Kurzurlaub!
Die Alligatorpapiere machen kurze Ferien:
Um dem Sommerloch zu entfliehen, jenem Zustand spärlicher Nachrichten, haben die Alligatorpapiere sich entschlossen, für kurze Zeit direkt in selbiges zu verschwinden.
Für ein verlängertes Wochenende vom Donnerstag, den 29. Juli bis Montag, den 2. August 2010 gibt es hier keine Aktualisierungen. Halbpension, Bücher im Koffer. Ab 3. August sind wir wieder für Sie da.
Machen Sie es wie wir: lesen Sie während dieser Zeit wieder mehr in Krimis, als darüber. Und: vermissen Sie uns bitte ein wenig ..
Ein gutes Wochenende und einen gelungenen Monatswechsel wünscht die Alligator-Redaktion (nach Diktat verreist) ...
Axel Bußmers TV & Buchtipps 17. – 30. Juli 2010
Herzlich willkommen, liebe Krimifreunde,
zu zwei sehr ruhigen Wochen. Denn außer Durbridge, Mankell und der TV-Version von "Der Pate" (Nachdem diese Version jahrelang nicht gezeigt wurde, ist sie jetzt in einer Endlosschleife durch die dritten Programme. Dafür setzen die Kinofilme Staub an.) gibt es nur wenig für das Herz des Krimiliebhaber. Immerhin läuft Alfred Hitchcocks Francis-Iles-Verfilmung "Verdacht", George Stevens Jack-Schaefer-Verfilmung "Mein großer Freund Shane" (okay, ein Western), Don Siegels Glendon-Swarthout-Verfilmung "Der letzte Scharfschütze" (noch ein Western), Philip Noyces Charles-Williams-Verfilmung "Todesstille", Sam Peckinpahs Jim-Thompson-Verfilmung "Getaway", Wim Wenders Joe-Gores-Verfilmung "Hammett", Claude Chabrols fast unbekannte Stanley-Ellin-Verfilmung "Schritte ohne Spur" (mit einem jungen Jean-Paul Belmondo) und Don Coscarellis Joe-R.-Lansdale-Verfilmung "Bubba Ho-Tep".
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Kalender
Chester Himes
Am 29.Juli 1909 wird Chester Himes in Jefferson City, Missouri geboren († 12./13. November 1984 in Moraira, Spanien).
Mit seinem Harlem Zyklus um die schwarzen Polizisten Grave Digger und Coffin Ed erhielt die Kriminalliteratur einen neuen Ton, eine bitter-skurille Variante und eine radikale Sicht des Rassismus in den USA.
Für "All Shot Up" (1960, frz.: La Reine de pommes), erhielt er als erster US-amerikanischer Autor den renommierten französischen Krimipreis "Grand Prix de la Littérature Policière". Auch Himes wurde in seiner Heimat weitgehend ignoriert, während er in Europa zu einem angesehenen Autor und Klassiker der Kriminalliteratur wurde.
"Die Linken hassten meine Geschichten, die Rechten hassten sie, die Juden und die Schwarzen hassten sie ... Ich glaube, was die Amerikaner am meisten hassten, war die Tatsache, dass ich der Wahrheit zu nahe kam."
Infos bei:
Thomas Wörtches Aufsatz "It Does Make Sense!" bei kaliber. 38 (nur gegen Gebühr, aber Pflichtlektüre für jeden, der sich ernsthaft für Chester Himes interessiert!), Unionsverlag , wikipedia , krimi-couch , Mordlust , krimi-couch , BR 2 , S. Mendes Krimisalon , African American Literature Book Club (engl.), kirjasto.sci.fi (engl.)
Thomas Przybilkas Tipps zur Sekundärliteratur:

No. 54
Wer sich wirklich für Kriminalliteratur interessiert, kommt an Thomas Przybilkas Krimitipps zur Sekundärliteratur zum Krimi nicht vorbei. Aktuell: die 54. Ausgabe dieser einmaligen Sammlung!
Diesmal auch mit Sekundärliteratur aus Griechenland und Beiträgen von Bernd G. Bauske ("Jean Claude Izzo* pop", Detlef Hartlap ("Tatort-Kommissar aus dem Saarland lernt kochen"), Thomas Wörtche ("Sherlock Holmes. Heute?"), Reinhard Hillich ("ACD und ich. Notizen eines Übersetzers"), J. Madison Davis ("Krimis aus Irland im Überblick") und Chrysa Spyropoulou ("Ist der griechische Krimi eine vorübergehende Erscheinung oder ein klassisches Genre?")
Wo? Natürlich ... hier!!
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 28. Juli 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke mit dem Krimitipp: Vier Frauen und drei Morde.
Von Backfischen, Halbstarken und trostlosen Wohnwagensiedlungen: Über Derek Nikitas' Roman "Scheiterhaufen". Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 484: Vincent Kliesch – Die Reinheit des Todes (Besprochen von Friederike Brühöfener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
KLUFTINGER wird Tatort-Kommissar. Und: PASSING PLACES - Krimi-Hörspiel um Surfer in Schottland. Und:
ÖLAND- Krimi-Hörspiel für Skandi-Krimi-Fans ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Der gemeine Thriller "The Stepfather" ...
Martin Compart: hat auf dem TRansfermarkt zugeschlagen und einen Mitstreiter verpflichtet: wie versprochen, die erste Kolumne von Deutschlands bedeutenden Kulturpessimisten DR.HORROR: GOODBY MAO ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...

Krimibuchhandlung: »10 Jahre Glatteis«
Die Münchner Kriminalbuchhandlung feiert 10jähriges Jubiläum und veranstaltet dazu im September ein
großes Krimifest: am 17.9.2010 kommt Ingrid Noll, die Grande Dame des deutschsprachigen Krimis: zur Eröffnung von glatteis hat sie im September 2000 gelesen. das große glatteis–Jubiläumsfest findet am 18. September statt - mit Musik, Gesprächen mit Autoren und vielen eingeschworenen Krimifans: mit Friedrich Ani, Harry Kämmerer und Don Winslow aus Kalifornien. Und auf dem Podium debattieren Friedrich Ani, Wolfgang Matz, Margarete von Schwarzkopf, Thomas Wörtche, Monika Dobler darüber, was sich in den letzten 10 Jahren beim deutschen Kriminalroman getan hat.
Mehr Infos gibt es im ... pdf-Rundbrief

Deutschlandfunk: Hanebüchenes und gotischer Horror
Ja, es gibt ein Jenseits des Fußballs ... und ein anderes Mittel, den Herzschlag zu steigern. Es ist die Literatur in ihrer verschärften Form, dem Krimi, der - ganz auf Wirkung abzielend und wie keine andere Literaturform - den Porno einmal ausgenommen -direkte körperliche Reaktionen beim Leser hervorrufen soll: Angst, Anspannung, Aufgeregtheit bis hin zum "Nicht-mehr-zu-lesen-aufhören-können"
Mehr dazu und zu den Autoren in der legendären Krimikolumne von Andreas Ammer im "Deutschlandfunk": immer schön zu lesen, aber noch besser mit der Möglichkeit, sie zu hören, was der Deutschlandfunk auch ermöglicht! Jetzt hören! und zwar ... hier!
Der Tagesspiegel:
»Gestohlenes Leben«
Vor sieben Jahren erschien "Schöner Schatten", Andrew Wilsons Biografie über Patricia Highsmith. Mit 700 Seiten ist das die bisher gründlichste Arbeit über die 1995 verstorbene Ausnahmeschriftstellerin. Trotzdem liest sich das Buch wie das Protokoll eines Scheiterns. Kann es sein, dass Andrew Wilson darüber nicht richtig hinweggekommen ist? Gerade hat der britische Journalist seinen ersten Krimi veröffentlicht, "Mit gespaltener Zunge" (DromerKnaur Verlag) , in dem ein Autor und sein Biograf sich einen erbarmungslosen Zweikampf liefern. Auch die Schottin Louise Welsh erzählt in ihrem neuen Roman "Das Alphabet der Knochen" (Kunstmann Verlag) von der obsessiven Beschäftigung mit einer fremden Biografie.
Kolja Mensing in seiner Kolumne "Verbrecher JAGD" ...
mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Quantenphysik kann auch spannend sein
Philip Sington gelingt es, das Thema Quantenphysik mit einer glaubwürdigen Story zu verbinden und einen packenden Thriller daraus zu machen. In elegantem und gleichwohl schnörkellosem Stil ist ihm mit "Das Einstein-Mädchen" (dtv premium) ein packender Thriller und gleichermaßen ein trickreiches Vexierspiel gelungen, das blendend in den zeitgeschichtlichen Hintergrund eingewoben ist, ohne auch nur einen einzigen Moment lang aufgesetzt zu wirken.
Von Ralf Kramp ... mehr
satt.org:
»Sesselreisen in Grenzregionen«:
Für alle, die im Sommer nicht verreisen können, gibt es diesmal drei Krimis, die in sehr verschiedenen Ländern angesiedelt sind und ein sehr unterschiedliches Bild von Gegenwart und Wirklichkeit zeichnen. Drei Krimis aus der Aufbau Verlagsgruppe: Alle drei führen in verschiedene Ecken der Welt und auf unterschiedliche Ebenen von Realität, stets aber in unsichere Randbezirke. Eines jedoch eint sie: das Ambulatorium. Kaum noch gebräuchlich, findet sich dieser Begriff in allen dreien. Doch das nur am Rande: Taavi Soininvaara: "Der Finne" (Aufbau Verlag)
Eliot Pattison: "Der tibetische Verräter" (Rütten & Loening)
Fred Vargas: "Der verbotene Ort" (Aufbau Verlag)
Kirsten Reimers in der fünfzigsten Folge ihrer Kolumne "Mordsmäßig" ... mehr
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 483: Interview mit Andrew Brown: Christian Heinrich hat per Skype den südafrikanischen Autor Andrew Brown interviewt ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DER SCHLÄFER VON FALLOW'S CROSS - Krimi-Hörspiel. Und:
TATORT nach Wahl - für alle Saarland-Tatort-Fans ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Kurz-Kritik: Benjamin Black: Der Lemur. Und mit dem Cover der Woche (Ross Thomas) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Bücher Magazin:»Ein Commissaris aus München«
Bei uns hat doch schon jede Telefonzelle ihren eigenen Ermittler – meint Claus Cornelius Fischer. Nicht nur deshalb spielen seine erfolgreichen Krimis in Amsterdam. Aber Amsterdam war nicht begeistert, als Fischer 2004 mit Recherchen in der Grachtenstadt beginnen wollte. Sein neuer Roman heißt "Eis-Herz" (Lübbe Verlag)
Von Walter Drechsel ... mehr
FOCUS: »Ums Leben beraubt«
Der italienische Krimi-Autor Massimo Carlotto erzählt die Geschichte einer spektakulären Flucht – es ist seine eigene. Packender hätte er sie gar nicht erfinden können.
"Der Flüchtling" (Tropen Verlag) handelt von der Angst, entdeckt zu werden, von der Sehnsucht nach Rehabilitierung, von den Tricks des Überlebens.
Von Jobst-Ulrich Brand ... mehr
BR:
»Die Spuren der Vergangenheit«
New York, die Stadt, die sich täglich, stündlich neu erfindet. Viele große Romanciers haben versucht, sie zu fassen zu bekommen: John Dos Passos, Hubert Selby, Siri Hustvedt, Paul Auster ... "Cash" (S. Fischer Verlag), der neue Roman von Richard Price macht nun ein ganzes Stadtviertel New Yorks zum Helden: die Lower East Side. Nirgends gab es in den vergangenen Jahrzehnten solch einen radikalen Wandel, so viel Umbruch.
Die Büchersendung "Lesezeichen" hat den Autor besucht. Die Wiederholung der Sendung läuft:
Di., 27.07.2010 um 23.00 Uhr und Sa., 31.07.2010 um 22.00 Uhr [BR-alpha] ... mehr
DLR: »Die Welt aus Schafsperspektive«
Nach fünf Jahren legt Leoni Swann die Fortsetzung ihres erfolgreichen Schafskrimis vor. Dieses Mal spielen neben Schafen auch Ziegen mit. Die Tiere interpretieren die Welt auf ihre Weise und führen damit bisweilen die menschliche Sicht ad absurdum. "Garou" (Goldmann Verlag) ist eine vergnügliche Lektüre für alle, die "Glennkill" mochten. Wer gern Alltägliches und auch Kompliziertes aus der Sicht von Tieren erkundet, wird sich über die Fortsetzung amüsieren können.
Von Roland Krüger ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können
Süddeutsche: »Kluftinger ermittelt für die ARD«
Herbert Knaup wird neuer Tatort-Kommissar. Und zwar als Kommissar Kluftinger, der vom Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr als schrulliger Ermittler im Allgäu erfunden wurde. Geplant ist die Verfilmung der Romane Milchgeld und Seegrund, die allerdings frühestens 2012 gesendet werden sollen. "Erntedank", der erste Roman dieser regionalen Krimiserie, die sich überraschend mit Bestsellerauflage verkauft, wurde schon als Heimatkrimi im Bayerischen Fernsehen gedreht und konnte als dialektlastige Verfilmung aus überregional überzeugen..
Von Julia Mähner ... mehr
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Ausschreibung zum KaroKrimiPreis 2011 und mit Trailer zum Film nach dem Krimi von Jan Costin Wagner "Das Schweigen" ...
krimiblog:
Ludger Menke mit dem Krimitipp: Jedediah Berry: Handbuch für Detektive
Notwendiger denn je: Ein Buch, bei dem man etwas übers Beschatten, übers Bluffen und übers Betrügen lernen kann. Und das tägliche Drama | Folge 5
Von Gewinnern, Verlierern und gefährlichen Gefängnisbibliotheken Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 482: Andrew Brown – Würde (Besprochen von Christian Heinrich) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
24 SCHWARZDROSSELN - Hörspiel-Krimi nach Agatha Christie. Und:
DIE NÜRBURG-PAPIERE - Typischer Berndorf-Krimi. Und:
HÖRSPIEL-KINO unter freiem Himmel mit Highsmith' RIPLEY ...
Krimilady:
Henny Hidden mit Farbenspielen und Fehlfarben 7/2010: Zu Antje Fries' – „Nibelungen-Tod“ und Cornelia C. Anken – „Leonora Timms und die verlorenen Kinder“ ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Die Charakterstudie „Der Uhrmacher von St. Paul“ ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Gillian Flynns "Finstere Orte" und Phil Rickmans "Die fünfte Kirche" ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker über Horror: Neuerscheinungen ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Faz: »Aller Abgrund ist schwarz«
Ferdinand von Schirach legt seinen zweiten Band mit Justizgeschichten vor: "Schuld" (Piper Verlag) ist noch besser als das hochgelobte Erstlingswerk. Auch das Verhältnis des Erzählers zu seinen Figuren ist differenzierter.
Von Georg M. Oswald ... mehr
Frankfurter Rundschau: »Millimetergenau«
"Headhunter" (Ullstein Verlag) ist das bisher einzige Buch von Jo Nesbø, das er für eine Verfilmung freigegeben hat.
Die Hauptfigur der Geschichte, Roger Brown, ist nur ein Rad in einer perfekten Handlungsmaschine.
