
ZDFinfokanal: »Europäische Bestsellerautoren im Porträt«
Samstag, den 2. Februar 2008: 16.32 Uhr
Andrea Camilleri
Andrea Camilleri ist einer der bedeutendsten und einflussreichsten Schriftsteller Italiens. Der frühere Drehbuchautor, Fernseh- und Theaterregisseur hat erst im Alter zu seiner wahren Berufung gefunden. In den Romanen um den väterlich-liebenswürdigen und typisch sizilianisch eigenwilligen Commissario Montalbano hat er eine Figur erfunden, die aus der europäischen und internationalen Kriminalliteratur nicht mehr wegzudenken ist. In seinen - meistens auch verfilmten - Kriminalromanen wie auch in zahlreichen anderen Krimis, Erzählungen und historischen Romanen erfindet und beschreibt Camilleri ein Sizilien, das es heute nicht mehr gibt
Ein Beitrag von Tobias Gohlis und Martin Schöne ...mehr
Andrea Maria Schenkel, P.D. James, Fred Vargas, Arne Dahl, Ian Rankin, Petros Markaris und Andrea Camilleri: In der Reihe "crime time" stellt der ZDFinfokanal diese sieben europäischen Krimiautoren und -autorinnen vor, die für Spannung bürgen.
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In der ZDF-Mediathek sind Videos der Reihe abrufbar.
»Margaret Truman †«
Die amerikanische Schriftstellerin Margaret Truman ist am 29. Januar 2008 im Alter von 83 Jahren gestorben. Sie war die Tochter des US-Präsidenten Harry S. Truman und schrieb 23 Romane, viele um die Serienhelden Mackenzie Smith, einen Juraprofessor und Annabel Reed, eine Galeriebesitzerin.
Info:
... gumshoe news, Toms Krimitreff, ORF, NY Daily News
Tagblatt:
»Feiern und morden«
Argentinien zwischen der Euphorie der Fussball-Weltmeisterschaft von 1978 und den Schrecken der Militärdiktatur: "Unten sind ein paar Typen" Rotpunktverlag von Antonio dal Masetto schildert Furcht und Einsamkeit eines Mannes in einem zerrissenen Land. Es ist die grosse Stärke von Antonio Dal Masetto, dieses Gefühl psychischer Vergewaltigung zu den Lesenden rüberzubringen. Sein in nüchternem, knappem Stil gehaltenes Buch liest sich wie ein spannender Krimi, der auch ohne konkrete Tat in höchstem Masse beunruhigt.
Von Roland Maurer ...
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Der Standard:
»Schwierige Überwindung des Vaters«
Die Konstruktion scheint simpel: ein Geiseldrama mit Überfall, Forderungen und mehr oder weniger glücklicher Befreiung der Opfer. Aber der Thrillerautor Ilkka Remes hat in "Die Geiseln" (dtv) mehr auf Lager. Da ist vor allem die politische Dimension seines Romans, denn bei den Verbrechern handelt es sich um serbische Nationalisten. Für einen Thriller wird viel transportiert, und spannend ist er außerdem.
Von Ingeborg Sperl ...
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NDR: »Die dunklen Geheimnisse der Nachbarn«
Norman Mailer war so etwas wie das Enfant terrible der US-amerikanischen Literatur. Jetzt kommt mit "Harte Männer tanzen nicht" (LangenMüller Verlag) eines seiner späten Bücher wieder heraus - ein Kriminalroman der besonderen Art. Timothy Maddens Frau ist nicht nur verschwunden, sondern allem Anschein nach tot. In einem Nebel aus Bourbon, Angst und sexueller Lust versucht er den Mörder in einer amerikanischen Kleinstadt zu finden. Der Ort Provincetown und seine Topografie sind dabei übrigens keineswegs erfunden. Mailer lebte dort in seinen letzten Lebensjahren ...
Von Janina Kalle ...mehr
WDR: »Angemessen unheimliche Umgebung«
Einer der besten skandinavischen Krimiautoren ist zur Zeit der Norweger Jo Nesbo. Mit seinem neuen Buch "Der Erlöser" (Ullstein Verlag), die sechste Folge um den kaputten Kommissar Harry Hole, findet er sich auf allen Büchertischen. Was hier kaum jemand über Nesbo weiss: Der Mann war in seiner Heimat als Sänger der Band "Di Derre" längst ein Popstar, bevor er überhaupt zu schreiben begann.
WDR 2-Krimiexpertin Antje Deistler hat ihn gesprochen und sich was von ihm vorsingen lassen.
Zum nachlesen und -hören ...
hier
HR:
»Ein neuer Fall für Kommissar Marthaler«
Diesmal ist es gleich ein fünffacher Mord, der die Stadt Frankfurt in Aufruhr versetzt: "Partitur des Todes" (Wunderlich Verlag) heißt der neue Krimi des Frankfurter Schriftstellers Jan Seghers alias Matthias Altenburg. Es ist der dritte, den er für seinen Hauptkommissar Robert Marthaler geschrieben hat - inzwischen schon ein alter Bekannter.
Von Manfred Scheyko . In der Sendung "Hauptsache Kultur" des Hessischen Fernsehens ist der Beitrag heute zu sehen:
Donnerstag, 31. Januar 2008, 22:45 Uhr - Wiederholung um 02:40 Uhr ... mehr
schwedenkrimi.de: »Angemessen unheimliche Umgebung«
Nach dem das erste Buch von Yrsa Sigurðardóttir ein großer Erfolg wurde, ist nun im Dezember letzten Jahres (2007) das zweite Buch mit der Rechtsanwältin Dóra und ihren verzwickten Fällen im Fischer Verlag erschienen. Der Titel dieses Krimis lautet "Das gefrorene Licht". schwedenkrimi.de hatte die Gelegenheit mit Yrsa zu reden. Über Geister und Widergänger, ihre Arbeit als Ingenieurin und über ihr drittes Buch "Aska", das bereits in Island erschienen ist - doch lesen Sie ...
selbst
gumshoe News: Jiro Kimura teilt mit, dass die Krimiautorin Margaret Truman am 29. Januar in Chicago gestorben ist ...
krimileser:
Bernd Kochanowski mit einer Kurzrezension zu "The Big O" von Declan Burke und einem Nachtrag zu den Edgar Awards ...
Watching the Detectives
Dieter Paul Rudolph über Per Olov Enquists / Anders Ehnmarks "Doktor Mabuses neues Testament" ( ...erzählen ihre Story in einem Feuerwerk abgedrehten, beißend sarkastischen Humors ... )
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit einm visuell unterlegten TV-Tipp und zu Jacques Berndorfs "verkorkstem" "Bruderdienst"...
NuT:
Joachim Linder zu "Books that make you dumb" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Gmeiner steigert Krimi-Umsatz:
Der Gmeiner Verlag aus Meßkirch hat den Umsatz in seinem Krimisegment um 30 % steigern können, meldet das Fachmagazin ... Buchmarkt
Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen
Fernsehen:
ZDFinfokanal: 31.01.2008: 19.43 Uhr
»crime time«
Petros Markaris: Der Großaktionär. Ein Porträt
Lesungen:
31. Januar 2008
Sebastian Fitzek liest aus seinem neuen Roman "Das Kind"
31.01.2008 | 20.00 Uhr | Eintritt: 12,00 €
Buchcafé One Fishmart,
Schulstr. 5, 73265 Dettingen
Petra Oelker liest aus "Tod auf dem Jakobsweg"
31.01.2008 | 20:00 Uhr
Buchhandlung Die Schahtulle, Bahnhofstr. 98, Osterholz-Scharmbeck
Jan Seghers liest aus "Partitur des Todes"
31.01.2008 | 19:30 Uhr
Buchhandlung Leuenhagen & Paris, Lister Meile 39,Hannover
Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
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Kalender
Wolfgang Kienast
Ende Januar 2006 starb der Krimiautor Wolfgang Kienast in Berlin im
Alter von 67 Jahren (* 11. 1. 1939).
Wolfgang Kienast ist in Berlin geboren, wo er bis zu seinem Tod wieder
lebte. Er arbeitete als Dolmetscher, Übersetzer für nordische Sprachen,
Schriftsteller, Regieassistent und Literaturkritiker und schrieb
Kriminalromane und -erzählungen, Feuilletons und Funksendungen. Als
kritischer Bürger der DDR war der Autor in den achtziger Jahren in der
DDR politisch kaltgestellt und konnte nur noch unter großen
Schwierigkeiten publizieren.
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Verlag der Criminale, Luise Berlin , Luise Berlin 2
Die Welt:
»Avvocato Guerrieris Gesetz der Ehre«
Gianrico Carofiglio kennt seine Kundschaft. Gar nicht mal so sehr seine Leserschaft als vielmehr seine nicht nur papiernen Verbrecher. Wer jahrelang im finsteren Bari, seinem apulischen Heimathafen, als Antimafia-Staatsanwalt gearbeitet hat und sich neuerdings als Regierungsberater in Sachen organisierter Kriminalität verdingt, dürfte wissen, was aus welchen Gründen schief läuft in seinem Land. Gut, dass sich Avvocato Guido Guerrieri, der hedonistische Wiedergänger Carofiglios, dennoch seinen gesegneten Appetit bewahrt hat. Obwohl das Böse in seinen bislang drei klug komponierten Fällen (Goldmann Verlag) immer und überall lauert.
Hendrik Werner stellt in der Kolumne "Mörder & Jäger" regelmäßig Literatur über Mörder und ihre Jäger vor ...
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Hamburger Abendblatt:
»Wahrheit ist immer relativ«
Es ist ein vielsagendes Wortspiel, dessen sich Gianrico Carofiglio in seinem Kriminalroman "Das Gesetz der Ehre" (Goldmann Verlag) bedient. Er beschreibt darin, wie aus dem italienischen Wort für die Wahrheit, la veritá, vertauscht man nur ein wenig die Buchstaben, der Begriff relativa entsteht. Und genau darum geht es in Carofiglios drittem auf Deutsch erschienenen Roman um den Avvocato Guerrieri: die Relativität der Wahrheit. immer und überall lauert.
Von Volker Albers ...
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Hamburger Abendblatt: »Alte Mächte im neuen Russland«
Nach acht Jahren war es so weit - 1980 kaufte Random House das Manuskript "Gorki Park" für satte eine Million Dollar Vorschuss, ein Jahr später erschien der Thriller und avancierte zum Weltbestseller. Und Arkadi Renko, Martin Cruz Smiths Hauptfigur, sollte zu einer festen Größe in der Hall of Fame des Kriminalromans werden. Vier weitere Arkadi-Renko-Romane sind in den folgenden Jahren erschienen, seit Kurzem liegt der sechste Band in den Buchhandlungen: "Stalins Geist" (C. Bertelsmann Verlag) ist ein wuchtiger, ein fürwahr bedeutender politischer Kriminalroman, der sehr viel erzählt über das Russland in der Ära Putin.
Von Volker Albers ...
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Hamburger Abendblatt: »Krimis«
Weitere Besprechungen in der aktuellen Ausgabe:
Roman Rausch: Weiß wie der Tod.
Roman Rausch hat einen ungemein spannenden, klug konstruierten Roman geschrieben mit einer Ermittlerfigur, die amerikanischen Thrillern entsprungen sein könnte.
Von Volker Albers ... mehr
Alexander McCall Smith: Blaue Schuhe für eine Kobra:
Was dieses Buch lesenswert macht, ist auch die Zuneigung, mit der Smith auch ein Porträt des zwischen Südafrika, Namibia, Sambia und Simbabwe gelegenen Landes und seiner Menschen zeichnet.
Von Jörg Malke ... mehr
Jean-Patrick Manchette / Jean-Pierre Bastid: Lasst die Kadaver bräunen!
"Lasst die Kadaver bräunen!" (allein dieser Titel!) ist ein Kriminalroman von hellem Wahnwitz und hohem Tempo. Selten ist literarisch so lakonisch geballert worden. Wenn man so will: ein Mordsspaß.
Von Volker Albers ...
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Deutschlandradio:
»Anleihen beim Genre des Krimis«
William Trevor, der selbst gerne Krimis liest und auch geschrieben hat, nimmt hier und in vielen anderen Kurzgeschichten des Bandes "Tod des Professors. Erzählungen" (Hoffmann und Campe Verlag) Anleihen beim Genre des Krimis und des Thrillers. Doch nicht die Frage nach Täter und Motiv steht im Zentrum der Aufmerksamkeit, sondern nach der Psychologie und der Dramatik der Situation. Das, was nicht ausgesprochen wird, wohnt bei Trevor neben dem Verbrechen und allen angeschlossenen Phänomenen, dem der Bedrohung, der Angst, der Schuld. Hier ist ein mit fast achtzig Jahren alter Schriftsteller zu Werke, der sich bestens versteht auf die Niederungen der menschlichen Natur.
Von Tanya Lieske ... mehr
ORF:
»Den Rahmen des Romans gesprengt«
Die Metapher des Menschen als Gebäude, der Architektur als Konkretisierung der Abgründe von Sein und Seele geht bis auf den frühneuzeitlichen englischen Schriftsteller John Donne zurück. Mark Z. Danielewskis Entwurf "Das Haus" (Klett-Cotta Verlag) ist in dieser Reihe der umfangreichste, ein Entwurf, den ganz nüchtern zu beurteilen kaum möglich ist: "Das Haus" lässt nicht zu, dass man sich ihm einfach so entzieht, schon gar nicht als Leser.
Kevin Vennemann, Autor von "Mara Kogoj", hat für "Ö1" die deutsche Ausgabe von Mark Z. Danielewskis opulenten Roman rezensiert ...
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Deutschlandradio:
»Sex-Skandale in der israelischen Armee«
Michal Zamirs "Mädchenschiff" (marebuch Verlag) ist ein Real-Politthriller, der, als er 2005 in Israel erschien, als Momentaufnahme betrachtet wurde, heute nach den Sex-Skandalen in der israelischen Regierung aber mit ganz anderen Augen gesehen wird. Erst jetzt erschließt sich die Spannung, die den Leser des Romans atemlos macht Sprachlich bietet der Roman sehr unterschiedliche Facetten: sein Grundton ist authentisch, sprich brutal, direkt und auch pornographisch - kein Wunder, dass Michal Zamir 20 Jahre zögerte, den Roman in dieser Form zu schreiben.
Von Lutz Bunk ... mehr
NW Radio:
»Gesprächszeit«
Vor wenigen Jahren kannte niemand diese Frau. Dann erschien ihr erstes Buch "Tannöd" und plötzlich kennt sie jeder, der auch nur hin und wieder mal einen Krimi in die Hand nimmt. Andrea Maria Schenkel hat nun ihren zweiten Kriminalroman veröffentlicht: "Kalteis" (Edition Nautilus).
Spätes Fundstück: im Nordwest Radio gibt es Videos und Hördateien von Gesprächen, die Stefanie Pesch mit der Autorin führte ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski über Jim Crow, mit Videoclip ...
Watching the Detectives
Dieter Paul Rudolph lässt wieder das Folk bloggen, z. B. über kostenpflichtige Inhalte ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit weiteren visuell unterlegten TV-Tipps und einem kleinen Rundumschlag (Interviews, Tipps etc.) ...
NuT:
Joachim Linder über Das Ripper-Syndrom und Schenkels "Kalteis" ...
Lasst mich zu den Konsuln gehen! :
Der amerikanische Kultautor Matt Ruff kommt anlässlich des Erscheinens seines neuen Romans "Bad Monkeys" (Hanser Verlag) nach Deutschland - in die amerikanischen Vertretungen. Ganz schön edel! findet Marcus Römer von Seite 4
Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen
Fernsehen:
ZDFinfokanal: 30.01.2008: 17.02 Uhr und 20.15 Uhr
»crime time«
Petros Markaris: Der Großaktionär. Ein Porträt
Lesungen:
30. Januar 2008
Petra Ivanov liest aus "Kalte Schüsse"
Im Rahmen der Ausstellung "kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit"
30.01.2008 | 18.30 Uhr
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Petra Oelker liest aus "Tod auf dem Jakobsweg"
30.1.2008 | 19:30 Uhr
Ludgerus-Werk, Hofstelle Möhring, Mühlenstr. 2, 49381 Lohne
Gina Schulze liest aus "Sintflut"
30.01.2008 | 19:30 Uhr
Volksbücherei, Soldnerstr. 48, 90766 Fürth
Jan Seghers liest aus "Partitur des Todes"
30.01.2008 | 20:00 Uhr
Buchhandlung Perl, Kleine Bäckerstr. 6-7, Lüneburg
Juli Zeh liest aus "Schilf"
30.01.08 | 19.30 Uhr |
Literaturetage, Sophienstraße 2, Hannover
Eine Veranstaltung der LiteraTourNord
Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
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Kalender
Friedhelm Werremeier
Am 30. Januar 1930 wird Friedhelm Werremeier in Witten geboren.
Friedhelm Werremeier arbeitete ab 1953 für mehrere große Zeitschriften als Reporter mit dem Spezialgebiet Prozeß- und Kriminalberichterstattung und schrieb neben zahlreichen Tatsachenberichten über Kriminalfälle, Serien, Reportagen und Features für Illustrierte, Tageszeitungen und Fachzeitschriften. Besonderes Aufsehen erregte seine Recherche zum "Fall Heckenrose" (über einen Triebtäter in der DDR) und sein Buch über Jürgen Bartsch. Mit Werremeiers Romanstoff "Taxi nach Leipzig" startete 1970 die TATORT-Reihe der ARD, mit der Figur des Hamburger Hauptkommissars Paul Trimmel schuf Werremeier eine der profiliertesten Kommissarsfiguren des deutschen Krimis.
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Wikipedia, Galerie der Detektive , LWL.org, Tatort Fundus

ZDFinfokanal: »Europäische Bestsellerautoren im Porträt«
Dienstag, den 29. Januar 2008: 21.30 Uhr und 0.30 Uhr
Der Großaktionär
Nicht nur schwedischen, US-amerikanischen und französischen Kommissaren guckt der geneigte Krimileser gern über die Schulter, sondern auch dem griechischen Polizisten Kostas Charitos, der in Petros Markaris Roman "Der Großaktionär" seinen vierten Fall zu lösen hat. Kommissar Kostas Charitos ermittelt unverdrossen im Moloch Athen. Besuchen Sie Petros Markaris, den Begründer des modernen griechischen Kriminalromans.
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Weitere Sendetermine
Andrea Maria Schenkel, P.D. James, Fred Vargas, Arne Dahl, Ian Rankin, Arnaldur Indriadson und Petros Markaris: In der Reihe "crime time" stellt der ZDFinfokanal diese sieben europäischen Krimiautoren und -autorinnen vor, die für Spannung bürgen.
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In der ZDF-Mediathek sind Videos der Reihe abrufbar.
Der Standard:
»Kein Geld haben als Verbrechen«
Ganze sechs Jahre hat Dick Francis, der schreibende Ex-Jockey, kein Buch veröffentlicht, und dann kam dieses, das ihm kaum einer noch zugetraut hätte. "Gambling" (Diogenes Verlag) Dick Francis AT HIS BEST, der Stil lässig und nuancenreich wie eh, der Übersetzer bleibt ihm immerhin knapp auf den Fersen. Einmal mehr wirft Francis hier einen kritischen Blick auf die englische Klassengesellschaft.
Von Daniela Strigl ...
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Die Berliner Literaturkritik: »Albträume im Plattenbau«
Zygmunt Miloszewski, geboren 1976 und Journalist bei "Newsweek Polski", legt mit "Domofon" Deutscher Taschenbuch Verlag) einen packenden Erstling vor, einen spannenden und klassisch "blutigen" Horrorroman. Er spielt mit realen Ängsten, mischt sie mit übernatürlichen Ereignissen. (Zygmunt Miloszewski ist ein Debüt gelungen, das kraftvoll einschlägt dank origineller Ideen, realistischer Zeichnung eines Soziotops und kalkuliertem Einsatz gängiger Horrorelemente.
Von Monika Thees ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Waten durch den braunen Sumpf:
Zwei Leichen und eine rechtsradikale Gruppierung, die im Untergrund agiert: Iain MacDowalls "Zwei Tote im Fluss" ist ein kluger Thriller.
Von Ralf Kramp ... mehr
Der Standard:
»Zeitphänomene mit Todesfall«
Juli Zeh hat mit "Schilf" (Schöffling & Co) einen halboriginellen Krimi im Physikermilieu geschrieben. Juli Zeh gelingen interessante Hintergründigkeiten, schön doppelbödige Passagen. Sie hat die Handlung vielschichtig und sprachmächtig, einige Charaktere jedoch zu dünn gestaltet. "Schilf" liest sich durchaus packend, allerdings wirkt das enttäuschende Schlusskapitel recht populärpsychologisch.
Von Klaus Zeyringer ...
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krimileser:
Bernd Kochanowski meldet die Besprechung von Rolo Diez' "Wüstenstaub" bei ...
Dieter Paul Rudolphs Watching the Detectives
online ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit einem visuell unterlegten TV-Tipp und dem Cover der Woche: Charles Williams "Dreimal sterben ist zuviel" ...
krimiblog:
Ludger Menke hat weitere Stimmen für eine Umbenennung des europäischen Krimipreises "Ripper Awards" gesammelt ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis meldet den Start des "Crime Time"-Films über Petros Markaris als auf Sendung und Jan Gillous "Madame Terror" als angelesen ...
NuT:
Joachim Linder über Krimi vs. Literatur, Kriminalität und Medien und mit einem Vorschlag zur Ripper-Award-Debatte ...
Lügt er, lügt er nicht, lügt er ...:
Peter James und sein Detective Superintendent Roy Grace sind Routiniers. Das muss nicht schlecht sein in einer Krimi-Welt, in der langsam arg viele depressive und alkoholkranke Ermittler rumlaufen. Sylvia Staude über Peter James' "Nicht tot genug" in der Frankfurter Rundschau
Ein Krimiautor in Frankreich:
Der Düsseldorfer Krimiautor Horst Eckert hat im Januar 2008 sein Domizil in der südwestfranzösischen Industrie- und Weinmetropole Bordeaux aufgeschlagen. Auf Einladung des Départements Gironde und des Goethe-Instituts wird der 48-jährige Schriftsteller als "Auteur en Résidence" rund ein Dutzend Veranstaltungen in der Region bestreiten und in einem Künstlerhaus in der Altstadt an seinem neuen Roman arbeiten. Was er so als deutscher Autor in Frankreich erlebt, schrieb er für das ... Syndikat
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen
Marlene Bach liest aus ihrem Kriminalroman "Kurpfälzer Intrige"
29.1.2008 | 19:30 Uhr
Literarische Gesellschaft, Literaturhaus, PrinzMaxPalais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe
Juli Zeh liest aus "Schilf"
29.01.08 | 20.00 Uhr |
Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1, Lüneburg
Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
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Kalender
Theodor J. Reisdorf
Am 29. Januar 1935 wird Theodor J. Reisdorf in Neuss geboren.
Er reiste quer durch Europa und Nordafrika, arbeitete in vielen Berufen, machte in Wilhelmshaven das Abitur, studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Hamburg, Köln und Mannheim und war Studienrat und Oberstudienrat in Aachen, Norden und
Emden. Er wohnt in Ostfriesland und schreibt als "Erfinder und Meister des Friesenkrimis" spannende Romane über Land, Leute und Leichen.
Info:
NGZ online, Krimilexikon, Krimi-Forum, deutsche-krimi-autoren.de, Krimi-Couch, Lübbe Verlag
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten achtzehn, jetzt neunzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (1) Martin Cruz Smith: Stalins Geist
2 (7) Gianrico Carofiglio: Das Gesetz der Ehre
3 (2) Jean-Patrick Manchette/Jean-Pierre Bastid: Lasst die Kadaver bräunen!
4 (–) Tom Rob Smith: Kind 44
5 (6) Charles Todd: Zeit der Raben
6 (–) Arimasa Osawa: Der Hai von Shinjuku - Rache auf Chinesisch
7 (5) Arne Dahl: Ungeschoren
8 (–) Iain McDowall: Zwei Tote im Fluss
9(–) Peter Temple: Vergessene Schuld
10 (8) Oliver Bottini: Im Auftrag der Väter
Hier als schöne pdf-Datei
Die Welt:
»Georges Simenon – der Vater von Maigret«
Seine Geburt verdankt der mutmaßlich meistermittelnde, meistkopierte und meistverfilmte Kommissar des 20.Jahrhunderts dem Überdruss seines Erfinders an zielloser Zeilenschinderei. Den Titel "meistgelesener Autoren der Welt" verdankt der belgische Schriftsteller Georges Simeon zum großen Teil jener von ihm erdachten Person: Jules Maigret. Der berühmte Pariser Kommissar ist die literarische Hauptfigur in 103 spannenden Kriminalromanen und Kurzgeschichten.
Von Hendrik Werner ... mehr
taz:
»Zwanziger Jahre - Krimi. Berlin vertraulich«
Keine Frage, die Weimarer Republik bietet den perfekten Hintergrund, um im boomenden Subgenre des Historienkrimis neue Akzente zu setzen. Und der Kölner Autor Volker Kutscher versteht sein Handwerk. "Der nasse Fisch" (Kiepenheuer & Witsch) besticht durch genaue Recherche und meist treffsichere Dialoge, und die knapp 500 Seiten sind trotz gelegentlicher Längen spannend zu lesen.
