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»Buchhändler haben Bauchschmerzen« "Volle Buchläden und lange Schlangen an den Kassen: In der Weihnachtszeit scheint die Welt fürr Buchhändler und Verlage in Ordnung zu sein. Doch der Eindruck täuscht: die Buchbranche hat erneut ein ausgesprochen maues Jahr hinter sich." Die "Deutsche Welle" berichtet von schlechter Stimmung und schlechter Lage auf dem Buchmarkt... mehr
»Freiheit oder Diffamierung« "Als „Manipulation“ hat der Südwestrundfunk (SWR) Äußerungen des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) zur laufenden arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung des Senders mit dem fristlos gekündigten Redakteur Gunter Haug zurückgewiesen..." meldet die "Badische Zeitung" vom 15.12.2001. mehr
»AUS DEM SCHATTEN DER ANGST«
ZWEITE DÜSSELDORFER KRIMINACHT
Am Mittwoch, 23. Januar 2002 findet in Düsseldorf (zakk, Fichtenstr. 40 (Halle), um 20 Uhr)
die 2. Düsseldorfer Kriminacht statt.
Nach dem Erfolg der ersten Kriminacht im Januar 2001 machten es Spnsoren möglich, Autoren aus verschiedenen Regionen der Republik einzuladen und zu gewährleisten, dass die Einnahmen gespendet werden können, nämlich zugunsten des Krankenhausprojekts von Karla Schefter in Chak/Afghanistan.
Teilnehmen werden die Kriminalschriftsteller:
Cornelia Arnhold, Berlin ("Pitbull-Parade")
Horst Eckert, Düsseldorf ("Der geniale Zetteltrick")
Petra Oelker, Hamburg ("Der Klostergarten")
Martin Schüller, Köln ("Killer")
Moderation: Peter Rueben, WDR ("Happy Hour")
Musik: Anju & Band (Bossa Nova, Latin-Jazz)
Eintritt: 8 Euro im Vorverkauf, 12 Euro an der Abendkasse
Eine Veranstaltung von zakk, Literaturbüro NRW und "Syndikat"
(Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur)
Zu den Autoren:
Petra Oelker, die mit historischen Hamburg-Krimis eine Auflage von über einer halben Million Büchern erzielte, veröffentlichte mit ihrem "Klostergarten" einen Roman, der in der Gegenwart einer norddeutschen Kleinstadt handelt. Um ein evangelisches Kloster rankt eine düstere Vergangenheit ...
Cornelia Arnhold zeichnet in ihrem neuem Roman "Pitbull-Parade" ein realistisches Bild von Auf- und Absteigern in Berlin. Zwischen Punks, Neonazis und Türkengangs verlaufen Fronten, in denen Gut und Böse nicht immer scharf definiert werden kann ...
Der Kölner Martin Schüller entwirft in seinem zweiten Werk "Killer" das Schicksal eines jungen Manns, dessen Vergangenheit ihm selbst voller Rätsel ist. Sein Beruf scheint deren logische Folge zu sein. Sein aktueller Auftrag stellt alles in Frage ...
Lokalmatador Horst Eckert, Initiator der Düsseldorfer Kriminacht und Glauser-Preisträger 2001, erzählt in einer Kurzgeschichte das weitere Schicksal des ehemaligen SEK-Beamten Köster, der in Eckerts preisgekröntem Roman "Die Zwillingsfalle" eine tragende Rolle gespielt hat. Köster glaubt, mit einem riskanten Überfall all seine Probleme lösen zu können ...
Zur Musik: Anju, das Quartett um die Düsseldorfer Sängerin und Frontfrau Anjana Dutta Roy (aktuelle CD: "Isla") bietet Bossa Nova, Samba, Fado und lateinamerikanisch angehauchten Jazz - Klassiker und Eigenkompositionen. (Info: SYNDIKAT)
KrimiKritik, die erste:
Die Krimi-Webseite des NordPark
Verlages ist Ihnen ja bekannt: Die
Alligatorpapiere Nun startet der Verlag mit dem ersten Band einer
Buch-Reihe, die sich den
Hintergründen des Genres "Kriminalroman" widmen wird: KrimiKritik.
Die erste Veröffentlichung dieser neuen Reihe widmet sich dem derzeit erfolgreichsten deutschen Kriminalschriftsteller
Jacques
Berndorf.
Thomas Przybilka mit Gisela Lehmer-Kerkloh und Alwin Ixfeld:
Siggi Baumeister oder: Eine
Verfolgung quer durch die Eifel.
Die Eifelkrimis des Jacques Berndorf.
88 S., 2001; DM 20,54 EUR 10,50
Wer Siggi Baumeister ist, wissen deutschsprachige Krimifans seit langem; die
Hauptfigur der erfolgreichen Eifel-Krimis ist Kult. Wer aber ist dieser
Jacques Berndorf, der Autor der Reihe, der mit bürgerlichem Namen Michael
Preute heißt?
Alwin
Ixfeld, Gisela Lehmer-Kerkloh und Thomas
Przybilka haben sich mit dem Schriftsteller, seiner Entwicklung,
seinen Büchern und seiner Beachtung in der Öffentlichkeit beschäftigt
und legen in KrimiKritik 1 das Ergebnis vor:
Alwin Ixfeld zeigt in seinem Portrait die wenig bekannte Seite des
Kriminalschriftstellers, den alles andere als gradlinigen Weg vom
Rundfunkreporter, Kriegsberichterstatter und weltreisenden Topjournalisten zum
Eifel-Krimi-Guru. Gisela Lehmer-Kerkloh führt in einer tour d’horizon durch
Jacques Berndorfs Bücher, und Thomas Przybilka dokumentiert in einer
umfangreichen Auswahlbibliographie der Sekundärliteratur die umfangreiche
publizistische Resonanz auf ein außergewöhnliches Werk.
Gedruckt wird bei BoD,
in guter Nachbarschaft zum Verlag der Criminale,
ausgeliefert werden sollte Mitte Dezember, leider muß der Termin aus technischen Gründen auf Mitte Januar verschoben werden. Erhältlich ist das Buch
natürlich in jeder guten Buchhandlung!
Buchhändler beziehen entweder
über Libri (für Buchhändler,
die diesem Dienst angeschlossen sind) oder über den NordPark Verlag.
