Krimineuerscheinungen des Monats bei "kaliber.38", "krimi-couch" & "hammett"
Krimitermine gibt es bei
Krimizeit & Krimi-Couch


– News – Juli 2004

Alligatorpapiere gehen am Stock!
Vielleicht haben Sie sich bei Ihren Besuchen gewundert, daß sich bei den Alligatorpapieren nichts mehr tut.

KrueckeNun, der Alligator war plötzlich im Krankenhaus. Einzelheiten ersparen wir Ihnen, und: so schlimm wie auf dem Foto links ist es nicht.

Dennoch, der Redaktör ist derzeit stark gehandicapt und vorerst nur sporadisch einsetzbar. Aktualisierungen wird es also vorerst selten geben, schauen Sie ab und zu vorbei.

Vergessen Sie uns nicht!

23. Juli 2004

John Dickson Carr

carr-tote imtower.jpg

Mit ungebremstem Spieltrieb werfe sich der Verfasser auf seine Geschichte. Keinen Augenblick verschwende er auf die Frage, wie realistisch denn das Geschehen sich darstelle. Richtig, es geht um John Dickson Carr und der Rezensent Michael Drewniok hat auf der Seite "Buchwurm" glücklicherweise viel Raum, um das Buch "Der Tote im Tower" (DuMont) zu besprechen und freut sich über falsche Fährten, den Verdacht übernatürlicher und auch sonst logisch nicht nachvollziehbarer Ereignisse, denn: Der Plot und der Spaß daran stehen bei diesem Autor im Vordergrund ...
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Manuel Vazquez Montalban

serner-preisViele werden es schon kennen: das Special des Senders "ARTE" zur zweiten Staffel von "Pepe Carvalho". Der Privatermittler ist wieder in Barcelona unterwegs, um knifflige Kriminalfälle zu lösen und der Sender offeriert reichlich Informationen: Rezensionen, Interview mit Manuel Vazquez Montalban . Und hier geht es für alle, die es noch nicht gesehen haben, zum Special

Rezensionen zum Hören

Der "Deutschlandfunk" bietet wieder einmal einen "Büchermarkt" zum Hören an. Die folgenden Besprechungen können Sie nachhören:
"Die Zwangsjacke" Ein Roman des amerikanischen Schriftstellers Jack London (Dielmann Verlag), vorgestellt von Tobias Gohlis.
"Tanz der Ahnen" Ein Roman der haitianischen Schriftstellerin Yannick Lahens(Rotpunktverlag, Zürich), vorgestellt von Wera Reusch.
"Scheiß Leben" Ein Roman des Togoer Schriftstellers Sami Tchak(Zebu-Verlag, Frankfurt), vorgestellt von Gaby Mayr.
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Walter-Serner-Preis 2004 ausgeschrieben

serner-preisDas kulturradio vom "Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)" und das "Literaturhaus Berlin" schreiben den "Walter-Serner-Preis 2004" aus. Autorinnen und Autoren sind aufgefordert, eine unveröffentlichte Kurzgeschichte einzusenden, die vom "Leben in den großen Städten" – so das Motto des Preises – erzählt. Der Umfang der Geschichte soll sieben Seiten nicht überschreiten. Einsendeschluss ist der 15. September 2004.
Der "Walter-Serner-Preis" ist mit 2500 Euro dotiert und wird Ende November im Literaturhaus Berlin verliehen. Die Kurzgeschichte bitte senden an: Rundfunk Berlin-Brandenburg, kulturradio, Stichwort: Walter-Serner-Preis, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin. mehr



Kalender
Chandler Raymond Chandler
Am 23. Juli 1888 wird der Schriftsteller Raymond Chandler in Chicago geboren. († 26.3.1959, La Jolla, Kalifornien).
Nach einer britischen Erziehung und Berufstätigkeit in Journalismus, Bankwesen und Ölgeschäft kam Chandler erst fast fünfzigjährig zum Schreiben. Neben lyrischen Versuchen verfaßte er, bewußt an die Tradition der "harten" amerikanischen Detektivgeschichten anknüpfend, zunächst Erzählungen für Black Mask und andere Magazine. Hier entwickelte er schon die Handlung der sieben Kriminalromane, die ihm Erfolg und den Rang des (neben Dashiell Hammett) bedeutendsten amerikanischen Kriminalautors eintrugen. (Info: Jochen Vogt, Uni Essen )
Raymond Chandler erfand für seine Kriminalromane die Figur des melancholischen und letztlich moralischen Privatdetektivs Philip Marlowe.
Infos und Bibliographie:
Chandler Web (engl.), krimi-couch.de, Diogenes Verlag, kaliber. 39 (Log in erforderlich), mordlust.de, wikipedia, Der Standard, ganso.de, hinternet.de, physiologus.de.

