Axel Bußmers TV & Buchtipps 30. Januar – 12. Februar 2010
Ein Vorteil der kleinen ÖR-Sender
ist, dass dort lange nicht mehr
gezeigte Krimis auch zu einer für normal arbeitende Menschen angenehmen Zeit laufen. So zeigt ZDF neo die Tage "Jesse Stone - Totgeschwiegen", den ersten, seit Ewigkeiten nicht mehr gezeigten "Der Preis des Verbrechens"-Zweiteiler und eine weitere Elizabeth-George-Verfilmung; der ZDF Theaterkanal einen weiteren "Anwalt Abel"-Film. Für die Monsterfans gibt es "King Kong und die weiße Frau"; für die Filmfans "Metropolis" in der restaurierten Fassung und James Bond rettet einige Male die Welt. Und dann gibt es natürlich wieder viele Wiederholungen und auch einige Klassiker.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier

Krimi – ein Fall für die Religion
Sonntag, 31. Januar 2010 | um 08.30-09.00 Uhr | DRS 2
Kriminalliteratur und Religion - ein ungewöhnliches Paar? Nur auf den ersten Blick. Im Krimi wie in der Religion geht es um Gut und Böse, Schuld und Strafe - und um die Wiederherstellung von Gerechtigkeit und Ordnung. Nicht zufällig spielen Krimis oft in religiösen Milieus oder sind mit kirchlichem Personal bestückt. Sind Kriminalromane eine moderne Form von Erbauungsliteratur?
Heidi Kronenberg im Gespräch mit dem reformierten Theologen und Krimikenner Adrian Portmann sowie mit Krimiautor und Pfarrer Ulrich Knellwolf ... mehr
Bayerisches Fernsehen:
»Der Sieger bleibt allein«:
Die Filmstadt Cannes während der Festspiele: Eine Serie von Morden erschüttert Bürger und Festivalbesucher an der Cote d'Azur. Der Täter agiert dies Mal aber bloß mit Papier und Tinte: Ein Bestsellerautor schreibtden Roman "Der Sieger bleibt allein" (Diogenes Verlag). "Warum mein neues Buch in Cannes spielt? Cannes ist eine perfekte Bühne", sagt Paolo Coelho.
Ein Beitrag aus der Sendung "LeseZeichen" vom Mo., 25.01.2010. Die Sendung wird wiederholt am Samstag, 30.01.2010 um 22.00 Uhr bei "BR-alpha" ...mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 29. Januar 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: z. B. Die Stieg-Larsson-Verschwörung ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 342: Regula Venske – Der Bajazzo (Rezensentin: Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf LARS RAMBE - Die Spur auf dem Steg ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und über den "Secret Service" des "Syndikats" ...
NuT:
Joachim Linder über Polizei/Archiv (Forschung) ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat heute Ruhe ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella (aber sie hat Mord im Netz entdeckt: Kühl gestylter Web-Thriller mit Edward Furlong) und Giorgione (er hat aber ein neues Wort gelernt: fadisieren) ...
jetzt.de:
»Der Schattenmann«:
In Frankreich sind sie entweder dumm oder brutal, in Amerika zynisch und vom Leben zerbeult, und die Deutschen kommen immer furchtbar ordentlich und pensionsberechtigt daher: An den Figuren von Detektiven und Kommissaren in der Kriminalliteratur lässt sich oft viel über nationale Charaktereigenschaften lernen. Britische Autoren lassen knifflige Fälle selten von den Profis in Scotland Yard lösen, sondern lieber von schrulligen, genialen Dilettanten. Der älteste in der Gruppe dieser Laien-Detektive ist zugleich der britischste: Sherlock Holmes.
Sherlock Holmes ist der Wiedergänger seiner eigenen Vorläufer - der mythische Meisterdetektiv ist längst zur globalen Marke mutiert
Von Wolfgang Koydl ...mehr
Druckfrisch:
»Wahre Gräueltaten«:
Er erfindet grauenvolle Geisteskranke, getriebene Frauenkiller und blutberauschte Männer. Er kriecht geradezu hinein in die kranken Seelen dieser Ungeheuer. Die Romane des US-amerikanischer Krimiautors James Ellroy – "Die schwarze Dahlie" etwa, "Blutschatten" oder "Stadt der Teufel" – erzählen meist von Gräueltaten, die wirklich passiert sind. "Blut will fließen" (Ullstein Verlag) spielt in den USA von 1968. Das Land ist aufgewühlt von den Morden an Martin Luther King und Robert Kennedy, vom Vietnamkrieg, von den Protesten der Studenten und Schwarzen. Richard Nixon kämpft um die Präsidentschaft, in Los Angeles wird in einem brutalen Überfall auf einen Geldtransporter ermittelt. Bald wird klar, dass Nixons Wahlkampf wohl etwas damit zu tun hat; auch das FBI soll in die Sache verwickelt sein. "Blut will fließen" ist der Abschluss von Ellroys so genannter Underworld USA-Trilogie.
Denis Scheck stellt Autor und Roman am Sonntag, 31. Januar 2010 um 23:35 Uhr in der Sendung "Druckfrisch" vor ...mehr
Stuttgarter Zeitung:
»Ein literarischer "Höllenhund" von der Kette gelassen«:
James Ellroy hat über Serienkiller geschrieben, bevor das Mode wurde. Als Ende der achtziger Jahre alle anderen das Motiv aufgriffen, arbeitete er längst an Kriminalromanen, die Personen der Zeitgeschichte und erfundene Figuren in bösen Hinter-den-Kulissen-Varianten der jüngeren US-Geschichte zusammenführten. Am Donnerstag stellte er im Literaturhaus Stuttgart seinen neuen Roman "Blut will fließen" (Ullstein Verlag) vor.
Thomas Klingenmaier hat mit ihm gesprochen ...mehr
Hamburger Abendblatt:
»James Ellroy lässt Blut fließen«:
James Ellroy hat harte Krimi-Meisterwerke geschrieben, sein neuer Roman heißt "Blut will fließen" (Ullstein Verlag). Ellroys Bücher sind wie ein Tritt in die Weichteile. Mit Anlauf. Er schreibt, wie er spricht, und sagt, was er denkt. Nebensätze sind was für Mädchen. Und dazu dieser Blick. Ein Gespräch im Institut für Rechtsmedizin.
Von Volker Albers ...mehr
Die Welt:
»Bei James Ellroy lieben Rechte eine "rote Göttin"«:
Er hält sich für einen unsterblichen Autor, glaubt an Gott und hält sich für einen Romantiker. Trotzdem ist James Ellroys neuer Roman "Blut will fließen" (Ullstein Verlag wieder sehr finster geworden. Darin verfallen drei skrupellose weiße Männer rechter Überzeugung einer "roten Göttin". Da bleibt wenig Platz für Licht und Glück.
Von Holger Kreitling ...mehr
Kalender
Theodor J. Reisdorf
Am 29. Januar 1935 wird Theodor J. Reisdorf in Neuss geboren.
Er reiste quer durch Europa und Nordafrika, arbeitete in vielen Berufen, machte in Wilhelmshaven das Abitur, studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Hamburg, Köln und Mannheim und war Studienrat und Oberstudienrat in Aachen, Norden und Emden. Was Jacques Berndorf für die Eifel ist Theodor J. Reisdorf für Ostfriesland: der Krimikönig einer Region. Er wohnt in Ostfriesland und schreibt als "Erfinder und Meister des Friesenkrimis" spannende Romane über Land, Leute und Leichen.
Info:
NGZ online, Krimilexikon, Krimi-Forum, deutsche-krimi-autoren.de, Krimi-Couch, Lübbe Verlag
»Margaret Truman«
Am 29. Januar 2008 stirbt die amerikanische Schriftstellerin Margaret Truman im Alter von 83 Jahren in in Chicago, Illinois (* 17. Februar 1924 in Independence, Missouri).
Sie war die Tochter des US-Präsidenten Harry S. Truman und schrieb 23 Romane, viele um die Serienhelden Mackenzie Smith, einen Juraprofessor und Annabel Reed, eine Galeriebesitzerin.
Info:
... gumshoe news, Toms Krimitreff, Wikipedia, NY Daily News, trumanlibrary.org, Fantastic Fiction
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 28. Januar 2010 und mit AutorInnen in den Medien: Doris Gercke, Tatjana Kruse, Claudia Mummert, Petra Ivanov ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: z. B. Toll: Thomas Klingenmaier hat James Ellroy interviewt und zeigt ihn, wie er in der Nase popelt ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 341: Paulo Coelho – Der Sieger bleibt allein (Rezensentin: Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf PHILIP MALONEY - Ein "haarsträubender" Meister-Detektiv, zu hören im Schweizer Radio ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und Kleinkram. Und Neu im Kino: Sherlock Holmes ...
NuT:
Joachim Linder mit Tipp: Rezension zur Geschichte des Kriminalromans ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat Anna Veronica Wutschel angeheuert: sie hat Mo Hayders "Haut" gelesen ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Eins Live:
»Wolf Haas und der liebe Gott«
Jetzt ist schon wieder etwas passiert: Unter den Augen von Simon Brenner, Kult-Detektiv des österreichischen Schriftstellers Wolf Haas, wird ein Kind entführt. Selbstverständlich ist es auch kein Zufall, dass hier die Geschichte von gewollten Abtreibungen erzählt wird, während dem Brenner vollkommen ungewollt ein Kind abhanden kommt und selbst im Titel steckt ein selbstbewusstes Augenzwinkern des Autors: "Der Brenner und der liebe Gott" (Hoffmann und Campe). Darüber steht nur eine Zeile: "Wolf Haas". Wer hier Gott sein soll (der alles erfindende Autor), dürfte am Ende dieses großartigen (Kriminal-)Romans offensichtlich sein.
Von Jan Drees ...mehr
Mit "Der Brenner und der liebe Gott" kommt Wolf Haas zur 1LIVE-Radiolesung - am 29. Januar ab 23 Uhr in 1LIVE Klubbing. Moderator Mike Litt und DJ Larse sorgen für Einordnung, Talk und gute Musik.
evolver: »Mögen die Fritten mit Dir sein!«
Nicht Fisch, nicht Fleisch: "Das Vermächtnis" (Hoffmann und Campe Verlag), das neue Werk des auf Jamaika geborenen US-Autors Nelson DeMille ist kein Krimi, erst recht kein Thriller.
Und doch liest sich der Roman spannend weg wie nichts.
Von Marcel Feige ... auch hören
DLR:
»Die Suche nach dem Schwert des Marschalls«
Es ist ein literarisches Phänomen, das aus dem Norden kommt: Kriminalromane und Thriller in Folge, die von einer - meist männlichen - charismatischen Figur in Gang gehalten werden. Das skandinavische Modell des Durchschnittskommissars ist kein Superheld, sondern ein rastloses Prinzip. Aufgrund steigender Verbrechensrate wirkt er stets müde und überfordert.
Seit gut einem Jahrzehnt gibt es auch in Finnland solch ein literarisches Stehaufmännchen. Es ist der von Taavi Soininvaara ins Leben gerufene Arto Ratamo, der in "Der Finne" (Aufbau Verlag) zum siebten Mal auftritt.
Von Carola Wiemers ...mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
Welt:
»Krimi-Schriftsteller James Ellroy mit Spitzenperformance«:
James Ellroy also, der von der Kritik mal als der wahnsinnigste, immer aber als der derzeit wichtigste Krimischriftsteller genannt wird - mit Betonung auf "Schriftsteller". Vorgestellt wurde sein neuer Roman "Blut will fließen" (Ullstein Verlag), Abschluss seiner "Underworld USA"-Trilogie, ein wuchtiges Werk über das Amerika der 60er, grell erleuchtet durch die Attentate auf Robert Kennedy und Martin Luther King, während der Vietnamkrieg gerade innenpolitisch immer mehr aus den Fugen gerät.Ellroy fackelt nicht lange, steht auf, liest, mit wuchtiger Stimme.
Von Frank Keil ...mehr
»Blut im Kunstschnee«
Schnee, überall Schnee. Er treibt und er fegt, er weht und er stopft, er rieselt und er häuft sich. Das ZDF hat Ken Folletts Ökothriller "Eisfieber" zum Zweiteiler gemacht. Ken Folletts Hochspannungsroman "Eisfieber" ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie sich mit wenigen Zutaten Schauder erzeugen lässt. Was der Romanvorlage fast durchgehend glückt, misslingt der Adaption.
Ein Beitrag von Hendrik Werner in der Welt
»Die Blöde und das Biest«
Überall Vampire! Seit "Twilight" sind Blutsaugerromanzen besser und bunter geworden. Einzig das Frauenbild bleibt einfältig. Ein Überblick über neue Vampir-Serien.
Ein Beitrag von Stefan Mesch in der ZEIT
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka.
Mieke de Loof
Geboren ist Mieke de Loof 1951 in Aalst / Belgien. Sie ist Kriminalschriftstellerin, Soziologin und Philosophin und arbeitete in der Wissenschaft, als Dozentin, Taxifahrerin und als Bedienung in einem Nachtlokal. Sie beherrscht Kyokushin-Karate
Seit 2000 arbeitet sie an einem Zyklus von sieben Kriminalromanen, die alle in Wien in den Jahren 1913-1919 spielen und deren Protagonist der Jesuit und Geheimagent Ignatz ist.
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat sie zur 'legendären' Befragung gebeten, die Sie auch in Vlaams genießen können ... mehr

»König der Spione - John le Carré«
Ein Film von Werner Köhne und André Schäfer
Mittwoch, 27. Januar 2010 | um 14.15 & um 03.50 Uhr | Eins Festival
Der Schriftsteller John le Carré, vor allem bekannt für seine auflagenstarken Spionagethriller, wird in der Dokumentation von André Schäfer und Werner Köhne als streitbarer Zeitzeuge vorgestellt. Er hält vor allem den Menschen im Westen einen Spiegel vor, der die Entwicklungen und den Wandel einer ganzen Epoche wiedergibt. Doch auch die Würdigung des literarischen Werkes von le Carré kommt in dem Porträt nicht zu kurz.
Das Porträt folgt den Spuren des Autors an reale Orte seines Lebens und Handlungsorte seines literarischen Schaffens. Es mischt historisches Archivmaterial mit Ausschnitten von Romanverfilmungen. Dabei begleitet John le Carré, der dem Projekt als 'seinem letzten Film' zugestimmt hat, den Zuschauer auf einigen Stationen seines Lebens - etwa nach Bonn-Bad Godesberg und Hamburg, wo sein jüngster Roman spielt. Er empfängt die Filmemacher in seinem Haus in Cornwall und in seinem Zweitwohnsitz in London und lässt tief in sein Werk und in die Welt der Spione blicken.
Wiederholungen: Do 28.01. um 09.00 Uhr ...mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 27. Januar 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: z. B.Norwegian Noir: Interview mit Jo Nesbø. Und Crime tells a lot about society: Ian Rankin ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 340: Max Bronski – Sister Sox (Rezensentin: Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber meint: KEN FOLLETS EISFIEBER endet im ZDF als schlechtes Pilcher-Imitat im Kunstschnee ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp ...
NuT:
Joachim Linder mit Tipp: Seeßlen-Krimi im Seeßlen-Blog ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph mit Sprachkritik und über Neue Tendenzen der Krimikritik. Ein Tagungsbericht ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella (die aber auf ein Gespräch mit Helen Mirren im Zeit-Magazin hinweist) und Giorgione ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Triebtäter der US-Literatur
Böse und besessen: In "Blut will fließen" (Ullstein Verlag), dem grandiosen Abschluss seiner Thriller-Serie über die heißen 60er schildert James Ellroy die kriminellen Seiten der US-Politik am Vorabend von Watergate.
Von Horst Eckert ... mehr
DRS:
»Ermittlungen um ein verschwundenes Mädchen«:
"Totsein verjährt nicht" (Zsolnay Verlag) heisst der jüngste Krimi des deutschen Autors Friedrich Ani. Schauplatz der Geschichte ist einmal mehr München: Hier leitet Kommissar Polonius Fischer, ein Ex-Benediktinermönch, die Ermittlungen um ein verschwundenes Mädchen.
In München lebt auch Krimi-Autor Ani selbst. Für seine Romane ist mehrmals mit dem deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurde.
In der Sendung "Reflexe" sprach Hardy Ruoss mit dem Autor. Das schön lang Gespräch können Sie via Computer hören ... mehr
ORF:
»Kommissar am Höllentrip«:
Eine Fehde zwischen zwei Clans aus Sizilien und Kalabrien - das ist im Großen und Ganzen der Inhalt des Romans "Crinellis dunkle Erinnerung" (Kiepenheuer & Witsch). Was der Autor Werner Köhler daraus macht, ist jedoch höchst bemerkenswert: handwerklich perfekt mit überraschenden Wendungen.
Gerhard Moser über Krimis der Saison. Der fünfte Teil ...mehr
DLF:
»Streifzug durch die Welt des Verbrechens«:
Durch die detaillierte Beschreibung tragischer Einzelfälle nähert sich der Psychologe Reinhard Haller in "Das ganz normale Böse" (Ecowin Verlag) der Gedankenwelt von Straftätern. Indem er viele Beispiele bewusst inszeniert, wird das Sachbuch streckenweise zu einem Krimi, der Kriminalistik und Forschung vereint. Denn neben den Fallgeschichten finden sich immer die Erläuterungen verschiedener Experten. Darunter sind Täteranalysen von Kriminalbeamten, wie sie bei Serienmördern erstellt werden oder Berichte über Emotionen und Affekte aus der Sozialforschung.
