Krimineuerscheinungen des Monats bei Alligator, kaliber.38, krimi-couch & hammett

News – Februar 2008 – Nachrichten

Freitag, 29. Februar 2008

Axel Bußmers TV & Buchtipps 1. – 14. März 2008

tex_c_claim_film.jpg
domino_principle.jpgDie kommenden beiden Fernsehwochen kann man krimitechnisch als sehr ruhig bezeichnen.
Immerhin werden zwei TV-Premieren präsentiert (Charles den Tex und Ross Macdonald) und für die trauernden Roy-Scheider-Fans gibt es auch etwas zu sehen.
Außerdem gibt es ein paar sehenwerte Verfilmungen und natürlich die klassischen Wiederholungen.
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier


Pieke Biermanns Radioserie

Kruppstrasse Alle vier Wochen berichtet Krimi-Autorin Pieke Biermann über "Menschen, Orte, Kriminalität": im RBBinfoRADIO 93,1. Die Sendung am
29. Feburar 2007 um 10:27 mit dem Thema:
"Andreas Vogt. Geisel beim Banküberfall der "Tunnelgangster" 1995"
Vor knapp 13 Jahren geschah in Berlin einer der spektakulärsten Banküberfälle. Die "Tunnelgangster" gingen ein in die kriminalistischen Lehrbücher, auch international. Sie hatten 17 Stunden lang die Polizei genarrt, bevor sie - kurz vor der Erstürmung - verschwanden. In einem Tunnel, mit über fünf Millionen Lösegeld und dem Inhalt der Schließfächer. Dessen Wert ist bis heute nicht bekannt. Die Räuber konnten schnell gefasst werden - ein glückliches Ende für Polizei und Justiz. Aber nicht unbedingt für die 16 Geiseln. Mit Andreas Vogt, Geisel beim Banküberfall, hat Pieke Biermann für ihre Reportage gesprochen.
(Wiederholungen Sonntag 13:45 und 18:45 und Montag 04:45 auch als Podcast, Audio-Download, live via Internet und als Funkmanuskript unter www.inforadio.de Suchfunktion: NAHAUFNAHME)


Wörtches Crime Watch No. 130

crime-watch"Voodoo" von Nick Stone sei ein klassischer Privatdetektivroman beginnt Thomas Wörtche ohne Umschweife die 130. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch" und stone-Voodoo.jpg bringt dies in Zusammenhang mit Beispielen von J.W. Rider oder Robert W. Campbell aus den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. "Voodoo" Goldmann Verlag sei aber nicht nur ein aus der Zeit gefallener klassischer Privatdetektiv-Roman, sondern ganz und gar ein Buch unserer Zeit. Denn es sei ein grimmiges, böses, unschönes Buch darüber, was reiche Leute mit armen Ländern machen und Ausdruck einer Ambiguität, die den Kriminalroman zu einem ästhetisch definierten Diskussionsfeld von Konfliktlagen macht ...
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 9/2008 lesen.

Vermischtes/Europäisches


Große Brüste sind genauso gut wie kleine:
Fast vier Millionen Bücher sind allein auf deutsch vom Mittelalter-Buch "Die Säulen der Erde" verkauft worden. Jetzt hat der britische Bestsellerautor Ken Follett eine Fortsetzung geschrieben. Mit Holger Kreitling von WELT ONLINE spricht er über Kathedralen, Tony Blairs Katholizismus und die Häufigkeit seiner Sexszenen ... mehr.


premio-Internacional-de-Novela-Negra-RBA .jpg2. Ausschreibung zum Novela-Negra-Preis:
Der "Premio Internacional de Novela Negra RBA 2008" wird erneut ausgeschrieben. Der erste Premio Internacional de Novela Negra im Wert von 125.000 Euro wurde im September an Francisco González Ledesma für sein Manuskript "Una novela de barrio" verliehen. Die Ausschreibungsunterlagen gibt es als doc-Datei hier und bei rba.es.
Spanischkenntnisse sind natürlich Voraussetzung ...

Blogwärts

Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipps ...

krimikiste:
Kristine Greßhöner hat wieder was: Folge 45: Sandra Lüpkes “Das Hagebutten-Mädchen”. Hören Sie gut ...

gumshoe News: Jiro Kimura meldet den Tod von William F. Buckley (82) ...

krimileser:
Bernd Kochanowski mit der Fortsetzung über US-amerikanische Krimipreise ...

NuT:
Joachim Linder mit Koevolution von Menschenrechten und Bildungsroman und mit Ripperology (IX) ...

krimiblog:
Ludger Menke reagiert auf Ripperology (IX) ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph mit einer These: Wer bringt den Deutschkrimi nach vorn? Juli Zeh und Thea Dorn. Wer bringt ihn wieder runter, ey? Thea Dorn und Juli Zeh ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Kalender

Martin Suter
suter-martin Die Wahrscheinlichkeit, an einem 29. Februar geboren zu werden, liegt bei 1:1461.
Bei Martin Suter hat es geklappt. Er wurde am 29. Februar 1948 in Zürich geboren und wird somit zu seiner eigenen Überraschung heute 60 Jahre alt.
Suter lebt abwechselnd auf Ibiza und in Guatemala, war Werbetexter und erfolgreicher Werber, hat parallel dazu immer auch geschrieben, unter anderem Reportagen, zahlreiche Drehbücher, Kolumnen und: Bücher.
Seine Romane "Small World", "Die dunkle Seite des Mondes2 und "Ein perfekter Freund" verbinden eine Krimihandlung, die eine eher untergeordnete Rolle spielt, mit gesellschafts- und medizinkritischen Ansätzen. Für "Small World" wurde Suter 1997 mit der Ehrengabe des Kantons Zürich und 1998 mit dem französischen Literaturpreis "Prix du premier roman étranger" ausgezeichnet.Den Deutschen Krimipreis (National 2) erhielt er 2003 für "Ein perfekter Freund".
2007 wurde Suter für seinen Roman "Der Teufel von Mailand" mit dem "Friedrich-Glauser-Preis" ausgezeichnet.
Infos:
wikipedia, krimi-couch, Diogenes Verlag.

Termine

Festival

Tatort-Karlsruhe-2008.jpg Karlsruher Krimitage 29.02.-08.03.2008
Mit Volker Klüpfel und Michael Kobr, Uta-Maria Heim, Stephan Peters, Marlene Bach, Angela Esser, Adolf Gallwitz, Doris Gercke, Bernd Leix, Eva Klingler, Rita Hampps,
Ingrid Noll, Martina Fiess, Christian Schünemannn, Wolfgang Burger, Oliver Bottini, Eva Erdmann, Sascha Pranschke ...
Das Programm


kriminale-moers 17.02.-09.03.2008 Kriminale Moers 17.02.-09.03.2008
Mit Leenders/Bay/Leenders, Susanne Goga,
Norbert Horst, Andreas Hoppert, Mark Benecke, Carsten Henn, Gisa Klönne,
Jörg Juretzka, Doris Maurer, Hülya Özkan, Anna Thalbach ..

Das Programm als PDF-Datei:

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
29. Feburar 2008

Marlene Bach und Stephan Peters lesen zum Auftakt der Karlsruher Krimitage
29.02.2008 | 19:30 Uhr |
Literarische Gesellschaft, Literaturhaus, PrinzMaxPalais, Karlstr. 10, 76133 Karlsruhe

Jacques Berndorf liest aus "Bruderdienst".
29.02.2008 | 20.15 Uhr | Eintritt: 8,50 € ermäßigt 7€ (inkl. Popcorn und 1 Getränk) | Lehmanns Kriminacht - Spionage und Spannung pur
Lehmanns Fachbuchhandlung, Grimmaische Straße 10, 04109 Leipzig

Giles Blunt und Peter Robinson lesen am Kanadischen Krimiabend aus ihren Büchern und sprechen mit Moderator Günter Keil über ihre Bücher. Deutsche Lesung: Hans-Jürgen Stockerl | Special Guest: Friedrich Ani
29.02.2008 | 21 Uhr |
Gasteig - Philharmonie München, Veranstaltungssaal: Black Box, München

Monika Geier liest aus "Schwarzwild"
29.02.2008 | 19:30 Uhr | Eintritt 9,50 Euro erm. 7,50 Euro
Speicherstadtmuseum, St. Annenufer 2, 20457 Hamburg

Thomas Hoeps und Jac. Toes lesen aus "Nach allen Regeln der Kunst"
29.02.2008 | 20:00 Uhr | Eintritt 10,– EUR (inkl. einem Glas Wein)
Landesmuseum, Rüstkammer, Neutorstraße 7-9, 26721 Emden

Andres Hoppert liest aus "Zug um Zug".
29.02.2008 | 20.00 Uhr | Eintritt: 7 € | Im Rahmen der KriMinale Moers.
Amtsgericht Moers, Haagstraße 7, 47441 Moers

Gisa Klönne stellt ihren neuen Kriminalroman "Nacht ohne Schatten" vor.
29.02.2008 | 19.30 Uhr |
Krimibuchhandlung Miss Marple, Weimarer Str. 17, 10625 Berlin

Lou Probsthayn liest aus seinem neuesten Roman, "Der Benutzer".
29.02.2008 | 21.00 | Uhr SCHWARZE NÄCHTE in der SONNENSEITE | 13. Ausgabe |
Sonnenseite Café – Bar, Weidenallee 24 / Zwischen Sternschanze und Christuskirche, Hamburg
Tel.: 040 - 45 00 00 82

Jean-Christophe Rufin trifft Frank Schätzing.
29.02.2008 | 21.00 Uhr | VVK € 10 / AK € 13 | Moderation und Übersetzung: Natalie Mälzer-Semlinger | Deutscher Text: Andreas Grötzinger (Schauspiel Köln) | Im Rahmen der litcologne
WDR, Klaus-von-Bismarck-Saal, Wallrafplatz, Innenstadt, Köln
Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren: hier


Donnerstag, 28. Februar 2008

Radio-tipp

»Mord auf der Insel der Geysire: Island-Krimis«
Vorgestellt von Tobias Wenzel


DEUTSCHLANDRADIO KULTUR | 4. März 2008 | 19:30 Uhr|
1997 erschienen die ersten beiden modernen Kriminalromane Islands, der eine von Arnaldur Indridason, der andere von Stella Blómkvist. Als der Chef des größten isländischen Verlags "Edda", Halldór Gudmundson, nach Deutschland reiste, um die Übersetzungsrechte für die Krimis aus Island zu verkaufen, wurde er belächelt: Welcher deutscher Leser würde sich für Mordfälle interessieren, die sich auf einer Insel fernab vom europäischen Festland ereignen?
Heute, zehn Jahre später, ist der Island-Krimi zur Marke und zum weltweiten Exportschlager geworden, besonders in Deutschland. Und in Island, in dem so viele Menschen leben wie in Wuppertal, sprießen neue Krimiautoren wie Pilze aus dem Boden.
Was aber macht den Island-Krimi so faszinierend?
Erklärt sich der Erfolg der Romane damit, dass Island seit den ersten Krimis 1997 einen außerordentlichen gesellschaftlichen Wandel erfahren hat und plötzlich Drogen und Kriminalität auch für Isländer keine Fremdwörter mehr sind? ... mehr


Vermischtes/Regionales


selfkant-krimi.jpgWas ist ein Tourismuskrimi?:
Albert Baeumer, Marketing-Fachwirt, hat mit seinem Co-Autor Alfred Bekker einen "Tourismuskrimi" über den Selfkant in Nordrhein-Westfalen geschrieben. Baeumer will damit Gäste anlocken, die mittels beigelegter Karte zu den in "Mercator, Mord und Möhren" (Selfkant Verlag) erwähnten Betrieben finden sollen. Weil er an den Erfolg glaubt, hat er sich den Tourismuskrimi als Marke schützen lassen. Ein Beitrag bei... jetzt.sueddeutsche.de

Blogwärts

Kriminalakte:
Axel Bußmer über Neues im Kino: 8 Blickwinkel, Michael Clayton, No Country for old Men ...

Krimilady:
Henny Hidden akzeptiert das Thema, bedauert aber die Lösung in Jan Seghers Roman "Partitur des Todes" ...

krimileser:
Bernd Kochanowski mit der Kurzrezension "Robbie’s Wife" von Russel Hill und dem Agatha Award 2008 - die Nominierten ...

NuT:
Joachim Linder über Auden, Schuh, Detective, Mystery, mit Jonathan Wolff über “Crime and punishment” und mit Ripperology (IX) ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Wolfgang Brenner: "Bollinger und die Barbaren" ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Termine

Festival

kriminale-moers 17.02.-09.03.2008 Kriminale Moers 17.02.-09.03.2008
Mit Leenders/Bay/Leenders, Susanne Goga,
Norbert Horst, Andreas Hoppert, Mark Benecke, Carsten Henn, Gisa Klönne,
Jörg Juretzka, Doris Maurer, Hülya Özkan, Anna Thalbach ..

Das Programm als PDF-Datei:

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
28. Feburar 2008

Norbert Horst liest aus "Blutskizzen". Im Rahmen der Kriminale Moers
28.02.2008 | 20.00 Uhr | Eintritt 7 €
Ehemaliges Hafthaus, Haagstraße, 47441 Moers

Volker Klüpfel und Michael Kobr lesen aus "Seegrund"
28.02.2008 | 19.00 Uhr
Stadthalle, 72218 Wildberg

Österreichische Kriminalliteratur. Ein Krimiabend mit Manfred Wieninger, Lisa Lercher, Stefan Slupetzky, Heinrich Steinfest und Edith Kneifl

28.02.2008 | 19:00 Uhr | 35.-- Fr. | Moderation Martina Kuoni | In der Reihe Luzern bucht
Hotel Schweizerhof , Schweizerhofquai, CH-6002 Luzern

Jan-Philipp Sendker liest aus "Das Flüstern der Schatten"
28.02.2008 | 20.00 Uhr
Thalia Universitätsbuchhandlung , Seltersweg 54, 35390 Gießen


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Mittwoch, 27. Februar 2008

ulrich-kroegers-krimi-tipp
Ulrich Kroegers Krimitipp 1/08
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.

Amila-Bis nichts-mehr-geht.jpgMorde im Radio, im alten London und im neuen Moskau, in der Normandie und im Armenhaus der Welt, Verhaftungen auf Luxusdampfern.
Ulrich Kroeger über den Radio-Tatort und zu Büchern von Erik Larson, Martin Cruz Smith, Nick Stone und Jean Amila ... mehr

Ulrich Kroegers erster Krimitipp erschien vor achteinhalb Jahren. Heute erscheint Ulrich Kroegers Krimitipp einmal im Monat im Sonntagsjournal der "Nordsee-Zeitung", dessen Redaktion wir für die Genehmigung zur Veröffentlichung und Archivierung bei den Alligatorpapieren danken. mehr



carofiglio-Das-Gesetz-der-Ehre.jpgFAZ: »In Apulien haben wir die Gangster im Griff«

Außer seinem Job als Staatsanwalt ist Gianrico Carofiglio, Jahrgang 1961, vor ein paar Jahren einer alten Leidenschaft gefolgt. Er schreibt Bücher. Seine Kriminalromane um den baresischen Anwalt Guido Guerrieri sind in Italien über eine Million Mal verkauft worden und auch in Deutschland Bestseller. Dass der Autor in der Staatsanwaltschaft beruflich mit dem Organisierten Verbrechen zu tun hat, macht sich gut auf dem Klappentext. Doch Carofiglio schreibt nicht über die großen Gangster der Camorra und Mafia, und autobiographisch sind seine Bücher, sagt er, schon gar nicht. Oder doch?
Dirk Schümer stellt den Krimiautor und Staatsanwalt Carofiglio vor ...
mehr


Das Kriminal

kriminal In der Zeitschrift "Literaturen" findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" vom ausgezeichneten Franz Schuh. In der Ausgabe 03/04.08 denkt Herr Schuh nach über britische Krimis mit akademischen Würden und Nacktbaden in Oxford.strong-katzenzungen.jpg
Der Roman "Katzenzungen" (Rowohlt Verlag) von Tony Strong hat nicht nur Bekenntnisse zu bieten, auch Herr Schuh nutzt die Lektüre zu einigen erhellenden Bekenntnissen. Diese sind nicht nur, wie meistens bei Herrn Schuh, äußerst unterhaltend, seine Hinweise und Anmerkungen zum Buch, zum Sex, zu Detektiven machen auch ganz schön neugierig auf diesen Roman mit dem nicht so ganz treffenden Titel.
Aber lesen Sie ... selbst

Ach ja: inzwischen ist die nicht weniger lesenswerte Ausgabe 12/07 des Kriminals auch online zugänglich ...



littell-Die-Soehne-Abrahams.jpgDLR: »Terroristische Verbrüderung«

Der Kopf einer palästinensischen Terrorzelle entführt den Anführer einer jüdischen ultraorthodoxen Terrorgruppe. Mit dieser Grundkonstellation macht Robert Littell, Vater des gerade viel diskutierten Jonathan Littell, in seinem neuen Thriller "Die Söhne Abrahams" (Scherz Verlag) deutlich, wie ähnlich sich Fundamentalisten sind. Denn Im Versteck des Entführers entdecken die beiden ihren gegenseitigen Respekt füreinander. In endlosen theologischen Disputen finden sie viele Gemeinsamkeiten.
Von Pieke Biermann ... mehr


dugain-Der-Fluch-des-Edgar-Hoover.jpg DLF: »Ich mag Spott«

Marc Dugain hat einen Riecher für historische Romanstoffe, die nicht nur französische Leser begeistern. In seinem Erstling "Die Offizierskammer" war es die Geschichte seines Großvaters, der mit entstelltem Gesicht aus dem Ersten Weltkrieg heimkehrte. In seinem neuen Roman "Der Fluch des Edgar Hoover" ist es das Porträt jenes Mannes, der als FBI-Chef ein halbes Jahrhundert die US-Politik mitbestimmte.
Christoph Vormweg hat mit dem Autor gesprochen ... mehr

Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...


science-fictionDLR: »Das andere Genre: Die Zukunft von Gestern«:

Um 1900, als H.G. Wells den "Krieg der Welten" kämpft und der Franzose Jules Verne "in 80 Tagen um die Welt" reist, entwirft der Vater der deutschen Science-Fiction-Literatur, Kurd Laßwitz, in Gera das Prinzip von Google Earth: ein riesiges Fernrohr, mit dessen Hilfe vom Mars aus jeder Punkt der Erde betrachtet werden kann. Über Aktuelles im Werk des ersten deutschen Science-Fiction-Autors Kurd Laßwitz.
Von Tim Hannes Schauen ... mehr

Das Manuskript zur Sendung kann als pdf- oder txt-Datei heruntergeladen werden ...


Blogwärts

Kriminalakte:
Axel Bußmer fragt nach Diablo Cody und bespricht F. Paul Wilsons "Das Höllenwrack" ...

krimileser:
Bernd Kochanowski über Die Entwöhnung von Jim Crow und Fred Hampton ...

NuT:
Joachim Linder erinnert an Honoré Daumier, meldet Verbrecher im Visier der Experten und ein Interview, das Daniel Solove, Deven Desai und David Hoffman mit Ron Moore und David Eick über Battlestar Galactica geführt haben ...

krimiblog:
Ludger Menke fragt sich, was aus den Krimiforen geworden ist ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lässt das Folk wieder frei bloggen. Z. B. über das Ergebnis des Kritikerstammtisches ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Vermischtes


Arche Literatur Verlag verkauft:
Zum 1. Juli verkaufen Elisabeth Raabe und Regina Vitali die Arche Literatur Verlag AG, Zürich-Hamburg, an die Verlagsgruppe Oetinger, Hamburg. Die beiden Verlegerinnen haben sich nach 25jähriger Tätigkeit entschlossen, sich aus dem Unternehmen zurückzuziehen. Ein Meldung des Fachmagazins ... Buchmarkt

Termine

Festival

kriminale-moers 17.02.-09.03.2008 Kriminale Moers 17.02.-09.03.2008
Mit Leenders/Bay/Leenders, Susanne Goga,
Norbert Horst, Andreas Hoppert, Mark Benecke, Carsten Henn, Gisa Klönne,
Jörg Juretzka, Doris Maurer, Hülya Özkan, Anna Thalbach ..

Das Programm als PDF-Datei:

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
27. Feburar 2008

Christiane Martini liest aus "Die venezianische Schachspielerin"
27.02.2008 | 19:30 Uhr
Buchhandlung Litera, Geschwister-Scholl-Platz, 63225 Langen

Ulrich Ritzel liest aus "Forellenquintett"
27.02.2008 | 20:30 Uhr | Fr. 20.-
Coal Mine Book Bar, Turnerstr. 1, CH-8400 Winterthur


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Kalender

John Dickson Carr
carr-john-dickson.jpg Am 27. Februar 1977 stirbt John Dickson Carr in Greenville, South Carolina (* 30. November 1906 in Uniontown, Pennsylvania).
In seinen über 80 Romanen nimmt Carr die Tradition seiner großen Vorbilder Conan Doyle und G. K. Chesterton anspielungsreich auf.
Bekannt machten ihn seine Romane um Verbrechen im verschlossenen Raum, die sogenannten "locked room mysteries".
Carr begeisterte sich seit seinen Aufenthalten in England und zahlreichen Reisen durch den Kontinent für das "alte" Europa, wo auch zahlreiche seiner Kriminalromane spielen. Er studierte in Paris, lebte in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts in Marokko. Zeit seines Lebens war er ein starker Raucher und Trinker und in den letzten Jahren seines Lebens war er gesundheitlich stark angeschlagen und erkrankte schließlich an Lungenkrebs.
Infos:
wikipedia, krimi-couch, kaliber.38, DuMont Kriminalbibliothek, kirjasto.sci.fi(engl.), jdcarr.com(engl.),

Dienstag, 26. Februar 2008

Befragungen

Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka.


