Silvester
Es ist so gut wie geschafft.
Wir wünschen allen Besuchern der Alligatorpapiere einen besinnlichen Übergang ins Neue Jahr und ein frohes, gesundes und erfreuliches 2005. Und auch im Neuen Jahr: lesen Sie reichlich und halten Sie die Spannung!
Die Alligatorpapiere schnaufen nun ein wenig durch und sind erst am 4. Januar wieder für Sie da ...
Das Erzählmodell Krimi breite sich immer mehr aus, konstatiert Martin Ebel in "Die WElt" vom 31.12.2004. Im Fernsehen könne man die mordfreien Spielfilme bald an einer Hand abzählen, und auch ernsthafte Romanciers kleideten ihre ernsthaften Stoffe gern in eine Kriminalhandlung ein, vielleicht in der Annahme, nur so ließe sich der einschlägig deformierte Leser bei der Stange halten. Auch in Philippe Claudels Roman "Die grauen Seelen" gebe es einen Mord, zu dem der Mörder fehle, und einen Polizisten, der ihn aufklären wolle, aber selten wäre es so gleichgültig, wer das Verbrechen begangen habe. Und ebenso ungewöhnlich sei es, daß die Spannung, die derartige Stoffe unweigerlich entfalteten, dem Leser hier unangemessen, ja geradezu unziemlich erscheinen wolle ... mehr
Der banale Ernst des Lebens, Geldmangel und Existenzangst, sitzt Friedrich Dürrenmatt ihm 1950 so im Nacken, dass er sein Glück auf die gängige Karte des Trivialen setzt. Wie es das Genre verlangt, stattet auch er seinen Kommissar Bärlach mit einem unglaubwürdigen Instinkt für die kommenden Geschehnisse und mit dem Klempnerkasten des kausalen Denkens aus. Doch weil es ihm zugleich ernst ist mit der Kunst, bringt er ergänzend jene Gegengifte zum Einsatz, die die Erfolgsgier und den Erfolg versprechenden Hang zur Lüge, die unvermeidlichen Ingredienzien des Kriminalromans, in einer chemischen Balance halten. Georg Klein am
30.12.2004 bei "Der Standard" über den 42. Band der "Süddeutschen Bibliothek" ... mehr
In seiner "Pendragon-Legende" (dtv) schickt Antal Szerb einen ungarischen Wissenschaftler in einen Schauerroman. Er erzählt vom allmählichen Eindringen des János Bátky in eine plötzlich real zu existieren scheinende gothic novel. Es gibt: Gruselburgen, fiese Experimente, Spione, nächtliche Ausflüge, seltsame Rituale, Abenteuer mit gespenstischen Wesen und merkwürdigen Nachtgeschöpfen, Intrigen und Liebschaften, geheimnisvolle Gänge, englische Mystiker, eine geheimnisvolle Erbschaft, einige gefährliche Frauen und viele dunkle Träume. Ein Beitrag von Elmar Krekeler in "Die Welt" vom 31.12.204 ... mehr
Schwäbische Zeitung: "Schwarzwalddetektive":
Der Erfolg der Hummel-Krimis hat mittlerweile auch zwei der größten deutschen Kriminal-Verlage auf den Plan gerufen. Doch Stefan Ummenhofer und Alexander Rieckhoff bleiben auch hier ihrem Credo treu: Das soeben erschienen dritte Werk "Morgengrauen. Hummels dritter Fall" verlegte mit "Romäus": wieder ein heimischer Verlag. ...
NRZ: "Adieu, Herr Kommissar":
Wie wird man Krimi-Helden wieder los? Literarische Ermittlungen nach der Pension. Immer wieder stellt sich dieses Problem, weniger für das Publikum, das an seinen Gewohnheiten hängt, als für die Autoren, die auch einmal etwas anderes ausprobieren wollen. Vermuten darf man, dass die literarisch besonders anspruchsvollen am schnellsten ihrer Helden überdrüssig werden, Erfolg hin oder her. Hakan Nesser, Wolf Haas, Friedrich Ani: Auch Jaques Berndorf? ...
Münchner Merkur: "Gesetz des Lebens":
"Nachbeben" (Nagel & Kimche) heißt der vorwiegend aus der Perspektive des Seismologen erzählte Roman von Dirk Kurbjuweit. Aber was ist das, was Kurbjuweit da geschrieben hat? Ein Gesellschaftsporträt? Ein Entwicklungsroman? Ein Vaterschafts-Krimi zwischen Luis und dem Hausmeister, der sich und seine Frau am Ende erschießt? ...
SonntagsBlick: "Jerry Orbach gestorben":
Gerade noch stand Jerry Orbach als smarter New Yorker Detective Lennie Briscoe für die Krimi-Serie "Law & Order" vor der Kamera. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist er mit 69 Jahren in Manhattan einem Krebsleiden erlegen ...
Berliner Zeitung: "Vierteiler mit Kommissar Hallgrim Hallgrimmsson":
Im postmodernen Dänemark des Inspektors Hallgrisson sind nur noch die Folgen des sozialen Umbaus zu spüren. So steht der Mann zum Auftakt des neuen Krimi-Vierteilers vor besonderen Herausforderungen. Ein gelungener Film, in der Tradition gediegener skandinavischer Krimis sorgfältig ausgearbeitet. Der Adler – Spur des Verbrechens, So., 22 Uhr, ZDF. Das ZDF-Special zur Sendung gibt es hier
Deutsche Leser, jedenfalls die von Kriminalromanen, müssten die glücklichsten der Welt sein, schwärmt Tobias Gohlis in seiner Krimikolumne für "Die Zeit" 01/2005. Überreich beschenkt seien deutsche Leser mit Kriminalliteratur aus allen Ecken der
Welt. Nirgendwo werde mehr übersetzt als in Deutschland. Und dann schöpft Gohlis die Perlen aus dem kriminellen internationalen Sud, die Perlen, die fleißige, übersetzende
Verlage dem Leser präsentieren, wie die laszive angolanische James Bond-Parodie "Jaime Bunda, Geheimagent" (Unionsverlag), lobt Dominique Manottis "Hartes Pflaster" und Pentti Kirstiläs "Tage ohne Ende" (Grafit) und er vergißt die Pralinen der deutschen Krimiwarenproduktion nicht: dazu zählt er Doris Gerckes "Schlaf, Kindchen, schlaf!" (Ullstein), auch Jens Lossaus und Jens Schumachers "Die Menschenscheuche" (Societät).
Glücklich könne sich der deutsche Leser schätzen, weil ihnen im Krimischlaraffenland D alles geboten werde, was es an Feinstem und Schwärzestem gebe ... mehr
Das "Eifel-Magazin" berichtet natürlich über Wissenswertes aus der Eifel. Manchmal fragt es auch Experten und da gibt es für Eifelthemen natürlich zwei: Jacques Berndorf und Ralf Kramp. Wer also mehr darüber wissen möchte, wann es denn endlich weitere Verfilmungen der Siggi-Baumeister-Krimis geben wird und wieso auch eine Fernsehserie möglich sein könnte oder warum Berndorf jetzt auch bei "Heyne" erscheint: klicken Sie hier und eine zip-Datei entlädt sich auf Ihrem PC.
Autor,Verlagsinhaber,Maler und Zeichner,Hobby-Regisseur ... man suche sich etwas aus. Ralf Kramp hat sein Leben dem Krimi geweiht und vereint viele
verschiedene Tätigkeiten mit dieser Passion. Seit über einem Jahr leitet Kramp von Hillesheim aus den KBV-Verlag. Nebenbei zeichnet und malt er es blieb ihm in den vergangenen zehn Jahren zwischendurch Zeit für
neun Romane und zahlreiche Kurzgeschichten und Anthologien. Das "Eifel-Magazin" wollte mehr wissen. klicken Sie hier und eine zip-Datei entwickelt sich auf Ihrem PC zu einem pdf-Dokument ...
Auf Sara Paretsky ist Verlass. Wann immer sie einen ihrer Romane um die Chicagoer Privatermittlerin Vic Warshawski schreibt, nimmt sie sich eines aktuellen politischen Themas an. Seit über zwanzig Jahren schon. So ist es auch in "Black List", ihrem neuesten Krimi um die von vielen so heiß geliebte Protagonistin. Ein Beitrag im Magazin "Büchermarkt" im "Deutschlandfunk" am 28.12.2004 ... mehr
Ein Koch, der unbedingt hier sterben will. Ein Wirt, der eine Romanfigur ist.
Wer mit Ian Rankin in die Oxford-Bar geht, sitzt plötzlich in der Fiktion. Der Autor Ian Rankin hat mit dem schottischen Detective Inspector Rebus eine Kultfigur des Kriminalromans geschaffen. Das Magazin "bücher" war mit Rankin in seiner Stammkneipe. Die auch die Stammkneipe seines Helden ist ... mehr
DeutschlandRadio: "Suspense":
Gilbert Adair wird heute sechzig (* am 29. Dezember 1944 in Edinburgh) – ein Ruck geht durch die Gemeinde der Leser. Der englische Erzähler ist ein Meister fiktionsironischer Spannungsliteratur, Konstrukteur von Büchern, die ihren Suspense nicht allein aus der Handlung beziehen. Adairs deutsprachiger Verleger, die Edition Epoca, hat Meisterwerke des Autors in einer Kasette versammelt ...
Westfälische Rundschau: "Trio Kriminale verdächtigt alle":
Ganze anderthalb Din-A4-Seiten umfasste der Entwurf, aus dem die Journalistin und die Heilpraktikerin in den zurück liegenden zehn Monaten ein neues Buch gestrickt haben – einen Dortmund-Krimi ...
Kölner Stadt-Anzeiger: "Wenn die Heimatliebe abkühlt":
Der zwar kleine, aber bereits durchaus renommierte "Tropen-Verlag" verlässt sein Domizil in Köln, in der Maastrichter Straße und wird das ambitionierte Programm um den aktuellen Bestseller, Jonathan Lethems "Festung der Einsamkeit", künftig von Berlin aus pflegen und vertreiben ...
oe1/ORF: "Mechanismen des Bösen":
Bei jenen Gedanken, die Lars Gustafsson in seinem neuesten Roman in Form einer reichlich verwickelten, aber durchaus spannenden Geschichte zu zeigen versucht, handelt es sich um die Fragen nach der Allmacht Gottes und den Mechanismen des Bösen ...
Ein Cocktail heißt, wie sie heißen. Die Band "The Cranberries" haben einem bekannten Song nach ihnen benannt und eine Reihe weiterer Bands haben sie in ihre Namen oder Albumtitel aufgenommen. Michael Jackson lässt sie in seinem Thriller-Video als Staffage um sich tanzen. Und der Soziologe Ulrich Beck bezeichnet obsolete sozialwissenschaftliche Kategorien nach ihnen, die zwar nicht mehr zuträfen, aber in der gegenwärtigen Literatur weiterhin als Worthülsen ihr Unwesen trieben und nicht tot zu kriegen wären. Die Rede ist von Zombies – den lebenden Toten. Doch woher eigentlich kommen sie, die Zombies, und woher kennen wir sie? "Das Proletariat der Filmmonster" Über Zombies, Pop und Filme schreibt Joachim Allgaier bei "telepolis"
... Teil 1
Teil 2
Aus einem Krimi von Ruth Rendell hat Claude Chabrol sein jüngstes Schauerstück gemacht: "Die Brautjungfer" erzählt von Sex, Mord und Hörigkeit. Doch anstatt die Obsessionen seiner Helden auszuloten, inszenierte der französische Regiestar lediglich ein höhnisches Bloßstellungstheater. Ein Beitrag von Wolfgang Höbel bei "Spiegel online" ... mehr
Nun ist ein weiterer Roman Antal Szerbs neu übersetzt worden. Sein Debüt "Die Pendragon-Legende" (dtv) war bereits Mitte der sechziger Jahre von dem in Budapest ansässigen "Corvina-Verlag" für die DDR ins Deutsche übertragen worden. Es sei erstaunlich, daß ausgerechnet dieses auf den ersten Blick ebenfalls recht bürgerliche Werk in den sozialistischen Kulturaustausch geraten war, meint die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 24.12.2004. Nach und nach verwandele sich "Die Pendragon-Legende" erst in einen Schauerroman und dann in eine der esoterischen Räuberpistolen, mit denen amerikanische Autoren wie Dan Brown heute unter dem Label "mystery thriller" Rekordauflagen erzielen ... mehr
In der Zeitschrift "Literaturen" findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" von Franz Schuh. Sie bringt immer wieder
Überraschungen und so manche wunderschön abgedrehte Note in die Bewertung des Genres. In der Ausgabe 01/02.2005 der Zeitschrift geht es um Sturm und Regen und um die daraus resultierende Stimmung. "In so einer Stimmung möchte man etwas lesen, und ich rate davon nicht ab. Aber erinnern will ich daran, dass jeder Mensch, der viel liest, sich auch Leseleid einhandelt. Man wird zum Beispiel darunter leiden, dass viele Bücher, die als Kriminalromane verkauft werden, keine sind. Aber hier, hier ist ein Kriminalroman: "Sturmfieber" von Alice Blanchard (Hoffmann und Campe)." Wer das Glück habe, so Schuh, der viel versprechenden Jugend Literatur beizubringen, der sei auf die Seiten 121 bis 123 dieses Werks hingewiesen: drei Seiten nur, aber der amerikanische Kriminalroman pur! ... mehr
Wenn von Kriminalliteratur die Rede ist, denkt man zuerst an die anglo-amerikanische, die tatsächlich in den Regalen der Buchhandlungen den breitesten Raum einnimmt. Einigen kommt vielleicht der polar aus Frankreich oder andere kontinentaleuropäische Vertreter des Genres in den Sinn – aber Südosteuropa? Gar Asien, Arabien, Australien? Tatsächlich gibt es seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts eine ganze Reihe an Kriminalromanen, die entlegene Gegenden "unserer" Welt beleuchten. Thomas Wörtche stellt bei den Kollegen von "kaliber. 38" einige in seinem Artikel "Die Weltkarte der Kriminalliteratur ist globaler als es scheint" vor, der für das Hannoveraner Straßenmagazin "Asphalt" geschrieben wurde ... mehr
Wie die Schatten der Vergangenheit die Gegenwart verdunkeln können, das sei nun schon zum zweiten Mal Thema eines Kriminalromans von Christian von Ditfurth. Nach der SS in Stachelmanns erstem Fall gehe es in "Mit Blindheit geschlagen" (Kiepenheuer & Witsch) um alte, ehemalige und auf seltsame Weise immer noch aktive Mitarbeiter der ehemaligen DDR-Staatssicherheit. Ein kenntnisreich erzählter, süffig geschriebener, atmosphärisch starker
Kriminalroman, der beweise, dass man auch in Deutschland akademische Unterhaltungsliteratur verfassen kann ohne zu dozieren.