»Intelligente Bücher für intelligente Leser« Eine beachtliche Sammlung von Kurzrezensionen sind bei Anne von Blomberg zu finden. "Read me" nennt sich ihre Seite, auf der eine enorme Menge der vom Buchmarkt produzierten Titel besprochen werden. Die Krimiabteilung wird in drei Stufen präsentiert (die leider nicht auf einen Blick zu orten sind): Krimi allgemein, Literarische Krimis, Thriller. Es gibt nur positive Besprechungen, denn AvB hat ein Programm: "Keine Verrisse, weil ich schlechte Bücher wegwerfe (oder an Feinde verschenke)..." Es empfiehlt sich, über die Sitemap die einzelnen Abeilungen anzusteuern, weil sonst die eine oder andere Sparte übersehen wird. mehr
»Zwischen die Hörner« Herzerfrischend können klare Aussagen zu gelesenen Krimis sein. Manchmal richtig böse geht es in der "Kleinen Krimi-Rundschau" bei "ultimo- auf Draht" zu. "Nur kann er nicht schreiben. Und schon gar nicht erklären, warum er gräßlich komplizierte Serienmorde braucht, um seine ermittelnden Helden einzuführen...". Das liest man schon mal gern, besonders, wenn man nicht selbst betroffen ist. Wer verdeckte Werbung in Form von Gefälligkeitsrezensionen leid ist, der kommt hier auf seine Kosten: klares Lob und klare Ablehnung sind hier immer zu erwarten. Info der Redaktion: "die kleine krimirundschau" ist, wie alles bei "ultimo auf draht", die netz-version der papier-artikel für die 14tägliche stadtillu ultimo bielefeld resp. ultimo münster. sie erscheint ca. alle 8 wochen, was eben nicht nur davon abhängt, wie viel unsere autoren gelesen haben, sondern auch davon, ob platz im heft ist.
die rezensionen werden regelmäßig geschrieben von Alex Coutts (aco), Victor Lachner (vl), Thomas Friedrich (thf) und Wolfgang Ueding (WING), allesamt Ultimo-Autoren... mehr
»Hörspiel-Napster« "Was aufs Ohr" sollte für Hörspielfreunde interessant sein und war es wohl auch: der Betreiber dieser Hörspieltauschseite mußte seine Ampel auf Rot stellen, was bedeutet, daß wirklich nur noch getauscht wird! Worum geht es? Carsten A. Schmidt ist ein engagierter Liebhaber von Hörspielen mit einer Sammlung von derzeit 295 Hörspielen. Wer lange nach bestimmten Hörspielen gesucht hat, wird hier vielleicht fündig; im Tausch gegen ein Hörspiel! "Der Hörspieltausch ist eine rein private Angelegenheit. Bietet mir jemand Hörspiele an, die mich nicht interessieren, so kann er leider von mir auch keine mehr erwarten..."
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»Programmhinweis« Am Dienstag, 11. Dezember 2001 gibt es im ZDF-Morgenmagazin Weihnachts-Buchtipps von und mit Wolfgang Herles. Der Leiter des ZDF-Kulturmagazins "aspekte" hat sechs Neuerscheinungen aus dem aktuellen Angebot der Belletristikverlage ausgewählt, die er live im Studio um 6.20 Uhr und 8.20 Uhr vorstellt, unter anderem auch : "Rot ist mein Name", den historischen Krimi von Orhan Pamuk im Hanser-Verlag und "Cryptonomicon", einen rasanten Thriller des amerikanischen Kultautors Neal Stephenson . (Zitat der Pressemeldung des ZDF)...
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»Romanhefte« Viele Treffer im Internet sind purer Zufall. Auf der Suche nach dem Buch "DER MANN, DER JERRY COTTON WAR" von Jan Eik
findet sich zum Beispiel das Sammlernet mit einem Special "Romanhefte" (auch Specials für Sammler von Mörsern, Glocken, Apotheken etc. gibt es dort!). Die Freunde von "Mister Dynamit", "Jerry Cotton", "Tom Shark", "ButlerParker", "Perry Rhodan" etc. finden hier Informationen.
Und was hat das mit Jan Eik zu tun? Nun, H.J. Galle, der diese Seite betreut, weist hier darauf hin, daß besagtes Buch "Der Mann, der Jerry Cotton war" (d.i. Heinz Werner Höber) von Jan Eik zur Zeit verramscht wird und bei Jokers Restseller für 9,90 DM noch erhältlich ist. Diesen Tip geben wir gern weiter! Und wer sich für diese "Romanheft"-Seite interessiert, findet hier mehr
»Der Rabbi und die Wochentage«
Harry Kemelman, der Verfasser der weltweit erfolgreichen Serie um den Rabbiner David Small ist 1996 gestorben. Im Rowohlt Verlag erschienen 10 Titel mit den einprägsamen Verweisen auf Wochentage ("Am Freitag schlief der Rabbi lang" etc.) und ein "Quiz mit Kemelman"
Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft beginnt der Rowohlt Verlag mit einer Neuflage in sogenannter "Autoren-Ausstattung" und deckt den Titeln nach das Wochenende des Rabbis ab: "Am Freitag schlief der Rabbi lang.", "Am Samstag aß der Rabbi nichts" und "Am Sonntag blieb der Rabbi weg".
»Biographie« Harry Kemelman wurde am 24. November 1909 in Boston geboren und arbeitete nach einem Harvard-Studium als College-Dozent. 1964 erschien sein erster Krimi "Am Freitag schlief der Rabbi lang", für den er den Edgar-Allan-Poe-Preis erhielt. Bis 1978 folgte für jeden Wochentag ein Krimi um den amerikanischen Rabbi David Small, der seine Fälle mit der Logik des Talmuds löst. Er starb Mitte Dezember 1996 mit 88 Jahren in seinem Wohnort Marblehead im Bundesstaat Massachusetts. (Info: Berlin Online) mehr
»Bibliographie 1« Bei den Kollegen von "kaliber. 38" gibt es die komplette Bibliographie.mehr
»Bibliographie 2« Auf der Krimiseite von Udo Hebisch finden sich Inhaltsangaben zu den in Deutschland veröffentlichten Romanen um Rabbi David Small. mehr
»24.11.1908« Das Geburtsdatum des Harry Kemelmann als Anlass für ein Kalenderblatt des Bayerischen Rundfunks.mehr
»Abgründe der Seele« Durch die Filme mit Heinz Rühmann wurde Father Brown, die Hauptfigur in den Krimis von G. K. Chesterton, auch in Deutschland bekannt.Katholische, evangelische und jüdische Geistliche tauchen in einigen Kriminalromanen als Detektive auf. Dass sie erfolgreich ermitteln, hängt auch mit ihrem Beruf zusammen. Das "Deutsche Allgemeine Sonntagsblatt" stellt einige dieser geistlichen Detektive vor, natürlich auch Rabbi Small. mehr
»Der Gessweinpreis«
In Erinnerung an einen seiner Gründer, den österreichischen Schriftsteller Alfred Gesswein (1911-1983), vergibt das österreichische Magazin "Podium" alle zwei Jahre einen Literaturpreis. Dem vielfältigen Werk des Namensgebers entsprechend wird der Wettbewerb in unterschiedlichen Sparten ausgeschrieben. Ausgeschrieben für 2001 war der "Kurzkrimi" und die Juroren Nils Jensen, Edith Kneifl und Alfred Komarek haben den Preis der deutschen Autorin Marie-Sophie Müller (geb. 1978 in Krefeld) für die Kurzgeschichte "Günstige Gelegenheit" zugesprochen. Der Text, sowie weitere ausgewählte Kurzkrimis sind in der Krimi-Anthologie "ersatzlos gestrichen" abgedruckt, die anläßlich der Preisverleihung aufgelegt wurde.
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»Agathe an Susanne Mischke verliehen«
Zum zweiten Mal wurde in Wiesbaden die "Agathe" verliehen, der sogenannte "Frauenkrimipreis".
"Unter dringenden Tatverdacht „den“ Krimi für dieses Jahr abgeliefert zu haben, gerieten Christa von Bernuth, Anne Chaplet und Rita Classen, Birgit H. Hölscher, Silvia Kaffke und Tatjana Kruse. Ebenso kamen der fünfköpfigen Jury während ihrer mehrmonatigen Ermittlungen Christine Lehmann, Susanne Mischke sowie Sandra Mulansky und Eva Rossmann zunehmend verdächtig vor..." schreibt das "Wiesbadener Tagblatt" in einer launigen Besprechung des Ereignisses vom 1. Dezember 2001.