Von Susanne Nessler ...mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
Süddeutsche/Bücher.de:
»Nixon weint«
Stephen L. Carter erzählt in "Schwarz und weiß" (List Verlag) aus der Lebenswelt der afroamerikanischen Elite. Ob die Farbe "Schwarz" im Titel sich lediglich auf die dunkle Seite der Macht bezieht? Oder auch auf die schwarze Realität in Amerika? Schon Carters Erzählstil zeigt kaum Berührungspunkte mit der sinnlich schillernden, von sprachlichen Doppelcodes regierten Unterschichtwelt, in der afroamerikanische Kollegen wie Walter Mosley regelmäßig ihre Detektivromane ansiedeln, er eifert viel mehr den universalen Mysterienthrillern eines Dan Brown nach.
Von Jonathan Fischer ...mehr
BR 2:
»Ein Leben wie im Krimi«:
Mord war für ihn Alltag, Angst hatte er dabei nie. Das sagt Josef Wilfling, der über Jahrzehnte Kommissar in München war. Er ermittelte u.a. im Fall Sedlmayr, und fasste den einzigen Serienmörder, den es in der Landeshauptstadt je gab. Den Ruhestand nutzte er gleich um ein Buch über sein Berufsleben zu schreiben: seine "Abgründe" werden im März erscheinen.
In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Wilfling mit Moderatorin Ursula Heller auch über seine Anfänge als Polizist, über seine ersten Einsätze bei Studentendemos in den 60er Jahren und was es für eine Familie heißt, wenn der Mann bzw. Vater ein Mordkommissar ist. ... mehr
Das Gespräch kann als podcast gehört werden
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 26. Januar 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke mit Blogtipp und als krimiblogger bei Twitter: z. B. Looking for Robert B. Parker: A Fond Farewell to the Man Who Saved P.I. Fiction, Part I ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 339: Jincy Willett – Die Dramaturgie des Tötens (Rezensentin: Tanja Thome.) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: DAS KINDERMÄDCHEN - Hörkrimi mit geschichtlichem Hintergrund im DLR Kultur ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und dem Cover der Woche (James Ellroy) ...
NuT:
Joachim Linder mit Tipp: Jens Jäger bespricht Achim Saupe: Der Historiker als Detektiv – der Detektiv als Historiker ...
Spannungsromane:
amer über Mike Lawson: HARDLINER und mit Büchern FÜR DIE TONNE ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph pausiert noch ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella (die aber Barbara Vine auf der Kulturzeit entdeckt hat) und Giorgione (der aber weiß, wie ein Regionalkrimi auch alle erreicht) ...
3sat:
»Die Frau mit den zwei Namen«:
Ruth Rendell ist die Seelenforscherin unter der Kriminalautoren. Rund 60 Romane hat die nun fast 80-Jährige bisher veröffentlicht. Doch nur eine Schriftsteller-Karriere ist ihr zu wenig: Seit 1988 schreibt sie auch unter dem Pseudonym Barbara Vine.
Die Sendung "Kulturzeit" hat mit ihr gesprochen ... mehr
Das Video kann in der ZDF-Mediathek gesehen werden
taz:
»Der schwache Mann von Münster«:
Der Dortmunder Grafit-Verlag hat viele gute Autoren hervorgebracht. Aber nur Jürgen Kehrers "Wilsberg" schaffte es ins Fernsehen. Was macht seinen Erfolg aus?
Von J. SCHEPER & S. GRIMBERG ...mehr
Die Welt:
»Spensers Abschied«:
Ich sass an meinem Schreibtisch und dachte an nichts Besonderes. Da trat er ein. Er war schäbig angezogen und wirkte wie jemand, der ein ordentliches Steak vertragen könnte. So hätte Robert B. Parker vielleicht seinen eigenen Abgang geschildert. Am Montag letzter Woche brach der 77-jährige Schriftsteller nach einem Herzinfarkt an seinem Schreibtisch tot zusammen.
Von Alan Posener ... mehr
telepolis:
»Neuer Kottan-Film«:
Der österreichische Regisseur Peter Patzak hat angekündigt, mit der Wiener Firma Satel nach 26 Jahren wieder ein neues Werk um den Polizeimajor Kottan herstellen zu wollen. Heißen soll der Film "Rien ne va plus" und der Grund für sein Entstehen sei unter anderem, dass die Zeit "politisch, wirtschaftlich [und] gesellschaftlich" eine Rückkehr der Figur nötig habe.
Von Peter Mühlbauer ... mehr
Süddeutsche Zeitung:
»Der Dichter und sein Denker«:
Gut fünf Jahre nach dem Tod des schwedischen Journalisten und Kriminalschriftstellers Stieg Larsson ist um dessen Person und Werk in seinem Heimatland ein heftiger Streit entbrannt: Ein hervorragender Meinungsmacher, aber nicht unfehlbar: Konnte der Thriller-Autor Stieg Larsson überhaupt schreiben?
Von Thomas Steinfeld ... mehr
DRS:
»Stieg Larsson und sein Werk geben Rätsel auf«:
Die Bücher der Krimi-Trilogie von Stieg Larsson haben sich weltweit 20 Millionen Mal verkauft. Dieser Erfolg ist ein Geheimnis, das sich viele nicht erklären können. Ausserdem erscheinen immer mehr Bücher über Larsson, die sich nicht immer positiv zu dem verstorbenen Autor äussern.
in Beitrag der Sendung «DRS2aktuell», den Sie sich anhören können ... mehr
ttt:
»Stieg Larsson - der Mann hinter Lisbeth Salander«:
Mit Lisbeth Salander schuf Stieg Larsson eine der spannendsten Frauen der Kriminalliteratur. Die Millennium-Trilogie "Verblendung, Verdammnis, Vergebung" begeisterte Millionen, am 4. Februar kommt die Verfilmung des zweiten Teils in die Kinos.
Carola Wittrock traf für "ttt" Schauspielerin Noomie Rapace und Kurdo Baksi, den Autor der neu erschienenen Biografie über den verstorbenen Autor ... mehr
Ein Beitrag, den Sie sich in der ARD-Mediathek ansehen können ...
Kalender
Jean-Claude Izzo
Am 26. Januar 2000 stirbt der französische Autor Jean-Claude Izzo in Marseille (* 20. Juni 1945 in Marseille).
Geboren 1945 als Sohn eines italienischen Einwanderers und einer Halbspanierin, wuchs Jean-Claude Izzo in Marseille und dem Marseiller Umland auf. Schon früh begann er als Autodidakt, Gedichte zu verfassen. Er engagierte sich in der Politik, arbeitete als Journalist und zog schließlich 1987 nach Paris, wo er als Chefredakteur die Zeitschrift "Viva" leitete, bis ihm wegen politischer Auseinandersetzungen gekündigt wurde.
In den folgenden Jahren veröffentlichte er zunehmend schriftstellerische Arbeiten, darunter vor allem Drehbücher und Kriminalgeschichten. 1995 erschien "Total Khéops" bei Gallimard, im Jahr darauf "Chourmo". Izzo zog von Paris nach Saint-Malo, später nach Ceyreste. 1998 erschien mit "Soléa" der abschließende Band der "Marseille-Trilogie". Jean-Claude Izzo starb am 26. Januar 2000 an Lungenkrebs.
Info bei wikipedia , Unionsverlag , krimi-couch , Tobias Gohlis, www.jeanclaude-izzo.com (fr.)
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und Barbara Keller hat Alexander Schwarz "flip rouge" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 25. Januar 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menke mit Blogtipp und als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 338: Katharina Gerwens, Herbert Schröger – Anpfiff in Kleinöd (Rezensentin: Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: DIE ANSTALT - John Katzenbachs Psycho-Grusel als ungekürztes Hörbuch. Und informiert über den Deutschen Krimipreis ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und den Lefty-, Bruce-Alexander-, Panik- und Dily-Nominierungen. Und mit einer Menge Infos über James Ellroy ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers mit Nachtschwärze, Eiseskälte, Langeweile: über Kathy Reichs: Das Grab ist erst der Anfang ...
NuT:
Joachim Linder über Bekenntnisse einer Giftmischerin, von ihr selbst geschrieben ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph mit schweren Gedanken wegen seines Jubiläums. und über Yrsa Sigurdardóttir: Die eisblaue Spur ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Titel:
»Samstag ist Krimitag«
Thomas Wörtche betreut das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erscheint ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite
Aktuell hiermit:
THOMAS WÖRTCHE macht sich Gedanken über einen Unhold namens Sqweegel und was der uns über den Krimi-Markt zu sagen hat. CARLO SCHÄFER eröffnet uns in der „Krimischmiede“ erstaunliche Einblicke in sein geheimes Archiv. Wir erinnern kurz an den jüngst verstorbenen Robert B. Parker. DORIS WIESER stellt uns den chilenischen Schriftsteller Roberto Ampuero vor und Sie können sich auf eine Leseprobe aus dessen neuem Roman freuen. MATTHIAS ROSS betrachtet einen Comic von Robert Venditti und Brett Weldele, ANNA VERONIKA WUTSCHEL hat sich’s mit Inspector-Barnaby-DVDs allzu gemütlich gemacht. CHRISTIANE GELDMACHER feiert hemmungslos Wolf Haas und JOACHIM FELDMANN erfreut sich an dem Pulp von Richard Aleas.
Das Gedicht hat heute eine ungewöhnliche Bitte zum Thema – vorgetragen von einer sehr ungewöhnlichen Frau: Bessie Smith! ...
Die Themen vom 23. Januar 2010 im Detail:
Markt & Totschlag: Zum Beispiel das Sqweegeli
Ekelbatzige Scheußlichkeiten einerseits und oft aufgeblasener Wille zur Hohen Literatur andererseits sind die beiden Extreme des momentanen Krimi-Booms.
THOMAS WÖRTCHE hat sich ein besonders ekliges Ekelbätzchen exemplarisch angeschaut. Und diskutiert eine Tendenz ...mehr
Carlo Schäfers Krimischmiede: Frühwerke
Folgen Sie auch heute wieder CARLO SCHÄFER in seine Krimischmiede, in der er auf dem Wahnsinn der Welt herumhämmert, auf dass die Funken sprühen. Das passiert mit schöner Regelmäßigkeit alle 14 Tage ...
Heute bekommen wir einen erschütternden Einblick in eine seiner früheren Schaffensperioden ...mehr
In memoriam Robert B. Parker
Wie schon gemeldet ist Robert B. Parker am letzten Montag gestorben. Ein ausführlicher Nachruf von Jan Christian Schmidt folgt.
Bis dahin verweisen wir auf Parkers umfangreiches Werk zu lesen bei Kaliber38 ... mehr
Nomade der Globalisierung
Am 27. Februar 2010 erscheint "Der Fall Neruda" im Berlin Verlag. Darin schickt der chilenische Schriftsteller Roberto Ampuero seinen Privatdetektiv Cayetano Brulé auf die Suche nach dem womöglich einzigen Nachkommen des weltberühmten Dichters und Nobelpreisträgers Pablo Neruda. SiK bringt einen kleinen Vorabdruck, auf Deutsch und Spanisch.
Und DORIS WIESER stellt Ihnen den Autor vor, eine Rezension des Buches folgt nach seinem Erscheinen. ... mehr
Ich, der Robot
Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, ein anderer zu sein? Jünger, schlanker, attraktiver – in der Graphic Novel "The Surrogates" von Robert Venditti und Brett Weldele ist das möglich.
Von MATTHIAS ROSS, der sich auch mit den beiden Künstlern unterhalten hat ...mehr
Geruhsame Morde
Manchmal ist es sehr nett, sich an kalten Sonntagabenden charmant und intelligent langweilen zu lassen. Eine Qualität, die englische Fernsehserien seit den Tagen der seligen Task Force Police immer wieder kultivieren. Inspector Barnaby gehört dringend in diese Tradition.
ANNA VERONICA WUTSCHEL hat sich außerdem noch die DVDs reingezogen ...mehr
Hilfsausdruck Seelenverwandtschaft
Simon Brenner ist wieder da, Wolf Haas’ Detektiv mit Polizeivergangenheit. Er nimmt Antidepressiva, hat aber einen coolen Job als Chauffeur des wohlhabenden Bauunternehmers Kressdorf. Er karrt die zweijährige Helena zwischen Mutter und Vater hin und her, zwischen Wien und Kitzbühel. Bis ihm eines Tages an einer Tankstelle das Kind vom Rücksitz geklaut wird.
100 Entführungsstunden später weiß CHRISTIANE GELDMACHER warum ... mehr
Pulp Fiction
Grundsätzlich ist großes Misstrauen geboten, wenn Verleger ihre eigenen Werke verlegen. Denn der Subtext heißt: Sonst will sie ja keiner haben ... Der Hard Case-Verleger Charles Ardai riskiert diesen Reflex und schreibt unter Richard Aleas in seinem eigenen Verlag Kriminalromane, die richtig gut sind, findet JOACHIM FELDMANN ... mehr
Krimi-Gedicht der Woche:
Send Me to the 'lectric Chair
Von Bessie Smith ... mehr
taz:
»Wo Serienkiller nur ablenken«:
In seiner Ariadne-Reihe bringt der Hamburger Argument-Verlag Krimis mit sozialkritischem Anspruch heraus. Einst im Sog der Frauenbewegung entstanden, entwickelte sich so ein neues Genre: der Krimi, in dem der Mord zur Nebensache wird.
Von Uta Gensischen ...mehr
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin wurden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt. Und zwar unter dem Motto "Im Visier des Mörders":
Olen Steinhauer: ""Der Tourist"" (Heyne Verlag). Ein Agententhriller in bester Tradition von John le Carré und Frederick Forsyth. ...
Nicolas Remin: "Requiem am Rialto" (Kindler Verlag). Persönlichkeiten, gespickt mit trefflichen Eigenschaften und Marotten spiegeln den Zeitgeist der kaiserlichen Herrschaft in Venedig ...
mehr
Sonntagszeitung:
»Willkommen in der Tourismushölle«:
In den USA wird Olen Steinhauer als neuer John le Carré gefeiert. Denn sein Spionagethriller "Der Tourist" (Heyne Verlag) zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie ein CIA-Agent an seinem Job zerbricht. Das Beeindruckende an dem Roman ist aber nicht die Analyse unserer Gegenwart oder der Plot (der ist reichlich kompliziert), sondern seine Hauptfigur.
Von Sven Boedecker ...mehr
Der Spiegel:
»Mörder, Drogenhändler, Sadist«:
Aus einem Geschäft von Kleinkriminellen machte Pablo Escobar eine internationale und brutale Kokain-Handelsorganisation. "Escobar" (Heyne Verlag), eine spannende Biografie von James Mollison dokumentiert Auf- und Abstieg des mächtigsten Drogenhändlers aller Zeiten.
Von Christoph Dallach ...mehr
Kalender
W. Somerset Maugham
Am 25. Januar 1874 wird der der britische Autor W. Somerset Maugham in Paris geboren († am 16.12.1965 im französischen Cap Ferrat (Nizza)
Seine geistreich-witzigen, manchmal auch zynischen Bücher machten den britischen Autor zum Millionär und zum meistgelesenen englischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.
Mit dem Roman "Ashenden oder Der britische Geheimagent" (Diogenes) schrieb er einen "der ganz großen frühen Klassiker des Spionage-Genres. Gerühmt wird vor allem Maughams kühler Realismus; für diesen Episodenroman schöpfte er aus eigenen Erfahrungen beim Secret Service." (UFO)
Info:
wikipedia, DLF, und natürlich bei Diogenes


»Neue Folgen«
Samstag, 23. Januar 2010 | 6:30 Uhr & 0:15 Uhr | ZDF Info »crime time |
Reggie Nadelson - Ein russischer Detective für New York
Die Autorin Reggie Nadelson, geboren in Greenwich Village, lebt im New Yorker Stadtteil Soho und bezeichnet sich selbst als "snobistisch", weil sie auf Manhattan lebt, dem teuersten Teil New Yorks. Dennoch wagt sie es, die unbekannten, unbeliebten Stadtteile der Millionenmetropole in ihren Büchern zu beschreiben. Ganz Amerika liebt sie dafür und für ihre Poesie.
Mit Hilfe ihres melancholischen Romanhelden Artie Cohen tauchen die Leser in die unbekannten sogenannten Boroughs (Bezirke) der Stadt ein. Der Cop Artie Cohen versucht, seine russischen Wurzeln abzuschütteln und sich nicht anmerken zu lassen, dass er Einwander ist. Seine Ermittlungen führen ihn jedoch zurück in die Kreise russischer Einwanderer. ...mehr
Die neuen Folgen der Serie "crime time" beschäftigen sich mit Lee Child, Reggie Nadelson, Barry Eisler, Michael Connelly, Martin Cruz Smith und James Ellroy. Die ersten Sendetermine gibt es hier, und den Langtext gibt es hier
3sat kulturzeit:
»Krimitipps«:
Aber jetzt, aber heute: In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin werden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt.
Heute, Freitag, um 19.20 Uhr reinschauen ...
