SZ-Mediathek: »Ein Atemhauch am Markusplatz«:
Die Topografie der Stadt erscheint, im Kontrast zu ihrem beflügelnden oder schmalzigen Image, rigoros als das, was Patricia Highsmith an ihr interessiert: ein verbürgtes, objektiv stabiles System, in dem sich zwei zur wechselseitigen Ermordung entschlossene Männer nach den Gesetzen einer wahnhaften Choreografie bespitzeln. Brigitte Kronauer über Band 3 der Kriminalbibliothek ... mehr
Deutschlandradio: »Berühmtheit ist undemokratisch«:
Berühmt geworden ist die amerikanische Schriftstellerin Donna Leon mit ihren Venedig-Krimis um Commissario Brunetti. Nun hat sie einen Band mit kurzen literarischen und journalistischen Texten herausgebracht. Hier erweist sie sich als humorvolle, bisweilen amüsant-ironische Beobachterin ihrer Umgebung und Mitmenschen. Von Johannes Kaiser ... mehr
Deutschlandradio: »Bösartige Liebe zum Detail«:
Edogawa Rampo gilt als "Vater der japanischen Detektivgeschichte". Dennoch ist er hierzulande beinahe unbekannt. Rampo erschuf zutiefst abgründige Szenarien mit düsteren sexuellen Untertönen, die heute Anklänge in modernen Mangas finden. Wer sich durch Rampos "Spiegelhöllen" gelesen hat, den können aktuelle Horrorfilme nicht mehr erschüttern. Von Kolja Mensing ... mehr
ARTE:
»Aussergewöhnliches Leben«:
Tja, leider verpasst: am 27. Januar lief auf ARTE in der Reihe "Denken erlaubt" ein Gespräch mit Ruth Rendell. Die "Königin der Kriminal-Literatur" sprach mit Laure Adler über ihr Werk und ihr aussergewöhnliches Leben. Glücklichweise bietet ARTE Videoausschnitte der 58minütigen Beitrags, eine schnelle Wiederholung wäre uns natürlich lieber ... mehr
Titel:
»Dichte Momentaufnahmen«:
In lakonischen Kriminalgeschichten zeigt Petros Markaris durch Globalisierung und Migration geprägte Menschen und Schicksale in Griechenland und beweise, dass er, literarisch in vielen Gattungen unterwegs, ebenso im richtigen Leben wie in seinen vermeintlichen Parallelen zu Hause sei. Maggie Thieme über "Balkan Blues" ... mehr
krimiblog: »Interview mit Peter Robinson«:
Während der Lesereise des Autors Peter Robinson hatte Ludger Menke die Gelegenheit mit dem Krimiautor ein Interview zu führen. Darin erzählt er – natürlich auf Englisch – über seine letzten Bücher, erklärt die Bedeutung von Schauplätzen und wie er als Autor damit umgeht und verdeutlicht seine Auffassung von Kriminalliteratur. Das Interview liegt als "podcast" vor ... mehr
Ende Januar ist der Krimiautor Wolfgang Kienast in Berlin im Alter von 67 Jahren gestorben (* 11. 1. 1939).Kalender
Friedhelm Werremeier
Seinen 76. Geburtstag feiert heute der Schriftsteller Friedhelm Werremeier (* 30.1.1930 in Witten).
Friedhelm Werremeier arbeitete ab 1953 für mehrere große Zeitschriften als Reporter mit dem Spezialgebiet Prozeß- und Kriminalberichterstattung und schrieb neben zahlreichen Tatsachenberichten über Kriminalfälle, Serien, Reportagen und Features für Illustrierte, Tageszeitungen und Fachzeitschriften. Besonderes Aufsehen erregte seine Recherche zum "Fall Heckenrose" (über einen Triebtäter in der DDR) und sein Buch über Jürgen Bartsch. Mit Werremeiers Romanstoff "Taxi nach Leipzig" startete 1970 die TATORT-Reihe der ARD, mit der Figur des Hamburger Hauptkommissars Paul Trimmel schuf Werremeier eine der profiliertesten Kommissarsfiguren des deutschen Krimis.
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Galerie der Detektive , Radio Bremen Kreuzverhör
In ihrer Krimi-Kolumne "Ein Fall für Fischer" im "Tagesspiegel"
vom 29. Januar 2006 fragt Andrea Fischer nach der weiblichen Ader fürs Kriminelle. Und sie meint: In der Vielfalt der heutigen Kriminalliteratur stimmen auch Klischees über männliche und weibliche Leser längst nicht mehr. Und doch ist man ganz sicher, dass nur Frauen den neuen Roman "Wenn alles schläft" von Carol Goodman gerne lesen werden ... mehr
Die Welt:
»Sprengt das Kamel«:
Der Amerikaner Christopher Buckley ist ein Meister des politisch unkorrekten Polit-Thrillers. Mehr noch, er ist ein Satiriker mit einem Sinn für überaus bissige, grimmige, sarkastische Pointen, meint Uwe Wittstock in seinem Beitrag über Christopher Buckleys satirischen Polit-Thriller "Florence von Arabien" (Zweitausendeins) zur Lösung sämtlicher Nahost-Konflikte ... mehr
Kurier:
»Schwarz-weiße Platitüden«:
Der schwedische Bestseller-Autor und Theatermann Henning Mankell lebt teilweise in Mosambik. Dorthin führt auch eine Spur seines soeben erschienen Romans "Kennedys Hirn". Wenn Krimi-Autoren ihr Gewerbe fad wird – dann suchen sie ein neues Revier, meint Anita Pollak in ihrer Besprechung .... mehr
Die Welt:
»Der Schnee liegt hoch im Angermanland«:
Es ist ein Krimi aus Schweden, und es gibt einen melancholischen Kommissar, der seine Fälle ruhig und bedächtig löst. Aber der Kommissar heißt hier Länsman. Iris Alanyali über den Roman "Schneegrab" von Bo R. Holmberg ... mehr
Am Sonntag feierte Theodor J. Reisdorf, der Erfinder des Friesenkrimis seinen 71. Geburtstag.
StadtRevue Köln:
»Schwarzlicht«:
Von zwei Krimis, die die Geschichte der BRD in ganz unterschiedlicher Weise und zudem in höchst unterschiedlicher Qualität durchmessen und durchforsten berichtet Ulrich Noller in seiner Kolumne "Schwarzlicht" in der Kölner "Stadtrevue": Wolfgang Schorlaus "Das dunkle Schweigen" und "Das Kindermädchen" von Elisabeth Herrmann ...
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Eine Übersicht über die Jury finden Sie unter der Rubrik "Jury" bei "arte-tv.com/krimiwelt".
Die Erläuterungen zu den Titeln der Bestenliste finden Sie bei "ARTE" in der Rubrik "Zurufe der Jury" . Nicht versäumen sollten Sie auch Tobias Gohlis' "Krimitagebuch". Hier notiert er sporadisch Skizzen von Begegnungen mit Autoren, Berichte aus der Szene, Kommentare, Leseerfahrungen und Aufgeschnapptes. Manchmal auch Notierenswertes aus dem Innenleben der Jury.
Ach ja, die Rangliste. Hier:
1 (Vormonat –) Peter Robinson: Kein Rauch ohne Feuer
2 (3) Wolfgang Schorlau: Das dunkle Schweigen
2 (1) Charles Willeford: Die schwarze Messe
3 (2) Reggie Nadelson: Russische Verwandte
4 (–) Loriano Macchiavelli: Tödliches Gedenken
4 (–) Andrea Maria Schenkel: Tannöd
5 (–) Didier Daeninckx: Statisten
6 (4) Anne Holt: Was niemals geschah
7 (–) Joseph Kanon: Stadt ohne Gedächtnis
7 (–) Michael Marshall: Der zweite Schöpfer
Berliner Morgenpost: »Ivo Batic ermittelt in Frankfurt«:
"Die Braut im Schnee", der jüngste Kriminalroman aus der gesellschaftskritisch ambitionierten Suspense-Manufaktur von Jan Seghers alias Matthias Altenburg, setzt gänzlich unzweideutig auf das Lokalkolorit von Frankfurt/Hessen. "Tatort"-Kommissar Ivo Batic dagegen seit 15 Jahren zwischen Weißbierneurotikern und Weißwurstpsychopathen Wie kommt das zusammen? Von Hendrik Werner ... mehr
Berliner Literaturkritik: »Typisch China: Gegrillte Parteisekretäre«:
Wer die Romane über den Shanghaier Kommissar noch nicht kennt, die bedächtige Erzählweise und die eingeflochtene Lyrik, kann sich für das Buch womöglich so begeistern wie der Leser des ersten Falls. Ansonsten hat Qiu Xiaolongs Roman "Schwarz auf Rot" das typische Problem des zweiten Folgeromans ... Von Klaudia Prevezanos ... mehr
BKZ online: »Am Götzenturm wird eine Leiche entdeckt ...«:
Schon acht Romane umfasst Klaus Wanningers Schwaben-Krimi-Reihe inzwischen, und dass sich die Reihe bei den Lesern großer Beliebtheit erfreut, das belegt eine Gesamtauflage von über einer Viertelmillion Exemplaren. In seinem neuesten Krimi "Schwaben-Gier" hat es Kommissar Braig mit einem besonders grausamen Mord zu tun. Von Claudia Ackermann ... mehr
Deutschlandradio: »In den Fängen eines Geheimordens«:
Stanislav Komáreks Roman "Kaplans Traum" präsentiert einen tschechischen Schelm auf Dienstreise durch die Mysterien dieser Welt. Er unterläuft sämtliche mit der Weltverschwörung verbundenen Genreerwartungen. Seine Stärke ist nicht so sehr, Spannung zu erzeugen, als den Alltag aus intellektueller, selbstironischer Distanz zu beobachten. Von Jörg Plath ... mehr
Rheinischer Merkur: »Vom Buchmarkt«:
Zündende Idee in 30 Sekunden: Autoren sollten die bewegten Bilder schon im Kopf haben. Henning Mankell fürs Fernsehen, Harry Potter für die Leinwand: Verlage machen mit den Rechten an ihren Büchern gute Geschäfte. Von Volker S. Stahr ... mehr
Buchmarkt: »Vom Klauen«:
Alles nur geklaut? Der "Da Vinci Code" mal wieder vor Gericht. Von Rainer Dresen ... mehr
Triggerfish: »Willkommen im Club ... der mittelmässigen Krimiromane«:
Geschickt und einfühlsam zeichnet J.J. Conolly in der ersten Hälfte des Romans "Layer Cake" die Welt der englischen Drogendealer auf, verliert aber im Verlaufe der Geschichte anscheinend den Überblick über seinen Plot. Von Andrew Uhlemann ... mehr
Berliner Zeitung: »Sexualmord in Frankfurt«:
Kriminalkommissar Robert Marthaler müht sich mit den wenigen Indizien zu einem spektakulären Sexualmord ab; wir ahnen bald, dass das eine langwierige Arbeit werden wird, also folgen wir ihm und seinem Team in Jan Seghers zweitem Kriminalroman "Die Braut im Schnee" durch Frankfurt und Umgebung ... mehr
Berliner Zeitung: »Depressionen in Frankfurt«:
Es ist keine schöne Welt, in der Astrid Paprottas Kommissarin Ina Henkel ermittelt, obwohl auch sie in Frankfurt ihr Geld verdient. Dann aber muss sie nach Bukarest, nach Offenbach und raus aufs Land, hinter einem blonden Racheengel her ... mehr
Die Welt: »Reise in den Kopf des Ermittlers«:
Als wir ihn kennenlernen, den Kriminalhauptkommissar Konstantin Kirchenberg, steht er gerade in einer Video-Peep-Show und sucht vergeblich nach Münzen zum Nachwerfen. Nicht gerade ein sympathischer Einstieg, doch wächst einem Kirchenberg im Laufe des Romans "Leichensache" richtig ans Herz. Willi Keinhorst über den Deutschen Krimipreis für Norbert Horst ... mehr
PNN online: »Nirgendwo hört der Spaß auf«:
Sänger, Schriftsteller, jüdischer Cowboy. Er meint es ernst: Kinky Friedman, bekannt als jüdisch-texanischer Countrysänger und Autor von Kriminalromanen, in denen er selbst die Hauptrolle spielt, tritt als Kandidat für das Amt des texanischen Gouverneurs an. Von Wiglaf Droste .... mehr
Der Stern: »Ich habe Bret Easton Ellis umgebracht«:
Sex, Gewalt, Exzesse: Sein umstrittener Roman "American Psycho" hat Bret Easton Ellis zum Star gemacht. Jetzt meldet sich der Erfolgsautor mit einer bizarren, autobiografisch gefärbten Gespenstergeschichte zurück. Thomas David sprach mit dem Autor ... mehr
Berliner Zeitung: »Plüschtiere des Grauens«:
Abartig, aufregend, kühn: Bret Easton Ellis' großes Gruselroman-Rätselbild "Lunar Park".
