Krimi, kriminelle Texte: Hier
finden Sie Informationen und Wissenswertes zur
Kriminalliteratur.
Geben Sie hier ein Stichwort ein. Die kleine Suchmaschine sagt Ihnen dann, ob es zu diesem Thema etwas bei den "Alligatorpapieren" gibt.
Schnellübersicht:
Inhaltsverzeichnis
(kommentiert)
Autorenregister
Stichwortregister
Sitemap
Blitzlinks
Die schnellen Links zu Autorenporträts, Foren, Veranstaltungskalendern, Rezensionen, Verlagen
Die Krimilinks
Die besten Krimiseiten im deutschsprachigen Netz (kommentiert)
Die Krimilinks
(unkommentiert)
Die Sekundärliteratur
zusammengestellt von Thomas Przybilka
Autorenporträts
Genre&Medien:
Zielfahndung Betrachtungen eines Genres
Infoseiten
Fortsetzungskrimi:
Die destruktive Variante
von Stefan Lichtblau
Archive
Die alten Meldungen
Wichtige Informationen zum Haftungsausschluss und Urheberrecht
Diese Seiten werden zusammengestellt und gestaltet von Alfred Miersch NordPark Verlag Klingelholl 53 42281 Wuppertal Tel.:0202/51 10 89
Kontakt
Ein Hinweis zu den gelegentlichen Werbeeinblendungen:
Sie sind entweder kulturell interessant, oder verfolgen hehre politische Ziele oder helfen Ihnen auf angenehme und oft kostenfreie Art, die Wirren des elektronischen Systems zu
enträtseln. Bis auf weiteres sind die Alligatorpapiere frei von bezahlter Werbung.
Für die freundliche Unterstützung mit Rezensionsexemplaren danken wir:
Unionsverlag, Distel Verlag, Aufbau Verlag, Strange Verlag, Gmeiner Verlag.

|
»Teures Netz?«
Bei "de.rec.buecher" wird zur Zeit über Änderungen bei "Just Books" diskutiert. Das Online-Antiquariat hat sich im Rahmen des Zusammenschlusses mit abebooks eine neue Gebührenstruktur gegeben, die für Privatanbieter wenig sinnvoll ist ( die niedrigste monatliche Einstellgebühr beträgt 15 Euro für einen Bestand von bis zu 250 Büchern).
Zeitgleich wird bei der Süddeutschen Zeitung überlegt, "nur noch Abonnenten kostenlos auf den Seiten der Zeitung surfen zu lassen, alle anderen sollen zahlen." (mz)
»Formidable Konkurrenz«
Es lohnt sich dieser Tage ganz besonders, die Krimiseiten der Kollegen im Netz zu besuchen! Eine Auswahl: da wäre zum Beispiel das Interview auf kaliber. 38, das Thomas Wörtche mit Stan Jones geführt hat, plus neuer Leseproben (z.B. vom dritten Wyatt-Roman von Gary Disher).
Das Krimi-Forum hat weitere Titel in die über 1000 Bücher umfassenden Rezensionsdatenbank
aufgenommen, ausserdem führten sie ein Interview mit Michael Lutz über "Gromek", das Schreiben und Verfilmungen.
Die Krimitips des Bücherfreundes präsentieren sich in neuem, lesefreundlichen Design, sowie mit neuen Rezensionen und einem P.D. James-Porträt.
Robert Schekulins Krimitagebuch ist Legende, die Januar-Ausgabe ist frisch veröffentlicht und wie immer ein Genuß!
Toms Krimitreff hat neue Veranstaltungstermine "hochgeladen" und baut stetig die Autoren- und Neuerscheinungsseiten aus. Immer interessant für Spartenfans die Liste der "Krimi-Sparten".
»Krimis bei Maro«
Wie einem Verlagsporträt im "Börsenblatt" vom 1. Februar 2002 zu entnehmen ist, startet der Augsburger "Maro Verlag", der insbesondere durch die Herausgabe der Gedichte Charles Bukowskis bekannt geworden ist, einen Ausbau seiner neuen Krimi-Schiene. Nach dem eher durchwachsenen Debüt der neuen Reihe mit "Tucano Lodge", dem Krimi um eine Entführung in Costa Rica von Jan Reuter, beginnt Maro im Frühjahr damit, die Romane des mehrfach preisgekrönten Krimi-Autors D. B. Blettenberg wieder zugänglich zu machen. Auftakt wird der mit dem "Deutschen Krimipreis 1995" ausgezeichnete Roman "Blauer Rum" sein.
»SWR ./. Haug«
Wie der Kriminalautor Gunter Haug heute der Presse mitteilte, hat er seinen Rechtsanwalt Albrecht Götz von Olenhusen gebeten, die arbeitsrechtliche Auseinandersetzung mit seinem Arbeitgeber SWR vor dem Arbeitsgericht Stuttgart weiterzuverfolgen. Einen Vergleich, wie er vom Vertreter des SWR in Aussicht gestellt worden sei, lehne er ab.
Der Redaktionsleiter und TV-Moderator Gunter Haug hatte von seinem Arbeitgeber, der ARD-Anstalt SWR, die fristlose Kündigung erhalten, da er mit seinem Roman "Höllenfahrt" den Betriebsfrieden gestört habe und für eine Weiterbeschäftigung "charakterlich nicht geeignet" sei.
Nach Ablauf der vom Gericht im Gütetermin für beide Seiten eingeräumten dreiwöchigen Bedenkzeit entschied sich Haug, die Zustimmung zu einem Vergleich mit einer Zahlung "wie es vom SWR signalisiert wurde - für 100.000 Euro" abzulehnen, da es in diesem Verfahren um grundsätzliche Erwägungen ginge: die literarische Freiheit, das Recht auf freie Meinungsäusserung und - nicht zuletzt - auch um das Tarifrecht.
Die Infoseite zum Thema beim Gmeiner Verlag
»Suspekt«
"Suspekt", das "Magazin für Kriminalisten und Kriminelles" befindet sich sozusagen in der Zielgeraden. "Sicher erwarten Sie sehnsüchtig die erste Ausgabe von Suspekt. Wir auch! Aber - wie das so ist im richtigen Leben - haben sich einige Probleme ergeben. Bitte haben Sie noch etwas Geduld mit uns, wir arbeiten mit Hochdruck an Lösungen und hoffen auf baldiges Erscheinen..." teilt das Magazin dieser Tage mit. Gearbeitet wird auch an einem regelmäßigen Email-Newsletter, der über Aktuelles aus der Krimiszene, kurzfristige Termine etc. informieren soll. Informationen gibt es bei suspekt.magazin@gmx.net.
»Marburg bekommt ein Krimifest«
Vom 8.-18.10.2002 organisiert Mediakontakt Laumer in Marburg ein Krimifest. Teilweise parallel zur Frankfurter Buchmesse stattfindend, soll wie bereits 2001 die Chance genutzt werden, international angesehene Autoren nach Marburg zu holen. Das vielfältige Programm soll neben Lesungen auch eine Schreibwerkstatt für angehende Kriminalautorinnen und -autoren, kulinarische Krimievents, Vorträge und vieles mehr umfassen. Die Organisatoren erhalten für die Durchführung des 1. Marburger Krimifestes aus dem zum zweiten mal aufgelegten Marburger Kulturfonds einen Zuschuß von 7.500 Euro. (mz)
»Neue Ausgabe der Patricia Highsmith Krimis«
Der Diogenes Verlag startet eine neue Ausgabe der Werke von der Krimi-Autorin Patricia Highsmith. Im März werden zwei Bände erscheinen, die auch unveröffentlichte Werke enthalten. Die Sammlung mit dem Titel " Die stille Mitte der Welt" enthält 14 Erzählungen. Dann wird noch der von Alfred Hitchcock verfilmte Roman "Zwei Fremde im Zug" in einer neuen Übersetzung erscheinen. Die Autorin verfasste unter anderem die Werke "Das Zittern des Fälschers" und "Roman einer ungewöhnlichen Liebe". Die Edition von Diogenes soll bis 2005 erschienen sein und bietet z.B. Aufzeichnungen der Autorin zur Entstehungsgeschichte einzelner Werke und berichtet über den schöpferischen Prozess während des Schreibens.(mz)
- »Schreiben aus Neugier auf das Andere im Menschen«
Mit 20 war sie eine Schönheit. Es gibt genügend Fotos, die das zeigen. Auf einem ist sie eine klassisch-herbe Gina Lollobrigida, schon mit einer Katze auf dem Arm. Mit Katzen kannte man sie bis zuletzt, als die Spuren eines harten Arbeitslebens die alte Schönheit kaum noch ahnen ließen. Katzen mochte sie in ihrer Nähe leiden. Mit Menschen war ihr das nicht oft gelungen. Und wenn sie es auch oft versucht hat: Schon mit 20 suchte sie nach anderem. „Ich wünsche mir, mich ganz allein in einem Zimmer an meine Schreibmaschine setzen zu können, und ich wünsche mir viele lange Tage, um Geschichten auszuspinnen so zart wie Rauchschwaden“, das schrieb Patricia Highsmith 1941. ("Kölner Stadt-Anzeiger" vom 18.01.2002)...mehr
»Literatur im Fernsehen und Newsgoups«
Einen schnellen Blick auf Literatur im wöchentlichen Fernsehprogramm kann man sich bei "www.fernsehen.ch" erarbeiten, indem man sich für ein kostenloses 6-wöchiges Schnupperabo anmeldet. Da findet sich dann auch der Hinweis auf die Arte-Dokumentationen "Ein mörderischer Job", in der internationale Krimiautoren und ihre Ermittler vorgestellt werden. (Nächste Sendung am Freitag, den 1. Februar 2001, 14:00 - 14:30).
Beim "Bücher4um" gibt es Informationen über Bücher, die ins Kino oder ins Fernsehen kommen oder Bücher, die verfilmt werden sollen: "Taras Literaturverfilmungs-Tipps" (wöchentlich).
Einen ähnlich schnellen Überblick über das Fernsehliteraturangebot gibt es auch, wenn man die Newsgroup "de.rec.buecher" besucht. Hier wird einmal wöchentlich das Angebot von "fernsehen.ch" ins Netz gestellt, ausserdem rege über Bücher diskutiert und über Literaturnachrichten informiert. (Ein Glossar zu Newsgroups gibt es hier. Bei "web.de" findet man schnell weitere Groups, in denen es um Bücher und Literatur geht.
Ausserdem hat der Bücherfreund spezielle Linktipps zu Newsgroups und Mailinglisten im Angebot.
»1. Deutscher Kurzkrimi-Preis«
Benjamin Marx ist Träger des 1. Deutschen Kurzkrimi-Preises. Der Autor aus Bad Mergentheim wurde am Samstag, dem 26.02.2002 beim Krimiforum "Tatort Eifel " im rheinland-pfälzischen Daun für "Andevant Kullack" ausgezeichnet.
Überreicht wurde der Preis von Ulrike Folkerts (Tatort Kommissarin Lena Odenthal). Marx' Kurzkrimi, ein mit sparsamen Mitteln entwickelter und atmosphärisch dichter Thriller im Kleinstformat, wurde aus 180 Beiträgen ausgewählt.
Der zweite Platz ging an Maria Luise Stübner aus dem bayerischen Opfenbach, den dritten Platz belegte der Berliner Kai Hensel. In Zusammenarbeit mit dem Rowohlt Verlag wurden die Preise für Nachwuchsautoren ausgeschrieben. Juror Wolfram Hämmerling vom Hamburger Rowohlt Verlag versprach, die besten sechs Geschichten um kriminelle Konflikte zwischen Städtern und Leuten vom Land im Internet zu veröffentlichen.
»Detektiv-Porträts«
Schule kann auch Spaß machen. Den Eindruck kann man jedenfalls bei dieser gelungenen Seite des Gymnasiums Borghorst gewinnen: »Detektiv-Porträts der Klasse 10a«: "Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zu Friedrich Dürrenmatts Kriminalroman "Der Richter und sein Henker" im Schuljahr 2000/2001 haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 a Porträts von international bekannten literarischen Detektivfiguren erstellt. Aus einer Krimi-Vorschlagsliste wurden 11 Romane ausgewählt. Jeweils zwei bis drei Schülerinnen und Schüler setzten sich selbstständig mit den Romanen auseinander und porträtierten die Detektivfiguren in Anlehnung an ein Beispielporträt und mit Hilfe einer Typologie von Detektiven/-innen."...
»www.schweden-krimis.de.«
Man kennt eigentlich nur eine deutsche Webseite zu Schweden-Krimis ( www.schwedenkrimi.de: kümmert sich um skandinavische, nicht nur schwedische Kriminalliteratur) doch es gibt noch eine weitere: www.schweden-krimis.de. Diese Seiten gehen zurück auf die - und sind eigentlich immer noch Bestandteil der - privaten Homepage von Thomas H. Tack und pflegen tatsächlich aussschließlich schwedische Krimi-Autorinnen und -Autoren. Vorgestellt werden bisher Karin Alvtegen, Jan Guillou, Henning Mankell,Liza Marklund, Håkan Nesser, Maj Sjöwall/Per Wahlöö und Helene Tursten, die Aktualisierungen hängen allerdings etwas zurück...
»Criminale 2002«
Tatort München: Vom 17. bis 21. April 2002 gastiert unter dem Motto "Spurensuche an der Isar" zum ersten Mal die CRIMINALE in der bayerischen Landshauptstadt. Rund 150 namhafte Krimi-Autoren sowie zahlreiche Verleger, Lektoren, Buchhändler und Kritiker präsentieren den Krimi-Fans in zahlreichen Lesungen, Diskussionsrunden und Events die neuesten Krimis und Krimi-Trends.
Die Criminale ist das bedeutendste Krimi-Festival im deutschsprachigen Raum. Einmal jährlich trifft sich das Who-is-Who der literarischen Krimi-Szene an jeweils wechselnden "Tatorten" in Deutschland...
mehr
Weitere Infos unter: www.die-criminale.de.
»Deutscher Krimi-Preis 2002« Mit dem Deutschen Krimi Preis werden seit 1985 alljährlich Autorinnen und Autoren gewürdigt, die literarisch gekonnt und inhaltlich originell dem Genre neue Impulse geben.
Unter der organisatorischen Obhut des Bochumer Krimi Archivs hat die Jury - die führende Krimi-Kritiker, auf Krimis spezialisierte Literaturwissenschaftler und Krimi-Buchhandlungen umfaßt - die Neuerscheinungen des Jahres 2001 kritisch und unabhängig geprüft.
Der Deutsche Krimi Preis 2002 geht an:
NATIONAL:
1. Platz:Alexander Heimann: Muttertag (Cosmos)
2. Platz:Friedrich Ani: Süden und das Gelöbnis des gefallenen Engels (Knaur TB)
3. Platz:Jörg Juretzka: Der Willy ist weg (Rotbuch)
INTERNATIONAL:
1. Platz: Garry Disher: Drachenmann (Unionsverlag)
2. Platz: Yasmina Khadra: Herbst der Chimären (Haymon)
3. Platz: Dennis Lehane: Regenzauber (Ullstein TB)
Der Deutsche Krimi Preis 2002 ist wie üblich nicht dotiert. Eine öffentliche Preis-Verleihung findet auch in diesem Jahr nicht statt.
