Endspurt!
Es ist so gut wie geschafft.
Wir wünschen allen Besuchern der Alligatorpapiere einen rasanten Übergang ins Neue Jahr und ein frohes, gesundes und erfreuliches 2010. Und auch im Neuen Jahr: lesen Sie reichlich und halten Sie die Spannung!
Ein aufregendes Neues Jahr wünscht Ihnen die Alligatorredaktion ...
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und hat "Schneeflöckchen, Mordsglöckchen. Die besten Dreizehn" aus dem Berliner Karo Verlag gelesen ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B. "It’s a man’s world. We just die in it." Christa Faust über Frauen in der Kriminal-, Noir- und Pulpliteratur ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl über Danielle Thierys Die Schatten der Toten (Aufbau). Ein mächtiger Schuss Sentimentalität gehört natürlich auch zu einem französischen Krimi. Aber das ist aushaltbar, denn der Humor wirkt neutralisierend ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 311: Daniel Scholten – Der Name der Dunkelheit (Rezensentin: DaniLuna) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: "Polizei-Poeten" und MORD ODER LIEBE - Ganz die Deine - Krimi-Hörspiel an Silvester ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und viel "Kleinkram". Außerdem: DVD-Kritik: Mike Siegels "Passion & Poetry – The Ballad of Sam Peckinpah" ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: Bolaños Detektive: Lektüreprojekt im Chateau de Blog; Polizeiarbeit: Tennessee Eisenberg: SZ & TAZ ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Gunnar Gunnarsson: Schwarze Vögel ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Am 21. Oktober 2012 senkt sich eine Kuppel über die 2000-Seelen-Gemeinde Chester's Mill in Maine. Anders als die Kuppel, die wir aus dem Simpsons-Film kennen, ist Kings "Dome" ein bösartiges Ding, meint Thomas Wörtche in der 154. Folge seiner Krimi-Kolumne "Crime Watch".
Unter der Kuppel entspinnt sich eine bösartige Parabel, die die amerikanische Geschichte seit 2001 spiegelt. Auf dieser Handlungsebene führt Stephen King in "Die Arena" (Heyne Verlag) brillant vor, was ihn zu einem großen amerikanischen Schriftsteller macht: Die ganz und ganz dialektische, zwischen Idylle und Hölle changierende Schilderung von small-town-America, ganz im Geiste Ray Bradburys, dem King "Die Arena" sozusagen als große Hommage widmet.
Was TW noch für und gegen das Buch sagt, können Sie nachlesen:
bei kaliber. 38 und in der Printausgabe des neu gestalteten "Freitag"
Titel-Magazin:
»Noir vom Allerfeinsten... «:
und alle Jahre wieder ... Ein recycelter Text, weil alle Jahre wieder Weihnachten ist und auch wir unser mörderisches Dinner-for-one haben wollen – von www.kaliber38.de - Macher Jan Christian Schmidt:
Wichita in Kansas liegt ziemlich genau in der Mitte der USA. Zur kanadischen Grenze ist es ungefähr soweit wie zur mexikanischen, der Atlantik ist nicht entscheidend näher als der Pazifik. Wichita, Kansas, ist gewissermaßen das Herz Amerikas – das dunkle Herz Amerikas –, folgt man Scott Phillips und seinem Roman "Alles in einer Nacht" ...mehr
Der Spiegel:
»Ich wollte hinschmeißen, um meine Psyche zu retten«
Seine Thriller sind radikal brutal, seine Welten kaputt und trist, sein erstes Buch erträgt David Peace selbst nicht mehr. Und macht trotzdem blutig weiter: mit der sogenannten Tokio-Trilogie, deren erster Teil "Tokio im Jahr Null", nun im Münchner Liebeskind Verlag in der deutschen Übersetzung von Peter Torberg vorliegt.
Im SPIEGEL-ONLINE-Interview mit Christoph Dallach erzählt der Erfolgsautor, wie ihn seine eigenen Storys verfolgen, sinniert über Serienkiller - und kündigt sein Karriereende an ...mehr
Deutschlandradio:
»Ein Toter, der nicht betrauert wird«:
Nach literaturwissenschaftlichen Arbeiten und ihrem zunehmend erzählerischer werdenden essayistischen Werk hat Silvia Bovenschen nun mit "Wer weiss was" (S. Fischer Verlag) ihren zweiten Roman veröffentlicht. "Eine deutliche Mordgeschichte" und nicht etwa "Kriminalroman" nennt ihn die Autorin - damit verweist sie auf das Genre, das sie zitiert, und vermeidet doch listig die Festlegung auf bestimmte Erwartungen an Thema, Ermittlerfiguren und Handlungsführung.
Von Gertrud Lehnert ... mehr
Kalender
John D. MacDonald
Am 28. Dezember 1986 stirbt John D. MacDonald im Alter von 70 Jahren im St. Mary's Hospital in Milwaukee, Wisconsin (* 24. Juli 1916 in Sharon, Pennsylvania)
MacDonald studierte Betriebswirtschaftslehre an der Harvard University und schloss sein Studium mit dem MBA ab. Während des Zweiten Weltkriegs diente er im Fernen Osten für den amerikanischen Geheimdienst OSS. Nach dem Krieg schrieb er für Pulp-Magazine und gehörte zu den wenigen Autoren, die den Sprung vom Groschenheft in den Buchmarkt schafften. 1950 veröffentlichte er seinen ersten Krimi, dem bis zu seinem Tod im Jahr 1986 über siebzig weitere folgten. Er gilt als einer der kommerziell und literarisch erfolgreichsten Krimiautoren der sechziger und siebziger Jahre.
Mit seinem Helden Travis McGee schuf er einen lässig lebenden Freizeitdetektiv mit hohem moralischem Anspruch, der in 21 Romanen von 1964 bis 1985 ermittelte, Millionenauflagen erzielte und zugleich die Veränderungen der amerikanischen Gesellschaft am Beispiel Floridas spiegelte.
Infos und Bibliographie:
super-thriller.de, wikipedia , krimi-couch, Buchwurm.info/M. Drewniok, Mordlust, kaliber. 38, Washington Post (engl.), Ed Gorman Interview (engl.), Hardluckstories (engl.)
krimiblog:
Ludger Menke als twittender krimiblogger mit Infos rund um die Uhr ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl über ohn Ajvide Lindqvist: Eindrückliche und epische Schilderungen einer grundsätzlich feindseligen Natur sind ein Plus; wers mit der Spökenkiekerei hat, darf sich mit "Menschenhafen" (Lübbe) fein gruseln. Und Walter Köhlers feiner, spannender Krimi "Crinellis dunkle Erinnerung" (KiWi) hat ausser einer schlüssigen Story noch den Vorzug, dass man eine beträchtliche Zahl saftiger italienischer Flüche lernen kann ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 306: Sammelrezension Wendelken, Scheepker, Gerdes (Rezensentin: Friederike Brühöfener) ...
krimikiosk:
Petra Weber weist hin auf: MAIGRETS WEIHNACHTSFEST - Krimi-Hörspiel am 2. Weihnachtstag im NDR...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und Sprachkritik: Wolf Schneider - Gewönne doch der Konjunktiv! – Sprachwitz in 66 Lektionen ...
NuT:
Joachim Linder mit Criminocorpus: Zur Geschichte der Strafjustiz in Frankreich ...
Spannungsromane:
koldir über David Baldacci DIE KAMPAGNE ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph wünscht friedvolle und genüssliche Festtage ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Zahltag
Das neue Buch von Bestsellerautor Nelson DeMille ist ein spannender 860-Seiten-Roman voller Witz, Ironie und einer gehörigen Portion US-Gesellschaftskritik. Mit "Das Vermächtnis" (Hoffmann und Campe Verlag) hat er nicht nur einen unterhaltsamen und spannenden Roman aus der Welt der Long-Island-Society geschrieben, sondern auch Charaktere geschaffen, die man noch lange im Gedächtnis behält
Von Manuela Martini ... mehr
Tagesspiegel:
»Cicero: Jäger, gejagt«:
Robert Harris’ Cicero-Thriller "Titan" (Heyne Verlag) ist ein Lehrstück über die Korrumpierbarkeit der Macht. Das Stück bezieht den Großteil seiner Spannung aus der Verkettung der Ereignisse sowie aus der Ahnung, dass Cicero als Emporkömmling, den weder Abstammung noch Geld an die einflussreichen Kreise in Rom binden, viel schwächer ist als seine Gegner.
Von Kai Möller ...mehr
NDR:
»Ein Sittengemälde der USA vor dem Golfkrieg«:
Mit 10 Jahren Verspätung erscheint hierzulande ein Roman, der die zwei größten Preise des Horror-Genres einheimsen konnte: Michael Maranos Debütroman "Dawn Song" erhielt damals den Bram Stoker Award und den International Horror Guild Award. Man beschrieb das Buch als literarisch und war beeindruckt von einem Autor, der, anders als viele andere Horror-Schriftsteller, aus seinem Studium ein fundiertes Wissen über das Mittelalter, über die Alchemie und die Kabbalah mitbrachte. Der Suhrkamp Verlag, der sich immer wieder auch um die phantastische und schrecklich-schöne Literatur verdient gemacht hat, bringt den Roman nun heraus:
Von Pascal Fischer ...mehr
Die Presse:
»Noch leben Menschen in Innertown«:
Der Schotte John Burnside entwirft in seinem Buch "Glister" (Knaus Verlag) mit wenigen Strichen ein Szenario der Verwüstung. "Glister" ist eine aufwühlende Lektüre, spricht in Metaphern und Chiffren, wo man herkömmlicherweise rationale Erklärungen erwartet. Doch diese sind in dieser Welt nicht mehr zu haben.
Von Rainer Moritz ...mehr
krimiblog:
Ludger Menke als twittender krimiblogger mit Infos rund um die Uhr. Z.B.: Hinweis auf ein Interview von dpr mit Frank Nowatzki ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 305: Henning Mankell – Der Tod des Fotografen (Audio) (Rezensent: Thomas Siems) ...
krimikiosk:
Petra Weber über SHUTTER ISLAND - Kino-Trailer des Psycho-Thrillers. Außerdem: Nicole Ludwig über das Hörbuch von Andreas Franz: MÖRDERISCHE TAGE - Julia Durant in tödlicher Gefahr ...
krimikultur: Archiv:
Neu bei den Materialien zur Krimikultur: dpr im Gespräch mit Frank Nowatzki (Pulp Master) über das Verlegen am Rande des Profituniversums ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und dem Cover der Woche (Jim Nisbet). Und im Kleinkram mit Stieg Larsson, Sue Grafton, Peter Straub, Stefan Arndt, Walton Goggins, Robert Rodriguez, James Ellroy und einem Rückblick auf die TV-Serien des Jahrzehnts ...
NuT:
Joachim Linder über Diego Gambetta: Codes of the Underworld. How Criminals Communicate ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über sein großes Weihnachtsinterview mit Frank Nowatzki im Krimikulturarchiv ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione

Deutschlandfunk: Spannendes zur Weihnachtszeit!
In München explodiert - man weiß nicht recht wie - eine Bombe. Aber das ist schon lange her. In Stuttgart klingeln daraufhin ein paar Informanten einen Schriftsteller aus dem Bett. Und das ist eine wahre Geschichte. In Brügge lauert ein Feticheur vor einem Hotel herum. Er hat einen Fluch auf dem Herzen. In Neapel prügelt sich ein Neonazi durch die Nacht...
... und sich trotzdem ein kleines bisschen in unser Leserherz.
Nur in Paris wird ermittelt, als sei nichts passiert.
Das heißt, im Radio jetzt die Krimikolumne. Garantiert frei von jeglicher Weihnachtsstimmung. Behauptet zumindest der auch mit Glühwein nicht zu bestechende Rezensent.
Mehr dazu und zu den Autoren in der legendären Krimikolumne von Andreas Ammer im "Deutschlandfunk": immer schön zu lesen, aber noch besser mit der Möglichkeit, sie zu hören, was der Deutschlandfunk jetzt auch ermöglicht! Jetzt hören! und zwar ... hier!
Sonntagszeitung:
»Kläffende Wunde«:
Tom Ripley hat alles verändert. Seit Patricia Highsmith 1955 diesen Mörder ersann und in fünf Romanen feierte, ist der Verbrecher als Sympathieträger etabliert. Vorausgesetzt, er mordet auf charmante Art und Weise.
Von Julius Winsome kann man das nicht sagen. In dem Roman "Winter in Maine" (Luchterhand Literaturverlag) von Gerard Donovan wird der 51-jährige Einsiedler zum Serienmörder, nachdem er seinen blutüberströmten Pitbullterrier findet, den ein Jäger aus purem Zeitvertreib erschossen hat.
Von Sven Boedecker ...mehr
Badische Zeitung:
»Der brave Polizist Joe«:
Zum Jahresende bespricht Joachim Schneider in der Krimikolumne zwei randständige Kriminalromane, die in keiner Bestenliste auftauchten, aber dennoch lesenswert sind.
Aus Österreich "Cowboy Joe" (Haymon Verlag) von Kurt Bracharz ("Eine Liebeserklärung an den gesunden Menschenverstand – und an ein universell verbindendes Brettspiel."), aus Good old England Gerald Kershs "Ouvertüre um Mitternacht" (Verlag Pulp Master) - "Wer britischer Exzentrik, seltsamen Geschäftsideen und Freudscher Küchenpsychologie etwas abgewinnen kann, für den ist "Ouvertüre um Mitternacht" immer noch ein Juwel").
...mehr
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evolver:
»Alle Mörder sind schon da«:
Adventszeit ist Krimizeit - sollte man zumindest beim Durchstöbern der Verlagsprogramme meinen. Allein drei fette Anthologien bescheren den mordlustigen Lesern in diesen Tagen ein blutiges Weihnachten. Doch leider bleibt das Vergnügen mitunter getrübt.
Silke Jellinghaus (Hrsg.) - "Tödliche Gaben" (Wunderlich Verlag)
Andrea Maria Schenkel (Hrsg.) - "Weißer Schnee, rotes Blut" (Ullstein Verlag)
Jan Costin Wagner (Hrsg.) - "13 Morde hat das Jahr" (Heyne Verlag)
Marcel Feige nahm für den EVOLVER drei Kurzgeschichtensammlungen unter die Lupe ... mehr
kulturzeit:
»Krimitipps«:
Im neuen Format der Sendung "kulturzeit", dem 3sat-Kulturmagazin, ist uns der Überblick verloren gegangen. Am 11. Dezember wurden nämlich die Krimibuchtipps des Monats Dezember von Martin Schöne vorgestellt. Und zwar unter dem Motto "Virtuelle Spuren":
Andrea Camilleri: "Die Flügel der Sphinx" (Lübbe Verlag). Der 84-jährige Camillieri zeigt, was ein Kriminalroman auch sein kann: Sinnlich, berührend und trotzdem spannend ...
Robert Vendetti, Brett Weldele: "The Surrogate" (Cross Cult Verlag). "Lebt", das ist die Botschaft in Robert Vendittis und Brett Weldeles düsterer Graphic-Novel ...
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Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und hat Jean Amila, "Die Abreibung" gelesen ...
krimiblog:
Ludger Menke ist nun komplett twittender krimiblogger mit Infos rund um die Uhr. Z.B. Facebook-User hieven "Rage Against The Machine" auf Platz 1 der UK-Charts ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 304: Taavi Soininvaara – Finnischer Tango (Rezensent: Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach) ...
krimikiosk:
Petra Weber über LERN-KRIMIS auf DVD - so macht Fremdsprachen-Lernen Spaß ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und über One World Berlin: ein Interview mit Kay Sokolowsky ...
NuT:
Joachim Linder über das "Internationale Handbuch der Kriminologie" und Das Peter-Prinzip (Alexiana) ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Gerard Donovan: Winter in Maine ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Titel:
»Samstag ist Krimitag«
Thomas Wörtche betreut das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erscheint ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite
Aktuell hiermit:
in der letzten Ausgabe des Jahres 2009 haben wir die Kritikerinnen und Kritiker des SiK um ihre "Critic’s Choice" – um ihre Lesehighlights des Jahres – gebeten. Herausgekommen ist eine erstaunliche vielfältige Liste, die Sie auch gerne als letzten vorweihnachtlichen Kaufanreiz betrachten möchten ... Weinen werden Sie sicherlich in vorweihnachtlicher Rührung über Carlo Schäfers heutige Ausgabe seiner Krimischmiede. Jörg von Bilavsky war im Kino und hat die Stieg Larsson Verfilmung geguckt, Dirk Schmidt hat sich eine DVD mit Michael Manns Public Enemies angeschaut, und Friedemann Sprenger hat ein dickes Bilderbuch über Los Angeles betrachtet. Matthias Penzel erzählt uns alles, was wir über Ozzy Osbournes Autobiografie wissen müssen. Eva Karnofsky ärgert sich über José Carlos Somoza, Joachim Feldmann freut sich wehmütig an Walter Wolter und Klaus Kamberger hat in Stephan Brüggenthies eine neue Hoffnung des deutschen Kriminalromans gefunden.Wir beschließen das Jahr lyrisch mit einem Skandal-Text der 1980er, der plötzlich wieder virulent wird ...
Die Themen vom 19. Dezember 2009 im Detail:
Krimi-Highlights 2009
Wie schön, dass die Kritikerinnen und Kritiker des SiK eine Bande fröhlicher Anarchos ist! Abstimmungsdisziplin, formal – forget it! Bücher und DVDs, TV und Comics, Roman und Sachbuch, alles geht fröhlich durcheinander. Gut so! Dafür aber eine Jahresendliste, die sehr schön das ganze Spektrum der wunderlichen Welt der Crime Fiction abdeckt. Weltumspannend, könnte man sagen. Kriminalliteratur ist eben eine sehr, sehr vielfältige Veranstaltung. Würde man aus unserer Abstimmung ein Ranking ziehen wollen, könnte man sich gerade mal auf drei Bücher mit je drei Nennungen kaprizieren. Ross Thomas: Voodoo Ltd., Roger Smith: Kap der Finsternis und David Peace: Tokio im Jahr Null. Fine choice ...mehr
Aus Carlo Schäfers Krimischmiede
Folgen Sie auch heute wieder Carlo Schäfer in seine Krimischmiede, in der er auf dem Wahnsinn der Welt herumhämmert, auf dass die Funken sprühen ...mehr
Leid und Leidenschaften
Die kongeniale Verfilmung eines phänomenalen Bestsellers. Stieg Larssons Psychothriller "Verblendung" als fesselndes Mystery-Drama. Dazu die anbetungswürdige Noomi Rapace.
Jörg von Bilavsky war im Kino ... mehr
Pokerface, Mau Mau
Michael-Mann-Filme sind immer heiß diskutiert. So auch seine Variation eines uramerikanischen Mythos: Der Staatsfeind N°1 – der once upon a time John Dillinger hieß.
Dirk Schmidt hat sich die DVD noch einmal ganz genau angesehen ...mehr
Californina Noir
Kein Mensch kommt auf die Idee, von Regionalkrimis zu sprechen, wenn Kriminalromane gemeint sind, die in Los Angeles spielen. Warum das so sein könnte, zeigt der prächtige Bildband "Los Angeles. Porträt einer Stadt".
Friedemann Sprenger hat ihn sich angeschaut ...mehr
Polternd und schrill, verzerrt und blubbernd
Werwolf auf dem Altenteil, hat mal jemand den guten Ozzy Osbourne genannt. Jetzt hat er seine Autobiografie geschrieben. Und wer wollte sich Weihnachten im Knast mit Ozzy entgehen lassen? Wir nicht.
Matthias Penzel erklärt, warum ... mehr
Unterirdisch
José Carlos Somoza: "Fluch der Angst". Ein Kubaner, der in Madrid lebt, schreibt einen Thriller – das Herz der hispanophilen und spannungsbegeisterten Rezensentin schlug höher. Doch schon der Klappentext dämpfte die Vorfreude: Das Schicksal der Menschheit steht auf dem Spiel. Das klang nach amerikanischem B-Film. Aber es kam noch schlimmer.
Eva Karnofsky ist not amused ...mehr
Das Herz eines Boxers
In einem früheren Leben war Bruno Schmidt Profiboxer. Manchmal begegnen ihm Leute, die sich an diese Zeit erinnern. Sie nennen ihn "Hammer". Denn unter diesem Namen war er eine große Nummer im Ring. Inzwischen hat Schmidt ein Alter erreicht, in dem man auf körperliche Auseinandersetzungen gerne verzichtet. Dass er sich trotzdem öfter mal prügeln muss, verdankt er seinem neuen Beruf. Bruno Schmidt ist Privatdetektiv. Seinen ersten Auftritt hatte er 2001 in Walter Wolters Kriminalroman "Hundstage – Wolfsnächte", damals noch bei Haffmans erschienen.
Das neue Buch "Der Fremde aus dem Wald. Bruno Schmidts letzter Fall" mit Bruno Schmidt hat Joachim Feldmann gelesen. Wehmütig ...mehr
Gelungenes Debüt
Bisweilen gehen sie einem ja schon gehörig auf die Weichteile, nicht wahr? All diese Monster und Wüteriche, diese an Gliedmaßen säbelnden und in Eingeweiden wühlenden Triebtäter, Serienkiller und Satanisten, gothic Psychos, rassistischen Finsterlinge, und dazu all die Knalleffekte und Abnormitäten als unvermeidliches Dekor, diese Badewannen voll Blut und Rinnsale von Sperma und anderen Körperflüssigkeiten, kurz: dieser endlose Schwall von Abartigkeiten, mit dem sich Krimiproduzenten an uns Konsumenten meinen anwanzen zu müssen.
Nicht so Stephan Brüggenthies, lobt Klaus Kamberger ...mehr
Krimi-Gedicht der Woche:
Jeanny I
Jeanny komm come o n steh auf bitte
du wirst ganz nass schon spät komm Macht weiter so. Ich bleib euch treu!
wir müssen weg hier raus aus dem Wald ...
Von Falco ... mehr
litprom:
»Kriminelle Elemente«
Claudia Piñeiro (*1960) gilt als Shooting Star unter Argentiniens Schriftstellern, ihre Bücher sind in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Ihr jüngster Roman "Las viudas de jueves" (Die Donnerstagswitwen, Übers. Peter Kultzen, erscheint 2010 im Unionsverlag und im Anderen Literaturklub) ist gerade verfilmt worden. Marion Kaufmann hat sie besucht und unter anderem erfahren, dass sich Pineiro nicht als Autorin von Krimis versteht, wie sie vielfach wahrgenommen wird, sondern als Schriftstellerin von "Romanen mit kriminellen Elementen".
Erschienen in der Winterausgabe der Zeitschrift "litprom", die komplett als pdf herunterzuladen ist ... mehr
litprom:
»Kriminalliteratur als Ersatzreligion«
Die Säkularisierung, die – grob gesprochen – seit der Renaissance allmählich alle unsere Lebensbereiche
durchdringt, hat religiös-dogmatische Sinnangebote peu à peu ersetzt. Askese und Körperdisziplin zum Beispiel, so können wir zumindest bei Peter Sloterdijk nachlesen, feiern im Fitness-Studio fröhliche Urständ. Und wenn es einen Ort gibt, an dem der Sinn von Leben und Tod pausenlos verhandelt wird, dann ist es der Kriminalroman.
Thomas Wörtche über Kriminalliteratur als Ersatzreligion. Der Beitrag ist erschienen in der Winterausgabe der Zeitschrift "litprom", die komplett als pdf herunterzuladen ist ... mehr
litprom:
»Harmonie zwischen den Kulturen«
Nury Vittachi stammt aus Sri Lanka und wuchs in England auf. Er lebt seit mehr als 20 Jahren in Hongkong und gilt als scharfzüngigster und originellster Satiriker der Region. In seinen Krimis um den Fengshui-Meister C.F. Wong und dessen australische Assistentin Joyce nimmt er immer wieder die Gegensätze und Missverständnisse zwischen Ost und West aufs Korn. Das Ergebnis: spannende Unterhaltung und tiefe Einblicke in das Wesen unterschiedlicher Kulturen. Holger Ehling hat ihn auf der Frankfurter Buchmesse getroffen.
Erschienen in der Winterausgabe der Zeitschrift "litprom", die komplett als pdf herunterzuladen ist ... mehr
Kalender
John Harvey

Am 21. Dezember 1938 wird John Harvey in London geboren.
Harvey wurde durch seine Drehbücher für Krimiserien im englischen Fernsehen bekannt. Nach Ansicht vieler britischer Schriftsteller und Kritiker gehören seine Romane zum Besten, was Großbritannien derzeit im Genre Kriminalroman zu bieten hat. Für sein umfangreiches Werk - vor allem Krimis, aber auch Erzählungen und Radioadaptionen - wurde er vielfach ausgezeichnet, zuletzt von der britischen Crime Writers' Association mit dem "Diamond Dagger" für sein Lebenswerk.
Infos bei:
krimi-couch.de, dtv; Krimileser, Autorenseite (engl.)
Felix Huby
Am 21. Dezember 1938 wird Felix Huby als Eberhard Hungerbühler in Dettenhausen bei Tübingen geboren. Felix Huby arbeitete als Tageszeitungsreporter und Redakteur. Anfang der siebziger Jahre erschienen von Felix Huby eine Reihe von Sachbüchern, schon bald folgten Kinder- und Jugendbücher und 1977 sein erster Kriminalroman "Der Atomkrieg von Weihersbronn".
Felix Huby schuf in den nächsten Jahren in seinen Kriminalromanen die Figur des Stuttgarter Kommissars Bienzle, der seine Fälle mit seinem "tpyisch" schwäbischen Sinn für Zusammenhänge löst. Ende der 80er Jahre konnte Huby schließlich seinen ehemaligen Romanhelden auch als TATORT-Figur des SDR etablieren.
Seit Mitte der achtziger Jahre gehört Felix Huby zu den meistbeschäftigen Drehbuchautoren des deutschen Fernsehens. Er arbeitete unter anderen mit einem Autorenteam an Serienadaptionen, ehe er sich wieder eigenen Serien und Reihen zuwandte. Darüber hinaus schrieb er immer wieder Einzelfilme.
1999 wurde Felix Huby für sein Werk mit dem "Ehrenglauser" der Autorengruppe Deutsche Kriminalliteratur "Das Syndikat" ausgezeichnet. (Auszug aus dem "Lexikon der deutschen Krimi-Autoren")
Infos bei:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren , Tatort-Fundus, Wikipedia.org , Die Zeit.
Lawrence Treat
Am 21. Dezember 1903 wird Lawrence Treat in New York geboren († 7. Januar 1998 in Oak Bluffs, Massachussetts). Treat gilt als einer der Väter des modernen Polizeiromans (Police Procedural), da er nicht einen einzelnen Detektiven
oder Ermittler in den Mittelpunkt seiner Geschichten stellte, sondern die Arbeit eines Polizeiteams und die vielfältigen Konflikte in ihrem Revier. Ausserdem schrieb er mehrere sogenannte "Detect-O-Grams", eine Art Krimirätsel-Puzzle.
1965 erhielt er den "Edgar-Preis" für die beste Kriminal-Kurzgeschichte, 1978 den "Special Edgar".
Treat gehörte 1945 zu den Gründern der "Mystery Writers of America" , war schließlich auch Präsident und Direktor der Organisation.
Mehrere Bücher von ihm erschienen auf deutsch bei Verlagen wie Scherz, Gerstenberg, DuMont, Goldmann.
Infos bei:
www.kirjasto.sci.fi (engl.), Krimi-Forum, biblion.com (engl.).
Axel Bußmers TV & Buchtipps 18. Dezember 2009 – 1. Januar 2010
Über 1500 Filme sollen in den nächsten Tagen im TV laufen. Ich habe sie nicht nachgezählt, aber es sind gefühlte 1492 Wiederholungen. Keine Wiederholung ist Richard Linklaters grandiose Philip-K.-Dick-Verfilmung "A Scanner Darkly".
Außerdem sehenswert sind die vielen Hitchcock-Filme
und die spielfilmlange Doku "Hitchcock - Der Schatten eines Genies". Zum 25. Todestag von Sam Peckinpah (28. Dezember 1984) gibt es seine Jim-Thompson-Verfilmung "Getaway", "Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia", "Sacramento", "Die Killer-Elite" und "Pat Garrett jagt Billy the Kid".
Bleiben wir einen Moment im Wilden Westen: George Stevens Jack-Schaefer-Verfilmung "Mein großer Freund Shane" und Don Siegels Glendon Swarthout-Verfilmung "Der letzte Scharfschütze" sind immer wieder sehenswert.
Moderner wird's mit Sam Mendes' Max-Allan-Collins-Verfilmung "Road to Perdition", Francis Ford Coppolas "Cotton Club", Frank Millers und Robert Rodriguez "Sin City" (nach Millers Comics), Steven Spielbergs Frank-Abagnale-Verfilmung "Catch me if you can" und mit Jean-Jacques Annauds Umberto-Eco "Der Name der Rose" landen wir im Mittelalter.
Humphrey Bogart will einige Male "Haben und Nichthaben" und erlebt "Die wilden Zwanziger". Bruce Willis feiert dreimal Weihnachten (jaja, den dritten Heiligabend verlegte er in den Sommer).
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier

»Andrea Camilleri «
Samstag, 19. Dezember 2009 | 22.55 Uhr | ARTE »Metropolis«
Andrea Camilleri ist Italiens Georges Simenon, Agatha Christie und Raymond Chandler in einem.
Aus der Feder des Schriftstellers stammt der bekannteste Krimiheld des Landes: der sizilianische Commissario Montalbano. Der Erfolg kam für Camilleri erst im Alter von siebzig Jahren.
Der produktive Autor schreibt auch weiterhin mehrere Bücher pro Jahr, in einer für ihn typischen Mischung aus Italienisch und sizilianischem Dialekt. Manche davon sind Montalbano-Krimis, in anderen geht es um die Mafia, um zweite Ehen oder um einen italienischen Odysseus.
Metropolis besuchte Andrea Camilleri in Rom.
Ein Wiederholung vom 3.Oktober 2009, die Sie jetzt schon bei ARTE als Video sehen können ...mehr

