungen versetzen Autor und Verlag schon vorher in Entzücken. Ein Verkaufs-Start mit großem Werbeaufwand, doch kann Schätzings Erfolgsroman auch die englischen Leser begeistern? "Kultur.21" hat den Autor auf seiner Promotion-Tour durch London begleitet. Der Beitrag kann als Video on demand gesehen werden ... mehr
Stuttgarter Nachrichten:
»Die Krankheit unserer Zeit ist das Fehlen der Stille«:
Henning Henning Mankell bringt die Figur des Kommissar Wallander wieder ins Fernsehen. Nach Verfilmungen für das ZDF startet nun die ARD mit "Mankells Wallander" eine Serie mit 13 neuen Filmen nach den Geschichten des Autors. Corinne Schmid sprach mit ihm ... mehr
3sat:
»Neues aus dem Wallander-Land«:
Eine Fackel, brennende Schwäne, ein grausamer Mord: ein Fall für Kommissar Wallander. Die Provinz Schonen im Süden Schwedens stellt sich als landschaftliche Idylle dar. Hier treiben die Mörder des Henning Mankell ihr Unwesen. Hier verschwimmen wie an keinem anderen Ort der Welt die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Denn Schonen ist Wallander-Gebiet. Verbrechen sind hier Sinnbild einer gefühlskalten Gesellschaft. Andrea Tebart über die neuen Verfilmungen ... mehr
FAZ: »Fluch der Zeugenschaft«:
Ein großartiges Buches, das Krimi und gothic novel, theologischen Traktat und kulturtheoretischen Essay, Märchen und Heiligenlegende in sich vereine, sei Dzevad Karahasans Roman "Der nächtliche Rat". Karahasan entwickele in seinem Roman ein Konzept der Zeugenschaft, das ethisch wie mystisch begründet sei und zugleich sei es ein west-östlicher Versuch, Aufklärung und Erleuchtung zusammenzubinden. Von Judith Leister ... mehr
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der Juni-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis. Und zwar diese hier:
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Die 'hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums': Gabriele Wolffs Oberkommissarin Weber
Von Joachim Linder
Dämonische Schatten und böse Amis: Oliver Bottini hetzt den Leser seines zweiten Krimis durch viel Befindlichkeitskitsch
Von Georg Patzer
Eine Welt voller Verschwörungen: Jaime Bunda, ein tollpatschiger Aufklärer, stolpert über die Lösung seiner Fälle
Von Georg Patzer
... mit einem Eispickel erschlagen: Jörg von Uthmann erzählt eine Kulturgeschichte des Mords.
Von Stefan Höltgen
Axel Bußmers Spurensuche No. 23
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Aus einer britischen Parallelwelt
Straßenfeger. So wurden in den Sechzigern die
deutschen Verfilmungen der Bücher von Francis Durbridge genannt. Die Deutschen fieberten gespannt über mehrere Folgen der Lösung entgegen. Francis Durbridge definierte, neben Edgar Wallace, was viele Deutsche auch heute noch unter Krimis verstehen.Mit "Die Kette" liegt jetzt der letzte Durbridge-Film des deutschen Fernsehens auf DVD vor.
Axel Bußmer hat ihn gesehen ... mehr
Buchmarkt: »Erstmals Hardcover«:
Verleger Dr. Rutger Booß bringt in diesem Herbst erstmals Harcovertitel auf den Markt. Mit dem neuen Eifelkrimi "Eifelkreuz" von Jacques Berndorf und Pentii Kirstiläs "Schwarzer Frühling" startet die neue Variante im Programm.. mehr
Netzeitung: »Meilenstein«:
Ein kleiner Junge verschwindet vor den Augen seiner Mutter von einem Spielplatz, und ein Immobilienmakler gerät unter Verdacht. Ingvar Ambjörnsen hat einen Hamburg-Krimi geschrieben. Sein Roman "Innocentia Park" wird bereits jetzt als Meilenstein im Werk des norwegischen Schriftstellers gefeiert ... mehr
NDR-Info: »Aus alten Mustern lösen «:
Ingvar Ambjörnsen ist in seiner Heimat Nowergen so populär, dass die offiziellen Ehrungen zu seinem 50. Geburtstag dieser Tage kein Ende nehmen wollen. Jetzt hat Ingvar Ambjörnsen einen neuen Roman vorgelegt, "Innocentia Park", benannt nach einem Park in Hamburg.