Preisträgerin wurde schließlich Susanne Mischke für ihr Buch „Wer nicht hören will, muss fühlen“: "Mit einer „schlüssigen Handlung“ und „konsequenter, überzeugender Darstellung“ des Lügengeflechts in der Familiengeschichte" konnte die Autorin die Jury beeindrucken"...
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- »Wenn Frauen ein Pfirsichbäumchen pflanzen«
... finden sie manchmal eine Leiche: Der zweite Wiesbadener Frauen-Krimi-Preis ging an Susanne Mischke. Susanne Broos berichtet in der "Frankfurter Rundschau" (04.12.2001) ausführlich von der Preisverleihung mehr
- »Frauen sind bessere Mörderinnen«
In Zukunft wird an jedem ersten Wochenende im Dezember die "Agathe" verliehen und bereits bei der zweiten Vergabe zeigte sich, dass der Preis in der Krimiszene schon hohes Ansehen genießt. Die zehn Nomines wussten wie das Publikum bis zum letzten Moment nicht, wer die diesjährige Gewinnerin war und so war Susanne Mischke sichtlich überrascht als sie den Preis aus den Händen der Wiesbadener Kulturdezernentin Rita Thies entgegennahm. (Giessener Anzeiger vom 4.12.01)..mehr
»Tatort Eifel vom 23. bis 27. Januar 2002 in Daun.«
Ulrike Folkerts, Ingrid Noll, Jacques Berndorf und viele andere bekannte Namen aus der „Krimiszene“ werden beim Krimiforum „Tatort Eifel“ in der Zeit vom 23. bis 27. Januar 2002 in Daun erwartet.
Mit „Tatort Eifel“ wollen das Land Rheinland –Pfalz und der Landkreis Daun erstmals ein Kontaktforum für Krimiautoren, Redakteure, Verleger sowie Film- und Fernsehproduzenten etablieren.
Für die Fachbesucher wurde ein umfangreiches Fachprogramm konzipiert, wo ausgewiesene Experten aus der Praxis den jungen Autoren Rede und Antwort stehen. Versierte Drehbuchautoren und Schöpfer solch bekannter Figuren wie Schimanski geben darüber hinaus Einblicke in ihre Arbeit.
Neben dem Fachprogramm wurde aber auch für die Bevölkerung ein sehr attraktives öffentliches
Rahmenprogramm erarbeitet. Lesungen mit namhaften Autoren, wie Ingrid Noll, Horst Eckert oder Jacques Berndorf, ein kriminalistisches Kabarett, eine Podiumsdiskussion zum Deutschen Fernsehkrimi, eine Abendgala mit Ulrike Folkerts, sind nur einige Beispiele aus dem umfangreichen Programm, das im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz präsentiert wird.
Nach den Terroranschlägen in den U.S.A. im September 2001, die auch Grund dafür waren, TATORT EIFEL abzusagen, haben die Fragen zu den Darstellungen der Gewalt in den Medien eine ganz neue Qualität bekommen. Sowohl im Programm für Fachbesucher, als auch im öffentlichen Rahmenprogramm wird dieses aktuelle Thema unter dem Motto „Verändert sich in den Medien der Umgang mit der Gewalt?“ aufgearbeitet.
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»Das Geheimnis des Edwin Drood« Was wurde wirklich aus Edwin Drood? Wurde er ermordet? Und wenn ja: Von wem? Das Geheimnis des Edwin Drood ist eines der beliebesten britischen Literaturrätsel. Weil Charles Dickens starb, bevor er den Roman abschließen konnte. Ulrike Leonhardt hat ihn jetzt ausgesprochen kenntnisreich und einfühlsam zu Ende geschrieben. Elmar Krekeler in der "Welt" vom 29.12.2001... mehr
»Ein Mord am Hagendenkmal « Für die Wormser ist der neue Rheinhessen-Krimi von Walter Passian schlichtweg ein Muss! Denn schon zu Beginn des Romans nähert man sich mit dem Norddeutschen Lutz Heintze der Stadt über die Rheinbrücke und wird 239 Seiten lang von ihr aufgesogen, folgt dem Privatdetektiv Lui Fischer durch die Straßen, lässt sich mit ihm nieder in Lokalen und Cafés, registriert mit Kalli das Verkehrschaos auf den Bahnhofsplatz und genießt ein Insiderwissen, das bis in Details geht; nach der Lektüre durchquert man die Stadt nur noch mit einem leichtem Schauder. (Main-Rheiner (Regionalnews) vom 29.12.2001)
... mehr
»Requiem - Mörder der Menschen« Wolfgang Schlüter? Ein Homme de Lettres, sagt man wohl. Übersetzer (Marlowe), studiert zudem (Literatur, Musik) und zehn Jahre im berühmten, berüchtigten Bargfeld eingesessen (Arno Schmidt)...von dem wird man nicht einfach so einen musikalischen Kriminalfall erwarten dürfen, und genau: der Krimi ist bei Schlüter Nebensache. Der Autor eines Roman-Biografie-Experiments hat vielmehr einen Ideenroman-Essay geschrieben... Wieland Freund in der "Welt" vom 29.12.2001... mehr
»Ich suche den Kontakt zum Feind« Henning Mankell über arrogante Europäer, Leben und Sterben in Mosambik und den Abschied von Kommissar Wallander. ("Frankfurter Rundschau" 29.12.2001)... mehr
»Mankellitis« Derzeit gibt es kein Vorbeikommen an Henning Mankell und der Verfilmung der "Wallander-Abenteuer" für das ZDF. Als Beispiel der zahlreichen Meldungen zum Auftakt der Sendungen ein Interview in den "Salzburger Nachrichten"... mehr
»Der Kieler Professor, der Mankells Krimis ins Deutsche überträgt« Sein Haus im schleswig-holsteinischen Jasdorf wird von Büchern und einer akademischen Unordnung beherrscht. Auf dem Wohnzimmertisch von Wolfgang Butt liegt das Skript des Buches "Pyramiden", das der Professor jüngst übersetzt hat und im Frühjahr als "Wallanders erster Fall und andere Erzählungen" erscheinen soll. Fünf Krimis des schwedischen Bestseller-Autors Henning Mankell hat der 64-Jährige bislang ins Deutsche übertragen, so auch das aktuelle "Die Brandmauer" ("Hamburger Abendblatt" 28.12.2001)... mehr
»Mörderische Donaumetropolen« Zwei neue schwul-lesbische Krimis sind in der schwul-lesbischen Krimireihe „Pink Plot“ des Hamburger Argument/Ariadne Verlag erschienen. Katrin Kremmlers „Blaubarts Handy“ eröffnet eine lose Folge von Budapest-Krimis, während Hannes Sulzenbachers „Letzter Walzer“ bereits das zweite mörderische Werk des Wieners ist (gaybox)... mehr
»Manchmal muss auch eine Leiche warten« Kriminalfälle hart am tatsächlichen Leben werden im "Kriminaldauerdienst" bearbeitet und ab und zu lohnt sich ein Abstecher in die Realität ("Weser Kurier" vom 23.12.2001)... mehr
»Wonne-Grusel mit Wallander« Es ist dem ZDF hoch anzurechnen, dass es seine Kommissar-Wallander-Filme nicht mit deutschen Schauspielern besetzt hat. Mehr als gruselige Sozialkrimis mit integriertem Hui-Buh-Effekt bieten aber auch die Schweden nicht. Eine Fernsehvorschau des "Spiegel".. mehr
- »Ein verbissener Kämpfer«
