Titel:
»Bröckelnde Welt«
Mit "Königsallee" legt Horst Eckert seinen neunten Kriminalroman vor. Gekonnt und hoch spannend erzählt er von Machtgier und Korruption in einem fiktiven Düsseldorf, wie immer pessimistisch, hart und mit einer satten Prise fatalistischem Humor. Er formuliert nüchtern, gelegentlich etwas spröde und denkt seine Geschichten mit fatalistischem Humor konsequent zu Ende. Von Frank Rumpel ...
mehr
evolver:
»Gentlemen und gepflegte Morde«
Es gibt Buch-Ermittler, es gibt Film-Detektive und es gibt doch tatsächlich auch Krimi-Protagonisten, die eigens für den Hörfunk erfunden wurden. Zu ihrer Zeit waren diese Hörstücke noch echte Straßenfeger. Hören wir also einmal, ob sie aus dem Abstand einiger menschheitlich vor der Flimmerkiste verbrachter Jahrzehnte noch etwas taugen. Krimi-Hörspiele der 50er und 60er Jahre im Härtetest: Reinhard Ebner auf Schlafentzug mit der "KrimiKultkiste" ...
mehr
ORF:
»Keine leichte Kost«
"No Country for Old Men" – zu Deutsch: "Kein Land für alte Männer" – ist im Original 2005 erschienen und ebenfalls bereits verfilmt. Die Geschichte, die Cormac McCarthy in diesem Buch erzählt, und vor allem wie er sie erzählt, ist nicht nur "hard-boiled", sondern schon "hard-core"-Kriminalliteratur. Knapp in den Schilderungen, sarkastisch in den Dialogen verhandelt McCarthy die letzten großen Dinge. 2008 soll die deutsche Übersetzung von "No Country for Old Men" im Rowohlt Verlag erscheinen. Von Gerhard Moser ...
mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Der tote Veteran am Strand: Am Strand von Domburg in Holland wird die Leiche eines alten Mannes gefunden. Zunächst deutet alles auf Selbstmord hin. Doch Kommissarin Laurien Minaar ist die Sache nicht geheuer.
Von Harry Luck ... mehr
NDR:
»Im Kreise des Mörders«
Simon Beckett gab im vergangenen Jahr einen furiosen Einstand als Thrillerautor mit "Die Chemie des Todes". In Becketts neuem Thriller "Kalte Asche" kann man David Hunter ein zweites Mal bei der Arbeit erleben. Ein ungewöhnlicher Kriminalroman, einer, der weit aus der Masse der üblichen Thriller-Literatur herausragt – erst recht durch sein sehr erstaunliches Ende. Von Jutta Duhm-Heitzmann ...
mehr
Süddeutsche Zeitung/buecher.de:
»Satan auf dem Dach«
Nichts Besseres kann man in einer Besprechung des Bandes tun, als zu versuchen, ihr selbst ein wenig von der ungeheuren Spannung dieser fünf Geschichten zu induzieren. Es ist ein Buch zum Mitgruseln, Mitträumen, besonders aber zum Mitdenken. Das ist nicht nur von Anfang an fesselnd, das ist auch noch Literatur! Burkhard Müller über "Apollos Auge", Pater-Brown-Erzählungen von Gilbert Keith Chesterton ... mehr
FAZ:
»Wie schön wäre Wien ohne die Wiener!«
Lilian Faschingers Roman "Stadt der Verlierer" ist ein gescheiter, boshafter, glänzend geschriebener Roman über das banale Böse und die Pracht der kultivierten Devianz. Bei solcher satirischer Verve macht es nichts, wenn der Angriff übers Ziel schießt, wenn manches sachlich nicht stimmt oder der Zufall für die Konstruktion des Thrillergeschehens allzu sehr bemüht wird. Von Daniela Strigl ...
mehr
Neue Zürcher:
»Im Land der Paten«
Roberto Saviano legt in "Gomorrha. Reise in das Reich der Camorra" viele Blutspuren aus. Er will das Phänomen der Camorra, wie die in Neapel und Kampanien ansässige Mafia heisst, durchdringen. Er will begreifen, was ihre Anziehungskraft ausmacht, wie sie soziale Befriedung und wirtschaftlichen Erfolg verbindet. Das Ergebnis ist eine atemraubende Mischung aus literarischer Reportage und dokumentarischem Roman ...
mehr
Die zweite Besprechung eines der Kandidaten für den Edgar des Jahres 2007, Kategorie "Bestes Buch" gibt es bei Dieter Paul Rudolph. Dazu ein Ausflug zur Saarschleife mit einer Saar-Krimi-Anthologie ... in
Watching the Detectives
Aktuelle Fernseh-Tipps gibt es wie immer bei Axel Bußmer. Dazu aktuelle Besprechungen: "Deutsches Jahrbuch für Autoren/Autorinnen 2007/2008" ... Kriminalakte
A better class of whodunnits:
CRIME novels are among the easiest and most difficult to craft. The easiest, because the structure is straightforward: the hero is set a task, usually investigating a murder. So begins a perilous odyssey, where villains are dispatched and inner ghosts confronted, before a satisfying resolution. The most difficult, because as the plot is essentially predetermined, the writer needs skill to keep the momentum going, conjuring up original, complex characters and vivid scene-setting. Ein Beitrag im Magazin ... economist Ein Linktipp von Jost Hindersmann
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (2) Matti Rönkä: Der Grenzgänger
2 (3) Astrid Paprotta: Feuertod
3 (–) Andrea Maria Schenkel: Kalteis
4 (–) Juan Damonte: Ciao Papá
5 (–) Robert B. Parker: Der stille Schüler
6 (6) Christine Lehmann: Allmachtsdackel
7 (4) Gisbert Haefs: Caesar
8 (–) Jan Costin Wagner: Das Schweigen
9 (–) Horst Eckert: Königsallee
10(–) Walter Mosley: Little Scarlet
Hier als schöne pdf-Datei
Der Standard: »Tote und ...«
... Schüsse im Berg. Die "Krimischiene" nennt "Der Standard" seine Rezensionsrubrik für Kriminalliteratur, was nun ein neuer Standard ist. Besprochen werden von Ingeborg Sperl:
Veit Heinichen: "Totentanz"
Dan Turèll: "Mord in Vesterbro"
Rainer Gross: "Grafeneck"
Giorgio Todde: "Die toten Fischer von Cagliari"
... mehr
espace.ch:
»Im Dickicht der Grossstadt«
Ein Geheimtipp für Liebhaber von frenetischen Grossstadtromanen und Milieugeschichten: In seinem Roman schildert der argentinische Autor ohne Skrupel die Machenschaften eines Familienclans während der Militärdiktatur. Roland Maurer über Juan Damontes "in kongenialer Übersetzung auf Deutsch erschienenen" Gangsterroman "Ciao Papá" ...
mehr
www.lateinamerikaverlag.com
Allgemeine Zeitung:
» Wenn die Bücher zu Beweismitteln werden«
Es klingt nach Krimi, doch der Fall liegt bei diesem Buch anders. Franz Norbert Mennemeier bezeichnet "Der Schatten Mishimas" selbst als "eine Spurensuche" und inszeniert seinen Roman als literarisches Verwirrspiel zwischen Philologie und Polizeiarbeit. Der Autor spielt mit der Krimi-Kultur und schreibt einen Kultur-Krimi. Dieser ist recht eigenwillig erzählt, doch immer mit Sinn für Humor. Von Eva Fauth ...
mehr

Stuttgarter Zeitung:
»Sommerkrimi«
Im Sommerkrimi der Stuttgarter Zeitung können Sie mitschreiben. Geben Sie der Geschichte Ihren Dreh, spielen Sie mit den Figuren. Drei mögliche Startfolgen für den Sommerkrimi werden vorgestellt. Sie dürfen abstimmen, an welcher der Geschichten Sie weiterschreiben möchten. Lesen Sie am 30. und 31. Juli und am 1. August nacheinander die Vorschläge der Redaktion und wählen Sie dann über das Eingabeformular Ihre Lieblingsgeschichte aus. Der in Stuttgart lebende Krimi-Autor wird zum Abschluss dieses Sommerkrimis am 30. August in Stuttgart eine Lesung veranstalten ...
mehr
Berliner Literaturkritik:
»Seelenlandschaften mit Überraschungen«
Wer Lust auf eine Sommerlektüre hat, der sollte zu Jan Costin Wagners Roman "Das Schweigen" greifen. Was wie eine klassische Detektivstory beginnt, entwickelt sich zu einem genauen Psychogramm aller handelnden Figuren. Wagner wechselt dabei zwischen großer Literatur und leichtem Erzählen. Von Martin Jankowski ... mehr
Neue Zürcher:
»Ich habe keine Angst«
700 000-mal verkaufte sich Roberto Savianos Buch "Gomorrha. Reise in das Reich der Camorra". Der dokumentarische Bestseller verschaffte dem 28-jährigen Autor aber auch Morddrohungen. Jetzt muss er sich verstecken. Seine kämpferische Haltung hat Saviano beibehalten. Maike Albath traf sich mit dem untergetauchten Schriftsteller Roberto Saviano ...
mehr
Die Welt:
»Commissario Soneri«
Auf Vollständigkeit erpichte Krimi-Fans kennen das Phänomen vom "Tatort" aus Leipzig. Darin ermittelt neben Bruno Ehrlicher der notorisch vornamenlose Hauptkommissar Kain. Auch Commissario Soneri, dessen dritter Fall "Die Schatten von Montelupo" (Kindler) gerade erschienen ist, scheint über keinen Vornamen zu verfügen. Was freilich auch daran liegen kann, dass der in und um Parma fahndende Polizist das ist, was man einen störrischen Eigenbrötler nennt. Hendrik Werner in der Krimikolumne "Mörder & Jäger" über das neue Buch des Autors Valerio Varesi ...
mehr
Der Tagesspiegel:
»Tote machen Quote«
Er ist nicht mehr der Jüngste. Doch der Bedarf an Helden vom Kaliber Spensers dürfte groß sein. Spenser, Hauptfigur einer langen Serie von Krimis des Amerikaners Robert B. Parker, war jahrelang in Deutschland verschollen und nur antiquarisch aufzutreiben. Nun hat ihn der kleine Bielefelder Pendragon Verlag wiederentdeckt und schickt ihn zurück auf die Straße. Werner van Bebber über die Romane "Die blonde Witwe" und "Der stille Schüler" ...
mehr
NDR:
»Parallelen zu Mankell und Highsmith«
Gekonnt, aber ohne das ganze große, oft alberne, Trickbesteck seziert Heidenreich in "Im Dunkel der Zeit" seinen Mörder, einen vom Wunsch nach Rache besessenen Psychopathen. Gert Heidenreich bewegt sich in dem für ihn neuen Genre lässig und logisch zugleich, so, als würde er sich schon ewig auf diesem Schlachtfeld der gepflegten Unterhaltung tummeln. Und natürlich finden wir im 61-jährigen Detektiv Alex Svoboda auch biografische Ähnlichkeiten zum Autor. Der Vortrag des versierten Sprechers Heidenreich ist dabei ebenso fesselnd wie sein Text. Stefan Maelck über das Hörbuch zum Roman ...
mehr
Kalender
Derek Raymond
Am 30. Juli 1994 stirbt Derek Raymond in London (* Juni 1931 in London als Robin William Arthur Cook).
Er wurde als ältester Sohn eines Textil-Magnaten geboren und standesgemäß in Eton erzogen. Anstatt seine Laufbahn in Oxford fortzusetzen, trieb er sich, abgestoßen von der "Verlogenheit des britischen Klassensystems", in der Londoner Halbwelt herum und begann zu schreiben. Er lebte in Spanien, Italien, USA und zog 1974 in seine Wahlheimat, in den Südwesten Frankreichs, wo er fast zwei Jahrzehnte lebte und die meisten seiner Bücher schrieb. 1991 erhielt er den "Deutschen Krimipreis". Mit dem äußerst lesenswerten Buch "Die verdeckten Dateien" hat er nicht nur seine Erinnerungen vorgelegt, sondern auch aufwühlend von seiner tiefen Zerrissenheit und dem Streben nach ernsthafter literarischer Bewältigung berichtet.
Infos und Bibliographie:
Mordlust, krimi-couch, Pulpmaster, wikipedia , (engl.)
Jeden Monat gibt das Krimi-Kompetenz-Team von WDR5 in der GÄNSEHAUT
Krimi-Tipps. Neuerscheinungen, Klassiker, Raritäten - für alles ist die
GÄNSEHAUT offen. Und Nachwuchspflege wird auch betrieben mit dem
monatlichen Kinderkrimi-Tip aus der LILIPUZ-Redaktion des Senders.
Die aktuellen Gänsehaut-Tips sind jeweils auf den WDR5
Krimi-Seiten zu finden. Das komplette Archiv der Krimi-Tipps, die
seit September 2006 zusammengekommen sind, wird jetzt hier zur
Verfügung gestellt!
Alle Beiträge sind als Text nachzulesen - und als MP3-File abzuhören. Dieses lesens- und hörenswerte Archiv finden Sie ...
hier
Astrid Paprotta zitiert Brecht und schreibt einen lohenden Krimi,
meint Tobis Gohlis in seiner Krimikolumne in der "ZEIT" Nr. 31 vom 26.07.2007.
Wie in "Sterntaucher" dringe Astrid Paprotta in jene Zonen des Wahns vor, aus denen Mord entstehe. Doch anders als dieses dunkle Gesellenstück sei "Feuertod" von Lebenskraft, ja -erfüllung durchdrungen. Und mit ein, zwei Sätzen sei die Szene zu einem der besten Kriminalromane angerissen, den Herr Gohlis in den letzten Monaten gelesen habe.
Lesen Sie ... mehr
Neue Zürcher:
»Reise ohne Rückkehr«
Das Quartier und dessen Bewohner, ob Verkäufer, Strassenhändler, Dealer, Prostituierte, Kriminelle oder regierungstreue Arbeiter, kennt Amir Valle wie seine Westentasche. Sie sind der Bodensatz der Gesellschaft, die zentrale Inspirationsquelle für seine Kriminalromane. Er zählte zu den jungen, vielversprechenden Schriftstellern Kubas. 2006 erhielt er den Vargas-Llosa-Literaturpreis. Doch der Autor war beim kubanischen Kulturministerium bereits in Ungnade gefallen. Seit 2005 lebt er daher unfreiwillig in Deutschland im Exil. Knut Henkel über Amir Valles Weg vom Erfolg ins Exil – ein kubanisches Schicksal ... mehr
(Auf Deutsch erscheinen Valles Bücher in der Edition Köln
Deutschlandradio:
»Goethes Kriminalfall«
Um Punkt zehn Uhr trennt Scharfrichter Hoffmann mit einem einzigen Hieb den Kopf der Delinquentin ab, und damit sind ein spektakulärer Kriminalfall, ein umstrittener Prozess und ein einzigartiger Frankfurter Skandal zu Ende. Die Frankfurter Dienstmagd Susanna Margaretha Brand war Vorbild für das tragische Gretchen in Goethes "Faust". Ruth Berger schafft in "Gretchen. Ein Frankfurter Kriminalfall" einen historisch authentischen Kontext für das bewegende, psychologisch außerordentlich fein gewebte Porträt von Susanna Brand. Von Joachim Scholl ... mehr
Deutschlandradio:
»Buchhändler im Gespräch«
Immer freitags um 15.33 Uhr spricht der Sender mit Buchhändlern aus ganz Deutschland, um zu erfahren, wie sie Neuerscheinungen und aktuelle Entwicklungen auf dem Buchmarkt einschätzen. Heute mit Peter Zylla, Managing Director ZVAB (Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher) in Tutzing.