Die Telefonische Mord(s)beratung
Spannung für die stillen Tage
Krimi-Tipps für Weihnachten und danach.
Subtile Spannung oder harte action - mit welchen aktuellen Krimis kann
man Freunden und Familie eine Freude bereiten? Mit welchem Krimi
verkürzt man sich selbst am besten die Zeit zwischen den Jahren?
Die WDR5-Krimiexperten Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (Bochumer Krimiarchiv) und die Journalistin Ingrid Müller-Münch geben den Hörern ganz persönliche Krimi-Geschenktipps und beraten die
Anrufer bei kniffligen Krimifragen.
Mit einem Anruf oder einer E-Mail können die Hörer das Krimi- Kompetenzteam der
Mord(s)beratung mit der Lösung ihres Falles beauftragen. Moderation: Thomas Hackenberg
WDR 5 Hörerinnen und Hörer können sich unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800- 5678 555 oder per E-Mail: mordsberatung@wdr.de mit Fragen oder Anregungen an der Sendung beteiligen.
Ach ja, die Sendung! Sie kann gehört werden und zwar:
Sendung am Samstag, den 19. Dezember, von 20:05 bis 22:00 Uhr auf WDR 5 ... hier
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z. B.: Neue Bücher von Brad Parks, Stan Jones, Ken Bruen und anderen ...
krimikiosk:
Petra Weber verlost Buchgutscheine ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 301: Volker Kutscher – Der stumme Tod (Rezensentin: Friederike Brühöfener) ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und einigen Buchtipps für Weihnachten. Außerdem: R. i. P. Dan O'Bannon ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Catherine O’Flynn: Was mit Kate geschah. Ein Kriminal-, Gespenster-, Sozial- und Entwicklungsroman ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: "Ich habe mal mit einem gesprochen, der [...] umbrachte und ausraubte" (Harbort in Vice) ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione (ist zwar altersbedingt, aber hatte gar keinen 50. Geburtstag. Jedenfalls nicht gestern, sondern vor Jahren. Sehr nachträglich also, der Glückwunsch von gestern ...)
Junge Welt:
»Der gemeine Hemmstedter«
Aus drei Gründen ist "Paragraf 301" (grafit-Verlag) von Wilfried Eggers ein großer Wurf. Erstens: Eggers beherrscht sein Handwerk. Geschickte Verflechtung von Haupt- und Nebensträngen. Fäden aufnehmen, Fäden zusammenlaufen lassen. Tempo erhöhen, Tempo drosseln, Tempogegenstoß. Zweitens: Aufklärung im besten Sinn. Der Brandanschlag von Sivas ist hierzulande genauso wenig bekannt wie die Geschichte von Dersim. Drittens und vielleicht am wertvollsten: Die fortschrittliche Entwicklung der Charaktere durch die konkrete Auseinandersetzung mit den Verhältnissen und solchen Menschen, die "unter der Übermacht aus Gewalt, Unrecht und Verfolgung leben".
Von Mario Tal ... mehr
»Mary Higgins Clark schreibt weiter - auch mit 80«
Am 24. Dezember wird Mary Higgins Clark 80 Jahre alt und ist noch mitten drin im "Business", wie sie es nennt. Mit ihrer Methode hat sich die US-Amerikanerin in den vergangenen Jahrzehnten den Titel "Königin der Spannung" erschrieben. Ihre Krimis wie "Warte bis du schläfst", "Schrei in der Nacht" oder "Sieh dich nicht um" haben sich millionenfach verkauft
Ein Beitrag in Die Standard
»Jack Bauer als Symptom«
Viele nicht ganz so genaue Hingucker glauben ja immer noch: Selbst in den besseren Crime- und Actionserien gehe es um Crime und Action. Es gehe um terroristische Bedrohungen, um Morde aus Eifersucht oder aus einem gesunden Wahnsinn heraus. Diese nicht ganz so genauen Hingucker verwechseln den Inhalt mit dem Inhalt, die süße Füllung mit der Botschaft. Anschauungsmaterial für Gesellschaftskritiker: Die amerikanischen Crime- und Actionserien zeigen den Menschen bei der Arbeit, und nur noch dort.
Ein Beitrag von Klaus Ungerer im Freitag
Kalender
Ross Thomas

Am 18. Dezember 1995 stirbt Ross Thomas in Santa Monica, Kalifornien (*19. Februar 1926 Oklahoma City).
Ross Thomas beginnt seine Laufbahn als Journalist und Reporter, ist später politischer Berater und Mitorganisator von Wahlkämpfen. In den fünfziger Jahren baut er in Bonn das deutsche AFN-Büro auf, arbeitete danach für verschiedene Organisationen. Mit 40 schreibt er seinen ersten Roman "The Cold War Swap", für den er den Edgar-Allan-Poe-Preis erhält. 1986, 1987, 1990 und 1996 erhält er den Deutschen Krimi-Preis. Bis zu seinem Tod 1995 entstehen, auch unter seinem Pseudonym Oliver Bleeck, insgesamt 25, meist politische Kriminalromane, die neben den Werken von Eric Ambler, Graham Greene und John le Carré zum Besten des Genres zählen.
Infos:
wikipedia, kaliber.38, krimi-couch, Gerd Schäfer, Alexander Verlag, Telepolis, Roger L. Simon (engl., pdf), Fantastic Fiction (engl.), Boston Globe (engl.), Mystery News (engl.), Mystery Ink (engl.)
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z. B.: Seattle Times' Best Crime Fiction of 2009 ...
krimikiosk:
Petra Weber mit Infos zum Krimi im Buch, Film und anderen Medien: z. B.
TODESPHANTASIE - Hör-Krimi auf den Spuren Peter Tschaikowskys. Oder JACK THE RIPPER IST NICHT ZU FASSEN - Nachahmer des historischen Mörders auf ARTE ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 300: Anni Bürkl – Schwarztee (Rezensentinnen: Susanne Kellersmann, Kristine Greßhöner) ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und neuen Drehbüchern und dem Noir of the Week. Außerdem: Ein Bericht vom One World Berlin und Hinweis auf die vorweihnachtliche telefonische Mordsberatung ...
NuT:
Joachim Linder mit Recht, Gerechtigkeit, Sprache, Literatur - Gary Watt: Equity Stirring. The Story of Justice Beyond Law ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione (ist altersbedingt aber auch sehr ruhebedürftig: Glückwunsch zum 50., alter Schütze!)
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Hannibals Enkel
Die beiden Thriller "Hydra" von Chris Marten und "Level26" von Anthony E. Zuiker zeigen, was aus Hannibal Lecters Nachfolgern geworden ist:
Serienkiller als kritische Geister und Comic-Helden.
Von Reinhard Jahn ... mehr
WDR:
»Mord vor der Haustür - Krimis aus NRW«:
Sie heißen Kryszinski, Voss oder Toppe, sind Privatdetektive oder Polizisten und haben eine große Fangemeinde. In Münster, Kleve, Mülheim und anderen Städten - aber auch weit über die Region hinaus.
Mehr als 100 Krimiautoren leben und schreiben in Nordrhein-Westfalen, die meisten ihrer Romane spielen direkt vor der Haustür. Die einen sind mit ihren Büchern so erfolgreich, dass sie davon leben können. Für andere ist das Schreiben nur ein Hobby neben ihrem eigentlichen Beruf.
Die Sendung "Westblick" stellt Autoren und ihre Bücher vor:
Horst Eckert (Düsseldorf als Verbrechenshochburg WDR Mediathek)
Werner Köhler (Mafia in Köln, WDR Mediathek)
Jutta Profijt (Zwei Geister und ein Mediziner, WDR Mediathek)
Jan Zweyer (schreibt in seinen Krimis über alles, was im Ruhrgebiet wichtig ist - Sendetermin: 17.12.2009.)
Dorothea Puschmann (Die Autorin hat bislang vor allem Kurzgeschichten geschrieben und ein Krimi-Magazin herausgegeben. Sendetermin: 18.12.2009)
...mehr
ARTE:
»Gesetz des Schweigens«:
Die Cosa Nostra, die Camorra, die N’drangheta – allmählich lernt man auch in Deutschland das Wort Mafia in seinen regionalen Varianten zu buchstabieren. Wer nun einen "authentischen" Einblick in die Strukturen der neapolitanischen Camorra à la Saviano erwartet, wird enttäuscht: Giampaolo Simis "Camorrista" (C. Bertelsmann Verlag) ist anders und – unter uns gesagt: besser – als das überbewertete "Gomorrha". Nicht die Benennung von Orten und Namen, sondern die analytische Deskription psychischer und sozialer Strukturen ist Simis literarische Anti-Mafia-Strategie. Giampaolo Simi hat einen ebenso faszinierenden wie rasanten Roman verfasst.
Tobias Gohlis hat das Buch zum Krimi des Monats gewählt ...mehr
Süddeutsche Zeitung:
»Der Autor 2.0«
Seinen Erstlingsroman "Die Haut" (KaMeRu Verlag) stellte Christian Heinke 2005 als kostenlosen Podcast ins Netz - und hatte zeitweise sogar mehr Hörer als der Podcast der Tagesschau. Ein durch und durch optimistisches Gespräch über die Zukunft der Literatur im Internetzeitalter und Krimis in Buchform und als Podcast.
Von Sebastian Schöbel ... mehr
Neues Deutschland:
»Vargas trifft Baudoin«
"Das Zeichen des Widders" (Aufbau Verlag) heißt der Krimi von Fred Vargas, den sie eine "graphic novel" nennt. Denn obwohl sie es als Königin des französischen Kriminalromans auch gut aus eigener Kraft auf die Bestsellerlisten schafft, hat sie sich für dieses schon vor einigen Jahren in Frankreich erschienene Buch einen Zeichner zur Seite geholt. Edmund Baudoin, Jahrgang 1942, gilt als Vorreiter einer ganzen Generation von Comic-Künstlern.
Von Irmtraud Gutschke ... mehr
Frankfurter Rundschau:
»Was ist im Oktober 1980 in München passiert«
1980 wurde auf dem Oktoberfest in München ein Bombenattentat verübt, das immer noch unaufgeklärt ist. Dass hier von den Ermittlungsbehörden ganz gewaltig was vertuscht wurde, darauf baut Wolfgang Schorlaus jüngster Krimi "Das München-Komplott" (Kiepenheuer & Witsch) um den ehemaligen BKA-Fahnder Georg Dengler auf.
Von Sylvia Staude ... mehr
»Die Krimi-Insel«
Eine literarische Empfehlung von Georges Simenon: Der Autor ließ seinen Kommissar Maigret einst auf Porquerolles in Südfrankreich ermitteln.
Von Andreas Bernard und Olivier Kugler (Illustration) in der Süddeutschen Zeitung
»Teddymord«
Krimi-Autor Erwin Kohl lässt in seinen Büchern grundsätzlich am Niederrhein "meucheln. Der 48-Jährige recherchiert für seine Krimis ausgesprochen gründlich, zumeist werden seine Opfer durch Gift "um die Ecke gebracht".
Von Anja Hasenjürgen in Der Westen
»Fünf spannende Neuerscheinungen«
Thomas Raab schickt einen Restaurator auf Spurensuche, ein junges Mädchen nimmt es mit der Mafia auf, Inspector Jacobson löst den vierten Fall und die elfjährige Flavia beweist die Unschuld ihres Vaters. Und Jean Echenoz läuft...
Empfehlungen aus der Berliner Literaturkritik
Kalender
Dorothy L. Sayers
Am 17. Dezember 1957 stirbt die Schriftstellerin Dorothy Leigh Sayers in Witham (*13. Juni 1893 in Oxford).
Sie wurde am Sommerville College in Oxford ausgebildet und machte einen Abschluss mit einer erstklassigen Note in modernen Sprachen – sie war eine der ersten Frauen überhaupt, die an dieser Institution einen Abschluss machte. Sie arbeitete als Lehrerin und später als Werbetexterin in einer Werbeagentur (Bensons) in London. Das gab ihr einen wertvollen Einblick in die Werbebranche, den sie im Krimi "Mord braucht Reklame" (Murder Must Advertise) verwendete. Sie heiratet 1926 Captain Oswald Atherton Fleming, die Ehe verlief unglücklich. Ihren unehelichen Sohn ließ Dorothy L. Sayers bei einer Cousine versteckt aufwachsen.
Dorothy L. Sayers (sie bestand auf dem "L." und sprach ihren Namens wie "Ssährs" aus) ist vermutlich am bekanntesten für ihren Amateurdetektiv Lord Peter Wimsey. Dieser englische Aristokrat ist Held einer Reihe von Krimis, sowohl in Romanen als auch in Kurzgeschichten. In vier Geschichten kommt auch Harriet Vane vor, eine Kriminalschriftstellerin und Amateurdetektivin, die letztendlich Lady Peter Wimsey wird. Sayers schrieb auch eine Anzahl von Kurzgeschichten über die Figur Montague Egg, ein Weinverkäufer, der auch kriminalistische Rätsel löst.
Sayers selber befand ihre Übersetzung von Dantes "Göttlicher Komödie" ins englische als ihre beste Arbeit. Sie schrieb auch religiöse Essays und Schauspiele.
Als sie 1957 starb, hinterließ sie eine Reihe von Briefen und Fragmenten, die von der für den Booker-Preis nominierten Autorin Jill Paton Walsh kongenial zum letzten Fall von Lord Peter weitergesponnen wurden: "Mord in Mageren Zeiten".
Info:
Deutschlandradio, Die Welt wikipedia.de, www.sayers.de, www.wdr.de, krimi-couch.de, krimi-forum.de, Michael Dalock-Schmidts Krimiseite, www.schwarzaufweiss.de, www.sayers.org
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z. B.: Bei RapSheet gibt es eine Fortsetzung der wunderbaren Derek-Raymond-Reihe ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 299: Sammelrezension Aevermann, Siegmann(Rezensentin: Melanie Kottig) ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und dem Cover der Woche (Earl Derr Biggers). Außerdem: Berlinale mit Scorsese und Polanski ...
NuT:
Joachim Linder mit "Crime and Madness in Modern Germany" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
molochronik:
»Weird Noir«:
Zwei Romane, die 2009 auf englisch erschienen sind, hat Alexander Müller alias molosovsky gelesen und in seinem lesenswerten Blog molochronik vorgestellt, der
als Schwerpunkt Phantastik behandelt: Jeff Vandermeer: "Finch" und China Mieville: "The City & The City". In diesen beiden Romanen werden neuere, ›literarische‹ Strömungen der Phantastik mit dem Genre des Krimis gekreuzt und bieten entsprechend ungewöhnliche Lektüre.
Der angesprochene China Miéville hat diese vielleicht noch breiter werdende Bewegung in einem (nicht ganz ernsten) Beitrag "Fünf Bewegungen auf die man achten sollte" für das englische Blog "Omnivoracious" als "Noird" umschrieben.
Im Beitrag "Mördersuche hüben, drüben und dazwischen" schreibt molosovsky über China Mievilles"The City & The City".
"Kriminal-, Rebellen- & Spionage-Wirren in einer von Pilzwesen unterjochten Metropole"ist molosovskys Besprechung über Jeff Vandermeers Roman "Finch" überschrieben ...
BR:
»Unfreundliches Schicksal und Strafgericht«
Ferdinand von Schirach arbeitet vor allem als Strafverteidiger und hat als solcher in den letzten Jahren täglich mit Mördern, Spionen, Bankräubern und Kannibalen zu tun gehabt, mit Schwerstkriminellen also. Ihre Geschichten hat der Anwalt jetzt aufgeschrieben: "Verbrechen" (Piper Verlag) heißt das Buch, natürlich, und es ist kein Sachbuch und kein Roman, sondern eine Sammlung wahrer Geschichten, nicht im trockenen Ton eines Juristen protokolliert, sondern brillant erzählt
In der Sendung "Lesezeichen" spricht Ferdinand von Schirach mit Armin Kratzert über dieses grausam schöne Buch über Menschen - und wozu sie fähig sind. Ein Beitrag, den Sie via Interner oder als Wiederholung am Sa., 19.12.2009 um 22.00 Uhr bei BR-alpha sehen können ...mehr
BR:
»Neuer Mock-Krimi«:
Ein polnischer Autor schwört das alte deutsche Breslau herauf - sehr konkret und lebendig. Nicht allerdings in hellen, glänzenden Tönen. Marek Krajewskis Breslau ist düster, eine Welt der Sektierer, der Prostituierten und Verbrecher. Auch in seinem fünften Mock-Krimi "Pest in Breslau" (dtv Deutscher Taschenbuchverlag), der 1923 spielt.
Von Marta Kijowska ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
»Schusstechnik und Popkultur«
In New York wurde der Rapper Raymond "Ready" Martinez von der Polizei getötet, weil seine Pistole versagte. Lag es daran, dass er die Waffe wie in der Popkultur üblich quer hielt?
Bernd Graff in der ... Süddeutschen Zeitung
Kalender
W. Somerset Maugham
Am 16.12.1965 stirbt W. Somerset Maugham im französischen Cap Ferrat, Nizza (*25. Januar 1874) in Paris.
Seine geistreich-witzigen, manchmal auch zynischen Bücher machten den britischen Autor zum Millionär und zum meistgelesenen englischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.
Mit dem Roman "Ashenden oder Der britische Geheimagent" (Diogenes) schrieb er einen "der ganz großen frühen Klassiker des Spionage-Genres. Gerühmt wird vor allem Maughams kühler Realismus; für diesen Episodenroman schöpfte er aus eigenen Erfahrungen beim Secret Service." (UFO)
Info:
eratonet, wikipedia, DLF, und natürlich bei Diogenes
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 298: Tess Gerritsen – Die Chirurgin (Audio) (Rezensentin: Tanja Thome) ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: "Es gibt Naturen, denen die Ordnung so eingeboren ist, daß sie überall unwillkührlich in ihrem Dienste beschäftigt sind" (W. Alexis). ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
WDR:
»Mord vor der Haustür: Krimiautoren aus NRW«
Mehr als 100 Krimiautoren leben und schreiben in Nordrhein-Westfalen. Die meisten lassen ihre Romane direkt vor der Haustür spielen. Im Münsterland, in Köln oder im Ruhrgebiet. Während Autoren wie Horst Eckert längst von den Einnahmen aus ihren Krimis und Lesungen leben können, ist das Schreiben für viele andere nur ein Hobby neben ihrem eigentlichen Beruf. Westblick stellt fünf Autoren und ihre Bücher vor.
Der Düsseldorfer Autor Horst Eckert kann mittlerweile von den Einnahmen aus seinen Krimis und Lesungen leben. Seine Romane spielen in Düsseldorf, zwischen Landtag und Drogenmilieu.
Ein Beitrag von Martin Köke ...mehr
Der Beitrag kann als podcast gehört werden (4:18 min.)
Der Spiegel:
»Mord ist ihr Beruf«
Karin Slaughter sorgt wieder für Angst und Schrecken: In ihrem Thriller "Verstummt" wird eine Prostituierte ermordet - und der Ermittler scheint selbst in den Fall verwickelt zu sein. Der Roman hat den Einstieg auf Rang 24 der Bestsellerliste geschafft.
Von Ingo Schiweck, buchreport ... mehr
Neue Zürcher:
»Was ist Schuld, was ist Recht?«
Als er 1929 "Svartfugl" schrieb, war er längst berühmt, er musste nicht mehr nach den Lesern schielen, es wurde ein Meisterwerk. Keine Spur mehr von Schwarz-Weiss, keine bloss äussere Spannung, sondern, floskelhaft gesagt, eine Tragödie, die das Leben schreibt, ein historischer Kriminalfall von 1802, bei dem Schuld und Recht kaum zu unterscheiden sind.
Gunnar Gunnarssons meisterliche Kriminalerzählung "Schwarze Vögel" (Reclam Verlag).
Von Peter Urban-Halle ... mehr
Neue Zürcher:
»Sensationsroman und Aufklärung«
Es ist ein fragwürdiges Unterfangen, ausgerechnet mit den künstlerischen Mitteln des Trivialen und Sensationellen Aufklärung unter die Leute bringen zu wollen. Einer, der es versuchte, büsste dafür mit dem Tod und einem anhaltend schlechten Ruf in der Literaturgeschichte: Hugo Bettauer mit "Hemmungslos" (Milena Verlag)
Von kmg ... mehr
»Galerie 4000«
Buchcover sind unendlich wichtig. Cover Art ist faszinierend. Umso schöner, wenn eine Reihe durchgehend von einem Künstler gestaltet wird, wie es der Hamburger Künstler 4000 für Frank Nowatzkis wunderbare Pulp Master Reihe tut, schrieb Thomas Wörtche im Magazin "Titel".
Als bekennende 4000-Fans unterstützen wir diesen Aufruf mit einem ausdrücklichen Verweis auf diese ... Galerie

