Die Alligatorpapiere. Die Krimiseite im Internet

Die Alligatorpapiere.
Die Krimiseite im Internet
Februar 2002

Die Alligatorpapiere. Die Krimiseite im Internet

Krimi, kriminelle Texte: Hier finden Sie Informationen und Wissenswertes zur Kriminalliteratur.

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»Spannung garantiert«
Ulrich Noller, auf dessen Krimi-Kolumne in der Kölner Stadt-Revue wir schon hingewiesen haben, hat ein neues Domizil für Tipps zur Kriminal-Literatur gefunden: "Funkhaus Europa", welches zum Imperium des Westdeutschen Rundfunks gehört und damit auch reichlich Reichweite garantiert. "Spannung garantiert" heißen Nollers Krimi-Tipps und sind auf der Funkhaus Europa-Seite unter "Dossiers" zu finden, und soll jeden letzten Donnerstag im Monat live im WDR-Hörfunk (103,3 UKW, immer um ca. 13.45 Uhr in der Sendung "Piazza") zu hören sein. Diesmal werden vorgestellt:
Kim Smage- Die Containerfrau
Stan Jones- Gefrorene Sonne. .. mehr


»Datenbank«
Die Buchhandelsfachzeitschrift "Buchreport" bewertet in ihren einzelnen Ausgaben regelmäßig Webauftritte. Diese Mal wurde die neustrukturierte Datenbank des "Krimi-Forums" überprüft und durchgehend äußerst positiv bewertet. Das Magazin des "Buchreport" finden Sie nicht im Netz, aber natürlich das Krimi-Forum!


»Wörtches Einzelteile«
Zugegeben, ein falscher Eindruck, der mit so einem Intro vermittelt wird. Dafür führt Jan C. Schmidt auf der excellenten Krimiseite "kaliber. 38" umso besser in die Essays des Thomas Wörtche ein, die jetzt bei kaliber.38 am Stück einzusehen sind. Das nennt man Krimikritik auf hohem Niveau und wunderbare Lektüre für solche trüben Tage, wie sie dieser Februar feilbietet... mehr


»Grafit Verlag bringt E-Books«
Wie das "Börsenblatt des deutschen Buchhandels" in der Ausgabe 15 vom 22. Februar 2002 meldet, bringt der Dortmunder "Grafit Verlag" (Backlist 150 Titel, Jahresumsatz rund 2,4 Mio. Euro) seine Titel ab sofort auch als E-Book auf den Markt. "In Zusammenarbeit mit "Gemstar eBook" werden zunächst 18 Titel unter anderem über den Internet-Buchhändler "Bol.de" verkauft" (Börsenblatt)...


»Frank Goyke Stadtschreiber von Otterndorf«
"Der Kriminalschriftsteller Frank Goykeist zum 17. Stadtschreiber von Otterndorf (Kreis Cuxhaven) berufen worden." meldet Ludger Menke im "Krimiforum des Bücherfreundes" ... mehr


»Rauriser Literaturpreis 2002 an Juli Zeh«
Der mit 7270 Euro (100.000 S) dotierte Rauriser Literaturpreis 2002 geht an Juli Zeh für ihr Krimidebüt "Adler und Engel". Die Jury begründete die Preisvergabe mit der fulminanten Erzählweise und dem fesselnden Tempo, mit dem die 28-jährige Deutsche die Kriegskriminalität im ehemaligen Jugoslawien schildert. "Kleine Zeitung", 21.02.2002 ... mehr


» Berlin Stunde Null«

Crime FactoryDer neue Thriller des amerikanischen Bestsellerautors Joseph Kanon "In den Ruinen von Berlin" wird am 24. Februar um 22.40 Uhr in der ARD, Sendung "Kulturweltspiegel" vorgestellt: "Gleich mit seinem Debüt sorgte Joseph Kanon für Furore: "Die Tage vor Los Alamos", ausgezeichnet mit dem Edgar Award und von der "Stiftung Lesen" in die Liste der "Jahrhundertromane" aufgenommen, spielt im Forschungscamp Los Alamos, wo die letzte und entscheidende Phase vor Fertigstellung der Atombombe durch einen Mord gestört wird.
Auf "Der verlorene Spion" folgt jetzt sein dritter Thriller "In den Ruinen von Berlin", der sich in Zeit und Sujet an seinen Erstlingsroman anschließt. "Mich fesselt diese Periode, weil ich 1945 für einen Wendepunkt des Jahrhunderts halte", sagt Joseph Kanon. "Die Welt in der wir heute leben, nahm damals Gestalt an." Auf der Vorschauseite finden Sie intessante Links zum Thema und ein Audiofile: Joseph Kanon liest aus "The Good German" ... mehr


»Mord ist ihr Geschäft«

In der dreiteiligen Fernsehreihe "Mord ist ihr Geschäft" bringt der WDR am 22. Februar Porträts der Krimiautorinnen Pieke Biermann und Anne Chaplet. Eine Einführung in die Dokumentatiion und eine umfangreiche Linkliste zu den beiden Autorinnen finden Sie .. hier
Die Trailer zu den vorhergehenen Teilen:
Alexandra Marinina und Minette Walters
Elizabeth George und Doris Gercke


»Gespräche und Videostream«

Besitzer leistungsstarker Computer haben gut lachen, bzw. hören und sehen. Sie können zum Beispiel die Seite von "3Sat" nutzen, auf der die Redaktion der Literatursendung "Lesezeit" die gesammelten Gespräche der Sendung als "Videostream" bereithält. Eine Kommentierung des Angebots muß seitens der "Alligatorpapiere" leider entfallen, da unser 166er PC für solche Segnungen nicht mehr geeignet ist... .. mehr


»Nominierungen für den Friedrich-Glauser-Preis«

Die Jury der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur Das Syndikat hat am 9.2.2002 nach der Lektüre von 198 Einsendungen über die Nominierungen für den Friedrich-Glauser-Preis - Krimipreis der Autoren in den Sparten Roman, Debutroman und Ehrenglauser entschieden.
Die Nominees in alphabetischer Reihenfolge:

Debut:
Helmut Frangenberg: Trümmer. (Emons)
Roman Pohl: Dr. Kurons letzte Woche. (Dittrich)
Christoph Spielberg: Die russische Spende. (Piper 3438)
Hanne Tügel: Projekt Schlaraffenland. (Knaur 61888) Udo Ulfkotte: Gencode J. (Eichborn)

Roman:
Jakob Arjouni: Kismet. (Diogenes)
Maria Benedickt: Nichts für ungut. (Fischer 14926)
Monika Geier: Neapel sehen. (Ariadne 1136)
Thomas Glavinic: Der Kameramörder. (Volk & Welt)
Niklaus Schmid: Bienenfresser (Grafit 255)

Martin. Kinder-und Jugendkrimipreis des Syndikats:
Jürgen Banscherus: Die Stille zwischen den Sternen. (Oetinger)
Zoran Drvenkar: Touch the Flame. (Carlsen)
Andreas Schlüter: Lösegeld! (Altberliner)
Thomas Glavinic: Der Kameramörder. (Volk & Welt)
Lili Thal: Kommissar Pillermeier und die falschen Weihnachtsmänner (rororo Rotfuchs)

Die aus diesen Nominierungen ermittelten Preisträger des Friedrich-Glauser-Preis - Krimipreis der Autoren in den Sparten Debutroman, Roman und Ehrenglauser werden am 12.3.2002 benachrichtigt, ebenso die entsprechenden Verlage. Ab diesem Zeitpunkt ist die Jury-Entscheidung auch auf der website des SYNDIKATs nachzulesen. Die offizielle Presseerklärung der Jury wird zeitgleich herausgegeben.

Die Preise werden während der Criminale 2002 in München am 20.4.2002 im Laufe des "Tango Criminale" vergeben. Die Preise sind wie folgt dotiert:
Sparte Roman mit Euro 5.000
Sparte Debur mit Euro 1.500
Sparte Ehrenglauser mit einer Statuette.
Die Laudatio auf den Preisträger in der Sparte Roman wird von Horst Eckert (Preisträger 2001)gehalten, in der Sparte Debut von Uli Aechtner, in der Sparte Ehrenglauser von Jan Eik (d.i. Helmut Eikermann).

Der Jury desSyndikats gehörten an: Uli Aechtner, Karin Ebeling, Horst Eckert, Andreas Izquierdo, Thomas Przybilka und Reiner M. Sowa.

Mehr Infos zu den nominierten Titeln und Autoren gibt es auf der Glauser-Seite beim "Bücherfreund"


»International Crime«

Crime Factory Von Zeit zu Zeit schweifen wir ein wenig durchs Netz und speichern Links in einem Ordner für diverse Funde. Hier folgt eine kleine Auswahl der Zufallsfunde, wobei wir direkt auf die Linklisten der internationalen kriminellen Seiten, E-Zines, Magazines verweisen, um Ihnen eine unendliche Reise durch das kriminelle Milieu des Webs zu ermöglichen:
Judas E-Zine (USA)
Crime Factory (Australien)
Deadly Directories Online (USA)
Mysterious Home (USA)
The Riverside Blade (USA)
Hard-boiled Noir Webring (USA)


»Der erste Hoke-Moseley-Fall«

Wie der Webseite des "Alexander Verlages" zu entnehmen ist, erscheint dort im Frühjahr 2002 ein Buch von Charles Willeford: MIAMI BLUES!
"Der Amerikaner Charles Willeford, mit acht Jahren Vollwaise, Straßenkind, später Berufssoldat, war zuletzt Journalist und Literaturkritiker für den angesehenen Miami Herald. Statt am vergeblichen Streben der Menschheit zu verzweifeln, machte er sich einen nihilistischen Optimismus zu eigen, dem er das Verständnis für seine Figuren verdankt. Neben etlichen anderen Büchern verfaßte er diese in Miami angesiedelte Polizeiserie um den Helden Hoke Moseley, die lange Zeit vergriffen war. Jetzt liegt der erste der vier Bände des Kultautors, des »pope of psycho-pulp«, in einer überarbeiteten Übersetzung wieder vor; die anderen (Auch die Toten dürfen hoffen, Seitenhieb, Bis uns der Tod verbindet) sollen in halbjährlichem Abstand folgen." (Info des Verlages.) .. mehr


»Der letzte Detektiv«

Jonas heißt der letzte Detektiv, der in Babylon, der Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Europa, dem Ideal der klassischen Detektive von Chandler, Malet oder Hammet nachträumt. Denn wer braucht im 21. Jahrhundert schon noch Privatdetetkive, wo doch diverse spezialisierte Polizeieinheiten wie Kartellpolizei, Popoulationspolizei oder Medienpolizei alles regeln?
So beginnt die Vorstellung der mittlerweile 36 Folgen umfassenden Hörspielreihe des Bayerischen Rundfunks vom Krimiautoren Michael Koser, die Gegenstand dieser Homepage ist. In den Tiefen dieser Homepage werden sie die unterschiedlichsten Informationen zu Jonas - dem letzten Detektiv, den verschiedenen Folgen, sowie Sende- und Senderspezifisches entdecken. (und erkennen, wie vergangen manch zukünftiges ist).. mehr


»Die Horen: Krimispecial«

Schon mehrfach erschienen in der Vergangenheit in sporadischer Folge bei den "Horen", der Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik, Bände zu Aspekten der Kriminalliteratur. Mit dem Band Nr. 204 erscheint nun ein weiterer Band, der sich der Kriminalliteratur widmet: "Von der Menschenjagd und der Emanzipation des Bösen", Essays und Gespräche, Kurzkrimis, Gedichte und ein Hörspiel. Herausgegeben von Dieter P. Meier-Lenz (284 S. 12 € zzgl. Versand).
Kriminelle Kost tischen hier mehr als zwei Dutzend genrekundige und genreverliebte Autorinnen und Autoren auf, darunter Fred Breinersdorfer, H.P. Karr, Peter Schmidt u. a., Ingrid Noll spricht über das Krimihandwerk und Doris Gercke sagt "Wie man einen Krimi schreibt". Meier-Lenz bündelt drei Essays zu den Themen "Der Außenseiter", "Das Verbrechen gegen die Spielregel" sowie "Zum Motiv des Serienmörders", die Krimi-Szenen Finnlands und Italiens werden vorgestellt und Rezensionen zu aktuellen Krimis runden den Band ab.
Kontakt: Tel. 0471/945 4461 und unter Schwierigkeiten auf der Webseite des NW Verlages, bei dem unter anderem die "Horen" erscheinen (Gesamtprogramm anklicken, dann "Zeitschriften", leider nicht aktualisiert).


