Krimineuerscheinungen des Monats bei "kaliber.38", "krimi-couch" & "hammett"

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News – Dezember 2006 – Nachrichten

Freitag, 29. Dezember 2006

Endspurt!
Es ist so gut wie geschafft.
Silvester Wir wünschen allen Besuchern der Alligatorpapiere einen rasanten Übergang ins Neue Jahr und ein frohes, gesundes und erfreuliches 2007. Und auch im Neuen Jahr: lesen Sie reichlich und halten Sie die Spannung!
Das müsste klappen, denn wir lassen Sie bis zum 8. Januar 2007 in Ruhe. Ab 9. Januar 2007 sind wir wieder für Sie da und begleiten Sie durch ein hoffentlich kriminell erfolgreiches Jahr ...


fauser-der-schneemann-SZ-Krimi.jpgSZ-Mediathek: »BRD im Leerlauf«

Das Wirtschaftswunder besteht aus falschen Fassaden, Bahnhofsvierteln und stockfleckigen Hotelzimmern. Die Menschen sind aalglatt, halbseiden und blondiert. Jörg Fauser ist ein Meister des unterkühlten Tons. Den Leser erwarten einige Stunden frostiger Spannung und die beunruhigende Einsicht, der Countdown zum Glück auf der Sonnenseite des Lebens könnte schon begonnen haben.
Aris Fioretos über Band 50 der SZ-Kriminalbibliothek: "Der Schneemann" ... mehr


harris-hannibal-rising.jpgTagesspiegel: »Mutation eines Monsters«

Kindheit des Kannibalen: Thomas Harris erzählt in seinem neuen Roman, wie Hannibal Lecter traumatisiert wurde. Von dem Leid, das Lecter antreibt und ihn in naher Zukunft nicht so schnell wird aufhören lassen, Menschen bestialisch zu töten und genussvoll zu verspeisen, davon erzählt Thomas Harris nun ausführlich in seinem vierten Hannibal-Roman "Hannibal Rising".
Von Gerrit Bartels ... mehr


hochgatterer-die-suesse-des-lebensDeutsche Welle: »Genial erzählt, perfekt inszeniert«

Sagen wir es so: Es gab in Deutschland, Österreich, der Schweiz zuletzt einige herausragende Kriminalromane. Paulus Hochgatterers "Die Süße des Lebens" ist in diesem erlauchten Kreis einer der besten: Grandios konstruiert, genial erzählt, perfekt inszeniert. Brillant. Und genau die passende Lektüre für die Zeit zwischen den Jahren. Von Ulrich Noller ... mehr


Radio-Tipp

Sonntag, 31. Dezember 2006 um 00:05 Uhr bei Deutschlandradio Kultur
Ein schöner Mord und der Geist der Kochkunst
Feinschmecker klären auf
Von Thomas Askan Vierich

Manuel Vasquez Montalban und sein Detektiv Pepe Carvalho sind immer auf der Suche - nach Mördern und den Delikatessen von Barcelona. Harald Nebenzals Detektiv in Hongkong weiß, wo die besten Enten serviert werden und John Lanchesters Ich-Erzähler verfolgt ein Liebespaar durch Frankreich und erzählt von subtilen Morden und der einzig wahren Zubereitungsform von Irish Stew.
Thomas Askan Vierich serviert "Tödliche Delikatessen" in Berlin , es geht um Restaurantverrisse, Politik und viel Geld. Lecker geht's zu bei Rotwein und Blut...
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Kalender

Gilbert Adair
adair-gilbert.jpg Gilbert Adair wird heute zweiundsechzig (* am 29. Dezember 1944 in Edinburgh). Der Schriftsteller, Kritiker, Drehbuchautor und Kolumnist lebte von 1968 bis 1980 in Paris und seither in Notting Hill, London.
Der englische Erzähler ist ein Meister fiktionsironischer Spannungsliteratur, Konstrukteur von Büchern, die ihren Suspense nicht allein aus der Handlung beziehen. Adairs deutsprachiger Verleger, die Edition Epoca, hat Meisterwerke des Autors in einer Kasette versammelt, in diesem Jahr begeisterte der im C. H. Beck Verlag veröffentlichte Roman "Mord auf ffolkes Manor", eine höchst unterhaltsame Hommage an das Goldene Zeitalter des Englischen Kriminalromans und seine brillanteste Vertreterin Agatha Christie, die deutsche Kritik ...
Infos und Bibliographie:
Epoca, Die Zeit , FAZ, C. H. Beck Verlag, Open Directory, Wikipedia (engl.), contemporarywriters.com (engl.), Fantastic Fiction (engl.)


Donnerstag, 28. Dezember 2006


soldati-Die-Faelle-des-MarescialloDeutschlandradio: »Erzählungen aus einem Kommissarleben«

Der Schriftsteller Mario Soldati blieb in seinem Leben in Norditalien verwurzelt und machte jene Regionen immer wieder zum Gegenstand seiner Geschichten. Das gilt auch für den schmalen Band "Die Fälle des Maresciallo". Darin sind acht Erzählungen versammelt, bei denen es um Fälle aus einem langen Kommissarleben geht. Den Hintergrund bildet das ländliche Italien, das sich allmählich durch die Neuerungen der rasanten Industrialisierung wandelt. Von Maike Albath ... mehr


highsmith-Leute-die-an-die-Tuer-klopfen.jpgFAZ: »Was Menschen tun und sich antun«

Patricia Highsmith gilt heute als eine der bedeutendsten amerikanischen Autorinnen des vergangenen Jahrhunderts. In der großen Werkausgabe bei Diogenes sind nun die weniger bekannten Romane "Der Geschichtenerzähler", "Leute, die an die Tür klopfen" und ihr letztes, postum erschienenes Buch "Small g – eine Sommeridylle" erschienen. Von Jochen Schimmang ... mehr


bolton-Der-Weihnachtsbaum.jpgFAZ: »O du unglückliche!«

Die New Yorkerin Isabel Bolton, die eigentlich Mary Britton Miller hieß, schenkte der Welt mit "Wach ich oder schlaf ich" 1946 einen makellosen Roman. Jetzt erscheint ihre mörderische Familiengeschichte "Der Weihnachtsbaum" erstmals in deutscher Übersetzung. Von Felicitas von Lovenberg ... mehr


roeck-Moerder-Maler-und-Maezene.jpgORF: »Zwischen Kunstsinn und Gräueltaten«

Ein Bild – ein Mord: Der bekannte Kunsthistoriker Bernd Roeck zeigt in seinem jüngsten Buch, dass das berühmte Renaissance-Bild "Geißelung" von Piero della Francesca eine versteckte Mordanklage enthält. Roeck nimmt das Gemälde a la CSI unter die Lupe. Ein faszinierender Blick in die Renaissance mit ihren Intrigen, Morden und Machtspielen. Von Peter Bauer ... mehr


willeford-neue hoffnungnetzeitung: »Ein Graben geht durch Miami«

Detective Hoke Moseley ist ein geschiedener Mann, der unter Geldproblemen und den kubanischen Drogendealern in Miami Beach zu leiden hat. Wer Charles Willefords letzte Krimis (Alexander Verlag) liest, wird ihn lieben.
Von Manuel Karasek. Der Beitrag wird angereichert mit einem 5-minütigen Video, in dem Manual Karasek mit Ronald Düker über die Krimis von Charles Willeford spricht ... mehr


Vermischtes

Robotham-Amnesie.jpg Erinnerungslücken in London: Das Rätsel Gedächtnisverlust war von Anfang eines der zentralen Themen des Kriminalromans. Nun versucht sich Michael Robotham, der mit seinem Debüt "Adrenalin" bereits als Hoffnung des modernen Thrillers apostrophiert wurde, erneut an diesem Topos.
hochgatterer-die-suesse-des-lebens.jpgPsychopathen in Österreich: Ein 16-jähriger mit dem Aggressionspotenzial einer Bulldogge auf Crack. die Welt ist voller Psychopathen, und wenn man dem neuen Roman des Österreichers Paulus Hochgatterer mit dem höhnischen Titel "Die Süße des Lebens" Glauben schenkt, dann tummeln sie sich ganz besonders in der tiefsten Provinz.
Günther Grosser bespricht beide Bücher in der Berliner Zeitung.




Kalender
John D. MacDonald
Am 28. Dezember 1986 stirbt John D. MacDonald im Alter von 70 Jahren im St. Mary's Hospital in Milwaukee, Wisconsin (* 24. Juli 1916 in Sharon, Pennsylvania) macdonald-john-d.gif
MacDonald studierte Betriebswirtschaftslehre an der Harvard University und schloss sein Studium mit dem MBA ab. Während des Zweiten Weltkriegs diente er im Fernen Osten für den amerikanischen Geheimdienst OSS. Nach dem Krieg schrieb er für Pulp-Magazine und gehörte zu den wenigen Autoren, die den Sprung vom Groschenheft in den Buchmarkt schafften. 1950 veröffentlichte er seinen ersten Krimi, dem bis zu seinem Tod im Jahr 1986 über siebzig weitere folgten. Er gilt als einer der kommerziell und literarisch erfolgreichsten Krimiautoren der sechziger und siebziger Jahre.
Mit seinem Helden Travis McGee schuf er einen lässig lebenden Freizeitdetektiv mit hohem moralischem Anspruch, der in 21 Romanen von 1964 bis 1985 ermittelte, Millionenauflagen erzielte und zugleich die Veränderungen der amerikanischen Gesellschaft am Beispiel Floridas spiegelte.
Infos und Bibliographie:
super-thriller.de, wikipedia , Buchwurm.info/M. Drewniok, Mordlust, kaliber. 38, Rotbuch, Washington Post (engl.), Ed Gorman Interview (engl.), Hardluckstories (engl.)


Mittwoch, 27. Dezember 2006

FOCUS-Online-Mordkommission

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Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
kloenne-Unter-dem-Eis.jpgFrisch erschienen:

Das Geheimnis der Eisvögel: Die Suche nach einer Vogelkundlerin in Kanada und einem verschwundenen Kind in Köln verwebt Gisa Klönne zu einem abgründigen Krimi.
Von Manuela Martini ... mehr


forsyth-der-afghane.jpgDer Spiegel: »50 Prozent des Internet sind bösartig«

Im neuen Spionage-Thriller "Der Afghane" von Frederick Forsyth unterwandert ein US-Spion al-Qaida. Im SPIEGEL-Gespräch mit Malte Herwig verrät der britische Autor, wie er über den Nutzen des Internet für Terroristen denkt - und über neue Folterpraktiken westlicher Geheimdienste. ... mehr

forsyth-der-afghane.jpgNDR Info: »Ein archaischer Kämpfer«

So weit, so typisch für Frederick Forsyth, den Meister des Geheimdienst-Thrillers. Mit sicherem Instinkt für zeitgeistgerechte Sujets hat er sein jüngstes Werk in der Welt der aggressiven Fundamentalisten und ihrer kaum weniger hemmungslosen westlichen Gegenspieler angesiedelt. Von Michael Weidemann ... mehr


harris-hannibal-rising.jpgtaz-mag: »Wie Hannibal wurde, was Lecter ist«

Thomas Harris liefert die Vorgeschichte einer Karriere des Bösen. Hannibal Lecter ist ursprünglich eine Romanfigur von Thomas Harris. Und der sieht sich im neuesten Band genötigt, die Ätiologie nachzuliefern: Wie wird einer Schöngeist und Lustmörder zugleich?
Von Michael Rutschky ... mehr



Kalender
Gunter Gerlach
Am 27. Dezember 1941 wird Gunter Gerlach in Leipzig geboren. Er studierte an der Hochschule für bildende gerlach-gunter.jpgKünste in Hamburg, wo er auch als Künstler und Autor lebt. Gunter Gerlach ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Cruizin 4 – Syndikat für Kunstbetrieb" sowie der Autorengruppe PENG. Er ist auch Mitbegründer des Hamburger Dogmas (www.hamburger-dogma.de) , das Regeln zum Schreiben von Büchern beinhaltet. Er schreibt Hörspiele, Kurzprosa und inszeniert Ausstellungen und Performances. Sein Krimidebüt erfolgte 1995 mit Kortison, in dem der allergiekranke Privatdetektiv Bartzsch zum ersten Mal auftritt. Zu der später erschienenen Die Allergie-Trilogie (Rotbuch 2000) gehören weiterhin Katzenhaar und Blütenstaub (Rotbuch 1995) sowie Neurodermitis (Rotbuch 1996). Für Kortison erhielt Gunter Gerlach 1995 den Deutschen Krimipreis. 1999 war Gunter Gerlach Krimistadtschreiber von Flensburg, 2003 erhielt er den Friedrich-Glauser Preis für die beste Kurzgeschichte sowie den Short-Story-Award der 42er Autoren e.V. Berlin.
Homepage: www.gunter-gerlach.de.
Infos und Bibliographie:
Die Befragung, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Rotbuch Verlag, Hamburger Abendblatt, HeinerK.


Freitag, 22. Dezember 2006

SpurensucheAxel Bußmers Spurensuche No. 33
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.