Von Peter Uehling ... mehr
Watching the Detectives: »Andere Kulturen im Augenwinkel?«:
So sieht er also aus, der engagierte und geschichtsbewusste deutsche Gegenwartskrimi. Immer am Puls der Zeit, kritischer Blick zurück, andere Kulturen im Augenwinkel. So könnte er aussehen. So sieht er natürlich nicht aus. Aber so hat er anscheinend Erfolg. Zeitgeist-Posing. Dieter Paul Rudolph über Wolfgang Schorlaus Roman "Das dunkle Schweigen" .... mehr
Krimi-Forum: »Rollenbewerbung«:
Mit Ulrike Renk sprach Oliver Buslau, Krimiautor und gelernter Musikjournalist über das Element "Person" im Regio-Krimi und vieles mehr. Oliver Buslau schrieb bisher sechs Kriminalromane. Fünf davon handeln von dem Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott. Rotts neuester Fall erschien unter dem Titel "Bei Interview Mord". Hörerinnen und Hörer des Radiosenders "Radio Berg" konnten sich um eine Rolle in der Geschichte bewerben .... mehr
Peter Robinson
Mi, 25. Januar 2006 20:00 Uhr
Theater Zerbrochene Fenster
Fidicinstraße 3
10965 Berlin-Kreuzberg
"Kein Rauch ohne Feuer"
Der englische Autor Peter Robinson liest aus seinem jüngsten Buch "Kein Rauch ohne Feuer" (Originaltitel: "Playing With Fire". Aus dem Englischen übersetzt von Andrea Fischer.)
Die Lesung findet in englischer und deutscher Sprache statt.
Moderation: Margarete von Schwarzkopf
Deutscher Lesungspart: Heikko Deutschmann
Info mit Leseprobe bei Hammett
Die Befragung Peter Robinsons durch Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka finden Sie hier (engl.)
Berliner Morgenpost: »Kein Rauch ohne Feuer«:
Auf Einladung der rührigen Krimibuchhandlung "Hammett" in Kreuzberg stellt Peter Robinson heute abend im Berliner Theater "Zerbrochene Fenster" seinen Krimi "Kein Rauch ohne Feuer" vor, den neuesten Band seiner sehr lesenswerten Thrillerserie über den erfrischend menschlichen, gar nicht heldenhaften Ermittler aus Nordengland. Von Sven Felix Kellerhoff .... mehr
Watching the Detectives: »Schorlaus Welt«:
Manchmal hilft ein genauer Blick, wo die große Rundumschau einer Rezension nicht weiterhilft. Eine Szene, ein Dialog, eine Kleinigkeit eben. In unregelmäßiger Folge werden ab sofort bestimmten Kritiken Betrachtungen vorgeschaltet, die ein charakteristisches Merkmal des Textes unter die Lupe nehmen, erklären und seine Auswirkungen auf das Ganze prognostizieren. Begonnen wird mit Wolfgang Schorlaus "Das dunkle Schweigen", immerhin 3. Rang des Deutschen Krimipreises 2006 sowie der aktuellen KrimiWelt-Bestenliste. Von Dieter Paul Rudolph .... mehr
Tag und Nacht auf crime: »Verbrochene Welt«:
Für 36 Stunden wehte am 21. und 22. Januar in der Evangelischen Akademie Iserlohn ein Hauch jenes rebellischen Lüftchens, das auch ein gewisses Gallierdorf im Norden Frankreichs weltberühmt gemacht hat. Der törichten Geringschätzung durch Hochfeuilleton und Hochliteraturwissenschaft zum Trotz trafen sich unter der Leitung des Kulturwissenschaftlers Prof. Jochen "Krimi-"Vogt Fans, Literaturwissenschaftler und –kritiker zum Austausch. Von Tobias Gohlis ... mehr
SZ-Mediathek: »Die Eiskönigin des Bösen«:
Die Wucht, mit der das Verbrechen immer wieder in derselben flachen, bäuerlichen Gegend eines für seine Ruhe und Friedlichkeit bekannten Landes niedergeht, hat etwas von einer kapitalen Heimsuchung. Da ist Ystad, die kleine Fachwerkstadt, der vergessene Fährhafen für die Reise auf den europäischen Kontinent. Da sind die Dünen von Kåseberga und die endlosen Rübenfelder von Löderup und die Buchenwälder von Kronovall, und mitten hindurch stapft, vom ewigen Regen durchnässt und von Kummer beschwert, der gutmütige, ein wenig dickliche, ein wenig ältliche Kommissar Wallander. Von Thomas Steinfeld .... mehr
Am 22. Januar 2006 ist der kubanische Autor Justo Vasco im Alter von 63 Jahren gestorben, meldet das Internetportal "The Gumshoe Site".
Justo E. Vasco wurde 1943 in La Habana/Kuba geboren. Er studierte in
Moskau Chemie und war Hochschullehrer in seinem Fach, bevor er zu schreiben begann, zunächst zwei Romane, die vierhändig gemeinsam mit Daniel Chavarría verfasst wurden, dann Erzählungen, die in zahlreichen Ländern erschienen. Bis zu seinem Tod lebte er an der spanischen Atlantikküste als Übersetzer aus dem Russischen und als Sekretär der "Semana Negra", dem größten Treffen von Kriminalautoren, das jeden Sommer in Gijón/Asturien stattfindet. In der Edition Köln ist sein Roman "Im Visier" veröffentlicht worden.
Info:
... Edition Köln, revistafusion (span.), lne (span.)
Kalender
W. Somerset Maugham
Am 25. Januar 1874 wird W. Somerset Maugham in Paris geboren († am 16.12.1965 im französischen Cap Ferrat (Nizza) Seine geistreich-witzigen, manchmal auch zynischen Bücher machten den britischen Autor zum Millionär und zum meistgelesenen englischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Mit dem Roman "Ashenden oder Der britische Geheimagent" (Diogenes) schrieb er einen "der ganz großen frühen Klassiker des Spionage-Genres. Gerühmt wird vor allem Maughams kühler Realismus; für diesen Episodenroman schöpfte er aus eigenen Erfahrungen beim Secret Service." (UFO) Mehr bei ... eratonet , wikipedia und natürlich bei Diogenes
Der Spiegel: »Venedig kann sehr kalt sein«:
In "Stadt ohne Gedächtnis" macht Joseph Kanon Venedig zur Kulisse für einen historischen Thriller um Exil-Amerikaner und Nazi-Schergen. Würde die Handlung nicht allzu gemächlich vor sich hin gondeln, wäre es ein exzellenter Roman über Schuld und Sühne geworden. Von Marianne Wellershoff .... mehr
Buchmarkt: »Exklusives Weblog von Krimi-Autor Andreas Franz«:
Das Fachmagazin weist auf das Weblog von Andreas Franz hin, das er bei "Weltbild" führt .... mehr
Wir ergänzen: ohne Weltbild führt der Autor Hen Hermanns nicht nur eine Webseite, sondern auch ein eigenwilliges Weblog, das über das Treiben von Herrn Klingelmann in unkonventionellen Versen berichtet. Darüber hinaus gibt es noch den neuen Weblog www.maxreinartz.blogspot.com; für alle Max Reinartz Fans sozusagen als Entschädigung dafür, daß sie immer noch auf einen Folgeroman warten müssen ...
Deutsche Welle: »Unlösbare Konflikte«:
Astrid Paprotta ist derzeit eine der besten deutschen Krimi-Autorinnen. Ihre komplexen, düster-sperrigen Romane setzen dem heimatseligen Krimimainstream eine ästhetische Vision entgegen. Von Ulrich Noller .... mehr
Auf Streife durchs literarische Verbrechen begibt sich das Webportal "Telepolis" mit der Kolumne "Telepolice". Besprechungen zu diesen Krimis:
"Tiefer gelegt" von Janet Evanovich: Sex und Crime in Miami
Ruth Rendell: Der Duft des Bösen: Ruth Rendells Rottweiler hat einen Riecher für Frauen
Björn Hellbergs "Quotenmord" erfüllt, was der deutsche Titel verspricht
Stephen King: Colorado Kid: Stephen King ist reif für die Insel
Nicolas Remin: Venezianische Verlobung: Verschwörung in der Serenissima
Ergänzt wird dieses schöne Angebot durch Krimi-Kurzempfehlungen der Münchner Krimibuchhandlung "Glatteis" ... mehr
Kein Fernseh-Abend ohne "Krimi", also ohne Mord. Zu besichtigen ist: Der unaufhörliche Aufstieg und Siegeszug eines Genres im Fernsehen und zugleich auf dem Buchmarkt. Man benötigt keine empirischen Auszählungen, um festzustellen: Fast täglich läuft im Hauptprogramm des öffentlich-rechtlichen wie privaten Fernsehens die Folge einer Kriminalserie.
Rudolf Stumberger bei "Telepolis" über Mord als einzige verbleibende Sinninstanz in unserer Gesellschaft ... mehr
Watching the Detectives: »Sensible Annäherung«:
Im Zentrum von "In the Midnight Hour" der Krimi-Autorin (und Soziologin) Michelle Spring steht eine Familie, der vor 12 Jahren ein Kind abhanden gekommen ist und die nicht weiß, ob dieses Kind tot ist oder irgendwo lebt. Sensibel und gekonnt verwendet die Autorin dieses Thema als Hintergrund für ihren 2001 erschienenen Roman. Von Dr. Bernd Kochanowski ... mehr
Kalender
Raoul Whitfield
Am 24. Januar 1945 stirbt Raoul Whitfield im Alter von 46 Jahren an einer Tuberkulose (* 22. November 1898 in New York City).
Mit seinem in US-Diensten stehenden Vater lebte er auf den Philippinen, in Japan und China, bevor er 1916 wegen einer Krankheit nach Amerika zurückkehrte. In Hollywood arbeitete er als Stummfilmschauspieler. Im 1. Weltkrieg flog er als Pilot Einsätze in Frankreich.
Nach dem Krieg schrieb er für die "Pittsburgh Post", heiratete eine Journalistin, kündigte und zog mit ihr nach Florida, um als Schriftsteller zu leben. Seine erste Story wurde 1926 im "Black Mask Magazine" veröffentlicht, er schrieb Flieger- und Kriminalgeschichten, wurde ein Trinkgenosse von Dashiell Hammett. Zwischen 1926 und 1933 veröffentlichte er 155 Stories.
1934 heiratete er seine zweite Frau , die New Yorker Intellektuelle Emily Vanderbilt Thayer und sein Leben änderte sich. Sie kauften eine Ranch in New Mexico, Whitfield schrieb nicht mehr. Doch die Ehe zerbrach 1935, schließlich nahm sich seine Frau das Leben. Auch Whitfields langsamer Niedergang begann. Er kränkelte, das geerbte Vermögen war 1944 aufgebraucht und schließlich erlag er 1945 in einem Militärhospital einer Tuberkolose.
Infos bei:
"mordlust.de", "Crime Corner", "Krimi-Forum" , William Marling (engl.), Black Mask Magazine (engl.).
krimiblog.de: »Verbrochene Welt«:
"Die ernsthafte, literaturwissenschaftliche Beschäftigung mit Kriminalliteratur ist nicht unbedingt fördernd für die Karriere".
Auch wenn diese Aussage von Prof. Dr. Jochen Vogt Heiterkeit auslöste, steckt darin doch sehr viel Wahres. Deshalb ist es erfreulich, dass sich am vergangenen Wochenende Literaturwissenschaftler der verschiedensten Richtungen, Literaturkritiker, Journalisten, Verleger, Studenten und interessierte Leser zur Tagung "Verbrochene Welt" in der Evangelischen Akademie in Iserlohn trafen, um die "internationale Aktualität des Kriminalromans" auszuloten. Von Ludger Menke ... mehr
schwedenkrimi.de: »Erfolgreiches Jahr «:
Arnaldur Indriðason gehört seit einigen Jahren zu den erfolgreichsten isländischen Kriminalschriftstellern. Der neue Krimi des isländischen Bestsellerautoren "Kältezone" ist seit kurzem veröffentlicht. "schwedenkrimi.de" ist es gelungen, den Schriftsteller zu interviewen. Zusätzlich gibt es einen Vortrag von Arnaldur Indridason, in dem er sich umfangreich vorstellt. Beides ist nun online abrufbar ....
Stern: »Moral? Das ist so eine Sache...«:
24 mörderisch gute Romane, ausgewählt von den stern-Krimi-Experten. Nr.7: Garry Disher: "Gier" ist ein unbarmherziger, beinharter Thriller, der des Lesers Moralvorstellungen perfide in die Irre leitet ... mehr
taz: »Sie sehen die Narbe jeden Tag«:
Sie arbeitet in Ulm, engagiert sich in der Frauenbewegung, macht einen Fernkurs in Journalismus und veröffentlich erste Kurzkrimis. 1995 zieht sie nach Berlin. Ende letzten Jahres kam Barbara Ahrens' erster langer Krimi "Operation Schönheit" (Ariadne) heraus, der im Milieu der Brustkrebschirurgie spielt. Waltraud Schwab sprach mit der Autorin ... mehr
Franca Permezza: »Prag im Schnee«:
Überraschung, Heiterkeit, Kopfschütteln. "Prosciutto di Parma", der erste Roman von Franca Permezza hatte vielfältige Reaktionen und zudem gute Verkaufszahlen. Der Übersetzer der geheimnisvollen Franca Permezza hat nun eine Leseprobe aus ihrem zweiten Roman "Partitura di Praga" auf seine Webseite gestellt. Dort erklärt sie u.a., daß sie sich vom Europaverlag getrennt hat und ihr zweites Buch dort nicht veröffentlichen wird. Die Taschenbuchausgabe ihres Krimis "Prociutto di Parma" kündigt der Rowohlt Taschenbuch Verlag für August 2006 an.
