Endspurt!
Es ist so gut wie geschafft.
Wir wünschen allen Besuchern der Alligatorpapiere einen rasanten Übergang ins Neue Jahr und ein frohes, gesundes und erfreuliches 2008. Und auch im Neuen Jahr: lesen Sie reichlich und halten Sie die Spannung!
Das müsste klappen, denn wie Sie dem folgenden Beitrag von Tobias Gohlis entnehmen können, ist die Suche nach bemerkenswerten Krimis nicht nur aufregend, sondern aufgrund der Erfolge auch äußerst befriedigend. Ein solches Jahr wünscht Ihnen die Alligatorredaktion ...
Seit Februar 2001 schreibt
Tobis Gohlis' an der Krimikolumne in der "ZEIT". In der Nr. 01/2008 vom 27.12.2007 findet sich nun die hundertste Kriminalkolumne aus seiner Feder und er bekennt mit Freude, dass ihm die Arbeit nie langweilig geworden sei. Was natürlich auch an den zahlreichen guten Kriminalromanen läge, die mit immer wieder erhellenden, mitreißenden Geschichten dieser Welt auf Augenhöhe begegneten.
Zu den Autoren, unverdient unerwähnt geblieben seien, war zu seinem Erstaunen auch Martin Cruz Smith. Dem amerikanischen Geist der (schwarzen) Serie sei dessen geniale Erfindung entsprungen: Arkadi Renko.
In Martin Cruz Smith’ neuem Buch "Stalins Geist" (C. Bertelsmann Verlag) kehrt der Spezialist für das Überleben in erodierenden Systemen dieser Tage wieder als leitender Ermittler der Staatsanwaltschaft. Selten habe ein Roman so präzise und bösartig die politische Realität so absurd zugespitzt wie dieses Buch.
Lesen Sie ... mehr
Die Welt:
»Jenseits von Ystad«
Protagonisten einer deftigen Literaturdebatte waren im August dieses Jahres in Schweden Vertreter der ersten Garde schwedischer Kriminalromanciers. Unversöhnlich rangen sie um literarische Qualität und eine angebliche Entwertung des Genres. Die Front verlief zwischen Geschlechtern und Generationen, genauer: zwischen jungen Frauen und älteren Herren. Auslöser: eine Allerwelts-Todsünde namens Neid.
Hendrik Werner lässt diese Debatte noch einmal aufleben, um über die schwedische Krimiproduktion zu sprechen. Und stellt fest: Auch ohne Wallander und van Veeteren überzeugt diese ...
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Der Standard:
»Mehr als ein Krimi, ein Wüstensturm«
Wer kann schon dem Angebot widerstehen, für wenig Arbeit ordentlich Geld zu verdienen?, Rasant unterwegs und voll irrwitziger Szenen ist der umfangreiche Roman "Kaputt in El Paso" (Pulp Master) von Rick DeMarinis mehr als ein Krimi, er ist ein Wüstensturm.
Von Ingeborg Sperl ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski kümmert sich um Autoren, die zwar Qualität haben, die aber zu wenig Würdigung erfahren ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat in Katalogen geblättert und wagt eine Prognose für 2008 ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer kommentiert kurz die KrimiWelt-Bestenliste Januar 2008 ...
NuT:
Joachim Linder über "Codierung von Gewalt im medialen Wandel" und zu Neuerscheinungen 'Juristische Zeitgeschichte' ...
Berlin kriminell: war wieder im moabiter kriminalgericht und hat jetzt auch die Audio-Rezension im Angebot und zwar zu Kerstin Rechs "Der Schenselo". Als Buchrezension gibt es Bettina von Cossels "Die hässliche Ente" ...
krimiblog:
Ludger Menke kommentiert kurz die KrimiWelt-Bestenliste Januar 2008 ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten achtzehn, jetzt neunzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (–) Martin Cruz Smith: Stalins Geist
2 (5) Jean-Patrick Manchette/Jean-Pierre Bastid: Lasst die Kadaver bräunen!
3 (1) James Sallis: Driver
4 (3) Ian Rankin: Im Namen der Toten
5 (4) Arne Dahl: Ungeschoren
6 (–) Charles Todd: Zeit der Raben
7 (–) Gianrico Carofiglio: Das Gesetz der Ehre
8 (8) Oliver Bottini: Im Auftrag der Väter
9(–) Marek Krajewski: Gespenster in Breslau
10 (6) Rick DeMarinis: Kaputt in El Paso
Hier demnächst als schöne pdf-Datei
Lesungen:
31. Dezember 2007
Wann und warum liest wer wo was vor im Januar 2008?
Und welche Seminare, Ausstellungen, Festivals künden sich an?
Gute Frage? Hier ist die Antwort!
Die Infoseite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
hier
In der Zeitschrift "Literaturen" findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" vom ausgezeichneten Franz Schuh.. Nachdem die Ausgabe 12.2007 geschlabbert wurde, ist nun die Ausgabe 01/02.08 online, in der Herr Schuh ein Zitat von Herrn Steinfest als Ausgangspunkt für einen Ausflug nach Sardinien wählt.
Die Gegensätze im Kriminalroma seien so aufeinander eingespielt, dass ein Ganzes entstehe, indem der Kriminalroman die Fülle ermögliche und die Einschränkung fordere. Herr Schuh findet, dass dieses Prinzip auf keinen Roman besser passen könnte als auf "Der schwarze Regen" (Luchterhand Literatur Verlag) von Flavio Soriga, ein Buch, das von einem kleinen Dorf in Sardinien handele, den Inhalt eines Kriminalromans habe und formal hochliterarisch sei.
Aber lesen Sie ... selbst
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Moskaus düstere Seiten:
Die besten Thriller aus dem modernen Russland schreibt ein Amerikaner: Martin Cruz Smith gilt seit dem großen Erfolg von "Gorki Park“ als feinfühliger Chronist Moskaus. Sein Protagonist, der trinkfeste Polizist Arkadi Renko, ist ein Ermittler, dem nur eins im Weg steht: sein Gewissen.
Von Anne Chaplet ... mehr
Der Spiegel:
»Starke Frauen, starke Geschichten«
Mary Higgins Clark, die "Queen of Suspense", feierte an Heiligabend ihren 80. Geburtstag. Mit ihrem Thriller "Weil deine Augen ihn nicht sehen" ist sie auf Rang 22 in der Taschenbuch-Bestsellerliste von SPIEGEL ONLINE eingestiegen ...
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Die Presse:
»Universen des Mordens«
Leben wir in einer Welt oder parallel in mehreren? Unter welchen Umständen ist ein Mord legitim? In "Schilf" (Schöffling & Co), ihrem neuen Roman, geht die deutsche Erfolgsautorin Juli Zeh wieder einmal Fragen nach, die nicht zu beantworten sind. wahrscheinlich nicht ganz auf ihre Rechnung. Die Art und Ausdruckskraft, mit der die deutsche Jungautorin ein Idyll zur Hölle macht, Moral und Schuld auf den Kopf stellt, Zeit, Wahrnehmung und Wirklichkeit verdreht, fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Amelie Znidaric sprach mit der Autorin...
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Juli Zeh liest am 10. Januar in Wien (siehe unsere Termin-Seite!)
Ein deutscher Karikaturenstreit?:
Seit vergangenem Sonntag machen die Aleviten auf sich aufmerksam, und zwar massiv. Sie werfen dem NDR vor, mit der "Tatort“-Episode "Wem Ehre gebührt“ Volksverhetzung zu betreiben. So lautet die Strafanzeige. Michael Hanfeld informiert über die Hintergründe des Protestes und sprach mit Angelina Maccarone, der Regisseurin und Autorin der "Tatort"-Folge. Ein Beitrag in der ... FAZ
Ich bin sehr irritiert von den Reaktionen:
Angelina Maccarone, Regisseurin und Autorin des "Tatorts" "Wem Ehre gebührt", hat betont, sie habe bei der am vergangenen Sonntag ausgestrahlten Folge versucht, ein differenziertes Bild der türkischen Migrantengruppe zu zeichnen. Ihr sei trotz gründlicher Recherchen nichts bekannt gewesen, dass man der Glaubensrichtung der Aleviten im osmanischen Reich Inzest zur Last gelegt habe. Bettina Klein sprach mit Angelina Maccarone für den ... Deutschlandfunk
krimileser:
Bernd Kochanowski entdeckt die Afrikanische Diaspora ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer listet die Romane, die er 2007 unbedingt lesen wollte, aber nicht gelesen hat ...
Die anderen Kollegen und -innen haben zu der nachtschlafenden Zeit, da diese Suche durchgeführt wird, noch Pause ...
Lesungen:
28. Dezember 2007
Wann und warum liest Jan Zweyer morgen auf Juist aus "Franzosenliebchen"?
Und wer reist umher und trägt wo was vor im Januar 2008?
Gute Frage? Hier ist die Antwort!
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Juli Zeh »Kluge Menschen können offen sein«
WDR 5 | WortLaut Live aus der Café Bar Westpol
27.12.07 | 21.30 - 22.30 Uhr|
Moderation Michael Kohtes Musik "Das blaue Monster"
Für die Völkerrechtlerin Juli Zeh haben Staaten Charakterprofile, als Schriftstellerin experimentiert sie mit Weltanschauungen herum: "Es ist immer besser, man kapiert, was passiert". Ihre Romane sind Übungen der Unterkühlung: sie beobachten einfach, was alles der Fall sein kann und wie. Bei WortLaut live stellt sie ihren neuen Kriminalroman "Schilf" vor ... mehr
IASL online:
»Paradigma des 20. Jahrhunderts«
Innerhalb des Krimis ist jene Sparte, in denen "hard-boiled" Ermittler die Hauptrolle spielen, bis heute äußerst vital. Die US-amerikanische Kultur hat eine Reihe solcher Helden hervorgebracht – ins 20. Jahrhundert gehört jedoch vor allem der Privatermittler des hard-boiled-Krimis. Lewis D. Moore hat in "Cracking the Hard-Boiled Detectives" (McFarland Publishers ) eine "kritische" Geschichte des hard-boiled-Krimis beschrieben. Am Ende jedoch bleibt der Eindruck eines verblüffenden Zettelkastens, der mit größter Sorgfalt organisiert und vernetzt wurde, dessen Potential jedoch brachliegt.
Von Walter Delabar ...
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ORF:
»Eine Reise ins Land der Cosa Nostra«
Mit den jüngsten Verhaftungen ist für viele schon das Ende der sizilianischen Mafia eingeläutet. Für den Italien-Korrespondenten der "Süddeutschen Zeitung", Henning Klüver, ist das verfrüht. Seiner Ansicht nach ist die Mafia nur dabei, sich neu zu strukturieren. Mit "Der Pate. Letzter Akt"(Bertelsmann Verlag ) präsentiert er ein Buch, das vielleicht nichts aufregend Neues, aber doch einen fundierten, spannend zu lesenden Einblick in die Zusammenhänge einer Organisation bietet.
Von Wolfgang Seibel ...
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Deutschlandradio:
»Eine Krimi-Antiquität«
Der englische Schriftsteller Gilbert Adair hat mit "Ein stilvoller Mord in Elstree" (Beck Verlag) abermals einen Krimi mit lauter erkennbaren Figuren aus der Krimi- und Film-Folklore der vierziger bis sechziger Jahre geschrieben. So kann man Agatha Christie oder Alfred Hitchcock bei diesem etwas behäbigen Lesevergnügen wiederbegegnen. Eine Krimi-Antiquität also, von Adair überzeugend nachgetischlert.
Von Sigrid Löffler ...
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Deutschlandradio:
»Zwischen Schöngeist und Fanatiker«
Hauptfigur der bestechend detailgenau recherchierten Erzählung ist Nemo. Der "Namenlose". Ein vor der Klostertür abgelegtes ehemaliges Findelkind, das auf der Suche nach seiner Identität nur als verschlagener Hochstapler überleben kann. Nemos spannendes Rollenspiel am Kaiserhof, im rhetorischen Duell mit William Ockham und als Kammerdiener des mörderischen Sektenführers Amiel treibt die Handlung des Buches voran. Von der bloßen Münchner Milieustudie über den Entwicklungsroman bis zum Thriller. (Aufbau Verlag) "Das Mysterium" heißt Titus Müllers neuer Roman und - das gleich gesagt - es ist sein dramaturgisch bisher bester, findet Andreas Malessa ...
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Einen Podcast mit einem Gespräch des Literaturportals "literaturcafe.de" finden Sie hier
Hamburger Abendblatt:
»Ein Krimi, der zum Märchen wurde«
30 Jahre kam der Hamburger Verlag so über die Runden - bis eine unbekannte Autorin aus Franken anrief. Links und avantgardistisch waren die Markenzeichen des Verlagsprogramms. Mit Andrea Maria Schenkel kam der große Erfolg: Seither verkauft die Ediotn Nautilus in einem Monat, was er vorher im Jahr absetzte. Der neue Bestseller: "Kalteis".
Von Volker Albers ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski denkt nach über die Entwicklung des Internet und was die Werbebranche daran interessiert ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph fordert dringendst auf zum Lesen des Romans "Ein stilvoller Mord in Elstree" von Gilbert Adair ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer stellt Neues aus dem Kino vor, hat wieder ein Cover der Woche und Drehbücher online gefunden...
NuT:
Joachim Linder stellt den reisenden Ermittler Mörike vor und informiert über die Digitalisierung des neuen Pitaval ...
Berlin kriminell: mit neuen Fällen aus dem moabiter kriminalgericht und der Besprechung von Sebastian Fitzeks neuem Roman "Das Kind"...
Krimilady:
Henny Hidden wüßte keinen es keinen guten Grund, Camillas Läckbergs Bücher zu lesen....
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Lesungen:
27. Dezember 2007
Wer liest wo und wann an den letzten Tagen im Dezember? Und wer reist umher und trägt wo was vor im Januar 2008?
Gute Frage? Hier ist die Antwort!
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Axel Bußmers TV & Buchtipps 22. Dezember 2007 – 4. Januar 2008
Masse statt Klasse ist die Parole des Weihnachtsprogramms. Spielfilme bis zum Abwinken. Allerdings manches in zahlreichen Wiederholungen, viel sattsam bekanntes (Bond, Marple, Brunetti) und, abgesehen von Mankell, Nesser und Jungstedt, nichts Neues.
Einen zweiten, oder auch dritten, Blick lohnen dennoch einige Filme, zudem kredenzt 3sat eine Bogart-Reihe mit den üblichen Verdächtigen ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Es lohnt ausserdem, einmal bei Axel Bußmers Blog kriminalakte vorbeizuschauen, wo es nicht nur weitere Filmtipps, sondern auch immer interessante Besprechungen und Hinweise gibt ...
Deutschlandradio:
»Die Nachtseite Spaniens«
"Liebesweisen in Lolitas Club" (Verlag Klaus Wagenbach) Der neue Roman des Altmeisters der spanischen Literatur, Juan Marsé, erzählt von der dunklen Seite des gegenwärtigen Spaniens: von Anschlägen der ETA, Mädchenhandel und Mafiabanden. Es ist ein düsteres, gewalttätiges, kriminelles Spanien, das Juan Marsé mit seinem neuen Roman zeigt. Die heimische Literaturkritik zeigte sich wenig begeistert.
Von Frank Meyer ...
mehr
Rheinischer Merkur:
»Hier spukt's!«
Der 1966 geborene Mark Z. Danielewski hat da einiges zwischen zwei Buchdeckel gepackt. Eine klassische Horrorgeschichte über ein Spukhaus, in dem sich gigantische Hohlräume auftun; beim Versuch, diese zu erkunden, kommen mehrere Menschen ums Leben.Die Lektüre wird so zum geistigen Balanceakt, bei dem man mitten in einer packenden Erzählung weiß, dass sie ebenso erfunden ist wie ihr Erzähler und doch weiterläuft und Zeit und Raum um einen herum verschlingt. "Das Haus" (Klett-Cotta Verlag) ist ein raffiniertes Buch über jene Räume, die sich beim Lesen eröffnen und die unendlich viel größer sind als der Raum zwischen Buchdeckeln.
Von Ulrich Baron ...
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krimileser:
Bernd Kochanowski über Amazonrezensionen und alten Schnee ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph präsentiert einen neuen Band in der "Criminalbibliothek des 19. und frühen 20. Jahrhunderts" ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer stellt drei Volltreffer aus Amerika, Russland und Australien vor...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Um-die-Ecke-gebracht N° 45:
Liebe Rätselgemeinde, hören Sie und lassen Sie sich sagen: Auf Sie wartet erneut eine große Herausforderung. Denn um Ihnen für die Festtage so richtig gedanklich einzuheizen und Ihnen Zuflucht vor all den Banalitäten und Irritationen der Festtage zu bieten, haben die Macher der Krimibuchhandlung "Hammett" sich wieder ordentlich ins Zeug gelegt, um Ihnen ein besonders kniffliges Weihnachtsrätsel "Um-die-Ecke-gebracht" N° 45 zu präsentieren. Und sich auch genau überlegt, warum Sie es am 21. Dezember in die Welt bringen! ... mehr
Glatteis-Rätsel N° 14:
Auch die Kolleginnen von der Krimibuchhandlung "Glatteis" in München haben sich wieder etwas ausgetüftelt. Das Winterrätsel 2007 (pdf) ist die 14. Ausgabe dieser scharfsinnigen Idee und erfordert Ihren Sachverstand. Zum Beispiel um Begriffe wie "Zellenrequisit in Krimifilmen" oder Messgrößen für tödliches Gift zu erraten ... mehr
Die Globalisierung des Verbrechens:
Der kanadische Regisseur David Cronenberg über seinen neuen Film "Tödliche Versprechen", die Darstellung der Gewalt in Zeiten des Krieges und einen Kapitalismus, dem Verfeinerung fehlt. Das Gespräch führte Gerhard Midding für die Wochenzeitung "Freitag", die Sie übrigens auch komplett als pdf-Datei lesen können ...
Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB".
Freitag, den 21. Dezember 2007 um 10:27 und 13:27
"Tilidin-Chic"
Vom "Heroin-Chic" ist nicht mehr viel übrig, seit an
Kate Moss der Zahn der Zeit nagt und an Pete Doherty der
Zahn des Immergleichaussehens.
Anfang 2002 stießen Zivilfahnder in Berlin-Neukölln zum ersten Mal auf
sehr junge Jungs, allesamt aus muslimischen Familien, die von
“jugendtypischen Bagatelldelikten” umgeschwenkt waren auf schwere
Raubtaten und Crash-Fahrten in Rennautos. Schmächtige Kerlchen,
die sich nur mit zwei, drei Mann bändigen und festnehmen ließen.
Sie schienen total schmerzresistent.
Zur selben Zeit tauchten Jugendliche bei den Sozialarbeitern von
Gangway e.V. auf, die nach Entzugsmöglichkeiten fragten.
Grund für beides: TILIDIN. Keine illegale Droge, sondern ein
rezeptpflichtiges starkes Schmerzmittel. Aber illegal beschafft – zunächst
durch Rezeptklau und – fälschung oder bei gierigen Apothekern,
inzwischen durch organisierte Kriminalität.
Der Amokschütze von Erfurt, der Amokstecher vom Berliner
Hauptbahnhof waren auf Tilidin. Bei wie vielen der
“unerklärlichen Gewaltausbrüche von Jugendlichen” noch alles
Tilidin im Spiel war und ist – niemand weiß es.
Die Sendung ist auch per PC und als Podcast abrufbar. (Wiederholungen Sonntag 13:45 und 18:45 und Montagnacht 04:45)
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"
Lesungen:
21. Dezember 2007
Christian Brückner liest Dorothy Sayers beim NDR
Am Morgen vorgelesen: 8.30 bis 9.00 Uhr
NDR Kultur
Adventskrimi
Una Festa Criminale
Alba Moda-Adventskrimi in 24. Teilen
Wer liest wo und wann an den letzten Tagen im Dezember? Und wer reist umher und trägt wo was vor im Januar 2008?
Gute Frage? Hier ist die Antwort!
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Kalender
Felix Huby
Am 21. Dezember 1938 wird Felix Huby als Eberhard Hungerbühler in Dettenhausen bei Tübingen geboren. Felix Huby arbeitete als Tageszeitungsreporter und Redakteur. Anfang der siebziger Jahre erschienen von Felix Huby eine Reihe von Sachbüchern, schon bald folgten Kinder- und Jugendbücher und 1977 sein erster Kriminalroman "Der Atomkrieg von Weihersbronn".
Felix Huby schuf in den nächsten Jahren in seinen Kriminalromanen die Figur des Stuttgarter Kommissars Bienzle, der seine Fälle mit seinem "tpyisch" schwäbischen Sinn für Zusammenhänge löst. Ende der 80er Jahre konnte Huby schließlich seinen ehemaligen Romanhelden auch als TATORT-Figur des SDR etablieren.
Seit Mitte der achtziger Jahre gehört Felix Huby zu den meistbeschäftigen Drehbuchautoren des deutschen Fernsehens. Er arbeitete unter anderen mit einem Autorenteam an Serienadaptionen, ehe er sich wieder eigenen Serien und Reihen zuwandte. Darüber hinaus schrieb er immer wieder Einzelfilme.
1999 wurde Felix Huby für sein Werk mit dem "Ehrenglauser" der Autorengruppe Deutsche Kriminalliteratur "Das Syndikat" ausgezeichnet. (Auszug aus dem "Lexikon der deutschen Krimi-Autoren")
Infos bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Tatort-Fundus, Wikipedia.org, Die Zeit, Radio Bremen (pdf).
Lawrence Treat
Am 21. Dezember 1903 wird Lawrence Treat in New York geboren († 7. Januar 1998 in Oak Bluffs, Massachussetts). Treat gilt als einer der Väter des modernen Polizeiromans (Police Procedural), da er nicht einen einzelnen Detektiven
oder Ermittler in den Mittelpunkt seiner Geschichten stellte, sondern die Arbeit eines Polizeiteams und die vielfältigen Konflikte in ihrem Revier. Ausserdem schrieb er mehrere sogenannte "Detect-O-Grams", eine Art Krimirätsel-Puzzle.
1965 erhielt er den "Edgar-Preis" für die beste Kriminal-Kurzgeschichte, 1978 den "Special Edgar".
Treat gehörte 1945 zu den Gründern der "Mystery Writers of America" , war schließlich auch Präsident und Direktor der Organisation.
Mehrere Bücher von ihm erschienen auf deutsch bei Verlagen wie Scherz, Gerstenberg, DuMont, Goldmann, aktuell bei Gerstenberg der Krimirätselkalender 2008 ...
Infos bei:
www.kirjasto.sci.fi (engl.), Krimi-Forum, biblion.com (engl.).
Thomas Przybilkas Tipps zur Sekundärliteratur:

No. 49
Wer sich wirklich für Kriminalliteratur interessiert, kommt an Thomas Przybilkas Krimitipps zur Sekundärliteratur zum Krimi nicht vorbei.
Aktuell: die 49. Ausgabe dieser einmaligen Sammlung!
Diesmal mit Huhn in Handschellen, kriminellen Kochrezepten aus Santa Fu, Infos zu Barschels Tod und der Entwicklung der RAF. Und mit einer Buchreihe namens Crime Files, Krimis für den Unterricht, neuen Wegen zu Brunettis Venedig, etwas über Monster und Menschen und zur Panik des 20. Jahrhunderts, mehrfaches zum Tatort, zur Todestrafe und zu Banditen. Dazu Carsten Würmanns höchst lesenswerter Vortrag: "How It All Is Coming to an End.
The Representation of German Left-wing Terrorism in Mystery Novels."
...
Wo? Natürlich ... hier!!
Deutschlandfunk:
»Nur Verlierer«
Ein Mann Ende Vierzig steigt am Frankfurter Hauptbahnhof in ein Taxi, verlangt die Fahrt nach Düsseldorf, setzt sich auf den Beifahrersitz und will den Taxifahrer nach wenigen Kilometern auf dem ersten Rastplatz ermorden. So klar und deutlich beginnt Bruno Preisendörfers neuer Roman "Die Vergeltung" (Liebeskind Verlag). Er greift damit eine Idee auf, die uralt ist: Richter und Verurteilter, Rächer und Verbrecher, Henker und Opfer sind auf engstem Raum vereint, ohne daß sie voneinander wissen. Ein Kammerspiel um Todesangst und Todesstoß beginnt
Oliver Seppelfricke hat mit dem Autor gesprochen ...
hier
jetzt.de:
»Das Leben der ganz anderen«
Nach seinen drei Kiez-Romanen "Der Schrei des Schmetterlings", "Der Tod des Samurai" und "Der Tanz des Skorpions" veröffentlichte Frank Göhre 1993 einen Episodenroman von bezwingender Schönheit und zeitloser technischer Eleganz. In diesem Jahr endlich wurde "St. Pauli Nacht" im Pendragon Verlag neu aufgelegt, erweitert um die Erzählung "Rentner in Rot" und ein Nachwort des Autors sowie ausgestattet mit einer DVD der Romanverfilmung. Anders als früher - anders sogar als noch 2006 in "Zappas letzter Hit" - bleibt Göhre in "St. Pauli Nacht" so nah wie möglich bei seinen Figuren, wie ein mitschreibender, mithörender Leib-Wächter, konzentriert auf Worte, Gesten, Schritte, Blicke.
Von Dana Brueller ...
hier
Das war säuisch von mir:
Johannes Mario Simmel, der erfolgreichste deutschsprachige Schriftsteller, lebt in Zug, trauert um seine Lebensliebe, schreibt seinen letzten Roman. Und wird Schweizer. Peer Teuwsen sprach mit ihm für "Die Weltwoche"
Was ein Hochstapler alles wissen muss:
Frauen begeistern, Widersacher ausstechen und immer rechtzeitig abtauchen: Ein Dasein als Hochstapler ist nicht wertvoll, aber sehr zu beneiden. 1927 verfasste Walter Serner das Standardwerk für alle Männer, die Spürnasen und spröde Damen aufs Kreuz legen wollen. Endlich erscheint dieses Brevier neu. Manfred Schwarz bei "welt.de"
Die Komik der Tragik:
In den USA lockten "Die Sopranos" bis zu 18 Millionen Zuschauer vor die Fernsehgeräte, in Deutschland wurde die Mafia-Serie wegen Quotentiefs abgesetzt. Pünktlich zur DVD-Veröffentlichung outet sich Schriftsteller Frank Schulz als Sopranoiker. In einem Gastbeitrag für das Magazin "Stern"
krimileser:
Bernd Kochanowski mit der Kurzrezension zu Cathi Unsworths "The Not Knowing" ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Erik Larsons Buch "Marconis magische Maschine" ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis über einen Kongress zu afrikanischer Krimiliteratur: Beyond 'Murder by magic' ...
krimiblog:
Ludger Menke ist wieder da. Und betrachtet den Krimi retrospektiv: Die Menschen des Jahres 2007 ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit Neuem aus dem Kino: "1 Mord für 2" und dem Fernsehtipp: Deadline – Jede Sekunde zählt: Ultimatum" ...
NuT:
Joachim Linder grüßt Rupprecht Geiger zum 100. und David Markson zum 80.! Und stellt fest: Die Halbstarken sind wieder da ...
Buchkolumne:
zu Patricia Highsmith mit "Das Zittern des Fälschers" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 10/07
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur)
BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv.
Im PKT 10 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im November 2007 erreichten.
Es wird historisch, denn Walther Rathenau steht auf der Abschussliste, es gibt europaweit agierende Zuhälterringe, es wird in Serie gemordet, psychisch unter Druck gesetzt, Hauptkommissare und Detektive sind unterwegs, weltweit und regional und es finden sich Bücher aus nicht so bekannten Verlagen ...
Mit Abbildungen der Buchcover gibt es das alles hier
Süddeutsche Zeitung:
»Die Schattenfrau«
Stella Rimington war die erste Frau an der Spitze des britischen Geheimdienstes MI5 - heute schreibt sie Krimis und ist Vorbild für Judi Dench als "M" in den James-Bond-Filmen. Dass sie der Zeit doch nachtrauert, liest man in ihrem Roman "Illegal Action", der bislang nur auf Englisch erschienen ist: Darin wird ein Ex-KGB-Agent, der Putin kritisiert, ermordet. Das Buch war fast fertig, als Alexander Litwinenko in London vergiftet wurde.
In ihren Romanen ermittelt, klar, eine Frau: Carlyle, Liz Carlyle. Die junge Agentin ist im aktuellen Thriller "Leiser Verrat" und dem Vorgänger "Stille Gefahr" (Diana-Verlag) warmherzig, nett und chaotisch. In den Club ruhmreicher Agenten wie James Bond oder George Smiley passt sie nicht so recht.
Claudia Fromme hat sich mit Frau Rimington getroffen ...
mehr
Die telefonische Mord(s)beratung ist die Sendung von und für Liebhaber(innen) der Kriminalliteratur. Die Experten im Studio: Manfred Sarrazin (Kölner Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (deutsches Krimiarchiv), und die Gerichtsreporterin Ingrid Müller-Münch .
Einmal im Jahr wird es heimelig im WDR5 Studio 52. Die Mordsberater
setzen Ihre Zipfelmützen auf, zünden kleine Kerzen an und schwelgen in
ihren Lieblingskrimis der letzen Jahre und auch die ein oder andere
weihnachtliche Krimigeschichte ist dabei.
Die Literaturliste der Sendung vom 15.12.1007 ist hier als pdf-Datei abrufbar, die Sendung kann aber auch nachgehört werden. Und zwar... hier ...
OÖ-Nachrichten:
»Universen des Mordens«
Wenn sich eine außergewöhnliche Autorin wie Juli Zeh über das Genre Krimi hermacht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein außergewöhnliches Buch entsteht, ziemlich groß. Die Freunde eines erdigen Realismus kommen in "Schilf" (Schöffling & Co) wahrscheinlich nicht ganz auf ihre Rechnung. Aber wer das virtuose intellektuelle Spiel mit Figur, Motiv und Handlung mag und den Roman als Medium philosophischer Reflexion schätzt, wird genussreiche Lesestunden verbringen. Sprachartistin Juli Zeh bekennt sich zu einer metaphernreichen Sprache ...
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Titel:
»Universen des Mordens«
Knapp 150 Seiten reichen Hannelore Cayre völlig aus, um mit "Der Lumpenadvokat" (Unionsverlag) eine raffinierte, in jeder Szene zugespitzte Geschichte mit tief schwarzem Humor zu erzählen. Die Autorin Hannelore Cayre, die selbst als Strafverteidigerin in Paris arbeitet, hat einen genauen Blick für die absurden und abgründigen Seiten des französischen Justizalltags. Sie kennt die Maschinerie und das Klientel und weiß daraus eine wunderbar bissige, rasante und in sich stimmige Geschichte zu drehen.
Von Frank Rumpel ...
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Verbrechen, Mord, Totschlag: Krimi-Tipps bei HR-online:
Unterhaltung light: Der literarische Umgang mit dem 11. September 2001 ist immer noch bemerkenswert zurückhaltend. Massenmord als Romanthema? "Das fünfte Flugzeug" (Kiepenheuer & Witsch Verlag) von John S. Cooper macht jetzt genau dies: Es vermischt den klassischen Spannungsroman mit einer auf dem ersten Blick gut recherchierten Verschwörungstheorie.
Vorgestellt von Karsten Leckebusch ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski hat seine persönlichen Lesehits des Jahres 2007 aufgelistet ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lässt das Folk bloggen, am Liebsten über diverse Schnitzeljagden ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer über Nick Tosches Respektlose Reportagen über Pop und Kultur und die lange Rolf-Schimpf-Nacht ...
NuT:
Joachim Linder über The Media-Crime Nexus Revisited ...
Berlin kriminell: mit neuen Fällen aus dem moabiter kriminalgericht ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Thriller-Verfilmung von Jürgen Benvenutis "Big Deal":
Die Fans von Jürgen Benvenutis rasanten wie witzigen Thrillern dürfen sich freuen: Heinrich Ambrosch, Geschäftsführer und Produzent von der Wiener Satel-Film, hat sich die Filmrechte für den von der Kritik gelobten Thriller "Big Deal" gesichert, meldet der "Haymon-Verlag"
Ein Bestseller und zwei Filme:
Es war einer der grausigsten Fälle der Kriminalgeschichte. 1922 wurden auf dem Einsiedlerhof Hinterkaifeck bei Schrobenhausen eine ganze Familie bestialisch ermordet. Der Täter oder die Täter wurden nie gefasst. Der Fall dient 84 Jahre später als Stoff für den Überraschungsbestseller "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel. Nun soll der Stoff gleich zweimal verfilmt werden. Ein Bericht bei ... "br-online.de"
Droemer Knaur startet mit Web-TV:
Die Münchner Verlagsgruppe Droemer Knaur bietet auf ihrem neuen Filmportal im Internet Lesungen.tv ab sofort kostenlos Web-TV-Filme an. "Lesungen.tv" wirft einen Blick hinter die Kulissen der Bücherwelt, meldet das ... "Börsenblatt"
Michael Böckler in Monaco di Baviera:
Bei "Lesungen.tv" zum Beispiel zu finden: Bewaffnet mit Messer, Gabel und Korkenzieher: Michael Böcklers Krimis mit Hippolyt Hermanus sind ein Leseschmaus der raffiniertesten Art. Seinen neuen Roman hat der Autor auch in der nördlichsten Stadt Italiens recherchiert: in München. Lassen Sie sich verführen – zu Tagliatelle con tartufo bianco, himmlischen Weinen und mörderischen Geschichten ... mehr
Was tut man nicht alles für den guten Ruf:
Krimis schreiben sich nicht von allein. Deswegen werden Krimi-Autoren von Zunftgenossen auch nicht so gemocht. Sie sind die Antithese zum behäbigen deutschen Dichter-Stil. Deswegen scheitern so viele deutsche Krimi-Autoren: Sie bleiben mit dem Erlernen eines kompexen Handwerks meist allein. Und nach dem ersten Krimi kommt kein zweiter. Aber Leipzig scheint - auch für Krimi-Schreiber - ein mehr als gabenreiches Pflaster zu sein. Ralf Julke über Andreas Stammkötters zweiten Leipzig-Krimi "Im Namen des Bruders" (Neuer Europa Verlag) bei ... "lizzy-online.de"
Lesungen:
19. Dezember 2007
Christian Brückner liest Dorothy Sayers beim NDR
Am Morgen vorgelesen: 8.30 bis 9.00 Uhr
NDR Kultur
Adventskrimi
Una Festa Criminale
Alba Moda-Adventskrimi in 24. Teilen
Wer liest wo und wann im Januar 2008? Gute Frage? Hier ist die Antwort!