Von Oliver Pfohlmann ... mehr
Der Tagesspiegel:
»Stalins Schatten«
Ein Tschekist muss "sein Herz zur Grausamkeit erziehen"
, dieses Motto hatte Felix Dserschinski ausgegeben, der legendäre Chef der russischen Geheimpolizei. Der britische Autor Tom Rob Smith nimmt ihn mit seinem über weite Strecken ausgesprochen brutalen Thriller "Kind 44" (DuMont Verlag) beim Wort. Richtig interessant wird „Kind 44“ allerdings erst mit Blick auf die aktuelle Situation in Russland. Martin Cruz Smith, der unter den westlichen Autoren zu den besten Kennern Russlands gehört, benutzt die Farce um den vermeintliche Wiedergänger Stalin als Einstieg in seinen beunruhigenden Politthriller "Stalins Geist" (Sammlung Luchterhand) aus dem Russland der Gegenwart.
Kolja Mensing in seiner Kolumne "Verbrecher JAGD" ...
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ORF:
»Schocktruppe der Besatzer«
Jeremy Scahill recherchierte seit 2005 für sein Buch "Blackwater. Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" (Antje Kunstmann Verlag). Er beschreibt den phänomenalen Aufstieg des privaten Sicherheitsunternehmens "Blackwater" in nur zehn Jahren. Doch dem Autor geht es auch darum, eine veränderte Kriegskultur aufzuzeigen. Blackwater ist die größte, mächtigste und mittlerweile berüchtigste der Söldnerfirmen im Irak, doch sie ist nicht die einzige. Derzeit sind drei amerikanische Sicherheitsfirmen im Auftrag der US-Regierung im Irak. "Blackwater ist die Schocktruppe der Besatzung", meint Scahill.
Von Madeleine Amberger ... mehr
MDR:
»Unbequemes Enthüllungsbuch«
Jeremy Scahill, Journalist und Autor, hat in seinem unbequemen und höchst detailversessenen Enthüllungsbuch "Blackwater. Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" (Antje Kunstmann Verlag) die fragwürdigen Machenschaften der Blackwaters im Irak dokumentiert. Er kennt die Hintergründe. Für die 2.000 Kämpfer der von der Regierung Bush mit öffentlichen Mitteln angeheuerten Privatarmee gilt Straffreiheit, selbst wenn es um Mord geht.
Ein Beitrag in der Kultursendung "ttt" vom MDR ... mehr
Die Berliner Literaturkritik:
»Spannend wie ein deutscher Michael Crichton «
Das Gros des umfangreichen Romans "Das Projekt Hannibal" von Eduard Breimann ist eine frei erfundene Krimihandlung um eine BND-Mossad-Intrige, die auf dem umstrittenen Buch Victor Ostrovskys aufzubauen scheint.
Der Plot des Buches lautet, dass der Politiker Uwe Barschel Opfer des "Projekts Hannibal" geworden sei.(Verlag Universal Frame). Das Buch muss nicht als Schlüsselroman gelesen werden. Es ist auch so spannend wie ein deutscher Michael Crichton und liefert die Vorlage für eine Verfilmung. Handlung und plot points jedenfalls sind richtig getimt.
Von Susanne Härpfer ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski erläutert, wie die USA das Problem der illegalen Einwanderung lösen. Ausserdem gibt es etwas über nackte Hintern ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph bringt einen neuen Titel in die "Criminalbibliothek des 19. und frühen 20. Jahrhunderts" und schreibt über Arimasa Osawas "Der Hai von Shinjuku – Rache auf chinesisch" ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer hat die Meldung über nackte Hintern mit dem Videobeweis und Kleinkram: Nachrufe, Lesetipps von Sakey, Was Autoren von Hollywood lernen können, Fusilli und Banks antworten, Bowden nennt den Unterschied ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis über Krimi&Karte: Scholtens Stockholm ...
NuT:
Joachim Linder informiert über Electra after Freud: Myth and Culture. ...
Krimilady:
Henny Hidden kann mit Richard Laymons "Das Treffen" nicht so richtig etwas anfangen ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner haut rein. In der Folge 29 Gisa Klönnes "Der Wald ist Schweigen" und in der Folge 30 Ludo A. Kaisers "Seipels Geheimnis". Hören Sie gut! ...
Berlin kriminell: war wieder im moabiter kriminalgericht und hat Zygmunt Miloszewskis "Domofon" gelesen ...
Stegemann-Programm geht zu Piper:
Trotz schöner Achtungserfolge etwa mit "Der Honigkrug" hat der Stegemann Verlag jetzt sein Verlagsprogramm an den Piper Verlag verkauft, meldet das Fachmagazin ... Buchmarkt
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen
Lesungen:
28. Januar 2008
Sebastian Fitzek liest aus seinem neuen Roman "Das Kind"
28.01.2008 |
Buchhandlung Thalia, Schönhauser Allee 78-80, 10439 Berlin
Bernhard Kegel liest aus "Der Rote"
28.01.2008 | 20:00 Uhr
Thalia Universitätsbuchhandlung , Elberfelder Str. 31 / Bilka-Haus, 58095 Hagen
Sascha Pranschke liest aus "Veits Tanz"
28.01.2008 | 19:30 Uhr
Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, Königswall 18, 44137 Dortmund
Andrea M. Schenkel liest aus ihrem zweiten Kriminalroman "Kalteis"
28.01.2008 | 19:30 Uhr | Vorverkauf € 10 / Abendkasse € 13
Lentos Café-Restaurant , Ernst-Koref-Promenade 1, A-4020 Linz
Hansjörg Schneider liest aus "Hunkeler und der Fall Livius"
28.01.2008 | 20.00 Uhr |
Rex Kino, Spitalstrasse 1, CH-8330 Pfäffikon ZH
Juli Zeh liest aus "Schilf"
28.01.08 | 20.00 Uhr |
Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, Lübeck
Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
hier
Die Welt:
» Stephen King und die segelnden Wasserleichen«
In den USA ist er jetzt erschienen: Der neue Roman von Stephen King. In "Duma Key" beschreibt der Altmeister des literarischen Grusels die Geschichte eines Bauunternehmners, der nach einem Unfall mit dem Malen anfängt. Erst entwickelt der Künstler magische Kräfte – dann bekommt er feuchten Besuch.
Von Hannes Stein ... mehr
Der Westen:
»Mystery-Thriller mit leichtem Zwinkern«
Versteckte Hinweise, die bei rückwärts abgespielten Schallplatten erklingen oder manipulierende Subtexte, die in TV- und Radio-Werbung verborgen sind. "Die Dunklen" (Piper Verlag) von Ralf Isau kommen im Stil von Dan Browns "Sakrileg" daher, ohne dass der gebürtige Berliner von der Konkurrenz aus Amerika abgeschrieben hätte.Schauplatzwechsel, Stakkatostil, unvorhergesehene Wendungen - der Roman hat Tempo. Seine Stärke liegt in der Detailverliebtheit und in der plastischen Darstellung von Schauplätzen wie Figuren.
Von Kerstin Schneider ... mehr
In den letzten Jahrzehnten gab es einen deutlichen Trend zum irgendwie unspezifisch "erhöhten" Kriminalroman. Vermutlich könne man endlos darüber streiten, ob das Genre sich evolutionär verändert habe, meint Thomas Wörtche in der 129. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch", oder ob es allmählich an der eigenen Ambition zu Grunde gehe, weil es sämtliche Distinktionskriterien zu "seriöser" Literatur peu à peu abschaffe.
Deshalb sei es jedes Mal erfreulich, wenn ein Roman oder ein Projekt auftauche, das ohne ästhetiktheoretisch generierte Schnörkeleien sozusagen von A nach B erzähle.
"Der Hai von Shinjuku - Rache auf chinesisch" von Arimasa Osawa ist so ein Roman. Er ist der zweite Teil einer bis heute neunteiligen Serie über den "Hai" genannten Spezialermittler Samejima von der Tokyioter Polizei, der als Einzelgänger gegen das Organisierte Verbrechen antritt. Wie überhaupt die ganze Haltung des Buches und seine kühle, klare Erzählsprache etwas durchaus Melville'sches haben - Genre pur. ...
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 4/2008 lesen.
NDR:
»Eine Lawine des Interesses«
Hinter dem Pseudonym Jan Seghers verbirgt sich der Autor Matthias Altenburg, der nun unter diesem Namen seinen inzwischen dritten Kriminalroman vorlegt: "Partitur des Todes" (Wunderlich Verlag). Wie schon in den Vorgängern "Ein allzu schönes Mädchen" und "Die Braut im Schnee" führt er erneut vor, dass Skandinavien wirklich nicht weit weg ist und man von den Vorbildern wie Sjöwall/Wahlöö und Mankell jede Menge lernen kann. Ob das immer von Vorteil ist, steht dabei auf einem anderen Blatt.
Von Stefan Maelck ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski stellt die Frage "Was ist noir?" ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über den Erfolg der "Criminalbibliothek des 19. und 20. Jahrhunderts", über Umwweltverschmutzung und Humor im Krimi ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer über "Zug um Zug" von Andreas Hoppert. Achtung: diese Besprechung verrät das Ende ...
NuT:
Joachim Linder kontert die Beiträge zum Humor im Krimi ...
giorgione:
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen
Lesungen:
25. Januar 2008
David Baldacci liest aus "Die Wächter"
Moderation und Übersetzung: Margarete von Schwarzkopf | Lesung in deutscher Sprache: Heikko Deutschmann
25.01.2008 | 19.30 Uhr | deutsch/englisch
Morawa Buchhandlung, Wollzeile 11, A-1010 Wien
Sebastian Fitzek liest aus seinem neuen Roman "Das Kind"
25.01.2008 | 20.00 Uhr | Eintritt: 4,00 €
Buchhandlung Schimmel, Bahnhofstr. 34, 29525 Uelzen
Peter Gerdes liest aus "Der siebte Schlüssel"
25.01.2008 | 20.00 Uhr | Eintritt: 9,50 erm. 7,50 €
Speicherstadtmuseum, St. Annenufer 2, 20457 Hamburg
Reservierung empfohlen! Buchungen unter: Tel.: 040 / 32 11 91
Bernhard Kegel liest aus "Der Rote"
25.01.2008 | 20:15 Uhr | 8 € (ermäßigt und für GraffCard-Inhaber 6 €)
Buchhandlung Graff, Sack 15, 38100 Braunschweig
Michael Koglin liest eine finstere Kurzgeschichte und stellt einen ganz besonderen Ermittler vor
Sonnenseite Café/Bar, Weidenallee 24 / Zwischen Sternschanze und Christuskirche, 20357 Hamburg
Tel: 040 - 45 00 00 82
Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
hier
Kalender
W. Somerset Maugham
Am 25. Januar 1874 wird W. Somerset Maugham in Paris geboren († am 16.12.1965 im französischen Cap Ferrat (Nizza) Seine geistreich-witzigen, manchmal auch zynischen Bücher machten den britischen Autor zum Millionär und zum meistgelesenen englischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Mit dem Roman "Ashenden oder Der britische Geheimagent" (Diogenes) schrieb er einen "der ganz großen frühen Klassiker des Spionage-Genres. Gerühmt wird vor allem Maughams kühler Realismus; für diesen Episodenroman schöpfte er aus eigenen Erfahrungen beim Secret Service." (UFO)
Info:
wikipedia, Dieter Wunderlich, Deutschlandradio, Diogenes.
Alte Krimis:
»Als der Dieb noch das Fahrrad nahm«
Arsène Lupin ist einer der sympathischeren Schlawiner der Weltliteratur: eine Robin Hood-Figur, aber auch ein gnadenloser Charmeur, ein Alleskönner. Sein Erfinder Maurice Leblanc setzte ihn 1905 in die Welt und ließ ihn in 30 Jahren und 20 Romanen zu einem frühen Superman reifen.
Günther Grosser über alte Krimis und Neuauflagen, von den Verlagen Matthes & Seitz und dem Alexander-Verlag. Mit "Kälter als der kalte Krieg" von Ross Tomas und "Die Gräfin von Cagliostro oder Die Jugend des Arsène Lupin" von Maurice Leblanc ... mehr
Der Spiegel:
»In bester schlechter Gesellschaft«
Krimis sind viel mehr als nur Kolportage: Sie spiegeln die sozialen und politischen Brüche unser Zeit. Bestes Beispiel: Der postum erschienene Thriller "Verblendung" des Schweden Stieg Larsson - eine exzellente Mischung aus Suspense und Gesellschaftskritik ...
mehr
Deutschlandfunk:
»Gugelhupf und Kaiserinnenschmarrn«
Linda Stifts fein gesponnener Schauerroman "Stierhunger" (Deuticke Verlag) beginnt mit einer harmlosen Einladung zum Gugelhupf, zu Kaffee und Kuchen, steigert sich aber bald zur Inventur eines rein weiblichen Universums rund um das Diktat des Schlankseins. Ihre unterkühlte Diktion kann süchtig machen. Sie bedient sich einer eleganten Unterwanderungsmethode durch einen Subtext. Auf diese Weise steigert die Spiegelung des Textes im Text den Reiz von "Stierhunger" noch weiter, bis zur Kulmination. Ein solch maliziöser Psychothriller kann nur aus Wien kommen.
Von Kathrin Hillgruber ... mehr
Verbrechen, Mord, Totschlag: Krimi-Tipps bei HR-online:
Frankfurt-Krimi:
Jan Seghers alias Matthias Altenburg hat mit "Partitur des Todes" (Wunderlich Verlag) seinen dritten Krimi veröffentlicht. Paris, Frankfurt und die Wetterau sind die Spielorte des neuen Falles: Ein fünffacher Mord hat seinen Ursprung im Konzentrationslager Auschwitz. Altenburg hat wieder einen "typischen" Seghers vorgelegt: Der Einstieg ist hin- und mitreißend und auch literarisch brillant. Danach drosselt der Autor das Tempo seiner Geschichte fast auf Null. Typisch Altenburg/Seghers ist auch, dass ihm in eher langsamen Teil sein mehrfach unter Beweis gestelltes Sprachvermögen ein wenig abhanden kommt. Der Schluss ist wieder rasant, flott und gut geschrieben, spannend, die Auflösung dieses geschichtsträchtigen Thrillers äußerst lesenswert.
Von Nicole Rodriguez Cardenas ... mehr
Kurz und knapp, aber immer eindeutig kommen die Kritiken in der "Kleinen Krimi-Rundschau" des Stadtmagazins "Ultimo" daher, die erfreulicherweise niemanden verschonen. Die
34. Lieferung mit diesen Büchern:
Osman Engin: "Tote essen keinen Döner"
Andreas Hoppert: "Menschenraub"
Brian Freeman: "Doppelmord"
Ursula Sternberg: "Variationen der Wahrheit"
John Harvey: "Schau nicht zurück"
Kevin Lewis: "Kaitlyn"
Manuela Martini: "Off road"
Jan Guillou: "Madame Terror"
mehr
Die Berliner Literaturkritik: »Wenn blutige Thriller wahr werden«
Angenommen, Bücher und das Lesen beeinflussten uns viel stärker als wir vermuten – könnten blutige Thriller dann wahr werden? Mit Lesewirklichkeiten und der Bedeutung von Lektüre für die Leser und die "Gelesenen" spielt Giwi Margwelaschwili in seinem Roman "Officer Pembry" (Verbrecher Verlag). Darin lässt er einen der blutigsten Kriminalromane, nämlich "Das Schweigen der Lämmer" von Thomas Harris, Wirklichkeit werden. Was das bedeutet? Die fiktive Geschichte des Thrillers wiederholt sich in der Realität, echte Menschen müssen sterben. Das Buch als eigene Lebenswelt – Margwelaschwili ist ein faszinierender Roman gelungen.
Von Thomas Strünkelnberg ... mehr
SWR:
»Suter macht es spannend«
Ist es ein Krimi oder ein Liebesroman? Der Schweizer Autor Martin Suter lässt die Leser seines neuen Romans "Der letzte Weynfeldt" (Diogenes Verlag) lange rätseln. Dieser Roman kommt harmloser daher als die anderen, aber genau das ist der Trugschluss. Auch sonst hält das Buch manche Überraschung bereit - genau das macht es lesenswert.
Von Niels Berkefeld ... mehr
SWR:
»Mordsmäßig gut und lesenswert«
Ein langlebiger Erfolg: Die Krimis von Andrea Maria Schenkel halten sich hartnäckig weit oben in den Bestsellerlisten. Doch Literatur-Redakteur Alexander Wasner kann noch mehr gute Krimi-Autoren empfehlen - wie Jan Seghers mit "Partitur des Todes".
Ein Beitrag, den Sie auch sehen können (8:32 min)... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski zum Artikel bei ARTE über die französische Veröffentlichung von David Peace und mit einer Kurzrezension zu Chester Himes' "If He Hollers Let Him Go" ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Thomas H. Cooks "Das Gift des Zweifels" ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit Kino- und TV-Tipps ...
NuT:
Joachim Linder zu Walther Rode, Justizkritik ...
giorgione:
Georg Patzer ist entsetzt über sprachliche und andere Patzer bei ARTE zu David Peace...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Der dunkle Unbekannte und das Verderben:
Hier haben Hörerinnen und Hörer von Radio Wien einen wirklich fulminanten, "basisdemokratischen" Wiener Krimi gemeinsam geschrieben, feinstens dramatisiert, mit Geräuschen und Musik verfeinert im O-Ton. Wer keine Lust hat, "Maslak drückt ein Auge zu" zu lesen, der kann sich auf zwei CDs alles vorspielen lassen. Ein Beitrag im ... Stadtmagazin
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Was an den Rändern der Gesellschaft geschieht, ist ein Ausdruck dessen, was in der Gesellschaft selber vor sich geht. In der Ausstellung soll anhand von ausgewählten Themenbereichen und Fällen gezeigt werden, wie Verbrechen und Verhältnisse in der Gesellschaft miteinander zusammenhängen und wie sich mit den Veränderungen in der Gesellschaft auch die Verbrechensformen ändern.
Stadthaus Zürich
Stadthausquai 17
CH-8001 Zürich
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Lesungen:
24. Januar 2008
David Baldacci liest aus "Die Wächter"
Moderation und Übersetzung: Margarete von Schwarzkopf | Lesung in deutscher Sprache: Heikko Deutschmann
24.01.2008 | 20.15 Uhr | deutsch/englisch
Haus des Buches, Dr.- Kütz-Ring 12, 01067 Dresden
Sebastian Fitzek liest aus seinem neuen Roman "Das Kind"
24.01.2008 | 20.00 Uhr | Eintritt: 7,00 €
Buchhandlung Decius, Lange Str. 11, 27749 Delmenhorst
Andreas Franz liest aus seinem neuen Krimi "Das Todeskreuz" .
24.01.2008 | 19.30 Uhr | Eintritt: 5,00 €
Stadtbücherei Dreieich/ Sprendlinger Bücherstube, Fichtestr. 50 A, 63303 Dreieich
Gunter Gerlach liest aus "Ich weiss" und "Irgendwo in Hamburg"
24.01.2008 | 19:30 Uhr
Bücherklause Uhlenhorst, Papenhuder Straße 36, 22087 Hamburg
Bernhard Kegel liest aus "Der Rote"
24.01.2008 | 20:15 Uhr | 10 € Eintritt Schüler: 6 €
Buchhandlung Schaumburg, Große Schmiede Str. 27, 21682 Stade
Volker Klüpfel und Michael Kobr lesen aus "Seegrund"
24.01.08 | 20.00 Uhr
Stadtbücherei, 86830 Schwabmünchen
Edith Kneifl liest aus "Geheimes Venedig"
24.01.2008 |
Buchhandlung Thrill & Chill, Mariahilfer Straße 125 / Eingang Bürgerspitalgasse, 1060 Wien
Reservierungen ab sofort unter Te.0043 890 45 98-01 oder via E-Mail an buch@thrillandchill.at
Rudi Kost liest aus seinem Hohenlohe-Krimi "Die Nadel im Heuhaufen"
24.01.08 | 20.00 Uhr |
Kulturkneipe Häberlen, 74405 Gaildorf
Nicolas Remin liest aus "Die Masken von San Marco"
24.01.2008 | 19.30 Uhr |
Buchhandlung Leuenhagen & Paris, Lister Meile 39, Hannover
Die Fälle des "Quincy" von Berlin: Volkmar Schneider liest aus "Brisante Fälle auf dem Seziertisch"
24.01.2008 | 20.00 Uhr |
Haus des Kulturbundes, Elsterstr. 35, 04109 Leipzig
Jan Seghers liest aus "Partitur des Todes"
24.01.2008 | 17.00 Uhr | Moderation: Lothar Ruske | Eintritt frei
Buchhandlung Hugendubel, Steinweg 12, 60313 Frankfurt
Burkhard Spinnen liest aus "Mehrkampf" und spricht mit Daniela Strigl über seine Bücher, Peter Altenberg, Arthur Schnitzler und Wien
24.01.2008 | 19.00 Uhr | Moderation: Marianne Gruber
Palais Wilczek, Herrengasse 5, A-1010 Wien
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Kalender
Raoul Whitfield
Am 24. Januar 1945 stirbt der amerikanische Autor Raoul Whitfield im Alter von 46 Jahren an einer Tuberkulose (* 22. November 1898 in New York City).
Mit seinem in US-Diensten stehenden Vater lebte er auf den Philippinen, in Japan und China, bevor er 1916 wegen einer Krankheit nach Amerika zurückkehrte. In Hollywood arbeitete er als Stummfilmschauspieler. Im 1. Weltkrieg flog er als Pilot Einsätze in Frankreich.
Nach dem Krieg schrieb er für die "Pittsburgh Post", heiratete eine Journalistin, kündigte und zog mit ihr nach Florida, um als Schriftsteller zu leben. Seine erste Story wurde 1926 im "Black Mask Magazine" veröffentlicht, er schrieb Flieger- und Kriminalgeschichten, wurde ein Trinkgenosse von Dashiell Hammett. Zwischen 1926 und 1933 veröffentlichte er 155 Stories.
1934 heiratete er seine zweite Frau, die New Yorker Intellektuelle Emily Vanderbilt Thayer und sein Leben änderte sich. Sie kauften eine Ranch in New Mexico, Whitfield schrieb nicht mehr. Doch die Ehe zerbrach 1935, schließlich nahm sich seine Frau das Leben. Auch Whitfields langsamer Niedergang begann. Er kränkelte, das geerbte Vermögen war 1944 aufgebraucht und schließlich erlag er 1945 in einem Militärhospital einer Tuberkolose.
Infos bei:
"mordlust.de", "Crime Corner", "Krimi-Forum" , William Marling (engl.), Black Mask Magazine (engl.).
FAZ:
»Die Thrillerpfeife«
Tom Rob Smith hat das Serienkiller-Schema, das sich mittlerweile selbst zu Tode gemordet hat, in "Kind 44" (DuMont Verlag) einfach nur in ein neues Milieu und in eine ferne Zeit verpflanzt, ohne es weiter auszudifferenzieren. Und je deutlicher dieses Stahlgerüst eines Plots hervortritt, desto deutlicher wird auch, dass es sich beim stalinistischen Russland nur um eine aparte Schauerkulisse handelt.
Von Peter Körte ... mehr
Der Standard:
»Stimme im Kopf«
Schützengrabenneurose: Inspektor Rutledge ist seit seinem Ersten Weltkriegs-Einsatz in Frankreich fürs Leben gezeichnet. Er hat seitdem einen unsichtbaren Begleiter, den Geist eines Kameraden, der im Krieg gefallen ist und der Kommentare und Warnungen abzugeben pflegt. Charles Todds Roman "Zeit der Raben" (Scherz Verlag) sei ein vorzüglicher historischer Krimi in Molltönen, welcher in Form eines unscheinbaren Taschenbuchs daherkomme, aber nicht übersehen werden sollte, wünscht sich Ingeborg Sperl ... mehr
ARTE KULTUR: »Tokyo Year Zero«
Durch seine Feder tun sich Abgründe auf : Krimiautor David Peace. Als der Brite zum ersten Mal auf deutsch übersetzt wurde, gewann er sofort den Deutschen Krimipreis 2006 für den besten ausländischen Krimi. Gerade ist sein 7. Werk auf französisch erschienen : Tokyo year zero , ein Titel in Anlehnung an Roberto Rosselinis Kino-Klassiker Deutschland im Jahre null von 1947. Der Plot spielt denn auch im zerstörten Nachkriegstokyo, in dem Häuser wie auch Seelen in Schutt und Asche liegen.
Der Beitrag liegt als Video vor und kann via ARTE gesehen werden ... mehr
Der Westen: »Regionalkrimi mit Barcelona-Panorama«
So unverfroren war selten ein historischer Roman an Ken Folletts Genre-Klassiker "Die Säulen der Erde" angelehnt, Buchumschlag und Titel sprechen Bände. In Spanien führte Ildefonso Falcones' Erfolgsschmöker "Die Kathedrale des Meeres" (Scherz Verlag) monatelang die Bestseller-Listen an. Ein historischer Roman? Ja, aber auch ein Regional-Krimi, der von den Farben des mittelalterlichen Barcelona lebt. Kein unparteiisches Geschichtsbuch, aber ein lebendiges, mitunter deftiges Märchen mit grob geschnitzten Helden.