Es sei faszinierend, wie Ingvar Ambjörnsen Schicht für Schicht das Innere seines Protagonisten seziere und den Leser an dieser Innensicht teilhaben lasse, findet Martina Bittermann .... mehr
Watching the Detectives: »Was für ein Plot«:
Ein mehr als lesenswertes Buch also. Ein Buch, in dem Kriminelles kein Selbstzweck ist, sondern alle Spielarten von Verbrechen und ihren Konsequenzen anbietet. Und das noch: "Aschemenschen" von Ulrich Schmid ist ein Paradebeispiel dafür, wie gute AutorInnen aus geradezu haarsträubenden Plots glaubwürdige, realistische Geschichten machen können. Von Dieter Paul Rudolph ... mehr
Neue Zürcher:
»Krimi-Nostalgie«:
Dass es die guten alten Dinge doch noch gibt, verdankt sich sogenannten Retro- Trends, die Versunkenes wieder an die Oberfläche spülen. Das Kriminalhörspiel ist ein Genre, das in den fünfziger und sechziger Jahren einen in Dialog und Dramaturgie kaum eingeholten Perfektionsgrad erreichte. Jetzt wird es auf CD breit wiederentdeckt. BBC und die Sender der ARD lassen die Serienhelden der Fifties und Sixties glanzvoll wiederauferstehen. Von Christiane Zintzen ... mehr
Deutschlandradio: »Satire über den Literaturbetrieb«:
Autor Peter Zeindler macht sich in "Der Schreibtisch am Fenster" lustig über Verlagsskandale, über den Anteil, den das wirkliche Leben in Romanen einnimmt und über die Rezepturen, nach denen aus Büchern Bestseller gemacht werden. Der Roman ist hervorgegangen aus jahrzehntelanger Erfahrung mit Autorenkollegen, Verlagen, Agenten und den Medien. Von Edelgard Abenstein ... mehr
Echo online:
»Neue Gesichter im Polizeirevier«:
Henning Mankell hat seinen Kommissar aus dem südschwedischen Ystad mit Alkoholsucht, Übergewicht und unerfüllten sexuellen Fantasien ausgestattet, lässt ihn in der Provinz eklige Fälle lösen. Der Fall ist schwach, da hilft auch Action am Schluss nicht drüber hinweg. Das gibt Zeit, den neuen Kommissar kennen zu lernen. Dieser Wallander sieht ziemlich gut aus, weshalb jeder Krimi-Fan für sich entscheiden muss, ob das gewohnte Bäuchlein und die Knautschfalten im Gesicht fehlen oder nicht. Annette Krämer-Alig über neue Wallander-Krimis in der ARD ... mehr
Rheinischer Merkur: »Knochen in Norfolk«:
Dem Polizeireporter Simon Beckett sei mit David Hunter ein überzeugender Protagonist mit Entwicklungspotenzial gelungen. Zugleich sei sein Spannungsroman "Die Chemie des Todes" die Autopsie eines nur wenig idyllischen Zusammenlebens auf dem Land. Ein bemerkenswertes Debüt findet aky ... mehr
Weltwoche:
»Jeder hat das Recht auf ein gewisses Mass an Zufriedenheit«:
Anstand ist Alexander McCall Smith wichtig. Der Bioethiker schreibt Kriminalromane ohne Blut und ohne Leichen. Und kommt dabei auch gern mal ins Schwatzen. Von Sacha Verna . Dieser Artikel steht leider nur Abonnenten der "Weltwoche" offen. Schade ... mehr
Watching the Detectives: »Pilgerfahrt des ultimativ Bösen«:
John Connolly hat mit "Die Insel" eine Mixtur aus modernem Serienkiller-Thriller und nostalgischer Geistergeschichte geschrieben, die bis ins Märchenhafte reicht. Es gibt einen bösen König, eine nicht ganz unschuldige Prinzessin und einen Riesen, der aber – entgegen gängiger Lesart – auf Seiten der Guten kämpft.