Thea Dorn
dorn-th.jpg Thea Dorn
Am 23.7.1970 wird Thea Dorn als Christiane Scherer in Offenbach/Main geboren. Sie absolvierte eine Gesangsausbildung und ein Theaterwissenschafts- und Philosophiestudium, unterrichtete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Institut der FU Berlin und arbeitete anschließend eine Zeitlang als Dramaturgin. Mit 24 veröffentlichte sie ihren ersten Roman "Berliner Aufklärung", für den sie den Raymond-Chandler-Preis erhielt. Es folgten "Ringkampf" und "Marleni", ein Theaterstück über Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl, und ihr dritter, mit dem "Deutschen Krimipreis" ausgezeichneter Roman "Die Hirnkönigin". 2004 erschien der Roman "Die Brut".
Infos: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Die Welt, Interview, theadorn.de, Random House.

22. Juli 2004

Thomas Przybilkas Krimi-Tipps
zur Sekundärliteratur

No. 35
Norbert Jacques-Mit Lust gelebt Wer mehr über die Hintergründe der Kriminalliteratur wissen möchte, kommt an Thomas Przybilka, dem Experten für Sekundärliteratur zum Krimi nicht vorbei. Die Lektüre seines 35. Krimitipps wird da zu einer äusserst angenehmen Pflicht. Diesmal erfahren Sie unter anderem etwas über Krimisonderhefte, Spuren von Tätern und Verbrechen als Passion. Wenn Sie sich dafür interessieren, wer der Erfinder des legendären wie dämonischen Spielers Dr. Mabuse war, wie man fast alles über Kriminalliteratur in den Niederlanden oder in Brasilien erfahren kann oder was es mit "Hardboiled & High Heeled" auf sich hat, dann klicken Sie ... hier
Patrick Raynal

raynal-In der Hitze von NizzaAusgesprochen humorfrei findet Nicole Rodriguez Cardenas auf der Krimiseite bei "HR2" den Roman "In der Hitze von Nizza" (DistelLiteraturVerlag) von Patrick Raynal. Dabei treibe Raynal, Herausgeber der "Série Noire" beim renommierten Pariser "Gallimard Verlag", seinen Krimi auf die Spitze. Doch wenn ein Buch so wenig aus dem Leben gegriffen sei wie dieser Thriller, dann müsse allerdings auch die Sprache und der Stil aus einem ähnlichen Topf kommen ... mehr

Stephen King

king-susannah.jpgGewohnt souverän spiele Stephen King in seinem Buch "Susannah" (Heyne) mit kulturellen Schnipseln aus Zitaten und etablierten Mythen, stellt Ingeborg Sperl auf der Literaturseite in "Der Standard" vom 17./18.7.2004 fest. Wie bei einer virtuellen Fuchsjagd hinterlasse er Wegmarken, jongliere mit Assoziationen, die er aus dem tiefen Brunnen seines Allgemeinwissens hole und zu ganz neuen Gebilden zusammenbraue ... mehr (durchklicken, kein Direktlink mehr möglich)

Verbrechen und Alltag

Die Schriftsteller Giancarlo De Cataldo und Marco Lodoli kennen die wahren Sehenswürdigkeiten der Ewigen Stadt. Der eine ist Richter und weiss um die Unterwelt des Verbrechens, der andere ist Lehrer und sieht das alltägliche Leben. Maike Albath hat sich mit Ihnen für die "Neue Zürcher Zeitung" vom 22.07.2004 durch das dunklere Rom bewegt ... mehr

Jörg Fauser

In der Juli-Ausgabe des Online-Magazins "literaturkritik" beschäftigt sich fauser-rohstoff.jpgStephan Resch mit dem Werk von Jörg Fauser, der am 16. Juli 2004 seinen 60. Geburtstag gefeiert hätte, wäre er nicht am 17. Juli 1987, in der Nacht nach seinem 43. Geburtstag, tödlich verunglückt. Resch hat die Mutter des Autors besucht und behandelt vor allem die frühen Bücher Fausers und dessen Leben zwischen Drogen und Selbstfindung. Der Alexander Verlag gibt Fausers Gesamtwerk heraus. ... mehr

Der analytische Kriminalroman

In der Arbeit "Il giallo d'analisi tra gli Scrittori di Sicilia" von Iris Famà wird der Frage nachgegangen, inwieweit der analytische Detektivroman der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bei den "scrittori di Sicilia" bestimmte Traditionen der Gattung aufgreift, fortschreibt oder verändert, oder ob ihre Texte eine Form von Gattungslosigkeit wiederspiegeln, ohne dabei auf typische Genreelemente zu verzichten. Dabei sollen nach Möglichkeit Autoren gegenübergestellt werden, die trotz ihres vergleichbaren Ausgangspunktes (das Verbrechen) entweder einem unterschiedlichen Verständnis von Aufklärung folgen oder aber das Problem der Integrierung von aufklärerischem Gehalt und Spannung sichernder Erzählform bisher nur äußerst unterschiedlich überzeugend gelöst haben. Auf den Beitrag haben wir im Mai 2002 schon einmal hingewiesen, zwischenzeitlich war er aber im Netz verschollen. Reinhard Jahn hat ihn wiedergefunden und uns darauf aufmerksam gemacht (Danke!).
Der Klick auf den Link öffnet ein Word-Dokument. mehr (als doc-Datei)