Die "Welt" ist da ganz anderer Meinung: " In "Die falsche Fährte" nach dem Bestseller von Henning Mankell beweist Rolf Lassgard: Er ist der perfekte Kommisar Wallander..." mehr
»Interview mit Friedrich Ani« Neu in der Datenbank bei den Kollegen vom "Krimi-Forum" findet sich ein Interview, das Michaela Pelz auf der Frankfurter Buchmesse mit Friedrich Ani führte: "...die Taschenbuchreihe mit Tabor Süden als Hauptfigur - der erste Band ist jetzt gerade erschienen: "Süden und das Gelöbnis des gefallenen Engels". Die Geschichten in diesen Bänden spielen vor "Die Erfindung des Abschieds" - ohne eine strikte chronologische Reihenfolge, dass man jetzt sagen könnte, sie spielen in den Jahren so und so..." mehr
»Undercover-Bekenntnisse« Wenn die Drogenfahndung in Italien Razzien durchführt, sind oft Undercoveragenten mit dabei. Keiner kennt sie, denn sie leben meist ein gefährliches Doppelleben. Einer der Besten von ihnen war lange Jahre Fausto Cattaneo - sein Deckname: Tato. (3sat) ... mehr
- »Auf verlorenem Posten«
Wie ein verdeckter Ermittler Hunderte Drogenbosse hinter Gitter brachte - und dennoch scheiterte. Fatina Keilani in "Der Tagesspiegel" vom 22.10.2001 ... mehr
- »Ein V-Mann lässt nicht locker«
Verdeckt und mit Erfolg ermittelte er gegen die Grossen des Drogengeschäfts. Dann wurde er kaltgestellt. Jetzt meldet er sich mit einem brisanten Buch zurück: Fausto Cattaneo, genannt Tato. ...
mehr
- »Über Spionage«
Hinweise über neue Bücher zur Spionage finden sich bei "Wasserburg-Inn.de"... mehr
». . . nur auf Papier« "Demokratie fällt nicht vom Himmel": Ein Gespräch mit dem kamerunischen Schriftsteller und Menschenrechtsaktivisten Mongo Beti über Neokolonialismus, die Zukunft seines Landes und das Radio als Literaturvermittler - entstanden kurz vor Betis Tod. Von Sabine Vogel in der "taz" vom 3.11.2001... mehr
- Mongo Beti, 1932 als Alexandre Biyidi in Kamerun geboren, ist am 8. Oktober 2001 in der kamerunischen Hafenstadt Duala gestorben. Er war einer der bekanntesten und einflussreichsten Romanciers des frankophonen Afrika. Als Todesursache werden Hepatitis und Nierenversagen angegeben. Manche Kameruner sind jedoch davon überzeugt, dass Beti im staatlichen Krankenhaus von Duala keines natürlichen Todes starb. (Info: taz)
Mongo Beti beim Unionsverlag
- »Skurriler Alltag in Kamerun«
Mongo Betis Roman "Sonne Liebe Tod". Von Manfred Loimeier: "Dass diese Story nicht in ihre verschiedenartigen Facetten und Stränge zerbricht, sondern bis zuletzt fesselt und verblüfft, liegt an der ungemein mitreissenden, lebendigen Art und Weise, wie Beti "Sonne Liebe Tod" geschrieben hat..." mehr
»Afrikanische Literatur« Einige lesenswerte Rezensionen zu afrikanischer Literatur finden sich bei "bäng 2000", die sich selbst so vorstellen "Hier entsteht ein Internet-Magazin, an dem Leser und Autoren mitwirken. Kompetente Journalisten geben ihr Wissen an neugierige Leser weiter..." mehr
»Seitenpfad« Schade, daß in diesem Bericht über Krimis nicht geschrieben wird. Trotzdem der Hinweis auf "Afrikanische Literatur der Gegenwart" (allerdings aus dem Jahr 1998) im "Deutschlandfunk" ... mehr
»Deutsche Welle« Die "Deutsche Welle" berichtet regelmässig über Krimis. Eine Auswahl der Berichterstattung (Rezensionen): Pablo de Santis, Jean Patrick Manchette, Horst Eckert, Fay Weldon, Eva Rossmann u.v.a. ... mehr
»Interview mit Pablo De Santis« Hingewiesen sei auch auf das Interview mit Pablo De Santis, das Ekkehard Knörer im Oktober 2001 auf der Frankfurter Buchmesse führte. Nachzulesen natürlich bei "Crime Corner"! ... mehr
»Alles in Butter« Erst abgesagt, jetzt steht er vor der Tür – Ende Januar startet "Tatort-Eifel". Das Programm für den zweiten Anlauf von "Tatort-Eifel" steht. Vom 23. bis 27. Januar liegt Daun im Fokus von Krimiproduzenten und Drehbuchautoren. ("Trierischer Volksfreund" 21. Dezember 2001) mehr
»Sanfter Riese« Das ZDF verfilmt Hennig Mankells Wallander-Krimis: Start am 28. Dezember mit "Die falsche Fährte". ("Saarbrücker Zeitung" 20.12.2001).. mehr
»Crime Watch No. 55« Im "Freitag" Nr. 52 findet sich "Crime Watch" Nr. 55, die bewährte Kolumne von Thomas Wörtche. Diesmal zu folgendem Thema: "Eine Geschichte des Krimis als Mediengeschichte" lautet der spannende Untertitel der Dissertation von Gabriela Holzmann: "Schaulust und Verbrechen"... mehr
»Krimi als Sozialporträt« "Stumme Schreie" der neue Roman von Karin Fossum vorgestellt in "Der Landbote" (Schweiz) 20.12.2001... mehr
»Wider Heuchler und Islamisten« "Ich habe nicht auf die Version der Realität gehört, die man mir beim Militär beibringen wollte. Ich bin letztlich nur der Stimme tief in mir drin gefolgt." Nach der Lektüre der Kommissar-Llob-Trilogie könnte man einen durch und durch zynischen Mann erwarten... meint Annett Busch im "faz.net" vom 19. Dezember 2001 und lernt einen ganz anderen Mohamed Moulessehoul alias Yasmina Khadra kennen... mehr
»Man kriegt Hämorrhoiden davon« Vor langer Zeit (20. Februar 2000) befragte Martin Suter für die Schweizer "Sonntagszeitung" den Schriftsteller Janwillem van de Wetering über Meditation, Rotlichtviertel und den Schneidersitz... mehr
»Beste Bücher« Die Zeit der Jahresrückblicke nähert sich und die "Neue Luzerner Zeitung" ließ drei Rezensenten ihre Favoriten des Jahres vorstellen. Charles P. Schum war einer der angesprochenen Journalisten und konzentrierte sich in seiner Beurteilung ganz auf das Krimi-Genre. Val McDermid, José Carlos Somoza und Garry Disher brachten seiner Meinung nach in diesem Jahr die herausragenden Titel heraus... mehr
»Regioschiene« Regionalkrimis explodieren hauptsächlich im rheinisch-westfälischen Raum und deshalb gibt es dort auch reichlich davon. Zum Beispiel den weite Oberberg-Krimi von Klaus Dewes: Doc Schulte löst den Mord im Parkhotel... mehr
»Melancholie und Wahnsinn« Der Kinkster reist in die Vergangenheit. Im elften Buch des früheren Countrysängers Kinky Friedman erfährt die Fangemeinde, wie alles begann. Und im "Donaukurier" (15.12.2001) erfährt man von Peter Felkel was von dem Buchzu halten ist:"Nur eben nicht so zynisch wie gewohnt, eher nachdenklich - und unter der rauen Oberfläche des Textes mitunter so zart, dass man durch ihn hindurch in eine bessere Welt blicken kann..."