Von Jens Dirksen ... mehr
BR 2:
»Bestsellerin«
Andrea Maria Schenkel greift gerne auf wahre Kriminalfälle zurück: Ein grausames Verbrechen auf einem Einödhof und eine Mordserie in München dienen als schaurige Inspiration für ihre Romane. 2006 feierte die 1962 geborene Regensburgerin ihr Romandebüt mit "Tannöd", ein Jahr später folgte "Kalteis", beide Edition Nautilus. Andrea Maria Schenkel wurde mit dem Deutschen Krimipreis 2007 ausgezeichnet und erhält diesen Preis auch 2008 für ihren zweiten Roman.
Radio-Tipp :
Eins zu Eins. In der Talksendung spricht Achim Bogdahn heute, am 23. Januar ab 16.05 in Bayern 2 mit Andrea Maria Schenkel ... mehr
Die Berliner Literaturkritik: »Überraschung! Fred Vargas schafft es nicht, zu überraschen «
Grundsätzlich steht Fred Vargas für kriminalistischen Tiefgang. Für ihre Art, den Leser bis zuletzt im Dunkeln zu lassen und ihn trotzdem immer wieder mitten ins Geschehen zu ziehen. Mit ihren drei neuen kriminalistischen Kurzgeschichten "Die schwarzen Wasser der Seine" (Aufbau Verlag) hat sich die Autorin auf dünnes Eis begeben und bricht dabei leider ein.
Von Sabrina Slawinski ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski Über US-amerikanische Urlauber in Tijuana, Mexiko aus "Wüstenstaub" von Rolo Diaz ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lässt wieder das Folg blokken ...
krimiblog:
Ludger Menke ist für eine Umbenennung des des europäischen Krimipreises "Ripper Awards" und hat darüber auch bei "Westropolis" geschrieben ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer meldet Heath Ledger als tot, Oscar- und Razzie-Nominierungen, "Die Anwälte" als abgesetzt, "Conspiracy Theory" als online, aber viel ausführlicher Drei neue Romane mit den drei CSI-Teams als gelesen ...
NuT:
Joachim Linder über Grenzerfahrungen um 1840 bei Temme ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner spricht weiter. In der Folge 27 über Christiane Höhmanns "Puppenvater". Hören Sie gut! ...
Buchkolumne:
zu Ruth Rendell mit "Schuld verjährt nicht". Lassen Sie es podstern ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
»Zwischen Dandy und Gentleman«:
Der Schweizer Schriftsteller Martin Suter erreicht mit seinen klassisch komponierten Romanen ein Millionenpublikum. Dass Literaturkritiker seine Bücher als "Unterhaltungsliteratur" abstempeln, stört ihn nicht. Martin Suter hat mit dem Autor gesprochen. Für den ... ORF Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
»Neues vom Buchmarkt«:
Einen Überblick über die neuesten Bücher bekannter Autoren geben Sabine Zaplin, Knut Cordsen und Roana Brogsitter jeden Mittwoch in B5 aktuell. In der Sendung vom 23.01.2008 mit folgenden Büchern: Gilbert Adair: "Ein stilvoller Mord in Elstree. Eine Art Kriminalroman" (C.H.Beck) / Klas Östergren: "Gentlemen" & "Gangster" (Pendo) ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Vernissage: Dienstag, 22. Januar 2008, 18.30 Uhr
Was an den Rändern der Gesellschaft geschieht, ist ein Ausdruck dessen, was in der Gesellschaft selber vor sich geht. In der Ausstellung soll anhand von ausgewählten Themenbereichen und Fällen gezeigt werden, wie Verbrechen und Verhältnisse in der Gesellschaft miteinander zusammenhängen und wie sich mit den Veränderungen in der Gesellschaft auch die Verbrechensformen ändern.
Stadthaus Zürich
Stadthausquai 17
CH-8001 Zürich
Mehr Informationen
Lesungen:
23. Januar 2008
Sebastian Fitzek liest aus seinem neuen Roman "Das Kind"
23.01.2008 | 20.15 Uhr | Eintritt: 6,00 €
Buchhaus Melcher, Brandenburger Str. 49, 14467 Potsdam
Doris Gercke liest aus "Schweigen oder Sterben"
23.01.2008 |
Justizvollzugsanstalt, Breidenbeck 15, 29505 Uelzen
Bernhard Kegel liest aus "Der Rote"
23.01.2008 | 20:15 Uhr | 8 €
Buchhaus Wittwer, Königstr. 30, Kleiner Schloßplatz, 70173 Stuttgart
Jan Seghers liest aus "Partitur des Todes"
23.01.2008 |
Strömungen e.V., Marburg
Heinrich Steinfest liest aus "Der Mann aus dem Ei"
Deutschlandfunk Lesezeit
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»Der verlorene Anblick des Todes«
Skandinavische Kriminalromane
Von Johannes Kaiser
Dienstag, 22. Januar 2008 | 20.03 bis 21.00 Uhr | SWR2 Literatur
Je kälter das Klima, desto kaltblütiger das Verbrechen. Je höher der Norden desto höher die Mordrate. Je ruhiger die Gegend, desto stiller die Toten. Nirgendwo scheint es so viele Tötungsdelikte zu geben wie in Skandinavien, zumindest im Kriminalroman. Die Zahl der Schreibtischtäter ist kaum noch überschaubar. Angeführt vom Bestseller-Autor Henning Mankell sind inzwischen 120 skandinavische Autoren mit ihren Krimis ins Deutsche übersetzt worden. Was fasziniert uns am Morden im Norden? Ist es das besondere gesellschaftliche Klima der Romane? Sind es die Romanhelden (und nicht zuletzt Heldinnen), die alles andere als coole Detektive sind? Oder ist es eine besondere Psychologie und Sichtweise? Johannes Kaiser hat die Stars der skandinavischen Krimi-Szene besucht und ihre Romane seziert. ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Mörderjagd – live:
Die Suche nach dem Frauenmörder Dr. Crippen hielt das edwardianische Großbritannien in Atem. Erik Larson eröffnet die Jagd auf Crippen erneut.
Von Henrike Heiland ... mehr
jetzt.de/süddeutsche: »Sex ist eine Form von Lebendigkeit«
Rolo Diez lässt einen Macho-Cop in Mexiko aufräumen. In seinem jetzt im Heilbronner (Distel Literatur Verlag) erschienenen Kriminalroman "Wüstenstaub" aus dem Jahr 2001 gestaltet der argentinische, heute in Mexiko lebende Schriftsteller Rolo Diez nicht nur den Geschlechtstrieb seines Helden mit schöner Akribie. Natürlich widmet er sich - auf entspannte, entspannende und hochspannende Weise - auch dem Verbrechen. In drei Teilen erzählt Diez von den abgekarteten Spielen einflussreicher Politiker und Richter. Diez katapultiert seine Hauptfigur aus der gewohnten inneren Umlaufbahn hinaus in die Finsternis, wo auf nichts mehr Verlass ist, außer auf sich selbst.
Friedrich Ani in seiner online selten zu lesenden Kolumne "Anis Nahschuss" ... mehr
Ein Linktipp von Joachim Linder
Die Berliner Literaturkritik: »Schmutzige Geschäfte, alte Rechnungen«
Polina Daschkowa zeichnet ihre Figuren mit psychologischem Fingerspitzengefühl. Nicht umsonst verfasst sie gelegentlich Tätergutachten für die Kriminalpolizei. "Der falsche Engel" (Aufbau Verlag) , der neueste Thriller von Russlands beliebtester Krimiautorin geht unter die Haut. Actionreich und psychologisch überzeugend entwickelt Polina Daschkowa eine packende Story um Schuld, Vergeltung und einen geheimnisvollen Doppelgänger.
Von Monika Thees ... mehr
Deutschlandradio:
»Furcht und Schrecken im Russland des 21. Jahrhunderts«
Im Jahr 2027 herrscht in Russland Willkür und Gewalt, nationale Rhetorik entpuppt sich als blanke Propaganda. Vladimir Sorokin entwirft in seinem satirischen Roman "Der Tag des Opritschnik" (Kiepenheuer & Witsch Verlag) ein dunkles Zukunftsszenario und schreibt sich seinen Frust über die aktuellen Zustände von der Seele. Sorokins Satire verstört umso nachhaltiger, als sie eine lange historische Linie der Willkür und Gewalt, die auch deutliche Anklänge an den Stalinismus aufweist, in die Zukunft verlängert.
Von Gregor Ziolkowski ...
mehr
Berliner Morgenpost:
»Iwan der Schreckliche kehrt zurück«
Russland 2027: Vladimir Sorokins Roman "Der Tag des Opritschniks" ist eine düstere Prophezeiung. Würde sich Vladimir Sorokins geniale Fähigkeit, künftige Phänomene in der Gegenwart aufzuspüren, die er bereits in seinen wichtigsten Büchern wie "Die Norm", "Der himmelblaue Speck" oder die "Ljod"-Trilogie bewies, auch diesmal bewahrheiten, stünde Russland die Zukunft eines feudalen, korrupten Staates bevor, der sowohl im Inneren als auch nach außen nur noch Befehl und Gehorsam anerkennt. "Der Tag des Opritschnik" (Kiepenheuer & Witsch Verlag): Ein erschreckendes Buch.
Von Marina Neubert ...
mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski meldet seine Besprechung von David Peace: Nineteen Seventy Seven, die bei...
Watching the Detectives:
von Dieter Paul Rudolph veröffentlicht wird ...
krimiblog:
Ludger Menke hat einen Krimiwettbewerb verpasst und meldet einige Bemerkungen von Autorin über Autor (Chaplet/Seghers) ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit einem TV-Tipp und einem schönen Cover der Woche ...
NuT:
Joachim Linder über die frei einsehbare Erstfassung von "The Simple Art of Murder" und "The Critic as Paranoid Criminal-Detective" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
»Als Indien noch englische Kolonie war«:
Vor Kurzem erschien der zweite Peabody-Roman des französischen Autors Patrick Boman. Peabody ist ein englischer Kommissar, der Anfang des 20. Jahrhunderts in Indien ermittelt – zu jener Zeit also, als Indien noch englische Kolonie war. "Peabody geht in die Knie" (Unionsverlag) – so der Titel des neuen Romans. Frank Rumpel stellt ihn heute, 22.01.2008, von 10.55 bis 11.00 Uhr bei "SWR 2" vor. Eventuell bald nachhörbar als podcast ...
»Ausschreibung "Mord und Blutwurst"«:
2008 schreibt die Stadt Pfungstadt einen Schreibwettbewerb aus.
Mord und Blutwurst heißt das Motto, unter dem bis zu zwölfseitige Kurzgeschichten eingereicht werden können.
Ernährung und Konflikt sind existenzielle Themen, die die Menschheit
von Anbeginn an begleitet haben. In den Begriffen "Mord" und "Blutwurst"
finden beide die Zuspitzung, die uns an Kriminalgeschichten besonders
interessiert. Die Aufgabe lautet, einen Text zu verfassen, der die beiden archaischen
Themen knapp, spannend und überzeugend in einem fesselnden Zusammenhang
erzählt. Die Wahl der literarischen Mittel ist grundsätzlich frei.
In Pfungstadt werden die besten Texte im Spätsommer 2008 vor der
Buchveröffentlichung bei Blutwurstessen unterschiedlichster Art, serviert
von Pfungstädter Gastronomen mit Blutwürsten unterschiedlichster Herkunft
und Zubereitung, von den Autor/inn/en vorgestellt. Die drei besten Texte werden mit Geldpreisen von 500, 300 und 100 Euro belohnt. Einsendeschluss: 30. April 2008. Mehr ...Informationen (pdf)
Lesungen:
22. Januar 2008
David Baldacci liest aus "Die Wächter"
Moderation und Übersetzung: Margarete von Schwarzkopf | Lesung in deutscher Sprache: Heikko Deutschmann
22.01.2008 | 20.15 Uhr | deutsch/englisch
Buchhandlung Schmorl & von Seefeld, Bahnhofstraße 14, 30159 Hannover
Sebastian Fitzek liest aus seinem neuen Roman "Das Kind"
22.01.2008 | 19.30 Uhr | Eintritt: 5,00 €
Buchhaus Melcher, Katharinenkirchplatz 12, 14776 Brandenburg
Bernhard Kegel liest aus "Der Rote"
22.01.2008 | 20:00 Uhr |
Neue Buchhandlung, Ölberg Str. 12, 72336 Balingen
Rudi Kost liest aus seinem Hohenlohe-Krimi "Die Nadel im Heuhaufen"
22.01.08 | 20:00 Uhr
Evangelisches Pfarrhaus, Gartenstraße 8, 74583 Gerabronn
Sargon Youkhana stellt seinen Historien- Krimi "Im Labyrinth der Lilien" vor
22.01.2008 | 20.00 Uhr | 4 €
Kriminalbuchhandlung totsicher, Winsstraße 16, 10405 Berlin
Juli Zeh liest aus "Schilf"
22.01.08 | 20.00 Uhr |
Buchhandlung Herschel, Anklamer Straße 38, Berlin
Kartenvorbestellung unter Tel.: 030/4407599
Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
hier
Kalender
Joseph Wambaugh
Am 22. Januar 1937 wird der amerikanische Krimiautor Joseph Wambaugh in Pittsburgh geboren. Dienstzeit bei den Marines, Studium, 14 Jahre beim Los Angeles Police Department, seit 1975 freier Schriftsteller. Er Lebt in Rancho Santa Fé, Kalifornien. Joseph Wambaughs Romane aus dem Polizeialltag des Molochs Los Angeles haben die Genrekonventionen der Cop-Novel, bzw. des Police Procedurals gesprengt und weit in die Bereiche des Grotesken und der Satire geführt (Susanna Mende).
Info:
Susanna Mendes "Berliner Krimisalon: "Interview von Thomas Wörtche, Wikipedia, Krimi-Couch, "bookreporter": Interview (engl.), William Marling: Feature (engl.).
Die Presse: »Kunst verdirbt den Charakter«
Von Krimis versprechen sich Verleger gute Verkaufszahlen. Und so fordern sie ihre und "fremde" Autoren auf, Kriminalromane zu schreiben, die dann in speziellen Reihen erscheinen. Eine davon nennt sich "Dunkle Seiten"; für die konnte nach Gert Heidenreich und Uwe Kolbe nun Evelyn Grill gewonnen werden. "Schöne Künste" (LangenMüller Verlag) ist ein erfrischend moralinfreier, intelligent komponierter Roman, mit einem Witz, den man mit "schelmisch-böse" oder "hinterhältig-durchtrieben" umschreiben müsste, gäbe es nicht das treffliche österreichische Wort "gfeanzt".
Von Astrid Graf-Wintersberger ... mehr
Benjamin M. Schutz †
Am Donnerstag den 18. Januar 2008 ist der amerikanische Kriminalautor Benjamin M. Schutz an den Folgen eines Herzanfalls gestorben.
Benjamin M. Schutz war Gerichtspsychologe und lebte in der Nähe von Washington D.C. Für seine Leo-Haggerty-Serie wurde er mit dem Edgar und dem Shamus Award ausgezeichnet.
Im Januar 2007 ist der Roman "Unerbittlich" bei Droemer Knaur erschienen.
Infos:
Kriminalakte, Ed Gorman, Krimi-Couch, Alligatorpapiere, Mord und Ratschlag

ZDFinfokanal: »Europäische Bestsellerautoren im Porträt«
Montag, den 21. Januar 2007: 13.04 Uhr und 19.20 Uhr
Edinburghs Unterwelten
Seit 20 Jahren ermittelt Detective Inspector John Rebus in der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Ian Rankin hat ihn weltberühmt gemacht. Besuchen Sie mit uns den Bestsellerautor in seiner Heimatstadt.
n den Rebusromanen hat Ian Rankin Edinburgh ein zeitgenössisches literarisches Gesicht gegeben. Der Detektiv, der in allen Gesellschaftsschichten ermittelt, durchstöbert ein Edinburgh jenseits der touristischen Wahrnehmung. Mit Rebus hat Rankin die finsteren Aspekte der Stadtgeschichte erforscht, hat auch die Räume erschlossen, in denen das Elend sein Quartier hat. Mancher Ort ist dank Rankin heute eine Touristenattraktion wie etwa die mittlalterliche Gasse Mary King's Close. Der Film zeigt auch die verarmten Suburbs der Stadt.
Ein Beitrag von Tobias Gohlis und Martin Schöne ...mehr
Weitere Sendetermine
Andrea Maria Schenkel, P.D. James, Fred Vargas, Arne Dahl, Ian Rankin, Arnaldur Indriadson und Petros Markaris: In der Reihe "crime time" stellt der ZDFinfokanal diese sieben europäischen Krimiautoren und -autorinnen vor, die für Spannung bürgen.
mehr
In der ZDF-Mediathek sind Videos der Reihe abrufbar.
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ORF: »Der Makel des Saubermanns«
Der französischsprachige Autor Marc Dugain hat ein bemerkenswertes Buch geschrieben: "Der Fluch des Edgar Hoover" (Frankfurter Verlagsanstalt), so der deutsche Titel, bietet nichts weniger als einen Abriss der amerikanischen Geschichte, verpackt im Gewand eines Romans. Ein bestrickendes Buch über den Umgang mit der Macht - aber auch ein Buch, das die privaten und meist nicht besonders sympathischen Seiten der Mächtigen beleuchtet.
Von Irene Binal ... mehr
Seite 4: »Das Faktische der Biografie«
Friedrich Glauser war seit früher Jugend süchtig. Zeitlebens war er vom Morphum beherrscht, vom "MO", wie er es nannte. "MO - Der Lebensroman des Friedrich Glauser" Pendragon Verlag von Frank Göhre ist eine literarische Annäherung an die Vatergestalt der deutschsprachigen Kriminalliteratur. Frank Göhre geht Glausers Wegen nach und erkundet die weißen Räume zwischen den biografischen Fakten.
Von ue ... mehr
Die Berliner Literaturkritik: »Teuflische Morde«
"Blutmale" (Limes Verlag) ist der sechste Band der Krimireihe um die beiden Frauen Maura Isles und Jane Rizzoli. Auch wer die vorausgegangenen fünf Bände nicht kennt, findet sich mühelos in die Geschichte hinein. Obgleich das Thema Assoziationen zu Teufelskult und Übernatürlichem wecken, schafft es die Autorin Tess Gerritsen immer wieder, mit ihrem klaren und knappen Schreibstil keinen falschen Pathos aufkommen zu lassen
Von Karin Istel ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski über Ellroy und Peace und Die Kandidaten für die Edgar Awards 2008 ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph veröffentlich das Titelbild und das Inhaltsverzeichnis des voluminösen Krimijahrbuches 2008 ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer über Blog-Karneval, einige Todesfälle und den Cartier Diamond Dagger 2008 für Sue Grafton ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis über den Film über Ian Rankin: Dieser Film ist ein Muss für Krimi- und Rankin-Fans ...
Berlin kriminell: war wieder im moabiter kriminalgericht und hat Alexander McCall Smiths "Blaue Schuhe für eine Kobra" gelesen ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner ist soweit. Sie stellt in der Folge 27 Christine Lehmanns "Allmachtsdackel" vor. Podstern Sie schön! ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
»Die Angst muss öfter Gassi gehen«:
Stephen King ist eine Eidechse im Acrylpullover, Frank Darabont ein Bär in Hollywood-Chic. Und doch scheint es keine besseren Freunde zu geben. Anlässlich der amerikanischen Premiere von "Der Nebel - The Mist" schauen sie auf ihre lange Zusammenarbeit zurück. Ein Interview mit Stephen King und Regisseur Frank Darabont. DAs Protokol führte Jörg Häntzschel für ...jetzt.de/süeddeutsche
Lesungen:
21. Januar 2008
David Baldacci liest aus "Die Wächter"
Moderation und Übersetzung: Margarete von Schwarzkopf | Lesung in deutscher Sprache: Heikko Deutschmann
21.01.2008 | 20.15 Uhr | deutsch/englisch
Mayersche Buchhandlung,
Schildergasse 31-37, Köln
Anne Chaplet liest aus "Doppelte Schuld"
21.01.2008 | 20.00 Uhr | Eintritt: 10,70 €/6,10 €
Stadtbücherei Recklinghause,
Willy-Brandt-Haus / Herzogswall 17, 45657 Recklinghausen
Bernhard Kegel liest aus "Der Rote"
21.01.2008 | 20:00 Uhr | 7 €
Bibliothek der Hochschule DA, Campus Dieburg, Max-Planck-Strasse 2, Gebaeude 25, 64807 Dieburg
Andrea M. Schenkel liest aus ihrem zweiten Kriminalroman "Kalteis"
21.01.2008 | 21:00 Uhr | 8 €
Parkcafé , Weiherstr. 7, 92318 Neumarkt
Burkhard Spinnen liest aus "Mehrkampf"
21.01.2008 | 20.00 Uhr |
Blue Note im Cinema-Arthouse, Erich-Maria-Remarque-Ring 16, Osnabrück
Axel Bußmers TV & Buchtipps 19. Januar – 1. Februar 2008
In den kommenden beiden Wochen werden einige Perlen gezeigt
Los geht's mit Alfred Hitcocks David - Dodge - Verfilmung "Über den Dächern von Nizza". Weiter geht's mit Robert Aldrichs Henry - Farrell - Verfilmung "Was geschah wirklich mit Baby Jane?", Claude Chabrols Dominique - Roulet-Verfilmungen "Hühnchen in Essig" und "Inspektor Lavardin oder Die Gerechtigkeit", den beiden Lars - Becker - Filmen "Einsatz in Hamburg: Bei Liebe Mord" und als TV-Premiere "Nachtschicht: Ich habe Angst", Frank Darabonts Stephen - King - Verfilmung "Die Verurteilten", Francois Truffauts Cornell - Woolrich - Verfilmung "Die Braut trug Schwarz" und endet mit José Giovannis John - Carrick -Verfilmung "Im Dreck verreckt".
Außerdem gibt es mit "Mord in aller Unschuld" einen weiteren Franziska Luginsland Film nach einem Drehbuch von Friedrich Ani ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Es lohnt ausserdem, einmal bei Axel Bußmers Blog kriminalakte vorbeizuschauen, wo es nicht nur weitere Filmtipps, sondern auch immer interessante Besprechungen und Hinweise gibt ...

»Der verlorene Anblick des Todes«
Skandinavische Kriminalromane
Von Johannes Kaiser
Dienstag, 22. Januar 2008 | 20.03 bis 21.00 Uhr | SWR2 Literatur
Je kälter das Klima, desto kaltblütiger das Verbrechen. Je höher der Norden desto höher die Mordrate. Je ruhiger die Gegend, desto stiller die Toten. Nirgendwo scheint es so viele Tötungsdelikte zu geben wie in Skandinavien, zumindest im Kriminalroman. Die Zahl der Schreibtischtäter ist kaum noch überschaubar. Angeführt vom Bestseller-Autor Henning Mankell sind inzwischen 120 skandinavische Autoren mit ihren Krimis ins Deutsche übersetzt worden. Was fasziniert uns am Morden im Norden? Ist es das besondere gesellschaftliche Klima der Romane? Sind es die Romanhelden (und nicht zuletzt Heldinnen), die alles andere als coole Detektive sind? Oder ist es eine besondere Psychologie und Sichtweise? Johannes Kaiser hat die Stars der skandinavischen Krimi-Szene besucht und ihre Romane seziert. ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Die klischeehafte Partitur des Todes«
Serien-Krimis haben den Vorteil, dass man ihr Ermittlungspersonal spätestens im dritten Band begrüßen kann wie alte, wenn auch ferne Bekannte. Doch die Handlung ist in "Partitur des Todes" (Wunderlich Verlag) von Jan Seghers nicht gerade ein Achttausender. Auch erzählt er seltsam routiniert, als flutsche ihm das Schreiben schon bei seinem dritten Krimi nur so durch die Finger. Schwer vorstellbar, dass ein Matthias Altenburg nicht auch weiter reichen könnte als stets bis zum naheliegendsten Adjektiv oder Adverb. Fast immer sagen seine Figuren, was sie in einem schlechten Fernsehkrimi sagen würden.
Von Sylvia Staude ...mehr
NDR:
»Beschattet von Geheimdienstagenten«
Tom Rob Smiths Erstling "Kind 44" (DuMont Verlag) wird gefeiert wie die Erlösung der Buchbranche von allen Teufeln der Gegenwart. Er ist der erhoffte Thriller-Bestseller der Saison. Der Regisseurd Ridley Scott hat soeben die Filmrechte für den Roman gekauft. Und der deutsche DuMont Verlag, der eine der 17 Übersetzungslizenzen ergatterte, hatte es besonders eilig: hier kommt der Thriller bereits heute, zwei Monate früher als im Herkunftsland Großbritannien, heraus. Doch kann er überzeugen?
Von Brigitte Neumann ... mehr
NDR:
»Ein mysteriöser Todesfall«
Die schöne Lagunenstadt Venedig: Jetzt gibt es ein neues Buch mit dem Titel "Geheimes Venedig" (Lichtblick Verlag), das der Stadt von ganz unterschiedlichen Seiten aus gerecht zu werden versucht und keineswegs ein Kochbuch ist, sondern Fotoband und Kriminalroman obendrein. Edith Kneifl,preisgekrönte Wiener Schriftstellerin, hat ganz bestimmt schon wesentlich bessere Krimis geschrieben als diesen hier, aber es handelt sich ja auch um eine Auftragsarbeit. Und dafür ist er dann doch noch ziemlich amüsant.