21. Juli 2004

Bill Mason

Lange Zeit war Bill Mason Amerikas meistgesuchter Ganove. Jetzt hat er seine Autobiografie geschrieben: "Confessions of a Master Jewel Thief". Darin offenbart Mason erstmals Details seiner vielen Raubzüge. Viele davon wurden nie aufgeklärt. Doch der ehemalige Meisterdieb hat gut Lachen, seine Taten sind in der Zwischenzeit verjährt. Schon jetzt scheint das Buch in Amerika zu einem Bestseller zu werden. Ein Bericht im "ARD-Kulturreport" vom 18.07.2004 ... mehr

Jörg Fauser

Mit Kultromanen wie "Rohstoff" und "Der Schattenmann" erschrieb sich Jörg Fauser einen Ehrenplatz im antibürgerlichen Gegenkanon der deutschen Literatur. Lange waren seine Werke vergriffen. Nun publiziert der "Alexander Verlag" eine neunbändige Werkausgabe. Seit Anfang des Jahres publiziert er eine auf neun Bände angelegte Gesamtausgabe der Werke Fausers. Band 1 und 2, die "Marlon-Brando-Biografie" und "Rohstoff" sind pünktlich zum sechzigsten Geburtstag Fausers bereits erschienen. Ein Bericht von Cornelia Niedermeier auf der Literaturseite in "Der Standard" vom 16.07.2004... mehr

Mord und Ratschlag

Serienmord-Krimis zeigen dem Leser, was in ihm steckt. Vorausgesetzt, der Autor kann schreiben, meint Michael Schweizer in der Kolumne "Mord und Ratschlag" beim "Perlentaucher". Franz Kabelka und Carmen Korn können es unterschiedlich. Besprochen werden Franz Kabelkas Roman "Heimkehr" (Haymon-Verlag) und Carmen Korns Buch "Tod eines Klavierspielers" (Fischer Taschenbuch), doch anders als Kabelka sei Carmen Korn krimierfahren und ihrem Thema sprachlich gewachsen ... mehr

Radio Bremen Krimipreis 2004

crime_time_90.jpg In diesem Jahr verleiht "Radio Bremen" seinen Krimipreis an den schwedischen Krimischriftsteller Åke Edwardson. Die Jury zeichnet Åke Edwardson für sein psychologisches Gespür aus, das ihm ermöglicht, radikal die Perspektiven seiner Figuren einzunehmen, und für seinen genauen, geradezu edwardson_ake.jpgfilmischen Blick in die sozialen und existenziellen Randzonen der schwedischen Gesellschaft.
Am Mittwoch, 22. September 2004, wird der Preis im Rahmen des Bremer Krimi-Festivals "PrimeTimeCrimeTime" in der Bremer "Schauburg" verliehen. In Gesprächen und Lesungen mit dabei sind in der großen "Radio Bremen-Kriminacht" die Autorinnen und Autoren Maeve Carels, Thea Dorn, Andrej Kurkow, der Bremer Polizeipräsident Ekkehard Mordhorst und die Radio Bremen-Krimipreisträgerin des Vorjahres Anne Chaplet, die die Laudatio hält ... mehr

Ein Fall für Fischer

vittachi-Der Fengshui-Detektiv und der Geisterheiler In ihrer Kolumne "Ein Fall für Fischer" im Berliner "Tagesspiegel" vom 18.07.2004 kümmert sich Andrea Fischer diesmal um die vermeintlich exotischen Regionen dieser Welt. Dort finde man Nury Vittachi und Sujata Massey, die beide jeweils eine kontinentkreuzende Lebensgeschichte hätten. Und die auf ganz verschiedene Weise von den komischen und schwierigen Seiten des Lebens in einer unbekannten Gesellschaft erzählen – und dabei ganz nebenbei das Klischee erledigen, dass die weltweit MTV-vermittelte Jugendkultur die Lebensweisen ununterscheidbar einander angleiche.
Nuri Vittachis Roman "Der Fengshui-Detektiv und der Geisterheiler" (metro) sei sehr fremd, aber auch sehr komisch und dessen eigenwillige Integration von alter Kultur und modernem Lebensstil sei massey-mangahilfreich, schließlich sei die Operationsweise der chinesischen nicht mit der organisierten Kriminalität an anderen Orten der Welt vergleichbar.
Sujata Massey, selber Deutsch-Inderin, aufgewachsen in den USA, habe mit Rei Shimura eine originelle Heldin des globalisierten Lebens entwickelt. Ihre Stories in "Tödliche Manga" (Piper Verlag) seien dabei – kriminalistisch gesehen – von unterschiedlicher Qualität, manchmal entgleite ihr der Faden, weil sie einfach zu gern von Rei und ihren Erlebnissen mit Japan und wechselnden jungen Männern erzähle.... mehr

