Frankfurter Rundschau:
»Ein wirklich feiner Pinkel«
Eine schöne Anekdote über John Banville hat Sylvia Staude in ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder" parat. Banville, für seinen Roman "Die See" mit dem "Man Booker" ausgezeichnet. Als "Benjamin Black" habe er nun einen Krimi geschrieben, ohne sich wirklich zu verstecken: Im Klappentext stehe, wer BB ist. Und Banville tue eines ganz gewiss nicht: sich zu einem Genre herabzulassen, das er für minderwertig halte.
Dazu drei Empfehlungen der "KrimiWelt"-Jury ... mehr
Titel:
»Der Sikh ist zurück«
Sie stinkt, rauscht, brummt, wischt und jetzt fliegt sie auch noch fast in die Luft: Mumbay-Bombay, die unendlich große Metropole, in die Vikram Chandra sein Epos legt. Der zweite Teil liegt nun vor, ist im Vergleich zum ersten geradezu dünn auf der Brust und äußerst appetitlich zu lesen. Von Daniel J. Gall ... mehr
Die Welt:
»Splatter für Stephen King«
Der 35 Jahre alte US-Autor Joe Hill legt sein Debüt vor. "Blind" ist ein blutiger Thriller und vor allem eine Hommage an seinen Vater. Der weiß, was Horror ist: Stephen King. Und King preist seinen Sohn: "Ein Arschtritt von einem Buch". Von Wieland Freund ... mehr
Berliner Morgenpost:
»Im Schatten des Vaters«
Andere würden Morde begehen, um als Sohn des Horrorkönigs auf den Romanmarkt zu gehen. Nicht Joe Hill, ehemals Joseph Hillstrom King, der zehn Jahre lang Kurzgeschichten schrieb. Nun hat er einen Horror-Roman geschrieben. Von Uwe Schmitt ... mehr
NDR:
»Der Knochen im Herzen«
Der Name Fred Vargas steht für Kriminalgeschichten, die deutlich anders sind als das Gros des Genres. Jetzt kommt ein neues Buch der französischen Autorin beim Aufbau Verlag auf deutsch heraus, übersetzt von Julia Schoch, die sich ihrerseits nicht nur als Kennerin der französischen Sprache, sondern auch als Schriftstellerin einen Namen gemacht hat. Matthias Richter hat das Buch gelesen – und lüftet für Sie den Vorhang. ... mehr
WDR:
»Manches Klischee«
Wenn Erwachsene verschwinden, tauchen sie meistens früher oder später wohlbehalten wieder auf. Auch im Buchtipp geht es heute um eine Person, deren Verschwinden die Polizei nicht allzu sehr beunruhigt. Zumindest anfangs nicht. Sibylle Haseke über den gerade erschienenen Kriminalroman "Heidelberger Wut" von Wolfgang Burger. Der Beitrag kann auch angehört werden ... mehr
WDR 3:
»Der talentierte Fälscher,«
Die britische Literatur kann sich nicht beklagen. Ian McEwan, ihr erster Romancier, gilt als Autor von Weltrang, dicht gefolgt von Kollegen wie Julian Barnes, John Banville oder Alan Hollinghurst. Einen aber hat man, außerhalb Englands, nur selten auf der Rechnung, und der heißt William Boyd. Boyd aber wäre zu entdecken – als großer Spannungsautor und intelligenter Trickser. William Boyds neuer Roman "Ruhelos", eine Spiongagegeschichte, ist gerade im "Berlin Verlag" erschienen und für 22 Euro im Buchhandel erhältlich. Wieland Freund hat den Roman gelesen. Das Manuskript zur Rezension kann heruntergeladen werden, der Beitrag ist auch als Audiostream verfügbar ... mehr
Titel:
»Sublime Hochspannung«
In die kalte und einsame Welt der Spionage, des Tarnens, Täuschens, Tricksens und Verratens führt der neue Roman des hierzulande noch immer unterschätzten britischen Erzählers William Boyd. Von Karsten Herrmann ... mehr
In der Zeitschrift "Literaturen"
findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" vom ausgezeichneten Franz Schuh. In der Ausgabe 3.2007 ist Herr Schuh äußerst erfreut, wieder einmal einer dialektischen Formulierung zu begegnen. Und zwar im neuen Roman von Hansjörg Schneider. Aber er findet auch neue, schöne Wörter und stellt fest: "'Hunkeler und der Fall Livius' ist in meiner Lesart ein Buch über eine Grenze, und zwar ein sehr gutes." ... hier
Der Spiegel:
»Vergraben, aber nicht vergessen«
Frank Schätzing ist Werbefachmann und Starautor. Neben seinem Dauerseller "Der Schwarm" hat der Kölner seit dieser Woche einen weiteren Titel auf der Taschenbuch-Liste bei SPIEGEL ONLINE: Der Krimi "Die dunkle Seite" ist höchster Neueinsteiger auf Platz 3 ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Im Reich der Toten: Unter dem Pseudonym Benjamin Black hat einer der Großen der irischen Literatur seinen ersten Kriminalroman vorgelegt: "Nicht frei von Sünde".
Von Ralf Kramp ... mehr
FAZ:
»Der neue Mann aus Apulien«
Man fragt sich immer, ob es in Italien eigentlich etwas anderes gibt als "Anti-Mafia-Staatsanwälte". Aber das Etikett ist eben auch ein Marketinginstrument, zumal wenn man eine Laufbahn als Schriftsteller einschlägt, wie es der 1961 in Bari geborene und auch heute dort lebende Gianrico Carofiglio erfolgreich getan hat. Von Hannes Hintermeier ... mehr
Literaturen:
»Der Scholl-Latour der Hightech-Krisenregionen«
Es geht in "Next" um die Perspektiven der Genetik, um ihre wissenschaftlichen, ökonomischen, juristischen, sozialen, psychologischen und ethischen Aspekte. Michael Crichtons Buch ist ein spannender Gentechnik-Roman, der den Leser reichlich mit Sachbuchwissen füttert. Von Ulrich Baron ... mehr
Deutschlandradio:
»Schiefe Bilder und albernste Obszönitäten«
DBC Pierre, der für seinen Erstlings-Roman "Jesus von Texas" 2003 den englischen Booker-Preis bekam, erzählt in seinem neuen Werk die Geschichte von Bunny und Blair, zwei siamesischen Zwillingen, die erst im Alter von 33 Jahren getrennt werden. Doch diesmal geht alles schief: Verwundert, schockiert, schließlich empört sieht man einen Roman zugrunde gehen. Von Joachim Scholl ... mehr
HR-online:
»Elixier für das ewige Leben«
Es sind Märchen, abgründige, rätselhafte, unrealistische Märchen, die Fred Vargas im Gewand eines Kriminalromans präsentiert. Und die Dialoge, für die Fred Vargas zu recht berühmt ist, sind ind "Die dritte Jungfrau ebenso schräg wie präzise. Von Kathrin Fischer ... mehr
"Ich kenne kein Erfolgsrezept": Wolfgang Schorlau ist einer der erfolgreichsten deutschen Krimiautoren. Heute ist Schorlau zu Gast in der Esslinger Stadtbücherei. Mit dem 1951 geborenen, in Stuttgart lebenden Autor sprach Wolfgang Niess für die "Eßlinger Zeitung"
Kalender
John Dickson Carr
Am 27. Februar 1977 stirbt John Dickson Carr in Greenville, South Carolina (* 30. November 1906 in Uniontown, Pennsylvania).
In seinen über 80 Romanen nimmt Carr die Tradition seiner großen Vorbilder Conan Doyle und G. K. Chesterton anspielungsreich auf.
Bekannt machten ihn seine Romane um Verbrechen im verschlossenen Raum, die sogenannten "locked room mysteries". Er schrieb auch unter den Pseudonymen Carter Dickson, Carr Dickson und Roger Fairbairn.
Carr begeisterte sich seit seinen Aufenthalten in England und zahlreichen Reisen durch den Kontinent für das "alte" Europa, wo auch zahlreiche seiner Kriminalromane spielen.
Er studierte in Paris, lebte in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts in Marokko. Zeit seines Lebens war er ein starker Raucher und Trinker und in den letzten Jahren seines Lebens war er gesundheitlich stark angeschlagen und erkrankte schließlich an Lungenkrebs.
Infos:
wikipedia, krimi-couch, kaliber.38, DuMont Kriminalbibliothek, kirjasto.sci.fi(engl.), jdcarr.com(engl.),
Die Welt:
»Mag weder Blut noch Tote. Aber Akten«
Der Schwede stellt ein Unikum unter den Krimiautoren dar. Leif GW Persson ist Polizist, Kriminologe und Schriftsteller in einem. Dabei hat er mit dem Polizeibeamten Bäckström ein Scheusal geschaffen – wie sein Buch "Mörderische Idylle" beweist. Von Tobias Gohlis ... mehr
Der Standard:
»Land und Sexismus«
"Mörderische Idylle", ein Krimi von Leif GW Persson mit den besten Chancen, in die Jahresbestenliste aufgenommen zu werden Von Ingeborg Sperl ... mehr
ORF:
»Als ob es heute wäre«
Julian Barnes erzählt in seinem vor zwei Jahren erschienenen Roman "Arthur and George" eine Episode aus dem Leben von Sir Arthur Conan Doyle, dem Erfinder von Sherlock Holmes. Das Buch war in England und in den USA wochenlang auf den Bestsellerlisten und ein klarer Favorit für den Booker Preis. Jetzt ist die deutsche Übersetzung erschienen. Von Kristina Pfoser (der Beitrag ist als Audiostream hörbar) ... mehr
Der Standard:
»Zwei inoffizielle Engländer«
Julian Barnes rekonstruiert in seinem Roman "Arthur & George", wie Arthur Conan Doyle, der Erfinder von Sherlock Holmes, eines Mannes Ehre rettete. Von Sebastian Fasthuber ... mehr
NDR:
»Zwei inoffizielle Engländer«
Sir Arthur Conan Doyle hat den Detektiv Sherlock Holmes erfunden. Doch auch Doyle selbst hat sich als Detektiv betätigt. Diesen Fall hat Julian Barnes in seinem Roman aufgegriffen. Von Jutta Duhm-Heitzmann ... mehr
Der Tagesspiegel: »Mordhof«:
Als der Hamburger Kleinverlag "Edition Nautilus" im Januar 2006 Andrea Maria Schenkels Krimidebüt "Tannöd" veröffentlichte, tat er das in einer für den Verlag üblich überschaubaren Auflage von 3500 Exemplaren. Nächste Woche geht die zehnte Auflage in die Buchhandlungen, dann sind 100 000 Exemplare gedruckt, und die Taschenbuchrechte hat Nautilus ebenfalls schon gewinnbringend verkauft, an Bertelsmann. Ein Beitrag von Gerrit Bartels ...
mehr
Der Standard:
»Stilles Mädchen, fades Theater«
Ein Kriminalroman, der eine Studie über Stille ist. Nun hat Peter Høeg einen Roman geschrieben, der all diese Bestandteile aufweist. Der einmal Thriller ist, einmal Meditation und einmal Liebesgeschichte, der einmal Spirituelles vermittelt und dann Sehnsucht nach einem weiblichen Prinzip verströmt, der vielstimmige Religionsdebatte ist und rasantes Sciencefiction-Abenteuer. Von Alexander Kluy ... mehr
"Tatort" Eine schwäbische Träne – Hälinge: Bienzle am Sonntag, das war Nostalgie für mich. Nostalgie pur. Schwäbisch gilt als verniedlichend wegen der Endung "le": Häusle, Spätzle, Bienzle. Hellmuth Karasek schreibt einen Nachruf auf Bienzle im "Hamburger Abendblatt"
Hüter des Gesetzese: Darüber, wie es tatsächlich im gehobenen Dienstalltag unserer Polizei aussieht, erfährt das Fernsehpublikum so gut wie nichts. Gabriele Goettle berichtet über einen Besuch bei der Leiterin einer Mordkommission in der "taz"
Krieg und Kleinbürger: Ehemaliger Soldat der deutschen Wehrmach als Mordopfer - Ein Krimi von Hansjörg Schneider. Ingeborg Sperl in "Der Standard"
Schillernder Biedermann: In seinem sechsten Hunkeler-Krimi "Hunkeler und der Fall Livius" verstrickt Hansjörg Schneider seinen bärbeissigen Basler Kommissär in ein Netz von raffinierten Spuren. Die Lösung ist dann doch eine typisch Hunkelersche, einfach menschliche. In der "Baseler Zeitung"
Liebe und Lügen: Melancholische Betrachtungen über die Beschwernisse des menschlichen Zusammenlebens: der Krimi "Dein bis in den Tod" von Gunnar Staalesen. Ingeborg Sperl in "Der Standard"
Tollkühne Flucht durch U-Bahn-Tunnel: Jürgen Ehlers erzählt in seinem Roman "Neben dem Gleis" von einer Serie von Banküberfällen und entwirft ein vielschichtiges Bild der 60er-Jahre. Gisela Albrod im "Hamburger Abendblatt"
Die Nacht, in der Berit spurlos verschwand: Inger Frimansson setzt in "Der Schatten im Wasser" weniger auf den klassischen Krimi-Plot, umso mehr aber auf die Psychologie ihrer Figuren. Frank Keil im "Hamburger Abendblatt"
Die Jurys der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur DAS SYNDIKAT haben die Nominierungen für die verschiedenen Sparten des "Friedrich-Glauser-Preises – Krimipreis der Autoren 2007" bekanntgegeben. Die Preisträger werden bei der Abschlussgala der CRIMINALE 2007, dem "Tango Criminale" in Neustadt/Wstr. (Saalbau) am Samstag, den 21. April 2007 bekannt gegeben.