Reiner M. Sowa
Sowa_reiner-m.jpg Reiner M. Sowa war in seiner 25jährigen Kommissarslaufbahn als Drogenfahnder und Todesermittler sowie in diversen Lehraufträgen an polizeilichen Aus- und Fortbildungsinstituten tätig.
Mit seinen Romanen, deren Protagonist ein Bestatter ist, begründete er ein neues Krimigenre, den Bestatter-Krimi.
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat ihn zur 'legendären' Befragung gebeten, zu der es reichlich Karpfen gab ... mehr



temple-shooting-star.jpgFrankfurter Rundshau:
»Der rabiate Mediator«

Peter Temples Australien hat nichts mit dem Urlaubsland zu tun, das man so großartig bebildern kann. Es ist ein Land der gesellschaftlichen Konflikte und Härten, der Armut, Kleinkriminalität und Drogen-Abhängigkeiten. Die Handlung ist, obwohl spannend, nicht das Wichtigste in "Shooting Star" (C. Bertelsmann Verlag) . Es ist die Mischung aus Lakonik, Illusionslosigkeit, Beobachtungsschärfe und Menschenliebe, die Wahrheit seiner sparsamen Dialoge, die skrupulöse Zeichnung seiner Charaktere, die nie bloße Vehikel einer Handlung sind.
Von Sylvia Staude ... mehr

FOCUS-Online-Mordkommission

focus-mordkommission.jpg
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Was geht ab in Bosque?:
Ein Einzelgänger gegen ein ganzes Dorf: Der Argentinier Antonio Dal Masetto macht seinen Roman "Blut und Spiele" mit Humor und präziser Sprache zu einem packenden Krimi.
Von Horst Eckert ... mehr


seghers-partitur-des-todes.jpgDer Standard:
»Nachricht aus der Hölle«

Jan Seghers alias Matthias Altenburg zeichnet in seinem dritten Krimi "Partitur des Todes" (Wunderlich Verlag) die Figuren glaubwürdig, mit all ihren Fehlern, ihrem schuldbewussten Wegschauen, wo das Grauen zu unerträglich wird, ihren Vorverurteilungen und speziellen Macken. Eine stimmiger, packender Roman, der Vergangenheit und Gegenwart schmerzlich verbindet, aber auf Klischees verzichtet und zudem über ein Register mit Quellen zum Weiterlesen verfügt.
Von Ingeborg Sperl ... mehr


simenon-maigret-und-pietr-der-lette.jpgGlanz und Elend:
»Wieder im Dienst«

Der Diogenes Verlag, an sich für Bücher und nebenbei auch ein bißchen für Wein zuständig, hat in diesem Frühjahr ein Riesen-Ei gelegt. Ein Osterpräsent für alle Krimi-Leser. Ab April erscheinen George Simenons "Maigret"-Romane, in monatlicher Folge, je vier Bände. Der ganze Maigret, in chronologischer Folge, so wie er geschrieben wurde, in elegantem Papp-Einband. Die Übersetzungen sind überarbeitet. Das Ergebnis: ein zeitgemäßes Deutsch.
Von Sigrid Lüdke-Haertel ... mehr


gruber-schwarze-dame.jpgPhantastik News:
»Ein lupenreiner Krimi«

Andreas Gruber wurde 1968 in Wien geboren. Er studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien, arbeitet halbtags im Büro eines Pharma-Konzerns und lebt in Grillenberg in Niederösterreich. 1997 begann er mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, mehrfach wurde er mit dem Deutschen Phantastik Preis geehrt. Dennoch hat er sich inhaltlich immer weiter von der Phantastik entfernt. Nach Horror- und SF-Storys ist sein Roman "Schwarze Dame" (Festa Verlag) ein lupenreiner Krimi. Warum der Wechsel des Genres erfolgte, fragte Carsten Kuhr im Gespräch mit dem Autor... mehr

Blogwärts

Kriminalakte:
Axel Bußmer mit dem Cover der Woche (Ian Fleming) ...

krimileser:
Bernd Kochanowski über Genreprobleme und mit Kurzhinweis auf Kris Nelscotts "Days of Rage" ...

NuT:
Joachim Linder mit Ripperology (VIII) ...

krimiblog:
Ludger Menke zum Abschluss des zweiten Krimi-Blog-Karnevals ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph mit Bernd Kochanowskis Langrezension zu Kris Nelscotts "Days of Rage" ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Vermischtes/Regionales


wyss-todesformel.jpgWelt erfassen mit Buchstaben:
Im Jura gärt das Böse, jedenfalls im neuen Krimi "Todesformel" (Gmeiner-Verlag) von Verena Wyss, der am Freitag in der Mediothek der Kantonsschule Solothurn vorgestellt wurde. Das Image als Krimiautorin hatte der Autorin aus Wangen jedoch nicht immer gefallen. Ein Beitrag von Roland Erne im ... Oltner Tagblatt


baecker-mord-am-schaengelbrunnen.jpgKoblenz-Krimi:
Mord am Schängel-Brunnen – Zusammen mit der Rhein-Zeitung entwickelte Heinz-Peter Baecker einen Live-Krimi, der mit einem Attentat vor den Augen einiger Hundert Passanten in der Koblenzer Altstadt gestartet wurde. Basis für den Roman wurden die Zeugenaussagen der zufällig anwesenden Passanten. Erst aufgrund dieser Angaben und weiterer Hinweise aus den Reihen der rz-Leser wurde über ein halbes Jahr hinweg der Krimi entwickelt und geschrieben, wie er ab Mitte März als Buch vorliegt.... mehr

Termine

Festival

kriminale-moers 17.02.-09.03.2008 Kriminale Moers 17.02.-09.03.2008
Mit Leenders/Bay/Leenders, Susanne Goga,
Norbert Horst, Andreas Hoppert, Mark Benecke, Carsten Henn, Gisa Klönne,
Jörg Juretzka, Doris Maurer, Hülya Özkan, Anna Thalbach ..

Das Programm als PDF-Datei:

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
26. Feburar 2008

Jacques Berndorf liest aus "Bruderdienst".
26.02.2008 |
Katholische Öffentliche Bücherei (KÖB), Rothenbergstraße 9, 57572 Niederfischbach

Thea Dorn liest aus "Mädchenmörder"
26.02.2008 | 20.00 Uhr | Eintritt € 6,- | Buchpremiere | Moderation: Knut Elstermann
Roter Salon an der Volksbühne Berlin, Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin

Frank Göhre stellt "MO - Der Lebensroman des Friedrich Glauser" vor. Buchpremiere
26.02.2008 | 20.00 Uhr | 8,-/6,-/4,- EUR | Rainer Moritz moderiert
Literaturhaus, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg

Susanne Goga liest aus "Tod in Blau". Im Rahmen der Kriminale Moers
26.02.2008 | 20.00 Uhr | 10 Euro inkl. Buffet
Pumpenhaus Repelen, Im Meerfeld 69, 47445 Moers

Norbert Horst liest aus "Blutskizzen". Im Rahmen der Kriminale Moers
26.02.2008 | 20.00 Uhr | Die Veranstaltung ist ausverkauft! (Zusatztermin am 28.02.08)
Ehemaliges Hafthaus, Haagstraße, 47441 Moers

Gisa Klönne stellt ihren neuen Kriminalroman "Nacht ohne Schatten" vor.
26.02.2008 | 20.00 Uhr |
Stadtbücherei, Hirschstr. 15, 69190 Walldorf

Jan Seghers liest aus "Partitur des Todes"
26.02.2008 | 20:00 Uhr | Eintritt: 6 €
Stadtteilbibliothek Bornheim , Arnsburger Straße 24, 60385 Frankfurt – Ostend

Heinrich Steinfest liest aus "Die feine Nase der Lilli Steinbeck"
26.02.2008 | 19.00 Uhr
Cafe Uni Lounge, Geschwister-Scholl-Platz, 80801 München

Zdral liest aus dem Trüffelkrimi "Tartufo".
26.02.2008 |
Hattinger Weinkontor, Rathausplatz 4, 45525 Hattingen

Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren: hier


Montag, 25. Februar 2008

KrimiWelt-Bestenliste März 2008

Krimiwelt Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten achtzehn, jetzt neunzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (1) Martin Cruz Smith: Stalins Geist
2 (–) Robert Littell: Die Söhne Abrahams
3 (–) Peter Temple: Shooting Star
4 (6) Arimasa Osawa: Der Hai von Shinjuku - Rache auf Chinesisch
5 (2) Gianrico Carofiglio: Das Gesetz der Ehre
6 (4) Tom Rob Smith: Kind 44
7 (–) Åke Edwardson: Rotes Meer
8 (–) Xavier-Marie Bonnot: Der große Jäger
9(–) Linus Reichlin: Die Sehnsucht der Atome
10 (–) Jean-Christophe Rufin: 100 Stunden

Hier als schöne pdf-Datei



goehre-Mo-Der-Lebensroman-des-Friedrich-Glauser.jpgHamburger Abendblatt: »Von der Suche nach Erlösung«

Es war im Frühsommer 1980, als der Hamburger Autor Frank Göhre im niedersächsischen Soltau eine folgenschwere Entdeckung machte. In der dortigen Stadtbibliothek stieß er auf eine vierbändige Werkausgabe des Schweizer Schriftstellers Friedrich Glauser. Von Glauser kam Göhre, 1943 geboren, nicht wieder los. Mitte der 80er-Jahre gab er eine eigene, viel beachtete Glauser-Edition im Arche-Verlag heraus. Danach erschienen Glausers Romane, wie etwa "Der Chinese" und "Matto regiert", in Deutschland erstmals als Einzelausgaben. Jetzt hat Göhre seine Faszination für den eidgenössischen Kollegen in Buchform gebracht. "Mo" heißt dieser höchst einfühlsame "Lebensroman des Friedrich Glauser", der im Pendragon Verlag erschienen ist.
Von Volker Albers ... mehr


nesser-Mensch-ohne-Hund.jpgDie Welt: »Hakan Nesser ist jetzt Experte für Hundekot«

Mit seinen Van-Veteren-Krimis ist Hakan Nesser weltberühmt geworden. Seit zwei Jahren ersinnt der Schwede seine Bluttaten in New York. WELT ONLINE ist mit Nesser und Hund Norton durch Manhattan spaziert. Der Autor hat erzählt, weshalb die Mördersuche für ihn zu einer Suche nach Gott geworden ist.
Von Iris Alanyali ... mehr


blunt-eisiges-herz.jpgSüddeutsche/jetzt.de: »Die Lügen der Kleinstadt: Ein Roman aus der Provinz«

Wovon reden wir, wenn wir von Kriminalromanen reden? Von Genre-, Unterhaltungs- oder Spannungsliteratur, von Fastfood oder Billigware, von Zeitvertreib, Urlaubs-, Zug- und Bettlektüre? Oder reden wir womöglich - hinter vorgehaltener Hand - jedesmal von Massenware, wenn wir Kriminalromane meinen? Oft, vermute ich, liegen wir damit falsch. Doch nehmen wir die Hand weg, reden wir wundersam strahlend vom Kriminalroman als genuiner Literatur: Solche Bücher, wie sie das Genre seit einigen Jahren hervorbringt, hat es lange nicht mehr gegeben, Erzählungen von der Verrohung des Nachbarn Mensch, ganz gleich wo wir leben, oder von seiner maßlosen Verlorenheit angesichts des Todes.
Giles Blunt erzählt in "Eisiges Herz" von der kanadischen Provinz ... mehr


king-wahnDer Spiegel: »Jucken und Zucken im Geister-Arm«

Kunst als Kanal fürs Übersinnliche: In seinem neuen Roman "Wahn" (Heyne Verlag) verarbeitet Horror-Altmeister Stephen King seinen schweren Unfall und beschreibt die Qualen eines Rekonvaleszenten, der einen Arm verliert - aber ein ungeahntes Talent gewinnt.
Von Andreas Borcholte ... mehr

king-wahnFrankfurter Rundschau: »Große bunte Geisterbahn«

Stephen Kings neuer Horror-Roman "Wahn" (Heyne Verlag) beginnt furios, treibt dann aber zu viel Hokuspokus.
Das ist die Meinung von FR-Krimi-Expertin Sylvia Staude ... mehr


wambaugh-hollywood-station.jpgTitel: »Immer wieder samstags ...«

Die Redaktion des TITEL-Magazins freut sich über prominente Verstärkung: Ab sofort wird der renommierte Kritiker Thomas Wörtche das Krimi-Ressort redaktionell betreuen! An jedem Samstag wird das TITEL-Magazin Sie in Zukunft mit Krimi-Empfehlungen oder -Warnungen versorgen.
Gestartet wird mit "Hollywood Station" (Bastei Lübbe Verlag) von Joseph Wambaugh, einem Autor, der den Polizeikrimi erneuerte und zu seiner stärksten Zeit in Deutschland nicht zu verkaufen war. Mit seinem neuen Roman beweist er allerdings, dass seine gute Zeit vorbei ist und der traurige Niedergang eines eminent wichtigen amerikanischen Gegenwartsautors in ein schwache Prosa produzierendes Klischee zu besichtigen ist ...
Von Thomas Wörtche ...mehr


greenan-in-boston.jpgDLF: »Genialer Mensch wird Mörder«

Der Maler Alfred Omega braucht nur eine Bank im Public Garden von Boston, um in Gedanken in die Geschichte zu reisen. Er ist mit einer Genialität versehen, die in ihm den Wunsch wachsen lässt, sich mit Gott zu messen. Um dieses Ziel zu erreichen, schreckt er in seinem Wahnsinn vor nichts zurück. "In Boston?" von Russell H. Greenan aus dem Jahre 1968 ist im SchirmerGraf Verlag neu aufgelegt worden.
Von Martin Grzimek ...mehr

Die Telefonische Mord(s)beratung

wdr5-krimi.jpg
mordsberatung
Das kriminalistische Trio Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (deutsches Krimiarchiv) und die Gerichtsreporterin Ingrid Müller-Münch haben die neusten Thriller gelesen und am Samstag, den 23.02.2008 um 20:05 Uhr auf WDR 5 vorgestellt.
Die Sendung ist nun via Computer nachhörbar und zwar.... hier ...

Blogwärts

Berlin kriminell: war wieder im moabiter kriminalgericht und hat Lisa Jacksons "Deathkiss" und Jorun Thørrings "Schattenhände" gelesen ...

Kriminalakte:
Axel Bußmer meldet den Tod von Robin Moore und die Oscars 2008 ...

krimikiste:
Kristine Greßhöner legt noch zwei drauf: Folge 43: Peter Godazgar "Unter freiem Himmel"; Folge 44: Michael Bresser, Martin Springenberg "Die Sau ist tot". Hören Sie gut ...

gumshoe News: Jiro Kimura meldet den Tod von Stephen Marlowe ...

krimileser:
Bernd Kochanowski über Hyperbolismus, Ken Bruen und das Krimijahrbuch ...

NuT:
Joachim Linder mit Fallgeschichten und über das Zerlachen der Justiz (Kleist) ...

krimiblog:
Ludger Menke präsentiert einen nostalgischen Rätselspaß ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph mit Kohlrauschs "Der Goldene Fels" in der "Criminalbibliothek des 19. und frühen 20. Jahrhunderts". Und er blickt tief in die Abgründe von Kriminalliteratur und ihrer Leserschaft ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Termine

Festival

kriminale-moers 17.02.-09.03.2008 Kriminale Moers 17.02.-09.03.2008
Mit Leenders/Bay/Leenders, Susanne Goga,
Norbert Horst, Andreas Hoppert, Mark Benecke, Carsten Henn, Gisa Klönne,
Jörg Juretzka, Doris Maurer, Hülya Özkan, Anna Thalbach ..

Das Programm als PDF-Datei:

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen


Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren: hier


Freitag, 22. Februar 2008

Die Telefonische Mord(s)beratung

wdr5-krimi.jpg
mordsberatungVon A wie Auftragskiller bis Z wie Zyniker - das Stammpersonal in der Thrillerliteratur ist seit dem Ende des Kalten Krieges weitgehend gleich geblieben. Aber es sind illustre Übeltäter hinzugekommen: Militante Ökoaktivisten, skrupellose Pharmaproduzenten und religiöse Fanatiker, um nur einige zu nennen. Der 11. September hat gezeigt, wie verletzbar wir geworden sind - überall, jederzeit. Die Thrillerliteratur reagiert auf dieses veränderte Weltbild und dekliniert Schreckensszenarien durch. Voller Fantasie, aber doch irritierend nah an der Realität.
Das kriminalistische Trio Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (deutsches Krimiarchiv) und die Gerichtsreporterin Ingrid Müller-Münch haben die neusten Thriller gelesen empfehlen und Suspense pur.
WDR 5 Hörerinnen und Hörer können sich unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800- 5678 555 oder per E-Mail: mordsberatung@wdr.de mit Fragen oder Anregungen an der Sendung beteiligen.
Ach ja, die Sendung! Sie kann gehört werden und zwar am:
Samstag, den 23.02.2008 um 20:05 Uhr auf WDR 5.... mehr ...


nominiert2008b_kleinSYNDIKAT: »Ehrenglauser für Sabine Deitmer«

deitmer-sabineDie Autorenjurys des SYNDIKAT haben getagt und geben die Nominierten der Friedrich-Glauser-Preise und des Hansjörg-Martin-Preises bekannt.
Der Friedrich-Glauser-Ehrenpreis 2008 wird der Dortmunder Kriminalschriftstellerin Sabine Deitmer für ihre Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur zuerkannt.
Aus der Begründung:
Mit ihrer 1988 erstmals erschienenen Storysammlung "Bye-bye, Bruno" hat Sabine Deitmer entscheidend mitgebaut am Fundament für die deutschsprachige Kriminalgeschichte von Frauenhand. In ihren Geschichten befreien sich Frauen aktiv und einfallsreich aus misslichen Lebenssituationen - was bis heute eines der Grundmuster des Genres geblieben ist. Doch nicht nur in der kurzen Form war Sabine Deitmer Pionierin. Ihre Kommissarin Beate Stein ("Emanze im Staatsdienst") ermittelt seit 1993 in Kriminalromanen, die ebenfalls Longseller sind und in mehrere Sprachen übersetzt (unter anderem ins Schwedische, was ja für uns Deutschsprachige eine besondere Form des Adelns darstellt). Damit hat Sabine Deitmer die Kommissarin als literarische Figur erfolgreich auch auf dem Papier für den deutschsprachigen Krimi etabliert...
Die weiteren Nominierungen in den Sparten Roman, Debut, Kurzkrimi und Kinder- und Jugendkrimi

Die Nominierungen:
in der Kategorie ROMAN

  • Annette Berr - Die Stille nach dem Mord (Konkursbuch Verlag)
  • Lilian Faschinger - Stadt der Verlierer (Hanser)
  • Gert Heidenreich - Im Dunkel der Zeit (Nymphenburger)
  • Jan Costin Wagner - Das Schweigen (Eichborn)
  • Emil Zopfi - Spurlos (Limmat)
in der Kategorie DEBUT
  • K. Gerwens/H. Schröger - Stille Post in Kleinöd (Piper)
  • Rainer Gross - Grafeneck (Pendragon)
  • Manfred Köhler - Schreckensgletscher (Gmeiner)
  • Thomas Raab - Der Metzger muss nachsitzen (Leykam)
  • Sybil Volks - Café Größenwahn (Jaron Verlag)
in der Kategorie KURZKRIMI
  • Gisa Klönne - Pasta nach Hurenart
    (in: “Pizza, Pasta und Pistolen”, LangenMüller Herbig)
  • Hippe Habasch - Der Hut des Präsidenten
    (in: Reisemagazin Bodensee, ADAC)
  • Amaryllis Sommerer - Patsy Power
    (in: “In aller Freundschaft”, Fischer Verlag)
  • Carsten Sebastian Henn - Mord im Kühlschrank
    (in: “Henkers Tropfen”, Emons Verlag)
  • Berhard Jaumann - Schnee an der Blutkuppe
    (in: “Zum Sterben schön”, Wunderlich)
Die Nominierten für den Hansjörg-Martin-Preis 2008
(Kinder- und Jugendkrimi)

  • Isabel Abadi - Isola (Arena)
  • Kristina Dunker - Schwindel (dtv)
  • Boris Koch - Feuer in Blut (Beltz und Gelberg)
  • Hilke Rosenboom - Hund Müller (Carlsen)
  • Edith Schreiber-Wicke - Schatten der Angst (Thienemann)

mehr Informationen


HR-Thriller
Verbrechen, Mord, Totschlag: Krimi-Tipps bei HR-online:

carter-die-schwarze-dame Geheimnisse, Erpressung und Mord: Sechs Jahre nach seinem ersten Bestseller beschert uns Stephen L. Carter ein erneutes Lesevergnügen. Auch "Die schwarze Dame" (Ullstein Verlag) ist eine Art sozialkritischer Krimi, dessen politische Verstrickungen bis zum Präsidenten reichen.
Vorgestellt von Veit Ulrich ... mehr

kloenne-nacht-ohne-schatten.jpg Gewalt gegen Frauen: In ihrem dritten Kriminalroman "Nacht ohne Schatten" (Ullstein Verlag) wagt sich Gisa Klönne an ein Tabuthema heran. Die Kommissare Judith Krieger und Manni Korzilius werden bei ihren Mordermittlungen mit einem Milieu konfrontiert, in dem Gewalt gegen Frauen alltäglich ist.
Vorgestellt von Susanne Mayer ... mehr

Meinung

Von Mördern und Menschenräubern:
Oder: Wie viel Hinterkaifeck ist in Tannöd enthalten?
Rainer Dresen war beim Prozess live dabei und kommentiert für die Branche. Wo? Im Branchenfachmagazin .. Buchmarkt


Gemeinfreier Mord- Der Plagiatsstreit um den Bestseller:
Der juristische Streit, auch wenn er im Ergebnis eindeutig zugunsten der Schriftstellerin zu lösen ist, dürfte eh schon verbreitete Sorgen von Dichtern und Verlegern weiter verstärken, Sorgen, die daraus folgen, dass immer mehr Dritte gegen literarische Werke mit Rechtsmitteln vorgehen.
Ein Beitrag von Andreas Zielcke bei.. jetzt.sueddeutsche.de

Blogwärts

Kriminalakte:
Axel Bußmer über den Langweiler "Fleisch" und die Glauser Nominierungen ...

Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis mit Infos aus der KrimiWelt-Jury (1): Andy Ammer ...

krimileser:
Bernd Kochanowski über US-Krimipreise ...

NuT:
Joachim Linder über Schrulliges und mit Ripperology (VII) ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph mit einem Kommentar zum "Tannöd"-Geplänkel und mit einer Leseprobe zu, Krimijahrbuch 2007 ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Vermischtes


Buchhändler im Gespräch:
Immer freitags um 15.33 Uhr spricht der DLF mit Buchhändlern aus ganz Deutschland. Von ihnen wollen sie wissen, wie sie Neuerscheinungen und aktuelle Entwicklungen auf dem Buchmarkt einschätzen. Heute mit Nicola Geldmacher von Lehmanns Buchhandlung in Leipzig.
Nicola Geldmacher empfiehlt: "Bruderdienst" von Jacques Berndorf, "Voodoo" von Nick Stone, "Der große Diederichs Märchenschatz" der Gebrüder Grimm, "Bel-Ami" von Guy de Maupassant ... mehr

Termine

Festival

kriminale-moers 17.02.-09.03.2008 Kriminale Moers 17.02.-09.03.2008
Mit Leenders/Bay/Leenders, Susanne Goga,
Norbert Horst, Andreas Hoppert, Mark Benecke, Carsten Henn, Gisa Klönne,
Jörg Juretzka, Doris Maurer, Hülya Özkan, Anna Thalbach ..