Von Sylvia Staude ... mehr
FAZ:»Hier wurde Sherlock Holmes wiederbelebt«
In Undershaw belebte Doyle seinen bei den Reichenbach-Fällen in den Tod gestürzten Meisterdetektiv wieder.Doch das Anwesen Arthur Conan Doyles verfällt. Wo einst der Erfinder des berühmtesten Detektivs der Literaturgeschichte lebte, sollen jetzt trotz heftiger Proteste Wohnungen eingezogen und Reihenhäuser angebaut werden.
Nun formieren sich Autoren gegen die Reihenhausbebauung.
Von Gina Thomas
mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit den Krimilesungen am 23., 24. und 25. Juli 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke mit dem Krimitipp: Kathryn Miller Haines: Ein Schlachtplan für Miss Winter.
Ein Rezensent auf Abwegen und eine Schauspielerin als Detektivin – Vorhang auf!. Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 480: Dominique Manotti – Letzte Schicht (Besprochen von Andrea Wojtkowiak) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: STIMMEN IM WALD - Gelungene Autoren-Lesung. Und:
KAP DER FINSTERNIS - Roger Smith endlich auch als Taschenbuch ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Alain Corneaus wunderschöner Schwanengesang „Wahl der Waffen“ ...
NuT:
Joachim Linder über den Verbrechermenschen ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
ARTE:
»Geballte Ladung Gegenwart«
Sein Erscheinen war eine kleine Sensation: Der neue Roman von Richard Price wurde postwendend zu einem der besten New-York-Romane aller Zeiten und damit zum Klassiker erklärt. Mit dem sprachgewaltigen Krimi "Cash" (S. Fischer Verlag) ist ihm ein neuer großer Wurf gelungen, der nun auch in Europa gelandet ist – erst in Frankreich und jetzt in Deutschland.
"Metropolis" hat Richard Price in New York besucht.
Zu sehen in der Sendung Metropolis am 24. Juli 2010 um 00.25 Uhr.
Wiederholungen: 25.07.2010 um 18:15; 30.07.2010 um 08:00 ... mehr
Der Spiegel: »Morden wie im Norden«
Mit düsteren Krimis über irre Verbrecher und labile Ermittler haben skandinavische Autoren wie Stieg Larsson und Henning Mankell Millionen Bücher verkauft. Jetzt setzt der Däne Jussi Adler-Olsen unter anderem mit "Erbarmen" (dtv) die Erfolgsgeschichte fort - der Mann kennt sich aus mit kranken Seelen.
Von Joachim Kronsbein ... mehr
goon-Magazin: »Krimikolumne III«
Neue, brandheiße Noirs, die man unbedingt lesen muss, wenn man starke Nerven und einen gewissen Humor hat:Jim Nisbets "Dunkler Gefährte" (Pulp Master), James Ellroys "Blut will fließen" (Ullstein) und "Keine Bewegung!" (Rowohlt) von Denis Johnson.
Empfehlungen von Roland Oßwald in Teil 3 seiner Krimikolumne ... mehr
Kalender
Raymond Chandler
Am 23. Juli 1888 wird der Schriftsteller Raymond Chandler in Chicago geboren. († 26.3.1959, La Jolla, Kalifornien).
Nach einer britischen Erziehung und Berufstätigkeit in Journalismus, Bankwesen und Ölgeschäft kam Chandler erst fast fünfzigjährig zum Schreiben. Neben lyrischen Versuchen verfaßte er, bewußt an die Tradition der "harten" amerikanischen Detektivgeschichten anknüpfend, zunächst Erzählungen für Black Mask und andere Magazine. Hier entwickelte er schon die Handlung der sieben Kriminalromane, die ihm Erfolg und den Rang des (neben Dashiell Hammett) bedeutendsten amerikanischen Kriminalautors eintrugen. (Info: Jochen Vogt, Uni Essen )
Raymond Chandler erfand für seine Kriminalromane die Figur des melancholischen und letztlich moralischen Privatdetektivs Philip Marlowe.
Infos und Bibliographie:
Titel, Alligatorpapiere, Chandler Web (engl.), Medienbüro Sohn, Wikipedia, krimi-couch.de, Diogenes Verlag, kaliber. 38 (Log in erforderlich), mordlust.de, Der Standard, hinternet.de, physiologus.de, podster.de, Spannungswelten. .
Thea Dorn
Am 23.7.1970 wird Thea Dorn als Christiane Scherer in Offenbach/Main geboren. Sie absolvierte eine Gesangsausbildung und ein Theaterwissenschafts- und Philosophiestudium, unterrichtete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Institut der FU Berlin und arbeitete anschließend eine Zeitlang als Dramaturgin. Mit 24 veröffentlichte sie ihren ersten Roman "Berliner Aufklärung", für den sie den Raymond-Chandler-Preis erhielt. Es folgten "Ringkampf" und "Marleni", ein Theaterstück über Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl, und ihr dritter, mit dem "Deutschen Krimipreis" ausgezeichneter Roman "Die Hirnkönigin". 2004 erschien der Roman "Die Brut".
Infos: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, HR online, Krimi-Couch, WDR Montalk (Podcast), Interview Galore, Interview Beckmann, Interview MDR Figaro, Interview, theadorn.de, Wikipedia, Random House.
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit den Krimilesungen am 22. Juli 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke mit dem Krimitipp: Jo Nesbø : Headhunter. Ein Wirtschaftsthriller, der Gutes tun will. Bestimmt auch für seine Leser. Und das tägliche Drama | Folge 4
Zwei Königinnen in einem Artikel, Invasion in die USA und ein hoher Glamour-Faktor in Berlin – kurz: krimitechnisch ein ganz heißer Tag. Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B. David Morrell & Hank Wagner: Thrillers : 100 Must-Reads: Was Beowulf, Macbeth und Frankstein ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 479: Friedrich Dönhoff – Der englische Tänzer (Besprochen von Friederike Brühöfener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: eine eigene "Ehrenwerte Gesellschaft". Und:
JOSEF WILFLING im MonTalk auf WDR2. Und: eine Nominierung für den
SPARKLING BLOG AWARD hat es gegeben ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über das Independent Filmfestival im "Filmkunst 66" (Berlin)...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Die Zeit:»Demütigen gibt Punkte«
In Bret Easton Ellis' neuem Roman "Imperial Bedrooms" (Random House) wird eine junge Frau gequält. Online gibt's dazu ein Videospiel: Zwing ein Mädchen zum Sex – und poste deinen Sieg auf Facebook.
Von Stefan Mesch ... mehr
Evolver:»Zu früh gefreut«
Erst überschlagen sich die Kritiker vor Lob, dann entert der Vielgepriesene sogar die Krimi-Bestenliste von Null auf Eins. Besser kann es für Josh Bazells Debüt "Schneller als der Tod" (S. Fischer Verlag) nicht laufen.
Doch wie heißt es so schön: Never believe the hype.
Eines muß man Bazell zugute halten: Er erzählt locker, flüssig, mitunter sarkastisch, aber das alleine hilft auch nicht über die dünne Crime-Story hinweg, findet Marcel Feige ... mehr
FAZ:
»Die Bosse des Nordens«:
Mord und Erpressung, Geldwäsche, Prostitution, Rauschgift- und Waffenhandel: Das ist der Alltag des Mafia-Weltunternehmens 'ndrangheta, das Milliarden umsetzt. Längst sind auch die braven Bürger der Lombardei von der organisierten Kriminalität unterwandert.
Von Jörg Bremer ...mehr
Badische Zeitung:
»Das Glück liegt im Gefrierschrank«
Hallgrímur Helgasons vierter ins Deutsche übersetzte Roman "Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" (Tropen bei Klett Cotta) ist von Kitsch oder Pathos so weit entfernt wie Reykjavík vom Äquator. Vielmehr könnte man dem Autor unterstellen, dass er auf eine Tarantino-Verfilmung abzielt, denn das Buch hat alles für einen zünftigen Kultfilm: Liebe, Action, Drama, Humor, eine ungewöhnliche Landschaft und einen verpeilten Hauptdarsteller.
Von Pascal Cames ... mehr
Badische Zeitung:
»Nichts ist, wie es war«:
Schicht um Schicht, in mehrere Erzählstränge aufgedröselt, schafft es Deon Meyer in "Dreizehn Stunden" (Rütten & Loening) , nicht nur die südafrikanische Tourismusbranche und Musikszene zu beleuchten, sondern auch unter die Haut zu blicken und Veranlagungen psychologisch auf den Grund zu gehen. Platt gesagt, hat jeder an den Verhältnissen zu knabbern, die mal mehr mal weniger gesellschaftlich bedingt sind.
Von Joachim Schneider ...mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit den Krimilesungen am 21. Juli 2010 und mit Meldungen In den Medien: Eva Karnofsky, Skandinavische Krimis ...
krimiblog:
Ludger Menke mit dem Krimitipp: David Morrell & Hank Wagner: Thrillers : 100 Must-Reads
Was Beowulf, Macbeth und Frankstein (angeblich) gemeinsam haben und warum man manche Leseempfehlung besser ignoriert. Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B. P.D. James solves the mystery of living a full life ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 478: Robert Pucher – Bärendienst (Besprochen von Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DR. JEKYLL & MR. HYDE - Krimi-Klassiker als Hörspiel. Und: BITTERLIEB - Ein Gedicht als Mordwaffe / Krimi-Hörspiel. Und:
CORINE 2010 - Mitwählen & Download gewinnen ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Ist der „Rote Zwerg“ „Besser als das Leben“? Über zwei Bücher von Grant Naylor ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Unter der Oberfläche
Was geschah vor neun Jahren, als die kleine Heather mit ihrem Stiefvater allein zu Hause war und er in der Badewanne ertrank? Hat sie ihn ermordet? Und wann schlägt sie wieder zu? Gekonnt wie eh und je steuert Ruth Rendell den Leser in "Die Unschuld des Wassers" (Blanvalet Verlag) durch die Befindlichkeitsstörungen, Missverständnisse und Abgründe und erweist sich wieder als Meisterin psychologischer Spannung.
Von Henrike Heiland ... mehr
Surrealismus, Phantastik und Kriminalliteratur:
Lassen wir uns nach Brünn versetzen, in die Haupstadt Mährens, wo der Mathematiker Ernst Mach geboren wurde, der Biologe Gregor Mendel forschte und der Architekt Kamil Modrácek baute. Modrácek war einer der bedeutendsten Architekten Europas.
Kenntnis von Modráceks Lebenswandel und Ideen erhalten wir aus einem ganz wundersamen Buch, das drei funkelnde Literaturstränge vereint: den Surrealismus, die tschechische utopische groteske Phantastik und die Kriminalliteratur. Dass es sich um ein vorzügliches Exemplar von Kriminalliteratur handelt, ist sofort erkennbar. "Das Versprechen des Architekten" (Braumüller Verlag) von Jirí Kratochvil spielt nämlich in bekannt kriminellen Zeiten: während der Naziherrschaft, als Brünn zum „Protektorat Böhmen und Mähren“ gehörte, in den frühen Jahren des Stalinismus (noch ganz ohne menschliches, aber mit mährischem Antlitz) und in den heutigen kapitalistischen.
Eine Besprechung von Tobis Gohlis in seiner Krimikolumne in der "ZEIT" Nr. 29 vom 14.7.2010. Als unredigiertes Manuskript bei
Togohlis.de
Evolver:»(Family) Business as usual«
Junger Neffe und alter Onkel nehmen die Superreichen aus, aber hübsche Frauen, skrupellose Räuber und tückische Demenz machen ihnen einen Strich durch die Rechnung - gute Ideen für eine beschwingte Gaunerkomödie. Doch das Ergebnis in Giles Blunts Roman "Unschuldslämmer" (DroemerKnaur Verlag) ist eine laue Posse. Der Roman bietet durchaus kurzweilige Lektüre für ein verregnetes Wochenende. Aber eben auch die Erkenntnis, daß jeder Schuster bei seinem Leisten bleiben sollte, findet Marcel Feige ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit den Krimilesungen am 20. Juli 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke mit "Das tägliche Drama" Folge 3:
Eine traurige Meldung aus Mexiko, eine beunruhigende Geschichte aus Deutschland und viele weitere Nachrichten aus aller Herren Länder. Und mit dem Krimitipp | Roger Jon Ellory: Vergib uns unsere Sünden
Ein Brite schreibt über die Verbrechen in den USA – und von den USA in aller Herren Länder. Zum Beispiel in Nicaragua. Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
VERBLENDUNG - 3-teiliges Larsson-Hörspiel im Radio. Und:
XY - DIE WAHRHEIT KOMMT ANS LICHT / interessante Hörspiel-Collage ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: "Simon & Simon", das zweite Jahr. Und natürlich mit dem Cover der Woche (Michael Molsner) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Evolver:»Sprache ist nicht alles«
Eine Autorin und zwei Werke, die unterschiedlicher nicht sein können: Tana Frenchs Debüt "Grabesgrün" gleicht einer spannenden Fahrt mit der Achterbahn, ihr zweiter Roman "Totengleich" (S. Fischer Verlag)dagegen nur einem öden Teekränzchen – findet zumindest Marcel Feige ... mehr
Frankfurter Rundschau:»Was tun gegen den Mehrwolf?«
Fast fünf Jahre hat sie gebraucht, bis dem allein in Deutschland 1,5 Millionen Mal verkauften und in 30 Sprachen übersetzten "Schafkrimi" nun eine Fortsetzung gefolgt ist. Leonie Swanns "Garou" (Goldmann Verlag) ist ein Spaß. Aber was wäre ein Schafkrimi ohne dunkle Ecken? Nur eine Geschichte über ein paar nicht gerade gescheite Tiere, die Tarotkarten fressen.
Von Sylvia Staude ... mehr
Ein Interview mit der Autorin hat der Goldmann Verlag in seinem Special bereitgestellt ...
Berliner Morgenpost:»Der Mensch ist dem Menschen ein Schaf«
"Garou" (Goldmann Verlag) heißt Leonie Swanns neuer, mehr als vierhundert Seiten dicker Schaf-Thriller, es ist die Fortsetzung ihres immens erfolgreichen Debüts "Glennkill" von 2005. Die Schafherde in "Garou" ist ein Team, ein kleines gesellschaftliches Abbild, ein griechischer Chor, ein Narrentross. Könnte es sein, dass "Garou" selbst ein Wolf im Schafspelz ist und sich hinter der sehr amüsanten Fassade eine knallharte Gesellschaftssatire verbirgt?
Von Cosima Lutz ... mehr
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin wurden ja die Krimibuchtipps des Monats Juli von Martin Schöne vorgestellt, was wir Ihnen nun auch endlich vorstellen wollen. Und zwar unter dem Motto "Psychotrip in der Fabrik":
Peter Abrahams: "Ausradier" (Droemer/Knaur). Wie findet man seine Erinnerungen zurück? Ein Psychotrip ins Innerste der Seele.
Dominique Manotti: "Letzte Schicht" (ariadne). Dominique Manotti besticht durch eine dichte und nüchterne Sprache. Ein Wirtschaftsthriller mit realem Hintergrund.
mehr
Kalender
Nicolas Freeling
Weitgehend unbeachtet vom deutschen Feuilleton starb am 20. Juli 2003 der englische
Schriftsteller Nicolas Freeling, Schöpfer des legendären Piet van der Valk, in Schirmeck im Elsass, in der Nähe von Straßburg.