Andrea Maria Schenkel: "Tannöd", Ulrich Wickert: "Gauner muss man Gauner nennen", Marion Janzin & Joachim Güntner: "Das Buch vom Buch", Sten Nadolny: "Die Entdeckung der Langsamkeit" ... mehr
Science Fiction, Spionageroman, Comic oder graphic novel. In Thomas Wörtches 123. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch".
fließt alles zusammen. Philip K. Dicks Roman "A Scanner Darkly" von 1977 ist ein fast minimalistisch verfahrender
Text über die konsequente Zersetzung eines Individuums im Dienste einer Idee. Ausgehend vom Roman und dessen Verfilmung fügt sich in "A Scanner Darkly - Alles wird nicht gut" mit Bildern in matten, gedämpften Farben, beinahe fotorealistischem production design, das die Künstlichkeit und das artifiziell Ausgeklügelte unterstreicht, alles neu zusammen zu einem neuen ästhetischen Genre in einer neuen ästhetischen Wucht ...
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 30/2007 lesen.
ORF:
»Mehr Sex als Crime«
In Walter Mosleys, nicht wirklich als klassischen Kriminalroman zu bezeichnenden Werk "Rache an Johnny Fry" steht eindeutig Sex an erster Stelle. Die Hauptperson überrascht seine Wochenendaffäre mit einem anderen - Johnny Fry - im Bett und hat nur mehr Rache im Kopf. Mosley ist nicht nur ein herausragender Krimischreiber, sondern auch ein Meister im Fache der psychologischen Raffinesse. Von Gerhard Moser ...
mehr
Kunstvoll drapierte Leichen:
Eine Leiche im Museum Abteiberg, kunstvoll arrangiert in einer Installation – Thomas Hoeps hat gemordet. Und hat sich einen Komplizen gesucht: Jac Toes. Gemeinsam pflastern sie die Museen der Region mit Toten. Der Leiter des Mönchengladbacher Kulturbüros, Thomas Hoeps, schreibt mit dem Niederländer Jac Toes einen Krimi. Eine Meldung in der ... Westdeutschen Zeitung
Paperback Writer:
"Harlan Coben's work ethic, gift for plot twists, obsession with sales numbers, and careful brand management have made him a blockbuster novelist who earns millions of dollars per book. What it takes to succeed as a thriller writer—even when the literary establishment doesn’t acknowledge your existence." Im neuen Atlantic-Monthly findet sich ein sehr schönes Porträt des Bestsellermillionärs Harlan Coben von ... Eric Konigsberg
(Ein Linktipp von Joachim Feldmann)
SWR:
»Verbrechen auf dem Dach der Welt«
Rationalität und Buddhismus, der Zusammenprall beider Realitätsperspektiven macht den Reiz von Pattisons Romanen aus. In seinem neuen Roman "Der Berg der toten Tibeter" (in diesem Hörbuch gelesen von Schauspieler Wolfgang Rüter) berichtet Eliot Pattison wie in seinen vorherigen vier Shan-Romanen von einem Schattenreich hinter der Welt und der Weltwirtschaftspolitik. Hartwig Tegeler über die Hörbuchfassung des Romans ... mehr
ntv:
»Katzen und Wein«
Beim Stichwort Katzenkrimi fallen dem Leser zwei Autoren ein, Akif Pirinci und Rita Mae Brown gemeinsam mit ihrer Katze Sneaky Pie Brown. "Die kluge Katze baut vor. Ein Fall für Mrs. Murphy" ist ein charmanter Krimi Rita Mae Brown, bei dem der Bösewicht entlarvt wird und die Welt wieder in Ordnung kommt und dann wird das Katzenfutter aufgemacht. Leider fehlt ein wenig vom Zauber früherer Bände. Von Solveig Bach ... mehr
Die Welt:
»Johanna Vahtera«
Die spinnen, die Finnen. Gewiss, nicht alle, dieser aber ganz bestimmt: der 1962 geborene Ilkka Remes, der vor zehn Jahren mit einem Buch debütierte, das den lautmalerisch bemerkenswerten Titel "Pääkallokehrääjä" ("Der Totenkopffalter") trägt. Warum Remes spinnt? Ganz einfach: Sein verbrecherisches Imaginations- und Fabuliervermögen ist selbst in Skandinavien, das im Kriminalroman-Genre wiederholt Blutrunst-Maßstäbe gesetzt hat, unerreicht. Hendrik Werner in der Krimikolumne "Mörder & Jäger" über den Roman "Blutglocke" ...mehr
NDR:
»Ein "sympathischer" Serienmörder?«
Paul Cleave wird in Australien als neuer Stephen King gefeiert. Sein erster Roman "Der siebte Tod" erzählt die Geschichte eines Serienmörders, den der Leser - ob er will oder nicht - symphatisch findet. Paul Cleave schreibt erfrischend und kurzweilig, mit Humor und dramatischem Timing. In Australien kommt gerade sein zweiter Thriller heraus. Der packende, sarkastische Stil seines Debüts macht Lust auf mehr. Von Daniel Kaiser ..mehr
Den neuen Krimiblog eines altgedienten Mitarbeiters stellt Dieter Paul Rudolph vor, ausserdem eine neue Crime School-Folge und Marek Krajewskis "Gespenster in Breslau" ... in
Watching the Detectives
Aktuelle Fernseh-Tipps gibt es wie immer bei Axel Bußmer. Dazu aktuelle Besprechungen: "Der stille Schüler" von Robert B. Parker und Carl Hiaasens "Krumme Hunde" ... Kriminalakte

Ulrich Kroegers Krimitipp 5/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Erste Sätze, Inspector Ghotes Reise, klassischer Hard-boiled-Stil und völlig überholter Gerechtigkeitssinn
Ulrich Kroeger über einen Wettbewerb für den schlechtesten Anfangssatz und zu Büchern von H.R.F. Keating, James Crumley und Max Bronski
... mehr
Ulrich Kroegers erster Krimitipp erschien vor sechseinhalb Jahren. Heute erscheint Ulrich Kroegers Krimitipp einmal im Monat im Sonntagsjournal der "Nordsee-Zeitung", dessen Redaktion wir für die Genehmigung zur Veröffentlichung und Archivierung bei den Alligatorpapieren danken. mehr
Hamburger Abendblatt:
»Das teuflische Spiel mit der Unschuld«
Die assoziative Nähe des deutschen Titels zu den John-Grisham-Büchern mag verkaufsfördernd für "Der Mandant" sein; tatsächlich aber schreibt Michael Connelly auf einem deutlich höheren Niveau als sein bestsellerverwöhnter Kollege. Von Jörg Malke ... mehr
Hamburger Abendblatt:
»Wenn der Schein das Sein verstellt«
Es ist eine komplexe, stringent entwickelte Geschichte, die Astrid Paprotta in "Feuertod" ausbreitet, eine politische wie auch von menschlichen Leidenschaften beseelte Geschichte. Sie erzählt von großen und von kleinen Träumen, von Sehnsüchten, von Angst, Rache und von zarter Liebe, die das Zutrauen in ihre eigene Kraft erst lernen muss. Von Volker Albers ... mehr
Hamburger Abendblatt:
»Der eisige Hauch des Nordens«
Kimmo Joentaa allein macht Jan Costin Wagners Kriminalromane schon lesenswert; das gilt für den Vorgänger "Eismond", der ein internationaler Erfolg war, wie auch für den neuen Roman "Das Schweigen". Lange schon nicht mehr war einem eine Kommissarsfigur so nah wie Joentaa, der am eigenen Leib erlebt, wie sich bodenlose Verzweiflung und unerträglicher Schmerz anfühlen. Von Karolin Jacquemain ... mehr
Hamburger Abendblatt:
»Zwischen den Fronten«
Dass Skandinavien in Sachen Kriminalliteratur eine wundersame Region ist, zählt längst zu den Gemeinplätzen. Schweden hat da eine Vorreiterrolle. Nun rücken immer stärker auch die finnischen Nachbarn in den Blick. Matti Rönkäs Debüt "Der Grenzgänger" zählt zum Besten, was in letzter Zeit aus dem Norden in die deutschen Buchhandlungen gekommen ist. Von Volker Albers ... mehr
Deutschlandradio:
»Lesen als Zeitverschwendung«
Hakan Nesser gehört mit seinem Kommissar Van Veeteren, der in einem fiktiven Land mit der Hauptstadt Maardam das Böse jagt, zu den bekanntesten schwedischen Krimi-Autoren. Jetzt hat Nesser einen Band mit Erzählungen vorgelegt. "Aus Doktor Klimkes Perspektive" vereint sechs kriminalistische Novellen. Antje Strubel ist allerdings von Hakan Nessers Erzählband enttäuscht...mehr
NDR:
»Schwierige Kost mit philosophischem Charme«
Friedrich Ani ist zwar einer der erfolgreichsten deutschen Krimischriftsteller, wenn man die Menge der Preise als Messlatte anlegt, die er für sein Werk bekommen hat. Doch seine Romane sind gewöhnungsbedürftige, oftmals auch schwierige Kost - in Teilen weniger Krimi als eine tiefgründige Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens und der Moral. Das Buch "Idylle der Hyänen", sein Held - und der Sprecher: Alles zusammen führt zu einem wirklich außergewöhnlichen Ergebnis. Jutta Duhm-Heitzmann über die Hörbuchfassung des Romans ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Und ab und zu ein Aufatmen«
Jan Costin Wagner wirft gern ein Krimi-Hemdchen über seine Romane, aber eigentlich möchte er wohl nur vom Tod und von der Verzweiflung der Hinterbliebenen, von Widerstandskraft in einer dunklen Welt erzählen. Dafür liefert ein Krimi allemal gute Anlässe. Viele Menschen halten die Luft an in diesem Roman. Jan Costin Wagner beobachtet sie dabei kühl, aber nicht ohne Mitleid. Von Sylvia Staude ... mehr
Buchmarkt:
»LiBeraturpreis 2007 an Michelle de Kretser«
Die australische Autorin Michelle de Kretser erhält für den Roman "Der Fall Hamilton" den so genannten LiBeraturpreis 2007. Der innovative Reichtum der Sprache, Witz und die detaillierte Beobachtungsgabe überzeugten die Jury. Es gelinge ihr in dem spannenden Krimi zugleich die historischen Verwerfungen aufzuzeigen, die bis heute den Konflikt zwischen Tamilen und Singhalesen prägten ... mehr
BKA:
»Neues vom DKP«
Die URL ist nicht neu, sondern alles was dahinter passiert. Nach 10 Jahren Minimalst-Design hat sich der "Deutsche Krimi Preis jetzt grafisch völlig verändert und glänzt nun auch mit Illustrationen! Außerdem wurden diskret Kurzwertungen der ausgezeichneten Titel beschafft (die jetzt sukzessive eingestellt werden). Damit wird die Tour durch die frühen Preisträger des Deutschen Krimi Preises zu einem aufschlussreichen Ausflug in die Geschichte des Genres - besonders in Deutschland. Wer weiß etwa noch, dass es in den achtzigern einen florierenden Agentenroman deutsch-schweizerischer Prägung gab – mit Peter Schmidt und Peter Zeindler?
Und endlich kann man klar nachweisen, dass die DKP-Jury Krimi-Hypes und -moden meist bereits an Ihrem Beginn – und manchmal auch davor ausgemacht hat: frühzeitig wurden Henning Mankell (1999 für "Die fünfte Frau") und Donna Leon (1997 für "Venezianische Scharade") ausgezeichnet – ehe beide ihren Sturm auf die Bestsellerlisten begannen. Mehr und detailreichere Informationen auf der Seite des Deutschen Krimi Preises ...hier
Ich weiß nie, wie eine Geschichte endet:
Ihre Geschichten um die Kommissarin Wencke Tydmers findet Sandra Lüpkes da, wo sie aufgewachsen ist und lebt: auf der Nordseeinsel Juist und im ostfriesischen Norden. "Das Sonnentau-Kind", der fünfte Fall für Lüpkes eigenwillige Heldin, erscheint ab heute als neuer Fortsetzungsroman. Ein Interview mit der Autorin gab es deshablb in den ... Kieler Nachrichten
Drehstart für RTL-Movie "Die dunkle Seite":
Nach der Verfilmung von Frank Schätzings erstem Köln-Krimi "Mordshunger", fällt am Dienstag, 24. Juli 2007 in Berlin die erste Klappe zur Romanverfilmung von "Die dunkle Seite", meldet ... pr-inside
Das Kulturradio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) und das Literaturhaus Berlin schreiben den Walter-Serner-Preis 2007 aus.
Autoren werden eingeladen, eine unveröffentlichte Kurzgeschichte einzusenden, die vom "Leben in den großen Städten" erzählt und nicht länger als 7 Seiten ist. Der Name des Autors sollte nicht auf dem Manuskript vermerkt werden, sondern auf einem beigefügten Blatt. Die eingereichten Manuskripte werden nicht zurückgeschickt, sondern unter Berücksichtigung des Datenschutzes nach Beendigung des Wettbewerbs vernichtet.
Der Preis ist mit 5.000,00 Euro dotiert und wird Ende November im Literaturhaus Berlin verliehen.
Einsendeschluß:15. September 2007
Einsendungen an:
Kulturradio des RBB
Stichwort: Walter-Serner-Preis
Masurenallee 8-14
14057 Berlin
Den Walter-Serner-Preis für Kurzgeschichten gibt es seit Mitte der 70iger Jahre, zunächst ohne Preisgeld und nur vom SFB veranstaltet. Seit 1996 war der Preis mit 5.000 DM dotiert und wurde in den Jahren 1996-1997 in Coproduktion mit der "Berliner Zeitung" auf der Frankfurter Buchmesse im Rahmen einer live-Sendung verliehen. Seit 1998 wird der Preis gemeinsam mit dem Literaturhaus Berlin ausgeschrieben und ist in diesem Jahr mit einem Preisgeld von 5.000,00 EUR versehen.