Von Ulrike Sárkány ... mehr
Titel: »Heldendämmerung«
Außerhalb der Grenzen Russlands gibt es wohl kaum einen Krimiautoren, der die politische, wirtschaftliche und soziale Stimmung in Putins Reich ebenso spannend wie informativ in Worte und Bilder zu fassen vermag wie Martin Cruz Smith. Und das stellt er in seinem neusten "Arkadi-Renko-Roman" "Stalins Geist" (C. Bertelsmann Verlag) erneut und eindrucksvoll unter Beweis.
Von Jörg von Bilavsky ...
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Titel: »Unaufgeregt und gekonnt«
In "Morgen ist der Tag nach gestern" (Pendragon Verlag), dem zweiten Roman der Autorin – macht Mechthild Borrmann einfach alles richtig. Sie erzählt ökonomisch und mit viel Gespür für ihre Figuren und deren Lebenswelten, wählt eine Erzählstruktur, die zwar nicht neu ist, die sie aber perfekt ausfüllt, und sie meistert ein schwieriges Thema, ohne Schwermut zu verbreiten oder auch nur einmal über einfältige Muster zu straucheln.
Von Frank Rumpel ...
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Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB".
Freitag, den 18. Januar 2008 um 10:27 und 13:27
"Das Multi-Kulti-Delikt"
Wo Gedränge ist, sind Taschendiebe. In großen Städten ist viel Gedränge.
Das Berliner Terrain bearbeiten Täter
aus den neuen EU-Ländern und dem alten Jugoslawien,
aus Nordafrika und Südamerika, und sie kommen sich dabei
kaum in die Quere: Es ist ganz im Stil moderner global players mit
regionalen Markenzeichen "ethnisch sortiert", und dabei sind
"ethnische Deutsche" allenfalls im Promillebereich aktiv:
Chilenen sind spezialisiert auf "Frühstückstaten" - sie greifen
Brieftaschen morgens in den Frühstückssälen feinerer Hotels ab.
Algerier pflegen den "Jacke-Jacke-Trick" abends in Restaurants.
Rumänen, Bulgaren, Polen sind tag- oder nachtaktiv – in Supermärkten
und Kaufhäusern, Bussen und U-Bahnen, auf Straßen und Plätzen.
Und nach diversen flexiblen modi operandi.
Sie alle sind "reisende Täter" - eine Fußball-WM mit ihren Fanmeilen, Public Viewing Points, Stadien.
Deshalb gibt es seit 2005 in Berlin die EG Tasche - ein Team aus Kripo und Schupo, Zivilfahndern und Auswertern.
Bundesweit einzigartig und höchst erfolgreich gegen die
"Wirtschaftskriminalität ohne Nadelstreifen".
Die Sendung ist auch per PC und als Podcast abrufbar. (Wiederholungen Sonntag 13:45 und 18:45 und Montagnacht 04:45)
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"
krimileser:
Bernd Kochanowski empfiehlt für den Wochenendkurztrip: Irland ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über den Radio-Tatort ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit Kurzmeldungen und Nachrufen ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis präsentiert Krimi & Karte: Sesselfurzende Kommissare. Die Mobilität der Tatort-Kommissare ...
NuT:
Joachim Linder über Feindbeobachtung durch Soyka und wie die Berliner Polizei sich ihre Stadt einteilt...
krimikiste:
Kristine Greßhöner ist blockiert. Soll sie nach 40 müden Seiten weiterlesen? ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
»Krimipreis Mimi«:
Die Mimi kehrt zurück! Die MIMI war bereits vor Jahrzehnten Kulturgut. So richtig aufgewertet wurde sie aber dadurch, dass im Jahr 1990 erstmals ein nach ihr benannter Krimipreis verliehen wurde. Der deutsche Buchhandel und die Buchwerbung der Neun vergeben 2008 erstmals wieder den Krimi-Publikumspreis. Ab Januar 2008 bestimmt das Krimi-Publikum auf Basis einer Shortlist den Erstplatzierten. In "Krimi. Das Magazin für Wort & Totschlag", das Mitte April 2008 erscheint, werden die Bestplatzierten auch vorgestellt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Die MIMI zu Gast bei ..." geht eine Lese-Tournee durch die an der MIMI Verleihung partizipierenden Buchhandlungen. Stimmen Sie ab und zwar hier
»Polonius Fischer und sein zweiter Fall«:
"Hinter blinden Fenstern", der neue Krimi von Friedrich Ani wird von Jochen Rack unter anderem besprochen in der Radiosendung "Diwan" am Samstag, 19. Januar 2008 von 14.05 - 15.00 Uhr. Zu hören bei ... Bayern 2 oder in der nächsten Woche zum Nachhören als Download und Podcast. Sie können die Sendung als MP3 herunterladen oder kostenlos im DownloadCenter abonnieren.
Lesungen:
18. Januar 2008
Bernhard Kegel liest aus "Der Rote"
18.01.2008 | 19:30 Uhr
Schnitzlersche Buchhandlung, Weißadlergasse 5, 35578 Wetzlar
Lesung und Gespräch: Giwi Margwelaschwili zum 80. Geburtstag.
18.01.2008 | 20.00 Uhr | Mit Katja Lange-Müller | Moderation: Ekkehard Maaß
Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125 , 10115 Berlin-Mitte
Susanne Mischke liest aus "Liebeslänglich".
18.01.2008 | 19.00 Uhr |
Amtsgericht Nordenham, 26954 Nordenham
Hannes Nygaard liest aus seinem Kriminalroman "Küstenfilz".
18.01.2008 | 20.00 Uhr |
Creperie du Ciel, Maria-Euthymia-Platz 7 - 9 (Rückseite Erbdrostenhof), 48143 Münster
Kalender
Ted Lewis
Am 18. Januar 1940 wird Ted Lewis in Manchester geboren († 15.05.1982).
Bereits mit vierzehn Jahren begann er zu trinken. Nach einem wüsten Leben starb der Kettenraucher und Alkoholiker Lewis 1982. Er schrieb acht Romane, die sich durch die Härte des Tons und seine Originalität auszeichneten. "Jack rechnet ab" war sein erfolgreichster Roman und gilt als der Klassiker des britischen Noir-Genre. 1971 wurde danach der legendäre Film "Get Carter" mit Michael Caine gedreht.
Info bei:
mordlust.de ,
wikipedia (engl.), twbooks (engl.)
Axel Bußmers Spurensuche No. 43
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Topps und Flopps
Wer hat enttäuscht, wer hat überrascht, wer hat begeistert im Verlauf des Jahres 2007?
Axel Bußmer stellt seine Topps und Flopps des Jahres 2007
in den Sparten Bücher, Filme, TV-Serien und TV-Filme vor.
Wie immer ausreichend bebildert und treffend erklärt ... mehr
Berliner Zeitung:
»Der Zeitmaschinenmörder aus Freiburg«
Juli Zeh traut sich einiges zu: Neben ihrem Jurastudium legte sie ein Diplom am Literaturinstitut Leipzig ab, reiste allein mit Hund ins kriegsversehrte Bosnien, äußerte sich zu Themen wie Völkerrecht und Bundespolitik und suchte sich auch für ihre Romane gehaltvolle Themen aus: Nach Drogenkriminalität und Erpressung geht es nun, in ihrem neuen Roman "Schilf" (Schöffling & Co) um Mord und die Höhenflüge der theoretischen Physik. Obwohl der Roman die gewohnten Krimi-Abläufe ein bisschen auf den Kopf stellt, funktioniert er wie ein solide gebautes und spannendes Exemplar dieser Gattung. Zwar lernen wir den Mörder kennen, bevor er zum Täter wird, und wissen von Anfang an mehr als die Polizei, bekommen dafür aber immer neue Fragen serviert.
Von Sabine Rohlf ...
mehr
Deutschlandradio:
»Gefährlicher Brief aus Auschwitz«
Mit "Partitur des Todes" (Wunderlich Verlag) hat Jan Seghers - Pseudonym des Schriftstellers Matthias Altenburg - den dritten Fall für seinen Frankfurter Hauptkommissar Robert Marthaler geschrieben. Wie schon in seinen bisherigen Kriminalromanen gelingt es Jan Seghers, Handlungsstränge geschickt miteinander zu verweben und die Leser in die Irre zu führen. Das ist gekonnt gemacht, mit kräftigem Lokalkolorit versehen und mit manchmal etwas dick aufgetragenem sozialkritischen Impetus angereichert. Ein Arsenal mehr oder minder eigenwilliger Charaktere bevölkert das Frankfurter Kommissariat und verleiht Seghers' Ermittlern jene menschliche Note, ohne die kein Gegenwartskrimi mehr auskommen mag.
Von Rainer Moritz ...mehr
Verbrechen, Mord, Totschlag: Krimi-Tipps bei HR-online:
Schwarze Komödie:
Carl Hiaasen ist seit über 20 Jahren Chefreporter der größten Zeitung Floridas und schreibt jede Woche den Hauptkommentar. Er ist bekannt für seine spitze Feder, sein Umweltengagement. Das schlägt sich auch in "Sumpfblüten" (Manhattan Verlag) nieder.
Vorgestellt von Johannes Kaiser ... mehr
Schwermutresistent und profan:
So klein Island auch sein mag, die Insel hat eine weitgefächerte Literaturpalette aufzuweisen. Gerade in den letzten Jahren boomt der isländische Krimi, der in Yrsa Siguradóttir eine neue Stimme gefunden hat. Mit "Das gefrorene Licht" (S. Fischer Verlag) liegt der zweite Band um die Ermittlerin Dóra Gudmundsdóttir vor.
Vorgestellt von Nicole Rodriguez Cardenas ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski über den Karneval der Krimiblogger und mit einer Kurzrezension zu "Calibre" von Ken Bruen ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph mit drei Krimis, die den Tod und die Toten schon im Titel tragen, einer kleinen Nachlese 2007 ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit dem TV-Tipp und dem Verweis auf die hier erschienene Top- und Flopliste ...
krimiblog:
Ludger Menke über den Radio-Tatort und über Giwi Margwelaschwilis "Officer Pembry" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
»Lob der kleinen Form«:
Geschwätzige Romane überschwemmen den deutsch- sprachigen Buchmarkt. Sie verdrängen ein Genre, das von allen Prosaformen die größte Meisterschaft erfordert. Andreas Öhler sichtet das Frühjahr 2008 für den ... Rheinischen Merkur
Lesungen:
17. Januar 2008
Andreas Franz liest aus seinem neuen Krimi "Das Todeskreuz" und berichtet über seine Recherchearbeit.
17.01.2008 | 20.00 Uhr | Eintritt: 7,00 €
Schlosskeller, Schloßstraße 31, 04509 Delitzsch
Bernhard Kegel liest aus "Der Rote"
17.01.2008 | 20:00 Uhr | 8 €
Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, 65189 Wiesbaden
Christine Lehmann liest aus "Allmachtsdackel"
17.01.2008 | 19:00 Uhr |
Wanderausstellung "Autoren aus Baden-Württemberg und ihre Bücher" im Bürgerhaus Grunbach, Kelterstraße 1, 73630 Remshalden-Grunbach
Boris Meyn liest "Best of"
17.01.2008 | 20.00 Uhr | Eintritt: 7,00 €
Buchhandlung am Markt, Bardowicker Str.1,
21335 Lüneburg, Tel.: 0 41 31 - 4 50 08
Kalender
Jan Guillou
Am 17. Januar 1944 wird Jan Guillou in Södertälje/Schweden geboren.
Er lebt als einflußreicher Journalist und Autor in Stockholm. Weltbekannt wurde der ehemalige revolutionäre Linke mit seinen mehrfach verfilmten Thrillern um den adeligen Helden Coq Rouge, mit dem er die Liebe zu klassischer Musik, gutem Wein und zur Elchjagd teilt. Der Journalist und Fernsehmoderator wurde durch einen Artikel, den er für die Wochenzeitschrift "Folklet i Bild/Kulturfront" geschrieben hatte, wegen Spionage angeklagt und saß 1974/1975 für 10 Monate im Gefängnis.
Seine zehn Romane (Spionage-Thriller) über den schwedischen Geheimagenten Graf Carl Hamilton alias Coq Rouge wurden insgesamt rund 5 Millionen mal verkauft und in 15 Sprachen übersetzt.
In seinen letzten Romanen hat sich Guillou von zeitgenössischen Themen der Welt des Mittelalters zugewandt. Seine Trilogie über die Kreuzritter spielt im 13. Jahrhundert. 2007 kehrte mit "Madame Terror" Carl Hamilton, der Held aus Jan Guillous erfolgreicher Krimiserie, nach einer langen Pause wieder zurück ins Geschehen.
Info bei:
krimi-couch.de, wikipedia, kaliber.38,schweden-krimi.de, Piper Verlag, filmszene.de , kirjasto.sci.fi engl.
Deutschlandradio:
»Mischung aus Politthriller und Melodram«
Eine New Yorker Kunsthistorikerin sitzt bänglich im Flugzeug auf dem Weg in die Ukraine. Sie hat keine Ahnung, was das für ein Land ist, in das sie reist. Sie weiß nur, dass ihr Mann Jeff dort spurlos verschwand, entführt wurde womöglich. Maria Nurowskaist eine politisch engagierte Autorin, die sich für Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit einsetzt und ihr Anliegen in "Dein Name geht dir voraus" (dtv. Deutscher Taschenbuch Verlag) kleidsam verpackt in einen überschaubaren und doch spannenden Plot, den sie so schwungvoll wie schlicht erzählt, direkt und bodenständig. Man wandert flott dahin an straff gezogenen Fäden, und die Geschichte kann - unbehelligt von subtilen Seelenregungen oder sprachlichen Schönheiten - zügig ihren Gang nehmen.
Von Gabriele von Arnim ... mehr
Der Standard:
»Elegisches Porträt der Ukraine«
Eine Amerikanerin sucht ihren Mann, der in der Ukraine verschwunden ist. Was sich liest wie das Exposé zu einem Krimi, entfernt sich zunehmend vom Genre und mutiert zu einem elegischen Porträt der Ukraine. Maria Nurowskas Buch "Dein Name geht dir voraus" (Deutscher Taschenbuch Verlag) verliert am Ende zwar etwas an Leuchtkraft, aber er ist in weiten Teilen beeindruckend und eröffnet eine Sicht auf Osteuropa, die trotz der Düsterkeit faszinierend erscheint.
Von Ingeborg Sperl ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Flieg, Vöglein flieg«
Jetzt hat Juli Zeh so etwas wie einen Krimi verfasst. Einen Krimi, weil die titelgebende Figur in "Schilf" (Schöffling & Co) ein Kommissar ist, und weil es einen Mord gibt, den er aufklären will. So etwas wie, weil die Leser von Anfang an wissen, wer der Mörder ist, und weil Physik und Zeittheorien eine viel größere Rolle spielen als das Verbrechen. Juli Zehs Sprache ist rhythmisch und leicht. Einer solchen Sprache vertraut man sofort. Einerseits. Andererseits ist es ja so, dass einem auf der Sonnenseite bei Anstrengung besonders schnell der Schweiß ausbricht, und tatsächlich erweist sich der Zehsche Plauderton in "Schilf" recht schnell als nur gering belastbar.
Von Petra Kohse ...
mehr
Der Mann aus dem Ei:
Nun ist Heinrich Steinfest aber nicht irgendein Krimiautor, sondern der Adalbert Stifter des Krimis. Das heißt, seine Bücher leben nicht wirklich von Action, Mord und Totschlag, sondern von ihrer ganz unerhörten altmeisterlichen Schilderungskraft.
Für den Deutschlandfunk liest Heinrich Steinfest heute, am 16. Januar 2008 um 20:30 Uhr aus seinem in Arbeit befindlichen neuen Roman, der unter dem Titel "Der Mann aus dem Ei" im Herbst 2008 im Piper Verlag erscheinen wird. Fortsetzung der Lesung in der "Lesezeit" am 23. und 30. Januar 2008 um 20:30 Uhr ... mehr
Togo:
»Das Wüten der Moderne im Ohr«
Hörfunkpolitisch ist der "Radio Tatort" schon jetzt eine Sensation. Werden die gebotenen Chancen eines solchen Projekts richtig genutzt, stehen wir vor fantastischen akustischen Entdeckungsreisen in unsere Gegenwart. Wenn das Regionale nicht als gemütlich-folkloristische Dialektkunde (die natürlich auch ihren Spaß bringt) begriffen wird, sondern als Forschungsgebiet, in dem das verborgene, unheimliche und Angst machende Terrain des Verbrechens um uns (und in uns?) immer wieder erschlossen wird, ist der Radio Tatort das Lauschen wert. Hoffnung machen nicht nur die ersten drei Hörstücke, sondern auch die Aufbruchstimmung der Autoren.
Von Tobias Gohlis ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Tatort im Radio«
Der Radio-Tatort hat mit dem Fernseh-Tatort nicht die Kommissare, aber das Konzept gemeinsam: Alle neun Landesrundfunkanstalten beteiligen sich mit eigenen Ermittlern. So ist bis auf Weiteres jeder Teil ein erstes Mal, neue Leute, neue Städte. Nur 55 Minuten ist Zeit, um dazu noch einen Kriminalfall unterzubringen. Das geht auf Kosten der Raffinesse.
Von Judith von Sternburg ... mehr
Deutschlandradio:
»Zu allem bereit«
Tom Rob Smith hat seinen historischen Kriminalroman "Kind 44" (DuMont Verlag) in einer ungewöhnlichen Kulisse angesiedelt: in der Sowjetunion der frühen fünfziger Jahre. Der junge britische Autor hat umfangreiche Recherchen geführt - und die kluge Entscheidung getroffen, das menschenverachtende System des Stalinismus aus der Täterperspektive heraus zu beschreiben. Im Mittelpunkt des Thrillers steht der loyale Tschekist Leo Demidow, der seinem Regime trotz des offensichtlich vertuschten Mordes zunächst die Treue hält.
Von Kolja Mensing ... mehr
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Heute startet um 20.00 Uhr die neue Hörfunk-Reihe "ARD Radio Tatort" mit der bundesweit zeitgleichen Ausstrahlung des WDR-Krimis "Der Emir" von Peter Meisenberg. Im Anschluss an den knapp einstündigen Hörspielkrimi wird ebenfalls ARD-weit ein einstündiges "Making of" der neuen ARD-Krimireihe in allen beteiligten Kultur- und Wortprogrammen gesendet. Darin blickt Deutschlands führender Krimi-Kritiker Thomas Wörtche hinter die Kulissen der Produktionen, stellt Macher, Plots und Ermittler aller neun "ARD Radio Tatorte" vor und stöbert Krimi-Trends auf ... |
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Den ARD Radio Tatort gibt es seit dem 2. Januar 2008 auch im Internet – mit aktuellen Folgen zum Nachhören, vielen Hintergrundinformationen und einem interaktiven Gewinnspiel. Den Auftakt macht im Januar Peter Meisenbergs Pilotfolge "Der Emir", es ermittelt das LKA Düsseldorf ... mehr Infos |
krimileser:
Bernd Kochanowski über die Dilys Awards 2008 und mit Teil 2 von Fiktionalität und literarische Krimis ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lässt wieder das Folk bloggen ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit Dily-Nominierungen, Politthrillern, einem Vince-Flynn-Interview und einem Fernsehtipp...
NuT:
Joachim Linder über Moderne Menschen, Moderne Medien, Moderne Verbrechen von 1924 und mit Verweis auf eine Rezension von Daniel Solove zu Harold Schechter: The Devil's Gentleman ...
krimiblog:
Ludger Menke zu Hard Case Crime auf Deutsch ...
Krimilady:
Henny Hidden findet Nick Stones "Voodoo" spannend und brutal ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner stellt in der Folge 26 Michael Hopps "Lübbings Hundstage" vor. Podstern Sie schön! ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Lesungen:
16. Januar 2008
Andreas Franz liest aus seinem neuen Krimi "Das Todeskreuz".
16.01.2008 | 19.30 Uhr |
Schloss Herzberg, 37412 Herzberg
Petra Ivanov stellt ihr Buch "Angst, Haas und Glockenschlag - 3 Regio-Krimis" vor.
16.01.2008 | 19.30 Uhr
Gemeinschaftszentrum GUSS 81-80,Schaffhauserstrasse 102, CH-8180 Bülach
Bernhard Kegel liest aus "Der Rote"
16.01.2008 | 20:00 Uhr | 9 Euro / erm. 7 Euro | Mit einem einführenden Diavortrag von Dr. Uwe Piatkowski "Kraken der Tiefsee"
IFM-GEOMAR
Düsternbrooker Weg 20, 24105 Kiel
Heinrich Steinfest liest aus dem unveröffentlichten Roman "Der Mann aus dem Ei":
16.01.2008 | 20:30 Uhr |
Deutschlandfunk, Lesezeit
Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
hier
Kalender
Pierre Boileau
Am 16. Januar 1989 stirbt der französische Krimiautor Pierre Boileau in Beaulieu sur Mer. (* 28. April 1906 in Paris).
Als junger Mann richtete er sich auf eine Handelskarriere ein, doch sein schon in jungen Jahren ausgeprägtes Interesse für Kriminalliteratur bringt ihn dazu, selbst zu schreiben. Er übt die unterschiedlichsten Berufe aus, schreibt Erzählungen und arbeitet journalistisch. 1938 gewinnt er einen Preis für den Abenteuerroman "Le Repos de Bacchus" und wendet sich fortan der Kriminalliteratur zu.
1948 lernt er Thomas Narcejac kennen, mit dem er seit 1950 zusammen schreibt und als das Duo Boileau/Narcejac in die Geschichte der Kriminalliteratur eingeht. Ihre raffinierten Plots wurden durch starke psychologische Zeichnung der Personen unterstützt, Erfolg einer Zusammenarbeit, in der Boileau für die Konstruktion und Narcejac für die Psychologie der Figuren zuständig war.
Boileau und Narcejac haben etwa vierzig Romane veröffentlicht, von denen viele verfilmt wurden, z.B. "Les Diaboliques" (Clouzot), "Sueurs froides – Vertigo" (Hitchcock) etc. Ausserdem schrieben sie in einigen Romanen die Geschichten um Arsène Lupin fort.
Von den Büchern des Gespanns wird derzeit nur der Roman "Vertigo" im Rowohlt Verlag zum Kauf angeboten ...
Info bei wikipedia , lesekost , krimi-couch , P. Arguedas (fr.), livreenpoche (fr.) .

Ulrich Kroegers Krimitipp 12/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Morde in Breslau und München, Völlig vergessene Autoren und unvergessene Klassiker
Ulrich Kroeger über alte Krimis und zu Büchern von Otto Schwerin, Marek Krajewski, Robert Hültner, Thomas H. Cook und Jean-Patrick Manchette/Jean-Pierre Bastid
... mehr
Ulrich Kroegers erster Krimitipp erschien vor achteinhalb Jahren. Heute erscheint Ulrich Kroegers Krimitipp einmal im Monat im Sonntagsjournal der "Nordsee-Zeitung", dessen Redaktion wir für die Genehmigung zur Veröffentlichung und Archivierung bei den Alligatorpapieren danken. mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Döner-Detektiv als Undercover-Nazi:
Eine türkische Familie zieht um und hat gleich eine Leiche im Keller. Ein toter Skinhead liegt in der Tiefkühltruhe. Der Satiriker Osman Engin wagt sich ins Krimigenre.
Von Harry Luck ... mehr
Der Spiegel:
»Kriminell reell«
Spät debütiert, nicht dilettiert: Krimi-Meister John Grisham legt mit "Der Gefangene" sein erstes Sachbuch vor. Seine kenntnisreiche Rekonstruktion eines echten Kriminalfalls steigt diese Woche auf Platz 17 in die Sachbuch-Bestsellerliste ein ...
mehr
Neues Deutschland:
»Schöner wohnen im Bunker«
Wir schreiben Herbst 2002. Das Attentat auf die Zwillingstürme in New York liegt gerade ein Jahr zurück. Die USA sind im Ausnahmezustand. Alles und jeder sind verdächtig, fast genauso viele werden bespitzelt. Das ist der Hintergrund für Nelson DeMilles Politthriller "Operation Wild Fire" (Ullstein Verlag) , eine Räuberpistole von erheblichem Unterhaltungs- und nicht geringem Wahrscheinlichkeitswert. Temporeich, mit köstlichem, manchmal grenzwertigen Humor und zugleich akribisch erzählt, entwirft der US-Autor (Jahrgang 1943, aus New York) die Geschichte der beinahe geglückten Auslösung des dritten Weltkrieges.
Von Reiner Oschmann ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski weist auf die Besprechung zu Ann Cleeves "Raven Black" bei wtd hin und freut sich auf den Coup des Rotbuch Verlages: Hard Case Crime ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über "Raunen durch den Blätterwald" wg. Verlagswechsel und mit der Besprechung zu Ann Cleeves "Raven Black" ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer "Heidi M" als TV-Tipp und Ross Thomas als Cover der Woche ...