»Netzwerk«

Reparaturen und vollständige Überarbeitungen von Internetseiten sind aufwändig und langwierig. Das zeigen unter anderem die Internetauftritte des Emons Verlages und des Unionsverlages. Während Emons seine Seiten komplett geschlossen hat und nur ein Infoformular zeigt, weist der Unionsverlag darauf hin, daß die noch im Netz stehenden Seiten nicht mehr aktualisiert werden und mit dem neuen Auftritt im Januar 2002 zu rechnen ist. So muß der informationswillige Leser bei Emons warten, bis er mehr über das Buch "Max hoch 3", die gesammelte Max Reinartz-Trilogie von Hen Hermanns erfahren kann, während Neuigkeiten über den Unions-Autor Stan Jones bei kaliber38 nachzulesen sind!

  • Nachtrag: Das Online-Magazin "Titel. Magazin für Literatur, Film und Crossover" arbeitet derzeit ebenfalls an der Umgestaltung des Webauftrittes und das, was bisher zu sehen ist, wirkt aufgeräumter, übersichtlicher und komfortabler für den Besucher. Empfehlenswert neben dem Gesamtangebot der Redaktion naürlich die Krimi-Tipps von Jan C. Schmidt, die allerdings weitgehend identisch mit denen bei "kaliber.38" sind.


»Frauen töten zweckmässiger«

Die sogenannten "Krimi-Nanas" Pascale Fonteneau, Sylvie Granotier und Chantal Pelletier werden vom DistelLiteraturVerlag für den deutschen Buchmarkt veröffentlicht und das erfolgreich. Wie die Berliner Krimibuchhandlung Hammett mitteilte, befindet sich Pascale Fonteneaus Krimi "Die verlorenen Söhne der Sylvie Derijke" (DistelLiteraturVerlag) auf Platz 1 der verkauften Top Ten — Titel für den Monat Januar 2002. Mit Sylvie Granotiers "Dodo" (Platz 9) befindet sich ein weiterer Krimi des Verlages unter den ersten Zehn. Christina Bacher, Journalistin bei Mediakontakt Laumer, sprach mit den Autorinnen...
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»Mordsspaß am Niederrhein«

Wochenend-Kommissare auf blutiger Spur in Schermbeck. Von Samstag bis Montag schlüpfen die Krimifreunde im Landhotel Voshövel bei Schermbeck in die Rolle von Schimanski und Co. Bereits zum sechsten Mal organisiert das Niederrhein-Tourenteam das Krimiwochenende. Ein Bericht des "WDR"...
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»Fang den Mörder«

Zutieftst menschlich ist das Verlangen, Geheimnissen auf den Grund zu gehen, zu erfahren, was wirklich hinter den Dingen oder Mitmenschen steckt. Eine Spielart dieser Kombinationslust ist das Miträtseln bei Krimis. Millionen Leser grübeln spannungsgeladen, wer denn nun der Mörder ist. Fang den Mörder Diese Neigung haben einfallsreiche Menschen in Köln genutzt und daraus ein lustvolles und außerdem erfolgreiches Unterhaltungsprogramm gemacht: Sie bringen - erstmals in Deutschland - solche kleinen Delikatessen auf die Bühne und betrauen das Publikum mit der Ermittlungsarbeit: "Fang den Mörder"! Diese reizvolle Mischung aus Lesung und Schauspiel wird von Georg Uecker moderiert. Drei knifflige Fälle werden von (bis zu sechs) namhaften Darstellern mit viel Spielfreude vorgetragen. Dabei ist es die Regel, dass die Akteure den Emotionen ihrer Figuren freien Lauf lassen und Szenenapplaus herausfordern. Eingebettet ist das Ganze in ein musikalisches Begleitprogramm.
Veranstaltet wird das derzeit in Köln, in proppenvollen Sälen (Gloria), im März folgt Düsseldorf (Apollo/Roncalli) und Verhandlungen mit weiteren Städten stehen vor dem Abschluß...
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»Mörderisches Vergnügen in Köln«

Der Sommer beginnt spannend! Das sagen zumindest die Veranstalter Mörderisches Vergnügen der Krimi- und Thrillernacht, die am 21. Juni 2002 in der Buchhandlung Ludwig im Kölner Hauptbahnhof stattfinden wird. Angesagt werden Rebecca Gablé; Frank Schätzing, Horst Eckert, Andreas Izquierdo, Malachy Hyde, H.P. Karr, Wolfgang Burger, Reiner M. Sowa, Ralf Kramp und U.A.O. Heinlein. Die Homepage wird demnächst über das Programm informieren.


KrimiKritik, die erste:

Die erste Veröffentlichung dieser neuen Reihe des NordPark Verlages widmet sich dem derzeit erfolgreichsten deutschen Kriminalschriftsteller Jacques Berndorf. 

Eifel-Sturm entsteht. Foto von Alwin Ixfeld

Wer Siggi Baumeister ist, wissen deutschsprachige Krimifans seit langem; die Hauptfigur der erfolgreichen Eifel-Krimis ist Kult. Wer aber ist dieser Jacques Berndorf, der Autor der Reihe, der mit bürgerlichem Namen Michael Preute heißt?

Thomas Przybilka mit Gisela Lehmer-Kerkloh und Alwin Ixfeld:
Siggi Baumeister oder: Eine Verfolgung quer durch die Eifel. 
Die Eifelkrimis des Jacques Berndorf.
88 S., 2001; DM 20,54 EUR 10,50

Alwin Ixfeld, Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka haben sich mit dem Schriftsteller, seiner Entwicklung, seinen Büchern und seiner Beachtung in der Öffentlichkeit beschäftigt und legen in KrimiKritik 1 das Ergebnis vor:
Alwin Ixfeld zeigt in seinem Portrait die wenig bekannte Seite des Kriminalschriftstellers, den alles andere als gradlinigen Weg vom Rundfunkreporter, Kriegsberichterstatter und weltreisenden Topjournalisten zum Eifel-Krimi-Guru.
Gisela Lehmer-Kerkloh führt in einer tour d’horizon durch Jacques Berndorfs Bücher, und Thomas Przybilka dokumentiert in einer umfangreichen Auswahlbibliographie der Sekundärliteratur die umfangreiche publizistische Resonanz auf ein außergewöhnliches Werk.

Erhältlich ist das Buch natürlich in jeder guten Buchhandlung!


»Zeit Lese-Tipp«
Die Redaktion der Wochenzeitung "Die Zeit" gibt in der Rubrik Literatur regelmäßig Lesempfehlungen. In der Ausgabe 7/02 hören sich die ersten drei Empfehlungen der Belletristik allesamt spannend an:

Belletristik

1. Julia Schoch: Der Körper des Salamanders; Piper; 15,90 € Unheimliche Welt:Diese Erzählungen atmen den bösen Geist einer ewigen Mittagsruhe

2. Julien Green: Der Andere; C. Hanser; 23,50 € Neuübersetzung des religiösen Liebeskrimis von 1971. Mann und Frau ringen mit Gott und dem Sexus. Ort und Zeit: Kopenhagen 1939 bis 1949. Ende: schön traurig

3. Alexander Heimann: Muttertag; Cosmos; 18,92 € Erster Platz beim Deutschen Krimipreis 2001: ironische Verwechslungstragödie aus tiefstem Glauser-Land. Mutterliebe kann tödlich sein


alle Empfehlungen


»Mord & Totschlag«
In Münster gibt es nicht nur den Krimiautor Jürgen Kehrer, sondern auch eine lesenswerte Literaturzeitschrift namens "Am Erker", die seit 1977 die Literatur beackert. Und in jenen Zeiten, in denen das Genre Krimi noch nicht chic und trendy war, schuf Joachim Feldmann die Rubrik "Mord und Totschlag", in der er seither versiert und fachmännisch das Genre und dessen Romane seziert. Nun gibt es diese Kolumne ab den Erker-Ausgaben Nr. 40 endlich im Netz und wird hiermit ausdrücklich zur Pflichtlektüre verordnet!
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»Manchette & Pouy«
In neuer Übersetzung und nun doch im Taschenbuch (ehemals als Hardcover geplant) kündigt der DistelLiteraturVerlag den Roman "Nada" von Jean-Patrick Manchette an. Aus dem Druck kommt das Buch Ende Februar. Gleiches gilt für Jean-Bernhard Pouys "Papas Kino". Der Krimi führt die stetig wachsende Fangemeinde Pouys diesmal von Paris nach Brasilien. Neben den beiden französischen Autoren des Neo Polar wird es im DistelLiteraturVerlag im Frühjahr Spannendes aus Chile geben.
Distel Verlag


»January & Gumshoe«
Das vorzügliche amrikanische Online-Magazin "January" meldet neue Beiträge: Interviews mit Carl Hiaasen und Donald J. Hauka, Rezensionen zu GHOST OF A FLEA von James Sallis, THE JAZZ BIRD von Craig Holden und THE SLAYING OF THE SHEW von Simon Hawke. Das alles wie immer vorzüglichem Englisch und ausserordentlichem Sachverstand.
Zusätzlich meldet "January", daß die Nominierungen für diverse amerikanische Krimipreise bekanntgegeben worden sind, unter anderem die "Edgar" und "Hammett" Awards und daß sämtliche Nominierungen bei der ebenfalls vorzüglichen Adresse The Gumshoe Site von Jiro Kimura nachzulesen sind. Was wir hiermit dem interessierten, des Englischen mächtigen Publikum ans Herz legen...


»Krimi-Specials«
Stefan Lichtblau hat des öfteren bei den Alligatorpapieren über Krimi-Specials in Zeitschriften berichtet. Diese fortlaufenden Informationen haben wir jetzt zusammengefasst und "Eine kritische Zeitschriftenschau" genannt. Sie beinhaltet bisher Beiträge über "Wespennest", "Buchmarkt", "Börsenblatt" etc. und wird bei gegebenem Anlass ergänzt...
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»Teures Netz?«

Bei "de.rec.buecher" wird zur Zeit über Änderungen bei "Just Books" diskutiert. Das Online-Antiquariat hat sich im Rahmen des Zusammenschlusses mit abebooks eine neue Gebührenstruktur gegeben, die für Privatanbieter wenig sinnvoll ist ( die niedrigste monatliche Einstellgebühr beträgt 15 Euro für einen Bestand von bis zu 250 Büchern).
Zeitgleich wird bei der Süddeutschen Zeitung überlegt, "nur noch Abonnenten kostenlos auf den Seiten der Zeitung surfen zu lassen, alle anderen sollen zahlen." (mz)


»Formidable Konkurrenz«

Es lohnt sich dieser Tage ganz besonders, die Krimiseiten der Kollegen im Netz zu besuchen! Eine Auswahl: da wäre zum Beispiel das Interview auf kaliber. 38, das Thomas Wörtche mit Stan Jones geführt hat, plus neuer Leseproben (z.B. vom dritten Wyatt-Roman von Gary Disher).
Das Krimi-Forum hat weitere Titel in die über 1000 Bücher umfassenden Rezensionsdatenbank aufgenommen, ausserdem führten sie ein Interview mit Michael Lutz über "Gromek", das Schreiben und Verfilmungen.
Die Krimitips des Bücherfreundes präsentieren sich in neuem, lesefreundlichen Design, sowie mit neuen Rezensionen und einem P.D. James-Porträt.
Robert Schekulins Krimitagebuch ist Legende, die Januar-Ausgabe ist frisch veröffentlicht und wie immer ein Genuß!
Toms Krimitreff hat neue Veranstaltungstermine "hochgeladen" und baut stetig die Autoren- und Neuerscheinungsseiten aus. Immer interessant für Spartenfans die Liste der "Krimi-Sparten".