... mehr
schwedenkrimi.de:
»Neue Interviews«
Viktor Arnar Ingólfsson ist aktueller Schwerpunkt bei schwedenkrimi.de. Im Rahmen seiner Lesereise traf Jürgen Ruckh den Autor. Coletta Bürling lebt in Island und ist Übersetzerin der Kriminalromane von Viktor Arnar Ingólfsson. Beide erzählten in umfangreichen Interviews interessante Begebenheiten rund um die Veröffentlichung der Bücher ...mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Enthüllungen auf dem Klassentreffen: Jahrgang: 1964. Klassentreffen des Abiturjahrgangs 1984. Wer sein Leben mit diesen Eckdaten in Verbindung bringen kann, wird den Kriminalroman von Edda Helmke mit besonderer Freude lesen, vor allem wenn er oder sie auf dem kürzlich gefeierten 20-jährigen Abiturtreffen gewesen ist.
Von Manuela Martini ... mehr
Deutschlandradio:
»Überraschend düster«
Mit dem Tod von Hannah nimmt der Roman an Fahrt auf und wird zum Krimi: Eine Mischung aus Mystery und Whodunnit mit einem überbegabten Teenager als Amateurdetektivin. Das Ende wird hier selbstverständlich nicht verraten, doch soviel sei gesagt: Es ist überraschend düster und lässt einige Fragen offen. "Die alltägliche Physik des Unglücks" von Marisha Pessl ist auf intelligente Art amüsant und auf den letzten 200 Seiten leidlich spannend. Mehr nicht. Von Constanze Baumgart ...mehr
Deutschlandradio:
»Berauschender Rhabarber-Saft«
Bekannt ist John Barlow in Deutschland bislang noch nicht. Das könnte sich mit der Übersetzung seines neuen Romans ändern: "Berauscht" ist eine wahnwitzige Parodie auf die melodramatischen Schauerromane des 19. Jahrhunderts, deftig gewürzt mit britischem Humor. Im Mittelpunkt steht ein neues Modegetränk: Rhabarber-Saft mit beigemischtem Kokain. Von Lutz Bunk ...mehr
CORINE 2007:
Das Publikum kürt „Tannöd“ zum Lieblingstitel: Die Autorin Andrea Maria Schenkel und Schauspielerin Monica Bleibtreu werden mit der CORINE Weltbild Leserpreis geehrt. „Tannöd“ gewann mit großem Abstand vor dem Schriftstellerduo Volker Klüpfel und Michael
Kobr sowie Bestsellerautorin Kathy Reichs. Der ganze Text als ... pdf-Datei
Kalender
John D. MacDonald
Am 24. Juli 1916 wird John D. MacDonald in Sharon, Pennsylvania geboren (+ 28. Dezember 1986 in Milwaukee, Wisconsin)
MacDonald studierte Betriebswirtschaftslehre an der Harvard University und schloss sein Studium mit dem MBA ab. Während des Zweiten Weltkriegs diente er im Fernen Osten für den amerikanischen Geheimdienst OSS. Nach dem Krieg schrieb er für Pulp-Magazine und gehörte zu den wenigen Autoren, die den Sprung vom Groschenheft in den Buchmarkt schafften. 1950 veröffentlichte er seinen ersten Krimi, dem bis zu seinem Tod im Jahr 1986 über siebzig weitere folgten. Er gilt als einer der kommerziell und literarisch erfolgreichsten Krimiautoren der sechziger und siebziger Jahre.
Mit seinem Helden Travis McGee schuf er einen lässig lebenden Freizeitdetektiv mit hohem moralischem Anspruch, der in 21 Romanen von 1964 bis 1985 ermittelte, Millionenauflagen erzielte und zugleich die Veränderungen der amerikanischen Gesellschaft am Beispiel Floridas spiegelte.
Infos und Bibliographie:
super-thriller.de, wikipedia , krimi-couch, Buchwurm.info/M. Drewniok, Mordlust, kaliber. 38, Washington Post (engl.), Ed Gorman Interview (engl.), Hardluckstories (engl.)
Steffen Mohr
Am 24. Juli 1942 wird Steffen Mohr in Leipzig geboren.
Nach dem Abitur und einem abgebrochenen Studium der katholischen Theologie legte Steffen Mohr 1966 schließlich ein erstes Diplom als Theaterwissenschaftler ab, 1975 kam ein zweites Diplom als Abschluß einer Ausbildung am Leipziger Literaturinstitut hinzu. Seit 1975 arbeitete Steffen Mohr auch als freier Schriftsteller. Davor war er unter anderem Hilfsarbeiter, elektrischer Prüfer, Hilfsschauspieler, Redakteur beim "Sächsischen Tageblatt", Regieassistent beim Jugendtheater, Dramaturg beim Fernsehen der DDR (Krimi-Genre), Briefträger, Leiter wilder Theatergruppen und vieles andere mehr.
Seine erste Kriminalstory veröffentlichte Mohr 1966 unter dem Pseudonym "Harald Eger" - "weil mir sonst als Student das Honorar vom Stipendium abgezogen worden wäre". Es folgten einige weitere Bücher und schließlich 1989 gemeinsam mit dem West-Berliner -ky der erste (und letzte) deutsch-deutsche Krimi: SCHAU NICHT HIN, SCHAU NICHT HER. Das Buch erschien nach verschiedenen Schwierigkeiten im September 1989 - zwei Monate vor dem Fall der innerdeutschen Grenze.
Steffen Mohr arbeitet als Schriftsteller, Liedermacher,Moderator und Redakteur und ist zurzeit Vorsitzender des mit durchweg schreibpotenten Mitgliedern gefüllten, starken sächsischen Förderkreises für Literatur.
Infos:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Verlag der Criminale , luise-berlin.de
Süddeutsche Zeitung/bücher.de:
»Kein Raubzug ohne Masken«
Ein so souveränes, schlackenloses Buch macht neugierig. Auf seiner Homepage lässt sich erfahren, dass Sean Rowe früher als Reporter für den Miami Herald gearbeitet hat, "Traumschiff", war sein erstes Buch. Hier hat sich einer viel Zeit gelassen. Jetzt ist er dort angekommen, wo er hingehört: in die Schar der besten amerikanischen Kriminalautoren unserer Tage. Von Christoph Haas... mehr
Neue Zürcher:
»Wenn Kommissar Mock ermittelt«
Die Breslauer lieben ihren Mitbürger Marek Krajewski. Begeistert lesen sie seine Krimis wie "Festung Breslau", deren Auflagen rasant steigen. Das Erstaunliche dabei ist, dass Krajewski den deutschen Kriminalrat Eberhard Mock zu seinem literarischen Helden gemacht hat, der vor 1945 in Breslau nach Mördern und anderen Schurken sucht. Reinhold Vetter über Breslaus souveränen Umgang mit der Geschichte ... mehr
Der Tagesspiegel:
»Im Schloss der Zwillinge«
Um die Geschichte des scheiternden Visionärs hat Pablo De Santis in dem Roman "Die sechste Laterne" ein dichtes Band von Motiven geflochten. Darüber hinaus bedient sich De Santis, dessen Romane an die frühen Werke Paul Austers erinnern, beim Genre des Mystery Thrillers und der Detective Novel, und es finden sich zahlreiche Anspielungen auf die Architektur- und Literaturgeschichte. Von Kolja Mensing .. mehr
Neue Zürcher:
»Süsses Gift«
Dass es bisweilen auch gründlich schiefgehen kann mit all den Naschereien, darauf weist die katalanische Autorin Teresa Solana in ihrem Buch "Mord auf Katalanisch" hin. Das Opfer in dieser Kriminalgeschichte stirbt nämlich an kandierten Maronen. Trocken, ironisch, nüchtern kommt es daher, dazu durchaus mit Humor. Von Kersten Knipp ... mehr
Kalender
Raymond Chandler
Am 23. Juli 1888 wird der Schriftsteller Raymond Chandler in Chicago geboren. († 26.3.1959, La Jolla, Kalifornien).
Nach einer britischen Erziehung und Berufstätigkeit in Journalismus, Bankwesen und Ölgeschäft kam Chandler erst fast fünfzigjährig zum Schreiben. Neben lyrischen Versuchen verfaßte er, bewußt an die Tradition der "harten" amerikanischen Detektivgeschichten anknüpfend, zunächst Erzählungen für Black Mask und andere Magazine. Hier entwickelte er schon die Handlung der sieben Kriminalromane, die ihm Erfolg und den Rang des (neben Dashiell Hammett) bedeutendsten amerikanischen Kriminalautors eintrugen. (Info: Jochen Vogt, Uni Essen )
Raymond Chandler erfand für seine Kriminalromane die Figur des melancholischen und letztlich moralischen Privatdetektivs Philip Marlowe.
Infos und Bibliographie:
Chandler Web (engl.), krimi-couch.de, Diogenes Verlag, kaliber. 39 (Log in erforderlich), mordlust.de, wikipedia, Der Standard, hinternet.de, physiologus.de.
Thea Dorn
Thea Dorn
Am 23.7.1970 wird Thea Dorn als Christiane Scherer in Offenbach/Main geboren. Sie absolvierte eine Gesangsausbildung und ein Theaterwissenschafts- und Philosophiestudium, unterrichtete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Institut der FU Berlin und arbeitete anschließend eine Zeitlang als Dramaturgin. Mit 24 veröffentlichte sie ihren ersten Roman "Berliner Aufklärung", für den sie den Raymond-Chandler-Preis erhielt. Es folgten "Ringkampf" und "Marleni", ein Theaterstück über Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl, und ihr dritter, mit dem "Deutschen Krimipreis" ausgezeichneter Roman "Die Hirnkönigin". 2004 erschien der Roman "Die Brut".
Infos: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, HR online, Interview, theadorn.de, Wikipedia, Random House, Aviva.
Axel Bußmers TV & Buchtipps 21. Juli – 3. August 2007
herzlich willkommen zu zwei bluttriefenden Wochen
mit u.a. Edgar Wallace, Henning Mankell und Dashiell Hammett.
Für die Filmenthusiasten gibt es einen kleinen Edgar G. Ulmer Abend, und dann natürlich wieder zahlreiche Wiederholungen, Filmklassiker und Verfilmungen (Victor Canning, Patricia Highsmith, Glendon Swarthout, Edwin Torres, Jim Thompson, Georges Simenon etc. ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Frankfurter Rundschau:
»Der Ruf des Meeres«
Die Leichen kommen und gehen. Konflikte werden konstruiert. Die vermeintliche Welthaltigkeit der Wahrnehmungen täuscht. Manches bleibt bis zum Schluss rätselhaft. Braun kümmert sich nicht um psychologische Plausibilität. Der Handlungsablauf und das heißt die Spannung, die sich durch den Gang der Dinge aufbauen lässt, interessiert ihn viel mehr. Marcus Braun setzt mit "Armor" die Serie seiner sanften Thriller fort. Von Martin Lüdke ...
mehr
Alle vier Wochen sonnabends berichtet Krimi-Autorin Pieke Biermann über "Menschen, Orte, Kriminalität": im RBBinfoRADIO 93,1. Die Sendung am
21. Juli 2007 2007 um 11:45 mit dem Thema:
"Dieter Bigalk - "Fossil" der Friesenstraße"
Viele der historischen Polizeigelände in Berlin waren ursprünglich
Militäranlagen für “Preußens Gloria”.
Nach dem Ersten Weltkrieg war für Preußisch-Militärisches
Schluss mit Lustig, wurden die Anlagen abgerissen oder umgewidmet.
Auch die Polizeiunterkunft Friesenstraße, wie sie offiziell heißt.
Das riesige Areal direkt über dem Flughafen Tempelhof hat in jeder
Phase der deutschen Geschichte eine eigene aufregende Geschichte:
1896 im dunkelroten Ziegelcharme der Neorenaissance erbaut
1922 von der Polizei der Weimarer Republik übernommen
1936 als Testgelände für die heimlichen Vorbereitungen zum
Zweiten Weltkrieg (“Luftschutz”) um Unterwelten und Bunker erweitert
1948 Sitz des Polizeipräsidiums – der Einzug markiert die Teilung der Berliner Polizei
seit den 70er Jahren Sitz der Polizeidirektion 5.
Eine Ortsbefahrung mit Dieter Bigalk, seit 1975 hier Polizist,
heute Erster Polizeihauptkommissar. “Ich gelte als Fossil auf dem Gelände!”
Das tut auch das Traditionsfahrzeug der Hundertschaften, mit dem wir
unterwegs waren: die “Wanne”. es eine bisher einmalige Kooperation – ausgerechnet
in Neukölln.
(Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 00:45 und 05:45
Auch als podcast unter Recht & Ordnung
Kalender
Am 19. Juli 1923 wird Joseph Hansen in Aberdeen, South Dakota geboren († 24. November 2004 im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes in Laguna Beach, Kalifornien).
Hansen schuf den schwulen Versicherungsdetektiven Dave Brandstetter und zeichnete im Verlauf der Romane ein Bild der sich verändernden amerikanischen Gesellschaft weit über den sexuellen Aspekt hinaus.
Joseph Hansen, 1923 geboren, gestand sich als Teenager ein, dass er Männer liebte, heiratete mit 20 Jane Bancroft, die bis zu seinem Tode seine Gefährtin war, und wurde im selben Jahr Vater und erstmals verlegt. Seiner Autobiografie zufolge prägten ihn schon als Kind die Schriftsteller Carl Sandburg, Mark Twain und später Walt Whitman. In den 40ern und 50ern schlug sich Hansen als Buchhändler, Maler, Folkmusiker, Lexikonvertreter und Sekretär durch, in den 60ern steckte er in Vorreiterprojekten selbstbewusst schwuler Presse, veröffentlichte Gedichte und konnte unter dem Pseudonym James Colton erste Romane lancieren. 1967 entstand mit "Fadeout" der erste Brandstetter, 1970 bei Harper verlegt, was Hansen den Durchbruch als Schriftsteller brachte.
Der Verfasser von knapp 30 Romanen, Dutzenden von Storys und zahllosen Gedichten lebte bis zu seinem Tod mit seiner Gefährtin in einer kleinen Kate nahe Los Angeles.
Infos bei:
Argument Verlag , krimiblog , "Berliner Zeitung" , "Wikipedia" , "kaliber. 38" (kostenpflichtig), "Toms Krimi-Treff" .
Nicolas Freeling
Weitgehend unbeachtet vom deutschen Feuilleton ist am 20. Juli 2003 der englische
Schriftsteller Nicolas Freeling, Schöpfer des legendären Piet van der Valk, in Schirmeck im Elsass, in der Nähe von Straßburg gestorben.
Freeling, eigentlich Nicolas Davidson, (*31. März 1927 in London) war ein britischer Schriftsteller, verbrachte aber den Großteil seines Lebens im kontinentalen Europa (Niederlande, Frankreich).
Nicolas Freelings Karriere als Schriftsteller begann, als er nach einer Verurteilung wegen Diebstahls eine Haftstrafe von drei Wochen absitzen musste. Vorher hatte er verschiedene Tätigkeiten (Militär, Gastronomie) ausgeübt.