NuT:
Joachim Linder über Visuelle Evidenz ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner stellt in der Folge 25 Osman Engins "Tote essen keinen Döner" vor. Podstern Sie schön! ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
FAZ:
»Schtonk mit Barde«
Peter Ackroyd, selber auch eine Art literarischer Meisterfälscher, hält sich in seinem zwölften Roman "Wie es uns gefällt" (Knaus Verlag) eng an die Fakten um die Entdeckung des verschollenen Shakespeare-Dramas "Vortigern". Ackroyd gerät die Kulturgeschichte der Fälschung bunter als die holzschnittartige Psychologie der Literatur- und Liebesschwindler, das Porträt der Stadt glaubwürdiger als das Schwelgen und Schweigen der Lambs, die durch ihre Nacherzählungen von Shakespeares Dramen berühmt wurden.
Von Martin Halter ...
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Berliner Literaturkritik:
»Durchaus modern«
Peter Ackroyd versetzt den Leser in seinem Roman "Wie es uns gefällt" (Knaus Verlag) ins 18. Jahrhundert und lässt die Geschwister Lamb und William Ireland bislang unbekannte Handschriften von William Shakespeare entdecken. Sein historischer Krimi ist kein Krimi nach dem "Wer-hat's-getan"-Muster und zeichnet dabei auch ein lebendiges Porträt des alten London.
Von Susanne Weiler ...
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Deutsche Welle:
»Moderne Roadstory«
Der Berliner Autor Raul Zelik, 39, repräsentiert das "Andere" in der jungen deutschen Literatur, die kämpferische und politische, die engagierte Art zu schreiben. "Der bewaffnete Freund" (Blumenbar Verlag) , Raul Zeliks eben erschienener neuer Roman, entführt an einen im Erzählkosmos des Autors bislang unbekannten Ort: Nach Spanien, und da insbesondere in Baskenland. Ein Buch über Spanien und Europa - und über das Wesen von Identität, Gewalt und Politik, das mit Elementen des Kriminalromans von einer außergewöhnlichen Freundschaft erzählt.
Von Ulrich Noller ... mehr
Deutschlandfunk:
»Schwermütig und schwungvoll zugleich«
Vier Romane hat der 34-jährige Franzose Tanguy Viel bislang geschrieben, aber der jetzt vorliegende mit dem Titel "Unverdächtig" (Wagenbach Verlag) ist der erste auf Deutsch. Das Buch liefert eine gelungene Untersuchung zum Thema Verlierer-Gewinner. Wie Viels Buch ausgeht, ist dabei nicht so wichtig, weil es nur bedingt dem Krimigenre zuzuordnen ist, obwohl es sich dessen bedient. Es geht nicht um Täter und Opfer, um Aufklärung und Vertuschung. Es geht um die Erschaffung einer diffusen und dadurch rätselhaften und verlockenden Atmosphäre.
Von Peter Urban-Halle ...
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Lesungen:
15. Januar 2008
Andreas Franz liest aus seinem neuen Krimi "Das Todeskreuz".
15.01.2008 | 19.30 Uhr | Eintritt: 6 €
Landesbühne Sachsen-Anhalt, An der Landwehr 5, 06295 Lutherstadt-Eisleben
Gunter Gerlach liest aus "Melodie der Bronchien" im Rahmen der Reihe "Mord in der FHW"
15.01.2008 | 20:00 Uhr
Buchhandlung Sund, Friedrichstraße 24-26, 25746 Heide
Thomas Hoeps und Jac. Toes lesen aus "Nach allen Regeln der Kunst"
15.01.2008 | 20:00 Uhr
Museum Abteiberg, Abteistr. 27, Mönchengladbach
Bernhard Kegel liest aus "Der Rote"
15.01.2008 | 20:00 Uhr
Buchhandlung Storm, Langenstr. 11, 28195 Bremen
Ernst Solèr liest aus "Staub im Wasser"
15.01.2008 | Die Veranstaltung ist ausverkauft!
Dîners littéraires, Hotel & Restaurant Baslertor, CH-Solothurn
Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
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Kalender
Michael Collins
Am 15. Januar 1924 wird Michael Collins als Dennis Lynds in St. Louis/Missouri geboren († 19. August 2005 in San Francisco).
Er verwendete zahlreiche Pseudonyme ( (William Arden, Carl Dekker, Mark Sadler, John Crowe, Maxwell Grant,), als Michael Collins schrieb er zwei Science-Fiction-Romane ("The Planets of Death", "Lukan War"), wurde vor allem aber mit den 19 Romanen der "Dan-Fortune-Serie" bekannt, die den einarmigen polnisch-litauischen Privatdetektiv Dan Fortune (geborener Fortunowski) in New York City zum Thema hatte. Sie wurde bei Ullstein bis in die 90er Jahre verlegt. Für die Jugendkrimiserie "Die drei ???" schrieb er unter dem Namen William Arden. Lynds wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Edgar Allan Poe Award für den besten Erstlingsroman im Jahr 1968.
Info bei:
Wikipedia, Official Website (engl.), Interview , mysteryfile (engl.), thrillingdetective.com (engl.).
Walter Serner
Der Schriftsteller Walter Serner (Walter Eduard Seligmann) wird am 15. Januar 1899 in Karlsbad / Böhmen geboren. Bürgerschreck, literarisches Enfant terrible, Dada-Mitbegründer, brillanter sozialer Beobachter. In Leben und Werk von Walter Serner (1889-1942) spiegeln sich die zwanziger Jahre als Tanz auf dem Vulkan. Der Jurist jüdischer Herkunft schrieb früh in der von seinem Vater herausgegebenen "Karlbader Zeitung", gesellte sich mit seinem skandalumwitterten Manifest "Letzte Lockerung" zur Dada-Bewegung und durchstreifte beinahe ein Jahrzehnt schreibend Europa. Um 1928 verlor sich seine Spur für die Öffentlichkeit. "Der Maupassant der Kriminalliteratur" (Theodor Lessing) zog sich in die Anonymität zurück. Bis 1942 lebte er als Lehrer mit seiner Frau in Prag; Am 20. August 1942 werden Walter Serner und seine Frau Dorothea von den Nazis mit dem Transport "Bb" als Nummern 803 und 804 (von 1000 Personen) nach "Osten" mit unbekanntem Bestimmungsort deportiert. In Theresienstadt wurde er schließlich ermordet. (Random House)
Walter Serner, Dadaist, Erzähler, Bonvivant, Reisender, hat alle seine Geschichten auf der Grenze von Eros, Kälte und Verbrechen situiert (Lutz Hagestedt bei "literaturkritik.de"). Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Letzte Lockerungen" und "Die Tigerin". Gegen Serner richtete sich eine massive Kritik, meistens unter dem Vorwand, er schreibe zu offenkundig sexuell. Alfred Döblin verteidigte den Autor: "Und das Thema ist von Serner abgewandelt worden, streng, ernst, hart, ohne Konzession an einen erschreckten Geschmack". Serners Bücher wurden 1933 verboten und verbrannt. (Bayerischer Rundfunk).
Info bei:
wikipedia, "Societé Serneriste", btb, Prager deutsche Literatur, literaturkritik.de, Die Zeit, physiologus.de, Exil Archiv
Sonntagszeitung:
»In der Endlosschleife der Gewalt«
Positive Figuren gibt es hier keine. Dafür aber jede Menge Irre. Dass hier so unerbittlich mit den Gesetzen der klassischen Kriminalliteratur gebrochen wird – keine Aufklärung, keine Wiederherstellung der Ordnung, keine Helden – gehört bei Manchette zum Programm. Damit hat er in Frankreich den "Néo-Polar" begründet, den neuen radikalen sozialkritischen Kriminalroman. Keine Helden, keine Gnade: Endlich erscheint mit "Lasst die Kadaver bräunen!" (DistelLiteraturVerlag) auf deutsch das Buch, mit dem Jean-Patrick Manchette den französischen Kriminalroman revolutionierte.
Von Sven Boedecker ... mehr
Tagblatt: »Schweinische Logik ...«:
... Fluguntüchtig. "Montagsmord" heißt die (leider und scheinbar) nur vierteljährlich erscheinende Krimikolumne von Sonja Lüthi Ihle im "St. Galler Tagblatt".
Frisch erschienen ist eine neue Ausgabe, in der folgende Titel besprochen werden:
Wolfgang Zdral: "Tartufo". "Pendo Verlag" Ein geistreicher Krimi mit fein grunzendem Humor.
Peter Zeindler: "Der Mauersegler.". "Arche Verlag" Stilsichere Gemächlichkeit, sprachliche Reflexion und Verwischen zwischen Sein und Schein.
Joe Gores: Hammett. "Unionsverlag" Eine grosse Hommage und ein atemloses Lesevergnügen!
...
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Süddeutsche/bücher.de:
»Flüchtig ist jedes Glück«
Bruno Lanzinger ist die Hauptperson in "Brunos Fund" (Friedmann Verlag) dem zweiten Roman, mit dem Anton Haugeneder auf sich aufmerksam macht. Es ist keiner jener Regionalkrimis, die momentan alle Buchläden überschwemmen. Aber das Buch enthält dennoch alle Ingredienzien, die einem Krimi Spannung, Kitzel und Würze verleihen.
Die Geschichte ist eingebettet in ein dichtes Zeitgemälde der 60er und frühen 70er Jahre, mit all ihren Popmusikern, Fußballern und Großpolitikern, den immer noch handgreiflichen Lehrern und den ersten Landkommunen. Die Probleme, die sich der Bub aufhalst, verknüpfen sich im Roman mit den aufregenden Erlebnissen des damaligen Aufbruchs.
Von Hans Kratzer ...
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FAZ:
»Kehrt Iwan der Schreckliche wieder?«
In wenigen Tagen erscheint die deutsche Übersetzung des Romans "Der Tag des Opritschnik" (Kiepenheuer & Witsch Verlag), der in Russland in einer recht nahen Zukunft spielt. Im Land wütet ein Terrororden, ein Klon der Opritschnina-Spezialgarde von Zar Iwan dem Schrecklichen.
Das freundliche Äußere von Wladimir Sorokin steht in Gegensatz zu seinen Büchern. Sie handeln von Terror und blutiger Gewalt. Im Tischtennisraum seines Hauses am Moskauer Stadtrand sprach der Autor mit Kerstin Holm über sein neues Buch und seine Hoffnung auf Demokratie in Russland ...
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Der Kurier:
»Wenn das Essen süchtig macht«
Die Zahl der Übergewichtigen ist massiv angestiegen - weil ein Konzern seine Lebensmittel mit verbotenen, süchtig machenden Substanzen anreichert. Eine Firmenmitarbeiterin kommt dem Skandal auf die Spur: Diese Geschichte ist Inhalt des Krimis "Toxische Killer" (Pendragon Verlag) von Cem Melou, der als Cem Ekmekcioglu Ernährungsmediziner und Univ.-Prof. an der Medizinischen Universität Wien ist.
Ernst Mauritz hat mit ihm gesprochen ...
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Berliner Literaturkritik:
»Frankensteins ... Nein: Danielewskis Monster«
Ist Mark Z. Danielewskis Roman "Das Haus" (Klett-Cotta Verlag) ein Horrorroman oder eine Wissenschaftssatire? Vielleicht beides. Auf jeden Fall ist es eine der auffälligsten Neuerscheinungen des Bücherherbstes 2007/2008. All jene, die die Mühe der harten Lesearbeit auf sich genommen haben, werden mit echtem Grusel und postmoderner Auflösungsfreude belohnt. Das Pseudo-Dokumentarische des Romans lädt zur Mitarbeit ein, zur eigenen Erforschung des fiktiven Phänomens. Danielewski ist mit "Das Haus" ist ein empfehlenswertes Werk für alle Freunde anspruchsvoller Fantastik und moderner Literatur gelungen.
Von Heike Geilen ...
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kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin wurden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt:
Barry Eisler: "Tödliches Gewissen". Ein Profikiller, der versagt, ist ein toter Killer. Barry Eisler zeichnet wieder das Bild eines zutiefst gespaltenen Killers.
Osman Engin: "Tote essen keinen Döner". Mit satirischem Scharfblick zeigt Engin, wie anstrengend Integration sein kann. Und vor allem, wie komisch ...
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Die Welt:
»Letzter einsamer Großbürger«
Martin Suter verkomplizierte die Mechanik des kontrollierten Lebens seiner Figuren bisher schon durch Amnesie, durch Drogenmissbrauch, Alzheimer. Der Auslöser für Adrian Weynfeldts Verwirrung ist verhältnismäßig alltäglich. Zwischen zwei – soweit sei es verraten – nicht ganz echten Frauen spinnt und spannt Martin Suter "Der letzte Weynfeldt" (Diogenes Verlag) ein höchst intrigantes, höchst elegantes, cooles Netz um Kunstmarkt, Kunst und Lebenskunst, Authentizität und Fälschung und so seltsam altmodischen Haltungen wie Korrektheit und Verantwortung.
Von Elmar Krekeler ... mehr
3sat:
»Chicer Zürcher trifft Kleinkriminelle«
Martin Suters Romane verbindet eine Krimihandlung, die aber eine untergeordnete Rolle spielt. Viel wichtiger ist ihm die Persönlichkeitskrise seines Protagonisten. Und dieser wird, wie so oft bei Suter, zum Helden wider Willen. Zwar bleiben die Figuren eher blass. Doch "Der letzte Weynfeldt" (Diogenes Verlag) ist wie gewohnt im Suterschem eleganten Stil gehalten: mit leichter Feder geschrieben, subtil komisch, unterhaltsam und schnell gelesen.
Nicole Pallecchi in "kulturzeit"...
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krimileser:
Bernd Kochanowski zu Fiktionalität und literarischen Krimis ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Fernsehen und Reflexionen...
krimiblog:
Ludger Menke über Krimi und Theater und Dichtung und Wahrheit ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer denkt über Schreibblockade nach, weiß etwas zu Murder unscripted und empfiehlt Shark ...
Berlin kriminell: war wieder im moabiter kriminalgericht und hat Kevin Lewis' "Kaitlyn" gelesen ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner stellt in der Folge 24 Eva Almstädts "Engelsgrube" vor. Podstern Sie schön! ...
gumshoe News: Jiro Kimura weiß, dass Harlan Coben nächster Präsident der "Mystery Writers of America" sein wird und er kennt die Nominierungen zu den Lefty, Rocky, Arty Awards (engl.) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
»Staatsanwälte als Appetithappen«:
Diebischer Charme, überbordendes Charisma: James Woods in der Gerichtsserie "Shark" ist ein Ereignis, die Serie mit ihren schnellen, pointierten Dialogen gekonnt gemacht. Harald Keller in der Frankfurter Rundschau ...
»Vor Gericht herrscht Krieg«:
"Shark", die neue Anwaltsserie auf Vox, ist flott inszeniert, aber doch konventionell.
Thomas Abeltshauser in der Berliner Morgenpost ...
»Haifisch bereit zum Angriff«:
Shark. Einer, den man so nennt, der ist kein normaler Staatsanwalt. Logisch. Sonst würde James Woods die Rolle gar nicht spielen.
Michaela Mottinger im Kurier ...
»Bücher aus dem Norden«:
Die Nordistin und Schriftstellerin Verena Stössinger stellt im Gespräch mit Christian Schmid vier Bücher vor. Nebst "Schattenfuchs" des Isländers Sjón den Kriminalroman "Die Präsidentin" der Norwegerin Anne Holt, den Roman "Nachtschatten" des Norwegers Lars Saabye Christensen und den Band "Der Himmelberg" mit Erzählungen des dänischen Klassikers Steen Steensen Blicher. Die Sendung kann via Computer nachgehört werden (MP3, 17.1MB), ein Gefühl für Schwyzerdütsch sollte allerdings vorhanden sein. Ein Beitrag in "Siesta" des Schweizer Radios DRS vom 11.01.2008 ...
»Die Kunst des Diebstahls«:
In einer neuen zweiteiligen Serie zeigt art.genossen die spektakulärsten Kunstdiebstähle der Geschichte. Wie ein Krimi erzählt "Die Kunst des Diebstahls" in rasanten Bildern, zu welcher Kühnheit und Brutalität Kunsträuber in den vergangenen Jahrzehnten bis in unsere Tage fähig gewesen sind. Die art.genossen zeigen "Die Kunst des Diebstahls, Teil zwei" am 21. Jänner um 23.30 Uhr, im ORF 2 ...
»Kenneth Branagh als Kommissar Wallander«:
Die BBC will die erfolgreiche Krimi-Serie des schwedischen Autors Henning Mankell auf den britischen Inseln populär machen. Im Sommer sollen die Dreharbeiten beginnen, meldet das Magazin Seite 4 ...
»Eine Lanze für die deutsche Serie«:
Ein Ende des Autorenstreiks in den USA ist derzeit nicht absehbar. Damit stellt sich für Serienjunkies das Problem, dass über kurz oder lang der Nachschub ausgehen wird. Um hier Abhilfe zu schaffen, richtet sich ein erster Blick naturgemäß nach England. Doch Serienjunkies-Kolumnist Christian Junklewitz fragt sich, ob nicht – so unwahrscheinlich das klingen mag – auch deutsche Serien in Frage kommen könnten und findet z. B. den "KDD - Kriminaldauerdienst". Ein Beitrag bei den Serienjunkies ...
Lesung/Diskussion:
14. Januar 2008
Volker Hage mit Andrea Maria Schenkel:
Können Krimis Literatur sein?
14.01.2008 | 19:30 Uhr | Eintritt frei | In der Reihe "SPIEGEL-Gespräch - live in der Uni"
Universität Regensburg, Zentrales Hörsaalgebäude, Hörsaal 2, Universitätsstraße 31,
93053 Regensburg
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Kalender
Charlotte MacLeod
Am Freitag, den 14. Januar 2005 stirbt die kanadische Schriftstellerin Charlotte MacLeod im Alter von 82 Jahren in einem Pflegeheim in Lewiston im US-Staat Maine (* 12. November 1922 in Bath, New Brunswick, Kanada;).
Sie schrieb mehr als 30 Bücher, die ihrer Wahlheimat USA weit über eine Million Mal verkauft wurden und sich auch im Ausland großer Beliebtheit erfreuen..
Charlotte Matilde MacLeod wurde 1922 in Kanada geboren und wuchs in Massachusetts, USA auf. Sie studierte am Boston Art Institute und arbeitete danach kurze Zeit als Bibliothekarin und Werbetexterin. 1964 begann sie, Detektivromane für Jugendliche zu veröffentlichen, 1978 erschien der erste "Balaclava"-Band, 1979 der erste aus der "Boston"-Serie. Ihre Romane handeln meist von Privatdetektiven, die mysteriöse Fälle lösen. Rohe Gewalt und Sex kommen darin aber kaum vor, auch Kraftausdrücke sind verpönt. MacLeod richtete sich gezielt an Krimi- Freunde, die keine blutrünstigen Geschichten lesen wollen.
Die Autorin gehört zu den Gründungsmitgliedern der Vereinigung "Sisters in Crime". Im Alter erkrankte MacLeod an Alzheimer und musste das Schreiben aufgeben. 1998 wurde sie für ihr Lebenswerk mit dem US-amerikanischen Agatha Award ausgezeichnet.
Info bei:
Wikipedia ,
Hebisch, DuMont Verlag, Krimi-Couch, Krimi-Forum, Toms Krimitreff
Kalender
Agatha Christie
Am 12. Januar 1976 stirbt die britische Autorin Agatha Christie im Alter von 85 Jahren in Wallingford, Oxfordshire (* 15. September 1890 in Torquay). Agatha Christie wuchs in der viktorianischen Villa Ashfield auf und wurde bis zu ihrem 16. Lebensjahr nicht in einer Schule, sondern von ihren Eltern (bzw. der Mutter) unterrichtet, die früh ihr schriftstellerisches Talent erkannten. Mit 11 Jahren veröffentlichte sie ein erstes Gedicht in einem Lokalblatt. Ihr zunächst begonnenes Musikstudium in Paris gab sie mit Beginn des 1. Weltkriegs auf und arbeitete als Krankenschwester beim Britischen Roten Kreuz.
1920 erschien ihr erster Krimi: "The Mysterious Affair at Styles" (dt.: "Das fehlende Glied in der Kette") mit dem belgischen Detektiv Hercule Poirot, zunächst in Amerika, 1921 dann in England.
In ihrer schriftstellerischen Tätigkeit hatte Agatha Christie schnell Erfolg, privat jedoch verliefen die zwanziger Jahre eher unglücklich. Der Tod der Mutter und eine Affäre ihres Mannes führten zu einem Zusammenbruch. Agatha Christie veschwand und wurde nach einer spektakulären Suchaktion zehn Tage später aufgefunden. Ein Gedächtnisschwund machten dieses Verschwinden zu einem dauerhaften Rätsel.
Mit mehr als 80 Kriminalromanen, dazu Kurzgeschichten und Theaterstücke, gilt sie mit einer Gesamtauflage von über 550 Millionen Exemplaren als erfolgreichste Krimiautorin der Welt. Ihr letzter Roman "Ruhe unsanft" (Sleeping Murder) erscheint 1976, im Jahr ihres Todes.
Info bei:
Christian Kirsch, S. Fischer Verlag, ZDF, wikipedia.org, krimi-couch, Dieter Wunderlich , www.agathachristie.com (engl.).
Jack London
Am 12. Januar 1876 wird Jack London, eigentlich John Griffith Chaney in San Francisco geboren († 22. November 1916 in Glen Ellen/Kalifornien).
Der US-amerikanische Schriftsteller Jack London zählt zu den wichtigsten amerikanischen Autoren von Abenteuerromanen. Er verfasste diese erfolgreichen Werke im naturalistisch-romantischen Stil, die oftmals in Alaska oder im Pazifik spielen. Seine Protagonisten sind Übermenschen, stilisierte Helden die eindrucksvoll einen gewaltigen Überlebenskampf ringen. London schrieb auch sozialistische Tendenzromane, in denen sein Mitgefühl für die Arbeiter zum Ausdruck kommt. Darüber hinaus veröffentlichte er Tier- und Kurzgeschichten. Zerrissen zwischen dem Ideal einer besseren, sozialen Welt und dem "Recht des Stärkeren", brachte er sich am 2. November 1916 im kalifornischen Glenn Ellen um.
Info bei:
ZDF , Jack-London.org , wikipedia , Stefan Etzel , Projekt Gutenberg .
Horst Bieber
Am 12.Januar 1942 wird Horst Bieber in Essen geboren. Er studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik. Anschließend Volontariat und erster Redakteursjob. 1970 wechselte Bieber nach Hamburg zur ZEIT (Ressort Politik). Bis 1997 war er dort Chef vom Dienst.
Zunächst schrieb er neben seiner journalistischen Tätigkeit historische Sachbücher, dann veröffentlichte er 1982 mit "Sackgasse" seinen Krimi-Erstling. Für seinen Roman "Sein letzter Fehler" erhielt Horst Bieber 1987 den "Deutschen Krimi-Preis".
Neben Romanen und Hörspielen schreibt Bieber auch fürs Fernsehen, 1998 veröffentlichte er ausserdedm ein Krimi-Puzzle. Bieber gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Autorengruppe "Das Syndikat" im Jahre 1982.
Info bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Wikipedia, Grafit Verlag , Toms Krimitreff , Bußmers Spurensuche .
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin werden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt.
Heute, Freitag, um 19.20 Uhr reinschauen oder morgen früh um 9:05 Uhr in die Wiederholung ...
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Der Kurier:
»Als Bush winkend vom Rad fiel«
Der Schotte Ian Rankin eroberte mit seinen Kriminalromanen, in denen ein widerborstiger Polizist namens Rebus ohne Rücksicht auf Verluste (einschließlich seiner selbst) hartnäckiger Mördersuche nachgeht, auch im deutschsprachigen Raum die Bestsellerlisten. In seinem Roman "Im Namen der Toten" (Manhattan Verlag) fasste der Bestsellerautor die böse Welt beim G-8-Gipfel 2005 in seiner Heimatstadt Edinburgh zusammen.
Rudolf John vom KURIER gab er ein Interview ... mehr
Berliner Morgenpost:
»Bartzsch, der Detektiv mit den vierzehn Allergien«
Der gebürtige Leipziger Gunter Gerlach hat mit dem Privatschnüffler Bartzsch eine Figur geschaffen, die noch bedauernswerter scheint als die ganzen alkoholkranken und vom Leben frustrierten Detektive. Die "Melodie der Bronchien" hat alle vor und nach der Allergie-Trilogie erschienenen Geschichten versammelt. (Zsolnay Verlag) Nur ein Privatdetektiv, der den ganz normalen Wahnsinn des ganz normalen Lebens erlebt.
Von Kerstin Strecker ...
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ZDF:
»Zwischen Original und Fälschung«
Der Schweizer Bestsellerautor Martin Suter hat einen neuen Roman geschrieben - kein Thriller, aber doch voller Geheimnisse und Spannung. Suter knöpft sich den Kunstmarkt vor, auf dem nach Experten-Schätzungen 30 Prozent aller Bilder gefälscht sind. Über die Echtheit eines Bildes entscheiden letztlich hochbezahlte Experten. Ein solcher ist Suters Titelfigur "Der letzte Weynfeldt" (Diogenes Verlag). Doch allem Expertentum zum Trotz: Im Laufe dieser Geschichte verwischen sich die Unterschiede zwischen Original und Fälschung auf verblüffende Weise.
Wolfgang Herles in der Sendung "Aspekte", die Sie heute um 22.35 Uhr oder morgen früh um 5.30 Uhr sehen können ...