Freeling, eigentlich Nicolas Davidson, (*31. März 1927 in London) war ein britischer Schriftsteller, verbrachte aber den Großteil seines Lebens im kontinentalen Europa (Niederlande, Frankreich).
Nicolas Freelings Karriere als Schriftsteller begann, als er nach einer Verurteilung wegen Diebstahls eine Haftstrafe von drei Wochen absitzen musste. Vorher hatte er verschiedene Tätigkeiten (Militär, Gastronomie) ausgeübt.
Die Fernsehserie "Van der Valk", frei nach seinen Van-der-Valk-Kriminalromanen, haben ihn bekannt gemacht. Allerdings folgt die Fernsehserie weder den Handlungssträngen der Romane, noch wird sie dem Character Van der Valks gerecht.
Der Roman King of the Rainy Country wurde 1966 mit dem Edgar Allan Poe Award der Mystery Writers of America ausgezeichnet. Daneben gewann Nicolas Freeling 1964 den Golden Dagger der British Crime Writers Association und den Grand Prix de Roman Policier.
Derzeit ist auf dem deutschsprachigen Buchmarkt keines seiner Bücher lieferbar.
(Info wikipedia)
Weitere Informationen:
kaliber. 38 (kostenpflichtig), Toms Krimitreff, news.telepgraph.co.uk (engl.), fantasticfiction (engl.)
aveleen avide heute mit einem Interview mit Hans-Jürgen Rusch: Warum schreibt Hans-Jürgen Rusch am liebsten Krimis, die auf See spielen? Und was für ein Schreibpensum hat er wöchentlich? ...
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Und Barbara Keller hat Katherine Johns "Schonungslos" gelesen...
krimiblog:
Ludger Menke mit "Das tägliche Drama": Sonntag ist SM-Tag: "Los, Du Sau, lies!" Von Lesebefehlen, Leseempfehlungen und einem Gang in die Oper.Und mit täglichem Krimi-Tipp. Heute: Ungelesen, angelesen, quergelesen – Der Krimitipp des Tages | Miloš Urban: Mord in der Josefstadt . Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 477: Unni Lindell – Was dir verborgen bleibt (Besprochen von Susanne Kellersmann) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DAS SKELETT VOM BLIESGAU - Neuer Saarland-Krimi. Und:
BODENLOSE TIEFE - Krimi-Hörbuch von Iris Johansen ohne Eve Duncan. Und:
THE AMERICAN - George Clooney als Profi-Killer / Kino-Trailer ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit interessantem Kleinkram ...
NuT:
Joachim Linder mit "J.G. Ballard und der Surrealismus" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
DRS:
»Was ist der Mensch?«:
Mit dieser Frage beschäftigen sich Literatur und Kunst seit je, und in der Neuzeit befasst sich auch die Psychologie damit. Auch der österreichische Schriftsteller und Psychiater Paulus Hochgatterer stellt sich dieser Frage, und er gibt eine Antwort darauf in seinen Romanen.
Dabei mündet die Frage nach dem Menschen bald einmal in die Frage nach dem Bösen, zu dem er fähig ist. Kein Wunder also, dass Hochgatterers neuer Roman "Das Matratzenhaus" (Deuticke Verlag) auch ein Kriminalroman ist.
Von Hardy Ruoss ... mehr
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RB Nordwestradio: Thema: Kindesmissbrauch
Der schwedische Krimiautor Arne Dahl hat mit seinem Krimi "Dunkelziffer" (Piper Verlag) den achten Band seiner ambitionierten Reihe mit den Spezialermittlern des Stockholmer A-Teams um Kerstin Holm und Paul Hjelm vorgelegt. Das Nordwestradio stellt ihn vor.
Ganz weit vorn unter den Werken der bekanntlich starken Riege schwedischer Krimiautoren – meint Jutta Günther, die "Dunkelziffer" gelesen und mit Arne Dahl gesprochen hat ... mehr
RB Nordwestradio: Bremer Profiler über seine schwierigsten Fälle
Der Bremer Axel Petermann ist Deutschland bekanntester Tatortanalytiker. Besser bekannt ist sein Beruf, nicht zuletzt auch durch zahlreiche Fernsehfilme und -serien, unter der englischen Bezeichnung Profiler. Der 57-Jährige leitet in Bremen die Operative Fallanalyse (OFA), eine Einheit, die er 2003 selbst aufgebaut hat. Über seine langjährigen Erfahrungen hat Axel Petermann jetzt ein Buch geschrieben. Es heißt "Auf der Spur des Bösen - Ein Profiler berichtet" (Ullstein Verlag). ... mehr
DLF: Von Verbrechern, Kriminalisten und Agenten
Ein Sachbuch für Jugendliche stellt die bekanntesten Gauner und Ganoven von Al Capone bis Dagobert vor. Nebenbei kann man viel über die technischen Möglichkeiten der Aufklärung von Verbrechen lernen. Die Geschichte des Schwerverbrechers Al Capone ist eine von insgesamt zwanzig Kriminalfällen, die Christine Schlitt in ihrem spannenden Jugendbuch "Berühmte Kriminalfälle. Von Verbrechern, Kriminalisten und Agenten" (Beltz & Gelberg) erzählt. Im Stil einer Reportage geschrieben, taucht sie tief in die Verwicklungen und Abgründe der Verbrechen ein.
Von Roland Krüger ... mehr
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SWR: Krimis und mehr aus dem südlichen Afrika
Südafrika präsentiert sich nicht nur während der WM als echtes Bilderbuchland: schillernd, bunt und sehr spannend. Und genau so sind auch die Krimis, die im südlichen Afrika spielen. Wir haben ein paar Literaturtipps für Sie – nicht nur aus Kapstadt, sondern auch aus den Nachbarländern Botswana und Namibia.
Von Silke Arning ... mehr ...
Kalender
Edward Bunker
Am 19. Juli 2005 stirbt der Schriftsteller Edward Bunker an den Folgen einer Operation im Alter von 71 Jahren (* 31.12.1933 in Hollywood, California).
Edward Bunker kannte das Leben im Gefängnis aus eigener Erfahrung. Er hatte mehrere Aufenthalte in Heimen und Besserungsanstalten hinter sich, als er im Gefängnis anfing, Bücher zu lesen und zu schreiben. "Wilder als ein Tier" erschien 1973 in Amerika. Die Verfilmung des Stoffes ("Stunde der Bewährung") mit Dustin Hoffman wurde ein großer Erfolg. 1975 wurde Bunker auf Bewährung entlassen. Mehr als fünfzehn Jahre hat er hinter Gittern verbracht. Bis zu seinem Tod lebte er als Drehbuchautor in Los Angeles.
Info::
Weltwoche, servus.at, wikipedia, twbooks (engl.), noexit (engl.)
Joseph Hansen
Am 19. Juli 1923 wird Joseph Hansen in Aberdeen, South Dakota geboren († 24. November 2004 im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes in Laguna Beach, Kalifornien).
Hansen schuf den schwulen Versicherungsdetektiven Dave Brandstetter und zeichnete im Verlauf der Romane ein Bild der sich verändernden amerikanischen Gesellschaft weit über den sexuellen Aspekt hinaus.
Joseph Hansen, 1923 geboren, gestand sich als Teenager ein, dass er Männer liebte, heiratete mit 20 Jane Bancroft, die bis zu seinem Tode seine Gefährtin war, und wurde im selben Jahr Vater und erstmals verlegt. Seiner Autobiografie zufolge prägten ihn schon als Kind die Schriftsteller Carl Sandburg, Mark Twain und später Walt Whitman. In den 40ern und 50ern schlug sich Hansen als Buchhändler, Maler, Folkmusiker, Lexikonvertreter und Sekretär durch, in den 60ern steckte er in Vorreiterprojekten selbstbewusst schwuler Presse, veröffentlichte Gedichte und konnte unter dem Pseudonym James Colton erste Romane lancieren. 1967 entstand mit "Fadeout" der erste Brandstetter, 1970 bei Harper verlegt, was Hansen den Durchbruch als Schriftsteller brachte.
Der Verfasser von knapp 30 Romanen, Dutzenden von Storys und zahllosen Gedichten lebte bis zu seinem Tod mit seiner Gefährtin in einer kleinen Kate nahe Los Angeles.
Infos bei:
Argument Verlag , krimiblog ,"Berliner Zeitung" , "Wikipedia" , "kaliber. 38" (kostenpflichtig), "Toms Krimi-Treff" .
Axel Bußmers TV & Buchtipps 17. – 30. Juli 2010
Hallo liebe Krimifreunde,
neben den üblichen Verdächtigen gibt es auch einige eher selten gezeigte Filme wie William Friedkins Robin-Moore-Verfilmung "French Connection" und John Frankenheimers Fortsetzung "French Connection II", William Friedkins Georges-Arnaud-Verfilmung "Atemlos vor Angst" und seine Gerald-Petievich-Verfilmung "Leben und Sterben in L. A.", Alfred Hitchcocks Ethal-Lina-White-Verfilmung "Eine Dame verschwindet", Sidney Lumets Robert-Daley-Verfilmung "Nacht über Manhattan", Lucky McKee und Trgve Allister Diesens Jack-Ketchum-Verfilmung "Blutrot", Wolfgang Staudtes Michael-Molsner-Verfilmung "Tote brauchen keine Wohnung", Richard Fleischers Erlmore-Leonard-Verfilmung "Das Gesetz bin ich", James Wans Brian-Garfield-Verfilmung "Death Sentence - Todesurteil" und, für Komplettisten, Paul Bogarts Raymond-Chandler-Verfilmung "Die Dritte im Hinterhalt".
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit den Krimilesungen am 16., 17. und 18. Juli 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke heute mit Krimitipp: Dennis Lehane: Im Aufruhr jener Tage.
Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 475: Carlos Ruiz Zafón – Der Fürst des Nebels (Audio) (Besprochen von Friederike Brühöfener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
WOCHENEND-KRIMI-WORKSHOP mit Krimi-Autor Horst Eckert ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Schimanski, Thiel und Boerne in Buchform ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Jilliane Hoffman: "Mädchenfänger": Jilliane Hoffman richtet in ihrem neuen Thriller erneut eine Schlachtplatte an, auf der sich die Leichenteile den Platz mit juristischen Fragen teilen müssen ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: Michelle Inderbitzin: "I spent eight hours with our state’s parole board yesterday" (mehr bei Public Criminology). ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
ARTE:
»Sittengemälde der römischen Unterwelt«
In keinem europäischen Land – und vermutlich nur in wenigen anderen auf der Welt – ist das Yin Yang zwischen Staat und Verbrechen so ausbalanciert wie in Italien. Verbrechen und Staat sind nur als Prinzipien einander entgegengesetzt. Dieser spezifischen Ausprägung geht seit jeher die Literatur über die Mafia nach.
Auch der "Romanzo Criminale" (Folio Verlag), an dem der Richter Giancarlo De Cataldo sechs Jahre lange gearbeitet hat. In Italien wurde das Epos über Aufstieg und Untergang einer römischen Gang zwei Mal verfilmt und erregte erhebliches Aufsehen.
Tobias Gohlis hat das Buch zum Krimi des Monats gewählt ... mehr
Rheinischer Merkue:
»Bekenntnisse eines Reumütigen
«
Der Trickbetrüger Luer Meyer musste 1855 als Resozialisierungsmaßnahme im Zuchthaus seinen Werdegang niederschreiben. Heike Talkenberger kommentiert die "Die Autobiographie des Betrügers Luer Meyer" (Hahnsche Buchhandlung) als spannendes soziales Zeitdokument ..
Von HENRIETTE ÄRGERSTEIN ... mehr
Stern:
»Ein Leben im Versteck«
Seit der Veröffentlichung seines Anti-Camorra-Bestsellers "Gomorrha – Reise in das Reich der Camorra" (Hanser) 2006 lebt der italienische Autor Roberto Saviano mit den Todesdrohungen der neapolitanischen Mafia. In einem exklusiven Text für den "stern" beschreibt Saviano, wie sich sein Alltag mit Bodyguards in ständig wechselnden Hotelzimmern und Geheimwohnungen anfühlt - und wie tiefgreifend sich sein Leben verändert hat.
...mehr
Berliner Zeitung:
»Mord auf der Studentenparty«:
Es sind noch nicht alle wüsten Anekdoten über die Beatniks erzählt. Wir wissen, dass William Burroughs betrunken seine Frau erschoss, als er mit ihr die Apfelszene aus Schillers "Wilhelm Tell" nachspielte. Oder dass er mit Heroin dealte, um seine Morphinsucht finanzieren zu können. Aber dass Burroughs und Jack Kerouac auch über einen Mord, der in ihrem Freundeskreis begangen wurde, gemeinsam einen Roman schrieben - das wussten bislang nur wenige.
Dabei entstand "Und die Nilpferde kochten in ihren Becken" (Hanser Verlag) bereits 1945.
Von Brigitte Preissler ...mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 6/10
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.

Neureiche Russen-Clans, humorlose Moralschwere, permanenter Showdown und hochgeschätzte Altmeister
Ulrich Kroeger zu Büchern von Duane Louis ("Schnelle Beute"), Adrian McKinty ("Der sichere Tod"), Robert B. Parker ("Alte Wunden") und Eduardo Risso und Brian Azzarello ("-Serie") ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit den Krimilesungen am 15. Juli 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke heute mit Krimitipp: Ricardo Piglia : Brennender Zaster
Zur Wiedervorlage von Wagenbach neu aufgelegt: Ein True-Crime-Roman aus Argentinien.
Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Warum es um das "Titel-Magazin" nicht schade ist und weshalb ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 474: Manu Wirtz – Todes-Wind (Besprochen von Melanie Kottig) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
BALKANBLUT - Trivialer Titel, aber ein grausig guter Krimi!. Und:
SCHURKEN GESUCHT! - Ausschreibung des Macondo Magazins ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Neuem im Kino/Filmkritik: Moon. Und: ITW vergibt den Thriller Award ...
NuT:
Joachim Linder mit Law and Literature (Forschung) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Titel/Am Erker:
»Samstag war Krimitag«
Thomas Wörtche betreute das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erschien ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite.
Das ist nun leider Geschichte. Der "Krimisamstag" wurde eingestellt.
Bis auf weiteres finden Joachim Feldmanns Rezensionen zum "Krimisamstag" aus dem Titel-Magazin ein neues Online-Zuhause beim "Erker", der Zeitschrift für Literatur ... hier
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt in der Juli-Ausgabe ein prallvolles "Special" und bespricht Krimis und Thriller:
Investigative Seelenkunde
Über Patricia Dunckers Roman "Der Komponist und seine Richterin" ...
Von Ulrike Weymann
Afrikanische Vergangenheitsbewältigung:
Bernhard Jaumann versucht sich in seinem Kriminalroman "Die Stunde des Schakals" an der Beantwortung der Frage, was Gerechtigkeit sei ...
Von Walter Delabar
Die Gedanken sind frei:
In Thea Dorns "Die Hirnkönigin" sind Männer die Opfer des Sexualtriebs ...