Die Fernsehserie "Van der Valk", frei nach seinen Van-der-Valk-Kriminalromanen, haben ihn bekannt gemacht. Allerdings folgt die Fernsehserie weder den Handlungssträngen der Romane, noch wird sie dem Character Van der Valks gerecht.
Der Roman King of the Rainy Country wurde 1966 mit dem Edgar Allan Poe Award der Mystery Writers of America ausgezeichnet. Daneben gewann Nicolas Freeling 1964 den Golden Dagger der British Crime Writers Association und den Grand Prix de Roman Policier.
Derzeit ist auf dem deutschsprachigen Buchmarkt keines seiner Bücher lieferbar.
(Info wikipedia)
Weitere Informationen:
kaliber. 38 (kostenpflichtig), Toms Krimitreff, Wikipedia, krimisammlung.de news.telepgraph.co.uk (engl.), fantasticfiction (engl.)
NDR:
»Verwicklungen – doppelt und dreifach«
Wir wären nicht in einem dieser fabelhaften Romane von Lilian Faschinger, wenn die Verwicklungen nicht doppelt und dreifach hinterher kämen. Die Krimihandlung ist von Lilian Faschinger sacht zwischen das hoch amüsante Psychogramm eines zuletzt doch anrührenden Gigolos gestrickt, das Ganze detailverliebt platziert in Wien mit all seinen skurrilen Einwohnern. Katrin Schumacher über den Roman "Stadt der Verlierer" ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»In Frankfurt brennt es«
In all ihren Romanen strebt sie mit fein geformten Sätzen ins Herz der Dunkelheit - manchmal allerdings ein bisschen zu ambitioniert, zu schwerhändig. Mit dem Roman "Feuertod" wechselt Astrid Paprotta das Personal. Und die Handlung ist zwar verwickelt, trotzdem gut zu verfolgen. Von Sylvia Staude ... mehr
ORF:
»Ein Rätsel mit zwei Lösungen«
Ferenczi, Freud und Jung reisen 1909 gemeinsam nach Amerika. Diese Tatsache bildet die Rahmenhandlung von Jed Rubenfelds, ansonsten fiktiven, Roman. "Morddeutung" ist das, was man einen historischen Kriminalroman nennt. Ein bei Feinschmeckern eher verpöntes Subgenre, weil es meist dickleibige und öde Konvolute hervorbringt. Jed Rubenfelds "Morddeutung"ist zwar dick, wird in seinem Mix aus Tatschen und Fiktion jedoch spannend und plausibel präsentiert. Von Gerhard Moser ...
mehr
Weiblich, extrem, schreibt:
Als sie noch Philosophie an der Freien Universität Berlin studierte, plante sie einen Mord, einen wirklich abscheulichen. Es brachte ihr den Ruf ein, die "brutalste Mörderin an der Feder zu sein". Wenn Thea Dorn etwas macht, dann macht sie es meist extremer als andere. Oliver Trenkamp über die Autorin und über das, was noch kommen soll, in ... Der Tagesspiegel
Alles andere als traumhaft:
Was schon in den Siebzigern mit der TV-Kultserie "Quincy" begann, ist mit "CSI" nun endgültig beim Massenpublikum angekommen: Die neuen Krimi-Helden sind keine Polizisten mehr, sondern attraktive Gerichtsmediziner, die ebenso souverän eine Leiche sezieren wie auf Mörderjagd gehen. Vion Tina Hüttl über Gerichtsmediziner in Deutschland. Im ... DLF Deutschlandradio
Hitzewellenkrimis stellt Dieter Paul Rudolph vor, ausserdem informiert er über Christian Freyhofer als Vertreter der frühen deutschsprachigen Kriminalliteratur nach dem 2. Weltkrieg, sowie über Robert Kohlrausch, einen der besseren Autoren des kriminellen frühen 20. Jahrhunderts ...
Watching the Detectives
Ludger Menke weiß, welche Gewinner und welche Nominierungen im internationalen Geschäft zu melden sind. Ausserdem: "Kaltes Kunstprodukt". Über den Roman "Das Schweigen" von Jan Costin Wagner. Und_ "Ein deutsches Krimimärchen". Über den Roman "Brüderchen komm stirb mit mir" von Rainer Martin Mittl ... krimiblog
Aktuelle Fernseh-Tipps gibt es wie immer bei Axel Bußmer. Aktuell eine Besprechung: "Keine Geheimnisse, trotzdem spannend". Über den Roman "Inspector Ghote reist 1. Klasse" von H. R. F. Keating ... Kriminalakte
Mechanisierung, Teichoskopie und ein Ermittlungsroman ohne Ermittler sind Thema bei Joachim Linder. Dabei geht es um Tannöd, widerliche Todesarten, Edgar Allen Poe und die Herrschaft der Mechanisierung...
Notizen und Texte
Gibt es irgend etwas über den Schriftsteller Jörg Fauser zu sagen, das noch nicht gesagt wäre? fragt sich Jan Seghers. Und stellt fest, dass es immer noch ein bisschen dümmer geht. Zu finden in ...
Geisterbahn. Tagebuch mit Toten
Immerhin bereits dreißig Seiten der nächsten Permezza hat Wolfgang Körner übersetzt, erzählt aber auch von der Existenz des Autorendaseins mit nicht wenig Widrigkeiten, Insolvenzmassen, aber auch Vorteilen in ...
Koerners Logbuch
Kalender
Edward Bunker
Am 19. Juli 2005 stirbt der Schriftsteller Edward Bunker an den Folgen einer Operation im Alter von 71 Jahren (* 31.12.1933 in Hollywood, California).
Edward Bunker kannte das Leben im Gefängnis aus eigener Erfahrung. Er hatte mehrere Aufenthalte in Heimen und Besserungsanstalten hinter sich, als er im Gefängnis anfing, Bücher zu lesen und zu schreiben. "Wilder als ein Tier" erschien 1973 in Amerika. Die Verfilmung des Stoffes ("Stunde der Bewährung") mit Dustin Hoffman wurde ein großer Erfolg. 1975 wurde Bunker auf Bewährung entlassen. Mehr als fünfzehn Jahre hat er hinter Gittern verbracht. Bis zu seinem Tod lebte er als Drehbuchautor in Los Angeles.
Info::
Weltwoche, servus.at, wikipedia, twbooks (engl.), noexit (engl.)
Krimi-ReportRezensionen |
Krimi-Report No. 28
Auch in seinem fünfzehnten Fall stochert Commissario Brunetti wieder – und diesmal wörtlich zu nehmen – auf der Suche nach der Wahrheit im Schlamm der feinen Gesellschaft. Donna Leon hat ihren Roman um den venezianischen Ermittler düster "Through a Glass, Darkly" betitelt, deutscher Titel "Wie durch ein dunkles Glas". Die Insel Murano mit ihren Glasbläsereien steht diesmal im Mittelpunkt der Ereignisse, bei denen es um Umweltverbrechen, Korruption und um einen mysteriösen Todesfall geht. War es ein Unglücksfall oder Mord? mehr |
| Von Frank Becker |
WDR 2:
»Ungewöhnlicher, eigener Ton«
Astrid Paprotta ist schon lange eine feste Größe in der deutschen Kriminalliteratur. "Feuertod" ist der Auftakt einer neuen Reihe mit dem Hauptkommissar Niklas von der Frankfurter Kripo und seinem Kollegen Potofski vom Landeskriminalamt. Von Antje Deistler. Ein Beitrag, der via PC auch gehört werden kann ... mehr
Die Zeit:
»Ein Abgang mit Stil«
"Ich habe eine Mordswut", schreibt Jörg Fauser seinem Vater, als er 11 Jahre alt ist. Eine Mordswut, die der Schriftsteller Fauser sein ganzes Leben lang nicht wirklich loswird. Von der Kindheit bis zu seinem rätselhaften Tod auf der Autobahn war Fauser die meiste Zeit ein Außenseiter und Rebell. Von Moritz Mertens ... mehr
ORF:
»Verbrechen lohnt sich doch«
"Arrivederci, amore ciao" von Massimo Carlotto könnte man als "hard-boiled-Krimi" italienischer Prägung durchgehen lassen. Nichts Neues, aber eben "hard boiled", garniert mit viel Sex und Gewalt. Zu viel des Guten oder Schlechten, wie auch immer man das sehen mag. Denn die Story selbst ist leider zu schwach, die Psychologie des "Helden" zu grob, und von einer überzeugend atmosphärischen Schilderung des Milieus kann auch keine Rede sein. Von Gerhard Moser ...mehr
evolver:
»Modesty, Engel und Sektierer«
Wenn ausgerechnet ein Grazer Verlag in andere Welten entführt, müssen die restlichen Lesetips zurückstehen. Aber nur ein bißchen - dann kommen Agenten, Mammuts und liebenswerte Irre. Jürgen Fichtinger & Peter Hiess über den Grazer Verlag "Otherworld", Greg Bears "Quantico", Peter O'Donnells "Modesty Blaise: Ein Hauch von Tod", Michael Marshalls "Engel des Todes", Tobias O. Meißners "Das vergessene Zepter" etc. ...mehr
Mickey Spillane
Am 17. Juli 2006 starb der amerikanische Schriftsteller Mickey Spillane nach langer Krankheit in Murrells Inlet, South Carolina im Alter von 88 Jahren.
(* als Frank Morrison Spillane in Brooklyn, New York).
Er war im Zweiten Weltkrieg hochdekorierter Kampfflieger, arbeitete danach als Comic-Texter und Kaufhausverkäufer. Mit dem Krimi "I, the Jury" (1948) gelang ihm und seinem Privatdetektiven Mike Hammer der Durchbruch. Nach dem Erfolg seiner Krimis fuhr er Autorennen, war Zirkusartist und drehte Filme. Er lebte bis zu seinem Tod im kleinen Badeort in South Carolina. Seine Romane, die sich millionenfach verkauften, galten als Inbegriff des "Sex and Crime", wurden als Schund verschrieen und in der Bundesrepublik Deutschland auf den Index jugendgefährdender Schriften gesetzt. Erst spät erhielt er auch in der Kritik die Anerkennung als einer härtesten Autoren der Kriminalliteratur ...
Infos:
Der Spiegel, Fox News, "krimi-couch.de", "mordlust.de", evolver, wikipedia, kaliber. 38, "3.sat", Unofficial Mickey Spillane Mike Hammer Site, Spillane als Zeuge Jehovas, Interview "Crime Time"(engl.) "Tomorrows.com"(engl.)
Axel Bußmers Spurensuche No. 40
»Pack diese Krimis ein!«
Einige Empfehlungen für die Reisetasche
Die ewiggleich-schreckliche Frage beim Kofferpacken: Welche Bücher soll ich in den Urlaub mitnehmen? Deshalb gibt es in alphabetischer Reihenfolge einige Empfehlungen.
Axel Bußmer über Bücher von Wolfgang Brenner, James Crumley, Horst Eckert, Gunter Gerlach, Lee Goldberg, Steve Hamilton, Ed McBain, David Peace, Ross Thomas, Elmore Leonard, Donald E. Westlake, Daniel Woodrell und Michael Connelly ... mehr
jetzt.de:
»Er erfand das Genre Krimi neu«
Der Kriminalroman, schrieb er vor drei Jahrzehnten, habe Räume erschlossen, die eine neue Literatur erst ermöglichten: "Die Figuren, die in diesen Räumen agieren, sind nicht unbedingt das Salz der Erde, aber manche Bücher, die wir ihnen verdanken, sind das Salz der Literatur." Vor zwanzig Jahren starb Jörg Fauser ... mehr
Der Spiegel:
»Post im Pub«
Hinter bunten Pub-Fassaden herrscht das Grauen - zumindest in den Romanen des schottischen Kultautors Ian Rankin.
Sein Inspector Rebus-Krimi "So soll er sterben" schaffte es jetzt in die Taschenbuch-Bestsellerliste bei SPIEGEL ONLINE ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Schmutzige Tricks im Gerichtssaal: "Der Mandant" in Michael Connellys gleichnamigem Roman stellt einen Strafverteidiger vor das Dilemma seines Lebens.
Von Horst Eckert ... mehr
Kalender
Jörg Fauser
Am 17. Juli 1987 stirbt der Schriftsteller Jörg Fauser in München, einige Stunden nach seinem Geburtstag bei einem Verkehrsunfall. (*16. Juli 1944 in Bad Schwalbach/Taunus).
Er schrieb Essays und Kommentare, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher, Erzählungen, Kriminalromane, Songtexte und übersetzte aus dem Englischen. Er hielt sich zunächst längere Zeit in Istanbul und London auf.
Nach ersten literarischen Versuchen arbeitete er als Aushilfsangestellter, Flughafenarbeiter und Nachtwächter und war verantwortlicher Redakteur bzw. Herausgeber verschiedener Underground-Zeitungen.
1972 erschien sein erstes Buch "Tophane". Seit 1974 lebte er als freier Schriftsteller in München und Berlin. Seinen literarischen Durchbruch hatte er 1981 mit dem Roman "Der Schneemann", der später erfolgreich verfilmt wurde. Fausers großartige Brando-Biographie erschien bereits 1978.
Infos:
www.jörg-fauser.de, www.joergfauser.de (Alexander Verlag, wikipedia, single-generation, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Der Standard, Frankfurter Rundschau, Titel-Magazin.
Erle Stanley Gardner
Am 17. Juli 1889 wird Erle Stanley Gardner in Malden, Massachusetts geboren (+ 11. März 1970 im Alter von 80 Jahren auf seiner Farm in Temecula in Kalifornien Er arbeitete als Anwalt und seine erfolgreichste Figur wurde Perry Mason, ein Strafverteidiger in Los Angeles. Er schuf, aber, auch unter Pseudonym weitere Serienfiguren (Bertha Cool/Donald Lamp, Doug Selby D.A.) und er war, auch aufgund seines aufwendigen Lebensstiles, so produktiv, daß er seine Geschichten auf Band sprach und tippen ließ: mehr als 100 Kriminalromane, hunderte von Kurzgeschichten und Übersetzungen in über 32 Sprachen. 1962 erhielt er den Grandmaster der Mystery Writers of America.
Infos:
krimi-couch.de, wikipedia, Toms Krimitreff, mordlust.de, www.erlestanleygardner.com/, evolver.
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 5/07
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur)
BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv. Im PKT 5 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Juni 2007 erreichten.
Es gibt Neues von Michael Connelly und Horst Eckert, eine Kommissar Kleefisch-Serie und Inspektor Jury und ein Hund und Commissario Proteo Laurenti ermittelt wieder in Triest.
Mit Abbildungen der Buchcover gibt es das alles hier
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-
Kulturmagazin wurden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt:
"Risk. Du sollst mich fürchten" von Scott Frost:
Mit dem temporeichen und explosiven Roman ist der renommierte Drehbuchautor Scott Frost im Thriller-Genre angekommen...