Messerscharf zugespitzt habe Astrid Paprotta in "Die ungeschminkte Wahrheit" (Piper) aus einer Binsenweisheit einen brandaktuellen Thriller geformt, der die Leben jener beleuchtet, für die Harz IV nicht nur ein Fremdwort sei, sondern alptraumhafte Realität. Ein erbarmungsloser, kühler Kriminalroman, der die moralischen Abgründe der bundesdeutschen Gesellschaft treffend seziere.
Eine letzte Besprechung von Ulrich Noller für "Servie Buch" bei "WDR 5", wo die Krimitipps in dieser Form leider nicht mehr weitergeführt werden ... mehr
Zwei Kriminalromane von Österreichern, beide spielen, zum Teil jedenfalls, in Wien, beide suchen das Groteske im Alltäglichen und in beiden kommt es gegen Ende zum Auftritt den Menschen nicht sehr
freundlich gesonnener Fische: Piranhas im einen, Haie im anderen Fall. So weit die teils schon kuriosen Parallelen zwischen Clemens Stadlbauers "Quotenkiller" und Heinrich Steinfests "Nervöse Fische". Es gibt allerdings auch einen kleinen, aber feinen Unterschied. Der eine Roman ist eine möchtegernkomische Satire aus dem Privatradiomilieu, der andere ein weiterer wunderbarer Sonderling eines einzigartigen Autors. Beides vorgestellt von Ekkehard Knörer in der Krimikolumne "Mord und Ratschlag" der Kollegen vom "Perlentaucher" ... mehr
Zack! die 24. Lieferung der Kolumne "Die kleine Krimi-Rundschau" des Stadtmagazins "Ultimo" ist online
und behandelt wie immer respektlos und unabhängig Krimis der Saison :
Diesmal werden u.a. behandelt Andrea Camilleris "Das kalte Lächeln des Meeres", Friedrich Anis' "Süden und das verkehrte Kind", Roger Grafs "Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney", Val McDermids "Echo einer Winternacht", Alfred Komareks "Himmel, Polt und Hölle", Douglas Prestons & Lincoln Childs "Ritual – Höhle des Schreckens", André Lütke-Bohmerts "Das Dante-Ritual", Jörg Brönnimanns "Der Soziokrimi", Michael Grubers "Wendekreis der Nacht", Paco Ignacio Taibo IIs "Vier Hände" und Dorothea Puschmanns Magazin "Criminalis" ... mehr
Man sollte sich nicht täuschen lassen. Hans Hellmut Kirst war zwar nie ein Mann des geschliffenen Wortes, und auch ausgefeilte psychologische Szenarien werde man bei ihm vergeblich suchen, meint Michael Drewniok in seiner Besprechung für das Portal "Buchwurm". Aber Kirst beherrschte sein schriftstellerisches Handwerk. Heute geht die Kritik unverkrampfter mit Unterhaltungsromanen um. "Die Nacht der Generale" erscheint in diesem Licht als solider Thriller mit ausgeklügelter Handlung und gelungener Umsetzung. Eines lässt sich allerdings nicht leugnen: Kirst schließt das alltägliche Grauen des "Dritten Reiches" aus seinem Werk aus. Keiner der mordverdächtigen Generäle gehört etwa der SS an. Stattdessen dienen sie der Wehrmacht, die angeblich stets einen "sauberen" Krieg geführt hat ... mehr
Neu im Krimi-Forum: |
Vorabdruck des Monats
Januar 2005: Wolfgang Burger: "Heidelberger Requiem" (Piper).Buch der Woche 20.12. – 26.12.2004 Arnaldur Indridason: "Engelsstimme" (Bastei Lübbe). Exklusivinterview mit Ian Rankin: Jovial und freundlich ist er, der Mann, der die Tür des Hotelzimmers im dritten Stock des "Bayerischen Hof" in München öffnet. Sein Outfit ist lässig, er spricht schnell und viel und gibt jedem einzelnen Interviewer das Gefühl, ein geschätzter, willkommener Gesprächspartner zu sein. Michaela Pelz sprach im November mit Ian Rankin ... mehr Exklusivinterview mit Oliver Bottini: Warum ein männlicher Münchner seine weibliche Heldin Jägermeister trinken und in Freiburg ermitteln lässt. Michaela Pelz sprach im November mit Oliver Bottini ... mehr |
St.Galler Tagblatt:"Ein verdächtiger Staatsanwalt"
Ganz heimlich hat Erwin Beyeler, der Erste Staatsanwalt des Kantons St. Gallen, eine Kriminalnovelle geschrieben. Umberto W. Ferrari hat den Autor getroffen ...
Kalender
Gunter Gerlach
Am 27. Dezember 1941 wird Gunter Gerlach in Leipzig geboren. Er studierte an der Hochschule für bildende
Künste in Hamburg, wo er auch als Künstler und Autor lebt. Gunter Gerlach ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Cruizin 4 – Syndikat für Kunstbetrieb" sowie der Autorengruppe PENG. Er ist auch Mitbegründer des Hamburger Dogmas (www.hamburger-dogma.de) , das Regeln zum Schreiben von Büchern beinhaltet. Er schreibt Hörspiele, Kurzprosa und inszeniert Ausstellungen und Performances. Sein Krimidebüt erfolgte 1995 mit Kortison, in dem der allergiekranke Privatdetektiv Bartzsch zum ersten Mal auftritt. Zu der später erschienenen Die Allergie-Trilogie (Rotbuch 2000) gehören weiterhin Katzenhaar und Blütenstaub (Rotbuch 1995) sowie Neurodermitis (Rotbuch 1996). Für Kortison erhielt Gunter Gerlach 1995 den Deutschen Krimipreis. 1999 war Gunter Gerlach Krimistadtschreiber von Flensburg, 2003 erhielt er den Friedrich-Glauser Preis für die beste Kurzgeschichte sowie den Short-Story-Award der 42er Autoren e.V. Berlin.
Homepage: www.gunter-gerlach.de.
Infos und Bibliographie:
Die Befragung, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Rotbuch Verlag, Hamburger Abendblatt, HeinerK.
Weitere Dezember-Meldungen gibt es
hier
Festtage
Puh, jetzt stehen die großen Festtage des Jahres vor der Tür. Dafür und auch für das ziemlich rasch danach folgende Neue Jahr wünschen Ihnen die Alligatorpapiere alles Gute und: halten Sie die Spannung!
Wir hingegen werden uns (hoffentlich) entspannen und (hoffentlich) wieder zum Lesen kommen. Was nicht heißen soll, daß die Alligatorpapiere bis ins Neue Jahr dicht gemacht werden. Es wird sozusagen von der Festtagesform abhängen ...
Wenn Ihnen langweilig werden sollte, schauen Sie einfach mal rein oder klicken Sie durch das Archiv des Jahres. Lesen Sie und lassen Sie es sich gut gehen!
Wer sich vornimmt, Raymond Chandlers Gesamtwerk zu lesen, sollte sich erst einmal Schnaps bereitstellen, vor allem Whisky, Brandy und Gin (sowie ein bisschen Bier zum Nachspülen). Denn man wird bei der Lektüre zwangsläufig durstig. Es gibt nur wenige Dichter, die ihre Figuren mehr trinken lassen. Chandler
hat seinen bekannten Privatdetektiv Philip Marlowe viel erleben und noch mehr trinken lassen. Über Marlowe geschrieben hat er nur wenig. Ein paar Briefe bewahren alles auf, was der Schriftsteller über seinen Protagonisten jenseits der Stories und Novels zu sagen hatte. Leben heißt trinken: Raymond Chandler, Philip Marlowe und der Alkohol. Ein Beitrag von Maik Söhler für "Jungle World" No. 53/2004 ... mehr
Komische Romane seien nicht-komischen überlegen. Vorausgesetzt, man halte Komik nicht nur für Klamauk, sondern für ein künstlerisches Prinzip, meint Thomas Wörtche in der 92. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch": Nichts fürchteten Diktatoren, Ideologen, Fanatiker, Besitzstandswahrer und Hüter angeblicher Werte mehr als Komik. Das gelte für Politik, Religion und Ästhetik gleichermaßen.
Deswegen habe auch der baskische Schrifsteller Juan Bas mit "Skorpione im eigenen Saft" (Frankfurter Verlagsanstalt) einen großen komischen Roman geschrieben. Es sei ein extrem vielschichtiges Buch, das die Potentiale komischer Literatur und die der Kriminalliteratur wider die kleingeistigen Vorstellungen von "guter" Literatur voll ausspiele. Und es bliebe zu hoffen, daß es ein sehr erfolgreiches Buch werde.
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 53/2004 lesen
Die Zeit:"Gauloises, Rotwein und allerlei Morde"
Dank einer merkwürdigen kulturpolitischen Konstruktion namens "Weimarer Dreieck" und der Liebe einer BBI-Mitarbeiterin zum Roman Noir sind aus Polen, Frankreich und Deutschland an die hundert Kritiker, Wissenschaftler, Sammler, Leser und Autoren eingerückt. Das Thema der trilateralen Tagung ist der "Krimi als Spiegel der Gesellschaft", im Hintergrund schwelt die alte Frage nach der littérature engagée. Tobias Gohlis über die Europäische Krimi-Tagung in Genshagen ...
netzeitung:"Repertoire der Gothic Novel"
Ein uraltes Familienanwesen, der plötzliche Tod eines Archäologen und eine eingemauerte Leiche. Robert Goddards neuer Krimi schöpft aus dem Repertoire der Gothic Novel ...
BR-online:"Tatort Würzburg"
Das eher beschauliche Würzburg regt offenbar die Fantasie von Krimiautoren besonders an. Roman Rausch lässt seinen Kriminalkommissar Kilian in der Stadt ermitteln, Günter Huth schickt dort in drei Romanen den pensionierten Kriminalbeamten Rottmann auf Recherche. Nun hat der Journalist Rainer Greubel seiner Heimatstadt ein weiteres kriminalistisches Denkmal gesetzt ...
evolver:"Herz und Hirn"
Der fleißige Bestseller-Autor Jefferey Deaver arbeitet gleich an mehreren Krimiserien. Jürgen Benvenuti stellt den Abschluß der Rune-Trilogie "Hard News" (Rotbuch) und den neuen Titel mit Lincoln Rhyme vor. ...
Kölner Stadt-Anzeiger:"Ein Leben lang Krimi"
Im stattlichen Alter von nunmehr neunzig Jahren (Herbert Reinecker hat am 24. Dezember Geburtstag) beschränkt er sich auf gelegentliche Geschichten; In den Fünfziger- und Sechzigerjahren aber schuf Reinecker ein Oeuvre von unglaublichem Ausmaß: Innerhalb von zwei Jahrzehnten produzierte er 50 Drehbücher für Kinofilme. Sein Ausstoß war derart gewaltig, dass er beispielsweise für seine Adaptionen der Edgar-Wallace-Krimis das Pseudonym "Alex Berg" wählte ...
Tirol online:"Signore Veit, zugereist"
Wenn über anspruchsvolle Kriminalromane gesprochen wird, fällt neben Mankell, Simenon oder Camilleri immer häufiger ein Name: Veit Heinichen ...
HR-online:"Sex and Crime and Poetry"
Qiu Xiaolong, Übersetzer, Lyriker und Literaturkritiker im US-amerikanischen Exil, hat nun seinen zweiten Krimi geschrieben. Für China-Fans ist dieser Band ein Muss....
Frankfurter Rundschau:"Schockierende Wahrheit"
Der Frankfurter Autorin Astrid Paprotta ist mit ihrem jüngsten Krimi "Die ungeschminkte Wahrheit" (Piper) ein spannender, vielschichtiger und und überraschender Plot gelungen ...
Tirol online:"Tatort Tirol"
Lina Hofstätter legt mit "Ausapern" den ersten Teil ihrer geplanten Krimitrilogie über Tirol vor. ein Gespräche mit der Autorin ...
Liebe Empfänger unseres Newsletters!
Seit Anfang der Woche klappt der Versand unseres Newsletters nicht mehr: wahrscheinlich ist aufgrund vorheriger Systemarbeiten der Zugriff auf die Adressen verhindert. Die Newsletter sind allerdings, wie man so schön sagt, "in der Pipeline" und könnten in günstigem oder ungünstigen Fall (bitte wählen) in den nächsten Tagen in Ihre Postfächer prasseln. Wir bitten um Verständnis, versuchen nach wie vor, es mit Milde und Geduld zu ertragen und hoffen, daß wir nicht gezwungen sein werden, einige hundert Adressen per Hand auf einen anderen Server zu übertragen!
Masse statt Klasse (obwohl es da auch einiges gibt) bestimmt die Weihnachtstage. Empfehlenswerte Filme sind erst einmal alle Filme der BR – Noir – Filmreihe, die beiden Zusammenstellungen von Hitchcocks Fernsehfilmen ("Alfred Hitchcock presents") und nach langer, langer Zeit wieder "Das Verhör".
Miss Marple und viel filmische Klasse bestimmt die ersten Tage im Neuen Jahr.