Von Irmgard Johanna Schäfer
Mordskunst:
Über den Vorrang von Kunst oder Leben gibt es im Kriminalroman kein Vertun – James Pattersons und Lisa Marklunds "Letzter Gruß" ...
Von Walter Delabar
"Blut will fließen" oder das Porträt einer Epoche:
James Ellroys neuer Thriller beendet eine epochale Trilogie über die Kennedy-Ära ...
Von Thomas Neumann
Wie ein Killer entsteht:
Adrian McKinty hat einen wahrlich waghalsigen Helden kreiert ...
Von Walter Delabar
Gesichter sprechen:
Zu Jeffery Deavers Kinesik-Thriller "Allwissend" ...
Von Thomas Neumann
Mordtourismus:
Carol O’Connell lässt in "Such mich!" die Route 66 wieder auferstehen – und sei es durch eine Kette von Gräbern ...
Von Walter Delabar
Serienmord und Medienbruch:
hriller versus digitale Animationen über Anthony E. Zuikers "Level 26 – Dark Origins" ...
Von Thomas Neumann
Das Imperium frisst seine Kinder:
Olen Steinhauer schreibt den Thriller mit "Der Tourist" ins 21. Jahrhundert ein ...
Von Walter Delabar
Todeszone Wiener Vorstadt:
Über Günter Neuwirths charmanten Krimi "Paulis Pub" ...
Von Thomas Neumann
Gelungenes und unterhaltsames Krimidebüt:
Martin Mucha schreibt in "Paperkrieg" über die Russenmafia, antike Papyrusrollen, einen Unterweltboss und einen unkonventionellen, Wiener Altphilologen ...
Von Barbara Tumfart
Des Wahnsinns fette Beute:
Wolfgang Schorlaus politisches Aufklärungsstück "Das München-Komplott" ...
Von Walter Delabar
Haute Cuisine:
Wie Renate Möhrmanns Roman "Die Frau, die kocht" dem Trend der Kochkrimis hohe Maßstäbe setzt ...
Von Nadja Urbani
Kalender
Hammond Innes
Am 15. Juli 1913 wird Hammond Innes in Horsham, Großbritannien geboren († 10. Juni 1998 in Kersey).
1934 erschien sein erstes Buch. Danach folgte fast jedes Jahr ein Roman. Einige seiner Romane wurden verfilmt, 1959 z.B. "Der Schiffbruch der Mary Deare".
Zur Vorbereitung eines Buch verbrachte er für gewöhnlich sechs Monate mit Reisen und Recherche, gefolgt von sechs Monaten, in denen er das Manuskript produzierte. Die meisten seiner über 30 international erfolgreichen und in fast dreißig Sprachen übersetzten Bestseller-Bücher sind Abenteuergeschichten mit Thriller-Effekten. Im Zweiten Weltkrieg heuerte er bei der Marine an und natürlich schlägt sich seine Faszination in zahlreichen Romane nieder, die auf See spielen oder Schmugglerszenarien beschreiben. Innes' Protagonisten sind oft nicht "Helden" im herkömmlichen Sinn, sondern gewöhnliche Menschen, die sich plötzlich in extremen Situationen vorfinden. Der Protagonist ist in der Regel gezwungen, sich auf seinen eigenen Verstand zu verlassen und die begrenzten Ressourcen bestmöglich nutzen
Links:
Wikipedia, Munziger Archiv, fantasticfiction (engl.), http://www.kirjasto.sci.fi (engl.).
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit den Krimilesungen am 14. Juli 2010 und über den ARD Radio Tatort “Casa Solar” ...
krimiblog:
Ludger Menke heute mit einer langen Besprechung zu Dominique Manottis Buch " Letzte Schicht": In diesem Roman, im Französischen bereits 2006 erschienen, zeigen die menschenverachtenden Methoden des modernen Kapitalismus, gepaart mit der kriminellen Energie von korrupten Beamten und Fabrikleitern, ihr hässliche Fratze. Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 473: Henning Mankell – Heimliche Liebschaften (Audio) (Besprochen von Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
HERRENBESUCH - Krimi-Hörspiel von 1960. Und:
HENNING MANKELL aktuelles Video-Interview und Aufzeichnung der Lesung in Radolfzell ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
BR 2:
»Allgäuer Krimi-Autor«:
Wer Michael Kobr und seinen kongenialen Partner Volker Klüpfel schon einmal bei einer Lesung erlebt hat, weiß: Mit einer normalen Vor-Lesung hat das absolut nichts zu tun. Genauso wenig wie ihr Kommissar Kluftinger viel mit einem "normalen" Kommissar zu tun hat. Die beiden erfolgreichen Allgäuer Krimiautoren liefern eine funkensprühende Mischung aus Krimi und Comedy ab.
In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Michael Kobr aber nicht nur vom Erfolg, sondern auch vom harten Weg zum Bestseller und davon, wie schwierig es sein kann für beide Seiten wenn man zu zweit an einem Krimi schreibt ...mehr
Ein Gespräch, dass Sie auch hören können
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Der Greifer kehrt zurück
50 Jahre nach Kriegsende sind Holocaust-Überlebende in Miami Beach in Todesangst. Ein Nazi-Scherge bringt letzte Zeitzeugen brutal zum Schweigen. John Katzenbach kommt in "Der Täter" (DromerKnaur) mit einem überschaubaren Personal und wenigen Handlungssträngen aus, um den Leser zu fesseln. Anders als in anderen Thrillern ist das Stilmittel der Verwirrung hier überflüssig.
Von Harry Luck ... mehr
DLR:
»Wehmütiger Abschied vom Kommissar«:
Eine Warnung vorweg: "Der Feind im Schatten" (Der Hörverlag) ist kein Nerven zerfetzender Krimi oder Politthriller, wie Henning Mankell sie zuletzt schrieb. Der zehnte Band ist der Letzte, ein Abgesang auf den schrulligen Moralisten Kurt Wallander. Der ist mittlerweile über 60, schlägt sich wie eh und je mit Übergewicht und Diabetes herum, mit der Einsamkeit nach einer gescheiterten Ehe und seinem Hang zum Suff.
Vanja Budde bespricht die Hörbuchfassung des Romans...mehr
Kalender
Ernest Tidyman
Am 14. Juli 1984 stirbt der Schriftsteller Ernest Tidyman an Nierenversagen (* 31. Dezember 1928 in Cleveland).
Oder, wie es sein Sohn Nathaniel Rayle treffend beschrieben hat: "Die offizielle Todesursache war Nierenversagen, obwohl dies nur ein "knapper" Sieg des ersten lebenswichtigen Organs war, das versagte. Er rauchte und trank sein ganzes Leben."
Ernest Tidyman, der einen Oscar für das beste Drehbuch zum Film "The French Connection" erhalten hat, erfand den schwarzen Privatdetektiven Shaft. Seine 6 Shaft-Krimis gehören zu den abgebrühtesten Detektivromanen der 70er Jahre. Die Shaft-Krimis sind Wegbereiter der BLAXPLOITATION-Welle im Film und in der Musik.
Ernest Tidyman wurde am 31. Dezember 1928 als Sohn einer ungarischen Mutter und eines Vaters mit britischen Wurzeln in Cleveland geboren. Der Name Tidyman stammt aus der Arbeiterklasse in der Gegend um Blackpool, England.
Von 1945-1946 leistete er Dienst in der U.S. Army.
1954 folgte er dann seinem Vater Ben Tidyman in dessen journalistische Fußstapfen und wurde Reporter bei der Zeitung The Cleveland News.
Tidyman war ein Journalist, der seinen Beruf von der Pike auf erlernt hatte. Er war Gerichtsreporter für The Cleveland News und arbeitete ab 1957 für The New York Post und später für The New York Times. Bei der New York Times war er von 1960 an als Redakteur tätig, bis er diesen Job aufgab, um sich ganz dem Schreiben von Romanen und Drehbüchern zu widmen.
Ab Mitte der 60er Jahre arbeitete er auch als freier Redakteur für verschiedene Magazine, darunter für das New York Time Magazine.
Links:
Shaft beim Pendragon Verlag, Thomas Wörtche: Er ging zu Boden, Wikipedia, Krimi-Couch, Mordlust, Blaxploitation bei Splatting Image, Blaxploitation.com (engl.).
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit den Krimilesungen am 13. Juli 2010 und mit einer Menge Ausschreibungen ...
krimiblog:
Ludger Menke mit täglichem Krimi-Tipp. Heute z. B. mit Francisco González Ledesma: "Der Tod wohnt nebenan". Und mit einer langen Besprechung zu Guido Rohms Buch "Blut ist ein Fluss": einer der wenigen, gelungenen Meta-Kriminalromane, der in seiner ganzen Dunkelheit ein echter Lichtblick in dem tristen Allerlei der derzeitigen Produktion darstellt. Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DER MENSCHENRÄUBER - keine Überraschungsknaller, trotzdem spannend. Und:
DIE REISE DER SÄNGER - Tod in der Hitze einer Eisenbahn / Hörspiel ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Roundup: Desert Fury – Liebe gewinnt, Der schwarze Spiegel, Diamond 13, Killshot...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Bei den
KollegInnen vom "Perlentaucher" ist wieder eine Ausgabe der KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" erschienen. In der aktuellen Ausgabe:
Wie man eine Lerchenpastete backt:
Dominique Manottis Wirtschaftsthriller "Letzte Schicht" verarbeitet in bester Costa-Gavras-Manier die Affäre um die Privatisierung des französischen Riesenkonzerns Thomson. In Domingo Villars Krimi "Strand der Ertrunkenen" ermittelt ein empfindsamer galicischer Inspektor gegen den Geist eines alten Kapitäns.
Von Thekla Dannenberg ... mehr
Kalender
Ulf Miehe
Am 13. Juli 1989 stirbt Ulf Miehe in München (*11. Mai 1940 in Wusterhausen / Brandenburg ).
Mit seinen Kriminalromanen "Ich hab noch einen Toten in Berlin" und "Puma" gelangen ihm herausragende Werke der deutschen Kriminalliteratur. Seinen ersten Kriminalroman ICH HAB NOCH EINEN TOTEN IN BERLIN (1973) lobte Günter Herburger (im "Spiegel") als "seltenes Glück in deutscher Sprache". Und auch mit PUMA (1976) erwies sich Miehe, wiederum laut "Spiegel" als "eine Rarität: ein deutscher Krimi-Schreiber, handwerklich so sicher und stilistisch so versiert, daß er bei den Kollegen aus der sogenannten ernsten Literatur Anerkennung und auch im Ausland Leser fand." (Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren)
Miehe starb während der Vorbereitungen zu seinem Filmprojekt "Der Unsichtbare".
Infos und Bibliographie: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Titel-Magazin, Wikipedia, Krimi-Couch, Der Spiegel 1, Der Spiegel 2, dumont-buchverlag.de, Der Standard, artechock, Deutsches Filmhaus, , evolver
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Und Barbara Keller hat Juan Gómez-Jurados "Das Zeichen des Verräters" gelesen...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesung am 12. Juli 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke hat aufgeräumt und mit neuem Outfit den neuen krimiblog eröffnet. Jetzt mit täglichem Krimi-Tipp. Heute z. B. mit Guillermo Orsi: "Im Morgengrauen". Und natürlich ist er noch als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 472: Susanne Henke – Makellose Morde to go (Besprochen von Jannette Stahlberg) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
DIE GELDMACHER VON HARLEM - Krimi -Hörspiel. Und:
CASA SOLAR - Der neue ARD Radio Tatort. Und:
VIDEO- Interview mit Sebastian Fitzek zu seinem Thriller DER AUGENSAMMLER
...
Krimilady:
Henny Hidden mit Rezension: Anthologie -"Wie werde ich Witwe?": 25 bitterböse Geschichten, von 23 weiblichen und 2 männlichen AutorInnen verfasst, beschert uns der Via Terra Verlag, und er wird mit ihnen vor allen Dingen krimilesende Frauen beglücken. Impliziert der Titel doch jenen Kern, den der pensionierte Münchner Mordermittler Josef Wilfing mit der Lebenserfahrung umfasst: „Frauen töten, um jemanden loszuwerden, Männer töten, um jemanden zu behalten.“ ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit einem ersten Eindruck: Das Science Fiction Jahr 2010 ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Louise Welshs "Das Alphabet der Knochen": Welsh mischt in ihrem vierten Buch höchst souverän Elemente des Campusromans, des Krimis und der Künstlernovelle. ...
NuT:
Joachim Linder mit Linktipp: Duck and Cover ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Neue Zürcher:»Was treibt Spione in heutiger Zeit?«
Der amerikanisch-russische Agententausch in Wien hat den Thriller-Autor John Le Carré veranlasst, ein paar Fragen zu stellen – zum Geisteszustand dieser "Baby-Spione" und zum Allgemeinzustand der Welt ...
mehr
Neue Zürcher:
»Krumme Touren«
Wer den jungen Barkeeper Ike Marcus am Ende einer längeren Sauftour durch die Lower East Side erschossen hat, weiss man eigentlich schon von Anfang an. Wer schuldig ist in Richard Prices Roman "Cash" (S. Fischer Verlag): Das ist eine andere Frage, die in der Folge von unterschiedlichsten Seiten her beleuchtet wird. Hier eint Price Krimi und Milieustudie.
Von Angela Schader ... mehr
Neue Zürcher:
»Ein verschollener Schatz der Beat-Literatur«:
Ein Mordfall im Freundeskreis inspirierte Kerouac und Burroughs zu ihrem ersten, gemeinsam verfassten Roman: Ein Mord aus Leidenschaft war die literarische Initialzündung für den Freundeskreis, aus dem sich die Repräsentanten der "Beat-Generation" rekrutierten. Der lange unveröffentlichte Roman "Und die Nilpferde kochten in ihren Becken" (Hanser Verlag), in dem Jack Kerouac und William S. Burroughs die Bluttat schildern, liegt zwei Jahre nach der englischen Erstpublikation nun auch auf Deutsch vor.
Von Alfred Hackensberger ...mehr
Kalender
Donald E. Westlake

Am 12. Juli 1933 wird Donald E. Westlake in Brooklyn, New York, als Sohn irischstämmiger Eltern geboren († 31. Dezember 2008 in San Tancho, Mexiko).
Er schrieb unter zahllosen Pseudonymen (u.a. John B. Allen, Curt Clark, Tucker Coe, Timothy J. Culver, Morgan J. Cunningham, Richard Stark) über 100 Romane, die oft in New York spielen. Er schuf mehrere Serienfiguren wie John Archibald Dortmunder (als Donald Westlake) oder Mitch Tobin (als Tucker Coe), wurde zum "Grand Master of the Mystery Writers of America" ernannt und erhielt dreimal den "Edgar".
Das deutsche Lesepublikum und schließlich auch die deutschen Verlage ignorierten ihn seit mehr als zwanzig Jahren konsequent, dennoch erschien 2003 der Roman "Der Freisteller" bei "Droemer Knaur", ein böses, mörderisch ironisches Buch, wie geschrieben für eine Zeit mit Hartz IV.
Kurz vor seinem Tod startete der Zsolnay Verlag eine erfolgreiche Neuauflage seiner Richard Stark-Romane ...