Topps und Flopps
Wer hat enttäuscht, wer hat überrascht, wer hat begeistert im Verlauf des Jahres 2006?
Axel Bußmer stellt seine Topps und Flopps des Jahres 2006 in den Sparten Bücher, Filme, TV-Serien und TV-Filme vor.
Wie immer ausreichend bebildert und treffend erklärt ... mehr

Wörtches Crime Watch No. 116

crime-watch-116.jpgDer Jahreszeit angemessen hat sich Thomas Wörtche in der 116. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch". KK6-Cover in den Norden begeben, nicht um Schnee zu finden, sondern um etwas über den "skandinavischen Kriminalroman" Toedliche-Bescherung.jpgzu erfahren. Ein wenig geholfen habe ihm dabei der von Jost Hindermann herausgegebene Band 6 aus der Reihe "KrimiKritik", "Fjorde, Elche, Mörder", das historisch und philologisch zwar sehr nützlich sei, aber in so manchem Aufsatz leider kein einziges wirklich trennscharfes Kriterium beinhalte. Noch weniger beeindrucken konnte ihn das Buch "Tödliche Bescherung. Die spannendsten Weihnachtskrimis aus Skandinavien", deren schlichte bis ganz schlichte Texte sich meist durch die Abwesenheit irgendeiner spürbaren Literarizität und keine Sekunde verstörenden Biedersinn auszeichne ....
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 51-52/2006 lesen.


silva-der-zeuge.jpg Berliner Morgenpost: »Ein Geheimagent kommt nicht zur Ruhe:«

Bestseller-Autor Daniel Silva lässt seinen Helden nicht zur Ruhe kommen. "Der Zeuge" ist der fünfte Fall, in dem der Mann mit den vielen Gesichtern zum Einsatz kommt. Wie immer vermengt Silva gekonnt Fiktion mit historischen Tatsachen. Von Uwe Sauerwein ... mehr


ambler-topkapi-sz-Krimi.jpg Der Standard: »Schicksal hängt am Nylonseil:«

Arthur Abdel Simpson – der Name des Ganoven im Zentrum von Eric Amblers Klassiker "Topkapi" von 1962 offenbart dessen Dilemma. Arthur Abdel ist die Mensch gewordene Identitätskrise, nirgends gehört er dazu. Ralf Hertel über Band 38 der "Süddeutschen Kriminalbibliothek"... mehr

Pieke Biermanns Kriminalreportage


kriminalreport Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB".

Sonnabend, den 23. Dezember 2006 um 11:45
"Zu Wasser und zu Land"
Berlin ist eine Wasserstadt, und auch Wasser ist Tatort: für Fischwilderer, Bootsdiebe und -einbrecher, Brandstifter, Raser und nette Zeitgenossen, die Öle, Farben, Fäkalien in Flüsse, Seen und Kanäle kippen.
Meistens schwimmt KEINE Leiche im Landwehrkanal und anderen Berliner Gewässern, und das ist gut so – auch für die gut 200 Wasserschutzpolizisten und –innen, die auf den gut 200 Kilometer langen schiffbaren Wasserwegen und den gut 60 Quadratkilometer großen Wasserflächen der Stadt für Sicherheit, Ordnung, Kriminalitätsbekämpfung und Umweltschutz sorgen. Unterwegs mit der WSP 40 "Sturmmöwe", die in Treptow zu Hause ist, in der Wache 4 der Berliner Wasserschutzpolizei ...
Die Sendung ist auch per PC abrufbar. (Wiederholungen um 16:45 und in der folgenden Nacht um 22:45 und 3:45)
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"


Festtage
So, jetzt stehen die großen Festtage des Jahres vor der Tür. Dafür und auch für das ziemlich rasch danach folgende Neue Jahr wünschen Ihnen die Alligatorpapiere alles Gute und: halten Sie die Spannung!
alligator-christmas.jpgWir werden uns zwar (hoffentlich) entspannen und (hoffentlich) wieder zum Lesen kommen, aber das heißt nicht, das der Betrieb eingestellt wird zwischen den Feiertagen ...
Wenn Ihnen langweilig werden sollte, schauen Sie einfach mal rein oder klicken Sie durch das Archiv des Jahres. Lesen Sie und lassen Sie es sich gut gehen!


Axel Bußmers TV & Buchtipps 23. Dezember 2006 – 5. Januar 2007

key-largo-3.jpg Bei der Masse an Filmen, die in den kommenden Tagen laufen, gibt es für Filmfans die Gelegenheit, einige durch den Umstieg von VHS auf DVD entstandene Lücken in der Sammlung zu schließen: The-People-Against-OHara.jpg eine Hitchcock Verfilmung von Boileau/Narcejac und Verfilmungen von Elmore Leonard, Raymond Chandler, John D. MacDonald, Jim Thompson, Thomas E. Gaddis. Neue Wallander-Krimis, Film-Klassiker und der Geheimagent ihrer Majestät rettet mehrfach die Welt ...
Treffend beschrieben, bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier


Freitag, 22. Dezember 2006

SpurensucheAxel Bußmers Spurensuche No. 33
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.

Topps und Flopps
Wer hat enttäuscht, wer hat überrascht, wer hat begeistert im Verlauf des Jahres 2006?
Axel Bußmer stellt seine Topps und Flopps des Jahres 2006 in den Sparten Bücher, Filme, TV-Serien und TV-Filme vor.
Wie immer ausreichend bebildert und treffend erklärt ... mehr

Wörtches Crime Watch No. 116

crime-watch-116.jpgDer Jahreszeit angemessen hat sich Thomas Wörtche in der 116. Ausgabe seiner Krimikolumne "Crime Watch". KK6-Cover in den Norden begeben, nicht um Schnee zu finden, sondern um etwas über den "skandinavischen Kriminalroman" Toedliche-Bescherung.jpgzu erfahren. Ein wenig geholfen habe ihm dabei der von Jost Hindermann herausgegebene Band 6 aus der Reihe "KrimiKritik", "Fjorde, Elche, Mörder", das historisch und philologisch zwar sehr nützlich sei, aber in so manchem Aufsatz leider kein einziges wirklich trennscharfes Kriterium beinhalte. Noch weniger beeindrucken konnte ihn das Buch "Tödliche Bescherung. Die spannendsten Weihnachtskrimis aus Skandinavien", deren schlichte bis ganz schlichte Texte sich meist durch die Abwesenheit irgendeiner spürbaren Literarizität und keine Sekunde verstörenden Biedersinn auszeichne ....
Sie können die Kolumne bei kaliber. 38 und im "Freitag" 51-52/2006 lesen.


silva-der-zeuge.jpg Berliner Morgenpost: »Ein Geheimagent kommt nicht zur Ruhe:«

Bestseller-Autor Daniel Silva lässt seinen Helden nicht zur Ruhe kommen. "Der Zeuge" ist der fünfte Fall, in dem der Mann mit den vielen Gesichtern zum Einsatz kommt. Wie immer vermengt Silva gekonnt Fiktion mit historischen Tatsachen. Von Uwe Sauerwein ... mehr


ambler-topkapi-sz-Krimi.jpg Der Standard: »Schicksal hängt am Nylonseil:«

Arthur Abdel Simpson – der Name des Ganoven im Zentrum von Eric Amblers Klassiker "Topkapi" von 1962 offenbart dessen Dilemma. Arthur Abdel ist die Mensch gewordene Identitätskrise, nirgends gehört er dazu. Ralf Hertel über Band 38 der "Süddeutschen Kriminalbibliothek"... mehr

Pieke Biermanns Kriminalreportage


kriminalreport Berliner Verbrechen: Die Krimi-Autorin Pieke Biermann erzählt wahre Fälle, die sonst nur in den Randzonen der Medien Erwähnung finden.
Als Leseerlebnis in der Zeitung "Der Tagesspiegel" und als Hörerlebnis im "infoRADIO/RBB".

Sonnabend, den 23. Dezember 2006 um 11:45
"Zu Wasser und zu Land"
Berlin ist eine Wasserstadt, und auch Wasser ist Tatort: für Fischwilderer, Bootsdiebe und -einbrecher, Brandstifter, Raser und nette Zeitgenossen, die Öle, Farben, Fäkalien in Flüsse, Seen und Kanäle kippen.
Meistens schwimmt KEINE Leiche im Landwehrkanal und anderen Berliner Gewässern, und das ist gut so – auch für die gut 200 Wasserschutzpolizisten und –innen, die auf den gut 200 Kilometer langen schiffbaren Wasserwegen und den gut 60 Quadratkilometer großen Wasserflächen der Stadt für Sicherheit, Ordnung, Kriminalitätsbekämpfung und Umweltschutz sorgen. Unterwegs mit der WSP 40 "Sturmmöwe", die in Treptow zu Hause ist, in der Wache 4 der Berliner Wasserschutzpolizei ...
Die Sendung ist auch per PC abrufbar. (Wiederholungen um 16:45 und in der folgenden Nacht um 22:45 und 3:45)
Als Printversion Samstag im "Tagesspiegel"


Festtage
So, jetzt stehen die großen Festtage des Jahres vor der Tür. Dafür und auch für das ziemlich rasch danach folgende Neue Jahr wünschen Ihnen die Alligatorpapiere alles Gute und: halten Sie die Spannung!
alligator-christmas.jpgWir werden uns zwar (hoffentlich) entspannen und (hoffentlich) wieder zum Lesen kommen, aber das heißt nicht, das der Betrieb eingestellt wird zwischen den Feiertagen ...
Wenn Ihnen langweilig werden sollte, schauen Sie einfach mal rein oder klicken Sie durch das Archiv des Jahres. Lesen Sie und lassen Sie es sich gut gehen!


Donnerstag, 21. Dezember 2006

Axel Bußmers TV & Buchtipps 23. Dezember 2006 – 5. Januar 2007

key-largo-3.jpg Bei der Masse an Filmen, die in den kommenden Tagen laufen, gibt es für Filmfans die Gelegenheit, einige durch den Umstieg von VHS auf DVD entstandene Lücken in der Sammlung zu schließen: The-People-Against-OHara.jpg eine Hitchcock Verfilmung von Boileau/Narcejac und Verfilmungen von Elmore Leonard, Raymond Chandler, John D. MacDonald, Jim Thompson, Thomas E. Gaddis. Neue Wallander-Krimis, Film-Klassiker und der Geheimagent ihrer Majestät rettet mehrfach die Welt ...
Treffend beschrieben, bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier



Mankells-Wallander-ard
Berliner Morgenpost:
»Ich glaube an Gerechtigkeit:«

Hennig Mankell gehört mit 22 Millionen verkauften Büchern zu den Weltstars der Kriminalliteratur. In seinen Romanen um Kommissar Kurt Wallander zeigt er drastisch, wie sich die Gesellschaft verändert hat. Das gilt auch für die ARD-Reihe "Mankells Wallander", die der Schwede speziell fürs Fernsehen schrieb. Morgen startet die zweite Staffel. Olaf Neumann sprach mit Mankell über die Welt seiner Wallander-Krimis und die Realität ... mehr


edwardson-zimmer-nr-10Deutschlandfunk: »Gekonnte Sprachakrobatik«:

Ake Edwardson gilt längst als ebenso populärer schwedischer Schriftsteller-Export wie Henning Mankell. Sein Protagonist Erik Winter hat sich neben Mankells Kurt Wallander einen ebenbürtigen Platz erobert. Neuster Fall für Winter: "Zimmer Nr. 10". Von Ingrid Müller-Münch... mehr


krajewski-der-kalenderblattmoerderDie Welt:»Latein und Bordelle: Die Vorlieben des Kriminalrats Mock«:

Der polnische Autor Marek Krajewski lässt seinen Kriminalrat Mock im deutschen Breslau vor dem Weltkrieg ermitteln. Dieser taucht dort in Nächte voller Alkohol, Drogen und Sex ein – keineswegs nur zu Recherchezwecken. Derzeit wird der Stoff mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle verfilmt ... mehr


Kalender

Felix Huby
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Am 21. Dezember 1938 wird Felix Huby als Eberhard Hungerbühler in Dettenhausen bei Tübingen geboren. Felix Huby arbeitete als Tageszeitungsreporter und Redakteur. Anfang der siebziger Jahre erschienen von Felix Huby eine Reihe von Sachbüchern, schon bald folgten Kinder- und Jugendbücher und 1977 sein erster Kriminalroman "Der Atomkrieg von Weihersbronn".
Felix Huby schuf in den nächsten Jahren in seinen Kriminalromanen die Figur des Stuttgarter Kommissars Bienzle, der seine Fälle mit seinem "tpyisch" schwäbischen Sinn für Zusammenhänge löst. Ende der 80er Jahre konnte Huby schließlich seinen ehemaligen Romanhelden auch als TATORT-Figur des SDR etablieren.
Seit Mitte der achtziger Jahre gehört Felix Huby zu den meistbeschäftigen Drehbuchautoren des deutschen Fernsehens. Er arbeitete unter anderen mit einem Autorenteam an Serienadaptionen, ehe er sich wieder eigenen Serien und Reihen zuwandte. Darüber hinaus schrieb er immer wieder Einzelfilme.
1999 wurde Felix Huby für sein Werk mit dem "Ehrenglauser" der Autorengruppe Deutsche Kriminalliteratur "Das Syndikat" ausgezeichnet. (Auszug aus dem "Lexikon der deutschen Krimi-Autoren")
Infos bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Tatort-Fundus, Wikipedia.org, Die Zeit, Radio Bremen (pdf).


Lawrence Treat

Am 21. Dezember 1903 wird Lawrence Treat in New York geboren († 7. Januar 1998 in Oak Bluffs, Massachussetts). Treat gilt als einer der Väter des modernen Polizeiromans (Police Procedural), da er nicht einen einzelnen Detektiven Treatoder Ermittler in den Mittelpunkt seiner Geschichten stellte, sondern die Arbeit eines Polizeiteams und die vielfältigen Konflikte in ihrem Revier. Ausserdem schrieb er mehrere sogenannte "Detect-O-Grams", eine Art Krimirätsel-Puzzle.
1965 erhielt er den "Edgar-Preis" für die beste Kriminal-Kurzgeschichte, 1978 den "Special Edgar".
Treat gehörte 1945 zu den Gründern der "Mystery Writers of America" , war schließlich auch Präsident und Direktor der Organisation.
Mehrere Bücher von ihm erschienen auf deutsch bei Verlagen wie Scherz, Gerstenberg, DuMont, Goldmann.
Infos bei:
www.kirjasto.sci.fi (engl.), Krimi-Forum, biblion.com (engl.).