»Krimis bei Maro«

Wie einem Verlagsporträt im "Börsenblatt" vom 1. Februar 2002 zu entnehmen ist, startet der Augsburger "Maro Verlag", der insbesondere durch die Herausgabe der Gedichte Charles Bukowskis bekannt geworden ist, einen Ausbau seiner neuen Krimi-Schiene. Nach dem eher durchwachsenen Debüt der neuen Reihe mit "Tucano Lodge", dem Krimi um eine Entführung in Costa Rica von Jan Reuter, beginnt Maro im Frühjahr damit, die Romane des mehrfach preisgekrönten Krimi-Autors D. B. Blettenberg wieder zugänglich zu machen. Auftakt wird der mit dem "Deutschen Krimipreis 1995" ausgezeichnete Roman "Blauer Rum" sein.


»Suspekt«

"Suspekt", das "Magazin für Kriminalisten und Kriminelles" befindet sich sozusagen in der Zielgeraden. "Sicher erwarten Sie sehnsüchtig die erste Ausgabe von Suspekt. Wir auch! Aber - wie das so ist im richtigen Leben - haben sich einige Probleme ergeben. Bitte haben Sie noch etwas Geduld mit uns, wir arbeiten mit Hochdruck an Lösungen und hoffen auf baldiges Erscheinen..." teilt das Magazin dieser Tage mit. Gearbeitet wird auch an einem regelmäßigen Email-Newsletter, der über Aktuelles aus der Krimiszene, kurzfristige Termine etc. informieren soll. Informationen gibt es bei suspekt.magazin@gmx.net.


Genre & MedienGenre & Medien

»Nachgetragene Rache«
«Die Fotografin», der vierte Roman der letztes Jahr mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichneten Anne Chaplet, führt zwischen Frankfurt und der südfranzösischen Provinz scheinbar disparateste Biographien zusammen. (Angemerkt sei, dass sich hinter Anne Chaplet die Publizistin Cora Stephan versteckt, die gerne auch ihre eigene Biographie ein wenig inszeniert.) Sie greift (mit den historischen Fakten frei spielend) zurück auf die deutsche Terrorszene der 1970er und frühen 1980er Jahre und fragt nach den Langzeitfolgen für die nicht gemeinten Opfer. "NZZ" am 28.02 2002 ... mehr


»Sekundenrezension«
Yasmina Khadra, «Doppelweiss» "20min.ch" am 26.02 2002 ... mehr


»Hölle als Paradies«
Mit "Olympisches Feuer" startete die jetzt 39-jährige Schwedin 2000 ihre Autorenkarriere: Nach dem Thriller "Studio 6" präsentiert Liza Marklund nun den Roman "Paradies", aus dem sie in Köln am Donnerstag, 28. Februar lesen wird. "Aachener Nachrichten", 25.02.2002 ... mehr


»Suche nach der eigenen Identität«
"In seinem gerade beim Aufbau Verlag erschienenen Thriller "King of Pain" entführt uns Helge Thielking nach Kalifornien, wo sich sein Held, der Hamburger Medizinstudent Nick, in dem Küstenstädtchen Cypress Cove auf die Suche nach seiner leiblichen Mutter macht, ohne zu ahnen, dass diese Suche nach der eigenen Identität bald zum Horrortrip wird. Wir unterhielten uns mit Helge Thielking über sein gelungenes Erstlingswerk, das Thema Adoption und den Sonnenstaat Kalifornien." "USA-Buch" am 05. Juli 2001 ... mehr


»Krimi-Kolumne: Deutsche Welle«
Die "Deutsche Welle" bringt in unregelmäßigen Abständen Krimi-Tipps.

Krimi-Tipp: Deutsche Welle
Aktuell: ""Das Klingsor-Paradox" von Jorge Volpi ist zugleich Wissenschaftskrimi und eine Geschichte der Quantenphysik, ein Thriller, der im Nazideutschland spielt, ein metaphysisches Spiel mit dem Leser und die Erzählung über die Verwandlung der Wahrheit in einer Zeit, in der Verrat und Ungewißheit herrschten. - Eine Kritik von Michael Schornstheimer... mehr


»Der lange Schatten des Serienmörders«
Anlässlich des Films "From Hell" um den Serienmörder Jack the Ripper weist der "Spiegel" noch einmal auf eine Veröffetntlichung hin: "Mit seinem faszinierenden Comic-Roman "From Hell" sprengt der Brite Alan Moore die Grenzen seines Genres. Elf Jahre, vier Verlage, 501 Comicseiten, allein 400 veröffentlichte Textseiten voller Anmerkungen, Skizzen und Fußnoten: Alan Moores Comic-Roman "From Hell" ist ein Mammutwerk... Dabei handelt es sich doch eigentlich "nur" um eine weitere Spekulation über das Leben und Wirken Jack the Rippers, des ersten Serienmörders der Moderne." "Der Spiegel" am 05. Juli 2001 ... mehr


»Karriere eines Terroristen«
Nach der fulminanten Krimitrilogie über sein zerfallendes Heimatland Algerien und seiner Flucht ins Exil nach Paris hat sich der Exoffizier der algerischen Armee, Mohammed Moulessehoul, zwar geoutet, aber sein einst lebensschützendes Schriftstellerpseudonym behalten. Die tragische Hauptfigur von Morituri, Doppelweiß und Herbst der Chimären (alle Haymon Verlag), Kommissar Llob, ist unter den Kugeln eines Attentäters verblutet. Es wurde Zeit für einen Neuanfang und diesmal unternimmt Yasmina Khadra den schwierigen Versuch, den Werdegang eines Terroristen begreiflich zu machen. "Der Standard" am 22. Februar 2002 ... mehr


»Cora Stephan ist die Krimiautorin Anne Chaplet«
melden die "Nürnberger Nachrichten" am 25. Februar 2002 ... mehr


»Kriminalgeschichten«
"Ein Zufall hat den 38-jährigen Lyriker und Journalisten Francisco José Viegas zum Krimischriftsteller werden lassen. In einer Bar in Lissabon traf er Ende der 80er Jahre einen jungen Beamten der Mordkommission, der sich freiwillig auf ”die Inseln” hatte versetzen lassen. Rund um die Figur eines solchen Aussteiger-Polizisten erfand Viegas einen Azoren-Mord." "Kriminalgeschichten" in der Sendung "Lesezeichen" des Bayerischen Rundfunks am 23. Februar 2002 ... mehr

    »Das grüne Meer der Finsternis«
    "Ein höchst merkwürdiges Buch. Wer vom Krimi schnelle Handlung erwartet, rasche Schauplatz- und Perspektivenwechsel, wird sich hier enttäuscht abwenden. Das ist Literatur im Gewand eines Kriminalromans. Da gibt es haufenweise Betrachtungen, Rückblenden, der azorenische Inspektor Filipe Castanheira steht im Mittelpunkt, nicht die ins Verbrechen verwickelten Personen. Langweilig? Nein, nein." "ORF" ...mehr
»Biographie«
Francisco José Viegas wurde 1962 in Nordportugal geboren. Er studierte an der Universidade Nova in Lissabon und lehrte zwischen 1983 und 1987 an der Universität von Évora. Er ist Kulturjournalist und Literaturkritiker, u.a. Mitarbeiter des Jornal de Letras und des Expresso sowie bis vor Kurzem Herausgeber des Literaturmagazins LER. Sein eigenes umfangreiches literarisches Schaffen gliedert sich in Lyrik, Reiseberichte, Erzählungen und Romane. Sein erster Gedichtband erschien 1982, 1989 gelang ihm mit dem Kriminalroman Crime em Ponta Delgada der literarische Durchbruch in Portugal. (Info: novacultura - ein bibliografischer informationsdienst des TFM-Zentrum für Bücher und Schallplatten in portugiesischer sprache.) mehr


»Kommissär Hunkelers vierter Auftritt«
Hansjörg Schneiders Krimiheld Kommissär Hunkeler aus Basel, der Glausers Wachtmeister Studer in nichts nachsteht, hat bereits seinen vierten Auftritt im Buch «Tod einer Ärztin». Schneider verknüpfte Spannung mit Mythos aus seinem Roman «Wasserzeichen». "Tagblatt online" am 25. Februar 2002 ... mehr


»Morde vom Lietzensee«
Jutta Riemann veröffentlichte ihren ersten Thriller: «Scar Blues», ist der Titel. Eine prickelnde Mischung aus Leidenschaft, Abscheu und Brutalität, gepaart mit Rassismus, Armut und Elend. Die Story: Der schwarze Ex-Cop Jay Robinson muss seine eigene Tochter als Leiche identifizieren. Der Mörder hat ihr mit einem Skalpell die Halsschlagader durchtrennt. " Berliner Morgenpost" am 25. Februar 2002 ... mehr


»Crime Watch No. 57«
Lionel Essrog, der Held von Jonathan Lethems Roman "Motherless Brooklyn" [...] ist nicht nur das sehr sympathisch und lebendig gezeichnete Porträt eines Menschen mit TS, sondern auch eine Figur, die in einer langen literarischen Reihe steht: In der der "beschädigten" Privatdetektive. Thomas Wörtches Krimi-Kolumne im "Freitag" 9/02 ... mehr


»Der schwarze Himmel über Mailand«
Giorgio Scerbanenco In Giorgio Scerbanencos Kriminalroman «Die Verratenen», erstmals 1966 unter dem Titel «Traditori di tutti» im Verlag Garzanti erschienen, geht es nicht provinziell, sondern ganz international zu, fast schon wie in Marseille, Chicago oder Paris. Denn auch Mailand gehört zu den Hauptstädten des Verbrechens, die Metropole zieht in den sechziger Jahren Gangster aus der ganzen Welt an. Stefan Busz in "Der Landbote" vom 23. Februar 2002 ... mehr


»Schritte durch die Landschaft der Vergangenheit«
Unterschwelliges zu erzählen, oder es unerzählt bloss spürbar zu machen, gehört unbedingt zu den Stärken des neuen Krimi-Romans von Ulrich Ritzel. Die ganze Spanne zwischen spontanen Gedanken, Empfindungen einerseits und dem laut Gesagten und Getanen andererseits auszumessen ist eine der bevorzugten Tätigkeiten des Schriftstellers Ulrich Ritzel und seines Kommissars Berndorf. "Der Landbote" vom 23. Februar 2002 ... mehr


»Verlangen, Verdammnis und Erlösung«
Ein Krimi, ein Lehrstück, ein Entwicklungsroman? Thomas Hettches „Der Fall Arbogast“, im vergangenen Jahr erschienen, ist von allem etwas. Vor allem aber ist das Buch ein Stück lebendig geschriebener bundesdeutscher Zeitgeschichte. Im gutbesuchten Literaturarchiv in Sulzbach-Rosenberg stellte der gebürtige Hesse sein Werk in einer Lesung vor. "Der neue Tag" vom 23. Februar 2002 ... mehr


»Ich ist ein anderer«
Kleine Blackouts kann jeder mal haben. Einmal viel zu viel Alkohol - schon wird die vergangene Nacht zu einem blinden Fleck im Leben. Das Blackout, unter dem der 33-jährige Schweizer Journalist Fabio Rossi in Martin Suters Roman "Ein perfekter Freund" leidet, ist allerdings von ganz anderer Gestalt. Mit Kopfverband wacht Rossi in einem Krankenhaus auf. "Welt" vom 23. Februar 2002 ... mehr