Das liest sich erstaunlich gut, ist durchaus spannend bis zum gespenstischen Finale. Von Jochen König ... mehr
Der Standard:
»Kommissar Widerspruch«:
Das Viertel des Kommissars Leo Martín als Metapher für ein Land, in dem eine Stimmung der Ausweglosigkeit herrscht: Kuba in den Krimis von Lorenzo Lunar Cardedo. Dem Kubaner gelingt in dem Roman "Ein Bolero für den Kommissar" eine kunstvolle Schilderung der kubanischen Verhältnisse. Von Sebastian Fasthuber ... mehr
Deutschlandradio:
»Zwei Brüder, eine Frau und ein Toter im Fluss«:
In dem Roman, der als Krimi bezeichnet wird, gibt es gleich am Anfang einen Toten Im Übrigen aber ist "Die Raubmöwen besorgen den Rest" von Frode Grytten ein echter und wunderbarer Roman, mit einer Liebesgeschichte, die unmöglich ist und nicht weitergehen kann und wahrscheinlich doch weitergeht. Jedenfalls hoffen wir es inständig. Von Peter Urban-Halle ... mehr
Titel:
»Virtuoses Spiel mit Motiven«:
Spannung pur erwartet den Leser bei der Lektüre des neuen Thrillers von Jeffery Deaver. Man kann sich auf eine Art Achterbahnfahrt freuen, die durch ein virtuoses Spiel mit möglichen Tatmotiven auffällt. Immer neue Wendungen erzeugend, führt dies aber auch dazu, dass der Thriller "Das Teufelsspiel" zum Ende hin doch etwas konstruiert wirkt. Von Frank Kaufmann ... mehr
Der Standard:
»Alte Fehden, frische Rache«:
Was sich anlässt wie ein gewöhnlicher Kriminalroman, entwickelt sich sehr schnell zu einem diffizilen Netzwerk aus verschiedenen Zeitebenen und Spuren, die ins Nichts führen, geheimen Verbindungen, verblüffenden Zufällen und Reminiszenzen an die großen Dichter Siziliens. Gaetano Savatteri durchmisst in "In der Sache Maddalena Pancamo" kunstvoll die Geschichte Siziliens. Von Ingeborg Sperl ... mehr
ORF:
»Kriminalgeschichten rund um Leo Martin«:
Im Mittelpunkt des Krimis "Ein Bolero für den Kommissar" steht nicht so sehr die Figur des Kommissars Leo Martin, sondern ein Stadtviertel in Santa Clara. Lorenzo Lunar Cardedo setzt seiner Geburtsstadt in seinem Buch ein Denkmal. Cardedo zeichnet ein Bild des Elends, das für Kuba typisch ist. "oe1/ORF" berichtet über den Salzburgbesuch des Krimiautors Cardedo. Ein Beitrag von Eva Halus, der auch gehört werden kann (3:59 min) ... mehr
Berliner Literaturkritik:
»Es werde Pulp«:
Charles Willefords Bücher haben in Deutschland eine wechselhafte editorische Betreuung hinter sich. Jüngst erwarben zwei Berliner Kleinverlage die Rechte an seinen Büchern. Sein Roman "Die schwarze Messe" sei eine unterhaltsame, witzige, abgrundtief ironische Lektüre. Was sich pulp master-Herausgeber Frank Nowitzki aber dabei gedacht habe, Willefords "The Burnt-Orange Heresy" neu herauszugeben, dürfte ein Mysterium bleiben, denn dieses Buch zeige in aller Deutlichkeit, wieso sich größere Verlage mittlerweile von Charles Willeford getrennt hätten, meint Alexander Kluy ... mehr
FOCUS:
»Die besten Krimis aller Zeiten«:
Die Geschichte um Mafiaboss Vito Corleone ist für die Deutschen der beste Krimi aller Zeiten. 28 Prozent wählten den Film "Der Pate" bei einer aktuellen Umfrage der Programmzeitschrift "TV Hören und Sehen" auf Platz 1. Wenn es ums Lesen geht, sind sich fast ein Viertel der Deutschen einig: Umberto Ecos "Der Name der Rose" ist der beste Krimi ... mehr
In der Zeitschrift "Literaturen" findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" vom ausgezeichneten Franz Schuh. Jetzt die Ausgabe 06.2006, in der Herr Schuh
Mönchskutten im trashigen München zu schätzen weiß.
In Max Bronskis Roman "Sister Sox" findet er zudem ein Problem, das an die These vom Kriminalroman als einer variantenreichen, aber ausgeschriebenen Gattung erinnert, hier nämlich das Übergewicht der parodistischen Effekte ... aber lesen Sie ... selbst
taz-mag:
»Erstklassiger Schund«:
Epigonentum habe ja hierzulande einen eher schlechten Ruf, findet Katharina Granzin in der Kolumne "Crime Scene" vom 27.05.2006. Wenn jemand etwas richtig gut gemacht habe, werde er auf einen Sockel gestellt und zum Klassiker erklärt. Komme dann jemand anders und mache dasselbe fast genauso gut, werde er als Nachmacher verachtet. Sam Bourne, alias Jonathan Freedland zum Beispiel, habe für sein Buch "Die Gerechten" die simple Rezeptur der Brown'schen Verschwörungsepen nicht schlicht übernommen, sondern verfeinert und erstklassigen Schund geliefert ... mehr
Die Welt:
»Unheimlich, oder?«:
Insgesamt könnte man sich keine Gegend ausdenken, die schlechter als Kulisse für blutige Geschichten geeignet wäre. Und doch ist ausgerechnet dieses Minnesota zum Schauplatz besonders gruseliger Krimis geworden. Dreißig Meilen nördlich von Minneapolis treffen sich nämlich regelmäßig zwei Frauen, die das harmlose Minnesota mit Leichen buchstäblich vollpflastern. Hannes Stein stattete dem Autorengespann P. J. Tracy einen Besuch ab ... mehr
Krimi-Forum:
»Stirbt es sich lustvoll?«:
Das Ahrtal ist wie entvölkert.