Krimi und hohe Literatur

Nobilitierungsstrategien – der Versuch, das Banale irgendwie in die Sphäre des Erhabenen zu stemmen – sind modern und funktionieren prächtig. Besonders in der Kriminalliteratur. In dem Artikel "Wo kein Wissen ist und keine Ahnung" hat sich Thomas Wörtche für "kaliber. 38" einige Nobilitierungsvarianten näher angeschaut und sich Gedanken über die Folgen des "Unternehmens Hebung" gemacht: Der Kriminalroman, so Wörtche, sei auf diesem Weg zumindest ästhetisch zu einer "tief reaktionären Veranstaltung geworden" ... mehr

Robert Hültner

Wie es ist und nicht, wie es sein sollte – das sei nicht nur die späte Einsicht eines unehrenhaft entlassenen Beamten, der sich einst zu Edlerem berufen glaubte und nun demütig erkennen müsse, dass die Paretsky-BlacklistWirklichkeit über ihn hinwegrolle. Das sei auch das an unauffälliger Stelle versteckte ästhetische Konzept des Robert Hültner, der mit den nunmehr vier Romanen um Paul Kajetan nicht nur immer wieder das Entzücken seiner besonders nördlich der Mainlinie noch viel zu kleinen Leserschar geweckt habe, lobt Tobias Gohlis in "Die Zeit" Nr.29 vom 08.07.2004 und stellt den Autor und dessen von tiefer Skepsis gegenüber der Vernunft geprägten Kajetan-Romane vor ... mehr

Ernest Tidyman

Der schwarze Detektiv Shaft, den Ernest Tidyman 1970 für eine insgesamt siebenteilige Krimireihe erfand, schien allzu sehr ein Produkt seiner Epoche zu sein und der zeitweilig gewaltige kommerzielle Erfolg des Paretsky-Blacklistsexy Privatschnüfflers war eng mit der kurzen Welle so genannter Blaxploitation-Filme für ein afroamerikanisches Publikum verbunden, erläutert Matthias Heine in "Die Welt" vom 14.07.2004.
Die jetzige Retro-Mode des Pop weckee nicht nur neues Interesse an Afrofrisuren, Schlaghosen und den funky Kinomusiken, die damals Curtis Mayfield, Roy Ayers oder Isaac Hayes komponierten. Sie mache auch neugierig auf die originalen Shaft-Romane, für die der weiße Tidyman 1972 den Literaturpreis der schwarzen Bürgerrechtsorganisation NAACP bekam. Der Bielefelder Verleger Günther Butkus begann in seinem "Pendragon Verlag", die insgesamt sieben Shaft-Krimis auf Deutsch zu veröffentlichen. Bis 2005 soll der Zyklus komplett vorliegen ... mehr

Anne Holt

Die Krimis der Norwegerin Anne Holt erscheinen in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und sogar in Japan: Mit den Geschichten aus Skandinavien können die Menschen offenbar etwas anfangen. Egal, wo, meint Hannelore Hippe in ihrem Beitrag für die "Deutsche Welle" vom 12.07.2004. Eigenwillige Polizistinnen und Polizisten eines Osloer Mord-Dezernats seien noch eingenwilligeren Verbrechen auf der Spur – und das in einem Land mit nur viereinhalb Millionen Einwohnern, das im Ausland eher wegen seiner atemberaubenden menschenleeren Landschaft statt für die kriminelle Energie seiner Bewohner bekannt sei ... mehr


Betriebsurlaub!
Die Alligatorpapiere machen Ferien:
SonnenschirmVom 3. Juli bis 20. Juli 2004 gibt es hier keine Aktualisierungen: Urlaub, Ferien, Auszeit, Entspannung – wie immer Sie es nennen möchten.
Machen Sie es wie wir: lesen Sie während dieser Zeit wieder mehr in Krimis, als nur darüber.
Dennoch: wir hoffen sehr, daß Sie uns vermissen ...

2. Juli 2004

Jan Seghers

seghers-allzuschoenesmaedchen.jpgEs sei ganz offensichtlich, dass Hauptkommissar Marthaler in dem Roman "Ein allzu schönes Mädchen" (Wunderlich Verlag) ein literarisches Vorbild habe: den Inspektor Wallander aus der Feder Henning Mankells, meint Thomas Schaller in seinem Bericht für "Die Literatur-Miniatur", die am Freitag, 2. Juli 2004 um 16:55 Uhr und bei "Ex libris", am Sonntag, 4. Juli 2004 um 18:15 Uhr im "ORF" gesendet wird. Indes habe Autor Jan Seghers, 1958 geborener Schriftsteller, Kritiker und Essayist, seinem Marthaler durchaus eigenständige Züge verliehen. Der deutsche Mensch sei zum Lakonischen einfach nicht geboren. Und so hinke der Hauptkommissar aus Frankfurt seinem Vorbild in diesem Aspekt ein wenig hinterdrein. Dafür sei er an Rechtschaffenheit, moralischer Integrität und Gutmenschlichkeit definitiv unübertrefflich ... mehr