"Sine Culpa" von Elizabeth Corley:
Mit diesem Roman ist Elizabeth Corley der Aufstieg in die erste Liga britischer Krimischriftsteller gelungen. Vergleiche mit anderen großen Autoren braucht sie nicht zu scheuen.
mehr
Der Standard: »Inseldrama, Indianer- und ...«
... Versteckspiel. Die "Krimischiene" nennt "Der Standard" seine Rezensionsrubrik für Kriminalliteratur, was nun ein neuer Standard ist. Besprochen werden von Ingeborg Sperl:
Der schräge Inselkrimi "Option Färöer" – Ein geradliniger Plot in "Die Burg" – Ein etwas irres Universum in "Blutsbrüder" – Flucht vor der Vergangenheit in "Leichte Beute"
... mehr
sueddeutsche.de:
»Ein Rätsel mit zwei Lösungen«
Manchmal ist Hass eine gute Tinte: Jed Rubenfeld schreibt mit "Morddeutung" einen psychoanalytischen Thriller. In seinen harten Schnitten, atemlosen Einzelaktionen und der Sorgfalt, die er auf Kostüm und Atmosphäre des New York vor hundert Jahren wendet, liebäugelt der Roman offenkundig mit der Verfilmung. Von Burkhard Müller ...
mehr
(Ein Linktipp von Johannes Schulz)
Der Tagesspiegel:
»Kannibalen und Würger«
Mehr als zwanzig Frauen hat der "Killer von Moskau" in den vergangenen Monaten bestialisch ermordet und zeigt, dass auch Russland mit einer stattlichen Anzahl von pathologischen Fällen aufwarten kann. Gnadenlos zitiert der 1966 geborene Schriftsteller Sergej Kusnezow in seinem Roman "Die Hülle des Schmetterlings" solche true-crime-Fakten und anderes Nerdwissen – und erzählt gleichzeitig eine zunächst fast alltägliche Geschichte aus dem Moskau der Gegenwart. Kolja Mensing in seiner Kolumne "Verbrecher JAGD" ...
mehr
Walser und andere als Krimiautoren:
Fast 19 Morde im Hegau und am Bodensee, erzählt von 20 renommierten Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, gehören zur Einstimmung in die «Criminale», die 2009 in Singen stattfinden wird. Wolfgang Schreiber in den ... Schaffhauser Nachrichten
Und plötzlich liegt der Kater stranguliert vor der Tür:
Vom langsamen seelischen Verfall einer jungen Frau und den Anfeindungen der Provinz erzählt Gabriele Wolff in ihrer eindringlichen Kriminalgeschichte "Im Dickicht", erschienen in der Reihe "Kaliber .64". Tom Zett im ... Hamburger Abendblatt
Das Monster von Florenz:
Sie sei ein echter "Krimi-Junkie", hat Elfriede Jelinek einmal gesagt, und mache auch vor rein dokumentarischen Kriminalgeschichten nicht Halt. Was einer Nobelpreisträgerin recht ist, kann also für die Redaktion nur billig sein. Sommerkrimis, vorgestellt vom ... ORF
Radio Bremen:
»Krimipreis 2007«
In diesem Jahr verleiht Radio Bremen seinen Krimipreis an den deutschen Krimischriftsteller Oliver Bottini. Die Jury zeichnet Oliver Bottini für seine besondere Fähigkeit aus, raffinierte Plots mit unkonventionellen Figuren zu einem atmosphärisch dichten Netz zu verknüpfen. Die Ermittlungen spüren dabei in einer Weise den Kontext weltpolitischer Krisen auf, dass sich die badische Provinz als globales Dorf erweist...
Am Mittwoch, 19. September 2007, wird der Radio Bremen-Krimipreis im Rahmen des 10. Bremer Krimifestivals „PrimeTimeCrimeTime“ in der Bremer Schauburg verliehen. ... mehr
Süddeutsche:
»Diese Arglist dient einer guten Sache«
Jan Costin Wagner hat seine Magisterarbeit über Adalbert Stifter geschrieben, und das ist für einen Kriminalschriftsteller nicht die schlechteste Schule. Wagner jedenfalls hat in seinen nunmehr vier Romanen einen Ton entwickelt, den man in Anlehnung an Stifters "Bergkristall" als kristallin bezeichnen kann. Ein ziemlich hinterlistiges Spiel haben sich der Veteran Ketola und sein Erfinder Jan Costin Wagner in "Das Schweigen" ausgedacht. Gut nur, dass die Arglist, kriminalistisch wie literarisch, einer guten Sache dient. Von Christoph Bartmann ... mehr
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-
Kulturmagazin werden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt. Heute um 19.20 Uhr reinschauen oder morgen früh um 9:05 Uhr in die Wiederholung ...
mehr

Stiftung Genshagen:
»Krimis in Deutschland, Frankreich und Polen«
Krimis in Deutschland, Frankreich und Polen: Spiegel der Gesellschaft? war das Thema der 3. Deutsch-französisch-polnischen Tagung der Stiftung Genshagen vom 09.03.2007 - 10.03.2007.
Die Diskussionen zur Bedeutung des Kriminalromans in der Gesellschaft und aktuellen Tendenzen in Polen, Frankreich und Deutschland zwischen Autoren, Übersetzern, Literaturwissenschaftlern, Verlegern und Multiplikatoren werden in einem Bericht von Matthias Drebber zusammengefasst, der jetzt online als pdf-Dokument verfügbar ist.
Sie finden das Dokument ... hier
Berliner Literaturkritik:
»Abbruch als Stilprinzip«
Horst Bosetzky schildert in seinem Roman "Kappe und die verkohlte Leiche" die Geschichte des Kriminalwachtmeisters Kappe, die im Jahre 1910 in Moabit spielt. Als Heimatkunde annehmbar, als Kriminalroman gescheitert, urteilt der Rezensent Axel Bußmer ... mehr
Deutschlandradio:
»Buchhändler im Gespräch«
Immer freitags um 15.33 Uhr spricht der Sender mit Buchhändlern aus ganz Deutschland, um zu erfahren, wie sie Neuerscheinungen und aktuelle Entwicklungen auf dem Buchmarkt einschätzen. Heute mit Torsten Härtelt von der Buchhandlung am Turm in Heilsbronn über folgende Bücher:
Jo Nesboe: "Der Erlöser", Bernhard Finkbeiner/ Hans-Jörg Brekle: "Frag Vati", Ewald Arenz: "Der Duft von Schokolade", Ambrose Bierce: "Des Teufels Wörterbuch" ... mehr
Kalender
Ulf Miehe
Am 13. Juli 1989 stirbt der Schriftsteller und Filmemacher Ulf Miehe in München (*1940 in Wusterhausen / Brandenburg).
Mit seinen Kriminalromanen "Ich hab noch einen Toten in Berlin" und "Puma" gelangen ihm herausragende Werke der deutschen Kriminalliteratur. Seinen ersten Kriminalroman ICH HAB NOCH EINEN TOTEN IN BERLIN (1973) lobte Günter Herburger (im "Spiegel") als "seltenes Glück in deutscher Sprache". Und auch mit PUMA (1976) erwies sich Miehe, wiederum laut "Spiegel" als "eine Rarität: ein deutscher Krimi-Schreiber, handwerklich so sicher und stilistisch so versiert, daß er bei den Kollegen aus der sogenannten ernsten Literatur Anerkennung und auch im Ausland Leser fand." (Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren)
Miehe starb während der Vorbereitungen zu seinem Filmprojekt "Der Unsichtbare".
Infos und Bibliographie: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, WDR (Manuskript), WDR (Audiodatei), artechock, Deutsches Filmhaus, Der Standard , evolver
|
Der KrimiKurier Rezensionen |
KrimiKurier 22
Auch wenn das Wetter noch nicht so recht will, es ist Sommer! Zeit für den KrimiKurier von Gisela Lehmer-Kerkloh, den 22., den Sommer-Kurier. Diesmal gibt es Besprechungen zu Büchern von Horst Eckert, Thomas Raab, Wolfgang Brenner, Theo Pointner, Leenders/Bay/Leenders, Pieter Aspe, Murielle Rousseau, Renate Lanius und Irene Dische ...
mehr |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh |
Titel:
»Die Kunst des Mordens«
Pierre Emme ist in "Killerspiele" einem mörderischen Wettbewerb auf der Spur. Und der kennt nur einen Sieger: Den vermeintlich perfekten Mörder. Auf verschlungenen Pfaden begleitet Emme den Leser mit austriakischem Witz und Sinn für ausgleichende, wenn auch nicht ganz legale Gerechtigkeit. Von Jörg von Bilavsky ... mehr
Deutsche Welle:
»Alles über Krimis«
Wer das Krimijahrbuch 2007 liest, wird hinterher mehr wissen: über international bekannte Autorinnen und Autoren; über die viel beschworene Authentizität in Krimis und darüber, was es mit "Designerkrimis" auf sich hat oder warum eine Kinderleiche hundert tote Mafiosi aufwiegt. Der 360 Seiten starke Band ist eine Mischung aus Information und Unterhaltung: Eine kritische Auseinandersetzung von innen und vielleicht gerade deswegen so spannend für Außenstehende. Von Eva Gutensohn ... mehr
In der Sendung "Bücherwelt" der "Deutschen Welle" gibt es ausserdem zu hören:
Das Vergangene ist nicht tot - deutsche Geschichte in neuen Krimis. Mit Romanen von
Hansjörg Schneider (Hunkeler und der Fall Livius) und Rainer Gross (Grafeneck)... (Die Beiträge können via PC auch gehört werden)
mehr
ARTE:
»Das Wünschenswerte: Verunsicherung«
Aberdeen rückt auf die Krimilandkarte. Mit bisher zwei Romanen erweitert Stuart MacBride den beträchtlichen Kosmos der schottischen Kriminalliteratur. Nichts ist wirklich neu in den beiden Romanen Stuart MacBrides, aber sie sind toll gemacht. Im ersten manipuliert er kühl und gewitzt mit Serienkillerstereotypen, die sich ins müde Leserhirn gegraben haben. Noch demütigender ist die Ausgangssituation im zweiten Roman. Vor allem die Souveränität fasziniert, mit der MacBride gewohnte Erzählmuster kombiniert. Tobias Gohlis im Buchtipp der Woche über die Romane "Die dunklen Wasser von Aberdeen" und "Die Stunde des Mörders" ... mehr
Deutschlandradio:
»Lust am Entsetzen der Opfer«
Die alleinerziehende Mutter Alex Delillo muss sich nicht nur mit ihre pubertierenden Mutter herumschlagen, sondern als Leiterin der Mordkommission von Los Angeles einen Serienmörder schnappen. Scott Frost bedient das Sujet des Serienmörders in der Thrillerliteratur souverän, versagt dem Leser aber die Antwort auf die Frage nach dem Motiv. Tobias Rapp über den Roman "Risk. Du sollst mich fürchten" ... mehr
Der Tatort-Türke:
Der bekannteste Sonntagskrimi des deutschen Fernsehens, der "Tatort", bekommt einen neuen Kommissar: Cenk Batu. Die Hauptrolle spielt der türkischstämmige Schauspieler Mehmet Kurtulus. Ein Novum für den Krimi, meint die ...
Deutsche Welle
Lizenz zum Schreiben:
Gerührt und geschüttelt dürfte der britische Schriftsteller Sebastian Faulks ob dieser Ehre sein: Zum 100. Geburtstag des James-Bond-Schöpfers Ian Fleming darf er einen neuen 007-Roman verfassen. "Devil May Care" soll nächstes Jahr erscheinen, meldet ... Der Spiegel
Buchpremiere in "Second Life":
die Krefelder Krimiautorin Ingrid Schmitz will Ihren Krimi "Mordsdeal"am kommenden Montagabend in der virtuellen Welt von "Second Life" vorstellen, meldet das Fachmagazin ... Buchmarkt
Kalender
Donald E. Westlake

Am 12. Juli 1933 wird Donald E. Westlake in Brooklyn, New York, als Sohn irischstämmiger Eltern geboren.
Er schrieb unter zahllosen Pseudonymen (u.a. John B. Allen, Curt Clark, Tucker Coe, Timothy J. Culver, Morgan J. Cunningham, Richard Stark) über 100 Romane, die oft in New York spielen. Er schuf mehrere Serienfiguren wie John Archibald Dortmunder (als Donald Westlake) oder Mitch Tobin (als Tucker Coe), wurde zum "Grand Master of the Mystery Writers of America" ernannt und erhielt dreimal den "Edgar".
Das deutsche Lesepublikum und schließlich auch die deutschen Verlage ignorierten ihn seit mehr als zwanzig Jahren konsequent, dennoch erschien 2003 der Roman "Der Freisteller" bei "Droemer Knaur", ein böses, mörderisch ironisches Buch, wie geschrieben für eine Zeit mit Hartz IV ...
Infos:
krimi-couch, Amazon, wikipedia, Mordlust, kaliber. 38 (kostenpflichtig), bookreporter (engl.), www.donaldwestlake.com (engl.)
Die Welt:
» Gespenster des Balkan«
Der griechische Bestsellerautor Petros Markaris beschäftigt sich mit griechischen Freicorps im Bosnien-Krieg. In seinem Krimi "Der Großaktionär" enthüllt er unbekannte Aspekte des Massakers von Srebrenica. Und Petros Markaris erklärt, wie viel historische Schuld auf dem Balkan liegt. Von Berthold Seewald
.... mehr
polis: »Stoff für Unterhaltung«:
Hejo Emons behauptete, der Kriminalroman sei derzeit das einzige Medium, das gesellschaftspolitische Zustände, Hintergründe und Trends in Deutschland hinreichend beschreibe. Wie bitte? Das hört man als Journalist
nicht gern, meint Wolfgang Kaes, Krimiautor und Journalist, und untersucht in seinem Beitrag, ob diese Behauptung stimmen könne ... mehr (pdf-Datei)
In der gleichen Auisgabe des Magazins findet sich unter dem Titel "In unterhaltsamen Romanen etwas über Politik lernen" ein Interview mit Horst Ehmke, dem Bundesminister a.D. und Autor von Politthrillern ...
mehr (pdf-Datei)
(Beide Linktipps von Johannes Schulz)
sueddeutsche.de: »Stumme Zeugen lügen nicht«:
Egal ob Biologen, Mediziner oder Chemiker: Wissenschaftler, wie etwa die vom Landeskriminalamt Niedersachsen, sind für die Aufklärung von Verbrechen wichtiger denn je. Heiko Lossie über Forscher im Polizeidienst ...