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ZDF:
»Mythos der Moderne«:
Adlerprofil, Pfeifenraucher, minutiöser Beobachter und unbestechlicher Intellekt - Sherlock Holmes ist einer der langlebigsten literarischen Mythen der Moderne. Ein victorianischer Superheld und - obwohl eine erfundene Figur - eine Art Mitbegründer der modernen Polizei-Forensik. Nun kommt mit Robert Downey Jr. in der Titelrolle und Jude Law als Dr. Watson die neueste Interpretation dieses Mythos in die Kinos
Ein Beitrag von Achim Zeilmann in der Kultursendung "Aspekte" heute, Freitag, um 23.00 Uhr im ZDF ...
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An jedem letzten Samstag im Monat geben 19 Literaturkritiker und Krimispezialisten aus Deutschland, Österreich und der
Schweiz die Kriminalromane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben. Sie halten nach dem literarisch interessanten, thematisch ausgefallenen,
besonderen Kriminalroman Ausschau. Die besten Zehn werden mit Bibliographie und Kurzbeschreibung hier veröffentlicht.
Dies ist die Auswahl aus
den besten Krimis des Jahres 2009.
Die Rangliste.:
1 Roger Smith: Kap der Finsternis
2 Fred Vargas: Der verbotene Ort
3 David Peace: Tokio im Jahr Null
4 Wolf Haas: Der Brenner und der liebe Gott
5 Don Winslow: Frankie Machine
6 Friedrich Ani: Totsein verjährt nicht
7 Tana French: Totengleich
8 Richard Stark: Keiner rennt für immer
9 Pete Dexter: Paris Trout
10 James Sallis: Dunkle Schuld
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 22. Januar 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menkes krimiblog fragt nach: Welche dieser Romane habt Ihr / haben Sie schon davon gelesen? Und als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. z.B.: Nach dem Bochum-, Duisburg-, Essen-, Dortmund-, Bottrop-, und Oberhausen-Krimi - jetzt der Gelsenkirchen-Krimi! ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl über eisige Krimis: Die Spur auf dem Steg (dtv) von Lars Rambe, James Thompsons Eisengel (rororo), Yrsa Sigurdadottirs Die eisblaue Spur (Fischer), Jo Nesbo: Leopard (Ullstein) ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 335: Angelo Petrella – Nazi Paradise (Rezensentin: Frank Landschoof) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: DAS HAUS AM KANAL - Krimi-Hörspiel von Georges Simenon...
Krimilady:
Henny Hidden mit Ansichten: "Auf dem Boden der Realität" – Über die Glaubwürdigkeit von Krimis ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und über Die zehn besten Krimis 2009? ...
NuT:
Joachim Linder hat noch nix Neues ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph kündigt ein Jubiläum an ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Elegant erledigt:
Das Regieren hält die Baroness Rendell of Babergh nicht davon ab, mindestens einen Kriminalroman pro Jahr zu veröffentlichen – mal als Ruth Rendell und mal als Barbara Vine. Sie behauptet, zwischen den beiden Emanationen ihrer Schriftstellerpersönlichkeit nicht unterscheiden zu können und rein nach Gefühl zu entscheiden. Ich, der ich Barbara Vine liebe, kann die beiden Autorenpersönlichkeiten sofort unterscheiden: Für Ruth Rendells Wortschatz reicht mein Taschenwörterbuch Englisch völlig aus, um Barbara Vine zu verstehen, brauche ich ein dickeres dictionary. Und mit 80 Jahren zeigt Barbara Vine in "Das Geburtstagsgeschenk" (Diogenes Verlag) ihre ganze bösartige Meisterschaft.
Eine Besprechung von Tobis Gohlis in seiner Krimikolumne in der "ZEIT" 03/2010
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DLR:
»Thriller mit Verschwörungstheorien«:
"Blut will fließen" (Ullstein Verlag) ist der Abschluss der Underworld-Trilogie von James Ellroy. Das Werk ist eine Tour durch die jüngere amerikanische Geschichte, in die der Autor sämtliche Verschwörungstheorien einfließen lässt. Immerhin acht Jahre hat es gedauert, bis der Großmeister des modernen Grand-Guignol mit "Blut will fließen" den dritten und letzten Teil seiner sogenannten Underworld-Trilogie vollendete.
Von Georg Schmidt ...mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
ORF:
»Ermittlungen in alle Richtungen«:
Der skandinavische Kriminalroman hat schon fast die Vorherrschaft im Genre angetreten. Ein neuer Vertreter ist Kjetil Try, dem mit seinem Debüt "Denn ihrer ist das Himmelreich" (Rowohlt Verlag) ein durchwegs spannender und facettenreicher Krimi gelungen ist, geschrieben von einem Autor, dessen Namen man sich merken sollte.
Gerhard Moser über Krimis der Saison. Der vierte Teil ...mehr
Kalender
Joseph Wambaugh
Am 22. Januar 1937 wird der amerikanische Krimiautor Joseph Wambaugh in Pittsburgh geboren. Dienstzeit bei den Marines, Studium, 14 Jahre beim Los Angeles Police Department, seit 1975 freier Schriftsteller. Er Lebt in Rancho Santa Fé, Kalifornien. Joseph Wambaughs Romane aus dem Polizeialltag des Molochs Los Angeles haben die Genrekonventionen der Cop-Novel, bzw. des Police Procedurals gesprengt und weit in die Bereiche des Grotesken und der Satire geführt (Susanna Mende).
Info:
Susanna Mendes "Berliner Krimisalon: "Interview von Thomas Wörtche, Wikipedia, Krimi-Couch, "bookreporter": Interview (engl.), William Marling: Feature (engl.).
Stefan Murr
Am 22. Januar 2008 stirbt der Schrifsteller Stefan Murr in Tutzing am Starnberger See (* als Bernd Horstmann in München am 4. September 1919).
Bernhard Horstmann, der unter dem Pseudonym Stefan Murr publizierte, war ein Enkel des Schriftstellers Ludwig Ganghofer.
Mit seinen Kriminalromanen, die er seit Anfang der
60er Jahre höchst erfolgreich für den
Bertelsmann-Lesering schrieb, gehörte er zu den
Gründervätern des "neuen deutschen Krimis", aus
dem später der "Sozio-Krimi" werden sollte.
Seine ersten Romane bewegten sich auf der Grenze
zwischen Polizei- und Detektivroman, seine
Ermittlerfiguren wie etwa sein "Kommissar
Ketterle" sind pragmatisch orientierte
Kriminalisten, denen der philosophierende
Weltschmerz des späteren "Kommissar Keller" von
Herbert Reinecker angenehm fehlte.
Dass ihm die reine Spannungsdramaturgie nicht
fremd war, zeigte er besonders in seinem
Fernsehzweiteiler "Der dritte Handschuh" von 1967,
der ganz in der Machart der seinerzeit beliebten
Durbridge-Straßenfeger den Stoff seines eigenen
Romans "110 - hier Mordkommission" bearbeitete.
Darüberhinaus schrieb er eine Reihe von
Kriminalhörspielen klassischer Machart.
Stefan Murr gehörte 1986 zu den Gründern der
Autorengruppe DAS SYNDIKAT ... (Text: Reinhard Jahn)
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, wikipedia, titel-magazin.de
Justo Vasco
Am 22. Januar 2006 stirbt der kubanische Autor Justo Vasco im Alter von 63 Jahren in Gijón,
Justo E. Vasco wurde 1943 in La Habana/Kuba geboren. Er studierte in
Moskau Chemie und war Hochschullehrer in seinem Fach, bevor er zu schreiben begann, zunächst zwei Romane, die vierhändig gemeinsam mit Daniel Chavarría verfasst wurden, dann Erzählungen, die in zahlreichen Ländern erschienen. Bis zu seinem Tod lebte er an der spanischen Atlantikküste als Übersetzer aus dem Russischen und als Sekretär der "Semana Negra", dem größten Treffen von Kriminalautoren, das jeden Sommer in Gijón/Asturien stattfindet. In der Edition Köln ist sein Roman "Im Visier" veröffentlicht worden.
Info:
... Edition Köln, Europolar, revistafusion (span.), negraycriminal (span.), elcomerciodigital
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 21. Januar 2010 ...
krimiblog:
Ludger Menkes krimiblog (Ermittlungen zum Verfall eines Genres | Gegründet 2005 | 5. Jahrgang) feiert Geburtstag! (Glückwunsch!). Und als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. z.B.: Please join the "Don't Let the Globe & Mail Bury Canadian Crime Fiction" Group ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 334: Elly Griffiths – Totenpfad (Rezensentin: Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: INSIDER - Banken-Thriller auf NDR Info und auf KEN FOLLETT -Eisfieber im ZDF...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und über Robert Venditti/Brett Weldele: The Surrogates ...
NuT:
Joachim Linder mit Siebträgersequenz in KDD (II) ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat Pause ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
ORF:
»Auf die harte Tour«:
Ken Bruen, Jahrgang 1951, hat bislang an die 25 Bücher geschrieben und etliche Literaturpreise eingestreift. Eine eigene Reihe widmet er dem Privatdetektiv Jack Taylor. Der erste Roman dieser Reihe ist nun auf Deutsch erschienen."Jack Taylor fliegt raus" Atrium Verlag - so der Titel des ersten von Rowohlt übersetzten Detektivromans - ist auch im irischen Original der Auftakt der Taylor-Reihe gewesen und der Showdown ist ein zwar moralisch gerechter, aber strafrechtlich verwerflicher.
Gerhard Moser über Krimis der Saison. Der dritte Teil ...mehr
Bei den
Kollegen vom "Perlentaucher" ist wieder eine Ausgabe der KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" erschienen. In der aktuellen Ausgabe:
Emotional labiler Federfetisch:
Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Der Assistent der Sterne" (Galiani Berlin). Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" (KBV Verlag) eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans.
Von Thekla Dannenberg ... mehr
Tagesspiegel:
»Der neue Spenser-Roman«:
Wie fast immer in den inzwischen mindestens dreißig Geschichten mit Spenser gewinnt Robert B. Parker seine Leser auch in "Hundert Dollar Baby" (Pendragon Verlag) mit Ironie und Spannung gleichermaßen. Es ist die Legierung aus beiden, die Spenser zu einem Langstrecken-Helden der Krimi-Literatur macht.
Von Werner van Bebber ...mehr
Hamburger Abendblatt:
»Sittenbild der Ära nach Margaret Thatcher«:
Ruth Rendell, das sind "drei feine Schriftstellerinnen in einer". Unter dem Pseudonym Barbara Vine schreibt sie seit 1986 im Gewand des Psychothrillers raffinierte Gesellschaftsromane. Auch "Das Geburtstagsgeschenk" (Diogenes Verlag) liest sich als Sittenbild und ausgefeiltes Soziogramm einer ganzen Epoche - der Nach-Thatcher-Ära Anfang der 1990er-Jahre.
Von Regula Venske ...mehr
Glanz und Elend:
»Schlaflose Nächte«
Es ist das Los vieler Leser: sie haben William Boyds neuen Roman "Einfache Gewitter" (Berlin Verlag) aufgeschlagen und sich darin festgelesen. Boyd ist ein ausgezeichneter Dramaturg. Er versteht es in "Einfache Gewitter" geschickt, nach einem fulminanten Start das Tempo aus der Geschichte herauszunehmen und sie sich organisch weiterentwickeln zu lassen. Die Spannungs- und Beziehungsbögen der Geschichte wachsen zu einem komplexen, atmosphärisch dichten und emotional aufgeladenen Text.
Von Franz Tunda ...mehr
Kalender
George Orwell
Am 21. Januar 1950 stirbt George Orwell, der englische Schriftsteller und Essayist in London. Sein im Juni 1949 veröffentlichtes Werk Nineteen Eighty-Four (1984) machte ihn weltberühmt. Dessen bedrückende dystopische Zukunftsvision hat die spätere Science Fiction tief geprägt. In dem Roman wurden viele Wörter geprägt, die auch in den allgemeinen Sprachgebrauch der westlichen Welt eingegangen sind. Orwell starb im Alter von 46 Jahren an Tuberkulose.
Info:
wikipedia.de., Der Monat 1950 (pdf), Pieke Biermann (pdf), Welt, Literaturkritik
Robert B. Parker †
Der amerikanische Schriftsteller Robert B. Parker ist am Montag (18. Januar 2010) in seinem Haus im US-Staat Massachusetts im Alter von 77 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben (* 17. September 1932 in Springfield, Massachusetts)
. Er promovierte in Boston in englischsprachiger Literatur über Raymond Chandler, Dashiell Hammett und Ross MacDonald und absolvierte 17 Jahre in der akademischen Laufbahn. 1976 wurde Parker ordentlicher Professor an der "Northeastern University of Boston", quittierte aber drei Jahre später den Dienst, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. 1973 führte er in seinem Krimi "The Godwulf Manuscript" den toughen Privatdetektiv Spenser ein, den er im Laufe der Serie im Zusammenspiel des harten Hawk und der einfühlsamen Susan Silverman, älter, sensibler und weiser werden ließ. Fast unmerklich, aber bewußt läßt Parker auch die Veränderungen in der amerikanischen Gesellschaft in seine, wegen ihrer oft recht robust handelnden Personen nicht unumstrittenen Spenser-Serie einfließen. Neben der Spenser-Serie schrieb und schreibt er auch Krimis um den alkoholabhängigen Polizisten Jesse Stone, sowie eine Serie um die Privatdetektivin Sunny Randall.
Info bei:
ORF, kaliber. 38, Rap Sheet (engl.), NY Times (engl.), LA Times (engl.), Boston Herald (engl.), www.kirjasto.sci.fi (engl.) .
Frauenkrimis:
Henny Hidden hat heut Pause ...
krimiblog:
Ludger Menke mit mit Nachrufen zum Tod von Robert B. Parker und als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 333: Jassy Mackenzie – Todeskälte (Rezensentin: Miriam Voßmann) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf:
MORD IM ZEICHEN DES ZEN - Zweiteiler im SWR2 und DIE MUTTER UND DER KOMMISSAR am Sonntag im MDR ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und R. i. P. Robert B. Parker. Und: Die Edgar-Nominierungen 2010 ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis mit: Aus der Jury II: Deutscher Krimipreis und KrimiWelt-Bestenliste 2009 ...
NuT:
Joachim Linder über die The Carceral Notebooks ...
Spannungsromane:
amer über Lincoln Child: NULLPUNKT ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat Pause ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione ...
Deutschlandradio:
»Der unbekannte Mafia-Killer«
Frank Machianno ist der Mann vom Angelladen auf dem Ocean Beach Pier, der seine Stammkunden und Freunde bei Laune halten muss. Er kommt mit seiner Ex-Frau und seiner Geliebten gut aus und führt ein zufriedenes Leben. Doch er ist auch ein Mafia-Killer. Dieses Leben schildert uns Don Winslows Roman "Frankie Machine" (Suhrkamp Verlag) in aller Ausführlichkeit, fast 50 Seiten lang, bis uns vor so viel Nettigkeit und heiler Welt fast übel wird. Denn uns schwant, dass dieser langsame Anfang eben nur der Anfang einer ganz anderen Geschichte ist.
Von Thomas Wörtche ..mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
Der Spiegel:
»Heimat des Hasses«:
Polizisten im Blutrausch, Demagogen in Aktion: Mit "Blut will fließen" (Ullstein Verlag) legt der US-Starautor James Ellroy einen Verschwörungsschocker vor, in dem höchste politische Kreise Hass in der Bevölkerung streuen - die vielleicht brutalste Abrechnung des Amerikaners mit seinem moralisch verwilderten Land.
Von Christian Buß ...mehr
Der Spiegel:
»Kinderschlächter in perfekter Gesellschaft«:
Blutiger Thriller vor historischem Hintergrund: Mit "Kind 44" (Goldmann Taschenbuch), der Geschichte einer Kindermörderjagd in der Stalin-Zeit, ist der britische Autor Tom Rob Smith auf Platz 13 in die Bestsellerliste eingestiegen. Der bisher in 26 Sprachen übersetzte Thriller führt den Leser zurück in die Sowjetunion der Stalin-Zeit.
Von Ingo Schiweck, buchreport ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
In Ulm und um Ulm herum
So präzise, so eindringlich, so spannend ist die deutsche Provinz selten beschrieben worden. Ulrich Ritzel zeigt in seinem neuen Berndorf-Roman "Beifang" (btb Verlag), was ein Regionalkrimi alles kann.
Von Reinhard Jahn ... mehr
Deutschlandfunk:
»Ein Mord, ein Messer und etwas Moral«:
Eines Mittwochmorgens wird die Leiche des Linguistikprofessors Ulf Urlach an der Uni gefunden, mit einem Messer im Rücken. Silvia Bovenschen mischt in "Wer weiss was" (S. Fischer Verlag) das klassische Krimigenre mit einer ziemlich wütenden Gesellschaftsklage. Ein intellektuell hoch getuntes Schreibexperiment, das am Ende plötzlich offenherzig für das Glück "der Liebe und des Erbarmens" plädiert.
Von Gisa Funck ... mehr
Stuttgarter Krimipreis:
»Die Preisträger«
Die Preisträger der Stuttgarter Krimipreise stehen fest.
Den Preis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman 2009 erhält
Heinrich Steinfest für "Gewitter über Pluto"
Den Preis für den besten deutschsprachigen Wirtschaftskriminalroman 2009
erhält Ulrich Ritzel für "Beifang".
Den Preis für den besten deutschsprachigen Debütkriminalroman 2009 erhält
Thomas Hoeth für "Herbstbotin".
Die Preisübergabe findet im Rahmen der Abschlußgala der Stuttgarter Kriminächte am 8. März 2010 im Theater Rampe statt.