Henning Mankell in Afrika

Maputo, Hauptstadt von Mosambik. Die Bewohner des Landes sprechen von der Stadt am Indischen Ozean wie von einem Märchen. Hier lebt einen Teil des Jahres Henning Mankell, der schwedische Bestsellerautor und Erfinder des Kommissars Wallander. In der Millionenstadt trifft der Schwede auf die krassen Gegensätze in einer jungen afrikanischen Demokratie: arm und reich, schwarz und weiß, gerecht und ungerecht, Slums direkt neben dem Villenviertel. Am Sonntag, den 4. Juli 2004 berichtet die Sendung "Lesezeichen" um 11.45 Uhr im Bayerischen Fernsehen über den Autor und fragt sich: Was aber treibt den erfolgreichen Schriftsteller nach Mosambik, eines der ärmsten Länder der Welt?
Ausserdem in der Sendung: ein Bericht über den Schriftsteller Paul Auster und dessen Roman "Nacht des Orakels" ... mehr

Mord im Grünen

Krimilesungen: Lauschige Idylle, spannende Geschichten. In zehn Gärten und Parks Niedersachsens lesen Autoren in den kommenden Wochen aus ihren neuesten Werken. Ein Bericht von Volker Albers im "Hamburger Abendblatt" vom 02.07.2004 ... mehr

Ulrich Nollers Krimitipps Juli 2004

Ulrich Noller Pünktlich zum Monatsanfang sind sie da: Ulrich Nollers Krimitipps für den Juli 2004 beim "WDR 5" (Funkhaus Europa) mit folgenden Empfehlungen:
Masako Togawa sei eine der großen, alten Damen der Kriminalliteratur. togawa-derhauptschluessel.jpg Seit Mitte der 50er Jahre arbeitet die Japanerin als Schriftstellerin; sie gilt als Meisterin des psychologischen Kriminalromans, in der Bedeutung einer Patricia Highsmith ebenbürtig. Ein äußerst kunstvoll konstruierter Kriminalroman sei "Der Hauptschlüssel" (Unionsverlag metro), der 40 Jahre nach seinem vittachi-Der Fengshui-Detektiv und der Geistheiler.jpgEntstehen genau so aktuell sei wie am ersten Tag.
Die Romane um den Fengshui-Detektiv C.F Wong seien witzige, gnadenlose, ätzende, beißende, witzige Kriminalliteratur mit gesellschaftskritischem Anspruch und hohem Unterhaltungsniveau. "Der Fengshui-Detektiv und der Geistheiler" (Unionsverlag metro) von Nury Vittachi sei einmal ein ganz anderer Roman über den Zusammenprall der Kulturen.
dunkelkammer Der Roman "Dunkelkammer" (Kunstmann Verlag) von Louise Welsh sei auch ein Traum von einem Kriminalroman: Atmosphärisch dicht, gewitzt und mit höchst überraschendem Ausgang. In den verschlungenen Gängen und den versteckten Kammern einer Villa, aber auch in allerhand finsteren Spelunken und Behausungen andernorts untersuche dieser Kriminalroman Grenzen und Bedingungen (sexueller) Moral ... mehr



Kalender
Am 2. Juli 1999 stirbt der Schriftsteller Mario Puzo auf Long Island (* am 15. Oktober 1920 in New York City). James M. Cain
Puzo, als Kind armer italienischer Einwanderer geboren, schrieb schon in seiner Jugend, doch seine erste Kurzgeschichte erschien erst 1950; 1955 konnte er seinen ersten Roman "Die dunkle Arena" veröffentlichen. Mit "Mamma Lucia" gelang ihm 1965 der große Durchbruch, doch sein internationaler Bestseller "Der Pate", der 1969 erschien und von Francis Ford Coppola in zwei Teilen verfilmt wurde, machte ihn zur Legende und zum Vorreiter einer neuen Gattung: dem Mafiaroman.

Info bei kaliber. 38 , wikipedia.de , dieterwunderlich.de, netzeitung.

1. Juli 2004

Jean-Christophe Grangé

grange-imperiumderwoelfe Mit seinem Roman "Das Imperium der Wölfe" (Ehrenwirth) lade Jean-Christophe Grangé ein zu einer Stadtbesichtigung der anderen Art: ins Pariser Türkenviertel, wo illegal eingeschmuggelte Arbeitskräfte unter unmenschlichen Bedingungen schuften. Jean-Christophe Grangé stehe für hochpolitische Krimis, meint Nicole Rodriguez Cardenas bei "HR2". Seine Bücher zu lesen sei nicht nur Spannung pur. Grangé stoße Fragen an, indem er die Debatten der Zeit aufgreife. Und radikale Antworten gebe. Als Krimiautor dürfe er das ... mehr