Das Programm als PDF-Datei:

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
22. Feburar 2008

Christiane Gibiec liest aus ihrem Roman "Türkischrot".
22.02.2008 | 19.00 Uhr | Benefizveranstaltung zugunsten des Vereins "Tischlein deck dich" in Solingen, der sich dafür einsetzt, dass bedürftige Kinder nicht vom Schulmittagessen ausgeschlossen werden.
Klingenmuseum Solingen, Klosterhof 4, 42653 Solingen

Gerald Hagemann liest "Dem Tod geweiht"
22.02.2008 | 19.30 Uhr |
Haus Böttrich, Sternstraße 13, 34414 Warburg

Gisa Klönne stellt ihren neuen Kriminalroman "Nacht ohne Schatten" vor.
22.02.2008 | 19.30 Uhr |
Thalia Buchhaus, Markt 16 - 19, 53721 Siegburg

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Donnerstag, 21. Februar 2008


scahill-black-water.jpgartours: »Bushs Burschen mit der Lizenz zum Töten«

Der Name Blackwater verheißt nicht eben Transparenz und die Geschäftsidee, die sich dahinter verbirgt, ist verwegen: die Gründung einer privaten Armee, einsetzbar - weltweit - binnen kürzester Zeit. Und es funktioniert, wie der amerikanische Journalist Jeremy in einem unbequemen und höchst detailversessenen Enthüllungsbuch dokumentiert - "Blackwater. Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" (Antje Kunstmann Verlag).
Doch wehe dem, der sich gegen diesen Kreuzzug auflehnt. "artour" wurde Zeuge, wie friedfertige Demonstranten, die gegen Blackwater protestierten, in einem amerikanischen Knast landeten. Heute zu sehen:
artour | MDR FERNSEHEN | 21.02.2008 | 22:05 Uhr ... mehr

Meinung

Publizistenkrieg vor dem Ende?:
Erleichterung, nicht nur bei der Edition Nautilus und bei Andrea Maria Schenkel: Die Plagiatsklage gegen "Tannöd" ist chancenlos. Das Münchner Landgericht bewegt sich auf einer wohltuenden Linie der Kunstfreiheit. Die im Urteil präzisiert werden wird. So ist zu erwarten, meint Tobias Gohlis in der... ZEIT


Anna_aus_Blumenthal.jpgDeutschlandradio:
»Gattenmord aus Freiheitsdrang«

Die Geschichte ist ganz einfach und wirklich geschehen. Am 22. Juli 1835 werden Anna Sophie Spreckels und ihr Geliebter Claus Friedrich Meyer durch das Schwert hingerichtet, weil sie gemeinschaftlich Cord Meyer, Annas Ehemann und Vater von Claus umgebracht haben. In einer sehr klaren und knappen Sprache rekonstruiert Dietrich Alsdorf die Geschichte und erzählt sie wie eine Art Krimi aus seiner Perspektive. "Anna aus Blumenthal" (Verlag Atelier im Bauernhaus) ist ein überaus lesenswerter Roman, der Zeitgeschehen, Moral und detailgetreue Beschreibung der Lebenssituation in dieser nordwestlichen Region Niedersachsens exzellent beschreibt.
Von Birgit Koß ... mehr


rufin-100-stunden.jpgDie Berliner Literaturkritik:
»Zynische Öko-Terroristen«

Jean-Christophe Rufin gelingt in "100 Stunden" (S. Fischer Verlag) ein höchst spannender Action-Roman, der den Leser auf über 500 Seiten in atemlosem Tempo durch die Welt jagt. Gleichzeitig reflektiert er in längeren philosophischen Passagen den perversen Hintergrund der Handelnden.
Von Nikolaus Dominik ... mehr


joseppson-Dunkle-Seelen.jpgschwedenkrimi.de:
»Heutige Gesellschaft im Blick«

Der Isländer Ævar Örn Jósepsson hat inzwischen bereits vier Krimis in Island herausgebracht und der fünfte ist bereits in Arbeit. Der erste, nun in Deutschland erschienene Kriminalroman "Dunkle Seelen" (btb Verlag) war der Anlass, ihn ausführlich vorzustellen. Er steht Rede und Antwort über Privates, seine Ausbildung und Berufe, über das Schreiben und seinen Ansichten über die Welt. Über die Welt in seinen Büchern und über die reale Welt.
Jürgen Ruckh sprach mit dem Autor ... mehr

Blogwärts

Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV- und Kino-Tipps ...

Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis ist erleichtert über die Gerichtsmeinung zur Plagiatsklage ...

krimikiste:
Kristine Greßhöner legt noch einen drauf: Folge 42: Felix Huby "Der Falschspieler". Hören Sie gut ...

Krimilady:
Henny Hidden ist verblüfft und enttäuscht durch Sebastian Fitzeks "Das Kind" ...

krimileser:
Bernd Kochanowski mit Kurzrezension zu "Snitch Jacket" von Christopher Goffard...

NuT:
Joachim Linder über Adolph Müllners "Der Kaliber" ...

krimiblog:
Ludger Menke stellt die Darstellung zur Plagiatsklage etwas detaillierter dar ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Tom Rob Smiths "Kind 44" ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Vermischtes


Freude bei Edition Nautilus:
Nach der ersten mündlichen Anhörung ist die Edition Nautilus von der Klageabwehr der Plagiatsvorwürfe überzeugt, meldet das Fachmagazin ... Buchmarkt

Termine

Festival

kriminale-moers 17.02.-09.03.2008 Kriminale Moers 17.02.-09.03.2008
Mit Leenders/Bay/Leenders, Susanne Goga,
Norbert Horst, Andreas Hoppert, Mark Benecke, Carsten Henn, Gisa Klönne,
Jörg Juretzka, Doris Maurer, Hülya Özkan, Anna Thalbach ..

Das Programm als PDF-Datei:

schwedenkrimi.de:
»Strafvollzug statt Frauen und Fußball«

„Leif GW Persson hat wegen einer schweren Angina und Herzproblemen vom Arzt absolutes Flugverbot bekommen. Er kann leider nicht zum Auftakt der KriMinale Moers lesen.“ Diese Nachricht hat die künstlerische Leiterin des „kriminellen“ Festivals, Gabriele Esser, am Donnerstag, nur drei Tage vor Auftakt des zum zweiten Mal stattfindenden Events, erreicht. Zusammen mit dem Fischer Taschenbuch Verlag konnte sie aber hochrangigen „Ersatz“ finden – und das gleich doppelt: Das Autoren-Duo Anders Roslund und Börge Hellström.
Alexandra Hagenguth berichtet von der Auftaktveranstaltung der Kriminale Moers ... mehr


Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
21. Feburar 2008

Sebastian Fitzek liest aus seinem neuen Roman "Das Kind"
21.02.2008 | 20.00 Uhr | Eintritt: 8,00 €
Lehmkul Buchhandlung am Markt, Marktstr. 5, 58452 Witten

Stephan Pörtner liest aus "Köbi Santiago"
21.02.2008 | 20.00 Uhr | Multimediale Lesung
Lebewohlfabrik, Fröhlichstrasse 23 , CH-8008 Zürich

Jan Seghers liest aus "Partitur des Todes"
21.02.2008 | 20:00 Uhr |

St. Marien am Behnitz, Behnitz 9, 13597 Berlin (Spandau)

Leonie Swann liest aus "Glennkill"
21.02.2008 | 20.00 Uhr
Bürgerhaus Nidda, Zur Gänsweid, 63667 Nidda


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Mittwoch, 20. Februar 2008

schmauchspuren-rot-246x339.gif Die Krimikolumne von Peter Hiess.
hiess-peter-smoke.jpg Wir präsentieren Ihnen heuer die No. 12

hart-Der-Koenig-der-Luegen.jpgDas Personal bleibt immer das gleiche: Berufsverbrecher, Anwälte, Privatdetektive und geisteskranke Killer. Da freut man sich als Krimi-Profi doch über einen existentalistischen Film-Cutter und Drogenschmuggler - meint Peter Hiess.
Peter Hiess zu Büchern von John Hart ("Der König der Lügen"), Stephen King/Richard Bachman ("Qual"), Madison Smartt Bell ("Straight Cut"), Donald E. Westlake/als Richard Stark ("Lemons Never Lie") und Robert B. Parker ("Der stille Schüler") ... mehr



mccall-smith-blaue-schuhe-fuer-eine-kobraNDR: »Neues von Mma Ramotswe«

Der schottische Autor Alexander McCall Smith, war bis vor kurzem Professor für Medizinrecht und veröffentlichte zahlreiche Fachbücher sowie Kinderbücher, bevor ihm mit seinen Krimis um die botswanische Detektivin Mma Ramotswe der internationale Durchbruch gelang. Mit seinem neuen Roman "Blaue Schuhe für eine Kobra" (Heyne Verlag) die Bestseller-Reihe um die Detektivin Precious Ramotswe fort und stellt sein großes Talent zum Geschichtenerzählen unter Beweis.
Von Regula Venske ... mehr


marriott-newman-horrorevolver: »Hundert Prozent Grauen!«

Eine ordentliche Portion Zombies und Geister, ein Rudel Werwölfe, eine Prise Vampirismus, das Ganze abgeschmeckt mit Blut und Gedärm und appetitanregend dekoriert mit Serienmeuchlern und Folterknechten: Das Ergebnis heißt "Horror" (Tosa Verlag) von James Marriott und Kim Newman und ist das Filmbuch, auf das wir schon lange gewartet haben.
Von Reinhard Ebner ... mehr


horn-Der-geheime-KriegNeue Zürcher: »Mustererkennung«

Eva Horn folgt mit "Der geheime Krieg. Verrat, Spionage und moderne Fiktion." (Fischer-Taschenbuchverlag), den literarischen Spuren von Verrat und Spionage.
Ihre Beispiele haben neben dem Gewicht so grosser Wörter wie Verrat, Geheimnis, Verschwörung, Krieg, Politik, Spionage und Terror auch den Reiz der kleinen schmutzigen Affären für sich, von denen jedermann spricht. Es sind cover stories im doppelten Wortsinn, Tarngeschichten, die nur die "halbe Wahrheit" erzählen und damit den Glauben an die ganze Wahrheit nähren, und Titelgeschichten, wie sie den Wochenzeitschriften, dem Buchhandel und dem Hollywoodkino ihre schwarzen Zahlen zu schreiben erlauben.
Von Bernhard Dotzler ... mehr


GIESA-WK »Werner K. Giesa †«

Am 14. Februar 2008 starb im Alter von nur 53 Jahren der Autor W. K. Giesa in Altenstadt (* 7. September 1954 in Hamm).
Bis zu seinem Tod verfasste Giesa über 800 Romane in unterschiedlichen Genres wie Horror und Science Fiction, aber auch für nicht phantastische Reihen wie 320 PS-Jim und Trucker-King.
Auf der Heimseite des Meisters steht auch, was man als seinen Wahlspruch für sein schreiberisches Leben sehen kann: "Dieser Planet ist zu klein für mich und meine Fantasie".
Er war das, was man im angelsächsischen Bereich "hacks" oder "hackwriter" nennt: Autoren, die schnell und auf Zuruf Unterhaltungs- und Genreliteratur schreiben können. Giese schrieb - locker formuliert - alles, was ihm über den Weg lief - Western, Trucker-Action, Liebesromane, Kurzkrimis - aber vor allem SF (Rhen Dark, Perry Rhodan), Fantasy und Grusel. Sein Hauptwerk war die Heftromanserie Professor Zamorra, zu der er mit Band 111 stieß und deren Titel er ab Band 362 für acht Jahre ausschließlich alleine schrieb. Bis zu seinem Tod war er Chefautor dieser Serie; er veröffentlichte dort unter dem Pseudonym Robert Lamont.
...
Info:
Der Schamanen-Wahnsinn, Wikipedia, Heimseite, Geisterspiegel, Geisterspiegel-Video-Interview .

Blogwärts

Kriminalakte:
Axel Bußmer mit ausgewählten Frühjahrsmorden 2008: Mörderisches von Blanvalet und Goldmann ...

krimikiste:
Kristine Greßhöner legt einen drauf: Folge 41: Dieter Bromund "Stirb nicht in Schottland". hören Sie gut ...

krimileser:
Bernd Kochanowski über Privatdetektive zwischen Klischee und Archetypus ...

NuT:
Joachim Linder über den Prozess gegen Andrea Maria Schenkel ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lässt wieder das Folk bloggen, z. B. über literaturhaltige Romane ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Vermischtes


Neues vom Buchmarkt:
Einen Überblick über die neuesten Bücher bekannter Autoren geben Sabine Zaplin, Knut Cordsen und Roana Brogsitter jeden Mittwoch in B5 aktuell. In der Sendung vom 20.02.2008 sind folgende Bücher im Gespräch:
Amy Bloom: "Die unglaubliche Reise der Lillian Leyb" (Hoffmann und Campe)
John Burnside: "Die Spur des Teufels" (Knaus)...
Als podcast zu hören, und zwar hier


Wiedersehen mit alten Freunden:
Ermittler der unterschiedlichsten Kaliber bringen verbrecherisches Pack zur Strecke, Mutanten verteidigen ihr Zuhause, Thriller-Autoren setzen auf religiöses Beiwerk. Kurzum: ein teuflisches Lesevergnügen ...
Jürgen Fichtinger mit den Lesetipps 1/08 im Magazin evolver


KRIMI-SPANNUNG VOM FEINSTEN:
Eine Familie in der Einöde – ausgelöscht. Fünf Frauenleichen – in einer eisigen Nacht verscharrt. Ein Attentäter in den Gassen Venedigs – doch niemand glaubt Commissario Tron. Andrea Maria Schenkel, Sandra Brown und Nicolas Remin heben den Blutdruck Drei Buchtipps für Krimifans bei europolitain

Termine

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
20. Feburar 2008

Gisa Klönne stellt ihren neuen Kriminalroman "Nacht ohne Schatten" vor.
20.02.2008 | 20.15 Uhr | Gesprächsrunde mit Gisa Klönne und Rechtsmedizinerin Dr. Sybille Banaschak | Moderation: Margarete von Schwarzkopf
Mayersche Buchhandlung, Westerhellenweg 37-41, Dortmund

Jan Seghers liest aus "Partitur des Todes"
20.02.2008 | 20:00 Uhr
Krimibuchhandlung Kommissariat , Louisenstraße 38, 01099 Dresden

Ernst Solèr liest aus "Staub im Wasser"
20.02.2008 | 18.30 Uhr | Eintritt frei | Im Rahmen der Austellung "KRIMINELL - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit"
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17 CH- 8001 Zürich

Franziska Steinhauer liest aus "Menschenfänger"
20.02.2008 | 19:0 Uhr |
HERON Buchhaus, Mauerstr. 8, 03046 Cottbus


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Dienstag, 19. Februar 2008

GrippeGeduld, Ruhe, Entspannung. Das wird der Redaktion der Alligatorpapiere ärztlicherseits empfohlen und diese Empfehlung müssen wir hustend an unsere Besucherinnen und Besucher weitergeben.
Es geht leider nur schleppend und mühsam voran, so dass alles ein wenig länger dauert.
Seien Sie also bitte geduldsam und: lesen Sie einfach langsamer ...



geier-schwarzwild.jpgDie Welt: » Kriminalistin aus der Pfalz: Bettina Boll«

Kleinverlage haben es schwer.Dabei sind deren Stärken doch offenkundig: Zum einen haben kleine Publikationshäuser entgegen der genretypischen Tendenz zur Brutalisierung die Chance, moderate und psychologisch wertvolle Zwischentöne anzuschlagen. Zum anderen können sie auf jenes Maß an Regionalisierung setzen, das sich große Häuser längst verkniffen haben.
Etwa im vorbildlichen Fall der Kriminalpolizistin Bettina Boll, die mit "Schwarzwild", einem besonders gewitzten "ariadne krimi" im Argument Verlag, just ihren vierten, von Monika Geier einmal mehr elegant eingefädelten Fall bestreiten darf.
Hendrik Werner stellt in der Kolumne "Mörder & Jäger" regelmäßig Literatur über Mörder und ihre Jäger vor ...
mehr


reichlin-die-sehnsucht-der-atomeDer Standard:
»Der Pensionist und die Quantenphysik«

Brügge, die Ikone der Schwarzen Romantik, steht am Beginn, das Bergland von Mexiko am Ende einer außergewöhnlichen Reise Linus Reichlin ist ein einprägsamer Erzähler. Er stattet seinen Ermittler mit einem exzentrischen Hobby aus: Jensen ist fasziniert von der Quantenphysik. Reflexionen über Ordnung und Unordnung des Universums ergeben Parallelen zum menschlichen Verhalten und sind in "Die Sehnsucht der Atome" (Eichborn Verlag) spannend zu lesen. .
Von Ingeborg Sperl ... mehr

FOCUS-Online-Mordkommission

focus-mordkommission.jpg
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Mysteriöse Briefe aus der Antike:
Ein spannender Schwedenkrimi aus Bayern: Der Münchner Autor Daniel Scholten beweist mit dem zweiten Fall für Kommissar Cederström, dass er keine Eintagsfliege ist.
Von Harry Luck ... mehr


scahill-black-water.jpgtaz: »Krieg ist ein gutes Geschäft«

Private Sicherheitsfirmen wie Blackwater bilden Bushs Schattenarmee im Irak.
Die Söldner sind jenseits des Rechts. Selbst wenn sie Zivilisten töten, so US-Autor Jeremy Scahill.
Mit dem Autor von "Blackwater. Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" (Antje Kunstmann Verlag) sprach Patricia Hecht ... mehr

Blogwärts

Kriminalakte:
Axel Bußmer mitn dem Cover der Woche (Derek Raymond) ...

gumshoe News: Jiro Kimura meldet weitere Todesfälle von Autoren ...

krimileser:
Bernd Kochanowski über Retrogendergenreverständnis und Christa Faust und Hinweisen aus dem internationalen Geschäft ...

Berlin kriminell: war wieder im moabiter kriminalgericht und hat Claudia Piñeiros "Ganz die Deine" gelesen ...

NuT:
Joachim Linder über das Verständnis mit dem Verbrecher ...

krimiblog:
Ludger Menke mit weiteren Beiträgen zum zweiten Krimi-Blog-Karneval....

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph mit Bernd Kochanowskis Besprechung von Benjamin Blacks "Christine Falls" ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Vermischtes


"Tannöd"-Autorin soll eine halbe Million Euro zahlen:
Das Münchener Landgericht befasst sich seit heute mit den Plagiatsvorwürfen im Fall des Bestsellers "Tannöd". Hat die Autorin Andrea Maria Schenkel für ihren Erfolgskrimi abgeschrieben? Ein Beitrag im ... Tagesspiegel

Termine

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
19. Feburar 2008

Anne Chaplet liest aus "Doppelte Schuld"
19.02.2008 | 20.00 Uhr
Stadtbibliothek Vegesack, 28757 Bremen

Gisa Klönne stellt ihren neuen Kriminalroman "Nacht ohne Schatten" vor.
19.02.2008 | 20.15 Uhr | Gesprächsrunde mit Gisa Klönne und Rechtsmedizinerin Dr. Sybille Banaschak | Moderation: Margarete von Schwarzkopf
Mayersche Buchhandlung, Schildergasse 31-37, Köln


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Ross Thomas
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Am 19. Februar 1926 wird Ross Thomas in Oklahoma City geboren († 18. Dezember 1995 in Santa Monica, Kalifornien).
Ross Thomas beginnt seine Laufbahn als Journalist und Reporter, ist später politischer Berater und Mitorganisator von Wahlkämpfen. In den fünfziger Jahren baut er in Bonn das deutsche AFN-Büro auf, arbeitete danach für verschiedene Organisationen. Mit 40 schreibt er seinen ersten Roman "The Cold War Swap", für den er den Edgar-Allan-Poe-Preis erhält. 1986, 1987, 1990 und 1996 erhält er den Deutschen Krimi-Preis. Bis zu seinem Tod 1995 entstehen, auch unter seinem Pseudonym Oliver Bleeck, insgesamt 25, meist politische Kriminalromane, die neben den Werken von Eric Ambler, Graham Greene und John le Carré zum Besten des Genres zählen.
Infos:
Crime Corner, wikipedia, kaliber.38, Alexander Verlag, Telepolis, Roger L. Simon (engl., pdf), Fantastic Fiction (engl.), Boston Globe (engl.), Mystery News (engl.), Mystery Ink (engl.)



Montag, 18. Februar 2008

Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 12


Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.


Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur) church-Inspektor-OBoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv.
Im PKT 12 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Januar 2008 erreichten.
Osama Bin Laden gibt neue Terroraufträge, in Pjöngjang wird gemordet, Serienkiller sind wieder unterwegs, es wird gefährlich für diejenigen, die schön sein wollen, in Nobelvororten wird auch so manches aufgedeckt, es wird historisch, keltisch, psychisch, politisch, konventionell und versehentlich getötet, gemeuchelt, erschossen, erwürgt ...
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier



littell-Die-Soehne-Abrahams.jpgBerliner Morgenpost: »Schriftsteller - Familie mit brisanten Themen«

Jonathan Littells "Die Wohlgesinnten" erscheint jetzt auf Deutsch. Sein Vater Robert Littell schreibt auch - Politthriller, zuletzt "Die Söhne Abrahams" (Scherz Verlag).
Am besten stellt man sich Robert Littell als globetrottenden Grandseigneur vor, als gepflegten Intellektuellen mit dem abenteuerlichen Herzen eines Aussteigers. Anfang der Siebzigerjahre schmiss der damalige "Newsweek"-Journalist aus Brooklyn hin und ging nach Südfrankreich, um Politthriller zu schreiben.
Von Wieland Freund ... mehr


king-wahnBerliner Morgenpost: »Das Monster im Künstler«

Stephen King ist ein Phänomen. Mehr als vierzig Romane und 200 Kurzgeschichten hat dieser produktivste aller amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart geschrieben. In "Wahn" (Heyne Verlag), dem jüngsten Roman des Horrorschriftstellers geht es zunächst nur um die Ungeheuer, die im Kopf von Edgar Freemantle wohnen und Stephen King schreibt plötzlich einen Künstlerroman, der den Vergleich mit klassischen Vertretern des Genres nicht scheuen muss.
Von Hannes Stein ... mehr


peace-1983Deutschlandradio: »Schlechtes Wetter und schlechte Menschen«

Mit "1983" (Liebeskind Verlag) hat der englische Autor David Peace einen Nachfolge-Krimi seiner Bücher "1974", "1977" und "1980" geschrieben. Aus den Perspektiven eines korrupten Polizisten, eines verfressenen Anwalts und eines jugendlichen Straftäters wird mit der Geschichte eines verschwundenen Mädchens ein weit verzweigtes Verbrechen erzählt. Peace selbst nennt seine Bücher eine "Antithese zur Mainstream-Krimiliteratur" und nichts verabscheut er mehr als Unterhaltsamkeit. Und unterhaltsam ist dieser Krimi auch nicht. Er ist faszinierend und abstoßend, kühn und wahnsinnig traurig.
Von Katharina Döbler ... mehr



trujillo-munoz-Erinnerung-an-die-TotenNeue Zürcher: »Südlich von San Diego«:
"Erinnerung an die Toten" (Unionsverlag), der zweite ins Deutsche übersetzte Krimiband von Gabriel Trujillo Muñoz, spielt im Grenzgebiet von Mexiko und den USA. Und wie schon in "Tijuana Blues" ermittelt Miguel Ángel Morgado, Anwalt aus Mexicali mit Kanzlei in Mexiko-Stadt und unbestechlicher Menschenrechtler.
Von Margrit Klingler-Clavijo ... mehr


scahill-black-water.jpgDeutschlandradio: »Die Schattenarmee der USA«

Der New Yorker Journalist und Irak-Experte Jeremy Scahill schildert in "Blackwater. Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" (Antje Kunstmann Verlag) den kometenhaften Aufstieg der gleichnamigen Söldnerfirma. Ihre Angestellten verdienen im Irak das Vielfache von regulären Soldaten, kleiden sich gern wie Rambo und benehmen sich auch so. Allerdings brauchen sie bei Totschlag und Mord keine Strafe zu fürchten. Die Original-Ausgabe von "Blackwater" stand wochenlang auf der Bestsellerliste der "New York Times", wurde aber weder von dieser Zeitung noch sonstigen wichtigen Blättern des Landes rezensiert.
Von Arno Orzessek ... mehr


schusslochKrimi-Forum: »Bloody Cover 2008«

Die Ehrenwerte Gesellschaft in München und "krimi-forum.de" suchen - bereits zum siebten Mal - das schönste Krimi-Cover eines deutschsprachigen Autors. Dazu haben die Juroren aus mehr als 300 deutschsprachigen Neuerscheinungen des Jahres 2007 zwölf Finalisten ausgewählt.
Den endgültigen Gewinner jedoch nominieren allein Sie, die Krimifans! Nur Sie entscheiden, welches das originellste, stimmigste, markanteste oder kurzum "schönste" Cover des vergangenen Jahres ist. Vom 4. Februar bis 31. März 2008 können Sie für Ihren persönlichen Favoriten abstimmen, und zwar.... hier


herzig-Saubere-WaescheSeite 4: »ImRoman muss man übertreiben«

Michael Herzig debütiert in "Saubere Wäsche" (Grafit Verlag) mit der Kriminalbeamtin Johanna di Napoli. Sie kämpft für Anerkennung, Fahndungserfolg und gegen männliche Hindernisse. Und Zürich ist einmal mehr der Tatort und die Kulisse für einen Kriminalroman.
SEITE 4 wollte mehr wissen und stellte dem Autor Fragen.
... mehr


Blogwärts

Kriminalakte:
Axel Bußmer über Gianrico Carofiglio: Das Gesetz der Ehre ...

krimikiste:
Kristine Greßhöner prescht voran und ist schon bei Folge 40. Bleiben Sie dran ...

gumshoe News: Jiro Kimura meldet weitere Todesfälle von Kriminalautoren ...

krimileser:
Bernd Kochanowski über das Genre und über das Lesen...