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ...
hier
Buchwurm: und Krimi-Couch:"Die Dekadenz des Hauses Stamm"
Seit Generationen ist die Meinung über Philo Vance geteilt. Die einen sehen in ihm den amerikanischen Sherlock Holmes, die anderen ärgern sich hauptsächlich über sein unsympathisches Wesen. Doch niemand ist geeigneter als Philo Vance, einem scheinbar spukenden Mörder den Todesstoß zu versetzen. Das kunstvoll errichtete Gebäude des "Mordfalls Drachen" (DuMont) von S. S. Van Dine demontiert er Stück für Stück, bis im Finale eine rein rationale Erklärung übrig bleibt. Ein Besprechung mit erfreulich viel Information zu Buch und Autor von Michael Drewniok [17.12.2004] ...
Hamburger Abendblatt: "Sein Mörder kommt immer aus München"
Zu seinem Geburtstag am Heiligabend blickt der erfolgreiche Krimi-Autor Herbert Reinecker mit Stolz auf sein Lebenswerk. Mehr als 400 Kriminaldrehbücher hat Reinecker in 30 Jahren verfaßt, erst vor fünf Jahren hat er sozusagen "gekündigt". Damals hatte er gedacht, wegen einer Augenkrankheit das Schreiben aufgeben zu müssen. Erst später war ihm die Idee gekommen, seine Texte in ein Diktiergerät zu sprechen.
Ein Artikel von Tilmann P. Gangloff ...
Kölner Stadt-Anzeiger: "Warum stirbt's sich am Rhein so schön?"
Natürlich denkt der Krimi-Fan beim Titel des neuen Romans von Stefan Winges sofort an Agatha Christie und ihren Detektiv Hercule Poirot. Doch die Spuren des seltsamen Falles in "Tod auf dem Rhein" (Emons), dem zweiten historischen Krimi des Kölner Autors, führen den englischen Gentleman und seinen Assistenten Dr. Watson nach Köln ...
Stern: "Gauner, Räuber und Halunken"
Hörspiele mit Detektivgeschichten laufen bereits seit Jahrzehnten mit außerordentlich großem Erfolg. Carsten Scheibe versucht, die Hörspiele altersgerecht einzusortieren ...
Die Welt: "Der Kampf um Hirne in neuen Thrillern"
Chips und Gehirnzellen – eine Verbindung, an der die Neurologen und Biochemiker seit langem arbeiten, und die Jens Johler schon vor drei Jahren in seinem Krimi "Gottes Gehirn" verarbeitete. Jetzt ist sein neuer, gemeinsam mit Christian Stahl verfaßter Thriller auf dem Markt: "Das falsche Rot der Rose" (Europa-Verlag).
Ein Besprechung von Ulli Kulke ...
Titel: "Eine runde Story"
Martin Schüllers "King" (dtv) ist ein richtig runder Krimi – Figuren und Handlungsstränge sind sehr fein durchkomponiert. Eine profunde Story und ein facettenreiches Zeitpanorama um Rock'n Roll und Aufruhr, Jazz und Existentialismus, Capri- und Nietenhosen, Pagenschnitt und Pettycoats.
Eine Besprechung von Jan Christian Schmidt ...
Nordkurier: "Nachttrip mit Gruselstimmung"
Als Experte führe er bei der Kriminaltour zu den schaurigsten Orten der Hauptstadt, verspricht Tourleiter Jan Feustel. So referiert der Geschichtsexperte von der Bestie vom Schlesischen Tor, dem organisierte Verbrechen der 30er Jahre, den Kneipen, die bei Ex-Sträflingen sehr beliebt waren und einem Mörder, der zu DDR-Zeiten sogar Minister werden sollte.
Ein Artikel von Andreas Wilhelm ...
Die Welt: "Das Böse wohnt in noblen Villen"
Hinter solchen Häusern wohnt das Geld. Und wo das Geld wohnt, da wohnt auch Habgier, Neid und Mordlust – das weiß jedes Kind aus Krimiserien wie "Derrick". Herbert Reinecker, der Vater von "Derrick" und bald 90 Jahre alt, hat eine ganz eigene Vorstellung von Mord und Totschlag ...
Ein Artikel von Claudia Fischer ...
WAZ: "Die Waffe in einer Frauenhand"
In der sparsam ausgestatteten Ausstellung "Die Kommisarinnen" im Filmmuseum Berlin mit Exponaten wie Kostümen, Dienstwaffen, Ausweisen schaut man auf "TV-Inseln" mit Sofas und Kissen im größten Raum einigen Kommissarinnen bei ihrer Ermittlungsarbeit zu. Eine Zeitschiene hält der Fiktion die Realität entgegen: Denn im gehobenen Polizeidienst sind Frauen – anders als im deutschen TV-Krimi – unterrepräsentiert.
Ein Artikel von Ulrike Mattern ...
taz: "Das Mittelalter / Das Böse":
Die Lektüre von Antal Szerbs erstmals auf Deutsch vorliegendem Roman "Die Pendragon-Legende" (dtv-Premium) ist ein zwiespältiges Vergnügen. Das bevorzugte Stilmittel von "Die Pendragon-Legende" ist die Ironie und der Roman ein weit verzweigtes Spiel mit den Genres, eine Mischung aus Detektiv-, Grusel-, Liebes- und Kolportageroman. Nur ist das Ganze weder spannend noch gruselig, noch lässt es nur ein Mindestmaß an Romantik oder ernsthaftem Pathos zu.
Die Logik, in der es in Imre Kertész 1976 entstandener "Detektivgeschichte" (Rowohlt Verlag) geht, ist natürlich die des Bösen und die der Macht, denn unaufhaltsam folgen das Böse und die Macht ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten. Kein noch so hart gesottener, originärer Krimi ist schauerlicher als diese "Detektivgeschichte".
Neue Bücher kurz besprochen von Gerrit Bartels ...
Netzeitung: "Hartgesottene Krimis":
Hartgesottene Krimis auf der Suche nach dem perfekten Verbrechen. Der amerikanische Film Noir steht in der Tradition von Raymond Chandler und Dashiell Hammett. Der reich bebilderte Band "Film Noir" aus dem Taschen-Verlag dokumentiert das Genre anhand seiner Geschichten und historischen Entwicklung, außerdem beinhaltet das Buch eine ausführliche Chronologie und Filmografie. ...
Stuttgarter Nachrichten: "Auf den Spuren der Pariser Gangster":
Als Chronist und Paris-Nostalgiker hat sich der 60-jährige französische Historiker Claude Dubois in seinem Buch "Paris gangster" die Spuren der schillernden Typen aus der Unterwelt an der Seine gemacht.
Ihn fasziniert vor allem jenes "Goldene Zeitalter" der Gangster von früher, das in den turbulenten Jahren zwischen den Weltkriegen herrscht. Die Stadt will leben und tanzt auf dem Vulkan, der heiße Tango und die "Neger-Musik" kommen in den Montmartre-Tanzclubs auf. Mit Prostitution und Erpressung machen viele ein schnelles Geld. Ein Bericht von Hanns-Jochen Kaffsack, dpa ...
Junge Welt: "Auf den Spuren der Pariser Gangster":
Nun haben Reinhard Kleist und Tobias O. Meissner den zweiten Band der (geplanten) Trilogie vorgelegt: "Berlinoir 2 – Mord!". War man der Meinung, das Genre der Vampirgeschichten sei längst durchdekliniert, so hält der intelligente Plot von "Berlinoir" doch einige Überraschungen bereit. Er ist Parabel auf eine gewalttätige Orwellsche Diktatur, großartiger Actionkrimi, morbide Fantasy-Story und Liebeserklärung an diese Stadt zugleich. Eine Besprechung von Helene Hecke, 21.12.2004 ...
Rheinische Post: "Sprünge in die Vergangenheit":
Die Sprünge in die Vergangenheit machen den Thriller "Gottes Feuer" (Bastei-Lübbe) von Peter Millar sehr lebendig und anschaulich. Wenn auch einige Schlüsse und Aktionen nicht nachvollziehbar sind, ist es Millar gelungen, einen geschichtlichen Überblick zu bieten, ohne jemanden den "Schwarzen Peter" zuzuschieben.. Eine Besprechung von Bettina Schwoch, 16.12.2004 ...
ZDF: "Spannender Krimi aus dem historischen Venedig":
Der Roman "Schnee in Venedig" (Kindler Verlag) von Nicolas Remin besitzt alles, was für einige Stunden Lesespaß wichtig ist: Interessante Protagonisten mit Charakter, einen faszinierenden Schauplatz, einen aufregenden Plot, eine zarte Liebesgeschichte und das alles geschrieben in einer wunderschönen präzisen Sprache. Eine Besprechung von Elisabeth Jändl, 19.12.2004 ...
Das Krimiposter der europäischen Krimi-Ermittler von Jan Scherping zeigt 202 europäische Krimi-Ermittler an ihren Schauplätzen. Von Sundsvall bis Sizilien, von Barcelona bis Istanbul. Kurze Charakteristiken porträtieren die einzelnen Ermittler. Natürlich ist auch der jeweilige Verfasser genannt. Der "Focus" Nr. 52 vom 20.12.2004 listet alle Schauplätze auf und druckt eine kleine Version des Plakates ab. Es gibt auch die Webseite "www.krimiposter.de", auf der alle Details zur Bestellung des Plakates (Format A 1, kostet 8,95 Euro und hat die ISBN 3-89982-900-X) aufgeführt sind ... mehr
Kalender
Felix Huby
Am 21. Dezember 1938 wird Felix Huby als Eberhard Hungerbühler in Dettenhausen bei Tübingen geboren. Felix Huby arbeitete als Tageszeitungsreporter und Redakteur. Anfang der siebziger Jahre erschienen von Felix Huby eine Reihe von Sachbüchern, schon bald folgten Kinder- und Jugendbücher und 1977 sein erster Kriminalroman "Der Atomkrieg von Weihersbronn".
Felix Huby schuf in den nächsten Jahren in seinen Kriminalromanen die Figur des Stuttgarter Kommissars Bienzle, der seine Fälle mit seinem "tpyisch" schwäbischen Sinn für Zusammenhänge löst. Ende der 80er Jahre konnte Huby schließlich seinen ehemaligen Romanhelden auch als TATORT-Figur des SDR etablieren.
Seit Mitte der achtziger Jahre gehört Felix Huby zu den meistbeschäftigen Drehbuchautoren des deutschen Fernsehens. Er arbeitete unter anderen mit einem Autorenteam an Serienadaptionen, ehe er sich wieder eigenen Serien und Reihen zuwandte. Darüber hinaus schrieb er immer wieder Einzelfilme.
1999 wurde Felix Huby für sein Werk mit dem "Ehrenglauser" der Autorengruppe Deutsche Kriminalliteratur "Das Syndikat" ausgezeichnet. (Auszug aus dem "Lexikon der deutschen Krimi-Autoren")
Infos bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Tatort-Fundus, Wikipedia.org , Listen (Interview), Die Zeit, Radio Bremen (pdf).
Lawrence Treat
Am 21. Dezember 1903 wird Lawrence Treat in New York geboren († 7. Januar 1998 in Oak Bluffs, Massachussetts). Treat gilt als einer der Väter des modernen Polizeiromans (Police Procedural), da er nicht einen einzelnen Detektiven
oder Ermittler in den Mittelpunkt seiner Geschichten stellte, sondern die Arbeit eines Polizeiteams und die vielfältigen Konflikte in ihrem Revier. Ausserdem schrieb er mehrere sogenannte "Detect-O-Grams", eine Art Krimirätsel-Puzzle.
1965 erhielt er den "Edgar-Preis" für die beste Kriminal-Kurzgeschichte, 1978 den "Special Edgar".
Treat gehörte 1945 zu den Gründern der "Mystery Writers of America" , war schließlich auch Präsident und Direktor der Organisation.
Mehrere Bücher von ihm erschienen auf deutsch bei Verlagen wie Scherz, Gerstenberg, DuMont, Goldmann.
Infos bei:
www.kirjasto.sci.fi (engl.), Krimi-Forum, biblion.com (engl.).
Buchmarkt: "Der erste europäische Atlas der Meisterdetektive":
Die von Jan Scherping entwickelte "Europa-Karte aller Krimi-Ermittler" liegt dem aktuellen "FOCUS" bei, meldet das Fachmagazin "Buchmarkt" am 20.12.2004...
Hinternet: "Killer
in der deutschen Promiszene":
"HINTER-NET! Die kulturelle Frittenbude am Rande der Datenautobahn"
wird 10 Jahre alt. Anlass genug für eine besondere Aktion. Am 10.
Dezember startete mit "Das PromiMassaker" ein Fortsetzungskrimi von
Dieter Paul Rudolph. 24 Wochen lang, jeden Freitag, wütet ein Killer
in der deutschen Promiszene. Und der Krimi passt sich diesem Milieu
an: Überdreht, gnadenlos kalauernd, waghalsig über dem Abgrund
zwischen Trash, Kitsch und Kunst balancierend. Nach "Die Pfauenfeder" aus dem
Jahr 2000 ist "Das PromiMassaker" Rudolphs zweiter Streich für
HINTER-NET! An Sex, Crime & Sozialkritik kommt niemand vorbei ...
Hamburger Abendblatt (18.12.2004): "Magischer Blick auf die Welt":
In Jugendkrimis erleben Kinder Abenteuer in der Fremde, begegnen phantastischen Figuren – aber auch der harten Realität. Die Autorin Regula Venske stellt Neuerscheinungen vor ...
Thüringische Landeszeitung(17.12.2004): "Ein Requiem auf den alten Krimi":
Nicht nur in der Pisa-Studie, auch bei der Krimi-Quote haben die Skandinavier die Nasen vorn. Legen die schwedischen Autoren mal eine schöpferische Pause ein, stoßen die Finnen in die Presche. Der neue Krimistern am Ostseehimmel heißt Taavi Soininvaara. Erstmals ist jetzt von ihm ein Roman in deutscher Übersetzung erschienen, und nach der Lektüre wünscht man: Mehr davon! Frank Quilitzsch über "Finnisches Requiem" (G. Kiepenheuer Verlag) ...
Titel:: "Moralische Killer in der Verlagsszene":
Martha Grimes neuester Roman "Mordserfolg" (Goldmann) sprüht vor Witz und Sarkasmus, sofern man Sinn für staubtrockenen Humor hat.