Mittwoch, 20. Dezember 2006



starr-jason-Twisted-Cityevolver: »Von nun an geht's bergab«

Daß die Figuren dieses Autors leiden wie die Schweine, sollte kein Grund sein, seine Krimis nicht zu lesen. Schließlich meint es das Leben auch nicht immer nur gut mit uns. Reinhard Ebner über Jason Starr und dessen Roman "Twisted City" ... mehr

Gumshoe News
Gumshoe NewsFür unsere englisch lesenden Krimifans: die Nachrichten des japanischen Kollegen Jiro Kimura bei "The Gumshoe Site".
Jay Pearsal, Inhaber des weltersten Krimibuchladens "Murder Ink" in New York teilt die Schließung des Ladens zum 31. Dezember 2006 mit. Sinkende Umsätze und wachsende Konkurrenz zwängen zu diesem Schritt .. mehr


watchingthedetectivesWatching the Detectives: »Fundstück«

Dieter Paul Rudolph findet immer wieder auch das Absurde im Literaturbetrieb: "Literaturkritiker rezensierte nicht erschienenen Krimi" ... mehr

Dienstag, 19. Dezember 2006

Untaten und Orte Untaten & Orte
Michael Schweizers Krimikolumne

Seit Jahren veröffentlicht Michael Schweizer in der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur" seine Krimikolumne "Untaten & Orte". Wir danken Michael Schweizer und der Zeitschrift "Kommune" für die Genehmigung, diese wichtigen Beiträge bei den Alligatorpapieren veröffentlichen und archivieren zu dürfen.
Heute die Ausgabe 6/2006:

Carabinieri und ein Anwalt – Italien: Ein Land wird modern soldati-Die-Faelle-des-Maresciallo.jpg
Drei Romane, die in Italien spielen, in verschiedenen Perioden nach dem Zweiten Weltkrieg. Romane, die Italien in Entwicklungsstufen zeigen, auf dem Weg von der ländlichen Welt in die Moderne, vom Langsamen ins Schnelle, zu anderen Zwängen, anderen Verbrechen.
Michael Schweizer zu den Büchern "Die Fälle des Maresciallo" von Mario Soldati, "Tod im Glashaus" von Vincenzo de Falco & Diana Lama und "Reise in die Nacht" von Gianrico Carofiglio ... mehr



huston-Der-PruegelknabeFAZ: »Hank!«

Mann, Hank, du hast jetzt drei Bücher durchgestanden, die ganze verdammte Hank-Thompson-Trilogie, und das soll jetzt alles vorbei sein? Frank Goosen schreibt einen Brief an seinen Helden ... mehr

huston-ein-gefaehrlicher-mann.jpgevolver: »Buch statt Film«

Hank Thompson ist wieder da – und hat in "Ein gefährlicher Mann" eine ganze Menge russischer Gangster, Blut, Gewalt und mehr als kinoreife Dialoge mitgebracht. Liest man die Hank-Thompson-Trilogie von Charlie Huston, erübrigt sich jede Frage nach einer Verfilmung. Von Nikolaus Triantafyllidis ... mehr


harris-imperium.jpgFAZ: »Das Lesen der anderen«

Eine Reise durch die Lesewelt veranstaltet die "FAZ" und stellt in kurzen Statements vielgelesene Bücher anderer Länder vor. Darunter Robert Harris mit "Imperium", Boris Akunin mit "FD", Jan Guillou mit "Madame Terror", Andrea Camilleri mit "Le ali della sfinge", Roberto Saviano mit "Gomorra" und den "bescheuerten Thrillern" von James Patterson ... mehr

FOCUS-Online-Mordkommission

focus-mordkommission.jpg
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
kluepfel-kobr-seegrund.jpgFrisch erschienen:

Kluftinger gegen Lynley: Was verbindet Krimi-Bestseller? Manchmal gar nichts – außer dass ihre Leser sie lieben. Der dritte Kommissar-Kluftinger-Fall "Seegrund" von Klüpfel und Kobr ist etwas völlig anderes als der neueste Inspektor-Lynley-Roman "Wo kein Zeuge ist" von Elizabeth George. Dennoch haben beide etwas gemeinsam.
Von Anne Chaplet ... mehr


adair-Mord-auf-ffolkes-Manor.jpgTitel: »Amusing, isn’t it?«

Mit dem "Mord auf ffolkes Manor" hat Gilbert Adair eine glänzende Parodie auf den englischen Kriminalroman in der Tradition von Agatha Christie vorgelegt, wobei er nicht brachial den altehrwürdigen Stil persifliert, sondern sein Roman eine Würdigung der Vorbilder ist. Von Frank Schorneck ... mehr

Schöner Schaudern

HR-Thriller
Verbrechen, Mord, Totschlag: Krimi-Tipps bei HR-online:

forsyth-der-afghane.jpg Wenig glaubhafte Figuren: Der britische Bestsellerautor Frederick Forsyth schlägt mal wieder zu. Diesmal dienen ihm die Ereignisse um den 11. September 2001 und das Terrornetzwerk der Al Qaida als Ausgangspunkt seines neuen Thrillers. Vorgestellt von Kathrin Fischer ... mehr

Vermischtes/Regionales

simpson-if-i-did-it.jpg Nach Simpson-Skandal entlassen: Die Publizistin des zurückgezogenen Buches "If I Did It" von Ex-Footballstar O.J. Simpson ist von ihrem Verlag fristlos entlassen worden, meldet die ... netzeitung

seidenfaden-thonicke-fullewasser.jpg"Erste Auflage vergriffen": Die erste Auflage ist schon vergriffen. 4000-mal ging der Kassel-Krimi "Fullewasser" von Horst Seidenfaden und Frank Thonicke seit November über die Ladentheken. Für den Kasseler Prolibris-Verlag ist er damit das erfolgreichste Buch des Jahres, meldet die ... HNA

"Mörderischer Attersee 2007": Ein Krimifestival rund um das Thema "Mörderischer Attersee" findet erstmals im Sommer 2007 im oberösterreichischen Salzkammergut statt. Ihre Teilnahme zugesagt haben u.a. Oliver Bottini, Jochen Senf, Edith Kneifl, Sabina Naber, Paul Lascaux, Uta Maria Heim, Stefan Slupetzky, meldet ... Der Standard

Montag, 18. Dezember 2006


littel-kalte-Legende.JPGtaz: »Das Ich nach der Amnesie«

siler-Ticket-nach-Tanger Zwei neue Titel beleben das in der Sinnkrise steckende Genre des Agententhrillers. Robert Littells Thriller "Die kalte Legende" sei ein typisches Genreprodukt vor allem für Agententhriller-Junkies und die klischeehaft gestrickte Handlung warte nicht mit wirklichen Überraschungen auf, findet Katharina Granzin in der Kolumne "Crime Scene". Wie man die Requisiten eines Agententhrillers geschickt nutzen könne, um daraus einen wirklich dichten, spannenden Roman über die Suche nach einer verlorenen Identität zu machen, lasse sich dagegen in Jenny Silers Roman "Ticket nach Tanger" studieren ... mehr


saviano-gomorra.jpgNeue Zürcher: »Neapel sehen und überleben«

Neapel zählte jahrhundertelang zu den führenden Metropolen Europas. Jetzt hat die organisierte Kriminalität die Stadt fest im Griff. Im März veröffentlichte der Journalist Roberto Saviano sein Buch "Gomorra. Eine Reise durch das wirtschaftliche Imperium und den Herrschaftstraum der Camorra". Ein Besuch im Herrschaftszentrum der Camorra. Von Maike Albath ... mehr

Radio-Tipp

Montag, 18. Dezember 2006 um 20:30 Uhr bei BR 2
Das andere Genre
Blick in den Rückspiegel - Von der Notwendigkeit der Science Fiction
Von Florian Rötzer

Die Science Fiction ist ausschließlich in der europäischen Kultur der Neuzeit entstanden, als Utopie. Trotz der weltweiten Verbreitung der westlichen Technik, hat sie sich in anderen Kulturen höchstens als Import durchgesetzt. Aus diesem Grund verdient der Ursprung des literarischen Genres SF eine nähere Untersuchung. Denn der Ausbruch aus der Gegenwart und ein auf Dauer gestellter Fortschritt als Folge der Technik wurden durch die Science Fiction nicht nur vorstellbar, sondern zwingend. Philosophisch verlor die vorgefundene Welt, ebenso wie der Schöpfergott, ihre Notwendigkeit: die Welt, mitsamt des Lebens in ihr, konnte neu oder eben auch anders aufgebaut werden.
Im 21. Jahrhundert, mit dem Eintritt in eine Zeit, die oftmals als 'Zukunft' imaginiert wurde, kippen die einstigen Utopien um in faszinierende, schrecklich-schöne Dystopien – zumal wenn sich die Dynamik des technischen Fortschreitens als nicht mehr steuerbar erweist – und nötigen den Menschen einen veränderten Blick auf ihre jeweilige Gegenwart auf, in der keine Heimat mehr gefunden werden kann.
... mehr


assouline-Lutetias-Geheimnisse.jpgDie Welt: »Der Hoteldetektiv weiß mehr, als ihm lieb ist«:

Pierre Assouline schildert in "Lutetias Geheimnisse" Hart und kantig wird der Duktus im Mittelteil. Jetzt wird das Leben gefährlich. finstere Gestalten noch und noch, dazu die schmierigen Emporkömmlinge des Kollaborations-Adels. Mehrmals muss der Hausdetektiv um sein Leben bangen und entwickelt sich im Laufe der vier Jahre immer mehr vom Collabo zum Widerständler. Pierre Assouline entwirft in seinem Roman "Hotel Lutetia" ein Panorama der dreißiger und vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Von Tilman Krause ... mehr



birkefeld-hachmeister-deutsche-meisterschaftHamburger Abendblatt: »Blutige Machenschaften am Rande der Rennstrecke«

Die Faszination der Motorradrennen, bei denen die Fahrer Kopf und Kragen riskierten, steht im Zentrum des ungewöhnlichen Krimis "Deutsche Meisterschaft" des Historikerduos Birkefeld & Hachmeister. Hintergrund sind die politisch-wirtschaftlichen Turbulenzen in der Weimarer Republik. Von Peter Münder ... mehr

Kalender
Ross Thomas
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Am 18. Dezember 1995 stirbt Ross Thomas in Santa Monica, Kalifornien (* 19. Februar 1926 in Oklahoma City).
Ross Thomas beginnt seine Laufbahn als Journalist und Reporter, ist später politischer Berater und Mitorganisator von Wahlkämpfen. In den fünfziger Jahren baut er in Bonn das deutsche AFN-Büro auf, arbeitete danach für verschiedene Organisationen. Mit 40 schreibt er seinen ersten Roman "The Cold War Swap", für den er den Edgar-Allan-Poe-Preis erhält. 1986, 1987, 1990 und 1996 erhält er den Deutschen Krimi-Preis. Bis zu seinem Tod 1995 entstehen, auch unter seinem Pseudonym Oliver Bleeck, insgesamt 25, meist politische Kriminalromane, die neben den Werken von Eric Ambler, Graham Greene und John le Carré zum Besten des Genres zählen.
Infos:
Crime Corner, wikipedia, kaliber.38, Alexander Verlag, Fantastic Fiction (engl.), Boston Globe (engl.), Mystery News (engl.)

Freitag, 15. Dezember


harlan-heldenfriedhof.jpgTitel, Thesen, Temperamente: »Vergangenheitsbewältigung als Lebenswerk«

40 Jahre lang hat Thomas Harlan an dem Stoff gearbeitet. Ende der 60er Jahre wollte er seine Rechercheergebnisse in einer Dokumentation zusammenfassen, die in Italien und Polen gedruckt werden sollte. Mitte der 80er plante er einen Film. Schließlich hielt er den Roman für die geeignetere Form der Umsetzung. In "Heldenfriedhof" hat er Fakten und Fiktion zu einem radikalen Kunstwerk verflochten, in dem die üblichen Kategorien von Täter und Opfer, Dichtung und Wahrheit, Schönheit und Schrecken verschwinden und nur eines klar wird: Wer versucht, die Vergangenheit zu erforschen, kommt an ihr um. Von Joachim Gaertner ... mehr


huby-der-falschspielerNeues Deutschland: »Doppeltes Spiel«

Sie leben sich langsam ein in Berlin – Peter Heiland, Kriminalkommissar aus Schwaben, jetzt beim LKA Berlin, und sein Erfinder Felix Huby. Der Autor hat spürbar Gefallen an dieser Geographie gefunden, man merkt es auch am Ton seiner Sprache. Nach "Der Heckenschütze" liegt jetzt Heilands zweiter Fall vor: "Der Falschspieler". Von Harald Loch ... mehr


Murakami-In-der-MisosuppeDeutschlandradio: »Splatterstory auf Japanisch«

Ein junger japanischer Fremdenführer begleitet einen amerikanischen Geschäftsmann durch das Nachtleben Tokios. Es sieht so aus, als wolle er sich dort ein paar sexuelle Ausschweifungen gönnen. Als ihm in einer Single-Bar eine übertrieben hohe Rechnung präsentiert wird, schlägt die Atmosphäre latenter Gewalt schließlich in ein Splatterszenario um. Kolja Mensing über den Roman "In der Misosuppe" von Ryu Murakami ... mehr


forsyth-der-afghane.jpgDeutschlandradio: »Flucht in die Fakten«

Ins Zentrum des Romans "Der Afghane" stellt der Starautor Frederick Forsyth einen geplanten Anschlag radikaler Islamisten, gegen den der 11.9. nur ein laues Lüftchen gewesen wäre. Forsyth versieht seine Leser mit unerwarteten, spannenden und sehr präzisen Informationen. Und trotzdem ist das Buch schlecht. Forsyth hat keinen Roman geschrieben, sondern bestenfalls eine Reportage; über 350 Seiten aber trägt diese Form nicht. Von Andrea Fischer ... mehr


harris-hannibal-rising.jpgNDR-Kultur: »Schuld und Sühne«

Prequels, also rückschauende Fortsetzung, da graust es einen eigentlich schon vor der Lektüre. Im Fall von "Hannibal Rising" aber muss es das gar nicht. Thomas Harris behält die Fäden in der Hand, er beherrscht die Erzählstränge ebenso wie die Verwertungskette.Und ihm ist eine spannende Geschichte des jungen Hannibal Lecter gelungen und auch eine, wenn man das in diesem Genre überhaft sagen darf, glaubhafte oder besser nachvollziehbare.
Von Stefan Maelck ... mehr

Vermischtes/Regionales

Lust und Last am Fleisch: Der nächste Fleischskandal kommt bestimmt. Oder er ist gerade mal wieder vorbei. Wer nicht genug bekommen kann von immer wiederkehrenden Geschichten rund um die Wurst, ist mit dem Kriminalroman "Der letzte Bissen" von Leo P. Ard gut bedient. Klaudia Prevezanos in der Berliner Literaturkritik ...