In Fachkreisen munkelt man von großen Schwierigkeiten des "Europa Verlages", der das Buch "Prosciutto di Parma", damals noch unter Vito von Eichborns Leitung verlegt hatte. Nach dem Ausscheiden Vito von Eichborns gibt es " ... dort so viele Probleme ..." erläutert Permezza auf Wolfgang Körners Webseite. An sich sollte der neue Roman Permezzas "Partitura di Praga" im Januar bei Europa erscheinen, aber aufgrund all dieser Probleme hat Franca Permezza alle Verträge dort gekündigt ... mehr
Buchmarkt: »Affairen«:
Zwei Zeitungsartikel aus Düsseldorf hat das Branchenmagazin "Buchmarkt" aufgegriffen und berichtet über Aufregung in der Landeshauptstadt anlässlich der neuen Krimi-Erzählung des Autors Horst Eckert, die in der Anthologie "Blutgrätsche" des "Grafit Verlages" erscheinen wird ... mehr
Axel Bußmers TV & Buchtipps 21. Januar – 3. Februar 2006
In den kommenden beiden Wochen gibt es einige Perlen, alte und neue, im Fernsehen.
Es beginnt mit einer Sam Peckinpah-Filmnacht, dann dreimal Mickey Rourke, dazu Wim Wenders Liebeserklärung an die Schwarze Serie "Hammett" und der Genre-Klassiker "Im Zeichen des Bösen".
Auch die Freunde des Politthrillers werden versorgt. Zweimal Lino Ventura, eine Verfilmung von Sydney Pollack, ausserdem "Der Schneider von Panama".
Und Serien: die Erstausstrahlungen des dritten "Nachtschicht"-Films "Tod im Supermarkt" von Lars Becker und ab dem kommenden Montag wochentags täglich eine Folge "Kojak – Einsatz in Manhattan", und nachmittags "Miami Vice". Kabel 1 will alle Folgen zeigen. .
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Berliner Morgenpost: »Der Grunewald kann sehr sumpfig sein«:
Innere Spannung statt äußerer Effekte. Und damit sind wir bei einem der besten Kriminalromane, die in Deutschland seit langem erschienen sind.
Von Birgit Warnhold ...
Süddeutsche Zeitung: » Nichts ist so, wie es scheint«:
Ein Besprechung zum Klassiker "Der Malteser Falke" von Dashiell Hammett findet sich bei "bücher.de": "Zum ersten Mal habe ich diese großartigen Dialoge vor vielen Jahrzehnten gelesen, und ich bin immer wieder fasziniert von der Story, die wie ein atemberaubendes Theaterstück vom perfekten Timing der Szenen lebt." Wer schreibt dies wohl? Peter Zadek! ...
Schwarzwälder Bote: »Drei Sieger im Krimi-Wettbewerb des Deutschen Filmmuseums«:
Die Film-Treatments "Tödliches Zelluloid" von Brigitte Hähnel, "Aus dem Kopf in den Kopf" von Jan Gympel und "Kein Spiel" von Stephan Valentin werden am Sonntag, 22. Januar um 14.30 Uhr im Rahmen der Ausstellung "Die Kommissarinnen" im Frankfurter Filmmuseum ausgezeichnet ...
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt an jedem 3. Samstag im Monat wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden. Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB" .
Die Sendung am
Sonnabend, den 21.Januar 2006 um 9:25 und 11:25
im "infoRADIO/RBB" mit dem Thema "Taxi in Not" ist auch per PC abrufbar.
Taxifahren ist eine "gefahrengeneigte Tätigkeit".
Bundesweit wird durchschnittlich ein Kutscher pro Tag attackiert,
doppelt so viele wie in den 1970er Jahren.
Nicht alle Übergriffe sind Schwerkriminalität wie Raubüberfall
mit oder ohne Waffen oder gar Mord. Alltäglich dagegen sind
Trickdiebstahl, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung,
Eingriff in den Straßenverkehr.
Auch Berliner Kutscher leben gefährlich.
Im Jahr 2004 wurden 45 Opfer von Raubüberfällen.
Was kann man tun – was wird getan an Vorbeugung und Schutz?
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"
Axel Bußmers Spurensuche No. 15
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Lollis und lockere Sprüche
Vor dreißig Jahren sorgte ein Glatzkopf mit einer Vorliebe für maßgeschneiderte Anzüge und Lollis in Manhattan Süd für Ruhe und Ordnung. Dort kannte er jeden Verbrecher, diese respektierten ihn und jedes Kind kannte und bewunderte ihn. Theo Kojak hieß der ermittelnde Detektiv.
Aus einem Spielfilm wurde innerhalb weniger Monate die Polizeiserie "Kojak". 118 Episoden wurden zwischen 1973 und 1978 ausgestrahlt.
Axel Bußmer über die DVD "Kojak: Einsatz in Manhattan – Staffel 1" ... mehr
WDR 5: »Krimiklassiker neu aufgelegt«:
Scala vom 19.01.2006, 12.05 Uhr.
Im Live- Gespräch stellt Ingrid Müller-Münch einige ausgewählte Romanbeispiele aus den Krimireihen vor, die der "Süddeutsche Verlag" und der "Stern" für ihre Leser neu veröffentlichen ...
Berliner Morgenpost: »Ein Berliner Kommissar über seine Liebe zu Kriminalgeschichten«:
Mit Wallander in Schweden, mit Ikmen in Istanbul und mit Brunetti in Venedig. Christof Lehmkühler (37) ist viel gereist. Er sieht die Welt mit den Augen eines Kommissars. Über die Unterschiede zwischen Sein und Schein hat er sich mit Morgenpost-Redakteurin Tanja Laninger unterhalten ...
Frankfurter Neue Presse: »Krimiautor mit gemütlicher Gangart«:
Ist er ein Schelm, oder ist es aus der Not geboren, dass sich der Journalist und Essayist Matthias Altenburg ausgerechnet den Radprofi Jan Ullrich und die Schriftstellerin Anna Seghers als Namenspaten für sein Pseudonym Jan Seghers ausgesucht hat, das er benutzt, wenn er Krimis schreibt? Von Jürgen Schnegelsberg
...
Watching the Detectives: »Im Universum des jüdischen Polizisten«:
Anlässlich des Erscheinens der Taschenbuchausgabe wiedergelesen und wieder faszinierend: Jerome Charyns "Marilyn the Wild". Wem das alte Schwarz und Weiß und Gut und Böse der schlichten Genregesetzgebung zum Halse heraushängt, findet hier sein Referenzwerk. Von Dieter Paul Rudolph ...
Deutschlandradio: »Der Büchermörder von Leipzig«:
1813 wird Johann Georg Tinius des Mordes an einer Witwe angeklagt. Im Lauf des Indizienprozesses wird ihm noch ein vergangener Raubmord an einem Kaufmann vorgeworfen - als Mittel zur Finanzierung seiner Bücherkäufe. Detlef Opitz gelingt mit "Der Büchermörder" nicht nur eine mitreißende Kriminalgeschichte, sondern der abenteuerliche Bericht einer Entdeckungsreise. Von Dorothea Dieckmann ...
Edgar Allan Poe

Am 19.01.1809 wird Edgar Allan Poe in Boston als Sohn von Schauspielern geboren. Er verwaiste schon im Alter von 10 Jahren. Poe lebte in bitterer Armut und starb am 07.10.1849 in Baltimore unter nicht geklärten Umständen. Er hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Literatur-Genres Horror und Fantasy. Hier sind insbesondere "Der Untergang des Hauses Usher" (The Fall of the House of Usher) und "Die Abenteuer Gordon Pyms" (The Narrative of Arthur Gordon Pym of Nantucket) zu nennen. Mit "Der Doppelmord in der Rue Morgue" (The Murders in the Rue Morgue) gilt er als einer der Erfinder der Detektivgeschichte.
Info:
wikipedia.de .
Bei Gutenberg.de gibt es eine Reihe von Texten von ihm zu lesen, darunter natürlich auch der Klassiker aus dem Jahre 1841 "Der Doppelmord in der Rue Morgue". Eine Seite mit zahlreichen Animationen bietet edgarallanpoe.de
Patricia Highsmith
In Fort Worth (Texas) wird am 19.01.1921 Patricia Highsmith geboren († 4. Februar 1995 in Locarno, Schweiz). Patricia Highsmith schrieb vor allem anspruchsvolle, psychologisch tiefgründige Kriminalromane. Im Vordergrund ihrer Werke steht nicht die Aufklärung von Verbrechen, sondern die Umstände, die einen unauffälligen Durchschnittsmenschen zum Verbrecher machen.
Highsmith galt als sehr zurückhaltende Persönlichkeit, die nur wenige Freunde hatte. Wohler schien sie sich in der Gesellschaft von Katzen zu fühlen. Auch an Schnecken hatte sie zeitlebens großes Interesse. Sie zog bereits in den fünziger Jahren nach Europa, wo sie es selten mehr als einige Jahre am gleichen Ort aushielt. Sie lebte zuerst in Großbritannien, dann in Frankreich und zuletzt wohnte sie in einem abgelegenen Haus in der Schweiz, wo sie 1995 an Krebs starb. In ihren späten Jahren soll sie zunehmend einsamer und misanthropischer geworden sein und sprach stark dem Alkohol zu. In den USA war sie trotz der frühen Erfolge nicht so geschätzt wie in Europa. Erst seit kurzem wird sie auch in den USA wieder von einem breiteren Publikum wiederentdeckt.
Info:
(wikipedia.de) , krimi-couch.de und natürlich beim Diogenes Verlag . Ein Feature von Hannes Riffel gibt es bei Amazon, ein Blick auf die Eremitin, Existenzialistin, Schneckenfreundin bei lesexpress.de .
Wieder einmal verpasst haben wir Thomas Wörtches Krimikolumne "Leichenberg" bei den Kollegen von "kaliber. 38". Aber es ist ja nicht soo spät für eine Januarausgabe! Dennoch ganz schnell der Einstieg:
Diesmal gibt es Lob und auch Tadel für folgende Bücher:
den Graphik Zyklus "Fliegenpapier" von Hans Hillmann und neue Romane von Didier Daeninckx, Charles Todd, Christine Lehmann, Ulrich Wegerich und Manfred Rebhandl und eine Neuausgabe von Ross Thomas ... mehr
Hamburger Abendblatt: »Ein Kommissar mit Stil«:
Auszeichnung: Deutscher Krimipreis geht an einen Polizisten. Norbert Horst erzählt in "Todesmuster" eine dunkle Story über Mißbrauch, Wahn und Rache.
Von Volker Albers ...
SWR: »Von der Eifel nach Berlin«:
Eifelkrimi-Autor Jacques Berndorf wechselt den Schauplatz: In Berlin spielt sein Roman um den BND-Agenten Müller. Ein syrischer Spion, Plutonium-Klau und der Wettlauf gegen ominöse Bombenbauer.
Von Andreas Haaß ...
3sat: »Finessen der Flugzeuge«:
Man mag es kaum glauben, aber Michael Crichtons Roman "Airframe" von 1999, Ende 2005 vom Goldmann-Verlag neu aufgelegt, kann mit technischen Daten so faszinieren, dass selbst der technisch desinteressierte Leser versucht, dem Rätsel auf die Spur zu kommen: Warum ist Maschine vom Typ Norton N-22 abgestürzt? ...
Frankfurter Rundschau: »Die Dämonen«:
Bret Easton Ellis inszeniert in "Lunar Park" das Familienleben eines Schriftstellers als Schauergeschichte.
Von Christoph Schröder ...
Kalender
Ted Lewis
Am 18. Januar 1940 wird Ted Lewis in Manchester geboren († 15.05.1982).
Bereits mit vierzehn Jahren begann er zu trinken. Nach einem wüsten Leben starb der Kettenraucher und Alkoholiker Lewis 1982. Er schrieb acht Romane die sich durch die Härte des Tons und seine Originalität auszeichneten. "Jack rechnet ab" war sein erfolgreichster Roman und gilt als der Klassiker des britischen Noir-Genre. 1971 wurde danach der legendäre Film "Get Carter" mit Michael Caine gedreht.
Info bei:
mordlust.de ,
Strange Verlag
FAZ: »Psychothriller«:
Ludwig Tiecks romantisches Kunstmärchen "Der blonde Eckbert" ist erzähltechnisch schwärzester Horror. Es entspricht zwar dem Mittelalter- und Ritter-Genre, ist aber ein veritabler Psychothriller.
Von Gerhard R. Koch ...
Stuttgarter Nachrichten: »Stuttgarter Pflaster«:
Der Ruf, Stuttgart sei eine sichere Großstadt, ist kaum noch zu retten. Bei der Verleihung des Deutschen Krimipreises – drei der undotierten Ehrungen gehen jährlich an inländische, drei an ausländische Neuerscheinungen – haben sich jedenfalls gleich zwei Stuttgarter mit ihren neuen Romanen durchgesetzt. Von Thomas Klingenmaier ...
Krimiblog: »Es bleibt finster«:
Der Lesegeschmack des deutschen Publikums ist wohl eher auf weiche Bücher in harten Zeiten eingestellt. So ist es erfreulich, dass die Jury des Deutschen Krimipreises in diesem Jahr, nicht zum erstenmal, einen Noir-Roman auszeichnet: David Peaces Debütroman "1974", der zugleich den Auftakt seines Red-Riding-Quartetts bildet. Ludger Menkes Überlegungen zum Deutschen Krimipreis 2006 für David Peace ...
Watching the Detectives: »Zwei Preisträger«:
Unterschiedlicher können Gewinner kaum sein. Hier steigt einer in Dantes Inferno und verbrennt; dort macht einer seinen Job und morgen wartet der nächste. Seit gestern haben David Peace, "1974" und Norbert Horst, "Todesmuster", wenigstens eines gemeinsam: den Gewinn des "Deutschen Krimipreises 2006. Aber damit hört es nicht auf. Von Dieter Paul Rudolph ...