Infos:
krimi-couch, www.richard-stark.de/, wikipedia, Mordlust, kaliber. 38 (kostenpflichtig), bookreporter (engl.), www.donaldwestlake.com (engl.)
kulturzeit:
»Krimitipps«:
Aber jetzt, aber heute: In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin werden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt.
Heute, Freitag, um 19.20 Uhr reinschauen ...
mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit den Krimilesungen am 9. und 10. Juli 2010 ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 470: Donna Leon – Schöner Schein (Besprochen von Simone Schultze) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
FREIZEIT-KRIMI - wöchentlich schreibt ein anderer Krimi-Autor. Und:
KRIMI 2.0 - Der stille Tod einer lauten Idee ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und: Cable, Hope, die X-Men und das Ende der Welt? Über Duane Swierczynski (Autor)/Ariel Olivetti (Zeichner): Cable 3 – Warten auf das Ende der Welt...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph wundert sich: Eine ganze Seite Eifelkrimi in der taz? ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
DLR:
»Cop in Kapstadt«
Andrew Brown gilt als die neue Stimme der Literatur Südafrikas. Anders als seine Kollegen Roger Smith oder Richard Kunzmann setzt Brown nicht auf plakative Action und rein thrillerhafte plots. Brown inszeniert seinen neuen, zweiten Roman "Würde" (btb Verlag). viel leiser, unspektakulärer und damit gleichzeitig viel grausamer, radikaler und verstörender.
Von Thomas Wörtche ...mehr
Ein Beitrag, den Sie hören können
Cicero:
»Am Kap der Finsternis«:
Seine Romane sind grausam, sie sind schön: Mit unvergleichlicher Wucht hat der südafrikanische Thriller-Autor Roger Smith die Krimiliteratur aufgemischt. So unglaublich seine Figuren wirken mögen, sie stammen auch in seinem neuen Roman "Blutiges Erwachen" (Tropen Bei Klett-Cotta) aus der traurigen Wirklichkeit hinter Kapstadts Wohlstandsfassaden.
Von Wolfgang Herles ...mehr
kaliber. 38:
»Sherlock Holmes. Heute?«
Wenn man anfängt, über Reminiszenzen nachzudenken, können erstaunliche Dinge herauskommen. Im Mai 2009 bat ihn die Radiomacherin Ute Büsing anlässlich des 150. Geburtstags von Sir Arthur Conan Doyle für ein Gespräch über den Stellenwert von Sherlock Holmes ins RBB-Inforadio-Studio. Und während des Gesprächs, für das er sich noch einmal faktensicher gemacht hatte, kamen ihm so seine Zweifel: Interessiert ihn Sherlock Holmes eigentlich heute noch die Bohne? Hat er ihn je interessiert? Und wenn nicht, warum?
Thomas Wörtche denkt darüber nach, welche Folgen Arthur Conan Doyles Schöpfung Sherlock Holmes in der Literatur hat...mehr
FAZ/bücher.de:
»Wer sich im Urlaub nicht langweilen will, sollte Louise Welshs neuen Krimi lesen«:
Es ist immer ein Fehler, von einem Autorenfoto Rückschlüsse auf die Prosa zu ziehen; so wie es auch fast immer ein Fehler ist, einem Buch das Etikett "Kriminalroman" wie einen Freibankstempel aufzudrücken. Louise Welsh, 45, die als Antiquarin arbeitete, bevor sie zu schreiben begann, sieht so harmlos und bieder aus wie "unsere Lieblingskunstlehrerin" ("The Guardian") - und sie schreibt sehr düstere und vertrackte Romane, die mit Gothic Novel, Krimi- und Thrillergenre flirten, voller Gewalt, Sex und Sprachwitz, gekonnt gebaut, gut recherchiert und spannend sowieso.
"Das Alphabet der Knochen" (Kunstmann Verlag) ist der vierte Roman der Engländerin.
Von Peter Körte ...mehr
SF Magazin:
»Werthers Leiden an der Glasgower Bohème«:
Wie erforscht man das Leben eines semi-bekannten, als Twen mysteriös verstorbenen Lyrikers? Man begibt sich bei Überlebenden auf Spurensuche in die drogeninduzierten Siebziger in eine eklektische Künstlerszene, noch dazu im rauhen Schottland. Es geht um einen Tod vor 30 Jahren und das macht die induktive Rückschau in Louise Welshs Roman "Das Alphabet der Knochen" (Kunstmann Verlag) zu einer ungewöhnlichen Detektivarbeit von jemandem, der kein Detektiv ist, sondern in seinem ungeordneten Leben Antworten und Erlösung bei einem Toten sucht.
Von Franz Birkenhauer ...mehr
NDR:
»Suche nach Erklärungen«:
Angefangen zu schreiben hat Louise Welsh 1992. Sie verfasste Zeitungsartikel und Kurzgeschichten, für die sich sofort ein Verleger fand. Doch dann stockte die literarische Karriere. Also studierte die Britin Kreatives Schreiben in Glasgow, wo sie heute noch lebt. 2002 erschien dann ihr erster Roman "Dunkelkammer", zwei weitere folgten, und Welsh wurde für diese literarischen Krimis mit Preisen überschüttet. Jetzt liegt ihr neues Buch in deutscher Übersetzung vor, ihr viertes: "Das Alphabet der Knochen" (Kunstmann Verlag).
Von Katja Weise ...mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden verweist auf ein Nele Neuhaus-Interview mit Michaela Pelz (Krimi-Forum). Und hat natürlich die Krimilesungen am 8. Juli 2010 ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 469: Zoe Beck – Das alte Kind ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
HÖRSPIEL-Freunde für eine Umfrage gesucht!. Und:
RATTENTANZ von Michael Tietz - faszinierend, beängstigend und richtig gut! Und:
SOLVEIGS SALON: ROT 7.76 - Gefährliche Friseur-Termine
...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und: Gute Verpackung, schlechter Inhalt: Josh Bazells "Schneller als der Tod" und Dennis Johnsons "Keine Bewegung!"...
NuT:
Joachim Linder mit Gothic Criminology ...
text-und-web:
Dietmar Jacobsen über den Kriminalroman "Pacific Paradise" von Don Winslow: Winslow zu lesen macht Spaß. Der nimmt gleich zu Beginn von Pacific Paradise - und darin ähnelt er der Surferclique, die für Boone Daniels Familienersatz und für den Leser ein bisschen das andere, lockere, freundliche, sich endlich einmal auf die korrekte Seite schlagende Amerika darstellt - richtig Fahrt auf und hält während der folgenden fast vierhundert Seiten sein Segel beständig hart in den Wind ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Die interessanteste Kriminalliteratur aus Südafrika kommt von einem Autor, der eigentlich keine Kriminalromane schreibt,
meint Thomas Wörtche im aktuellen "Leichenberg"
Auch Andrew Browns Roman "Würde" (btb)
verwandelt sich unter der Hand in Crime Fiction vom Feinsten.
Kühl und elegant sind auch die Merkmale von Zoë Becks Thriller "Das alte Kind" (Bastei Lübbe). Richtig lustig sind Ron Goularts Groucho-Marx-detective-novels, die zwischen 1998 und 2005 erschienen sind: Groucho Marx, Meisterdetektiv heißt der erste Band, der gerade bei "Phantasia Paperback Crime" erschienen ist. Spannend und lehrreich ist ein anderes Stück Historie: "Die Flucht aus der Hölle" von Albert Londres (Verlag Edition AV/Libertäre Bibliothek 4). Und ein Juwel in Bildern ist die Comic-Umsetzung von Dennis Lehanes Story "Bis Gwen" durch die Bilder von Jacques de Loustal: "Coronado" (schreiber & leser noir)
Lesen Sie mehr, und zwar ... hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 7. Juli 2010 ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl mit der Überschrift "Abgesattelt". Über Dick Francis' letzten, posthum erschienenen Roman "Schikanen" (Diogenes). Francis' Sohn Felix erscheint als Coautor und man hat auch das Gefühl, dass der Stil spritziger geworden ist ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
TOD OHNE ENDE - französisches Krimi- Hörspiel. Und:
FRAU GANTNER / unheimliches Krimi- Hörspiel ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: Mr. Barra kills the mockingbird (WJ). ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Eine fast perfekte Idylle
Andrew Brown ist wie sein Protagonist Anwalt in Kapstadt. Als Reservepolizist ist er jede Woche auf den Straßen im Einsatz, als Aktivist gegen die Apartheid wurde er mehrmals verhaftet. Hier weiß einer, wovon er schreibt. Wie der Vorgänger "Schlaf, mein Kind", ist auch "Würde" (btb Verlag) nicht der "typische" Krimi, vielmehr macht ihn sein Inhalt genrezugehörig.
Von Manuela Martini ... mehr
DLR:
»Verhöre am Fließband«
Das Dilemma der israelischen Gesellschaft zwischen Terrorangst und moralischer Integrität schildert Yishai Sarids Roman "Limassol" (Kein & Aber Verlag). Das Buch des in Tel Aviv lebenden Autors ist ein Parforceritt, der die ständige Bedrohtheit und Atemlosigkeit der Figuren in einer raffinierten Sprache reproduziert.
Von Pieke Biermann ...mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
Kalender
Am 7. Juli 1930 stirbt Arthur Conan Doyle in Crowborough, Sussex (* 22. Mai 1859 in Edinburgh).
Er veröffentlichte die Abenteuer des Sherlock Holmes und dessen Freundes Dr. Watson. Bekannt ist auch sein Roman Lost World (Verlorene Welt).
Doyles Vater, ein irischstämmiger Beamter aus Aristokratischem Hause, ließ ihn Medizin in Edinburgh studieren. Mit 28 Jahren (1859) veröffentlichte er die erste Geschichte des Detektivduos "A Study in Scarlet" (dt. Eine Studie in Scharlachrot). Mit dem Jahr 1891 kann er sich durch die Schriftstellerei finanzieren. Nunmehr veröffentlicht er Kurzgeschichten seiner beiden Protagonisten im "Strand Magazine". Obwohl er 1893 mit einem Sammelband namens "Sherlock Holmes' Memoires" (dt. Die Memoiren des Sherlock Holmes) den Helden beim Kampf gegen seinen Widersacher sterben lassen will, bewegt ihn die aufgregte Leserschaft zu weiteren Geschichten.
(Info: Wikipedia)
Info bei krimicouch.de, epilog.de, Projekt Gutenberg, baskerville.de , Doyle Society (engl.) , sherlockian.net (engl.) , Doyle Literary Estate http://221bakerstreet.org/ (engl.) , bakerstreet.org (engl.) .
Frauenkrimis:
Henny Hidden heute mit Meldunge in den Medien: Östereichische Krimiautorinnen, Jutta Profijt
...
krimikiste:
Kristine Greßhöner heute mit Krimiplausch 1: Arno Strobel – Der Trakt (Audio) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
PAUL TEMPLE - DER FALL LAWRENCE - Durbridge-Hörspiel, das richtig Spaß macht. Und:
DIE SPURLOSEN - Krimi- Hörspiel von 1957 nach Heinrich Böll ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Didier Daeninckx ) ...
Martin Compart: hat auf dem TRansfermarkt zugeschlagen und einen Mitstreiter verpflichtet: DEMNÄCHST IN DIESEM BLOG: DR.HORROR! ...
NuT:
Joachim Linder mit neuen Titeln zu Literatur und Verbrechen (Forschung) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Der Spiegel:
»Zwischen Kochtopf und Kittchen«
Vor über 60 Jahren ist Andrea Camilleri aus seiner sizilianischen Heimat weggezogen, dennoch gilt der Schriftsteller als eine Art Kulturbotschafter der Insel. Sein bislang größter literarischer Erfolg: die Romanfigur Commissario Montalbano. Sein sizilianischer Gourmet und Kommissar Montalbano ist wieder auf Mörderjagd: Der Krimi "Die schwarze Seele des Sommers" (BasteiLübbe Verlag) ist der zehnte Fall des Ermittlers - und neu auf Platz 13 der Taschenbuch-Bestsellerliste.
Von Ingo Schiweck, buchreport ... mehr
DLR:
»Gute und schlechte Morde«
Im letzten Jahr ist in Italien mit "Sibirische Erziehung" (Suhrkamp Verlag) der angeblich autobiografische Roman eines ehemaligen jugendlichen Bandenmitglieds erschienen: Nicolai Lilin, geboren 1980, der in Transnistrien, in der Stadt Bender, aufwuchs und - wie der Held seiner Geschichte - nach einem Militäreinsatz im Tschetschenien-Krieg 2003 nach Italien floh, schildert das Hineinwachsen eines Jungen in die Verbrecherwelt. Sein Clan lebt nach einem strengen Ehrenkodex. Darin gibt es gute und schlechte Morde und: "ehrbare" und "sündige" Waffen.
Von Marie Luise Knott ...mehr
Kalender
Mignon G. Eberhart
Am 6. Juli 1899 wird Mignon G. Eberhart in University Place/Lincoln, Nebraska geboren († 8. Oktober 1996 in Greenwich, Connecticut)
Mignon Good studierte drei Jahre lang Anglistik und Geschichte, ohne einen Abschluss zu machen. Sie arbeitete als Journalistin und begann mit dem Schreiben von Geschichten und Romanen. Ihr erstes Buch mit dem Titel "Der Patient in Zimmer 18" erschien 1929, in dem die Krankenschwester Sarah Keate zusammen mit dem Polizisten O'Leary ihren ersten Fall löste. Fünf Fälle schloss die Amateurdetektivin erfolgreich ab, bevor Eberhart zu wechselnden Ermittlern überging.
Ihr dritter Roman "Mord im Jagdhaus" brachte ihr 5000 Dollar und den Scotland Yard Prize ein. Anfang der 30er Jahre war sie eine der erfolgreichsten und bestbezahlten US-amerikanischen Schriftstellerinnen und wurde auch als amerikanische Agatha Christie bezeichnet. 1935 erhielt sie die Ehrendoktorwürde ihrer ehemaligen Universität. In der zweiten Hälfte der 30er Jahre wurden einige ihrer Roman auch verfilmt. In 60 Jahren erschienen fast im Jahrestakt etwa ebenso viele Romane, zahlreiche Kurzgeschichten und auch zwei Theaterstücke von Mignon G. Eberhart und bei der Veröffentlichung ihres letzten Romans "Three Days for Emeralds" im Jahr 1988 war sie bereits 88 Jahre alt.
Infos:
Wikipedia, Krimi-Couch, mignoneberhart.com/ (engl.), fantasticfiction (engl.), gadetection (engl.)
Ed Mc Bain
Der unter zahlreichen Pseudonymen schreibende Autor Ed Mc Bain erliegt am 6. Juli 2005 einem Krebsleiden. Als Autor der 1957 begonnenen Serie über das 87. Polizeirevier schuf er die Grundlage der sogenannten "police procedurals".
Salvatore A. Lombino alias Ed McBain wurde 1926 in New York geboren. Mit 18 Jahren trat er in die Navy ein. An Bord eines Zerstörers verfaßte er seine ersten Kurzgeschichten. Als er 1946 in die USA zurückkehrte, beschloß er, Schriftsteller zu werden. Er studierte am Hunter College und arbeitete anschließend als Berufsschullehrer und in einer Literaturagentur. 1952 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Evan Hunter, unter dem er später auch das Drehbuch für Hitchcocks "Die Vögel" verfaßte, seine erste Kurzgeschichte und seinen ersten Roman. 1956 erschien sein erster Roman aus dem 87. Polizeirevier und bereits ein Jahr später erhielt McBain den "Edgar Allan Poe-Award". Er wurde aber auch mit dem "Grand Master-Award" und als einziger amerikanischer Autor mit dem "Diamond Dagger" der British Crime Writers Association ausgezeichnet.