Informationen zu den Preisträgern gibt es beim "Bücherfreund"...mehr
»Wer schreibt einen Krimi für Kinder?« "Allgemeine Zeitung" und der "Emons-Verlag" loben für 2002 einen Wettbewerb für einen Mainzer Kinder-Krimi aus. Gesucht wird ein Manuskript, das bis zum Jahresende in gedruckter Form im Buchhandel erscheint. Wer die höheren Weihen der gestrengen Jury erhalten hat, schließt einen Autorenvertrag vom Kölner Emons-Verlag, der seit einigen Jahren neben einer erfolgreichen Regionalkrimi-Reihe auch gute Erfahrungen mit spannenden Kindergeschichten gemacht hat. Das Buch des Wettbewerbssiegers wird als erster Mainzer Kinder-Krimi herausgebracht... mehr
»Przybilkas neuer Krimi-Tipp!!« Alles ändert sich, doch eine Institution hat weiterhin Bestand: auch in diesem Jahr liefern Thomas Przybilka und BoKAS mit der Nummer 22 die aktuellen Tipps zur Sekundärliteratur zum Krimi. Dabei erfahren Sie neben wichtigen Buchtipps mehr über die geplante Krimizeitschrift "Suspekt!", über einen neuen Empfehlungs-Tipp für Kriminalromane per e-mail und über ein neues Lexikon der deutschsprachigen Krimiautoren... mehr
KrimiKritik, die erste:
Die Krimi-Webseite Die
Alligatorpapiere des NordPark Verlages ist Ihnen ja bekannt: Nun startet der Verlag mit dem ersten Band einer Buch-Reihe, die sich den
Hintergründen des Genres "Kriminalroman" widmen wird: KrimiKritik.
Die erste Veröffentlichung dieser neuen Reihe widmet sich dem derzeit erfolgreichsten deutschen Kriminalschriftsteller
Jacques
Berndorf.
Thomas Przybilka mit Gisela Lehmer-Kerkloh und Alwin Ixfeld:
Siggi Baumeister oder: Eine
Verfolgung quer durch die Eifel.
Die Eifelkrimis des Jacques Berndorf.
88 S., 2001; DM 20,54 EUR 10,50
Wer Siggi Baumeister ist, wissen deutschsprachige Krimifans seit langem; die
Hauptfigur der erfolgreichen Eifel-Krimis ist Kult. Wer aber ist dieser
Jacques Berndorf, der Autor der Reihe, der mit bürgerlichem Namen Michael
Preute heißt?
Alwin
Ixfeld, Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka haben sich mit dem Schriftsteller, seiner Entwicklung,
seinen Büchern und seiner Beachtung in der Öffentlichkeit beschäftigt
und legen in KrimiKritik 1 das Ergebnis vor:
Alwin Ixfeld zeigt in seinem Portrait die wenig bekannte Seite des
Kriminalschriftstellers, den alles andere als gradlinigen Weg vom
Rundfunkreporter, Kriegsberichterstatter und weltreisenden Topjournalisten zum
Eifel-Krimi-Guru. Gisela Lehmer-Kerkloh führt in einer tour d’horizon durch
Jacques Berndorfs Bücher, und Thomas Przybilka dokumentiert in einer
umfangreichen Auswahlbibliographie der Sekundärliteratur die umfangreiche
publizistische Resonanz auf ein außergewöhnliches Werk.
Gedruckt wird bei BoD, ausgeliefert werden soll Mitte Januar. Erhältlich ist das Buch natürlich in jeder guten Buchhandlung!
»Ohrenleser« Wer auf seinen Streifzügen durchs Netz des öfteren Krimiforen besucht, wird ihm schon begegnet sein, dem "Ohrenleser": "Dykes wöchentliche Rundfunk-Tipps". Auf den Seiten des "Bücher4rums" informiert er umfassend über Buch- und Literatursendungen im deutschsprachigen Radioprogramm, und zwar im Voraus. Wer sich für Hörspiele, Buchvorstellungen, Features etc. rund ums Buch interessiert, wird hier bestens bedient! mehr
»Im Genre gefangen« Warum Dick Francis ein guter, aber kein großer Autor ist. Eine Betrachtung von Stefan Lichtblau.
"Das ist die eigentliche Krux in der Francis-Welt: sie kennt nur gut und böse, das aber in jeder gesellschaftlichen Schicht. Die Welt des Dick Francis ist konservativ, sie stimmt in sich, die Menschen in ihr sind eigentlich zufrieden, bräche nicht das Böse ein in Gestalt machthungriger oder geldgieriger Ganoven.".. mehr
|
»Crime Watch No. 56«
"Deutsche Literatur möchte und soll, sagt man wenigstens, gerne tief gründeln. Gute Kriminalliteratur zeichnet sich dadurch aus, dass sie auch komplexe Vorgänge in Action und Dialog auflöst. Kann es also einen "deutschen Kriminalroman" geben? Astrid Paprottas neues Buch, Sterntaucher, bietet immerhin die Grundlagen, um diese Frage aufkommen zu lassen ..." Thomas Wörtche im "Freitag" (06/2002)
mehr
»Leben, Lesen und Morden«
Milo Rau in der "NZZ" vom 31.01.2002 über Lydie Salvayre»Die Macht der Fliegen«: "Die Geschichte entwickelt sich fast gegen den Willen dieser entfesselten Stimme in 21 Monologen. Ein Museumswärter spricht, dessen Überdruss sich in Hass und, aus Beruf und Ehe entlassen, in Mord verwandelt. Ein Mann, der, von seinem Vater liebesunfähig geschlagen, sich etwas auf seinen Menschenhass einbildet und ihn in Bernhard'scher Manier unablässig durchexerziert: «Irgendwie muss man sich ja beschäftigen.»"
mehr
»Vom britischen Buchmarkt«
Etikette wie «Book of the Week», «Read of the Week» und «Book of the Month» sollen dem Kunden in den grossen britischen Buchläden das Einkaufen leicht machen. Allerdings gründen sich solche Empfehlungen nicht auf die Qualität der Literatur, sondern signalisieren aggressives Marketing - und teuer bezahlen für dieses die Verleger. ("NZZ", 01.02.2002)
mehr
»Vom deutschen Buchmarkt«
Keine schlechte Nachricht, aber eine traurige: Der "Alexander Fest-Verlag" hat Autoren wie Georg Klein groß gemacht und der Berliner Republik ein Forum geschenkt, aber bald wird es ihn nicht mehr geben. ("Süddeutsche Zeitung" 01.02.2002)mehr
»Grosse Herausforderung«
David Mamet, 45, einer der kreativsten Autoren und Regisseure der USA sprach mit dem Schweizer Magazin "Facts" über seine Ehrfurcht vor dem Filmemachen und weshalb er kein Krimineller geworden ist. Für «Glengarry Glen Ross» erhielt er 1984 den Pulitzerpreis. Er verfilmte das Drama ebenso erfolgreich wie sein Theaterstück «Oleanna». Mit «House of Games» und «The Spanish Prisoner» gelangen Mamet subtile Filmthriller. Seine Drehbücher zu Sidney Lumets «The Verdict» und Barry Levinsons «Wag the Dog» wurden für den Oscar nominiert.
mehr
»Flucht in die Fiktion«
„German Angst“ war der Durchbruch. Nach mehreren München-Krimis, in denen er die Verlierer der vermeintlichen Weltstadt porträtiert hatte, gelang Friedrich Ani mit dem Roman vor anderthalb Jahren der große Erfolg. Anis Schilderung der deutschen Verbrecherwelt erhielt den Radio Bremen-Krimi-Preis und wurde als Theaterstück in Wuppertal uraufgeführt; die Kinofilmrechte wurden an die Münchner Produktionsfirma Olga Film verkauft, und im Frühjahr erscheint „German Angst“ als Hörbuch, gelesen von Udo Wachtveitl. ("Süddeutsche Zeitung" vom 01.02.2002)..
mehr
»Schreibwettbewerb«
Wie schreibt man für Kinder? Stefanie Rahnfeld, die für den Emons-Verlag schon viele Kinder-Krimis betreut hat, gibt Autoren, die sich am Schreibwettbewerb, den die Zeitung "AZ" gemeinsam mit dem Kölner Emons-Verlag ausgelobt hat, beteiligen wollen, wichtige Tipps.
...
mehr
»Preußen-Krimi«
Uff, dieses Buch von Tom Wolf sieht nach Anstrengung aus. Ein "Verzeichnis der historischen Personen und fiktiven Hauptakteure", über 40 Namen lang, ist dem Romantext von "Königsblau" vorangestellt. Dass man hier ausgerechnet Friedrich II. vergessen hat, um den herum sich doch das abenteuerliche, mordlüsterne Geschehen abspielen wird, sei verziehen. Ein Preußen-Krimi liegt vor, und in dem geht es zunächst mal schnell zur Sache. Ein "schmucker Offizier", an Zweispitz, hellblauer Uniformjacke und roter Weste leicht als Flügeladjutant der Kavallerie zu erkennen, hat nur einen kurzen Auftritt auf einer Lichtung. Ein harter Schlag auf den Hinterkopf raubt ihm die Lebensgeister.Hella Kaiser im "Tagesspiegel" vom 31.01.2002)...
mehr
»Kommissar Wallander schwächelt«
So geht es zu, rund um die südschwedische Kleinstadt Ystad, wo der Kommissar Wallander ermittelt, und man wundert sich schon, dass dort überhaupt noch Leben existiert.
Schon längst hat dieser schwedische Jedermann die Genregrenzen des Kriminalromans überwunden und ist in den Bestsellercharts zum größten Konkurrenten Harry Potters geworden. Wallanders kriminelle Fälle sind nicht nur aus Fleisch und Blut, sondern auch aus den Sorgen zusammengesetzt, die seine Leser plagen. Ulrich Baron im "Rheinischen Merkur" (Nr. 05, 01.02.2002)...
mehr
»Stephen King fürchtet Wiederholungen«
Der Meister des Horror-Romans, Stephen King (54), liebäugelt mit dem Ruhestand. Er habe Angst davor, sich in Zukunft nur noch zu wiederholen, sagte King der "Los Angeles Times". Auf seiner eigenen Webpage allerdings stellt er seinen Ruhestand noch als Gerücht dar: "Es wird noch einige Jahre Neuerscheinungen geben."
("Der Standard", 31. Januar 2002)...
mehr
- »Noch fünf Bücher, dann ist Schluss«
Keine Lust auf Recycling: Der amerikanische Bestsellerautor Stephen King will seine Karriere nicht mit peinlichen Selbstzitaten beenden. Nach weiteren fünf Büchern soll seine Schriftsteller-Laufbahn beendet sein.("Der Spiegel", 30. Januar 2002)...mehr
»Premiere geglückt, Fortsetzung wahrscheinlich«
Der "Tatort Eifel" kann in Serie gehen. Und Kreis-Pressesprecher Heinz-Peter Hoffmann präsentierte im Forum Daun bereits eine weitere Mordsveranstaltung: "Blutspur – das Krimi-Wochenende in der Eifel." Zum ersten Mal wird auch im Land der Vulkane und Maare zur Täterjagd geblasen.
("Trierischer Volksfreund", 31. Januar 2002)...
mehr
»Fassenachtskrimi«
Plötzliche Todesfälle und Mordversuche erschüttern einen Karnevalsverein in Mainz. Im Narrenkrimi "RosenmonTod" der rheinhessischen Autorin Claudia Platz (39) kämpft die begeisterte Fassenachterin und ambitionierte Büttenrednerin Luiza mit alles anderen als närrischen Mitteln um Anerkennung und prestigeträchtige Auftritte.
("RZ-online", 31. Januar 2002)...
mehr
- »Schnell im Bild - Neue Krimis«
Die Krimi-Kurzrezensionenbei "RZ online"...mehr
»Kurzrezension«
Chad Taylor: »Shirker« ("Stern")...
mehr
»Kurzrezension«
Jose Angel Manas: «Die Geschichte meines unheimlichen Erfolges« ("Kölner Stadt-Anzeiger", 19.10.2001)...
mehr
»Märchenonkel Derrick«
Krimi und Kripo-Realität: Anschaulich und detailliert erklärt der langjährige Leiter der SoKo Mainz, Hermann Gläser, im Gespräch mit dem Krimiautor Horst Eckert die Realität der Polizeiarbeit. Der pensionierte Kripomann Gläser berät heute Autoren bei ihren Romanen. (Trierischer Volksfreund vom 30.01.2002) ..."
mehr
»Jenseits des Genres«
Den Lesern, die auch Bücher jenseits des Genres goutieren, sei das Special des österreichischen "Standard" empfohlen: "Made in the USA. Die großen Unsichtbaren. Romanciers der Gegenwart - aber bisher kaum bekannt." "Die großen Romanciers der Gegenwart kommen zu einem Gutteil aus den Vereinigten Staaten. Doch abgesehen von Thomas Pynchon und Don DeLillo kennt man sie bei uns kaum - wem sind schon William Gass oder Richard Powers ein Begriff? In den nächsten Wochen wird Ihnen der Standard "Die großen Unsichtbaren" - die amerikanischen Autoren und ihre deutschen Übersetzer und Vermittler - vorstellen und Lust auf ihre Bücher machen..."
mehr
»Polens und Russlands Antworten auf James Bond«
"Kloss ist zurück!" stellte die in Warschau erscheinende Gazeta Wyborcza erstaunt fest. Das Moskauer Intelligenzblatt Literaturnaja Gaseta vermerkte gleichzeitig: „Stirlitz hat den Kampf wieder aufgenommen.“ Kloss und Stirlitz haben mancherlei gemeinsam: groß, blond, gut aussehend – und für das Gute kämpfend. Beide sind Fernsehserienhelden, vor drei Jahrzehnten legten sie auf den Bildschirmen die ebenso brutalen wie tumben Deutschen herein. Thomas Urban in der "SZ am Wochenende vom 26.01.2002...
mehr
»Die fantastischen Versager«
Miss Marple grüßt aus der Gruft: Ingomar von Kieseritzkys Roman "Da kann man nichts machen" von Ulrike Baureithel: "Ein Toter im Orientexpress. Ein Pass, der die feudale Abstammung versichert. Ein geheimnisvolles Manuskript. Normalerweise müsste nun eine energische Miss Marple auftreten und die verschlungenen Fäden entwirren. Doch diesmal sitzt Miss Marple in Gestalt von Bea Viktoria, Jahrgang 1898 oder 1902, acht Mal verheiratet und zuletzt Gemahlin eines Corsettagen-Fabrikanten aus dem Kurland, auf einem Hochplateau im Schwarzwald und pflegt unter Anteilnahme ihres entfernten Neffen Randolf von K. und dem Einfluss großer Mengen Whiskys ihr krankes Bein. Nach Viks nicht ganz freiwilligem Ableben nimmt sich die stinkreiche Erbtante Milly Randolfs an und beauftragt ihn, einen Familienroman zu verfassen. ("Der Tagesspiegel", 29.01.2002)...