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»Mom wird das Rätsel lösen« "Immer mal wieder wird der Detektiv totgesagt. Der Beruf war nie in, als Mann ist er eh weg vom Fenster und als literarische Figur out. Alles Gerüchte. Mit ihrem 100. Band feiert DuMonts Kriminal-Bibliothek die klassische Detektivgeschichte." Tobias Gohlis berichtet in der Literaturbeilage der "Zeit" (Dezember 2001) darüber...
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»Präzise Schnitte « "Über die Krimikunst des Jean-Patrick Manchette, Begründer des französischen Néo-Polar: Ein schwarzer Oldsmobile fährt vor. Grauer Strand, düstere Schatten, der Morgen dämmert. Die Männer, die Jean-Patrick Manchette in der Eingangsszene der Blutprinzessin auftreten lässt, tragen dunkle Kleidung, ihre Gesichter sind fahl. Der Himmel ist kobaltblau und messingfarben. Und nach acht Seiten sind fünf Menschen tot." Urs Willmann in der Literaturbeilage der "Zeit" (Dezember 2001)...
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»Fabio Montale« Die "Alligatorpapiere" beschränken sich meist auf den Krimi im "Buch". Ausnahmsweise sei auf eine Verfilmung hingewiesen, die hoffentlich einen viel zu früh gestorbenen Schriftsteller gebühren ehren wird: "In Delons neuester Arbeit, dem dreiteiligen TV-Film «Fabio Montale» führt Jose Pinheiro Regie, mit dem Delon bereits in den Kinostreifen «Parole de flic» (1985) und «Ne reveillez pas un flic qui dort» (1988) gearbeitet hat. Bei «Fabio Montale» handelt sich um eine Verfilmung der Kriminalromane «Total Kheops», «Chourmo» und «Solea» von Jean-Claude Izzo"... mehr
»Stark startet in Rot« "Traumdetektiv im Clinch mit denkenden Wänden und Haushaltsgeräten. Welch bravouröses Kunststück! Da hat ein Science-Fiction- Autor sich nicht nur eine, sondern gleich ein schlappes Dutzend Welten erfunden. Und jede einzelne Welt, durch die Stark jagt, ist ein Genuss. So fulminant und trickreich, so philosophisch und zugleich absurd hat lange keiner mehr versucht, einen Krimi zu schreiben." Andreas Ammer über Michael Marshall Smith: "Stark, der Traumdetektiv"...
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»Nicht mal Klunker« Nach der großen "Bulgari"-Debatte löst Fay Weldon in ihrem neuen Buch einmal keine Krimirätsel. Dennoch sei auf diesen in der "Zeit"-Literaturbeilage veröffentlichten Artikel hingewiesen, auch wenn Alexandra Kedves nicht begeistert ist "Aber auch: Fay Weldon at her worst. Klischees statt Charaktere, Kalauer statt Komik, Ritardandos statt Accelerandos. Was fehlt: Sophia, die Star-Cutterin. Oder wenigstens ein paar schöne Klunker..."
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»Patricia the Ripper schlitzt Jack the Ripper auf« Noch einmal Patricia Cornwell und Jack the Ripper: Goedart Palm in "Telepolis" vom 13.12.2001: "Was passiert, wenn eine talentierte Kriminalschriftstellerin viel Fantasie, Zeit und Geld hat? Krimiautorin Patricia Cornwell ist überzeugt, dass es besser gewesen wäre, man hätte Walter Sickert selbst seinerzeit in der "Cut-Purse Lane" am Galgen aufgehängt. Denn die wohl erfolgreichste Thrillerautorin der Welt ist sich jetzt nach einer intensiven Recherche endgültig sicher: Sickert war niemand anderes als Jack the Ripper, das Monster von Whitechapel, der fünffache Prostitutiertenmörder. Als Anreger der "Fitzroy Street Group" ermutigte Sickert junge Künstler, die Magie und Poesie in alltäglichen Stadtszenen zu suchen, London sei das entscheidende motivische Stimulans seines Schaffens. Cornwell weiß dagegen, dass Sickerts Stimulans die Prostituierten von Whitechapel gewesen seien, weniger, um sie zu malen, als sie zu ermorden..." mehr
»Auf der Suche nach der dunklen Seite des menschlichen Daseins« Karl-Marx-Stadt in den 60er Jahren: Fieberhaft sucht die Polizei nach einem Triebtäter, der Mädchen und junge Frauen mit einem Messer bedroht und sexuell belästigt. Erst nach Jahren, als sich eines der Opfer dem Mann widersetzt, kommen die Kriminalisten auf die richtige Spur. Und sie müssen zu ihrem Erschrecken feststellen, dass sie es sogar mit einem Mörder zu tun haben. "Jens Eumann beschreibt in seinem Buch „Der Frauenrumpf im Mühlenwehr“ Verbrechen, Ermittlungen und manchmal auch Ermittlungspannen nicht um ihrer selbst willen. Selbst spektakuläre Fälle wie den des „Kannibalen“ vom Sonnenberg stellt er in einen historischen Rahmen..." sagt die "Freie Presse" vom 5.7.2001 in ihrer Kritik. mehr
»Puzzlespiele auf dem Obduktionstisch« Die "Ärzte Zeitung" stellte in ihrer Ausgabe vom 06.11.2001 ihren Lesern das Buch von Hans Bankl vor.:"Im Rücken steckt das Messer" wendet sich an interessierte Laien wie an den Fachmann, der nach Feierabend Fundiertes und Unterhaltsames miteinander vermischt lesen möchte. Die Strecke, die der Autor dabei zurück legt, ist beachtlich:
Er gestattet Einblicke in die Geschichte der Gerichtsmedizin, berichtet vom fortlaufenden Wettkampf zwischen Tätern und Ermittlern und postuliert den Anspruch des toten Bürgers auf eine solide Todesermittlung im Sinne einer moralischen Sorgfaltspflicht des Staates ihm gegenüber - nur acht Prozent aller Todesfälle werden bei uns mittels Obduktion nachgegangen... mehr
»Schüler zum Interview« Bundesweit laufen bei vielen Zeitungen "Schüler machen Zeitung"-Projekte. Im Einzugsbereich der "Trierischen Volkszeitung" nennt sich das "TV -Medienprojekt: KLASSE!" und ist für das neue Schuljahr zum vierten Mal aufgelegt worden. Im Rahmen dieses Projektes besuchte ein "KLASSE!"-Team den Schriftsteller Jacques Berndorf... mehr
»Meine Lehrjahre: Thea Dorn, Krimiautorin« Thea Dorn, 31, lebt in Berlin, schreibt Kriminalromane, Theaterstücke und Drehbücher. Für ihren Roman "Die Hirnkönigin" erhielt sie den Deutschen Krimipreis und das Etikett "Deutschlands brutalste Schreiberin". Ihr Theaterdebüt gab sie mit dem Stück "Marleni" (2000). Zurzeit zeigt das Staatstheater Hannover "Nike", die Geschichte einer Serienmörderin.