»Herr über 200.000 Heftchen«
Ärzteromane, Science-Fiction-Heftchen, Asterix-Comics und die alten Edgar-Wallace-Krimis liegen in Regalen und auf Tischen anscheinend wild durcheinander. Doch der erste Blick trügt, wie Rohles versichert. Der gelernte Elektriker hat sein Sortiment voll im Griff, und das will was heißen bei 40.000 Heften im Laden und 150.000 im Lager. "Hier im Laden finde ich alles sofort, ich habe mir die Mühe gemacht und die 2130 Perry-Rhodan-Hefte nach Fortsetzungsnummern sortiert, denn die Sammler wollen ja immer die komplette Serie haben". "Aachener Nachrichten" vom 22. Februar 2002 ... mehr


»Thema verfehlt. Sechs! Setzen!«
"Und dabei hätte es so schön sein können. Der Gewölbekeller unterm Irish Pub am Steinweg hat schließlich das passende Ambiente, um Niedertracht, Blutdurst und Killerinstinkt eine Bühne bereiten zu können. Doch die Autoren Friedel Thiekötter, Ralf Ströcker und Kathrin Heinrichs nutzten ihre Möglichkeit leider nicht." "Westfalenpost" vom 23. Februar 2002 ... mehr


»Agatha und die Neger«
"Es hat sich herumgesprochen: Agatha Christies Krimi «Zehn kleine Negerlein» soll einen anderen Titel und einen korrigierten Text erhalten, weil sich in Hannover lebende Afrikaner durch die Verwendung des Wortes «Neger» diskriminiert fühlen. Die Verwerter der deutschsprachigen Rechte kommen den Änderungswünschen ohne Begeisterung nach." Eine ausgiebige Betrachtung von Joachim Güntner in der "Neuen Zürcher Zeitung" vom 22. Februar 2002 ... mehr


»Abonnenten-Vorzug«
Nur die Abonnenten der Schweizer Zeitung "Weltwoche" haben die Möglichkeit, diesen Artikel im Internet zu lesen:
Carla Del Ponte - Andrea Camilleri: «Ich wäre die beste Geldwäscherin der Welt» Von Sandro Benini. Gespräch zwischen der Chefanklägerin des Haager Tribunals Carla Del Ponte und dem italienischen Krimiautor Andrea Camilleri. Andrea Camilleri sagt, ihn erstaune, dass in Italien heute die Errungenschaften der Epoche von Mani pulite, von der man sich erhoffte, sie bringe endlich Selbstverständlichkeiten wie die Legalität oder eine funktionierende Justiz, zunichte gemacht werden. Carla del Ponte hält Geldwäscherei für ein Thema, das in Romanen beschrieben werden müsste. Was die Geldwäscher alles zustande brächten, übersteige jede Fantasie. ... mehr


»Die Mitmach-Show Fang den Mörder«
"Die Veranstaltungs-Reihe „Fang den Mörder!“ entwickelt sich zum Publikumsrenner. Beim Auftakt der neuen Staffel dieses Kriminal-Rätsels zum Mitmachen war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt, und auch die bis Mai geplanten Folgeveranstaltungen sind schon fast ausverkauft. "Kölner Stadt-Anzeiger " vom 21. Februar 2002 ... mehr


»Kein Fall für Wilsberg«
Wie ein Krimi-Autor mit acht Freizeit-Kriminalisten der Soko Voshövel einen Mordfall löst. Ein Bericht von Jürgen Kehrer in der "Süddeutschen Zeitung/NRW) vom 22. Februar 2002 ... mehr


»Erste Duisburger Kinder-Krimi-Woche«
Kriminelles für Leseratten: erste Duisburger Kinder-Krimi-Woche vom 12. bis 15. März. "Rheinische Post" vom 22. Februar 2002 ... mehr


»Der Nächste bitte«
Immer mehr "Hochkultur" droht an, ins Genre zu schlabbern. Der neue Roman von Martin Walser wird ein Krimi und der Titel des Krimis, der im Herbst erscheinen soll, sei so skandalös, sagte der am Bodensee lebende Autor, dass er ihn noch nicht verraten wolle. Eine Meldung der "Westfalenpost" vom 21.02.2002 mehr

  • »Jerry Cotton in Ellenbogenhausen«
    "Deutsche Dichter werden im Alter ja gerne etwas schrullig, schreiben über Jahrzehnte hinweg an einem langen Riemen, dunkel, abgehoben und sehranspruchsvoll[...] Da loben wir uns Martin Walser, den „großen Alten vom Bodensee“. Der wirft nicht nur jedes Jahr einen Roman auf den Markt, sondern pfeift auch noch auf die ganze Bildungshuberei. Statt dessen schreibt er jetzt für die breite Masse [...] verriet er nun der Illustrierten Bunte, dem Fachblatt für den Freund gehobener Literatur..." Franz Kotteder in der "Süddeutschen Zeitung" vom 21.02.2002 mehr

  • »Walser & Derrick«
  • Der Schriftsteller Martin Walser hat der "Bunten", dem Münchner Fachblatt für Literaturfragen, verraten, dass sein nächstes Werk ein Krimi sein wird. In der Geschichte gehe es "um einen Mord, der in Bogenhausen, Münchens teuerster Wohnmeile, passiert". Der Ich-Erzähler Michael Landolf, ein Historiker mit dem Fachgebiet Mystik, ermittelt. "Welt" vom 21.02.2002 mehr


»Vom Buchmarkt«
"Still und leise hat im Berliner Wagenbach Verlag die Übergabe stattgefunden. Der 71-Jährige Klaus Wagenbach, der den Verlag 1964 gegründet hat, und sich immer wieder einmal gern die älteste lebende Kafka-Witwe nennt, zieht sich zurück und hat seiner Ehefrau Susanne Schüssler die Leitung übergeben. "Frankfurter Rundschau" vom 21.02.2002 ... mehr


»Ich kann ihn ja nicht wirklich umbringen«
Bestsellerautorin Donna Leon in Klagenfurt. Ein Gespräch über ihre Liebe zur Oper, den 11. September, Jörg Haider und Guido Brunetti. "Kleine Zeitung", 21.02.2002 ... mehr


»Rauris im Zeichen des Krimis«
Die Krimiliteratur steht vom 3. bis 7. April 2002 im Mittelpunkt der 12. "Rauriser Literaturtage". Bei insgesamt elf Lesungen werden heuer die bedeutendsten Krimi-Autoren des deutschsprachigen Raums zu Wort kommen,darunter Veit Heinichen, der Schweizer "Glauser"-Preisträger Peter Zeindler, Hartmut Lange, H. W. Kettenbach, Petra Hammesfahr sowie Alfred Komarek. "Kleine Zeitung", 21.02.2002 ... mehr


  • »Rauriser Literaturtage mit Krimi-Schwerpunkt«
    Literaturpreis an Juli Zeh für "Adler und Engel" - Wolf Haas boykottiert den Pinzgau. "Der Standard", 21.02.2002 ...mehr


»Krimi-Piratin im Bücher-Meer«
Die Bücher der schwedischen Schriftstellerin Liza Marklund sind nach der Bibel die meistgelesenen in ihrer Heimat, und auch inDeutschland eroberten sie die Bestsellerlisten. Nun ist bei uns der dritte Kriminalroman über die Abenteuer der Journalistin Annika Bengtzon erschienen, und auf ihrer Lesereise macht Liza Marklund auch in Hamburg Station. "NZZ" vom 21.02.2002 ... mehr


»Und dann stand er plötzlich auf und ging«
Ein Experte ist jemand, der über eine Sache schon viel länger nachgedacht hat als andere. Orhan Pamuk hat lange vor dem 11. September über das Verhältnis von Orient und Okzident nachgedacht. Eigentlich macht er nie etwas anderes. Das liegt an seiner Biographie. In Istanbul geboren, dachte der Fabrikantensohn, er wäre im Westen. Sein Vater hatte in Paris Sartre gesehen und übersetzte Paul Valery. Orhan Pamuk dachte, Türken machen das nun mal so. Bis er irgendwann bemerkte, dass Istanbul doch nicht in Europa liegt. Eben nicht ganz. Seitdem fragt sich Pamuk - fragt sich sein ganzes Land seit fast zweihundert Jahren - wohin es eigentlich gehört. Kerstin Decker in "Der Tagesspiegel" vom 20.02.2002 ... mehr


»Kultur anderswo: Irak«
Der Tod des kulturellen Lebens im Irak. Ein Beitrag von Hussain Al-Mozany in der "FAZ" vom 21. Februar 2002: "Wenn ihr von Tücken und Laster heimgesucht seid, verbergt euch lieber." So lautet ein altes irakisches Sprichwort, das an Stichhaltigkeit und Aktualität nichts eingebüßt hat. Es ist eine Art Lagebarometer der heutigen politischen Umtriebe im Irak, welches die gesellschaftliche Realität am klarsten sichtbar macht. Denn es gibt kaum jemanden im Zweistromland, der sich nicht strikt daran hält. Die Künstler, die Literaten, das Militär, die Genossen der regierenden Widerstandspartei und Saddam Hussein persönlich - er ist inzwischen ein Meister des Versteckens"... mehr


»Tragische Pistolenhelden«
Shootingstars unter sich: Der nach seinem Débutroman «Munzinger Pascha» (1997) vielfach so titulierte Autor Alex Capus heftet dieses Prädikat - wörtlich genommen - nun den Basler Desperados an, die er in seinem vierten Buch, dem Roman «Fast ein bisschen Frühling», zu tragischen Pistolenhelden verklärt. Wurde der «Munzinger Pascha» damals vom Verlag vollmundig als «Schweizer Lawrence of Arabia» annonciert, so spart der Autor jetzt seinerseits im Fall von Velte und Sandweg nicht an grossspurigen Vergleichen mit den amerikanischen Gangsterlegenden Bonnie and Clyde, die zur selben Zeit im Süden der USA ihr Unwesen trieben. Doch das Baselland ist nicht Oklahoma; Capus' Versuch der Mythenbildung scheitert. "NZZ" vom 21.02.2002 ... mehr
»Tango als Verhängnis«
Capus, 1961 in Frankreich geboren, lebt seit Jahren in Olten. Capus, 1961 in Frankreich geboren, lebt seit Jahren in Olten. In seinem neusten Roman, «Fast ein bisschen Frühling», beweist er seine Qualitäten als sprachmächtiger Flunkerer und verwebt Zeitgeschichte und Fiktion zu einem stimmigen, zwischen Räuberpistole und historisch verbürgtem Doku-Drama oszillierenden Plot.. "Weltwoche" 08/02 ... mehr


»Die Sache mit der Erinnerung«
Gedächtnisschwund ist ein so wiederkehrendes Thema in Literatur und Film (wie derzeit etwa in «Memento»), dass es ermüdend sein könnte. Doch der Schweizer Autor Martin Suter ist ein eleganter Unterhalter, und wer die Krimis von Bernhard Schlink mag, wird auch das Suter-Buch «Ein perfekter Freund» gern lesen. "web.de/dpa", 21.02.2002 ... mehr


»Das Böse behält immer das letzte Wort«
Viele Freunde der Kriminalliteratur waren gekommen, um mit Dr. Heiko Postma einen der überregional bekannten Experten dieses Genres zu erleben. Was und vor allem wie Postma die Gattung Detektivroman präsentierte, das begeistere Zuhörer und Zuhörerinnen. "Neue Deister-Zeitung", 21.02.2002 ... mehr


»Ein Pils auf Peters neuen Bonn-Krimi«
Und wieder ist einer fertig: Autor Peter Assion legt seinen jüngsten Bonn-Krimi vor. „Tatort Bonngasse“ (Divossen-Verlag) spielt mitten in der Stadt zwischen Kneipen, Jesuitenkirche, Geschäften und dem Beethovenhaus "Express", 21.02.2002 ... mehr