FAZ: »American Voodoo«:
Daß der Serienmörder Patrick Bateman aus Bret Easton Ellis' Skandalroman "American Psycho" im Grunde seines Herzens ein Kleinbürger war, hätte man eigentlich an seinem spießigen Musikgeschmack ablesen können. So grauenerregend wie seine Metzeleien sind seine Lieblingsmusiker: Neben Phil Collins und ...
Kalender
Jan Guillou
Am 17. Januar 1944 wird Jan Guillou in Södertälje/Schweden geboren.
Er lebt als einflußreicher Journalist und Autor in Stockholm. Weltbekannt wurde der ehemalige revolutionäre Linke mit seinen mehrfach verfilmten Thrillern um den adeligen Helden Coq Rouge, mit dem er die Liebe zu klassischer Musik, gutem Wein und zur Elchjagd teilt. Der Journalist und Fernsehmoderator wurde durch einen Artikel, den er für die Wochenzeitschrift "Folklet i Bild/Kulturfront" geschrieben hatte, wegen Spionage angeklagt und saß 1974/1975 für 10 Monate im Gefängnis.
Seine zehn Romane (Spionage-Thriller) über den schwedischen Geheimagenten Graf Carl Hamilton alias Coq Rouge wurden insgesamt rund 5 Millionen mal verkauft und in 15 Sprachen übersetzt.
In seinen letzten Romanen hat sich Guillou von zeitgenössischen Themen der Welt des Mittelalters zugewandt. Seine Trilogie über die Kreuzritter spielt im 13. Jahrhundert.
Info bei:
krimi-couch.de ,
kaliber.38,schweden-krimi.de, Piper Verlag,
filmszene.de , schweden-krimis.de , kirjasto.sci.fi engl.
Der Deutsche Krimi Preis wird nunmehr zum 22. Mal verliehen. Mit dem Deutschen Krimi Preis werden seit 1985 alljährlich Autorinnen & Autoren gewürdigt, die literarisch gekonnt & inhaltlich originell dem Genre neue Impulse geben.
Unter der organisatorischen Obhut des Bochumer Krimi Archivs hat die Jury – der führende Krimi-Kritiker und Krimi-Buchhandlungen angehören – die Neuerscheinungen des Jahres 2005 kritisch und unabhängig geprüft.
Der Deutsche Krimi Preis 2006 geht an:
NATIONAL:
1. Platz:
Norbert Horst: Todesmuster (Goldmann Taschenbuch)
2. Platz:
Heinrich Steinfest: Der Umfang der Hölle. (Piper Taschenbuch)
3. Platz:
Wolfgang Schorlau: Das dunkle Schweigen.(Kiepenheuer & Witsch)
INTERNATIONAL:
1. Platz:
David Peace: 1974
("Nineteen Seventy Four")
(Liebeskind-Verlag)
Deutsch von Peter Torberg.
2. Platz:
Deon Meyer: Das Herz des Jägers
("Heart of the Hunter")
(Rütten & Loening)
Deutsch von Ulrich Hoffmann.
3. Platz:
Arne Dahl: Tiefer Schmerz
("Europa Blues")
(Piper )
Deutsch von Wolfgang Butt.
Mehr Informationen
Der Standard: »Maigret, Poirot, Wallander«:
Die Mediathek wächst weiter.
DER STANDARD und die "Süddeutsche Zeitung" starten die "SZ-Kriminalbibliothek" mit 50 Klassikern.
Begonnen wird mit dem Klassiker "Der Malteser Falke" von Dashiell Hammett ...
krimiblog.de: »Die Krimiwelt des Burkhard M.«:
"Was bereitet uns solches Vergnügen an Kriminalromanen, obwohl es um eine so grässliche Sache geht wie Mord?" fragt Burkhard Müller zu Beginn seiner Betrachtung des Kriminalromans, die anlässlich des Starts der SZ-Krimibibliothek in der "Süddeutschen Zeitung" vom 14./15. Januar erschienen ist. Eine Gegenfrage: Was bereitet mir immer solches Grausen, wenn ich feuilletonistische Texte über Kriminalromane lesen muss?. Von Ludger Menke ...
Watching the Detectives: »Krimijahrbuch 2006«:
Das Krimijahrbuch 2006 trennt deutschsprachige von übersetzten (und noch nicht übersetzten) Krimis. Das ist keine Extrawurst und schon gar nicht Ausdruck einer Geringschätzung deutschsprachiger Werke. Aber das verdichtete Bild einer "Szene" können wir natürlich nur für das Einheimische versuchen, nicht für USA, Großbritannien und andere Hochburgen der Krimikunst. Was den Leser an Betrachtungen zum deutschsprachigen Krimi erwartet, kann man jetzt offiziell nachlesen. Eine Inhaltsbeschreibung von Dieter Paul Rudolph ...
Hamburger Abendblatt: »Der etwas sonderbare Commissario Sarti«:
Der Autor Loriano Macchiavelli und sein "Tödliches Gedenken" sind der Entdeckung wert. Von Volker Albers ...
hr-online: »Wundervolles Bologna-Portrait«:
"Tödliches Gedenken" von Loriano Macchiavelli ist ein unterhaltsamer, kluger und eigenwilliger italienischer Krimi aus Bologna. Von Kathrin Fischer ...
3sat: »Krimibuchtipps«:
In der Sendung "kulturzeit" bei 3sat wurden wieder Martin Schönes Krimibuchtipps des Monats vorgestellt. Ruth Rendells Roman "Der Duft des Bösen": Ruth Rendell seziert Stück für Stück Londons kleinbürgerliche Vorstadtgesellschaft. Anne Holts "Was niemals geschah": ein Thriller um das ewige Duell zwischen Gut und Böse...
Focus: »American Psychose«:
In den 80ern vergöttert, in den 90ern verängstigt: Bret Easton Ellis erzählt vom Kampf mit den Dämonen seiner Vergangenheit. Von
Jobst-Ulrich Brand ...
Die Welt: »Alles muß raus«:
Räumungsverkauf wegen Geschäftsaufgabe: Bret Easton Ellis' ganz persönlicher Schauerroman "Lunar Park". Von Wieland Freund ...
Die Presse: » Die Asche meines Vaters«:
Autobiografie, Gespenstergeschichte, Horrorparodie: In "Lunar Park" führt Bret Easton Ellis die Gier der Öffentlichkeit nach delikaten Details aus dem Leben von Prominenten ad absurdum.. Von Linda Stift
Tagesspiegel: »Das ewige Kind«:
Bret Easton Ellis, US-Skandalautor der neunziger Jahre, entdeckt in "Lunar Park" konservative Werte. Von Jan Oberländer ...
netzeitung: »Bret Easton Ellis allein zu Haus«:
Bret Easton Ellis hat eine Figur erfunden, die so heißt wie er selbst. Sie hat ein Problem mit Alkohol und Drogen; und mit der Asche des verstorbenen Vaters. Denn wer sich an den Toten vergeht, bekommt es mit Geistern und Dämonen zu tun. Von Ronald Düker ...
Deutsche Welle: »Hang zum Skandal«:
Sind die Dinge, die man liebt, auch die Dinge, die einen verletzen? Muss man als Schriftsteller Masochist sein? Kann es einen zerstören, zu schreiben? Um diese Fragen geht es in Ellis’ neuem Roman. Von Karolina Burbach ...
Kalender
Am 16. Januar 1989 stirbt der französische Krimiautor Pierre Boileau in Beaulieu
sur Mer. (* 28. April 1906 in Paris).
Als junger Mann richtete er sich auf eine Handelskarriere ein, doch sein schon in jungen Jahren ausgeprägtes Interesse für Kriminalliteratur bringt ihn dazu,
selbst zu schreiben. Er übt die unterschiedlichsten Berufe aus, schreibt Erzählungen und arbeitet journalistisch. 1938 gewinnt er einen Preis für den Abenteuerroman "Le Repos de Bacchus" und wendet sich fortan der Kriminalliteratur zu.
1948 lernt er Thomas Narcejac kennen, mit dem er seit 1950 zusammen schreibt und als das Duo Boileau/Narcejac in die Geschichte der Kriminalliteratur eingeht. Ihre raffinierten Plots wurden durch starke psychologische Zeichnung der Personen unterstützt, Erfolg einer Zusammenarbeit, in der Boileau für die Konstruktion und Narcejac für die Psychologie der Figuren zuständig war.
Boileau und Narcejac haben etwa vierzig Romane veröffentlicht, von denen viele verfilmt wurden, z.B. "Les Diaboliques" (Clouzot), "Sueurs froides – Vertigo" (Hitchcock) etc. Ausserdem schrieben sie in einigen Romanen die Geschichten um Arsène Lupin fort.
Von den Büchern des Gespanns wird derzeit nur der Roman "Vertigo" im Rowohlt Verlag zum Kauf angeboten ...
Info bei wikipedia , lesekost , krimi-couch , P. Arguedas (fr.), livreenpoche (fr.) .
Antennne Brandenburg: »Ein raffiniertes Spiel«:
Eine Mordserie, die es schon einmal gegeben hat; ein meisterhaftes Buch und viel mehr als ein Kriminalroman. Anne Holt erkundet die Abgründe menschlicher Eitelkeit. Anne Holt stellt den zweiten Fall mit Kommissar Yngvar Stubo und der Psychologin Inger Johanne Vik vor. Ein Beitrag zum Hören von Carsten Wist ...
ORF: »Das bewegte Leben der Krimi-Queen«:
Mit "Mord im Orientexpress", "Tod auf dem Nil" und "16 Uhr 50 ab Paddington" wurde sie weltberühmt: Agatha Christies typisch britische Kriminalromane sind auch 30 Jahre nach dem Tod der "Queen of Crime" weltweite Bestseller. Privat hielt die britische Krimi-Lady allerdings wenig von Miss-Marple-Klischees. Ein Agatha Christie-Special ...
DeutschlandRadio: »Filmfreaks auf Spurensuche«:
Didier Daeninckx, Jahrgang 1949, gilt in Frankreich als "Balzac der Kriminalliteratur". Eine Kostprobe seiner Erzählkunst kann man im jetzt erschienenen Band "Statisten" nachlesen, bei dem ein Fund geheimnisvoller Filmrollen eine detektivische Spurensuche bei ein paar Filmfreaks auslöst. Von Pieke Biermann ...
3sat: »Krimibuchtipps«:
In der Sendung "kulturzeit" bei 3sat werden wieder die Krimibuchtipps des Monats vorgestellt. Heute um 19.20 Uhr reinschauen oder morgen früh um 9:05 Uhr in die Wiederholung. Und demnächst sicher auch im Internet ...
ARTE: »Zauber, Rätsel, Grausamkeit«:
Viktor Vinblad ist in seine kleine Heimatstadt in Nordschweden zurückgekehrt. Vor 30 Jahren wurde Sara erschlagen. Drei Menschen versuchen herauszufinden, was damals tatsächlich geschah. Hakan Nessers "Die Schatten und der Regen": spannende, komplex erzählte Geschichte um Wahrheit, Schuld und Vorurteil. Von Tobias Gohlis ...
HR-online: »Krimitipps«:
Gemischte Platte in den Krimitipps bei HR-Online:
Donna Leon: "Über Venedig, Musik, Menschen und Bücher"
Ian McEwan: "Saturday"
Jason Starr: "Twisted City"
Ottavio Cappellani: "Wer ist Lou Sciortino?"
Laurence Cossé: "Der 31. Tag des Monats August"
Stuttgarter Nachrichten: »Gruseliges Erstlingswerk«:
Der Schotte Craig Russell wagt sich in seinem Thriller über die britische Landesgrenze hinaus. Das Erstlingswerk des Autors ist eine undurchsichtige, gruselige Geschichte im Hamburger Bandenmilieu. Von Carmen Gauf ...
DeutschlandRadio: »Kunstvolle Verschleierungstaktik«:
Durch seinen 1991 erschienen Roman "American Psycho" wurde Bret Easton Ellis schlagartig berühmt. Der Thriller um den modebesessenen Frauenmörder Patrick Bateman wurde in vielen Ländern verboten. In Ellis' vermeintlicher Biografie "Lunar Park" taucht Bateman jetzt wieder auf und bedroht Ellis selbst. Von Joachim Scholl ...
Berliner Morgenpost: »Persönliche Schauergeschichte«:
Die Story ist schnell erzählt, sie arbeitet mit Versatzstücken – aus Sicherheitsgründen. Der Ich-Erzähler Bret Easton Ellis, den bald niemand mehr mit dem Autor gleichen Namens verwechseln kann, ist zu seiner Frau, einem Hollywoodstar, und den zwei Kindern in die Vorstadt gezogen. Von Daniel Sundermann ...
Kärntner Krimipreis ausgeschrieben:
Gesucht werden bisher unveröffentlichte Kurzkrimis in deutscher Sprache, die in der virtuellen Welt mit all ihren Haupt- und Nebenschauplätzen spielen. Ob eine Mordwaffe in einem Internet-Auktionshaus versteigert wird, ein Computervirus mit Todesfolgen ausbricht oder ein Hacker ein ganz besonderes Geheimnis entdeckt – die Wahl liegt bei Ihnen.
Einzige Einschränkung – die Geschichten dürfen nicht länger als 20.000 Zeichen inkl. Leerzeichen sein.