mehr
»Abschluss von Tatort Eifel«
Zwei spannende Ladies, drei strahlende Preisträger und jede Menge Musik: 350 Krimi-Fans feierten im Dauner Forum den Abschluss von "Tatort Eifel". ("Trierischer Volksfreund", 29.01.2002)...
mehr
»Kurzrezension«
Friedrich Ani: «Verzeihen ("Neue Luzerner Zeitung", 29.01.2002)...
mehr
»Tatort im Städtchen Daun«
Als „Tatort“ für Deutschlands erstes Krimiforum hat sich die Eifel bewährt. Mehr als 2000 Besucher und viele Krimi-Stars kamen von Mittwoch bis Sonntag zur Premiere von „Tatort Eifel“ ins rheinland-pfälzische Daun. „Es war ein phantastischer Auftakt“, freute sich Chef-Initiator und Erfolgsautor Jacques Berndorf. (Badische Zeitung vom 28. Januar 2002)...
mehr
- »Verbrechen in vertrauter Umgebung«
Experten sehen im deutschen Fernsehen einen starken Trend hin zum Regional- und Heimatkrimi: die Angst vor der Angst ist der Grund für den anhaltenden Boom des Krimis im deutschen Fernsehen. So absurd das klingen mag: 2001 waren gleichzeitig über 100 Kommissare in 40 Krimiserien im Einsatz, die ganz überwiegend mit der Wiederherstellung gesellschaftlicher Normen beschäftigt waren. Beim am Samstag zu Ende gegangenen viertägigen Forum für Drehbuchautoren, Film- und Fernsehproduzenten, Fernsehredakteure, Filmwissenschaftler und Kritiker im schönen Eifelstädtchen Daun war von unterschiedlichster Seite argumentiert worden, gerade das Ausloten von Grenzerfahrungen könne Bewegung in das Krimi-Genre und in die wohlige Gemütsruhe des Krimi-Konsumenten bringen. (Kölner Stadt-Anzeiger vom 27.01.02)...mehr
- »Traute Umgebung 2«
Nach Ansicht Berndorfs hat sich die überschaubare und idyllische Provinz in den vier Tagen als idealer Schauplatz für Intrigen und Verbrechen erwiesen. "Weil die meisten Menschen auf dem Land leben und dort alles weniger anonym ist als in der Großstadt", seien Regionalkrimis seit Jahren bei Krimifreunden begehrt, stellte Berndorf fest. In den Geschichten tummeln sich Drogendealer, Neonazis und Mörder zwischen malerischen Maaren und dichten Wäldern. . ("Kölnische Rundschau" vom 28.01.02)...mehr
- »Traute Umgebung 3«
Fünf Tage lang trafen sich bei der Kontaktbörse gestandene und neue Krimiautoren, Filmproduzenten, Verleger und Krimifreunde. Selbst der Bundesverkehrsminister und bekennende Eifel-Krimi-Fan Kurt Bodewig (SPD) reiste an.("Web.de/dpa" vom 27.01.02)...mehr
»Rot ist mein Name«
Istanbul, Metropole am Schnittpunkt zweier Kontinente und Kulturen, hat in den Romanen des türkischen Schriftstellers Orhan Pamuk eine Stimme erhalten, der mittlerweile in der literarischen Welt bewundernde Aufmerksamkeit zuteil wird. Es ist eine Stimme, die in vielen Zungen redet. In seinem neuen Roman "Rot ist mein Name" kommen nicht weniger als ein Dutzend Erzähler zu Wort.
("BR-Lesezeichen" vom 27.1.2002)...
mehr
»Liebeswahn und Gruselstunde«
Zur Lady Crime Night hatte das Literarische Kabinett in die Kinderbücherei im forum gebeten. Bergisch Gladbach - Ganz so englisch ging es nicht weiter ... (Kölner Stadt-Anzeiger vom 28.1.2002)...
mehr
»Realer Bösewicht für Mary«
Wenn es um die Erfindung von Bösewichten für ihre Kriminalromane geht, ist die 74-jährige amerikanische Schriftstellerin Mary Higgins Clark - der Welt erfolgreichste Krimi-Autorin - äußerst phantasievoll. In einem ihrer nächsten Bücher kann sie jetzt einen sehr realen Bösewicht einbauen. ("OÖN" vom 28.01.02)...
mehr
»Und führe mich in Versuchung«
Krimiautorin P. D. James und ein Priesterseminar voller Gier, Homosexualität, Inzest - und Mord natürlich. "Ein wenig zittert ihr Kopf. Ihr rechtes Ohr hört nicht mehr besonders. Aber ein 81-jähriges Ohr darf sich schon ein wenig aus der Welt zurückziehen. Und wer ihre letzten Bücher liest, könnte tatsächlich meinen, Lady Phyllis Dorothy James sei jetzt in das Alter gekommen, in dem der Lärm der Gegenwart ermüdet und beunruhigt, die Vergangenheit dagegen in diesem Braunton schimmert, der so milde stimmt und das Herz erwärmt." (Iris Alanyali in der "Welt" vom 26.01.2002) ...
mehr
»Preis für "Muttertag"«
"Für die Schweizer Kulturkommissionen existiere ich nicht. Der Krimi zählt für sie im weitesten Sinne zur Trivialliteratur, und für die gibt es keine Literaturpreise", hat Alexander Heimann, der in Bern lebt, einmal in einem Interview gesagt. Gut für ihn, dass es den Deutschen Krimipreis gibt. ("Hamburger Abendblatt" vom 26.01.2002)..
mehr
»Wiege des Krimis steht in Daun«
Das Herzstück des Krimiforums "Tatort Eifel" ist die Krimistoffbörse. Drehbuchautoren präsentieren Fernsehanstalten und Produktionsfirmen ihre Ideen für die Filme von morgen:"Es ist mucksmäuschenstill im Forum Daun. Redakteure und Producer schauen konzentriert auf die Listen, die vor ihnen auf dem Tisch liegen. Acht Titeln gehört ihre Aufmerksamkeit. Acht Drehbuchstoffe. Krimis." ("Trierischer Volksfreund", 26.02.2002)...
mehr
- »Mitfiebern ist ein Muss«
Auftritt des "Glauser"-Preisträgers 2001: Der Düsseldorfer Krimi-Autor Horst Eckert erzählte im Medienzentrum aus seinem Leben und las aus seinem Buch "Die Zwillingsfalle" ...mehr
- »Frauen mögen keine Gewalt«
Weibliche Detektive unter der Lupe: Vor hellhörigen Fans hat Dorothée Grütering im Medienzentrum Krimi-Autorinnen und ihre Heldinnen ins Visier genommen. Die Referentin für Kriminalliteratur macht vor allem die Neuerscheinungen der vergangenen Jahre schmackhaft.
...mehr
»Krimi-Box«
"Siegessäule", Berlins schwules Online-Magazin, bingt immer wieder die Rubrik "Krimi-Box", in der natürlich vorrangig Krimis vorgestellt werden, die schwul-lesbisches Ambiente erhalten. Diesmal mit Kurzrezensionen zu „Best of Sex bei Ariadne“, Hannes Sulzenbacher: „Letzter Walzer“, Fred Hunter: „Blutopfer“, Katrin Kremmler: „Blaubarts Handy“, Jean Marcy: „Eiskaltes Blond“ und R. D. Zimmerman: „Nur der Schein trügt“. ...
mehr
»Der „perfekte Mord“ scheitert oft an der Chemie«
"In der Kriminalliteratur wird er immer wieder in den skurrilsten Formen beschrieben, der angeblich „perfekte Mord“. Mag er in früheren Zeiten auf Grund unzureichender Ermittlungs- und Nachweismethoden noch möglich gewesen sein. Längst aber hat heute die Chemie Einzug in die Verbrechensbekämpfung gehalten, tragen Wissenschaftler ihren Teil dazu bei, kriminelle Machenschaften aufzudecken." ("Giessener Anzeiger" vom 26.01.2002): Dr. Thomas Schäfer vom BKA Wiesbaden berichtete über die Anwendung Analytischer Chemie in der Verbrechensbekämpfung
...
mehr
»Von Räubern und Banditen«
Uwe Danker nimmt sich in seiner groß angelegten „Geschichte der Räuber und Gauner“ vor, aufzuräumen mit den romantischen Klischees vom edlen Räuberhauptmann mit Schlapphut, verschworener Bande und treuer Braut. Er zeichnet aus den Quellen zu deutschen Räuberbanden der frühen Neuzeit ein ernüchterndes Bild von Überlebenskriminalität, gegenseitiger Denunziation und Gewalt gegen Schwächere. Mit den Modellen solidarisch-krimineller „Gegengesellschaften“ und revolutionärer Sozialbanditen, die der Geschichtsschreibung der 1970er Jahre so teuer waren, hat diese rauhe Wirklichkeit nur wenig zu tun. ("Süddeutsche Zeitung" vom 26.1.2002 )
mehr
»Preis für "Muttertag"«
"Für die Schweizer Kulturkommissionen existiere ich nicht. Der Krimi zählt für sie im weitesten Sinne zur Trivialliteratur, und für die gibt es keine Literaturpreise", hat Alexander Heimann, der in Bern lebt, einmal in einem Interview gesagt. Gut für ihn, dass es den Deutschen Krimipreis gibt. ("Hamburger Abendblatt" vom 26.01.2002)..
mehr
»Wenn Leute dich umbringen wollen, töte sie zuerst«
Es geht zwar nicht um die Gattung Krimi, aber ab und zu kann man ja auch mal von etwas anderem lesen. Ein Gespräch mit John Irving in der "Frankfurter Rundschau" vom 26.01.2002...mehr
»LUSTMORD ODER EXZESSIVER SEX? «
"War es ein Lustmord? Die Indizien, dass die junge Frau während des Beischlafs aus Erregung an Herzversagen starb, mehren sich mit den Jahren, doch ein Wiederaufnahmeverfahren weist die Justiz Mal um Mal zurück. Da es in Thomas Hettches Buch nach dem schnellen Urteil sehr bald um dessen Anfechtung geht, entwickelt sich der Krimi schon bald zur Auseinandersetzung mit dem verkrusteten Rechtssystem in einer nicht weniger bigotten Bundesrepublik während der 50er Jahre." Lars Grote in der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" (Brandenburg)...
..mehr
»Ein Fuß im Sand, der andere im Schnee«
Einen Schnelleinstieg in das Werk von Henning Mankell, inklusive Links zu einem Interview und zur Seite bei dtv bietet Web-Reporterin Ricarda Merkle in der "Stern-Kultur-Lounge"
...mehr
»Terrorismus der RAF«
Franz-Maria Sonner setzt sich literarisch mit dem Terrorismus der RAF auseinander.
Jens Hohensee in der "Zeit" (04/2002: "Sonner vermag es nun meisterhaft, Elemente des Kriminalromans einfließen zu lassen. Das Buch ist jetzt immer noch faszinierend und darüber hinaus auch spannend. Den weiteren Verlauf der Handlung an dieser Stelle zu erzählen verbietet sich mithin von selbst."
...mehr
»Kurzrezensionen: Gipfeltreffen der Chef-Ermittler«
In der "Berliner Morgenpost" vom 27.01.2002 werden zwei Krimis vor- und gegenübergestellt:
Michael Connelly: «Dunkler als die Nacht» (rezensiert von Alexander Remler) und Alicia Giménez-Bartlett: «Boten der Finsternis». (rezensiert von . Robert Müller)...mehr
»Literatur-Tatort Bank«
Der Saarbrücker Autor Axel Herzog , der seit rund 20 Jahren als freier Schriftsteller arbeitet, ist als Verfasser von Erzählungen, Hörspielen und Theaterstücken bekannt. Mit seinem "Drei-Euro-Roman" startet er eine neue Reihe, die sich im Sommer mit dem nächsten Krimi "Über Tote muss man reden" fortsetzen wird. So viel steht bislang fest, verrät Axel Herzog. Ebenso wie die Tatsache, dass die Tradition der Groschenromane, die sich in Zeiten des Euro zum "Euro-Roman" wandelt, hier ihre Wiedergeburt erlebt. ...mehr
»Gott liebt Geschichten!«
Spirituelle Reise zu Carlos Castaneda: Lothar Schönes "Der blaue Geschmack der Welt". " Daher versetzt Lothar Schöne seinen höchst vertrackten Bildungsroman in die entlegenen Gegenden des Krimis und der Kolportage. Der blaue Thunderbird kommt geradewegs aus der modernen Kriminalmythologie auf uns zugebraust und rührt doch an viel ältere Schichten. An ihm ist etwas, in ihm versteckt sich etwas, das Chaos und Dunkel anzieht, die Freunde in höchste Gefahr bringt und sie doch ins Helle fährt."
(Gert Ueding in der "Welt" vom 26.01.2002) ...
mehr
»Hereinspaziert, Kanaken frisch eingetroffen!«
Normalerweise schreibt Didier Daeninckx Kriminalromane, und denen sagt man einen Hang zur Logik nach. In "Cannibale" ist davon wenig zu spüren. Es ist nichts Neues, sich die Stimme etwa eines Südseehäuptlings zu leihen, um seinen europäischen Landsleuten einmal kräftig heimzuleuchten. Doch um heute einen "Papalagi" zu schreiben, bedarf es einiger Mühen, sonst wird die Maskierung des Autors allzu durchsichtig.