Infos:
Horst Eckert über McBain, Porträt bei ARTE, krimiblog, Alligatorpapiere, Krimi-Couch, Die Zeit, evanhuntercom (engl.)
Bernhard Schlink
Am 6. Juli 1944 wird Bernhard Schlink in Großdornberg bei Bielefeld geboren.
Er studierte an der Universität Heidelberg und an der Freien Universität Berlin Jura, promovierte 1975 in Heidelberg und habilitierte sich 1981 in Freiburg im Breisgau. Anschließend lehrte er von 1982 bis 1991 an der Universität Bonn, von 1991 bis 1992 an der Universität Frankfurt am Main und ab 1992 an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Seinen ersten Roman "Selbs Justiz" um einen rund 70järhigen pensionierten Staatsanwalt und Detektiv mit braungefärbter Vergangenheit schrieb er in Zusammenarbeit mit Walter Popp während eines Freisemesters in Aix-en-Provence. Mit seinem Roman "Der Vorleser" schrieb Schlink erstmals außerhalb des Krimi-Genres; es ist die Geschichte eines 15jährigen Jungen, der sich in eine 20 Jahre ältere Frau verliebt. Daß sie eine ehemalige KZ-Aufseherin gewesen ist, erfährt er erst, als sie als Angeklagte in einem Auschwitz-Prozeß wieder auftaucht, den der Junge - mittlerweile Jura-Student - verfolgt. Für seinen Roman "Die gordische Schleife" erhielt er 1989 den "Glauser"/Autorenpreis deutsche Kriminalliteratur des SYNDIKATES und für "Selbs Betrug" 1993 den Deutschen Krimi-Preis.
Infos:
Wikipedia, Krimi-Couch, krimilexikon, Diogenes Verlag
aveleen avide heute mit einem Interview mit Michael Soyka: 1985 hat er einen ersten Artikel für ein Fachjournal geschriebe sehr viele Fachartikel folgten. 2004 wurde dann sein erstes Sachbuch veröffentlicht "Wenn Frauen töten" ...
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 5. Juli 2010 ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 468: Martin Walker – Grand Cru (Besprochen von Susanne Martin) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
ROSA - DIE AKTE ROSA PEHAM - Podcast-Download. Und:
WALKÜRE - Weibliche Profikiller / empfehlenswert, auch für Männer ;-). Und:
GABRIELA GALVANI - Interview mit Sommer-Überraschung ;-) ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit Kleinkram, z. B.: die Juli-Ausgabe von The Big Thrill, der Zeitung der International Thriller Writers (ITW) ...
mord & totschlag:
Ullrich Wegerich über Ulf Miehes Roman "Ich hab noch einen Toten in Berlin": Ulf Miehes Roman ist eine echte Ausnahmeerscheinung im allzu häufig stockbiederen deutschen Krimischaffen ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Josh Bazells "Schneller als der Tod": Josh Bazells Debüt ist rasant, witzig, unverfroren und unbedingt lesenswert...
NuT:
Joachim Linder hat "Cargo" gelesen: "die Kriminalität ist der urwüchsigste Ausdruck der Auflehnung" ...
Spannungsromane:
amer über Sean Black: CODE 3 ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über eine neue Reihe: Mit vier Bändchen startet der Distel Literaturverlag seine Übersetzungen der französischen Buchreihe "Suite Noire" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
ARD:
»Cop in Kapstadt«
Schauplatz Cape Town: Traumstadt mit vielen Gesichtern. Schillernd schön - und voller Abgründe. Ein Mittelklasse-Anwalt verliebt sich – ausgerechnet in eine Prostituierte aus Nigeria. Seine sichere Welt, das komfortable Leben zwischen Cocktail und Luxusstrand zerbricht: Davon erzählt Brown mitreißend in seinem neuen Roman: "Würde" (btb Verlag). Er gilt als die neue literarische Stimme Südafrikas: Andrew Brown - Schriftsteller, Strafrichter und Reservepolizist in der Hafenmetropole Kapstadt. In seinen Büchern schildert er die widersprüchliche Wirklichkeit Südafrikas.
Ein Beitrag in der Kultursendung "ttt" ...mehr
Die Sendung können Sie in den verschiedenen ARD-Kanälen noch mehrmals sehen
Neue Zürcher:
»Aus Überzeugung unbequem«:
Umtriebig, umstritten und authentisch ist Paco Ignacio Tabio II. Er lebt im Herzen von Mexiko-Stadt, arbeitet als Historiker, Romancier und Journalist. Immer politisch, immer kritisch und immer auf der "richtigen Seite", lautet seine Devise. Nun liegt mit "Der Schatten des Schattens" (Assoziation A) ein Kriminalroman auf Deutsch vor.
Von Knut Henkel ... mehr ...
FAZ:
»Was will der Großmufti in Berlin?
Palästinensische Krimis«
Der britische Journalist Matt Beynon Rees schreibt Romane, um die Wahrheit zu ergründen. In seinen Büchern sagt er Wahrheiten über Palästina, die kein Politiker je zugeben würde. Auch im dritten Omar-Jussuf-Krimi "Der Tote von Nablus" (CH Beck Verlag) des britischen Autors geht es grausam zu, und es gibt jede Menge Tote – und wieder sind die Täter alle Palästinenser.
Hans-Christian Rössler hat den Autor in Nablus bei Sirup und Ziegenkäse getroffen ...
mehr

FAZ:
»Das kann er eigentlich nicht überlebt haben«
Bislang lieferte Lee Child einmal im Jahr. Das machen andere Autoren auch so, die den Thriller-Massenmarkt mit Serienware bedienen. Aber im Kampf um international verwertbare Autorenmarken werden immer neue Vermarktungstricks ausprobiert. Diesmal hat es den wortkargen Serienhelden Jack Reacher erwischt. Er muss noch einmal ran in diesem Jahr.
Wie feuerbeständig ist Jack Reacher? Ausgerechnet in seinem bislang besten Roman "61 Hours" lässt Thriller-Autor Lee Child die Leser über das Schicksal seines Serienhelden im Unklaren.
Von Hannes Hintermeier ...
mehr
Axel Bußmers TV & Buchtipps 3. – 16. Juli 2010
Hallo liebe Krimifreunde,
er nicht zu den Mankell- und Barnaby-Fans gehört, muss sich, trotz Sherlock Holmes und "Nachtschicht" auf Graubrot einstellen, die Francis-Durbridge-Verfilmung "Tim Frazer" (Wow, das fanden unsere Eltern spannend?) gucken oder sich diesen Perlen zuwenden: so läuft nach langem wieder Warren Beattys Chester-Gould-Verfilmung "Dick Tracy", Atom Egoyans Rupert-Holmes-Verfilmung "Wahre Lügen" und seine William Trevor-Verfilmung "Felicia, mein Engel", Claude Pinoteaus Francis-Ryck-Verfilmung "Ich - Die Nummer eins", Alfred Hitchcocks Victor-Canning-Verfilmung "Familiengrab", Jean-Pierre Melvilles Pierre-Lesou-Verfilmung "Der Teufel mit der weißen Weste" und als TV-Premiere, Eric Barbiers Ted-Lewis-Verfilmung "Die Schlange".
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 2. und 3. Juli 2010. Und mit Sandra Lüpkes: Was hat ER, was SIE nicht hat? Warum gewinnen Krimiautorinnen keine Preise? ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 466: Andreas Winkelmann – Hänschen klein (Besprochen von Miriam Voßmann) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
KRIMI-VERANSTALTUNGEN des Grafit Verlages im Juli 2010 / interessant + originell ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Was ist „Der Preis des Verbrechens“? ...
Martin Compart: mit LUCIFER CONNECTION – AUSZUG FÜR NAOMI UND CHARLES
...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: Courthouse Confessions: "I don't really believe in mental health science" (me neither). Via Polizei-Newsletter. ...
Spannungsromane:
koldir mit MONATSVORSCHAU August 2010 : War der Juli eher flau, weiß der August schon mehr zu gefallen. Es sind nicht wenige Titel, die auf den Markt geschmissen werden und so einige davon klingen recht lecker ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...

ARTE:
»Stieg Larsson«
Zu Ruhm kam der schwedische Schriftsteller Stieg Larsson erst nach seinem Tod. 2004 verstarb der Autor der erfolgreichen Millennium Trilogie. Im Mai sind zwei Biographien über Stieg Larsson erschienen. Sie zeichnen das Bild des politisch engagierten Journalisten Larsson nach.
In der Sendung "Metropolis" werden der Autor Stieg Larsson und die Biographien vorgestellt:
3. JULI 2010 UM 0.00 UHR (ARTE/ZDF)
Im Online-Video können Sie sehen, welche Themen Anja Höfer am 3. Juli in Metropolis präsentiert ...mehr
Aus Argentinien und aus Mexiko: Lateinamerikanische Kriminalromane arbeiten die politische Geschichte ihrer Gesellschaften auf, erläutert Ulrich Noller im Juli
in seinen Krimitipps bei FH Europa.
Wie in vielen Kriminalromanen aus Argentinien, ist auch in "Der Tote von der Plaza Once" (Aufbau Verlag) von Ernesto Mallo die Willkür der Militärdiktatur und die Brutalität ihrer Schergen ein Dreh- und Angelpunkt der Geschichte und der Beginn einer Serie, die die argentinische Zeitgeschichte aufarbeitet.
"Der Schatten des Schattens" (Assoziation A) von Paco Ignacio Taibo ist eine, in den 1980er Jahren entstandene, jetzt erstmals übersetzte Aufarbeitung der Zeit nach der mexikanischen Revolution und ermöglicht genau deshalb ein höchst lebendiges Eintauchen in die Geschichte, weil sie den ureigensten Mitteln der modernen Literatur vertraut.
... mehr
Kalender
Mario Puzo
Am 2. Juli 1999 stirbt der Schriftsteller Mario Puzo auf Long Island (* am 15. Oktober 1920 in New York City).
Puzo, als Kind armer italienischer Einwanderer geboren, schrieb schon in seiner Jugend, doch seine erste Kurzgeschichte erschien erst 1950; 1955 konnte er seinen ersten Roman "Die dunkle Arena" veröffentlichen. Mit "Mamma Lucia" gelang ihm 1965 der große Durchbruch, doch sein internationaler Bestseller "Der Pate", der 1969 erschien und von Francis Ford Coppola in zwei Teilen verfilmt wurde, machte ihn zur Legende und zum Vorreiter einer neuen Gattung: dem Mafiaroman.
Info:
kaliber. 38 , wikipedia.de , Krimi Couch, dieterwunderlich.de, Who's Who.
europolar:
Leonardo Oyola: "Chamamé". Leonardo Oyola (Buenos Aires, 1973), der bereits mehrere Erzählungen und Romane in Argentinien veröffentlicht hatte, setzte sich dafür ein, dass seine Romane auch in Spanien publiziert wurden. Sein Beharren hat sich gelohnt. Chamamé, sein erster bei einem spanischen Verlag (Salto de página) erschienener Roman, gewann 2008 auf der Semana Negra de Gijón den Premio Hammett. Ein Beitrag von Grizel Delgado, bersetzt von Doris Wieser ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden präsentiert diesmal Neuerscheinungen im Juli 2010 ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
EIN ALTER MANN UND SEINE SCHULD - Der Prozess gegen John Demjanjuk / Radiofeature. Und:
HASS HAT KEINE FARBE - Krimi-Hörspiel zum Thema Rassismus. Und:
DIE BRANDMAUER- Neu gelesen von Ulrich Pleitgen ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit: Monsieur Raynal besucht die "Suite Noire" - Patrick Raynal: Landungsbrücke für Engel ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Jungle World:
»Der Heldendiskurs gehört zur Rechten«
Der Soziologe Alessandro Dal Lago hat sich in Italien viele Feinde gemacht, weil er es wagte, den italienischen Autor Roberto Saviano zu kritisieren, der mit seinem Bestseller "Gomorrha – Reise in das Reich der Camorra" (Hanser) weltberühmt wurde. Saviano, der wegen seines Buches über die Kriminalität der süditalienischen Mafia Todesdrohungen erhält, wird von vielen Italienern als Held gefeiert. Dal Lago bezeichnete ihn dagegen als "Papierhelden" und hat damit große Entrüstung ausgelöst.
Catrin Dingler hat mit dem Soziologen gesprochen ...mehr
Die ZEIT:
»Heute nicht, mein Freund«
In seinen Jugendbüchern wird gemobbt, vergewaltigt, gemordet. Wenn man von Stephenie Meyer absieht, ist der 1959 geborene Brite der grosse Star unter den Jugendbuchautoren. Die Jugendlichen lieben seine dialogreichen, filmisch erzählten Thriller mit Tempo und psychologischem Tiefgang. Wer verharmlost, nimmt die Jugendlichen nicht ernst: Der britische Autor Kevin Brooks versteht sich auf Abgründiges. Ein Gespräch mit dem Star unter den Jugendbuchautoren.
Von Christine Lötscher ... mehr
Die ZEIT:
»Heute nicht, mein Freund«
Als Drehbuchautor der Fernsehserie "The Wire" ist er berühmt geworden. Mit "Cash" hat Richard Price jetzt einen großen Roman über das New York nach dem 11. September vorgelegt. Das New York, in dem Richard Price’ Roman "Cash" (S. Fischer Verlag) spielt, setzt sich grosso modo aus vier Menschengruppen zusammen. Vermutlich ist die einzige Kommunikation, die einen momentanen Kontakt zwischen den Milieus herstellt, die Gewalt. Richard Price’ Roman entwirft ein minutiöses Gesellschaftspanorama eines scharf umrissenen Ausschnitts von Manhattan.
Von Ijoma Mangold ... mehr
Kalender
Am 1. Juli 1892 wird James M. Cain, eigentlich James Mallahan Cain in Annapolis in Maryland geboren († 27. Oktober 1977 University Park in Maryland). Er war ein US-amerikanischer Journalist und Autor von Kriminalromanen. Auch wenn sich Cain selbst immer gegen diese Etikettierung wehrte, wird er
gewöhnlich mit der so genannten "harten Schule" der amerikanischen Krimi-Kultur in Verbindung gebracht und gilt als einer der Schöpfer der "schwarzen" Romane (roman noir).
Seine Romane vereinen naturalistische Milieuschilderungen und überzeugende psychologischen Studien triebbestimmter, unmoralischer Charaktere, die in sich eine gewisse Logik besitzen. Ihre spannende, oft kriminalistische Handlung besitzt eine starke Wirkung auf die 'tough guy'-Schule moderner Romane und Filme. Der Nachwelt wird er als der Autor des berühmten Romans "Wenn der Postmann zweimal klingelt" (1934) in Erinnerung bleiben, der noch zu seinen Lebzeiten dreimal verfilmt werden sollte.
(Info: wikipedia.de )
Info:
wikipedia.de, krimi-couch, Encarta, mordlust.de,
j.beilharz.