Einsendeschluß: 31. März 2006 ...
DeutschlandRadio: »Abgehalfterter Anwalt des Guten«:
Viele beliebte Krimi-Figuren agieren derzeit in Italien. Der Staatsanwalt Gianrico Carofiglio fügt mit seinem leicht verschrobenen Strafverteidiger Guido Guerreri eine weitere Figur hinzu und setzt Apulien als Landschaft ein. Nebenbei entwirft Carofiglio ein Sittengemälde des zeitgenössischen Italiens. Von Maike Albath ...
Deutschlandfunk: »Bild 02
Hier ist die Zeit der Held«:
Thomas Lehr hat keinen Science Fiction, sondern einen historischen Roman geschrieben, der ausgehend von dem Ereignis des Zeitstillstands mit verschiedenen Zeitebenen spielt. Er wollte einen Roman schreiben, der die Zeit als Helden hat, als Subjekt. Und er wollte sich einen Spaß daraus machen, alle möglichen Theorien über die Zeit durcheinander zu wirbeln. Das ist geglückt. Von Michael Opitz ...
Berliner Zeitung: »Symptomkritik«:
Im Lese-Land DDR stand die so genannte "Abenteuer- und Spannungsliteratur" in der Gunst der Leser gleichbleibend an erster Stelle. Das betraf alle Genres, aber in besonderer Weise den Krimi, der sich nach anfänglichen Irritationen in seiner unterhaltenden und aufklärenden Funktion als legitimer Teil der DDR-Literatur etabliert hatte. Von Simone Barck ...
Watching the Detectives: »Auf mehreren Ebenen«:
Christian von Ditfurths Buch "Das Luxemburg-Komplott" funktioniert auf mehreren Ebenen, die geschickt ineinander verzahnt sind. Sehr geschickt auch das Ende des hypothetischen Szenarios, das die Fiktion selbst zur Fiktion macht und in die empirische Wirklichkeit zurückführt.. Von Dieter Paul Rudolph ...
taz: »Der Rollstuhl schweigt eisern«:
Exzwangsarbeiterin bringt Grunewalder Großbürger in die Bedrouille: Elisabeth Herrmann ist mit "Das Kindermädchen" ein leichtfüßig schlauer Politkrimi gelungen.
Von Brigitte Preissler ...
ORF: »Patricia Highsmith anders betrachtet«:
Eine 78-jährige Frau blickt zurück auf ihr Leben und beschreibt damit auch das Leben einer anderen, wesentlich berühmteren: Patricia Highsmith.
Von Elisabeth Gollackner ...
Hamburger Abendblatt: »Keiner mordet so schön wie Agatha«:
Christie-Kult: Das Geheimnis des perfekten Krimis. Von Stefanie Rüggeberg ...
FAZ: »Übersetzerstreit«:
Dann wird dieses Land andere Literaturverlage bekommen:
Eine Machtprobe steht bevor: Bedrohen die Honorarforderungen literarischer Übersetzer die Vielfalt unserer Verlagslandschaft? Der Hanser Verlag gewährt Einblick in seine Kalkulation. Von Hannes Hintermaier ...
Wortgestöber: »Unter Drogeneinfluss«:
Wie ich denn "so eine ekelhafte Sauerei" kaufen könne, fragte mich die feministische Buchhändlerin mit Zornesröte im Gesicht, als ich vor nunmehr rund zwölf Jahren nach "American Psycho" verlangte. Denn im Regal stand Bret Easton Ellis' Schocker damals nicht. Schamhaft wurde er nur unter der Ladentheke verkauft. Dass man auch mit wesentlich weniger Blut schockieren kann, beweist "Lunar Park", Ellis' neuestes Werk. Patrick Bateman ist im 21. Jahrhundert angekommen und muss sterben. Von Michael Minarzik ...
Die Zeit: »Ich habe Angst vor dem Spiegel«:
Ein Gespräch mit dem amerikanischen Schriftsteller Bret Easton Ellis über schnellen Sex und schnellen Ruhm und sein neues Buch, in dem er mit seinem Vater abrechnet. Von Georg Diez ...
Kalender
Agatha Christie
Am 12. Januar 1976 stirbt die britische Autorin Agatha Christie im Alter von 85 Jahren in Wallingford, Oxfordshire (* 15. September 1890 in Torquay). Agatha Christie wuchs in der viktorianischen Villa Ashfield auf und wurde bis zu ihrem 16. Lebensjahr nicht in einer Schule, sondern von ihren Eltern (bzw. der Mutter) unterrichtet, die früh ihr schriftstellerisches Talent erkannten. Mit 11 Jahren veröffentlichte sie ein erstes Gedicht in einem Lokalblatt. Ihr zunächst begonnenes Musikstudium in Paris gab sie mit Beginn des 1. Weltkriegs auf und arbeitete als Krankenschwester beim Britischen Roten Kreuz.
1920 erschien ihr erster Krimi: "The Mysterious Affair at Styles" (dt.: "Das fehlende Glied in der Kette") mit dem belgischen Detektiv Hercule Poirot, zunächst in Amerika, 1921 dann in England.
In ihrer schriftstellerischen Tätigkeit hatte Agatha Christie schnell Erfolg, privat jedoch verliefen die zwanziger Jahre eher unglücklich. Der Tod der Mutter und eine Affäre ihres Mannes führten zu einem Zusammenbruch. Agatha Christie veschwand und wurde nach einer spektakulären Suchaktion zehn Tage später aufgefunden. Ein Gedächtnisschwund machten dieses Verschwinden zu einem dauerhaften Rätsel.
Mit mehr als 80 Kriminalromanen, dazu Kurzgeschichten und Theaterstücke, gilt sie mit einer Gesamtauflage von über 550 Millionen Exemplaren als erfolgreichste Krimiautorin der Welt. Ihr letzter Roman "Ruhe unsanft" (Sleeping Murder) erscheint 1976, im Jahr ihres Todes.
Info bei:
christie-web.de , "Christian Kirsch", "S. Fischer VErlag",
"ZDF", "wikipedia.org", , krimi-couch , www.agathachristie.com (engl.) .
Jack London
Am 12. Januar 1876 wird Jack London, eigentlich John Griffith Chaney in San Francisco geboren († 22. November 1916 in Glen Ellen/Kalifornien).
Der US-amerikanische Schriftsteller Jack London zählt zu den wichtigsten amerikanischen Autoren von Abenteuerromanen. Er verfasste diese erfolgreichen Werke im naturalistisch-romantischen Stil, die oftmals in Alaska oder im Pazifik spielen. Seine Protagonisten sind Übermenschen, stilisierte Helden die eindrucksvoll einen gewaltigen Überlebenskampf ringen. London schrieb auch sozialistische Tendenzromane, in denen sein Mitgefühl für die Arbeiter zum Ausdruck kommt. Darüber hinaus veröffentlichte er Tier- und Kurzgeschichten. Zerrissen zwischen dem Ideal einer besseren, sozialen Welt und dem "Recht des Stärkeren", brachte er sich am 2. November 1916 im kalifornischen Glenn Ellen um.
Info bei:
ZDF , Jack-London.org , wikipedia , Stefan Etzel , Projekt Gutenberg .
Horst Bieber
Am 12.Januar 1942 wird Horst Bieber in Essen geboren. Er studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik. Anschließend Volontariat und erster Redakteursjob. 1970 wechselte Bieber nach Hamburg zur ZEIT (Ressort Politik). Bis 1997 war er dort Chef vom Dienst.
Zunächst schrieb er neben seiner journalistischen Tätigkeit historische Sachbücher, dann veröffentlichte er 1982 mit "Sackgasse" seinen Krimi-Erstling. Für seinen Roman "Sein letzter Fehler" erhielt Horst Bieber 1987 den "Deutschen Krimi-Preis".
Neben Romanen und Hörspielen schreibt Bieber auch fürs Fernsehen, 1998 veröffentlichte er ausserdedm ein Krimi-Puzzle. Bieber gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Autorengruppe "Das Syndikat" im Jahre 1982.
Info bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Grafit Verlag , Toms Krimitreff .
Auszeit!
Heute gibt es keine Nachrichten bei den Alligatorpapieren.
Morgen sind wir wieder für Sie da ...

Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh
und
Thomas
Przybilka.
Manfred Wieninger
Manfred Wieninger wurde 1963 in St. Pölten/Österreich geboren. Nach einem abgebrochenen Medizinstudium arbeitete er als Kaminleger, Reiseleiter, Lokal- und Sportjournalist. Es folgten ein mit Auszeichnung abgeschlossenes Studium der Germanistik und Pädagogik. Manfred Wieninger schreibt Lyrik und Essays und Reisereportagen für die "FAZ", "Wiener Zeitung", "Der Standard", "Literatur und Kritik". Sein Krimidebüt um den eigensinnig und eigenmoralischen Privatdetektiv Marek Miert erfolgte 1999 mit "Der dreizehnte Mann" ... mehr
Kalender
Brian Moore
In der Nacht vom 10. zum 11. Januar 1999 stirbt Brian Moore in in Malibu, Kalifornien (* 25. August 1921 in Belfast)
Er wollte nicht in einem Büro in Belfast alt werden und wanderte 1948 aus. In Montreal fing er als Büroangestellter an und arbeitete sich zum Korrektor und Reporter der "Gazette" hoch, publizierte gleichzeitig unter dem Pseudonym Michael Bryan Thriller. In den Augen seines Vaters, eines katholisch-irischen Chirurgen, hatte Brian Moore doppelt versagt: In seinem Medizinstudium brachte er es zu nichts, und im Zweiten Weltkrieg trug er die Uniform des englischen Ministry of War Transport. Sein erster Roman, "Die einsame Passion der Judith Hearne", brachte ihm ein Guggenheim-Stipendium in New York ein, sein Thema, der Einbruch des Unheimlichen ins Alltagsleben, Alfred Hitchcocks Ruf nach Hollywood. Moore schrieb das Drehbuch zu "Der zerrissene Vorhang" und ließ sich in Kalifornien nieder. Das Werk von Brian Moore erscheint auf deutsch im Diogenes Verlag.
"Obwohl Moore manchen als Agnostiker galt, lässt sich seine Position zum Christentum, geprägt von irischen Zuständen, als kritischer Katholizismus betrachten, der sich der modernen Welt stellt." (wikipedia.de)
Infos bei:
"Diogenes" , wikipedia.org , Robert Fulford (engl.) , University Calgary (engl.) , Fantastic Fiction (engl.) .
Am 11. Januar 1949 wird Paco Ignacio Taib II in Gijon (Spanien) als Sohn des
Schriftstellers und Intellektuellen Paco Ignacio Taibo geboren und kam im Alter von acht Jahren mit seinen Eltern nach Mexiko. Er studierte Literatur, Soziologie und Geschichte ohne Abschlüsse, arbeitete als Journalist, Universitätsdozent und Sachautor, bevor der Erfolg seiner Bücher es ihm ermöglichte, als freier Schriftsteller leben zu können. Als Kriminalschriftsteller weltweit bekannt und erfolgreich wurde er durch seinen "unabhängigen" Detektiv Hector Belascoarán Shayne, der im DF, Distrito Federal (Bundesdistrikt), der Bundeshauptstadt Mexico City seine Fälle bearbeitet.
PIT II ist Mitbegründer der Internationalen Vereinigung der Krimischriftsteller (Asociación Internacional de Escritores Policiaeas/AIEP) und Organisator der "Semana Negra", einem jährlichen Treffen internationaler Krimiautoren in Gijon, mit Lesungen, Kulturprogramm und hunderttausenden Besuchern ...
Infos bei:
krimi-couch , alligatorpapiere , Unionsverlag , Edition Nautilus , telepolis .
Am 11.Januar 1949 wird Helmut Zenker in St. Valentin / Niederösterreich geboren († 7.1.2003 in Wien).
Helmut Zenker war ausgebildeter Lehrer und arbeitete an Haupt- und Sonderschulen in Wien und Tirol, war aber auch als Lastwagenfahrer und Filmvorführer tätig. Seit 1973 war er freier Schriftsteller und lebte lange Zeit in Klosterneuburg bei Wien.
1974 schrieb Helmut Zenker, der sich bis dahin durchaus einen Namen als literarischer Autor gemacht hatte, die erste Geschichte um den Wiener Polizeimajor Adolf Kottan – sie wurde nicht veröffentlicht. Unbeirrt verwandelte der Autor das Manuskript in ein Hörspiel, das schließlich 1975 vom SWF produziert wurde. 1976 erlebte Major Kottan schließlich seine Bildschirmpremiere in einem 90minütigen Fernsehfilm des ORF. Die Regie führte Peter Patzak, der auch alle weiteren Kottan-Folgen für das ORF inszenierte.
Infos bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, wikipedia, skug,
ORF,
Axel Bußmers Spurensuche No. 14
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Topps und Flopps
Wer hat enttäuscht, wer hat überrascht, wer hat begeistert im Verlauf des Jahres 2005?
Axel Bußmer stellt seine Topps und Flopps des Jahres 2005
in den Sparten Bücher, Sachbücher, Filme, TV-Serien und
TV-Filme vor und präsentiert zudem den Verlag des Jahres ... mehr
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
|
|
|
|
|
|
Literaturkritik: »Gegenstück zu Dan Browns Sensationsgeschichten«:
Thomas Lehr ist eben nicht Dan Brown. Er schreibt keine Thriller, sondern Literatur, ihm fehlt dazu auch schon die rechte Erzähltechnik (Dan Brown ist der König aller Cliffhanger) und sicherlich auch der Wille, sich darauf einzulassen ...Irgendwie ... löst Lehr all seine Probleme, die ihn davon abhalten könnten, so etwas wie Handlung zu entwerfen. Von Walter Delabar ...