Die Infoseite zu Terminen und Veranstaltungen bei den Alligatorpapieren:
hier
Axel Bußmers Spurensuche No. 42
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Detektive bei der Arbeit
Auch wenn derzeit die Kommissare beim Publikum sehr beliebt sind, waren die ersten Ermittler in der Kriminalliteratur keine Staatsbeamte, sondern Privatdetektive oder sogar Amateurermittler. Gerade im angloamerikanischen Raum ist der Privatdetektivroman immer noch sehr beliebt. Denn ein Privatdetektiv ist meistens ein edler Ritter. Er glaubt an etwas und folgt als Einzelkämpfer nur seinem persönlichen Moralkodex.
Axel Bußmer mit einem Überblick über neu erschienene Privatdetektivromane von Joe Gores, Stuart M. Kaminsky, Sara Paretsky, Harlan Coben, Joe R. Lansdale, G. M. Ford, Ken Bruen und Lee Goldberg ... mehr
FAZ: »Der fröhliche Antichrist«
Mit dem Zitat aus dem Thomas-Evangelium und seiner schwarzgnostischen Exegese hat man das theologische Extrakt und die theologische Motivik von Kultautor Chuck Palahniuks zehntem Roman "Das Kainsmal" (Manhattan Verlag) . All seine Bücher und auch der neue Thriller repräsentieren so etwas wie populäre, schwarze Gnosis. Gnosis nennt man die Lehre von der Schöpfung durch einen bösen Gott und die Möglichkeit der Erlösung davon durch spirituelle Erkenntnis. Die schwarze Gnosis Palahniuks trifft ins Mark der Vereinigten Staaten, weil diese nach Palahniuk selbst eine - allerdings verunglückte - Form der Gnosis repräsentieren, eingerastet in der Endlosschleife der unerschütterbaren Erkenntnis von der eigenen Erwählthei.
Von Marius Meller ...
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Die Welt: »Crime Lady mit Affären«
Sie war immer beides viktorianische Vatertochter und emanzipiertes Exempel. Vor allem aber enthielten die Werke der englischen Schriftstellerin scharfsinnige, einfühlsame Milieuschilderungen. Anlässlich ihres 50. Todestages an diesem Montag enthüllt die Biografie "Ich war schon immer ein robustes kleines Biest" (Brendow Verlag) von Ingeborg Forssman auch Affären aus ihrem Privatleben.
Von Wieland Freund ...
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ARTE: »Fasst Cooper!«
Die Marketingidee ist clever.
Im Thriller "Das fünfte Flugzeug" (Kiepenheuer & Witsch Verlag) geht es um die Enttarnung der wahren Hintermänner des 11. September. Veröffentlichen oder untergehen – das wird sich auch der Autor gedacht haben, als er sich entschied, den Roman unter Pseudonym zu veröffentlichen. .
Spekulieren Sie mit, wer John S. Cooper sein könnte, tragen Sie Ihre Indizien und Beweise zusammen, argumentieren Sie mit Ihren Mitstreitern! Kreisen wir Cooper ein! Selbstverständlich nur mit legalen Mitteln!
Tobias Gohlis und ARTE stellen Preise zur Verfügung und organisieren eine brutale Schnitzeljagd! ...
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Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Sommer, Sonne, Mord:
Die französische Atlantikküste, zwei Pärchen und je ein unmoralischer Plot – das sind nur
drei Gemeinsamkeiten von "Armor" und "Unverdächtig". In Tanguy Viels viertem Roman "Unverdächtig" schmort das Provinzbürgertum im eigenen Saft. Marcus Brauns "Armor": Ein Irrspiel, bei dem man nie so recht glauben mag, was man sieht, und nie so recht sehen kann, was man zu wissen glaubt.
Von Ralf Kramp ... mehr
Kürzestkrimi Folge 13
Mit seinen Kürzestkrimis sorgt Michael Rossié für atemlose Spannung. Jede Woche präsentiert FOCUS Online auf der Seite des Krimis der Woche ein neues Video. Je kürzer, desto spannender. Aber leider immer noch etwas älter: gefährliches Spielzeug.
Scheibenwelt-Schöpfer Terry Pratchett leidet an Alzheimer:
Britischer Bestsellerautor will trotz Erkrankung Arbeit an seinen Romanen fortsetzen: "Natürlich werde ich eines Tages tot sein, so wie alle anderen auch". In den neunziger Jahren führte Terry Pratchett die Liste der britischen Bestsellerautoren an. Von seinen in 33 Sprachen übersetzten Büchern wurden 45 Millionen Exemplare verkauft, berichtet ... "Der Standard"
Pippi Langstrumpf ist jetzt in der Gerichtsmedizin:
Nach den schwedischen Erfolgskommissaren Kurt Wallander und Martin Beck präsentiert das ZDF am 21. und 28. Dezember 2007 erstmals die Krimi-Verfilmungen der schwedischen Journalistin und Autorin Mari Jungstedt, berichtet ... "kwick.de"
krimileser:
Bernd Kochanowski über die ethischen Problemen der forensischen DNA Diagnostik, Lust auf schlechten Sex und Joseph Finders "Killer Instinct" ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über die Eindeutscher (Übersetzer) und mit Bernd Kochanowskid Besprechung von Joseph Finders "Killer Instinct"...
Kriminalakte:
Axel Bußmer ballert mit Born. Dazu: Faust tanzt, Connelly verfilmt, Montgomery fragt, Temple antwortet, Goldberg empfiehlt und Axel zeigt das Cover der Woche ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis will nun alles über Cooper wissen ...
NuT:
Joachim Linder über "Half-Credence" und Konsaliks Todesstrafenroman aus dem Jahr 1960 ...
Berlin kriminell: hat Roman Rauschs
"Weiß wie der Tod" gelesen und neue Fälle aus dem moabiter kriminalgericht ...
Tatort Krimi:
über den Roman "Der Pusher" von Ed McBain ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Lesungen:
18. Dezember 2007
Christian Brückner liest Dorothy Sayers beim NDR
Am Morgen vorgelesen: 8.30 bis 9.00 Uhr
NDR Kultur
Adventskrimi
Una Festa Criminale
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Kalender
Ross Thomas

Am 18. Dezember 1995 stirbt Ross Thomas in Santa Monica, Kalifornien (*19. Februar 1926 Oklahoma City).
Ross Thomas beginnt seine Laufbahn als Journalist und Reporter, ist später politischer Berater und Mitorganisator von Wahlkämpfen. In den fünfziger Jahren baut er in Bonn das deutsche AFN-Büro auf, arbeitete danach für verschiedene Organisationen. Mit 40 schreibt er seinen ersten Roman "The Cold War Swap", für den er den Edgar-Allan-Poe-Preis erhält. 1986, 1987, 1990 und 1996 erhält er den Deutschen Krimi-Preis. Bis zu seinem Tod 1995 entstehen, auch unter seinem Pseudonym Oliver Bleeck, insgesamt 25, meist politische Kriminalromane, die neben den Werken von Eric Ambler, Graham Greene und John le Carré zum Besten des Genres zählen.
Infos:
Crime Corner, wikipedia, kaliber.38, Alexander Verlag, Telepolis, Roger L. Simon (engl., pdf), Fantastic Fiction (engl.), Boston Globe (engl.), Mystery News (engl.), Mystery Ink (engl.)
Der Tagesspiegel: »Kaukasus Knaxus«
Giwi Margwelaschwilis textgenerierte Wirklichkeiten lassen sich als Metaphern des Lebens in der Diktatur lesen, aber auch als existenzielle Grunderfahrungen. Anfang der neunziger Jahre, als der Osten sich öffnete, erschienen mehrere seiner Bücher in verschiedenen Verlagen. Dann lange nichts mehr. Erst in diesem Herbst wagt der kleine Berliner (Verbrecher Verlag) einen Neuanfang mit "Officer Pembry", einer Science-Fiction-Groteske, die im späten 21. Jahrhundert spielt. Die "Prospektive Kriminalpolizei" muss darin den vorhergesagten Gefängnisausbruch eines Psychopathen verhindern. Das Buch ist ein Kriminalroman auf der Meta-Ebene, ein metaphysisches Spiel, das Freiheitsräume für Leser erkundet. Am 14. Dezember wurde Giwi Margwelaschwili 80 Jahre alt.
Jörg Magenau gratuliert zu einem bemerkenswerten Leben und Werk ...
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kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin wurden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt. Und zwar unter dem Motto "Konspirativ und abgebrüht":
John S. Cooper: "Das fünfte Flugzeug". Der Autor ein Pseudonym. Ein Deutscher? "Das fünfte Flugzeug" ist ein konspirativer Thriller feinster Paranoia und spektakulärer Wendungen.
Martin Cruz Smith: "Stalins Geist". Ein bemerkenswerter Thriller. Liebevoll seziert Cruz Smith die russische Seele. Tiefgründig und doppelbödig ...
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ORF: »Einen Mord hast du frei«
In der Unterwelt Bombays trifft Suketu Mehta Hindu-Demagogen, Stars aus Bollywood und den berüchtigtsten Verbrecher Indiens. (Suhrkamp Verlag) Über eine Million Wörter umfassen Suketu Mehtas Aufzeichnungen "Maximum City", als er nach zweieinhalb Jahren in die USA zurückkehrt. Vier Jahre lang ist er damit beschäftigt, auf 800 Seiten das facettenreiche Porträt der indischen Megametropole zu zeichnen
Von Christian Brüser ...
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Der Standard: »Rache an Trapattoni«
Veit Heinichen verarbeitet in seinen Krimis triestinische Mythen und schildert Verbrechen, deren Existenz die Polizei nicht einmal erahnt. In "Totentanz" (Zsolnay Verlag) verwendet Heinichen verstärkt Methoden und Darstellungsformen des investigativen Journalismus und verdichtet die Machenschaften der kriminellen Netzwerke in der fiktionalen Person Viktor Drakics, eines kroatischen Kriminellen mit vielen Verbindungen, der in der Zeit Tudjmans zu Einfluss gelangte und inzwischen ein Imperium leitet, das von Mitteleuropa bis China reich.
Von Walter Grünzweig ...
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Der Standard: »Väterchen Stalin in der Moskauer U-Bahn«
Ziemlich irrsinnig, was Martin Cruz Smith in seinem Roman "Stalins Geist" (C. Bertelsmann Verlag) spannend fabuliert - und doch wieder so verrückt, dass es genauso gut wahr sein könnte. Martin Cruz Smith ist viel sarkastischer und schaut schärfer hin als die meisten rezenten russischen Krimiautoren und vor allem Autorinnen, deren Hang zum Zuckerguss die bittere Realität erträglicher macht.
Von Ingeborg Sperl ...
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Kulturwoche:
»Es geschah nie etwas in Nuriaò«
Flavio Sorigas Sardinien ist kein sonniges Paradies, sondern eine kalte, unfreundliche Insel voller gescheiterter Leben und zerbrochener Träume. Soriga lässt in "Der schwarze Regen" (Sammlung Luchterhand) die Personen zu Wort kommen, wechselt oft die Perspektiven und erschafft so eine Vielzahl von glaubwürdigen Charakteren. Dementsprechend oszilliert auch der Stil Sorigas: zerfahrene Traumsequenzen, Gespräche am Wirtshaustisch und Dialoge zwischen Verliebten haben in diesem vielfältigen Kriminalroman ebenso Platz wie philosophische und literarische Anspielungen.
Von Bernhard Pöckl ...
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Deutschlandradio:
»Wenn Menschen an ihre Grenzen stoßen«
Der kanadische Autor Steven Heighton beschreibt in "Letzte Welten" (Rowohlt Verlag) zwei Extremsituationen: eine historische Nordpol-Expedition, während der 19 Personen sechs Monate auf einer treibenden Eisscholle überleben mussten, und die Ausrottung mittelamerikanischer Indios. Der Roman ist ein atemberaubender Thriller, gleichzeitig aber auch literarisch anspruchvoll. Es gibt in diesem sehr realistischen Stakkato-Thriller immer wieder auch Inseln der Ruhe.
Von Lutz Bunk ...
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Zu Besuch bei Agatha Christie:
Agatha Christie und ihr Mann, der Archäologe Max Mallowan, renovierten, entwarfen, pflanzten Rhododendren, Schmetterlingssträucher, Hortensien. Greenway Garden war ein Freizeitidyll, nie hat sie dort an einem Krimi geschrieben. Ursula Friedrich in ... "Der Tagesspiegel"
Christian Brückner liest Dorothy Leigh Sayers
Sendetermine: 10. bis 21. Dezember 2007, 8.30 bis 9.00 Uhr
Vom 10. bis 21. Dezember 2007 liest Christian Brückner in 10 Folgen aus Dorothy Leigh Sayers' Kriminalroman "Starkes Gift".
Die englische Schriftstellerin wurde am 13. Juni 1893 in Oxford geboren und starb vor 50 Jahren - am 17. Dezember 1957 - in Witham in Essex. Sayers studierte Sprachen und mittelalterliche Literaturgeschichte am Somerville College in Oxford und gehörte zu den ersten Frauen, die dort ihr Examen machten.
Zum Star-Ermittler ihrer Kriminalromane wurde der elegante, scharfsinnige Amateurdetektiv Lord Peter Wimsey - ein sympathischer Snob, der aus purer Leidenschaft verzwickte Mordfälle löst. Diesmal aber scheint die Sache eindeutig zu sein, denn das Gericht ist davon überzeugt, dass die Kriminalschriftstellerin Harriet Vane ihren ehemaligen Geliebten und Schriftstellerkollegen Philip Boyes mit Arsen vergiftet hat. Lord Peter Wimsey verfolgt den spektakulären Mordprozess auf der Zuschauertribüne und ist von Harriets Unschuld überzeugt.
NDR Kultur
Kalender
Dorothy L. Sayers
Am 17. Dezember 1957 stirbt die Schriftstellerin Dorothy Leigh Sayers in Witham (*13. Juni 1893 in Oxford).
Sie wurde am Sommerville College in Oxford ausgebildet und machte einen Abschluss mit einer erstklassigen Note in modernen Sprachen – sie war eine der ersten Frauen überhaupt, die an dieser Institution einen Abschluss machte. Sie arbeitete als Lehrerin und später als Werbetexterin in einer Werbeagentur (Bensons) in London. Das gab ihr einen wertvollen Einblick in die Werbebranche, den sie im Krimi "Mord braucht Reklame" (Murder Must Advertise) verwendete. Sie heiratet 1926 Captain Oswald Atherton Fleming, die Ehe verlief unglücklich. Ihren unehelichen Sohn ließ Dorothy L. Sayers bei einer Cousine versteckt aufwachsen.
Dorothy L. Sayers (sie bestand auf dem "L." und sprach ihren Namens wie "Ssährs" aus) ist vermutlich am bekanntesten für ihren Amateurdetektiv Lord Peter Wimsey. Dieser englische Aristokrat ist Held einer Reihe von Krimis, sowohl in Romanen als auch in Kurzgeschichten. In vier Geschichten kommt auch Harriet Vane vor, eine Kriminalschriftstellerin und Amateurdetektivin, die letztendlich Lady Peter Wimsey wird. Sayers schrieb auch eine Anzahl von Kurzgeschichten über die Figur Montague Egg, ein Weinverkäufer, der auch kriminalistische Rätsel löst.
Sayers selber befand ihre Übersetzung von Dantes "Göttlicher Komödie" ins englische als ihre beste Arbeit. Sie schrieb auch religiöse Essays und Schauspiele.
Als sie 1957 starb, hinterließ sie eine Reihe von Briefen und Fragmenten, die jetzt von der für den Booker-Preis nominierten Autorin Jill Paton Walsh kongenial zum letzten Fall von Lord Peter weitergesponnen wurden: "Mord in Mageren Zeiten".
Info und Bibliographie bei Deutschlandradio, wikipedia.de, www.sayers.de, www.wdr.de , krimi-couch.de, krimi-forum.de, Michael Dalock-Schmidts Krimiseite, www.schwarzaufweiss.de, www.sayers.org
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Seit Jahren veröffentlicht Michael Schweizer in der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur" seine Krimikolumne "Untaten & Orte".
Heute die Ausgabe 6/2007:
Geschichte in Krimis

Gegen den historischen Roman lässt sich, wenn er nicht gerade von Thomas Mann stammt, einiges vorbringen. Seine Figuren sind oft viel zu heutig, zum Beispiel, oder in ihnen wird meist bieder heruntererzählt.
Wer sich auf die Gattung einlassen will, findet in Michael Schweizers wie immer nicht nur stilistisch feiner Kolumne vier überdurchschnittliche Varianten, mit Vergangenem umzugehen.
Michael Schweizer zu den Büchern "Die Bestie im Turm" von Tom Wolf, "Viktors Liebe" von Franziska Stalmann, "Versteck dich, wenn du kannst" von Mary Jane Clark und "Der Märtyrer im schwarzen Hemd" von Andrea Camilleri ... mehr
Die telefonische Mord(s)beratung ist die Sendung von und für Liebhaber(innen) der Kriminalliteratur. Die Experten im Studio: Manfred Sarrazin (Kölner Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (deutsches Krimiarchiv), und die Gerichtsreporterin Ingrid Müller-Münch .
Einmal im Jahr wird es heimelig im WDR5 Studio 52. Die Mordsberater
setzen Ihre Zipfelmützen auf, zünden kleine Kerzen an und schwelgen in
ihren Lieblingskrimis der letzen Jahre und auch die ein oder andere
weihnachtliche Krimigeschichte ist dabei.
Alles weitere liegt bei Ihnen- den Hörerinnen und Hörern der Sendung.
Sie brauchen noch einen Geschenketipp? Oder wollen sich selbst einen
spannenden Krimi unter den Tannenbaum legen?