Ein Serienmörder sucht sich seine Opfer scheinbar wahllos unter allen, die bei Winzern, Restaurants, ja sogar am Wegesrand ein Glas Wein trinken. Wie perlender Sekt lese sich in "Vinum Mysterium" Carsten Sebastian Henns unterhaltender Schreibstil, der den Leser sanft in die Welt der Winzergenossenschaften und Restaurants im Rotweingebiet an der Ahr einführe. Grund für das "Krimi-Forum" den Roman zum Buch der Woche zu küren ... mehr
Süddeutsche Zeitung:
»Abschied vom Asketenfutter«:
Die Verwandlung des einstigen Volksheims zum Exportmeister in Sachen gefühlter Kriminalität hält an. Und Arne Dahl zeige in "Rosenrot", dass sich aus Fallstricken auch ein Ariadnefaden drehen lasse. Dahl sei nicht nur ein mitreißender Erzähler, sondern auch ein Eulenspiegel. Seine Romane um die A-Gruppe,machten die Stereotypen des Kriminalromans zu teils makabren, teils komischen Kippfiguren, findet Ulrich Baron in seiner Besprechung für die "Süddeutsche Zeitung", die Nichtabonnenten über "bücher.de" erreichen können ... mehr
SZ-Mediathek:
»Hinreißend heitere Energie«:
Der klassische englische Krimi benötigt sowohl fragwürdige Typen aus besseren Kreisen – als auch einen diese Figuren überschaubar isolierenden, möglichst geschlossenen Raum der Handlung. Landhäuser, elitäre Clubs und Hotels, auch Züge, oder sogar Raddampfer für Nilreisen durch Ägyptens historische Vielfalt setzte die erfolgreichste Krimi-Autorin aller Zeiten ein. Im "Tod auf dem Nil" bot Agatha Christie, die sich für Archäologie interessierte, eine komplizierte Folge mehrerer Morde. Joachim Kaiser über den 20. Band der "SZ-Krimibibliothek" ... mehr
Axel Bußmers Spurensuche No. 22
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Sie sind mitten unter uns
Ihre ersten Erfahrungen mit sexueller Gewalt machte Anna Salter unmittelbar nachdem
sie ihren Doktor in Psychologie von der Harvard University erworben hatte und Ende der Siebziger Jahres des vorherigen Jahrhunderts in eine kleine Stadt in Neuengland zog. Dort bemerkte sie auffallend viele Kinder, die physisch oder psychisch missbraucht worden waren. Sie wollte ihnen mit ihrem während des Studiums erworbenen Wissens helfen. Aber es ging nicht. Anna Salter vertiefte sich immer mehr in ihre Arbeit. Sie forschte, befragte Täter und publizierte Artikel in wissenschaftlichen Magazinen. Später schrieb sie vier hochgelobte Kriminalromane.
Axel Bußmer über Anna Salters Sachbuch "Dunkle Triebe" ... mehr
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Eine Übersicht über die Jury finden Sie unter der Rubrik "Jury" bei "arte-tv.com/krimiwelt".
Die Erläuterungen zu den Titeln der Bestenliste finden Sie bei "ARTE" in der Rubrik "Zurufe der Jury" . Nicht versäumen sollten Sie auch Tobias Gohlis' "Krimitagebuch". Hier notiert er sporadisch Skizzen von Begegnungen mit Autoren, Berichte aus der Szene, Kommentare, Leseerfahrungen und Aufgeschnapptes. Manchmal auch Notierenswertes aus dem Innenleben der Jury.