(Ein Linktipp von Johannes Schulz)
mehr
Nautilus zieht "Kalteis" vor:
Aufgrund des außerordentlich großen Medieninteresses zieht die "Edition Nautilus" das Erscheinen des Romans "Kalteis" von Andrea Maria Schenkel auf den 8. August vor, meldet das Fachmagazin ... Buchmarkt
In Sachen Plagiat:
Klagen vor dem Schnellgericht: Der Fall Peter Leuschner vs. Anna Maria Schenkel und Edition Nautilus, heißt ein Beitrag von Albrecht Götz von Olenhusen, zu finden im Fachmagazin ... Buchmarkt
Manchmal dauert es etwas länger, meint Ludger Menke und freut sich trotz der etwas lieblosen Verlagspräsentation über die englische Gesamtausgabe der Dave-Brandstetter-Krimis von Joseph Hansen. Ausserdem: Familiärer Schrecken. Über den Roman "Aus der Welt" von Barbara Vine. Zu finden im ... krimiblog
Die kriminelle Herbst-Winter-Kollektion der Verlage - Teil 5 stellt Axel Bußmer diesmal vor. Wieder mit zwei großen Verlagen: Droemer Knaur und Heyne. In der ... Kriminalakte
in der "Crime School" sind die Spannungsstudien in der No. 3 erschienen. Diesmal plaudert Dieter Paul Rudolph über den Klappentext bei ...
Watching the Detectives
Kalender
Ross Macdonald

Am 11. Juli 1983 stirbt Ross Macdonald in Santa Barbara (*13. Dezember 1915 als Kenneth Millar in Los Gatos, California). Er gilt als Nachfolger von Raymond Chandler und Dashiell Hammett und brachte die hardboiled Detektivstory mit seinem Private Eye Lew Archer zu neuem Ruhm.
Nachdem er sich ursprünglich John Macdonald genannt hatte, wechselte er sein Pseudonym zu Ross Macdonald, um Verwechslungen mit dem gleichnamigen Krimi-Autor John D. MacDonald zu vermeiden. Ross MacDonald war mit der Schriftstellerin Margaret Millar verheiratet.
Zentrales Thema der Detektivromane Macdonalds sind gestrauchelte Jugendliche und die Schuld ihrer Eltern. Die meisten Romane Macdonalds beinhalten verästelte, weit in die Vergangenheit zurückreichende kriminelle Verstrickungen, die vom Privatdetektiv Lew Archer aufgelöst werden. Macdonald führte somit der Krimigattung die Gedanken der Psychoanalyse zu. (Quelle: wikipedia)
Infos:
bei den "Alligatorpapieren ", "Diogenes Verlag", "Mordlust.de", "krimicouch", "wikipedia", "kaliber.38", "SZ-Mediathek", "Thrilling Detective" (engl.), "January.com" (engl.)
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Seit Jahren veröffentlicht Michael Schweizer in der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur" seine Krimikolumne "Untaten & Orte".
Heute die Ausgabe 3/2007:
Deutsche Dörfer und Kleinstädte

Morde auf engem Raum sind Thema in der neuen Kolumne von Michael Schweizer. Tod, Verbrechen, Niedertracht in Orten wie Wolfshagen, Felsenbronn auf der Schwäbischen Alb, in den ostfriesischen Städten Aurich und Norden und auf der winzigen Insel Holgrunt.
Michael Schweizer zu den Büchern "Das Treiben" von Anke Gebert, "Bienzle und die letzte Beichte" von Felix Huby, "Ostfriesenkiller" von Klaus-Peter Wolf und "Höllenfahrt" von Klaus Schafmeister ... mehr
Der Standard:
»Zum 20. Todestag des Underground-Literaten«
Am 17. Juli 1987 starb der Autor Jörg Fauser 43-jährig bei einem Verkehrsunfall: Erinnerung an einen besessenen Chronisten und Verdichter der deutschen Gegenwirklichkeit. Im Dossier gibt es unter anderem ein Interview mit dem Verleger Alexander Wewerka, der das Gesamtwerk Jörg Fausers herausgibt ... mehr
Der Standard: »Großstadthorror und ...«
... Heimatkunde. Die "Krimischiene" nennt "Der Standard" seine Rezensionsrubrik für Kriminalliteratur, was nun ein neuer Standard ist. Besprochen werden von Ingeborg Sperl:
"Gottlos". Von Karin Slaughter
"Königsallee". Von Horst Eckert
"Echte Kameraden". Von Ernst Schmid.
"Mosquito". Von Christian Gude.
... mehr
Der Spiegel:
»Ein Herz für alte Damen«
Ingrid Noll schreibt über rüstige Rentnerinnen, die in kuriose Kriminalfälle verwickelt werden. Mit Erfolg: Nolls jüngster Titel "Ladylike", in der zweiten Woche auf der Taschenbuch-Bestsellerliste von SPIEGEL ONLINE, hat sich von Platz 36 auf Platz 14 verbessert ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Gloria und der nörgelnde Papagei: Kate Atkinson hat einen Krimi geschrieben, der vielleicht gar keiner ist – aber dafür spannend bis zum letzten Satz.
Von Anne Chaplet ... mehr
kulturzeit:
»Stimmige Milieuzeichnungen«
Der ehemalige Lehrer Håkan Nesser ist derzeit wohl einer der bekanntesten und erfolgreichsten Autoren Schwedens. Gemeinsam mit Henning Mankell begründete er in den 1990er Jahren den Welterfolg der skandinavischen Kriminalliteratur. Håkan Nessers Kult-Ermittler Van Veeteren ermittelt sechsmal für die ARD ... mehr
Dr. Bernd Kochanowski berichtet von der Meinung, dass der britische Kriminalroman auf den Hund gekommen sei und führt Gegenargumente auf, z. B. den Autor Charlie Williams mit seinem Roman "Fags and Lager", und zwar bei ... Watching the Detectives
Ludger Menke stellt ie kanadische Krimizeitschrift "Alibis" mit der Nr. 23 vor. Ausserdem der Hinweis auf die Vorveröffentlichung von Andrea Maria Schenkels Roman "Kalteis". Dazu die Gewinner der diesjährigen Daggers der Crime Writers Association (CWA). Alles im krimiblog
Den 4. Teil der kriminellen Herbst-Winter-Kollektion der Verlage stellt Axel Bußmer vor. Ausserdem eine nicht begeisterte Besprechung des Sammelbandes "Coronado" von Dennis Lehane, sowie eine Empfehlung: die Biographie eines Mafia-Killers aus dem Ruhrpott. In der Kriminalakte
Über die Geschichte der Kriminalliteratur, der Kriminalistik findet man immer etwas bei Joachim Linder. Und über Kriminalfälle: zum Beispiel über Johann Eichhorn, dessen Fall in Andrea Maria Schenkels Roman "Kalteis" behandelt wird. Aber vielleicht wollen Sie wissen, was Ernst Dronke geschrieben hat? Sie lesen es bei NuT

Erfolg für "Mörderischer Attersee 2007"
Das Krimifestival „Mörderischer Attersee 2007“ ist zu Ende und war ein großer Erfolg. Bis zu 100 Zuhörer kamen zu den einzelnen Lesungen, und waren begeistert. Die aus Österreich, Deutschland und der Schweiz kommenden AutorInnen Angela Eßer, Uta-Maria Heim, Edith Kneifl, Beate Maxian, Sabina Naber, Paul Lascaux, Ernst Schmid, Susanna Schubarsky, Jochen Senf, Stefan Slupetzky, Sabine Thomas und Barbara Wendelken trafen sich am Attersee zum Gedankenaustausch und um vor Publikum zu lesen. Nur Oliver Bottini musste aufgrund einer Sommergrippe absagen. Über zu hörende Beiträge vom Festival berichtet die ... Salzkammergut Internetzeitung
Krimifestival am Attersee:
Nach in anderen Bundesländern erfolgten Krimi-Initiativen hat nun auch Oberösterreich seine exklusive Krimi-Plattform. 13 Autoren lasen aus ihren Krimis, meldet ... ORF
Marktplatz für Krimiliebhaber:
Das Eifel-Städtchen Daun und seine Umgebung stehen im September wieder ganz im Zeichen der Krimis: Zum vierten Mal soll das Festival "Tatort Eifel" Treffpunkt der bundesweiten Krimi- und Medienszene werden berichtet ... Die Zeit

Ulrich Kroegers Krimitipp 6/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Klassikerstatus, raue Wirklichkeit im Milieu, Regionalkrimis der besseren Sorte, gut recherchierter Politthriller Sarkasmus und Blaxploitationkrimi
Ulrich Kroeger über eine Veränderung bei UT metro und zu Büchern von Dieter Paul Rudolph, Robert Brack, Leenders/Bay/Leenders, Horst Eckert und Ernest Tidyman ... mehr
Ulrich Kroegers erster Krimitipp erschien vor sechseinhalb Jahren. Heute erscheint Ulrich Kroegers Krimitipp einmal im Monat im Sonntagsjournal der "Nordsee-Zeitung", dessen Redaktion wir für die Genehmigung zur Veröffentlichung und Archivierung bei den Alligatorpapieren danken. mehr
FAZ:
»Fahrstuhl zum Sonett«
Für Albert Ostermaier wird der Film noir zum Gegenstand und Vorbild einer lyrischen Samurai- und Detektivkunst. Sein neuester Lyrik-Band "Polar" handelt nicht nur vom Film noir, er setzt ihn auch in eine gleichsam polare Poetik um. Ostermaier folgt dem lyrischen Ehrenkodex der Dandys des Fin de siècle und erfüllt zugleich die Pflichten des Samurai Costello: abtauchen, Spuren verwischen, eine gepflegte Oberfläche zur Schau stellen. Nur eines ist in diesem Poesiekrimi sicher: Der Mörder ist immer der Dichter. Von Sandra Pott ... mehr
Stuttgarter Zeitung:
»Schneemobile, Duckmäuser und wilde Rinder«:
Musterstücke treffender Analyse und wirklich gelungenen Komprimierens selbst umfangreichster Kriminalromane bietet Thomas Klingenmaier immer monatlich in der "Stuttgarter Zeitung". In der Juli-Ausgabe seiner diesmal auch wieder online zu lesenden Kolumne "Der aktuelle Krimi" stellt er Bücher von Horst Eckert ("Königsallee"), Steve Hamilton ("Blind River"), Christine Lehmann ("Allmachtsdackel"), Giles Blunt ("Eisiges Herz") und Georges Simenon ("Maigrets schwierigste Fälle") vor ... mehr
Die Welt:
» Sterben in der bretonischen Provinz«
Überall im Sommer lauert der Tod: Marcus Braun erzählt von einer fatalen, finsteren Begegnung im Finistère. Ein Krimi mit der Sogwirkung eines "Nouvelle Vague"-Thrillers. Braun erweist sich als Meister der literarischen Labyrinthlandschaftsarchitektur. Sandra Pott über den Roman "Armor" ...
mehr
Tagesspiegel:
»Funkelfinten«
Wie asynchron taumeln die Gesprächsfetzen in ein sonstiges Grübeln hinein. Und auch das noch: Wenn der Autor in der Vergangenheitsform schreibt, passiert gerade jetzt was. Während das Präsens entweder Rückblende ist oder innerer Monolog oder pure Fantasie. Mit anderen Worten: Dieses Buch ist tückisch wie ein Seeigel. Jan Schulz-Ojala über Marcus Brauns rätselkühlen Sommerkrimi "Armor" ... mehr
Diemal begint Thomas Wörtche seine Krimikolumne "Leichenberg" bei den Kollegen von "kaliber. 38" mit nicht ganz gelungenen, bzw. nicht ganz mißlungenen Werken,
die zudem stark regional ausgeprägt sind. Wobei "Gottes Mühlen" von Lilo Beil die Atmosphäre und die Personen ihrer Geschichte sehr gut trifft. Dramaturgische Ungeschicklichkeiten, zu komplizierte Plots und wenig zurückgenommene Prosa lassen bei Rainer Martin Mittls "Brüderchen komm stirb mit mir" und Marcos M. Villatoros "Furia" keine rechte Freude aufkommen. Erste Qualität bieten dagegen Robert Louis Stevensons Criminalroman "Der Ausschlachter", "Zufallscode" von Robert Littell und Philip K. Dicks "A Scanner Darkly. Alles wird nicht gut" ...mehr
kaliber. 38: »Tod durch Erfolg?«:
Der literarische Kriminalroman und der bestsellerlistendominierende evasive Kriminalroman haben der Kriminalliteratur Respektabilität eingebracht: den Respekt vor einer gut verkäuflichen Ware und den Respekt, literarisch top notch, ja fast Weltliteratur sein zu können. Doch beide Sorten von Respektabilität helfen der Kriminalliteratur überhaupt nicht - kreativ gesehen. Die Selbsterneuerungskräfte sind ausgewandert in benachbarte Genres oder in andere Medien, etwa Film, Fernsehen oder Comic. Von Thomas Wörtche ... mehr
Deutschlandradio:
»Ein zärtliches Gespür für die Nacht«
Ein Mädchen ist verschwunden, Kommissar Kimmo Joentaa macht sich im südfinnischen Turku an seinen zweiten Fall. Doch es geht in "Das Schweigen" weniger um die raffiniert konstruierte Handlung und ihre ziemlich überraschende Wendung am Schluss. Der Schriftsteller Jan Costin Wagner zeichnet sich vor allem durch ein zärtliches Gespür für die finsteren Seelenzustände seiner Figuren aus. Von Kolja Mensing ... mehr
Berliner Literaturkritik:
»Der Leichenstolperer«:
Thomas Raab versucht mit seinem Debüt "Der Metzger muss nachsitzen" unüberlesbar in die Fußstapfen der "Wiener Schule" zu treten, indem er einen Krimi mit Humor und philosophischen Betrachtungen würzt. Dummerweise ist der Roman letztendlich eine zähe Angelegenheit, weil die Geschichte dann doch zu sehr an den Haaren herbeigezogen ist ohne jemals wirklich absurd zu sein. Von Axel Bußmer ... mehr
Deutschlandradio:
»Recht und Gesetz gelten nicht mehr«
Michael Gruber hat mit seinem Thriller ein dickes Buch geschrieben, in dem jedoch keine Zeile überflüssig ist. "Das Totenfeld" zählt zum Besten, was dieses Genre seit langem hervorgebracht hat. In immer neue Schichten von subjektiver Wahrnehmung und vermeintlichem Wahn lässt Gruber seinen Ermittler vordringen. Mit ihm wird der Leser immer tiefer in ein Herz der Finsternis gezogen. Von Georg Schmidt ... mehr
Axel Bußmers TV & Buchtipps 7. – 20. Juli 2007
In den kommenden beiden Wochen gibt es
selten gezeigte Filme, eine skandinavische Van-Veeteren-Reihe und das Filmdebüt von Kirk Douglas.
Dazu weiteren Abenteuer von Jane Tennison, ein Mafiadrama, eine Austro-Version eines Action-Thrillers und neben dem alljährlichen Edgar Wallace-Festival, einige Klassiker und interessante Verfilmungen ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
ARTE:
» Krimi-Boom in Deutschland«
Immer mehr wird gelesen, immer mehr wird geschrieben. Immer neue Stimmen sind gefragt, und schnell werden Nachwuchsautoren hochgejubelt. Der zweimalige deutsche Krimipreisträger Oliver Bottini dagegen meidet den Hype. Sein dritter Roman ist gerade in Vorbereitung. "ARTE Kultur" stellt den Autor in einer kleinen Reportage vor, die via Computer auch gesehen werden kann (real video - 3'30) ... mehr
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB".