Tea for Two, ein bisschen Gift dazu: Früher wurde ein Gift-Anschlag "Mord von zarter Hand" genannt. Vor allem Frauen und Politiker entledigen sich ihrer Widersacher mit tödlichen Gaben. Die Natur stellt viele gefährliche Kräuter bereit: Es kommt auf die richtige Dosis an! Meint Hendrik Werner in "Die Welt"

Kalender

Horace McCoy
Horace McCoy Am 15.Dezember 1955 stirbt der amerikanische Schriftsteller Horace McCoy nach einem Herzanfall in Hollywood (* 14.April 1897 in Pegram, Tennessee).
McCoy arbeitete als Sportjournalist, war Gründer einer Theatergruppe und Drehbuchautor. Er ging Anfang der 30er Jahre nach Hollywood und gilt als einer der wichtigsten Vertreter der "hard-boiled"-Schule, die schonungslos amerikanische Verhältnisse spiegelte. Sein Roman "They shoot Horses, don't they?" (Ums nackte Leben), die bittere Geschichte eines Tanzmarathons wurde ein Klassiker der modernen Literatur und 1969 von Sydney Pollack verfilmt.
Infos bei ... mordlust.de , kirjasto.sci.fi (engl.), wikipedia.org (engl.), Literary Encyclopedia (engl.), William Marling (engl.),

Donnerstag, 14. Dezember 2006


cruz-Smith-treue-GenossenARTE: »Am Horizont der glühende Reaktor«

Was unheimlich wirkt, ist oft vorhersehbar. Vieles, was jetzt beim Tod des Ex-FSB-Agenten Alexander Litwinow noch rätselhaft scheint, ist bereits einmal beschrieben worden: in Martin Cruz Smith’ Kriminalroman "Treue Genossen". Der hoch aktuelle Roman charakterisiert auf verblüffende Weise die Mechanismen, die auch zum Tod der russischen Journalistin Anna Politkowskaja und zur Poloniumvergiftung Alexander Litwinenkos geführt haben. Von Tobias Gohlis ... mehr


harris-imperiumBerliner Zeitung: »Der 11. September der römischen Republik«

Marcus Tullius Cicero ist ein gerissener, mit allen Wassern gewaschener Anwalt und geborener Machtpolitiker", mit diesen Worten wirbt der Heyne-Verlag für seinen Roman "Imperium". Robert Harris erzählt den Aufstieg Ciceros als politischen Spannungsroman. Von Wolfgang Fuhrmann ... mehr


harris-hannibal-rising.jpgSüddeutsche Zeitung: »Diesmal kein perfektes Dinner«

Wo ist sie denn nun hin, die maßlose Freiheit des Monsters? In seinem neuen Roman schwächt Thomas Harris seinen wunderbaren Psychopathen Hannibal Lecter, indem er ihm ein menschelndes Gewissen einhaucht.
Von Georg Klein ... mehr


khadra-die-attentaeterinnetzeitung: »Der Märtyrer in meinem Bett«

Der algerische Bestsellerautor Yasmina Khadra war Soldat in einer Anti-Terroreinheit. In seinem neuen Buch spürt er den Motiven einer Selbstmordattentäterin in Israel nach.
Von Ronald Düker ... mehr

Vermischtes/Regionales

Stachelmann goes USA: Christian v. Ditfurths Kriminalromane mit dem von Arthritis geplagten Hamburger Historiker Josef Maria Stachelmann werden nun auch im englischsprachigen Ausland für Spannung sorgen. Der Verlag Toby Press in New Milford (Connecticut) wird die drei bisher erschienenen Titel der deutschen Krimireihe (Gesamtverkäufe über 250.000 Exemplare) ab 2009 in den USA und Großbritannien veröffentlichen. Der erste Band der Krimiserie – "Mann ohne Makel" – ist bereits in Frankreich erschienen. Wegen des großen Erfolgs hat der Verlag Editions Jacqueline Chambon (Paris) nun auch die französischen Übersetzungsrechte an Stachelmanns zweitem Fall – "Mit Blindheit geschlagen" – gekauft. Der Verlag Kiepenheuer & Witsch in Köln verhandelt über weitere Auslandslizenzen für die Krimireihe. ...

Radio-Tipp

Donnerstag, 14. Dezember 2006 um 08:30 Uhr bei SWR 2
Auf beiden Seiten der Fronten
Der algerische Schriftsteller Yasmina Khadra
Von Sabine Günther

Der algerische Romancier und Krimiautor Mohammed Moulessehoul, geboren 1955, ist Spezialist für geteilte und zerstörte Identitäten. Von 1975 bis 2000 diente er der algerischen Armee. Seit 1984 schreibt er Kurzgeschichten und Romane. Um der Zensur durch das Militär zu entgehen, veröffentlichte er sie unter dem Namen seiner Frau Yasmina Khadra. Unter diesem Pseudonym wurde er vor allem durch seine Politkrimis berühmt, in denen er das Leben in Algier – Bürgerkrieg, Terror und Korruption – schildert.
1999 gab er in einem Interview mit der französischen Zeitung "Le Monde" seine wahre Identität preis, ein Jahr später zog er aus Angst vor Repressalien nach Frankreich. Seitdem glückt ihm ein Bestseller nach dem anderen. Die Romane "Die Schwalben von Kabul", "Wovon die Wölfe heulen" und "Die Attentäterin" erzählen die menschlichen Tragödien, die sich gegenwärtig in Afghanistan, im Irak, in Israel und Palästina abspielen, aus der Sicht eines Moslems.
... mehr

bluetenleser Radio-Tipps, gefunden beim "Bluetenleser". "Bluetenleser" bringt täglich neue Nachrichten zur Literatur, listet Literatursendungen in Hörfunk und TV, widmet Schwerpunktthemen ausführliche Dossiers und wirft einen Blick in die wichtigsten Literaturzeitschriften.


Mittwoch, 13. Dezember 2006


kastura-der-vierte-moerder.jpgFrankfurter Rundschau: »In Zeiten des Terrorismus«

Er spinnt so viele Handlungsfädchen, legt so viele Spuren, dass der Titel "Der vierte Mörder" irgendwann untertrieben scheint, meint Sylvia Staude in ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder". Das Beeindruckende an Thomas Kasturas Krimi aber seien die Schattierungen, die er jedem seiner Charaktere zugestehe.
Dazu drei Empfehlungen der "KrimiWelt"-Jury ... mehr


claudel-die-grauen-seelenDeutschlandradio: »Abgründe der menschlichen Seele«

Jeder Mensch hat eine "graue Seele", so die These des französischen Schriftstellers Philipe Claudel, und könnte sogar zum Mörder werden. Diese Ansicht kommt nicht von ungefähr: er unterrichtete zehn Jahre lang in einem Gefängnis. Seitdem durchleuchtet Claudel in seinen Büchern die menschliche Seele, ihre Abgründe ebenso wie jene Verletzungen, die die Sehnsucht nach Glück heraufbeschwören ... mehr


Venske-Marthes-Vision.jpgNDR Kultur: »Gift, Pistole oder Dolch«

In Island, trifft Dorothea, die spröde Wissenschaftlerin, den Herzensbrecher Beat, und damit nimmt eine Höllengeschichte ihren notwendig katastrophalen Verlauf. Mord und Totschlag, Ehebruch und Hysterie, Eifersucht und Neid – aber, und das ist der große Trick der wahrhaft durchtriebenen Autorin - alles geschieht nur in der Phantasie der bösen, alternden Erzählerin. Oder womöglich doch nicht? Gabriela Jaskulla zum neuen Roman "Marthes Vision" von Regula Venske ... mehr

Die Telefonische Mord(s)beratung

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Wieder einmal verpasst haben wir mordsberatung das kriminalistische Trio Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (deutsches Krimiarchiv) und die Gerichtsreporterin Ingrid Müller-Münch und ihre telefonische Mord(s)beratung am 9.12.2006.
Aber: die Sendung wurde aufgezeichnet und kann nun via Computer auch gehört werden. Die geballte Ladung von 5 mp3-Dateien, dazu eine Liste der empfohlenen Bücher und jede Menge Informationen zur Kriminalliteratur gibt es
hier ...


stromme-elizabeth.jpgKrimiblog: »Elizabeth Stromme †«

Im Alter von 59 Jahren ist die amerikanische Krimiautorin, engagierte Gärtnerin und Umweltaktivistin Elizabeth Stromme in Guerneville, Kalifornien an den Folgen eines Krebsleidens gestorben. Ludger Menke berichtet ... mehr



watchingthedetectivesWatching the Detectives: »KrimiWelt-Bestenliste – pro und contra«

Über die KrimiWelt-Bestenliste sollte diskutiert werden, bzw. über die dort platzierten Titel und ihre Bewertung, meint Dieter Paul Rudolph und fordert damit viele Reaktionen heraus ... mehr

Vermischtes/Regionales

Spannung aus dem Allgäu: In einem roten Audi 80 fing alles an. Auf dem langen Heimweg von der Expo 2000 in Hannover zurück ins Allgäu haben sich Volker Klüpfel und Michael Kobr überlegt, einen Kriminalroman zu schreiben. Inzwischen fährt Volker Klüpfel einen blauen Audi A3 Sportback und Michael Kobr einen Passat, und aus der Idee, unter die Schriftsteller zu gehen, ist eine Erfolgsgeschichte geworden. Mit den Autoren sprach der ... Donaukurier

Der "Seelensucher": Alle Jahre wieder zur Vorweihnachtszeit verleihen das Kulturreferat der Stadt München und der Verleger Hans Dieter Beck den renommierten Tukan-Preis für belletristische Neuerscheinungen ausschließlich an Autoren, die in München leben und schreiben. Heuer wählte die Jury aus 51 Büchern, die zu begutachten waren, den Roman "Idylle der Hyänen" von Friedrich Ani aus. Eine Entscheidung, die durchaus umstritten war. Doch die Wogen haben sich inzwischen soweit geglättet, dass zumindest die Ani-Freunde massenweise zur Preisverleihung ins Literaturhaus strömten, berichtet der ... Donaukurier

heigenmooser-die-leiche-im-keller.jpgTod durch Stromschlag: Wer Bremerhaven kennt, muss mit dieser Erkenntnis etwas machen. Das dachte sich Volker Heigenmooser, ehemaliger Pressesprecher der Stadt Bremerhaven. Herausgekommen ist eine Premiere im doppelten Sinne: Zum einen ist es Heigenmoosers Debüt als Krimi-Autor. Zum anderen ist es der erste Bremerhaven-Krimi. Ein Beitrag, den man hören kann und vier Beiträge, die man via Computer sehen kann, gibt es bei ... Radio Bremen

Kalender
Ross Macdonald
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Am 13. Dezember 1915 wird Ross Macdonald als Kenneth Millar in Los Gatos, California geboren († 11. Juli 1983 in Santa Barbara ). Er gilt als Nachfolger von Raymond Chandler und Dashiell Hammett und brachte die hardboiled Detektivstory mit seinem Private Eye Lew Archer zu neuem Ruhm.
Nachdem er sich ursprünglich John Macdonald genannt hatte, wechselte er sein Pseudonym zu Ross Macdonald, um Verwechslungen mit dem gleichnamigen Krimi-Autor John D. MacDonald zu vermeiden. Ross MacDonald war mit der Schriftstellerin Margaret Millar verheiratet.
Zentrales Thema der Detektivromane Macdonalds sind verästelte, meist weit in die Vergangenheit zurückreichende kriminelle Verstrickungen, die vom Privatdetektiv Lew Archer aufgelöst werden. Macdonald führte somit der Krimigattung die Gedanken der Psychoanalyse zu. Seine Romane zeichnen zugleich aber auch ein genaues Bild der aktuellen amerikanischen Gesellschaft und lassen sich heute auch als ein Stimmungsbild einer Nation zwischen den Kriegen und vor gewaltigen soziokulturellen Umwälzungen lesen.
Infos:
Alligatorpapiere, Diogenes Verlag, Mordlust.de, krimicouch, wikipedia, kaliber.38, SZ-Mediathek, Thrilling Detective (engl.), January.com (engl.)