NuT:
Joachim Linder mit Ripperology (VI) und visuell unterlegt zum Genre ...

krimiblog:
Ludger Menke mit Schlachterplatte & Co....

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lud zum Kritikerstammtisch und mit Gedanken für eine Woche ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Vermischtes


Am Ende ist die Ente hin:
Abschied von Daniel Käfer: Bestsellerautor Alfred Komarek über das letzte Abenteuer seines Antihelden und den Drehstopp beim ORF. Und: er möchte nicht mehr so viel machen. Einen Polt noch. Michaela Mottinger sprach mit dem Autor für den ... Kurier

Termine

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
18. Feburar 2008

Gianrico Carofiglio liest aus "Das Gesetz der Ehre"

18.02.2008 | 19.00 Uhr | Lesung und Film | Moderation: Luca Crovi
Italienisches Kulturinstitut, Hildebrandstr. 2, 10785 Berlin

Martina Fiess liest aus ihrem neuen Kriminalroman "Tanz mit dem Tod"

18.02.2008 | 16.00 Uhr |
Zehntscheuer Echterdingen, Maiergasse 8, 70771 Leinfelden-Echterdingen



Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren: hier


Kalender

Peter Zeindler
Peter Zeindler Am 18. Februar 1934 wird Peter Zeindler in Zürich geboren.
Er lebt in seiner Geburtsstadt Zürich. Seit 1974 ist er freier Schriftsteller und Journalist. Er studierte Germanistik und Kunstgeschichte und promovierte bei Emil Staiger.
Zeindler veröffentlichte neben Hörspielen und Theaterstücken Kurzgeschichten und mehrere Kriminalromane, von denen vier mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurden. 1982 erschien sein erster Polit-Thriller "Tarock", 1984 folgten "Die Ringe des Saturns", 1985 "Der Zirkel" und 1992 "Das Sargbukett". Zeindlers Krimis sind nicht nur besonders spannende und kluge Exemplare seiner Gattung - sie haben zudem literarische Qualitäten. Mit dem 1995 erschienen Roman "Ausgetrieben", worin die Midlife-crisis eines "ganz durchschnittlichen" Mannes erzählt wird, verlässt Zeindler vorübergehend das Genre des Agentenromans, zu dem er aber schon wieder zurückkehrte. .
1996 erhielt er den Ehren-Glauser für sein Gesamtwerk.
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Krimi-Couch , "swissinfo" , Arche Verlag , Schweiz Autoren Lexikon

Len Deighton
der englische Schriftsteller, Journalist und Filmproduzent Len Deighton wurde am 18. Februar 1929 im Len Deighton Londoner Marleybone-Distrikt als Sohn anglo-irischer Eltern geboren. Er arbeitete als Kellner in Picadilly, stellvertretender Konditoreichef in der Royal Festival Hall, Fabrikmanager, Lehrer in Brittany, Illustrator in New York, Nachrichtenfotograf sowie Direktor einer Werbeagentur in London. Als Steward der British Overseas Airway Corporation reiste er 1956-57 an viele exotische Orte. 1960 heiratete Deighton Shirley Thompson, eine Illustratorin. Später lebte er mit seiner Familie auf einer Farm bei den Mourne Bergen in Irland sowie in Portugal.
Mit seinen Agenten Harry Palmer und Bernard Samson wurde er zu einem der wichtigsten und deftigsten Vertreter des britischen Agentenromans. Ein Vielzahl seiner Romane, unter anderem "The Ipcress File" wurden verfilmt. Legendär ist seine Fiktion über die geglückte Invasion von Hitlers Wehrmacht auf der britischen Insel ("SS gegen GB").
Bio- und Bibliographie gibt es bei "hofius.de" , bei Wikipedia "Fantastic Fiction" (engl.) , eine Rezension bei Ekkehart Knörers "Crime Corner" .

marsh-ngaio Edith Ngaio Marsh stirbt am 18. Februar 1982 in Christchurch. Sie wurde am 23. April 1895 in Merivale, Christchurch als Tochter eines Bankangestellten in Neuseeland geboren. Ihr Vorname Ngaio (sprich: "Najo") ist ein maorisches Wort und bedeutet soviel wie "Spiegelungen im Wasser". Ihren ersten von insgesamt 32 Kriminalromanen schrieb sie 1932 in London, wo sie zunächst als Innenarchtitektin arbeitete, nebenbei aber auch malte und Stücke schrieb. 1949 gründete sie die British Commonwealth Theatre Company. Ihre lebenslange Begeisterung für das Theater schlug sich auch in ihren Romanen nieder: Die meisten spielen im Theatermilieu, denn ihre große Leidenschaft galt den Figuren und Dramen Shakespeares. Ngaio Marsh wurde 1978 zum "Grand Master" der Mystery Writers of America ernannt, zwei Mal für den Edgar-Allan-Poe-Award nominiert und ein Mal mit dem Silver Dagger ausgezeichnet. (Text: "Random House")
Info:
Krimi-Couch , Wikipedia, Dame Ngaio Marsh's Home (engl.) , kirjasto.sci.fi (engl.) , bastulli mystery library (engl.) ..


Freitag, 15. Februar 2008

Ausfall!

GrippeDurch den Angriff radikaler Killerviren ist die Redaktion der Alligatorpapiere von unzähligen Grippeerregern überwältixt worden. Sämtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wurden erschwischt. Nur durch den Einsatz hochwirksamer Antivirenmittel ist es mir als lexztem Mitglied der Redaktion gelungen, an die Computer zu kommen, um Xie über den geheimen Überfalx zu informieren und zu warnen. Ich werde vesuxen, Sie mit Infromaxionen zu vssssdorgen, sollte die Verbindung plötzlix abrexn, habn sie mix übrwältgt. Sie sind weiter, als allgmein angenomn. Es is Freitag, 15. Februx, in den ZEitung udn anssssser Mediexn ist über die Epidexi nur spärlix ber..,,.
Es ix vorba, sie habn. Ich mux fliehn. Abbrux der Vebindunns, weix nixht wie lanx, aber she Xie herain, ob ..--e, mehx


Axel Bußmers TV & Buchtipps 16. – 29. Februar 2008

Lucky_Luciano-rosi.jpg
fury.jpgDie kommenden beiden Fernsehwochen beginnen verheißungsvoll mit einem Francesco - Rosi - Abend.
Außerdem gibt es wieder interessante und empfehlenswerte Verfilmungen und zwei spannende TV-Premieren.
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen (stückweise, da Bettruhe angesagt ist -influenza-work in progress sozusagen) finden Sie alles wie immer hier


Pieke Biermanns Kriminalreportage


kriminalreport Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB".

Freitag, den 15. Februar 2008 um 10:27 und 13:27
"Gastrokritik im Einsatzanzug"
Wo legale Arbeit knapp ist, boomt die illegale. Ohne Schwarzarbeit würden große Teile der Wirtschaft zusammenbrechen, wissen nicht nur Ökonomen. Aber sie verursacht eben auch millionenschwere Schäden für die öffentlichen Kassen. Für die Ermittlung ist der Zoll zuständig - mit einem seiner Teams war Pieke Biermann unterwegs für ihre neue Kriminalreportage.
Alte Bau-Hasen kennen es längst, erfahrene Auswärts-Esser ebenso: Plötzlich stehen Männer und Frauen im dunkelgrünen Overall mit festem Schuhwerk und sichtbaren Pistolen im Restaurant, Bistro, Café, Imbiss oder der Kneipe. Razzia. Vom Zoll.
Zoll darf, und auch fast überall. Er untersteht dem Bundesfinanzministerium und hat da vorzubeugen, einzugreifen, zu ermitteln und ahnden zu lassen, wo den öffentlichen Kassen Geld vorenthalten wird. Zum Beispiel durch illegale Beschäftigungsverhältnisse. Dafür gibt es in jedem regionalen Hauptzollamt die FINANZKONTROLLE SCHWARZARBEIT. Die FKS prüft an Arbeitsplätzen aller Art.
Die FKS bearbeitet durchaus keine Lappalien, sondern handfeste Straftaten mit hohen Schadenssummen und Geld- und Haftstrafen. Die Gastro- ist nach der Baubranche ihr zweitgrößtes Einsatzgebiet.
Die Sendung ist auch per PC und als Podcast abrufbar. (Wiederholungen Sonntag 13:45 und 18:45 und Montagnacht 04:45)
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"


Termine

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
15. Feburar 2008

Oliver Buslau liest aus seinem Kriminalroman "Bei Interview Mord".
15.02.2008 | 20.00 Uhr | 5 €, Kinder 3,50 € | Krimi-Lesung im Dunkeln und Kurzführung durch die Ausstellung
Industriemuseum Bergisch-Gladbach, Alte Dombach, 51465 Bergisch Gladbach

Thomas Hoeps und Jac. Toes lesen aus "Nach allen Regeln der Kunst"
15.02.2008 | 19:30 Uhr | Eintritt 5 € ermäßigt 3 €
Bücherei, Kirchplatz 12, 48691 Vreden

Jürgen Kehrer und Petra Würth lesen aus "Todeszauber – Wilsberg trifft Pia Petry"
15.02.2008 | 20.00 Uhr | 9,50 Euro erm. 7,50 Euro
Speicherstadtmuseum, St. Annenufer 2, 20457 Hamburg

Volker Klüpfel und Michael Kobr lesen aus "Seegrund"
15.02.2008 | 20.00 Uhr
Stadt- und Schulbibliothek, 65443 Kelsterbach

Bernd Leix liest aus "Waldstadt"
15.02.2008 | 19:0 Uhr |
Ernst-Reuter-Schule, Tilsiter Str. 15, 76139 Karlsruhe

Jan Seghers liest aus "Partitur des Todes"
15.02.2008 | 20:00 Uhr |
Schalander der Brauerei Glaab, Frankfurter Straße 9, 63500 Seligenstadt

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Donnerstag, 14. Februar


littell-Die-Soehne-Abrahams.jpgARTE: »Isaak und Ishmael«

Während sich alle Welt die Köpfe heiß redet über das Buch des Sohnes (Jonathan Littell: "Die Wohlgesinnten"), hat Vater Robert Littell wieder einen spannenden, hintersinnigen und witzigen Politthriller geschrieben. Aber auch ihn werden einige fragen: Darf man das?
Der deutsche Titel ist glänzend gewählt, führt er doch ins Zentrum des Konflikts: Juden und Araber sind Kinder Sems, des ältesten Sohns von Noah. Und theologisch sind Juden und Muslime Söhne Abrahams. Littell beweist hier, dass er souverän beide Ebenen der Spannungserzeugung beherrscht: die der Konstruktion eines raffinierten Plots und die des intellektuellen Kampfes der Weltanschauungen.
Tobias Gohlis stellt das Buch "Die Söhne Abrahams" (Scherz Verlag) als Krimi des Monats bei ARTE vor ... mehr


tracy-der-grosse-hasskrimizeit: »Ungeheure Intensität und Spannung.«

Es ist ein alter amerikanischer Mythos: Der einsame Held, der in einer von einer Verbrecherbande beherrschten Stadt aufräumt, kurzen Prozess mit den Bösen macht und dann weiterzieht – zur nächsten Stadt. "Der große Hass" von Don Tracy ist eine gekonnte Variation dieses Mythos.
Don Tracy beeindruckt in seinem erstmals 1964 erschienenen Roman mit einem genauen Blick für Orte und Menschen, für Situationen und Geschichte. Er fängt die Absurditäten der Segregation ein und legt ihre Verlogenheit, ihre Morschheit bloß. Er entlarvt das friedvolle Zusammenleben von Schwarz und Weiß in den Südstaaten als Schein und lenkt den Blick auf die latente Explosionskraft, die aus der Unterdrückung einer Bevölkerungsgruppe durch eine andere resultiert. „Der große Hass“ ist ein packender, eindringlicher und stiller Roman, der mit seiner Kriminalgeschichte Zeitgeschichte einfängt und erklärt. Doch tritt diese politische Verwicklung nie in den Vordergrund; sie bildet lediglich den Hintergrund und Rahmen für die Kriminalgeschichte.
Von Claus Kerkhoff ... mehr


scahill-black-water.jpgsueddeutsche / bücher.de: »Krieg wie aus dem Supermarkt«

Bis zu "Bagdads blutigem Sonntag" am 16. September 2007 interessierten sich nur wenige für Jeremy Scahills Buch. An diesem Tag wurden in der irakischen Hauptstadt 17 Zivilisten getötet, mehr als 20 verletzt. Ein Auto kam einem schwer bewaffneten Konvoi des amerikanischen Außenministeriums in die Quere, innerhalb von Sekunden verwandelte sich der Nisour-Platz in Bagdad für die Passanten in eine Hölle. Es waren Angehörige einer privaten Söldnerfirma namens Blackwater, die die Mitarbeiter des State Departments schützen sollten, das Feuer auf die Iraker in dem Wagen eröffneten und diesen Sonntag zu einem blutigen machten. So schildert es Jeremy Scahill im Prolog von "Blackwater. Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" (Antje Kunstmann Verlag).
Von Christoph Kappes ... mehr


larsson-verblendung.jpgschwedenkrimi.de: »Weltumspannender Erfolg einer Millennium-Trilogie«

"Post mortem" feiert Stieg Larsson, der 2004 an einem Herzinfarkt verstarb, mit seinen Millennium-Büchern rund um die Welt sagenhafte Erfolge. Im März dieses Jahres beginnen in Schweden die Dreharbeiten zu "Verblendung", "Verdammnis" und "Vergebung". Auf deutscher Seite beteiligt sich Zeitungsberichten zufolge ZDF Enterprises an den Verfilmungen, sodass auch hierzulande die Fans des Journalisten und Schriftstellers in den Genuss der Filme kommen werden. Über den sagenhaften Erfolg der Millennium-Trilogie, die sich in 30 Länder verkauft hat und deren Gesamtauflage in die Millionenhöhe geht, sprach Alexandra Hagenguth für das Literaturportal "schwedenkrimi.de" jetzt mit Magdalena Hedlund vom schwedischen Verlag Norstedts.
mehr

Blogwärts

Kriminalakte:
Axel Bußmer über Rambo im Kino ...

gumshoe News: Jiro Kimura meldet den Tod der ältesten Kimiautorin der Welt (engl.) ...

krimileser:
Bernd Kochanowski mit einer Kurzrezension zu Donald Goines’ "Whoreson"...

NuT:
Joachim Linder mit Ripperology (V) und visuell unterlegt: “Histoire d’un crime (Ferdinand Zecca, 1901)” ...

krimiblog:
Ludger Menke findet Übereinstimmungen bei Marc Kayser und RTL und zitiert Jan Seghers ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Objektivierbarkeit und mit der 3. Folge der Erzähltheorie des Kriminalromans ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Vermischtes


Gewalttätig und grausam - Schreiben in Mexiko:
Sehr fein gehen sie nicht miteinander um, die Figuren der mexikanischen Autorinnen und Autoren. Sie schießen, hauen, stechen aufeinander ein, und nicht nur in Krimis. Friederike C. Raderer über die Literaturszene Mexiko beim ORF

Termine

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
14. Feburar 2008

Irmgard Barta liest aus ihrem Debütkriminalroman "Engel morden einsam"
14.02.2008 | 19.00 Uhr
Thalia Wien-Mitte, Landstraßer Hauptstraße 2a/2b, A-1030 Wien

"Türkischrot". Multimediale Collage nach dem gleichnamigen Roman von Christiane Gibiec
14.02.2008 | 20.00 Uhr | Darsteller: Olaf Reitz, Caroline Keufen | Musik: Ute Völker (Akkordeon)
Haus der Jugend, Geschwister-Scholl-Platz 4-6, Wuppertal Barmen

Petra Oelker liest aus "Tod auf dem Jakobsweg"
14.02.2008 | 19:00 Uhr
Nachbarschaftszentrum Lohbrügge, Bergedorf - Bille - Stiftung, Wilhelm-Bergner-Str. 3, 21029 Hamburg-Bergedorf

Jan Seghers liest aus "Partitur des Todes"
14.02.2008 | 20:00 Uhr | Ausverkauft!
Bücher bei Dausien , Salzstr. 18, 63450 Hanau

Manfred Wieninger liest aus "Rostige Flügel" / O.P. Zier liest aus "Tote Saison"

14.02.2008 | 20:00 Uhr | In der Reihe Crimeline
Literaturhaus Graz , Elisabethstraße 30, A-8010 Graz
Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren: hier


Mittwoch, 13. Februar 2008

radiotatort.gif

Heute startet die zweite Folge des "ARD Radio Tatort" mit der bundesweit verteilten Ausstrahlung des MDR-Krimis "Schöne Aussicht" von Volkmar Röhrig:
Kommissar Fischer ist sauer. Mit dem Südharz-Städtchen Bleistedt verbindet er ungute Erinnerungen an einen ungelösten Fall. Jetzt liegt dort, am Fuße des Jagdhauses "Schöne Aussicht", eine Leiche. Während sich die neue Kollegin in dem "Stasi-Schlösschen" einmietet, wälzt Fischer die Akten. Im Hintergrund läuft der Countdown zu einem perfiden Mord ...

Inhalt, Interviews, Making of, Besetzung: Alle Infos
Den ARD Radio Tatort gibt es seit dem 2. Januar 2008 auch im Internet – mit aktuellen Folgen zum Nachhören und vielen Hintergrundinformationen ...
mehr Infos


sallis-Driver.jpgsüddeutsche/bücher.de: »Ich bin nur der Fahrer«

Klingt kurios, funktioniert aber großartig: "Driver" (Liebeskind Verlag) von James Sallis. Am Steuer eines Autos ist Driver so gut wie kein Zweiter. Mehrere Jahre war er der begehrteste Stuntman der Traumfabrik, bis er feststellte, dass man auch anders Geld verdienen kann. Dann aber geht eines Tages alles schief. "Virginia Woolf, plus Leichen und heiße Verfolgungsjagden." Das klingt kurios. Aber so ähnlich funktioniert dieses Buch. Und es ist wunderbar.
Von Christoph Haas ... mehr


rees-Der-Verraeter-von-Bethlehem.jpgDeutschlandfunk: »Adreas Ammers Krimi - Kolumne«

Von Georges Simenon bis Walter Serner: In Gaza ist die Hölle los, radikale Palästinenser entführen radikale israelische Siedler. Selbst Bethlehem hat jetzt einen eigenen Detektiv. In Paris gibt es so viel Tote und Morde wie sonst nirgendwo. Und in Moskau macht Stalin die U-Bahn unsicher.
Ein Chaos von historischen Ausmaßen - mit anderen Worten: die Krimi-Kolumne von Andreas Ammer, das immer spannende Hörerlebnis. Die "Krimi-Kolumne" können Sie mindestens bis zum 12. Juli 2008 im Audio-on-demand-Angebot nachhören. ... mehr


leblanc_cagliostro.jpgFAZ: »Der nähert sich der Unmoral auf Flügeln«

Nicht selten geschieht es in der Literatur (wie auch außerhalb), dass ein Schöpfer seine erfolgreichste Kreatur eliminieren will. Conan Doyle ließ Sherlock Holmes in der Schweiz an einem Wasserfall verschwinden, Agatha Christie konnte Miss Marple nicht mehr ausstehen. Ähnlich erging es Maurice Leblanc mit seinem Meisterdieb Arsène Lupin. Um 1910 versuchte er ihn umzubringen, es misslang, und so hören wir noch 1923/24 von dem Gentleman Cambrioleur. Aus dieser Zeit entstammt einer der späten Romane um den normannischen Kriminellen, der endlich darüber aufklärt, wo und wie Lupin sein Diplom ablegte und wie seine Karriere überhaupt begann. Erstmals in den sechziger Jahren auf Deutsch erschienen, bringt "Matthes & Seitz" die Bände nun in überarbeiteter Form wieder heraus, und vielleicht ist die Zeit jetzt auch reifer dafür.
Elmar Schenkel über "Die Gräfin von Cagliostro oder Die Jugend des Arsène Lupin" ... mehr

HR-Thriller
Verbrechen, Mord, Totschlag: Krimi-Tipps bei HR-online:

martin-show-down.jpg Tödlicher Chatroom:
Nichts für schwache Nerven ist der neue Thriller "Showdown - Der Club der Mörder" (Rowohlt Verlag) von P.D. Martin. FBI-Profilerin Sophie Anderson jagt einen cleveren Killer, dessen Handschrift von Fall zu Fall variiert.
Die Verhaltensforscherin P.D. Martin erstellt nicht nur Psychogramme von Serienkillern. Die Autorin beschreibt auch auf eindringliche Weise den Seelenzustand eines Opfers.
Von Susanne Mayer ... mehr

Blogwärts

Kriminalakte:
Axel Bußmer mit ausgewählten Frühjahrsmorden 2008: Auftritt der Krimiverlage ...

Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis hat angelesen, und zwar Marc Kaysers "Trias". Und war überhaupt nicht zufrieden ...

krimileser:
Bernd Kochanowski über Carnival of the Criminal Minds ...

NuT:
Joachim Linder über Herrschaft im eigenen Haus (Soykas Wirtschaftskrimi) ...

krimiblog:
Ludger Menke über die Wiederentdeckung eines Meisterdiebes: Arsène Lupin ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lässt das Folk frei (bloggen) ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Vermischtes


Das erste Ö1 Hörspiel zum Runterladen:
Erstmals konnten für ein Ö1 Hörspiel die Downloadrechte geklärt werden. "Die Zone" von Werner Pöschko können Download-Berechtigte 30 Tage lang auf den Rechner laden. Die Spionagestory führt ins Herz des Kalten Kriegs. mehr

Termine

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
13. Feburar 2008

Manfred Bomm liest aus "Notbremse"
13.02.2008 | 20:0 Uhr |
Stadtmuseum Alte Post, Martin-Straße, 73061 Ebersbach an der Fils

Andreas Franz liest aus seinem neuen Krimi "Das Todeskreuz" und berichtet über seine Recherchearbeit.
13.02.2008 | 19.00 Uhr | Eintritt: 5 €
Bibliothek im Vita Center, Wladimir-Sagorski-Str. 20, 09122 Chemnitz

Sebastian Fitzek liest aus seinem neuen Roman "Das Kind"
13.02.2008 | 19.30 Uhr | Eintritt: 3,00 €
Bücher am Nonnendamm, Nonnendammallee 87A, 13629 Berlin

Jan Seghers liest aus "Partitur des Todes"
13.02.2008 | 20:00 Uhr | Eintritt: € 12
Buchhandlung Bollinger, Hohemarkstraße 151, 61440 Oberursel (Taunus)

Jan-Philipp Sendker liest aus "Das Flüstern der Schatten"
13.02.2008 | 20.00 Uhr
Der Buchladen Dr. A. Oláh, Marktpassage 9, 21149 Hamburg


Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren: hier




Kalender
Georges Simenon
Georges Simenon Am 13. Februar 1903 wird in Lüttich (Belgien) Georges Simenon geboren, der sich zu einem der produktivsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts entwickelte. († 4. September 1989 in Lausanne). Aus seiner Feder stammen rund 400 Romane, die über 400 Millionen mal verkauft und in mehr als 50 Sprachen übersetzt wurden. Als berühmteste Figur seines Werks gilt der französische Kommissar Maigret, den er in 85 Romanen verewigte.
Nachdem bei seinem Vater Angina Pectoris diagnostiziert wurde, brach Simenon seine Schulausbildung ab. Er begann eine Lehre als Buchhändler, wurde aber nach 6 Wochen entlassen, die anschließende Lehre zum Konditor brach er ebenfalls bald ab. Es folgt eine journalistische Karriere als Lokalreporter in Lüttich bei der Zeitung "Gazette de Liège". Anfangs war er für die Polizeiberichte verantwortlich, bevor er eine eigene Kolumne bekam, in der er in ironischem Ton die Ereignisse der Stadt kommentierte.
1920 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Georges Sim seinen ersten kleinen Roman "Pont des Arches". Im Jahre 1922 zog er nach Paris und verdiente bis 1924 sein Geld als Sekretär und Reisebegleiter des wohlhabenden Aristokraten Marquis de Tracy. 1925 vereinbarte er mit dem Verleger Jules Tallandier, regelmäßig Trivialgeschichten für dessen Verlag zu verfassen. Bis 1933 schrieb er unter verschiedenen Pseudonymen etwa 200 Bücher.
1930 publizierte Simenon erstmalig unter eigenem Namen, eine Erzählung mit dem Titel: Pietr-le-Letton. In dieser führte er auch die Figur des Inspektor Maigret ein.
Info:
www.maigret.de, Hannes Riffel bei amazon, ARTE, wikipedia, krimi-couch, Schnitt, lettern.de, Simenon-Gesellschaft.

Dienstag, 12. Februar 2008


Die Kolumne von Markus Schnabel

Markus Schnabel arbeitet und lebt derzeit als Übersetzer in Krakau und schreibt an seiner schnabel-markus.jpg Abschlussarbeit über aktuelle Krimiliteratur in Polen. Also genau der richtige Mann, über die Entwicklungen in der polnischen Krimiszene zu berichten. Er wird uns nun regelmäßig seine Schwarze Post schicken. Hier ist die Nr. 2!
Krimis in Polen - Anfang einer Bestandsaufnahme
3 zu 70
Dies ist jeweils die Anzahl der jährlichen Neuerscheinungen polnischer Krimis. Die erste Zahl betrifft das Jahr 2003, die letzte 2006. Diese Zahlen sprechen selbst für sich und zeugen bestens von der Aufbruchstimmung und dem Boom des Kriminalromans in Polen. Die ehemalige Königsstadt Krakau ist als das Epizentrum der Entwicklung des neuen Polnischen Krimiromans anzusehen. Natürlich darf man daraus nicht schließen, dass es vor der Wende ins neue Jahrtausend keine Krimikultur in Polen gab ...
Markus Schnabel berichtet über neue Trends in der polnischen Kriminalliteratur ... mehr



Deutschlandfunk: »Ammers Krimikolumne«

Heute, 11. Februar 2008: In der Sendung "büchermarkt", wird heute um 16:10 Uhr auch "Die Krimikolumne von Andreas Ammer" gesendet. Nehmen Sie sich Zeit, legen Sie die Kopfhörer an und hören Sie, wie diesmal das Genre akustisch bearbeitet wird. Demnächst wird dies sicher auch im Audiostream nachgehorcht werden können: Die Krimikolumne von Andreas Ammer, das immer spannende Hörerlebnis ... mehr


simenon-maigret-und-die-junge-tote.jpgDer Spiegel:
»Maigret hat Geburtstag«

Die 89 Fälle von Kommissar Maigret machten den belgischen Schriftsteller Georges Simenon zu einem der meistgelesenen Autoren der Welt. Jetzt wird der Kommissar mit Pfeife und Melone 80.
Das wird mit einer jungen Toten in Paris und einer Gesamtausgabe gefeiert.
Von Illka Kreutzträger ... mehr

FOCUS-Online-Mordkommission

focus-mordkommission.jpg
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Der Tote am Gleis:
Der dritte Krimi des Ermittlerteams Judith Krieger und Manni Korzilius führt ins Kölner Rotlichtmilieu und in beklemmende menschliche Abgründe.
Von Manuela Martini ... mehr


james-peter-nicht-tot-genug.jpg WDR: »Spannung um Inspektor Roy Grace«

Seit diesem Monat liegt es auf allen Büchertischen: "Nicht tot genug" (Scherz Verlag), das neue Buch von Peter James. Es ist der dritte Band in der Krimireihe um den britischen Detective Superintendent Roy Grace. Mit dieser neuen Serie war der Schriftsteller und Filmproduzent auf Anhieb erfolgreich - und das auf dem an Talenten nicht gerade armen britischen Krimimarkt. Aber auch bei uns wurden "Stirb ewig" und "Stirb schön", die beiden ersten Romane um den etwas abergläubischen Ermittler, schnell zu Bestsellern.
Antje Deistler hat mit dem ebenso abergläubischen Peter James gesprochen. Zum nachlesen und -hören bei...
wdr2.de

kurbjuweit-nicht-die-ganze-wahrheit.jpg WDR: »Eins der ältesten Romanmotive der Welt«

Ist "Nicht die ganze Wahrheit" (Nagel & Kimche Verlag) von Dirk Kurbjuweit ein Kriminalroman? Zumindest kommt ein Detektiv drin vor.
Aber daneben geht das Buch auch als Liebes- oder Polit- oder Schlüsselroman durch.
Was es auch ist, es ist brillant, findet Antje Deistler im WDR 2-Buchtipp vom vergangenen Sonntag ...
Zum nachlesen und -hören bei...
wdr2.de


meyer-Der-Atem-des-Jaegers.jpgDeutschlandfunk:
»Tabubruch«

Ein Roman aus Südafrika - geschrieben in Afrikaans, der Sprache der Buren, der Held ein Polizist, sympathisch und weiß. Das Ganze veröffentlicht von einem weißen südafrikanischen Autor, kurz nach Ende der Apartheid. Keine Frage, all das brach gleich mehrere Tabus. Inzwischen ist der 49-jährige Deon Meyer der meistgelesene Krimi-Autor seines Landes. Sein jüngstes Buch, "Der Atem des Jägers", (Rütten & Loening), ist jetzt auf Deutsch erschienen. Deon Meyer erzählt in seinem neuen Buch eine beklemmende Geschichte über Selbstjustiz, hoch spannend, brillant erzählt, mit einem raffinierten Plot und glaubwürdigen Portraits gebrochener Helden.
Von Katrin Raith ... mehr


zeindler-Der-Mauersegler.jpgDeutschlandfunk:
»Russlands Geld und Macht«

Der Mauerfall war für Autoren von Agententhrillern ein tragisches Ereignis: Ein perfekter Schauplatz für ihre handelnden Personen fiel einfach weg. Ohne Ost-West-Konflikt mussten neue Brandherde her. Im neuen Buch von Peter Zeindler ist es die Bedrohung durch Putins Russland. In "Der Mauersegler" (Arche Verlag) lässt Zeindler aber auch den alten Schauplatz Berliner Mauer wieder aufleben. Ein Politthriller, der ohne reißerische Action und triefende Blutspuren auskommt.
Von Patrick van Odijk ... mehr

Vermischtes


Streit um Fauser-Werk:
Ein Riesenbuch - eine publizistische Biografie Jörg Fausers - lässt auf sich warten: Die Witwe des Autors und der Alexander Verlag streiten sich erst mal vor Gericht. Frank Schäfer in der ... taz

Blogwärts

krimileser:
Bernd Kochanowski über Tana Frenchs "In the Woods" ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph ruft die Woche der Erzähltheorie des Kriminalromans aus ...

Kriminalakte:
Axel Bußmer mit Nachrufen und dem Cover der Woche (Trimmel) ...

NuT:
Joachim Linder mit "Grab the nearest book... " und Teil 4 der Ripperology ...

Krimilady:
Henny Hidden findet Harry Hole nach "Der Erlöser" leider nicht mehr tragbar ...

krimikiste:
Kristine Greßhöner lässt gewinnen und hat nun Folge 36 zu Robert Puchers "Katerfrühstück" und Folge 37 zu Hansjörg Schneiders "Tod einer Ärztin" im Angebot. Hören Sie gut! ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Termine

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
12. Feburar 2008

Sebastian Fitzek liest aus seinem neuen Roman "Das Kind"
12.02.2008 | 19.00 Uhr | Eintritt: 3,00 €
Kulturhaus Aue, Goethestr. 2, 08280 Aue

Sascha Pranschke liest aus "Veits Tanz"
12.02.2008 | 20:00 Uhr | Eintritt: 4,00 €
Krimibuchhandlung totsicher, Winsstraße 16, 10405 Berlin


Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren: hier


wetering-Janwillem-van-de
Kalender
Janwillem van de Wetering
Am 12. Februar 1931 wird Janwillem van de Wetering im niederländischen Rotterdam als Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns geboren. Er lebte in den fünfziger Jahren in Südafrika, studierte 1958 für kurze Zeit Philosophie in London, bis er sich entschloss, für 18 Monate in das zen-buddhistische Kloster Daitoku-ji in Kyoto (Japan) zu gehen, wo er sich unter der Leitung des Zen-Meisters Oda Sesso der Zen-Lehre und -Meditation widmete. Ab 1960 arbeitete er als Kaufmann in Kolumbien, Peru und Australien.

1966 kehrte er nach Amsterdam zurück, wo er die Firma seines Vaters übernahm. Er setzte seine Zen-Studien fort und war eine bekannte Kontaktadresse für Zen-Adepten. Um der Einberufung zur Armee zu entgehen, arbeitete er in seiner Freizeit sieben Jahre lang abends und an den Wochenenden als Aushilfspolizist und legte die Prüfungen zum Sergeant und Lieutenant ab. Auch sein Zen-Studium ging weiter: in Amerika bei dem amerikanischen Zen-Meister Walter Nowick und in Schottland bei dem Tibeter Chögyam Trungpa Rinpoche. 1971 schrieb er "Der leere Spiegel", 1973 "Ein Blick ins Nichts", zwei (selbst)ironische, faktenreiche und sehr atmosphärische Berichte über seine Aufenthalte in Zen-Klöstern. 1974 las er, um französisch zu lernen, einige Bücher von Georges Simenon und dachte, das könne er auch: Er begann seine Reihe von weltweit äußerst erfolgreichen Kriminalromanen um die Polizeibeamten Grijpstra, de Gier und den namenlosen Commissaris, die zum großen Teil in Amsterdam spielen, teilweise auch in Amerika, Japan und Übersee. 1975 siedelte van de Wetering mit seiner Frau nach Amerika über, wo er an der Küste von Maine als Schriftsteller, Skulpturenkünstler und Übersetzer (u.a. von Emile Ajar, Charles M. Schulz, Alexandra David-Néel, Kenneth Grahame) lebt. Nach einer längeren Pause ist seit einigen Jahren seine Kreativität wieder gestiegen, wenn er sich seine Zeit auch gerne mit Angeln vertreibt: "Ich hoffe noch einige Bücher zu schreiben, aber der Hund will immer spazieren und aufs Wasser mit mir, es gibt ein nettes Boot."

Seine Grijpstra&De Gier-Krimis sind skurrile Romane mit skurrilen, liebenswerten Charakteren, die ihre Fälle als zen-buddhistische Aufgaben sehen und auch so erledigen, die auch an Magie und Voodoo glauben und weniger an die übliche Moral, die Stücke von Bach mit Flöte und Schlagzeug spielen oder im Zustand der größten Entspannung plötzlich die Erleuchtung bekommen. Sein Roman "Ticket nach Tokio" kam bei einer Umfrage des BKA (Bochumer Krimi Archiv) auf Platz 16 der besten Krimis aller Zeiten. Eine Reihe von Erzählungen hat den japanischen Inspektor Saito als Helden. Außerdem hat sich Van de Wetering auch kritisch mit dem Zen-Buddhismus auseinandergesetzt, Kinderbücher und einen Comic geschrieben. Seine Krimis schreibt er meistens in zwei Fassungen, auf holländisch und englisch. Bemerkenswert ist auch eine sehr persönliche Hommage an sein großes Vorbild Robert van Gulik, die 1989 erschien.
(Eine Notiz von Georg Patzer)

Weitere Infos bei:
Rowohlt-Magazin, Rowohlt, krimi-couch, wikipedia, kaliber. 38, Henry Wessells (engl.).

Arthur W. Upfield
upfield-arthur.jpg Am 12. Februar 1964 stirbt Arthur W. Upfield in Bowral, New South Wales (* 1. September 1888 Gosport, Hampshire, England).
Upfield wanderte im Alter von zwanzig Jahren nach Australien aus. Dort streifte er als Gelegenheitsarbeiter durch die Weiten des Outback. Seine als Pelztierjäger, Schafzüchter, Goldsucher und Opalschürfer gewonnenen Erfahrungen fanden Eingang in 28 Kriminalromane.
Upfield versetzt die klassische "Whodunit"-Konstruktion des Detektivromans in eine für die meisten Leser exotische Umgebung. Eine gekonnte Schilderung der grandiosen Landschaften Australiens und seiner Natur zusammen mit einer in Romanen seltenen Darstellung der Kultur der australischen Ureinwohner verschaffen den Kriminalromanen Upfields eine besondere Rolle in diesem Genre.
Im deutschsprachigen Raum erscheinen die Romane Upfields seit Ende der 50er Jahre im Goldmann Verlag, der die Bücher kontinuierlich neu auflegt. (wikipedia.org)
Infos bei:
Random House , wikipedia.org , Krimi-Couch , Crime Corner , Classic Crime , Unofficial Arthur W. Upfield-Website (engl.) .

Mittmann-Wolfgang.jpg Wolfgang Mittmann
Am 12. Februar 2006 stirbt Wolfgang Mittmann in seinem Haus in Beiersdorf (* 26.3.1939 in Trebnitz/Schlesien). Er schrieb eine Reihe von Kriminalromanen und Kriminalerzählungen, die unter anderem in der BLAULICHT-REIHE des Verlags DAS NEUE BERLIN erschienen. Mittmanns Arbeiten zielen auf eine realistische Darstellung der kriminalpolizeilichen Praxis in der damaligen DDR ab. Als Sammler von Kriminalliteratur baute Mittmann seine Privatbibliothek zum KRIMI ARCHIV OST aus und veröffentlichte 1991 gemeinsam mit Reinhard Hillich eine Bibliographie zur Kriminalliteratur der DDR.
In den folgenden Jahren profilierte Mittmann sich als Dokumentarist des DDR-Krimis, schrieb True-Crime-Berichte und Reportagen und Rezensionen für Zeitungen und Rundfunk.
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, luise-berlin.de, satt.org, Wikipedia, Die Befragung, hgsoldat.de (pdf), Wolfgang Mittmann über Harri Kander.


Montag, 11. Februar 2008

Stefan Murr †
Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der Schriftsteller Stefan Murr am 22. Januar in Tutzing am Starnberger See gestorben (* 4.9.1919 als Bernd Horstmann in München).
Bernhard Horstmann, der unter dem Pseudonym Stefan Murr publizierte, war ein Enkel des Schriftstellers Ludwig Ganghofer.
murr-toedlicher-Sand.jpg Mit seinen Kriminalromanen, die er seit Anfang der 60er Jahre höchst erfolgreich für den Bertelsmann-Lesering schrieb, gehörte er zu den Gründervätern des "neuen deutschen Krimis", aus dem später der "Sozio-Krimi" werden sollte.
Seine ersten Romane bewegten sich auf der Grenze zwischen Polizei- und Detektivroman, seine Ermittlerfiguren wie etwa sein "Kommissar Ketterle" sind pragmatisch orientierte Kriminalisten, denen der philosophierende Weltschmerz des späteren "Kommissar Keller" von Herbert Reinecker angenehm fehlte.
Dass ihm die reine Spannungsdramaturgie nicht fremd war, zeigte er besonders in seinem Fernsehzweiteiler "Der dritte Handschuh" von 1967, der ganz in der Machart der seinerzeit beliebten Durbridge-Straßenfeger den Stoff seines eigenen Romans "110 - hier Mordkommission" bearbeitete.
Darüberhinaus schrieb er eine Reihe von Kriminalhörspielen klassischer Machart.
In seiner zweiten Werkphase befasste sich Stefan Murr, der seine Bücher in einer von ihm so genannten "Autorengemeinschaft" mit seiner zweiten Frau Charlotte schrieb, mit zeitgeschichtlichen Themen um den deutschen Widerstand und das Ende des II. Weltkrieges.
Stefan Murr gehörte 1986 zu den Gründern der Autorengruppe DAS SYNDIKAT ... (Text: Reinhard Jahn)
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, wikipedia, trauer.de (1), trauer.de (2).


demarinis-Kaputt-in-El-Paso.jpgFAZ: »Abhängigkeit ist ein natürlicher Zustand«

Was für ein Name, was für ein Held, was für eine Geschichte: Kein Buch für den verfeinerten Salon, aber eines, das der gesellschaftlichen Wirklichkeit erschreckend nahe kommen dürfte. Der Autor dieses Kabinettstückes ist hierzulande nur in Krimizirkeln ein Begriff. Umso mehr muss man die nicht nachlassende Entdeckerfreude und den Verlegermut des Berliners Frank Nowatzki preisen, der DeMarinis' 2003 erschienenen Roman "Sky Full of Sand" nun unter dem etwas zu sehr auf einen Trashbonus spekulierenden Titel "Kaputt in El Paso" (Pulp Master) als zweiundzwanzigsten Titel in seine Reihe "Pulp Master" aufgenommen hat. Dass der Autor nicht die Balance verliert, verdient Respekt - und Leser. Bücher wie dieses beweisen, wie stark die Innovationskraft eines Genres ist, das längst nicht ausgereizt ist.
Von Hannes Hintermeier ...
mehr


bresching-Das-verlorene-LebenDeutsche Welle:
»Schuldig und tot?«

Frank Bresching, der in Koblenz lebt und eigentlich als Kaufmann arbeitet, erzählt einen Psychothriller reinsten Wassers: Packend, verunsichernd, oszillierend, immer näher gehend - und durch und durch bedrohlich. So hat man die Eifel im deutschen Kriminalroman noch nicht erlebt, und deshalb ist "Das verlorene Leben" (Grafit Verlag) ein neues Kapitel Genre- und Regionalliteratur: Sehr gut geschrieben, formal versiert, figurenpsychologisch stimmig und mit einer gewitzten Schlusswendung versehen. Kompliment, das ist Genreliteratur auf hohem Niveau.
Von Ulrich Noller ... mehr


varesi-Die-Schatten-von-Montelupo.jpgDie Berliner Literaturkritik:
»Schatten der Vergangenheit«

Valerio Varesi, der selbst in Parma lebt, begibt sich auf eine melancholische Reise in die Vergangenheit. Nebenbei gelingt es ihm, ein Stück der italienischen Geschichte mit einzubeziehen. "Die Schatten von Montelupo" (Kindler Verlag), der dritte Band um Commissario Soneri, der 2005 im Original erschienen ist, bedient sich zwar leiser Töne, entwickelt aber trotzdem durch die ständigen Schusswechsel im Gebirge und der rastlosen Suche nach dem Mörder seine eigene Dynamik. Der Erzähler besticht durch eine detailgetreue Darstellung der Handlungsorte und schildert in bildhafter Sprache die bedrückende Atmosphäre.
Von Laura Starke ... mehr


peju-schlaf-nun-selig-und-suess.jpgORF:
»Wenn die Kriegsvergangenheit ans Licht kommt«

Der philosophische Hintergrund soll aber nicht täuschen: Pierre Péjus Roman "Schlaf nun selig und süß" (Piper Verlag) ist spannend und mitreißend, kunstvoll gewebt und voller versteckter Motive und Anmerkungen, die sich vielfach erst beim zweiten Lesen erschließen. Ein kluges Buch, das fesselt und berührt und das seine Botschaft auf unaufdringliche, aber trotzdem nachhaltige Weise zu vermitteln versteht. Wie in einem Krimi deckt Pierre Péju in seinem neuen Roman die Kriegsvergangenheit einer Familie auf.
Von Irene Binal ... mehr


roncagliolo-roter-april.jpgkulturzeit: »Krimitipps«:

In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin wurden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt. Und zwar unter dem Motto "Schmutzige Bombe":
Santiago Roncagliolo: "Roter April". Ein literarischer und psychologisch eindringlicher Thriller. Unbestechlich seziert Roncagliolo die Seele des Peruanischen Volkes.
Alex Berenson: "Kurier des Todes". Die Fronten des Terrors: Hier regieren Hass und Angst. Gespenstisch zeichnet Berenson ein nur allzu realistisches Horrorszenario ...
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reichlin-die-sehnsucht-der-atomeDRS:
»Neue Schweizer Krimis«

In der Schweiz boomt nicht nur das Krimilesen und -hören, nein auch das Krimischreiben. Neben bestandenen Krimischreibern wie Hansjörg Schneider, etablieren sich jüngere wie Ernst Solèr, Michael Theurillat und Petra Ivanov. Aber Autoren wie Stefan Naglis und Linus Reichlin präsentieren auch ihre Krimierstlinge. Den Liebhabern des Genres muss also nicht bange sein.
Doris Rothen und Christian Schmid stellen vier Titel vor: "Tod im Bücherdorf" von Barbara Traber, "Der Schatten des Geldes" von Stefan Naglis, "Spiel mit dem Tod" von Anne Gold und "Die Sehnsucht der Atome" von Linus Reichlin.
Ein Beitrag, den Sie hören können ... mehr

Blogwärts

krimileser:
Bernd Kochanowski über unwillige erwachsene Leser und die Bedeutung des Geschichtenerzählens beim Schreiben eines Buches ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph stellt einen neuen Titel in die "Criminalbibliothek des 19. und frühen 20. Jahrhunderts": "Freundschaftsopfer" von Reinhold Ortmann alias Lothar Brenckendorff. Außerdem: "Partitur des Todes" von Jan Seghers in der Besprechung ...