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Süddeutsche/bücher.de: »Der Makel des Saubermanns«
Spätestens seit "Die Offizierskammer" glaubte man den Franzosen Marc Dugain als Spezialisten historischer Romane über die Weltkriege identifiziert zu haben. Dem Genre ist Dugain mit seinem neuen Werk "Der Fluch des Edgar Hoover" (Frankfurter Verlagsanstalt) treu geblieben. Allerdings spielt sein vierter Roman in Amerika und gräbt in den Kulissen des FBI, der obersten Polizeibehörde des Landes. Doch erkennt man in diesem stilechten Genreroman stets einen etwas französelnden Vorbehalt gegenüber der Großmacht Amerika. Die USA, so der Grundtenor, ist eine Scheindemokratie, die schon ab 1940 den Grundstein zum modernen Überwachungsstaat legte.
Von Cornelius Wüllenkemper ...
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einestages.spiegel.de:
»Tödliche Sinneslust – Historischer Kriminalfall neu aufgerollt«
Es war die "schwärzeste aller Missetaten": Ein spektakulärer Vater- und Gattenmord und dessen grausige Ahndung wühlte 1833 die Zeitgenossen auf. Mit Metallsonde und Spaten spürte der Archäologe Dietrich Alsdorf jetzt dem spektakulären Fall nach – mit überraschenden Ergebnissen. Im Frühjahr 2006 fand Alsdorf, erfahrener Grabungstechniker, das Grab, in dem die Hingerichteten verscharrt worden waren – es war leer. Für den erfahrenen Ausgräber war das noch nicht einmal die größte unter den zahlreichen Überraschungen während der Recherche über den Mordfall Meyer, den er in einem jetzt erschienenen 360-Seiten-Werk "Anna aus Blumenthal" (Verlag Atelier im Bauernhaus, Tel. 04293-491) in neues Licht taucht.
Von Jochen Bölsche ...mehr
Morgen liest Dietrich Alsdorf in Gräpel aus dem Buch. Die Veranstaltung ist allerdings schon ausverkauft (siehe unsere Termin-Seite!)
Eine Meldung zum Thema:
Pralles Krimi-Jahr:
Ein pralles Krimi-Jahr soll 2008 zwischen Elbe und Oste werden. Mehr als ein Dutzend Lesungen hat der Verein Arbeitsgemeinschaft Osteland im Programm.
Die Reihe startet am Sonnabend, 12. Januar, um 19 Uhr im Oste-Huus an der Ostener Schwebefähre mit Dietrich Alsdorf und seinem Debütroman "Anna aus Blumenthal", meldet das ... Tageblatt
NDR:
»Aber der Geist der Gesetze ?«
Sandra Brown ist nicht nur in ihrer Heimat Amerika eine erfolgreiche Bestsellerautorin - ihre Romane sind bereits in 33 Sprachen übersetzt worden. "Eisnacht" (Blanvalet Verlag) heißt ihr neuer Thriller. Natürlich arbeitet Sandra Brown mit Klischees, natürlich ist "Eisnacht" keine hohe Literatur, aber spannend, flott geschrieben und gut konstruiert.
Von Katja Weise ...
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Die Welt:
»Die Grenzen des Proteo Laurenti«
Commissario Proteo Laurenti, der in seinem jüngsten Fall "Totentanz" (Zsolnay Verlag) zum nunmehr fünften Mal über die zentrale Piazza dell'Unità d'Italia einer Stadt schlurfen muss, ist nur bedingt ein Charakter, der einem bei der ersten Lektüre sonderlich sympathisch wäre.
Laurenti ist ein Choleriker und Großkotz, er betrügt seine Frau mit einer Staatsanwältin und er kujoniert seine Mitarbeiter bisweilen nach Gutsherrenart. Doch siehe: In "Totentanz", dem vielleicht besten, in jedem Fall actionreichsten Fall der Reihe, rückt er einem emotional näher.
Hendrik Werner stellt in der Kolumne "Mörder & Jäger" regelmäßig Literatur über Mörder und ihre Jäger vor ...
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MDR:
»Aber der Geist der Gesetze ?«
Georg M. Oswald hat mit "Vom Geist der Gesetze" (Rowohlt Verlag) einen spannenden Roman im Milieu des deutschen Rechtswesens geschrieben. Und da kennt sich der schreibende Anwalt bestens aus. Ein prominenter Politiker verursacht einen Verkehrsunfall und will seine Schuld mit Geld vertuschen. Aber es gibt Schwierigkeiten, denn der Chauffeur macht nicht mit. Doch die Anwälte biegen es hin. Ende gut - alles gut? Oswalds Roman wird zur schwarzen Komödie über das deutsche Justizwesen. Michael Hametner stellt den Roman im Gespräch mit Thomas Bille vor. Ein Beirag, den Sie hören können (5:54)
...
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Der Killer Club
Fortsetzungskrimi im Podcast-Format
Jetzt online: der kostenlose Online-Krimi. Internationale Krimi- und Thriller-Autoren schreiben einen Fortsetzungsroman – und Sie lauschen den spannenden Geschichten exklusiv im Podcast-Format. "Der Killer Club": Bisher erschienen:Prolog von Sebastian Fitzek. Teil 1 | "Alborino und die hohe Kunst der Tat" von Michael Böckler, Teil 2 | "Endspurt" von Sebastian Fitzek ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski trägt Nachzutragendes vor ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph vergibt Preise: z.B. MIST (Most Inspiring Sex Thriller)!...
krimiblog:
Ludger Menke über die Ausstellung "All about evil - Das Böse" und zu interessanten Einlassungen zum Thema Realität und Fiktion ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer versammelt weltweiten Kleinkram ...
NuT:
Joachim Linder über die Unterscheidung von Fiktionalität und Faktizität und mit Neuem zu Jack the Ripper ...
Krimilady:
Henny Hidden hält Helene Turstens "Die Tote im Keller" für einen soliden Krimi ohne viel Raffinesse.....
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Führungswechsel bei den Mörderischen Schwestern:
Gesine Schulz ist die neue Präsidentin der "Mörderischen Schwestern". Mit Ulla Lessmann (erste Vizepräsidentin) und Martina K. Schneiders (zweite Vizepräsidentin) wurde sie auf der Vollversammlung in Krefeld einstimmig gewählt, meldet das Fachmagazin Buchmarkt
Inspector Peabody und der Kolonialismus:
Patrick Boman, der in Paris lebt, ist nicht zimperlich in seinen Schilderungen des Elends, er erzählt in seinen Romanen (Unionsverlag) drastisch, aber nicht ohne eine gewisse Zuneigung. Der kluge Zyniker Peabody weiß, kein Weltreich dauert ewig. Ein Beitrag von Sylvia Staude in der Frankfurter Rundschau
»Tristesse statt Blutrausch«:
In ihrem vor sechs Jahren erschienenen Buch "Portrait of a Killer" beschuldigte Patricia Cornwell den englischen Maler Walter Sickert, ein mehrfacher Mörder gewesen zu sein. Der Beweis dafür finde sich in Sickerts Gemälden. Die Londoner Ausstellung "The Camden Town Nudes" vermittelt andere Schlüsse. Ehrenrettung Sickerts – Doch nicht Jack the Ripper, titelt Jörg Burger in der Neuen Zürcher vom 10.01.2008 ...
Lesungen:
11. Januar 2008
Deon Meyer liest Im Rahmen der Ausstellung "Murder by Magic? African Crime Fiction" aus dem Roman "Der Atem des Jägers"
11. Januar 2008 | 19.30 Uhr | Moderation: Holger Ehling | Eintritt frei | Landesmuseum Mainz | Große Bleiche 49-51 | 55116 Mainz
Juli Zeh liest aus "Schilf"
11.01.08 | 20.00 Uhr | 8 € | Rheinisches Landesmuseum | Colmantstr. 14-18 |
53115 Bonn Eine Veranstaltung des buchLaden 46
Mehr Informationen
Symposium:
9th International Janheinz Jahn Symposium:
Murder by Magic? African Crime Fiction
9. - 12. Januar 2008 | Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
hier
Kalender
Brian Moore
In der Nacht vom 10. zum 11. Januar 1999 stirbt Brian Moore in Malibu, Kalifornien (* 25. August 1921 in Belfast)
Er wollte nicht in einem Büro in Belfast alt werden und wanderte 1948 aus. In Montreal fing er als Büroangestellter an und arbeitete sich zum Korrektor und Reporter der "Gazette" hoch, publizierte gleichzeitig unter dem Pseudonym Michael Bryan Thriller. In den Augen seines Vaters, eines katholisch-irischen Chirurgen, hatte Brian Moore doppelt versagt: In seinem Medizinstudium brachte er es zu nichts, und im Zweiten Weltkrieg trug er die Uniform des englischen Ministry of War Transport. Sein erster Roman, "Die einsame Passion der Judith Hearne", brachte ihm ein Guggenheim-Stipendium in New York ein, sein Thema, der Einbruch des Unheimlichen ins Alltagsleben, Alfred Hitchcocks Ruf nach Hollywood. Moore schrieb das Drehbuch zu "Der zerrissene Vorhang" und ließ sich in Kalifornien nieder. Das Werk von Brian Moore erscheint auf deutsch im Diogenes Verlag.
"Obwohl Moore manchen als Agnostiker galt, lässt sich seine Position zum Christentum, geprägt von irischen Zuständen, als kritischer Katholizismus betrachten, der sich der modernen Welt stellt." (wikipedia.de)
Infos bei:
"Diogenes" , wikipedia.org , Robert Fulford (engl.) , SZ-Krimiblog , Fantastic Fiction (engl.) .
Paco Ignacio Taibo II
Am 11. Januar 1949 wird Paco Ignacio Taibo II in Gijon (Spanien) als Sohn des
Schriftstellers und Intellektuellen Paco Ignacio Taibo geboren und kam im Alter von acht Jahren mit seinen Eltern nach Mexiko. Er studierte Literatur, Soziologie und Geschichte ohne Abschlüsse, arbeitete als Journalist, Universitätsdozent und Sachautor, bevor der Erfolg seiner Bücher es ihm ermöglichte, als freier Schriftsteller leben zu können. Als Kriminalschriftsteller weltweit bekannt und erfolgreich wurde er durch seinen "unabhängigen" Detektiv Hector Belascoarán Shayne, der im DF, Distrito Federal (Bundesdistrikt), der Bundeshauptstadt Mexico City seine Fälle bearbeitet.
PIT II ist Mitbegründer der Internationalen Vereinigung der Krimischriftsteller (Asociación Internacional de Escritores Policiaeas/AIEP) und Organisator der "Semana Negra", einem jährlichen Treffen internationaler Krimiautoren in Gijon, mit Lesungen, Kulturprogramm und hunderttausenden Besuchern ...
Infos bei:
wikipedia, krimi-couch, alligatorpapiere, Unionsverlag, Edition Nautilus, telepolis, Kommune.
Helmut Zenker
Am 11.Januar 1949 wird Helmut Zenker in St. Valentin / Niederösterreich geboren († 7.1.2003 in Wien).
Helmut Zenker war ausgebildeter Lehrer und arbeitete an Haupt- und Sonderschulen in Wien und Tirol, war aber auch als Lastwagenfahrer und Filmvorführer tätig. Seit 1973 war er freier Schriftsteller und lebte lange Zeit in Klosterneuburg bei Wien.
1974 schrieb Helmut Zenker, der sich bis dahin durchaus einen Namen als literarischer Autor gemacht hatte, die erste Geschichte um den Wiener Polizeimajor Adolf Kottan – sie wurde nicht veröffentlicht. Unbeirrt verwandelte der Autor das Manuskript in ein Hörspiel, das schließlich 1975 vom SWF produziert wurde. 1976 erlebte Major Kottan schließlich seine Bildschirmpremiere in einem 90minütigen Fernsehfilm des ORF. Die Regie führte Peter Patzak, der auch alle weiteren Kottan-Folgen für das ORF inszenierte.
Infos bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, wikipedia, skug,
GAV, Munzinger,
Neue Zürcher:
»Nebenwirkungsfrei«
Wollte man Martin Suters Roman "Der letzte Weynfeldt" (Diogenes Verlag) in einem Satz zusammenfassen (auch an solcher Pointiertheit erkennt man die hohe Kunst des literarischen Trash), der Satz lautete etwa so: Wie legt man Freund und Feind herein, die einen ihrerseits hereinzulegen versucht haben, und erwirbt dabei einen Félix Vallotton zur Hälfte seines Marktwertes? So liest man das Buch, wie man einen Hamburger verschlingt: atemlos und gierig. Um möglichst schnell zur letzten Seite zu gelangen, weil dort die einzige Antwort auf die einzige Frage gegeben wird: Wer haut denn nun wen und wie übers Ohr?
Von Roman Bucheli ...
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ARTE:
»Bambusvorhang vor der japanischen Kriminalliteratur«
Nur einige wenige Autoren japanischer Zunge und Mentalität sind ins Deutsche übersetzt und so kommt dem Cass-Verlag eine besondere Vermittlerrolle zu. Mit "Rache auf Chinesisch" von Arimasa Osawa liegt jetzt der zweite Band der Serie "Der Hai von Shinjuku" vor. Ein ebenso aufschlussreicher wie rasanter Roman, der uns nicht nur enorm genau über die Tücken aufrechter Polizeiarbeit, über die ethnischen und hierarchischen Machtstrukturen der Yakuzabanden, sondern als komplexe Rache-, Liebes- und Heldengeschichte jede Menge herz- und Schmerzstoff liefert.
Tobias Gohlis stellt das Buch als Krimi des Monats bei ARTE vor ...
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Deutsche Welle:
»Habgier und Hass«
Herbst im Apennin: Die Berge sind nebelverhangen, es ist feucht und unheimlich am Montelupo. Die dichten, dunklen Wälder, die verschlossenen Menschen eignen sich vorzüglich als Kulisse für einen spannenden Krimi. Varesi gelingt es auch in seinem dritten Roman "Die Schatten von Montelupo" (Kindler Verlag) , vor allem damit den Leser in seinen Bann zu ziehen. Er entführt ihn in eine Ecke Italiens, von denen die Touristen kaum etwas ahnen.
Von wga ...
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Die Presse:
»Gesellschaft ohne Kitt «
Juli Zehs neuer Roman "Schilf" (Schöffling & Co) ist Krimi und physikalisches Rätsel in einem. Kommissar Schilf klärt eine Entführung in Physikerkreisen auf. Er gerät dabei in lange Diskussionen über Quantenphysik und das Wesen der Zeit. Dahinter steht die Frage der Schuld, denn mit dem genialen Physiker Oskar hat Juli Zeh einen Menschen entworfen, der sich über alle moralischen Fragen stellt und versucht, seine Entscheidungen aus mathematischem Kalkül zu treffen.
Von Rainer Elstner ...
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Juli Zeh liest heute in Wien (siehe unsere Termin-Seite!)
Die Wiener Zeitung und
Der Kurier kündigen die Lesung ebenfalls an ...
Morde geschehen hauptsächlich in der Provinz. Dort, wo jeder jeden kennt und jeder jedem alles zutraut. Lina Hofstädter entspinnt in "Ausapern" (Limbus Verlag) die Seelenlandschaft misstrauischer Älpler, zerstört das ländliche Idyll mit einem Kriminalroman, der voll feinem Gespür für die Doppelbödigkeit menschlicher Abgründe ist, schreibt Seite 4
krimileser:
Bernd Kochanowski hat James Sallis' "Drive" im Original gelesen ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph meint, dass man nicht ungestraft den "Krimi" erfinde und dann auch noch unter mysteriösen Umständen sterbe. "Die Stunde des Raben" von Matthew Pearl geht dem nach...
Kriminalakte:
Axel Bußmer hat Tipps fürs Fernsehen und mit Chabrols "Die zweigeteilte Frau" auch einen fürs Kino ...
NuT:
Joachim Linder über eine literarisch-fiktionale Rekonstruktion eines Kriminalfalles aus den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
»Jagd nach dem Phantom«:
Eifersucht und Gier, Hass und Geltungswahn – die Motive der Mörder sind jahrtausendealt, wie auch die Hoffnung, ihre Tat könne ungesühnt bleiben. Doch die heutige Kriminaltechnik ist so ausgeklügelt, dass den Fahndern kaum ein Verbrecher entkommt. Eine Spurensuche in Berlin. Jörg Burger in Die Zeit vom 27.12.2007, Nr. 01 ...
»Odysseus unter den Romanciers«:
Zwei Biografien dichten Joseph Conrad zum 150. Geburtstag Geheimnisse und Krankheiten an.
Dafür holt ihn eine sensationelle Neuübersetzung im S. Fischer Verlag endlich aus der Gruft seiner Unsterblichkeit.
Markus Gasser in der Weltwoche ...
Lesungen:
10. Januar 2008
Sebastian Fitzek stellt seinen neuen Roman "Das Kind" vor
18.00 Uhr | Eintritt frei |Buchhandlung Hugendubel|
Schloßstraße 109-110a | 12163 Berlin
Doris Gercke liest aus "Schweigen oder Sterben"
10.01.2008 | 20.00 Uhr | Hotel zur Amtsheide | Lions Club | Zur Amtsheide |
29549 Bad Bevensen
Volker Klüpfel und Michael Kobr lesen aus "Seegrund"
10.01.2008 | 20.00 Uhr | Forum Mindelheim | 87719 Mindelheim
Deon Meyer liest aus dem Roman "Der Atem des Jägers"
10. Januar 2008 | 20.00 Uhr | Gotisches Haus | Tannenwaldweg 102 | 61350 Bad Homburg
Juli Zeh liest aus "Schilf"
10.01.08 | 20.00 Uhr | € 15,- / 12,- Theater Rabenhof | Rabengasse 3 | A-1030 Wien
Mehr Informationen
Symposium:
9th International Janheinz Jahn Symposium:
Murder by Magic? African Crime Fiction
9. - 12. Januar 2008 | Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
hier
Kalender
Dashiell Hammett
Am 10. Januar 1961 stirbt Dashiell Hammett in New York mit 66 Jahren an einer Krebserkrankung (* 27. Mai 1894 im St. Mary's County an der Ostküste Marylands).
Seine Romane "Der Malteserfalke" und "Der dünne Mann" gehören zu den Klassikern der Kriminalliteratur.
Er verließ die Schule mit 13 Jahren und wurde nach einer Reihe von Aushilfsarbeiten Angestellter der Detektivagentur Pinkerton. Acht Jahre lang war er dort als recht erfolgreicher Detektiv tätig, ehe er 1922, gesundheitlich angegriffen, Kurzgeschichten für Black Mask und andere populäre Kriminalmagazine zu schreiben begann. Zwischen 1929 und 1934 verfaßte er fünf Romane, die ihn als Begründer der sogenannten hard boiled school, einer aktionsbetonten, eigenständig amerikanischen Traditionslinie des Detektivromans ausweisen. Bis heute gilt er mit Raymond Chandler als der bedeutendste amerikanische Kriminalschriftsteller. Nach langjähriger Tätigkeit als Drehbuchautor in Hollywood wurde er wegen seines sozialistischen Engagements vom Ausschuß für "unamerikanische Aktivitäten" verfolgt, 1951 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und fast aller Publikationsmöglichkeiten beraubt.
Infos:
krimi-couch.de , "mordlust.de", , "wikipedia.org", , Jochen Vogt, Uni Essen, , Diogenes Verlag , January: Dashiell Hammett 75th-Anniversary Tribute (engl.), Don Herrons Hammett-Tour (engl.).
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 11/08
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur)
BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv.
Im PKT 11 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Dezember 2007 erreichten.
Die Gerichtsmediziner und -innen decken wieder komplizierte Fälle auf, es gibt Blutbäder in Stuttgart, Russland und Teheran, der Tokiokiller ist wieder unterwegs und Migrationsdetektive sind merkwürdigen Taten auf der Spur. Sie sehen, es wird munter weiter gemeuchelt, erstochen und gemordet in allen Regionen der Welt und wer die Guten und wer die Bösen sind, das ist nicht immer leicht zu trennen ...
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier
em-Magazin:
»Das ganze Leben danach«
Durch ihn wurde die Eifel erst kriminell. Seit Wahl-Eifeler Michael Preute 1989 damit anfing, unter dem Pseudonym Jacques Berndorf literarisch den ein oder anderen Toten in hiesige Wälder zu drapieren, reißt der Boom der "Eifel-Krimis" nicht ab – im Gegenteil. TV und Film entdecken die Eifel immer mehr für sich. Auch Berndorf denkt noch lange nicht ans Altenteil und arbeitet neben anderen Büchern bereits an der Fortsetzung seiner Erfolgsreihe.
Ab sofort allerdings für einen neuen Verlag, denn zahlreiche Querelen um die Filmrechte seiner Krimis und andere Probleme belasteten das Nervenkostüm des Autors in den letzten Monaten stark.
Alexander Kuffner hat mit Jacques Berndorf gesprochen ...
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Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der Januar-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis und Thriller:
Günstige Stunden: James Sallis montiert am Krimi herum.
Von Walter Delabar
Ein Roman über einen Autor, der einen Roman schreibt: Joe Gores "Hammett" ist ein Meisterwerk
Von Georg Patzer
Eine einfache Welt mit einfachen Lösungen: Dick Francis hat einen neuen Krimi mit Sid Halley geschrieben
Von Georg Patzer
Gottlosigkeiten und andere Sünden: Karin Slaughter nimmt sich der gottesfürchtigen und nicht so gottesfürchtigen Südstaatler an
Von Walter Delabar
Killing Alfred Hitchcock: Gilbert Adairs Filmplauderei
Von Walter Delabar
Winkelzüge und Narrheiten: Hannelore Cayre erzählt von einem "Lumpenadvokaten" in Paris
Von Georg Patzer
Von Herzen schlecht: Felix Huby folgt den Spuren geldgieriger Bluthändler und elitärer Organhändler
Von Jörg von Bilavsky
Frankfurter Rundschau:
»Das ganze Leben danach«
Burkhard Spinnen hat für seinen Roman "Mehrkampf" (Schöffling & Co) das Genre des Krimis gewählt, in dessen Hauptfigur Roland Farwick unschwer der Leichtathlet Jürgen Hingsen zu erkennen ist. Es dürfte Spinnen kaum darum gegangen sein, sein handwerkliches Können auch einmal in den Gattungen Krimi und Sportroman unter Beweis stellen zu wollen. Für sein intelligentes Spiel geben sie allenfalls die Folie ab, auf der er seinen ambitionierten Versuch über das Scheitern und das fahrlässige oder bewusste Bleiben unter den eigenen Möglichkeiten abbildet.
Von Harry Nutt ...
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Die Zeit:
»Einstürzende Satzbauten«
In seinem Roman "Das Haus" (Klett-Cotta Verlag) entfaltet Mark Z. Danielewski auf 797 Seiten die Idee einer amerikanischen Architektur des Schreckens mit einer Gründlichkeit, die sich mit voller Absicht vergeblich gegen die Bodenlosigkeit ihres Gegenstands stemmt. Das Haus ist ein maximal üppiges Buch, das an keiner Stelle formlos oder wirr wirkt. Das Einzige, was einen an Danielewski zuweilen nervt, ist sein unermüdlich Fährten legender und dann wieder gezielt entwertender Fleiß. Dennoch: Mark Z. Danielewski hat nach allen Regeln der Postmoderne das begehbare Buch konstruiert.
Von Diedrich Diederichsen ...
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»Krimiblitz«:
Das Internetportal "Krimi-Couch" startet Abstimmung zum Publikumspreis "Krimi-Blitz". Welcher ist der beste, in diesem Jahr erstmals auf Deutsch erschienene Krimi? Das möchte "Krimi-Couch.de" wieder von Ihnen, den Lesern, wissen! Im Unterschied zum "Deutschen Krimi Preis" oder dem "Friedrich-Glauser-Preis" entscheidet nicht eine Fach-Jury über den Erfolg, sondern der Leser selbst. Damit ist der Krimi-Blitz also ein Publikumspreis, unabhängig von Feuilletons und Verkaufszahlen. Bis einschließlich 29.02.2008 kann jeder Leser seinen "Liebling" wählen. Stimmen Sie selbst. Und zwar hier ...
Sozialkritik aus Skandinavien:
Schwedens Krimi-Exportschlager wird 60 Jahre alt: Henning Mankell, talentierter Theaterregisseur und ambitionierter Schriftsteller, feiert am 3. Februar den runden Geburtstag. Seine Spuren im Internet verfolgt und kommentiert das Portal ... monstersandcritics.de
Der Serienkiller als Serienheld:
Die erste Folge der von RTL 2 eingekauften US-Serie "Dexter" beginnt mit einem Tötungsakt, gefolgt von einem der markigsten Sätze die je einem Serienhelden über die Lippen kamen. Dann erfährt der Zuschauer, dass der Serienheld auch ein leidenschaftlicher Serienkiller ist. "Dexter" ist die logische Fortführung der positiven Darstellung behördlicher Rechtsbrüche in den US-Serien der letzten Jahre, die aus einer quantitativen Steigerung einen Qualitätssprung macht, analysiert Peter Mühlbauer bei ... Telepolis
krimileser:
Bernd Kochanowski über den neuen europäischen Krimipreis ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lässt heute das Volk bloggen, z. B. über das Krimijahrbuch ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit guten Verweisen zur Kriminalliteratur ...
krimiblog:
Ludger Menke über bücherschreibende Computer und mit der Platzpatrone des Monats: den Ripper-Preis ...