  • »Meine Krimis sind eigentlich keine Krimis«
    Italiens Mafia, dazu Stadtstreicher, Liebesaffären und ein Toter am "Tatort Bonngasse". So einfach sah das Rezept zum neuen Roman der "Bonn-Krimi"-Reihe von Peter Assion alias Walter Divossen auf den ersten Blick aus. Das Werk stellte er jetzt in der Gaststätte "Stiefel", natürlich am "Tatort" Bonngasse vor. "Bonner General-Anzeiger", 21.02.2002 ...mehr
  • »Liebe und Triebe in der Bonngasse«
    Krimiautor Peter Assion, nicht verwandt und nicht verschwägert, sondern identisch mit dem Bonner Verleger Walter Divossen (64), las jetzt in der Gaststätte "Stiefel" in der Bonngasse aus seinem neuen 150-Seiten-Werk. "Kölnische Rundschau", 23.02.2002 ...mehr


»Abrechnung mit der Vergangenheit«
Die Krimis aus der französischen Tradition des Roman Noir sind bekannt für ihre sozialkritische Richtung und ihre realistische Darstellungen des Umfeldes von Opfer und Täter. Diese Tendenz fällt auch in "Die Goldgräber" auf. Thierry Jonquet zeichnet ein eher düsteres Bild von Paris: Kriminalität und Rassismus sind an der Tagesordnung, Häuser und ganze Viertel verfallen, arbeitslose Jugendliche tyrannisieren Mitmenschen und sind zur Prostitution gezwungen. Aber auch "Freunde und Helfer" leben nicht gerade im Schlaraffenland. Brutale Verhörmethoden, Betrug, Mord und familiäre Grausamkeit prägen den Polizeialltag. Tanja Korn für das Online-Magazin "Evolver"... mehr


»Schwedische Serien-Kriminalistik«
Helene Turstens "Die Tätowierung" gehört leider zur Kategorie "gute, schlecht umgesetzte Idee". Das Fertiglesen ist trotz interessant ausgedachter Handlung ein harter Kampf. Dabei hätte es so spannend sein können. Anni Bürkl für das Online-Magazin "Evolver"... mehr


»Das andere Genre«
Die Lesererwartungen und Prozesse, die der Subkultur inhärent sind, haben in der Science Fiction dazu geführt, dass immer mehr gigantische Zyklen auf den Markt geworfen werden, bzw. manche Stoffe überhaupt nur noch in Zyklenform verkäuflich sind. Das tut dem Genre nicht unbedingt gut. Drei Beispiele dazu stellt Marcus Hammerschmitt im Online-Magazin "telepolis" (14.02.2002) vor... mehr


»Lüttich feiert den Krimiautor Simenon zum 100. Geburtstag«
Georges Simeon. Foto: Frankfurter Neue PresseZum 100. Geburtstag von Georges Simenon will seine Geburtsstadt Lüttich dem Autor im kommenden Jahr ein großes Festprogramm widmen. Rund 60 Veranstaltungen sind geplant, um den am 13. Februar 1903 geborenen Kriminalschriftsteller zu würdigen "Frankfurter Neue Presse", 18. 02. 2002 ... mehr

  • »Lüttich feiert Simenon«
    Der 1989 im schweizerischen Lausanne gestorbene Autor hatte 1976 sein gesamtes literarisches Archiv der Universität Lüttich vermacht. Im Simenon-Jahr ist unter anderem eine Ausstellung vorgesehen, in der alle Seiten in Leben und Werk des Schöpfers der berühmten Maigret-Romane beleuchtet werden sollen. "Pipeline", 18. 02. 2002 ...mehr


»Glauser-Nominierung«
"Im Rennen um den «Glauser»sind Fünf Krimi-Autoren nominiert." "Der Stern", 18. 02. 2002 ... mehr


»Krimi-Autor beim Essen auf den Zahn fühlen«
Bestseller-Autor Frank Schätzing kommt zum literarischen Bankett. Frank Schätzing (44) hat sich mit dem Mittelalter-Krimi "Tod und Teufel" in die Bestseller-Listen geschrieben. Mit originellem Stil, spannendem Plot und ausgefallenen Ideen gehört er zur ersten Garnitur unter den deutschen Schriftstellern. , "Westdeutsche Zeitung", 19. 02. 2002 ... mehr


»Tod an heiliger Stätte«
"Am Scheitelpunkt der englischen Ostküste rollt die Dünung über die Ruinen einer versunkenen Stadt. In schweren Winterstürmen, so behaupten die Bewohner von Suffolk, höre man den dumpfen Klang der alten Glocken am Grunde der aufgewühlten See. Am Fuß des Steilufers stößt Margaret Monroe, Faktotum des nahen Priesterseminars, eines Tages auf die Leiche eines Schülers. Mit diesem Toten beginnt der jüngste Roman der großen alten Dame des englischen Detektivromans, P. D. James: "Ich liebe es über East Anglia zu schreiben, auch wenn es nicht die schönste Küste Englands ist. Viele finden die Gegend ziemlich uninteressant. Doch ich habe sie als Kind lieben gelernt - die Stille, die Leere, das Marschland, die Vogelwelt und natürlich diese gefährliche Nordsee, die gegen die Klippen brandet. Und so habe ich das College in "Tod an heiliger Stätte" am äußersten Rand dieser Küste angesiedelt, weil das Meer so etwas wie eine Figur des Romans ist, ein Symbol: denn das College ist bedroht von äußeren und inneren Gefahren und soll geschlossen werden. Derweil frisst sich das Meer in die Klippen, und in fünfzig Jahren mag auch das College verschwunden sein." "Bayerischer Rundfunk, Lesezeichen", 17. 02. 2002 ... mehr


»Blockwart Kowalski«
Der unbeliebte Blockwart Kowalski liegt tot auf dem Mülltonnenhäuschen hinter dem Haus. Doch wer ist der Mörder? Und was ist geschehen? Wie kommt der Tote überhaupt auf das Häuschen? Diese und viele andere Ungereimtheiten versuchte Krimiautor Heinz-Detlef Scheer gestern in Lilienthal zu lösen. "Weser-Kurier", 19. 02. 2002 ... mehr


»Sekunden-Rezension«
Kerstin Ekman, «Die Totenglocke», "20min.ch", 19. 02. 2002 ... mehr


»Minuten-Rezension«
Leif Davidsen: , «Der Fluch der bösen Tat.», "Berliner Zeitung", 16. 02. 2002 ... mehr


»Serieller Serienkiller«
„In alle Ewigkeit“ ist der vierte Krimi, in dessen Mittelpunkt Åke Edwardson seinen Kommissar Winter stellt. Der ist ein jüngerer Bruder von Mankells Kurt Wallander, nur etwas schnieker gewandet und in kulinarischen Dingen verwöhnter, frisch verheiratet, junger Vater, doch in seinem Göteborg so zu Hause, wie es der andere im längst mythenschweren Ystad war. Edwardson lässt sich viel Zeit, sein Garn zu spinnen. Immer wieder lappen Landschaft, Wetter, Straßengeräusche in die Dialoge. Immer wieder pfeift der Autor auf eine durchgehaltene Erzählperspektive, immer wieder brechen die Kapitel urplötzlich ab oder fallen in impressionistisch getönte Unterabschnitte auseinander. Doch immer dann, wenn man sich in den epischen Dimensionen Skandinaviens schon verloren glaubt, kommt Edwardson dann doch wie beiläufig auf den Punkt. Werner Burkhardt in der "Süddeutschen Zeitung", 18. 02. 2002 ... mehr


»Sich selbst auf der Spur«
Schon der erste Satz führt mitten ins Geschehen, ohne Umschweife, klar und unprätentiös - so wie es dem Stil dieses Autors entspricht. Nach «Small World» (1997) und «Die dunkle Seite des Mondes» (2000) liegt mit «Ein perfekter Freund» nun sein dritter Roman vor, dem ein ähnlicher Erfolg beschieden sein dürfte wie den Vorgängern. Zumal Suter auch hier auf die Spannung verstärkende Wirkung des Kriminalromans setzt: Fabio Rossi, von Beruf Journalist, ist sich sozusagen selbst auf der Spur. Und es ist einiges an Ermittlungsarbeit nötig, um die 50 Tage zu rekonstruieren - zumal Fabio sich selbst nicht mehr wiedererkennt.
Birgit Warnhold in der "Berliner Morgenpost", 17.02.02 ... mehr


»Frauen lesen anders - zum Beispiel Krimis«
„Frauen lesen anders“ wußte schon die Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger, aber Frauen schreiben eben auch anders. Referentin Ute Hentschel führte ihre Zuhörerschaft in die Geheimnisse des Genres „Krimi“ ein, natürlich unter besonderer Berücksichtigung des so genannten „Frauen-Krimis“. Unter ihren Zuhörerinnen durfte sie sich großer Aufmerksamkeit sicher sein, hatten sich doch ausnahmslos „lesesüchtige“ Krimi-Fans versammelt. "Kölner Stadt-Anzeiger", 17.02.02 ... mehr


»Gesammelte Rezensionen«
Der "Perlentaucher" bietet einen Überblick zur feuelletonistischen Reaktion auf "Miss Bukarst" von Richard Wagner. mehr

  • »Vergangenheit kommt nach Berlin«
    Im Kabinett des Richard Wagner haben zwei Dinge ihren festen Platz: die Vergangenheit und die Frauen. In beider Bann steht der männliche Erzähler, wenn auch auf gänzlich unterschiedliche Weise: Er ist gern In der Hand der Frauen, so der treffende Titel eines kleinen Romans aus dem Jahr 1995, nicht aber in der Hand der Vergangenheit. In Miss Bukarest, dem neuen Buch von Richard Wagner, das ein wenig hochstaplerisch die Gattungsbezeichnung Roman trägt, finden sich beide Topoi. "Frankfurter Rundschau" 16.02.2002 ...mehr


»Kinderspiel«
Dem kurzen Augenblick der Hoffnung vor dem Einmarsch der brüderlichen Armeen des Warschauer Paktes gilt der Roman „Das Mirakel“. Beispielhaft für die Erzähltechnik Joef Škvoreckys ist die Darstellung der Episode, die dem Roman seinen Titel gibt. Das Mirakel, das Wunder, wird zum Gegenstand ironischer Betrachtung in Form eines erzählten Bildes. Ein örtlicher Puppenmaler hat das Ereignis für die Nachwelt festgehalten: eine farbenfrohe Offenbarung, die der Metaphysik den Frohsinn von Kinderspielzeug borgt."Süddeutsche Zeitung", 16.02.02 ... mehr


»Niederrhein-Krimis«
Dr. Paul Esser, Thomas Hesse und Hermann Josef Schüren trugen an drei Abenden Spannendes aus ihren Werken vor. Sogar Krimi-Begeisterte aus Krefeld und Mönchengladbach kamen in die Hinsbecker Schweiz. "Westdeutsche Zeitungr", 17.02.02 ... mehr


»Die Wiederentdeckung Giorgio Scerbanencos«
Seine Vita liest sich, als wäre sie die Vorlage zu einem seiner besten Romane: Voller unerwarteter Wendungen, geprägt von einem unbestechlichen Charakter, und mit einem Happy End, in dem sich Triumph und Bitternis die Waage halten. Seine ersten zehn Lebensjahre verbrachte Giorgio Scerbanenco, Sohn eines ukrainischen Offiziers und einer Italienerin, in Kiew, erst in den zwanziger Jahren gelangte er in seine künftige Heimat Italien. Als Außenseiter wuchs er in einfachen Verhältnissen auf, schlug sich so durch, kam irgenwie zum Schreiben: Als Reporter verdiente er sich sein Geld, und als Autor von Heftchenromanen, von Liebesgeschichten und harten Krimistories im US-Stil, die er ab den 40-er Jahren unter verschiedenen englisch klingenden Pseudonymen für die Reihe "Gialli Mondadori" verfasste. Albrecht Buschmann in der "Welt", 16. 02. 2002 ... mehr


»Krimi-Kolumne: Deutsche Welle«
Die "Deutsche Welle" bringt in unregelmäßigen Abständen Krimi-Tipps.