Ach ja, die Rangliste. Hier:
1 (Vormonat 3) Oliver Bottini: Im Sommer der Mörder
2 (2) David Peace: 1977
3 (1) Arne Dahl: Rosenrot
4 (–) P. J. Tracy: Mortifer
5 (8) Lee Child: Die Abschussliste
6 (–) Magdalen Nabb: Eine Japanerin in Florenz
7 (–) John Burdett: Bangkok Tattoo
8 (–) Ulrich Schmid: Aschemenschen
9 (–) Sheila Quigley: Ein Mörder in unserer Stadt
10 (–) Ian Rankin: Die Seelen der Toten
Hier als schöne pdf-Datei
kaliber. 38:
»Literarische Monster«:
Es springe ins Auge, dass spätestens mit dem Aufkommen der serial-killer-Welle im Kriminalroman und angeschlossenen Medien, vor allem im Film, die Täter/Opfer-Zuordnung neu sortiert worden sei, schreibt Thomas Wörtche in seinem Beitrag "Von den Opfern bleiben nur Häppchen" für die "Neue Westfälische Zeitung" vom 24.05.2006. Hannibal Lecter habe Schule gemacht – das "Böse" werde zum Faszinosum stilisiert ... mehr
StadtRevue Köln:
»Schwarzlicht«:
Skandale und Skandälchen, gewollt oder ungewollt listet Ulrich Noller in seiner Kolumne "Schwarzlicht" in der Kölner "Stadtrevue" auf. Mit dabei die Düsseldorfer Posse um Horst Eckerts Kurzkrimi "Wege zum Ruhm", auch Akif Pirincci mischt mit mit einigen auf Skandal geschriebenen Sexszenen mit und auch hinter den vom "Deutschen Taschenbuch Verlag" nicht mehr originär übersetzten Buchtiteln Mark Krajewskis lauert ein Skandälchen ... mehr
Deutschlandradio:
»Gesetze als unverbindlicher Leitfaden«:
Man schreibt das Jahr 1927: In der ostdeutschen Stadt Breslau werden fast so viele Drogen konsumiert, Orgien gefeiert und obskure Sekten gegründet wie im weltstädtischen Berlin. Kriminalrat Eberhard Mock muss eine rätselhafte Mordserie aufklären. Autor Marek Krajewski benutzt das Sujet des Kriminalromans, um seine Leser detailliert und vielseitig mit dem Lebensalltag in Breslau vor dem Zweiten Weltkrieg bekannt zu machen. Der Kalenderblattmörder", rezensiert von Martin Sander ... mehr
HR-online:»Wie ein Hacker denken«:
Hacker – mit diesem Begriff verbinden wir meist zerstörerische Computereinbrecher. Tatsächlich ist ein Hacker zunächst einmal jemand, der kreativ technische Schranken umgeht.nrc über "Die Kunst des Einbruchs" von Kevin Mitnick und Bill Simon ... mehr
HR-online:»Sakrileg und kein Ende«:
Über kein Buch ist in den letzten Monaten so aufgeregt diskutiert worden, wie über das "Sakrileg" von Dan Brown. Der Mann hat offensichtlich ins Schwarze getroffen. hr1-Reporterin Bettina Emmerich hat sich durch Bücher, Internetseiten, Hörbücher und DVDs gewühlt ... mehr
Literaturhaus: »Verwirrende tiefenpsychologische Interviews«:
Martin Wankos Roman "Seelendschungel" ist ein originelles, ein verrücktes Buch, chaotisch zumal, dabei stets spannend. Wer einen geradlinigen Kriminalroman erwartet, wird von den blinden Motiven in die Irre geführt. Es gibt einen Kriminalplot, aber es geht um mehr, wie auch der Titel verheißt. Wankos Erzählstil hat etwas sehr Lebendiges: mal schroffe Dialoge, mal Derbheiten, mal schöne poetische Beschreibungen. Von Peter Landerl ... mehr
Allgemeine Zeitung: »Rasant veränderte Welt«:
Der Schwede Hennig Mankell gehört mit 22 Millionen verkauften Büchern zu den Weltstars der Kriminalliteratur. Jetzt hat der Autor unter anderem für die ARD eine neue 13-teilige Reihe "Mankells Wallander" geschrieben. Den Auftakt bildet am 2. Juni der Film "Vor dem Frost" nach dem gleichnamigen Bestseller von 2003. Olaf Neumann sprach mit dem Autor über dessen Roman-Pläne ... mehr
Kalender
Gilbert K. Chesterton
Am 29. Mai 1874 wird Gilbert K. Chesterton in in London geboren († 14. Juni 1936 in Beaconsfield). Der heute vor allem durch seine Geschichten um Father Brown bekannte Schriftsteller war zu seiner Zeit ein berühmter Journalist, Kritiker und Schriftsteller. In seinen Romanen, Essays und Kurzgeschichten setzte er sich intensiv mit modernen Philosophien und Denkrichtungen auseinander. Bekannt sind seine oft gewagten, aber selten misslungenen Gedankensprünge und sein Zusammenbringen scheinbar ganz verschiedener Ideen, oft mit überraschenden Ergebnissen. Seine typische Argumentationsweise ist als "geistiger Husarenritt" beschrieben worden.
Durch die Verfilmung seiner Pater Brown-Kriminalkurzgeschichten mit Heinz Rühmann ist Chestertons Werk in den 50ern auch in Deutschland bekannt geworden. Allerdings sind die Filme in vieler Hinsicht gegenüber den oft grotesk-bizarren Buchvorlagen "entschärft" und dem betulichen Geschmack der deutschen 50er angepasst worden. Leider sind auch die deutschen Übersetzungen der Bücher teilweise merklich "entschärft".