In der "Zeit" (51/2001) berichtet sie für die Rubrik "Chancen" ein wenig über ihren Werdegang, der unverhofft eine "kriminelle" Wendung nahm... mehr
»Gangster und Gendarm« Herbert Asbury analysiert zielgenau die alten New Yorker Banden. "Der Leser hält weniger, wie der Untertitel behauptet, eine "Geschichte der Unterwelt" als vielmehr deren Chronik in den Händen. Aus Kriminalakten und Zeitungsberichten, sozialreformerischen Enqueten und zu Moritaten verknappten Gangsterleben (die, wie die Moral verlangt, gewöhnlich im Gefängnis oder im Kugelhagel enden) hat Asbury eine historische Heimatkunde von ganz unten montiert." Uli Jähner im "Rheinischen Merkur" (Nr. 50 v. 14.12.2001).. mehr
»Im Sumpf« In seinem zweiten mitreissenden Krimi "Nachtfalter" zeigt der Grieche Petros Markaris das Böse in allen Facetten. Ob Prostitution, Politskandale, Geldwäsche, Drogensucht oder Schiedsrichterbestechung, kaum etwas bleibt dem kauzigen Kommissar Kostas Charitos bei der Aufklärung zweier Morde erspart. (Der Artikel steht nur angemeldeten Benutzern offen. Wenn Sie Abonnent der Weltwoche sind, können Sie zugreifen!) mehr
»Todesgrüße aus Sankt Petersburg« "Klick" ist auch ein Stück "Pulp Fiction", also "billige Schundliteratur" auf höchstem Niveau. Gekonnt arbeitet Bolmat mit filmischen Stilmitteln, Perspektivwechsel kommen in raffinierten Überblendungen. Oder die obligatorische Pistolenkugel fliegt in gestochen scharfer Zeitlupe. In der Weihnachtsbuchbeilage des "Rheinischen Merkur" findet Stefan Sprang gorßen Gefallen an Sergej Bolmat. mehr
- »Maß ist Muß«
"Dieser Roman ist groß. Sehr groß. Dazu muß er nicht von Nabokov oder Tarantino geschrieben werden." Martin Brust ist in der "Jungen Welt" vom 25.09.2001 schier "aus dem Häuschen" vor Begeisterung mehr
»Coole Russen« Um erfolglose Dichter mit Auftragsmördern und Huren, mit Mafiabossen und Werbefuzzis zusammenzubringen, wählte ein Autor früher Städte wie Chicago, Los Angeles oder New York. Heute lässt sich das Zusammentreffen dieser Leitfiguren der Massenkultur nirgendwo glaubhafter ansiedeln als im wilden Osten. Barbara Schweizerhof informiert im "Freitag" Nr. 42 über "zwei Romane nicht mehr junger Autoren, die nicht alt aussehen wollen...": Andrej Kurkow und Sergej Bolmat. mehr
Sergej Bolmat, geboren 1960 in Sankt Petersburg, studierte an der Staatlichen Hochschule für Kunst und Design Konzeptdesign. Er arbeitete u.a. als Zimmermann, Grafik-Designer, Layouter, Set-Designer beim Film und hatte als freiberuflicher Künstler zahlreiche Ausstellungen. Seit seinem 18. Lebensjahr schreibt Sergej Bolmat Drehbücher und Erzählungen. »Klick« ist sein Debütroman, der für den russischen Booker- und weitere Literatur-Preise nominiert worden ist und bald auch in Frankreich und Italien erscheinen wird. Sergej Bolmat lebt seit 1998 in Köln. (Info: amazon.de)
»Wallander denkt« "Der schwedische Schriftsteller, der seit längerem in Afrika lebt, liebt die Kritik. Er ist überzeugt davon, dass sein Heimatland verrottet. Verwahrloste Kinder, verstörte Eltern; kriminelle Energien, kriminelle Geschäfte; draussen, auf dem Lande, das Elend der Bauern, und drinnen, in der Stadt - sie heisst Ystad - nichts Besseres." Martin Meyer in der "NZZ" vom 13.12.2001 über den letzten Wallander-Roman von Henning Mankell... mehr
»Psycho-Krimi für Crash und Violine« Etwa zweieinhalb Jahre haben Freunde der gehobenen Kriminalliteratur auf den neuen Roman der Amerikanerin Elizabeth George warten müssen. "Nie sollst du vergessen" ist der Titel ihres jüngsten und mit fast 900 Seiten sehr umfangreiches Buches. "Mainz online" stellt das Werk vor... mehr
»Cora und Maja schlagen wieder zu« "Solche Fantasie – das ist doch nicht normal. Eben, sonst könnte ja jeder solche Bestseller schreiben, die inzwischen sogar ins Chinesische, Japanische und Koreanische übersetzt sind." Die Rede ist von Ingrid Noll, deren Lesung in Bensheim dem Darmstädter "Echo online" Anlass zu einer Betrachtung des Buches "Selige Witwen" war... mehr
»Vom Mut, ein Erzähler zu sein« Krimiautor Carlo Lucarelli schreibt einen langen Brief an seinen Kollegen Giorgio Scerbanenco, zu sehen auf den Seiten des Bertelsmann Verl.., bzw. bei "Random House" "Wissen Sie, was mich an Ihren Romanen am meisten beeindruckt hat? Der Mut. Verschiedene Arten von Mut – hartnäckig, stumm und kalt, leicht selbstironisch – genau wie Sie auf den Fotos mit Ihrem schmalen Lächeln unter der schnabelförmig gebogenen Nase..." mehr
- »Transatlantik«
das Internetmagazin der Verlagsgruppe "Random House", nicht zu verwechseln mit der legendären Zeitschrift Enzensbergers, informiert ein wenig über die Krimis der Verlage der Gruppe. Mit diesem Link finden Sie allerdings die abgespeckte Ausgabe des Magazins mehr
»Schwarze taz« Robert Brack kümmert sich diesmal in der schwarzen "taz" (11.12.2001) um den kleinen, aber feinen "Maas Verlag" aus Berlin, dessen Reihe "pulp master" ja leider in viel zu wenigen Buchhandlungen zu bekommen ist: "Wie man "hard-boiled" steigert: eine Sammlung guten und wahren Krimi-Trashs..." nennt er die von Frank Nowatzki herausgegebene Anthologie "Anti-Hero", in der Kurzgeschichten von unter anderem Charles Willeford, Paul Cain und Derek Raymond vertreten sind. "Insgesamt betrachtet ist "Anti-Hero" das Buch, das dir gnadenlos amüsant erklärt, warum du schon wieder eine schlaflose Nacht hast..." mehr
»Gruselige Geschichten aus dem Vorgebirge« "Der Hackebeil-Mörder aus dem Vorgebirge" lautet der Titel des neuen Krimis, den die Sechtemer Autorin Sophia Rey geschrieben hat. (Bonner General Anzeiger 10.12.2001) mehr
»Todesfälle im Gewächshaus« Knisternde Spannung im "Trierischen Volksfreund" vom 10. Dezember 2001: "MORBACH.Umringt von gebannt lauschenden Krimi-Fans, erzählte der Eifeler Bestseller-Autor Jacques Berndorf von mörderischer Leidenschaft und geheimnisvollen Toten"... mehr