Europolar:
»Die Freiburger Buchhandlung am Schwarzen Kloster«:
Neues von Europolar:
Die Freiburger Innenstadt ist wie alle Innenstädte heutzutage: Sie stellt ein einziges Einkaufszentrum dar, bar jeder Überraschung. Angesichts dieser Situation muss man Mathias Meier bewundern, der im Jahr 2006 den Mut aufbrachte, zwar in einer Seitengasse, aber doch in der Freiburger Innenstadt die Buchhandlung am schwarzen Kloster zu eröffnen. Diese Buchhandlung war der Nachfolger eines anderen, gescheiterten Projektes mit dem Namen UFO am selben Ort. So wurde aus dem Genre-Gemischtwarenladen UFO die Buchhandlung am schwarzen Kloster, eine reine Buchhandlung mit klarem Profil. Das Sortiment ist in drei Schwerpunkte aufgeteilt, nämlich Phantastik (Fantasy und Science Fiction), Mangas und Kriminalromane. Die Krimiabteilung wird von Robert Schekulin betreut, der dies bereits seit 1996 im UFO gemacht hatte.
Von Michael Koltan ...mehr
Kalender
Horace McCoy
Am 15.Dezember 1955 stirbt der amerikanische Schriftsteller Horace McCoy nach einem Herzanfall in Hollywood (* 14.April 1897 in Pegram, Tennessee).
McCoy arbeitete als Sportjournalist, war Gründer einer Theatergruppe und Drehbuchautor. Er ging Anfang der 30er Jahre nach Hollywood und gilt als einer der wichtigsten Vertreter der "hard-boiled"-Schule, die schonungslos amerikanische Verhältnisse spiegelte. Sein Roman "They shoot Horses, don't they?" (Ums nackte Leben), die bittere Geschichte eines Tanzmarathons wurde ein Klassiker der modernen Literatur und 1969 von Sydney Pollack verfilmt.
Infos
mordlust.de, Wikipedia, kirjasto.sci.fi (engl.), Literary Encyclopedia (engl.), William Marling (engl.),
Titel:
»Samstag ist Krimitag«
Thomas Wörtche betreut das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erscheint ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite
Aktuell hiermit:
heute lesen Sie: Ein Interview, das Tanja Sieg mit der dänischen Autorin Sissel-Jo Gazan geführt hat. Lena Blaudez fällt angesichts des realpolitischen Irrsinns kein Bescheidener Vorschlag ein, das aber sehr beredt. Christian Neubert hat eine neue Comic-Serie von Pierre Dragon und Frederik Peeters angeschaut. Peter Münder denkt im 2. Teil seiner Beschäftigung mit Michael Wolffs Murdoch-Biografie über Begierden nach.
Dr. Lehmanns Sach- und Warenkunde klärt in der Neuen Folge N° 2 über das Berufsbild eines Rechtsmediziners auf. Friedemann Sprenger empfiehlt kurz vor dem Fest noch eine Simenon-Devotionale und True Blogs zeigt Ihnen, wo Sie Geld für Kunst ausgeben können und sollen.Henrike Heiland ärgert sich über ein schlampig gemachtes Buch von Patrick Lennon, Kirsten Reimers langweilt sich mit Kathy Reichs, während Joachim Feldmann über ein neues Spenser-Buch von Robert B. Parker ins nostalgische Schwärmen gerät.
Das Gedicht von Walt Whitman ist blutig und symbolisch ...
Die Themen vom 12. Dezember 2009 im Detail:
Wissenschaftler sind Drama Queens und Mord ist Unterhaltung
Mit ähnlich provokanten Aussagen überrascht die dänische Bestseller-Autorin ihr Lesepublikum. Aber es besteht kein Zweifel daran, dass sich die Autorin mit Vögeln auskennt.
Tanja Sieg hat sich mit Sissel-Jo Gazan über ihren Roman "Dinosaurier Federn" unterhalten ... mehr
Bescheidener Vorschlag V – Das F-Wort
Unser Alltag ist oft arg nervig. Die Verhältnisse, nicht nur nach Brecht, ziemlich beschissen. Die Politikos oft durchgeknallt bis völlig bescheuert. Homo sapiens nicht unbedingt eine Offenbarung. Was tun? Zumindest ein bisschen pöbeln. Und dabei die pragmatischen Aspekte nicht aus den Augen verlieren.
Lena Blaudez hat eine Reihe praktischer und doch ganz modester Vorschläge. Aber heute ist alles paletti ...mehr
Trau ihm, er ist ein Cop
Unter dem Pseudonym Pierre Dragon verbirgt sich ein wirkliches Mitglied der Renseignements Généraux – des Geheimdienstes der Nationalen Polizei Frankreichs –, der mit RG – Verdeckter Einsatz in Paris sein Debüt als Comicautor vorgelegt hat.
Von Christian Neubert ... mehr
Kontext: Rupert Murdoch
Letzte Woche (Teil 1) haben wir uns mit Medienmacht, Medienzaren und anderen Gestalten beschäftigt, über die man auch gerne in Polit-Thrillern (von David Ignatius etwa) liest. Heute gehen wir anlässlich der Murdoch-Biografie von Michael Wolff auf Murdochs Ziele, Visionen und Begierden ein.
Eine erweiterte Rezension von Peter Münder. Part two ...mehr
Dr. Lehmanns Sach- und Warenkunde, 19. Lieferung: Kleine Kriminalistik für Krimis – Wo bleibt denn der Rechtsmediziner?
"Wann wissen Sie das genauer?", fragt der Kommissar die Frau, die sich über die Leiche auf der Waldlichtung beugt. "Nach der Obduktion", antwortet die Rechtsmedizinerin und steht auf. "Sie können die Leiche jetzt abtransportieren." ... mehr
Geschenkempfehlung
Zum Abschluss der Feierlichkeiten anlässlich des 20. Todestages von Georges Simenon noch eine letzte Devotionalie für den Gabentisch: Alle Stories um Maigret.
Friedemann Sprenger freut sich ...mehr
True Blogs:
Blogs und Internet-Auftritte von Autoren, Kritikern, Magazinen und anderen Publikationen gehören heute wie selbstverständlich zur publizistischen Landschaft. Wir stellen Ihnen regelmäßig gelungene Beispiele vor. Samstag – überraschenderweise – solche aus der bunten Welt der Crime Fiction.
Heute mit Galerie ...mehr
Kein Hexenwerk
Lektoratsschlampereien und -inkompetenzen, unangemessene Werbung und schräges Marketing – vielen Verlagen merkt man an, dass sie auf den Krimi-Boom setzen und ihnen alles andere als Verkaufszahlen herzlich egal ist.
Henrike Heiland hat sich geärgert ... mehr
Nachtschwärze, Eiseskälte, Langeweile
Drohbriefe, anonyme Beschuldigungen, Katzenkot vor der Haustür – und dann wird die forensische Anthropologin Tempe Brennan auch noch lebendig begraben. Kathy Reichs wirft in ihrem 12. Thriller Das Grab ist erst der Anfang einiges in die Plotschale.
Aber richtig überzeugt hat sie Kirsten Reimers damit nicht ...mehr
Ein neuer Spenser
Seit einiger Zeit ist Spenser zurück auf dem deutschen Buchmarkt.
Anlass für einen liebevoll nostalgischen Rückblick und eine freudige Rezension für Joachim Feldmann ...mehr
Krimi-Gedicht der Woche:
O Captain! My Captain!
O CAPTAIN! my Captain! our fearful trip is done;
The ship has weather’d every rack, the prize we sought is won;
The port is near, the bells I hear, the people all exulting, ...
Von Walt Whitman ... mehr
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und hat Hans B. Lüttkes "Ich liebe Dich, Du tötest mich" gelesen ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B. The Rap Sheet's best crime fiction covers of 2009 ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 297: Kjell Eriksson – Die grausamen Sterne der Nacht (Rezensentin: Nina Denise Stolle) ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und über Ein Interview mit Joseph Wambaugh ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: Michael Bérubé über Schiller und Brian Boyd (in Am. Scientist, via Crooked Timber). ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Robert B. Parker: Hundert Dollar Baby ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 31
Thomas Przybilkas ausgewählte Kriminalliteratur.
Der Chef der Pariser Unterwelt, die Queen of Eifel-Crime, die tiefen Narben der Gewalt ...
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur) BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv.
Im PKT 31 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im November 2009 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 11. Dezember 2009 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z. B.: Die beste Kriminalliteratur des Jahrzehnts - bei Sarah Weinman ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 294: Rosa Ribas – Kalter Main (Rezensentin: Pia Ziefle) ...
Krimilady:
Henny Hidden mit der Rubrik: Von Farbenspielen und Fehlfarben 12/2009: Rezension: Christine Lehmann – "Mit Teufelsg’walt", Kurzrezension: Elke Schwab – "Hetzjagd am grünen See" ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers Laura Lippman: Was die Toten wissen. Laura Lippman beschreicht zunächst mit viel Ruhe und Einfühlungsvermögen, doch am Ende vermatscht alles in einer großen Harmoniewelle ...
NuT:
Joachim Linder mit Light: On the South Side (Trailer etc.) ...
Spannungsromane:
amer mit Greig Beck: DUNKLES EIS, koldir mit Fazit zu Graham Brown BLACK RAIN ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
DLF:
»20 Jahre Verbrechen aus Deutschland
Der Dortmunder Grafit Verlag feiert Jubiläum«:
Eifersucht, Hass, Habgier, Rache und verschmähte Liebe. Das sind die Motive, aus denen gemordet wird. Zumindest in den Krimis des ebenso kleinen wie erfolgreichen Dortmunder Verlages Grafit. Dort lässt der Gründer Rutger Booß seit mittlerweile 20 Jahren ermitteln. Polizisten und Detektive werden von seinen Autoren auf Verbrecherjagd geschickt, aber auch Journalisten, Anwälte, Taxifahrer und Sozialhilfeempfänger sagen Mord und Totschlag immer wieder den Kampf an.
Von Matthias Eckoldt ... mehr
ARTE:
»Ein außergewöhnlicher Thriller«:
Der Schweizer Journalist und Schriftsteller Fritz Dinkelmann hat mit "Die Kanzlerin" (Lenos Verlag) einen außergewöhnlichen Thriller geschrieben, in dem Internet-Anarchisten einen Terroranschlag auf die deutsche Kanzlerin und ihr Kabinett verüben. Ein Buch über die Strukturen, Süchte und Verführbarkeiten, aber vor allem auch die Schwächen der Macht. Literarisch ein Hochgenuss.
... mehr
Ein Beitrag in der Sendung "ARTE Kultur" vom 10. Dezember, die Sie komplett hier sehen können ...
DLF:
»Fasziniert vom Geheimnisvollen«:
Kriminalromane mit metaphysischen Elementen, die Geschichten angesiedelt im Breslau der 30er-Jahre - mit diesem Konzept gelang dem polnischen Autor Marek Krajewski seine Erfolgsreihe rund um den deutschen Ermittler Eberhard Mock. Mit seiner exzentrischen Art tritt er mittlerweile im fünften Band auf: "Pest in Breslau" (dtv Deutscher Taschenbuchverlag)
Von Marta Kijowska ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
Literaturkritik: »Krimi-Special«:
Das Rezensionsportal "literaturkritik" bringt auch in der Dezember-Ausgabe ein "Special" und bespricht wieder Krimis und Thriller:
Württembergische RAF-Erben
Uta-Maria Heim macht sich in "Wespennest" an die Vergangenheitsbewältigung ...
Von Walter Delabar
Schnell und hart:
"Schwarze Küsse" von Joaquín Guerrero-Casasola: Ein Roman aus Mexiko als mögliche Comic-Vorlage ...
Von Martin Gaiser
Wider die weltweiten Hermann-Hesse-Epigonen:
Andrew Brown kann sich in "Schlaf ein, mein Kind" nicht zwischen Moralin und Selbstsucht entscheiden ...
Von Walter Delabar
Die mörderische Macht der Erinnerung:
Aller guten Dinge ... Andrea Maria Schenkels dritter Roman "Bunker" ...
Von Holger Dauer
Konzentrierte Geschichten um einen Berufsverbrecher:
Richard Stark überzeugt auch mit "Das Geld war schmutzig" und "Das große Gold" ...
Von Georg Patzer
Das Ende des Herzogtums Mecklenburg-Strelitz:
Frank Pergandes historischer Kriminalroman "Mitten ins Herz" ...
Von Lutz Hagestedt

»Mit "Kommissar Maigret" im Dauereinsatz«
John Simenon über seinen Vater Georges Simenon
Freitag, 11. Dezember 2009 | 23.30 Uhr | SWR Fernschen »Nachtkultur«
Er führte ein turbulentes Leben und hatte eine größere Leserschaft als jeder andere Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Georges Simenon. Wie der Bestseller-Autor als Mensch war, erzählt die neue, reich bebilderte Biografie (Diogenes Verlag), für die sein Sohn John das Familienarchiv öffnete.
Die SWR-Sendung "Nachtkultur" traf John Simenon in Lausanne und besuchte die Schauplätze seines Vaters, des Schöpfers von Kommissar Maigret.
Ein Beitrag von Manfred Heinfeldner ...mehr