Rufen Sie an und lassen sich beraten.
Die kostenfreie Telefonnummer 0800-5678 555 ist ab 20.00 Uhr geschaltet.
Oder sie schicken eine E-Mal an: mordsberatung@wdr.de
Ach ja, die Sendung! Sie kann gehört werden und zwar am:
Samstag, den 15.12.2007 um 20:05 Uhr auf WDR 5... hier ...
FAZ: »Schlechte Zeiten für Lyrik«
In den sechsundzwanzig Jahren, seit "Gorki Park", der erste Band mit dem Ermittler Arkadi Renko, erschienen ist, hat sich Martin Cruz Smith zu einem ernsthaften Chronisten der russischen Gegenwart gemausert. Für einen amerikanischen Journalisten, der kein Russisch spricht, keine üble Leistung; zumal diese auf dem Gebiet des Unterhaltungsromans geglückt ist, eines Genres, das sich bezüglich literarischer Ambition oft allzu gern selbst Schreibverbot erteilt. "Stalins Geist" (C. Bertelsmann Verlag), soeben in deutscher Übersetzung erschienen, ist erst der sechste Auftritt Renkos - für das unersättliche Thriller-Publikum ein seltener Gast. Das Warten hat sich gelohnt, denn Smith ist erneut ein atmosphärisch dichter Roman gelungen.
Von Hannes Hintermeier ...
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ARTE:
»Andere, aber vertraute Handlungselemente«
Peter Temple ist bisher als "ambitionierter Großepiker" bekannt geworden. Mit "Vergessene Schuld" (Goldmann Verlag) wird nun ein höchst lesenswertes Taschenbuch aus Temples Anfängen nachgereicht. Erschreckend, wie die Wut kälter wird: In diesem frühen Roman kocht sie, bei aller erzählerischen Knappheit und Andeutungskunst, noch gewissermaßen auf heißer Sparflamme. Im späteren Werk ist sie zu einem Monument der Zerrissenheit erstarrt. Tobias Gohlis stellt das Buch als Krimi des Monats bei ARTE vor ...
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ORF:
»Boomendes Genre«
Das Buch "Geschichte des organisierten Verbrechens" Fackelträger Verlag ist eine durchaus ansprechend gestaltete und flink erzählte Einsteigerlektüre. Sie reicht von den Ursprüngen und Gründungsmythen der italienischen Mafia über die Cosa Nostra in den USA und den Triaden in China bis zur russischen Organisazija und den gegenwärtig operierenden Banden in Europa und Lateinamerika. David Southwells "Geschichte des organisierten Verbrechens" gehört zur Grundausstattung einer ordentlichen Bibliothek der Kriminalliteratur.
Von Gerhard Moser ...
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NDR:
»Erstveröffentlichung aus dem Nachlass«
Die Verachtung, die Fauser von der Germanistik entgegenwehte, war noch das kleinste Bündel, das der Autor zu tragen hatte. Drogensucht und Alkoholismus machten ihm sein Leben lang zu schaffen. Aber der Roman "Die Tournee" Alexander Verlag sollte sein ganz großer Wurf werden. Was als Sittengemälde beginnt, wird zum spannenden Krimi, zum Roadmovie. Melancholie und Minimalismus, das sind die Mittel, die Fauser beherrschte wie kein anderer. Seine Figuren allesamt: Schöne Verlierer. Schade, dass Fauser all das dann nicht mehr ausführen konnte, man wünscht sich, dass ein Bruder im Geiste Die Tournee beenden möge - oder man tut es selbst, die angehängten Skizzen, Exposés und Entwürfe bieten das zumindest an.
Von Stefan Maelck ...
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kulturzeit:
»Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin werden wieder die Krimibuchtipps des Monats von Martin Schöne vorgestellt.
Heute, Freitag, um 19.20 Uhr reinschauen oder morgen früh um 9:05 Uhr in die Wiederholung ...
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krimileser:
Bernd Kochanowski besinnt sich in dieser Zeit mit Dylan Thomas ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph ertrinkt in Arbeit fürs Krimijahrbuch 2008 ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer resümiert ein Interview mit Max Allan Collins, hat einige Kurzmeldungen und meldet seine Besprechung "Kleiner Autoren-Workshop" von Ursual K. Le Guin online ...
krimiblog:
Ludger Menke ist wieder da. Und fasst die Krimi-Veranstaltungen des Jahres 2007 zusammen ...
NuT:
Joachim Linder zu des Krimis Wurzeln und über Wahre Ausbrecher ...
Berlin kriminell: hat die Chronik zu Push11 ...
Buchkolumne:
weist auf Sendungen zur Literatur im TV hin ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Showdown am Teufelssee:
Das Rätsel um push11.com und horatio wurde aufglöst. Das Fachmagazin "Buchmarkt" und 22 Mitspieler des ersten bundesweiten Alternate Reality Game (ARG), das für ein Buch inszeniert wurde, waren bei einbrechender Dunkelheit zum abgelegenen Berliner Teufelssee gekommen. Sebastian Fitzek wurde aus gutem Grund dort auch gesichtet ... mehr
Die Nacht der langen Messer:
In der Fröhlichstrasse treibt freitags ein Messerstecher sein Unwesen. Er durchsticht Autoreifen und hinterlässt fluchende Automobilisten. Frau Küng möchte, dass Maloney dem Stecher das Handwerk legt. Am 16.Dezember können Sie eine weitere Folge der legendären Krimireihe "Philip Maloney" von Roger Graf auf "DRS" hören. Keine Zeit? Nun ja, es gibt ja die Möglichkeit dies auch via Computer zu erledigen ... mehr
Mörderische Geschichten:
Was hilft, wenn einem die kuschelige Weihnachtsharmonie zuviel wird? Geschichten von Mord und Totschlag. Der Radiosender "SWR" hätte da einige spannende Vorschläge für Hörbuchfans ... mehr
Geheimnisvolle Orte:
Der belgische Comic-Zeichner François Schuiten entstammt einer Architektenfamilie. Deshalb spielen Stadtmotive eine große Rolle in seinen Comics. Mit der Comicserie "Die geheimnisvollen Städte" wurde er zum Star. Schuitens Arbeit ist buchstäblich spartenübergreifend. Seine kunstvolle Auseinandersetzung mit urbanen Zukunftsvisionen geht an die Grenzen des Comic-Genres. Die "Deutsche Welle" stellt im Magazin "euromaxx" einen Videobeitrag zur Verfügung ... mehr
Ausstellung:
Knallharte Detektive und Demokratie.
Der Nest-Verlag von Karl Anders
7. Nov. - 14. Dez. 2007
Universitätsbibliothek Frankfurt
Lesungen:
14. Dezember 2007
Christian Brückner liest Dorothy Sayers beim NDR
Am Morgen vorgelesen: 8.30 bis 9.00 Uhr
NDR Kultur
11. Schwarze Nacht
Lesung mit Frank Göhre,Gunter Gerlach, Heiko Rosner, Marina Heib, Robert Lynn, Sybille Schrödter, Jörn Ingwersen, Norbert Klugmann
21.00 Uhr | Eintritt frei
Café Sonnenseite, Weidenallee 24, 20357 Hamburg
Tel: 040 - 45 00 00 82
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Volker Klüpfel und Michael Kobr lesen aus ihren drei "Kluftinger"-Romanen.
20:00 Uhr
Pfarrbücherei, 85416 Langenbach
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Die Vier Elemente.
Lesung mit den »Mörderischen Schwestern«
Barbara Ahrens, Martina Arnold, Sabine Alt und Anja Feldhorst
19:30 Uhr | Eintritt: 5 €
Eine Veranstaltung der Krimibuchhandlung Miss Marple bei Drews Bestattungen in der Mommsenstr. 31
Berlin-Charlottenburg
Anmeldung erbeten unter: Tel.: 030-364 127 24
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Cem Melou liest aus "Toxische Killer"
19:00 Uhr
Buchhandlung Mord und Musik, Lindengasse 22, A-Wien
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Adventskrimi
Una Festa Criminale
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Ulrich Kroegers Krimitipp 11/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Dolce far niente, Leben wie ein Nachtexpress, koloniales Indien, ein Juwel von einem Kriminalroman und eine harte, blutige Geschichte
Ulrich Kroeger über Jörg Fausers atemloses Leben und zu Büchern von Michael Böckler, Patrick Boman, Bill Pronzini und James Sallis
... mehr
Ulrich Kroegers erster Krimitipp erschien vor siebeneinhalb Jahren. Heute erscheint Ulrich Kroegers Krimitipp einmal im Monat im Sonntagsjournal der "Nordsee-Zeitung", dessen Redaktion wir für die Genehmigung zur Veröffentlichung und Archivierung bei den Alligatorpapieren danken. mehr
Frankfurter Rundschau:
Weltexpress: »Wider die Geschichtsfälscherei!«
Rita Monaldi und Francesco Sorti: Die beiden italienischen Autoren sind berühmt für ihre ebenso spannenden wie historisch profunden Spionage- und Kriminalgeschichten. Nach "Secretum" und " Imprimatur", beide (Claassen Verlag), legen sie mit "Veritas" (Kindler Verlag) nun den dritten Teil ihrer auf sieben Bände konzipierten Serie vor.
Was passiert, wenn Mythen zertrümmert werden, hat Claudia Schulmerich im Gespräch mit Rita Monaldi und Francesco Sorti erfahren.
Im Onlineportal "Weltexpress" erscheint peu a peu eine siebenteilige Serie zum Autorenpaar, bisher sind fünf Teile erschienen ...
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Direkt zu den Artikeln? Hier: 1, 2, 3, 4, 5
ORF:
»Auf der anderen Seite des Gesetzes«
Deon Meyer erzählt in "Der Atem des Jägers", Rütten & Loening recht glaubwürdig, weitgehend ohne Klischees, gelegentlich vielleicht eine Spur zu sentimental, aber handwerklich perfekt. Mit kapitelweisen Zwischenschnitten werden drei "Heldengeschichten" auf gut 400 Seiten entwickelt und am Ende zusammen geführt. "Der Atem des Jägers" ist der zweite Krimi des Südafrikaners Deon Meyer mit dem ehemaligen ANC-Befreiungskämpfer Thobela als Helden. Von Gerhard Moser ...
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2. Hamburger Krimifestival kommt:
Das Hamburger Krimifestival wird 2008 fortgesetzt, das Programm wird wieder gestaltet von Volker Albers, meldet das Fachmagazin ... Buchmarkt
krimileser:
Bernd Kochanowski hat die Kurzrezension zu Thomas H. Cooks "The City When it Rains" anzubieten und James O. Borns Video zur Demonstration der Wirkung von Schusswaffen ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lobt Jean-Patrick Manchettes & Jean-Pierre Bastides Buch "Laßt die Kadaver bräunen!" ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer informiert über Neues im Kino: Todeszug nach Yuma, Hitman, Rubljovka ...
Berlin kriminell: hat Neues zu push11 ...
Buchkolumne:
stellt einen Podcast zu Karl Olsberg und "Das System" zur Verfügung ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Ausstellung:
Knallharte Detektive und Demokratie.
Der Nest-Verlag von Karl Anders
7. Nov. - 14. Dez. 2007
Universitätsbibliothek Frankfurt
Lesungen:
13. Dezember 2007
Christian Brückner liest Dorothy Sayers beim NDR
Am Morgen vorgelesen: 8.30 bis 9.00 Uhr
NDR Kultur
Lilian Faschinger liest aus "Stadt der Verlierer"
20:00 Uhr
Literaturhaus, A-Salzburg
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Gabriele Keiser Lesung aus "Apollofalter"
09:30 Uhr
IGS Thalschweilen-Fröschen, Schulstr. 2, 66987 Thaleischweiler-Fröschen
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Volker Klüpfel und Michael Kobr lesen aus "Seegrund"
20.00 Uhr
Jugendzentrum Gleis 1, Hollerner Weg 1, 85716 Unterschleißheim
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Krystyna Kuhn liest aus "Wintermörder"
19.30 Uhr
Stadtbibliothek in der hohen Kementate, Hauptstraße 56, 97753 Karlstadt
Weitere Informationen: Tel. 09353/7474
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Matti Rönkä liest aus "Der Grenzgänger"
19:00 Uhr | Finnisch-deutsche Lesung
Moderation und deutsche Lesung: Gabriele Schrey-Vasara.
Stadtbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1, Köln
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Udo Scheu präsentiert "Das blaue Licht"
19:30 Uhr | Eintritt: 4,- €
Cronstetten-Haus, Speicherstraße 39-47, Frankfurt
Weitere Informationen: Tel. 09353/7474
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Silke Urbanski und Michael Siefener lesen aus ihrem historischen Kriminalroman "Totentanz"
19:00 Uhr | Eintritt: 3 €
Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 2-4, 23552 Lübeck
Tel.: 0451/122 -4184/-4195
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Adventskrimi
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Ross Macdonald

Am 13. Dezember 1915 wird Ross Macdonald als Kenneth Millar in Los Gatos, California geboren († 11. Juli 1983 in Santa Barbara ).
Er gilt als Nachfolger von Raymond Chandler und Dashiell Hammett und brachte die hardboiled Detektivstory mit seinem Private Eye Lew Archer zu neuem Ruhm.
Nachdem er sich ursprünglich John Macdonald genannt hatte, wechselte er sein Pseudonym zu Ross Macdonald, um Verwechslungen mit dem gleichnamigen Krimi-Autor John D. MacDonald zu vermeiden. Ross MacDonald war mit der Schriftstellerin Margaret Millar verheiratet.
Zentrales Thema der Detektivromane Macdonalds sind gestrauchelte Jugendliche und die Schuld ihrer Eltern. Die meisten Romane Macdonalds beinhalten verästelte, weit in die Vergangenheit zurückreichende kriminelle Verstrickungen, die vom Privatdetektiv Lew Archer aufgelöst werden. Macdonald führte somit der Krimigattung die Gedanken der Psychoanalyse zu. (Quelle: wikipedia)
Infos:
Alligatorpapiere, "Diogenes Verlag", "Mordlust.de", "krimicouch", "wikipedia", "kaliber.38", "SZ-Mediathek", "Thrilling Detective" (engl.), "January.com" (engl.)
Die Welt:
»Wie Edgar Allan Poe wirklich starb«
Auch in seinem jüngsten Buch "Die Stunde des Raben" (Droemer Verlag) bleibt Matthew Pearl seiner raffinierten Methode treu, Erwiesenes und Erdichtetes bis zur Unkenntlichkeit zu mischen. Diesmal suggeriert er mittels seiner Hauptfigur, des Anwalts Quentin Clark, den mysteriösen Tod des Schauermärchenerzählers Edgar Allan Poe (1809-1849) aufgeklärt zu haben.
Hendrik Werner stellt in der Kolumne "Mörder & Jäger" fest, dass Matthew Pearls kriminelle Energie und überbordende Fabulierlust gleich mehreren Genres dienlich sei...
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ORF:
»Zurück auf die Straßen von San Francisco«
Joe Gores heißt der hierzulande weithin unbekannte kalifornische Autor, dem mit seinem Ende der 1970er Jahre erstmals erschienenen Roman "Hammett" (Unionsverlag) eine grandiose Hommage an Dashiell Hammett und dessen "Hard Boiled"-Krimis gelungen ist. "Hard boiled" vom Feinsten; ein glaubwürdiger "plot" mit einer überzeugenden Lösung, dichte Atmosphäre und knappe Dialoge, blonde Vamps und schwere Jungs, sexuelle Perversionen und finanzielle Malversationen.
Von Gerhard Moser ... mehr
Berliner Literaturkritik:
»Die Angst vor Nordkoreas Atombombe«
Jacques Berndorfs – ein ehemaliger Polizeireporter, der in den vergangenen Jahren Millionenauflagen erschrieben hat und einer der erfolgreichsten deutschen Krimiautoren ist – versucht erfolgreich einen Spagat:Er, den der BND als ersten Autor bei der Recherche zu dem Spionage-Thriller "Ein guter Mann" unterstützt hatte, will die Realität zeichnen, so wie sie sein könnte. Er will aber auch auf spannende Weise unterhalten. Beides gelingt ihm in "Bruderdienst" (Heyne Verlag) mit einer entspannten Erzählweise und eher nüchternen Sprache, die das bedrohliche Szenario umso realistischer erscheinen lassen.
Von Thomas Strünkelnberg ... mehr
ORF:
»Diesmal ist alles anders«
James Sallis, Jahrgang 1944, Wohnort Phoenix, Arizona, kennt das Genre der US-amerikanischen Kriminalliteratur als Theoretiker und in der Praxis. Als Schriftsteller ist James Sallis auch hierzulande mit seinen Krimis über den Privatschnüffler Lew Griffin bekannt geworden. Mit "Driver" (Liebeskind Verlag) liegt ein neuer, gänzlich anderer Sallis-Krimi vor. Kein "private eye" als Identifikationsfigur, kein Mississippi-Delta als Lokalkolorit, stattdessen knappe 150 Seiten harte Kost zwischen Kalifornien und Arizona.
Von Gerhard Moser ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski über Regen in New York und Gelbfieber und über Doris Lessings Nobelpreisrede ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph fordert heute das Folk auf, sich aufzuregen ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer über den Überraschungserfolg in diesem Jahr: "Voodoo" von Nick Stone ...
NuT:
Joachim Linder über die Tagung "Schlagkräftige Bilder: Jugendgewalt und Medien" ...
Berlin kriminell: über Horatio und den großen showdown am teufelssee ...