NuT:
Joachim Linder hierzu: Stephen Holden rezensiert "Andrew Piddington's devastating re-enactment of events leading up to, including and immediately after the murder"...
krimikiste:
Kristine Greßhöner stellt in der Folge 23 Alfred Komareks "Polterabend" vor. Podstern Sie schön! ...
Tatort Krimi:
über den Roman "Voodoo" von Nick Stone ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Ein echt schottischer Gipfel-Mord sei Thema im Roman "Im Namen der Toten" von Ian Rankin. Und er habe darin ein mindestens so raffiniertes Setting konstruiert wie das abgelegene englische Landhaus, meint Sylvia Staude in der Frankfurter Rundschau
Lesungen:
9. Januar 2008
Petra Ivanov liest aus "Kalte Schüsse"
19.30 Uhr | Miriams-Kirche | CH-6102 Malters
Mehr Informationen
Symposium:
9th International Janheinz Jahn Symposium:
Murder by Magic? African Crime Fiction
9. - 12. Januar 2008 | Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Opening ceremony and reading |
9. Januar 2008 |16:00 Uhr:
Lesung mit Angela Makholwa, Meshack Masondo und Ben Mtobwa
Im Mittelpunkt des 9. Internationalen Janheinz Jahn-Symposiums steht afrikanische Kriminalliteratur. Vordergründig geht es in diesem bisher wenig untersuchten populären Genre um die Aufdeckung von kleineren und größeren Kriminalverbrechen, von Korruption oder auch politischen Verschwörungen; meist aber geht es ebenso darum, beispielsweise die nationale Vergangenheit aufzuarbeiten, sich mit sozialer Ordnung und Unordnung in der postkolonialen Gesellschaft auseinanderzusetzen oder Gender-Konstruktionen zu hinterfragen bzw. neu zu entwerfen ...
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Die Infoseite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
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Kalender
Gisbert Haefs
Am 9. Januar 1950 wird der Autor Gisbert Haefs in Wachtendonk am Niederrhein geboren. Im Krimigenre wurde er vor allem durch seine skurrille Detektivfigur Balthasar Matzbach bekannt.
Gisbert Haefs studierte Sprachen an der Universität Bonn und finanzierte sein Studium zum Teil durch Übersetzungen für Botschaften und Zeitungen und zum Teil durch Musik. Seither arbeitet Haefs als freier Schriftsteller und Übersetzer, schrieb nicht nur einen Zyklus von SF-Romanen, sondern machte sich auch einen Namen als Übersetzer und Herausgeber der Werke von Jorge Luis Borges und Rudyard Kipling. Darüberhinaus übersetzte und betreute er die Neuausgabe der Sherlock Holmes-Geschichten von Conan Doyle.
Infos natürlich beim Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Krimi-Couch, Buchkritik, wikipedia, Random House, kaliber. 38
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka.
Bruno Morchio
Der Privatdetektiv Bacci Pagano ist die Hauptfigur in den Romanen Bruno Morchios, der "seiner Figur den Trotz und das marode Außenseiterethos der romantischen Ermittler aus der Schule Raymond Chandlers gibt" (Stuttgarter Zeitung). Morchio ist in Genua geboren, lebt und arbeitet dort als Psychologe und Psychotherapeut und lässt in den bisher vier erschienenen Romanen seinen Detektiven und seine Leser die kriminelle und kulinarische Welt der Stadt erleben.
Das Duo Lehmer- Kerkloh &Przybilka hat Bruno Morchio zur 'berüchtigten' Befragung gebeten, die der Autor zudem mit seiner Lieblingsspeise würzte ...
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Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Teuflische Taten:
Jean Christophe Grangé hat mit "Das Herz der Hölle" erneut einen hoch spannenden Roman vorgelegt.
Von Manuela Martini ... mehr
Der Standard: »Im unheimlichen Reich des Zaubers«
Einer der angesehensten und produktivsten Autoren von Horrorgeschichten war Algernon Blackwood (1869–1951). Als seine schönste fantastische Geschichte gilt die Erzählung "Die Weiden", die nun beim "Heinrich & Hahn Verlag" erschienen ist. Hier lässt sich studieren, wie groß der Sprung von einer dokumentarischen Plauderei zum Genre der Fiktion ist.
Von Alexander Kluy ...
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SZ/jetzt.de:
»Das schwarze Loch im Strohhut«
Schon das Personal dieses schmalen, schnellen und zugleich verzwickten Krimis passt gut zur Tradition des Film noir. Bizarr ist das alles und ziemlich brillant gemacht. Denn trotz der detaillierten Beschreibungen geht die Handlung zügig voran. Winzige, oft zufällig anmutende Entschlüsse und Vorkommnisse lösen die Fortschritte aus. Es gibt in dem Roman "Unverdächtig" (Wagenbach Verlag) von Tanguy Viel aber auch Traditionslinien jenseits des Genres. Sie zeigen sich in den krimi-untypischen, virtuosen, langen, schön geschwungenen Sätzen, die mit zum Rätsel gehören, das dieses Buch aufgibt.
Von Hans-Peter Kunisch ...
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Noch einmal, diesmal etwas umfangreicher der Hinweis auf Thomas Wörtches "Leichenberg" aus dem Nürnberger "Plärrer", bei den Kollegen von "kaliber. 38".
Ärgerlich unterschätzt während der Skandinavien-Welle der letzten Jahre war der Däne Dan Turèll mit seinen biestigen, bissigen, knarzigen Büchern.Mit "Mord auf Bornholm" ist nun der 11. Band der 12bändigen Werkausgabe erschienen.
Eine bierernste, ärgerliche Krachschote sei dagegen Romain Sardous "Kein Entrinnen", während die bösartigen, ganz und gar politisch unkorrekten Comics von Enrique Sanchez Abuli und André Toth zu loben seien. Auch "Zeit der Raben" von Charles Todd sei große Klasse und "Furcht" von Bentley Little ein teuflisch beklemmender Roman. "Skorpion" von Richard Morgan, ein Sci-Fi/Krimi-Hybrid sei ein sehr spannender Polit-Thriller - und deswegen natürlich auch ein Buch über das Hier und Heute.
Aber lesen Sie selbst und zwar ... hier
Krimi-Couch: »Krimi-Couch-Podcast: Zugehört und mitgemacht«
Die Januar-Ausgabe des Podcasts des Portals "krimi-Couch":
Nick Stone, Autor des Überraschungserfolgs "Voodoo" hatte kurz vor Weihnachten noch Zeit, mit der Krimi-Couch-Redaktion zu sprechen. Ian Rankin, zur Zeit wohl der erfolgreichste Krimi-Autor Großbritanniens, traf die Redaktion live auf seiner Deutschlandreise in Hamburg.
Der Podcast (25:32 min) von "Krimi-Couch.de" – gesprochen von der charismatischen Pierce - Brosnan - Synchronstimme und dazu eine Gewinnspielfrage ... mehr
Und natürlich finden Sie dort auch aktuelle Besprechungen zu Büchern aus Deutschland und dem Rest der Welt!
Die Zeit: »Sex and Crime in Sachsen«
Eine jahrhundertealte Bergarbeiterstadt hat einen Bestseller zu Tage gefördert. Und liegt der Schriftstellerin Sabine Ebert nun zu Füßen. Weihnachten 2001 fängt Sabine Ebert zu schreiben, im Sommer 2004 bietet sie die ersten 250 Seiten mehreren Verlagen an, der "Knaur Verlag" greift sofort zu, gedruckt werden 25.000 Exemplare. Im November 2007 erreicht der Erstling die zehnte Auflage, inzwischen sind 180.000 "Geheimnisse der Hebamme" verkauft. So erfolgreich ist in Sachsen nur noch Karl May gewesen.
Von Adina Rieckmann ...
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Die Welt:
» Louise Bonì ermittelt in Freiburg«
Dreierlei nehme Leser für den Kriminalromancier Oliver Bottini ein. Gründe, die Sie selbst nachlesen sollten.
Was "Im Auftrag der Väter" (Scherz Verlag), den neuen Fall der Louise Bonì anbelange: Spannend sei er, über weite Passagen sehr gewitzt, zudem von jenem merkwürdigen Geist des Ultimatums beseelt, der alle Krimis Bottinis auszeichnee.
Hendrik Werner stellt in der Kolumne "Mörder & Jäger" regelmäßig Literatur über Mörder und ihre Jäger vor ...
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krimileser:
Bernd Kochanowski stellt den Roman "Still Life" von Louise Penny nur kurz vor, weil...
Dieter Paul Rudolph die lange Besprechung zu "Still Life" von Louise Penny bei Watching the Detectives ins Netz stellt ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer ärgert sich über Politikerunfug und stellt einen Romanumschlag von Robert Crais als Cover der Woche vor ...
krimiblog:
Ludger Menke informiert über das Krimifestival in München und die 60 hochkarätigen Krimi-Autoren, die dort antreten ...
Berlin kriminell: mit der virtuellen Lesereise zu Sebastian Fitzeks "Das Kind" ...
NuT:
Joachim Linder verweist auf Robert Levines Beitrag über "The Death of High Fidelity" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Lesungen:
8. Januar 2008
Volker Klüpfel und Michael Kobr lesen aus "Seegrund"
20.00 Uhr | Stadtbücherei | 89115 Erbach
Wo startet am 9. Januar das Symposium über afrikanische Kriminalliteratur?
Und welche Ausstellungen, Festivals künden sich an?
Gute Frage? Hier ist die Antwort!
Die Infoseite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
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Kalender
Wilkie Collins
Am 08. Januar 1824 wird (William) Wilkie Collins im Bezirk Marylebone in London geboren († 23. September 1889 in London).
Nach seiner Schulausbildung arbeitete er fünf Jahre bei einem Teeimporteur in London, studierte danach Rechtswissenschaften, war aber nie als Jurist tätig, sondern beschloß, das Aufdecken von Kriminalfällen und Geheimnissen ausschließlich literarisch in Szene zu setzen.
1843 erschien eine Geschichte von ihm in der Zeitschrift "The Illuminated Magazine" und von November 1859 bis August 1860 in "All the year round" sein erfolgreichster und bekanntester Roman "The Woman In White" als Fortsetzungsgeschichte. Die Buchausgabe schlug sämtliche Rekorde und wurde schon einige Wochen später in viele Sprachen übersetzt. Insgesamt schrieb Collins 25 Romane, über 50 Kurzgeschichten/Novellen, 15 Theaterstücke und über 100 Essays.
Wilkie Collins gilt heute als einer der großen viktorianischen Schriftsteller. Er war ein enger Freund Charles Dickens, in dessen Schatten er nach seinem Tod lange stand.
Man bezeichnet ihn auch als Vater des englischen Kriminalromans und als Erfinder der eigentlichen Detektivgeschichte. Seine bekanntesten Werke sind "Die Frau in Weiß" (The Woman in White, 1860) und "Der Mondstein" (The Moonstone, 1868) ...
Info:
"gutenberg 2000", wikipedia.org, wilkiecollins.de, booksgoogle.de, S. Fischer Verlag, Random House
Die Kolumne von Markus Schnabel
Markus Schnabel arbeitet und lebt derzeit als Übersetzer in Krakau und schreibt an seiner
Abschlussarbeit über aktuelle Krimiliteratur in Polen. Also genau der richtige Mann, über die Entwicklungen in der polnischen Krimiszene zu berichten. Er wird uns nun regelmäßig seine Schwarze Post schicken. Hier ist die Nr. 1!
Das IV. Polnische Krimifestival
Am 18. November 2007 ging das IV. Polnische Krimifestival zu Ende. Organisatoren waren das Polnische Buchinstitut, die Gesellschaft der Krimi- und Thrillerliebhaber "TRUP w SZAFIE - die Leiche im Schrank" und lokale Partner. Veranstaltungen gab es in Krakau, Danzig, Kattowice, Warschau, Bielsko-Biala, Kedzierzyn-Kozle, Lublin und Posen.
Markus Schnabel berichtet über neue Trends in der polnischen Kriminalliteratur ...
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WDR: »Der komplizierteste, glaubhafteste und interessanteste Charakter«
Antje Deistler vom WDR 2-Buchtipp hat sich über Weihnachten und Neujahr an Stieg Larssons umfangreiche Trilogie um das Ermittlerpaar Lisbeth Salander und Mikael Blomquist herangewagt: "Verblendung" und "Verdammnis" sind bereits erschienen, im März gibt es mit "Vergebung" den letzten Teil dieser Serie, die im Heyne Verlag erscheint. Urteil: Absolut herausragend, genial konstruiert - Stieg Larsson spielte wirklich in einer Liga für sich!
Ein Beitrag, den Sie lesen und hören können ...
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Frisch erschienen ist Thomas Wörtches "Leichenberg" aus dem Nürnberger "Plärrer", bei den Kollegen von "kaliber. 38".
Ärgerlich unterschätzt während der Skandinavien-Welle der letzten Jahre, die so ziemlich jeden grenzdebilen Grimmi der Übersetzungsförderung zugeführt hat, war der Däne Dan Turèll mit seinen biestigen, bissigen, knarzigen Büchern. Die hatten stets einen namenlosen, leicht übellaunigen Journalisten als Hauptfigur, der sich mit plausiblen, realitätskompatiblen Schurkereien und Verbrechen in Kopenhagen, Jütland und anderswo in Dänemark herumprügeln musste.
Den Text können Sie nun auch als nicht registrierter Besucher lesen und zwar ... hier
Dan Turell beim Lübbe Verlag
Neue Zürcher:
»Der Krimi soll's richten«
Vor einem Jahr gab es in Dänemark literarische Grundsatzdiskussionen über Romane von Peter Høeg und Knud Romer. Davon ist im Moment wenig zu spüren. Man konzentriert sich auf die Heimat und dichtet Mythen nach. Hoffnung liegt auf dem Krimi, den man im Gegensatz zu den skandinavischen Nachbarn indes selbst nicht recht meistert.
Peter Urban-Halle über der Roman in Krise und Sehnsucht nach dänischeren Zeiten. Ein Literaturbrief aus Kopenhagen ...
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Wiener Zeitung: »Schreiben stillt mein Heimweh«
Seit "Sonnensturm" wird Åsa Larsson als neue schwedische Krimi-Queen gehandelt. Eine zweite Liza Marklund also? Nicht ganz. Die vier Jahre jüngere Larsson ist weniger kämpferisch, weniger politisch und sozial engagiert, auch in ihren Büchern. Drei von sechs geplanten Teilen einer Serie um die raue, kompromisslose, intelligente und sensible Anwältin Rebecka Martinsson und die fest im Leben stehende, leichtlebigere Kommissarin Anna-Maria Mella sind schon im Bertelsmann Verlag erschienen. Alle spielen in der nordschwedischen Erzbergbaustadt Kiruna, der eigentlichen Heimat der 1966 im südlicheren Uppsala geborenen Autorin.
Von Jeannette Villachica ...
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TLZ: »Schreiben stillt mein Heimweh«
Die Buchhändler sind sich über Die Buchhändler sind sich über Karl Olsbergs im Aufbau Taschenbuch Verlag erschienenen Roman "Das System" einig: "Intelligente, brandaktuelle, gut geschriebene Story". Der 47-Jährige hat über Künstliche Intelligenz promoviert, gründete zwei erfolreiche Unternehmen der New Economy und arbeitet heute als Unternehmensberater in Hamburg. In seinem Roman lässt er seine Fantasie spielen und erfindet einen atemberaubenden Plot, ohne völlig die Bodenhaftung zu verlieren
Von Frank Quilitzsch ...
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krimileser:
Bernd Kochanowski informiert über Cozys und eine alte Regel ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph präsentiert das Titelbild des nächsten Krimijahrbuches 2008 und sagt einiges zum Schwerpunkt desselben: Alte Krimis und Hörspielkrimis ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer erholt sich von der Kriminalliteratur mit einhundert Glücksmomenten ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis empfiehlt "Andrea Camilleri, Mein Leben" als Muss für alle, die sich mit der Mafia, mit Camilleri, mit Sizilien, mit sizilianischer Literatur beschäftigen ...
Berlin kriminell: war wieder im moabiter kriminalgericht und hat Jean Amilas "Bis nichts mehr geht" gelesen ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Der Mann aus dem Ei:
Nun ist Heinrich Steinfest aber nicht irgendein Krimiautor, sondern der Adalbert Stifter des Krimis. Das heißt, seine Bücher leben nicht wirklich von Action, Mord und Totschlag, sondern von ihrer ganz unerhörten altmeisterlichen Schilderungskraft.
Für den Deutschlandfunk liest Heinrich Steinfest am 16. Januar 2008 um 20:30 Uhr aus seinem in Arbeit befindlichen neuen Roman, der unter dem Titel "Der Mann aus dem Ei" im Herbst 2008 im Piper Verlag erscheinen wird. Fortsetzung der Lesung in der "Lesezeit" am 23. und 30. Januar 2008 um 20:30 Uhr ... mehr
Lesungen:
7. Januar 2008
Wo lesen Volker Klüpfel und Michael Kobr morgen aus "Seegrund"?
Wo startet am 9. Januar das Symposium über afrikanische Kriminalliteratur?
Und welche Ausstellungen, Festivals künden sich an?
Gute Frage? Hier ist die Antwort!
Die Infoseite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
hier
Axel Bußmers TV & Buchtipps 5. – 18. Januar 2008
Hier sind sie, die ersten TV-Krimi-Buch-Tipps des neuen Jahres. Die ersten beiden Fernsehwochen werden mit etlichen James Bond-Filmen und Bienzle-Tatorten gefüllt. Daneben gibt es aber auch einige selten gezeigte Perlen und sogar Erstaufführungen.
Auch die Kategorie "Gut und oft wiederholt" wird von den Fernsehsendern diesmal wieder bedient ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Es lohnt ausserdem, einmal bei Axel Bußmers Blog kriminalakte vorbeizuschauen, wo es nicht nur weitere Filmtipps, sondern auch immer interessante Besprechungen und Hinweise gibt ...
Frankfurter Rundschau: »Große und kleine Rassisten«
Zwar ist der Titel ein Killer jeder Neugier, aber gibt man dem Schotten Iain McDowall dann eine Chance, nutzt er sie.
Vor allem dadurch, dass er in "Zwei Tote im Fluss" (dtv) so ziemlich jedes Krimi-Klischee enttäuscht, Genre-Erwartungen elegant in eine andere Richtung führt, dass er ein wichtiges Thema wie Rechtsradikalismus anpackt, ohne dass es gleich die Weltverschwörung sein muss. Ein nüchterner Krimi über ein wichtiges Thema.
Von Sylvia Staude ...
mehr
Kriminalliteratur sei vielschichtig und sie sei auch nicht etwa erst seit kurzem aus ihrem Genre-Kästchen entsprungen, sondern war schon immer und konstitutiv kontinuierlich verknüpft, verbunden, assoziiert und verknotet mit allen ihren Kontexten, meint Thomas Wörtche in der 128. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch".
Zwei intellektuell vergnügliche und unterhaltsame, wenn auch nicht flutschig zu lesende Studien über die französische Kriminalliteratur zeichnen zum Beispiel die tausend Verschränkungen des Genres mit seinem Jahrhundert nach. Nämlich
Thomas Brandlmeier mit seinem Lang-Essay zu dem multimedialen Großereignis "Fantômas", mit dem Untertitel "Beiträeg zur Panik des 20. Jahrhunderts" (Verbrecher Verlag). Und Elfriede Müller und Alexander Ruoff in ihrem ambitionierten Großprojekt "Histoire noire. Geschichtsschreibung im französischen Kriminalroman nach 1968" ( transcript Verlag).
Kriminalliteratur, so könne man die beiden schon fast komplementären, jedenfalls sehr empfehlenswerten Studien, zusammenfassen, siedele inzwischen in erstaunlich vielen Feldern kultureller Aktivitäten und Diskurse ...
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 1/2008 lesen.
Kriminalromane mit ungewöhnlichen Ermittlern stehen im Blickpunkt von
Ulrich Nollers Januar-Krimitipps: "Ganz die Deine" (Unionsverlag), der erste Roman der Argentinierin Claudia Pineiro, macht eine gehörnte Ehefrau zur Ermittlerin in eigener Sache und schließlich zur Täterin. Und "Das Gesetz der Ehre" (Goldmann Verlag), der neue Roman des Italieniers Gianrico Carofiglio, berichtet aus der Perspektive eines kleinen Rechtsanwaltes ... mehr
Überarbeiteter Klassiker in vollständiger Übersetzung :
Syd Field hat bereits 1979 das erste populär geschriebene Sachbuch zum Thema "Drehbuchschreiben" verfasst. Jetzt hat er sein Standardwerk zum dritten Mal überarbeitet und mit zahlreichen Beispielen ergänzt. Auch in dieser Fassung ist es ein lesenswertes Buch.
Axel Bußmer in der ... Berliner Literaturkritik
krimileser:
Bernd Kochanowski kennt sich mit "Methamphetamin" aus ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hält "Black Monday" von R. Scott Reiss für einen weiteren schlechten Roman ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer meldet sein
Rezension Syd Field "Das Drehbuch" online ...
NuT:
Joachim Linder zu "Warnschussarrest" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Lesungen:
4. Januar 2008
Wer liest nächste Woche wo?
Wo findet nächste Woche das Symposium über afrikanische Kriminalliteratur statt?
Und welche Ausstellungen, Festivals künden sich an?
Gute Frage? Hier ist die Antwort!
Die Infoseite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
hier
Kalender
Joan Aiken
Am 4. Januar 2004 stirbt die Autorin Joan Aiken im Alter von 79
Jahren in in Petworth, West Sussex (*4. September 1924 in Rye, Sussex, England).
Die Tochter des US-amerikanischen Poeten, Schriftstellers und Pulitzer-Preisträger Conrad Aiken und der kanadischen Schriftstellerin Jessie
McDonald-Aiken, begann ihre literarische Karriere bereits mit fünf
Jahren. Als sie sechzehn war, wurde ihr erstes Gedicht
veröffentlicht, zwei Jahre später ihre erste Geschichte.
Für ihren Roman "Night Fall" (Holt, 1971) gewann sie einen
"Edgar". Sie schrieb Fantasy- und Mystery-Romane sowie
Fantasy-Geschichten für Kinder.
Info:
bei Toms
Krimitreff, wikipedia, literaturschock, Random House, und natürlich beim Diogenes Verlag

»Der Mann mit dem goldenen Arm«
Von Wolf Wondratschek
23:05 Uhr | WDR 3 open WortLaut | Donnerstag, 3. Januar 2008
Nelson Algren gelang mit seinem vierten Roman "Der Mann mit dem goldenen Arm" 1949 der Durchbruch, dieses Buch und "Wildnis des Lebens" machten ihn weltberühmt. Dennoch führte er ein einfaches und einsames Leben.
Der Schriftsteller Wolf Wondratschek hat Algren in den letzten Lebensjahren mehrmals in den USA besucht. Zu dieser Zeit war Algren ein vergessener, von Sozialhilfe lebender, "zugleich aber klarsichtiger, humorvoller, immer produktiver" Mann. Wondratschek schrieb über ihre Begegnung: "Schriftsteller zu treffen ist selten ein Vergnügen. Es ist ermüdend, ihr Misstrauen, ihre Eitelkeit, ihre Klagen und ihren zynischen Selbstbehauptungswillen zu ertragen. An den Besuch bei Nelson Algren denke ich allerdings gerne zurück. Der Mann, der vor mir stand, wirkte gelassen, gesund, unkompliziert und überdies war er bester Laune. Daß es dafür, wie ich in den nächsten Stunden und Tagen herausfand, eigentlich keinen Grund gab, nahm mich für ihn ein".
Im Mai 1981 starb der amerikanische Schriftsteller im Alter von 72 Jahren, der Legende nach mit einem Whiskyglas in der Hand auf dem Küchenfußboden ... mehr
Berliner Zeitung:
»Neue Krimis«
James Sallis' kleiner Roman "Driver" (Liebeskind Verlag) ist so etwas wie ein liebevoller Abgesang auf eine amerikanische Ikone, jenen großen Helden der amerikanischen Fiktion nämlich, der seinem eigenen moralischen Kodex folgt und wirkt wie der letzte überzeugende Kriminalroman aus der guten alten Zeit.
Rick deMarinis' genauso überzeugends Pulp-Schmankerl "Kaputt in El Paso" (Pulp Master) ist als Analyse einer durch und durch korrupten Gesellschaft zwar beißend pessimistisch, aber wohltuend unverschnörkelt und ideologieresistent.
Von Günther Grosser ...
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FAZ: »Was wusste die Hühnerfrau?«
Charles Lewinsky zeichnet in "Johannistag" (Nagel & Kimche Verlag) das Bild einer verschworenen Dorfgemeinschaft, die viele dunkle Geheimnisse teilt. Zu entdecken ist ein kunstvoller Kriminalroman mit allen genretypischen Merkmalen: Brandstiftung und Mord kommen vor, skurrile Drohbriefe werden geschrieben, im Neuschnee finden sich rätselhafte Blutspuren, und ungesühnte Verbrechen der Vergangenheit werfen dunkle Schatten. Vor allem aber gelingt es Lewinsky, lebendige Charaktere zu zeichnen, die Anteilnahme erwecken.
Von Sabine Doering ...