Sonnabend, den 7.Juli 2007 um 11:45
"Aufklärung aus der Luft
Unterwegs mit der Hubschrauberstaffel der Bundespolizei"
Den alten Bundesgrenzschutz gibt es nicht mehr –
seit 2005 heißt er Bundespolizei.
1990 hat die Vereinigung die innerdeutsche Grenze abgewickelt,
1995 und 2001 haben die Schengener Abkommen die westlichen
Außengrenzen verschoben, und ab 2004 fallen
wegen der EU-Osterweiterung Zollkontrollen an der Ostgrenze
nach Polen und Tschechien weitgehend weg.
Parallel dazu wird die Kriminalitätsbekämpfung verstärkt,
unter anderem mit der eigenen Hubschrauberstaffel,
im Grenzgebiet und auf Bahnanlagen,
am Tag und bei Nacht.
Schwerpunkt: Schleusung und Buntmetalldiebstahl.
An Bord: der Pilot, der Flugtechniker und der FLIR-Operator.
Equipment unter anderem: Tageslicht- und Wärmebildkameras.
Kein Schutz der Dunkelheit für flüchtige Täter oder "unerlaubt
Einreisende" durch Aufklärung aus der Luft.
Aber auch Rettung aus der Luft - für Verlaufene und Vermisste,
von Hochwasser Eingeschlossene und
von Waldbränden Bedrohte.
Ein Streifenflug mit dem EC-155 zur polnischen Grenze.
Die Sendung ist auch per PC und als Podcast abrufbar. (Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 0:45 und 5:45)
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"
Hammett:
»Das neue Buch der "Tannöd"-Autorin«
Andrea Maria Schenkel hat in den letzten Monaten mit ihrem Debütroman „Tannöd“ für viel Furore gesorgt und sich damit bis auf den heutigen Tag in allen einschlägigen Bestsellerlisten etabliert. (Die Gesamtauflage des Buches liegt momentan bei unglaublichen 250.000 Exemplaren!). Daß die Autorin auch weiterhin für literarische Überraschungen gut ist, stellt Sie nun beeindruckend mit ihrem neuen Kriminalroman "Kalteis" unter Beweis.
Die Krimibuchhandlung Hammett präsentiert deshalb in Zusammenarbeit mit der Edition Nautilus in Hamburg ab Sonntag, dem 15. Juli diesen Roman in einer teilweisen Vorveröffentlichung. In den knapp vier Wochen bis zum Erscheinen des Buches werden die Leser dieses Internetmagazins dann jeweils sonntags Gelegenheit haben, große Teile des Romans "Kalteis" kennen zu lernen ... mehr

Metropolis:
»Bond, James Bond«
Seit über 40 Jahren kann man „007“ auf der Leinwand sehen – was die Filmreihe zur längsten in der Kinogeschichte macht! Vor kurzem erschien die DVD „Der bekannteste Geheimagent der Welt“, dank derer Fans die verschiedenen Bond-Darsteller (u.a. Pierce Brosnan, Sean Connery und Roger Moore) und Bondgirls Revue passieren lassen können. Aus diesem Anlass nimmt "Metropolis", das Magazin bei "ARTE" den Geheimagenten im Dienste seiner Majestät unter die Lupe. Und zwar am:
Samstag, den 23. Juni 2007 um 20.00 Uhr
Wiederholung, den 24. Juni 2007 um 12.45 Uhr ... mehr
Kalender
Der unter zahlreichen Pseudonymen schreibende Autor Ed Mc Bain erlag am 6. Juli 2005 einem Krebsleiden. Als Autor der 1957 begonnenen Serie über das 87. Polizeirevier schuf er die Grundlage der sogenannten "police procedurals".
Salvatore A. Lombino alias Ed McBain wurde 1926 in New York geboren. Mit 18 Jahren trat er in die Navy ein. An Bord eines Zerstörers verfaßte er seine ersten Kurzgeschichten. Als er 1946 in die USA zurückkehrte, beschloß er, Schriftsteller zu werden. Er studierte am Hunter College und arbeitete anschließend als Berufsschullehrer und in einer Literaturagentur. 1952 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Evan Hunter, unter dem er später auch das Drehbuch für Hitchcocks "Die Vögel" verfaßte, seine erste Kurzgeschichte und seinen ersten Roman. 1956 erschien sein erster Roman aus dem 87. Polizeirevier und bereits ein Jahr später erhielt McBain den "Edgar Allan Poe-Award". Er wurde aber auch mit dem "Grand Master-Award" und als einziger amerikanischer Autor mit dem "Diamond Dagger" der British Crime Writers Association ausgezeichnet.
Infos:
Horst Eckert über McBain , Porträt bei ARTE , krimiblog , Alligatorpapiere , Krimi-Couch , Die Zeit , evanhuntercom (engl.)
börsenblatt:
»Immer neue exotische Bäumchen«
"Der Kriminalroman ist die ideale Landschaft, um eine harmonische Verbindung von U und E zu gewährleisten.", meint Heinrich Steinfest im Gespräch mit Andreas Trojan für boersenblatt.net zum Erscheinen des Extras "Krimi" im aktuellen BÖRSENBLATT (27 / 2007) ... mehr
Deutschlandfunk:
»Schweden-Krimis für das deutsche Fernsehen«
Mit "Das vierte Opfer" startet die ARD am Sonntag eine sechsteilige Reihe mit Verfilmungen von Romanen des schwedischen Bestsellerautors Hakan Nesser. Neben Henning Mankell ist Nesser der bekannteste Protagonist der schwedischen Krimi-Szene. Warum die Schweden-Krimis gerade in Deutschland so gut ankommen, ist für Nesser "ein wenig rätselhaft". Eric Leimann sprach mit dem Autor Hakan Nesser ... mehr
Neue Zürcher:
»Bedrückende Lust«
Die Lektüre des Buches "Hilflos" von Barbara Gowdy ist dem Thema entsprechend spannend – und qualvoll. In dem doch vorrangig als Krimi angelegten Roman erscheint Liebe als ein Begriff, mit dem gar leichthändig hantiert wird - als wolle die Autorin weniger dem Phänomen oder ihren Charakteren auf die Spur kommen als vielmehr mit einer überraschenden Perspektive schockieren. Von Bernadette Conrad ... mehr
Hammett:
»Krimirätsel«
Neulich hat die Jury eines bundesweiten Wettbewerbs zur Suche nach dem "schönsten bedrohten Wort der deutschen Sprache" das Wörtchen KLEINOD zum Sieger erkoren. Da sich das Hammett-Rätselteam seinerseits immer um die deutsche Sprache und ihre Rätselhaftigkeit bemüht hat, will es Ihnen hiermit zu den bald beginnenden Sommerferien mit seinem Sommerrätsel "Um-die-Ecke-gebracht" N° 42 ein rätseltechnisches und für Sie preisverdächtiges Kleinod vorlegen. Interessante Buchpreise warten. Einsendeschluß ist Montag, der 13. August 2007 ... mehr
evolver:
»Brüssel goes Pulp«
Das perverse politische Gebilde EU ist ideal für einen klassischen Noir-Plot: die Korruption, der Beamtenapparat und der Versuch, einen ganzen Kontinent unter die Diktatur neokapitalistischer Verbrecher zu zwingen. Schwärzer und grausamer geht's gar nicht - wie Martin Comparts Roman "Der Sodom-Kontrakt " eindrucksvoll zeigt. Von Peter Hiess ... mehr
Ein Bruder und seine gefährlichen Geschäfte:
Peter Robinson gehört zu den stillen Wassern unter den britischen Krimiautoren. So erzählt Robinson in dem Krimi "Eine seltsame Affäre" ganz nebenbei davon, wie fremd sich nahe Verwandte sein können, meint Sylvia Staude diesmal ausserhalb ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder" in der ... Frankfurter Rundschau
Ein Haus für das (fiktive) Verbrechen:
Am 19. September wird in der Alten Gerberei im Eifelstädtchen Hillesheim "Das Kriminalhaus" eröffnet – ein Gebäude, das ganz im Zeichen der Kriminalliteratur steht, meldet das ... börsenblatt
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 4/07
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur)
BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv. Im PKT 4 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Mai 2007 erreichten.
Es gibt Neues von und über Astrid Paprotta, immer noch blinde Ermittler und eine Menge neue Fälle für bewährte Ermittler
Mit Abbildungen der Buchcover gibt es das alles hier
Immer wieder einen
durchlesenen Sommertag wert sei die Krimikunst der Amerikaner, meint Ulrich Noller in seinen Juli-Krimitipps bei Funkhaus Europa:
Das beweisen, einmal mehr, zwei Romane, die kürzlich als Taschenbuch erschienen sind:
"Callgirls", ein bitterböses Alterswerk des ungekrönten Genrekönigs Elmore Leonard.
Und "Schlafende Engel", ein überaus ambitioniertes Kriminaldrama von Michael Collins .... mehr
Die Welt:
»Mörder & Jäger: Guido Brunetti«
Noch einmal, aber diesmal mit den richtigen Links und den richtigen Büchern:
Die Buchtipps im Juli 2007, die natürlich auch alle via Computer gehört werden können ...
Reinhard Jahn empfiehlt: "Die Stille nach dem Mord":
Selten schaffte es ein Buch, mich wirklich so in Angst zu versetzen wie DIE STILLE NACH DEM MORD von Annette Berr ...
Ingrid Müller-Münch empfiehlt: "Gottlos":
Ein Krimi voll menschlicher Abgründe und unerwarteter Erzählwendungen, geschaffen von einer Autorin, die seit ihrem Erstling "Belladonna" zu den weltbesten Thrillerschreibern gehört ...
Manfred Sarrazin empfiehlt: "Land der Lügen": ...
Wegen James Crumleys Prosa müsste das Betäubungsmittelgesetz um einen weiteren Verbotsparagraphen ergänzt werden.
Ulrich Noller empfiehlt: "Big Deal":
Jürgen Benvenuti ist ein hervorragender, ein herausragender Genreautor im deutschen Sprachrau, und "Big Deal", sein aktueller Roman, ist gehobene, witzige, pointierte Spannungsliteratur vom Allerfeinsten ...
Lilipuz empfiehlt: "L.U.P.E. deckt auf - Die Giftspur":
Dass die vier Spürnasen ihrem falschen Freund am Ende doch noch das Handwerk legen können, ist ihrer Kombinationsgabe, ihrer Freude am Tüfteln und einer gehörigen Portion Glück zu verdanken. Dadurch findet die Geschichte einen überraschenden, aber lesenswerten Abschluss. ...
mehr ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Bittere Erinnerungen: Jan-Costin Wagner schickt in Finnland seinen melancholischen Kommissar Kimmo Joentaa erneut auf Mördersuche.
Von Ralf Kramp ... mehr
NDR:
»Detailtrunkene Beobachtungen«
Jan Costin Wagner hat sich mit diesem dritten Roman "Das Schweigen" endgültig an die Spitze der deutschen Krimiautoren geschrieben. Er erschöpft sich nicht in einem spannenden Plot. Viel ausgeklügelter sind die Wechsel in der Perspektive: Täter, Eltern, Fahnder. Seine Beobachtungen sind genau, fast detailtrunken - und damit schon wieder mehr als realistisch. Von Jutta Duhm-Heitzmann ... mehr
NDR:
»Vom Lehrer zum Krimi-König«
Håkan Nesser, unser Super-Schwede. Krimi-König, Bestsellerautor und fast schon so bekannt wie ABBA. Doch seine erste Lesung 1996 in Stockholm, die war alles andere als vielversprechend. Bei Nesser ist der Mord nur das Alibi, um über die großen Themen des Lebens zu schreiben. Sechs Verfilmungen sind nun auch in der ARD zu sehen ... mehr
Kate Atkinsons teuflisch witzige Prosa macht mächtig Spaß,
meint Tobis Gohlis in seiner Krimikolumne in der "ZEIT" Nr. 27 vom 28.06.2007.
Es entzücke die Entschiedenheit, mit der Atkinson die Erzählstrukturen des Kriminalromans weiter verdrehe, um einen bösen Blick auf die Gesellschaft zu werfen. Atkinsons kühles Auge und die unbestechliche Struktur des Kriminalromans "Liebesdienste" bringe sie an den Tag: die herrlich vielfältige Triebstruktur der Barbarei.
Lesen Sie ... mehr
(ToGos Kolumne hätten wir ohne den Hinweis von Sandra Eggers-L. diesmal übersehen. Danke!)
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der Juli-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis und Thriller:
Gute Unterhaltung: Robert B. Parkers Held kann beinahe alles: plaudern, sich prügeln und auch Fälle aufklären
Von Walter Delabar
Brennende Menschen: Astrid Paprotta hat mit "Feuertod" endlich wieder einen Krimi veröffentlicht
Von Georg Patzer
Hin und Her mit dem Betrüger: H.R.F. Keating lässt Inspektor Ghote 1. Klasse reisen
Von Georg Patzer
"And what do you think of it all, Watson?": Nick Rennisons "Sherlock Holmes" ist mehr als nur die fiktive Lebensgeschichte des Meisterdetektivs
Von Jens Zwernemann
Ein Dutzendkrimi, den man nicht gelesen haben muss Steve Hamilton langweilt mit "Blind River".
Von Georg Patzer

Érstes Sommerkrimifestival in Österreich
Am kommenden Freitag und Samstag ist es soweit: 13 deutschsprachige, anerkannte Krimi AutorInnen aus Österreich, Deutschland, Schweiz treffen einander rund um den Attersee:
Oliver Bottini, Angela Eßer, Uta Maria Heim, Edith Kneifl, Paul Lascaux, Beate Maxian, Sabina Naber, Ernst Schmid, Susanne Schubarsky, Jochen Senf, Stefan Slupetzky, Sabine Thomas, Barbara Wendelken. "Mörderischer Attersee" nennt sich das Festival. Ein Bericht der ... Salzkammergut Internetzeitung

Deutschlandradio: »Aus dem literarischen Leben«
Aus dem literarischen Leben
Der schwedische Krimiautor Hakan Nesser.