Deutschlandradio: »Vergangenheitsbewältigung in Krimi-Form«:
Elisabeth Herrmann nimmt sich in ihrem Roman "Das Kindermädchen" eines heiklen Themas in Krimi-Form an: Die Ausbeutung von Menschen als Zwangsarbeiter im II. Weltkrieg. Dabei gelingt Herrmann ein leichter, unterhaltsamer Ton, ohne ihr Thema zu verraten, welches sie sehr ernst nimmt. Von Andrea Fischer ...
Watching the Detectives: »Gewagtes Experiment«:
Im Allgemeinen gilt das Krimigenre als ein konservatives, die Ordnung wiederherstellendes Medium. Zeitgenössische Autoren wie Xiaolong aus China, Padura aus Kuba oder eben Taibo aus Mexiko belegen jedoch die Subversivität, welche dem Krimi innewohnen kann. Am vorliegenden Buch "Unbequeme Tote" hat darüber hinaus ein Autor mitgewirkt, der seine Subversivität nicht beweisen muss: Subcomandante Marcos. Von Dr. Bernd Kochanowski ...
Deutschlandradio: »Das andere Genre: Begleitlektüre für die globale Katerstimmung«:
China Miévilles Saga um die chaotische Stadt New Crobuzon ist im angelsächsischen Raum Kult, bei uns wird der Autor noch als Geheimtipp gehandelt. Sein düsterer Gesellschaftsentwurf mit seinen apokalyptischen Breitwandszenarien und vormodernen Wissenschaftsmodellen, seiner barocken Sprache und gesellschaftspolitischen Zynismus orientiert sich an so illustren Vorbildern wie H.P. Lovecraft und Michail Bulgakow. Von Kolja Mensing ...
Kalender
Dashiell Hammett
Am 10. Januar 1961 stirbt Dashiell Hammett in New York mit 66 Jahren an einer Krebserkrankung (* 27. Mai 1894 im St. Mary's County an der Ostküste Marylands). Seine Romane "Der Malteserfalke" und "Der dünne Mann" gehören zu den Klassikern der Kriminalliteratur.
Er verließ die Schule mit 13 Jahren, und wurde nach einer Reihe von Aushilfsarbeiten Angestellter der Detektivagentur Pinkerton. Acht Jahre lang war er dort als recht erfolgreicher Detektiv tätig, ehe er 1922, gesundheitlich angegriffen, Kurzgeschichten für Black Mask und andere populäre Kriminalmagazine zu schreiben begann. Zwischen 1929 und 1934 verfaßte er fünf Romane, die ihn als Begründer der sogenannten hard boiled school, einer aktionsbetonten, eigenständig amerikanischen Traditionslinie des Detektivromans ausweisen. Bis heute gilt er mit Raymond Chandler als der bedeutendste amerikanische Kriminalschriftsteller. Nach langjähriger Tätigkeit als Drehbuchautor in Hollywood wurde er wegen seines sozialistischen Engagements vom Ausschuß für "unamerikanische Aktivitäten" verfolgt, 1951 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und fast aller Publikationsmöglichkeiten beraubt.
Infos bei ... krimi-couch.de , "mordlust.de", beim "ZDF", "wikipedia.org", , Jochen Vogt, Uni Essen, , Diogenes Verlag , January: Dashiell Hammett 75th-Anniversary Tribute (engl.), Don Herrons Hammett-Tour (engl.).
Welt am Sonntag: »
Geheimagent in privater Mission «:
"Der ewige Gärtner" nach John Le Carré ist ein spannender Polit-Thriller, der die schlimmsten Afrika-Klischees zu vermeiden sucht. Von Sven von Reden ...
Taz: »crime scene«:
Ein Krimi über Zwangsarbeiterinnen in NS-Privathaushalten: Elisabeth Herrmanns Roman "Das Kindermädchen". Bei aller Humorigkeit hat dieser Krimi eine klare politische Botschaft und fußt auf gründlicher Recherche. Von Katharina Granzin ...
Sonntagszeitung: »Der Serienkiller ist wieder da«:
Bret Easton Ellis war die grösste Glamour-Nummer der amerikanischen Literatur seit F. Scott Fitzgerald und Truman Capote. Oder auch nicht. Denn man muss ja nicht alles glauben, was Bret Easton Ellis über Bret Easton Ellis, den Helden seines neuen Romans "Lunar Park", schreibt. Dabei lesen sich die ersten fünfzig Seiten tatsächlich wie die Autobiografie eines Autors, der zum Star der Klatschspalten geworden ist. Kultautor Bret Easton Ellis schreibt einen Horror-Roman mit sich selbst als Helden. Von Sven Boedecker ...
amazon: »Gestörtes Idyll«:
Wie beginnt man einen guten Roman? Der 41-jährige US-amerikanische Autor Bret Easton Ellis hat es uns vorgemacht, ein ums andere Mal. "Du siehst Dir verblüffend ähnlich" lautet so ein grandioser Anfangssatz, einleuchtend und verstörend zugleich. Von Stefan Kellerer ...
In einem exklusiven Interview mit "amazon"verrät der berühmte Autor mehr über die Entstehung des Romans, seinen Schreiballtag und seinen Musikgeschmack .. mehr.
Welt am Sonntag: »Ich war ein unglücklicher, wütender Junge«:
Immer noch ein bißchen Psycho: Bret Easton Ellis hat ein neues Buch geschrieben – und diesmal sich selbst zum Thema gemacht. Ein Besuch in New York und ein Gespräch mit Henning Kobe ...
Der Spiegel: »Die Welt ist schlimmer als die Verbrechen in meinen Romanen«:
Bestsellerautor Henning Mankell denkt sich die grausamen Stoffe seiner Krimis nach eigenen Worten nicht selber aus. "Ich beschreibe lediglich die Realität", sagt der Schwede. Und die findet er schlimmer als die Verbrechen in seinen Romanen ...
Zum Thema ein Interview in der "Welt": "Durch Kunst kann man niemanden erziehen" und in der "Frankfurter Neuen Presse" "So viel unnötiges Leid"
Berliner Morgenpost: »Bizarre Perücken-Phantasien«:
Henning Mankell haßt Ungerechtigkeiten. Birgit Warnhold sprach mit dem Autor ...
La Gangsterera: »Call for Papers«:
Das spanische Krimiportal "La Gangsterera" weist auf ein Symposium an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck hin, das am "11 y 12 de mayo de 2006" dort stattfinden wird. Sie merken schon, es geht um spanischsprachige Aktivitäten, und zwar um ein Veranstaltung mit dem Thema "Indicios, señales y sus narraciones. Literatura policiaca en lengua española". Interessaneten finden die Information auch in der pdf-Datei der LAI Arbeitsgemeinschaft Österreichische Lateinamerika – Forschung ...
Hamburger Abendblatt: »Drama um eine Erbschaft«:
Bereits mit seinem Debüt "Die blaue Liste" hat der in Stuttgart lebende Autor Wolfgang Schorlau vor gut zwei Jahren einen überaus spannenden, dramaturgisch komplex entwickelten und gut recherchierten Kriminalroman vorgelegt. Jetzt ist der zweite Fall seines Ermittlers Georg Dengler erschienen. Und "Das dunkle Schweigen" blickt wie der Erstling "Die blaue Liste", in dem es um die späten RAF-Jahre ging, zurück in die deutsche Geschichte. Von Volker Albers ...
Der Stern: »Die harten Typen vom 87. Revier«:
"Big Bad City" ist ein besonders gelungenes Beispiel der McBainschen Kunst: Meisterhaft sind seine Charaktere gezeichnet, die Dialoge sind knapp und pointiert, der Schwung des Buches wird Sie schier davontragen. 24 mörderisch gute Romane. Ausgewählt von den stern-Krimi-Experten Schumann & Schlenz. Diese Woche: Ed McBain: "Big Bad City" ...
Deutschlandradio: »Das andere Genre: Die Parallelwelten des Philip K. Dick und seiner Schüler«:
Als in den USA der 50er Jahre der Autor Philip K.Dick Parallelwelten ersann, sollte es noch Jahrzehnte dauern, bis seine Bücher in Kultfilmen wie "Blade Runner" oder "Total Recall" Widerhall fanden. Dicks Umsetzung wissenschaftlicher Themen und seine Verbindung von Sciene mit Fiction ist nach wie vor spannend und inspiriert heutige Autoren. Von Peter Kaiser. Sendung am 10.01.2006 um 19:30 Uhr ...
Kalender
Gisbert Haefs
Am 9. Januar 1950 wird der Autor Gisbert Haefs in Wachtendonk am Niederrhein geboren. Im Krimigenre wurde er vor allem durch seine skurrille Detektivfigur Balthasar Matzbach bekannt.
Gisbert Haefs studierte Sprachen an der Universität Bonn und finanzierte sein Studium zum Teil durch Übersetzungen für Botschaften und Zeitungen und zum Teil durch Musik. Seither arbeitet Haefs als freier Schriftsteller und Übersetzer, schrieb nicht nur einen Zyklus von SF-Romanen, sondern machte sich auch einen Namen als Übersetzer und Herausgeber der Werke von Jorge Luis Borges und Rudyard Kipling. Darüberhinaus übersetzte und betreute er die Neuausgabe der Sherlock Holmes-Geschichten von Conan Doyle.
Infos natürlich beim Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Krimi-Couch, Buchkritik, wikipedia, Stadtrallye Bonn, kaliber. 38
DLF & Audiostream: »Biblische Parabel in Südstaaten-Drama«:
Joe Lansdale hat in den USA 86 Buchveröffentlichungen vorzuweisen, in Deutschland hingegen ist er vollkommen unbekannt. Er lebt in Texas, schreibt Krimis, Western und Fantasy-Literatur, und er hat auch einige Folgen von "Superman" und "Batman" geschrieben. Jetzt ist in Deutschland sein Roman "Sturmwarnung" erschienen. Per Audiostream kann man, technisches Equipment vorausgesetzt, die Rezension von Lutz Bunk zu Joe R. Lansdales Buch "Sturmwarnung" auch hören ...
buchwurm: »Sturmwarnung«:
Mit "Sturmwarnung" von Joe R. Lansdale bringt der kleine aber feine Shayol-Verlag den ersten (und hoffentlich nicht schon letzten) Band seiner "Paria"-Reihe heraus. Bücher wie dieses machen deutlich, welche Nische Kleinverlage erfolgreich besetzen können. Ein lesenwerter Beitrag von Michael Drewniok ...
Netzeitung: »Spatzenmägen in Schanghai«:
In Schanghai kulminieren alle Widersprüchlichkeiten des modernen China. In Qiu Xiaolongs neuem Krimi geht es um moderne Shoppingmalls und klassische Kochkunst. Und einen komplizierten Fall für Oberinspektor Chen. Von Manuel Karasek ...
DLF: »In Bildern erzählt«:
Plakatkünstler Hans Hillmann hat die brutale Story "Fliegenpapier" von Dashiell Hammett in großformatige Bilder umgesetzt. Er hat die Geschichte nicht illustriert im üblichen Sinn, sondern sie eher adaptiert. Seine Bildsprache ist Filmsprache. Von Katharina Döbler ...
Europolar: »Total Polar«:
Das Internet-Magazin weist auf das "Festival Total Polar" hin, das vom 3. bis 5. Februar 2006
Brüssel (Saint-Gilles) stattfindet. Weitere Kurz-Informationen gibt es hier ...
krimiblog.de: »Harold Q. Masur gestorben«:
Erst jetzt ist bekannt geworden, dass der US-amerikanische Krimiautor Harold Q. Masur bereits am 16. September 2005 verstorben ist. Hal Masur schrieb unter anderem die Scott-Jordan-Reihe, die zum Teil auch bei uns in den 50er, 60er und 70er Jahren in deutscher Übersetzung erschienen ist. Von Ludger Menke ...
Der Spiegel: »Steile These, schwache Belege«:
Heute Abend sendet die ARD einen Film, dessen Macher behaupten, den Mord am US-Präsidenten John F. Kennedy endgültig aufgeklärt zu haben. Doch hält der Film, was seine Autoren versprechen? Eine kritische Analyse. Von Klaus Wiegrefe ...
Der Spiegel: »Nur einer konnte überleben«:
Der ARD-Dokumentarfilm "Rendezvous mit dem Tod" enthüllt neue Details über die Ermordung des US-Präsidenten John F. Kennedy. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht Regisseur Wilfried Huismann über seine Recherche, die ihn auf der Spur der Oswald-Hintermänner nach Kuba führte. ...
Deutsche Welle: »Instrumentalisierter Antisemitismus«:
Léon Blum hat bereits eine eindrucksvolle Karriere hinter sich, als er seine persönliche Dreyfus-Affäre 1935 zu Papier bringt. Er könnte altersweise Sätze formulieren, ganz Staatsmann, ganz der über den Dingen stehende Beobachter. Aber das tut er nicht. Er schreibt einen Krimi. Einen Polit-Thriller, der aufwühlt, der mitreißend ist mit jedem Wort. Von Ramón García-Ziemsen ...
LinksZeitung: »Wallander ermittelt wieder«:
Erneut ermittelt der schwedische Kultkommissar Wallander aus Ystad im ZDF. Am Sonntag (22.00 Uhr) ist mit "Mitsommermord" die sechste Verfilmung der Bestsellerkrimis von Henning Mankell im Zweiten zu sehen. Von Nathalie Waehlisch ...