»Krimi um Gold und rote Seide« Dela von Boeselager, Kunsthistorikerin und Archäologin, hat mit einigen Mitautoren einen Krimi geschrieben: Es geht umeinen kostbaren Bischofsornat, den der Kölner Kurfürst und Erzbischof Clemens August 1742 erwarb, um darin mit zahlreichen Assistenten und Ministranten die Krönungsmesse für seinen Bruder Karl Albrecht zu zelebrieren...(Kölnische Rundschau) mehr
»Jack the Ripper« Menschen Tiere Sensationen!!! EXPRESS Vermischtes 9.12.2001 12:54 Führte Impressionist Sickert ein düsteres Doppelleben? Krimi-Autorin enthüllt: Münchner Maler war Jack the Ripper! Der Impressionist Walter Sickert († 1942)... mehr
- »Das siebte Opfer«
"Die Kriminalschriftstellerin Patricia Cornwell hält den spätimpressionistischen Maler WalterSickert für den berühmten Frauenmörder – und schlitzt eines seiner Gemälde auf. Martin Mosebach in der Süddeutschen Zeitung vom 10. Dezember 2001"... mehr
- »Eine Krimiautorin und eine neue Mordtheorie«
"Die US-Krimiautorin Patricia Cornwell glaubt, ein Geheimnis gelüftet zu haben. Ihre Behauptung: Hinter "Jack the Ripper" verberge sich der Maler Walter Richard Sickert.Die Schriftstellerin scheute weder Mühen noch Kosten für ihre Beweisführung. Sie erstand 32 Gemälde des britischen Impressionisten Sickert, sie kaufte seinen Schreibtisch und einige Briefe von seiner Hand. Sie stöberte in den Archiven von Scotland Yard nach den Bekennerbriefen des Mörders und bezahlte eine Gen-Analyse der Spuren, die sich auf dem Schreiben fanden." (Berlin online/Berliner Zeitng vom 10. Dezember 2001)... mehr
»Disco-Fieber
« Also wird aus der anfänglichen Wohlstandssatire ein schriller Thriller, ein Psychokrimi mit gesellschaftskritischen Absichten. Geschickt erzählt ihn Kunkel vor dem Hintergrund des O.-J.-Simpson-Prozesses, dessen Verlauf unsere gerissenen Pensionäre aufmerksam verfolgen und entsprechend lebhaft kommentieren: "Sieht wirklich so aus, als käme der Schweinehund davon. Irgendjemand hat mal gemeint, daß in diesem Land niemand mehr sagen kann, was ein Verbrechen ist. Ich denke, das stimmt. Ich denke, wenn man Geld hat, kommt man mit allem durch. Die Armen kriegen sie immer, das ist der einzige Unterschied." Michael Kohtes in der "Zeit" 50/2001 über Thor Kunkel... mehr
»Liebe, Kunst und Tod« Orhan Pamuk verschlägt den Kritikern die Sprache. Der "Kölner Stadt-Anzeiger" vom 9.12.2001: "Ein historischer Roman also, zugleich ein Roman über die Kunst sowie ein profunder Essay über das Verhältnis von Orient und Okzident. Und dies alles in Gestalt eines Krimis."...
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- »Morde der Maler und die schöne Seküre«
Der türkische Schriftsteller Orhan Pamuk erzählt von der Auseinandersetzung zwischen Orient und Okzident. Hans-Peter Kunisch in der "Zeit" 50/2001: "Es gibt wohl keinen Schriftsteller, der die Möglichkeit der Koexistenz von Islam und westlicher Bildung in einer Person so sehr verkörpert wie Orhan Pamuk..." mehr
»Rheinhessische Tatorte« "An die Schauplätze des mörderischen Geschehens führt Krimiautor Jean Becker mit einem jetzt erschienenen Bildband „Eine Mordsgegend“. Becker, Verfasser von zwei in Rheinhessen spielenden Kriminalromanen („Tod beim Rotweinfest“ und „Haie im Mainzer Becken“) zeigt mit zahlreichen Fotografien (größtenteils in Farbe) die Schauplätze seiner Romane und verbindet dies mit der Darstellung der Schönheit Rheinhessens und der Einladung, auf den Pfaden von Autor, Detektiv und Mörder zu wandeln." (Main-Rheiner online vom 08.12.2001)... mehr
»Mitteilungen von Max« Weltläufiges aus Leipzig: Juli Zeh erkundet in ihrem Debütroman "Adler und Engel" das zweifelhafte Vorleben eines Erfolgsjuristen. Im Berliner "Tagesspiegel" berichtet Ulrich Rüdenauer von viel Lob, denn "Ihr Roman verspricht Spannung, ihr Schreiben ist vom Leipziger Literaturinstitut abgesegnet, dialog- und temporeich, das Buch scheint etwas Weltläufiges zu haben, strahlt Erfahrung aus, will Krimi und Gesellschaftsdrama in einem sein. "Adler und Engel" bewegt sich an sozialen und politischen Bruchstellen und handelt von Liebe und Verrat, von Verbrechen und Leidenschaft, von Moral und Macht, im Kleinen wie im Großen". Rüdenauer findet das Ergebnis allerdings nicht so überzeugend: "Ganz schön harter Stoff. Allerdings ziemlich überdosiert. Als hätte so ziemlich jedes Mittelchen eines Creative-Writing-Kurses ausprobiert werden müssen, mixt Juli Zeh ihren Abenteuerroman zusammen und bringt es damit auf imposante 445 Seiten." ... mehr
»Zeitzeuge Tod« Ein Buch beschreibt, wie Berliner Mordopfer Geschichte(n) "erzählen". "Drei Berliner Gerichtsmediziner haben jetzt Mörder und Ermordete in Berlin untersucht. Aus medizinischen Archivbüchern und alten Zeitungsartikeln rekonstruierten Gunther Geserick, Klaus Vendura und Ingo Wirth in ihrem Buch "Zeitzeuge Tod" (Militzke Verlag), wie und wo in Berlin getötet wurde." Uta von Arnim in der "Frankfurter Rundschau" vom 01.12.2001... mehr
»Krimi und Krankheitsgeschichte« "Der Spiegel" stellt ein Buch aus dem hochgelobten "Tropen Verlag" vor: "Jonathan Lethems preisgekrönter Roman "Motherless Brooklyn" schildert die New Yorker Gegenwart aus der Sicht eines Menschen mit Tourette-Syndrom. Für seinen fünften Roman schlüpfte der 37-jährige in die Rolle eines Tourette-Falls. Vor drohendem Sozialkitsch und Gefühlsduselei hat sich Lethem durch die Wahl des Genres gerettet: "Motherless Brooklyn" ist ein Krimi der harten Schule, irgendwo zwischen Raymond Chandler und James Ellroy."... mehr »Über den Autor«
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Jonathan Lethem (1964)
Lethem besuchte mittels eines Kunststipendiums Bennington, eine Privatschule
in Vermont, wo er mit Schreiben begann.