Zu hören im
Deutschlandradio am Dienstag, den 03.07.2007 um 16:10 Uhr
in der Sendung "Büchermarkt"... mehr
Berliner Literaturkritik:
»Dubliner Schuld«
Der irische Romancier John Banville hat unter seinem Pseudonym Benjamin Black einen Kriminalroman geschrieben – und meistert auch dieses Genre. Dieses fesselnde, dicht geschriebene und von Christa Schuenke flüssig übersetzte Buch gleitet glücklicherweise nie ab zur reinen Parodie oder zu einer mit Ironie beschwerten Travestie. Von Alexander Kluy ... mehr
Die Welt:
»Ganz Frankfurt ist Feuer und Flamme«
Das Leben ist nicht schön. Es ist wenig. Und wenn's vorbei ist, kommt nichts hinterher. Wer jetzt Nachtwind spürt und den Tag in den Türen stehen sieht, hat Recht. Hier geht's um Brecht. Unter anderem. Und um Mord, um Brandstiftung, Korruption, Versicherungsbetrug, Mitleid, Frankfurt, späte Liebe und eine alte Geschichte. Elmar Krekeler über den Roman "Feuertod" von Astrid Paprotta ... mehr
ray-talk:
»Der Deutsche Krimi-Autor - Ein Aufschrei in zagender Zeit«
Kriminalromane haben in der Gunst des Lesers alles hinter sich gelassen. Da halten sich manche zu gute, mit dem lesen von Krimis wenigstens ein bisschen Realitätssinn zu bewahren. In diesem Zusammenhang stellt sich damit die Frage, welchen gesellschaftlichen, politischen und moralischen Stellenwert der deutsche Krimi-Autor einnimmt, einzunehmen bereit ist, einzunehmen in der Lage ist. Oder anders: Ist der heutige Krimi-Autor fachlich und menschlich in der Lage, in der gleichen Weise wie seine historischen Vorgänger Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen, indem er Werte vermittelt und die in langen Kämpfen erreichten Fortschritte in Kultur und Politik zu verteidigen trachtet? Von Thomas Pfanner.
Ein Link-Tipp von Johannes Schulz ... mehr
Der Spiegel:
»Klemmt euch dahinter!«
Als Krimiautor braucht man ein dickes Fell, findet Linwood Barclay. Für den gefragten Redner und Zeitungs-Kolumnisten hat es sich ausgezahlt. Sein erster Psychothriller "Ohne ein Wort" ist auf Anhieb auf der Bestsellerliste gelandet. Nach mehreren Sachbüchern, die seit Mitte der neunziger Jahre erschienen sind, brachte Barclay 2004 den ersten einer auf mehrere Bände angelegten Krimi-Reihe auf den Markt. "Ohne ein Wort" ist Barclays erster Psychothriller ... mehr
Natürlich alles Mörder
Alexandra Wehner wollte immer Mörder jagen. Nie hat die Wiener Polizeireporterin andere Fälle recherchiert. Deshalb ist sie nicht traurig. Höchstens todtraurig. Immer noch schreibt sie ausschließlich über Mord, inzwischen wieder für die Kronen Zeitung, wo ihre Karriere begann.
Ein Link-Tipp von Johannes Schulz, gefunden in ... jetzt – das Magazin

Deutschlandradio: »Tatort Istanbul«
Literarische Verbrechen am Bosporus
Von Gerd Brendel
Spätestens seit Agatha Christies "Mord im Orient-Express" hat Istanbul einen festen Platz in der Kriminalliteratur. Und spätestens seit die englische Autorin ihren Krimi im Istanbuler Pera Palace Hotel unter rätselhaften Umständen vollendete, schreibt die Realität am Bosporus ihre eigenen Kriminalgeschichten als Fußnoten zur Literatur.
In der türkischsprachigen Literatur fehlten Kriminalgeschichten allerdings bisher: Erst in den letzten zehn Jahren entstand eine eigenständige "Krimi-Szene" mit Hobby-Detektiven, schillernden Halbweltfiguren und Geheimagenten.
Esmahan Aykol lässt ihre Heldin, die deutschstämmige Buchhändlerin Kati Hirschel, einen verzwickten Mordfall nach dem anderen lösen. Dabei gerät sie tief in die Machenschaften korrupter Lokalpolitiker, legt sich mit Islamisten und der Parkplatz-Mafia an. Die Handlung ist fiktiv, die Umstände sind real.
Aykols Kollege Murat Somer hat mit seiner Heldin Burcak die schillerndste Romanfigur der türkischen Gegenwartsliteratur erfunden. Burcak betreibt einen Nachtclub und ist Transvestit. Der Schriftsteller lässt sich vom Nachtleben im ganz realen Beyoglu inspirieren.
Als Begründer der modernen Kriminalliteratur der Türkei gilt Ahmet Ümit. Bei ihm schließt sich ein Kreis: Sein Geheimagent arbeitet genau da, wo vor 100 Jahren die ersten Kriminalstoffe Eingang in die türkische Literatur fanden: In dem Palast am goldenen Horn hatte schon der erste osmanische Geheimdienst seine Büros und übersetzte im Auftrag des Sultans englische Sherlock-Holmes Romane.
Zu hören im Deutschlandradio am Dienstag, den 03.07.2007 um 19:30 Uhr ... mehr
Kalender
Am 3. Juli 3. Juli 1908 wird Thomas Narcejac als Pierre Robert Ayraud in Rochefort-sur-Mer geboren († 7. Juni 1998 in Nizza).
Narcejac war Professor für Literatur und Philosophie. Bekannt ist er für seine psychologischen Kriminalromane, die er zusammen mit Pierre Boileau verfasste. Ihr gemeinsames Werk "D'entre les morts" wurde im Jahr 1958 von Alfred Hitchcock unter dem Titel "Vertigo – Aus dem Reich der Toten" verfilmt. Ihr Roman Die trauernden Witwer (Les Veufs) wurde im Filmdrama Labyrinth – Liebe ohne Ausweg (Entangled) (1993) mit Judd Nelson in der Hauptrolle verfilmt. Nach dem Tod von Boileau schrieb Narcejac alleine - unter dem Namen Pierre Boileau & Thomas Narcejac - weiter Krimis bis zu seinem Tod 1998.
Info bei wikipedia.de , polars.org (frz.).
Die Welt:
»Hohepriester der Kälte«
Krimi mit bösem Ende: In "Das Schweigen" verschwinden in Südfinnland zwei Mädchen. Der Schriftsteller Jan Costin Wagner erzählt die Geschichte so unterkühlt, dass dem Leser die Zähne klappern.
Auch sonst dominieren bei dem 35-Jährigen die Moll-Töne. Von Hendrik Werner ... mehr
Der Tagesspiegel:
»Was hat Mutter mit all dem zu tun?«
Der preisgekrönte kanadische Schriftsteller Tim Wynne-Jones hat nach „Brandspuren“ erneut einen psychologisch dichten Thriller geschrieben, der zugleich eine wichtige Lebensphase eines Jugendlichen markiert. Dem Autor gelingt es in "Dieb im Haus der Erinnerung" so mitreißend wie geschickt, dessen Innensicht zur Erzählperspektive werden zu lassen.. Von Ulrich Karger ... mehr
Der Standard: »Vielschichtig und ...«
... vegetarisch. Die "Krimischiene" nennt "Der Standard" seine Rezensionsrubrik für Kriminalliteratur, was nun ein neuer Standard ist. Besprochen werden von Ingeborg Sperl:
"Wiener Blut". Von Frank Tallis
"Ostfriesenkiller". Von Klaus-Peter-Wolf
"Der Schatten des Geldes". Von Stefan Naglis.
"Shanghai Dinner". Von Nuri Vittachit.
... mehr
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (2) Michael Collins: Schlafende Engel
2 (3) Matti Rönkä: Der Grenzgänger
3 (–) Astrid Paprotta: Feuertod
4 (–) Gisbert Haefs: Caesar
4 (8) Elmore Leonard: Callgirls
5 (–) Stuart MacBride: Die Stunde des Mörders
5 (–) Daniel Scholten: Der zweite Tod
5 (–) Karin Slaughter: Gottlos
6 (–) Christine Lehmann: Allmachtsdackel
6(1) Petros Markaris: Der Großaktionär
Hier als schöne pdf-Datei
Mordsrennen
Ein vergleichbares Experiment hat es in der Geschichte des deutschen Fernsehens noch nicht gegeben: Ab Herbst wird die ARD drei Krimiserien in einen direkten Wettbewerb schicken. Das erfolgreichste Format wird dann fortgesetzt, meldet der ... Tagesspiegel
Kalender
Am 2. Juli 1999 stirbt der Schriftsteller Mario Puzo auf Long Island (* am 15. Oktober 1920 in New York City).
Puzo, als Kind armer italienischer Einwanderer geboren, schrieb schon in seiner Jugend, doch seine erste Kurzgeschichte erschien erst 1950; 1955 konnte er seinen ersten Roman "Die dunkle Arena" veröffentlichen. Mit "Mamma Lucia" gelang ihm 1965 der große Durchbruch, doch sein internationaler Bestseller "Der Pate", der 1969 erschien und von Francis Ford Coppola in zwei Teilen verfilmt wurde, machte ihn zur Legende und zum Vorreiter einer neuen Gattung: dem Mafiaroman.
Info bei kaliber. 38 , wikipedia.de , dieterwunderlich.de.
Die Juni-Meldungen gibt es
hier
Die Mai-Meldungen gibt es
hier
Die April-Meldungen gibt es
hier
Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv
Haftungsausschluss und Urheberrecht
Juli: Neu bei den Alligatorpapieren

Ulrich Kroegers Krimitipp 5/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Erste Sätze, Inspector Ghotes Reise, klassischer Hard-boiled-Stil und völlig überholter Gerechtigkeitssinn
Ulrich Kroeger über einen Wettbewerb für den schlechtesten Anfangssatz und zu Büchern von H.R.F. Keating, James Crumley und Max Bronski
... mehr
|
Krimi-Report Rezensionen |
| Krimi-Report No. 28 Auch in seinem fünfzehnten Fall stochert Commissario Brunetti wieder – und diesmal wörtlich zu nehmen – auf der Suche nach der Wahrheit im Schlamm der feinen Gesellschaft. Die Insel Murano mit ihren Glasbläsereien steht diesmal im Mittelpunkt der Ereignisse, bei denen es um Umweltverbrechen, Korruption und um einen mysteriösen Todesfall geht ... mehr |
| Von Frank Becker |
Axel Bußmers Spurensuche
Spurensuche No. 40
»Pack diese Krimis ein!«
Einige Empfehlungen für die Reisetasche
Die ewiggleich-schreckliche Frage beim Kofferpacken: Welche Bücher soll ich in den Urlaub mitnehmen? Deshalb gibt es in alphabetischer Reihenfolge einige Empfehlungen:
Axel Bußmer über Bücher von Wolfgang Brenner, James Crumley, Horst Eckert, Gunter Gerlach, Lee Goldberg, Steve Hamilton, Ed McBain, David Peace, Ross Thomas, Elmore Leonard, Donald E. Westlake, Daniel Woodrell und Michael Connelly ... mehr
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 5/07
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Im PKT 5 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Juni 2007 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover gibt es das alles hier
No. 4/07
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Im PKT 4 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Mai 2007 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover gibt es das alles hier
|
Der KrimiKurier Rezensionen |
KrimiKurier 22
Der Sommer-KrimiKurier von Gisela Lehmer-Kerkloh, der 22. Diesmal gibt es Besprechungen zu Büchern von Horst Eckert, Thomas Raab, Wolfgang Brenner, Theo Pointner, Leenders/Bay/Leenders, Pieter Aspe, Murielle Rousseau, Renate Lanius und Irene Dische ...
mehr |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh |
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Aus der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur".
3/2007
Deutsche Dörfer und Kleinstädte
Zu den Büchern "Das Treiben" von Anke Gebert, "Bienzle und die letzte Beichte" von Felix Huby, "Ostfriesenkiller" von Klaus-Peter Wolf und "Höllenfahrt" von Klaus Schafmeister ... mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 6/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Klassikerstatus, raue Wirklichkeit im Milieu, Regionalkrimis der besseren Sorte, gut recherchierter Politthriller Sarkasmus und Blaxploitationkrimi
Ulrich Kroeger über eine Veränderung bei UT metro und zu Büchern von Dieter Paul Rudolph, Robert Brack, Leenders/Bay/Leenders, Horst Eckert und Ernest Tidyman ...
mehr
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Aus der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur".
3/2007
Deutsche Dörfer und Kleinstädte
Zu den Büchern "Das Treiben" von Anke Gebert, "Bienzle und die letzte Beichte" von Felix Huby, "Ostfriesenkiller" von Klaus-Peter Wolf und "Höllenfahrt" von Klaus Schafmeister ... mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 6/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Klassikerstatus, raue Wirklichkeit im Milieu, Regionalkrimis der besseren Sorte, gut recherchierter Politthriller Sarkasmus und Blaxploitationkrimi
Ulrich Kroeger über eine Veränderung bei UT metro und zu Büchern von Dieter Paul Rudolph, Robert Brack, Leenders/Bay/Leenders, Horst Eckert und Ernest Tidyman ...
mehr
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 4/07
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Im PKT 4 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Mai 2007 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover gibt es das alles hier
Heute keine Kriminalhörspiele. Aber es gibt ja gute Kriminalromane (siehe links) und Fernsehen (siehe unten) ...
Die TV-Tipps 7. – 20. Juli 2007
In den kommenden beiden Wochen gibt es selten gezeigte Filme, einige Klassiker und interessante Verfilmungen ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Axels TV-Tipp des Tages:
BR, 23.10
(USA 2002, R.: Phillip Noyce)
Drehbuch: Christopher Hampton, Robert Schenkkan
LV: Graham Greene: The quiet American, 1955 (Der stille Amerikaner)
Saigon, 1952: Der britische Reporter Thomas Fowler führt, zwischen gelegentlichen Reportagen, Opium rauchen und Sex, ein ruhiges Leben. Der stille, idealistische Amerikaner Alden Pyle will dagegen etwas bewegen. Schnell sind beide in politische Intrigen verwickelt, die sie nicht überblicken.
"Der stille Amerikaner" ist eine gelungene Greene-Verfilmung und ein im besten Sinn angenehm altmodischer Film, der zwar 1952 spielt, aber auch die heutige Außenpolitik der Ersten Welt präzise beschreibt.
Mit Michael Caine, Brendan Fraser
ZDF, 00.35
(USA/Aus/GB 2003, R.: Jane Campion)
Drehbuch: Jane Campion, Susanna Moore, Stavros Kazantzidis (zusätlicher Autor)
LV: Susanna Moore: In the cut, 1995 (Aufschneider)
Lehrerin Frannie Avery glaubt den Mörder einer Frau zu kennen. Trotzdem verliebt sie sich in ihn.
Ein auf einem schlechten Buch basierender Langweiler, der mit pseudophilosphischen Sprüchen, etwas nackter Haut und Gewalt aufgepeppt wird. Ohne Hauptdarstellerin Meg Ryan (Hat sie wirklich kein besseres Drehbuch für ihren ersten Nacktauftritt gefunden?) wäre "In the Cut" ohne Umwege in der wohlverdienten Direct-to-Video-Ecke gelandet.
Mit Meg Ryan, Mark Ruffalo, Jennifer Jason Leigh, Kevin Bacon (ungenannt)