Kriminalakte:
Axel Bußmer mit einem Schmöker aus Berlin: Sebastian Fitzeks "Das Kind" ...

NuT:
Joachim Linder ist bei Teil der 3 der Ripperology ...

krimiblog:
Ludger Menke mit Der Preis des Bösen - Mehr zum "Ripper Award" ...

krimikiste:
Kristine Greßhöner startet durch. Folge 35 zu Lotte Kinskofer "Heimvorteil"; Folge 36 zu Hansjörg Schneider "Tod einer Ärztin". Hören Sie gut! ...

Berlin kriminell: war wieder im moabiter kriminalgericht, hat die KRIMIREZENSION FÜR's OHR von Miss Marple aus dem Wedding mit "Letzte Grüße von der Saar" und hat Sabine Kornbichlers "Gefährliche Täuschung" gelesen ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Termine

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
11. Feburar 2008

Kerstin Rech liest aus "Schenselo"

11.02.2008 | 19.30 Uhr |
Volksbank Blieskastel, Zweibrücker Str. 7, Blieskastel

Lesung und Diskussion mit Jeremy Scahill über sein Buch "Blackwater"

11.02.2008 | 20.00 Uhr | Moderation: Andrian Kreye
Münchner Kammerspiele, Werkraum, Hildegardstraße 1, München

Peter Zeindler liest aus "Der Mauersegler"

11.02.2008 | 20.30 Uhr | In der Reihe "Literatur in den Bergen" | Eintritt frei
Hotel Laudinella, CH-7500 St. Moritz

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Kalender
Frank Arnau
Am 11.Feburar 1976 stirbt der Schriftsteller Frank Arnau in München (* 9.März 1894 in Genf).
Er studierte Jura, Kriminalistik, Psychiatrie, Gerichtsmedizin und Kunstgeschichte als freier Hörer an den Universitäten Wien und Würzburg, arbeitete ab 1912 als Reporter, arnau-heisses-pflaster-rioKorrespondent, Polizei- und Gerichtsberichterstatter. Er verfügte über ein ausserordentliches kriminalistisches Gespür und deckte nicht nur manchen Justizirrtum, sondern auch arnau-pekari-nr-7zahlreiche Verfahrensfehler in Ermittlungen auf. 1933 emigrierte Arnau zunächst nach Frankreich, dann nach Brasilien. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1952 arbeitete er eine Zeitlang für den "Stern", bevor er selbständiger Journlaist wurde.Er schrieb in den folgenden Jahren zahlreiche Sachbücher und mehr als zwei Dutzend Kriminalromane und gilt laut dem "Lexikon der deutschen Krimi-Autoren" als einer der ersten eigenständigen deutschen Krimiautoren der Nachkriegszeit ...
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, wikipedia Munzinger Archiv , students.uni.mainz

Peter Benchley
benchley-peter.jpg Am 11. Februar 2006 stirbt der amerikanische Autor Peter Benchley in Princeton, New Jersey (* 8. Mai 1940 in New York, NY, USA).
Benchley entstammte einer New Yorker Schriftstellerfamilie. Ende der 1950er Jahre studierte er in Harvard und war als Journalist für die "Washington Post" und für "Newsweek" tätig. Später arbeitete er unter anderem als Redenschreiber für den US-Präsidenten Lyndon B. Johnson.
Peter Benchley hatte 1974 seinen größten Erfolg mit seinem Werk "Der weiße Hai" (Jaws), das ein weltweiter Bestseller wurde und sich über 20 Millionen Mal verkaufte. Benchley verarbeitete in diesem Buch Vorfälle, die sich während der Haiangriffe an der Küste von New Jersey (1916) ereignet hatten. Das Buch wurde 1975 von Steven Spielberg verfilmt.
Benchley starb an den Folgen einer Lungenkrankheit ...
Info:
Wikipedia, National Geographic Stuttgarter Zeitung ,

John Buchan
buchan-john Am 11. Februar 1940 stirbt John Buchan in Kanada (* 26. August 1875). Mit seinem Agentenroman "The Thirty-Nine Steps" (Die neununddreißig Stufen) schrieb er einen Klassiker der Spionageliteratur.
Sein erstes Buch erschien 1895, mit seinem 14. Buch den "39 Stufen" (auf dem Krankenbett in den ersten Tagen des ersten Weltkriegs 1914 geschrieben), schuf Buchan den Agentenjäger Richard Hannay, der auch in weiteren Romanen vorkam. Der Diogenes Verlag hat den lange vergriffenen Roman "Die neununddreißig Stufen" wieder aufgelegt.
Buchan, presbyterianischer buchan-The-Thirty-Nine-Steps.jpg buchan-The-Thirty-Nine-Steps.jpgPfarrerssohn aus Schottland, führte ein so ereignisreiches Leben (1875-1940), 'dass es zahlreiche Leben hätte ausfüllen können' (Janet A. Smith in ihrer grossen Biographie über John Buchan). Er war Parlamentsmitglied, Freund T. E. Lawrences, Kriegsberichterstatter der "Times", Chef des britischen geheimen Nachrichtendienstes im Ersten Weltkrieg, Generalgouverneur von Kanada und erhielt das Adelsprädikat eines "ersten Lord Tweedsmuir".
Infos bei:
Wikipedia, "Diogenes" , Krimi-Couch, "kirjasto.sci.fi." (engl.), "Guido Walter" , "John Buchan Society".

sheldon-sidney.jpgSidney Sheldon
Am 11. Februar 1917 wird Sidney Sheldon in Chicago geboren († 30. Januar 2007 in Rancho Mirage, Kalifornien)
Neben seinen zahlreichen Drehbüchern für Spielfilme entwickelte Sidney Sheldon auch zwei Fernsehserien. Aus seiner Feder stammt die fantasievolle Sitcom "Bezaubernde Jeannie" und die Krimiserie "Hart aber herzlich" um das Millionärsehepaar Jonathan und Jennifer Hart. Der erfolgreiche Drehbuchautor begann mit 50 Jahren eigene Romane zu veröffentlichen. Für seinen ersten Roman, "Das nackte Gesicht" erhielt er den renommierten Edgar Allan Poe Award der Mystery Writers of America für das beste Erstlingswerk. 1984 wurde der Roman mit Roger Moore in der Hauptrolle verfilmt. Vor allem Sheldons Thriller entwickelten sich zu Bestsellern, weswegen er zeitweilig sogar als meistübersetzter Autor der Gegenwart einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde erhielt. Viele seiner Werke wurden verfilmt ...
Info:
Wikipedia, Krimi-Couch, Der Spiegel, Die Welt, FAZ

Freitag, 8. Februar 2008


kulturzeitkulturzeit: »Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin werden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt.
Heute, Freitag, um 19.20 Uhr reinschauen oder morgen früh um 9:05 Uhr in die Wiederholung ...
mehr

Ulrich Nollers Krimitipps Februar 2008

Ulrich NollerVom bonnot-der-grosse-jaeger.jpgWinter in den Frühling weisen Ulrich Nollers Krimitipps im Monat Februar bei FH Europa: "Klirrender Frost" (Grafit Verlag)von Pentti Kirstilä entführt zunächst ins in jeder Hinsicht eiskalte Finnland; bevor "Der große Jäger" (Zsolnay Verlag) von Xavier-Marie Bonnot beweist, dass es einem bei frühlingshaften Temperaturen auch im Mittelmeer nahe Marseille klirrend kalt zumute werden kann.
mehr


rufin-100-stunden.jpgDeutschlandradio:
»Massenmord aus Umweltschutzgründen«

Eine Gruppe von Umweltaktivisten will das Problem der Überbevölkerung auf rabiate Art lösen: Mit Malaria-Erregern wollen die Anzahl der Menschen in den Slums der Mega-Städte dezimieren. Agenten sind ihnen auf der Spur. Als Agententhriller getarnt, verhandelt Jean-Christophe Rufin brennende ethische und gesellschaftliche Fragen. "100 Stunden" (S. Fischer Verlag) ist spannend und gehaltvoll. Einzig der deutsche Titel ist eine plumpe Wahl.
Von Roland Krüger ... mehr


smith-kind-44.jpgDer Standard: »Ums nackte Überleben«

Der Serienmörder Andrej Tschikatilo hat die Inspiration geliefert, aber was der in London lebende Autor Tom Rob Smith daraus gemacht hat, ist weit mehr als ein Krimi.
Das ist das eigentlich Schaurige an diesem packenden Roman "Kind 44" (DuMont Verlag): die Brüchigkeit der Zivilisation, demonstriert nicht an einem erfundenen, sondern historischen Beispiel.
Von Ingeborg Sperl ... mehr



masetto-noch-eine-nacht-TB.jpgTitel:
»Ein Dorf wird zur Meute«

Vier Männer überfallen die Bank eines argentinischen Dorfes. Was auf den ersten Blick nach leichter Beute aussieht, erweist sich als tödliche Falle. Der argentinische, 1938 geborene Autor Dal Masetto schafft eine durchweg bedrohliche Atmosphäre, die durch die Ausflüge ins Groteske nur verstärkt wird. Dem Roman aber verleihen diese Szenen die notwendige Leichtigkeit. "Noch eine Nacht" (Suhrkamp Verlag) Ein atmosphärisch hochkonzentrierter Roman, konsequent, bitter und doch mit Sinn für Humor.
Von Frank Rumpel ... mehr


spinnen-mehrkampf.jpgDie Presse: »Hier reden waidwunde Männer«

Wer hat auf Roland Farwick geschossen? Das ist die Frage, mit der Burkhard Spinnen sich anschickt, seine Leserschaft knapp 400 Seiten lang in Atem zu halten. Das sind die Ingredienzien, aus denen der Autor seine Kriminalgeschichte "Mehrkampf" (Schöffling & Co) knüpft, und er tut es mit der Präzision eines Architekten am Reißbrett. Kunstvoll führt er die Lebensläufe der Protagonisten zusammen, lässt aus biografischen Skizzen subtile Beziehungsgeflechte (und Tatmotive) entstehen. Vor allem in den Dialogen entsteht dabei jene lakonische Knappheit, die man aus den Detektiv-Romanen eines Raymond Chandler kennt.
Von Dietmar Krug ...
mehr

Blogwärts

krimileser:
Bernd Kochanowski zu Fred Vargas und die Kunst der Übersetzung ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Krimispam ...

Kriminalakte:
Axel Bußmer hat unsortierte Kurzmeldungen mit viel Stallone ...

NuT:
Joachim Linder aus gegebenem Anlaß mit Ripperology ...

Tatort Krimi:
über Ed McBain: "Späte Mädchen sterben früher" ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Termine

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
8. Feburar 2008

Irmgard Barta liest aus ihrem Debütkriminalroman "Engel morden einsam"
08.02.2008 | 19.00 Uhr
Lhotzkys Literaturbuffet, Taborstraße 28 / Eingang Rotensterngasse, A-1020 Wien

Loriano Macchiavelli liest aus "Unter den Mauern von Bologna".
08.02.2008 | 19:00 Uhr | Moderation: Dott.ssa Anna Campanile
Italienisches Kulturinstitut/Istituto Italiano di Cultura, Senckenberganlage 10-12, Frankfurt am Main

Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren: hier


Kalender

Michael Gilbert
gilbert-michael.jpg Am 8. Februar 2006 stirbt der britische Autor Michael Gilbert in Luddesdown, Kent, Großbritannien (* 17. Juli 1912 in Billinghay, Lincolnshire, England)
Gilbert war lange Jahre Rechtsanwalt in London, einer seiner Klienten war Raymond Chandler. Seine Karriere als Schriftsteller begann er 1938 mit der Novelle "Close Quarters" (veröffentlicht erst 1947) und endete exakt 60 Jahre später mit "Over and Out". Er schrieb jede Form von Mysterie und Thriller, erreichte jedoch nicht den internationalen Bekanntheitsgrad anderer Schriftsteller. 1955 wurde ihm für seinen Roman Death in captivity der renommierte französische Literaturpreis "Grand prix de littérature policière" verliehen.
Info:
Wikipedia , Krimiblog, kirjasto.sci.fi (engl.), fantasticfiction (engl.), clerical detectives (engl.),


Donnerstag, 7. Februar 2008

Wörtches Leichenberg

littell-Die-Soehne-Abrahams.jpg Frisch erschienen ist Thomas Wörtches "Leichenberg" aus dem Nürnberger "Plärrer", bei den Kollegen von "kaliber. 38". Fatal können Überwölbende Vorbilder für Romanciers sein, betrüblich, wenn es zu sehr auffällt. leonard-killshot.jpg Wie bei Daniel Vázquez, der in "Schwarzer Mohn" zu sehr Manuel Vázquez Montalban nacheifere. Bei Xavier-Marie Bonnots "Der große Jäger" heiße das Vorbild Jean-Claude Izzo, Zygmunt Miloszewski habe sich mit "Domofon" zu sehr an Stephen King gehalten.
Ein böses Buch über dumme Menschen sei dagegen "Killshot" von Elmore Leonard, Robert Littells neuer Roman, "Die Söhne Abrahams" nicht ganz so grandios wie sein Meisterwerk "Die kalte Legende"
und ein ganz und gar wichtiges Sach-Buch sei "Blackwater" von Jeremy Scahill.
Aber lesen Sie selbst und zwar ... hier


demille-operation-wild-fire.jpgDeutschlandradio: »Atomsprengköpfe und Polizisten-Kalauer«

Ein paar Finsterlinge planen, Los Angeles und San Francisco in die Luft zu sprengen, um so einen Dritten Weltkrieg auszulösen. Ein Agentenpärchen will das verhindern. Klassischer Thrillerstoff ist "Operation Wild Fire" (Ullstein Verlag) also, aber Nelson DeMille würzt das ganze mit einer Prise Ironie und Humor, dass es fast wie eine Parodie des Genres daherkommt.
Von Lutz Bunk ... mehr


fleck-das-tahiti-projekt.jpgHamburger Abendblatt: »Eine Insel gegen den globalen Wahnsinn«

"Schreib einen Roman", sagte Peter Ustivov, "einen, der später ein Film werden kann."
Dirk C. Fleck hatte schon Drehbücher geschrieben; er weiß, wie das geht. "Das Tahiti-Projekt" (Pendo Verlag) beginnt mit einem Killer-Einsatz auf der dänischen Insel Bornholm. Ziel: ein renitenter Wissenschaftler. Die Geschichte schneidet hinüber ins Weiße Haus. Insider-Blicke auf Geheimdienste und ein sehr illegales Wirtschaftsprojekt - die Fäden laufen in Washington zusammen. All das bedroht die aufkeimende Öko-Idylle auf Tahiti. Und verbindet sich mit einer romantischen Liebesgeschichte zum fesselnden Thriller, der seine Leser bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt.
Von Hans-Juergen Fink ... mehr


scahill-black-water.jpgTagesspiegel: »Die Söldner kommen«

"Blackwater" steht beispielhaft für den jüngsten Zweig des militärisch-industriellen Komplexes, das Söldnerwesen. Mit Furor skizziert Jeremy Scahill in "Blackwater. Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" (Antje Kunstmann Verlag), wie die Firma, die vor dem Irakkrieg lediglich eine Schießanlage betrieben hatte, in kurzer Zeit zu einem der weltweit größten Sicherheitsdienstleister werden konnte. Scahills Buch ist eine beeindruckende und wichtige investigative Arbeit, die stellenweise jedoch floskelhaft übersetzt worden ist.
Von Philipp Lichterbeck ... mehr

Blogwärts

krimileser:
Bernd Kochanowski mit einer Kurzrezension zu Ray Banks' "Saturday's Child" ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph mit einer ausführlichen Besprechung zu Kerstin Rechs "Schenselo" (eine Autorin, die etwas riskiert) ...

Kriminalakte:
Axel Bußmer Mit Neuem aus dem Kino: Der Krieg des Charlie Wilson, Saw IV...

NuT:
Joachim Linder zu abstraktem Denken, Contemporary Writers in UK und der Suche nach dem Gewaltgen

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Vermischtes


Ein Preis namens Ripper:
Im Herbst soll ein europäischer Krimipreis etabliert werden, der diesen Namen verdient. Alle zwei Jahre will die Kulturregion Hellweg die mit 11111 Euro dotierte Auszeichnung vergeben. Leider gibt es Unmut schon vor der Erstverleihung, weil dessen Namensgebung, "Ripper Award", umstritten ist. Kulturredakteur Hendrik Werner öffnet ein Debattenfeld in der ... Welt

Termine

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Fernsehen:
ZDFinfokanal: 07.02.2008: 12.45 Uhr und 19.45 Uhr
»crime time«
Andrea Camilleri. Ein Porträt

Lesungen:
7. Feburar 2008

Ella Danz liest aus "Nebelschleier"
07.02.2008 | 20:0 Uhr |
Buchhandlung Glöss, Kuhtorstr. 20, 23758 Oldenburg in Holstein

Erwin Kohl liest aus "Flatline"
07.02.2008 | 20:0 Uhr |
Kleinkunsttheater "Die Säule", Goldstr. 15, 47051 Duisburg

Loriano Macchiavelli liest aus "Unter den Mauern von Bologna".
07.02.2008 | 19:30 Uhr | Zweisprachige Lesung.
Haus der Vereine, Rulandstr. 4, Speyer

Karl Olsberg liest aus "Das System".
07.02.2008 | 19:30 Uhr |
Buchhandlung am Bebelplatz , Friedrich-Ebert-Str. 130, 34119 Kassel

Jan Seghers liest aus "Partitur des Todes"
07.02.2008 | 19:30 Uhr | Eintritt: € 5 / ermäßigt 2,50 €
Thalia Buchhandlung, Seltersweg 54, 35390 Gießen
Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren: hier


Kalender

Doris Gercke
gercke-doris Am 7. Februar 1937 wird Doris Gercke in Greifswald geboren.
Sie lebt heute in Hamburg. Nach Jahren als Verwaltungsbeamtin, Hausfrau und Mutter absolvierte sie mit Anfang Vierzig das Begabtenabitur und studierte dann Rechtswissenschaften. Heute ist sie freie Roman-, Drehbuch- und Hörspielautorin.
Ihren ersten Roman schrieb sie 1988, ihre unkonventionelle Ermittlerin Bella Block, die 1989 in "Moskau, meine Liebe" erstmals auf Verbrecherjagd ging, wurde als Heldin der gleichnamigen ZDF-Serie (mit Darstellerin Hannelore Hoger) auch ein großer Fernseherfolg. Auf der Criminale 2000 erhielt Doris Gercke den Ehrenglauser für ihr Gesamtwerk.
Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Krimi-Forum, Wikipedia, Krimi-Couch, Hoffmann und Campe,m Litraturkritik


Mittwoch, 13. Februar 2008


adair-Ein-stilvoller-Mord-in-ElstreeFAZ:
»Eine Krimi-Antiquität«

Gilbert Adair erweist sich als vermeintlich sehr fairer Gegner in dem Katz-und-Maus-Spiel zwischen Krimiautor und Krimilesern, in dem falsche Fährten gelegt und Spielfiguren nach Regeln verschoben werden, die allein Ersterer bestimmt. Doch bevor es an die Aufklärung eines Mordes geht, lässt Adair in "Ein stilvoller Mord in Elstree" (Beck Verlag) das goldene Zeitalter des britischen Kriminalromans in all seiner Behaglichkeit im London des Jahres 1946 auferstehen. Seiner Mischung aus Pastiche und postmoderner Brechung mischt Adair fast beiläufig Anspielungen auf die Filmwelt der Nachkriegszeit unter. Doch selbst wenn man keinen einzigen dieser Verweise entdecken sollten, tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Denn dieser Roman ist gleich zweifach gelungen - postmodern und kriminalistisch.
Von Thomas Scholz ...
mehr

Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der Februar-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis und Thriller:
freeeman-Doppelmord.jpgSchlafräuber abgewehrt: Brian Freeman lässt einem die Nachtruhe ...
Von Walter Delabar

Manchette-Bastid-lasst-die-kadaver-baeunen.jpgEin Schauspiel für die Königin der Nacht: Jean-Patrick Manchette und Jean-Pierre Bastid bringen nach und nach ihre Figuren um ...
Von Walter Delabar

collins-Schlafende-EngelDie Geschichte vom toten Kind: Michael Collins hat einen verstörend unprätentiösen Krimi vorgelegt ...
Von Walter Delabar

krajewski-gespenster-in-breslau.jpgGespenstergeschichten: Marek Krajewskis Breslau-Krimi ...
Von Walter Delabar

rankin-im-namen-dedr-toten.jpgRätsels Niedergang: Ian Rankins Krimis überleben sich - oder auch nicht ...
Von Walter Delabar

Noort-Und-huete-Dich-vor-dem-Boesen.jpgBöse und subtil: Saskia Noorts neuer Roman "Und hüte dich vor dem Bösen" ...
Von Thomas Neumann

sendker-Das-Fluestern-der-Schatten.jpgMord in allerhöchsten Kreisen: In Jan-Philipp Sendkers Roman flüstern die Schatten der Vergangenheit ...


reichlin-die-sehnsucht-der-atome.jpgFrankfurter Rundschau: »Das polizeiliche Doppelspaltexperiment«

Der gelernte Journalist Linus Reichlin setzt sich mit seinem ersten Krimi beherzt zwischen alle Genre-Stühle: Ein bisschen Reise- und ein sehr schräger Liebes-Roman ist "Die Sehnsucht der Atome" (Eichborn Verlag), eine kleine Physik-Stunde, eine philosophische Betrachtung über die Macht der Gedanken.
Reichlins philosophische Salti haben Witz und Charme, und fürs Übersinnliche öffnet er immer ein rationales Hintertürchen.
Von Syliva Staude ...
mehr



smith-kind-44.jpgDeutschlandradio: »Zu allem bereit«

Im Mittelpunkt des packenden Thrillers "Kind 44" (DuMont Verlag) von Tom Rob Smith steht der regimetreue Offizier Leo Demidow. Ihm werden in der Sowjetunion der 50er Jahre die Ermittlungen in einem vermeintlichen Unfall übertragen. Doch im Laufe der Recherchen wachsen seine Zweifel an der offiziellen Todesversion und am System der UdSSR. Tom Rob Smith bezieht sich dabei auf einen realen Fall, der allerdings zeitlich sehr viel später angesiedelt ist.
Von Kolja Mensing ...
mehr


Blogwärts

krimileser:
Bernd Kochanowski über Amazonrezensionen reloaded und die Übersetzung von Petra Hammesfahrs Buch "Die Sünderin" ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lässt wieder das Folk bloggen, zum Beispiel über eine Merkwürdigkeit, die ihm beim Studium der letzten "Befragung" einer Krimiautorin namens Eva Lirot aufgefallen ist ...

krimiblog:
Ludger Menke blickt in die katalanisch- und spanischsprachige Krimi(blogo)spähre und hat Neues zum "Ripper Award"...