Die Nominierungen:
In der Sparte Roman ( aus 216 Neuerscheinungen)
Dotiert mit 5000 Euro
Christa Bernuth: Innere Sicherheit (Piper)
Oliver Bottini: Im Sommer der Mörder (Scherz)
Frank Göhre: Zappa letzter Hit (Pendragon)
Ulrich Ritzel: Uferwald (btb)
Martin Suter: Der Teufel von Mailand (Diogenes)
In der Sparte Debüt (aus 62 Neuerscheinungen)
Dotiert mit 1500 Euro
Klaus Erfmeyer: Karrieresprung (Gmeiner)
Sebastian Fitzek: Die Therapie (Knaur TB)
Derek Meister: Rungholts Erbe (Blanvalet)
Andrea Maria Schenkel: Tannöd
Thomas Askan Vierich: Tödliche Delikatessen
In der Sparte Kurzgeschichte
Dotiert mit 1000 Euro
Anne Chaplet: Liebe und Tod in Hattingen (in: Mord am Hellweg III, grafit)
Horst Eckert: Wege zum Ruhm (in: Blutgrätsche, grafit)
Bernhard Jaumann: Nacht über Unna (in: Mord am Hellweg III, grafit)
Sabina Naber: Peter in St. Paul (in: Mörderisch unterwegs, Milena)
Jan Costin Wagner: Sonnenspiegelung (aus: Spiegel-Spezial, Bücher 2006)
Der Ehren-Glauser Preis 2007 (undotiert)
geht an die Kriminalschriftstellerin
IRENE RODRIAN
in Würdigung ihres Engagements für die deutschsprachige Kriminalliteratur und für ihr bisheriges literarisches Gesamtwerk im Bereich Kriminalliteratur.
Hansjörg-Martin Preis
für den besten Kinder- und Jugendkriminalroman (nominiert aus 35 Neuerscheinungen)
Dotiert mit 2500 Euro
Michael Peinkofer: Die indische Verschwörung (Überreuter)
Sybille Rieckhoff: Kommissar Lulu und die verschwundene Geburtstagstorte (Altberliner)
Edith Schreiber-Wicke: Freier Fall (Thienemann)
Christoph Wortberg: Die Farbe der Angst (Thienemann)
Weitere Informationen gibt es ... hier
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (Vormonat 1) John Harvey: Schrei nicht so laut
2 (2) Reggie Nadelson: Rote Wasser
3 (–) Gianrico Carofiglio: In freiem Fall
4 (–) Benjamin Black: Nicht frei von Sünde
5 (–) Fred Vargas: Die dritte Jungfrau
6 (–) David Peace: 1980
7 (–) Max Bronski: München Blues
8 (–) Peter Temple: Kalter August
9 (8) Olivier Mau: Myrtille am Strand
9 (–) Qiu Xiaolong: Rote Ratten
Hier als schöne pdf-Datei
In Thomas Wörtche 118. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch" wird
der Roman "Kalter August" vorgestellt. Eine große Qualität des gebürtigen Südafrikaners Peter Temple, der "australischere" Prosa schreibe als viele Australier, bestehe darin, die genannten Schweinereien als normales menschliches Sozialverhalten zu behandeln, sie also ganz deutlich nicht als sensationelle Pointen zu stilisieren. Mit Peter Temple, von dem es weitere sieben Romane gebe, sei ein großer australischer Autor zu entdecken. Ein großer Kriminalautor ....
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 8/2007 lesen.
Der Standard:
»Täterin als Opfer«
In diesem allerersten Bella-Block-Krimi von Doris Gercke mit dem wunderbaren Titel "Weinschröter, du musst hängen" gehen jedenfalls Heldin und Wodka-Orangensaft eine unauflösbare Verbindung ein. Und ein anderes Thema setzt sich durch: dörfliche Enge, gegenseitige Bespitzelungen, Quälereien und soziale Ausschlussmechanismen – das Dorf als Mikrokosmos des grausamen Sozialtiers Mensch. Tom Stromberg über Band 43 der "ZS-Kriminalbibliothek"... mehr
Berliner Morgenpost:
»Mord bei der Nobelpreis-Verleihung«
Liza Marklund greift nach dem Nobelpreis. Allerdings ist die schwedische Erfolgsautorin nicht so vermessen, dass sie es in ihrem neuen Kriminalroman "Nobels Testament" auf den Preis für Literatur abgesehen hätte: Sie richtet ihr Augenmerk auf den Nobelpreis für Medizin und kritisiert in ihrem neuen Krimi die Forschungseliten und das Saubermann-Image ihrer Heimat Schweden. Von Thomas Vitzthum ... mehr
Aufbau Verlag:
»Podcast zum neuen Vargas-Roman«
10 Folgen. 10 Wochen. 10 Mal jeweils donnerstags. Der Podcast bietet akustische Einblicke in die Krimiwelt der Fred Vargas. Neben einer ausführlichen und exklusiven Leseprobe zum neuen Roman "Die dritte Jungfrau", gelesen von "The Voice" Gert Andresen, werden die unterschiedlichsten Facetten der Autorin und ihres Werkes beleuchtet. Was ist die "Magie Vargas"? So gibt es verschiedene redaktionelle Beiträge u. a.: über den Zusammenhang ihres wissenschaftlichen Berufs und ihrem kriminalistischen Schreiben, über das spannungsreiche Verhältnis der Autorin zu ihren Romanfiguren sowie Kurzporträts zu ihrer Zwillingsschwester und ihrer Verlegerin. Ergänzt wird das ausführliche Porträt durch Ausschnitte aus früheren Hörbüchern ... mehr
Deutschlandradio:
»Kaspers Aufstand gegen die Schattengestalten«
Peter Høegs erstes Werk nach zehn Jahren ist eine Mischung aus Fantasy-Thriller und Krimi, Bildungsroman und Erbauungsbuch, gewürzt mit reichlich Kulturkritik aus der dunklen Ecke des Aberglaubens. Die zerrissene Story mit ihrem innerlich zerrissenen Helden zeigt deutliche Parallelen zu Høegs Welt-Bestseller "Fräulein Smillas Gespür für Schnee". Von Uwe Stolzmann ... mehr
Rheinische Post: »Hausfrau schreibt Bestseller«:
Ein Buch aus dem vergangenen Jahr erstürmt alle Bestsellerlisten: der Krimi „Tannöd“, ein Debüt von Andrea Maria Schenkel. Die 44-Jährige aus Bayern ist Hausfrau und Mutter dreier Kinder - und plötzlich ein Star. Bislang verkaufte sich ihr Roman über 100.000 Mal. Von Lothar Schröder ...
mehr
Krimi-Oskar für Arena-Satire?: Krimi-Autor Horst Eckert ist erneut für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert worden. Die Kurzgeschichte "Wege zum Ruhm" wurde in der Kategorie beste Kurzgeschichte für einen Preis vorgeschlagen. Die von dem Düsseldorfer Autor geschriebene Geschichte hatte für viel Aufsehen gesorgt, ging es doch um einem Oberbürgermeister, der in eine Affäre um den Bau einer Fußballarena verstrickt war. Eine Meldung der "Rheinischen Post"
Gewaltig! Virtuos! Außergewöhnlich!
Mit Adjektivattacken bewerben die Verlage die Krimis ihres neuen Frühjahrsprogramms. Aber sind die neuen Titel wirklich so einmalig und sensationell, wie die Verlage sie (logischerweise) anpreisen (müssen)?
Das kriminalistische Trio Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (deutsches Krimiarchiv) und Ingrid Müller-Münch (Gerichtsreporterin )hat das Frühjahrsangebot geprüft und stellt die spannendsten Neuerscheinungen vor.
Wichtigster Punkt in der Sendung aber sind die Anrufe der Hörerinnen und Hörer. Sie fragen, geben Anregungen oder helfen bei der Suche nach dem ultimativen Krimi.
Mitmachen können Sie per Telefon unter der kostenfreien Rufnummer 0800 5678 555, die während der Sendung ab 20 Uhr geschaltet ist. Oder per Email: mordsberatung@wdr.de.
mehr ...
Nun prasselts wieder bei den Kollegen vom "Perlentaucher", und die KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" wird schon wieder gefüllt. Wieder ein neuer Beitrag wieder ein echter Knörer!
Babys für Boston: John Banville versucht sich als Krimiautor Benjamin Black mit "Nicht frei von Sünde" an einem "harten Roman" a la George Simenon. "Nicht frei von Sünde" ist gewiss kein Kunstwerk, aber schon ein ordentlicher Kriminalroman. Allzu ordentlich vielleicht. Auf jeden Fall aber, angesichts des Kalibers des Autors John Banville, nicht außerordentlich genug. Von Ekkehard Knörer ... mehr
Neue Zürcher:
»Leuchtende Schildkröten, sprechende Affen«
Wann immer der Bestsellerautor Michael Crichton einen neuen Roman vorlegt, darf man gespannt sein, welchem gesellschaftlich brisanten Thema er sich diesmal zuwendet. In «Next» (im amerikanischen Original im Dezember 2006 erschienen) greift er die virulente und von Laien kaum zu durchschauende Diskussion um Gentechnologie und Genpatentierung auf, erzeugt aber nur eine mässig spannenden Thriller, dem sorgsam alle genrenotwendigen Zutaten beigegeben wurden, meint Rainer Moritz ... mehr
Neue Zürcher: »Mord im Schrebergarten«
In seinem Roman "Hunkeler und der Fall Livius" hat Hansjörg Schneider, Urheber der brummigen Figur Hunkeler in der Tradition von Dürrenmatts Kommissär Bärlach oder Glausers Wachtmeister Studer, den geographischen Bogen weit gespannt, reicht er doch vom Elsass und von der Stadt am Rhein übers Emmental bis ins ostpreussische Tilsit. Von Beatrice Eichmann-Leutenegger ... mehr
kulturzeit: »Queen Of Crime«:
1962 erschien ihr erstes Buch, bis heute folgten 17 weitere: Phyllis Dorothy James erhielt im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Ihr Porträt hängt in der National Portrait Gallery. In ihren Kriminalromanen kommen ihre psychologischen Kenntnisse, ihre Freude am Recherchieren und ihre reichhaltige Lebenserfahrung zum Ausdruck. Die Redaktion der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin, besuchte die 86-Jährige P. D. James in ihrem Haus in London. War im Januar schon einmal angekündigt, heute um 19:20 Uhr und morgen früh um 9:05 Uhr wird dies scheinbar noch einmal zu sehen sein ...
mehr
Weltwoche:
»Urkräfte des Gemeinwesens«
Es gibt Leute, die mögen einen Roman überhaupt nur, wenn in ihm geschossen wird. Der Autor dieses Artikels über die besten Krimis der Frühlingssaison ist auch so einer und schämt sich dessen nicht. Schreiten wir zur Auszeichnung der besten Krimis, indem wir ein letztes Zitat beibringen. Eins von der TV-Gerichtsmedizinerin Samantha Ryan: "Okay, dann würde ich jetzt gerne die Leichen sehen." Von Thomas Widmer (Der Beitrag kann auch gehört werden) ... mehr
Rotbuch kommt zu Bummi: Man muss kein Kenner des Buchmarktes sein, um zu sehen, dass vieles aus dem Eulenspiegel-Verlag sich im Westen nicht verkauft. Eulenspiegel-Verleger Matthias Oehme weiß das auch, und hat sich deshalb nun ein Standbein im Westen dazugekauft: den Rotbuch Verlag, schreibt Christian Esch in der "Berliner Zeitung"
Rotbuch 2: Mit Ausgründung und Umzug nach Berlin sei keine Richtungsänderung verbunden. Krimi und Belletristik, die in den letzten Jahren das Programm bestimmt hätten, würden weiterhin gepflegt werden, erläutert "Der Standard"
Der Hirte ist ein wenig blass: Hollywood wagt sich in den innersten Zirkel der CIA vor: "The Good Shepherd" von Robert De Niro versucht, die geheime Schutzmacht zu enttarnen. Und enttarnt vor allem sich selbst. Ein Beitrag von Wolfram Knorr in der "Weltwoche"
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Der Mörder ist in uns: Håkan Nessers Erzählband "Aus Doktor Klimkes Perspektive" dreht sich um den Wahnsinn, an dem jeder selbst erkranken kann: das Morden.
Von Henrike Heiland ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Mehr Rätsel«
Der Tagesspiegel:
»Mord in der Bischofsstadt«
Ulrike Schweikerts Kriminalfall "Die Maske der Verräter" beruht zur Überraschung des Lesers auf einer wahren Geschichte, doch sollte man die erst am Ende lesen, sonst hat man sich den Lesespaß gründlich verdorben. Allerdings ist diese Aufklärung sehr erhellend. Von Rolf Brockschmidt ... mehr
Hamburger Abendblatt: »Eine unheimliche Erfolgsgeschichte«:
Auch der literarische Markt hat seine Gesetze, und nicht eben selten sind sie so wenig zu durchschauen wie jene des Börsengeschehens. Im aktuellen Fall handelt es sich um einen schmalen Band von gerade mal 126 Seiten, der bereits vor einem Jahr erschienen ist, somit auf dem schnelllebigen Buchmarkt bereits als altes Erzeugnis gilt – gleichwohl just in dieser Woche erstmals Rang eins der "Spiegel"-Bestsellerliste ziert. "Tannöd" lautet der Titel dieses Überraschungserfolgs. Von Volker Albers ...