»Raymond Chandler«
Wie ein Fels in der Brandung
Samstag, 12. Dezember 2009 | 22.55 Uhr | ARTE »Metropolis«
Raymond Chandler wurde in Chicago geboren und wuchs in England auf. Erst mit 45 Jahren verwirklichte er seinen
Lebenstraum und begann zu schreiben. Zuerst veröffentlichte er in „Pulps“ (populären Zeitschriftenmagazinen) reißerische Kurzgeschichten, aus denen er später Romane entwickelte.
In Der große Schlaf (1939) erschien erstmals die Figur des Philip Marlowe, der Archetyp des ebenso hart gesottenen wie charmanten und großzügigen Privatdetektivs. Zu Chandlers 50. Todestag bringt Metropolis eine Hommage an den Autor, der die Kriminalliteratur revolutionierte.
Zwei Vertreterinnen des Roman noir, Denise Hamilton und Judith Freeman, äußern sich zu seinem Werk.
Die französische Fassung des Beitrags ist jetzt schon zu sehen ...mehr

Ulrich Kroegers Krimitipp 11/09
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Ein Leben in Bildern, ein wie besessen schreibender Textarbeiter, zwei herausragende Romane und die "Dresden Files"-Reihe
Ulrich Kroeger zu Büchern von Georges Simenon ("Sein Leben in Bildern"), Jörg Fauser ("Der Strand der Städte"), Ulrich Ritzel ("Beifang"), David Peace ("Tokio im Jahr Null") und Jim Butcher ("Willkommen im Dschungel") ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 9. Dezember 2009 und Meldungen den Medien: Juliane Göttinger, Karin Köster, Schreibwettbewerb litCologne ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z. B.: WANTED! CRIME/THRILLER EDITOR to commission and edit a range of crime ... for a major publisher ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 293: Ulrich Hefner – Das Lächeln der toten Augen (Rezensentin: Katja Rahe.) ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl über Robert Rotenbergs Krimi "Angeklagt": bietet den Eitelkeiten und Marotten der beteiligten Juristen breiten Raum ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und über "Criminal 4": Ed Brubaker und Sean Phillips erzählen von einer "Obsession" ...
NuT:
Joachim Linder über den Willibald-Alexis-Wiki ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Amerikanische Unterhaltungsliteratur vom Feinsten
präsentiert Ulrich Noller in seinen Krimitipps bei FH Europa. Neue Thriller von Harlan Coben und Don Winslow entführen ins Mafiamilieu von San Diego und in die Vorstädte vor den Toren von New York.
Schon bemerkenswert, wie Don Winslow seinen neuen Kriminalroman "Frankie Machine" (Suhrkamp Verlag) konstruiert hat. Der eigentliche Fall ist also bloß eine Rahmenhandlung, bleibt aber trotzdem immer im Mittelpunkt des Interesses.
Überwachungsvideos, Chatrooms und die Dunkelseiten sozialer Netzwerke - wie so oft, lässt Bestsellerautor Harlan Coben auch in "Sie sehen dich" (Goldmann Verlag) das Grauen auf eine sehr aktuelle Weise ins Vorstadt- und Familienidyll einbrechen ... mehr
Die Zeit:
»Ein literarischer Thriller«
In seinem spannenden Buch "Einfache Gewitter" (Berlin Verlag) erzählt William Boyd über den plötzlichen Abstieg eines erfolgreichen Mannes.
Ein Beitrag von Iris Radisch, den Sie als Video sehen können ...mehr
Die Zeit:
»Fernsehgurus und Literaturgalas«
Jede Woche präsentieren Autoren Auszüge ihrer Bücher auf ZEIT ONLINE.
Eva Rossmann liest aus ihrem neuen Roman "Leben lassen" (Folio Verlag), dem 11. Mira-Valensky-Krimi.
Ein Beitrag, den Sie als Video sehen können ...mehr
Kalender
Eugène Sue
Am 10. Dezember 1804 wird Eugène Sue geboren († 3. August 1859 in Annecy).
Eugène Sue war Arztsohn aus reicher Familie und selbst Mediziner und unternahm als junger Schiffsarzt mehrere Weltreisen. 1830 zurück in Paris, begann er ein Dandy-Leben, schrieb Abenteuerromane und die mehrbändige "Histoire de la marine française" (1835/36).
Als er 1837 das väterliche Erbe durchgebracht hatte, verlegte er sich erfolgreich auf das neue Genre des Fortsetzungsromans. Mit dem Roman "Les Mystères de Paris", der im Juni 1842 in der Pariser Tageszeitung "Journal des Débats" erschien, verhalf er dem Fortsetzungsroman endgültig zum Durchbruch und schuf den berühmtesten Kolportageroman des 19. Jahrhunderts: "diese wilde Mischung aus Gosse und Salon, Fantastik und Realismus, Mord, Sex und Alltagskram, faszinierte wie nichts zuvor" (Michael Skasa, BR online).
Info:
BR online, wikipedia, Neue Zürcher, Frankreich-Experte.de, Projekt Gutenberg, Die Mysterien von Paris, books google, ablit.de,
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas Przybilka.
Marcel Feige
Marcel Feige arbeitet seit 1998 als Schriftsteller in Berlin. Seine Themenschwerpunkte sind das Großstadtleben: Szene & Subkultur. Bereits in Sachbüchern wie "Deep in Techno", "Piercing Intim" oder die inzwischen dreibändige Reihe "Extrem!" tauchte er ein in die Milieus der Städte.
Auch in seinem belletristischen Werk beschäftigt sich Marcel Feige mit den urbanen Themen unserer Zeit. Romane von ihm sind die dreiteilige Inferno-Saga "Ruf der Toten" (2005), "Schwester der Toten" (2006) und "Macht der Toten" sowie die Thriller "Wut" (2007), "Gier" (2008) und "Trieb" (2009)
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat ihn zur 'legendären' Befragung gebeten ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 9. Dezember 2009 und über den ARD Radio Tatort "Schlössers Geheimnis" ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 292: Wolfgang Zdral – Tartufo Mortale (Rezensentin: Friederike Brühöfener) ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und über die DVD Largo Winch – Tödliches Erbe (Largo Winch, F 2008) ...
NuT:
Joachim Linder mit Kafkas Raum ... im Zeitalter seiner digitalen Überwachbarkeit ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Flucht ins Herz der Finsternis
Giampaolo Simi, hierzulande noch kaum bekannt, ist mit "Camorrista" (C. Bertelsmann Verlag) die Entdeckung des Jahres:
Er schreibt warmherzig, atmosphärisch und zugleich voll tragischer Wucht.
Von Horst Eckert ... mehr
»Die wichtigsten Bücher der Woche«
Die Liebe ist bedroht: vom Leistungsdenken, der Gier nach mehr. Sibylle Mulot hat die eigentlich abgestandene These in einem erfrischenden Essay wiederentdeckt.
Ulrich Baron entdeckt einen Science-Fiction-Großmeister neu und staunt über die Krimi-Groteske "Der Tod ist ein Postmann mit Hut" (Klöpfer & Meyer Verlag)
Zu lesen im ... Spiegel
Axel Bußmers Spurensuche No. 49
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Simon & Simon
Die Brüder A. J. und Rick Simon sind wieder da
Axel Bußmer über die DVD-Ausgabe "Simon & Simon - Staffel 1" (Laufzeit: 605 Minuten). Im Zentrum dieser langlebigen, von Philip DeGuere erfundenen Serie - zwischen 1981 und 1989 entstanden 156 Folgen - stehen die beiden gegensätzlichen Brüder A. J. und Rick Simon. Sie sind die Inhaber einer mäßig erfolgreichen Detektei in San Diego ... mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 8. Dezember 2009 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B. Eine Miniserie bei RapSheet über den (leider oft vergessenen) Derek Raymond ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 291: Mark Nykanen – Der Fallensteller (Audio) (Rezensentin: Tanja Thome) ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und dem Cover der Woche (Richard Stark) ...
NuT:
Joachim Linder verlinkt: Todd Herzog bespricht Susanne Komfort-Hein / Susanne Scholz (Hg.): "Lustmord" ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph diesmal bei der Krimi-Couch ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Der Standard:
»Ein Kind verschwindet«:
Friedrich Ani ist eine Kategorie für sich. Seine aus allen Rahmen fallenden Figuren faszinieren; es ist zudem eine reale Geschichte, die hier in "Totsein verjährt nicht" (Zsolnay Verlag) erzählt wird, aber was Ani daraus macht ist viel mehr als die Aufklärung eines Verbrechens und die Rehabilitierung eines Unschuldigen.
Von Ingeborg Sperl ... mehr
DLF:
»Raubkunst als Romanstoff«:
In ihrem neuen Roman wagt sich Barbara Bongartz an ein brisantes Thema, das die Gemüter seit Jahren erhitzt: an das Schicksal jener Bilder, die einst im Besitz von jüdischen Familien waren und dann in den illegitimen Besitz der Nazis übergingen. Mit "Perlensamt" (Weissbooks-Verlag) hat sie einen inhaltlich vielschichtigen und formal spannungsreichen Roman geschaffen hat, der um die heiklen wie schwierigen Themenfelder von Raubkunst und Restitution kreist.
Von Claudia Kramatschek ... mehr
Ein Beitrag, den Sie auch hören können ...
3sat:
»Pluto darf nicht sterben«
Auch in seinem aktuellen Roman "Gewitter über Pluto" (Piper Verlag) schöpft Heinrich Steinfest alle Möglichkeiten aus, die der Krimi bietet. Pornodarsteller Lorenz Mohn ist Anfang 40 und will sein Leben ändern und eröffnet einen Strickwarenladen.
Ernst A. Grandits hat mit Literaturkritiker Denis Scheck in der Sendung "kulturzeit" über den Roman gesprochen ...mehr (Video 5:47min)
»Preis für Kramp und Berndorf«
Die beiden Krimiautoren Ralf Kramp und Jacques Berndorf erhielten den ersten "Eifel-Award" der Zukunftsinitiative Eifel. Anschließend wurde über das "Krimiland Eifel" diskutiert.
Bernhard Romanowski im ... Kölner Stadt-Anzeiger
»Tatort-Autor von Knast-Kumpel erpresst«
Er ist einer der bekanntesten Drehbuchautoren Deutschlands, schrieb mehr als 70 Krimis. Jetzt wurde "Tatort"-Schreiber Peter Zingler (65) selbst Opfer in einem Kriminalfall ....
Exklusiv in der ... BILD
Kalender
Friedrich Glauser
Am 8. Dezember 1938 stirbt der Schriftsteller Friedrich Glauser in Nervi bei Genua (* als Friedrich Karl Glauser am 4. Februar 1896 in Wien ).
Die Mutter war Österreicherin, der Vater Schweizer. Sein Leben war von Rastlosigkeit geprägt, unzählige Orte und Stationen säumten seinen Weg: Schulen in der Schweiz und in Österreich, Erziehungsheime, Gefängnisse und Psychiatrische Kliniken. Friedrich Glauser lebte in Frankreich, Belgien und Italien, war lange Zeit morphiumsüchtig, verbrachte einige Jahre in der Fremdenlegion und nahm teil an der Dadaismus-Bewegung in Zürich. (Info: Unionsverlag)
Info:
Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, Projekt Gutenberg, Unionsverlag, Limmat Verlag, wikipedia.org.
Info bei Krimi-couch.de, Glauser über Simenon, Feature von Beat Mazenauer
Im Pendragon Verlag erschien eine Romanbiografie von Frank Göhre über Glauser.
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und berichtet über eine Degradierung ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B. Die besten Krimis des Jahres - eine kommentierte Auswahl von Sarah Weinman ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl über den sechsten Fall der Linzer Kommissarin Ria Lohmeyer: "Ene Meine Muh" (Resistenz Verlag) von Ernst Schmid ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 288: Thomas Himmelbauer – Tod in Pannonien, Folge 289: Heinrich Stefan Noelke – Das Kind im Glas (Rezensentin: Friederike Brühöfener), Folge 290: Frank Schätzing – Limit (Rezensent: Christian) ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und über ein Interview mit Martin Wuttke ...
NuT:
Joachim Linder über Serienmord in der populären Kultur ...
Spannungsromane:
koldir mit der MONATSVORSCHAU auf spannungsreiche Titel im Januar 2010 ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph läuft bis Ende des Jahres auf Sparflamme ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Frankfurter Rundschau:
»Gegen die Welt«:
Gerard Donovans zart-kalter "Winter in Maine" (Luchterhand Literaturverlag) erzählt vom Serienkiller Julius Winesome. Der Literaturliebhaber kann es nicht verwinden, dass ein Jäger seinen Hund erschossen hat. Aber er ist bestimmt einer der am zartesten beschriebenen Serienkiller der Literaturgeschichte.
Von Sylvia Staude ...mehr
Der Spiegel: »
Zack Overkill in der Zwangsjacke des Zeugenschutzprogramms:
Der amerikanische Comic-Autor Ed Brubaker widmet sich in "Incognito" der Resozialisation eines Schurken - und erweitert die Grenzen des Superheldencomics mit einer düsteren Geschichte voller Sex und Gewalt.
Von Jörg Böckem ... mehr
Titel:
»Samstag ist Krimitag«
Thomas Wörtche betreut das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erscheint ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite
Aktuell hiermit:
heute beginnen wir mit einem Klassiker-Check: Dirk Schmidt hat John le Carré noch einmal einlässlich gelesen. Carlo Schäfer zeigt uns in seiner Krimi-Schmiede, wie man schnell mal einen Regionalkrimi hinhaut, der sich gewaschen hat. Peter Münder befasst sich mit dem für Kriminalliteratur gar nicht überschätzbaren Kontext von Medienmacht: Ein grundsätzliche und deswegen zweiteilige Besprechung der Murdoch-Biografie von Michael Wolff. Thomas Wörtche featured Nelson DeMille, Henrike Heiland rät von John Grisham ab, Joachim Feldmann amüsiert sich mit Max Allan Collins, Anna Veronica Wutschel so gar nicht mit James Patterson und Jörg von Bilavsky murrt höflich über Alfred Komarek. Das Gedicht stammt aus der Romantik – grimmiger, jahreszeitlichem Trübsinn angepasster Stoff aus der Tiefe der deutsche Seele ....
Die Themen vom 5. Dezember 2009 im Detail:
The Looking Glass War; Tinker, Taylor, Soldier, Spy und Smiley’s People
Dirk Schmidt, der mit "Letzte Nacht in Queens" einen der bemerkenswertesten New York-Romane der letzten Dekaden geschrieben hat, checkt heute George Smiley, dessen Leute und deren Erfinder John le Carré auf ihre literarische Haltbarkeit im Pantheon des Polit-Thrillers und somit der Gegenwartsliteratur ... mehr
Aus Carlo Schäfers Krimischmiede
Folgen Sie auch heute wieder Carlo Schäfer in seine Krimischmiede, in der er auf dem Wahnsinn der Welt herumhämmert, auf dass die Funken sprühen ...mehr
Wann explodiert die Gewalt?
Nelson DeMille hat viele, viele Leser. Aber vermutlich eher stille Verehrer, denn sein Name wird selten genannt, wenn es ums elegante, witzige und sehr robuste Erzählen aus dem Hier und Jetzt geht.
Ein Plädoyer für Nelson DeMille von Thomas Wörtche ... mehr
Wenn sich Großmeister verheben
Sooo. Der neue John Grisham. Die gute Nachricht zuerst: "Der Anwalt" liest sich erst mal ganz gut weg. Die schlechte Nachricht: "Der Anwalt" ist inhaltlich unglaublich schwach.
Henrike Heiland hätte es lieber anders gehabt, aber ...mehr
Profikiller mit Schlafstörungen
Lange war er weg, jetzt ist er wieder da. Quarry, der Killer aus der Werkstatt, besser vom Fließband von Max Allan Collins.
Joachim Feldmann hat sich bestens amüsiert ...mehr
Konfus und bunt zusammengeknobelt
James Patterson schreibt und schreibt und schreibt.
Das muss nicht unbedingt sein, findet Anna Veronica Wutschel ... mehr
Bitter im Abgang
Polt darf den selbstgewählten Ruhestand nicht genießen. Denn nicht nur auf der Alm, sondern auch in den Weinbergen gibt’s die Sünd’. Obwohl ...
Jörg von Bilavsky hätte es gerne sündiger ...mehr
Krimi-Gedicht der Woche:
Erntelied
Es ist ein Schnitter, der heißt Tod,
Hat Gewalt vom höchsten Gott,
Heut wetzt er das Messer,
Es schneidt schon viel besser ...
Aus: Achim von Arnim und Clemens Brentano:
Des Knaben Wunderhorn (trad.) ... mehr
Axel Bußmers TV & Buchtipps 5. – 18. Dezember 2009
In den turbulenten Vorweihnachtstagen gibt es auch die Gelegenheit für einige ent(?)spannende Stunden vor dem Fernseher.
Für uns Krimifans bieten sich da vor allem Michael Curtiz' selten gezeigte Charlotte-Armstrong-Verfilmung "Der Unverdächtige", Friedemann Fromms Friedrich-Ani-Verfilmung "Und dahinter liegt New York", René Clements Day-Keene-Verfilmung "Wie Raubkatzen" (läuft immer noch in der Wiederholungsschleife), Howard Hawks' Ernest-Hemingway-Verfilmung "Haben und Nichthaben", Otto Premingers Graham-Greene-Verfilmung
"Der menschliche Faktor" (nach einem Drehbuch von Tom Stoppard), Philip Noyces Graham-Greene-Verfilmung "Der stille Amerikaner", Atom Egoyans Rupert-Holmes-Verfilmung "Wahre Lügen", Yves Boissets Jean-Vautrin-Verfilmung "Dog Day - Ein Mann rennt um sein Leben" (mit Lee Marvin), Robert Harmons Robert-B.-Parker-Verfilmung "Jesse Stone - Eiskalt", Don Siegels Clive-Egleton-Verfilmung "Die schwarze Windmühle", Barry Sonnenfelds Elmore-Leonard-Verfilmung "Schnappt Shorty", Dominik Grafs "Eine Stadt wird erpresst", Richard Brooks' Evan-Hunter-Verfilmung "Die Saat der Gewalt" und "Django" zeigt eine Methode, sich im Vorweihnachtrouble Respekt zu verschaffen. Wilsberg mit "Oh du tödliche..." eine andere.
Als TV-Premiere gibt es für die zahlreichen Henning-Mankell-Fans "Die Rache des Tanzlehers
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer ... hier
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 4. Dezember 2009 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 287: Sammelrezension Lüpkes/Mord-Westfalen (Rezensentin: Friederike Brühöfener.) Und bei der gestrigen Vorstellung gab es ein Buch von Liza Marklund zu gewinnen. Jost Hindersmann stellt die Gewinnfrage. Einsendeschluss ist der 12.12.2009 um 12 Uhr mittags ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und einem Sexy Blog-Tipp ...
Mord und Buch:
Kirsten Reimers über Christine Lehmann & Manfred Büttner: Von Arsen bis Zielfahnung. Die kriminell große Lücke zwischen Fiktion und Realität zu verkleinern hilft das Handbuch von Krimiautorin Christine Lehmann und Fahnder Manfred Büttner. Kirsten Reimers sprach mit den beiden ...
NuT:
Joachim Linder über präventives Nichtwissen und Willibald Alexis ...
visavisavie:
Anna Veronica Wutschel über Michael Connelly ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Hugo Bettauer: Hemmungslos ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione (der weiß aber, dass die Krimikolumne von Thomas Klingenmaier in der Stuttgarter Zeitung steht. Aber nur auf Papier)
jetzt.de: »Eine Stadt im Graubereich«:
Das Wetter passt zum Roman, es ist windig und nasskalt, die Straßen glänzen wintergrau. Matt Beynon Rees steht vor dem Gebäude, in dem früher der Griechisch-Orthodoxe Club ansässig war. Und in diesem Gebäude beginnt auch "Der Verräter von Bethlehem" (C. H. Beck Verlag), Rees' erster Krimi um den Geschichtslehrer Omar Jussuf.
Rees ist mit seinem deutschen Gast Alex Rühle nach Bethlehem gefahren, um die Orte dieses Krimis aufzusuchen ... mehr
Die Welt:
»Barbara Bongartz fälscht fabelhaft«:
Barbara Bongartz ist so etwas wie die Provenienzexpertin der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Immer wieder kreisen ihre Romane um die Fragen von Herkunft und Identität. Jetzt hat sie mit "Perlensamt" (Weissbooks-Verlag) einen literarischen Fastkrimi geschrieben, der sich um Raubkunst, deutsche Vergangenheit, Familie und Mord dreht, ein faszinierendes Spiel der Geschichten, der Fälschungen, das Barbara Bongartz inszeniert.
Von Elmar Krekeler... mehr ...
Bei den
KollegInnen vom "Perlentaucher" ist wieder eine Ausgabe der KrimiKolumne "Mord und Ratschlag" erschienen. In der aktuellen Ausgabe:
Kein Schlaf, nur Albträume:
In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" (Liebeskind Verlag) lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum.
Die Frage ist allerdings: wessen?
Von Thekla Dannenberg ... mehr
SWR: »Ich habe es richtig genossen!«:Kalender
Cornell Woolrich
Der amerikanische Kriminalautor Cornell Woolrich wird am 4. Dezember 1903 in New York geboren († 25. September 1968).
Das Journalismusstudium an der Columbia University brach er nach vier Semestern ab, um seinem Idol F. Scott Fitzgerald nachzueifern. Als sein zweiter Roman verfilmt wurde, ging er als Drehbuchautor nach Hollywood. Nach einer kurzen Ehe mit der Tochter eines Produzenten und ein
paar homosexuellen Episoden kehrte er nach New York zu seiner geschiedenen
Mutter zurück. Sein Erfolg als Schriftsteller ermöglichte beiden lange Reisen und ein
angenehmes Leben. In den Fünfzigern schwanden seine Popularität und sein
Arbeitswille. Nach dem Tod seiner Mutter verelendete er im Suff und wartete, durch
die Amputation eines Beines an den Rollstuhl gefesselt, in schäbigen Hotels auf den
Tod, der ihn 1968 erlöste. Seiner Universität vermachte er eine Million Dollar für
einen Stipendienfonds zugunsten angehender Schriftsteller – im Namen seiner Mutter. (Diogenes Verlag). Der Schöpfer düsterer Kriminialgeschichten gilt als einer der Väter der Noir-Literatur, viele seiner Bücher wurden verfilmt.
Info:
Mordlust, wikipedia, krimi-Couch, Fantastic Fiction (engl.), Diogenes (pdf)
Ted Allbeury
Am 4. Dezember 2005 stirbt der britische Autor Ted Allbeury im Alter von 88 Jahren (* am 24. Oktober 1917 als Theodore Edward le Bouthillier Allbeury in Stockport)
Allbeury lebte in der Grafschaft Kent in England. Während des Zweiten Weltkrieges war er britischer Geheimdienstoffizier und verhörte nach 1945 zahlreiche gefangene Nazi-Größen. Nach seiner Ausmusterung arbeitete er unter anderem für eine Werbeagentur und leitete einen Piratensender. Seit Anfang der siebziger Jahre als freier Schriftsteller arbeitend (er verwendete auch die beiden Pseudonyme Richard Butler und Patrick Kelly) zählt Allbeury zur Extraklasse unter Englands Thrillerautoren und mit John le Carré, Len Deighton und Brian Freemantle zu den großen Nachfolgern Eric Amblers und den Erneuerern des englischen Spionageromans in den siebziger Jahren.
In der legendären gelben Krimireihe des Ullstein Taschenbuchverlages wurden fast alle seine Bücher veröffentlicht, leider wurde aber auch er in Deutschland zuletzt nicht mehr aufgelegt ...
Info: Wikipedia, Alligatorpapiere, Krimi-Forum, Kuriosa, Times online (engl.), Guardian (engl.), Der Radiopirat bei Radio 390, Offschore-Echo (engl.),
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 3. Dezember 2009 und mit Weihnachtsgeschenken von Ariadne (Argument Verlag)
...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr. Z.B. Mick Halpin's fantastic interview with crime fiction author C.J. Box: ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter (diesmal mit Unterstützung durch Jost Hindersmann: Folge 286: Sammelrezension Liza Marklund – Kalter Süden/Henning Mankell – Den orolige mannen ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und: Felix Huby! Der hat, wie dessen neue Krimis "Null Chance" und "Bienzle und das ewige Kind" zeigen, immer noch etwas zu sagen und natürlich weiß er immer noch, wie er schnörkellos eine Geschichte erzählt ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: "Raymond Chandler als Soziologe der Wohnumgebungen der Reichen": Helmut Kuzmics in LiTheS 1. ...
Spannungsromane:
amer über Bernard Cornwell: SHARPES TRAFALGAR ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph bringt zwei neue Romane Walther Kabels in der "Criminalbibliothek des 19. und frühen 20. Jahrhunderts" ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
"Frankie Machine" ist ein grandioser Roman von Don Winslow (Suhrkamp), ein klassischer Mafia-Roman. Witzig, hinterhältig, ausgekocht.
Kein schönes Buch, sondern ein brutaler, vermutlich pornographischer und ganz sicher riskanter Roman ist "Control Freak" von Christa Faust (Rotbuch). Extrem! Stark!
Stark auch der neue Lisa-Nerz-Roman von Christine Lehmann: "Mit Teufelsg'walt" (Ariadne). Pawel Jaszczuks Roman "Der Teufel von Lemberg" (dtv) ist gar kein Kriminalroman, aber ein großartiger, wunderbarer, sperriger, seltsamer, sehr gelungener Text! Verdienstvoll eine Neuausgabe im Milena Verlag: Hugo Bettauers Roman "Hemmungslos" von 1920, der für die Geschichte der deutschsprachigen Kriminalliteratur von erheblicher Relevanz ist ....
Lesen Sie mehr, und zwar ... hier
Auch wenn Joachim Feldmann bei den Alligatorpapieren ab und zu in seiner Kolumne "Schusswechsel" über Kriminalliteratur schreibt: das Warten auf seine Kolumne "Mord und Totschlag" im Literaturmagazin "Am Erker" kann doch recht lang sein.
Aber jetzt ist sie ja da, die Ausgabe 58 der verdienten Literaturzeitschrift und mit ihr zugleich "Mord und Totschlag", die ebenso verdiente Kolumne um den Krimi.
Auch diesmal mit ausführlichen Meinungen zu Wolf Haas ("Der Brenner und der liebe Gott), Friedrich Ani ("Totsein verjährt nicht"), Gerald Kersh ("Ouvertüre um Mitternacht") und Alan Guthrie ("Hard Man") ... mehr
Vorsicht, Spannung! In der FOCUS - Online - Mordkommission ermitteln deutsche Krimi-Autoren den Kriminalroman der Woche.
Schritt für Schritt ins Verderben
Vom Schönheitssalon auf den Seziertisch: Der zweite Fall des irischen Pathologen Quirke ist ein Stück überragende Kriminalliteratur. Benjamin Blacks Sprache in "Der silberne Schwan" (Kiepenheuer & Witsch) ist literarische Malerei – er fängt die trübe Stimmung des alten Dublin ein, wie es sonst niemandem gelingt
Von Ralf Kramp ... mehr
DLF: »Fall über Ehebruch und Mord
«:
Der isländische Schriftsteller Gunnar Gunnarsson (1889-1975), ein Zeitgenosse des Nobelpreisträgers Halldor Laxness, hat lange im Kopenhagener Staatsarchiv über einen Kriminalfall von 1802 geforscht, um 1929 diesen tragischen Roman zu schreiben. Die größten Tragödien schreibt immer noch das Leben. Der isländische Schriftsteller berichtet in seinem Roman "Schwarze Vögel" (Reclam Verlag) über einen Kriminalfall von 1802, bei dem Schuld und Recht kaum zu unterscheiden sind und der noch heute Aufsehen erregt.
Von Peter Urban-Halle ...mehr
Die Sendung kann via Computer auch gehört werden ...