Infos und das Programm gibt es ...hier
»Schlammschlacht um Vermächtnis von Stieg Larsson«
"Mein Freund Stieg Larsson" betitelte der Ex-Kollege Kurdo Baksi sein Werk, in dem er aber wenig freundschaftliche Vorwürfe ausbreitet.
Ein Beitrag in der ZEIT
Berlin kriminell:
Barbara Keller hat Edda Helmkes "Eine gefährliche Erbschaft" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Roman-Auswahlliste des Syndikats ...
krimiblog:
Ludger Menke mit Umfrage zum deutschen Krimipreis 2010 und als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B. Andrew Taylor über P.D. James "Talking about Detective Fiction" ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 331: Mary Higgins Clark – Warte, bis du schläfst (Rezensentin: Friederike Brühöfener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: WIE WIRD MAN GANGSTER? Cem Gülay erzählt ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und Kleinkram: Ray Banks schreibt über Derek Raymonds "Dead Man Upright" ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers Verwabert im Unentschlossenen: über Jincy Willett: Die Dramaturgie des Tötens ...
NuT:
Joachim Linder über den Law & Humanities Blog ...
visavisavie:
Anna Veronica Wutschel über einen Blog: 6 Krimi-Autoren aus 6 Ländern bloggen gemeinsam ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Lesegeschwindigkeit angesichts dicker Bücher: Charles Todd ("Kalt wie Stein") mit 510 Seiten und James Ellroy ("Blut will fließen"), schicke 800 ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione (der aber auf dpr's Krimilabor verweist, wo es um Krimi-Irrtümer geht ...
Titel:
»Samstag ist Krimitag«
Thomas Wörtche betreut das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erscheint ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite
Aktuell hiermit:
heute kommentiert ULRICH NOLLER Glanz und Elend des deutschen Fernsehens anhand der Serie KDD-Kriminaldauerdienst. Zusammen mit STEPHANIE BUSCH hat er auch mit dem Erfinder der Serie Orkun Ertener gesprochen. Gezeichnete Bilder von Will Eisner hat sich ANDREAS ALT angeschaut. JOACHIM FELDMANN ist charmiert von P.D. James Gedanken zur Detective Fiction. EVA KARNOFSKY beschäftigt sich mit den eher unschönen Realitäten von Pablo Escobar. KLAUS KAMBERGER erinnert an den vor zwei Jahren verstorbenen Stefan Murr.
BRIGITTE HELBLING lobt Wolfgang Schorlau, FRANK RUMPEL findet Angelo Petrella gut, ANNA VERONICA WUTSCHEL wünscht sich mehr Bodenhaftung bei Jean-Christophe Grangé und JÖRG VON BILAVSKY findet, dass Heinrich Steinfest immer ein großer Essayist ist, auch wenn er gerade Romane schreibt.
Das Krimi-Gedicht zeigt, dass man keine Blutorgien für exzeptionelle Literatur braucht. Ein Tropfen tut’s auch, wenn man Luis de Góngora heißt! Bitte beachten Sie auch, liebes Publikum, dass es am Ende eines jeden Artikels eine Kommentarfunktion gibt! ...
Die Themen vom 16. Januar 2010 im Detail:
Das Beste (des Besten) kommt zum Schluss
Seit Dienstag verramscht das ZDF das Tafelsilber seiner Zukunftsfähigkeit: Die dritte Staffel von KDD-Kriminaldauerdienst wird in wöchentlicher Folge vorab bei arte präsentiert (Dienstags, 22.15 Uhr), bevor sie ab März auch im Zweiten zu sehen sein soll. Nach den acht neuen Folgen ist Schluss: Die beste, bedeutendste Serie des deutschen Fernsehens wird sang- und klanglos eingestellt.
Ein paar Gedanken dazu von ULRICH NOLLER ...mehr
Die Serie als Roman unserer Zeit
Als Hommage an die abgesetzte Serie KDD – Kriminaldauerdienst, bringen wir hier noch einmal ein Interview mit dem "Erfinder" Orkun Ertener.
Von STEPHANIE BUSCH und ULRICH NOLLER ...mehr
Ein Klassiker in der modernen Comicwelt
Vom Zeitungscomic-Klassiker zum aktuellen Comicheft-Helden: Der Spirit ist wieder da. Hatte man sich bisher mit Nachdrucken der Meisterwerke von Will Eisner aus den vierziger und frühen fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts begnügt, setzt der US-Verlag DC nun seit einiger Zeit namhafte und begabte Autoren und Zeichner auf den Stoff an. Ein in mehrfacher Hinsicht riskantes Projekt: Dass sie sich an einen der besten realistischen Comics überhaupt wagen, scheint den Machern bewusst zu sein. Zudem stellt sich aber die Frage: Taugt der Spirit dazu, in die Gegenwart verpflanzt zu werden?
Von ANDREAS ALT ... mehr
Baroness James of Holland Park
Schon beeindruckend, die Baroness James of Holland Park, besser bekannt als P.D. James. Wer ihr je begegnet ist – vielleicht sogar im Doppelpack mit ihrer Freundin/Rivalin Ruth Rendell – wird wissen, was gemeint ist. Jetzt hat sie ein Bändchen über Detective Fiction vorgelegt, das natürlich einer Standortbestimmung ihrer Positionen im kriminalliterarischen Feld bedarf.
JOACHIM FELDMANN ist amused ... mehr
Vom Massenmörder zum Messias
Gäbe es ein Ranking der erfolgreichsten Verbrecher, nähme der Kolumbianer Pablo Escobar einen der vordersten Plätze ein. Er verschob Kokain in die ganze Welt und zählte mehrere Jahre zu den reichsten Männern der Erde. Zu seiner besten Zeit hörten ganze Brigaden von Killern auf sein Kommando, und er hat tausende von Toten zu verantworten. Der Brite James Mollison hat die Geschichte des Drogenbarons neu aufgerollt und beweist mit seinem Buch einmal mehr, dass die Wirklichkeit selbst die fantasievollsten Krimiautoren weit in den Schatten stellt, findet EVA KARNOFSKY ...mehr
Historischer suspense
Vor beinahe zwei Jahren (22.01.08) starb der Jurist und Schriftsteller Bernhard Horstmann, nebenbei bemerkt ein Enkel des "Volksschriftstellers" Ludwig Ganghofer. Mit seiner Frau Charlotte oder auch alleine schrieb Horstmann unter dem Pseudonym Stefan Murr eine Reihe von Kriminalromanen, die mit dem damals üblichen „Soziokrimi“ wenig zu tun hatten.
Ein vernachlässigtes Sachbuch ist für KLAUS KAMBERGER Anlass, an Stefan Murr zu erinnern ...mehr
Die Freiheit entblößt ihre Brüste
Einem Schriftsteller müsse etwas einfallen, erklärte Wolfgang Schorlau vor einiger Zeit in einem Interview, noch wichtiger sei aber, dass ihm etwas auffalle. "Mir selbst fällt meistens das auf, über das ich mich aufrege."
Von BRIGITTE HELBLING ... mehr
Faschist, Hooligan, Hacker
Eine recht ungemütliche Perspektive hat Angelo Petrella in seinem kurzen Roman Nazi Paradise gewählt, denn sein Ich-Erzähler ist ein junger, neapolitanischer Nazi-Skin, gewalttätiger Hooligan und Hacker.
Das kann man so machen, findet FRANK RUMPEL ... mehr
Maßlos reißerisch aufgedonnert
Jean-Christophe Grangé gehört zu den Autoren, die, obschon mit gewissen Qualitäten, alles superlativistisch abhandeln. Ultraböse, ultrabrutal, ultrabescheuert.
Weniger wäre mehr, auch in seinem neuen Buch, meint ANNA VERONICA WUTSCHEL ... mehr
Mitreißender Gedankenstrom
Heinrich Steinfests Bücher tragen schon etwas länger nicht mehr das Etikett "Kriminalroman". Nein, sie werden vom Verlag, vielleicht auch auf Wunsch des Autors auf dem Cover, als Romane präsentiert. Doch weder das eine noch das andere Signet treffen das Genre, in dem sich des Autors philosophierende Schreibe bewegt.
JÖRG VON BILAVSKY schert sich nicht um Schubladen ... mehr
Krimi-Gedicht der Woche:
Von einer Dame, die sich beim Entledigen ihres Ringes mit einer Nadel in den Finger stach
Von Luis de Gongora ... mehr
Kalender
Ted Lewis
Am 18. Januar 1940 wird Ted Lewis in Manchester geboren († 15. Mai 1982).
Bereits mit vierzehn Jahren begann er zu trinken. Nach einem wüsten Leben starb der Kettenraucher und Alkoholiker Lewis 1982. Er schrieb acht Romane die sich durch die Härte des Tons und seine Originalität auszeichneten. "Jack rechnet ab" war sein erfolgreichster Roman und gilt als der Klassiker des britischen Noir-Genre. 1971 wurde danach der legendäre Film "Get Carter" mit Michael Caine gedreht.
Info bei:
mordlust.de, Allen Guthrie (engl.), Brian Greene (engl.), Rap Sheet (engl.)
Benjamin M. Schutz
Am Donnerstag den 18. Januar 2008 ist der amerikanische Kriminalautor Benjamin M. Schutz an den Folgen eines Herzanfalls gestorben.
Benjamin M. Schutz war Gerichtspsychologe und lebte in der Nähe von Washington D.C. Für seine Leo-Haggerty-Serie wurde er mit dem Edgar und dem Shamus Award ausgezeichnet.
Im Januar 2007 ist der Roman "Unerbittlich" bei Droemer Knaur erschienen.
Infos:
Kriminalakte, Ed Gorman, Krimi-Couch, Alligatorpapiere, Mord und Ratschlag
Axel Bußmers TV & Buchtipps 16. – 29. Januar 2010
Das Wochenende beginnt mit der "Anatomie eines Mordes", einem "Köder für die Bestie" und dem "Tod im Spiegel" (Wolfgang Petersens schon seit Ewigkeiten nicht mehr gezeigte Richard-Neely-Verfilmung).
Weiter geht's mit Henri Decoins ebenfalls lange nicht mehr gezeigter Auguste-le-Breton-Verfilmung "Razzia in Paris" (mit Jean Gabin und Lino Ventura), Delmer Daves' David-Goodis-Verfilmung "Das unbekannte Gesicht", Lars Beckers neuestem und seinem ersten "Nachtschicht"-Film ("Wir sind die Polizei" und "Amok!"), Sydney Pollacks James-Grady-Verfilmung "Die drei Tage des Condor", David Mackenzies Alexander-Trocchi-Verfilmung "Young Adam - Dunkle Leidenschaft" und seiner Peter-Jinks-Verfilmung "Hallam Foe - Aus dem Leben eines Außenseiters", Norman-Jewisons John-Ball-Verfilmung "In der Hitze der Nacht", Steven Soderberghs lange nicht mehr gezeigtem zweiten Film "Kafka" und als TV-Premiere gibt es den Zweiteiler "Ken Folletts Eisfieber".
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier

»Sizilianische Ermittlungen«
Freitag, 15. Januar 2010 | 13.02 Uhr & 19.30. Uhr | ZDF Info »crime time«

Andrea Camilleri
Andrea Camilleri ist einer der bedeutendsten und einflussreichsten Schriftsteller Italiens. Der frühere Drehbuchautor, Fernseh- und Theaterregisseur hat erst im Alter zu seiner wahren Berufung gefunden. In den Romanen um den väterlich-liebenswürdigen und typisch sizilianisch eigenwilligen Commissario Montalbano hat er eine Figur erfunden, die aus der europäischen und internationalen Kriminalliteratur nicht mehr wegzudenken ist. In seinen - meistens auch verfilmten - Kriminalromanen wie auch in zahlreichen anderen Krimis, Erzählungen und historischen Romanen erfindet und beschreibt Camilleri ein Sizilien, das es heute nicht mehr gibt
Ein Beitrag von Tobias Gohlis und Martin Schöne ...mehr
»Neue Folgen«
Samstag, 16. Januar 2010 | 6:30 Uhr & 23:15 Uhr | ZDF Info »crime time |
Lee Child - hart, gerecht, Reacher
Sein kompromissloser Ex-Militaerpolizist Jack Reacher hat den US-Autoren Lee Child zum Krimi-Superstar und Millionär gemacht. Dreizehn Bücher hat er veröffentlicht, seit seine Karriere 1997 begann.
Der in New York lebende Autor Stephan Müller und ein Kamerateam haben Lee Child an seinem New Yorker Arbeitsplatz besucht. Kettenraucher und Kaffeejunkie Child erzählt freimütig über seine erfolgreiche Karriere, seine Fans und natürlich über sein mysteriöses alter Ego Jack Reacher ...mehr
Die neuen Folgen der Serie "crime time" beschäftigen sich mit Lee Child, Reggie Nadelson, Barry Eisler, Michael Connelly, Martin Cruz Smith und James Ellroy. Die ersten Sendetermine gibt es hier, ein schneller Überblick findet sich hier
Und den Langtext gibt es hier
Der Standard:
»Klick, klick, klick - Peng, peng, peng«:
Der große US-Autor James Ellroy vollendet mit dem 800-Seiten-Roman "Blut will fließen" (Ullstein Verlag) seine Trilogie "Underworld USA": Eine brutale und paranoide Tour de Force durch Gewalt, Verbrechen und Politik. Sein abstoßender wie faszinierender neuer Band macht für die Zukunft verschwörungstechnisch am allerheftigsten von allen Versuchen gruseln. Keiner kommt hier lebend raus. Und wenn, dann mit literweise Blut am Stecken.
Von Christian Schachinger ...mehr
ARTE:
»Begegnung mit James Ellroy«:
"Blut will fließen" (Ullstein Verlag) heißt der neue Krimi von James Ellroy.
In der Sendung "Metropolis" vom 9. Januar gab es eine Begegnung mit dem Autor, die derzeit noch als Video bei ARTE zu sehen ist ...mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 15. Januar. Und exklusiv mit den Gewinnern des Stuttgarter Krimipreises! ...
krimiblog:
Ludger Menke bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B.: Ellroy als Erfinder des Pulp-Krimis. Dumm, dümmer, NDR ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner hat Pause ...
krimikiosk:
Petra Weber mit THE BEAT GOES ON - und das mit Hölderlin... / Hörspiel-Krimi am Montag ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp (Gier) und seiner Besprechung von Christa Fausts Debüt „Control Freak“ (online in der Berliner Literaturkritik) ...
Martin Compart: über JÖRG FAUSERS "SCHLANGENMAUL" 2/ ...
NuT:
Joachim Linder findet Kriminaldauerdienst (KDD) amüsant. Mit Video-Beispiel ...
Spannungsromane:
amer mit Stephen Lawhead: TUCK - STREITER DES HERRN ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph amüsiert sich über Ellroy als Erfinder des Pulp-Krimis. Und lobt die DKP-Preisträger ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Kalender
Michael Collins
Am 15. Januar 1924 wird Michael Collins als Dennis Lynds in St. Louis/Missouri geboren († 19. August 2005 in San Francisco).
Er verwendete zahlreiche Pseudonyme ( (William Arden, Carl Dekker, Mark Sadler, John Crowe, Maxwell Grant,), als Michael Collins schrieb er zwei Science-Fiction-Romane ("The Planets of Death", "Lukan War"), wurde vor allem aber mit den 19 Romanen der "Dan-Fortune-Serie" bekannt, die den einarmigen polnisch-litauischen Privatdetektiv Dan Fortune (geborener Fortunowski) in New York City zum Thema hatte. Sie wurde bei Ullstein bis in die 90er Jahre verlegt. Für die Jugendkrimiserie "Die drei ???" schrieb er unter dem Namen William Arden. Lynds wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Edgar Allan Poe Award für den besten Erstlingsroman im Jahr 1968.
Info bei:
Wikipedia, Official Website (engl.), Interview , mysteryfile (engl.), thrillingdetective.com (engl.).
Walter Serner
Der Schriftsteller Walter Serner (Walter Eduard Seligmann) wird am 15. Januar 1889 in Karlsbad / Böhmen geboren. Bürgerschreck, literarisches Enfant terrible, Dada-Mitbegründer, brillanter sozialer Beobachter. In Leben und Werk von Walter Serner (1889-1942) spiegeln sich die zwanziger Jahre als Tanz auf dem Vulkan. Der Jurist jüdischer Herkunft schrieb früh in der von seinem Vater herausgegebenen "Karlbader Zeitung", gesellte sich mit seinem skandalumwitterten Manifest "Letzte Lockerung" zur Dada-Bewegung und durchstreifte beinahe ein Jahrzehnt schreibend Europa. Um 1928 verlor sich seine Spur für die Öffentlichkeit. "Der Maupassant der Kriminalliteratur" (Theodor Lessing) zog sich in die Anonymität zurück. Bis 1942 lebte er als Lehrer mit seiner Frau in Prag; Am 20. August 1942 werden Walter Serner und seine Frau Dorothea von den Nazis mit dem Transport "Bb" als Nummern 803 und 804 (von 1000 Personen) nach "Osten" mit unbekanntem Bestimmungsort deportiert. In Theresienstadt wurde er schließlich ermordet. (Random House)
Walter Serner, Dadaist, Erzähler, Bonvivant, Reisender, hat alle seine Geschichten auf der Grenze von Eros, Kälte und Verbrechen situiert (Lutz Hagestedt bei "literaturkritik.de"). Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Letzte Lockerungen" und "Die Tigerin". Gegen Serner richtete sich eine massive Kritik, meistens unter dem Vorwand, er schreibe zu offenkundig sexuell. Alfred Döblin verteidigte den Autor: "Und das Thema ist von Serner abgewandelt worden, streng, ernst, hart, ohne Konzession an einen erschreckten Geschmack". Serners Bücher wurden 1933 verboten und verbrannt. (Bayerischer Rundfunk).