Krimi-Tipp: Deutsche Welle
Aktuell: "Kaum eine Veröffentlichung symbolisiert die Entwicklung auf dem deutschen Krimimarkt - hin zum Avantgardismus, so anschaulich wie "Drachenmann", der neue Roman von Garry Disher. Disher ist ein versiert schreibender, düster gestimmter, hierzulande weithin unbekannter Australier, der neben Kinderbüchern auch Kriminalromane verfasst. - Eine Kritik von Ulrich Noller... mehr


»Kurzrezensionen«
Akunin, Boris: Fandorin. ("Stern")
Eva Rossmann: Freudsche Verbrechen. Ein Mira Valensky-Krimi. ("Stern")
José Carlos Somoza: Das Rätsel des Philosophen. ("Stern")


»Tipps einer Autorin«
Der Schreibtisch wird zum Tatort – und Mainz verwandelt sich in die Kulisse für einen Kinderkrimi. In einem gemeinsamen Schreibwettbewerb des Kölner Emons-Verlages und der Zeitung AZ können AZ-Leser zu Autoren werden. Doch wie schreibt man einen spannenden Krimi für Acht- bis Zwölfjährige? Die Autorin Belinda Rodik hat einige Tipps parat... mehr
In unserer Rubrik"Ausschreibungen/Preise" finden Sie mehr Infos...


»"le polar", der Krimi: Klassiker und Meisterwerke des französischen Kriminalfilms.«
Ein kleiner Ausflug in die Welt bewegter Bilder: Die Fachzeitschrift "Cinema" bietet ein Special zum "schwarzen" französischen Kriminalfilm: "Le polar". Le Polar: Schießen Sie auf den PianistenEine schöne Einführung in ein wichtiges Thema (recht klickfreudig, weil in kleine Portionen aufgeteilt, aber dafür mit vielen Fotos illustriert!)
Zur Galerie mit den besten französischen Gangsterfilmen, Starporträts und Hintergründen geht es hier.
Weitere kriminelle Themen im Film liefert "Cinema" hier:mehr


»Willkommen in der Hölle«
Was auch immer im Krimigenre unter zweifelhaften Begriffen wie schwarz oder hartgekocht verkauft worden ist, das hier ist härter. Selbst all die Romane der 90er mit ihren unglaublich rätselhaften Serienmorden, wo zerstückelte, gehäutete oder gekochte Opfer in der Gegend rumliegen: Ausnahmen gibt es zwar, doch im Zweifelsfall und in der Regel sind Morde nur der Hinweis auf Probleme am Rand einer Gesellschaft, die durch Schlaumeier, Superhirne und coole Bullen gelöst werden können. Bei den meisten gibt es irgendwo immer eine Hoffnung, und zur dramaturgischen Not drückt sie sich aus in privatem Glück, einem gefüllten Konto oder allein in der Tatsache, dass wieder einmal ein Fall aufgeklärt worden ist. Von solcher Art literarischer oder emotionaler Lösung und Erlösung ist Yasmina Khadra sehr weit entfernt. (Kölner Stadt-Revue" 10/2001... mehr


»Vom Schimpfen und Reimen«
Eine parodistische Kriminalgeschichte, eine Krankheitsbeschreibung, eine Untersuchung über Sprache mittels Sprache: »Motherless Brooklyn« von Jonathan Lethem ist ein Roman, dessen Icherzähler am Tourette-Syndrom leidet. Annett Busch über produktive Kurzschlüsse zwischen Synapsen und Genres. (Kölner Stadt-Revue" 1/2002... mehr


»Sinan Toprak - ein multikultureller Derrick«
"Unter den deutschen Krimi-Kommissaren hat der Schimanski-Typus stilbildend gewirkt: Der ruppige Bulle, der auch einmal ausserhalb der Legalität ermittelt, sich privat immer wieder in heillose Affären verstrickt und dabei zeigt, welch verletzliche Seele unter der rauen Schale steckt, hat nichts vom beamteten Verbrechensverwalter...Ausgerechnet RTL, der Sender, der für seine wüsten Action-Stücke bekannt ist, schickt die Gegenfigur zu diesem dirty cop auf den Bildschirm. «Sinan Toprak, der Unbestechliche» heisst die Serie, von der gerade eine weitere Staffel ausgestrahlt wird...Alle Liebhaber deutscher «Leitkultur» müssen Sinan Toprak lieben. Denn dieser Hauptkommissar ist wie sein Darsteller, das Ex-Model Erol Sander, türkischer Herkunft, verkörpert aber alle «deutschen» Tugenden so perfekt, dass er unter lauter ethnisch «echten» Deutschen sehr befremdlich wirkt." "Neue Zürcher Zeitung,"14. Februar 2002 ... mehr


»Kurzrezension«
Iris Johansen: Das Auge des Tänzers. "Stern":"Herrlicher Quatsch, unbedingt lesbar." ... mehr


»Im Taunus wird virtuell gemeuchelt«
Der Tatort ist echt, die schöne Tote nicht: Ein Krimi entsteht zur Zeit im Internet. In einem Projekt der Volkshochschule Oberursel erarbeiten Kursteilnehmer unter Leitung des Oberurseler Autors Günter von Lonski einen Roman. Dabei kommunizieren und arbeiten die Teilnehmer über Internet miteinander. "Frankfurter Rundschau" 15.02.2002 ... mehr


»Kessler und Helle ermitteln«
Der Augsburger Arno Löb hat unter dem Pseudonym Peter Garski nach dem „Perlachmord“ damit nun seinen zweiten Krimi vorgelegt. Spannend für Augsburger Leser sind die Schauplätze, Zuschauerraum des Stadttheaters, Botanischer Garten, Zentralklinikum - der Augsburger kennt all diese Lokalitäten. Für Insider birgt neben der Krimispannung das Personal zusätzlichen Reiz. Wenn hier ein Santidas als brasilianischer Tänzer auftaucht oder ein Bernward Seitenfeier Prospekte verteilt, weiß der Kenner, wer hier gemeint ist. "Augsburger Allgemeine", 12.02.2002 ... mehr


»Sie töteten die Kennedys«
Anomie ist das Ambrosia der Kriminalliteratur. Anomie herrscht, wenn Teile einer Gesellschaft nicht mehr mit den Werten, Normen und Gesetzen der Mehrheit übereinstimmen und für sich noch keine ausreichend stabilen Regeln gefunden haben, nach denen sie ihr Zusammensein gestalten können. Kriminalschriftsteller sind die fantastischen Empiriker der Anomie, und ihr Meister ist James Ellroy.
In Romanen wie Die schwarze Dahlie, Blutschatten oder L. A. Confidential hat er die Geschichte der vierziger und fünfziger Jahre in Los Angeles aus der Perspektive einiger Polizisten erzählt, auf die die herkömmlichen Bewertungskategorien von gut und böse, gesetzestreu und verbrecherisch nicht mehr zutreffen.
Tobias Gohlis in der "Zeit" 08/2002 ... mehr


»Vom Buchmarkt«
Über aktuelle Auswüchse im Literaturbetrieb schreibt Carsten Otte in der Tageszeitung "Junge Zeit" vom 14.02.2002: "Es gehört zum Handwerk eines Literaturkritikers, daß er hin und wieder über das Ende der Literaturkritik orakelt, ohne wirklich daran zu glauben, daß diese Vorhersehung tatsächlich eintreffen mag. Mittlerweile aber häufen sich wieder jene Abgesänge, und wenn man nur einen Bruchteil von dem glauben mag, was kolportiert wird, dann verändert sich der Literaturbetrieb, dieses wohlorganisierte Mit- und Gegeneinander von Autoren, Verlagen und eben Kritikern, derzeit auf rasante und nicht besonders sympathische Weise. Es geht nicht nur um die ökonomischen Probleme in der Buchbranche, das Gezänk um angemessene Vergütung und übertriebene Vorschüsse. Es geht vor allem um einen neuen Stil, um eine marktschreierische Betriebsamkeit, um eine Hektik, die nur Superlative kennt: Spitzentitel, Bestseller, Sensationserfolge." ... mehr


»Polizisten lassen es gruseln«
Der Roman „Kangaroo“ war ihr erster Streich, nun legen die beiden Vorsfelder Polizisten Christian Bauch und Thomas Hoffmann ihr zweites Werk vor. Ein Duo, eine Idee, ein Buch: Folgerichtig schreiben die Beiden unter dem Pseudonym „Christhoff Tomba“, eine Verschmelzung beider Vor- und Nachnamen. (Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 13.02.2002) ... mehr


»Christoph Gottwalds Roman wird verfilmt«
So prominent wurde wohl noch kein Roman eines Kölners verfilmt: „Endstation Palma“ nach dem Roman des Kölners Christoph Gottwald wird mit Heiner Lauterbach und Heinz Hoenig in den Hauptrollen verfilmt. (Kölner "Express", 14.02.2002) ... mehr


»Schnee von gestern«
Aus der Welt der weißen Nasen: John Barkers Romandebüt über die Londoner Finanz- und Drogenwelt.("Südeutsche Zeitung", 13.2.2002):"Jack Sharp ist einer der Helden im ersten Roman des 52-jährigen britischen Autors John Barker, der als Mitglied der „Angry Brigade“ Anfang der siebziger Jahre selbst lange im Gefängnis saß und laut Klappentext „in Drogengeschäfte verwickelt“ war...Und dann wird wieder ein Wirtschaftsthriller rund um Jacks Verwicklung in den Mordfall seines besten Freundes inszeniert. Das Zappen durch Pornos, Sport und Werbung ist eine der Lieblingsbeschäftigungen der Figuren – und das Verfahren dieses Romandebüts, dessen Spannungskurve auf und ab geht wie die Aktienkurse eines Startup-Unternehmens." ... mehr


»Literaturhaus contra Criminale«
Von Unstimmigkeiten im Vorfeld der "Criminale 2002" in München, der eine "Glauser"-Ausstellung zum Opfer fiel, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Ausgabe vom 12.02.2002: "Die Glauser-Gesellschaft und die „Soko Criminale 2002“ – dahinter verbergen sich rund zehn Münchner Krimiautoren, die ehrenamtlich das Festival organisieren – hätten also liebend gerne über Leben und Werk des Schriftstellers Zeugnis abgelegt. Zumal das Schweizer Literaturarchiv zum 100. Geburtstag Glausers bereits eine solche Ausstellung zusammengestellt hat, die bisher nur einmal in Deutschland, in Berlin, gezeigt wurde. Ort der Glauser- Schau sollte das Münchner Literaturhaus sein. Der Traum ist aus." ... mehr


»Der mit dem Wort tanzt«
Walter Mosley und zwei Reisen ins schwarze Amerika. Von Thomas Leuchtenmüller, "NZZ" vom 12.02.2002:"Als Sohn einer jüdischen Lehrerin und eines schwarzen Schulhausmeisters wurde Walter Mosley 1952 in South Central, dem krisengeschüttelten Stadtteil von Los Angeles, geboren. Obwohl er das College in Vermont besuchte und seit vielen Jahren in New York wohnt, kehrt er in seinen narrativen Konstruktionen immer wieder in die Stadt am Pazifik zurück - seit 1990 stellt er den gewitzten Privatdetektiv «Easy» Rawlins vor, seit 1997 den philosophischen Ex-Häftling Socrates Fortlow. Mit «Fische fangen» («Gone Fishin'», 1997) legt Mosley gleichwohl ein spezielles Opus vor: seinen Easy-Rawlins-Erstling."... mehr