Cesare Battisti

Der italienische Ex-Terrorist und Krimiautor Cesare Battisti wird von Frankreich nach Italien ausgeliefert. Das entschied das Pariser Berufungsgericht trotz Protesten linker Intellektueller und Politiker, berichtet René Brunner für das "Bieler Tagblatt" vom 01.07.2004 aus Paris. Battisti, der als Mitglied der "Bewaffneten Proletarier für den Kommunismus" einen Gefängniswärter und einen Polizisten erschossen hatte und 1993 von einem italienischen Schwurgericht in Abwesenheit zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden war, lebte 14 Jahre lang unbehelligt in Paris, arbeitete tagsüber als Hauswart und schrieb nachts Kriminalromane. mit seinen 13 Kriminalromane gilt er als talentierter Vertreter des "Roman noir" ... mehr

Gretelise Holm

holm-robinsonmorde.jpg Gretelise Holm, deren zweiter Krimi Die Robinson-Morde (Titel der Originalausgabe: Robinson-mordene) kürzlich bei List in deutscher Übersetzung erschienen ist, befand sich vom 01.06. bis 04.06.2004 auf Lesereise in Deutschland. Nach Lesungen auf Sylt, Föhr und in Flensburg traf "schwedenkrimi.de" die Autorin vor ihrer Lesung in Hamburg zu einem Interview ... mehr

Lesen!-Extra

Am 6. Juli 2004 findet ein Extra der Büchersendung "Lesen!" von Elke Heidenreich statt. Das Fachmagazin "Buchmarkt" hat die Bücherliste zur Sendung veröffentlicht. Darunter tatsächlich Werke aus dem Genre! Jean-Claude Izzos "Marseille-Trilogie" (Unionsverlag metro), John Le Carres "Absolute Freunde" (List), Philip Kerrs "Der Tag X" (Wunderlich)und mehrere Mankells (Zsolnay) ... mehr

Joe Eszterhas

Joe Eszterhas, 59, Hollywoods berühmtest-berüchtigtster Drehbuchautor, trat an, um zu beweisen, dass nicht der Regisseur, sondern der Autor die Seele eines Films ist. In Eszterhas, welch günstige Fügung, hauste ein dynamischer Macht- und Geltungstrieb, der als Supertreibstoff in der Karriere-Umlaufbahn unverzichtbar ist. Doch: Stars sind auch nur Menschen mit Allmachtsfantasien – irgendwann fallen sie. Drehbuchautor Joe Eszterhas hat den Sturz hinter sich. Mit seiner Autobiografie übt er Vergeltung. Ein Porträt von Wolfram Knorr in der "Weltwoche" Ausgabe 27/04 ... mehr

Brigitt Albrecht

Sie schreibt Krimis und Artikel, sie engagiert sich im Projekt "Polizei und AfrikanerInnen" und jobbt gelegentlich für die "Unterwelt" (Fackeltouren durch den Wienflusskanal, www.unterwelt.at): Brigitt Albrecht. Nach "Wiener Blut" ist "Schwarz Weiß Schwarz" (beide ariadne im Argument Verlag) der 2. Krimi der Jeschek und Jones-Serie. Alfred Ohswald hat sie für die Seite "buchkritik.at" interviewt ... mehr



Kalender
Am 1. Juli 1892 wurde James M. Cain, eigentlich James Mallahan Cain in Annapolis in Maryland geboren († 27. Oktober 1977, University Park in Maryland). Er war ein US-amerikanischer Journalist und Autor von Kriminalromanen. Auch wenn sich Cain selbst immer gegen diese Etikettierung wehrte, wird er James M. Caingewöhntlich mit der so genannten "harten Schule" der amerikanischen Krimi-Kultur in Verbindung gebracht und gilt als einer Schöpfer der "schwarzen" Romane (roman noir).
Seine Romane vereinen naturalistische Milieuschilderungen und überzeugende psychologischen Studien triebbestimmter, unmoralischer Charaktere, die in sich eine gewisse Logik besitzen. Ihre spannende, oft kriminalistische Handlung besitzt eine starke Wirkung auf die 'tough guy'-Schule moderner Romane und Filme. Der Nachwelt wird er als der Autor des berühmten Romans "Wenn der Postmann zweimal klingelt" (1934) in Erinnerung bleiben, das noch zu seinen Lebzeiten dreimal verfilmt werden sollte.
(Info: wikipedia.de )
Info bei wikipedia.de , krimi-couch , mordlust.de, j.beilharz.