Dienstag, 12. Dezember 2006

FOCUS-Online-Mordkommission

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Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
horst-Blutskizzen.jpgFrisch erschienen:

Die Toten im Müllcontainer: Mit "Blutskizzen" zeigt Norbert Horst wieder einmal, was ihn auszeichnet: genau hinzuschauen, die richtigen Worte zu finden. Literatur des Polizeialltags, aber auf faszinierende Weise.. Von Horst Eckert ... mehr


littel-kalte-Legende.JPGFAZ: forsyth-der-afghane.jpg »Kalte Krieger«

Sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Beide Herren kennen das Gewerbe, über das sie schreiben, gut, beide sind seit mehr als drei Jahrzehnten im Thrillergeschäft tätig, beide haben vierzehn Bücher vorgelegt. Der achtundsechzigjährige Brite Frederick Forsyth und der siebzigjährige Amerikaner Robert Littell. In ihren neuen Büchern vermessen sie den Terror in Romanform. Von Hannes Hintermeier ... mehr


forsyth-der-afghane.jpgDie Welt: »Lob für die Geheimdienste«

Pilot, Reporter, Schriftsteller: Frederick Forsyth ist einer der erfolgreichsten Thriller-Autoren unserer Zeit. Gunter Blank sprach mit dem Briten über seinen neuen Roman "Der Afghane", die Gefahren des Terrorismus, die Freuden des Landlebens und das Elend der britischen Politik ... mehr


sommer-die-gattin.jpgBerliner Literaturkritik: »Eine Willenlose im Politdschungel «

Wichtiger als Insider-Informationen, dem Surrogat der persönlichen Betroffenheit außerhalb von Familiengeschichten, ist bei einem Autor eine individuelle Sicht auf die Wirklichkeit. Dass beides immer wieder verwechselt wird, zeigt sich auch in Ulrike Sommers neuestem, als Politthriller beworbenen Roman "Die Gattin". Von Axel Bussmer ... mehr


black-Christine-falls.jpgAkzeptanzstelle: » christine falls«

Ausgerechnet John Banville – den Ekkehard Knörer, wie Sie wissen sollten, ganz außerordentlich schätzt – schreibt einen Kriminalroman: unter dem hurtig aufgedeckten Pseudonym Benjamin Black erschien kürzlich der Krimi "Christine Falls". Alte Nachrichten aus Zeiten, als Stephen Kings Roman "Lisey's Story" noch nicht auf deutsch erschienen ist. Aber Herrn Knörers "Akzeptanzstelle" ist immer einen Besuch wert ... mehr

Telepolice

telepoliceAuf Streife durchs literarische Verbrechen begibt sich das Webportal "Telepolis" mit der Kolumne "Telepolice". Im Dezember gibt es unter dem Motto "Bang-Bang" vor Weihnachten" Besprechungen zu diesen Krimis:
Antonio Dal Masetto – "Blut und Spiele": Häufig verlangen Verleger und auch das Publikum die Serie von einem Autor. Gerade im Genre des Kriminalromans bevölkern immer wiederkehrende Kommissare und Ermittler die Bücherregale im Handel. Von Roland Oßwald ...
Fernando Molicas – "Krieg in Mirandão: Der brasilianische Journalist Fernando Molica probt den sozialistischen Aufstand. Von Thorsten Stegemann ...
Wolfgang Schorlau – "Fremde Wasser": Der letzte Winter, der nicht enden wollte. Von Thomas Pany ...
Frank Göhre – "Zappas letzter Hit": Hamburg kann sehr heiß sein. Von Michaela Simon ...
Jörg Fauser –"Das Schlangenmaul": Für alle, die vor dem Gesinnungsterror der etablierten Gremienkultur ausweichen müssen in die Nachtvorstellungen und die Rockkonzerte, in die Fußballarenen und die Krimireihen. Von Wolf Ranek ...
Ergänzt wird dieses schöne Angebot durch Krimi-Kurzempfehlungen der Münchner Krimibuchhandlung "Glatteis" ... mehr


birkefeld-hachmeister-deutsche-meisterschaftTitel: »Roaring Twenties«

Zwei tollkühne Männer auf ihren röhrenden Maschinen rasen der Deutschen Meisterschaft im Motorradfahren entgegen, kämpfen verbissen um den Titel und am Ende ums nackte Überleben. Ein kluger Krimi vom Historikerduo Birkefeld & Hachmeister. Von Jörg von Bilavsky ... mehr



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Montag, 11. Dezember 2006

ulrich-kroegers-krimi-tipp
Ulrich Kroegers Krimitipp 11/06
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.

Lang vermisste Kalender, die besten Polizeiromane, die schwüle Hitze Indiens und ausgezeichnete, haarsträubende Krimiplots
Ulrich Kroeger zu Büchern von Christina Bacher, Norbert Horst, Patrick Boman und Jörg Juretzka ... mehr

Ulrich Kroegers erster Krimitipp erschien vor fünfeinhalb Jahren. Heute erscheint Ulrich Kroegers Krimitipp einmal im Monat im Sonntagsjournal der "Nordsee-Zeitung", dessen Redaktion wir für die Genehmigung zur Veröffentlichung und Archivierung bei den Alligatorpapieren danken. Zum Konzept der Kolumne gehört, dass auf Verrisse zugunsten von Leseempfehlungen verzichtet wird. Zudem beschränken sich die Besprechungen in der Regel auf Taschenbücher und Paperbacks, einer publizistischen Tradition des Kriminalromans folgend und eingedenk der begrenzten finanziellen Spielräume vieler Leser – nicht nur in einer von Arbeitslosigkeit gebeutelten Hafen- und Industriestadt ... mehr



kroeger-kyai.jpgWDR 5: »Die Spuren des Gurus«

Am Montag, den 11. Dezember 2006 um 10.15 wird bei WDR 5 (zu hören live auf www.wdr5.de) ein Feature von Ulrich Noller ausgestrahlt, das sich mit den Spuren Oshos/Bhagwans im Hier und Jetzt des "postsozialen Kapitalismus" befasst. In diesem Feature spielt Merle Kröger mit ihrem Roman "Kyai!" eine mehr oder minder gewichtige Rolle. ... mehr


hettche-Woraus-wir-gemacht-sind.jpgDer Standard: »Entführung, Erpressung, Bewusstseinsveränderung«

Der Roman "Woraus wir gemacht sind" von Thomas Hettche ist nicht gemacht für Leser, die einen linearen Handlungsverlauf und eine leicht erklärbare Figurenpsychologie wünschen und bald etwas wirr finden, dieses Buch ist ein Fest für jene, die sich an intertextuellen Anspielungen, Zitaten aus tausendundeinem Film, Erwähnungen von Aleister Crowley und Beschreibungen von Fahrten über den Mulholland Drive ergötzen können. Von Sebastian Fasthuber ... mehr


harris-hannibal-rising.jpgDer Stern: »Es ist angerichtet«

Mit der Figur des Hannibal Lecter aus "Das Schweigen der Lämmer" hat Thomas Harris eine Ikone des Bösen geschaffen. Jetzt präsentiert uns der Autor die Jugend seines essgestörten Killers Lecter - und einen Volkshochschulkurs in Psychoanalyse. Von Andrea Ritter ... mehr


boyle-talk-talk.jpgDeutschlandfunk: Über die Verfassung der Moderne: T.C. Boyle hat keinen Kriminalroman über eine relativ neue Sorte von Verbrechen, den Identitätsdiebstahl, geschrieben. Er nutzt in "Talk Talk" das relativ neue Phänomen, um in ein sehr viel komplizierteres und obendrein schwer vermintes Gebiet vorzudringen: die Identität einer Person. Und das ist eine zentrale existenzielle Paradoxie der Moderne. Vorgestellt von Walter van Rossum ... mehr


kulturzeit: »Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-blettenberg-Land-der-guten-HoffnungKulturmagazin wurden wieder die Krimibuchtipps von Martin Schöne vorgestellt:
king-love"Land der guten Hoffnung" von D. B. Blettenberg ist ein Kriminalroman, der sich mehr und mehr zu einem Politthriller im Spannungsfeld von Apartheid und Wahrheitskommission entwickelt.
"Love" von Stephen King ist sein bisher persönlichster Thriller, eine Geschichte über bedingungslose Liebe über den Tod hinaus. Hoffnung und Schmerz sterben zuletzt ...
mehr


Schöner Schaudern

HR-Thriller
Verbrechen, Mord, Totschlag: Krimi-Tipps bei HR-online:

slupetzky-das-schweigen-des-lemming Vom Wiener Schmäh und Weltekel: Er ist Maler, Buchillustrator, Schauspieler, Musiker und Theaterautor: Der Wiener Künstler Stefan Slupetzky. Vor zweieinhalb Jahren debütierte er zudem als Krimiautor. Jetzt hat er den dritten Fall seines Ex-Polizisten Lemming veröffentlicht. Vorgestellt von Kathrin Fischer ... mehr

eifel-frieden-theater-trier.jpgViel Applaus für Theaterdebüt von Krimi-Autor Berndorf: Das erste Bühnenstück von Krimibuchautor Jacques Berndorf ist am Samstagabend bei seiner Uraufführung im Theater Trier mit viel Applaus aufgenommen worden. "Eifel-Frieden" spielt in einem Alten- und Pflegeheim, in dem nicht nur oft gestorben wird, meldet die ... Kölnische Rundschau


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Freitag, 8. Dezember 2006

Axel Bußmers TV & Buchtipps 9. – 22. Dezember 2006

Hitchcock-bei-Anruf-mord Zwei Wochen voll ausgezeichneter Entspannung bis zum Weihnachtswochenende: out_of_the_past.jpg Hitchcock-Klassiker, eine Noir-Hommage, Polanski, die Coen-Brüder, José Giovanni, Billy Wilder, Peckinpah und Verfilmungen von Agatha Christie, Patricia Highsmith, Jim Thompson, Ruth Rendell, Horace McCoy und immer wieder überraschende Sendezeiten ...
Treffend beschrieben, bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier


kroeger-kyai.jpgWDR 5: »Die Spuren des Gurus«

Am Montag, den 11. Dezember 2006 um 10.15 wird bei WDR 5 (zu hören live auf www.wdr5.de) ein Feature von Ulrich Noller ausgestrahlt, das sich mit den Spuren Oshos/Bhagwans im Hier und Jetzt des "postsozialen Kapitalismus" befasst. In diesem Feature spielt Merle Kröger mit ihrem Roman "Kyai!" eine mehr oder minder gewichtige Rolle. ... mehr


forsyth-der-afghane.jpgZDF: »Lob für die Geheimdienste«

Der Autor von Welterfolgen wie "Der Schakal" hat lange in Afghanistan, den USA und Großbritannien recherchiert. Auch in Frederick Forsyth's neuem Buch ist der Sicherheitsapparat auf Trab.Der britische Bestsellerautor Frederick Forsyth spricht exklusiv mit "aspekte" über seinen neusten Thriller "Der Afghane" und über den NATO-Einsatz in Afghanistan: Sendung am 08.12.2006, 22.30 Uhr ... mehr


forsyth-der-afghane.jpgDie Welt: »Forsyth' globaler Terror«

An diesem Freitag erscheint "Der Afghane" von Frederick Forsyth. Wie John le Carré will der Altmeister den Globalisierungsthriller als Genre etablieren. Dabei setzt er bewusst auf das Spektakel einer überall vorstellbaren Bedrohung. Von Hendrik Werner ... mehr


moore-hetzjagd-sz-Krimi-48.jpgSüddeutsche Zeitung: »Dunkle Vergangenheit«

Brian Moore hat bereits Mitte der neunziger Jahre etwas vorgeführt, was just in diesen Tagen als große Neuerung, als suggestives erzählerisches Manöver gefeiert wird. Das Geschehen aus der Perspektive eines hohen SS-Mannes zu erleben, seine wahnwitzige Emotionalität, seine Binnenlogik, seine menschlichen Regungen als die eigenen wahrzunehmen, weswegen Jungstars Jonathan Littells "Les Bienveillantes" derzeit so begeistert gelobt werde, finde sich schon in Brian Moores Erfolgskrimi "Hetzjagd" von 1993. Helmut Böttiger über Band 48 der "SZ-Kriminalbibliothek" ... mehr

Pieke Biermanns Radioserie

Kruppstrasse Alle vier Wochen sonnabends berichtet Krimi-Autorin Pieke Biermann über "Menschen, Orte, Kriminalität": im RBBinfoRADIO 93,1. Die Sendung am
Sonnabend, den 9. Dezember 2006 um 11:45 mit dem Thema:
"Seyran Ates – Migrantin, Juristin, Pionierin gegen Gewalt"
Neun Jahre hat Seyran Ates als Rechtsanwältin vor Gericht für muslimische Frauen gestritten. Gegen den Freiheitsentzug durch Ehemänner und Verwandte, gegen Zwangsverheiratung, gegen das ganze archaische Macho-Gewese, das sich auf islamische Tradition beruft und jahrzehntelang ignoriert wurde: In einem Land, in dem die Freiheit jedes Menschen und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen Verfassungsrang haben.
Im Sommer 2006 hat Seyran Ates ihre Zulassung als Rechtsanwältin zurückgegeben. Ein beleidigter Mann hat ihre Mandantin und sie nach dem Scheidungsprozess körperlich attackiert. Am hellichten Tag auf einem U-Bahnhof mitten in Berlin.
Was steckt dahinter, wenn eine so alltägliche Episode eine so zähe, unerschrockene Kämpferin, eine der ganz wenigen bundesweit bekannten Pionierinnen zu so einer Entscheidung zwingen kann?
(Wiederholungen um 19:45 und in der folgenden Nacht um 00:45 und 05:45)


Wörtches Leichenberg

wieniner-kalte-monde Frisch erschienen ist Thomas Wörtches Krimikolumne "Leichenberg" bei den Kollegen von "kaliber. 38". rayner-Das-dunkle-Herz-der-Wueste.jpgManfred Wieningers Miert-Romane vergehen sich am Schema von Fall & Aufklärung, erzählen von einer unendlichen Kette aus Katastrophen und Debakeln und seien literarisch verdichtetes Panoptikum einer irrsinnig gewordenen Welt. Voll ins reale deutsche Multikulti-Leben greife Merle Krögers zweiter, vor Geschichten nur so strotzender Roman "Kyai!". Eher ein Pastiche für Freunde des klassischen Noir sei "Das dunkle Herz der Wüste" von Richard Rayner. Das lese sich flüssig und fluppig und zeige zudem, daß man gute Ideen von Kollegen immer gebrauchen könne. Ohne Anleihen, dennoch ein mißglücktes Genre-Crossing zwischen Polit-Thriller und SF sei dagegen "Quantico" von Greg Bear ... mehr

Vermischtes

heinichen-Le-lunghe-ombre-della-morte.jpgAuch in Italien hat Veit Heinichen jetzt einen Platz in der Bestsellerliste. Sein Roman "Le lunghe ombre della morte" (die Übersetzung von "Der Tod wirft lange Schatten") stürmt in die Listen. Dass Heinichen noch mehrere Gründe hat, sich zu freuen, erläutert der ... Buchmarkt


krimiblog: »Krimileser denken mehr«:
Nicht so ganz überzeugt hat Ludger Menke die Arbeit der Kommunikationswissenschaftlerin Silvia Knobloch-Westerwick, die im "FOCUS" zitiert wird. Menschen mit geringem Selbstbewusstsein zum Beispiel schätzen Detektivgeschichten, steht da unter anderem geschrieben ... mehr


kulturzeit: »Krimitipps«:
In der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin werden heute um 19:20 Uhr und morgen früh um 9:05 Uhr wieder die Krimibuchtipps von Martin Schöne vorgestellt.
Ab morgen dann wohl auch im Internet (aber im Fernsehen ist es natürlich viel ausführlicher )... mehr


Kalender


Friedrich Glauser
glauser-friedrich.jpg Am 8. Dezember 1938 starb der schweizer Schriftsteller Friedrich Karl Glauser in Nervi bei Genua. (*4. Februar 1896 in Wien).
Die Mutter war Österreicherin, der Vater Schweizer. Sein Leben war von Rastlosigkeit geprägt, unzählige Orte und Stationen säumten seinen Weg: Schulen in der Schweiz und in Österreich, Erziehungsheime, Gefängnisse und Psychiatrische Kliniken. Friedrich Glauser lebte in Frankreich, Belgien und Italien, war lange Zeit morphiumsüchtig, verbrachte einige Jahre in der Fremdenlegion und nahm teil an der Dadaismus-Bewegung in Zürich. (Info: Unionsverlag)
Zur Erinnerung an ihren "Schutzpatron" verleiht das SYNDIKAT jedes Jahr im Rahmen der CRIMINALE den GLAUSER-Autorenpreis deutsche Kriminalliteratur ... Glauser beim Syndikat

Bio-/Bibliographie und interessante Links bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Projekt Gutenberg, Unionsverlag, Limmat Verlag, wikipedia.org.
Info bei Krimi-couch.de, Glauser über Simenon, Feature von Beat Mazenauer.