»Knastautor Abbott beging Selbstmord «
Jack Henry Abbott Der durch seine Briefe aus dem Knast bekannt gewordene Amerikaner Jack Henry Abbott hat in einem Gefängnis in Alden im US-Bundesstaat New York Selbstmord begangen. Der Autor machte sich mit dem Bestseller «Mitteilungen aus dem Bauch der Hölle» einen Namen ("web.de", 12.02.2002)... mehr


»Wortverdreher Lionel als Detektiv«
New-York-Roman und Noir-Krimi, auch ein raffiniertes Spiel mit der Sprache - all das zusammen ist das entdeckenswerte Buch "Motherless Brooklyn'" von Jonathan Lethem. Eine Kritik von Martin Gaiser in der "Südwestpresse" vom 11.02.2002: "Oh Gott, könnte man denken, die Schicksalsgeschichte eines doppelt Stigmatisierten. Nicht genug, dass der Autor sich einen Waisen als Protagonisten gewählt hat, muss er ihm auch noch Tourette verpassen, jenes Syndrom, das Menschen dazu verdammt, zwanghaft Worte verdrehen, Handlungen wiederholen und vieles mehr tun zu müssen. Doch "Motherless Brooklyn" ist ganz anders. Es ist ein hochkomischer Großstadtroman, aufgrund der ständigen Wortspiele, die unkontrolliert Lionels Mund verlassen, ein gewitzter Sprachkosmos, der die eigene Fantasie beflügelt. Und dieses Buch, das in den USA den "National Book Critic's Circle Award" erhielt, ist ein Noir-Krimi mit viel Tempo, Spannung und verblüffenden Wendungen..." mehr


»Agatha im Morgenland«
Wasserbüffelmilch und Walnuss-Soufflés: Die Krimi-Queen Agatha Christie als Archäologengattin. Birgit Weidinger in der "Süddeutschen Zeitung" vom 12.2.2002: "Nach mehreren Stationen ist „Agatha Christie und der Orient“ endgültig in Christies englischer Heimat gelandet. Angeboten wird eine lockende Verbindung von Archäologie und Kriminalistik, die sich bei der nach wie vor meist gelesenen Krimiautorin der Welt durch die Heirat mit ihrem zweiten Mann, Max Mallowan, ergeben hat." mehr

  • »Kriminalistik und Archäologie«
    Im "Freitag 36/01" formuliert Thomas Wörtche bei der Berliner Präsentation dieser Wanderausstellung, "Der Pferdefuß des Projektes des vorderasiatischen Museums Berlin liegt woanders. In der problematischen Zusammenfügung nämlich, die zwischen Agatha Christie und dem Orient, zwischen Kriminalistik und Archäologie Zusammenhänge konstruiert und diese als über das Anekdotische respektive Metaphorische hinausgehend beschwört."mehr


»Interview: Robert Altman«
Ein Interview mit dem Regisseur, der über Jahrzehnte seinen eigenen Stil bewahrt hat und keine Scheuklappen kennt, führte der "Spiegel". Ein Gespräch mit Robert Altman über Genrefilme, Murder Mysteries und Außenseiterstatus... mehr
»Alle meine Filme sind Komödien«
Vor 26 Jahren wurde der amerikanische Regisseur Robert Altman für „Buffalo Bill und die Indianer“ mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Diesmal läuft sein aktueller Film, die Krimikomödie „Gosford Park“, zwar außer Konkurrenz, ist aber dennoch eines der Highlights der Berlinale. Die "FAZ" sprach mit dem Regisseur.. mehr


»Wer hat Angst vor Schwarz, Grau, Weiß?«
Fausto Cattaneo warnt in seiner rasanten Autobiografie davor, dass die organisierte Kriminalität immer stärker die legale Wirtschaft bestimmt. Hermannus Pfeiffer in der "taz" vom 12.02.2002:"Cattaneos Biografie ist ein Krimi, spannend, rasant, manchmal verwirrend. Zur Sensation wird es durch seine überzeugende politische These: Die organisierte Kriminalität dringt immer tiefer in unsere Wirtschaft ein, und die Politik schaut dabei tatenlos zu..." mehr


»Mord oder Selbstmord?«
Ein Wissenschaftler hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Schussverletzungen detailliert nachstellen lassen. Das kann Klarheit bringen in Fällen, in denen es um die Frage Mord oder Selbstmord geht. Die Kripo hat bereits Interesse signalisiert. Von Michael Petersen, "Stuttgarter Zeitung" vom 12.02.2002. mehr


»Krimi-Kolumne: Deutsche Welle«
Die "Deutsche Welle" bringt in unregelmäßigen Abständen Krimi-Tipps.

Krimi-Tipp: Deutsche Welle
Aktuell: "Der Kommissar ist jenseits der Fünfzig und die Jagd nach dem Verbrechen findet hauptsächlich im Stau statt: Die Lkw-Fahrer streiken, die Müllabfuhr auch, die Straßen sind bei Regen völlig überschwemmt und die Luft riecht so stark nach Smog, dass man besser die Scheiben nicht runterkurbelt. Der Kommissar ist Grieche und arbeitet mitten in Athen - Petros Markaris: Nachtfalter - Ein Fall für Kostas Charitos." Eine Kritik von Ingrid Backes... mehr


»Blutige Schlachten - dubiose Hintermänner«
Frederick Forsyth hat 1998 mit seinem neunten Politthriller "Icon" (dt. Titel: „Das schwarze Manifest“) über den Zerfall Rußlands und die Machtübernahme durch einen rechtsextremen Politiker vorerst einmal eine Genrepause eingelegt. In "Das Phantom von Manhattan" (1999) schrieb er die Geschichte des von Andrew' Lloyd Webber per Musical bekannt gemachten „Phantoms der Oper“ weiter.
Dieser Tage erscheint nun der Erzählband "Der Veteran". Forsyth: Der Veteran Vier Geschichten in bester englischer Erzähltradition mit verblüffenden Wendungen.
Wie er in einem Interview mit den Wiener "News" verriet, kehrt er jetzt zurück zu dem Genre, das ihn berühmt gemacht hat - zum Thriller: "Ich arbeite gerade daran, recherchiere noch, im Spätsommer. Im Herbst schreibe ich."... mehr


»Agenten, Lügen und Videotapes«
Der ehemalige Geheimdienst-Agent Robert Baer hat seine Erinnerungen an 21 Jahre CIA geschrieben. Petra Steinberger berichtet in der "Süddeutschen Zeitung" vom 11.02.2002 darüber... mehr


»Das andere Genre«
Der bedeutenste Schriftsteller mormonischen Glaubens ist der Science-Fiction- und Fantasy-Autor Orson Scott Card. Er bekennt seinen Glauben nicht nur, sondern hat ihn zum Gegenstand eines faszinierenden, mehrbändigen Romanexperimentes gemacht. Ein ausführlicher Bericht in der "FAZ" vom 11.02.2002.. mehr


»Vom Buchmarkt«
Bücher als Preistreiber. Ein Kommentar zu den Preisbindungsregularien der Buchhändler von Gerhard Beckmann ("Die Welt" vom 11.02.2002):"Aus Aachen, Bonn, Dortmund, Erfurt, Kassel, Köln und München werden Szenen berichtet, wie man sie in Deutschland noch nie erlebt hat. Da werfen Kunden Buchhändlern Bücher vor die Füße oder fordern Nachlässe an der Kasse. Der Grund: Im vergangenen Jahr hatte die Branche signalisiert, sie werde die Währungsumstellung nicht zu Preiserhöhungen ausnutzen. Nun aber gibt es höhere Preise"... mehr


»Reden lernen mit vierzig«
Krimi-Autor Ake Edwardson stellte beim Hessischen Rundfunk seinen Kommissar Winter vor: "Jazz und Mord passen zusammen. Das beweist nicht nur der schwedische Kommissar Winter, sondern auch die Lesung seines Schöpfers Ake Edwardson im Café des Hessischen Rundfunks. Als Axel Kühn leise Saxophon spielt, während der Schauspieler Boris Aljinovic als deutsche Stimme Passagen aus dem Krimi In alle Ewigkeit liest, verdichten sich Text und Töne zu einer Atmosphäre, die eine Gänsehaut hervorruft". "Frankfurter Rundschau" vom 11.02.2002 ... mehr


»Derrick & Co.«
Für alle Krimi-Fans bietet ZDF.online eine Plattform. Unter www.krimi.zdf.de finden User zu Krimi-Klassikern wie "Ein Fall für zwei", "Derrick" oder "SOKO 5113" sowie zu den Samstagskrimis wie "Rosa Roth" oder "Bella Block" programmbegleitende Hintergrund-Infos mit Texten, Bildern und Videos. "Chip online" vom 08.02.2002... mehr


»Sammelrezension«
Muttertag, von Alexander Heimann, Cosmos Verlag
Der Schatten des Schwans, von Ulrich Ritzel, btb Taschenbücher
Ein perfekter Freund, von Martin Suter, Diogenes Verlag
in der "Frankfurter Rundschau" vom 9.02.02... mehr


»Krumme Wege des Lebens«
"Konrad Sejer ermittelt nicht in Ystad, sondern in Elvestad, er spricht nicht Schwedisch, sondern Norwegisch, aber in vielem erinnert er an Wallander, den derzeit berühmtesten Polizisten Skandinaviens. Sejers Erfinderin Karin Fossum steht zu Unrecht im Schatten von Henning Mankell: Sie schreibt besser als dieser, wenn auch nicht unbedingt spannender, schon gar nicht spektakulärer, und erspart ihren Lesern Leitartikel über den Niedergang der Tugenden und Werte." Martin Ebel in der "NZZ" vom 9.02.02... mehr


»Kulturgeschichte des Krimis«
Gabriela Holzmann hat einen aktuellen Ansatzpunkt für ihre Untersuchung gewählt: Sie schreibt die Geschichte des Krimis als Mediengeschichte...schreibt Wolfgang Schneider in seinem Artikel in der "Welt" vom 09. 02. 2002 über das Buch "Schaulust und Verbrechen": "Die Ästhetik des schönen Schreckens wird von der Autorin nachgezeichnet und die unterhaltsame Darbietung des Mordes in Bänkelsang und Panoptikum als Vorstufe des Kriminalfilms in den Blick genommen. Das liest sich ebenso interessant und aufschlussreich wie die mediengeschichtliche Engführung von Kriminalistik und Kriminalroman auf den nächsten hundert Seiten."
mehr

  • »Wörtches Crime Watch«
    Schon 2001 brachte Thomas Wörtche in seiner legendären Kolumne "Crime Watch" bei "Kaliber. 38" einen veritablen Verriss dieses Buches: "Gattungsgeschichten, Gattungstheorien oder gar Gattungspoetiken von umgangsprachlichen Gebilden lassen sich nun allerdings gerade nicht herstellen »Gebrauchsprädikatoren« heißt sowas bei Wissenschaftlers. »Krimi« ist ein solcher, und bei einer wissenschaftlichen Arbeit auf derlei Feinheiten zu bestehen, ist nicht maliziös. Vor allem, weil in einem solchen Begriffsgemuddel alles unterzugehen droht, was an der Arbeit von Holzmann sinnvoll sein könnte."mehr


»Interview«
Thea Dorn gab der "Frankenpost" im Anschluß an ihre Lesung (siehe weiter unten) ein Interview über das Genre und ihre Ambitionen weit darüber hinaus... mehr