Tatort Krimi:
über den Roman "Blondes Gift" von Duane Louis ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Interviewversuch mit Michael Crichton:
Wer Michael Crichton interviewen möchte, hat die Wahl: Entweder man mietet für ein Treffen mit dem Vater des Technothrillers für 15 Minuten einen Raum im "The Loews", einem Luxushotel in Santa Monica, oder man sendet ihm via Verlag maximal zehn Fragen per E-Mail. Der 64-Jährige handhabt seinen Umgang mit den Medien professionell wie die meisten amerikanischen Starautoren. Nach drei Tagen liegen seine Antworten vor. Sie sind präzise, sachlich und humorlos. Sacha Verna hat es für "Das Magazin" einmal ausprobiert ... mehr
3 neue Kriminalromane:
Einen Überblick über die neuesten Bücher bekannter Autoren geben Sabine Zaplin, Knut Cordsen und Roana Brogsitter jeden Mittwoch in B5 aktuell. In der Sendung "Neues vom Buchmarkt" sind diesmal Kriminalromane das Thema. Und zwar diese drei: Yrsa Sigurdardottir "Das gefrorene Licht" (Fischer Verlag), Ann Cleeves "Die Nacht der Raben" (Rororo) und Gunnar Kunz "Organisation C" (Sutton Verlag). Die Besprechungen können als podcast zu Gehör gebracht werden ... mehr

Der Teufel im Detail:
In Großbritannien bekommen TV-Krimis oft die Zeit, die es braucht, um einen Fall in aller Abscheulichkeit zu entwickeln. Bestes Beispiel: "Cracker" mit Robbie Coltrane - die Serie ist heute noch genauso gut wie bei ihrer Erstausstrahlung.
Manfred Prescher hat sie sich für das Magazin "evolver" noch einmal angesehen ... mehr
Rezensionen, Gespräche, Leseproben:
Im "SWR2 Forum Buch" werden die wichtigen Neuerscheinungen und Autoren vorgestellt und diskutiert. Die Sendung vom Sonntag, 2.12.2007 behandelte die neuen Büchern von Mark Z. Danielewski, Denis Johnson, Sara Paretsky, Elmar Schenkel, John Stape, Marguerite Duras und kann sowohl gehört, als auch nachgelesen werden ... mehr
Welcher Verlag spielt Alternate Reality Game in Berlin?:
Seit Wochen geistert ein merkwürdiges Video durch die unterschiedlichsten Foren des Internet: push11.com. Auch das Fachmagazin "Buchmarkt" nimmt sich des langen Suchens nach Horatio an. Auch weil es sich um die interessante Marketingvariante eines Verlages handeln könnte ... mehr
Ausstellung:
Knallharte Detektive und Demokratie.
Der Nest-Verlag von Karl Anders
7. Nov. - 14. Dez. 2007
Universitätsbibliothek Frankfurt
Lesung:
12. Dezember 2007
Christian Brückner liest Dorothy Sayers beim NDR
Am Morgen vorgelesen: 8.30 bis 9.00 Uhr
NDR Kultur
Ralf H. Dorweiler liest aus seinem Kriminalroman "Ein Teufel zu viel" (Emons Verlag)
Zeit: 20:00 Uhr
Mediathek, Nußbaumallee 7, 79379 Müllheim
Andrea Isari liest aus "Römische Rache" (Piper Verlag)
15:30 bis 16:30 Uhr
Gemeindesaal der Ev. Andreasgemeinde, Eschersheim, Kirchhainer Str. 2, Frankfurt,
Tel. 069-525022
Lilian Faschinger liest aus "Stadt der Verlierer" (Hanser Verlag)
20:00 Uhr
Cinema Paradiso, Rathausplatz 14 A-3100 St. Pölten
Volker Klüpfel und Michael Kobr lesen aus "Seegrund" (Piper Verlag)
12. Dezember 2007 | 20.00 Uhr
WunderBar, Blasenbergstr. 12, 88175 Scheidegg
Matti Rönkä liest aus "Der Grenzgänger" (Grafit Verlag)
19:00 Uhr | Finnisch-deutsche Lesung
Moderation und deutsche Lesung: Gabriele Schrey-Vasara.
Finnland-Institut, Georgenstr. 24, Berlin
Adventskrimi
Una Festa Criminale
Alba Moda-Adventskrimi in 24. Teilen
Mehr Infos zu den Terminen
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Der KrimiKurier Rezensionen |
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KrimiKurier 24 |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh |
Der Tagesspiegel:
»Winter in Sardinien«
Flavio Soriga liefert nicht nur eines der schönsten Beispiele für den neuen melancholischen Ton. Sein Roman "Der schwarze Regen" (Sammlung Luchterhand) ist nebenbei noch ein Essay über die Möglichkeiten einer Kriminalliteratur, die sich aus ihren Zwängen befreit. Soriga fußt auf die literarische Tradition des Kriminalromans und verweist dezent auf Manuel Vázquez Montalbán, er zitiert Friedrich Dürrenmatt und beruft sich auf Leonardo Sciascia und eine Handvoll anderer Schriftsteller und ihre Werke. Kolja Mensing entdeckt in seiner Kolumne "Verbrecher JAGD" Italiens ambitionierte Anti-Kriminalromane ...
mehr
Nun prasselts bei den
Kollegen vom "Perlentaucher", die KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" wird wieder mit Inhalt gefüllt. Wieder ein neuer Beitrag, wieder ein echter Knörer!
Winter im Gemüt:
Auf den ersten Blick gleichen sich die verwitweten Helden von Brian Freemans "Doppelmord" (Hoffman und Campe) und Peter Temples "Vergessene Schuld" - dennoch gibt es einen Unterschied zwischen den Büchern: Das eine taugt was, das andere nicht.(Goldmann Verlag) Nichts kommt in Brian Freemans Roman vor, das einem nicht anderswo schon besser gesagt unterkam, während Peter Temple das Genre zwar nicht erneuert, aber die Konventionen der Privatdetektivliteratur völlig überzeugend auf den australischen Kontinent verpflanzt. Von Ekkehard Knörer ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Verdorbenes Fest:
Familienfeiern sind traditionell eine Qual, Weihnachten sowieso. Wenn dann auch noch zwei Personen einfach verschwinden, bricht zusammen, was über Jahre mühevoll zusammengelogen wurde. "Mensch ohne Hund" (btb) ist der erste Fall für Håkan Nessers neuen Ermittler Gunnar Barbarotti.
Von Henrike Heiland ... mehr
Kürzestkrimi Folge 13
Mit seinen Kürzestkrimis sorgt Michael Rossié für atemlose Spannung. Jede Woche präsentiert FOCUS Online auf der Seite des Krimis der Woche ein neues Video. Je kürzer, desto spannender. Immer noch: gefährliches Spielzeug.
Süddeutsche/buecher.de:
»Wo nur die Toten aussteigen«
Im Sommer 2007 hatte Håkan Nessers Kommissar van Weteren seinen letzten Auftritt im deutschen Fernsehen. Der neue Nesser-Kommissar taucht in "Mensch ohne Hund" (btb) zum ersten Mal, und zwar erst auf Seite 193, auf. Dass der neue Roman unter anderem auch mit halb aufgeklärten Verbrechen zu tun hat und deswegen die Polizei darin auftaucht, ist noch kein Grund, ihn als Kriminalroman zu bezeichnen und damit in die zur Zeit bekannteste skandinavische Literaturschublade der deutschsprachigen Rezeption zu versenken.
Von Stephan Opitz ... mehr
Der Spiegel:
»Schlafende Hunde soll man nicht wecken«
Katzenbachs Thriller offenbaren oftmals schockierende Einblicke in die menschliche Psyche und werden wegen ihrer psychologischen Raffinesse gelobt. Absolute Sicherheit ist unmöglich: John Katzenbachs Bestseller "Das Rätsel" (Droemer Knaur Verlag) kreist um einen Mord in einem streng bewachten Wohnviertel. Ein Psychothriller über amerikanische Ur-Ängste, der es in sich hat.
Von Helge Rehbein ...
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NDR:
»Ein gefährliches Komplott«
David Baldacci, der als Strafverteidiger und Wirtschaftsanwalt gearbeitet hat, betrat 1996 die Literatur-Szene mit einem Paukenschlag. Gleich sein Erstlingswerk "Der Präsident" wurde ein Weltbestseller und auch erfolgreich verfilmt. Seitdem hat der amerikanische Autor fast Jahr für Jahr einen neuen Thriller veröffentlicht. Der jüngste, "Die Wächter" (Lübbe Verlag), ist bereits sein zehnter. Auch hier greift er sein Lieblingsthema auf: die Korruption und die bedenkenlose Machtgier von Politikern, die ihr Land an den Abgrund führen.
Von Jutta Duhm-Heitzmann ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski informiert über Declan Hughes' "The Wrong kind of Blood" ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph stellt Bernd Kochanowskis Besprechung zu Declan Hughes' "The Wrong kind of Blood" ins Netz ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer hat sich für Hot Pants als Cover der Woche entschieden ...
NuT:
Joachim Linder hat eine umfangreiche Liste von "Books published on Law and Literature" gesichtet ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
"Tannöd" soll zwei Mal verfilmt werden:
Die Edition Nautilus freut sich über das große Interesse am Überraschungs-Bestseller "Tannöd". Dass nun aber zwei Filmfirmen den Stoff verfilmen wollen, dämpft die Begeisterung ein wenig, meldet Die Berliner Literaturkritik
Ausstellung:
Knallharte Detektive und Demokratie.
Der Nest-Verlag von Karl Anders
7. Nov. - 14. Dez. 2007
Universitätsbibliothek Frankfurt
Lesung:
10. Dezember 2007
Christian Brückner liest Dorothy Sayers beim NDR
Am Morgen vorgelesen: 8.30 bis 9.00 Uhr
NDR Kultur
Ulrich Ritzel liest aus "Forellen-Quintett"
19.30 Uhr | Eintritt frei
Polizeipräsidium, Hahnemannstraße 1, 70191 Stuttgart
Matti Rönkä liest aus "Der Grenzgänger"
18:00 Uhr | Finnisch-deutsche Lesung
Moderation und deutsche Lesung: Gabriele Schrey-Vasara.
Presse-Club, Café am Marienplatz, Marienplatz 22,München
Adventskrimi
Una Festa Criminale
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Die Befragungen von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka.
Jenny White
Jenny White is a writer and a social anthropologist. She was born in Würzburg, Germany, and emigrated to the United States as a child. Her first novel, The Sultan's Seal, was published in February 2006. It has been translated into twelve languages. She lives in the Boston area and wavers between being exhausted and exhilarated
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka bat sie zu ihrer 'berüchtigten' Befragung und empfiehlt Englischkenntnisse zur Lektüre ...
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ORF:
»Psychologisch überzeugend«
Abgesehen von wenigen Überlängen und einem etwas überzogenen "Showdown" am Berliner Ostbahnhof hat Volker Kutscher einen atmosphärisch dichten, ausgiebig recherchierten und auch psychologisch überzeugenden Kriminalroman geschrieben. (Kiepenheuer & Witsch Verlag).Kutschers "nasser Fisch" soll jedenfalls der Auftakt zu einer Krimi-Serie um den Jungkommissar Gereon Rath und das Berlin jener Jahre sein. Auf die Fortsetzungen darf man gespannt sein.
Von Gerhard Moser ...
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Die Welt:
»Dahlquists Orgien sind wilder als Kubricks«
Gordon Dahlquist hat mit seinem Romandebüt "Die Glasbücher der Traumfresser" (Blanvalet Verlag)ein Buch über einer dekadente Geheimgesellschaft geschrieben. Diese feiert in der viktorianischen Zeit geheime körperbetonte Partys – ähnlich derer in Stanley Kubricks "Eyes wide shut". Ein Besuch bei Dahlquist in New York, in einer Welt der Glasbücher und Traumfresser. Von Elmar Krekeler ...
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Der Standard:
»Morbid und surreal«
Patricia Cornwell, die Mutter aller schaurigen Obduktionen, hat ihre bewährte Serienheldin Kay Scarpetta in die Südstaaten der USA übersiedeln lassen. In ihrem neuen Roman "Totenbuch" (Hoffmann & Campe Verlag) baut sich Scarpetta ein eigenes kriminaltechnisches Labor auf, worauf etliche Einheimische eher feindselig und die ortansässigen Bestatter mit Boykott reagieren. Wie üblich hat es Scarpetta auch diesmal mit einem besonders gefinkelten Gegner zu tun. Definitiv kein Buch für eine besinnliche Einstimmung aufs Weihnachtsfest. Von Ingeborg Sperl ... mehr
Die Presse:
»Serienmord an Schokoriegeln«
Im Hauptberuf ist er Krimiautor und Schöpfer des so trinkfesten wie mürrischen Einzelgängers John Rebus. 17 Millionen Exemplare der Romane um den Inspektor wurden schon verkauft. Der schottische Krimi-Autor Ian Rankin war mit seinem Roman "Im Namen der Toten" (Manhattan Verlag) in Wien, gestand seine Sucht nach Snickers und zeigte sich sogar über seine Steuererklärung sehr auskunftsfreudig.
Christina Böck hat mit dem Autor gesprochen ... mehr
Deutschlandfunk:
»Das Testament des Teufels«
Um die sogenannte Teufelsbibel, eine über 350 Jahre alte Enzyklopädie aus dem Mittelalter, ranken sich noch heute mystische Geschichten. Der Autor Richard Dübell hat nun das etwa 75 Kilogramm schwere Buch, das der Legende nach vom Teufel selbst geschrieben wurde, zum Gegenstand seines neuen, gleichnamigen Mystery-Krimis "Die Teufelsbibel" (Ehrenwirth Verlag) werden lassen.
Von Ingrid Müller-Münch ... mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski über Die zehn männlichsten Autoren? und ein verunglücktes Zitat ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph reiht ein weiteres Werk in die "Criminalbibliothek des 19. und frühen 20. Jahrhunderts" ein ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer macht sich Gedanken zu einem Schenkel-Zitat ...
NuT:
Joachim Linder ist via Sozlog zu einem Woody Allen-Video gekommen ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis will mehr über Cooper wissen ...
Berlin kriminell: fasst Langfinger an der Friedrichstraße, hat Jean-Christophe Grangés "Das schwarze Blut" gelesen und weiß etwas über einen angekündigten mord ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Die Feder als Waffe:
Der sperrige Berner Intellektuelle Carl Albert Loosli wird mit viel Enthusiasmus wiederentdeckt.Er gehörte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den bekanntesten und interessantesten Persönlichkeiten des schweizerischen, besonders auch des Westschweizer Geisteslebens. Carl Albert Looslis Ausstrahlung reichte vom Berner Vorort Bümpliz, wo er den grössten Teil seines Lebens verbrachte, in den gesamten deutschen Sprachraum hinein. Im Rotpunkt-Verlag erscheint eine Ausgabe seiner vielfältigen Werke. Ein Beitrag von Urs Hafner in der Neuen Zürcher
Kluftinger soll die Mattscheibe erobern:
Volker Klüpfel und Michael Kobr sind gut drauf an diesem Abend. Da wird auf der Bühne schon bei der Sitzplatzwahl herumgealbert und im Gespräch mit Moderator Helmut Kustermann nehmen sich die beiden Krimi-Autoren gegenseitig kräftig auf die Schippe. Zugleich kündigen sie aber auch eine Verfilmung an und verraten den Zuhörern ein wenig über ihre vierte Koproduktion "Laienspiel", die am 13. März 2008 bei der Leipziger Buchmesse vorgestellt werden soll. Ein Beitrag bei allgäu-online.de
Bestseller: Trollwütig:
Der erfolgreichste Autor des deutschen Sprachraums heißt weder Daniel Kehlmann noch Patrick Süskind. Er heißt Wolfgang Hohlbein und wohnt in einem Reihenhaus in Nordrhein-Westfalen. Ein Besuch beim Auflagenkaiser. Ein Beitrag in der Zeitschrift Profil
Ausstellung:
Knallharte Detektive und Demokratie.
Der Nest-Verlag von Karl Anders
7. Nov. - 14. Dez. 2007
Universitätsbibliothek Frankfurt
Lesung:
10. Dezember 2007
Christian Brückner liest Dorothy Sayers beim NDR
Am Morgen vorgelesen: 8.30 bis 9.00 Uhr
NDR Kultur
Matti Rönkä liest aus "Der Grenzgänger"
20:30 Uhr | Eintritt: 3 € 3,-/4,- | Finnisch-deutsche Lesung
Moderation und deutsche Lesung: Gabriele Schrey-Vasara.
Buchhandlung Undercover, Nesenbachstr. 50, Stuttgart,
Tel: 0711/234 99 43
Mehr Infos zu den Terminen
Kalender
Eugène Sue
Am 10. Dezember 1804 wird Eugène Sue geboren († 3. August 1859 in Annecy).
Eugène Sue war Arztsohn aus reicher Familie und selbst Mediziner und unternahm als junger Schiffsarzt mehrere Weltreisen. 1830 zurück in Paris, begann er ein Dandy-Leben, schrieb Abenteuerromane und die mehrbändige "Histoire de la marine française" (1835/36).
Als er 1837 das väterliche Erbe durchgebracht hatte, verlegte er sich erfolgreich auf das neue Genre des Fortsetzungsromans. Mit dem Roman "Les Mystères de Paris", der im Juni 1842 in der Pariser Tageszeitung "Journal des Débats" erschien, verhalf er dem Fortsetzungsroman endgültig zum Durchbruch und schuf den berühmtesten Kolportageroman des 19. Jahrhunderts: "diese wilde Mischung aus Gosse und Salon, Fantastik und Realismus, Mord, Sex und Alltagskram, faszinierte wie nichts zuvor" (Michael Skasa, BR online).