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten neunzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (2) Pete Dexter: God’s Pocket
2 (7) Dominique Manotti: Letzte Schicht
3 (1) Josh Bazell: Schneller als der Tod
4 (–) Richard Price: Cash
5 (–) Christopher Cook: Robbers
6 (4) Henning Mankell: Der Feind im Schatten
7 (–) Benjamin Black: Der Lemur
8 (5) Francisco González Ledesma: Der Tod wohnt
nebenan
9 (–) Ji¡rí Kratochvil: Das Versprechen des Architekten
10 (–)John Hart: Das letzte Kind
Hier als schöne pdf-Datei
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 30. Juni 2010 ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 465: Jeff Lindsay – Des Todes dunkler Bruder (Besprochen von Stefan Baumgartner ) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
TÖDLICHE INTRIGE - Hörspiel-Krimi von Arnaldur Indridason. Und:
DÜRRENMATT: Abendstunde im Spätherbst - Ein Krimi- Autor gesteht / Hörspiel. Und:
DES PFARRERS FREUDE - Krimi-Hörspiel nach Roald Dahl ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit DVD-Kritik: Die "Tropa de Elite" schlägt zu ...
Martin Compart: mit
DER LETZTE ABENTEURER – DIE BOB MORANE-GESAMTAUSGABE 3
...
NuT:
Joachim Linder über Junge Krieger. Und mit Ticker: DUMMY 27 / THEMA: Polizei. (Via Criminologia.) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Ein afrikanischer Thriller
Krimiautor Bernhard Jaumann erklärt das spektakulärste Verbrechen der Geschichte Namibias auf seine Art: Milieustudie, Geschichtslektion und Mörderhatz – Bernhard Jaumann hat aus diesen Zutaten mit "Die Stunde des Schakals" (Kindler Verlag) einen großen Politthriller angerührt, der mit Tempo, Spannung und einfühlsamer Sprache unter die Haut und zu Herzen geht.
Von Horst Eckert ... mehr
Buchkultur:
»Krimi der Saison 2010«
Zum Sommerbeginn erscheint jedes Jahr das Buchkultur-Sonderheft "Krimi Spezial". Bereits zum 12.
Mal wurden dafür von einer fachkundigen Jury die besten Krimis der Saison gewählt.
Der "Beste Krimi der Saison" 2010 heißt "Dreizehn Stunden" (Rütten & Loening Verlag) und kommt von Deon Meyer. Seine Bücher waren in den USA unter den Top Ten-Thrillern des Jahres, haben zweimal den Deutschen Krimipreis gewonnen und erscheinen in 20 Ländern. Die Kritik ist begeistert! ...mehr
Junge Welt:
»Psychogramm einer Kleinstadt«
Gemessen an der Krimidichte verfügt der hohe Norden, also die nördlich der Elbe gelegene Region, über eine außergewöhnlich hohe kriminelle Energie. Von nördlich der Unterelbe, aus dem Holsteinischen, stammt Heinz Jürgen Schneider In der Zeit um 1930, als noch was hätte verhindert werden können, spielt Heinz Jürgen Schneiders "Tod in der Scheune". "Historischer Kriminalroman" nennt sich die Reihe, die der Heider Boyens-Verlag betreut. Die jetzt vorliegende, noch nicht verlegte Fortsetzung von "Tod in der Scheune" führt wieder in jenes düstere Milieu direkt vor 1933 und in dieselbe kleine Stadt im hohen Norden. Sie könnte auch anderswo liegen.
Von Raoul Wilsterer ...mehr
BR Alpha:
»Untergang des Hauses Usher«
Er war Dichter und Detektiv, Erzähler und Einzelgänger, Trinker und Träumer, für den sich alles im Leben zu Zeichen verdichtete. Edgar Allan Poe komponierte seine Kurzgeschichten mit logischer Präzision und einem Schuss Übersinnlichem zu kleinen unheimlichen Meisterstücken.
In der Sendung "Klassiker der Weltliteratur" wurde der Autor vorgestellt. Ein Beitrag, den Sie sehen können ...mehr
Kalender
Margery Allingham
Am 30. Juni 1966 starb die britische Schriftstellerin Margery Allingham in Colchester, Essex.
Allingham, geboren 1904 in London, veröffentlichte ihren ersten Roman im Alter von neunzehn Jahren. Vier Jahre später heiratete sie den Künstler Philip Youngman Carter, der den Umschlag ihres ersten Buches gestaltet hatte. Berühmt wurde sie mit ihren insgesamt 20 Kriminalromanen um den höflichen Detective Albert Campion, von dem manche behaupten, er sei eine Karikatur von Dorothy Sayers' Krimiheld Lord Peter Wimsey. Heute gilt Margery Allingham wegen ihrer subtilen Erzählkunst, ihrem Witz und ihrer ungewöhnlichen Erfindungsgabe zu den großen Autorinnen klassischer englischer Kriminalromane.
Info bei Hinternet , Random House, krimi-couch.de , wikipedia allingham.org (engl.) .
Mongo Beti
Am 30.Juni 1932 wird Mongo Beti als Alexandre Biyidi in Akométam bei Mbalmayo in Kamerun geboren. Er wird später den Namen seiner Ethnie Beti annehmen. Als Kind arbeitete er auf den Kakao-Plantagen und besuchte dann die katholische Missionsschule. Am Gymnasium in Yaoundé schloss er sich der kamerunischen Unabhängigkeitsbewegung an. Ein Stipendium führte ihn 1951 zum Studium der Altphilologie an die Pariser Sorbonne und in die antikolonialen Organisationen in Frankreich.
Nach Abschluß des Studiums kehrte er 1959 nach Kamerun zurück. Die politischen Umstände führen ihn in die Widerstandsbewegung, Verhaftungen, Exil und Rückkehr folgen und immer wieder versucht das Regime, ihn mundtot zu machen. In seiner Buchhandlung trafen sich junge Schriftsteller und oppositionelle Gruppen, Beti nahm für die Opposition an den Parlamentswahlen teil, wurde aber vom Regime unter einem Vorwand ausgeschlossen. Er engagierte sich für die Freilassung politischer Gefangener, gegen die Ausplünderung der ländlichen Gebiete und meldete sich regelmäßig mit leidenschaftlicher Polemik zu Wort. Mongo Beti starb am 8. Oktober 2001 in Yaoundé.
Info bei Unionsverlag , marabout.de , wikipedia , krimi-couch.de , baeng-2000.de , taz
Frauenkrimis:
Henny Hidden hat Downloads für die, die eine Sendung nachhören wollen, aufgelistet. Im Radio: Krimikritik als Podcast ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
KAP DER FINSTERNIS - preisgekrönter Roger-Smith-Krimi als Hörspiel. Und:
DIE WAHRHAFT COOLEN KILLER - Krimi-Hörspiel mit begrenztem Download ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und mit dem Cover der Woche (Tucker Coe) ...
NuT:
Joachim Linder über J. K. Van Dover: Making the Detective Story American: Biggers, Van Dine and Hammett and the Turning Point of the Genre ...
Spannungsromane:
amer über Bernard Cornwell: SHARPES BEUTE und Richard Doetsch: DIE 13. STUNDE ...
text-und-web:
Dietmar Jacobsen über den Kriminalroman "Letzte Schicht" von Dominique Manotti: Dominique Manottis Roman, in Frankreich 2006 erschienen und zwei Jahre später mit dem Duncan Lawrie International Dagger ausgezeichnet, ist ein Knaller. "Letzte Schicht" ist ein Ereignis auf dem europäischen Krimimarkt. Ganz dicht dran an den wirtschaftlichen Realitäten unserer Zeit und spannend bis zur letzten Seite.
...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Welt:
»Wie der Schwedenkrimi sogar die USA erobert«
Leistungsbilanzdefizit, BP, Sarah Palin: Gründe, sich um Amerika zu sorgen, gibt es viele, aber nicht jeder geht so tief wie dieser: Amerika hat sich mit der schwedischen Krankheit angesteckt, dem Krimi. Die Amerikaner wenden sich von ihren einsamen Detektiven ab. Sie verschlingen lieber die sozialdemokratischen Schwedenkrimis. Schuld daran ist natürlich Stieg Larsson.
Von Wieland Freund ...mehr
Der Spiegel:
»Die Grüne Hölle vom Nürburgring«
Den ganz realen Wirtschaftskrimi um die Erlebniswelt "Grüne Hölle" am Nürburgring nutzt Jacques Berndorf für seinen neuen Eifel-Krimi. Gleich drei Morde gilt es in "Die Nürburg-Papiere" (KBV Verlag) aufzuklären. Diese Woche steigt das Buch auf Platz 5 in die Bestsellerliste ein.
Von Ingo Schiweck, buchreport ... mehr
DLR:
»Mördersuche in Indien«
Auf der Feier seines skandalösen Freispruchs vom Mord an einer Bardame wird der arrogante, selbstgefällige, zynische Sohn des Innenministers von einem der Gäste erschossen. Bei der anschließenden Polizeikontrolle findet man bei sechs der Eingeladenen eine Pistole. "Immer wieder Ghandi" (Kiepenheuer & Witsch Verlag), der zweite Roman des indischen Schriftstellers Vikas Swarup beginnt wie ein klassischer Krimi. Ansonsten jedoch hat der Roman wenig mit dem Genre gemein. Er ist vielmehr ein großartiges, bitterböses Sittengemälde des modernen Indien.
Von Johannes Kaiser ...mehr
bücher.at:»Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien für Kriminalliteratur«
Die Kulturabteilung der Stadt Wien und der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) stiften heuer erstmals gemeinsam einen Krimipreis. Der "Leo-Perutz-Preis" der Stadt Wien für Kriminalliteratur wird im Rahmen der Kriminacht am 28. September 2010 in Wien verliehen. Mit dem Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist und künftig jährlich vergeben wird, sollen Krimis ausgezeichnet werden, deren Qualität und literarischer Anspruch an den namensgebenden österreichischen Literaten Leo Perutz erinnern. Darüber hinaus sollen die ausgezeichneten Werke möglichst innovativen Charakter haben und einen Wien-Bezug aufweisen.
Die Shortlist führt folgende Titel:
Paulus Hochgatterer: Das Matratzenhaus (Deuticke), Edith Kneifl: Schön tot (Haymon Verlag), Gerhard Loibelsberger: Die Naschmarkt-Morde (Gmeiner), Nora Miedler: Warten auf Poirot (Argument Verlag), Stefan Slupetzky: Lemmings Zorn (Rowohlt).
Außerdem startete letzten Donnerstag bereits das österreichweite "Krimi Literatur Festival". Dieses vereint die bisher unabhängigen Festivals "Mörderischer Attersee", "Krimitage Fuschlsee" und "Krimiherbst", wobei die Eröffnung im Wiener Hotel Hilton über die Bühne geht.
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FAZ:»Engländer, keine Angst vor den Deutschen«
Seine Agentenbücher sind ein lebenslanger Bildungsroman nach germanistischem Vorbild. Seine These: Wer erwachsen werden will, muss Deutsch gelernt haben. Eine Rede des bekanntesten Deutschsprechers der Insel an die britische Jugend ...
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Kalender
Am 29.Juni 1927 wird Henry Jaeger (eigentlich: Karl-Heinz Jaeger) in Frankfurt geboren († 4.2.2000 in Ascona). Henry Jaeger, Sohn eines Kupferschmieds, besuchte die Volksschule und höhere Schule und wurde dort wegen "Aufsässigkeit" relegiert. Mit 15 wurde er zum Flakdienst eingezogen und als Fallschirmjäger eingesetzt. Nach Militärzeit und Kriegsgefangenschaft besuchte er Abendschulen, arbeitete tagsüber als Laborant und faßte den Entschluß, Arzt zu werden. Die Umstände aber verhinderten es – Jaeger rutschte in die Kriminalität ab.
Nach einer Serie von Raubüberfällen, die er mit anderen beging, wurde er 1955 verhaftet und 1956 zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Freiburger Gefängnispfarrer erwirkte für ihn eine Schreiberlaubnis und betraute ihn mit der redaktionellen Leitung der Gefangenenzeitung.
Noch während seiner Haftzeit schrieb und veröffentlichte Jaeger seinen ersten Roman "Die Festung", der auch von der literarischen Kritik der frühen sechziger Jahre ernsthaft aufgenommen wurde.
1963 wurde Jaeger schließlich durch einen Gnadenerlaß aus der Haft entlassen.
In den nächsten Jahren schrieb er eine Reihe weiterer zeitkritischer Romane, die jedoch niemals wieder die gleiche positive Resonanz bei der Kritik erzielten wie sein Erstling. Zunehmend registrierte man in Jaegers Werk thematische und stilistische Stagnation und ein Abgleiten in triviale und populäre Muster.
Neben seinen Romanen veröffentlichte Jaeger, der mittlerweile im schweizerischen Ascona lebte, auch eine Reihe von Kurzkrimi-Sammlungen, deren einzelne Geschichten in den folgenden Jahren unter wechselnden Pseudonymen immer wieder in Publikumszeitschriften nachgedruckt wurden.
(Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren)
Info bei Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Wikipedia
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka.
Susanne Schubarsky
Susanne Schubarsky wurde 1966 in St. Pölten (Österreich) geboren und lebt in Villach (Kärnten) mit einem Kater und zwölf, acht, sieben, vier, drei Goldfischen. Sie absolvierte ein Studium der Germanistik, Anglistik und Romanistik. Seit 2003 legt sie regelmäßig Kurzkrimis vor, gibt Krimi-Anthologien heraus und hat sich ihre Meriten als Veranstalterin des "Kärntner Krimipreises" verdient.
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat sie zur 'legendären' Befragung gebeten und dabei den Kurzkrimi "Die Jambalaya-Krise" kulinarisch umgesetzt... mehr
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und bringt die Moabiter Gerichtstermine. Und Barbara Keller hat Christy Reeces "Rescue me" gelesen ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr: z.B.: Die Hammett-Krimibuchhändler haben jetzt mit einem eigenen Krimi-Autoren-Lexikon begonnen ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. Folge 464: Nicola Förg – Kuhhandel (Besprochen von Simone Schultze) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
FISCHER SIN FRU - Mörderisches von der Ostsee / Krimi-Hörspiel. Und:
Von Nairobi nach Stockholm über Köln nach Leinfelden-Echterdingen. Und:
BLUTIGES ERWACHEN - So eindringlich wie schonungslos! ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und über „Scenario 4“ – Hier spricht der Drehbuchautor ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Anne Fortiers "Julia" und Esther Verhoefs "Hingabe": halten diese Bücher wirklich ihre vollmundigen Versprechen?...
NuT:
Joachim Linder mit “Der graue Sack Kriminalroman”: Ingrida Povidisa bespricht den von Vera Nünning hg. Sammelband "Der amerikanische und britische Kriminalroman. Genres – Entwicklungen – Modellinterpretationen" ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph sieht auch WM. Und da erinnert ihn manches an Erich Wulffens Krimi aus dem Jahr 1919: "Die geschlossene Kette" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre ...
Der Spiegel:
»Zehn Wahrheiten von ... James Patterson«:
Stirbt das gedruckte Buch? Können kleine Buchhandlungen überleben? James Patterson gibt Entwarnung: Man muss nur darauf achten, was die breite Lesermasse will.