»Blutgesudel mit Austro-Humor: Krimi-Autor Wolf Haas«
Von Achim Bogdahn
Mittwoch, 2. Dezember 2009 | 16.05 Uhr | BR 2 | Eins zu Eins. Der Talk
Wolf Haas kennt kein Pardon: In seinen Krimis wird gemordet und gemetzelt, und zwischen all den Leichenteilen ermittelt "der Brenner", der längst zur Kultfigur geworden ist. Vor sechs Jahren wollte Haas seine schwarzhumorige Erolgsserie beenden. Das hat er aber nicht ganz geschafft. In "Der Brenner und der liebe Gott" (Hoffmann und Campe) berichtet er also wieder, als ob er im sechsten Band "Das ewige Leben" nicht erschossen worden wäre.
In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Haas mit Moderator Achim Bogdahn über das Leben und Sterben in seinen Büchern, seine Kindheit in Maria Alm am Steinernen Meer und unsere österreichischen Nachbarn ...mehr
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 2. Dezember 2009 und Terminen der crime time auf ZDF Infokanal ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl über Anthony E. Zuikers "Level 26 Dark Origins" (Lübbe): Der Böse ist sehr böse und verfügt beinahe über übermenschliche Fähigkeiten. Sqweegel scheint ohne erkennbares Motiv zu morden und zu metzeln ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 285: Jobst Schlennstedt – Der Teufel von St. Marien ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und Kleinkram: Tess Gerritsen, "The Big Thrill", Noir of the Week nd Mark Billingham ...
NuT:
Joachim Linder über Willibald Alexis und Ferdinand von Schirach ...
Spannungsromane:
koldir über Robert Rotenberg ANGEKLAGT und Graham Brown BLACK RAIN ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über die Arbeitsgemeinschaft der Freunde des literarischen Landhauskrimis ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
DLF:
»Wagemutige Annäherung an zwei faszinierende Charaktere«
Robert Littell ist ein amerikanischer Schriftsteller, der vor allem mit Spionageromanen bekannt wurde. Seine CIA-Saga "Die Company" war ein internationaler Bestseller, zuletzt erschien der Nahost-Krimi "Die Söhne Abrahams". Und ja, er ist der Vater von Jonathan Littell, dem Autor von "Die Wohlgesinnten". Robert Littells neuestes Buch "Das Stalin Epigramm" (Arche Verlag) ist kein Thriller, eher ein historischer Roman. Es geht darin um den berühmten russischen Dichter Ossip Mandelstam und es basiert, so verrät der Klappentext etwas rätselhaft, auf einer "erschütternden Begegnung", die Littell 1979 in Moskau hatte.
Antje Deistler hat der 83jährige erzählt, was es damit auf sich hatte ... mehr
Die Sendung kann via Computer auch gehört werden ...
BAZ:
»Wenn die Bettgenossin plötzlich zubeisst«:
Plötzlich scheints möglich, dass er selber zum Mörder werden könnte. Linus Reichlin fabuliert in "Der Assistent der Sterne" (Galiani Berlin) von einer nebulösen Welt – beklemmend und betörend zugleich.
Michael Widmer hat den Roman gelesen ...mehr
BAZ:
»In die Zukunft zu sehen ist rein physikalisch unmöglich«:
Linus Reichlin hat mit "Der Assistent der Sterne" (Galiani Berlin) einen fulminanten zweiten Krimi um seinen Ex-Polizisten Hannes Jensen vorgelegt.
Mit Michèle Binswanger sprach der Schweizer Autor über Quantenverschränkung, Gefühlswirrwarr und was er an Zürich nicht mag ...mehr