Info bei:
btb, physiologus.de, Societé Serneriste, wikipedia, literaturkritik.de, Prager deutsche Literatur, Exil-Archiv, Walter Serner Blog
Die Krimikolumne von Peter Hiess.
Wir präsentieren Ihnen heuer die No. 24
Leatherface in Schottland? Ein J-Horror-Plot im gemütlichen Wien? New Hollywood im Taschenbuch? Diesmal denkt unser Krimiexperte Peter Hiess beim Lesen dauernd an Filme. Schließlich hängt in der Welt der Populärkultur ohnehin alles zusammen …
Peter Hiess zu Büchern von Stuart MacBride ("Blut und Knochen"), Andreas Gruber ("Die Engelsmühle & Schwarze Dame"), Monika Geier ("Die Herzen aller Mädchen"), Shepard Rifkin ("The Murderer Vinet"), Donald E. Westlake ("Somebody Owes Me Money"), Edward Bunker ("Lockruf der Nacht") ...
mehr
Der Deutsche Krimi Preis ist der älteste deutsche Krimipreis und wird nunmehr zum 26. Mal verliehen. Mit dem Deutschen Krimi Preis werden seit 1985 alljährlich Autorinnen & Autoren gewürdigt, die literarisch gekonnt & inhaltlich originell
dem Genre neue Impulse geben.
Als besten deutschsprachigen Kriminalroman des vergangenen Jahres hat die Jury des Deutschen Krimipreises den Roman "Beifang" (btb Verlag) von Ulrich Ritzel ausgezeichnet. Den Preis für den besten internationalen Roman erhält David Peace für "Tokio im Jahr Null" (Liebeskind Verlag).
Das teilte das Bochumer Krimi Archiv mit. .
Die weiteren Preisträger und ausführliche Informationen sind auf der Homepage des Preises veröffentlicht: www.deutscher-krimipreis.de.
NATIONAL:
1. Platz: Urich Ritzel: Beifang (btb-Verlag)
2. Platz: Friedrich Ani: Totsein verjährt nicht (Zsolnay-Verlag)
3. Platz: Jörg Juretzka: Alles total groovy hier (Rotbuch-Verlag)
INTERNATIONAL:
1. Platz: David Peace: Tokio im Jahr Null (Tokyo Year Zero)
Deutsch von Peter Torberg (Liebeskind)
2. Platz: Roger Smith: Kap der Finsternis (Mixed Blood)
Deutsch von Jürgen Bürger und Peter Torberg (Tropen bei Klett Cotta)
3. Platz: Ken Bruen: Jack Taylor fliegt raus (The Guards)
Deutsch von Harry Rowohlt (Atrium)
Der Deutsche Krimi Preis ist nicht dotiert. Eine öffentliche Preis-Verleihung findet auch in diesem Jahr nicht statt.
Mehr Informationen finden Sie auf der DKP-Homepage ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 14. Januar ...
krimiblog:
Ludger Menke bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B. zwei Krimiverleger sind gestorben: Knox Burger und ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 327: Jutta Profijt – Im Kühlfach nebenan (Rezensentin: Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber mit Krimi-Rätsel zum Thema "Kultur-Hauptstadt Ruhrgebiet" und:
DER LEICHENRÄUBER - kostenloses Hörbuch bei argon ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und Lesungstipp: Jussi Adler-Olsen in Berlin ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis über den Umsatz mit Krimis (crime sells) und ohne Erbarmen für Adler-Olsens Erbarmen ...
NuT:
Joachim Linder über Wolfgang Schulte (Hrsg.): Die Polizei im NS-Staat ...
Spannungsromane:
koldir mit den Terminen der neuen "crime time"-Folgen im ZDFinfokanal: US-amerikanische Krimi-Bestsellerautoren im Porträt ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat heute Pause ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
ORF:
»Nicht so wie es scheint«:
Gerard Donovans Roman "Winter in Maine" (Luchterhand Literaturverlag) ist ein verstörendes Stück Literatur, kein herkömmlicher Krimi, sondern eine Serienkiller-Geschichte im Gewand einer klassischen Novelle. Donovan zeichnet das Psychogramm eines Verlierers, der auf seine eigene Art und Weise Rache nimmt.
Gerhard Moser über Krimis der Saison. Der zweite Teil ...mehr
SWR:
»Winter und Gewitter«:
In der Sendung "Forum Buch" wurden mehrere Bücher besprochen, u.a. auch Gerard Donovan: "Winter in Maine" und
Heinrich Steinfest: "Gewitter über Pluto" .
Die Besprechungen können sowohl als Manuskript heruntergeladen oder als Audiodatei (47:08 min | MP3) gehört werden ...mehr
NDR:
»Faktisch unterfütterte Fiktion«:
Böse Ex-Cops, süchtige Killer, feige FBI-Informanten und korrupte Politiker - "Blut will fließen" (Ullstein Verlag) der letzte Teil der Underworld-USA-Trilogie von James Ellroy blättert das Amerika der Jahre 1964 bis 1972 auf. Die Morde an den beiden Kennedys und an Martin Luther King, das Regiment des FBI-Chefs Edgar Hoover, die undurchsichtigen Geschäfte des Millionärs Howard Hughes - Ellroy weicht in seiner Nacherzählung der Ereignisse deutlich von der offiziellen Geschichtsschreibung ab. Die Underworld-USA-Trilogie gilt als Ellroys Opus Magnum, er selbst als Erfinder des Pulp-Krimis.
Von Brigitte Neumann ...mehr
Der Beitrag kann als podcast gehört werden ...
»Tatort-Kommissare ermitteln nun auch im Netz«
Die ARD stellt die neuen Folgen ihrer Krimireihe künftig ins Netz. Wenn auch mit Einschränkungen, denn einfach ist die rechtliche Lage noch immer nicht.
Ein Beitrag in der ZEIT

»Mysteriöse Fälle in Paris
Die Schriftstellerin Fred Vargas«
Donnerstag, 14. Januar 2010 | 23.30 Uhr | und
und Freitag, 15. Januar 2010 | 14.15 Uhr | BR Alpha »Kriminalgeschichten«
Mörderisch gut sind ihre Krimis, mörderisch steil ist ihre Laufbahn als Schriftstellerin: Fred Vargas, Archäologin im Hauptberuf und heute die bedeutendste französische Krimiautorin erhielt internationale Krimipreise.
Ein Film von Anita Eichholz
Wiederholung des Filmes von 2002 (43 min) anlässlich der Verleihung des Corine-Literaturpreises 2009 an Fred Vargas ...mehr
Kalender
Charlotte MacLeod
Am Freitag, den 14. Januar 2005 stirbt die kanadische Schriftstellerin Charlotte MacLeod im Alter von 82 Jahren in einem Pflegeheim in Lewiston im US-Staat Maine (* 12. November 1922 in Bath, New Brunswick, Kanada;).
Sie schrieb mehr als 30 Bücher, die ihrer Wahlheimat USA weit über eine Million Mal verkauft wurden und sich auch im Ausland großer Beliebtheit erfreuen..
Charlotte Matilde MacLeod wurde 1922 in Kanada geboren und wuchs in Massachusetts, USA auf. Sie studierte am Boston Art Institute und arbeitete danach kurze Zeit als Bibliothekarin und Werbetexterin. 1964 begann sie, Detektivromane für Jugendliche zu veröffentlichen, 1978 erschien der erste "Balaclava"-Band, 1979 der erste aus der "Boston"-Serie. Ihre Romane handeln meist von Privatdetektiven, die mysteriöse Fälle lösen. Rohe Gewalt und Sex kommen darin aber kaum vor, auch Kraftausdrücke sind verpönt. MacLeod richtete sich gezielt an Krimi-Freunde, die keine blutrünstigen Geschichten lesen wollen.
Die Autorin gehört zu den Gründungsmitgliedern der Vereinigung "Sisters in Crime". Im Alter erkrankte MacLeod an Alzheimer und musste das Schreiben aufgeben. 1998 wurde sie für ihr Lebenswerk mit dem US-amerikanischen Agatha Award ausgezeichnet.
Info bei:
Wikipedia ,
Hebisch, Krimi-Couch, Krimi-Forum, Toms Krimitreff
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Der KrimiKurier Rezensionen |
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KrimiKurier 32 Zur Jahreszeit: Der Winter-Kurier von Gisela Lehmer-Kerkloh und Jörg von Bilavsky, der 32.! Ein Krimisonett, der Lebensroman des Friedrich Glauser, ein Sittengemälde des Jahres 1943 im Ruhrgebiet, blutige Bandenkriege, ein skandinavischer Krimi-Erstling, Großstadt und Verbrechen und die Rückkehr des Polt ... Gisela Lehmer-Kerkloh und Jörg von Bilavsky stellen diese Bücher vor: "Mo" (Frank Göhre), "Goldfasan" (Jan Zweyer), "Frankie Machine" (Don Winslow), "Spür die Angst" (Jens Lapidus), "Verbrechen in der Grossstadt" (Willi Wottreng), "Polt" (Alfred Komarek), "Der Kapuzenmann" (Renate Klöppel). Lesen Sie ... mehr |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh & Jörg von Bilavsky |
Frauenkrimis:
Henny Hidden über Radio: ARD Radio Tatort "Störtebekers Rache" ...
krimiblog:
Ludger Menke mit Service: Fragen Sie den Krimiblogger!. Und als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B. Crime fiction *can* be useful...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 326: Paul Cleave – Die Toten schweigen nicht (Rezensentin: Carola Kruse.) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: MORD IN DER SILVESTERNACHT (eine Radio-Dokumentation). Und: Frank Schätzings Trailer und DIE NACHT DER RABEN - 2-Teiler im Deutschlandradio Kultur ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und über Eric Powell: The Goon 3: Meine mörderische Kindheit ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: Jessie und die sexuelle Verwahrlosung ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph präsentiert Anna Veronica Wutschels Besprechung von Kathy Reichs: Das Grab ist erst der Anfang ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Süddeutsche/Bücher.de:
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Verloren im fernen Westen
Ein chinesischer Ermittler sucht im englischen Leeds nach seiner Tochter: Simon Lewis (Rowohlt Verlag) hat mit "Bad Traffic" einen Thriller voll kultureller Gegensätze und komischer Momente geschaffen. Immer wieder gelingt es ihm, grelle Funken des Humors aus der beklemmend finsteren Geschichte um Rauschgift, Prostitution und Menschenhändlern zu schlagen, und es geraten ihm immer wieder Dialoge von glänzendem Witz und Passagen von unverhoffter Warmherzigkeit.
Von Ralf Kramp ... mehr
BR:
»In der Qualitätsfalle«
Die dritte Staffel der Polizeiserie "KDD - Kriminaldauerdienst" wird die letzte sein. Denn trotz überschwänglicher Kritiken war das Zuschauerinteresse gering. Haben anspruchsvolle Serien in Deutschland überhaupt eine Chance?
Von Carsten Heidböhmer im Stern
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 12. Januar. Und über die 3. Staffel "KDD-Kriminaldauerdienst" auf Arte
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B. Friedrich-Glauser-Preis / Sparte "Roman" Auswahlliste mit 14 Titel ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner hat wohl Pause ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: DAS ANDERE KIND - Der Vergangenheit entkommt keiner. Das Hörbuch zu Charlotte Link ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und Kleinkram: mit James Camerons „Avatar“, Charlie Huston, Mark Billingham, Detektiv Rockford…. Und: Cover der Woche (James Ellroy) ...
Martin Compart: über JÖRG FAUSERS "SCHLANGENMAUL" 1/ ...
NuT:
Joachim Linder mit Video: Vladimir Nabokov and Lionel Trilling discuss Lolita ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat wohl Pause ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
WDR:
»Universum eines Skinheads«
"Nazi Paradise" ("Pulp Master") ist ein fieses kleines Kunststück von einem Roman. Angelo Petrella schreibt streng aus der Sicht des Hools, ganz direkt, in seiner ekligen Sprache. Schwarze heissen "Neger", Frauen grundsätzlich "Schlampen" (oder Schlimmeres, hier nicht Zitierfähiges), Linke sind das "Scheisskommunistenpack". So zeichnet Petrella die Welt einer Randgruppe, wie sie ist. Übrigens ohne sich groß um Ideologie zu kümmern. Um die geht es hier niemandem - weder dem Autor noch seinen Figuren. Es geht um das Milieu der Rechten, und näher kann man ihm literarisch kaum kommen.
Antje Deistlers Fazit: Böses Buch! Gutes Buch! ... mehr
Die Sendung kann via Computer auch gehört werden ...
ORF:
»Krimis der Saison - Teil 1«
Auch der altehrwürdige Suhrkamp Verlag setzt inzwischen auf Kriminalliteratur. Nicht allzu oft aber haben die Damen und Herren, die ansonsten unter anderem Brecht und Bernhard; Hesse und Handke verlegen, in diesem Genre bislang den richtigen Ton getroffen. Mit dem US-amerikanischen Autor Don Winslow - laut biografischen Angaben ein ehemaliger Schauspieler, Regisseur, Theaterdirektor, Safariführer in Kenia und Privatdetektiv in New York City - ist ihnen hingegen ein regelrechter Glücksgriff gelungen. Elf Krimis gibt es von ihm, drei davon sind ins Deutsche übersetzt worden, der neueste ist "Frankie Machine", ein grandioser, spannender Mafia-Roman.
Von Gerhard Moser ..mehr
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der Januar-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis und Thriller:
Auch Iren trinken zu viel
Ken Bruens rasanter Krimi in der nicht minder rasanten Übersetzung von Harry Rowohlt ...
Von Walter Delabar
Keiner ist der, der er zu sein vorgibt:
Der Auftakt zu David Peaces Tokio-Trilogie ist erschienen ...
Von Walter Delabar
Reisen nach Absurdistan:
Linus Reichlin zeigt in "Der Assistent der Sterne", wie man keinen Plot konstruiert ...
Von Walter Delabar
Abschied nehmen?:
Don Winslow beschreibt den Versuch eines alternden Killers, lebend in den Ruhestand zu gehen ...
Von Walter Delabar
Amateure!:
Wie David Ignatius den Thriller zum langweiligen Possenspiel herunterkommen lässt ...
Von Walter Delabar
Ein Ring, der kein Glück brachte:
Über Ulrich Ritzels neuen Kriminalroman "Beifang" ...
Von Martin Gaiser
Fragmente aus der Dunkelheit:
Ulrich Hefners Wilhelmshavener Kommissar gerät in die Welt des nordischen Aberglaubens ...
Von Stefanie Krause
Symbole lesen, um die Botschaft zu erkennen:
Dan Browns Protagonist Robert Langdon sucht "Das verlorene Symbol" ...
Von Martin Spieß
Kalender
Agatha Christie
Am 12. Januar 1976 stirbt die britische Autorin Agatha Christie im Alter von 85 Jahren in Wallingford, Oxfordshire (* 15. September 1890 in Torquay). Agatha Christie wuchs in der viktorianischen Villa Ashfield auf und wurde bis zu ihrem 16. Lebensjahr nicht in einer Schule, sondern von ihren Eltern (bzw. der Mutter) unterrichtet, die früh ihr schriftstellerisches Talent erkannten. Mit 11 Jahren veröffentlichte sie ein erstes Gedicht in einem Lokalblatt. Ihr zunächst begonnenes Musikstudium in Paris gab sie mit Beginn des 1. Weltkriegs auf und arbeitete als Krankenschwester beim Britischen Roten Kreuz.
1920 erschien ihr erster Krimi: "The Mysterious Affair at Styles" (dt.: "Das fehlende Glied in der Kette") mit dem belgischen Detektiv Hercule Poirot, zunächst in Amerika, 1921 dann in England.
In ihrer schriftstellerischen Tätigkeit hatte Agatha Christie schnell Erfolg, privat jedoch verliefen die zwanziger Jahre eher unglücklich. Der Tod der Mutter und eine Affäre ihres Mannes führten zu einem Zusammenbruch. Agatha Christie veschwand und wurde nach einer spektakulären Suchaktion zehn Tage später aufgefunden. Ein Gedächtnisschwund machten dieses Verschwinden zu einem dauerhaften Rätsel.
Mit mehr als 80 Kriminalromanen, dazu Kurzgeschichten und Theaterstücke, gilt sie mit einer Gesamtauflage von über 550 Millionen Exemplaren als erfolgreichste Krimiautorin der Welt. Ihr letzter Roman "Ruhe unsanft" (Sleeping Murder) erscheint 1976, im Jahr ihres Todes.
Info bei:
Christian Kirsch, S. Fischer Verlag, wikipedia.org, krimi-couch, Dieter Wunderlich , www.agathachristie.com (engl.).
Jack London
Am 12. Januar 1876 wird Jack London, eigentlich John Griffith Chaney in San Francisco geboren († 22. November 1916 in Glen Ellen/Kalifornien).