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ARTE:
»Hunger nach Leben«
Amélie Nothombs Romane werden abgöttisch geliebt oder grundsätzlich verrissen. Wie ihre Kollegen Michel Houllebecq, Bret Easton Ellis oder James Ellroy polarisiert sie die Literaturszene. In Frankreich erschien im letzten September "Journal d’Hirondelle", der lakonische Bericht eines Auftragsmörders, der nur wenn er tötet, sexuell befriedigt ist. In der Sendung "Metropolis" auf ARTE wurde die Autorin vorgestellt, ein siebenmonütiges Video kann ... hier angesehen werden
"Ich bringe Leute nicht gerne um": Ronald Gutberlets Karriere ist gescheitert – an seinem Namen. Der Fuldaer schreibt Kriminalromane, aber unter anderen Namen. Ein Beitrag von Jutta Koch in der "Fuldaer Zeitung"
Schweinzeit2007: Verlag der Criminale und Kulturbüro Bruckbauer starten Krimiwettbewerb zum Thema Schwein, meldet der "Buchmarkt"
Die Spur des Kannibalen: Von Seneca bis Shakespeare: Hannibal Lecter hat viele Vorbilder in der Kulturgeschichte, schreibt Hendrik Werner in der "Berliner Morgenpost"
NDR:
»Ein wohlhabender Wohltäter«
Autoren von Kriminalromanen jenseits der Genre-Grenzen als großartige Autoren zu feiern, damit tun wir uns immer noch schwer in Deutschland, im anglo-amerikanischen Sprachraum ist man da schon bedeutend weiter. Peter Temple steht mit "Kalter August", seinem dritten Roman über Joe Cashin, in der Tradition von Autoren, die den Gesellschaftsroman mit einer Kriminalgeschichte unterlegen. Temple skizziert das düstere Bild Australiens, das im unfassbaren Rassismus gegen seine Ureinwohner noch lange nicht im Herzen der Finsternis angekommen ist. Er schreibt spannend, bildreich, überraschend, verstörend und bei allem, man glaubt es kaum, siegt mitunter trotzdem der schwarze Humor. Von Stefan Maelck .... mehr
January: Als einen der erfolgreichsten australischen Autoren der letzten Jahre bezeichnet das Onlinemagazin "January" den in Südafrika geborenen Peter Temple, der lange als Journalist arbeitete und erst im Alter von fünfzig Jahren begann, Romane zu schreiben. David Honeybone vom australischen Magazin "Crime Factory" hat den Autor im Jahre 2002 für "January" interviewt .... mehr
Berliner Literaturkritik:
»Essentiell für Krimifans«
Dahl, Indriðason, Lehtolainen, Marklund, Nesser, Turèll und natürlich immer wieder Mankell. So heißen einige der auch in Deutschland erfolgreichen skandinavischen Autoren.Bei diesem bereits über fast zehn Jahre anhaltenden Erfolg verwundert es schon etwas – wenn man den fast nicht existenten deutschen Markt an Sekundärliteratur nicht kennt –, dass erst jetzt ein Buch über den skandinavischen Kriminalroman erscheint. Aber das Warten hat sich gelohnt. Denn das von Jost Hindersmann herausgegebene Buch "Fjorde, Elche, Mörder – Der skandinavische Kriminalroman" lässt keine Wünsche offen. Von Axel Bußmer ... mehr
Der Spiegel:
»Teufel auch!«
Satan trägt nicht Prada, sondern zum Ableben diverser Zeitgenossen bei: "Burn Case. Geruch des Teufels", der Thriller des Autorenduos Douglas Preston und Lincoln Child, ist höchster Neueinsteiger der Taschenbuch-Bestsellerliste von SPIEGEL ONLINE ... mehr
Hamburger Abendblatt:
»Auf der Spur eines mächtigen Stalkers«
Gianrico Carofiglio ist Anti-Mafia-Richter in Bari und schreibt Gerichtskrimis - die sind so spannend wie atmosphärisch dicht. Es ist eine interessante Figur, die Carofiglio in die boomende italienische Krimilandschaft gestellt hat – lakonisch mal, dann unsicher, vor allem aber humorvoll in seiner Beobachtungsgabe ... mehr
Deutschlandradio:
»Tanz auf dem Vesuv«
Wenn die Sonne über dem Golf untergeht und sich ein blaues Licht in den Gassen des Spanischen Viertels ausbreitet, wirkt Neapel wie ein Gemälde. Aber die seit Jahrhunderten besungene Schönheit der mediterranen Metropole ist nur die eine Seite. Neapel ist gefährlich in diesen Tagen, und der von Goethe notierte volkstümliche Spruch "Vedi Napoli e muori - Sieh' Neapel und stirb'" hat heute eine unfreiwillige Pointe.
Maike Albath über Neapel und seine Schriftsteller ... mehr
Das Manuskript der Sendung kann hier heruntergeladen werden!
Deutschlandfunk:
»Lektüre für Kirchentagsbesucher«
Die Hauptfigur Kasper Krone in "Das stille Mädchen" vereinigt in sich ein ganzes Bündel von Rollenbildern. Er wirbelt durch den Roman wie ein Action-Held, er ist ein Neubekehrter, er ist auf der Heilssuche wie ein moderner Parzival. Doch so gewunden und halsbrecherisch die Wege und Abenteuer des Helden sind, so kompliziert und bedeutungsschwanger ist die Art, wie Peter Hoeg davon erzählt. Von Eberhard Falck ... mehr
Folter-Vorwürfe gegen Jack Bauer: Kiefer Sutherland als Agent in der Serie "24" ist nicht zimperlich, wenn es um Geständnisse geht. In den USA ist jetzt erneut eine Diskussion um Foltermethoden im Fernsehen entbrannt. Die Grenzen des Rechtsstaates sind nicht die Grenzen von Jack Bauer, schreibt Gerti Schön in "Die Welt"
Schattenseiten, Schauerromatik: ... staubiger Stein, schöner Schein:
Neue Krimis von Sara Paretsky, Anne Chaplet, Michele Giuttari und Marcia Muller vorgestellt von Ingeborg Sperl in "Der Standard"
Da gestern ein großer rheinischer Feiertag vollzogen wurde, sah sich die ausschließlich rheinisch besetzte Redaktion der Alligatorpapiere gezwungen, aus Solidarität mit hunderttausenden aufopferungsvoll feiernden Mitmenschen ihre Tätigkeit einzustellen und die Arbeit niederzulegen ...
Kalender
Ross Thomas

Am 19. Februar 1926 wird Ross Thomas in Oklahoma City geboren († 18. Dezember 1995 in Santa Monica, Kalifornien).
Ross Thomas beginnt seine Laufbahn als Journalist und Reporter, ist später politischer Berater und Mitorganisator von Wahlkämpfen. In den fünfziger Jahren baut er in Bonn das deutsche AFN-Büro auf, arbeitete danach für verschiedene Organisationen. Mit 40 schreibt er seinen ersten Roman "The Cold War Swap", für den er den Edgar-Allan-Poe-Preis erhält. 1986, 1987, 1990 und 1996 erhält er den Deutschen Krimi-Preis. Bis zu seinem Tod 1995 entstehen, auch unter seinem Pseudonym Oliver Bleeck, insgesamt 25, meist politische Kriminalromane, die neben den Werken von Eric Ambler, Graham Greene und John le Carré zum Besten des Genres zählen.
Infos:
Crime Corner, wikipedia, kaliber.38, Alexander Verlag, Fantastic Fiction (engl.), Boston Globe (engl.), Mystery News (engl.)
Axel Bußmers TV & Buchtipps 17. Februar – 2. März 2007
Während der tollen Tage und danach gibt es einige teils selten gezeigte, teils noch nie im Fernsehen gezeigte Filme. Viele Sherlock-Holmes-Filme, der Einstieg zu Mickey Spillanes Mike Hammer-Serie, dazu Verfilmungen von John Ball, Dennis Lehane, Davide Benioff, Davis Grubb, Thomas Harris, Eric Ambler, Elmore Leonard.
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Netzeitung:
»Die Rückkehr eines Terroristen«
Giorgio Pellegrini streckt mit einem gezielten Schuss in den Hinterkopf einen ahnungslosen Mann nieder. Mit dieser brutalen Hinrichtungsszene im zentralamerikanischen Urwald beginnt der Roman "Arrivederci amore, ciao" von Massimo Carlotto. Massimo Carlotto saß einige Jahre unschuldig im Gefängnis. Sein neuer, drastischer Roman handelt von einem Ex-Terroristen in einer mafiösen Gesellschaft. Von Manuel Karasek (der Beitrag ist auch als Video zu sehen) ... mehr
Es ist geschehen: wir haben kaum noch nachgesehen bei den Kollegen vom "Perlentaucher", aber es hat nun doch nicht länger als ein Jahr gedauert, um die KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" mit neuen Inhalten zu füllen. Hier ist er also, der neue Beitrag nach dem letzten vom 23. Mai 2006: ein echter Knörer!
John Harveys Krimis bieten keinen Trost, nur Aufklärung, die nichts besser, aber manches verständlich macht. In "Schrei nicht so laut" ermittelt erstmals der Inspector im Ruhestand Frank Elder. Von Ekkehard Knörer ... mehr
Rheinischer Merkur:
»Schlachtplatte nach Bauernart«
Der sechste Fall für August Häberle. Der zweite Fall für Werner Danzik. Katinka Palfys dritter Fall. Deutschland – Land der Ermittler. Bisher der Verbrechen größtenteils abhold geglaubte Orte – Krefeld, Husum, Saarbrücken, Ravensburg, Offenbach, Darmstadt oder Kempten– werden neuerdings zu Tatorten promoviert. Seitdem für den gehobenen Thrill aus dem Ausland die Lizenzgebühren steigen, verdienen Verlage mit Heimatmoritaten. Alexander Kluy über Regionalkrimis und warum der literarische Nervenkitzel aus der Provinz boomt ... mehr
Deutschlandradio:
»Morden für den Nobelpreis«
Schwedens bekannteste "Queen of Crime", Liza Marklund, schickt wieder ihre Heldin Annika Bengtzon als unerschrockene Journalistin in einen komplizierten Fall. Diesmal wird sie Augenzeugin, wie am Vorabend der Nobelpreis-Verleihung die Präsidentin des Komitees erschossen wird. Liza Marklund zeigt in "Nobels Testament", mit welchen harten Bandagen der Konkurrenzkampf unter Wissenschaftlern gefochten wird. Zugleich liefert sie wie immer ein bestechend klares Bild der heutigen schwedischen Gesellschaft. Von Andrea Fischer ... mehr
NDR:
»Ein paar Nummern zu groß«
Er hat in seinem kurzen Leben vieles ausprobiert: jede Menge Drogen und etliche literarische Gattungen. Berühmt wurde er 1981 mit seinem Roman "Der Schneemann". Jörg Fausers Roman ist eine rasant erzählte Kriminalgeschichte und ein Sittenbild der westdeutschen Gesellschaft in den späten siebziger Jahren. Jetzt ist das Hörbuch dazu erschienen. Von Holger Schlodder ... mehr
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB".
Sonnabend, den 17. Februar 2007 um 11:45
"Vorbeugen statt Keilen"
Fußballspiele und Gewalt – ein brandaktuelles Thema.
"Hauptsache is aufm Platz" gilt nicht für Leute, die vor allem Bock
auf Keile haben. Die gehen nach dem Spiel aufeinander oder geballt
auf Polizisten los.
Manche sehen einen alarmierenden Trend: Die Gewalttäter ziehen
sich zurück von Spitzenspielen, bei denen das Sicherheitsnetz
aus Polizei, Veranstaltern, Vereinen, Fanclubs und Behörden keine Chance für
Exzesse lässt. Sie schwappen in die unteren Ligen, und sie werden
immer jünger.
Wachsen da, wo keine Kameras sind und die Fanblöcke nicht
voneinander und oft nicht mal vom Spielfeld getrennt,
die Hools von morgen heran?
Auch blanker Rassismus, Antisemitismus, Sexismus dröhnt regelmäßig
aus gewissen Zuschauerecken. Verbale Gewalt ist aber keine
Geschmacksache, sondern die erste Eskalationsstufe.
Wo sind eigentlich die Gegenkräfte? Wer kümmert sich darum, den
befürchteten Trend zu stoppen? Wie früh muss Vorbeugung ansetzen,
damit Keilereien mit Worten, Fäusten und Messern
nicht mehr als "Fußballkultur" durchgehen?
Die Sendung ist auch per PC abrufbar. (Wiederholungen um 16:45 und in der folgenden Nacht um 22:45 und 3:45)
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"
Ein moderner Teufel: "Pädophilie bringt Quote." Dieser Scherz zweier dänischer Polizisten in einer der jüngsten Folgen der international kopoduzierten Krimiserie "Der Adler" über ihre mediengeile oberste Chefin birgt eine Wahrheit hinter der Wahrheit. Der Triebtäter als Anti-Held. Über die Entsorgung eines gesellschaftlichen Problems im Kriminalfilm schreibt Michael André im "Freitag 7/07"
Warum fasziniert uns Hannibal Lecter?: Hunger ist der beste Koch. Wer hungert, dem muss es egal sein, ob legal ist, was er isst. Er muss das Mahl nicht mal zum Fressen gern haben. Nun zeigt der Film "Hannibal Rising" die Anfänge des berühmtesten Kannibalen der Filmgeschichte. Hendrik Werner in "Die Welt"
Mordserie im Düsseldorfer Super-Reichen Millieu: Der Krimi Roman "Die Harmonie der Welt" von Joachim Hammann ufere leider allzu oft aus und man ärgere sich des öfteren, dass die gute Geschichte und die gute Figuren es nicht in ein Handbuch der Noir Serie gebracht hätten, statt sich auf 600 Seiten auszuwalzen, meint Andrew Uhlemann bei "triggerfish.de"

Mysteriöser Tod der Wallander-Hauptdarstellerin: Unter noch ungeklärten Umständen ist die aus der Krimireihe "Mankells Wallander" bekannte schwedische Schauspielerin Johanna Sällström im Alter von 32 Jahren in Malmö gestorben, meldet "Die Zeit"
Deutschlandradio:
»Pünktlicher Hang zum Schlamassel«
"Feuereifer" ist bereits der zwölfte Romanauftritt der inzwischen 25-jährigen Privatdetektivin Vic. Beide – die Autorin Sara Paretsky und ihre Figur – genießen in den USA Kultstatus. Die Detektivin ermittelt in Chicago mit Vorliebe in Gegenden, die man sozialer Brennpunkt nennt. Illusionslos und dickköpfig hält sie dennoch an ihren Idealen fest. Von Pieke Biermann ... mehr
Krimi-Forum:
»Bloody Cover 2007«
Die Ehrenwerte Gesellschaft in München und "krimi-forum.de" suchen - bereits zum sechsten Mal - das schönste Krimi-Cover eines deutschsprachigen Autors. Dazu haben die Juroren aus mehr als 300 deutschsprachigen Neuerscheinungen des Jahres 2006 zwölf Finalisten ausgewählt.