SPIEGEL-Reporter Klaus Brinkbäumer sprach in West Palm Beach, Florida, mit dem erfolgreichsten Schriftsteller der Welt ...mehr
evolver:
»Atemlos«:
Die meisten Romane langweilen. Nach 150 Seiten, spätestens. Und dann plötzlich bekommt man einen Autor serviert, an dem man sich endlich einmal verschluckt. Wenn der Begriff Pageturner einen Sinn ergeben soll, dann wurde er für Romane wie diesen erfunden.
Guido Rohm über " Der sichere Tod" (Suhrkamp Verlag) den neuen McKinty ...mehr
Der Spiegel:
»Gehobener Kannibalismus«:
In einem Restaurant auf der Reeperbahn werden Macho-Männer zu Blutwurst, Ragout oder Frikadellen verarbeitet. Ein Fall für die Staatsanwältin Chas Riley, die auch in "Knastpralinen" ("DroemerKnaur Verlag), dem zweiten Krimi der Autorin Simone Buchholz im Kiez-Milieu ermitteln muss. In der Tradition skandinavischer Ermittler-Krimis schaut die Autorin mit sozialkritischem Blick auf einen Kosmos gebrochener Existenzen.
Von Sebastian Knauer ...mehr
Kalender
Eric Ambler
Am 28. Juni 1909 wird Eric Ambler in London geboren. (†28. Juni 1909 in London).
Eric Ambler war der Sohn einer Schaustellerfamilie und unternahm seine ersten literarischen Versuche als Verfasser von Theaterstücken, denen wenig Erfolg beschieden war. Deshalb begann er 1924 an der Universität London eine Ausbildung zum Elektroingenieur. Diese brach er ab, um Schauspieler zu werden, arbeitete dann aber sehr erfolgreich in einer Werbeagentur. Es war in den Anfangszeiten der Glühbirnenproduktion. Eine Elektrofabrik hatte eine neue Birne auf den Markt gebracht, die eindeutig zu schwaches Licht gab. Ambler erfand den Namen Mondscheinlicht und löste damit einen solchen Run auf die Fehlkonstruktionen aus, dass die Firma ihre gesamten Lagerbestände loswurde. Obwohl erfolgreich, befriedigte ihn aber die Arbeit in der Werbung nicht weiter und er gab auch diesen Beruf auf, um sich ausschließlich dem Schreiben zu widmen. Zu diesem Zweck ließ er sich in Frankreich nieder.
"Ich habe damals in einer Werbeagentur gearbeitet, wollte aber schließlich damit aufhören, immer nur Werbesprüche für Cornflakes herunterzuklopfen. Und da dachte ich, warum nicht den Thriller verändern, etwas Intelligentes daraus machen."
Er schrieb also 1936 seinen ersten Roman, "Der dunkle Grenzbezirk". Ambler hatte im Neben- wie im Hauptberuf Erfolg, ein Buch verkaufte sich, und er wurde Direktor der Werbeagentur. Nach zwei weiteren Romanen kündigte er und machte dann in der Armee als Oberst und als Produktionsleiter von britischen Lehr- und Propagandafilmen Karriere. Auch nach dem Krieg blieb Eric Ambler Produzent und Drehbuchautor und gewann mit "Der große Atlantik" sogar einen "Oscar".
In den späten fünfziger Jahren zog er sich aus dem Filmgeschäft zurück und heiratete Joan Harrison. Die beiden ließen sich in Hollywood nieder, und Ambler konzentrierte sich auf das Schreiben von Thrillern, von denen zwei den Edgar-Allan-Poe-Preis gewannen. Anfang der achtziger Jahre kehrte er nach Europa zurück. (Info: Diogenes Verlag)
Info bei Diogenes Verlag, krimi-couch.de, wikipedia.de, Manager Magazin (Interview), Weltwoche Calit Review (engl.), kaliber. 38.de, Munzinger.
George Baxt
Am 28. Juni 2003 stirbt der Autor George Baxt in New York City(*11. Juni 1923 ebenda)
George Baxt war erst Autor für die Bühne, für den Film und für das Fernsehen. Bereits 1932 wurde eine erste, von ihm verfasste Geschichte veröffentlicht. In den fünfziger Jahren hielt er sich in Großbritannien auf und verfasste Drehbücher für Horrorfilme.
Baxt schrieb aber auch Kriminalromane und förderte mit seiner Kriminalromanproduktion entscheidend zwei Strömungen der modernen Kriminalliteratur:
1966 erschien sein erster Kriminalroman überhaupt ("A Queer Kind of Death"; auf Deutsch veröffentlicht unter dem Titel: "Pharoah Love und die Badewanne des Todes"“). Mit diesem Roman begründete Baxt die Krimi-Schule mit einem schwulen Serienhelden. Mr. Love ist nämlich genau das, der erste offen schwule Detektiv der Kriminalliteratur. Als Begründer dieser Schule der Kriminalliteratur wird gewöhnlich Joseph Hansen genannt, was insofern richtig ist, als dass Hansen eine ganze Serie um seinen Helden, David Brandstetter, schrieb und die Darstellung realistischer war als die, die Baxt wählte. Unabhängig vom Erfolg und von der Qualität der Bücher bleibt aber festzuhalten: George Baxt war der erste Autor, der sich auf dieses Terrain wagte.
Mit der Murder Case-Serie um den Protagonisten Jacob Singer, die 1984 begann, verbreiterte Baxt den breiten Strom an historischen Kriminalromanen, die seit rund 30 Jahren gehäuft geschrieben werden und nahezu alle Epochen der Weltgeschichte umfassen. (Wikipedia)
Infos:
Wikipedia, krimi-couch.de, Toms Krimitreff, fantasticfiction (engl.), The Independent (engl.), circa-club (engl.), .
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Juli: Neu bei den Alligatorpapieren
Thomas Przybilkas Tipps zur Sekundärliteratur:

No. 54
Wer sich wirklich für Kriminalliteratur interessiert, kommt an Thomas Przybilkas Krimitipps zur Sekundärliteratur zum Krimi nicht vorbei.
Diesmal auch mit Sekundärliteratur aus Griechenland und Beiträgen von Bernd G. Bauske ("Jean Claude Izzo* pop", Detlef Hartlap ("Tatort-Kommissar aus dem Saarland lernt kochen"), Thomas Wörtche ("Sherlock Holmes. Heute?"), Reinhard Hillich ("ACD und ich. Notizen eines Übersetzers"), J. Madison Davis ("Krimis aus Irland im Überblick") und Chrysa Spyropoulou ("Ist der griechische Krimi eine vorübergehende Erscheinung oder ein klassisches Genre?")
Wo? Natürlich ... hier!!

Ulrich Kroegers Krimitipp 6/10
Neureiche Russen-Clans, humorlose Moralschwere, permanenter Showdown und hochgeschätzte Altmeister
Ulrich Kroeger zu Büchern von Duane Louis ("Schnelle Beute"), Adrian McKinty ("Der sichere Tod"), Robert B. Parker ("Alte Wunden") und Eduardo Risso und Brian Azzarello ("-Serie") ... mehr
Fotograf Lüder Andersen sucht schöne Motive auf der Insel Föhr, und dabei trifft er einen alten Herrn, der ihm von seiner Kindheit in der Nazizeit erzählt. Sein Großvater, als "Halbjude" eingestuft, war plötzlich auf See verschwunden und wurde für tot erklärt. Plötzlich tauchen aber Zweifel an dessen Tod auf, die Lüders treuer Ex-Frau Marianne natürlich keine Ruhe lassen!
Sven Krieger, Inhaber eines Startup-Unternehmens in der Solarbranche, wird eines Morgens tot an seinem Arbeitsplatz aufgefunden. Von einem Solarmodul erschlagen.
Die Ermittlungen des Berliner Radio Tatort-Teams führen in ein schillerndes Milieu, in dem es um hehre Ansprüche und gleichzeitig um sehr viel Kapital geht. Ein Haifischbecken also, das hart umkämpft ist. Kriegers Firma "Casa Solar" hielt das Patent auf ein innovatives Herstellungsverfahren von Solarzellen, das in der Branche für Furore sorgte. Der Beginn der Serienfertigung stand unmittelbar bevor und versprach enorme Gewinne. Wer könnte Interesse am Tod von Sven Krieger haben? Oder waren die Gründe doch eher privat? Wie sich herausstellt, hatte Krieger ein Verhältnis - und zwar ausgerechnet mit der Ehefrau seines bestgehassten Konkurrenten
Ein Konflikt schwelt zwischen zwei Kundinnen in Solveigs Friseursalon. Die Wiese hinter dem Heimatmuseum soll an eine Supermarktkette verschachert werden. Gisela Brümmer ist Vorsitzende des Heimatvereins und empört. Im Zorn sprüht sie der Bürgermeisterin sogar Haarspray ins Gesicht.
Als man die Bürgermeisterin am nächsten Morgen findet, aufgespießt auf dem Gartenzaun vor dem Rathaus, lässt sich Gisela Brümmer gerade die Haare blutrot färben. Solveigs Sohn Magnus kommt dienstlich in Mutters Salon. Er ist Kriminalassistent und muss die Verdächtige mitnehmen. Wenige Tage später brennt es in einem Pferdestall. Und wieder gibt es einen grausamen Mord. Es schwelen zu viele Konflikte im Brandenburgischen.
Wenn Träume wahr werden ...
Ein Beitrag aus der legendären Kurzkrimihörspielreihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios. Ironische Kurzkrimis für Menschen, die sich ohne beschleunigten Puls nicht mehr ins Bett legen möchten.
Frau Hirschi hat in ihrer Wohnung ein kleines Labor eingerichtet, in dem sie neue Tiere erfindet. Frau Hirschi befürchtet, dass ihr Freund die Baupläne des Wompers verkaufen möchte und bittet Maloney, dies zu verhindern ...
Alles zum Nachhören!
Die TV-Tipps 19. Juni – 2. Juli 2010

Viele interessante Filme, natürlich zahlreiche Wiederholungen und gute Serien.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Axels TV-Tipp des Tages:
ZDF, 20.15
(D 2008, R.: Lars Becker)
Drehbuch: Lars Becker
Auch in ihrer fünften Nacht gibt es für den Hamburger Kriminaldauerdienst viel zu tun. Bei einer Razzia entwischt ihnen der Kopf der Fälscherbande. Eine Lehrerin meldet sich anonym beim KDD und zeigt eine Kindesmisshandlung an. Ein Mann wird erstochen.
Zufälle über Zufälle - aber von Lars Becker schlüssig, pointiert und gewohnt unterhaltsam als Porträt einer Nacht zusammengefügt.
Mit Armin Rohde, Minh-Khai Phan-Thi, Ken Duken, Barbara Auer, Pierre Semmler, Ulrike Krumbiegel, Matthias Brandt
ZDF über Nachtschicht:
www.zdf.de
Kabel 1, 20.15
(USA 1994, R.: Phillip Noyce)
Drehbuch: Donald Stewart, Steven Zaillian, John Milius
LV: Tom Clancy: Clear and present danger, 1989 (Der Schattenkrieg, Das Kartell)
Nachdem das Cali-Kartell den Industriellen Harding brutal ermordete, will der Präsident der Vereinigten Staaten nur noch Rache. Jack Ryan, inzwischen stellvertretender Direktor der CIA, schwört vor dem Kongress keine Militärschläge durchzuführen. Dummerweise hat Sicherheitsberater Cutter bereits eine Guerilla-Truppe nach Kolumbien geschickt. Und Ryan muß wieder seinen Schreibtisch verlassen.
Besser als das 600-Seiten Buch, weil schneller überstandener militaristisch-patriotisch-chauvinistischer, langweilig-langatmiger Quark. Autor Clancy war der Film zu liberal.
Mit Harrison Ford, Willem Dafoe, Anne Archer, Harris Yulin, James Earl Jones
ZDFneo, 21.00
(GB 1998, R.: Baz Taylor)
Drehbuch: Douglas Watkinson
LV: Caroline Graham: Death in Disguise, 1992 (Ein böses Ende)
Inspector Barnaby muss unter Esoterik-Spinnern einen Doppelmörder suchen.
Ist wohl ein ganz netter Landhaus-Krimi.
Mit John Nettles, Daniel Casey
ZDF, 22.15
(F 2006, R.: Eric Barbier)
Drehbuch: Eric Barbier, Nam Tran-minh
LV: Ted Lewis: Plender, 1971
Plender verdient sein Geld, indem er wohlhabende Männer mit kompromittierenden Fotos erpresst. Sein neuestes Opfer ist der Modefotograf Vincent Mandel, den er noch aus der gemeinsamen Schulzeit kennt.
Tolle Ted-Lewis-Verfilmung, die bei uns nur eine ziemlich unbeachtete DVD-Premiere erlebte. Die Story kann zwar nicht verhehlen, dass sie von Ted Lewis bereits in den Siebzigern geschrieben wurde und sich daher in inzwischen bekannten Bahnen bewegt. Aber das ist auch der einzige Nachteil; - hm, eigentlich auch kein richtiger Nachteil, sondern nur ein wohliges Gefühl von Vertrautheit.
"Noir-Thriller nach klassischen Vorbildern" (Lexikon des internationalen Films)
Die größte Entdeckung ist sicher Pierre Richard, der als "Der große Blonde mit schwarzen Schuh" und ähnliche klamaukige Komödien bekannt wurde und hier eine dramatische Rolle spielt.
Oh, und Frau Kurylenko, die danach bei "Hitman", "Max Payne" und "James Bond: Quantum of Solace" durch die Kulisse stolpern durfte, spielt auch mit.
Mit Yvan Attal, Clovis Comillac, Olga Kurylenko, Pierre Richard
auch bekannt als "The Snake" (DVD-Titel)
RBB, 22.15
(S/D 2005, R.: Stephan Apelgren)
Drehbuch: Stephan Apelgren, Ulf Rydberg
LV: Treatment von Henning Mankell
Der depressive Carl Svendsen verschwindet spurlos. Mord, Selbstmord oder etwas ganz anderes, fragen sich Kommissar Wallander und seine Tochter. Linda.
Nachschub für die Mankell-Fans; auch wenn der Meister nur die Treatments schrieb.
Mit Krister Henriksson, Johanna Sällström
Kabel 1, 22.45
(USA 1992, R.: Philip Noyce)
Drehbuch: W. Peter Illiff, Donald Stewart
LV: Tom Clancy: Patriot games, 1987 (Die Stunde der Patrioten)
In London vereitelt Jack Ryan einen Anschlag einer IRA-Splittergruppe. Einer der Attentäter schwört blutige Rache an Ryan und dessen Familie.
Erster Auftritt von Harrison Ford als Jack Ryan – im Vergleich zum Buch entschärft, aber immer noch militaristischer Murks (beispielsweise als wir per PC-Bildschirm verfolgen können, wie die US-Army ein Ausbildungslager in der nordafrikanischen Wüste zerstört).
Clancys zweites Buch „Die Stunde der Patrioten“ spielt zeitlich vor seinem Debüt „Jagd auf Roter Oktober“.
Mit Harrison Ford, Anne Archer, Patrick Bergin, Sean Bean, James Fox, Samuel L. Jacksonn, James Earl Jones, Richard Harris