Der US-amerikanische Schriftsteller Jack London zählt zu den wichtigsten amerikanischen Autoren von Abenteuerromanen. Er verfasste diese erfolgreichen Werke im naturalistisch-romantischen Stil, die oftmals in Alaska oder im Pazifik spielen. Seine Protagonisten sind Übermenschen, stilisierte Helden die eindrucksvoll einen gewaltigen Überlebenskampf ringen. London schrieb auch sozialistische Tendenzromane, in denen sein Mitgefühl für die Arbeiter zum Ausdruck kommt. Darüber hinaus veröffentlichte er Tier- und Kurzgeschichten. Zerrissen zwischen dem Ideal einer besseren, sozialen Welt und dem "Recht des Stärkeren", brachte er sich am 2. November 1916 im kalifornischen Glenn Ellen um.
Info bei:
Jack-London.org , wikipedia , Stefan Etzel , Projekt Gutenberg .
Horst Bieber
Am 12.Januar 1942 wird Horst Bieber in Essen geboren. Er studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik. Anschließend Volontariat und erster Redakteursjob. 1970 wechselte Bieber nach Hamburg zur ZEIT (Ressort Politik). Bis 1997 war er dort Chef vom Dienst.
Zunächst schrieb er neben seiner journalistischen Tätigkeit historische Sachbücher, dann veröffentlichte er 1982 mit "Sackgasse" seinen Krimi-Erstling. Für seinen Roman "Sein letzter Fehler" erhielt Horst Bieber 1987 den "Deutschen Krimi-Preis".
Neben Romanen und Hörspielen schreibt Bieber auch fürs Fernsehen, 1998 veröffentlichte er ausserdedm ein Krimi-Puzzle. Bieber gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Autorengruppe "Das Syndikat" im Jahre 1982.
Info bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Wikipedia, Grafit Verlag , Toms Krimitreff , Bußmers Spurensuche .
Berlin kriminell:
mit einem Porträt eines Privatermittlers (Ab Di.) und Barbara Keller hat Peter Probst s "Blinde Flecken" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesung, James Ellroys Deutschlandbesuch und Ausschreibungen: "Totholz" und "Tödlicher Irrtum" ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B. Die Du-musst-unbedingt-Derek-Raymond-lesen-Reihe bei Rap Sheet. ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 325: Andrew Brown, Veit Heinichen, Cornelia Read (Rezensentin: Friederike Brühöfener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: JACK RECHNET AB - Ein Killer sinnt auf Rache / Hör-Krimi im DRS2 ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und Kleinkram: Lee Child, Roger Smith und der "Ghostwriter"-Trailer ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis über eine Des - in - fektion der taz: KGB-Desinformation aufgesessen. Und für die Erstellung einer Schwarze Liste ...
Martin Compart: über LEE CHILD – HARD-BOILED BRITE ...
NuT:
Joachim Linder mit dem Urania. Taschenbuch ... 1827 ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Jim Nisbet: Dunkler Gefährte ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Titel:
»Samstag ist Krimitag«
Thomas Wörtche betreut das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erscheint ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite
Aktuell hiermit:
heute wird in CARLOS KRIMISCHMIEDE Geburtstag gefeiert, Anlass für eine sehr sehr lustige Lebensbilanz … FRANCISCO J. ORTIZ ist begeistert von der gerade in Spanien erschienenen Comicfassung von Paco Ignacio Taibo II‘s Roman Vier Hände. Doris Wieser hat seine Rezension für SiK übersetzt. DR. LEHMANS Sach- und Warenkunde klärt uns über den tatsächlichen Verlauf von Obduktion auf und in Kontext: Politik befasst sich ELFRIEDE MÜLLER mit dem „Berufsrevolutionär“ Ernest Mandel.
Dazu gibt's einige ungnädige Rezensionen: HENRIKE HEILAND ärgert sich, dass Iain McDowell die guten Ansätze seines Romans gnadenlos verstolpert, ANNA VERONICA WUTSCHEL schüttelt den Kopf über viel Tumult und wenig Inhalt in Iris Johansens jüngstem Reißer und auch KIRSTEN REIMERS wird mit der klebrigen Betulichkeit von Jefferson & Bass‘ neuem Buch nicht glücklich.
Das heutige Gedicht (und vor allem das Video dazu) ist nichts für sensible Gemüter (Parental Advisory – Explicit Content), passt aber zur Jahreszeit: Kampf der Schweinegrippe!
In Vertretung von Thomas Wörtche grüßt herzlich aus Hamburg
Jan "Watson" Karsten ...
Die Themen vom 9. Januar 2010 im Detail:
Carlo Schäfers Krimischmiede
"Dieses blöde 46!"
Folgen Sie CARLO SCHÄFER in seine Krimischmiede, in der er alle 14 Tage auf dem Wahnsinn der Welt herumhämmert, auf dass die Funken sprühen. Heute: Carlo feiert Geburtstag ...mehr
Die gefährliche Freundschaft des (Kriminal)Romans mit dem Comic
Alle kennen wir ihn, Paco Ignacio Taibo II und seine monumentalen Kriminalromane aus Mexiko. Einer seiner besten, Vier Hände, erscheint jetzt in Spanien als Comic.
FRANCISCO J. ORTIZ hat ihn gierig verschlungen. Die Rezension hat Doris Wieser aus dem Spanischen übersetzt ...mehr
Dr. Lehmanns Sach- und Warenkunde: Kleine Kriminalistik für Krimis – In der Rechtsmedizin, die äußere Leichenschau
Es gibt etliche Krimis, welche die Arbeit von Rechtsmedizinern ins Zentrum stellen und sie dabei auch in die Rolle operativer Ermittler stecken. Aber ein Gerichtsmediziner ermittelt nicht. Er ist auch nicht Teil der Polizei. Er befragt keine Zeugen und rennt nicht herum, um selbst Spuren zu sichern. Der Zeuge, den er zum sprechen bringt, ist die Leiche. ... mehr
Der letzte Berufsrevolutionär
Ernest Mandel war Widerständler gegen die Nazis, Berufsrevolutionär, mehr Theoretiker als Wissenschaftler und Bestsellerautor. Er verfolgte zwei große Projekte im Leben, die eng miteinander verwoben waren: Die Fortschreibung des Marxismus und den Aufbau einer revolutionären Internationale.
Von ELFRIEDE MÜLLER ... mehr
Von der Unfähigkeit des Autors, mit Kunst Kunst zu machen
Manchmal haben Autoren ja richtig schöne Ideen. Sogar bei Krimiautoren soll das häufiger vorkommen. Iain McDowall zum Beispiel hatte ein paar richtig schöne Ideen, als er sich an seinen vierten Roman mit den Herren Jacobson und Kerr setzte: Identitätsklau. Im Namen der Kunst.
Von HENRIKE HEILAND ...mehr
Monströse Trivialitäten
Dass in Märchen immer ein tieferer Kern Wahrheit steckt, mag richtig sein. Nicht so, wenn Iris Johansen zur Feder greift und die uralten Storys von Helden, Prinzessinnen und Monstern immer wieder neu klischeegesättigt ineinander ‚schlendriant'. Rührselige Dramatik und Kaskaden von irrwitziger Gewalt wollen Spannung erzeugen, zeichnen dabei allerdings ein derart absurdes Szenario, dass das implizite Feiern von Heroismus, Privatkriegen und Selbstjustiz – gottlob – nicht wirklich ernst genommen werden kann.
Von ANNA V. WUTSCHEL ...mehr
Jefferson Bass: Eine Hand voll Asche - Knochen, Recht und Ordnung
Detailversessen und technikverliebt beschäftigen sich klischeehaft gezeichnete Menschen mit verwesenden Leichen. Dass das eher unappetitlich ist, liegt allerdings kaum an der Konsistenz der Toten, findet KIRSTEN REIMERS ... mehr
Krimi-Gedicht der Woche:
He's Behind You,
he's Got Swine Flu
Von The Streets ... mehr
DLR:
»Die Frauenleichen von Shanghai«
Die Geschichte beginnt mit dem Auffinden einer Frauenleiche auf einer blumenreichen Verkehrsinsel einer Straßenkreuzung mitten in Shanghai. In Shanghai findet sich jeden Freitag eine weitere Frauenleiche im roten Kleid: Serienmord, etwas, das es in China nicht gibt, weil es das nicht geben darf. Qiu Xiaolong hat mit diesem fünften Fall "Blut und rote Seide" (Zsolnay Verlag), den sein Oberinspektor zu lösen hat, nicht einfach nur einen Krimi geschrieben. Schon auf der ersten Seite des ersten Kapitels beschreibt er einen offenbar typischen Wohnbauskandal im China von heute, in den skrupellose Unternehmer ebenso verwickelt sind, wie korrupte Beamte und Parteikader. Der Autor lässt den westlichen Leser in eine Gesellschaft blicken, deren Funktionieren ihm bisher nicht leicht verständlich war.
Von Stefan May ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
Die Berliner Literaturkritik:
»Jagdsaison in Maine: Die Seele eines Mörders«:
Zwiespältig, sehr zwiespältig ist Gerard Donovans Roman "Winter in Maine" (Luchterhand Literaturverlag). Die knapp 200-seitige Geschichte beginnt auch vielversprechend mit einem Mord. Jäger haben im winterlichen Maine den Pitbullterrier Hobbes des zurückgezogen lebenden 51-jährigen Julius Winsome erschossen. Winsome macht sich auf die Suche nach dem Mörder seinen Hundes und "Winter in Maine" wird zu einer länglichen Mischung aus sinnloser Rachegeschichte und der Studie eines Wahnsinns.
Von Axel Bussmer ...mehr
Frankfurter Rundschau:
»Vom Klimatologen zum Penner«
Ein unbescholtener Klimatologe landet durch Zufall größten Schlamassel und als Penner am Ufer der Themse. Wenn der schottische Autor William Boyd seine Leser gerade nicht unterschätzt, ist sein Kriminalroman "Einfache Gewitter" (Berlin Verlag) vorzüglich.
Von Sylvia Staude ...mehr
Kalender
Brian Moore
In der Nacht vom 10. zum 11. Januar 1999 stirbt Brian Moore in Malibu, Kalifornien (* 25. August 1921 in Belfast)
Er wollte nicht in einem Büro in Belfast alt werden und wanderte 1948 aus. In Montreal fing er als Büroangestellter an und arbeitete sich zum Korrektor und Reporter der "Gazette" hoch, publizierte gleichzeitig unter dem Pseudonym Michael Bryan Thriller. In den Augen seines Vaters, eines katholisch-irischen Chirurgen, hatte Brian Moore doppelt versagt: In seinem Medizinstudium brachte er es zu nichts, und im Zweiten Weltkrieg trug er die Uniform des englischen Ministry of War Transport. Sein erster Roman, "Die einsame Passion der Judith Hearne", brachte ihm ein Guggenheim-Stipendium in New York ein, sein Thema, der Einbruch des Unheimlichen ins Alltagsleben, Alfred Hitchcocks Ruf nach Hollywood. Moore schrieb das Drehbuch zu "Der zerrissene Vorhang" und ließ sich in Kalifornien nieder. Das Werk von Brian Moore erscheint auf deutsch im Diogenes Verlag.
"Obwohl Moore manchen als Agnostiker galt, lässt sich seine Position zum Christentum, geprägt von irischen Zuständen, als kritischer Katholizismus betrachten, der sich der modernen Welt stellt." (wikipedia.de)
Infos bei:
"Diogenes" , wikipedia.org , Robert Fulford (engl.) , University Calgary (engl.) , Fantastic Fiction (engl.) .
Paco Ignacio Taibo II
Am 11. Januar 1949 wird Paco Ignacio Taib II in Gijon (Spanien) als Sohn des
Schriftstellers und Intellektuellen Paco Ignacio Taibo geboren und kam im Alter von acht Jahren mit seinen Eltern nach Mexiko. Er studierte Literatur, Soziologie und Geschichte ohne Abschlüsse, arbeitete als Journalist, Universitätsdozent und Sachautor, bevor der Erfolg seiner Bücher es ihm ermöglichte, als freier Schriftsteller leben zu können. Als Kriminalschriftsteller weltweit bekannt und erfolgreich wurde er durch seinen "unabhängigen" Detektiv Hector Belascoarán Shayne, der im DF, Distrito Federal (Bundesdistrikt), der Bundeshauptstadt Mexico City seine Fälle bearbeitet.
PIT II ist Mitbegründer der Internationalen Vereinigung der Krimischriftsteller (Asociación Internacional de Escritores Policiaeas/AIEP) und Organisator der "Semana Negra", einem jährlichen Treffen internationaler Krimiautoren in Gijon, mit Lesungen, Kulturprogramm und hunderttausenden Besuchern ...
Infos bei:
krimi-couch , alligatorpapiere , Unionsverlag , Edition Nautilus , telepolis .
Helmut Zenker
Am 11.Januar 1949 wird Helmut Zenker in St. Valentin / Niederösterreich geboren († 7.1.2003 in Wien).
Helmut Zenker war ausgebildeter Lehrer und arbeitete an Haupt- und Sonderschulen in Wien und Tirol, war aber auch als Lastwagenfahrer und Filmvorführer tätig. Seit 1973 war er freier Schriftsteller und lebte lange Zeit in Klosterneuburg bei Wien.
1974 schrieb Helmut Zenker, der sich bis dahin durchaus einen Namen als literarischer Autor gemacht hatte, die erste Geschichte um den Wiener Polizeimajor Adolf Kottan – sie wurde nicht veröffentlicht. Unbeirrt verwandelte der Autor das Manuskript in ein Hörspiel, das schließlich 1975 vom SWF produziert wurde. 1976 erlebte Major Kottan schließlich seine Bildschirmpremiere in einem 90minütigen Fernsehfilm des ORF. Die Regie führte Peter Patzak, der auch alle weiteren Kottan-Folgen für das ORF inszenierte.
Infos bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, wikipedia, skug,
ORF
Wolfgang Kienast
Am 11. Januar 1939 wird Wolfgang Kienast in Berlin († 7.1.2003 im Alter von 67 Jahren).
Wolfgang Kienast ist in Berlin geboren, wo er bis zu seinem Tod wieder lebte. Er war Dolmetscher, Übersetzer für nordische Sprachen, Schriftsteller, Regieassistent und Literaturkritiker. Er schrieb Kriminalromane und -erzählungen, Feuilletons und Funksendungen. In den achtziger Jahren war der Autor politisch kaltgestellt und konnte nur noch unter großen Schwierigkeiten publizieren.
Info:
Krimilexikon, Criminale Verlag, Luise Berlin

Ulrich Kroegers Krimitipp 12/09
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Ein ganz spezieller Justizthriller, ein bester Einstieg, ein fast normaler Mann und ein spezielles Ex-Agentenduo
Ulrich Kroeger zu Büchern von Hannelore Cayre ("Der Lumpenadvokat"), Warren Ellis ("Gott schütze Amerika"), Don Winslow ("Frankie Machine"), Ross Thomas ("Voodoo, Ltd.") und Ed Brubaker/Sean Phillips ("Obsession") ... mehr

»Nachrichten aus der ungarischen Tiefebene:
Die Giftmörderinnen von der Theiß«
Von Iris Disse und David Höner
Samstag, 9. Januar 2010 | 12.05 Uhr | WDR 3 | Feature
In den Jahren 1915 bis 1925 wurden in Ungarn in einem kleinen Dorf bei Budapest über hundert Menschen durch Gift beseitigt. Die internationale Presse reiste an zum größten Giftmordprozess der späten 20er Jahre. Die Mörderinnen waren Frauen, junge Mädchen, Mütter und Großmütter, die die aus dem Krieg heimgekehrten Männer mit Arsen vergifteten.
Führende Kraft war die Hebamme und Heilerin des Dorfes, die sich später selbst mit einer Dosis Arsen das Leben nahm. 28 Frauen wurden angeklagt, 14 von ihnen verurteilt, 8 davon zum Tod durch den Strang. Die Autoren dieser Sendung werfen neues Licht auf alte Fakten ...mehr
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B.: Infos zum Geburtstagskind Wilkie Collins ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 322: Petra Hammesfahr – Ein fast perfekter Plan (Rezensentin: Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber mit einem Tipp für Berlin und Umgebung: Jussi Adler-Olsen kommt ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp. Und er ist gespannt auf Jonathan Maberrys Thriller "Patient Null". Außerdem: in der BLK ist seine Besprechung von Gerard Donavans "Winter in Maine" online ...
NuT:
Joachim Linder über einen Sonderdruck: Immacolata Amodeo, Eva Erdmann (Eds.): Crime and Nation. Political and Cultural Mappings of Criminality in New and Traditional Media. ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lässt sich beschimpfen für seine neue Kolumne auf der Krimi-Couch ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Die Welt:
»Das Morden im Norden«
Diese Frohbotschaft vorab: Kurt Wallander kehrt in diesem Frühjahr zurück an die Polizeifront. Der neben Maj Sjöwalls und Per Wahlöös legendärem Kommissar Martin Beck wohl wirkungsmächtigste Ermittler Schwedens, ja, ganz Skandinaviens, wird von seinem Erfinder Henning Mankell reaktiviert.