Axel Bußmers TV & Buchtipps 7. – 20. Januar 2006
Herzlich willkommen,
Neben krimineller Kost von der Insel gibt es in den kommenden beiden Wochen auch mörderisches aus anderen Weltregionen. Empfehlenswert sind Hitchcocks letzter Film "Familiengrab", die beiden Hammett-Verfilmungen "Der dünne Mann" und "Die Spur des Falken", William Friedkins düstere Petievich-Verfilmung "Leben und Sterben in L. A.", Chabrols marxistischen Thriller "Biester" (nach einem Buch von Ruth Rendell),
die grandiose Highsmith-Verfilmung "Nur die Sonne war Zeuge" und die gute Thomas Harris-Verfilmung "Das Schweigen der Lämmer".
Aus hiesigen Gefilden kommen Wolfgang Petersens Jugendstreich "Einer von uns beiden" (nach einem Buch von -ky), der von Friedrich Ani geschriebene Münchner Tatort "Und dahinter liegt New York" und der von Buddy Giovinazzo inszenierte Münchner Polizeiruf 110 "Tiefe Wunden".
Für die Mankell-Fans gibt es die langersehnte Verfilmung von "Mittsommermord" mit dem bewährten Wallander-Darsteller Rolf Lassgard.
Axel
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Spione bei ARTE

Im Januar startet in den deutschen und französischen Kinos Steven Spielbergs Film "München", der die Racheaktion eines Kommandos des israelischen Geheimdienstes Mossad nach dem Attentat palästinensischer Terroristen bei den Olympischen Spielen in München 1972 behandelt. Parallel dazu zeigt ARTE einen Zyklus von sieben Filmen aus der immer wieder faszinierenden, mehr oder weniger realitätsnah geschilderten Welt der Spionage.
Der erste Teil der Reihe "Spione auf ARTE" wird heute, 05.01.2006 um 20.40 Uhr mit "Der unsichtbare Dritte" gesendet.

Als einführenden Aufsatz zur Reihe hat der Sender einen Beitrag von Kai Hirschmann ins Netz gestellt: Ein Mythos wird enttarnt
Mit dem Ende des Kalten Krieges ist der Agent kinoklassischen Zuschnitts zur unzeitgemäßen Erscheinung geworden. Doch es wird weiter spioniert – weniger spektakulär, trotzdem spannend.
....mehr
Perversionen gehören zu jenen Elixieren des Teufels, von denen die
Kriminalliteratur zehrt – sie ist durchzogen von aufklärerischer Kirchen- und Sektenkritik: schwarze Protestnoten gegen staatstragende Sonntagspredigten,
schreibt Tobias Gohlis in seiner Krimi-Kolumne in "Die Zeit" Nr.2 vom 05.01.2006. Die Entwicklung in Gottes eigenem Land habe die Spötter und Satiriker immer schon herausgefordert. Gohlis präsentiert mit Büchern von Arthur Conan Doyle, John Connolly und Charles Willeford Beispiele der unterschiedlichen Behandlung dieses Themas ...mehr
HR: »Die Kunst des richtigen Ermittelns«:
Wie ermittelt man eigentlich richtig? Nicola Hahn kennt das Krimi-Leben aus zwei Perspektiven: Aus der Sicht der Kriminalautorin und als Kriminalkommissarin im richtigen Leben. Sie ist heute abend Gast in der hr1-LOUNGE: 20:00-24:00 ...
Donaukurier: »Wallander wird mich weiterhin begleiten«:
Am kommenden Sonntag sendet das "ZDF" eine Verfilmung des Kriminalromans "Mittsommermord" von Henning Mankell. Donaukuriermitarbeiter Rainer Vogt sprach mit dem Bestsellerautor über den Roman und über sein gesellschaftliches Engagement ...
Facts: »Kalter Norden, kaltes Morden«:
Craig Russell legt mit "Blutadler" einen erstklassigen Thriller vor. Das Debütwerk erzeugt nicht nur einen Sog an Spannung, sondern verleiht dem Serienkiller-Krimi eine neue Dimension: Russell zeichnet das Profil eines Psychopathen, der sich auf historische Traditionen beruft. ...

Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh
und
Thomas
Przybilka.
Stefan Winges
Stefan Winges wurde 1957 in Rheydt geboren. Er studierte Philosophie, Germanistik und Komparatistik in Bonn. Schon während des Studiums arbeitete Stefan Winges als Antiquar, seit 1986 hauptberuflich in Köln, wo er seitdem auch wohnt.
Seinem Krimidebüt "Der vierte König – ein Fall für Sherlock Holmes" im Jahr 2000 folgten bisher zwei weitere Titel, in denen er mit leichter Hand historische Persönlichkeiten und Ereignisse verarbeitet ... mehr
Die CRIMINALE 2006 findet vom 26. April bis 1. Mai in Koblenz statt.
Die CRIMINALE ist nicht nur das jährliche Treffen der rund 400 Autorinnen und -autoren des SYNDIKATs, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur, sondern gleichzeitig auch das größte Krimi-Event Europas. 2006 von der Stadt Koblenz eingeladen, feiern SYNDIKAT, und CRIMINALE außerdem ihren 20. Geburtstag, also ein ganz besonderes Event mit über 100 öffentlichen Veranstaltungen unterschiedlicher Art.
Einen ersten Einblick in die Planungen gibt die Webseite des Festivals ...www.die-criminale.de
Vom 21. bis 29. März 2006 findet das Krimifestival München 2006 statt.
Mit der Verleihung des Agatha Christie Krimipreises im Literaturhaus München startet das Krimifestival. Deutsche und internationale Autorinnen und Autoren wie Friedrich Ani, Anne Chaplet, Oliver Bottini, Norbert Horst, Christine Grän, Robert Hültner, Jan Seghers, Jan Costin Wagner, Magdalen Nabb, Leonardo Padura, Barry Eisler,David Peace, Gianrico Carofiglio, David Bourne, Peter James, Leif GW Persson, Polina Daschkowa u.a. kommen zur Spurensuche an die Isar.
Einen ersten Einblick in die Planungen gibt die Webseite des Festivals ...www.krimifestival-muenchen.de/
Pünktlich zum Monatsanfang sind sie da: Ulrich Nollers Krimitipps für den Januar 2006.
bei "WDR 5" (Funkhaus Europa).
Zwei Autorinnen – zwei Entdeckungen: Sabina Altermatt aus der Schweiz präsentiert sich mit ihrer spanischstämmigen, in Zürich arbeitenden Ermittlerin Anita Sanchez als viel versprechendes Krimitalent.
Und die Berliner Fernsehjournalistin Elisabeth Hermann hat mit ihrem Debütroman "Das Kindermädchen" ein Überraschungscoup mit aktuellem Thema gelandet ...mehr
Miss Marple: »Kennen Sie ... ?«:
Die Krimibuchhandlung "Miss Marple" stellt seit März 2003 monatlich Krimiautorinnen und- autoren vor. Diese umfangreiche Sammlung wird im Januar 2006 mit der Autorin Alexandra von Grote fortgeführt. In einer Lesung am 26. Januar wird die Autorin den Roman "Tod an der Place de la Bastille" zudem persönlich präsentieren ...
Deutsche Welle: »Ästhetische Vision«:
Astrid Paprotta ist derzeit eine der besten deutschen Krimi-Autorinnen. Ihre komplexen, düster-sperrigen Romane setzen dem heimatseligen Krimimainstream eine ästhetische Vision entgegen. Von Ulrich Noller ...
WDR 2: »Beklemmende Spannung«:
Man liest eine Passage, und schon ist man im Bann dieser Sprache. Solche Bücher sind selten. "Die grauen Seelen" von Philippe Claudel ist ein solcher Roman, ein Geschichte von ungeheurer Intensität ...
Jungle World: »Ich werde das Vieh nach Norden treiben«:
Deutschland sei sein zweitliebstes Land – nach allen anderen, sagt Kinky Friedman. Als Countrysänger tourte er einst mit Bob Dylan und seiner eigenen Band "The Texas Jewboys", die Songs wie "They ain’t makin’ Jews like Jesus anymore" spielte. Nachdem er seine Karriere als Musiker beendet hatte, begann er, Kriminalromane zu schreiben, in denen er selbst die Rolle eines New Yorker Hobbydetektivs spielt. Die Mordfälle nimmt er als Anlass, um von sich und seinen skurrilen Freunden zu erzählen. Jetzt will er Gouverneur von Texas werden.Auf seiner Ranch im Texas Hill County erreichten ihn Doris Akrap und Tilman Clauß ...
krimiblog.de: »Balla Balla«:
Es geht rund in diesem Jahr. Schon jetzt rollen überall die Bälle und in den Verlagsvorschauen kündigt sich ein neues Subgenre des Kriminalromans an: Der Fußballkrimi! Darauf hat der krimilesende Fußballfan und der fußballspielende Krimileser natürlich nur gewartet. Kein Verlag, der nicht mindestens einen Roman zum Thema anbietet. Von Ludger Menke ...
StadtRevue Köln:
»Schwarzlicht«:
Geschichten im Duett oder gar im Trio zu verfassen, hat Tradition in der Kriminalliteratur. Jetzt allerdings werden Neuerscheinungen mit mehr als einem Autor zum Trend, und zwar mit unterschiedlichem Ergebnis.
Von Ulrich Noller ...
Kalender
Joan Aiken
Am 4. Januar 2004 starb die Autorin Joan Aiken im Alter von 79
Jahren (*4. September 1924 in Rye, Sussex, England).
Die Tochter des US-amerikanischen Poeten, Schriftstellers und Pulitzer-Preisträger Conrad Aiken und der kanadischen Schriftstellerin Jessie
McDonald-Aiken, begann ihre literarische Karriere bereits mit fünf
Jahren. Als sie sechzehn war, wurde ihr erstes Gedicht
veröffentlicht, zwei Jahre später ihre erste Geschichte.
Für ihren Roman "Night Fall" (Holt, 1971) gewann sie einen
"Edgar". Sie schrieb Fantasy- und Mystery-Romane sowie
Fantasy-Geschichten für Kinder. Eine Bio-/Bibliographie gibt es
bei Toms
Krimitreff, wikipedia, Random House, und natürlich beim Diogenes Verlag
3. Januar
Axel Bußmers Spurensuche No. 13
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Doppeltes Geschenk für Noir-Fans
Mit dem Doppelschlag "Die schwarze Messe" und "Ketzerei in Orange" macht Frank Nowatzki in der von ihm herausgegebenen Reihe "pulp master" den Krimifans ein Angebot, das Sie nicht ablehnen können. Damit schließt Nowatzki eine der vielen, schmerzhaften Lücken in der deutschen Publikationsgeschichte von Charles Willeford.
Axel Bußmer über die Romane "Die schwarze Messe" und "Ketzerei in Orange" von Charles Willeford ... mehr
»Krimitagung in Iserlohn 2006«:
Wir weisen noch einmal auf eine Krimitagung der Evangelischen Akademie in Iserlohn vom 21.01.2006 – 22.01.2006 hin. Hier die Einzelheiten:
Verbrochene Welt. Zur internationalen Aktualität des Kriminalromans
In den letzten Jahrzehnten ist es zu einer rasanten Internationalisierung des Kriminalromans gekommen. Der Kriminalroman wird als realistisches "Universalgenre" immer wieder neu genutzt und neu entdeckt, wenn und wo neue oder bislang nicht beachtete Schauplätze, Problemfelder oder Milieus in den Blick gerückt werden. Das gilt für Krimis aus Münster wie aus Manila. Dabei tritt, verglichen mit dem klassischen Rätselkrimi, der kriminalistische "Fall" oftmals zurück zugunsten seiner "Umgebung" in der Lebenswelt. Der Mord dient bisweilen nur noch als Katalysator oder Auslöser für die Darstellung eines die Zeitgenossen unmittelbar angehenden Problems, eines bestimmten Sektors der Wirklichkeit. Damit hat der lange so gering geschätzte "Krimi" auf seine Weise den realistischen Problemroman aus der Tradition des 19. Jahrhunderts abgelöst.Der Kriminalroman ist zweifellos zur sogenannten "hohen Literatur" anschlussfähig geworden.
Organisiert haben das Prof. Dr. Jochen Vogt und Dr. Rüdiger Sareika, teilnehmen werden laut pdf-Programm Thomas Woertche, Tobias Gohlis, Kathrin Fischer, Norbert Franz, Steffen Richter, Börte Sagaster, Jochen Schmidt und Rutger Booß ...
SZ-Mediathek: »Vater des Entsetzens«:
Die Nachrichten-Splitter von Osthoff-Entführung und Chrobog-Freilassung sind noch nicht abgekühlt, sie liegen buchstäblich noch herum, da werden sie für Thriller-Autoren schon zu Material. Doch schon im November, noch vor den allzu realen Entführungskrimis, ist Bernhard Sinkels Thriller erschienen. "Der dritte Sumpf" ist darin der Jemen: neben Afghanistan und dem Irak. Von Annabel Dillig ...
DRs: »Highsmith zum Hören«:
Sie lieferte nicht nur die Vorlage zu "Der Fremde im Zug" von Alfred Hitchcock, sie schuf auch Klassiker der Krimiliteratur, immer auf der Suche nach der Antwort auf die Frage "Wie lebt es sich als Mörder?". Nun ist unter dem Titel "Best of Patricia Highsmith" eine umfangreiche Hörbuch-Edition erschienen. Nicht nur für Krimiliebhaber ein Genuss. Ein Beitrag von Thomas Schulz, der via Computer gehört werden kann (3:17) ...