(Ulrich Baron in der "Welt" vom 26.01.2002 über "Reise eines Menschenfressers nach Paris" (Wagenbach, Berlin. 113 S., 12,90 Euro)) ...
mehr
»Killer, Kutteln, Kriminelle«
"Motherless Brooklyn" ist ein wilder Cocktail auf Hard-Boiled-Basis, und wenigstens zwei Kapitel lang erzählt Jonathan Lethem seine Geschichte, wie es der Untertitel verspricht: im Gehen. Das heißt: weggescheucht, ungeduldig, gebrochen (das ist nicht nur lustig), und dann - PENG! - schlägt die Pointe ein. Zwanghaft, natürlich. Doch so sehr Lethem die Zeichnung des Waisenknaben Lionel (den ein kleiner Mafiosi zu sich nimmt) gelingt, so wenig Mühe verwendet er auf seinen Krimiplot. Weniger Krimi wäre mehr gewesen - und keiner viel-leicht alles. (Wieland Freund in der "Welt" vom 26.01.2002) ...
mehr
»Enigma«
Der Film nach dem Buch von Robert Harris beherrscht die Schlagzeilen. Die "Süddeutsche Zeitung am Wochenende" nimmt sich der Geschichte an:"Das Buch, gesteht Harris freimütig, hat alles, was einer Verfilmung im Wege steht: Es handelt von komplizierten mathematischen Zusammenhängen, es spielt hauptsächlich in verdunkelten Holzbaracken, es gibt kaum Gewalt, kaum Sex, bloß kurzatmige Gespräche unter kultivierten Akademikern. Das Buch war zwar ein Bestseller (auch in Deutschland, wo Harris bereits mit „Fatherland“ großen Erfolg gehabt hatte), aber vom Verkauf der Filmrechte erwartete der Autor nichts – bis er erfuhr, mit welchem Produzenten er es zu tun bekam." ...
mehr
»Leichen-Häppchen und Lese-Sandwich«
Skurril und zuweilen etwas blass: Die zweite Düsseldorfer Krimi-Nacht im Zakk bot Killer- und Kampfhund-Kunst. Ein Kurzbericht aus der "NRZ" vom 24.01.2002 ...
mehr
»Am Hellweg wird
gemordet«
"Bei dieser Aktion werden 22 namhafte Kriminalautoren Kurzgeschichten schreiben, die rund um den Hellweg spielen", berichtet Dr. Herbert Knorr, Leiter des Westfälischen Literaturbüros in Unna. Eigentlich sollten nur 18 Autoren an dem Buch "Mord am Hellweg" mitarbeiten. "Doch die Resonanz der angeschriebenen Autoren war überwältigend." Ab Mitte September wird es für die
Krimi-Fans richtig spannend: Die Geschichten werden vorgestellt....
mehr
- »Stoff für Krimis«
"Die Regensburger Krimi-Autorin Petra Würth will hier diese spezielle Spannung und Atmosphäre aufsaugen. Und literarisch umsetzen. Im Mai geht sie auf Spurensuche für ihren neuen Krimi. Arbeitstitel: “Fröndenberger Nachtgespenster“. Die rein fiktive Geschichte ist Teil des Projektes “Mord am Hellweg - Tatort Region“. Das Westfälische Literaturbüro stemmt das Großprojekt mit insgesamt 14 Städten." (Hellweger Anzeiger)...mehr
»Krimi und Blues«
Mörderisch guter Auftakt zu Tatort Eifel: Beim "Jailhouse Rock" am vergangenen Mittwoch in
Hillesheim kamen rund 200 Blues- Begeisterte auf ihre Kosten. Geschichten über die Kriminalität und ihre Verarbeitung im Blues waren Tatmotive. (Trierischer Volksfreund, 25.01. 2002)...
mehr
»Auch Altmeister melden sich zurück«
Viele arrivierte Autoren, aber kaum Erstlingswerke von jungen Schreibtalenten stehen auf den Verlagslisten. Dafür kommen einige Schriftsteller zum Zuge, die sich bisher nur mit wenigen Werken einen Namen gemacht haben... Ein rascher Blick durch Neuerscheinungen, darunter auch Krimis. (Mainz online, 24.01.2002)...
mehr
»Knellwolf kommt«
Den Mörder zu überführen: Das lockt Ulrich Knellwolf in seinen Geschichten mit kriminalistischem Einschlag nicht. Er schreibt nicht nach dem «Wer-tat-es?»-Schema. Das ist die Kunst, die einen Krimiautor auszeichnet: Dem Leser Spannung zu vermitteln, die aus der Atmosphäre, nicht aus der Spurensicherung erzeugt wird. Darin ist der Zürcher Pfarrer und Schriftsteller, der heute Abend in Nidau liest, Meister. (Bieler Tagblatt, 25.01.2002)
mehr
»Neues von Neal«
Neal Stephenson legt mit "Crypronomicon" einen Roman vor, dessen "Hauptdarsteller" die Kryptografie ist. Das klingt trocken, ist aber voller Blut, Schweiß und Tränen. Und noch nicht einmal schlecht, schreibt Frank Patalong im "Spiegel" vom 01. Oktober 2001: "Was der Kultautor hier vorlegt, ist jedoch trotz alledem beachtlich: Ein Buch, in dem es vordergründig zumindest ab und zu darum geht, dass ein zusammengewürfelter Haufen von Menschen irgendwann im Hier und Jetzt versucht, Nazi- und Japanergold dem Boden des philippinischen Urwalds zu entreißen. Der andere große Handlungsstrang wiederum erzählt - ebenso vordergründig - die Geschichte, wie dieses Gold überhaupt hineinkam in den Boden..."
mehr
»Die Wyatt-Romane des Australiers Garry Disher«
Für seinen Polizeiroman "Der Drachenmann" hat Garry Disher verdientermaßen den diesjährigen "Deutschen Krimi-Preis" erhalten, doch dies ist nur eine Seite des australischen Kriminalschriftstellers. "Zu schriftstellerischem Ruhm und zu internationalem Renommee eines writers' writer hat er es mit einem Subgenre gebracht, das zwar immer zur populären Kultur gehörte, aber nie wirklich populär war: dem Gangsterroman." schreibt Thomas Wörtche in seinem Nachwort zum "Drachenmann" bei "UT metro". Schon am 24. März 2001 brachte die "Welt" einen langen Bericht von Holger Kreitling über diese Gangsterromane Dishers: "Wyatt ist eine Figur des australischen Autors Garry Disher, und seine zwei bisher in der verdienten Pulp-master-Reihe erschienenen Büchern "Dreck" und "Gier" - ausgezeichnet mit dem deutschen Krimipreis 2000 - handeln vom Ethos des Profis..."
mehr
- »Drachenmann 1«
Eine Kritik von Ekkehard Knörer auf der empfehlenswerten Krimiseite "Crime Corner": "Garry Disher folgt klar dem von Ed McBain für den Polizeiroman entwickelten Muster polyperspektivischen Erzählens, der Auffächerung der Ermittlungen auf mehrere Polizisten, die selbst jeweils in den Fokus des Handlungs- wie des psychologischen Interesses des Romans geraten. Auf ausführliche Psychologisierung jedoch verzichtet Disher, dafür ist man dankbar. Er schneidet schnell von einer Figur auf die nächste, von einem Strang auf den anderen, viele kleine Puzzleteile sollen ein scharfes Bild ergeben. Anders als bei McBain stehen hier nicht die Dialoge im Zentrum, sondern Beobachtungen, die die Figuren und ihre (Selbst-)Wahrnehmungen im Blick haben..."mehr
- »Drachenmann 2«
Ganz normale Beamte: der Australier Garry Disher und sein Polizeiroman "Drachenmann". In der "taz" vom 24.7.2001 (schwarze taz) besprach Robert Brack das Buch:"Der Mann fiel uns schon vor einiger Zeit angenehm auf: Mit seinen roh erzählten Geschichten um den eigenbrötlerischen Einbrecher Wyatt belebte der Australier Garry Disher ein schmuddeliges Genre, das leider in Vergessenheit geraten war: den Gangsterroman. Für sein neues Buch hat Disher die Seite gewechselt, allerdings nicht das Genre: "Drachenmann" ist ein vielschichtiger Polizeiroman. In seiner multiperspektivischen Erzählweise ähnelt dieses Werk den Krimis von Ed McBain. Nur dass Disher sich keine Großstadt, sondern die vorstädtisch-ländliche Region des Peninsula District bei Melbourne als Handlungsort ausgesucht hat."
mehr
Über den Autor
Garry Disher, geboren 1949, wuchs im landwirtschaftlichem Südaustralien auf und lebt heute an der Küste in der Nähe von Victoria. 1972 und 1973, nach seinem Graduiertenabschluss (BA) in Adelaide reiste er durch Europa,Israel und Afrika. Nach ersten Veröffentlichungen in kleinen Literaturzeitschriften erhielt er ein Schreibstipendium an der Stanford University in Kalifornien und schrieb und veröffentlichte hier erste Kurzgeschichtensammlungen. Inzwischen hat er hat über 30 Bücher veröffentlicht, von denen viele Preise gewonnen haben oder für Preise nominiert wurden. Er schreibt Romane für Kinder und Erwachsene, Kurzgeschichtensammlungen, Schreibanleitungen und ist Herausgeber der Personal Best Anthologien. (Info: "Writers on the Road", State Library of Victoria)und "HarperCollins"/Australia)
Bio-/Bibliographie bei Toms Krimitreff
Eine Leseprobe bei kaliber. 38
Garry Disher beim "Maas Verlag" (Pulp Master):
Garry Dishers Homepage (Australien)
(und hier die Computerübersetzung von "google" (längere Ladezeit)!
»Der Kommissar«
Wie es bei den Fernsehkommissaren zugeht, weiß jeder. Aber wie hält einer diesen Job in Wirklichkeit aus? Manfred Vogt hat es geschafft, nach Jahrzehnten voller Mord und Totschlag nicht zynisch zu werden. Ein Beitrag von Hugo Rupp in der "Zeit" vom 2. Januar 2002...
mehr
»Wo der blutige Regen fällt«
Genau zehn Jahre nach der Veröffentlichung von Sciascias "Ein einfacher Fall" brachte der englische Autor Michael Dibdin 1999 "Blood Rain" heraus, das jetzt unter dem Titel "Sizilianisches Finale" auf Deutsch erschienen ist. Unschwer lässt sich die Eingangsszene als Hommage an Sciascia und Metapher für den erreichten Modernisierungsstand Siziliens erkennen. Wieder steht ein Zug still. Aus einem abgestellten Güterwaggon dringt bestialischer Gestank. Die herbeigerufenen Ordnungskräfte entdecken in dem verriegelten Wagen, der eine verworrene Irrfahrt zwischen den beiden Mafiazentren Palermo und Catania hinter sich hat, eine verwesende Leiche. Tobias Gohlis in der "Zeit" 05/2002)
mehr
»Zuhören und Schießen«
Krimi-Autor -ky besucht Schützenverein in seinem alten Kiez. Bosetzky, Erfinder des Berliner Sozio-Krimis mit garantiert lebensechtem Kiezkolorit, liest aus einem seiner zahlreichen Krimis und aus «Zwischen Kahn und Kohlenkeller», einem Teil seiner großangelegten Berliner Familiensaga. ("Berliner Morgenpost" vom 22. Januar 2002)
mehr
»Mit der Kamera am Tatort«
"Eifel-Tatorte" präsentieren Hans-Jürgen Sittig und Alwin Ixfeld in ihrer Foto-Ausstellung seit gestern im Dauner Forum. Passend zur Großveranstaltung "Tatort Eifel" zeigen die beiden Fotografen bis zum 6. Februar sowohl Orte, die Jacques Berndorf in seinen Krimis beschrieben hat, als auch andere "mörderische" und idyllisch stimmungsvolle Einblicke in die Schauplätze aus den Romanen. ("Trierischer Volksfreund" vom 24. Januar 2002)
mehr
»Kurzrezensionen«
Yasmina Khadra: Herbst der Chimären ("Der Stern", 23.01.2002)
Deborah Crombie: Böses Erwachen ("Evolver",24.01.2002)
S. T. Joshi: Moderne Horrorautoren ("Evolver")
»Reisen mit Chandler«
Als Raymond Chandler 1913 aus London an den Pazifik kam, mochte er Los Angeles recht gern. Doch je länger er in LA wohnte, je mehr er soff und schrieb, je berühmter er wurde, umso mehr hasste er den sonnigen Moloch in der Wüste. 33 Jahre und zahlreiche Welterfolge später floh er angewidert nach La Jolla nahe San Diego. Die Stadt, die ihn weltbekannt gemacht hatte, sei "verloren und geschlagen und voller Leere". Wer Chandlers Romanfiguren folgt, landet in aufregenden Ecken der Metropole. Ein Reisevorschlag des "Stern".
mehr
»Die Tatortdetektive«
Ob Spurensicherung, Festnahme oder das Verhör von Verdächtigen - in Hannover kümmert sich eine Tatort-Sonderkommission der Polizei um die professionelle Ermittlung bei schweren Kriminalstraftaten. Der "SPIEGEL"-TV-Autor Markus Grün erhielt als erster Reporter die Möglichkeit, die Hannoveraner Kommissare vier Wochen lang zu begleiten und ihre Arbeit lückenlos zu dokumentieren. ...
mehr
»Tatort Eifel 1«
Erstes Krimiforum «Tatort Eifel» wirbt mit erschlagenem Bauern. Ein toter Bauer liegt schon seit Tagen in seiner Wohnküche in Daun in der Eifel. Klar ist, er wurde mit einem Holzscheit erschlagen - Mord! An dem nachgestellten Tatort in einem Schaufenster spazieren täglich Hunderte Schaulustiger vorbei. «Das ist widerlich», sagt eine Frau, die mit ihrem elfjährigen Sohn unterwegs ist. «Tolle Werbung für unser erstes Krimiforum», meint ein anderer Passant. Mit der Messe «Tatort Eifel» will sich die Region vom 23. bis zum 27. Januar als deutsches Mekka für Krimifreunde empfehlen.("web.de/dpa" 22.01.2002)...
mehr . .
»Tatort Eifel 2«
Leichen, Spuren, Tatmotive - die Lage in Daun spitzt sich zu. Spannende Unterhaltung und mörderisch gute Tipps für Krimifans aller Art verspricht die Veranstaltung "Tatort Eifel" vom 23. bis 27. Januar an verschiedenen Schauplätzen in Daun. Erstmals wollen das Land Rheinland-Pfalz und der Landkreis Daun ein Kontaktforum für Krimiautoren, Redakteure, Verleger sowie Film- und Fernsehproduzenten etablieren. ("Kölnische Rundschau" 22.01.2002)...
mehr
»Scherben einer Ehe«
Den Roman "Es wird alles anders bleiben" von Valerie Wilson Wesley bespricht die "Neue Zürcher Zeitung" in ihrer Ausgabe vom 22. Januar 2002: "Was wie der Plot eines Groschenromans klingt, hat die afroamerikanische Schriftstellerin Valerie Wilson Wesley, Jahrgang 1947, zu einer psychologisch in weiten Teilen äusserst differenzierten Story geformt. Während der Streit dem Leben perfekt nachgebildet ist, wirkt manche Harmonie jedoch unglaubwürdig. Diese Schwäche macht die bislang mit Krimis hervorgetretene Autorin wett, indem sie einmal mehr - kenntnisreich und ironisch - Einblicke in die wachsende schwarze Mittelschicht Amerikas vermittelt....
mehr
»Geheimnisvoller Fremder ehrt Edgar Allen Poe«
Der geheimnisvolle Fremde hat die Anhänger von Edgar Allen Poe auch in diesem Jahr nicht enttäuscht: Ein schwarz gekleideter Mann besuchte das Grab des Schriftstellers in Baltimore am frühen Morgen seines 193. Geburtstags. Zurück ließ er drei rote Rosen und eine halbe Flasche Cognac. Das Ritual wird in dieser Form seit 1949 befolgt - damals jährte sich der Tod Poes zum 100. Mal. ("Standard" 20.01.2002)...
mehr
»Das Aus für den Krimipreis? «
Die frauenpolitische Sprecherin der Grünen, Rosa M. Winheim fürchtet, dass der seit zwei Jahren existierende Wiesbadener Frauenkrimipreis bei den angekündigten Etatsparmaßnahmen auf der Strecke bleibt. Wie die Stadtverordnete Winheim betonte, hätten die beiden bisherigen Verleihungen gezeigt, dass es sinnvoll sei, Autorinnen in diesem Genre der Unterhaltungsliterartur zu würdigen...