30. Juni 2004

Alexander McCall Smith

Seine Serie um die "No. 1 Ladies' Detective Agency" in Botswana lasse moral- und rechtsphilosophische Interessen des Autors deutlich erkennen und sei doch alles andere als ein theoretisches Traktat: Bücher zum Lächeln und Mitgehen und Darin-Versinken, meint Hilal Sezgin im Porträt des Autors Alexander McCall Smith in der "Frankfurter Rundschau" vom 30.06.2004. Mit der zu Herzen gehenden Mma Ramotswe habe Alexander McCall Smith die erste Krimiheldin Botswanas erschaffen ... hier

Jan Seghers

seghers-allzuschoenesmaedchen.jpgMatthias Altenburg, der vor gut zehn Jahren mit provokanten Thesen zur deutschen Gegenwartsliteratur Aufsehen erregte und entgegen einer von ihm diagnostizierten belanglosen Egozentrik ein welthaltiges Erzählen forderte, wechselt das Fach und, fast so, als wolle er sich nicht an seinen Thesen in der literarischen Debatte messen lassen, auch den Namen. So beginnt Detlef Grumbach seinen mit Interviewstücken gespickten Beitrag über den Roman "Ein allzu schönes Mädchen" (Wunderlich) im "Deutschlandfunk" am 28.06.2004. Nach seinen ehrgeizigen, sehr unterschiedlich angelegten Romanen habe der 1958 geborene Altenburg einen Bruch vollzogen und – nach siebenjähriger Pause – einen dickleibigen Kriminalroman vorgelegt: Ein allzu schönes Mädchen. Der Krimi erscheint unter dem Pseudonym Jan Seghers ... mehr

Rebecca Gablé

Aus ihrem neuesten Roman "Die Siedler von Catan" las die Bestseller-Autorin Rebecca Gablé, und der ist wohl weit und breit der einzige Roman, der je zu einem Spiel geschrieben worden ist. Gablé-Fans jedenfalls können sich schon mal auf den Herbst 2005 freuen: Da wird ihr nächstes Werk erscheine: die Fortsetzung ihres ersten historischen Romans "Das Lächeln der Fortuna", weiß Marita Kasischke von der "hz-online" ... mehr

Thorsten Beck

Ein Richter, der sich Krimis ausdenkt. Die Rede ist von Thorsten Beck, den Volker Albers Im "Hamburger Abendblatt" vom 29.06.2004 vorstellt. Nicht ohne Grund. Thorsten Beck, der sein Geld am Arbeitsgericht Hamburg verdient, hat das 59. Heft der erfolgreichen Krimireihe "Schwarze Hefte" des Hamburger Abendblatts geschrieben: "Der chinesische Pfeil" . Ausserdem hat er kürzlich den Book-on-demand-Krimi "Ausgestempelt" veröffentlicht ... mehr



Kalender
Mongo Beti Am 30. Juni 1966 starb die britische Schriftstellerin Margery Allingham in Colchester, Essex.
Allingham, geboren 1904 in London, veröffentlichte ihren ersten Roman im Alter von neunzehn Jahren. Vier Jahre später heiratete sie den Künstler Philip Youngman Carter, der den Umschlag ihres ersten Buches gestaltet hatte. Berühmt wurde sie mit ihren insgesamt 20 Kriminalromanen um den höflichen Detective Albert Campion, von dem manche behaupten, er sei eine Karikatur von Dorothy Sayers' Krimiheld Lord Peter Wimsey. Heute gilt Margery Allingham wegen ihrer subtilen Erzählkunst, ihrem Witz und ihrer ungewöhnlichen Erfindungsgabe zu den großen Autorinnen klassischer englischer Kriminalromane.
Info bei Hinternet , Random House, krimi-couch.de ,allingham.org (engl.) .

Mongo BetiAm 30.Juni 1932 wird Mongo Beti als Alexandre Biyidi in Akométam bei Mbalmayo in Kamerun geboren. Er wird später den Namen seiner Ethnie Beti annehmen. Als Kind arbeitete er auf den Kakao-Plantagen und besuchte dann die katholische Missionsschule. Am Gymnasium in Yaoundé schloss er sich der kamerunischen Unabhängigkeitsbewegung an. Ein Stipendium führte ihn 1951 zum Studium der Altphilologie an die Pariser Sorbonne und in die antikolonialen Organisationen in Frankreich.
Nach Abschluß des Studiums kehrte er 1959 nach Kamerun zurück. Die politischen Umstände führen ihn in die Widerstandsbewegung, Verhaftungen, Exil und Rückkehr folgen und immer wieder versucht das Regime, ihn mundtot zu machen. In seiner Buchhandlung trafen sich junge Schriftsteller und oppositionelle Gruppen, Beti nahm für die Opposition an den Parlamentswahlen teil, wurde aber vom Regime unter einem Vorwand ausgeschlossen. Er engagierte sich für die Freilassung politischer Gefangener, gegen die Ausplünderung der ländlichen Gebiete und meldete sich regelmäßig mit leidenschaftlicher Polemik zu Wort. Mongo Beti starb am 8. Oktober 2001 in Yaoundé.
Info bei Unionsverlag , marabout.de , krimi-couch.de , baeng-2000.de , taz



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Im Jahre 1946 wird der FBI-Agent John Ford ins Pentagon beordert. Er erhält von höchster Stelle den Auftrag das rätselhafte Verschwinden des Kronschatzes der Prinzessin von Kronberg aufzuklären, den sie in den letzten Kriegswirren in einem entlegenen Teil ihres Schlosses verstecken und zumauern liess. Nun stehen amerikanische Militärangehörige im Verdacht den Schatz gestohlen zu haben.. ...