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NDR: »Ahnungsloser Held«
Es scheint zur Logik des Genres zu gehören, dass in jedem zweiten Thriller die Erde in ernsthafte Bedrohung gerät. Szenarien, die man nur aus James Bond-Filmen kannte, sind durch einen weltweit operierenden Terrorismus fast zum Allerweltsthema geworden. So auch in dem neuen Thriller "Black Monday" (Ullstein Verlag) von R. Scott Reiss. Doch hier spielt der Autor das Szenario weiter: wie sieht eine Welt ohne Öl aus? Ein düsterer Thriller - auch wenn der Held, natürlich, die Welt diesmal rettet. Und das nächste Mal?
Von Jutta Duhm-Heitzmann ...
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Am Mittwoch, dem 16. Januar 2008, startet um 20.00 Uhr die neue Hörfunk-Reihe "ARD Radio Tatort" mit der bundesweit zeitgleichen Ausstrahlung des WDR-Krimis "Der Emir" von Peter Meisenberg. Im Anschluss an den knapp einstündigen Hörspielkrimi wird ebenfalls ARD-weit ein einstündiges "Making of" der neuen ARD-Krimireihe in allen beteiligten Kultur- und Wortprogrammen gesendet. Darin blickt Deutschlands führender Krimi-Kritiker Thomas Wörtche hinter die Kulissen der Produktionen, stellt Macher, Plots und Ermittler aller neun "ARD Radio Tatorte" vor und stöbert Krimi-Trends auf ... mehr |
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Den ARD Radio Tatort gibt es ab dem 2. Januar 2008 auch im Internet – mit aktuellen Folgen zum Nachhören, vielen Hintergrundinformationen und einem interaktiven Gewinnspiel. Den Auftakt macht im Januar Peter Meisenbergs Pilotfolge "Der Emir", es ermittelt das LKA Düsseldorf ... mehr Infos |
Eine kleine Sensation:
Klett-Cotta holt den Granddaddy des Cyberspace, William Gibson, nach Deutschland und liefert bereits am 10. März 2008 sein neues Buch "Quellcode" aus.
Eine Meldung von Stefan Becht im Fachmagazin ... Buchmarkt
Pralles Krimi-Jahr:
Ein pralles Krimi-Jahr soll 2008 zwischen Elbe und Oste werden. Mehr als ein Dutzend Lesungen hat der Verein Arbeitsgemeinschaft Osteland im Programm.
Die Reihe startet am Sonnabend, 12. Januar, um 19 Uhr im Oste-Huus an der Ostener Schwebefähre mit Dietrich Alsdorf und seinem Debütroman "Anna aus Blumenthal", meldet das ... Tageblatt
krimileser:
Bernd Kochanowski informiert kurz über Joseph Wambaughs "Hollywood Station" ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat die lange Fassung von Bernd Kochanowskis Rezension zu Joseph Wambaughs "Hollywood Station" ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer beginnt das Krimijahr standesgemäß mit zwei großen Namen der Kriminalliteratur: Mickey Spillane und Ross Thomas ...
NuT:
Joachim Linder sucht einen Rezensenten für das Buch "Monsters In and Among Us" und verweist auf einen Aufsatz zu "Gothic Criminology" ...
krimiblog:
Ludger Menke stellt die neuen Ausgaben von "Alibis" und " Crime Time" vor ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Lesungen:
Marcel Feige liest aus "Wut"
03.01.2008 | 20.30 Uhr | Eintritt frei
In der U-Bahnstation Potsdamer Platz werden die übel zugerichteten Leichen einer Prostituierten und ihres Zuhälters gefunden. Kommissar Kalkbrenner glaubt an einen Milieu-Mord. Erst ein weiterer U-Bahn-Mord zeigt: ein perverser Serienmörder geht um. Ausgerechnet jetzt, wo alle Welt wegen eines Umweltgipfels auf Berlin schaut ... (Goldmann Verlag)
Galerie Kunststück
Strandstraße 1
26571 Juist
Wer liest wo und wann im Januar 2008? Gute Frage? Hier ist die Antwort!
Die Infoseite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
hier
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Die Hölle heißt Haiti:
Mit seinem Erstlingswerk "Voodoo" dringt der Brite Nick Stone ins Herz der Finsternis vor und begeistert die Thriller-Fans.
Von Horst Eckert ... mehr
Neue Zürcher: »Ich kenne alles.
Alles, nur nicht mich«
Gegen Ende seines Lebens konnte Leo Perutz über sich in der Zeitung lesen, dass er einer von Europas "forgotten writers" sei. Bevor ihn die Nazis nach Palästina vertrieben, hatte er mit raffiniert konstruierten Psychothrillern ein Millionenpublikum erreicht; Benjamin und Adorno, Tucholsky und Brecht zählten zu seinen Bewunderern, Hitchcock liess sich von ihm inspirieren, und vom jungen Ian Fleming, der später James Bond erfand, erhielt Leo Perutz 1931 in Wien Fanpost. Eine Biografie von Hans-Harald Müller über Leo Perutz (Zsolnay Verlag) und der neu aufgelegte Roman "St. Petri-Schnee" (Zsolnay Verlag) bringt den Autor zurück ins Licht.
Von Oliver Pfohlmann ... mehr
Der Tagesspiegel: »Fünf Kugeln, und Italien ist sauber
«
Das Mittelmeer, gab der französische Kriminalschriftsteller Jean-Claude Izzo einmal zu bedenken, hat mehr als ein Ufer. Algier oder Beirut gehören ebenso zu diesem vielgestaltigen Kulturraum wie die Costa Brava oder die Côte d’Azur. Dass sich die europäische Küste unter dem Schlagwort Euroméditerranée von den Ufern in Kleinasien und Afrika abkoppeln könnte, befürchtete schon Izzos Protagonist, der melancholische Ex-Vorstadtbulle Fabio Montale aus Marseille. Die Kultfigur Montale gibt es nicht mehr. Doch der Mittelmeerkrimi lebt – mit den Romanen "Kalter Wind in Genua" (Unionsverlag) von Bruno Morchio und "Totentanz" (Zsolnay Verlag) von Veit Heinichen.
Von Steffen Richter ... mehr
Nun prasselts bei den
Kollegen vom "Perlentaucher", die KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" wird wieder mit Inhalt gefüllt. Wieder ein neuer Beitrag, wieder ein echter Knörer!
Die Unerbittlichkeit des Schnees:
Russische Gegenwart: Monster tauchen auf, Menschen verschwinden, der Held bekommt eine Kugel in den Kopf - und über alles legt sich in Martin Cruz-Smiths Roman "Stalins Geist" (C. Bertelsmann Verlag) der Schnee. Und in "Das Gesetz der Ehre" (Goldmann Verlag), Gianrico Carofiglios drittem Roman um den Avvocato Guido Guerrieri, ist das Leben bittersüß und die Wahrheit relativ.
Von Ekkehard Knörer ... mehr
Die Berliner Literaturkritik:
»Ein Ghostwriter lernt das Adrenalin der Politik kennen«
Vor der Veröffentlichung von "Vaterland", seinem Bestseller-Debütroman, war Robert Harris ein politischer Kommentator und enger Vertrauter Tony Blairs. In "Ghost" (Heyne Verlag) macht er aus der Zeit, die er selbst bei dessen Wahlkampf verbrachte, inklusive Reisen in Privatjets und gepanzerten Limousinen, schlauen Gebrauch: ein unbemerkter Beobachter, tatsächlich gar nicht so verschieden von Tiro, dem Sklaven Ciceros – nur moderner. Der Roman ist auch – und vielleicht am meisten – ein intelligenter, scharfsichtiger und enormer Spaß; erneut großartig übersetzt von Wolfgang Müller.
Von Heike Geilen ...
mehr
literaturblatt.de:
»Krimi-Hype?«
Beide sind mit ihren Kriminalromanen erfolgreich und wurden dafür mit dem deutschen Krimipreis ausgezeichnet, beide leben in Stuttgart und siedeln die Handlung ihrer Romane zum Teil auch hier an. Sonst jedoch haben sie recht unterschiedliche Vorstellungen.
Der Wiener Heinrich Steinfest gilt seit einigen Jahren als Kultautor, seine Bücher erscheinen bei "Piper".
Wolfgang Schorlau hat inzwischen drei Kriminalromane bei "Kiepenheuer & Witsch" veröffentlicht, ein vierter wird im März 2008 erscheinen.
Irene Ferchl sprach mit den beiden Autoren über Krimis im Allgemeinen und ihre eigenen Erfahrungen mit dem Genre ...
mehr
(Ein Linktipp von Ulrike Braun)
Neuer Eckert-Krimi auf Französisch:
Nach Horst Eckerts preisgekröntem Roman "Die Zwillingsfalle" (Friedrich-Glauser-Preis 2001) wurde nun auch der in Deutschland 2006 publizierte Roman "Der Absprung" (Edition Nautilus) ins Französische übersetzt. Rechtzeitig zum einmonatigen Bordeaux-Aufenthalt des Düsseldorfer Schriftstellers erschien nun "Le Grand Sauf" bei Ours Polar éditions (Übersetzung: Helena Habersetzer). Das Besondere an dieser Ausgabe: Sie ist zweisprachig und eignet sich auch aufgrund der Kürze hervorragend für den Französischunterricht an deutschen Schulen ... mehr
SpiegelSchwarz sehen und trauern:
Zwischen Therapie und Auftragsmord: Tony Soprano ist der eigensinnigste Mafia-Boss der TV-Geschichte. Nun geht er mit seinem Jersey-Clan auch hierzulande in Rente. Doch keine Panik: Origineller Nachschub ist schon in Sicht, meint Dirk Brichzi im ... Spiegel
krimileser:
Bernd Kochanowski über historische Krimis ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Historisches aus der Zukunft ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer feiert Marcus Sakeys Debüt "Der Blutzeuge" und wählt Rex Stout zum Cover der Woche ...
NuT:
Joachim Linder über "Codierung von Gewalt im medialen Wandel" und zu Neuerscheinungen 'Juristische Zeitgeschichte' ...
krimiblog:
Ludger Menke schaut zurück aufs Krimijahr 2007 und in die Krimi-Glaskugel 2008 ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Lesungen:
2. Januar 2008
Wo liest Marcel Feige morgen aus "Wut"?
Wo findet Anfang Januar das Symposium über afrikanische Kriminalliteratur statt?
Und welche Ausstellungen, Festivals künden sich an?
Gute Frage? Hier ist die Antwort!
Die Infoseite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
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Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten achtzehn, jetzt neunzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (–) Martin Cruz Smith: Stalins Geist
2 (5) Jean-Patrick Manchette/Jean-Pierre Bastid: Lasst die Kadaver bräunen!
3 (1) James Sallis: Driver
4 (3) Ian Rankin: Im Namen der Toten
5 (4) Arne Dahl: Ungeschoren
6 (–) Charles Todd: Zeit der Raben
7 (–) Gianrico Carofiglio: Das Gesetz der Ehre
8 (8) Oliver Bottini: Im Auftrag der Väter
9(–) Marek Krajewski: Gespenster in Breslau
10 (6) Rick DeMarinis: Kaputt in El Paso
Hier demnächst als schöne pdf-Datei
Kalender
Am 2. Januar 1920 wird Isaac Asimov in Petrovichi geboren. Der Biochemiker war einer der bekanntesten und produktivsten Science-Fiction-Autoren, auch zwei Kriminalromane und sieben Kriminalstorysammlungen gehörten zu seinem Werk.
Asimovs Schaffen beschränkte sich aber bei weitem nicht auf Science Fiction. Vielmehr entwickelte der "Gute Doktor", wie seine Fans in nennen, sich nach Aufgabe seiner Lehrtätigkeit zu einem modernen Universalgelehrten: Er war Mitverfasser eines Lehrbuches der Biochemie, schrieb Bücher über die Bibel und Shakespeare, Werke über die griechische und römische Geschichte und Sachbücher über naturwissenschaftliche Themen aus fast allen Gebieten – sogar eine Anleitung für die Benutzung von Rechenschiebern. Insgesamt veröffentlichte er über 500 Bücher und mehr als 1600 Essays. Außerdem war er der Herausgeber einiger SF-Anthologien und einer eigenen SF-Zeitschrift.
Die Kriminalromane um den Polizisten Elias (Lije) Bailey und den Roboter R. Daneel Olivaw, (The Caves of Steel (1954, dt. Die Stahlhöhlen), The Naked Sun (1957, dt. Die Nackte Sonne), sowie die Nachfolgeromane The Robots of Dawn (1983) und Robots and Empire (1985) geben eine umfassende Einführung in die Zukunftswelt Asimovs.
Am 6. April 1992 stirbt Isaac Asomov im Alter von 72 Jahren an Herz- und Nierenversagen; eine Folge einer HIV-Infektion, die er sich 1983 durch eine Bluttransfusion anlässlich einer Bypass-Operation zugezogen hatte
Info:
wikipedia.de, epilog.de, bookcrossing.com, literaturschock, Dieter Wunderlich, phantastik-couch.de, fictionfantasy.
Jean-Bernard Pouy
am 2. Januar 1946 wird Jean-Bernard Pouy in Paris geboren.
Er war nach seinem Studium u.a. als Journalist, Lektor, Lehrer und Drehbuchautor tätig. Sein erster Kriminalroman erschien 1983. Sein zweiter wurde 1984 in die "Série noire" bei Gallimard aufgenommen, weitere folgten. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit: Grand Prix de la Ville de Reims 1986, Prix Polar 1989, Trophée 813 du meilleur roman 1992, Prix Paul Féval 1996; für "Larchmütz 5632" bekam er den Prix Polar Michel Lebrun 1999.
Infos:
DistelLiteraturVerlag, europolar (Interview), Krimi-Forum, Wikipedia, Krimi-Couch, Mordlust, Interview (frz.),
Charles Willeford
Charles Ray III. Willeford, am 2. Januar 1919 in Little Rock, Arkansas, geboren, verlor 1921 kurz hintereinander seine Eltern; er wuchs in Internaten und bei der Großmutter auf. Mit vierzehn zog er als Landstreicher durch die Gegend, mit sechzehn heuerte er bei der Army an, wo er mit kurzen Unterbrechungen die nächsten 25 Jahre verbrachte. 1961 studierte Willeford in Miami Englische Literatur und lehrte ab 1964 selbst. Er arbeitete als Literaturkritiker beim "Miami Herald", veröffentlichte zahlreiche Theaterstücke und Romane, bevor er mit seiner Hoke-Moseley-Reihe größere Bekanntheit erlangte. Charles Willeford starb am 27.März 1988 in Miami.
Infos:
Alligatorpapiere, Alexander Verlag, Pulp Master, Wikipedia, Krimi-Couch, Mordlust, kaliber. 38, Crime Corner
Endspurt!
Es ist so gut wie geschafft.
Wir wünschen allen Besuchern der Alligatorpapiere einen rasanten Übergang ins Neue Jahr und ein frohes, gesundes und erfreuliches 2008. Und auch im Neuen Jahr: lesen Sie reichlich und halten Sie die Spannung!
Das müsste klappen, denn wie Sie dem folgenden Beitrag von Tobias Gohlis entnehmen können, ist die Suche nach bemerkenswerten Krimis nicht nur aufregend, sondern aufgrund der Erfolge auch äußerst befriedigend. Ein solches Jahr wünscht Ihnen die Alligatorredaktion ...
Seit Februar 2001 schreibt
Tobis Gohlis' an der Krimikolumne in der "ZEIT". In der Nr. 01/2008 vom 27.12.2007 findet sich nun die hundertste Kriminalkolumne aus seiner Feder und er bekennt mit Freude, dass ihm die Arbeit nie langweilig geworden sei. Was natürlich auch an den zahlreichen guten Kriminalromanen läge, die mit immer wieder erhellenden, mitreißenden Geschichten dieser Welt auf Augenhöhe begegneten.
Zu den Autoren, unverdient unerwähnt geblieben seien, war zu seinem Erstaunen auch Martin Cruz Smith. Dem amerikanischen Geist der (schwarzen) Serie sei dessen geniale Erfindung entsprungen: Arkadi Renko.
In Martin Cruz Smith’ neuem Buch "Stalins Geist" (C. Bertelsmann Verlag) kehrt der Spezialist für das Überleben in erodierenden Systemen dieser Tage wieder als leitender Ermittler der Staatsanwaltschaft. Selten habe ein Roman so präzise und bösartig die politische Realität so absurd zugespitzt wie dieses Buch.
Lesen Sie ... mehr
Die Welt:
»Jenseits von Ystad«
Protagonisten einer deftigen Literaturdebatte waren im August dieses Jahres in Schweden Vertreter der ersten Garde schwedischer Kriminalromanciers. Unversöhnlich rangen sie um literarische Qualität und eine angebliche Entwertung des Genres. Die Front verlief zwischen Geschlechtern und Generationen, genauer: zwischen jungen Frauen und älteren Herren. Auslöser: eine Allerwelts-Todsünde namens Neid.
Hendrik Werner lässt diese Debatte noch einmal aufleben, um über die schwedische Krimiproduktion zu sprechen. Und stellt fest: Auch ohne Wallander und van Veeteren überzeugt diese ...
mehr
Der Standard:
»Mehr als ein Krimi, ein Wüstensturm«
Wer kann schon dem Angebot widerstehen, für wenig Arbeit ordentlich Geld zu verdienen?, Rasant unterwegs und voll irrwitziger Szenen ist der umfangreiche Roman "Kaputt in El Paso" (Pulp Master)von Rick DeMarinis mehr als ein Krimi, er ist ein Wüstensturm.
Von Ingeborg Sperl ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski kümmert sich um Autoren, die zwar Qualität haben, die aber zu wenig Würdigung erfahren ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat in Katalogen geblättert und wagt eine Prognose für 2008 ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer kommentiert kurz die KrimiWelt-Bestenliste Januar 2008 ...
NuT:
Joachim Linder über "Codierung von Gewalt im medialen Wandel" und zu Neuerscheinungen 'Juristische Zeitgeschichte' ...
Berlin kriminell: war wieder im moabiter kriminalgericht und hat jetzt auch die Audio-Rezension im Angebot und zwar zu Kerstin Rechs "Der Schenselo". Als Buchrezension gibt es Bettina von Cossels "Die hässliche Ente" ...
krimiblog:
Ludger Menke kommentiert kurz die KrimiWelt-Bestenliste Januar 2008 ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Lesungen:
31. Dezember 2007
Wann und warum liest wer wo was vor im Januar 2008?
Und welche Seminare, Ausstellungen, Festivals künden sich an?
Gute Frage? Hier ist die Antwort!
Die Infoseite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
hier
Die Dezember-Meldungen 2007 gibt es
gibt es im hier
Meldungen vergangener Monate
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Januar: Neu bei den Alligatorpapieren

Ulrich Kroegers Krimitipp 12/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Morde in Breslau und München, Völlig vergessene Autoren und unvergessene Klassiker
Ulrich Kroeger über alte Krimis und zu Büchern von Otto Schwerin, Marek Krajewski, Robert Hültner, Thomas H. Cook und Jean-Patrick Manchette/Jean-Pierre Bastid
... mehr
...
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 11/08
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Im PKT 11 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Dezember 2007 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover gibt es das alles hier
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Bruno Morchio
Der Privatdetektiv Bacci Pagano ist die Hauptfigur in den Romanen Bruno Morchios. Das Duo Lehmer- Kerkloh & Przybilka hat Bruno Morchio zur 'berüchtigten' Befragung gebeten, die der Autor zudem mit seiner Lieblingsspeise würzte ... mehr ...
Schwarze Post aus Krakau:
Die Kolumne von Markus Schnabel.
Am 18. November 2007 ging das IV. Polnische Krimifestival zu Ende.
Markus Schnabel berichtet über neue Trends in der polnischen Kriminalliteratur ... mehr
Ein Neujahrsmorgen im Elsass: Peter Hunkeler, freigestellter Basler Kommissär für besondere Aufgaben, wird aus dem Schlaf geklingelt. Man hat die Leiche eines Schrebergärtners gefunden, der in seiner Hütte erschossen und aufgehängt wurde.
Von Anfang an gestalten sich die Ermittlungen in diesem Fall schwierig. Das Opfer ist ein Basler Rentner, aber die Basler Stadtgärten-West liegen auf französischem Gebiet. Das führt zu ständigen Kompetenz-Streitigkeiten zwischen Basler und Elsässer Polizei. Und auch die aus vielen Nationen stammenden Pächter der Stadtgärten sind heillos untereinander zerstritten.
Schliesslich finden sich in der Biografie des Opfers Anton Flückiger immer mehr dunkle Stellen. Hunkeler aber ermittelt wieder einmal unbeirrt und auf eigene Faust. Seine Recherche führt ihn ins Emmental und ins Elsass und mitten hinein in ein düsteres Kapitel der europäischen Vergangenheit.
Die Kleinstadt Neuruppin in Brandenburg könnte eine Idylle sein, wenn da nicht dieser Nachbar wäre, der Kerstin beobachtet. Und der Teenie von nebenan, der Kerstins Mann Bernd den Kopf verdreht. Ein mysteriöser Drohbrief, das lautlose Verschwinden Bernds aus ihrem Leben, der tote Kater vor ihrer Haustür - die Räume werden enger und der eigene kleine Garten zum letzten Rückzugsort. Doch auch hier lauert der Tod.
Der junge Polizeibeamte Markovicz geht die Sache pragmatisch an und kommt der Wahrheit sehr nahe. Zu spät erkennt er, dass auch er sich schon längst im Dickicht von Illusion, Lüge und Selbstbetrug verfangen hat. Die Katastrophe, in die die soghaften Ereignisse münden, kann er nicht mehr verhindern.
Vor 40 Jahren, in der Nacht auf Samstag, den 6. Januar 1968 zwischen 1.10 bis 2.00 Uhr strahlte der Deutschlandfunk seinen ersten Nacht-Krimi aus. Was hätte sich zur Einführung des neuen Sendetermins besser geeignet als ein launiges Hörspiel, dessen Schauplatz ein Funkhaus ist? In dieser Richtung wird dann auch kaum ein Gag verschenkt: Die Leiche ist ein beliebter Sprecher, der Fundort der "(schall)tote" Raum, die Todesursache ein radio-aktives Gift, das nun im Bauch des Ansagers ein Rundfunk-Programm empfängt. Und der Mörder ist...? Nein, nicht der Intendant.
Die TV-Tipps 5. – 18. Januar 2008

Es gibt wieder viele Wiederholugen, aber auch einige selten gezeigte Perlen und sogar Erstaufführungen ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Axels TV-Tipp des Tages:
Tele 5, 22.10
(USA 1987, R.: Alan Parker)
Drehbuch: Alan Parker
LV: William Hjortsberg: Falling Angel, 1978
Privatdetektiv Harry Angel soll einen verschwundenen Jazzmusiker finden. In New Orleans verschwimmen für ihn immer mehr die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit.
Exzellenter Okkultthriller, der die Handlung des Buches von New York nach New Orleans verlegt.
William Hjortsberg zum Film: "Parker wrote an excellent script and went on to make a memorable film."
Mit Mickey Rourke, Robert De Niro, Lisa Bonet, Charlotte Rampling, Brownie McGhee, Dann Florek
Homepage von Hjortsberg:
www.williamhjortsberg.com
ZDF, 23.15
(S/D 2003, R.: Rolf Lassgard)
Drehbuch: Michael Hjorth
LV: Henning Mankell: Mannen som lag, 1994
Anwalt Sten glaubt, sein Vater sei ermordet worden. Wallander glaubt ihm nicht, bis Sten erschossen wird. Jetzt muß er zwei Morde aufklären. Außerdem will ihn jemand umbringen.
Die vierte Wallander-Verfilmung soll das Niveau der vorherigen halten. Unschön ist, daß das ZDF den zweistündigen Film auf zwei Abende verteilt.
MDR, 00.00/SWR, 00.15
(S/D 2006, R.: Anders Engström)
Drehbuch: Stefan Ahnhem
LV: Henning Mankell (Treatment)
Ein reicher Sonderling wird vergiftet. Als kurz darauf auch Wallanders Hauptverdächtiger und dessen Familie vergiftet werden, tappt der Kommissar im Dunkeln. Aber seine Tochter Linda hat eine Idee.
Zehnter Fall der auf dreizehn Folgen angelegten Serie mit dem neuen Wallander.
Mit Krister Henriksson, Johanna Sällström
Pro7, 00.25
(USA/F 2002, R.: Michael Cristofer)
Drehbuch: Michael Cristofer
LV: Cornell Woolrich: Waltz into darkness (als William Irish), 1947 (Walzer in die
Dunkelheit)
Musik: Terence Blanchard
Ein reicher Kubaner verliebt sich in eine Heiratsschwindlerin und soll
umgebracht werden.
Im Gegensatz zu Truffauts Verfilmung "Das Geheimnis der falschen Braut"
(F 1969, mit Jean-Paul Belmondo, Catherine Deneuve), der die historische
Handlung einfach in die Gegenwart verlegte, ließ Cristofer den Film wie
das Buch um 1880 spielen. Allerdings in Kuba, während Woolrich die
Handlung in New Orleans spielen ließ. Und Cristofers Kuba sieht
verdächtig nach Mexico aus.
Die Kritiker reagierten überwiegend ablehnend auf den Film. Sie hielten
ihn Film für eine zähe Seifenoper mit unerotischen Sexszenen (was an
sich schon eine Leistung bei dem Paar Banderas/Jolie ist). Ein Thriller
sei "Original Sin" jedenfalls nicht.
Mit Antonio Banderas, Angelina Jolie