»Aus dem Buchmarkt: Alexander Fest«
Zur Auflösung des Alexander-Fest-Verlags bringt die "NZZ" vom 8. Februar 2002 einen längeren Kommentar von Joachim Güntner:
"Als in der vorigen Woche der Wechsel an der Verlagsspitze von Rowohlt bekannt wurde, mischten sich Beifall und Trauer. Die Glückwünsche der deutschen Feuilletons galten der Aussicht darauf, dass mit der Berufung Alexander Fests zum verlegerischen Geschäftsführer der Rowohlt-Verlage genau jener Sinn für taugliche Stoffe und einen pfleglichen Umgang mit Autoren ins Haus zurückkehren wird, den Peter Wilfert, Fests Vorgänger in diesem Amt, so schmerzlich hatte vermissen lassen" ... mehr


»Charme und Ironie«
Von einer Veranstaltung mit Thea Dorn berichtet die Frankenpost in ihrer Ausgabe vom 08.02.2002 und lässt Interpretationen für den Begriff "erfolgreich" offen: "Wenn ein Ehepaar ein Buch gleich 16 Mal kauft und ein anderes von der gleichen Autorin ebenfalls mehrmals, dann muss das schon etwas ganz Besonderes sein. Und so ist es auch bei der "Hirnkönigin" und ihrer einfallsreichen Erfinderin Thea Dorn. Deutschlands erfolgreichste Krimiautorin las am Montagabend in der Plauener Gondrom-Buchhandlung aus dem eingangs erwähnten preisgekrönten Roman. " ... mehr


»Einer rekonstruiert sein Leben«
"Nie eine Buchbesprechung mit einem Zitat beginnen. Oder vielleicht doch? «In einem Thriller erwartet man keine profunden Gedankengänge, keine langen Absätze ohne Action. Aber das Schöne am Genre ist, dass ein Autor, wenn er das will, auch profunde Gedanken äussern und manche Passagen ohne körperliche Action belassen kann, weil das Gerüst aus einer unbedingt lebendigen Story besteht.» (Patricia Highsmith: Suspense) Eben, das Zitat doch lieber weglassen. Denn mit dem neuen Roman von Martin Suter, «Ein perfekter Freund», hat es eigentlich wenig zu tun. Scheinbar...." (Aargauer Zeitung 07.02.2002)... mehr


»Das Wunder, die Wahrheiten und die Literatur«
Thomas Rothschild verfasste für den "Freitag" 06/02 einen langen und lesenswerten Beitrag über Josef Skvoreckys grandiosen zeitgeschichtlichen Roman "Das Mirakel": Skvorecky, ein ausgewiesener Kenner des Krimi-Genres, schafft es, mit Mirakel einen Widerspruch aufzulösen, nämlich jenen zwischen der Tendenz zur Ausführlichkeit des Geschichtsromans und dem Zwang zur Ökonomie im Kriminalroman. Er verflicht mehrere Erzählstränge, führt eine Vielzahl von Figuren ein, gestattet sich zahlreiche, oft satirische Exkurse ... mehr


»Nicht jung, blond und blöd«
Zum heutigen Geburtstag von Doris Gercke brachte das "Hambburger Abendblatt" gestern (06.02.2002) einen Beitrag von Volker Albers: "Doris Gercke hat ein entspanntes Verhältnis zum Tod. Das liegt weniger daran, dass sie Kriminalromane schreibt und also mit dem Finalen einen literarischen Umgang pflegt. Mehr hängt es damit zusammen, dass sie die Dinge als endlich betrachtet und somit als unabänderlich. "In meinen Kriminalromanen spielt der Tod eher eine untergeordnete Rolle." ... mehr


»Schattenseiten des Alltags«
Mit Finnland assoziert man lange, dunkle Winter und, nicht zuletzt Dank der Filme von Mika und Aki Kaurismäki, schwermütige Menschen. Dass die Heldin in dem eben auf deutsch erschienenen Buch Zeit zu sterben von Leena Lehtolainen das Leben nicht gerade leicht nimmt, liegt allerdings weniger am finnischen Winter. ("taz" vom 07.02.2002)... mehr


»Eine-Minute-Rezension«
Die schwedische Bestsellerautorin Liza Marklund, selbst ehemalige Journalistin und verdiente Profiteurin der aktuellen Krimi-Welle aus Europas Norden, erzählt in bewährter Manier, schnörkellos und klar strukturiert. Eine Schnellrezension im "Stern" zu «Paradies» ... mehr


»30-Sekunden-Rezension«
Im Medium für den Ausgenblick "20min.ch" gibt eine Rezension für Hastige zu Jean-Bernard Pouy: «Engelfänger» ... mehr


»Christie-Krimi wird umbenannt«
Agatha Christies Krimi "Zehn kleine Negerlein" wird künftig nicht mehr so heißen. Die Erben der britischen Autorin haben nach Appellen der Antidiskriminierungsstelle der Stadt Hannover einer Umbenennung eines Stückes nach dem Buch zugestimmt. Wie es künftig lauten soll, ist noch nicht bekannt. "Dolomiten online" (07.02.2002) berichtet kurz von politisch korrekten Umsignierungen...mehr

  • »... und da waren's nur mehr neun«
    Die Meldung im "Standard" 06.02.2002 und dazu ein schöner Link zu einer Buchcover-Galerie der internationalen Übersetzungen des Titels...mehr
  • »Zehn kleine Nawasnun«
    Ein Eine Glosse von Elmar Krekeler zum Thema "Welt" vom 07.02.2002...mehr
  • »Bitte etwas inkorrekt!«
    Ein Kommentar zur Umbenennung aus dem Schweizer "Tagblatt"...mehr
  • Keine „Negerlein“
    Eine weitere Meldung aus dem "Main-Rheiner" vom 07.02.2002...mehr
  • »Nie wieder!«
    Die Hannoversche "Neue Presse" vom 07.02.2002 dazu...mehr


»Mords-Therapie«
Alle Jahre wieder - übrigens immer im Februar - gibt es eine Welle schaurig-schöner Neuerscheinungen auf dem Krimimarkt. Und passend zur kalten Jahreszeit gehen besonders die skandinavischen Autoren auf Lesereise. Den Anfang macht in diesem Jahr die finnische Bestsellerautorin Leena Lehtolainen, deren siebter Fall um die rothaarige Ermittlerin Maria Kallio bereits verfilmt wird, jedoch erst jetzt als erster übersetzter Lehtolainen-Krimi in deutscher Sprache erschienen ist. Ein Beitrag von Kirsten Schmidt in der "Hamburger Morgenpost" vom 5.02.2002... mehr


»Krimi-Kolumne: Deutsche Welle«
Die "Deutsche Welle" bringt in unregelmäßigen Abständen Krimi-Tipps.

Krimi-Tipp: Deutsche Welle
Aktuell: "Der im Januar 2000 verstorbene große französische Autor Jean-Claude Izzo ist 2001 mit dem Deutschen Krimi Preis International ausgezeichnet worden. Mit "Solea" liegt seine erstklassige Marseille-Trilogie mit dem Helden Fabio Montale jetzt komplett in deutscher Sprache vor." Eine Kritik von Ulrich Noller... mehr


»TATORT Göteborg«
Krimiautor Ake Edwardson las am 02.02.2002 beim Hessischen Rundfunk. Ake Edwardson, Schriftsteller: "Ich schreibe zwar Krimis, aber nicht nur. Ich versuche, seriöse Literatur zu schreiben. Romane, in denen zwar ein Verbrechen im Mittelpunkt steht, die aber gleichzeitig auch Gesellschaftsromane, Beziehungsromane und Generationsromane sind." ...mehr


»Refugium der Krimi-Königin«
Ein Hotel, ein Pub, ein Strandhaus, zwei Cottages, mehr kann Burgh Island nicht bieten. Doch für Agatha Christie war Burgh Island das schönste Versteck. Von Stefanie Bisping in der "Welt" 03.02.2002...mehr


»Geschichten aus dem wahren Leben«
Ob Fischfabrik oder Doppelschichten der Polizei: Für den Hamburger Regisseur Lars Becker liefert die Wirklichkeit die besten Drehbücher. Ein Bericht über den Filmregisseur, der vor Jahren zwei ausgezeichnete Krimis im "Rotbuch Verlag" (Amigo, 1991) und im Hamburger "Kellner Verlag" (Kalte Sonne, 1990) veröffentlicht hat. Von Claus Hornung in der "Welt" 03.02.2002 ...mehr


»Kurzrezension«
Fast ein bisschen Frühling, von Alex Capus
Nachruf auf eine Rose, von Elizabeth Corley
In alle Ewigkeit, von Ake Edwardson
"Frankfurter Rundschau" 02.02.2002)... mehr


»Vom lateinamerikanischen Buchmarkt«
In der Ausgabe 2/99 der Zeitschrift "IFA" gab es einen Beitrag von Ray-Güde Mertin, für den es 2002 vielleicht schon gültige Antworten gibt: "Der »Boom« lateinamerikanischer Literatur ist längst in die Jahre gekommen. Mit ihm sind seine wichtigsten Vertreter – etwa Gabriel García Márquez, Mario Vargas Llosa oder Carlos Fuentes – ergraut. Wird Lateinamerika nun zum weißen Fleck auf der Landkarte europäischer Leser?" ...mehr

  • »Sprachhexerei zwischen den Genres«
    Dazu passt eine kurze Einführung in das Werk einer hochinteressanten Autorin: Patrícia Melo."Zwar wurde ihr zweiter, in mehrere Sprachen übersetzter Roman "O Matador" bei uns 1998 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, doch ein Kriminalroman im herkömmlichen Sinne ist die Geschichte vom Aufstieg und Fall des Auftragskillers Máiquel in der mörderischen Megametropole São Paulo nicht. Eher eine bitterböse Abrechnung mit der brasilianischen Gesellschaft und vor allem dem Mittelstand." Geschrieben hat dies ihre Übersetzerin Barbara Mesquita in der "Portugal-Post" Nr. 10 / 2000 ...mehr


»Vom britischen Buchmarkt«
Etikette wie «Book of the Week», «Read of the Week» und «Book of the Month» sollen dem Kunden in den grossen britischen Buchläden das Einkaufen leicht machen. Allerdings gründen sich solche Empfehlungen nicht auf die Qualität der Literatur, sondern signalisieren aggressives Marketing - und teuer bezahlen für dieses die Verleger. ("NZZ", 01.02.2002) mehr


»Vom deutschen Buchmarkt«
Keine schlechte Nachricht, aber eine traurige: Der "Alexander Fest-Verlag" hat Autoren wie Georg Klein groß gemacht und der Berliner Republik ein Forum geschenkt, aber bald wird es ihn nicht mehr geben. ("Süddeutsche Zeitung" 01.02.2002)mehr


»Grosse Herausforderung«
David Mamet, 45, einer der kreativsten Autoren und Regisseure der USA sprach mit dem Schweizer Magazin "Facts" über seine Ehrfurcht vor dem Filmemachen und weshalb er kein Krimineller geworden ist. Für «Glengarry Glen Ross» erhielt er 1984 den Pulitzerpreis. Er verfilmte das Drama ebenso erfolgreich wie sein Theaterstück «Oleanna». Mit «House of Games» und «The Spanish Prisoner» gelangen Mamet subtile Filmthriller. Seine Drehbücher zu Sidney Lumets «The Verdict» und Barry Levinsons «Wag the Dog» wurden für den Oscar nominiert. mehr


»Flucht in die Fiktion«
„German Angst“ war der Durchbruch. Nach mehreren München-Krimis, in denen er die Verlierer der vermeintlichen Weltstadt porträtiert hatte, gelang Friedrich Ani mit dem Roman vor anderthalb Jahren der große Erfolg. Anis Schilderung der deutschen Verbrecherwelt erhielt den Radio Bremen-Krimi-Preis und wurde als Theaterstück in Wuppertal uraufgeführt; die Kinofilmrechte wurden an die Münchner Produktionsfirma Olga Film verkauft, und im Frühjahr erscheint „German Angst“ als Hörbuch, gelesen von Udo Wachtveitl. ("Süddeutsche Zeitung" vom 01.02.2002).. mehr


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