Chrismon: »Mord und Totschlag«
Gewalt ist ihr Alltag. Alltagsgeschäft? Hart! Trotzdem finden die Krimiautorin und der Rechtsmediziner: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Krimiautorin Gisa Klönne und der Rechtsmediziner Michael Tsokos glauben trotzdem an das Gute
Nils Husmann und Ursula Ott haben mit den beiden gesprochen ... mehr
Ein hoher Anteil von Kriminalliteratur findet sich auf der aktuellen Liste des "Weltempfängers"
Unbekannte Stimmen hörbar zu machen und Nebenwege durch die Überfülle der Neuerscheinungen zu erschließen, hat sich "Weltempfänger" zur Aufgabe gesetzt. Auf der Grundlage der Arbeit der Litprom (Gesellschaft zur Förderung von Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e. V.) nimmt diese alternative Bestenliste all jenes wahr, was nicht im eigenen Garten wächst und geläufig ist.
Die Rangliste.:
1 Roberto Bolaño: 2666 (Chile)
2 David Grossman: Eine Frau flieht vor einer Nachricht (Israel)
3 Vamba Sherif: Geheimauftrag in Wologizi (Liberia / Niederlande)
4 Leung Ping-kwan: Von Jade und Holz (China)
5 Assia Djebar: Nirgendwo im Haus meines Vaters (Algerien)
6 Malla Nunn: Ein schöner Ort zu sterben (Südafrika)
7 Amir Hassan Cheheltan: Teheran. Revolutionsstraße (Iran)
mehr Informationen

»Gesprächszeit mit Horst Eckert«
Von Hilke Theessen
Dienstag, 1. Dezember 2009 | 9.05 Uhr | Nordwestradio
Die Kulturwelle Nordwestradio hat dem Düsseldorfer Krimiautor Horst Eckert und seinem aktuellen Politthriller "Sprengkraft" eine halbstündigen "Gesprächszeit" gewidmet. Hilke Theessen befragte den mehrfach preisgekrönten Spannungsmeister zu seinen Recherchen und dem Verhältnis von Unterhaltung und Gesellschaftskritik in seinem neuen Roman, in dem Islamisten einen Anschlag planen, dann jedoch alles anders kommt. Ob Eckert Angst habe, mit dem brisanten Romanstoff nicht selbst zum Ziel möglicher Attentäter zu werden, verneinte er. Staatliche Eingriffe in Freiheitsrechte im Namen der Terrorabwehr halte er in Deutschland für derzeit gefährlicher. Ausgangspunkt von "Sprengkraft" war für ihn die Überlegung, wie ein Anschlag die Republik verändern könnte. Der bei Grafit als Hardcover erschienene Roman wurde von der Kritik bereits mit großem Lob bedacht.
Die "Gesprächszeit" mit Horst Eckert läuft Dienstag, 1.12.09 um 9.05 Uhr im Nordwestradio.
mehr
Die "Gesprächszeit" bietet das Nordwestradio später auch als podcast an (32:10 min.)
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 1. Dezember 2009 und Nachrichten in den Medien: Ulrike Blatter, Syndikat, David Peace ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 284: Jo Nesbo – Serum (Audio) ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und neue Drehbüchern: !New Moon!, Schätze, Straßen und ein sinkendes Schiff. Und natürlich: das Cover der Woche (Edward Bunker)...
NuT:
Joachim Linder über Dietmar Kammerer: Bilder der Überwachung ...
Spannungsromane:
koldir über zwei Sachbücher: ICH BIN DOCH KEIN MÖRDER / TOTE HABEN KEINE LOBBY ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Paul Feyerabend. Das ist der Mann, der "anything goes" als wissenschaftliche Maxime ausgegeben hat ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Die Welt:
»Pluto darf nicht sterben«
Zu einer umfassenden Rehabilitation des gründlich und ganzheitlich diffamierten Ex-Planeten Pluto setzt ein Kriminalroman an: "Gewitter über Pluto" (Piper Verlag) heißt die jüngste kluge und eloquente Fantasmagorie des über alle Maßen produktiven Österreichers Heinrich Steinfest, Jahrgang 1961, dem nichts Skurriles fremd ist in seinen atmosphärisch wie dramaturgisch dichten Geschichten über Zustände und Genealogie des Bösen.
Von Hendrik Werner ...mehr

Berliner Zeitung: »Das Paris der traurigen Mörder«
"Jeden Monat vier Fälle." Unter diesem Motto startete der Zürcher Diogenes Verlag im April letzten Jahres die überarbeitete Neuauflage sämtlicher Kommissar-Maigret-Romane von Georges Simenon. Ende Oktober beendete der Band "Maigret und Monsieur Charles" die 75-bändige Reihe. Inzwischen sind die Zeitläufte über manches in den Simenon-Romanen hinweggegangen. An der Faszination, die bis heute von ihren ausgeht, ändert das nichts.
Von Petra Pluwatsch ... mehr
Literaturen:
»Ich bin ein Kannibale, der die Seele seines Feindes isst«
Das kalte Klima des nackten Daseins verortet William Boyd in London, wo die Existenz ganz plötzlich ins Wanken geraten kann. In seinem zehnten Roman "Einfache Gewitter" (Berlin Verlag) stellt Boyd eine existentielle Probe an, und er spielt sie an einem Mann durch, der auf den ersten Blick alles andere als stark erscheint, ja, der überhaupt nur aufgrund seiner Schwächen in die unselige Lage gekom men ist, sich eines Abends blutbesudelt am Themse-Ufer und eben nicht mehr als wohlbestallter Hochschullehrer für Klimaforschung an einer amerikanischen Universität wiederzufinden.
Ein Besuch am Tatort von Frauke Meyer-Gosau ...mehr

Literaturen: »Hören noir«
Philip Marlowe ist 1,85 Meter groß, 86 Kilo schwer, sein Lieblingsgetränk: Bourbon. Aber welchem Marlowe kann der Hörer vertrauen? Wenn es eine Hitliste der besten ersten Seiten eines Romans gäbe, wäre der Anfang des "Langen Abschieds" von Raymond Chandler bestimmt darunter. Im Banne des "Noir" steht auch die Rezeption von Dashiell Hammet, aber bei der Neuaufnahme des «Malteser Falken» jubelt man nach den ersten Minuten.
Bernhard Gleim hat Noir gelesen und für diesen Beitrag intensiv gehört. Er vergleicht mehrere Hörbücher nach Raymond Chandler und Dashiell Hammet ... mehr
Kalender
Rex Stout
Am 1. Dezember 1886 wird Rex Stout in Noblesville, Indiana geboren († 27. Oktober 1975 in Danbury, Connecticut).
1932 begann er Kriminalromane zu schreiben, in 46 davon stand der mittlerweile weltberühmte Privatdetektiv Nero Wolfe im Mittelpunkt, jener über hundert Kilo schwere Gourmet und Orchideenzüchter, der die anstrengende Fußarbeit seinem Assistenten Archie Goodwin überläßt. Die Figur des "Nero Wolfe" ist auch eine Parodie auf das Genre. Dieser Privatdetektiv tut alles das nicht, was Detektive üblicherweise so tun, also Verdächtige zu überwachen, am Tatort zu ermitteln, Spuren zu verfolgen usw. Mr. Wolfe lehnt es schlicht ab, sein gemütliches Heim zu verlassen, worin sein Schweizer Koch die leckersten Speisen zubereitet, im Dachgarten die Orchideen warten, um die er sich jeden Tag müht.
Rex Stout wurde für seine über fünfzig Romane mit dem Grand Masters Award ausgezeichnet.
Infos:
wikipedia.org, krimi-couch, Random House, Classic Crimes, Toms Krimitreff, kirjasto.sci.fi (engl.).
Rund 700 neue Kriminalromane erscheinen pro Jahr in Deutschland. Selbst ausgefuchste Leser verlieren angesichts dieser Masse den Überblick. Orientierung bietet aktuell die KrimiWelt – Die Bestenliste von WELT, ARTE und NordwestRadio.
Monatlich wählten neunzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie viele Leser wünschen.
Die Rangliste.:
1 (3) David Peace: Tokio im Jahr Null
2 (1) Wolf Haas: Der Brenner und der liebe Gott
3 (4) Linus Reichlin: Der Assistent der Sterne
4 (–) Don Winslow: Frankie Machine
5 (–) Heinrich Steinfest: Gewitter über Pluto
6 (–) Gerard Donovan: Winter in Maine
7 (6) Friedrich Ani: Totsein verjährt nicht
8 (–) Malla Nunn: Ein schöner Ort zum Sterben
9 (8) Håkan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos
10 (–)William Boyd: Einfache Gewitter
Hier als schöne pdf-Datei
Berlin kriminell:
war wieder im moabiter kriminalgericht und Barbara Keller hat Justo E. Vasco/Roberto Estrada Bourgeois' Buch
"Die Toten Augen von Havanna" gelesen ...
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimis zum Advent ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 283: Peter Robinson – Im Sommer des Todes ...
Krimilady:
Henny Hiddens Misshelligkeiten beim Lesen von Bohnet/Pleitgen’s Krimi "Freitag isst man Fisch" begannen schon frühzeitig. Als sie die Figur Nikola Rührmann anzunehmen versuchte und es mir nicht gelang. Nach fünfzig Seiten musste sie sich immer noch auf der Umschlagseite vergewissern, dass von einer weiblichen Person die Rede ist ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp ...
NuT:
Joachim Linder mit Ticker: God/Tod bei Chrismon -- mit Krimiforum ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über Christine Lehmann: Mit Teufelsg'walt ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobella und Giorgione
Titel:
»Samstag ist Krimitag«
Thomas Wörtche betreut das Krimi-Ressort des TITEL-Magazins.
An jedem Samstag erscheint ein virtuelles Krimimagazin mit großer thematischer Spannweite
Aktuell hiermit:
heute empfiehlt der Krimibuchhändler unseres Vertrauens, Christian Koch, einen neuen, buchstäblich afroamerikanischen Autor: Kwei Quartey. Dazu starten wir eine neue Staffel der beliebten Dr. Lehmanns Sach- und Warenkunde-Kolumne. Friedemann Sprenger wollte sich eigentlich über japanisches Kino weiterbilden und ist gescheitert.
Wir gratulieren Robert Hültner zum Tukan-Preis, Leonardo Padura zum italienischen Raymond-Chandler-Preis und erinnern an Ambros Bierce. Peter Münder porträtiert in einer ausführlichen Rezension Jürgen Ebertowski, Thomas Wörtche kann Harri Nykänens neuer Serien-Figur nichts abgewinnen, Sabina Schutter ist enttäuscht über Lisa Lutz, Kirsten Reimers findet Jincy Willet nicht wirklich abendfüllend. Joachim Feldmann immerhin sieht nichts wirklich Schlimmes in Willi Voss’ neuem Roman.
Unser Gedicht heute ist allerdings heftiger Stoff: Strange Fruit. ....
Die Themen vom 28. November 2009 im Detail:
Gedemütigte Götterfrauen
Kwei Quartey wurde als Sohn einer afroamerikanischen Mutter und eines ghanaischen Vaters in Accra, der Hauptstadt von Ghana geboren. Wegen Verteilens von Flugblättern gegen die Militärregierung wurde er kurzzeitig inhaftiert. Deswegen, aber auch ausgelöst durch den Tod seines Vaters, verließ er als junger Mann das Land und siedelte zusammen mit seiner Mutter in die USA über. Heute lebt und praktiziert er als Arzt in Kalifornien und schreibt (jeden Morgen vor seinem Klinikalltag) an seinem zweiten Roman.
Ein Kauftipp vom Krimibuchhändler unseres Vertrauens, Christian Koch ... mehr
Dr. Lehmanns Sach- und Warenkunde, 19. Lieferung: Kleine Kriminalistik für Krimis – Eine leblose Person wird gefunden, und nun?
Aus Krimis kennen wir diverse Szenarien an Leichenfundorten. Mal zucken Blaulichter, mal herrscht allgemeine Montagmorgenmüdigkeit, mal stehen zwei einsame Polizisten herum. Meist gibt eine Rechtsmedizinerin erste Diagnosen ab. Und dann machen sich zwei Kommissare an die Arbeit. In Wirklichkeit ... mehr
Fontänenartig spritzendes Blut
Was wissen wir eigentlich über japanische Filme? Über japanische Kriminalfilme gar? Ganz allgemein? Historisch? Systematisch?
Oh, sagte Friedemann Sprenger und erbleichte. Und griff zu einem Bilderbuch - Stuart Galbraith IV: "Japanese Cinema" ...mehr
Krimi-News
Titel gratuliert:
Preise für Robert Hültner und Leonardo Padura ...
weiterlesen...
True Blogs:
Blogs und Internet-Auftritte von Autoren, Kritikern, Magazinen und anderen Publikationen gehören heute wie selbstverständlich zur publizistischen Landschaft. Wir stellen Ihnen regelmäßig gelungene Beispiele vor. Samstag – überraschenderweise – solche aus der bunten Welt der Crime Fiction.
Heute mit Ambrose Bierce ...mehr
Blutiges Geschäft
Jürgen Ebertowskis Krimi "Blutwäsche" thematisiert den mörderischen Konkurrenzkampf global operierender Hersteller von Dialyse-Geräten.
Von Peter Münder ...mehr
Helsinki is hell ...
Harri Nykänen steht eigentlich für stocksolide, ganz sympathische U-Krimis. Jetzt möchte er, so ist zu befürchten, in die E-Liga aufsteigen und hat sich dazu einen jüdischen Polizisten erfunden, der in Helsinki obwaltet. Das ist zumindest beim ersten Mal danebengegangen.
Thomas Wörtche ist leicht angefressen ... mehr
Viel hilft nicht viel
Manchmal hängt man an Serien und Serienfiguren, das ist dann einfach so. Sabina Schutter zum Beispiel hängt an Lisa Lutz. Und das kommt raus dabei: ...mehr
Jincy Willett: Die Dramaturgie des Tötens
Ein anonymer Serientäter terrorisiert einen Abendkurs im kreativen Schreiben. Das ist anfangs ganz amüsant, im Laufe der Zeit verlieren sich aber Figuren wie Handlung in Unentschlossenheit – zwar wohl bewusst, aber nicht gekonnt.
Kirsten Reimers ist enttäuscht ...mehr
Routine
Angelsachsen kennt sie – die Routinekrimis. Bücher, die nicht unter ein gewisses Niveau fallen, aber auch ihre Limits nach oben haben.
Joachim Feldmann hat mit Willi Voss' "Pforte des Todes" so ein Exemplar aus deutscher Herstellung erwischt ...mehr
Krimi-Gedicht der Woche:
Strange Fruit
Southern trees bear strange fruit,
Blood o n the leaves and blood at the root,
Black bodies swinging in the southern breeze ...
Von Abel Meeropol ... mehr
Preise - Nachtrag:
»Berliner Krimifuchs«
Preisträger 2009: Jürgen Ebertowski
Den diesjährigen Berliner Krimipreis "Krimifuchs" in der Kategorie "Autoren" erhält Jürgen Ebertowski: Der Krimifuchs würdigt sein langjähriges Schaffen in dem Genre. Die Krimis von Jürgen Ebertowski zeichnen sich durch gründliche Recherche, überzeugende Charaktere und große Spannung aus. Kennzeichnend in seinen Büchern ist der wiederkehrende Berlinbezug und der multikulturelle Hintergrund.
Jürgen Ebertowski wurde 1949 in Berlin geboren. Er studierte Japanologie und Sinologie, lebte viele Jahre in Japan, wo er als Sprachlehrer für das Goethe-Institut in Tokio tätig war. Mitten in Kreuzberg unterhält er eine Aikido-Schule. Er ist einer der erfolgreichsten Krimi-Autoren Deutschlands und erhielt die Stipendien der "Arno Schmidt Stiftung" und der "Preußischen Seehandlung". Seine aktuellen Kriminalromane sind "Hungerkralle" (2008), "Blutwäsche" (2009) und "Tränenpalast" (2009). Jürgen Ebertowski ist, wie DER SPIEGEL schrieb, "ein schräges Multitalent".
Die diesjährige Preisverleihung fand am 14. November 2009 im Rahmen der 17. Reinickendorfer Kriminacht statt.
Seit 1995 verleiht der Bezirk Reinickendorf den Berliner Krimipreis "Krimifuchs" für herausragende Leistungen von Autoren und Medienschaffenden im Krimi-Genre ...
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Kalender
John Dickson Carr
Am 30. November 1906 wird John Dickson Carr († 27.02.1977) als Sohn schottischer Eltern in Uniontown, Pennsylvania, geboren. In seinen über 80 Romanen nimmt Carr die Tradition seiner großen Vorbilder Conan Doyle und G. K. Chesterton anspielungsreich auf.
Bekannt machten ihn seine Romane um Verbrechen im verschlossenen Raum, die sogenannten "locked room mysteries".
Carr begeisterte sich seit seinen Aufenthalten in England und zahlreichen Reisen durch den Kontinent für das "alte" Europa, wo auch zahlreiche seiner Kriminalromane spielen.
Er studierte in Paris, lebte in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts in Marokko. Zeit seines Lebens war er ein starker Raucher und Trinker und in den letzten Jahren seines Lebens war er gesundheitlich stark angeschlagen und erkrankte schließlich an Lungenkrebs.
Infos:
wikipedia, krimi-couch, kaliber.38, kirjasto.sci.fi(engl.), jdcarr.com(engl.),
Geoffrey Household
Am 30. November 1900 wird Geoffrey Household († 04.08.1988 in Banbury, Oxfordshire) in Bristol geboren. Er verbrachte nach einem Studium in Oxford vier Jahre als Bankier in Rumänien, arbeitete später als Bananenverkäufer in Spanien, ging dann in die USA. Dort schrieb er einige Hörspiele für Kinder, bevor er als Handelsvertreter in Druckfarben Europa und Südamerika bereiste. Später wurde er britischer Geheimdienstoffizier. Sein Roman "Einzelgänger, männlich" wurde im Jahre 1938 erstmals veröffentlicht (verfilmt von Fritz Lang) und "ist eines der wenigen Werke der Weltliteratur, die noch vor Kriegsbeginn, 'rechtzeitig' gewissermaßen, die Möglichkeit eines Anschlages auf Hitler durchspielen" (NZZ).
Infos:
Kein und Aber Verlag
wikipedia.org, perlentaucher, kaliber. 38, kirjasto.sci.fi (engl.), fantasticfiction.co.uk (engl.),
Frauenkrimis:
Henny Hidden mit Krimilesungen am 27. November 2009 ...
krimiblog:
Ludger Menke als krimiblogger bei Twitter: Infos rund um die Uhr ...
krimiblog.at:
Ingeborg Sperl über Sissel-Jo Gazans Krimi "Dinosaurierfedern": Für gebildete LeserInnen mit sehr langem Atem ...
krimikiste:
Kristine Greßhöner macht weiter: Folge 280: P. D. James – Ein makelloser Tod ...
Krimilady:
Henny Hidden meint: Anzunehmen, mit der Einbettung der rauen gesellschaftlichen Wirklichkeit in einen Krimi wäre einem Autor der Erfolg schon beschieden, könnte eine Fehleinschätzung sein. Bei Ullrich Wegerichs Krimi "Berliner Macht" sind wir mittendrin. Das, was gemeinhin mit Hartz IV umschrieben wird, und bei dem jeder Krimi, der mehr als ein Rätselkrimi sein will, ein Achtungszeichen verdient ...
Kriminalakte:
Axel Bußmer mit TV-Tipp und über Robert B. Parker: Hundert Dollar Baby ...
NuT:
Joachim Linder über Raabe und Glauser: Forschung ...
Watching the Detectives:
Dieter Paul Rudolph über die 2. Conte-Kriminacht in der Erlebnisgärtnerei Storb in Brebach-Fechingen ...
Die anderen Kollegen und -innen haben Pause vom Genre. Auch anobellaund Giorgione
"Wer Weiß Was" heißt der Ausflug von Silvia Bovenschen in die Kriminalliteratur, erläutert Thomas Wörtche in der 153. Folge seiner Krimi-Kolumne "Crime Watch".
Die kluge Essayistin und Literaturwissenschaftlerin glaubt, sie könne mal schnell selbst einen (Meta) -Kriminalroman schreiben. Das Resultat ist eher bizarr. Bovenschen kann ja schreiben, kann klug und boshaft Reflexionen formulieren. Nur das mit dem Kriminalroman, dessen Dénouement auf eine arg amateurhaft peinliche Lösung hinausläuft, das hätte nicht sein müssen. Im Klartext: Was uns Silvia Bovenschen hier als Krimi, als Meta-Krimi oder als heiteres Spiel mit dem Genre anbietet, ist all das nicht.
Was TW noch für und gegen das Buch sagt, können Sie nachlesen:
bei kaliber. 38 und in der Printausgabe des neu gestalteten "Freitag"
FAZ:
»Kriminalistische Literatur: Hat der Autor ein Motiv?«
Wer die Welt nur aus dem Fernsehen oder dem Kriminalroman kennt, müsste glauben, unser Gemeinwesen werde vom Verbrechen regiert. Was aber bereitet uns daran so großes Vergnügen?
Wie Friedrich Ani, Wolf Haas und Heinrich Steinfest die Unterhaltungsliteratur transzendieren.
Von Richard Kämmerlings ...mehr
Badische Zeitung:
»Die Oktoberfestbombe«
Am 26. September1980 tötete die Bombe eines Donaueschinger Studenten auf dem Oktoberfest 13 Menschen. Es war das schlimmste Attentat in der Geschichte der Bundesrepublik. Warum wurde es nie richtig aufgeklärt? Das Protokoll eines Verdachts.
Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als Autor politischer Kriminalromane in Stuttgart. Deren Hauptfigur ist Georg Dengler, ein ehemaliger BKA-Mann, der sich als Privatermittler selbstständig macht. Im November erscheint – zum Thema des Beitrags auf dieser Seite – Schorlaus neuer Roman: "Das München-Komplott".
...mehr
Stuttgarter Nachrichten:
»Schmoldtke wehrt sich«
Der Stuttgarter Autor Wolfgang Schorlau hat mit dem Buch "Das München-Komplott" (Kiepenheuer & Witsch) einen brisanten Polit-Thriller über das Attentat auf dem Münchner Oktoberfest im Jahr 1980 geschrieben. "Das München-Komplott" ist ein wütendes Buch. Es porträtiert die deutsche Politik als bestenfalls ohnmächtig und den Verfassungsschutz als durch und durch korrupt und kriminell. Der politische Pessimismus des Buches freilich bleibt bestürzend. Allein schon, dass es Schorlau gelingt, ganz ungeheuerliche Vorgänge plausibel zu machen, kann man als Zeitdiagnose werten.
Von Thomas Morawitzky ...mehr
BR:
»Bittere Erkenntnis«
Claudia Piñeiro hat aus der Krankheit Parkinsons mit ihren Komplikationen einen Roman wie einen Krimi gemacht "Elena weiß Bescheid" (Unionsverlag), schildert moralisches Überlegenheitsgefühl, den Stolz, der Krimi wird nach und nach zu einer Charakterstudie von drei Frauen, die ein lebenswertes Leben führen wollen. Das hätte ein bedrückender Roman werden können, aber die einfühlsame Gegenüberstellung der gegensätzlichen Haltungen dieser drei Frauen, Elenas galliger Humor und nicht zuletzt die Spannung der Handlung machen aus dem Buch etwas Besonderes: Es ist unterhaltsam und trifft mitten ins Leben.
Von Rudolf von Bitter ...mehr
Ein Beitrag der Sendung LeseZeichen vom Mo., 23.11.2009,
Wiederholt am Sa., 28.11.2009 um 22.00 Uhr [BR-alpha]
»Wenn Wünsche Wirklichkeit werden«
Nautilus-Verleger Lutz Schulenburg über den Siegeszug von "Tannöd". Und was er selbst daraus gelernt hat. Und wie wichtig engagierter Buchhandel ist.
Ein Beitrag im ... Börsenblatt
»Leonardo Padura erhält Raymond Chandler Preis«
Im Rahmen des diesjährigen Courmayeur Noir Festival vom 7. bis 13. Dezember 2009 wird Leonardo Padura der renommierte Raymond Chandler Preis 2009 für sein Gesamtwerk verliehen. Das Festival findet alljährlich in der italienischen Alpenstadt Courmayeur am Fusse des Mont Blanc statt.
Eine Meldung des ... Unionsverlages
Die November-Meldungen gibt es hier
Die Oktober-Meldungen gibt es hier
Die September-Meldungen gibt es hier
Meldungen vergangener Monate
gibt es im Archiv
Haftungsausschluss und Urheberrecht
Dezember: Neu bei den Alligatorpapieren
Przybilkas Krimi-Tipps:
Primärliteratur.
No. 31/09
Der Chef der Pariser Unterwelt, die Queen of Eifel-Crime, die tiefen Narben der Gewalt ...
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka in seinem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur) BoKAS die Sekundärliteratur zum Krimi. Aber auch Krimis erreichen verstärkt das Archiv.
Im PKT 31 weist Thomas Przybilka auf Krimi-Neuerscheinungen hin, die das Archiv im November 2009 erreichten.
Mit Abbildungen der Buchcover und vielen Autoreninformationen gibt es das alles hier