Den endgültigen Gewinner jedoch nominieren allein Sie, die Krimifans! Nur Sie entscheiden, welches das originellste, stimmigste, markanteste oder kurzum "schönste" Cover des vergangenen Jahres ist und zwar.... hier
Die Zeit:
»Geschichte eines Titelbildes«
Der neue Roman von Peter Høeg "Das stille Mädchen" ist auch hier zumeist verrissen worden, wie vorher schon von den dänischen Rezensenten. Nun ist es immerhin möglich, dass die Kritiker allesamt irren. Sicher ist aber, dass das Umschlagbild des Romans alle Augen auf sich zieht, vielleicht sogar die eigentliche Ursache seines Erfolgs ist. Ulrich Greiner erzählt die Geschichte zum Bild ... mehr
Berliner Zeitung:
»Leichen in der Donau«:
Bettina Bàlakas Roman "Eisflüstern" ist eine detailgenau recherchierte Gesellschafts- und Charakterstudie; es ist aber auch ein fesselnder historischer Kriminalroman, der stellenweise an James Ellroy erinnert. Von Brigitte Preissler ... mehr
Deutsche Welle:
»Ein gewagter Wurf, der ins Schwarze trifft«
Die Stadt Köln ist sozusagen die Bühne, auf der Thomas Kastura in "Der vierte Mörder" sein höchst intelligentes, fintenreiches Kriminalstück inszeniert: Opfer-, Täter-, Zeugen- und Ermittlerperspektiven komponiert der 40-Jährige virtuos und sehr bedacht und multipliziert sie zu einer modernen Stadtgeschichte, die schon in ihrem Handlungsaufbau die Gesellschaft von heute spiegelt. Von Ulrich Noller ... mehr
Titel:
»Mörderinnen-Jagd auf den Kanaren«
Was im ersten Teil der Reihe ("Drei Wochen im November") noch nicht ganz funktionierte, klappt im zweiten, gerade im "Unionsverlag" erschienenen Band sehr gut: Mit "Tod im April" von José Luis Correa liegt der zweite Band einer Kriminalroman-Reihe von den kanarischen Inseln vor, der mit einer gut erzählten Geschichte überzeugt. Von Frank Rumpel ... mehr
Titel:
»Ungleiche Freunde«
Der Autor Joe R. Lansdale bedient sich bei seiner Geschichte "Wilder Winter" einer sehr robusten Sprache, er schreibt bitterböse und mit schwarzem Humor. Spannung ist bei ihm angesagt und seine Helden überstehen ihr Abenteuer mit mehr Glück als Verstand. Von Ulrich Blode ... mehr
Berliner Literaturkritik:
»Witzig, bunt und explosiv«
Man nehme: einen echt chinesischen Altmeister des Fengshui, ein quirliges Girlie aus Down Under, einige obskure vegane Terroristen und einen mysteriösen weißen Elefanten. Danach mixe man das Ganze mit Tempo, Action und je einer Prise Irrsinn und asiatischer Weisheit, schüttle es kräftig durch und serviere es poppig-knallig – fertig ist mit "Shanghai Dinner" der neueste explosive Krimiband aus der Feder Nury Vittachis Von Monika Thees ... mehr
Berliner Literaturkritik:
»Dante als Ermittler«
Giulio Leonis "Dante und das Mosaik des Todes" ist ein Beispiel für den Trend, Kriminalromane mit Historie, Fantasy und Verschwörungstheorien anzureichern. Der Plot kommt zwischen diesen vielfältigen Zutaten leider recht unausgegoren daher. Von Roland H. Wiegenstein ... mehr
Hörbuch-Preis: Den Deutschen Hörbuchpreis 2007 für die "Beste Interpretin" erhält die Schauspielerin Monica Bleibtreu für ihre Lesung des Kriminalromans "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel. Die wahre, in eine beklemmende Atmosphäre führende Geschichte um Morde auf einem bayerischen Einödhof wird von vielen Stimmen erzählt - alle gesprochen von Monica Bleibtreu. Eine Mitteilung des "WDR"
Stipendium: Die österreichische Autorin Bettina Balàka erhält das "Elias Canetti-Stipendium 2007", das für ein Jahr mit 1.500 Euro monatlich dotiert ist. Zuletzt ist von der Autorin im Literaturverlag Droschl der vielgelobte Roman "Eisflüstern" erschienen. Eine Mitteilung des "Buchmarkt"
Frankfurter Rundschau:
»Eine Ich-AG in Davos«
Es sei das Buch eines Mannes, der im März 2001 starb, und es sei trotzdem das Buch zur Stunde, meint Sylvia Staude in ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder". Robert Ludlums Roman "Ambler-Warnung", einer der Thriller, die der amerikanische Autor offenbar so gut wie fertig in der Schublade liegen hatte, als er einem Herzinfarkt erlag.
Dazu drei Empfehlungen der "KrimiWelt"-Jury ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Serienkiller im Vatikan: Auch vier Jahre nach "Sakrileg" erscheinen noch Vatikan-Thriller, etwa "Der Gottesspion".
Von Harry Luck ... mehr
Für unsere englisch lesenden Krimifans:
die Nachrichten des japanischen Kollegen Jiro Kimura bei "The Gumshoe Site".
Aus dem legendären, seit 1908 geöffneten Restaurant "John's Grill" in St. Francisco, in dem Sam Spade zu essen pflegte, sind eine Kopie des Malteser Falken, sowie zahlreiche Bücher von und über Dashiell Hammett gestohlen worden. Der Besitzer des Restaurants hat 25.000 Dollar für die Rückgabe der Statue und der Erstausgaben ausgelobt ... mehr

Cop im Ohr: Tatort-Ermittler sollen künftig nicht nur im Fernsehen Verbrechen hinterherspüren, sondern auch im Radio: Jede ARD-Sendeanstalt wird voraussichtlich ab Januar ein Ermittler-Duo auf die Jagd schicken.
Stefan Fischer in "Süddeutschen Zeitung"

Schätzing und Fernsehen: In Köln ist die erste Klappe für die Verfilmung des Schätzing-Romans "Mordshunger" gefallen. Gefunden in
"TV-Today"
Einmal Jerry Cotton sein: Eine hohe Dosis Thrill und Sex-Appeal verspricht der Auftritt als Held in einem richtigen Roman. Der Kölner Autor Guido Weiland bietet im Internet personalisierte Romane an. Auf Wunsch sogar mit Happy End. Gefunden beim
"ZDF-heute.de"
FAZ:
»An der Küste der zerbrochenen Seelen«
Hierzulande ist Peter Temple noch unbekannt. Auch in Australien wollte man lange Zeit offenbar nicht einsehen, dass ein Südafrikaner besser über Australien schreiben könne als Einheimische. Der Großverlag "Random House" meinte, Temple schreibe "zu australisch" und sei deshalb auf dem Weltmarkt nicht durchsetzbar. Ironische Volte: Die deutsche Random House-Tochter "C. Bertelsmann" hat den Mann als Zeichen später Reue eingekauft. "Kalter August" sei ein Krimi, der das Genre turmhoch überrage – und den man als Gesellschaftsroman lesen dürfe. Und weil das Buch bereits Peter Temples achter Roman sei, werde es höchste Zeit, die restlichen sieben zum Übersetzer zu geben, meint Hannes Hintermeier (eine Meinung, der sich die Alligatorpapiere übrigens begeistert anschließen) .... mehr

Buchmarkt:
»Mörderisches in Barcelona«
In der vergangenen Woche wurde in Barcelona viel gemordet. Aber bleiben Sie gelassen: Es floss kein Blut und die Stadt wurde auch nicht gefährlicher oder ungefährlicher als man sie kennt.
Man gab aber die "Semana negra" , die "Schwarze Woche". Das dritte Mal wurde dieses Treffen abgehalten, das der Buchhändler Paco Camarasa im Jahre 2005 aus der Taufe gehoben hatte, und das sich mittlerweile zu einem gut besuchten Ereignis entwickeln konnte, zu dem sich bei dieser Ausgabe über 20 Krimiautoren aus zehn Ländern miteinander und mit ihren Lesern trafen. Günter G. Rodewald berichtet über Mörderisches in Barcelona ... mehr
kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-
Kulturmagazin wurden wieder die Krimibuchtipps von Martin Schöne vorgestellt, und zwar folgende:
"Shanghai Dinner" von Nury Vittachi ist ein verrücktes, exotisches Roadmovie in Buchform. Nur einer kann darin die Welt noch retten: Wong, der Fengshui-Detektiv.
In "Dein bis in den Tod" schildert Gunnar Staalesen die ewige Suche nach etwas Glück und ein wenig Liebe. Im Milieu des beginnenden Ölbooms im Norwegen der 1970er Jahre bleibt wohl so mancher auf der Strecke ...
mehr
NDR :
»Leiden unter einem Lebenstrauma«
Anne Chaplet wurde bereits zwei Mal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Im achten Kriminalroman der Autorin, "Doppelte Schuld" (Piper), gerät die Hauptfigur, eine Tierärztin, ungewollt in eine Intrige. Anne Chaplet verliert die gesellschaftliche Realität nie aus den Augen, und so ist "Doppelte Schuld" in doppeltem Sinne spannend: auf der kriminalistischen und der politischen Ebene. Von Katja Weise ... mehr
Radio Bremen:
»Angst und Ohnmacht«
Wie gehen Polizisten damit um, fast jeden Tag in irgendeiner Form dem Tod zu begegnen? Ob Mord, Raubüberfall oder Suizidversuche? Viele von ihnen wenden sich nach einem solchen Einsatz an einen Psychologen oder reden mit Freunden und Kollegen über das Erlebte. Immer mehr Polizisten aber schreiben sich ihren Frust von der Seele. Volker Uhl hat in "Jeden Tag den Tod vor Augen. Polizisten erzählen" einiges davon gesammelt. Von Anja Kwijas ... mehr
FAZ:
»Volle Vitalkraft voraus!«
Tauwetter in Kopenhagen: Mit "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" hatte der dänische Schriftsteller Peter Høeg 1994 einen Welterfolg. Sein neuer, nach fast zehn Jahren Funkstille erschienener Roman versucht, an frühere Themen und Motive anzuknüpfen. Nebenbei versucht sich Høeg auf Kosten einer schlüssigen Handlung als Religionsphilosoph, Musiktheoretiker und Frauenversteher. Von Jochen Hieber ... mehr

Krimi-Tagung: Die Stiftung Genshagen (nahe Berlin) organisiert die Tagung "Krimis in Deutschland, Frankreich und Polen. Spiegel der Gesellschaft? – 3. Begegnung" am 9. und 10. März 2007 im Schloss Genshagen.
Ausgehend von den Erfahrungen der letzten deutsch-französisch-polnischen Krimitagung 2004 werden die vorangegangenen Diskussionen zur Bedeutung des Kriminalromans in der Gesellschaft und aktuellen Tendenzen in Polen, Frankreich und Deutschland vertieft. Es wird spezielle Diskussionsrunden und Arbeitsgruppen geben zu den Themen Krimis in der Kritik Europas, Kriege des 20. Jahrhunderts im Kriminalroman, Krimi – Roman der kleinen Leute? Deutschen, französischen und polnischen Autoren, Übersetzern, Literaturwissenschaftlern, Verlegern und Multiplikatoren wird Gelegenheit gegeben, Kontakte aufzubauen und länger dauernde Kooperationen vorzubereiten. Angesprochen werden nicht nur Krimi-Experten, sondern auch Lehrer, Schüler, Studenten, Bibliothekare und interessierte Krimileser. Als Referenten eingeladen wurden Tobias Gohlis, Thomas Wörtche, Wolfgang Schorlau, Christian v. Ditfurth, Jean-Bernard Pouy, Jochen Vogt, Irek Grin, Michael Quint, Claude Mesplède, Birkefeld/Hachmeister u.a.
Die Teilnahme ist kostenlos,Anmeldung aber erforderlich. Nähere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldeformulare erhalten Sie auf Anfrage bei Katrin Schielke: schielke@stiftung-genshagen.de
Das Programm als pdf-Datei
Kalender
Georges Simenon
Am 13. Februar 1903 wird in Lüttich (Belgien) Georges Simenon geboren, der sich zu einem der produktivsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts entwickelte. († 4. September 1989 in Lausanne). Aus seiner Feder stammen rund 400 Romane, die über 400 Millionen mal verkauft und in mehr als 50 Sprachen übersetzt wurden. Als berühmteste Figur seines Werks gilt der französische Kommissar Maigret, den er in 85 Romanen verewigte.
Nachdem bei seinem Vater Angina Pectoris diagnostiziert wurde, brach Simenon seine Schulausbildung ab. Er begann eine Lehre als Buchhändler, wurde aber nach 6 Wochen entlassen, die anschließende Lehre zum Konditor brach er ebenfalls bald ab. Es folgt eine journalistische Karriere als Lokalreporter in Lüttich bei der Zeitung "Gazette de Liège". Anfangs war er für die Polizeiberichte verantwortlich, bevor er eine eigene Kolumne bekam, in der er in ironischem Ton die Ereignisse der Stadt kommentierte.
1920 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Georges Sim seinen ersten kleinen Roman "Pont des Arches". Im Jahre 1922 zog er nach Paris und verdiente bis 1924 sein Geld als Sekretär und Reisebegleiter des wohlhabenden Aristokraten Marquis de Tracy. 1925 vereinbarte er mit dem Verleger Jules Tallandier, regelmäßig Trivialgeschichten für dessen Verlag zu verfassen. Bis 1933 schrieb er unter verschiedenen Pseudonymen etwa 200 Bücher.
1930 publizierte Simenon erstmalig unter eigenem Namen, eine Erzählung mit dem Titel: Pietr-le-Letton. In dieser führte er auch die Figur des Inspektor Maigret ein.
Info:
www.maigret.de, Hannes Riffel bei amazon, ARTE, wikipedia, krimi-couch, Schnitt, lettern.de, Simenon-Gesellschaft.