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Donnerstag, 7. Dezember 2006


forsyth-der-afghane.jpgBerliner Zeitung: »Schmeiß dein Handy weg«

Das unverstandene Böse des internationalen Terrors ist der neueste Kick im Genre kommerziell erfolgreicher Gauner- und Agententhriller. Morgen erscheint der neue Agententhriller von Frederick Forsyth: "Der Afghane" spielt im Jahr 2007. Von Sabine Vogel ... mehr


Klewe_SabineWZ: »Förderpreis«

Heute wird die Autorin Sabine Klewe mit dem "Förderpreis für Literatur" der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet. Die mit 4000 Euro dotierte Auszeichnung gibt es für ihre beiden im Gmeiner Verlag erschienenen Kriminalromane "Schattenriss" und "Kinderspiel" um die Amateurdetektivin Katrin Sandmann. In diesem Jahr war Sie schon 3. Preisträgerin des "Kärntner Krimipreises" ... mehr


scifi-telepolis.gifStern: »Das andere Genre«

"Perry Rhodan" wird 45. Mit einer Auflage von einer Milliarde ist er der erfolgreichste, aber auch heikelste Pulp-Astronaut der Welt. Von Hippie bis Hartz IV – an den Heftchen lässt sich Zeitgeist ablesen. Von Stephan Maus ... mehr

Ulrich Nollers Krimitipps Dezember 2006

Ulrich Noller Pünktlich kirstilae-schwarzer-fruehling.jpgzum Monatsanfang sind sie da: Ulrich Nollers Krimitipps für den Dezember 2006 bei "WDR 5" (Funkhaus Europa).
Einen Blick zurück werfen sie in diesem Monat:
Pete Dexter beschäftigt sich in seinem großartigen Noir "Train" mit den Rassenproblemen in den Vereinigten Staaten der 50er Jahre. Und mit "Schwarzer Frühling" ist ein unbekannter Meister des skandinavischen Kriminalromans zu entdecken: Pentti Kirstilä aus Finnland ... mehr

FOCUS-Online-Mordkommission

focus-mordkommission.jpg
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
hochgatterer-die-suesse-des-lebensFrisch erschienen:

Der Blick in den Schädel: Was herauskommt, wenn ein Psychiater einen Krimi schreibt, zeigt Paulus Hochgatterers Buch "Die Süße des Lebens". Von Ralf Kramp ... mehr


gialloII_orsi_volpatti_350.jpgEuropolar: »Blei-Zeit«

"C'era una volta il giallo II. L'età del piombo" (Es war einmal der Kriminalroman II. Die Blei-Zeit) ist der zweite Band eines Überblicks der Krimiliteratur, die Gian Franco Orsi und Lia Volpatti im letzten Jahr mit "L'etá d'oro del mystery" (Das goldene Zeitalter des Detektivromans) begonnen hatten. Eine Besprechung von Pasquale Pede ... mehr


moerderische-Krimiparty.jpgFOCUS: »Mord in Schanghai«

In England sind sie längst Kult, nun gibt es sie auch in Deutschland: Krimipartys aus der Schachtel für eine Mörderjagd in den eigenen vier Wänden ... mehr

Vermischtes

stiftung-genshagen
Krimi-Tagung:
Die Stiftung Genshagen (nahe Berlin) organisiert die Tagung "Krimis in Deutschland, Frankreich und Polen. Spiegel der Gesellschaft? - 3. Begegnung" am 9. und 10. März 2007 im Schloss Genshagen. Diese Konferenz soll deutschen, französischen und polnischen Autoren, Übersetzern, Literaturwissenschaftlern, Verlegern und Multiplikatoren Gelegenheit geben, Kontakte aufzubauen und länger dauernde Kooperationen vorzubereiten. Längerfristig wird angestrebt,durch diese Initiative Impulse zu setzen für die Übersetzung von Texten innerhalb Europas. 2007 sind weitere Diskussionsrunden und Arbeitsgruppen geplant: zu den Themen "Kriege des 20. Jahrhunderts im Kriminalroman", "Krimis - die großen Geschichten der kleinen Leute", "Krimis in der (Literatur-) Kritik Europas", "Europolar - eine Webseite für den europäischen Krimi". Die Teilnahme ist kostenlos,Anmeldung aber erforderlich. Nähere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldeformulare erhalten Sie auf Anfrage bei Katrin Schielke: schielke@stiftung-genshagen.de

stern-nr-50.jpgAfrika: Autor Henning Mankell und Bundespräsident Horst Köhler im Gespräch über die Zukunft des Schwarzen Kontinents.
Den Beitrag finden Sie nur in Papierform im neuen ... Stern


eckert-horstDrehbuchprojekt: Der Filmförderungsausschuss der Filmstiftung NRW hat eine Drehbuchförderung für das Filmprojekt "Der Absprung" des Düsseldorfer Kriminalschriftstellers Horst Eckert bewilligt. Im Lauf des Jahres 2007 wird der Autor das Script erarbeiten, das auf seinem gleichnamigen Kurzroman beruht ... mehr

Mittwoch, 6. Dezember 2006

SpurensucheAxel Bußmers Spurensuche No. 32
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.

Charakter, Plot, Konflikt
Tipps und Ratschläge, meistens, von Autoren für Autoren.
beinhart-crime.jpgDas Publikum kann anscheinend nicht genug Kriminalgeschichten genießen. Nicht alles ist gelungen. Aber die guten Texte werden Jahrzehnte, manche sogar Jahrhunderte, überdauern, weil sie etwas in den Menschen ansprechen. Dieses Schüren von Emotionen ist zwar keine exakte Wissenschaft, aber neben den Genreregeln helfen die bereits von Aristoteles formulierten Prinzipien des dramatischen Erzählens.
Axel Bußmer stellt Bücher vor, die Autoren wertvolle Hinweise für bessere Geschichten geben und dem Publikum die Sinne für gute Geschichten schärfen ... mehr



valle-amir.jpgcubaencuentro: »Premio Vargas Llosa de Novela«

Der Autor Amir Valle ist in Spanien mit dem Literaturpreis "Vargas Llosa" ausgezeichnet worden. Eingereicht waren 394 Romane aus 30 Ländern. Die Jury entschied sich für Amir Valles noch unveröffentlichten Roman "Die Wörter und die Toten" – ein Nachruf auf die kubanische Revolution, in dem, in Romanform, die offizielle Geschichte gegen jene steht, die erzählt wird, innerhalb und außerhalb Kubas. Dieser Roman erscheint im August 2007 in der "Edition Köln", die schon seine Kriminalromane der sogenannten "Havanna-Folge" verlegt hat ... mehr (span.)


harris-hannibal-rising.jpgDer Spiegel: »Der Kannibale als Würstchen«

Hannibal Lecter ist wieder da. Mit dem Roman "Hannibal Rising" reicht Thomas Harris die Jugend des mythischen Serienkillers nach – und serviert einen faden Thriller ohne Biss, aber mit viel Küchenpsychologie. Von Tobias Gohlis ... mehr


kroeger-kyaiFrankfurter Rundschau: »Indische Gäste«

In einem Genre, das mittlerweile die absonderlichsten Blüten treibe, sei das Label Frauenkrimi unspektakulär, selbst homosexuelle Helden und lesbische Heldinnen seien heute kein Grund mehr, auf etwas anderes zu gucken als die Qualität des Textes, meint Sylvia Staude in ihrer 14-tägigen Kolumne "zielfahnder". Und die sei bei Merle Krögers Krimi "Kyai!" wirklich gut.
Dazu drei Empfehlungen der "KrimiWelt"-Jury ... mehr


kakalios-Physik-der-Superhelden.jpgJungle World: »Weltrettung=unmöglich«

Superman, Spiderman, Atom – spotten die Kräfte der Comic-Superhelden physikalischen Naturgesetzen? James Kakalios' Buch "Physik der Superhelden" gibt Antworten. Von michael saager ... mehr


harris-hannibal-rising.jpgFrankfurter Rundschau: »Kindheit des Kannibalen«

Die Prequel-Schwemme: Wenn dir keine Fortsetzung einfällt, schreib die Vorgeschichte? "Hannibal Rising" von Thomas Harris wühlt tief in den Schubladen psychologischer Binsenweisheiten. Gleichzeitig ist dieser Roman kühl bis ins Herz. Von Sylvia Staude ... mehr


harris-hannibal-rising.jpgFAZ: »Porträt des Künstlers als Kannibale«

Der berüchtigte Hannibal Lecter aus dem "Schweigen der Lämmer", der Graf Dracula der Computer-Ära, ist ein Ungeheuer mit Vergangenheit. In seinem neuen Roman erzählt Thomas Harris, warum es mit Hannibal kein gutes Ende nehmen konnte. Von Hubert Spiegel ... mehr


Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der Dezember-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis und Thriller:
goehre-zappas-letzter-hitNeue Hamburger Sachlichkeit: Frank Göhre montiert einen Krimi.
Von Walter Delabar

correa-Drei-Wochen-im-November.jpgBogart und Bacall auf Gran Canaria: José Luis Correas hartgesottener Privatdetektiv im warmen Süden
Von Georg Patzer

wesley-Remember-Celia-Jones.jpgKlar, die Freundin war's: Valerie Wilson Wesley beschäftigt sich mit mordwütigen Frauen ...
Von Walter Delabar

bresching-Der-Ruf-der-Eule.jpgEin Ruf, der getrost überhört werden darf: Frank Breschings Thriller "Der Ruf der Eule" ...
Von Marcel Sturm

dexter-trainUngesühnte Gewaltspiele: Pete Dexter lässt seine Helden Golf spielen und Leute umbringen ...
Von Walter Delabar

welsh-der-kugeltrickDie Illusionen des Illusionisten: Louise Welsh macht es ihrem Helden nicht leicht ...
Von Georg Patzer

birkefeld-hachmeister-deutsche-meisterschaft.jpgKopflos in den Zwanzigern: Richard Birkefeld und Göran Hachmeister zeigen, wozu Historiker taugen ...
Von Walter Delabar

huby-der-falschspieler.jpgBehäbige Schwaben: Felix Huby langweilt mit seinem neuen Krimi ...
Von Georg Patzer


Wem soll man glauben, der deutschen oder der amerikanischen Ausgabe von Wikipedia? Wir entscheiden uns, den Mehrfachmeldungen zu folgen, und annoncieren etwas verspätet, daß James Lee Burke am 5. Dezember Geburtstag hatte (wikipedia dt.= 12. Dezember) Beweiskräftigere Aussagen nehmen wir aber gern entgegen...

Kalender

James Lee Burke
Burke-James-Lee.jpgAm 5. Dezember 1936 wird James Lee Burke in Houston, Texas geboren. Mit neunzehn Jahren veröffentlichte er seine erste Kurzgeschichte, bis zu seinem 34. Lebensjahr veröffentlichte er drei Romane. Nach neun Jahren Verlagssuche und 111 Absagen erschien schließlich sein Roman "The Lost Get-Back Boogie", der zwar für den Pulitzer-Preis nominiert wurde, aber finanziell kein großer Erfolg wurde. Er arbeitete auf Ölfeldern, als Landvermesser, Journalist und College-Dozent, hatte schwerste Alkoholprobleme und schließlich riet ihm ein Freund, es doch mit Kriminalliteratur zu versuchen. 1987 erschien schließlich "The Neon Rain" (Neonregen), der erste Band einer Reihe um den Polizisten Dave Robicheaux, deren Handlung meist in New Iberia, einem kleinen Ort im US-Staat Louisiana spielen. Inzwischen gilt er in den USA als eine der literarischen Stimmen des amerikanischen Südens und wird oft als Faulkner der Kriminalliteratur bezeichnet, wurde zweimal mit dem Edgar ausgezeichnet und erhielt den "Grand prix de littérature policière".
Info:
Homepage, krimi-Couch, wikipedia (dt.), wikipedia (engl.), Random House, merbold.de, bookreporter.com (engl.), january.com (engl.), powells.com (engl.),


Kalender


Fred Breinersdorfer
breinersdorfer-fred.jpg Am 6. Dezember 1946 wurde Fred Breinersdorfer in Mannheim geboren, feiert also heute seinen 60. Geburtstag.
Er studierte in Mainz und Tübingen Jura und Soziologie. 1980 erschien sein erster Abel-Krimi bei Rowohlt. Dem folgten weitere Krimis, Romane, Kurzgeschichten und dramatische Werke. Als Drehbuchautor startete er mit einem Tatort-Klassiker, "Zweierlei Blut", schrieb für zahlreiche Spielfilme, meist Krimis, aber nicht ausschliesslich, darunter "Der Hammermörder", eine Verfilmung seines gleichnamigen Romans. Aus seiner Feder stammt auch die in 20 Folgen gezeigte Serie "Anwalt Abel" im ZDF, eine lose Reihe von Spielfilmen mit Günter Maria Halmer in der Titelrolle, die von 1986 bis 2000 ausgestrahlt wurde. Seine Drehbücher und Filme wurden mehrfach für Preise nominiert.
Breinersdorfer war Vorsitzender des VS (Verband Deutscher Schriftsteller) und Gründer der Krimiautorenvereinigung "Das Syndikat" (1986).
Info:
Homepage, Pendragon Verlag, Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Wikipedia, "Wie das Drehbuch zum Kinofilm 'Sophie Scholl' entstand" in "Die Welt"


William P. McGivern
Am 6. Dezember 1922 wurde William P. McGivern in Chicago geboren († 18. November 1982). mcgivern-william-p.jpg William P. McGivern, der auch unter dem Pseudonym Bill Peters schrieb und als Vertreter der "hard-boiled-Autoren" gilt, hat in seiner Karriere etwa zwanzig Kriminalromane veröffentlicht. Daneben verfasste er die Drehbücher zu etlichen TV-Serien wie etwa "Kojak", einigen Filmen, darunter "Brannigan" mit John Wayne, und die Drehbuchfassung seines Romanes "Wenig Chancen für morgen". 1952 wurde er mit dem "Edgar Award" der "Mystery Writers of America" ausgezeichnet. Zahlreiche seiner Romane wurden ebenfalls verfilmt, so etwa "Heißes Eisen" von Fritz Lang oder "Freibrief für Mord".
Infos:
Mordlust, Prisma, kirjasto.sci.fi (engl.), Bibliographie (engl.), Bibliographie (engl.).