Info:
"BR online" , "wikipedia" , Frankreich-Experte.de , Projekt Gutenberg, Die Mysterien von Paris, books google, ablit.de,
Axel Bußmers TV & Buchtipps 8. – 21. Dezember 2007
in den letzten beiden Wochen vor dem großen Fest gibt es vor allem Wiederholungen und einen neuen Auftritt von Commissario Laurenti (erfunden von Veit Heinichen) und den ersten Auftritt von Kommissar Anders (erfunden von Mari Jungstedt). Ansonsten gibt es wieder sehenswerte Verfilmungen, Klassiker des
Kriminalfilms und einiges für Fans von Frühwerken ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Es lohnt ausserdem, einmal bei Axel Bußmers Blog kriminalakte vorbeizuschauen, wo es nicht nur weitere Filmtipps, sondern auch immer interessante Besprechungen und Hinweise gibt ...
Stuttgarter Zeitung:
»Sanitärprobleme, Rallyestreifen und Seitenwechsel«:
Musterstücke treffender Analyse und wirklich gelungenen Komprimierens selbst umfangreichster Kriminalromane bietet Thomas Klingenmaier immer monatlich in der "Stuttgarter Zeitung". In der Dezember-Ausgabe seiner diesmal auch wieder online zu lesenden Kolumne "Der aktuelle Krimi" stellt er Bücher von Gianrico Carofiglio ("Das Gesetz der Ehre"), Martin Cruz Smith ("Stalins Geist"), Peter Zeindler ("Der Mauersegler"), Gabriel Trujillo Munoz ("Erinnerung an die Toten") und Arthur Conan Doyle ("Sämtliche Sherlock-Holmes-Erzählungen") vor ... mehr
Der Standard:
»Männlicher Held, könnte Detektiv sein«
Was Rankins Romane so unterhaltsam macht, ist die Balance. Es gibt darin einen Krimiplot, aber auch guten Humor, eine nicht zu knappe Dosis Gesellschaftskritik und laute Begleitmusik quer durch die Popgeschichte. Begegnung mit einem Superstar der zeitgenössischen Krimiliteratur: Der schottische Autor Ian Rankin machte mit seinem Inspektor Rebus in Wien Station, um den Roman "Im Namen der Toten" (Manhattan Verlag) zu bewerben.
Sebastian Fasthuber hat den Autor getroffen ... mehr
Krimi-Couch: »Krimi-Couch-Podcast: Interview – mit einem Jäger des verlorenen Buches«
Die Dezember-Ausgabe des Podcasts des Portals "krimi-Couch":
Der Titel seines Mammut-Werkes mag etwas trocken klingen: "Illustrierte Bibliographie der Kriminalliteratur im deutschen Sprachraum von 1796 bis 1945". Was den 40-Jährigen Herausgeber Mirko Schädel zu dieser einmaligen Übersicht motivierte, was ihn dazu antreibt, seit fast zwei Jahrzehnten alte Krimis zu entdecken, zu sammeln und zu horten, was ihn zum "Jäger des verlorenen Buches" und – wie er ohne falsche Scham zugibt – zum "Verrückten" machte, erzählte er Krimi-Couch-Herausgeber Lars Schafft.
Der Podcast (24:12 min) von "Krimi-Couch.de" – gesprochen von der charismatischen Pierce - Brosnan - Synchronstimme und dazu eine Gewinnspielfrage ... mehr
Und natürlich finden Sie auch aktuelle Besprechungen aus Deutschland und dem Rest der Welt!
Wiener Zeitung:
»Teufelsgericht mit Marktgespür«
Der Gastrosoph Christoph Wagner würzt gerne scharf, auch in seinem Kriminalroman "Gefüllte Siebenschläfer" (Haymon Verlag). Christoph Wagner komponiert sein Teufelsgericht mit Marktgespür, Witz und Schwung. (Die Dosis an philosophischen Kalauern ließe sich vielleicht noch reduzieren.) Essen und Wein, Bibel und Business, Liebeskunst und Lebenshilfe, Antike und Altösterreich – alles findet hier Platz.
Von Ingeborg Waldinger ...
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FAZ:
»Morden lohnt sich, flüstern die Gene«
David Buss geht in seinem Buch „Der Mörder in uns“ von der aparten These aus, dass Morden etwas evolutionsbiologisch gesehen Vernünftiges sein muss, weil es sonst nicht so verbreitet wäre - zumindest in jedermanns Bewusstsein. (Spektrum Verlag). Das Buch arbeitet mit vielen Straftat-Vignetten und steter Wiederholung seiner zentralen Thesen; der Leser wird tief im Lager der Unwissenheit abgeholt. Neben populärwissenschaftlichen finden sich aber immer wieder auch anregende Passagen, und wer befangen ist von der Idee, Gewaltverbrechen und insbesondere die innerfamiliären Morde könnten nur kranken oder schwer traumatisierten Gehirnen entspringen, sollte mit diesem Buch seine Gedankenwelt durchlüften.
Von Hans-Ludwig Kröber ...
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Wijkmark mit August-Preis ausgezeichnet:
Der schwedische Autor Carl-Henning Wijkmark ist mit dem wichtigsten Literaturpreis Schwedens, dem August-Preis für Literatur ausgezeichnet worden. Überraschend setzte sich Wijkmark auf der Preisgala in Stockholm in der Kategorie Belletristik mit seinem Roman "Stundande Natten" durch, meldet ... Sveriges Radio. Dort kann auch ein Interview mit Carl-Henning Wijkmark gehört werden.
Wijkmarks Roman "Die Jäger von Karinhall" erschien 2007 beim Verlag "Matthes & Seitz" Berlin und erhielt famose Kritiken: "...wilder und manchmal wild gewordener Mix aus Spionagethriller, Kolportage, Pornographie und Historiendrama.". Das Buch "Stundande Natten" wird 2009 bei Matthes & Seitz Berlin erscheinen.
Der Schlüssel Salomons:
Noch gibt es keinen Erscheinungstermin für das neue Werk von Dan Brown. Nur der Arbeitstitel ist schon bekannt: "The Solomon Key", der "Schlüssel Salomons". Und auch das Thema für seinen neuen Thriller hat der amerikanische Bestseller-Autor bereits verraten. Ein Bericht der Zeitung ... "Die Presse".
KrimiWelt im Gespräch:
Zufallsfund im Internet: Krimiwelt. Die Krimibestenliste des Monats Dezember. Gespräch mit Tobias Gohlis. Bei ... Radio Bremen.
Buchhändler im Gespräch
Immer freitags um 15.33 Uhr spricht die Redaktion des "Deutschlandradios" mit Buchhändlern aus ganz Deutschland. Von ihnen wollen sie wissen, wie sie Neuerscheinungen und aktuelle Entwicklungen auf dem Buchmarkt einschätzen. Heute mit Matthias Völker von der Buchhandlung Oelbermann in Speyer.
Die Bücher: Nury Vittachi: "Shanghai Dinner", Thomas Glavinic: "Das bin doch ich", Georg Forster: "Reise um die Welt" , Joseph Conrad: "Lord Jim" ...
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Spannende Bücher im Gespräch
Wolfgang Herles, der Leiter des ZDF-Magazins "aspekte", hat für die Advents- und Weihnachtszeit lesenswerte Neuerscheinungen ausgewählt und stellt sie im ZDF-Morgenmagazin vor. Unter anderem dabei: "Teil der Lösung" von Ulrich Peltzer, "Ghost" von Robert Harris, "Stalins Geist" von Martin Cruz Smith.
mehr
Die Büchertipps vom Aspekte-Chef gibt es auch als Video in der ZDF-Mediathek zu sehen: mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski über die Schattenseiten des Selfpublishing und Ein Y für ein I ?...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über die Planung des Krimijahrbuchs 2008 und ein paar Nikoläuse...
Kriminalakte:
Axel Bußmer meldet Besprechung P. J. O’Rourke "Reisen in die Hölle" online ...
Berlin kriminell: über eine eine vierstellige zahlenkombination ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Ausstellung:
Knallharte Detektive und Demokratie.
Der Nest-Verlag von Karl Anders
7. Nov. - 14. Dez. 2007
Universitätsbibliothek Frankfurt
Lesung:
7. Dezember 2007
Verleihung des Walter-Serner-Preises an Susanne Neuffer
20:00 Uhr Literaturhaus Berlin, 10719 Berlin, Fasananenstr. 23, Tel.: 030/8872860
Ein Bericht der Berliner Morgenpost
Mehr Infos zu den Terminen
FAZ:
»Die Madonna des Zufalls«
In den 1880er Jahren erschütterte eine Reihe von Explosionen Großbritannien, die von den ersten Terroristen der Moderne angezettelt worden waren. Oft war deren Ziel die Unabhängigkeit Irlands. Und schnell erkannte die Literatur ein neues Potential: die Psychologie und Ästhetik des Terrors, der aus den Grüften des Schauerromans nun in die Gesellschaft getreten war. Mit sicherem Gespür für die Ängste, die in der Luft lagen, griff der Autor der "Schatzinsel" nach den phantastischen Möglichkeiten des Zusammentreffens von Dynamit und Seele. Es wird gekonnt erzählt in "Der Dynamitverschwörer" (Achilla Press) von Robert Louis Stevenson / Fanny van de Grift Stevenson, und am Ende überrascht die Verknüpfung. Die Stevensons und ihre Leser spielen mit dem Feuer, und vielleicht ist das von jeher der Reiz von Literatur gewesen. ist dem New Yorker Dramatiker Gordon Dahlquist ein grandioses Stück Schundliteratur geglückt.
Von Elmar Schenkel ...
mehr
Manchmal muss man zurückblicken, um die Gegenwart klarer sehen zu können, beginnt Ulrich Noller seine dezemberlichen FH Europa-Krimitipps:
Das könnte die Moral der Geschichte zweier aktueller Kriminalromane sein, die beide ihre Wurzeln in den 70er Jahren haben: "Stalins Geist" (C. Bertelsmann Verlag) von Martin Curz Smith und "Lasst die Kadaver bräunen!" (DistelLiteraturVerlag) von Jean-Patrick Manchette und Jean- Pierre Bastid.
An manche Geschichten erinnere man sich vor allem wegen ihrer Figuren. Und wenn sich das über die Jahre hinweg wiederhole, werde so eine Figur zum Mythos - ein Mythos, der, je nachdem, wie gut ihr Erfinder seinen Job mache, mehr oder minder lebendig und realitätskonform sei .... mehr
ORF:
»Englischer Krimiautor Ian Rankin in Wien«
Berliner Literaturkritik:
»Rankin treibt Insider-Scherze mit Pete Townsend«
Die Zeit:
»Ballett der bösen Buben«
Als zu schräg und vor allem viel zu lang lehnte eine ganze Reihe von amerikanischen Verlagen Dahlquists Romandebüt ab. Doch dann rissen sich zwei Verlage um das Buch des 46-jährigen New Yorkers, und der schwedischstämmige Autor unterschrieb schließlich einen mit zwei Millionen Dollar dotierten Buchvertrag. Nun liegt das, was Dahlquist in nicht einmal einjähriger Schreibzeit hervorbrachte vor: Mit seinem Romandebüt "Die Glasbücher der Traumfresser" (Blanvalet Verlag) ist dem New Yorker Dramatiker Gordon Dahlquist ein grandioses Stück Schundliteratur geglückt. Von Peter Henning ...
mehr
NDR: »Keine Illusionen«
Vor 26 Jahren tauchte der Moskauer Chefermittler Arkadi zum ersten Mal in der Krimi-Welt auf - in dem auch erfolgreich verfilmten Bestseller "Gorki Park". Seitdem hat ihn Martin Cruz Smith immer wieder auf Verbrecherjagd geschickt - in einem sich dramatisch verändernden Russland. Eines bleibt immer gleich: die alles durchdringende Korruption und eine Polit-Mafia, deren kriminelle Energie sich seit Stalins Zeiten kaum geändert hat. Das ist auch das Thema des neuen Arkadi-Renko-Romans "Stalins Geist" (C. Bertelsmann Verlag), in dem Martin Cruz Smith seinen Helden mit den immer noch lebendigen Geistern der Vergangenheit konfrontiert.
Von Jutta Duhm-Heitzmann ...
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DRS 1:
»Rache verjährt nicht«
"Die Vergeltung" (Liebeskind Verlag), der neue Roman von Bruno Preisendörfer, ist ein ambitionierter Thriller über Schuld und tödliche Sühne. Die Geschichte zweier Männer, die ein lange zurückliegendes Verbrechen zusammenbringt und nicht mehr loslässt, verläuft gegen jede überkommene Lesererwartung.
Von Heinrich Vogler Ein Beitrag, den Sie nur hören können: (25:17 min.) Den Einschaltknopf finden Sie ...
hier
krimileser:
Bernd Kochanowski hat eine Kurzresension: Jim Nisbets "The Gourmet" (aka "The Damned Don’t Die") anzubieten ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph übern einen Krimi über Krimis: Joe Gores' "Hammett" ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer über "L. A. Crime Report" von Michael Connelly ...
Berlin kriminell: ist wieder auf der Horatio-Spur ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Die Bridge-Lücke:
Leo Perutz hat die spannendsten Romane der Frühen Moderne in deutscher Sprache geschrieben, historische, phantastische, kriminalistische, doppelbödige. Leider sind die doppelten Böden erst seit den siebziger Jahren entdeckt worden, bis dorthin war der Erfolgsschriftsteller der zwanziger und frühen dreißiger Jahre ein Vergessener, den die erzwungene Emigration von Wien nach Tel Aviv sein Publikum gekostet hatte. Sein Werk war literaturgeschichtlich als gehobene Unterhaltung abgelegt, er selbst als etwas sublimerer Abenteuerschriftsteller. Hans-Harald Müller ist an der Wiederentdeckung dieses Werks maßgeblich beteiligt gewesen
Hans-Harald Müller stellt heute um 19 Uhr sein Buch "Leo Perutz. Biographie" in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt vor, meldet die ... Frankfurter Rundschau
Ausstellung:
Knallharte Detektive und Demokratie.
Der Nest-Verlag von Karl Anders
7. Nov. - 14. Dez. 2007
Universitätsbibliothek Frankfurt
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Lesung:
6. Dezember 2007
Ian Rankin und Udo Wachtveitl lesen Im Namen der Toten
Moderation Sven Boedecker.
20:00 Uhr | Karten: CHF 25.00
Kaufleuten Festsaal, Pelikanplatz, CH-8001 Zürich
Tel. 0041/44/2253322
Krimi-Lesung mit Monika Detering
Lesung aus "Puppenmann"
20:00 Uhr | inkl. Wein + Nikolaus
Bielefelder Wahlfamilienhaus, Tegeler Weg 2, 33619 Bielefeld
Krimi-Lesung mit Jochen Senf
Lesung aus "Nichtwisser"
20:00 Uhr |
Stadtbibliothek Mühlhausen, St. Jakobi 1, 99974 Mühlhausen
Mehr Infos zu den Terminen
Kalender
Fred Breinersdorfer
Am 6. Dezember 1946 wurde Fred Breinersdorfer in Mannheim geboren.
Er studierte in Mainz und Tübingen Jura und Soziologie. 1980 erschien sein erster Abel-Krimi bei Rowohlt. Dem folgten weitere Krimis, Romane, Kurzgeschichten und dramatische Werke. Als Drehbuchautor startete er mit einem Tatort-Klassiker, "Zweierlei Blut", schrieb für zahlreiche Spielfilme, meist Krimis, aber nicht ausschliesslich, darunter "Der Hammermörder", eine Verfilmung seines gleichnamigen Romans. Aus seiner Feder stammt auch die in 20 Folgen gezeigte Serie "Anwalt Abel" im ZDF, eine lose Reihe von Spielfilmen mit Günter Maria Halmer in der Titelrolle, die von 1986 bis 2000 ausgestrahlt wurde. Seine Drehbücher und Filme wurden mehrfach für Preise nominiert.
Breinersdorfer war Vorsitzender des VS (Verband Deutscher Schriftsteller) und Gründer der Krimiautorenvereinigung "Das Syndikat" (1986).
Info:
Homepage, Krimi-Couch, Pendragon Verlag, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Wikipedia, Vanity Fair, Interview zum Kinofilm 'Sophie Scholl'
William P. McGivern
Am 6. Dezember 1922 wurde William P. McGivern in Chicago geboren († 18. November 1982).
William P. McGivern, der auch unter dem Pseudonym Bill Peters schrieb und als Vertreter der "hard-boiled-Autoren" gilt, hat in seiner Karriere etwa zwanzig Kriminalromane veröffentlicht. Daneben verfasste er die Drehbücher zu etlichen TV-Serien wie etwa "Kojak", einigen Filmen, darunter "Brannigan" mit John Wayne, und die Drehbuchfassung seines Romanes "Wenig Chancen für morgen". 1952 wurde er mit dem "Edgar Award" der "Mystery Writers of America" ausgezeichnet. Zahlreiche seiner Romane wurden ebenfalls verfilmt, so etwa "Heißes Eisen" von Fritz Lang oder "Freibrief für Mord".
Infos:
Mordlust, Kriminalakte, Prisma, kirjasto.sci.fi (engl.), Bibliographie (engl.), Bibliographie (engl.).