23.07.04 um 20:05 bei Eins Live
"Wer den Wolf fürchtet" (54') von Karin Fossum

Diesmal hat Kommissar Sejer gleich zwei Fälle auf einmal zu klären. Eine alte Frau wurde ermordet und eine Bank überfallen. Zudem ist Erkki Johrma aus der psychiatrischen Klinik geflohen....

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Axel Bußmers Vorschau
TV-Krimi & Buch-Tipps: Kriminalfilme aktuell

Die TV-Tipps 24. Juli – 9. August 20004
Simenon-La Danseuse du Gai-Moulin.jpgVon Serien und den ständigen Wiederholungen (Carvalho, Cotton, Brunetti) absehen, gibt es wirklich einige Perlen in den kommenden beiden Wochen.
Nämlich "Tollwütig", "Hammett"), duerrenmatt-richter.jpegdie ersten beiden "Der dünne Mann"-Filme (für die Hammett die Vorlagen schrieb), eine zweiteilige Verfilmung von Capotes Tatsachenroman "Kaltblütig" und einiges mehr ...
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier

Die TV-Tipps 26. Juni - 9. Juli 20004
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie wie immer ... hier

Axels Tipp des Tages:

Freitag, 23. Juli

Kika, 19.25

Kalle Blomquist – Sein neuester Fall

(S 1997, R.: Göran Carmback)
Drehbuch: Göran Carmback
LV: Astrid Lindgren

Der "neueste Fall" ist ein Remake von "Kalle Blomquist lebt gefährlich". Und ist – in Farbe – genauso sehenswert wie das Original.

Arte, 20.45

Pepe Carvalho: Der Preis

(F/E 2003, R.: Fabrice Cazeneuve)
Drehbuch: Pedro Molina Temboury
LV: Manuel Vásquez Montalbán: El premio, 1996 (Undercover in Madrid)

Pepe nimmt auf Wunsch des Gastgebers Conesal, ein milliardenschwerer Geschäftsmann, bei der Verleihung eines von ihm gestifteten Literaturpreises teil. Während der Verleihung wird die vergiftete Leiche von Conesal gefunden. Pepe sucht jetzt den Mörder.
"Der Preis" schließt die zweite Staffel von Pepe Carvalho-Krimis ab. Das Buch glänzt mit ätzenden Bemerkungen über die Kulturschickeria und die Schriftsteller in Spanien.
Die Musik ist von Michel Portal, einem der großen französischen Jazzmusiker.

Pro 7, 00.35

Dead Silence – Flammen in der Stille

(USA 1997, R.: Daniel Petrie jr.)
Drehbuch: Donald Stewart
LV: Jefferey Deaver: A maiden´s grave, 1995 (Die Schule des Schweigens)

Drei Knackis kapern auf ihrer Flucht einen Schulbus mit taubstummen Kindern. Ein FBI-Agent versucht die Geiselnehmer zur Aufgabe zu überreden.
Schwache, vorhersehbare US-Kabel-TV-Produktion Mit James Garner, Kim Coates, Lolita Davidovich, Charles Martin Smith
Horst Eckert lobt den Roman Deavers auf der Krimi-Couch-Seite in den höchsten Tönen.

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Axel Bußmers
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Neu im Juli:
Thomas Przybilkas Krimi-Tipps
zur Sekundärliteratur

No. 35
Norbert Jacques-Mit Lust gelebt Wer mehr über die Hintergründe der Kriminalliteratur wissen möchte, kommt an Thomas Przybilka, dem Experten für Sekundärliteratur zum Krimi nicht vorbei. Die Lektüre seines 35. Krimitipps wird da zu einer äusserst angenehmen Pflicht. Diesmal erfahren Sie unter anderem etwas über Krimisonderhefte, Spuren von Tätern und Verbrechen als Passion. Wenn Sie sich dafür interessieren, wer der Erfinder des legendären wie dämonischen Spielers Dr. Mabuse war, wie man fast alles über Kriminalliteratur in den Niederlanden oder in Brasilien erfahren kann oder was es mit "Hardboiled & High Heeled" auf sich hat, dann klicken Sie ... hier

Das Plakat
Eine kleine Bemerkung zum neuen Roman von John Le Carré
Interviewaufsaetzemini Die Kritik ist des Lobes voll über John Le Carrés neuen Roman "Absolute Friends" (dt. Absolute Freunde. List 2004), und sie hat natürlich recht, meint Joachim Feldmann in seinem Beitrag für die Alligatorpapiere. Doch bei der Lektüre sind ihm ein paar historische lecarre-absolutefreunde Merkwürdigkeiten dieses Romans aufgefallen und er fragt sich, ob er wirklich der einzige Leser ist, dem das seltsam vorkommt ... mehr