Kriminalakte:
Axel Bußmer mit visuell unterlegtem TV-Tipp und einem "Langweiler über die böse Nahrungsmittelindustrie" ...

krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. In der Folge 34 zu Jörn Ingwersen "Nah am Wasser". Hören Sie gut! ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Vermischtes


Krimi-Campus:
Tief in der Eifel liegt Deutschlands erster "Krimi-Campus", die erste deutsche Krimischule. Als Lehrer werden bei der ersten Veranstaltung dabei sein: Jürgen Alberts, Frank Göhre, Jürgen Kehrer, meldet das Fachmagazin ... Buchmarkt

Termine

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Fernsehen:
ZDFinfokanal: 06.02.2008: 17.02 Uhr und 18.45 Uhr
»crime time«
Andrea Camilleri. Ein Porträt

Lesungen:
6. Feburar 2008

Petra Ivanov liest aus "Kalte Schüsse"
06.02.2008 | 20.00 Uhr | Eintritt: Fr. 10.–
Bibliothek Wiesendangen, Schulstrasse 27, CH-8542 Wiesendangen

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Kalender

James Hadley Chase
chase-james-hadley Am 6. Februar 1985 stirbt der britische Schriftsteller James Hadley Chase (eigentlich: René Brabazon Raymond) in Corseaux,Schweiz (* 24. Dezember 1906).
James Hadley Chase schrieb 1938, beeinflusst von der Lektüre von James M. Cains "The Postman Always Rings Twice", innerhalb weniger Wochen den Thriller-Roman "No Orchids for Miss Blandish". Das 1939 veröffentlichte Buch wurde ein Bestseller.
Im Laufe seines Lebens schrieb James Hadley Chase 96 weitere Romane. Die meisten von ihnen sind temporeiche Gangstergeschichten, die in den USA spielen. Das Wissen über die USA eignete sich James Hadley Chase durch die Lektüre von Sachbüchern über das Land an. Er lebte selbst nie in den USA.
Info: Wikipedia , mordlust.de, Crime Corner, kirjasto.scifi (engl.), CRIME & MYSTERY FICTION (engl./NL), CRIME Time (engl.), David Higham Associates (engl.)


Dienstag, 5. Februar 2008

Befragungen

Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka.


Eva Lirot
eva-lirot-small Eva Lirot wurde 1966 in Diez geboren. Während des Studiums (Literatur- und Soziale Verhaltenswissenschaft) begann sie mit dem Schreiben - und ab 2003 dann auch für die Öffentlichkeit. In diesem Jahr erschien ihr Krimidebüt, eine Krimikurzgeschichte. 2007 gewinnt sie den Ultrakurzkrimi-Wettbewerb der "Mörderischen Schwestern" mit "Totentanz". Ebenfalls 2007 erscheint ihr erster Kriminalroman "Rendezvous mit den kleinen Tod".
Das Duo Lehmer- Kerkloh & Przybilka hat sie zur 'legendären' Befragung gebeten, die sie mit einem teuflischen guten Gericht überstand ... mehr



Wagner-Das-Schweigen.jpg taz: »Crime Scene: Schuldig durch Schweigen«

Jan Costin Wagner erzählt eisgekühlt von alten Wunden und verschlossenen Menschen.
Kriminalromane schreibt Jan Costin Wagner im Grunde eher nicht. Eher bedient er sich des Genres, um dem Unsäglichen auf die Spur zu kommen. Auch sein vierter Roman, "Das Schweigen" (Eichborn Verlag), handelt von Dingen, die sich schwer fassen lassen, von Beziehungen zwischen Menschen, in denen über das Wesentliche nie gesprochen wird, und nicht zuletzt davon, dass Reden wie Schweigen gleichermaßen imstande sind, Menschenleben zu zerstören. Es gibt keinen einfachen Ausweg. Doch auch die bitteren Einsichten können ja, in Literatur gefasst, einen eigenen Reiz entfalten.
Von Katharina Granzin ... mehr


fitzek-das-kind.jpgBerliner Morgenpost: »Der Vater des Serienmörders«

Sebastian Fitzek musste als Thrillerautor zunächst einige unbedeutende Rückschläge hinnehmen. Mittlerweile sind Fitzeks drei Thriller, der erste ist bereits in 22 Ländern erschienen, 750 000 Mal verkauft worden. Das erste Filmdrehbuch ist in Arbeit.
Fitzeks neuer Thriller "Das Kind" Droemer Knaur Verlag spielt in Berlin, genau genommen in West-Berlin. Dort geht es blutig und hektisch zu, die Handlung wird auf 390 Seiten konsequent voran getrieben. Die Psychoterrorthemen kommen nicht von ungefähr. Die Recherchen finden in der eigenen Familie statt.
Von Volker Blech ... mehr


dugain-Der-Fluch-des-Edgar-Hoover.jpgNeue Zürcher: »Kreuzzug gegen links«

Das eigentliche Zentrum US-amerikanischer Macht, so lässt sich "Der Fluch des Edgar Hoover" (Frankfurter Verlagsanstalt) zusammenfassen, ein nun auf Deutsch vorliegender Roman des Franzosen Marc Dugain, lag im letzten Jahrhundert nicht im Weissen Haus und damit beim jeweilig amtierenden Präsidenten, sondern stets beim FBI, repräsentiert durch Edgar Hoover, der knapp 50 Jahre in der Bundesbehörde das Sagen hatte.
Von Thomas Laux ... mehr


krimi-couch-podcast.jpgKrimi-Couch: »Krimi-Couch-Podcast: Zugehört und mitgemacht«

Die Februar-Ausgabe des Podcasts des Portals "krimi-Couch":
engin-Tote-essen-keinen-Doener.jpgEin spannender Thriller tief aus den Wäldern der nördlichen USA als Volltreffer; ein Gespräch mit Reinhard Jahn, Organisator des Deutschen Krimipreis, der natürlich ganz aktuell die diesjährigen Preisträger bekannt gibt; ein Interview mit Osman Engin, dem Autor des Januar-Volltreffers "Tote essen keinen Döner" sowie weitere Krimitipps aus Schweden und Amerika, eine vielversprechenden Leseprobe eines französischen Autors und natürlich wieder ein tolles Gewinnspiel.
Der Podcast (30:23 min) von "Krimi-Couch.de" – gesprochen von der charismatischen Pierce - Brosnan - Synchronstimme und dazu eine Gewinnspielfrage ... mehr
Und natürlich finden Sie dort auch aktuelle Besprechungen zu Büchern aus Deutschland und dem Rest der Welt!


graf-roger-last-minute.jpgSonntagszeitung:
»Hotelzimmer sind tödlich«

de-waals-keine-leiche-in-amsterdam.jpgAmsterdam befindet sich seit Jahren im Siechtum – krimitechnisch gesehen. Das war mal anders, denn hier entstanden einst Meilensteine der Kriminalliteratur.
Doch jetzt bemühen sich der "Philip Maloney"-Erfinder Roger Graf mit "Last Minute" Kameru Verlag und der Niederländer Simon de Waal mit "Keine Leiche im Amsterdam" (Piper Verlag) den Krimistandort Amsterdam zu reanimieren. Keiner von ihnen steht auf der aktuellen Krimi-Bestenliste. Und sie verbindet noch etwas anderes: der Tatort.
Von Sven Boedecker ... mehr


tursten-die-tote-im-keller.jpgBerliner Literaturkritik:
»Mit Logik zum Ziel«

Ein Trost für alle, die Kommissar Wallander nachtrauern: Es gibt noch Irene Huss, die sympathische Polizistin aus den Krimis der Schwedin Helene Tursten, die mit ihrer patenten, einfühlsamen Art mehr Optimismus verströmt als der melancholische Romanheld von Henning Mankell je vermochte. In ihrem neuesten, dem siebten Fall "Die Tote im Keller" (btb) befasst sich die Kriminalinspektorin mit einem Kind, das die Göteborger Polizei eher zufällig erdrosselt in einem Erdloch entdeckt.
Von Susanna Gilbert-Sättele ...
mehr


ruff-bad-monkeys.jpgDeutschlandradio:
»Das Abgründige im Normalen«

Verrückte Geschichten mit waghalsigen Wendungen und seltsamen Charakteren, das sind die Zutaten der Romane von Matt Ruff. Der amerikanische Autor schert sich nicht um Genre-Grenzen und mischt Science Fiction mit Campus Novel oder Fantasy. Zurzeit stellt er sein neues Buch "Bad Monkeys" (Hanser Verlag) in Deutschland vor.
Wiebke Lehnhoff stellt den Autor in einem Proträt vor ... mehr

ruff-bad-monkeys.jpgNDR:
»Abteilung für die finale Ausschaltung «

Wie sein Vorbild Philip K. Dick nutzt Matt Ruff in "Bad Monkeys" (Hanser Verlag) die Wirklichkeit als Sprungbrett in eine unwirkliche Dimension. Aus dem "Wer war's" wird während des Berichts von Jane ein "Was ist wirklich wahr"? Auf der Suche nach der Lösung jagt man atemlos durch den Roman.
Von Jochanan Shelliem ... mehr

FOCUS-Online-Mordkommission

focus-mordkommission.jpg
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Menschenverächter und Ökoterroristen:
Wer Michael Crichton mag, wird Jean-Christophe Rufin lieben: "100 Stunden" schildert einen Konflikt aus dem Katalog der ganz großen Fragen – mit größtmöglicher Spannung.
Von Anne Chaplet ... mehr

Blogwärts

krimileser:
Bernd Kochanowski meldet Besprechung zu Theresa Schwegels "Probable Cause" bei ...

Dieter Paul Rudolphs Watching the Detectives
online. Der wiederum meldet "Hell's Bells" aus dem Verlag "Poetenladen" als Neuerscheinung zum 12. März ...

Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis meldet den Start des "Crime Time"-Films über Andrea Camillieri als auf Sendung und über Floskeln der Kritik: "mehr als ein Krimi" ...

krimiblog:
Ludger Menke mit ersten Beiträgen zum zweiten Krimi-Blog-Karneval ...

Kriminalakte:
Axel Bußmer mit der endgültigen "Trias"-Teilkritik und dem Cover der Woche (Perry Mason) ...

NuT:
Joachim Linder zu "Talking Thrash about Thrillers" und "Crime, Punishment, and Politics in Comparative Perspective" ...

krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. In der Folge 32 zu Felix Huby "Der Heckenschütze" und in Folge 33 zu Michael Bresser, Martin Springenberg "Schwein gehabt". Hören Sie gut! ...

Berlin kriminell: war wieder im moabiter kriminalgericht und hat Charlaine Harris' "Grabesstimme" gelesen ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Vermischtes


Schwarzlicht:
In der Krimi-Kolumne in der Kölner "Stadtrevue" sinniert Ulrich Noller über die Inflation der Krimipreise und nimmt den neuen europäischen Krimipreis aufs Korn: Tolle Sache, gute Initiative, coole Honorierung; klasse auch, dass die Hellweg-Macher europäisch denken. Aber: "Ripper Award"? ... mehr


"Tannöd" bei 550.000 Auflage / Plagiats-Prozess startet am 20. Februar:
In der Rubrik "Geheime" Bestseller meldet das Fachmagazin "Buchmarkt" die derzeitige Auflage von Andrea Maria Schenkels Roman "Tannöd" und gibt der "Edition Nautilus" genügend Platz, ihren Standpunkt zur am 20. Februar stattfindenden Verhandlung wegen des Plagiatisvorwurfes darzulegen ... mehr

Termine

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Fernsehen:
ZDFinfokanal: 05.02.2008: 21.30 Uhr und 01.30 Uhr
»crime time«
Andrea Camilleri. Ein Porträt

Lesungen:
5. Feburar 2008

Marc Kayser liest aus "Trias"
05.02.2008 | 20.00 Uhr | 4,50 € | Es liest Rainer Strecker | Moderation: Hans-Ulrich Jörges (Stern) | Eintritt frei
Bertelsmann AG, Unter den Linden 1, 10117 Berlin


Tom Wolf liest aus "Die Bestie im Turm"
05.02.2008 | 20.00 Uhr | 4,50 €
Kriminalbuchhandlung totsicher, Winsstraße 16, 10405 Berlin

Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren: hier


Kalender

Margaret Millar
millar-do-evil-in-return.jpgAm 5.Februar 1915 wird Margaret Millar als als Margaret Ellis Sturm in Kitchener, Ontario geboren († am 26. März 1994 in Santa Barbara, Kalifornien)
Millar stammte aus einer deutsch-englischen Einwandererfamilie, ihr Vater war der Bürgermeister von Kitchener. Sie studierte klassische Philologie, Archäologie und Psychologie an der University of Toronto. Noch vor ihrem Abschluss heiratete sie ihren Jugendfreund Kenneth Millar, der unter dem Pseudonym Ross Macdonald ebenfalls erfolgreich Krimis schrieb. 1939 wurde ihre einzige Tochter Linda geboren. Als Linda 1970 unerwartet starb, legte Millar eine lange Pause ein, in der sie keine Bücher schrieb.
Ihren ersten Roman veröffentlichte Millar 1941 und führte darin ihren Detektiv, den Psychiater Paul Prye, ein. Die Wahl seines Berufes spiegelt Millars Interesse für Psychologie wider, das sich durch viele ihrer Bücher zieht. Sie wird als eine der Vorreiterinnen des psychologischen Kriminalromans angesehen.
Für ihren Roman "Beast in View" (dt. Liebe Mutter, es geht mir gut...) erhielt sie 1956 den Edgar Allan Poe Award
Zwischen 1941 und 1983 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, doch als 1983 ihr Mann Kenneth Millar starb, veröffentlichte sie nur noch ein Buch. Sie überlebte ihren Mann um 11 Jahre, und starb am 26. März 1994 im Alter von 79 Jahren. Ihre Asche wurde in Santa Barbara verstreut.
Info:
Wikipedia,Diogenes Verlag, Krimi-Couch, Toms Krimitreff

Rosenmontag, 4. Februar 2008

Tärä!

karneval.jpeg Da heute ein großer rheinischer Feiertag vollzogen wird, sieht sich die ausschließlich rheinisch besetzte Redaktion der Alligatorpapiere gezwungen, aus Solidarität mit hunderttausenden aufopferungsvoll feiernden Mitmenschen ihre Tätigkeit einzustellen und die Arbeit niederzulegen. Die Redaktion ist nach Niederschrift dieser Zeilen konfettibewaffnet auf den Straßen unterwegs und nicht in der Lage, die kriminellen Nachrichten aus den ernsthafteren Gegenden des Landes und der Nachbarländer zu filtern ...

Ein wenig lassen wir Ihnen zum Lesen da, alles andere folgt, wie der unvemeidliche Kater, morgen früh ...



mankell-henning.jpgDie Zeit:
Ein anständiger Mensch
Er schreibt über brutale Verbrechen und gehört zu den erfolgreichsten Krimiautoren. Zehn Jahre währt nun das Phänomen Mankell. 1998 setzte es in Deutschland ein, als mit "Die fünfte Frau" Henning Maneklls sechster Wallander-Roman veröffentlicht wurde. Es folgten noch drei. Dann machte der ungeheuer produktive Autor wahr, was er schon länger angekündigt hatte: Er hörte mit Wallander auf, mit jenem Wallander, mit dem Mankell eine Leitfigur seiner Generation geschaffen hat.
Am Sonntag wurde Henning Mankell 60 Jahre alt.
Eine Würdigung von Tobias Gohlis ... mehr


highsmith-patricia.jpgKalender

Am 4. Februar 1995 stirbt Patricia Highsmith in Locarno, Schweiz (*19.01.1921 in Fort Worth,Texas
.Patricia Highsmith schrieb vor allem anspruchsvolle, psychologisch tiefgründige Kriminalromane. Im Vordergrund ihrer Werke steht nicht die Aufklärung von Verbrechen, sondern die Umstände, die einen unauffälligen Durchschnittsmenschen zum Verbrecher machen.
Highsmith galt als sehr zurückhaltende Persönlichkeit, die nur wenige Freunde hatte. Wohler schien sie sich in der Gesellschaft von Katzen zu fühlen. Auch an Schnecken hatte sie zeitlebens großes Interesse. Sie zog bereits in den fünziger Jahren nach Europa, wo sie es selten mehr als einige Jahre am gleichen Ort aushielt. Sie lebte zuerst in Großbritannien, dann in Frankreich und zuletzt wohnte sie in einem abgelegenen Haus in der Schweiz, wo sie 1995 an Krebs starb. In ihren späten Jahren soll sie zunehmend einsamer und misanthropischer geworden sein und sprach stark dem Alkohol zu. In den USA war sie trotz der frühen Erfolge nicht so geschätzt wie in Europa. Erst seit kurzem wird sie auch in den USA wieder von einem breiteren Publikum wiederentdeckt.
Info:
(wikipedia.de) , krimi-couch.de und natürlich beim Diogenes Verlag . Ein Feature von Hannes Riffel gibt es bei Amazon, ein Blick auf die Eremitin, Existenzialistin, Schneckenfreundin bei lesexpress.de .


Friedrich Glauser
glauser-friedrich.jpg Am 4. Februar 1896 wird in Wien Friedrich Karl Glauser geboren († 8. Dezember 1938 in Nervi bei Genua).
Die Mutter war Österreicherin, der Vater Schweizer. Sein Leben war von Rastlosigkeit geprägt, unzählige Orte und Stationen säumten seinen Weg: Schulen in der Schweiz und in Österreich, Erziehungsheime, Gefängnisse und Psychiatrische Kliniken. Friedrich Glauser lebte in Frankreich, Belgien und Italien, war lange Zeit morphiumsüchtig, verbrachte einige Jahre in der Fremdenlegion und nahm teil an der Dadaismus-Bewegung in Zürich. (Info: Unionsverlag)
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Projekt Gutenberg, Unionsverlag, Limmat Verlag, wikipedia.org.
Info bei Krimi-couch.de, Glauser über Simenon, Feature von Beat Mazenauer
Im Pendragon Verlag erscheint dieser Tage eine Romanbiografie von Frank Göhre über Glauser.

Henry Jaeger
Henry Jaeger, Sohn eines Kupferschmieds, besuchte die Volksschule und höhere Schule und wurde dort wegen "Aufsässigkeit" relegiert. Mit 15 wurde er zum Flakdienst eingezogen und als Fallschirmjäger eingesetzt. Nach Militärzeit und Kriegsgefangenschaft besuchte er Abendschulen, arbeitete tagsüber als Laborant und faßte den Entschluß, Arzt zu werden. Die Umstände aber verhinderten es – Jaeger rutschte in die Kriminalität ab. Nach einer Serie von Raubüberfällen, die er mit anderen beging, wurde er 1955 verhaftet und 1956 zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Freiburger Gefängnispfarrer erwirkte für ihn eine Schreiberlaubnis und betraute ihn mit der redaktionellen Leitung der Gefangenenzeitung.
Noch während seiner Haftzeit schrieb und veröffentlichte Jaeger seinen ersten Roman "Die Festung", der auch von der literarischen Kritik der frühen sechziger Jahre ernsthaft aufgenommen wurde. 1963 wurde Jaeger schließlich durch einen Gnadenerlaß aus der Haft entlassen.
In den nächsten Jahren schrieb er eine Reihe weiterer zeitkritischer Romane, die jedoch niemals wieder die gleiche positive Resonanz bei der Kritik erzielten wie sein Erstling. Zunehmend registrierte man in Jaegers Werk thematische und stilistische Stagnation und ein Abgleiten in triviale und populäre Muster.
Neben seinen Romanen veröffentlichte Jaeger, der mittlerweile im schweizerischen Ascona lebte, auch eine Reihe von Kurzkrimi-Sammlungen, deren einzelne Geschichten in den folgenden Jahren unter wechselnden Pseudonymen immer wieder in Publikumszeitschriften nachgedruckt wurden.
(Info: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren)
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Wikipedia


Brett Halliday
halliday-brett.jpgAm 4. Februar 1977 stirbt Brett Halliday, alias Davis Dresser in Santa Barbara im Alter von 72 Jahren (* 1904 in Chicago, aufgewachsen in Texas). Als Kind verlor er ein Auge, mit 14 ging er zur Armee, nach Beendigung seiner Militärzeit beendete er die High School studierte und arbeitete danach als Ingenieur. 1927 begann er für die "Pulps" zu schreiben: über Liebe, den Wilden Westen und unter zahlreichen Pseudonymen. 1938 erschien sein erster Krimi und 1939 kam sein erster Mike-Shayne-Krimi heraus, die ihn bekannt machten. Mike Shayne wurde verfilmt und fürs Radio bearbeitet und Dresser veröffentlichte unter weiteren Pseudonymen mehr als 60 Romane. Dresser war Gründungsmitglied der "Mystery Writers of America" und erhielt 1953 einen "Edgar" für seine kritischen Arbeiten zur Kriminalliteratur.
Info:
steffi-line , mike-shayne.com , kirjasto.sci.fi


Freitag, 1. Februar 2008

Probleme mit dem Newsletterversand!
Nach langer Zeit gibt es wieder einmal Probleme mit dem Newsletterversand. Wir hoffen, dass nur die Umstellung des Kalendermonats verantwortlich ist, keine Insolvenz oder ähnliches droht ...
Sie erhalten den Newsletter, sobald der Versand wieder möglich ist.
Die leicht beunruhigte Redaktion...