In den späten 80ern zog er in die Nähe von San Francisco und
arbeitete vor allem in Buchläden in Berkeley. 1997 zog er wieder an
die Ostküste der USA, nach Brooklyn.
Nachdem er mit dem Verkauf seines ersten Buch mehrmals gescheitert war, verlegte er sich auf das Schreiben von Kurzgeschichten, die er letztendlich veröffentlichen konnte. 1994 erschien sein erster Roman (Gun, with Occasional Music), der mit dem Locus Poll Award
ausgezeichnet wurde. Für seinen Krimi Motherless Brooklyn (1999) erhielt Lethem den
National Book Critics Circle Award. (Info von feministische-sf.de , wo es auch weitere Informationen über Lethem gibt!!)
»Ermittler am Werk« "Täterprofile bei Gewaltverbrechen. Mythos, Theorie und Praxis des Profilings." heißt das von Cornelia Musolff/Jens Hoffmann herausgegebene Buch über das der "Rheinische Merkur" in der Nr. 45 v. 09.11.2001 berichtet: "Auf knapp 400 Seiten breiten 14 Autorinnen und Autoren aus, was über "Mythos, Theorie und Praxis des Profilings" zu sagen ist. Dass das durchweg Deutsche tun, bringt zwei Vorteile: Sie sprechen über die Entwicklung, Fortschritte und Defizite in unserem Land, und sie beziehen häufig deutsche Vorgänge ein"... mehr
»Zu still!« Rainer Moritz vergleicht laute und leise Bücher und stellt natürlich fest, daß "der Krimi" an sich recht laut einzuschätzen sei. Ein kleiner Beitrag über erstaunliche Entwicklungen am Buchmarkt und seltsame Erfolge ... mehr
»Showbusiness und brennende Barrikaden« Der 56-jährige Comic-Zeichner Jacques Tardi ist ein Der 56-jährige Comic-Zeichner Jacques Tardi ist ein nostalgischer Kulturpessimist und ein begnadeter Erzähler. Seine Comic-Romane unterhalten auf höchstem Niveau. Tardi gilt schon zu Lebzeiten als Klassiker der französischen Comic-Szene. Die "NZZ" berichtet von zwei neuen Comics nach Motiven von Leo Malet und Jean Vautrin ... mehr
»Der weite Blick über den Bosporus « Orhan Pamuk ist ein Star in der türkischen Literaturszene. Seine Bücher verbinden die reiche Erzähltradition der islamischen Sufi-Dichtung mit intellektueller Verspieltheit, Nostalgie mit schwarzem Humor. Die Rolle, die die Türkei als Scharnierstaat zwischen der islamischen Welt und Europa jetzt im Krieg gegen den Terrorismus zu spielen versucht, kritisiert er als Anbiederung an den Westen. Susanne Schanda holt in der "NZZ" vom 1. Dezember 2001 aus zu einem großen Porträt des Schriftstellers ... mehr
»ACH, LASSEN WIR DAS, SALVO« Andrea Camilleri und sein Kommissar, zwei Spät-Starter als Shooting Stars. Ein Portrait des sizilianischen Krimi-Autors von Henning Klüver in "Literaturen" 12/01: "Viele Jahre lang arbeitete Camilleri später als Theaterregisseur, und sein Traum war ein eigenes kleines Theater mit rund hundert Plätzen. «Je weniger Zuschauer es sind, sagte ich mir, umso stärker ist die Beziehung, die sich zwischen dem Regisseur, den Schauspielern und jedem von ihnen entwickeln kann.» Als er mit «Jagdsaison» zum ersten Mal eine zweite Auflage seiner bis dahin wenigen Buchveröffentlichungen erlebte, «wusste ich nicht, was ich davon halten sollte. Aber ich habe weiter so geschrieben, wie es mir Spaß gemacht hat." mehr
»Leichen im Keller« Beeinflusst von den „gothic novels“ in England entwickelte sich im späten 18. Jahrhundert auch in Deutschland die so genannte Schauerliteratur. Während in England 75% der Schauerromane von Frauen verfasst wurden, waren in Deutschland Frauen vor allem als Rezipienten aktiv. "Die geschlechtsspezifische Angst in der Schauer- und Kriminalliteratur um 1800" überschreibt "literaturkritik.de" die Rezension von Stefanie Hartmann, die sich mit einer umfangreichen (535 S.) Dissertation beschäftigt: Silke Arnold-de Simine: "Leichen im Keller. Zu Fragen des Gender in Angstinszenierungen der Schauer- und Kriminalliteratur (1790-1830)."mehr
»Mord ist ihr Beruf« Längere Interviews sind in Boulevardzeitungen eher selten, doch bei Ingrid Noll macht der Kölner "Express" einmal eine Ausnahme. mehr
»Russland« Ab und zu streuen wir Meldungen ein, die mit Krimis eher nichts zu tun haben. Hier geht es um Schriftstellerinnen in Russland und zumindest eine Krimischreiberin wird erwähnt. "Warum russische Frauen sich auch in brennende Huetten stuerzen." ist ein Interview mit Viktoria Tokarewa und gut zu lesen... mehr
»Verbrechen auf italienisch« "Verbrechen auf italienisch-Italienische Kriminalromane auf dem deutschen Literaturmarkt" ist der Titel einer Magisterarbeit von Sonja Schramm, die sich mit der "Repräsentation italienischer Gegenwartsliteratur in Deutschland anhand aktueller Kriminalromanreihen beschäftigt.Exemplarisch wurden dafür die Kriminalromanreihen der italienischen Schriftsteller Andrea Camilleri, Nino Filastò und Santo Piazzese untersucht. Ausgangspunkt der Arbeit ist das Konzept des Literatursystems ... unter Einbeziehung der Positionen des Autors, der Verlage und des Lesepublikums. In einem Überblick wird die Geschichte italienischer Literatur auf dem deutschen Buchmarkt nach 1945 und die Gattungsgeschichte der Kriminalliteratur mit besonderem Schwerpunkt auf der Entwicklung des Genres in Italien dargestellt. Die Untersuchung der einzelnen Kriminalromanreihen konzentriert sich auf die Figurenkonstellationen und die Schauplätze (Florenz, Sizilien). Ein kleiner Exkurs am Ende der Arbeit verweist auf anglo-amerikanische Autoren, wie beispielsweise Donna Leon, die ebenfalls Krimis mit italienischem Schauplatz verfasst haben." Dies ist kein Essay für ein Populärmagazin, sondern literaturwissenschaftliche Ausarbeitung. Wer sich interessiert: das Inhaltsverzeichnis ist im Netz einzusehen. ... mehr
»Der Krimi« ist immer wieder Thema von Klassen- und Hausarbeiten, wobei es meist um die Geschichte der Kriminalliteratur, den Aufbau des Krimis, Untergruppen des Genres etc. pp. geht. Verzweifelten Schülern und Studenten bietet Christina Wlaschitz bei "hausarbeiten.de" in der "Kategorie: Klausur" eine Lösung der Probleme an, die bei wirklichem Interesse oder großer Verzweiflung die Kosten von 1,49 Euro wert sein dürfte (ohne Gewähr)... mehr
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