Dienstag, 5. Dezember 2006


kirchhoff-Die-kleine-Garbo.jpgTagesspiegel: »Malu und die Wölfe«:

Bodo Kirchhoff hat mit "Die kleine Garbo" schon wieder einen tollen Schundroman geschrieben. Die ganze kolportagenhafte Chose entwickelt in manchen Szenen einen Charme, der gerade aus dem Aberwitzigen resultiert. Unglaubwürdigkeit ist jedenfalls das Grundprinzip dieses Buches. Von Ulrich Rüdenauer ... mehr


diogenes-worstseller-2005.jpgBuchmarkt: »Worstseller«:

Der Mut, eine lange Backlist lieferbarer Titel zu pflegen, kann auch eine Menge Frust erzeugen. Mit schwarzem Humor geht "Diogenes" an die Sache heran und veröffentlicht in der Frühjahrsvorschau eine Liste der schlecht verkauftesten Titel des Jahres 2005. Und die stammen durchweg von Autoren, die jeder Verlag gern in seinem Programm hätte. Darunter Brian Moore, Dashiell Hammett, Eric Ambler, Margaret Millar, William Faulkner, die jeweils weniger als hundertmal verkauft wurden ... mehr


Wieners-Die-Beerdigung-ihrer-Mutter.jpgStadtrevue: »Schwarzlicht«:

Das Spiel mit dem Genre hat Ulrich Noller in der neuen Ausgabe seiner Kolumne "Schwarzlicht" in der "Stadtrevue" zum Thema genommen. Spannungsromane zum Beispiel, die – in den letzten Jahre Mode – einfach unter "Roman" laufen, tatsächlich aber Genre-Erzählungen sind. Oder das Scheitern vieler Vertreter der "ernsthaften" Literatur, die sich an hoch-literarischen Genrevariationen versuchten. Umso bemerkenswerter die aktuelle Ausnahme: Der Debütroman "Die Beerdigung ihrer Mutter" der Rundfunk-Moderatorin Annette Wieners ... mehr


waterhouse-Krieg-und-Welt.jpgDeutschlandfunk: »Abschiede«:

"Krieg und Welt" als Überschrift, die Spionagetätigkeit des eigenen Vaters als Ausgangspunkt. Der neue Roman von Peter Waterhouse ist dennoch kein Agententhriller, und er dreht sich auch nicht um den britischen Geheimdienst. Am Ende dieses sogartigen Buches zeigt sich das Finale bei aller Umgehung des Erwarteten dennoch so unvermittelt und außergewöhnlich wie der eines spannenden Romans aus dem Geheimdienstmilieu. Von Cornelia Jentzsch ... mehr


Junior-Award
junior-award.gif Der Kurzkrimipreis "Tatort Eifel - Junior Award" für Nachwuchsautorinnen und Nachwuchsautoren und junge Filmemacherinnen und Filmemacher geht in die nächste Runde. In zwei Altersgruppen können junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller den "Junior Award 2007" erlangen. Kriminalgeschichten für Kinder und Jugendliche stehen nach wie vor hoch im Kurs. Ziel dieses Wettbewerbs ist es daher, diesen Personenkreis nicht nur zum Lesen zu animieren, sondern auch zu ermuntern, durch eigene Kreativität spannende Geschichten zu verfassen, die auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Ralf Kramp, Autor zahlreicher Krimis, hat den Anfang einer Kriminalgeschichte verfasst. Diese soll für die Altersgruppe I zu einer spannenden Kriminalgeschichte, für die Altersgruppe II zu einem Drehbuch für einen Film ausgestaltet werden. Hierbei ist zu zeigen, wie man auch "ohne Mord und Totschlag" einen spannenden Kurzkrimi verfassen kann. Das beste Drehbuch wird mit der Siegergruppe (Altersgruppe II) in einer Woche im Juni 2007 in der Eifel verfilmt.
Anmeldeschluss: 15. Dezember 2006 verlängert (Anmeldung nur online).
Einsendeschluss: 28. Februar 2007
Weitere Informationen gibt es ... hier

WDR 5 – Krimi

wdr5-krimi.jpg
Die Buchtipps im Dezember 2006, die natürlich auch alle via Computer gehört werden können ...

Reinhard Jahn empfiehlt: "Zappas letzter Hit" :
Wenn jetzt im Herbst die Nächte länger werden als die Tage, fliegt mich im Krimi-Archiv die Herbst-Depression an. Das ist genau die richtige Stimmung für einen düsteren Kriminalroman. Einer Geschichte von verlorenen, verzweifelten, rast- und ratlosen Menschen, rettungslos verstrickt in ein Verbrechen ...

Ingrid Müller-Münch empfiehlt: "Lunte"
Dick Francis, einst Jockey seiner Majestät Queen Mum, ließ erst 1956 seine Reitpeitsche sausen und tauschte den Sattel mit dem Schreibtischstuhl eines Krimiautors. Ein heftiger Sturz war der Anlass von da an in etwa 40 Krimis so gebrochene Figuren wie den auf die Renovierung verfallener Häuser spezialisierten Lee Morris, Vater von sechs Kindern, zu kreieren. Gleich der erste Satz in "Lunte" verspricht Leben aber auch Tod ...

Manfred Sarrazin empfiehlt: "Tödlicher Abschied"
Er ist ein alter Bekannter, den ich seit längerem vermisse. In den letzten Jahren ist es ein bisschen still um ihn geworden. Die Rede ist von einem der Archetypen des Krimis schlechthin: Hammett hat ihn erfunden, Chandler vollendet. Jetzt ist der hart gesottene Private Eye mit einem Schlag wieder voll da auf der Bühne der Kriminalliteratur. Korytas fulminantem Debut "Tödlicher Abschied" sei Dank ...

Ulrich Noller empfiehlt: "Im Sommer der Mörder"
Adam Baudy sah das Feuer erst, als sie den Ortsrand von Kirchzarten erreicht hatten. Ein schmaler Streifen Glut auf der Weide zwischen Straße und Wald, vereinzelte Flammen, die in der beginnenden Morgendämmerung träge aufflackerten. Das Feuer war im Begriff zu erlöschen, sie kamen zu spät. Der Einsatzleitwagen vor ihm verlangsamte, bog in den Feldweg ein. Baudy folgte ihm ...

Lilipuz empfiehlt: "Kiki Strike. Die Schattenstadt"
Auf den ersten Blick handelt es sich scheinbar um ein ganz normales Mädchenbuch, wie sie seit Hanni und Nanni zu Legionen von weiblichen Teenagern verschlungen werden. Eine Gruppe von Mädchen spielt die Hauptrolle, es gibt eine Mädchenschule, eine Prinzessin und es wird viel über Kleidung geredet. Allerdings kommt kein Pferd vor, nicht eines, genau so wenig wie männliche Wesen. Nein, das nehme ich zurück ...
mehr ...


SWR: »Solider Zynismus «

Das alles ist linear und streng subjektiv erzählt. Der Protokollstil ist unpersönlich, bruchstückhaft, poesiefrei und in seiner Konsequenz phänomenal. Im Mittelpunkt von Norbert Horsts Büchern steht der Polizeialltag und das ist Teamarbeit, Hektik, Kompetenzgerangel. Frank Rumpel in der SWR2 Buchkritik vom 23.11.2006 über "Blutskizzen" ... mehr. Herunterladbar als rtf-Datei


harris-hannibal-rising.jpgBerliner Morgenpost: »Traurige Kindheit eines Kannibalen«

Thomas Harris, der Auflagenmillionär, kann von seinem Menschenfresser auch nach einem Vierteljahrhundert einfach nicht lassen. In "Hannibal Rising", dem mittlerweile vierten Lecter-Roman, gerät ihm Hannibal zum traumatisierten James Bond, der zwischen Schüssen, Schlägen und Scharmützeln, grässlich gewöhnlich wird. Von Wieland Freund ... mehr


ellis-americanpsycho-picador.jpgWortgestöber: »You can't always get what you want«

Ein Buch, dass die Bundesprüfstelle für BlaBlaBla jahrelang indiziert hatte und erst seit 2000 wieder oberhalb der Ladentheken käuflich zu erwerben ist: "American Psycho" von Bret Easton Ellis. Ellis hat damit etwas sehr Seltenes erreicht: Er hat eine Figur erschaffen, die man nicht mögen kann und nicht hassen darf – und das Ganze noch bedrückend originell in Szene gesetzt. Von Matthias Steuber ... mehr

Montag, 4. Dezember 2006

Der KrimiKurier
Rezensionen
KrimiKurier 20
Historische-Eisenbahnplakate-2007.jpg Das Wetter passt passt zum aktuellen KrimiKurier von Gisela Lehmer-Kerkloh, der No.20, nennen wir ihn ruhig dem Herbst-Kurier. Diesmal gibt es Besprechungen zu Büchern und Hörbüchern von Christopher J. Samson, Franca Permezza, Agatha Christie, Manfred Wieninger, Thomas Brezina, Heinz Knobloch . Dazu: interessante Kalender und, nicht nur für Eifel – Fans, bespricht Alwin Ixfeld (Journalist und Photograph) die Neuerscheinungen der bekannten Eifel-Krimiautoren Jacques Berndorf "Eifel Kreuz" und Ralf Kramp "Totentänzer" ... mehr
Von Gisela Lehmer-Kerkloh

Krimistadtschreiberpreis "Nordfälle"

nordfaelle Flensburg sucht die oder den Krimistadtschreiber/in 2005.
Der Krimistadtschreiberpreis Nordfälle ist deutschlandweit der erste Stadtschreiberpreis für das Genre Kriminalroman. Für 2007 wird der mit 3.000,- Euro dotierte Nordfälle-Preis zum nunmehr fünften Mal ausgeschrieben.
Bewerben können sich Krimiautorinnen und -autoren, die bereits mindestens eine Veröffentlichung in Form eines Buches, einer TV-Produktion von mindestens 45 Minuten Länge oder eines Hörspiels von mindestens 30 Minuten Länge vorweisen können. Die Veröffentlichungen können in deutscher oder dänischer Sprache vorliegen. Der Preis ist mit 3.000 € dotiert. Während des Aufenthalts von Mitte Juni bis Mitte September 2007 wird der/dem Autor/in eine Wohnung in Flensburg gestellt, sowie eine Pauschale für Anreisekosten und Verpflegung gezahlt.
Einsendeschluss ist der 28. Februar 2007; die Bekanntgabe des Gewinners oder der Gewinnerin erfolgt gegen Ende Mai 2007. Weitere Informationen gibt es ... hier


shelley-frankenstein-urfassung.jpgORF: »Der moderne Prometheus«:

Wer bislang zu Mary Shelleys Klassiker "Frankenstein" griff, hielt die überarbeitete Fassung von 1831 in Händen. Die radikalere Urfassung aus dem Jahr 1818 liegt jetzt zum ersten Mal auf Deutsch vor.Von Andreas Puff-Trojan ... mehr


kluepfel-kobr-seegrundKrimi-Forum: »Batman, James Bond und Heinz Schenk«:

Was ist, wenn zwei Bergbewohner einen dritten auf Mörderjagd schicken und damit deutschlandweit Furore machen? Michaela Pelz sprach mit den Erfindern des Kommissar Kluftinger, dem Klüpfel Volker und dem Kobr Michael ... mehr


Krausnick-Jack-London.jpgDeutschlandradio: »Goldgräber und Klassenkämpfer«:

Bis heute verschlingen Millionen von Lesern weltweit seine Klassiker wie "Der Ruf der Wildnis" oder "Wolfsblut". Doch Jack London war auch glühender Verfechter sozialistischer Ideen. Michail Krausnick versucht in seiner Biografie, beide Seiten des Autors zu beleuchten und macht klar, wie wichtig, einflussreich, berühmt und stilprägend London eigentlich für die Literatur seiner Zeit war. Von Lutz Bunk ... mehr


perutz-Der-Meister-des-Juengsten-Tages.jpgtaz: »Luzider Träumer«

Bei dieser Wiederentdeckung wird der Leser zum Detektiv und Traumdeuter: Leo Perutz' Roman "Der Meister des Jüngsten Tages". Damit eine solche Erzählkonstellation zum Vergnügen wird, braucht es einen Autor, der den Leser mit einem handfesten Plot bei der Stange hält und ihn zugleich mit Andeutungen, Abschweifungen und Widersprüchen zum Entdecken latenter Bedeutungsschichten einlädt. Von Volker Hummerl ... mehr


harris-hannibal-rising.jpgDer Standard: »Frühe Jahre eines Kannibalen«

Ein viertes Mal wird der Dämon geweckt, diesmal gleich als "Begleitbuch" zu einem demnächst startenden Film. Thomas Harris schreibt unseren Lieblingsdämon kaputt: Es war einmal ein Ungeheuer, dem man seinen Schrecken geraubt hatte. Von Claus Philipp/ ... mehr


king-love.jpgDer Standard: »Fischer im Teich der Wörter«

Stephen Kings Wanderungen in einem säkularisierten Jenseits: "Love" beginnt wie die Geschichte über eine lange, mühevolle Trauerarbeit. Von Ingeborg Sperl ... mehr