( wikipedia.de)
Infos bei ... krimi-couch.de , Thomas Wörtche/kaliber. 38 , "SWR2", , kathsurf.at , Freitag , Jungle World, oeko.net, Ulrich Greiner , BBC (engl.) , chesterton.org (engl.)
Ulrich Schmids kapitaler Roman "Aschemenschen"
spielt im toten Winkel der Weltöffentlichkeit, in der Provinz Xinjiang, erläutert Thomas Wörtche in der 109. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch". Weil Schmid ein hochintelligenter Autor sei, benutze er die dortige Konfliktlage nicht als Kulisse für einen der üblichen Polit-Thriller mit Intrige und Gegenintrige. Er binde dieses vergessene Fleckchen Erde am Rande der Taklamakan-Wüste in einen unbehaglichen globalen Zusammenhang ein und schaffe einen Polit-Thriller als engagiertes Stück Literatur, wobei das Engagement nicht aus hechelnder Empörung entstehe, sondern aus hervorragender Prosa ....
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 21/2006 lesen.
(Kriminal-)Literatur möchte gerne fiktiv bleiben und juristische Auseinandersetzungen meiden. Ihr Verhältnis zu den Tatsachen sei das der als Fiktion getarnten Insinuation: So schlimm könnte es gewesen sein, so übel war es vielleicht. Doch manchmal deckt sie das Übel auf, meint Tobias Gohlis in seiner Krimikolumne in der "ZEIT" vom 24.05.2006 . Ziel des bemerkenswerten, in einer berauschend schönen Sprache geschriebenen sperrigen Romans "Aschemenschen" von Ulrich Schmid sei auch Aufklärung und Erinnerung. Schmids Geschichte schweife zwischen Fantastik, Politthriller und Reisebericht weit aus ...mehr
Es ist schon wieder geschehen: Das Morden in Leeds hört auch 1977 einfach nicht auf. Und David Peace lässt den Leser nicht einmal Luft schnappen. Ekkehard Knörer untersucht in der neuesten Ausgabe der Krimi-Kolumne "Mord und Ratschlag" bei den Kollegen vom "Perlentaucher" das erzählerische Prinzip von David Peace. Es ist das medias in res, das Mittenhinein, und zwar in eine Welt des Verbrechens, in die Hölle von Yorkshire. "Leeds", das erste Wort der Erzählung, ist auch der erste Satz des Romans "1977" ... mehr
Berliner Morgenpost: »Verschwörung in Venedig«:
"Blutige Steine" heißt Donna Leons neuer Roman, in dem mächtige Männer ihre Finger im schmutzigen Spiel haben. Ein harter Fall für Commissario Brunetti.
Von Birgit Warnhold
... mehr
Buchmarkt: »Fünfter Wettbewerb zum Kurzkrimi-Preis «:
Im fünften Jahr schreibt die Wiesbadener Filiale von "Buch Habel" ihren Kurzkrimi-Preis aus. Die besten drei der eingesandten Kriminalgeschichten werden am 4. November im Rahmen eines Krimifestivals prämiert ... mehr
SZ-Mediathek: »Der Wurm im Holz«:
Manchmal fragt man sich, wie wohl der eine oder andere historische Krimi ausgegangen wäre, wenn die Helden moderner ausgestattet gewesen wären. Boris Akunins fantastisch erfolgreicher Serienheld Erast Fandorin operiert in einem Augenblick, der genau zwischen diesen Zeiten liegt, zwischen plüschigem Zarenreich und kühler Moderne, Feudalismus und Fortschritt. Sonja Zekri über "Fandorin", den 19. Band der "SZ-Kriminalbibliothek" ... mehr
Berliner Literaturkritik: »Verwesung eingetreten«:
Ein weiterer Gerichtsmedizinerroman? Norfolk CSI? Police CIS? Nicht ganz. Dem im Hauptberuf als Polizeireporter in Sheffield tätigen Simon Beckett ist mit David Hunter ein recht überzeugender Protagonist mit Entwicklungspotential gelungen. Beckett hat sich nach einem Besuch auf der nicht zuletzt durch Patricia Cornwall notorisch gewordenen 'Body Farm' des FBI im US-Bundesstaat Tennessee inspirieren lassen. Alexander Kluy über Simon Becketts Krimidebüt "Die Chemie des Todes" ... mehr
Alle vier Wochen sonnabends berichtet Krimi-Autorin Pieke Biermann über "Menschen, Orte, Kriminalität": im RBBinfoRADIO 93,1. Die Sendung am
Sonnabend, den 27. Mai 2006 um 11.45 Uhr mit dem Thema:
"Kein Straftäter läuft heute mehr.