Åke Edwardson und Konsorten:
Hendrik Werner über skandinavische Kriminalliteratur und die Wonnen der Wiederholung ...mehr
Mahagoni:
»Dark City«
Los Angeles steht für glänzendes Showbiz, sonnigen Optimismus und die Verwirklichung des amerikanischen Traums. Doch Mitte des vergangenen Jahrhunderts wagte der Schriftsteller Raymond Chandler einen Blick hinter die Kulissen ins Herz der Metropole — und das jeder Großstadt. Ein Bericht aus dem Abgrund ...mehr
Hamburger Abendblatt:
»Ich lebe noch, es geht mir gut«
Es ist wohl nicht übertrieben, Gunter Gerlach einen Heimatdichter zu nennen. Seine Werke tragen Titel wie "St. Pauli Weekend", "Der Hammer von Wandsbek", "Bergedorfer Therapie", "Irgendwo in Hamburg" und "Tod in Hamburg". Dem Schriftsteller liegt jedoch nichts ferner, als der Hansestadt und ihren Menschen Kränze zu flechten. Gerlach ist ein eher lakonischer Typ. Möglicherweise liegt das am Genre, in dem er zu Hause ist: Der in Leipzig geborene ehemalige Werbetexter ist Krimiautor, allerdings kein konventioneller.
Kai-Hinrich Renner über einen Roman, der in einem Brennpunkt-Quartier spielt, das sich vor Yuppies und Vertreibung des Milieus fürchtet und in der Hamburger Abendblatt bibliothek erschienen ist ...mehr
Stuttgarter Kriminächte:
»it neuem Preis«
Stuttgart galt bisher als eine der sichersten Städte Deutschlands. Damit ist es nun vorbei.
Sieben Nächte, vom 2. bis zum 8. März werden Mord und Totschlag die Regie in der Stadt
übernehmen. Stuttgart hat endlich ein Krimi-Festival!
Und in dem Zusammenhang auch einen Preis: Mit dem Stuttgarter Krimipreis 2010 werden in den Sparten
Kriminalroman des Jahres 3.000 Euro, Wirtschaftskriminalroman 1.500 Euro und Debütkriminalroman 1.000 Euro die besten deutschsprachigen Kriminalromane des Jahres 2009 ausgezeichnet.
Infos und das Programm gibt es ...hier
Hamburger Abendblatt:
»Ex-Inspektor und Hobby-Physiker auf der Spur des Schicksals«
Linus Reichlin, dem in Berlin lebenden Schweizer, gelingt es in "Der Assistent der Sterne" (Galiani Berlin), aus einer dramaturgischen Matrix eine Geschichte wachsen zu lassen, deren Handlung voller überraschender Wendungen steckt. Mit stilistischer Eleganz und erzählerischer Verve entfaltet Reichlin seine komplexe, Geschichte - und löst sie doch schlüssig auf.
Von Volker Albers ...mehr
Kalender
Wilkie Collins
Am 08. Januar 1824 wird (William) Wilkie Collins im Bezirk Marylebone in London geboren. Er studierte Rechtswissenschaften, arbeitete aber nie als Jurist. Als Journalist, Dramatiker und Romanautor schuf er ein umfangreiches Werk, das auch Sachbücher, Novellen und zahllose Zeitungsartikel umfaßt. Collins gilt als Vater des englischen Kriminalromans und als Erfinder der eigentlichen Detektivgeschichte Zu seinen bekanntesten Romanen zählen 'Die Frau in Weiß' (The Woman in White, 1860), 'Der rote Schal', 'Das Geheimnis des Myrtenzimmers' und natürlich 'Der Monddiamant' (The Moonstone, 1868). Wilkie Collins starb 1892 in London.
Info:
F. Fischer Verlag, wikipedia.org, Projekt Gutenberg, wilkiecollins.de, books.google

»Die Lust an Mord und Totschlag:
Faszination Krimi«
Studiogast Horst Eckert, Kriminalschriftsteller
Donnerstag, 7. Januar 2010 | 15.05 Uhr bis 16. 00 Uhr | WDR 5 | Lebensart
Eine Leiche wird gefunden und es stellt sich immer die gleiche Frage: Wer ist der Mörder und was war das Motiv? Krimis hat es schon immer gegeben. Schon in den griechischen Tragödien waren Mord und Totschlag ein Thema. Seit dem Erscheinen der ersten Krimis im 19. Jahrhundert fanden sich bis heute unzählige Autoren, die das Rätsel um einen Mord immer wieder neu und spannend zu gestalten wussten. Der Krimi passt sich der Zeit an. Nicht nur Detektive, Kommissare oder schrullige alte Damen ermitteln, sondern auch mal der Nachbar von nebenan. Am Ende des Kriminalromans wird der Mord aufgeklärt – und die Weltordnung wieder hergestellt. Die große Zahl der Krimifans beweist, dass dieses Genre zeitlos und unerschöpflich ist.
WDR 5 LebensArt begibt sich auf die Spurensuche, warum gerade schwere Verbrechen wie Mord und Totschlag in der Literatur so sehr faszinieren ...mehr
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B.: "Wir basteln uns einen Krimibestseller" ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 321: Mo Hayder – Haut (Rezensentin: Kristine Greßhöner) ...
krimikiosk:
Petra Weber über STÖRTEBEKERS RACHE - ARD Radio-Tatort ab 13. Januar ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und den Glauser-Nominierungen für den besten Krimi ...
NuT:
Joachim Linder über Skandal & Kriminalisierung: Literatur & Film ...
Spannungsromane:
amer über C.C. Humphreys: VLAD ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Synekdoche ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Unkonventionelle, experimentelle Kriminalromane haben es nicht leicht auf einem Buchmarkt, der von großen Verlagen bestimmt wird, die in der Regel immer wieder immer gleiche Geschichten veröffentlichen,
kritisiert Ulrich Noller in seinen Krimitipps bei FH Europa. Um so schöner, dass es mutige Unternehmen wie den kleinen Berliner Verlag "Pulp Master" gibt. Frisch aus dem Programm unsere Krimitipps im Januar: Zwei sehr besondere Kriminalromane von Angelo Petrella ("Nazi Paradise") und Jim Nisbet ("Dunkler Gefährte") ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Viel Whiskey, viel Weisheit
Jack Taylor war mal Polizist, heute ist er Privatdetektiv. Vermutlich der einzige in Irland. Denn wenn die Iren eins nicht mögen, dann sind es „Petzen“. Ken Bruen stellt seinen Jack Taylor in die Tradition der amerikanischen hard-boiled Detectives. In "Jack Taylor fliegt raus" Atrium Verlag Vielleicht ein bisschen weniger cool, vielleicht ein bisschen verzweifelter, aber die Richtung ist klar.
Von Henrike Heiland ... mehr
Neue Zürcher:
»Dräuende Unmittelbarkeit«:
Zwei Jugendliche verschwinden an einem schwülen Sommertag auf der Kirmes. Weil das Starlet Stella Ross eine lokale Berühmtheit ist, läuft die Fahndung nach ihr auf Hochtouren. Raymond dagegen ist ein Sonderling, der nirgends richtig dazugehört: Er gerät in Verdacht, mit Stellas Verschwinden etwas zu tun zu haben.
Kevin Brooks, der für seinen letzten Roman mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, erzählt den Thriller "Black Rabbit Summer" (dtv premium) in Form eines inneren Monologs.
Von Sieglinde Geisel ...mehr
Neue Zürcher:
»Totschweigen, was einen umbringt«:
In "Glister" (Knaus Verlag), John Burnsides jüngstem Buch, finden sich die Themen des früheren Werks in potenzierter Form wieder: Aus einem einigermassen realistischen kleinstädtischen Setting verlagert sich die Szenerie nun in die gespenstische Endzeitlandschaft eines verseuchten Küstenstreifens. Zu viel von der Geschichte preiszugeben, hiesse, dem Leser nicht nur dieses Spannungsmoment, sondern auch das Aufspüren der moralischen Ordnung im Roman vorwegzunehmen.
"Glister" (Knaus Verlag) ist in John Burnsides neuem Roman der Name einer Maschine, die Ungeheuerliches vermag - eine Verwandte von Kafkas schreibendem Folterapparat. Der Autor beschreibt jedoch auch eine Umweltkatastrophe - und die Ohnmacht der Menschen, die darunter zu leiden haben.
Von Angela Schader ...mehr
Kalender
Helmut Zenker
Am 7. Januar 2003 starb der österreichische Schriftsteller Helmut Zenker nach langer Krankheit. Seinen Durchbruch schaffte der Autor mit den legendären skurillen Kottan-Krimis. Über viele Jahre hinweg ließ Zenker den Major der Kriminalpolizei Adolf Kottan in den abstrusesten Kriminalfällen mit nicht weniger abstrusen polizeilichen Aktionen ermitteln. Zuerst im Buch, danach – höchst erfolgreich – im TV. Der politisch äußerst engagierte Autor polarisierte die österreichische Öffentlichkeit und war stets jener speziellen zuweilen heftigen österreichischen Schmäh ausgesetzt.
Info:
3sat-Special zur Kottan-Wiederholung,
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, ORF-Special, Erinnerungen an Kottan von Wolf Haas, kottan-ermittelt.at.
Friedrich Ani
Friedrich Ani wurde am 7. Januar 1959 in Kochel am See geboren und lebt heute als Schriftsteller in München. Er ist Kulturjournalist, Polizeireporter und Drehbuchautor (Tatort) und erhielt für seine Arbeiten zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Deutschen Krimipreis 2002 für den ersten Band der Romanreihe um Hauptkommissar Tabor Süden und den Deutschen Krimipreis 2003 für die folgenden drei Bände.
Sein erster Kriminalroman "Killing Giesing" kam 1996 im Kölner Emons Verlag heraus. Für den Droemer Knaur Verlag entwickelte er seine Serie um den Kriminalkommissar Tabor Süden, der Spezialist für Vermisstenfälle ist. Diese Serie wurde bereits zweimal mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet und bisher ins Französische, Koreanische und Chinesische übersetzt. Info:
Die Befragung, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren
David Goodis
Am 7.Januar 1967 stirbt der amerikanische Schriftsteller David Goodis
im Alter von 49 Jahren (* 2. März 1917 in Philadelphia). Goodis verdiente sein Geld als Texter in einer Werbeagentur und als Drehbuchautor. Zahlreiche seiner Romane wurden verfilmt. Er gehört mit Chester Himes und Mickey Spillane zu den Vätern der Hardboiled Krimis und auch er wird wie viele anders Noir-Autoren mehr in Frankreich als in seinem Heimatland vereehrt. Er galt als exzentrisch und kehrte Hollywood nach kurzer Zeit den Rücken, um sich seiner Familie zu widmen. Er schrieb 18 Romane, wovon 11 verfilmt wurden.
Info:
Mordlust , Unionsverlag , David Goodis und Chester Himes im Vergleich (engl., Strangers and Outcasts (engl.)
Lawrence Treat
Am 7. Januar 1998 stirbt der amerikanische Schriftsteller Lawrence Treat in Oak Bluffs, Massachussetts(* 21. Dezember 1903 New York). Treat gilt als einer der Väter des modernen Polizeiromans (Police Procedural), da er nicht einen einzelnen Detektiven
oder Ermittler in den Mittelpunkt seiner Geschichten stellte, sondern die Arbeit eines Polizeiteams und die vielfältigen Konflikte in ihrem Revier. Ausserdem schrieb er mehrere sogenannte "Detect-O-Grams", eine Art Krimirätsel-Puzzle.
1965 erhielt er den "Edgar-Preis" für die beste Kriminal-Kurzgeschichte, 1978 den "Special Edgar".
Treat gehörte 1945 zu den Gründern der "Mystery Writers of America" , war schließlich auch Präsident und Direktor der Organisation.
Mehrere Bücher von ihm erschienen auf deutsch bei Verlagen wie Scherz, Gerstenberg, DuMont, Goldmann.
Infos bei:
www.kirjasto.sci.fi (engl.), Krimi-Forum, biblion.com (engl.).
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Seit Jahren veröffentlicht Michael Schweizer in der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur" seine Krimikolumne "Untaten & Orte".
Heute die Ausgabe 5/2009:
Drei gute Bücher - zwei davon schlecht?

Rein schlechte Romane erkennt man leicht. Rätselhafter sind langweilige gute. Man will sie nicht unerwähnt lassen, weil sie viel besser formuliert und konstruiert sind und ein wichtigeres Thema haben als der Großteil der zeitgenössischen Produktion. Trotzdem muss man sich zwingen, sie zu Ende zu lesen. Hat man herausgefunden, woran das liegt, dann weiß man genauer, was man sich von Literatur wünscht ...
Michael Schweizer mit Verbrechensromanen aus Frankreich: "Das Brautkleid" von Paule Constant, "Brodecks Bericht" von Philippe Claudel und "Ein Morgen wie jeder andere" von Christian Pernath ... mehr

»Die Lust an Mord und Totschlag:
Faszination Krimi«
Studiogast Horst Eckert, Kriminalschriftsteller
Donnerstag, 7. Januar 2010 | 15.05 Uhr bis 16. 00 Uhr | WDR 5 | Lebensart
Eine Leiche wird gefunden und es stellt sich immer die gleiche Frage: Wer ist der Mörder und was war das Motiv? Krimis hat es schon immer gegeben. Schon in den griechischen Tragödien waren Mord und Totschlag ein Thema. Seit dem Erscheinen der ersten Krimis im 19. Jahrhundert fanden sich bis heute unzählige Autoren, die das Rätsel um einen Mord immer wieder neu und spannend zu gestalten wussten. Der Krimi passt sich der Zeit an. Nicht nur Detektive, Kommissare oder schrullige alte Damen ermitteln, sondern auch mal der Nachbar von nebenan. Am Ende des Kriminalromans wird der Mord aufgeklärt – und die Weltordnung wieder hergestellt. Die große Zahl der Krimifans beweist, dass dieses Genre zeitlos und unerschöpflich ist.
WDR 5 LebensArt begibt sich auf die Spurensuche, warum gerade schwere Verbrechen wie Mord und Totschlag in der Literatur so sehr faszinieren ...mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimi in den Medien: Anne Chaplet, Edith Kneifl, Krimis aus NRW ...
krimiblog:
Ludger Menke über ein Projekt zum Kriminalschema und als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B.: Author Jennifer Chase: The Innovator of Crime Fiction Where Would Modern Detective Novels be Today ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 320: Mary Higgins Clark – Denn niemand hört dein Rufen (Rezensentin: Susanne Kellersmann) ...
krimikiosk:
Petra Weber über DER KOMMISSAR UND DAS MEER - Hintergründe zu "Der Tod kam am Nachmittag" Samstag im ZDF ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und Kleinkram: u.a. Der Noir of the Week ...
Martin Compart: mit: RUMBLE IN THE JUNGLE- ANDY MCNABS DIE ABRECHNUNG ...
NuT:
Joachim Linder über Secret sex and police surveillance in the Tearoom. Von Katherine Biber in Crime, Media, Culture ...
Spannungsromane:
amer über C.C. Humphreys: VLAD ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
1300 Seiten über eine Kleinstadt in Maine, namens Chester's Mill.
Stephen Kings neuer Roman "Die Arena" (Heyne) ist ein großer Wurf, meint Thomas Wörtche im aktuellen "Leichenberg"
Als großen Wurf verkaufen will der Lübbe Verlag uns "Level 26. Dark Origins" von CSI-Erfinder Anthony E. Zuiker und Duane Swierczynski. Diese "neue Dimension des intermedialen Thrillervergnügens" ist allerdings unfreiwillig komisch und bescheuert. "Camorrista" von Giampaolo Simi (C.Bertelsmann) berichtet aus einer beklemmenden Realität, bekommt leider manchmal etwas sehr Papierartiges, Konstruiertes. Eine hübsche Milieu-Miniatur mit Blut und Kotze ist "Nazi Paradise" (Pulp Master) von Angelo Petrella. Und Rundum erfreulich ist "Die Rache des Kaisers" von Gisbert Haefs (Page & Turner) - ein historischer Roman, aber eben einer von Haefs.
Lesen Sie mehr, und zwar ... hier
Ein wenig geschlabbert haben wir wieder einmal die Krimitipps im Szenemagazin "Ultimo".
Die gnadenlos deutlichen Besprechungen sind inzwischen bei der 45. Ausgabe gelandet, was heißt, das man auch noch einiges zurückzublättern (äh -klicken) kann, was deren Webmaster recht leicht gemacht hat. Und aktuell besprochen werden Jutta Profijt, Geoffrey Household, Jamie Freveletti, Sandra Lüpkes, Jim Nisbet und all die anderen, die es dort mal gut oder schlecht getroffen hat ... mehr
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 32
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Eine entlarvende Fotografie, ein Privatdetektiv in Lugano und Liebe und Tod in Hamburg ...
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur) BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv.
Im PKT 32 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Dezember 2009 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 319: Daniel Depp – Stadt der Verlierer (Audio) (Rezensentin: Tanja Thome) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: 24 SCHWARZDROSSELN - Agatha Christie Krimi im SWR ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und dem Cover der Woche (Francis Ryck). Und eine Besprechung von Ed Brubaker/Sean Phillips: Sleeper 4 – Das lange Erwachen ...
NuT:
Joachim Linder mit tödlicher Lyrik: Das Gefäß des Herrn ...
Spannungsromane:
koldir mit der MONATSVORSCHAU FEBRUAR 2010: Kurz und schmerzlos: Lau war der Januar, der Februar bringt da schon einiges mehr an interessantem Lesestoff ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über die Bewertung von Schund und Literatur am Beispiel von "Der Schuß in der Clay-Allee" von Paul Ickes ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
DLF:
»Gewalt am See«:
In den frühen Morgenstunden eines Herbsttages begehen drei Männer am Ufer eines Sees ein Verbrechen. Einer von ihnen gibt später zu Protokoll, was in der Nacht geschah.