Watching the Detectives: »Typischer Protagonist«:
Unser Bild vom zweiten Weltkrieg in Europa wird zumeist vom Kampf zweier gigantischer Kolosse um das weitere Schicksal des Kontinents dominiert – letztlich natürlich zurecht. Es ist das Verdienst von Autoren wie Eric Ambler oder Alan Furst, dass wir die mühsamen Versuche der kleineren Länder Europas, ihr Überleben zu sichern, nicht aus den Augen verlieren. Dr. Bernd Kochanowski über Eric Amblers "Journey into fear" ...
Telepolis: »Das andere Genre«:
Es gibt wahrscheinlich so viele Definitionen der Science-Fiction wie Definitoren", konstatierte einmal der Grandseigneur dieser Literaturform, Isaac Asimov. Harald Lesch und Harald Zaun halten ein Plädoyer für den klassischen Science-Fiction-Roman ...
Der Spiegel: » Hollywood im Fernsehformat«:
Die Krimi-Reihe "CSI" ist durch ihre bildgewaltige Machart zur derzeit wohl erfolgreichsten TV-Serie der Welt geworden. Auch in Deutschland sind die immer aufwendiger werdenden US-Produktionen plötzlich wieder beliebt, die heimischen Serien stecken dagegen in der Kreativitätskrise. Von Thomas Schulz ...
3sat: »Ende einer Entführung«:
Als Anna ihren dreijährigen Sohn für nur ein paar Minuten aus den Augen lässt, ist er spurlos verschwunden. Patricia MacDonalds spannender Thriller "Ein Fremder im Haus" spielt mit der Angst des Lesers. Von Martina Müller für "Kulturzeit" ...
Die Welt: »Lord Peters Schöpferin«:
Die Erfinderin der kauzigen aristokratischen Spürnase Lord Peter Wimsey hatte ihren im akademischen College-Milieu spielenden Krimi "Gaudy Night" 1935, also vor siebzig Jahren, veröffentlicht. Eine Hommage an Dorothy Sayers, die Mutter des intelligenten Kriminalromans. Von Peter Münder ....
Die Welt: »Wer hat's getan? Und wann? Und warum?«:
Das "Lexikon der internationalen Kriminalliteratur" von Alex Flückiger ist eine beeindruckende Fleißarbeit: Auf mehr als 600 Seiten stellt der Autor etwa 1500 Kriminalschriftsteller und ihr Werk in kurzen Porträts vor. Ein Beitrag von Jan Christian Schmidt ....
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Eine Übersicht über die Jury finden Sie unter der Rubrik "Jury" bei "arte-tv.com/krimiwelt".
Die Erläuterungen zu den Titeln der Bestenliste finden Sie bei "ARTE" in der Rubrik "Zurufe der Jury" . Nicht versäumen sollten Sie auch Tobias Gohlis' "Krimitagebuch". Hier notiert er sporadisch Skizzen von Begegnungen mit Autoren, Berichte aus der Szene, Kommentare, Leseerfahrungen und Aufgeschnapptes. Manchmal auch Notierenswertes aus dem Innenleben der Jury.
Ach ja, die Rangliste. Hier:
1 (Vormonat 2) Charles Willeford: Die schwarze Messe
2 (7) Reggie Nadelson: Russische Verwandte
3 (–) Wolfgang Schorlau: Das dunkle Schweigen
4 (1) Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen
4 (6) Anne Holt: Was niemals geschah
5 (–) Håkan Nesser: Die Schatten und der Regen
6 (7) Manda Scott: Wer einmal Gutes tut
7 (–) Ross Thomas: Die im Dunkeln
8 (6) Deon Meyer: Das Herz des Jägers
8 (–) Kathy Reichs: Totgeglaubte leben länger
Frankfurter Rundschau: »Schottenkaro«:
Auch wer keine Krimis liest, kann in der Regel mit dem Namen Henning Mankell etwas anfangen, oder, wahlweise, Kommissar Wallander. Doch viele Krimiinteressierte fragen "Wer?", wenn man Ian Rankin empfiehlt und seinen Detective John Rebus. Sylvia Staude über die Krimi-Welt im Januar ....
Kalender
Charles Willeford
Charles Ray III. Willeford, am 2. Januar 1919 in Little Rock, Arkansas, geboren, verlor 1921 kurz hintereinander seine Eltern; er wuchs in Internaten und bei der Großmutter auf. Mit vierzehn zog er als Landstreicher durch die Gegend, mit sechzehn heuerte er bei der Army an, wo er mit kurzen Unterbrechungen die nächsten 25 Jahre verbrachte. 1961 studierte Willeford in Miami Englische Literatur und lehrte ab 1964 selbst. Er arbeitete als Literaturkritiker beim "Miami Herald", veröffentlichte zahlreiche Theaterstücke und Romane, bevor er mit seiner Hoke-Moseley-Reihe größere Bekanntheit erlangte. Charles Willeford starb am 27.März 1988 in Miami.
Infos:
Alligatorpapiere, Alexander Verlag, Pulp Master, Wikipedia, Krimi-Couch, Mordlust, kaliber. 38, Crime Corner
Am 2. Januar 1920 wird Isaac Asomov in Petrovichi geboren. Der Biochemiker war einer der bekanntesten und produktivsten Science-Fiction-Autoren, auch zwei Kriminalromane und sieben Kriminalstorysammlungen gehörten zu seinem Werk.
Asimovs Schaffen beschränkte sich aber bei weitem nicht auf Science Fiction. Vielmehr entwickelte der "Gute Doktor", wie seine Fans in nennen, sich nach Aufgabe seiner Lehrtätigkeit zu einem modernen Universalgelehrten: Er war Mitverfasser eines Lehrbuches der Biochemie, schrieb Bücher über die Bibel und Shakespeare, Werke über die griechische und römische Geschichte und Sachbücher über naturwissenschaftliche Themen aus fast allen Gebieten – sogar eine Anleitung für die Benutzung von Rechenschiebern. Insgesamt veröffentlichte er über 500 Bücher und mehr als 1600 Essays. Außerdem war er der Herausgeber einiger SF-Anthologien und einer eigenen SF-Zeitschrift.
Die Kriminalromane um den Polizisten Elias (Lije) Bailey und den Roboter R. Daneel Olivaw, (The Caves of Steel (1954, dt. Die Stahlhöhlen), The Naked Sun (1957, dt. Die Nackte Sonne), sowie die Nachfolgeromane The Robots of Dawn (1983) und Robots and Empire (1985) geben eine umfassende Einführung in die Zukunftswelt Asimovs.
Am 6. April 1992 stirbt Isaac Asomov im Alter von 72 Jahren an Herz- und Nierenversagen; eine Folge einer HIV-Infektion, die er sich 1983 durch eine Bluttransfusion anlässlich einer Bypass-Operation zugezogen hatte
Info bei wikipedia.de, auserdem bei epilog.de, bookcrossing.com, fictionfantasy.
Die Dezember-Meldungen gibt
es
hier
Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv
Haftungsausschluss und Urheberrecht
Frisch eingetroffen.
Bücher, die uns erreichten.

Die Neueingänge:
Gerade in die Krimwelt-Bestenliste aufgestiegen und erst ein paar Stunden auf dem Buchmarkt: der düstere Dorfroman "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel.
Katastrophenroman, Thriller, Südstaaten-Drama: Joe R. Lansdales Roman "Sturmwarnung" aus dem "Shayol Verlag", von dem noch einiges zu erwarten ist ... mehr
Axel Bußmers Spurensuche
No. 15
Vor dreißig Jahren sorgte ein Glatzkopf mit einer Vorliebe für maßgeschneiderte Anzüge und Lollis in Manhattan Süd für Ruhe und Ordnung. ... Axel Bußmer über die DVD "Kojak: Einsatz in Manhattan – Staffel 1" ... mehr
No. 14
Axel Bußmer stellt seine Topps und Flopps des Jahres 2005
in den Sparten Bücher, Sachbücher, Film, TV-Serien und
TV-Filme vor und präsentiert den Verlag des Jahres ... mehr
No. 13
Doppeltes Geschenk für Noir-Fans
Mit einem verlegerischen Doppelschlag macht Frank Nowatzki in der von ihm herausgegebenen Reihe "pulp master" den Krimifans ein Angebot, das Sie nicht ablehnen können.
Axel Bußmer über die Romane "Die schwarze Messe" und "Ketzerei in Orange" von Charles Willeford ... mehr
Die Befragungen 
Von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka
Manfred Wieninger
Manfred Wieninger wurde 1963 in St. Pölten/Österreich geboren. Nach einem abgebrochenen Medizinstudium arbeitete er als Kaminleger, Reiseleiter, Lokal- und Sportjournalist. Es folgten ein mit Auszeichnung abgeschlossenes Studium der Germanistik und Pädagogik. Sein Krimidebüt um den eigensinnig und eigenmoralischen Privatdetektiv Marek Miert erfolgte 1999 mit "Der dreizehnte Mann" ... mehr
Stefan Winges
Stefan Winges wurde 1957 in Rheydt geboren. Er studierte Philosophie, Germanistik und Komparatistik in Bonn. Seinem Krimidebüt "Der vierte König – ein Fall für Sherlock Holmes" im Jahr 2000 folgten bisher zwei weitere Titel, in denen er mit leichter Hand historische Persönlichkeiten und Ereignisse verarbeitet ... mehr
Das Model Brenda Sterling ist ermordet worden. Rechtskräftig als Mörder zum Tode verurteilt wird ihr Verlobter Howard Gilbert. Während er im Gefängnis auf die drohende Todesstrafe wartet, versucht Brendas Vater, Gilberts Unschuld nachzuweisen. Er wendet sich an Paul und Steve Temple. Dem findigen Ehepaar bleibt wenig Zeit, den undurchsichtigen Fall zu lösen, der bald drei weitere weibliche Opfer fordert. Allen fehlt ein Schuh, außerdem besuchten alle drei denselben zweifelhaften Nachtclub. Er gehört einem gewissen Mr. Hamilton. Ein Pseudonym? Am Ende für Howard Gilbert selbst?
Der Basler Kriminalkommissär Peter Hunkeler, temporär sitzen gelassen von seiner Freundin, bearbeitet erfolglos den Mordfall an einer Prostituierten. Er tappt durch den spätherbstlichen Nebel, von Nachtbeiz zu Nachtbeiz, und stolpert dabei buchstäblich über die Leiche eines zweiten Mordopfers.
Bald ist klar: zwischen beiden Fällen gibt es eine Verbindung. Beide Opfer wurden stranguliert, beiden wurde ein Ohrläppchen aufgeschlitzt. Doch noch bevor Hunkeler eine erste heisse Spur aufnehmen kann, verliert er zwei Zähne und wird vom Dienst suspendiert.
Er verzieht sich ins Elsass und leckt seine Wunden. Aber dann ermittelt er weiter, auf eigene Faust, bis er unversehens mit einem düsteren Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte konfrontiert wird.
Die TV-Tipps 7. – 20. Januar 2006
Neben krimineller Kost von der Insel gibt es in den kommenden beiden Wochen auch mörderisches aus anderen Weltregionen.
Hitchcock, Hammett, Friedkin, Chabrol, Mankell und
eine Highsmith – Verfilmung. Aus hiesigen Gefilden Krimiserienfolgen nach Büchern von Ani, -ky und Giovinazzo ...
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie
immer:
hier
ARD, 21.45
(D 2006, R.: Wilfried Huismann, Gus Russo)
Diese Doku eines Grimme-Preisträgers beweist, dass Lee Harvey Oswald JFK im Auftrag von Fidel Castro tötete.
Ja, wirklich. Denn das Erste schreibt in seinem Pressetext: "Eine politisch brisante Recherche, die den Mord des Jahrhunderts aufklärt." – Na, da sind wir aber gespannt.
Das Vierte, 22.05
(GB 1974, R.: Don Siegel)
Drehbuch: Leigh Vance
LV: Clive Egleton: Seven days to a killing, 1973
Der Sohn des britischen Geheimagenten Tarrant wird entführt. Tarrants Vorgesetzten scheinen kein Interesse an einer Befreiung zu haben. Tarrant kämpft allein um das Leben seines Sohnes.
Ein Spätwerk von Don Siegel: ein harter, eiskalter Agententhriller, der seine Story konzentriert und originell erzählt. Das ist heute sehr selten.
Mit Michael Caine, Donald Pleasence, John Vernon, Delphine Seyrig
Wiederholung um 02.00 Uhr
ARD, 03.50
(USA 1939, R.: W. s. Van Dyke)
Drehbuch: Frances Goodrich, Albert Hackett
LV: Dashiell Hammett: The Farewell Murder, 1930 (Kurzgeschichte, enthalten in "The Continental Op"; deutscher Titel "Der Mord von Farewell", "Der Farewell-Mord", enthalten in "Mord im Zickzack", "Zickzack", "Das Dingsbums Küken"

Noras stinkreicher Onkel Colonel MacFay erhält Morddrohungen. Nick Charles muß wieder einmal die Cocktails zur Seite stellen.
Dritter Film der Dünnen Mann-Reihe, dieses mal mit reduziertem Alkoholgenuß. Liegt vielleicht an dem einjährigen Nick jr., dem Sohn von Nick und Nora.
Mit William Powell, Myrna Loy