Martha Grimes nennt keine Namen, sie arbeitet mit Bezeichnungen ganz in der Dickenschen Tradition (Mackenzie-Haack, Queeg & Hyde, Dwight Staines oder Old Hotel). Trotzdem dürften sich Kenner der New Yorker Literaturszene nicht schwer tun, die Beschreibungen zu entschlüsseln ...
Titel: "Black – as beautiful as Shaft":
Manchmal benutzt er auch seine Fäuste – der schwarze Privatdetektiv John Shaft, den Ernest Tidyman wie einen Phönix aus der schwarzen Asche der Rassendiskriminierung gezogen und zu einer absoluten Kultfigur gemacht hat. Ernest Tidyman wählte für seine Romane die ruppige Sprache Chandlers, nicht epigonal, aber deutlich in dessen Dunstkreis. Dieser Aspekt kommt im Hörspiel "Shaft und die sieben Rabbiner" (Der Audio Verlag) mit aller Deutlichkeit – und Komik! – zu tragen. Es bietet kurzweiligste Unterhaltung, vor allem durch die markanten Stimmen. Von Klaus Hübner ...
Der Schallplattenmann sagt: "Der lakonische Detektiv kloppt sich durch den New Yorker Diamanten-Bezirk":
Die Shaft-Romane von Ernest Tidyman selbst erwiesen sich allerdings als zynisch und brutal und deren Plots als ziemlich flache Dutzendware. Auch die Umsetzung als Hörspiel-Krimi in "Shaft und die sieben Rabbiner" (Der Audio Verlag) leidet unter dem etwas lauen Ausgangsmaterial ...
Hamburger Abendblatt (18.12.2004): "Showdown in den Everglades":
Krimi aus Florida: Die Bösen sind nicht immer nur Bau-Firmen – Jonathon Kings Thriller "Das Messer im Sumpf" (Knaur) über Umweltsünden und zornige Außenseiter.Anders als der ironisch-pointierte Autor Carl Hiaasen, der alle Bauunternehmer am liebsten als satanische Erzkapitalisten entlarven möchte, zeigt King auch den Furor jener Aussteiger, die sich als Alligatorjäger oder Fremdenführer in den Everglades durchschlagen. Von Peter Münder ...
Hamburger Abendblatt (18.12.2004): "Warum der Clown sterben mußte":
Krimi aus München: Ein Ex-Kripomann folgt brisanten Spuren, die in die Nazi-Zeit weisen. Der in München lebende Robert Hültner hat mit Türk eine vielschichtige Figur geschaffen – einen Mann, der seine berufliche Degradierung zum Polizeiobermeister verkraften muß, sich nach außen hin gleichwohl gelassen gibt, dessen Liebesbeziehung brachliegt, der in seine Arbeit flieht, um dem Alleinsein zu entkommen. Volker Albers über "Das schlafende Grab" (btb) ...
taz (18.12.2004): "Ermitteln, spielen, trinken":
Zweimal Peter O. Chotjewitz: Der typische Siebzigerjahre-Roman "Saumlos"
und die gelungene Krimiparodie "Urlaub auf dem Land" (bei Verbrecher Verlag): Chotjewitz Antwort auf Chandlers berühmten Privatdetektiv Marlowe. Von Maik Söhler ...
Berliner Morgenpost (Magazin) (17.12.2004): "Der Krimi zum Wein":
Edler Rebensaft und gemeines Verbrechen haben mehr miteinander gemein, als man auf den ersten Blick glauben würde. Jene ungeheuren Preise nämlich, die für Kultweine wie Château Pétrus und Sassicaia verlangt werden, haben schon so manchen Zeitgenossen zu illegalen Machenschaften verleitet. ...
Die Inhalte der Seite "krimisammlung.de" sind in jahrelanger Kleinarbeit aus den verschiedensten Quellen zusammengetragen worden und es werden immer mehr. Für Sammler und für Freunde der schönen und weniger schönen Umschläge verschiedener Krimireihen lohnt sich der Ausflug auf diese Seiten immer. Es gibt umfangreiche Bibiliographien nach Autorennamen und es gibt ebenso umfangreiche Listungen nach Reihen: bisher Scherz, Goldmann und Heyne, sowie Ullsteins Kriminalmagazin (mit Inhaltsverzeichnissen!) und Alfred Hitchcock's Kriminalmagazin Bände 51-60. Ausserdem gibt es ein Special "Agatha Christie bei Scherz". Das alles wunderbar illustriert mit zahlreichen Umschlagbildern: eine kriminelle Delikatesse .... mehr
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Die Dezemberausgabe des niederländischen Krimimagazins "Crimezone" ist in wie immer bester Qualität erschienen. Enthalten sind diesmal Interviews mit Karin Alvtegen und Collins & Lapierre. Ein ausführliches Dossier über David Baldacci. In der Rubrik "Aldus" gibt es Sander Verheijens Rückblick auf den abgelaufenen Monat. Dazu ein Überblick über die englischsprachige Krimiscene, die Abstimmung für den besten Krimi des Jahres 2004 und ein Blick über das Genre hinaus ... mehr
Daß das Verdrängte zur großen europäischen Erzählung gehört, haben uns längst andere, amerikanische oder englische Schriftsteller gezeigt – nicht nur in den Kalte-Kriegs-Epen von Len Deighton oder John Le Carré. Und auch hier werden keineswegs bloß die alten Schlachten nachgestellt, sondern durchweg unbequeme Themen angeschnitten.
Warum sich über manches Verhängnis nur ein Roman schreiben läßt. Über die heilende Wirkung der Fiktion. Ein Beitrag von Cora Stephan in "Die Welt" vom 18.12.2004 ... mehr
Joseph Hansen
Mit einiger Erschütterung haben wir den Tod des amerikanischen Schriftstellers Joseph Hansen (verstorben am 24. November 2004 im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes) zur Kenntnis nehmen müssen. Sie dürfen uns glauben, daß unsere Erschütterung angesichts der absoluten Nichtkenntnisnahme dieses traurigen Ereignisses durch das deutsche Feuilleton noch viel größer war. Der "Argument Verlag" unternimmt seit Jahren in seiner Reihe "Pink Plot" die überaus anerkennenswerte Leistung, das kriminalistische Gesamtwerk des Autors in neuer Übersetzung wieder in den deutschen Buchmarkt zu schleusen. Dennoch scheint die Pionierleistung, die Hansen mit seinen Romanen vollbracht hat, nicht allgemein bekannt zu sein. Hansen schuf mit dem schwulen Versicherungsdetektiven Dave Brandstetter nicht nur einen Klassiker der Kriminalliteratur, sondern zeichnete im Verlauf der Romane auch ein Bild der sich verändernden amerikanischen Gesellschaft, weit über den sexuellen Aspekt hinaus.
In Frankreich wird Hansen jedoch sehr geschätzt und so verweisen wir auf den Nachruf, den die ehrwürdige, aufklärerische "Liberation" diesem wichtigen Autor widmete: "Feu Joseph Hansen, pionnier du polar homosexuel"
Weitere Informationen zu Hansen gibt es hier:
Argument Verlag , "der bücherfreund" , "kaliber. 38" , "Toms Krimi-Treff" .
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt an jedem 3. Samstag im Monat wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
In der Sendung am Sonnabend, 18. Dezember 2004 im "infoRADIO/RBB 93,1" um 9:25 und 11.25:
Eine junge Frau, Mutter zweiter kleiner Töchter,
schafft nach sechs Jahren Ehe-Martyrium
endlich, sich von ihrem gewalttätigen Mann zu lösen.
Sie zieht mit den Kindern in die Nähe ihrer eigenen
Mutter. Der prügelnde Mann darf sich ihnen nicht
nähern und keinen Kontakt aufnehmen. Aber er
terrorisiert weiter – lauert ihnen auf, droht immer
wieder Mord an. Eines Tages im Oktober 2004 macht
er die Drohung wahr – er ersticht seine Frau vor den
Augen der 3-jährigen Tochter. Die Oma überlebt
um Haaresbreite.
Häusliche Gewalt – Alltagskriminalität, die erst seit
kurzem als solche wahrgenommen und bekämpft wird.
Seit Januar 2002 ist bundesweit das neue Gewaltschutzgesetz
in Kraft. Berlin hat ein gutes Netz von Kriseninterventionsorganen,
auch die Polizei gehört dazu.
In diesem Fall mußte es versagen: es gab achtzehn Strafanzeigen,
der Täter wurde zwar immer wieder festgenommen,
aber auch immer wieder freigelassen – es gab keinen Haftrichter, der den Ernst der Lage gesehen hätte ... Inforadio ...
Und als Text am Samstag im "Tagesspiegel"
Das kriminalistische Trio Reinhard Jahn (Bochumer Krimiarchiv), Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi) und die Gerichtsreporterin Ingrid Müller-Münch geben Tipps für die besten Krimis der Saison, Insider-Infos und mörderische Spezialitäten. Der Termin der telefonischen "Mordsberatung":
Samstag 18.12.2004 ab 20.05 Uhr auf WDR5.
Wie immer sind auch die Hörerinnen und Hörer der Sendung gefragt, sich an der Suche nach dem ultimativen Kriminalroman zu beteiligen. Sie können per Anruf oder Mail mordsberatung@wdr.de mitdiskutieren, Fragen stellen oder Lesetipps geben.
Die Telefonnummer wird in der Sendung bekannt gegeben. Bis dahin können aber auch schon Fragen per mail gestellt werden: mordsberatung@wdr.de
Die in der Sendung vorgestellten Bücher können als Liste bei der WDR 5 Hotline bestellt oder im Internet abgerufen werden. Moderation: Thomas Hackenberg ... mehr
taz: "In den Finger geschnitten":
Bis morgen steht Theo van Goghs letzter Film im Internet. Der Thriller "06/05" dreht sich um den Mord am Rechtspopulisten Pim Fortuyn, für den van Gogh letztlich die Linke verantwortlich macht ...
Abendblatt: "Ahrensburger Krimi-König":
Ein Ahrensburger mischt den Hörspiel-Markt auf. Harald Dzubilla (60), der den Künstlernamen Peter Riesenburg verwendet (er stammt aus Riesenburg, dem heutigen Prabuty in Polen), hat die Drehbücher zu bisher vier Folgen rund um die Privatdetektive Konni Knall und Fabian Fall geschrieben ...
Rheinischer Merkur: "Das Böse lauert nebenan":
Andreas Pflüger hat seinen Roman "Operation Rubikon" in einer nahen Zukunft angesiedelt. Doch was er zeigt, ist das mögliche Gesicht unseres Staates am Vorabend seiner Übernahme durch internationale Kartelle. "Operation Rubikon" handelt davon, wie ein paar Polizisten um den alten Wolf und seine Tochter Sophie versuchen zu verhindern, was kaum mehr zu ändern scheint: die Kontrolle der deutschen Regierung durch eine transkontinental operierende Mafia von Drogen-, Waffen- und Menschenhändlern. Zwei Mächte stehen sich gegenüber, das Geld und das Recht. Dem Gesetz des Genres folgend, siegt am Ende das Gute. Doch es könnte auch anders sein, und der Preis für den Sieg ist hoch. Ein Beitrag von Hans-Joachim Neuebauer ...
DeutschlandRadio: "Was alles zu einem echten Hamburg-Krimi gehört":
Hamburg spielt nicht selten die Hauptrolle im Fernsehleben. James Bond auf der Mönckebergstraße, Stoever im Halteverbot, Bella Block kippt sich einen Wodka hinter die Binde. Die Stadt ist filmreif, hier gibt's schön viel Mord und Totschlag, filmmäßig. Der Slogan vom "Hoch im Morden" machte die Runde. Und auswärtige Freunde des Flimmerkastens (zum Beispiel Bayern oder Sachsen) denken, sie hätten Hamburg geschnallt. Weil zu einem Hamburg-Krimi gehören ganz bestimmte Zutaten. Aber welche?
Ein Beitrag von Hartwig Tegeler ...
Die Berliner Literaturkritik: "Eine komplizierte Wahrheit":
Im Alter von 26 Jahren steigt Andrew Gage aus einem See. Das ist seine Geburt. Jünger ist er nie gewesen. Andrew, Protagonist und Ich-Erzähler von Matt Ruffs drittem Roman "Ich und die anderen" (Hanser) ist eine von vielen Seelen im Kopf von Andy Gage, einer multiplen Persönlichkeit. Andy Gage selbst ist tot. Er wurde 1965 geboren und nicht lange darauf von seinem Stiefvater ermordet. Jedoch war das kein normaler Mord: Die Misshandlungen und Schändungen, die ihn töteten, waren zwar real, sein Tod aber nicht. Tatsächlich starb nur seine Seele, und als sie starb, zersplitterte sie. "Ich und die anderen" ist eine ungewöhnliche Geschichte über Liebe und Freundschaft, ein unverfilmbares Road Movie, ein ausgeklügeltes psychologisches Drama, ein Krimi und ein Thriller in einem – handwerklich beeindruckend, bewegend und gut. Eine Besprechung von Christian Freimuth ...
Heidenheimer Zeitung: "Zwischen Alltag und Wahnsinn":
Die Krimi-Autorin Patricia Vohwinkel beendete am Mittwochabend im K 2 mit einer Lesung aus ihrem Buch "Blutnacht – Nachtblut" ihre Lese-Tournee durch deutsche Lande. Wer sich von Vokabeln wie "Blut" und "Gothic" angezogen fühlte, konnte enttäuscht werden. Die Geschichten, die die Autorin lebhaft zu erzählen wusste, sind weit subtiler, als es vordergründig scheinen mag. ...
Kalender
Dorothy Leigh Sayers
Die britische Schriftstellerin Dorothy L. Sayers stirbt am 17. Dezember 1957 im Alter von 64 Jahren in Witham (Essex) an einem Herzinfarkt ( * am 13. Juni 1893 in Oxford).
Sie wurde am Sommerville College in Oxford ausgebildet und machte einen Abschluss mit einer erstklassigen Note in modernen Sprachen – sie war eine der ersten Frauen überhaupt, die an dieser Institution einen Abschluss machte. Sie arbeitete als Lehrerin und später als Werbetexterin in einer Werbeagentur (Bensons) in London. Das gab ihr einen wertvollen Einblick in die Werbebranche, den sie im Krimi "Mord braucht Reklame" (Murder Must Advertise) verwendete. Sie heiratet 1926 Captain Oswald Atherton Fleming, die Ehe verlief unglücklich. Ihren unehelichen Sohn ließ Dorothy L. Sayers bei einer Cousine versteckt aufwachsen.