mehr
»Krimi-Kolumne 1«
Andrea Fischer schreibt einmal im Monat im Berliner "Tagesspiegel" über Krimis. Diesmal über die "Rebus-Serie.": Ian Rankin ist mit dieser Serie zu einem der erfolgreichsten Autoren Großbritanniens geworden. Inzwischen sind dreizehn Bücher erschienen, die der Goldmann-Verlag nach und nach auch hier verlegt, bislang fünf. Das ist verdienstvoll, wäre aber noch schöner, wenn sie wirklich nacheinander erschienen und nicht, wie jetzt der Hardcover-Band "Der kalte Hauch der Nacht", sieben Jahre Entwicklung von John Rebus vorwegnimmt... mehr
»Krimi-Kolumne 2: Mister Marple«
Er macht - was die deutschsprachigen Erstauflagen betrifft - nur gut fünf Prozent der Neuerscheinungen aus, doch er beschert den Buchhandlungen einen immensen Teil ihres Umsatzes: Der Kriminalroman ist dabei, die führende literarische Gattung zu werden, zumindest aber die am meisten gelesene. Das hat gerade noch gefehlt, eine Krimi-Kolumne auf der Kulturseite der RHEINPFALZ: Mister Marples Krimi-Tipp. Mehr oder weniger als ein Tipp - je nach dem. Eine klassische Besprechung jedenfalls soll die Kolumne nicht unbedingt sein. Eher eine Scheinwerfer auf die Krimi-Bühne. (Leider wird die Krimi-Kolumne nicht in das Onlineangebot der Zeitung aufgenommen).
mehr

»Krimi-Kolumne 3: Deutsche Welle«
Auch die "Deutsche Welle" bringt in unregelmäßigen Abständen Krimi-Tipps. Aktuell derzeit eine Rezension zu Anna Dankowtsewas Buch "So helle Augen": Dankowtsewa, Jahrgang 61, hat mit ihrem Romandebüt "So helle Augen" einen packenden Krimi geschrieben, der das Klischee von der schwermütigen, episch endlos breiten russischen Literatur endgültig über Bord wirft...
mehr
»Morde im Priesterseminar«
Rätselhafte Todesfälle und ein Mord in einer geschlossenen Gesellschaft - diesmal hat sich Phyllis Dorothy James ein recht altmodisch anmutendes Szenario ausgesucht. Ausgerechnet in einem abgeschiedenen elitären Priesterseminar an der sturmumtosten, symbolträchtig abbröckelnden Küste von Suffolk bringt sich einer der Studenten um. P. D. James' düsteres Gemälde menschlicher Leidenschaften und Verirrungen, besprochen im "Standard".
mehr
»Ein Dorf wie Pech und Schwefel«
Karin Fossum erweist sich als psychologisch versierte Krimiautorin... findet Lutz Volke in der "Berliner Morgenpost" vom 20.01.2000 :"Aber auch das scheint dem Genre Kriminalroman anzuhaften, dass kleine Unstimmigkeiten immer wieder auftauchen. Wie wir aus Auswertungen berühmter Kriminalfälle wissen, ist das im wirklichen Leben genauso. Die einheimischen Kritiker bejubelten «Stumme Schreie» als einen der besten norwegischen Kriminalromane, die je geschrieben wurden..."
mehr
»Hoffnungsfrohe Betulichkeit«
Daniel Dubbbe, selbst ein interessanter, leider wenig bekannter Schriftsteller, las für den "Rheinischen Merkur" (Nr. 03, 18.01.2002) "Nachtfalter" von Petros Markaris: "Wie sein Vorbild Ed McBain schätzt Petros Markaris am Krimi vor allem die Möglichkeit zur Sozialkritik. Wie sein zweites Vorbild, Georges Simenon, zeigt er aber auch eine gewisse hoffnungsfrohe Betulichkeit, als könnten die Menschen sich am Ende doch vertragen, selbst wenn immer wieder Leichen ihren Weg pflastern..."
mehr
»Senf, bitte!«
Der britische Schriftsteller und Schauspieler Stephen Fry über seinen neuen Roman, englische Privatschulen, das Verhalten eines Gentleman, Rattentöten und den Wunsch, das Schöne zu zerstören. Ein Interview ("Profil", 18.01.02)
mehr
»Dschungel des Balkans«
Donna Leon hat zweifellos Recht zu behaupten, ein guter Thriller lebe von der Bewegung, vom »drive«, den ein Autor ihm u. a. dadurch zu verschaffen weiß, dass er sich keine überflüssigen Exkurse durchgehen lässt. Veit Heinichen, seines Zeichen Buchhändler und Verleger, befolgt in seinem ersten Roman ziemlich getreu den Rat der Meisterin des venezianischen Kriminalromans: Der Leser darf sich über ein Manko an »action« nicht beklagen. ("Neues Deutschland", 18.01.02)
mehr
»Das ist nicht mehr meine Welt«
Als Jurist wird Bernhard Schlink die Erfahrung gemacht haben, dass die Lebenswirklichkeit meist viel komplexer, verwickelter, widersprüchlicher ist, als sich das in Krimis darstellen lässt. Auch mag er das Verbrechen nicht in dem Maße als Ausnahme in einem sonst geregelten Miteinander betrachten, wie es sich unsereins mitunter vorstellt. Der klassische Krimi bezieht ja seine Faszination daraus, dass der Detektiv die Welt wieder heil macht, indem er den Verbrecher, der die Ordnung verletzte, verfolgt und vor Gericht bringtn. ("Neues Deutschland", 18.01.02)
mehr
»Auf Mörderjagd im Kreuzgang«
Auf ihrer Deutschlandtour gastiert P. D. James in Köln, was die Gelegenheit gibt, weitere journalistische Stimmen zu "Autorin und Werk" zu goutieren. Orginalton "Kölner Stadt-Anzeiger" (16.01.02): "„Jaaames!“ Die Stimme klingt freundlich und beschwört auf Anhieb die Erinnerung an alte Miss-Marple-Filme herauf: Nette ältere Dame, weißhaarig, ein wenig mollig - und sehr, sehr britisch. „Wie reizend, mit Ihnen zu sprechen. Ich habe Ihren Anruf bereits erwartet.“ Phyllis Dorothy James, Baroness James of Holland Park, Verfasserin von mehr als einem Dutzend hervorragender Kriminalromane, ist es gewohnt, mit Journalisten zu plaudern..."
mehr
»Leben und sterben in Montmartre«
Wie in Fachkreisen bekannt, hat sich in Frankreich eine eigene Tradition des sogenannten harten Kriminalromans entwickelt. Bislang waren Übersetzungen der aus diesem Genre stammenden Werke eher selten. Seit kurzem bringt der Distel Literatur Verlag - in Kooperation mit dem französischen Traditionshaus Gallimard - wieder Neuausgaben der legendären Série Noire auf deutsch. Neben Jean-Patrick Manchette und Jean-Bernard Pouy gehört auch Chantal Pelletier zu den neu aufgelegten Autoren der Serie. Nach "Eros und Thalasso" folgt mit "Der Bocksgesang" nun der zweite Krimi rund um Hauptkommissar Maurice Laice. Eine Buchkritik des Online-Magazins "Evolver"...
mehr
»Schmutz und Schund im Kaiserreich«
Kolportageromane und Groschenhefte erregten das wilhelminische Deutschland. Die einen ließen sich von ihnen anregen, die anderen empörten sich über sie. Im Schundkampf trafen sie alle aufeinander. Ein Beitrag von Ina Jekeli für das Online-Magazin "parapluie" ...
mehr
- »Karl May, das Strafrecht und die Literatur«
Kolportageromane hat auch Karl May geschrieben, über den Claus Roxin referiert: "...daß ein vielfach straffällig gewordener Mann sich nach der Entlassung aus dem Zuchthaus im Alter von 32 Jahren der Schriftstellerei zuwendet und fortan ein zwar im bürgerlichen Sinne immer noch recht ungewöhnliches, aber doch im wesentlichen straffreies Leben führt, begründet nur das Interesse, das dem Thema »pen and crime« im allgemeinen zukommt" ...mehr
»Wenn er schreibt, wackelt Washington«
Einfach hinsetzen, Bestseller produzieren, reich werden? David Baldacci hat 15 Jahre geschrieben, ohne eine Zeile zu verkaufen. Ein älteres Porträt aus dem "Stern". "Vier Bücher hat er bisher veröffentlicht, alle vier sind Mega-Bestseller geworden. Sie haben aus dem unbekannten Rechtsanwalt, der zwölf Stunden am Tag über langweiligen Mietverträgen brütete, einen Buch-Millionär gemacht, der in einer Zwölf-Zimmer-Villa im Grünen wohnt." ...
mehr
»Neuausgabe der Werke von Patricia Highsmith«
Der Diogenes Verlag in Zürich, der seit 1974 das Werk der bedeutenden Kriminalschriftstellerin Patricia Highsmith (1921-1995) in deutschen Übersetzungen herausbringt, kündigt eine neue Ausgabe ihrer Werke an. Im März wird die Edition, die nach Angaben des Verlagshauses auch bisher unveröffentlichte Texte der Erzählerin bietet wird, mit zwei Bänden gestartet. ("Der Standard"vom 15.01.2002)...
mehr
- »Verbrecher aus Leidenschaft«
Mit Tom Ripley hat Patricia Highsmith eine einzigartige Figur geschaffen. Einen Verräter, Betrüger und Mörder, der trotz allem sympathisch ist. Nachzulesen in fünf Bänden in einer Neuübersetzung des Diogenes Verlages. Peter Zimmermann für "ORF-Kultur"....mehr
»Von Mord und alten Damen«
"Eine lange Dorfstraße mit einem grauen, uralten Kirchturm, eine Kapelle aus roten Ziegeln und inmitten einer kleinen Oase aus Ulmen und Kastanien das Pfarrhaus, dann wieder Deiche und Windmühlen, Weizen und Senf. Je weiter sie fuhren desto flacher wurde das Land, sofern etwas flacher als flach sein kann."
So schildert Dorothy Leigh Sayers, Englands große alte Dame unter den Krimi-Autorinnen die Fahrt ihres blaublütigen Detektivs Lord Peter Wimsey durch die
Fehnlandschaft East Anglias nordöstlich von London. Und eindrucksvoller könnte man sie auch heute, 65 Jahre nach dem Erscheinen des legendären Klassikers der
Kriminalliteratur mit dem Titel "The Nine Taylors" (deutsch "Der Glocken Schlag") nicht schildern. "unsere zeit - Zeitung der DKP" am Heiligen Abend 1999 auf den Spuren von Krimi-Autoren ...
mehr
»Charakterstudien mit politischer Einordnung«
Ein Vierteljahrhundert nach dem Tod von Carl Zuckmayer (1896-1977) gelangen brisante Auftragsarbeiten des deutschen Dramatikers für den amerikanischen Geheimdienst erstmals an die Öffentlichkeit: Rund 150 Porträts mit politischen Beurteilungen von Kulturschaffenden im Dritten Reich, darunter Heinz Rühmann, Ernst Jünger, Leni Riefenstahl und Gustaf Gründgens. ("Der Standard"vom 15.01.2002)...
mehr
»Huby wandert«
Der gebürtige Dettenhausener Eberhard Hungerbühler, besser bekannt als Erfolgsautor unter seinem Künstlernamen »Felix Huby«, wird möglicherweise bald wieder über die Uracher Alb wandern und vor allem dort auch schreiben. Der Drehbuchautor, der unter vielem anderen auch Bienzle-Tatorte erfunden hat, plant eine Fernsehserie auf der Schwäbischen Alb. ("Reutlinger General-Anzeiger"vom 15.01.2002)...
mehr
»Drei-Euro-Roman«
Vom kommenden Samstag an wird der erste "Drei-Euro-Roman" von Axel Herzog an saarländischen Kiosken und im Zeitschriftenhandel erhältlich sein. Der in Dudweiler lebende Herzog will damit eine saarländische Reihe von Kriminalromanen im Heftchenformat in der Tradition des Drei-Groschen-Romans begründen. ("Saarbrücker Zeitung"vom 15.01.2002)...
mehr
»Pfiffiger Kraichgau-Polizist«
In seinem unterhaltsamen Krimi "Calzone Nischelbrunn" erzählt Hans-Jürgen Gehrke, wie der pfiffige Ordnungshüter es schafft, den kriminellen Raffaele Mostotto aus seiner im Kraichgau gelegenen Heimatgemeinde zu verjagen. Der Autor, 1947 in Westfalen geboren und aufgewachsen, lebt seit 1982 mit seiner Familie in Nordbaden und fühlt sich laut Verlagsinformation mit "seiner neuen Heimat tief verbunden". ("Mannheimer Morgen" – 15.01.2002)...
mehr
»Stadtkrimi«
Freunden des Fortsetzungsromans bietet die "Basler Zeitung" ihren Stadtkrimi an, der mittlerweise (07.01.02) mit 12 Folgen im Netz steht. Die ersten 4 Kapitel schrieb Peter Zeindler, fortgeschrieben wird er von Lesern der Zeitung... ...
mehr
»Das letzte Geheimmnis um den Leoparden«
Wie Lampedusas Roman, ein Hauptwerk der italienischen Literatur, aus Standesdünkel der Familienzensur zum Opfer gefallen ist. Ein Bericht von Gerhard Beckmann in der "Süddeutschen Zeitung" vom 12.01.02 ...
mehr
»Jacques Tardis Paris ist schöner«
Ein neues Abenteuer von Nestor Burma, Léo Malets Pfeife rauchendem Detektiv. (Die "Welt" vom 12.01.02)...
mehr
- »Illusion der Zerstörung«
Bis vor kurzem war der französische Comic-Künstler Jacques Tardi deutschsprachigen Lesern kein Begriff. Dabei zählt Tardi in seiner Heimat zu den bedeutendsten und hervorragendsten Vertretern zeitgenössischer moderner Comic-Kunst. Bekanntlich haben auf dem deutschsprachigen Comic-Markt die Verleger von "Seifenblasen, Bonbons und Rasierklingen" (Branchenjargon) eher eine Chance denn ästhetisch-literarisch ambitionierte Kleinverleger anspruchsvoller Serien.....mehr
- »Schatten der Geschichte«
Wer immer sich mit dem ComicKünstler Jacques Tardi beschäftigt, wird auf die Beschreibung der Urszene stoßen, aus der sich sein Werk begreifen läßt: "Nachts trat ich in einen Alptraum ein. Der völlig vergammelte Tote und Großvater, beide Hände in dessen Bauch.".....mehr
- »Showbusiness und brennende Barrikaden«
Der 56-jährige Comic-Zeichner Jacques Tardi ist ein Erzähler. Seine Comic-Romane unterhalten auf höchstem Niveau. Tardi gilt schon zu Lebzeiten als Klassiker der französischen Comic-Szene. (NZZ vom 6. Dezember 2001) ...mehr
- »Tardi-Seite«
Eine umfangreiche Seite mit Links zu Jacques Tardi (mehrsprachig)...mehr
»Verschwörungen à la carte«
Im Zeitalter der totalen Paranoia erfreuen sich Verschwörungstheorien großer Beliebtheit. Fachidiotische Kommentatoren, die gern der Vernunft frönen, halten grundsätzlich alle Verschwörungstheorien für abwegig. Leser von Thrillern oder Spionageromanen hingegen wissen es besser: Je genauer und umfassender man das soziale und politische Geschehen betrachtet, umso deutlicher zeichnet sich ein Muster ab. Robert Brack in der "schwarzen taz" über Frank Witzel ...
mehr
»Abgründe des Lebens«
Als sie acht Jahre alt war, warf ihre Mutter aus Verärgerung ein Buch in den Ofen, das die heute 50-jährige Petra Hammesfahr aus Kerpen, seit Jahren eine der erfolgreichsten Krimi-Autorinnen Deutschlands, somit nie lesen konnte.