Christian Guschke.
Zivilfahnder des Zentralen
Verkehrsdienstes" .
Der Zentrale Verkehrsdienst ist nicht nur zuständig für
die Lenkung von Verkehrsflüssen und die Sicherheit von Politikern
mit höchsten Sicherheitsstufen. Er kontrolliert nicht nur Busfahrer,
Gefahrguttransporter und die Geschwindigkeit auf der Stadtautobahn.
Er hat auch eine Abteilung "Fahndung/Ermittlung". Der ZVkD 223 ist die
zentrale Anlaufstelle für fast alles, was in und um Berlinmit Kriminalität
in Sachen Auto zu tun hat: Diebstahl, Leasing- und Versicherungsbetrug,
Fälschung von Dokumenten für Mensch und Maschine, Umfrisieren und
Verschieben von gestohlenen Luxuskarossen vor allem nach Osteuropa.
Das meiste davon ist organisierte Kriminalität.
Christian Guschke, ist Polizeiauptkommissar, seit 1985 Zivilfahnder
und seit vier Jahren Leiter des ZVkD 223: "Der Traumjob schlechthin."
Porträt einer Berliner Spezialeinheit, deren Arbeit
in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist.
(Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 00:45 und 05:45)
Freitag, 26. Mai 2006, 12:05 Uhr
hr2 Doppel-Kopf
Am Tisch mit Matthias Altenburg, "Pseudonym"
Gastgeberin: Sylvia Schwab
Es gibt ihn immer nur im "Doppelpack", den Frankfurter Schriftsteller Matthias Altenburg, Jahrgang 1958...
Im Doppelpack mit dem Krimiautor Jan Seghers, seinem Pseudonym. Bekannt wurde Altenburg Anfang der neunziger Jahre, damals stieg er auf die Barrikaden, um aggressiv und polemisch abzurechnen mit einer Gruppe jüngerer Kollegen. Mit seinen beiden in Frankfurt spielenden Krimis "Ein allzu schönes Mädchen" und "Die Braut im Schnee" hat Matthias Altenburg alias Jan Seghers sich allerdings schnell eine treue Fan-Gemeinde erschrieben.
Im Gespräch outet sich Matthias Altenburg allerdings nicht nur als Autoren-Beschimpfer und Leichen-Liebhaber, sondern auch als begeisterter Biker.
Wiederholung um 23.05 Uhr ...mehr
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Axel Bußmers Spurensuche
No. 24
Ein ziemlich morbides Völkchen scheint sich auf der Insel herumzutreiben. Jedenfalls wenn
wir die deutschen Titel als Anhaltspunkt nehmen. Dabei könnten die Bücher, trotz ähnlicher Titel, kaum unterschiedlicher sein.
Axel Bußmer über die neuen Bücher von Robert Goddard, Mark Billingham und Ian Rankin ... mehr
No. 23
Straßenfeger. So wurden in den Sechzigern die deutschen Verfilmungen der Bücher von Francis Durbridge genannt. Die Deutschen fieberten gespannt über mehrere Folgen der Lösung
entgegen. Mit "Die Kette" liegt jetzt der letzte Durbridge-Film des deutschen Fernsehens auf DVD vor.
Axel Bußmer hat ihn gesehen ... mehr
No. 22
Ihre ersten Erfahrungen mit sexueller Gewalt machte Anna Salter unmittelbar nachdem
sie ihren Doktor in Psychologie von der Harvard University erworben hatte. Dort bemerkte sie auffallend viele Kinder, die physisch oder psychisch missbraucht worden waren.
Axel Bußmer über Anna Salters Sachbuch "Dunkle Triebe" ... mehr
No. 21
Bei der periodisch aufflammenden Klage über die vielen guten US-amerikanischen
Krimi-Autoren, die in ihrer Heimat immer noch erfolgreich verlegt werden, enthusiastische Kritiken erhalten, und nicht mehr ins Deutsche übersetzt werden, werden deren jüngere Kollegen zu Unrecht oft vergessen. Einige aktuelle, erfreuliche Beispiele gefällig?
Axel Bußmer über die neuen Werke von Harlan Coben, Timothy Watts und G. M. Ford ... mehr
No. 20
Versierte Krimileser kennen inzwischen jeden britischen Pub, jedes US-amerikanische Motel, jeden skandinavischen Grashalm und
natürlich jeden Schleichweg durch die bundesdeutsche Provinz. Aber wie sieht es mit dem Rest der Welt aus? Schlecht; wenn nicht Thomas Wörtche mit der von ihm im Unionsverlag herausgegebenen Krimireihe seit Jahren erfolgreich Pionierarbeit leisten würde und wenn ihm nicht inzwischen einige Nachahmer folgen würden ...