Dorothy L. Sayers (sie bestand auf dem "L." und sprach ihren Namens wie "Ssährs" aus) ist vermutlich am bekanntesten für ihren Amateurdetektiv Lord Peter Wimsey. Dieser englische Aristokrat ist Held einer Reihe von Krimis, sowohl in Romanen als auch in Kurzgeschichten. In vier Geschichten kommt auch Harriet Vane vor, eine Kriminalschriftstellerin und Amateurdetektivin, die letztendlich Lady Peter Wimsey wird. Sayers schrieb auch eine Anzahl von Kurzgeschichten über die Figur Montague Egg, ein Weinverkäufer, der auch kriminalistische Rätsel löst.
Sayers selber befand ihre Übersetzung von Dantes "Göttlicher Komödie" ins englische als ihre beste Arbeit. Sie schrieb auch religiöse Essays und Schauspiele.
Als sie 1957 starb, hinterließ sie eine Reihe von Briefen und Fragmenten, die jetzt von der für den Booker-Preis nominierten Autorin Jill Paton Walsh kongenial zum letzten Fall von Lord Peter weitergesponnen wurden: "Mord in Mageren Zeiten".
Info und Bibliographie bei wikipedia.de, www.sayers.de, www.wdr.de , krimi-couch.de, krimi-forum.de, Michael Dalock-Schmidts Krimiseite, www.schwarzaufweiss.de, www.sayers.org .
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Deutsche Welle: "Ermittlung in eigener Sache":
Wie die Schatten der Vergangenheit die Gegenwart verdunkeln können, das ist nun schon zum zweiten Mal Thema eines Kriminalromans von Christian von Ditfurth. Nach der SS in Stachelmanns erstem Fall geht es in "Mit Blindheit geschlagen" (Kiepenheuer & Witsch) um alte, ehemalige und auf seltsame Weise immer noch aktive Mitarbeiter der ehemaligen DDR-Staatssicherheit. Ein kenntnisreich erzählter, süffig geschriebener, atmosphärisch starker Kriminalroman, der beweist, dass man auch in Deutschland akademische Unterhaltungsliteratur verfassen kann ohne zu dozieren. Eine Besprechung von Ulrich Noller ...
HR-online: "Zum Schreien komisch":
Heinrich Steinfest ist ein Sonderfall. Denn er hat Humor - nicht diesen durch aufgeregtes Sprachgehabe herbeigeführten. Eigentlich verdient Steinfest einen Titel als der Humorist unter den deutschsprachigen Krimiautoren. Steinfest hat mit "Nervöse Fische" (Piper) einen wunderbaren Roman veröffentlicht, der absurde Situationen mit nicht weniger absurden Reaktionen und Handlungen vermischt. Eine Besprechung von Nicole Rodriguez Cardenas ...
FAZ: "Im Bett mit Graham Greene":
Die Karibik war im Kalten Krieg ein bevorzugter Tummelplatz tropisch erhitzter Agententhriller. Im Bermudadreieck zwischen Papa Doc, Fidel Castro und dem Voodoogott Baron Samedi hat James Bond Weltverschwörungen aufgedeckt und Graham Greene Doppelagenten Gottes stranden lassen, und so war es nur eine Frage der Zeit, wann Robert Stone, der mit seinen Politthrillern seit bald vierzig Jahren die Nase im Wind hat, den Hinterhof Amerikas betreten würde. Robert Stones bislang kürzester Roman ist nicht unbedingt sein bester. Nüchtern betrachtet, ist sein Bastard tatsächlich promiskuitiv abgeleitet von Greene und Castro und gezeugt im Lotterbett antiimperialistischer Kolportage. Eine Besprechung von Martin Halter ...
Junge Welt: "Nicht mehr gebraucht":
Phantasie an der Macht: Der Film "The Singing Detective" ist eine Pulp-Psychoanalyse. Im Grunde ist es dann aber doch wieder einfach: "The Singing Detective" ist eine Geschichte von der Literatur in der Klinik. Ein erfolgloser Verfasser von Schundromanen (Robert Downey Jr.), leicht pornographischen Detetektivgeschichten, liegt von einer mysteriösen Hautkrankheit entstellt und gelähmt im Krankenhaus. In seinen Fieberphantasien schreibt er seinen Debütroman "The Singing Detective" noch einmal. Die Welt der Klinik ist die der Gegenwart, die der Crime-Story im Original das London der 40er, in der Neufassung das Los Angeles der 50er. Eine Besprechung von Andreas Hahn ...
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Am 22. und 23. Januar findet an der "Evangelischen Akademie Iserlohn" eine Tagung zum Thema:
"Wiederkehr des Bösen. Der Kriminalroman auf neuen Wegen" statt.
Der Kriminalroman heute ist global und regional zugleich, er thematisiert so gut wie alle Veränderungen, Phänomene und Probleme unserer gegenwärtigen Lebenswelt. Damit hat er in gewisser Weise die Nachfolge des realistischen Problemromans aus dem 19. Jh. angetreten. Man hat ihn sogar als das "Universalgenre" des 20. (und 21.) Jahrhunderts bezeichnet. Man könnte sicher auch sagen: Im Kriminalroman beobachtet unsere Gesellschaft sich selbst. Mit Dr. Rüdiger Sareika; Prof. Dr. Jochen Vogt, Tobias Gohlis, Rutger Booß, Walter Wehner u.a.
Das Tagungsprogramm als pdf-Datei gibt es hier
...
Junge Welt: "Sterben und fressen":
Kleine Geschichten und große Geschichten: Philippe Claudels Meisterwerk "Die grauen Seelen" (Rowohlt-Verlag) liegt auf deutsch vor. "Ich habe versucht, ein wenig mit den Codes von historischem Roman, Kriminalroman und Liebesroman zu spielen und mich immer am Rande dieser Genres aufzuhalten, um etwas zu schaffen, daß unserer Epoche angehört, allen anderen aber auch.". Eine Besprechung von Daniel Dubbe ...
Netzeitung: "Subcomandante Marcos":
Gemeinsam mit dem mexikanischen Autor Paco Ignacio Taíbo II hat sich Rebellenführer Marcos eine Detektivgeschichte ausgedacht. Das Ende ist noch offen ...
ORF: "Der Fall Majorana" Teil 2:
Das Leben und Verschwinden des Ettore Majorana. Am 26. März 1938 verschwindet der sizilianische Physiker Ettore Majorana, dessen Arbeiten auch Werner Heisenberg beeinflussten, auf einer Schifffahrt von Palermo nach Neapel spurlos. Seit diesem Zeitpunkt existiert in Italien der "Kriminalfall Majorana" ...
lit04: "Der perfekte Ort für einen Mord":
Es wird eng auf dem Land: Krimiautoren entdecken das englische Dorf als Weltschauplatz. Während das englische Dorf in den Romanen von Granger & Co. dem Paradies scheinbar immer näher rückt, schenken ihm die als "literarische Schwergewichte" gehandelten Autoren keine Gnade. Sie siedeln es auf der anderen Seite der Skala an. In der Hölle. Ein Beitrag von Lea Braun ...
evolver: "Harter Aufprall":
Russell Andrews – hinter dem Pseudonym verbirgt sich, je nach Quelle, ein amerikanischer Drehbuchautor oder ein Duo, bestehend aus einem Romancier und einem Lektor – gelingt mit "Icarus" (Aufbau) ein kleines Kunststück. Eine Besprechung von
Jürgen Benvenuti ...
Jungle World: "Sozialgeschichte als Polit-Krimi":
Der Krimi "Hartes Pflaster" (Verlag Assoziation A) von Dominique Manotti greift viele der in Paris im Frühjahr 1980 aktuellen Themen auf: europaweit agierende Drogen- und Zuhälterringe, erbitterte Kämpfe unter türkischen Rechts- und Linksradikalen im Exil, internationale Waffenhändler und die Geheimnisse der französischen Diplomatie im Nahen und Mittleren Osten. Eine Besprechung von Christoph Villinger ...
Frankfurter Rundschau: "Auf der Suche nach dem Bösen":
Der Profiler Thomas Müller studiert die entsetzlichsten Untaten, um Verbrecher zu fangen – und zu verstehen. Als Beobachter über das Böse zu reden, das ist mit Müller spannender. Er hat eine feine Sensibilität dafür. Nicht nur, wenn es um Serienkiller geht. Ihn zieht es weiter. Er sucht nach dem Bösen, das Menschen antreibt, in Shakespeares Dramen und bei Schiller.
Ein Bericht von Markus Brauck ...
Kalender
Horace McCoy
Am 15.Dezember 1955 stirbt der amerikanische Schriftsteller Horace McCoy nach einem Herzanfall in Hollywood (* 14.April 1897 in Pegram, Tennessee).
McCoy arbeitete als Sportjournalist, war Gründer einer Theatergruppe und Drehbuchautor. Er ging Anfang der 30er Jahre nach Hollywood und gilt als einer der wichtigsten Vertreter der "hard-boiled"-Schule, die schonungslos amerikanische Verhältnisse spiegelte. Sein Roman "They shoot Horses, don't they?" (Ums nackte Leben), die bittere Geschichte eines Tanzmarathons wurde ein Klassiker der modernen Literatur und 1969 von Sydney Pollack verfilmt.
Infos bei ... mordlust.de , kirjasto.sci.fi (engl.), Literary Encyclopedia (engl.), William Marling (engl.),
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ORF: "Selbstironischer 'Sherlock Holmes'":
Die posthume Entdeckung des ungarischen Autors Antal Szerb im deutschen Sprachraum führt nun zur bereits zweiten Veröffentlichung. Der mystische Krimi "Pendragon-Legende" (dtv) war 1934 erstmals verlegt worden. Antal Szerbs zitatenreicher Kriminalroman: Von der Gender-Debatte über Bauhaus bis hin zur Mystik der Rosenkreuzer ...
hr-online: "Lakonische Komik und schräge Alltagssituationen":
So viel Humor wie in ihrem neuen Buch "Kreuz des Südens" (Goldmann) hätte man Patricia Cornwell gar nicht zugetraut. Zur Bestsellerautorin wurde sie durch ihre Thriller um die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta, düstere Geschichten voller Hass, Blut und Gewalt. Eine Besprechung von Ruth Fühner am 13.12.2004 ...
hr-online: "Kriminalgroteske und hoch politischer Gourmetführer":
Mit "Skorpione im eigenen Saft" (Frankfurter Verlagsanstalt) hat der 1959 in Bilbao geborene Autor Juan Bas eine bitterböse, furiose Kriminalgroteske vorgelegt. Voller galligem Witz, prall, giftig und provokant. Einen hoch politischen Gourmetführer durch die hohe Kunst der Tapas-Küche, für die gebratene Jakobsmuscheln mit Seespinne in Anis-Lauchsauce oder Frittiertes Artischockenherz mit Hummer und roter Paprika weit typischer sind als Skorpione, egal wie auch immer zubereitet. Eine Besprechung von Richard Brückner am 13.12.2004 ...
ORF: "Der Fall Majorana":
Das Leben und Verschwinden des Ettore Majorana ...
BR-online: "Krimi-Grusel aus dem Allgäu":
Nach der Neuvorstellung des Krimis "Erntedank" (M. Dietrich Verlag) der Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr hat es gerade einmal drei Tage gedauert, da waren die 10.000 Exemplare der ersten Auflage bereits ausverkauft. Der pummelige, gemütliche Allgäuer Kommissar Kluftinger taugt eigentlich nicht zum Helden, bricht derzeit aber sämtliche Rekorde: Sein neuer Fall hat sich auf Anhieb zu einem der erfolgreichsten Regionalkrimis überhaupt in Deutschland entwickelt. "Erntedank"-Autor Volker Klüpfel im Gespräch ...
Wallstreet online: "Krimi aus dem Allgäu unter den Top 5":
Es klingt wie ein Weihnachtsmärchen:Ein winziger Ein-Mann-Verlag und ein Nachwuchs-Autorenduo aus dem
Allgäu schaffen das Unmögliche – mit ihrem Krimi "Erntedank. Kluftingers zweiter Fall" landen sie völlig überraschend auf Platz fünf der aktuellen Focus-Bestsellerliste ...
Der Tagesspiegel: "Europa und die Eierdiebe":
In Steven Soderberghs Einbrecherkomödie "Ocean's Twelve" schließen George Clooney & Co eine transatlantische Wette ab. Von Christian Schröder
Schwarzwälder Bote: "Der Mörder taucht im Aquasol":
Rottweil, Schwarzwald, Villingen-Schwenningen – das sind die Hauptschauplätze von "Morgengrauen. Hummels dritter Fall" (Romäus Verlag) von Stefan Ummenhofer und Alexander Rieckhoff ...
Kieler Nachrichten: "Spannende Krimis schreiben":
Wer eine spannende Idee für einen Krimi hat, aber nicht so recht weiß, wie er sie aufs Papier bringen soll, dam wird jetzt in Mölln geholfen: Während einer Schreibwerkstatt für Krimi-Autoren.
Das Syndikat: "Krimis in Deutschland: Tendenzen":
Anfang Dezember fand im Berlin-Brandenburgischen Instituts für Deutsch-Französische Zusammenarbeit in Europa e.V. (BBi) eine Tagung zum Thema "Krimis in Deutschland, Frankreich, Polen: Spiegel der Gesellschaft?" statt.