»Zunächst manager und Verlagsgründer. Nun erfolgreicher Krimi-Autor:
Gisela Steinhauer im Gespräch mit Veit Heinichen«
WDR 5 Tischgespräch: Mittwoch, 05.12.2007, 20:05 Uhr
Als er sie am 2. Januar 1980 zum ersten Mal sah, verfiel er ihr total: Fortan wurde Triest, die
Stadt an der nördlichen Adria, für Veit Heinichen Zufluchtsort und Schreibstätte, bis er vor 10 Jahren ein Haus an der Küste kaufte, aus dem er nicht mehr ausziehen wird, wie er sagt. Bis zum Umzug war der gebürtige Badener mit der Zickzack-Biographie erfolgreicher Betriebswirt, Verlagsmanager und Verlagsgründer mit ständig wechselnden Wohnorten. Inzwischen lebt der 50jährige vom Krimischreiben, denn die Geschichten um seinen Commissario Proteo Laurenti, Chefermittler von Triest, haben bei den Lesern durchschlagenden Erfolg und werden für die ARD verfilmt. Mit Laurenti teilt Heinichen nicht nur die Liebe zu Triest, sondern auch zum Essen und Trinken, und so verwundert es nicht, dass Ami Scabar, die beste Köchin der Stadt, seine Lebensgefährtin ist ... mehr
Der Standard:
»Eine späte Rebellion gegen den Vater«
Vater-Sohn-Konflikte sind der Stoff, aus dem die unsterblichen Tragödien sind. In John Harts Debütroman "König der Lügen" (C. Bertelsmann Verlag) lässt Hauptfigur Work seine saubere bürgerliche Welt in Trümmer fallen, eine späte Rebellion gegen den Schatten des Vaters. Ein feiner Krimi über die Psyche des Aufsteigers, Manipulation und die Kosten der Befreiung.
Von Ingeborg Sperl ...
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Eine Menge Hin- und Querverweise, dazu Lob & Tadel und natürlich viele Lesetipps gibt es in der dienstältesten Krimikolumne der Republik: Thomas Wörtches "Leichenberg" aus dem Nürnberger "Plärrer", nachzulesen bei den Kollegen von "kaliber. 38".
Albern, ja sogar peinlich sei Robert Harris' sterbenslangweiliger Politthriller "Ghost" (Heyne), ziemlich schlimm auch Brian Freemans "Doppelmord" (Hoffmann und Campe), der Abschuß aber komme aus dem altehrwürdigen Haus Insel: "Frauen morden anders". Untertitel ohne Scherz: "Die spannendsten Kriminalgeschichten".
In seinem neo-barocken Wahnsinn grandios sei dagegen Carl-Henning Wijkmarks "Die Jäger auf Karinhall" (Matthes & Seitz), das ästhetische Gegenprogramm dazu "Keine Leiche in Amsterdam" von Simon de Waal (Piper). Legende und Text rücken mit "Laßt die Kadaver bräunen" von Jean-Patrick Manchette und Jean-Pierre Bastide ziemlich weit auseinander, während Martin Cruz Smiths "Stalins Geist" (C. Bertelsmann) ein grandioser, ein großer Roman sei. Ein absolutes Must: "The Lugubrious Library" von Edward Gorey (Diogenes). Und noch ein Grundlagenbuch über crime & violence: "Ekel. Hochmut.Haß. Zur Phänomenologie feindlicher Gefühle" von Aurel Kolnai (edition Suhrkamp).
Lesen Sie selbst, den Text finden Sie ... hier
Auch wenn Joachim Feldmann bei den Alligatorpapieren in seiner Kolumne "Schusswechsel" öfter über Kriminalliteratur schreibt: das Warten auf seine Kolumne "Mord und Totschlag" im Literaturmagazin "Am Erker" kann doch recht lang sein. Aber jetzt ist sie ja da! Am Erker 54 (Geschichten aus der Provinz) ist pünktlich zum 30. Geburtstag der Zeitschrift erschienen. Das heißt, es gibt
zugleich die ebenso verdiente Kolumne um den Krimi.
Der Autor habe einen ziemlich raffinierten Plot erdacht, der zeitweise sogar dabei helfe, seinen eher hausbackenen Erzählstil zu ignorieren, meint der Rezensent zum Beispiel zu Andrew Gross' Thriller "Blut und Lüge". Die Liste der Gemeinsamkeiten zwischen der Konfektionsware des angehenden Bestsellerproduzenten Gross und einem Meisterwerk des Genres, wie es Rick DeMarinis "Kaputt in El Paso" darstelle, sei extrem kurz, und ein schönes Beispiel für die Qualität der Programmarbeit des Pendragon Verlages sei Mechtild Borrmanns bedeutungsschwanger betitelter, aber straff erzählter und gut konstruierter Polizeiroman "Morgen ist der Tag nach gestern". Die punktgenauen und wie immer stilistisch gelungenen Bemerkungen Feldmanns finden Sie ... hier
ORF:
»Authentische Milieuschilderung«
Andrea Maria Schenkel, die bayerische Bestsellerautorin von heute, hat sich in ihrem neuen Buch eines zeit- und kriminalgeschichtlichen Stoffs angenommen, und daraus ein beeindruckendes Stück Kriminalliteratur gezimmert. Kein billig voyeuristisches Serienkillerporträt sondern ein literarisch durchaus ansprechendes und anspruchsvolles Buch ist dieser 150 Seiten starke Roman mit dem Titel "Kalteis" (Edition Nautilus).
Von Gerhard Moser. Hören können Sie den Beitrag auch, und zwar in der Sendung "Ex libris", Neue Krimis, am Sonntag, 9. Dezember 2007, 18:15 Uhr ...
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Am 16. Januar 2008 startet die ARD die Hörfunkkrimireihe "ARD Radio Tatort". Zwölf Mal im Jahr wird der neue Hörfunkkrimi der ARD-Kulturprogramme für heißkalte Hörerlebnisse sorgen.
Den ARD Radio Tatort gibt es ab dem 2. Januar 2008 auch im Internet – mit aktuellen Folgen zum Nachhören, vielen Hintergrundinformationen und einem interaktiven Gewinnspiel.
Den Auftakt macht im Januar Peter Meisenbergs Pilotfolge "Der Emir", es ermittelt das LKA Düsseldorf ... mehr Infos
krimileser:
Bernd Kochanowski schwankt zwischen "unholy mess" und "superbly tailored" und fasst Bob Cornwells "Retrospektive 2006: Eine Rezension der in Großbritannien erschienenen Krimirezensionen" zusammen ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph lässt das Folk über "7 für die temporäre Ewigkeit" bloggen ...
NuT:
Joachim Linder informiert über Ernst Angel und Lustmorde ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer hat Hannelore Cayres Roman "Der Lumpenadvokat" gelesen und weiß etwas über zwei literarische Adventskalender und eine Krimi-Couch ...
Berlin kriminell: Barbara Keller hat Arno Strobels "Magus - Die Bruderschaft" gelesen ...
gumshoe News: Jiro Kimura schreibt, dass "Julia Spencer-Fleming Wins Nero" und zeigt den Tod von Reay Tannahill an (engl.) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Book.Book Krimitime:
Allen, die mal nicht lesen, aber sehen und hören möchten, sei Volker Weidermanns Sendung "Book.Book" bei "Watch.Berlin" empfohlen. "Der Umblätterer" sieht sie exemplarisch für eine "vlogmäßige" Verlebendigung der Szene, an die noch vor einem Jahr kaum zu denken war. Weidermann biete das beste Feuilleton in bewegten Bildern seit Denis Schecks Rolltreppen-Performance der frühen "Druckfrisch"-Jahre.
Für Sie haben wir einen Beitrag zur Kriminalliteratur ausgewählt ... mehr
Krimis. Gelesen:
Allen, die mal nicht selbser lesen, aber über gelesene Krimis informiert werden wollen, bietet "literature.de" seine Krimirezensionssparte an. In den letzten Tagen besprochen wurden folgende Bücher:
Weinrache, Grappa und die Nackenbeißer, Tödlicher Tartufo, Im Auftrag der Väter, Ghost, Blutsünde, Infantizid ... mehr
Ausstellung:
Knallharte Detektive und Demokratie.
Der Nest-Verlag von Karl Anders
7. Nov. - 14. Dez. 2007
Universitätsbibliothek Frankfurt
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Lesung:
5. Dezember 2007
Ian Rankin und Udo Wachtveitl lesen Im Namen der Toten
20:00 Uhr | Eintritt: 15,- | ermäßigt: 12,-
Rabenhof Theater, Rabengasse 3, A-1030 Wien
Tel. 0043/1/ 712 82 82
Roland Stark liest aus seinem Rheingau Krimi »Tod bei Kilometer 512«
19:30 Uhr | Eintritt: 3,-
Eltviller Vinothek, 65343 Eltville am Rhein
Telefon 0 6123 60 17 80
Brigitte Glaser liest aus ihrem neuen kulinarischen Kriminalroman »Eisbombe«
zusammen mit Andreas Lechtenfeld, Chefkoch aus dem Kölner Maternushaus.
Zeit: 20:00 Uhr
Buchladen Neusser Straße einzigundartig, Köln-Nippes
Tel:: 0221-73 77 06
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Kalender
James Lee Burke
Am 5. Dezember 1936 wird James Lee Burke in Houston, Texas geboren. Mit neunzehn Jahren veröffentlichte er seine erste Kurzgeschichte, bis zu seinem 34. Lebensjahr veröffentlichte er drei Romane. Nach neun Jahren Verlagssuche und 111 Absagen erschien schließlich sein Roman "The Lost Get-Back Boogie", der zwar für den Pulitzer-Preis nominiert wurde, aber finanziell kein großer Erfolg wurde. Er arbeitete auf Ölfeldern, als Landvermesser, Journalist und College-Dozent, hatte schwerste Alkoholprobleme und schließlich riet ihm ein Freund, es doch mit Kriminalliteratur zu versuchen. 1987 erschien schließlich "The Neon Rain" (Neonregen), der erste Band einer Reihe um den Polizisten Dave Robicheaux, deren Handlung meist in New Iberia, einem kleinen Ort im US-Staat Louisiana spielen. Inzwischen gilt er in den USA als eine der literarischen Stimmen des amerikanischen Südens und wird oft als Faulkner der Kriminalliteratur bezeichnet, wurde zweimal mit dem Edgar ausgezeichnet und erhielt den "Grand prix de littérature policière".
Info:
Homepage, krimi-Couch, wikipedia (dt.), wikipedia (engl.), Random House, merbold.de, bookreporter.com (engl.), january.com (engl.),
Wem soll man glauben, der deutschen oder der amerikanischen Ausgabe von Wikipedia? Wir entscheiden uns, den Mehrfachmeldungen zu folgen, und annoncieren, daß James Lee Burke am 5. Dezember Geburtstag hat (wikipedia dt.= 12. Dezember) Beweiskräftigere Aussagen nehmen wir aber gern entgegen:
Der Beweis ist nun vorhanden:
"December 5, 1936 is the date of my birth. Thanks for the greeting.
All the best, Jim ..."
Die Welt: »Gruseln in Russland mit Stalins Geist«
Mit "Gorki Park" ist der Autor Martin Cruz Smith bekannt geworden. Sein neues Werk "Stalins Geist" (C. Bertelsmann Verlag) wird gerade erst durch die Wahl in Russland hochaktuell. Der Autor lässt das Land alt aussehen. Er beschreibt eine geradezu gespenstisch unheimliche Großmanns- und Großmachtsehnsucht. Arkadi Renko, der tieftraurige Held, ermittelt in einem tieftraurigen Land, das sich nicht mal mehr die Armut teilt. Von Wieland Freund ...
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Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Die Biografin des Killers:
Ein psychopathischer Serienkiller hat es auf junge Studentinnen abgesehen. Seine Morde hält er mit der Kamera fest, doch dann will er sie auch schriftlich verewigt haben.20 Jahre nach der Erstveröffentlichung in den USA unter dem Originaltitel "The Traveller" ist von John Katzenbach jetzt "Der Fotograf" (Droemer Knaur Verlag) auf Deutsch erschienen.
Von Harry Luck ... mehr
Kürzestkrimi Folge 13
Mit seinen Kürzestkrimis sorgt Michael Rossié für atemlose Spannung. Jede Woche präsentiert FOCUS Online auf der Seite des Krimis der Woche ein neues Video. Je kürzer, desto spannender. Diesmal: gefährliches Spielzeug.
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der Dezember-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis und Thriller:
Mythen der Macht: Robert Harris schreibt einen Thriller über einen abgehalfterten Premier, der an seinen Memoiren bastelt
Von Hans Peter Roentgen
Bittere Familiengeschichten: Ein rasant erzählter Thriller von Andrew Gross
Von Walter Delabar
Der Sturm: Simon Beckett versetzt seinen Helden auf eine mythische Insel
Von Walter Delabar
Alte Kämpfe: Oliver Bottinis Krimi "Im Auftrag der Väter" lässt die Grenzen zwischen Opfern und Tätern verschwimmen
Von Jörg von Bilavsky
Muskelmanns Fegefeuer: Rick DeMarinis gibt seinem Helden Muskeln und Hirn
Von Walter Delabar
Verbrechen, Mord, Totschlag: Krimi-Tipps bei HR-online:
Überraschend: Es dauerte lange, bis Jo Nesbø sich hinsetzte und seinen ersten Roman schrieb. Da war der norwegische Erfolgsautor schon 36 Jahre alt. Sein neustes Buch verfolgt einen knallharten Killer im vorweihnachtlichen Oslo. Vorgestellt von Johannes Kaiser ... mehr
Zeitgeschichte im Thriller:Kann es gut gehen, wenn ein Autor aus dem Nahost-Konflikt einen Thriller strickt? Es kann, wie Daniel Silva mit seinem neuen Buch "Der Schläfer" beweist, in dem ein Bombenattentat die israelische Botschaft in Rom dem Erdboden gleich macht. Vorgestellt von Sonja Horchler ... mehr
Ein Schwein als Spürhund:Nach Katzen und Schafen pflügt nun eine weitere Spezies den Acker der Kriminalistik um: das Borstenvieh. Der Journalist Wolfgang Zdral hat mit dem Gourmetspaß "Tartufo" seine erste schöngeistige Kost serviert. Vorgestellt von Veit Ulrich ... mehr
WDR: »Angemessen unheimliche Umgebung«
Irgendwie wirkt es wie am Reißbrett entworfen, aber Freeman hat alles richtig gemacht, die bekannten Ingredienzien auf sehr geschickte Art neu gemischt und eine gute Portion Überraschungseffekt drunter gemischt. "Doppelmord" (Hoffman und Campe) von Brian Freeman sei zwar nicht besonders tiefgründig und literarisch auch nicht allzu ehrgeizig, aber gut unterhaltend, meint Antje Deistler und freut sich auf Teil 2 dieser neuen Serie um Jonathan Stride.
Ein Beitrag, den Sie lesen und hören können ...
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Europolar: »Neue Ausgabe No. 11 «:
"Europolar", das europäische Projekt eines internationen Krimiportals hat mit seiner vierteljährlichen Erscheinungsweise nun die elfte Ausgabe für den Zeitraum November-Dezember-Januar 2007/08 erreicht.
Die Themen:
Detektive von nebenan, Die Wiederentdeckung eines Meisters, Malakka - Der Tod kommt in der Nacht, Der politische roman noir, Wasserkrimis: Big Deal (J. Benvenuti), Les ports ont tous la même eau (F. Darnaudet), Fremde Wasser (W. Schorlau), Der bewaffnete Freund (Raul Zelik),
Retrospektive 2006: Eine Rezension der in Großbritannien erschienenen Krimirezensionen und die Diskussion:
Ist der Privatdetektiv am Ende?
Mitgearbeitet haben Javier Sánchez Zapatero, Susanna Mende, Etienne Borgers, Elfriede Müller, Bob Cornwell, Wolfgang Schorlau, Sophie Colpaert ...mehr
krimileser:
Bernd Kochanowski informiert über P.J. Parrishs "The Unquiet Grave" und ausserdem verstand er es anders, als es hätte gemeint sein sollen ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph hat dazu die Besprechung von P.J. Parrishs "The Unquiet Grave" im Angebot ...
NuT:
Joachim Linder stellt fest, dass Mindhunter sauer ist, weiß etwas über workbloggers und kennt Lieder vom Schafott. Und sucht Rezensenten ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer weist auf den "Arte" Themenabend hin: Darfur, der vergessene Krieg. Und es gibt mit Day Keenes "Mord unter Palmen" ein Cover der Woche ...
Berlin kriminell: erkennt: Stalking ist kein Bagatelldelikt. Und weiteres über Horatio ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Fantasy-Literatur läuft der Science-Fiction den Rang ab:
Durch die Verfilmungen von "Harry Potter" und "Herr der Ringe" erlebt die Fantasy-Literatur gerade einen beispiellosen Boom. Fantasy-Autoren, die zuvor gerade einmal eine fünfstellige Auflagenzahl erreichten, übertreffen nicht selten die Halbmillionengrenze. Ein Beitrag von Elisabeth Werthern in der ... "Berliner Literaturkritik"
Ein Franzose in Stockholm:
Laurent Denimal,ein Fotograf, der sich auf Autorenbilder spezialisiert hat oder: ein französischer Montessorilehrer, der auszog, skandinavische Autoren zu fotografieren. Ein illustriertes Interview von Alexandra Hagenguth bei ... "schwedenkrimi.de"
Ausstellung:
Knallharte Detektive und Demokratie.