Die Welt:
»Spione wie wir«
Totgesagte leben länger: Die Zeit der großen Spionage-Geschichten ist noch längst nicht vorbei. James Bond, Robert De Niro und co. bekommen nun sogar Verstärkung: Mit William Boyds "Ruhelos" und Robert de Niros CIA-Gründungsmythos "Der gute Hirte". Eine kleine Kulturgeschichte der Spionage. Von Elmar Krekeler ... mehr
taz:
»crime scene«
Auf unterschwellige Gefühle zielt Thomas Kastura mit seinem Köln-Krimi "Der vierte Mörder", der damit beginnt, dass ein Mann in der U-Bahn verbrennt. So komplex die Handlungselemente geschachtelt werden, so souverän hat Kastura die Erzählfäden in der Hand. Seine Figuren sind glaubwürdig und bleiben bei aller Drastik ihrer Handlungen erschreckend normal. Von Katharina Granzin ... mehr
ORF:
»Das Land des Nein«
Als Suketu Mehta das Angebot erhält, ein Buch über Bombay zu schreiben, ergreift er die Gelegenheit, gemeinsam mit seiner Familie in die Stadt seiner Kindheit zu ziehen. Mehta gibt in "Bombay. Maximum City" Einblick in die Lebensschicksale von Straßenkindern, Transvestiten und Diamantenhändlern. Am stärksten zieht es ihn in die Unterwelt. Im Laufe seiner Recherchen gewinnt er das Vertrauen einiger Auftragskiller. In Hotelzimmern erzählen sie ihm ihre Lebensgeschichten. Von Christian Brüser ... mehr
Hamburger Abendblatt:
»Tarantino-Abklatsch«
Lang haben die Fans auf den neuen Roman von Peter Høeg gewartet. Aber "Das stille Mädchen" klingt leider zu sehr nach "Fräulein Smilla", und als Held nervt ein esoterischer Ex-Clown. Ein cooler Tarantino-Abklatsch, wenn der Held nicht so viel reden würde. Von Fridtjof Küchemann ... mehr
Hamburger Abendblatt:
»Der Tote im Schrebergarten«
Ein Granteler ist er, der Kommissar Hunkeler, Held der Krimis des Schweizer Schriftstellers Hansjörg Schneider. Ein verschlossener Geselle, ein Fossil. In seinem nunmehr sechsten Fall "Hunkeler und der Fall Livius" muss er den Mord in einer Schrebergartensiedlung im verschneiten Grenzgebiet zwischen Baseler Land und Elsass aufklären. Von Frank Keil ... mehr
Deutschlandradio:
»Nicht nur Alte können Verbrechen aufklären«
"Was geschah in Echo Falls?" von Peter Abrahams ist mehr als eine spannende Kriminalgeschichte mit einer hellwachen Teenagerin als clevere Heldin: Dem Autor gelingt es, die aufregende Seelenwelt einer 13-Jährigen mit den Umständen um einen Mordfall in einer kleinen US-Stadt zu verknüpfen. Vermeintlich dumme, ja gefährliche Entscheidungen der sympathischen Hauptfigur entpuppen sich als goldrichtige Tipps zur Aufklärung des Falls. Von Roland Krüger ... mehr
Freitag:
»Zwischen allen Stühlen«
Yasmina Khadra führt in "Die Attentäterin" seine Hauptfigur allmählich aus dem blinden Winkel und löst, in der kriminalistischen Dimension dieses aufregenden Textes, den Fall. Dieser Roman weiß mehr über diesen Bürgerkrieg und das Elend eines Volkes zu erzählen als viele Sachbücher zu diesem Thema. Daher sei allen diese einzigartige Mischung aus Thriller, antiker Tragödie und politischer Innenschau wärmstens ans Herz gelegt. Von Thomas Kraft ... mehr
Die Presse:
»Warum tötete die Frau?«
Yasmina Khadras Buch "Die Attentäterin" beschreibt das Umfeld, in dem in Israel der Terror entsteht. Es urteilt nicht, sondern zeigt Mitgefühl für die Opfer auf beiden Seiten. Nur der konstruiert wirkende, sentimentale Schluss schmälert ein wenig die Qualität dieses spannend geschriebenen und äußerst aktuellen Romans, der in Frankreich zum Bestseller wurde. Von Vladimir Vertlib ... mehr
Kalender
Janwillem van de Wetering
Am 12.2.1931 wird Janwillem van de Wetering im niederländischen Rotterdam als Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns geboren. Er lebte in den fünfziger Jahren in Südafrika, studierte 1958 für kurze Zeit Philosophie in London, bis er sich entschloss, für 18 Monate in das zen-buddhistische Kloster Daitoku-ji in Kyoto (Japan) zu gehen, wo er sich unter der Leitung des Zen-Meisters Oda Sesso der Zen-Lehre und -Meditation widmete. Ab 1960 arbeitete er als Kaufmann in Kolumbien, Peru und Australien.
1966 kehrte er nach Amsterdam zurück, wo er die Firma seines Vaters übernahm. Er setzte seine Zen-Studien fort und war eine bekannte Kontaktadresse für Zen-Adepten. Um der Einberufung zur Armee zu entgehen, arbeitete er in seiner Freizeit sieben Jahre lang abends und an den Wochenenden als Aushilfspolizist und legte die Prüfungen zum Sergeant und Lieutenant ab. Auch sein Zen-Studium ging weiter: in Amerika bei dem amerikanischen Zen-Meister Walter Nowick und in Schottland bei dem Tibeter Chögyam Trungpa Rinpoche. 1971 schrieb er "Der leere Spiegel", 1973 "Ein Blick ins Nichts", zwei (selbst)ironische, faktenreiche und sehr atmosphärische Berichte über seine Aufenthalte in Zen-Klöstern. 1974 las er, um französisch zu lernen, einige Bücher von Georges Simenon und dachte, das könne er auch: Er begann seine Reihe von weltweit äußerst erfolgreichen Kriminalromanen um die Polizeibeamten Grijpstra, de Gier und den namenlosen Commissaris, die zum großen Teil in Amsterdam spielen, teilweise auch in Amerika, Japan und Übersee. 1975 siedelte van de Wetering mit seiner Frau nach Amerika über, wo er an der Küste von Maine als Schriftsteller, Skulpturenkünstler und Übersetzer (u.a. von Emile Ajar, Charles M. Schulz, Alexandra David-Néel, Kenneth Grahame) lebt. Nach einer längeren Pause ist seit einigen Jahren seine Kreativität wieder gestiegen, wenn er sich seine Zeit auch gerne mit Angeln vertreibt: "Ich hoffe noch einige Bücher zu schreiben, aber der Hund will immer spazieren und aufs Wasser mit mir, es gibt ein nettes Boot."
Seine Grijpstra&De Gier-Krimis sind skurrile Romane mit skurrilen, liebenswerten Charakteren, die ihre Fälle als zen-buddhistische Aufgaben sehen und auch so erledigen, die auch an Magie und Voodoo glauben und weniger an die übliche Moral, die Stücke von Bach mit Flöte und Schlagzeug spielen oder im Zustand der größten Entspannung plötzlich die Erleuchtung bekommen. Sein Roman "Ticket nach Tokio" kam bei einer Umfrage des BKA (Bochumer Krimi Archiv) auf Platz 16 der besten Krimis aller Zeiten. Eine Reihe von Erzählungen hat den japanischen Inspektor Saito als Helden. Außerdem hat sich Van de Wetering auch kritisch mit dem Zen-Buddhismus auseinandergesetzt, Kinderbücher und einen Comic geschrieben. Seine Krimis schreibt er meistens in zwei Fassungen, auf holländisch und englisch. Bemerkenswert ist auch eine sehr persönliche Hommage an sein großes Vorbild Robert van Gulik, die 1989 erschien.
(Eine Notiz von Georg Patzer)
Weitere Infos bei:
Rowohlt-Magazin, Rowohlt, krimi-couch, wikipedia, kaliber. 38, Henry Wessells (engl.).
Arthur W. Upfield
Am 12. Februar 1964 stirbt Arthur W. Upfield in Bowral, New South Wales (* 1. September 1888 Gosport, Hampshire, England).
Upfield wanderte im Alter von zwanzig Jahren nach Australien aus. Dort streifte er als Gelegenheitsarbeiter durch die Weiten des Outback. Seine als Pelztierjäger, Schafzüchter, Goldsucher und Opalschürfer gewonnenen Erfahrungen fanden Eingang in 28 Kriminalromane.
Upfield versetzt die klassische "Whodunit"-Konstruktion des Detektivromans in eine für die meisten Leser exotische Umgebung. Eine gekonnte Schilderung der grandiosen Landschaften Australiens und seiner Natur zusammen mit einer in Romanen seltenen Darstellung der Kultur der australischen Ureinwohner verschaffen den Kriminalromanen Upfields eine besondere Rolle in diesem Genre.
Im deutschsprachigen Raum erscheinen die Romane Upfields seit Ende der 50er Jahre im Goldmann Verlag, der die Bücher kontinuierlich neu auflegt. (wikipedia.org)
Infos bei:
Random House , wikipedia.org , Krimi-Couch , Crime Corner , Classic Crime , Unofficial Arthur W. Upfield-Website (engl.) .
Wolfgang Mittmann
Am 12. Februar 2006 stirbt Wolfgang Mittmann in seinem Haus in Beiersdorf (* 26.3.1939 in Trebnitz/Schlesien). Er schrieb eine Reihe von Kriminalromanen und Kriminalerzählungen, die unter anderem in der BLAULICHT-REIHE des Verlags DAS NEUE BERLIN erschienen. Mittmanns Arbeiten zielen auf eine realistische Darstellung der kriminalpolizeilichen Praxis in der damaligen DDR ab. Als Sammler von Kriminalliteratur baute Mittmann seine Privatbibliothek zum KRIMI ARCHIV OST aus und veröffentlichte 1991 gemeinsam mit Reinhard Hillich eine Bibliographie zur Kriminalliteratur der DDR.
In den folgenden Jahren profilierte Mittmann sich als Dokumentarist des DDR-Krimis, schrieb True-Crime-Berichte und Reportagen und Rezensionen für Zeitungen und Rundfunk.
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, luise-berlin.de, satt.org, Wikipedia, Die Befragung, hgsoldat.de (pdf), Wolfgang Mittmann über Harri Kander.
3sat: »Krimibuchtipps«:
In der Sendung "kulturzeit" bei 3sat werden wieder die Krimibuchtipps des Monats vorgestellt. Heute um 19.20 Uhr reinschauen oder morgen früh um 9:05 Uhr in die Wiederholung. Und demnächst sicher auch im Internet ... mehr
Im neuen Design präsentiert sich beim "WDR 5" das "Funkhaus Europa"
und versteckt ein wenig die Krimitipps von Ulrich Noller. Nun heißen sie wohl einfach "Buchtipps" und präsentieren am 7. Februar 2007 neue Kriminalromane aus Frankreich:
Olivier Mau liefert in "Myrtille am Strand" astreine Pulp Fiktion. Und Fred Vargas verzaubert mit ihrem neuen Krimimärchen "Die dritte Jungfrau" ... mehr
Verbrechen, Mord, Totschlag: Krimi-Tipps bei HR-online:
Mit mystisch-esoterischem Grundton: Nach zehn Jahren Pause veröffentlicht der dänische Autor Peter Høeg wieder einen neuen Roman. 1992 war es, da legte er mit "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" einen unglaublichen Welterfolg hin. Mit "Das stille Mädchen" hat er einen Mystery-Thriller geschrieben. Vorgestellt von Stefan Sprang ... mehr
Die Zukunft ist schon da: Michael Michael Crichton verbindet wie kaum ein anderer Naturwissenschaft, Technik und Medizin in seinen Bestsellern. In "Next" geht es so brisante Themen wie Stammzellenforschung und Gentechnik. Vorgestellt von Kathrin Fischer ... mehr
Klug und einfühlsam:Die New Yorkerin Reggie Nadelson ist zur Kultautorin avanciert. Mit dem Krimi "Rote Wasser" mit ihrem Titelhelden Artie Cohen hat sie eine Hommage an ihre Stadt nach dem 11. September 2001 geschrieben. Vorgestellt von Kathrin Fischer ... mehr
Netzeitung:
»Die Lufthansa regiert Amerika«
England war dabei den Krieg zu verlieren, nur die USA konnten helfen, wollten aber nicht. William Boyds neuer Roman "Ruhelos" handelt von der Manipulation der öffentlichen Meinung durch britische Agenten und ist zudem ein schöner Beleg für Boyds Talent als meisterhafter Konstrukteur vertrackter Plots und geschickter Arrangeur tiefenpsychologischer Motive. Von Manuel Karasek (auch als Video zu sehen) ... mehr
Der Standard:
»Plötzlich einsetzender Strudel«
In Joan Aikens "Die Kristallkrähe" wird der Leser zum Mitwisser all jener kleinen Geheimnisse, Unstimmigkeiten, Verletzungen, Notlügen, aber auch Versprechungen und Hoffnungen. Harald Eggebrecht über Band 42 der "SZ-Kriminalbiliothek" ... mehr
Das Vergnügen, das man an den Büchern wirklich guter Autorinnen und Autoren hat, kommt vermutlich auch daher, dass sie sich selbst treu bleiben, meint Thomas Wörtchein der neuen Ausgabe der Krimikolumne "Leichenberg" bei den Kollegen von "kaliber. 38".
Dabei ginge es vor allem um ein konsequent angewandtes ästhetisches Konzept. D.B. Blettenbergs neuer Roman "Land der Guten Hoffnung" sei zum Beispiel so ein konzentriertes Stück Literatur außerhalb der Schubladen. Ein Meisterwerk komme auch von Hervé Barulea alias Baru: "Wut im Bauch I+II". Eine hochintelligent geplottete, grandios gezeichnete Geschichte aus den Banlieus. Reggie Nadelsons "Rote Wasser" beweise, dass ihre Erzählprosa immer komplexer und tiefenschärfer werde. Zur Sorte von soliden, wackeren, aber auch biederen Romanen gehöre dagegen "Nur ein leiser Schrei" von Alex Gray, "Das Geheimnis des Buchhändlers" von John Dunning und Jim Butchers "Wolfsjagd" .. ... mehr
Ausgabenstopp: O. J. Simpson darf auch weiterhin den Vorschuss für sein skandalträchtiges, inzwischen eingestampftes Buch "If I Did It" nicht anrühren. Bei weiteren Ansprüchen müsste er seine Vermögensverhätltnisse offenbaren. Das wiederum käme ihm sehr ungelegen. Jordan Mejias in der ... FAZ
Axel Bußmers Spurensuche No. 34
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Mord und Totschlag in Deutschland II
Die zweite Lieferung deutschsprachiger Krimis ist besser als die erste.
Die neuen Werke von Norbert Horst, Horst Bieber und Fred Breinersdorfer (zusammen mit seiner Tochter Léonie-Claire) sind gewohnt gelungen. Jörg Fausers zwanzig Jahre alter Roman "Das Schlangenmaul" ist immer noch höchst unterhaltsam. Jürgen Kehrers neuester Wilsberg leidet an dem zu großen Komplott und der zu braven Auflösung. Sabine Klewe verwechselt in ihrem kurzen Roman Verwirrung mit Spannung. Die dritte Lieferung der "Morde am Hellweg" bietet wieder einmal einen gelungen Überblick über die deutschsprachige Krimiszene und ihre Defizite.