SYNDIKATS-Sprecher Horst Eckert referierte vor Vertretern der französischen und polnischen Krimi-Szene über die Geschichte und aktuelle Bedeutung des Genres in Deutschland. Seine These: Der deutsche Krimi hat das Stigma seiner mangelnden Tradition längst hinter sich gelassen und präsentiert sich derzeit als absolut konkurrenzfähig im europäischen Umfeld ...
litrix: "Krimis auf Deutsch? Das geht – und wie!":
Rund vierzig Jahre hat der Kriminalroman in Deutschland gebraucht, um zu einer jungen, aber blühenden Gattung heranzuwachsen. Heute erscheinen etwa 200 deutsche Originaltitel pro Jahr (bei einer gesamten Krimiproduktion von etwa 800 neuen Titeln). Kennzeichnend für den literarischen Aufschwung des Kriminalromans in den letzten Jahren sind wachsende Vielfalt und Ausdifferenzierung der Formen und Schreibweisen. Auffällig weichen immer mehr Autoren von starren Genre-Vorbildern ab, nutzen die internationalen Krimitraditionen und deren Erzählmuster souverän als neu kombinierbares Spielmaterial. Eine Übersicht von Tobias Gohlis...
Kölner Stadt-Anzeiger: "Kopfroman":
Javier Marias' neuer Roman "Dein Gesicht morgen" hat das Zeug zu einem Thriller, aber der Autor lässt das Potenzial ungenutzt. Eine endgültige Beurteilung fällt allerdings schwer, da der zweite Teil noch nicht erschienen ist. VON Markus Schwering, 11.12.2004 ...
Die Welt: "Mordanschläge in der Anästhesie":
Ann Granger pflegt liebevoll und mit blutiger Hand die Tradition des englischen Landhauskrimis. Immer gerät das Dorf durch Mord in Unruhe. Schicksale werden aufgedeckt, Gardinen auf- und zugezogen, Teetassen vollgeschenkt und dann gemächlich, aber bestimmt ausgetrunken. Holger Kreitlings Besprechung des Romans "Tote kehren nicht zurück. Mitchell & Markbys elfter Fall." (Lübbe) ...
taz: "crime scene":
Ein Krimi ohne Suspense, das gibt es nicht. Aber es gibt Bücher, die keine Krimis sind und trotzdem eine Menge davon haben. Interessanter sind für diese Kolumne zum Beispiel die Romane zweier Autoren, die zwar auch nicht zu den crime writers gehören, die aber im Gegensatz zu Elfriede Jelinek äußerst spannend schreiben. Kolja Mensing über Bücher von Gilbert Adair und Philippe Claudel ...
NDR: "Zum Lesen empfohlen":
Vorgestellt von Regula Venske wird die Anthologie "Die spannendsten Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien" (Wuderlich). Sendetermin: 13. Dezember 2004, ca. 12.30 Uhr ...
ZDF: "Zum Lesen empfohlen":
Der jüngste Krimi "Wer die Wahrheit sucht" (Blanvalet) von Bestsellerautorin Elizabeth George gewinnt zunächst nur mühsam an Fahrt. Doch dann fließt die Geschichte so kraftvoll und mitreißend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Eine Besprechung von Swea Schilling, 12.12.2004 ...
ORF: "Krimis vom Wein":
Gute Krimis zu finden ist kein Problem. Gute Krimis, die in einem speziellen Milieu spielen, oder in einer bestimmten Gegend, ist schon schwieriger. Aber was machen Krimifans, die von der dunklen Seite ihres anderen Hobbys lesen möchten? Weinkenner zum Beispiel? Die haben es schwer, denn ehrlich, meist ist es doch so: Entweder ein Autor kennt sich beim Wein aus – oder ein Autor kann gute Krimis schreiben. Eine Kolumne von Friederike C. Raderer ...
Die Berliner Literaturkritik: "Adamsberg ermittelt":
Natürlich spielt er in Paris, dieser Krimi. Doch Vargas macht die abgeschliffene Mordszene von Paris nach Art eines Patchworks neu: Altes und Neues vernetzt sich. Die Geräusche schaffen eine überzeichnete, dahingehend dem Krimigenre angepasste, aber angenehm leichte Evokation der Pariser Atmosphäre. Fred Vargas' Krimi "Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord" (Audio-Verlag) als Hörbuch. Eine Besprechung von Sarah Bäumchen ...
Die Welt: "Kurz und knapp":
Krimitipps. ...
Kalender
Ross Macdonald

Am 13. Dezember 1915 wurde Ross Macdonald als Kenneth Millar in Los Gatos, California geboren. Er gilt als Nachfolger von Raymond Chandler und Dashiell Hammett und brachte die hardboiled Detektivstory mit seinem Private Eye Lew Archer zu neuem Ruhm. Er starb am 11. Juli 1983 in Santa Barbara.
Infos:
bei den "Alligatorpapieren ", "Diogenes Verlag", "Mordlust.de", "kaliber.38", "Thrilling Detective" (engl.), "January.com" (engl.)
Ärztezeitung: "Mordanschläge in der Anästhesie":
Martin Kleen, dessen Erstling "Anästhesie" (Leda-Verlag) dieser Tage auf den Markt gekommen ist, weiß, wovon er spricht; denn schließlich ist der habilitierte Anästhesist vom Fach und weiß, wo die Schwachstellen unseres heutigen Medizinsystems liegen ...
FAZ: "Es ist vollbracht":
Zweiundzwanzig Jahre hat Stephen King an seinem Hauptwerk "Der dunkle Turm" gearbeitet. Jetzt erscheint der letzte Band des siebenteiligen Zyklus' auch auf deutsch im Heyne-Verlag – und ist trotz miserabler Übersetzung eines der literarischen Ereignisse des Jahres. Der König ist tot, es lebe der König: Während auf deutsch gerade der abschließende Band seines ehrgeizigsten Romanprojekts erscheint und der Autor erklärt, dieses Buch werde sein letzter großer Roman sein, freut sich Amerika schon über erste Ausblicke auf einen anderen, neuen Stephen King. Ein Bericht von Dietmar Dath ...
Netzeitung: "Horrorfilm":
Der Horrorfilm wurzelt in der Tradition des 19. Jahrhunderts, wo die Moderne nahezu alle sicher geglaubten Werte in Frage stellte. Seine Zukunft liegt in Asien und in der Ästhetik des Computerspiels. Eine Besprechung des Buches "Filmgenres: Horrorfilm" (Reclam 2004) von Ursula Vossen(Hg.) ...
Netzeitung: "Die Rückkehr des 'Paten'":
Vor zwei Jahren hat sich ein New Yorker Verleger gefragt, was die Corleones eigentlich so treiben. Nun kommt eine Fortsetzung von Mario Puzos Klassiker "Der Pate" auf den Markt.
...
ZDF: "Bestie Mensch":
Der Kriminalpsychologe und "Profiler" Dr. Thomas Müller und die Faszination der "Bestie Mensch". Die Kultursendung "Aspekte" berichtet heute um 22.35 Uhr über die dreiteilige Dokumentation im Januar 2005 im ZDF ...
Kölnische Rundschau: "Ein Toter im Kurpark, zwei in Blasweiler":
Edgar Noske lässt in seinem neuen Roman "Endstation Eifel" (Emons) seinen abgehalfterten Elitepolizisten Roger Lemberg, den Leiter der SOKO-Eifel in Dorsel, mit seiner 90 Kilogramm wiegenden Leibesfülle im ganzen Bundesgebiet hinter Mördern und Kollegen herhetzen; bis zum nochmals blutigen Showdown in der Eifel ...
Rheinische Post: "Trend geht noch weiter zum Krimi":
Das ZDF möchte mit seiner erweiterten Krimi-Reihe ab 2005 am Sonntagabend vor allem Literaturverfilmungen, in denen Mörder gejagdt werden, auf den Bildschirm bringen.
Die Berliner Literaturkritik: Mit Vollgas die Welt retten:
Nicholas Christophers Pulp-Roman "Franklin Flyer" ...
"Rheinischer Merkur ": "Vernon Littles Verbrechen":
DBC Pierre sendet in "Jesus von Texas" Lebenszeichen aus der Todeszelle. Von Ulrich Baron.
»Krimi-Report 21«
Das Debüt von Oliver Bottini folgt einem bewährten Rezept mit interessanten Zutaten. Da ist einerseits das verabscheuenswerte Verbrechen und andererseits ein Held, Pardon eine Heldin, die sich einer Vielzahl von Hindernissen gegenübersieht, will sie denn Licht in die Abgründe bringen. Dabei folgt Bottini einem Trend, den neuere Krimis, denken wir besonders an Kommissar Wallander, oftmals auszeichnen: Neben den Verbrechern, die hier im übrigen eher distanziert bleiben, zentrieren sich viele Probleme um die Kommissarin selber.
Frank Kaufmann stellt den Roman
"Mord im Zeichen des Zen" (Scherz) von Oliver Bottini vor ...
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Das letzte Buch des am 2. November 2004 verstorbenen französischen Kriminalautors A.D.G, "Kangouroad Movie" ist jetzt beim "Zebu Verlag" in deutscher Übersetzung erschienen (siehe auch unser Interview mit dem Verleger Winfried Zerwes).
A.D.G., geboren am 19. Dez. 1947 in Tours als Alain Fournier, war eine der schillerndsten und unbequemsten Figuren des französischen "Neo-Noir". "Anarchist der Rechten", "Provokateur aus Prinzip" waren gängige Überschriften, wenn von A. D. G. die Rede war.
Seit 1991 lebte A. D. G. wieder in Paris, wo er für verschiedene Zeitungen der politischen Rechten tätig ist. Als Kriminalautor geriet er in dieser Zeit mehr und mehr in Vergessenheit. Umso größer die Überraschung, als 2003, höchst lebendig und literarisch in Bestform, ein neuer Kriminalroman von A. D. G. erschien, schreibt der "Zebu Verlag" zu "Kangouroad Movie". Der erste Roman seit 15 Jahren, der 18. bei "Gallimard", herausgebracht in der Leitserie des Verlags in Sachen Kriminalroman, "La Noire". Die Kritik in Frankreich sprach von einem Meisterwerk, dem Autor wurde mit mehrseitigen Beiträgen und Leitartikeln in der rechten wie auch in der linken Presse Respekt gezollt. ...
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Die Luft: verraucht, alkoholtriefend. Die Gesichter: kalt, gierig und finster. Die Hände: blutig. Im Hintergrund: die melancholischen Blue Notes einer Big Band. Wir sind im Amerika der 20er Jahre, zusammen mit Philipp Marlowe. Der "Audioverlag" präsentiert nun in einer opulent ausgestatteten 10-CD Box die Marlowe-Hörspiele des Deutschen Rundfunks. Für den "MDR" trafen Tobias Barth und Karsten Kretzer den Regisseur ... mehr
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Eugène Sue
Heute wäre sein 200. Geburtstag: am 10. Dezember 1804 wurde Eugène Sue geboren († 3. August 1859 in Annecy). Eugène Sue war Arztsohn aus reicher Familie und selbst Mediziner und machte als junger Schiffsarzt mehrere Weltreisen. 1830 zurück in Paris, begann er ein Dandy-Leben, schrieb Abenteuerromane und eine mehrbändige "Histoire de la marine française" (1835/36).
Als er 1837 das väterliche Erbe durchgebracht hatte, verlegte er sich erfolgreich auf das neue Genre des Fortsetzungsromans. Mit dem Roman "Les Mystères de Paris", der im Juni 1842 in der Pariser Tageszeitung "Journal des Débats" erschien, verhalf er dem Fortsetzungsroman endgültig zum Durchbruch und schuf den berühmtesten Kolportageroman des 19. Jahrhunderts: "diese wilde Mischung aus Gosse und Salon, Fantastik und Realismus, Mord, Sex und Alltagskram, faszinierte wie nichts zuvor" (Michael Skasa, BR online).
Info:
"BR online" , "wikipedia" , Frankreich-Experte.de , Die Mysterien von Paris
"Deutschlandfunk":
"Den Wilden Westen mit der Seele suchen": Der Western hat als Literatur hierzulande keine Lobby. Aber sie werden zu vielen Zehntausenden gekauft und sie werden gelesen.Geschrieben werden sie von dem Mann, der einer ganzen Heftroman-Reihe seit Jahrzehnten den Namen gibt, der mittlerweile der erfolgreichste Western-Autor der Welt, und einer der meist verkauften Autoren der deutschen Literaturgeschichte ist. Hartmut Kasper über den Western-Autor G.F. Unger.
"Der Spiegel":
"Vierte Staffel von '24'": Nach drei Staffeln "24" könnten sich die Macher Robert Cochran und Joel Surnow auf ihrem Erfolg ausruhen. Stattdessen krempeln sie die Serie komplett um und entsorgen fast alle bekannten Gesichter. Nur auf eines bleibt Verlass: 24 Stunden lang keine Pinkelpause für Agent Jack Bauer.
"Yahoo":
"Sonntagnacht auf Verbrecherjagd": Das ZDF weitet seine Krimi-Reihe am Sonntagabend im nächsten Jahr aus.
"Werbekurier":
"Die hübsche Annegret ist tot": Erfolgsautor Jaques Berndorf mit dem Roman "Eifel-Träume" (Grafit) zu Gast in Wesseling
Alle Autorinnen und Autoren und solche, die es werden wollen, sind aufgerufen, sich am
Kurzkrimi-Wettbewerb des Filmmuseums Berlin zu beteiligen. Einzige Vorgabe: Die fiktive Tat muss im Filmhaus am Potsdamer Platz geschehen, und die Ermittlungen müssen von einer Kommissarin geleitet werden.
Eine namhafte Jury wählt die originellsten Geschichten aus und vergibt dafür fünf Preise. Zu gewinnen sind Geldpreise sowie mehrmals ein Dinner "Opera Mortale" für 2 Personen im Berliner Chalet Suisse im Restaurant Diekmann.
Einsendeschluss ist der 4.02.2005; die Preisträger werden zur Finissage am 8.03.2005 offiziell bekanntgegeben und ausgezeichnet. Der beste Kurzkrimi wird im Tagesspiegel veröffentlicht. Einsendeschluss ist Freitag, der 4. Februar 2005.