"Ich wollte es unter allen Umständen wieder haben", resümiert die zierliche Verfasserin so mancher Story, die die Leserschaft das Fürchten lehrt. Dieses Kindheitserlebnis war derart prägend, dass sie seit ihrem 17. Lebensjahr gegen den Verlust dieses Buches förmlich rastlos anschreibt....
mehr
»Ein Schicksal, wie es Djians Figuren ereilt.«
Michael Mosblech (45), Übersetzer von acht Djian-Büchern, lebt in Köln Sülz. In die Literaturszene kam Mosblech 1986, nachdem er sein Germanistik- und Romanistik-Studium an der Universität zu Köln abgebrochen hatte. Heute arbeitet er als Sprachlehrer. In einem Interview äußert er sich über die Übersetzungstätigkeit, den Literaturbetrieb und den Frust daran...
mehr
»Mord ist ihr Hobby«
«Reinreden lass' ich mir nie»: P. D. James stellt in Berlin ihren neuen Krimi vor. «Tod an heiliger Stätte» ist das 17. Buch der englischen Krimi-Autorin Phyllis Dorothy James, Baronin von Holland Park und Southwold in Suffolk. «Sie ist der Dickens des Genres», zollte ihr Schriftstellerkollegin Frances Fyfield jedenfalls neidlos Beifall. Das eiserne Gartentor zum Haus an der Holland Park Avenue im Londoner Westen steht halb geöffnet, erster Vorbote der sprichwörtlichen Offenheit und Gastfreundlichkeit von P. D. James. Claudia Lord in der "Berliner Morgenpost" vom 14. Januar 2002...
mehr
»Türkischer Fußball ist mörderisch«
«Foul am Bosporus» ist der zweite Roman des ehemaligen Journalisten und Werbetexters Celil Oker, der sich mit seinen Remzi-Ünal-Krimis als präziser Beobachter der Türkei erweist. Eine Kurzrezension in der "Berliner Morgenpost" vom 13. Januar 2002...
mehr
»Von Mouse und den Fischen«
"Gone Fishin" ist der Originaltitel von Walter Mosleys 1998 erschienenem Kriminalroman, und sein Held mag am Ende nicht zurückkehren ins heimatliche Houston, das ihm nunmehr ebenso unheimlich vorkommt wie sein mörderischer Freund Mouse. "Die Welt" vom 12. Januar 2002...
mehr
- »Mosleys Welt«
Die Kriminalromane von Walter Mosley sind nichts für ein Massenpublikum wenig Action, keine Siegertypen, keine Verfolgungsjagden. Doch unter Kennern haben diese Krimis längst Kultstatus erreicht. Mosley schreibt in der Hardboiled-Tradition von Raymond Chandler und Dashiell Hammett im afro-amerikanischen Milieu. Eine Kritik von Kirsten Reimers bei "listen-online"...mehr
- »Ein ungleiches Paar«
Die Leser der Romane Walter Mosleys kennen das ungleiche Paar natürlich längst. Die Titel der Bücher lauten »Teufel in Blau«, »Roter Tod«, »Der weiße Schmetterling«, »Black Betty«. Sie spielen alle in Los Angeles. Dorthin hat es Easy und Mouse nach dem zweiten Weltkrieg verschlagen. Karl-Heinz Bittel "press-department"...mehr
»Kostümfest«
Pino Pentecoste ist nicht nur Privatdetektiv, sondern auch der Erzähler von Giuseppe Ferrandinos Kriminalgeschichte „Respekt“. Als solcher muss er sich nicht nur mit neapolitanischen Gangstern herumschlagen, sondern den Lesern seiner Geschichte auch die eigentümlichen Gesetze, Werte und Sitten seines Milieus erklären. Fraglos zwei sehr unterschiedliche Kompetenzen. "Süddeutsche eitung" vom 14. Januar 2002...
mehr
»Alle Kulturen sind hybride Konstrukte«
Der Roman "Rot ist mein Name" des türkischen Schriftstellers Orhan Pamuk schildert einen mit ideologischen Mitteln ausgetragenen Konflikt zwischen "Ost" und "West" aus der Perspektive des Islam. Im Jahr 1591 herrscht unter den Buchillustratoren Istanbuls ein Bilderstreit. Der Padischah hat ein Buch in Auftrag gegeben, dass sich der Malkunst des Westens bedienen soll, also der Perspektive, des Porträts, des persönlichen Stils. Über den zunehmenden Einfluss der "Ungläubigen" empören sich jedoch die der alten Maltradition verpflichteten Illustratoren, die darauf bestehen, die Welt weiterhin so zu malen, "wie Allah sie sieht", in einer über die Jahrhunderte entwickelten Form, die keinen persönlichen Stil, keinen Wandel zulässt. Für "telepolis" führte Volker Hummel ein Gespräch mit dem Autor...
mehr
»Ein Genre vor der (Selbst)Auflösung?«
Ab und zu schauen die Alligatorpapiere auch über den Tellerrand des Genres. Und finden zum Beispiel einen älteren Beitrag zu einer Literaturgattung, die seit eh und je mit der Anerkennung der Literaturkritik zu kämpfen hat: Science Fiction. Der deutschsprachigen SF geht es überhaupt nicht gut und eine Nische, wie sie im Krimibereich durch Verlage für Regionalkrimis geschaffen wurde, ist nicht in Sicht. Aber auch die internationale SF scheint zu kränkeln. Wolfgang Neuhaus versuchte am 31.12.2000 bei "telepolis" eine Analyse der Misere...
mehr
- »Die Literatur am Abgrund der Zeit«
SF als Religion und die Transformationskrise: Wolfgang Neuhaus über das Science Fiction Jahr 2001 (telepolis)...mehr
- »Science Fiction Literatur in der Krise?«
In einem noch älteren Beitrag bespricht Wolfgang Neuhaus das SF-Jahrbuch 1999 und sieht das Unheil schon kommen...mehr
»In Deckung«
Morde können ihre Vorzüge haben. Diese Ansicht teilen Schriftsteller zuweilen mit Mördern, weil mit einer Leiche auf der ersten Seite die Leserneugier leicht zu ködern ist. Trotzdem muss man es Richard Wagner nicht unbedingt verübeln, dass er in seinem neuen Roman die Titelheldin „Miss Bukarest“ mit dem ersten Satz so vorstellt: "Schön sah die Leiche nicht aus". Eberhard Falcke in der "Süddeutsche Zeitung" vom 14.12.2001)..
mehr
- »Der ewige Spitzel«
Berlin ist Bukarest, jedenfalls im neuen Roman des rumäniendeutschen Autors Richard Wagner, der als ehemaliger Exilant des Ceausescu- Regimes auf dessen literarische Bewältigung festgelegt ist. Ein grosses Thema, das mittlerweile allerdings in den Hintergrund des öffentlichen Bewusstseins gerückt ist. «Ach Gott, der fängt schon wieder von Rumänien an, es ist zum Einpennen», sagt eine der Figuren des Romans, als sollte Seufzern der Kritiker vorgebeugt werden. Wolfgang Schneider in der "Neuen Zürcher Zeitung" vom 30.10.2001)..mehr
- »Von Bukarest aus«
Richard Wagner ist der einzige rumäniendeutsche Autor, der sich nicht nur dem Thema "Rumänien" zuwendet. Bei seinem neuen Roman "Miss Bukarest" deutet schon der Titel an, dass die alte Heimat ihn doch nicht loslässt. Das verbindet den Autor auch mit Dino Schullerus, der als Icherzähler über weite Strecken des Romans durch diese "Gangstergeschichte" führt. Thomas Kraft in der "Welt" vom 12. 01. 2002)..mehr
»Heiße Nächte in Göteborg«
Kein Mensch kennt den anderen. Jeder ist allein. Wenigstens in Schweden und bei Åke Edwardson. In der "Welt" vom 12.01.02 schreibt Elmar Krekeler: "Was Edwardsons Romane allerdings vor allem weit über den kriminalliterarischen Durchschnitt herausshebt, ist sein eminentes Geschick, seinen hauptsatzbetonten Erzählstil, sein Tempo, seine Grundmelodie den jeweils zur Aufklärung anstehenden Fällen anzupassen..."
mehr
» 20 Jahre Mord und Totschlag«
"Land, Leute, Leichen" hieß der erste Krimi, dem bis heute 13 weitere gefolgt sind und mit dem der Hager Autor Theodor J. Reisdorf unter dem Rubrum "Friesenkrimis" ein ganz eigenes Genre geprägt hat. Jetzt hat der Erstling Geburtstag: Er ist im Januar 1982 erstmals erschienen, vor genau 20 Jahren.
"Land, Leute, Leichen" war Reisdorfs Beitrag für den Jerry-Cotton-Preis, den er damit auch gewann." ("Emder Zeitung" 13.01.02)
mehr
»Jakob Vogelwart«
Autor Gunter Gerlach ist der erste Krimi-Stadtschreiber seines Genres im deutschsprachigen Raum. Unter dem Titel "Nordfälle" hatte das Kulturamt der Stadt Flensburg die Auszeichnung zum Krimi-Stadtschreiber 1998 ausgelobt. Insgesamt bewarben sich 21 Autoren, Gerlach ging als Sieger hervor.(Lübecker Nachrichten vom12.01.02)...
mehr
»Vorwärts in die Vergangenheit«
Eine Einschätzung des Buchmarktes in diesem Frühjahr präsentiert uns Birgit Warnhold in der "Berliner Morgenpost" vom 11.01.02. "Nach dem Ende der Popliteratur beschäftigten sich die neuen Romane vorwiegend mit historischen Themen." stellt sie fest und "Geheimnisse gleich im Dutzend gibt es in der Kriminalliteratur, die auch in diesem Frühjahr flutartig in die Buchläden schwappen wird. Und nicht nur das: Wie bereits im vergangenen Jahr tauchen Elemente des Kriminalromans verstärkt in vielen Büchern auf, wie eine Besinnung auf klare Erzählmuster...."
mehr
»Fiktionale Welten«
Der Krimi im Film ist ja eigentlich nicht das Thema der Alligatorpapiere, weil das Gebiet kaum zu bewältigen ist. Auf eine recht intellektuelle Kritik von
Horst Tellioglu zu dem Film "The Singing Detective" im Magazin "Schnitt" sei dennoch hingewiesen: "The Singing Detective beginnt wie ein klassischer Krimi im Stil des Film noir. An einem kalten, nebeligen Winterabend im London des Jahres 1945 treffen wir auf den Detektiven Marlow, der schon durch seinen Namen auf die Hard Boiled Detectives in Raymond Chandlers Romanen verweist..."
mehr
»Anarchie in Flammen«
Ricardo Piglias jüngst auf Deutsch erschienener Roman Brennender Zaster hat fast 30 Jahre in den Polizei- und Gerichtsakten, Zeitungsartikeln und vor allem im Kopf des Autors darauf gewartet, erzählt zu werden. Im April 1966, wenige Monate nach dem Fall, lernt Piglia auf einer Bahnfahrt Blanca Galeano, die 16jährige Geliebte des am Bankraub als Fahrer beteiligten Pistoleros Mereles, kennen. Sie ist auf der Flucht und erzählt ihm die abenteuerliche Geschichte ihrer Bekanntschaft mit dem "Raben", wie Mereles genannt wurde. ("Frankfurter Rundschau" 10.01.02)
mehr
»Netz der Widersprüche«
In "Eine rote Wolke", seiner Kriminalgeschichte wider Willen, denkt Antonio Pennacchi unausgesprochen an Brechts "Straßenszene". Der Dramatiker verglich hier den Schauspieler mit dem Zeugen eines Verkehrsunfalls, dessen Darstellungen zu entnehmen sei, wie es wirklich vor sich ging. ("Münchener Merkur" 11.01.02)
mehr
»Kontrovers« Das Debut der holländischen Autorin Maya Rasker wird recht widersprüchlich aufgenommen. Einhellig nur die Meinung, daß es "fast wie ein Krimi" zu lesen ist.