Axel Bußmer mit der zweiten Portion deutschsprachiger Krimis ... mehr
ARTE:
»Krimi des Monats«:
Private Eye – Privatauge: Hier, in "Blut von meinem Blut", im ersten Krimi des irischen Dramatikers und Theaterregisseurs Declan Hughes, trifft die amerikanische Lust am optisch-klanglichen Sprachspiel voll ins Schwarze. Denn normalerweise ist der Privatdetektiv, dessen metaphorischer Titel aus der Abkürzung für PI = Private Investigations und dem Gleichklang zwischen I und EYE entstanden ist, eigentlich kein Schnüffler, der mit dem privaten Auge guckt. Doch nicht nur das veranlasste Tobias Gohlis, den Roman zum Krimi des Monats bei ARTE zu wählen ... mehr
NDR:
»Überleben mit innerer Kälte«:
Bettina Bàlakas Roman "Eisflüstern" beginnt wie ein Kriminalroman und endet mit einem Showdown und der Aufklärung eines dreifachen Mordes. Doch eigentlich wird etwas anderes erzählt: die Geschichte des ehemaligen Kriminalinspektors Beck, der im Wien der 20er Jahre nach Krieg und Gefangenschaft versucht, ins normale Leben zurückzufinden. Von Jan Koneffke ... mehr
Am 11. September 2001 barst mit
den zusammenstürzenden Twin Towers unter anderem auch die Illusion, dass es dem Feind, wer immer er sei, nicht gelingen werde, auf amerikanischen Boden vorzudringe. In Reggie Nadelsons sechsten und besten Krimi um Artie Cohen gibt es, wie in den anderen, nur einen Fixpunkt: den 11. September 2001 und zeigt , dass nichts, nicht einmal die Beziehungen zwischen Verwandten, Familie und Freunden unerschüttert geblieben ist ...mehr
Die Zeit:
»Dänen lügen nicht«
Die Parallelen zwischen Peter Høeg und Patrick Süskind sind unübersehbar. Jeder der beiden hat einen Weltbestseller geschrieben und hat bald nach dem Sensationserfolg dem Literaturbetrieb den Rücken gekehrt. Während aber Süskind tatsächlich nur seine Ruhe haben und dem Wohlleben in Frankreich frönen wollte, brütete der ernste Däne Høeg im Verborgenen über seinen nächsten Coup. Viel Thriller um eine ernste Frage: Wie viel Geist ist in der Physis und zugleich ein missglückter Zwitter aus Traktat und Thriller, meint Kristina Maidt-Zinke ... mehr
schwedenkrimi.de:
»Schwedenhappen«:
Nach dem ersten kulinarischen Artikel von Frank Göhre hat "schwedenkrimi.de" nun noch einen weiteren dieser Reihe veröffentlicht. Diesmal geht es um Maj Sjöwall und Per Wahlöö und ihre Männer von der Rikspolis. Auch hier finden sich neben interessanten Betrachtungen der Klassiker-Reihe passende Rezeptvorschläge.
Und weil sie in der Thematk gerade so schön drin sind, haben sie einen Artikel aus Norwegen übersetzt, in dem Erik Rasmussen den Autoren Gert Nygårdshaug vorstellt und ihn zu Hause beim Kochen besucht hat. Gert Nygårdshaug neuer Roman »Der Honigkrug« erschien im Januar 2007 erstmals in deutsch, verlegt im Verlag Stegemann. ... mehr
Im stattlichen Alter von neunzig Jahren beschränkt er sich auf gelegentliche Geschichten; In den Fünfziger- und Sechzigerjahren aber schuf Reinecker ein Oeuvre von unglaublichem Ausmaß: Innerhalb von zwei Jahrzehnten produzierte er 50 Drehbücher für Kinofilme. Sein Ausstoß war derart gewaltig, dass er beispielsweise für seine Adaptionen der Edgar-Wallace-Krimis das Pseudonym "Alex Berg" wählte.
Der Drehbuchautor und Schriftsteller Herbert Reinecker, der mit seinen Serien deutsche Fernsehgeschichte geschrieben hat, ist tot. Er starb im Alter von 93 Jahren, teilte die Ehefrau mit.
Nachruf im ZDF
Gesetz der Serien: Amerikanische Fernsehserien begeistern hierzulande ein Millionenpublikum. Keine andere moderne Erzählform ist so packend, so nahe am Zeitgeist. Das Kino ist in der Defensive. Lebte William Shakespeare noch, er hätte wohl Fernsehserien gemacht, meint Wolfram Knorr in der ... Weltwoche
Ältere Alligatoren sollen zäh sein. Davon, daß sie auch anfällig sind, wird selten
gesprochen. Nun. Die Viren sind noch nicht alle verschwunden, aber der Alligator kriecht wenigstens schon wieder. Aufgrund der leichten Schonkost und nicht gerader artgerechter Teemischungen aus deutschen Gesundheitsfibeln geht es wieder; alles aber vorerst nur schleppend, in kürzester Form und täglich höchstens mal ein Stündchen. Aber: wir freuen uns, wieder am Wasser zu sein ...
Der Spiegel:
»Unterirdisch spannend«:
Den Junggesellenabend im Sarg verbringen? Totkomische Idee. Und in Peter James' Roman "Stirb ewig" der Auftakt für ein klaustrophobisches Krimifest. "Stirb ewig" ist der erste Titel der Roy-Grace-Serie, der Klaustrophobie-Krimi landete in England auf Anhieb auf Platz zehn der Hardcover-Bestenliste und wurde in 22 Ländern ein zum Erfolg. Mörderische Spannung – mit den Taschenbuch-Bestsellern bei SPIEGEL ONLINE ...
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Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Das gefährliche zweite Ich: Der japanische Autor Tsutsui Yasutaka sorgt mit seinem surrealen hardboiled Thriller "Mein Blut ist das Blut eines andern" für Spannung.
Von Manuela Martini ... mehr
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der Februar-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis und Thriller (diesmal recht wenige):
Ein amerikanisches Königsdrama:Richard Rayner entführt uns in die Frühgeschichte von Las Vegas.
Von Walter Delabar
Im neuen Europa:Ian Rankin bringt Zuwanderungsprobleme ins Krimiformat.
Von Von Walter Delabar
Pinguinmörder und Salzfassdiebe: Stefan Slupetzky beweist, dass Österreicher andere Krimis schreiben ...
Von Walter Delabar
schwedenkrimi.de:
»Tafelfreuden im Dorfkrog«:
Wie passt die skandinavische Krimikultur zu Grünkohl mit Pinkel? Auf den ersten Blick eigentlich gar nicht. Wie man da doch einen Zusammenhang erkennen kann, zeigt uns einer der bekanntesten deutschen Krimiautoren Frank Göhre in einer kulinarischen Betrachtung mit dazu passenden Rezeptvorschlägen. Dabei "trifft" er die Akteure des dänischen Krimischriftstellers Poul Ørum Kriminalkommissar Jonas Mørck und seinen Kollegen Knut Ejnarsen ... mehr
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Doris Gercke
Am 7. Februar 1937 wird Doris Gercke in Greifswald geboren.
Sie lebt heute in Hamburg. Nach Jahren als Verwaltungsbeamtin, Hausfrau und Mutter absolvierte sie mit Anfang Vierzig das Begabtenabitur und studierte dann Rechtswissenschaften. Heute ist sie freie Roman-, Drehbuch- und Hörspielautorin.
Ihren ersten Roman schrieb sie 1988, ihre unkonventionelle Ermittlerin Bella Block, die 1989 in "Moskau, meine Liebe" erstmals auf Verbrecherjagd ging, wurde als Heldin der gleichnamigen ZDF-Serie (mit Darstellerin Hannelore Hoger) auch ein großer Fernseherfolg. Auf der Criminale 2000 erhielt Doris Gercke den Ehrenglauser für ihr Gesamtwerk.
Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Krimi-Forum, Radio Bremen, Krimi-Couch
Durch den Angriff radikaler Killerviren ist die Redaktion der Alligatorpapiere von unzähligen Grippeerregern überwältixt worden. Sämtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wurden erschwischt. Nur durch den Einsatz hochwirksamer Antivirenmittel ist es mir als lexztem Mitglied der Redaktion gelungen, an die Computer zu kommen, um Xie über den geheimen Überfalx zu informieren und zu warnen. Ich werde vesuxen, Sie mit Infromaxionen zu vssssdorgen, sollte die Verbindung plötzlix abrexn, habn sie mix übrwältgt. Sie sind weiter, als allgmein angenomn. Es is Dienstx, 6.Febx, in den ZEitung udn anssssser Mediexn ist über die Epidexi nur spärlix ber..,,.
Es ix vorba, sie habn. Ich mux fliehn. Abbrux der Vebindunns, weix nixht wie lanx, aber she Xie herain, ob ..--e, mehx
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James Hadley Chase
Am 6. Februar 1985 stirbt der britische Schriftsteller James Hadley Chase (eigentlich: René Brabazon Raymond) in Corseaux,Schweiz (* 24. Dezember 1906).
James Hadley Chase schrieb 1938, beeinflusst von der Lektüre von James M. Cains "The Postman Always Rings Twice", innerhalb weniger Wochen den Thriller-Roman "No Orchids for Miss Blandish". Das 1939 veröffentlichte Buch wurde ein Bestseller.
Im Laufe seines Lebens schrieb James Hadley Chase 96 weitere Romane. Die meisten von ihnen sind temporeiche Gangstergeschichten, die in den USA spielen. Das Wissen über die USA eignete sich James Hadley Chase durch die Lektüre von Sachbüchern über das Land an. Er lebte selbst nie in den USA.
Info: Wikipedia , mordlust.de, Crime Corner, kirjasto.scifi (engl.) , CRIME & MYSTERY FICTION (engl./NL) , CRIME Time (engl.) ,David Higham Associates (engl.)
Dienstag, 6. Februar 2007 um 19:30 Uhr bei Deutschlandradio Kultur
Ich ist eine andere
Der algerische Schriftsteller Yasmina Khadra schreibt unter Pseudonym – dem Namen seiner Frau
Von Susanne von Schenck
Algerien während des Krieges gegen die Integristen, Afghanistan, Israel, Irak - seine Romane spielen an den Brennpunkten der Welt. Sie handeln von Terror und Gewalt, von der Zerrissenheit der islamischen Gesellschaft, vom Verlust der Würde und auch von Menschlichkeit.
Vieles, worüber der algerische Schriftsteller Yasmina Khadra schreibt, hat er selbst erlebt. Seine Kindheit, die keine war, verbrachte er in einer militärischen Kadettenanstalt. Sein größter Wunsch: Schriftsteller zu werden. Aber fast 36 Jahre blieb er beim Militär.
Er schrieb unter einem Pseudonym: Yasmina Kahdra. Erst vor wenigen Jahren enthüllte er seine wahre Identität: Mohammed Moulessehoul, hochrangiger Offizier der algerischen Armee. Den Namen Yasmina Khadra behielt er bei – als Hommage an seine Frau ...
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Das Manuskript der Sendung ist abrufbar: mehr
Titel:
»Darf’s auch etwas mehr sein?«:
Dicke Bücher haben’s schwer. Wenn man so eine Schwarte vor sich sieht, Thomas Manns "Zauberberg" oder Umberto Ecos "Name der Rose" etwa, dann sieht man vor dem inneren Auge noch und nöcher Lebenszeit verstreichen. Neuerdings bejammern einige ganz offen, wie mühsam dies sei.Insbesondere Kriminalromane, so geht die Klage, würden immer ausladender und langatmiger. Schuld daran sei die "Literarisierung" der Gattung. Thomas Kastura über Bücher mit Überlänge ...
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Titel:
»Unsaubere Wassergeschäfte«:
Wolfgang Schorlau legt mit Fremde Wasser seinen dritten Roman um den Stuttgarter Privatdetektiv Georg Dengler vor. Diesmal geht es um die Geschäfte der Wasserwirtschaft, ein Fall, der Dengler fast das Leben kostet. Schorlau ist ein kompakter, spannend inszenierter und politisch brandaktueller Roman gelungen. Von Frank Rumpel ...
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Der Tagesspiegel:
»Ein Fall für Mensing«:
Eben noch das Ende der Krimikolumne von Andrea Fischer bejammert? Aufhören zu weinen! "Der Tagesspiegel" hat für adäquate Nachfolge gesorgt und bringt eine neue Kolumne ins Spiel: "Ein Fall für Mensing". Kolja Mensing. Jener Mensing, der schon in der "taz" die Krimikolumne pflegte. Also. Mensings erster Fall beginnt mit einem Satz aus "Heimlich", James Ellroys Thriller aus dem Jahre 1982 und leitet über in aktuelle Krimis.
Pete Dexter habe keine nette Geschichte über den Aufstieg eines Unterprivilegierten zu bieten. Sein Roman "Train" erwische einen so hart wie ein Neunereisen direkt hinter dem Ohr. Richard Rayners "Das dunkle Herz der Wüste" habe zwar lange nicht die Klasse von "Train", sei aber ein gründlich recherchierter Thriller mit Referenzen an Dashiel Hammett und Raymond Chandler ... mehr
Neue Zürcher:
»Schlafes Schwester«
Bei Peter Høeg gibt es eine gemeinsame Geschäftsgrundlage von Krimihandlung und Esoterik. Sie lautet: Vermeide Fragen nach dem Warum. Wie in einer zweiten Tonspur und in harter Konkurrenz zum Getöse des Krimis will der dänische Autor in "Das stille Mädchen" wohl das zur Sprache bringen, worum es ihm in seiner grossen Parabel ja eigentlich geht. Von Paul Jandl ... mehr
Der Tagesspiegel:
»Meine Ohren, meine Welt«
Mit Absicht treibt Peter Høeg das Genre diesmal über seine Grenzen hinaus und testet, wie weit der Leser mitgeht. Denn sein Thema ist nicht mehr nur wie in früheren Romanen die binäre Spaltung der Welt, sondern deren metaphysische Versöhnung. Von Ulrike Baureithel ... mehr
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Margaret Millar
Am 5.Februar 1915 wird Margaret Millar als als Margaret Ellis Sturm in Kitchener, Ontario geboren († am 26. März 1994 in Santa Barbara, Kalifornien)
Millar stammte aus einer deutsch-englischen Einwandererfamilie, ihre Vater war der Bürgermeister von Kitchener. Sie studierte klassische Philologie, Archäologie und Psychologie an der University of Toronto. Noch vor ihrem Abschluss heiratete sie ihren Jugendfreund Kenneth Millar, der unter dem Pseudonym Ross Macdonald ebenfalls erfolgreich Krimis schrieb. 1939 wurde ihre einzige Tochter Linda geboren. Als Linda 1970 unerwartet starb, legte Millar eine lange Pause ein, in der sie keine Bücher schrieb.
Ihren ersten Roman veröffentlichte Millar 1941 und führte darin ihren Detektiv, den Psychiater Paul Prye, ein. Die Wahl seines Berufes spiegelt Millars Interesse für Psychologie wider, das sich durch viele ihrer Bücher zieht. Sie wird als eine der Vorreiterinnen des psychologischen Kriminalromans angesehen.
Für ihren Roman "Beast in View" (dt. Liebe Mutter, es geht mir gut...) erhielt sie 1956 den Edgar Allan Poe Award
Zwischen 1941 und 1983 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, doch als 1983 ihr Mann Kenneth Millar starb, veröffentlichte sie nur noch ein Buch. Sie überlebte ihren Mann um 11 Jahre, und starb am 26. März 1994 im Alter von 79 Jahren. Ihre Asche wurde in Santa Barbara verstreut.