Ulrich Kroegers Krimitipp 11/09
Die Kolumne bei den Alligatorpapieren.
Ein Leben in Bildern, ein wie besessen schreibender Textarbeiter, zwei herausragende Romane und die "Dresden Files"-Reihe
Ulrich Kroeger zu Büchern von Georges Simenon ("Sein Leben in Bildern"), Jörg Fauser ("Der Strand der Städte"), Ulrich Ritzel ("Beifang"), David Peace ("Tokio im Jahr Null") und Jim Butcher ("Willkommen im Dschungel") ... mehr
Die Befragungen
von Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka.
Marcel Feige
Marcel Feige arbeitet seit 1998 als Schriftsteller in Berlin. Seine Schwerpunkte sind das Großstadtleben: Szene & Subkultur. Bereits in Sachbüchern tauchte er ein in die Milieus der Städte.
Auch in seinem belletristischen Werk beschäftigt sich Marcel Feige mit den urbanen Themen unserer Zeit. Romane von ihm sind die dreiteilige Inferno-Saga "Ruf der Toten", "Schwester der Toten" und "Macht der Toten" sowie die Thriller "Wut", "Gier" und "Trieb"
Das Duo Lehmer-Kerkloh & Przybilka hat ihn zur 'legendären' Befragung gebeten ... mehr
Axel Bußmers Spurensuche
No. 49
Simon & Simon
Die Brüder A. J. und Rick Simon sind wieder da
Axel Bußmer über die DVD-Ausgabe "Simon & Simon - Staffel 1" (Laufzeit: 605 Minuten). Im Zentrum dieser langlebigen, von Philip DeGuere erfundenen Serie - zwischen 1981 und 1989 entstanden 156 Folgen - stehen die beiden gegensätzlichen Brüder A. J. und Rick Simon. Sie sind die Inhaber einer mäßig erfolgreichen Detektei in San Diego ... mehr
Hajo Schlösser ist ein gefeierter Fotograf. Seine großflächigen Werke erzielen hohe Summen, sein Publikum ist begeistert, die Frauen schwärmen für ihn. Jetzt aber ist Schlösser tot. Ermordet mit einem feinen Draht. Flora Hassenkamp, Besitzerin einer angesehenen Galerie in Konstanz, findet den Künstler inmitten seiner Werke im Magazin der Galerie. Offenbar war er gerade am Koksen, als er von seinem Mörder gestört wurde. Die Konstanzer Kripo entdeckt im Atelier des Malers größere Mengen Rauschgift – weit mehr, als für den Eigenbedarf nötig. Die Spur führt über die Schweiz bis nach Sizilien. Ist die Mafia im Spiel? Das LKA wird eingeschaltet. Kriminaloberrat Xaver Finkbeiner und Kriminalhauptkommissarin Nina Brändle ermitteln in Eiseskälte am Bodensee.
Drei Radioprogramme – drei Versionen – EINE Geschichte! Treten Sie ein in das unheimliche "Haus" von Mark Z. Danielewski. Und wechseln Sie dabei beherzt die WDR-Radiowellen. Denn in drei Programmen strahlt der WDR gleichzeitig unterschiedliche Hörspielfassungen dieser erstaunlichen und erschreckenden Geschichte aus. Die Premiere eines dreidimensionalen Hörstücks im WDR! Nur, wenn Sie zwischen den Radioprogrammen 1LIVE, WDR 3 und WDR 5 hin und her schalten, können Sie das Grauen in seiner ganzen Dimension und aus drei unterschiedlichen Perspektiven erleben!
Bonte ist ein genauer Erzähler mit einer obsessiven Erinnerung, aber auch ein Mensch mit einem Beruf: Kriminalkommissar. Jenen übt er nicht mehr dienstrechtlich korrekt aus. Die Ermordung dreier Frauen, die in der »unterirdischen« Welt der Abwasserkanäle gefunden wurden, hat ihn aus der Bahn geworfen. Bonte erscheint nicht mehr im Präsidium, sondern läuft im »oberirdischen« Labyrinth seiner Wohnung umher und überlässt sich dem Gewirr von Tagträumen und Erinnerungen. 16 Jahre zuvor hatte Bonte einen Fall bearbeitet, bei dem der Mörder – Roland Todéskino – auf gleiche Weise vorgegangen war. Liefert die Tatsache, dass jener seit Kurzem aus der Haft entlassen ist, schon einen hinreichenden Verdacht? Kann der Fall überhaupt "normal" gelöst werden?
Im Dezember 1924 wird vor dem Schwurgericht Hannover der Prozess gegen Fritz Haarmann eröffnet. Ihm wird vorgeworfen, mehr als zwanzig Jungen im Alter von 10 bis 22 Jahren ermordet und zerstückelt zu haben.
Mitangeklagt wegen Anstiftung zum Mord ist Haarmanns Lebensgefährte Hans Grans, der die Kleider der Opfer verkauft oder getragen haben soll. Während das Gericht in das Privatleben eines Serienmörders eintaucht, entwickelt sich zwischen den beiden Angeklagten ein zähes Ringen um Liebe und Schuld.
Frau Munz erhält überraschend Besuch ihres seit 25 Jahren vermissten Sohnes. Da sie jedoch den Verlust erfolgreich verdrängt hat, fällt es ihr schwer, sich an dem Mann zu erfreuen, zumal dieser eine ziemlich wirre Geschichte über sein Verschwinden zum Besten gibt ...
Alles zum Nachhören!
Die TV-Tipps 21. November – 4. Dezember 2009

Viele interessante Filme, natürlich zahlreiche Wiederholungen und gute Serien.
Ausführlicher, dazu bunt bebildert und mit hilfreichen Links versehen finden Sie alles wie immer hier
Axels TV-Tipp des Tages:
Arte, 14.45
(F 1963, R.: René Clement)
Drehbuch: René Clement, Pascal Jardin, Charles Williams
LV: Day Keene: Joy House (franz. Titel: Vive le marié)
Ein Playboy (Delon) taucht auf der Flucht vor Gangstern in der Villa von
zwei reichen Amerikanerinnen unter. Diese haben ein mörderisches
Geheimnis und keine Skrupel.
Spannender Thriller mit Alain Delon, Jane Fonda, Lola Albright
Pro7, 20.15
(USA 1999, R.: Philip Noyce)
LV: Jeffrey Deaver: The bone collector, 1997 (Die Assistentin, Der Knochenjäger)
Der fast vollständig gelähmte Superdetektiv Lincoln Rhyme sucht mit seinem Assistenten, der Streifenpolizistin Amelia Donaghy, einen Serienkiller.
Nach all den Serienkiller-Filmen ist "Der Knochenjäger" ziemlich vorhersehbare und langweilige Kost.
Mit Denzel Washington, Angelina Jolie, Ed O'Neill, Michael Rooker, Queen Latifah, Luis Guzmaan.
Hinweise:
Homepage von Jeffery Deaver:
www.jefferydeaver.com/