- Um alle rezensentischen Anstandsregeln zu verletzen: Es war die Mutter. Nun ist es raus, der Krimiplot verpufft. Macht aber nichts. Schliesslich haben wir über dreihundert Seiten lang auch nicht den Roman einer jungen Autorin, sondern gut gemeinte Verständigungsprosa für rollenunsichere Jungmütter und -väter studiert. Ein wirkliches Erzähldébut ist das nicht. Iris Denneler in der "Neuen Zürcher Zeitung" vom 10.01.02...mehr
- Die Holländerin Maya Rasker bietet ein hartes Kontrastprogramm zum neuen Mutterstolz. In "Mit unbekanntem Ziel" sucht ein Mann nach den Gründen für das Verschwinden seiner Frau. Ist sie eine Kindsmörderin? In Holland wurde der Roman als das "meistgekaufte Debüt des Jahres 2000" ausgezeichnet. Dorothee Tackmann im "Spiegel"...mehr
»Fische können schweigen«Es gab ja schon viele Arten von Privat-Detektivinnen, seit das Genre mit einer unterbeschäftigten und kiebigen alten Dame namens Miss (!) Marple seinen Anfang nahm. Journalistinnen, zum Beispiel, werden immer wieder gern als Ermittlerinnen genommen. Krystyna Kuhn nun hat einen wirklich außergewöhnlichen Job für ihre Heldin gefunden: Illustratorin.. ("Frankfurter Rundschau" vom 10.01.2002 )...
mehr
»Amerikanische Abgründe«
James Ellroy ist der zurzeit wohl erfolgreichste Chronist der dunklen Seite Amerikas. Seinen Durchbruch schaffte er mit dem Buch „Die Schwarze Dahlie" ("Darmstädter Echo" okales 9.1.2002)...
mehr
»Navigieren im Verschwörernetz« Archivare und Historiker, Taucher und Seeleute, Geologen und Geographen arbeiten Hand in Hand bei der Jagd nach den Schätzen auf dem Meeresgrund. Der spanische Erfolgsautor Arturo Pérez Reverte erzählt von einer solchen Jagd. Eigene Nachforschungen und eine alte Seekarte, die sie in einer dramatischen Auktion gegen einen Konkurrenten ersteigert, bringen die Historikerin Tánger Soto auf die Spur eines 1767 vor der spanischen Südostküste von Seeräubern versenkten Schiffs. ("Saarbrücker Zeitung" vom 10.01.02)...
mehr
»Tatort Eifel« Ulrike Folkerts, Ingrid Noll, Jacques Berndorf und viele andere bekannte Namen aus der «Krimiszene» werden beim Krimiforum «Tatort Eifel» in der Zeit vom 23. bis 27. Januar in Daun erwartet. Mit «Tatort Eifel» wollen das Land Rheinland-Pfalz und der Landkreis Daun ein Kontaktforum für Krimiautoren, Redakteure, Verleger sowie Film- und Fernsehproduzenten etablieren. ("Aachener Zeitung" vom 07.01.02)...
mehr
»Produktiv und perfekt« Der Fernsehautor Herbert Lichtenfeld ist am 11. Dezember 2001 im Alter von 74 Jahren in Hamburg gestorben. "Weniger ganze Serien oder Serienteile hatte er dem Fernsehen geliefert, sondern Unikate, darunter die legendäre "Tatort"-Folge "Reifezeugnis", in der Nastassja Kinski unter der Regie von Wolfgang Petersen brillierte. 16 Bücher hat er für die Krimi-Reihe geschrieben, die Kommissare Finke (Klaus Schwarzkopf) und Haferkamp (Hansjörg Felmy) mitgeformt." ("Tagesspiegel" vom 08.01.02)...
mehr
- »Tod eines Traumfabrikanten«
Herbert Lichtenfeld wollte nicht nur kritisieren, er wollte aktiv mithelfen, die von ihm so geliebte Flimmerkiste zu einem Massenphänomen werden zu lassen. Er kündigte seinen Job und wurde Autor - einer der einflussreichsten und erfolgreichsten der vergangenen drei Dekaden. ("Die Welt" vom 08.01.02)...mehr
»Von Killern lernen« Sie binden ihre toten Opfer nackt an den Baum oder wollen sich willenlose Sex-Zombies halten. Mörder und Vergewaltiger hinterlassen am Tatort ein verräterisches Seelen-Profil. Kriminalisten wie der neue Hamburger Polizeipräsident Nagel wollen die Täter nach US-Vorbild mit einer neuartigen Psycho-Fahndung aufspüren.
Ein Bericht von Marion Kraske im "Spiegel" vom 08.01.02 ...
mehr
»High Noon in Berlin« Der Führer ist tot. Zerfetzt von einer Bombe, die Oberst Graf Schenk von Stauffenberg in der "Wolfsschanze" unbemerkt deponieren konnte...Ein knappes Jahr später fliegt ein Luftwaffenoffizier mit einem besonders konstruierten Flugzeug nach Minsk und wirft über der russischen Großstadt eine Atombombe ab. Millionen Menschen sterben. Aus Angst vor weiteren Nuklearangriffen erklären sich die Alliierten bereit, den Krieg zu beenden. Deutschland bleibt die Großmacht in Europa. Bis 1953. So sieht die Welt in Christian von Ditfurths Kriminalroman "Der 21. Juli" aus. Eine Rezension von Christian Böhme in "Potsdamer Neueste Nachrichten" vom 06.0.02...
mehr
»Biographie«
Christian von Ditfurth wurde 1953 geboren und lebt in der Nähe von Lübeck. Historiker. Seit zwanzig Jahren arbeitet er als Verlagslektor, seit zehn Jahren vor allem als Journalist und Buchautor. Journalistisch hat er in den vergangenen Jahren Artikel zur Auseinandersetzung um die DDR-Vergangenheit veröffentlicht. "Der 21. Juli" ist sein erster Thriller.
»Eine Heldin wie sie selber« Ein Gespräch mit der schwedischen Bestsellerautorin Liza Marklund veröffentlicht die "Märkische Allgemeine" in ihrer Ausgabe vom 07.01.2002...
mehr
»David gegen Goliath - Ein Dortmunder Kleinverlag ist Krimi-Marktführer« Die Toten liegen zu Hunderten im Büro – Gott-sei-Dank sicherheitshalber zwischen zwei schwarze Buchdeckel geklemmt. Die Täter: meist nur 30 Seiten entfernt. Das Büro des Dortmunder grafit-Verlages ist bis unter die Decke gefüllt mit blutigen Geschichten - die Erfolgsstory eines Kleinstverlages. Ein Tatsachenbericht des Magazins "Junge Karriere"...
mehr
»LanthalerTschenett auf der Flucht« Es ist schon eine seltsame Figur, die der 1960 in Bozen geborene Kurt Lanthaler erfunden hat und die er in einem schnoddrigen Ton erzählen lässt. Der Name Tschonnie Tschenett riecht ein bisschen nach Schmalspurganove, doch der Sohn eines Carabinieri entpuppt sich als wahrer Tramp und Weltbürger, aber auch als Macho und Quartalsäufer. ("Badische Zeitung" vom 5. Januar 2002)
mehr
»Mord nach jeder Fasson« Mit »Königsblau – Mord nach jeder Fasson« legt der 37-jährige Germanist und Philosoph Tom Wolf seinen ersten Preußen-Krimi vor. Doch nicht nur für Krimi-Fans ist das Buch ein Leckerbissen, auch kulinarische Genießer und Geschichtsinteressierte kommen auf ihre Kosten. Langustier und Jordan erörtern während der Ermittlungen in langen Gesprächen nicht nur das Hofleben Mitte des 18. Jahrhunderts in Berlin, sondern auch die Geheimnisse der gehobenen Küche, sie plaudern über Musik, Kunst, Philosophie, Naturwissenschaften und Literatur. ("Neues Deutschland" 05.01.02)...
mehr
»Biographie«
Tom Wolf Geboren 1964 in der kaiserlichen Sommerresidenz Bad Homburg vor der Höhe, residierte - nach Studien der Germanistik, Philosophie und Kunst in Mainz, Bamberg, Marburg und Tübingen - von 1991 bis zu seiner Promotion 1999 im Sterbeort des letzten deutschen Kronprinzen (Hechingen/Hohenzollern). Durfte 1988-1995 mehrere Einzelausstellungen eigener Zeichnungen und Holzschnitte erleben. Bevor er sich im Jahr 2001 in Berlin kriminell verselbständigte, war er Lektor und veröffentlichte außerdem zahlreiche belletristische Beiträge in Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen. Verfasste wissenschaftliche Bücher u.a. zu Arno Schmid, Johann Wolfgang von Goethe und Johann Friedrich Wilhelm Pustkuchen. "Königsblau" ist sein erster Kriminalroman. (Info: be.bra Verlag)
»Wieder alles falsch gemacht« Als sein letzter Fall kurz vor der Auflösung steht, räsoniert Privatdetektiv Gerhard Selb über lose Schicksalsfäden, die in den Teppich der Geschichte gewoben werden müssen: "Erst wenn sie es sind, können wir die Geschichte hinter uns lassen. Erst dann sind wir frei für Neues."
Viel Zeit für Neues wird ihm jedoch nicht bleiben - bereits zu Beginn von Bernhard Schlinks drittem und letzten Selb-Krimi ist dieser "am Ende". Andrea Gerk
bei "Berlin online"...
mehr
»Rotter ermittelt - Marxer denkt« Ludwig Marxer hat schon immer gern gelesen. Der Wunsch, ein eigenes Buch zu verfassen, war nur ein kleiner Schritt, wenn auch ein lang gehegter Plan. Mit «Die Schwester» hat Ludwig Marxer diesen nun in die Tat umgesetzt. Ab Montag, den siebten Januar, druckt das "Liechtensteiner Volksblatt" täglich eine Folge des spannungsgeladenen Krimis ab...
mehr
Eine leichte Sache
Rezension von Ekkehard Knörer: "Nicht einen, nicht zwei, nein gleich drei Fälle hat Privatdetektiv Hecotr Belascoarán Shayne unvermittelt zu bearbeiten. Eigentlich also, ganz im Widerspruch zum Titel, alles andere als eine leichte Sache für Shayne. Er arbeitet im Akkord, hastet in einer Schichteinteilung, die für Schlaf kaum Zeit lässt, von einem Schauplatz zum anderen, um in allen drei Fällen am Ball zu bleiben." In seiner unnachahmlichen Weise fasst Ekkehard Knörer diesen wilden Handlungsfaden auf und bringt ihn in eine nachvollziehbare Form... mehr
- Weitere neue Hinweise, besonders für hartgesottene PIT II-Fans mit spanischen Sprachkenntnissen, finden sich auf der Spezial-Seite der Alligatorpapiere:
Paco Ignacio Taibo II
»Anthropologie-Schwindel« Es gibt manchmal interessante Beiträge, die leider gar nichts mit dem Genre zu tun haben - ausser dass es um Schwindeleien geht. Zum Beispiel in diesem Artikel von Joachim Gartz aus der Zeitschrift "Matices", der an Carlos Castaneda erinnert und von erstaunlichen Schwindeleien zu berichten weiss, auch wenn er meint:" Man sollte die Werke Castañedas allerdings auch nicht vorschnell unter der Rubrik „Schwindel“ in einer passenden Schublade verschwinden lassen, da sie als allegorische Wissenschafts- und Erkenntniskritik – nicht als authentische Ethnographie – nach wie vor „aktuell“ bleiben..."
mehr
»Hundstage« Schauplatz der Kriminalromane von Alicia Giménez-Bartlett ist die katalonische Metropole Barcelona. Petra Delicado heißt die Kommissarin, die Inspectora. Ein unbekannter Mann wird in einer Seitenstraße erschlagen. Niemand kennt ihn. Nur sein Hund, ein zotteliger Köter. Der "Bayerische Rundfunk" stellt die Autorin in der Sendung "Lesezeichen" vor...
mehr
- »Eher in britischer Tradition «
Alicia Giménez-Bartlett erzählt eher in britischer Tradition als in amerikanischer; also nicht grimmig, sarkastisch, noir, hardboiled; andererseits auch lebendiger, unverklemmter als klassizistische britische Crime-Ladies. Weltoffen, beherzt, lebensbejahend. Manchmal arg naiv staunend; ihr ungleiches Polizistenpärchen tappt manchmal dümmer im Dunkeln als jeder Krimileser. (Robert Schekulin)...mehr
»Biographie«
Alicia Giménez-Bartlett wurde 1951 in Almansa geboren, studierte Philologie und lebt seit 1975 in Barcelona. Sie veröffentlichte mehrere Romane und zählt zu den erfolgreichsten spanischen Autorinnen der Gegenwart. 1997 wurde sie mit dem »Premio Femenino Lumen« ausgezeichnet. Die Petra-Delicado-Romane wurden 1999 in einer 13-teiligen Fernsehserie verfilmt. Die Übersetzung des nächsten Petra-Delicado-Romans »Mensajeros de la oscuridad« ist im Unionsverlag, Zürich in Vorbereitung. (Info: Unionsverlag)
»Welkende Lorbeeren, junge Pioniere« Als äußerst buchlastig lassen sich die "Alligatorpapiere" gern bewerten, weshalb wir auch immer wieder Beiträge über den Markt der Bücher annoncieren, auch wenn die Spannungsliteratur nicht ausdrücklich erwähnt wird. In der "Frankfurter Allgemeinen" vom 04.01.02 geht es in einem Beitrag von ANTON THUSWALDNER zum Beispiel um die österreichische Verlagslandschaft...
mehr
»Furore um Delon und Izzo« Im französischen Fernsehen sorgt der Exschönling Alain Delon derzeit für Furore. Mit seiner Rolle als linker Kult-Kommissar Fabio Montale nach der Vorlage von Jean-Claude Izzo rief der für seine rechten politischen Ansichten bekannte Schauspieler empörte Reaktionen hervor (bluewin)....
mehr
»Keinen Sinn fürs Mittelmaß« Ein Universalgenie: Umberto Eco wird 70. Um unsterblichen Ruhm zu erlangen, müsse man vor allem kosmische Schamlosigkeit besitzen, hat Umberto Eco vor Jahren in einem Essay geschrieben. Inzwischen muss er einen anderen Weg gefunden haben. (Kölnische Rundschau 04.1.02) ....
mehr
»Wie furchtbar ist ein blauer Kreis, wenn man ihn nur zu deuten weiß« Zwischen Ohrring, Joghurtbecher und Vogelbein: Zu Besuch im alltäglichen Pariser Chaos der Krimi-Autorin Fred Vargas. Für die "Süddeutsche Zeitung" besuchte Alex Rühle die Autorin (04.01.02) ...
mehr
»Homo sapiens neuromatrix« "Krimi, Science-Fiction, Cyberpunk - die abgründigen, vielschichtigen Romane des Maurice Dantec zählen zu den interessantesten Werken der französischen Gegenwartsliteratur. Im deutschen Sprachraum gilt es den bisher unübersetzten Autor erst zu entdecken." Ein Beitrag von Leopold Federmair im österreichischen "Standard" vom 04.01.02 ..
mehr
- Robert Schekulins Hinweise zu "Les crimes de l´annèe", zu denen auch "La Sirène rouge" von Maurice Dantec gehört...
- Eine inoffizielle Homepage zu Maurice Dantec (französisch)
»Neues vom König der Onanisten« Aus französischen Zeitschriften: Wie die literarischen Avantgarden in die Welt kommen und warum. Von Michael Kleeberg in der "Welt" vom 18. 11. 2000.. mehr
»Bewegt sich nicht weit vom Original weg« Wolfgang Butt übersetzt die Bücher des schwedischen Autors Henning Mankell. Fünf Krimis des schwedischen Bestseller-Autors hat der 64-Jährige bislang ins Deutsche übertragen, darunter auch den aktuellen „Die Brandmauer“. In seinem Wolfgang-Butt-Verlag in Kiel brachte er in acht Jahren rund 30 Titel skandinavischer Autoren heraus...
mehr
»Andersens Erben« Die "NZZ" brachte am 28. Dezember einen lesenswerten Beitrag zum dänischen Buchmarkt: "Während sich skandinavische Autoren derzeit einer grossen Popularität erfreuen, stehen die nordeuropäischen Buchmärkte selbst vor einem Umbruch. In Schweden fallen mit dem Jahreswechsel die Preise. In Dänemark fühlen sich Autoren, Verleger und Buchhändler vom Staat verlassen. Denn dieser macht mit Literatur ein gutes Geschäft."
mehr
»Muschelhaufen« Die Literaturzeitschrift "Muschelhaufen" reichert ihr aktuelles Heft 42-2002 mit einem "Krimi-Sonderteil" an. Beteiligt daran sind:
Karr & Wehner: Leise rieselt der Schnee. Eine Gonzo-Story
Klusen, Peter: Gleichung mit einer Unbekannten
Wehner, Walter: Was reimt sich denn auf Leiche?