Info:
Wikipedia,Diogenes Verlag, Krimi-Couch, Toms Krimitreff
Axel Bußmers TV & Buchtipps 3. – 16. Februar 2007
Zwei Wochen mit vielen neuen oder selten gezeigten Krimiverfilmungen liegen vor uns.
Es gibt einiges zu entdecken. Klassiker zu Hauf: Eine Elmore Leonard-Verfilmung als Western-Klassiker, der Billy Wilder-Klassiker "Zeugin der Anklage". der Caper-Klassiker "Rififi". Dazu eine hundsgemeine Larry Beinhart-Verfilmung, Buddy Giovinazzos neuer Borowski-Tatort und Fans von Steven Spielberg können mit "Columbo: Tödliche Trennung" eine seiner TV-Arbeiten sehen.
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Längst habe sich aus der schmalbrüstigen Detektiverzählung eine literarische Artenvielfalt entwickelt, analysiert Tobias Gohlis in "Die Zeit" anläßlich der Bekanntgabe der Preisträger des "Deutschen Krimi-Preises 2007". Diese scheinbare Literarisierung des Krimis ist Thema einer Diskussion, die auf mehreren Krimi-Blogs geführt wird, nämlich hier:
Gohlis in "Die Zeit", Gohlis' Krimitagebuch, Ludger Menkes Krimiblog, Dieter Paul Rudolph bei "Watching the Detectives" ...
kaliber.38:
»Einzelteile: Wörtches Aufsätze«:
Bei den Kollegen von "kaliber.38" finden sich Thomas Wörtches Kolumnen "Leichenberg" und "Crime Watch". Und eine Vielzahl von Aufsätzen, die er über das Genre veröffentlicht hat. Aktuell angezeigt werden diese:
Rätsel Ripley oder Ripley, revisited
Tom Ripley ist ein Rätsel. Und bleibt es.
Die Rätselhaftigkeit der Figur Ripley ist topisch: Der charmante junge Mann aus schlechtem Haus, der sich en passant zu Wohlstand, Haus und Weib mordet, ohne dabei nennenswerte Skrupel zu haben. Sagt der Topos und begründet damit den Ruhm der Figur und seiner Erfinderin, Patricia Highsmith ... mehr
Eric Ambler und die Poetik des Pragmatischen
Willkommen in der vieldeutigen Welt von Eric Ambler!
Den ersten seiner 18 Romane, die allesamt Schubladendenken über Polit-Thriller, Spionageromane und andere Kategorien ins definitorische Delirium treiben, hat er 1936 veröffentlicht. Den letzten 1981. Diese 18 Romane reichen aus, um ihn zu einer zentralen Gestalt des 20. Jahrhunderts zu machen ... mehr
Stuttgarter Zeitung:
»Intrigen in Chicago, Spekulanten in New York«:
Musterstücke treffender Analyse und wirklich gelungenen Komprimierens selbst umfangreichster Kriminalromane bietet Thomas Klingenmaier immer monatlich in der "Stuttgarter Zeitung". In der Februaur-Ausgabe seiner diesmal auch wieder online zu lesenden Kolumne "Der aktuelle Krimi" stellt er Bücher von Sara Paretsky ("Feuereifer"), José Luis Correa ("Tod im April"), Reggie Nadelson ("Rote Wasser"), Hakan Nesser ("Aus Doktor Klimkes Perspektive") und Qiu Xiaolong ("Rote Ratten") vor ... mehr
Die Buchtipps im Februar 2007, die natürlich auch alle via Computer gehört werden können ...
Reinhard Jahn empfiehlt: "Schrei nicht so laut":
Mir sind eben die guten alten Helden und Autoren lieber, die es mit der Tradition halten, dass eine gute Geschichte zu allererst einmal etwas mit den Menschen zu tun hat, die sie erleben, deren Schicksal uns interessiert. So hält es John Harvey wenn er von Frank Elder erzählt ...
Ingrid Müller-Münch empfiehlt: "Maigret und die Keller des 'Majestic'"
Mit einem ungewöhnlichen Morgengruß beginnt ein Tag im Pariser Luxushotel Majestic. Ein Tag, den Georges Simenon 1942 in seinem Krimi "Maigret und die Keller des Majestic" in schnörkelloser Sprache, bei dichtem Geschehen und überaus anschaulichem Tatort beschreibt ...
Manfred Sarrazin empfiehlt diesmal nichts. Warum, fragen sich interessierte Hörer und Leser? ...
Ulrich Noller empfiehlt: "Rote Wasser"
Ein alltägliches, kein Aufsehen erregendes Szenario, aus dem heraus Reggie Nadelson aber einen sehr raffinierten und besonderen Thriller zaubert: Scheinbar geht es um Immobiliengeschäfte im kommenden In-Viertel Red Hook, tatsächlich steckt aber eine ganz andere Geschichte dahinter ...
Lilipuz empfiehlt: "Der Pfefferdieb - ein Mitratekrimi aus dem Mittelalter"
Erlenburg am Rhein im Juli 1390: Schiffer Klaus landet mit seinem Kahn am Hafen. Dort werden er und seine Fracht von den Wirten und Krämern der Stadt bereits sehnsüchtig erwartet. Eines zeichnet dieses kleine Buch im Übrigen besonders aus. Nämlich die Tatsache, dass der junge Leser, die junge Leserin, so ganz nebenbei eine Menge über das mittelalterliche Stadtleben erfährt ...
mehr ...
Alle vier Wochen sonnabends berichtet Krimi-Autorin Pieke Biermann über "Menschen, Orte, Kriminalität": im RBBinfoRADIO 93,1. Die Sendung am
Sonnabend, den 3. Februar 2007 um 11:45 mit dem Thema:
"Isy Michelis – Augenzeugin gegen einen Mörder"
Fast vier Jahre ist das jetzt her, aber vorbei ist es nicht. Sie wurde zur Zeugin des "Blumenhändlermords" in Berlin-Lichtenberg 2003. Isy Michelis hat einem Mörder ins Auge gesehen, Sekunden nach der Tat, sekundenlang.
In der Kriminalreportage Nr.13 vom Juni 2004 hat sie erzählt, wie er ihr
Leben aus den Angeln gerissen hat, wie lange sie brauchte, um Hilfe
anzunehmen, und welche Hilfen der "Weiße Ring" Opfern von Kriminalität anbieten
kann. Damals war der Mörder noch auf freiem Fuß.
Inzwischen ist er zu lebenslänglicher Haft verurteilt.
Wie ist das, dem Mann vor Gericht noch einmal ins Gesicht sehen
zu müssen? Wie geht es ihr heute, fast vier Jahre nach dem Erlebnis?
(Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 00:45 und 05:45)
Kalender
Gerhard Neumann
Am 2.Februar 1930 wird Gerhard Neumann in Köthen/Anhalt geboren († am 24.9.2002 in Halle)
Als Gerhard Neumann nach dem Abitur Schauspieler wurde, lag die schlimmste Zeit seines Lebens schon hinter ihm: Als 15jähriger Volkssturmmann war er dazu ausersehen, mit fünf Schuß Munition und einer Panzerfaust den Endsieg an der Elbe zu erringen.
Mit 22 Jahren war er Theater-Intendant, ging dann zur DEFA, schrieb seinen ersten Kriminal-Film und mit Hans-Albert Pederzani als A.G. Petermann erste Kriminalromane.
2002 wurde er für sein Lebenswerk als Kriminalautor mit dem "Ehrenglauser" der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur DAS SYNDIKAT ausgezeichnet.
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Luise Berlin

Ulrich Kroegers Krimitipp 12/06
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Sozialpsychologische und politische Gemengelage, nordische Krimis, Fauser als Klassiker und veritable Politthriller
Ulrich Kroeger zu Büchern von Jost Hindersmann, Stuart MacBride, Wolfgang Schorlau und Jörg Fauser ... mehr
Ulrich Kroegers erster Krimitipp erschien vor sechseinhalb Jahren. Heute erscheint Ulrich Kroegers Krimitipp einmal im Monat im Sonntagsjournal der "Nordsee-Zeitung", dessen Redaktion wir für die Genehmigung zur Veröffentlichung und Archivierung bei den Alligatorpapieren danken. mehr
kulturzeit: »Unorthodox geschriebener Verkaufsschlager«:
Sie ist derzeit Deutschlands erfolgreichste Krimibuchautorin: die bei Regensburg lebende Arztfrau und Mutter dreier Kinder, Andrea Maria Schenkel. Soeben bekam sie für ihr erstes Buch "Tannöd" den Deutschen Krimipreis 2007. Das Hörbuch, gelesen von Monica Bleibtreu, ist für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert. Kulturzeit besucht Andrea Maria Schenkel in ihrer Heimat Pollenried/Regensburg und stellt den unorthodox geschriebenen Verkaufsschlager vor. Heute um 19:20 Uhr und morgen früh um 9:05 Uhr wird dies zu sehen sein ...
mehr
Neue Zürcher:
»Ernste Wahrheiten«
Der Autor/Erzähler Harry Mathews lässt seinen Helden Harry Mathews in dem Roman "Mein Leben als CIA" mit grösster Hingabe und Präzision ein Agentenspiel spielen, in dem Realien und Fiktionalien kunstvoll miteinander verwoben sind. Von Jürgen Ritte ... mehr
Stadtrevue:
»Schwarzlicht«:
Was es gibt und was es nicht gibt und wie dynamisch die Beziehung zwischen diesen beiden Polen ist – das ist eine Frage, die die internationale Krimiszene derzeit sehr beschäftigt, erläutert Ulrich Noller in der neuen Ausgabe seiner Kolumne "Schwarzlicht" in der "Stadtrevue". Darin geht es diesmal um einen langen Verriss eines nicht erschienenen Krimis und eine wunderbare Krimiserie im Fernsehen, für die sich niemand interessiert ... mehr
Schottischer Schriftsteller bekommt den Polizeistern: Craig Russell wird am Freitag in Hamburg geehrt: Der schottische Bestsellerautor erhält für seinen neuen Thriller "Wolfsfährte", der in der Hansestadt spielt, den Polizeistern. Diese Auszeichnung erhalten Menschen, die die Hamburger Polizei in der Vergangenheit unterstützt haben, meldet das ... Hamburger Abendblatt
Von Albtraum geplagt: Die amerikanische Kriminalschriftstellerin
Elizabeth George wird seit Jahren von einem üblen Albtraum geplagt.
"Darin liege ich in einem Bett ... an dem realen Ort, wo ich mich
gerade aufhalte. In meinem Traum wache ich plötzlich auf und sehe
eine bedrohliche Schattengestalt am anderen Ende meines Zimmers. Sie
bewegt sich langsam auf mich zu, ich habe panische Angst, kann mich
nicht bewegen - in dem Augenblick wache ich laut schreiend auf". Den kompletten Beitrag finden Sie nicht im Internet, sondern nur in der ZEIT Nr. 6 vom 1. Februar 2007, meldet das ... Presseportal
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (Vormonat 7) John Harvey: Schrei nicht so laut
2 (–) Reggie Nadelson: Rote Wasser
3 (1) Thomas Kastura: Der vierte Mörder
4 (9) Antonio dal Masetto: Blut und Spiele
5 (6) Merle Kröger: Kyai!
6 (2) Stefan Slupetzky: Das Schweigen des Lemming
7 (5) Pete Dexter: Train
8 (–) Olivier Mau: Myrtille am Strand
9 (–) Vikram Chandra: Der Gott von Bombay/Bombay Paradise
9 (–) Michael Crichton: Next
Hier als schöne pdf-Datei
Die Welt:
»Selbst im zärtlichsten Liebesverhältnis gibt es Aggression«
Zehn Jahre war Peter Høeg verschwunden, jetzt ist der Autor von "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" mit einem neuen Roman wieder aufgetaucht. Mit WELT.de spricht er über seinen Kulturbegriff: "Ich habe nie an die Unterscheidung zwischen Hoch- und Populärkultur geglaubt." Außerdem beschreibt er, was ein Clown und die Kirche gemeinsam haben. Das Gespräch führte Wieland Freund ... mehr
krimiblog:
»Sidney Sheldon verstorben«
Kurz vor seinem 90. Geburtstag ist der amerikanische Bestsellerautor Sidney Sheldon gestorben. Am 30. Januar 2007 erlag der Autor im kalifornischen Rancho Mirage den Folgen einer Lungenentzündung. Der am 11. Februar 1917 in Chicago geborene Sheldon war erfolgreicher Drehbuchautor, bevor mit 50 Jahren eigene Romane veröffentlichte und zu einem der am häufigsten übersetzten Autoren wurde ... mehr
Der Spiegel
Die Welt
FAZ
Frankfurter Rundschau:
»Die Lügen Mr. Doyles«
Wer schon immer überzeugt war, dass es den scharfäugigen Mann mit der Habichtsnase und seinen Adlatus Dr. John Watson gegeben haben muss, der wird Nick Rennisons Sherlock-Holmes-Biografie als längst überfällig betrachten, meint Sylvia Staude in ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder".
Dazu drei Empfehlungen der "KrimiWelt"-Jury ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Frisch erschienen:
Schmutzige Tricks um politische Macht: "Geheime Melodie" von John le Carré ist ein Thriller mit Mehrwert: Neben Spannung und Nervenkitzel erfährt der Leser viel Wissenswertes über den Kongo..
Von Anne Chaplet ... mehr
ORF:
»Der Hoteldetektiv weiß mehr, als ihm lieb ist«:Kalender
Wolfgang Kienast
Ende Januar 2006 starb der Krimiautor Wolfgang Kienast in Berlin im Alter von 67 Jahren (* 11. 1. 1939).
Wolfgang Kienast ist in Berlin geboren, wo er bis zu seinem Tod wieder lebte. Er arbeitete als Dolmetscher, Übersetzer für nordische Sprachen, Schriftsteller, Regieassistent und Literaturkritiker und schrieb Kriminalromane und -erzählungen, Feuilletons und Funksendungen. Als kritischer Bürger der DDR war der Autor in den achtziger Jahren in der DDR politisch kaltgestellt und konnte nur noch unter großen Schwierigkeiten publizieren.