Ultimo

Kurz und knapp, aber immer eindeutig kommen die Kritiken in der "Kleinen Krimi-Rundschau" des Stadtmagazins "Ultimo" daher, die erfreulicherweise niemanden verschonen. Dazu gibt aber Yasmina Khadra keinen Anlass, den die Redaktion ausführlicher behandelt und ausdrücklich llob(t). Diesmal wird aber fast alles Hammerschmidt-das-hercules-projekt.jpg gewürdigt in der 30. Ausgabe: Marcus Hammerschmitts Science-Fiction-Krimi "Das Herkules Projekt", "Die kalte Legende" von Robert Littell, Andrea Maria Schenkels "Tannöd", "Mord auf ffolkes Manor" von Gilbert Adair, "Die schwarze Dahlie" von James Ellroy, die Wyatt-Romane des Australiers Garry Disher, Patricia Cornwells Nebenwerk "Gefahr" und eingeschränkt Sandra Lüpkesmit "Die Wacholderteufel" ... mehr


Kalender

Cornell Woolrich
woolrich-cornellDer amerikanische Kriminalautor Cornell Woolrich wird am 4. Dezember 1903 in New York geboren (Gestorben am 25.9.1968). Der Schöpfer düsterer Kriminialgeschichten gilt als einer der Väter der Noir-Literatur, viele seiner Bücher wurden verfilmt "Das Fenster zum Hof" (Hitchcock), "Die Braut trug schwarz" & "Das Geheimnis der falschen Braut" (Francois Truffaut), "Das unheimliche Fenster" (Ted Tetzlaff). Als sich an seinem Bein ein Wundbrand entwickelte, kam er schließlich ins Krankenhaus, wurde amputiert und lebte bis zu einem tödlichen Schlaganfall am 25. September 1968 im Rollstuhl. Seine Erbe von annähernd einer Million Dollar wurde in eine Stiftung zugunsten von Stipendien an der Columbia University umgewandelt.
Info:
Mordlust, wikipedia, krimi-Couch, Fantastic Fiction (engl.), Diogenes (pdf)

Freitag, 1. Dezember 2006


Massaron-die-toten-kinder.jpgStuttgarter Zeitung: »Cicero, die Atombombe und vergessene Tote«:

Musterstücke treffender Analyse und wirklich gelungenen Komprimierens selbst umfangreichster Kriminalromane bietet Thomas Klingenmaier immer monatlich in der "Stuttgarter Zeitung". In seiner diesmal auch wieder online zu lesenden Kolumne "Der aktuelle Krimi" stellt er Bücher von Robert Harris ("Imperium"), Stefano Massaron ("Die toten Kinder"), Thomas Kastura ("Der vierte Mörder"), Michael Connelly ("Vergessene Stimmen") und Richard Rayner (Das dunkle Herz der Wüste) vor ... mehr

ToGos Kriminalkolumne
zeit-belletristik.gif

Der Roman "Noch eine Nacht" von Antonio dal Masetto masetto-blut-und-spiele.jpgwar die Tragödie, auf die jetzt mit "Blut und Spiele" die Farce folgt, schreibt Tobis Gohlis in seiner Krimikolumne in der "ZEIT" Nr. 49 vom 30.11.2006.
Das Dorf werde hier in zwei bösen Romanen voll grimmigem Humor zum Spiegel der Gesellschaft und auch dort sei nichts leichter zu bewerkstelligen als der Wechsel vom Frieden zur Gewalt. Lesen Sie ...mehr

Das Kriminal

kriminal In der Zeitschrift "Literaturen" wesley-Remember-Celia-Jones.jpg findet sich die Krimikolumne "Das Kriminal" vom ausgezeichneten Franz Schuh. In der Ausgabe 12.2006 macht sich Herr Schuh Gedanken über den Herbst, die grauen Tage und den Wechsel: der Jahreszeiten und in der österreichischen Politik. Und über den Tod und über das Handwerk der Bestattung. Und wie er das in Zusammenhang mit Valerie Wilson Wesleys außerordentlich gut geschriebenen Roman "Remember Celia Jones. Ein Fall für Tamara Hayle" bringt und was er von weiblichen Detektiven hält, das lesen Sie ... hier



tremayme-Tod-im-Tal-der-Heiden.jpgweltexpress: »Keltisch-irische historische Kriminalromane«:

Peter Tremayne heißt eigentlich Peter Beresford Ellis. Er studierte Keltologie und fing an, über seine Erkenntnisse und Kenntnisse zu schreiben. Erst als er seine populärwissenschaftliche Krimireihe entwickelt, wählte er als Pseudonym "Tremayne". Über Schwester Fidelma, ihren Autor Tremayne und die wunderlich schaurig-schöne Tremayne-Serie berichtet Claudia Schulmerich ... mehr


assouline-Lutetias-Geheimnisse.jpgDeutschlandradio: »Der Hoteldetektiv weiß mehr, als ihm lieb ist«:

Pierre Assouline schildert in "Lutetias Geheimnisse" die bewegten dreißiger und vierziger Jahre in Frankreich am Beispiel des fast schon legendären Pariser Hotels "Lutetia". Erzählt werden die Geschicke der Nobelherberge, ihrer Bewohner und Gäste aus der Perspektive des Hoteldetektivs. Assouline präsentiert einen mit viel Zeit- und Kulturgeschichte angefütterten, opulenten Epochenroman. Von Tilman Krause ... mehr

FOCUS-Online-Mordkommission

focus-mordkommission.jpg
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS-Online-Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
meyer-das-herz-des-jaegersFrisch erschienen:

Agententhriller aus Südafrika: Ein Agentenjäger auf der Flucht: „Das Herz des Jägers“ von Deon Meyer ist ein atmosphärisch dichter Südafrika-Thriller. Von Oliver Bottini ... mehr

HR-Thriller
Verbrechen, Mord, Totschlag: Krimi-Tipps bei HR-online:

le-carre-geheime-melodie.jpg Humorvoll und geistreich:John Le Carré ist der weltweit berühmteste Altmeister des politischen Spionageromans. Jetzt hat er einen weiteren Polit-Thriller herausgebracht. Vorgestellt von Kathrin Fischer ... mehr

schorlau-fremde-wasser.jpg Ziemlich nah an der Wirklichkeit: Wolfgang Schorlau hat einen weiteren Band um den Stuttgarter Privatdetektiv Georg Dengler veröffentlicht. Der Träger des Deutschen Krimipreises 2006 hat sich mit seinen gerade mal drei Krimis zu einem der spannendsten deutschen Politthriller-Autoren gemausert. Vorgestellt von Nicole Rodriguez Cardenas ...
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Kalender

Rex Stout
Rex Stout Am 1. Dezember 1886 wird Rex Stout in Noblesville, Indiana geboren.
1932 begann er Kriminalromane zu schreiben, in 46 davon stand der mittlerweile weltberühmte Privatdetektiv Nero Wolfe im Mittelpunkt, jener über hundert Kilo schwere Gourmet und Orchideenzüchter, der die anstrengende Fußarbeit seinem Assistenten Archie Goodwin überläßt. Rex Stout wurde für seine über fünfzig Romane mit dem Grand Masters Award ausgezeichnet.
Infos:
wikipedia.org, krimi-couch, Random House, Classic Crimes, Toms Krimitreff, kirjasto.sci.fi (engl.).


KrimiWelt-Bestenliste Dezember 2006

Krimiwelt Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (Vormonat –) Richard Rayner: Das dunkle Herz der Wüste
2 (–) Thomas Kastura: Der vierte Mörder
3 (3) John le Carré: Geheime Melodie
4 (4) Frank Göhre: Zappas letzter Hit
5 (–) Stefan Slupetzky: Das Schweigen des Lemming
6 (7) Pete Dexter: Train
7 (10) Michael Connelly: Vergessene Stimmen
7 (–) Antonio dal Masetto: Blut und Spiele
7 (8) Norbert Horst: Blutskizzen
8 (8) Michael Robotham: Amnesie

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Axel Bußmers Spurensuche
Spurensuche No. 33
Axel Bußmer stellt seine Topps und Flopps des Jahres 2006 in den Sparten Bücher, Film, TV-Serien und TV-Filme vor ... mehr

Untaten und Orte

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Michael Schweizers Krimikolumne

Aus der Zeitschrift "Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur".

6/2006
Carabinieri und ein Anwalt
Zu den Büchern "Die Fälle des Maresciallo" von Mario Soldati, "Tod im Glashaus" von Vincenzo de Falco & Diana Lama und "Reise in die Nacht" von Gianrico Carofiglio ... mehr



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Ulrich Kroegers Krimitipp 11/06
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.

Lang vermisste Kalender, die besten Polizeiromane, die schwüle Hitze Indiens und ausgezeichnete, haarsträubende Krimiplots
Ulrich Kroeger zu Büchern von Christina Bacher, Norbert Horst, Patrick Boman und Jörg Juretzka ...
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Axel Bußmers Spurensuche
Spurensuche No. 32
Das Publikum kann anscheinend nicht genug Kriminalgeschichten genießen. Nicht alles davon ist gelungen. Aber die guten Texte werden Jahrzehnte, manche sogar Jahrhunderte, überdauern. Dieses Schüren von Emotionen ist jedoch keine exakte Wissenschaft und funktioniert nicht nur nach Genreregeln.
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permezza-partitura-di-praga.jpg Das Wetter passt passt zum aktuellen KrimiKurier von Gisela Lehmer-Kerkloh, der No.20, nennen wir ihn ruhig dem Herbst-Kurier. Diesmal gibt es Besprechungen zu Büchern und Hörbüchern von Christopher J. Samson, Franca Permezza, Agatha Christie, Manfred Wieninger, Thomas Brezina, Heinz Knobloch. Dazu: interessante Kalender. Und Alwin Ixfeld bespricht Jacques Berndorf und Ralf Kramp ... mehr
Von Gisela Lehmer-Kerkloh


Die Alligatorpapiere


Krimikalender

Unsere Hörspieltipps

Montag, 4. Dezember 2006 um 14:05 Uhr bei DRS 1
"Pfarrer Iseli. Sein zweiter Fall – Teil 3 von 5" (44') von Jacob Fischer

Pfarrer Iseli steckt mitten in seinem zweiten Fall, der Aufklärung des Mordes an der jungen Lina Waser, die auf noch ungeklärte Weise in Rauschgiftschmuggelgeschäfte verwickelt war.
Wenn Pfarrer Iseli und Kommissär Stäubli wüssten, was hinter den Kulissen der Privatklinik Friedberg vor sich geht, und dass ihre Kontaktpersonen und Verdächtigen einer nach dem anderen in eben dieser Klinik verschwinden... - sie wären der Lösung des Falles schon viel näher. So sind weiterhin Scharfsinn und unorthodoxe Ermittlungsverfahren gefragt, um den Missetätern auf die Schliche zu kommen. ...

Montag, 4. Dezember 2006 um 23:04 Uhr bei DRS 1
"Willkommen zu Hause" (6') von Henry Slesar

Wie gewonnen so zerronnen.
Ein Beitrag aus der legendären Kurzhörspielreihe "Schreckmümpfeli" des Schweizer Radios. Ältere Beiträge können via Computer auch gehört werden ...

Mehr Informationen und das Monatsprogramm finden Sie bei hörspielkrimi.de.

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Axel Bußmers Vorschau
TV-Krimi & Buch-Tipps: Kriminalfilme aktuell

Die TV-Tipps 11. – 24. November 2006
Zwei Wochen mit vielen ansprechenden Verfilmungen ... dodge-to-catch-a-thief.jpg
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Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier



Axels TV-Tipp des Tages:

Montag, 4. Dezember 2006

Arte, 15.00

Ein Mörder nach Maß

(F 2001, R.: Jean Xavier de Lestrade)
Oscarprämierte Dokumentation über einen Justizirrtum: Bei einem Handtaschenraub in Jacksonville, Florida, wird am 7. Mai 2000 eine Frau erschossen. Die Polizei verhaftet den in der Nachbarschaft lebenden 15-jährigen Afroamerikaner Brenton Butler und erpresst ein Geständnis.
Jean Xavier de Lestrade verfolgt die erfolgreiche Arbeit von Butlers Verteidiger Patrick McGuiness.

ZDF, 20.15

Die Abrechnung

(D 2006, R.: Thorsten Näter)
Drehbuch: Peter Zingler
Ein Reporter sucht den Mörder seiner Tochter.
Ein Schuld-und-Sühne-Drama.
Mit Florian Martens, Oliver Stokowski, Caroline Redl, Charly Hübner

ZDF, 22.15

Im Sumpf des Verbrechens

(USA 1995, R.: Arne Glimcher)
Drehbuch: Jeb Stuart, Peter Stone
LV: John Katzenbach: Just Cause, 1992

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Harvard-Professor Paul Armstrong ist ein erklärter Gegner der Todesstrafe. Jetzt versucht er die Unschuld eines zum Tode Verurteilten zu Beweisen. Dabei gerät er in Teufels Küche. "Im Sumpf des Verbrechens" ist einer der Filme, die einem trotz eines guten Anfangs und zahlreicher guter Szenen, letztendlich enttäuscht. Denn gegen Ende gibt es zu viele überraschende Wendungen und die übliche, actionlastige Rettung in letzter Sekunde. Man wird nie das Gefühl los, dass da mehr als nur ein formelhafter Thriller möglich gewesen wäre.
Mit Sean Connery, Laurence Fishburne, Kate Capshaw, Blair Underwood, Ed Harris, Scarlett Johansson, Ned Beatty.

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Axel Bußmers
TV-Krimi & Buch-Tipps