Axel Bußmers TV & Buchtipps 2. – 15. Februar 2008

atemlos-vor-angst.gifIn den kommenden beiden Wochen gibt Bond-Nächte, jede fleischer-the-boston-strangler-japan.gif Menge interessante Verfilmungen, eine sehenswerte Doku über den Italo-Western und auch für die Freunde des schlechten Films gibt es einige zweifelhafte Vergnügungsmöglichkeiten ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier

Es lohnt ausserdem, einmal bei Axel Bußmers Blog kriminalakte vorbeizuschauen, wo es nicht nur weitere Filmtipps, sondern auch immer interessante Besprechungen und Hinweise gibt ...


Fernseh-Tipp

crimetime-zdf-info.jpg
ZDFinfokanal:
»Europäische Bestsellerautoren im Porträt«

Samstag, den 2. Februar 2008: 16.32 Uhr

camilleri-andrea.jpg Andrea Camilleri
Andrea Camilleri ist einer der bedeutendsten und einflussreichsten Schriftsteller Italiens. Der frühere Drehbuchautor, Fernseh- und Theaterregisseur hat erst im Alter zu seiner wahren Berufung gefunden. In den Romanen um den väterlich-liebenswürdigen und typisch sizilianisch eigenwilligen Commissario Montalbano hat er eine Figur erfunden, die aus der europäischen und internationalen Kriminalliteratur nicht mehr wegzudenken ist. In seinen - meistens auch verfilmten - Kriminalromanen wie auch in zahlreichen anderen Krimis, Erzählungen und historischen Romanen erfindet und beschreibt Camilleri ein Sizilien, das es heute nicht mehr gibt
Ein Beitrag von Tobias Gohlis und Martin Schöne ...mehr

Andrea Maria Schenkel, P.D. James, Fred Vargas, Arne Dahl, Ian Rankin, Petros Markaris und Andrea Camilleri: In der Reihe "crime time" stellt der ZDFinfokanal diese sieben europäischen Krimiautoren und -autorinnen vor, die für Spannung bürgen.
mehr

In der ZDF-Mediathek sind Videos der Reihe abrufbar.


Weitere Fernsehtipps

scheck-druckfrisch.jpg
Druckfrisch mit James Sallis und Ray Bradbury:

Die Tipps von Denis Scheck in der Literaturfernsehsendung "Druckfrisch" versprechen wahre Lesefreuden. Dieses Mal legt er uns "Driver" von James Sallis ans Herz. Ausserdem lockt ein interessanter Beitrag: Denis Scheck hat Ray Bradbury in besucht: "Bradbury lebt in Los Angeles in einem bizarren Appartement zwischen Plastikdinosaurier und gigantischem Plasmabildschirm, und räsoniert finster raunend über die Zukunft der Gegenwart". Zu sehen am : Sonntag, 3. Februar 2008 um 23:30 Uhr in der ARD
... hier

scahill-black-water.jpg
Lizenz zum Töten: das unheimliche Netzwerk hinter der Söldnerarmee "Blackwater"

Von evangelikalen Christen in den USA gegründet agiert die mittlerweile mächtigste Privatarmee praktisch ohne staatliche Kontrolle. Die Bush-Regierung hat Tausende dieser Söldner für den Irak angeheuert, deren Einsätze bereits mehrere unschuldige Menschen dort das Leben gekostet haben. Demonstranten, die in den USA dagegen protestieren, landen im Knast. Nun enthüllt der Journalist Jeremy Scahill im Hintergrund von "Blackwater" ein fanatisches, christlich-fundamentalistisches Netzwerk. Der Bericht von Tilman Jens ist zu sehen in der Sendung "kulturplatz" am:
Samstag, 2. Februar 2008 um 10.15 Uhr auf "3 sat" ...
... mehr

Pieke Biermanns Radioserie

Kruppstrasse Alle vier Wochen berichtet Krimi-Autorin Pieke Biermann über "Menschen, Orte, Kriminalität": im RBBinfoRADIO 93,1. Die Sendung am
1. Feburar 2007 um 10:27 mit dem Thema:
"Gina Graichen und das Kommissariat gegen Kindesmisshandlung"
Hilfloses braucht Schutz – das ist einfach menschlich.
Gegenüber Menschenkindern scheint instinktive Menschlichkeit dagegen leider immer öfter zu versagen.
Totgeschüttelte, verhungerte Babys, verwahrloste, misshandelte Kinder und Jugendliche, gepeinigte Alte, Kranke, Behinderte gehen in Wellen durch die Medien.
Bei Menschen, die für deren Schutz sorgen sollen, haben Haustiere oft die besseren Karten.
Im Berliner Landeskriminalamt arbeitet das bundesweit einzige Kommissariat zur Aufklärung der kriminellen Grausamkeit gegen Schutzbefohlene. Gina Graichen ist seine Leiterin und seit über 23 Jahren dabei.
(Wiederholungen Sonntag 13:45 und 18:45 und Montag 04:45 auch als Podcast, Audio-Download, live via Internet und als Funkmanuskript unter www.inforadio.de Suchfunktion: NAHAUFNAHME)


ky-bosetzky.jpgDie Welt:
»-ky wird 70«

Als er begann Krimis zu schreiben, wagte der Berliner Soziologe Horst Bosetzky es nicht, Bücher unter seinem Namen zu veröffentlichen. Das Genre war zu schlecht angesehen. Das Kürzel "-ky" wurde schließlich zu seinem Markenzeichen. Knapp 40 Krimis und mehr als ein Dutzend weiterer Romane, zumal über Berliner Lokal- und seine Familiengeschichte, hat er bislang geschrieben. Dabei erwies sich "-ky" mehrfach als Zeitgeist-Visionär, indem er gesellschaftlich brisante Probleme thematisierte, bevor sie in der Öffentlichkeit großflächig diskutiert wurden. Und auch an seinem 70. Geburtstag denkt der Erfolgsautor, Rütli-Schüler und Visionär nicht ans Aufhören.
Von Hendrik Werner ...
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von-lange-risiko.jpgFrankfurter Rundschau:
»Ein Schritt vom Wege ...«

Originell ist an diesem Thriller, bei aller Treue zum Genre, welche Anregungen Hennig von Lange aus ihrem Konservatismus bezieht. Man zählt in diesem Thriller mindestens zwei Mordanschläge. Ohne billige Verzögerungen wird die Spannung bis zum Schluss gehalten, der Thriller zu einem beruhigenden Schluss, aber zu keinem Happyend gebracht. Alexa Hennig von Lange legt mit "Risiko" (DuMont Verlag) einen Thriller vor, der mit dem aktuellen Familienmodell abrechnet
Von Katharina Rutschky ...
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ackroyd-poe-a-life-cut-short.jpg The Economist: »The blasted soul«

Peter Ackroyd has written more than two dozen books, both fiction and non-fiction, short and long (his "Dickens" is as good a doorstop as any). "Poe. A Life Cut Short"(Random House UK), hhis very little book about Poe is hardly revolutionary but its style suits its subject. Poe's sense of the dramatic was unmatched. Mr Ackroyd's biography of the writer who died at the age of 40 after an alcoholic bender is almost as vivid and flawed as Poe himself ... ...mehr
Ein Link-Tipp von Jost Hindersmann


ambler-topkapi-detebe.jpgStuttgarter Zeitung: »Provinzler, Rechtsradikale und andere Durchmogler«:

Musterstücke treffender Analyse und wirklich gelungenen Komprimierens selbst umfangreichster Kriminalromane bietet Thomas Klingenmaier immer monatlich in der "Stuttgarter Zeitung". In der Februar-Ausgabe seiner diesmal auch wieder online zu lesenden Kolumne "Der aktuelle Krimi" stellt er Bücher von Michael Dibdin ("Sterben auf Italienisch"), Iain McDowall ("Zwei Tote im Fluss"), Peter James ("Nicht tot genug"), Arimasa Osawa ("Der Hai von Shinjuku - Rache auf Chinesisch") und Eric Ambler ("Topkapi") vor ... mehr

Mord und Ratschlag

box-Stumme-Zeugen.jpg Nun prasselts bei den mcdowall-Zwei-tote-im-Fluss.jpg Kollegen vom "Perlentaucher", die KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" wird wieder mit Inhalt gefüllt. Wieder ein neuer Beitrag, wieder ein echter Knörer!
Schopenhauer zur Nacht:
Russische Gegenwart: Monster tauchen auf, Menschen verschwinden, der Held bekommt eine Nord-Idaho ist ein schöner und einsamer, in C.J. Box' vielschichtigem Thriller "Stumme Zeugen" aber auch ein mordsgefährlicher Landstrich.
Kein bisschen heiler ist die Welt in den englischen Midlands, wie Iain McDowall sie in "Zwei Tote im Fluss" schildert: Im Provinznest Crowby sind nämlich die Neo-Nazis los.
Von Ekkehard Knörer ... mehr


meyer-Der-Atem-des-Jaegers.jpgDeutschlandradio:
»Ein Krimi aus Südafrika«

Der Schriftsteller Deon Meyer muss nicht viel erfinden. Die Kriminalitätsrate ist in seinem Land sehr hoch. Drei große Themen, die Südafrikas Gegenwart bestimmen, hat er für sein neues Buch "Der Atem des Jägers", Rütten & Loening gewählt: Korruption, Kindesmisshandlung und Selbstjustiz. Drei Geschichten laufen nebeneinander her, parallel erzählt, die sich allmählich annähern. Ein grandioser Thriller als realistisches Spiegelbild einer Gesellschaft im Umbruch.
Von Johannes Kaiser ...
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Kurz und schmerzlos

engin-Tote-essen-keinen-Doener.jpg
Der erste kulinarische Fall von Don Osman ...
:
Der Titel ist natürlich Weltklasse. Er konfrontiert uns mit der Frage, ob Lebende überhaupt ohne berechtigte Todesangst Döner essen können. Hendrik Werner über Osman Engins "Tote essen keinen Döner" in der Berliner Morgenpost

schmitz-pizza-pasta-und -pistolen.jpg
Aufklärung zwischen Pasta und Pistolen ...
:
Der Titel bedient natürlich einschlägige Klischees. Die literarisch schmackhafte von Ingrid Schmitz herausgegebene Anthologie bleibt Fragen zur Einverleibung explosiver Mischungen kaum eine Antwort schuldig. Hendrik Werner über "Pizza, Pasta & Pistolen" in der Berliner Morgenpost

Blogwärts

gumshoe News: Jiro Kimura teilt mit, dass Tony Hillerman den Owen Wister Award erhalten wird ...

krimileser:
Bernd Kochanowski über "Kings of Crime" und einige Awards ...

Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph erklärt, wie Kritiker mit der Kritik an ihrer Arbeit leben können und verkündet den 2.000sten Blogeintrag ...

krimiblog:
Ludger Menke gratuliert ...

Kriminalakte:
Axel Bußmer mit einem TV-Tipp und hält "Morgen ist der Tag nach gestern" für eine missglückten Mischung aus Polizei- und Psychokrimi ...

NuT:
Joachim Linder über Serienmord seriell (1842) ...

krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter. In der Folge 31 gibt es Anne Chaplets "Schneesterben". Hören Sie gut! ...

giorgione:
Georg Patzer findet die Thriller von Peter James langweilig ...

Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...


Vermischtes


Sir Walter Scott-Literaturpreis:
Zum zweiten Mal lobt die Autorengemeinschaft "Quo Vadis" den Sir Walter Scott-Literaturpreis aus. Insgesamt erwarten die Autoren der ausgezeichneten Werke bis zu 15.000 Euro an Preisgeldern. Zur Teilnahme zugelassen sind historische Romane, die zwischen dem 1. Januar 2006 und dem 31. Dezember 2007 in deutscher Sprache erschienen sind. Einsendeschluss ist der 31. März 2008. Alle Informationen gibt es ... hier

Termine

Ausstellung:
kriminell - Verbrechen in Zürich als Spiegel ihrer Zeit
23. Januar bis 9. Mai 2008
Stadthaus Zürich, Stadthausquai 17, CH-8001 Zürich
Mehr Informationen

Lesungen:
1. Feburar 2008

Sebastian Fitzek liest aus seinem neuen Roman "Das Kind"
01.02.2008 | 20.15 Uhr | Eintritt: 8,00 €
Buchhandlung Schmorl & von Seefeld, Bahnhofstr. 14, 30159 Hannover

Jan Seghers liest aus "Partitur des Todes"
01.02.2008 | 19:30 Uhr
Gymnasium Alfeld, Antonianger 22c, 31061 Alfeld
Astrid Thadewaldt und Carsten Bauer lesen aus "Blutblume"
01.02.2008 | 19:00 Uhr
Musik-Café, Breitenburger Straße 20, 25524 Itzehoe

Mehr Infos auf der Seite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren: hier


Kalender

Ernest Dudley
dudley-ernest.jpg Am 1. Februar 1007 starb der englische Schriftsteller Ernest Dudley im Alter von 91 Jahren (* 23. Juli 1908 in Dudley (Worcestershire, Großbritannien)
Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete Dudley zunächst als Schauspieler und arbeitete während des Zweiten Weltkriegs als Reporter. Seit 1942 entwickelte er für die BBC dann die Radio-Krimiserie "Dr. Morelle" sowie die wöchentliche Radiosendung “The Armchair Detective”, in der er Kriminalromane besprach. Dudley schrieb 14 Romane und zahlreiche Kurzgeschichten. 1950 entwickelte er für das BBC-Fernsehen die Sendung "Judge for Yourself", eine frühe Gerichtsshow, in der das Publikum über Schuld oder Unschuld entscheiden konnte. (Text: Ludger Menke, krimiblog)
Info:
Menkes krimiblog, The Stage (engl.), Wikipedia (engl.), Luise Berlin 2


KrimiWelt-Bestenliste Februar 2008

Krimiwelt Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten achtzehn, jetzt neunzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (1) Martin Cruz Smith: Stalins Geist
2 (7) Gianrico Carofiglio: Das Gesetz der Ehre
3 (2) Jean-Patrick Manchette/Jean-Pierre Bastid: Lasst die Kadaver bräunen!
4 (–) Tom Rob Smith: Kind 44
5 (6) Charles Todd: Zeit der Raben
6 (–) Arimasa Osawa: Der Hai von Shinjuku - Rache auf Chinesisch
7 (5) Arne Dahl: Ungeschoren
8 (–) Iain McDowall: Zwei Tote im Fluss
9(–) Peter Temple: Vergessene Schuld
10 (8) Oliver Bottini: Im Auftrag der Väter

Hier als schöne pdf-Datei


Die Januar-Meldungen 2007 gibt es hier
Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv



Krimi in TV & Radio | Kalender

Februar: Neu bei den Alligatorpapieren

ulrich-kroegers-krimi-tipp
Ulrich Kroegers Krimitipp 1/08
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.

Morde im Radio, im alten London und im neuen Moskau.

Ulrich Kroeger über den Radio-Tatort und zu Büchern von Erik Larson, Martin Cruz Smith, Nick Stone und Jean Amila
... mehr


Die Befragungen Befragungen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka.
Reiner M. Sowa
Sowa_reiner-m.jpg Reiner M. Sowa war über 25 Jahre als Drogen- fahnder und Todesermittler sowie in diversen Lehraufträgen an polizeilichen Aus- und Fortbildungsinstituten tätig.
Mit seinen Romanen, deren Protagonist ein Bestatter ist, begründete er ein neues Krimigenre, den Bestatter-Krimi.
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat ihn zur 'legendären' Befragung gebeten, zu der es reichlich Karpfen gab ... mehr

Eva Lirot
eva-lirot-smallEva Lirot wurde 1966 in Diez geboren. Während des Studiums begann sie mit dem Schreiben. 2003 erschien ihr Krimidebüt, eine Krimikurzgeschichte, 2007 ihr erster Roman. Das Duo Lehmer- Kerkloh & Przybilka hat sie zur 'legendären' Befragung gebeten, die sie mit einem teuflischen guten Gericht überstand ... mehr


krimiwelt

schmauchspuren SCHMAUCHSPUREN
Die Krimikolumne von Peter Hiess.


No. 12
Das Personal bleibt immer das gleiche: Berufsverbrecher, Anwälte, Privatdetektive und geisteskranke Killer. Da freut man sich als Krimi-Profi doch über einen existentalistischen Film-Cutter und Drogenschmuggler.
Peter Hiess zu Büchern von John Hart ("Der König der Lügen"), Stephen King/Richard Bachman ("Qual"), Madison Smartt Bell ("Straight Cut"), Donald E. Westlake/als Richard Stark ("Lemons Never Lie") und Robert B. Parker ("Der stille Schüler") ... mehr



Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 12/08
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.


Im PKT 12 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im Januar 2008 erreichten.

Mit Abbildungen der Buchcover gibt es das alles hier



Schwarze Post aus Krakau:
Die Kolumne von Markus Schnabel.
Nr. 2


Aufbruchstimmung und Boom des Kriminalromans in Polen. Die ehemalige Königsstadt Krakau ist als das Epizentrum der Entwicklung des neuen Polnischen Kriminalromans anzusehen.
Markus Schnabel berichtet über neue Trends in der polnischen Kriminalliteratur ... mehr





Krimikalender

Unsere Hörspieltipps

Freitag, 8. Februar 2008 um 20.05 Uhr bei WDR 5
"Süßes Gift" (54') von Tom Peuckert

Privatdetektiv Castor Troya singt im Männerchor, aber ob ihn das prädestiniert, Erhellendes zum Tode des Dirigenten Georg von Berg zu finden? Der künstlerische Leiter der "Waldstein-Festspiele" ist während einer Probe am Pult zusammengebrochen, und da seine Gattin einen anonymen Brief erhalten hat, in dem eine natürliche Todesursache bezweifelt wird, findet sich Troya wenig später im Kreis der verzweigten Waldstein-Familie wieder, wo er sich als Neffe des Verstorbenen ausgibt. Die Waldsteins stecken im Erbfolgekrieg: Der greise Otho Waldstein will als uneingeschränkter Herrscher des Festspiel-Imperiums nicht weichen; darum hat sein Sohn Marquard das Familienunternehmen bereits verlassen, um in Amerika ein Konkurrenzfestival aufzubauen. Das Ränkespiel in der Familie und immer neue Enthüllungen über den engen Kreis der selbsternannten Kulturelite lassen Troya schon bald erkennen, dass die Behauptung des anonymen Briefschreibers richtig ist: Nicht das süße Gift der Musik hat Georg von Berg getötet. (Parallelen zum Clan Richard Wagners, dessen 125. Geburtstag zu feiern ist, sind selbstverständlich nur zufällig) ...

Freitag, 8. Februar 2008 um 22.00 Uhr bei Radio Bremen NW Radio
"Schwarzer Schnee" (48') von Peter Greiner

Charly gehört zu der Generation, die von der Studentenbewegung der sechziger Jahre geprägt wurde. Er war keiner der Exponenten, eher eine Figur am Rande, ein Idealist und "Sponti", der sich in seinem aktionistischen Drang mehr und mehr von der politischen Motivation der Revolte entfernte. Seine persönliche Entwicklung läuft parallel zu der der Bewegung, vom Abbruch des Studiums bis zum Einstieg in die Drogenszene. Nun soll Charly schuld sein am Tod seiner Freundin, die an einer Überdosis Heroin starb. Sein tragikomischer Rückblick auf die letzten zehn Jahre seines Lebens spiegeln einen Abschnitt bundesdeutscher Geschichte wider ...

Freitag/Samstag, 8./9. Februar 2008 um 23:04 Uhr bei DRS 1
"Hüpfender Derwisch" (6') von Paul Barz

"Ach wie gut das niemand weiss...
Ein Beitrag aus der legendären Kurzkrimihörspielreihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios.

Mehr Informationen und das Monatsprogramm finden Sie bei hörspielkrimi.de.

Besuchen Sie auch hördat.de

Axel Bußmers Vorschau
TV-Krimi & Buch-Tipps: Kriminalfilme aktuell

Die TV-Tipps 19. Januar – 1. Februar 2008
fleischer-the-boston-strangler.jpg

Einige Perlen und schöne Wiederholungen gibt es in den kommenden beiden Wochen zu sehen ...

Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier




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Axels TV-Tipp des Tages:

Freitag, 8. Februar 2008

RTL II, 20.15

Der Schakal

(USA 1997, R.: Michael Caton-Jones)

Drehbuch: Chuck Pfarrer
LV: Frederick Forsyth: The day of the Jackal, 1972
forsyth-jackal.JPG
Der sagenumwobene Profi-Killer Schakal (Bruce Willis) soll eine hohe us-amerikanische Person töten. Einige tapfere Menschen (Sidney Poitier, Diane Venora, Richard Gere, Mathilda May) wollen dies verhindern.
Ein hochkarätig besetztes Desaster: langweilig, schlampig konstruiert und viel Leerlauf zwischen den coolen Willis-Szenen.
Im Vorspann steht, die neue Version basiere auf dem Drehbuch von Kenneth Ross für den Zinnemann-Film von 1972. So erspart sich Hollywood das Lesen dicker Bücher. Und wenn man eh eine neue Story erfinden will ...
Wiederholung um 00.10 Uhr

Fanseite über Frederick Forsyth:
www.whirlnet.co.uk

Das Vierte, 22.15

Der Frauenmörder von Boston

(USA 1968, R.: Richard Fleischer)

Drehbuch: Edward Anhalt
LV: Gerold Frank: The Boston Strangler, 1966
forsyth-jackal.JPG
1962 strangulierte der Würger von Boston zwölf Frauen. Sein dreizehntes Opfer kann entkommen und die Polizei hat endlich einen Verdächtigen. Im anschließenden Verhör gesteht Albert DeSalvo die Taten und wird in eine Nervenheilanstalt überwiesen.
Richard Fleischer verfilmte einen wahren Fall. "So funktioniert Der Frauenmörder von Boston letzlich nur in einer Hinsicht: als schauspielerisches Duell zwischen einem erstaunlichen Tony Curtis und dem abgeklärten Profi Henry Fonda als seinem Gegenspieler." (Meinolf Zurhorst: Lexikon des Kriminalfilms)
Mit Tony Curtis, Henry Fonda, George Kennedy
Marian Bardsley über den Würger von Boston (The Boston Strangler: Albert DeSalvo or not?):
www.crimelibrary.com
Chris Summers über Albert DeSalvo:
www.bbc.co.uk

MDR, 00.00

Mankells Wallander: Heimliche Liebschaften

(S/D 2006, R.: Stephan Apelgren)

Drehbuch: Niklas Rockström
LV: Treatment von Henning Mankell
Mankells-Wallander-ard
Eine Frau verschwindet. Und Kommissar Wallander hat einen neuen Fall.
Und weiter geht's mit den restlichen drei Filmen der auf dreizehn Teile angelegten Serie mit Fällen von Papa und Tochter Wallander. Über eine Forstsetzung wurde anscheinend bis jetzt nicht entschieden.
Johanna Sällström, die Linda-Wallander-Darstellerin, starb überraschend am 13. Februar 2007 unter noch nicht vollständig geklärten Umständen.
Mit Krister Henriksson, Johanna Sällström
Homepage von Henning Mankell:
www.henningmankell.com/

Mehr Informationen und die gesammelten Tipps bei Axels TV-Tipps

Axel Bußmers Blog:
Kriminalakte
mit aktuellen Filmkritiken!

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