Die Teilnahmebedingungen gibt es hier (als pdf) und bei filmmuseum-berlin.de/

Axel Bußmers Spurensuche No. 3
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Keine Fragen, nirgends
Aus einer spannenden US-amerikanischen TV-Krimiserie machen die Deutschen einfach einen langweiligen Abklatsch. "Im Namen des Gesetzes" (RTL, dienstags, 21.15 Uhr) ist die deutsche Version von "Law & Order": dies zeigt sich am Vorspann (schwarzes Bild mit Voice-Over und dann der Titel der Serie), den schwarzen Inserts mit Ort und
Datum der Szene (im Original öfter, in der Kopie seltener) und der Teilung jeder Episode in zwei etwa gleich lange Teile: zuerst die Ermittlungen der Polizei, dann die Gerichtsverhandlung.
Das alles hat der Sender übernommen. Dummerweise ist dies nur die Oberfläche, die Struktur. Axel Bußmer zu den neuen Folgen von "Im Namen des Gesetzes" mehr
Es gibt so Tage, an denen zu fürchten ist, daß es keine nennenswerten Nachrichten zur Kriminalliteratur geben wird. Der heutige zum Beispiel. Wenn man dann die Nr. 48 von Joachim Feldmanns Krimikolumne "Mord &
Totschlag" in der Literaturzeitschrift "Am Erker" entdeckt, dann ist die Begeisterung um so größer. Nicht nur, weil Feldmann über ein gerüttelt Maß Erfahrung mit dem Genre vefügt, sondern auch, weil er eine äußerst elegante, sichere und punktgenaue Ausdrucksweise pflegt. Kurz, es ist eine Freude, seine Texte zu lesen (und weil es "Mord & Totschlag" nicht allzu oft gibt, haben wir ihn seinerzeit überredet, auch bei uns seine Meinung zu äußern: in der Kolumne "Feldmanns Schusswechsel" .
Zurück zu "Mord & Totschlag" und Feldmanns Kommentaren: "Unter den Mauern von Bologna" (Piper) sei der erste
Kriminalroman des italienischen Autors Loriano Macchiavelli, der in deutscher Sprache vorliege. Zu entdecken sei, daran lasse auch die sehr gut lesbare Übersetzung keinen Zweifel, ein Sprachvirtuose und Erzählkünstler, der im Krimigenre seinesgleichen suche. Kernigere Kost sei dagegen D.B. Blettenbergs Roman "Farang" (Pendragon). "Blettenbergs Helden haben sich damit abgefunden, dass sie in einer Welt leben, die
nicht zu retten ist. Und das nicht zu ihrem Nachteil, denn moralische Vorbehalte könnten sie sich nicht leisten." Anders Patrick Bomans Roman "Josaphat Peabody geht fischen" (Zebu). Mit seinen Peabody-Romanen stelle sich der französische Autor in eine Tradition des schwarzhumorigen Kriminalromans, die einst in der
Britin Joyce Porter (Chief Inspector Dover) eine herausragende Vertreterin hatte. Es sei zu hoffen, dass der kleine Zebu-Verlag weitere der bislang vorliegenden drei Peabody-Abenteuer in deutscher Sprache herausbringen werde. Zufrieden ist Feldmann auch mit dem neuen Roman von Jacques Berndorf. "Eifel-Träume" (Grafit), der mittlerweile zwölfte Roman um den Pfeifenraucher und trockenen Alkoholiker, erzähle von ignoranten Erwachsenen und von Kindern, die mehr wissen, als gut für sie sei. Den Mord an der dreizehnjährigen Annegret kläre der Reporter in gewohnter Manier auf, aber die Welt werde davon nicht wieder heile ... mehr
"Rheinische Post": "Sherlock Holmes: Kombinationsgabe": Faszinierend, wie das ukrainische Frogwares-Team in "Sherlock Holmes: Das Geheimnis des silbernen Ohrrings" den liebenswürdig verstaubten Charme des British Empire in der Zeit um 1897 lebendig werden lässt. Dabei wirbelt der Mord an einem reichen Bauherren mächtig viel Staub auf.
"Schweriner Zeitung": "TV-Kommissare fahnden im Norden": Im Ruhrpott zittern die Ganoven vor Schimanski, in Berlin hat Kommissar Wolf sein Revier, und in Schwerin geht neben den "Polizeiruf"-Ermittlern Hinrichs und Törner nun auch regelmäßig Hannah Schwarz auf Verbrecherjagd.
Kalender
Friedrich Glauser †
Am 8. Dezember 1938 starb der schweizer Schriftsteller Friedrich Karl Glauser in Nervi bei Genua. (*4. Februar 1896 in Wien).
Die Mutter war Österreicherin, der Vater Schweizer. Sein Leben war von Rastlosigkeit geprägt, unzählige Orte und Stationen säumten seinen Weg: Schulen in der Schweiz und in Österreich, Erziehungsheime, Gefängnisse und Psychiatrische Kliniken. Friedrich Glauser lebte in Frankreich, Belgien und Italien, war lange Zeit morphiumsüchtig, verbrachte einige Jahre in der Fremdenlegion und nahm teil an der Dadaismus-Bewegung in Zürich. (Info: Unionsverlag)
Zur Erinnerung an ihren "Schutzpatron" verleiht das SYNDIKAT jedes Jahr im Rahmen der CRIMINALE den GLAUSER-Autorenpreis deutsche Kriminalliteratur ... Glauser beim Syndikat
Bio-/Bibliographie und interessante Links bei der Friedrich Glauser-Gesellschaft , beim Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Projekt Gutenberg , Unionsverlag , Limmat Verlag , wikipedia.org .
Info bei Krimi-couch.de und ein Feature von Beat Mazenauer.
Die Dezemberausgabe von Thomas Wörtches Krimikoumne "Leichenberg" ist bei den Kollegen von "kaliber. 38" mit folgenden Empfehlungen online:
Ein am Ende in doppeltem Sinn phantastischer Roman sei Juan Bas' Roman "Skorpione im eigenen Saft" (Frankfurter Verlagsanstalt), den man bloß nicht mit einem der handelsüblichen Morden & Kochen-Schmöker verwechseln möge. Ebenfalls eine Klasse für sich sei Heinrich Steinfest, dessen
neues Buch "Nervöse Fische" (Piper) vergnüglich, unterhaltsam, intelligent und gegen den Strich gebürstet sei.
Es sei nur gut und richtig, dass der "Pendragon Verlag" peu à peu auch die älteren Bücher von D. B. Blettenberg wieder auflege, denn sein Roman "Farang" konnte damals auch schon längst mit seinen angelsächsischen Kollegen aus der Abteilung Polit-Thriller mithalten. Ein sehr formstrenger, hochkonzentrierter Roman sei "Hartes Pflaster" (Assoziation A) von Dominique Manotti. 1995 geschrieben, in den 80er spielend, als sich alle heute so aktuellen Konfliktlagen – Immigrantenelend, Menschen- und Waffenhandel und Profiteure internationalen Zuschnitts – unübersehbar formierten ... mehr
Für unsere englisch lesenden Krimifans: die Nachrichten des japanischen Kollegen Jiro Kimura bei "The Gumshoe Site".
Wer wissen möchte, was es mit "The Wolfe Pack" auf sich hat und wieso Walter Mosley auf dem jährlichen "Black Orchid Banquet" eine gute Nachricht zu hören bekam, der sollte sich
hierhin begeben
"hr-online": "Ländliche Idylle mit tödlichen Folgen": Verbrechen in Großstädten sind keine Seltenheit, vor allem nicht in Kriminalromanen. Berndt Schulz verlegt für den Roman "Novembermord" (Fischer) sein Schreckensszenario in die friedliche Landschaft des Kinzigtals zwischen Gelnhausen und Fulda.
"Titel": "Vielstimmig und bildmächtig": Mit "Vier Hände" (UT metro) liegt nun endlich das Opus magnum des mexikanischen Kriminalschriftstellers Paco Ignacio Taibo II als Taschenbuch vor.
"Titel": "Alligatoren und andere Menschen": "Die Wälder am Fluss" von Joe R. Lansdale ist ein atmosphärisch dichter, spannender Krimi, episch, aber nie langweilig erzählt.
"Titel": "Krimi ohne Klärungsbedarf": Meisterlich und witzig, spannend und voller abseitiger Gelehrsamkeit ist Boris Akunins "Pelagia und der rote Hahn", man lernt also sogar noch etwas, und das ist nun wirklich schon fast mehr, als man für einen Zehner erwarten kann.
"Titel": "Der Sog des Tornados": Es geht stürmisch zu in Alice Blanchards Buch "Sturmfieber", und das von der ersten Seite an
"Schweriner Volkszeitung": "Der Chirurg wandert": Wolf Serno ist einer der erfolgreichsten und unbekanntesten deutschen Schriftsteller.
"Extravagant": "Berlin Krimi": Der neue Berlin-Krimi "Der falsche Feind" (kbv) von Mathias Christiansen mit Kommissar Brodersen als ermittelnden Kriminal-Beamten ist jetzt schon der dritte Teil dieser Art.
Bis zum heiligen Abend gibt es wenige, oft bekannte, aber gute Kost für den Liebhaber anspruchsvoller Filme.
Besonders gespannt bin ich auf den von Robert Hültner geschriebenen Müchner Tatort "Vorstadtballade".
Außerdem empfehlenswert sind "Das Mädchen und der Kommissar" (Sautet setzt Romy Schneider und Michel Piccoli in Szene), "Die jungen Wilden" (Evan Hunter-Verfilmung von John Frankenheimer), "Tödliche Fragen" (Lumet in New York), "Nacht über Manhattan" (wieder Lumet in New York), "Das Glockenbachgeheimnis" (ein von Friedrich Ani geschriebener Münchner Tatort), "Getaway" (tja, mal wieder Steve McQueen und Ali MacGraw auf der
Flucht), "Die Ehre der Prizzis" (Huston über die doofen Mafiosi – Richard Condon schrieb auch die Vorlage zu "The Manchurian Candidate") und "Zeugin der Anklage" (Billy Wilder bittet Dietrich, Laughton und Power in den Gerichtssaal). Der BR zeigt – zur Einstimmung auf eine zehnteilige Noir-Filmreihe – die Dokus "Humphrey Bogart: You must remember this" und "Männer im Trenchcoat, Frauen im Pelz".
Außerdem gibt's im Ersten ab dem 15. Dezember den Abschluß von Edgar Reitzs "Heimat": Ein trauriges Beispiel für die umfassende Formatierung des Fernsehens. Während die erste Staffel noch überwiegend in SW gedreht war (und was für ein SW!) und die Länge der einzelnen Episoden zwischen 60 und 140 Minuten schwankte, sind jetzt alle Folgen jeweils 90 Minuten und die sechs Episoden werden innerhalb weniger Tage abgesendet. Dafür wurden zwei Stunden aus der ursprünglichen Fassung geschnitten.
Zum Ausgleich gibt es seit Anfang Dezember die DVD mit der ungekürzten, elfstündigen Fassung ...
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Welches sind denn die besten Krimi-Neuheiten, die wichtigsten, interessantesten, vielversprechendsten? – Das fragt sich Robert Schekulin jeden Monat aufs Neue, im Freiburger UFO. Und wählt dann aus dem Neuheiten-Berg, nach bestem Wissen und Unwissen, normalerweise fünf besondere Titel aus. Hier also seine 5 Krimi-Tipps für Dezember 2004 und dann ein Rückblick auf die Krimi-Neuheiten, die November 2004 im UFO eintrudelten ...
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Auf den Roman "Das Rot im Federkleid des Papageien" von Daniel Chavarría hat Robert bei den obigen Tipps verwiesen, ein Grund, die Website des Verlages "Edition Köln Peter Faecke" aufzusuchen. Dort gibt es die Reihe "Krimi & Co.", in der spanische und süd- bzw. lateinamerikanische Krimis erscheinen. Das sagt der Verlag dazu:
Warum nennen wir diese Reihe ... & Co.?
Weil die Bücher Spannung bieten – und Literatur. Weil sie unterhalten – und dabei aufklären.
Weil sie soviel über ihre Herkunftsländer erzählen, dass sie gleichzeitig Reiseführer sind ...
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Es gab bisher kein deutsches Internet-Projekt, welches eine individuelle Storyline, eine starke Community, eine persönliche Charakterentwicklung verbinde und großen Wert auf die interaktiven Möglichkeiten lege, und das ganz ohne Flash-Programmierung, teilen die Macher des Internet-Krimiadventures "Masteragent" mit. Masteragent sei ein "interaktiver Fortsetzungsroman", in dem der Spieler die Geschichte aktiv gestalte und individuell erlebe. Die Spieler schlüpfen in die Rolle eines Agenten und müssen eine Geheimmission bestehen. Dabei stehen Ihnen verschiedene geheime Gegenstände und die Hilfe der anderen Agenten zur Seite.
Auf die Community werde großen Wert gelegt. Frei nach dem Motto "Die Agenten teilen den Ruhm aber auch die Niederlage!" Sollten mehr als die Hälfte der User an einem Rätsel scheitern, verlieren alle Agenten ...
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Für unsere englisch lesenden Krimifans: die Nachrichten des japanischen Kollegen Jiro Kimura bei "The Gumshoe Site".
Eine neue kriminelle Vereinigung wurde gegründet: "International Thriller Writers, Inc." . Informationen zur Organisation gibt es
hier
"ZDF": "Commissario Montalbano jagt skrupellose Menschenhändler": Im neuen Roman "Das kalte Lächeln des Meeres" verbinden sich elegante Unterhaltung, bittere Gesellschaftskritik und kriminalistische Spannung auf wunderbarte Weise.
"Berliner Zeitung": "Die Tote in der Besenkammer": Weihnachtskrimi von -ky
"Thüringische Landeszeitung": "Pendragon-Legende": Antal Szerbs Krimi mit Gespenstern
"Deutsche Welle": "Quotenträchtig in Frauenhand": Das Filmmuseum Berlin widmet ihnen jetzt eine Ausstellung: "Die Kommissarinnen".
"ORF": "Mexikanischer Rebellenführer "Marcos" schreibt": Der mexikanische Rebellenführer "Subcomandante Marcos" und der Krimiautor Paco Ignacio Taibo II schreiben gemeinsam einen Krimi
"Neue Westfälische": "'Purer Neid' auf Erfolgskurs": Autorenduo Tewes/Reitemeier vielleicht die erfolgreichsten Krimiautoren der Region Paderborn.