Axel Bußmer zu den aktuellen Büchern von Yasmina Khadra, Gabriel Trujillo Muñoz und Jürgen Schild ... mehr
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Der KrimiKurier Rezensionen |
KrimiKurier 18
Rechtzeitig zu den Frühlingsstürmen ist der aktuelle KrimiKurier von Gisela Lehmer-Kerkloh, die No.18, dementsprechend der Frühlings-Kurier, erschienen. Mit Besprechungen zu Büchern von Peter Zeindler, Stuart Archer Cohen, Leonardo Padura, Douglas Lindsay, Dieter Paul Rudolph, Kinky Friedman, Anne George, Robert Brack, Robert Lynn, Carmen Korn . Dazu: "Kreuzverhör". Ein Krimi-Kartenspiel für zwei Ermittler und eine Gastrezension von Krimiautor Howard Jackson! ...
mehr |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh |
Im fünften Musil-Krimi wird der ungestüme Zürcher Privatdetektiv in eine Geschichte verwickelt, die mit einem Stosszahn eigentlich recht harmlos beginnt. Musil, der sich schon über das rasch verdiente Geld freute, wird immer tiefer in den rätselhaften, tierischen Fall hineingezogen. Als plötzlich auch noch Polizeileutnant Linder auftaucht und im Elefantenhaus eine Leiche entdeckt wird, gerät Musil gar in Mordverdacht und droht den Überblick zu verlieren. Aber zum Glück ist da noch Francesca, Musils Freundin und Managerin, die den leidgeplagten Detektiv an die Kandare nimmt und ihn vom Schlimmsten zu bewahren versucht. Doch plötzlich steckt sie selber mitten in der höchst dubiosen Geschichte.
Im Stadtpark wird ein totes Mädchen gefunden. Die Untersuchungen ergeben, dass sie nicht an ihren äußeren Verletzungen gestorben, sondern bei der Geburt ihres Kindes verblutet ist. Offensichtlich wollte anschließend jemand die Identität des Opfers auslöschen. Die Spuren führen Kommissarin Wundert zu dem Musikmanager Horstmann, dessen Pop-Diva Sheila mit ihrem neuen Song an der Spitze der Charts steht. Was aber hat Sheilas erfolgreiches Konzeptalbum mit dem toten Mädchen im Stadtpark zu tun?
Und wieder sitzt das "Triumvirat" in der Stammkneipe beim Skat zusammen: Oberst a.D. Albrecht, Pfarrer Bargmann und Dr. med. Korff. Im Zentrum ihres Klatsches steht diesmal der Künstler Pedro Schaumburg, der seinem Heimatstädtchen mit einer Ausstellung die Ehre gibt. Noch vor der Eröffnung sind die Vitrinen zerschlagen und ausgeräumt worden. Plumper Raub? Purer Vandalismus? Dagegen spricht, dass in einer der Vitrinen lediglich ein Faustkeil ausgetauscht wurde. Sollte sich tatsächlich jemand für derlei Kunst interessieren?
Die TV-Tipps 27. Mai – 9. Juni 2006
Im Ersten starten gleich zwei neue Krimiserien: der erste Laurenti-Krimi von Veit Heinichen, und die ersten drei einer auf dreizehn Filme angelegten Wallander-Reihe, für die Henning Mankell keine Romane schrieb, sondern nur ausführliche Treatments. Im ZDF werden sechs weitere Inspector Barnaby-Krimis gezeigt. Und trotz Fußball gibt es einige filmische Höhepunkte ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
ARD, 21.45
(D/S 2005, R.: Kjell-Ake Andersson)
Drehbuch: Stefan Ahnhem, Pelle Berglund
LV: Henning Mankell: Innan frosten, 2002 (Vor dem Frost)

Was haben angezündete Schwäne, eine Frauenleiche und eine fanatische Frau miteinander zu tun? Gut, dass Kommissar Wallanders Tochter Linda, frisch von der Polizeischule kommend, ihm helfen kann eine Sekte ihrem verdienten Ende zuzuführen.
Jetzt hat auch die ARD ihren Wallander. Gespielt von Krister Henriksson. Für die 13-teilige Serie schrieb Henning Mankell die Treatments, überließ dann verschiedenen Drehbuchautoren die weitere Schreibarbeit und nahm am Ende die Bücher ab.
Die Verfilmungen der publizierten Wallander-Romane laufen im ZDF, mit Rolf Lassgard, dem einzig wahren Wallander (so Mankell bevor er das Angebot von der ARD erhielt).
Mankell sprach mit "teleschau – der mediendienst" über die neuen Filme. Das Interview kann unter anderem hier gelesen werden:
www.cineastentreff.de