Wieninger, Manfred:Kattelbach
Leider ist im Netz nur die Inhaltsangabe und eine Bestellmögllichkeit gegeben.
mehr
»Der Zeh aus Finistère« "Fred Vargas ist in einem Beruf Archäologin, im zweiten Kriminalschriftstellerin, und zwar die beste in Frankreich. Fred Vargas, das hat sie mit Gespür für PR-Effekte hingekriegt, ist kein Mann und heißt auch nicht Vargas. Fred kürzt eine "Frédérique" ab, Vargas nennt sie sich nach der spanischen Tänzerin, die Ava Gardner 1954 in Die barfüßige Gräfin spielte. Zu Beginn ihres jüngsten Romans Das Orakel von Port-Nicolas legt Vargas einen höchst rätselhaften clue aus, doch das Beweisstück ist so unscheinbar und vor allem so deponiert, dass es nur ein Meisterdetektiv als solches erkennen kann..." Tobias Gohlis zeigt sich begeistert in der "Zeit" 02/2000...
mehr
»Biographie«
Fred Vargas, Jahrgang 1957, lebt mit ihrem zehnjährigen Sohn in Paris. Sie arbeitet als Archäologin in einem Forschungsinstitut und schreibt fast ausschließlich in den Ferien. Der vorliegende, in deutscher Übersetzung vierte Roman gelangte unmittelbar nach Erscheinen im Frühjahr 1999 auf die französischen Bestsellerlisten. Er wird demnächst verfilmt. (Info: Aufbau Verlag)
»Bibliographie«
Das Orakel von Port-Nicolas. 2001.
Bei Einbruch der Nacht. 2000.
Die schöne Diva von Saint-Jacques. 2000.
Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord. 2000.
Der untröstliche Witwer von Montparnasse. 1999.
Die schöne Diva von Saint-Jacques. 1999.
»Schwarzafrikanische Literatur französisch« 1996 brachte eine so beeindruckende Zahl neuer Romane in französischer Sprache aus den Antillen und Schwarzafrika hervor, daß man sich an die besten Jahre des Erwachens der frankophonen Literatur in diesen Ländern erinnert fühlte. Eine Literatur, die aus dem Brunnen einer nie versiegenden Phantasie zu schöpfen vermag, gibt der französischen Sprache eine neue Gestalt, befreit sie von jedem Purismus und ist zum schöpferischen Instrument des Ausdrucks neuer, sich eben ausformender Welten geworden. ("label france" No. 27/97...
mehr
»Tee und Kluntjes zu jedem Mord« "Die Vornamen der Buchhelden in den Krimis von Theodor J. Reisdorf sind für rheinische Ohren und Augen doch sehr gewöhnungsbedürftig, aber zumeist findet sich irgendwo in den mehreren hundert Seiten umfassenden Taschenbüchern ein Name, der schneller über die Lippen kommt: Jupp Leydecker etwa, der bei der "Niederrheinischen Tageszeitung" arbeitet und zur "Mörderischen Friesenhochzeit" einen entscheidenen Hinweis geben kann ... .
mehr
Theodor J. Reisdorf, geboren 1935 in Neuss, reiste quer durch Europa und Nordafrika, arbeitete in vielen Berufen, machte in Wilhelmshaven das Abitur und studierte Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften in Hamburg, Köln und Mannheim. Nach dem Abschluß zum Dipl. Handelslehrer folgte die zweite Staatsprüfung in Bielefeld mit anschließender Lehrtätigkeit in Aachen,
Norden und Emden. 1997 wurde er als Oberstudienrat pensioniert. Er wohnt in Ostfriesland und schreibt als "Meister des Friesenkrimis" spannende Romane über Land, Leute und Leichen.
(Info: Bstei Lübbe Verlag)
im Lexikon der deutschen Krimi-Autoren
»Die Bombe vergessen lernen« Krimi? Spannungsliteratur? Wissenschaftsroman? Scheinbar von allem etwas. Jorge Volpi rekonstruiert die Atompläne der Nazis. "Raffiniert und für den Leser kaum merklich arrangiert Volpi den physikalisch-moralischen Stoff als Thriller. Sein Held ist ein hochbegabter amerikanischer Nachwuchsphysiker namens Francis Bacon, der wegen eines Skandals in Liebesdingen nicht länger in Princeton studieren kann und sich von der US Army anwerben lässt, um auf die (wissenschaftliche) Jagd nach deutschen Atomforschern zu gehen...Nur einen Defekt hat dieser Roman: Die Liebesgeschichten, mit denen die Viten Bacons und Links' garniert werden, triefen erstens von Klischees und sind zweitens weit gehend entbehrlich. Umso mehr fesseln die doppelbödigen Dialoge über Quanten und Wellen zwischen Bacon und den Physikern, die vordergründig freundlich wirken und doch geschmeidige Wortduelle in bester Krimi-Tradition sind." Albrecht Buschmann besprach in der "Welt" vom 24. 11. 2001 den 509 Seiten-Roman (!). mehr
»Ein deutscher Roman« "Volpi hat in spanischer Sprache einen deutschen Roman geschrieben und er ist seinen schriftstellerischen Intentionen mit diesem Buch sehr nahe gekommen: nämlich den Essay mit dem Roman zu verbinden, ohne dass der erzählerische Elan darunter leidet. Und zum anderen: Er will die Grenzen der traditionellen Genres des Romans auflösen und deshalb ist dieses Buch zwar durchaus auch als Wissenschaftsthriller oder als historischer Roman zu lesen, aber gleichzeitig beinhaltet er mehr, als was diese beiden Prädikate aussagen." Dieter Wild (Bayerische Staatsbibliothek LfS)mehr
»Er war einer von uns« "Volpi hat mit diesem Thema den herausragenden deutschen Roman über die Geschichte der Verquickung zwischen Naturwissenschaften, Nazideutschland und Amerika geschrieben, den Roman, den deutsche Schriftsteller bis heute nicht geschrieben haben." Ellen Spielmann ("Freitag" No.42) mehr
»Ein deutscher Roman« "Volpi hat in spanischer Sprache einen deutschen Roman geschrieben und er ist seinen schriftstellerischen Intentionen mit diesem Buch sehr nahe gekommen: nämlich den Essay mit dem Roman zu verbinden, ohne dass der erzählerische Elan darunter leidet. Und zum anderen: Er will die Grenzen der traditionellen Genres des Romans auflösen und deshalb ist dieses Buch zwar durchaus auch als Wissenschaftsthriller oder als historischer Roman zu lesen, aber gleichzeitig beinhaltet er mehr, als was diese beiden Prädikate aussagen." Dieter Wild (Bayerische Staatsbibliothek LfS)mehr
»Biographie«
Jorge Volpi wurde 1968 in Mexiko-Stadt geboren. Er studierte Jura und Literaturwissenschaft an der Universidad Nacional Autónoma de México und promovierte in spanischer Philologie an der Universität von Salamanca in Spanien. Bis 1994 ist die Schriftstellerei dennoch nicht sein Hauptberuf. Zunächst verdiente er seinen Lebensunterhalt als Rechtsanwalt, von 1992 bis 1994 war er Sekretär von Generalstaatsanwalt Diego Valadés.Volpi schreibt sowohl Essays als auch Romane und beabsichtigte mit dem Klingsor-Paradox, beide Gattungen zu vereinen. Wie andere zeitgenössische Autoren tritt er für die Auflösung der in der klassischen Literatur gebräuchlichen Genregrenzen ein. Seit 1996 bis Sommer 2001 lebte Jorgi Volpi in Salamanca. Seitdem ist er als Kulturattaché Mexikos in Paris tätig.
»Bibliographie«
A pesar del oscuro silencio. (1992)
Días de ira. (1994) - Deutsch: "Dies irae - Tage des Zorns", in: Jorge Volpi / Eloy Urroz / Ignacio Padilla: Drei Skizzen des Bösen. Drei Kurzromane. (2001)
La paz de los sepulcros. (1995)
El temperamento melancólico. (1996)
Sanar tu piel amarga. (1997)
En busca de Klingsor. (1999) - Deutsch: Das Klingsor-Parodox. (2001)
El Juego del Apocaslipsis. Un viaje a Patmos. (2000)
(Info: Klett-Cotta)
Die deutsche Homepage des Autors (Klett-Cotta)
»Globalisierung des Verbrechens« "Neue Krimis von Kenia bis Finnland gehen mit der Zeit." konstatiert der österreichische "Standard" vom 28.12.2001 und stellt folgende Krimis in Kurzkritiken vor: Meja Mwangi, Die Wilderer; Leena Letholainen, Zeit zu sterben; Alicia Gimenez-Bartlett, Boten der Finsternis; Andreas Pittler, Der Sündenbock.
mehr
»Vielfalt. Vielfalt. Vielfalt« Passend zum obigen Thema stellte Ulrich Deurer im November bei "amazon.de" die von Thomas Wörtche herausgegebene Reihe "ut-metro" vor:"Eine Krimireihe will ganz nach oben -- und scheint es zu schaffen! Während viele renommierte Reihen des Genres in der Krise stecken oder gar geschlossen wurden, handelte UTmetro-Herausgeber Thomas Wörtche antizyklisch, rief eine internationale Krimireihe mit neuen vielversprechenden Autoren ins Leben und behielt Recht. Sein Credo: Vielfalt, Vielfalt, Vielfalt -- denn Monokultur ist der Tod aller Kreativität. Bei Kritik und Lesern ernten seine Bücher nun ungeteiltes Lob..."
mehr
»Das Mittelalterbild im Kriminalroman« "Wie der historische Roman erlebt auch der historische Kriminalroman einen regelrechten Boom. Große Verlage wie z. B. Heyne bieten eine große Auswahl an historischen Kriminalromanen an, die Themenbereiche quer durch die Geschichte seit dem Mittelalter behandeln. Diese sehr preisgünstigen Taschenbücher sind leider nicht immer qualitativ hochwertig." Die Seminararbeit der Universität Salzburg am
"GeWi Institut für mittelalterliche Geschichte" behandelt Mittelalterforschung und darin wird unter anderem auch das oben erwähnte Thema abgearbeitet.
mehr
»Keith Miles alias Edward Marston« Suchanfragen bei den Alligatorpapieren führen manchmal dazu, daß wir im Web mitsuchen. Im deutschsprachigen Netz gibt es zu dem angefragten Edward Marston nicht allzuviel, dafür bietet das hochgeschätzte amerikanische Magazin "January" ein echtes Highlight zu diesem Verfasser historischer Kriminalromane, der 1996 zu den nominierten Autoren für den "Edgar" gehörte (Info: kaliber.38): ein Interview, das der nicht hoch genug einzuschätzende J. KINGSTON PIERCE mit dem Autor führte (natürlich in englisch). Für die nicht so sprachmächtigen Leser hier der Link zu der drolligen Computerübersetzung von "google" (ja, da wird schon mal aus dem Interviewer ein "J. Durchbohren Kingston" und ähnliches), die bitte mit dem Original zu vergleichen ist. mehr
- Deutschsprachige Übersetzungen sind scheinbar nicht mehr auf dem Buchmarkt erhältlich (lediglich Mörderische Zeiten. Historische Kriminalgeschichten (Tb). Hrsg. v. Monfredo, Miriam Grace; Newman, Sharan ( Originaltitel: Crime Through Time).Mit einem Beitrag von Marston bei GOLDMANN). Interessenten suchen im Antiquariat (siehe unsere Blitzlinks ...
Edward Marston
Pseudonym von Keith Miles. 1940 in Wales geboren. Besuch der Universität Oxford in den fünfziger Jahren. Nach Oxford war er drei Jahre Lektor für Geschichte. Er schreibt Stücke, Radiodramen und Fernsehserien. Seit 1966 freier Schriftsteller. Marston schreibt verschiedene Serien u.a.: "Nicholas Bracewell", Buchhalter einer Elizabethanischen Theaterfirma. Eine andere Serie spielt in der Zeit von William, dem Eroberer, genannt die "Domesday Mysteries". Eine andere Reihe im England des 17. Jahrhunderts: "Restoration London Mysteries". Er schrieb auch eine Reihe über einen professionellen Golfer "Alex Saxon" unter seinem eigenen Namen. Eine neue Serie (unter seinem eigenen Namen): "Merlin Richards", ein Architekt aus Wales ist in Arbeit. (eine Lexikonübersetzung der Alligatorpapiere aus "CRIME & MYSTERY FICTION. MISDAADROMANS"
Deutsche Bibliographie:
Das Haupt der Königin. 1997
Die stumme Botin. 1996
Schwarze Narren, rote Teufel. 1996
Der Kuss der Kurtisane. 1994
Die neun Riesen. 1994
Pest und Schwefel. 1994
Schwarze Narren, rote Teufel. 1993
Das Haupt der Königin. 1992
alle bei "Goldmann Verlag", München.
(Info: Die Deutsche Bibliothek)
»Der Rheinländer mordet anders« Wie mordet der Rheinländer und warum? Wo liegen die Leichen? Wie sehen die Schauplätze aus? Hier wird die Köln-Bonner Krimiwelt erforscht und mit Materialien dokumentiert. Das Krimiprojekt Der Rheinländer mordet anders, ein Streifzug mit Interviews, Materialsuche und Tatortbesichtigung
mehr
»Interview: Gisbert Haefs« Im Rahmen des obigen Projektes gibt es ein längeres Interview mit Gisbert Haefs, zum Beipsiel über Krimiautoren und wie man sich kennt: "Ich hab im Laufe der Jahre einige kennengelernt, nicht alle und nicht immer mit Vergnügen. Sagen wir mal, es gibt, wie bei allem, nette Autoren, mit denen trinke ich gerne Kaffee, aber mag ihre Bücher nicht lesen. Es gibt andere Autoren, die schreiben hervorragende Bücher, aber die möchte ich nicht zum Kaffee da haben. Ich will jetzt keine Namen nennen, aber..." mehr
»buchkritik« Das österreichische Magazin "buchkritik.at" bezeichnet sich als "Die Website zum Thema Bücher". In der Abteilung "Krimi&Thriller" finden sich derzeit 95 Kritiken, die zumindest Inhaltsbechreibungen der besprochenen Titel liefern. Über die Qualität der Buchbesprechungen lässt sich allerdings trefflich streiten... mehr
»Cap Creus« Ein Interview mit dem Autor Carlos Broca (Wer in den Abgrund blickt, BasteiLübbe)führte das Magazin "Cap Creus"... mehr
»Krimi in der ZEIT« Für alle, die sie verpasst haben, die Dezemberliteraturbeilage der "Zeit" hier ein Link zur Krimiabteilung mit Rezensionen zu Thomas Hettche, Philip Kerr, Val McDermid, Heinrich Steinfest, Wolf Haas, Petros Markaris.... mehr
»Es ist eh nur ein Krimi« Wolf Haas’ jüngster Krimi "Wie die Tiere" spielt unter Wiener Menschen- und Hundemördern. Der "Falter" sprach mit dem erfolgreichen Autor über dessen Vergangenheit als Werber, über eine Witzfigur der FPÖ, über das Ableben von Detektiv Simon Brenner und über die Sexyness von Zahnlücken..... mehr
Die alten Meldungen gibt es im
Genre & Medien-Archiv
Nach oben |