"Thüringer Allgemeine": "Mordsmühle": Thüringen hat "mordsmäßig" viel zu bieten. Was liegt näher, als den Menschen ihre Geschichte als Krimi nahe zu bringen?
"Netecho": "Mörderisch spannend":Dritte Auflage für den "Tatort Eifel"
Kalender
Am 6. Dezember 1922 wurde William P. McGivern in Chicago geboren († 18. November 1982).
William P. McGivern, der auch unter dem Pseudonym Bill Peters schrieb und als Vertreter der "hard-boiled-Autoren" gilt, hat in seiner Karriere etwa zwanzig Kriminalromane veröffentlicht. Daneben verfasste er die Drehbücher zu etlichen TV-Serien wie etwa "Kojak", einigen Filmen, darunter "Brannigan" mit John Wayne, und die Drehbuchfassung seines Romanes "Wenig Chancen für morgen". 1952 wurde er mit dem "Edgar Award" der "Mystery Writers of America" ausgezeichnet. Zahlreiche seiner Romane wurden ebenfalls verfilmt, so etwa "Heißes Eisen" von Fritz Lang oder "Freibrief für Mord".
Infos:
Prisma, kirjasto.sci.fi (engl.), Bibliographie (engl.), Bibliographie (engl.).
91 Ausgaben seiner Krimikolumne "Crime Watch" hat Thomas Wörtche inzwischen geschrieben. Nicht, daß nur dies ein Anlaß wäre, historisch zu denken. Aber bei einer so langen Betrachtung der Kriminalliteratur
sind Schwächen und Widerstände des Genres augenfällig und so manche Entwicklung ärgerlich. "Dabei könnte schon eine einfache Tatsache Anlass zum Nachdenken bieten: Dass nämlich "Verbrechen" und die gesellschaftliche Notwendigkeit ihrer Aufklärung hochgradig relative Phänomene sind. Und sich relativ zu ihren Kontexten verhalten." So Wörtche. Und da empfehle es sich, wenn man denn schon partout vor aktuellen Realitäten den Kopf in den Sand stecken möchte, sich die Anfänge unserer "Zivilisation" anzusehen: Die alten Griechen und Römer. Die blendend geschriebene, vorsichtig argumentierende und quellenkritisch sensible "Kriminalgeschichte der Antike" (C.H. Beck) von Jens-Uwe Krause gebe Material in Hülle und Fülle zur Hand. Lesen Sie. Und zwar im "Freitag" 50/2004 und bei kaliber. 38 .
Pünktlich zum Monatsanfang sind sie da: Ulrich Nollers Krimitipps für den Dezember 2004 beim "WDR 5" (Funkhaus Europa).
Trotz gelegentlicher sprachlicher Schwächen sei das Buch "Drachenaugen" (dtv premium) von Andy Oakes ein hervorragender Thriller, meint Noller. Denn die Geschichte sei schon in der Anlage hochdramatisch und bleibe bis zum Ende spannend. Das liege auch an den gut herausgearbeiteten Charakteren, die den Roman tragen. Und der lebe nicht zuletzt stark von der Einbindung der Krimihandlung in die Schilderung des chinesischen Alltags ...
Als Klassiker der jüngeren deutschen Kriminalliteratur sei der lange vergriffene Roman "Farang" von Detlef B. Blettenberg zu bezeichnen, den der "Pendragon Verlag" glücklicherweise neu herausgegeben habe. Bemerkenswert sei, dass Detlef Blettenberg es 1988, lange bevor Multikulti im Kriminalroman zum Standard wurde, gewagt habe, einen in Thailand lebenden Eurasier zum Helden seiner Geschichte zu machen. Das sei nebst allem handwerklichen Können das eigentlich Beeindruckende und Visionäre an diesem Roman ...
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"Die Presse": "Trash-Krimi": Der Vollkoffer als Kommissar: Franzobels "Trash-Krimi".
"Spiegel online": "Kamerun, Kahn und der Wettskandal": Für den garantierten Nervenkitzel hat Matti Lieske ein Buch geschrieben: Elf fiktive Krimistorys in "Bei Anstoß Mord".
"Buchmarkt": "Auszeichnung": Asa Larsson erhält Preis für den "Besten Schwedischen Kriminalroman des Jahres"
"Prisma": "Münsterland ist Mörderland": Warum die Tatorte in Münsters TV-Krimis immer gleich aussehen
"ka-news": "Erstlingswerk": Wolfgang Burgers "Mordsverkehr" in der dritten Auflage
"wallstreet online": "Wollust und Askese": Talkrunde im ZDF unter anderem mit Janwillem van de Wetering (Krimi-Autor)
Neu bei den Kollegen von der
Krimi-Couch:
Der "Krimi-Couch-Volltreffer" im Dezember ist "Mord im Revue-Palast" von Dick van den Heuvel & Simon de Waal.
Und es gibt unter anderem Rezensionen zu
Johler & Stahl: "Das falsche Rot der Rose"
David Lawrence: "Der Geruch des Todes",
Achille F. Ngoye: "Schwarzes Ballett in Château-Rouge"
Ian Rankin: "Die Kinder des Todes"
Natürlich gibt es weitere neue Rezensionen zu Büchern aus Asien, Australien, Australien, Großbritannien und dem Rest der Welt (Deuschland inbegriffen) ...
Mit dem preisgekrönten Debütroman "Tod einer roten Heldin" von Qiu Xiaolong habe die moderne chinesische Kriminalliteratur begonnen, erläutert Chun Cui bei der "Deutschen Welle". Der Schauplatz Schanghai und der feinsinnige, dichtende Oberinspektor Chen Cao stehen für das im
Aufbruch begriffene China. Die Stärke des in den USA lebenden Chinesen Qiu läe darin, westlichen Lesern realistische Einblicke in eine fremde Kultur zu geben. In seinen Büchern gebe es wenig Gewalt, kaum Blut, keine rasante Action. Überhaupt sei das Erzähltempo mehr als gemächlich, doch der Roman werde durch die politisch-psychologische Hintergrundmalerei interessant. Die erstenn beiden Romane "Tod einer roten Heldin" und "Die Frau mit dem roten Herzen" sind auf Deutsch bei "Zsolnay" erschienen, vier Romane hatQiu Xiaolong bisher geschrieben ...
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"Frankfurter Neue Presse": "Blanke Messer an hessischen Kehlen": Der Mord als schöne Kunst wird in "Tatorte Hessen" gepflegt von den Autoren des "Syndikats".
"Yahoo": "Literatur & Lesen – Vitrine Krimi": Kurzrezensionen aktueller Kriminalromane
Stephen Knight ist Professor für Medieval Studies, Narrative, and Cultural Studies an der University of Cardiff (Wales) und hat schon in der Vergangenheit Spezialstudien zur englischen, amerikanischen und australischen Kriminalliteratur vorgelegt, in denen er auch die Position des Beobachters problematisiert, erläutert Joachim Linder in seiner mit zahlreichen Fußnoten gespickten Besprechung des Buches "Crime Fiction, 1800-2000. Detection, Death, Diversity" (Houndmills Palgrave Macmillan) von Stephen Knight für "IASL online". ...
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Eine Trinationale Krimitagung mit Teilnehmern aus Deutschland, Frankreich und Polen findet am 3. und 4. Dezember 2004 im Berlin-Brandenburgischen Institut für Deutsch-Französische Zusammenarbeit in Schloss Genshagen statt. Thema: "Krimis in Deutschland, Frankreich, Polen: Spiegel der Gesellschaft?" Teilnehmer unter anderem sind Horst Bosetzky (D), Dominique Manotti (F), Witold Horvath (Polen),
Achille N’Goye (F), Horst Eckert (D)...
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Seit 1998 veröffentlichte Cora Stephan unter dem Pseudonym Anne Chaplet fünf Kriminalromane. Schon ihr Erstling "Caruso singt nicht mehr" wurde als virtuoser und subtiler Krimi gelobt und etablierte den Ort Klein-Roda an der Rhön als Schauplatz aufregender Geschichten in nur scheinbar vertrauter Atmosphäre. In der "9. Erkrather Kriminacht" liest Anne Chaplet am 3. Dezember 2004 um 20 Uhr in der "Brügger Mühle" in Erkrath ...
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"RGA": "Bergischer Krimiwettbewerb": Das Warten hat ein Ende, 2.000 eingesandte Textseiten wurden gelesen, die Autoren von 15 Buchbeiträgen sind gefunden.
"Goetheinstitut": "Alles wird gut": Sie gelten als trivial oder gar gefährlich, und doch sind Groschenromane die wahren Bestseller
"literaturkritik.de": "Für Kent, der es erlebt hat ...": Ist "Mordserfolg" von Martha Grimes ein Schlüsselroman?
"literaturkritik.de": "Luxus fordert seinen Tribut": Polina Daschkowa besucht den "Club Kalaschnikow".
"100.000.de": "Krimi-Festival": "Tatort Eifel" ab 2005 im 2-Jahres-Rhythmus.
"Main Rheiner": " Mörderischer Krimi-Abend": Ulrich Ritzel liest aus seinem spannenden Roman.
Kalender
Rex Stout
Am 1. Dezember 1886 wird Rex Stout in Noblesville, Indiana geboren.
1932 begann er Kriminalromane zu schreiben, in 46 davon stand der mittlerweile weltberühmte Privatdetektiv Nero Wolfe im Mittelpunkt, jener über hundert Kilo schwere Gourmet und Orchideenzüchter, der die anstrengende Fußarbeit seinem Assistenten Archie Goodwin überläßt. Rex Stout wurde für seine über fünfzig Romane mit dem Grand Masters Award ausgezeichnet.
Infos:
Random House, "krimi-couch" , "Classic Crime" , "kirjasto.sci.fi" (engl.), "wikipedia.org" ,
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Paris 1938. Europa steuert auf den Krieg zu. Der ungarische Aristokrat Nicholas Morath, Kavallerieleutnant im Ersten Weltkrieg und jetzt Inhaber einer kleinen Werbeagentur, unternimmt im Auftrag seines Onkels, des Diplomaten Graf Polanyi, halb offizielle Dienstreisen nach Osteuropa. Es gilt, eine Allianz zwischen Ungarn und dem Großdeutschen Reich zu verhindern. Und als Hitlers Truppen in Prag einmarschieren und der Schatten des Krieges der Stadt an der Seine immer näher rückt, werden Moraths geheime Missionen immer gefährlicher, bis er schließlich gezwungen ist, sein Leben für die Zukunft eines freien Europas aufs Spiel zu setzen.
Die TV-Tipps 27. November – 10. Dezember 2004.
Bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ...
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WDR, 22.00
(D 1993, R.: Detlef Rönfeldt)
Drehbuch: Fred Breinersdorfer
Stefan Phillis hält sich als Pflichtverteidiger mühsam über Wasser. Nachts bespitzelt er seine Nachbarn. Nach einem Attentat auf einen Politiker hält er seine Nachbarin Vera Meerholtz für die Täterin. Er spricht sie an.
Zweiteiler, der im zweiten Teil zu einem fesselnden Politthriller wird.
Mit Ulrich Mühe, Susanne Lothar
Teil zwei am 10. Dezember
RTL II, 23.50
(USA 1994, R.: Roger Donaldson)
Drehbuch: Walter Hill, Amy Jones
LV: Jim Thompson: Getaway, 1958
Als Preis für seine vorzeitige Entlassung aus der Haft muß Doc McCoy eine Bank überfallen. Nachdem der Überfall blutig danebenging, flieht Doc McCoy mit seiner Frau Carol – verfolgt von den Auftraggebern.
Vollkommen langweiliges und unerotisches Remake der 1972er "Getaway"-Version von Sam Peckinpah. Donaldson verfilmte Walter Hills Drehbuch einfach wieder, nur schlechter.
Mit Alex Baldwin, Kim Basinger, James Woods, Michael Madsen, David Morse, Jennifer Tilly, Richard Farnsworth.
»Krimi-Report 21«
Das Debüt von Oliver Bottini folgt einem bewährten Rezept mit interessanten Zutaten. Da ist einerseits das verabscheuenswerte Verbrechen und andererseits ein Held, Pardon eine Heldin, die sich einer Vielzahl von Hindernissen gegenübersieht, will sie denn Licht in die Abgründe bringen. Dabei folgt Bottini einem Trend, den neuere Krimis, denken wir besonders an Kommissar Wallander, oftmals auszeichnen: Neben den Verbrechern, die hier im übrigen eher distanziert bleiben, zentrieren sich viele Probleme um die Kommissarin selber.
Frank Kaufmann stellt den Roman
"Mord im Zeichen des Zen" (Scherz) von Oliver Bottini vor ...
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Axel Bußmers Spurensuche No. 3
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Keine Fragen, nirgends
Aus einer spannenden US-amerikanischen TV-Krimiserie machen die Deutschen einfach einen langweiligen Abklatsch. "Im Namen des Gesetzes" (RTL, dienstags, 21.15 Uhr) ist die deutsche Version von "Law & Order": dies zeigt sich am Vorspann (schwarzes Bild mit Voice-Over und dann der Titel der Serie), den schwarzen Inserts mit Ort und
Datum der Szene (im Original öfter, in der Kopie seltener) und der Teilung jeder Episode in zwei etwa gleich lange Teile: zuerst die Ermittlungen der Polizei, dann die Gerichtsverhandlung.
Das alles hat der Sender übernommen. Dummerweise ist dies nur die Oberfläche, die Struktur. Axel Bußmer zu den neuen Folgen von "Im Namen des Gesetzes" mehr
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Der KrimiKurier Rezensionen |
KrimiKurier 13
Der aktuelle KrimiKurier von Gisela Lehmer-Kerkloh, die No.13, der Winter-Kurier ist soeben erschienen. Mit Besprechungen zu Büchern von H.P. Karr/Herbert Knorr, Heuvel & De Waal, Stefan Winges, Gunter Gerlach, Ralf Kramp, Esmahan Aykol, Richard Hey, Markus A. Rothschild, Jürg Brönnimannund Sybil Gräfin Schönfeld ...
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| Von Gisela Lehmer-Kerkloh |