Wie in einer Versuchsanordnung untersucht der Autor Martin Gülich in "Septemberleuchten" (Nagel und Kimche Verlag), wie sich Gewalt unter bestimmten Vorzeichen verselbstständigen und eine fatale Eigendynamik entwickeln kann.
Von Claus Lüpkes ...mehr
DLR:
»Auf der Spur des größten menschlichen Geheimnisses«:
Der Roman "Ewig" (LangenMüller Verlag) von Gerd Schilddorfer und David G. L. Weiss ist eine atemlose Reise durch Zeit und Raum. Er nimmt seinen Anfang in der ältesten Wiener Kirche, wo ein Mord passiert. Dieses Ereignis ruft nicht nur Kommissar Berner auf den Plan, sondern auch den Journalisten Paul Wagner sowie dessen Freund Georg Sina, einen bekannten Historiker, der sich aber nach dem Unfalltod seiner Frau in die Einsamkeit einer niederösterreichischen Burg zurückgezogen hat.
Von Stefan May ...mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
Literaturen:
»Sex And Crime«:
Die Kolumne "Das Kriminal" scheint abgeschafft worden zu sein im Magazin "Literaturen", dafür gibt es nun eine Seite "Sex and Crime" im Heft.
In Heft 1 Januar/Februar 2010 bespricht Barbara Oetter auf der Seite 74 folgende Bücher:
Linus Reichlin: Der Assistent der Sterne / Chelsea Cain: Gretchen / Petra Ivanov: Fremde Hände. Ein Fall für Flint und Cavalli
...mehr ...
Kalender
Friedrich Dürrenmatt
am 5. Januar 1921 wird Friedrich Dürrenmatt in Konolfingen (Kanton Bern) geboren († 14.12.1990 in Neuchatel).
Dürrenmatt war der Sohn eines Pfarrers. Er besuchte in Bern das Gymnasium, dann studierte er in Zürich und Bern Theologie, Literatur, Philosophie und Naturwissenschaften. Er wollte Maler werden. Er schrieb aber schon in den 40er Jahren Erzählungen, und 1947 brachte sein Drama Es steht geschrieben einen Theaterskandal.
Ab 1952 lebte Dürrenmatt in Neuchatel. Mit dem Drama Der Besuch der alten Dame (1956) hatte er einen Welterfolg. Das Drama Die Physiker (1962) behandelte Fragen des Atomzeitalters. 1968/69 wurde er Theaterdirektor in Basel. In dieser Zeit schrieb er viele Neufassungen seiner älteren Werke.
Seine erzählerischen Werke sind oft Detektivgeschichten, und seine Dramen sind oft Tragikomödien, in denen es Elemente von Satire, Farce, und schwarzem Humor gibt. Er wurde von den Dramen und Ideen Bertolt Brechts beeinflußt. Ein zentrales Thema seiner Werke ist die Macht und die Frage der Verantwortung in einer scheinbar chaotischen Welt.
Infos:
Krimi-Couch,Oregost State, Raffiniert.ch, Centre Dürrenmatt, wikipedia , books.google und natürlich beim Diogenes Verlag
Axel Bußmers TV & Buchtipps 2. Januar – 15. Januar 2010
Die kriminalfilmischen Höhepunkte in den ersten Tagen des neuen Jahres sind rar gesät.
Außerdem sehenswert sind die vielen Hitchcock-Filme
Sehenswert sind Robert Harmons ruhige Robert-B.-Parker-Verfilmung "Jesse Stone - Knallhart" (mit Tom Selleck in der zweiten Rolle seines Lebens), Sidney Lumets Edwin-Torres-Verfilmung "Tödliche Fragen", Clark Johnsons unterschätzte Gerald-Petievich-Verfilmung "The Sentinel - Wem kannst du trauen?", John Hustons Richard-Condon-Verfilmung "Die Ehre der Prizzis", seine Dashiell-Hammett-Verfilmung "Die Spur des Falken", Pedro Almodóvars Ruth-Rendell-Verfilmung "Live Flesh - Mit Haut und Haar", Spike Lees David-Benioff-Verfilmung "25 Stunden", Ronald Neames fast unbekannte Brian-Garfield-Verfilmung "Agenten-Poker", Sydney Pollacks James-Grady-Verfilmung "Die drei Tage des Condor" und David Cronnenbergs John-Wagner/Vince-Locke-Verfilmung "A History of Violence". Immerhin wurden einige Filme schon seit längerem nicht mehr gezeigt.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten neunzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (4) Don Winslow: Frankie Machine
2 (6) Gerard Donovan: Winter in Maine
3 (1) David Peace: Tokio im Jahr Null
4 (–) Angelo Petrella: Nazi Paradise
5 (5) Heinrich Steinfest: Gewitter über Pluto
6 (3) Linus Reichlin: Der Assistent der Sterne
7 (10) William Boyd: Einfache Gewitter
8 (–) Giampaolo Simi: Camorrista
9 (–) Jim Nisbet: Dunkler Gefährte
10 (5)Ulrich Ritzel: Beifang
Hier als schöne pdf-Datei
Berlin kriminell:
Auf Grund eines unglücklichen Crashs beim Update ist der Blog zerschossen und wird Stück für Stück neu zusammengesetzt. Dazwischen hat Barbara Keller "Die Spur auf dem Steg" von Lars Rambe gelesen ...
europolar:
es gibt eine neue Übersetzung (eines spanischen Artikels) bei Europolar, der europäischen Krimiseite:
Luis Gutiérrez Maluenda: Una anciana obesa y tranquila (Eine dicke, stille Greisin) ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Bemerkungen zum Jahrbuch des Syndikats, das nun schon zum dritten Mal erscheint, und zum ersten Mal auch für Krimifans erhältlich ist ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B. Interview with P D James in The Times ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 318: Ulrike Renk – Echo des Todes (Rezensentin: Friederike Brühöfener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: TOTHOLZ - Krimi-Schreibwettbewerb für Erwachsene und Kinder ...
Krimilady:
Henny Hidden mit einer Rezension: Gerard Donovan – "Winter in Maine": ein außerordentliches Buch ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und viel "Kleinkram". Z. B.: "The Big Thrill" ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis über einen neuen Krimipreis. Den Stuttgarter Krimipreis. Und über ein Neues Kriminologisches Journal - Kriminologie im Netz ...
NuT:
Joachim Linder teilt mit: Wie Temmes Kriminaldirektor dem Assessor Häring zum Avancement verhalf. ...
Spannungsromane:
koldir über Romane, Autoren, Sensationen - das Bücherjahr 2009 ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph bloggt weiter! Z. B. über Ulrich Ritzel: Beifang ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Tagesspiegel:
»Lex Dux«:
Im Mittelpunkt von Angelo Petrellas Thriller "Nazi Paradise" (Pulp Master) steht ein rechtsradikaler Skinhead aus Neapel. Klingt vielleicht merkwürdig, aber dieses Buch ist zunächst einmal ziemlich komisch – vor allem weil der namenlose Nazi-Skin sich selbst für supersmart hält. Es ist gemein, aber es funktioniert: Man erwischt sich beim Lesen immer wieder auf der Seite des Skinheads.
Sie finden das problematisch? In diesem Fall kann ich nur einen der deutschen Neonazi-Krimis empfehlen, in denen es "standardmäßig" etwas geordneter zugeht. In Peter Probsts "Blinde Flecken" (dtv) weiß man, woran man ist.
Kolja Mensing in seiner Kolumne "Verbrecherjagd" ...mehr
DLR:
»Freibeuterei in der Karibik«:
Im November 2008 ist Michael Crichton gestorben. Jetzt, ein Jahr später, kommt sein letztes Buch - "Gold - Pirate Latitudes" (Blessing Verlag) auch bei uns auf den Markt. Crichton fällt mit seinem Piratenschmöker weit hinter den Spaß-Faktor der "Fluch der Karibik"-Filme zurück - und noch viel weiter hinter das Niveau, das der große Patrick O'Brian mit seinen Seefahrer-Romanen um Captain Jack Aubrey literarisch definiert hat.
Von Thomas Wörtche ...mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Mysterium im Nonnenkloster
Ein dreijähriges Mädchen verschwindet aus der Christmette. 21 Jahre lang fehlt von dem Kind jede Spur – bis ein mysteriöser Einbruch in einem Kloster geschieht. Die sehr linear erzählte und trotzdem rasante Handlung lässt ahnen, dass der hierzulande noch völlig unbekannte John Misto vor diesem Krimidebüt vor allem Theaterstücke geschrieben hat. Und dass er das Handwerk der Dramaturgie und der Spannungserzeugung beherrscht, daran bleibt auch nach der zweiten Lektüre von "Des Teufels Stimme" (S. Fischer Verlag) kein Zweifel.
Von Harry Luck ... mehr
FAZ:
»Der Fetisch würfelt nicht«:
Linus Reichlin, Jahrgang 1957, gehört mit seinen kriminalistischen Versuchsanordnungen zu jener starken Fraktion intelligenter deutschsprachiger Krimiautoren, die die Zweckform des Genres mit philosophischen oder theologischen Fragestellungen überschreiten. In seinem zweiten Krimialroman "Der Assistent der Sterne" (Galiani Berlin) will er seine Geschichte gerade bis zu jenem Punkt zuspitzen, an dem der Rationalist im Leser kurz davor ist, die Reißleine zu ziehen. Die Romanfigur versucht alles, um das Eintreten eines Geschehens zu verhindern, an dessen Vorherbestimmung er schon aus physikalischen Gründen nicht glaubt.
Von Richard Kämmerlings ...mehr
Kalender
Joan Aiken
Am 4. Januar 2004 stirbt die Autorin Joan Aiken im Alter von 79
Jahren in in Petworth, West Sussex (*4. September 1924 in Rye, Sussex, England).
Die Tochter des US-amerikanischen Poeten, Schriftstellers und Pulitzer-Preisträger Conrad Aiken und der kanadischen Schriftstellerin Jessie
McDonald-Aiken, begann ihre literarische Karriere bereits mit fünf
Jahren. Als sie sechzehn war, wurde ihr erstes Gedicht
veröffentlicht, zwei Jahre später ihre erste Geschichte.
Für ihren Roman "Night Fall" (Holt, 1971) gewann sie einen
"Edgar". Sie schrieb Fantasy- und Mystery-Romane sowie
Fantasy-Geschichten für Kinder.
Info:
bei Toms
Krimitreff, wikipedia, literaturschock, Random House, und natürlich beim Diogenes Verlag
Die Dezember-Meldungen gibt es hier
Die November-Meldungen gibt es hier
Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv
Haftungsausschluss und Urheberrecht
Januar: Neu bei den Alligatorpapieren
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Mieke de Loof
Sie ist Soziologin,Philosophin und Kriminalschriftstellerin. Sie arbeitete in der Wissenschaft, als Dozentin, Taxifahrerin und als Bedienung in einem Nachtlokal. Sie beherrscht Kyokushin-Karate.
Seit 2000 arbeitet sie an einem Zyklus von sieben Kriminalromanen, die alle in Wien in den Jahren 1913-1919 spielen und deren Protagonist der Jesuit und Geheimagent Ignatz ist.
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat sie zur 'legendären' Befragung gebeten, die Sie auch in Vlaams genießen können ... mehr
SCHMAUCHSPUREN
Die Krimikolumne von Peter Hiess.
No. 24
Leatherface in Schottland? Ein J-Horror-Plot im gemütlichen Wien? New Hollywood im Taschenbuch? Diesmal denkt unser Krimiexperte Peter Hiess beim Lesen dauernd an Filme. Schließlich hängt in der Welt der Populärkultur ohnehin alles zusammen …
Peter Hiess zu Büchern von Stuart MacBride ("Blut und Knochen"), Andreas Gruber ("Die Engelsmühle & Schwarze Dame"), Monika Geier ("Die Herzen aller Mädchen"), Shepard Rifkin ("The Murderer Vinet"), Donald E. Westlake ("Somebody Owes Me Money"), Edward Bunker ("Lockruf der Nacht") ...
mehr
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Der KrimiKurier Rezensionen |
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KrimiKurier 32 Ein Krimisonett, der Lebensroman des Friedrich Glauser, ein Sittengemälde des Jahres 1943 im Ruhrgebiet, blutige Bandenkriege, ein skandinavischer Krimi-Erstling, Großstadt und Verbrechen und die Rückkehr des Polt ... Der Winter-KrimiKurier, der 32.! Gisela Lehmer-Kerkloh und Jörg von Bilavsky stellen diese Bücher vor: "Mo" (Frank Göhre), "Goldfasan" (Jan Zweyer), "Frankie Machine" (Don Winslow), "Spür die Angst" (Jens Lapidus), "Verbrechen in der Grossstadt" (Willi Wottreng), "Polt" (Alfred Komarek), "Der Kapuzenmann" (Renate Klöppel). Lesen Sie ... mehr ... |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh & Jörg von Bilavsky |

Ulrich Kroegers Krimitipp 12/09
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Ein ganz spezieller Justizthriller, ein bester Einstieg, ein fast normaler Mann und ein spezielles Ex-Agentenduo
Ulrich Kroeger zu Büchern von Hannelore Cayre ("Der Lumpenadvokat"), Warren Ellis ("Gott schütze Amerika"), Don Winslow ("Frankie Machine"), Ross Thomas ("Voodoo, Ltd.") und Ed Brubaker/Sean Phillips ("Obsession") ... mehr
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Aus der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur".
5/2009
Drei gute Bücher - zwei davon schlecht?
Michael Schweizer mit Verbrechensromanen aus Frankreich: "Das Brautkleid" von Paule Constant, "Brodecks Bericht" von Philippe Claudel und "Ein Morgen wie jeder andere" von Christian Pernath ... mehr
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 32/09
Eine entlarvende Fotografie, ein Privatdetektiv in Lugano und Liebe und Tod in Hamburg ...
Im PKT 32 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Dezember 2009 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier
Acht Jahre nach dem Ableben von Peter Tschaikowsky im Oktober 1893 sponsert der amerikanische Millionär und Kunstmäzen Andrew Carnegie eine Russlandreise des renommierten Musikwissenschaftlers Ashley B. Trevors. Der Professor will für seine große Tschaikowsky-Biografie noch einige Ungereimtheiten überprüfen, die vor allem den Tod des Komponisten betreffen. Als nach einem halben Jahr noch immer kein Lebenszeichen von Professor Trevors kommt, schickt die Carnegie-Stiftung dem Verschollenen einen jungen Privatdetektiv russischer Abstammung hinterher.
In Störtebekers Bucht, dem nahe gelegenen Naturschutzgebiet im Hamburger Stadtteil Rissen, wurden nachts zwei Mädchen überfallen, angeblich von einem SEK der Polizei. Bürgerinitiativen demonstrieren gegen die Elbvertiefung, die Polizei schützt die holländischen Baggerschiffe, die in der Elbe baggern. Warum? Garthmann sollte die holländische Baggercrew observieren, die den Aushub angeblich falsch verklappt. Auch Hauptkommissarin Bettina Breuer kann nicht erklären, was es mit den angeblichen SEK-Leuten auf sich hat. Und dann werden Brandsätze ins Fischhaus geworfen, während die Jac Garthmann Band mit Madeleine ein Konzert gibt. Die Situation eskaliert. Garthmann muss Stellung beziehen.
Katastrophen-Szenario in fünf Akten ...
Ein Beitrag aus der legendären Kurzkrimihörspielreihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios. Ironische Kurzkrimis für Menschen, die sich ohne beschleunigten Puls nicht mehr ins Bett legen möchten.
Herr Wacker hat vor einem Jahr mit dem Rauchen aufgehört und einen lukrativen Werbevertrag erhalten, um auch andere langjährige Raucher davon zu überzeugen, von ihrem Laster zu lassen. Doch Wacker ist rückfällig geworden und wird erpresst.... ...
Alles zum Nachhören!
Die TV-Tipps 19. Dezember 2009 – 1. Januar 2010

Viele interessante Filme, natürlich zahlreiche Wiederholungen und gute Serien.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Axels TV-Tipp des Tages:
NDR, 00.05
(S/Nor/Finn 1998, R.: Kjell Sundvall)
Drehbuch: Mats Arehn, Johan Bogaeus, Börje Hansson, Hans Åke Gabrielsson, Steve Jansson, Kjell Sundvall
LV: John W. Grow: Kontraktet, 1997
Ein Polizist beobachtet einen Profikiller. Als wenige Wochen später Olof Palme umgebracht wird, glaubt der Polizist, dass er den Mörder kennt.
Der Mord am Ministerpräsidenten Olof Palme erschüttert 1986 Schweden und die restliche Welt. Bis heute sind die Täter nicht gefasst und es gibt zahlreiche Theorien. Dieser spannende Thriller liefert eine weitere.
John W. Grow ist ein bis jetzt nicht enttarntes Pseudonym. Das Buch war anscheinend bereits 1993 fertig gestellt und erschien zuerst auf Englisch als „The ultimate contract“.
Mit Mikael Persbrandt, Michael Kitchen
RTL II, 03.00
(Joe Kidd, USA 1972, R.: John Sturges)
Drehbuch: Elmore Leonard
Western mit Clint Eastwood, Robert Duvall, John Saxon, Don Stroud.
Schickel meint in seiner Eastwood-Biographie "einer der größten Routinefilme, die er je als Star gemacht hat". Bis zum Ende (ja, die Szene mit dem entgleisenden Zug!) schleppt sich der Film müde durch die
Wüste.