Info:
Krimilexikon, Criminale Verlag, Luise Berlin
Deutschlandradio:
»Hatz am Weltenende«
Antonio Dal Masetto hat sich mit "Noch eine Nacht" nach eigenen Angaben jahrzehntelang beschäftigt. Die Mühe hat sich gelohnt. Der Roman erzählt von einer makabren Treibjagd auf Bankräuber in der argentinischen Provinz und besticht durch seine kalte Geradlinigkeit. Außerdem durch die immer eindrückliche Schönheit seiner Bilder und Szenen. Die Fortsetzung der Geschichte, "Blut und Spiele", reicht nicht an den Vorgängerroman heran. Von Uwe Stolzmann ... mehr
FAZ:
»Haben Sie ein Gespür für Gott, Herr Høeg?«
Der Roman "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" machte ihn berühmt. Doch dann, 1996, verschwand Peter Høeg plötzlich. Nun ist er wieder da: ein Gespräch über den Schriftsteller als Bergführer und Høegs neuen Roman "Das stille Mädchen". Von Felicitas von Lovenberg ... mehr
FAZ:
»Der Verschollene kehrt zurück«
Peter Høeg wurde berühmt durch den Roman "Fräulein Smillas Gespür für Schnee". Doch dann wurde es plötzlich sehr still um den dänischen Schriftsteller. Niemand wusste, wo er war, wie es ihm ging – und ob er jemals wieder ein Buch schreiben würde. Nach zehn Jahren ist er jetzt wieder aufgetaucht. Die Bilanz dieser Zeit zieht er im Roman "Das stille Mädchen". Von Felicitas von Lovenberg ... mehr
FAZ:
»Die schreibende Managerin«
Von sieben bis zwanzig Uhr ist Elizabeth Corley Europa-Chefin der Allianz-Fondsgesellschaft. Danach schreibt sie Bestseller-Krimis. Die sind spannend - und ziemlich blutrünstig. Von Bettina Weiguny ... mehr
Der Spiegel:
»Fräulein Plums Gespür für Familie«
Janet Evanovich ist süchtig nach Crackern der Marke "Cheese Doodle" und ist gleich in zwei verschiedenen Literatur-Genres erfolgreich. Ihr Stephanie-Plum-Krimi "Reine Glückssache" ist diese Woche der höchste Neueinsteiger in der Taschenbuch-Bestsellerliste von SPIEGEL ONLINE. ... mehr
neue Zürcher:
»Argumente statt Antworten«
Experten geben Statements ab, Intellektuelle schreiben Essays über die "Schreckensmänner", und Schriftsteller geben dem Thema eine literarische Form. Zu diesen Schriftstellern gesellt sich nun auch Yasmina Khadra mit dem Roman "Die Attentäterin", den Regina Keil-Sagawe trefflich ins Deutsche übertragen hat. Khadra ist besonders befugt, über die Motive für ein Attentat zu schreiben, Von Heinz Hug ... mehr
Adiós Comandante: Der Schriftsteller Leonardo Padura über Kubas langen Abschied von Fidel Castro und warum Padura Kuba nicht verlassen hat, obwohl er ein materiell gesichertes Leben im Ausland hätte haben können. Bei ... ZDF/heute
Kalender
Friedhelm Werremeier
Seinen 77. Geburtstag feiert heute der Schriftsteller Friedhelm Werremeier (* 30.1.1930 in Witten).
Friedhelm Werremeier arbeitete ab 1953 für mehrere große Zeitschriften als Reporter mit dem Spezialgebiet Prozeß- und Kriminalberichterstattung und schrieb neben zahlreichen Tatsachenberichten über Kriminalfälle, Serien, Reportagen und Features für Illustrierte, Tageszeitungen und Fachzeitschriften. Besonderes Aufsehen erregte seine Recherche zum "Fall Heckenrose" (über einen Triebtäter in der DDR) und sein Buch über Jürgen Bartsch. Mit Werremeiers Romanstoff "Taxi nach Leipzig" startete 1970 die TATORT-Reihe der ARD, mit der Figur des Hamburger Hauptkommissars Paul Trimmel schuf Werremeier eine der profiliertesten Kommissarsfiguren des deutschen Krimis.
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Galerie der Detektive , Westfälisches Autorenlexikon
Deutschlandfunk:
»Aus dem literarischen Leben«:
Die am 26.01.2007 im Rahmen der Sendung "Büchermarkt" ausgestrahlte, allseits beliebte und mit vielen Musikschnipseln unterlegte KRIMIKOLUMNE von Andreas Ammer, die ist für alle verhinderten Hörer auch als Radiostream zu hören. Ein wenig auf der Seite suchen (rechts halten!) und dann anklicken und los gehts ... mehr
Die Welt:
»Peter Høegs Gespür für Stille«
Mit seinem Roman "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" war der dänische Autor Peter Høeg weltweit auf den Bestsellerlisten vertreten. Dann wurde es still um ihn. Zehn Jahre lang schrieb er, unbemerkt von der Öffentlichkeit, an seinem neuesten Werk. 2000 Seiten überabeitete er wieder und wieder, bis 461 übrig blieben und sein Roman "Das stille Mädchen" fertig war. Von Wieland Freund ... mehr
Hamburger Abendblatt:
»Wenn ein Albtraum droht Wirklichkeit zu werden«
Dem britischen Autor John Harvey, Jahrgang 1938, ist mit "Schrei nicht so laut" ein atmosphärisch dichter und eindringlich erzählter Kriminalroman gelungen. Seinen Helden Frank Elder schickt er auf eine Reise, während der sich Vergangenes und Gegenwärtiges auf bedrohliche Weise verstricken. Von Volker Albers ... mehr
Die Welt:
»Meuterei im Moor«
Die Literaturwissenschaftlerin Jane Gresham ist überzeugt, dass der britische Dichter William Wordsworth ein unbekanntes Manuskript versteckt hat. Während sie danach sucht, wird eine Moorleiche gefunden, die mit dem verschwundenen Text zu tun haben könnte. Val McDermid erzählt in "Das Moor des Vergessens" eine literaturwissenschaftliche Kriminalgeschichte. Von Birgit Warnhold ... mehr
Die Welt:
»Rotwein statt Stockfisch«
Saint Emilion ist ein weltberühmter Weinbauort 35 Kilometer östlich von Bordeaux. Er hat 2345 Einwohner und wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Das kleine Städtchen ist der Schauplatz des ersten ins Deutsche übersetzten Kriminalromans "Der Honigkrug" des Norwegers Gert Nygårdshaug. Diesen Schriftsteller kennt man in Deutschland nicht. Von Kerstin Strecker ... mehr
Mord, Unrecht und falsches Spiel: Ein grausamer Mord bringt in Nancy Pickards "Schneeblüte" die heile Welt einer amerikanischen Kleinstadt durcheinander. In "Georgia" von Doris Gercke untersucht Privatdetektivin Bella Block einen neuen Fall. Und der unermütlich schuftende Kommissar in "Die Algier-Romane" von Yasmina Khadra hat allen Glauben in sein zerstörtes Land verloren. Von Silke Böttcher, Birgit Warnhold, Bettina Göcmenerin in... Die Welt
Kalender
Theodor J. Reisdorf
Heute feiert Theodor J. Reisdorf, der Erfinder des Friesenkrimis seinen 72. Geburtstag.
Reisdorf, am 29. Januar 1935 in Neuss geboren, reiste quer durch Europa und Nordafrika, arbeitete in vielen Berufen, machte in Wilhelmshaven das Abitur, studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Hamburg, Köln und Mannheim und war Studienrat und Oberstudienrat in Aachen, Norden und Emden. Er wohnt in Ostfriesland und schreibt als "Meister des Friesenkrimis" spannende Romane über Land, Leute und Leichen.
Info:
"Tee und Kluntjes zu jedem Mord" (NGZ), Krimilexikon, Krimi-Couch, Lübbe Verlag, Krimi-Forum
Deutschlandfunk:
»Aus dem literarischen Leben«:
Heute um 16.10 Uhr sendet der "Deutschlandfunk" im Rahmen der Sendung "Büchermarkt" die allseits beliebte und mit vielen Musikschnipseln unterlegte KRIMIKOLUMNE von Andreas Ammer, die dann hoffentlich später für alle verhinderten Hörer auch als Radiostream zu hören sein wird ... mehr
Kriminalliteratur bewegt sich, sagt Thomas Wörtche in der 117. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch", derzeit allerdings in eine merkwürdige
Richtung. Es tummeln sich Horror und Science Fiction munter mit historischem Roman und Fantasy. Der massive Trend komme jetzt erst richtig ins Rollen. Zum Beispiel in den Harry-Dresden-Romane von Jim Butcher, dessen neuester "Wolfsjagd" sich mit bösen und guten Werwölfen, dem FBI und einer Straßengang schmücke. Das liefere zwar jede Menge Spaß & Frohsinn, doch "das Böse" wandere dadurch schon in eine bedenkliche Richtung ...
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 4/2007 lesen.
Berliner Morgenpost:
»Kommissar im Kampf gegen den Terror«
Yasmina Khadra warnte schon Jahre vor dem 11. September 2001 vor Fundamentalismus und Terror. Der frühere Armeeoffizier tat dies in seinen Krimis mit Kommissar Llob, die er in den neunziger Jahren unter Pseudonym veröffentlichte. "Herbst der Chimären" beschließt die Trilogie und zeigt eine mildere Seite des Kommissars, der wie Khadra Krimis schreibt. Von göc ... mehr
Der Standard: »Einer der größten Spionagethriller«
"Der Spion, der aus der Kälte kam" von John le Carré definierte ab 1963 den "Thriller noir" ebenso wie unsere Sichtweise auf das unglamouröse Leben in den Schützengräben des Secret Service MI6 während des Kalten Krieges. Sir Peter Jonas über Band 41 der "SZ-Kriminalbibliothek" ... mehr
Watching the Detectives:
»Krimijahrbuch 2007 – das Inhaltsverzeichnis«
Geschafft. 336 Seiten, 26 schreibende MitarbeiterInnen: das "Krimijahrbuch 2007". Preisstabil: 20 €. Für Schnäppchenjäger: noch für kurze Zeit zum Vorbestellpreis von 16 Euro. Dieter Paul Rudolph präsentiert das Inhaltsverzeichnis ... mehr
Rheinischer Merkur:
»Bomben auf die Liebe«
Was tun, wenn der Selbstmordattentäter aus der eigenen Familie kommt? Yasmina Khadras Roman "Die Attentäterin" weiß mehr über diesen Bürgerkrieg und das Elend eines Volkes zu erzählen als viele Sachbücher zu diesem Thema. Von Thomas Kraft ... mehr
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Haftungsausschluss und Urheberrecht
Februar: Neu bei den Alligatorpapieren

Ulrich Kroegers Krimitipp 12/06
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Sozialpsychologische und politische Gemengelage, nordische Krimis, Fauser als Klassiker und veritable Politthriller
Ulrich Kroeger zu Büchern von Jost Hindersmann, Stuart MacBride, Wolfgang Schorlau und Jörg Fauser ... mehr
Es ist mitten in der Nacht, als ein Mann und eine Frau aus dem Schlaf schrecken. Sie haben einen Schrei gehört, den Schrei einer Frau. Und dann entdecken sie Licht im Haus gegenüber und verdächtige Bewegungen. Für die Frau ist klar, da ist ein Mörder am Werk. Der Mann meint, nach einem Blick durchs Fernglas, der verdächtigen Gestalt schon einmal in der Strassenbahn begegnet zu sein. Lange liegen beide schlaflos und rätseln. Bis sich jemand an ihrer Wohnungstür zu schaffen macht.
In einem See südlich von Reykjavík entdeckt eine Hydrologin ein männliches Skelett, festgebunden an einem alten russischen Abhörsender. Der Schädel hat ein Loch und liegt vermutlich schon seit vierzig Jahren dort. Kommissar Erlendur forscht nach der Herkunft des Abhörsenders und geht allen ungeklärten Vermisstenanzeigen nach. Der Sender, so stellt sich heraus, gehörte der früheren isländischen DDR-Vertretung. Die Spur führt zurück in die Zeit des Kalten Krieges, in das Leipzig der Nachkriegsjahre und in eine Liebesgeschichte zwischen einer ungarischen Studentin und einem Isländer.
In einer kleinen schäbigen Wohnung wird ein alter Mann tot aufgefunden. Die Lage des Toten allerdings lässt die Polizisten vom 87. Polizeirevier in Isola bezweifeln, dass es sich um einen natürlichen Tod handelt. Laut Autopsiebericht ist Andew Hale erstickt.
Als Detective Steve Carella den kleinen Ganoven Danny Gimp, der ihn mit Informationen aus der Szene versorgt, in einer Pizzeria befragt, wird der Spitzel erschosssen. Offenbar ist ein professioneller Killer auf Andrew Hale angesetzt worden. Aber was ist das Motiv?
Die TV-Tipps 3. – 16. Februar 2007 2007
Zwei Wochen mit vielen neuen oder selten gezeigten Krimiverfilmungen. Es gibt einiges zu entdecken....

Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Axels TV-Tipp des Tages:
Das Vierte, 20.15
(USA 1995, R.: Gus Van Sant)
Drehbuch: Buck Henry
LV: Joyce Maynard: To die for, 1992
TV-Wetterfee Susan lässt für ihre Karriere Männer über die Klinge springen, bis sie an die Mafia gerät.
Bitterböse Mediensatire mit Nicole Kidman, Matt Dillon, Joaquin Phoenix
Homepage von Joyce Maynard:
www.joycemaynard.com
Arte, 00.55
(D 1928/1997, R.: Georg Wilhelm Pabst)
Drehbuch: Adolf Lantz, Ladislaus Vajda, Helen Gosewish (als Helen Gosewisch), Franz Schulz (Idee)
Eine Anwaltsgattin fühlt sich von ihrem Mann vernachlässigt. Sie stürzt sich in das Berliner Nachtleben.
Stummfilmklassiker, der lange als verschollen galt und in der von Arte restaurierten Fassung gezeigt wird. "Ein in stilistischer Strenge inszeniertes Kammerspiel, das klarsichtig die leeren Rituale der Figuren spiegelt und sowohl thematisch als auch in seiner formalen Souveränität erstaunlich zeitlos geblieben ist." (Lexikon des Internationalen Films)
Mit Gustav Diessl, Brigitte Helm
Arte über "Abwege": www.arte.tv
ARD, 01.20
(USA 1977, Regie: Ashley Lazarus)
Drehbuch: Stanley Price
LV:Alistair MacLean: Golden Rendezvous, 1962 (Rendezvous mit dem Tod)
Ein Schiff wird gekapert und Schiffsoffizier Richard Harris greift ein.
Hält den mauen Standard der meisten MacLean-Verfilmungen.
Mit Richard Harris, Ann Turkel, Gordon Jackson, John Vernon, David Janssen, Burgess Meredith>