Der Nest-Verlag von Karl Anders
7. Nov. - 14. Dez. 2007
Universitätsbibliothek Frankfurt
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Lesung: 4. Dezember 2007
Ian Rankin und Udo Wachtveitl lesen Im Namen der Toten
Beginn: 20.45 Uhr
Buchhandlung Weiland, EKZ-Mercado/Altona,
Ottenser Hauptstraße 10
22765 Hamburg, Tel. 040/39884910
Die Veranstaltung ist ausverkauft!
Michael Böckler liest aus "Tödlicher Tartufo"
Buchhandlung am Markt, Adenauer Platz 22, 53773 Hennef
Beginn: 20.00
Mehr Infos zu den Terminen
Kalender
Cornell Woolrich
Der amerikanische Kriminalautor Cornell Woolrich wird am 4. Dezember 1903 in New York geboren († 25.9.1968).
Das Journalismusstudium an der Columbia University brach er nach vier Semestern ab, um seinem Idol F. Scott Fitzgerald nachzueifern. Als sein zweiter Roman verfilmt wurde, ging er als Drehbuchautor nach Hollywood. Nach einer kurzen Ehe mit der Tochter eines Produzenten und ein
paar homosexuellen Episoden kehrte er nach New York zu seiner geschiedenen
Mutter zurück. Sein Erfolg als Schriftsteller ermöglichte beiden lange Reisen und ein
angenehmes Leben. In den Fünfzigern schwanden seine Popularität und sein
Arbeitswille. Nach dem Tod seiner Mutter verelendete er im Suff und wartete, durch
die Amputation eines Beines an den Rollstuhl gefesselt, in schäbigen Hotels auf den
Tod, der ihn 1968 erlöste. Seiner Universität vermachte er eine Million Dollar für
einen Stipendienfonds zugunsten angehender Schriftsteller – im Namen seiner Mutter. (Diogenes Verlag). Der Schöpfer düsterer Kriminialgeschichten gilt als einer der Väter der Noir-Literatur, viele seiner Bücher wurden verfilmt.
Info:
Mordlust, wikipedia, krimi-Couch, Fantastic Fiction (engl.), Diogenes (pdf)
Ted Allbeury
Am 4. Dezember 2005 stirbt der britische Autor Ted Allbeury im Alter von 88 Jahren (* als Theodore Edward le Bouthillier Allbeury am 24. Oktober 1917 in Stockport)
Allbeury lebte in der Grafschaft Kent in England. Während des Zweiten Weltkrieges war er britischer Geheimdienstoffizier und verhörte nach 1945 zahlreiche gefangene Nazi-Größen. Nach seiner Ausmusterung arbeitete er unter anderem für eine Werbeagentur und leitete einen Piratensender. Seit Anfang der siebziger Jahre als freier Schriftsteller arbeitend (er verwendete auch die beiden Pseudonyme Richard Butler und Patrick Kelly) zählt Allbeury zur Extraklasse unter Englands Thrillerautoren und mit John le Carré, Len Deighton und Brian Freemantle zu den großen Nachfolgern Eric Amblers und den Erneuerern des englischen Spionageromans in den siebziger Jahren.
In der legendären gelben Krimireihe des Ullstein Taschenbuchverlages wurden fast alle seine Bücher veröffentlicht, leider wurde aber auch er in Deutschland zuletzt nicht mehr aufgelegt ...
Info: Alligatorpapiere, Krimi-Forum, Kuriosa, Times online (engl.), Guardian (engl.), Der Radiopirat bei Radio 390, Offschore-Echo (engl.),
Sachbücher müssen Aussagen über Sachverhalte oder Personen belegen können, Romane müssen das nicht. So beginnt Thomas Wörtche die 127. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch".
Ihr Geschäft seien Fiktionen. Fiktion könne ein Schutzprinzip sein. Auch ein gewollt durchschaubares. Marc Dugain mache sich diesen Umstand zunutze, wenn er in seinem wunderlichen Buch "Der Fluch des Edgar Hoover" (Frankfurter Verlagsanstalt) unter dem Schutzmantel der Fiktionalität eine bösartige Attacke gegen J. Edgar Hoover reite. Geschichte aus der Kammerdienerperspektive, giftig, süffisant, maliziös. Dugain attackiere das republikanische Amerika über eine seiner heiligen Ikonen ...
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 48/2007 lesen.
taz: »Crime Scene«
Man kann das alles einen Krimi nennen. Immerhin gibt es genügend Tote. Doch wäre es wohl übertrieben, wollte man behaupten, dass man vor Spannung umkommt. Während die Krimihandlung ihren Gang geht, ist es vor allem die Milieuschilderung, die diesen Roman aus der Masse heraushebt. Köbi trägt sein Päckchen an Melancholie und enttäuschter Liebe mit einer stoischen Gelassenheit, die fast, auch wenn das als Attribut für einen Kriminalroman seltsam anmuten mag, tröstlich wirkt. Mit dieser philosophisch gefestigten Geisteshaltung nimmt Köbi als Ermittler und Stephan Pörtner als Erzähler in "Köbi Santiago" (Bilgerverlag) dem Verbrechen gegenüber den analytischen Blick des unbestechlichen Beobachters ein. Von Katharina Granzin ...
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FAZ:
»Im Rausch der Schmiere«
Vor dem Roman, um den es hier geht, sei ausdrücklich gewarnt. Er raubt seinen Lesern den Schlaf, verändert ihre Wahrnehmung. Der fröhlich aufgeschriebene Roman "Glasauge" (Tropen Verlag) verwandelt sich in den Strudel eines fein gesponnenen Psychothrillers. Diese Entwicklung hat Johanna Sinisalo derart geschickt angelegt, dass sie trotz ihrer Rasanz glaubwürdig bleibt. Ihre eigene schriftstellerische Vergangenheit ist hier erkennbar, denn sie schrieb früher selbst Fernsehdrehbücher, außerdem Fantasy- und Science-Fiction-Romane. Sorgfältig erschafft sie Meta-Ebene um Meta-Ebene, die die Perspektive in Frage stellen.
Von Julia Bähr ...
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Stadtrevue:
»Schwarzlicht«:
"Ungeschoren" Piper Verlag ist erschienen, der neue Kriminalroman von Arne Dahl, vermerkt Ulrich Noller in der Kolumne "Schwarzlicht". Ein durchschnittlicher Kriminalroman sei es allerdings geworden, aber dieser Autor sei solch ein Könner im Metier des Gesellschaftsromans, dass – schiebe man Genre-Erwartungen beiseite – die Sache mit dem Lesespaß dann doch noch klappe ... mehr
HR-Online: »Spannung ist alles: Die Erzähltechniken des Kriminal - Romans«
Von der eher abseitigen Welt des Genres ausgehend, haben Krimierzählmuster längst den Mainstream erobert. Krimi sells, und das nicht nur auf dem Buchmarkt.
Es gibt keine erzähltechnischen Kennzeichen, die ausschließlich für Kriminalromane gelten, die gattungstheoretisch überzeugend wären. Und Indizien wie die Themen "Spannung" und "Thrill", also die klassischen Krimi-Zuschreibungen, sind psychologisch und damit zu individuell. Andererseits gibt es die Kriminalliteratur nun einmal, das ist jedem, der einen Buchladen betritt, unübersehbar.
Im Radio-Funkkolleg präsentierte Ulrich Noller am 24.11.2007 die Folge "Spannung ist alles: Die Erzähltechniken des Kriminalromans". Leider verpasst? Nicht so schlimm. Nicht nur das Manuskript des Beitrages kann heruntergeladen, der Beitrag kann auch nachgehört werden ...
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Deutschlandfunk:
»Groß und lesbisch«
Zu Recht gehört Ulrich Ritzel heute zu den besten deutschen Krimiautoren. Seine
ersten vier Romane setzten Maßstäbe. Neben seinen guten Plots ist seine Sprache literarischer als die der meisten Kriminalromanautoren und er ist ein guter Beobachter und Erzähler. Aber in seinem neuen Roman "Forellenquintett" (btb Verlag) gelingt ihm Vieles nicht, was ihn sonst auszeichnet. Nur noch ein paar seiner Figuren und das Milieu und Ambiente am Bodensee wirken authentisch. Das größte Manko ist aber der fehlende Hauptkommissar Berndorf. Was für eine beeindruckende Hauptfigur. Ein schwäbischer Maigret.
Von Patrick van Odijk ...
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literature.de:
»Autor des Monats«
Felix Huby schreibt seit 1976 Kriminalromane, Tatorte und Krimiserien. Aus seiner Feder stammen die Kommissare Bienzle, Palü, Schimanski und nun auch Peter Heiland. Felix Huby wurde für sein Werk mit dem "Ehrenglauser" der Autorengruppe DAS SYNDIKAT ausgezeichnet.
Die Redaktion des Online-Portals "Literature.de" wählte ihn zum Autor des Monats Dezember und stellt selbstverständich auch den neuen Roman Felix Hubys vor: "Der Bluthändler" (Scherz Verlag) ...
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krimileser:
Bernd Kochanowski über die "Spinetingler Awards" und die wachsende Bedeutung des Internets ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph ist adventlich zumute: Mordhandwerk 1910 – die Weihnachtsedition, Dazu ein kurzer Blick zurück ins Krimijahr 2007 ...
NuT:
Joachim Linder hat den Tagungsbericht von Rainer Maria Kiesow im Angebot und älteres über Gehirne ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer meldet "In the Valley of Elah" von Paul Haggis online ...
Krimi-Tagebuch:
Tobias Gohlis macht sich Gedanken über Russland und empfiehlt Martin Cruz Smiths "Stalins Geist", der seine Gedanken über Russland in harte Prosa gesetzt hat ...
Berlin kriminell: hat Horatios mutmaßlichen Tatort aufgesucht ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause ...
Ich töte gerne Menschen:
Keiner konnte den Geheimtext des Serienmörders Zodiac knacken – bis der Primarschullehrer Donald Harden kam. Heute wünscht er sich, er hätte den Code nie gesehen. Ein Beitrag von Mikael Krogerus in ... "NZZ Folio 12/07"
Bester schwedischer Krimi 2007:
"En helt annan historia" von Hakan Nesser wurde zum besten schwedischen Kriminalroman 2007 gekürt, meldet das Fachmagzin ... "Buchmarkt"
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (1) James Sallis: Driver
2 (8) Oliver Bottini: Im Auftrag der Väter
3 (5) Ian Rankin: Im Namen der Toten
4 (7) Arne Dahl: Ungeschoren
5 (–) Jean-Patrick Manchette/Jean-Pierre Bastid: Lasst die Kadaver bräunen!
6 (3) Rick DeMarinis: Kaputt in El Paso
7 (–) John S. Cooper: Das 5. Flugzeug
8 (–) Marek Krajewski: Gespenster in Breslau
9(–) Thomas Weiss: Tod eines Trüffelschweins
10 (–) Jo Nesbø: Der Erlöser
Hier als schöne pdf-Datei
Die November-Meldungen gibt es
hier
Die Oktober-Meldungen gibt es
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Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv
Haftungsausschluss und Urheberrecht
Dezember: Neu bei den Alligatorpapieren
Thomas Przybilkas Tipps zur Sekundärliteratur:

No. 49
Wer sich ernsthaft mit Kriminalliteratur beschäftigt, wartet mit Spannung auf Thomas Przybilkas Krimitipps zur Sekundärliteratur. Hier ist die Ausgabe No. 49, mit äußerst wertvollen Informationen zur Sekundärliteratur, dazu Hinweise auf Hörbücher, und und und ...
Wo? Natürlich ... hier!!
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 10/07
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Im PKT 10 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im November 2007 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover gibt es das alles hier
Axel Bußmers Spurensuche
No. 42
»Detektive bei der Arbeit«
Ein Überblick über neue Privatdetektivromane
Gerade im angloamerikanischen Raum ist der Privatdetektivroman immer noch sehr beliebt. Denn ein Privatdetektiv ist meistens ein edler Ritter. Er glaubt an etwas und folgt, als Einzelkämpfer nur seinem persönlichen Moralkodex.
Axel Bußmer über neu erschienene Privatdetektivromane von Joe Gores, Stuart M. Kaminsky, Sara Paretsky, Harlan Coben, Joe R. Lansdale, G. M. Ford, Ken Bruen und Lee Goldberg ... mehr
Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne
Aus der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur".
6/2007
Geschichte in Krimis
Zu den Büchern "Die Bestie im Turm" von Tom Wolf, "Viktors Liebe" von Franziska Stalmann, "Versteck dich, wenn du kannst" von Mary Jane Clark und "Der Märtyrer im schwarzen Hemd" von Andrea Camilleri ... mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 11/07
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Dolce far niente, Leben wie ein Nachtexpress, koloniales Indien, ein Juwel von einem Kriminalroman und eine harte, blutige Geschichte
Ulrich Kroeger über Jörg Fausers atemloses Leben und zu Büchern von Michael Böckler, Patrick Boman, Bill Pronzini und James Sallis
... mehr
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Der KrimiKurier Rezensionen |
KrimiKurier 24
Der Winter-KrimiKurier von Gisela Lehmer-Kerkloh, der 24. Diesmal gibt es Besprechungen zu Büchern und Musik von Georges Simenon, Andreas Hoppert, Gesine Schulz, Michael Dibin, William C. Gordon, Joe Gores, Thomas Raab und zu einem Zeitschriftenspecial zum österreichischen Krimi ...
mehr |
| Von Gisela Lehmer-Kerkloh |
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Jenny White
Jenny White is a writer and a social anthropologist. She was born in Würzburg, Germany, and emigrated to the United States as a child. Her first novel, The Sultan's Seal, was published in February 2006 (W. W. Norton). It has been translated into twelve languages. She lives in the Boston area and wavers between being exhausted and exhilarated ... mehr
Ein Ehepaar befindet sich spät abends per Auto auf dem Heimweg. Da kommt im Radio die Meldung, dass ganz in der Nähe eine Patientin aus einer Nervenheilanstalt entkommen ist. Mit einem Fleischermesser bewaffnet, hat sie auf ihrer Flucht bereits fünf Personen getötet. Autofahrer werden ermahnt, einsame Gegenden zu meiden. Doch für die Eheleute kommt die Warnung zu spät: Auf einer abgelegenen Landstraße, mitten im dunklen Wald, bleibt ihr Auto plötzlich ohne Benzin liegen. Und dann klopft auch noch eine fremde, hysterische Frau ans Wagenfenster...
Ein amerikanisches Hörspiel aus der legendären Zeit des Radios, den so genannten "Golden Days of Radio". Und kein geringerer als der Filmstar Cary Grant bestreitet die Hauptrolle in dieser CBS-Produktion von 1950.
Damit auch deutschsprachige Hörer mühelos Geschichte um ein Ehepaar auf gefährlichen Abwegen folgen können, hat die Berliner Regisseurin Regine Ahrem in einem raffinierten Verfahren akustische Untertitel zwischen die englischen Dialoge montiert.
Der Busfahrer Edgar Hoppe wird vor seiner Stammkneipe niedergeschossen. Da kein Raubmord vorzuliegen scheint, bleibt nur ein persönliches Motiv für die Bluttat. Rache? Eifersucht? Sozialneid? Verdächtige gibt es genug in Hoppes Umfeld. Seine Zechkumpane ebenso wie Hoppes "Braut" und deren Ex. Ein Fall, der Kommissarin Nusser und ihrem Assistenten Möller an die Nieren geht - aus unterschiedlichen Gründen. Denn während Möller in der Kneipe "recherchiert", sieht Nusser sich veranlasst, sich um die pubertierende Tochter der trauernden Witwe zu kümmern. Nur "Mutterkomplex", wie Konrad Nusser seiner Frau unterstellt? Oder weiß die kleine Tanja mehr über den Fall, der der Kommissarin langsam zu entgleiten droht?
"Ach wie gut das niemand weiss...
Ein Beitrag aus der legendären Kurzkrimihörspielreihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios. Ältere Beiträge können via Computer gehört werden ...
Die TV-Tipps 8. – 21. Dezember 2007
In den letzten beiden Wochen vor dem großen Fest gibt es vor allem Wiederholungen und einen neuen Auftritt von Commissario Laurenti (erfunden von Veit Heinichen)
und den ersten Auftritt von Kommissar Anders ...
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Axels TV-Tipp des Tages:
Arte, 14.55
(F 1946, R.: Christian-Jaque)
Drehbuch: Charles Spaak
LV: Pierre Véry: L'Assassinat du Pere Noël, 1934
Weihnachten in einem Alpenkaff. Anstatt sich besinnlich unterm Weihnachtsbaum zu versammeln, wird hier ein Verbrechen nach dem nächsten begangen.
"Düster-poetischer Kriminalfilm, der seine Handlung mit wohltuender Ironie aufhellt." (Lexikon des internationalen Films)
Mit Harry Baur, Renée Faure
Auch bekannt als "Mord am Weihnachtsabend", "Das Verbrechen des Weihnachtsmann"
3sat, 22.25
(Kan/GB 1999, R.: Atom Egoyan)
Drehbuch: Atom Egoyan
LV: William Trevor: Felicia's journey, 1994
Mr. Hilditch (Bob Hoskins) hilft der 17-jährigen Felicia bei der Suche
nach Johnny. Dabei verfolgt er gleichzeitig seine eigenen Pläne.
"Mit dieser Parabel für die Zerstörung von Unschuld liefert er [Egoyan] eins
der düstersten und beklemmendsten Porträts eines Serienmörders, das seit
langem in Kino zu sehen war – eine außerordentliche schauspielerische
Leistung von Bob Hoskins." (Heinrichs, Rheinische Post, 4. 2. 2000)